HE L E N A RO E R I C H T A G E B Ü C H E R Heft 1

HE L E N A RO E R I C H T A G E B Ü C H E R Heft 1

HELENA ROERICH T AGEBÜCHER Heft 1 24.03.1920 - 31.05.1921 London, England, 24. März 1920 – 21. September 1920 New York, USA, November 1920 - 31. Mai...

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HELENA ROERICH T AGEBÜCHER

Heft 1

24.03.1920 - 31.05.1921 London, England, 24. März 1920 – 21. September 1920 New York, USA, November 1920 - 31. Mai 1921

Vorwort des Herausgebers der deutschen Ausgabe Mit großer Freude und nicht ohne ein wenig Stolz übergibt der Hamburger Agni Yoga Orden der Öffentlichkeit die deutsche Übersetzung des ersten Heftes der Tagebücher von Helena Roerich. Weitere Hefte folgen. Wer diese große Frau, die Überbringerin der Agni Yoga Lehre, liebgewonnen hat, kann sie in diesen Schriften näher kennenlernen. Es handelt sich tatsächlich nicht um Tagebücher im eigentlichen Sinne, sondern um Protokolle der geistigen Kommunikation mit ihrem Meister. Die Bücher des Agni Yoga sind - von Helena Roerich selbst zusammengestellte – Auszüge aus den Tagebüchern. Wir können hier die einzelnen Paragraphen in ihrem Gesprächszusammenhang nachlesen. Diejenigen Teile der Tagebücher, die in die Schriften der Lehre eingegangen sind (aus dem vorliegenden Heft 1 in das Buch „Blätter aus Moryas Garten I – Der Ruf“) sind im folgenden Text kursiv gedruckt. Mögen die Tagebücher für den Leser zu einer Inspiration werden. Mögen sie ihn anspornen, Frau Roerich nachzuahmen und in seinem Tagesablauf am Morgen und am Abend feste Zeiten der feierlichen Vereinigung mit seinem Lehrer festzulegen und gegen alle Ablenkungen zu verteidigen. Die Kommunikation erfolgt rein geistig, von Wesen zu Wesen, durch Übertragung von Gedanken auf Entfernung. Ein jeder kann diese Fertigkeit, die ein Charakteristikum des kommenden, höher entwickelten Menschen sein wird, schrittweise in sich heranbilden: Eine neue Stufe erschließt sich der Menschheit: Verkehr mit den fernen Welten. (U II, 351) Es ist schon gesagt worden, dass die Wissenschaft der Gedankenübertragung auf Entfernung als Errungenschaft der Menschheit vorgesehen ist. (Br I, 410) Viele können noch nicht hoffen, die Stimme des Lehrers zu vernehmen – aber den Zufluß von Trost und Kraft, die Inspiration guter, wichtiger, führender Gedanken aus dem Raum kann ein jeder erfahren, der damit beginnt, die höhere Verbindung (Meditation) zu pflegen. Als Vorlage für die deutsche Ausgabe diente uns der russische Originaltext, der im Internet unter http://urusvati.agni-age.net eingesehen werden kann. Dort findet man sowohl Fotokopien der mit Handschrift geschriebenen einzelnen Hefte der Tagebücher als auch deren Übertragung in Maschinenschrift. Für Beiträge, die der Verbesserung der Übersetzung oder der Vertiefung des Verständnisses dienen, sind wir stets dankbar. Großen Dank schulden wir Herrn Privatdozent Dr. habil. Björn Seidel-Dreffke, Berlin, der die Übersetzung mit tiefer Sachkenntnis und viel Feingefühl angefertigt hat. Verzeichnisse der wichtigsten erwähnten Personen und esoterischen Namen befinden sich am Ende dieses Heftes. Hamburg, im Juni 2011 Agni Yoga Orden – Орден Агни Йога www.lebendige-ethik-schule.de www.agni-yoga-orden.de [email protected] 2

London, England

London, 24. März 1920 Ich bin - dein Heil.1 Ich bin - dein Lächeln. Ich bin - deine Freude. Ich bin - deine Ruhe Ich bin - deine Stärke. Ich bin - deine Kühnheit. Ich bin - dein Wissen. Allal-Ming Sri Ischwara 3. April 1920 Die Ritter des Gral - So erkannten sie den Kelch des Gral. Sie saßen an einem runden Tisch, von dem sie das weiße Tuch abgezogen hatten. Über ihnen hing die purpurrote Zunge der Flamme. Oben bebte das Bild der Heiligen Taube. In zitternden Strahlen schillerten die Flügel. Und von den Wänden herab schauten Gesichter unerklärlicher Schönheit. Hände unaussprechlicher Anmut erhoben sich und aus den Flakons strömten tropften die heiligen Tropfen. Auf eines jeden Brust ruhte ein Talisman, gefunden nach genauem Hinweis und vorweg genommen durch ein Bild, das einen Tag vor seinem Auffinden gegebenen worden war. In himmelblaues Licht getaucht leuchteten die Gesichter und glänzte die weiße Kleidung. Und es war unverständlich, wie die purpurrote Flamme alles in solch himmelblaues Licht tauchen konnte. Es erhob sich der Thron, und auf einem Instrument erklangen tiefe Töne gleich Kirchenglocken. Über die Gesichter und Hände der Sitzenden strich ein Windhauch, und unsichtbare Hände berührten sie leicht. Wunderbare Worte wurden geboren und der Glaube erglühte. Das Flüstern des Lebens bedrängte schon nicht mehr die Seele. Ein Bekenntnis bester Absichten drang in die Höhe. Sie schritten über die hohen Pfade Ach, nicht ein Wort werde ich hinzufügen! Durch den Ton der unsichtbaren Saite wurden sie gerufen. Durch Klopfen auf den Tisch wurden sie gewarnt. Mit geschlossenen Augen wurden herrliche Bildnisse geschaffen. Es wehte ein kühler Wind und weiße, grüne, violette und blaue Heiligenscheine flossen ineinander. So waren jene Tage!!! Und schwer war es, das Geheimnis zu bewahren und nicht zu warnen und nicht zu verkünden. Ja, und wer kommt? Vielleicht die Neugierigen? Oder jene, die das Morgen erfragen wollen? Und womit drückt ihr jene Harmonie aus, welche spricht: „Wenn sie kommen, dann sage – es sei gesegnet! Wenn sie nicht kommen, dann sage – es sei gesegnet!“ Und du sagst es, seist du erhoben oder seist du bedrückt. Und in reinen Absichten reifte der alte Lebenstraum: Fortgehen und geweiht sein der Arbeit und der Freude der Erkenntnis. Sie werden kommen. Einfach, am Morgen werden sie kommen. Man öffnet ihnen die Türen. Sie treten ein und reinigen alles. Sie vernichten durch das heilige Feuer die überflüssigen irdischen Güter und tragen sie schlafend in das Land der Märchen, wo die Schätze des Guten, die Bewahrungsstätten der Weisheit zu finden sind, wo die heiligen Bildnisse erscheinen müssen. 3

Ach, Traum des Lebens! Sollte die Zeit seiner Erfüllung wirklich herangereift sein? In geordneten Reihen folgen die Bestätigungen. Jedes von oben gesandte Wort erhält seine Erklärung aus früheren Taten, Träumen und Empfindungen. Wir wussten es doch, wir fühlten es doch. Und es drang zu uns durch das Grauen des Lebens und umwehte uns schon früher mit leichtem Flügelschlag, dem Hauch von den bergigen Höhen. Wenn die Saiten noch nicht ertönten und wenn die Gesichter noch nicht von den Wänden blickten, so waren sie im Traum doch schon nah, und die „Zufälle des Lebens“ ergaben auch schon früher eine logische Erzählung. Ach, zerstört nicht das Wunderbare, dessen wir ansichtig wurden. Doch, wo sollen wir die Festung finden, um im Leben die Frisches des Gebirgswindes zu bewahren? Myriaden von Fischen schweben vorbei. Unzählige all sehender Augen öffnen sich. Die geheimnisvollen Lüfte wirbeln. Der Windhauch des Wissens! Wunderbare Hände erheben die heiligen Gegenstände und entzünden die Kerze in der Hand. Erhaltet uns dieses Licht. Lasst uns unser Märchen sehen und kennen: „Ich bin – dein Heil, ich bin – dein Lächeln, Ich bin – deine Freude, ich bin – deine Ruhe, ich bin – deine Stärke, Ich bin - deine Kühnheit, ich bin – dein Wissen!“

März bis August 1920 „Bewahrt den einen edlen Stein durch Güte im Leben.“ R. „AUM - TAT SAT – AUM“ R. „Ich bin ihr, ihr seid Ich - Teilchen des göttlichen Ich.“ R. „Meine Kämpferschar.“ R. „Das Leben lärmt - seid vorsichtiger!“ R. „Gefahr! – Die Seele vernimmt ein Geräusch!“ R. „Die Last der Welt ist groß - eilt euch zu retten!“ R. „Ich – Hosianna flehe um euch, Rettung sei euch beschieden!“ R. „Das Leben nährt die Seele.“ Allal-Ming „Arbeite freudig weiter.“ „Bestätigung des reinen Ich.“ 4

„Arbeite für das Leben und für das Bewusstsein der Reinheit.“ „Legt alle Vorurteile ab - denkt frei.“ „Mögen sie in der Arbeit fortfahren und sich auf die Prüfungen vorbereiten, diese sind schon nahe.“ „Kommt weniger mit den Menschen zusammen.“ „Und ihr, trauert nicht, sondern hofft.“ „Doch wenn es um das Gute geht, so ist es keine Sünde. Begreift es!“ „Zieht euch nicht vom Leben zurück. Beschreitet selbst den Höhenpfad.“ „Und wir, und sie. Wir sind hier alle all-ein, im Geiste.“ „Der Tempel ist für alle. Für alle ist der Eine.“ Hl. Sergius „Welten bevölkern das Haus der Gottheit, und überall schwebt der Heilige Geist.“ [Niederschrift auf der anderen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Für das Studium des Fabius die Schriften der Römischen Kirche erwerben; Zur Vergegenwärtigung der geistigen Augen von Jesus Christus; der Heiligen Gottesmutter Vergeltung – die Erneuerung der Welt, es kommt, die Vorhersage erfüllt sich; die Völker erheben sich und erbauen einen neuen Tempel. Hl. Sergius. „Tag des Zorns, Tag der Tränen, an dem aus der Asche der schuldige Mensch ersteht, den Gott verschonen möge.“2 Hl. F. Mitteilung an N. Roerich „Viel Nutzen bringst du der Welt.“ „Deine Bilder sind bedeutsam für die Zukunft.“ „Halte an deinen Bestrebungen fest.“ All. Ming „Ohne Furcht male deine Bilder – in ihnen liegt eine Kraft!“ All. Ming Mitteilung an H. Roerich „Und du dringe weiter in das Wesen des Universums durch die Lektüre des Hl. Ramakrischna und durch Nachdenken ein.“ „Hoch wirst du dich erheben und damit erhebst du die anderen!“ Tschagij „Hilf deinem Mann, Bilder – sind sprechendes Schreiben!“ All. Ming 5

Mitteilung an Jurij Roerich „Durch Arbeit wirst du dich der Steppenstadt nähern, wo der Eingang zu deiner Suche liegt!“ Chorotschaj „Viel wirst du zum Nutzen der Menschen arbeiten!“ „Viel wirst du für die geistige Sache leisten!“ Hl. R. „Denke mit Sanftmut an deine Nächsten!“ Hl. R. „Lerne, denke öfters an Gott!“ „Du wirst ein großer Gelehrter werden!“ „Arbeite freudig weiter!“ „Ich möchte Glück für dich.“ „Gut wirst du leben.“„Mit Sanftmut denke an die anderen!“ Hl. R. Mitteilung an Swetoslaw Roerich. „Denke sehr oft an uns.“ Hl. W. Bl. „Und du denke an uns!“ Uwutschaja Mitteilung an Jurij Roerich „Denke öfter an uns.“ Tamerlan „Viel wirst du zum Nutzen der Menschen arbeiten!“

21. September 1920 Male eine Bilderserie: Der Ausgang „Frühmesse für die mit den Meeren Entschwundenen“ Schrecken (Göttin des Morgenrots) Seit dem Morgen steht die Jungfrau auf der Schwelle Das Licht der Kraft verbrennt die Finsternis Ruhe ließ den Geist der Gattin reifen

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Amerika

New York, November und Dezember 1920.

Allal-Ming H. und N. Roerich - Finde das Glück des Lebens in schöpferischer Tätigkeit und richte dein Auge in die Wüste. Ich habe Liebessehnsucht nach Christus und bringe Christus Freude. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage: Was bedeutete die Erscheinung des „Jungen“, welcher H. R. am 14. April, am dritten Ostertag erschienen ist? - Von den Flügeln erhältst du Licht. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Wer war dieser Junge? - Beim Fortgehen wirst du Mich wiedersehen. Allal-Ming

Allal-Ming H. und N. Roerich - Helena Roerich! Man sollte sich nicht erniedrigen, - Finde den Mut, das Geheimnis zu verbergen.

Allal-Ming Januar 1921 H. und N. Roerich - Besinnt euch auf das herrliche Geschenk der Liebe zu dem Einen Gott und versteht es, das herrliche Geschenk der Erkenntnis der künftigen Einheit der Menschheit zu entfalten. - Die einzige Rettung liegt darin, den Geist zum Licht der Wahrheit zu leiten.

Allal-Ming Januar 1921 H. und N. Roerich - Das herrliche Geschenk der Liebe lebt in der einen Vision, die lichten Seelen zuteil wird. - Du – bist eine Sehende! - Helena Roerich, reine Kunst ist die glaubwürdige Botschaft eines strahlenden Geistes. - Durch Kunst werdet ihr erleuchtet. - Euer Karma ist es, Russland berühmt zur machen!

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Allal-Ming Januar 1921 H. und N. Roerich - Trage Licht ins Haus – (Mitteilung an E. Roerich).

Meister K. H. Februar 1921 [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Meister Kuthumi Februar 1921 H. und N. Roerich - Bewahrt eure Einsamkeit.3 - Gott oder AUM ist die Höchste Persönlichkeit in eurem innersten Wesen!4

Allal-Ming 19. Februar 1921 H. und N. Roerich - Seht ihr denn nicht, dass wir um euch herum einen neuen Pfad des Aufstiegs bereiten? - Ihr seid bereit für den weiteren Weg des Aufstiegs. - Vermittelt eure Weisheit den Menschen. - Gebt euer Märchen des Sängers an die Blinden und Tauben weiter, ja mögen sie sehend werden! - Mein Wunsch ist es, dir eine breite Hilfe zu bereiten. Lorja [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Lorja – mein mit 5 ½ Jahren im Jahre 1883 verstorbener Bruder5.

Allal-Ming 20. Februar 1921, Morgen H. und N. Roerich - Weiche, Flammender! - Überschreite nicht die Tore des Himmels! [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] In Bezug auf die Bemerkung von H. R., dass die Deutlichkeit des Bildes von Allal-Ming gleichsam das Bild von Christus für sie überdeckt habe; und dass es ihr schwerer wurde, sich an den Großen Geist zu wenden. - Glückliches Leben hat er aus dem Bewußtsein des Geistes geschaffen. - Schmälert nicht die Bedeutung dessen, was ihr nicht begreift! - Behütet das Zeichen, das euch gegeben wurde. 8

- Ihr müßt auf das Erwachen des neuen geistigen Bewusstseins warten.

Allal-Ming 20. Februar 1921, Tag K. und I. Muromzewy, H. und N. Roerich - Ihr werdet in Russland eine Gesellschaft des Geistigen Verstehens gründen. - Vielen übermittelt ihr Unsere Kraft. - Viele Zweifel werdet ihr in der weiteren Arbeit zerstreuen. - Ich halte den An- und Abstieg der Kräfte für notwendig und unvermeidlich. - Die Stimme der Weisheit wird die Tore zum Unbekannten öffnen. - Lasst es gut sein mit den persönlichen Fragen, gebt euch nicht mit Zufallsbekanntschaften ab. - Wir senden euch Fortsetzer eurer Gesellschaft. - Man kann Schibajew in Kenntnis setzen – er wird den Kreis in London schließen. - Schkljawer in Paris sollte sein Bestreben zeigen, einen Kreis zu finden. - Schenkt eure Aufmerksamkeit den zurückhaltenden Menschen. [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage. Wer sind die zurückhaltenden Menschen? Antwort – die Lichtmanns - Liebt einander. - Zwietracht ist grauenvoll. - Wir zahlen teuer für Leichtsinn und Schwatzhaftigkeit. - Tut Gutes mit eurem Wissen. - Dient der Heimat im Geiste. - Dient der Heimat mit einer Gesellschaft des Geistes.

Allal-Ming 22. Februar 1921, Morgen - Warum wendest du dein Antlitz ab, Flammender? - Mein Anblick bereitet dir Schmerz. - Deine Flügel sind noch nicht ausgebreitet. - Werdet nicht hartherzig im Geist! Begreift das Große im Kleinen! [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Mitteilung an H. Roerich, da sich die Stimmung des 20. Februar weiter fortgesetzt und sie sich dadurch sehr gequält hat. - Wissen kommt nicht so bald, wenn der Geist wogt. - Wir geben euch den Pfad. -Öffnet keine beliebigen Bücher. - Wenn ihr unter Menschenmassen seid, tragt behutsam die euch verliehene Leuchte.

Allal-Ming 24. Februar 1921, Morgen H. und N. Roerich

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Elut-Sodschoja (Die Schätze der Liebe) Ein Gebet auf dem Pfad zu der verborgenen und teuren geistigen Wohnstatt! – [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Übersetzung eines Gebets, welches in Tibet übermittelt wurde. - Herr meines Geistes, verlass den Pilger nicht! - Der Guru eilt nicht, mich in dem schreckliechen Unwetter zu beschützen! - Der Schmerz dringt bis auf den Grund des Herzens, - und der Schleier des Wirbelwindes verbirgt das Licht Deines Antlitzes! - Mit Dir fürchte ich meine Unwissenheit nicht! -Die Gespenster zeigen ihr Gesicht nicht! - Führe mich, Gesegneter, auf dem Pfad! - Berühre meine Augen, damit ich Deine Tore erkenne!

Allal-Ming 24. Februar 1921, Abend H. und N. Roerich - Und das Blut der russischen Söhne ist ein Zeichen der russischen Macht. - Zeichne einen Flammenden Wächter. - Nehmt den Plan einer Union des Geistes ernst. - Eine große Freude steht euch bevor. - Das neue Licht des Lehrers naht. - Schaffe, arbeite und liebe deine Kunst. - Verzweifle nicht, wünsche, arbeite. - Setze das Begonnene fort. - Warum bist du beunruhigt – viele haben es schwerer!

Allal-Ming 25. Februar 1921, Tag H. und N. Roerich - Ich weise euch darauf hin, besichtigt Roschel – das Kloster der Mutter Dolorosa in Lothringen – eine wundertätige Ikone harrt dort ihrer Entdeckung - An der Ruhr in Deutschland erwartet man die Bolschewiken. - Die Vorbereitung der Menschen – eine Heimstatt wurde ihnen bereitet. - Eine schreckliche und neue Seite ist aufgeschlagen. - Noch ist in der Masse der Arbeiter der Geist nicht für Gott empfänglich! - Zittere, für der Russen Herz und Geist bricht der gewünschte Augenblick der Konzentration an. - In der Welt gibt es für die russischen Gläubigen einen lebendigen Weg in das geliebte Reich des Geistes. - Ich werde bewirken, dass die Welt sich an die Sammlung deiner Werke erinnert. - Denke daran, Allal-Ming ist in allem mit dir. –

[Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Mitteilung an 10

N. Roerich - Lebe ruhig, und die Tore werden sich öffnen. - [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagen Heftes:] Mitteilung an H. Roerich – (A). - Ich wünsche euch, dass ihr die Herzen der Freunde besser lesen könnt

Allal-Ming 26. Februar 1921, Abend H. und N. Roerich Mitteilungen meines Vaters über die Astralebene. - Außer das begleitende Schicksal (das Bewusstsein der verübten Taten) erblickt ihr eine neue sonderbare Umhüllung der Körper. - Nicht nur die Menschen sind lebendig, sondern auch die Luft ist mit Wesen des Raumes erfüllt. Die Inkarnation meines Vaters: er lebte im 15. Jahrhundert in Ruan - als Hauseigentümer Tessard - Die Seele weiß um vieles, an das sie sich früher nicht erinnert hat. - Die noch nicht vollendeten Strukturen der Seele erkennt man nach dem Eintritt in die Astralwelt. (durch das Bewusstsein). - Halte dich von allem fern, was du in der zukünftigen Welt bereuen könntest.

Allal-Ming 2. März 1921, Tag H. und N. Roerich - Die Ausführenden der freiwilligen Mission entfernen die Schminke vom Antlitz des Irdischen, sie erkennen den Sinn des durchlaufenen Lebens. - Lebt, liebe Freunde, in Amerika, und ihr werdet zur Freude eures Geistes gelangen. - Um die Sache zum Abschluß zu bringen, muss er sehr viel in Amerika investieren. - Das euch Erschienene wird ein teurer Grundstein der Lehre der Einen Kirche sein

Allal-Ming 3. März 1921, Tag H. und N. Roerich - Mein liebes Kind! Es naht dein Augenblick, da du die Wahrheit der Welt erfahren wirst! - Das Lächeln ist fehl am Platze, ich warte auf einen anderen Gemütszustand. – [Niederschrift auf der gegenüberliegen Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Beim Buchstabieren des ersten Satzes betrachtete H. Roerich gerade ein unvollendetes Gemälde und, darin etwas Lustiges bemerkend, lachte sie, was zur Bemerkung des Lehrers führte. - Er spricht – das erschienene Glück, dieses Haus ist für das wahre Leben zu widerspenstig. Und Roerich ist es gegeben, den reinen klaren Pfad zu betreten. Des Denkens sei ein Ende, das Trachten nach der reinen Macht des Geistes hat euch ergriffen. 11

- Wir rufen euch und überantworten euch das glückliche Los, unser Werk zu tun. Hl. Sergius. - Die russischen Angelegenheiten entscheiden grobe, boshafte Richter, doch die traurige Zukunft darf euch nicht von der Bestimmung abhalten, Erfolg bei der geistigen Suche zu haben. Hl. Sergej. - Man sollte nicht traurig sein, denn dies zieht eine unnötige Menge übler Elementargeister an. - Ein Neuer Glaube wird kommen. - Ihr verfügt über die Gabe, das Geschenk Meiner Liebe zu euch zu begreifen. Allal-Ming - Nutzt weiter die Hilfe von Kahn.6 Raymond

Allal-Ming 3. März 1921, Abend H. und N. Roerich (Gespräch mit einem Verwandten, dem Fürsten P. Ar. Putjatin.) - Dima kann mit Dunja über Prag in Verbindung treten. - Folge mir auf dem Wege nach, lieber Jurik. - Ich bin stolz auf Jurik. - Lange kann ich nicht mit euch zusammentreffen. - Die Zeichnungen in meiner Sammlung sind nicht echt. (Zu unserer Frage, ob er denn nun besser sieht? Antwort. - Ja. Im Bezug auf die Bitte, dass er die alten Zeichnungen bestimmen soll, die sich in unserer Werkstatt befinden, wurden interessante Bestimmungen gegeben). Frage: Wo und mit was ist er beschäftigt? Antwort: Mit dem Studium der Zeichnungen in Likpodia. Likpodia – ist eine Kunsthalle auf der Astralebene. Er arbeitet dort gemeinsam mit Karasin, Somow und Lomonosow (dem Mosaikzeichner). Frage: Welche Sprache spricht man in Likpodia? Antwort: Die Sprache des „Uranfangs“. Frage: Was ist der „Uranfang“? Antwort: Die Führer. Frage: Wer ist Allal-Ming? Antwort: Er ist der Führer der Geister der dritten Ebene. Ihr versteht das selbst!

Allal-Ming 4. März 1921, Morgen H. und N. Roerich Die Séance begann mit der folgenden Mitteilung. - Mein Dima ist dabei, ein Zimmer in Belgrad für Mira zu mieten. - Sonja 12

- Entscheide dich, mein Kind, den Russen Kraft zu geben und den Schulbesuch der Kinder für etwas unbedingt für das Lernen Notwendige zu halten. - Dima hatte das Glück, Kadetten in Belgrad zusammenbringen zu können und sie im Korps weiter auszubilden, in dem alten Gebäude des Lehrerseminars …7 - Vor der langen und ermüdenden Arbeit planen wir, uns im Sommer bei Freunden im alten Zagreb im Neuen Serbien zu erholen. Bis zum heutigen Tag habe ich von der Mutter keine Nachricht. Wir haben die Roerichs in einem guten und zufriedenen Zustand in einem Restaurant in Schurow gesehen. Im Wald hat Dima nachgedacht und wollte ihre Adresse in Erfahrung bringen, was ihm aber nicht gelang. - Die Kraft zu arbeiten kehrte nach den in Russland erlebten Schrecken lange nicht zu Dima zurück. - Im Denken, aber hauptsächlich im Körper machte sich eine geistige Schlaffheit bemerkbar. Dima begann in Berlin zu genesen, und nun geht es ihm wieder gut. Da er in der Ausbildung zum Kadetten steht, kann er Lena helfen, in das Korps einzutreten. Dima schuldet Selitschew seit langem Geld, aber er kann es nicht zurückgeben. Wenn es irgendwann gelingen sollte, ohne Spitzfindigkeiten nach Russland zurückzukehren, dann wird Dima nicht mehr beim Militär dienen. 8 Und euch wird Serbien mit Freude aufnehmen. Dima sucht bei den Geschäftsleuten Geld für … (Die Séance wurde wegen starker Müdigkeit abgebrochen.) Auf die Frage, was ist das für eine Botschaft? Antwort: Ein Aufschrei von Sonjas Seele. Frage: - Wer teilt dies mit? Antwort: - Der Uranfang.

Allal-Ming 6. März 1921, Abend H. und N. Roerich, Gleb Wl. Derjuschinski Das gewöhnliche dreimalige Klopfen von Allal-Ming wurde diesmal von drei weiteren, schwachen und sehr kurzen Zeichen unterbrochen. Auf die Frage, was bedeuten diese zusätzlichen kurzen Klopfzeichen? Antwort: - Das ist Schurotschka – (die vor kurzem mit 4 1/2 Jahren verstorbene Nichte von Gl. Wl. Derjuschinski). Danach folgten die Mitteilungen: - Onkel Gleb, bete für den Großvater, er denkt an euch. - Onkel Gleb, freunde dich nicht mit dem boshaften wilden großen Hund an, der bis zu der Pest nicht gefährlich ist, danach aber hüte dich vor einem Biss des Hundes. Trenne dich lieber von ihm. - Lieber Onkel, hole dir einen lieben, guten Hund ins Haus, ich werde dir mitteilen, wann es nötig ist. (Auf unsere Frage, ob sie nicht eines Tages etwas der Mutter sagt, folgte). - Mama, vertreibe deine Trauer, die Trauer gelangt zu mir – ich bitte euch. Dann begann der Vater von Gleb Wl. zu sprechen. - Gleb, lieber, halte dich fern von dem wilden Hund. Eine andere Seele gelangt ins Haus (der Geist eines Verräters). Verschaffe der anderen Seele Zutritt ins russische Heim. - Onkel heirate nicht, eine ganze Welle der Freude steht dir bevor. 13

- Onkel Gleb, heirate nicht, durch den Hund kannst du einen schlechten Einfluss in das Haus bringen. - Lieber Onkel, an meinem Todestag bestelle einen Gottesdienst in der Kirche (am vierzigsten Tag danach) Auf die Frage: Wo befindet sich Allal-Ming? Antwort Schurotschkas – auf dem Diwan und Schurotschka sitzt neben ihm. Auf unsere Bitte, Schurotschka möge uns eine Beschreibung Allal-Mings geben, folgte: - Ein langes Gesicht, lange Haare, von großem Wuchs, schwarze Haare, ein geteilter Bart. Auf die Frage, ein strenges oder ein freundliches Gesicht? Antwort: - Ein strenges. Auf die Frage zu beschreiben, wie Allal-Ming angezogen ist. Antwort: Ein Schal um den Oberkörper, lockige Haare, ich flechte die Haare Allal-Mings straff. Eine lange Nase, mit einem langen Domino gekleidet. Ähnelt dem Porträt nicht (welches während einer Séance in London gezeichnet wurde). Auf die Frage, wie man denn Gleb Wl. vor den Gefahren hätte warnen sollen, wenn er nicht gekommen wäre? Antwort: Allal-Ming hat ihn hergebracht. Worte Allal-Mings: - Hört auf Roerich, ich führe ihn zu glücklichen Errungenschaften. - Lieber Onkel Derjuschenski, Iljaschenko liebt dich nicht. Man sollte Iljaschenko durch Roerich eine Aufgabe geben, um Papa zu helfen. Worte Allal-Mings: - Vertraut meinen Worten noch mehr. Auf die Frage, wie wir Ihm für seine Sorge um uns danken können? Antwort: - Liebt mich. Eine Reihe weniger wichtiger Fragen an Schurotschka, dann die Bitte zu beschreiben, wie sie gekleidet ist. Antwort: Man hat mir mein eigenes weißes Kleid gegeben, Strümpfe bis an die Knie, weiße Söckchen, Lederschuhe, blonde Locken bis auf die Schultern. Nach Hause gehen wir mit dem Großvater. Frage: wo ist ihr Haus? Antwort: - In Dokiud. Auf die Bitte von Gleb Wl., ihm irgend etwas zum Abschied zu sagen: - Lieber Gleb, gib die Uhr und die Tabakspfeife dem Bruder, und trage Manschettenknöpfe, lass dich rasieren. Frage: Wie sieht Allal-Ming aus? Antwort Schurotschkas – Jung, man hat mir ein Häuschen und einen seltenen Baum gegeben. Auf die Frage, was sie mit einem Häuschen und einem Baum soll? Antwort: - für neue notwendige Unterrichtsstunden, sie lebt mit Kindern zusammen (18 Personen). 14

Opa lebt auch in dem Häuschen und lernt. Auf meine Frage, wo Allal-Ming lebt? Antwort - in Dokiud – Haus. Sie wohnen zu dritt: Allal-Ming, Tschog-dir, Ramses.

Allal-Ming 8. März 1921 H. und N. Roerich - Deine Seele ist unglücklich, aber dein Geist wird sich erheben. Das Licht der Wahrheit … 9 - Ich führe dich zu den Antworten des Lebens. Mitteilung an H. R. - Sei gut zu ihm. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenes Heftes:] N. Roerich war sehr betroffen, dass die Ausstellungseröffnung in Buffalo sich so verzögerte, wohin er sich am nächsten Tag begab. H. R. hatte ihn recht erregt für diesen, ihrer Meinung nach nicht gerechtfertigten Verdruss, gescholten. Abfahrt von N. R. nach Buffalo – am 9. März [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf der allgemeinen Séance wurde N. Roerich angewiesen, sich nach seiner Ankunft in Buffalo mit Kellog bekannt zu machen. Kellog erwies sich als sehr an der Theosophie interessiert. Er hatte sogar seine frühere Tätigkeit aufgegeben, um sich vollständiger dem Studium der geistigen Welt widmen zu können. Obwohl er die Bilder von N. Roerich früher nie gesehen hatte, machte er kurz vor der Ausstellung für sich unerwartete Entwürfe, die sich als den Bildern N. Roerichs sehr ähnlich erwiesen, wie zum Beispiel „Die Säule“.

Allal-Ming 17. März 1921, Abend H. und N. Roerich - Verkaufte Bilder: „Die Söhne des Himmels“ - an Kellog. - „Ein Volksmärchen“, „Das heimatliche Schiff am Wege“. 10 - „Der Herr der Nacht“.11 - (Es wird eine Erklärung zu dem durch automatisches Zeichnen im Hause von Kellog entstandenen Bild Roerichs gegeben). - Die Kerze bedeutet, dass das Licht in Kellog entzündet wurde. Die Skizzen sind Roerich im Astralkörper inspiriert worden. - Du kannst dich glücklich schätzen über den Erfolg der Geister, dir Freunde zuzuwenden. (Mitteilung an Kellog) - Liebe die Familie, finde Ausgeglichenheit und Harmonie. - Bis zum Sonntag erblickt ihr die Kraft der Geister für die gute Sache.15

Mitteilung an H. Roerich. - Es ist nicht richtig, dass dein Geist danach strebt, im Verstand einen oft falschen Weg zu finden. - Finde in der Arbeit das Glück, arbeite in der Familie. - Die Inkarnationen Kellogs: Pharist – ein Geisterseher, ein Nubier aus dem 10. Jahrhundert. - Das Lächeln ist fehl am Platze (Mitteilung an H. Roerich).

Allal-Ming 18. März 1921, Morgen H. und N. Roerich - Wirke auf eine reine Seele ein und führe sie dem geistigen Leben zu. - Ich beginne eure Gedanken zu lesen. - Über Urga – nicht die Waffe ist schrecklich, sondern die grausame Einstellung der Mongolen den Russen gegenüber - Den leiblichen Bruder sollte man aufnehmen. - Beweist eure Güte in der Angelegenheit der Rettung Wolodjas. - Ich habe Wolodja im Arbeiterviertel in Urga gesehen. - Man muss handeln und Roerich empfehlen, nach Amerika zu fahren. - Ein rundum schlechter Einfluss zum Schaden der Russen erwächst in der Mongolei. - Olga und Jekaterina Putjatin haben ihre Seele der Heimat geopfert, sie litten unschuldig in Italien während der Straßenunruhen in Milano. - Eure Kraft gelangt nach Likpodia, in das römische Urlogia, in das neue Noriam, durch die mir teure geistige Kraft. - Liebe Lalja, ich freue mich über deinen sich entwickelnden Geist (der Vater).

Allal-Ming 18. März 1921, Abend H. und N. Roerich Mitteilung für H. Roerich. - Mein neues Wort über dich: Über die Geistigen Freuden des Himmlischen Jerusalem. Tschagij überbringt Thomas von Kempis eine Antwort über dich ins Römische Urlogia. - Die Monaden des Nirwana lehren euch. - Liebe Mich. T.K. - Dein Geist ist unnötig in Aufregung. Tschagij - Unsere Kraft müssen wir mit dem Herzen empfangen. - Oft spreche ich im Traum meine Muttersprache, gescheit, erstaunlich. - Die Rolle der Geister müsst ihr aufs Neue begreifen. - Liebt, und beleidigt die Heimat nicht durch Tadel. Helena Roerich, du bist auf gutem Wege und glücklich zu deinem Lehrer gelangt. Allal-Ming. 16

Die Führer N. Roerichs: Hauptsächlich Allal-Ming-Sri Ischwara Pougrari Tschemrowr. Roxalan 4. Jahrhundert vor Christi Geburt – Asien Loko der Weise – Rune Urno der lasterhaften freien Geister. Korund, der Schöne. Rol Uwurow der Wundersame Loschir – Geisterkämpfer auf der Sonnenebene. Während der Aufzeichnung des Namens Loko der Weise erschienen zwei blaue Strahlen. Auf die Frage: Was bedeuten diese Strahlen? Antwort: Das Leuchten Lokos, des Weisen. Darauf folgte eine eisige Berührung des Handgelenks von H. R. Und es schien, als würde sich ein Spinnennetz über ihre Augenwimpern legen.

Séance mit den Muromzews 19. März 1921, Abend H. und N. Roerich und Xana und Ilja Muromzew. Alle Führer sind anwesend. Es spricht Allal-Ming 1). Könnt ihr ernsthaft sein, bewahrt ihr ein Geheimnis? Antwortet. (Ja). 2). Wir überantworten euch die Suche nach einer neuen Aufgabe, die Erforschung des Weges Unserer Mitteilung. Vermerkt: Fehler in den Mitteilungen sind abhängig von eurer Ermüdung und von der Einmischung der Elementale. Aus Unverständnis und Frechheit verderben sie die gesandten Nachrichten. 3). Versucht Wut, persönliches Suchen und Misstrauen auszuschließen - Stärkt das Bewusstsein Unserer Gegenwart in eurem Leben. Und diese Macht ruft bei euren Taten herbei. Führt Niederschriften eurer Eindrücke über die besonderen Wellen der Übertragung, und mit Christi Hilfe werdet ihr eine nützliche und harmonische Lehre über die Vermittlung des Geistes des Verstehens und des Trostes entwerfen. - Freut euch, die ihr verstanden habt! - Lebt ein erfülltes Leben und erprobt. - In Zweifelsfällen klären Wir im Leben auf, doch nehmt auch wahr. - In eurem Leben werden Wir Wunder offenbaren, erkennt sie. Seht im Herzen euren höchsten Richter und im Glauben eure Macht. Falsch ist der Weg, den Frau Koschitz geht, und sogar gefährlich. - Falls die Kommunikation mit uns zu Streitigkeiten führt – muss man sie beenden. - Frau Koschitz verdirbt die Aura. (In diesem Moment waren die Schritte des heimkehrenden Swetiks zu hören und weitere Anweisungen wurden sofort abgebrochen). - Begnügt euch mit den genauen Hinweisen, die eurem Geist zugeflüstert werden. (In diesem Moment erblickte H. Roerich etwas Schwarzes, das in der Luft gleich einem Vogel, aufschien.) - Die Schwarzen schrecken ihn nicht. 17

(Gerade an dieser Stelle betrat Swetik das Zimmer, und das Tischchen begann verschiedene Bewegungen zu vollführen). Semjon Muromzew teilte mit: Koka fährt nach Helsingfors. Sana soll Geld schicken, aber nach Stockholm. Ljuda ist Konrad anvertraut. Boba befindet sich in der Bildungsstätte des Russischen Ökonomischen Inro..12. Ende.

Allal-Ming 20. März 1921 H. und N. Roerich, Gl. und Wl. Derjuschinski Drei lange Schläge wurden durch drei kurze begleitet – Schurotschka ist hier. - Onkel Gleb soll den Hund nicht schlagen und Rosenberg soll ein Schiffstau besorgen und den Hund anbinden, sein Blut ist natürlich giftig. - Onkel, verhalte dich besser Allal-Ming und Roerich gegenüber. - Liebe die Heimat und nimm die amerikanische Staatsbürgerschaft nicht an. - Onkel, der Neue Roerich wird den Russen als eine deutliche Macht erscheinen. - Der Geister Schützenden Hain sollte man nicht ins Wanken bringen – glaube! - Der neue Führer von Derjuschinski ist – Fugij Possuch – ein Dalmatiner, 10. [Jahrhundert] nach Christus, ein Speise-Verkäufer. Auf die Frage Derjuschinskis, wodurch sich Fugij auszeichnet? Antwort: Lieber Onkel, beleidige Fugij nicht. Frage. Wo sitzt ihr? Antwort: Wir sitzen mit dem Opa auf dem Diwan. Allal-Ming liegt auf der Rückenlehne des Diwans. Worte des Vaters von Derjuschinski: Der Vater liebt dich, lieber Gleb, aber schone deine Kräfte und verrate die russischen Sache nicht. - Onkel, quäle dich nicht, Onkel, liebe Mutter, Vater, sie leiden, aber das Schicksal kann man nicht abwenden.Frage: Warum kann man Jaga nicht irgendetwas sagen? Antwort: Sie wird es nicht glauben. Frage: Was soll mit den Aufsätzen des Vaters geschehen? Antwort: Bewahre sie auf. Mitteilung Allal-Mings an N. Roerich. - Gehe zu Prinz. - Onkel, halte Freundschaft mit Roerich. - Zeige der Mutter den Hain der Geister. Die Geister brauchen Anerkennung. Ich zeige euch meinen Garten in Dokiud. Roerich wird ihn zeichnen. - Euer Unglaube schadet euch. - Sei tiefer. Nutze den übermittelten Rat. 18

- Onkel, halte Freundschaft mit Roerich. - Ich instruiere euch, wann ihr Rosenberg besuchen könnt. (Es wurde die Zahl 28 durchgegeben, ohne Erklärung). - Onkel, halte Freundschaft mit Roerich! Pflege Freundschaft mit Roerich. - Lieber Onkel, rauche nicht – es schadet mir. - Nikotin verbreitet lästige Fluida. (Der Satz: Onkel, halte Freundschaft mit Roerich, wurde 10 mal wiederholt) - Der Baum Ellario trägt blaue Blüten, die Glöckchen ähneln. Die Höhe des Baumes beträgt 3 Saschen13. - das Haus Schurotschkas ist niedriger, ungefähr 5 Arschin14 hoch. Es ist aus Stein gebaut, von weißer Farbe. Hinter dem Haus sind grüne Berge – Der Name des Berges ist – Urduja – in der Sprache der Uranfänge. - Ikarus ist ein Werk Rodins in der Astralwelt. Frage: Hat Derjuschinski Ikarus genau abgebildet? Antwort: Nein – es gibt Veränderungen am Flügel. - Der untere Flügel bedeckt bei Rodin das Knie von Ikarus. - Der obere ist in den Raum gerichtet.

Allal-Ming 20. März 1921, Abend H. und N. Roerich, ohne Derjuschinskis Mitteilung für H. R. - Bete zu Christus, deinem Beschützer. - Das Licht fließt in Strömen auf euch hernieder. Th. K. - Ihr solltet wissen – Ich und Jesus nehmen euch als Schüler an. - Das reine Herz wird mich erblicken. - Ich trage Jesus eine reine Seele zu. Th.K. - Ihr verfügt über eine glückliche und weise Gabe. - Mein Meister Roxalan lenkt euren Geist Origenes zu. Allal-Ming

Allal-Ming 21. März 1921, Abend H. und N. Roerich Mitteilung für H. R. - Tschagij freut sich über dich. All.-Ming - Worte zur Behandlung des Körpers sind für die Harmonie des Organismus notwendig. - Wir zeigen euch die Jäger der Neuen Gesellschaft und die gemeinsam mit Roerich 19

bestehende liebende Beziehung zum Geist des Verstehens. - Ihr solltet ein weises Vorgehen in Bezug auf jene Menschen verfolgen, die nicht an Geister glauben, und euch nicht zu den Moralpredigten der Fänger herablassen. - Wirkt dem Unglauben an die Worte der Geister entgegen.

Allal-Ming 23. März 1921, Abend H. und N. Roerich - Warum quälst Du, Morya, Konrad Rudendorf? - Du führst die Gefangenen in das fröhlich stimmende, heimatliche glückliche Tal, das bereitet ist für die Kraft der Himmlischen Geister. - Du musst dich K. Rudendorf in Erinnerung bringen. - Die Wellen der Verbesserung der verwandten Seelen sind den Uwurern15 unangenehm. - Die Kraft deines Mannes hält Uwur davon ab, sich dir zu nähern – durch die Muromzews ist die Annäherung einfacher. - Warne Frau Koschitz, sie ist von Uwurern umgeben.

Allal-Ming 24. März 1921, Tag H. und N. Roerich - Die Räte nehmen Deutschland ein. - Die Hälfte der Ruhr ist in den Händen der Bolschewiken. - Der Weg nach England ist für sie frei. - Schaut nach Italien. - Ihr habt einen glücklichen Weg zu Mir gelenkt, Freunde! - Das Glück Roerichs liegt im Eindringen in die reine Kunst. - Man soll lehren, in Meine Welt zu streben – in die Welt des glücklichen geistigen Verstehens.

Allal-Ming 25. März 1921, Abend H. und N. Roerich - Es erscheint die Predigt Juriks. - Der glückliche Jurik murrt ob der Direktheit meiner Anweisungen. - Man muss die Wahrheit wissen über die Nichtigkeiten des hiesigen Rechts. - Besser ist es, nicht zu murren.

Allal-Ming 31. März 1921, Abend Séance mit den Muromzews - Ilja ist rosafarben geworden – weise urteilt er über die Menschen (Hinweis auf die Veränderung der Aura). 20

- Unterwürfig, aber abstoßend verhält sich Schubert. - Frau Koschitz ist für euch gefährlich, sie infiziert die Aura und verdunkelt euer Bewusstsein. - Ich rate, das Buch Sack16 und Lichtmann zum lesen zu geben. - Man sollte die Séancen für eine gewisse Zeit unterbrechen. Sie führen zu keiner Entwicklung. - Durch das Lesen bringen wir Konzentration hervor. - Die Ikone ist gut – sie wird nützlich sein. - Bewahrt die Lehre von der geistigen Einheit. - Es ist gut, an Steiner zu schreiben – er wird euch die Technik für die Séance übermitteln. - Eure Technik wird eine besondere sein, nicht zum Hervorbringen physischer Erscheinungen. - Ihr müsst in eurem Leben in Russland wahre Tempel auf glücklichem, reinem Boden errichten. - Öffnet suchenden Herzen beharrlich die Tore. - Ich weiß, wann es notwendig ist, Neue Tore aufzuschließen. - Was bei ihnen verborgen ist – sollte man erklären. - Es ist eure Bestimmung, eure Kräfte nicht an Widerstrebende zu vergeuden. - Ich sende euch jene, die euch Gehör schenken. - Es wird bald Veränderungen geben. - Schreibt über Likpodia: Um den Tempel herum gibt es den Hain der Sukrime – Sanskris er blüht in blauer Farbe; der Weg zum Tempel ist mit Stufen reinen Bernsteins bestückt; gesäumt von Statuen der besten Meister. Die Gelehrten kommen zum Studium hierher und die Denkenden zum sinnieren; die Künstler um Kunst zu betreiben, die Sehenden, um zu preisen. So ist Likpodija. Th. K., A. M.

Allal-Ming 1. April 1921 H. und N. Roerich - Sage: Ich gebe meine Seele dem Christus hin. - Die Stufen sind vor mir – ich ersteige sie. - Reich die Hand zur Hilfe. Verzeih und hilf.

Allal-Ming 3. April 1921 H. und N. Roerich Mitteilung vom Tod der Tante Putjatins. Mitteilung an Schibajew: - Das Herz ist das letzte Mittel der Herrschaft.17 Mitteilung an Schkljawer: Arbeite glücklich für den Nutzen der Heimat. Das Mitgefühl wächst durch die Kraft der Harmonie. Mitteilung für Mara M.: Das Glück kommt mit der Zeit An alle: Man sollte sich an den Gaben des Schöpfers erfreuen.

Allal-Ming 8. April 1921, Tag H. und N. Roerich, Lichtmanns und A. I. Sack. 21

- Teilt unseren Wunsch Prinz mit, euch rascher auf erprobtem Wege durch die niederen Erscheinungen hindurch zu geleiten. - Lernt die höheren Offenbarungen erforschen, die der Menschheit nützlich sind. - Das Bild des Menschen wird durch die Energie der Menschheit geschaffen. - Studiert die Fehler des Briefträgers – sie sind nicht genau. Auf die Frage: Wer ist der Briefträger? Antwort: Die Geister der ersten beiden Sphären der erschienenen wahren Festung. - Das Wichtigste sind Versenkung und Harmonie. - Schonen wir die Kräfte des Mediums – es wird für andere Erscheinungen gebraucht – Wir sagen noch nicht welche.

Allal-Ming 12. April 1921, Tag H. und N. Roerich - Ich gebe die „Anleitung für den Jäger, der sich in den Wald begibt“18. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] N. K. Roerich hat sich nach Chicago zur Ausstellungseröffnung begeben. - Die Lehrer zeigen Kraft. - Die Ausbeute wird gut sein. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Im Eisenbahnwaggon auf dem Weg nach Chicago wurde das Gedicht „Anleitung für den Jäger, der sich in den Wald begibt“ übermittelt.

Allal-Ming 7. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich, Gl. und Wl. Derjuschinski - Ich liebe dich und stehe neben dir. - Durch den Weg der Lehre, denke Ich, werden die Offenbarungen des Lichtes zu euch gelangen. - Lehren und Lieben sind Offenbarungen der Gnade Gottes. Frage: Wird Rosenberg an der Operation sterben? Antwort: Er stirbt – ich halte es für das Beste. Beeile dich zu erfahren ...ich halte es für notwendig, dass du Mor... Mora.....Moru....M...kennst - Der Geist zeigt dir, was zu tun ist. - Du bist nicht in der Lage, auf die Warnungen zu achten. - Ich kann nicht über Gebühr über deine Angelegenheiten sprechen. (Auf den Einwurf G.. Derjuschinskis, dass sie ihn mit ihren Andeutungen nur beunruhigt 22

hätten). Antwort: Wir werden uns dem Ängstlichen nicht nähern. Es folgten eine Reihe von Fragen Derjuschinskis, die vom Sinn her H. und N. Roerich nicht verständlich waren. Es ergaben sich Antworten, deren Resultat eine Erkenntnis Derjuschinskis war, das Begreifen der unvollendeten Worte – Mora, Moru.... (Morawski). - Onkel, liebe die Mutter, sie leidet, sie hat keinen ihr nahen Menschen. - Onkel, liebe die Mutter. - Onkel, sei gescheiter. - Frau Koschitz befindet sich auf gefährlichem Wege.

Allal-Ming 8. Mai 1921 H. und N. Roerich [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Mitteilung für H. Roerich. - Denke einfacher und gehe den nähesten Weg, doch steige durch den Glauben an die Geister des Heils auf, und du wirst nicht irren. - Ich komme euch zu Hilfe. Ist es möglich, dass ihr blind seid? - Liebe das reine Bewusstsein der Macht, und du wirst siegen. - Es ist nicht dein Schicksal, mit Mir zu leiden. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage H. R.: Ist es Ihm denn wirklich nicht zu viel, mit uns zu sprechen? - Ich liebe es selbst, mit dir zu sprechen. - Wenn du bittest – würde ich dir wirklich den Stein geben.

Allal-Ming 9. Mai 1921 H. und N. Roerich [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die Frage von H. R., ob Allal-Ming mit ihr karmisch verbunden ist und wer er in Bezug auf sie war? - Ja – der Ehemann. Morymzokulluow – Mexiko. Kurnowu – Herrscher Mexikos – Ich bin der Sieger Osuu. Jabutschu – ist dein Name – Herrscherin Mexikos. Jabutschu – Perle Ljumou19 – der Sohn war Swetik. Die Inkarnationen von N. K. R. [Nebenstehend ist die chinesische Hieroglyphe dong gezeichnet bzw. die japanische Hieroglyphe hiagshi, welche „Osten“ bedeutet:] König Ullusow – Asien 14. Jahrhundert v. Chr. Der Chinese Schandun, 10. Jahrhundert v. Chr. 23

Jasuf, ein sehr ehrlicher Mann, Vorleser im Tempel Schirumans (Befrieder der Elemente) Ein chinesischer Priester Ein hellsichtiger Einsiedler – Roman Lawor, ein Serbe 13. Jahrhundert. Retschuja – ein Slawe 6. Jahrhundert, aus Pommern, ein Priester Swetowits (Golowor). Chin.20, 3. Jahrhundert, Imperator v. Chr.21 Ein chinesischer Priester 1. Jahrhundert Dalai-Lama, 18. Jahrhundert22 Fu-Jama-zin-tao – Chinesischer Imperator. Die Inkarnationen von H. R. 1) Jabutschu – Herrscherin Mexikos Nefrit – Priesterin im Hathortempel 7. Jahrhundert v. Chr. Keschidscha – Priesterin in Karthago Nijanara – Priesterin auf Sizilien im 2. Jahrhundert v. Chr. 3) Die Herrscherin Jamyna – Schülerin Allal-Mings Jadwiga Zolbern aus Darmstadt – Feudalherrin aus dem 13. Jahrhundert Josephine Saint-Hilaire – 14. Jahrhundert - Nonne. Helena Golenitschewa-Kutusova - Zarin von Kasan 15. Jahrhundert. 2) Ehefrau Solomons – Tochter des Pharao Ijaluru – Herrscherin des mächtigen Judäa. 5) Schwester Radshi Tscharnoijas – 1674 – 1699. 4) Ehefrau Akbars – 1632 – Herrscherin Indiens Natalja Rokotowa – Gutsbesitzerin aus Rjasan, gestorben 1830. Helena Schaposchnikowa-Roerich, geb. 1879 – gest. 19... [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes (auf zwei Seiten), die anscheinend, später als die ersten Aufzeichnungen gemacht wurden, Seite eins:] Schwester Moryas ..23.. die Inkarnationen wurden zu unterschiedlichen Zeiten durchgegeben. Analula – Priesterin in Assyrien Urukai – Gemahlin Tschagijs Hadschepsut – Chnum Ra Jabutschu Ijaluru Gemahlin Salomons24 Nephrit Keschidscha Nijanara Herrscherin Jamyna (Mariam aus Kilen) Olula Die Kasaner Zarin – Tschingis Khan. Jadwiga Zolbern aus Darmstadt. Josephine Saint-Hilaire. Helena Golenitschewa-Kutusova, die Kasaner Zarin Olula Sirijka25 - Gemahlin des Scheichs Ibn-Rahim, 2. Jahrhundert, 3. Gemahlin Akbars Schwester des Radshi Tscharnoija Natalja Rokotowa Roerich

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[Niederschriften auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes (auf zwei Seiten), anscheinend, nach den ersten Niederschriften eingebracht. Zweite Seite:] *Schwester Moryas, des Anführers der ersten Völker, die aus Asien kamen. *Tochter Buddhas *Ein griechisches Mädchen aus der Zeit des Origines. *Urukai, Gemahlin des Khans Tschagij, Zeit 26 8. Jahrhundert v. Chr. *Eine Herrscherin aus dem Geschlecht Tschingis Khans. *Maria aus Kilen, eine Freundin Diokletians *Gertruda Nöde – eine Musikantin. *Olula – Gemahlin des Scheichs Ibn-Rahim – eine Syrerin aus dem 15. Jahrhundert v. Chr *Analupa – eine assyrische Priesterin - An der Schwelle gibt es Dinge. *Haschtepsut-Chnum Ra Haschtepsut-Mokara – Chnum Ra – ägyptische Herrscherin, 15. Jahrhundert v. Chr.

Allal-Ming 10. Mai 1921 H. und N. Roerich - Von der manuellen Verbesserung eines Apparates durch unsere Arbeiter lernt etwas über die Zahl der Lehrer. - Mühsam ist der Pfad in das Reich des Glaubens. - Richtet den Verstand auf die Schaffensfreude. - Ich liebe! Als ich Frau Koschitz half, zeigte sie Mut. - Liebe deinen Mann. - Tadele nicht an der Schwelle die schon vollendeten Entwürfe. - Setzt euch nicht mit Fremden ohne gesonderte Erlaubnis zusammen. - Ich stand dir sehr nahe als Allal-Ming. - Allal-Ming....27 Meister Kuthumi. - Es ist Zeit für euch, Erfahrungen zu sammeln für das Bewusstsein des Vertrauens in die Mitteilungen. - Wenn du Fehler bei den Fragen umgehen willst, warte nicht die Antwort ab – sobald wir die Schwingung aufgefangen haben, werden wir antworten. - Um den Geist zu lenken, muss man unwichtige Gedanken abweisen und bereit sein zum Empfang der Wellen der Schwingungen, die Wir senden. - Glaube, und es wird geschehen.

Allal-Ming Tag des Nordlichts 1921 H. und N. Roerich - Das vorbestimmte Schicksal offenbart der Menschheit zur Nachtzeit ein wundersames Bild. - Dieses Jahr wird bei uns von mächtigen Ereignissen gekennzeichnet sein. - Das erschienene Wunder kündet von Ereignissen, die bei Uns vorherbestimmt sind. - Ihr, die Ausgewanderten, bewertet es! - Ihr, denen die Fähigkeit verliehen wurde, wunderbare Erscheinungen zu kennen. 25

- Möge der Lehrer euer Verständnis für die Erscheinungen festigen. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage: Was bedeutet ihre Kindheitsvision – die russische dreifarbige Fahne, die sich im Himmel entfaltet? (1886) - Du wirst in Russland Zeugin der russischen Nöte sein, ich setze diesen Satz fort, ich setze diesen Satz fort...Du wirst Zeugin der russischen Siege sein. - Ich bin froh, euch vor den Ereignissen warnen zu können.

Allal-Ming 12. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Die ziemlich murrende Suworina hat eine sehr fleckige Aura. - Ihr Führer ist – Tarkwini Unka – Prokonsul 2. Jahrhundert vor Christus. - Der Führer Wojnowas – ist Schunsur – ein Gesetzgeber, er lebte in Teheran im 4. Jahrhundert vor Christus. - Ich habe durch die Hilfe für Rachmaninowa ihr Glück streng befristet. - Ich liebe es, wenn ihr meine Zeilen beachtet. - Ich liebe dich. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die Frage von N. R., wen er als Feind hat und ob er viele Feinde hat? - Warum um das Unangenehme wissen? [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die Frage von H. R., warum sie die Weisheit Salomons studieren sollte. - Ich verheiße dir im Geiste Glück an Meinem Herzen! - Lies die Weisheit Salomons – Harmonie.

Allal-Ming 14. Mai 1921, Morgen H. und N. Roerich - Ich erblickte einen unbestellten Acker - lehre! - Ich liebe dich auch! - Chicagos Liebe zu dir nimmt zu. - Den Lehrer kann man sehr umfassend nutzen.

Allal-Ming 14. Mai 1921, Abend - Ich beruhige euch, reine Gedanken starker Geister schaffen das Wesen der Erscheinungen des Lebens. - Area28 – ist nützlich für euch. 26

Allal-Ming 15. Mai 1921 H. und N. Roerich [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Mitteilung für H. R. - Ich habe drei weise Worte vernommen. - Ich freue mich sehr über dein Glück. - Ich bin glücklich über deine Arbeit. - Ich bin glücklich, solch kluge Reden zu hören. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Bemerkung von N. K., dass er sich krank fühlt. - Die Müdigkeit des Körpers – oft zürnt der Geist ob der Schwäche des Körpers. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage von N. R.: Welches Mittel gibt es gegen Schwäche? - In Mein Land reisen. - Ich muss mit der Hand die Errungenschaften des Geistes bei dir beweisen, um dich rascher empor zu heben. - Wenn du darum bittest, könnte es sein, dass ich dir den Stein gebe.

Allal-Ming 17. Mai 1921, Tag H. und N. Roerich - Ergreife lieber das Steuer – das Boot ist morsch! - Ich kann einen Rat geben! - Nachts in unguter Wut. - Helena, das Ohr hat gebrochene Reden gehört. - Ich hatte zu Meiner Frau gesprochen. - Lies - urwu – bete – neue Kleider zu nähen. - Ich bin dein Gatte, ein reiner Geist, ich liebe dich, den Strahl habe Ich hergesandt. - Am Steuer ist der strenge Allal-Ming. - Ich errichte das Reine. - Wir lesen dem Ehemann vor ...und... - Ein Mann sollte besondere Stärke während der Gefahr beweisen. - Deine Reden werden in ein glückliches Buch eingetragen. - Ich halte deine Rolle für den Nutzen der Menschheit für riesig. - Ich freue mich, eine glückliche Nachricht über dich zu vernehmen. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage von N. K. , warum alle, die Beistand für ihn ablehnten, Unannehmlichkeiten ereilten? - Das Mitgefühl von Cor Ardens29 ist ein scharfes Schwert für eine Lehre an verloschene Herzen.

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Allal-Ming 19. Mai 1921, Tag H. und N. Roerich - Ich gebe euch Hilfe vom kühlen Rockefeller. - Das Glück neigt sich dir zu, sei in der Lage, es zu erfassen. - Ich werde ein Unternehmen an einem reinen Ort errichten. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage von H. R. zur seltsamen Erscheinung in der Nacht? - Ich habe die Berührung einer Hand an der Kehle gespürt und diese Hand hat sich hin- und herbewegt. - Meine Kraft hat sich gezeigt. - Du kannst Mich in fremder Hülle an einem reinen Ort erblicken. - Du erblickst Mich an einem reinen Ort. - Die russische Sache erhält eine neue Entwicklung. - Die Heimat bekommt ein Gesetzbuch. - Ein Fenster wurde nach Russland hin aufgestoßen. - Lenkt den Weg auf die Insel der Eintracht. - Ich verheiße euch eine neue Freude im Geiste.

Allal-Ming 19. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Ein reines Gebet gelangt ans Ziel. - Zu Füßen Christi erblüht es silbrig. - Mit reiner, blauer Flamme lodert das rufende Wort. - Es erstrahlt der Kelch der Erhebung. - Herr, trockne unsere Tränen und sieh auf die Flamme unseres Herzens! - Durch Flammen will Ich eure Tränen trocknen und den Tempel eures Herzens errichten. Legt die Kleider des Herdes ab: Der Herrscher ist erschienen, Er hat den Schatz des Kelches umgewandelt und gibt das Gefäß entflammt zurück. - Flamme, behaupte dich, doppelsinnige! Behaupte dich, zweischneidige! - Tränen der Freude sind der Wein des Herren, sie strahlen mit reiner Flamme. - Herz, vergieße den Wein der Tränen, aber vertrockne nicht, mein Herz. Womit soll ich den Kelch füllen, Herrscher? - Bete an Meinem Herzen, ich hebe den Kelch Christi gern empor.

Allal-Ming 20. Mai 1921, Tag H. und N. Roerich

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- Der frohlockende Roerich fühlt kein Bedauern über Harvard. - Ich halte S. J. durch den Lehrer zurück. - Ihr erblickt das Glück an Meinem Herzen. - Ich bin ein lichter Strahl in eurem Leben. - Neuer Roerich, ich möchte dir den Weg weisen auf deinem ungewöhnlichen, sich abzeichnenden, sich als glücklich erweisenden Pfad. - Beeile dich mit Rockefeller. - Ich halte es für notwendig, einen Umstand das ganze Leben über im Auge zu behalten – die Errichtung einer Rockefeller-Schule. - Man sollte darum bitten, das Haus für eine Summe von nicht mehr als 5000 Dollar zu überlassen. - Man sollte die Einrichtung einem wohlbeleibten Menschen überlassen. - Rockefeller kann im eigenen Land bessere Hilfe leisten. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage: Wie ist der Name des wohlbeleibten Menschen? - Seinen Namen werde ich morgen übermitteln. Rufe die Lichtmanns an uns sage ihnen Meine Worte. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Wer ist AllalMing? - Finde Mich mit dem Herzen.

Allal-Ming 20. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Lehrt mit Unseren Worten die Geringen. - Das Wahrhaftige wird sich den zukünftigen Söhnen offenbaren. - Der Ausgang ist nahe. - Ich liebe dich – gut. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Eine Etage höher spielte irgendjemand schrecklich auf dem Klavier. - Schlechte Musik ist eine wahre Folter. - Ich denke, es ist besser zu enden. - Möge er zeichnen.

Allal-Ming 21. Mai 1921, Tag H. und N. Roerich Nimm die Nachricht auf: - Sei kräftig, mein geliebter Meister, ich halte Wacht – ich gebe dir meine Vollmacht. 30 Wagner - Ich bin glücklich, es soll euch nicht leidtun, berichtet ihr – von der Mutter von Cornelia 29

Sage-Quinton. Ich kann eine Mitteilung durch euch senden, wenn es möglich ist.31 [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die von H. R. geäußerten Zweifel über die Richtigkeit der Mitteilung. - Die Worte sind richtig, teile die Silben, lies zwei Worte-

Allal-Ming 22. Mai 1921 H. und N. Roerich - Ich weise Roerich auf das beste Buch über Kostüme hin – Racinet. - Die Nacht kündet Gefahr. - Der Sohn stört, der Sohn möchte sein Karma verschlechtern – er könnte womöglich ein nichtswürdiges Leben beginnen. - Diene ein Jahr den Erscheinungen des studierten Lebens. - Lege den Grundstein für das Umsetzen meiner Hinweise. - Ein besseres Los erwartet dich. - Helena, Ich kann Roerich helfen – Ich –– der Herr – beruhige dich, Ich werde über dich reine Darlegungen machen. - Ich konnte es nur um ein Jahr verschieben. - Ihr solltet eure Gedanken vertiefen, ich gebe die Möglichkeit eines Ausflugs in die Natur. - Lies das schwierige Buch über die Leiden der Christen. - Dein Geist steigt auf zur nächsten Stufe – alles läuft planmäßig. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Wann werden wir in ein glückliches Land reisen?] - Ihr erfahrt es. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Wir erfuhren es anderen Tages – es wurde im Gespräch mit Mrs. Draper klar.

Allal-Ming 22. Mai 1921 H. und N. R oerich - Ich denke, dass Roerich nicht dazu beiträgt, ein besseres Karma zu schaffen, indem er dem fremden Schicksal Derjuschinskis gnädig ist. - Es ist besser, gar nicht zu glauben, als eine beleidigende Einstellung (der spirituellen Séance) gegenüber einzunehmen. - Ljutow stellt die Rolle Sujis heraus – Suji. - Ich habe euch eine vernünftige Einstellung dem Glück im Leben gegenüber gelehrt. - Liebt die Offenbarung der Harmonie. - Damit es nicht verurteilt wird, teile das Geheimnis Frau Koschitz nicht mit. - Um nicht zu verschweigen, teilt Frau Koschitz mit, dass die Erscheinungen der Großen Heiligen selten sind.

Allal-Ming 30

23. Mai 1921,Abend H. und N. Roerich - Ich schaffe um euch herum eine glückliche, wunderbare Atmosphäre. - Haltet euch von Zweifeln fern, lasst mich euren zukünftigen Schatz bis zu Ende führen. - Ich urteile nach den vorherigen Zweifeln. - Ich werde etwas einrichten, worüber man nicht einmal schreiben kann. - Ich erbitte, euch ein glücklicheres Los zuzuweisen. - Es ist besser, drei Monate lang zu lernen, als zum Unkraut der undankbaren Schüler zu gehören. - Geht ohne Zweifel weiter. - Ich bin glücklich darüber, was gekommen ist. - Moskau wird in Unruhe versetzt, aber die Russen zerbrechen die Ketten des Europäischen Marktes. - Lehrt die Kleinen, tut Gutes, liebt Mich. - Schuster wird nützlich sein. - Helena, Ich denke das Glück liegt in deinen Händen. - Halte es fest. - Ihr schafft eine große Sache. - Genug

Allal-Ming 24. Mai 1921 - Düster ist es dir auf der Seele, aber man sollte es sich nicht so zu Herzen nehmen. - Ich gebe Logan eine Summe für dich. - Logan hält es für nötig, euch zu helfen. - Der Markt ist breit – rege dich nicht mehr auf. - Rufe Jachontowa wegen der Datscha an. - Das Wunder, der Schatz wird sich durch Roerich offenbaren. - Ich lehre euch, das Glück zu fangen. - Male ein besseres Tal für „Schneeflöckchen“. 32 - Ein Sonnenstrahl sollte es erhellen – der Strahl steht über dem glücklichen Tal.

Allal-Ming 25. Mai 1921 H. und N. Roerich - Ich schicke euch die nötige Summe. - Wir haben beschlossen, die falschen, dummen, leeren Befürchtungen zum schweigen zu bringen. - Es ist besser, nicht zu zweifeln, sondern man muß Mir glauben. - Ich bin froh, für die Lehre Beweise aufzeigen zu können. - Helena, ein reiner Wunsch, du wirst in das glückliche Land reisen. - Die Trauer weist auf Glück hin. - Die russische Sache in Urga. - Ich gebe euch beiden Hinweise. - Du brauchst deinen Geist nicht in Aufregung zu versetzen. 31

- Ich halte es für nötig, euch meine Kraft spüren zu lassen. - Mir gefällt eure Freude. - Rufe Jachontowa an. - Ich bitte um eine gute Datscha für euch. - Ich möchte euch bewahren für die würdige Verbreitung der Lehre. - Genug

Allal-Ming 25. Mai 1921,Abend H. und N. Roerich - Teros hat dir einen Dienst erwiesen, einen durchaus guten, sei in der Lage, den Ring zu schließen. - Setz dich, dem aufmerksamen Ohr – sagt es der Mund. - Ich bedarf der aufmerksamen, umfassenden Liebe der Schüler – man muss euch vervollkommnen. - Ich trage Juri auf, Roerich als einen Poeten des Geistes anzusehen. - Scherze sind nicht angebracht – an jenem Morgen, als er nicht33 gehen konnte, um einzukaufen. - Ich halte den für Meinen Schüler. - Selten lasse Ich meine Reden sehr verständlich sein. - Man sollte nicht zu sehr urteilen – gib es hin – das Glück. - Am Morgen – Ich – Suche – Ich zeige dir noch etwas anderes. Zeit zu schlafen.

Allal-Ming 26. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Ich sandte das Glückszeichen Guptas34. - Mein Wort – ist glänzendes Kupfer. - Ein falsches Opfer hat eine Schülerin gebracht. - Muromzewa sollte keine Parodien schreiben. - Ich veranlasse Roerich zu der Heldentat, Uns in der Schule zu preisen. - Ich gebe ihm Meinen Namen als Pseudonym. - Roerich liebt uns, aber etwas verhindert, dies – allen offen mitzuteilen. - Ich weise ihn auf seine Bestimmung hin – er wird die Stufe eines Lehrers auf der Erde erreichen. - Richtet das klare Gefühl auf unseren Rat aus. - Der Leiter hat den Kreis der Ausstellung sehr weise umrissen. - Frau, nimm die Heldentat auf dich. - Die übersandte Abflussvorrichtung wird hilfreich sein. - Du musst die einander überlagernden Gefühlsschichten miteinander in Einklang bringen – dich auf Unseren Austausch vorbereiten. - Genug.

Allal-Ming 27. Mai 1921, Tag 32

H. und N. Roerich - Ich wünsche dir ein glückliches Los mit dem Führer. - Ich habe heute mein Porträt bestellt. - Roerich verfügt über eine wunderbare, reine, selten anzutreffende Seele. - Der Führer vermag ein glückliches Schicksal zu konzentrieren, um dich seiner Liebe dir gegenüber gewahr werden zu lassen. - Du bist sehr weitsichtig. - Suworina sollte man an den Tisch bringen. - Sinnet hat Bibija unterrichtet. - Unter neuen Schichten werden die, die dir nicht helfen, leiden. - Am Morgen werde ich dem Schüler einen neuen Weg weisen. - Liebe – ich bin bei euch. - Das Glück liegt in der Freude der stillen Liebe. - Eine rosafarbene, himbeerfarbene mit einer schwarzen Zeichnung versehene Borte und ein himbeerfarbene Gürtel. - Seid in der Lage, hartnäckig Meine Kraft durch das Schicksal zu nutzen – helft der Menschheit. - Eine neue Person wird euch helfen, den Rembrandt zu erwerben. - Genug.

Allal-Ming 27. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich, A. Suworina Ich bin – die Glut des Sandes. Ich bin – die Flamme des Herzens. Ich bin - die verschlingende Welle. Ich bin - die wiederauferstandene Erde. Freut euch, erfüllt von Erleuchtung. - Ich erweise Suworina Meine Hilfe. - Ich zerstreue die Düsternis auf der Seele der Unwissenden. - Ich sende ein reines, glückliches, wunderbares Leben. - Aber sie sollte sich nicht dem Zorn und dem Zweifel hingeben. - Ich helfe dadurch, dass Ich die Verzweiflung zerschlage. - Ich sende durch einen fremden Menschen Hilfe. - Bete zu Christus und verstehe es, Freude an der Anrede an den Schöpfer zu finden. - Lerne und öffne die Tore der Erkenntnis. Bekräftige das Verständnis der Pläne der Gottheit. - Mein Schüler gibt dir Hinweise und Ratschläge. - Lies Ramakrischna. - Liebe Tarquini, ich denke, das Glück wird zurück kehren – man muss glauben. - Ich sende einen fremden Menschen. - Entscheide zustimmend.

[Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Die Antwort auf eine in Gedanken gestellte Frage A. Suworinas

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- Ich denke, man sollte drei Monate warten. - Ich habe darauf hingewiesen, dass die Erscheinung wichtig ist. - Genug. H. und N. R. nach dem Weggehen Suworinas. - Lies die Leiden der Christen. - Liebe Mich – ich werde dich erfreuen.

Allal-Ming 28. Mai 1921, Tag H. und N. Roerich - Lies über die Einstellung der Russen zu den Positionen Polens. - Ich möchte hier einen Lehrer offenbaren. - Ich lehre. Ich weise auf das Glück hin. Ich kann dies für einen Menschen bereitstellen. Ich werde besser flehen. Ich freue mich, zu retten. Ich möchte die strenge Macht loben. Ich erweise Suworina Hilfe. Unser Ohr wird den reinen Gedanken erhaschen. Ich offenbare das neue Antlitz Juriks, Fremde Bücher geben wenig – schreibt eigene. - Du wirst schreiben – Ich werde helfen. - Man muss sich nicht widersetzen, wenn Ich spreche. - Sei in der Lage, dem Lehrer zu gehorchen. Seid in der Lage zu entfernen. - Ich gebe eine Summe für ein glückliches Land bei Logan. - Ich kann eine bessere, neue Wand um euch herum errichten. - Ich weise auf eine machtvolle Stütze hin. - Ein fremder Mensch hat die nötige, einfache, sichere Summe für Roerich in bar bereit gestellt. - Ich weise auf den schwarzen Tag hin. - Ich habe euch gelehrt, nicht zu fragen. - Ich bin bei euch ein erbetener Gast, aber es ist besser, mit einem müden Schüler keine Sitzung abzuhalten. - Ich habe das Bild Frau Koschitz übergeben, es bringt Glück, ich möchte, dass das Bild auf Frau Koschitz eine beruhigende Kraft ausübt. - Helena, begreife, dein Glück ist, mit Mir zu sein! - Ich möchte euch eine Reihe erstaunlicher Erscheinungen zeigen – versteht, sie zu sehen. - Ich sende euch mein mächtiges Wort durch Roerich. - Ich offenbare Meiner Schülerin Meine Liebe. - Genug.

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Allal-Ming 29. Mai 1921 H. und N. Roerich [Niederschrift auf der gegenüberliegend Seite des aufgeschlagene Hefts:] Nach dem Treffen mit der Theosophin Mrs. Bailey. Frage H. R.s, wer Allal-Ming sei – M.M. oder M. K. H.? - Finde es selbst heraus, lerne mit dem Herzen zu lesen. Ein reicher Mann wird „Die verdammte Stadt“ kaufen.35 - Man sollte Mitte August wegfahren. - Ihr werdet es erfahren. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die Bemerkung H. R.s, dass es ihr scheint, dass A. M. - M. M. sei. - Das Herz wird es sagen. - Ich offenbare dir Meine Liebe. - Roerich ist glücklich mit dir. - Das Herz weist auf den geliebten Ehemann hin. - Lehrt das Glück der Liebe. - Ich sende dir eine Nachricht. - Genug.

Allal-Ming Nacht vom 29. auf den 30. Mai 1921 Die letzte gemeinsame Séance - Das Glück wird euren Weg kreuzen. Ihr erfahrt es von Roerich, wenn es Schwierigkeiten gibt. - Ich kann das Los erleichtern, den Gläubigen sende Ich Talismane des Glücks. - Bewahre dieses Bild auf als Andenken an die himmlische Nachricht. Unterschreibe mit Meinem Namen. - Es ist sehr gut, dass ihr Harmonie in eurem Leben gestaltet. Auch die anderen werden Talismane erhalten. Das letzte Mal tauschen wir uns in dieser Zusammensetzung aus, und vergesst nicht die glückliche Werkstatt, wo die guten Dinge zustande kamen. Ihr erkennt vieles und könnt den Pfad der Reinheit beschreiten, doch fürchtet Zorn und Zweifel. - Wenn ihr siegt - werdet ihr erleuchtet sein. Wenn ihr unterliegt - wird ein Wirbelwind eure Seele verfinstern. - Freunde, seid unermüdlich nach Vollkommenheit bestrebt. Widersetzt euch nicht der Stimme des Geistes, aber verschließt euch der weltlichen Stimme. - Wagt - Ich bin bei euch. - Lehrt andere durch die offenbarten Werke. - Aber ihr sollt anderen Handlungen der Unwissenheit nicht vorwerfen. - Es gibt viele Finstere - man muss verzeihen. - Bei ihnen ist der Geist kaum sichtbar. - Ich bin stolz auf die Schüler. - Nichts kann euch schrecken, und die versiegelten Tore erwarten euch. - Vertreibt den Kleinmut - Ich bin der Schild der Kühnen. 35

- Jetzt entspannt euch zehn Minuten und konzentriert euch auf mich. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Hefts:] Alle bemühten sich, sich so gut es ging, zu konzentrieren, aber zwei der Anwesenden schliefen ein, da sie zu so später Stunde sehr müde waren - Gott beschütze euch! - Genug.

Allal-Ming 30. Mai 1921, Morgen H. und N. Roerich - Roerich hat eine richtige Ansicht – sie ist trotz ihrer Fehler bereit, Uns zu beschuldigen. - Ich sende neue Erscheinungen – erkenne sie. - Ich übermittle ein Porträt durch Roerich. - Ich zeichne es auf. [Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Frage Wann? - Das hängt von euch ab. - Genug.

Allal-Ming 30. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Ich bin bei dir, Helena! - Ich sende dir die verloren gegangenen besten Talismane. - Lehrt, Ich kann euch auf diesem glücklichen Wege bestärken. - Ich werde Roerich reine, sehr kühne Gedanken lehren. - Teile Sack mit, dass er Paris nicht glauben sollte. - Ich bin erstaunt über den Kleingeist der Eingeschlafenen. - Du findest dein Glück beim Ehemann. - Ich rate Muromzewa, nicht zu murren. - Ich rate. - Beeile dich, das neu Erhaltene zu zählen. - Logan hat über Rembrandt geurteilt. - Ihr müsst Lichtmann, Sack, Muromzews die Zeichnungen-Talismane übergeben. - Errichte eine neue reine Schule. - Besinne dich auf das Prophetische in den Bildern: Merkur. - Tiron, Cor Ardens, Extase, Der Ruf der Glocken, ‚Dies ist mein Bote des Morgens’, ‚Erhebe dich Freund - du hast eine Nachricht empfangen’, ‚Und das in der Nacht Gewünschte wird am Morgen erinnert’. - Am Steuer steht der strenge Allal-Ming. - Am Steuer steht der reine Geist, dein Ehemann. - Ich bin der beste, nicht zufällig klopfe ich an, aber ihr seid glücklich. - Ich klopfe an, ich bin mit euch für ein reines Gebet. 36

[Niederschrift auf der gegenüberliegenden Seite des aufgeschlagenen Heftes:] Auf die Bemerkung H. R.s, dass sie das Gesagte nicht versteht. - Ich denke, du wirst es verstehen! - Genug.

Allal-Ming 31. Mai 1921, Abend H. und N. Roerich - Das reine Bewusstsein Roerichs lehrt eine neue glückliche Schule. - Der Neue Weg des Lehrers offenbart sich durch Roerich. - Roerich, lehre – Ich verweise auf eine glückliche Schule. - Ich bin bei dir irgendwie erniedrigt, Roerich! - Ich denke, es ist nicht das beste Glück für dein höheres Ich, dich zu lehren! - Du bist ein Künstler, du kannst fremde glückliche Lehren lehren! - Durch die Erscheinungen einer Kraft wird der Lehrer daran gehindert, sich zu offenbaren. - Ich – bitte Christus um Liebe. - Ich denke, neue Anweisungen sind nicht nötig. - Ich liebe dich. - Ich bin glücklich eingeschlafen! - Fast reiner, durch – ich bitte- meine- Neffen…. 36. - Ich bitte dich zu lehren, ich offenbare die Kraft, Ich helfe durch Roerich. - Die Leber mit Soda waschen. du weißt selbst wie! - Genug.

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PERSONEN--VERZEICHNIS

Familie Roerich Roerich, Nikolaus Konstantinowitsch (09.10.1874 - 13.12.1947), esoterischer Name Fujama: Geboren in St. Peterburg, russischer Maler von Weltruf, Schöpfer von mehr als 7000 Gemälden. 1901 Eheschließung mit Helena Roerich, geb. Schapaschnikowa (s.u.); 1902 Geburt des Sohnes Jurij (s.u.), 1904 Geburt des Sohnes Swetoslaw (s.u.). 1906-1911 Direktor der Zeichenschule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste in St. Petersburg. Mitarbeit am Libretto und Herstellung der Bühnenbilder und Kostüme für die Uraufführung von Igor Strawinskys Ballett „Le Sacre du Printemps“ 1913 in Paris. Emigrierte 1918 nach der russischen Revolution mit seiner Familie nach Finnland, 1919 nach England und 1920 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Gründete 1923 in New York das heute noch bestehende Nikolaus Roerich-Museum sowie weitere kulturelle Organisationen, insbesondere 1921 das Master Institute of United Arts, eine Schule für alle Kunstrichtungen (in den Tagebüchern oft nur „Schule“ genannt), die internationale Künstlergesellschaft Cor Ardens (Flammendes Herz) sowie das internationale Kunstforum Corona Mundi (Krone der Welt). Initiator des „Roerich-Paktes“ (unterzeichnet 1935), eines Abkommens zum Schutz von Kultureinrichtungen und Denkmälern in Kriegszeiten (heute weitgehend ersetzt durch die Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten von 1954) Unternahm mit Frau Helena und Sohn Jurij von 1925-1928 eine Expedition durch Zentralasien, insbesondere durch Tibet, das Altai-Gebirge und die Wüste Gobi, sowie mit Sohn Jurij 1934/35 eine Expedition durch die Mandschurei, die Innere Mongolei und die Wüste Gobi. Lebte von 1928 bis zu seinem Tod mit seiner Familie im Kulutal in Nord-Indien, dort Gründung des Urusvati-Institutes für Himalaja-Forschungen zusammen mit den Söhnen Jurij und Swetoslaw. Förderte die Erstellung und Verbreitung der Texte der Lehre der Lebendigen Ethik (Agni Yoga) Autor zahlreicher Schriften, insbesondere “Die Blumen Moryas” (1921), “Heart of Asia” (1929), “Altai-Himalaya - Ein Reisetagebuch” (1929, in russischer Sprache 1974, 1999), “Shambhala” (1930) und “The Power of Light” (1931). Roerich, Helena Iwanowna (12.02.1879-05.10.1955), geb. Schapaschnikowa, esoterischer Name Urusvati: Geboren in St. Petersburg als Tochter des Architekten Iwan Iwanowitsch Schapaschnikow und der Prinzessin Ekaterina Wassiliewna Golenitschewa-Kutusowa; Verwandte des Komponisten Modest Mussorgsky und des Napoleon-Bezwingers Feldmarschall Kutusow. Ehefrau des Malers Nikolaus Roerich (s.o.), Mutter der Söhne Jurij (s.u.) und Swetoslaw (s.u.). Empfing zwischen 1920 und 1938 die Agni Yoga Lehre (Lebendige Ethik) und verbreitete diese. Übersetzte die „Geheimlehre“ von Helena Blavatsky in die russische Sprache. Autorin von Schriften (insbesondere „Grundlagen des Buddhismus“ und „Kryptogramme des Ostens“), zahlreicher Briefe und umfangreicher Tagebücher. Lebte von 1928-1948 im Kulutal in Nord-Indien, danach bis zu ihrem Tod mit ihrem Sohn Juri in Kalimpong, Indien. Roerich, Jurij (Georg) Nikolajewitsch (1902-1960), esoterischer Name Udraja: Älterer Sohn von Nikolaus und Helena Roerich. Studierte asiatische Sprachen und Geschichte an den Universitäten London, Harvard und Sorbonne. Seit 1923 in Indien. Teilnehmer an den beiden Expeditionen seines Vaters. Direktor des Urusvati-Institutes für Himalaja-Forschungen. Kehrte 1957 nach Moskau zurück und baute dort das Institut für Orientalische Studien auf. Zahlreiche Veröffentlichungen zu 38

Geschichte, Kultur und Sprachen Ostasiens. Roerich, Swetoslaw Nikolajewitsch (1904-1993), esoterischer Name Ljoumou: Jüngerer Sohn von Nikolaus und Helena Roerich. Studierte Architektur an den Universitäten Columbia und Harvard; bekannt als Portraitmaler. Leiter des internationalen Kunstforums Corona Mundi. Seit 1923 in Indien. Lebte nach seiner Eheschließung 1945 mit der indischen Filmschauspielerin Devika Rani bis zu seinem Tod in Bangalore, Indien. 1950 Kulturminister des indischen Bundesstaates Karnataka. Gründer und Leiter der künstlerischen Akademie «Karnataka Tschitrakala Parischadch» in Bangalore (1970). Zahlreiche Ausstellungen eigener Gemälde sowie Veröffentlichungen über Kunst. 7 engste amerikanische Mitarbeiter (einschließlich des „verräterischen Trios“) Lichtmann, Maurice Moissejewitsch, (ca. 1887-1948), esoterischer Name Nuzija oder Awirach: Geboren in Kamenez-Podolski, West-Ukraine. Bruder von Esther Lichtmann (s.u.), erster Mann von Sinaida Lichtmann (s.u.). Gehörte zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmer an Séancen. Pianist und Komponist, Schüler von Prof. Leopold Godowski. Emigrierte in den USA, eröffnete zusammen mit seiner Frau in New York eine Klavierschule. Von 1921 bis 1937 Mitarbeiter der von Nikolaus Roerich geschaffenen kulturellen Institutionen in Amerika: Vizepräsident des Roerich-Museums in New York, Vizepräsident und Dekan der musikalischen Abteilung des Master Institute of United Arts, Vizepräsident des Internationalen Zentrums der Künste „Corona Mundi“. Mitglied des Direktoriums und Vizepräsident der Aktiengesellschaft "Belucha". Teilnehmer an der Tibet-Expedition 1927/1928. Lebte ab 1939 in Santa Fe, wo er am Aufbau der Künstlergalerie und Schule der Künste „Arsuna“ mitarbeitete. Autor einer Reihe der Publikationen über Nikolaus Roerich in amerikanischen und indischen Zeitungen und Zeitschriften (1924-1940). Lichtmann, Sinaida Grigorjewna (1889-1983, geborene Schafran, 1939 wiederverheiratete Fosdik), esoterischer Name Radna: Ehefrau von Maurice Lichtmann (s.o.), geboren in Odessa, gehörte zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmerin an Séancen. Pianistin, musikalische Bildung in Leipzig, Berlin und Wien bei dem berühmten Pianisten und Pädagogen Prof. Leopold Godowski. Emigrierte 1912 zusammen mit ihrer Mutter Sophie Schafran (s.u.) und ihrem Ehemann Maurice Lichtmann (s.o.) nach Amerika, wo sie eine Klavierschule eröffneten. 1921 wurde die Klavierschule der Lichtmanns an das Master Institute of United Arts angeschlossen, das von Nikolaus Roerich in New York gegründet worden war. Schulleiterin am Master Institute of United Arts, Vizepräsidentin des Roerich-Museums in New York, Vizepräsidentin des Instituts für Himalajaforschungen „Urusvati“; Mitglied des Direktoriums der Aktiengesellschaft „Belucha“. Teilnehmerin an der Tibet-Expedition 1927/1928. Nach der Schließung des Roerich Museums durch Louis Horch (1936) setzte sie die kulturelle Tätigkeit in den USA fort, die von Nikolaus Roerich begonnen worden war, stand im Kampf gegen das „verräterische Trio“ an der Seite der Roerichs und führte zahlreiche Prozesse gegen Horch. Unter ihrer Mitwirkung wurde die Amerikanisch-Russische Kulturvereinigung (ARCA) gegründet, die während des Zweiten Weltkriegs eine große Rolle bei der Annäherung der Völker der USA und der UdSSR spielte. Verlegte 1949 den Hauptsitz der Roerich-Organisationen nach Manhattan und stellte 1958 das Roerich-Museum in New York in seiner neuen, verkleinerten, heute noch bestehenden Form wieder her und leitete es bis zu ihrem Tod.

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Lichtmann, Esther (Enta, Ienta), (1892-1990), esoterischer Name Ojana, auch „feurige Zeugin“: Geboren in Kamenez-Podolski, West-Ukraine, Tochter eines jüdischen Bankiers, Schwester von Maurice Lichtmann, Journalistin. Gymnasium in Kiew, Musikstudium in Deutschland, seit 1921 in New York, seit 1926 amerikanische Staatsbürgerin. Gehörte bis 1935 zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmerin an Séancen. Mitglied der Leitung des Roerich-Museums, New York, Vizepräsidentin des UrusvatiInstitutes für Himalajaforschungen. Mehrfach Besuche im Kulutal, Indien, dort enge Annäherung an Helena Roerich, gemeinsame Séancen, Beauftragte der Roerichs in den USA, u.a. gegenüber Präsident Roosevelt und Landwirtschaftsminister Wallace im Zusammenhang mit dem Roerich-Pakt und dem Belucha-Projekt. Später Annäherung an Louis und Nettie Horch und Mitglied des „verräterischen Trios“. Versuchte, unabhängig von Helena Roerich eigene Mitteilungen der Mahatmas zu erlangen. Schafran, Sophia Michailowa (1871-1954), esoterischer Name Smotrjatschaja: Mutter von Sinaida Lichtmann (s.o.). Verfügte über hellseherische Fähigkeiten. Grant, Frances Ruth (1896-1993), esoterischer Name Modra: Kultur- und Musikjournalistin, gehörte zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmerin an Séancen. Stand im Kampf gegen das „verräterische Trio“ an der Seite der Roerichs. Vize-Präsidentin des Roerich-Museums, New York; Leiterin des „Neuen Syndikats“ (New Syndicate), einer Organisation, zu deren Aufgabe die Information über die von N. K. Roerich geschaffenen kulturellen Institutionen gehörte; Direktorin des Verlags «Roerich Museum Press“; Mitglied des Vorstands und Lehrerin für Journalistik am Master Institute of United Arts; Mitglied des Direktoriums der Aktiengesellschaft „Belucha“. Im Laufe der Vorbereitung und Durchführung der Mandschurischen Expedition hielt sie die Verbindung zwischen N. K. Roerich und Henry Wallace, dem Minister für Landwirtschaft der USA. Organisatorin der Bewegungen des Roerich-Paktes zum Schutz von Kulturgütern und des Friedensbanners (Frieden durch Kultur) in Südamerika. Führerin der Frauenbewegung auf dem lateinamerikanischen Kontinent. Autorin einer Reihe von Artikeln über N. K. Roerich und des Buches «Östliche Philosophie» (1936). Horch, Louis (1888-1979), esoterischer Name Logwan: Als Sohn jüdischer Emigranten aus ElsassLothringen trug er ursprünglich den Vatersnamen Levy. Nach dessen Tod heiratete seine Mutter den Deutschen Horch, dessen Namen Louis annahm. Amerikanischer Geschäftsmann, Börsenmakler, Mäzen, förderte die Unternehmungen N. K. Roerichs mit erheblichen finanziellen Mitteln. Gehörte bis 1935 zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmer an Séancen, später Mitglied des „verräterischen Trios“. Präsident des Roerich-Museums, New York (1923-1936); Mitglied des Direktoriums der Aktiengesellschaft „Belucha“. Von 1920 bis Mitte der 1930er Jahre finanzierte er die Tätigkeit des Museums und anderer kultureller Institutionen, die von N. K.Roerich in die USA geschaffen wurden, einschließlich der ersten Expedition Roerichs nach Zentralasien. Autor von Artikeln über die künstlerische Tätigkeit N. K. Roerichs. Liquidierte 1935 das Roerich-Museum, eignete sich das Museumseigentum und die Bilder an (offenbar aufgrund von Schuldscheinen, die N. K. Roerich unterschrieben hatte), eröffnete im selben Gebäude das „Riverside-Museum“ und wurde dessen ständiger Direktor (1936-1976). Seit 1938 Berater des Landwirtschaftsministers Henry Wallace; Mitarbeit an einer Reihe von Regierungsprogrammen für Lebensmittel; ab 1942 Mitglied des Board for economic warfare, eines Rates für die amerikanische Wirtschaft in Kriegszeiten; ab 1945 Direktor des Departements für Handel bei der Regierung von New York.

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Horch, Nettie (1896-1991), esoterischer Name Poruma: jüdische Ehefrau von Louis Horch. Studierte Chemikerin mit großem Interesse an Kunst, Kultur und Spiritualität. Gehörte bis 1935 zum Kreis der 7 engsten amerikanischen Mitarbeiter der Roerichs, Teilnehmerin an Séancen, später Mitglied des „verräterischen Trios“. Mitglied des Vorstands des Roerich-Museums, New York; Präsidentin der amerikanischen Gesellschaft der Freunde des Museums; Organisatorin einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen des Museums; Mitglied des Direktoriums der Aktiengesellschaft „Belucha“; seit 1936 Vizepräsidentin des Riverside-Museums.

Weitere Personen Schibajew, Wladimir Anatolewitsch (1885-1975), esoterischer Name Jaruaja: Deutschrusse, aus Riga, Lettland, Mitglied der Londoner Sektion der Theosophischen Gesellschaft. Studierte in London Sanskrit und Persisch. Professoer an den Universitäten Delhi und Cardiff. Teilnehmer an Séancen. Gründete in Riga eine der ersten Agni Yoga-Gesellschaften, die „Loge Master Moryas“. Ab 1925 in Indien Privatsekretär N. Roerichs, von 1929-1939 Sekretär des Urusvati-Institutes, lebte viele Jahre im Haus der Roerichs im Kulutal. Lebte seit 1939 in Delhi und ab 1959 in Großbritannien. Schklaver, Dr. Georg (ca.1902-1970): Teilnehmer an Séancen. Professor für Internationales Recht an der Universität Paris, maßgeblich an der Formulierung des „Roerich-Paktes“ (s.o. bei N. K. Roerich) beteiligt. Sekretär der französischen Roerich-Gesellschaft, Vorsitzender der französischen Gesellschaft der Freunde des Roerich-Museums; 1929 Generalsekretär des Europäischen Zentrums beim Roerich-Museum, New York; Generalsekretär des Komitees des Roerich-Paktes in Paris. Muromzew, Ilja Emmanuelowitsch (gestorben 1952): Oberst, Mitglied der russischen Regierungskommission für den Einkauf von Rüstungsgegenständen im Ausland. Emigrierte noch vor der Revolution mit seiner Familie in die USA. Muromzewa, Xenia, geborene Ryschowoj, Ehefrau von Ilja Muromzew, Cousine von Helena Roerich. Derjuschinski, Gleb Wladimirowitsch (1988-1975): Bildhauer. Studierte 1906-1911 an der juristischen Fakultät der Universität St. Petersburg und an der Zeichenschule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste, deren Direktor N. K. Roerich war. Emigrierte 1919 in die USA und wurde dort ein enger Mitarbeiter der Roerichs. Schuf 1920 eine Büste N. Roerichs. Grebenschtschikow, Gennadij Dimitriewitsch (1882/83–1964), esoterischer Name Taruchan: Russischer Schriftsteller, emigrierte 1920 nach Frankreich und 1924 in die USA, wo er zusammen mit seiner Frau Tatjana Grebenschtschikowa zu den Mitarbeitern des Roerich-Museums, New York zählte. Grebenschtschikow, Tatjana Denisowna (geb. Stadnik, 1894-1964), esoterischer Name Naru: Zweite Frau des Schriftstellers G. D. Grebenschtschikow. Mitarbeiterin des Roerich-Museums, New York. Koschitz, Nina Pawlowna (1894-1965): Sängerin. Geboren in Kiew in der Familie des Solisten des Bolschoj Theaters P. A. Poraj-Koschitz. Beendete das Moskauer Konservatorium (1913). Trat seit 1913 gemeinsam mit S. Rachmaninow in Opern- und Kammerensembles auf. Nachdem sie 1920 in 41

die USA emigriert war, widmete sie sich der Konzerttätigkeit, trat mit Symphonieorchestern unter der Leitung von O. S. Gabrilowitsch, S. A. Kusewitzki und L. Stokowski auf. Lehrerin für Gesang am Master Institute of United Arts. Ende der 1930er Jahre übersiedelte sie nach Hollywood als ständigem Wohnsitz, wo sie Gesangsunterricht gab. Sie spielte in sechs Filmen mit, unter anderem im Film „Algiers“ (1938), gemeinsam mit dem bekannten französischem Schauspieler Sch. Buajé. Sie übersetzte Texte von Romanzen russischer Komponisten in die englische Sprache und nahm einige Schallplatten mit russischen Romanzen und mit Arien aus Opern russischer Komponisten in eigener Interpretation auf. Sie starb in den USA. Manziarli, Irma Wladimirowna: Führendes Mitglied der Theosophischen Gesellschaft, enge Mitarbeiterin von Annie Besant und Schülerin Krishnamurtis. Lebte längere Zeit in Adyar. Übersetzerin der Upanischaden. Ließ sich nach ihrer Heirat in Paris nieder. Sie hatte einen Sohn (Alexander) und drei Töchter (Mima, Mara – s.u. - und Jolanthe). Anfang der 1920er Jahre lebte Jurij Roerich für einige Zeit bei den Manziarlis in Paris, wo gemeinsame Séancen abgehalten wurden. Manziarli, Mara: Tochter von Irma Manziarli (s.o.). Hochzeitspläne mit Jurij Roerich, mit dem zusammen sie in Paris Séancen abhielt, zerschlugen sich.

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VERZEICHNIS DER ESOTERISCHEN NAMEN

Nikolaus Roerich: Fujama, Dordsche oder Akdordsche Helena Roerich: Urusvati oder Urukai Jurij Roerich: Udraja, Tamerlan, Timur, Puma oder zahmer Brummbär Swetoslaw Roerich: Ljoumou, Chiram oder Salim Maurice Lichtmann: Nuzija, Awirach oder Baal Schem Sinaida Lichtmann (geborene Schafran, wiederverheiratete Fosdik): Radna, Sochraija oder Hierowoam Esther Lichtmann: Ojana, Enta, Ienta oder (feurige) Zeugin Sophie Schafran: Smotrjatschaja oder Widjatschaja Louis Horch: Logwan oder Odomar Nettie Horch: Poruma, Neita oder Nephrura Francis Grant: Modra Wladimir Schibajew: Jaruja oder Futschai Gennadij Grebenschtschikow: Taruchan Tatjana Grebenschtschikow: Naru

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ANMERKUNGEN 1

Diejenigen Teile der Tagebücher, die in die Schriften der Lehre eingegangen sind (aus dem vorliegenden Heft 1 in das Buch „Blätter aus Moryas Garten I – Der Ruf“) sind im Text kursiv gedruckt 2 Im Original lateinisch: „Ire dies lacrimosa dies illa qua resurget ex favilla homo reus parce Deus“. Worte aus „Dies Irae“ (oder nach mittelalterlichem Latein „Dies Ire“), einem liturgischen Hymnus, der Teil der Totenmesse der katholischen Kirche ist. 3 Im Original englisch: „Keep your solitude“. 4 Im Original englisch: „God or Om is the Supreme Person in your inner being!“ 5 Lorja Hilarion, ältester Bruder von Helena Roerich, geb. 3. März 1878, an Diphterie verstorben am 11. Oktober 1883 6 Im Original englisch: „Keep use of Kahn“. Otto Kahn (1867 – 1934), amerikanischer Bankier, Mitglied des Beirats der Direktoren der Metropolitan Opera, der dem Ehepaar Roerich mit Kredit aushalf 7 Es folgen unverständliche Worte [Anmerkung von H. R.] 8 Die beiden nächsten Sätze sind in den Niederschriften verloren gegangen [Anmerkung von H. R.] 9 Das Ende des Satzes ist verloren [Anmerkung von H. R.]. 10 Gemälde von Nikolaus Roerich ? 11 Im Original englisch: „Lord of (the) night.“ Gemälde von Nikolaus Roerich 12 Das letzte Wort ist unleserlich 13 Russisches Längenmaß 14 Russisches Längenmaß 15 Niedere Wesen der feinstofflichen Welt 16 Sack: Aus dem Tagebucheintrag in Heft 5 vom 04.03.1922 in Verbindung mit der entsprechenden Stelle in BGM I, 178 ergibt sich, daß Sack später zu den Gegnern („Finsteren“) übergegangen ist. 17 Im Original lateinisch: „Cor ultima ratio regnat“ 18 Gedicht von Nikolaus Roerich vom 15.04.1921, veröffentlicht in: Nikolaus Roerich, „Die Blumen Moryas“, Verlag der Roerich Gesellschaft Deutschland e.V., Pfronstetten 1994, S. 109 ff. 19 Esoterischer Name von Swetoslaw Roerich 20 Es folgen verschmierte vier Buchstaben 21 „Imperator …“: Anscheinend ein späterer Zusatz 22 „Dalai-..“: Anscheinend ein späterer Zusatz 23 Ein unleserliches Wort 24 Anders Tagebuch Heft 2, 20. August 1921, Tag 25 Im Original durchgestrichen 26 Im Original ist das Wort „Zeit“ durchgestrichen 27 Es folgen einige durchgestrichene Buchstaben 28 Im Original in lateinischer Schrift 29 Cor ardens: lateinisch: brennendes Herz 30 Im Original deutsch 31 Im Original englisch: „I'm happy, don't be sorry communicate her – from the mother of Cornelia Sage-Quinton. I may send some message through you if possible.“ 32 „Schneeflöckchen“ ist eine Oper von Rimski-Korsakow. Nikolaus Roerich war mit der Herstellung des Bühnenbildes für das Chicagoer Opernhaus beauftragt. 33 Im Original ein doppeltes „nicht“ 44

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Guptas: Herrscher eines alten indischen Reiches um 300 n. Chr. Gupta Vidya ist eine alte Weisheitslehre 35 Im Original englisch: „Rich man will purchase doomed city“. „Die verdammte Stadt“ ist ein Gemälde von Nikolaus Roerich. 36 Unleserliches Wort

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