Jahresbericht 2013 der Kinderspitex Nordwestschweiz Beratung und

Jahresbericht 2013 der Kinderspitex Nordwestschweiz Beratung und

Jahresbericht 2013 der Kinderspitex Nordwestschweiz Beratung und Pflege für Kinder zu Hause. Die Kinderspitex Nordwestschweiz Vorstand Juristische...

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Jahresbericht 2013 der Kinderspitex Nordwestschweiz

Beratung und Pflege für Kinder zu Hause.

Die Kinderspitex Nordwestschweiz Vorstand

Juristische Beratung

Herr Walter Heutschi, Reinach, Präsident bis Mai 2013 Frau Fabiola Ullmann, Aarau, Präsidentin ab Mai 2013 Frau Sandra Cagnazzo, Lostorf Frau Esther Egger, Kirchdorf, bis Mai 2013 Frau Dr. med. Hanna Bieri, Solothurn Frau Caroline Stade, Basel, bis Dezember 2013 Frau Andrea Wheeler, Bremgarten Herr Dieter Haldemann, Remigen Frau Susanne Strub, Häfelfingen, ab Mai 2013

Herr Ueli Kölliker, Oberdorf

Revisoren Herr Moritz Jäggi, Suhr Herr Stefan Jäggi, Aarau

2

Geschäftsstelle Frau Lucia Vogt, Leiterin Geschäftsstelle Frau Regula Buder, Stv. Leiterin Geschäftsstelle und Qualitätsverantwortliche Frau Regula Schmid, Einsatzleitung Frau Beatrice Gasser, Einsatzleitung Frau Monika De Giacinto, Einsatzleitung Frau Anniek Moser, Einsatzleitung Frau Heike Broder, Einsatzleitung Frau Mirjam Guldimann, Einsatzleitung ab August 2013

Inhaltsverzeichnis

Bericht der Präsidentin

4

Unser Leitungsteam mit Konstanz

6

Aus dem Alltag einer Kinderspitex Pflegefachfrau

9

Kinderspitex in Zahlen

14

Case Management schafft gute Voraussetzungen

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Im Gespräch mit der Familie von Nicolas

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Trotz Chemotherapie einen möglichst normalen Alltag leben …

24

Kontrollstelle Verein Kinderspitex Nordwestschweiz

26

Bilanz

27

Erfolgsrechnung

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Spendenbericht «Im Dienste der Kinderspitex – Chlauseinzug und Markt in Wettingen» 

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Spendenbericht Dorffest in Pfeffingen: Kinder bastelten für Kinder

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Spenden

34

3

Wir fördern die Lebens­ qualität kranker und behinderter Kinder.

Bericht der Präsidentin

Im Pflegeberuf bin ich seit über 30 Jahren tätig. Im Vorstand der Kinderspitex Nordwestschweiz wirke ich seit 6 Jahren mit. Und seit Frühling 2013 habe ich das Präsidium für ein Jahr übernommen. // Fabiola Ullmann, Präsidentin

Die Kinderspitex Nordwestschweiz ist weiter am Wachsen. In jedem Einzelfall trägt sie viel zur Lebensqualität der Familien mit ihren kranken Kindern bei. Zu Hause betreuen, pflegen oder begleiten wir Kinder und Jugendliche. Auch ihre Geschwister werden durch unseren Einsatz miteinbezogen. Für die Eltern ist es viel einfacher geworden, ihr Kind zu Hause mit kompetenter Unterstützung zu pflegen. Darum bedanke ich mich im Namen der Kinder und ihren Familien zuerst bei allen Ärzten und Pflegenden der verschiedenen Institutionen und Praxen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Sie würdigen damit die Qualität der ambulanten, professionellen Pflege der Kinderspitex Nordwestschweiz. Der Vorstand sagt unseren Mitarbeitenden Danke Im Namen des Vorstandes danke ich herzlich unserem Pflegeteam, den Einsatzleiterinnen, der Geschäftsleiterin und unserer Qualitätsverantwortlichen Regula Buder. Dank ihr kann sich der Vorstand auf die erforderliche hochstehende Pflege verlassen. Sie sieht den Bedarf, 4

organisiert Weiterbildungen und macht dem Team entsprechende Angebote. Den Einsatzleiterinnen gebührt ein grosses Lob, dass sie es immer wieder schaffen, alle Einsätze auch bei Ausfällen lückenlos abzudecken. Lucia Vogt, unsere Leiterin der Geschäftsstelle, behält den Überblick über die wachsende Organisation. Neben ihren Hauptaufgaben hat sie sich erneut um noch ausstehende Verträge in den Gemeinden der vier Einsatzkantone bemüht – um sicherzustellen, dass mit den örtlichen Spitex-Organisationen eine gute, ergänzende ­Zusammenarbeit für die Kinder und Jugendlichen möglich ist. Ich bedanke mich herzlich beim Vorstand Als Präsidentin sage ich allen Vorstandsmitgliedern, den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle und meinem Vorgänger Walter Heutschi Dankeschön. Sie haben an den fünf Vorstandssitzungen wertvolle Beiträge in die Diskussionen eingebracht. Darüber hinaus haben sie sich mit uns an der November-Retraite intensiv mit dem Leitbild sowie dem Auftrag und Konzept der Kinderspitex Nordwestschweiz auseinanderge-

setzt. Mein Vorgänger, der das Vorstandspräsidium während zweier Jahre engagiert ausgeübt hat, unterstützt den Vorstand weiterhin als aktives Mitglied. Den Vorstand verlassen haben Frau Esther Egger und Frau Caroline Stade. Sie haben in ihrer mehrjährigen Vorstandsarbeit wichtige Themen angeschnitten und durch ihre langjährige Berufserfahrung die Entwicklung mitgeprägt. Als neues Vorstandsmitglied konnten wir Frau Susanne Strub aus dem Kanton Baselland gewinnen.

Einen besonderen Dank unseren Spendern Unseren langjährigen und neuen Mitgliedern, den kleinen und grossen Spender/innen und Gönner/innen gilt unser besonderes Dankeschön. Dank ihren Zuwendungen können wir kranke Kinder zu Hause pflegen, ohne dass finanzielle Lücken es verunmöglichen.

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Unser Leitungsteam mit Konstanz

Für die konstruktive und effiziente Zusammenarbeit können wir auf ein konstantes Team mit langjährigen Mitarbeiterinnen bauen: Pflegefachpersonen, Einsatz­ leiterinnen und Mitarbeiterinnen in der Administration. Die eingespielten Abläufe wirken sich positiv aus auf die Qualität, die Kosten und die Weiterentwicklung unserer täglichen Arbeit. // Lucia Vogt, Leitung Geschäftsstelle, Regula Buder, Qualitätsverantwortliche und Stv. Leiterin Geschäftsstelle

Die Zahlen 2013 belegen unsere Bedeutung Die Kinderspitex Nordwestschweiz deckt mit der ambulanten professionellen Pflege der Kinder und Jugendlichen einen wichtigen Bedarf ab. Das bestätigen die Zahlen auch im Berichtsjahr: 214 betreute Kinder (+3 %) in 36 352 Pflegestunden (+18 %) und 14 520 Einsätze (+6 %). Somit leisteten unsere rund 85 diplomierten Pflegefachpersonen pro Woche 279 Einsätze und 699 Pflegestunden.

Wir leisten die Pflege individuell zu Hause Als Kinderspitex mit einem öffentlichen Auftrag gewährleisten wir für alle Kinder und Jugendlichen die bedarfsgerechte medizinische Pflege zu Hause. Das ist für unsere Einsatzleiterinnen eine grosse Herausforderung. Denn auch neu angemeldeten Kindern soll so schnell wie möglich Pflege zukommen. Wenn nötig, ist das innert 24 Stunden gesichert. Jedes Kind benötigt individuelle Pflege, die regelmässig überprüft und angepasst wird. Jeder Tag sieht wieder anders aus und erfordert grosse Flexibilität. Bei komplexen Pflegesituationen erhalten die Pflegefachfrauen Begleitung durch die Einsatzleiterinnen und die Qualitätsverantwortliche. Kompetenz Palliative Care – ganzheitliche Pflege bis nach dem Tode Im vergangenen Jahr mussten wir von acht Kindern Abschied nehmen. In der Palliativpflege ist es uns wichtig, dass auch die Angehörigen die nötige Begleitung und Unterstützung erhalten. Mit dem Projekt Nachbetreuung der Familien besuchen wir die Familie nach dem

Die Mitglieder unserer Geschäftsstelle von links nach rechts: Regula Buder, Qualitätsverantwortliche und Stv. Leiterin Geschäftsstelle Anniek Moser, Einsatzleiterin Monika De Giacinto, Einsatzleiterin Regula Schmid, Einsatzleiterin Lucia Vogt, Leitung Geschäftsstelle Beatrice Gasser, Einsatzleiterin Mirjam Guldimann, Einsatzleiterin Heike Broder, Einsatzleiterin

6

7

Aus dem Alltag einer Kinderspitex-Pflegefachfrau

Tod eines Kindes nach drei Monaten und einem Jahr. Bei diesem Besuch erkundigt sich die Mitarbeiterin ganz bewusst danach, wie es den einzelnen Familienmitgliedern ergeht. In diesem Gespräch zeigt sich, ob es weitere Angebote braucht, zu denen die Familie den Zugang noch nicht gefunden hat. Case Management – damit die Pflege Zu Hause gelingen kann Der Begriff ist vor allem aus dem Versicherungsbereich bekannt. Case Management ermöglicht es, in aufwändigen und komplexen Erkrankungs- oder Unfallsituationen kostensparend und auf hohem Qualitätsniveau für die Betroffenen das Richtige vorzukehren. Im Kontext der Kinderspitex bedeutet es die Organisation und Koordination eines Falles. Um exakt zu definieren, was die durch uns betreuten Kinder und Familien von uns diesbezüglich erwarten können, haben wir uns mehr als zwei Jahre intensiv mit der Thematik befasst. Wir haben das Case Management als festen Bestandteil in unseren Pflegealltag integriert und erläutern es als Schwerpunktthema in diesem Jahresbericht. Ein zentraler Gedanke aus unserem neuen Leitbild Im November 2013 hat das Leitungsteam der Kinderspitex Nordwestschweiz das bestehende Leitbild überarbeitet. Unseren zentralen Leitsatz stellen wir hier vor: «Uns leiten die Einzigartigkeit jedes einzelnen Kindes und die Individualität seiner Familie.»

8

Das komplette Leitbild finden Sie auf unserer Website: Es zeigt Ihnen unsere Haltung, unsere Werte und die Prinzipien unserer Organisation auf.

Langweilig wird es einem bei der Kinderspitex nie. Rund um die Uhr, an allen Tagen des Jahres sind wir im Einsatz: zum Beispiel für eine stündige Infusionstherapie oder für eine Überwachung die ganze Nacht hindurch. Gerne erzähle ich Ihnen von meiner intensiven Arbeit mit einem besonderen Kind.

Ausgeglichene Finanzen dank Verteilung auf viele Schultern Die Jahre 2011 und 2012 mussten wir mit einem Defizit abschliessen. Unsere Liquidität wurde knapp und die Finanzen bereiteten uns Sorgen. Unsere Einnahmen entspringen den gesetzlich geregelten Kostenträgern Krankenkasse und Invalidenversicherung, der öffentlichen Hand sowie Spenden. Die Anspruchsbasis an Gemeindebeiträgen bilden Leistungsvereinbarungen, welche in den vier Nordwestschweizer Kantonen vorhanden sind. Die einheitlichen Verträge und Abläufe halten die Kosten für die öffentliche Hand tief. Wir durften wiederum auf die finanzielle Unterstützung zahlreicher Spender, Mitglieder und Gönner zählen. Auf diese wichtigen Beiträge sind wir angewiesen. Auch dank diesen konnten wir das Jahr 2013 mit einer ausgeglichenen Rechnung abschliessen.

// Theres Zaugg, Pflegefachfrau bei der Kinderspitex Nordwestschweiz Auf den Bildern: Alessio mit seiner Familie und unserer Pflegefachfrau Judith Schwenter

Ein herzlicher Dank Wir danken dem Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Jeder unserer Mitarbeiterinnen in der Pflege, in der Einsatzleitung und in der Administration sagen wir Danke für die wertvolle Mitarbeit, das Mittragen der Verantwortung und den unermüdlichen Einsatz. Das ist nicht selbstverständlich, aber unerlässlich für unseren Grundgedanken: Jedes Kind soll die nötige medizinische Pflege zu Hause erhalten können. Dafür setzen wir uns ein – auch in Zukunft. 9

Unsere Geduld gegen Ihre schlaflosen Nächte. Anfang August 2013 übernahm ich die Teamleitung für die Betreuung eines neuangemeldeten Kindes. Meine ersten Aufgaben waren die detaillierte Bedarfsabklärung und das Kontaktknüpfen zur Familie. «Was erwartet mich wohl?» ging es mir durch den Kopf. «Wie geht es dem Kind? Wie der Familie? Werde ich mit der Situation richtig umgehen können?» Bei schönstem Wetter fuhren wir Mitte August zu zweit nach Zürich. Ich wusste, dass Alessio seit längerem dort im Kinderspital war. Alessio kam am 14. Februar 2013 zur Welt – zu früh. Schon bald hatte man eine onkologische Erkrankung erkannt. Durch seine Krankheit und das Tracheostoma hat er Atemwegsbehinderungen, er hat Essschwierigkeiten und wird schnell müde beim Trinken. Alessio hat einen drei Jahre älteren Bruder namens Mikael und ein gutes familiäres Umfeld. Soviel wusste ich. Alessio braucht Betreuung rund um die Uhr Auf der Überwachungsstation im Kinderspital Zürich sah ich Alessio zum ersten Mal. Aus den Armen der Mutter schaute mich ein hübscher halbjähriger Junge mit grossen, dunklen Augen an. Auf Anhieb hatte Alessio mein Herz gewonnen. Nun galt es, für ihn alles Nötige für die Pflege zu Hause zu organisieren. Gemeinsam mit der Bezugsperson vom Spital, den Eltern und der Spitex-Einsatzleiterin klärte ich den Bedarf ab: Überwachungsmonitor, Inhaliergerät, Absaugegerät und der Sondomat für die Ernährung standen zuoberst auf der Liste. Wie viele Einsatzstunden sind von uns zu leisten? Alessio braucht eine 24-Stunden-Überwachung. Sorgfältig klärten wir deshalb ab, wie viel die Familie davon selber abdecken kann, ohne 10

dass sie in kurzer Zeit an ihre Grenzen kommt. Wir sehen schliesslich rund 56 Stunden medizinische Massnahmen vor und 40 Minuten Beratung pro Woche – stets davon abhängig, wie es Alessio geht. Einmal pro Woche findet in Zürich ein Kontrolltermin statt und einmal pro Monat eine grosse Untersuchung. Etwa alle drei Wochen wird Alessio eine viertägige Chemotherapie verabreicht. Ende August sollte der Junge nach Hause kommen. Vorbereitungen und Einsatzpläne Nun ging es bei der Kinderspitex ans Planen. Wir mussten ein Team zusammenstellen, das diesen Bedarf abdecken kann. Morgen- und Nachmittagseinsätze, Spätdienste und Nachtwachen sind zu besetzen. Die komplexe Planung kann jederzeit auf den Kopf gestellt werden, da alles von Alessios Gesundheitszustand

abhängig ist. Endlich war alles für den Austritt bereit. In einer umfassenden Dokumentation hatte ich alle wichtigen Unterlagen von Alessio vorbereitet, damit für uns Pflegende die Arbeit ohne grosse Übergaberapporte vonstatten gehen konnte. Die Mitarbeiterinnen wussten, dass in diesem Fall nicht immer alles fix nach Plan laufen würde. Ein Kinderspitex-Arbeitstag bei Alessio zu Hause Es ist knapp 9.00 Uhr als wir bei der Familie vor der Türe stehen. Der Vater ist bereits bei der Arbeit. Die Mutter hat die erste Runde Haushalt erledigt. Mikael ist am Spielen. Alessio lächelt mir entgegen. Es ist an der Zeit für seinen Schoppen. Trotz seiner Kanüle trinkt er sehr gut, wenn er nicht zu sehr von der Chemotherapie geschwächt ist. Den Rest

des Schoppens sondieren wir. Medikamente verabreichen, Morgenpflege machen, nächste Schoppen vorbereiten, Material kontrollieren und nachbestellen, Apothekengang mit der Mutter besprechen, Alessio inhalieren lassen, um den Schleim zu verflüssigen. Die Zeit vergeht, der Mittag steht vor der Tür. Nach Alessios «Mittagessen» liegt manchmal ein kurzer Spaziergang drin. Mit Hilfe der Mutter pflegen wir dann das Tracheostoma – dafür braucht es zwei Personen. Wir kontrollieren den Hickmann-Katheter, die Werte via Monitor, die Notfalltasche und reinigen die Geräte. Im Spätdienst bereiten wir Alessio für die Nacht vor: Pyjama anziehen, Körperpflege machen, Mundpflege – die ist bei einer Krebs­ erkrankung mit Chemotherapie sehr wichtig und benötig oft extrem viel Zeit. Alessio inhaliert dann meistens noch und wird zur Überwa11

Wir bringen Kinder wieder zum Lachen. Bei ihnen zu Hause. Unsere Einsätze müssen dann neu geplant werden. Jeder Tag kann anders sein. Trotzdem kehrt langsam eine Regelmässigkeit ein für die Familie und für uns Pflegefachfrauen. Im Pflegeteam führen wir Fallbesprechungen durch, um anstehende Neuerungen und Anpassungen zu besprechen und integrieren.

chung von Puls und Sauerstoffsättigung an den Monitor angeschlossen. Während der Nacht bekommt Alessio zwei Schoppenmahlzeiten, die er nach Möglichkeit selber trinkt oder per Sondomat erhält. Dabei muss er überwacht werden, bei Bedarf wird in seinem Mund und Rachen Schleim abgesaugt. Unsere Einsätze unterstützen die Familie enorm Während wir Alessio betreuen, erhält seine Mutter etwas Zeit für ihren eigenen Alltag und zum Schlafen. Sie ist in den restlichen Tagund Nachtstunden genug gefordert. Indem die Kinderspitex den Spät- und Nachtdienst über12

nimmt, haben die Eltern Gelegenheit, Mikael ruhig ins Bett zu bringen und ihm etwas Zeit zu widmen. Das ist für ihn besonders wichtig, da sich sonst sehr viel nur um Alessio dreht. Und später kann die ganze Familie ruhig ­schlafen. Alessios Mutter ist wieder schwanger. Um ­während der Geburt die Pflege und Überwachung von Alessio sicherzustellen, organisieren wir einen Pikettdienst. Das ist für uns eine planerische Herausforderung und zudem eine Dienstleistung, die von keiner Versicherung gedeckt wird. Für uns von der Kinderspitex ist diese Hilfeleistung aber eine Selbstverständlichkeit. So können wir der Familie in dieser

herausfordernden Zeit Sicherheit und Ruhe geben.

Das kann man nur gemeinsam leisten Dank dem guten Zusammenwirken, der hohen Flexibilität und der perfekten Kommunikation untereinander ist die intensive Pflege und Betreuung von Alessio möglich. Es braucht alle in ihren Rollen und Funktionen, um dem Kind und der Familie auch unbeschwerte Familienzeit zu ermöglichen. Immer wieder erlebe ich bei uns in der Kinderspitex, dass höchster Wert auf die Zusammenarbeit auf allen Ebenen gelegt wird. Darum können wir vor Ort, daheim bei den Familien unsere Arbeit gut leisten. Ich freue mich zu sagen: Wir alle ziehen am gleichen Strick: meine Vorgesetzten, die Pflegefachfrauen, das Kinderspital Zürich und alle Beteiligten – insbesondere die Familie von Alessio.

Immer wieder Ausnahmezustand Nach der Chemotherapie geht es Alessio körperlich schlechter. Übelkeit, Unwohlsein, Müdigkeit, ein hoher Puls, Fieber und eine erhöhte Infektionsanfälligkeit gehören zu den möglichen Nebenwirkungen. Immer wieder sind sie Teil des Familienalltags. Bei Fieber wird Alessio notfallmässig ins Kinderspital verlegt. Damit die Pflege und Ernährung lückenlos weiterläuft, kommunizieren wir mit den Ärzten, den Pflegenden im Kinderspital, der Ernährungsberaterin und dem Materialversorger Fresenius.­

Alessio ist ein kleiner Sonnenschein Trotz seinen Chemotherapien und Aufenthalten im Kinderspital Zürich hat Alessio sein Lächeln nicht verloren. Mit seinen grossen verwunderten Augen schaut er mich jeweils an. Das motiviert mich und gibt mir Mut, den Herausforderungen zu begegnen. Auch wenn der Weg manchmal steinig ist, finden wir immer wieder die beste Lösung für ihn und seine Familie. Für sie empfinde ich eine grosse Achtung und Bewunderung. Ich freue mich mit ihr über jedes noch so kleine Vorwärtskommen. 13

Kinderspitex in Zahlen

Anzahl der gepflegten Kinder

Anzahl der geleisteten Pflegestunden 40000

250

36352 201

200 171

167 153 140

150 103 100

116

208

214

183

32480

151

21672 18872

20000 15821 15000 9197

10000

52

5000

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2724

1223

601

1998

1999

0

0 1999

10687

5909

33 18

1998

27395

28772

24704

25000

118

30853 28884

30000

79

50

35000

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

Anzahl Einsätze 16000 13690

14000 250

14520

12681 11401 11101 11229

12000 200 10000

8162 8000 150

8956

6860 5596

6000 3745

4000 100

4473

2350 2000 50 0

1998* 1999* 2000* 2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

0 * Die Anzahl der geleisteten Einsätze in den Jahren 1998–2000 liegen uns nicht vor

14

15

Case Management schafft gute Voraussetzungen

Kranke Kinder haben ihre Eltern – und uns.

Benötigt ein Kind intensive Pflege zu Hause, sind stets viele verschiedene Institutio­ nen und Personen daran beteiligt. Je besser sie zusammenarbeiten, umso grösser ist der Pflege-Erfolg und der Nutzen der Unterstützung. Unser Anliegen ist es, das Zusammenwirken und die Abläufe optimal zu fördern. Die umfassende Sicht und die Vernetzung ist Bestandteil unseres professionellen Ansatzes. Darum ist das Case Management für uns eine Grundvoraussetzung für die ganzheitliche Pflege zu Hause. // Monika de Giacinto, Einsatzleiterin

Case Management ist aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch, vor allem bei Neuanmeldungen. Die Vorarbeit zahlt sich jedoch letztlich für alle Beteiligten aus. Sie gibt dem Kind, der Familie und dem Personal Rückhalt und schafft Vertrauen. Die Arbeit leisten wir, obschon sie nur ansatzweise durch die Kostenträger gedeckt ist. Gerne zeigen wir Ihnen anhand dieses Fallbeispiels, wie wir das Case Management in der Kinderspitex umsetzen. Erste Vorabklärungen und wertvolle Erfahrung Für ein Kind mit einer seltenen Erkrankung lädt uns das Spital schon am Tag nach der Anmeldung zu einem Plenumsgespräch und zur Bedarfsabklärung ein. Das komplexe Krankheitsbild ist für die Pflegenden dort schwierig und herausfordernd. Sie haben kaum Erfahrung damit. Wir von der Kinderspitex pflegen seit Jahren ein Kind mit derselben Krankheit. So können unsere spezialisierten Mitarbeiterinnen bei der Austrittsplanung konkrete Unterstützung bieten. Unser Ziel ist es, die Kinderspitex möglichst schnell in die Pflege zu 16

integrieren, die Arbeitsabläufe zu übernehmen und das Vertrauen zur Mutter aufzubauen. Für sie ist die gute Vorbereitung des Spitalaustritts und der Versorgung zu Hause besonders wichtig. Beim Erstkontakt im Spital kann sie ihre Bedenken ansprechen und Ängste abbauen. Wichtige Instruktionen für die Pflege Beim zweiten Plenum treffen wir uns mit zwei Pflegefachpersonen der Abteilung, den zuständigen Abteilungsärzten, dem Oberarzt, dem Dermatologen und einer erfahrenen Fachperson vom Verein Debra (der auf die Erkrankung spezialisiert ist). Mit dabei sind auch die Sozialarbeiterin und die alleinerziehende Mutter des Kindes. Wir besprechen miteinander aktuelle Probleme und das Austrittsmanagement. Im Anschluss nimmt das Pflegepersonal Anleitungen der Debra-Fachfrau für den Verbandswechsel entgegen. Bei der Instruktion notieren wir den exakten Ablauf und die benötigten Materialien. Die seltene Hauterkrankung erfordert speziell weiche Bekleidung, Schutzmatten und Utensilien für die Pflege, um Verletzungen zu verhindern. Die Mutter muss beraten und an-

geleitet werden. Da ist auch der Sozialdienst angesprochen, da dies zugleich einen hohen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Bei der Plenumsbesprechung erfassen wir sodann, welches Material und welches Mobiliar für die Pflege zu Hause noch besorgt werden muss. Wir vereinbaren dafür mit der Mutter eine weitere Abklärungssitzung zu Hause vor Ort. Dort erstellen wir später mit der regionalen Apotheke eine Verbandsmaterialliste und stellen die Lieferungen der vielen und speziellen Materialien termingerecht und korrekt sicher.

Hoher Bedarf an Pflegeleistungen und Unterstützung Noch unklar ist, welchen zusätzlichen Aufwand die Betreuung zu Hause für die alleinerziehende Mutter mit sich bringt: Sei es finanziell oder in der Betreuung ihres älteren Kindes. Ihr Neugeborenes benötigt je nach Wundzustand und Blasenbildungen täglich mehrere Stunden Verbandswechsel. Diese kann sie unmöglich allein ausführen. Das Kind muss gehalten, beruhigt und abgelenkt werden. Das erfordert in der ersten Zeit drei Hilfen. Wir klären daher ab, ob 17

Wir lindern die grossen Schmerzen der Kleinen. aus der Verwandtschaft jemand beim täglichen Verbandswechsel mithelfen kann. Schnell wird klar, dass die Kinderspitex mindestens einmal täglich einen Einsatz leisten wird. Für die Mutter ist der zeitlich hohe Aufwand für die Betreuung ihrer Tochter im Alltag noch nicht abschätzbar. Das bereitet ihr Sorgen. So vereinbaren wir vorsorglich mit dem Sozialdienst, dass die örtliche Spitex einmal wöchentlich Haushaltshilfe leisten kann, sofern es nötig wird. Bis zum Austritt des Kindes beordern wir für den Verbandswechsel zweimal wöchentlich eine Kinderspitex-Pflegefachfrau auf die Abteilung, die ihn mit der Mutter und einer Verwandten ausführt. So kann die Kinderspitex mit ihrem langjährigen Fachwissen die Pflegenden auf der Abteilung unterstützen und das Vertrauen zum Kind und zur Mutter aufbauen. Für die Austrittsplanung findet zwischen den Pflegenden des Spitals und der Kinderspitex ein intensiver Austausch statt. Intensive Austrittsplanung Das Pflegeteam für zu Hause wird von fünf Pflegefachfrauen gebildet. Diese besuchen im Vorfeld eine zweistündige Weiterbildung, in der sie spezifische Grundkenntnisse über die Krankheit erwerben und die speziellen Techniken erlernen. In enger Abstimmung mit allen Beteiligten legen wir den richtigen Zeitpunkt für den Austritt fest. Bestimmende Faktoren dafür sind: der stabile Zustand des Kindes aus medizinischer Sicht, die abgeschlossenen Pflege- und Einrichtungsvorbereitungen zu Hause und die Gefühlslage der Mutter. Sie muss sich sicher fühlen, um mit der herausfordernden Situation richtig umgehen zu können. Da der 18

effektive Pflegebedarf noch nicht genügend abgeschätzt werden kann, melden wir das Kind noch vor dem Austritt bei der regionalen IV-Stelle an. Den ausführlichen Bericht reichen wir nach, sobald die ersten konkreten Erfahrungen zu Hause gemacht sind.

Koordinationsarbeit leisten müssen. Denn die Schnittstellen zu den vielen in die Pflege involvierten Diensten bleiben bestehen. Durch die explizite Fortführung des Case Managements stellen wir die gute Kommunikation und die qualitativ gute Pflege zu Hause sicher.

Endlich zu Hause Der Aufenthalt im Spital ist für das Kind nicht mehr erforderlich. Die Mutter hat sich in kurzer Zeit zur Pflege- und Betreuungsexpertin entwickelt. Die Beziehung zu den Kinderspitex-Mitarbeiterinnen ist aufgebaut. So verläuft der Austritt sehr gut und ohne Komplikationen. Nach wie vor aber wird die Kinderspitex viel

Das Ergebnis der sorgfältigen, gezielten, vorausschauenden Planung Das Fallbeispiel zeigt die Bedeutung des Case Managements in komplexen Pflegesituationen bestens auf: Die betroffene Mutter kann ihren neuen Alltag zu Hause gut bewältigen. Wir von der Kinderspitex können zusammen mit ihr die aufwendige Pflege gewährleisten. Mittlerweile

konnten wir auch den anfänglich hohen Pflegeaufwand reduzieren, was sich entsprechend positiv auf den Kostenträger auswirkt. Den Zeitbedarf können wir flexibel und je nach Gesundheitszustand des Kindes anpassen. Uns Einsatzleiterinnen begleitet das Case Management als wirkungsvolles Instrument mit vielen positiven Auswirkungen für alle Beteiligten. Unsere zeitintensive Arbeit kann nur dank Spendengeldern in diesem Ausmass ermöglicht werden.

19

Im Gespräch mit der Familie von Nicolas

Nicolas wurde am 20. April 2012 geboren. Schon während der Schwangerschaft stellte man fest, dass er an der sogenannten Glasknochenkrankheit leidet. Dies bedeutet, dass es bei Nicolas sogar ohne Berührung zu spontanen Knochenbrüchen kommen kann. Die Familie schildert im Gespräch mit der Kinderspitex Nordwest­ schweiz eindrücklich, wie es ihr seit Nicolas Geburt ergangen ist und welche Ängste und Unsicherheiten sie anfänglich auf ihrem Weg begleiteten.

Kinder wecken unsere Einsatzfreude – Tag und Nacht.

// Anniek Moser, Einsatzleiterin

Seit Nicolas zu Hause ist, wird er von vier Pflegefachfrauen gepflegt und betreut. Die Einsätze sind in der Regel dreimal pro Woche, wenn er einen Bruch hat bis zu zweimal täglich. Wie haben Sie sich damals gefühlt mit Ihrem Kind und dieser Diagnose, in der ganzen Verantwortung und alleine zu Hause? Wir waren total überfordert mit dieser Diagnose, da wir keine Ahnung hatten, was da auf uns zukommen wird. Auch konnten uns die Ärzte nicht sagen, ob unser Kind nach der Geburt überhaupt überlebensfähig sein wird. Ich hatte vor allem grosse Angst, und es machte mich auch sehr traurig, da ich nicht abschätzen konnte, inwiefern unser Leben auf den Kopf gestellt wird. Werden wir dieser Aufgabe gewachsen sein? Können wir das als Familie tragen? Wird unser erstgeborener Sohn, der damals zweieinhalb Jahre alt war, darunter leiden? Können wir beiden Kindern gerecht werden? Im Buch «Soziologie der Behinderten» habe ich folgende Erklärung gelesen, die mich sehr be20

rührte: «Die Annahme und Verarbeitung eines behinderten Kindes wird auch als ’Trauerarbeit’ bezeichnet. Trauerarbeit gilt als Notwendigkeit, um mit dem erlittenen Verlust des erhofften gesunden Kindes fertig zu werden.» Welche Unterstützung hat Ihnen die Kinderspitex gebracht? In erster Linie war es für uns eine grosse Erleichterung und ein Stück weit konnten wir auch die Verantwortung zwischendurch abgeben. Ich konnte die ganze Pflege von Nicolas in den Besuchszeiten der Kinderspitex an diese übergeben und hatte so mehrmals pro Woche eine Fachperson als Ansprechpartnerin. Auch gab es mir die Möglichkeit, Zeit mit unserem älteren Sohn zu verbringen. Die Begleitung in die Krabbelgruppe war sehr wichtig, um gerade am Anfang die Sicherheit dank einer Pflegefachfrau zu haben. Auch haben mein Mann und ich, aufgrund von Abendeinsätzen durch die Kinderspitex, mal Zeit für uns. Dank der Kinderspitex können wir zudem Nicolas Spitalaufenthalte inzwischen so kurz wie möglich halten oder sogar umgehen. 21

Wir spenden mehr als Trost. Wir helfen kranken Kindern.

Wie haben Sie die Unterstützung im Schmerz­management durch die Mitarbeiterinnen der Kinderspitex erlebt? Als sehr positiv und hilfreich. Dank der kompetenten fachlichen Unterstützung durch die Kinderspitex konnten wir mit Nicolas zuständiger Ärztin ein Notfallkonzept ausarbeiten, sodass wir die entsprechenden Schmerzmittel zu Hause haben und bei einer Fraktur direkt verabreichen können. Dies hat uns inzwischen schon einige Male den Weg auf den Notfall im Kin22

derspital Zürich erspart, und Nicolas konnte zu Hause seine Fraktur ausheilen. Auch konnten die Einsatzstunden der Kinderspitex in solchen Situationen kurzfristig erhöht werden, damit es für uns überhaupt möglich war, Nicolas mit einem Bruch zu Hause pflegen zu können.

Wo stehen Sie heute? Wir können besser mit den Bruchsituationen umgehen, fühlen uns sicherer und durch die Kinderspitex gestützt. Ich selbst bin ein Stück weit gelassener geworden und kann unsere Situation besser akzeptieren.

Was würde es noch mehr brauchen? Dass uns die IV mehr Stunden zusprechen würde.

Haben Sie in dieser Zeit die Pflege und fachliche Unterstützung, die Sie brauchen, bekommen? Von Seiten der Kinderspitex auf jeden Fall.

Was ist ganz wichtig für Sie? Dass uns die Mitarbeiterinnen der Kinderspitex sympathisch sind und Nicolas von ihnen gut betreut wird. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Dass die Zusammenarbeit mit der Kinderspitex weiter so gut läuft und es hoffentlich zu keinem Teamwechsel kommen wird. Wir danken Frau Koch herzlich für das Gespräch. 23

Trotz Chemotherapie einen möglichst normalen Alltag leben …

Chemotherapien zu Hause vorzunehmen, war für die Kinderspitex anfänglich neu. Die einfühlsame Begleitung von Sarina trägt zum Erfolg der medizinischen Therapie bei. Sie schätzt die Spitex­besuche sehr und vor allem, dass sie zu Hause bleiben darf. // Mirjam Guldimann, Einsatzleiterin

Aus der Sicht der Kinderspitex Nordwestschweiz: Vor etwas mehr als einem Jahr haben wir von Sarina und ihrer onkologischen Diagnose erfahren. Die damalige Anfrage für die Verabreichung von regelmässiger, intravenöser Chemotherapie zu Hause war anfänglich nicht Alltag für uns. Braucht es für diese Therapie doch ein grosses Fachwissen, praktische Erfahrung und einen hohen Sicherheitsstandard, um Komplikationen zu vermeiden. Dennoch haben wir diese Herausforderung angenommen und konnten dank vielen Ressourcen die Therapie zu Hause ermöglichen. Wir sind noch heute regelmässig bei Sarina im Einsatz. Auch der Umgang mit den Medikamenten und den technischen Geräten hat sich längst eingespielt. Zudem trägt die gute Zusammenarbeit mit dem Spital bis heute zu einem guten Verlauf bei. Während der Begleitung von Sarina ist ihre Krankheit nicht immer das Hauptgesprächsthema und so ist zwischen ihr und den Kinderspitex-Pflegefachfrauen eine Beziehung gewachsen, welche auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Die Verabreichungsdauer des Medika24

mentes lässt Zeit für viele Gespräche. Es sind wichtige Gespräche, die Sarina in ihrem Heilungsverlauf und dem Umgang mit der ganzen Situation unterstützen. Auch wenn wir heute gerne zu Sarina gehen und der Umgang mit der Chemotherapie auch für uns Alltag geworden ist, freuen wir uns doch sehr zu wissen, dass wir schon sehr bald ein letztes Mal das Medikament verabreichen werden.

Wir pflegen Ihre Kinder vom Baby bis zum Jugendlichen.

Und aus der Sicht von Sarina: Wenn die Kinderspitex kommt, freue ich mich immer. Es ist sehr lustig und wir lachen viel. Trotz den vielen schweren Stunden habe ich viel Vertrauen zu ihnen gewonnen. Nicht nur zu Hause waren sie für mich da, auch wenn ich im Spital war oder wenn in der Schule etwas passierte, konnte ich mit ihnen darüber reden. Ich bin ihnen für die vielen lustigen und schönen Stunden sehr dankbar. Und dass ich dank ihnen die Chemotherapie zu Hause machen darf, ist mir sehr wichtig.

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Kontrollstelle Verein Kinderspitex Nordwestschweiz

Bilanz per 31.12.2013

Aktiven

2013

2012

Umlaufvermögen Post Bank Debitoren Transitorische Aktiven Total Umlaufvermögen

21 072.12 118 278.05 585 169.90 11 276.10 735 796.17

22 761.67 22 989.95 463 538.05 1 082.75 510 372.42

Anlagevermögen EDV-Anlage Total Anlagevermögen

2 816.40 2 816.40

4 375.00 4 375.00

738 612.57

514 747.42

2013

2012

312 570.35 1 220.00 20 000.00 30 000.00 358 000.00 7 409.85 729 200.20

218 443.25 7 334.05 0.00 5 000.00 258 000.00 19 505.85 508 283.15

9 412.37 9 412.37

6 464.27 6 464.27

738 612.57

514 747.42

Total Aktiven

Passiven Fremdkapital Kurzfristige Verbindlichkeiten Transitorische Passiven Rückst. Anschaffungen Rückst. Öffentlichkeitsarbeit Rückst. Finanzierungsüberbr. Rückst. zweckgeb. Spende Total Fremdkapital Eigenkapital Eigenkapital Total Eigenkapital Total Passiven

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Erfolgsrechnung 2013

Aufwand Personal Löhne Spesen Versicherungen übrig. Personalaufwand Spesenentschädigung Vorstand Weiterbildung Pflegematerial, Pflegemobilien Total Betriebs- und Verwaltungsaufwand Büromaterial, Portis, Telefon Zinsaufwand Werbung Sachversicherungen übrig. Betriebsaufwand Geschäftslokalitäten Debitorverluste Abschreibungen Total Total Aufwand

2013

Ertrag

2012

2 444 128.45 76.4 % 278 082.90 8.7 % 289 870.90 9.1 % 6 552.20 0.2 % 8 102.90 0.3 % 17 309.00 0.5 % 3 306.70 0.1 % 3 047 353.05 95.3 %

2 087 879.45 254 580.40 238 652.35 10 073.60 10 820.00 7 688.00 2 177.70 2 611 871.50

76.3 % 9.3 % 8.7 % 0.4 % 0.4 % 0.3 % 0.1 % 95.5 %

23 956.73 332.20 48 811.85 7 366.80 46 661.25 12 500.00 7 946.80 5 267.455 152 843.08

0.8 % 0.0 % 1.5 % 0.2 % 1.5 % 0.4 % 0.2 % 0.1 % 4.7 %

20 382.85 320.60 28 120.55 6 735.20 43 686.29 12 000.00 10 588.85 4 031.15 125 865.49

0.8 % 0.0 % 1.0 % 0.2 % 1.6 % 0.4 % 0.4 % 0.1 % 4.5 %

3 200 196.13

100 %

2 737 736.99

100 %

2013 Dienstleistungen Debitoren übrig. Betriebsertrag, Zins Pflegematerial, Pflegemobilien Total

2 427 206.50 3 312.70 4 635.00 2 435 154.20

2012 75.8 % 0.1 % 0.1 % 76.0 %

2 073 745.60 2 142.90 3 876.00 2 079 764.50

75.8 % 0.1 % 0.1 % 76.0 %

Erfolgsrechnung 1

–765 041.93

Neutraler Aufwand und Ertrag Neutraler Aufwand Neutraler Ertrag Mitglieder, Gönner Spenden Gemeindebeiträge Total

–150 000.00 0.00 8 890.00 215 472.75 693 627.28 767 990.03

–4.7 % 0.0 % 0.3 % 6.7 % 21.7 % 24.0 %

0.00 18 000.00 8 920.00 203 237.84 425 280.10 655 437.94

0.0 % 0.7 % 0.3 % 7.4 % 15.6 % 24.0 %

3 203 144.23

100 %

2 735 202.44

100 %

Total Erfolgsrechnung 2

–657 972.49

2 948.10

–2 534.55

Personalaufwand Personalaufwand

PersonalaufwandDebitoren

Dienstleistungen Dienstleistung

Betriebs-und Verwaltungsaufwand BetriebsVerwaltungsaufwand

Betriebs- Verwaltungsaufwand Neutraler Aufwand und Ertrag

Neutraler Aufwand Aufwandund undErtrag Ertrag Neutraler

Pflegematerial übriger Betriebsertrag, Zins

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Spendenbericht «Im Dienste der Kinderspitex – Chlauseinzug und Markt in Wettingen» Der Chlauseinzug mit Chlausmarkt hat Tradition. Kirchliche Gruppen verkaufen Leckereien und Geschenke und schenken jedes Jahr den Erlös einer Kinder­ organisation. Diesmal durfte sich die Kinderspitex Nordwestschweiz auf den Spendensegen freuen. // Hans Utz, OK Präsident Chlauseinzug

Der Chlauseinzug ist seit einigen Jahren fester Bestandteil in der Wettinger Veranstaltungsagenda und gehört zu einer der vielen Aktivitäten der Römisch-Katholischen Kirche. Die unterschiedlichsten kirchlichen Gruppierungen engagieren sich für den Chlausmarkt bis zum eigentlichen Chlauseinzug am Abend. Sie bieten eine bunte Palette an verschiedenen Leckereien oder adventlichen Geschenken an von der Bratwurst über Polenta oder Crêpes bis zum Glühwein. Seit dem ersten Chlauseinzug wird der gesamte Erlös einer lokalen oder regionalen Kinder­ organisation gespendet. Rund ein Dutzend verschiedene Gruppierungen oder Vereine engagieren sich an diesem Tag ehrenamtlich für den Chlausmarkt und legen den Erlös, manchmal auch den gesamten Umsatz, in eine gemeinsame Kasse. Für das Jahr 2013 haben wir uns entschlossen, die Kinderspitex Nordwestschweiz zu unterstützen. Wir meinen, dass es eine ganz tolle Sache ist, wie sich die Organisation für das Wohl der Kinder und deren Familien einsetzt. Während des Marktes vom 7. Dezember 2013 waren mehrere Pflegefachfrauen der Kinderspitex an ihrem Stand auf dem Wettinger Zen30

trumsplatz. Mit viel Engagement und einer fantastischen Ausstrahlung haben diese ihre Organisation vertreten und sind bei schönem aber doch kaltem Winterwetter den Besuchern Red und Antwort gestanden. Das Blutzuckermessen durch die Pflegefachfrauen kam bei den Marktbesuchern sehr gut an. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön auch an Frau Ursula Getzmann von der Rathausapotheke Wettingen, die sämtliches benötigtes Material gratis zur Verfügung stellte.

Während des ganzen Samstags steigert sich die Spannung bis zum eigentlichen Chlauseinzug. Und so manches Kinder- aber auch Erwachsenenherz schlägt höher, wenn der Chlaus auf den Platz einzieht. Kurz nach 1­ 6 Uhr trafen fünf Samichläuse mit ihren Schmutzli und Eseln, begleitet von vielen Kindern, auf dem Zentrumsplatz ein. Nach der feierlichen Zeremonie unter freiem Himmel empfingen die Chläuse den Segen und verteilten sich anschliessend auf dem Platz. Dutzende strahlende

Kinderaugen sagten ihre auswendig gelernten «Sprüchli» auf und erhielten dafür Nüsse und Mandarinen. Auch für uns Organisatoren ist es jedes Mal eine grosse Freude zu sehen, wie viele Eltern und Grosseltern mit den Kindern auf den Platz kommen. Mit ebenso grosser Freude übergeben wir den Check der Kinderspitex Nordwestschweiz.

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Spendenbericht Dorffest in Pfeffingen: Kinder bastelten für Kinder Ihre wunderbare Spendenidee haben die Primarschülerinnen und -schüler gemein­ sam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern umgesetzt. Ihre Verkäufe am Dorffest haben sich für unsere Kinder gelohnt. Ihnen kommt das gesammelte Geld zugute. // Sandra Brügger und Trisha Wurster

Am Dorffest in Pfeffingen haben die Primarschülerinnen und -schüler sowie ihre Lehrpersonen Kreativität und vor allem Grossherzigkeit bewiesen. Sie haben für die Kinderspitex Nordwestschweiz fleissig gebastelt, gestrichen und geleimt. Zusammen mit den beiden Initiantinnen Sandra Brügger und Trisha Wurster haben sie an einem Stand ihre gebastelten Artikel verkauft und den gesamten Erlös der Kinderspitex Nordwestschweiz gespendet. Ob

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Popcornhandschuh oder Kaugummispender, alles Selbstgemachte kam bei der Bevölkerung gut an und wurde entsprechend gerne gekauft. Bei dieser tollen Aktion kamen total Fr. 1057.85 zusammen! Wir bedanken uns bei allen Lehrerinnen und Lehrern, allen Bäckerinnen und Bäckern und vor allem bei allen Schülerinnen und Schülern ganz herzlich!

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Spenden 2013

Im Namen aller Kinder und ihren Angehörigen danken wir herzlich für Ihre wert­volle Unterstützung. Für die Leistungen der Kinderspitex Nordwestschweiz zugunsten kranker Kinder kommen zum grössten Teil die üblichen Träger des Gesundheitswesens auf wie Krankenkassen, Invalidenversicherungen und Gemein­ den. Aber ohne Ihre Spenden könnten wir kranke Kinder nicht zu Hause pflegen. Wir sind auf Spenden angewiesen und für jeden Beitrag sehr dankbar.

Spenden CHF 200 bis CHF 500 | Wertli Michael, Bremgarten; Reformierte Kirchgemeinde Brittnau; Hofer und Co., Lohn-Ammannsegg; Oppliger Bruno, Möriken; Hoheisel Frank und Patricia, Nussbaumen; Landfrauenverein Winznau; Römisch-Katholisches Pfarramt St. Agatha Zeiningen; Römisch-Katholisches Pfarramt Schupfart; Familie Stalder-Finsterwald, Remigen; Amsler-Ernst Margrit, Biberstein; Frauenverein Ittenthal; Römisch-Katholisches Pfarramt Mellingen; Reformierte Kirchgemeinde Ziefen-Lupsingen-Arboldswil; Bruder Claudia und Matthias, Seengen; Kirchgemeinde Lüsslingen; Lustenberger C., Volketswil; Reformierte Kirchgemeinde Biberist; Reformierte Kirchgemeinde Thal, Balsthal; Familie Hürzeler-Wyss, Grod/Däniken; Estermann Pascal, Solothurn; Samariterverein Umiken & Umgebung; Familie Loretz-Roth, Zofingen; Reformiertes Pfarramt Derendingen; Imhof-Frey Philipp und Eliane, Oberbuchsiten; Römisch-Katholisches Pfarramt Unterendingen; Römisch-Katholisches Pfarramt St. Maria, Würenlos; Urben Lotti, Olten; Familie Gabathuler M. und F., Grabs; Römisch-Katholisches Pfarramt Neuenhof; Rühle Claudia Daria, Aarau; STV Aarburg; Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach; Studer-Halbeisen Iris und Reinhard, Grindel; Weber Peter und Valerie, Hausen; Frauenbund Leibstadt; Baumann-Biedermann Sonja und Daniel, Lupfig; Bürgergemeinde Luterbach; Katholische Frauengemeinschaft Oensingen; Reformierte Kirchengutsverwaltung Reinach; Calimero Second Hand Shop Rudolfstetten; Römisch-Katholisches Pfarramt Sarmenstorf; Troxler Saxer Rahel, Wohlen; Reformierte Kirchgemeinde Zuchwil; Reformierte Kirchgemeinde Windisch; Römisch-Katholisches Pfarramt Bellach; Ullmann Fabiola, Aarau; Pfarreiteam Dintikon; Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein; Pfarramt Wölflinswil; Vossen-Meier Dieter und Elisabeth, Aarau Rohr; Beck Patricia und Pascal, Schupfart; Frauenriege Hölstein; Elternverein Sarmenstorf; Reformierte Kirchgemeinde, Baden; Römisch-Katholisches Pfarramt Bettlach; Landfrauen Solothurn und Umgebung, Feldbrunnen; Roth Peter, Küttigen; Kinderkleiderbörse Schöftland; Spitalpfarrämter Bruderholz; Reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof, Wettingen; Reformierte Kirchgemeinde Frick; Reformierte Kirchgemeinde Niederamt Schönenwerd; Einwohnergemeinde Wahlen bei Laufen; Reformierte Kirchgemeinde Läufelfingen; Gränchner Samichlaus Grenchen; Trebucchi Irene, Hombrechtikon; Gemeinnütziger Frauenverein Laufenburg; Einwohnergemeinde Riehen; Rotary-Club Olten Starrkirch-Wil; Einwohnergemeinde Wangen bei Olten; O. Kleiner AG, Wohlen. 34

Spenden bis CHF 2000 | Römisch-Katholisches Pfarramt Seon; Reformierte Kirchgemeinde BuchsRohr; Römisch-Katholisches Pfarramt Aesch; Pfarramt Niederbuchsiten; Notter Gaby und Dieter, Gebenstorf; Römisch-Katholisches Pfarramt Derendingen; Kernkraftwerk Leibstadt AG, Leibstadt; Römisch-Katholisches Pfarramt Oberdorf; Römisch-Katholisches Pfarramt St. Martin Oberentfelden; Reformierte Kirchgemeinde Büren; Reformierter Pfarrkreis Kriegstetten; Römisch-Katholisches Pfarramt Rheinfelden; Römisch-Katholisches Pfarramt St. Paul Rothrist; Katholischer Frauenverein Brugg; Pfarramt St. Stephan Fulenbach; Weiss-Savoldelli Esther, Sulz; Reformierte Kirchgemeinde Ziefen-Lupsingen-Arboldswil; Spitex-Verein Langendorf Oberdorf; Reformierte Kirchgemeinde Umiken-Riniken; Katholisches Stadtpfarramt Baden; Römisch-Katholisches Pfarramt Balsthal; Römisch-Katholisches Pfarramt Möhlin; Thomi Hopf Stiftung Allschwil; Gemeinde Arlesheim; Gemeinnütziger Frauenverein Baden; Frauenverein Binningen; Koller Stiftung Binningen; Heberlein Nadja Deborah, Buchs; Römische Katholische Synode des Kantons Solothurn, Gerlafingen; Mosimann-Svoboda Reto und Dana, Grenchen; Ochsenbeinstiftung Grenchen; Ernst Nachbur AG, Holderbank; Kiwanis Club BS-Birseck Reinach; Gemeinnütziger Frauenverein Reinach; Brockenstube Verein Schönenwerd; Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung Basel; Römisch-Katholisches Pfarramt Laupersdorf; Schule Pfeffingen; Kindergarten Röschenz; Kinderkleiderbörse Münchenstein; Frauengemeinschaft Niederwil-Nesselbach; Gemeinnütziger Frauenverein Remigen; Römisch-Katholisches Pfarramt Lengnau; Gemeinnütziger Frauenverein Sektion Aarau, Abteilung Brockenstube; Thalmann-Stiftung Olten; Gemeinnützige Stiftung Olten. Spenden bis CHF 5000 | Gemeinnütziger Frauenverein Rheinfelden; MIBA Milchverband der NWS, Aesch; Rosmarie und Armin Däster-Schild Stiftung, Grenchen; Karl Mayer Stiftung, Münchenstein; Marie Anna-Stiftung, Basel; Pastinella Orior Menu AG, Oberentfelden; Domo Foundation Pratteln; Cathy und Walter Rothenbühler Stiftung, Pratteln. Spenden bis CHF 10 000 | zwei anonyme Spenden. Abdankungskollekte | Albert Beyeler, Ormalingen; Karl Heinz Seeger, Uerkheim; Trudy Wyss, Härkingen; Ernst Stöckli, Neuendorf; Francesca Carastro, Neuenhof; Johanna König-Suter, Uerkheim; Cäzilia Studer, Oberbuchsiten; R. Beyeler, Ormalingen; Hans Lehni; Martha Binkert; Otto Schmid; Elisabeth Mangold. Trauerspenden im Gedenken an | Trudi Gehrig, Mellingen; Francesca Carastro, Neuenhof; Frau Lacher, Rheinfelden; Erika Gloor, Birr; Fanny Gloor; Martha Binkert; Werner Hardi. Zweckgebundene Spenden für Projekte der Kinderspitex | Fresenius KABI AG, Oberdorf; MBF Foundation, Triesen; Ernst Göhner Stiftung, Zug; Einwohnergemeinde Egerkingen, Raumbenützung «Alte Mühle» für Sitzungen; Örtliche Spitex Oberwil und Solothurn für Raumbenützung, Gemeinde Oberbuchsiten, Raum für Archivschränke, eine anonyme Spende. 35

gutzwiller-kommunikation.ch

Mitglied der Kantonalen Spitexverbände

Einsatzgebiet Kantone Aargau, Solothurn, Baselland und Baselstadt Anmeldung Telefon 0848 232 232 Während den Bürozeiten Weitere Informationen www.spitexkinder.ch [email protected] [email protected] Postkonto 60-271498-9 Leitung Geschäftsstelle Kinderspitex Nordwestschweiz Lucia Vogt Reinertstrasse 23, 4515 Oberdorf Telefon 032 623 56 88 [email protected] Stv. Leitung Geschäftsstelle und Qualitätsverantwortliche Regula Buder Pfeffingerweg 19, 4224 Nenzlingen Telefon 079 658 89 96 [email protected]

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 Ich möchte dem Verein Kinderspitex Nordwestschweiz als Mitglied beitreten. ( Jahresbeitrag Fr. 50.–)

Spenden Sie für kranke Kinder, damit wir sie zu Hause pflegen können.

Helfen Sie kranken Kindern daheim.

Kinderspitex Nordwestschweiz Frau Lucia Vogt Reinertstrasse 23 4515 Oberdorf