Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V.

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Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. Herbst 2017 – Nr. 215 Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V. am 18. Juni 2017 Titelbild: ...

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Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. Herbst 2017 – Nr. 215

Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V. am 18. Juni 2017 Titelbild: Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V.

Heimat- und Verkehrsverein Elsen e. V. So erreichen Sie den geschäftsführenden Vorstand: Michael Hachmeyer Mühlengrund 13 33106 Paderborn Telefon (0 52 54) 93 35 22 E-Mail: [email protected] Internet: www.hvv-elsen.de Matthias Heimann Telefon (0 52 54) 8 04 49 50 Bernd Peitz Telefon (0 52 54) 6 02 89

Impressum Herausgeber: Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. Geschäftsführer: Michael Hachmeyer, Mühlengrund 13, 33106 Paderborn-Elsen, Telefon: 05254 / 933522, [email protected] Redaktion: Ursula Rosenthal, Plesserstr. 3. 33106 Paderborn, Telefon: 05254 / 67256 Anzeigen: text & design Heike Rössler, Plesserstr. 3, 33106 Paderborn-Elsen, Telefon: 05254 / 65203 (ab 14.00 Uhr), E-Mail: [email protected] Satz und Layout: text & design Heike Rössler, Plesserstr. 3, 33106 Paderborn-Elsen, Telefon: 05254 / 65203, E-Mail: [email protected] Über Artikel per E-Mail freuen wir uns besonders! Redaktionsschluss: Die Redaktionsschluss-Zeiten sind jeweils zum 10. Februar, 1. Mai, 10. August, 1. November Druck: Druckerei Zimmer, Wewelsburg Auflage: 2.500 Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Copyright Werden Texte, Fotos und andere Vorlagen zur Veröffentlichung überlassen, so haftet der Überlasser allein, wenn durch die Veröffentlichung Rechte, insbes. Urheberrechte Dritter, verletzt werden. Der Überlasser stellt den Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. automatisch von allen Rechten Dritter frei. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie Verbreitung durch fotomechanische Wiedergabe, Tonträger und Datenverarbeitungssysteme jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

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Inhaltsverzeichnis Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V......................... 5 Trauer um Josef Segin......................................................................................... 7 Elsen vor 100 Jahren – Januar bis Juni 1917 - Auszug aus der Ortschronik..... 11 Elsen und Sande – Berührungspunkte zweier Nachbarorte.............................. 17 Neues aus der evangelischen Kirchengemeinde............................................... 27 Informationen der katholischen Kirchengemeinde............................................. 39 Bildstockerneuerung........................................................................................... 45 Tag des Hundes................................................................................................. 47 Erfolgreiches Chorkonzert vom Männerchor Elsen............................................ 49 Bürgerhaus Elsen e.V. informiert........................................................................ 51 Werner Agnesens: Ein Erfolgsmodell wird 60.................................................... 55 Spielmannszug Hubertusjäger Elsen................................................................. 57 Vorrang für Gespräche von Mensch zu Mensch................................................ 59 Reisegutschein beim Gewinnsparen gewonnen!............................................... 63 Angebote vom Familienzentrum Elsen............................................................... 65 Lise-Meitner-Realschule: Zusatzqualifikation in Wirtschaftsenglisch................. 69 Neuigkeiten von der Gesamtschule am Schlengerbusch................................... 71 ASP erreicht Spitzenwerte bei Kundenumfrage................................................. 83 Klassentreffen des Jahrgangs 1938................................................................... 85 Neuigkeiten der TuRa Elsen .............................................................................. 87 Aktuelles vom Schießsportverein St. Hubertus Elsen e.V.................................. 99 Waschbrett-Combo sorgte für Stimmung beim Sommerfest im Schrieweshof..111 Neues vom Schützenverein Gesseln............................................................... 113 Informationen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1921 Elsen e.V........... 125 Elsener Vereine................................................................................................ 138 Wichtige Adressen............................................................................................ 141 3

Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V.

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Familienwandertag des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen e.V. Am Sonntag, den 18. Juni 2017, veranstaltete der Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. erneut den traditionellen Familienwandertag. Viele Elsener und Heimatverbundene mit ihren Kindern waren der Einladung gefolgt. Mit zwei Bussen ging es bei gutem Wetter zu unserem diesjährigen Ausgangspunkt der Wanderung, zum Bürgerhaus nach Upsprunge. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Michael Hachmeyer übernahm Beate von Sobbe aus Salzkotten die fachliche Wanderführung. Es ging vorbei an den zahlreichen Hederquellen durch die Hederauen in Richtung der schönen Salinenstadt Salzkotten. Unterwegs erklärte Frau von Sobbe – vor allem auch den Kindern – die historischen Hintergründe der Hederquellen. Alle erfuhren, wie in früheren Jahrhunderten die Anwohner die Quellen zu nutzen wussten. In Salzkotten angekommen, wurden kulturhistorische Stätten und altertümliche Bauwerke angewandert. Frau von Sobbe, auch bekannt durch regelmäßig stattfindende Salzkottener Nachtwanderungen und Kräuterseminare, konnte uns die einzelnen geschichtlichen Stätten fachlich erklären. Nach den Besichtigungen der Kulturstätten in Salzkotten ging es zum Ausklang auf die Handwerksinsel an der Heder. Dort hat der „Förderverein für historische Bauten und Bauwerke Salzkotten e.V.“ liebevoll handwerkliche, geschichtsträchtige Bauten, u. a. die Ölmühle, eine Backstube, eine Holzschuhmacherwerkstatt, eine Schmiede und das Kunstrad mit dem Durchmesser von sieben Metern errichtet und pflegt diese entsprechend. Wir konnten der Gewinnung von Rapsöl in einer der drei historischen Ölmühlen Nordrhein-Westfalens beiwohnen. Uli von Sobbe führte allen Interessierten die Ölgewinnung vor und sparte nicht mit Tipps um den Gebrauch von kalt gepresstem Öl. Weitere Informationen zur Handwerksinsel erhalten Sie unter http://www.handwerksinsel.de/. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Am Grill mit Würstchen und Salaten und im Mühlengebäude mit frisch gezapftem Bier und Kaltgetränken konnten sich dank der guten Organisation des „Fördervereins für historische Bauten und Bauwerke Salzkotten e.V.“ Groß und Klein stärken. Nachmittags wurden Kaffee und Kuchen angeboten. Unsere jungen Teilnehmer des Familientages wurden mit Spielen unterhalten. Für die älteren sorgte ein „Bierseidel-Schiebewettbewerb“ für viel Spaß. Zufrieden fuhren alle Teilnehmer um 16.00 Uhr zurück nach Elsen. Es war wieder ein gelungener Ausflug. Der Vorstand des Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. 5

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Trauer um Josef Segin Kurz nach Vollendung seines 75. Lebensjahres ist Josef Segin, Ehrenvorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Elsen und langjähriger Ortschronist unseres Stadtteils, am 17. August nach schwerer Krankheit verstorben. Fünf Jahrzehnte lang hat sich der gebürtige Paderborner mit familiären Wurzeln in Wewelsburg für seinen Wahlheimatort Elsen ehrenamtlich engagiert. Obwohl mit seiner Ehefrau Maria, geb. Lühnen, ganz am Rande Elsens in der Almeaue wohnend, war er als junger Lehrer, der 1967 an der heutigen Dionysiusschule seine erste Stelle angetreten hatte, von Anfang an „mittendrin“. So trainierte der ehemalige VfJ 08-Spieler und B-lizenzierte Fußballtrainer etliche Jahre die Schülerfußballer der TuRa. Als sich am Horizont die kommunale Neugliederung und damit der Anschluss Elsens an Paderborn abzuzeichnen begann, konzipierte er 1970 im Auftrag des Kulturausschusses der Gemeinde Elsen die erste Ausgabe der durch den Ausschuss als identitätsstiftendes und -wahrendes Organ ins Leben gerufenen „Elsener Nachrichten“ (EN). Und selbstverständlich blieb es nicht dabei. Nachdem das EN-„Kind“ in der Welt war, hat sich Josef Segin auch weiterhin intensiv darum gekümmert, indem er über viele Jahre die arbeitsintensive Funktion des Schriftleiters der EN ausübte. Dass er mit der so charakteristischen Mischung von Beiträgen zur Geschichte unseres Ortes und aktuellen Berichten insbesondere aus dem Vereinsleben, den Schulen, den Kirchengemeinden und der Kommunalpolitik Elsens damals den richtigen „Riecher“ für eine dauerhaft tragfähige Konzeption des Blattes hatte, belegt allein der Umstand, dass die vorliegende Ausgabe die Nr. 215 (!) trägt und in wenigen Jahren der 50. Geburtstag der EN gefeiert werden kann. Selbstverständlich war Josef Segin auch zur Stelle, als 1971, ebenfalls mit Blick auf die bevorstehende kommunale Neugliederung, der Heimat- und Verkehrsverein Elsen (HVV) gegründet wurde. Josef Segin gehörte zu den Gründungsmitgliedern und übernahm bereits im Folgejahr Vorstandstätigkeiten. Nach einem berufsbegleitenden Zweitstudium für das Lehramt an Realschulen verlagerte sich sein berufliches Tätigkeitsfeld 1975 von Elsen nach Schloß Neuhaus zur dortigen Realschule. Doch tat das trotz der damit verbundenen erheblich gesteigerten beruflichen Anforderungen – er war von 1990 bis 2001 Konrektor und schließlich von 2001 bis 2006 Rektor der Realschule – seinem Einsatz für den HVV keinen Abbruch. Von 1987 bis 2002 hatte er in der Nachfolge von Josef Drewes den Vorsitz des Vereins inne, seit 2002 war er HVV-Ehrenvorsitzender. Im Rahmen seiner langjährigen HVV-Aktivitäten hat Josef Segin zahlreiche Veranstaltungen des Vereins initiiert, geplant, organisiert, geleitet und moderiert – Veranstaltungen, die mit ihren attraktiven, abwechslungsreichen Programmen stets viele Besucher bzw. Teilnehmer anlockten. Exemplarisch genannt seien hier nur die Vogelstimmenwanderungen, die Heimatabende, die großen und die kleinen Wandertage, die Martinsumzüge sowie die mit den Mitgliederversammlungen des Vereins gekoppelten Bürgerversammlungen. Besondere Höhepunkte waren zweifellos die 950-Jahrfeier Elsens 1986 und die Einrichtung der Vereinsräume mit Stadtteilarchiv im Bürgerhaus. 7

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Das Ehrenamt des Ortschronisten hatte Josef Segin von 1983 bis 2016 inne. Mehr als drei Jahrzehnte führte er mit großer Akribie die Elsener Ortschronik und hielt darin für die Nachwelt fest, was im Laufe der Jahre in Elsen geschah und wie sich unser Stadtteil im Erscheinungsbild sowie in seinen wirtschaftlichen, sozialen und sonstigen Strukturen wandelte. Diese überaus umfangreichen Aufzeichnungen befinden sich im Paderborner Stadt- und Kreisarchiv, wo sie für die Nachwelt gesichert werden. Nachdem er die Vereinsleitung und die Schulleitung in jüngere Hände gelegt und damit zeitlichen Freiraum gewonnen hatte, widmete Josef Segin sich verstärkt der Ordnung der umfangreichen Sammlungen des HVV-Archivs im Bürgerhaus. Sammlungen, die er durch zahlreiche von ihm selbst zusammengetragene Presseausschnitte, Plakate, Veranstaltungsprogramme, Werbezettel, Geschäftsberichte und anderes Gedruckte mit Elsen-Bezug sowie durch eine Unmenge von ihm gefertigter Fotos der allmählichen Wandlung des Ortsbildes kontinuierlich ergänzte und ausbaute. Einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt während Josef Segins „Un-Ruhestand“ bildete die Erforschung und Veröffentlichung von Aspekten der Elsener Geschichte. Genannt seien hier nur die 2008 in der Reihe „Heimatkundliche Mitteilungen des Heimat- und Verkehrsvereins e. V.“ gemeinsam mit Rolf-Dietrich Müller herausgegebene „Chronik der Gemeinde Elsen 1901 - 1974“ und sein 2011 zum 975-jährigen Ortsjubiläum in derselben Reihe erschienenes Werk „Die katholische Pfarrkirche St. Dionysius Elsen und die kirchlichen Gebäude in ihrem Umfeld“. Jährlich stellte er den EN Auszüge aus der Ortschronik von vor 100 Jahren zur Veröffentlichung zur Verfügung. Und so findet sich auch in dieser Ausgabe noch ein Beitrag von ihm mit den Aufzeichnungen des Jahres 1917. Aus Alters- und Krankheitsgründen und um mehr Zeit für seine Familie zu haben, hat Josef Segin sich zum Jahreswechsel 2016/17 vom Amt des Ortschronisten sowie aus der Tätigkeit im HVV-Archiv zurückgezogen. Doch hatte er noch immer Pläne für weitere Publikationen zur Geschichte Elsens. Diese zu verwirklichen, ist ihm leider nicht mehr vergönnt gewesen. Der Heimat- und Verkehrsverein Elsen schuldet seinem verstorbenen Ehrenvorsitzenden großen Dank und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Sein Tod ist für den HVV und für Elsen ein großer Verlust. Der Familie Josef Segins gilt unser tiefes Mitgefühl. Der Vorstand des Heimat- Die Redaktion der und Verkehrsvereins Elsen e.V. Elsener Nachrichten

Abendstimmung Kirchenglocken tönen leise aus der Ferne an mein Ohr und der Mond geht auf die Reise, steigt zum Himmelszelt empor.

Durch Gezweig der alten Bäume still und heimlich er sich stiehlt, lausch des Weihers tiefen Träumen und was ihm der Bach erzählt.

Wenn die Wellen glucksend springen und der Wind stimmt raunend ein, dann muss dies wundersame Klingen das Lieblingslied des Schöpfers sein.

Ortwin Kuhn 9

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Elsen vor 100 Jahren – Januar bis Juni 1917 Auszug aus der Ortschronik Januar Zu Anfang des Monats starker Sturm und Regen. Am 11. und 12. fiel Schnee. Am 13. Januar trat eine große Kälte ein, die bis zum Ende anhielt. Die Kälte erreichte an mehreren Tagen eine Höhe bis zu 18 Grad Celsius. Die im Laufe der ersten Hälfte des Monats in Berlin übergebene Antwort des Zehnverbandes1 auf das Friedensangebot der Centralmächte2 vom 12. Dezember vorigen Jahres hatte gänzlich ablehnend gelautet, so daß sie jede Verhandlung von vornherein ausschließen mußte. Der Krieg nimmt somit seinen Fortgang. Außer kleineren Gefechten herrschte auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen ziemliche Ruhe. Im Osten fiel aus unserer Gemeinde der Landsturmmann Josef Hagenhoff, nachdem er zwei Jahre die Strapazen des Krieges mitgemacht hatte. Februar Die große Kälte hielt bis zum 10. Februar unvermindert an. Am 11. und 12. des Monats trat Tauwetter ein. 13. bis 16. Sturm und Regen. Vom 17. ab bis zum Ende Frost. Infolge daß Deutschland am 1. Februar des Jahres den uneingeschränkten U-Boot-Krieg wieder eintreten ließ, brach Amerika die diplomatischen Beziehungen mit Deutschland ab und trat somit den Centralmächten als zehnter Gegner entgegen. Wie im Monat Januar, so verlief auch der Monat Februar ohne bedeutende Kämpfe auf den ganzen Kriegsschauplätzen. März Bis zum 3. des Monats nebelige Tage, von da ab trat wieder starker Frost ein, welcher auch bis zum Ende anhielt. Am 1. März erhielt unsere Gemeinde eine Schwadron vom 13. Dragoner-Regiment als Einquartierung. Die Soldaten lagen ohne Verpflegung. Auf dem westlichen Kriegsschauplatze vollzog sich der von Hindenburg geplante Rückzug. Die Engländer und Franzosen hatten der seit zwei Jahren von den Deutschen gehaltenen Stellung gegenüber ungeheure Menge von Munition aufgehäuft, ein ganzes Netz von Eisenbahn gebaut, wodurch sie mit Leichtigkeit ihre Truppen an allen bedrohten Punkten der Kampflinie verschieben konnten, und den Plan gefaßt, die nach 5-monatlicher Dauer im Dezember 1916 abgebrochene Schlacht an der Somme wieder aufzunehmen. Es sollte ein Angriff werden, der an Wucht und Stärke alle früheren in den Schatten stellte und den längst erwarteten Durchbruch endlich erzwingen würde. Diesen Plan unserer Feinde hat Hindenburg vereitelt, indem er einer Schlacht an der von ihnen gewünschten und gewählten Stelle auswich und zwischen die beiderseitigen Stellungen eine Wüste legte. Alle von unseren Feinden im Verlaufe von mehreren Monaten getroffenen gewaltigen Vorbereitungen sind dadurch zwecklos geworden, und die deutsche Heeresleitung hat es in der Hand, die Entscheidung dort zu suchen, wo sie dieselbe haben will, und nicht dort, wo sie ihr aufgedrungen werden soll. Im Westen fiel auf dem Feld der Ehre aus unserer Gemeinde der Gardist Konrad Klösener, Hausnummer 3013, nachdem er 2 Jahre für sein Vaterland gekämpft hatte.

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Zehnverband, Kriegsgegner Deutschlands und seiner Verbündeten. Centralmächte, auch Mittelmächte; Deutschland, Österreich-Ungarn, Türkei, Bulgarien. Die Hausnummer muss 296 und nicht 301 heißen, Am Almerfeld 70.

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April Frost, Schnee, Sturm und Regen abwechselnd waren die Witterung des ganzen Monats April. Die Frühjahrsbestellung konnte von den Landwirten wegen der schlechten Witterung noch nicht in Angriff genommen werden. Zu Ende des Monats sah man draußen keine Blüte, auch nicht von dem sonst so früh blühenden Kirschbaum und Stachelbeersträuchern. Die ganze Natur war am Schlusse des Monats noch im tiefen Winterschlafe. Die hier seit dem 1. März einquartierte Schwadron des 13. Dragonerregimentes rückte am 10. April wieder aus, wurde in Paderborn verladen, um an der großen Schlacht im Westen teilzunehmen. Es waren sehr ruhige Leute, größtenteils aus der Gegend von Hamburg. Am 24. des Monats starb unser allverehrter Herr Pfarrer Theodor Alpmann im Alter von 66 Jahren. 18 Jahre hat derselbe in hiesiger Gemeinde als Pfarrer überaus segensreich gewirkt. Mit ihm ist ein nie ermüdender Wohltäter der Armen und Bedrängten zur Grabesruhe gegangen. Eine nie ruhende Arbeitskraft in Ausübung seines priesterlichen Amtes war dem hohen Verstorbenen eigen. Selbstlose Gastfreundlichkeit und werktätige Teilnahme waren eine besondere Zierde seines freundlichen Wesens. Vor allem wird ihm die Gemeinde Elsen ein stetes Andenken bewahren, denn nicht soll unerwähnt bleiben, in welcher Weise Pfarrer Alpmann für unsere Kirche besorgt war. Die Dekoration der Kirche, die Sakristei, die 5 Chorfenster, die Kanzel, die beiden Beichtstühle legen Zeugnis davon ab. Den Ortseingesessenen war er jederzeit zur Hilfe bereit. In den Augen seiner Pfarrkinder, die dem großen Leichenzug seiner sterblichen Hülle folgten, konnte man sehen, was sie in dem so teuren Verstorbenen verloren hatten. Nachdem in den drei ersten Monaten dieses Jahres auf den Kriegsschauplätzen ziemliche Ruhe herrschte, entbrannte gleich zu Anfang des Monats April auf dem westlichen Kriegsschauplatze eine der größten Schlachten des gewaltigen Krieges. Am 6. des Monats leitete der Feind die Operationen durch Artilleriefeuer ein. Das Feuer wurde von Tag zu Tag stärker, bis es nach zehntägiger Dauer unter stetem Anschwellen in ein so heftiges Trommelfeuer überging, wie man es bisher noch niemals erlebt hatte. Am 16. April setzte dann auf einer Frontbreite von 40 Kilometern an der Aisne4 nördlich von Reims der von starken Infanteriekräften unternommene und durch Nachschub von Reserven immer wieder ergänzte Durchbruchsangriff mit einer furchtbaren Wucht ein. Der Anfang dieses Riesenkampfes war dem Feinde günstig und brachte ihnen einige nicht unbedeutende Erfolge. Das vor allem angestrebte Ziel, die Durchbrechung der deutschen Front, hat er aber nicht erreicht und ebenso wenig gelang es ihnen in den folgenden Kämpfen dem ersehnten Ziel auch nur einen Schritt weiter zu kommen. In diesen schweren Kämpfen fiel aus unserer Gemeinde der Musketier Joh. Ikenmeyer, Hausnummer 2295, und der Landsturmmann August Dörenkamp, Hausnummer Nr. 2886, wurde dabei schwer verwundet durch den Verlust des linken Fußes und der linken Hand. Mai Wie aus den Berichten der vorhergehenden Monate zu ersehen ist, war das Wetter bisher für die Feld- und Gartenbestellung äußerst ungünstig. Alles drängte wegen der schlechten vorjährigen Kartoffelernte auf möglichst frühe Aufzucht von Frühgemüse und Kartoffeln. Behörden und Vereine taten ihr Möglichstes, um die Gartenbesitzer zur Frühgemüsezucht aufzumuntern. Aber die Witterung ließ es nicht zu. 6 4 5

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Aisne, linker Nebenfluss der Oise in Frankreich. Elsen 229, Kirchstraße 11, heute Elser Kirchstraße 11. Elsen 288, Paderborner Straße 37.

Endlich, am letzten Apriltage schlug die Witterung um. Es kamen so warme Maitage mit günstigem warmem Regen, so daß eine richtige Treibhausluft entstand. Alles Gepflanzte und Gesäte wuchs jetzt so schön, daß man gegen Mitte Mai nichts mehr von der vorausgegangenen schlechten Witterung merken konnte. Die gute Witterung hielt den ganzen Monat an. Auch dieser Monat war reich an Kämpfen. An der Ostfront war es verhältnismäßig ruhig. Die Russen hatten mit der Revolution selbst genug zu tun. Nur hier und da, wo fremdländische Offiziere bei den Russen das Kommando hatten, wurde ein wenig geschossen. Umso stärker waren die Kämpfe an der Westfront. Nachdem sich die Engländer nach den für sie so verlustreichen Angriffen im April einige Tage Ruhe gegönnt hatten, setzten sie an der Arrasfront7 mit starkem Artilleriefeuer ein, wobei sie die Kathedrale von Saint Quentin8 schwer beschädigten. Wie ernst es den Engländern mit diesem 4. Durchbruchsversuch gewesen ist, kann man ermessen an der Kopfzahl der rund 700.000 Mann starken Armee, welche hier ins Feuer geschickt wurde. Die halbwilden Völker Asiens und Afrikas, die Australier und Kanadier wurden in unserem Abwehrfeuer reihenweise niedergemäht, so daß sich Hügel von Leichen bildeten. Und der Erfolg: ein paar vorderste, zerschossene Schützengräben. Nach und nach wurden den Engländern die kleinen Erfolge wieder genommen. Im weiteren Verlaufe dieses Monats flaute die Kampftätigkeit in diesem Frontabschnitte immer mehr ab und endete mit ungeheuren Verlusten für den Feind. Am französischen Abschnitt der Westfront griffen die Franzosen an der Aisne und in der Champagne mit etwa 400.000 Mann an. Die Franzosen versuchten, an verschiedenen Stellen der Front durchzubrechen, wurden aber überall blutig zurück gewiesen. Der Feind hatte auf diese Durchbruchsschlachten große Hoffnungen gesetzt und da diese trotz der großen Verluste erfolglos geblieben waren, setzte die französische Regierung den bisherigen Oberbefehlshaber Nivelle9, der seinerzeit der Nachfolger Joffres10 geworden war, ab und ernannte an seiner Stelle den General Pétain11. Im Verlaufe des Monats Mai wurden an der Westfront 237 Offiziere, 12.500 Mann als Gefangene, 3 Geschütze, 211 Maschinengewehre, 434 Schnellladegewehre und 19 Minenwerfer den dort kämpfenden Feinden von unseren Truppen abgenommen und durch unsere U-Boote … [weiterer Text fehlt]. An der italienischen Front wurde den ganzen Monat durch sehr schwer gekämpft. Nachdem die Italiener lange Zeit Ruhe gehalten hatten, mußten sie jetzt auf Drängen und Drohen ihrer Aliierten wieder angreifen. Die Angriffe waren äußerst stark. Es galt der Eroberung der nahe der Kampffront liegenden Stadt Trient. So furchtbar die italienischen Angriffe - unterstützt durch englische Artillerie - auch waren, umso größer ist der Ruhm der sich wehrenden österreichisch-ungarischen Truppen. Der Riesenverlust der Italiener in dieser 10. Isonzoschlacht12 betrug an Toten, Verwundeten und Gefangenen 175.000 Mann. Im Westen fiel der Reservist Franz Voßebein, Nr.16913, nachdem derselbe vom 6. August 1914 an alle Strapazen des Krieges im Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 55 mitgemacht hatte.

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Arras, Stadt in Nordfrankreich. Saint Quentin, Ort in Nordwestfrankreich. Georges Robert Nivelle, 1858-1924, Oberbefehlshaber des französischen Heeres 1916-1917. Joseph Joffre, 1852-1931, Oberbefehlshaber des französischen Heeres 1915-1916. Philippe Pétain, 1856-1951, verteidigte 1916 Verdun, 1918 Marschall, französischer Staatschef 1940-1945. Isonzo, Fluss in Slowenien und Norditalien. Elsen 169, Holzweg 70.

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Juni Im Juni war die Witterung meist trocken. Am Tage heiß, aber des Nachts kühl. Für Frühgemüse und Frühkartoffeln war diese Witterung günstig, für die Feldfrüchte aber zu trocken. Das Winterkorn blieb kurz und die Sommerfrüchte, Hafer etc. entwickelten sich wenig. Die Frühkartoffeln gaben einen guten Ertrag. An der Westfront ist es seit der Frühjahrsoffensive, was die Franzosen an der Aisne und in der Champagne anbetrifft, zu keiner größeren Kampfhandlung gekommen. An bald hier, bald da einsetzenden Teilangriffen fehlte es allerdings nicht, die manchmal auch heftigen Charakter annahmen. Doch hat der Angreifer stets den Kürzeren gezogen. Die zäheren Engländer aber holten auch nach ihrer schweren Mai-Niederlage an der Arrasfront wieder zu einem mächtigen Vorstoß aus, um den Durchbruch mit Gewalt zu erzwingen. Diesmal galt ihr Angriff den vorspringenden Wytschaete-Bogen14 bei Ypern15 in Flandern. Nachdem sie schon einige Tage Trommelfeuer unterhalten hatten, ließen sie in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni morgens am hohen Fronleichnamstage 20 Minen16, welche mit 12.000 Zentnern Sprengstoff geladen waren und an deren Herstellung sie über ein Jahr gearbeitet hatten, springen. Trotz der gewaltigen Erschütterung und trotz sofort eingesetzten Sturmangriffes konnten sie nur einen geringen Geländegewinn erreichen. Die Absicht, die deutsche Front zu durchbrechen, gelang auch diesmal nicht. Vorgeschickte Kavalleriemassen wurden von dem deutschen Feuer fast niedergemäht. Am Sonntag, dem 3. Juni, kam die Nachricht, daß der Seminarist Franz Disselnmeyer, Hausnummer 6917, Leutnant der Reserve im Infanterie-Regiment 376, III. Maschinengewehrkompanie, in Rumänien gefallen sei. Am 20. Dezember 1914 war einer seiner Brüder, mit dem er als Kriegsfreiwilliger eingetreten war, in der Champagne an seiner Seite gefallen. Beide wurden ca. 19 1/2 Jahr alt. Die Gefallenen waren die jüngsten Söhne des Schreibers dieser Zeilen. Elsen, den 15. Februar 1918 Die Gemeindevertretung: Bals, Pfarrer Rudolphi, Vorsteher Elpmann, Temme Gesehen! Der Amtmann

Kurtz

Übertragen aus der Originalchronik von Josef Segin † und Rolf-Dietrich Müller Fortsetzung Juli bis Dezember in der nächsten Ausgabe der Elsener Nachrichten

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Wytschaete, Ort und Fluss in Westflandern. Ypern, belgische Stadt in Westflandern. Mine, unterirdischer Gang mit Sprengladung. Elsen 69, Gartenstraße 19, Sohn des Baugewerksmeisters Bernard Disselnmeyer.

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Elsen und Sande Berührungspunkte zweier Nachbarorte Wo liegt eigentlich Sande? „Dumme Frage“, wird mancher antworten, „am Lippesee natürlich!“ Schließlich heißt auch der Titel des 2013 erschienenen Sander Heimatbuches „Sande am Lippesee“. Aber der Lippesee und die anderen Sander Seen sind, aus kleinen Anfängen des Kiesabbaus vor dem Zweiten Weltkrieg sich immer mehr vergrößernd, weit später entstanden als die menschlichen Niederlassungen. Schon der Untertitel des Heimatbuches „Von der bäuerlichen Streusiedlung zum modernen Vorort der Großstadt Paderborn“ macht deutlich, dass die Siedlungsstruktur in Sande im Laufe der neueren Geschichte einen erheblichen Wandel erfahren hat. Eine landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung kennt keinen verdichteten Mittelpunkt als Ortskern. Erst Mitte der 1960er Jahre wurden in Sande neue Siedlungsgebiete ausgewiesen, die nun auch zu einem Ortskern mit entsprechender Infrastruktur in der Nähe des Lippesees führten. Nachdem Sande dann in den späten 1980er Jahren zum bevorzugten Siedlungsschwerpunkt der Stadt Paderborn erklärt worden war, kam es zu großräumigen, sich an den neuen Ortskern anschließenden schmucken Neubausiedlungen und einem massiven Bevölkerungszuwachs auf derzeit knapp 6.000 Bewohner. Dass die Fixierung des Blickes auf den Ortskern und sein unmittelbares Umfeld aber auch heute noch ein falsches Bild von Sande ergibt, wird klar, wenn man sich einmal die Flächenausdehnung und die Gemarkungsgrenzen von Sande vor Augen führt: Obwohl Elsen über 10.000 Einwohner mehr hat, ist die Gemeindefläche Sandes mit 23,30 km² größer als die von Elsen mit 20,13 km². Von der Fläche her ist Sande nach der Kernstadt und Schloß Neuhaus der drittgrößte Stadtteil von Paderborn. Abseits des Ortskerns hat Sande auf dieser weiten, für die Landwirtschaft, den Kiesabbau und auch einzelne Gewerbebetriebe genutzten, zum Teil aber auch naturbelassenen Fläche auch heute noch teilweise Streusiedlungscharakter, so besonders im Sander Bruch und in Sandhöfen. Die Ausnahme bilden kleinere Verdichtungen, wie z. B. die Hohe-Kamp-Siedlung südlich der B 64 gegenüber der heutigen Wasserskianlage, die in den 50er und 60er Jahren vor allem für Flüchtlingsfamilien errichtet worden ist. Die Gemarkungsgrenze Der Verlauf der alten Gemarkungsgrenze zwischen Sande und Elsen dürfte heute kaum jemandem in Elsen im Detail bekannt sein. Das hat damit zu tun, dass sich im Bereich der Elser Heide und in Gesseln die verdichtete Bebauung von Elsen aus längst über die alte Gemarkungsgrenze nach Sande vorgeschoben hat. Deshalb, liebe Leserinnen und Leser, lade ich Sie zu einer Art Schnatgang in Gedanken entlang dieser Grenze ein. Starten könnten wir z. B. am Altenginger Weg südlich des Sander Lokals „Brinkmanns Braterei“. Aber dann würden wir bald vor dem verschlossenen Tor einer Kiesbaggerei stehen. Selbst wenn dieses geöffnet wäre, würden wir nach kurzer Zeit unseren Weg nur noch schwimmend fortsetzen können, denn die Grenze durchquert den Nesthauser See. Am Westufer schließt sie sich wieder dem weiteren Verlauf des Altenginger Weges an, jedoch nur bis zur Sander Straße. So kommt es, dass der Landgasthof „Alt-Enginger Mühle“ zu Sande gehört, die fast gegenüberliegenden ehemaligen NATO-Bauten aber zu Elsen. Die Grenze überquert nun an der linken Seite der Sander Straße die Gunne und biegt dann in die Straße „Am Mühlengrund“ ab. Deren linke und rechte Nebenstraßen „Große Wiese“ 17

Hier wird es kompliziert: Grenzverlauf vom Nesthauser See bis Gesseln © Kreis Paderborn, Amt für Geoinformation, Kataster und Vermessung

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Sande: Landgasthof „Alt-Enginger Mühle“

Sande: Gesselner Schützenplatz

(Elsen) und „Gunnestraße“ (Sande) gehören daher zu unterschiedlichen Orten bzw. heute Stadtteilen. Nach einem scharfen Knick am „Mühlengrund“ folgt die Grenze danach dem Obernheideweg auf der rechten Seite nach Süden bis zur Gesselner Straße. Der Gesselner Schützenplatz an Lammers Elsen: Ehemalige NATO-Bauten Eichenwäldchen liegt also bereits auf Sander Gebiet. Erst 1895 ist übrigens der Teil Gesselns südlich der Gesselner Straße (K 3613) durch eine neue Ortsgrenzfestsetzung zu Elsen gekommen. So verläuft seitdem die Gemarkungsgrenze der beiden Orte mitten durch diese alte Bauernschaft. Der ehemalige Gesselner Dorfkrug und das Kriegerdenkmal gehören also zu Elsen, die Häuser an der gegenüberliegenden Straßenseite und am Kettenweg aber zu Sande. Zum Beispiel hat der aus Gesseln stammende Pater Urban Hachmeier seine Primiz in der Kirche von Sande gefeiert, weil sein Elternhaus auf Sander Gebiet stand. Der Gesselner Straße folgt die Grenze bis zu einem rechts abbiegenden Nebenweg ohne Namen, Elsen: Ehemaliger Dorfkrug Gesseln an dem links die Firma „Bentfelder 19

Sande: Firmenschild für ein Bentfelder Unternehmen

Beton- und Fertigteilbau“ liegt, deren Firmenschild allerdings auf der rechten, der Sander Seite des Weges steht. Auch das Gehöft Fernhomberg gehört dann noch zu Sande, obwohl es viel näher bei Bentfeld liegt. Wenn wir uns nun von dem weiteren Grenzverlauf zwischen Bentfeld und Sande lösen und von dort durch den „Mühlengrund“ nach Elsen zurückfahren oder -gehen, dann wird uns deutlich, dass der südliche Bereich von Sande durch den jahrzehntelangen Kiesabbau inzwischen eine ganze Seenplatte umfasst. Beim „Kunst- und Heimathaus“ Mertensmeyer sind wir immer noch auf Sander Boden, erreichen aber am Obernheideweg bald wieder Elsener Gebiet.

Die politischen Gemeinden Die Geschichte der beiden politischen Gemeinden Elsen und Sande zeigt, dass zwischen ihnen ein viel engerer Zusammenhang bestanden hat als zwischen Elsen und allen anderen NachbargeSande: Kunst- und Heimathaus Mertensmeyer meinden. Politisch gehörte Sande bis 1802 innerhalb des Hochstifts Paderborn zum Kirchspiel Elsen. Nach der Säkularisation der geistlichen Gebiete fiel das Hochstift an Preußen (1802 – 1807). Aufgrund der Niederlage Preußens gegen den französischen Kaiser Napoleon gehörte es bis 1813 zum neu geschaffenen Königreich Westphalen unter Napoleons jüngerem Bruder Jérome, der die französische Kantonalsverfassung einführte. Dadurch wurden Elsen und Sande Teile des Kantons Neuhaus im District Paderborn des Départements Fulda. Nach der Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 fiel das ehemalige Hochstift wieder an Preußen zurück, das die Kantonalsverfassung zunächst beibehielt. 1841 bzw. 1856 traten an die Stelle der Kantone die preußischen Ämter und Landgemeinden. Elsen und Sande waren also von da an als Landgemeinden im Amt Neuhaus dem gleichen Amtmann unterstellt. Zur Gemeinde Sande gehörten neben dem Ortskern Sandhöfen, Teile von Gesseln, Teile von Nesthausen, Dreihausen und Altensenne. Das Amt Neuhaus, ab 1957 Amt Schloß Neuhaus, existierte so lange, bis am 1. Januar 1975 Schloß Neuhaus, Elsen und Sande durch die kommunale Neugliederung ihre politische Selbstständigkeit verloren und Teile der Großstadt Paderborn wurden. Vorher hatte die Gemeinde Schloß Neuhaus ein Gegenmodell entwickelt und versucht, durch einen Zusammenschluss mit den Nachbargemeinden 20

Elsen und Sande ein Nebenzentrum zu Paderborn zu bilden. Die Gemeinde Sande erklärte sich dazu bereit, während Elsen für den Anschluss an Paderborn plädierte. So schloss 1969 allein Sande mit Schloß Neuhaus einen Gebietsänderungsvertrag. Als dann dennoch nach einem Landesgesetz auch Schloß Neuhaus und Sande zum 1. Januar 1975 in die neue Großstadt Paderborn eingemeindet werden sollten, erhoben die beiden Gemeinden Verfassungsbeschwerde, die aber abgewiesen wurde. Die kirchlichen Verhältnisse Noch enger als im politischen Bereich ist die historische Verbindung von Elsen und Sande in den kirchlichen Verhältnissen. Über Jahrhunderte gehörte Sande zur katholischen Kirchengemeinde Elsen, nur der Ortsteil Altensenne und der Thunhof waren der Kirchengemeinde Schloß Neuhaus zugeordnet. Nicht nur die Gottesdienste und der kirchliche Unterricht, sondern auch die Andachten, Taufen, Erstkommunionfeiern, Hochzeiten und Bestattungen fanden also für die Sander Bürger in Elsen statt. Sande hatte zudem zu allen finanziellen Lasten der Kirchengemeinde Elsen 3/8 der Kosten beizutragen. Dass die Einwohner von Sande auf die Dauer mit diesem Zustand nicht einverstanden waren und sich eine eigene Kirchengemeinde wünschten, hat mehrfache Gründe: Besonders für ältere und behinderte Bewohner war der relativ weite Weg beschwerlich, zumal auch der Zustand des Weges oft zu wünschen übrig ließ. In der Elsener Chronik ist 1831 vom Bau eines Erdweges nach Sande die Rede, 1878 von seiner Befahrung mit Kies und erst 1906 von seinem Ausbau zur Chaussee mit Blaubasaltpflaster. So ist es keineswegs verwunderlich, dass sich die hundert Jahre zwischen 1844 und 1944 in Sande lesen lassen als ein kontinuierlicher, stufenweiser Prozess der Verselbstständigung zu einer eigenen Pfarrei. Ein erster Schritt zur Selbstständigkeit war der Sander Schulbau im Jahre 1844. An den Schulraum war ein chorähnlicher Raum angebaut. Bei Messfeiern wurden zwei Klapptüren geöffnet, und die Schulbänke dienten als Sitzgelegenheiten. Einmal in der Woche feierte hier der Elsener Vikar mit den Sandern die Eucharistie. Diese Kombination von Schul- und Sakralbau sah man jedoch in Sande nur als Notlösung an, so dass der Wunsch nach einem eigenen Kirchbau immer stärker artikuliert wurde. Zunächst gegen den Widerstand der Elsener Kirchengemeinde, aber danach ab 1899 unterstützt durch den neuen Elsener Pfarrer Alpmann, wurde deshalb in Sande in den Jahren 1900/01 mit vielen Spenden und viel unentgeltlichem Arbeitseinsatz die neugotische Marienkapelle errichtet. Pfarrer Alpmann schenkte den Altar mit einer Darstellung der schmerzhaften Muttergottes. Paderborner Franziskanerpatres kamen in Zukunft samstags zur Beichte und sonntags zur Frühmesse nach Sande. Das bedeutete aber noch keine Ablösung von der Kirchengemeinde Elsen. 1920 erhielt die Sander Marienkapelle immerhin den Status einer Filialkirche der Elsener Kirchengemeinde mit eigenem Kirchenvorstand. Ende 1923 wurde mit Pfarrvikar Josef Kreutzer ein erster eigener Seelsorger für Sande bestimmt. Genau 100 Jahre nach der Einrichtung einer Kapelle im Schulhaus erreichte Pfarrvikar Josef Weisgut schließlich zum 1. Januar 1944 die Anerkennung Sandes als selbstständige Pfarrei mit eigener Pfarrstelle und somit die endgültige Lösung von Elsen. Nach dem Zweiten Weltkrieg reichte durch den Zuzug vieler Evakuierter und Vertriebener bald der Platz in der Marienkapelle nicht mehr aus, so dass – wieder mit viel Opferbereitschaft und viel freiwilligem Engagement – in den Jahren 1950 – 1953 die heutige Pfarrkirche St. Marien errichtet wurde. Der Entwurf zu dem Rundfenster im Westgiebel der neuen Kirche mit einer Darstellung der Schutzmantelmadonna stammt übrigens von dem Elsener Künstler Richard Sehrbrock. 21

Die alte Marienkapelle wurde zum Jugend- und Veranstaltungsraum profaniert und schließlich 1961 wegen der Enge des Platzes und des schlechten Bauzustandes abgerissen. 2012 ging mit dem gebürtigen Elsener Josef Mersch der letzte residierende Pfarrer in Sande in den Ruhestand, der jetzt wieder in Elsen lebt. Aber die personale Verbindung zu Elsen bleibt erhalten, denn heute ist mit Pastor Tobias Dirksmeier wieder ein gebürtiger Elsener als Seelsorger innerhalb des neuen Pastoralen Raumes Schloß Neuhaus tätig, der neben dem Hauptort auch Sennelager, Mastbruch und Sande umfasst. Sande ist allerdings innerhalb dieses Verbundes erneut zu einer Filialkirche herabgestuft. Die Friedhöfe Fast bis zur Bildung einer Pfarrvikarie im Jahre 1923 besaß Sande keinen eigenen Friedhof. Alle Bestattungen fanden auf dem Friedhof in Elsen statt. Auch das wurde von den Sander Bürgern wegen der Entfernung, des Wegezustandes und der unterwegs oft drohenden Wetterkapriolen mehr und mehr als Zumutung Sande: Pfarrkirche St. Marien empfunden. So war im Juni 1920 mit dem Bittgesuch der politischen Gemeinde und des Kirchenvorstandes an das Paderborner Generalvikariat, Sande zu einer Filialkirche zu erheben, auch der Wunsch nach einem eigenen Friedhof verbunden. Dieser wurde nach der Genehmigung in den Jahren 1922 - 1925 auf einem von der Familie Wecker-Langlau gestifteten Grundstück im Barbrock angelegt, wiederum mit großer Opferbereitschaft und tatkräftiger Eigenleistung der Sander Bevölkerung. Am 27. Oktober 1922 fand hier die erste Beerdigung statt. Schon am 29. April 1921 hatte der Elsener Gemeinderat beschlossen, ab sofort auf die anteilmäßige Kostenübernahme der Gemeinde Sande für die kirchlichen Gebäude und den Friedhof in Elsen unter der Voraussetzung zu verzichten, dass die Gemeinde Sande ebenfalls ab sofort auf die anteilmäßige Rückzahlung der Erbbegräbnisgelder verzichtete. Wörtlich heißt es weiter: „Die Gemeinde Sande behält das Beerdigungsrecht in Elsen bis zur Fertigstellung des von ihr projektierten Friedhofs, jedoch nicht über den 1. April 1922 hinaus. Es soll jedoch den Pfarreingesessenen der Gemeinde Sande auch weiterhin unbenommen sein, auf dem Friedhof in Elsen zu dem jetzt geltenden Satze ein Erbbegräbnis zu erwerben.“ Gefallenengedenken In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg erwuchs überall in Deutschland das Bedürfnis, der vielen gefallenen Soldaten in angemessener Form zu gedenken. In Elsen geschah das durch die Errichtung der Kriegergedächtniskapelle auf dem Friedhof, die in Anwesenheit der Kriegervereine von Elsen und Sande am Palmsonntag 1922 feierlich eingeweiht wurde. Obwohl bereits absehbar war, dass Sande bald einen eigenen 22

Elsen: Kriegergedächtniskapelle

Elsen: Kriegergedächtniskapelle – Beginn der Aufzählung der Sander Gefallenen

Friedhof haben würde, waren in der Namensliste der Kapelle auch noch die Sander Gefallenen aufgeführt. So kam es zu der Kuriosität, dass auf dem wenige Monate später, am 22. Oktober 1922, aufgerichteten Friedhofskreuz des neuen Sander Friedhofs die gleichen Namen noch einmal aufgeführt wurden, dass also der Sander Gefallenen bis heute auf zwei Denkmalen an zwei verschiedenen Orten gedacht wird. Fazit Die Gemeinden Elsen und Sande waren historisch eng aufeinander bezogen, wobei allerdings Elsen immer die Hauptrolle zufiel. Aus dieser Abhängigkeit hat sich Sande längst emanzipiert. Es ist ein aufstrebender, moderner, wegen der Freizeitmöglichkeiten an den Seen auch von uns Elsenern gern aufgesuchter Stadtteil geworden. Bei der Bildung des Pastoralverbundes ElsenSande: Friedhofskreuz

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Sande: Gefallenenehrung auf dem Friedhofskreuz

Wewer ist allerdings auf die enge alte Verbindung von Elsen und Sande nicht zurückgegriffen worden. Beide Orte haben ihre politische Selbstständigkeit an die Großstadt Paderborn verloren, haben aber bis heute, vor allem durch ein vielfältiges und reges Vereinsleben, ihre Identität durchaus bewahrt. Die alte Gemarkungsgrenze spielt beispielsweise bei der Zugehörigkeit zu Vereinen und Kirchengemeinden weiterhin eine gewisse Rolle. Da, wo sie allerdings auf allzu willkürliche Weise wie in Gesseln gewachsene Strukturen zerschneidet, wird sie im Bewusstsein der Bewohner auch leicht überschritten, was sich vor allem in dem gemeinsamen Schützenverein für ganz Gesseln zeigt. Günter Wißbrock Benutzte Literatur: Vinzenz Heggen/Johannes Hubert Rothenberg: Sande am Lippesee – Von der bäuerlichen Streusiedlung zum modernen Vorort der Großstadt Paderborn, Paderborn 2013 Heimat- und Verkehrsverein Elsen e. V. (Hrsg.): Elsen – Alte Gemeinde – Junger Stadtteil, Elsen 1986 Klaus Hohmann (Hrsg.): Die Paderborner Friedhöfe von 1800 bis zur Gegenwart, Köln 2008 Wilhelm Hucke: Das Kirchspiel Elsen einst und jetzt, Elsen 1960 Josef Segin/Rolf-Dietrich Müller (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Elsen 1800 – 1900, 2. Auflage, Elsen 2009 Josef Segin/Rolf-Dietrich Müller (Hrsg.): Chronik der Gemeinde Elsen 1901 – 1974, Elsen 2008 25

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Evangelische Kirchengemeinde Die Evangelische Kirchengemeinde lädt ein Kabinettspiel

KOLORIT steht für Konzert, Oper, Lyrik, Operette, Revue, Instrumental und Tanz, denn diese Genres kann man beim Musiktheater KOLORIT aus Zeitz erleben. Das Ensemble wurde 1996 gegründet und tritt in ganz Deutschland und auch international auf. Auch in der Bibliothek Elsen haben sie schon mehrmals gespielt. In unsere Gemeinde wird das Ensemble mit einem Kabinettspiel (Zimmertheater) kommen: „Mensch Luther – Szenen und Musik zu Luthers Leben und Werk“. Das Ensemble KOLORIT wird uns Szenen und Musik zu Luthers Leben und Werk darbieten. Sie führen uns in die Lutherstube in Wittenberg, wo das Werk Luthers in fiktiven Gesprächen mit Zeitgenossen vor dem Zuhörer aufgeblättert wird. Luther und dessen Frau Katharina von Bora porträtierend, lernt man den Maler und Freund des Hauses Luther, Lucas Cranach, kennen. Beim Malen erfährt man einiges über Luthers Liebe zur Musik und über die Herrlichkeit der Kreaturen in Gottes Schöpfung. Seine Ehefrau Katharina erzählt über ihre Flucht aus dem Nonnenkloster, über die Hochzeit mit Martin, aber auch über den qualvollen Tod einiger ihrer Kinder. Ein anderer Besucher ist Philipp Melanchthon, Freund und Mitstreiter Luthers; beide Männer unterhalten sich über die 95 Thesen, in denen Luther dem Ablasshandel einen tiefen Schlag versetzt und „die Welt in Brand setzt". Das Stück ist für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene geeignet. Freitag, 22. September um 19 Uhr im Gemeindehaus Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Konzert mit Flöten und Orgel

Der Flötenkreis lädt zu einer Abendmusik ein mit Werken aus verschiedenen Jahrhunderten - von der Reformationszeit bis hin zum 20. Jahrhundert. Unser Organist Thomas Schulze-Athens wird die Flöten bei einigen Stücken begleiten und auch reine Orgelmusik spielen. Die Mitglieder des Flötenkreises werden in unterschiedlicher Besetzung drei- bis fünfstimmig musizieren. Samstag, 7. Oktober um 19.30 Uhr in der Erlöserkirche Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.

Ökumenisches Taizé-Gebet

Gesang, Gebet, Lesung und Stille sind die Elemente des Taizé-Gebets. Lassen Sie sich einladen, auch in diesem Jahr gemeinsam mit den Christen unserer katholischen Schwestergemeinde diesen Gottesdienst zu feiern: Freitag, 17. November um 20 Uhr in der Erlöserkirche

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Chorkonzert in der St. Dionysiuskirche In der voll besetzten St. Dionysiuskirche führten der Chor „Con Spirito“ der katholischen Gemeinde und der Chor der evangelischen Gemeinde am 25. Juni die „Latin Jazz Mass“ von Martin Völlinger auf. Das Konzert war gedacht als Beitrag zum Reformationsgedenkjahr und passte gleichzeitig als Eröffnungskonzert der frisch renovierten St. Dionysiuskirche, die in neuem Glanz erstrahlte, was durch die effektvolle Beleuchtung noch betont wurde. Die Mitglieder der beiden Chöre hatten offensichtlich viel Freude beim Musizieren - man sieht es an den Fotos - und der Funke der Begeisterung sprang schnell auf die zahlreichen Besucher über. Die lateinamerikanischen Rhythmen und fetzigen Jazz-Klänge begeisterten die Zuhörer. Einen wesentlichen Anteil am Gelingen des Konzerts hatte die hervorragende Band mit Fiona Schröder (Saxophone), Marcel Eliasch (Piano), Julian Schulze (Bass) und Marius Schneider (Drums). Die sorgfältige Vorbereitung und Einstudierung der Jazz Mass lag in den Händen der beiden Chorleiter Michael Kleine und Thomas Schulze-Athens, die sich auch die Leitung teilten. Beide Chöre hatten auch noch einzeln ihren Auftritt. Das dankbare Publikum belohnte die Chor- und Bandmitglieder mit herzlichem und lang anhaltendem Applaus. Text: Gerburg Barckow; Fotos: Frank Kreklow

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Ökumenisches Frauenfrühstück mit Käthe Luther am 20. Mai Hinter einem erfolgreichen Mann steht immer eine starke Frau! Diese Volksweisheit kann jeder und jede von uns bestätigen und mit berühmten und privaten Namen benennen. Eher spärlich gesät sind Namen von starken Frauen aus der Zeit Martin Luthers. Über die Reformatoren dieser Zeit weiß die Geschichte viel zu erzählen. Doch vielen Menschen dürfte trotz des in diesem Jahr gefeierten 500. Reformationsjubiläums gar nicht bekannt sein, dass der ehemalige Mönch Martin Luther verheiratet war. Ein guter Grund, sich einmal intensiver mit Frau Luther zu beschäftigen und sie einer interessierten Gruppe von Frauen vorzustellen. So nahmen rund 70 Frauen beider Elsener Kirchengemeinden gerne die Einladung der Gruppe „Frauenfrühstück“ der evangelischen Kirchengemeinde an.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüfett wurden - eingebettet in gemeinsam gesungene Liedpassagen aus dem Luther-Oratorium und eine Moderation zu Martin Luthers Werdegang - in drei vorgetragenen Gesprächen die besonderen Lebensumstände der Käthe Luther, geborene Katharina von Bora, vorgestellt. Während des ersten Gespräches wurde sehr deutlich, unter welchen Umständen zu Zeiten Luthers Mädchen und Frauen leben mussten. Die kleine, sechsjährige Katharina muss erleben, dass ihre Mutter stirbt. Doch damit nicht genug. Der Vater weiß nicht, was er mit Katharina machen soll. Sie ist zu klein, um den Haushalt zu führen und schwer arbeiten kann sie auch nicht. Er entschließt sich, sie ins Kloster zu bringen. Das kleine Mädchen wird an der Klosterpforte abgegeben und muss sich von nun an den strengen Regeln des Klosters unterwerfen. Einzig, dass sie dort lesen und schreiben und auch die lateinische Sprache erlernt, ist für sie positiv. Als Schriften Martin Luthers heimlich in das Kloster und in die Hände Katharina von Boras gelangen, kann sie sich der Faszination des dort beschriebenen neuen Gottesbildes nicht mehr entziehen: Gott soll ein liebender Gott sein und kein strafender? Gemeinsam mit anderen Nonnen entscheidet sie sich, aus dem Kloster zu fliehen und sich der Lehre Luthers anzuschließen. Diese Entscheidung fällen sie in dem Wissen, dass ihnen die Anklage wegen Ketzerei und die unweigerlich daraus folgende Todesstrafe drohen kann. In der Hoffnung auf Freiheit, das freie Denken, den liebenden Gott, gelingt ihnen die Flucht und sie finden Bleibe im Haus der Familie Cranach. 31

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Doch was bedeutet die neu gewonnene Freiheit? Wie finden Katharina von Bora und Martin Luther zusammen? Dies schildert das zweite Gespräch. Eine entflohene Nonne wird auch in Wittenberg unter den Augen Martin Luthers beschimpft, verspottet, bespuckt. Auch darf eine Frau nicht alleine leben. Sie muss heiraten. Tut sie es nicht, bleibt nur der Weg in die Prostitution. Zwei Alternativen, die gar nicht im Sinne der Katharina von Bora sind. Sie ist nicht aus dem Kloster geflüchtet, um sich in die Unabhängigkeit einer ungewollten Ehe zu begeben. So lehnt sie alle ihr vorgeführten potentiellen Heiratskandidaten ab. Ihre Liebe zu einem Studenten scheitert an der verweigerten Heiratszustimmung der Eltern: Eine entlaufene Nonne ohne Mitgift ist eines Studenten aus gutem Hause nicht würdig! So entscheidet sie für sich, dass Martin Luther der einzige sei, mit dem sie sich das Leben als Ehefrau vorstellen könne. Luther ist wenig von dem Gedanken angetan, sich zu verheiraten, und auch sein Freund Philipp Melanchthon ist gar nicht von dieser Idee begeistert. Doch Katharina bleibt hartnäckig. So kommt es trotz aller Widerstände und Bedenken im Juni 1525 zur Hochzeit und Katharina Luther zieht in das Schwarze Kloster in Wittenberg, einen Ort geprägt von Verfall und einem Bewohner, der sich der Theologie und nicht den alltäglichen Dingen des Lebens widmet. Die große Lebensleistung als Ehefrau Luthers und als Herrin eines großen Haushaltes und Anwesens veranschaulicht das dritte Gespräch. Käthe renoviert das Gebäude, bestellt den dazu gehörigen Garten, kauft Ländereien, um die benötigten Lebensmittel nicht kaufen zu müssen, sondern selbst erzeugen zu können. Sie widmet sich der Kräuterheilkunde, um ihrem immer wieder an Koliken und Schwermut leidenden Mann helfen zu können. Da das Anwesen auch über das Braurecht verfügt, stellt sie selbst Bier her. Luthers Lehre zieht viele junge Männer nach Wittenberg, die bei ihm lernen wollen. So wächst der Haushalt stetig um eine wechselnde Zahl von Studenten, die beherbergt und versorgt werden müssen. Dazu kommen noch sechs eigene und elf angenommene Kinder des Ehepaares Luther. Dies alles organisiert und managt Käthe Luther vorbildlich – wohl auch aus diesem Grunde spricht Martin liebevoll und ehrfürchtig von „Herr Käthe“ und „seiner Herrscherin“. Aber nicht nur für das Alltägliche ist Käthe Luthers Partnerin. Sie ist gern gesehener Gesprächspartner in der täglichen theologischen Diskussion am Tisch Luthers – auch wenn die dort ebenfalls sitzenden Studenten und hochehrwürdigen Gäste sicherlich oftmals wenig Freude daran finden, dass eine FRAU mit ihnen philosophiert und theologisch argumentiert. Es ist überliefert, dass Käthe Luther auch einige Schriften Martins verfasst haben soll. Von ihr selbst ist jedoch nur ein einziger Brief überliefert, den sie nach Martins Tod an dessen Schwester geschrieben hat.

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So anerkannt Käthe Luther an der Seite ihres Mannes Martin ist, so rechtlos muss sie nach dessen Tod ihr Leben fristen. Obwohl Martin Luther ihr all seine weltliche Habe testamentarisch überschreibt, bringt keiner seiner einflussreichen Freunde den Mut auf, das Testament umzusetzen. So verbringt Käthe nach seinem Tod gemeinsam mit ihren Kindern ein armes, von Flucht vor Krieg und Pest geprägtes Leben. Freunde wie Melanchthon haben ihnen zwar immer wieder geholfen, aber viele haben sie auch fallen lassen. Zuletzt stirbt Katharina mit fast 53 Jahren in Torgau nach einem Unfall mit der Kutsche. Es ist überliefert, dass bei ihrem Begräbnis die gesamte Wittenberger Universität dem Sarg folgte und sie in der Stadtkirche zu Torgau ihre letzte Ruhestätte fand. Diese Ehre wurde nur verdienten Persönlichkeiten zuteil. So ist sie wenigstens nach dem Tode noch offiziell gewürdigt worden. Rückblickend auf ihr Leben kann man sagen, dass Katharina von Bora eine Frau war, die bereits vor 500 Jahren emanzipiert und selbstbewusst ihren Weg ging. Und man fragt sich, was aus Martin Luther wohl ohne diese starke Frau an seiner Seite geworden wäre. Mit dem Lied „Wir sind Gottes Kinder“ aus dem Luther-Oratorium beschließen die geladenen Frauen diesen sowohl für Leib als auch Geist erbaulichen Vormittag und gehen in rege Gespräche vertieft - also ganz im Sinne Luthers und seiner Frau Käthe - in ein sonniges Wochenende.

Text: Petra Frie; Fotos: Irene Glaschick und Claudia Migge

Männerabend am 23. Juni Im Rahmen der ökumenischen Veranstaltungen in Elsen waren die Männer der beiden Kirchengemeinden eingeladen zum Thema: „Der Mann Martin Luther - Mönch, Reformator, Ehemann und Familienvater“. Elf Männer waren in das Dionysiushaus gekommen, um dem durch eine Power-Point-Darstellung unterstützten Vortrag zu folgen, der von Bernd Ussner, Mitarbeiter im Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, gehalten wurde. Dabei gelang es dem Referenten in sehr ansprechender Weise, die Zuhörer mitzunehmen auf den Lebensweg Martin Luthers. Historisch besondere Situationen wurden in den Blick genommen, aber auch der private Martin Luther wurde facettenreich vorgestellt. Als auflockernd und für Heiterkeit sorgend waren die vom Referenten immer wieder eingestreuten Zitate aus „Luthers Tischreden“, die prägnant die Einstellung des Reformators zu Entwicklungen im kirchlichen, politischen und sozialen Umfeld seiner Zeit formulierten. Unterbrochen wurde der Vortrag 35

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durch ein gemeinsames zünftiges Abendessen mit Grillwürsten, Kartoffel- und Krautsalaten sowie diversen Getränken und mit guten Gesprächen. Pfarrer Brinkmann bedankte sich zum Abschluss bei dem Referenten mit launigen Worten und einer guten Flasche Wein aus einem Klosterkeller. Gemeinsam waren alle Teilnehmer der Ansicht, dass ein solches ökumenisches Zusammentreffen der Männer wiederholt werden sollte.

Text: Jürgen Scherhans; Foto: Theo Breul

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Aufforderung Hörst du der Vöglein Weisen Lieblich im grünenden Hain Gott, den Allgütigen, preisen: Seele, o stimme mit ein!

Siehst du die Sternlein erglühen Zahllos und flimmernd und rein, Friedlich die Mondsichel ziehend: Seele, o denke dann sein!

Grüßt dich der farbige Bogen Hoch dort vom Himmel herab: Preise ihn, der ihn gezogen, Der so viel Schönes dir gab!

Schwinge dich weit aus dem Staube, Der dich belastend umgibt; Liebe und hoffe und glaube, Dass Gott als Vater dich liebt.

Winkt dir der Obstbäume Segen, Wogen dir nahe und fern Goldene Saaten entgegen: Danke dann freudig dem Herrn.

Luise Hensel, † in Paderborn 1876 37

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Katholische Kirchengemeinde Die kfd St. Dionysius Elsen gedenkt Elisabeth Kalle Ende April dieses Jahres verstarb Elisabeth Kalle geb. Pannenberg kurz vor der Vollendung ihres 96. Lebensjahres. Sie gehörte zum Elsener Urgestein der heutigen kfd. In ihrem Geburtsjahr 1921 wurde der Verein „Katholische Frauen Deutschlands“ (kfd) unter dem Namen „Verein christlicher Frauen und Mütter“ gegründet. Als sie 24 Jahre alt war, trat sie dem „Mütterverein“ als Mitglied bei. Sie übernahm in den folgenden Jahren zunehmend Aufgaben als Helferin und 2. Vorsitzende. Mit 50 Jahren wurde sie 1971 die 1. Vorstizende der „Katholischen Frauengemeinschaft Elsen“ für arbeitsreiche und sicher auch freudige zehn Jahre bis 1981. Bis zum Ende ihres Lebens blieb sie als Mitglied der kfd St. Dionysius Elsen treu verbunden. Im Namen aller Mitglieder bedanken wir uns bei Else Kalle für die gemeinsame Zeit und die Arbeit, die sie zum Wohle unserer Gemeinschaft leistete. Sie wird uns immer in Erinnerung bleiben. Für das kfd Vorstandsteam: Gertrudis Martini-Asmuth

5-Tagereise an die Ostsee mit der kfd St. Dionysius Elsen Eine Arbeitswoche dauert gewöhnlich von montags bis freitags. Dann kommt das ersehnte Wochenende, damit man sich erholen kann. 36 kfd-Frauen aus Elsen haben das Prinzip umgekehrt. Von Montag, dem 19. Juni, bis zum Freitag, dem 24. Juni, fuhr die Frauengemeinschaft zwecks Freizeit und Erholung ins Maritimhotel nach Timmendorf. Während in Elsen das Thermometer 30 Grad deutlich überstieg, wehte an der Küste eine wohlig warme Brise. Die Luft roch nach Salz, Rosen und Lavendel. War‘s die gute Küche des Hotels, die Rosenhecken am Strand oder der Lavendel in den Vorgärten der schmucken, gepflegten Häuser? 39

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Lübeck, Travemünde und Wismar waren unsere nächsten Besichtigungsziele. Die Orte versetzten uns zurück in die reiche Zeit der hanseatischen Seefahrt. Ein Glück,dass wir die kunstvolle Backsteinarchitektur in kühlen Kirchen und kleinen herausgeputzen Gartencafés genießen konnten, ohne die Nachteile der damaligen Zeiten miterleben zu müssen. Ein echter Holsteinkenner begleitete uns im Bus in die holsteinische Schweiz. Plön, Malente und Harmsdorf erreichten wir über kleine Landstraßen, an denen Schatten spendende alte Bäume den Straßenrand säumten. Ab und an gaben sie den Blick frei auf eine sanfthügelige Landschaft mit gelb werdenden Kornfeldern, die vergoldet wirkten – gesäumt durch Kornblumen, Klatschmohn und Kamille. Dann der Plöner See: eine riesige Wasserfläche. Wir schipperten gemütlich über 12 km auf weit verschlungenen fünf Teilen des Sees nach Plön-Fegetasche. Die Landschaft versetzte uns allmählich in eine wohltuende Entschleunigungsphase. Was könnte dieses Urlaubsgefühl noch toppen? Natürlich wir, die mitreisenden Frauen selbst! Viel Zeit für „Klönschnack“, besseres gegenseitiges Kennenlernen und die Lust auf den Austausch miteinander in der Busgemeinschaft. Das alles hat uns mit einer gehörigen Portion Mutterwitz und Humor bis nach Hamburg begleitet. Dort hatte uns die Großstadt wieder. Auf der Plaza der Elbphilharmonie bekamen wir ein Gespür für die Baukunst zwischen Vergangenheit und Zukunft. Da ist wohl ein Wochenende notwendig, um alle Eindrücke zu Hause zu verarbeiten. Mit der dann eintretenden Erholung kommt auch schon die Lust, sich zur nächsten Reise im Oktober anzumelden. Text: Gertrudis Martini-Asmuth; Foto: Luise Burshille

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Förderverein des Pfadfinderstammes DPSG St. Dionysius Elsen gegründet Am 31.07.2017 trafen sich 17 ehemalige und aktive Pfadfinder und Freunde des Elsener Pfadfinderstammes zur Gründungsversammlung des „Fördervereins der DPSG St. Dionysius Elsen“. Der Pfadfinderstamm St. Dionysius Elsen der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg) wurde 1979 gegründet und zählt zurzeit ca. 70 Mitglieder. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich in vier verschiedenen Stufen (Wölflinge, 7 - 10 Jahre; Jungpfadfinder, 10 - 13 Jahre; Die Gründungsmitglieder (v.l.n.r.) Christiane Rülle, Astrid und Georg Merkle, Britta Pfadfinder, 13 Steins, Ida Peitz, Ferdi und Margret Gemke, Edgar Schrot, Jörg Bäsner, Bernhard - 16 Jahre und Schlenger, Vera Brücke-Salmen, Klaus Bleysteiner, Annika Klose, Alexander JoRover, 16 - 21 hannhörster und Michael Hachmeyer (nicht im Bild: Jörg und Ulla Lütkefedder). Jahre) zu wöchentlichen Gruppenstunden in ihren Gruppenräumen im Bürgerhaus Elsen. Neben den Gruppenstunden, in denen gespielt, gebaut und an Projekten geplant wird und die Kinder und Jugendlichen sich selbst ausprobieren können, veranstalten die Pfadfinder über das Jahr verteilt verschiedene Aktionen, z. B. die Aktion Minibrot oder die Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem. Highlights sind in jedem Jahr die Zeltlager im Winter, zu Pfingsten und im Sommer, die oft gemeinsam mit anderen Pfadfindern aus dem In- und Ausland stattfinden. In der letzten Zeit hat sich die finanzielle Situation des Pfadfinderstammes leider stark verschlechtert. Grund hierfür ist neben den immer höher werdenden Kosten in fast allen Bereichen auch die voraussichtliche Mieterhöhung für die einst selbst ausgebauten Gruppenräume im Bürgerhaus Elsen, in denen die Pfadfinder seit nunmehr 30 Jahren zu Hause sind. Um dieses Zuhause für die Pfadfinder zu erhalten und um generell die wertvolle Kinderund Jugendarbeit des Pfadfinderstammes in Elsen weiterhin zu ermöglichen, wurde nun der Förderverein zur finanziellen Unterstützung ins Leben gerufen. Zum Vorstand wurden Ida Peitz, Astrid Merkle und Georg Merkle gewählt. In Zukunft freut sich der Förderverein über Fördermitglieder und Spenden! Astrid Merkle

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Verklärter Herbst Gewaltig endet so das Jahr mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar und sind des Einsamen Gefährten. Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken, lang und leise, gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Es ist der Liebe milde Zeit. Im Kahn den blauen Fluss hinunter wie schön sich Bild an Bildchen reiht – das geht in Ruh und Schweigen unter. Georg Trakl

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Bildstockerneuerung Selten sind sie geworden. Die Wegekreuz, Flurkreuz oder auch Bildstock genannten kleinen, religiösen Wahrzeichen, die an Kreuzungen oder markanten Weggabelungen zu finden sind. Auch an der Einmündung der Straße „Im Schlinge“ von der „Wewerstraße“ war ein solches Kreuz. Lädiert und verfallen, Jahrzehnte schutzlos Wind und Wetter ausgesetzt, durch den fehlenden Korpus nur noch ein Fragment. Man nahm es von Wewer nach Elsen kommend bald kaum noch wahr. Durch die Initiative einiger Elsener kam der Gedanke einer Restauration auf. Der Standort des Kreuzes gehörte zum Grundstück von Elisabeth Bartolomai (geb. Finke). Ihr Vater hatte testamentarisch verfügt, dass der Grund nur für den Bildstock genutzt werden darf. Für einen symbolischen Betrag auf die Stadt Paderborn übertragen, wurde die Parzelle und daher der Weg für einen Neuaufbau frei. Dank der Unterstützung der 1. Kompanie der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen e.V. und unter großem persönlichen Einsatz von Markus Happe gingen die Arbeiten an diesem durch Spenden finanzierten Projekt voran. So wurden am Schützenfestmontag 6.500 € für das Wegekreuz bereitgestellt. Am 9. Mai 2017 konnte ein neuer, aus rotem Sandstein gefertigter Sockel errichtet werden. Ein Holzkreuz wurde ebenfalls erstellt. Der neue Korpus wird bis Pfingsten 2018 das Kreuz vervollständigen. Selten sind sie geworden, die Wegekreuze, und darum umso erhaltenswerter. Text: Oliver Wirth, Fotos: Matthias Klose Von lins: Fritz Voss, Johannes Happe sen., Peter Hoppe, Johannes Happe jun., Manfred Lütkemeyer, André Büscher, Markus Happe, Jürgen Kirchhoff

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Tag des Hundes am 11. Juni 2017 Die Tiersegnung am 11. Juni bei der sehr gut besuchten Veranstaltung am „Tag des Hundes“ war einer der Höhepunkte auf dem Hof von Resi und Fritz Voß an der Wewerstraße 26. Vikar Andreas Mockenhaupt hielt eine Ansprache und eine Lesung, in der er sich am Gedenken des hl. Franz von Assisi orientierte, dem die Wertschätzung der Schöpfung und der achtsame Umgang mit den Mitgeschöpfen ein besonderes Anliegen war. Mit dem Segensgebet und der Bitte um den Schutz der Tiere vor allen Gefahren und der Erhaltung der Gesundheit endete

die feierliche Segnung. Der Erlös von 636,10 € aus Getränken, Kaffee und Kuchenspenden wurde von den Vorstandsdamen der Landesgruppe 3/4 der Deutschen Züchtergemeinschaft Rhodesian Ridgeback an die Leiterin des Tierheims Paderborn, Frau Votsmeier, übergeben (siehe kleines Foto). Resi und Fritz Voß

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht. Ich tat meine Pflicht, und siehe da, das Leben ward Freude. Sir Rabindranath Tagore 47

Nur der Schweigende hört. Dr. Josef Pieper

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Erfolgreiches Chorkonzert vom Männerchor Elsen Begeisterte Aufnahme fand die „Reise durch die moderne Chormusik“, die der Männerchor seinem Publikum versprochen hatte. Die 40 Sänger unter der Leitung von Raphael Schütte boten ein breites Spektrum musikalischer Highlights: Evergreens, Musicalmelodien, Folksongs, Ragtime und Schlager. Die Big Band des Gymnasiums Schloß Neuhaus unter Leitung von Dietmar Ohm steuerte berühmte Filmmusiken und Melodien aus dem Musical „Starlight-Express“ bei. Lang anhaltender Beifall war ein Zeichen dafür, dass die geänderte musikalische Ausrichtung beim Publikum sehr gut ankam. „Dieser neue Weg, den Raphael Schütte mit dem Chor geht, muss unbedingt weiter verfolgt werden,“ war in vielen Äußerungen während der Pause und nach dem Konzert zu hö- Dietmar Ohm (Leitung Big Band Gymnasium Schloß Neuhaus), Franzren. Dass der Abend neue Josef Voss (Bariton), Ellen Plem (Klavier), Raphael Schütte (Chorleitung), Rudolf Heinemann (führte durchs Programm) wurden für ihre Akzente setzte, war schon Darbietungen mit Geschenken bedacht (von links) beim Eröffnungslied zu erkennen: Der Chor stimmte bereits beim Einzug durch die Halle „Singen macht Spaß“ an. Auf der Bühne angekommen, steigerte sich die Begeisterung zu einem dreistimmigen Kanon. „Mach was Schönes aus diesem Tag“ war danach die fröhlich gesungene Aufforderung an alle Besucher. Das breite Spektrum seines Könnens stellte der Chor bei dem romantischen schottischen Folksong „Annie Laurie“, dem in hymnischer Breite vorgetragenen „Sierra madre del sur“ und dem fetzigen ShantyChorsatz „Santiano“ unter Beweis. Leo Nieland an der EGitarre und Tim Hansen am Schlagzeug unterstützten hierbei den Männerchor Elsen. 49

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Die Sänger nahmen die Hinweise von Rapael Schütte auch bei der a cappella vorgetragenen Arie „O wie so trügerisch“ genau auf und brachten die freudige Stimmung im „Radetzkymarsch“ überzeugend zu Gehör. „Wunderbar“ aus dem Musical „Kiss me Kate“ zeigte, dass auch der Umgang mit modernen Akkorden und Synkopen gut einstudiert war. Die einfühlsame Klavierbegleitung von Ellen Plem baute den Chorklang zum vollen Musikgenuss aus. „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens leiteten den Schlussteil ein. Rhythmisch überzeugend gestaltete der Chor anschließend den „Entertainer Rag“. Als Höhepunkt des Konzerts erklang dann mit deutlich spürbarer Begeisterung „Atemlos durch die Nacht“ von Helene Fischer. Auch hier spielten neben Ellen Plem am Klavier Schlagzeug und E-Gitarre beim Refrain mit. Die Konzertbesucher im voll besetzten Bürgerhaus Elsen honorierten die Leistungen des Chores mit lang anhaltendem Klatschen, Beifallrufen und Schwenken von Feuerzeugen. Die Big Band des Gymnasiums Schloß Neuhaus bereicherte den Konzertabend mit wirkungsvollen Arrangements von drei Liedern aus „Starlight-Express“ und intensiv gespielter Filmmusik aus „Armageddon“ und „Rocky 3“. Die Verbindung zu den Schlagermelodien des Männerchores bildete „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld. Text: Rudolf Heinemann, Fotos: D. Neumann

Bürgerhaus Elsen e.V. Der Vorstand des Bürgerhauses Elsen e.V. kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken In der Jahreshauptversammlung des Vereins Bürgerhaus Elsen e.V. standen am 27. April 2017 Wahlen zum Vorstand im Mittelpunkt. Geschäftsführer Jürgen Kirchhoff ließ in seinem Bericht noch einmal die wichtigsten Aktivitäten und Projekte des Jahres 2016 Revue passieren und wies auf eine weiterhin erfreuliche Entwicklung der Vermietungszahlen der Bürgerhalle hin. Der Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2016 zeigte eine ge- Der Vorstand von links: 2. Vors. Andreas Schlenger, 1. Vors. sunde Entwicklung, wobei die Theo Joachim, Geschäftsführer Jürgen Kirchhoff und Oberst Reduzierung der Verbindlichkeiten der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen Klaus Schäfers als geborenes Mitglied des Vorstandes im letzten Jahr im Fokus stand. Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand wurden der 1. Vorsitzende Theo Joachim und der Geschäftsführer Jürgen Kirchhoff mit großer Mehrheit in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt. Als das größte Projekt im Jahr 2016 kann man die Renovierung der beiden Kegelbahnen des Bürgerhauses bezeichnen. Innerhalb von 6 Wochen wurden die Räumlichkeiten der beiden Kegelbahnen energetisch und technisch auf den aktuellen Stand gebracht. Jürgen Kirchhoff 51

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Außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Bürgerhaus Elsen e.V. Eine wichtige Änderung der Vereinssatzung machte diese Mitgliederversammlung außer der Reihe erforderlich. Aufgrund einer Änderung der Abgabenordnung musste die Satzung des Vereins Bürgerhaus Elsen e.V. angepasst werden. Hierzu waren nicht nur alle Mitglieder, sondern auch der Rechtsanwalt und Notar Jörg Lütkefedder eingeladen. Dieser konnte Fragen der Mitglieder, die sich zu diesem Thema während der Diskussion ergaben, beantworten. Mit der darauffolgenden Abstimmung wurde die vorgeschlagene Satzungsänderung von der Versammlung einstimmig Von links: Andreas Schlenger, Johann Gerber, Jürgen Kirchhoff, verabschiedet. Theo Joachim, Klaus Schäfers

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Besetzung einer seit geraumer Zeit vakanten Position im Vorstand des Vereins. Für die Position des 2. Vorsitzenden für den Bereich Technik stellte sich Johann Gerber zur Wahl. Er wurde durch die Versammlung einstimmig gewählt. Der Antrag des Vorstandes auf einen finanziellen Zuschuss der Sparkasse Paderborn-Detmold für die Renovierung der Kegelbahnen und Einrichtung dieser als Multifunktionsräume wurde durch das Kuratorium der Sparkassenstiftung mit einer Bezuschussung von 5.000 € genehmigt. Die offizielle Scheckübergabe hat im Rahmen des Elsener Schützenfestes stattgefunden. Um das Bürgerhaus zukunftsorientiert für die Elsener Bürger und Vereine aufzustellen, wurde die b&b-Gastronomie und Veranstaltungs-UG in eine GmbH umgewandelt. Somit ist das Bürgerhaus Elsen für die bevorstehenden Herausforderungen mit der bewährten Mannschaft gut aufgestellt und kann bei einer positiven Geschäftsentwicklung optimistisch in die Zukunft blicken. Jürgen Kirchhoff 53

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Werner Agnesens: Ein Erfolgsmodell wird 60 HBM Werner Agnesens wechselt nach 42 Jahren in die Ehrenabteilung des Löschzuges Am 9. April 2017 feierte der ehemalige stellvertretende Löschzugführer des Löschzuges Elsen der freiwilligen Feuerwehr Paderborn, Hauptbrandmeister Werner Agnesens, seinen 60. Geburtstag und hatte dazu in das Restaurant Bergschneider in Elsen geladen. Mit Verwandten und Freunden galt es, als „Oldtimer“ diesen Geburtstag zu feiern. Natürlich ließen es sich die Kameraden des Löschzuges Elsen nicht nehmen, Werner Agnesens an diesem Abend zu überraschen und traten mit Mannschaft und Gerät vor der Lokalität an. In seinen Worten dankte Löschzugführer Brandoberinspektor Michael Klöker dem Kameraden Agnesens für 42 Jahre Einsatzdienst, davon 24 Jahre in der Funktion des stellvertretenden Löschzugführers und parallel dazu von 1989 bis 1998 auch als Sicherheitsbeauftragter. Ferner engagierte sich Werner Agnesens auch sehr stark in der Verpflegungseinheit des Löschzuges. Da es sich bei Oldtimern um technische Geräte, die vor vielen Jahren hergestellt oder aus der Mode und Gebrauch gekommen sind und die Zeit bis heute überlebt haben, handelt, dieses aber in keinster Weise auf Werner Agnesens zutrifft, bezeichnete Klöker diesen daher eher als „Klassiker“, was mit Applaus von allen Anwesenden bestätigt wurde. Bevor Werner Agnesens nun vom Leiter der Feuerwehr Paderborn, leitender Branddirektor Ralf Schmitz, in die Ehrenabteilung des Löschzuges versetzt wurde, musste er sein „letztes Feuer“ als aktiver Feuerwehrmann löschen. Unterstützt wurde er dabei von seinem Sohn, Unterbrandmeister Kai Agnesens. Überwältigt von diesen Eindrücken bedankte (oder verabschiedete) sich Werner Agnesens bei allen Kameraden per Handschlag. Text: Michael Klöker; Fotos: Löschzug Elsen

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Spielmannszug Hubertusjäger Elsen Zeltaktion und Dorffest Elsen – Aktion Herzblut – Schützenfest 2017

Liebe Musikfreunde,

seit der letzten Ausgabe der Elsener Nachrichten ist viel passiert und wir möchten Euch auch in dieser Ausgabe weiterhin an unserem Vereinsleben teilhaben lassen. Zeltaktion und Dorffest Elsen Traditionell fand am Freitag vor dem Elsener Dorffest unsere Zeltaktion statt. Mit Spiel, Spaß und Gemeinschaft haben wir zwei tolle Tage erleben dürfen! Beim Elsener Dorffest selber waren wir dann zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten. Neben einer Fotobox, wo jeder ein Foto in Uniform und Instrument machen lassen konnte, gab es natürlich ebenfalls die Möglichkeit, die Instrumente selber auszuprobieren. Wir sehen uns hoffentlich alle nächstes Jahr wieder.

sondern auch insgesamt ca. 18 Liter Blut für kranke und verletzte Menschen gespendet. Ein ganz tolles Ziel haben wir damit erreicht und den einen oder anderen Erstspender überzeugt, weiterhin zur Blutspende zu gehen.

Aktion Herzblut Eine gelungene Aktion. Wir von den Hubertusjägern bedanken uns bei insgesamt 36 Spendern für ihre Unterstützung. Ihr habt nicht nur für unsere Jugendarbeit etwas Gutes getan,

Schützenfest 2017 Mit 37 Hubertusjägern waren wir an allen Tagen stark vertreten. Von Sonnenschein bis zum starken Platzregen vor der Parade hatten wir dieses Jahr alles dabei. Am Schützenfestsonntag kamen dann unsere 57

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„ganz kleinen“ Hubertusjäger dazu und haben mit uns den Nachmittag inklusive einiger Runden Musikexpress und einem leckeren Eis verbracht. Aus unserer Sicht haben wir ein tolles und harmonisches Schützenfest 2017 gefeiert. Vielen Dank auch hier noch einmal an das Königspaar Matthias und Astrid samt Hofstaat.

Eure Hubertusjäger

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Vorrang für Gespräche von Mensch zu Mensch Volksbank Elsen-Wewer-Borchen setzt auf Digitalisierung und klassische Werte Die fortschreitende Digitalisierung in der Finanzbranche ist mit Chancen und Herausforderungen verbunden. Die eigenen Online-Dienstleistungen werden von den Mitgliedern und Kunden der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen immer intensiver genutzt. Für die Bank bleibt neben den zahlreichen digitalen Angeboten der persönliche Kontakt „Dreh- und Angelpunkt der Kunde-Bank-Beziehung“. Das hat Vorstandsmitglied Hartmut Lüther jetzt auf der Vertreterversammlung der Kreditgenossenschaft in der Bürgerhalle von Wewer unterstrichen. Die Volksbank, so Lüther, wolle neben ihrem breiten Online-Angebot besonders mit Gesprächen von Mensch zu Mensch und typisch genossenschaftlicher Beratung im Wettbewerb punkten. Im vergangenen Jahr ist das Institut damit bereits gut gefahren. Bilanzsumme, Kundenkredite und Kundeneinlagen verzeichneten zum Teil deutliche Zuwächse und lagen über Plan und Verbandsdurchschnitt. Kredite und Einlagen (Guthaben) in der eigenen Bilanz und bei Partnerinstituten (Bausparkasse Schwäbisch Hall, R+V Versicherung, Union Investment etc.) der genossenschaftlichen Finanzgruppe erreichten zum Jahresende einen Stand von 616 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von fast 8,0 Prozent. 59

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Kleiner Wermutstropfen für die Bank: Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus lagen die Erträge leicht unter den Vorjahreswerten. Angesichts dieser nicht guten Rahmenbedingungen zeigte sich Lüther dennoch sehr zufrieden mit der Ertragslage. Durch Beschluss der Generalversammlung (Leitung: Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Kamp) erhalten die 8.298 Mitglieder daraus eine Dividende von 4,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Obwohl die Volksbank für die kommenden Jahre mit einem weiteren Druck auf die Erträge rechnet, denkt sie nicht an eine flächendeckende Einführung von Minuszinsen. Vorstand Aloys Lohmeier: „Wir haben unsere Kosten im Griff, stehen auf einem soliden Fundament und sind gut gerüstet für kommende Herausforderungen.“ Von den Vertretern gab es auf der Versammlung große Zustimmung zum eingeschlagenen Kurs der Bank. Deutlich wurde dies bei den Abstimmungen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die jeweils einstimmig erfolgten. Einig zeigte sich das Bankparlament auch bei Wahlen zum Aufsichtsrat. Die drei turnusmäßig ausgeschiedenen Mitglieder Hermann Josef Eusterholz, Klaus Porsch und Andreas Preising wurden für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Gastreferent der diesjährigen Vertreterversammlung war Uni-Vizepräsident Professor Dr. Rüdiger Kabst. Er sprach über die Chancen der Digitalisierung im Alltag. Kernbotschaft seines lebendigen und mit viel Beifall bedachten Vortrags an die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter im Saal: Quer denken, Ideen sammeln, sich mit anderen vernetzen und als Verbraucher die vielfältigen Chancen der Digitalisierung nutzen. Nicht gegen die Digitalisierung, sondern für die kommenden Veränderungen offen sein. Eine Plattform dafür bietet zum Beispiel die Universität Paderborn mit ihrer Kreativ-Werkstatt „garage33“. Kabst lud alle Unternehmer im Publikum ein, das Angebot zur Ideenfindung zu nutzen.

Digitalisierung war das große Thema auf der diesjährigen Vertreterversammlung der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen. Das Foto zeigt (v.l.) Vorstand Hartmut Lüther, Borchens Bürgermeister Reiner Allerdissen, das wiedergewählte Aufsichtsratsmitglied Hermann Josef Eusterholz, den Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Kamp, das wiedergewählte Aufsichtsratsmitglied Klaus Porsch, Vorstand Aloys Lohmeier, Paderborns stellvertretenden Bürgermeister Dieter Honervogt, das wiedergewählte Aufsichtsratsmitglied Andreas Preising und den Referenten Prof. Dr. Rüdiger Kabst. Foto: Stephan

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Reisegutschein beim Gewinnsparen gewonnen! Herzlichen Glückwunsch und gute Reise! Bei der diesjährigen Sommer-Zusatzziehung des Gewinnsparvereins e.V. Köln (Auslosung: drei Reisen nach Bora-Bora und 55 Reisen nach Wien) fiel der Gewinn eines Reisegutscheins im Wert von 1.750 € auf das Los von FranzBernhard und Karin Loriz aus Wewer. Überglücklich nahmen sie den Reisegutschein vom Vorstand der Volksbank Elsen-WewerBorchen, Hartmut Lüther, entgegen. Sie freuen sich schon jetzt auf eine erlebnisreiche Reise. Hauptpreise wie diese zeigen, dass es eine gute Investition ist, Gewinnsparlose zu kaufen. Gewinnsparen ist die clevere Kombination aus Gewinnen + Sparen + Helfen und ermöglicht nicht nur attraktive Gewinne, sondern tut Gutes hier vor Ort. Und das geht ganz einfach: von 5 € je Los spart Vorstand Hartmut Lüther übergibt den Gutschein der Teilnehmer 4 € an. Mit 1 € nimmt er an den an die glücklichen Gewinner Karin und FranzBernhard Loriz (von rechts) Monatsziehungen teil. Monat für Monat werden so über 1 Mio. Gewinne im Gesamtvolumen von über 5,7 Mio. € ausgelost . Monatliche Hauptpreise: 1 x 100.000 €, 8 x Audi Q3, 8 x monatliches Extra-Geld von 250 € über 5 Jahre aus dem Depot bei Union Investment. Außerdem 52* x 5.000 €, über 3.750* x 500 € und 3,1 Mio. €* in Beträgen von 3 € und 10 € (*abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Lose). Darüber hinaus werden in der Sommer-Zusatzziehung (Juli) und Danke-Zusatzziehung (Januar) weitere attraktive Preise (z.B. Autos, Reisen) ohne extra Einsatz für die Teilnehmer verlost. Das beste aber: Unsere Heimat gehört immer zu den Gewinnern! Denn 25 % des Spieleinsatzes fließen in gemeinnützige Projekte und Institutionen. So wurden im Jahr 2016 von den Genossenschaftsbanken über 30 Mio. € für soziale und gemeinnützige Einrichtungen sowie Vereine und Initiativen gespendet – auch in unserer Region.

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Angebote vom Familienzentrum Elsen Oktober 2017

Familienspiele – neue und altbewährte Spiele ausprobieren Im Kurs lernen Eltern den Umgang mit neuen Spielen für die Familie und sie im Alltag anzuwenden. Eltern erlernen wieder neu, mit ganz einfachen Spielen Spaß und Freude bei den Kindern zu wecken. Der Kurs unterstützt Eltern, gegen die digitale Welt der Spiele anzugehen und neue Wege zu finden, mit ihren Kindern über das Spiel in Beziehung und Kontakt zu kommen. Durch den Abend führt Thomas Henze. Am Donnerstag, 5. Oktober 2017, von 20:00 bis 22:15 Uhr in der KiTa St. Josef, VonKetteler-Str. 34 in Elsen. Bitte zeitnahe Anmeldung unter 05254 5173! Köstliches aus der Voll-Wert-Küche! – Eine Eltern-Kind-Kochveranstaltung Essen soll schmecken, schnell fertig und vielleicht auch noch gesund sein. In der Hektik der heutigen Zeit ist das oft gar nicht so einfach zu machen. Deshalb bieten wir Ihnen die Möglichkeit, an einer Eltern-Kind-Kochveranstaltung teilzunehmen! Hier zaubern Sie zusammen mit der Ernährungsberaterin Michaela Pöhner schnelle, leckere Sachen, die hinterher natürlich auch gegessen werden dürfen. Eine Veranstaltung mit echtem Mehrwert, geleitet von Michaela Pöhner, Ernährungstherapeutin. Am Samstag, 7. Oktober 2017, von 10:00 bis ca. 12:30 Uhr in der KiTa St. Josef, VonKetteler-Str. 34 in Elsen. Bitte zeitnahe Anmeldung unter 05254 5173! Sprechstunde der Erziehungsberatungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Caritas-Verbandes Paderborn e.V. Sprechstunde für Eltern, in der Fragen zum Erziehungsalltag, aber auch zu besonderen Familiensituationen geklärt werden können. Die Sprechstunde führt Dorothée Bentfeld von der Beratungsstelle für Kinder, Eltern und Jugendliche, Caritas-Verband Paderborn e.V. Ort: Dionysiushaus, Von-Ketteler-Str. 38 in Elsen, Computerraum im 1. OG - Montag, 9. Oktober 2017, und Montag, 6. November 2017, jeweils von 14:30 - 16:00 Uhr - Montag, 4. Dezember 2017, 9:00 - 10:30 Uhr Tag der offenen Tür in beiden katholischen Kindertageseinrichtungen Mit einem „Tag der offenen Tür“ stellen sich die katholischen Kindertageseinrichtungen St. Josef und St. Urban der Öffentlichkeit vor. Am Sonntag, 15. Oktober 2017 von 9:30 bis 12 Uhr, sind alle interessierten Familien mit ihren Kindern zu einem Besuch herzlich eingeladen. Alle Kinder, die einen Platz in einer Kindertageseinrichtung benötigen, müssen im „KitaNavigator“ – dem Vormerksystem der Stadt Paderborn – registriert werden! -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

November 2017

„TANZ DICH FIT!“ – Spiel, Spaß und Bewegungstanz mit Musik Finger- und Laufspiele, lustige kindgerechte Musik, einfache Choreographien und viel Spaß bestimmen die Stunde, gleichzeitig werden Konzentration, Ausdauer und Selbstbewusstsein gestärkt. Anbieterin ist Mandy Luft, ausgebildete Übungsleiterin (KINDERSPASS in PB). Für 8 Kinder von 2 - 3 Jahren in Begleitung von Eltern. Die Kosten betragen 27,- € pro Kind. Der Kurs findet 6 x jeweils dienstags statt: 7., 14., 21., 28.11. sowie 5. + 12.12.2017 jeweils von 16:30 bis 17:30 Uhr in der KiTa St. Josef, Von-Ketteler-Str. 34 in Elsen. Bitte zeitnahe Anmeldung unter 05254 9352152! 65

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Erste Hilfe für Ihr Kind Kinder können nicht vor allen Gefahren beschützt werden und Eltern können Unfälle und Verletzungen nicht immer verhindern. Aber was ist zu tun, wenn kleine Stürze oder auch gravierende Verletzungen und Bedrohungen doch passieren? Der Kurs lehrt alle Interessierte erste Hilfemaßnahmen (z.B. Bewusstlosigkeit, Stromunfälle, Vergiftungen, etc.), um Schlimmeres zu verhindern und im Ernstfall schnell und richtig zu handeln. Durch den Abend führt Annette Gödde, Ausbilderin beim Malteser Hilfsdienst. Am Donnerstag, 9. November 2017, von 18:30 bis 21:30 Uhr in der KiTa St. Josef, VonKetteler-Str. 34 in Elsen. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 20,- €. Bitte zeitnahe Anmeldung unter 05254 5173! Martinsmarkt für „Groß und Klein“ Zu einem bunten Martinsmarkt laden die katholischen Kindertageseinrichtungen St. Josef und St. Urban alle Elsener Kinder und Erwachsenen ganz herzlich in das Dionysiushaus am Samstag, 11. November 2017 ab 15 Uhr, ein. Auf dem Programm stehen viele schöne Angebote rund um das Martinsfest. Für das leibliche Wohl an diesem Tag ist bestens gesorgt! Jeder ist herzlich willkommen! Um 17:30 Uhr schließt die Aktion mit dem Martinsumzug des Heimat- und Verkehrsvereins durch die Elsener Straßen ab. Treffpunkt ist der Schulhof der Dionysiusschule. Wege aus der Brüllfalle Was soll man tun, wenn Kinder nach fünfmaligem Bitten immer noch nicht reagieren? Wir laden Sie zu einem besonderen Elternabend ein, der Antworten auf diese Frage gibt. Zimmer aufräumen, Hausaufgaben anfangen, nicht zu lange am Computer spielen… „Wege aus der Brüllfalle“ handelt von dem ganz normalen Erziehungsalltag, in dem Eltern immer wieder die Geduld verlieren und dann doch losbrüllen, obwohl sie sich eigentlich vorgenommen hatten, ruhig zu bleiben. Das Ergebnis solcher Eskalationen sind weinende oder trotzige Kinder und hilflose, frustrierte Eltern. Genau an diesem Punkt setzt der Film von Wilfried Brüning an. Er vermittelt in einfachen nachvollziehbaren Schritten ein Konzept, mit dessen Hilfe Eltern sich ohne Geschrei und Androhung von Gewalt durchsetzen und ihre Kinder trotzdem respektvoll behandeln können. Dabei wird es um ganz praktische Lösungen gehen. Wilfried Brüning ist Medienpädagoge und Regisseur dieses Filmes, der für Eltern gemacht ist und von Eltern gespielt wird. Es geht darum, Eltern zu ermutigen und neue Wege aus typischen Alltagssituationen zu finden. Durch den Abend führt Susanne Kaiser, Elternkursleiterin der KBS. Am Montag, 20. November 2017, von 20:00 bis 22:15 Uhr in der KiTa St. Josef, Von-KettelerStr. 34 in Elsen. Bitte zeitnahe Anmeldung unter 05254 5173!

März 2018

Babysitterkurs mit Zertifikat für Jugendliche ab 13 Jahre Wer möchte sich nicht gern sein Taschengeld aufbessern? Der Umgang mit Kindern, insbesondere mit kleinen, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. In diesem Kurs möchten wir Tipps und Hilfestellungen geben, die euch den Umgang mit Kindern erleichtern. Dazu gehören: - Entwicklung des Babys und Kleinkindes - Spiel und Beschäftigung mit dem Kind - Pflege und Versorgung von Kleinkindern inkl. Wickeltechniken - Verhalten in Notfällen - Hilfen in erzieherischen Fragen - Rechte und Pflichten des Babysitters - Vertragliche Vereinbarungen 67

Montag bis Freitag 9.00 - 13.00 Uhr, Donnerstag zusätzlich 16.00 - 18.00 Uhr und nach Vereinbarung

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Während der Kurseinheiten werden viele angesprochene Dinge ausprobiert und eure Fragen beantwortet. Zum Abschluss des Kurses erhaltet ihr das „Babysitter-Zertifikat“ und werdet in die Babysitter-Kartei aufgenommen. Bitte folgendes mitbringen: 2,- € in bar für Materialkosten, Schreibmaterial, eigene Verpflegung und eine Babypuppe – wenn vorhanden Anbieter: Datum: Ort: Kosten: Teilnehmer: Anmeldung:

Alexandra Gehlhaus Fr., 09.03.2018, von 16 - 19 Uhr + Sa., 10.03.2018, von 9:30 - 14:30 Uhr KiTa St. Josef, Von-Ketteler-Str. 34 in Elsen 10,- € pro Person (werden über die KBS abgerechnet) 8 - 12 Personen bis Dienstag, 27.02.2018, unter 05254-5173 Annette Dörrie und Birgit Lesse-Langer

Lise-Meitner-Realschule beteiligt sich an Zusatzqualifikation in Wirtschaftsenglisch Ein halbes Jahr lang haben sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Englischlehrerin Frau Mareike Schäfer im Unterricht auf eine etwas andere Prüfung vorbereitet. Diese Prüfung ist eine Zusatzqualifikation im Bereich Wirtschaftsenglisch. Am Ende dieser Unterrichtsreihe konnten alle Schülerinnen und Schüler eine erfolgreiche Prüfung vor der London Chamber of Commerce and Industry ablegen. Vorstandsmitglied Hartmut Lüther von der Volksbank Elsen-Wewer-Borchen eG ließ es sich nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern persönlich zu dieser großartigen Leistung zu gratulieren. Der Nachweis von Sprachkenntnissen, insbesondere Englisch, ist im internationalen Arbeitsalltag unabdingbar. Dies wissen auch die ehrgeizigen Schüler und sehen gute Chance auf dem Arbeitsmarkt. Die Volksbank freut sich sehr, die jungen Menschen in ihrem Fachbereich zu unterstützen.

Die glücklichen Zertifikatinhaber mit Bankvorstand Hartmut Lüther von der Volksbank Elsen-WewerBorchen eG (links) und Mareike Schäfer (rechts), verantwortliche Lehrerin der Lise-Meitner-Realschule.

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Die Geschichte unseres Traditionsunternehmens beginnt 1985. Über die Jahrzehnte hat sich nichts verändert, denn Eines haben wir uns stets bewahrt: unsere Leidenschaft für die verantwortungsvolle und präzise Anpassung von Hörsystemen. Die Liebe zum Detail spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Überzeugung, dass es für jedes Gehör eine passende Lösung gibt. Jedes Hörgerät ist bei uns eine echte Maßarbeit, denn sie sind genau auf die individuellen Bedürfnisse des Trägers abgestimmt. Das macht jedes Hörgerät einzigartig und unsere Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend.



Lothar Vollbach

Hörgeräteakustikmeister Lothar Vollbach, Paderborn

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02.11.12 12:04

Neuigkeiten von der Gesamtschule am Schlengerbusch „Sehnsuchtsort Refugium – ein Projekt im Rahmen des Austauschs des Ersten Gymnasiums Sarajevo und der Gesamtschule Paderborn-Elsen Wer eine Reise plant, hat einen Sehnsuchtsort im Kopf. Die Sehnsucht nach Sesshaftigkeit und Schutz – einem Refugium – ist weniger freiwillig gewählt. Heimatlosigkeit – ein sehr aktuelles Thema. Es vergeht kein Tag ohne Berichte von Flucht und Vertreibung. Im September 2016 lebten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Paderborn-Elsen zehn Tage bei bosnischen Schülerinnen und Schülern des Ersten Gymnasiums in Sarajevo und bekamen eindrucksvolle Einblicke in das kontrastreiche Leben in dieser Stadt. Dabei lernten sie unmittelbar Zeitzeugen von Flucht und Vertreibung kennen. Jetzt fand der ebenfalls zehntägige Gegenbesuch in der Gesamtschule Paderborn-Elsen statt. Begleitet wurden die bosnischen Schülerinnen und Schüler von dem Lehrer Oskar Prebenic und der Lehrerin Sanela Omeragic. In der Gesamtschule organisierte Frank Dunschen in Zusammenarbeit mit Anne Vielberg-Martini diesen projektorientierten Austausch, der seit 15 Jahren besteht. An dem Projekt war ebenfalls der Paderborner Künstler Manfred Webel maßgeblich beteiligt. Zunächst säuberten und pflegten die Schülerinnen und Schüler das von der Stadt Paderborn geförderte frühere Sarajevo-Projekt „Vergissmeinnicht – Zu viel Gras über die Geschichte?“ auf dem Monte Scherbelino. Dann standen – neben Ausflügen nach Köln ins Museum Ludwig und nach Herford ins Marta und dem Empfang beim Bürgermeister im Rathaus Paderborn – Besuche im Sintiund Roma-Zentrum in Minden (Mer Ketne = Wir zusammen) und in der Wewelsburg auf dem Programm. Die Eindrücke aus diesen Besuchen, die sich mit Verfolgung und Flucht während der NS-Zeit und der Diskriminierung von Sinti und Roma und deren Verfolgung beschäftigten, flossen unmittelbar in die Umsetzung der Projektidee ‚Sehnsuchtsort Refugium‘ ein. In der Fußgängerzone Paderborn regten die Schülerinnen und Schüler am 1. Mai Passanten zum Nachdenken an. Fragen wurden auf die Straße geschrieben, das persönliche Gespräch zum Thema ‚Heimat‘ wurde gesucht. Viele Paderborner und Paderbornerinnen nahmen sich Zeit Sehnsuchtsort Refugium, Projektaktion des Sarajevoaustauschs in der Paund konnten sich für derborner Fußgängerzone die Idee begeistern. Zusätzlich wurde aus Holz eine Hütte gebaut, die auch Passanten nutzten; so kamen sie ins Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern. Auf diese Weise sollte direkt erlebbar werden, wie es sich anfühlt, keinen geschlossenen Raum um sich zu haben, keine Privatsphäre, keinen Rückzugsort, kein Refugium, und wie groß die Sehnsucht danach ist. 71

Dieses Projekt wurde gefördert von der Organisation EUROPEANS FOR PEACE von der Stiftung EVZ („Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“) und dem Pädagogischen Austauschdienst. Eine erlebnisreiche, kreative Woche voller nachhaltiger Eindrücke sowohl für die deutschen als auch für die bosnischen Schülerinnen und Schüler, die sich durch das gemeinsame Projekt näher Ausstellung in der Gesamtschule zum Projekt ‚Sehnsuchtsort kamen und einen lebendigen Refugium‘ des Austauschs mit Sarajevo Austausch erlebten. Spendenlaufaktion der Gesamtschule Paderborn-Elsen beim Paderborner Osterlauf 2017 hilft Menschen in Not Beim diesjährigen Paderborner Osterlauf konnte die Gesamtschule Elsen wieder ein Team aus Schülern, Eltern und Lehrern formieren, das ihre Schule über die 5- und 10-kmDistanz würdig vertrat und dabei für die German Doctors, den offiziellen Spendenpartner des Osterlaufs, erfolgreich Spenden einwarb. Die 18 Mitglieder des Schulteams, von denen die Jüngsten aus dem 6. Jahrgang kamen, trotzten den kühlen Temperaturen und dem zeitweise heftigen Regen und kamen alle mit respektablen Zeiten (und auch noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht) Das Spendenlaufteam der Gesamtschule beim Paderborner ins Ziel. Die Gesamtschule Elsen Osterlauf 2017 freut sich über eine Spendensumme von 635,10 Euro, die am Ende für die German Doctors zusammengekommen war. Das Geld wird im Mathare Valley-Slum von Nairobi/ Kenia, wo die German Doctors für die Ärmsten der Armen kostenlose medizinische Hilfe anbieten, viel Gutes bewirken. Herzlichen Dank an alle Läuferinnen und Läufer, die das Motto der Gesamtschule Elsen „Schule in Bewegung“ nun schon zum dritten Mal beim Osterlauf eindrucksvoll mit Leben gefüllt haben, sowie an alle Spender! Unsere Freiheit verteidigen – Ausstellung „geflohen, vertrieben – angekommen!?“ in der Gesamtschule Seit Anfang Mai steht im Foyer der Gesamtschule Paderborn-Elsen die Ausstellung „geflohen, vertrieben – angekommen!?“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. 72

Viele Schülerinnen und Schüler nutzen mit ihren Klassen und Lerngruppen die Ausstellung als Unterrichtsort, aber auch viele Eltern schauten sich die über 20 Plakate im Foyer während der letzten Beratungstage an Angesichts der Flüchtlingsströme, die in den vergangenen Wochen und Monaten Europa erreicht haben, eine Ausstellung mit einem Höchstmaß an Aktualität. Um nicht populistischen Parolen und gefühlter Wahrheit das Feld zu überlassen, hatte die Fachkonferenz Gesellschaftslehre Ein Q1-Geographie-Kurs informiert sich in der Ausstelbeschlossen, diese Ausstellung in der lung „geflohen – vertrieben – angekommen!?“ Gesamtschule zu zeigen. Auf den großformatigen Plakaten werden verschiedenste Aspekte von Flucht und Vertreibung in ihrem jeweiligen historischen und regionalen Kontext betrachtet. Für die Schülerinnen und Schüler gab es neben den Plakaten ergänzende Lernmaterialien auch eine Rallye, um Gelerntes zu überprüfen. Ziel des historisch geprägten Teils ist es, Erinnerung an die Ereignisse der Flucht und Vertreibung der Deutschen zu beleben; angefangen bei den politischen Emigranten und deutschen Juden, die um 1933 Deutschland verlassen haben, bis hin zu den Vertriebenen nach dem II Weltkrieg. Dabei solle die Analyse aufzeigen, wie Mechanismen der Gewaltmigration funktionieren, aber auch, wie die Opfer dort, wo sie ankommen, mit ihrer neuen Situation zurechtgekommen sind. Die Ausstellung schlage außerdem eine Brücke von der Flucht und Vertreibung in der Geschichte in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts. Sie zeigt, dass sich das Bild von Flüchtlingen geändert hat, dass die Menschen mehr Verständnis für Beweggründe der Flüchtlinge bekommen; nicht zuletzt, weil wir Deutschen eine Geschichte haben. „Eine Milliarde und mehr“ – eine Ausstellung in der Gesamtschule Paderborn-Elsen In den letzten Wochen und Monaten beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler eines EU-Kurses Mathematik aus dem Jahrgang 10, geleitet von Rudi Grautstück mit der Thematik der Ausstellung. Dazu trugen sie im Rahmen eines Ergänzungsunterrichts aus verschiedensten Bereichen zu diesem Thema Informationen zusammen. Diese Arbeiten führten sie sowohl in die Welt der Reichen und Schönen, als auch in die Weiten unseres Universums. Aber auch die kleinsten Bereiche des uns bekannten Kosmos wurden nicht ausgelassen. Ein großer Teil der von den Schülern recherchierten Informationen sind durchaus alltägliche Dinge. Zum Beispiel: Wie viele Kalorien hat eine Pizza? Und wie viele Pizzen müsste man essen, um eine Milliarde Kalorien zu sich zu nehmen. Die am meisten angeklickten Videoclips: die Milliardäre auf der Welt, die Erfindung des Schachspiels mit Reiskörnern als 73

Dankeschön, große und kleine Entfernungen, Zeitabstände, meistverkaufte Tonträger, Umsätze der am besten besuchten Kinofilme, Transferwerte von Fußballmannschaften, teure Bauten, Automarken u.v.m.. Aber auch scheinbare unnütze Fragen Die Ausstellung des EU-Mathematikkurses 10 „Eine Milliarde und mehr“ wie „Passen eine Milliarde Rubikwürfel in unser gesamtes Schulsystem?“ wurden bearbeitet. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Verdeutlichung der Größe der Zahl „eine Milliarde“. Dazu wurden Objekte gebastelt, unser Sonnensystem als Modell dargestellt und weitere interessante Dinge vorbereitet. Ein Quiz sowie eine Schätzfrage nach der Zahl der Sandkörner in einer Holzkiste rundeten die Ausstellung ab und beteiligten die Besucher aktiv. Wir blick(t)en über den Tellerrand – Das Patenkindprojekt der heutigen Klasse 10d Wir stehen kurz vor unserem Abschluss und beschäftigen uns derzeit viel mit unserer eigenen Zukunft, möglichen Perspektiven und welchen Weg wir letztendlich einschlagen wollen. Die letzten Jahre hat uns nicht nur unsere Zukunft interessiert, sondern auch die anderer Menschen bzw. Jugendlicher. Schon seit vier Jahren setzt sich unsere Klasse über die Kindernothilfe für einen Jugendlichen in Afrika, Sambia, ein. Der Name unseres Patenkindes ist Kennedy Sichone. Kennedy wurde am 24.07.1998 in Kabwe geboren. Er wohnt in Nakoli, einem der ärmsten Stadtteile von Kabwe, in dem drei von vier Menschen von weniger als einem Dollar (ca. 0,73 Euro)

Aktivitäten für das Patenkindprojekt der 10d

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pro Tag leben müssen. Kennedy lebt in einer Familie mit einer Schwester, drei Brüdern und seiner Mutter. Kennedy war 15 Jahre alt, als wir das Patenkindprojekt in der 6. Klasse mit einem Patenschaftsbeitrag in Höhe von 31 € pro Monat gestartet haben. Wir haben durch Teamarbeit Pfandflaschen gesammelt, Kuchenverkäufe veranstaltet und Privatspenden durch unsere Eltern gesammelt. Dadurch haben Amerikanerverkauf für das Patenkind wir genug Geld verdient, um den Spendenbetrag pro Monat bis heute zu decken. Als Ansporn wollten wir helfen, Kennedys Traum von einer schulischen Bildung mit unserer Unterstützung Wirklichkeit werden zu lassen. Seine Eltern ließen sich nämlich vor sechs Jahren (zum Start des Projekts) scheiden, wodurch die finanzielle Unterstützung durch den Vater in Kennedys Familie wegfiel. Der Verdienst der Mutter lag bei gerade nur 15 Euro pro Monat, von dem ein Fünf-Personen-Haushalt leben musste. Aufgrund dessen, aber auch aufgrund einer Erkrankung der Mutter, konnte diese die Schulmaterialen nicht mehr finanzieren und Kennedy musste zwischenzeitlich den Schulbesuch einstellen. Dank unserer Hilfe konnte Kennedy die Schule aber wieder besuchen, was ihn seinem Traum, Lehrer zu werden, wieder etwas näher brachte. Unser Mitschüler Luca Bredt, der die Patenschaft mitinitiiert hat, konnte Kennedy sogar vor Ort in Sambia besuchen und sicherstellen, dass unsere Spenden tatsächlich sein Leben ein kleines Stück weit verbessert haben. Wir danken an dieser Stelle all den Menschen, die uns bei unserem Projekt so tatkräftig unterstützt haben, vor allem unseren Eltern. Die Klasse 10D mit Frau Beer & Herrn Brune Text von Sergej Galejev Spendenaktion der 9a für Näherinnen in Entwicklungsländern Am 11. Juni veranstalteten wir eine Spendenaktion auf dem Dorffest für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Näherinnen in den Entwicklungsländern wie beispielsweise Bangladesch. Deshalb nähten wir kleine Kissen in Herzform, die wir gegen eine Spende anboten. Im Laufe des Tages kam sogar die Landtagsabgeordnete Sigrid Beer von den Grünen zu unserem Stand, und spendete ebenfalls etwas. Insgesamt kamen 338 Euro zusammen. Dieser Erlös wurde der Organisation FEMNET e.V. übergeben, die sich für bessere Arbeitsbedingungen für Frauen in den Entwicklungsländern einsetzt. Die 9a beim Dorffest

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Im GL-Unterricht beschäftigten wir uns mit dem Thema Globalisierung. Aufgrund dessen stellten wir fest, wie schlecht die Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiterinnen in Bangladesch sind. Beispielsweise müssen diese für einen Hungerlohn in einsturzgefährdeten Gebäuden nähen. Außerdem werden sie geschlagen und missbraucht, wenn sie nicht gut genug arbeiten. Die Näherinnen sind dort Chemikalien und giftigen Dämpfen ausgesetzt. Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion helfen können. Text von Lennart und Aaliyah, 9a Schüler der Gesamtschule Elsen besuchen Zementwerk und informieren sich über Chemieberufe und MINT-Studienfächer an der Uni Paderborn Die Schülerinnen und Schüler des EF-Grundkurses an der Gesamtschule Elsen besuchten mit ihrem Chemielehrer Lothar Strauch das Zementwerk Spenner in Erwitte. Mit dem Besuch wurde die Unterrichtsreihe ‚Kalkkreislauf‘ abgeschlossen und die Schüler sahen vor Ort, wie Kalkstein gebrochen, gemahlen und zu den verschiedensten Produkten verarbeitet wird. Der EF-Kurs Chemie im Zementwerk Spenner in Erwitte Die Firma Spenner stellt u.a. hochwertige Putze und Zementkleber her. Im firmeneigenen Analyselabor erlebten die Gesamtschüler physikalische und chemische Analysen zur Qualitätskontrolle mit. Die Geschäftsführerin Frau Dr. Spenner, selbst Chemikerin, stellte den Schülern abschließend Berufe und Karrieremöglichkeiten in ihrem Unternehmen vor. Zwei Tage später erfuhren die Vortrag von Dr. Schiller mit dem EF-Kurs Chemie Schülerinnen und Schüler des Chemiekurses von Herrn Dr. Schiller in einem interessanten Experimentalvortrag, welche Studiengänge im Bereich Maschinenbau und Chemieingenieurwesen von der Uni Paderborn angeboten werden und welche Voraussetzungen die Bewerberinnen und Bewerber mitbringen sollten. Zehntklässler in der Gesamtschule Paderborn-Elsen feierlich verabschiedet Mit einer Feier und einem Gottesdienst wurden 162 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Paderborn-Elsen verabschiedet. 85 Schülerinnen und Schüler erreichten die Fachoberschulreife mit Q-Vermerk, der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, 49 Schülerinnen und Schüler die Fachoberschulreife, 22 Schülerinnen und Schüler den Haupt76

schulabschluss nach Klasse 10 und ein Schüler den Hauptschulabschluss nach Klasse 9. Die fünf Förderschülerinnen und Schüler erwarben ihre individuellen Förderschulabschlüsse. Folgende Schülerinnen und Schüler wurden verabschiedet: 10 a: Borgmeier, Jurik; Derksen, Dominik; Diesveld, Lisa-Marie; Dooley, Robin Tom; Eggert, JeanMaurice; Eichler, Yaris; El-Batran, Omar; Fürstenberg, Leon; Gnida, Jacob; Gödde, Sophie; Härtelt, Sarah; Hohl, Viktoria; Jacoby, Martha; Kemper, Zoe-Maria; Kesselmeyer, Nils; Kloid, Ann- Kathrin; Machaj, Sebastian; Marx, Paul-Mato; Merschmann, Melissa; Orel, Laura ; Öztürk, Ediz; Poppensieker, Tobias; Riemer, Michael; Schwarzbach, Lara; Schygulla, Annika; Stang, Angelique; Strüwe, Vanessa; Welp, Marius; Wieschollek, Toni 10 b: Ahmad, Zahim; Bergmeier, Richard Willi Stefan; Brockmeier, Lara; Debek, Rijan; Dogan, Isa; Ellenbürger, Alexander; Gaßner, Natalie; Hauffen, Elias; Hüwelhans, Tino; Indiesteln, Emmilie; Jakobsmeyer, Nicole; Klink, Anna; Krüger, Vivien; Kurnaz, Gülcan; Lukosch, Michelle; Matete, Emmanuel; Mergenthal, Max; Mews, Lutz; Oesselke, Ann Kathrin, Schwarzer, Pauline; Siewert, Nadine; Stripmeier, Felix; Weidlich, Sebastian; Wittmann, Leonie 10 c: Buller, Justin; Costales Castro, Christian; Damke, Constantin; Disselnmeyer, Leon; Hein, Tim; Helbing, Julius; Hersel, Juliana Maria; Holtgrewe, Saskia; Kaiser, Johann; Keller, Isabell; Kowalski, Michelle; Kröger,Moritz; Lochowicz, Sarah; Matsuda, Eiji; Merchel, Max Roland; Meyer, Niklas; Neubauer, Malik Alessandro; Norestani, Lilike; Pelargus, Armin; Puchalski, Miriam; Reinke, Dilan; Schröder, Christian Leo Wilhelm; Sommer, Paul; Speiser, Angelika; Tietz, Christine; Weis, Vivien; Werner, Nick 10 d: Alexander, Timothy James; Andoli, Michelle; Aplas, Marc; Arndt, Timm Alexander; Arnold, Lena; Bredt, Luca Leon; Dany-Garcia, Evelyn; Eberling, Madlen; Flesch, Julia; Galejev, Sergej; Helfrich, Christian; Höwekamp, Stefanie; Jürgens, Yannick; Kaleas, Ilias; Lohmann, Amelie; Mammadova, Leyla; Nettelnbreker, Luca; Nicke, Lorenzo; Ozmanyan, Elene; Rajabi, Murtaza; Richter, Lea; Schäfergockel, Marc; Schneider, Mike; Schreiner, Christine; Schulte, Ira Malin; Steiner, Kerstin; Volke, Patricia Annelore; Winter, Laura Sophia 10 e: Ahmed, Mai; Behler, Jessica; Cueillette, Maurice; Davidhaimann, Anna; Ebe, Kira Maria; Friederici, Tim; Gil, Emilie; Göckede, Romina Janice; Hake, Christin-Marie; Helms, Luisa; Kamp, Schirin; Konopka, Aneta Weronika; Kreisel, Jonas Daniel; Kühn, Marco; Martin, Leonard; Niewels, Justus; Schindler, Zeno Robin; Schubert, Alicia; Sievers, Steffen; Steffens, David; Stelling, Sean-Luke; Temming, Louis; Vogler, Jonas; Volke, Lars; Wiesler, Alexander; Wolf, Jonas 10 f: Altmiks, Axel; Beine, Ann-Marie; Budde, Antonia; Haase, Marvin; Hann, Jasmin; Henkemeier, Simon; Hering, Emily; Hermens, Antonius; Hermens, Johanna; Hüwelhans, Viviene; Jürgensmeier, Malte; Kahraman, Aram; Klaaßen, Justin Frank; Klaus, Tobias; Kocak, Songül; Leiwesmeier, Leonie; Lippe, Marie Theresia; Nillies, Sebastian; Pankoke, Jan-Niklas; Renyard, Kenny David; Santüns, Lena; Scheffer, Elena; Schlüter, Luisa; Schröder, Nick; Strunz, Maike; Stuhldreier, Lorena; Thonack, Yannick; Troja, Niklas; Walgarth, Paul; Wolf, Katharina"

„hABI Potter“ – 13 Jahre durchgemuggelt 64 Abiturientinnen und Abiturienten wurden in der Gesamtschule Paderborn-Elsen feierlich verabschiedet. Nach einem vom Religionskurs des Abiturjahrgangs vorbereiteten ökumenischen Gottesdienst feierten die Abiturientinnen und Abiturienten zusammen mit ihren Familien und ihren Lehrerinnen und Lehrern ihre erfolgreichen Abschlüsse. In der als Festsaal von Hogwarts verwandelten Aula überreichte der Schulleiter Dr. Siegfried Martini den 64 Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse. Folgende Absolventen und Absolventinnen wurden verabschiedet: 77

Abiturientinnen und Abiturienten 2017 Ahmann, Merit, Delbrück; Aykac, Ebru, Paderborn; Blome, Zoe, Paderborn; Cepeci, Yunus, Paderborn; Czaja, Tom, Paderborn; Dosch, Ivonne, Paderborn; Driller, Nils, Borchen; Dubberke, Beatrice Gloria, Borchen; Eikler, Theresa Sophie, Salzkotten; Falkowski, Pascal, Delbrück; Franke, Bastian, Paderborn; Franke, Pascal, Paderborn; Fürstenberg, Kira, Delbrück; Geisler, Felix, Paderborn; Hefenbrock, Luis, Paderborn; Hermany, Lutz, Paderborn; Hesse, Justine, Delbrück; Heusener, Anja, Paderborn; Heuser, Verena, Paderborn; Hoffmann, Stefanie, Paderborn; Hölting, Janine, Delbrück; Isufi, Drenica, Paderborn; Ivanda, Timo, Paderborn; Jablotschkin, Julian-Benjamin, Bad Lippspringe; Jackson, Naomi, Paderborn; Johannhörster, Renée, Paderborn; Jürgens, Inka, Paderborn; Kalemi, David, Paderborn; Kalil, Hosan, Paderborn; Koczar, Daria Maleen, Paderborn; Kohl, Yannic, Borchen; Lamers, Leonhard, Paderborn; Lüken, Leonie, Paderborn; Matthe, Dustin, Paderborn; Mohns, Uwe, Paderborn; Morgenstern, Lena, Paderborn; Plaumann, Tim, Hövelhof; Praschan, Rabea Leonie, Hövelhof; Ragosin, Vera, Paderborn; Rohling, Ricarda, Delbrück; Saul, Verena, Paderborn; Schaefer, Jannik, Paderborn; Scheipers, Alina, Paderborn; Schulte, Ramona, Delbrück; Schweser, Pauline, Paderborn; Seewald, Stella, Delbrück; Sihr, Jasmin, Paderborn; Solmaz, Dilay, Paderborn; Sommer, Maximilian, Paderborn; Sommer, Franziska, Paderborn; Stich, Mona, Delbrück; von Schwartzenberg, Anton, Borchen; Walker, Kyra, Paderborn; Walker, Michelle, Paderborn; Watson, Lina Emma, Paderborn; Weber, Leonie, Paderborn; Wibbe, Marten, Salzkotten; Wibbeke, Chris, Paderborn; Wollförster, Christina, Paderborn; Zarbo, Gian Luca, Paderborn

Unsere Schule baut auf Erste-Hilfe-Fortbildung des Kollegiums Am Samstag, den 8. Juli, haben sich mal wieder 13 Lehrerinnen und Lehrer in Sachen „Erste Hilfe“ fortgebildet. Auf der Tagesordnung standen die Vermittlung von theoretischen und vor allem praktischen Kenntnissen bezüglich des Umgangs und der Versorgung von Erste-Hilfe-Fällen. So erlernten die Teilnehmer z. B. den Umgang mit Verletzungen verschiedenster Art, das Anlegen von Verbänden, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Lagerung von Verletzten. Durchgeführt wurde die Fortbildung durch unseren Kollegen und Verantwortlichen des Schulsanitätsdienstes André Meier. Erste-Hilfe-Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer unter Leitung von André Meier (oberste Reihe rechts)

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„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind…“ – Bionik-Wettbewerb an der Gesamtschule Paderborn-Elsen / Originalitätspreis ging an die Kaffeebecher-Wurf-Maschine Das Schuljahr an der Gesamtschule Paderborn-Elsen endete mit einer Preisverleihung der besonderen Art – der zweite Bionik-Wettbewerb der Naturwissenschaftler förderte ganz besondere naturwissenschaftliche Talente zutage! Leonardo da Vinci stellte bereits fest: „Der menschliche Schöpfergeist kann verschiedene Erfindungen machen (...), doch nie wird ihm eine gelingen, die schöner, ökonomischer und geradliniger wäre als die der Natur, denn in ihren Erfindungen fehlt nichts, und nichts ist zu viel.“

Lothar Strauch (Lehrer), Henning Kroos, Niklas Ewers, Marie Philipp, Amy Wins, Kai Mertens, Janik Athens (1. Preis), Pia Hils, Dr. Siegfried Martini (Schulleiter), Nuhat Tuncel (2. Preis), Sophia Thissen (1. Preis), Robin Peitz (1. Preis), Felix Bastian, Tobias Freitag, Christiane Heising-Steinhoff (Lehrerin) und Wiebke Meyer (Lehrerin)

Die Natur nachzuahmen, das versucht die Bionik. Der Begriff setzt sich zusammen aus Biologie und Technik. Er beschreibt das kreative Umsetzen von Anregungen aus der Biologie in die Technik. Dazu arbeiten Biologen eng mit Ingenieuren, Architekten, Physikern, Chemikern und Materialforschern zusammen.

Marie Philipp, Schulleiter Dr. Martini, Kai Mertens und NW-Lehrer Lothar Strauch beim Bionik-Wettbewerb

NW-Lehrer Lothar Strauch mit Preisträgern des 1. Platzes Sophia Thissen und Robin Peitz

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Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Paderborn entwickelten verschiedene, sehr kreative Modelle, die zu dem Motto „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind…“ passten. Viele ahmten auf verschiedene Weise die Technik von Ahornsamen nach, die kreiselnde Luftwirbel erzeugen, so dass durch den so erzeugten Aufwind längere Flugstrecken erreicht werden und die Samen weiter verbreitet werden können. Aber nicht nur die Modelle wurden bewertet, sondern auch die mit Sorgfalt erarbeiteten Forscherbücher und z.T. sehr gut erstellte Präsentationen mit kleinen, anschaulichen Filmen wurden von der Jury begutachtet. Folgenden Schülerinnen und Schülern wurde eine Urkunde überreicht: Amy Wins, Felix Hennemeier, Gerrit Hagenhoff, Henning Kroos, Kai Mertens, Luis Hillemeier, Malin Tausch, Marie Philipp, Niklas Ewers, Pia Hils, Thorben Gutzmann, Tobias Freitag Drei Plätze wurden mit Geldpreisen honoriert. Der zweite Preis ging an: Nuhat Tuncel, Jg. 9. Die Jury vergab zwei erste Plätze: Janik Athens, Jg. 8, und Robin Peitz/ Sophia Thissen, Jg. 9. Der Preis für das originellste Modell ging schließlich an: Felix Bastian, Jg. 8. Er entwickelte die Kaffeebecher-Wurf-Maschine! Den zahlreichen Zuschauern war bis dahin nicht bewusst, dass sie in keinem Haushalt fehlen sollte! Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Paderborn-Elsen trotzen dem Brexit – Internationales Betriebspraktikum 2017 in Bolton Auch in diesem Schuljahr hieß es wieder: „Raus aus der Schule! Rein ins (Berufs-) Leben!“ 19 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrganges machten sich gemeinsam mit ihren Lehrern Elke Neumann und Heiko Döring auf zum Betriebspraktikum nach Bolton. Das internationale Betriebspraktikum in Paderborns Partnerstadt Bolton ist seit 20 Jahren fester Bestandteil des Schulprogramms der Gesamtschule. Neben interessanten Tätigkeiten in Kindergärten, Schulen und Hotels gab es auch außergewöhnliche Praktikumsstellen. So konnte Luisa Linden beim weit über Bolton hinaus bekannten ‚Octagon Theatre‘ ganz in die Welt des Theaters eintauchen. „Life on air“ - Dominic Gogol bekam die Gelegenheit, den Machern des lokalen Radiosenders Bolton FM über die Schulter zu schauen und gemeinsam mit sechs Councillor Walsh aus Bolton besucht die Gesamtschule Paderborn- Mitschülern eine eigene Elsen. Hier mit den Betriebspraktikanten der Oberstufe; obere Reihe einstündige Sendung zum von links: Niklas Franz, Martin Wiebe, Phyllis Merschjohann, Egor An- Thema „Paderborner in kudinov, Dominic Gogol, Julia Lalla, Leona Ernst, Marcel Güniker, Ilka Bolton“ zu gestalten. „Eine Bornemann; mittlere Reihe von links: Florian Kaiser, Clara Bergmann, Eva Galle, Fabiana Fontes de Lucia, Luisa Linden, Nadine Schäfer, Matheklausur ist gar nichts Vivienne Temming; untere Reihe: Elke Neumann, Councillor Walsh, dagegen!“, meinten die Schüler anschließend. Dr. Siegfried Martini, Heiko Döring 80

Wer wollte nicht schon immer mal wissen, wie genau Politiker ihren Tag verbringen? Egor Ankudinov ist nun bestens informiert. Er begleitete Councillor John Walsh, den ehemaligen Vorsitzenden der Konservativen Partei im Nordwesten Englands, an seinen vielfältigen Arbeitstagen im Bolton Council. Fußball nicht nur als Profisport, sondern auch als eine soziale Einheit, die emotionalen Halt und Gemeinschaft bietet – das konnte Clara Bergmann erleben, die die Möglichkeit hatte, in der Charity-Abteilung des Fußball Clubs Bolton Wanderers zu arbeiten. Von der sportlichen Begeisterung Boltons konnte sich die ganze Gruppe beim Spiel Bolton Wanderers vs Blackburne Rovers überzeugen. Die Paderborner Anfeuerungsrufe haben sicher auch zum 2:1-Erfolg der Wanderers beigetragen. Insgesamt nahmen alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen (Lebens-) Erfahrungen mit nach Hause, die sicherlich weit über eine reine Verbesserung ihrer sprachlichen Fähigkeiten hinausgehen. Vielen sind die Menschen in Bolton ans Herz gewachsen, für einige heißt das: „See you soon!“ Für alle aber: „Well done! Take care!“ Kurze Zeit nach dem Praktikum besuchte der Councillor von Bolton John Walsh die Gesamtschule und bestätigte noch einmal, wie wichtig diese Praktika sind, wie toll sich die Schülerinnen und Schüler eingebracht haben und dass dies alles – trotz Brexit – erhalten werden muss. Der Einblick in die britische Wirtschafts- und Geschäftswelt ist aufschlussreich und das partnerschaftliche Band zwischen Paderborn und Bolton wird bei jedem Besuch im europäischen Sinn freundschaftlich gefestigt und lebendig gestaltet. Andrea Harwardt

Die Bolton-Betriebspraktikanten und -praktikantinnen bei der Zertifikatsverleihung: hinten von links: Heiko Spring, Rebecca Kuhlins, Marcel Güniker, Leona Ernst, Florian Kaiser, Fabiana Fontes de Lucia, Vivienne Temming, Niklas Franz, Martin Wiebe, Elke Neumann, Ilka Bornemann, Dr. Siegfried Martini; vorne von links: Johannes Lammers, Clara Bergmann, Phyllis Merschjohann, Nele Tabor, Julia Lalla, Nadine Schäfer, Dominic Gogol

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Abfuhr gefällig? ...mit dem ASP.

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Wer der Sonne entgegen geht, lässt die Schatten hinter sich.

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ASP erreicht Spitzenwerte bei Kundenumfrage Bei einer repräsentativen Umfrage zur Zufriedenheit mit seinen Leistungen hat der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) sehr gute Ergebnisse erzielt. Anhand von 25 Fragen wurden im Mai 400 repräsentative Paderborner Haushalte telefonisch interviewt. Beauftragt war damit ein Marktforschungsinstitut, das ähnliche Umfragen auch im Auftrag anderer Entsorgungsbetriebe durchführt, wodurch zusätzlich ein überörtlicher Vergleich möglich wurde. Die Antworten belegen, dass der ASP in Paderborn ein sehr gutes Image hat. 95 % der Paderborner sind zufrieden mit dem Betrieb, 42 % sogar sehr zufrieden. Als besondere Eigenschaften werden dem ASP vertrauenswürdig, zuverlässig und kompetent bescheinigt. Gute Noten stellen die Befragten den Mitarbeitern der Abfallentsorgung aus: Pünktlichkeit bei der Abfuhr und Freundlichkeit der Mitarbeiter werden besonders positiv wahrgenommen. Hier schneidet Paderborn viel besser ab als andere Städte in ihren Umfra- Gute Noten für die Wertstofftonne. Laut Umfrage kommt gen. Auch im Vergleich zur ersten diese deutlich besser an als der Gelbe Sack. Befragung in 2011 gibt es noch einmal eine erfreuliche Verbesserung in der Beurteilung. Bei den Entsorgungsleistungen erfährt die Wertstofftonne schon ein Jahr nach ihrer Einführung große Zustimmung. Dazu Betriebsleiter Reinhard Nolte: Das Ergebnis zeigt, dass der Schritt vom Gelben Sack zur Wertstofftonne auch unter dem Aspekt der Kundenzufriedenheit absolut richtig war. Schade nur, dass der Gesetzgeber das sinnvolle Modell Wertstofftonne im gerade verabschiedeten Verpackungsgesetz nicht in ausreichendem Maße verankert hat.“ Verwunderung beim ASP löste das Ergebnis aus, dass sich 20 % der Befragten nicht gut genug über die Entsorgungsmöglichkeiten bei den Recyclinghöfen und der Schadstoffsammlung informiert fühlten. „Im Abfallkalender 2018 und im Internet werden wir deshalb diese

Die telefonische Kundenbetreuung beim ASP ist gut: Durchweg ist man mit der Freundlichkeit und Abwicklung sehr zufrieden.

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Themen ausführlicher behandeln als bisher“, verspricht Abfallberaterin Mechthild Hopmeier eine der möglichen Maßnahmen gegen das gefühlte Informationsdefizit. Mit der Sauberkeit ihrer Stadt sind 83% der Paderborner zufrieden, eine erfreuliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen von 2011 mit 67%. Zwar sind Hinterlassenschaften von Hunden sowie herumliegende Zigarettenkippen und Verpackungen immer noch Kritikpunkte, aber die Häufigkeit der Nennungen ist kräftig zurückgegangen. Darauf ist Nolte stolz, vor allem weil dies auch im Vergleich zu anderen Städten bemerkenswert ist: „Überzeugungsarbeit bei Verursachern, systematische Kontroll- und Meldesysteme sowie flexible Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter zeigen ihre Wirkung“, fasst er die Bemühungen des Betriebes für eine saubere Stadt zusammen. Gemeint sind damit z.B. der jährliche Frühjahrsputz, die Dreck-Weg-Hotline, aber auch die softwaregestützte Qualitätskontrolle sowie flexible, bedarfsgerechte Schichtpläne. Im kommenden Jahr sollen die guten Ergebnisse gehalten und Verbesserungspotenziale angegangen werden.

Klassentreffen des Jahrgangs 1938 Am Donnerstag, den 8 Juni, fand das nun 9. Klassentreffen des Jahrgangs 1938 statt. Auch der traditionelle Frühschoppen im Jägerkrug am Tag danach war noch gut besucht. Es bringt immer wieder gute Stimmung, Spaß zu haben und kleine Anekdoten zu erzählen. Die Organisatioren waren Hannedore Klein und Josef Schnietz. Josef Schnietz

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TuRa Elsen: Neue Satzung und neues Vorstandsteam Am 09.06.2017 fand im Elsener Bürgerhaus die Jahreshauptversammlung der TuRa Elsen statt. Nach einem turbulenten letzten Jahr mit Umstrukturierungsprozessen in der TuRa Elsen und der Einstellung eines hauptamtlichen Sportmanagers im vergangenen September wurde Rückblick und Vorschau gehalten. Auf der Jahreshauptversammlung im Juni des vergangenen Jahres hatte die Versammlung der vorgelegten Neufassung der TuRaSatzung mehrheitlich zugestimmt, nachdem diese durch die auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 10. Februar 2016 herbeigeführten Beschlüsse (Einführung Ressortprinzip, Etablierung von Hauptamtlichkeit, Erweiterung des BGB-Vorstandes auf maximal fünf Personen) notwendig wurde. Die Anmeldung und Eintragung dieser neu gefassten Satzung wurde beim Amtsgericht Paderborn nicht akzeptiert, sodass bei der Der neue Vorstand von links: Dominik Stollmeier (Finanzen), Jahreshauptversammlung analog Atessa Weihrauch (Sportangebote), Thorsten Perlik (Öffentzum Vorjahr eine neue Satzung mit lichkeitsarbeiten), Patrick Ruf (Verwaltung); es fehlt Philip geändertem Inhalt zu beschließen Krüger (Repräsentation) war. Ebenso waren weiterhin Patrick Ruf und Dominik Stollmeier auf Basis der bisherigen Regelungen im Vereinsregister eingetragen und die Wahlen der fünf Ressortleiter auf der Jahreshauptversammlung 2016 nichtig, da die hierfür notwendige Satzung nicht anerkannt worden ist. Aufgrund der erneuten Bedeutung dieser Versammlung für die zukünftige Ausrichtung der TuRa Elsen fanden sich neben dem stellvertretenden Bürgermeister Martin Pantke viele weitere Ehrengäste aus Politik und Sport sowie 146 stimmberechtigte Mitglieder der TuRa im Elsener Bürgerhaus ein. Nach der Totenehrung hielten der stellvertretende Bürgermeister Martin Pantke sowie der Vorsitzende des Kreissportbundes Diethelm Krause ihre Grußworte. Beide stellten sowohl die Bedeutung der Sportfamilie des Vereins mit ihrer Begeisterung, Leidenschaft und sozialen Impulsen im Inklusionssport heraus ebenso wie den wichtigen Schritt des letztes Jahres in die Hauptamtlichkeit als erfolgreicher Vorreiter im Stadtgebiet. Für den weiteren Weg sicherten sie der TuRa weiterhin die volle Unterstützung der Stadt Paderborn und des Kreissportbundes zu. Im Folgenden stellte sich der neu installierte hauptamtliche Sportmanager Kai Kittler vor, der vor nunmehr neun Monaten seine Stelle bei der TuRa Elsen antrat. Neben seinem kurzen Steckbrief und persönlichen Werdegang bedankte sich Kai Kittler beim geschäftsführenden Vorstand und den Abteilungsleitern für das Vertrauen sowie für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenso galt sein Dank allen Mitgliedern des Vereins sowie den Vertretern der Stadt Paderborn und des Kreissportbundes für die offenen Begegnungen und die Zusammenarbeit. Ehe es zur erneuten Abstimmung über die neue Vereinssatzung und die Wahl der 87

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neuen Vorstandsämter kam, wurden Alfons Bernard, Heinrich Eckel, Franz Jürgens, Fritz Norenkemper, Adolf Wibbeke für jeweils 70-jährige und Wilfried Ikenmeyer sowie Hans-Helmut Kaufhold für jeweils 60-jährige Mitgliedschaft und treue Verbundenheit zum Verein geehrt. Die Geehrten für 60 und 70 Jahre Mitgliedschaft: Alfons Bernard, Adolf WibFür besondere sport- beke, Wilfried Ikemeyer, Franz Jürgens, Heinrich Eckel, Fritz Norenkemper; liche Erfolge wurden im Hintergrund Dominik Stollmeier und Patrick Ruf vom Vorstand zudem die Medaillengewinner der Special Olympics, Fußball Alte Herren Ü32 (Hallenkreismeister 2017), Fußball Alte Herren Ü50 (Feldkreismeister 2016), Tennis Damen 40 (Kreismeister und Aufstieg in die Bezirksklasse), Tennis 1. Herren (3. Aufstieg in Folge in die OWL-Liga), Tennis 2. Herren (Kreismeister und Aufstieg in die Bezirksklasse), Lennart Kober (Tennis, Kreismeister U12), Sven Kindermann (Tennis, Bezirksmeister Herren 30) sowie Erich Götte (Sportabzeichen, 25. Wiederholung in Gold) geehrt. Eine nicht alltägliche Ehrung bewegte die Versammlung zu stehenden Ovationen. Nach seiner bewegenden Laudatio unterbreitete Jürgen Nolte der Versammlung den Vorschlag, seinen ehemaligen Vorstandskollegen Bernd Kürpick zum Ehrenvorsitzenden der TuRa zu ernennen. Neben zehnjähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender und 26 Jahre als Abteilungsleiter im Turnen zeichnen Kürpick noch Ehrung Bernd Kürpick als Ehrenvorsitzender von links: Dominik weitere ehrenamtliche Positio- Stollmeier, Bernd Kürpick, Patrick Ruf, Jürgen Nolte nen sowie unzählige Verdienstnadeln aus. Nicht nur die vorbildliche Vereins- und Abteilungsführung, sondern auch seine verständnisvolle offene Art im Umgang mit den Mitgliedern wurden durch seine Wahl zum Ehrenvorsitzenden ohne Gegenstimme widergespiegelt. Vereinsberaterin Karin Schulze Kersting vom Landessportbund NRW, die den gesamten Reformprozess bei der TuRa Elsen begleitet hat, übernahm die wiederholte Vorstellung und Verlesung des neuen und geänderten Satzungsentwurfes, der von der Versammlung in der anschließenden Abstimmung einstimmig und ohne Enthaltungen beschlossen wurde. Somit war die Grundlage für die erneute Wahl der fünf Fachressortleiter gegeben, die nach der neuen Satzung den BGB Vorstand des Vereins für die nächsten zwei Jahre bilden. Zur Wahl stellten sich und wurden ohne Gegenstimmen und Enthaltungen gewählt: Ressortleiter Repräsentation: Philip Krüger; Ressortleiter Verwaltung: Patrick Ruf; Ressortleiter Finanzen: Dominik Stollmeier; Ressortleiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: Thorsten Perlik; Ressortleiterin Sportangebote: Atessa Weihrauch 89

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Patrick Ruf dankte in seinem Schlusswort stellvertretend für den neuen Vorstand für das von der Versammlung entgegengebrachte Vertrauen und gab noch einen kurzen Ausblick über die in der nächsten Zeit anstehenden Aufgaben. Weitere Ehrungen: Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Peter Golüke, Rainer Gubitz, Willi Heimann, Manfred Hübner, Franz Konrad Kruse, Ronald Lorenz. Für 40 Jahre Mitgliedschaft (s. Foto): Petra Bernard, Bettina Blomenkamp, FranzJosef Brüggemeier, Elisabeth Eckel, Elke Göbel, Hans-Werner Hentschel, Ludger Ikemeyer, Hiltrud Koos, Manuela Kürpick, Ulrike Lehner, Marita Lienen, Martin Mews, Adolf Röper, Norbert Ryska, Melanie Schlenger, Ulrich Wibbeke, Norbert Wulf. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Daniel Altrogge, Roman Beck, Marina Böttger, Kim Dolski, Christoph Dyballa, Winfried Etz, Dario Gladbach, Edith Hansmeier, Josef Ikemeyer, Gisela Jürgens, Thomas Kruse, Ilona Pannewick, Julian Peitz, Siegfried Wibbeke. Fotos: Dieter Neumann

TuRa Elsen begrüßt Frau Dr. Teßarek als Vereinsärztin Am Dienstag, den 13.06.2017, hießen die Ansprechpartner des Sportangebots für Menschen mit geistiger Behinderung der TuRa, Eva Kremliczek und Matthias Brumby, gemeinsam mit Sportmanager Kai Kittler und dem Vorsitzenden des Fördervereins Special Olympics Paderborn die neue Vereinsärztin Frau Dr. Elisabeth Teßarek herzlich willkommen. Die Position des Vereinsarztes ist von Verbandsseite zur Durchführung von Sportangeboten für Menschen mit geistiger Behinderung Vorschrift. „Wir sind überglücklich, mit Frau Dr. Teßarek eine engagierte und ortsansässige Ärztin für dieses Ehrenamt gefunden zu haben“, so Matthias Dr. Elisabeth Teßarek im TuRa-Shirt (Mitte) bei der BegrüBrumby. Dr. Elisabeth Teßarek freut ßung durch Kai Kittler, Matthias Brumby, Michael Tack und sich, in ihrer neuen Funktion sowohl Eva Kremliczek (von links) den rund 400 aktiven TuRanerinnen und TuRanern beim Angebot für Menschen mit geistiger Behinderung als auch den Übungsleitern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Text: Kai Kittler; Foto: TuRa Elsen 91

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Chapeau, auf die nächsten 25 Ob Hanteln, Therabänder, Brasils, Igelbälle oder Flexibars – die Gymnastikgruppe von Sabine Rüdiger schreckt vor nichts zurück und hält sich mit viel Spaß sportlich fit – und das jetzt schon seit 25 Jahren. Die Sportgruppe der TuRa Elsen Turnabteilung von Sabine Rüdiger konnte im Juli dieses Jahres ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Und das taten die insgesamt 23 Damen auch gebührend. Im „Seehof Franke“ in Bentfeld stieß die Gruppe bei einer traumhaften Kulisse und leckerem Essen auf die gemeinsamen Jahre an. Vor 25 Jahren hat Sabine Rüdiger die Gruppe von der damaligen Trainerin Marianne Dören übernommen und weitergeführt. Neben ihr sind auch Edith Biermann, Gisela Jürgens, Rita Jürgens, Elke Müller, Mathilde Steins, Maria Schulze-Rudolphi, Monika Albrecht und Ilona Pannewick von Beginn an dabei. Die Frauen (25 bis 65 Jahre) trainieren jeden Dienstagabend von 20 Uhr bis 21:30 Uhr in der Dionysius-Sporthalle in Elsen ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Sportprogramm an rückenschonenden Übungen. Tatkräfte Unterstützung erhält Frau Rüdiger durch ihre CoTrainerin Luise Lindhauer, die ebenfalls von Beginn an der Gruppe angehörte und diese nun seit fast 20 Jahren mitbetreut. Die Gruppe trifft sich allerdings nicht nur regelmäßig zum Sport, sie unternehmen auch gemeinsam verschiedene Ausflüge wie beispielsweise Fahrradtouren im Sommer, Besuche des GOPs in Bad Oeynhausen sowie Besichtigungen der Landesgartenschauen und auch verschiedener Städte im Umkreis. Auch ein gemeinsames Training für das Sportabzeichen stand bei der Gruppe auf dem Programm, das auch erfolgreich abgeschlossen wurde. Rundum: Ein vielversprechendes Angebot, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt! Wir wünschen der Sportgruppe von Frau Rüdiger und Frau Lindhauer alles Gute und genauso viel Spaß und sportliche Motivation für die nächsten 25 Jahre! Lena Rüdiger 93

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Doppelte Titelverteidigung durch Michael Jähnert TuRa Elsen gewinnt 20 Medaillen bei den NRW-Special-Olympics 2017 in Neuss Tolle Erinnerungen, sehr gute Leistungen und Edelmetall: Für die geistig behinderten Athleten der TuRa Elsen waren die 2. Landesspiele von Special-Olympics-NRW in Neuss eine Reise wert. Zum sportlichen Erfolg kam noch eine ungeahnte Portion Nervenkitzel hinzu. Mehr als 1.000 Teilnehmer und 720 Helfer waren bei der Großveranstaltung vom 10. bis zum 13. Juli dabei. Der feierlichen Eröffnung am vergangenen Montag in der Neusser Eissporthalle wohnten insgesamt sogar mehr als 2.300 Menschen bei. Höhepunkt der stimmungsvollen und emotionalen Eröffnungsfeier war das olympische Zeremoniell mit Fahne, Hymne, Flamme und Eid. An den Wettkampftagen standen zwölf Sportarten auf dem Veranstaltungsprogramm. Die von fünf Trainern betreuten 16 Athleten der TuRa waren im Schwimmen und in der Leichtathletik am Start und überzeugten wie schon 2015 bei den ersten Landessspielen in Paderborn. Beispielsweise verteidigte Schwimmer Michael Jähnert im Neusser Stadtbad seine beiden Goldmedaillen auf der 25 Meter und der 50 Meter Distanz erfolgreich. Jähnert war damit wie schon vor zwei Jahren der schnellste und erfolgreichste Schwimmer der Spiele. „Es war mein Ziel, wieder schnellster Schwimmer aus NRW zu werden, aber ich hätte nicht gedacht, dass das klappt, denn die Konkurrenz war verdammt stark“, so Jähnert. Ebenfalls Schwimm-Gold holten Paul Bolinger über die 25 Meter Freistil und Anja Hils über die 100 Meter Freistil.

Die geistig gehinderten Athleten der TuRa Elsen zeigten in der ersten Wochenhälfte erfolgreich Flagge bei den 2. Landesspielen von Special-Olympics NRW – und ihre Medaillen. Auf dem Foto zu sehen sind (v. l.) Matthias Brumby (Trainer), Carsten Beilfuß, Jacqueline Erensoy, Maren Schwede (Trainer), Katja Kubitzki, Robert Schulte, Justus Roggel, Paul Bolinger, Maike Beilfuß (Trainer), Emanuel Altmiks, Anja Hils, Daniel Lobbenmeier, Peter Heggen, Michael Tack (Trainer), Steffi Kremliczek, Artur Buch, Sören Beilfuß (Trainer), Natalie Boldt, Tobias Lausen sowie (vorne unten) Steffen Rammert und Michael Jähnert.

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Prominenter Besuch sorgte am Montag bei den Sprintwettbewerben im LeichtathletikStadion für noch schnellere Beine als sonst: Frank Busemann, 10-Kampf-Olympiavize von 1996 und Botschafter von Special-Olympics-Deutschland, ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer persönlich anzufeuern. Das beflügelte besonders Carsten Beilfuß und Peter Heggen zu Topleistungen mit dem Gewinn der Goldmedaille jeweils über die 100 Meter. Leichtathletik-Gold in ihren Disziplinen gewannen auch Tobias Lausen (Weitsprung) und Katja Kubitzki (Kugelstoßen). Insgesamt brachten die TuRa-Sportler 20 Mal Edelmetall mit nach Hause: achtmal Gold, fünfmal Silber, siebenmal Bronze. Am Rande der Spiele erlebten (nicht nur) die TuRa-Athleten zusätzlich noch Ungewöhnliches. Der Fund und die anschließende Entschärfung einer 10-Zentner-Weltkriegsbombe am Dienstag hatte laut Informationen der lokalen Presse die seit Jahren größte Evakuierung (7.000 Menschen mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen) in Neuss zur Folge. Als die Evakuierung richtig Fahrt aufnahm, mussten die TuRaner zwar nicht mit raus, denn sie waren nach dem Wettkampfende bereits in ihrem Hotel in Düsseldorf angekommen. Das Problem lag genau andersherum: „Aufgrund der Sperrungen am Bahnhof kamen wir Dienstagabend mit der Bahn einfach nicht mehr nach Neuss rein“, erläutert TuRa-Schwimmtrainer Michael Tack, „was uns die fest eingeplante Teilnahme an der Athleten-Disco zunichte gemacht hat.“ Das spontane Ersatzprogramm war ein gemeinsames Essengehen in der Landeshauptstadt, das allen Beteiligen laut Tack auch viel Spaß gemacht hat. Natürlich avancierte während des letzten Wettkampftages das Bombenszenario bei den Athleten, Trainern, Helfern und Offiziellen zu einem großen Gesprächsthema. „Alles in allem waren die NRW-Special-Olympics in Neuss eine runde Sache“, bilanziert der TuRa-Delegationsleiter und stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportverbandes Matthias Brumby: „Die TuRa-Athleten waren mit viel Freude sowie Ehrgeiz bei den Wettbewerben dabei und die gesamte Mannschaft kann stolz auf das erreichte Ergebnis sein“. Frank Loose Sportler / Leichtathletik: Carsten Beilfuß Natalie Boldt Artur Buch Jacqueline Erensoy Tobias Lausen Katja Kubitzki Peter Heggen Steffen Rammert Robert Schulte Trainer Sören Beilfuß Maike Beilfuß Sportler / Schwimmen: Steffi Kremliczek Felix Bartnik Paul Bolinger Anja Hils Michael Jähnert Daniel Lobbenmeier Justus Roggel Emanuel Altmiks Trainer Michael Tack Maren Schwede

100 m Lauf

800 m Lauf

Weitsprung

Kugelstoßen

Staffel 4 x 100 m

Gold / Platz 1

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Silber / Platz 2

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Bronze / Platz 3

Bronze / Platz 3

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Silber / Platz 2

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Platz 4

Bronze / Platz 3

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Platz 6

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Bronze / Platz 3

Platz 5

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Bronze / Platz 3

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Platz 4

Platz 5

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Gold / Platz 1

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Platz 4

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Gold / Platz 1

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Gold / Platz 1

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Bronze / Platz 3

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Bronze / Platz 3

Platz 4

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Bronze / Platz 3

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Bronze / Platz 3

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Platz 5

Silber / Platz 2

-

Platz 4

Delegationsleiter Matthias Brumby 50 m / Freistil 25 m / Freistil

100 m / Freistil

Staffel 4 x 100 m

Platz 6

Bronze / Platz 3

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Platz 5

KRANK

KRANK

KRANK

KRANK

Silber / Platz 2

Gold / Platz 1

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Platz 4

Silber / Platz 2

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Gold / Platz 1

Platz 5

Gold / Platz 1

Gold / Platz 1

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Platz 4

Platz 5

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Platz 4

Platz 4

Platz 6

Platz 4

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Platz 4

Platz 4

Platz 6

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Platz 5

mit Gaststarter

mit Gaststarter

mit Gaststarter

Medaillenspiegel (gesamt 20) Gold: 8

Silber: 5

Bronze: 7

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Wer die Menschen ruinieren will, braucht ihnen nur alles zu erlauben. Kaiser Napoléon I. Bonaparte

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Schießsportverein St. Hubertus Elsen e.V. Glanzlichter erfolgreicher Arbeit Unter dem Motto „Glanzlichter erfolgreicher Arbeit!“ hatte der Schießsportverein St. Hubertus Elsen Mitte Juni zur Meisterfeier und zur Ernennung zum Landesleistungsstützpunkt (LLStP) im Sportschießen eingeladen. Neben Klaus Stallmann, Präsident des Westfälischen Schützenbundes, fanden auch viele heimische Vertreter aus Sport und Politik den Weg in die Vereinsgastronomie vom SSV Elsen. Darüber hinaus konnte der 1. Vorsitzende Markus Quickstern fast die vollzählige Meistermannschaft mit deren Familienangehörigen willkommen heißen. In seiner Begrüßung hob Quickstern noch einmal die Chancen und Möglichkeiten für die heimischen Nachwuchsschützen im Zusammenhang mit der Er- WSB-Präsident Klaus Stallmann bei der nennung zum LLStP hervor. „Die Region Paderborn WSB-Ehrengabe an den 1. Vorsitzenden hat ein großes Potenzial an talentierten Sportschüt- vom SSV Elsen Markus Quickstern zen. Jetzt heißt es, dieses in Verbindung mit den heimischen Strukturen zu nutzen und in enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband weiter zu entwickeln.“ In den Grußworten vom Präsidenten Stallmann und vom Bürgermeister der Stadt Paderborn fanden die hervorragenden Leistungen des SSV Elsen eine besondere Erwähnung. Die 1. Bundesligamannschaft wurde im Rahmen der Feierstunde geehrt und bis in die frühen Morgenstunden feierten alle gemeinsam die vierte Deutsche Mannschaftsmeisterschaft sowie die Ernennung zum Landesleistungsstützpunkt. Text: Markus Quickstern; Fotos: Roland Lütkevedder

Kreissportbundpräsident Diethelm Krause, Vorsitzender Stadtsportverband Paderborn Mathias Hornberger, Geschäftsführer Forum Paderborner Spitzensport Martin Hornberger, Dirk Hanselle, Dirk Steinicke, Peter Hellenbrand, Sean Smit, Andreas Tasche, Amelie Kleinmanns, WSB Bezirksvorsitzende Maria Jonen, Denise Palberg, Bezirksausschussvorsitzender Alois Lienen, Nadine Schüller, Markus Quickstern, stellv. Bürgermeister Martin Pantke

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Tobias Hanselle Elsener König der Könige 2017 Beim Schießen um den Titel „Elsener König der Könige“ nahmen aus allen vier Elsener Schützenvereinen ehemalige und amtierende Könige teil. Der Ausrichter Schießsportverein St. Hubertus Elsen hatte im Schießsportzentrum Am Mühlenteich die 50 m-Kleinkaliberbahnen bestens präpariert. Die Teilnehmer ermittelten erst durch einen Vorkampf mit dem Kleinkalibergewehr die zehn Beteiligten für das Schießen auf die Ehrenscheibe. Per Losentscheid wurde noch ein weiterer Mitstreiter ermittelt. Nach einem spannenden Finale und nach der Auswertung aller abgegebenen Schüsse gab es einen klaren Sieger. Tobias Hanselle (s. Foto) hatte die Markierung zur Ermittlung des Siegers auf der Ehrenscheibe genau getroffen. Den Titel „Elsener König der Könige“ darf nun der ehemalige König vom Schützenverein Gesseln (2013) für ein Jahr tragen. Markus Quickstern

SSV-Trainingslehrgang: nicht nur sinnvolle Erfahrungen Zum SSV-Trainingslehrgang machten sich sieben Sportler und drei Trainer auf den Weg ins rheinische Brünen, um sich auf die bevorstehende WSBLandesmeisterschaft intensiv vorzubereiten. Während am ersten Tag die Schüler Luftgewehr trainierten, waren die Älteren auf dem KK-Stand aktiv. Abends stand noch eine lustige Gruppenchallenge auf dem Programm, die die Gemeinschaft und das Vertrauen innerhalb der Gruppe stärkte. Nach einem ausgewogenen Frühstück startete der härteste Trainings-Trainer und Teilnehmer des SSV-Trainingslehrganges tag. Bei dreißig Grad wurde weiter an den Anschlägen gefeilt und in der Theorie wurden wichtige Grundlagen erarbeitet. Nach sieben Stunden Training ging es dann zur Abwechslung ins nahegelegene Bowlingcenter. Nach zwei aufregenden Stunden kehrte die Gruppe dann zurück auf den Stand der KKS Brünen. Dort klang der Abend noch gemütlich aus. Zum Abschluss des Lehrgangs stand noch eine Leistungskontrolle auf dem Programm. Dort konnte jeder Sportler seine Trainingsleistung bestätigen und gerade die jüngeren Sportler wuchsen über sich hinaus und markierten neue Bestleistungen. Auch die Erfahrung, an seine Grenzen gehen zu müssen, war ein großer Zugewinn in Hinsicht auf die kommende Landesmeisterschaft. Die Erkenntnis, dass Erfahrungen manchmal wichtiger sind als ein gutes Resultat, stärkte die jungen Nachwuchstalente. Nach dem Aufräumen traten alle Teilnehmer glücklich, aber erschöpft die Heimreise nach Elsen an. Text: Lara Quickstern; Foto: Dirk Hanselle 101

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SSV Sportler „rocken“ die WSB Landesmeisterschaft Bei den diesjährigen WSB Landesmeisterschaften in Dortmund konnten die SSV Sportler zahlreiche Titel und viele weitere Top-Platzierungen mit dem Luft- wie auch Kleinkalibergewehr in vielen Altersklassen erringen. Mit drei Einzel- und drei Mannschaftserfolgen schloss Lara Quickstern als erfolgreichste SSV Teilnehmerin diese Landesmeisterschaft ab. Einen ganz starken Start für unseren Nachwuchs erwischte in der Schülerklasse am ersten Wettkampfwochenende Maxim Kern. Mit 573 Rg. wurde er Landesmeister in der Disziplin LG 3-Stellung. In der Mannschaftswertung belegten Maxim Kern, Adrian Gerstenberger und Luca Meier Platz 5. Die Luftgewehrdisziplinen stehend Freihand waren in diesem Jahr fest in Elsener Hand. In der Schülerklasse gewann Maxim Kern seinen zweiten Titel mit 185 Rg. Tjark Jahnke konnte die Goldmedaille in der Jugendklasse mit 375 Rg. erringen. Bei den Juniorinnen gewann Lara Quickstern den Landesmeistertitel mit 393 Rg. Einen Die erfolgreichen SSV-Sportler Antonia Niehage, Lara kompletten Medaillensatz errangen Quickstern, Maxim Kern, Luca Meier, Adrian Gerstenberger die Schützen Dirk Steinicke (Gold 393 und Trainer Dirk Hanselle von links Rg), André Knop (Silber 390 Rg.) und Andreas Tasche (Bronze 389 Rg). Maximilian Lammersen belegte Platz 6 (389 Rg.), Lukas Bretz mit 383 Rg. Platz 21, Jan Krawinkel Platz 39 (378 Rg.) und Jörg Henkemeyer Platz 107 mit 366 Rg. In den Mannschaftswertungen waren die erste Schützen- wie auch die Juniorinnenmannschaft mit Gina Berens (382 Rg.), Lara Quickstern und Antonia Niehage (375 Rg.) nicht zu bezwingen und gewannen jeweils den Titel. Die Schülermannschaft mit Maxim Kern, Luca Meier und Jona Reifert errang einen sehr guten 6. Platz. Maximilian Nickel, Jan Schlenger und Marc-André Peitz schlossen die Meisterschaft mit Platz 4 in der Juniorenklasse ab. Mit dem Kleinkalibergewehr KK 3x20 zeigten die SSV Juniorinnen ebenfalls ihre Klasse. In der Altersklasse A gewann Malin Wigger vor Landesmeister SchützenklasDenise Palberg. Den zweiten SSV Doppeler- se André Knop und Andreas Tasche folg vervollständigten Lara Quickstern (Platz 1) und Christin Peitz (Platz 2) in der Altersklasse B. Die Mannschaftswertung gewannen für Elsen Malin Wigger, Denise Palberg und Lara Quickstern. Landesmeister Jugendklasse Tjark Jahnke

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Unsere Leistungen

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Gardinen

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Waschservice

KK liegend konnte Lara Quickstern ebenfalls überzeugen. In der Mannschaft gewann sie für die BSV Holzwickede nicht nur die Mannschafts-, sondern auch die Einzelwertung mit 586 Ringen. Text Markus Quickstern; Bilder SSV Elsen Die erfolgreichen SSV-Juniorinnen von links: Lara Quickstern, Denise Palberg, Malin Wigger und Christin Peitz

Maxim Kern und Lara Quickstern mit Top-Platzierungen Zur diesjährigen Jugendverbandsrunde wurden vom Westfälischen Schützenbund die Elsener Nachwuchstalente Maxim Kern und Lara Quickstern vom Landestrainer nominiert. Auf dem Schießgelände des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt bot dieser Wettkampf allen Sportlerinnen und Sportlern aus den Landeskadern die Möglichkeit, sich mit den Besten ihrer Altersklasse zu messen. Die Jugendverbandsrunde bietet den Teilnehmern so ein hervorragendes Sprungbrett, um eine Nominierung für Wettbewerbe wie DSB-Ranglisten, Ausscheidungen und Ähnliches zu erhalten. In einem starken Von links: Maxim Kern, Lara Quickstern, Landes-CoTrainerin Heike Frey Teilnehmerfeld konnten sich die die jungen Hubertusschützen hervorragend in Szene setzten. Zum Abschluss des Wochenendes standen zwei persönliche Bestleistungen sowie 3 Podestplätze auf der Habenseite. Die erste persönliche Bestleistung erzielte Maxim Kern in der Disziplin Luftgewehr Dreistellung mit starken 291 Rg. von 300 Ringen. Hiermit belegte Maxim Platz 3 in der Schülerklasse. Mit dem Luftgewehr stehend Freihand überzeugte das 13-jährige Elsener Nachwuchsass mit 188 Rg. und Platz 11. Lara Quickstern erzielte im olympischen Dreistellungskampf KK 3x20 ebenfalls eine persönliche Bestleistung. Mit 577 Rg. sicherte sie sich Platz 1 bei den Juniorinnen. KK liegend konnte sie mit 585 Rg. und Platz 3 überzeugen. 388 Rg. mit dem Luftgewehr und Platz 8 rundeten das sehr erfolgreiche Wettkampfwochenende ab. Text: Markus Quickstern; Foto: SSV Elsen 105

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III. Kompanie sichert sich das Double Der Schießsportverein St. Hubertus Elsen konnte beim diesjährigen Elsener Ortspokal- sowie beim Bataillonspokalschießen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen insgesamt 265 Starts zählen. Alle Teilnehmer hatten pro Start 15 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt auf Zehntelwertung im Schießsportzentrum Am Mühlenteich zu absolvieren. Beim Ortspokalschießen nahmen 114 Teilnehmer vom Heimatverein Nesthausen, der Heimatliebe Sieger und Platzierte beim Ortspokalschießen 2017 von links: Elsen-Bahnhof, vom SchützenFrank Sprick, Michael Neuss, Didi Jahnke, Robin Röschlein verein Gesseln sowie von den drei Kompanien der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen im freundschaftlichen Wettstreit teil. Nach Auswertung aller Ergebnisse (besten sechs Teilnehmer jeder Gruppierung) konnte sich die dritte Kompanie von der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen mit 886,1 Ringen gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen. Zweitplatzierter wurde der Schützenverein Gesseln mit 875,6 Rg. Auf Platz 3 kam die zweite Kompanie (861,1 Rg.), Platz 4 belegte die Heimatliebe Elsen Bahnhof vor der ersten Kompanie und dem Heimatverein Nesthausen. Die acht bestplatzierten Teilnehmer nach dem Vorkampf ermitteln ihren Sieger beim Bataillonspokalschießen 2017 von links: Oberst Einzelsieger über ein FinalschieKlaus Schäfers, Bernd Schumacher, Tobias Hanselle, Frank ßen. Nach spannenden 20 Schuss Sprick, Hauptmann Didi Jahnke konnte sich Frank Sprick (Gesseln) vor Didi Jahnke (3. Kompanie) und Robin Röschlein (2. Kompanie) als Sieger feiern lassen. Beim Bataillonspokalschießen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen wurden nach Abschluss zweier Wettkampftage in der Mannschaftswertung acht passive und zwei aktive Schützen gewertet. Nach Auszählung aller Ergebnisse der 151 Teilnehmer/innen sowie der Addition von zwei Punkten pro Teilnehmer stand die 3. Kompanie mit 1628,5 Pkt. als Sieger fest. Sie konnte damit ihren Vorjahressieg wiederholen. Auf Platz 2 folgte die 1. Kompanie (1547,5 Pkt.) und Platz 3 belegte die 2. Kompanie mit 1542,9 Pkt. Bester aktiver Einzelschütze war Bernhard Schumacher (1. Komp.) vor Dieter Lassok (3. Komp.) und Michael Sokol (2. Komp.). Bei den passiven Schützen ging Gold an Frank Sprick (3. Komp.), Silber an Didi Jahnke (3. Komp.) und Bronze an Tobias Hanselle (2. Komp). Markus Quickstern 107

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SSV Ferienspiele ein voller Erfolg Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr beteiligt sich der Schießsportverein St. Hubertus Elsen auch in diesem Jahr an den Ferienspielen der Stadt Paderborn. Über alles wurden 6 Kurse in den Sommerferien für die daheimgebliebenen Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren angeboten. Die Organisation und Durchführung dieser Maßnahme wurde von der SSV-Sport- sowie Jugendleitung bestens gemeistert. Den jüngsten Teilnehmern wurde das Sportschießen mit dem Lichtgewehr und den Älteren mit den herkömmlichen Sportgeräten nähergebracht. Im Vordergrund der Veranstaltungen stand dabei das Heranführen und das Erlernen der Grundkenntnisse und Regeln beim Sportschießen. Dabei wurden im Sitzend aufgelegt erste Zielübungen absolviert und später beim Stehend aufgelegt wurde unter der Einbindung der Balance der Schwierigkeitsgrad beim Schießen etwas erhöht. Zur weiteren Vertiefung der vielfältigen Anforderungen beim Sportschießen durch- Ferienspielteilnehmer bei den ersten Zielübungen liefen alle Teilnehmer einen Parcours mit Übungen zur Koordination, Konzentration und der Balance. Mit einem Abschlusswettkampf in Form eines Aktionsparcours mit anschließender Preisverleihung endeten die ersten beiden Kurse. Alle SSV-Helfer freuen sich bereits jetzt auf die weiteren vier Termine im August. Interessierte Schüler und Jugendliche sind zum wöchentlichen Training, jeweils am Montag und Mittwoch ab 18.00 Uhr, im Schießsportzentrum Am Mühlenteich 10a (hinter dem HBH) immer willkommen und können hier die ersten Schritte in den olympischen Schießsportdisziplinen erlernen. Nähere Infos auch unter: www.ssv-elsen.de Text: Markus Quickstern; Fotos: Dirk Hanselle

Teilnehmer der Ferienspiele der ersten beiden Kurse mit Urkunden und Pokalen

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Waschbrett-Combo sorgte für Stimmung beim Sommerfest im Schrieweshof Ulrich Gerling als Geschäftsführer des Wohnparks Schrieweshof und Alois Lienen als Bezirksausschussvorsitzender begrüßten bei sommerlichen Temperaturen die Bewohner und die zahlreichen Gäste beim Sommerfest am Schrieweshof. Herr Gerling lobte das Engagement der Mitarbeiter und die große Zahl der Ehrenamtlichen, ohne die ein solches Fest nicht möglich sei. Besonders sei die Mithilfe der Schützen und Jungschützen am Getränke-

stand nicht mehr wegzudenken. Herr Lienen betonte besonders die vielen Aktivitäten in der Einrichtung, an denen auch die Gemeindemitglieder teilhaben können. Bei frischen Kuchen und Leckerem vom Grill genossen die Bewohner und Gäste den Nachmittag. Ein Genuss der Sinne war dabei der Auftritt der Volkstanzgruppe aus Westenholz, der mit seinen vielen jugendlichen Tänzern dafür sorgte, dass der Nachmittag harmonisch und stimmungsvoll begann. Ein absoluter Höhepunkt war die musikalische Darbietung der Waschbrett-Combo. Die Zuhörer konnten miterleben, wie man mit einfachen Sachgegenständen wie einem Speisfass oder einem Waschbrett ansprechende Musik machen kann. www.wohnpark-schrieweshof.de

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Schützenverein Gesseln Michael Thiele-Hillemeyer ist 92. König von Gesseln Königspaar ringt gemeinsam um die Königswürde Der Schützenverein Gesseln 1906 e.V. konnte allen Besuchern am Pfingstwochenende ein volles Programm mit Ausstellung, Mitgliederversammlung, Bierseidelabend, Vogelschießen und Familiennachmittag bieten. Aufgrund der guten Resonanz aus dem letzten Jahr startete die Ausstellung aus dem Gesselner Archiv um 14.30 Uhr unter der Leitung des Archivars Ewald Hanselle. Dort gab es wieder allerhand Interessantes aus der Vergangenheit des Schützenvereins für Alt und Jung zu entdecken. Die Unteroffizierstruppe versorgte die Besucher mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Oberst Konrad Fernhomberg eröffnete um 18 Uhr die Mitgliederversammlung, insgesamt 109 Mitglieder nahmen daran teil. Nach Beendigung der Versammlung um 19.35 Uhr startete der Bierseidelabend. Spieß Michael Kruse und seine Unteroffiziere verkauften in diesem Jahr den 12. Gesselner Bierseidel an die Besucher am Auftaktabend zum Vogelschießen. In diesem Jahr ziert den Krug die Abbildung vom Hof Jothemeier im Jahre 1940. Am Pfingstsonntag marschierte das Bataillon unter den Klängen des Sander Spielmannszuges und der Musikkapelle Sande zum Dorfkrug, um den noch amtierenden König René Lütkefedder und Oberst Konrad Fernhomberg abzuholen. In seiner Ansprache dankte der Oberst dem König für seine zahlreichen repräsentativen Aufgaben im Laufe des Schützenjahres wie auch dem Jungschützenprinzen Niklas Güllenstern. Oberst Konrad Fernhomberg beförderte Daniel Marx und Michael Thiele-Hillemeyer zu Unteroffizieren z.b.V., Elmar Münster zum Feldwebel und Detlef Linnartz zum Oberleutnant. Nach den Beförderungen bat er darum, in einem fairen Schießen den 92. König des Schützenvereins zu ermitteln. Nach dem Ehrenschuss von Majestät René Lütkefedder errangen die Insignien folgende Schützen: Mit dem 28. Schuss fiel die Krone an Andreas Meiß, Hansi Kürpick errang mit dem 29. Schuss den Apfel und René Lütkefedder holte mit dem 32. Schuss das Zepter. Die Jungschützen starteten um 13 Uhr bereits mit ihrem Schießen und folgende Jungschützen errangen die Insignien. Mit dem 9. Schuss fiel das Zepter an Benedikt Güllenstern, Jonas Güllenstern konnte mit dem 19. Schuss die Krone sichern und Luca Nettelnbreker holte mit dem 20. Schuss den Apfel. Um 17.30 Uhr errang mit dem 281. Schuss Malte Reineke die Würde des 48. Jungschützenprinzen. Alle Besucher des Vogelschießens warteten nun gespannt auf den neuen König oder auch Königin, da sich Michael Thiele-Hillemeyer und seine Frau Katharina einen spannenden Wettstreit unter Malte Reineke (Jungschützenprinz), Michael Thieleder Vogelstange lieferten. Um 18.45 Uhr Hillemeyer (König); Foto: Klaus Gröbing 113

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wurde das Warten belohnt. Mit dem 270. Schuss von Michael Thiele-Hillemeyer fielen die letzten Reste des Vogels von der Stange. Michael Thiele-Hillemeyer (42 J.), der 92. Regent des Gesselner Schützenvereins, erwählte seine Frau Katharina Hillemeyer zu seiner Königin. Im Festzelt ließen die Gesselner Schützen ihren neuen König ausgiebig hochleben. Zur Proklamation um 21:00 Uhr präsentierte Regent Michael Thiele-Hillemeyer seinen Hofstaat. Zu seinem Zeremonienmeisterpaar erwählte er Michael Neuß mit Manuela Neuß. Königsoffiziere sind Dominik Neuß mit Jill Meister und Dominik Bade mit Ina Meiß. Im Anschluss überreichte König René Lütkefedder unter tosendem Beifall der angetretenen Schützen und der ganzen Schützenfamilie von Gesseln die Königskette an die 92. Gesselner Majestät Michael Thiele-Hillemeyer. Jungschützenprinz Malte Reineke erhielt aus der Hand des Vorjahresjungschützenprinzen Niklas Güllenstern die Prinzenkette, begleitet vom Schlachtruf aller Jungschützen. Bis in den frühen Morgen tanzten und feierten die Gesselner zur flotten Tanzmusik der Tanzkapelle „Party Symphonie Orchestra“. Traditionell feierten die Gesselner zum Ausklang am Pfingstmontag ihren Familiennachmittag, der immer von sehr vielen Familien aus nah und fern besucht wird. Neben vielen Spielaktionen wurde bereits zum 13. Mal unter den 8- bis 13-jährigen Schützenjungen und -mädchen ihr Kinderschützenkönig ermittelt. Unter besonderer Aufsicht des Schießmeisters bewiesen die Jüngsten ihr Schießkönnen. Chiara Giesguth (letztes Jahr Apfel) errang mit dem 22. Schuss die Krone, Sina von der Lippe mit dem 49. Schuss das Zepter und Maximilian Krause mit dem 50. Schuss den Apfel. Mit dem 112. Schuss von Gero Gehle fielen dann die Reste des Vogels. Unter großem Jubel und Hochrufen übergab Vorjahreskinderkönig Cedrik Giesguth die Königskette an den diesjährigen Kinderregenten Gero Gehle. Der Hofstaat 2016 verabschiedete sich von ihrem Schützenvolk mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Mit dem traditionellen Bratwurstessen der Jungschützen endete ein langes Vogelschieß- Kinderschützenkönig Gero Gehle wochenende am Pfingstmontagabend. Karin Nettelnbreker

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Michael Thiele-Hillemeyer und Katharina Hillemeyer feierten mit Gesselner Schützenfamilie Bürgermeister Michael Dreier überbringt wiederholt gute Nachrichten Bei idealem Schützenwetter feierte die Gesselner Schützenfamilie vom 15. bis 17. Juli mit ihrem 92. Königspaar Michael Thiele-Hillemeyer und Katharina Hillemeyer das Schützenfest auf dem Schützenplatz „Lammers Eichenwäldchen“. Das Schützenfest begann um 16 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der aufgrund des unbeständigen Wetters im Zelt stattfand. Vikar Andreas Mockenhaupt und Pfarrerin i. R. Annette Düpree zelebrierten gemeinsam den Gottesdienst, der von Kommunionhelfer Joachim Löhning wie immer hervorragend vorbereitet war. Für die festliche musikalische Begleitung sorgte die Sander Blasmusik. Im Anschluss stiegen die Musikvereine und alle Gesselner Schützen in Busse um traditionsgemäß zuerst die Königin in der Römerstraße in Elsen zu besuchen. Die Residenz war mit zahlreichen Fähnchen wie immer festlich geschmückt. Königspaar Michael Thiele-Hillemeyer und Katharina Hillemeyer zogen am Bataillon entlang und wurden herzlich begrüßt. Die Königin Katharina Hillemeyer hieß alle sehr herzlich willkommen. Ihr Herzenswunsch, einmal Königin in Gesseln zu sein, wo sie aufgewachsen ist, ist in Erfüllung gegangen. Sie wünschte allen ein schönes Schützenfest und viel Spaß und lud anschließend zum gemütlichen Umtrunk ein. Nach der Stärkung dankte Konrad Fernhomberg der Königin für die herzliche Aufnahme und die schöne Zeit in der prächtig geschmückten Residenz und ließ alle zurück zum Bürgerhaus marschieren, wo die Busse bereit zur Abfahrt in Richtung Gesselner Straße standen.

Schützenfestsamstag von links: Ina Meiß, Dominik Bade (Königsoffizier), Julia Foot, Juri Foot, Michael Thiele-Hillemeyer (König), Malte Reineke (Jungschützenprinz), Katharina Hillemeyer, Michael Neuss (Zeremonienmeister), Manuela Neuss, Dominik Neuss (Königsoffizier), Lara Meiß, (auf dem Foto fehlen Rebecka und Christian Appels); Foto: Klaus Gröbing

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Von dort ging es zum Ehrenmal, wo Oberst Konrad Fernhomberg in seiner Gedenkrede den Opfern von Terror und Gewalt gedachte. Würdevoll wurde ein Kranz zum Gedenken aller Verstorbenen vor dem Ehrenmal niedergelegt und der Zapfenstreich zelebriert. Pünktlich und im Zeitplan bedankte sich Oberst Konrad Fernhomberg um 19.45 Uhr im Zelt bei allen Marschzugteilnehmern für die große Teilnahme. Dem Königspaar Michael Thiele-Hillemeyer und Katharina Hillemeyer wünschte er eine tolle Regentschaft sowie dem Jungschützenprinzen Malte Reineke und allen Schützen einen schönen Tanzabend. Mit einem Präsentiermarsch wurde der Hofstaat durch das Spalier der aufgestellten Wache zum Thron geleitet. Das herrliche Schützenwetter ließ diesen Samstag wieder zu einem bestbesuchten Fest auf dem Festplatz Lammers Eichenwäldchen werden. Die Tanzkapelle „The Juniors“ begeisterte alle Festbesucher und bei bester Stimmung wurde ausgiebig bis 3 Uhr morgens getanzt. Der Sonntag begann wieder mit einer Busfahrt zur Residenz in der Römerstraße. Am Bürgerhaus traten die Schützen sehr zahlreich an, um unter den Klängen des Sander Spielmannszuges, der Musikkapelle Sande, der Hubertusjäger Elsen und der Musikkapelle Bentfeld zur Residenz zu marschieren. Ebenfalls schmückten die Fahnenschwenker Elsen den Festumzug. Die Ahs und Ohs ertönten, als das Königspaar aus der Residenz sich der Schützenfamilie zeigte. Königin Katharina Hillemeyer trug eine Robe mit tiefem Dekolleté in Schwarz und Blau, Zeremonienmeisterin Manuela Neuss bestach in einem weißen Kleid mit blauen Rosen, die Hofstaatsdamen trugen türkis/schwarze und dunkelblaue Kleider. Unter überwältigendem Applaus schritten das Königspaar und sein Hofstaat die Front ab.

Schützenfestsonntag von links: 1. Reihe: Bärbel Passe, Rebecka Appels, Ina Meiß, Michael ThieleHillemeyer (König), Katharina Hillemeyer, Manuela Neuss, Lara Meiß, Julia Foot; 2. Reihe: Josef Passe, Christian Appels, Domink Bade, Gero Gehle (Kinderkönig), Malte Reineke (Jungschützenprinz), Michael Neuss, Dominik Neuss, Juri Foot; 3. Reihe: Gerhard Steins, Pastor Wolfgang Brinkmann, Dietmar Hansmeier, Konrad Fernhomberg (Oberst), Andreas Meiß, Dieter Pottmeier, Dominik Busch, Heinrich Meiß; Letzte Reihe: Benedikt Güllenstern, Henrick Bohnenkamp, Christopher Böddeker, Karl-Josef Steins, Manfred Niggemeier, Franz Marx, Joachim Löhning, Hans Richter, Franz-Josef Mensing; Foto: Klaus Gröbing

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Der Rückweg zum Festplatz wurde aber marschiert. Die Gesselner Majestäten mit ihrem Hofstaat, der Jungschützenprinz Malte Reineke, der Kinderkönig Gero Gehle sowie das ganze Schützenbataillon marschierten durch die mit Fahnen geschmückten Elsener und Gesselner Straßen zur Parade am Dorfkrug. Auf Höhe der Feuerwehr standen Löschfahrzeuge und Feuerwehrleute und begrüßten den Hofstaat mit lauten Sirenen und Applaus. Viele Besucher erfreuten sich an dem festlich gekleideten Königspaar samt Hofstaat und zollten großen Beifall. Am Dorfkrug begrüßte Oberst Konrad Fernhomberg die Schützenfamilie und Gäste. Besonders begrüßte er die 50-jährige Jubelkönigin Bärbel Passe und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Anschließend begrüßte der Oberst den Jungschützenprinz Malte Reineke und den Kinderkönig Gero Gehle. Ausführlich stellte Konrad Fernhomberg das Königspaar und die Hofstaatspaare den anwesenden Gästen vor. Wie bereits im letzten Jahr durfte der Oberst die St. Sebastian Schützenbruderschaft Bentfeld mit dem Königspaar Gerd und Irene Klose nebst Hofstaat zur Parade begrüßen. Bevor Oberst Konrad Fernhomberg das Kommando zur Parade an den Oberstleutnant Matthias Rosenthal übergab, ließ er alle Königspaare, die Hofstaate, den Jungschützenprinzen, den Kinderkönig und den gesamten Schützenverein hochleben. Anschließend feierten die vielen Festbesucher mit dem Hofstaat und vielen persönlichen Gästen bei Kaffee und Kuchen im Zelt sowie bei schönem Wetter auch draußen auf dem Schützenplatz „Lammers Eichenwäldchen“ mit zahlreichen Musikeinlagen der Kapellen einen schönen Nachmittag. Am Abend wurde zur Musik vom DJ das Tanzbein geschwungen.

Aller Geehrten und Beförderten von links: 1. Reihe: Hansi Kürpick, Konrad Heggemann, Katharina Hillemeyer, Sigrid Mertensmeyer, Michael Thiele-Hillemeyer (König), Heinz-Dieter Bergheim, Fritz Heggemann, Helmut Gees, Hermann-Josef Bolte; 2. Reihe: Heinrich Meiß, Hans Richter, Heinz Heggen, Joachim Löhning, Konrad Fernhomberg (Oberst), Helmut Steins, Hans Müller, Lothar Schulz, Christian Appels; 3. Reihe: Oliver Heggemann, Hans-Walter Fritsche, Felix Schumacher, Manuela Neuss, Ferdi Obergassel, Helmut Lindner, Franz Neiskenwirth, Udo Heggemann, Jürgen Brosius, Heinrich Fernhomberg; 4. Reihe: Gerhard Steins, Rudolf Hissmann, Willi Kürpick, Bernd Heggemann, Heinz Mersch, Manuel Bade, Thomas Siemensmeyer, Stefan Appelbaum, Karl-Heinz Clemens, Jens Henkemeier; letzte Reihe: Heinrich Rudolphi, Jens Sander, Hermann Rödiger, Dietmar Kruse, Frank Oberschelp, Frank Sprick, René Emontz, Ulrich Steins, Norbert Müller; Foto: Tobias Hanselle

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Das Schützenfrühstück am Montag begann mit dem Einzug der Königinnen und der Jungschützenabteilung unter den Klängen des Sander Spielmannszuges um 8.30 Uhr. Zu Beginn begrüßte Oberst Konrad Fernhomberg neben vielen Ehrengästen aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Wirtschaft auch Bürgermeister Michael Dreier, die ehemaligen Bürgermeister Heinz Paus und Willi Lüke und Pastor Wolfgang Brinkmann. Bürgermeister Michael Dreier sprach zu Beginn ein paar Worte und lobte die Arbeit des Schützenvereins mit den Worten: „Alle, die kräftig arbeiten, dürfen auch kräftig feiern!“ Im Anschluss erhielt Oberst Konrad Fernhomberg zum wiederholten Male beim Schützenfrühstück ein Geschenk vom Bürgermeister: Michael Dreier überreichte die Baugenehmigung für die geplante WC-Anlage auf dem Schützenplatz. Daraufhin übergab Konrad Fernhomberg dem Bürgermeister, der letzte Woche Mittwoch Opa durch die Geburt seiner Enkeltochter Marie wurde, einen Bierträger und eine Puppe. Somit könnte er heute schon einmal üben, mit einem Kind auf dem Arm auch noch acht Bier mit der freien Hand zu verteilen. In der Ansprache von Daniel Sieveke versprach der Landtagsabgeordnete mit Michael Dreier und den anwesenden ehemaligen Bürgermeistern Heinz Paus und Willi Lüke einen „Wochenend-Arbeitseinsatz“ bei den Baumaßnahmen abzuleisten. Oberst Konrad Fernhomberg verlieh beim diesjährigen Schützenfrühstück den höchsten Orden des Vereins, den „Verdienstorden am Bande“, an Bernd Heggemann. Den „Großen Verdienstorden“ verlieh Konrad Fernhomberg an Heinz Mersch, Helmut Gees und Joachim Löhning. Ulrich Steins, Norbert Müller, Manuela Neuss, Thomas Siemensmeyer, Franz Neiskenwirth, Hermann-Josef Bolte und Wolfgang Bolte wurden mit dem „Verdienstorden“ ausge„Verdienstorden am Bande“ für Michael Thiele-Hillemeyer, zeichnet. Sigrid Mertensmeyer, die Bernd Heggemann, Konrad Fernhomberg (von links); Foto: schon mehrere Jahre die Fotos bei Sigrid Mertensmeyer allen Auftritten macht, bekam den „Freundschaftsorden“. Udo Heggemann erhielt den „Jungschützenorden“ aus der Hand der JS-Schriftführerin Laura Güllenstern. Als langjährige Mitglieder wurden geehrt: 25-jährige Mitgliedschaft: Andreas Adämmer, Thomas Albrecht, Heinz-Dieter Bergheim, Franz-Josef Brink, Eckard Frerichs, Rudolf Hissmann, Hans-Jürgen Kirchner, Willi Kürpick, Jens Sander, Norbert Schulze, Reinhold Siemensmeyer, Michael Steidl, Helmut Steins 40-jährige Mitgliedschaft: Stefan Appelbaum, Jürgen Brosius, Karl-Heinz Clemens, Heinrich Fornefeld, Claus Knufinke, Klaus Kozycki, Hans-Dieter Lengeling, Hans Müller, Dietmar Rochlitzer, Hermann Rödiger, Gerhard Steins 50-jährige Mitgliedschaft: Heinz Fernhomberg, Hans-Walter Fritsche, Werner Horstmann, Felix Schumacher 60-jährige Mitgliedschaft: Helmut Lindner, Franz Marx, Ferdi Obergassel 65-jährige Mitgliedschaft: Konrad Heggemann, Josef Hillemeier Oberst Konrad Fernhomberg konnte zahlreiche Beförderungen aussprechen: Er ernannte zu Ehrenunteroffizieren (mit 75 Jahren): Hubert Viertel, Manfred Mayer, Fritz Heggemann, Elmar Eusterholz, Dieter Uelhof, Günther Kuhlpeter, Hans Richter, Lothar 120

Schulz, Pfarrer Hans-Jürgen Wollweber, Georg Obergassel, Joachim Löhning, Heinz Heggen, Norbert Jakobi Unteroffiziere für drei Jahre wurden Hansi Kürpick, Oliver Heggemann, Heinrich Rudolphi, Jens Henkemeier, Manuel Bade, Frank Sprick, Dietmar Kruse und Frank Oberschelp, die alle dem Spieß „unterstellt“ sind. René Emontz und Ralf Bohnenkamp wurden zum Unteroffizier ZbV befördert. Nach allen Ehrungen traten noch die Kuriositäten-Erzähler aus Gesseln, Matthias Beckmann und Rene Lütkefedder, auf. Heinrich Meiß, Heinrich Fernhomberg, Johannes Wegener und Heinz Kleine mussten für unterhaltsame Geschichten herhalten. Zum Schützenfestausklang am Montagabend traten die Schützen geschlossen um 18.30 Uhr an, um ihre Majestäten mit Hofstaat zu empfangen. Um 19.45 Uhr spielte der Sander Spielmannszug die geladenen Nachbarvereine aus Sande, Elsen, Elsen-Bahnhof, Nesthausen und Vertreter der Feuerwehr mit zünftiger Marschmusik ins Festzelt. Die Tanzkapelle „The Juniors“ unterhielt mit seiner Musik die Gäste bis spät in die Nacht. Das Jungschützenspiel an diesem Abend stand ganz im Zeichen der „Rettung“! Es wurde gerettet, ein Verband angelegt, Haustiere aus Bäumen gerettet und natürlich Feuer mit Wasserpistolen und Wasserbomben gelöscht. Der Beruf des Feuerwehrmannes und der Arzthelferin sind wirklich vielseitige Berufe, die von den Jungschützen sehr lustig präsentiert wurden. Wie in jedem Jahr war das Jungschützenspiel gut besucht und sehr unterhaltsam. Am Ende übergab der

Großer Verdienstorden für Joachim Löhning, Michael ThieleHillemeyer, Heinz Mersch, Konrad Fernhomberg, Helmut Gees (von links); Foto: Sigrid Mertensmeyer

Verdienstorden für Thomas Siemensmeyer, Konrad Fernhomberg, Wolfgang Bolte, Norbert Müller, Hermann-Josef Bolte, Ulrich Steins, Manuela Neuss, Franz Neisenwirth; Foto: Sigrid Mertensmeyer

Ehrenunteroffiziere von links: Hans Richtere, Fritz Heggemann, Heinz Heggen, Konrad Fernhomberg, Joachim Löhning, Lothar Schulz; Foto: Sigrid Mertensmeyer

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Jungschützenorden für Udo Heggemann und Laura Güllenstern (von links); Foto: Sigrid Mertensmeyer

Jungschützenprinz Malte Reineke der Königin Freundschaftsorden für Sigrid Mertensmeyein riesiges pinkes Einhorn mit Flügeln, welches er (links), mit Konrad Fernhomberg; Foto: die Jungschützen traditionell bei der Schieß- Michael Thiele-Hillemeyer bude auf dem Schützenfest gewonnen hatten. Erst in den frühen Morgenstunden klang ein harmonisches und äußerst gelungenes Schützenfest aus. www.gesseln.de Karin Nettelnbreker

Spenden ist und bleibt Tradition in Gesseln 750 € für das Hospiz „Mutter der Barmherzigkeit“ Anlässlich des Gottesdienstes am Schützenfestsamstag konnte die Kollekte zum zwölften Mal mit einer beachtlichen Summe von 750 € an das Hospiz übergeben werden. Aufgrund des unbeständigen Wetters fand der ökumenische Gottesdienst auf dem Schützenplatz in Gesseln im Zelt statt, im Anschluss wurde die Kollekte übergeben. Oberst Konrad Fernhomberg bedankte sich sehr für die palliative Arbeit im Hospiz und sprach seine Anerkennung aus. Die Kollekte war nunmehr zum 12. Mal für das Hospiz „Mutter der Barmherzigkeit“, das von den Barmherzigen Schwestern des hl. Vincenz v. Paul geführt wird, bestimmt. Schwester Daniele bedankte sich für die große Spendenbereitschaft der Anwesenden. Um der Aufgabe gerecht zu werden, den anvertrauten Menschen eine größtmögliche Lebensqualität bis Von links: Pfarrerin i. R. Annette Düpree, zum Ende zu geben, ist das Hospiz auf Spenden Schwester Daniele, Konrad Fernhomberg angewiesen. Zudem ist auch das Ehrenamt ein sehr wichtiger Bestandteil bei der palliativen Versorgung der Menschen. Text: Karin Nettelnbreker; Foto: Klaus Gröbing 123

Orden beim Kommersabend 2017

Hoher Bruderschaftsorden: Gerd Müller, Michael Beermann, André Ikenmeyer (II. Kp.), Michael Lück (III. Kp.)

St. Sebastianus Ehrenkreuz für Willi Bullmann, Hermann-Josef Eusterholz (I. Kp.), Bernd Lütkemeyer (II. Kp.), Günther Jakobsmeyer, Markus Quickstern (III. Kp.)

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St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1921 Elsen e.V. Kommersabend 2017 In einem gut gefüllten Bürgerhaus konnte der 1. Brudermeister Klaus Schäfers viele Schützen begrüßen. Ein letztes Mal konnten die Schützen den noch amtierenden König Jürgen Kirchhoff nebst Gattin Karin und die Damen und Herren des Hofes in Festkleidern bestaunen. Hauptpunkt der Veranstaltung war aber wieder die Beförderung und Auszeichnung verdienter Schützenschwestern und Schützenbrüdern sowie zum Abschluss ein humoristischer Rückblick des Königs auf sein Regentenjahr. Gruppenführer: Jens Petersen (I. Kp.), Jürgen Schlenger, Thomas Gees, Norbert Meyer, Benjamin Hissmann (II. Kp.), Werner Ellenbürger, Maximillian Hennig, (III. Kp.), Christin Peitz, Eileen Schäfergockel (JS) Gruppenführersprecher: Werner Hartmann (III. Kp.) Oberfeldwebel: Detlef Hantke (III. Kp.) Kleine Jungschützennadel: Jan Hoppe, Tobias Eusterholz (I. Kp.) Große Jungschützennadel: Benjamin Hissmann (II. Kp) Jugendverdienstorden in Bronze: Eric Schäfergockel (II. Kp) Ehrennadel in Altsilber für 25-jährige Tätigkeit (BSM): Karl Sohnius Ehrennadel in Gold für 30-jährige Tätigkeit (BSM): Thomas Asmuth, Thomas Bräutigam, Bernd Hack, Markus Steins Ehrennadel in Gold für 40-jährige Tätigkeit (BSM): Christoph Leniger, Markus Schlenger BSM-Verdienstorden 2. Stufe: Andreas Bludau, Frederik Hennerkes, Michael Wiesing BSM-Verdienstorden 1. Stufe: Karl Sohnius Für langjährige Mitgliedschaft bei den Hubertusjägern: Dawin Platen (5 Jahre); Christopher Eusterholz, Franz Meyer (20 Jahre); Willi Eusterholz, Ralf Gockel (40 Jahre) Kompanieverdienstorden 2. Stufe: Marc-André Peitz (I. Kp.), Mandy Kuttig, Sergej Kostenko (II. Kp.), Daniel Franke, Michelle Ortmann, Werner Paschke, Heike Lütkevedder (III. Kp.) Kompanieverdienstorden 1. Stufe: Manfred Lütkemeyer, Judith Peitz, Markus Peitz, Ulrich Wibbeke, Oliver Wirth (I. Kp.), Ralf Pottmeier (II. Kp.), Edmund Güllenstern, Jörg Henkemeyer, Ingo Jahnke (III. Kp.) Bataillonsverdienstorden: Wolfgang Büscher, Karin Kirchhoff (I. Kp.) Silbernes Verdienstkreuz (s. Foto): Dirk Hansjürgen (I. Kp.), Ingo Büker, Ulrich Schäfers, Bernd Hack, Sebastian Meermeyer (II. Kp.), Andreas Vorsmann, Markus Meermeier (III. Kp.) Text: Matthias Klose; Fotos: Klaus Gröbing

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Schützenfest 2017 Am Samstag starteten die Schützen bei angenehmen Temperaturen in ihren Kompaniebereichen und trafen sich zum Sternenmarsch. Insgesamt vier Klangkörper, neben dem heimischen BundesSchützen-Musikkorps und den Hubertusjägern standen auch der Spielmannszug Sande und die Musikkapelle Schloß Neuhaus zur Verfügung, geleiteten die drei Kompanien und die Jungschützen zum zentralen Treffpunkt vor der Kirche auf der Von-Ketteler-Straße. Hier konnte der König Matthias Bastian mit seinem Hofstaat erstmals die Front abnehmen. Anschließend ging es in die neu renovierte Kirche zur gemeinsamen Schützenmesse. Leider ließ es der Wettergott nicht zu, dass das Totengedenken und die Kranzniederlegung am Ehrenmal durchgeführt werden konnten, so hielt man diesen Festakt in der Kirche ab. Auf einem Marsch folgten alle Schützen dem König in die Königsresidenz im Richterbusch. Hier konnten die Schützen erstmalig ihre Königin Astrid im prächtigen Samstagkleid bestaunen. Nach einem Umtrunk und Imbiss trat das Bataillon wieder an, um gemeinsam mit dem kompletten Hof ins Dreizehn-Linden-Stadion zu marschieren, um traditionell den Zapfenstreich zu hören. Ein unvergessliches Erlebnis jeden Hofstaates, wenn die Hubertusjäger zusammen mit dem Bundes-Schützen-Musikkorps vor bestens gefüllter Kulisse ihr Können beim Zapfenstreich darbieten. Auf direktem Wege ging es dann auf den Festplatz und ins Zelt. Zum wiederholten Male spielte das Blasorchester Lichtenau zum Tanz am Samstagabend im Zelt. Anschließend heizte ein DJ in der im Zelt befindlichen Longdrink-Bar auch dem jüngeren Publikum ein. Am Sonntag wurde der Tag wiederum mit dem Sternenmarsch begonnen. Zentraler Treffpunkt war wieder einmal die Von-Ketteler-Str. vor dem Dionysiushaus und der Kirche. Hier präsentierte sich der Hofstaat, ganz im Fokus natürlich die Königin Astrid, ihre Zeremonienmeisterin und die Hofdamen in ihren prachtvollen Kleidern. Die Auswahl der Kleider wurde mit viel Applaus honoriert. Leider hielt das Wetter wieder nicht stand und bei einem kleinen aber starken Regenguss ging es dann zur Parade ins Stadion, wo die Majestäten mit Schüssen von den Hövelhofer Böllerschützen begrüßt wurden. Nach der Parade, zu der viele Gäste trotz des Wetters gekommen waren, ging es dann auf direktem Wege wieder zum Festplatz am Bohlenweg, wo das Zelt bis auf den letzten Platz zu Kaffee und Kuchen gefüllt war. Der Abend wurde wieder durch DJ Tobias Hanselle gestaltet. 127

Jubelpaar 1992

Jubelpaare vor 25 Jahren: Alfons Ikemeyer und Hildegard Ikemeyer

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Hofstaatsfoto 2017 Das aktuelle Hofstaatsfoto für das Jubiläumsbuch ist ab sofort erhältlich für 3,- € / Stück. Hofstaatfotos der vergangenen Jahre sind nur noch in begrenzter Stückzahl erhältlich, das Königinnenfoto 2017 und das Bataillonsvorstandsfoto 2016 ebenfalls.

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4. Reihe: Jürgen Bothe, Anton Dörenkamp, Daniel Göbel; 3. Reihe: Gerd Müller, Andreas Quickstern, Präses Wolfgang Brinkmann, Klaus Schäfers, Rebecca Esser, Carsten Schlenger, Roman Ruhe; 2. Reihe: Jürgen Schlenger, Christian Schmidt, Luca Meier, André Linde, Christof Bernard, Ulrich Schäfers, Klaus Meier; 1. Reihe: Melanie Schlenger, Nicola Becker-Schmidt, Königspaar Matthias und Astrid Bastian, Marion Darimont, Daniela Schäfers, Tina Meier-Wüst

Schützenfrühstück in Elsen – das ist eine Mischung aus Klamauk, Komik, Wortwitz, Spendenflut und auch lokaler Politik. Das war auch am Schützenfestmontag nicht anders. »Machen Sie Ihren Ortsteil stark«, rief Vizebürgermeister Dietrich Honervogt 900 Gästen im voll besetzten Festzelt zu. Satte 20 817 Euro Spenden für die Arbeit der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen (1200 Mitglieder) meldete Brudermeister Klaus Schäfers an diesem Schützenfestmontag: Damit wird das Ergebnis des Vorjahres mit 18 290 Euro nochmals deutlich getoppt. Allein 6.500 € sind für das neue Wegekreuz der ersten Kompanie spendiert worden, sagte der Brudermeister beim vierten Schützenfest unter seiner Führung. Vorstandsmitglied Hubert Böddeker von der Sparkasse Paderborn-Detmold überreichte aus der Sparkassenstiftung 5.000 € an den Verein Bürgerhaus Elsen. Das Geld ist für die Jugendarbeit bestimmt und soll in einen Multifunktionsraum investiert werden. Vizebürgermeister Honervogt sieht in Elsen »eine Superadresse« mit einer positiven Entwicklung, an der auch Schützen großen Anteil hätten. So stellte Honervogt die Erfolge der Schützen-Schießabteilung mit deutschen Meistern sowie die Arbeit des weit über Paderborn bekannten Sportvereins TuRa Elsen mit dem Karneval und dem Sportangebot für Behinderte heraus. Der Vizebürgermeister dankte dem Königspaar Matthias und Astrid Bastian: Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass ein Schütze den Vogel abschieße. Das habe man in Benhausen gesehen: Da sei die Welt zwar auch nicht untergegangen, aber mit Königspaar und Hofstaat wie in Elsen sei es doch schöner. 129

Herbst am Fluss Auf des großen Flusses Wellen treiben Blätter, gelb und braun, möchte‘ mich ihnen zugesellen, ferne, fremde Länder schau’n. Wartet doch, ihr bunten Blätter, nehmt mich mit zum großen Meer, sagt dem staubgewohnten Städter einmal nur, wo kommt ihr her? Irgendwo steh’n trauernd Bäume, und dort wart ihr wohl zu Haus, beschütztet kleiner Vögel Träume, musstet selber nun hinaus. Irgendwo steh’n stumme Wälder, ihre Zweige sind jetzt leer – fahret wohl, durch Wiesen, Felder, bunter Blätter bis ans Meer. Ortwin Kuhn 130

Bild der Königinnen

Komiker Hubert Meiwes als Delbrück-Hagen riss das Publikum als Münsterländer Sportschütze mit sich. Mit nicht immer frauenfreundlichen Sprüchen („Frauen sind wie Frösche: Quaken, Quaken und immer hinter den Mücken her“) gewährte der Delbrücker Schützenhauptmann auch Einblicke in Himmel und Hölle und in eine Politiker-Seele. So soll der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier den Aufenthalt in der Hölle gewählt haben, weil ihm dort Partystimmung versprochen worden sei. Aber nach der Wahl – angeblich typisch Politik – gibt es das böse Erwachen im Höllenalltag. Kein Schützenfest in Elsen ohne Drill der neuen Unteroffiziere: Drill-Sergeant Tobias Hanselle brachte seine „Opfer“ mit seinen Kommandos wieder gehörig durcheinander und schonte auch Hauptleute nicht. Mit Bianca Siegfried, Anja Ellenbürger, Christina Kühlkamp, Daniela Suppe und Tanja Kruse wurden gleich fünf Frauen aus der „Dritten“ zu Unteroffizieren befördert.

Nach dem Antreten am Abend machte dann die Band „Ambiente“ den gewohnten Abschluss. Der Hofstaat feierte mit den Gasthofstaaten aus Gesseln, Nesthausen und einer Abordnung aus Elsen-Bahnhof bis in die frühen Morgenstunden. Text: Matthias Klose und Auszüge aus WV, 04.07.2017; Fotos: Klaus Gröbing, Matthias Klose 131

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Schützen-Kollekte für Peru Die diesjährige Kollekte der Schützenmesse der St. Hubertus-Schützenbruderschaft 1921 Elsen e.V. wurde für Hilfsmaßnahmen in Peru gesammelt. Insgesamt kam ein stattlicher Betrag von 1.000,€ zusammen, der in Form eines Schecks vom 1. Brudermeister Klaus Schäfers und dem Adjutanten Gerd Müller (ebenfalls Vertreter der Pfarrei St. Dionysius) an die Großeltern von Franziska Höschen und Mitorganisatoren der Spendenaktion Fam. Von links: Adjutant Gerd Müller, Hermann Liggesmeyer, Ursula Liggesmeyer übergeben Liggesmeyer, 1. Brudermeister Klaus Schäfers werden konnte. Zurzeit sind die beiden Elsener Mädchen Franziska Höschen und Theresa Schlenger in Peru zu einem freiwilligen sozialen Jahr. Das Wetterphänomen „El Niño costero“ (Starkregen an der Küste) hat in diesem Frühjahr verheerend in Peru gewütet und das ganze Land mit Überschwemmungen, Zerstörung, Not und Leid überzogen. Die Region Piura, in der beide Mädchen gerade ihren Dienst tun, ist besonders betroffen. Die beiden Mädchen hat das ermuntert, einen Spendenaufruf in ihrer Heimat zu tätigen, dem die St. HubertusSchützenbruderschaft 1921 Elsen e.V. gerne gefolgt ist. Mit dem Geld soll der Wiederaufbau und besonders die Zielgruppe Kinder und deren Familien vor Ort direkt unterstützt werden. Beide Mädchen bedankten sich bereits für die großzügige Spende. Matthias Klose

Werden Sie Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein! 133

Tagesfahrt der Seniorengemeinschaft Mitte Mai 2017 machten die Senioren der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Elsen und einige langjährige Mitfahrer der Bruderschaft eine Tagesfahrt nach Wuppertal. 43 Männer freuten sich besonders auf die Fahrt mit der Schwebebahn. Doch vorher gab es eine ausführliche Stadtrundfahrt mit Rundgang durch Wuppertal. Die sehr gute Stadtführerin machte uns auf viele Dinge der Stadt aufmerksam und brachte auch so einige interessante Anekdoten über Wuppertal zum Besten. Nach ca. 1,5 Stunden Stadtführung wurden wir am Bahnhof Oberbarmen abgesetzt. Die meisten der Mitfahrer waren bislang noch nie mit der weltbekannten Schwebebahn gefahren. Es war beeindruckend, wie die Bahn über die Wupper an Schienen hängend die einzelnen Ortsteile von Wuppertal ansteuerte. Nach ca. 40 Minuten hatten wir die Endstation Vohwinkel erreicht. Es war für alle ein tolles Erlebnis. Danach steuerten wir mit dem Bus das Lokal „Brauhaus Wuppertal“ an, wo ein gemeinsames Mittagessen eingenommen wurde. Gegen 14.30 Uhr ging die Fahrt nach „Schloss Burg“ weiter. Dort hatten alle die Möglichkeit, sich das imposante Schloss aus der Nähe anzuschauen. Nach dem Kaffeetrinken ging es wieder mit dem Bus nach Elsen. Eine schöne Tagesfahrt ging zu Ende. Ein herzliches Dankeschön geht nochmals an das Vorbereitungsteam und besonders an Toni Altenhöfer, der diese Fahrt organisiert hatte. Heinz Giesguth

Die Teilnehmer an der Endstation in Vohwinkel; Foto: Hermann Steins

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Seniorenausflug 2017 der 3. Kompanie

Der diesjährige Seniorenausflug führte uns am 02.08.2017 nach Wiedenbrück ins Verstärkeramt. Dort befindet sich das Museum für Radio und Telefon. Das Verstärkeramt wurde um 1938 zwischen Wiedenbrück und St. Vit gebaut, um dort die Telefon- und Fernschreibsignale zu verstärken. Die gesamten Räumlichkeiten wurden unterirdisch auf mehreren Ebenen in einer Größe von ca. 2.000 m² erstellt. Zur Tarnung setzte man ein nachempfundenes westfälisches Bauernhaus dort drauf. Somit konnte es in den Kriegsjahren auch nicht von feindlichen Soldaten entdeckt werden. Bis 1995 war dieses Verstärkeramt streng geheim. Danach gründete man einen Förderverein, der dann im Jahre 2004 mit 18 Mitgliedern entstand. Nun wurde alles gesammelt und ausgestellt was mit Radio-, Fernseh-, Phono- und Telefontechnik zu tun hatte. Nach unserer Ankunft teilten wir uns in zwei Gruppen und besichtigten die gesammelten Exponate unter einer sehr fachlichen und humorvollen Führung. Auch die Funktionalität der verschiedensten Produkte konnten wir erleben. Über die vielen unterschiedlichen Radios mit kombinierten Tonträgern, Fernseher, Fernschreiber oder Verstärker bis hin in Gefangenschaft selbst gebaute und funktionsfähige Radios aus Dosen, Silberpapier, Holz, Kupferdraht usw. waren wir sehr erstaunt. Auch die Erklärung des technischen Fortschritts aus der Nachkriegszeit bis heute bekamen wir gezeigt, vom dicken Telefonkabel bis hin zum heutigen Glasfaserkabel und noch vieles andere mehr. Es war für alle Teilnehmer eine sehr interessante Besichtigung. Es gab vor bzw. nach der Führung noch ein selbst gebackenes Stück Torte und reichlich Kaffee. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder nach Elsen und trafen uns im Dionysiushaus, wo die Vorstandsmitglieder uns schon mit gekühlten Getränken und Speisen vom Grill erwarteten. Oberleutnant Tobias Klöckner begrüßte die Senioren und bedankte sich für die gute Beteiligung. Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an das Orgateam und wünschte allen noch einen angenehmen Abend. Mit anschließenden angeregten Gesprächen endete dann mal wieder ein schöner Ausflugsnachmittag der Senioren der 3. Kompanie St. HubertusSchützenbruderschaft Elsen. Herbert Schlenger 135

Herbstlied Bunt sind schon die Wälder,

Unsre Mädchen singen

Gelb die Stoppelfelder

und die Träger springen;

Und der Herbst beginnt!

Alles ist so froh:

Rote Blätter fallen,

Bunte Bänder schweben

Graue Nebel wallen,

Zwischen hohen Reben

Kühler weht der Wind!

Auf dem Hut von Stroh.

Wie die volle Traube

Geige tönt und Flöte

Aus dem Rebenlaube

Bei der Abendröthe

Purpurfarbig strahlt!

Und im Mondenglanz:

Am Geländer reifen

Schöne Winzerinnen

Pfirsiche mit Streifen,

Winken und beginnen

Rot und weiß bemalt!

Deutschen Ringeltanz.

Dort, im grünen Baume, Hängt die blaue Pflaume Am gebognen Ast. Gelbe Birnen winken, Dass die Zweige sinken Unter ihrer Last. 136

Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Hofstaat 2016 lässt sich noch einmal zur Ader Im Rahmen der Blutspendeaktion „Herzblut“ zur Nachwuchsförderung des Elsener Spielmannszuges „Hubertusjäger“ ließ es sich der Hofstaat 2016 nicht nehmen, daran teil zu nehmen. Gemeinsam spendete man zum Abschluss des Hofstaatsjahres im Blutspendezentrum in der Liborigalerie in Paderborn sein Blut für den guten Zweck. Durch diese von den Hubertusjägern initiierte Aktion wurde auch der ein oder andere als Erstspender überzeugt. Text: Matthias Klose; Foto: Klaus Gröbing

Von links: Alexa Joachim, Theo Joachim, Silvia Stampke, Dietmar Lübbers, Königin Karin Kirchhoff, König Jürgen Kirchhoff, Matthias Klose, Iris Klose, Michael Beermann, Birgit Beermann, Markus Schlenger, Anne Schlenger

Im Kreise Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen wie Sturmwind geflogen. Mit Jubel verkünden der Stimmen gar viele: Wir nahen dem Ziele! Der Fährmann am Steuer nur stöhnet leise: Wir segeln im Kreise! Marie Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)

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Elsener Vereine Heimat- und Verkehrsverein Elsen e.V. Michael Hachmeyer (Geschäftsführer) 93 35 22 Mühlengrund 13, 33106 Paderborn-Elsen Elsener Nachrichten: [email protected] Redaktion/Anzeigen: Heike Rössler 6 52 03 Plesserstr. 3, 33106 Paderborn-Elsen [email protected] Plattdeutscher Kreis: Kontakt über Franz Josef Joachim 0171/8676296 Kurzwanderungen: Marietheres Schmeling (Wanderführerin) 6 82 82 Am Willnteich 7, 33106 Paderborn-Elsen Treffen: Jeden 1. Mittwoch im Monat um 13.30 Uhr und jeden 3. Mittwoch im Monat um 10.00 Uhr (Tageswanderung) am Dreizehn-Linden Sportplatz Wir sind Theater: Margarete Gubitz 0172/5432279

Heimatverein Nesthausen Edmund Petermeyer (1. Vorsitzender) Mittelweg 69, 33106 Paderborn-Elsen 0173/5675293 Robert Bolte (2. Vorsitzender) Ostenländer Str. 24, 33106 PB-Sande 0171/2834369 Hermann Rödiger (Geschäftsführer) Tulpenweg 18, 33106 Paderborn-Sande 6 09 41 www.nesthausen.de [email protected]

Imkerverein Alme-Lippe e.V. Dieter Dembeck (1. Vorsitzender) 61 33 Holzweg 31, 33106 Paderborn-Elsen 0176/12282008 Anneliese Ader (Ansprechpartnerin) 58 07 Sandhöfener Str. 17, 33106 Paderborn-Elsen Imkertreff jeden Freitag ab 19.00 Uhr, Zum Rottberg 31 [email protected] www.imkerverein-alme-lippe.de Interessen- und Werbegemeinschaft Elsen e.V. Thomas Hampel (Vorsitzender) 52 85 Brieftaubenzucht Verein „Heimkehr Elsen“ Am Steinhof 2, 33106 Paderborn-Elsen 6 05 79 Hermann Lengeling (1. Vorsitzender) 6 88 13 Mo - Fr von 9.00 - 13.00 Uhr und Im Schlinge 28, 33106 Paderborn-Elsen von 15.00 - 18.00 Uhr; Sa von 9.00 - 13.00 Uhr [email protected] [email protected] Bürgerhaus Elsen e.V. Kameradschaft ehemaliger Soldaten Elsen Theo Joachim (1. Vorsitzender) 6 57 08 Dieter Dembeck (1. Vorsitzender) 61 33 Wewerstr. 20a, 33106 Paderborn-Elsen Holzweg 31, 33106 Paderborn-Elsen 0176/12282008 Bundes-Schützen-Musikkorps Elsen Kinder- und Jugendchor Elsen e.V. (und Gunnebach Kapelle) Roland Damann (1. Vorsitzender) 66 06 69 Christoph Leniger (1. Vorsitzender) Scharmeder Str. 96, 33106 Paderborn-Elsen Mittelweg 66, 33106 Paderborn-Elsen [email protected] [email protected] www.Kinderchor-Elsen.de www.musikkorps-elsen.de Kirchenchor „Cäcilia“ St. Dionysius Elsen Caritas-Konferenz St. Dionysius Elsen Franz-Josef Stoiber (1. Vorsitzender) 6 75 08 von-Ketteler-Str. 38, 33106 Paderborn-Elsen Josefstr. 61, 33106 Paderborn-Elsen Kontakt über das Pfarrbüro 9 33 10 kfd Frauengemeinschaft St. Dionysius Elsen Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands Stamm St. Dionysius Elsen Gertrudis Martini-Asmuth (Sprecherin) 61 05 Astrid Merkle 0 52 51 / 1 85 88 40 oder 0151 20604521 Auf dem Alme 5 , 33106 Paderborn-Elsen Im Lohfeld 3, 33102 Paderborn [email protected] Landwirtschaftlicher Ortsverein Sande-Elsen Gruppenräume: Bürgerhaus Elsen, Bohlenweg 27 Andreas Westkämper (1. Vorsitzender) 54 32 Sennelagerstr. 69, 33106 Paderborn-Sande Hegering Schloß Neuhaus Hans-Josef Güllenstern (2. Vorsitzender) 94 18 83 Franz Josef Joachim (1. Vorsitzender) 6 50 71 Untern Eichen 1, 33106 Paderborn-Elsen Ostallee 27, 33106 Paderborn-Elsen [email protected]

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Löschzug Elsen der Freiwilligen Feuerwehr PB Michael Klöker (Löschzugführer) 0171/9738830 Feuerwehr-Gerätehaus Sander Str.19, 33106 PB-Elsen Jugendfeuerwehr Löschzug Elsen Fabian Fahle (Jugendfeuerwehrwart) 0170/3155056 Männerchor Elsen 1921 e.V. 6 74 12 Norbert Stollmeier (1. Vorsitzender) Thomas-Mann-Str. 9 [email protected] www.maennerchor-elsen.de Probe: mittwochs von 20:00 - 21:30 Uhr, Brau- und Bürgerhaus Elsen Reservistenkameradschaft Elsen Wilfried Böke (1. Vorsitzender) 0 52 51 / 5 58 62 Adolf-Kolping-Str. 17, 33100 Paderborn [email protected] • www.rk-elsen.de Schießsportverein St. Hubertus Elsen 95 39 28 Am Mühlenteich 10a, 33106 Paderborn [email protected] • www.ssv-elsen.de Markus Quickstern (1. Vorsitzender) 0152/33861280 [email protected] Dirk Hanselle (2. Vorsitzender Sport) [email protected] Trainingszeiten Mo. u. Mi. von 18.00 – 21.00 Uhr Do. 19.00 – 21.00 Uhr Schützenverein Gesseln 1906 e.V. Konrad Fernhomberg (Oberst) 0 52 50 / 5 44 34 Matthias Rosenthal (Oberstleutnant) PB 8 78 50 30 Dirk Giesguth (Geschäftsf. Finanzen) 64 74 23 Michael Hachmeyer (Geschäftsf. Vertragsw.) 93 35 22 Ulrich Rüdiger (Geschäftsf. Sponsoring) 6 90 98 Karin Nettelnbreker (Schriftführerin Presse) 6 70 11 Internet: www.gesseln.de Seniorenabteilung Ferdi Appelbaum 6 77 57 Jungschützenabteilung - www.js-gesseln.de Niklas Güllenstern 0157 / 58 72 55 00 (Jungschützensprecher) Schießsportabteilung – www.ssv-gesseln.com Michael Neuß 6 49 63 75 Schützenbund Heimatliebe 1928 e.V. Elsen-Bahnhof Michael Willeke (Oberstleutnant) 0170 / 2 32 71 51 Gesselner Str. 24, 33106 Paderborn-Elsen www.heimatliebe-elsen.de • [email protected] David König (Geschäftsführer) 0176 / 60 00 03 28 33178 Nordborchen • [email protected] Nico Jakobsmeyer (Rechnungsführer) 0170 / 2 72 79 79 Deipe Laake 37, 33106 Paderborn-Elsen

Andreas Gieseke (Schriftführer) 0173 / 6 68 18 87 Zur Kettenschmiede 24, 33106 Paderborn-Elsen Franz Schulze-Rudolphi (Jungschützenmeister) Am Kleehof 1, 33106 Paderborn-Elsen 0160 / 4 28 43 28 Schießsportabteilung Meinolf Bröker (Schießmeister) 6 48 51 35 Schießstand: Am Schlengerbusch 27, neben dem Hallenbad Vereinshaus: Kleemeiersbusch, 33106 Paderborn-Elsen (auf dem Schützenplatz der Heimatliebe ) Vereinshausvermietung: 6 88 79 Johannes und Doris Fleitmann 0151 / 64 70 41 32 Scharmeder Str.138, 33106 Paderborn-Elsen Festzeltverleih bis 100 Personen: Stefan Altrogge 0 52 51 / 9 26 61 Scharmeder Stadtweg 30, 33106 Paderborn-Elsen Spielmannszug Hubertusjäger Elsen Christopher Eusteholz (1.Vorsitzender) 0151/15570200 Am Biekenkamp 5, 33106 Paderborn-Elsen Probenzeiten: Do 20:00 - 21:30 Uhr, Gesamtschule Elsen www.spielmannszug-elsen.de [email protected] St. Hubertus Schützenbruderschaft Elsen Klaus Schäfers (Oberst) 6 09 83 Hölternstr. 19, 33106 Paderborn-Elsen 0176/84359992 www.schuetzenverein-elsen.de [email protected] 1. Kompanie: Peter Hoppe (Hauptmann) 6 51 83 Kirschenkamp 5, 33106 Paderborn-Elsen www.erste-kompanie-elsen.de, [email protected] 2. Kompanie: Adrian Sieweke (Hauptmann) 9377092 Deichsberg 3, 33106 Paderborn-Elsen www.zweite-kompanie-elsen.de [email protected] 3. Kompanie: Dietrich Jahnke (Hauptmann) 6 51 44 Bernhard-Sinne-Straße 12, 33106 Paderborn-Elsen [email protected] www.dritte-kompanie-elsen.de Jungschützenabteilung Sven Henkemeier (Jungschützenmeister) 0151/25381362 Römerstraße 15, 33106 Paderborn-Elsen TuRa Elsen 1894/1911 e.V. Am Mühlenteich 12, 33106 Paderborn-Elsen www.tura-elsen.de • [email protected] Öffnungszeiten: Di 9.00 - 11.30 Uhr Mi 9.00 - 11.30 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr Do 15.00 - 18.00 Uhr VDK Ortsverband Elsen Willi Stillert (1. Vorsitzender) Am Richterbusch 3, 33106 Paderborn-Elsen

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Wichtige Adressen Bei Not, Gefahr, Verkehrsunfall Polizei/Notruf 110 Feuerwehr/Rettungsdienst 112 Krankentransporte (0 52 51) 1 92 22 Priesternotruf (0 52 51) 2 26 83 Telefonseelsorge 0800 1110111 u. 1110222 Ärztlicher Notfalldienst (0 52 51) 1 92 92 Zahnärztlicher Notfalldienst (0 52 57) 66 05 Tierärztlicher Notfalldienst Örtl. Tierarzt anrufen Stadt Paderborn, Verwaltungsnebenstelle Elsen von-Ketteler-Straße 63 (0 52 51) 88-0 Mo, Di 8.00 - 12.30 Uhr Mo 14.00 - 16.00 Uhr Sprechstunden Jugendamt Di 8.00 - 10.00 Uhr E-Mail: [email protected] Fax (0 52 51) 88 10 30 Rufnummer bei Bankkartenverlust vom Ausland aus Polizeidienststelle Elsen von-Ketteler-Straße 63

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Müllabfuhr Abfuhr s. Abfuhrkalender. Zusätzliche Restabfallsäcke/Sperr­ gut-Wertkarten gegen Gebühr bei Windmann + Buntstift Entsorgungszentrum „Alte Schanze“ AV.E (0 52 51) 18 12-0 Mo - Fr 8.00 - 17.00 Uhr Sa 8.00 - 13.00 Uhr Abfallentsorgung ASP – Eigenbetrieb der Stadt PB An der Talle 21, Service-Center (0 52 51) 88-17 10 Mo - Fr 7.00 - 18.30 Uhr, Sa 8.00 - 15.00 Uhr www.asp-paderborn.de Evangelisch Lutherisches Pfarramt Pfarrerin Elke Hansmann, Urbanstraße 36 51 21 Gemeindezentrum 6 07 89, Gemeindebüro 64 76 45 Di 9.00 - 12.00 Uhr Do 15.00 - 18.000 Uhr Ev. Sozialstation Paderborn (0 52 51) 5 60 85 Katholisches Pfarramt, von-Ketteler-Straße 38 9 33 10 Pfarrer Wolfgang Brinkmann/Pfarramt 0170 3413910 Telefax-Nummer Pfarrbüro 9 33 120 E-Mail: [email protected] Mo, Di, Do, Fr 8.30 - 11.30 Uhr Mi 15.30 - 18.30 Uhr Redaktionsschluss für den Pfarrbrief der folgenden Woche: dienstags 11.00 Uhr Pfarrbrief im Internet: http://www.StDionysius-Elsen.de Vikar Andreas Mockenhaupt, von-Ketteler-Straße 34 53 76 Gemeindereferentin Ursula Lütkefedder (0 52 51) 9 30 64 30 Gemeindereferentin Katrin Spehr 9 33 116 Barmherzigkeitskapelle am Nesthauser See 60955 Betreuer: Familie Ernesti So. 15 Uhr Andacht, Fr. 14:45 Uhr Andacht oder hl. Messe, tägl. ab 10 Uhr bis zur Absperrung geöffnet.

Kleiderkammer Caritas, Dionysius-Haus, von-Ketteler-Str. 38 Ausgabe: 1. und 3. Di im Monat 15.00 - 17.00 Uhr Annahme: 2. Di im Monat 15.00 - 17.00 Uhr Paderborner Tafel im Dionysius-Haus Betreuerin: Gertrudis Rauhut 63 61 Die Tafel ist jeden Freitag von 15 bis 16 Uhr geöffnet. Schulen Comenius-Grundschule, Nesthauser Str. 9 Dionysius-Grundschule, Simonstr. 2 Gesamtschule Elsen, Am Schlengerbusch 27

6 42 09 6 58 22 97 87 00

Städtische Musikschule Elsen Anmeldung: Verwaltungsnebenstelle Elsen von-Ketteler-Straße 63 Kirchliche Kindergärten (KG) Ev. KG „Die Arche“, Germanenstraße 21 Familienzentrum Elsen E-Mail: [email protected] - Kath. Kita St. Josef, von-Ketteler-Straße 34 - Kath. Kita St. Urban, Urbanstraße 35 Städtische Kindergärten (KG) KG Nesthausen, Am Schlengerbusch 33 KG Elser Heide, Anne-Frank-Straße 2 KG Sprungbrett, Kirschenkamp 30 KG Römerstraße, Römerstraße 36

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Kinderhaus Mobile e.V., Obernheideweg 1

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Jugendtreff im Josefshaus Elsen von-Ketteler-Straße 40a 6 06 59 E-Mail: [email protected] Di, Mi, Do 15.00 - 22.00 Uhr Fr 18.00 - 22.00 Uhr Rentenberatung durch ehrenamtl. Versichertenberater der Deutschen Versicherung Bund Hermann-Josef Thiele, Am Schlengerbusch 17 6168 Termin nach Vereinbarung Bibliothek Elsen, Am Schlengerbusch 27 97 87 35 77 Di, Mi, Fr 11.00 - 17.00 Uhr Do 15.00 - 18.00 Uhr Post Elsen, Sander Straße 7 Mo - Fr 8.30 - 18.00 Uhr

Sa 8.30 - 12.30 Uhr

Hallenbad Elsen 63 39 Mo 15.30 - 21.00 Uhr Mi 13.30 - 21.00 Uhr Di 6.00 - 8.00 Uhr, 15.30 - 21.00 Uhr Do 6.00 - 8.00 Uhr, 13.30 - 17.00 Uhr Fr 13.30 - 18.00 Uhr, 19.00 - 21.00 Uhr Sa 6.00 - 17.00 Uhr So 8.00 - 12.00 Uhr

Redaktionsschluss für die Ausgabe 216:

1. November 2017

Bitte diesen Termin unbedingt beachten! 141

Die Badewanne Die Badewanne prahlte sehr. Sie hielt sich für das Mittelmeer und ihre eine Seitenwand für Helgoländer Küstenland. Die andre Seite – gab sie an – sei das Gebirge Hindostan und ihre große Rundung sei bestimmt die Delagoabai. Von ihrem spitzen Ende vorn, erklärte sie, es sei Kap Horn. Den Kettenzug am Regulator hielt sie sogar für den Äquator. Sie war – nicht wahr, das merken Sie? – sehr schwach in Geographie. Dies eingebildete Bassin. Es wohnte im Quartier Latin. Joachim Ringelnatz 142

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