hafenterrassen allerinsel celle village häuser sind wie - Stadt Celle

hafenterrassen allerinsel celle village häuser sind wie - Stadt Celle

Celle uhause. Magazin für interessierte a u s g a b e 2 0 17/ 2 0 18 Z n i e D V I L L ag e Leben zwischen altstadt und französischem garten seite ...

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Celle uhause. Magazin für interessierte a u s g a b e 2 0 17/ 2 0 18

Z n i e D

V I L L ag e

Leben zwischen altstadt und französischem garten seite 9

H a fe n t e r r a ss e n aLLerInseL CeLLe

urbanes Wohnen am stadthafen Celle seite 12

H äu s e r s I n d w I e g u t e fr e u n d e

von susanne schreiber-beckmann seite 38

Celle. Dein Zuhause.

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Ein außergewöhnliches Neubauvorhaben mit modernen Eigentumswohnungen

VILLAGE

Leben zwischen Altstadt und Französischem Garten

Die direkte Lage an der historischen Altstadt von Celle sowie die unmittelbare Anbindung an den Französischen Garten machen den besonderen Reiz von VILLAGE aus ... Lesen Sie weiter auf Seite 9

Information/Verkauf: Hajo Benjes Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG Osterdeich 18 28203 Bremen

Fon 0421 701010 I Fax 0421 705588 I Mobil 0172 4506614 2 Celle. Dein Zuhause. [email protected] I www.weser-wohnbau.de

Inhalt / Impressum 28 Celle – historisch & modern



3 Inhalt / Impressum





4 Celle. Dein Zuhause.

29 plan-bau-celle feiert 40-jährigens Firmenjubiläum

6 – 7 „Zuhause ist, ...“ Interview mit Dr. Jörg Nigge 8 Zukunftsoffensive Celle – neues Wohnen in Celle 9 Village – Leben zwischen Altstadt und Französischem Garten 10 – 11 Städtebauförderung – eine Chance für Celle, Interview mit Kerstin Bromberg

12 Allerinsel ...

17 – 18 Wohnen im Baudenkmal 20 – 21 Wohnpark Blumlage – Ein Zuhause zum Wohlfühlen 22 – 25 Verpflanzt, verwurzelt und neuen Samen gesetzt, Interview mit Susanne Schreiber-Beckmann 26 Städtische Wohnungsbau GmbH

Verlag + Herausgeber:

Surborg Verlag Torsten Surborg Schwarzer Weg 8 29227 Celle Telefon 05141 51637 Telefax 05141 208641

Surborg Verlag

Grafikdesign Tobias Just Telefon 05052 911143 [email protected] www.just-grafik.de

34 – 37 Leben und Wohnen in Celle „In Celle lässt‘s sich ex(celle)nt leben!“, Celle Tourismus und Marketing GmbH



42 Wohnen fängt mit Wichmann an



43 Wohlfühl-Wohnen in einem Haacke-Haus

44 Exkursionen für neue und neugierige Bürger und Gäste 45 – 48 Celle ist weit mehr ...

49 CBS – Komm nach Hause, komm nach Celle



49 Bestens beraten bei von Poll Immobilien



50 Zahlen – Daten – Fakten

Idee + Konzeption:

Stadt Celle Der Oberbürgermeister Am Französischen Garten 1 29221 Celle www.celle-wohnen.de

Fotos: CTM, Stadt Celle, Alexander Brodeßer, Inserenten Tanja Deuß – Knusperfarben, Heike Rössing

nzeigenberater: Torsten Surborg A Mobil 0170 9015317 [email protected] Grafik + Satz:

32 Wohnqualität ist Lebensqualität – Die Südheide e.G.

38 – 41 Celles wohnen geht so ..., von Susanne Schreiber-Beckmann

14 – 16 Zurück zu den Wurzeln, Interview mit Heike Rössing



30 SVO – Energie und Kommunikation für unsere Region

Grafik Design Tobias Just

© 2017 Surborg Verlag – Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und fotomechanische Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Verlages. Namentlich gekennzeichnete Beiträge und Anzeigen müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Angaben nach besten Wissen, jedoch ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Irrtum vorbehalten.

Celle. Dein Zuhause.

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Celle.

Dein Zuhause. Celle steht für Tradition und Geschichte. Das Fachwerkensemble unserer 725 Jahre alten Residenzstadt ist berühmt. Doch Celle ist weit mehr als ein touristischer Anziehungspunkt. Eine sympathische Stadt: weltoffen, multikulturell und aufgeschlossen. Menschen aus rund 110 Nationen prägen den Alltag, sorgen für internationales Flair. Für Rund 70.000 Menschen ist Celle Heimat und Lebensmittelpunkt.



Celle bietet Lebensqualität – und bleibt bezahlbar Celle ist wandlungsfähig und stellt die Bedürfnisse der Menschen, die hier leben oder leben möchten, in den Mittelpunkt. Ob junge Paare, Singles, Familien oder Best Ager – jeder kann hier seine Pläne verwirklichen oder eine neue Lebensphase nach seinen Bedürfnissen gestalten.

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Celle. Dein Zuhause.

Und: Jeder findet den Freiraum, den er sucht. Modern, hochwertig, stadtnah und vor allem: bezahlbar. Beispiele dafür gibt es genug. Auf der Allerinsel entsteht in den nächsten Jahren ein neues urbanes Wohnquartier in CityNähe, attraktive Neubaugebiete sind in Vorbereitung und durch Modernisierung entsteht zeitgemäßer Wohnraum in historischer Fachwerkarchitektur. Im Vergleich zu den angrenzenden Regionen wie Hannover sind Miet- oder Eigentumswohnungen, Bestandsimmobilien oder auch Baugrundstücke immer noch deutlich günstiger.

Celle punktet mit Herzlichkeit, Charme, Bodenständigkeit und Niveau, gewinnt mit einem Mix aus Natur, Kultur, kurzen Wegen und moderner Infrastruktur. Und mit der Lüneburger Heide hat Celle ein beliebtes Naherholungs- und Feriengebiet direkt vor der Haustür. Und wenn’s dann doch mal etwas mehr Stadt sein soll: In weniger als einer Stunde ist man mit Bahn oder Pkw mittendrin im Großstadtleben – ob Hamburg, Hannover, Braunschweig oder Wolfsburg. Alles nah, alles da. Auch das ist Celle. Dein Zuhause.

Celle. Dein Zuhause.

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„Zuhause ist da, wo das Herz wohnt!” Interview mit Dr. Jörg Nigge

 Als Schülerzeitung des KAV-Gymnasiums sind uns viele Mög-

lichkeiten gegeben, uns journalistisch auszuleben. Es ist uns möglich, über das zu schreiben, was uns beschäftigt und was uns betrifft. Sofort schossen uns tausende Fragen in den Kopf, als wir erfahren haben, dass wir ein Interview mit Celles Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge führen werden, gerade auch zum Thema Zuhause. Schließlich ist Celle unser Zuhause und unsere Schule, das Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium, liegt in Celle. Celle ist praktisch unser Lebensmittelpunkt. Die Fragen waren schnell niedergeschrieben und wenige Wochen später machten wir uns auf den Weg zum Neuen Rathaus, um dort das Interview mit Dr. Jörg Nigge zu führen. Aber lesen Sie einfach selbst!

Worauf freuen Sie sich in Ihrem „neuen alten” Zuhause? OB Nigge: Es ist ja immer wunderschön, in die Heimat zurückzukehren. Die Strukturen hier sind ganz andere als in Städten, in denen ich zuvor war. Es erinnert alles an die Kindheit und Jugend, Erinnerungen werden wach. Und ich treffe auf alte Freunde, die jetzt auch wieder in Celle sind. Das ist übrigens interessant zu sehen, dass ganz viele aus meinem ehemaligen Abi-Jahrgang den Weg zurück in die Heimat gefunden haben. Das sind so die besonderen Momente. Und ganz klar freue mich auf meine tägliche Arbeit im Rathaus Wie könnte ich das außen vor lassen?

Das wären ja dann auch die Vorzüge für Wohnortsuchende in Celle, oder? OB Nigge: Ganz klar! Aber das Schaffen von Wohnraum ist momentan DIE große Herausforderung für die Stadt. Celle ist attraktiv. Wir haben eine große Nachfrage, aber wenig adäquaten, modernen Wohnraum im Angebot. Es fehlt an Baugrundstücken – sowohl für junge Familien, als auch für junge Paare, Alleinstehende und Senioren. Das ist ein Punkt, der ganz oben auf der politischen Agenda steht. Wir müssen Baugebiete schaffen, gemeinsam mit unseren Wohnungsbaugesellschaften neuen Wohnraum generieren, um Menschen, die hier leben wollen, ein attraktives Angebot zu präsentieren. Viele lassen sich in den umliegenden Gemeinden nieder, obwohl sie gerne zu uns kommen würden. Da müssen wir gegensteuern. Welche Zielgruppe in der Bevölkerung hat der Lebensraum Celle? OB Nigge: Ganz einfach: ALLE! Ich bin kein Freund davon, Menschen auszuschließen. Aktuell fahren wir sozusagen „MiddleAge-Klasse“, sind attraktiv für die Generationen um die 50 und zwischen 70 und 80. Aber es wird auch wieder andere Zeiten geben. Wir sind hochinteressant für Familien – wenn wir das Wohnraumproblem gelöst haben. Mein Ziel ist, dass wir alle Altersklassen anziehen. Dafür müssen wir die nötigen Strukturen schaffen. Das beginnt beim Wohnraum und geht weiter mit dem Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche. Viele sagen: „Das ist ganz schlimm, dass uns die jungen Leute nach dem Abitur verlassen“. Ich finde das richtig. Hinaus in die Welt gehen, Erfahrungen sammeln und dann das gesammelte Wissen und neue Ideen wieder mit nach Hause bringen, hier zu uns nach Celle.

Welche Vorzüge hat das Leben in Celle für Sie? OB Nigge: Celle ist eine Stadt, die die Menschen leichter teilhaben lässt. Ich habe auch in vielen großen Städten Zeit verbracht. In Celle ist es einfacher, sich einen Überblick zu verschaffen, man lernt schnell Menschen kennen, weil man sich an vielen Orten immer wieder trifft. Das mag für viele auch ein Nachteil sein. Ich persönlich finde das wunderschön. Und ein riesiger Vorteil: Die kurzen Wege. Man kann quasi alles mit dem Fahrrad erreichen. Versuchen Sie das mal in der Großstadt?

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Celle. Dein Zuhause.

Sie haben ja bereits sehr viel von der Welt gesehen – wo haben Sie sich denn am wohlsten gefühlt? OB Nigge: Am vertrautesten ist es immer in der Heimat. Aber egal wo ich war, ich habe mich immer wohlgefühlt. Es gab keine Stadt, von der ich gesagt hätte: „Nein, hier möchte ich nicht bleiben.“ Aber wieder hier in Celle zu sein, das ist etwas ganz Besonderes. Es ist ein geradezu heimeliges Gefühl in die Stadt, wo man seine Kindheit verbracht hat, zurückzukommen.

Ich glaube es gibt eigentlich nichts Schöneres als nach langer Zeit – bei mir sind es 20 Jahre – wieder zu den Wurzeln zurückzukehren! Das werdet ihr (Anm.d.Red.: Unsere Redakteure sind aus dem 8. Jahrgang!) vielleicht später auch feststellen. Jetzt schon eine fast poetische Frage: Was bedeutet denn „Zuhause“ für Sie? OB Nigge: Zuhause ist da, wo das Herz wohnt! Und dazu bedarf es nicht unbedingt einer Stadt, sondern des passenden Umfeldes. Ein behagliches Heim, Familie, Freunde: dort fühle ich mich zu Hause. Wenn das alles noch in einer Stadt zu finden ist, die man mag, dann ist das perfekt! Haben Sie ein gutes Gefühl dabei, dass Ihre Kinder jetzt Ihre Kindheit in Celle verbringen? OB Nigge: Ja absolut! Das ist hier tausendmal schöner als in einer Großstadt. Klar, das darf ich in Hamburg nicht so laut sagen … aber es ist einfach sehr viel behüteter hier. Die Kinder können mit dem Rad allein unterwegs sein. In Hamburg kann ich meine kleine Tochter nicht einfach auf dem Rad zum Sportverein schicken. Alles ist besser zu erreichen. Und spielen inmitten der Natur ist für die Kinder ein Traum. Sie haben ja vorher in Hamburg gelebt. Denken Sie, dass Celle mit Städten wie Hamburg mithalten kann? OB Nigge: Klar schaffen wir es nicht in allen Bereichen, mit großen Metropolen mitzuhalten. Das ist aber völlig normal. Celle hat eigene Vorzüge und Charakteristika, die es gilt, hervorzuheben und zu stärken. Damit können wir die Menschen ansprechen, die genau so etwas suchen und wollen. Es gibt Menschen, die sind in einer Großstadt aufgewachsen und wollen auch nichts anderes. Sie wird man von Celle nicht überzeugen können. Aber es gibt auch viele, die diese mittelgroße Stadt mit ihren Strukturen, die aber trotzdem alles bietet – eine bunte Kulturlandschaft, vielfältige Sportmöglichkeiten, naturnahe Erlebnisräume -, suchen. Und die sind unsere Zielgruppe!

Familien für uns zu begeistern. Dazu müssen wir die passenden Strukturen schaffen. Angefangen beim Wohnraum über Bildung und Betreuung. Es gilt den Bedürfnissen von Alleinerziehenden und berufstätigen Paaren gerecht zu werden. Da gibt es aus meiner Sicht noch Verbesserungsbedarf. Wir müssen es schaffen, in Zukunft Teilhabe und Bildung kostenfrei anzubieten. Das ist jetzt natürlich eine schöne, plakative Politiker- Antwort. Aber das ist genau das, was wir brauchen. Wenn wir den städtischen Haushalt ein bisschen saniert haben, sollten wir das schnell umsetzen. Und entsprechend wird Celle wieder wachsen. Dann gilt es, dem Tourismus neue Impulse zu geben. Wir werden uns da noch breiter aufstellen, sodass künftig noch mehr Touristen im Stadtbild zu sehen sein werden. Das städtische Umfeld wird stärker auf die Gäste ausgerichtet sein – angefangen bei Ausstellungen über Stadtrundgänge und zielgruppenorientierte Veranstaltungen. Ein wichtiges Thema ist natürlich unsere Wirtschaft. Hier muss die Infrastruktur für Unternehmen ausgebaut werden. Ich meine unsere Gewerbegebiete, das Straßennetz, aber auch Fahrradwege sind ein ganz wichtiges Thema. Und wir planen Unternehmensworkshops. Da darf man gespannt sein! Wie wichtig uns als Stadt gerade die Wirtschaft ist, sieht man auch daran, dass das Team unserer Wirtschaftsförderung um zwei weitere Stellen gewachsen ist. 

Alec und Lars aus der 8. Klasse, Redakteure der Schülerzeitung des KAV-Gymnasiums, und Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge im Gespräch

Wie sieht für Sie die Zukunft Celles aus? OB Nigge: Das ist eine gute Frage. Also Celle ist eine schöne Stadt mit Potenzial. Ich glaube, die Zukunft muss darauf basieren, dass wir es schaffen, wieder mehr

Celle. Dein Zuhause.

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Zukunftsoffensive Celle – neues Wohnen in Celle Die Residenzstadt Celle mit derzeit rd. 70.000 Einwohnern ist Oberzentrum und Kreisstadt des Landkreises Celle sowie ein starker Wirtschaftsstandort mit über 35.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Als Wohnstandort bietet sie alle schulischen Bildungseinrichtungen sowie ein breites Kultur- und Freizeitangebot. Gestärkt wird dies durch die Nähe und die gute ÖPNV- und Straßenanbindung zur Landeshauptstadt Hannover. Im Rahmen der „Wohnoffensive Celle – Neue Wohnungen für Celle“ will die Stadt Celle die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau verbessern und gemeinsam mit der Wohnungs- und Bauwirtschaft, privaten Grundeigentümern und weiteren wohnungspolitischen Akteuren mehr attraktiven und zeitgemäßen Wohnraum in Celle schaffen. 

Zu einem attraktiven Wohnstandort gehört auch ein lebenswertes Umfeld. Celle hat mit seiner denkmalgeschützten Altstadt und dem Schloss überregional bekannte Qualitäten zu bieten. Es bietet eine gute Bildungslandschaft mit allen weiterbildenden Schulformen, eine gute Kinderbetreuung mit Kindertagesstätten und Krippen, ein lebendiges Kulturleben u.a. mit dem Barocktheater im Celler Schloss, dem Bomann-Museum und dem Kunstmuseum mit der Sammlung Robert Simon. Es besitzt hochwertige innerstädtische Grünanlagen und Parks und hat mit den Flussauen und der Wald- und Heidelandschaft eine großartige Naherholungslandschaft. Mit dem Allgemeinen Krankenhaus und weiteren hochwertigen medizinischen Einrichtungen ist Celle ein Gesundheitsstandort erster Güte. Celle investiert auch in Zeiten schwieriger Haushaltslagen in seine Infrastruktur: neue Kindertagesstätten und Krippen entstehen, auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Hohe Wende entstehen eine zentraler Bauhof und Gewerbeflächen, die Altstadt wird saniert, die Allerinsel entwickelt, Straßen und Plätze zentral und in den Ortsteilen z. B. Neumarkt und Lauensteinplatz werden den veränderten Verkehrsbedingungen angepasst und städtebaulich aufgewertet. Der Bahnhof wird saniert und als Lichtkunstbahnhof aufgewertet. In Westercelle entsteht direkt an Abfahrt der B3 einen neues hochwertiges Gewerbegebiet. Damit sorgt die Stadt Celle für eine gute Infrastrukturausstattung und eine gleichbleibend hohe Wohnqualität. Celle profitiert vom bundesweiten Trend Zurück in die Stadt. Familien mit jüngeren Kindern finden hier ihren

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Celle. Dein Zuhause.

idealen Wohnstandort, an dem Schulen, Kinderbetreuung und Sportvereine in der Nähe gelegen sind. Aber auch kulturelles Leben, Gesundheits-, Betreuungs- und Versorgungseinrichtungen sind hier in gutem Maß vorhanden. Um diesen Trend aktiv für Celle zu nutzen, wird die Stadt den Wohnstandort stärken, indem neue Baugebiete ausgewiesen werden. Ein zentrales Anliegen ist die Ausweisung von Bauland bzw. die Entwicklung von Baugebieten in den Ortsteilen. Celles Ortsteile mit guter Infrastruktur (Grundschule, Kita, Einkaufen, Ärzte…) werden dabei im Fokus der Entwicklung stehen. Nach den in den letzten Jahren entwickelten Baugebieten wie Hehlensloh I, Am Schwalbenberge und Kieferngrund I wird aktuell in 2017 in Klein Hehlen der zweite Bauabschnitt Kieferngrund II mit rd. 45 Grundstücken erschlossen und vermarktet. Bereits begonnen wurde die urbane Entwicklung der Allerinsel. In unmittelbarer Nachbarschaft zur historischen Altstadt gelegen sind hier die besonderen Qualitäten der zentralen Lage zwischen den beiden Flussarmen für eine hochwertige Wohnbebauung direkt am Wasser hervorzuheben. Als zentrale Stadtentwicklungsmaßnahme soll die Allerinsel in drei Bauabschnitten zu einem zeitgemäßen und innenstadtnahen Wohnquartier mit Blick ins Grüne und aufs Wasser entwickelt werden. 

Ansprechpartner: Stadt Celle – Strategische Stadtentwicklung, Projekte und Liegenschaften Am Französischen Garten 1, 29221 Celle Volker Lutz, Telefon 05141 126038, [email protected] Baugebiet Am Kieferngrund, Teil I

VILLAGE

Leben zwischen Altstadt und Französischem Garten

Zentrumsnah und doch naturnah, alles vor Ort, was man braucht, sowohl für Privatleute als auch für Einzelhändler – all das findet seine Antwort in VILLAGE, einem Wohn- und Geschäftskomplex mit unmittelbarer Anbindung an den Französischen Garten. Auf dem Gelände der ehemaligen Feuerwache fand Mitte Juni die Grundsteinlegung dieses außergewöhnlichen Neubauprojektes statt: Hier baut die Weser-Wohnbau Gruppe attraktive Eigentumswohnungen und Townhäuser sowie großzügige Einzelhandelsflächen. In einem Gebäudeensemble wird dieselbe Nachbarschaft von Wohnen und Einkaufen geschaffen, die so viele an Celle schätzen.



„Damit bekommt das Gelände der alten Feuerwache ein neues Gesicht und eine wertvolle Ergänzung der Celler Innenstadt“, erklärt Dr. Matthias Zimmermann, Geschäftsführer der Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG. Denn: Das verantwortliche Architekturbüro „Lorenzen Mayer Architekten“ orientiert sich an der kleinteiligen Struktur, die auch im Stadtzentrum zu finden ist und das Einkaufen persönlich und individuell macht. In VILLAGE treffen damit Tradition und Moderne harmonisch aufeinander und bilden ein neues eindrucksvolles Stadt-Quartier. Die auch in der Innenstadt funktionierende Nähe von Wohnen und Dienstleistung bekommt hier eine neue Dimension: Wer kurze Wege zu schätzen weiß, aber auf moderne Elemente wie bodentiefe Fenster und großzügige Loggien nicht verzichten möchte, ist hier richtig. In den Obergeschossen der beiden Häuser entstehenden 24 hochwertige 1- bis 4-Zimmer-Eigentumswohnungen, zirka

70 bis 119 Quadratmeter, entlang der Außenachsen der Gebäude. Im Innenbereich wird es vier Townhäuser von 99 bis 128 Quadratmeter Größe geben. Alle Wohnungen gliedern sich an die attraktiven, gärtnerisch gestalteten Dachflächen über den Erdgeschossen. Selbstverständlich gibt es Parkplätze für die Wohnungsnutzer – in der Tiefgarage – sowie für die Kunden der Einzelhändler – auf oberirdischen Stellplätzen. Alle Wohnungen und Kellerräume sind barrierefrei über Aufzüge erreichbar. Das Leben in VILLAGE wird geprägt sein von Stadtnähe: Eine Fußgängerquerung zur Altstadt/Kleiner Plan wird ebenso geschaffen wie eine neue Verkehrsführung aus dem Südwall in die Wehlstraße hinein. Information/Verkauf: Hajo Benjes Weser-Wohnbau GmbH & Co. KG Osterdeich 18, 28203 Bremen Tel. 0421 701010, Fax 0421 705588 [email protected], www.weser-wohnbau.de



Celle. Dein Zuhause.

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Städtebauförderung – eine Chance für Celle Im Gespräch mit Kerstin Bromberg, Stadt Celle – Städtebauförderung Frau Bromberg, was ist eigentlich unter Städtebauförderung im Allgemeinen zu verstehen?



Unter Städtebauförderung versteht man die Unterstützung der Länder und Kommunen durch sogenannte Finanzhilfen des Bundes. Diese sind grundgesetzlich verankert in Artikel 104 b Grundgesetz. Mit den Programmen der Städtebauförderung leistet der Bund einen finanziellen Beitrag, in den Kommunen nachhaltige städtebauliche Strukturen herzustellen, die notwendig sind, um den neuen Herausforderungen und Veränderungen Rechnung zu tragen.

Welche Chancen leiten Sie aus dem Programm für Celle ab? Der Einsatz von Städtebauförderungsmitteln löst nachweislich erhebliche weitere Investitionen aus, 40 Jahre Städtebauförderung belegen das. Im Schnitt werden je eingesetztem Euro weitere 4 bis 6 Euro aus privaten Mitteln in den Gebieten der Städtebauförderung investiert. Von der Städtebauförderung gehen damit beschäftigungspolitische Impulse mit einem hohen regionalen Bezug aus. Genau diese Wirkung sehe ich als konkrete Chance für Celle. Celle lebt von und mit der historischen Altstadt. Diese durch unterstützenden Einsatz von Fördermitteln zu erhalten und behutsam im denkmalpflegerischem Ansatz zu entwickeln, sehe ich als weitere große Chance. Dabei sind meines Erachtens durchaus auch sinnvolle Ergänzungen von städtebaulichen Strukturen z. B. durch Neubauten im Innern einzelner Quartiere möglich. Ich sehe aber vor allem eine Chance darin, bestehenden Wohnraum in der Altstadt mit Fördermitteln nachhaltig attraktiv und modern zu sanieren oder auch abgehängte Geschosse wieder nutzbar zu machen. Die Programme der Städtebauförderung verfolgen immer einen ganzheitlichen integrativen Ansatz: gemeinsam denken, Lösungen finden und gemeinsam handeln. Städtebauförderung ist aktive Teilhabe, Jede und Jeder hat die Chance an der Entwicklung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken und mitzugestalten.

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Celle. Dein Zuhause.

Sind die Fördermaßnahmen auf bestimmte Stadtviertel begrenzt? Ja, das sind sie. Die Kommune muss über sog. Vorbereitende Untersuchungen einen Erneuerung- und Entwicklungsbedarf feststellen, also ein Gebiet identifizieren, das z. B. von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und | oder sozialen Missständen gekennzeichnet ist. Gibt es bereits konkrete Projekte, die unter Beteiligung der Städtebauförderung umgesetzt wurden? Ja, mit der Sanierung der Blumlage, als einem der ersten Sanierungsgebiete aus den 1970er Jahren und jüngst auch in der Neustadt. Letztere war ein Gebiet in der Programmkomponente Soziale Stadt. Hier hat die Stadt durch hohen Einsatz von Städtebauförderungs- gekoppelt mit Eigenmitteln das Wohnumfeld attraktiver gestaltet, also aufgewertet. Gleichzeitig wurden im integrativen Handlungsansatz von sozialen und städtebaulichen Belangen viele Missstände behoben. So haben die Einzelmaßnahmen insgesamt zu einem verbesserten Miteinander im Quartier, zu gemeinsamen Handeln von Nachbarn und einer verbesserten Wahrnehmung des Quartiers beigetragen. Mit Hilfe eines Quartiersmanagements wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in der Hilfe zur Selbsthilfe angeleitet. Aktuell gibt es mit der Allerinsel und der Altstadt zwei Städtebaufördergebiete. Auf der Allerinsel wird unter Einsatz von Städtebauförderungsmitteln der Programmkomponente Stadtumbau West ein neues Stadtquartier entstehen. Erste Einzelmaßnahmen sind sichtbar in der Vorbereitung der Wohnbauflächen des Entwicklungsabschnitts rund um das Hafenbecken. Die Altstadt hingegen ist Gebiet der Programmkomponente Städtebaulicher Denkmalschutz. Hier soll neben der Sicherung und dem Erhalt des kulturhistorischen Erbes in einem ganzheitlichen nachhaltigen Ansatz auch eine behutsame Ergänzung und Attraktivierung von historischer Bausubstanz stattfinden. Wie erfährt eigentlich ein Hauseigentümer ob er Unterstützung durch die Städtebauförderung erhalten kann? Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, unsere Internetseite www. stadtsanierung-celle.de und auch durch direkte Ansprache. Wir gehen direkt auf die Eigentümer zu und versuchen gemeinsam

mit ihnen Lösungen zu erarbeiten. Das kann die große voll umfängliche Sanierung eines Gebäudebestandes sein, ein Vorgehen in Abschnitten je nach Erfordernis und Finanzlage des Einzelnen oder aber auch vielleicht nur die Sanierung eines einzelnen Bauteils. Ich möchte Eigentümerinnen und Eigentümer ermutigen, uns wg. ihrer Bauvorhaben anzusprechen, auch bei kleineren Maßnahmen. Die Objekte verdienen die bestmögliche nachhaltige Lösung. Die fachliche Beratung im ganzheitlichen Ansatz zwischen Städtebauförderung, Wirtschaftsförderung, Denkmalpflege, Bauaufsicht, Brandschutz und anderen ist kostenlos und verpflichtet zu nichts. Lohnt sich das überhaupt? Können Sie uns Beispiele für förderfähige Maßnahmen nennen? Eigentümer, die ihr Einzeldenkmal vollumfänglich modernisieren und Instand setzen, können mit bis zu 150.000 Euro gefördert werden, bei Teilmaßnahmen mit bis zu 50.000 Euro. Zusätzlich können Eigentümer von einer erhöhten steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit Gebrauch machen. Voraussetzung ist aber immer, dass vor der Umsetzung ein Modernisierungs- und Instandsetzungsvertrag über die durchzuführenden Maßnahmen mit der Stadt geschlossen wurde. Unabhängig davon, ob Fördermittel eingesetzt werden oder nicht, es lohnt sich! Es ist eine Chance, sich aktiv und nachhaltig mit dem Gebäude auseinanderzusetzen. Eigentümer können dadurch gerade auch finanziell größere Baumaßnahmen viel besser planen. Als Anreiz, sich mit dem Gebäude zu befassen und einer vorausschauenden Planung der notwendigen Maßnahmen am Gebäude, fördert die Stadt im Einzelfall auf Antrag auch die sogenannte Modernisierungsvoruntersuchung mit 70 % der Kosten. Werden im Anschluss Maßnahmen umgesetzt, wird diese Förderung auf den Zuschuss angerechnet. Was erhoffen Sie sich ganz persönlich für Celle durch die Aktivitäten der Städtebauförderung? Ich lebe gern in dieser Stadt und hoffe, dass es gemeinsam gelingt, das so wichtige baukulturelle Erbe zu erhalten, mit den Ansprüchen an modernes Leben und Arbeiten zu verknüpfen, die Stadt gerade auch mit ihrer historischen Altstadt für junge Leute und Familien attraktiv zu gestalten. Dafür ist es wichtig, dass alle Akteure eine gemeinsame Entwicklung als Chance sehen und sich in den Auswirkungen ihres individuellen Handelns auch als imageprägend für die gesamte Stadt begreifen. Ich wünsche mir, dass viele Eigentümer diese Chance für ihre Objekte erkennen und nutzen werden. Sprechen Sie uns gerne an! 

Kontakt:

Stadt Celle – Strategische Stadtentwicklung, Projekte und Liegenschaften Am Französischen Garten 1, 29221 Celle Kerstin Bromberg, Telefon 05141 126030 [email protected], www.stadtsanierung-celle.de

Celler Badeland 77er Straße 2 • 29221 Celle Telefon: 0 51 41 / 9 51 93-50 www.celler-badeland.de

Celle. Dein Zuhause.

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Hafenterrassen Allerinsel Celle Hafen Die neu erstellte Hafenanlage wird das Zentrum des neuen Stadtquartiers Allerinsel am Rande der Celler Innenstadt. Als Start- und Zielpunkt für Ausflüge, Boots- und Kanutouren wird der Hafen Anziehungspunkt mit regionaler Bedeutung. Mit einem Brückenschlag vom „Allerbogen” in Richtung Speicherstraße wird eine neue fuß- und radläufige Verbindung auf die Allerinsel erschlossen. Vom Hafen ausgehend, führt eine doppelreihige Allee in den Norden der Allerinsel und verbindet das Zentrum mit dem Grüngürtel der Insel. Die Grünzone um einen Großteil der Marina stärkt die Promenade und lädt zum Flanieren am Wasser ein. Ein Aussichtsplatz auf dem Allerspitz bietet Raum zum Beobachten und Picknicken am Rande der Hafenanlage. Ein Bistro am südöstlichen Rand des Projektes Hafenterrassen dient als Treffpunkt für Anwohner und Besucher.


Projekt Hafenterrassen – Hafenhäuser Der nördliche Teil der Allerinsel wird mit zwei Gebäudetypen bebaut, die zusammen das Projekt HAFENTERRASSEN bilden. Auf der zur Hafen gerichteten Seite entstehen fünf solitäre Gebäude, die HAFENHÄUSER. Sie haben eine ausgeprägte Orientierung zum Hafenbecken. Der Hafen soll damit in seiner Bedeutung als städtebaulicher Höhepunkt der Allerinsel gestärkt werden. Jedes der HAFENHÄUSER ist entlang der Nord-Süd-Achse ausgerichtet. Seitliche Fassaden aus glanzlackiertem Holz erinnern mit ihrer leichten Krümmung an Schiffsdecks. Die Körper aus vier Obergeschossen werden durch die Erdgeschosse aufgeständert und bilden eine Auskragung aus. Mit Ausnahme eines Bistros im Erdgeschoss des süd-östlichen HAFENHAUSES und der Dachgeschosse, verteilen sich auf die fünf Etagen der Bauten je zwei Wohnungen von exklusivem Charakter. Durch einen Versatz und eine Drehung im Gebäudekörper wird auch den nördlichen Wohnungen ein Ausblick auf die Hafenanlagen ermöglicht. Schiebbare Elemente der nördlichen und südlichen Glasfassaden erweitern die Wohnräume um Balkone. Großzügige Aussparungen in den Ostund West- Fassaden fungieren als kleine Loggien und eröffnen weitere Ausblicke.

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Celle. Dein Zuhause.

Eine Gartenlandschaft mit Bauminseln und Gräserpflanzungen begleitet die Wege durch das Quartier. Die Bewohner im Erdgeschoss der Solitäre haben Zugang zu privaten Freiflächen inmitten der Gräserhügel, die einen Ausblick auf das Hafenbecken zulassen. Das Gebäude im Süd-Osten des Quartiers steht als einziges auf Bodenniveau des Hafens. Das Bistro bietet für die Flanierenden direkt an der Hafenpromenade Sitz- und Verpflegungsmöglichkeiten. Die frei stehenden HAFENHÄUSER erschaffen durch ihr Erscheinungsbild und ihre Lage an der Hafenkante ein ganz eigenes Ambiente. Die einmalige Gestaltung fügt sich ins Bild der Allerinsel ein und verleiht ihr zugleich einen hohen Wiedererkennungswert.

Projekt Hafenterrassen – Stadthäuser Direkt an der Hafenstraße ist eine dreiteilige Gebäudereihe geplant, die STADTHÄUSER. Sie geben dem Hafengebiet einen städtebaulichen Abschluss zur Stadt und schirmen zugleich das Areal von der Straße ab. Insgesamt verteilen sich auf vier Geschosse 62 Wohnungen von unterschiedlicher Größe. Damit entsprechen sie ganz unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Bewohner, wie insbesondere barrierefreiem Wohnen. Die Wohnräume STADTHÄUSER sind an der Südseite zum Hafen angelegt. An der Nordseite der Gebäudereihe gruppieren sich die Nebenräume. Eine große Tiefgarage mit Einfahrt im westlichen STADTHAUS erstreckt sich unter dem Garten zwischen HAFEN- und STADTHÄUSERN. Damit man trotz der vorgelagerten Bebauung durch die fünf Solitärhäuser den Hafen erleben kann, erhalten die Wohnungen der STADTHÄUSER entsprechend platzierte Balkone. Die entscheidenden Sichtachsen auf die umgebende Landschaft bleiben erhalten. Heller Klinker definiert das Äußere der Häuser. Die Balkone werden über die Geschosse mit einheimischem Holz umrahmt. Der halböffentliche Gartenbereich zwischen den HAFEN- und STADTHÄUSERN wird durch hochstämmige Baum- und Gräserpflanzungen gegliedert. Das erhöhte Plateau und die Materialität der HAFENTERRASSEN und dessen Begrünung bringen deren STADTHÄUSER mit den zur Hafenkante liegenden HAFENHÄUSERN erkennbar als ein Ensemble zusammen. Eine Projektentwicklung der PRIMUS developments GmbH, Hamburg. 

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Zurück zu den Wurzeln

 Heike Rössing bewohnt ein schönes altes Fachwerkhaus in der Zöllnerstraße, ein wenig Renovierungsbedarf ist noch vorhanden, aber ein funktionierendes Büro gibt es schon. Sie arbeitet als Fotografin und ist gerade erst wieder nach Celle gezogen. Wir haben uns mit ihr getroffen, um nachzufragen, wieso jemand aus einer pulsierenden Großstadt wieder nach Celle kommt und wie sich das Leben und Arbeiten durch solch einen Umzug verändern – oder eben nicht.

Frau Rössing, Sie sind Fotografin – war das Ihre erste Wahl? Heike Rössing: Ich bekam mit 16 Jahren eine alte Kamera, eine Canon FTB, geschenkt und habe ab diesem Moment die Welt neu sehen gelernt. Am Anfang hatte ich viele freie Projekte, nach und nach habe ich dann aber immer mehr Portraits von Freunden und Bekannten gemacht.

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Was zum Beispiel und wo? Es dauert ja, bis man daraus einen Beruf macht... Heike Rössing: Als Jugendliche habe ich mich viel ausprobiert. Jedes Motiv musste wohl überlegt werden, da in der analogen Fotografie jeder Film ja nur 36 Bilder zuließ. Ganz anders heute in der digitalen Fotografie, wo unzählige Fotos von einem Motiv geschossen werden können und viel Zeit in das Aussortieren fließt. Richtig angefangen, mehr Fotos zu machen, habe ich aber erst nach dem Abitur: In dieser Zeit habe ich die Möglichkeit bekommen, drei Monate bei Freunden in London zu leben und mich dort neben einem Intensiv-Sprachkurs auch fotografisch auszuprobieren. Unter anderem konnte ich erste freie Reportagen für die London Fire Brigade umsetzen, ein erster offizieller Auftrag folgte. Anfang 2002 bekam ich dann die Chance, in Hamburg ein Praktikum in der Fotoredaktion eines Frauenmagazins des Axel-Springer-Verlages zu machen. Außerdem habe ich weiter privat fotografiert und mich schließlich an

der Kunstschule Wandsbek um eine Ausbildung beworben: Dreieinhalb Jahre später war ich Grafik- und Kommunikationsdesignerin, das hat mir den Einstieg in die professionelle Fotografie sehr erleichtert. Nach meinem Abschluss 2006 habe ich mich selbständig gemacht und begonnen, als Fotografin und Grafikdesignerin zu arbeiten.

Das klingt mutig, Sie waren ja damals noch sehr jung und wahrscheinlich unerfahren. Heike Rössing: Ich war 24, hatte in einer 3er Mädels-WG gelebt und zunächst eine finanzierbare Grundausstattung erworben. Bessere Technik kam dann nach und nach mit den Aufträgen dazu. Insofern war ich zwar mutig, aber auch neugierig und hatte die Möglichkeit, es auszuprobieren. An der Kunstschule Wandsbek hatte ich schon für einen der Dozenten als Assistentin gearbeitet, der mich auch weiterhin beschäftigte und praktisch unterstützte. Er stellte mir seine Ausrüstung zur Verfügung und vermittelte mir erste Aufträge unter dem Motto: „Ich trau dir das zu, mach das mal.“

Jetzt, elf Jahre später, haben Sie wahrscheinlich Fuß gefasst in Hamburg als Fotografin. Aber dieses Jahr sind Sie zurück gekommen nach Celle. Wieso? Und: Fällt es Ihnen schwer, sich hier eine neue Existenz aufzubauen? Heike Rössing: Zum einen treiben mich familiäre Gründe zurück; und praktischerweise kann ich hier im Haus meiner Großtante in der Innenstadt wohnen. Zudem weiß ich nach 16 Jahren Großstadt die Ruhe und Beständigkeit einer Kleinstadt sehr zu schätzen. Zum dritten bin ich in Celle noch immer sehr im Zentrum Norddeutschlands – eine perfekte Ausgangsposition für die Ausweitung meines Kundenstammes zusätzlich zu bestehenden Kontakten in Hamburg. Last but not least habe ich zudem ein einzigartiges Netzwerk an Kollegen, das ich sozusagen überall mit hinnehmen kann – von daher war der Schritt nicht so schwer. Um eine neue Existenz geht es gar nicht.

Das mit dem Netzwerk an Kollegen müssen Sie erläutern. Heike Rössing: Als Selbständige hat man das ja eben nicht – ein Kollegium, das einen korrigiert und ermutigt, das Austausch möglich macht. Das hat mir nach einigen Jahren als Fotografin sehr gefehlt. Ich bin ein Menschen-Mensch: Ich fotografiere gern Menschen, ich arbeite gern mit Menschen, ich setze mich gern mit Menschen auseinander. Also habe ich mit meinem Partner zusammen überlegt, wie wir selbständig sein und trotzdem Kollegen auf Augenhöhe haben können.

Vor vier Jahren haben wir ein virtuelles Coworking-Netzwerk gegründet, das sich „Deckeins“ nennt – bislang rein ehrenamtlich von den Gründern und einigen Mitgliedern getragen, gerade stellen wir das Projekt unter anderem durch die Gründung der Deckeins UG Agentur auf professionelle Füße. Bei „Deckeins“ engagieren sich Freischaffende aus dem Kreativbereich und ermöglichen das, was Freiberuflern oft fehlt - Austausch mit Kollegen, andocken. Bei uns treffen sich kreative Freidenker, Designer, Entwickler, Künstler und Entrepreneure, aber auch Rechtsanwälte in der Medienbranche, Freie Journalisten, IT-Experten, Fotografen etc. Wir haben einen definierten Wertekanon, wir wollen mit- und voneinander lernen, wir wollen flexibel und mobil bleiben, aber wir wollen auch das Vertraute eines Kollegiums. Und da man heutzutage überall online sein kann, ist das unser Kollegium zum Mitnehmen. Das klingt spannend und fast zu schön, um wahr zu sein, ist aber sicher auch kein Spaziergang: Kollegien haben doch immer auch ihre Reibungsflächen, egal ob virtuell oder real. Heike Rössing: Klar, aber es überwiegen die Vorteile: Arbeitsaufteilung, Rückmeldung und gemeinsame Lösungssuche sind in einem Kollegium möglich, davon können Selbständige normalerweise nur träumen. Und trotz der immer präsenter und übergriffiger werdenden virtuellen Welt will und braucht man doch den realen Austausch, die persönliche Begegnung. Uns bei „Deckeins“ sind verlässliche Strukturen wichtig, ein vertrautes Miteinander und konstruktive Kritik gerade für Menschen, die ansonsten allein vor sich hin arbeiten. Wir treffen uns sogar regelmäßig real, nicht nur online.

Zurück zu Celle: Ihre Arbeitssituation hat es in gewisser Weise leicht gemacht, nach Celle zurück zu kehren. Abgesehen davon: Was schätzen Sie an der Kleinstadt? Heike Rössing: Mein Partner hat im Grunde mehr als ich gesehen, wie schön Celle ist – nicht nur rein optisch, sondern auch von den Bedingungen her, die man hier vorfindet. Er hat mir die Augen neu geöffnet für diese Stadt. Es herrscht eine Grundruhe, nicht so viel Hektik wie in der Großstadt. Zudem kann ich hier wieder anknüpfen: Ich habe Freunde hier und Familie, ich kann noch immer bei dem Gemüse- und Obsthändler einkaufen gehen, den ich von früher kenne. Die Wege sind kurz, und man ist schnell im Grünen. Ich bin im Grunde ein Landkind, ich liebe das Leben in Naturnähe und sehe mein Elternhaus auf dem Lande für mich als Zukunftsvision für meinen privaten Lebensmittelpunkt. Ich rechne auch damit und hoffe, dass man in Celle wirken kann – kreativ und sozial. Es ist – verglichen mit einer Großstadt – mehr Entwicklungspotential für Neues da, weniger4

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Anonymität. Die Beständigkeit hat nichts Bremsendes, eher etwas Vertrautes. Ich würde gern beitragen, die Wirtschaft im Kreativ-Bereich zu fördern, gerade im ländlichen und kleinstädtischen Bereich. Für meine Arbeit liegt Celle zentral in Norddeutschland, von hier aus ist alles gut zu erreichen. Die Wege innerhalb einer Großstadt sind manchmal länger, als man so denkt ...

Noch eine Frage: Wie arbeiten Sie? Haben Sie ein Studio? Wo liegen Ihre Schwerpunkte? Heike Rössing: Mit meinem mobilen Lichtset kann ich überall arbeiten und die Räumlichkeiten, wenn nötig, professionell ausleuchten. Mir liegt die natürliche Fotografie am Herzen: So sind es bei den Unternehmen, die mich beauftragen, die eigenen Mitarbeiter, die später auf den Bildern zu sehen sind, keine engagierten Models. Ich hatte in den vergangenen Jahren das große Glück, Einblick in unterschiedlichste Berufsgruppen und Unternehmen zu bekommen, habe von Berufen erfahren, von denen ich zuvor noch nie gehört hatte. Auch die ein oder andere Herausforderung erwartet einen in diesem Beruf: Ein Highlight war zum Beispiel der Auftrag,

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aus 108 Metern Höhe von einer Windkraftanlage zu fotografieren. Höhenangst sollte man da eher nicht haben. Falls ich doch einmal ein Studio vor Ort benötigen sollte, gibt es in den meisten Städten Mietstudios, die ich stunden- oder tageweise mieten kann. Meine Schwerpunkte? Wie schon gesagt, ich fotografiere auf jeden Fall gern Menschen, mache Porträts und – wenn die Zeit es zulässt – eigene Foto-/Filmprojekte. Unter anderem sind Langzeitreportagen in Zusammenarbeit mit der Gabriele Fink Stiftung, der Initiative TheaterUndSCHule (TUSCH) und dem Hamburg Ballett unter John Neumeier entstanden. Durch meine freien Reportagen habe ich mich sehr weiterentwickeln können, kann nun besser einschätzen, welche Schwerpunkte ich in Zukunft setzen möchte und für welche Geschichten mein Herz schlägt. Und wer weiß, wie sich mein neuer privater Lebensmittelpunkt auch auf mein Arbeiten auswirkt? Ich bin offen und motiviert.

Das ist doch ein schönes Schlusswort. Wir wünschen Ihnen hier in Celle nicht nur ein echtes Zuhause nach Ihren Vorstellungen, sondern auch eine immerwährende Inspirationsquelle für Ihre Arbeit. Vielen Dank für das Gespräch. 

Wohnen im Baudenkmal – gestern und heute Die Stadt Celle, einst Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, hält auch heute noch viele bauliche Zeugnisse und Spuren vergangener Zeiten für die aufmerksamen Betrachter bereit. Neben den herausragenden Bauwerken, wie dem Celler Schloss, der Stadtkirche St. Marien oder dem Alten Rathaus, sind es vor allem die einfacheren historischen Gebäude die viel mehr über vergangene Zeiten verraten, als man auf den ersten Blick annehmen möchte. So lässt sich beispielsweise anhand der überlieferten Baustrukturen nachvollziehen wie frühere Generationen in der Stadt Celle gelebt, gearbeitet und gewohnt haben.



Anders als heute waren die Gebäude viel stärker auf die Kombination von Arbeiten und Wohnen ausgerichtet. Ein klassisches Handwerker- oder Bürgerhaus, wie es heute noch vielfach in Celle zu finden ist, bot im Erdgeschoss ausreichend Platz für Werkstätten, Lagerräume und Verkaufsflächen. Auch die Innenhöfe und Hinterhäuser, meist über eine Tordurchfahrt zu erreichen, wurden für diese Nutzungen mit eingespannt. In den Obergeschossen wohnte der Handwerker mit seiner Familie und den Angestellten. Je nach Art des Handwerks dienten in vielen Gebäuden die Dachböden ebenfalls als Lagerräume, wovon heute noch Ladeluken und Seilwinden an den Giebelfassaden der Gebäude zeugen.

Hofbeamtenhäuser im Umfeld der Triftanlagen (Quelle Stadtarchiv)

Neben dem einfachen Bürgerhaus finden sich in Celle die so genannte „Hofbeamtenhäuser“. Beispiele dieses Bautyps zeigen sich vor allem im Stadtteil Neuenhäusen, im Umfeld der Triftanlagen und entlang der Hannoverschen Straße. Die aus dem Barock stammenden Gebäude dienten den Hofbeamten als Wohnsitz. Die Innenräume waren oftmals sehr großzügig zugeschnitten und herrschaftlich eingerichtet. So waren beispielsweise die Wände mit Holzverkleidungen und bedruckten Tapeten oder farbigen Anstrichen verziert, die Fenster und Türen mit Holzumrahmungen gestaltet und die Fußböden mit Holzparkett oder Fliesen belegt. Zum Teil sehr aufwendig gestaltete Kachelöfen sorgten in den Wohnräumen für angenehme Temperaturen. Über das gesamte Stadtgebiet von Celle verteilt zeigen sich weitere typische Wohnformen der letzten Jahrhunderte. Neben einigen historischen Hofanlagen, wie sie in den alten Dorfkernen beispielsweise in den Stadtteilen Altencelle, Klein Hehlen oder Boye anzutreffen sind, über typische Villen und Mietshausbauten aus der Zeit des Jugendstils, bis hin zu den Siedlungsbauten des Architekten Otto Haesler im Stil des Neuen Bauens.4

Innenraum mit historischer Ausstattung (Quelle Stadt Celle)

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technik mit natürlichen Materialien erbaut und können eine besonders lange Lebensdauer vorweisen. Mit einer behutsamen und kontinuierlichen Pflege insbesondere der äußeren Hülle der Baudenkmale können sie noch lange fortbestehen. Unterstützung erhalten die Denkmaleigentümer dabei vom Staat, in dem ihnen die Möglichkeit geboten wird Baumaßnahmen die der Erhaltung und sinnvollen Nutzung der Baudenkmale dienen steuerlich geltend zu machen.

Siedlung Italienischer Garten (Quelle Stadt Celle)

Bei nicht wenigen dieser Gebäude handelt es sich um Baudenkmale, die aufgrund ihrer geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen Bedeutung Teil der Kulturgeschichte sind. In der Stadt Celle gibt es insgesamt 1438 Bauwerke die unter Denkmalschutz stehen. Die Bauwerke stammen aus den unterschiedlichsten Jahrhunderten und sind Ausdruck der Kultur ihrer Erbauer und ihrer Erbauungszeit. Als materielle Zeugnisse vergangener Zeiten liefern sie wichtige Hinweise und Spuren der Geschichte. Um auch in Zukunft aus diesem reichen Schatz von historischen Zeugnissen der Kulturgeschichte schöpfen zu können, ist es wichtig die Baudenkmale möglichst ungeschmälert für nachfolgende Generationen zu bewahren. Dabei sollen die Bauwerke selbstverständlich nicht unter eine Glasglocke gestellt werden. Vielmehr müssen die Bauwerke wieder mit Leben gefüllt werden. Denn nur durch eine kontinuierliche Nutzung lässt sich der Erhalt der Baudenkmale auf Dauer sicherstellen. Aber wie wohnt es sich denn nun in einem Baudenkmal? Natürlich möchte niemand wie in einem Museum wohnen, in dem die Zeit stehen geblieben scheint und sämtliche Veränderungen untersagt sind. Ein zeitgemäßes Wohnen ist selbstverständlich auch in einem Baudenkmal möglich. So versteht es sich von selbst, dass veraltete Elektro- und Sanitärinstallationen erneuert werden können. Die Besonderheiten eines Baudenkmals lassen sich vor allem in den Details finden. So besitzen die meisten Baudenkmale noch historische Ausstattungsstücke, wie Holzfußböden, Treppen, Tür- und Fensterrahmungen oder Wandverkleidungen. Oftmals verstecken sich diese Bauteile unter späteren Einbauten und kommen erst bei Sanierungsmaßnahmen wieder zum Vorschein. Genau diese historischen Baudetails sind es, die in Kombination mit den historischen Raumhöhen und Raumaufteilungen den besonderen Reiz und Charme des Gebäudes ausmachen. Zudem sind viele Baudenkmale in traditioneller Handwerks-

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Um sich selbst ein Bild insbesondere vom Inneren eines Baudenkmals zu verschaffen, bietet sich der „Tag des offenen Denkmals“ an. Dieser findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Dabei öffnen Eigentümer ihre Gebäude und gewähren Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche. Spielen Sie mit dem Gedanken ein Baudenkmal zu erwerben oder haben Sie Fragen zum Thema Denkmalschutz und Denkmalpflege, dann nehmen Sie Kontakt mit den Denkmalpflegern der Stadt Celle auf. Die beiden städtischen Denkmalpfleger beraten Sie gerne bei geplanten Sanierungs- und Umbauvorhaben an und in einem Baudenkmal. 

Kontakt:

Stadt Celle – Fachdienst Bauen und Denkmalpflege Am Französischen Garten 1, 29221 Celle Miriam Becker Telefon 05141 126342 [email protected]

Gisbert Knipscheer Telefon 05141 126341 [email protected]

Dachgeschoss mit Ladeluken und Seilwinde (Quelle Stadt Celle)

Aus Liebe zum Fachwerk Das Celler Stadtbild wird maßgeblich vom Charme historischer Fachwerkhäuser geprägt. Diese charakteristische Häuser- und Wohnlandschaft ist über viele Jahrhunderte gewachsen und auch deshalb besonders erhaltenswert. Nicht nur die äußere Schönheit in Farbe oder vorher naturbelassen, sondern auch das Wohlbehagen im Inneren machen das Leben in und mit einem Fachwerkhaus einzigartig. Keine andere Bauform liefert dieses Flair – geprägt durch teilweise freiliegende Holzkonstruktionen oder so wohngesunde Materialien wie Lehm. Selbst und gerade die teilweise schiefen Balken und Wände machen jedes Haus zu einem lebendigen Wohnparadies. Alles Schöne und gerade Älteres bedarf aber auch viel Pflege und Instandhaltung. Bei allem, was über die übliche Pflege hinaus geht, stehen wir Ihnen mit unserem handwerklichen Knowhow kompetent zur Verfügung. 

vorher Durch unsere nunmehr fast 20-jährige Erfahrung bei Fachwerksanierungen und im Fachwerkneubau haben wir auf alle Fragen eine Antwort und können bei kleineren Reparatur- oder auch größeren Sanierungsmaßnahmen mit den richtigen und wirtschaftlichsten Lösungen zur Erhaltung beitragen. Wir stehen Ihnen auf Wunsch sowohl bei der Planung, der Koordination der beteiligten Gewerke als auch der handwerklichen Ausführung kompetent zur Seite. Im Zeitalter wachsender Energiekosten und steigender Achtsamkeit zur Erhaltung unserer Ressourcen, werden auch Fachwerkhäuser energetisch aufgewertet. Hier gilt es, die idealen, auf ein Fachwerkgebäude zugeschnittenen

Lösungen zu finden. Unter vielen Varianten gibt es auch ökologische Möglichkeiten, die dennoch bezahlbar bleiben. Weil auch unser Herz für diese markante Bauform schlägt, die Celle prägt und ausmacht, ist Ihr Haus bei uns in guten Händen. Rufen Sie uns an! 

HEESCH Holzbau

Gerdehäuser Weg 7 I 29320 Hermannsburg / Weesen I Telefon 05052 975998 Fax 05052 975100 I Mobil 0171 2380903 I [email protected] I www. holzbau-heesch.de

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Wohnpark Blumlage Ein Zuhause zum Wohlfühlen Der Wohnpark Blumlage, Sankt-Annen-Straße 1, der Muus Pflege-, Betreuungs- und Servicegesellschaft mbH

 „Finden Sie nicht auch, dass es endlich Zeit wird, dass Sie einmal die Hauptrolle spielen? Sie möchten endlich befreit sein von den lästigen Aufgaben des Alltags? Sie sind gern unter Menschen, können aber auch ganz gut mal alleine sein? Möchten Sie Ihr Leben nicht einfach noch mal richtig genießen? Sie möchten nicht alleine wohnen, haben aber auch

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keine Lust auf althergebrachte Seniorenheime?“ Wer sich diese Fragen auch schon oft gestellt hat, wird im Wohnpark Blumlage das passende Wohnkonzept finden. In den seniorengerechten und ganz privaten Apartments lebt es sich entspannt und vertraut mit den eigenen Möbeln.

Aber gleichzeitig kann man die Annehmlichkeiten des Hauses nutzen: „Sie werden jeden Tag mit allen leckeren und gesunden Mahlzeiten verwöhnt. Ihr Apartment wird von einer Putzfee gesäubert. Ihre persönliche Wäsche wird auf Wunsch regelmäßig gereinigt. Sie wohnen in einer vertrauten Sicherheit mitten im Leben der städtischen Nachbarschaft. Sie finden hier nette Mieter für vielfältige Gruppenerlebnisse. Oder Sie genießen in Ihren eigenen vier Wänden Ihren ganz persönlichen Raum für Eigeninitiative und Privatheit. Ihr neues Leben wird sehr viel entspannter und glücklicher“, damit wirbt der Wohnpark und ein Rundgang durch das Haus zeigt, dass hiermit nicht zu viel versprochen wird. Das Haus versprüht eine wohnlich-gemütliche Atmosphäre, in dem man sich sofort wohl fühlt. Ein eigenes Apartment mit eigenen Möbeln, Sicherheit durch einen 24-Stunden-Ambulanten Dienst, Gemeinschaftserlebnisse und Privatheit, barrierefreies Wohnen, mehr Lebensfreude und Zeit, das Leben zu genießen, 100 Prozent Garantie für weniger Sorgen im Alltag, transparente Kosten zu fairen Preisen sowie ein öffentliches Café im Haus, das sind nur einige der Stichpunkte, die den Wohnpark Blumlage. Ergänzt wird das Angebot des Hauses durch eine „Tagespflege ohne Heimcharakter“. Diese kann eine willkommene Abwechslung zum eigenständigen Alltagsleben sein. Der Wohnpark Blumlage ist eine Alternative zum klassischen betreuen Wohnen oder einem Pflegeheim. Wir möchten mit diesem Objekt neue Maßstäbe in der Pflege und Betreuung von älteren Menschen setzen und berufen uns hierbei auf ein selbstbestimmtes Leben mit der Hilfe zur Selbsthilfe. Besichtigungstermine können jederzeit vereinbart werden. Weitere Informationen zum Wohnpark Blumlage gibt es unter www.wohnpark-blumlage.de 

St. Annen-Straße 1 • 29221 Celle Info unter Telefon 0 51 41 - 219 69 43

[email protected] • www.wohnpark-blumlage.de Celle. Dein Zuhause.

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Verpflanzt, verwurzelt und neue Samen setzen Susanne Schreiber-Beckmann sieht zufrieden aus. Sie ist es auch, denn sie hat einen Beruf für sich gefunden, der ihr entspricht, in dem sie ihre Begabungen einsetzen kann, für den sie jeden Morgen motiviert ist. Sie ist Interior Designerin, sie erstellt Wohnkonzepte für Privatmenschen und Firmenkunden. Und sie macht das ganz bewusst in Celle.



Frau Schreiber-Beckmann, man kann nicht sagen, dass Sie Celler Urgestein sind – dafür sind Sie zu jung und wurden auch nicht hier geboren. Aber Sie sind schon lange in Celle, wohnen und arbeiten hier. Wie ist es dazu gekommen? Schreiber-Beckmann: Angefangen hat es gar nicht so positiv: Ich bin mit zwölf Jahren durch den Umzug meiner Eltern hierher verpflanzt worden. Celle hat mich zu Beginn wenig herzlich empfangen, denn: Ich war die erste Jahrgangsabsolventin einer Orientierungsstufe. Lehrer hatten damals einige Vorbehalte, die weniger mit mir als mit meinem „Stand“ zu tun hatten. Zu Beginn der Pubertät sind solche Erlebnisse natürlich sehr einschneidend. Als junge Erwachsene empfand ich die Stadt und seine Umgebung als sehr statisch und konservativ, und als sich die Gelegenheit bot, bin ich weggezogen. Dass es in anderen Gegenden auch nicht viel anders ist, habe ich erst durch den Abstand erkannt. Nach einem beruflichen und privaten Umbruch war für mich klar, dass ich mit meinen – damals noch kleinen Kindern – zurück nach Celle kommen wollte. Mir war ein städtisches Umfeld wichtig, außerdem wollte ich meinen Kindern Eigen-

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ständigkeit ermöglichen. Dafür fand und finde ich eine kleine Stadt ideal. Und so hat es sich auch bewährt.

War Celle dann plötzlich zu Hause für Sie? Es hatte sich doch an den äußeren Gegebenheiten wenig geändert. Schreiber-Beckmann: Stimmt, aber ich konnte diese zu dem Zeitpunkt besser nutzen und für mich passend gestalten. Inzwischen bin ich mit Celle sehr verwurzelt. Und Dank der Digitalisierung kann ich hervorragend meiner Arbeit nachgehen und Familie leben.

Wie meinen Sie das? Schreiber-Beckmann: Für mich als Kreativschaffende ist die Kombination aus digitaler Welt und Leben in einer kleinen Stadt ideal. Die Online-Welt ermöglicht mir einen riesigen Aktionsradius, denn sonst müsste ich mein idyllisches Leben in Celle zugunsten meiner Tätigkeit als selbständige Interior Designerin in eine größere Metropole verlegen.

Heißt das, Sie leben zwar hier, aber letztlich ist Celle für Sie nur eine Basisstation? Schreiber-Beckmann: Den Anschein könnte es haben; aber dem ist nicht so. Fakt ist: Für die Offline-Stadtwelt ist es nicht leicht, Schritt zu halten mit der Entwicklung, die online statt-

findet. Mein Anliegen ist es, stärkere Vernetzungen zu schaffen – stationäre und digitale Strukturen miteinander zu verbinden. Weder nur vor Ort noch nur digital – in einer guten Kombination liegt für mich der Königsweg, um dem damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel passende Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Bezüglich städtebaulicher Veränderungen ist „schneller Wandel“ natürlich ein relativer Begriff. Hier braucht es Durchhaltevermögen aller Beteiligten. Wichtig ist für mich am Ende, dass gehandelt wird, damit sich etwas ändert.

Es geht Ihnen also auch darum, persönlich einzugreifen in Stadtentwicklung im Hinblick auf den einzelnen Menschen. Schreiber-Beckmann: Ja, genau. Beruflich beschäftige ich mich heute damit, wie unser Umfeld uns prägt, wie es uns motiviert und befähigt, unsere Stärken auszuleben. Das gilt für kleine Strukturen wie Wohnräume ebenso wie für die Plätze, an denen ich arbeite bis hin zu der Stadt, in der ich lebe. Und da kann ich in einer kleinen Stadt natürlich viel mehr mitgestalten als in einer großen.

Sie sagen heute – was haben Sie früher gemacht? Schreiber-Beckmann: Viele Jahre habe ich in einem Beruf gearbeitet, den ich zwar gelernt hatte und gut ausüben konnte, der mich als Persönlichkeit jedoch nicht befriedigt hat. Ich war als Arzthelferin tätig und kann erst im Nachhinein sehen und schätzen, wie mich das auch für meine jetzige Tätigkeit ausgestattet hat.

habe dabei Erfahrungen in den Bereichen Dermatologie, Allergologie und onkologische Naturheilverfahren gesammelt. Heute treffe ich durch meinen jetzigen Beruf immer wieder Menschen, denen es auch körperlich nicht gut geht. Manchmal ist das darauf zurück zu führen, dass die Umgebung nicht stimmt, in der diese Menschen leben oder arbeiten.

Was genau machen Sie denn? Schreiber-Beckmann: Ich berate Menschen, die ihre Wohnoder Arbeitsräume neu einrichten, umgestalten wollen. Das habe ich schon immer gern getan; aber erst durch mein Fernstudium zur Innenarchitektin und Raumgestalterin ist aus dieser Leidenschaft mein Beruf geworden. Ich habe mich 2007 selbständig gemacht.

Aus dem normalen Angestellten-Verhältnis in die Selbständigkeit zu gehen, erfordert Mut. Was hat Sie motiviert? Schreiber-Beckmann: Meine Unzufriedenheit in meinem Beruf war sicherlich ein Grund; aber mindestens ebenso entscheidend war die Tatsache, dass ich mich unerwartet als Alleinerziehende mit zwei kleinen Kindern – in einer Kleinstadt! – wiederfand und einen Beruf haben wollte, den ich gut mit meinem Anspruch an gelebte Familie in Einklang bringen konnte. Selbständigkeit erschien mir hier als eine gute Möglichkeit; der Mut kam, weil ich nach meinem Studium wusste, dass ich in dieser Richtung absolut richtig aufgehoben war.

Wer sind Ihre Kunden? Das müssen Sie jetzt aber ein bisschen erklären. Schreiber-Beckmann: Ich war 15 Jahre lang in Arztpraxen tätig, und hatte dort auch mit chronisch Kranken zu tun und

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Schreiber-Beckmann: Zu mir kommen Menschen, die auf irgendeine Weise spüren, dass sie in ihrem Umfeld Veränderungen wollen – sie wissen nur nicht, wie und was. Zunächst 4

nachher

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Ich berate auch Firmen, die ihr Einrichtungskonzept in Einklang bringen wollen mit ihrem Firmenanliegen. Dabei kann es auch eine Rolle spielen, in welcher Gegend diese Firma angesiedelt ist – konservativer Stadtteil, Neubaugebiet, viele aufstrebende junge Unternehmen in der Nachbarschaft.

Wie genau können wir uns vorstellen, was Sie machen?

vorher nachher

unterhalten wir uns also über ihr Anliegen, über das Ziel der Umgestaltung. Dabei kommt es mir zugute, dass ich gut zuhören kann – auch zwischen den Zeilen. Durch gezielte Fragen finde ich heraus, was stört, was genau sie sich anders wünschen. Vor allem bei hochsensiblen Menschen kann die falsche Umgebung regelrecht krank machen und körperliche Beschwerden auslösen – wenn die Balance zwischen reizarm und inspirierend nicht ausgewogen ist. Das zeigt sich dann in Konzentrationsschwierigkeiten oder der Unfähigkeit im Team zu arbeiten.

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Schreiber-Beckmann: Nach einem ersten Gespräch habe ich oft schon ein Bild im Kopf von dem Menschen, von seinen Vorlieben, seinen unbewussten Vorstellungen. Ich sehe, wie dieser Mensch Einfluss auf seine Umgebung nimmt und sich auf bestimmte Art und Weise mit Dingen umgibt. Andersherum verstehe ich Räume ebenso als Persönlichkeiten, die einen Einfluss auf ihre Bewohner haben. Das ist eine Wechselwirkung, das eine geht nicht ohne das andere. Wenn jemand unzufrieden ist in seinen eigenen vier Wänden, läuft etwas falsch: Die Umgebung entspricht ihm nicht, passt nicht zu ihm, tut ihm nicht gut. Ich versuche, herauszufinden, was dem Menschen gut tut UND dem Raum schmeichelt. Daraus

erstelle ich ein Konzept für eine neue Inneneinrichtung – ich gebe dem Kind buchstäblich einen Namen, eine Überschrift, die das Ziel der Umgestaltung beinhaltet. Als Grundlage dafür erstelle ich ein Angebot, erfrage das Budget, und im besten Fall schließen wir einen Vertrag – wenn gewünscht, stehe ich solange beratend an der Seite des Kunden, bis unser Konzept umgesetzt ist.

Hat das auch etwas mit Geschmack und Stil zu tun? Schreiber-Beckmann: Ja, natürlich. Aber ich möchte aufräumen mit dem Gedanken, das Geschmack eine rein subjektive Geschichte ist. Ich kann jemanden einrichten, der geschmacklich nicht meinen Stil treffen würde, und dennoch würde es mir gefallen – sofern es in sich stimmig ist und zu dem Menschen passt. Jede Inneneinrichtung sollte etwas Authentisches haben, das macht den Erfolg aus. Ich selbst wohne beispielsweise zur Miete und muss mit den Gegebenheiten der Raumarchitektur in meiner Wohnung leben – wie viele andere auch. Und trotzdem kann ich hier Akzente setzen, die diese vier Wände zu meinen vier Wänden machen. Genauso wie ich das Umfeld „Kleinstadt Celle“ weiter für mich und andere passend gestalten möchte.

Wie können wir uns das konkret vorstellen? Schreiber-Beckmann: Ich persönlich bin jemand, der gern aktiv ist und deshalb möchte ich ein Herzensprojekt, das schon seit langer Zeit in meiner Schublade schlummert, hier in Celle umsetzen. Ich freue mich, dass sich nun Akteure mit ähnlichen Ansätze zusammenfinden und das Projekt Gestalt annimmt und umgesetzt werden kann. Dazu haben wir gerade im ersten Schritt den Verein CelleCreativ e.V. gegründet. Wir wollen die Kreativschaffenden sichtbar machen und mit der Wirtschaft vernetzen. Gründer und Berufswiedereinsteiger unterstützen und Celle als Wohn- und Arbeitsort attraktiver zu gestalten. Die Umsetzung der Ziele erfolgt in mehreren Phasen. Phase I ist mit der Vereinsgründung gerade angelaufen. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein; wir werden in Zukunft sicher und hoffentlich noch mehr davon hören. Frau Schreiber-Beckmann, wir danken Ihnen für das Gespräch! 

www.Sparkasse-Celle.de

Nähe ist einfach.

Wenn man einen Finanzpartner hat, der einen bei finanziellen Wünschen auch mal zu Hause persönlich berät. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!

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Städtische Wohnungsbau (WBG)

Wir stehen für modernes und bezahlbares Wohnen Für Sie haben wir alle (Wohn-)Möglichkeiten im Portfolio Im Konzert der Vielfalt und der großen (Wohn-)Bandbreite, die ein urbanes Oberzentrum wie die Stadt Celle zu bieten hat, darf die Städtische Wohnungsbau GmbH nicht fehlen. Unsere Mission ist klar: Wir bieten breiten Bevölkerungsschichten bezahlbaren Wohnraum. Und dabei bieten wir weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Im Folgenden möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, einen kleinen Eindruck über unsere Aktivitäten rund um das Thema Wohnen in Celle vermitteln.



Wir haben Tradition seit 1930 und sind zugleich ein modernes Wohnungsunternehmen, das mit über 2.000 bewirtschafteten Wohnungen, acht Gewerbeeinheiten und über 500 Stellplätzen/Garagen der größte Anbieter am Celler Wohnungsmarkt ist. Die WBG übernimmt soziale Verantwortung und initiiert innovative Wohnformen, die eine breite Palette von individuellen Bedarfen gewissenhaft in den Blick nehmen. Wir entwickeln lokale Netzwerke mit Sportvereinen, Energieversorgern und Sozialdiensten, damit vor allem unsere wichtigste Zielgruppe davon profitiert: unsere Mieterinnen und Mieter. „Wir sind stolz auf das uns entgegengebrachte Vertrauen und sind oft der erste Ansprechpartner im Quartier“, sagt Dr. Matthias Hardinghaus, der Geschäftsführer des 100%igen Tochterunternehmens der Stadt Celle. Darüber hinaus kann die WBG, nunmehr endlich, auch die schicke Penthouse-Wohnung nach neustem und modernstem Wohnstandard bieten. Denn nach über 20 Jahren Pause ist die WBG wieder auf dem Geschäftsfeld Wohnungsneubau aktiv und erfolgreich tätig. Im Oktober 2017 werden die neuen Wohneinheiten des ersten Bauabschnitts an der Windmühlenstraße bezogen. Im zweiten Quartal 2018 wird der zweite Bauabschnitt folgen. In attraktiver Lage, im Stadtteil Neuenhäusen, werden dann insgesamt 21 neue Wohnungen erstellt und alle dortigen Bestandswohnblöcke energetisch moderni-

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siert worden sein. Sieben der 45 Bestandswohnungen werden auch von innen vollmodernisiert und mit dem Neubau architektonisch verbunden. Im Ergebnis sind damit 28 moderne Wohneinheiten über zwei Aufzüge weitgehend rollstuhlgerecht zu erreichen. Eine Besonderheit ist der Einbau einer Gas-Absorptionswärmepumpe, die geothermische Wärme nutzt – für hohe Leistungszahlen, einen deutlich gesenkten Primärenergieeinsatz und niedrigere Miet-Nebenkosten. Gut für den Geldbeutel unserer Mieter und gut für den Klimaschutz. Teilweise überdachte Fahrradstellplätze und eine Fahrradtiefgarage mit E-Tankstelle – auch für Rollatoren und Kinderwagen nutzbar – sind in Planung. In Zusammenarbeit mit einem externen Partner wird der Bau einer E-Tankstelle für PKW geprüft, von der, im Falle einer Realisierung, der gesamte Stadtteil profitieren könnte. „Die Städtische Wohnungsbau investiert rund 8 Millionen Euro in den Standort,“ unterstreicht Dr. Hardinghaus die Bedeutung der Maßnahme, „nach diesem erfolgreichen Modell möchten wir in Zukunft in weitere Quartiere investieren und werden damit einen nennenswerten Beitrag für ein wohn-wertes Celle liefern.“ 

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Celle – historisch & modern Wohnen in Celle – Arbeiten in der Region Hannover

Heutzutage sind Wohn- und Arbeitsort in vielen Fällen nicht mehr identisch: „Fast zwei Drittel aller Beschäftigten pendeln. In Deutschland pendeln so viele Beschäftigte wie noch nie zu ihrer Arbeitsstelle. 2016 arbeiteten 18,4 Millionen Bundesbürger nicht an ihrem Wohnort. Fast jeder vierte Erwerbstätige hat dabei einen täglichen Arbeitsweg von mindestens einer Stunde“, heißt es in der HAZ vom 31. Juli 2017.



Deutlich kürzer ist der Weg von Celle nach Hannover – denn Celle liegt mit der Bahn nur 20 Minuten vom Hauptbahnhof Hannover entfernt. Diese zauberhafte Fachwerkstadt ist ein lebenswerter Ort mit vielen Vorzügen. Kurze Wege in die beschauliche Altstadt, Ortsteile mit eigenen Versorgungszentren und mehrere Möglichkeiten, im Grünen zu wohnen, sind nur einige Aspekte, die das Leben in Celle jetzt schon sehr attraktiv machen. Und es tut sich noch mehr: Hier entstehen in den nächsten Jahren hunderte moderner Wohnungen, neue Baugebiete für Familien werden ausgewiesen. Individuelle Planungen und teilweise

sehr großzügige Wohnungsgrundrisse zu fairen Preisen, das ist Architektur für den Menschen. Am Bremer Weg planen und bauen wir ein besonderes Bauprojekt zur Vermietung ab Juli 2018. Hier verwirklicht sich, wovon mancher träumt – direkt an der Aller zu wohnen, nur zehn Gehminuten von der Innenstadt entfernt.  Kontakt: plan-bau-celle GmbH Kanzleistraße 11 I 29221 Celle Telefon 05141 9178-0 I Fax 05141 9178-78 [email protected] I www.plan-bau-celle.de

Übersichtsgrundriss einer Etage mit drei Wohnungen

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plan-bau-celle feiert 40-jähriges Firmenjubiläum Ende März feierte das IVD-Nord-Mitgliedsunternehmen plan-bau-celle GmbH mit rund 400 Gästen im Celler Schloss sein 40-jähriges Firmenjubiläum. Auf den Tag genau 40 Jahre zuvor, am 29. März 1977, hatte Alfred E. Schultz das Unternehmen gegründet. Die erste Säule war das „planen und bauen“ von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen. Als zweite Unternehmenssäule kam sehr schnell die Abteilung Immobilienvermittlung hinzu. Mit der Errichtung einer Einkaufspassage in Celle und mit der Restaurierung und Sanierung von alten, denkmalgeschützten Häusern war 1982 die dritte Säule für die plan-baucelle GmbH gefunden. Es schlossen sich dutzende Sanierungsmaßnahmen denkmalgeschützter Häuser an, die renoviert, saniert, restauriert und mit neuen Nutzungen versehen wurden. Mittlerweile umfasst das Team 10 Mitarbeiter, alle qualifiziert und bestens



ausgebildet. Der IVD Nord gratuliert herzlich zum 40-jährigen Bestehen und wünscht für die kommenden Jahrzehnte weiterhin erfolg und Schaffenskraft. 

Dieses Objekt ist ein Bauvorhaben der Arbeitsgemeinschaft Lüneburger Heerstraße 45 | 29223 Celle Fon 05141 - 300 77 0 | Fax 05141 - 300 77 77 [email protected] | www.nilssonwitt.de

Bauunternehmen R.-H. Wehner GmbH Hafenstraße 28 • 29223 Celle Telefon 0 51 41-2 32 23 [email protected] www.wehner-bau-celle.de

Lüneburger Heerstraße 45 | 29223 Celle Fon 05141 - 300 77 0 | Fax 05141 - 300 77 77 [email protected] | www.nilssonwitt.de

Bauunternehmen Heinrich Wiebe GmbH & Co. KG Steinförder Straße 5 • 29323 Wietze Telefon 05146 305 www.wiebe-bau.de

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Energie und Kommunikation für unsere Region Den meisten Menschen in der Region ist die SVO als Energieversorger bekannt. Seit über 100 Jahren liefert das Unternehmen zuverlässig und sicher Strom und Erdgas. Doch die Bedürfnisse von Bürgern und Unternehmen verändern sich. Daher erweitert die SVO als Ihr Rundum-Versorger das Angebot um die Dienstleistungen Internet und Wärme.



SVO Internet bringt die Glasfaser in Ihr Haus. Die Versorgung mit ultraschnellem Internet ist in der Informationsgesellschaft fast so wichtig wie das tägliche Brot. Die SVO nimmt sich dieser Aufgabe an und bietet Ihnen Telekommunikationsprodukte wie Internet und Web-Telefonie an. Ein TV-Angebot wird ebenfalls folgen. »Wir bringen die Glasfaser in Ihr Haus und liefern Ihnen Internet mit Übertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s«, sagt Thomas Beier, SVO-Bereichsleiter Breitband. Prüfen Sie unter www.svo-internet. de, ob Ihre Straße zum Ausbaugebiet zählt. Eine weitere innovative Dienstleistung ist SVO Wärme. Hierbei erneuert die SVO die Heizungsanlage und kümmert sich um Installation, Betrieb und regelmäßige Wartung. Als Hausbesitzer bezahlen Sie lediglich die Wärme in monatlichen Abschlägen – und schonen so Ihr Eigenkapital. Jan Stelzer ist Ihr Ansprechpartner. Er bestimmt den optimalen Bedarf und wählt gemeinsam mit Ihnen die technischen Komponenten und Partner aus.

SVO Internet: Das Telekommunikationsteam verbreitet ultraschnelles Internet in der Region

SVO Wärme: Jan Stelzer bietet eine investitionssparende Wärmeversorgung

SVO liefert Strom und Erdgas seit über 100 Jahren. SVO Strom|fest ist unser Angebot für Preisbewusste, die mehr verbrauchen als ein Single-Haushalt. Mit dem Festpreispaket sichern Sie sich den Energiepreis und die Netzentgelte für ein Jahr. SVO Strom|natürlich ist das beste Angebot für Umweltbewusste. Der Strom ist zu 100 Prozent regenerativ erzeugt. Es entstehen kein CO2 und keine radioaktiven Abfälle. Einen Kombirabatt erhalten Kunden, die Strom und Erdgas von der SVO beziehen. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern. Unser telefonischer Kundenservice ist montags bis freitags von 7.30 bis 20 Uhr erreichbar. Persönlich sind wir montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 13 Uhr für Sie da. Rund um die Uhr finden Sie uns unter www.svo.de. Wir freuen uns auf Sie!  SVO Strom und Erdgas: Wir beraten Sie gern und fi­ nden den für Sie optimalen Tarif

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Schön, Schön,man sich wenn Schön, Schön, wenn man sich so wenn nahman ist. wenn sich man sich so so nah ist. nahist. ist.

Nur wenn man sich kennt, versteht man sich. Als Krankenkasse, die ihren Sitz in Celle hat, sprechen wir nicht nur die Sprache der Region, sondern auch die unserer Versicherten. Nur sich kennt,anversteht man sich. Ihnen nah zu sein,wenn heißt fürman uns: die Ansprüche eine umfassende Versorgung mit individueller Beratung zu verstehen. Und genau deshalb können wir auch einfach etwas mehr bieten: mehr Service, mehr Leistung und mehr Wert. Als Krankenkasse, die ihren Sitz in Celle hat, sprechen wir nicht nur die Sprache der Region, sondern auch die unserer Versicherten. Mehr Infos gibt’s schon mal hier: www.bkk-mobil-oil.de Als Krankenkasse, die ihren Sitz in Celle hat, sprechen wir nicht nur die Sprache der Region, sondern auch die unserer Versicherten. Ihnen nah zu sein, heißt für uns: die Ansprüche an eine umfassende Versorgung mit individueller Beratung zu verstehen. Und genau Ihnen nah zu sein, heißt für uns: die Ansprüche einemehr umfassende Versorgung individueller Beratung zu verstehen. Und genau deshalb können wir auch einfach etwas mehran bieten: Service, mehr Leistung undmit mehr Wert. Nichts näher – gibt’s wechseln Sie deshalbliegt können wir auchschon einfach etwas mehr bieten: mehr Service, mehr Leistung und mehr Wert. Mehr Infos mal jetzt! hier: www.bkk-mobil-oil.de Mehr Infos gibt’s schon mal hier: www.bkk-mobil-oil.de

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Die Krankenkasse der neuen Generation Die Krankenkasse der neuen Generation

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„Wohnqualität ist Lebensqualität!“ Die SÜDHEIDE eG – Angebote für alle Generationen Das Prinzip der Genossenschaft hat eine lange Tradition – und ist gleichzeitig aktuell wie eh und je. Die Wohnungsbaugenossenschaft SÜDHEIDE eG zeigt, wie man als starke Gemeinschaft sein wichtigstes Ziel immer wieder erreichen kann: qualitativ hochwertigen Wohnraum zu attraktiven Konditionen zu bieten. Ganz nach dem eigenen Motto: „Gut wohnen. Besser leben.“



Dabei handelt es sich durchaus um eine Herkulesaufgabe. Denn die SÜDHEIDE eG ist nicht nur mit der Entwicklung, Planung und Umsetzung von Neubauten beschäftigt, sondern auch mit der kontinuierlichen Modernisierung ihres Bestands. Der umfasst mittlerweile über 2.700 Wohneinheiten und macht die Genossenschaft in der Celler Region und verschiedenen weiteren Landkreisen zu einer festen Größe im Wohnungsmarkt. Im Zentrum der Aktivitäten steht, überzeugende Konzepte für generationenübergreifendes Wohnen zu realisieren. „Die Zeit der Schubladen ist vorbei“, so Michaela Gehl, Vorstandsvorsitzende, „Wohnanlagen, die für jedes Alter und jede Lebenssituation attraktiv sind, werden sich durchsetzen, wenn wir als Gesellschaft das Thema Inklusion wirklich ernst nehmen.“ Ein gutes Beispiel dafür, wie dieser Anspruch zu konkreten Angeboten wird, findet sich im

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Projekt „Q5 – Wohnen mit IQ“. Hierbei geht es um eine ideale barrierefreie, intelligente Wohnung, die durch Assistenzsysteme und zeitgemäße Kommunikations- und Informationstechnik ihre Bewohner unterstützt. Diese intelligente Wohnung ist in Kooperation mit Sponsoren in der Wilhelm-Deecke-Straße 5 in Altencelle realisiert worden und steht Interessenten zur Besichtigung zur Verfügung. Q5 ist nur aber nur ein Beispiel dafür, dass die SÜDHEIDE eG bei der Weiterentwicklung und dem Erhalt ihres Bestandes an alle Altersgruppen denkt. „Wohnqualität ist Lebensqualität“, so Michaela Gehl, „das gilt für den Berufsanfänger und die junge Familie genauso wie für Senioren, die umso länger selbstbestimmt wohnen können, umso passender das Pflegeumfeld rund um die Wohnung aufgestellt ist.“ Dass das Ziel einer generationsübergreifenden Gemeinschaft aufgeht, lässt sich übrigens auch auf einem Besuch eines Mieterfestes erleben, die bei der SÜDHEIDE eG im Sommer an wechselnden Standorten stattfinden. Hier zeigt sich nicht nur, dass die Gemeinschaft wirklich gut zusammenhält, sondern auch, dass tatsächlich alle an Bord sind: von den Kindern auf der Hüpfburg bis zu Eltern und Großeltern, die bei Kaffee und Kuchen im Gespräch bleiben. Weitere Informationen zur SÜDHEIDE eG und zu aktuellen Wohnungsangeboten: www.suedheide.de 

Gut wohnen. | Besser leben.

IHR KOMPETENTER

PARTNER FÜR

GUTES WOHNEN SÜDHEIDE eG · Wohnungsbaugenossenschaft · Groß-Hehlener-Kirchweg 5 · 29223 Celle Tel.: 05141/594-0 · [email protected] · www. suedheide.de Celle. Dein Zuhause.

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Leben und wohnen in Celle

In Celle lässt sich’s ex(Celle)nt leben! Keiner weiß das besser, als diejenigen, die sich tagtäglich mit der Residenzstadt und ihrer Vermarktung sowie dem Tourismus in Celle beschäftigen. Hier geben die Mitarbeiter der Celle Tourismus und Marketing GmbH ihre ganz persönlichen Tipps, warum Celle nicht nur einen Besuch wert ist, sondern auch welche Vorzüge die Stadt als Wohnsitz so attraktiv machen. Ob Shopping in der historischen Altstadt, eine hervorragende Verkehrsanbindung oder die vielen Naherholungsgebiete und Ausflugsziele in die Natur. Celle, das südliche Tor zur Lüneburger Heide hält die eine oder andere angenehme Überraschung bereit.



Als erste nachhaltig zertifizierte Stadt in Norddeutschland wird hier ein ganz besonderes Augenmerk auf Umweltverträglichkeit, nachhaltigen Tourismus und ein Hand-in-Hand

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von Wirtschaft, Tourismus und Politik gelegt. In der Zertifizierung als nachhaltige Destination liegt große Verantwortung. Stetig sind alle Akteure engagiert, die Stadt noch grüner, noch umweltverträglicher und noch attraktiver für die Menschen zu machen. Ob Bürger oder Gast. Leben und Erleben in Celle soll auch für die zukünftigen Generationen lebenswert sein. Neugierig geworden? Dann besuchen Sie uns doch einmal hier in Celle. Das Team der Celle Tourismus und Marketing GmbH freut sich auf Sie!



Klaus Lohmann

Geschäftsführer der Celle Tourismus und Marketing GmbH „Als Weltenbummler mit maritimen Wurzel fühlte ich mich in Celle sofort willkommen, nicht zuletzt auch wegen der Aller. Aber noch viel mehr aufgrund der Freundlichkeit der Menschen und vor allem meinen neuen Nachbarn. Unglaublich, was es hier alles gibt! Und so kompakt. Eine moderne Stadt der kurzen Wege. Tief beeindruckt bin ich sowohl von den vielen Sehenswürdigkeiten und klassischen Angeboten rund um den Begriff „Residenz“ als auch von den eher schlummernden Highlights wie z.B. Bauhaus (Neues Bauen) oder der Lichtkunst. Celle ist echt, Celle ist authentisch, Celle ist extrem lebens- und liebenswert und – ganz wichtig – junggeblieben! Meine private Empfehlung ist, das unbekannte Celle zu entdecken, wunderschöne Hinterhöfe, liebevolle Veranstaltungen und natürlich ein Sundowner am Wasser.“



Khai-Nhon Behre

Nachhaltigkeitsbeauftragter „Celle ist einfach toll, weil man alles mit dem Fahrrad erreichen kann. Meine Lieblingstour (10 km) „Kurz mal raus” führt entlang der Aller in Richtung Altencelle und auf der anderen Seite wieder zurück. Ein kurzer Abstecher in die Altstadt für ein leckeres Eis und die Erholung ist perfekt!“



Marcus Feuerstein

Marketing und Kommunikation „Wir lieben die vielen Grünflächen und die viele Natur inmitten der Stadt. Ob Schlossgarten, Triftanlage oder französischer Garten – hier fühlen meine Jack Russel Terrier Hündin Emma und ich uns jederzeit pudelwohl. Ein ganz großes Plus geht hier an die Stadt, denn nirgendwo anders haben wir bisher immer gefüllte, öffentliche Beutelspender gefunden. So können Hund und Herrchen die schönen Parkanlagen auch für andere einfach und bequem sauber halten, wenn man mal den eigenen Beutel vergessen hat.“4

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Andrea Lyss

Internet Beauftragte „Ich bin seit vielen Jahren für die örtliche Tourismus Organisation tätig und arbeite mit vollem Herzen für diese wunderschöne Stadt. Ich liebe den Wochenmarkt, der jeden Mittwoch und Samstag quasi vor meinem Büro stattfindet. Hier hole ich immer meine BioEier vom Kudammhof, an dem mir besonders gefällt, dass er ein regionaler Anbieter ist und neben Eiern und Kartoffeln auch Bio-Fleisch vom Huhn und Rind im Angebot hat. Meine Äpfel kaufe ich mir seit vielen Jahren vom „Obsthof von Schassen“, denn hier stimmt einfach die Qualität. Der Obsthof aus dem „Alten Land“ hat für mich einfach die besten Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen. Einfach nur lecker. Besonders aber liebe ich in Celle unterwegs zu sein, da alles fußläufig zu erreichen ist“.



Heino Müller

Gruppenreisen

„Mein Lieblingsplatz sind die „Lost Places“ im Neustädter Holz. Verwunschene und vergessene Orte wie die Alte Schäferei mit der uralten Eiche oder Betonruinen aus längst vergessenen Zeiten. Orte, zu denen ich durch mein Hobby Geocachen gelangt war und wohl sonst nie gefunden hätte.“



Sarah Jacobi

Veranstaltungen und Events „Ich liebe die kleine, feine Kulturszene in Celle. Es gibt so viele großartige Veranstaltungen mit tollen Locations in unserer Stadt. Mag man es gerne familiär und will das echte Celle kennenlernen dann lohnt sich ein Besuch beim Weinmarkt oder unserem Stadtfest im Herzen der Altstadt. Kunst und Kultur erlebt man in der CD-Kaserne oder dem Schlosstheater. Schaut unbedingt bei der Kunst & Bühne vorbei oder macht einen Abstecher auf unsere allerART. Der Kreativ- & Designmarkt findet immer an Pfingsten statt. Auch die Congress Union oder die verschiedenen Restaurants und Bars erfreuen uns an vielen Tagen im Jahr mit Livemusik. Außergewöhnliche Locations warten darauf entdeckt zu werden. Schon mal auf einem Schiff mit Cocktail und guter Musik gefeiert? Na dann schnell zum Celler Hafen!“

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Katrin Alisch

Tourist Information im Alten Rathaus

„Mitten in der Altstadt, umgeben von Fachwerkhäusern, der Stadtkirche und dem Wochenmarkttreiben mittwochs und samstags, habe ich einen tollen Arbeitsplatz im Herzen der Stadt. Als Schokoladenfan meine Lieblingskonditorei & Chocolaterie dabei immer in verführerischer Sichtweite. In unserer Tourist Information im historischen Alten Rathaus bin ich Ansprechpartnerin für Touristen sowie Bürger aus Stadt und Region. So habe ich das Glück, die tollen Seiten dieser Stadt in Form von Information und Beratung an Sie weitergeben zu dürfen. Ich freue mich auf Sie und Ihren Besuch bei uns! 

Tourist Information Celle Wir sind Ihr Ansprechpartner für alle touristischen Fragen rund um Celle und die Südheide. In unserer Tourist Information im Alten Rathaus beraten wir Sie gerne bei Ihrer Unterkunftssuche. Bei uns buchen Sie neben Ihrer Übernachtung auch Ihre Stadt- bzw. Schlossführung oder auch das Ticket Ihrer Lieblingsveranstaltung. Die Tourist Information ist für jedermann gut erreichbar – sie liegt inmitten der Celler Altstadt im Alten Rathaus. Der Eingang befindet sich auf der Seite der Stechbahn. Tourist Information Celle Markt 14–16, 29221 Celle Telefon 05141 909080 [email protected] www.celle-tourismus.de Öffnungszeiten: 1. Oktober bis 30. April: Montag bis Freitag 9.00 – 17.00 Uhr, Samstag 10.00 – 13.00 Uhr Sonntag geschlossen (Ausnahme Weihnachtsmarkt Celle) 1. Mai bis 30. September: Montag bis Freitag 9.00 – 18.00 Uhr Samstag 10.00 – 16.00 Uhr, Sonntag 11.00 – 14.00 Uhr (auch während des Weihnachtsmarktes)

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Celles wohnen geht so ...

Jetzt lass uns endlich das Wohnzimmer streichen! von Susanne Schreiber-Beckmann

Häuser sind im besten Fall wie gute Freunde mit denen man gern Zeit verbringt. Manche Freunde sind lieb, aber anstrengend, andere sind sehr geschätzt, aber verursachen viel Arbeit. Das nehmen wir gern in Kauf, denn wir fühlen uns trotzdem mit ihnen verbunden. Bei Häusern ist das ganz ähnlich.



In der folgenden Geschichte geht es um so einen „guten Freund”. Genau genommen ist es ein geerbter Freund aus der Verwandtschaft, der seit der Übernahme schon einige Aufmerksamkeit erfahren hatte. Eine neue Heizung, neue Fenster und eine neue Haustür waren dringend notwendig gewesen und auf den neuesten Stand zu bringen. Zugegeben solche „profanen“ Dinge sind unbestreitbar wichtig und gehen in jedem Fall vor Verschönerungsmaßnahmen, aber irgendwann schreit auch das Wohngefühl nach mehr Gemütlichkeit. So ging es diesen Hausbesitzern, die nur mal eben die Decke im Wohnzimmer streichen wollten.

Hilfe – Baustellenmutationen! Sie kennen das vielleicht selbst von sogenannten „kleineren” Renovierungen: die ganze Wohnung mutiert plötzlich zur Baustelle. Nach dem Motto, wenn man schon dabei ist ... Kurz, die Aufgabenstellungen wurden immer komplexer und Verunsicherung kam auf. Schließlich sollte es ja richtig gut werden – gemütlich, zum Wohlfühlen und etwas ganz Besonders. Nach einem telefonischen Hilferuf wurde ich zum Teil dieser Geschichte. Ich kam also auf die Baustelle eines typischen Siedlungshauses der 60er Jahre mit abgedecktem weißen Fliesenboden, kahlen Wänden und verhüllten Möbeln. Die erste Kennenlernphase im Gespräch nutze ich gern, um näheres über die eigenen Lebensplanungen zu erfahren. Das ist für mich wichtig, um eine nachhaltige Beratung machen zu können. Kostenintensive Veränderungen machen ja nur Sinn, wenn sie entsprechend genutzt werden können. In diesem Fall wurde mir offenbart, dass das Ergebnis auf ca. 10 bis 15 Jahre angelegt sein soll und danach eine größere örtliche Veränderung in Frage kommt.

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S.O.S. Meine Aufgabe in diesem Fall war nun klar: Wohnzimmer, Flur und Lesezimmer sollten im neuen Glanz erstrahlen. Gemütlich sollte es werden mit vielen Büchern, geliebten Utensilien und einem kleinen Platz fürs Cocktail-Hobby, Farbe wäre schön. Nur zu dem vorhandenen Fliesenboden herrschte Ratlosigkeit und ich versprach, mir auch darüber Gedanken zu machen.

Zimmermutationen Das jetzige Lesezimmer liegt im Durchgangsbereich von Küche und Wohnzimmer. Und, wie das bei alten Häusern so ist, gibt es manchmal Räume, deren Proportionen eine große Herausforderung an die Nutzung stellen. Aus heutiger Sichtweise als Esszimmer zu klein, aber zu groß, um es gar nicht zu möblieren. Was also damit anfangen? Schließlich wurde dieser Bereich als Lesezimmer auserkoren, aber richtige Ruhe wollte an diesem Platz nicht aufkommen.

Der Vorteil von Vorurteilen Als Designerin bekomme ich gern eine Klischée-Marke angeheftet: zu abgehoben, teuer, nicht alltagstauglich ... Für mich haben diese Vorurteile durchaus ihre Vorteile, denn sie verschaffen mir einen Status, der es erlaubt zu experimentieren und um die Ecke zu denken. Dabei geht es mir darum, mit Räumen eine Geschichte zu erzählen, die sich mit den Bewohner verbindet, ihnen Seele einzuhauchen..

Celle und das Land der unbegrenzten Möglichkeiten Geschichten erzählen geht auf vielfältige Weise: laut, populistisch und plakativ oder leise, tiefsinnig und einfühlsam. Aber welche dieser Erzählweisen berührt ein Herz so, dass sich ein freudig warmes Gefühl einstellt? Möchten Sie einen Raum gestalten, der tiefsinnig und einfühlsam berührt, dann werden sie sich dort nicht nur in besonderer Weise wohlfühlen, sondern eine intensive Freude empfinden, die lange in Erinnerung bleibt. Das passiert, wenn Sie selbst

zum Entdecker werden können. Von Details im Raum und der Zusammenstellung von Farben, Formen und Materialien überrascht werden – jeden Tag wieder. Aus diesem Grund wurde Celle in diesem Projekt zum Tor ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hatte nämlich bei meiner Besichtigung kleine Dinge wahrgenommen, die auf eine Vorliebe für die USA schließen ließen. Bevor Sie fragen: nein, es sind keine Themenräume wie im Fernsehen geworden, denn die führen sehr schnell zum Überdruss. In diesem Fall wurde das Lesezimmer zum Cocktailzimmer mit modernen Eichenmöbeln und einem Hauch American Diner. Der Bartisch dient dabei an den Arbeitstagen als Frühstücksplatz, denn die Küche ist gleich nebenan. In der Freizeit werden hier mit Freunden Cocktails genossen.

einfach entspannt werden. Mit der Blockhouse-Tapete und dem Kaminofen grüßen die Rocky Mountains mit den Hütten der ersten Siedler in der Neuen Welt. Die modernen Möbel und die grafische Bibliotheks-Tapete halten die Brücke zur Moderne und zum Lese-Hobby. Ach, und der Fliesenboden ist einem warmen Korkboden gewichen. Beim Abschlussgespräch gebe ich auf Wunsch noch ein paar Deko-Tipps und frage natürlich, ob die Kunden zufrieden sind. Diese Kunden machten eine ganz besondere Äußerung, die ich mich sehr rührte: sie haben ihre langfristige Planung der Auswanderung verworfen und ziehen es doch vor in Celle zu bleiben, jetzt wo die Einrichtung so schön geworden ist. Und nicht nur einfach gemütlich und schön, sondern auch besonders.” Da hüpfte mein Herz und fühlt sich bestätigt. Das räumliche Umfeld ist eben nicht nur einfach ein Dach über dem Kopf, es wird zum Identifikationsfaktor, wenn man es lässt – und gegebenenfalls ein bisschen fachlich begleitet.

vorher nachher

Der FarbenClan© – ganz persönlich Diesmal: Hausbesuch bei Familie Ghel

Das Farbkonzept verbindet Flur, Cocktail- und Wohnzimmer, wobei jedes Zimmer einen eigenen Charme erhalten hat. Im Wohnzimmer kann nun gemütlich gelesen, gespeist oder

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Farben sind nicht nur schön bunt, sie haben sogar eine eigene Persönlichkeit und natürlich auch eigene Familien. Zu dieser Erkenntnis kam ich nach einem Interview, das ich kürzlich für mein Blog geführt habe. Mein spezieller Interviewpartner, Herr – oder war es Frau – FARBE, ich bin mir da immer noch nicht ganz sicher, hat mich so neugierig auf diese Familien gemacht, dass ich unverzüglich alle kennenlernen wollte. Ich nahm mir also vor, jeden aus dem FarbenClan© ausfindig zu machen und irgendwie einen Besuch einzufädeln. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung, wie ich es wohl anstellen wollte, aber der Zufall kam mir zu Hilfe. 4

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Einige Zeit später brauchte ich nach einem stressigen Tag in der Stadt dringend eine Pause. An einem Straßencafé hielt ich, müde und bepackt, Ausschau nach einem Sitzplatz. Aber offensichtlich hatte gerade niemand vor zu gehen. Plötzlich winkte mir eine Frau mit einer sehr ungewöhnlichen Frisur heftig gestikulierend zu und zeigte auf den einzigen freien Stuhl an ihrem Tisch. „Ok”, dachte ich, besser als mit wehen Füßen und hungrigem Magen weiter zu suchen und schlängelte mich mit meinem Gepäck zwischen den Tischen durch. Ich machte es mir gemütlich und wir kamen sofort ins Gespräch. Eine wirklich außergewöhnliche Person mit einer üppigen hellen Lockenpracht und strahlendem Lachen, wie die Sonne persönlich, saß mir gegenüber. Wir machten uns miteinander bekannt und ich erfuhr, dass sie Jaune Ghel heißt. Der Name kam mir so ungewöhnlich vor, wie ihre Frisur, ja ihre ganze Erscheinung. Sie sprühte voller Lebensfreude, wirkte dabei geheimnisvoll und gleichzeitig ein bisschen verrückt. Und das meine ich durchaus positiv. Weitere fünf Minuten später bot sie mir das „Du” an und als wir uns verabschiedeten, schwirrte mir nicht nur der Kopf, nein, sie ließ mich nicht eher gehen, bis ich versprach sie in Kürze zu besuchen. So stand ich etwa eine Woche später vor einem ehrwürdigen Anwesen auf weitläufigem Grundstück. Ich war tief beeindruckt, denn auf einen Besuch in Adelskreisen war ich weder vorbereitet, noch passend dafür angezogen. Später erfuhr ich, dass Jaune und ihre ganze Familie keinen besonderen Wert auf ihre Titel legen. Deshalb hatte Sie sie mir gegenüber auch nichts erwähnt. Sie sind alle samt Freidenker und wollen ihren freien Geist nicht durch Konventionen begrenzen. Gleichzeitig legen sie aber besonderen Wert auf eine gepflegte Kommunikation und sind ständig auf der Suche nach Veränderung. Kichernd fügte sie hinzu, dass es sogar Verwandte gegeben haben soll, die die Meisterschaft im Umgang mit Worten zur Hochstapelei nutzten. Und Anderen das enorme Denkpotential zum Verhängnis wurde, weil sie sich dabei selbst verloren und am Ende in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht werden mussten. Aber das nur nebenbei. Schwupp, war die Nähkästchenplauderei beendet, denn sie wollte mir jetzt das Haus zeigen.

Hausbesichtigung Immer wenn ich die Chance bekomme, ein Haus anzusehen, nehme ich die Gelegenheit mit Freuden wahr. Beim FarbenClan© war ich natürlich besonders neugierig was mich erwarten würde. Jedes Haus zeigt sich schließlich von einer anderen

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Seite, je nachdem wer darin wohnt, erscheint es in einem anderen Licht. Das bestätigte sich, als Jaune mich in ihrem Anwesen herumführte. Sie werden verstehen, dass ich bei der Größe des Hauses in diesem Artikel nur über die Highlights berichten kann. Das geht in meinen Erlebnisvorträgen natürlich ausführlicher. Schon bei der Küche erwartete mich die erste Überraschung: zurückhaltend, modern, mit allen technischen Neuheiten ausgestattet und Ton-in-Ton gehalten. Das hatte ich in diesem alten ehrwürdigen Haus nicht erwartet. Die hellen pudrigen Gelbnuancen ließen den Raum, trotz hochglänzender Oberflächen, angenehm warm wirken. Im angrenzenden Ess-Zimmer fand ich dann einen gekonnt inszenierten Stilmix aus moderner und barocker Einrichtung vor. Hier spürte ich zum ersten Mal die adlige Herkunft dieser alt ehrwürdigen Familie. Auch dieser Raum war in zarte pudrige Gelbtöne getaucht und stellt damit die perfekte Verbindung zur Küche her.

Das Denken in diesem Familienzweig bezieht sich offensichtlich auf alle Bereiche des Lebens. Jedes kleine Detail muss zum anderen passen und der Anspruch an das Umfeld ist dabei offensichtlich sehr hoch. Im Herrenzimmer, beispielsweise fiel mir als erstes eine sehr edle großformatige Blumentapete mit gelbem Untergrund auf. Einfach wunderschön und sehr exklusiv! Und nun raten Sie mal, wie das Blumenarrangement auf dem Couchtisch vor dem Kamin aussah? Ich hätte schwören können, dass es die gleichen Blumen wie auf der Tapete sind, obwohl das völlig unmöglich war, denn es handelte sich um reine Fantasieabbildungen. Wie lange mussten Raumausstatter oder Gärtner suchen, damit diese Kombination möglich wurde? Und wo wir gerade bei Tapeten sind. Eine weitere sehr ungewöhnliche Kombination begegnete mir im privaten Bad der Hausherren. In diesem lichtdurchfluteten Raum stand vor den Fenstern eine klassische freistehende Badewanne, wie frisch aus einem Barnaby-Krimi entsprungen. Darunter ein fugenloser moderner kanariengelber Fußboden. Ja, kanariengelb – glänzend und leuchtend wie die Sonne!

Aber, damit nicht genug, denn von den Wänden schauten mich unzählige, in einer blattlosen Hecke sitzende Singvögel an. Der blaue Farbverlauf im Hintergrund und der Boden vermittelten mir das Gefühl eingehüllt vom blauen Himmel und auf der Sonne thronend baden zu können. Zusätzlich eingelullt von der Musik hunderter lieblich singender Vöglein. Seufz! Diese Tapete stammt übrigens von dem weltbekannten Designer FORNASETTI, der sie für den exklusiven Tapetenhersteller COLE AND SON entworfen hat. www.col-and-son.com Kollektion: Fornasetti II, Design: Uccelli

Übrigens habe ich herausgefunden, dass sie gar nicht so weit reisen müssen wie ich, denn diese ungewöhnliche Wandbekleidung können Sie sogar in Celle ansehen und erwerben, nämlich bei Wandliebe, direkt in der Innenstadt.

Prunk mit Seele Jaune ist nicht nur eine zauberhafte Person, man kann sich ihr auch einfach nicht entziehen. Besser gesagt, man wagt es nicht. Wenn nämlich meine Aufmerksamkeit bei den vielen Eindrücken und munteren Schilderungen mal etwas nachließ, flog ein kleiner, aber sehr eindrücklicher Schatten durch ihre Aura. Das hatte schon einen winzigen Hauch von Bedrohlichkeit, war aber sofort wieder verflogen, sobald ich wieder voll da war. Denn, dass diese Familie im Dienste des Guten unterwegs ist und Menschen verbinden möchte, zeigte sich an den offiziellen Räumen, die sich Jaune bis zum Schluss der Besichtigung aufgehoben hatte. Sie versteht es eben immer einen perfekten Spannungsbogen zu halten.

französischer Pouf, alles wurde liebevoll zusammengestellt und arrangiert. Die kompletten Wände (Raumhöhe geschätzte fünf Meter) samt Stuckdecke waren in ein sattes Orange-Gelb getaucht. Der Boden zeigte noch die alten schwarzbraunen, wunderbar seidig glänzenden Holzdielen. Die Möblierung – wieder eine Mischung aus Alt und Neu. Damit hier eine perfekte Verbindung entsteht, wurden diesmal die alten Möbel mit dem gleichen pinkfarbenen Seidenvelours Stoff bezogen, wie die Neuen. Jede Menge erlesene Kissen, in Handwerkstechniken der ganzen Welt gearbeitet, türmen sich auf den gemütlich wirkenden riesigen Polstermöbeln. Und – überall üppige Blumengestecke! Insgesamt drei sorgfältig aufeinander abgestimmte Räume dieser Art bekam ich zu sehen. Früher nannte man solche Zimmer Prunkräume, denn hier empfängt die Familie ihre offiziellen Gäste. Und prachtvoll, wenn auch höchst unkonventionell waren sie in der Tat.

Zum guten Schluss Ich war von diesem Besuch nicht nur beeindruckt, ich war auch erfüllt und hatte am Ende das Gefühl selbst zu strahlen. Inzwischen bin ich mit Jaune gut befreundet. Und sie ist für mich zum Türöffner geworden, denn sie hat mir weitere Kontakte zum FarbenClan© ermöglicht und mich in einem speziellen Fall eigens auf einen bevorstehenden Besuch vorbereitet. Aber, das ist eine neue Geschichte. 

Ihr Projekt und den passenden Beratungsumfang bespricht Susanne Schreiber-Beckmann gern in einem kostenfreien Erstgespräch. Sie ist montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr unter Telefon 05141 278 65 08 zu erreichen.

Diese Räume sind wie ein riesiges „BÄHM” und zeigen nicht nur viele alte Möbel vergangener Epochen in neuer Interpretation, sondern auch die unkonventionelle Lebensweise der Menschen, die hier leben. Ich musste meine Eindrücke erst mal sortieren und war überwältigt: da tummelte sich allerhand farbenfrohe Kunst aus aller Welt an den Wänden. Auf jedem freien Plätzchen gab es ausgesuchte Accessoires zu entdecken: ob Tisch, Kaminsims oder

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Wohnen fängt mit Wichmann an Und es kann mit Wichmann weitergehen, denn: Ihr Wohnen hört bei uns nicht mit dem Fertigstellen von Wohnraum auf. Wie schon bei unserem Firmengründer Heinrich Wichmann steht bei uns der Mensch im Mittelpunkt. Wir bauen bezahlbare Wohnungen und sind überzeugt, dass Siedlungsquartiere nur mit einer pulsierenden Mitte funktionieren, weil Wohn- und Gewerbeflächen sich gegenseitig befruchten. Am Lauensteinplatz, in Vorwerk, um das Einkaufszentrum Spörckenstraße herum und am Nordwall kann man sich davon überzeugen: Neubauviertel brauchen attraktive Kommunikationspunkte. Großzügige Garagenhöfe und Stellflächen sind ebenso ein Anliegen für uns.



Der Architekt Heinrich Wichmann eröffnete nach dem Krieg in Celle am Lauensteinplatz ein Architekturbüro und gilt als Wohnungsbaupionier. Erfahrungen auf dem Gebiet des Wohnungsbaus – bezahlbare Wohnungen für breite Schichten – sammelte er vor und während des Krieges in Dresden, kehrte aber nach der Bombardierung der Stadt in seine alte Heimat zurück. Heute ist die Wichmann-Gruppe Celles größter privater Wohnungsanbieter; und wie bei unserem Gründer hört unser Engagement nicht mit Ihrem Einzug auf: Mit einem eigenen Handwerker-

team helfen wir Ihnen gern, sollte ein Wasserhahn tropfen oder ein anderer Schaden in Ihrer Wohnung zu beheben sein. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie lange in Ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Wenn wirtschaftlich und technisch möglich, beraten, planen und organisieren wir Umbauarbeiten bis zur Barrierearmut. Die Leit- und Grundsätze unseres Gründers sind noch immer unser Maßstab – eine am Menschen orientierte, funktionale und nutzerfreundliche Architektur sowie Verantwortung gegenüber Tradition, Herkunft und Region. 

Lauensteinplatz 4 • 29225 Celle Telefon 05141 9051-0 • www.wichmann-gruppe 42

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Wohlfühl-Wohnen in einem Haacke-Haus Celle. Lebensqualität und beeindruckende Historie: Beides hat Celle in Hülle und Fülle zu bieten. Wer sich auf Zeitreise durch typisch norddeutsche Baukunst begeben will, findet hier Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten. Auch zukunftsweisende Varianten dieser Bauweise gibt es vor Ort. Ob modernes Landhaus mit Sichtfachwerk und Klinker, attraktive Stadtvilla oder komfortabler Winkelbungalow: Sechs Musterhäuser bieten Interessenten einen tiefen Einblick in Qualität und Leistungsfähigkeit des in Celle ansässigen Fertighausherstellers Haacke-Haus. Im Haacke Musterhauspark sehen Bauherren den Entwurf eines neuen Hauses nicht nur auf dem Papier, sondern begehbar und voll eingerichtet in Originalgröße. Besucher sind jederzeit herzlich willkommen, sich von Celles einzigartiger Baukunst zu überzeugen.



Wer die fürs Wohnen notwendige Energie selbst erzeugen will, sollte unbedingt dem neuesten Ausstellungshaus seine Aufmerksamkeit widmen. Die elegante Stadtvilla kombiniert höchste Wohnqualität und architektonischen Anspruch mit dem energetischen Standard KfW 40 Plus. Mit barrierefreiem Wohnkomfort auf einer Ebene punktet der Bungalow. Im Musterhauspark Celle sind gleich zwei Varianten dieses Baustils zu erleben – geeignet für junge Familien ebenso wie für die Generation 50 Plus mit höheren Ansprüchen an Bequemlichkeit und Funktionalität. Regionaltypische Architektur in zeitgemäßer Ausführung zeigt der benachbarte Naturwohnpark. Die von Haacke errichteten Eigenheime zeigen eine große Bandbreite: von Häusern im Landhausstil, Winkelbungalows sowie Stadtvillen und Stadthäusern. Das hier verwirklichte Konzept einer Siedlung mit wohngesunden Häusern in ökologischer Bauweise spricht Familien mit Kindern ebenso an wie Paare in der zweiten Lebenshälfte, die in einem gut durchmischten Umfeld leben wollen. Kompetenz und Fähigkeiten in der Quartierentwicklung stellt das Traditionsunternehmen erfolgreich unter Beweis, beispielsweise beim ökologischen Wohnpark „Im Werder“ an den Fuhseauen oder in der Spörckenstraße nahe des Landgestüts.

Arne Hartwig

Michael Mayer

Manuela Remme

Herzlich willkommen heißt Sie Haacke Haus im Musterhaus-Park in Westercelle an der B3, täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr oder auf www.haacke-haus.de! 

Matthias A. Wede

Das Haacke Fachberaterteam freut sich auf Ihren Besuch im Musterhauspark Am Ohlhorstberge 3 in Celle.

Am Ohlhorstberge 3 • 29227 Celle Info-Telefon 05141 805118 • www.haacke-haus.de

René de Waardt

Claus Neumann

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Exkursionen für neue und neugierige Bürger und Gäste

führerinnen täglich von den zwei Millionen Besuchern aus aller Welt gesagt. Und ja, es stimmt. Celle ist eine Reise wert. Aber das besondere Flair und die Annehmlichkeiten dieser Stadt genießen nicht nur die Gäste. Auch die Celler wissen Ihre Stadt zu schätzen. Und warum das so ist, das wollen die Stadtführerinnen neuen und neugierigen Bürgern und Gästen näher bringen. Sie sind herzlich eingeladen, Celle als lebenswerten Wohn- und Freizeitstandort selbst kennenzulernen. Die nächsten Termine der beliebten Exkursionen zu Fuß und per Rad sowie viele weitere Entdeckertouren ersehen Sie unter www.celle-fuehrungen.de.

Ulrike Eggers und Christa Förster sind beide ausgebildete Stadtführerinnen und genießen es in Celle zu leben. Was für eine bezaubernde Stadt! Das bekommen die beiden als Gäste

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Beratung und Anmeldung: Tourist Information Celle Altes Rathaus I Markt 14-16 I 29221 Celle Telefon 05141 909080 I www.celle-tourismus.de

Celle

ist weit mehr ...

... als die Fachwerk- und Residenzstadt mit Europas größtem geschlossenen Fachwerkensemble und Besuchermagnet der Lüneburger Heide … Celle hat eine „Museumsinsel“ Die „Celler Museen“ – insgesamt fünf Häuser sind unter diesem Dach vereint. Ein Leuchtturm, der weit über die Region hinaus strahlt ist dabei die Celler „Museumsinsel“ am Schlossplatz. Hier, mitten im Stadtzentrum, präsentieren drei Museen ihre Sammlungen: Das Bomann-Museum, eines der bedeutendsten Museen in Niedersachsen. Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise – in sieben Rundgängen auf den Spuren von Bürgerinnen und Bauern, Industrie­arbeitern, Dienstmädchen und Unternehmern, Alteingesessenen und Zuwanderern, Malern und Dichtern! Direkt nebenan bietet das Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon als erstes 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt (siehe Foto unten) bei Tag und Nacht Begegnungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Robert Simon. Gegenüber macht das Residenzmuseum im Celler Schloss in einem der schönsten Welfenschlösser Hofgeschichte und -geschichten lebendig. Neben diesen drei großen Museen bietet Celle aber noch mehr: zwei kleine „Schätze“ sind in der Stadt zu entdecken: Das Celler Garnison-Museum zeigt eine umfangreiche Sammlung von Uniformen, Schuss- und Blankwaffen, Orden und Ehrenzeichen sowie zahlreiche Originalausrüstungsgegenstände

aus der Celler Garnisongeschichte. Das Haesler-Museum schließlich zeigt eine original erhaltene und eingerichtete Arbeiterbauhauswohnung, europaweit einzigartig, eingebettet in ein Museum zum Anfassen. Der Architekt Otto Haesler hat mit drei Wohnsiedlungen und vielen anderen Bauwerken der Bauhauszeit Celle zur „Residenzstadt zwischen Fachwerk und Bauhaus“ gemacht. www.celle.de

… auf dem Celler Wochenmarkt kann man 30 verschiedene Sorten Mohrrüben, 20 verschiedene Sorten Kartoffeln und 15 unterschiedliche Apfelsorten wählen Gemüse, Obst, Fleischwaren, Fisch, Backwaren oder Käse – Blumen und Pflanzen, aber auch Spezialitäten aus fernen Ländern, oft in Bioqualität und direkt vom Erzeuger – auf dem Celler Wochenmarkt wird VIELFALT groß geschrieben. Die Markthändler beraten gern und ausführlich. Sie kennen ihre Produkte, geben Tipps für die Zubereitung und haben das eine oder andere „persönliche Geheimrezept“ parat. Und so ganz nebenbei treffen Sie Freunde und Bekannte und probieren die eine oder andere Spezialität. www.celle.de

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Der Große Plan zur NDR Sommertour im Juni 2016 (Foto: Alexander Brodeßer)

... in Celle können die Laternen sprechen LICHTART Celle: Fünf talentierte Laternen haben sich zusammengetan um den Besuchern spannende, lustige und informative Geschichten rund um das Celler Stadtleben zu erzählen. So bekommen Gäste und Einwohner das eine oder andere Histörchen rund um die ehemalige Residenz und ihre blaublütigen Bewohner zu hören. Die Laternenfamilie besteht aus einer „Oma” mit dem Namen Lilo und wurde gesprochen von Lilo Wanders, die höchstselbst in Celle das Licht der Welt erblickte. Der kleine Enkel der Oma heißt Jonas. Die Stimme des „Kindes” stammt von einem Celler Jungen, Jonas PacheBrunsch. Jonas hat noch drei Onkel. Zum einen den „Besserwisser” Stephan, gesprochen von Stephan Westphal (NDR 2). Dazu kommen Oliver Vollmering (SAT.1), der den „Langen Lulatsch” Olli spricht, und Gerlach Fiedler (bekannt aus der Sesamstraße als Krümelmonster), der der leicht untersetzten Laterne – der „Dicken” – seine Stimme geliehen hat. Während tagsüber Kurzgeschichten erzählt werden, schaltet der Computer am Abend auf kurze Begrüßungen um. Laternen-Sprechzeiten: täglich! www.celle.de

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…in Celle gibt es fangfrischen Fisch direkt vom Flussfischer Seit sieben Generationen und über 200 Jahren ist Fischer Nölke mit frischem Fisch für seine Kunden da. Geräuchert wird traditionell im alten Steinofen mit einer besonderen Mischung aus Erlen- und Buchenholz . Die so entstandenen wahren Delikatessen werden im urigen Hofladen direkt an der Celler Altstadt verkauft. www.nölkefisch.de

…in Celle wird die Tradition des Kirchturmbläsers gepflegt Während die eine Seite der Stechbahn von Fachwerkhäusern gesäumt ist, ragt auf der anderen Seite die Stadtkirche empor. Regelmäßig steigt der Turmbläser auf den 74,5 Meter hohen Turm der 700 Jahre alten Kirche und bläst wie in alten Zeiten einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen. Der Baubeginn der dreischiffigen gotischen Hallenkirche fällt mit der Zeit der Stadtgründung zusammen, bereits 1308 wurde sie vom Bischof zu Hildesheim als St. Marienkirche geweiht. Gottesdienste und Besucherzeiten der Stadtkirche, der Fürstengruf

* Lobetal ist mein Zuhause. Warum wir uns hier so wohl fühlen, zeigen wir Ihnen unter www.lobetalarbeit.de

* Zitat aus Lobetal

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und für die Besteigung des Kirchturms sind auf der Internetseite zu ersehen. Den Turmbläser erleben Sie montags bis sonntags: 16.45 Uhr und am Samstag und Sonntag zusätzlich um 9.45 Uhr. www.stadtkirche-celle.de

… im Celler Schloss befindet sich das älteste Barocktheater Europas barock – modern – weltoffen – Das Schlosstheater Celle ist Europas ältestes, regelmäßig bespieltes Barocktheater mit einem eigenen Schauspielensemble. Von den Klassikern der Theaterliteratur bis zu zeitgenössischen Autoren, von Komödien für jedermann bis zu modernen Stücken über aktuelle Themen, vom Musical bis zum Kinder- und Jugendtheater, von Stückentwicklungen bis zu den eigenen Produktionen von Kindern und Jugendlichen — der Reichtum des Schlosstheaters besteht in seiner Vielfalt. An vier Spielstätten, die unterschiedlicher kaum sein können, präsentiert das Schlosstheater jährlich mehr als 20 Produktionen, ob im Schlosstheater mit 300 Sitzplätzen, ob in den intimen Studiobühnen im Erdgeschoss des Schlosses, ob in der HALLE 19 auf dem Gelände der CD Kaserne oder im Schlossinnenhof vor barocker Sommerkulisse – das Schlosstheater belebt die Vielfalt Celles. www.schlosstheater-celle.de

… rund ums Jahr laden Events zum Feiern und genießen ein In Celle gibt es viel zu feiern. Freunde des Jazz kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Liebhaber von edlen Weinen und regionalem Kunsthandwerk. Ganz besondere Höhepunkte eines Veranstaltungsjahres sind das Sommertheater im Schlossinnenhof und die Hengstparaden im Herbst. Mit dem romantischen Weihnachtsmarkt klingt das Jahr stimmungsvoll aus. www.celle-veranstaltungen.de

… Celles Gärten und Parks sind Ruhepole und sinnliches Vergnügen Schlosspark, Französischer Garten, Bienengarten, die Triftanlagen, das Orchideenzentrum und ganz besonders der an den Dammaschwiesen gelegene Heilpflanzengarten mit seinen Aroma- und Duftbeeten sind Ruhepole und ermöglichen Atempausen im Alltag. www.celle.de

…Celles vielfältige Wege in die Natur Auf mehr als 1000 km Radwegen lässt sich Celles Umland erkunden. Der Naturpark Südheide erstreckt sich auf einer Fläche von 500km² nur wenige Kilometer nördlich von Celle. Die Flusslandschaften der Aller, Fuhse und Lachte bieten Erholung am und auch auf dem Wasser und begeistern Wasserwanderer und Naturliebhaber. Mit dem Kanu, dem Ruderboot oder sogar mit dem Personenschiff lassen sich diese blauen Lebensadern erkunden. Hier heißt es Seele baumeln lassen und genießen. Der kostenfreie Region Celle Navigator hält immer wieder neue Ideen, Tipps, Tourenbeschreibungen für Ihre Freizeitaktivitäten bereit. www.region-celle-navigator.de

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CBS – Komm nach Hause, Bestens beraten bei komm nach Celle VON POLL IMMOBILIEN Die Celler Bau- und Sparverein eG ist ein Vermieter mit 125jähriger Tradition. Mit ihren rund 700 Wohnungen ist die CBS in fünf Celler Stadtteilen zentrumsnah vertreten. Das Anforderungsprofil an Wohnen war in den letzten 125 Jahren einem stetigen Wandel unterzogen. Heute werden moderne, zeitgemäße Wohnangebote in weiten Teilen wieder neu definiert. Demographischer und gesellschaftlicher Wandel stellen neue Fragen und fordern neue Antworten. Hier sind die Ansprüche so vielfältig wie das Leben.



Die CBS bietet neben kundenzugewandtem Service und zeitgemäßer Bautechnik Angebote an Wohnthemen für unterschiedlichste Ansprüche. Je nach Alter, Lebens- und Familiensituationen kann die CBS verschiedenste Wohnangebote bieten.

VON POLL IMMOBILIEN Celle ist Ihr kompetenter Ansprechpartner bei der Vermittlung wertbeständiger Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen.



Kunden sind bei uns in besten Händen. Unser Team qualifizierter Makler verfügt über langjährige Erfahrung, eingehende Marktkenntnis und hervorragende Vernetzung in Celle und Umgebung. Durch unsere Zugehörigkeit zum traditionsbewussten Unternehmen VON POLL IMMOBILIEN, mit mehr als 250 Shops eines der größten Maklerhäuser Europas, agieren wir aber auch darüber hinaus. Allein in unserer Region profitieren Kunden von einem Netzwerk, das von der Lüneburger Heide bis nach Göttingen, vom Harz bis an die Weser reicht. Gemeinsam zum Erfolg: Das liegt uns sehr am Herzen. Deshalb beraten wir Sie zuverlässig vom persönlichen Erstgespräch über die maßgeschneiderte Vermarktung bis hin zum erfolgreichen Abschluss. Als geprüfte freie Sachverständige für Immobilienbewertung (WertCert®) schätzen wir auch gern kostenfrei den aktuellen Marktpreis ein.

Wohnen rund um die Lebensuhr Celler Bau- und Sparverein eG Wohnungsbaugenossenschaft

Rostocker Straße 1A • 29225 Celle Tel. 05141 88880-0 • Fax 05141 88880-20 [email protected]

Celle.Celle. Dein Zuhause. Dein Zuhause. 2017

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Celle. Dein Zuhause.

Zahlen – Daten – Fakten



Gesundheitsversorgung

– 1 Allgemeinkrankenhaus mit Notfallpraxis – 1 Sonderkrankenhaus – 45 Allgemeinmediziner/Praktische Ärzte – 156 Fachärzte – 81 Zahnärzte und Kieferchirurgen – 21 Apotheken 

Kindergärten und Schulen

– 33 Kindertagesstätten – 15 Grundschulen – 4 allgemein bildende Gymnasien – 3 berufsbildende Schulen/Fachgymnasien – 4 Förderschulen – 3 Oberschulen 

Erwachsenenbildung

– Evang. Familienbildungsstätte mit mehr als 1680 Kursen – Volkshochschule mit mehr als 1.500 Kursen – Bildungszentrum Heimvolkshochschule m it mehr als 296 Seminaren – Stadtbibliothek – 12 Akademien und Fachschulen 



Einkaufen, Ausgehen, Einkehren

– Outdoor-Events rund ums Jahr – Vielfältige Gastronomie von prämierten Restaurants bis zur urigen Musikkneipe – Altstadt mit überwiegend Inhaber geführtem Einzelhandel – Wochenmärkte – Diverse Fachmarktzentren und Niedersachsens g rößtes Möbelhaus 

Zu Gast in Celle

– 1800 Gästebetten in Hotels von 2 bis 5 Sternen – Pensionen, Ferienwohnungen – Jugendherberge – Wohnmobilstellplatz 

Celle – natürlich und bewusst nachhaltig

– 2017 als erste, nachhaltig zertifizierte Stadt in Norddeutschland zertifiziert

Kultur

– Residenzmuseum im Celler Schloss – Bomann-Museum – Erstes 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt – Schlosstheater – CD Kaserne / Kulturzentrum – Kunst & Bühne / Kleinkunstbühne – Congress Union / Veranstaltungszentrum – 75 Kulturvereine – Niedersächsisches Landgestüt 

Freizeit und Erholung

– Naturpark Südheide – Flusserlebnisse Aller, Fuhse, Lachte, Örtze – Personenschifffahrt – Badeland mit Saunaland – 1000 km Fahrradwegenetz – Schlosspark, Französischer Garten, Heilpflanzengarten, Triftanlagen, Stadtpark – Golfplatz – 200 Vereine

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Celle. Dein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung Hannover Stadt Hannover Flughafen Hamburg Bremen Braunschweig Wolfsburg Berlin

PKW

DB

Fernbus

40 km 42 km 100 km 100 km 55 km 65 km 270 km

20 Min. 36 Min. 60 Min. 120 Min. 80 Min. 70 Min. 155 Min.

– – 100 Min. 240 Min. 65 Min. – 240 Min.

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Celle. Dein Zuhause.

Rundum bestens versorgt