Gronauer ZeitunG - Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius in

Gronauer ZeitunG - Katholische Kirchengemeinde St. Laurentius in

Gronauer Zeitung Zeitung für den Stadtteil Bergisch Gladbach-Gronau Eine Initiative der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinden in Gron...

2MB Sizes 0 Downloads 4 Views

Recommend Documents

Sonntagsbrief St. Laurentius - Katholische Kirchengemeinde St
06.08.2017 - Heute lässt uns der Evangelist Matthäus in das Gesicht Jesu blicken. ... leuchtete wie die Sonne und sein

Kath. Kirchengemeinde St. Laurentius, Warendorf
Vor allem in der Marienkirche wurden aufgrund der offenen Form und der partizipativen Möglichkeiten Personenkreise erre

Katholische Kirchengemeinde - St. Vinzenz Pallotti
vor 7 Tagen - Freitag. 03.11. Bad Zwischenahn 8. – 10. Uhr Schulgottesdienst, Christophorus-Schule Rostrup. 11.00 Uhr.

Pfarrnachrichten 14.05.2017 - Katholische Kirchengemeinde St
14.05.2017 - An. 14:00 Trauung für das Paar Stephan und. Rita Bohmert, geb. Hollweg. 17:00 Vorabendmesse. Ma. 18:15 Vor

Erntedank - luth. St.-Laurentius-Kirchengemeinde Achim
11.10.2012 - Seniorenresidenz Paulsberg: 31. Oktober und 28. November jeweils 15.45 Uhr. • AWO-Seniorenzentrum Leipzig

Katholische Kirchengemeinde St. Antonius, Lohne
06.09.2015 - „Radio Horeb“, ein christliches Radioprogramm: das September-. Programm des Senders. - Sa., 12.09., von

Gemeindeleben - Katholische Kirchengemeinde St. Andreas
03.09.2017 - Hl. Irmgard von. Aspel. 7.30 Uhr Rosenkranz in der. Marienkapelle. 11.00 Uhr ... offener Glaubensgesprächs

Katholische Kirchengemeinde St. Matthäus - St. Matthäus Düsseldorf
René-Schickele-Str. 8, ☎ 1602 29 90. Hausleitung: Franz-Josef Conrads. • Integrationsbüro für Aus- und Übersiedler aus O

katholische kirchengemeinde st. hubertus - st-hubertus-schmidt
21.10.2016 - Um 14.30 Uhr findet im Kindergarten St. Hubertus , Im Sief der ... Katholische Kirchengemeinde St. Hubertus

katholische kirchengemeinde st. hubertus - st-hubertus-schmidt
26.07.2017 - Kein Zustieg in Brück möglich, die Rather, Brücker u. Schmidter müssen in Nideggen ... Margarete Wergen

Gronauer Zeitung Zeitung

für den

Stadtteil Bergisch Gladbach-Gronau

Eine Initiative der Katholischen und der Evangelischen Kirchengemeinden in Gronau in Verbindung mit dem Runden Tisch Gronau und weiteren Gronauer Institutionen GZ Nr. 56 / April 2014

Kostenlose Verteilung

an alle

Gronauer Haushalte

Erscheint 3

x im

Jahr

Inklusion: Das Recht, anders zu sein

Zum Thema ... „Sag niemals nie!“ sagte schon James Bond, der immer noch einen Ausweg aus fast aussichtslosen Situationen gefunden hat. Und er hat recht: Selbst in der Kirche geraten fest verkrustete und von einigen Amtsträgern mit Hauen und Stechen verteidigte Strukturen in Bewegung. Da stellt ein Mann aus Argentinien, kaum, dass er zum Papst („Bischof von Rom“) gewählt worden ist, Regelungen in Frage, die viele Kirchenmitglieder – z.T. mit Resignation und Bedauern – als unumstößlich betrachtet hatten. Die Verabschiedung von Kardinal Meisner nach 25 Jahren in Köln in den wohlverdienten Ruhestand und die überraschende Umfrage des Domkapitels zum „Profil“ des neuen Erzbischofs lässt die Erwartung aufkommen, dass der neue Wind aus Rom nun auch Köln erreichen wird. Schon lange drängt nicht nur das Kirchenvolk („Wir sind Kirche!“) darauf, dass die Laien nicht nur als „Objekt der Seelsorge“ und Kirchensteuerzahler betrachtet werden wollen, sondern ihre im Evangelium definierte und in der Urkirche praktizierte Rolle und Aufgabe wahrnehmen können. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben, oder nach James Bond: „Sag niemals nie!“ FB

In dieser Ausgabe: Baumschutz Gronauer Wald S.2 Sonntagsgottesdienstzeiten S.2 Einladung Ev. Sommerfest S.2 Interview: Paskalina Mangieras S.3 Organigramm evang. Kirche S.3 Irische Segenswünsche S.3 Netzwerk Gronau/Hand S.3 Gronauer Geschichte(n) S.4 Ehrennadel für Marianne NiesenS.4 Priesterweihe Lars Spohr S.4 Schmunzeline S.4 Impressum S.4

So titelt ein Faltblatt des Schulministeriums des Landes NRW. Das Schulrechtsgesetz NRW wurde an die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen angepasst, um Kindern und Jugendlichen die inklusive Bildung und Erziehung in den allgemeinen Schulen zu garantieren. Ziel ist es, niemanden auszugrenzen, Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen besondere Unterstützung zu gewähren und dabei den Elternwillen bei der Wahl der Schule zu respektieren.

I

m Schuljahr 2014/2015 soll die Inklusion flächendeckend umgesetzt werden. Die Medien haben das Thema bereits breit aufgegriffen, um die Bürger mit der neuen Situation vertraut zu machen. Die Medienberichte haben unterschiedliche Echos produziert. Sie reichen von breiter Zustimmung zu der dahinter liegenden gesellschaftspolitischen Zielsetzung bis zur Ablehnung aus unterschiedlichen Gründen. Die Gronauer Zeitung hat bei Eltern, LehrerInnen, Schulamt, Inklusionsbeauftragten und dem Schulverwaltungsamt nachgefragt.

Inklusion bereits umgesetzt Inklusive Erziehung ist bereits in verschiedenen Bergisch Gladbacher Grundschulen seit etlichen Jahren eingeführt, in sogenannnten „GUSchulen“. „GU“ bedeutet: „Gemeinsamer Unterricht“ von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. An diesen Schulen unterrichten auch Sonderpäda­ gogInnen. Andere Grundschulen kooperieren seit Sommer 2010 mit dem „Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung“, der Wilhelm-Wagener-Schule in Refrath. Diese Kooperation unterstützt bei der Bereitstellung passender Lehrangebote, SonderpädagogInnen beraten Grundschullehrkräfte. Das Gleiche gilt auch für einige weiterbildende Schulen (Hauptschule Ahornweg, Marie-Curie-Realschule, Gesamtschule Gronau/Heidkamp Nelson-Mandela-Schule) Extra-Personal, kleinere Klassen? An den Grundschulen kann neuerdings der Schulträger (= Stadt Bergisch Gladbach) die Größe der Klassen an die Bedingungen der einzelnen Schulstandorte anpas-

sen. Er kann dort kleinere Klassen bilden, wo z.B. viele Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder Migrationshintergrund eingeschult werden. In weiterführenden Schulen können kleinere Klassen gebildet werden, wenn pro Klasse eines

Jahrgangs mindestens zwei Kinder mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf aufgenommen werden. Die Schulen werden vom Land zusätzlich zu den Lehrkräften der allgemeinen Schule mit Lehrkräften für Sonderpädagogik versorgt. Ziel ist, dass in 10 bis 15 Jahren an den meisten allgemeinen Schulen Sonderpädagogen arbeiten und ihre Kompetenzen einbringen. Unterrichtsmaterial, Lehrpläne Für Kinder mit Lernstörungen oder geistiger Behinderung gelten eigene Lehr- und Förderpläne, die sich an den Fähigkeiten des Kindes orientieren. In Schulen mit gemeinsamem Lernen wählt ein Team aus Lehrkräften der Regelschule und

sonderpädagogischen Lehrkräften für das Kind geeignete Materialien aus. Seit 2011 arbeiten die Schulleitungen der Grundschulen gemeinsam an dem Thema „Gelingen der Inklusion“, unterstützt auch durch den Schulpsychologischen Dienst des Kreises.

Es gilt der Elternwille Die Entscheidung treffen die Eltern. Sie haben das Recht, ihr Kind auf eine allgemeine Schule oder eine Förderschule zu schicken. Bisher ist nicht bei allen Schulen Barrierefreiheit gegeben, so dass Kinder mit Körperbehinderung und Rollstuhlfahrer nicht überall aufgenommen werden können. Es ist zu betonen, dass die Eltern entscheiden müssen, welche Schulform für ihr Kind die bestgeeignete ist. Zukunft der Förderschulen Die neue Mindestgrößenverordnung für Förderschulen sieht vor, dass Schulen, die eine bestimmte Schülerzahl nicht (mehr) erreichen, zusammengelegt oder geschlossen werden müssen (wie auch bereits

bei vielen Hauptschulen). Für die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten „Körperliche und motorische Entwicklung“ und „Geis­ tige Entwicklung“ wird sich voraussichtlich nicht viel ändern, denn viele Eltern wünschen die Beschulung ihres Kindes an diesen Schulen. Sie erreichen die geforderte Mindestschülerzahl sicher auch längerfristig. Bei den Förderschulen der Lern- und Entwicklungsstörungen ist davon auszugehen, dass nicht alle Schulstandorte auf absehbare Zeit die entsprechenden Schülerzahlen erreichen werden. Schlussbemerkung LehrerInnen betonen, dass zusätzliches Fachpersonal benötigt wird.Vor allem fehlen Sonderpädagogen, die den Unterricht aktiv unterstützen und nicht nur stundenweise zur Beratung und Diagnostik zur Verfügung stehen. Die allgemeinen Schulen bestätigen tendenziell positive Entwicklungen: Mehr Kinder mit Förderbedarf im Sinne der Inklusion sollten in den allgemeinen Schulen belassen werden. Gleichzeitig werden allerdings nach wie vor alternative Lösungen benötigt für die Kinder, die einfach ein besonders gestaltetes Lernumfeld zumindest vorübergehend oder auch längerfristig benötigen. Festzuhalten ist, dass Inklusion ein Prozess ist, der noch viele Jahre weiterentwickelt werden muss. Die Redaktion bedankt sich bei Uschi Resch, Schulrätin des Rhein.-Bergischen Kreises, Maria Kaiser, Schulleiterin der GGS Gronau, Gisela Rothkegel, Inklusionsbeauftragte der Stadt Bornheim, Dr. Lothar Speer sowie Hans Pütz, FB 4 Bildung, Kultur, Schule und Sport der Stadt Bergisch Gladbach, für die freundliche Unterstützung. FB

Zentralismus ist nicht evangelisch

V

om 29. bis 31. Mai 1934 trafen sich in der Gemarker Kirche zu Barmen (heute Stadtteil von Wuppertal) Vertreter lutherischer, reformierter und unierter Kirchen, freier Synoden, Kirchentagen und Gemeindekreisen zur ersten Reichsbekenntnissynode. Dort formulierten zum ersten Mal seit dem 16. Jahrhundert evangelische Christen in Deutschland wieder ein gemeinsames Bekenntnis. Anlass war das Bestreben des Hitler-Regimes, die evangelischen Kirchen „gleichzuschalten“ und das Führerprinzip einzuführen. Dazu wurde die Organisation der „Deutschen Christen“ gegründet. Ein massiver Wahlkampf, der von der NSDAP unterstützt wurde, spülte bei den Presbyteriumswahlen im Sommer 1933 bis zu 70% NaziAnhänger in die Leitungsgremien. Als die Deutschen Christen den Ausschluss des Alten Testaments aus der Bibel (zu „jüdisch“) forderten, formierte sich die „Bekennende Kirche“. Im Mai 1934 verabschiedete die Bekenntnissynode in Barmen

eine „Theologische Erklärung“, die, ausgehend von Worten des Neuen Testaments, in 6 Thesen und 6 Verwerfungen formuliert, was evangelische Kirche ausmacht. So lesen wir unter „3“: „Die christliche Kirche ist die Gemeinde von Brüdern … Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen.“ Die Theologische Erklärung von Barmen hat in der Evangelischen Kirche im Rheinland den hohen Status einer Bekenntnisschrift. In meiner Jugend- und Studentenzeit (ich bin Jahrgang 1958) war es quasi ein Gütesiegel, wenn jemand aus der „Bekennenden Kirche“ kam. Ohne dort seine Wurzeln zu haben, war es fast unmöglich, ein höheres Amt zu bekleiden. Inzwischen sind die damals Aktiven verstorben. Umso aufmerksamer muss man darum aktuelle Entwicklungen in der evangelischen Kirche kritisch in den Blick nehmen und fragen: Ist es mit

der Gestalt der Kirche zu vereinbaren, wenn mit dem „Neuen Kirchlichen Finanzwesen“ Kennzahlen eingeführt werden, die eine direkte Verbindung zwischen eingesetzten Finanzmitteln und der Effektivität bzw. dem Wachstum kirchlicher Aktivitäten herstellen? Wie viel Kapitalismus verträgt/braucht die Kirche? Passt zur Gestalt der Kirche die Zentralisierung der Verwaltungsämter? Wie viel Zentralismus verträgt/braucht die Kirche? Kritisch bleiben und ggfs. zu protestieren ist eine ur-evangelische Tugend. Die nach außen oft verwirrende „Einheit in der Verschiedenheit“ ist die Stärke evangelischer Kirchen. Sich selber ein Bild machen und an der Richtschnur des Evangeliums zu prüfen. Mündig sein. Priestertum aller Gläubigen. Das macht evangelische Kirche aus. Daran wird auch das kommende große Jubiläum im Jahr 2017 erinnern: 500 Jahre Reformation. Ingo Siewert, Evang. Pfarrer

Die Redaktion der GZ wünscht ihren Lesern ein frohes Osterfest

Seite 2

Baumschutzsatzung Gronauer Wald

M

Übersichtsplan

M.1:5.000

it der neuen Baumschutzsatzung für den Bereich der Gartensiedlung Gronauer Wald ist ein weiteres Werkzeug entstanden, mit dem die Erhaltung des Charakters dieses einzigartigen Siedlungskomplexes gesichert werden soll. Diese Baumschutzsatzung ist auf die Initiative des Freundeskreises Gartensiedlung Gronauer Wald zurückzuführen, der sich im Dezember 2008 gegründet hat. Das gemeinsame Ziel ist die behutsame Weiterentwicklung der Siedlung, um das Erscheinungsbild und die Wohnqualität zu Übersichtsplan Baumschutzsatzung erhalten. Der Freundeskreis setzt Gronauer Wald sich mit viel persönlichem Engagement für die Schaffung eines städtebaulichen Planungskonzeptes ein. So sind im Laufe der Jahre bereits verschiedene Planungsinstrumente mit der Stadt und dem Landschaftsverband Rheinland entstanden. Hierzu zählen ein Aufstellungsbeschluss über einen Bebauungsplan (2009), eine Denkmalbereichssatzung für den Platz an der Eiche und Teile des Gronauer Waldweges (2011), ein Gutachten über die Siedlung sowie eine Gestaltungsfibel für Bauwillige (2011) bis hin zur Baumschutzsatzung, die in diesem Jahr von der Stadt verabschiedet worden ist. Neben diesen planungsrechtlichen Aktivitäten bemüht sich der Freundeskreis intensiv um die Förderung des Kontaktes zwischen den Anwohnern und veranstaltet hierzu in unregelmäßigen Abständen Sommertreffs oder auch Ausstellungen. Im Zuge des Sommertreffs 2013 hatte sich die Stadt bereit erklärt, eine Baumpflanzaktion über StadtGrün ins Leben zu rufen. An- Übergabe der Bäume wohner konnten zu städtischen Vorzugspreisen Bäume erwerben und so zur nachhaltigen Begrünung des Stadtteils beitragen. Der Freundeskreis trifft sich einmal im Monat im Gronauer Wirtshaus. Interessierte sind immer gerne willkommen. Die Termine werden über die eigene Freundeskreisseite www.fggw.de bekannt gegeben. Auf dieser Seite finden sich viele weitere Informationen zur Siedlungsgeschichte, die Gestaltungsfibel und immer wieder Aktuelles. Anlage 1

Geltungsbereich der Baumschutzsatzung - Gartensiedlung Gronauer Wald -

´

April 2014

Frank Grobolschek, Vorsitzender Freundeskreis Gartensiedlung Gronauer Wald

Gronauer Zeitung Nr. 56

Zur Diskussion: Gottesdienstzeiten in St. Marien Gronau

D

er Pfarrgemeinderat (PGR) der Pfarre St. Laurentius, zu der auch die Gronauer Gemeinde St. Marien Gronau gehört, hat in seiner Sitzung am 26.02.2014 beschlossen: „Der PGR hat sich über die aktu­ elle Gottesdienstordnung bera­ ten. Grund dafür war, dass einige Gemeindemitglieder von St. Marien auf öffentliche Verkehrsmittel ange­ wiesen sind und wegen der ungüns­ tigen Busverbindungen sonntags nicht rechtzeitig zum Gottesdienst­ beginn um 9.30 Uhr in der Kirche sein können. Darum wünschen sie sich, dass der Sonntagsgottesdienst in St. Marien auf 10.00 Uhr verlegt wird. Der PGR hat sich mit diesem Thema beschäftigt und nimmt das Anliegen sehr ernst. In den nächsten Sitzungen will er für dieses Problem eine Lösung finden. Aus organisa­ torischen Gründen soll die Gottes­ dienstordnung jedoch weiterhin so bleiben, wie sie zurzeit ist.“

Die Sachlage Seit September 2011 sind die Sonntagsgottesdienstzeiten neu geregelt: In Gronau ist die einzige Sonntagsmesse auf 9.30 Uhr festgelegt. Schon bei der Veranstaltung des PGR zur Ankündigung der neuen Regelung im August 2011 und in Anwesenheit des Pfarrers wurden Unmut und Protest laut (GZ 49). Allerdings wurde schon bei der Vorstellung eine erneute Diskussion mit der Gemeinde nach einem Jahr der Erprobung zugesagt, die aber nicht stattgefunden hat.

Diskussion in der KAB Die Katholische ArbeitnehmerBewegung Gronau (KAB) hat in ihrer Jahreshauptversammlung Anfang 2014 das Problem diskutiert. Dabei wurde allgemein die Unzufriedenheit mit der derzeitigen Lösung deutlich, und auch das Unverständnis, dass jetzt nach zwei Jahren die zugesagte Diskussion mit den Betroffenen bisher nicht stattgefunden hat. Leider „schlucken“ die meisten ihre Unzufriedenheit hinunter, ohne es nach draußen zu äußern, etwa in Briefen, Eingaben an den PGR mit der Begründung: „Wir können ja doch nichts ändern!“

Diskussion ohne Partner?! Auf die Anfrage der GZ nach der versprochenen Revision der Gottesdienstordnung (GDO) zitierte die jetzige PGR-Vorsitzende Christel Ufer aus dem PGR-Protokoll vom 27.3.2013: „Nachdem die neue Gottes­

dienstordnung jetzt etwa ein Jahr in Kraft ist, gibt es verabre­ dungsgemäß eine Reflexion darüber, wie die geänderten Zeiten und die Schwer­ punktsetzung angenommen worden sind. Aus der Dis­ kussion ergibt sich kein Änderungsbedarf, und der PGR bestätigt per Abstimmung einstimmig die momentane Gottes­ dienstordnung. Der neue PGR hat den Auftrag, die Entwicklung wei­ ter zu verfolgen. Eventuell kann es 2015 eine neue Evaluation geben. Im Moment gibt es keinen Bedarf, diese Bestätigung der GDO zu ver­ öffentlichen. Nur bei Anfragen/ Bedarf kann es natürlich eine Stel­ lungnahme geben.“ Weder die Diskussion im PGR noch das Ergebnis sind in der Gemeinde bekannt gemacht worden. Dabei war der Bedarf schon bei der Vorstellung der GDO im August 2011 deutlich gemacht und entsprechende Zusagen gegeben worden.

Frustration Viele sind frustriert: Einerseits sind sie nicht zufrieden mit dem derzeitigen Zustand und orientieren sich nach anderen Gemeinden hin, andererseits nehmen sie ihre Verantwortung für die Gestaltung kirchlichen Lebens in „ihrer“ Kirche nicht wahr, da sie den Eindruck haben, dass sie nicht ernst genommen werden. So gibt es Gemeindemitglieder, die unmittelbar nach Einführung der Gottesdienstregelung an den PGR geschrieben haben. Es gab weder eine Antwort noch eine Eingangsbestätigung.

Gemeinde in großer Sorge Geringere Gottesdienstbesucherzahlen: Die Gemeinde trifft sich nicht mehr beim Sonntagsgottesdienst, das Gemeinschaftsgefühl geht verloren. Viele gehen sonntags ihre eigenen Wege, z.B. in andere Gemeinden, oder sie verzichten ganz auf den Sonntagsgottesdienst. Die Gemeinde driftet auseinander, sie stirbt langsam aus, eine Sorge, die allein durch die Lösung des Transportproblems nicht beseitigt wird. Nicht nur für viele ältere Menschen, die um 9.30 Uhr die Kirche

Schmitz GEORG

SCHLÜSSELDIENST

Nach §4 der PGR-Satzung des Erzbistums Köln ist der Pfarrer verpflichtet, „... den Rat des PGR einzuholen ... für die Festlegung regelmäßiger Gottesdienstzeiten...“. Die letztliche Entscheidung trifft der Pfarrer, dem schon seit der Informationsveranstaltung 2011 die Ablehnungsgründe – nicht nur hinsichtlich des ÖPNV – bekannt sind. FB

Inhaber: Paskalina & Christoph Mangieras, Tel.: 02202 50633

Markus

WEGNER Dachdeckermeister

)NTERNET¬¬WWWDACHTECHNIK WEGNERDE % -AIL¬¬ ¬INFO DACHTECHNIK WEGNERDE

Formale Verantwortung?

Gaststätte Bützler, Dünnhofsweg 67

Richard - Zanders - Str. 16a - 51469 Bergisch Gladbach Telefon (0 22 02) 4 56 27 - Telefax (0 22 02) 4 54 13

4EL¬¬ ¬¬¬ ¬¬¬¬ &AX¬¬ ¬¬¬ ¬¬¬¬ MOBIL¬¬¬ ¬¬¬¬

Papst Franziskus richtet in seinem Apostolischen Schreiben die Aufforderung an alle Kirchenmitglieder – die Laien bilden die bei weitem größte Mehrheit davon – : „Mischt Euch ein!“ Das Problem ist höchst akut. Es ist spannend, wann der neue PGR diese Aufgabe weiter anpacken will und ob er dabei die Gemeindemitglieder mitmischen lassen wird: „Der PGR ist ein Rat der Pfarrgemeinde. Warum werden wir nicht gefragt?“

Paskalina in der Küche kocht griechisch/deutsch Christoph am Tresen zapft Gaffel-Kölsch Die Gäste fühlen sich wie zu Hause Bundeskegelbahn

TRESORE H SICHERHEITSSCHLÖSSER H BESCHLÄGE SCHLIESSANLAGEN HHH SCHLÜSSEL ALLER ART

3CHLODDERDICHER¬7EG¬¬s¬¬"ERGISCH¬'LADBACH¬

„Wir sind Kirche!“

Ihre Gronauer Gaststätte um die Ecke

Fachgeschäft für Sicherheit

Ƭ %DELSTAHLKAMINE Æ 70# 4ERRASSENBELËGE Æ 3TEILDACHSANIERUNG Æ &LACHDACHSANIERUNG Æ &ASSADENVERKLEIDUNG Æ #ARPORTS

mit dem Bus nicht erreichen können, auch für jüngere Familien ist die Zeit zu früh: Das Wochenende wird zum Ausschlafen und zum ausgedehnten gemeinsamen Familienfrühstück benötigt, was in der Woche meist nicht möglich ist. Es wird der Verdacht geäußert, dass das Ziel der – in vielen Arbeitsfeldern sicher sinnvollen – Zentralisierung die Schließung möglichst vieler Gemeinden ist. In Gronau ist nach wie vor eine aktive Gemeinde mit einem Gemeindeleben, das es vielerorts schon nicht mehr gibt. So besuchen durchschnittlich 20 bis 25 Kinder den monatlichen Kleinkindergottesdienst und erleben Gronau als eine Gemeinde, in der man sich kennt und in der Kirche eine zentrale Rolle spielt. Es wurde die Befürchtung geäußert, dass ohne Pflege der Gemeinschaft = Gemeinde kirchliches Leben den Bach hinuntergeht.

Montags ist Schnitzeltag auf alle Schnitzelgerichte vom Schwein 25 % **** jeden Donnerstag frische Reibekuchen und Pillekuchen in köstlichen Variationen !

Riesenauswahl auf 2000 m2 – stündlich neue Gebrauchtwaren – Möbel, Küchen, Hausrat, Elektro, Lampen, Antikes, Kleider, Wäsche, Vintage, Bücher, Bilder, Spiele, Betten, Sofas, Matratzen, Teppiche, Sport, Werkzeug … Mo.-Fr.: 10:00 bis 19:00 Uhr Samstag: 10:00 bis 16.00 Uhr Eigene Parkplätze – barrierefreier Zugang – Von Köln: S 11 bis Duckterath oder Linie 3/18 bis Thielenbruch/Fußweg

Schlodderdicher Weg 48 · 51469 Berg. Gladbach www.emmaus-bgl.de · 01 52/28 54 03 06

April 2014

Seite 3

Gronauer Zeitung Nr. 56

Organigramm der verfassten evangelischen Kirche

GZ stellt vor: Paskalina Mangieras, Wirtin, Gaststätte Bützler

Die GZ ist der Frage nachgegangen, welche Beschlussgremien und Entscheidungskompetenzen es in den Kirchen gibt. Gibt es ein Vetorecht? In diese Ausgabe steht die evangelischen Kirche im Blickpunkt.

I

n allen Gremien der evangelischen Kirche werden Beschlüsse i.d.R. mit einfacher Mehrheit gefasst. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Ein Vetorecht kennt die evangelische Kirche nicht. Auf allen Ebenen sind Theologen und Laien vertreten, letztere sind in der Mehrzahl, auch in den Vorständen. Gegen Beschlüsse kann Einspruch eingelegt und ggfs. ein Kirchengericht angerufen werden. Die Leitungsgremien verantworten den Haushalt und den Stellenplan ihrer Organisation. D.h., Presbyterien stellen Kirchenmusiker, Küster, Erzieher, Verwaltungsfachkräfte ein. Sie wählen auch die PfarrerIinnen. Diese stehen jedoch in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zur Landeskirche, wodurch die Unabhängigkeit der

­Verkündigung gewährleistet wird. Kirchenkreise besetzen die bei ihnen angesiedelten Funktionspfarrstellen (z.B. Schulpfarrer, Krankenhausseelsorger), die Verwaltungsfachkräfte und andere, z.B. die Hauswirtschafterin des Kreiskirch­ lichen Freizeitheimes. Da die Kirchengemeinden die Steuerhoheit besitzen, werden die übergeordneten Ebenen durch Umlagen finanziert. Dazu werden Pauschalen für die Gemeindepfarrstellen erhoben. Die Fach- und Dienstaufsicht wird auf jeder Ebene geregelt. Die Dienstaufsicht über die Pfarrer liegt bei den SuperintendentInnen. Gleichwohl ist es Aufgabe der Presbyterien, über die rechte Verkündigung zu wachen. Für die nichttheologischen Mitarbeitenden gibt es auf

Ebene

Leitung

EKD (Evangelische Kirche Deutschlands)

EKD-Synode

Amtszeit

EKiR (Evangelische Kirche im Rheinland)

Landessynode

Presbyterien der Kirchengemeinden entsenden 5 Abgeordnete und die 5 Pfarrer (incl. Funktionspfarrstelle) Ev. Kirchengemeinde

So begrüßenswert der hohe Anteil der Laien in den Leitungen grundsätzlich ist, zeigt die fortschreitende Bürokratisierung, dass Entscheidungen ohne den entsprechenden Sachverstand kaum verantwortlich zu fällen sind. So steigen die Verwaltungen (nicht nur bei den Kirchen, sondern auch in Politik und Gesellschaft) zur eigentlichen Macht auf. Denn auch, wenn Presbyter und Präses alle Jahre wechseln, VerwaltungsleiterInnen sind oft mehrere Jahrzehnte im Dienst. IS „Vorstand“

Amtszeit

Ort Hannover

Präses / Kirchenleitung

8 J.

Kreissynode

4 J. wählt

Presbyterium

4 J.

SuperintendentIn/KSV (Kreissynodalvorstand)

8. J.

Köln

Vorsitzender/Kirchmeister

2 J.

Berg.Gladbach

Netzwerk Gronau/Hand

nommen, teilweise wurden sie von mir ergänzt oder erweitert. Die Melodie dagegen ist nicht irisch (wer irische Musik kennt, wird das sofort erkennen), sondern ausschließlich von mir selbst ‚erfunden‘. Gleichzeitig mit der deutschen Fassung entstand auch eine englische Fassung mit den gleichen Gedanken und Bildern. Das Lied nahm zunächst seinen Lauf übers Singen – später kursierten verschiedene Fotokopien und so setzte sich das Lied in ganz Deutschland durch. Leider schwirren auch (nicht immer wirklich gelungene) Bearbeitungen herum, die meisten versuchen allerdings nur, den Text zu verschlimmbessern.“

Fussbodenfachbetrieb Parkett - Teppichboden - Designbeläge

A

uch 2014 ist es Vorbild und Motor für ganz Bergisch Gladbach. Mit seinen vielfältigen Projekten ist das „Netzwerk Gronau/Hand“ aktiv und erfolgreich ins Jahr 2014 gestartet und bleibt damit auch weiterhin Ideengeber für das „Netzwerk Bergisch Gladbach - Frühe Hilfen und nachhaltige Förderung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien“. Neben den kontinuierlichen Angeboten im Kinder- und Jugendtreff „Spielekiste“ in der Willy-BrandtStraße sowie der Unterstützung der Grundschulen in Gronau und Hand mit zusätzlichen Angeboten zur Förderung der Sprachkompetenz von Schulanfängern und dem theaterpädagogischen Projekt „Mein Körper gehört mir“ findet am 29. April auch wieder das Fachgespräch zur Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im Hermann-Löns-Viertel statt, thematischer Schwerpunkt: Kann

mit mobilen Bauten auf dem noch unbebauten Bereich der „kleinen Mitte“ ein Freizeitangebot für Jugendliche entwickelt werden? Tradition ist das Zirkusprojekt auf dem Schützenplatz in Hand um die Osterferienzeit, die Sommerferienprogramme, der FußballCup, in diesem Jahr am 4. und 5. Oktober, mit dem FußballCamp in der darauf folgenden Woche und der Unterstützung der Aktivitäten rund um den Abenteuerspielplatz und das Jugendzentrum CROSS. Ein besonderes Augenmerk wird das Netzwerk, anknüpfend an die letzte Ausgabe der GZ, in diesem Jahr auf das Thema Spielplätze legen. In Kooperation zwischen Siedlungsgemeinschaft Hermann-LönsViertel und der Stadt Bergisch Gladbach wird der Spielplatz im Viertel „aufgehübscht“ und mit weiteren attraktiven Spielgeräten bestückt. Darüber hinaus sind erste Kon-

BÜSCHER

Die meisten Menschen sehnen sich nach einer würdigen Bestattung,

sei es in einem gerade eingetretenen Trauerfall oder der eigenen Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten.

Damaschkestraße 28 51469 Bergisch Gladbach [email protected]

Tel.: 02202 - 42 400 Fax: 02202 - 22 906 Mobil: 0160 94 575 006

Print-Service just in Time

In beiden Situationen bieten wir Ihnen stets ein offenes Ohr, individuelle Beratung, gefühlvolle Betreuung sowie persönliche Begleitung. Rufen

Sie

uns

einfach

GZ: Wie ist diese Aktion bei den Gästen angekommen? PM: Sehr gut. Unseren Gästen hat es gefallen, dass wir damit dem Kindergarten helfen. Wir brauchten uns nicht mit Blumen oder Geschenken belasten, sondern wollten einen guten Zweck unterstützen. Unsere Gäs­te fanden es schön, dass wir den Kindern helfen wollten, den Kindern hier in unserer Nachbarschaft. GZ: Ihr seid jetzt seit über 40 Jahren hier in Gronau. Was wünscht Ihr Euch für die Zukunft? PM: Seit 1971 lebe ich in Gronau und bin auch hier zur Schule gegangen. Ich bin eigentlich vollkommen zufrieden und ich fühle mich hier wohl. Und auch die Gäste fühlen sich bei uns wohl, für viele ist unsere Gaststätte so etwas wie ein „zweites Wohnzimmer“. Schade ist aber, dass es hier in Gronau jetzt keine Bank oder Sparkasse mehr gibt. GZ: Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Dr. Fritz Bolte.

Gesponsert: Bolzplatz Schlodderdicher Weg

takte mit der Initiative „Wir – Für Bergisch Gladbach“ mit dem Ziel geknüpft, den mittlerweile verwilderten Bolzplatz am Kradepohlsmühlenweg wieder bespielbar zu machen. Vielleicht gelingt es ja auch, für diese Spielfläche Paten oder Sponsoren zu gewinnen. Möchten Sie sich über das Netzwerk informieren oder sind interessiert mitzuarbeiten? Auskunft erteilt Uwe Tillmann - 02202/142321 oder [email protected] Sie sind uns herzlich willkommen. UT

Ulrike Lenertz Hand in Hand begleitend an Ihrer Seite

BESTATTUNGEN

Stefan Krausen

GZ: Paskalina, Du und Dein Mann Christoph haben mit einer Spendenaktion zu Gunsten des Familienzentrums St. Marien die Kinder in Gronau tatkräftig unterstützt. Was war der Anlass dazu? PM: Anlass war unser 20-jähriges Jubiläum. Vor 20 Jahren haben mein Mann Christoph und ich die Gaststätte Bützler übernommen. GZ: Wie sah diese Aktion aus? PM: Wir hatten zu unserem Jubiläum alle Gäste eingeladen, langjährige Stammgäste und neue Gäste, die dazugehören, und wir haben dann den ganzen Tag gefeiert. Wir haben eine Spendenbox aufgestellt, und die Gäste haben Spenden hineingeworfen, jeder so viel er wollte.

wählt

Irische Segenswünsche ...

Paskalina Mangieras

Düsseldorf

wählt

Gemeindeglieder ab 16. Lebensjahr bzw. ab Konfirmation (14. Lebensjahr) wählen für 4 Jahre die 5 Mitglieder pro Pfarrbezirk (Pfarrer/innen sind geborene Mitglieder)

... sind in das neue katholische Gebetbuch Gotteslob eingeflossen (Lied 823 im Kölner Anhang). Zur Entstehung des Liedes schreibt Markus Pytlik, Leiter des Chores Lichtblick: „1988 war ich in Irland in Urlaub und habe dort eine Postkarte mit dem bekannten ‚Irischen Reisesegen‘ sowie ein kleines Büchlein mit ‚Irischen Trinksprüchen‘ [Irish Toasts] mitgebracht. Zuhause versuchte ich, die Postkarte (jetzt die 1. Strophe und der Refrain des Liedes) zu vertonen und stellte fest, dass der Text für einen Kanon zu umfangreich, für ein Lied zu kurz war. Aus diesem Grund fügte ich, angeregt von den ‚Irish Toasts‘ aus dem mitgebrachten kleinen Buch, die Strophen 2 bis 4 dazu: Teilweise sind die Bilder und Gedanken daraus ent-

Problemanzeige

Vorsitzender/Rat der EKD

4 J.

Kreissynoden der Kirchenkreise entsenden Abgeordnete, darunter die SuperintendentInnen KK Köln r-rh. (Kirchenkreis Köln rechtsrheinisch)

allen Ebenen Mitarbeitervertretungen, die bei Personalentscheidungen gehört, aber an Entscheidungen nicht beteiligt werden müssen.

wählt

Landessynoden entsenden Abgeordnete, darunter die Präsides und BischöfInnen

GZ: Wie kamt Ihr auf die Idee? PM: Ich helfe gern, und am liebsten den Menschen vor Ort. Das Familienzentrum ist hier in der Nachbarschaft, nicht weit weg, meine Kinder waren schon hier und jetzt sind meine Enkelkinder hier.

an,

wir

sind

gerne

für

Sie

Mülheimer Str. 226 ♦ Jederzeit Tel.: 02202 - 55229

da.

hre

Ja r 25

übe

51469 Bergisch Gladbach, Mülheimer Straße 214 Tel. 02202 / 5 60 61Öffnungszeiten: Mo - Sa 9.30 - 13.00, Di + Fr 15.00 - 18.00 Mittwoch geschlossen

Regional. Traditionell. Frisch

ICS Internationale Communikations-Service GmbH 51467 Bergisch Gladbach (Schildgen) Voiswinkeler Straße 11 d

Projekt 2010 Gebrauchtwarenkaufhaus Alles für Ihr zu Hause

Postfach 80 02 40 51448 Bergisch Gladbach Telefon (0 22 02) 9 888 30 Telefax (0 22 02) 9 888 348 ISDN (0 22 02) 9 888 346

Digitale Drucktechnik für: Vereins- und Schülerzeitungen sowie Festzeitschriften Sprechen Sie mit uns.

E-Mail: [email protected] · Internet: www.icscomservice.de

Unsere Öffnungszeiten:

Mittags: 12:00 - 15:00 Uhr Kuchen und Bergische Waffeln von 15.00 - 18:00 Uhr Abendkarte ab 18:00 Uhr Montags Ruhetag Der Alte Lindenhof, Schlodderdicher Weg 13, Bergisch Gladbach Inhaber: Peter Pielka Tel. 02202-5 19 65; www.deraltelindenhof.de

Wir bieten an: Haushaltsauflösungen Kostenlose Möbelabholungen Entrümpelungen Am Kuhlerbusch 16 Öffnungszeiten: 51469 Bergisch Gladbach Mo - Fr: 09:00 – 18:30 Tel: 02202/708608 Sa: 10:00 – 16:00 [email protected] Skarabäus Novo e.V. ist ein Gemeinnütziger Verein

April 2014

Seite 4

Gronauer Zeitung Nr. 56

Gronauer Geschichte(n)

GZ stellt in loser Reihenfolge Gronauer Geschichte(n) vor Die Schlodderdicher Mühle Heute wandern wir von der Gierather Mühle nur ein kleines Stück die Strunde aufwärts und gelangen zur Schlodderdicher Mühle. Als ältestes Datum, seit wann es diese Mühle gibt, ist uns aus einem Bachgerichtsprotokoll das Jahr 1584 bekannt. Als Eigentümer ist dort ein Heinrich Kessel genannt. Ein erster Hinweis auf die Funktion der Mühle am Strunderbach gibt uns ein Eintrag in der Kellnereirechnung (Kellner nannte man den Steuereintreiber des Landesherrn) aus den Jahren 1744/45, wo wir lesen: „Eine Schleifmühl zu Schlodderdich, Die Schlodderdicher Mühle um 1900 Rudolph zum Busch zuständig, (Bild: Sammlung Heinz Müller) hat lange Jahre . . .“ In Schleifmühlen wurden vor allem Schwerter, Sensen und Messer geschliffen, die Aufträge kamen vielfach aus der Stadt Köln. Nach einer Zeit als Walkmühle ging das Anwesen in den Besitz von Heinrich Linten (Linden) vom benachbarten Lindenhof über und blieb danach fast 150 Jahre im Familienbesitz. Es gab immer wieder Wechsel in der Funktion der Mühle, Ölmühle und Getreidemühle waren die häufigsten. Im Jahre 1914 erwarb Rudolf Paffrath aus Thurn, einem Ortsteil im rechtsrheinischen Köln, heute zu Köln-Dellbrück gehörig, die Mühle und baute sie zu einer AlabastergipsDie Mühle in ihren besten fabrik um, wo in der Folge dann Gips hergestellt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg Tagen spezialisierte sich die Familie Paffrath auf die Herstellung von hochwertigem Gips, der (Bild: Stadtarchiv GL) in der Zahnmedizin, aber auch als Formgips Verwendung fand und sehr gefragt war. Da die Wasserkraft die immer größer werdende Menge von benötigter Energie nicht mehr schaffte, wurde der Antrieb der Maschinen auf Elektrizität umgestellt. Im Jahre 1975 wurde das Mühlrad letztendlich abgebaut, Zeugen sind nur noch die Außenwand der Mühle mit ihrem Schutzanstrich gegen das Spritzwasser des Mühlrades. Geblieben ist die Strunde, die wie eh und je ­vorbeiplätschert.  Hans Mittler

Gronau ist stolz auf Marianne Niesen

I

n Gronau kennt sie fast jeder: Marianne Niesen ist seit nunmehr fast 20 Jahren dafür verantwortlich, dass sich jeden Mittwoch viele Menschen um den Gronauer Mittagstisch versammeln. Im Gronauer Gemeindezentrum von St. Marien treffen sie sich, um ein leckeres Mittagessen zu genießen und dabei Freunde zu treffen und sich auszutauschen. Das mindestens zweigängige Menü wird umschichtig von vierköpfigen Küchenteams vorbereitet. Die meisten „Mitesser“ sind schon seit Jahren, zum Teil sogar von Anfang an dabei, ein Zeichen dafür, dass nicht nur das Essen gut schmeckt, sondern auch die hier

erfahrene Gemeinschaft. Der Gronauer Mittagstisch ist ein fester „Meilenstein“ in jeder Woche für die Gäste, aber auch für die Mitglieder der Küchenteams, die mit viel Phantasie immer wieder neue Überraschungen auf den Tisch zaubern. Die gute Hand hinter dem Gronauer Mittagstisch ist Marianne Niesen (84 Jahre!), die im Dezember 2013 für ihr beispielhaftes Engagement von Bürgermeister Lutz Urbach mit der Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach geehrt worden ist. Marianne Niesen in ihren Dankesworten: „Diese Auszeichnung gilt auch meinen Mitarbeiterinnen, ohne die dies alles nicht möglich wäre.“ Das WDR-Fernsehen ließ es sich nicht nehmen, eine Reportage aufzunehmen und in der Lokalzeit auszustrahlen. FB

Schmunzeline Schmunzeline weiß nicht, was das bedeutet: Sie sieht im Traum einen Menschen in einen Spiegel schauen: Der sieht sich durch seine Brille jedoch ganz anders als sie ihn sieht: In einem historischen, schon aus der Mode gekommenem Gewand, glanzvoll, bis oben zugeknöpft. Und dieser Mensch ist mit seinem eigenen Spiegelbild und der Welt – so wie er es sieht – sehr zufrieden. Er hat einen Job, der bei den Menschen in hohem Ansehen steht und der ihn in die Lage versetzt, über die Menschen in seiner Umgebung zu herrschen. Er bestimmt, was richtig und was falsch ist, er fühlt sich stark und selbstbewusst, er möchte geliebt werden. „Herr“ zu sein, das ist schön. (Klaus Wowereit hätte gesagt: „Sexy!“) Doch mit einem Male verändert sich das Bild im Spiegel, oder ist die Brille plötzlich heruntergefallen? Auf einmal ist er einer unter vielen, der Glanz etwas blasser. Alle wollen jetzt mitreden und aus dem Herrscher einen Diener machen. Der Mensch ist ratlos und will es nicht wahrhaben. Wie undankbar, das Herrschen hatte doch jahrelang für „Ordnung“ gesorgt! Und jetzt soll das alles anders sein? Das stellt doch die Verhältnisse auf den Kopf! Jetzt fragt sich Schmunzeline: Welche Phase des Traumes spielt in der realen Welt und welche in einer Scheinwelt? J Darüber grübelt jetzt nicht nur

Schmunzeline

Integrationsratswahlen

A

m 25 Mai 2014 findet in den nord­rhein-westfälischen Städten und Gemeinden neben Kommunalund Europawahl auch die Wahl zum Integrationsrat statt. Speziell in Gronau leben viele Mitbürger mit Migrationshintergrund, für die sich hier eine Möglichkeit bietet, ihre Interessenvertreter zu wählen und damit zu unterstützen. Der Integrationsrat ist das demokratisch legitimierte Gremium, das ausschließlich von Menschen mit Migrationshintergrund gewählt wird. Es vertritt die Interessen und Belange derer, die nach Deutschland zugewandert sind. Der Integrationsrat ist damit die entscheidende institutionelle Schnittstelle der gesellschaftlichen Partizipation von Migrantinnen und Migranten mit der Kommunalpolitik. Da jedoch die Gemeindeordnung einen Anteil von Ratsmitgliedern vorschreibt, wurden die Akzeptanz und der Stellenwert des Gremiums noch einmal erhöht. In Bergisch Gladbach werden 14 Mitglieder des Integrationsrates über Listen oder

Einzelbewerbungen gewählt, 7 Mitglieder kommen aus dem Rat der Stadt Bergisch Gladbach. Näheres siehe Webseite der Stadt www.bergischgladbach.de, Suchwort: integrationsratswahle  Stadt GL, FB

Einladung zur Priesterweihe

Impressum: Gronauer Zeitung Nr. 56, Ausgabe April 2014

orbehaltlich der Zustimmung des Diözesanadministrators werde ich am 27. Juni diesen Jahres um 16 Uhr im Hohen Dom zu Köln die Priesterweihe empfangen. Am 6. Juli findet dann hier in St. Laurentius um 11 Uhr meine Primizmesse statt. Anschließend ist ein Empfang im Laurentiushaus und um 15 Uhr eine Dankandacht vorgesehen, an deren Ende Sie den Einzelprimizsegen empfangen können. Da Ihre Pfarrei an dieser letzten Phase meiner Ausbildung großen Anteil hat, würde ich mich sehr freuen, Sie bei einer oder mehreren der mit meiner Priesterweihe verbundenen Feierlichkeiten begrüßen zu dürfen. Das erste Jahr meines 3-Jahres-Praktikums endete am 26. Mai letzten Jahres mit der Diakonenweihe in Euskirchen. Seitdem habe ich mit großer Freude meinen Dienst als Diakon hier in der Pfarrei St. Laurentius versehen. Nun nähert sich auch dieser Ausbildungsabschnitt dem Ende. Mit herzlichem Gruß, Ihr Diakon Lars Spohr

Herausgeber: Kath. & Ev. Kirchengemeinden in Berg. Gladb.-Gronau Nächste GZ erscheint im September 2014, Redaktionsschluss: 1. Juli 2014 Redaktion, Satz, Layout: Dr. Fritz Bolte (FB), Ruth Bolte (RB), Caroline Kubitsch (CK), Dr. Johanna Mattissen (JM), Karsten Piaszenski (KP), Elvi Reudenbach (ER), Christa Rüger (CR), Pfarrer Ingo Siewert (IS), Uwe Tillmann (UT), Jutta Unterbusch (JU), Rudolf Witez (RW), GR Ingrid Witte (IW) Bilder: Redaktion Gronauer Zeitung, H.Müller, H.Stukenbröker, Stadtarchiv Auflage: 4500; Kostenlose Verteilung an alle Gronauer Haushalte Druck: ICS Internationale Communikations-Service GmbH V.i.S.d.P.: Dr. Fritz Bolte, Pfarrer Ingo Siewert Kontaktadressen: GZ, c/o Pastoralbüro, Laurentiusstraße 4, 51465 Bergisch Gladbach, Tel. 02202-28380 oder GZ, c/o R. u. F. Bolte, Gierather Wald 53, 51469 Bergisch Gladbach, Tel. 02202-951595; Mail: [email protected]

t t t t t

Ziegeldächer Schiefer Flachdächer Fassaden Solar

4#5$)6,&"7)#8&+ -6,)#7&,#*9,:;5

Theo+ Herm.-Jos.

da

ch

un

ge

n

all

er

Ar t!

V

Be

!"#$%&#'()#*++,* GmbH

Refrather Weg 5 t 51469 Bergisch Gladbach Telefon 0 22 02 - 3 76 8 t Telefax 4 28 41

[email protected] • www.dachdecker-mueller.net

!"#$%&'()#("&#*+,-&'*("*./01".)"&

!"&2'**345*.36)&'7",89' 9:8;<,="&>#./0,?$'@A'/0

-,".'/00/0'123331/

/$'[email protected]#'C0%3D&'*.."*[email protected]"

F,G*)>#D)B*>.3B*@ HB.$"#)B*>.)0"&'%#" F,I'*B"$$",J0"&'%#" K&)0L3=#L*L2M F,J'%#*> F,N"#(#,

Jetzt NEU in Volbergs KREATIV-LAND

Die neu eröffnete Wollabteilung bietet Ihnen jetzt das moderne Komplettsortiment Wolle & Zubehör! Entdecken Sie im KREATIV-LAND Ihre Wolle zum Häkeln und Stricken, denn noch nie war die Auswahl so riesengroß!

Meisterbetrieb

Urbanstraße 32 Tel. 02202 59228 Fax 02202 21988 51469 Bergisch Gladbach (Gronau)

http://www.fussbroichhaustechnik.de email:[email protected]

HAUSTECHNIK: Elektro-, Gas- und Wasserinstallation, Wärmepumpen, Solar-, Gas- und Ölbrennwerttechnik, Regeltechnik, Gas- und Ölheizung, Gas- und Öl- Heizungswartung, Kundendienst für Elektro, Heizung, Sanitär