GZ:04ZO3573OM TU Wien alumni club

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TU Wien alumni club Verband der AbsolventInnen, Freunde und Förderer der Technischen Universität Wien Bulletin Nr. 35 / Juni 2013/ Verlagspostamt 104...

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TU Wien alumni club Verband der AbsolventInnen, Freunde und Förderer der Technischen Universität Wien

Bulletin Nr. 35 / Juni 2013/ Verlagspostamt 1040 Wien / GZ:04ZO3573OM

Aus dem Inhalt:

Schwerpunkthema: Wertschöpfung - TechnikerInnen mit Impact - Das Institut für Managementwissenschaften stellt sich vor - TU-Töchter - Firmenkooperationen

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Unibail-Rodamco wurde 1968 gegründet und ist Europas führendes börsennotiertes Immobilienunternehmen mit einem Portfolio von 29,3 Mrd. € per 31. Dezember 2012. Das Unternehmen führt 82 Shopping Center in zwölf Ländern Europas, 57 davon verzeichnen jährlich mehr als sechs Millionen Besucher. Mit den Einkaufszentren Shopping City Süd (rund 22,5 Millionen Besucher pro Jahr) und Donau Zentrum (rund 18 Millionen Besucher pro Jahr) ist Unibail-Rodamco einer der Marktführer in Österreich. In der angrenzenden Slowakei verzeichnet das Unternehmen rund 12 Millionen jährliche Besucher im Einkaufszentrum Aupark in Bratislava. Erfahren Sie mehr über Unibail-Rodamco und über unser einjähriges Traineeprogramm EGP (European Graduate Programme) unter http://www.unibail-rodamco.com/W/do/centre/talent-in-motion.

www.unibail-rodamco.com – A different perspective on your career

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©photo – Lasse Clason / Andi Bruckner / Andreas Buchberger

Passion for excellence

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Bulletin Nr. 35 | Juni 2013

Seite 3

Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Absolventinnen und Absolventen! In der Folge ist für die jede Ausgabe des Bulletins ein besonderer Schwerpunkt vorgesehen. Dieser soll die Bedeutung der einzelnen Fakultäten als operative Know-How Träger der TU Wien einerseits und die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft andererseits darstellen.

Foto: © TU Wien

Die Öffnung des TU Wien alumni club für die Zielgruppe der Studierenden und MitarbeiterInnen stellt der neue Vorstand in den Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung. Damit soll neben der möglichst frühzeitigen Einbindung Studierender als künftige Alumni besonders das große Potenzial der MitarbeiterInnen der TU Wien als Mitwirkende und Multiplikatoren angesprochen werden. Ich lade Sie daher sehr herzlich ein, das Mitgliedsformular in der Mitte des Heftes zu nutzen und dieses wichtige Netzwerk zu verstärken. Das Bulletin wird künftig zweimal pro Jahr erscheinen und bietet den LeserInnen einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der TU Wien, ihrer wissenschaftlichen Forschung und forschungsgeleiteten Lehre.

Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema Wertschöpfung. Nicht nur der kürzlich erschienene Wertschöpfungsbericht der TU Wien, sondern vor allem das Institut für Managementwissenschaften, die Töchterunternehmen der TU Wien – TVFA und researchTUb – sowie GTS, ein Unternehmen, das von zwei Absolventen der TU Wien gegründet wurde, werden die Wertschöpfung von verschiedenen Seiten beleuchten. Für die Wissenschaft stellt Wertschöpfung immer eine Herausforderung dar, da dem Charakter einer Universität naturgemäß das zweckfreie, nicht gewinnorientierte Streben nach Erkenntnis entspricht, aus dem sich oft erst zu einem späteren Zeitpunkt die Grundlagen für neue technologische Entwicklungen ergeben. Das bedeutet jedoch vor allem, dass nur ausreichende und gleichbleibende Investitionen in die universitäre Forschung die daraus erwachsende Wertschöpfung für die Gesellschaft sicherstellen. Hans Georg Jodl Geschäftsführender Präsident TU Wien alumni club

Editorial, Impressum Seite 3 TechnikerInnen mit Impact Seite 4 Optimierung betrieblicher Prozesse – Innovationsforschung – Entwicklung einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit Seite 6 Zucker. Stärke. Frucht. – mit drei Standbeinen weltweit präsent Seite 12 Wertschöpfung durch Kooperation: Moderne Softwareentwicklung zwischen Universität und Industrie Seite 14 Dankbarkeit und Stolz Seite 15 mi-factory – das Demonstrations- und Entwicklungslabor für die Fertigung der Zukunft Seite 20 TVFA WIEN – Sicherheit für Menschen.erfahren.verlässlich. innovativ Seite 22 It´s all about the money ?!? Seite 24 Neuer postgradualer Master of Engineering International Construction Project Management der TU Wien Seite 25 „Keine besonderen Erwartungen“ Seite 26 Sponsionen & Promotionen, Graduierungen des Continuing Education Centers Seite 28

Impressum: Herausgeber: TU Wien & TU Wien alumni club, Karlsplatz 13, 1040 Wien, Tel.: +43-1-5041634-10, Fax: +43-1-5041634-9, [email protected] • Verlagspostamt: 1040 Wien • Medieninhaber & Redaktion: TU Wien alumni club; Chefredaktion: Helene Czanba, [email protected] | Nicole Schipani, [email protected]  • Layout: Adam Silye, [email protected] • Auflage: 5.500 Stück • Anzeigenakquisition: TU Career Center GmbH, Tel.: +43-1-5041634-10, [email protected] • Druckerei: BTS Druckkompetenz GmbH, Engerwitzdorf/Linz, +43 7235 503 70-0; [email protected]

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Bulletin Nr. 35 | Juni 2013

TechnikerInnen mit Impact Die drei Universitäten TU Wien, TU Graz und Montanuni Leoben tragen als „TU Austria“ überdurchschnittlich zur Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft bei. Text: Bettina Neuteufl Volkswirtschaftliche Effekte

v.l.n.r.: Wilfried Eichlseder, Georg Kapsch, Sabine Seidler, Bernhard HofmannWellenhof, Foto: © Industriellenvereinigung

D

 er Produktionswert, die Brutto wertschöpfung sowie die BruttoInvestitionen sind laut Studie des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung im Bereich Technologie und Wissen bis zu sieben Mal höher als im Tourismus. Obwohl in Österreich etwas mehr Beherbergungsund Gastronomiebetriebe (14 %) als technologie- und wissensintensive Unternehmen (13  %) angesiedelt sind, beschäftigt der Bereich Technologie und Wissen mehr Personen (19 %, Tourismus 10 %). Qualifikation: Stärkung des Humankapitals TU-Austria-AbsolventInnen werden vom Arbeitsmarkt konstant besser akzeptiert als der Durchschnitt der heimischen UniversitätsabsolventInnen. 83% der AbsolventInnen der MU Leoben, 76 % der TU Graz und 74 % der TU Wien waren 2010 im (privat-)wirtschaftlichen Bereich tätig, während dies im österreichischen Durchschnitt der Uniabsol-

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ventInnen nur 55 % waren. Von dieser guten Akzeptanz am Arbeitsmarkt profitiert auch das österreichische Budget: In absoluten Zahlen fallen im Rahmen der ersten Beschäftigung der TU Austria-Alumni durchschnittlich mit gut 20.500 Euro an Steuern und Sozialversicherungsabgaben um 6.600 Euro pro Jahr mehr an, als bei der ersten Beschäftigung eines/einer Universitätsabsolvent/in. Gründungsrate: Intensität des Wissenstransfers Im Jahr 2011 generierte die TU Austria mit rund 29 % einen überproportional hohen Anteil aller Startups/Spin-offs der österreichischen Universitäten. In den vergangenen Jahren haben die beiden TUs und die Montanuni zudem einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Patentgeschehens geliefert, da sie bei einer – durch die Wirtschaftskrise ausgelösten – fallenden allgemeinen Patentaktivität eine Steigung ihrer eigenen Aktivität aufwiesen.

Schließlich kann die TU Austria in einer Input-Output-Analyse auch auf direkte volkswirtschaftliche Effekte verweisen. In den Jahren 2005 bis 2011 wurden von den drei Unis rund 3,3 Mrd. Euro – dies entspricht einem realen Wert von gut 3,5 Mrd. Euro – ausgegeben. Inklusive der indirekten Wertschöpfungseffekte bei Vorleistungsbetrieben und der induzierten Einkommenseffekte belief sich der totale Wertschöpfungseffekt durch die TU Austria im selben Zeitraum im Inland auf 4,1 Mrd. Euro. Berücksichtigt man darüber hinaus auch die im Ausland erzielten Effekte, so erhöht sich der totale Effekt auf 4,6 Mrd. Euro. Der Wertschöpfungsmultiplikator (definiert als das Verhältnis vom totalen zum direkten Wertschöpfungseffekt) entspricht damit jenem der Autoindustrie und übertrifft z. B. die Bereiche Erziehungs- und Unterrichtsdienstleistungen oder auch Mineralölerzeugnisse. Weitere positive Effekte konnte die TU Austria etwa am Arbeitsmarkt erzielen. Waren in den TU Austria-Unis von 2005 bis 2011 umgerechnet auf Vollzeitäquivalente pro Jahr 5.425 Personen beschäftigt, so umfasst der totale Beschäftigungseffekt 7.030 Vollzeitäquivalente jährlich. Insgesamt trugen die Beschäftigungseffekte an den Universitäten in den Jahren 2005 bis 2011 zu einem Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen in Höhe von etwas über 1 Mrd. Euro bei. Ergänzt man diese Zahl um die Steuern und Abgaben jener Beschäftigungsverhältnisse, die indirekt oder induziert durch den Universitätsbetrieb entstehen, so erhöht sich das Aufkommen auf rund 1,3 Mrd. Euro.

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Bulletin Nr. 35 | Juni 2013

Optimierung betrieblicher Prozesse – Innovationsforschung – Entwicklung einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit Das Institut für Managementwissenschaften der TU Wien stellt sich vor.

Text: Walter Schwaiger

Institut für Managementwissenschaften

Arbeitswissenschaft und Organisation

Betriebstechnik und Systemplanung

Finanzwirtschaft und Controlling

Immobilien und Facility Management

Leitbild Entwicklung und Vermittlung umfassender Wirtschafts-, Management- und Führungskompetenzen zur Etablierung nachhaltig wettbewerbsfähiger Produktionsunternehmen. Forschung Das Institut für Managementwissenschaften (IMW) befasst sich mit der Gestaltung und dem Management von Produktionsunternehmen. Die Forschungsgebiete reichen von der Optimierung inner- und zwischenbetrieblicher Prozesse und Strukturen über Innovationsforschung bis hin zur Entwicklung von Methoden und Techniken des risikobasierten Unternehmensmanagements zur Entwicklung einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit. Am Institut wird ein multiperspektivischer Managementansatz verfolgt, wobei die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit auf der Unternehmens-, Geschäfts- und Prozessebene unterschiedliche Methoden aus Organisation, Management und Innovationsforschung erfordert: Auf der Unternehmensebene ist eine Corporate Governance auszugestalten, um die unternehmerischen Tätigkeiten zu einem wettbewerbsfähigen Gesamtsystem zu formen. Auf der Geschäfts- und Unternehmensebene kommen ökonomische Aspekte hinzu. Auf der Prozessebene sind fertigungs- und betriebstechnische sowie arbeitswissenschaftliche Aspekte vordergründig. Lehre Das Institut vermittelt umfassende Wirtschafts-, Management- und Führungskompetenzen in den Bachelor- und Masterstudien Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik. Diese Kompetenzen werden auch allen Studierenden der TU Wien über einzelne Lehrveranstaltungen zugänglich gemacht, um sie optimal auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Im Sinne der forschungsgeleiteten Lehre werden in den Masterstudien die Vertiefungsmöglichkeiten mit den Forschungsgebieten der Institutsbereiche abgestimmt. In der post-gradualen Weiterbildung engagiert sich das Institut in zahlreichen MBA-Kursen des Continuing Education Center der TU Wien.

Kontakt Institut für Managementwissenschaften Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften Theresianumg. 27, 1040 Wien, Österreich; T: +43-1-58801-33001 http://www.imw.tuwien.ac.at

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Bereich Arbeitswissenschaft und Organisation force Diversity – eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte – spielt dabei eine wesentliche Rolle. Genau an der Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie erforschen die WissenschaftlerInnen des Bereiches unterschiedliche Aspekte von Diversität. In mehreren Forschungsprojekten werden unter der Leitung von Univ.-Prof. Sabine Köszegi aktuelle Problemstellungen in vier verschiedenen Forschungsbereichen bearbeitet: Wir erforschen und gestalten

Prof. Sabine Köszegi (Bereichsleitung), Foto: © TU Wien

Mit der Mission „Technik für Menschen“ trägt die TU Wien dem Umstand Rechnung, dass sich der Wert von wissenschaftlichen Erkenntnissen und neuen Technologien immer nur in Relation zum Menschen und seinen Bedürfnissen bemessen lässt. Eine Erfindung wird erst dann zur Innovation, wenn sie über einen Markt NutzerInnen findet, die bereit sind, Geld dafür auszugeben. Gleichzeitig ist die Gestaltung eines menschengerechten Arbeitsumfeldes, das sowohl Innovation als auch Wirtschaftlichkeit und Effizienz in Wertschöpfungsprozessen fördert, in vielen Aspekten noch nicht gelöst. Das Phänomen der sogenannten Work-

SozioTechnische Systeme InnovationsSysteme

Sinnund KulturSysteme

SupportSysteme

In interdisziplinären Forschungsprojekten untersuchen wir beispielsweise gemeinsam mit WissenschaftlerInnen aus den Fakultäten für Architektur und Bauingenieurwesen, wie Innovationssysteme optimal gestaltet werden können. Insbesondere ist von Interesse, wie der aus Diversität und Spezialisie-

rung der beteiligten AkteurInnen (Menschen und Technologie) generierte Wert maximiert werden kann. Anderseits sind nicht nur Technologien und formale Strukturen wesentliche Komponenten von Arbeitssystemen, sondern auch informale Strukturen, Normen und Werte. Im Forschungsbereich Gestaltung von Sinn- und Kultursystemen untersuchen wir, wie sich Diversität in Organisationen auswirkt und welche Konsequenzen sich daraus für die Zusammenarbeit ergeben. Konkret werden beispielsweise die Arbeitsbedingungen von Frauen im Wissenschafts- und Technologieumfeld analysiert. In einem weiteren internationalen Projekt untersuchen wir die Zusammenhänge zwischen Organisationskultur, Diversität und dem Auftreten von dysfunktionalen Konflikten bis hin zu Mobbing am Arbeitsplatz. Die Erkenntnisse aus unseren Forschungsprojekten tragen zu einem besseren Verständnis der Folgen von Diversität für Organisationen bei und lassen sich direkt für die Verbesserung des Arbeitslebens von Menschen einsetzen. Darüber hinaus können die Studierenden der TU Wien durch unsere forschungsgeleitete Lehre Up-to-date-Kenntnisse über jene Problemstellungen und Herausforderungen gewinnen, denen sie als künftige Führungskräfte und ExpertInnen in Organisationen begegnen werden.

Bereich Betriebstechnik und Systemplanung Nur wer die aktuellen Kundenwünsche kennt, technisch auf dem neuesten Stand ist, effizient produziert und auf Marktänderungen rasch reagiert, wird im globalen Wettbewerb bestehen. Die Fachgebiete des Bereiches Betriebstechnik und Systemplanung am IMW der TU Wien sollen dazu beitragen und liegen im Produktionsmanagement, Logistikmanagement, Prozess- und

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Qualitätsmanagement sowie Produktmanagement. Durch eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung werden unsere Studierenden bestens auf ihre künftigen Aufgaben im Berufsleben vorbereitet. Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen die Erforschung, Entwicklung und Umsetzung intelligenter Lösungen,

sowie die Bereitstellung und Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden für die praktische Anwendung. Ganzheitliche Lösungen und der Einsatz fundierter Methoden und Werkzeuge zum Nutzen unserer Kunden stehen auch im Mittelpunkt der Beratung im Bereich Betriebstechnik und Systemplanung.

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Produktionsstrukturen

Logistikmanagement

Produktionsoptimierung

Prof. Wilfried Sihn (Bereichsleitung), Foto: © Fayer & Co GesmbH

Mit der Fraunhofer Austria Research GmbH gibt es einen kompetenten Kooperationspartner, der zur Fraunhofer-Gesellschaft in Deutschland gehört, der führenden Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Prof. Wilfried Sihn, Leiter des Bereichs Betriebstechnik und Systemplanung, ist auch Geschäftsführer von Fraunhofer Austria. Die Kooperation umfasst neben einer engen räumlichen Zusammenarbeit, die gemeinsame Forschung und Nutzung der Infrastruktur, die

Fabrik & Layoutplanung Technologiemanagement

Auftragsabwicklung & PPS Logistikstrukturen und Materialflussplanung

Lean Management Produktionsbewertung

Projektbearbeitung sowie die praxisnahe Ergänzung der Lehre. Projektbeispiel Lean Management Quehenberger Logistics implementierte in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Betriebstechnik und Systemplanung Methoden des Lean Management im Unternehmen. Seit Jahren steht dieses Thema in der produzierenden Industrie hoch im Kurs, allerdings haben sich Logistikdienstleister bisher nur bedingt mit den Methoden des Lean Ma-

nagement auseinandergesetzt. Die möglichen Optimierungspotenziale liegen auf der Hand. Deshalb beschritt Quehenberger, unterstützt vom Bereich Betriebstechnik und Systemplanung, mit einem umfassenden Ansatz neue Wege: Es wurden Lean-ExpertInnen aus dem ganzen Konzern ausgebildet und an zwei Standorten prototypische Implementierungen, die als Show Cases dienen, durchgeführt. Die Ergebnisse in den bisher betrachteten Standorten unterstrichen dann auch das große Potenzial einer flächendeckenden Einführung, die derzeit durch die ausgebildeten Lean-ExpertInnen umgesetzt wird.

Bereich Finanzwirtschaft und Controlling

Prof. Walter Schwaiger (Bereichsleitung), Foto: © Fotostudio Floyd

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Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit steht auf dem Spiel, wenn einem Unternehmen die Liquidität bzw. das Eigenkapital ausgeht. In Zeiten zunehmend volatiler werdender Geschäftsfelder bedarf es eines risikobasierten Finanzmanagements, wobei die sich auf den Märkten bietenden Chancen und Risiken identifiziert und mit den Produktionsmöglichkeiten abgestimmt und finanziert werden müssen. Ansätze zur Sicherung der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit werden in den drei Forschungsschwerpunkten des Bereichs Finanzwirtschaft und Controlling adressiert.

Im Forschungsschwerpunkt Financial Enterprise Management geht es um die Bestimmung optimaler Projekt- und Unternehmensfinanzierungen, die portfoliotheoretisch optimale Ausgestaltung des IFRSFinanzmanagements von kapitalmarktorientierten Unternehmen sowie um die empirische Analyse von risikobasierten Managementsystemen, von Kapitalmärkten und verschiedenen Finanzierungsinstrumenten. Im Forschungsschwerpunkt Enterprise Risk Management geht es im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements um die Integra-

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tion des Risikomanagements in die traditionellen Managementsysteme, um die Konstruktion, Kalibrierung und Validierung von Risikomodellen für Markt- und Kreditrisiken sowie um die Bestimmung intertemporal optimaler RORAC-Managementsysteme für dezentral organisierte Unternehmen. In dem Forschungsschwerpunkt ITbased Enterprise Management geht es um die Identifikation und Modellierung von Geschäfts- und Managementprozessen, die semantische Abbildung der Prozessaktivitäten und der damit verbundenen Informationsflüsse in Datenund Workflow-Modelle sowie die Implementierung von Rechnungswesen-basierten Managementinformationssystemen in IT-Applikationen. In dezentral organisierten Unternehmen werden die verschiedenen Geschäftsbereiche weitestgehend autonom geführt. Auf Unternehmensebene werden die Geschäftsbereiche mit Hilfe von risiko-

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Forschungsprojekte im Bereich Finanzwirtschaft und Controlling

Erfolgs- und risikobasiertes Management von dezentral organisierten Unternehmen

Portfoliomanagement

Bewertung von Unternehmensanleihen

Accounting-based Management Information Systems

Forschungsprojekt: Erfolgs- und risikobasiertes Management dezentral organisierter Unternehmen basierten Erfolgskennzahlen systemisch koordiniert. Das finanzwirtschaftliche Managementproblem besteht in der Identifikation und Vorgabe von angemessenen Koordinationsprinzipien sowie risikobasierten Erfolgskennzahlen. Im Forschungsprojekt werden kontrolltheoretisch optimale Erfolgs- und Risikomanagementsysteme entwick-

elt, simuliert und getestet. In Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group wird ein risikobasiertes Erfolgsmanagementsystem für dezentral organisierte Banken entwickelt, wobei die segmentspezifischen Investitionsvolumina mit Hilfe von risikoadjustierten Erfolgskennzahlen geplant sowie im Zeitablauf kontrolliert und gelenkt werden.

Bereich Immobilien und Facility Management Facility Management (FM) ist eine wichtige Managementstrategie für jedes Unternehmen. Die Europäische Norm EN 15221-1 definiert FM folgendermaßen: „Im Allgemeinen nutzen alle Organisationen – öffentliche wie private – Gebäude, Betriebsvermögen und Dienstleistungen (Facility Services), um ihre Hauptaktivitäten zu unterstützen. FM beeinflusst somit die Fähigkeit einer Organisation, vorausschauend zu handeln und ihre Anforderungen zu erfüllen.“ Die Managementaufgaben auf der Seite des Nutzers sind: Die Definition des Bedarfs auf strategischer, taktischer und operativer Ebene, das Sourcing und das Controlling der Leistungserbringung. Prof. Alexander Redlein (Bereichsleitung), Foto: © TU Wien Markus Ziegelwanger

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Vor diesem Hintergrund führt das IFM der TU Wien seit dem Jahr 2005 jährlich Umfragen bei den Top 500

österreichischen Unternehmen über deren FM-Organisation durch. In erster Linie sollen dabei die aktuellen Gegebenheiten sowie zukünftige Entwicklungen im Facility Management in Europa dargestellt werden. Wie anhand der Ergebnisse der aktuellen Studie sichtbar wird, kann effizientes FM große Potenziale in Energie, Reinigung und Personal haben. Vielen Unternehmen war es durch Maßnahmen, wie technische Verbesserungen, Nutzung von Synergien, neue/verbesserte Vertragsformen und Neuverhandlungen von Tarifen/Konditionen möglich, hohe Kosteneinsparungen zu erzielen. Produktivitätssteigerungen konnten durch Prozessoptimierung, Nutzung von Synergien und Mitarbeiterauslastung vor allem bei Instandhaltung/Wartung und Personal erreicht werden.

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Wie diese Prozessoptimierung optimal erfolgen kann, ist daher ein weiterer Forschungsschwerpunkt des IFM. In diesem Bereich wurden im Rahmen von über 45 Case Studies mit der Industrie Prozesslandschaften und Best Practise Prozessmodelle erstellt. Diese Best Practise Modelle decken neben reinen Dienstleistungsunternehmen auch Filialisten und den öffentlichen Bereich sowie Krankenanstaltenverbände ab. In Zusammenarbeit mit PwC wurden diese Modelle analysiert und in einigen Bereichen erweitert, um die Anforderungen von Compliance und internen Kontrollsystemen abdecken zu können. In der Kooperation mit PwC wurde auch eine Risikolandkarte für Real

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Forschungsprojekte im Bereich Finanzwirtschaft und Controlling

Wertsteigerung durch FM

Prozesslandkarte und -optimierung (Best Practise) im FM sowie IT Support

Risikomanagement im Facility und Immobilien Management

Facility Services – wie optimiere ich die Leistungserbringung

Estate und Facility Management entwickelt, welche an die Risikomanagement Anforderungen von spezifischen Unternehmen leicht anpassbar ist. Gerade im Bereich Gesundheitswesen steigt die Bedeu-

tung von Risikomanagement und Compliance bei immer knapperen Ressourcen. Hier entwickelt das IFM gerade mit einigen Krankenanstaltsverbänden geeignete Best Practise Ansätze.

Gespräch mit DI Albert Lidauer (geführt von Prof. Kurt Matyas) Albert Lidauer studierte Maschinenbau und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität Wien. Er absolvierte auch das Harvard Senior Management Program (AMP 155), das Harvard High Potential Leadership Program (HPLP) und ist als Lektor an der TU Wien am Institut für Managementwissenschaften tätig. Nach vielen Stationen in der Automobilindustrie bei General Motors und Ford ist er seit 2011 als President Magna Exteriors & Interiors für den gesamten Geschäftszweig Fahrzeugaußen- und Fahrzeuginnenausstattung in Europa verantwortlich. welcher Art und in welchem Umfang haben Sie es mit Industrial Engineering zu tun, wobei dieser Begriff ja sehr breit gefächert ist?

Albert Lidauer, Foto: © prolpicture

Herr Lidauer, Sie sind Präsident MAGNA Exteriors & Interiors Europe und leiten 37 Produktionsstätten. In

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ALBERT LIDAUER: Ja, wir haben natürlich gerade in unserer Branche häufig neue Programme und Projekte, die wir unseren Kunden – der Automobilindustrie – anbieten. Wir müssen diese Projekte also „industrialisieren“. Wenn wir ein Angebot gemacht haben und den Zuschlag des Kunden bekommen, dann müssen wir dafür sorgen, dass diese Produkte entsprechend in die Produktion eingeführt werden. Wir müssen die entscheidenden Prozesse planen und bei den Abläufen die wirtschaftlichen Überlegungen berücksichtigen, um die Kosten- und Qualitätsziele zu erreichen. Die erste Phase des Industrialisierens besteht aus Prozess- und Personalplanung. Die zweite Phase ist dann

jene, in der wir versuchen den Prozess ständig zu verbessern. Dazu verwenden wir im Prinzip die ganze Palette an Methoden, die im Industrial Engineering verfügbar sind. Diese erstreckt sich von digitaler Fabrik-Layout-Planung bis zu MTM und „Lean“ Methoden, die vom Toyota Produktionssystem beschrieben werden. Sie haben jetzt das Toyota Produktionssystem angesprochen – gibt es auch ein eigenes MAGNA Produktionssystem? ALBERT LIDAUER: Wir haben bei MAGNA auch ein eigenes System – wir nennen dies MaFaCt – also das Magna Factory Concept. Diese Methoden haben wir natürlich stark an das ursprüngliche Toyota-System angelehnt. Allerdings haben wir es um eigene Impulse zur Umsetzung des Systems erweitert.

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Wie kann man höhere Implementierungsraten erzielen? Dies ist ein langfristiger Prozess, der eine gute Vorbereitung aller Produktionsmitarbeiter erfordert. Sobald die Mitarbeiter die entsprechende Entwicklungsstufe erreicht haben, können Sie davon ausgehen, dass die Dinge besser umgesetzt werden. Wir können zwar theoretisch phantastische Systeme haben, wenn wir aber nicht in der Lage sind, dies im Unternehmen großflächig anzuwenden, sind diese ganzen Methoden nichts wert. Der entscheidende Faktor ist also die Umsetzung. Das hängt natürlich viel mit der Führung zusammen. Erklären Sie uns bitte kurz wie man sich KVP und Innovation in der betrieblichen Praxis bei MAGNA Exteriors & Interiors Europe vorstellen kann? ALBERT LIDAUER: KVP und Innovation gehören sehr eng zusammen. Generell geht es bei allem um einen permanenten „Change-Management-Prozess“ – jeden Tag muss ich Teile meiner Arbeit verbessern, mich bemühen, effizienter zu werden. Heute wird das oft modern „sich neu erfinden“ genannt, vor 10 Jahren hieß es noch „Re-Engineering“. Gemeint ist überall das Gleiche. Man muss in einem funktionierenden Unternehmen täglich auf der Suche sein – wie werde ich besser und besser? Man muss offen sein und nach außen schauen, sich mit anderen vergleichen. Wenn man jetzt den Begriff „Innovation“ hernimmt, dann ist hier üblicherweise eher die Produktseite gemeint – wo man neue Produkte, effizientere Produkte entwickelt. Aber gleichzeitig muss man Innovation auch bei den Prozessen betreiben – also wie stelle ich das Produkt effizienter her. KVP hat im Prinzip die gleiche Aufgabe. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Wie werde ich tagtäglich besser in der Fertigung, beispielsweise. Innovation ist ein bisschen näher in Richtung Produktseite gemeint. KVP wird normalerweise mehr in Richtung Produk-

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tionsseite und prozessspezifische Anwendungen geprägt. Welches Anforderungsprofil setzen Sie persönlich an Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens-Maschinenbau? ALBERT LIDAUER: Da gibt es eine relativ einfache Antwort. Ein Wirtschaftsingenieur, der ein Idealbild erfüllen will, muss jemand sein, der umsetzen und Dinge wirklich in die Praxis bringen kann. Und das nicht nur allein, sondern mit der gesamten Mannschaft des Unternehmens. Die Werkzeuge und Methoden des Industrial Engineerings sind im Prinzip bekannt. Ab und zu kommen natürlich neue dazu – aber im Prinzip haben wir schon eine riesige Auswahl an Methoden, wie man Prozesse und Produkte besser machen kann. Es liegt an uns, die richtigen Methoden auszuwählen – das muss der Industrial Engineer natürlich machen. Aber noch wichtiger ist es, die Mitarbeiter und die gesamte Mannschaft für dieses Thema zu gewinnen. Sei dies, die entsprechenden Ausbildungen zu machen – die Mitarbeiter müssen dies verstehen und unterstützen. Erst wenn es uns gelingt, in einem Unternehmen die gesamte Mannschaft hinter diese Projekte zu bringen, werden wir einen Multiplikationseffekt erzielen, der die Umsetzungen erreicht, die wir haben wollen. Wenn Sie es schaffen – so wie z.B. Toyota das macht, dass jeder Mitarbeiter im Schnitt 40 Vorschläge pro Jahr einbringt und auch umsetzt, dann müssen sie sich vorstellen, was dies für eine Macht ist in der Verbesserung. Toyota hat heute ca. 400 000 Mitarbeiter – à 40 Vorschläge – dann kommen sie auf 16 Millionen umgesetzte Vorschläge pro Jahr. Entscheidend ist es, die entsprechende Führungskraft zu haben, die entsprechenden Mitarbeiter auszubilden, und dann den Multiplikationsfaktor wirken zu lassen, wo jeder mitzieht. Diese Entwicklung kann dann keiner mehr aufhalten.

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Da sind wir schon beim richtigen Stichwort: Führung, Leadership. Inwiefern sind Wirtschaftsingenieure mit diesen Themen konfrontiert? ALBERT LIDAUER: Wie ich schon vorher erwähnt habe, ist der Wirtschaftsingenieur im Allgemeinen ein sehr gut ausgebildeter Ingenieur, der sehr viel von Produktion und Wirtschaftlichkeit versteht. Es liegt nicht an den Qualifikationen der Wirtschaftsingenieure, wenn gewisse Dinge nicht umgesetzt werden. Es liegt viel häufiger daran, dass nicht die richtige Führungsund Organisationsstruktur verwendet wird. Wenn ich Organisationsstruktur sage, dann meine ich damit ein Teamkonzept. Wenn sie heute beispielsweise kein Teamkonzept haben in einem Automobilbetrieb, dann werden Sie diese Methoden des „Lean“ nicht umsetzen können. Das ist ein Fundament – sie müssen diese kleinen Gruppenstrukturen haben, um hier wieder diesen schon erwähnten Multiplikationseffekt zu erreichen. Andererseits brauchen sie auch Führungskräfte, die einen anderen Führungsstil verwenden als ein typischer Manager. Ein typischer Manager neigt dazu, starr zu kontrollieren, neigt dazu, stark seine eigenen Ideen verwirklichen zu wollen – während eine Führungskraft das maximale Potential aus der Gruppe, aus dem Team herausholt. Eine Führungskraft sagt ganz klar Ihre Erwartung, hat eine starke Vision und gibt den Rahmen vor. Sie ist interessiert an der Tätigkeit und bringt sich auch selbst in das Thema ein, aber sie arbeitet mit der Gruppe. Eine Führungskraft versucht, die Gruppe in ein optimales Arbeitsumfeld zu verset-zen, damit diese optimale Ergebnisse erarbeiten kann. Das ist der Unterschied zwischen Leadership und Management. Vielen Dank für das Gespräch! Mit freundlicher Genehmigung von WING Business

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Zucker. Stärke. Frucht. – mit drei Standbeinen weltweit präsent AGRANA ist ein international ausgerichtetes österreichisches Industrieunternehmen, welches landwirtschaftliche Rohstoffe zu einer Vielzahl an industriellen Produkten für die weiterverarbeitende Industrie veredelt. Im Bereich Energieeffizienz gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der TU Wien.

Bei AGRANA wird Energieeffizienz groß geschrieben. Foto 1 und 3: © AGRANA, Foto 2: © Jim Barber

A

GRANA ist mit rund 8.000 Mit  arbeiterInnen an 56 Produktionsstandorten auf fünf Kontinenten weltweit vertreten und erwartet für das Geschäftsjahr 2012/13 einen Konzernumsatz von rund 2,6 Mrd. Euro. Das Unternehmen notiert seit 1991 im Prime Market Segment der Wiener Börse. AGRANA beliefert in den drei Geschäftssegmenten Zucker, Stärke und Frucht lokale Produzenten genauso wie internationale Konzerne speziell der weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie. Im Segment Zucker bedient AGRANA mit Produkten der „Wiener Zucker“- Markenfamilie neben der Industrie auch den Endkonsumentenmarkt. Damit ist AGRANA einer der größten Anbieter von Zucker und Isoglukose in Zentral-, Ost- und Südosteuropa, ein führender Anbieter von kundenspezifischen Stärkeprodukten und Bioethanol in Europa sowie im Seg-

ment Frucht Weltmarktführer bei Fruchtzubereitungen und führender Produzent von Fruchtsaftkonzentraten in Europa. Aufgrund ihrer Nähe zur agrarischen Urproduktion ist AGRANA ein möglichst effizienter Umgang mit natürlichen Rohstoffen ein besonderes Anliegen. Unter diesem Aspekt stehen die Bereiche Transport, Energieversorgung, Produktion und Verpackung schon seit Jahren im Fokus ressourcenschonender Maßnahmen. Seit der letzten Verarbeitungssaison greift AGRANA in mehreren Standorten auf neue, besonders ressourcenschonende Produktionstechnologien zurück. „Dank gezielter Investitionen spart AGRANA in ihren österreichischen, aber z.B. auch ungarischen Werken nicht nur eine erhebliche Menge an Energie und CO2 ein, sondern reduziert zu-

dem deutlich ihre Abhängigkeit von Primärenergie“, so AGRANA Vorstandsvorsitzender Johann Marihart. Eines der wichtigsten Projekte im Bereich Energieeffizienz, nämlich die Konzeptionierung und Realisierung der Biogasanlage Kaposvár, wurde in enger Zusammenarbeit mit der TU Wien umgesetzt.

Johann Marihart, Foto: © AGRANA

Tulln und Leopoldsdorf | NÖ: Niedrigtemperatur-Trocknungsanlagen ermöglichen umweltschonendere Futtermittelproduktion Um den Energieaufwand im Zuge der Futtermittelproduktion zu reduzieren, setzte AGRANA in ihren Werken in Tulln und Leopolds-

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dorf, beide in NÖ, in ihrer letzten Zuckerrüben-Verarbeitungssaison erstmalig sogenannte „Niedrigtemperatur-Trockner“ ein. Diese Anlagen

dienen der besonders schonenden Vortrocknung der entzuckerten und abgepressten Zuckerrübenschnitzel vor deren Weiterverarbei-

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Foto: © AGRANA

tung zu Trockenschnitzelpellets, einem beliebten Futtermittel für die Tierhaltung. Durch die Nutzung von Abwärme aus vorgelagerten Produktionsschritten kann der jährliche Energieaufwand im Zuge der Rübenschnitzel-Trocknung um rund 50 Prozent gesenkt werden. Zudem reduzieren die neuen Anlagen nicht nur Geruchs- und Staubemissionen,

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sondern sparen der Umwelt rund 30.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich, was ein Minus von fast 20 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Pischelsdorf | NÖ: Nutzung von Abdampf zur Bioethanolproduktion. Auch im Bioethanolwerk Pischelsdorf in NÖ wird AGRANA die Abwärme aus dem Produktionsprozess ab Mitte dieses Jahres auf noch effizientere Art und Weise nutzen. Während bislang der bei der Futtermitteltrocknung durch Wasserverdunstung entstehende Abdampf in

die Atmosphäre entlassen wurde, kann dieser durch die Installation von Wärmerückgewinnungsanlagen zukünftig energetisch mehrfach genutzt werden. Damit substituiert AGRANA rund 20 % ihres jährlichen Bedarfs an Erdgas durch produktionseigene Energie.

Foto: © AGRANA

Kaposvár | Ungarn: Energieautarkie durch Biogas, realisiert in enger Zusammenarbeit mit der TU WIEN Im ungarischen Werk Kaposvár reduziert AGRANA ihre Abhängigkeit von externen Energiequellen ebenfalls erheblich. Bereits seit 2007 betreibt das Unternehmen am Standort der ungarischen Zuckerfabrik Kaposvár eine in der europäischen Zuckerindustrie bislang einzigartige großtechnische Biogasanlage, welche mit einem Investitionsvolumen von rund 11 Mio. Euro errichtet wurde. Realisiert wurde das Projekt in enger

Zusammenarbeit mit dem Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft der TU Wien. Von der Risikoabschätzung über die Konzepterstellung bis hin zur großtechnischen Umsetzung griff AGRANA bei diesem Projekt auf die lange bewährte Zusammenarbeit mit dem Institut, allen voran Prof. Helmut Kroiss und sein Team, sowie auf dessen langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Anaerobtechnik zurück. Die Anlage wird direkt mit den bei der Zuckerrübenverarbeitung anfallenden organischen Nebenprodukten wie Rübenpressschnitzeln und Rübenkraut gespeist und deckt heute – nach mehreren erfolgten Ausbauschritten – 80 % des Primärenergiebedarfs der Zuckerfabrik. Künftige Expansionsstufen sehen einen Erdgasersatz von 100 % und damit die völlige Energie-Autarkie des Standorts vor.

Foto: © AGRANA

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wie etwa die Biomasseverfeuerung bei Zuckerrohrfabriken in Brasilien. Etwa 860 Tonnen Rübenpressschnitzel – rund die Hälfte der täglich anfallenden Menge – gelangen pro Tag in den Fermentationsprozess der Anlage. In den bestehenden Kesselanlagen der Zuckerfabrik wird das daraus gewonnene Biogas zur thermischen Energiegewinnung während der Zuckerrübenkampagne verfeuert, mit einer CO2-Emissionseinsparung von ca. 40.000 Tonnen pro Jahr gegenüber Erdgas. Die Realisierung der Biogasanlage Kaposvár hat für AGRANA neue Maßstäbe hinsichtlich ressourcenschonender Produktionsmethoden gesetzt. Eine autarke Energieversorgung mittels des Ersatzes fossiler Energien durch Biogas aus pflanzlichen Reststoffen stellt für das Unternehmen nicht nur einen großen wirtschaftlichen, sondern auch umweltrelevanten Fortschritt dar.

Die Biogasgewinnung schafft für den Standort Kaposvár ähnliche Autarkie in der Energieversorgung

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Wertschöpfung durch Kooperation: Moderne Softwareentwicklung zwischen Universität und Industrie AbsolventInnen der technischen Universitäten bauen auf eine solide Ausbildung als Basis für wirtschaftlichen Erfolg. Da erscheint es nur gerecht, wenn auch die Universität an der unternehmerischen Wertschöpfung partizipieren kann – wie im Fall der Global TCAD Solutions GmbH (GTS). Text: Philipp Prause

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 imulation ist für Halbleiterher steller wichtig, um Leistungsfähigkeit, Betriebssicherheit und Lebensdauer von Bauelementen vorherzusagen bzw. zu optimieren. GTS bietet am internationalen Markt Simulationslösungen an, die die neuesten an der TU Wien entwickelten Rechenmodelle beinhalten. Die am Institut für Mikroelektronik entwickelten Simulationswerkzeuge werden im Rahmen der laufenden Forschungstätigkeit ständig verfeinert. GTS ergänzt und erweitert die wissenschaftlichen Prototypen um ein industriell flexibel einsetzbares Framework, und erbringt die nötigen Serviceund Supportdienstleistungen. Beteiligung stärkt Partnerschaft Das Ziel, durch eine langfristige Kooperation Werte für alle Partner zu generieren, manifestiert sich in der Beteiligung der TU Wien an Global TCAD Solutions GmbH. „Die GmbHGründung gemeinsam mit der TU soll unsere Partnerschaft stärken – sie stellt sicher, dass der Wert, den wir generieren, auch der Universität zugutekommt“, so Markus Karner, CEO und Mitgründer. GTS kann durch die Zusammenarbeit nicht nur erstklassige Produkte anbieten, sondern erhält Zugang zu aktuellsten Forschungsergebnissen. Das

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http://www.eetimes.com/design/edadesign/4404248/EDA-market-growth

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Institut profitiert von der Produktivitätssteigerung durch GTS-Software, die die Simulatoren in Forschungsarbeit und Lehre effizienter macht. Dies stärkt wiederum die Produkte: „Neben den neuesten wissenschaftlichen Modellen erhalten wir durch die regelmäßige Nutzung unserer Software am Institut und in der Lehre laufend wertvolles Feedback von Fachbenutzern“, so Christian Kernstock, CTO und Mitgründer. Ergebnis: State-of-the-Art TCAD für den internationalen Markt Die Analyse der Auswirkungen von Abweichungen von Idealwerten durch Verunreinigungen sowie Toleranzen im Fertigungsprozess und Bauteil-Alterung ist wichtig, um die Verlässlichkeit und Lebensdauer von Halbleitern besser zu planen. Die Modelle von Prof. Tibor Grasser sind unmittelbar in den von GTS angebotenen Simulator „Minimos-NT“ eingeflossen. Mit

dem unter Leitung von Prof. Hans Kosina jüngst entwickelten Simulator „VSP“ wird eine Lösung zur quantenmechanischen Simulation angeboten, deren Einsatz durch die fortschreitende Miniaturisierung in naher Zukunft für korrekte Simulationsergebnisse essentiell sein wird. GTS Framework 2013 kann auch als „Cloud Service“ unter www.globaltcad.com/mygts benutzt und getestet werden. Für die TU Wien bietet GTS eine kostenlose bzw. preislich attraktive Lizenzierung an. Der weltweite jährliche Gesamtumsatz der Halbleiter-Industrie beträgt derzeit rund 300 Milliarden Euro, der Markt für EDA-Software und -Services (Electronic Design Automation) laut EE-Times1 umgerechnet knapp 5 Milliarden Euro, mit einem momentanen Wachstum von ca. 5% jährlich. Der Europäische Marktanteil ist mit unter 15% verhältnismäßig gering, sodass die Motivation hoch ist, die erstklassige europäische Forschung auf diesem Gebiet auch in entsprechende wirtschaftliche Wertschöpfung münden zu lassen.

Kontakt Global TCAD Solutions GmbH Landhausgasse 4/1a, 1010 Wien http://www.globaltcad.com Geschäftsführer: DI Markus Karner, CEO [email protected] DI Christian Kernstock, CTO [email protected]

GmbH-Gründung 2011, die TU Wien hält einen Anteil von 5%. Ansprechpartner TU Wien, Institut für Mikroelektronik: Prof. Tibor Grasser [email protected] Prof. Hans Kosina [email protected]

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Dankbarkeit und Stolz

Text: Silke Cubert, Helene Czanba

Dankbarkeit und Stolz sind die Basis für langjährige Verbundenheit mit der Alma Mater – so zumindest die Lehrmeinung aus dem angloamerikanischen Raum.

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 s ist eine Mischung aus Dank barkeit und Stolz, die im 13. Jahrhundert an den Universitäten Cambridge und Oxford dazu führte, dass sich die AbsolventInnen der Hochschule untereinander und mit der Universität lebenslang verbinden wollten. In Amerika sah man das ähnlich. Man blieb seiner Hochschule treu, auch wenn man keine Lehrveranstaltungen mehr besuchte. „In den USA sehen es die Alumni als selbstverständlich an, dass sie ihrer Universität unterstützend verbunden bleiben“, so Helene Czanba, Geschäftsführerin des TU Career Centers und Leiterin des TU Wien alumni club zu. „Dieses Engagement wird als moralische Pflicht angesehen und ist Teil des Selbstverständnisses aller Universitätsangehörigen.“

den Köpfen zu verankern. Das Aufrechnen des vergleichsweise geringen Mitgliedsbeitrags mit persönlichem Nutzen, den jedes Mitglied für sich verbuchen kann, ist eine weitverbreitete Unart im deutschsprachigen Raum“, so Silke Cubert, Eventmanagerin im TU Wien alumni club. Daher werden von den Alumniverantwortlichen zahlreicher Universitäten künftig vor allem das Netzwerk und der Alumnigedanke in den Vordergrund gestellt, so der Tenor der 18. Internationalen Alumni Konferenz in Graz.  „Wir wollen weg vom Zusatznutzen und hin zu einer echten Verbundenheit und Freundschaft zwischen Alumni und Hochschule“ stellt Cubert die Situation dar. „Trotzdem sind die Vergünstigungen, die wir unseren Mitgliedern anbieten, durchaus attraktiv.“

Davon können Hochschulen hierzulande nur träumen. Und das tun sie gerne, denn jede Absolventin und jeder Absolvent gelobt bei der Sponsion offiziell, der Universität verbunden zu bleiben. „Es ist ein wenig unfair“, gibt Czanba zu, „wenn wir uns mit Harvard oder Oxford vergleichen. Österreich hat eine ganz andere Kultur und teilweise auch andere Studienbedingungen.“

Für die TU Wien ist ein starker Alumniverein ein sehr wichtiges Anliegen, das vor allem auch von Rektorin Sabine Seidler unterstützt und aktiv mitgetragen wird. Der Grund dafür liegt u.a. im für die Uni so wichtigen Kontakt zur Wirtschaft, der sich durch die AbsolventInnenergibt. Alumni könnten die idealen Türöffner für solche Projekte sein und sind deshalb auch nach ihrem Abschluss von enormer Bedeutung.

Wir sind kein Bauchladen

„Tendenziell versuchen wir zunehmend jene Mitglieder anzusprechen, die an einer aktiven Beteiligung und Mitgestaltung des TU Wien alumni club interessiert sind. Wir müssen weg von der Bauchladenmentalität, wo sich jeder nach Lust und Laune bedienen kann, hin zu einem aktiv gelebten Netzwerk, in dem die Leute auch bereit sind, etwas zurückzugeben“, so Czanba. „Ziel ist es, den Alumnigedanken in

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Viele Alumni unterstützen die TU Wien über gezielte Zusammenarbeit mit dem alumni club und profitieren natürlich andererseits davon, Zugriff auf das aktuellste Know-how der ForscherInnen der Uni zu haben. Das Who-is-who der österreichischen Wirtschaft im TU Wien alumni club „Wir haben derzeit rund 60 Unternehmen auf unserer Firmenmitgliederliste, die sich wie das Whois-who der österreichischen Wirtschaft liest“, schwärmt Helene Czanba. Die Unternehmen profitieren in ihrer Rolle als Arbeitgeber vom direkten Zugang zu einer attraktiven Zielgruppe von ExpertInnen und Fachkräften. Der vorherrschende TechnikerInnen-Mangel macht das Recruiting von AbsolventInnen technischer Studienrichtungen zu einer großen Herausforderung. „Die Mitgliedsunternehmen nutzen daher gerne die Möglichkeit Events wie beispielsweise cont_ACT-Veranstaltungen im eigenen Haus umzusetzen, um sich den Mitgliedern zu präsentieren und Spitzenkräfte zu rekrutieren “, verrät Helene Czanba.

Veranstaltungstipps: 12. Juni 2013: cont_ACT bei AGRANA Nutzen Sie die Gelegenheit, das eigene Netzwerk zu erweitern, mit Spitzenkräften der Wirtschaft in Kontakt zu treten. 14. Juni 2013: Alumni Homecomingevent der Technischen Chemie Treffen Sie Ihre ehemaligen KommilitonInnen und machen Sie sich ein Bild, was es an Ihrer Fakultät Neues gibt. 25. Juni 2013: Mitgliederversammlung Machen Sie bei der jährlichen Mitgliederversammlung von Ihrem Stimmrecht Gebrauch und bringen Ihre Ideen ein. An diesem Tag werden die Entscheidungen für die Zukunft getroffen.

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Datenschutzerklärung Der TU Wien alumni club – Verband der AbsolventInnen, Freunde und Förderer der Technischen Universität Wien verwendet zur Mitgliederevidenz die elektronische Datenverarbeitung. Dafür ist es erforderlich, die von Ihnen auf dem Antragsformular bekanntgegebenen Daten zu speichern. Im Hinblick auf das Datenschutzgesetz bitten wir Sie um Ihr Einverständnis für die Eingabe dieser Daten in die EDV, die ausschließlich dem TU Wien alumni club zugänglich sein werden. Mit Ihrer Unterschrift erklären Sie sich mit dem Erhalt unseres E-Mail Newsletters einverstanden. Dies kann jederzeit widerrufen werden.

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Kleiner, schneller, stärker ACCM baut Forschungsteam „elektrische Antriebssysteme“ aus Spitzenforschung an den Grenzen der Physik verlangen die Auftraggeber von ACCM. Nicht selten werden Projekte gestartet, deren Realisierbarkeit längst nicht fest steht. Doch ständig überrascht das Forschungsteam für elektrische Antriebe mit verblüffenden Lösungen. Diese sind immer kleiner, schneller oder stärker als vorhandene Technologien. Etwa jener winzige Aktuator, der im menschlichen Körper arbeitet. Oder ein magnetisch gelagerter Antrieb, der 3.300 Umdrehungen pro Sekunde schafft. „Oft bewegen wir uns an den Grenzen der Physik, weil uns nur die Belastbarkeit der vorhandenen Materialien limitiert“, präzisiert ACCM-Geschäftsführer Gerald Schatz. Nahezu grenzenlos sind dafür die Anwendungsgebiete der elektrischen

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Antriebssysteme. Neben der Auto- und intensive Forschung. Dafür stemobil- und Medizintechnik-Industrie hen auch hervorragend ausgestatlassen fast alle Branchen bei ACCM tete Labors und ein leistungsfähiger Cluster für Simulationen zur Verfüforschen und entwickeln. gung. „Das wirklich Einzigartige bei ACCM sind freilich die Forscher“, erklärt Gerald Schatz. „Deshalb sind wir immer auf der Suche nach Talenten, die von den Herausforderungen der Spitzenforschung fasziniert sind.“ Weil die Nachfrage nach den Entwicklungen des Forschungsteams „elektrische Antriebssysteme“ ständig steigt, wird diese ausgebaut. Die Kreativität der Linzer Technolo- EntwicklungstechnikerInnen und gieschmiede sorgt auch internati- Software-EntwicklerInnen bewerben onal für Aufsehen. Einladungen zu sich bei Fachkongressen rund um den Globus gehören genauso zu den Aufgaben der ACCM-Mitarbeiter wie Projektmanagement, Kundenkontakt

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mi-factory – das Demonstrations- und Entwicklungslabor für die Fertigung der Zukunft In der Seestadt Aspern wächst in den nächsten Jahren die mi-factory, ein Zentrum für die Fertigungstechnik. Text: Friedrich Bleicher, Christoph Pollak I n unmittelbarer Nähe zum Opel Werk Wien, dem größten Powertrain-Standort des GM Konzerns in Europa, und in direkter Nachbarschaft zum neuen Standort der Firma Hörbiger sollen sich rund um das von der TU Wien und der Wirtschaftsagentur Wien initiierte fertigungstechnische Innovationslabor Betriebe aus dem Bereich Produktion, Automatisierungstechnik und Maschinenbau ansiedeln. Die mifactory („mi“ steht für manufacturing innovations) wird von der researchTUb, einer Tochter der TU Wien, der Wirtschaftsagentur Wien und der Wien 3420 Aspern Development AG im Technologiezentrum Aspern IQ betrieben. Die Fertigung des 21. Jahrhunderts prägen moderne Hochleistungsprozesse, integrierte Qualitätssicherungsfunktionalität, Herausforderungen an lernende und sich selbst organisierende Strukturen und eine umfassende Integration von ITTechnologien unter Ausnutzung der Möglichkeiten einer Virtualisierung von Prozess, Maschine und Abläufen. Der Ablauf der Finanz- und Eurokrise hat gezeigt, dass Volkswirtschaften, die über kein ausreichendes „Produktionsrückrat“ verfügen – ausreichend heißt einen BIP-Anteil der Wertschöpfung aus Produktion von über 20% –, schmerzhafte Wohlstandsverluste hinnehmen müssen. Zugleich sehen sich produzierende Gewerbe und Industrie einem harten internationalen Wettbewerb ausgesetzt, bei dem die Kostenfrage nach wie vor von zentraler Bedeutung ist. Dieser Herausforderung können lokale Produktionsstandorte durch eine Steigerung der Effizienz und Inno-

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Hochleistungs-5-Achs-Fräszentrum, Foto: © Christoph Genser

vationskraft begegnen. Hier setzt die neue Einrichtung in Aspern an: Neben der Entwicklung von neuen Fertigungsverfahren (in Kooperation mit dem Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik) werden umsetzungsreife Innovationen von der Technologie über die Maschinentechnik und Automatisierung bis hin zu modernsten IT-gestützten Produktentstehungsprozessen lauffähig implementiert und anhand von Fertigungsbeispielen aus Industrie und Forschung demonstriert. Basis für die Umsetzung war die Einrichtung einer modernen Infrastruktur. Dazu zählt beispielsweise ein Hochleistungs-5-Achs-Fräszentrum, eine Drehmaschine für die 6-Seiten-Komplettbearbeitung sowie eine vollautomatische Werkzeugvermessung mit Datenbankanbindung zu CAD/CAM-Systemen. Für die Entwicklung von Lösungen zu automatisierten Handhabungsvorgängen bzw. auch zur Umset-

zung von roboterbasierten Bearbeitungsvorgängen steht ein 6-AchsRoboter zur Verfügung. Neben den Fertigungstechnologien steht auch der fertigungsbegleitenden Qualitätssicherung die entsprechende Messgeräteausstattung zur Verfügung. Aufgrund der Gesamtkonstellation Universität – Technologiedemonstration – Stadterweiterungsgebiet war es möglich, den Großteil dieser Investitionen über Donationen der Hersteller zu decken. Die aktuellen Themenschwerpunkte der mi-factory liegen in der energieund ressourceneffizienten Fertigung, umfassenden IT-Integration in Wertschöpfungsprozesses und der Entwicklung von niederschwelligen Automatisierungslösungen. researchTUb unterstützt Fertigungsbetriebe auf Basis unterschiedlicher Kooperationsmöglichkeiten und auf Basis der umfassenden Technologiekompetenz der TU Wien im Hintergrund. Mögliche Themenstellungen umfassen das gesamte

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Spektrum insbesondere der Fertigungsprozesse, dabei wird von einzelnen Fehlerursachenanalysen bis hin zu Entwicklung und Integration neuartiger Werkzeugmaschinenlösungen jede Projektgröße in Angriff genommen: ▪ Beratung zu technologischen oder prozesstechnischen Fragestellungen ▪ Beratung zu energie- und ressourceneffizienten Wertschöpfungsprozessen ▪ experimentelle und theoretische Prozessentwicklung und -optimierung ▪ Entwicklung und Implementierung von mechatronischen Fertigungssystemen zur Steigerung der Prozesseffizienz und der erreichbaren Qualität ▪ Analyse und Optimierung von Kühlschmierstoffanwendungen (Chemie, Filtration, Pflege, MMKS, ...)

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Werkzeugeinstellung und Vermessung, Foto: © Christoph Genser

▪  Implementierung von Industrieroboterlösungen ▪  Beistellung von Fertigungskapazitäten zum Einfahren von neuen Fertigungsprozessen vor der Überleitung in den Regelbetrieb ▪  Entwicklung und Fertigung von Prototypen

Projektkoordination und Unter▪  stützung bei der Akquisition von Innovationsförderungen Unser Angebot zur Abhaltung von Schulungen bzw. Produktpräsentationen rundet die Möglichkeiten in der mi-factory ab.

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TVFA WIEN – Sicherheit für Menschen.erfahren.verlässlich.innovativ Die Technische Versuchs- und Forschungsanstalt GmbH (TVFA WIEN) ist die Prüfanstalt der TU Wien und unterstützt Firmen im Maschinenbau und Bauwesen in Fragen der Sicherheit mit zerstörungsfreien und zerstörenden Prüfmethoden, aber auch Gutachten. Sicherheit für Menschen Wien eine eigenständige und erfolreiche GmbH mit rund 40 Mitarbeitern, deren Kunden hauptsächlich Industrie- und Wirtschaftsbetriebe sind. Bei vielen Aufträgen kooperieren wir mit der TU Wien,um noch fundierter unsere Dienstleistungen zu erbringen.

tiv, da wir modernste zerstörende und zerstörungsfreie Prüfmethoden anwenden und in unserem Haus noch weiter perfektionieren, damit wir noch bessere Aussagen über die Sicherheit von Bauteilen machen können. Innovativ aber auch, da wir Sie mit Maßnahmen und Methoden zur Verbesserung ihrer Produkte speziell auf dem Gebiet der Dauerfestigkeit unterstützen können. Die Abbildung zeigt wie die TVFA Sie in den einzelnen Phasen im Produktlebenszyklus – von der (Produkt-) Idee bis ins hohe Produktalter – mit ihren Dienstleistungen begleiten kann.

Die Sicherheit eines Produkts beginnt bei der Entwicklung und zeigt ihre Vorteile bei der Markteinführung, Herstellung und während dem Produkteinsatz. Im Rahmen der Gewährleistung von Sicherheit werden an der TVFA WIEN jedes Jahr ▪  über 2500 Materialien, Komponenten und Bauteile in unserem Prüflabor unter statischer und dynamischer Belastung geprüft. ▪  über 400 Seilbahnseile an der Anlage geprüft. ▪  ca. zwei neue und sechs revitalisierte Wasserkraftmaschinen für große Kraftwerke von der Fertigung bis zur Fertigstellung inspiziert und abgenommen. ▪  eine Vielzahl von Messungen an Maschinen und Strukturbauteilen durchgeführt. ▪  die Anzahl der Seminare und Zertifizierungskurse kontinuierlich erhöht. ▪  eine Vielzahl an Beratungsgesprächen geführt.

Wir sind stolz, dass wir für sehr anspruchsvolle und erfolgreiche Firmen arbeiten und können dabei auf über 100 Jahre Geschichte an der TU Wien zurückblicken. Seit fünf Jahren sind wir als Tochter der TU

In vielen dieser Bereiche ist die TVFA WIEN Marktführer in Österreich. Im letzten Jahrzehnt sind wir auch immer stärker außerhalb Europas in China, Brasilien und Indien tätig.

Unterstützung der TVFA-Dienstleistungen in den einzelnen Phasen im Produktlebenszyklus – von der (Produkt-) Idee bis ins hohe Produktalter

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  omponenten, Maschinen und Geräte, die in Mitteleuropa hergestellt werden, sind gekennzeichnet von hoher Qualität. Die TVFA WIEN unterstütztdies seit über 100 Jahren mit hochwertigen Prüfungen von Materialien, Geräten und Bauteilen, sowie fundiertem Fachwissen. Das Ziel ist es, Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte – und damit Sicherheit – wirtschaftlich sinnvoll zu erreichen. Dadurch wird Schaden abgewendet und eine hohe Ausfallssicherheit gewährleistet. Das ist jedoch nicht selbstverständlich und erfordert bei den von uns durchgeführten Prüfungen ein hohes Maß an Erfahrung und Weitblick. Wir setzen daher auf Sicherheit für Menschen – erfahren. verlässlich.innovativ. Verlässlich, da Sie auf unsere Ergebnisse bauen können und wir bestrebt sind diese möglichst bald zu liefern. Innova-

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Im Fokus stehen bei uns Maschinenbau, Stahlbau, Werkstoffe, Schweißen, Faserverbundwerkstoffe, Messtechnik & Monitoring, Kabel, Seile und andere Zugelemente. Spezialgebiete sind auch Seilbahnen, Wasserkraftmaschinen und Optimierungen in der Betriebsfestigkeit. Unsere Dienstleistungen begleiten Sie über den gesamten Produktlebenszyklus und reichen von Werkstoffprüfungen, Bauteil- und Dauerschwingprüfungen auch mit großen Abmessungen bis zu zerstörungsfreien Prüfungen, Inspektionen, Abnahmen. Im Jahr 2013 werden wir nun auch die Lücke im Bereich Markteinführung schließen, indem wir Zertifizierungsstelle werden. Abgerundet werden die Leistungen mit Trainings und Kursen

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Karriere-Corner:

It´s all about the money ?!? Einstieg, Umstieg, Aufstieg – Gehalt erfolgreich verhandeln – Teil 1 „Über Geld spricht man nicht, man hat es!“ meinte zumindest Jean Paul Getty, ein amerikanischer Ölindustrieller und Milliardär. Das können sich allerdings nur jene von uns leisten, die Zugriff auf Dagobert Ducks Geldspeicher haben. Der große Rest der Bevölkerung muss das Schweigen rund ums Geld spätestens dann brechen, wenn es um das eigene Gehalt geht. Denn egal ob beim Berufseinstieg, beim Umstieg in ein neues Unternehmen, beim Aufstieg in eine andere Position oder bei der stetigen Weiterentwicklung im Berufsleben – um die Gehaltsfrage kann, will und sollte man keinen großen Bogen machen. Gerade das Thema Gehalt wird aber – und zwar unabhängig von Berufserfahrung und Karrierelevel - von vielen als heikel und schwierig angesehen. Wie viel darf ich verlangen, ohne zu übertreiben? Verkaufe ich mich unter Marktwert? Wann ist der richtige Zeitpunkt, um über das Gehalt zu sprechen? Welches Gehalt ist im Unternehmen oder in der Branche üblich? Mit wem kann ich über eine Gehaltserhöhung sprechen? Wie kann ich meine Gehaltsvorstellung argumentieren? – Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die rund um das Thema Gehalt bei Bewerber/ inne/n und Mitarbeiter/inne/n oft Unsicherheit auslösen. Nur gut vorbereitet und mit einem klaren Ziel meistert man die Gehaltsverhandlung! Wie in vielen Bereichen führen auch bei der Gehaltsverhandlung die richtige Vorbereitung, ein klar definiertes Ziel und eine gut überlegte Verhandlungsstrategie zum Erfolg. Was aber gehört zu einer guten Vorbereitung auf die Gehaltsfrage

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im Bewerbungsinterview oder die Gehaltsverhandlung mit dem/der Vorgesetzten? Der wichtigste Schritt und der Anfang jeder Vorbereitung ist die intensive Selbstreflexion. Denn wer, wenn nicht Sie selbst, kann die folgenden Fragen beantworten? ▪  Wie wichtig ist mir mein Gehalt bzw. Geld im Allgemeinen? ▪  Welchen Stellenwert hat das Gehalt in meiner beruflichen Erfolgsdefinition? ▪  Wie viel Gehalt ist notwendig, um meine Lebenshaltungskosten zu decken? ▪  Wie viel „Luxus“ möchte ich mir darüber hinaus leisten können? ▪  Welche Angebote oder Zusatzleistungen des Unternehmens sind mir wichtig? Welche können ein niedrigeres Gehaltsangebot ausgleichen? Resultat dieser Überlegungen ist die Festlegung von drei Zielwerten für die Gehaltsverhandlung: 1) Ihre untere Schmerzgrenze: Das ist jener Betrag, den Sie als Ihr absolutes Minimum definieren, - eine Grenze, die Sie bei der Gehaltsverhandlung nicht unterschreiten wollen. 2) Ihr aktuelles Zielgehalt: Das ist jener (realistische) Betrag, den Sie als attraktives Gehalt definieren und mit dem Sie zufrieden sind. 3) Ihre künftiges Zielgehalt: Das ist jenes Gehalt, das Sie in Ihrer beruflichen Zukunft (z.B. nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase) anstreben und zu dem Sie sich „hin-“entwickeln möchten. Diese Zielwerte sollten Sie natürlich mit der aktuellen Marktlage abgleichen. Denn Ihre Gehaltsvorstellun-

Text: Daniela Haiden

gen sollten auch realistisch sein, also angepasst an den Arbeitsmarkt im Allgemeinen, die Branche, das Fachgebiet und das konkrete Unternehmen (z.B. Größe, Standort). Mögliche Quellen für Ihre diesbezüglichen Recherchen sind ▪  im Internet frei zugängliche oder bei entsprechenden Institutionen (z.B. Career Center oder Arbeitsmarktservice) einzusehende Gehaltsstudien ▪  Gehaltsrechner unter www.gehaltsrechner.gv.at ▪  Ihr persönliches Netzwerk an Kolleg/inn/en und Bekannten aus der Branche bzw. Ihrem Fachgebiet ▪  Stelleninserate, da in diesen seit 01.01.2012 die Gehaltsangabe verpflichtend ist (zumindest die Angabe des Mindestgehalts laut Kollektivvertrag) ▪  Kollektivverträge für die jeweilige Branche (Gehaltseinstufungen nach Verwendungsgruppen)

Tipp Ihr TU Career Center unterstützt Sie mit maßgeschneiderten Trainings zu den Themen Bewerbung, Berufseinstieg und Karriere. Unser nächster Trainingstermin zur „Gehaltsfrage“: Donnerstag, 27.06.2013, 15:00 Uhr Weitere Informationen zu den Inhalten des Trainings sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website http://www.tucareer.com unter der Rubrik Events. Wir freuen uns, Sie bei unseren Bewerbungstrainings zu begrüßen! TU Career Center GmbH Wiedner Hauptstraße 23-25 / Stiege 1 / 2. Stock / Top 8 1040 Wien http://www.tucareer.com

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Continuing Education Center (CEC):

Neuer postgradualer Master of Engineering International Construction Project Management der TU Wien

Text: Verena Seitinger

Competitive Edge – STEERING Construction Projects securely and successfully Das viersemestrige berufsbegleitende Programm wird auf Englisch abgehalten und schließt mit einem Master of Engineering (MEng) ab. Das Programm richtet sich an Personen mit einem ersten international anerkannten Studienabschluss und mind. dreijähriger Berufserfahrung im Ingenieurwesen oder anderen bauaffinen Bereichen wie Wirtschaft, Baurecht und Projektentwicklung und Immobilien- bzw. InfrastrukturBetrieb. Durch die Bandbreite der Themen werden die Studierenden optimal auf die zunehmende Komplexität des Bauprojektmanagements vor-

bereitet. Die sich immer schneller ändernden Strukturen und wachsende Konkurrenz erfordern eine rasche und flexible Anpassung an die neuen Gegebenheiten. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, vermittelt das Programm u.a. fundierte theoretische Grundlagen, Projektmanagementwerkzeuge und betriebswirtschaftliches Basiswissen des Bauprojektmanagements. Durch Gruppendiskussionen, Fallstudien und praktische Fragestellungen wird sichergestellt, dass das erworbene Wissen direkt im jeweiligen Arbeitsumfeld um- und einsetzbar ist. Zwei internationale Workshops (Lon-

don & Istanbul) legen das Augenmerk auf die Besonderheiten von Bauprojekten und deren Abwicklung im internationalen Kontext. Dies gibt den Studierenden die einmalige Gelegenheit, Bauprojekte vor Ort intensiv kennenzulernen und anhand von Case Studies zu diskutieren. Darüber hinaus können wertvolle Kontakte mit lokal ansässigen Unternehmen geknüpft werden. Programmstart: Februar 2014 Infos unter: http://icpm.tuwien.ac.at

Wir, als erfolgreiches, international tätiges Unternehmen, zählen zu den weltweiten Marktführern im Bereich von 3D Laserscannern für terrestrische, mobile, luftgestützte und industrielle Anwendungen. Für das weitere Wachstum unseres Unternehmens suchen wir derzeit zum ehest möglichen Eintritt Mitarbeiter für folgende Tätigkeitsbereiche:

» Produktmanager Mobiles Laser Scanning (m/w) In dieser herausfordernden Position erwartet Sie ein umfangreiches, projektorientiertes Aufgabengebiet auf dem Gebiet des mobilen Laserscanning. Sie sind für die bestehende Produktpalette in diesem Segment (technische Betreuung, Vermarktung, Dokumentation, Schulung, Support), aber auch für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios verantwortlich.

» Embedded Linux Software-Entwickler (m/w) In dieser Funktion erweitern Sie unser Firmware-Entwicklungsteam zur Programmierung von Embedded Linuxsystemen im Bereich 3D Laserscanner.

Detaillierte Angaben zu diesen aber auch zu weiteren offenen Stellen wie z.B. im Bereich Vertrieb/Support und Software Entwicklung finden Sie auf: www.riegl.com/company/career

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann schicken Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen sowie Ihre Gehaltsvorstellungen vorzugsweise per e-mail. RIEGL Laser Measurement Systems GmbH Riedenburgstraße 48, 3580 Horn

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„Keine besonderen Erwartungen“

Text: Herbert Kreuzeder

Drei TU-Absolventen erreichten am 12. April den vorläufigen Höhepunkt ihrer außergewöhnlichen akademischen Karriere: Die Sub auspiciis Promotion.

Foto: © TU Wien, T. Blazina

Die Bestleistungen in Schule und Studium wurden von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer mit der Überreichung des Goldenen Ehrenringes der Republik gewürdigt. Den akademischen Grad „Doktor der technischen Wissenschaften“ erhielten: ▪  Dipl.-Ing. Thomas Wannerer Dissertationsthema: „SO(n) equivariant Minkowski Valuations“ Fakultät für Mathematik und Geoinformation

Der Mistelbacher Dipl.-Ing. Thomas Wannerer startete 2005 sein Diplomstudium Mathematik an der TU Wien, welches er bereits 2009 mit Auszeichnung abschloss. Danach wechselte der Mathematiker an die Universität Osnabrück, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. 2010 kehrte er an die TU Wien zurück, wo er als FWF Projektassistent arbeitete und parallel sein Doktoratsstudium betrieb.

Als Ausgleich klettert der Mathematiker gerne – im Winter in Hallen, im Sommer im Freien. Die Sub auspiciis Promotion hat sich aus dem Studium heraus „ergeben“, es war nie das deklarierte Ziel von Wannerer. Zu den Erwartungen an die Auszeichnung sagt er: „Ich erwarte mir keine direkten Vorteile. Das mit der Sub auspiciis Promotion verbundene Stipendium halte ich jedoch für sinnvoll und nützlich.“ Nach Abschluss

▪  Dipl.-Ing. Manuel Friedrich Weberndorfer Dissertationsthema: „Reverse Affine Isoperimetric Inequalities“ Fakultät für Mathematik und Geoinformation ▪  Dipl.-Ing. Stefan Nagele Dissertationsthema: „Ultrafast electronic dynamics in one- and two-electron atoms“ Fakultät für Physik

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Thomas Wannerer, Foto: © privat

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Manuel Friedrich Weberndorfer, Foto: © privat

des PhD-Studium 2012 wechselte Wannerer an die ETH Zürich, wo er aktuell als Postdoc angestellt ist. Beruflich hat der Niederösterreicher ein klares Ziel: „Ich möchte weiterhin Mathematik machen.“ Dipl.-Ing. Manuel Friedrich Weberndorfer stammt aus Linz. Während seines Diplomstudiums Technische Mathematik an der TU Wien arbeitete er unter anderem auch als Studienassistent. Mit Beginn des Doktoratsstudiums 2010, trat er seine aktuelle Stelle als FWF Projektassistent am Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie an. Das Studium hat der Mathematiker als faszinierend und vielseitig anwendbar empfunden. Vielseitig sind auch seine Freizeitaktivitäten: Musikproduktionen gehören ebenso dazu wie „Floorball“ oder die neu entdeckte Leidenschaft für das Tauchen. „Es war mir wichtig, möglichst viele Qualifikationen für das spätere Leben mitzunehmen. Die Sub auspiciis Promotion ist natürlich eine sehr erfreuliche Draufgabe und Bestätigung.“ Speziell die mit der Sub auspiciis Promotion verbundene Chance, sich um ein Exzellenzstipendium des BMWF zu bewerben, freut

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Stefan Nagele, Foto: © Susi Nagele

Weberndorfer. „Möglicherweise lassen sich damit weitere wissenschaftliche Auslandsaufenthalte finanzieren.“ Auf die Frage wo er sich in zehn Jahren sieht, antwortet er: „Ich habe mich für die Technischen Mathematik entschieden, da mir das Lösen von mathematischen und naturwissenschaftlichen Problemen große Freude bereitet. Ich hoffe, dass ich auch in zehn Jahren noch einer Tätigkeit nachgehen kann, die mir viele Glücksmomente dieser Art beschert.“ Der gebürtige Salzburger Dipl.-Ing. Stefan Nagele absolvierte nach dem Privatgymnasium Borromäum das Diplomstudium Technische Physik an der TU Wien (2001-2007). In das Diplomstudium integrierte er auch einen Auslandsaufenthalt an der KTH Stockholm. Mit dem ausgezeichneten Diplom in der Tasche startete Nagele 2007 in das Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften an der TU Wien, parallel dazu war er bis 2012 Fellow der International Max Planck Research School of Advanced Photon Science. Bewusst auf eine Sub auspiciis Promotion hingearbeitet hat der Physiker nicht. „Das Physik-Studium war für

mich außerordentlich interessant und ich habe immer schon gerne gelernt - bei den Prüfungen ebenso lange, bis ich den Stoff verstanden habe. Die guten Noten haben sich dann eigentlich daraus ergeben“, so Nagele. Gegen Studienende war die Möglichkeit einer Sub auspiciis Promotion aber doch ein zusätzlicher Ansporn. Direkte Vorteile – z.B. bei künftigen Arbeitgebern - erwarte er nicht, es sei aber eine sehr schöne Geste der Anerkennung durch die Republik. Eine konkrete Anwendung für den mit der Promotion verbundenen Würdigungspreis und das mögliche Exzellenzstipendium des Wissenschaftsministeriums sieht Nagele in der Finanzierung von Forschungsaufenthalten im Ausland. Der Sub auspiciis Promovend bleibt der TU Wien vorerst als Universitätsassistent am Institut für Theoretische Physik erhalten. Befragt nach seinen Zukunftsplänen antwortet Nagele: „Die berufliche Vision für die nächsten zehn Jahre ist aus jetziger Sicht das Erreichen einer Professur. Wenn die Bedingungen an den Universitäten aber nicht passen, kann ich mir auch eine Karriere abseits der Universität sehr gut vorstellen.“

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Sponsionen Wir gratulieren sehr herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss! Bauingenieurwesen MROCZKOWSKI Margot NUSSBAUMER Lucia REITERER Markus SCHUSTER Raimund HÄMMERLE Michael HRISTOVA Petia Bauwirtschaft und Geotechnik GÄCHTER Dominik SUMMER Markus NAGY Péter SCHNELLER Siegfried SUPANZ Michael Konstruktiver Ingenieurbau ÖZTÜRK Eren Gökhan FOREMNIAK Sara SCHÖNWEGER Maria Charlotte SONNLEITHNER Patrick Technische Chemie – Synthese AUMEYR Christian BENEDIKT Stephan DEMEISINOVA Roza ELLMER Doris KAUTNY Paul KLAFFENBÖCK Rene MÜLLER Danny POKORNY Barbara POTZMANN Paul RAMOPOULOU Lamprini SVATUNEK Dennis WEIGL-POLLACK Theresa Technische Chemie – Materialchemie BIEGGER Felix EDINGER Stefan TIEFENTHALLER Thomas Biotechnologie und Bioanalytik EDLMAYR Theresa GADERER Romana LICHTI Johannes Werkstofftechnologie und -analytik HELLEIN Robert KIRSCHBAUM Klaus KÖCK Sebastian MÖSTL Jakob PÄCKLAR Arnold Chemische Prozesstechnik HÜTHMAYR Alexander YILDIZ Banu Biomedical Engineering NEUDL Susanna Maschinenbau BAUER Markus GLIGORIJEVIC Goran GMEINER Robert HOLL Stefan KNIFFKA Till Jochen LÜCKL Martin MISCHKOT Michael MUßGER Andreas OBERHUMMER Alexander OSTERMANN Bernhard PFAFFENEDER Jürgen PRÖTSCH Andreas

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ROSENBAUM Roman SAILER Markus EULER-ROLLE Nikolaus HARTL Stefan HINTERMEIER Christoph JANECZEK Christoph KÖHLER John Wolfgang NOKHBE ZAEIM Mehdi DUSCHEL Fabian EICHHORN Markus HÄMMERLE Martin HELL Simon HOFMANN Thomas LUGER Christian MAYER Matthias PAULISCHIN Franz PERISSUTTI Laura SCHRAGL Thomas SILLER Anton SVOBODA Eugen Verfahrenstechnik HINTERHUBER Simon MEYER Michael NIETROST Christoph SWOBODA Matthias WÖSZ David LEIBRECHT Karl Rudolf DORFINGER Peter FRAUBAUM Michaela WI-Maschinenbau ENIGL Jakob FELSNER Christian GEORGESCU Monica KARL Alexander PASCHER Heimo PAUKER Florian SCHWEINZER Robert BAUMGARTNER David LABUT Michael LANG Alexander SCHMID Dieter SCHNEIDEWIND Kathrin TRULLY Michael WIESINGER Gerhard WIND Gerald GERҪEK Ece Bacak HACKL Heinz Frederic HORNBACHNER Johannes LAUDA Ulrich MICHLER Andreas NITSCHE Gerhart Lukas REITSPERGER Daniel SCHNITZER Florian ZACHMANN Marc Diplom- und Masterstudium Architektur ACHIM Roxana-Ioana ALLERSTORFER Eva ALLMEIER Daniela AMANN Thomas ANSAARI-NOORI Masoud ARISAN Kazim Onur ARMEANU Leonie BADUR Zeyneb BAMBERGER Stephan BERTHOU Nicolas BREITFELLNER Martin BURGER Florian CLOOS Gilbert DERSCHMIDT Irmgard DESPOTOVIĆ Lidija DOBBLER Karin DROSCHKE Christopher

DUFT Clemens DURANOVIC Marko EBNER Karin ENGEL Markus ERNSTBRUNNER Cornelia FARKAS Michael FINK Johannes FISCHER Franziska FOHRINGER Katharina FUCHS Edith GHIASSI Neda GIOVANELLI-DÜRFELD Matteo GÖTZL Lena GROH Stefan HACKL Joachim HALLER Nikolai HANNAPPEL Laura HARIRI Hakima HOCHREITER Simone HOTI Jonida HÜTWOHL Katinka INCI Dimitro JAGSCH Hubert JANK Erwin JEDLINSKA Marta Irena JEVTIĆ Aleksandar JURIŠIĆ Dragana Magdalena KAGER Alexander KAMMERER Katja KIFFEL Marion KÖK Bilge Kürsat KRAUß Pauline LAMPROGIANNI Aikaterini LANZERSTORFER Fabian LARYUSHKIN Vitaliy LASSER Michael LECHTHALER Marisa LEDERER Jasmin LERCHNER Brigitte LUGBAUER Anna MAISSNER Eva-Maria MALINOVIĆ Miroslav MICHETSCHLÄGER Monja MISIC Daniel MOJSOVA Bojana MORANDINI Teresa MUHR Johannes MÜLLER Christoph MUSKAŁA Olga NEJEDLÁ Zuzana NEUMANN Lukas Winfried NEUMÜLLER Martin Karl OHNESORGE Philipp OTTOWITZ Bianca PALOSZ Monika PERNICKA Peter PETÖFI Szabolcs PFAFFENBICHLER Lucas PITUCH Lukasz POZO TORRES Luis Daniel PRECHT Christian PRELOZNIK Clemens PROKUPEK Stefan PUMBERGER Barbara RAAB Christian RADOJA Jelena RAITH Thomas RATH Roman RIEGLER Evelin RIZA Kushtrim ROBL Julia RODAS VARGAS Gloria Elena ROLLWAGEN Philipp RUSS Clemens SCHILLING Olaf SCHÖBERL Elisabeth

SCHRETZMAYER Jürgen SEDELMAIER Florian SEKULA Agnieszka SEREBRYAKOV Alexander SGHAIER Sonia SINGER Sabrina STRASSER Michael SZEBENI Johann TAHERI Mahnameh TSCHIDA Reinhilde TUGRUL Arzu UGUR Bünyamin VASKU Michael VIERTHALER Barbara VUCKOVIC Sandra WANG Xilai WANIVENHAUS Philipp WINDISCH Sarah ZLATKOV Sonja Diplom- und Masterstudium Raumplanung und Raumordnung AIGNER Johanna BAUER Thomas BEITL Bettina BONVISSUTO Grazia DUTKOWSKI Daniel ESSIG Stephanie FLAMM Iris FUCHS Reinhard GÖSSINGER Magdalena GRAF Florian GRÜBLINGER Gerald HARTMANN Stephan JIMENEZ Marie-Kathleen KELLNER Markus KOCH Georg KÖNIG Sylvia LANG Anja PROKOPEZ Ilja RONGITSCH Simone SCHIGUTT Katharina SCHMIDT Stephan SCHMIED Sandra SCHORN Elisabeth SLESZYNSKI Marek STÖGER Katharina STROHMEIER Flora UNGER Katrin UNGERBÖCK Patrick WEBER Sabine WIESER Daniela Elektrotechnik und Informationstechnik – Automatisierungstechnik GREIL Andreas PRINZ Katharina STANKOVIC Jovan SAKOVIC Emir ULLRICH Johanna Maria Magdalena PROCHASKA Alexander TALIC Emir FÄULHAMMER Thomas Biomedical Engineering SALIBASIC Alma SCHMOLL Martin STEFFEL Dominic RIEL Thomas Computertechnik HOFMANN Karl STEINDL Gernot Johann LIENSBERGER Thomas

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HUTTER Thomas Michael OBERMAYER Thomas-Benjamin UNGERSBÖCK Bernhard WIEDNER Valentin Energietechnik ZÖLLER Clemens GESCHREY Christoph OBERZAUCHER Oskar RADER Georg Florian WOLFSCHLUCKNER Anton GERERSTORFER Christian HIESL Albert HÖLLWERTH Johann LUGMAYR Christian WEISS Bernhard Mikroelektronik BURGSTALLER Lukas GRILL Alexander GRUBER Peter KADZIELA Thomas WATZINGER Sebastian Materialwissenschaften HUBMAYR David Telekommunikation HOFER Markus ZEHETMAYER Stefan HUBER Oliver KADRIJA Florent KAUSL Bernhard ONAT Yigit ZAISBERGER Michael Diplomstudium Technische Physik BENIAMINOV Ilgar HEISS Stefan FRÜHWIRTH Edwin TATRA Stefan ULLMANN Bianka MATHE Jörg QUIRCHMAIR Martin ROSSMANN Harald MAYR-SCHMÖLZER Wernfried BITTNER Thomas SCHNABEL Georg SIMSON Clemens JANISCH Manuel LEDINEK Dorothea Masterstudium Biomedical Engineering GERSHTEYN Maria MADER Thomas Masterstudium Physikalische Energie- und Messtechnik WINKLER Astrid BRONHAGL Michael ASCHINGER Gerold KRUDER Thomas AHAMER Christoph NENNING Andreas SCHILLING Florian URSPRUNG Martin MITTERBAUER Philipp Raimund SCHWALBE Roman RECHBERGER Fabian AQUINO Benigno SCHAFHAUSER Matthias Masterstudium Technische Physik GRUBER Elisabeth RIEGLER Max SCHWEIGLER Thomas ATANELOV Jacqueline RAUER Bernhard KRENN Mario ALBRECHT Bernhard

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BLIEM Roland BRÜNNER Frederic GERSTMAYR Tina GUMPENBERGER Sarah LUDWIG Katharina LUTZER Bernhard MOTSCH Viktoria PENN Alexander SCHÄFER Thomas SCHREMPF Dominik SEICHTER Sandra ERTL Simon FÖGER Daniel GERHOLD Stefan HAIDEN Philip KOLOVOS Ismene Masterstudium Materialwissenschaften ACKERL Norbert DREXLER Andreas Diplomstudium Technische Mathematik SCHNEIDER Christoph STREBL Philipp LYNTON-EVANS Stephanie MELCHER Michael KULOVITS Victoria KREMSNER Andreas WEIDL Claudia Diplomstudium Mathematik in den Computerwissenschaften LEDER Fabian STEINER Gernot Diplomstudium Finanz- und Versicherungsmathematik BÖCK Erich Masterstudium Biomedical Engineering MARTINEZ AVILA Jose Carlos IGLER Claudia SCHNEIDER Christoph Masterstudium Finanz- und Versicherungsmathematik ZIMMERMANN Karin MITTERHUBER Jürgen STOYANOV Dilyan BRANDSTÄTTER Paul GRÜNWALD Clemens KADAN Maria KERNECKER Petra LANGOVÁ Linda SCHMÖGER Philipp ZIMMER Carolin KAHRAMANTÜRK Kivanc ÖZTÜRK Abdulhamit Masterstudium Mathematik in Technik und Naturwissenschaften CARL Wolfgang KLEINDEßNER Matthäus HAFNER Irene HALLA Martin TRSTANOVÁ Žofia Masterstudium Mathematik in den Computerwissenschaften BESAU Florian Masterstudium Statistik GEIßLER Karoline Masterstudium Technische Mathematik HUTLE Christoph BERG Astrid

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MAYR Markus Masterstudium Wirtschaftsmathematik KÖLBL Lukas FRITZ Sara PALLER Michael Lehramt Unterrichtsfach Mathematik KARACSONY Sandra SCHWENDINGER Daniela LUXBACHER Evelyn RADDA Nicole SIMA Jasmin Diplomstudium Vermessung und Geoinformation VON BERINGE Alexandra OCKERMÜLLER Matthias Masterstudium Geodäsie und Geophysik BAUER-MARSCHALLINGER Bernhard HOFMEISTER Armin WIDHALM Barbara DRAXLER Andrea GOTTWALD Claudia SOJA Benedikt MAAR Hannes Masterstudium Geoinformation und Kartographie MAYR Markus GREIFENEDER Felix MISTELBAUER Thomas GLAWISCHNIG Stefan ÖZERDEM Ender Business Informatics CYGAN Daniel GRAF Tobias MAIER Martin MÜLLNER Thomas NGUYEN Duy Tan PREUSS Alexander SCHMELZ Dominik WIESER Phillip PAPESCH Rene SIEDLER Markus Informatikmanagement GREINER Thomas MAIER Josef-Johann NAKE Viktoria RIEDL Maximilian MATIASCH Johannes WENZL Matthias Computational Intelligence BLIEM Bernhard GEBHARD Philipp KIM Bong Min STURM Martin OETSCH Johannes WEICHSELBAUM Christian Information & Knowledge Management SADAUSKAS Martin Medieninformatik ANGERBAUER Max FRIED Alexander HILLER Elias KAVELAR Albert KROMBHOLZ-REINDL Katharina KUNTNER Andreas PRESLE Philipp STRANSKY Sabine ZINGERLE Mathäus

HAIDER Johanna LAVAULX-VRECOURT Désirée MEYER Florian STIPSITS Patrick WITTMANN Ruth Medizinische Informatik GANGLBERGER Florian GROSINGER Jasmin HILSCHER Markus HOFER Thomas LIMBECK Philip SCHAAT Samer-Tamer SCHACHERL Martin STERN Patrick WEINKOPF Martin ZIMA Matthias BÖGL Markus DORFER Matthias HEISS Daniel WEINWURM Stephan Software Engineering & Internet Computing AKAY-GÖNENC Ülkühan FEST Florian Rudolf FORSTNER Martin HIRSCH Jürgen KIMMEL Florian KONTNER Dominik LEMMÉ Thomas MAYRHOFER Manuel SCHÖNBERGER Martin SCHWENGERER Martin SIMON Sebastian THILLEN Francois TRENKWALDER Martin DÖSINGER Stefan GRUBER Armin HABSBURG-LOTHRINGEN Valentin HOLZEIS Richard PERL Thomas WIESER Martin Technische Informatik LAMPACHER Martin MAUSER Christian PÖTZL Daniel REBERNIG Stefan BRODER Jürgen BUNYAI Dominik FERNBACH Andreas KLIEN Andreas SZUCSICH Stefan Visual Computing HECHER Michael RÖSSLER Lukas FELBERBAUER Florian PAJER Stephan WENDELIN Katharina-Anna WINKLHOFER Christoph Wirtschaftsingenieurwesen Informatik GRILL Elisabeth HOISL Bernhard BILGIN Habibe Fahrünnisa Lehramt Unterrichtsfach Informatik und Informatikmanagement MICHALSKI Piotr

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Promotionen Wir gratulieren der frischgebackenen Doktorin bzw. dem frischgebackenen Doktor der technischen Wissenschaften „Dr.techn.“, der Naturwissenschaften „Dr.rer.nat.“ bzw. der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften „Dr.rer.soc.oec.“ Bauingenieurwesen Dipl.-Ing. Dr.techn. Viktoria GRÄF Dipl.-Ing. Dr.techn. Johannes Matthias KIRCHHOFER Dipl.-Ing. Dr.techn. Paul HERRMANN Dipl.-Ing. Dr.techn. Lukas JUEN Architektur und Raumplanung Dipl.-Ing. Dr.techn. Erika KARNER Dipl.-Ing. Dr.techn. Katharina Eva Brigitte SÖPPER Mag. Dr.rer.soc.oec. Vera STEINER Dipl.-Ing. (FH) Mag.rer.soc.oec. Dr.techn. Robert ZACH Maschinenwesen und Betriebswissenschaften Dr.techn. Enrico DALL‘ARA, Dott.mag. Mag.rer.nat. Dr.techn. Richard JURISITS Dipl.-Ing. Dr.techn. Daniel René KREUZER Dipl.-Ing. Dr.techn. Ruth MARKUT-KOHL Dipl.-Ing. Dr.techn. Daniel PALM Dipl.-Ing. Dr.techn. Philipp DEDL Dipl.-Ing. Dr.techn. Stefan Johannes EDER-KAPL Dipl.-Phys.Dr.techn. Simon Julian FISCHER Dipl.-Ing. Dr.techn. Thomas GRÖBL Dipl.-Ing. Dr.techn. Markus KIEBERGER Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian MAYR Dipl.-Ing. Dr.techn. Michael SCHWARZBART Elektrotechnik und Informationstechnik Dipl.-Ing. Dr.techn. Wolfgang Herbert BUCHEGGER Dipl.-Ing. Dr.techn. Reinhard ENNE Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas POLZER Dipl.-Ing. Dr.techn. Vladimir STOJANOVIC Dipl.-Ing. Dr.techn. Oliver TRIEBL Dipl.-Phys. Dr.rer.nat. Alexander URICH Dipl.-Ing. Dr.techn. Amra AVDIĆ Dipl.-Ing. Dr.techn. Martin BOXLEITNER Dr.techn. Milos DAVIDOVIC Dipl.-Ing. Dr.techn. Tarik FERHATBEGOVIĆ Dipl.-Ing. Dr.techn. Tobias Christoph GLÜCK Dipl.-Ing. Dr.techn. Thomas MOLDASCHL Dipl.-Ing. Dr.techn. Roman POPP Dipl.-Ing. (FH) Dr.techn. Florian SCHUPFER Dipl.-Ing. Dr.techn. Stefan SCHWANDTER Dipl.-Ing.Dr.techn. Lukas WEISSENSTEINER Dipl.-Ing. Dr.techn. Thomas Bernhard WIMBÖCK Mathematik und Geoinformation Dipl.-Ing. Dr.techn. Sigrid BÖHM Dipl.-Ing.(FH) Dr.techn. Markus SAVLI Dipl.-Ing. Dr.techn. Xenia DESCOVICH Physik Dipl.-Ing. Dr.techn. Günther DOPPELBAUER Dipl.-Ing. Dr.techn. Christoph GÖSSELSBERGER Dipl.-Ing. Dr.techn. Martin JECH Dipl.-Ing. Dr.techn. Martin KRIEGISCH Dipl.-Ing. Dr.techn. Philipp SCHEIBER Dipl.-Ing. Dr.rer.nat. Robert AMSÜSS Dipl.-Ing. Dr.techn. Benjamin FRISCH Mag.rer.nat. Dr.rer.nat. Michael GRING Mgr. Dr.rer.nat. Michal MICHALČĺK Dipl.-Ing. Dr.techn. Heinrich SCHINDLER Technische Chemie Dr.techn. Domenico FOGLIA Ing. dipl.Dr.techn. Thibault HENRION

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Dipl.-Ing. Dr.techn. Markus Werner KRIEGL Dipl.-Ing. Dr.techn. Stefan POHN Dipl.-Phys. Dr.rer.nat. Diana VOGEL Dipl.-Ing. Dr.techn. Christoph WAGNER Dipl.-Ing. Dr.techn. Dagmar DENK Dipl.-Ing. (FH) Dr.techn. Michael GHOBRIAL Dipl.-Ing. Dr.techn. Josef Theodor KUMPFMÜLLER B. SC. Dipl.-Ing. Dr.techn. Sonja LEDER Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian MAURER Dipl.-Ing. Dr.techn. Severin VOGLSAM Dipl.-Ing. Dr.techn. Alexander WEINERT Dipl.-Ing. Dr.techn. Harald ZEMAN Informatik Dr.techn. Artem AMIRKHANOV Dipl.-Ing.(FH) Dr.techn. Christian ROSSMANN MSc.MSc. Dipl.-Ing. Dr.techn. Stefan RÜMMELE BSc Dr.techn. Vadim SAVENKOV MSc Dipl.-Ing. Dr.techn. Robert SORSCHAG Ing. Dr.techn. Andrej VARCHOLA Bc. Dipl.-Ing. Dr.techn. Michael ZOLDA Dr.techn. TsvetanChavdarov DUNCHEV MSc. Mag.rer.soc.oec. Dipl.-Ing. Dr.techn. Theresia GSCHWANDTNER Bakk. rer.soc.oec. Bakk.techn. Dr.techn. Thanh TRAN THI KIM Graduierungen Continuing Education Center (CEC) MEng Membrane Lightweight Structures Ing. Christian Bartl, MEng Dipl.-Ing. Clair Aimee Braun, MEng Axel Eckerbom, MEng Saqib Fazal, MEng Dipl.-Ing. Mario Giraldo, MEng Miklos Halada, DLA, MEng Thomas Stabauer, MEng Urs Stalder, MEng

Mag. Claudia Kettner, MSc DI Zoran Kiza, MSc Dr. Viktoria Molnar, MSc Mag. Michael Toth, MSc Daniel Olev, BA, MSc Ali Sina User, BA, MSc General Management MBA DI Christian Bartacek, MBA DI Dr. Christian Feichter, MBA DI Oliver Hekele, MBA DI Manfred Mangi, MBA DI Yuri Morgunov, MBA DI Dr. Roman Pschera, MBA Mag. Dr. Alexandra Seifner, MBA Michaela Waltersam, MBA Mag. Peter Majercik, MBA DI (FH) Harald Ginterstorfer, MBA Dipl.-Wirtschaftsing. Raluca Georgiana Iosif, MBA Professional MBA Automotive Industry DI Dr. Dragan Simic, MBA Ing. Martin Godál, MBA Professional MBA Entrepreneurship & Innovation Dipl.-Ing. Simon Grasser, MBA Mag. Milai Brunelli Prieto Veloso Jiraschek, MBA Professional MBA Facility Management Harald Rohregger, MBA

MSc Immobilienmanagement & Bewertung Mag. Peter Aschauer, MSc Mag. (FH) Natascha Blauensteiner, MSc Dipl.-Ing. Anton Döltl, MSc Andrea Dokic, MSc Mag. (FH) Andrea Edelmüller, MSc Mag. Alexander Eppelein, MSc Dr. Georg Fischer, MSc Dipl.-Ing. Paul Frühling, MSc Mag. Philipp Gebell, MSc Dipl.-Ing. Martin Haas, MSc Ruth Hofer, MSc Gertrud Issakides, MSc Hannes Kirschner, MSc Konstantin Kreuth, MSc Elke Landstetter, MSc Mag. (FH) Britta Leskovar, MSc Heike Pantschier, MSc Ing. Jeanin Pruisl, MSc Christian Schrotta, MSc Dipl.-Ing. (FH) Nikolaus Wallner, MSc Mag. Guido Zorn, MSc MSc Renewable Energy in Central & Eastern Europe Cesar Jorge Aguiari, MSc Dipl.-Kffr. Irina Chim, MSc Dan Nicolas Gherghelas, MBA, MSc Manuel Herlo, BSc, MSc Korcan Kahya, BSc, MSc Mag. Dr. Christian Kaltenegger, MSc

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„Während meines Studiums habe ich ein halbjähriges Projektpraktikum bei HOERBIGER in Florida absolviert. Seit meinem Studienabschluss arbeite ich als Executive Assistant to Head of Asia Pacific bei HOERBIGER in Shanghai. Nach fast einem Jahr in dieser herausfordernden Position kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung war, die Möglichkeiten, die mir HOERBIGER geboten hat, zu nutzen.“ Gernot Puntigam

Sie brennen darauf, die Theorie endlich in die Praxis umzusetzen? HOERBIGER bietet jungen Talenten spannende und abwechslungsreiche Jobs mit Perspektiven. Stellen Sie Ihr Können in einem internationalen Umfeld unter Beweis und werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte.

www.hoerbiger.com HOERBIGER ist weltweit in führender Position in den Geschäftsfeldern der Kompressortechnik, Antriebstechnik und Automatisierungstechnik tätig. 6.800 Mitarbeiter erzielten 2011 einen Umsatz von 1 Mrd. Euro.

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Visionen neue Energie geben: Das schaffen wir bei VERBUND.

VERBUND ist Österreichs führendes Stromunternehmen und einer der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa. Mehr als vier Fünftel seines Stroms erzeugt das Unternehmen aus Wasserkraft, ergänzt durch Wärme- und Windkraft. VERBUND betreut inklusive seiner Beteiligungen mehr als 4 Millionen Stromkunden und handelt in 18 Ländern mit Strom. 2012 wurde mit rund 3.100 MitarbeiterInnen ein Jahresumsatz von 3,2 Milliarden Euro erzielt. Mit Tochterunternehmen und Partnern ist VERBUND von der Stromerzeugung über den Transport und die Verteilung bis zum internationalen Handel und Vertrieb aktiv. Entsprechend vielfältig und spannend, aber auch herausfordernd sind die möglichen Beschäftigungsfelder im Unternehmen. Wir setzen auf die Erfahrung und glauben an die Veränderung: Dafür suchen wir laufend nach motivierten und zukunftsorientierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Starten Sie jetzt mit uns voll Energie in die Zukunft! Informieren Sie sich über unser Unternehmen und unsere offenen Positionen: www.verbund.com/karriere. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter +43 (0)50 313-54 155 zur Verfügung.

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