GG ee mm ee ii nn dd ee bb rr ii ee ff - Kirchengemeinde Mascherode

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E v a n ge l i s c h ­ l u th e r i s c h e K i r c h e n ge m e i n de M a s c h e r o de Gemeindebrief Juni ­ August 2015 Gottes großer Garten 1 ...

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Aus dem Amerikan. von Dieter Dörr. - München : Kindler,. 1980. - 346 S. EST: A noble treason Z D 18308. Harig, Ludwig:

E v a n ge l i s c h ­ l u th e r i s c h e K i r c h e n ge m e i n de M a s c h e r o de

Gemeindebrief

Juni ­ August 2015

Gottes großer Garten 1

Gemeinde aktiv

links: Die CVJM­Band spielt im Pfarrgarten unten: Bischof i.R. Erich Hertel und Pastor Harald Bartling; Fotos: avh

Tag der welt­ weiten Kirche Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt im Pfarrgarten

oben: Beate Ebbecke und Annette Juny verkaufen Fair­ Trade­Produkte rechts: Kindergarten­ und Schulkinder singen „Ich lieb 2 und „Mögen den Frühling“ Engel dich begleiten“

Impuls „Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.“ 1. Mose 2,15 Liebe Leserin, lieber Leser! Am Anfang, so steht in der Schöpfungsgeschichte, lebten die Menschen in einem großen Garten, und ihre einzige Aufgabe bestand darin, ihn zu bebauen und bewahren. Leider änderten sich diese paradiesischen Zustände durch eigenes Verschulden sehr bald, und von da an mussten sie statt leichter Gärtnertätigkeit nun im Schweiße ihres Angesichts arbeiten und Pfarrer Harald Bartling ihr Brot verdienen. Daran denke ich, während rings umher die Tulpen blühen und die Bäume frisches Maigrün tragen. Natürlich ist die Schöpfungsgeschichte kein wissenschaftlicher Bericht, schließlich ist sie mehr als 2.500 Jahre alt und spiegelt das Weltbild der Antike wieder. Aber sie ist gleichzeitig eine wichtige Urkunde unseres Glaubens, und die Aussagen, die sie über den Sinn des Lebens macht, sind bis heute nachdenkenswert. Zum Beispiel erinnert sie uns daran, dass die Welt uns nicht gehört, dass wir sie also nicht beliebig ausbeuten dürfen, sondern vor Gott Verantwortung tragen für diese Erde und für die Tiere und Pflanzen, die unsere Mitgeschöpfe sind. Gleichzeitig macht sie aber auch deutlich, dass wir nicht in erster Linie auf der Welt sind, um zu arbeiten, sondern dass die Arbeit nur Mittel zum Zweck ist. Ein schöner Gedanke gerade jetzt, wo der der Sommer vor der Tür steht und es soviel zu sehen und zu erleben gibt. Nehmen wir uns die Zeit, uns gründlich in Gottes schönem Garten umzusehen und uns daran zu erfreuen. Das Thema „Garten“ zieht sich auch weiter durch dieses Heft und wird da theologisch und praktisch beleuchtet. Daneben geht es um die Besetzung der Pfarrstelle Mascherode und die Zusammenarbeit im Pfarrverband, Juliane Kempe stellt sich als neue Diakonin im Braunschweiger Süden vor und Bischof i.R. Erich Hertel wird zum Thema „Namibia“ interviewt. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen. Und vergessen Sie nicht: Als Gott die Zeit machte, hat er genug davon gemacht. Mit guten Wünschen für den Sommer Ihr

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In diesem Heft Gemeinde aktiv Gottesdienst zu Himmelfahrt im Pfarrgarten

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Impuls Liebe Leserin, lieber Leser!

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In diesem Heft 18

Wir freuen uns, wir trauern Taufen, Geburtstage, Beerdigungen

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Aus dem Pfarramt Pastor Bartling ab Oktober im Ruhestand Vorschau Sommerliche Gottesdienste Predigtreihe im August Konfirmation am 4. und 5. Juli

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Weltweite Kirche Kirche der Zukunft

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Gottes großer Garten Der Garten als paradiesischer Ort Mein Garten und ich

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Kids & Teens Toskana­Freizeit des CVJM Jesus in meinem Haus Einladung zum Kindergarten Jubiläum Kinderseite

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Nachgefragt bei ... Erich Hertel, Bischof i. R.

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Gemeindeleben Familiengottesdienst an Ostern Kinderbazar Kirchenvorstand Was ist für unsere Gemeinde wichtig? Pfarrverband Juliane Kempe wird zweite Diakonin Heidberg: Angebot zur Meditation Südstadt: Gemeindefahrt nach Hannover Kirche für Einsteiger Jan Hus, der böhmische Reforma­ tor Die Gemeinde lädt ein Wir sind für Sie da, Adressen und Ansprechpartner in der Gemeinde Angebote der Gemeinde, Cartoon

Herzlich willkommen zum Gottes­ dienst Kurzmeldungen Spenden Weltgebetstag, Anmeldung Konfirmanden, musikalischer Gottesdienst

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Für Sie entdeckt Ein Mann names Ove Impressum

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Gemeinde aktiv Familiengottesdienst am Ostersonntag Kinderbazar

Titelseite: Im Sommer öffnet uns Gott seinen herrlichen Garten, Foto: gemeindebrief.de Bildnachweis Grafik/Foto S. 6, S. 9, S. 12, S. 15, S. 18: gemeindebrief.de Foto S. 17: avh Foto S. 20/21: Rainer Sturm, pixelio.de Foto S. 26: S. Fischer Verlage Rückseite: gemeindebrief.de

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Aus dem Pfarramt Harald Bartling ab Oktober im Ruhestand Vakanzzeit ohne Pfarrer soll vermieden werden Sicher haben Sie es schon gehört: Zum 30. September dieses Jahres werde ich in Ruhestand gehen. Aller Voraussicht nach wird es keine Va­ kanzzeit geben, da die Stelle gleich wieder besetzt wird. Allerdings wird Mascherode dann – wie bereits vier andere Gemeinden im Braunschwei­ ger Süden – nur noch über eine hal­ be Pfarrstelle verfügen, und das wird einige Veränderungen mit sich brin­ gen. Natürlich kann ein Pfarrer oder eine Pfarrerin mit einer halben Stelle nicht die gleiche Arbeit leisten wie einer mit einer vollen Stelle. Der Kir­ chenvorstand hat also schon über­ legt, welche Aufgaben Priorität haben sollen und was eingeschränkt werden oder ganz wegfallen kann. So sollen die Glocken weiterhin an jedem Sonntag zum Gottesdienst in unsere Mascheroder Kirche einladen, dagegen wird der Besuchsdienst wohl nicht mehr zu allen Geburtsta­ gen ab 75 kommen können. Die Kreise werden sich natürlich weiter im Pfarrhaus treffen, allerdings wird wohl seltener der Pfarrer mit dabei sitzen – jedenfalls nicht der eigene. Nun bilden wir ja seit 2014 zusam­ men mit sechs anderen Gemeinden den Pfarrverband Braunschweiger Süden, und darin liegen große Mög­ lichkeiten. Wir haben schon ge­ merkt, dass gemeinsame Pfarrverbandsgottesdienste wie der am Pfingstmontag Spaß machen können. Man trifft sich, man musi­ ziert und feiert gemeinsam und lernt mal andere Gesichter kennen. Schon

jetzt arbeiten wir an vielen Stellen zusammen: Wir haben einen ge­ meinsamen Chor mit der Gemeinde in der Südstadt, unsere Diakoninnen Jana Steiner und Juliane Kempe be­ treuen übergemeindlich Kinder und Jugendliche. Und sicher gibt es viele andere Möglichkeiten zur überge­ meindlichen Arbeit und damit auch zur Entlastung für die hauptamtli­ chen Mitarbeiter. Das erfordert allerdings auch von den Gemeindegliedern eine gewisses Maß an Flexibilität. Nicht jede Ge­ meinde muss alles anbieten: Wer an Ökumene und Weltmission interes­ siert ist, mag am Arbeitskreis in Mascherode teilnehmen, wer einen Glaubenskurs sucht, kann ihn im Heidberg finden. In einem Pfarrver­ band haben Gemeinden die Mög­ lichkeit, sich auf bestimmte Arbeitsfelder zu konzentrieren, und Gemeindeglieder haben ein breites Spektrum an Angeboten. Vorausge­ setzt man ist bereit, sich zu bewe­ gen. Noch kostet die Zusammenlegung der Gemeinden die beteiligten Hauptamtlichen und Kirchenvorste­ her viel Zeit. Auf Dauer werden aber die Synergieeffekte überwiegen. Von daher wünsche ich Ihnen Mut, sich auf neue Wege einzulassen und für Veränderungen offen zu sein. Am 27.September um 15 Uhr soll ich übrigens in einem feierlichen Got­ tesdienst aus der Gemeinde verab­ schiedet werden. Ich lade Sie schon jetzt herzlich dazu ein. Harald Bartling 5

Vorschau Sommerliche Gottesdienste Premiere für Gottesdienst in Jägersruh Der Sommer ist die große Zeit der Gottesdienste im Freien. So werden wir am 21. Juni auch wieder um 11 Uhr Gottesdienst am Spring feiern, ein Kind und zwei Konfirmanden werden getauft, und der Bläserchor Stöckheim wird uns begleiten. Bei schlechtem Wetter verlegen wir den Gottesdienst in die Kirche; im Zweifelsfalle kann man den genauen Ort ab 10 Uhr auf dem Anrufbeantworter erfahren (Tel. 69 27 18).

Erstmalig wollen wir in diesem Jahr einen Gottesdienst in Jägersruh feiern. Wer seinen Weihnachtsbaum selbst im Mascheroder Holz abholt, kennt auch den Platz: wir treffen uns im Waldstück neben der Straße Jägersruh, und zwar am 30. August um 11 Uhr. Auch da werden uns Bläser begleiten. Das weitere Programm geben wir rechtzeitig über die Schaukästen bekannt.

Worum es eigentlich geht Predigtreihe im August Zu einer ganz anderen Art von Sommergottesdiensten möchte ich Sie an den vorangehenden Sonntagen im August einladen, also am 2., 9. und 16.8. um 10 Uhr und am 23.8. um 18 Uhr. Nach mehr als 36 Jahren, in denen ich mit einiger Regelmäßigkeit auf der Kanzel gestanden habe, bleiben einige Bibeltexte, die mir besonders wichtig geworden sind. Nun wiederholen Prediger auch gern Lieblingsgedanken und Lieblingssätze (was die Gemeinde dann an das Wilhelm Busch­Zitat denken lässt: „Wovon er besonders schwärmt / wenn es wieder aufgewärmt“). In diesem Fall geht es mir nicht darum, aus Gründen der Arbeitsersparnis alte Predigten aufzuwärmen. Ich möchte stattdessen an Texte erinnern, die meiner Einschätzung nach richtungweisend sind für die Zukunft unserer Kirche. „Worum es eigentlich geht“ wird das Thema dieser Predigtreihe sein, und ich lade Sie herzlich dazu ein. Wir werden jeweils im Anschluss die Gelegenheit zum Gespräch beim Kirchkaffee oder ­ nach dem Abendgottesdienst ­ beim Kirchwein haben. hb 6

Vorschau

Wir wünschen unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden Gottes Segen und eine gute Zukunft in unserer Gemeinde!

Foto: Heinz Klinzmann

Konfirmation am Samstag, dem 4. Juli, 15 Uhr Emma Bötel Katharina Bruns Laura Danner Joana Gabriel Belana Knoßalla Emily Magnus Hannah Schickram Leonard Schulze Alicia Stemcke Alissa Weerts Emily Wendt Lida Yao Konfirmation am Sonntag, dem 5. Juli, 10 Uhr Jakob Dittrich Moritz Flaig Denise Günter Anna Lena Knopf Carl Linnenkohl Paul Ränsch Johanna Suthoff Cajo Völcker Muriel Volkmer 7

Gemeindeleben Wo sind nur die Eier versteckt? Die Sonne lachte zum Familiengottesdienst an Ostern

Stolz präsentieren die drei Jungs ihre Eierfunde, Foto: avh

Zwei Jünger auf dem Weg nach Em­ maus. In ihrem Begleiter erkennen sie erst, als er das Brot mit ihnen bricht, den auferstandenen Jesus. Mit einem kleinen Anspiel begann der Familiengottesdienst am Oster­ sonntag. Familien mit und ohne Kin­ der hatten den Weg in die Kirche gefunden. Die Kinder verwandelten ein Holzkreuz mit Blumen in ein fröhliches Zeichen der Auferstehung und Zuversicht, siehe Fotos S. 27. Im Anschluss an der Gottesdienst, während die Eltern beim Kirchkaffee saßen, waren die Kinder zur Os­ tereisuche eingeladen, die bei Son­ nenschein draußen stattfinden konnte. avh

Viel Spaß und gutes Wetter beim Kinderbazar Erlös geht an Kindergarten und AIDS­Waisen

Die Konfirmanden machten ihre Sache richtig gut und verkauften fast die gesamten Kuchenberge, Foto: se

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Beim Kinderbazar am Sonntag, 18. April, war eine Menge los. Unter frei­ em Himmel in der Sonne machte das Verkaufen und Shoppen besonders Spaß. Das Angebot war groß. Vom kleinsten Strampler bis zur Hose in Größe 164 konnte jeder etwas fürs Kind finden. Die Jungen und Mädchen kauften und verkauften Spielzeug auf kleinen Decken auf dem Rasen. Den Kuchenverkauf hatte erstmals eine Konfirmandengruppe übernommen. Der Erlös von 578,25€ geht zur Hälf­ te an den Kindergarten und zur an­ deren Hälfte an die AIDS­Waisen in Südafrika. Danke an alle, die mitge­ holfen haben. Der nächste Babysa­ chenbazar wird am 20. September stattfinden. se

Kirchenvorstand Was ist für unsere Gemeinde wichtig? Überlegungen im Kirchenvorstand Wir wussten bereits zu Beginn unserer Wahlperiode in 2012, dass Harald Bartling innerhalb dieser sechs Jahre aus dem aktiven Dienst ausscheiden würde. Nun ist es soweit, und Pfr. Bartling geht Ende September in den Ruhestand. Immer wieder haben wir im Kirchenvorstand über denkbare Optionen für eine Neubesetzung der Pfarrstelle diskutiert, auch schon im letzten Jahr im Zusammenhang mit der Gründung des Pfarrverbands Braunschweiger Süden. Bereits mit den Vorgaben der Braunschweigischen Landeskirche zur Entwicklung der Pfarrstellenanzahl bis ins nächste Jahrzehnt wurde uns im Kirchenvorstand deutlich, dass mit dem Ausscheiden von Prf. Bartling eine Reduktion von einer ganzen Pfarrstelle auf eine halbe ver­ bunden sein würde. Was kann das für uns als Gemeinde bedeuten? Liebgewordene Traditionen und neue Projekte haben sich über die Jahre auf Anregung und in Zu­ sammenarbeit mit Pfr. Bartling entwickelt. Was ist für uns wesentlich und können wir es fortsetzen? Wir sind nun eine individuelle Gemeinde innerhalb eines Pfarrverbandes. Das bedeutet einerseits, dass wir diesen Zusammenhalt mit Ihrer und Eurer Hilfe weiterführen möchten und andererseits auch eine Öffnung und Erweiterung in Zusammenarbeit mit unseren Partnergemeinden. Einla­ dungen zu Veranstaltungen z. B. im Heidberg oder der Südstadt gelten für den gesamten Pfarrverband, siehe Seite 11. Unsere Gemeinde und unsere Kirche sind uns wichtig. Wir sehen, sozusa­ gen als eine Kernkompetenz und wichtiges Angebot in Mascherode, den Gottesdienst am Sonntag in unserer Dorfkirche an. Au­ ßerdem wollen wir im Dorf erreichbar bleiben. Das be­ deutet unser Sekretariat im Gemeindehaus soll wie bis­ her Dienstags und Freitags geöffnet bleiben. Als Kirchenvorstand werden wir bei der Pfarrstellenneu­ besetzung konstruktiv mit­ wirken und hoffen, die Anliegen unserer Gemein­ demitglieder in Ihrem und Eurem Sinn gut zu vertre­ ten. Anette von Hagen 9

Pfarrverband „Alles neu macht der…“ März! Juliane Kempe wird zweite Diakonin im Pfarrverband Schönen guten Tag liebe Leserinnen und Leser, in einem alten Volkslied heißt es ei­ gentlich „Alles neu macht der Mai“. Doch für mich hat meine neue Stelle als Diakonin im Pfarrverband Braun­ schweiger Süden bereits im März be­ gonnen. Mein Name ist Juliane Kempe und ich bin 25 Jahre alt. Nach meinem Studium der ev. Religionspädagogik an der Ev. Hochschule Moritzburg (bei Dresden) ist dies nun meine erst An­ stellung als Diakonin. Mein Schwer­ punkt wird dabei auf der Arbeit mit Kindern liegen und ergänze so die Aufgabenbereiche von Diakonin Jana Diakonin Juliane Kempe; Foto: privat Steiner, die sich mehr auf die Konfir­ mandenarbeit konzentrieren. Ich bin mit 19,25 Stunden im Braunschweiger Süden angestellt und arbeite wei­ tere 19,25 Stunden in der Jugendkirche in Braunschweig. Ursprünglich komme ich aus dem Vorharz, aus der Nähe von Aschersle­ ben. In der Kirche war ich schon immer sehr engagiert. Zudem liegt mir die Arbeit mit Menschen sehr am Herzen, sodass ich nach dem Abitur be­ reits eine schulische Ausbildung zur Diakonin absolviert habe. Daneben arbeitete ich in einer Wohngruppe für Menschen mit geistiger Behinde­ rung. Die Erfahrungen, welche ich dort sammeln durfte, haben mein Le­ ben sehr bereichert. Nach Ausbildung und Studium freue ich mich nun sehr darauf mit den Kindern zusammen zu arbeiten, neue Projekte zu entwickeln und so dem Glauben Ausdruck zu verleihen. Ohne etwas aufzuzwingen, möchte ich dabei eine Begleiterin sein, wenn sie das Leben und den Glauben entde­ cken. Auf ein Zusammentreffen mit Ihnen und Ihren Kindern freue ich mich schon sehr. Bis dahin, Diakonin Juliane Kempe Mail: [email protected]­bs.de

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Pfarrverband Angebot zur Meditation Einladung in die St. Thomas Gemeinde im Heidberg Meditationswochenende „Meine Seele ist stille zu Gott “ St. Thomas lädt unter dem Thema „Meine Seele ist stille zu Gott “ zu ei­ nem Meditationswochenende. Es findet statt vom 13. – 14. Juni. Eingela­ den sind Menschen, die auf der Suche nach Stille sind, die erste intensive Erfahrungen in der Meditation sammeln oder ihre Meditationspraxis ver­ tiefen möchten. Gemeinsam wollen wir uns in der Praxis des „Kontempla­ tiven Gebetes“ auf einen Weg begeben, der in gemeinsamen Achtsamkeitsübungen, Schweigeeinheiten im Sitzen, meditativen Bewe­ gungseinheiten und kurzen Austausch – Runden von der äußeren zur in­ neren Wahrnehmung geht. Wir wollen leer werden, um offen zu werden für Gottes Gegenwart. Das reine Dasein in Gottes Gegenwart kann zu den beglückendsten Er­ fahrungen für einen Menschen werden. Weitere Informationen und An­ meldung unter Tel. 691055. Pfarrer Eckehard Binder

Besuch im Orchideenhaus in Hannover St. Markus lädt ein zur Gemeindefahrt Die Gemeindefahrt der St. Markus Ge­ meinde in der Südstadt findet am Sonnabend, 20. Juni statt. Wir werden um 9.00 Uhr an der Kirche (Südstadt, Heidehöhe 28) losfahren und in Hannover das Orchideen­Haus besu­ chen, danach gemütlich Mittag essen und uns am Nachmittag durch die Marktkirche und Altstadt führen lassen. Nach dem Kaffeetrinken werden wir heimfahren. Gegen 18.30 Uhr wollen wir wieder in der Südstadt sein. Da die Fahrt über das Reisebüro am Welfen­ platz organisiert wird, wird die verbind­ liche Anmeldung mit der Zahlung von 20 Euro gültig. Nicht im Preis enthalten sind Speisen und Getränke. Ansprechpartnerin Ruth Meeske, Tel. Disa uniflora; Foto: Herrenhäuser Gärten 2621932 11

Kirche für Einsteiger Vor 600 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt Jan Hus, der böhmische Reformator

6. Juli 1415. Seine Priesterkleidung muss er ausziehen, dann übergibt das Konzil Jan Hus der weltlichen Gewalt. Im Auftrag von König Si­ gismund, der den böhmischen Pre­ diger zum Generalkonzil nach Konstanz eingeladen und ihm si­ cheres Geleit versprochen hatte, vollstreckt Pfalzgraf Ludwig das Ur­ teil. Hus wird zum Scheiterhaufen vor der Stadt geführt. Er hat eine Papiermütze auf dem Kopf, die mit tanzenden Teufeln bemalt ist und den Worten „Dieser ist ein Ketzer­ führer“. Der Wind schlägt ihm die Flammen ins Gesicht. Noch zwei­ mal singt er: „Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, erbarme dich meiner.“ Was an Asche übrig bleibt, wird in den nahen Rhein ge­ schüttet. In seinem Abschiedsbrief hatte Hus an seine Freunde ge­ schrieben: „Das aber erfüllt mich mit Freude, dass sie meine Bücher doch haben lesen müssen, worin 12

ihre Bosheit geoffenbart wird. Ich weiß auch, dass sie meine Schriften fleißiger gelesen haben als die Hei­ lige Schrift, weil sie in ihnen Irr­ lehren zu finden wünschten.“ Um 1370 wurde Jan Hus wahr­ scheinlich im böhmischen Husinec geboren. 1398 wurde er auf die kirchenkritischen Schriften des englischen Theologen John Wyclif (um 1330‒ 1384) aufmerksam. Wyclif fordert eine Rückbesinnung auf die Bibel und stellt damit die Autorität der Kirche infrage. Be­ geistert studierte Hus Theologie und wurde 1400 zum Priester ge­ weiht. In der Bethlehemskapelle in Prag hält er jährlich rund 200 Pre­ digten. Auf Tschechisch, nicht auf Latein, damit die Predigthörer ihn auch verstehen können. Die 3.000 Menschen fassende Kapelle wird zu einem Sammelbecken reformori­ entierter und national­bewusster Kreise. Hus kritisiert den weltlichen Besitz der Kirche, den Ablasshandel und tritt für die Freiheit des Ge­ wissens ein, das sich allein an den Gott der Bibel gebunden weiß. Er folgert: Jeder Christ habe ein Widerstandsrecht gegen unrecht­ mäßig handelnde Vertreter der Kirche. Hus wurde ein inspirieren­ der Vorläufer für den Reformator Martin Luther (1483‒ 1546). Am Tag seiner Verurteilung hatte Hus mit Anspielung auf die Übersetzung seines Namens mit „Gans“ gesagt: „Heute bratet ihr eine Gans, aber aus der Asche wird ein Schwan entstehen.“ Reinhard Ellsel

Die Gemeinde lädt ein Wir sind für Sie da EV.­LUTH. KIRCHENGEMEINDE MASCHERODE Pfarrbüro Schulgasse 1, 38126 Braunschweig Telefon 0531 ­ 69 27 18, Fax: 0531 ­ 2 88 68 24 E­Mail: [email protected]­bs.de * Neue E­Mail­Adresse * Internet: www.kirche­mascherode.de Kirchenkasse Mascherode: Nord LB Braunschweig, IBAN DE65 2505 0000 0002 4993 90 Spendenkonto Aidswaisenprojekt: Nord LB Braunschweig, IBAN DE02 2505 0000 0150 3584 97 Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 9:00 bis 13:00 Uhr

Ansprechpartner in der Gemeinde Pfarrer

Harald Bartling

Tel. 69 27 18 [email protected]­bs.de

Sekretärin

Katja Heise

Tel. 69 27 18 [email protected]­bs.de

Küsterin

Heike Jasper

Tel. 6 60 74

Organistin

Dagmar Engelland

Tel. 7 83 20

Kirchenvorstand

Helmut Gehrmann

Tel. 6 49 61

Diakonin

Jana Steiner

Tel. 01578­7 22 23 31 [email protected]­bs.de

Juliane Kempe

[email protected]­bs.de

Kindergartenleitung

Angela Behrens

Tel. 69 27 27 [email protected]­bs.de

Gemeindebrief

Anette von Hagen

Tel. 26 23 168

CVJM Leitung Jungschar

Ulrike Schön

[email protected]

Tel. 25 77 72 80 [email protected]­braunschweig.de

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Die Gemeinde lädt ein Angebote der Gemeinde

s en u n h ! u e r f r Wi Eu c e und a uf Si

Arbeitskreis Eine Welt

Pfarrhaus

Treffen nach Ver­ einbarung

Harald Bartling Tel. 69 27 18

Besuchsdienst 1

Pfarrhaus

Treffen nach Vereinbarung

Harald Bartling Tel. 69 27 18

Besuchsdienst 2

Pfarrhaus

Treffen nach Vereinbarung

Sigrid Kaeding Tel. 6 68 88

Chor Collegium Cantorum

St. Markus in der Südstadt

donnerstags 20:00 Uhr

Jürgen Siebert Tel. 05331­3 33 89

Frauengesprächs­ kreis

Pfarrhaus

Mittwoch 15.07.

Dorothea Behrens Tel. 68 23 86

Jungschar 8 ­ 12 Jahre

Jugendhaus

freitags 16:45 ­ 18:00 Uhr

Ulrike Schön Tel. 25 77 72 80

Kirchenvorstand

Pfarrhaus

jeden 1. Mittwoch im Monat 19:30 Uhr

Helmut Gehrmann Tel. 6 49 61

Mütterkreis Der Mütterkreis lädt zum Ausflug nach Hornburg am 4. Juni ein. Am 6. August wird im Pfarrgarten gegrillt.

Männerrunde Ein volles Programm bei den Männern: 9. Juni Fahrradtour, 14. Juli Boßeln und am 11. August folgt geselliges Grillen im Pfarrgarten.

Frauengespräch Am 15. Juli geht's mit dem Fahrrad raus ins Grüne. Wir Frauen wollen das Ringgleis erfahren und dabei ins Gespräch über Gott und die Welt kom­ men. 14

Die Gemeinde lädt ein

Konfirmanden

Pfarrhaus

dienstags 16:30 Uhr

Harald Bartling Tel. 69 27 18

Krabbelgruppe

Jugendhaus

montags 9:00 ­ 10:30 Uhr

Daniela Somplatzki Tel. 2 85 04 41

Männerrunde

Pfarrhaus

jeden 2. Donnerstag im Monat, 20:00 Uhr

Mütterkreis

Pfarrhaus

jeden 1. Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr

Helmut Gehrmann Tel. 6 49 61 Gerhard Labinsky Tel. 69 32 77 Mütterkreis­Team Tel. 6 37 99

Vormittagsrunde

Pfarrhaus

dienstags 9:00 Uhr

Gerhild Kahrs Tel. 6 40 46 Barbara Kraus Tel. 6 46 55

Eine­Welt­Laden

Pfarrhaus

sonntags nach dem Gottes­ dienst

Marianne Zimmermann Tel. 69 62 45

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Die Gemeinde lädt ein Herzlich willkommen zum Gottesdienst Juni So So

07.06. 10:00 14.06. 10:00

So

21.06. 11:00

So

28.06. 18:00

Gottesdienst mit Abendmahl * Pfarrer Bartling Gottesdienst mit Taufe * Pfarrer Bartling unter Mitwirkung Collegium Cantorum Gottesdienst am Spring Pfarrer Bartling s.S. 6 Abendgottesdienst Pfarrer Bartling

Juli Fr

03.07. 18:00

Sa So So So So

04.07. 05.07. 12.07. 19.07. 26.07.

15:00 10:00 10:00 10:00 18:00

Vorabendgottesdienst mit Abendmahl Konfirmation Konfirmation Gottesdienst * Gottesdienst * Abendgottesdienst

Pfarrer Bartling Pfarrer Pfarrer N.N. Pfarrer Pfarrer

Bartling Bartling

Gottesdienst mit Abendmahl * Gottesdienst * Gottesdienst * Abendgottesdienst ** Gottesdienst im Wald in Jägersruh, s.S. 6

Pfarrer Pfarrer Pfarrer Pfarrer Pfarrer

Bartling Bartling Bartling Bartling Bartling

Kopkow Bartling

August So So So So So

02.08. 09.08. 16.08. 23.08. 30.08.

10:00 10:00 10:00 18:00 11:00

* mit anschließendem Kirchkaffee im Gemeindehaus ** im Anschluss "Kirchwein" im Gemeindehaus 16

Kurzmeldungen Spende für Mädchenprojekte

Neues Büro für Diakonin

Die Kollekte vom Weltgebetstag betrug 313,20 € für Frauen­ und Mädchenprojekte auf der ganzen Welt. Mit den Spenden wird unter anderem die Medienkampagne zur Bekämpfung sexueller Gewalt ge­ gen Mädchen des Frauenrechts­ zentrums „Bahamas Crisis Center“ unterstützt. Ein herzlicher Dank an alle Spenderinnen und Spender.

Für Jana Steiner und die neue Di­ ankonin Juliane Kempe wurde das Büro im Jugendhaus Mascherode zu klein. Der Umzug in ein größe­ res Büro im Heidberg war möglich. Seit April sind beide in der Baut­ zenstraße 26 zu finden.

Anmeldung neue Konfirmanden Die neuen Konfirmanden können noch bis zum 30.06. im Pfarrbüro (Öffnungszeiten Di und Fr 9­13 Uhr) angemeldet werden. Der reguläre Unterricht beginnt am 8.9. um 16:30 Uhr. Die Konfirmandengruppe trifft sich aber auch schon einmal am 7. Juli um 16:30 Uhr zum Kennenlernen im Pfarrhaus. Angemeldet werden kann, wer im August mindestens 13 Jahre alt ist. Bitte Stammbuch mitbringen!

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Gottesdienst mit Collegium Cantorum Der Gottesdienst am 14. Juni um 10 Uhr wird musikalisch mitge­ staltet vom gemeinsamen Chor aus Südstadt und Mascherode.

Süßes aus dem Eine­Welt­Laden

Gummibären und mehr •





Hergestellt mit Bio­Rohrzucker der Kooperative Manduvira aus Paraguay (1975 gegründet, heute über 1000 Mitglieder) Auch bio­ / vegane Fruchtgummisorten wie Bären­ Family oder Veggie Berries (mit Pektin statt Gelatine, Saftkonzentrat und natürlichen Aromen) Im Pfarrhaus / im Anschluss an die Gottesdienste erhältlich

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Wir freuen uns, wir trauern Taufen Über die neuen Gemeindeglieder freuen wir uns. Den Eltern und Paten wünschen wir Gottes Segen bei der Erziehung der Kinder. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Grund des Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen veröffentlichen.

Geburtstage Herzliche Glückwünsche und Gottes Segen für das neue Lebensjahr. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Grund des Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen veröffentlichen.

Beerdigungen Wir nehmen Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen unserer verstorbenen Gemeindeglieder. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Grund des Datenschutzes im Internet keine Namen und Adressen veröffentlichen.

Wenn Sie wünschen, dass Ihr Geburtstag im Gemeindebrief veröffentlicht wird, benötigen wir Ihr schriftliches Einverständnis. Dieses können Sie formlos unter Nennung von Name, Anschrift und Geburtstag im Pfarrbüro Mascherode abgeben. 18

Weltweite Kirche / Kids & Teens Die Kirche der Zukunft Die Kirche in Deutschland schrumpft, die evangelische noch mehr als die katholische. Manche malen schon den Untergang des Christentums an die Wand. Aber liegen in einer kleiner werdenden Kirche nicht auch Chancen? Hier einige (positive) Visionen für die Zukunft. • Die Kirche der Zukunft wird kleiner sein, sie wird aber auch effektiver und persönlicher sein, weil die, die geblieben sind, diese Entscheidung bewusst getroffen haben. • In der Kirche der Zukunft werden Pastoren (und Pastorinnen) eine geringere Rolle spielen, weil die sogenannten Laien (die in Wirklichkeit auf ihrem Gebiet Fachleute sind) ihre Kenntnisse und ihr Können einbringen und in der Gemeinde Leitungsaufgaben übernehmen. • Die Kirche der Zukunft wird menschlicher sein, weil man sich weniger mit der Verwaltung alter Gebäude und der Formulierung neuer Gesetze beschäftigt und sich mehr um die Menschen kümmert. • Die Kirche der Zukunft wird nicht versuchen, in allen Bereichen der Gesellschaft mitzumischen, sondern sich auf das konzentrieren, was ihr ursprünglicher Auftrag ist: den christlichen Glauben in Wort und Tat weiterzugeben. Sie wird gerade dadurch heilsam für die ganze Gesellschaft sein. Natürlich gelten diese Visionen nur für unsere deutsche Kirche, denn in den meisten anderen Ländern ist man schon auf diesem Weg. Und in den meisten Ländern kennt man unsere Probleme gar nicht, denn global gesehen wächst die Kirche unaufhaltsam. hb

Einladung zur Toskana­Freizeit Der CVJM fährt vom 22.07.­04.08.15 nach Italien Nach der Schule ab in die Ferien. Noch am letzten Schultag kannst du den Alltag hinter dir lassen und mit uns für zwei Wochen nach Bella Italia fahren. Unser Camp liegt in wunderschöner Lage zwischen den Hügeln der Toskana und dem blauen Meer an einem breiten Sandstrand, den du schnell zu Fuß erreichen kannst. Die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten, z.B. für Beachvolleyball, Fußball am Strand, Radtouren oder Wanderungen. Ein Highlight wird sicher auch der Ausflug in eine der toskanischen Städte. Außerdem bereitet unser Team für dich ein tolles Programm mit Spielen, Musik und spannenden Themen zu Lebens­ und Glaubensfragen vor. Ort: Marina di Bibbona, Italien Alter: 14 bis 17 Jahre TN­Beitrag: 499 € Ansprechpartner: Uli Schön / Tel. 0531 24440­4 19

Gottes großer Garten Der Garten als paradiesischer Ort Wasser verheißt Leben Das gibt es auch in Braunschweig: Gärten, mit denen niemand rechnet. Ein schlichtes Haus in der Nähe vom Hagenmarkt, Nachkriegsbebauung, könnte einen Neuanstrich vertragen. Wer aber das Haus betritt, reibt sich die Augen. Im Innenhof sprießen Blumen in allen Farbschattierungen, Hecken blühen, Bäume spenden Schatten. Wer hier hinaus blickt oder sitzt, kann sich erholen, auftanken. Eine Oase mitten in einer Betonwüste. Gärten haben immer schon die Menschen verzaubert und fasziniert. In Israel in biblischer Zeit kommt noch etwas anderes hinzu: Das Land ist heiß und trocken. Wasser ist für die Menschen lebensnotwendig und Wasser ist knapp. Deshalb gibt es in der Bibel so viele Erzählungen rund um das Wasser: Das Volk Israel findet in der Wüste auf wundersame Weise Wasser. Jakob lernt seine spätere Frau Rahel an einem Brunnen kennen, ebenso wie Rebekka und Isaak dort aufeinander treffen. Wo Wasser ist, sind Menschen, treffen Leute aufeinander, wo Wasser ist, ist Leben, ist Gott. Wo Wasser ist, können Gärten entstehen. Gott wird im Johannesevangelium als „Gärtner“ bezeichnet: „Ich bin der wahre Wein­ stock und Gott ist mein Gärtner“. Und natürlich steht der Garten auch immer für das Paradies. In der Vision des Propheten Ezechiel kommt ein neuer Tempel vor, unter dem große Flüsse entspringen. Dieses heilige Wasser fließt in das Meer, an dessen Stränden wundersame Obstbäume wachsen, die jeden Monat neue Früchte tragen und deren Blätter heilen können (Ez. 47,1ff.). Die mittelalterliche Nonne Hildegard von Bingen erwähnt immer wieder die „Grünkraft“, die so wichtig für den Menschen ist. „Der Schöpfer ist mit Seiner Schöpfung im Bunde, wenn Er die grünende Lebensfrische und die fruchtbare Lebenskraft eingießt“, so schreibt sie. Jetzt grünt und sprießt es wieder überall, blühen die Bäume und wir können Ausflüge in die Natur unter­ nehmen, Gärten entdecken. Wer in einem Garten die Pflanzen der Bibel be­ staunen will, dem empfehle ich den Ausflugs­ tipp fürs Wochenende: Auf dem Gelände der Kirchengemeinde St. Lorenz in Schöningen wachsen in einem Bibelgarten rund 200 Pflanzen, die zum Betrachten und Meditieren einladen. Wer will und Zeit hat, kann den Besuch mit einem Ausflug zur Ausstellung der Schöninger Speere im „Erlebniszentrum Paläon“ verbinden. se 20

Gottes großer Garten Mein Garten und ich Eine vorsichtige Annäherung Mein ganzes Leben habe ich mich über den Anblick schöner Gärten bei Freunden und Verwandten gefreut. Nachdem wir nach Mascherode gezogen waren hatten wir auch ein Stück Garten am Haus, nicht zu groß und gut zu schaffen. Das bedeutete, mein Mann machte den Garten mit Begeisterung, und ich habe kluge Kommentare dazu abgegeben. Bei schönem Wetter habe ich mich in den Liegestuhl gesetzt und ihm zugesehen. Er hatte eine Schwäche für Bauerngärten, darum blühte bei uns immer etwas von seinen vielen Stauden. Wenn ich mir dann einen Strauß zusammengestellt hatte, sagte er schon hin und wieder: „Du könntest ja vielleicht auch mal ein bißchen helfen!“ Wie man jetzt vielleicht erkennen kann, hatte ich mit Gartenarbeit nicht viel „am Hut“, wie man so schön sagt; ich hatte ehrlich gesagt keine Lust dazu. Dann ist mein Mann sehr schwer krank geworden und bis zu seinem Tod hat er noch alles selbst gemacht. Obwohl es ihm sehr schwer fiel, hat ihn die Gartenarbeit sehr glücklich gemacht. Im Januar 2011 ist er gestorben, ich war allein und der Garten war zwar im Winterschlaf, aber er war da. Ihn abzugeben, habe ich nicht übers Herz gebracht. Wie hat sich mein Mann immer über alles, was da langsam aus der Erde kam gefreut. Also hat meine Gartenkarriere im Frühjahr 2011 angefangen. Vorsichtig, langsam, völlig im Unklaren ob es nun Unkraut oder etwas „Richtiges“ war was da kam, habe ich mich vorgetastet. Ob es mir Spaß gemacht hat? So ganz ‚peu à peu‘ immer ein wenig mehr. Mit einem Pflaster rechts und links an der Hand, weil die Schere einmal wieder abgerutscht war, habe ich trotzdem weiter gemacht. Erwähnen muß ich noch, daß ich mehrmals mit dem teuren Bodenseebirnenobstler eine blutende Wunde desinfiziert habe. Auch habe ich oft an dem Beet gestanden und geschimpft: „Nein Fritz, das ist eigentlich Deine Aufgabe hier“, aber er hat nicht geantwortet und ich habe weiter gemacht. Ein Experte bin ich immer noch nicht, aber ich freue mich über jede Pflanze die wiederkommt, über das langsame „Grünwerden“ im Garten. Ich kaufe neue Blumen, beobachte sie, informiere mich was geht und was nicht, was und wieviel ich im Herbst beschneiden muß usw usw. Bei Sonnenschein liege ich zwar immer noch gern im Liegestuhl aber nur kurz, dann sehe ich hier und dort etwas und ich lege los. Ich bin mit mir und meinem Garten im Reinen und freue mich jetzt auf den Sommer und meine blühende Pracht. jh 21

Kids & Teens „Jesus in my house“ ­ Jesus in meinem Haus Auf Wiedersehen liebe (Bald­) Konfirmierte! Sind wir mal ehrlich: Das Singen gehörte während eurer Konfizeit – zu mei­ nem Kummer – nicht zu euren größten Leidenschaften… Aber trotzdem gab es ein Lied, an dem Ihr Gefallen gefunden habt: „Jesus in my house“ – Jesus in meinem Haus. Wir haben es immer auf Englisch ge­ sungen, aber ich möchte hier einmal Teile der deutschen Übersetzung wie­ dergeben: „Danke, dass du meinem Leben Zukunft gibst. Ich darf neu beginnen, weil du mich liebst und mir vergibst. Ich gehe vorwärts, denn ich weiß bestimmt: Jesus ist bei mir jeden Tag!“ Dieses Lied hat euch, hat uns durch die Konfirmandenzeit begleitet, klar, vielleicht hat es auch einfach eine schöne Melodie, aber vielleicht und das hoffe ich eigentlich, mögt Ihr es auch deshalb so gerne, weil es ein bisschen davon beschreibt, was Ihr in eurer Konfizeit mit uns erlebt und erfahren habt. Vielleicht und hoffentlich ist es ein Stück weit das, was Ihr während des vergangenen Jahres erkannt habt: Jesus ist da, ist bei euch, begleitet euch. Und wir wünschen euch von ganzem Herzen, dass Ihr auch in einem Jahr oder in ein paar Jahren immer noch sagen könnt: „Jesus ist in meinem Haus!“ Bleibt bereit, ihn immer wieder in euer Haus/ in euer Herz hinein zu lassen, damit Ihr euch immer wieder davon berühren lassen könnt. Bleibt behütet! Dies wünschen euch euer Pfarrer Bartling, die Teamerinen und Teamer und eure Diakonin Jana Steiner

Wir laden ein zum großen Fest! Der Kindergarten ist 45 Jahre alt Der Kindergarten hat Geburtstag! Seit 1970 gehen Kinder, Eltern und Er­ ziehende hier generationsübergreifend ein und aus. Viele Eltern, die noch selbst unseren Kindergarten besucht haben, bringen inzwischen ihre Kin­ der zu uns! Maßgeblich dazu beigetragen hat das „Gründungsteam“­ Pastor Günther Eisenberg und Leiterin Ute Kuhr. Der gute Geist in unserer kirchlichen Einrichtung hat sich entwickelt und trägt heute noch Früchte. Mit Pastor Jürgen Brüdern und Pastor Harald Bartling, waren alle Pastoren für uns Begleiter, direkt mit der Dorfkirche nebenan! Solche Kontinuität besteht bis heute auch für die meisten Erzieherinnen. Vieles hat sich verändert – Altbewährtes ist geblieben – manches bewegt sich ständig – so geht es zu in einen HAUS FÜR KINDER. In unserem Haus fühlen wir uns wohl, ist Zeit und Raum für Entwicklung, Spielen, Bildung, Ausbildung und gute Zusammenarbeit. Bis heute haben uns viele Spen­ dende unterstützt, denen wir an dieser Stelle herzlich Danke sagen! Was wir alles davon anschaffen und einrichten konnten? Schauen Sie selbst… Sie sind herzlich eingeladen! Angela Behrens 22

Kids & Teens

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Nachgefragt

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Nachgefragt ... bei Erich Hertel, ehemaliger Vorsitzender Bischof der Vereinten Kirchenleitung Lutherischer Kirchen in Namibia Nachdem Jahren in Südafrika, haben Sie mit Ihrer Fami­ lie von 2006 bis Mai 2014 in Namibia gelebt und waren dort zuletzt Bischof der ELKIN (DELK). Nun, im Ruhe­ stand, leben Sie wieder in Deutschland. Wie anders ist Ihr Leben geworden? Wie bei jedem Ruheständler ist nun der unmittelbare Termin­ druck weg. Es ist schön, die Erfahrungen und Erlebnisse in Ru­ he „aufarbeiten“ und sich auch bestimmten theologischen Fragen vertiefter widmen zu können. Was vermissen Sie hier? Leiden Sie unter „Fernweh“? Fehlende Sonne und Wärme sind schon gewöhnungsbedürftig in Deutschland; andererseits haben die Jahreszeiten, die es in dieser Ausprägung im Südlichen Afrika nicht gibt, ihren ganz Bischof i.R. Erich Hertel eigenen Reiz. Vermissen tue ich die Menschen, mit denen mich Foto: avh ein großes Vertrauensverhältnis verbunden hat; an „Fernweh“ leide ich noch nicht. „Man kann Namibia verlassen, aber Namibia verlässt einen nie!“ – Dieses Sprichwort entspricht meinen Empfindungen. Wie gestaltet sich das Miteinander der drei lutherischen Kirchen in Namibia? Über die Verkündigung des Evangeliums und die Grundaussagen des Glaubens gibt es überhaupt keine unterschiedlichen Meinungen; auch der Wille zu einer verstärkten Einheit ist von allen Synoden bekräftigt worden. Ich bin dankbar, dass Gestaltungsmöglichkeiten, die in der Vereinten Kir­ chenleitung liegen, aktiv wahrgenommen werden. Die gemeinsame Einla­ dung an den Luth. Weltbund, seine Vollversammlung 2017 in Windhoek abzuhalten, ist dafür ein wunderbares Beispiel. Der Weg der weiteren Einheit wird von der Frage bestimmt sein: Wie viel gemeinsame Identität werden die drei lutherischen Kirchen entwickeln können? Kirche bedeutet ja immer auch ein Stück „Heimat“. Deswegen muss man Verlustängste überwinden und sagen können, was eine größere Einheit an „Gewinn“ bringt. Wie beurteilen Sie den Unterschied des kirchlichen Einflusses hier und in Namibia? Fragen des Glaubens kann man in Namibia unmittelbarer und unkompli­ zierter ansprechen. Auch politische Treffen werden in der Regel mit Gottes Wort und Gebet eröffnet. Kirchliche Stellungnahmen nimmt die Öffent­ lichkeit sehr aufmerksam zur Kenntnis, von staatlicher Seite werden sie in mancher Beziehung sogar erbeten. Hier in Deutschland beobachte ich, dass Glaube und Religion sich mehr und mehr in den Privatbereich zurückziehen. Das könnte sich durch die Auseinandersetzung mit dem Islam allerdings wieder ändern. db 25

Für Sie entdeckt Ein Mann namens Ove Nachbar mit Kontrollzwang Ove ist Ende 50, seit einiger Zeit Witwer und lebt in einer Reihenhaussiedlung irgendwo in Schweden. Er und seine Frau waren unter den ersten in der neuen Siedlung und Ove fährt schon sein ganzes Leben lang Saab. Damit in seiner Siedlung alles seine Ordnung hat, kontrolliert er täglich, ob alle Garagen ver­ schlossen, der Müll richtig sortiert ist und keiner falsch parkt. Nachdem er auch noch in den „wohl­ verdienten“ Ruhestand geschickt wird, möchte er ei­ gentlich nur noch möglichst unauffällig aus diesem Leben verschwinden. Das hat er auch seiner Frau versprochen. Aber es kommt immer etwas dazwi­ schen. Vor allem seine neuen Nachbarn, die sich auch von Oves nicht gerade freundlicher Art nicht verschrecken lassen und für viel Unruhe sorgen. Und schließlich muss er auch seinem einstigen Freund beistehen, der an Demenz erkrankt ist. (Die Freundschaft zer­ brach, als Oves Freund sich einen BMW kaufte.) Es gibt also doch noch so einiges zu tun für Ove. Während der laufenden Handlung gibt es immer wieder Rückblicke auf Oves Leben und man versteht langsam, warum er so geworden ist, wie er ist. Fredrik Backman hat ein Buch mit viel schwedischem Humor geschrieben, das aber nicht oberflächlich wird. Am Ende kann man sich fragen, ob es vielleicht auch in unserer Umgebung so einen Ove gibt ! ISBN: 978­3­8105­0480­7; 18,99 Euro (Hardcover) Dieses Buch wurde für uns entdeckt von Annette Franke­Juny

Impressum Gemeindebrief der Ev.–luth. Kirchengemeinde Mascherode Im Internet unter: www.kirche­mascherode.de Herausgeber: Kirchenvorstand der Ev.­luth. Kirchengemeinde Mascherode Redaktion: Harald Bartling (ViSdP)(hb), Anette von Hagen (Redaktion/Layout) (avh), Dorothea Behrens (db), Jutta Hentschel (jh), Sandra Eisenbrandt (se) Anschrift der Redaktion: Schulgasse 1, 38126 Braunschweig Der Gemeindebrief erscheint viermal pro Jahr mit einer Auflage von 2000 Exemplaren. Druck: Der Druck ist eine Spende der Firma oeding print GmbH

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Blumen verwandeln das Kreuz in ein Zeichen der Auferstehung; Fotos: avh

Familiengottes­ dienst am Ostersonntag

Babysachenbazar

Bei gutem Wetter machte der Flohmarkt Spaß; Foto: se

Kein Weg ist weit mit einem Freund an der Seite

Japanische Weisheit