Gemeinsam geben wir Ihnen ein Gesicht - Kirche Drevenack

Gemeinsam geben wir Ihnen ein Gesicht - Kirche Drevenack

1 Gemeinsam geben wir Ihnen ein Gesicht Aus dem Inhalt: Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder”......................... Seite   6 Hauptthema: Flücht...

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Gemeinsam geben wir Ihnen ein Gesicht Aus dem Inhalt: Ausstellung „Es gibt hier keine Kinder”......................... Seite   6 Hauptthema: Flüchtlinge / Asyl....................................... Seite   7 Gemeindeversammlung................................................... Seite 20

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Inhalt:

AN-ge-DACHT................................4 „Es gibt hier keine Kinder“ Ausstellung in der Drevenacker Dorfkirche.....................................6 HAUPTTHEMA: Kriegsflüchtlinge aus dem Irak und Syrien – ein Drama................7 Den Menschen Namen und Gesichter geben............................7 Gestärkt in die Flüchtlingsarbeit......9 ASYL: Interviews.......................... 11 Ein kleines Beispiel für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen /Asylanten .............15 AUSBLICK: Bethelsammlung............................16 Begreift ihr meine Liebe?..............17 Du sollst nicht töten! Vortrag- und Diskussionsabend zum Thema Sterbehilfe...............18 Offene Kirche.................................19 Unsere Konfirmanden 2015...........21 Lühlerheim-Termine......................22 Geburtstage....................................24 Jugendhaus Damm.........................28 Netzwerk........................................29 Jugend Drevenack..........................30

Inhalt RÜCKBLICK: Auszüge aus dem Bericht des Superintendenten Thomas Brödenfeld ...................32 Adventsfeier des Kirchenchores....33 Abschlussarbeiten an den Kirchenfenstern...........................34 Statistik 2014.................................34 Ökumene, Schaukasten..................35 Bericht aus dem Presbyterium.......36 Ökumenische Sternsingeraktion 2015...............38 Glaube, gelebt in Gemeinschaft.....39 In eigener Sache.............................43 Amtshandlungen............................45 Impressum......................................45 Spenden und Kollekten..................46 Telefonnummern, Adressen und weitere Kontaktinfos............47 Café Cremetörtchen.......................48 ÖFFNUNGSZEITEN UND TERMINE: GELBE SEITEN: Evangelisches Familienzentrum...................................A– C Pfingsten.......................................... D GRÜNE SEITEN: Jugendhaus Damm............................I Gottesdienste................................... II Termine Frauenhilfe.......................III Gemeindehaus Drevenack.............IV WEIßE SEITEN: Fragebogen zum Heraustrennen..................Heftmitte

Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser, kurz vor Weihnachten haben sich die Ereignisse innerhalb unserer Redaktion überschlagen. Andreas Die Gemeinde Amerkamp Hünxe hatte zu Foto: privat einem Treffen am 17. Dezember 2014 zur aktuellen Flüchtlingssituation ins Rathaus geladen, um die ehrenamtliche Betreuung der Flüchtlinge zu beraten und zu besprechen. An diesem Treffen haben auch Vertreter unserer Kirchengemeinde und Redaktionsmitglieder teilgenommen. Eigentlich sollte unsere Redaktionsarbeit erst Mitte Januar beginnen. Doch die aktuelle Lage ließ keine Ruhe zu. Schnell war klar, dass das Thema „Flüchtlinge“ und „Asyl“ eine gemeindliche Aufgabe ist, auch wenn in Drevenack derzeit keine Flüchtlinge leben. Kirchengemeindegrenzen dürfen dabei keine Rolle spielen und schon gar kein Grund dafür sein, sich gemütlich zurückzulehnen. Wir haben daraufhin mit der Gemeinde Hünxe und der Evangelischen Kirchengemeinde Hünxe einen Fragebogen entworfen und möchten Ihr Engagement erfragen.

Ebenso haben wir bewusst mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hünxe ein gemeinsames Titelbild für unsere Gemeindebriefe gewählt. Die Zeit drängte, da der Hünxer Gemeindebrief, der schon zum 1. Februar erschienen ist, fast fertig war. Mit dieser gemeinsamen Aktion, die bisher auf redaktionelle Weise einzigartig ist, möchten auch wir Sie bitten, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen: Können die Flüchtlinge vielleicht auch mich bereichern? Die verschiedenen Artikel zu unserem Hauptthema können Ihnen dabei Denkanstöße geben. Wenn Sie bereit sind, sich zu engagieren, so teilen Sie uns dies bitte mit dem Fragebogen mit. Sie können die Bögen in unserem Gemeindebüro bei Frau Kruse abgeben. Die Bögen werden über Frau Lehmkuhl, die vom Presbyterium als Flüchtlingsbeauftragte unserer Kirchengemeinde bestimmt wurde, an Frau Geßmann ins Rathaus weitergeleitet. Neben dem Thema „Flüchtlinge“ haben wir aber hoffentlich zusätzlich wieder viel Interessantes und Lesenswertes aus unserer Kirchengemeinde für Sie zusammengestellt und das Layout ein wenig verändert. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des neuen Gemeindebriefes. Andreas Amerkamp

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AN-ge-DACHT dem neuen Jerusalem, wo „Gott abwischen wird alle Tränen von ihren Augen“.

Pfarrer Dieter Hofmann Foto: privat

Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt. (2. Mose 3,8) Es ist noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. (Hebr. 4,9) Jeder sehnt sich nach einem Zuhause und nach einer wirtschaftlichen Lebensgrundlage, die ihm Sicherheit gibt und Glück ermöglicht. Das gilt für uns, das galt für die früheren Sklaven in Ägypten und auch für die heutigen Arbeitslosen an der Elfenbeinküste. Die Geschichte der Menschheit ist zugleich eine Geschichte der Suche nach Heimat und Geborgenheit. Die Geschichte Gottes mit den Menschen gründet im Mitleiden für die Flüchtenden und mündet ein in die große Hoffnung des Reiches Gottes,

Die Bibel erzählt von Flüchtlingsschicksalen und Aufbrüchen aus wirtschaftlicher Not: Adam und Eva, die Gott aus dem Paradies vertreibt; Kain, der nach dem Mord an seinem Bruder eine Zuflucht sucht; Abraham, der mit den Seinen aus wirtschaftlichen Gründen seine Heimat verlässt und in Kanaan eine neue Existenzgrundlage aufbauen will; die hebräischen Sklaven, die fliehen, um das verheißene Land, wo „Milch und Honig fließen“, zu finden; Josef, Maria und das Kind Jesus, die vor der politischen Verfolgung durch König Herodes in Ägypten Asyl finden. Das alttestamentliche Buch Ruth erzählt von Flüchtlingsschicksalen und dem Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Religionen. Die Sozialgesetzgebung des alten Israel schützt die Flüchtlinge und Fremden vor Übergriffen und Benachteiligungen durch die Einheimischen. Der Hebräerbrief beschreibt die Christen als das wandernde Gottesvolk auf der Suche nach Ruhe und Geborgenheit. Suchen wir nach biblischen Wegweisungen für unser Handeln auch heute, so liegen die Schlussfolgerungen auf der Hand: Gott wählt sich Flüchtlinge zum Gegenüber, zum Zeichen seiner Gegenwart in

AN-ge-DACHT der Welt. Er verheißt und schenkt Heimat. Gott ermahnt die nun zu Hause Angekommenen, ihrerseits Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen Bürgerrechte zu gewähren. Als Menschen, die unterwegs sind auf sein Reich hin, wissen wir von beidem: von der Notwendigkeit wie von der Vorläufigkeit unseres Zuhauses. Wir hoffen auf eine neue Welt, hin auf Gottes Neuschöpfung, in der jeder ein sicheres Zuhause hat. Diese Hoffnung weist uns heute schon den Weg dahin, ein Zuhause zu suchen und anderen, gerade Flüchtlingen und Asylsuchenden in Not beizustehen. Wie das so ist: Spannend und konfliktvoll werden diese Glaubenseinsichten, wenn es konkret wird. Hier ist die Politik beauftragt zu handeln, hier sind aber auch Bürgerinnen und Bürger gefragt, sich zu engagieren – allen voran wir Christen. Denn den Heimatlosen Heimat zu geben und den Flüchtlingen Asyl – dies gehört zu den wesentlichen Elementen christlichen Selbstverständnisses und biblisch-theologischer Wegweisung. Pfarrer Dieter Hofmann

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Der besondere Hinweis

„Es gibt hier keine Kinder“ Ausstellung in der Drevenacker Dorfkirche vom 16. bis 29. März 2015 Thomas Geve (Pseudonym), ein fünfzehnjähriger jüdischer Junge wurde 1945 im Konzentrationslager Buchenwald befreit. Der Berliner Junge, der seine Kindheit während der Zeiten des NS-Regimes in mehreren Lagern verbrachte, war schon lange völlig auf sich allein gestellt. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wanderte der Vater nach England aus. Er konnte die Familie jedoch nicht mehr nachholen. Im Alter von dreizehn Jahren wurden Thomas Geve und seine „Kinderzeichnungen” Fotos: Gedenkstätte Buchenwald Mutter nach Auschwitz deportiert. Die Mutter starb dort. Wie durch ein Wunder überlebte Thomas Geve nicht nur Auschwitz, sondern im Januar 1945 auch die „Todesmärsche“ nach Groß-Rosen und Buchenwald bei Weimar in Thüringen. Im Sommer 1945 hielt Thomas Geve die Erinnerungen an diese Zeit in 79 Zeichnungen fest. Nach der Befreiung gab man ihm Papier aus dem Lagerbüro – alte Formulare der SS und anderes, meist im Format 15 x 12 cm – und er zeichnete die Lagerwelt, den Alltag im KZ, Appell, Essensausgabe, Arbeit, Krankheiten, Terror der SS und fertigte erstaunlich genaue Lagerpläne an. Diese Bilder, denen er einfache Namen wie „Aussuchung zum Tod“, „Armbinden“, „Desinfektion“, „Sport“ oder „Kultur“ gab, wollte er eines Tages seinen Eltern zeigen. In einem klimatisierten Banktresor überlebten diese einmaligen Dokumente. Historiker der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald gestalteten 1995 daraus eine Wanderausstellung. Thomas Geve malte danach nie wieder. Er lebt heute in Haifa, Israel. Vom 16. bis 29. März sind diese Zeichnungen in der Drevenacker Dorfkirche zu sehen. Jugendliche haben außerdem die Gelegenheit, mit dem Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Wesel, vom 30. bis 31. März 2015 die Gedenkstätte Buchenwald zu besuchen. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz findet im Oktober 2015 ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz in Polen statt.

Haupthema

Kriegsflüchtlinge aus dem Irak und Syrien – ein Drama

Die Konfliktlage im Irak und in Syrien ist komplex. Sie umfasst viele miteinander verwobene Teilkonflikte. Es geht dabei sicher auch um das Geld aus dem Öl- und Gasgeschäft. Aber zunächst geht es bei den Kämpfen um die Vormachtstellung zwischen den sunnitisch geprägten Ländern Saudi Arabien, Katar und der Türkei sowie den schiitischalawitisch geprägten Regionen Iran, Irak und Syrien. Als Folge dieses Konfliktes sind nach Angaben der UNO allein im Jahre 2012 einige Millionen Menschen auf der Flucht. Die Tendenz ist steigend. Allein seit August 2014 sind über eine halbe Million Flüchtlinge hinzugekommen. Neben den Jesiden sind auch Christen, Turkmenen und Araber auf der Flucht vor den Kämpfern des „Islamischen Staats“ (IS). Auch Christen flohen nach der Einnahme der Stadt Mosul, nachdem der IS begonnen hatte, den Christen eine „Kopfsteuer“ abzunehmen, sie also zu töten. Die kurdische Autonome Region und auch alle anderen angrenzenden

7 Länder sind mit der großen Zahl der weiterhin einströmenden Flüchtlinge völlig überfordert. Es fehlt an allem, was ein Leben menschenwürdig macht. Wir stehen ratlos und fassungslos vor der Frage, wie wir helfen können. Wie so oft gibt keine „einzig richtige Antwort“. Eine ausreichende finanzielle Hilfe vor Ort durch die Staaten der UNO ist nicht in Sicht. Es gibt eigentlich für eine kurzfristige und schnelle Hilfe keine Alternative als die Option, die Aufnahmezahlen für diese Kriegsflüchtlinge aus Syrien und dem Irak in der gesamten Europäischen Union zu erhöhen. Nur so kann kurzfristig und schnell wirksame Hilfe in der jetzigen Notlage geleistet werden. (nach Ideen von IPPNW)

Den Menschen Namen und Gesichter geben Engagement für Flüchtlinge in Hünxe Heute leben 95 Flüchtlinge aus 14 verschiedenen Ländern in Hünxe. Ihre Anzahl hat sich aufgrund der in der Welt schwelenden Konflikte

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Hauptthema

und Kriege im letzten Jahr vervielfacht. Besonders junge Männer aus Syrien, Eritrea und Guinea sind bei uns untergebracht, nachdem sie in Deutschland vorläufig Schutz gefunden haben.

Tagesstruktur. Oft sind die Männer, Frauen und Kinder durch die Erfahrungen von Krieg und Flucht schwer traumatisiert und finden sich ohne Hilfe im ländlichen Hünxe nur schwer zurecht.

Die Unterkünfte befinden sich in Hünxe, Gartrop-Bühl und Bruckhausen. In Drevenack sind keine Flüchtlingsunterkünfte geplant, da die Gemeinde Hünxe hier keine geeigneten Liegenschaften besitzt. Dennoch ist es für die Kirchengemeinde Drevenack selbstverständlich gewesen, am 17. Dezember 2014 zum Treffen aller interessierten Vereine, Verbände, Kirchengemeinden und Einzelpersonen im Rathaus teilzunehmen. Als „Flüchtlinge“ werden in diesem Zusammenhang alle Ausländer behandelt, die sich in Unterkünften der Gemeinde Hünxe befinden.

Durch das Engagement der Gemeindeverwaltung und einiger Ehrenamtlicher konnten bisher zwei Deutschkurse und eine Kleiderkammer eingerichtet werden. Die Deutschkurse werden von einem Teil der Neuankömmlinge gerne angenommen.

Dies schließt sowohl gerade erst eingetroffene und sehr verunsicherte Menschen, Flüchtlinge im weiteren Verlauf ihres Asylverfahren und anerkannte Flüchtlinge ein. Diese Menschen warten eigentlich nur darauf, sich mit der Anerkennung als Flüchtling durch das Bundesamt für Migration eine neue Existenz aufbauen zu können. In der Wartezeit, die mehrere Monate aber auch über 20 Jahre betragen kann, ist eine Erwerbstätigkeit weitgehend verboten. Das bedeutet viel Langeweile und fehlende

Doch manche Flüchtlinge brauchen andere Angebote. Sicher sind Sorge um zurückgelassene Familienangehörige und körperliche oder psychische Folgen der Flucht manchmal ein so großes Problem, dass es unmöglich scheint, auf das neue Umfeld zuzugehen. Für die soziale Betreuung der zugewiesenen Menschen gibt es nur wenig Zuschüsse, deshalb hat sich die Gemeindeverwaltung an die Bürgerinnen und Bürger gewandt. Im neu gegründeten Arbeitskreis ist nun die Idee entstanden, zwei „Teestuben“ einzurichten, in denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger mit den Flüchtlingen treffen, ins Gespräch kommen und sich kennenlernen können. Eine Teestube soll in Hünxe entstehen, die zweite Teestube ist in Bruck-

Hauptthema hausen geplant. Das dortige Repair Café, in dem schon jetzt Fahrräder für die Flüchtlinge in Stand gesetzt werden, könnte die Plattform bilden, braucht dazu aber noch ehrenamtliche Unterstützung. Geplant ist zusätzlich eine hauptamtliche Beratung durch das Diakonische Werk Dinslaken, wenn die Mittel dafür von der Gemeinde bereitgestellt werden. Ähnlich soll das Angebot in Hünxe aussehen, wo die Teestube an die Kleiderkammer angegliedert werden könnte. Ansonsten ist immer wieder Einzelfallhilfe von Nöten: ein Flüchtling muss zum Arzt begleitet werden, weil er sich noch nicht zurecht findet und nicht mobil ist; ein anderer sucht Hilfe zum Vertiefen der Deutschkenntnisse oder braucht einfach nur einen geduldigen Zuhörer. Immer gesucht werden Herrenfahrräder, auch reparaturbedürftig. Die Räder können nach Absprache auch abgeholt werden. Kleidung für das Frühjahr wird hauptsächlich für Herren in kleinen Größen benötigt. Wer sich für die Arbeit mit Flüchtlingen interessiert, helfen möchte oder über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten werden will, kann sich mit allen Fragen gerne an mich wenden oder den Fragebogen ausfüllen. Ich melde mich dann bei Ihnen.

9 Claudia Lehmkuhl, mobil: 0157-32488990 oder ans Gemeindebüro: [email protected] de

Gestärkt in die Flüchtlingsarbeit

Jedes Jahr lädt der Fachausschuss für die Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen im Evangelischen Kirchenkreis Dinslaken zu einem Segensgottesdienst in die Stadtkirche Dinslaken ein. Anschließend geht es dann zu einem geselligen Miteinander in die Räume des „Café Komm” im Haus der Kirche. Dort treffen sich die Ehrenamtlichen mit den Hauptamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, um sich gegenseitig zu stärken und auszutauschen. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal daran teilgenommen und bin noch immer beeindruckt von der liebevollen Gestaltung der beiden Veranstaltungen. Flüchtlingspfarrer i.R. Gerhard Greiner und Dechant Kai Laakmann hielten einen Gottesdienst, der eine wirkliche Stärkung für den Alltag in der Flüchtlings-

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Segensgottesdienst

arbeit gewesen ist. Mut machende Lieder, entspannte Gitarrenmusik, klare Worte in der Predigt und eine persönliche Segnung für jeden Anwesenden machten diesen Gottesdienst für mich zu einem besonderen Erlebnis. Zum ersten Mal in seiner 21-jährigen Arbeit mit Flüchtlingen, so sagte Gerhard Greiner, würde die Arbeit mit Flüchtlingen in der Gesellschaft geschätzt. So konnten wir uns im weiteren Verlauf des Abends eifrig über die neuen Entwicklungen der Flüchtlingsarbeit in Hünxe, Voerde und Dinslaken austauschen und

Hauptthema

Foto: Claudia Lehmkuhl

gegenseitig von der Erfahrung der anderen Teilnehmer profitieren. Claudia Lehmkuhl

Hauptthema Wir haben drei unterschiedliche Mitbürger befragt. Sie haben alle einen zentralen Lebensinhalt:





ASYL

Ich bin schon 1988 als Flüchtlingskind mit meinen Eltern nach Hünxe gekommen. Ich bin hier zur Schule gegangen, habe Abitur gemacht und studiert. Mittlerweile bin ich selbstständig und habe seit 2000 die deutsche Staatsbürgerschaft.

Warum sind Sie gerade in Hünxe gelandet? Wir waren Kriegsflüchtlinge und wurden nach Hünxe verlegt. Warum Deutschland? Das war für uns die einzige Möglichkeit in Frieden zu leben. Zuerst bin ich nur mit meiner Mutter geflohen, mein Vater und die Geschwister sind später nachgekommen. Was haben Sie hier erwartet? Im Frieden leben zu können. Sind Ihre Erwartungen erfüllt oder sind Sie enttäuscht worden? Am Anfang war es sehr schwer, auch mit den Ämtern. Aber jetzt bin ich angekommen, meine Heimat ist jetzt Deutschland. Aber mein Mutterland ist dort, wo ich herkomme. Meine Mutter ist auch dort begraben worden.

11 Wie sind Sie mit der fremden Umgebung zurechtgekommen? Wir wurden zuerst in ein leeres Zimmer gebracht, hatten nur eine Matratze, einen Tisch, einen Schrank. In unserer Heimat hatten wir besser gelebt. Hatten Sie Anpassungsprobleme? Ja, wir sprachen kein Deutsch, und fühlten uns oft ausgegrenzt. Haben Sie hier Hilfe erhalten / wer hat Ihnen geholfen? Ja, viele Privatpersonen haben geholfen. Trotzdem fehlte es an Vielem. So erinnere ich mich, dass wir lange Zeit keine Waschmaschine hatten. Sie kamen als Kind nach Hünxe. Haben Sie deutsche Freunde gefunden? Ja, aber erst, als ich in die Schule kam. Haben Sie später arbeiten dürfen? Ja, ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung machen können und dann sogar studiert. Jetzt bin ich Elektro-Ingenieur. Anfangs durfte ich ohne Arbeitserlaubnis nicht arbeiten. Wenn ich eine Arbeit gefunden hatte und der Arbeitgeber auch zufrieden war, wurden deutsche Arbeitssuchende immer vorgezogen. Welche Erfahrungen haben Sie als Kind in Hünxe gemacht? Meine Mitschüler haben mich gut aufgenommen und oft unterstützt.

12 Ich habe von den Lehrern Arbeitsmaterial und Nachhilfe erhalten. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welchen würden Sie dann nennen? Frieden.



Ich bin aus dem Iran geflohen und lebe seit 2012 in Hünxe. Meine Familie ist noch dort. Von Beruf bin ich Rechtsanwalt. Ich hoffe, irgendwann einmal in meine Heimat zurückkehren zu können.

Warum sind Sie geflohen und warum sind Sie gerade in Hünxe gelandet? Ich bin politischer Flüchtling und konnte mir die Stadt nicht aussuchen. Hünxe wurde mir zugeteilt. Warum haben Sie Deutschland gewählt? Weil Freunde von mir schon hier waren. Was haben Sie hier erwartet? Am ehesten, hier in Ruhe meine Doktorarbeit (Politik und Recht) schreiben zu können. Sind Ihre Erwartungen in Erfüllung gegangen? Ich glaube, ich muss zuerst noch besser die deutsche Sprache lernen. Sind Sie mit der fremden Kultur zurechtgekommen?

Hauptthema Ja, denn ich mag Disziplin. Das war immer schon wichtig für mich. Das war in meiner Heimat nicht mehr gegeben. Hatten Sie Anpassungsprobleme? Nein, mit den Menschen hier nicht. Haben Sie hier Hilfe erhalten / wer hat Ihnen geholfen? Ja, mir wurde von allen geholfen, besonders von Frau Eva Danner. Haben Sie deutsche Freunde gefunden? Ja. Haben Sie Arbeit gefunden? Nein, leider nicht, aber ich suche weiter. Dürfen Sie denn arbeiten? Ja, ich habe mittlerweile eine Arbeitserlaubnis. Als was würden Sie gerne arbeiten? Das ist mir ganz egal. Am Besten wäre es natürlich in meinem Beruf, aber ich würde auch jede andere Arbeit annehmen. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welchen würden Sie dann nennen? Die deutsche Sprache noch besser zu sprechen. Weiter lernen und studieren zu können. Eine kleine Wohnung in Köln zu finden, denn dort wohnen Freunde aus der Heimat.

Hauptthema: Auszug aus unserem Gemeinde-Brief 1/ 92

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Fast ein viertel Jahrhundert alt, aber aktueller denn je

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Hauptthema

Ich bin zugezogen, bin aber jetzt Hünxerin. Ich helfe seit 1992 ehrenamtlich Asylbewerbern bei Formalitäten, Einkäufen, Arztbesuchen und Heimweh…

Hat sich in der letzten Zeit etwas verändert? Die Einstellung der Mitbürger und der Umgang miteinander sind positiver geworden.

Sie arbeiten ehrenamtlich für die Asylbewerber und in der Kleiderkammer. Wie viele Stunden kommen da pro Woche zusammen?

Es gibt ja viele Bezeichnungen: Asylanten, Migranten, Flüchtlinge, Fremde, Mitbürger, Asylbewerber… welchen Namen benutzen Sie? 1. Asylbewerber 2. Mitbürger



40 Stunden mit Sicherheit. Haben Sie da noch Zeit für Ihre Familie? Meine Kinder wohnen nicht mehr hier. Jetzt habe ich nur noch meine Katze. Was gibt Ihnen diese Arbeit? Ich habe eine sinnvolle Beschäftigung gesucht und gefunden. Für mich ist die Sonne aufgegangen. Ich bin jetzt wieder voller Tatendrang und Energie. Zuerst wollte ich nur mal schauen, wie die so leben. Aber dann musste ich dranbleiben und helfen. Haben Sie es jemals bereut, damit begonnen zu haben? Nie. Welche Erfahrungen haben Sie in den Jahren mit der Betreuung der Asylbewerber gemacht? Ist es schwieriger oder leichter geworden? .. keine Antwort ..

Was bedauern Sie am Meisten, bzw. was müßte sich ändern? Ich würde mir noch mehr Toleranz und Akzeptanz wünschen. Haben Sie Mitstreiter aus der Hünxer Bevölkerung? Ja. Hatten Sie jemals Angst, und wenn ja, wovor? Nein, ich hatte nie Angst. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, welchen würden Sie dann nennen? Ich würde mir die Gleichbehandlung aller Menschen wünschen.

Nachsatz: Insgesamt leben zur Zeit ca. 90 Asylbewerber in Hünxe, die dringend unsere Unterstützung und Hilfe brauchen. (GH)

Hauptthema

Ein kleines Beispiel für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen und Asylanten

Im Zeitraum von ca. 1998 bis 2002 wohnten im Asylantenheim in Drevenack (ehem. Firmengelände Fa. Otto neben dem Sägewerk Mahl) einige Flüchtlingsfamilien, darunter auch die Familien von Senad und Cihan. Diese beiden Jungen waren, zu dem Zeitpunkt an dem ich sie kennenlernte, ungefähr sechs Jahre alt. Senad stammte aus Ex-Jugoslawien und Cihan hatte kurdische Wurzeln. Beide fanden – ebenso wie einige ihrer Geschwister - den Weg in die Fußballabteilung der TUS Drevenack. Dort trafen sie deutsche und türkischstämmige Mannschaftskameraden, die schnell zu einer freundschaftlichen Multi-Kulti-Truppe zusammenwuchsen und gemeinsam sehr erfolgreich Fußball spielten. Als Trainer durfte ich die Jungen begleiten und insbesondere Cihan und mein Sohn wurden auch über den Fußballplatz hinaus Freunde. Cihan

15 ging bei uns fast täglich ein und aus und auch mein Sohn war von der Gastfreundschaft der Familie seines Freundes begeistert und fühlte sich dort immer sehr wohl. Die gesamte Mannschaft feierte nicht nur zusammen viele Siege auf dem Fußballplatz, sondern auch gemeinsam Geburtstage; man hielt zusammen und die Herkunft spielte dabei – nach meiner Einschätzung – überhaupt keine Rolle. Mit dem Ende der E-Jugend habe ich dann meine Funktion als Jugendtrainer beendet. Die Jungen wechselten von der Grundschule in weiterführende Schulen und man verlor sich größtenteils aus den Augen. Hinzu kam, dass die Familien von Senad und Cihan das Asylantenheim verließen und in andere Städte zogen. Ich musste oft an unsere tolle gemeinsame Zeit zurückdenken und hatte dabei immer den Eindruck, dass hier im ganz kleinen Bereich Integration gelungen war. Als der Kontakt zwischen meinem Sohn und seinem damaligen Freund Cihan vor einigen Wochen wieder zustande kam, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie Cihan die letzten Jahre verbracht hat, was seine Hobbies sind und was er mittlerweile beruflich macht. Als er uns besuchte, haben wir stundenlang miteinander gesprochen, gemeinsam gegessen und viel gelacht – es tat einfach gut und mei-

16 ne Hoffnung wurde bestätigt! Cihan hat inzwischen sein Abitur, er besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft und macht eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Sein Wunsch ist es, anschließend Medizin zu studieren und wie sein älterer Bruder Arzt zu werden. Toll finde ich außerdem, dass er als Streetworker in sozialen Brennpunkten tätig ist und sich sehr engagiert zeigt. Wenn er an seine Zeit in Drevenack zurückdenkt, erinnert er sich immer auch gerne daran, wie ihn seine deutschen Freunde akzeptiert und integriert haben. Die oft recht schwierigen Umstände im Asylantenheim spielen in seinen Erinnerungen keine große Rolle, die vielen schönen Momente waren stärker. Ich glaube, dass Menschen mit diesen positiven Kindheitserfahrungen – damit meine ich sowohl die einheimischen als auch die zugewanderten Personen – weniger Vorurteile haben und damit nicht so leicht für ausländerfeindliche Parolen oder sonstige radikale Gesinnungen empfänglich sind. Dieses Beispiel zeigt auch, dass der deutsche Staat und wir alle von einer weltoffenen und toleranten Flüchtlingspolitik profitieren können. Diese

Hauptthema / Ausblick Menschen, die verständlicherweise Zuflucht suchen, stellen keine Bedrohung sondern vielmehr eine Bereicherung für unsere Gesellschaft dar. Jeder Einzelne – aber auch wir als Kirche oder Sportverein – kann dazu einen kleinen Beitrag leisten, z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeiten und Sachspenden oder Teilnahme an politischen Diskussionen. Armin Specht

Bethelsammlung

vom 17.03. bis 21.03.2015 von 9 bis 18 Uhr auf Schulte-Drevenacks-Hof, Familie Buchmann.

Ausblick

Begreift ihr meine Liebe?

Einladung zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015, um 15 Uhr, in der St. Antonius Kirche in Wesel Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das bieten die 700 Inseln der Bahamas. Sie machen den Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu einem touristischen Sehnsuchtsziel.

17 Zentrum steht die Lesung aus dem Johannesevangelium (13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der von Armut und Gewalt geprägt ist, braucht es tatkräftige Nächstenliebe auf den Spuren Jesu Christi. Rund um den Erdball gestalten Frauen am Freitag, den 6. März 2015, Gottesdienste zum Weltgebetstag. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sind dazu herzlich eingeladen.

Die Bahamas Alle erfahren sind das reichste beim Weltgebetkaribische Land stag von den Baund haben eine hamas, wie wichlebendige Vielfalt tig es ist, Kirche christlicher Konimmer wieder fessionen. Aber neu als lebendige das Paradies hat und solidarische mit Problemen zu Gemeinschaft zu kämpfen: extre„Blessed“ – leben. me Abhängigkeit Titelbild zum Weltgebetstag 2015. vom Ausland, ArEin Zeichen dafür beitslosigkeit und setzen die Goterschreckend verbreitete häusliche tesdienstkollekten, die Projekte für und sexuelle Gewalt gegen Frauen Frauen und Mädchen auf der ganzen und Kinder. Welt unterstützen. Darunter ist auch Sonnen- und Schattenseiten ihrer eine Medienkampagne des FrauHeimat – beides greifen Frauen der enrechtszentrums „Bahamas Crisis Bahamas in ihrem Gottesdienst zum Center“ (BCC), die sexuelle Gewalt Weltgebetstag 2015 auf. In dessen gegen Mädchen bekämpft.

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Du sollst nicht töten!

Auch nicht auf Verlangen bei großem Leiden? Im Juli 2014 erklärte der Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, den Rücktritt von seinen Ämtern. Seine Frau Anne ist an einer aggressiven Form von Brustkrebs erkrankt. Er will sie auf dem vor ihr liegenden Weg, der möglicherweise in den Tod führt, begleiten und unterstützen. Er würde seine Frau, wenn sie es denn wünscht, in die Schweiz begleiten und beim Suizid unterstützen. Er selber findet das nicht richtig, aber aus Liebe zu seiner Frau würde er sie auch bei diesem Schritt begleiten. Diese Äußerung der Schneiders eröffnete eine große, breit geführte Debatte: soll in Deutschland die Möglichkeit ärztlicher Hilfe zum

Ausblick Suizid gesetzlich verankert werden? Es zeichnet sich im Bundestag derzeit keine mehrheitlich getragene Lösung für eine Mitte 2015 geplante gesetzliche Regelung ab. Was bedeutet ärztlich assistierter Suizid? Brauchen wir in Deutschland ähnliche gesetzliche Regelungen wie in den Niederlanden? Verlangt es die Würde sterbenskranker Menschen, dass sie ein Recht auf Hilfe zum Suizid haben, wenn sie ihre Leiden nicht mehr ertragen? Was würde ein solches Gesetz für unsere Gesellschaft möglicherweise bedeuten? Wohin richtet sich unsere Aufmerksamkeit bei diesem Thema? Wovon lenkt es ab? Diese Fragen und die, die von den TeilnehmerInnen kommen, stehen im Zentrum des Abends. Zu Gast ist Eva Chiwaeze, seit mehr als zwanzig Jahren Leiterin der Hospiz-Initiative Wesel.

Vortrag- und Diskussionsabend zum Thema Sterbehilfe Die Evangelische Kirchengemeinde Drevenack lädt am Mittwoch, den 25. März 2015 um 19.30 Uhr ins Gemeindehaus ein.

Ausblick

Offene Kirche

„Der Seele Raum geben“ Unter diesem programmatischen Wort ist unsere schöne Drevenacker Dorfkirche in den Sommermonaten nicht nur zu den Gottesdienstzeiten und den jeweiligen Amtshandlungen geöffnet. Die Kirchentüren stehen von Ostern bis zum Erntedankfest in der Zeit von 10 bis 17 Uhr für jeden Besucher offen. In der Regel ist dann auch jemand da, den Sie – wenn Sie mögen – ansprechen können. Wer außerhalb dieser Zeit die Kirche besuchen möchte, kann sich den Schlüssel im Nachbarhaus der Kirche, Schwarzensteiner Weg 3, oder im Gemeindebüro, Kirchstraße 6, holen.

19 Kirche als Ort der Stille, der Besinnung und der Ermutigung ist bei Menschen auch durch die vielen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt und die bedrückenden Greueltaten im arabischen Raum und neuzeitlich auch in Frankreich neu in den Blickpunkt gerückt. Und Kirche öffnet sich… Mehr zur Öffnung unserer Kirche erfahren Sie u.a. in der 2011 herausgegebenen Broschüre – sie liegt im Gemeindebüro und in der Kirche aus – mit dem Titel: „HEREIN… Ein Gang durch unsere Kirche“. Dazu laden wir Sie herzlich ein. Diese Einladung haben im vergangenen Jahr 163 Besucherinnen und Besucher angenommen. Darüber hinaus haben sich 72 Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen außerhalb der Öffnungszeiten an den bekannten Stellen den Schlüssel geholt, um in die Kirche zu gehen. Vielleicht wollten sie sich die schönen Fenster oder die Architektur unserer Kirche anschauen. Vielleicht suchten sie einfach Stille und Ruhe, um die Seele baumeln zu lassen. Oder sie wollten nachdem sie eine Kerze angezündet hatten, im Gebet Trost finden und Hoffnung schöpfen. Im Rahmen der Kunstausstellung zu den „Sieben Tugenden“ im März und April 2014 kamen 87 Menschen, um Atmosphäre von Kunst und Kirche einzuatmen.

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Ausblick

Wie in den Jahren vorher war die Kirchentüre auch an dem Drevenacker Weihnachtsmarktwochenende geöffnet. Herr Schulte hatte für wohlklingende und ansprechende Weihnachtsmusik gesorgt und so suchten 82 Menschen vom Weihnachtsmarkt kommend unsere Kirche auf. So wurde unsere schöne Dorfkirche im Rahmen der OFFENEN KIRCHE im Jahr 2014 von insgesamt 404 Menschen besucht. Die notwendigen Dienste für die OFFENE KIRCHE 2014 wurden insgesamt von 32 Gemeindegliedern im Ehrenamt übernommen. Schön,

dass wir so viele sind, die an diesem Projekt mitarbeiten! Gerne dürfen es auch noch mehr werden, denn die Besetzung aller Sonntagsdienste ist manchmal sehr schwierig. Wer Erweiterungsvorschläge zur OFFENEN KIRCHE machen möchte oder Lust hat, die Arbeit mit drei Stunden Zeit an einem Sonntagvor- oder nachmittag zu unterstützen, melde sich bitte im Gemeindebüro: Drevenack, Kirchstraße 6, Tel.: 02858/2674. Reinhard Schmitz

Ohne Angst in die Zukunft träumen – heute und in 10 Jahren. Was geht – was geht nicht? Was bleibt – was geht? Was ist schön – wird‘s noch schöner?

EINLADUNG zur Gemeindeversammlung am Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, um 11 Uhr nach dem Gottesdienst, im Gemeindehaus.

Ausblick

Unsere Konfirmanden 2015

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Foto: Klaus Hermann Heucher

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern in den Festgottesdiensten am 14. Mai 2015 und am 17. Mai 2015 ihre Konfirmation. 14. Mai 2015

17. Mai 2015

Christin Bienemann Florina Bleß Marit Giesbers Vivien Grosser Marie Krechter Marie Mahn Merlin von Mallinckrodt Anna Maria Stokloßa Carolin Stuckenholz Sarah Vogelreuter Joshua Friede Luca Niklas Jansen Florian Mindthoff Noah Simon Philippi Marcel Scholten

Julia Amelie Krupp Laura Sophie Krupp Sarah Schicktanz Saskia Tabea Schroer Johanna Schulte-Bunert Lena Terhart Maya Wisselink Tim Jahn Moses Lotric Frederik Neu Luca Saak Henning Marten Sadau Jack Sill Lars Schmitz

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Ausblick Gottesdienst für alle Sinne Die nächsten ökumenischen Gottesdienste in der Kapelle Lühlerheim, die besonders für Menschen mit Demenz und deren Familienangehörige gedacht sind, finden statt Samstag, 7. März und Samstag, 6. Juni, jeweils von 16.00 bis 16.30 Uhr. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen und willkommen.

LühlerheimTermine

Donnerstag, 2. April, 18.15 Uhr: Gottesdienst zum Gründonnerstag

Die regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle Lühlerheim Die Gottesdienste in der Kapelle Lühlerheim finden wie gewohnt an jedem ersten und dritten Samstag im Monat statt. Beginn ist jeweils um 18.15 Uhr. Am dritten Samstag im Monat feiern wir immer gemeinsam Abendmahl.

Die Besucher tragen zum gemeinsamen Abendessen im Mittelteil des Gottesdienstes in der Kapelle bei, indem sie eine Kleinigkeit wie Brotbeläge, Salate usw. mitbringen. Für Brot und Getränke ist gesorgt. Samstag, 4. April, 18.15 Uhr: Ökumenischer Ostergottesdienst mit anschließendem Osterfeuer Am Vorabend des Osterfestes treffen wir uns zu einem gemeinsamen Ostergottesdienst in der Kapelle des Lühlerheims. Anschließend wird ein großes Osterfeuer entzündet, zu dem wir alle herzlich einladen. Für Essen und Getränke zu erschwinglichen Preisen ist gesorgt.

Cafe „Lühlerheide” Wir suchen für unser Cafe „Lühlerheide” zum Saisonstart

flexible Servicekraft

eine zur Unterstützung unseres Team auf 450-€-Basis. Marienthaler Str. 10, 46514 Schermbeck Tel.: 02856/29-0 oder Frau Gössling: Tel.: 02856/29 1030

Ausblick Das Café Lühlerheide Das Café der Stiftung Lühlerheim im Haus der Begegnung ist mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags sowie an jedem Feiertag von 14.00 bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet. Neben dem bekannt guten Kuchen und den Snacks sind dort auch handgemachte Deko- und Geschenkartikel aus der hauseigenen

23 Holzwerkstatt käuflich zu erwerben. Außerdem steht Elektro-Radfahrern eine Ladestation zur Verfügung. Für weitere Informationen und Reservierungen rufen Sie uns an (Tel.-Nr.: 02856/29-1600, 29-1030 oder 29-0). Frau Gössling und Frau Marten werden Ihnen gerne weiterhelfen und Sie beraten.

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Geburtstage

Die Mitglieder des Besuchsdienstes unserer Kirchengemeinde gratulieren Ihnen zum 70. und ab dem 75. Geburtstag. Wenn Sie in dieser Liste nicht erscheinen möchten, melden Sie sich bitte rechtzeitig beim Gemeindebüro. Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen keine vollständigen Adressen veröffentlicht werden. März 01.03.1944 01.03.1945 04.03.1932 04.03.1941 05.03.1938 05.03.1939 06.03.1936 06.03.1939 07.03.1936 08.03.1937 08.03.1937 10.03.1941 10.03.1942 11.03.1931 11.03.1921 12.03.1940 13.03.1917 13.03.1934 13.03.1937 13.03.1944 14.03.1930 14.03.1940 15.03.1930 15.03.1931 16.03.1916 16.03.1937 16.03.1939 17.03.1938 17.03.1944 18.03.1944 19.03.1935 19.03.1938 19.03.1939

Ellen Lehmkuhl, Drevenack Bärbel Gründemann, Drevenack Helga Köppe, Drevenack Malwin Klammer, Drevenack Marianne Hille, Drevenack Dr. Manfred Wüstemeyer, Drevenack Horst Freyer, Lühlerheim Theodora Neukoether, Drevenack Gertrud Albers, Drevenack Werner Stender, Drevenack Friedhelm Schlümer, Drevenack Friedhelm Jaensch, Drevenack Gerhard Eickhoff, Drevenack Helga Bramberg, Krudenburg Emmi Nachtigall, Drevenack Hannelore Dickmann, Drevenack Wilhelmine Hüser, Drevenack Wilhelm Blankennagel, Drevenack Friedhelm Buschmann, Damm Jürgen Rademacher, Drevenack Martha Kleinmann, Drevenack Helmut Weltjen, Damm Eva Pape, Drevenack Erika Wölker, Krudenburg Erika Hurtienne, Xanten Werner Zitzen, Drevenack Bruno Kamps, Damm Irma Kuhnen, Damm Lieselotte Jaensch, Drevenack Heidemarie Weder, Drevenack Horst Ramm, Krudenburg Benno Linz, Damm Ursula Vogt, Damm

Evangelisches Familienzentrum

25 A

Liebe Gemeinde! Herzliche Grüße aus dem Familienzentrum! Wir hoffen, Sie hatten alle einen guten Start in das neue Jahr! In der letzten Woche vor Weihnachten haben alle drei Kindergartengruppen zum Elternfrühstück eingeladen und erfreulich viele Eltern sind dieser Einladung gefolgt. Es waren gemütliche Vormittage, die von Liedern, Meditationsspiralen und selbst gebastelten Geschenken umrahmt wurden. Am 22.12. feierten wir mit Herrn Heucher eine Andacht in der Kirche, wozu wir auch die Eltern eingeladen haben. Im Anschluss gab es ein „Kirchencafe´“ mit Lebkuchen. Im November bekamen das Besprechungszimmer, das Büro und die Küche neue Fenster. Anschließend hat unsere Küche einen neuen Fußboden bekommen und im Januar neue Fronten. Seit Mitte Dezember liegt unser neuer Flyer mit den Angeboten für die ersten drei Monate im Jahr 2015 aus. Wir laden Sie herzlich ein, einmal reinzuschauen. Vielleicht finden Sie ja das eine oder andere Angebot, das Ihr Interesse weckt.

Einer unserer Kooperationspartner ist die Musikschule „Musicolino“ aus Dinslaken. In ihrem Auftrag führt Frau Quade-Hülser schon seit längerem die musikalische Früherziehung in unserer Einrichtung durch. Seit Anfang Dezember treffen wir uns nun jeden Freitag mit ihr zum musikalischen Wochenabschluss. Alle Kinder versammeln sich in der Eingangshalle und für eine halbe Stunde singen, musizieren und spielen wir gemeinsam. Es macht allen viel Spaß! In der Woche nach Ostern starten wir ein musikalisches Projekt mit Frau Quade-Hülser zum Thema „Irgendwie Anders“ in Anlehnung an das Bilderbuch von Kathryn Cave und Chris Riddel. Das 40-jähriges Bestehen des Kindergartens wirft seine Schatten voraus. Wir stecken schon mitten in den Vorbereitungen für den 13. Juni 2015. An diesem Tag wird unser Jubiläum im Familienzentrum groß gefeiert. Das Familienzentrum möchte sich der Öffentlichkeit präsentieren. Die Arbeit mit den Kindern und Familien soll transparent gemacht werden; die Kooperationspartner werden sich vorstellen; die vergan-

26 B genen Jahre werden in Form von Fotos noch einmal in Erinnerung gerufen und durch gemeinsame Aktionen wollen wir den Jubiläumstag festhalten und gemeinsam feiern. Anfang Februar gehen die Zusagen für die „neuen“ Kindergartenkinder an die Familien. Sie werden zu einem Informationsnachmittag Anfang Mai eingeladen. An diesem Nachmittag wird das Team über die Arbeit in den Gruppen berichten. Die Eltern erfahren, in welcher Gruppe ihr Kind aufgenommen wird und es wird besprochen, wie die Eingewöhnung der Kinder ablaufen soll. In diesem Jahr wird die Eingewöhnung zum ersten Mal in Anlehnung an das „Berliner Modell“ durchgeführt.

Evangelisches Familienzentrum Die Mitarbeiter/innen des Familienzentrums haben im Januar an einer ganztätigen Fortbildung zum Thema „U-3 Kinder“ teilgenommen. In diesem Zusammenhang wurde auch das Berliner Modell besprochen und erarbeitet. Es grüßen Sie die Mitarbeiter/innen aus dem Familienzentrum

Jugendhaus Damm

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MONTAGS: Girls-Power 18 bis 19.30 Uhr für Mädchen ab 13 Jahren

FREITAGS: Offener Treff 16.30 bis 19.30 Uhr für alle Jugendliche ab 11 Jahren

DIENSTAGS: Kindergruppe 16.30 bis 18 Uhr für alle Kinder ab 6 Jahren

Offener Treff 19 bis 21 Uhr für Jugendliche ab 16 Jahren

MITTWOCHS: Dammer Treff 15 bis 17.30 Uhr (Letzter Mittwoch im Monat)

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Gottesdienste

März 2015 So 01.03. 10.00 Uhr Drevenack - Gottesdienst mit Taufen (Heucher) Sa 07.03. 10-12 Uhr Drevenack - Kinderkirche im Gemeindehaus 16.00 Uhr Lühlerheim - Gottesdienst für alle Sinne (Herzog und Pater Matthias Brenken) 18.15 Uhr Lühlerheim (Herzog) So 08.03. 10.00 Uhr Drevenack (Stephan) So 15.03. 10.00 Uhr Drevenack - Gottesdienst mit Abendmahl (Herzog) Sa 21.03. 18.15 Uhr Lühlerheim - Gottesdienst mit Abendmahl (Herzog) So 22.03. 10.00 Uhr Drevenack - Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden (Heucher); anschl. Kirchcafé So. 29.03. 14.00 Uhr! Drevenack - Goldkonfirmation (Heucher) April 2015 Do 02.04. 18.15 Uhr Fr 03.04. 10.00 Uhr Sa 04.04. 10-12 Uhr 18.15 Uhr So 05.04. 10.00 Uhr Mo 06.04. 10.00 Uhr So 12.04. 10.00 Uhr Sa 18.04. 18.15 Uhr So 19.04. 10.00 Uhr So 26.04. 10.00 Uhr

Lühlerheim mit gemeinsamen Abendessen (Herzog und Heucher) Drevenack - Gottesdienst mit Abendmahl und Verstorbenengedenken (Heucher) Drevenack- Kinderkirche im Gemeindehaus Lühlerheim - ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Osterfeuer (Herzog und Pater Matthias Brenken) Drevenack - Gottesdienst mit Abendmahl (Heucher) Drevenack (Berg) Drevenack (Berg) Lühlerheim - Gottesdienst mit Abendmahl (Heucher) Drevenack - Gottesdienst mit Taufen (Heucher) Drevenack - Gottesdienst (Heucher); anschl. Kirchcafé

Mai 2015 Sa 02.05. 10-12 Uhr 18.15 Uhr So 03.05. 10.00 Uhr So 10.05. 10.00 Uhr Do 14.05. 10.00 Uhr Sa 16.05. 18.15.Uhr So 17.05. 10.00 Uhr So 24.05. 10.00 Uhr Mo 25.05. 10.00 Uhr So 31.05. 10.00 Uhr

Drevenack - Kinderkirche im Gemeindehaus Lühlerheim- Gottesdienst mit Taufen (Herzog) Drevenack - Gottesdienst mit Taufen (Heucher) Drevenack (Meyer) Drevenack - Konfirmation Gruppe I (Heucher) Lühlerheim - Gottesdienst mit Abendmahl (Hofmann) Drevenack- Konfirmation Gruppe II (Heucher) Drevenack - Gottesdienst mit Konfirmandenabendmahl (Heucher); anschl. Gemeindeversammlung (s. S. 20) Drevenack (Heucher) Drevenack (Heucher)

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Gottesdienste

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Juni 2015 Sa 06.06. 10-12 Uhr 16.00 Uhr 18.15 Uhr So 07.06. 10.00 Uhr So 14.06. 10.00 Uhr So 21.06. 10.00 Uhr! So 28.06. 10.00 Uhr

Drevenack - Kinderkirche im Gemeindehaus Lühlerheim - Gottesdienst für alle Sinne (Herzog und Pater Matthias Brenken) Lühlerheim (Herzog) Drevenack (Herzog) Drevenack - Gottesdienst mit Taufe und 40 Jahre Waldstrolche-Kindergarten (Heucher) Lühlerheim - Gottesdienst im Grünen mit Kirchenchor Brünen und dem Posaunenchor Drevenack (Herzog, Heucher, Sommer) Drevenack - Gottesdienst mit Abendmahl (Herzog), anschl. Kirchcafé

Termine der Frauenhilfe März Mi 04. 14.30 Uhr Fr 06. 15.00 Uhr Mi 18. 14.30 Uhr

Arbeitskreis Gottesdienst zum Weltgebetstag in der St. Antoniuskirche in Wesel-Obrighoven, anschl. Kaffeetrinken im dortigen Pfarrheim Frauenhilfe mit Dr. Norbert Ittmann mit Weisheitsgeschichten aus denWeltreligionen. Alle interessierten Männer und Frauen sind herzlich eingeladen!

April Mi 01. 14.30 Uhr Arbeitskreis Mi 29. 15.00 Uhr Bezirksfrauentag des Kreisverbandes in Drevenack Alle interessierte Frauen sind herzlich willkommen. Mai Mi 06. 14.30 Uhr Mi 20. 14.30 Uhr Juni Mi 03. 14.30 Uhr Mi 17.

Arbeitskreis Frauenhilfe - Singenachmittag mit Marco Rohde Arbeitskreis voraussichtlich Jahresausflug (Näheres durch die Bezirksfrauen und im nächsten Gemeindebrief)

IV 34

Gemeindehaus Drevenack

Montag Seniorentreff................................................15.00 bis 18.00 Uhr Anonyme Alkoholiker..................................19.30 Uhr AA und Angehörige (3. Montag).................19.30 Uhr Dienstag Nähkurs der Ev. Familienbildungsstätte im Kirchenkreis Wesel............................  9.00 bis 11.15 Uhr Katechumenenunterricht..............................15.30 bis 17.00 Uhr Offener Jugendtreff......................................16.00 bis 20.00 Uhr Kirchenchor..................................................18.00 Uhr Donnerstag Offener Jugendtreff......................................16.00 bis 21.00 Uhr Bibel im Gespräch (am 1. Do im Monat)....20.00 Uhr Freitag Offener Jugendtreff......................................16.00 bis 22.00 Uhr Posaunenchor – Jungbläser..........................19.30 bis 20.00 Uhr Posaunenchor...............................................20.00 Uhr Samstag Konfirmandenblocktag, 1 x im Monat ........  9.00 bis 13.00 Uhr

Evangelisches Familienzentrum

35 C

36 D

Pfingsten

Geburtstage

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20.03.1932 20.03.1938 20.03.1943 21.03.1933 21.03.1936 21.03.1943 21.03.1945 22.03.1935 22.03.1936 23.03.1938 23.03.1941 24.03.1930 24.03.1936 24.03.1939 24.03.1940 25.03.1944 25.03.1945 26.03.1936 28.03.1922 28.03.1938 29.03.1931 29.03.1936 30.03.1940

Hilde Eimers, Drevenack Hannelore Moschüring, Damm Helmut Schwarck, Drevenack Lothar Kolb, Lühlerheim Ingeburg Dietz, Dinslaken Rudolf Höfemann, Drevenack Marianne Ißelmann, Drevenack Edith Schlümer, Drevenack Emma Hegner, Krudenburg Helmut Scholt, Drevenack Helga Schüring, Damm Ella Heidemann, Drevenack Manfred Bulle, Drevenack Horst Mahl, Drevenack Annemarie Schwiese, Damm Marlies Stender, Drevenack Hildegard Heyne, Damm Erika Schulte, Drevenack Elfriede Menz, Damm Alfred Terstegen, Drevenack Elsbeth Schüring, Drevenack Johann Sarris, Lühlerheim Inge Harms, Obrighoven

April 01.04.1934 01.04.1934 03.04.1937 04.04.1919 04.04.1936 05.04.1939 05.04.1942 06.04.1928 06.04.1930 06.04.1940 10.04.1926 10.04.1933 10.04.1936 12.04.1937 14.04.1924 14.04.1935

Erna Nobes, Obrighoven Fritz Rahr, Drevenack Friedrich Schüring, Damm Walter Kluger, Drevenack Wilfried Ebel, Drevenack Hanni Großfengels, Damm Hannelore Lohmann, Drevenack Hella Willich, Damm Helmut Schüring, Drevenack Alfred Bergmann, Drevenack Charlotte Heidermann, Drevenack Wilhelm Berger, Drevenack Anita Uferkamp, Drevenack Elsbeth Maske, Drevenack Mathilde Hüser, Drevenack Alwine Schmellenkamp, Drevenack

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Geburtstage

14.04.1938 14.04.1940 15.04.1936 15.04.1942 15.04.1945 16.04.1940 16.04.1927 17.04.1934 17.04.1940 17.04.1940 17.04.1944 18.04.1929 20.04.1936 20.04.1930 22.04.1933 22.04.1936 22.04.1940 22.04.1941 23.04.1942 23.04.1943 24.04.1940 24.04.1944 25.04.1937 26.04.1940 27.04.1925 27.04.1929 27.04.1937 27.04.1941 28.04.1940 29.04.1940 30.04.1930 30.04.1944

Werner Schmellenkamp, Drevenack Doris Friese, Damm Helmut Kelwing, Drevenack Werner Knack, Lühlerheim Walter Binnewies, Drevenack Burghard Geßmann, Krudenburg Josef Diessner, Drevenack Günter Simson, Drevenack Wilfriede Sardemann, Drevenack Günter Beitz, Drevenack Dieter Leipold, Drevenack Christa Schmitz, Damm Wilhelm Thiemann, Damm Ilse Neu, Drevenack Friedrich Bohnekamp, Drevenack Dieter Schüring, Drevenack Eveline van Hesteren, Krudenburg Marianne Abel, Damm Carmen Marten, Drevenack Ruth Mölleken, Obrighoven Erika Mahl, Drevenack Else Eimers, Drevenack Anna Blankenagel, Drevenack Edda Sarzio, Drevenack Edith Stein, Damm Artur Adam, Drevenack Wolfgang Vogt, Damm Otto Raeber, Drevenack Heinrich Terstegen, Damm Amanda Kohlenbrenner, Damm Helga Wissing, Drevenack Annegrete Rienäcker, Damm

Mai 01.05.1934 01.05.1937 03.05.1935 05.05.1931 05.05.1935 05.05.1942 07.05.1927

Johannes Uferkamp, Drevenack Helga Hüser, Drevenack Hildegard Cattau, Drevenack Wilma Spickermann, Drevenack Fritz Fontein, Lühlerheim Gisela Heidemeyer, Lühlerheim Hermann Stein, Damm

Geburtstage 07.05.1934 07.05.1941 08.05.1930 08.05.1937 09.05.1935 09.05.1941 10.05.1940 11.05.1925 11.05.1944 13.05.1944 14.05.1940 14.05.1944 14.05.1944 15.05.1935 17.05.1939 19.05.1932 19.05.1942 20.05.1928 20.05.1932 20.05.1935 20.05.1937 20.05.1937 21.05.1930 22.05.1932 22.05.1942 24.05.1935 24.05.1935 24.05.1939 25.05.1941 25.05.1944 26.05.1927 26.05.1944 27.05.1940 27.05.1934 28.05.1933 29.05.1932 29.05.1930 31.05.1938

27 Erna Lohmann-Keilhofer, Drevenack Gisela Grasse, Damm Irma Müller, Damm Anneliese Kreft, Drevenack Wilhelm Pelk, Lühlerheim Jürgen Parlo, Drevenack Ute von Mallinckrodt, Drevenack Elli Lehmann, Drevenack Detlef Richter, Drevenack Helga Krechter, Damm Doris Knüppel, Drevenack Reinhard Schmitz, Drevenack Friedhelm Schulte, Drevenack Heinrich Kamps, Damm Edith Lay, Drevenack Hermine Korthauer, Damm Annelore Schulte, Damm Grete Dorn, Drevenack Wilhelm Krebbing, Damm Christel Schöler, Drevenack Dieter Lohmann, Damm Manfred Jahn, Drevenack Erika Bannemer-Schult, Damm Erika Schüring, Drevenack Christa Schott, Krudenburg Heinz Bosniakowski, Damm Lydia Knoblauch, Damm Gustav Hemmert, Damm Brigitte Bahl, Drevenack Wilma Schlümer, Drevenack Adele Itjeshorst, Lühlerheim Manfred Lindner, Damm Margit Maaß, Damm Renate Strötzel, Damm Horst Schmitz, Damm Wilhelma Haupt, Drevenack Dr. Hans Grüter, Drevenack Reinhold Bahl, Drevenack

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Jugendhaus Damm

Jeden zweiten Dienstag, von 16.30 bis 18.00 Uhr 03.03.2015 17.03.2015 14.04.2015 28.04.2015 12.05.2015

Eine Spende über 215,- € Durch eine spontane Versteigerung beim „Krippenspiel“ im Dammer Fuchsbau kam dieser Geldbetrag für unser Jugendhaus zusammen.

Wegen der Renovierungsarbeiten im großen Saal fallen die Kinotage im Februar und im März leider aus.

Es ist uns ein großes Anliegen uns bei allen treuen Spendern zu bedanken, wie z.B. bei unserer Frauenhilfe, dem Buchenstraßentheater, dem Turmverein und all den Privatleuten, die uns immer wieder im Blick haben. Danke für die finanzielle Unterstützung und für Ihre/Eure Wertschätzung!

PowerGirls

Jeden zweiten Montag, von 18.00 bis 20.00 Uhr

09.03. 2015 20.04. 2015

23.03. 2015 04.05. 2015

Voraussichtlich nach Karneval werden die Renovierungsarbeiten im großen Saal unseres Jugendhauses in Damm beginnen.

29 Netzwerk

Bitte beachten Sie die neue Homepage: http://www.netzwerk-drevenack.de

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Jugend Drevenack 2. Verdammt lang her – Gegen das Vergessen Im Rahmen unseres Veranstaltungsjahres gegen das Vergessen von Ungerechtigkeiten und Verbrechen des Nationalsozialismus, besuchen wir am 30. bis 31. März 2015 die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar/Thüringen. Infos und Anmeldung im JU. 3. Schwarzlichttheater für KIDS!

Wir wenden uns gegen Diskriminierung, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus und betonen das gemeinsame Engagement von Christen, Juden und Muslimen für Gerechtigkeit und ein friedliches Zusammenleben in unseren Gesellschaften. (Auszug aus der Reaktion der Landessynode der evangelischen Kirche im Rheinland 2015, auf die Terroranschläge in Paris)

Jugendinfos 1. Jungenarbeitskreis Fußballturnier für Jungen im Alter von 16 bis 25 Jahre, am Freitag, 13. März 2015, 18 Uhr, in der Soccer-Halle Sonsbeck. Fans willkommen! 17.15 Uhr Abfahrt vom Jugendtreff. Infos im JU

Foto: Friedrich Raad

Ein besonderes Theaterprojekt für Jungen und Mädchen von 8 bis 12 Jahren. Donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Jugendtreff. Bitte vorher anmelden! 5. Mädchenaktionstag am Samstag, 25. April 2015 Der Mädchenarbeitskreis des Kreises Wesel bietet am Samstag, 25. April 2015 einen besonderen

Jugend Drevenack Aktionstag für Mädchen an. Da das Ziel des Projekts bei Redaktionsschluss des Gemeindebriefes noch nicht feststand, informiert Euch bitte in Eurem Jugendtreff. 6. Evangelischer Kirchentag in Stuttgart 2015 Vom 3. bis 7. Juni 2015 besuchen wir den Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Wir fahren als Gruppe mit dem Evangelischen Kirchenkreis Wesel und werden im Gruppenquartier wohnen. Für die Teilnahme am Kirchentag wird Schulbefreiung gewährt. Anmeldung bis 11. März im Jugendtreff.

31 Lagerbüro, und er zeichnete die Lagerwelt, den Alltag im KZ, Appell, Essensausgabe, Arbeit, Krankheiten, Terror der SS und fertigte erstaunlich genaue Pläne an. In der Zeit vom 16. bis 29. März 2015 ist die Ausstellung in der Drevenacker Dorfkirche zu besichtigen. 8. Jugendfreizeit in Bayern 2015

7. „Es gibt hier keine Kinder“ Wanderausstellung in der Dorfkirche Foto: Stadt Passau

Während der Sommerferien veranstalten wir eine Jugendfreizeit in Ortenburg/Bayern, bei Passau. Wir werden in einem schönen Haus der Evangelisch-Lutherischen Kirche Passau im bayrischen Wald wohnen. „Kinderzeichnungen” Foto: Gedenkstätte Buchenwald

Thomas Geve gehörte zu den 904 Kindern und Jugendlichen, die das Konzentrationslager Buchenwald überlebt haben. Nach der Befreiung gab man ihm Papier aus dem

Ausflüge und Naturerleben in netterGemeinschaft machen dieses Freizeitziel auch für jüngere Jugendliche interessant. Termin: 29. Juni bis 10. Juli 2015.

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Auszüge aus dem Bericht des Superintendenten Thomas Brödenfeld auf der Tagung der Kreissynode im November 2014 im Lutherhaus Wesel Jesus spricht: „Seid getrost, ich bin‘s, fürchtet euch nicht“. Am Reformationstag war ich eingeladen, den Gottesdienst in der Drevenacker Dorfkirche zu besuchen. Es wurden zwei neue Kirchenfenster vorgestellt. Der Hattinger Glaskünstler Egon Stratmann wurde durch das Presbyterium beauftragt, die neuen Fenster unter dem Motto „Pfingsten“ und „Reformation“ zu erstellen. Die Realisierung dieses engagierten Projekts erfolgte durch die Paderborner Glasmalerei Peters. Drei Dinge waren für mich bemerkenswert: Erstens – der Drevenacker Gemeinde ist es in besonderer Weise gelungen, einen beeindruckenden Gottesdienst zu gestalten. Traditionelle und ungewöhnliche Elemente wechselten sich ab und ergänzten sich zu einem stimmigen Ganzen. „Eine feste Burg ist unser Gott“ und ein von einer kostümierten Nonne gesungener „Luther-Rap“ folgten

Rückblick aufeinander und es wurde spürbar: Reformationsfeier heute ist keine verstaubte Folklore, sondern Ausdruck unseres aus Ängsten befreiten Glaubens. Zweitens – Fundraising, Spendenbereitschaft wecken, schlicht und einfach Geld für ein bestimmtes Projekt sammeln, das geht auch heute noch. Die erforderliche Summe von gut 45.000 € für das Kirchenfensterprojekt wurde punktgenau am Reformationstag erreicht. Gemeindeglieder sind also bereit, sich auch in diesen Zeiten für überzeugende Anliegen ihrer Kirche zu engagieren. Persönlich und finanziell. Drittens – beide neuen Kirchenfenster nehmen in ihrer Thematik zwei Grundempfindungen von Menschen auf: Angst und Befreiung. Angst und Gefangenschaft – in diesem sich dem Ende zuneigenden Jahr 2014 haben diese beiden Worte, Begriffe, Gefühle, das Leben vieler Menschen, ja ganzer Länder, bestimmt und geprägt. Ein ganzes Meer von Ängsten ist über unsere Welt ausgeschüttet worden, so hat es den Anschein. „Ohne Angst“ – so steht es in vielen Sprachen auf einem neuen Kirchenfenster. So ganz werden wir unsere Ängste sicher nie los. Aber das Wort hören und danach durch den Sturm losgehen, das können wir, weil Jesus es uns zutraut: „Seid getrost, ich bin‘s, fürchtet euch nicht“!

Rückblick

Adventsfeier des Kirchenchores

Am 16. Dezember 2014 fanden sich die Sänger und Sängerinnen nebst Partnern im Restaurant „Alt-Peddenberg“ (Vennmann) ein, um ein paar schöne Stunden gemeinsam zu musizieren und zu feiern. Zu Beginn des Abends trug der Chor ein weihnachtliches Lied vor, um die Anwesenden auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen. Der 1. Vorsitzende, Helmut Dames, begrüßte alle Anwesenden, insbesondere Herrn Pfarrer Joppien, der am späteren Abend die Gelegenheit nutzte, sich für das „Sabbatjahr” beim Chor zu verabschieden und gleichzeitig seine (Wander-)Pläne für dieses Jahr vorzustellen. Zum anschließenden Essen hatte die Küche des Hauses Vennmann ein exzellentes Menu vorbereitet, was keine Wünsche offen ließ. Nachfolgend hieran wurde die Ehrung der langjährigen Chormitglieder durch Herrn Pfarrer Joppien vorgenommen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Waltraud Cappell-Höpken Gerda Joormann

33 Seit 40 Jahren im Chor singen: Aletta Schulte-Bunert Isolde Ufermann. Herr Pfarrer Joppien überreichte die vom Chorverband in der Evangelischen Kirche im Rheinland, Wuppertal, verfassten Glückwunschschreiben sowie die Anstecknadeln. Als Dankeschön vom Chor gab es dazu Blumensträuße und Gutscheine. Zusätzlich erhielten unsere Notenwarte, Hildegard Kiesewetter und Reinhard Stephan, eine kleine Aufmerksamkeit für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Als Außenstehender ist es kaum zu glauben, wieviel Arbeit und Zeit für die Pflege der Noten eingesetzt werden muss. Der weitere Verlauf des Abends war geprägt durch viele Gespräche und nette Anekdoten, die einige Chormitglieder vortrugen. Wer auch einmal diese angenehme Atmosphäre im Kirchenchor erleben möchte, sei herzlich zu unseren Chorproben (dienstags, 18 Uhr, im Gemeindehaus) eingeladen. Die im vergangenen Jahr neu hinzugekommenen Chormitglieder können dieses sicherlich bestätigen. Helmut Dames

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Abschlussarbeiten an den Kirchenfenstern

Wenngleich abends am Reformationsgottesdienst eine Stimme fragte, ob denn das Plakat unbedingt davor hängen müsse, waren sich doch alle einig, dass das Plakat genau dorthin gehört. Schließlich haben sich im Vorfeld kluge Köpfe aus der Gemeinde intensiv mit der Glastafel beschäftigt J. Der fragenden Stimme sei zu Gute gehalten, dass das Fenster als Ganzes erst bei Tageslicht wirkt. Doch mit der technischen Umsetzung waren wir alle nicht zufrieden, auch nicht der Künstler Egon Stratmann. Die Scheibe hing zu dicht vor dem Fenster und somit wurden Teile vom dahinterliegenden Rahmen verdeckt. Dank Herrn Stratmann und der Glasmalerei Peters wurde eine Konstruktion entwickelt, so dass die Scheibe nun so hängt, wie wir es uns alle gewünscht haben. Das Projekt Kirchenfenster gilt damit endgültig als abgeschlossen. (AA)

Rückblick

Statistik 2014

Im letzten Jahr hatten wir: 34 Taufen 37 Beerdigungen 7 Kircheneintritte 12 Kirchenaustritte 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden 15 Trauungen 13 Traujubiläen, davon: 4 Silberhochzeiten (25 Jahre) 6 Goldhochzeiten (50 Jahre) 2 Diamanthochzeiten (60 Jahre) 1 Eiserne Hochzeit (65 Jahre) In der Dorfkirche und in der Kapelle Lühlerheim haben insgesamt 12.612 Besucher Gottesdienste gefeiert.

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35 mend multireligiösen Gesellschaft in Deutschland befasst. Die Erkenntnis ist, dass in einer globalen, digitalisierten Welt viel mehr als bisher über den protestantischen Tellerrand hinweggeschaut werden muss und es zwingend notwendig ist, das interreligiöse Leben der Gesellschaften in Deutschland, in Europa, ja in der ganzen Welt in den Blick zu nehmen.

Ökumene, Schaukasten, Adventsfenster, Osterkerze, Jahreslosung, ökumenische Begegnungsfeste Im Januar 2015 hat sich die Rheinische Landessynode – bestehend aus insgesamt 213 Abgeordneten – in Bad Neuenahr, erschüttert von den abscheulichen Terrorakten der Dschihadisten in Frankreich, auch mit der zuneh-

In der Ökumenischen Bewegung lernen Christen, dass die Frage des Glaubens nicht auf die religiöse Vereinheitlichung, sondern auf die Gemeinschaft in der Vielfalt und Andersgläubigkeit zielt. Ökumene kommt aus dem griechischen Wort OIKOUMENE und meint ursprünglich: Die ganze bewohnte Erde. Unser kirchlicher Schau- und Informationskasten vor Edeka in Drevenack soll das deutlich machen.

Schaukasten auf dem Parkplatz vor Edeka in Drevenack. Foto: W. Heumann

36 Mit dem Zeichen der OIKUOMENE sind wir auf dem Weg. Und der Weg ist das Ziel. Aktionen wie das gemeinsame Adventsfenster vor Weihnachten am Schaukasten, ökumenisch gestaltete Gottesdiente, die Osterkerze in der Evangelischen Kirche, die Jahreslosung in der Katholischen Kirche und ökumenische Begegnungsfeste bringen uns weiter auf dem Weg. So ist im Rahmen der Dekade der Reformation im Mai 2016 unter dem Thema „Weite wirkt – Reformation und Ökumene“ in unserem Kirchenkreis Wesel geplant, ein ökumenisches Begegnungsfest mit dem Projektchor unserer Partnergemeinde aus Namibia zu feiern und uns so durch die ökumenische Gemeinschaft ermutigen zu lassen. Die Rheinische Post schreibt anlässlich der Landessynode im Januar 2015 unter dem Leitartikel „Religionen sind ins Gerede gekommen“ zur Thematik Ökumene: „In seinem Grußwort stellte der Trierer Weihbischof Helmut Dieser die Prognose auf, dass die 500 Jahre alte Trennung in katholische und evangelische Kirche in unseren Tagen, spätestens aber in der nächsten Generation an ihr Ende kommen werde. Auf protestantischer Seite ist Präses Rekowski sicher, dass die Kirche schon lange als Ganzes wahrgenom-

Rückblick men wird, und macht sich für mehr Ökumene stark. Rekowski regte einen Partnerschaftsvertrag zwischen Landeskirche und Bistümern an. Vor Ort, bei den Gemeinden, gibt es schon viele solcher Vereinbarungen. Als Termin für eine Unterzeichnung brachte Rekowski 2017 ins Gespräch – das 500-jährige Jubiläum der Reformation.“ Reinhard Schmitz

Bericht aus dem Presbyterium

Im Dezember beschäftigte sich das Presbyterium zunächst mit einem Vorentwurf zum Haushalt 2015. Bei grundsätzlich steigenden Kirchensteuer-Einnahmen wird ein immer höherer Anteil für Zwecke der Landeskirche, insbesondere der Bildung von Rückstellungen zur Versorgungssicherung abgeschöpft. Dadurch entsteht in unserem Haushalt ein größerer Spardruck, dem wir uns zur Zeit noch durch Rücklagenentnahmen entziehen, da auch durch die noch unausgegorenen Regeln der neuen kirchlichen Finanzmanagements keine klaren Strukturen entstehen, nach denen man sich orientieren könnte.

Rückblick Bilder von der Kirche und dem alten Pfarrhaus aus dem Werk Otto Pankoks, die dem Presbyterium erst durch die Publikation in der Lokalpresse bekannt geworden sind, werden mit Genehmigung der Otto-Pankok-Stiftung künftig auf Briefbögen und der Homepage verwendet. Das Team des Kindergartens hat eine neue Konzeption erarbeitet. In der Januar Sitzung – der ersten unter Leitung von Werner Bußmann, der im Sabbatjahr von Pfarrer Joppien den Vorsitz des Presbyteriums übernommen hat – wurde diese intensiv besprochen. Nach entsprechender Textgestaltung durch die Gemeindebriefredaktion werden wir Sie im März verabschieden und der Öffentlichkeit vorstellen. Baubeginn für Umbauten im großen Saal im Jugendhaus Damm wird Ende Februar sein. In der Sitzung am 4. Februar wurde der Haushalt 2015 dann formell verabschiedet. Die Fragebögen zur Gemeindekonzeption wurden Ende Januar ausgewertet und brachten interessante und aufschlussreiche Ergebnisse: Zahlreiche Einzelanregungen wurden notiert und werden geprüft. Allgemein erfreut hat das zahlreiche Lob für die hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde und ihre Tätigkeit vor Ort.

37 Einige Fragen wurden so eindeutig beantwortet, dass die Ergebnisse unmittelbar in die Planung umgesetzt werden sollen (Außenbeleuchtung der Kirche und Pflanzen von weiteren Bäumen auf dem Friedhof), andere sind umstritten und bedürfen weiterer Beratung, wie das Thema der Gedenktafel für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Das Arbeitsteam hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und möchte im Gottesdienst am Pfingstsonntag und in einer anschließenden Gemeindeversammlung erste Ergebnisse vorstellen. Anstelle der gefällten Linden um die Friedenseiche gegenüber der Volksbank wurden im Januar Kugelahornbäume gepflanzt. Für den in der Mitgliederzahl gewachsenen Kirchenchor wurden auf der Orgelempore zwei Bänke entfernt und durch Stühle ersetzt. Für die wärmenden Sitzkissen muss noch gesorgt werden. Die bronzene Gedenktafel im Turm links wird mit einem Erläuterungstext versehen. wolfgang schulte

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Ökumenische Sternsingeraktion 2015

Im Rahmen der diesjährigen, ökumenischen Sternsingeraktion Obrighoven/Drevenack haben auch wieder Kinder unserer Kirchengemeinde teilgenommen.

Sternsinger 2015

Foto: R. Schmitz

Sie haben in verschiedenen Straßen von Drevenack mit drei Gruppen für das Projekt: „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen“ Geld gesammelt und in der Regel spendenfreudige Familien angetroffen. Insgesamt – mit der Sammlung in Obrighoven - kam der stolze Betrag von ca. 13.500 € zusammen. Ein herzliches Dankeschön an die Kinder und die begleitenden Eltern. Reinhard Schmitz

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Glaube, gelebt in Gemeinschaft

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Dafür steht die evangelische Kirchengemeinde Drevenack. Wie der Volksmund sagt, schaffen viele Hände ein rasches Ende. Zwar geht es bei den Projekten der Kirchengemeinde nicht um Geschwindigkeit, aber der Grundsatz bleibt: Hier ist man zusammen einfach stärker, weil mit anderen gemeinsam Vieles leichter geht und sich mehr mit vereinten Kräften verwirklichen lässt. Das zeigte sich auch beim Dankeschönfest für alle Haupt- und Ehrenamtlichen am 24. / 25. Januar 2015.

suchsdienstkreis, Bethelsammlung, Betriebsrentner, BuchenstraßenTheater, Diakoniesammler, Frauenhilfe, Friedhofspersonal, Gemeindebriefredaktion, Gemeindebüro, Gemeindehaus, Gemeindebriefverteiler, Homepage, Jugend Damm, Jugend Drevenack, Kindergarten, Kindergartenrat, Kinderkirche, Kirchenchor, Küster, Netzwerk  50+, Organist, Pastor, Pfleger des Schaukastens, Presbyterium, Posaunenchor. So viele verschiedene, kleine Einheiten – das hat etwas Evangelisches, beschrieb der Vorsitzende des Presbyteriums die Vielfalt der Drevenacker Kirchengemeinde treffend. Hier wird in Gemeinschaft etwas auf die Beine gestellt und darauf können wir stolz sein. Ein besonders erfolgreiches Projekt waren im vergangenen Jahr die neuen Kirchenfenster, die ausschließlich durch Spenden finanziert wurden.

So hoch war die Anmeldezahl noch nie in der Geschichte des Mitarbeiterfestes der Kirchengemeinde Drevenack – 120 Personen folgten der Einladung, um nachträglich ein erfolgreiches Jahr 2014 zu feiern und sich gemeinsam auf 2015 einzustimmen. Mit den vielen kompetenten, motivierten Mitarbeitern und einer hohen Quote an Ehrenamtlichen, hat Drevenack aber auch Einiges zu bieten, was besonders deutlich wurde, als Werner Bußmann die unterschiedlichen Gruppen der Kirchengemeinde begrüßte: Be-

Auch Pfarrer Heucher begrüßte die Anwesenden und hieß gemeinsam mit Werner Bußmann die neuen Mitwirkenden in der Kirchengemeinde willkommen. Und das waren einige, so dass ein großer Strauß Rosen als Dankeschön an die neuen Helfer verteilt wurde, und sich alle auf das kulinarische Highlight freuten. Auch in diesem Jahr kam das leckere Buffet von Vennmann und da war wie immer für jeden etwas dabei. Der Nachtisch war – wie sollte es anders sein – auch eine Gemeinschaftsleistung. Neben der traditionellen

Anmelderekord beim Dankeschönfest

40 Süßspeise, die der Pfarrer stellt, haben viele freundliche Damen der Kirchengemeinde dafür gesorgt, dass auf den deftigen Hauptgang ein köstliches Dessert folgte. Begleitet wurde das Essen von einem jungen Duo aus dem Dorf – Peter Heidmann (Gesang und Gitarre) und Dustin Daleske (Gitarre) erfreuten die Feiergemeinde a capella mit ansprechenden Balladen, deren Texte zum Nachdenken anregten. Anschließend waren alle bereit für ein wenig Heiterkeit. Gestartet wurde mit dem „Vater unser“ vorgetragen von Frau Woller und Frau Schöler. Die Unterhaltung mit Gott bei diesem Gebet sorgte nicht nur für einige Lachsalven, sondern stimmte die Feiergemeinde wunderbar auf den nächsten Programmpunkt ein. Die Märchenstunde der Frauenhilfe war schon beim Anblick ein Augenschmaus, denn die Damen haben sich beim Bühnenbild und den Kostümen größte Mühe gegeben. Das Märchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ wurde neu interpretiert und als Kommunikationsmittel zwischen den einzelnen Akteuren wurden fetzige, moderne Lieder verwendet. Das Publikum lachte Tränen und spendete der coolen Truppe tosenden Applaus. Aber auch der Vortrag von Küsterin Gudrun Piechocki zu einer irrgeleiteten E-Mail brachte Lacher und Schmunzeln. Last but not least,

Rückblick war auch in diesem Jahr die Humoristin Stina vom Berg alias Erika Dickmann mit von der Partie und versetzte den Gemeindesaal einmal mehr in vergnügtes Gelächter. Ihre Gags direkt aus dem Leben erzählt, sind vom Dankeschönfest nicht mehr wegzudenken. Denn oft kennt man die erzählten Situationen nur zu gut aus dem eigenen Leben. Zudem gab es kleine Geschenke für einige Gruppen der Kirchengemeinde – Vieles davon aus eigener Balkonzucht, wie die Künstlerin zum Besten gab. Singend klang der gelungene Abend aus. Aber es war noch lang nicht Schluss, ein paar Nachteulen feierten und klönten weiter bis nach Mitternacht. Gut gelaunt trafen sich die Haupt- und Ehrenamtlichen am Sonntagmorgen im Gottesdienst wieder, mit dem das Dankeschönfest traditionell endet. Einfach mal danke sagen, das tun wir wahrscheinlich im Alltag zu wenig. Es ist schön, dass die Kirchengemeinde dieses Fest als Dankeschön ausrichtet und dabei auch allen Beteiligten und Neuen die Möglichkeit gibt, sich einmal persönlich kennenzulernen. Viele neue Gesichter, die am Ende des Abends vertraut sind – das ist Gemeinschaft. (AS)

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Fotos: AA

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In eigener Sache

Da ist er nun. Unser erster Gemeindebrief ohne unseren alten Chef. Wie ich eingangs schon erwähnte, hatten wir den Start anders geplant. Aber manchmal hilft der Sprung ins kalte Wasser und man hat gar keine Zeit mehr nachzudenken. Die Vorbereitung zu unserem Hauptthema „Asyl“ erforderte eine Menge Organisationtalent. Doch dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten (E-Mail, SMS, whats app) haben wir es geschafft. Aber was nutzt die Technik, wenn das Team nicht mitmacht? Doch darüber kann ich mich überhaupt nicht beklagen, im Gegenteil! Ich möchte mich herzlich bei euch bedanken. So macht „Chef“ sein Spaß! Da ist zum einen Gisela Heumann, die gute Seele, die bereits seit über 30 Jahren im Redaktionsteam ist und immer mit tollen Ideen und Vorschlägen überrascht. Zum anderen unser kreativer Layouter Klaus Ladda, der mit Texten von uns mit den Worten „Mach mal eben, bring das mal kurz in unser Format“ überschüttet wird und alles prompt und professionell umsetzt. Seit dem Sommer letzten Jahres ist Anja Seidemann dazugekommen.

43 Als Redakteurin eine echte „Pressefachfrau“. Viele haben Sie beim Mitarbeiterfest kennengelernt. Sie ist im letz- Anja Seidemann ten Jahr nach Drevenack gezogen und hat sofort Kontakt mit unserer Kirchengemeinde aufgenommen. Helmut Joppien hat die Gunst der Stunde genutzt und sie gefragt, ob sie Lust hätte, im Redaktionsteam mitzumachen. Leider ist es uns „untergegangen“, sie hier vorzustellen. Damit wäre ich auch schon bei unseren Fehlern. Trotz intensiver Korrektur innerhalb des gesamten Teams, kommt es zu Fehlern. Bei der letzten Korrektursitzung hätten Sie dabei sein müssen. Wir haben tatsächlich 20 Minuten nur über einen Gedankenstrich diskutiert. Sie können sich vorstellen, wie lange die Sitzung gedauert hat. Und dennoch taucht in der Geburtstagsliste ein Name auf, der dort erst in 70 Jahren stehen dürfte. Aber wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Davon kann sich keiner freisprechen. Aber damit wir arbeiten können….

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vl. Gisela Heumann, Andreas Amerkamp, Anja Seidemann, Klaus Ladda Foto: Wolfgang Heumann

Ja ja, jetzt geht´s ums liebe Geld. Sie können uns jederzeit mit Spenden unterstützen. Wir werden Sie in diesem Jahr auch noch einmal daran erinnern ☺. Weiterhin freuen wir uns über Ihre Anregungen, Beiträge und Kritik. Bei technischen Problemen mit der Text- und Bildübermittlung können Sie sich gerne an die Redaktion wenden. Ach ja, und denken Sie bitte an unseren Fragebogen! Mir ist eine Person bekannt, die den Flüchtlingen die deutsche Sprache unterrichtet,

ohne diesen Beruf jemals ausgeübt zu haben. Vielleicht entdecken auch Sie noch unbekannte Fähigkeiten. Zu guter Letzt bedankt sich das gesamte Team bei Annette Kruse und Edith Jörres den guten Geistern im Gemeindebüro und bei den vielen Gemeindebriefverteilern, mit deren Hilfe unser Gemeindebrief erst den Weg zu unseren Lesern findet, für ihre tatkräftige Unterstützung. (AA)

Amtshandlungen / Impressum

Getauft wurden Ben Kremer Paul Johan Albri Niklas Pannenbecker Eli Louis Whillans Clara Otto Emilia Victor (Hünxe)

Getraut wurden

Timo Joormann und Nina geb. Semelink

Verstorben sind die Gemeindeglieder

Helmut Neuenhoff, 84 Jahre Heinrich Bergmann, 76 Jahre Elfriede Schlusemann geb. Schulte, 64 Jahre Uwe Kompf, 69 Jahre Heinz Schweiger, 92 Jahre Wilma Hoffmann geb. Meyer, 85 Jahre Erika Buchmann geb. Schulte-Drevenack, 73 Jahre Anna Budde geb. Lohmann, 93 Jahre Karl Heinz Meyer, 85 Jahre

Die nächste Ausgabe des Gemeindebriefs kann von den Verteilenden am 1. Juni 2015 abgeholt werden. Redaktionsschluss für Ausgabe 3/2015: 4. Mai 2015, 12 Uhr. Auflage: 1750 Stück. Redaktion: Andreas Amerkamp (AA) (verantwortlich im Sinne des Presserechts), Gisela Heumann (G.H.), Klaus Ladda (Layout), Anja Seidemann (AS). Evangelische Kirchengemeinde Drevenack, Kirchstr. 6, 46569 Hünxe-Drevenack, Tel. 02858 2674, Fax 02858 2701. Email: [email protected] Homepage: www.kirche-drevenack.de Bankverbindung: IBAN DE50 3566 0599 7601 0690 29 Kontonummer 760 110 690 29, Volksbank Rhein-Lippe eG

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Spenden und Kollekten

Wir danken für die Spenden und Kollekten die von November 2014 bis Januar 2015 zusammengekommen sind: Spenden für den Gemeindebrief................................................................... 305,00 € für die Renovierung der Kirche..................................................... 75,00 € für die Orgelrenovierung................................................................ 50,00 € für das Jugendhaus Drevenack...................................................... 800,00 € für die Renovierung Jugendhaus Damm........................................ 1.140,00 € für das Gemeindehaus.................................................................... 15,00 € für das Netzwerk 50plus................................................................ 200,00 € für die Waldstrolche....................................................................... 700,00 € für die allgemeine Gemeindearbeit................................................ 150,00 € für Brot für die Welt....................................................................... 142,64 € für die Diakonie - Adventssammlung............................................ 5.929,70 €

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Gottesdienstliche Kollekten Klingelbeutel für die Diakonie...................................................... 739,01 € Klingelbeutel Brot für die Welt...................................................... 1.490,45 € Haus Kilian in Schermbeck........................................................... 44,99 € Friedensdorf Oberhausen............................................................... 124,94 € Kindernothilfe-Flüchtlingskinder Libanon.................................... 304,08 € Landeskirchliche Kollektenzwecke............................................... 2.557,56 € Kindergottesdienst-Patenschaftskollekte....................................... 8,25 €

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Kollekten bei Beerdigungen für die Diakoniestation................................................................... 1.864,64 €

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Kollekten bei Trauungen und Traujubiläen für die Renovierung der Kirche..................................................... 134,06 € für die Renovierung der Orgel....................................................... 77,72 €

Telefonnummern, Adressen und weitere Kontaktinfos Gemeindebüro: Frau Kruse Kirchstr.6, 46569 Hünxe, [email protected] 02858 2674, Fax 2701, Öffnungszeiten mo-fr 9-11 Uhr Pfarrer Hans Herzog (Lühlerheim) [email protected] 02853 4481789 Pfarrer Klaus-Hermann Heucher [email protected] 02852 9198893 Kirche, Am Kirchplatz, 46569 Hünxe Küsterin Frau Piechocki 02858 6524 Gemeindehaus Drevenack – 2nd home, Kirchstr. 12, 46569 Hünxe Hausmeisterin Frau Schmitz 02858 1096, Öffnungszeiten Seite IV (grün) [email protected] Jugendhaus Damm, Zum Elsenberg 25, 46514 Schermbeck [email protected] 02853 5053 Hausmeisterin Frau Gorecki 02853 39326 Familienzentrum Drevenack, Integrative KiTa „Die Waldstrolche“, Buschweg 3, 46569 Hünxe [email protected] 02858 6441 Stiftung Lühlerheim / Bossow-Haus, Marientaler Str. 10, 46514 Schermbeck, [email protected] 02856 290

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Friedhof: Herr Domeyer 0157 72099163 Diakonisches Werk / Lutherhaus, Korbmacherstr. 12-14, 46483 Wesel www.diakoniewesel.de 0281 156-200 Evangelische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen 0281 156-210 Beratungsstelle für Schwangerschaftskonflikte, Familienplanung und Sexualpädagogik 0281 156-210 Schuldner- und Insolvenzberatung 0281 156-250 Ev. Krankenhaus Wesel: Gemeindeschwestern/Diakoniestation 0281 106-2970 Krankenhaus-Seelsorge, Pfarrerin Gawehn, 0281 106-1 Hospiz-Initiative Wesel 0281 106-2977 Palliativstation im Ev. Krankenhaus Wesel 0281 106-2350 Marienhospital: Pfarrerin Berg 0281 104-0 oder 02856 1041 Telefonseelsorge Niederrhein (kostenlos!) 0800 111 0 111 Netzwerk Drevenack Annette Ulland 02853 5053 [email protected]

Unser Presbyterium: Werner Bußmann, Vorsitzender................ Tel. 02858 82268 Wolfgang Schulte, Finanzkirchmeister...... Tel. 02858 559 Hartmut Neuenhoff, Baukirchmeister....... Tel. 02853 42 43 Andreas Amerkamp, Wilma Dames, Christoph Holloh, Gertrud Hülsmann, Marlene Pannebäcker, Elfriede Rademacher, Reinhard Schmitz, Armin Specht, Christoph Ufermann, Annette Ulland

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Café Cremetörtchen

Wir freuen uns, ein ganz besonderes Theaterangebot im Café Cremetörtchen anbieten zu können! Friedrich Raad mit seinem Theater der Dämmerung, wird uns auf eine nostalgische Reise mit einem Liederzyklus von Hans Albers mitnehmen. Besonders verzaubernd sind die selbstgemalten Bilder dieses einmaligen Schattentheaters. Termin: Samstag, 21. März 2015, 15 Uhr im Gemeindehaus. Natürlich werden vor der Aufführung Kaffee, Tee und beste Torten serviert!