Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen

Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen

Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger! Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen. Dies ist...

567KB Sizes 0 Downloads 4 Views

Recommend Documents

Heimat-, Kultur- und Museumsverein Abbenrode - Wernigerode
bearb. von Horst Kallmeyer und Heinz Ziesche. Jena 1996. 76 S. - Ad 179 (K) -. Peßler .... Hrsg. von Lothar Kallmeyer.

HEIMAT UND FREMDE
Philosophisch-Theologische Hochschule Münster. Kirchlich und staatlich anerkannte Hochschule der Deutschen Kapuzinerprov

Natur und Heimat - LWL
ihren guten Ruf beweisen; und schließlich sind auch die Bilsteinhöhle bei Warstein und die Reckenhöhle im Hönnetal manch

salzburger museumsverein - Salzburg Museum
Mozartwohnung im Mozarthaus Vienna. Gratiszusendung der aktuellen, alle zwei Monate erscheinenden "Salzburger. Museumsbl

Natur und Heimat - LWL
Anschrift des Verfas.sers: Hans Bäppler, am Wall 17, 5962 Drolshagen. 142' ... a) Otto-Friedrich von Schönberg, Gut ...

Natur und Heimat - LWL
Der EITeger der bizarr geformten Knopperngalle (Abb. 1) ist die Gallwespe. Andricus quercuscalicis (Burgsdorf, 1783). Di

Natur und Heimat - LWL
den Wäldern an der Glörtalsperre (THIENEMANN 1912). Abgesehen von dem hier mitgeteilten Fund wurde die Art seit den Thie

Historische Hobel und Werkzeuge - Salzburger Museumsverein
Zederhaus. Rothenwand 30 [email protected] PINZGAU ... Mineralienmuseum Wald im Pinzgau. 5742 ... museum

Susi Weigel und das Klostertal - Museumsverein Klostertal
13.06.2017 - Im Anschluss an ihre Übersiedelung nach Vorarlberg war die Künstlerin Susi Weigel mehrere Jahre im. Klost

Download PDF - Museumsverein Aachen
barent fabritius, das gesicht und der geschmack aus einer serie der fünf sinne,. 166(6)?. Barent Pietersz. Fabritius (1

Heimat- und Museumsverein

Rielasingen-Worblingen

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger! Ein ereignisreiches Jahr ist zu Ende gegangen. Dies ist wohl für die Meisten von uns Grund genug, innezuhalten, um die Vergangenheit und die Zukunft zu bedenken und Wege neu zu suchen. Auch wir vom Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen möchten mit diesem Schreiben neue Wege einschlagen. So erlauben wir uns, Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern von Rielasingen, Worblingen und Arlen, unseren Verein kurz vorzustellen. Der Verein wurde als Bürger- und Museumsverein Worblingen gegründet. Im Jahr 2016 haben wir uns in Heimat-und Museumsverein Rielasingen-Worblingen umbenannt und und unsere Tätigkeit auf das gesamte Gemeindegebiet ausgeweitet. Unser Anliegen ist es, die Verbundenheit mit unserer Heimat zu stärken, Heimatpflege, Heimatforschung und Heimatkunde zu fördern. Wir setzen uns ein für die Natur- und Landschaftspflege, die Ortsbild- und Denkmalpflege, die Archiv- und Schrifttumspflege, die Kultur- und Brauchtumspflege sowie der Pflege der Geselligkeit. Ein weiteres Ziel des Vereins besteht darin, die Dokumente der Vergangenheit zu sichern, ihre Geschichte der Vergessenheit zu entreißen und ihre Bedeutung für unsere Ortschaft zu dokumentieren. Mit der Eröffnung des Dorf·Museums im Ortsteil Worblingen ging der erste große Wunsch des Vereines im Jahre 2003 in Erfüllung. Hier werden innerhalb einer ständigen ortsgeschichtlichen Sammlung immer wieder Sonderausstellungen zu verschiedensten Themen gezeigt. Von Kunstausstellungen bis zu großen Schauen anlässlich verschiedenster Vereinsjubiläen bieten wir ein reiches Angebot aus dem kulturellen Reichtum unserer drei Ortsteile. Nebenbei führt der Verein eine umfangreiche Literatursammlung und eine DiaFoto- und Postkartensammlung, eine Gemäldesammlung, sowie eine Sammlung von Gegenständen des bäuerlichen und handwerklichen Lebens. Ein weiteres Vereinsziel ist, Ihnen durch Vorträge, Studienfahrten und Tagesexkursionen den reichen kulturellen Schatz unserer näheren und weiteren Heimat nahe zu bringen oder das Wissen darüber aufzufrischen. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wenn Sie Interesse haben, bei unserem Heimatverein mitzuwirken - Sie sind immer herzlich willkommen! Wir sind Ihnen aber auch sehr dankbar, wenn Sie uns ideell durch Ihre Mitgliedschaft, durch Mitgliederwerbung oder durch die Vervollständigung unserer Sammlungen unterstützen (Fotos, Dokumente, Briefe, Filme, Bücher, Zeitungsausschnitte, handwerkliche oder bäuerliche Arbeitsgeräte, usw.).

Sie sehen, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Ziele des Heimat- und Museumsvereines Rielasingen-Worblingen zu verfolgen und somit unsere Ortschaft lebenswerter zu gestalten. Wir würden uns sehr freuen, Sie im neuen Jahr 2017 bei uns willkommen zu heißen, um gemeinsam mit Ihnen unsere so liebenswerte Heimat ein Stück weiter zu bringen. Es grüßt Sie im Namen der Vorstandschaft

Ottokar Graf 1.Vorsitzender des Heimat- und Museumsvereins Rielasingen-Worblingen

Dorf·Museum: Altes Rathaus Worblingen, Höristr.40 E-Mail: [email protected] Homepage: www.hmv-rw.de

Kontaktadresse: Ottokar Graf Glockengasse 3 78239 Rielasingen-Worblingen Tel. 0 77 31 / 5 18 97

Der Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen wird gefördert von

Jahresprogramm 2017 Ravensburg Die alte Hauptstadt Oberschwabens

Samstag, 11. März 2017 Die Geschichte der heutigen Kreisstadt Ravensburg ist lang und ereignisvoll. Die erste Erwähnung der Stadt findet sich im Jahre 1088, damals zog der Herzog Welf IV. in ein neue Burg an der Ostseite der Schussen - nach Ravenspurch. Schon bald siedelten Händler und Handwerker rund um die Herzogsburg - die Stadt war geboren. Doch schon 1191 stirbt Herzog Welf VI. und hinterlässt keine Erben. Der Staufer, Kaiser Friedrich I, Barbarossa genannt, ein Cousin des Welfen, erbt einen großen Teil des riesigen Welfenvermögens, so auch die Burg und Stadt Ravensburg. Erst in dieser Zeit begann der eigentliche Aufstieg der Stadt zum zentralen Marktort und gleichzeitig auch politischen Mittelpunkt Oberschwabens, wenn nicht gar des gesamten Bodenseeraumes. Nach dem Aussterben der Staufer wird die Stadt Ravensburg unter König Rudolf von Habsburg zur Freien Reichsstadt und behielt deren Rechte und Pflichten bis zum Untergang des heiligen römischen Reiches Deutscher Nation im Jahre 1805. Dieser Aufstieg der Stadt führte natürlich dazu, dass immer mehr Menschen zuzogen.Um 1250 erweiterte man den Stadtgürtel nach Norden und Westen. Der Mauerring wird in dieser Zeit vervollständigt und mit Türmen versehen zu einer ansehnlichen Stadtfestung ausgebaut. Besonders der Barchentund der Leinwandhandel führten in Ravensburg zu enormem Wohlstand. Im 14. Jhd. erweiterte die Stadt zum zweiten Mal, dieses Mal nach Westen bis zur Schussen. Es entstanden mehrere Vorstädte mit zahlreichen Handwerker- und Gewerbevierteln. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Stadt zu einem großen eigenen Hoheitsgebiet im ganzen Umland. Den Reichtum hatte man vor allem den reichen Kaufleuten zu verdanken. Sie gründen um das Jahr 1400 die Große Ravensburger Handelsgesellschaft. Eine zentrale Bedeutung hatte dabei die Sippe der Humpis, welche ihre Kontakte über ganz Europa ausbauten und noch vor den Fuggern internationale Geschäftsverbindungen für einen grenzüberschreitenden Handel nutzten. Also schon im 15. Jahrhundert gab es Leintuch, Wein und Papier, made in Ravensburg!

ie Stadt wächst auch noch im 16. Jhdt. und es werden weitere Türme und Befestigungen errichtet. Aber inzwischen hat Augsburg auf Grund der guten Verkehrswege Ravensburg den Rang abgelaufen. Der Dreißigjährige Krieg brachte für die Stadt vor allem Seuchen und Hunger. Auch vor fremden Truppen blieb die Bevölkerung nicht verschont. In dieser Zeit brennen die Schweden auch die alte Herzogsburg, die Veitsburg, nieder. Während der Napoleonischen Zeit wird Ravensburg zuerst Bayern, dann 1810 Württemberg zugesprochen. Während unseres ganztägigen Aufenthaltes in dieser wunderschönen Stadt werden wir von versierten Führern durch die wichtigsten Bereiche der herrlichen oberschwäbischen Stadt geführt. Nach einem gutbürgerlichen Mittagessen in einer währschaften Ravensburger Lokalität besuchen wir am Nachmittag das berühmte Kulturzentrum mit den städtischen Sammlungen im sogenannten Humpisquartier. In den Räumen dieses großartigen Museums wird die städtische Kulturgeschichte Ravensburgs bis zurück in 11. Jahrhundert präsentiert. Anlässlich der 500-jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten des Reformationsbeginns besuchen wir auch die bis Ende März 2017 gezeigte Sonderausstellung: „(K)ein Kompromiss Reformation in Ravensburg -“ Treffpunkt: 09.57 Uhr Abfahrt mit DB ab Bahnhof Singen. Nach Ankunft in Ravensburg um 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr Stadtführung durch das historische Ravensburg. Ab 14.30 Uhr Führung durch das Humpisquartier - Städtisches Museums- und Kulturzentrum. Danach Zeit zur freien Verfügung. (Cafè etc.) Rückfahrt ab Bhf. 18.52 Uhr. Teilnahmegebühr: 20.00 €.

Vom Bauerndorf zur suburbanen Wohngemeinde Die Entwicklung Worblingens in den letzten 70 Jahren Lichtbildervortrag mit Ottokar Graf, Teil 2.

Freitag, 28. April 2017, 20.00 Uhr Nachdem unser Vereinsvorsitzender anlässlich eines überaus gut besuchten Vortragsabends im Oktober 2016 besonders die Entwicklung unserer Ortschaft aus dem Blickwinkel der bäuerlichen und landwirtschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte betrachtete, wollen wir den zweiten Teil dazu benutzen, die sozialen und kulturellen Veränderungen in den Fokus zu rücken. Mit der Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs ist der Prozess der städtischen Lebens- und Denkweise auch in unser Dorf gekommen und zeigt sich heute als mehr oder weniger prägendes Element des sozialen Umfeldes. Die Zuwanderung von städtisch geprägten Neubürgern, sowie der enorme Zuzug

von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen in der Nachkriegszeit haben das kulturelle wie auch das politisch-soziale Dorfbild total verändert. Um diesem historischen Vorgang etwas näher zu kommen, zeigt Ottokar Graf anhand zahlreicher Recherchen aus dem Gemeindearchiv und den Protokollen der Ortsbereisungen durch die Behörden einen bunten Strauß von Information zur Geschichte der letzten 70 Jahre. Ein besonderes Augenmerk werfen wir dabei auf die Veränderungen im politischen und amtlichen Bereich der Verhältnisse von Kultur und Kirche. Ein eigenes Kapitel ist der Geschichte des Frauenbildes und deren Veränderung auf dem Lande in den letzten 7o Jahren gewidmet. Mit einem reich bebilderten Vortrag (welche am Schluss noch gesondert erläutert werden) wird die Entwicklung der Gemeinde Worblingen von einem Bauerndorf zu einer der größten „Stadtrandgemeinden" im Landkreis Konstanz aufgezeigt. Veranstaltungsort: Katholisches Pfarrheim St. Nikolaus Worblingen Keine Gebühr, keine Anmeldung!

Inzigkofen Ein einzigartiger Ort der Kultur, Kunst und Natur im Kreis Sigmaringen.

Samstag, 13. Mai 2017, 12.30 Uhr-18.30 Uhr Das Gebiet von Inzigkofen war bereits in ur- und frühgeschichtlicher Zeit ein dicht besiedelter Raum. Es fanden sich zahlreiche Funde aus prähistorischer Zeit bis in die alemannische Landnahmezeit. 1354 wird das Kloster Inzigkofen als Augustinerchorfrauenstift gegründet. Das einzigartige Gesamtensemble der ehemaligen Klosteranlage gehört bis heute zu den schönsten Architekturzeugnissen klösterlicher Kultur an der oberen Donau. Die Konventsbauten stammen aus den Jahren 1659-63 und beherbergen Teile aus früheren Jahrhunderten. Die ehemalige Stiftskirche St. Johannes Bapista hat einen Turm von 1484, wurde aber im Jahre 1780 nach Plänen des Baumeisters Christian Großbayer umgebaut. Dabei erhielt der Kirchenraum seine heute weitestgehende klassizistische Form. Das Gebäude weist einen beeindruckenden Hochaltar auf. Die Nonnenempore zeigt ein kunstvolles, von den Nonnen selbst gefertigtes Gitter aus Zweigen und Pappmachè. Die ehemaligen Konventsgebäude beherbergen heute die Volkshochschule Baden-Württemberg mit ihrem zentrale Bildungszentrum. Angeschlossen ist auch ein kleines Klostermuseum mit einzigartigen Werken des einstigen Augustinerinnenkonventes. Im ehemaligen Konventsgarten werden wir den originellen Klosterkräutergarten besichtigen.

Der fürstliche Park Inzigkofen ist ein kulturgeschichtlich und touristisch bedeutsamer Landschaftsgarten der Romantik. Er liegt beidseits der Donau und bezieht den felsigen Steilhang, der den Ausgang des Beuroner Donaudurchbruchs markiert, in die Gartenarchitektur ein. Er wurde 1811-1829 unter der Hohenzollernfürstin Amalie Zephyrine angelegt. Diese Fürstin war die Mutter der ehemaligen Worblinger Schlossbesitzerin Helena von Laßberg, die auch hier auf dem Sommersitz ihrer Mutter im Klosterschloss Inzigkofen ihre Jugendzeit verbrachte. Das 25 Hektar große Parkgelände ist noch heute im Besitz der Familie von Hohenzollern. Besonderheiten sind u.a. die Teufelsbrücke, das Felsentor, das Känzele und die Eremitage. Im Anschluss an die Besichtigungstour werden wir das nahegelegene Cafè aufsuchen. Treffpunkt: 12.30 Uhr Dorf·Museum Worblingen (Fahrgemeinschaften). Fahrt über Stockach, Meßkirch, Engelswies nach Inzigkofen. 14.00 Uhr: Besichtigung der ehemaligen Stiftsanlage, Kräutergarten und anschließendem Fußmarsch durch den fürstlichen Park (bequem!).Cafè-Besuch. Teilnahmegebühr: 8,00 €

Sonderausstellung Freitag, 02. Juni 2017 Johann Georg Wieland (1742-1802) Ein Wegbereiter des Klassizismus im Bodenseeraum Eröffnung der Sonderausstellung anlässlich des 275. Geburtstages des Worblinger Bürgersohnes, Bildhauers und Stuckateurs. Dorf·Museum Worblingen, 19.00 Uhr

Bezauberndes Aachtal Eine heimatkundliche Wanderung zu unserem Nachbardorf Bohlingen

Sonntag, 25. Juni 2017, 13.30 Uhr-18.00 Uhr Durch den östlichen Teil unserer Gemarkung machen wir uns auf in unsere Nachbargemeinde Bohlingen. An der wasserreichen Aach entlang führt uns der Vereinsvorsitzende Ottokar Graf durch die artenreichen Riedlandschaften bis zum Mühleanwesen Riedlinger im größten Singener Ortsteil. Hier und nach dem Aufstieg zur schön gelegenen Pfarrkirche St. Pankratius wird er einen intensiven Exkurs über Kunst und Geschichte veranstalten. Im Anschluss daran zeigen uns Mitglieder des befreundeten Heimatvereines Bohlingen die sehenswerte Sammlung alter Wirtschaftsund Handwerksgerätschaften, welche sich im Dachgeschoss des ehemaligen Bohlinger Rathauses befindet. Nach alter Tradition werden wir im Anschluss im „Eckle" in Bohlingen eine Vesper-Einkehr machen, bevor wir uns auf den Heimweg begeben. Treffpunkt: 13.30 Uhr Dorf·Museum Worblingen, Wanderung.Bitte gutes Schuhwerk, wir gehen bei jedem Wetter (außer bei Gewitter!). Keine Anmeldung, keine Gebühren!

Schleitheim - Ein Juwel im Kanton Schaffhausen Zu Besuch beim Verein für Heimatkunde in Schleitheim

Samstag, 22. Juli 2017,12.30 Uhr-19.00 Uhr Schleitheim liegt im Randetal im Kanton Schaffhausen, unmittelbar an der Grenze zu Stühlingen/Deutschland. Die Gegend des heutigen Schleitheim war bereits in römischer Zeit besiedelt. Der damalige Vicus trug - wie dank der auf das 4. Jahrhundert zurückgehenden Tabula Peutingeriana bekannt ist - den Namen Juliomagus. Der deutsche Name findet sich erstmals im Jahre 995 als Sleitheim bezeugt. Er ist aus althochdeutsch „sleit“ (sanft abfallend, geneigt) und althochdeutsch „heim“ (Haus, Wohnort) zusammengesetzt und bedeutet damit „Siedlung am sanften Hang, auf der schiefen Ebene". Schleitheim zeugt mit seinem unverwechselbaren Ortsbild und seinen behäbigen großen Bauerngehöften von einem guterhaltenen, ländlich geprägten, historisch gewachsenen großen Dorf. Geschichtliche Bedeutung erlangte Schleitheim unter anderem als Abfassungsort der unter Federführung von Michael Sattler entstandenen Schleitheimer Ar-

tikel von 1527, dem ältesten Glaubensbekenntnis der reformatorischen Täufer. Während unseres Aufenthaltes werden wir das sehenswerte Ortsmuseum, welches sich seit 1995 in den renovierten Räumen des historischen ehemaligen oberen Schulhauses befindet, aufsuchen. Ebenso werden wir uns unter kundiger Führung dem römischen Schleitheim-Juliomagus widmen und, wenn die Zeit reicht, auch das am Ortsrand gelegene Gipsmuseum besichtigen. Das Gipsmuseum ist dem letzten noch zugänglichen Gipsstollen der Region vorgelagert. Das Museum informiert über den im 18./19. Jahrhundert intensiv betriebenen Gipsabbau in der Gegend. Eine Einkehrmöglichkeit ist ebenfalls eingeplant! Treffpunkt: 12.30 Uhr Dorf·Museum Worblingen (wir fahren in Fahrgemeinschaften über Gailingen-Büsingen-Schaffhausen-Neuhausen-Beggingen). Teilnahmegebühr: 10,00 € - Keine Anmeldung!

Studienfahrt nach Mimmenhausen und Salem Johann Georg Wieland (1742-1802), ein Wegbereiter des Klassizismus im Bodenseeraum

Samstag, 16. Sept. 2017, 08.00 Uhr-19.00 Uhr Am 21. April 2017 jährt sich der Geburtstag des Worblinger Bürgersohnes J.G. Wieland zum 275. Mal. Der spätere Bildhauer und Stuckateur wurde 1742 in Worblingen als Sohn des Allerheiligen-Lehenhofbauern Petrus Wieland und dessen Ehefrau Ursula geb. König geboren. Über seine Kindheit, Jugend und frühe Zeit seines Berufslebens ist wenig bekannt. Erst ab 1778, als er im Dienst der Reichsabtei Salem stand, ist sein Lebenslauf einigermaßen nachvollziehbar. Ab diesem Zeitpunkt wird auch sein eigener Stil fassbar. Wieland orientierte sich nicht mehr am Stil des Rokoko, für den sein Lehrmeister Feuchtmayer berühmt war, sondern am französischen Klassizismus, vor allem an den Entwürfen von Francois de Neufforge. Seine klassizistischen, in einfachen geometrischen Formen gehaltenen Altäre im Salemer Münster gehören zu den bemerkenswertesten Kunstwerken dieser Epoche in Süddeutschland. Von Wieland stammen u.a. Dekorationen in der Salemer Bibliothek und zahlreichen Innenräumen der ehemaligen Reichsabtei. Sein mit der Salemer Ausstattung erlangte Ruhm brachte ihm Aufträge in der gesamten Region, so in Weissenau, Mühlheim u.a.m.. Als Ergänzung zu unserer Sonderausstellung im Frühsommer 2017 im Dorf·Museum wollen wir während dieser Tagesexkursion dem Lebenswerk unseres großen Worblinger Bürgersohnes näherkommen.

Das kleine, wertvolle Museum in dem heute noch unverändert erhaltenen Haus der Bildhauer, dem ehemaligen Wohn- und Werkhaus von Feuchtmayer, Dirr und Wieland in Mimmenhausen, gilt unsere ungeteilte Aufmerksamkeit am Morgen dieser Tagesexkursion. Nach dem Mittagessen ist die ehemaligen Reichsabtei Salem mit ihren bedeutenden Kunstschätzen Mittelpunkt unseres Interesses. Eine Kaffepause ist natürlich eingeplant! Treffpunkt: Abfahrt mit Bus (Haltestelle Schloss Worblingen 08.00 Uhr, Haltestelle Lindenplatz Arlen, 08.05). Heimfahrt ca 18.00 Uhr ab Salem. Teilnahmegebühr 22,00 € (Mitglieder 19,00 €). Anmeldung rechtzeitig erbeten!!

Strahlende Schönheit am Bodensee: Meersburg Residenzen zwischen Weinbergen und Fachwerkgiebeln

Samstag, 14. Oktober 2017, 08.00 Uhr-19.00 Uhr Die frühere Residenzstadt der Konstanzer Fürstbischöfe liegt in reizvoller Rebhanglage direkt am Bodensee. Neben ihrem wunderschönen Blick auf den See und die Schweizer Bergwelt hat sie vieles zu bieten. Wenn man durch die Gassen der mittelalterlich anmutenden Stadt schlendert, verspürt man das Gefühl, in einer anderen Epoche gelandet zu sein. Mit dem uns schon vom Traktorenmuseum Mühlhofen bekannten Stadtführer Wolfgang Zweschper werden wir einige Stunden froher und informativer Stunden in der ehemaligen bischöflichen Residenz verbringen. Der Besuch des barocken Residenzschlosses, der Stadtpfarrkirche, sowie zahlreicher anderer Sehenswürdigkeiten, nicht zuletzt einen Abstecher zu den Grabstätten der bekanntesten Meersburger, der Dichterin Anette von Droste-Hülshoff und des Entdeckers des tierischen Magnetismus, des Iznanger Bürgersohnes Franz Anton Messmer, werden zum Tagesprogramm gehören. Das Mittagessen werden wir in einem gutbürgerlichen Gasthof in der Altstadt einnehmen. Zum Abschluss ist im Holzfasskeller des Staatsweingutes Meersburg eine Weinprobe vorgesehen (nur bei genügend Anmeldungen!). Treffpunkt: Abfahrt mit Bus (Haltestelle Schloss Worblingen 08.00 Uhr, Haltestelle Lindenplatz Arlen, 08.05). Heimfahrt ca. 19.00 Uhr ab Meersburg. Teilnahmegebühr: 28,00 € (Mitglieder 25,00 €). Anmeldung rechtzeitig erbeten!

Die Burgenlandschaft im Hegau Lichtbildervortrag mit Dr. Michael Losse

Freitag, 17. November 2017, 20.00 Uhr Dr. phil. Michael Losse: Studium der Geschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Pädagogik in Marburg,.Mitarbeiter im Büro für Burgenforschung, freier Autor und Studienreisebegleiter, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung, wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Burgenvereinigung u.v.m. Einzelheiten zum Vortrag werden noch bekanntgegeben. Veranstaltungsort: Kath. Pfarrheim St. Nikolaus Worblingen Keine Anmeldung, keine Gebühr!

Sonderausstellung Freitag, 01. Dezember 2017 „Vom Staube befreit“ Originelles, Kurioses und Liebenswertes Das Dorf·Museum zeigt einen Querschnitt aller Exponate, die sich im Besitz des Heimat- und Museumsvereins Rielasingen-Worblingen befinden Dorf·Museum Worblingen, 19.00 Uhr

Verbindliche Anmeldungen zu den jeweiligen Veranstaltungen spätestens bis 14 Tage vor Beginn schriftlich an obige Kontaktadresse, per E-Mail oder auf unserer Homepage. Kurzfristige Änderungen (Witterungsgründe, Verhinderung des Führers etc.) bleiben der Leitung des Heimat- und Museumsvereins Rielasingen-Worblingen vorbehalten. Bitte beachten Sie die Hinweise im Südkurier, im Singener Wochenblatt und in "Die Woche" sowie auf unserer Homepage

Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen e.V. 1. Vorsitzender: Ottokar Graf Glockengasse 3 78239 Rielasingen-Worblingen Tel.: 077 31 – 5 18 97 Gläubiger-Identifikationsnummer DE48ZZZ00000409221 Hiermit trete ich dem Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen bei Einzelmitgliedschaft 13,00 € pro Jahr Familienmitgliedschaft 20,00 € pro Jahr Zusätzliche Spende von …….€ pro Jahr Der Betrag wird jährlich eingezogen.

_________________________________________________________________ Name, Vorname(n)

Geburtsdatum

_________________________________________________________________ Straße und Hausnummer

_________________________________________________________________ Postleitzahl und Ort

____________________________________________________ Ort, Datum und Unterschrift SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige den Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen e.V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die vom Heimat- und Museumsverein Rielasingen-Worblingen e.V. auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.

_________________________________________________________________ Kreditinstitut (Name, bei Ausland zusätzlich BIC)

DE _ _ | _ _ _ _ | _ _ _ _ | _ _ _ _ | _ _ _ _ | _ _ (IBAN)

_____________________________ Ort, Datum und Unterschrift