Heft 1-2 2016

Heft 1-2 2016

H_WAZ_02_2016_H_WAZ_02_2016 22.02.16 15:28 Seite 1 Zugestellt durch Post.at Heft 1/2 • Jänner/Februar 2016 • 25. Jahrgang • € 2,20 © Alexandra Thom...

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Zugestellt durch Post.at

Heft 1/2 • Jänner/Februar 2016 • 25. Jahrgang • € 2,20

© Alexandra Thompson

r e l a n o i t a n r e t n I 6 1 0 2 g a t n e u a r F Samstag, 5. März 2016 von 10 bis 12 Uhr

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Kurz & bündig

© KAV/Eva Kelety

Mitte Jänner machte einer der beiden Graureiher, die manchmal in der Liesing fischen, am Biotop Station, holte sich einen Frosch und beobachtete danach vom Brückengeländer aus das Umfeld.

© Wilhelm L. Andeˇl

© Maga. Christa Ruehs

Wildnis findet Sta(d)tt der Graureiher in Alt-Erlaa

Mädchen- und Frauenfußball im 23. Bezirk Am 7. Februar 2016 fand das 8. MFFV 23 Mädchen- und Frauenfußball Hallenturnier statt. Es stand ganz im Zeichen des Gedenkens an den im letzten Juli verstorbenen Peter Kogelbauer, über Jahre die Stimme des Turniers. Am Vormittag wurde ein Turnier für G15 Mädchen in zwei Vierergruppen mit Kreuzfinal- und Finalspielen ausgetragen. Außer den Mädchen aus der Slowakei (Spartak Trnava) und zwei Teams des veranstaltenden Vereins, waren der SK Sturm Graz, Vienna,

rid Leodolter Haus“ fertiggestellt. Bei einem Festakt erfolgte am 22. Jänner 2016 die Eröffnung durch Gesundheits-, Sozial- und Generationenstadträtin Sonja Wehsely. Das Pflegewohnhaus am Kardinal-Rauscher-Platz ist das 8. Pflegewohnhaus der modernsten Generation des Wiener Krankenanstaltenverbundes. Die Einrichtung im 15. Bezirk steht für hochbetagte und chronisch kranke Menschen zur Verfügung, die einer medizinischen Betreuung rund um die Uhr bedürfen.

8. April 2016: Welttag der Poesie

© MFFV 23

Anlässlich des UNESCO-Welttags der Poesie will der Verein DIALOG an die vielfältigen Nuancen einer Sprache erinnern, die sich besonders in Gedichten zeigt und schriftliche sowie mündliche Überlieferungen von Gedichten als traditionelles Kulturgut würdigen. Ishraga Mustafa Hamidi, Sereffein Yildiz, Anton Marko und Hüseyin Simsek, ÖstereicherInnen mit migrantischem Hintergrund, werden aus ihren Werken lesen. Unbedingt vormerken: 8.April 2016 um 19.00 Uhr in der Städt. Bücherei im Kaufparkt-Alt Erlaa

GESIBA errichtet Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus Nach zweijähriger Bautätigkeit wurde am Gelände des ehemaligen Kaiserin-Elisabeth-Spitals der Neubau des Pflegewohnhauses „Ing-

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40 Jahre Wohnpark Alt-Erlaa Die Geschichte eines Vorzeigeprojektes

© PID / Christian Jobs

Ortmann, Landhaus und Altera Porta mit von der Partie. Die Mädchen vom SK Sturm Graz verteidigten den Titel erfolgreich und nahmen den Pokal zum dritten Mal in Folge mit nach Graz. Auf den Plätzen landeten die Vienna und der SC Ortmann. Die Gastgeberinnenteams belegten die Ränge sechs und acht. Das Turnier der Frauen am Nachmittag hatte internationalen Charakter, nahmen doch mit Vrakuna Bratislava und zwei Teams von Spartak Trnava zwei Vereine aus der Slowakei, und aus Ungarn der SFAC Sopron, teil. Das B-Team des MFFV 23 erreichte als Beste ihrer Gruppe die K.O.-Phase, schied dort aber im Viertelfinale gegen Landhaus aus. Das Finale bestritten die Teams von Spartak Trnava 1 und dem USC Landhaus, welches erst in einem 7-Meterschießen zugunsten der USC Landhaus entschieden wurde. Mit Fatma Sahin stellt Landhaus auch die Torschützenkönigin des Turniers. Wohnpark-Bez.-Rätin Mag. Renate Vodnek steht allen aktiv am Mädchen- und Frauenfußball Interessierten gerne als Kontakt zur Verfügung (0676-5289030 / [email protected]).

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (2.v.re.) mit den AutorInnen Adolf Andel, Architektin Claudia König-Larch, Cornelia Krajasits und Wilhelm Andeˇl bei der Präsentation des Buches am 4. Februar 2016 im Kaufpark Alt-Erlaa

Jänner/Februar 2016

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WAZ

Editorial

© KAV/Eva Kelety

Liebe Leserin, lieber Leser! „OK,

ich koche ihn, aber essen müsst ihr ihn alleine.“ So lautete die Antwort meines Vaters auf den Wunsch meiner Schwestern und mir nach einem Hund oder einem anderen Haustier. Klingt vielleichte ein bisschen hart und weniger lustig, für Hundefreunde oder deren Besitzer. Womit wir leider wieder bei einem Thema sind, das die Redaktion nach Möglichkeit vermeidet, da es keine Lösung gibt. Aus einem mehr oder weniger aktuellen Anlass, greift die Redaktion diese Problematik nach Jahren wieder einmal auf und versucht eine unglückliche Aktion des Mieterbeirates (siehe Leserbrief auf Seite 12) ins rechte Licht zu rücken. Der Mieterbeirat hat sich nach vielen Diskussionen mehrheitlich entschlossen beim Bezirksvorsteher schriftlich die Schließung bzw. Verlegung der Hundezone vor dem A-Block zu beantragen. Unser einziger Kritikpunkt in dieser Angelegenheit: Warum wurden die Mieter über dieses Schreiben nicht vorab informiert, wozu hat man Newsletter, oder z.B. auch die WAZ steht zur Verfügung. Der Redaktion war immer unverständlich, warum man direkt vor dem ABlock diese Hundezone angelegt hat. Es gibt westlich vom C-Block das Retensionsbecken, welches sich ideal dafür eignet. Hundebesitzer sollen mit ihrem Liebling viel Bewegung machen, sodass der Einwand: Retensionsbecken ist zu weit entfernt“ ad absurdum führt. Belehrt gehören jene, wenigen (?), Besitzer welche es nur bis zum Stiegenaufgang schaffen und dann ihre(n) Hund(e) beim „Geschäftemachen“ in den Wohnparkwiesen alleine lassen. Wir sind sicher, dass im Interesse der Mehrheit der Anrainer seitens des Bezirkes entschieden wird und stellen uns auf einen starken „Shitstorm“ ein. Die Geheimaktion des MBR, die letztendlich keine war, da alles ans Licht kommt, findet inhaltlich das vollste Verständnis der Redaktion und falls gewünscht, auch eine notwendige Unterstützung, auch auf die Gefahr hin den einen oder anderen Abonnenten zu verlieren. Der Mieterbeirat täte auch gut daran die Mieter immer im Voraus zu informieren, auch bei der geplanten Neugestaltung unserer Grünanlagen kann man den Eindruck gewinnen, dass etwas hinter dem Rücken der Mieter geschieht und dass will wohl niemand! (siehe auch einen weiteren Leserbriefe auf Seite 12). Die zwei Leserbriefe stehen stellvertretend für viele weitere Meldungen zu diesen Themen. Aus Platzgründen kann nicht alles veröffentlicht werden.

Die WAZ informiert wie immer umfassend und kehrt nichts unter den Teppich. Unseren lieben Watcher heilig sprechen zu wollen ist aber nun doch etwas übertrieben, auch wenn ES irgendwie mit Vermehrung zu tun hat. Die Gourmet Menü Services GmbH, teil der VIVATIS Holding AG, welche wiederum vollständig der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) angehört, betreibt nicht nur unser Pizza Plus sondern auch das Café Wien. Gespannt darf man auf das Ergebnis der im Februar gestarteten Umfrage sein. Wie unsere Recherchen ergaben ist der derzeitige Kundenstamm für eine Beibehaltung des derzeitigen Lokals. Ein eventuell neues Lokal würde man nicht goutieren oder gar besuchen. Bliebe nur die Hoffnung auf unsere Jugend (Schwerpunktthema der WAZ im heurigen Jahr) und damit auf neues Publikum. Abschließend noch unsere jährliche Bitte: Aus technischen Gründen liegen allen Heften dieser Ausgabe wieder die AboZahlscheine für 2016 bei. Wir bitten auch jene Leser, die bisher noch kein Jahres-Abo bezogen haben, den wirklich angemessenen Betrag einzuzahlen. Zahlende Abonnenten haben auch die Möglichkeit, einmal im Jahr eine kostenlose Wortanzeige (Kauf, Tausch, Suche) für private Zwecke zu veröffentlichen. Unseren bisherigen Abonnenten danken wir für die Treue und heißen alle anderen herzlich Willkommen. A.W. Träger PS.: Wie bereits des Öfteren erwähnt erscheint die WAZ nicht nur im Wohnpark, sondern auch in den umliegenden Bauten. Es kann daher vorkommen, dass Beiträge von der Bundesgeschäftsführerin der Mietervereinigung, Mag, Nadja Shah, für den Wohnpark nicht unmittelbar zutreffen, da es bessere Vereinbarungen gibt. Zu ihrem Beitrag in der Novemberausgabe der WAZ finden Sie auf Seite 7 klärende Worte vom Wohnparkmanager Dr. Friedrich Maierhofer.

© PID / Christian Jobs

Inhaltsverzeichnis Internationaler Frauentag 2016 Der Internationale Frauentag hat für die Liesinger SPÖ-Frauen gemeinsam mit den Kaufleuten des Wohnpark Alterlaas bereits Tradition und findet heuer zum 11. Mal statt.

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Happy Birthday! 40 Jahre Wohnpark Alt Erlaa In die Wohnhausanlage, die Architekt Harry Glück plante, sind 1976 die ersten MieterInnen eingezogen. Auch heute noch zeichnet sich der Wohnpark durch höchste Wohnqualität aus.

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Kommunales Das Liesinger Bezirksbudget 2016 wurde beschlossen der Bezirk bleibt auch heuer wieder schuldenfrei !!!!!

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Liesing wächst - Wien sorgt vor Trotz steigender Einwohnerzahl zählen die Wohnkosten in Wien nach wie vor zu den günstigsten weltweit.

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Impressum: Medieninhaber und Verleger: porter press VerlagsgmbH, Herausgeber: E. J. Träger, Redaktion und Verwaltung: Heiligenstädter Lände 29/2.0G, 1190 Wien, Tel.: (01) 514 34 1134, Fax: (01) 514 34 1110, E-Mail: [email protected], Produktion und Druck: Donau Forum Druck; 1230 Wien, Walter-Jurmann-Gasse 9, Jahresabonnement: € 15,40 inkl. MWSt., bei Beziehern außerhalb des Wohnparks/Osramgründe/Wiesenstadt zzgl. € 10,– Versandkosten, Erscheinungsweise: 8x jährlich, periodisch, Erscheinungsort: Wien Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medieninhaber (Verleger): porter press VerlagsgmbH, Heiligenstädter Lände 29/2.0G, 1190 Wien, zu 100%. Nachdruck nur mit Quellenangabe und schriftlicher Genehmigung des Verlages. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken, Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abo nicht spätestens einen Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes schriftlich gekündigt wird. Es gilt der Anzeigentarif Nr. 6.

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Kommunal

Internationaler Frauentag 2016 Der Internationale Frauentag hat für die Liesinger SPÖ-Frauen gemeinsam mit den Kaufleuten des Wohnpark Alterlaas bereits Tradition und findet heuer zum 11. Mal statt.

© privat

Der erste Internationale Frauentag am 8. März 1910 wurde ins Leben gerufen, um auf die fehlende Gleichberechtigung von Frauen aufmerksam zu machen. Die Wiener SP-Frauen nehmen den Internationalen Frauentag zum Anlass, um Verbesserungen in der Lebenssituation von Frauen zu feiern, aber auch um gegenwärtige wichtige Themen unter die Lupe zu nehmen

von re. n. li GRinnen Barbara Teiber und Waltraud Karner-Kremser, sowie die Bez.Rätinnen Susanne Deutsch und Ilse Graf. Die Organisatorin des informativen Spektakels BR Susanne Deutsch freut sich schon auf diese im Kaufpark bereits seit Jahren traditionelle Veranstaltung: „Frauenanliegen sind uns sehr wichtig. Es konnten schon einige Verbesserung für uns Frauen von der SPÖ umgesetzt werden, aber es ist noch lange nicht alles erledigt. Für frauenpolitische Forderungen werden wir uns selbstverständlich weiterhin einsetzen.“ Sie sind herzlichst eingeladen !

Fasching in Alterlaa

Musik, Polittalk, Information und Beratung Bei der Veranstaltung in der Kaufpark-Mall des Wohnpark Alterlaas am 5. März 2016 von 10 bis 12 Uhr sorgt Barbara Helfgott mit Rondo Vienna für musikalische Topunterhaltung. Sie können Musik gerne bei Kaffee und Mehlspeisen genießen. Weiters gibt es Informationen und Beratungen von Frauen für Frauen. Musik, Kaffee und Mehlspeisen für Frauen gratis Vor Ort gibt es die Möglichkeit sich von Expertinnen der Frauenabteilung der Stadt Wien zu Themen wie z.B. Frauengesundheit, Fragen zur Arbeitswelt usw. beraten zu lassen und Informationen einzuholen.

Mitte Jänner fand wieder die große Faschingsparty - eine gemeinsame Veranstaltung der SPÖ Alterlaa, den Roten Falken und den Kaufleuten des Kaufpark Alterlaas - statt. Der Andrang war wieder groß und die Stimmung bei Groß und Klein sehr gut. Es war ein netter Nachmittag für die gesamte Familie mit Spaß und Spiel. Bizzi mit seinen Kuddlmuddels und Clown Gogo sorgten wieder für tolle Stimmung.

© hubmayer - 7x

Heuer wird Barbara Helfgott mit Rondo Vienna wieder für tolle Stimmung sorgen.

Seit 11 Jahren wird im Kaufpark der Internationale Frauentag gefeiert Special guests bei diesem Event ist die Vorsitzende der Liesinger SP-Frauen GRin Waltraud-Karner Kremser. Sie steht an diesem Vormittag für einen Polittalk zur Verfügung.

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Kommunal

Kommunales Wie immer gut besucht sowie tolle Stimmung und Kostüme beim Kinderfasching in der Mall.

Das Liesinger Bezirksbudget 2016 wurde beschlossen - der Bezirk bleibt auch heuer wieder schuldenfrei !!!!! 2016 ist für den Bezirk Liesing ein Jahresbudget von 14,8 Millionen Euro festgelegt. „Liesing hat seit nunmehr 30 Jahren keine Schulden gemacht. Auch heuer wird sich trotz einer Erhöhung des Budgetansatzes um 1,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr nichts ändern“ , so Bezirksvorsteher Gerald Bischof. Dabei stehen die Verbesserung und Instandhaltung der Infrastruktur im Bezirk ganz klar im Vordergrund. Budget-Schwerpunkte Für Schulen und Kindergärten sind 4,5 Mio. Euro vorgesehen. Aufgrund der flächenmäßigen Größe Liesings sind alleine für die Straßenerhaltung und Verkehrssicherheit enorme Finanzmittel erforderlich. Dementsprechend werden hierfür 4,2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. In den Parks und Grünanlagen sollen 1,5 Mio. Euro investiert werden und in den Kanalneubau 900.000 Euro. Auch die Kultur- und Jugendbetreuung soll nicht zu kurz kommen. Hierfür sind 850.000 Euro geplant. Die bewährte „Beleuchtungsoffensive“ wird mit 800.000 Euro auch 2016 weitergeführt. Und die Liesinger Pensionistenklubs dürfen sich über eine geplante Unterstützung von einer halben Million Euro freuen.

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A T N E U A R F R E L A N O I ERNAT IM

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Polittalk mit Waltraud KarnerKremser Gemeinderätin

Information und Beratung von Frauen für Frauen

Samstag, 5. März 2016 von 10 bis 12 Uhr 1230, Anton - Baumgartnerstrasse 44 Für Kaffee & Kuchen ist gesorgt.

Liesinger Frauen

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Alterlaa

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Gesundheit

Loggien- und Terrassentüren

ihrer Loggia/Terrasse selbst aussperren und nicht mehr in ihre Wohnung zurückkommen!!!

Auf Grund eines aktuellen Vorfalls: Bitte überprüfen Sie regelmäßig die Griffhebel der Loggienund Terrassentüren Ihrer Wohnung! Falsch ist, wenn der Griffhebel nach dem Öffnen nach oben gerichtet stecken bleibt. Befindet sich der Griffhebel in der falschen Position, können Sie sich durch einen Windstoß oder unabsichtlichen Zustoßen der Tür auf

Richtig ist, wenn der Griffhebel nach dem Öffnen von selbst nach unten fällt. Befindet sich der Griffhebel in der richtigen Position kann die Tür nicht zufallen. Melden sie Griffhebel, die in der falschen Position (siehe Bild Türöffner1) stecken bleiben, unverzüglich mittels Mängelmeldung (Formular liegt in der Kaufpark-Info aus oder über havis) in der Hausverwaltung.

Burn-out als neue Volkskrankheit? Körperliche Erkrankungen, eine tiefe Erschöpfung gepaart mit Schlaflosigkeit und eine zynische Einstellung gegenüber anderen sowie eine negative abwertende Haltung sich selbst gegenüber sind die Hauptsymptome des Burn-out-Syndroms. Aufgrund des allgemein zunehmenden Leistungsdrucks in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens ist die früher eher selten vorkommende „Managerkrankheit“ ein in allen Bevölkerungsschichten und Berufsgruppen anzutreffendes Phänomen geworden. Zeitungen prophezeien, dass sich Burn-out zur neuen Volkskrankheit entwickelt. Es tritt als Begleiterscheinung des Leistungsdenkens und Lebenstempos in den westlichen Industriegesellschaften auf. Ein extrem harter Verdrängungswettbewerb auf globalen Märkten mit dem alleinigen Ziel der Gewinnmaximierung vernachlässigt die menschliche Arbeitskraft. Drohende Arbeitslosigkeit und das Gefühl ersetzbar zu sein, veranlasst viele Menschen noch mehr an Leistung zu erbringen. Durch zu starke Beanspruchung und Dauerstress kommt es in der Folge zu körperlichen und seelischen Reaktionen, die zum völligen körperlichen Zusammenbruch führen und einen Krankenhausaufenthalt und meist monatelange Rehabilitation zur Folge haben. Die Frage ist nun, wie kann dieser Entwicklung gegengesteuert werden? Ich denke in der Politik, Wirtschaft und der gesamten Gesellschaft muss ein Umdenken erfolgen. Das menschliche Wohlbefinden muss wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Die Sozialpolitik ist gefordert lenkend einzugreifen, nicht zuletzt auch deswegen, weil die neue Volkskrankheit das Staatsbudget durch erhöhte Gesundheitsausgaben belastet. Statt immer mehr Geld für hochtechnisierte Reparaturmedizin müssen zukünftig auch mehr Mittel für präventive gesundheitsfördernde Maßnahmen bereitge-

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stellt werden. 2014 waren das nur 2% der staatlichen Gesundheitsausgaben. Auch Betriebe müssen umdenken und erkennen, dass eine Investition in die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit ihrer Mitarbeiter langfristig von Nutzen und nachhaltig zum Wettbewerbsvorteil wird. Jeder einzelne kann aber auch für sich selbst Verantwortung übernehmen. Man kann zwar seinen Arbeitsplatz nicht immer gleich wechseln, aber oft helfen kleine Veränderungen, um die eigene Arbeitssituation besser zu gestalten. Vielfach beobachte ich auch, dass Menschen in ihrer Freizeit Stress haben. Sei es weil Sie am Wochenende zu viele Termine wahrnehmen, oder in überfüllten lauten Einkaufstempeln ihre Zeit verbringen oder aber weil durch zunehmend kompliziertere Familienverhältnisse (Thema: Patchwork) Stress entsteht. Für alles gibt es aber Lösungen, aber nur dann wenn man bereit ist das eigene Leben zu reflektieren und nötige Veränderungen zu zulassen. Burn-out-Prävention bedeutet daher Chef im eigenen Leben zu sein und nicht zu warten bis sich die Welt vielleicht einmal ändert. Mag. Alexandra Bautzmann E-Mail: [email protected]

Nächster Blutspendetermin: 26.März 2016 in der Mall Jänner/Februar 2016

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WAZ

In der November-Ausgabe der WAZ hat Frau Mag. Shah von der Mietervereinigung Österreich in ihrer Kolumne über das gesetzliche Eintrittsrecht gemäß § 14 Mietrechtsgesetz geschrieben und die gesetzliche „Automatik“ erklärt, die dann ausgelöst wird, wenn der Hauptmieter einer Wohnung verstirbt. Demnach treten eintrittsberechtigte Personen ex lege in den Mietvertrag ein, wenn sie nicht binnen 14 Tagen nach dem Tod des Hauptmieters erklären, dass sie das Mietverhältnis nicht fortsetzen wollen. Eintrittsberechtig sind der Ehegatte oder Lebensgefährte, Verwandte in gerader Linie, Wahlkinder und Geschwister. Neben dem Verwandtschaftsverhältnis ist das dringende Wohnbedürfnis eine weitere Eintrittsvoraussetzung und dass man mit dem verstorbenen Hauptmieter im gemeinsamen Haushalt gelebt hat. Nach dem Erscheinen dieses Artikels hat es beim Mieterbeirat und in der

Hausverwaltung viele Anfragen besorgter Mieter gegeben, die befürchten, dass es das „erweiterte Eintrittsrecht“ im Wohnpark Alt-Erlaa möglicherweise nicht mehr gibt. Ich darf Sie hier an dieser Stelle beruhigen. Das mit dem Mieterbeirat im Mai 1999 vereinbarte erweiterte Eintrittsrecht gilt natürlich weiterhin. Das erweiterte Eintrittsrecht gilt unter Lebenden und im Todesfall. Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Mietrechtsübertragung unter Lebenden oder im Todesfall mangels eines gemeinsamen Haushalts nicht vorliegen, so stimmt der Vermieter (die AEAG) dennoch zu, wenn die den Eintritt begehrende Person zum Kreis der nahen Angehörigen im Sinne des § 12 Mietrechtsgesetz gehört. Das sind Ehegatten, Verwandte in gerader Linie (Kinder, Enkelkinder, Eltern, Großeltern), Geschwister und Adoptivkinder. Auch Stief- und Pflegekinder, sowie Nichten und Neffen und Großnichten und Großneffen können ein erweitertes Eintrittsrecht in Anspruch nehmen. Das Verwandtschaftsverhältnis muss der AEAG

WP-Manager Dr. Friedrich Maierhofer zum erweiterten Eintrittsrecht nachgewiesen werden und die den Eintritt begehrende Person muss das 17. Lebensjahr vollendet haben. Wenn bei Tod des bisherigen Hauptmieters mehrere der o.g. Personen in den Hauptmietvertrag eintreten wollen, müssen sie sich innerhalb eines Monats auf eine Person einigen. In allen Fällen ist der Abschluss eines neuen Mietvertrags notwendig.

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Dr. Michael Häupl

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Kommunal

Happy Birthday! 40 Jahre Wohnpark Alt Erlaa In die Wohnhausanlage, die Architekt Harry Glück plante, sind 1976 die ersten MieterInnen eingezogen. Auch heute noch zeichnet sich der Wohnpark durch höchste Wohnqualität aus.

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nlässlich des Jubiläums des Wohnparks gibt die Gesiba für alle MieterInnen das Buch „40 Jahre Alt Erlaa – Die Geschichte eines Vorzeigeprojekts“ heraus. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Gemeinderat Christian Deutsch und Ewald Kirschner, Gesiba-Generaldirektor, stellten in Anwesenheit von Architekt Harry Glück, im Kaufpark des Wohnparks das Buch vor. „Das Besondere am Wohnpark Alt Erlaa und seiner hervorragenden Planung durch Harry Glück ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Im geför-

Stolz auf 40 Jahre Wohnpark Alt Erlaa: Gemeinderat Christian Deutsch, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Bezirksrätin Susanne Deutsch und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (v.l.n.r.). „Der Wohnpark Alterlaa zeichnet sich durch höchste Wohnzufriedenheit in Verbindung mit hervorragender Infrastruktur und einem sehr guten Miteinander aus, das sich auch in der Organisation von über 30 Vereinen wiederspiegelt,“ hielt Gemeinderat Christian Deutsch fest.

Trotz Semesterferien volles Haus in der Mall. Jeder konnte ein Buch zum Jubiläum mitnehmen, manche(r) auch zwei oder mehr!

GD Ewald Kirschner begrüßte neben dem Wohnbaustadtrat auch Architekt Harry Glück und Langzeit MBR-Obmann Heinz Kommenda derten Wohnbau Wiens ist das nach wie vor der oberste Grundsatz. Wir realisieren nicht nur Wohnungen sondern Gemeinschaften und Lebensumfelder für die Menschen“, betonte Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „Alt Erlaa ist eines der Wahrzeichen des Bezirks, auf das wir stolz sind. Höchste Lebensqualität und Leistbarkeit des Wohnens sind hier bestens miteinander verknüpft“, unterstrich Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof fest.

Die Festredner ernteten viel Applaus und in der Kürze lag die Würze

„Schon 1974 startete die Aktion Mitbestimmung und hier gab es auch den ersten MieterInnen-Beirat. Alt Erlaa ist ein Vorzeigebeispiel des geförderten Wohnbaus Wien und die Zielsetzungen von damals haben nach wie vor ihre Gültigkeit“, so Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner.

Die Buchautoren beim Gruppenfoto mit der Prominenz

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Architekt Harry Glück sagte: „Wien war vor vierzig Jahren ein internationales Vorzeigebeispiel des kommunalen und geförderten Wohnbaus und ist es noch heute. Da hat sich nichts verändert.“

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Kommunal

Jostein Gaarder in Liesinger Gymnasium Im Rahmen der Gratisbuchaktion „Eine Stadt. Ein Buch“ machte der norwegische Autor Jostein Gaarder auch Station im GRG 23 Anton-Baumgartner-Straße in Liesing. Schülerinnen und Schüler der 5.-8. Klassen wurden von der Volkshochschule Liesing in Kooperation mit dem GRG 23 und dem Echo-Verlag zu einer Lesung aus dem Bestseller „Sophies Welt“ samt anschließender Diskussion mit dem Schriftsteller eingeladen. Mehr als 100 Jugendliche führten mit dem Autor eine angeregte Diskussion und waren vom Besuch des Autors in ihrer Schule begeistert.

Startsignal für 304 geförderte Wohnungen in der Wiesen Süd Wohnen in Liesing unter dem Motto „Leben in Gemeinschaft“ sich das auf den gesamten Markt preisdämpfend aus. Auch Mieter von Wohnungen im Privatbesitz profitieren davon. Gleichzeitig achtet auch Liesing seit jeher darauf, dass die notwendige Verkehrs- und auch soziale Infrastruktur zur Verfügung steht wie z.B. Schulen, Kindertagesheime, Zentren der pflegerischen und medizinischen Versorgung für alle Menschen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, Nahversorger u.v.m. Autor Jostein Gaarder, Vorsitzender der VHS-Liesing GR Christian Deutsch (beide Mitte), Schulleiterin Mag.a Beata Eigner (re) mit Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in Alterlaa. Im Roman von Jostein Gaarder entdeckt ein 14-jähriges Mädchen die Geschichte der Philosophie. Mit 50 Millionen verkauften Exemplaren und in mehr als 60 Sprachen übersetzt ist das erstmals 1991 erschienene Werk das bekannteste des norwegischen Autors. Die Botschaft des Buches ist aktueller denn je. Sie regt an Fragen zu stellen und sich mit den Werten unserer Gesellschaft wie Demokratie und Freiheit auseinanderzusetzen.

Liesing wächst – Wien sorgt vor Trotz steigender Einwohnerzahl zählen die Wohnkosten in Wien nach wie vor zu den günstigsten weltweit. „Das ist kein Zufall“, sagt der Liesinger Gemeinderat und Wohnbauausschussmitglied Christian Deutsch. „Zwei Drittel aller Wiener leben in einer geförderten Wohnung, sei es nun in einer Gemeinde-, Genossenschaftsoder Eigentumswohnung.“ Durch die Förderung von Sanierungen sorgt die Stadt Wien auch dafür, dass auch die Mietkosten in privaten Althäusern im internationalen Vergleich niedriger sind.

Wie wäre es sonst möglich, dass die Wohnzufriedenheit wienweit im Wohnpark Alterlaa seit Jahrzehnten ungebrochen die höchste ist. Nirgendwo anders sind die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrer Wohnung samt Wohnumfeld so zufrieden wie in Alterlaa.

Chardonnay trinken – für einen guten Zweck Der Chardonnaytag beim Heurigen Weindorfer in der Maurer Lange Gasse hat schon Tradition. Bereits zum 15.Mal fand dieser Charity-Event zugunsten des Sports statt. Und viele kamen und feierten bis in die frühen Morgenstunden mit. Für jede verkaufte Flasche Chardonnay gab es 1,50 Euro in die Spendenkasse – Mehr als 500 Euro pro Verein kam zusammen. Das Geld ging an fünf Vereine: Union Mauer Damen und Jugend, SC Kalksburg Rodaun, ASV Wien Sektion Wasserspringen und an den WAT-Atzgersdorf Handball. Die Eröffnung und Scheckübergabe erfolgte durch Bezirksvorsteher Gerald Bischof. Zahlreiche Ehrengäste wie die 4-fache Olympiateilnehmerin und Vize-Europameisterin Anja Richter und der Liesinger Gemeinderat Christian Deutsch kamen ebenfalls zu diesem erfolgreichen Event.

Die Wohnbauleistung in Wien befindet sich auf Rekordniveau. So sind derzeit rund 15.000 Wohnungen wienweit in Bau. Zukünftig sollen 10.000 Wohnungen jährlich errichtet werden. Liesing wächst pro Jahr um rund 1.000 Einwohner. Die Wohnbauförderung stellt sicher, dass die Zuziehenden auch genügend leistbare Wohnungen zur Auswahl haben. „Der Einsatz der Fördermittel der Stadt bedeutet, dass die Wohnungen preisgünstig und die Mieten um mindestens ein Drittel günstiger sind, als wenn sie ohne Förderung errichtet worden wären“, sagt Deutsch. Knapp 1.500 Wohneinheiten wurden in den letzten 5 Jahren in Liesing errichtet. 1.800 sind in Bau oder Bauvorbereitung. Denn nur wenn es ausreichend leistbare geförderte Wohnungen gibt, wirkt

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WAZ

W. Watcher ist ein scharfer Beobachter der Geschehnisse im Wohnpark. Meinungen bitte an [email protected] oder bei der Information hinterlegen.

Unzulässige Vermietungen im Wohnpark

chend Steuern zahlen. An die Gemeinde muss pro Nacht und Gast eine Gästetaxe sowie eine Tourismusabgabe abgeführt werden. Die Gastgeber müssen außerdem Touristen, die länger als drei Tage bleiben, polizeilich melden. Aber nicht einmal Eigentumswohnungen kann man einfach vermieten. Denn es müssen Eigentümer von Wohnungen, die an Touristen vermieten, die Zustimmung aller Hauseigentümer einholen, wie der Oberste Gerichtshof (OGH) schon 2014 klargestellt hat. Wer als Mieter seine Wohnung bei Airbnb anbietet, bewegt sich im rechtlichen Graubereich. Bei einer partiellen Untervermietung kann nur dann auf das Okay des Vermieters verzichtet werden, wenn die Wohnung mindestens zur Hälfte weiterhin selbst genutzt wird und wenn kein Gewinn lukriert wird. Eine Mietwohnung gänzlich unterzuvermieten, bedarf unbedingt der Zustimmung des Vermieters. Überdies gibt es für Wien klare Gesetzesvorgaben. So ist die Weitervermietung von geförderten oder Gemeindewohnungen strikt verboten. Die Finanzbehörden sind bestrebt dass auch im Bereich der privaten Zimmervermittlung eine gleichmäßige Besteuerung sichergestellt

Aufmerksame Leser stellten der WAZ Informationen zur Verfügung wonach über das Internet Buchungsportal „Airbnb“ Wohnungen im Wohnpark wie Hotelbetten an internationale Touristen vermietet werden. Airbnb wurde 2008 im kalifornischen Silicon Valley gegründet. Ursprünglich war der Name Airbedandbreakfast (enstanden aus Luftmatratze und Frühstück). Heute ist Airbnb ein erfolgreiches Geschäftsmodell und weltweiter Marktführer. So werden Betten und ganze Wohnungen von lokalen Gastgebern in mehr als 34.000 Städten in 190 Ländern angeboten. Die Palette reicht vom schmuddeligen Billigstquartier bis zu teuren Luxusangeboten. Kassiert wird eine Servicegebühr, die vom Gastgeber (3 Prozent) und vom Gast (6 bis 12 Prozent) zu zahlen ist. Das bringt Airbnb einen geschätzten Umsatz von 900 Millionen US-Dollar im Jahr. Die Gastgeber werden mit griffigen Formulierungen zum Vermieten motiviert. So heißt es auf airbnb.at : „Vermiete deine Unterkunft. Mit Airbnb kannst du deinen ungenutzten Wohnraum zu Geld machen.“ Und so machen es mindestens drei Vermieterinnen im Wohnpark. Unterstützt von den Angaben unserer Leser haben wir dies genau recherchiert und dokumentiert. Eine Vermieterin verlangt € 47 pro Nacht die Kurzbeschreibung dazu lautet: „Place with pool near subway line“. Eine Andere bietet ein „Charming flat for 1-2 People“ für € 51 an. Ein „Sunset Studio, Terrace & Pool“ ist mit € 80 Spitzenreiter. Bei allen drei Angeboten wird mit der freien Benützung der Dachschwimmbäder, ergänzt mit dazu passenden Bildern, geworben. Da sind eigentlich sogar die € 80 für einen anspruchsvollen Wien-Touristen ein Schnäppchen. Die Summen die da zusammenkommen wären auch für das Finanzamt interessant, denn diese Vermieterin ist schon seit 2013 im Geschäft. Eine andere der Vermieterinnen zahlt vielleicht sogar Steuer, denn sie hat noch mehrere Objekte im Angebot und das könnte schon auffallen. Tourismusexperten schätzen allein den Mehrwertsteuerausfall auf neun Millionen. In Wien bietet Airbnb derzeit 4.961 Übernachtungsmöglichkeiten. Davon sind laut der Plattform Inside Airbnb 67 Prozent ganze Wohnungen oder Apartments, der Rest Privatzimmer. Der Durchschnittspreis liegt bei 69 Euro pro Nacht, das geschätzte monatliche Einkommen eines Wiener Airbnb-Vermieters liegt bei 341 Euro im Monat. Ein Arbeitnehmer darf in Österreich bis zu 730 Euro im Jahr dazuverdienen. Wer mehr einnimmt, muss für „Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit“ wie etwa der Zimmervermietung eine Einkommensteuererklärung machen und für den Gewinn entspre-

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Auf dem Wien-Plan von Airbnb sieht man deutlich die drei Angebote mit den jeweiligen Nächtigungspreisen und kann sie den Blöcken zuordnen. wird. Daher gibt es Amtshilfeansuchen an die USA und an Irland, dort ist der Europasitz von Airbnb. „Für uns ist es am effizientesten, wenn wir von denen direkt die Daten bekommen“, heißt es im Finanzressort in Wien. Airbnb habe nämlich die Zahlen über die genauen Nächtigungsumsätze, die Grundlage für die Besteuerung wären. Aus den Inseraten seien die Adressen der Vermieter nicht ersichtlich (Quelle: ORF). Es wird auch für unsere Hausverwaltung nicht leicht sein die Wohnungen und Namen auszuforschen. Die Identität der Leser die uns informierten werden wir jedoch keinesfalls preisgeben. W. Watcher

Die nächste

erscheint am 6. April 2016 – Redaktionsschluss ist am 19. März 2016 Jänner/Februar 2016

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WAZ

Leserbriefe

Geheimaktionen des MB ? Ich bin nicht alleine. Ich bin nicht alleine in der großen Verwunderung über die „geheimen“ Aktivitäten des derzeitigen Mieterbeirates. Per Zufall erfuhren wir über den Antrag, den der Mieterbeirat dem Liesinger Bezirksvorsteher am 23.11.2015 geschickt hat: „Der Mieterbeirat hat sich [...] mehrheitlich entschlossen, [.....] die Schließung (der Hundezone auf A Ost, unter der U-Bahn) zu beantragen“. Kopie liegt mir vor. Ich staune! Neben der „geheimen“ Planung, Freizeiteinrichtungen (Bäder, Saunen, etc.) stundenweise aufgrund von Energiesparwahn im Wohnpark schließen zu wollen, ist dies nun die zweite Aktion vom MBR, die völlig ohne Bewohnerbefragung in Angriff genommen wurde. Der Mieterbeirat fand es offensichtlich nicht notwendig, dieses „Problem“ zu veröffentlichen. Wie sieht es eigentlich mit der Informationspflicht des MBR aus, wenn dieser Veränderungen plant, die auf einen Großteil der WP-Bewohner Auswirkungen hat? Neben fehlendem November-Newsletter ist auch auf der Homepage des MBR nichts zu diesem Thema zu finden. Ich habe den Eindruck, der MBR hat vergessen, dass er die Bewohner vertritt, und nicht nach persönlichen Wünschen und Vorlieben den Wohnpark gestalten darf. Ehrlich gesagt bin ich zum zweiten Mal ziemlich erschüttert über diesen MBR. E.L. Ich möchte zur Idee zur Attraktivierung unserer Grünanlagen wie folgt Stellung beziehen: ich wohne seit 30 Jahren im C-Block ostseitig und habe bisher die Erfahrung gemacht, dass man Leute am Dachschwimmbad, beim Einkaufen, in den Clubs etc. kennenlernt. Keiner von meinen vielen Bekannten und Freunden hat sich jemals im Park „niedergelassen“. Aus einem ganz einfachen Grund: jeder hat eine Terrasse oder einen Balkon und davor eben viel Grün und Freiraum. Und diese Grünoase ist genau aus einem Grund so beliebt: es ist eine Ruheoase ohne Lärm. Meine Befürchtung bei einer Belebung mit schattigen Lauben und gemütlichen Treffplätzen ist die, dass man dort einen Personenkreis anzieht, der diese Ruhe stören könnte. In lauen Sommernächten sind jetzt schon die Bänke immer wieder ein Treffpunkt für Jugendliche, die lautstark vorglühen. Auch Familien aus den nahen Multikulti-Siedlungen würden sicher die neu errichteten Treffpunkte gerne für sich beanspruchen. Da wir hier eine Gemeindebau-Atmosphäre ver-

meiden wollen, wäre das Projekt in dieser Hinsicht sicherlich nochmals zu überdenken, da es viel Geld kostet, die Mieter diese Einrichtung ohnehin nicht nützen würden und es mit der Ruhe dann vorbei wäre. Auch Vandalismusschäden mit Folgekosten wären dann ebenfalls an der Tagesordnung. Ich bin der Meinung, dass der Harry-Glück-Park so bleiben sollte, wie er vom genialen Architekten Harry Glück geplant wurde und wir als Mieter damit immer glücklich und zufrieden waren. Vielleicht wäre eine neuerliche Mieterbefragung nur bezüglich dieses Projektes ein Thema? Es könnte damit den Mietern viel Geld und Ärger erspart werden. Name der Redaktion bekannt

 

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Jänner/Februar 2016

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Kommentar

Ein Blick in die Hölle Bis zum 12. Februar 2016 hielt ich Dante Alighieris Hölle für das Schrecklichste, das man sich vorstellen kann. Heute schafften es LiesingerInnen jeglichen Alters und Geschlechts in einer BürgerInnenversammlung zu beweisen, dass Ahnungslosigkeit, Unkenntnis, Einfältigkeit, Dummheit und Unerfahrenheit in Kombination mit Hass für ZuhörerInnen schmerzhafter sein kann als all die im 14. Jahrhundert beschriebenen körperlichen Qualen. Zum Hintergrund: die Liesinger Bezirksvertretung beschloss am 21. Jänner eine Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft in der Ziedlergasse. Ein Bürogebäude wurde dem Fond Soziales Wien für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt und wird derzeit adaptiert. Bezirksvertreter und die Stadt Wien einigten sich auf eine maximale Auslegung für 750 Menschen. Peter Hacker, Wiener Flüchtlingskoordinator, informierte die Bezirksräte, dass im März rund 350 Menschen, vor allem Familien, aus einem Quartier, dessen Mietvertrag abläuft, übersiedelt werden. Es überrascht nicht, dass Menschen in der Umgebung des Hauses sich Gedanken machen und auch besorgt sind. Menschen aus fernen Ländern, deren Sprachen bei uns kaum gesprochen werden und deren Sitten man meist nur aus den Medien kennt, oder eigentlich richtig: glaubt, zu kennen, kommen nicht alle Tage

Unwirksame Vertragsklauseln Wer eine neue Wohnung anmietet oder vermietet, muss sich mit ihnen beschäftigten – mit den Vertragsklauseln. An sich reicht ja für einen wirksamen Mietvertrag, dass sich die Vertragsparteien über die monatliche Miete und das zu vermietende Objekt einig sind. Diese Einigung muss nicht einmal schriftlich erfolgen. Denn alle weiteren Fragen können auch durch die existierenden gesetzlichen Bestimmungen ausgefüllt werden. Aber diese gesetzlichen Vorgaben sind nicht immer im Sinne der Vermieter, daher bestehen diese auf lange Verträge, die dicht gefüllt mit Verhaltensanweisungen sind. Da Mieter meist aufgrund leidvoller Erfahrung davon ausgehen, an diesen Inhalten nicht viel ändern zu können, gibt es sowohl im Konsumentenschutzgesetz (KSchG) als auch im allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB) deswegen Schutzbestimmungen. Das Konsumentenschutzgesetz verlangt, dass Vertragsklauseln transparent und verständlich sind. Die Vertragsparteien sollen die darin enthaltenen Verpflichtungen verstehen können. Undeutliche Beschreibungen, allgemeine Phrasen oder Pauschalpflichten sind aus Sicht des KSchG schnell unwirksam. Doch selbst wenn eine Klausel klar und verständlich ist, bedeutet das noch nicht, dass sie auch wirksam bleibt. Die Rechtsordnung geht davon aus, dass gleichberechtigte Vertragsparteien ausgewogene Verträge abschließen. Wenn daher in Formularvordrucken Klauseln enthalten sind, die eine Vertragspartei gröblich benachteiligen, dann können solche Formulierungen auch nachträglich bekämpft und aufgehoben werden. In beiden Fällen – sowohl nach dem ABGB als auch KSchG – muss die entsprechende Formulierung als unwirksam bei Gericht ange-

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vorbei. Soweit ist das verständlich, und nicht nur das, es ist auch ein verantwortungsbewusstes Herangehen. Unverantwortlich ist aber, wenn die gleiche Bezirks-FPÖ, die die Informationsveranstaltung anregte, gleichzeitig auch eine Verunsicherungs- und Angstkampagne betreibt. Professionell wird manipuliert, Fragezeichen in den Aussendungen schützen vor dem Staatsanwalt. Ein Beispiel (OTS-Originaltext): „FP-Jung: Doppelte Bettenzahl im Asylquartier Liesing? Werden die Bürger schon wieder hinters Licht geführt? Nach uns zugegangenen Informationen wurden am Wochenbeginn 1.450 Betten in das Asylquartier Ziedlergasse gebracht.“ Es spielte keine Rolle, dass noch kein einziges Bett in die Ziedlergasse geliefert wurde. Beim Verunsichern wurde allerdings noch einmal erfolgreich nachgelegt. Die Saat ist aufgegangen. Selbst Peter Resetarits, erfahrener ORF-Moderator unzähliger Versammlungen, musste eingestehen, dass er so ein undiszipliniertes und chaotisches Verhalten noch nicht erlebt hat. Ich habe fast eineinhalb Jahrzehnte für und mit Flüchtlingen im Nahen Osten, unter anderem auch in Syrien, in Kriegs- wie in Waffenstillstandszeiten, gearbeitet und hatte ausführlich Gelegenheit, ihre Welt, ihre Sitten und Gebräuche, ihre Wünsche und Träume kennen zu lernen, nicht in einem All-inclusive-Urlaub am Roten Meer, sondern auch in Flüchtlingslagern mit 50.000 und mehr Einwohnern. Ich habe immer Menschen angetroffen. Wilhelm L. Andeˇl [email protected]

fochten werden, damit man nicht mehr daran gebunden ist. Das ist natürlich für viele Mieter ein großes Hindernis. Denn ein Prozess kostet Geld, Zeit und auch Nerven. Der Gesetzgeber hat daher einige Institutionen berechtigt, Unternehmer abzumahnen und sogenannte Verbandsklagen einzubringen. So darf zb die Arbeiterkammer oder der Verein für Konsumentenschutz Musterverträge zu Gericht bringen und Klauseln, die intransparent oder unverständlich sind, anfechten, wenn ein Unternehmer trotz Abmahnung darauf beharrt, diese weiter verwenden zu wollen. In den letzten Jahren haben beide Organisationen von dieser Möglichkeit häufig Gebrauch gemacht. Die vom VKI im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums oder der Arbeiterkammer geführten Verfahren werden auf der Webseite www.verbraucherrecht.at veröffentlich. In den letzten Jahren sind die Vertragsformulare von privaten Vermietern wie der BUWOG aber auch von gemeinnützigen Bauträgern wie der WET geprüft worden. Wenn die angefochtenen Vertragsbestimmungen dennoch weiter verwendet werden, droht eine Strafe. Mieter, die in ihren Verträgen derartige Klauseln haben, die angefochten wurden, dürfen sich freuen. Für sie gilt die entsprechende Klausel dann nicht. In den letzten Jahren waren vor allem Erhaltungspflichten und das Ausmalen bei Wohnungsrückgabe ein großes Thema. In beiden Fällen sind die Rechtsfragen zugunsten der Mieter gelöst worden Ich rate daher, bevor Pflichten im Mietvertrag als selbstverständlich hingenommen werden, prüfen zu lassen, ob die entsprechende Vertragsklausel überhaupt wirksam zustande gekommen ist. Mag. Nadja Shah Bundesgeschäftsführerin der Mietervereinigung Österreich

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WAZ

Kommentar

Bildungseinrichtungen im dritten Jahrtausend Ärgerlich ist die knappe Verfügbarkeit der Kindergarten- und Schulplätze. Sehr wichtig erscheint mir der Ausbau der frei wählbaren Bildungsvielfalt in der Umgebung des Wohnparks, aber auch in Liesing generell. In den nächsten Jahren werden in der Nähe des Wohnparks viele neue Wohnungen gebaut. Diese Bautätigkeit geht aber nicht Hand in Hand mit der Errichtung zusätzlicher Bildungseinrichtungen. Immer öfter lesen wir vom „Wiener Campusmodell“, das bei Großprojekten wie dem „Campus Hauptbahnhof“ (seit 2014) und der „Seestadt“ umgesetzt wird (seit 2015). Hier wird ein „Schulmodell“ als neu gelobt, das bereits seit vielen Jahren im Wohnpark praktiziert wird, jedoch dringend ausgebaut werden muss: Kindergärten und Volksschulen an einem Standort, Polytechnikum und Gymnasien in unmittelbarer Nähe. Es muss also nichts neu erfunden werden! Wichtiger ist es, das bereits bestehende Angebot zu erweitern und auszubauen. Denn Schulcampus, wie wir ihn verstehen, ist ein breites Angebot an Bildungseinrichtungen, die in zentraler Lage zur Verfügung stehen. Auch diese Art von „Campus“ ist im Grunde nichts Neues, existieren doch bereits in einigen sehr erfolgreichen Bildungseinrichtungen wie z.B. in den „De La Salle Schulen Strebersdorf“ wegweisende Angebote, die gegebenenfalls adaptiert und übernommen werden können. Hier sind Kindergärten, Volksschulen, Gymnasien, Realgymnasien & Oberstufenrealgymnasien mit Themenschwerpunkten installiert, auch eine Neue Mittelschule steht zur Verfügung. Und wir gehen noch weiter: ein „richtiger Campus“ existiert für uns erst dann, wenn auch der Besuch zumindest eines FH-Studienlehrgangs vor Ort möglich ist. Wie sieht die Realität für Liesing aus? Es soll zwar im Zuge eines Neubaus in Atzgersdorf ab 2018 ein „Mini-Campus“ nur mit Kindergarten und Volksschule in Betrieb gehen, aber tatsächlich wird noch ein geeigneter CampusStandort gesucht. Mit einer Realisierung ist nicht vor 2023 zu rechnen. Zeit genug, um sich mit bereits erfolgreichen Schulmodellen zu befassen und einen Schulcampus zu errichten, der diesen Namen auch verdient. Durch’s Reden kommen d’Leut z’sam In den letzten Monaten konnte ich mit vielen Wohnparkbewohnerinnen und -bewohnern persönlich sprechen und Ideen und Anregungen mitnehmen. Vielen Dank! Bleiben wir in Kontakt und besuchen Sie uns am 17.2.2016/18h zum „Informations- und Diskussionsabend“ und beim nächsten „Open House“ am 2.3.2016/17-18h auf B6.02. Ich freue mich darauf, Gespräche weiter zu führen und neue Gespräche zu beginnen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen! BzRin Renate Sagmeister eMail: [email protected] Tel.: 0699/14011969

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Einen kämpferischen Frauentag Ab dieser Ausgabe werde ich die Rubrik für die Grünen Liesing übernehmen und möchte mich deshalb kurz vorstellen: Geprägt durch politische Diskussionen innerhalb der Familie wurde ich während meiner Studienzeit in der studentischen Protestbewegung der 90-er Jahre aktiv. Seit dieser Zeit begleitet mich das Thema Kampf gegen Bildungs- und Sozialabbau. Leider geht es dabei in letzter Zeit oft mehr darum, Verschlechterungen zu verhindern, als einen offensiven Kampf für bessere, linke (Sozial)Politik zu führen. Durch meinen Job bei der unabhängigen Gewerkschaftsfraktion AUGE/UG (Alternative und Grüne GewerkschafterInnen) und als Vorstandsmitglied des Liesinger Frauenfußballvereins MFFV23 bin ich mit Vorurteilen gegenüber Frauen und Ungleichbehandlung im Sport und der Arbeitswelt konfrontiert. Dabei braucht es mehr denn je gerechte und faire Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen für Alle. Als neue Bezirksrätin möchte ich mich dafür auch im Bezirk einsetzen. Wichtig ist mir dabei der Fokus auf die Gleichstellung: Welche Auswirkungen haben Gesetze oder Projekte auf Frauen und wie kommen wir zu einer tatsächlichen Gleichberechtigung? Gerade aus diesem Blickwinkel ist eine Arbeitszeitverkürzung bei Lohn- und Personalausgleich notwendig - um zu einer gerechteren Verteilung von Einkommen, Arbeitszeit und bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern zu kommen. Aber auch im Bezirk gilt es, Einrichtungen, Freizeitmöglichkeiten etc. auf Beteiligungsmöglichkeiten von Mädchen und Frauen zu prüfen. Wichtig ist mir, dass unsere Politik für und mit den BewohnerInnen gemacht wird - deshalb halte ich mit meinem Kollegen Michael Beer jeden 3. Freitag im Monat von 15 bis 16h eine Sprechstunde ab. (Ort: Cafe Wien) Gerne stehe ich auch per Mail für Ihre Wünsche und Anregungen zur Verfügung. ([email protected]) Ich freue mich auf interessante Gespräche und wünsche Alles Gute zum Frauentag! Renate Vodnek, stv. Klubvorsitzende der Grünen Liesing

Bridge-Club Süd Clublokal: B4 Ost/01 Wenn Sie das Kartenspiel Bridge mögen, so sind Sie herzlichst eingeladen jeden Montag ab 18.30 Uhr zu uns in den Club zu kommen. Tel: 667 59 63

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1. März 1. März 3. März 4. März 5. / 6. März 6. März 6. März 12. März 14. März 16. März 20. März

16:00 Tanzkreis - Kreistanz (auch am 8. und 15. März) 19:00 Kreuzweg (auch am 4., 8., 11., 15., 18. und 22. März) 10:30 LIMA - Lebensqualität im Alter (auch am 10., 17. und 31. März) 19:30 Eine Gebetsstunde Aktion 24 Stunden f.d. Herrn Weltladen 10:00 KiKi - Kinderkirche (auch am 13. März) 19:00 Vesper - das Abendgebet in der Fastenzeit (auch am 13. März) 15:00 TRE - Treffen Reifer Erwachsener Quiznachmittag 19:30 Bibelrunde 8:30 Geburtstagsgottesdienst für alle März-Geborenen 10:00 Palmweihe in der Kaufpark-Arena, anschl. Palmprozession in die Kirche

Karwoche, Ostern in der Wohnparkkirche 2016

www.evang-hetzendorf.at

www.evang-hetzendorf.at/erlaa

Evang. Pfarrgemeinde Hetzendorf-Erlaa Pfarrgemeinde Hetzendorf: Biedermanngasse 13, 1120 Wien, Evang. Predigtstation (Wohnpark Alt-Erlaa): A.-Baumgartner-Str. 44/A8/03, 1230 Wien Bürozeiten (Biedermanngasse): Mo. und Fr. 9-11 Uhr, Mi. 14-16 Uhr Tel. 0699 188 777 66, Email: [email protected] Gottesdienste & Veranstaltungen

24.03. 07.30 Uhr GRÜNDONNERSTAG: Gottesdienst, anschl. Frühstück

station (Wohnpark

25.03. 11.00 Uhr KARFREITAGSGOTTESDIENST Haus St. Barbara

Alt-Erlaa A8/03)

29.03. 19.30 Uhr MEDITATIVER OSTERGOTTESDIENST

Evang. Predigt-

10.04. 19.30 Uhr STILLE-OASE-GOTTESDIENST

Gottesdienste & Veranstaltungen Evang.

06.03. 11.00 Uhr GOTTESDIENST – Entpflichtung ehem. Mitarbeitende, Angelobung der neuen Gemeindevertreterinnen

Pfarrgemeinde

23.03. 19.00 Uhr BEICHTGOTTESDIENST

Hetzendorf

24.03. 19.00 Uhr TISCHABENDMAHLSFEIER zum Gründonnerstag

(Biedermanngasse 13)

Finden Sie uns jetzt auch auf facebook: Evangelische Pfarrgemeinde Wien-Hetzendorf

25.03. 15.00 Uhr WORT u. MUSIK zur STERBESTUNDE: S. Hahn, Violine, Y. Yamamoto, Orgel 26.03. 23.00 Uhr OSTERNACHTSFEIER mit Osterfeuer 27.03. 09.30 Uhr OSTERSONNTAG Festgottesdienst, Ostereiersuche

Thomasmesse

Jänner/Februar 2016

Gründonnerstag, 24. März, 19:30: Abendmahlfeier, Fußwaschung Karfreitag, 25. März, 10:00: Kreuzweg 15:00: Stilles Gebet 15:00: Kinderkreuzweg 19:30: Karfreitagsliturgie Karsamstag / Osternacht, 26. März, von 10:00 bis 14:00: Grabwache 17:00 Speisensegnung 21:00 Auferstehungsfeier Ostersonntag, 27. März, 10:00 Hl. Messe Ostermontag, 28. März, 10:00 Hl. Messe 2. / 3. April 4. April 5. April 7. April 10. April

Weltladen 19:30 Männertreff (KMB Katholische Männerbewegung) 16:00 Tanzkreis - Kreistanz 10:30 LIMA - Lebensqualität im Alter 10:00 KiKi - Kinderkirche

GRÜNE NDE S P R E C H ST U RK IM WO H N PA A LT E R L A A !VODNEK

RENATE BEZIRKSRÄTIN Anliegen! es Ohr für Ihre en off n ei be ha h Ic Monat, n 3. Freitag im Ab sofort jede fe Wien, 15-16 Uhr, im Ca a. rla te Al k ar Wohnp ng unter: ch Vereinbaru Gerne auch na t .a ne @grue renate.vodnek

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Information und Service

Förderungen

Unterstützung und Hilfe

InfoCenter

Sanierung

Mieterhilfe

Zentrale Anlaufstelle bei sämtlichen Fragen rund ums Wohnen 1., Bartensteingasse 9 Tel.: 01/4000-8000 Telefonische Beratung: Mo – Fr: 8 – 18 Uhr Persönliche Beratung: Mo – Fr: 8 – 17 Uhr

Sanitär, Heizung, Wärmedämmung, Schallisolierung, behindertengerechter Umbau; Info-Point für Wohnungsverbesserung der MA 25 und MA 50 20., Maria-Restituta-Platz 1, Zi. 6.09 Tel.: 01/4000-74860 Telefonische Beratung: Mo – Fr: 8 – 15 Uhr Persönliche Beratung: Mo – Fr: 8 – 13 Uhr

Rasche und kostenlose Hilfe bei Wohnrechtsfragen 1., Rathausstraße 2 Tel.: 01/4000-25900 Beratung: Mo– Fr: 8–17 Uhr

www.um-haeuser-besser.at www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung

wohnpartner

www.wohnservice-wien.at

Wohnungssuche

www.wohnberatung-wien.at

www.mieterhilfe.at

wohnfonds_wien fonds für wohnbau und stadterneuerung 8., Lenaugasse 10 Tel.: 01/4035919-0 Mo – Do: 9 – 16 Uhr, Fr: 9 – 11.30 Uhr

Gemeinsam für eine gute Nachbarschaft: Unterstützung und Projekte für ein gutes Zusammenleben in Wohnhausanlagen Telefonisch z.B. erreichbar unter: 01/24 503-01-080 (diese Nummer gilt für den 1. Bezirk) oder 01/24 503-02-080 (für den 2. Bezirk) etc. Öffnungszeiten der Hauptlokale: Mo, Di, Fr: 9 – 13 Uhr, Do: 14 – 20 Uhr

www.wohnfonds.wien.at

www.wohnpartner-wien.at

Neubau

Wiener Gebietsbetreuung

Voraussetzungen, Einkommensgrenzen MA 50 – Antragstellung Neubau 19., Muthgasse 62, Zi. G139 Tel.: 01/4000-74840 Parteienverkehr: Mo – Fr: 8 – 12 Uhr

Umfassendes Informations- und Beratungsangebot zu Fragen des Wohnens, des Wohnumfeldes und der Stadterneuerung MA 25, Tel.: 01/4000-25000

www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung

www.gbstern.at

Wohnberatung Wien Informationen für alle, die eine geförderte Wohnung oder eine Gemeindewohnung suchen 3., Guglgasse 7-9/Ecke Paragonstraße Tel.: 01/24 111 Telefonische Beratung und Terminvergabe: Mo – Fr: 7–20 Uhr Persönliche Beratung: Mo, Di, Do, Fr: 8 – 19 Uhr, Mi: 8 – 12 Uhr

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