Im Dachgestühl von St. Stephan - Absolventenverband Döbling

Im Dachgestühl von St. Stephan - Absolventenverband Döbling

Absolventenverband Döbling Im Dachgestühl von St. Stephan Ausgabe 30 – 2013 Vorwort Inhalt Lieber Leserinnen und Leser! Wenn Ihr diese Ausga...

4MB Sizes 1 Downloads 13 Views

Recommend Documents

Der Dombau von St. Stephan
des Wien Museums. Wien Museum Karlsplatz. 11. März bis 21. August 2011. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem. Kupfer

in St. Stephan - Dompfarre St. Stephan
01.12.2013 - DEZEMBER - Hl. Barbara (Märtyrin in. Nikomedien); hl. Johannes von Damaskus (Priester,. Kirchenlehrer). 17

Filmabend im Gemeindehaus St. Stephan - Gottenheim
31.01.2014 - welche neben der Obstnutzung auch zur. Wertholzgewinnung und damit als lang- fristige Kapitalanlage dienen.

Stangengewirr - St. Stephan Breisach
und Oberbaudirektor Joseph Schlippe, dem. Leiter des Freiburger Wiederaufbaubüros und Denkmalpfleger, auch Capitain Jar

Dompfarre St. Stephan
21.04.2014 - \*^troo*.urit wi"n. St.stephan. Herausgeber: Dompfane St. Stephan; [email protected]*; w*rv.dompfarre.info

christus - St. Stephan Breisach
26.12.2011 - Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang. Lieblich in der Bräute Locken. Spielt der jungfräuliche Kranz,. Wenn

500 Jahre Pfarrkirche St. Stephan, Leuk-Stadt - + Pfarrei St. Stephan +
500 Jahre Kirche St. Stephan, Leuk-Stadt ... Basilika, ein Abbild der Sittener Kathedrale errichtet werden mit einem hoc

Ministrantenplan - Abtei St. Stephan
Jascha, Stefan, Simon H., Paul, Vinzenz,. Lena, Sina, Anna. Sa. 24.12./22.00 Uhr. Heiligabend. (Probe am 23.12., 13.30).

konzeption - KiTa St. Stephan
Komm wir finden einen WORT-Schatz ... Klanggarten und Kinderbibliothek können Löwen und Dinos ..... halten, die Mögli

Stephan, Piet Trantel) von-haus-zu - WordPress.com
Gemeinde Tosterglope, 2013. Von Haus Zu Haus. Vor dem Hintergrund einer global weitgehend urbanisierten Be- völkerung (



Absolventenverband Döbling

Im Dachgestühl von St. Stephan

Ausgabe 30 – 2013

Vorwort

Inhalt

Lieber Leserinnen und Leser! Wenn Ihr diese Ausgabe lest, haben wir schon einige Wochen unseren neuen Papst Franziskus und es ist Euch vielleicht der Gedanke gekommen „Gott sei Dank, ein Papst für die Armen“. Ich habe sofort an die Klöster PIJ in Peru und Kolumbien gedacht, so wie an die Schwestern dort, die sich nun durch einen Papst aus Südamerika in ihrer Erziehungsarbeit dort für die Ärmsten noch mehr gestärkt fühlen können. Wegen landesinterner Probleme ist ihre Arbeit, so erfahren wir aus den Jahresberichten, ja nicht leicht. Apropos Klöster in schwierigen Regionen! In Kasachstan hat der Orden PIJ an zwei Standorten fünf Schwestern, die in der Sozial- und Pastoralarbeit wirken. Spenden werden dort dringend gebraucht, im Artikel Seite 15 findet ihr Näheres. Bitte, helft. Sehr abwechslungsreich ist wieder unser Themenpool: Wir können stolz

berichten über die erfolgreiche Feier„50 Jahre AVD“, die Führungen „Dachgestühl St. Stephan“ und Flughafen Wien, über die neue Mitarbeiterin Dr. KwizdaGredler, Stift Seitenstetten und aus den Schulen. Eine „Schwester stellt sich vor“, diese neue Rubrik soll unsere Verbundenheit mit dem Kloster signalisieren. Viele schöne Angebote, zu denen ihr alle eingeladen seid, haben wir für Euch vorbereitet. Meldet Euch gleich an, wenn was Interessantes dabei ist. So nun zum Mitgliederverzeichnis: Ab Herbst gibt es wieder ein aktuelles Mitgliederverzeichnis. Darin werden wir Namen, Adressen und Jahrgang von allen Mitgliedern auflisten, die uns nicht bis zum 15. Mai ausdrücklich gemeldet haben, dass sie mit der Veröffentlichung ihrer Daten nicht einverstanden sind. Gabriela Svarovsky

Bundesländer-Regionaltreffen Motto „Sommerausklang“ im nördlichen Waldviertel Samstag, 31. 8. 2013 ab 11 Uhr, Pfaffenschlag 51, Schwarzenberghaus. Der Ausflug ins schöne nördliche Waldviertel, wo wir Kulinarik und Natur pur genießen werden, dient

auch dazu, alte Freunde zu treffen und neue Freunde kennen zu lernen. Mit diesem Angebot möchten wir Euch Ehemalige begeistern, im Bereich Kommunikation des AVD aktiv teilzunehmen. Bringt Familie samt Kinder Freunde, Partner und Angehörige mit. Einladung auf Seite 3

Inhalt Vorwort...................................................... 2 Bundesländer-Regionaltreffen................... 2 Pastorales Angebot.................................... 2 Eine Absolventin stellt sich vor................... 3 Stiftsgymnasium Seitenstetten..................4 Eine unserer Schwestern stellt sich vor....... 5 Unsere Schwestern..................................... 5 Festakt 50 Jahre AVD..................................6 Aus dem Klassenzimmer - mitten ins Leben...8 Jubiläums-Absolventen-Jour fixe...............8 Matura – was nun?....................................9 Next Step Universität.................................9 Sport in der AHS....................................... 10 Erfolge in der AHS.................................... 10 Tagesbetreuung AHS Maria Regina........... 11 Aus unseren Klöstern................................12 Hilfe für Kasachstan..................................13 3-Königsaktion der AHS............................13 AHS - Darstellendes Spiel..........................14 BAKIP Musical...........................................15 Domführung in St. Stephan...................... 16 Eine Kathedrale ohne Bischof................... 18 Novene..................................................... 19 Orchideen im Stift.................................... 19 AVD im Visit Air Center............................. 20 AVD Autoren gesucht............................... 20 Wir danken den Sponsoren beim Fest...... 20 Neu im Autorenteam ­‑ Dr. Kwizda-Gredler....21 Neu im Netzwerk..................................... 22 Klassentreffen.......................................... 23 Kunst Ehemaliger..................................... 23 Nachruf.................................................... 23 Termine / Einladungen............................ 24 Aus unserer Familie.................................. 24

Pastorales Angebot Einladung

an alle Eltern, Großeltern und Verwandten, die ehrwürdigen Schwestern, die pädagogischen Leiterinnen und Leiter unserer Einrichtungen, alle Pädagoginnen und Pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

zum Gebetsabend für unsere Kinder in der Klosterkirche Maria Frieden,1220 Wien, Hardeggasse 65; Mittwoch, 14. Mai 2013 in der Klosterkirche Maria Regina,1190 Wien, Hofzeile 22; Mittwoch, 28. Mai 2013, jeweils von 18:30 bis 19:10 Uhr „Das

Größte, was wir füreinander tun können, ist, dass wir füreinander beten.“ (Corrie ten Boom)

Eine Initiative der pädagogisch-pastoralen Geschäftsführung des Trägervereins Werke der Schwestern vom armen Kinde Jesus

2

Einladung zum kleinen Theologicum: „...über Gott und die Welt“ Jeden ersten Dienstag des Monats im Bildungszentrum Maria Regina, 1190 Wien, Hofzeile 22 AHS / Erdgeschoß / Geografiesaal von 17:00 bis 18:30 Uhr Nächste Termine: 7. Mai und 4. Juni 2013 Themen: Globale Welt – globales Ethos? Kirche – quo vadis?

Einladung

zur Führung „Vor und hinter den Kulissen des Volkstheaters Wien“ Freitag, 10. Mai 2013, 17:45 Uhr

Eine Absolventin stellt sich vor

17:30 Uhr, Bühneneingang, Neustiftgasse 1, 1070 Wien. Direktor Michael Schottenberg führt durch das Volkstheater und steht für Fragen zur Verfügung. Anschließend verlosen wir 2 Karten für eine Vorstellung im Volkstheater. Eintritt 4 €, Anmeldung bis 7. 5. 2013 erforderlich: Tel: 368 75 21/15, [email protected]

Einladung

zum Bundenländer-Regionaltreffen Sommerausklang im Waldviertel Samstag, 31. August 2013, ab11 Uhr 3834 Pfaffenschlag 51, Schwarzenberghaus Im schönen Waldviertel genießen wir Kulinarik und Natur pur. Anmeldung bis 30. 7. 2013 erforderlich: Kontakt: [email protected], 02848/6387

Einladung

zum Besuch „Haus der Europäischen Union - Wien“ Freitag, 13. September 2013, 13 Uhr-14:30 Uhr 12:50 Uhr, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien Mag. Bernhard Kühr und Mag. Thomas Weber berichten über ihre Arbeit. Ab 13:30 Uhr steht uns Vizepräsident Mag. Othmar Karas für Fragen zur Verfügung. Anmeldung bis 10. 9. 2013 erforderlich: Tel: 368 75 21/15, [email protected]

Einladung zur Sonderführung mit Rundgang „ Auf den Spuren des jüdischen Wiens im ersten und zweiten Bezirk“ Donnerstag, 20. September 2013, 16:30 Uhr Treffpunkt: Judenplatz, 1010 Wien

Dkfm. Anneliese Figl Welchen Schultyp hast du besucht, wann hast du maturiert? Realgymnsium 1954 Woran erinnerst du dich besonders gerne? An das Gefühl totaler Geborgenheit im Kloster, an den ersten Schikurs in Rohrbach an der Gölsen und an heiße Völkerballmatches im Asphalthof Wer hat dich am meisten geprägt? ­Warum? Sr. Theoberta, die uns bei Naturgeschichte und Turnen durch ihre stets heitere Ausstrahlung die Freude in und an der Natur vermittelte. Was verbindet dich auch heute noch mit der Schule? Der „Rote Faden“, dessen Redaktionsteam mit viel Engagement Informationen über viele Aktivitäten und Geschehnisse in der Hofzeile bringt und so aus uns allen eine große Familie macht. Was hast du aus der Schule mit ins Leben genommen? Was ist deiner Meinung nach das Besondere an der Schule Maria Regina? Zu seinen Überzeugungen zu stehen und in allen Menschen „Mitmenschen“ zu sehen, egal woher sie kommen. Was ist das Besondere an Maria Regina? Stets objektiv zu sein und entsprechendes Qualitätsbewusstsein in allen Belangen zu vermitteln und es auch zu verteidigen

Mag. Rainer Pucher führt uns zu ausgewählten Plätzen dieser Bezirke. Dauer ca 1,5 Stunden, bequeme Schuhe anziehen Anmeldung bis 16.9.2013 erforderlich Tel: 368 75 21/15, [email protected]

3

Stiftsgymnasium Seitenstetten

Im Rahmen unserer Vorstellungsreihe „Altschülervereine katholischer Privatschulen stellen sich vor“ berichtet Dr. Dieter Köberl, Schriftführer des Vereins der Alt-Seitenstettner: Das Benediktinerstift Seitenstetten im niederösterreichischen Mostviertel hat im vergangenen Jahr 2012 das Jubiläum seiner Gründung vor 900 Jahren gefeiert, der älteste Hinweis auf eine Klosterschule stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das öffentliche Stiftsgymnasium kann im Jahr 2014 sein 200-jähriges Bestehen feiern, im Jahr 1814 wurde das Gesuch auf Umwandlung der damaligen Privatlehranstalt in ein öffentliches Gymnasium von Kaiser Franz I. genehmigt. Der Ausbau und die Förderung des Gymnasiums ist dem Stift seit damals ein großes Anliegen. In den letzten Jahrzehnten kam es zu einer Reihe einschneidender Veränderungen, aus einer Knabenschule mit überwiegend internen Schülern wurde ein Schule für Mädchen und Burschen („Fahrschüler“) aus der Umgebung des Stifts. Gleich geblieben sind die Ziele: ein christlich-humanistisches Weltbild und eine umfassende Bildung. Der Verein der Alt-Seitenstettner wurde vor über einem Jahrhundert gegründet und hat im Lauf der letzten Jahrzehnte ebenfalls viele Änderungen erfahren, um den Erfordernissen der heutigen Situation zu entsprechen. Im Folgenden wird vor allem auf die Entwicklung von Stift, Gymnasium und Verein in den letzten Jahrzehnten eingegangen, Details zur Geschichte davor können dem Internet entnommen werden (www.stift-seitenstetten. at), ebenso wie die verschiedenen 4

Aktivitäten des Vereins (www.altseitenstettner.at). Erwähnt werden sollen hier aber doch einige der bedeutenden Schüler aus den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Das bischöfliche Knabenseminar war ab 1871 in Seitenstetten angesiedelt, einige Männer der Kirche haben hier ihre Ausbildung erfahren, wie z.B. Kardinal Franz Nagl, die St. Pöltner Bischöfe Michael Memelauer und Franz Zak, aber auch der Wiener Bürgermeister Kajetan Felder (1868-1878), der in seinen politischen Ansichten zwar oft im Gegensatz zur Kirche stand, seine Zeit in Seitenstetten aber in bester Erinnerung behielt („Ich verdanke in der Tat dem Stifte Seitenstetten meine Laufbahn …“). Nicht vergessen werden sollen hier auch der Röntgenologe Guido Holzknecht, Bundespräsident Wilhelm Miklas und der Staatsvertragskanzler Julius Raab, der zeit seines Lebens in gutem Kontakt zu Stift und Verein stand, eine Büste bei der Stiftsstiege erinnert an ihn. Nachdem das Gymnasium von 1938 bis zum Ende des Weltkriegs wegen Entzug des Öffentlichkeitsrechts geschlossen war, wurde es bereits im Oktober 1945 wieder eröffnet, auch der Verein der Altseitenstettner nahm seine Tätigkeit bald wieder auf. Einige Jahrzehnte später kamen neue Herausforderungen auf das Stift zu, viele wichtige Weichenstellungen sind vor allem unter Abt Mag. Berthold Heigl erfolgt, der das Amt im Jahr 1984 antrat und es am 21. März 2013 an seinen gewählten Nachfolger Mag. P. Petrus Pilsinger übergeben wird. In seiner Amtszeit wurden nicht nur das gesamte Stift und der Meierhof restauriert, auch der barocke Hofgarten wurde revitalisiert und die bedeutende Ga-

lerie des Stifts erweitert. Die Internate (Seminar, Juvenat, Konvikt) dagegen wurden eins nach dem anderen geschlossen. In Folge der Einführung eines neusprachlichen Zweigs im Gymnasium im Jahr 1972 und der Aufnahme von Mädchen nahm die Schülerzahl beträchtlich zu, dadurch ergab sich auch die Notwendigkeit der Erweiterung und Modernisierung der Schule, die im Klostergebäude untergebracht ist, dem „Vierkanter Gottes“. Stift und Gymnasium sind heute unbestritten ein geistiges Zentrum der Region. Auch der Verein der Altseitenstettner hat in den letzten Jahrzehnten wesentliche Änderungen erfahren: die viermal jährlich erscheinenden Mitteilungen der Vereins („Stettner Seiten“) haben ein modernes Gesicht erhalten, eine Studienberatung für Maturanten wird durchgeführt. Treffen von Alt-Seitenstettnern finden in Wien, Salzburg und Linz statt, daran nehmen auch immer wieder Mitglieder des Lehrkörpers teil oder der Abt als Protektor des Vereins. Der gute Kontakt mit dem Stift und der Gemeinde Seitenstetten kam auch im Jahr 2008 zum Ausdruck, als am Geburtshaus des letzten k.k. Ministerpräsidenten Heinrich Lammasch in Seitenstetten auf Initiative des Vereins in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Stift eine Gedenktafel errichtet wurde (http:// de.wikipedia.org/wiki/Lammasch). Im Jubiläumsjahr 2012 war der Blick aber nicht zurück gerichtet, sondern vorwärts in die Zukunft: Ein Höhepunkt dieses Jahres war die Eröffnung einer neuen Sporthalle als Geschenk für die Jugend. Die Errichtung dieses schlichten Funktionalbaus im Schatten des barocken Munggenaststiftes war durch die Unterstützung vieler möglich geworden.

Eine unserer Schwestern stellt sich vor Sr. Michaela Maria Maga Elisabeth Staniek Regierungsrat

Gölsen beordert und danach für ein halbes Jahr ins Mutterhaus nach Simpelfeld, wo ich im Archiv arbeitete. 6. Wie können die Grundsätze Mutter Clara Feys in der heutigen Zeit an Schüler und Lehrer weitergegeben werden? Durch Vorbildwirkung und Zusammenhalten. Da hat auch der Absolventenverband eine große Verantwortung. Im Vordergrund soll die Wertschätzung jedes Menschen in seiner Einzigartigkeit stehen.

1. Wo wurden Sie geboren? Ich wurde in Wien als Elisabeth Staniek geboren. 2. Wodurch entstand Ihr Entschluss, in ein Kloster einzutreten? Der Gedanke war immer wieder da. Meine Jugend war überschattet vom Regime der Nationalsozialisten. Maturiert habe ich in der Hitlerzeit in einer weltlichen Schule. Dann wurde ich zum Arbeitsdienst in die Schwäbische Alp und später sogar zur Wehrmacht nach Münster zum Flugmeldedienst einberufen. Einmal schlug eine Bombe 50 m entfernt von uns ein. Gott war auch in dieser schweren Zeit immer meine Kraftquelle. Da die Umstände es auch nach Ende des Krieges nicht erlaubten, gleich nach Wien zurückzukehren, fuhr ich zu meiner Schwester, die im Tiroler Lechtal Lehrerin war, und arbeitete dort bei einem Bauern. Nach Wien zurückgekehrt, wurde der Gedanke ins Kloster zu gehen durch meine Mitgliedschaft in der Marianischen Kongregation noch verstärkt - und ich folgte meiner inneren Stimme. 3. Warum gerade dieser Orden? Was ist das Besondere an diesem Orden? Obwohl mir mindestens vier Angebote zur Verfügung waren, entschied ich mich für diesen Orden, weil in ihm die ganze Welt miteinander vernetzt wird und der Gedanke Mutter Clara Feys über verschiedene Erdteile verbreitet wird. Zusätzlich dazu ist Sr. Maria Admirabilis, mit der ich durch die Marianische Kongregation befreundet war, ein halbes Jahr vor mir in diesen Orden eingetreten. 4. Haben Sie Ihren Namen für das Kloster selbst gewählt? Eigentlich wollte ich den Namen Maria Regina annehmen, aber da meinte die Oberin, dass das nicht möglich sei, weil unsere Schule diesen Namen trägt. Der Name Michaela Maria wurde mir zugeteilt, was für mich aber in Ordnung war.

Sr. Michaela Maria 5. Durften Sie Ihren Aufgabenbereich im Kloster selbst auswählen? Durch mein Studium für Deutsch und Geographie und einem später nebenbei abgeschlossenen Theologiestudium wurde ich, nachdem ich vier Jahre lang -vier Tage in der Woche - auf der Baumgartner Höhe bei TBC-kranken Kindern gearbeitet hatte, automatisch im Schuldienst in der Schule in Döbling eingesetzt. Nach meiner Pensionierung wurde ich drei Jahre als Oberin nach Rohrbach an der

7. Was wollen Sie den Lesern des RF mitteilen? Die Kraftquelle liegt in Gott und wir sind durch ihn und unsere Schutzengel behütet. 8. Was wünschen Sie sich für den Orden der Schwestern vom armen Kinde Jesu und für seine Institutionen? Mehr Schwesternnachwuchs für Europa. In Kolumbien, Peru und Indonesien melden sich derzeit mehr Frauen an als in den Ordenshäusern dort aufgenommen werden können. 9. Was wünschen Sie sich persönlich? Nichts. Ich bin von lieben Leuten umgeben und bekomme die beste Zuwendung und Pflege.

SR Evelyn Schier

Unsere Schwestern in Österreich Döbling: Sr. Adelheid, Sr. Annetta, Sr. Angelina Maria, Sr. Augustina, Sr. Clara Virgilia, Sr. Cornelia Maria, Sr. Dominika, Sr. Hilda Maria, Sr. Josefa Anna, Sr. Maria Christa, Sr. Michaela Maria, Sr. Maria Elisabeth, Sr. Maria Serena, Sr. Maria Sieglinde, Sr. Matthäa, Sr. Notburga, Sr. Theresia Fidelis

Kaasgraben: Sr. Maria Admirabilis, Sr. Josefa Anna Rohrbach: Sr. Edeltrudis, Sr. Johanna a Cruce, Sr. Clara Elisabeth Regionalat: Sr. Christina Maria, Sr. Johanna Baptista, Sr. Laetitia

Schwestern PIJ weltweit:

506 Professschwestern, Stadlau: Sr. Beata Maria, Sr. Benedicta Maria, 27 Novizinnen, 10 Postulantinnen Sr. Clara Oblata 5

Festakt 50 Jahre AVD

Natürlich gibt es eine Geburttagstorte

„Pure Voices“ in Aktion Die Absolventinnen feiern 50 Jahre ihres Verbandes. Als Festredner hielt DI Josef Pröll die Zuseher in Bann.

begrüßten die zahlreichen Gäste, und hielten mit Ihrem hervorragenden Wienerliedprogramm die Besucher bei bester Laune.

„Heut kommen d‘Engerl auf Urlaub nach Wean...“ schöner hätte der Festakt nicht beginnen können. Pure Voices

Die Präsidentin Gabriela Svarovsky ging in ihrer Vorstellung des Vereins bis zur Ordensgründung durch Mutter Clara Fey im Jahr 1844 zurück. Clara konnte als junges Mädchen aus wohlhabendem Haus das Elend um sich herum nicht mitansehen und gründete den Orden der Schwestern vom armen Kinde Jesu. Der Verein der Absoventinnen in seiner heutigen Form wurde 1962 von Agnes Nigl gegründet. Dr. Hilde Schirg-Posset stellte Ihren eindrucksvollen Lebensweg vom armen Arbeiterkind zur anerkannten Pädagogin im Unterrichtswesen dar.

Akkordeonbegleitung: Kiki Fröhlich

DKfm. Figl, G.Svarovsky, DI Pröll

Sr. Laetitia, DKfm. Figl 6

In seiner Festrede über „Werte Grundlage für Erziehung, Politik und Wirtschaft“ würdigte DI Pröll das Werte- und Bildungsmodell wie es in Maria Regina gelebt wird und er es bei seiner Tochter, die hier zur Schule geht, wahrgenommen habe. In einer kurzen Darstellung seines Werdeganges erfuhren wir über die bäuerliche Herkunft von Josef Pröll, seine Schuljahre und Studienjahre an der Hochschule für Bodenkultur in Wien und die relativ späte politische Ausrichtung. Wer in der Politik tätig ist, steht permanent in der Öffentlichkeit. Das ist auch der Unterschied zur Wirtschaft. In beiden Bereichen arbeiten Menschen, Menschen mit Fehlern und Fehltritten. Das darf jedoch nicht dazu führen, die Politik, die Wirtschaft generell zu verurteilen. Politiker, Ma-

Lilo Spitzer gratuliert ihren Chorsängerinnen nager, Menschen, die Werte leben, wie Anstand, Ehrgefühl, Dankbarkeit, das richtige Maß und Mitgefühl - das braucht die Gesellschaft. Viel Freude und Schaffenskraft strahlte Josef Pröll aus und packte damit die Zuhörer. Beim anschließendem Interview mit Anneliese Figl, Maturajahrgang 1954, konnten die Kolleginnen dieser Jahrgänge gemeinsame Erinnerungen an ihre Schulzeit wecken, die jüngeren Besucher staunten über das Hallenbad im Kloster, die Schi fahrende Ordensschwester Theoberta und freiwillige Schulbesuche an Ferientagen. Schön, dass Anneliese, Tochter von Bundeskanzler Leopold Figl, so viele Jahre ihrer ehemaligen Schule verbunden blieb, Klassenfreundschaften bis heute bestehen. „Durch den Absolventenverband und dessen Aktivitäten bleibe ich mit dem Haus und den Ehemaligen verbunden, jetzt mehr denn je“ betonte sie ihre Zugehörigkeit. Diese Worte sind für Julia Krause, Schülerin der Maturaklasse 2013, auch 59 Jahre später immer noch gültig: „Ja, auch ich möchte nach meiner

Mag. Stodola

DKfm. Figl

Mag. Baumgartner

Schulzeit mit Maria Regina und allen Ehemaligen in Kontakt bleiben, ja, ich möchte dem Verein angehören“ ließ sie uns in ihrem frischen, jungen und gut argumentierten Vortrag wissen. Angenehme Moderation durch den Abend: Mag. Elisabeth Baumgartner Gute Stimmung auch beim anschließenden kulinarischen Ausklang ! Interessant: Eine Ausstellung der Malerin Helga Güntschl Mag. Maresi Stodola, Rg 1969

DI Pröll

Julia Krause 8A 7



Aus dem Klassenzimmer - mitten ins Leben Am Abend des 26. November 2012 bin ich nach langen Jahren wieder die Stiege hinauf zum Festsaal gegangen, in die vertrauten Räume. Gute Erinnerungen, ich durfte lernen, weiß heute besser als früher, wie behütet, gefördert und gut betreut wir in Maria Regina waren. Der Chor war schon bei der Probe, wie damals mit Prof. Elisabeth Spitzer, der leidenschaftlich musikalischsten Musikpädagogin, die man sich vorstellen kann. Viel verdanke ich dieser Schule, ihrer damaligen Direktorin und unserem Lehrkörper. Der gefürchtete LateinUnterricht bei Prof. Eva Herder war mir die perfekte Basis für das Erlernen der anderen romanischen Sprachen. Gedrillt wie wir waren, haben mich eine italienische Zeitenfolge oder unregelmäßige portugiesische Verben nicht mehr beeindrucken können. Ich konnte alles in den lateinischen Kontext stellen. Kein Thriller später konnte die gleiche Intensität erzeugen, wie die Stille der Herder‘schen Spannung im Unterricht, wenn sie sagte: „Wir wiederholen.“ Das Schweigen der Ewigkeit. - - „Terry, du schaufelst

dir dein eigenes Grab“, pflegte Frau Prof. Herder öfters zu mir zu sagen. Damals schauderte es mich, wegen zwei falscher Vokabel! Und heute zählt der Satz zu meinem witzigen Erinnerungsfundus aus der Hofzeile, und ich kann auch der metaphysischen Dimension dieses Satzes etwas abgewinnen. Die sah ich damals freilich noch nicht. Der Englischunterricht war amerikanischer Prägung, the mobile society, be a little more open minded, wie oft habe ich Prof. Helga Güntschl dafür gedankt. Sie hat uns die Technik des Erlernens einer Fremdsprache beigebracht. Damit das, was man sagt, idiomatisch klingt, wie man nicht nur die Vokabel paukt, die hatten wir uns ja in Latein schon erschwitzt, sondern wie man ein Gefühl für die andere Sprache bekommt, und wie man sich das Gefühl zu eigen macht. Wie hilfreich mir das später im Leben werden sollte. Prof. Güntschl beschwor uns immer: „Nützt die Zeit hier gut!, don‘t waste it!“ Auch im Deutschunterricht ist es ihr gelungen, mir zu vermitteln, dass es im Leben darum geht, sich um etwas zu bemühen, vielleicht sogar zu ringen, dass man sich trauen soll, dass man für Werte und Überzeugungen

einstehen soll. In meiner Erinnerung sehe ich meine Klasse mit Feuereifer gewisse ethische Fragen und Problemstellungen diskutieren, die Prof. Helga Güntschl mit kluger Leichtigkeit dynamisch in die Gruppe brachte. Die Mühe der frühen Jahre hat das Lernen später leicht gemacht, die Wege waren schon vorbereitet. Sr. Admirabilis war auch da. Was haben wir sie im Religionsunterricht mit möglichen und unmöglichen Fragen drangsaliert. Und sie, immer freundlich und gelassen, hat uns mit großer Geduld geantwortet, immer um eine offene Gesprächsatmosphäre bemüht, eigentlich strahlend. Nicht nur ihre Augen, auch ihre Stirn strahlte. Ich begrüße sie mit Freude und stelle fest: Es ist noch immer so! Dr. Teresa Indjein, geb. Untersteiner, NG1980, Botschafterin im Außenministerium, stv. Leiterin der kulturpolitischen Sektion Leiterin der Abteilung für Koordination, Finanzierung und Evaluierung der Auslandskultur [email protected] Gruppenbild vorige Seite 1. Reihe stehend, links

Jubiläums-Absolventen-Jour fixe 1.12. 2012 Bitzingers Vinothek Ausklang der Jubiläumsfeier 50 Jahre AVD

Dieses kleine Grüppchen versammelte sich nach dem Singen in der Karlskirche und genoss die Schnitzel-

Einladung des AVD. Wir freuen uns schon auf den nächsten Jour fixe beim Sommerfest.

Hilde Feldmann, links, wirbt für ihre „Wirtschaftsrunde“

Ein unterhaltsamer und gemütlicher Abend in der Vinothek Bitzinger 8

Matura – was nun? „Weiterbildung aus europäischer und internationaler Sicht“ Der Vizepräsident des Europäischen Parlamentes Mag. Othmar Karas sprach im Rahmen der Maturantenberatung am 22. 2. 1013 zu diesem Thema. Mit dabei waren Prof. SchaffhauserLinzatti von der Universität Wien und Frau Wirth von der Fachhochschule des BFI.

EP-Vizepräsident Karas machte allen MaturantInnen Mut: • zum Studieren im Ausland • zur Bewerbung als PraktikantIn in Brüssel • Jede zusätzliche, auch nicht universitäre Arbeit während des Studiums ehrenamtlich und freiwillig anzunehmen Freiwilligkeit meinte er als „Kitt in der Gesellschaft“ muss daher wachsenden Schutz genießen und eine besondere öffentliche Rolle erhalten. Die Klassenvertreter sowie der AVD danken für seine wertvollen Worte, sowie die sehr persönlich gehaltenen und überzeugenden Worte über seinen beruflichen Werdegang.

Interessiert an einem Praktikum? „Durch ein Praktikum in einem meiner Büros erhalten Sie Einblicke in meine Arbeit als Abgeordneter zum Europäischen Parlament

Sie sind in tägliche organisatorische Tätigkeiten, wie z. B. Vorbereitung von Sitzungen, Organisation von Pressekonferenzen, allgemeine Bürotätigkeiten, Vorbereitung von Rede- und Briefingunterlagen sowie in Projektorganisationen und Eventberichterstattung eingebunden. Für österreichische Besuchergruppen im Europäischen Parlament und Anfragen bzw. Anliegen vieler Bürger und Verbände sind Sie freundlicher und kompetenter Ansprechpartner im Frontoffice. Durch mein vielfältiges Tätigkeitsspektrum schaffen Sie sich auch starke Netzwerke innerhalb der Europäischen Institutionen und deren österreichischen Vertretungsbehörden. Dabei lernen Sie aber auch die Parteifamilie der Österreichischen und Europäischen Volkspartei (EVP) kennen. Mein engagiertes Team umfasst vier hauptamtliche Mitarbeiter in Brüssel bzw. Straßburg, zwei in Wien sowie meist zwei bis drei Praktikanten. Unterstützt wird dieses Team von der Pressestelle des ÖVP-Europaklubs in Brüssel bzw. Straßburg.“ Mit diesen Worten unterstrich Karas den Wert eines Praktikums.

Was wir erwarten? Ausbildung und Fremdsprachen • Fortgeschrittenes oder abgeschlossenes Universitätsstudium • Einwandfreie Rechtschreibung und sprachliche Gewandtheit

Mag. Karas erklärt seine Arbeit

Frau Wirth zeigt Prospekte her • Kenntnisse einer weiteren EU-Sprache (insb. Französisch) von Vorteil Persönlichkeit • Sicheres und kompetentes Auftreten • Schnelle Auffassungsgabe, eigenständiges Arbeiten und Organisationstalent • Aktuelles oder früheres Engagement in ehrenamtlichen und/oder politischen Funktionen ist von Vorteil EDV • Gute Kenntnisse in MS Office, sicherer Umgang mit Internet (besonders Suchmaschinen)

• Ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Next Step Universität Nach dem humorvollen Vortrag über die Studienrichtung Wirtschaft an der Hauptuni Wien am Maturantentag bietet Prof. Dr. Mag. Michaela Linzatti-Schaffhauser allen interessierten Schülern Unterstützung an.

Treffpunkt: 3. September 2013, 9 Uhr, Aula der Universität 1010 Wien, Hauptgebäude, vor den Nobelpreisträgern. „Das ist vor Anmeldeschluss, womit ich vielleicht noch jemandem behilflich sein kann.“

Organisation des Maturententages Mag. Gabriela Svarovsky 9

Sport in der AHS Österreichische Schulmeisterschaft Nachdem sie bei der Wiener Schulhockey-Meisterschaft im November 2012 gewonnen hatten, traten die Mädchen der 5. Klassen am 8. März 2013 in Mödling beim Oberstufenfinale der Österreichischen Schul­ meisterschaften an und erreichten den 6.  Platz. Wir gratulieren herzlich!

Die Mädchenmannschaft

Mag. Kiki Lindenthal, Wiener Landesschulreferent für Hockey

Gut getroffen

Vor oder nach dem Spiel?

Erfolge in der AHS

Highlight der politischen Bildung in der AHS

Italienisch Redewettbewerb Paulina Plata und Lena Kundrat, beide aus der 8A, haben beim Italienischen Redewettbewerb den 4. und 6. Platz erreicht. Von ganz Wien nahmen SchülerInnen aus unterschiedlichen Gymnasien teil.

Paulina Plata, Elena Kundrat, beide 8A 10

Herzlichste Gratulation zu dieser großartigen Leistung!

Wir hatten große Freude Herrn Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka am 6. März 2013 bei uns am Gymnasium Maria Regina begrüßen zu können. Anton Pelinka ist einer der profiliertesten Politikwissenschaftler Österreichs. Sein profundes Wissen über Politik begeisterte alle drei Maturaklassen samt Fachlehrer. In seinen beiden Vorträgen ging es um Demokratie und Menschenrechte und um die politischen Parteien in Österreich in Hinblick auf die kommenden Nationalratswahlen. Mag. Stephan Binder

Tagesbetreuung AHS Maria Regina Ein neuer Weg zu mehr Individualität in der Gemeinschaft Seit Jahrzehnten essen, spielen und lernen wir gemeinsam am Nachmittag. Oft weniger beachtet, als der Unterricht und immer als selbstverständlich betrachtet – der „Hort“, die „Nachmittagsbetreuung“ und jetzt genannt „Tagesbetreuung“. Viele Namen für eine ständige Einrichtung in Maria Regina. „Frau Professor, kann ich meine Mutter anrufen und fragen, ob ich noch länger bleiben darf?“, fragte vor kurzem der elfjährige Roman, der eine Entschuldigung für 15 Uhr gebracht hatte und der an diesem Tag mit leuchtenden Augen und geröteten Wangen an einem Gruppenspiel in der Tagesbetreuung teilnahm. Solche Momente bestätigen unsere Arbeit und machen uns persönlich stolz.

Trotzdem wollen wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Nur ständige Entwicklung und Offenheit für Neues ermöglichen uns, unsere Qualität auch zu halten. So haben wir das heurige Schuljahr mit einer groß angelegten Evaluation der Tagesbetreuung begonnen. Fragen über die Zufriedenheit mit der Tagesbetreuung, der Gemeinschaft, dem täglichen Mittagessen, der Freizeit und Lernzeit sollen uns Feedback geben und uns anspornen alte Traditionen gegebenenfalls auch zu durchbrechen.

Fußball spielen oder im Turnsaal Sport machen dürfen. Die Lerneinheiten werden auch positiv bewertet und alle bis auf eine/n Befragte/n meinen, dass sie fragen können, wenn sie etwas nicht verstehen und Hilfe von den BetreuerInnen erhalten.

Hier die Ergebnisse: Hohe Zufriedenheit bescheinigen uns die Kinder bei der Frage, ob sie sich in der Tagesbetreuung wohlfühlen, 63 von 67 befragten Kindern sagten dazu „ja“. 64 von 67 SchülerInnen bestätigen, dass die Betreuer freundlich sind. Die große Mehrheit unserer Kinder findet, dass unser Essen gesund ist und viel Salat und Gemüse zur Auswahl steht. Mehr als 90% der Kinder finden es gut, dass sie in der Tagesbetreuung

Mag. Brigitte Pater-Heger

Ich bin seit mehr als 20 Jahren Lehrerin und seit fast genauso langer Zeit in der Tagesbetreuung tätig. Natürlich hat sich seitdem viel verändert. Zu Beginn war ich für eine Gruppe von 20 sehr ruhigen Mädchen verantwortlich –heute bin ich die Leiterin eines Teams von 12 Betreuerinnen und Betreuern, die an die 80 Kinder bis 16:50 Uhr beaufsichtigen und mehr als 100 Kinder in der Mittagsbetreuung versorgen. Diese Aufgaben erfordern natürlich Professionalität und großen persönlichen Einsatz von jedem/r Einzelnen sowie regelmäßige Investitionen durch den Schulerhalter. Ein Zertifikat vom Bundesministerium, das uns zum zweiten Mal hohe Qualität in der schulischen Tagesbetreuung bestätigt, ermutigt uns unseIm Hort ist kein Platz für Langeweile ren Weg weiterzugehen.

Wir sind stolz, in unserer Umfrage, Bestätigung in vielen Bereichen gefunden zu haben und ich bedanke mich für den großen Einsatz meines Teams der Tagesbetreuung.

Unser Team der Tagesbetreuung: Mag. Barbara Baumgartner, Mag. Daniela Blettenweger, Dr. Karin Florian, Mag. Peter Diesenberger, Mag. Gerlinde Hufnagel, Mag. Silvia Mayer, Frau Angela Moser, Mag. Andrea Murtinger, Herr Lukas Partilla, Mag. Verena Schörkhuber, Frau Eva Stros, Mag. Cornelia Tausz, Frau Katharina Wildner

Workshopthemen: Lernen lernen, Dramaworkshop, Weihnachten mit den Sinnen erleben, Workshop Eislaufen, Kochen

..und das sagen die Schüler... Alles ist supi Ich finde den Hort sehr schön Ich gehe gerne in die Tagesbetreuung Die Betreuer sind alle sehr nett Mir gefällt es in der Tagesbetreuung sehr gut Mir gefällt die Freizeit im Hort sehr gut Es ist cool, dass wir in den Turnsaal gehen. Die Gruppe ist schön eingerichtet Mir gefällt die Lernzeit Ich liebe die Couch

11

Aus unseren Klöstern Aus dem vor dem Krieg gegründeten Kloster PIJ in Lettland wanderten während des Krieges Schwestern nach Deutschland und einige nach Kasachstan aus.

che und der Sozialhilfe zukommen ließen.

Dort wirken sie im Untergrund in der Patoral-, Jugend- und Sozialarbeit. Erst seit wenigen Jahren dürfen sie die Schwesterntracht wieder offiziell tragen. Neben dem KLoster Kasachische Kinder mit ihren neuen Schulsachen in Makinsk gibt es noch ein zweites Haus, insgesamt sind heute „Ein Gott und Vater aller, der über fünf Schwestern dort, alle als ausge- allen und durch alle und in allen ist“. (Eph.4,6) bildete Sozialarbeiterinnen.

Aus dem Jahresbericht 2012 der Schwestern PIJ aus Kasachstan „Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben … Mt. 25, 35 Diese Worte des Evangeliums sind Ihnen in besonderer Weise zugesprochen, liebe Freunde und Wohltäter, die Sie sich immer von der Not unserer Armen ansprechen lassen und unaufgefordert deren Schicksal mittragen.

Das selbstgebackene Brot 12

In diesem Wort des hl. Paulus wissen wir uns mit den Menschen Kasachstans verbunden: - mit Juden und Christen aller Konfessionen,- Lutheranern und Katholiken, Orthodoxen Christen verschiedener Konfession, mit Muslimen und Buddhisten, auch mit Menschen, die keiner bestimmten Religion angehören. Es ist der Friede unter dem gleichen Gott, den wir erstreben und der uns zusammenhält. Wir treffen täglich eine sehr gemischte Gemeinschaft vieler Glaubensbekenntnisse, die sich bei der Essensausgabe zum Tisch der Geschwisterlichkeit einfindet und die sozialen Dienste in Anspruch nimmt: - Familienhilfe, - Bekleidungshilfe, - Krankenhilfe, - Hilfe in speziellen Notsituationen. Nach wie vor herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Die Verdienstmöglichkeiten sind sehr gering und die Preise steigen. Die Folgen dieser sozialen Armut tragen wir als Schwesterngemeinschaft vom armen Kinde Jesus in Kasachstan mit. Sie und viele mit Ihnen haben uns in Treue dabei unterstützt. So wie jedes Jahr danken wir Ihnen sehr herzlich für die Unterstützung, die Sie der Armenkü-

Jede Spende, egal in welcher Höhe, war und ist für unsere Arbeit wichtig. Leider sind in letzter Zeit wegen der Wirtschaftslage Spendeneingänge stark zurükgegangen. Daher folgten etliche Einschränkungen. Zum Beispiel war es uns nicht möglich, ein neues Projekt weiterzuführen, das wir erst vor einigen Monaten begonnen hatten. Es ging um die Finanzierung der Schulspeisung für einige Kinder einer Ganztagsschule. Eine unserer jungen einheimischen Schwestern arbeitet an dieser Schule als Sozialpädagogin. Sie beobachtete, dass einige Kinder ohne Mittagessen blieben, weil deren Mütter oder Familien die anfallenden Kosten nicht aufbringen konnten. Unsere Hilfe war spontan, aber leider müssen wir diese Hilfe vorerst wieder einstellen, um nicht die Existenz jahrelang bewährter anderer Projekte und das Vertrauen in sie zu beschädigen. Die Zahl der Besucher der Armenküche hat nicht nachgelassen. Sie liegt im Durchschnitt nach wie vor bei 300 Personen pro Tag. Aber auch hier mussten wir Kürzungen durchführen. Weil uns das Geld nicht reichte, konnten wir bei der Brotausgabe an sechs Tagen statt eines halben Brotes pro Person nur noch 1/3 Brot ausgeben. Manchmal macht Knappheit und Not auch erfinderisch. Nach der Sommerpause überraschten uns etliche Besu-

Kinderjause in der Armenküche

Warten auf die Armensuppe

Lebensmittel für die Selbsthilfeaktion

Hilfe für Kasachstan cher der Armenküche mit einer kleinen „Selbsthilfeaktion für ihre Küche“. Sie hatten erkannt, dass wir im Augenblick jede Kopeke zwei Mal umdrehen und brachten aus ihrem kleinen Garten jeweils das, was sie für eine einmalige Aktion entbehren konnten: Kartoffel, Gemüse, Zwiebeln, Gurken etc. Dieses Zeichen von Solidarität hat uns sehr gerührt und ermutigt und unsere Freunde selbst erfreut. Die meisten „Kunden“ unserer Armenküche sind kinderreiche Familien ohne Einkommen, dazu einige alleinstehende, alte Menschen. In beiden Fällen handelt es sich um den Personenkreis, der auch andere Sozialhilfen benötigt. Die kinderreichen Familien sind am schlimmsten betroffen. Einige von

ihnen erhalten außer der Armensuppe noch zusätzliche Lebensmittel. Auch medizinische Hilfe ist von Fall zu Fall geboten und ärztliche Begleitung sowie Medikamente, deren Rechnung wir übernehmen, wenn sich eine Krankheit über Monate hinzieht. Ein besonderes Augenmerk liegt seit Jahren auf Müttern mit einem Kleinkind. Sie bekommen im ersten Jahr zusätzlich einen Liter Milch an 7 Tagen der Woche, den wir mit bäuerlichen Kleinbetrieben, dank Ihrer Spende, abrechnen.

Spenden. Auch unsere Schwestern aus Österreich erfreuten uns schon vor Jahren mit Schulmaterial, von dem wir bis heute immer noch austeilen können: Bleistifte, Spitzer etc. Auch dafür herzlichen Dank! Mit großem Dank grüßt herzlich Schwester Clara Thoma PIJ im Namen aller Schwestern vom armen Kinde Jesus aus Kasachstan. November 2012

Zu Beginn des Schuljahres wurden auch Schulsachen an Kinder mittelloser Familien ausgegeben. Wir kaufen die Schulartikel günstig in einheimischen Geschäften, dank Ihrer

Spendenkonto, Sparkasse Aachen - IBAN: DE42 3905 0000 0004 0666 50 SWIFT-BIC: AACSDE33, Verwendungszweck: Kasachstan

Danke allen Spendern!

3-Königsaktion der AHS

Begleitung Prof. Dr. Hübner Die Schwestern vom armen Kinde Jesus aus Österreich danken unseren Schülerinnen und Schülern für die großzügige „Dreikönigsspende“ 2013:

Begleitung Sr. Angelina VS Stadlau: € 1.500,- für Indonesien VS Döbling: € 1.400,- für Cazuka/Kolumbien AHS und Kdg. Döbling: € 1.600,- für Kasachstan BAKIP: € 420,- für Lettland

Gott vergelte es allen Spendern! Vielen Dank für Ihre Arbeit und herzlichen Gruß! Sr. Laetitia PIJ und die Mitschwestern 13



AHS Darstellendes Spiel als Unterrichtsprinzip Methode Drama als Unterrichtsprinzip Ich freue mich besonders, dass ich meine Erfahrung und Kompetenzen als Drama- und Theaterpädagogin, die ich im Rahmen des Hochschullehrganges „Methode Drama“ an der KPH Krems absolviert habe, bei Workshops für die Nachmittagsbetreuung und in der unverbindlichen Übung „Darstellendes Spiel“ anbieten kann, sondern auch ständig im Regelunterricht anwenden kann.

Drama in der Erziehung lehrt • unterschiedliche, manchmal gegensätzliche Charaktere darzustellen, darin authentische Gefühle zu empfinden und einen dramatischen Dialog zu kreieren. • die umgebende Gesellschaft wahrzunehmen und sich in ihr zu orientieren, auch sich selbst als wertvolles Mitglied in ihr wahrzunehmen. • die Fähigkeit zu qualitätsvollem Dia­log, der nicht nur die Kompetenz

Drama lehrt, die Prozesse um uns herum wahrzunehmen. 14

braucht, die eigenen Gedanken und Argumente auszudrücken, sondern auch aktive Zuhörerschaft. • effektive Kooperation, während man gemeinsam mit anderen an vorgegebenen Aufgaben und ihrer Lösung arbeitet. • die eigenen Aufgaben ebenso wie die Arbeit der anderen wertzuschätzen und objektiv auszuwerten. • Verantwortung zu übernehmen für sich selbst und für die anderen, die eigene Arbeit, die Arbeit der anderen und die der ganzen Gruppe. • die eigene Kreativität, Phantasie und Imagination auf konstruktive Art zu nutzen. • gesundes Selbstbewusstsein und Toleranz. • in eine Rolle einzusteigen, in ihr zu handeln und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Rolle unterschiedliche Probleme zu lösen. • den Eintritt in die Welt der Fiktion und gleichzeitig die Wahrhaftigkeit und Konkretheit des theatralen Ausdruckes, d.h. den wahrhaftigen dra-

matischen Selbstausdruck im Rahmen der Fiktion. • Meinungen und Gefühle des dargestellten Charakters öffentlich zu zeigen, besonders innerhalb eines Konfliktes. • die Gesetze von Raum und Zeit, nicht nur fiktional, sondern auch real. • Tempo und Rhythmus von Handlung, Abstufung, Kreation und Behandlung der inneren Spannung innerhalb und außerhalb der Rolle. Mittels der Methode Drama lernt die ganze Persönlichkeit eines Menschen, das heißt Verstand, Körper und Seele. Und das mit einer Menge Spaß und Erfolg, wie sich immer wieder in meiner Arbeit zeigt. Mag. Monika Lindner Unterstützt werden wir vom Theaterpädagogen des Volkstheaters, Mag. Matthias Suske.

Drama lehrt in der Rolle und in vorgegebnene Umständen zu improvisieren und zu handeln.

BAKIP Musical

Vorm Haus des Giftzwerges schlafen die gefangenen Kobolde erschöpft ein

Gefangennahme der beiden Kobolde durch den Giftzwerg, der den Wald ganz finster gemacht hat

Das große Wurzelgepurzel Schon im Sommersemester letzten Schuljahres (2011/12) begannen wir mit dem Vorbereiten unseres Musicals. Wir überlegten uns Geschichten und wählten die Beste aus. Nachdem wir die Geschichte hatten, teilten wir uns in Gruppen ein. Eine Gruppe nähte die Kostüme, eine andere malte das Bühnenbild und gestaltete die verschiedensten Requisiten. Außerdem wurden Lieder geschrieben und komponiert und die Textschreibergruppe verfasste die Hörspiel- und die Bühnenfassung des Musicals. Wir teilten die Rollen ein und probten das Stück. Im Jänner nahmen wir dann auch noch alles auf eine CD auf. Dazu blieben wir an einem Sonntag in der Schule und der Tontechniker, der die CD aufnahm, kam dazu extra zu uns in die Schule.

Die Feen und die Lehrerin sind traurig über das Verschwinden der beiden Kobolde Auch die Lieder wurden gesungen. In den Wochen nach den Semesterferien hatten wir unsere insgesamt 14 Aufführungen. Zahlreiche Kindergärten und Hortgruppen besuchten diese. Das Projekt leitete unser Musikprofessor Herr Schnabel, bei dem wir uns recht herzlich dafür bedanken. Veronika Langer 4b

Feen- und Koboldschule

Die Woche vor den Semesterferien dieses Schuljahres wurde zur Probenwoche. Ein Regisseur kam zu uns und wir probten das Stück gemeinsam.

Marlene Steiner im Tonstudio

Zur Berfreiung der Kobolde wird die Zauberblume gefunden und der Giftzwerg wird Schulwart in der Feen und Kobold Schule 15

Domführung in St. Stephan Dombaumeister Arch. DI Wolfgang Zehetner führt durch das Dachgestühl von St. Stephan Wohl keine andere Kathedrale der Welt ist so prägend für das Stadtbild einer Großstadt wie der Stephansdom für Wien. Dominante und Besonderheit ist der schlanke und hohe Turm, aber fast ebenso imposant ist das hohe, bunt gemusterte Dach. Architekt DI Zehetner ist bereits der 42. Dombaumeister der Dombauhütte. Einer seiner Vorgänger war Anton Pilgram, Bildhauer und Baumeister, von 1511 - 1515 Leiter der Bauhütte. Er vollendete unter anderem die Domkanzel, der dortige Fenstergucker wird traditionell für sein Selbstbildnis gehalten.

Dombauhütte

Die Dombauhütte widmet sich bereits seit dem Mittelalter dem Bau und der Erhaltung des Wiener Stephansdomes. Die heutige Werkstatt liegt an der Nordfassade des Langhauses - dort, wo die Fiaker stehen - und wird mit ca. 20 Mitarbeitern wie ein Handwerksbetrieb, der allerdings nicht kommerziell arbeitet, geführt.

Geschichte von St. Stephan An der Stelle der Kirche scheint schon im Frühmittelalter ein Friedhof gewesen zu sein, einige Gebäude sind archäologisch gesichert. Die Anfänge des Domes gehen auf das Jahr 1137 zurück, aus dem der Tauschvertrag von Mautern zwischen Markgraf Leopold IV. und dem Bischof von Passau überliefert ist. 1469 wurde Wien endlich zum Bistum erhoben, der Stephansdom wurde Kathedrale. Damit wurde das Kollegiatstift mit der Erhebung zum Bistum ein Domkapitel.

Zerstörung und Wiederaufbau nach dem Krieg Die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs sowie die Kämpfe im Stadtgebiet überstand der Ste16

phansdom ohne größere Schäden. Als am 11. April 1945 zivile österreichische Plünderer in Geschäften um den Steffl Feuer legten, griffen die Brände in der Nacht zum 12. April, dem Tag als die Sowjetarmee einmarschierte, auch auf den Dom über. Dabei brannten der Dachstuhl und der Glockenturm vollständig aus. Aufgrund der militärischen Lage waren keine effektiven Löscharbeiten möglich. Die Pummerin stürzte bei diesem Großbrand aus dem Glockenstuhl ab und zerschellte am Boden. Die wertvolle Walcker-Orgel von 1886 wurde durch den Einsturz des brennenden Daches oberhalb der Westempore zerstört. Der Brand wurde nicht, wie oftmals behauptet wird, durch Artilleriebeschuss verursacht, sondern durch Funkenflug, der von Geschäften in der Umgebung ausging, die bei der Plünderung in Brand gesteckt wurden.

Dombaumeister DI Zehetner Poštorná (Mähren, heute Ortsteil von Břeclav) hergestellt wurden. Chordach auf der Südseite: Wappen des kaiserlichen Doppeladlers mit den Initialen von Kaiser Franz I. und Jahreszahl 1831, Chordach auf der Nordseite: Wappen der Stadt Wien und das Wappen der Republik Österreich unten mit der Jahreszahl 1950.

Der Wiederaufbau des Stephansdoms, der unter anderem durch zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung finanziert wurde, begann sofort nach Kriegsende. Er wurde 1952 mit dem Einzug der neu gegossenen Pummerin wiedereröffnet.

Das haben wir auch erfahrenEpisoden am Rande

Spendenaktion Dachziegel

Das Gewicht des Dachstuhls beträgt nahezu 120 Tonnen, die Hälfte davon entfällt auf die Betondecke, die während Restaurierungsarbeiten nach der Zerbombung und dem Feuer 1945 als Dach diente, die zweite Hälfte auf die Stahlkonstruktion, welche 1950 fertiggestellt wurde.

„Während meiner Volksschulzeit (19521956) wurden in der Schule noch immer Dachziegel um 5 Schillinge angeboten“ erinnert sich ein Teilnehmer. So wurde 1 Mio. Schilling aufgebracht.

Muster für Dachziegel, jeder wiegt 2,6 kg Das Dach und der Turm Am auffälligsten neben den Türmen ist das Dach. Es erhebt sich 37,5 Meter über dem Langhaus und 25,3 Meter über dem Chor mit einer Länge von 110 Meter. Es ist mit rund 230.000 glasierte Dachziegeln bedeckt, die in einem Zickzackmuster arrangiert sind und in insgesamt zehn Farbtönen von den Ziegelbrennereien in

Übrigens ist „Steffel“ der Name des Südturmes, nicht der Kirche, seine Höhe beträgt 137,4m und wurde 1433 fertig gestellt.

Die Stahlkonstruktion des neuen Dachstuhls wurde von der Firma WaagnerBiro in Stadlau gefertigt. Die Rechnungen wurden von der Zentrale der Stahlbaufirma in Graz gestellt und die entsprechenden Rechnungsbeträge dorthin überwiesen. Jetzt erschienen die Vertreter der russischen Besatzungsmacht und wollten den Rechnungsbetrag als Reparationszahlungen requirieren, da sie der Ansicht waren, der aufgewendete Stahl würde eigentlich ihnen zustehen. Da Graz jedoch außerhalb des russischen Einflussbereichs lag und somit kein Zugriff auf das Geld möglich war, ließen sie kurzerhand den Stahldachstuhl abmontieren und in

Die große Gruppe von Dom-Interessenten vor der Führung am 8.3.2013

Tretmühle - Antrieb eines mittelalterlichen Krans die Heimat verfrachten. Vermutlich finden die Teile bei einer Brücke in Sibirien Verwendung und WaagnerBiro musste einen zweiten Dachstuhl fertigen.

Vermessung in der Donaumonarchie Zur Zeit der Donaumonarchie stellte der Durchdringungspunkt der Mittelachse des Südturms der Stefankirche mit dem Steinfußboden den Ausgangspunkt aller Vermessungssysteme in den damaligen Kronländern dar. Dieser Punkt wurde auf einer Steinplatte im südlich gelegenen Eingang der Stefanskirche eingemeißelt und noch heute beziehen sich Entfernungsangaben „WIEN“ darauf.

Besonderer Durchblick

„Baupolier“ Der Name kommt von „Bauparlier“ dieser konnte Pläne lesen, er konnte selber schreiben und „übersetzen“ (parlieren - sprechen) so ein Dolmetscher war gefragt, da bereits damals Arbeiter, Steinmetze aus dem Habsburgerreich von Baustelle (Prager und Strassburger Dombau) zu Baustelle wechselten.

Wie stark , glaubt Ihr, ist das Fundament? Erstaunlicherweise beträgt die Fundamethöhe unter dem Turm nur 4m, darunter befindet sich Sand und gefestigter Schotter.

Ausrichtung des Kirchenschiffes Das Kirchenschiff ist so ausgerichtet, dass die Sonne bei Sonnenaufgang am Namenstag des Kirchenpatrons, des Hl. Stephanus, am 26. Dezember im Osten genau in seiner Längsachse steht.

Historischer Koordinatenursprung

Steinmetzwerkzeuge, Stahlträger

„Besucher aus den ehemaligen Kronländern fühlen sich durch ihre traditionelle innige Verbundenheit mit dem

Einzigartiger Balkonblick Hl. Stephanus mehr mit St. Stephan in Wien verbunden als mit dem Petersdom in Rom“. Mit dieser Bemerkung schloss Dombaumeister Zehetner seine 2 1/2 stündige Sonderführung für uns, wofür wir ihm herzlich danken. Gabriela Svarovsky www.dombau.wien 17

Eine Kathedrale ohne Bischof Der Hintergrund dafür lag in der Konkurrenz mit der Dynastie der Luxemburger: Kaiser Karl IV. war gerade dabei, seine Residenz Prag zu einer Metropole europäischer Geltung auszubauen. Eine seiner Maßnahmen war die Erhebung Prags zum Erzbistum 1344 was den Anstoß gab für den großartigen Ausbau des Veitsdomes am Prager Hradschin.

Der Steffl und das Dach Um im mittelalterlichen Verständnis die Funktion einer Hauptstadt vollends zu erfüllen, fehlte Wien eine entscheidende Sache: Wien war zwar eine bedeutende Großstadt, aber nicht Sitz eines Bistums, sondern unterstand in kirchlichen Belangen dem Fürstbischof von Passau. St. Stephan die wichtigste Kirche der Stadt, hatte nur den Rang einer Pfarrkirche. Daher datieren die ersten Versuche einer Bistumsgründung in Wien bereits in die Zeit der Babenberger. Auch der unter Ottokar II. Přemysl nach dem Brand von 1258 begonnene großzügige Neubau der Stephanskirche im spätromanischen Stil verfolgte dieses Ziel. Auf St. Stephan konzentrierten sich auch die Repräsentationsbestrebungen der Habsburger, nachdem sie die Herrschaft in Österreich übernommen hatten. Anbrecht I. begann bereits 1304 mit dem Bau eines neuen Chores. Der Höhepunkt wurde jedoch unter Herzog Rudolf IV. erreicht. Dieser ehrgeizige Habsburger wollte Wien zu einer bedeutenden Residenzstadt und St. Stephan als „Capella regia austriaca“, als Hofkirche der österreichischen Landesfürsten zum sakralen Zentrum des Landes machen. 18

Rudolfs Plan, St. Stephan zum Sitz eines Bischofs zu machen, scheiterte zwar am Widerstand Passaus, denn der Bischof fürchtete zu Recht eine Verkleinerung seiner Diözese. Dennoch fand Rudolf einen Weg, St. Stephan einen besonderen Rang zu verleihen. 1359 erwirkte er eine päpstliche Bestätigung für die Gründung eines Kollegiatstiftes, einer Vereinigung von 24 in kardinalsrote Gewänder gekleidete Priestern, denen ein Propst in bischofsähnlicher Tracht vorstand. Indem er das Kollegiat direkt dem Papst unterstellte, war es dem Passauer Einfluss entzogen. Dank komplizierter Schachzüge gelang es ihm schließlich 1356 seine Stiftung auf St. Stephan zu übertragen, was die Bedeutung des Gotteshauses erhöhte. Dies schlug sich auch in der baulichen Gestalt der Kirche nieder. 1359 begann Rudolf IV. mit einem groß angelegten Ausbau, der alle Symbole einer Herrscherkirche tragen sollte. Eine Fürstenempore über dem Westportal wurde von Herzogskapellen eingerahmt, in denen der Reliquienschatz verwahrt wurde. Eine Fürstengruft als Grablege der Herrscher des Landes wurde angelegt und schließlich waren vier Türme geplant, was eigentlich ein bauliches Vorrecht einer Bischofskirche war. Indem Rudolf Teile des spätromanischen Vorgängerbaues (das als „Riesentor“ bezeichnete Hauptportal und das Westwerk) in sein Konzept integrieren ließ, gab er dem Bauprogramm historische Tiefe. Mit dem Tod Rudolfs erlosch das Interesse der Habsburger an St. Stephan spürbar, die Wr. Bürgerschaft übernahm die Initiative für den weiteren Ausbau der Kirche. Erst mit Friedrich  III., der in Rudolf IV. sein Vorbild sah, beteiligte sich wieder ein

Hochgrab von Friedrich III. im Apostelchor Habsburger am Ausbau der Kirche. Friedrich veranlasste den Beginn der Arbeiten am Nordturm. An diesen Habsburger erinnert sein Hochgrab im Apostelchor, ein weiters bemerkenswertes Beispiel für das dynastische Programm der Habsburger im Spätmittelalter. Friedrich III. gelang es schließlich auch, die Prestigeangelegenheit seines Ahnen Rudolf zu einem erfolgreichen Ende zu bringen: 1469 erreichte er beim Papst die Erhebung Wiens zum Bistum. Die Wiener Diözese hatte zwar zunächst nur eine minimale Ausdehnung - sie war kleiner als das heutige Stadtgebiet - aber die Habsburger hatten ihren Willen durchgesetzt: Der Dom hat endlich einen Bischof! www.habsburger.net

Wir erinnern uns Herzog Rudolf IV, der Stifter (1339 1365) war der Begründer der ersten deutschsprachigen Universität „Alma Mater Rudolphina Vindobonensis“. Sie war die zweitälteste des Heiligen Römischen Reiches nach der Karls Universität Prag. Sein Hochgrab befindet sich rechts neben dem Wiener Neustädter Altar, begraben ist er jedoch in der unterirdischen Herzogsgruft.

Orchideen im Stift

Novene eine Novene ist ein 9-tägiges Gebet in einem bestimmten Anliegen. Es ist ein Gebetsbändchen für Laien und Gottgeweihte. Diese Novene zur Mutter der schönen Liebe richtet sich an alle, die Sehnsucht haben nach der schönen Liebe, für alle, die die erste Liebe (wieder) entdecken möchten, für alle, die Gott ihre Treue erneuern wollen. Mag. Elisabeth Sunario, Deutsch- und Religionslehrerin (17 Jahre an Maria Regina) Pastoralassistentin, schriftstellerisch tätig, dzt.­­Lizentiatsausbildung in Theologie

Autorin Mag. Elisabeth Sunario

Prachtvolle Orchideenzüchtungen in allen Farben und Formen Orchideenschau im Stiftgarten Klosterneuburg Claudia Wadlegger (Matura AHS 2002) führte am 9.3.2013 Prof. SchaffhauserLinzatti (Matura 1987) mit ihrem Sohn und Frau Fichtenbauer (Matura 1953) mit ihrer Tochter durch die Orchideenausstellung im Stift Klosterneuburg. Bei den Erklärungen zur Geschichte der Orchideen und deren Entdecker wurde auch betont, dass Frauen wie Leopoldine I. von Brasilien oder Ida Pfeiffer in früheren Jahrhunderten als Sammlerinnen, Entdeckerinnen und Forscherinnen tätig waren. Meist werden leider die Frauen in der Wissenschaftsgeschichte nicht oder nicht

Claudia Wadlegger, re. mit den Besuchern

so sehr gelobt wie ihre männlichen Kollegen, doch in dieser Ausstellung war das eben anders. Eine Ausstellerin (Frau Ederer) ist heutzutage mit der Aussaat für den Botanischen Garten der Universität Wien zuständig und betreibt ein Geschäft für In-vitro Vermehrung von Naturformen von Orchideen. Sie galt den Besucherinnen gleich als lebendiges Exemplar der Forscherinnen. Es war eine sehr nette Gruppe und ein angenehmer Abend. 19

AVD im Visit Air Center

gerade gelandet

Flughafenführung am 20. März 2013 Jung und Alt, bestehend aus Schülern und AVD-Mitgliedern, waren nach der Busrundfahrt durch das Flughafengelände sehr angetan, so nah direkt „vor dem Flieger“ das Abfertigungsgeschehen zu sehen. Nach einer sehr eindrucksvollen Präsentation von Ing. Jöchlinger, der als Mediator vom Flughafen seine Überzeugungsarbeit mit den 50 Parteien, die sich wegen

des Baues der dritten Piste einigen müssen, schilderte, wurden wir zum Mittagsbuffet eingeladen. Wir danken für die persönliche Betreuung, die schon mit der Eskortierung von der S-Bahn zum VISIT AIR CENTER begann.

Ing. Jöchlinger - sehr bemüht um uns

Gabriela Svarovsky mehr als 30 Teilnehmer

AVD Autoren gesucht Wer im AVD-Autorenteam mitarbeiten will, ist herzlichst eingeladen, Artikel zu verfassen und einzusenden. Voraussetzung ist der persönliche Bezug zum Thema z. B. außergewöhnliche Berufswahl, Auslandsarbeit, soziale Hilfsprojekte, künstlerische und kulturelle Aktivitäten wie Konzerte oder Ausstellungen und vieles mehr..............

Wir danken den Sponsoren beim Fest

Schulbuffet - Frau Panagl Bäckerei Stumpf 20

Sektspende Dr. Alexander Kiss Casino Austria

Socketti Mode für Bein& Body 1010 Wien, Wollzeile 15 www.socketti.at

Neu im Autorenteam ­‑ Dr. Kwizda-Gredler Maria Regina in Dankbarkeit und das Europäische Netzwerk „Dankbar leben“ Aus ganzem Herzen hoffe ich, dass es den SchülerInnen, den LehrerInnen, SchulleiterInnen, den Schwestern vom Armen Kinde Jesu und allen, die tagtäglich mit dem Bildungszentrum Maria Regina in Verbindung stehen, gut geht, dass es wieder ein gelungenes Schuljahr sein wird mit vielen bewussten und gelebten Momenten einer vorbildlichen Lern- und Beziehungskultur. Hier hat unsere Tochter Kristina ihre Vor- und Volksschulzeit und alle acht Klassen des Gymnasiums verbracht und ich habe ihre gesamte Schulzeit alsElternvertreterin, viele Jahre als Mitglied des Schulgemeinschaftsausschusses und fast alle Jahre als Rechungsprüferin des Elternvereins erlebt.

das Verhalten ändern und Frieden stiften. Es ist die innere Haltung, die uns lebendig werden und ein gelungenes Leben erfahren lässt. Es gilt aber nichts zu beschönigen. Nicht für alles können wir dankbar sein, nicht alles kommt uns zunächst als Geschenk entgegen. Das nicht so Gute, und davon erfahren wir alle auch reichlich, kann aber eine gute Gelegenheit sein, zu reflektieren, wofür wir sonst dankbar sein können, anzunehmen, was nicht zu ändern ist, oder aufzustehen und etwas zu unternehmen. Und so hat es dann auch wieder Sinn gemacht, dem Leben zu vertrauen und offen für Überraschung zu sein. Damit wären wir schon beim Thema über das ich in der Folge regelmäßig schreiben und Ihnen über die vielen Aktivitäten und aktuellen Projekte dazu in Europa berichten möchte.

Aber wie komme ich selbst zu diesem Thema? Nach vielen Jahrzehnten I am grateful der wissenschaftlichen und praktiDankbar für diese Jahre und schen Arbeit im Bereich der die Einladung, meine GedanBe careful Präventiv- und Sozialmediken zum Thema AchtsamI am grateful zin, habe ich mich intensiv keit und Dankbarkeit mit den Themen des Sterbens, dem Leserkreis des Roten Contagious der Trauer, der AlzheimerdeFadens zu teilen, möchte menz und der Begleitung von ich Sie ermutigen, einer Menschen in verschiedensten Beziehungskultur der WertSchwellensituationen gewidschätzung/ Anerkennung, des met. Lobens, der Zugehörigkeit, des Auf Ersuchen des international beVertrauens, der Sinnhaftigkeit und kannten Weisheitslehrers und Benediktides Mutes, immer ausreichend Raum und Zeit im Schul- und Lebensalltag zu geben, nermönchs Bruder David Steindl-Rast habe sie gehören zu den wichitigsten Bausteinen ich im Sommer 2012 die Koordination des einer Schule und Familie, in der die Kinder Europäischen Netzwerkes „Dankbar leben“ übernommen. motiviert sind, zu lernen. Mit Begeisterung und guten LehrerInnen Gemeinsam mit anderen BotschafterInnen zur Seite, die die Gaben und Stärken fördern, der Dankbarkeit, mit PädagogInnen und Verwerden alle gemeinsam die Wunder der treterinnen der modernen Wissenschaften, Potentialentfaltung zum einmaligen und bin ich am Formulieren und Ausarbeiten von einzigartigen Lebewesen erleben. „Jeder ist Modellprojekten, die einen Beitrag zur Heilung hochbegabt und jeder hat ein kleines Han- und zum Frieden in der Welt leisten sollen und dicap“, nennt es Margret Rasfeld, eine der die Umsetzung der Haltung innovativsten SchulleiterInnen im deutsch- und spirituellen Praxis der Dankbarkeit im Lebensallsprachigen Raum. tag unterstützen. Damit die SchülerInnen Individualität und Gemeinschaft leben können, bedarf es eini- Dabei wollen wir auch ger Grundhaltungen. Bewusst, achtsam und „Glaubwürdige ZeugInnen“ jeden Alters und undankbar zu leben, ist eine davon. terschiedlicher sozialer HerDankbare Menschen entdecken überall Ge- kunft über Ihren Weg der schenke, können mit dem Herzen sehen. Dankbarkeit in bewegten Das Geschenk in jedem Geschenk ist die Bildern sprechen lassen. Gelegenheit, sich am gegebenen Zeitpunkt Betroffenenkompetenz und zu freuen (zum Beispiel an einer Blume, an Vorbilder sind die besten einem Tier, dem Erfahren der Sinne, einem Lehrmeister. Lächeln, einem zugesprochenen Wort, einem ausgesprochenen Lob, am gemeinsamen Barbara Stöckl und ihre InTun, Singen, Musizieren, an einer Gabe, einer terviewpartnerInnen haben erworbenen Kompetenz, der Lösung einer in dem kurz vor WeihnachAufgabe, an der Erfahrung der Selbstwirk- ten erschienenen Buch „Wofür soll ich dankbar sein?“ samkeit......). (Verlag Ecowin) ihr Zeugnis Achtsam und dankbar zu leben, kann die Be- hiefür abgelegt. ziehung der Menschen auf allen Ebenen ( zu uns selbst, zu anderen, zur Natur, zur Schöp- Das ist ein wunderbares Beifung, zur Quelle aller Gaben....) beeinflussen, spiel dafür, wie die Haltung

der Dankbarkeit, wie ein Stein, der ins Wasser fällt, weite Kreise zieht. In Zusammenarbeit mit verschiedenen pädagogischen Institutionen, Neurobiologen und anderen ExpertInnen arbeiten wir an einem Curriculum für Schulen, das sich in einem ersten Modul mit dem Elemtarbereich befasst. Der achtsame Umgang mit der Natur, das bewusste sinnliche Erfahren von Heilpflanzen und Kräutern wie es im Zentrum für Europäische Klosterheilkunde Gut Aich in St. Gilgen gelehrt und gelernt wird, bietet eine Erfahrungswelt, die Sinnquellen öffnet, das „JA“ zur Zugehörigkeit und die Beziehungen stärkt und die Potentialentfaltung als einmaliges und einzigartiges Lebewesen fördert. Diese Projekte, dürfen wie eine junge Pflanze wachsen und werden, genauso wie die neue online Anwenderseite zum Üben der Haltung der Dankbarkeit. Neben den bereits bestehenden Webseiten www.gratefulness.org und www.dankbarkeit. org können wir voraussichtlich ab Ende April 2013 mit der neuen website www.dankbarleben.org online gehen, die viele Beispiele aufzeigen wird, wie die/der einzelne userIn oder eine Dankbarkeitsgruppe die Haltung und spirituelle Praxis der Dankbarkeit üben kann. Eine Haltung will beständig geübt sein. Das ist aber gar nicht zeitaufwendig. Oft ist schon ein kurzes „Stop-Look-Go“, d.h. Innehalten, Aufmerken, sich mit dem Atem verbinden und wahrnehmen, was ist und dann erst weitergehen und handeln ein wunderbarer Konfliktlöser, Perspektivenwechsler, Mistentsorger, Sinn - und Friedensstifter etc. Frau Professor Gabriela Svarovsky, danke ich für die Einladung, immer wieder Gedanken und Aktivitäten zum Thema im Roten Faden reflektieren zu dürfen. Und ich hoffe sehr, dass diese Beiträge auch zur Gründung von zahlreichen Übungsgruppen innerhalb der großen Familie Maria Ragina beitragen mögen. In dankbarer Verbundenheit, Brigitte Kwizda-Gredler Kontaktdaten: Univ. Prof. Dr. phil. Brigitte Kwizda-Gredler [email protected] „Die Dankbarkeit ist nicht die Himmelsleiter, die Dankbarkeit ist die Erfahrung des Himmels“ (Pater Dr. Johannes Pausch OSB, Prior des Europaklosters Gut Aich, St. Gilgen)

21

Neu im Netzwerk „Ein Zufall sollte es sein“ Hilde Feldmann, kommt regelmäßig zu Festveranstaltungen des Absolventenverbandes, so auch zum jour fixe nach der Karlskirche am 1.12. 2012 in Bitzingers Vinothek. An diesem Abend lernte ich die Absolventin Hilde Feldman, geb. Irschk, HS 1958, kennen und wir plauderten gleich sehr vertraut, so als wären wir Sitznachbarinnen in der Klasse gewesen. Nun, sie teilte mir ihre langjährige Funktion, Leiterin beim Wirtschaftbund Wien-Sektion Floridsdorf „Frau in der Wirtschaft“ mit und lud mich zur bevorstehenden Führung im Jänner 2013 ein. Hoch erfreut ging es am 14. 1. 2013 in die Hubergasse 5 in Wien Ottakring zu „Stauds“ Marmeladenfabrik. KomRat Staud persönlich begrüßte und führte unsere Schar, hauptsächlich Wirtschaftstreibende aus dem 21. Bezirk, zwei Stunden lang zu seinen drei Betrieben. Stolz präsentierte er in der Produktionshalle seinen neuen 500 Liter Edelstahlkessel aus der Schweiz. Im Fachgeschäft am Yppenmarkt schenkte er uns allen süße fruchtige Kostproben und stellte sich bis zum Schluss allen Fragen in einer sehr familiären Atmosphäre. Aus dem Kreise des Absolventenverbandes gesellte sich noch Mag. Angelika Fehsler-Posset, nicht nur als Marmeladenliebhaberin, sondern auch als Vizepräsidentin des AVD.

Freude einer Arbeiterin bei der Gläserkontrolle

Svarovsky links, KomRat. Staud, Mitte

Hilde Feldmann ist ab nun im Netzwerk der Absolventen „AVD-Netzwerk“ vertreten. Ich freue mich, dass ich diese Mitteilung weiterleiten darf. Gabriela Svarovsky

Pflicht für alle „die Hygiene-Haube“ 22

Wirtschaftsrunde „Frau in der Wirtschaft“ vor der Führung

Mag. Fehsler-Posset

Klassentreffen 45-jähriges Maturatreffen am 13. Oktober 2012 an der Schule Maria Regina Kaum zu glauben, aber wahr: Vor 45 Jahren, im Juli 1967, legten 28 Schülerinnen der damals noch existierenden LBA ihre Matura ab und waren fortan berechtigt, an Volks- und Hauptschulen zu unterrichten. Wie schon die letzten Male übernahm Christiana Hofbauer in dankenswerter Weise wieder die Organisation. Und so trafen sich am 13. Oktober in der Hofzeile von den 28 ehemaligen Maturantinnen immerhin elf, um unter der kundigen Führung von Schwester Cornelia die Stätten

Nachruf

ihrer früheren (Un)taten zu besuchen. Leider sind fünf Klassenkameradinnen bereits verstorben. Zur allgemeinen Freude nahmen auch vier Professorinnen an der Führung und dem nachfolgenden Heurigenbesuch in Grinzing teil, nämlich der ehemalige Klassenvorstand, Prof. Eichler (Mathematik, Naturlehre), Prof. Westerhof-Reiss (Deutsch), Prof. Gottschlich (Englisch, Turnen), Prof. Spitzer (Musik). In Anbetracht des vorgerückten Alters sämtlicher Teilnehmerinnen sollen bis zum nächsten Treffen nicht wieder fünf Jahre vergehen. Gertraude Bartal, geb Greil Kontakt :[email protected]

Ingrid Blau, Elfi Ebner, Eva Maria Fabrik, Traude Greil, Christa Hofbauer, Lieselotte Holub, Rosa Miedinger, Hilde Rupp, Marialuise Trampler, Christine Woldan, Isolde Zott

Kunst Ehemaliger Amateurtheater Die beiden Absolventinnen Katharina und Angelika Adamcyk begeistern als Darstellerinnen im Amateurtheater Gruppo Mobile im Märchenspiel

„Die Schöne und das Biest“ im Pfarrsaal Pfarre Krim Jung und Alt. Der Erlös fließt karitativen Zwecken zu. www.gruppomobile.at

Schwester Clara Angela P.I.J. Gerda Kempen * 15.06.1931 in Aachen + 14.01.2013 in Aachen-Burtscheid Schwester Clara Angela trat am 20.08.1952 in Aachen-Burtscheid in unsere Kongregation ein, legte dort am 18.04.1954 die Erste Profess ab und am 23.04.1957 in Simpelveld die Ewige Profess. Schwester Clara Angela war vielseitig talentiert und hat ihre Begabungen stets mit großer Treue und kreativer Energie in die Kongregation eingebracht. Nach ihrem Studium hat sie zunächst von 1961 bis 1970 an Gymnasien unterrichtet, ab 1970 als Schulleiterin in Neuss. Am 30.12.1971 wurde sie zur Generaloberin gewählt. Dieses Amt versah sie in schweren Zeiten des Umbruchs und Aufbruchs mit Weitsicht und Kompetenz bis zum 22.07.1996. Ihr verdankt die Kongregation die neue Lebensregel der Schwestern vom armen Kinde Jesus, die am 30.05.1982 von Rom approbiert wurde. Vom 22.07.1996 bis 16.07.2002 war Schwester Clara Angela als Generalassistentin tätig, anschließend als Hausoberin von Haus Loreto Simpelveld. Seit dem 10.07.2012 lebte sie in Burtscheid. Ihre langwierige schwere Erkrankung ertrug sie mit bewundernswerter Tapferkeit, bei der auch oftmals ihr unverwüstlicher Humor noch zur Geltung kam. Ganz bewusst durchlebte sie ihre Situation für die Anliegen der Kongregation und der Schwestern. Sr. Clara Angela hat ihre ganze Kraft für die Kongregation eingesetzt. Wir sind ihr zu großem Dank verpflichtet und bitten um ein Gebet für sie.

Die Schwestern vom armen Kinde Jesus Bruder Günther Kempen OSB Angelika Adamcyk, Mitte, als „Die Schöne“ 23

Aus unserer Familie Wir gedenken unserer Verstorbenen Sr. Clara Angela PIJ, † 14. 1. 2013 in Aachen, Generaloberin 1971-1996, Nachruf Seite 23 Herr Rolf Schumacher, † 2. 1. 2013 im 74. Lebensjahr Er war Schulwart in der Bildungsanstalt der Kinddergartenpädagogik, der gute Geist des Hauses. Stephanie Bzoch, AHS 2002, * 7. 12. 1983, † 14. 11. 2012

Wir gratulieren zur Geburt: Anna Maria Katharina, 2. Kind von Sandra Bern, AHS 1999 Marie Jelena, 1. Kind von Sarah Mislivicek BAKIP, 2000 Anna-Emilia Katharina, 2. Kind von Nina Maria Gröschl, geb Peinitz, AHS 2000 zur Promotion: Dr. med. dent. Fanny Feltl, Doktor der gesamten Zahnheilkunde zur Verleihung des Titels: Direktor Mag. Johannes Hackl, Ernennung zum Hofrat Volksschuldirektorin Christine Huber MA, Ernennung zur Oberschulrätin zum 80. Geburtstag: HR Sr. Maria Admirabilis Surzitza PIJ

Wir begrüßen als neue Mitglieder: Mag. Claudia Ollrom, AHS 2003 Sabine Weese, WkRg 1984 Dipl. Ing. Barbara Marterer, geb. Kretschy, AHS 1983 Ingrid Hartl, geb. Hetzmannseder, AHS bis 1975 Dr. Teresa Indjein, geb. Untersteiner, NG 1980 Brigitte Breiteneder-Rodharth, geb. Breiteneder, AHS 1978 Renate Hagen, geb. Kuntschar, FOS 1969 Mag. Eva-Maria Supper

Termine / Einladungen 30. April 2013, 19:30 Uhr, Benefizkonzert in memoriam unserer Absolventin Mihaela Ursuleasa Konzerthaus - Mozartsaal, Online - Kartenverkauf www.konzerthaus.at 10. Mai 2013, 17:45 Uhr, Führung vor und hinter den Kulissen des Volkstheaters, Seite 3 23. Mai 2013, 18 Uhr, Frühlingskonzert im Festsaal der BAKIP 24. Mai 2013, ab 14 Uhr, Sommerfest Volksschule Döbling im Wäldchen 15. Juni 2013, ab 9 Uhr, Gartenfest Stadlau, Schule und Garten 21. Juni 2013, ab 14 Uhr, Sommerfest und „60 Jahre Clara Fey Schule“, Kaasgraben 24. Juni 2013, 15 Uhr, Sommerfest der BAKIP 26. Juni 2013, ab 16 Uhr, Sommerfest AHS, Absolventen Jour fixe bei der Sektbar, Wäldchen 31. August 2013, 11 Uhr, Bundesländer-Regionaltreffen im Waldviertel, Seite 3 3. September 2013, 9 Uhr, Next step Universität, Aula der Universität Wien vor den Nobelpreisträgern 13. September 2013, 13 Uhr, Besuch im Haus der EU -Wien, Seite 3 20. September 2013, 16:30 Uhr, Spezialführung „Das jüdische Wien des 1. und 2. Bezirkes“, Seite 3 Impressum: Medieninhaber: Absolventenverband Döbling ZVR 530318006, für den Inhalt verantwortlich: Mag. Gabriela Svarovsky Adresse: Döblinger Hauptstraße 83, Tel. 368 75 21/15, 1190 Wien, E-mail: [email protected]

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 30. 9. 2013

www.av-d.at, Mitgliedsbeitrag 2013: € 16,- Bankverbindung: ERSTE Bank, KtNr. 05304121, BLZ 20111 Für Einzahlungen aus dem Ausland: BIC: GIBAATWW, IBAN: AT8120111 00005304121