ITB Berlin 2015 Pressemappe des Polnischen - Polen.Travel

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  ITB Berlin 2015 Pressemappe des Polnischen Fremdenverkehrsamtes Halle 15.1 01. Wrocław baut Brücken. Die Odermetropole hat ehrgeizige Pläne als ...

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Pressemappe des Polnischen Fremdenverkehrsamtes Halle 15.1

01. Wrocław baut Brücken. Die Odermetropole hat ehrgeizige Pläne als Kulturhauptstadt 2016 (S. 2) 02. Auf zwei Rädern durch Polens grüne Lunge. 2.000 Kilometer langer Radweg Green Velo vor der Fertigstellung (S. 4) 03. Polen erwartet Europas Handball-Elite. Auftakt und Finale der Europameisterschaft 2016 in Krakau (S. 6) 04. Mit dem Schiff über alle Berge. Oberlandkanal ab Frühjahr wieder für Personenverkehr geöffnet (S. 7) 05. Starke „Achse der Kultur“ in Katowice. Schlesisches Museum und Konferenzzentrum vor der Eröffnung (S. 9) 06. Ein Museum für den Thorner Pfefferkuchen. Große Sammlung historischer Holzformen und Mitmach-Angebote (S. 11) 07. Jugend im Zeichen der Barmherzigkeit. 31. Weltjugendtag der Katholischen Kirche findet in Krakau statt (S. 12) 08. Hotelmarkt in Polen wächst weiter. Neue Luxusresorts entstehen an der Ostsee und in den Gebirgen (S. 13) 09. Passagierzahlen im Aufwind. Polnische Flughäfen verzeichnen ihr bisher bestes Ergebnis (S. 15) 10. Musikalische Leckerbissen zu Ostern. Beethoven lockt nach Warschau, in Krakau erklingt Alte Musik (S. 17) 11. Per Hausboot über den Großpolnischen Ring. 700 Kilometer lange Strecke für Wassersportler im Zentrum Polens (S. 18) 12. Aktuelles aus den 16 polnischen Woiwodschaften: Schaubergwerk in Waldenburg eröffnet • Neuer Konzertsaal für Toruń • Lubuskie erhält neues Weinzentrum • Großer Bahnhof in Łódź • Schule der Präsidenten in Płock erneuert • Emigrationsmuseum für Gdynia • Mit Dampfloks durch Großpolen • Großsegler nehmen Kurs auf Szczecin • u.v.m. (S. 21)  

                                                                                     

 

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Wrocław baut Brücken Die Odermetropole hat ehrgeizige Pläne als Kulturhauptstadt 2016 Die niederschlesische Metropole Wrocław (Breslau) präsentiert sich 2016 als Kulturhauptstadt Europas. Bereits am 20. Juni 2015 soll eine spektakuläre Performance unter dem Titel „Mosty“ (Brücken) Bewohner und Besucher der Stadt auf das Großereignis einstimmen. Rund zwei Dutzend der 130 Brücken werden für einen Tag in Kunsträume verwandelt. Damit spielt Breslau nicht nur auf seine bevorzugte Lage an der Oder an, sondern greift zugleich ein Hauptmotiv des Kulturjahres auf: Brücken zu bauen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt, zwischen den Nationen. Einen Tag vor der Performance soll das Programm des Kulturjahres vorgestellt werden. Mehr als 500 größere Veranstaltungen sind für 2016 geplant. Die Verantwortlichen hoffen im kommenden Jahr auf mehrere Millionen Besucher aus dem In- und Ausland. Mit zahlreichen spektakulären Projekten wollen die Initiatoren des Kulturjahres die Lust der Bevölkerung und der Besucher auf Kultur wecken. Zu den acht Kuratoren, die das künstlerische Programm für das Kulturhauptstadtjahr 2016 vorbereiten, gehört der britische Regisseur Chris Baldwin. Er zeichnet für mehrere Großprojekte verantwortlich, mit denen er an die wechselvolle Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert anknüpfen und die Bevölkerung einbeziehen will. Dazu gehört die Performance unter dem Titel „Brücken“ in diesem Sommer. Junge Leute aus der Stadt und der Umgebung haben dafür Ideen entwickelt, die sie gemeinsam mit professionellen Künstlern umsetzen möchten. Beteiligen werden sich auch junge Menschen aus Ländern, die mit der Geschichte der Stadt verbunden sind, also aus Deutschland, der Ukraine, Tschechien oder Israel. Auf die jüngere Geschichte der Stadt nimmt auch die Eröffnungsveranstaltung Bezug, die unter dem Titel „The spirits of Wrocław“ steht. Neun Monate lang werden Künstler mit Gruppen aus der Bevölkerung vier animierte, 12 Meter hohe Objekte bauen, die sich am Eröffnungstag aus verschiedenen Richtungen auf das Stadtzentrum zubewegen sollen. Wenn die vier Objekte dort aufeinandertreffen, soll erkennbar werden, wie sie zusammengehören. „Fluss“ lautet der Titel einer großen Performance, mit der im Juni 2016 auf dem Wasser und an den Ufern der Oder die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert thematisiert werden soll. „Sky Web“ heißt die Abschlussveranstaltung im neuen Breslauer Fußballstadion, bei der Baldwin mit Musik, Theater und Akrobatik einen Ausblick auf die Zukunft der Stadt geben will. Agnieszka Franków-Żelazny, die unter anderem den Chor des Polnischen Rundfunks leitet, ist für das Musikprogramm des Kulturjahrs verantwortlich. Sie bereitet mehr als 70 Projekte aus unterschiedlichen Genres wie Klassik, Jazz oder Rockmusik vor, bringt mit dem Projekt „Singing Europe“ junge Musiker aus ganz Europa zusammen und will auch die Bevölkerung und die Besucher zum Mitsingen animieren. Reguläre Festivals wie „Jazz an der Oder“ oder die Wratislavia Cantans sollen in das Programm des Kulturjahrs integriert werden. Für den Bereich Oper ist die Breslauer Intendantin Ewa Michnik verantwortlich, die unter anderem mit einer Zarzuela im Breslauer Fußballstadion die Brücke nach San Sebastián, der zweiten Kulturhauptstadt des Jahres 2016, schlagen will. Rund 1.000 Künstler sollen daran teilnehmen. Weitere Kuratoren widmen sich den Themen Film, Literatur, Theater und Bildende Kunst. Geplant werden nicht nur Veranstaltungen in Breslau, sondern auch in anderen Teilen der Woiwodschaft Dolnośląskie (Niederschlesien).

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Einen großen Stellenwert im Programm der Kulturhauptstadt hat die Architektur. Kurator Zbigniew Maćków, ein renommierter Breslauer Architekt, knüpft mit dem Projekt WuWa2 an die große Werkbundausstellung Wohnung und Werkraum (WuWa) im Jahr 1929 an. In der unweit der Jahrhunderthalle gelegenen WuWa-Siedlung setzten verschiedene Architekten damals ihre Vision des modernen funktionalistischen Bauens um. Zu den bekanntesten Bauwerken dort gehört das Ledigenheim von Haus Scharoun. Die Siedlung, deren Gesicht sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat, soll nun im historischen Stil erneuert und für Besucher besser erschlossen werden. Private Eigentümer der Wohnhäuser erhalten 70 Prozent Zuschuss von der Stadt, wenn sie die Häuser entsprechend den Anforderungen des Denkmalschutzes sanieren. Ein 2006 abgebrannter Kindergarten wurde bereits mit Mitteln des Architektenverbandes wiederaufgebaut und wird jetzt als Kulturzentrum mit dem Schwerpunkt Architektur genutzt. Zugleich will Breslau ein neues Kapitel Baugeschichte schreiben und stellt dafür erneut die Frage, wie modernes Bauen in der heutigen Zeit aussehen kann. Die Siedlung Nowe Żerniki soll nachhaltig und ökologisch entstehen, Antworten auf die Entwicklung der Gesellschaft, den demografischen Wandel und neue Formen des Zusammenlebens geben. Insgesamt 44 Architekturbüros aus dem ganzen Land haben ein Jahr lang intensiv an einem Masterplan gearbeitet, die ersten internationalen Wettbewerbe wurden bereits initiiert. Anders als bei manchen anderen Bauprojekten soll die erforderliche Infrastruktur bereits vorhanden sein, wenn die ersten Wohnungen bezogen werden. Die ersten 2.000 bis 3.000 Menschen könnten zum Ende des Kulturhauptstadt-Jahres bereits in Nowe Żerniki leben, etwa 10.000 Einwohner sollen dort am Ende Platz finden, meint Zbigniew Maćków. Weitere Bauprojekte markieren Meilensteine auf dem Weg zur Kulturhauptstadt. So wird bereits am 4. September 2015 das neue Nationale Musikforum zwischen Königsschloss und Oper mit seinen vier Konzertsälen eröffnet werden. Mit dem spektakulären Bauwerk will Breslau sich endgültig in der ersten Liga der europäischen Musikstädte etablieren. Im großen Saal mit seinen 1.800 Plätzen soll im Dezember 2016 auch die Gala zur Verleihung des Europäischen Filmpreises gefeiert werden. Bereits in diesem Jahr können die Besucher der „Wratislavia Cantans“ das neue Konzerthaus erleben. Die 50. Ausgabe des traditionsreichen Musikfestivals findet vom 8. bis 19. September 2015 in Breslau statt. Zur Eröffnung gastiert das Israelische Philharmonische Orchester aus Tel Aviv im Nationalen Musikforum. Neben dem Hauptsaal bietet das neue Musikforum drei Kammermusiksäle mit 250 bis 450 Plätzen, Konferenz-, Büro- und Ausstellungsräume sowie ein Restaurant. Für die Akustik zeichnet das renommierte New Yorker Unternehmen Artec verantwortlich. Andrzej Kosendiak, seit zehn Jahren Generaldirektor der Breslauer Symphonie und Hausherr im Nationalen Musikforum, kündigt an, dass dort im Jahr bis zu 700 Veranstaltungen stattfinden werden. Neben dem Philharmonischen Orchester werden auch zehn weitere Ensembles wie das Breslauer Barock-Orchester, das Kammerorchester Leopoldinum und das Lutosławski-Quartett dort ihre Spielstätte haben. In dem neuen Musiktempel soll auch Platz für Jazz oder elektronische Musik sein. Das neue multifunktionale Gebäude kann zudem für Tagungen genutzt werden. Gleich neben dem Musikforum entsteht im ehemaligen Südflügel des Königsschlosses ein Theatermuseum, in dem insbesondere an das Wirken zweier bedeutender, mit Breslau verbundener Theaterkünstler erinnert werden soll. Präsentiert wird das Lebenswerk von Henryk Tomaszewski, des ehemaligen Intendanten des Breslauer Pantomimentheaters, sowie von Jerzy Grotowski, des Gründers des Theaters Laboratorium. Ein weiteres Museum ist dem

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polnischen Nationalepos Pan Tadeusz von Adam Mickiewicz gewidmet, dessen Original sich im Breslauer Ossolineum befindet. Ein ehemaliges Straßenbahndepot außerhalb der Altstadt, in dem 1980 die Proteste der freien Gewerkschaft Solidarność ihren Anfang hatten, wird als Zajezdnia-Zentrum künftig Platz für Ausstellungen, Konzerte und andere große Events bieten. 2016 widmet sich dort eine Ausstellung der Identität der Stadt. Als größtes Arthouse-Kino des Landes entstand bereits das „Nowe Horyzonty“, das nicht nur Spielort für das gleichnamige Festival sein wird, sondern ganzjährig anspruchsvolle Filmkunst zeigt. Ein von Hans Poelzig neben der Jahrhunderthalle erbauter Pavillon soll nach seiner Sanierung eine Dependance des Museums für zeitgenössische Kunst beherbergen. Mit Blick auf das Kulturjahr 2016 wird auch die bisherige Unterführung unter der Fußgängerzone Świdnicka-Straße verschwinden. Dort soll durch die Verlegung des Autoverkehrs in den Untergrund ein neuer, repräsentativer Stadtplatz entstehen. Informationen: Breslau, eine mehr als 1.000 Jahre alte Stadt mit 640.000 Einwohnern, darunter etwa ein Viertel Studenten, liegt im Südwesten Polens. Direkte Flugverbindungen gibt es von Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt und München, per Pkw ist die Stadt über die Autobahn A4 zu erreichen. Infos zur Stadt unter www.wroclaw.pl, zum Jahr der Kulturhauptstadt unter www.wroclaw2016.pl Allgemeine Auskünfte rund um das Reiseland Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 8.300 + 460 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Auf zwei Rädern durch Polens grüne Lunge 2.000 Kilometer langer Radweg Green Velo vor der Fertigstellung Polen hat das Rad entdeckt. Überall im Land werden neue Trassen für Freizeitradler geplant. So soll in den kommenden Jahren ein 1.300 Kilometer langer Radweg entlang der Wisła (Weichsel) fertiggestellt werden. Mit Hochdruck wird derzeit am Radwanderweg Green Velo gebaut. Dieser führt auf fast 2.000 Kilometer Länge durch fünf ostpolnische Woiwodschaften. Bereits im kommenden Jahr soll er für Touristen befahrbar sein. Das „Green“ im Namen der spektakulären Trasse ist dabei Programm. Radtouristen erleben unberührte Naturlandschaften mit fünf Nationalparks und zahlreichen anderen Schutzgebieten in der dünn besiedelten Region am Ostrand der EU. Bei der Gestaltung von Trasse und Infrastruktur orientieren sich die Planer an bewährten europäischen Standards, wie dem System „Bett & Bike“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ADFC. Aktivtourismus im Einklang mit der Natur, so lautet der Grundgedanke des Projektes, dessen Umsetzungsphase erst im vergangenen Jahr begonnen hat. Green Velo setzt vor allem auf die vielfältigen Naturlandschaften des dünn besiedelten polnischen Ostens. Sie sind das größte Kapital der fünf beteiligten Woiwodschaften. Die Strecke beginnt bei Sielpia in der Woiwodschaft Świętokrzyskie (Heiligkreuz) und führt über Podkarpackie (Karpatenvorland), Lubelskie (Lubliner Land) sowie Podlaskie (Podlachien) bis zum Frischen Haff in der Woiwodschaft Warmińsko-Mazurskie (Ermland-Masuren).

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Auf insgesamt 1.980 Kilometern passiert die Trasse fünf National- und 15 Landschaftsparks sowie 62 weitere Tier- und Naturschutzgebiete, aber auch wichtige geologische Formationen. Allein vier Nationalparks liegen entlang der 590 Kilometer langen Strecke durch die Woiwodschaft Podlaskie. Dazu gehören der Białowieski-Urwald, Heimat der größten frei lebenden Herde von Wisenten und der Biebrza-Nationalpark, eines der größten Vogelschutzgebiete Polens. Waldgebiete machen insgesamt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Radwanderweges aus, neun Prozent verlaufen durch Flusstäler. Der ostpolnische Radwanderweg erschließt nicht nur atemberaubende Landschaften, wie die Georeservate in Polens ältestem Gebirge, den Góry Świętokrzyskie (Heiligkreuzgebirge), oder die Großen Masurischen Seen im Norden. Green Velo ist auch eine Reise durch Geschichte und Gegenwart der multiethnischen und -religiösen Grenzregion zur Ukraine, zu Belarus, Litauen und dem Kaliningrader Gebiet. Entlang der Strecke liegen wichtige touristische Orte wie die Renaissanceperlen Sandomierz und Zamość, das multiethnische Białystok oder die Kopernikusstadt Frombork (Frauenburg). Auch prachtvolle Adelsresidenzen wie Krasiczyn und Łańcut, die zum UNESCO-Welterbe gehörenden orthodoxen Holzkirchen der Karpatenregion, die Synagogen in Włodkowo oder Tykocin sowie Polens bekanntestes Arabergestüt in Janów Podlaski lohnen einen Abstecher. Bereits im Sommer 2015 sollen die ersten längeren Abschnitte des Green Velo eröffnet werden. Dazu gehört die rund 350 Kilometer lange Strecke durch das Lubliner Land. Bis Jahresende soll die gesamte Trasse mit Wegweisern versehen sein. Die Bauarbeiten für den Green Velo sollen ebenfalls Ende 2015 abgeschlossen werden. Allerdings räumt die Projektleitung ein, dass es im masurischen Abschnitt noch zu Verzögerungen kommen kann. Doch spätestens bis zum Sommer 2016 sollen auch diese Abschnitte für Radfahrer verfügbar sein. Neben der Ausschilderung der Trasse und dem Neubau von Radwegen werden über 130 Kreuzungen und über 80 Brückenbauwerke neu errichtet oder umgebaut, um Radtouristen ein sicheres und komfortables Fahren zu ermöglichen. Von den 1.980 Kilometern des Green Velo werden knapp 400 Kilometer neu gebaut. Diese führen zum Teil parallel zu Straßen, in einigen Abschnitten auch über stillgelegte Bahndämme oder Uferbefestigungen. Weiter rund 100 Kilometer führen über erneuerte Rad- oder Fußwege, die ebenfalls frei von Autos sind. Etwa 360 Kilometer sollen über unbefestigte Straßen führen, die kaum befahren sind und zum Teil im Rahmen des Projekts erneuert werden. Die übrigen Abschnitte des Green Velo werden über gering befahrene Asphaltstraßen führen. Die Organisatoren betonen, dass der Radweg in den folgenden Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. Das Kennzeichnungssystem sei offen für weitere Anschlüsse. So denkt man an eine Verbindung von Biłgoraj im Lubliner Land in Richtung Sandomierz für alle, die die bergigen Abschnitte in Podkarpackie umfahren möchten. Ein Anschluss von Lublin an das Radwegenetz steht auf der Prioritätenliste weit oben. Auch die entstehende Schleife um die Großen Masurischen Seen soll mit dem Green Velo verknüpft werden. Die Mehrzahl der über 220 Rastplätze soll ebenfalls bis Jahresende fertiggestellt sein. Vorgesehen ist alle 15 bis 30 Kilometer ein Platz mit Zugang zu sanitären Anlagen, Gastronomie und Fahrradserviceeinrichtungen. Zudem sollen mindestens alle 50 Kilometer Übernachtungsmöglichkeiten und alle 150 Kilometer ein integrierter Rastplatz mit Umsteigemöglichkeiten zu anderen Verkehrsmitteln zur Verfügung stehen. Hierbei haben sich die Planer das vom deutschen Radclub ADFC in den 1990er Jahren erfolgreich eingeführte System Bett & Bike zum Vorbild genommen. Rund 300 bestehende Objekte sollen vom projekteigenen Audit zertifiziert werden. Die Liste umfasst Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch Restaurants, Sehenswürdigkeiten und andere Einrichtungen. Wichtigstes Kriterium bei der Bewer-

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tung sind sichere Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Fahrräder. Empfohlene Unterkünfte müssen zudem die Möglichkeit für Kurzzeitübernachtungen sowie Reparaturmöglichkeiten bieten. Offizielle Verleihpunkte sind im Rahmen des Projektes derzeit weder für herkömmliche Drahtesel noch für moderne E-Bikes vorgesehen. Die Projektverantwortlichen setzen hier auf die Initiative privater Unternehmen vor Ort. Entsprechende Angebote sollen in den Kartenmaterialien aufgeführt werden. Der gesamte Investitionswert des Green Velo beträgt umgerechnet rund 65 Millionen Euro. Symbol der Strecke ist der aus den bunten Segmenten einer stilisierten Fahrradkette zusammengesetzte Buchstabe W über dem Schriftzug Green Velo. Er steht für den Wschodni Szlak Rowerowy (östliche Radroute). Die Verantwortlichen setzen nicht nur auf eine große Nachfrage fahrradbegeisterter Polen, sondern auch auf zahlreiche ausländische Nutzer. Bis Juni dieses Jahres sollen sowohl die Homepage des Projektes als auch eine mobile Anwendung für iOS-, Windows Mobile- und Android-Geräte in deutscher und englischer Sprache erscheinen. Die Anwendung soll das Navigieren vor Ort einfacher und attraktiver gestalten und wird mit Tourenplaner, interaktiver Landkarte sowie Reiseführer ausgestattet sein. Den offiziellen Projektflyer und eine Überblickskarte gibt es bereits jetzt in deutscher Sprache. Sie sind ab Juni zudem als Download über die Internetseite zu bekommen. Bereits auf der ITB Berlin wird sich das Projekt in Halle 15.1 erstmals der deutschen Öffentlichkeit präsentieren. Informationen: Wer per Bahn und Fahrrad anreist, kann beispielsweise über Warszawa (Warschau) nach Kielce in der Heiligkreuz-Region reisen, dort die Tour starten, auf dem den gut 700 Kilometer langen südlichen Abschnitt bis Chełm im Lubliner Land radeln und von dort per Bahn über Warschau zurückfahren. Gut erreichbar mit der Bahn sind auch Przemyśl und Rzeszów im Karpatenvorland, Białystok und Łomża in Podlachien sowie Elbląg (Elbing) in ErmlandMasuren. Weitere Informationen über das Projekt Green Velo in den östlichen Regionen Polens gibt es unter www.greenvelo.pl Allgemeine Auskünfte über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 6.950 +650 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Polen erwartet Europas Handball-Elite Auftakt und Finale der Europameisterschaft 2016 in Krakau Mit der Bronzemedaille bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar unterstrich Polen seine Ambitionen für die nächste Europameisterschaft, die Anfang 2016 im eigenen Land ausgetragen wird. Auf der Reisemesse ITB Berlin wirbt das Nachbarland Polen bereits für das nächste sportliche Großereignis nach der Fußball-EM 2012 und der Volleyball-WM 2014. Die 12. Handball-EM der Männer wird vom 15. bis 31. Januar 2016 in insgesamt vier polnischen Städten ausgetragen. Teilnehmen werden 16 Teams. Während die polnische Mannschaft als Gastgeber automatisch gesetzt ist, muss sich das Team des Deutschen Handballbundes noch qualifizieren. Mit zwei Siegen gegen Finnland und Österreich hat es jedoch eine gute Ausgangsposition und trifft am 29. April auf Spanien, den Weltmeister von 2013.

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Nach Abschluss der Qualifikationsrunde werden am 20. Juni tief unter der Erde im Salzbergwerk von Wieliczka die Begegnungen der Gruppenphase ausgewählt. Fest steht bereits, dass der Gastgeber Polen seine Gruppenspiele in der neu erbauten Arena von Kraków (Krakau) austragen wird. Die Multifunktionshalle wurde erst im vergangenen Jahr eröffnet und ist mit 15.000 Plätzen die größte der vier Spielstätten. Dort sollen neben Vorrundenspielen auch sechs Partien der Hauptrunde sowie die Halbfinal- und Finalspiele ausgetragen werden. Bei den handballbegeisterten Polen dürften die Plätze schnell vergeben sein. Schafft das deutsche Team die Qualifikation, dann wird es in der als UNESCO-Welterbe geschützten Jahrhunderthalle von Wrocław (Breslau) seine drei Gruppenspiele absolvieren. Die Halle bietet Platz für 6.500 Zuschauer. Dort werden auch sechs Partien der Hauptrunde sowie die Spiele um die Plätze 5 und 7 ausgetragen. Deutsche Schlachtenbummler, die ihr Team nach Breslau begleiten, haben die Gelegenheit, dort die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016 hautnah mitzuerleben. Weitere Begegnungen der Gruppenphase finden in der Mehrzweckhalle Spodek in Katowice (Kattowitz) sowie in der Ergo-Arena statt. Diese befindet sich auf der Stadtgrenze der beiden Schwesterstädte Gdańsk (Danzig) und Sopot (Zoppot). Beide Hallen haben rund 10.000 Plätze. Polen hofft auf zahlreiche ausländische Schlachtenbummler, die ihre Teams begleiten und so die Gelegenheit nutzen werden, einige der attraktivsten Städte des Landes zu besichtigen. Das polnische Nationalteam konnte bisher bei Europameisterschaften noch keine Medaille gewinnen. Doch nach dem überzeugenden dritten Platz bei der Weltmeisterschaft Anfang des Jahres in Katar zählt das seit 2012 von dem Deutschen Michael Biegler trainierte Team zu den Favoriten bei dem Turnier im kommenden Winter. Mit Bartłomej Jaszka von den Füchsen Berlin und Bartosz Jurecki vom SC Magdeburg gehören auch zwei BundesligaSpieler dem aktuellen Kader der polnischen Nationalmannschaft an. Informationen rund um die Handball-EM in Polen unter www.eurohandballpoland2016.pl Auskünfte über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.980 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Mit dem Schiff über alle Berge Oberlandkanal ab Frühjahr wieder für Personenverkehr geöffnet Schon seit mehr als 150 Jahren fahren im Westen Masurens die Schiffe über Berge. Auf Schienen werden sie über fünf geneigte Ebenen gezogen, um so den enormen Höhenunterschied von fast 100 Metern im Verlauf des Oberlandkanals (Kanał Ostródzko-Elbląski) auszugleichen. Mehr als zwei Jahre lang war das technische Denkmal wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen. Schon bald können Ausflugsschiffe, Hausboote und Kajaks dort wieder verkehren. Der Kanal zählt zu den größten Touristenattraktionen in Masuren. Allein die Weiße Flotte der Schifffahrtsgesellschaft Żegluga Ostródzko-Elbląska beförderte vor der Schließung rund 40.000 Passagiere im Jahr.

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Gut zehn Stunden brauchen die Ausflugsschiffe für die 80 Kilometer lange Strecke zwischen Ostróda (Osterode) und Elbląg (Elbing). Gemächlich zieht die grüne Landschaft vorbei, entspannt können die Gäste an Deck die Fahrt genießen. Doch sobald sich das Schiff dem ersten „Berg“ nähert, kommt Bewegung in die Runde. Ängstliche halten ihre Gläser und Flaschen fest. Der Bug hebt sich wie von Geisterhand. Ein Karren nimmt das Schiff huckepack, dann wird es auf Schienen über eine schiefe Ebene gezogen. Am Rande des Kanals verfolgen Neugierige das Geschehen und erleben, wie nur mit Wasserkraft der Mechanismus aus Winden und Seilen in Bewegung gesetzt wird. Das raffinierte System hatte sich der preußische Ingenieur Georg Steenken vor mehr als 150 Jahren ausgedacht. Damals wurde der Kanal gebaut, um Masuren mit der Ostsee zu verbinden. Für Gütertransporte hatte er kaum eine Bedeutung, dafür ist er heute umso mehr ein touristisches Ziel. Für mehr als 27 Millionen Euro musste der in die Jahre gekommene Kanal grundlegend saniert werden. Vor zwei Jahren wurde er deshalb für den Schiffsverkehr geschlossen. Das von Steenke erdachte System der geneigten Ebenen blieb bei der Renovierung erhalten, die technischen Komponenten wie Schienen, Seilzüge, Wasserräder oder Winden mussten mit viel Fingerspitzengefühl und Handarbeit erneuert werden. Einige Abschnitte des Kanals mussten zudem von Schlick und Sand gereinigt und vertieft werden, an den vier Schleusen im Abschnitt zwischen Ostróda und Miłomłyn (Liebesmühl) wurden die Wände verstärkt, elektrische Antriebe für die Tore und neue Sicherheitsanlagen installiert. Auch Hinweistafeln wurden im Zuge der Arbeiten erneuert. An der geneigten Ebene in Buczyniec (Buchwalde) entstand zudem ein multimedialer Ausstellungspavillon zur Kanalgeschichte. Die zuständige Behörde, die Regionale Verwaltung für Wasserwirtschaft (RZGW) in Gdańsk (Danzig), rechnet damit, dass die letzten Arbeiten bis zum Frühjahr abgeschlossen sein werden. Die offizielle Eröffnung ist für Mai geplant, spätestens Anfang Juni soll der Kanal wieder für den öffentlichen Verkehr mit Segel- und Hausbooten, Kajaks und Ausflugsschiffen geöffnet sein. Dann werden die weißen Ausflugsdampfer der Gesellschaft Żegluga Ostródzko-Elbląska wieder zwischen Elbląg und Ostróda verkehren. In den vergangenen beiden Jahren mussten diese auf alternative Routen ausweichen. Sehnsüchtig erwartet wird die Öffnung des Kanals von den Hausboot-Charterfirmen in der Region. Mit den Nebengewässern lässt sich dann ein attraktives Revier von etwa 150 km Länge wieder per Hausboot erkunden. Abzweige führen vom Oberlandkanal zum längsten See Polens, dem Jezioro Jeziorak (Geserichsee) bei Iława (Deutsch Eylau) sowie zum Ferienort nach Stare Jabłonki (Alt-Jablonken). Das polnische Unternehmen Vistula Cruises hatte bereits vor der Schließung Fahrten auf dem Kanal und seinen Abzweigen angeboten. Das Unternehmen bietet Touren auf dem Weichselwerder östlich von Gdańsk(Danzig) an. Diese Rundtouren von etwa einer Woche Dauer lassen sich nun wieder mit einer mehrtägigen Fahrt auf dem Oberlandkanal kombinieren. Vistula Cruises hat dafür eine Flotte verschiedener Hausboote und Motoryachten zur Verfügung. Das deutsche Unternehmen Kuhnle Tours betreibt seit rund zwei Jahren eine Basis im Hafen von Elbląg und will in diesem Jahr ebenfalls Fahrten auf dem Oberlandkanal anbieten. Das Unternehmen empfiehlt den Tjonger, ein schmales Boot mit Heckkabine und Salon für bis zu sechs Personen. Es sei für den Einsatz auf dem Kanal gut geeignet. Der Oberlandkanal gilt als eines der wichtigsten technischen Denkmäler Polens und soll nach dem Willen der Anliegergemeinden auf die Liste des UNESCO-Welterbes kommen. Auf der ITB Berlin in Halle 15.1 präsentieren sie ein Modell des Kanals. Infos über die Angebote der Gesellschaft Żegluga Ostródzko-Elbląska unter www.zegluga.com.pl Das Angebot von Kuhnle-Tours ist im Internet unter www.kuhnle-tours.de zu erreichen, Vistula Crui-

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ses präsentiert sich unter www.vistulacruises.eu Allgemeine Auskünfte rund um das Reiseland Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 4.810 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Starke „Achse der Kultur“ in Katowice Schlesisches Museum und Konferenzzentrum vor der Eröffnung Mit dem Internationalen Kongresszentrum MCK und dem neuen Sitz des Schlesischen Museums (Muzeum Śląskie) wird die „Achse der Kultur“ in Katowice (Kattowitz) in diesem Jahr vervollständigt. Schon im vergangenen Oktober wurde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Katowice“ im Zentrum der Stadt das neue Konzerthaus des Nationalen Rundfunk-Symphonieorchesters eröffnet. Das Ensemble wird ergänzt durch die bereits 1971 fertiggestellte Sport- und Veranstaltungshalle Spodek. In schnellen Schritten wandelt sich das einstige Zentrum der Schwerindustrie zum modernen Kultur- und Dienstleistungszentrum. In Katowice entstand eines der größten Kongress- und Veranstaltungszentren Polens. Das neu errichtete Międzynarodowe Centrum Kongresowe (MCK) bietet Platz für mehr als 15.000 Personen. Zusammen mit der benachbarten Mehrzweckhalle Spodek stehen künftig rund 26.000 Plätze für Großveranstaltungen zur Verfügung. Das zweiteilige Bauwerk des neuen Kongresszentrums verfügt über knapp 35.000 Quadratmeter Nutzfläche. Herzstück ist ein Multifunktionssaal mit Platz für bis zu 12.000 Personen, der in drei gleich große Einzelräume aufgeteilt werden kann. Während dieser Saal hauptsächlich für Messen und Massenveranstaltungen genutzt werden soll, eignet sich das für bis zu 600 Personen konzipierte Auditorium vor allem für szenische Veranstaltungen sowie kleinere Konzerte und Kongressveranstaltungen. Zum MCK gehören zudem ein Bankettsaal für bis zu 1.000 Gäste, ein geräumiges Hauptfoyer, 18 Konferenzräume für insgesamt etwa 1.200 Personen sowie ein dreigeschossiges Restaurant mit Sommergarten mit 450 Plätzen. Ein Café mit Außenanlage sowie ein ElternKind-Bereich komplettieren das Angebot. Eindrucksvoll ist das Dach der über 230 Meter langen Anlage, mit dem sich das MCK nahtlos in die Umgebung einpasst. Zwischen den beiden Gebäudeteilen bildet es ein sanft abfallendes Tal mit Rasenkaskaden, durch das ein Fußweg führt. Mit den Intel Extreme Masters, einem internationalen Computerspielturnier, soll bereits vom 12. bis 15. März 2015 die erste Großveranstaltung im MCK stattfinden. Ein Fußgängertunnel verbindet das neue Kongresszentrum mit der Mehrzweckhalle Spodek, die bereits 1971 entstand und zu den bemerkenswertesten Bauwerken im sozialistischen Polen zählte. Sie wirkt wie ein Raumschiff, das im Stadtzentrum gelandet ist und trägt deshalb auch den Namen Spodek (Untertasse). In der erst vor wenigen Jahren gründlich sanierten Halle werden Messen, Konzerte sowie große Sportturniere veranstaltet. So fand dort im vergangenen Jahr das Finale der Volleyball-Weltmeisterschaft der Herren statt. Auch Spiele der Handball-EM im kommenden Jahr werden dort ausgetragen. Durch eine Brücke ist das Kongresszentrum mit dem neuen Sitz des Nationalen Radiosymphonieorchesters (NOSPR) verknüpft. Dieses hochmoderne Konzerthaus war bereits im vergangenen Oktober eröffnet worden. Es greift von außen die Backsteinarchitektur der Berg-

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bauregion auf und bietet innen 1.800 Plätze in einem großen und weitere 300 in einem kleinen Saal. Hausherr Alexander Liebreich, der aus Regensburg stammende Chefdirigent des Nationalen Rundfunk-Symphonieorchesters, zählt sein neues Konzerthaus zu den besten in Europa. Für die Akustik war die japanische Firma Nagata Acoustics verantwortlich, die weltweit als eine der besten ihres Faches gilt. Nur wenige Schritte hinter dem Konzerthaus erheben sich mehrere gläserne Kuben aus dem Erdreich. Sie dienen als Eingang und Lichtschächte für das Hauptgebäude des Schlesischen Museums, das am 26. Juni 2015 nach mehr als vierjähriger Bauzeit eröffnet werden soll. Das vom österreichischen Büro Riegler Riewe geplante Museum entstand größtenteils im Untergrund und nimmt damit auf die Bergbau-Geschichte des Ortes Bezug. Die beiden unterirdischen Stockwerke des Hauptgebäudes verfügen über mehr als 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Dort können Besucher künftig polnische Malerei von 1800 bis zur Gegenwart, schlesische sakrale Kunst, naive Malerei aus dem 19. Jahrhundert, eine große Dauerausstellung zur wechselhaften Geschichte der Region sowie wechselnde Kunstausstellungen erleben. Zur Eröffnung haben die Museumsmacher einen Wettbewerb für eine Hejnał-Melodie als Erkennungszeichen des Museums nach dem Vorbild der berühmten Krakauer Komposition ausgelobt. Das Schlesische Museum hatte an seinem bisherigen Sitz unweit vom Rynek (Marktplatz) nur begrenzte Ausstellungsflächen zur Verfügung. Viele der rund 118.000 Exponate konnten dort nicht gezeigt werden. Am neuen Standort stehen neben dem Hauptgebäude weitere Ausstellungsflächen zur Verfügung. So beherbergt das ehemalige Magazin des Bergwerks künftig die Sammlungen des Zentrums für polnische Szenographie, einer Nebenstelle des Schlesischen Museums, die sich an der Schnittstelle von Theater, Film, Architektur und Vorführungskunst bewegt. Im früheren Maschinenhaus wird sich künftig das Museumsrestaurant befinden. Bereits jetzt dient der Förderturm von Schacht Warszawa als Aussichtspunkt. Unlängst erhielt das Museum weitere Fördergelder der Stadtverwaltung, um das ehemalige Waschhaus und die Werkstischlerei wieder herzustellen. Dort sollen Museumswerkstätten, ein multifunktionales Auditorium sowie eine Experimentierzone für Kinder und Jugendliche entstehen. Rund um das Museum wurden neue Grünflächen mit Spazierwegen angelegt. Die neue „Achse der Kultur“ ist Teil des gesamten Umbaus der ehemaligen Industriestadt. Statt auf Kohle und Stahl setzt die 310.000 Einwohner zählende schlesische Metropole auf moderne Industrien und Dienstleistungen, Kultur und Wissenschaften. Schon 2012 wurde der runderneuerte Hauptbahnhof eröffnet und kurz darauf um ein modernes Einkaufs- und Handelszentrum ergänzt. Auch der nur wenige Schritte entfernte Rynek, der modernistische Marktplatz von Katowice, hat sich vom Grau der Vergangenheit befreit und präsentiert sich heute als lichter Ort der Begegnung mit einem ansprechenden Freiraumkonzept. Bis Ende des Jahres soll der Umbau abgeschlossen sein. Neues Grün, puristische Leuchten sowie viel warmes Holz an Bänken und kleinen architektonischen Elementen prägen den fußgängerfreundlich umgestalteten Platz. Sanierte Bürgerhäuser im Stil der Sezession und des Historismus prägen die zur Fußgängerzone umgestaltete ul. 3 Maja mit ihren schicken Boutiquen, Cafés und Restaurants. Viele der 80.000 Studenten streifen bis spät in der Nacht durch die ul. Mariacka, die sich mit ihren zahlreichen Bars und Klubs zu einem der angesagten Zentren des Nachtlebens in Polen entwickelt hat. Informationen: Nach Katowice gibt es direkte Flugverbindungen ab Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Frankfurt-Hahn und Köln. Informationen zum neuen Internationalen Kongresszentrum MCK

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gibt es unter www.icc-katowice.eu, das Schlesische Museum ist unter www.muzeumslaskie.pl zu erreichen, das Nationale Rundfunk-Symphonieorchester unter www.nospr.org.pl Weitere Informationen zu Katowice unter www.katowice.eu Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 6.480 +500 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Ein Museum für den Thorner Pfefferkuchen Große Sammlung historischer Holzformen und Mitmach-Angebote Die Stadt Toruń (Thorn) widmet ihrem berühmtesten Gebäck ein neues Museum. Das Thorner Pfefferkuchen-Museum (Muzeum Toruńskiego Piernika) entsteht in der ehemaligen Fabrik des Königlichen Hoflieferanten Gustav Weese, eines der bekanntesten Lebkuchenbäckers von Thorn. Die Eröffnung ist im Juni 2015 geplant. Bereits jetzt gibt es eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Thorner Pfefferkuchens im Keller des Kopernikus-Hauses. Thorner Pfefferkuchen wurden erstmals 1380 erwähnt, vermutlich wurde das Gebäck aber schon im 13. Jahrhundert hergestellt. Seit 1577 hatten die Thorner Pfefferküchler das Privileg, ihre Waren auf den königlichen Jahrmärkten zu verkaufen. Neben orientalischen Gewürzen wie Zimt, Kardamom und Nelken war heimischer Honig aus den umliegenden Feldern an der Weichsel eine wichtige Zutat. Der Komponist Fryderyk Chopin hatte als 15jähriger die Stadt besucht und war so begeistert, dass er sofort einen Brief mit Kostproben des Pfefferkuchens an einen Freund in Warschau verschickte. Bis heute ist man in Toruń ähnlich stolz auf diese Tradition wie auf den berühmtesten Sohn der Stadt, den Astronomen Nikolaus Kopernikus. In dessen Geburtshaus gibt es schon seit Jahren eine Ausstellung zur Geschichte des Thorner Pfefferkuchens, allerdings war der Platz für die zahlreichen Exponate des Regionalmuseums zu klein. Nun wird dem berühmten Gebäck ein eigenes Haus gewidmet, dessen Ausstellungsfläche fast zehmal so groß ist. Ein altes Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert in der neustädtischen ul. Strumykowa wurde dafür in den vergangenen Jahren komplett renoviert und für Ausstellungszwecke umgebaut. In dem Gebäude befand sich einst die Fabrik von Gustav Weese, einem der größten und bekanntesten Hersteller von Pfefferkuchen in der Stadt. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1751 zurück. Weese, der neben Pfefferkuchen auch Schokolade produzierte, beschäftigte Anfang des 20. Jahrhunderts rund 500 Mitarbeiter, musste aber 1939 aus wirtschaftlichen Gründen sein Unternehmen verkaufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb vom damals staatlichen Unternehmen Kopernik fortgeführt. Das Unternehmen, das inzwischen privatisiert wurde, stellt bis heute Pfefferkuchen in Toruń her. Ab kommendem Juni soll in der ehemaligen Fabrik die jahrhundertealte Geschichte des Thorner Pfefferkuchens auf drei Etagen präsentiert werden. Das neue Museum hat dort die Möglichkeit, seine wertvolle Sammlung an holzgeschnitzten Pfefferkuchenformen aus verschiedenen Jahrhunderten zu präsentieren. Diese stellen Königspaare, Damen und Herren in schicken Trachten, Kutschen oder Stadtwappen dar. Gezeigt werden auch verschiedene Öfen, darunter ein Fabrikofen der Firma Kopernik aus den 1960er Jahren. Historische Do-

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kumente und eine multimediale Präsentation geben einen Einblick in die Geschichte der Lebkuchenproduktion. Informiert wird auch über die Zutaten, die für den Lebkuchenteig erforderlich sind und die Wege, die die exotischen Gewürze im Mittelalter nach Thorn nahmen. Besucher werden in dem Museum auch die Möglichkeit erhalten, sich selbst als Lebkuchenbäcker zu betätigen. In einem Museumsshop können sie das berühmte Gebäck gleich erwerben. Geplant sind auch Pfefferkuchenfestmahle am Abend. Mit dem neuen Museum erhält Toruń, dessen gotische Altstadt als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt ist, eine weitere Attraktion. Informationen über Toruń unter www.torun.pl und zum Pfefferkuchenmuseum unter www.muzeum.torun.pl Ab Ende März gibt es eine neue Flugverbindung der Lufthansa von Frankfurt/Main nach Bydgoszcz. Außerdem fliegt Ryanair von Düsseldorf-Weeze nach Bydgoszcz. Vom dortigen Flughafen sind es rund 50 Kilometer bis Toruń. Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 3.780 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Jugend im Zeichen der Barmherzigkeit 31. Weltjugendtag der Katholischen Kirche findet in Krakau statt Hunderttausende junge Gläubige aus aller Welt werden beim 31. Weltjugendtag der katholischen Kirche erwartet, der vom 26. bis 31. Juli 2016 in der polnischen Kulturmetropole Kraków (Krakau) stattfinden wird. Das Motto lautet „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen“. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen von Papst Johannes Paul II., der diese Begegnungen vor über 30 Jahren ins Leben rief und dessen Todestag sich 2015 zum zehnten Mal jährt. Erwartet wird zu dem Treffen auch dessen Nachfolger, Papst Franziskus. Der Weltjugendtag 2016 soll eine Verneigung vor der Lebensleistung des im vergangenen Jahr heiliggesprochenen polnischen Papstes darstellen. Das 1920 als Karol Wojtyła im südwestlich von Kraków gelegenen Wadowice geborene Kirchenoberhaupt verbrachte lange Jahre als polnischer Primas in der alten Königsstadt an der Weichsel. Zu seinen großen Themen zählten die Seelsorge und die Jugendarbeit. Auf sein Betreiben fand am Palmsonntag 1986 der erste offizielle Weltjugendtag in Rom statt. Johannes Paul II. ist ein Sanktuarium im Krakauer Stadtteil Łagiewniki gewidmet, das auch während des Weltjugendtages eine herausragende Rolle spielen soll. Um das Heiligtum herum entstehen ein Museum mit Konferenzzentrum, ein Pilgerhaus, ein Exerzitien- und Rehabilitationshaus sowie ein Hotel. Ein erster Höhepunkt ist die Eröffnungsmesse, die der Krakauer Erzbischof und frühere Papst-Sekretär Stanisław Dziwisz am Nachmittag des 26. Juli halten wird, und bei der er die Jugend der Welt begrüßen wird. Am 28. Juli wird Papst Franziskus zur Begrüßungszeremonie in Krakau erwartet. Höhepunkt am 29. Juli ist der Kreuzweg, eine gemeinsame Prozession der Teilnehmer. Am 30. Juli steht das gemeinsame Gebet mit Papst Franziskus im Mittelpunkt des Treffens. Gemeinsam mit dem Papst feiern die jungen Gläubigen am 31. Juli den Abschluss des Treffens. Franziskus wird dabei auch den Ort des nächsten Weltjugendtreffens verkünden.

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Beim letzten Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro begrüßte Papst Franziskus rund 3,2 Millionen Besucher. Der sechste Weltjugendtag 1991 in Częstochowa (Tschenstochau) zählte 1,6 Millionen Teilnehmer aus aller Welt. In ähnlichen Dimensionen dürfte sich auch das Treffen in Krakau bewegen. Zur Vorbereitung wurde ein Organisationskomitee aus Geistlichen und Laien gebildet, das unter Leitung des Krakauer Erzbischofs und früheren PapstSekretärs Stanisław Dziwisz steht. Informationen rund um den Weltjugendtag gibt es unter www.krakow2016.com Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.520 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Hotelmarkt in Polen wächst weiter Neue Luxusresorts entstehen an der Ostsee und in den Gebirgen Der Hotelmarkt in Polen wächst beständig. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der kategorisierten Unterkünfte auf fast 2.500 verdoppelt. Die größten Wachstumsraten gab es dabei im Bereich der 4- und 5-Sterne-Hotels. Das Übernachtungsangebot hat sich damit der ständig steigenden Nachfrage angepasst. Zu den bemerkenswertesten Neueröffnungen des vergangenen Jahres gehört das Grand Hotel Lubicz, das erste 5-Sterne-Resort im Seebad Ustka (Stolpmünde). Der von einem Dünenwald umgebene Komplex verfügt über 310 Zimmer und Appartements, einen großen Aquapark mit Innen- und Außenbecken, zahlreiche Sport- und Freizeitangebote sowie einen umfangreichen Wellness- und Medical-Wellness-Bereich. In Ustka wurde das Übernachtungsangebot in den vergangenen Jahren bereits kontinuierlich ausgebaut. Der Ort entwickelt sich damit zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für andere polnische Seebäder wie Kołobrzeg (Kolberg) oder Świnouście (Swinemünde). Auch in der Kur- und Ferienregion des Glatzer Berglandes im Südwesten Polens gibt es jetzt das erste Fünf-Sterne-Hotel. Eröffnet wurde es Ende 2014 von Polens Kosmetik-Queen Dr. Irena Eris in Polanica-Zdrój (Bad Altheide). Das im klassischen Stil errichtete Gebäude verfügt über 85 Zimmer sowie einen umfangreichen Wellness- und SPA-Bereich. Dr. Eris, die größte Kosmetikproduzentin des Landes, betreibt bereits zwei weitere Luxusresorts in Masuren und den Beskiden, die beide mit der Bestnote des Deutschen Wellness Verbandes bewertet wurden. Ein modernes Kur- und Wellnesshotel der Vier-Sterne-Kategorie ergänzt das Angebot im südpolnischen Kurort Busko-Zdrój. Das neue Bristol Art&Spa Sanatorium entstand im Zentrum des traditionsreichen Kurortes. Eine Jugendstilvilla wurde dort modernisiert und um moderne Anbauten ergänzt. Insgesamt stehen 71 Zimmer, 42 Behandlungsräume sowie ein Pool zur Verfügung. Kunstwerke in den Gebäuden und im Außenbereich sollen zum Wohlbehagen der Gäste beitragen und den Genesungsprozess unterstützen. Mit dem neuen Tristan Hotel & SPA öffnete auf der Frischen Nehrung östlich von Gdańsk (Danzig) ein erstes 4-Sterne-Hotel mit Pool und Sauna sowie 56 Zimmern. Es befindet sich im kleinen Ferienort Kąty Rybackie (Bodenwinkel) und will vor allem Familien ansprechen. So gibt es dort einen Kinderclub, spezielle Kindermenüs sowie zahlreiche weitere Angebote für Kinder und Jugendliche.

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Im Hirschberger Tal der Schlösser und Gärten bei Jelenia Góra wurde im Herbst 2014 das mittlerweile neunte Schlosshotel eröffnet. Das ehemalige Sommerschloss des HohenzollernPrinzen Wilhelm in Karpniki (Fischbach) wurde sehr aufwendig saniert und in ein luxuriöses Boutique-Hotel verwandelt. Das neue Hotel Zamek Karpniki verfügt über 20 Gästezimmer, darunter die Königs-Suite in den repräsentativsten Räumen des Gebäudes sowie die Renaissance-Suite mit bemalten Deckenbalken und Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert. Das Hirschberger Tal am Rande des Riesengebirges gehört zu den schlösserreichsten Regionen Europas und war schon im 19. Jahrhundert eine beliebte Sommerfrische des Hochadels. Das Beratungsunternehmen Horwath rechnet für 2015 mit rund 80 zusätzlichen Hotels auf dem polnischen Markt. In Warszawa (Warschau) wird das Angebot gleich durch zwei weitere Hotels der Gruppe Hilton ergänzt. Das neue Hotel der Marke DoubleTree im Südosten der Stadt verfügt über 360 Zimmer, einen Ballsaal für 2.000 Gäste, 20 kleinere Konferenzräume sowie einen SPA-Bereich mit Indoor-Pool. Das neue 17-stöckige Gebäude des Hotels Hampton by Hilton entstand im Stadtzentrum und bietet 300 Zimmer sowie einen Fitnessbereich. Hilton plant fünf weitere Hotels in Polen. So soll in diesem Jahr ein Hotel der Marke Hampton mit 100 Zimmern im Zentrum von Wrocław (Breslau) fertiggestellt werden. Im Frühjahr 2016 wird dort ein neues Fünf-Sterne-Hotel der Marke DoubleTree mit 190 Zimmern folgen. Es entsteht als Teil des modernen OVO-Gebäudes, das auch Platz für zahlreiche Büros, Geschäfte und Wohnungen bieten soll. Gleich vier große Neueröffnungen sind in diesem Jahr in Kraków (Krakau) geplant. Direkt neben dem neuen Kongresszentrum ICE Kraków öffnet bereits im April 2015 das 4-SterneHotel Best Western Plus Q mit 154 Zimmern und drei Konferenzräumen. Ein weiteres 3Sterne-Hotel der Marke Best Western Q mit 89 Zimmern soll ebenfalls in diesem Jahr im Westen der Stadt fertiggestellt werden. Gegen Ende des Jahres 2015 sollen auch in Krakau zwei neue Hotels von Hilton ihren Betrieb aufnehmen. Das 4-Sterne Hotel der Marke DoubleTree mit 232 Zimmern und das 3-Sterne-Hotel der Marke Hampton bilden eine bauliche Einheit, zu der auch ein großer Konferenzbereich gehören wird. Die Anlage entsteht unweit der neuen Multifunktionshalle Kraków Arena. Die in Polen beheimatete Hotelgruppe Puro setzt ihre Expansion fort. Zu den bestehenden Designerhotels in den Zentren von Wrocław und Kraków kam 2014 ein neues Hotel in der Altstadt von Poznań (Posen) hinzu. 2015 soll das vierte Haus der Gruppe in Gdańsk (Danzig) an den Start gehen. Die im Süden des Landes tätige Gruppe Diament hat im vergangenen Jahr gleich fünf weitere Hotels in Schlesien übernommen und damit ihr Portfolio auf 14 Häuser erhöht. Das Unternehmen gehört damit zu den größten Hotelbetreibern mit polnischem Kapital. Größter Anbieter des Landes ist die Orbis-Gruppe, die insgesamt 63 Hotels in 32 polnischen Städten betreibt. Dazu gehören neben Häusern unter dem Namen Orbis auch die Marken Sofitel, Novotel, Mercure und Ibis des strategischen Investors Arcor. Erst kürzlich hat Orbis von Accor 46 Hotels in Polen und anderen Ländern Mitteleuropas übernommen. Dadurch erhöht sich das gesamte Portfolio des Unternehmens auf 110 Häuser in ganz Mitteleuropa. Radisson Blu will 2016 zwei neue Resorts in Polen in Betrieb nehmen. Im Ferienzentrum Zakopane in der Tatra entsteht ein Luxushotel im regionalen Stil mit 226 Zimmern und Suiten sowie einem Wellnessbereich. Im Seebad Świnoujście (Swinemünde) auf der Insel Usedom wird Radisson ein neues 5-Sterne-Hotel mit 340 Zimmern und Appartements betreiben. Es ist Teil des Investitionsprojekts Baltic Park, das auch ein weiteres 5-Sterne-Hotel, eine neue Seebrücke und ein Kongresszentrum umfasst.

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Zu den spektakulärsten Hotelprojekten Polens gehört die Sanierung des Warschauer Traditionshotels Europejski. Das Haus war 1857 im Stil der Neo-Renaissance unweit vom königlichen Schloss erbaut worden. Es soll ab 2016 das erste Hotel der Luxusmarke Raffles in Polen beherbergen. Raffles ist in Europa derzeit nur in Paris und Istanbul vertreten. Das neue Hotel wird nach dem Umbau über 103 Zimmer der Luxusklasse sowie einen modernen SPABereich verfügen. Auskünfte über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt in Berlin, www.polen.travel 6.730 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Passagierzahlen im Aufwind Polnische Flughäfen verzeichnen ihr bisher bestes Ergebnis Im polnischen Flugverkehr hält der Boom der vergangenen Jahre an. Mit 27 Millionen Passagieren verzeichnete man 2014 das beste Ergebnis aller Zeiten. Gegenüber 2013 hat sich die Zahl der Passagiere noch einmal um rund zwei Millionen erhöht. Das entspricht einem Wachstum von acht Prozent. Einige Airports meldeten sogar Zuwächse im höheren zweistelligen Bereich. Das Investitionsprogramm wird fortgesetzt. Im nächsten Jahr soll ein neuer Airport in Warmia-Mazury (Ermland-Masuren) an den Start gehen. Größter Gewinner war 2014 der von Ryanair genutzte Flughafen Modlin im Norden von Warszawa (Warschau). Er war bereits 2012 eröffnet worden, musste aber schon nach kurzer Zeit wegen Schäden an der Startbahn den Flugbetrieb einschränken, wurde 2013 lediglich von 300.000 Fluggästen genutzt und erlebte 2014 sein erstes Jahr im Dauerbetrieb. Mit mehr als 1,7 Millionen Passagieren arbeitete sich Modlin auf Platz 6 unter Polens Flughäfen vor. Für 2015 kündigen die Verantwortlichen neue Verbindungen an und erwarten ein Wachstum auf 2,5 Millionen Passagiere. Das Terminal soll erweitert werden, neue Gastronomiepunkte, eine Business Lounge sowie ein Drei-Sterne-Hotel im Vorfeld des Airports sollen entstehen. Flüge nach Deutschland werden derzeit nicht angeboten. Die neue Konkurrenz beeinträchtigte das Ergebnis an Polens größtem Airport in WarszawaOkęcie. Durch den Umzug der Ryanair nach Modlin sank dort die Zahl der Fluggäste um gut ein Prozent. Dennoch erreichte der nach Fryderyk Chopin benannte Airport mit fast 10,6 Millionen Passagieren das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte und rechnet für 2015 mit neuen Zuwächsen. Im Laufe des Jahres sollen zwölf neue Verbindungen in den Flugplan aufgenommen werden. Für Mai 2015 ist die Eröffnung des umgebauten und erweiterten Terminals A mit einer Gesamtfläche von 155.000 Quadratmetern geplant. Neun zusätzliche Sicherheitskontrollen ermöglichen eine schnellere und stressfreie Abfertigung. Das Gebäude ist zudem durch einen unterirdischen Tunnel mit dem Halt der Regionalbahn verbunden. Der neue Terminalbereich beherbergt zwei Executive Lounges, Meditations- und Gebetsräume verschiedener Konfessionen sowie eine Ambulanz. Erweitert wird auch das Angebot an gastronomischen und Einkaufsmöglichkeiten. Mit dem neuen Terminal will der Chopin-Airport in den kommenden 15 Jahren die Zahl der Passagiere auf rund 20 Millionen steigern. Mit einem Plus von fünf Prozent auf insgesamt über 3,8 Millionen Fluggästen konnte der Flughafen von Kraków (Krakau) seinen zweiten Platz im Ranking der polnischen Airports behaupten. Unter anderem wurde eine neue Verbindung von easyjet nach Hamburg in Be-

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trieb genommen. Für 2015 ist eine Wiederkehr der British Airways und der Swiss nach Kraków geplant. Auf dem Flughafen werden derzeit die Start-Lande- und Rollbahnen erneuert sowie das Terminal und die Stellflächen für Flugzeuge ausgebaut. Dort sollen künftig bis zu acht Millionen Passagiere abgefertigt werden. Kürzlich wurde ein neues Vier-SterneHotel der Marke Hilton Garden Inn mit 154 Zimmern, Konferenzmöglichkeiten sowie 24hBusineszentrum eröffnet. Bis Herbst 2015 soll auch der neue Bahnhof am Terminal fertiggestellt werden, so dass Fluggäste dann eine direkte Bahnverbindung ins Zentrum Krakaus haben werden. Ein „fantastisches Ergebnis“ nennen die Betreiber des Lech-Wałęsa-Flughafens in Gdańsk (Danzig) den Anstieg der Passagierzahlen, der im vergangenen Jahr mehr als 15 Prozent betrug. Mit knapp 3,3 Millionen Fluggästen konnte der Flughafen der Ostseemetropole das beste Ergebnis in seiner über vierzigjährigen Geschichte einfahren und belegt somit den dritten Platz unter den polnischen Airports. Sechs Prozent im Vergleich zu 2013 betrug das Wachstum auf dem Flughafen von Katowice (Kattowitz). Insgesamt nutzten knapp 2,7 Millionen Fluggäste das Angebot des etwa 30 Kilometer nördlich von Katowice gelegenen Airports. Auch der Flughafen der schlesischen Metropolregion wird seit einigen Jahren massiv erweitert. Ende 2014 wurde dort die bisher größte Investition abgeschlossen. Die neue Start- und Landebahn, die mit einer Länge von 3,2 Kilometern und einer Breite von 45 Metern zu den größten im Land zählt, wird im zweiten Quartal 2015 offiziell eingeweiht. In Wrocław (Breslau) wurde erstmals die Zahl von zwei Millionen Fluggästen überschritten. Der prozentuelle Zuwachs lag im Vorjahresvergleich bei elf Prozent. Rund 1,5 Millionen Fluggäste nutzten im vergangenen Jahr den Airport in Poznań (Posen). Der Zuwachs lag bei mehr als sechs Prozent. Im April beginnt dort die Modernisierung der Start- und Landebahn. Auch kleinere Airports vermelden positive Zahlen. So gelang es dem erst vor rund zwei Jahren eröffneten Airport in Lublin, seine Passagierzahlen auf rund 190.000 zu verdoppeln. 2014 wurde dort unter anderem eine neue Verbindung mit der Lufthansa nach Frankfurt (Main) eingerichtet. Der deutsche Carrier startet Ende März 2015 auch eine neue Verbindung zum Flughafen in Bydgoszcz (Bromberg) im Norden Polens. Der unweit von Szczytno (Ortelsburg) gelegene Flughafen für Ermland-Masuren nimmt langsam Formen an. Der Rohbau des Terminals ist ebenso wie die Start- und Landebahn bereits fertiggestellt. In diesem Monat sollen die Arbeiten an den Zufahrtwegen zum Flughafen beginnen. Auf der 2.500 Meter langen Start- und Landebahn können größere Maschinen wie Boeing 737 oder Airbus A320 landen. Bereits begonnen wurde die Verlängerung der Bahntrasse, die den Flughafen künftig mit der ermländischen Hauptstadt Olsztyn (Allenstein) verbinden soll. Die ersten Passagiere sollen die Anlage im Frühjahr 2016 nutzen. Die Betreiber wollen neben innerpolnischen Verbindungen auch Flüge nach Deutschland anbieten. Als Hub für Touristen, die an die polnische Ostseeküste mit ihrem bekannten Seebädern wie Świnoujście (Swinemünde) oder Kołobrzeg (Kolberg) reisen, soll der Airport in Heringsdorf auf der Insel Usedom künftig eine stärkere Bedeutung bekommen. Ende 2014 haben die Vertreter des Landkreises Vorpommern-Greifswald und der Stadt Świnoujście eine Vereinbarung über die gemeinsame Weiterentwicklung des Flughafens getroffen. Es soll nicht nur der Name in „Heringsdorf/Świnoujście“ geändert werden. Längerfristig soll der momentan nur saisonal genutzte Airport auch ganzjährig betrieben werden. Bereits jetzt gibt es im Sommer mehrere Verbindungen mit deutschen und schweizerischen Flughäfen.

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Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 6.460 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Musikalische Leckerbissen zu Ostern Beethoven lockt nach Warschau, in Krakau erklingt Alte Musik Europas musikalisches Erbe vom Mittelalter bis zur Klassik präsentiert das Festival für Alte Musik Misteria Paschalia. Jordi Savall, Ottavio Dantone, Paul van Nevel und viele andere weltbekannte Dirigenten schaffen mit ihren Ensembles in den schönsten Konzertsälen der polnischen Kulturmetropole Kraków (Krakau) eine einzigartige Atmosphäre zum Osterfest. Große Namen versprechen auch beim 19. Beethoven-Festival in Warszawa (Warschau) höchsten Musikgenuss. Die Tschechischen Philharmoniker, das Polnische Radiosymphonieorchester und das Alexander String Quartet verzaubern ihr Publikum mit Werken von Beethoven, Brahms und Mahler. Li Yundi, Preisträger des ChopinWettbewerbes 2000, präsentiert Klavierstücke des großen polnischen Komponisten. Das 19. österliche Beethoven-Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Beethoven und seine Nachfolger“. Vom 22. März bis 3. April können Musikliebhaber in der polnischen Hauptstadt unter anderem zehn symphonische und zwei Kammerkonzerte sowie zwei konzertante Opernaufführungen erleben. Gespielt werden neben den Werken des großen Rheinländers dem Motto gemäß vor allem Werke von Johannes Brahms und Gustav Mahler. Bereits zur Festivaleröffnung in der Warschauer Staatsphilharmonie lässt das Polnische Nationale Rundfunk-Symphonieorchester unter Leitung des US-Amerikaners Leonard Slatkin alle drei Komponisten erklingen. Gleich am 23. März geht es mit dem nächsten Höhepunkt weiter. Dann werden Rudolf Buchbinder am Piano und das Tschechische Philharmonische Orchester unter der Leitung von Jiří Bělohlávek Beethovens fünftes Klavierkonzert und Dvořáks siebte Symphonie interpretieren. Wie auch in den vergangenen Jahren sind 2015 zahlreiche namhafte Orchester und Solisten aus der ganzen Welt vertreten, darunter das Boston Baroque. Nordamerikas ältestes Ensemble für historische Aufführungspraxis präsentiert seinem Publikum Claudio Monteverdis Marienvesper. Ebenfalls aus den Vereinigten Staaten kommt das Alexander String Quartet, das Werke von Beethoven und Brahms interpretieren wird. Mit Spannung wird der Auftritt des Pianisten Li Yundi erwartet. Mit 18 Jahren war er im Jahre 2000 der jüngste Gewinner des Warschauer Chopin-Wettbewerbes. Am 27. März wird er sich den schönsten Sonaten und Präludien Chopins widmen. Dem Mahler'schen und Brahms'schen Kunstlied verleiht die deutsche Mezzosopranistin Janina Baechle neuen Glanz. Bei ihrem Konzert am 31. März im Großen Saal des Warschauer Königsschlosses wird sie von Markus Hudalla am Flügel begleitet. Ein grandioses Abschlusskonzert in der Staatsphilharmonie erwartet die Festivalbesucher am 3. April. Das Nationale Rundfunk-Symphonieorchester Polens aus Katowice wird unter der Leitung ihres deutschen Chefdirigenten Alexander Liebreich Mahlers Kindertotenlieder und Brahms' Schicksalslied interpretieren. Darüber hinaus wird der renommierte Klangkörper Krzysztof Pendereckis „Dies illa“ in einer polnischen Vorpremiere präsentieren.

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Eine ungewöhnliche Reise in die Tiefen der Alten Musik verspricht die diesjährige Ausgabe der Misteria Paschalia. Das österliche Festival für historische Aufführungspraxis findet vom 30. März bis 5. April bereits zum zwölften Mal statt. Als Kulisse dienen in diesem Jahr nicht nur die schönsten Kirchen und Konzertsäle von Kraków (Krakau), sondern auch das erst im vergangenen Oktober eröffnete Kongresszentrum ICE am Weichselufer. Neben den Publikumslieblingen Jordi Savall und Ottavio Dantone können Besucher in diesem Jahr viele neue Gesichter erleben. Erstmals in Polen zu sehen ist das Ensemble I Barocchisti unter Leitung von Diego Fasolis. Die Schweizer interpretieren mit Unterstützung des Kammerchores der Cappella Cracoviensis Niccolò Jommellis Oratorium „Isacco, figura del Redentore“. Eine Premiere ist auch der Auftritt des RIAS-Kammerchores und der Berliner Akademie für Alte Musik auf dem Festival. Unter der Leitung von Réne Jacobs werden sie dem Krakauer Publikum am Gründonnerstag Bachs Johannespassion präsentieren. Mit Sopranistin Sunhae Im, Countertenor Christophe Dumaux, Tenor Sebastian Hohlhepp und Bass Johannes Weisser stehen Solisten von Weltrang auf der Bühne des Großen Auditoriums im ICE. Musikalische Feinschmecker kommen beim Konzert der Ensembles Hespèrion XXI und La Capella Reyal de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall auf ihre Kosten. Sie interpretieren am 1. April in der Katharinenkirche spätmittelalterliche liturgische Lieder aus dem „Llibre Vermell de Montserrat“, dem „Roten Buch von Montserrat“. Die „Leçons de ténèbres“ von Marc-Antoine Charpentier und François Couperin sind barocke Klagelieder. Das Ensemble Les Talens Lyriques unter der Leitung von Christophe Rousset wird sie am 4. April vor einer ungewöhnlichen Kulisse aufführen. Tief unter der Erde, in der Kapelle der Heiligen Kinga des Salzbergwerks Wieliczka, entfalten sie eine ganz besondere Wirkung und entführen das Publikum in sphärische Welten. Den krönenden Abschluss der Misteria bildet die Aufführung von Georg Friedrich Händels Oratorium „Jephtha“. Zu den Solisten im Kongresszentrum ICE gehören unter anderem die französische Kontra-Altistin Delphine Galou und der schwedische Tenor Martin Vanberg. Sie werden unterstützt von der Accademia Bizantina und dem Kammerchor der Cappella Cracoviensis unter Leitung von Ottavio Dantone. Eintrittskarten für die einzelnen Konzerte der Misteria Paschalia kosten zwischen 60 und 160 Złoty (ca. 14-38 Euro), das Gesamtticket kostet 650 Złoty (ca. 155 Euro). www.misteriapaschalia.com Beim Warschauer Beethoven-Festival kosten die Tickets für die einzelnen Konzerte zwischen 30 und 250 Złoty (ca. 7,20-60 Euro). www.beethoven.org.pl Weitere Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 5.750 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Per Hausboot über den Großpolnischen Ring 700 Kilometer lange Strecke für Wassersportler im Zentrum Polens Mit dem Großpolnischen Ring, der auf fast 700 Kilometer durch drei polnische Woiwodschaften führt, entsteht ein neues Hausbootrevier im Zentrum Polens. Mit dem Neubau von mehreren Anlegern und kleinen Marinas entlang der Route wurden die Bedingungen

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für die touristische Entwicklung geschaffen. Mit Hilfe der EU wurden auch mehrere Schleusen erneuert und modernisiert. Der deutsche Veranstalter Kuhnle-Tours eröffnete erst kürzlich eine neue Basis in der Region. Die traditionsreiche Wasserroute erstreckt sich auf insgesamt 688 Kilometer über das Gebiet der Woiwodschaften Wielkopolskie (Großpolen), Lubuskie (Lebuser Land) und KujawskoPomorskie (Kujawien-Pommern). Schon in der Zwischenkriegszeit war sie bei polnischen Wassersportlern beliebt. Jetzt wird sie neu entdeckt und soll auch international vermarktet werden. Durch das System der Wasserregulierung wird sichergestellt, dass ganzjährig mindestens 60 Zentimeter Wassertiefe auf den Flüssen und Kanälen vorhanden sind. Hausboote mit geringem Tiefgang können so die gesamte Strecke befahren. Ein stärkerer Verkehr herrscht bisher nur auf dem nördlichen Abschnitt des Rings, der einen Teil der internationalen Wasserstraße E70 bildet. Sie führt von Rotterdam über Berlin bis zum Frischen Haff und weiter nach Osten und schafft damit auch eine direkte Verbindung für Wassersportler von Berlin, Warschau oder Danzig zum Großpolnischen Ring. Auf anderen Teilen des Rings hingegen begegnet man nur selten anderen Booten. Landschaftlich besonders reizvoll ist der östliche Abschnitt, der über knapp 150 Kilometer vom Kanał Bydgoski (Bromberger Kanal) über Abschnitte der Noteć (Netze), Kanäle und malerische Rinnenseen zur Warta (Warthe) bei Konin führt. Unterwegs passiert man das Wassersportzentrum Ślesin mit einer der größten neuen Marinas am Ring. Nicht weit davon erheben sich der 141 Meter hohe Turm und die goldene Kuppel der Basilika von Licheń Stary. In dem kleinen Ort gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert ein vielbesuchtes Sanktuarium, bis 2004 entstand dort das größte Gotteshaus Polens. Ein rund 340 Kilometer langer Abschnitt des Rings führt über die Warthe, Polens drittgrößten Fluss, der bei Kostrzyn (Küstrin) in die Oder mündet. An seinem Verlauf liegen nicht nur sehenswerte kleine Städte wie Nowe Miasto (Neustadt) oder Śrem (Schrimm), sondern auch Poznań (Posen), die Hauptstadt der Woiwodschaft Großpolen, ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westpolens mit fast 600.000 Einwohnern. Eine moderne Marina ist dort noch nicht vorhanden, aber anlegen kann man im alten Hafenbecken und ist von dort in wenigen Minuten in der quirligen Altstadt, wo mehr als 100.000 Studenten und viele Touristen die unzähligen Kneipen, Clubs und Cafés bevölkern. Über die Warthe mit dem Großpolnischen Ring verbunden ist auch Gorzów (Landsberg an der Warthe), eine der beiden Hauptstädte der Woiwodschaft Lubuskie. Dort wurde in den vergangenen Jahren der Boulevard an der Warthe neu gestaltet. Dabei entstanden mehrere neue Restaurants und Cafés sowie ein großer Anleger. Der Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Bromberger Kanal bildet die Verbindung nach Bydgoszcz (Bromberg), eine der beiden Hauptstädte von Kujawien-Pommern. Die Stadt mit rund 350.000 Einwohnern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom industriellen Zentrum zu einem modernen Kultur- und Dienstleistungsstandort entwickelt. An der malerischen Mühleninsel im Herzen der Stadt wurde Ende 2012 eine moderne Marina mit einem Hotel und Restaurant sowie Platz für 100 Boote eröffnet. Wer den gesamten Ring per Hausboot erkunden will, sollte mehr als zwei Wochen für seine Tour veranschlagen, wer auch die größeren Städte wie Posen oder Bromberg besichtigen möchte, entsprechend großzügiger planen. Wer weniger Zeit hat, kann sich auf einen Abschnitt des Rings beschränken und mit der Charterfirma eine Oneway-Tour vereinbaren. Etwa fünf Tage sind zum Beispiel für eine Fahrt von Bydgoszcz nach Konin erforderlich,

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beide Städte sind per Bahn von Deutschland aus gut erreichbar. Auf dem Rückweg lässt sich ein Zwischenstopp für die Besichtigung von Poznań einplanen. Gab es bisher nur wenige kleine Charterfirmen entlang des Rings, so wächst inzwischen das Angebot. Neu auf den Plan trat das deutsche Charter-Unternehmen Kuhnle-Tours, das bereits in Masuren vertreten ist. In Śleśin betreibt die Firma eine neue Basis und bietet von dort verschiedene Rundtouren von drei bis zehn Tagen Länge an. Die Boote vom Typ Kormoran bieten sechs Personen genügend Platz. www.kuhnle-tours.de Komfortable und moderne Kanalboote aus eigener Produktion bietet auch die Firma La Mare in Bydgoszcz, www.lamare.pl Ebenfalls sehr komfortable Boote des Typs Suncamper mit großem Sonnendeck vermittelt water & world in Ślesin, www.waterworld.pl Ein deutscher OnlineVermittler bietet auf seiner Website www.polen-hausboote.de kleinere Hausboote an. Die Boote liegen in der Marina von Czarników im Norden, können gegen Aufpreis aber auch zu anderen Startpunkten transportiert werden. Gängige Hausboote können in Polen führerscheinfrei nach einer Einweisung genutzt werden. Vor Ort gibt es sehr ausführliches Informationsmaterial in deutscher Sprache mit einer genauen Beschreibung der Strecke. Informationen über die Wasserwege und Anlegemöglichkeiten findet man in polnischer und englischer Sprache auf der Website www.wielka-petla.pl Allgemeine Auskünfte für Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 5.450 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

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Aktuelles aus den 16 polnischen Woiwodschaften Dolnośląskie (Niederschlesien)

Leszek Możdżer leitet „Jazz an der Oder“ Im vergangenen Jahr feierte Polens beliebtestes Jazzfestival „Jazz nad Odrą“ (Jazz an der Oder) seinen 50. Geburtstag. Nun konnte es mit Leszek Możdżer einen weltweit geschätzten polnischen Musiker als künstlerischen Direktor gewinnen. Der gefeierte Starpianist soll den Erfolg des Breslauer Festivals auch im Jahr 2016 garantieren, wenn Wrocław offiziell die Rolle der Europäischen Kulturhauptstadt übernimmt. Schon bei der diesjährigen Ausgabe, die vom 14. bis 20. April stattfindet, erwartet die Besucher eine Auswahl der bekanntesten polnischen und internationalen Jazzmusiker. Mit dem schwedischen Bassisten Lars Danielsson, dem New Yorker Saxophonisten David Liebman und der Modern Jazz-Legende Lee Konitz geben sich Musiker von Weltrang ein Stelldichein. Das Festival bietet aber auch Platz für Newcomer und Insidertipps. Neben dem Kulturzentrum des Veranstalters impart wird auch der gotische Saal des Stary Klasztor (Altes Kloster) in der Altstadt als Ort für Konzerte und Jam Sessions dienen. Direktor Możdżer hat bereits angekündigt, dass er an einigen der Improvisationsabende teilnehmen wird. Darüber hinaus wird er gemeinsam mit dem Pianisten Wojtek Konikiewicz dessen Konzertprogramm „Wofür braucht der polnische Jazz die Avantgarde“ bestreiten, dass dem Schaffen des Jazzmusikers Ryszard Misiek gewidmet ist, der lange in Breslau lebte. Als Begleitprogramm zum Festival organisieren die Veranstalter zudem eine Fotoausstellung anlässlich des 50. Bestehens der renommierten Fachzeitschrift Jazz Forum. Tickets gibt es im Vorverkauf bei impart oder im Internet über die Plattform eventim. www.jazznadodra.pl 1.610 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten  

Schaubergwerk in Waldenburg eröffnet Ein neues Schaubergwerk thematisiert jahrhundertealte Traditionen in Niederschlesien. In Wałbrzych (Waldenburg) wurde schon im 15. Jahrhundert Steinkohle gefördert. Nach der Wende kam Mitte der 1990er Jahre das Aus für die Steinkohleförderung. Der multikulturelle Themenpark „Stara Kopalnia – Altes Bergwerk“ in der Grube Julia erinnert an die Geschichte dieses Industriezweigs und die mit ihm verbundenen Menschen. Die im Stadtteil Biały Kamień (Weißstein) gelegene Zeche Julia nahm 1770 ihren Betrieb auf und wurde 1996 geschlossen. Jetzt wurde dort eine neue Bergwerks- und Geologieroute eröffnet. Besuchern stehen insgesamt sechs historische Gebäude offen, in denen über die Geschichte des Bergbaus in der Region und die sogenannten französischen Repatrianten informiert wird. Bei ihnen handelt es sich um Nachfahren polnischer Bergleute, die im 19. Jahrhundert nach Frankreich emigriert waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich viele Familien zur Rückkehr nach Polen entschlossen und ein Stück französische Lebensart mitgebracht.

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Ein Großteil der historischen Originalausstattung des Bergwerks konnte erhalten werden. So wartet in der ehemaligen Schmiede auf die Gäste eine Ausstellung mit authentischem Bergwerksgerät, das mit Multimediatechnik eine zusätzliche Erlebnisdimension erhält. Weitere Gebäude dienen als Räume für wechselnde Ausstellungen. So wird im alten Kesselhaus beispielsweise polnische Gegenwartskunst gezeigt. Das Gelände bietet auch Platz für Musikund Theaterveranstaltungen. So dient das ehemalige Bade- und Trockengebäude dem städtischen Kulturzentrum sowie dem Tanz- und Chorensemble Wałbrzych als Sitz. Ganz dem Thema Wasser und Umwelt gewidmet ist das Gebäude des ehemaligen Kühlturms, der gleichzeitig als Aussichtsplattform dient. Das 25 Meter hohe Bauwerk ist mit einer Hülle aus halbdurchsichtigem Glas umgeben, die mit Pflanzen bewachsen ist und bei Dunkelheit beleuchtet wird. So soll der optische Eindruck eines gigantischen Baumes entstehen. Von den ehemaligen Stollen konnte aus Sicherheitsgründen nur ein etwa 900 Meter langes Teilstück als Touristentrasse der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Der Umbau der gesamten Anlage ist noch nicht abgeschlossen. So soll in einem weiteren Kesselhaus ein Keramikzentrum entstehen, das einerseits die wichtige Rolle der Porzellanindustrie für die Waldenburger Region thematisieren und andererseits Werkstätten von Keramikkünstlern beherbergen soll. Das ehemalige Maschinengebäude birgt zwei rund acht Tonnen schwere Zugmaschinen, die künftig durch eine interaktive audiovisuelle Installation wieder zum Leben erweckt werden sollen. Der Themenpark Stara Kopalnia ist ganzjährig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Besucher können die Anlage mit einem Museumsführer besichtigen. Weitere Infos unter www.starakopalnia.pl Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.900 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Kujawsko-Pomorskie (Kujawien-Pommern)

Toruń setzt auf Kultur und Business Weit fortgeschritten ist der Bau des neuen Kultur- und Kongresszentrums Jordanki im gleichnamigen Stadtviertel von Toruń (Thorn). Der Entwurf des renommierten spanischen Architekten Fernando Menis will nicht nur Altes mit Neuem sinnvoll und ästhetisch verbinden, sondern gleichermaßen etwas vollkommen Einzigartiges schaffen. Wer die Baustelle des innovativen Projektes besucht, kann sich bereits jetzt davon überzeugen, dass das Zentrum zumindest äußerlich diesem Anspruch vollkommen gerecht wird. Nach der Fertigstellung im August 2015 soll das Symphonische Orchester der Stadt dort seinen neuen Sitz beziehen. Architektonisch greift der Entwurf die Lage des neuen Kulturzentrums direkt zwischen der als UNESCO-Welterbe geschützten mittelalterlichen Altstadt und den modernen Stadtbezirken im Norden auf. Die Fassade dominieren einerseits klare geometrische Formen und Flächen. Andererseits zeichnet sich das Bauwerk durch eine Vielschichtigkeit der einzelnen Baukörper aus, die ineinander verschoben und von überdimensionalen Spalten durchzogen sind. Die Verkleidung der Außenhaut, das sogenannte Pikado, vereint schließlich mit Beton, Ziegelstücken und Naturstein verschiedene im Stadtbild Toruńs verwendete Materialien.

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Die Unregelmäßigkeit der Formen dominiert auch im gesamten Innenbereich und gibt Besuchern das Gefühl, sich in einem organischen Höhlengebilde zu befinden. Die für die Wände verwandten Ziegelsteine sollen zudem eine Hommage an das Markenzeichen der mittelalterlichen Altstadt, die Backsteingotik, sein. Kernstück der Anlage ist der große Konzertsaal mit einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern. Bewegliche Decken- und Wandelemente stellen den Raum, der Platz für bis zu 880 Gäste bietet, auf verschiedene akustische Situationen ein. Ein kleinerer Saal ist für Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen ausgerichtet. Die Räume lassen sich zudem in kleinere Einheiten aufteilen. Die Gesamtfläche des in ein ober- und ein unterirdisches Geschoss aufgeteilten Gebäudes beträgt insgesamt rund 13.000 Quadratmeter. Die Kosten belaufen sich auf etwa 54 Millionen Euro. Die Eröffnung ist für den Spätsommer 2015 vorgesehen, erste Veranstaltungen sollen bereits Mitte März bekanntgegeben werden. Das Gebäude soll einerseits dem Thorner Symphonischen Orchester künftig als Spielort dienen, andererseits sollen in dem innovativen Bau aber auch Theater-, Film- und Opernaufführungen sowie Kongresse und Konferenzen stattfinden. www.jordanki.torun.pl 2.450 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Bahnhof von Toruń wird erneuert Die Renovierungsarbeiten am Hauptbahnhof von Toruń (Thorn) gehen in die letzte Runde. Ab September 2015 soll die historische Station nach gut anderthalbjähriger Bauzeit wieder vollkommen ihrer Bestimmung dienen. Das 1870 entstandene Bahnhofsgebäude greift mit seiner Ziegelsteinfassade die gotische Backsteinarchitektur von Thorn auf. Fahrkartenschalter wurden in den hinteren Teil des Gebäudes verlegt, so dass die Eingangshalle ihre volle Pracht entfalten kann. Im ersten Geschoss entstanden neue Einzelhandelsgeschäfte. Das zum Bahnhofsensemble gehörende ehemalige Postamt soll zu einem Hostel umgebaut werden. Auf dem Bahnhofsvorplatz entsteht zudem ein kleiner Busbahnhof mit angeschlossenem Park&Ride-Bereich. www.torun.pl 730 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Lubelskie (Lubliner Land)

Festung Zamość wurde erneuert Die Restaurierungsarbeiten an den historischen Festungsanlagen von Zamość im Südosten Polens sind weitestgehend abgeschlossen. Stadtgründer Jan Zamoyski ließ die Festung an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert errichten. Sie galt lange Zeit als eine der größten Verteidigungsanlagen auf polnischem Boden. Der überwiegende Teil wurde allerdings auf Befehl des russischen Zaren Alexander II. im 19. Jahrhundert abgetragen. Erhalten gebliebene Elemente, wie die Bastionen II, III und IV, wurden nun restauriert, einige fehlende Objekte nach historischen Plänen ergänzt. So wurde beispielsweise der Festungswall von der Bastion III zum Szczebrzeszyn-Tor wieder errichtet. Ein Erdwall markiert zudem den ursprünglichen Verlauf der Festungsmauern.

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Als eines der wichtigsten Elemente gilt das Ensemble von ehemaligem Arsenal und Bastion III. Dort eröffnete kürzlich das „Muzeum Fortyfikacji i Broni Arsenał“ (Festungs- und Waffenmuseum) als Abteilung des Städtischen Museums. Die dreiteilige Ausstellung soll authentische Objekte und multimedial aufbereitete Informationen miteinander verknüpfen. Im ehemaligen Pulverhaus erwartet Besucher eine Multimediainstallation zur Geschichte von Festung und Stadt, das Arsenal beherbergt eine Ausstellung zur Geschichte des Gebäudes vom 16. bis zum 19. Jahrhundert sowie Räume für wechselnde Ausstellungen. Darüber hinaus soll in naher Zukunft ein Ausstellungspavillon zum Thema „Militäroperationen und Entwicklung von Militärtechnik in der Region Zamość im 20. Jahrhundert“ entstehen. Entlang der restaurierten Festungsanlage entstanden zudem Fahrradwege und eine ausgeschilderte Touristenroute. Letzte verbliebene Arbeiten sollen noch bis Juni 2015 andauern, so im Bereich der Brücke am neuen Lubliner Tor. Der endgültige Abschluss des gesamten Projekts soll mit mehreren Veranstaltungen gefeiert werden. Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf knapp 23 Millionen Euro. Zamość gilt als eine der schönsten Renaissancestädte nördlich der Alpen. Die historische Innenstadt zählt zum UNESCO-Welterbe und wird seit etwa zehn Jahren behutsam restauriert. www.zamosc.pl 2.100 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Lubuskie (Lebuser Land)

Lubuskie erhält neues Weinzentrum Rund um Zielona Góra (Grünberg) wird seit Jahrhunderten Wein angebaut. Seit einigen Jahren knüpft man an diese Tradition wieder erfolgreich an. Im Jahr 2013 begann in der Gemeinde Zabór (Saabor) die Einrichtung des mit 35 Hektar künftig größten polnischen Weingutes. Auf dessen Gelände soll im Juli 2015 ein Wein-Infozentrum der Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land) eröffnen. Die „Winnica Lubuska“ ist Polens erstes Weingut in kommunaler Trägerschaft. Betrieben wird es von der Staatlichen Berufshochschule in Sulechów (Züllichau) und 13 Lebuser Weinbauern. Neben der Nutzung zu Forschungs- und Lehrzwecken soll es auch als touristisches Objekt dienen. Die ersten Rebstöcke wurden im April 2013 an dem Berg in Südwestlage gepflanzt, inzwischen sind rund 100.000 Stöcke in die Erde gebracht. Der erste Wein von dort soll im Frühjahr 2018 erhältlich sein. Insgesamt ist eine Produktion von jährlich etwa 150.000 Litern vorgesehen. Das rund eine Million teure Weinzentrum soll Gästen bereits ab kommendem Sommer einen Einblick in die Geschichte und Techniken des Weinanbaus und der Weinherstellung ermöglichen. Auf rund 700 Quadratmetern gibt es einen Bereich mit Produktionshalle, Weinlager und einem Ausstellungsteil. Ein zweiter Bereich umfasst Küche, Degustationsmöglichkeiten und einen Konferenzraum. Gut und Infozentrum sollen zentrale Punkte auf der Lebuser Wein- und Honigroute werden. Der Themenweg ist eine Initiative der Weinbauern aus Zielona Góra und führt auf rund 300 Kilometern durch die Woiwodschaft. Zabór liegt etwa 20 Kilometer östlich von Polens Weinhauptstadt Zielona Góra. Dort befindet sich ein Museum, das den edlen Tropfen gewidmet ist. Rund 20 Weingüter gibt es in der weiteren Umgebung. Heimische Weine werden auch in dem von einem Weinberg umgebe-

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nen historischen Palmhaus von Zielona Góra ausgeschenkt. Jedes Jahr im September findet in der Stadt Polens größtes Weinfest, das „Winobranie“ statt. Infos über die Region unter www.lubuskie.pl, über Zielona Góra unter www.zielonagora.pl und über das Weinfest unter www.winobranie.zgora.pl Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen erteilt das Polnische Fremdenverkehrsamt unter www.polen.travel 2.170 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Łódzkie (Lodscher Land)

Großer Bahnhof in Łódź Mit der neu erbauten Station Łódź Fabryczna soll die einstige Textilmetropole Łódź (Lodsch) gegen Ende des Jahres 2015 einen der modernsten Bahnhöfe Europas bekommen. Die Fahrzeit zwischen Warszawa (Warschau) und Łódź wird sich verkürzen. Der neue Bahnhof Łódź Fabryczna entsteht anstelle eines 1870 gebauten Kopfbahnhofs. Er soll zum zentralen Verkehrsknotenpunkt der Metropole werden. Fernzüge, Langstreckenbusse, der öffentliche Personennahverkehr und Parkplätze für den Individualverkehr sollen dort gebündelt werden. Der Bahnhof im Osten der Stadt ist auch ein Schlüsselelement auf dem Weg zu einem leistungsfähigen Netz für Hochgeschwindigkeitszüge in Polen. Perspektivisch soll der einstige Kopfbahnhof zum unterirdischen Durchgangsbahnhof werden, den der Ende des vergangenen Jahres eingeführte Hochgeschwindigkeitszug Pendolino auf seinem Weg von Warschau in die westpolnischen Großstädte Poznań (Posen) und Wrocław (Breslau) passieren wird. Möglich machen soll dies ein Tunnel, der unter dem Stadtzentrum hindurchgeführt wird und Łódź Fabryczna mit dem zweiten wichtigen Bahnhof der Stadt, der Station Łódź Kaliska, verbindet. Bereits fertiggestellt wurde ein zwei Kilometer langer Tunnel zum Vorstadtbahnhof Łódź Widzew. Auch ohne Hochgeschwindigkeitszüge wird sich nach Eröffnung des neuen Bahnhofs die Fahrzeit zwischen der Hauptstadt Warschau und Polens drittgrößter Stadt Łódź durch Streckensanierungen bereits von derzeit etwa 110 auf 70 Minuten reduzieren. Markanteste Elemente des neuen Bahnhofs werden die beiden Zugangshallen sein. Die geschwungene Form der transparenten Dächer erinnert einerseits an historische Bahnhofsarchitektur, imitiert mit ihren baumartigen Trägern aber auch organische Formen. Die Haupthalle im Westen erstreckt sich über eine Breite von 40 Metern und führt Reisende und Besucher sanft in den Untergrund. Das Dach der östlichen Eingangshalle wird von einer Replik der historischen Bahnhofsfassade getragen. Besonders stolz sind die Planer auf den Mittelteil der Anlage. Die komplett verglaste Dachfläche ermöglicht dem Sonnenlicht einen ungehinderten Zugang zu den 16 Meter tiefer gelegenen Bahnsteigen. Die Arbeiten an der Haupthalle sollen noch im März abgeschlossen werden. Noch im Frühjahr sollen auch sämtliche Gleise neu verlegt sein. Die Kosten für die gesamte Investition beziffert das Eisenbahninfrastrukturunternehmen PKP PKL mit rund 420 Millionen Euro. www.turystyczna.lodz.pl 2.400 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

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Małopolska (Kleinpolen)

Auf den höchsten Gipfeln der Erde Vor 25 Jahren erreichten zwei Polen als erste Menschen im Winter den Gipfel des Mount Everest. Rechtzeitig zu diesem Jubiläum eröffnete jetzt an der polnisch-slowakischen Grenze ein multimediales Erlebniszentrum, das eine Hommage an den polnischen Alpinismus sein soll. Jenseits bemühter Bildungsmethoden setzt das „Centrum Górskie Korona Ziemi“ auf modernste Technik und authentische Exponate. Die beiden Mount Everest-Veteranen von 1980, Leszek Cichy und Krzysztof Wielicki, waren bei der Eröffnung des Zentrums im Schatten der Babia Góra (Teufelsspitze) ebenso mit von der Partie, wie die Fernsehmoderatorin Martyna Wojciechowska, die dem höchsten Berg der Erde im Jahr 2006 einen erfolgreichen Besuch abstattete. Gemeinsam mit sieben weiteren Bergsteigern fungieren sie als Paten für die höchsten Gipfel der Welt. Neun Gipfel auf allen Kontinenten der Erde bilden als maßstabs- und originalgetreue Modelle das eindrucksvolle Kernstück des Zentrums „Korona Ziemi“ (Krone der Erde). Ein weiterer Teil der Ausstellung zeigt Originalausrüstungsgegenstände von so bedeutenden polnischen Bergsteigern, wie Andrzej Zawada, einem der Pioniere des polnischen Alpinismus, oder von Wanda Rutkiewicz, der ersten Europäerin auf dem Mount Everest. Überdimensionale Touchscreens ermöglichen interaktive Einsicht in verschiedene Themen rund um das Bergsteigen. Darüber hinaus eröffnen Tablet-PCs eine zusätzliche elektronische Erlebnisdimension. Wer sich selbst im Klettern üben will, kann dies auch tun. Zum Bergzentrum gehört ein rund 1,5 Hektar großer Seilgarten. In einem Bergwald warten auf kleine und große Besucher vier Trassen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Das Ausstellungsgebäude besteht aus drei schlichten, miteinander verbundenen Bauteilen, die in gerade einmal sechs Monaten errichtet wurden. Für die nahe Zukunft planen die Ausstellungsmacher noch weitere Attraktionen. So soll noch im April vor dem Gebäude ein Modell des Babia Góra-Massivs aufgestellt werden, das einen Einblick in das Berginnere eröffnen wird. Daneben soll ein originalgetreues Modell einer Gletscherspalte platziert werden, anhand dessen über die Gefahren des Extrembergsteigens aufgeklärt werden soll. Schließlich soll auch noch an die zehn der insgesamt 14 Achttausender erinnert werden, die von polnischen Bergsteigern als erste im Winter erklommen wurden. www.centrumgorskie.pl 2.360 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Maszowsze (Masowien)

Schule der Präsidenten wurde erneuert In Polens ältestem Schulhaus drückten schon die Staatspräsidenten Ignacy Mościcki und Tadeusz Mazowiecki die Schulbank. Das heutige Stanisław Małachowski-Lyzeum im zentralpolnischen Płock wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet. Das altehrwürdige En-

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semble wurde seit 2012 aufwendig restauriert. Präsident Bronisław Komorowski stattete dem frisch renovierten Haus kürzlich einen Besuch ab und zeigte sich beeindruckt. Besonders die unterirdischen Räume des Lyzeums, die seit 1980 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich sind, wie auch die renovierte Aula fanden Komorowskis Gefallen. „Man sagte mir, dass sie schön sei, aber solch eine Pracht hätte ich nicht erwartet. Da beneide ich euch schon etwas, so schön war es in meiner Schule nicht“, kommentierte der Präsident mit einem Augenzwinkern das Gesehene während seiner Visite vor der Schulversammlung. Mit ihren teils restaurierten, teils ergänzten polychromen Malereien gehört die ehemalige Schulkapelle zu den bedeutendsten Schmuckstücken der Woiwodschaft Mazowieckie (Masowien). Die Wand- und Deckengemälde stammen aus der Hand von Władysław Drapiewski, der vor rund 100 Jahren für die Innengestaltung der Płocker Kathedrale verantwortlich war. Die Aula selbst gehört zum ältesten Teil des Gebäudeensembles, dem Michaelsstift aus dem 12. Jahrhundert. In dessen Obhut wurde das Schulhaus im Jahre 1180 gegründet. Bei archäologischen Arbeiten wurden im Untergeschoss Fundamente aus verschiedenen Jahrhunderten freigelegt. Ein neuer didaktischer Pfad erschließt die Überreste für Besucher. Ihnen eröffnet sich so ein Einblick in die über 800-jährige Geschichte der Anlage von den ersten romanischen Bauten über ihre gotische Erweiterung bis hin zum Bau des barocken Jesuitenkollegs, von dem bis heute ein aus dem 18. Jahrhundert stammender Flügel erhalten blieb und den jüngsten klassizistischen Erweiterungen. Der Pfad wird ergänzt durch dreidimensionale Rekonstruktionen der einzelnen Bauten sowie Tafeln mit Erläuterungen. Mittels verschiedenfarbiger LEDs können Museumsbesucher die einzelnen Baustufen an der Originalausgrabungsstätte ausleuchten lassen. Auch im Außenbereich wurde ein Lehrpfad eingerichtet. Besucher finden dort unter anderem das romanische Relief eines Löwen, das seit Mitte des 13. Jahrhunderts den Eingang der Stiftskirche zierte. Beide Lehrpfade sind miteinander verbunden. Während der Ausgrabungen wurden die sterblichen Überreste von rund 600 Menschen gefunden, die über die Jahrhunderte im Bereich der Anlage ihre letzte Ruhe fanden. Ihre Gebeine befinden sich nun einem Ossuarium zwischen Schulhaus und der Straße ul. Małachowskiego. Das aus Beton gegossene Beinhaus wurde mit Granitplatten verkleidet. Informationen zu Płock unter www.plock.eu Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.830 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Mit Chopin durch das Jahr Das Jahr 2015 steht in der polnischen Hauptstadt Warszawa (Warschau) ganz im Zeichen des bekanntesten polnischen Komponisten. Über das ganze Jahr zieht sich der nur alle fünf Jahre stattfindende internationale Klavierwettbewerb hin. Die endgültige Teilnehmerliste wird nach den Vorausscheidungen verkündet, die vom 13. bis 24. April stattfinden und an denen rund 160 junge Klaviertalente zwischen 16 und 30 Jahren teilnehmen. Der eigentliche Wettbewerb wird am 1. und 2. Oktober mit feierlichen Konzerten der früheren Wettbewerbssieger Martha Argerich und Garrick Ohlsson eröffnet. Vom 3. bis 16. Okto-

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ber finden drei Ausscheidungsrunden statt, das Finale folgt vom 18. bis 20. Oktober. An den folgenden drei Tagen geben schließlich die drei Erstplatzierten ihr Ehrenkonzert. Der renommierte Wettbewerb wurde erstmals im Jahre 1927 veranstaltet. Wer die Jury von seinen musikalischen Künsten überzeugen konnte, dem diente der Sieg oftmals als Sprungbrett für eine Karriere auf den Bühnen der Welt. Zu den früheren Gewinnern zählen neben Martha Argerich und Garrick Ohlsson auch Wladimir Aschkenasy, Krystian Zimerman oder Li Yundi. Auf den Gewinner warten in diesem Jahr 30.000 Euro Preisgeld. Im April soll in Warschau ein erster Kongress aller Chopin-Wettbewerbe weltweit stattfinden. Die Veranstalter vom Nationalen Chopin-Institut NIFC erhoffen sich davon neue Impulse für die Zukunft. Einen weiteren Höhepunkt stellt das internationale Festival „Chopin und sein Europa“ dar, das im August bereits zum elften Mal stattfinden wird. www.chopin.nifc.pl 1.560 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Opolskie (Oppelner Land)

Dinopark bei Opole investiert weiter Für den JuraPark in Krasiejów (Krascheow) war das vergangene Jahr das bisher erfolgreichste in seiner kurzen Geschichte. Mit mehr als einer Viertelmillion Gästen aus aller Welt fanden so viele Besucher wie nie zuvor den Weg in den prähistorischen Bildungsund Vergnügungspark. Ein Grund für den vermehrten Zulauf ist der Park der Wissenschaften und Evolution des Menschen. Die im Juni 2014 offiziell eröffnete Anlage ist eines der modernsten multimedialen und interaktiven Zentren Europas, die Menschheits- und Erdgeschichte erlebbar machen. Im August des vergangenen Jahres veröffentlichte der Dinopark eine mobile Anwendung mit Quiz und Audioführer in drei Sprachen, darunter auch Deutsch. Die Anlage entstand neben einem authentischen Ausgrabungsort unweit von Opole (Oppeln). Dort wurden unter anderem Skelette einer Saurierart entdeckt, die nach der Region als Saurius opolensis bezeichnet wurde und im Zeitalter des Trias die Region bevölkerte. Der JuraPark feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Für das laufende Jahr sind viele weitere Investitionen geplant. So soll das bestehende Hostel um einen Hotelkomplex sowie einen Campingplatz erweitert werden. Rechtzeitig zur Geburtstagsfeier soll zudem ein echter Roller Coaster eröffnet werden. Für die nahe Zukunft planen die Betreiber vom Verein „Delta“ zudem den Bau eines Wassererlebnisparks. www.juraparkkrasiejow.pl 1390 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

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Podkarpackie (Karpatenvorland)

Freilichtmuseum wird um Synagoge ergänzt 2014 war für das Freilichtmuseum im südostpolnischen Sanok ein Spitzenjahr. Mit 140.000 Gästen verdoppelte sich die Besucherzahl im Vorjahresvergleich nahezu. Zudem begann vor kurzem die Rekonstruktion einer historischen Synagoge aus dem 18. Jahrhundert. Das jüdische Gotteshaus aus der Gemeinde Połaniec soll den sogenannten galizischen Marktplatz, den Rynek Galicyjski, bereichern. Es ist das erste Objekt dieser Art in einem polnischen Freilichtmuseum. Der Aufbau wird voraussichtlich mehrere Jahre dauern. Der Marktplatz spiegelt den Zustand des 19. Jahrhunderts in einer Kleinstadt der multiethnischen Region Galizien wider, die bekannt für ihre jüdischen „Schtetl“ war. Den etwa 5.500 Quadratmeter großen Platz säumen 29 Gebäude, darunter eine römisch- und eine griechischkatholische Kirche. Aber auch wichtige Gebäude des täglichen Lebens, wie verschiedene Geschäfte und Handwerksbetriebe, eine Post, eine Apotheke sowie ein Gemeindeamt befinden sich hier Das 1958 eröffnete Museum vereint rund 150 Objekte aus ganz Südostpolen. Sanok liegt in der Woiwodschaft Podkarpackie (Vorkarpaten), am Rande der Bieszczady. www.skansen.sanok.pl 1.140 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Podlasie (Podlachien)

Musik, Mode und Kulinaria im Osten Spannende Veranstaltungen warten in dieser Saison auf Besucher der nordostpolnischen Woiwodschaft Podlaskie (Podlachien). Bereits zum achten Mal findet vom 9. bis 11. Juli das Suwałki Blues Festival statt. Rund 200 Musiker aus Polen und der ganzen Welt kommen jedes Jahr in den kleinen Ort unweit der litauischen Grenze. Das Programm wird im März bekanntgegeben werden. Im August verwandelt sich die Woiwodschaftsstadt Białystok in einen großen Laufsteg. Die Fashionable East will sowohl bekannte Modedesigner aus Polen und Europa, als auch Nachwuchskünstler aus der Region zusammenbringen und deren neuesten Kollektionen präsentieren. Mit Dawid Tomaszewski, der in Warschau und Berlin arbeitet, der in Paris lebenden Designerin Aśka und dem Warschauer Mariusz Przybylski waren im vergangenen Jahr polnische Designer vertreten, die bereits weit über die Grenzen des Landes hinaus renommiert sind. Ganz im Zeichen des guten Geschmacks steht die „Noc Restauracji“, die Nacht der Restaurants in der Metropole Białystok. Am 29. Mai werden über 20 Restaurants in Stadtgebiet ihre Pforten bis zum frühen Morgengrauen mit einem kulinarischen und kulturellen Sonderprogramm öffnen. Das Programm reicht von Live-Cooking-Aktionen, Barkeeper-Akrobatik und kulinarischen Dekokursen bis hin zu Konzerten und gemeinsamem Karaoke. Ein VW-Bulli aus den 1960er Jahren transportiert die Gäste zu den etwas weiter abgelegenen Restaurants. Informationen zum Blues-Festival in Suwałki gibt es unter www.suwalkiblues.com, das Modefestival Fashionable East präsentiert sich unter www.fashioneast.pl und die Nacht der Res-

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taurants ist unter www.nocrestauracji.pl zu erreichen. Informationen zur Woiwodschaft Podlachien und allen Veranstaltungen in deutscher Sprache unter www.wrotapodlasia.pl 1.770 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Pomorskie (Pommern)

Auf den Spuren polnischer Auswanderer Millionen von Menschen verließen seit Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat in Europa. Getrieben von Armut, Hunger und Repressalien seitens der Teilungsmächte oder als günstige Arbeitskräfte suchten auch Generationen von Polen ihr Glück fern der Heimat. Ihre Wege führten sie oftmals mit riesigen Ozeandampfern nach New York, Buenos Aires oder Rio de Janeiro. Ein neues Museum in der polnischen Hafenstadt Gdynia (Gdingen) erzählt nun von ihrem Schicksal. Es öffnet im Juni seine Pforten. Kaum ein europäisches Volk befand sich in den letzten zweihundert Jahren so sehr in Bewegung, wie die Polen. Gründe dafür gab es viele. Ob Wirtschaftsmigration, Flucht vor Krieg und Vertreibung oder die intellektuelle Emigration der polnischen Eliten nach der letzten Teilung 1795. Diesem Aspekt der polnischen Kultur widmet sich das Muzeum Emigracji in Gdynia. Eine Geschichte von Hoffnung, Herausforderung und Mut will die neue Institution erzählen, bei der vor allem individuelle Schicksale im Vordergrund stehen. Nicht zufällig wurde als Ausstellungsort die junge Hafenstadt Gdynia gewählt, die im kommenden Jahr ihren 90. Geburtstag feiert. Das Museum wurde im ehemaligen „Dworzec Morski“, dem See-Bahnhof eingerichtet. Die eindruckvolle Station wurde 1933 fertiggestellt und übernahm für polnische Emigranten in den folgenden Jahren die Rolle des Tores zur Welt. So befand sich dort die Basis der Gdynia-America-Line, einer Reederei, die mehrere Schiffe im transatlantischen Personen- und Güterverkehr betrieb. Über ein spezielles Gleis gelangten Ausreisewillige direkt vom Zug an Deck. Berühmtester Transatlantik-Liner des Unternehmens war der 1971 verschrottete Passagierdampfer Batory. Ein im Maßstab 1:10 angefertigtes tonnenschweres Modell dieses Schiffes wurde unlängst im Emigrationsmuseum aufgebaut. Besucher können nicht nur das Schiff als Ganzes bewundern, sondern auch die Innenräume betrachten und sich über die Reisebedingungen an Bord informieren. Neue Einblicke ermöglicht auch die lichte Glasfassade, die auf der dem Wasser zugewandten Seite die ehemalige Steinmauer des Bahnhofs ersetzt. Für rund zwölf Millionen Euro wurde das Meisterwerk modernistischer Architektur originalgetreu wiederhergestellt und für Ausstellungszwecke angepasst. Von den 6.000 Quadratmetern Fläche stehen rund 2.900 für die ständige Ausstellung zur Verfügung. Sie zeichnet die Geschichte der polnischen Emigration seit dem späten 18. Jahrhundert anhand von Originalexponaten wie Heiligenbildern, Fahrkarten, Fotografien und Reisegepäck nach. Audiovisuelle Elemente machen die Geschichte interaktiv erlebbar. In dem Gebäude wird es zudem Räume für wechselnde Ausstellungen, eine Bibliothek, ein Archiv, ein Restaurant, einen Kinosaal sowie eine Multifunktionsfläche für Happenings und Kunstinitiativen geben.

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Infos zum Museum unter www.muzeumemigracji.pl und zu Gdynia unter www.gdynia.pl Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.970 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Śląskie (Schlesien)

Schlossruine von Ogrodzieniec erneuert Nach rund zweijährigen Arbeiten ist eine der imposantesten Ruinen Polens, das einstige Schloss Ogrodzieniec um ein paar Attraktionen reicher. Die im Krakau-Tschenstochauer Jura gelegene Ruine aus dem 14. Jahrhundert erhielt nicht nur eine neue effektvolle Beleuchtung. Ab kommendem Frühling können Besucher eine 300 Meter längere Besichtigungsroute erleben. Mit der einstigen Schatzkammer und dem Munitionslager eröffnet sie künftig auch bisher nicht zugängliche Räume. Darüber hinaus wurden die sanitären Anlagen erneuert und notwendige konservatorische Arbeiten an den Mauern des Westflügels durchgeführt. Für die kommenden Jahre ist der Ausbau des ehemaligen Küchentrakts sowie einiger Speichergebäude vorgesehen. Sie sollen künftig als Ort für Ausstellungen und Konferenzen genutzt werden. Ungeachtet der Arbeiten besuchten im vergangenen Jahr rund 160.000 Besucher das Schloss, das auch eine beliebte Filmkulisse darstellt. Die kommunale Betreibergesellschaft will die Pforten für Besucher in diesem Jahr bereits im April öffnen, einen Monat früher als gewohnt. www.silesia.travel 1.090 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten  

Silbermine will UNESCO-Welterbe werden Das ehemalige Silberbergwerk mit dem Schwarze-Forelle-Stollen (Sztolnia Czarnego Pstrąga) im schlesischen Tarnowskie Góry (Tarnowitz) gehört zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Südpolens. Die Betreiber der Museumsanlage von Heimatpflegeverein (SMZT) wollen das Bergwerk nun in der Liste des UNESCO-Welterbes verzeichnet sehen. Ein entsprechender Antrag soll im kommenden Jahr dem Welterbe-Komitee der UNESCO überreicht werden. Das 500 Seiten starke Dokument ist das Ergebnis langjähriger Arbeit. Nach Eingang der Unterlagen hat das Komitee 18 Monate Zeit, um diese zu überprüfen. Ein Antrag auf Aufnahme in die Welterbeliste kann nur einmalig gestellt werden. Von den insgesamt rund 150 Kilometer langen Stollen der einstigen Mine ist ein etwa zwei Kilometer langes Teilstück als Touristenroute zur Besichtigung freigegeben. Highlight der Besichtigungstour ist die Bootsfahrt auf einem mehr als 300 Meter langen Abschnitt des Schwarze-Forelle-Stollens. Benannt wurde dieser nach den munteren Fischen, die im Licht der Karbid-Lampen schwarzen Schatten gleich an den Booten vorbeischwimmen. Bis Anfang April 2015 werden an der Touristentrasse notwendige Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. In dieser Zeit bleibt die Anlage bis auf den Schwarze-Forelle-Stollen geschlossen. Seit mehr als zehn Jahren zählt die Silbermine zu den polnischen Geschichtsdenkmä-

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lern, sie ist zudem seit vergangenem Jahr einer der Ankerpunkte der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). www.kopalniasrebra.pl, www.erih.net 1.500 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten  

Świętokrzyskie (Heiligkreuz-Region)

Neue Attraktionen im Heiligkreuzgebirge Die Ruine des einstigen Königsschlosses in Chęciny in der polnischen Woiwodschaft Świętokrzyskie (Heiligkreuz) soll im Frühjahr 2015 nach zweijährigen Sanierungsarbeiten wieder für den Besucherverkehr freigegeben werden. Eindrucksvoll thront die Schlossruine, deren Anfänge bis in das 13. Jahrhundert zurückgehen, über dem Ort. Der legendäre König Kasimir der Große ließ die mächtige Festungsanlage erbauen. Später wurde sie mehrfach zerstört. Der Brunnen im Schlosshof erhielt eine Dachkonstruktion, Wege wurden erneuert und der sogenannte quadratische Turm wurde als Aussichtsplattform hergerichtet. Von dort eröffnet sich ein Panoramablick über die umgebende Berglandschaft. Im Umfeld entstand ein Parkplatz mit Restaurant. Während der Saison wird Gästen der Schlossruine ein Sommercafé zur Verfügung stehen. Zudem wird es stilechte Kramläden mit Andenken sowie Personal in authentischen Kostümen geben. Neu ist auch die nächtliche Beleuchtung der Anlage. Touristisch aufgewertet soll auch der nahe gelegene Kupferberg (Miedziana Góra) werden. Bereits im 15. Jahrhundert wurde dort Kupfer gefördert. Seit 2008 erinnert ein Bergwerksmuseum an die Geschichte der Metallgewinnung, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schließlich eingestellt wurde. Die Öffnung eines ehemaligen Bergwerksstollens als thematische Touristentrasse soll das Angebot künftig erweitern. Dabei sollen auch oberirdische Flächen des rund 25 Hektar großen Naturschutzreservates einbezogen werden. Schon jetzt können geübte Höhlenforscher die rund vier Kilometer langen Stollen und zehn Höhlen mit einer Erlaubnis der Naturschutzbehörde der Woiwodschaft entdecken. Chęciny liegt nur wenige Kilometer vor den Toren der Woiwodschaftsstadt Kielce. Noch näher liegt die berühmte Jaskinia Raj. Die gerade einmal vier Kilometer entfernte ParadiesHöhle gehört zu den schönsten Tropfsteinformationen Europas. www.swietokrzyskie.travel 1.920 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten+  

Warmia-Mazury (Ermland-Masuren)

Sportzentrum und neues Hotel am Ukiel-See Olsztyn (Allenstein) ist nicht nur das Verwaltungszentrum der Woiwodschaft WarmińskoMazurskie (Ermland-Masuren), sondern entwickelt sich zunehmend zu einem attraktiven Ferienzentrum. Im Stadtgebiet gibt es sieben Seen. Am größten, dem Ukiel-See, entstanden gerade ein neues Ganzjahres-Sportzentrum sowie ein modernes Vier-Sterne-Hotel.

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Das neue Wassersportzentrum bietet die größte Auswahl von Booten in der Stadt. Neben Ruder- und Tretbooten, kann man dort auch kleine Segelboote der Omega-Klasse sowie die Ausrüstung zum Kitesurfen ausleihen. Wer sich nicht selbst bewegen möchte, kann auch eine Rundfahrt auf dem See mit einem erfahrenen Skipper buchen. Neben einem neu angelegten Stadtstrand entstand ein 2.500 Quadratmeter großer Wasserspielplatz mit Attraktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dort gibt es mehrere Rutschen, einen Hindernisparcours und einen schwimmenden Eisberg mit Kletterwand. Sportbegeisterte können ganzjährig mehrere Beachvolleyball-Plätze in einer Halle nutzen, auch Strandhandball, Fußball, Volleyball oder Squash sind möglich. Eine Verleihstation bietet Tourenräder oder Inliner, Nordic-Walking-Ausrüstungen oder die nötigen Sets für Boule und Cricket an. Im Winter stehen Besuchern eine Eisbahn, ein Snowpark sowie Langlaufloipen zur Verfügung. Für die gesamte Sportanlage wurden rund 15 Millionen Euro investiert. Unweit des Sportzentrums öffnete erst vor wenigen Wochen das neue Viersternehotel Przystań Hotel & SPA mit 129 Zimmern, großem Pool, Sauna und Dampfbad sowie umfangreichen Sport- und Fitnessangeboten. Zum Hotel, das direkt am Ufer des 412 Hektar großen Sees entstand, gehören ein eigener Strand sowie ein Jachthafen. www.olsztyn.eu 1.680 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Wielkopolska (Großpolen)

Mit Dampfloks durch Großpolen Wolsztyn (Wollstein) ist ein Mekka für Fans historischer Eisenbahnen. Ein jährlicher Höhepunkt dort ist die Dampflokparade um den 1. Mai. Ab Ende März werden von der Kleinstadt in Wielkopolska (Großpolen) regelmäßige Dampflokfahrten angeboten. Auf Initiative der Stadtverwaltung von Wolsztyn und anderer Partner entstand das Angebot „Woltur“. Ab 26. März 2015 finden regelmäßige Fahrten mit der Dampflok von Wolsztyn nach Zbąszyn (Bentschen) und Leszno (Lissen) statt. Von April bis Dezember wird auch die großpolnische Metropole Poznań (Posen) mehrmals angefahren. Ein weiteres Ziel der historischen Stahlrösser ist die niederschlesische Hauptstadt Wrocław (Breslau), die von Mai bis Oktober insgesamt fünfmal auf dem Fahrplan steht. Es gelten die Tarife der Regionalbahnen Przewozy Regionalne, welche die Streckenangebote wieder offiziell betreibt. So kostet die einfache Fahrt auf der rund 20 km langen Strecke von Wolsztyn nach Zbąszyn 12 Złoty, umgerechnet 2,80 Euro. In Wollstein eröffnete 1886 ein Bahnbetriebswerk, das später weiter ausgebaut wurde. Bis heute ist die eindrucksvolle Anlage in Betrieb und lädt als Technikmuseum zum Besuch ein. Der Fuhrpark umfasst über 50 Dampfloks, Waggons und Spezialfahrzeuge. Höhepunkt des Eisenbahnjahres ist die Parada Parowozów (Dampflokparade), die in diesem Jahr am Wochenende vom 2. bis 3. Mai stattfindet. An ihr nehmen auch ausländische Dampfloks teil. Neben Sonderfahrten, technischen Vorführungen und der Wahl der Miss Dampflok wartet auf Gäste ein buntes Rahmenprogramm mit Konzerten, Spiel- und Spaßaktionen für Groß und Klein sowie verschiedenen Wettbewerben. Seit einigen Jahren organisieren auch Eisenbahnfreunde aus Deutschland Sonderfahrten von Berlin, Dresden oder Leipzig zur Parade nach Wolsztyn.

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Informationen über das Bahnbetriebswerk und die Dampflokparade unter www.parowozowniawolsztyn.pl/home/lang/de Informationen zum Fahrplan unter www.woltur.pl Allgemeine Informationen über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt, www.polen.travel 2.020 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

Zachodniopomorskie (Westpommern)

Die Rückkehr der Großsegler Szczecin (Stettin) wird in diesem Jahr wieder Schauplatz für ein maritimes Großevent sein. Vom 12. bis 15. Juni findet in der Hauptstadt der Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) das Finale der Baltic Tall Ships Regatta statt. Erwartet werden bis zu 50 Großsegler aus aller Welt. Das Rennen ist ein Ableger der 1956 begründeten Tall Ships Races, die vor zwei Jahren in Szczecin ihren krönenden Abschluss fanden. Eine Besonderheit der Rennen ist, dass mindestens die Hälfte der Besatzung eines Schiffes zwischen 16 und 25 Jahren alt sein muss. Während die Tall Ships Races dieses Jahr auf der Nordsee stattfinden werden, führt die kürzere Ostsee-Ausgabe vom litauischen Klaipeda (Memel) direkt nach Stettin. Rund 50 Großsegler werden sich am 8. Juni von der Kurischen Nehrung gen Westen aufmachen und den Oderhafen dann am 12. Juni erreichen. Bis zum 15. Juni werden die Segelschiffe an den Wały Chrobrego (Hakenterrassen) und der gegenüberliegenden Insel Łasztownia (Lastadie) festmachen. Besucher werden dann einige der eindrucksvollen Boote besichtigen können. Neben den Abschlussrennen wird es auch eine feierliche Schiffsparade geben. Bis Mitte Februar hatten sich bereits 14 internationale Großsegler angemeldet. Darunter sind Polens bekannteste Dreimaster, die Zawisza Czarny und die Dar Młodzieży, beide mit Heimathafen Gdynia (Gdingen). Angekündigt haben sich auch die Publikumslieblinge Cuauhtémoc aus Mexiko und Mir aus Russland. Insgesamt sieht die Stadtverwaltung ein Budget von 2,5 Millionen Euro für die Ausrichtung der Veranstaltung vor. Neben dem Konzert mit einem bekannten Musikstar organisiert die Stadt ein großes Volksfest mit ShantyKonzerten und vielen weiteren Attraktionen für Groß und Klein. www.szczecin.eu 1.650 Zeichen / Abdruck frei. Belegexemplar erbeten

-----------------------------------------------------------------------------------------------------Herausgeber: Polnisches Fremdenverkehrsamt • Kurfürstendamm 71 • 10709 Berlin • Tel.: 030 / 21 00 92-0 • Fax: 030 / 21 00 92-14 • E-Mail: [email protected] • www.polen.travel Verantwortlich für Presseanfragen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt: Magdalena Korzeniowska, [email protected], Tel. 030 / 21 00 92 16, mobil 0163 / 782 05 23 • Redaktion der Presseinformationen und Pressekontakte: Klaus Klöppel, team red, [email protected] Tel. 030 / 61 39 36 15, mobil 01 79 / 393 26 56. Das Polnische Pressezentrum finden Sie während der ITB Berlin in Halle 15.1