jahresbericht - Freiwillige Feuerwehr Winnenden

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JAHRESBERICHT DES KOMMANDANTEN 2016 Impressum: Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Winnenden Homepage: www.feuerwehr-winnenden.de E-Mail: [email protected]

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JAHRESBERICHT DES KOMMANDANTEN 2016

Impressum: Herausgeber:

Freiwillige Feuerwehr Winnenden Homepage: www.feuerwehr-winnenden.de E-Mail: [email protected]

Zusammenstellung und Diktat/Layout:

Stadtbrandmeister Harald Pflüger

Schreibarbeiten:

Harald Pflüger

Druck / Kopie:

Feuerwehrbüro

Gesamtberichterstattung:

Harald Pflüger

Ausbildungsberichte:

Hauptübung RDA-Ausbildung Gefahrgutzug IUK Beauftragte RM-Kreis Führungsgruppe Leistungsabzeichen Truppführer

Feuerwehrsport:

Peter Eichinger

Bericht Feuerwehrmuseum:

Helmut Pflüger

Bericht Jugendfeuerwehr:

Daniel Bahner

Bericht Kindergruppe:

Sandra Layer

Bericht Altersabteilung

Bernd Blessing

Bericht Spielmannszug:

Dittmar Claß

Bericht Abt. Buchenbach:

Abteilungskommandant

Rolf Schwarz

Bericht Abt. Stadtmitte:

Abteilungskommandant

Michael Pflüger

Bericht Abt. Zipfelbach:

Abteilungskommandant

Frank Dissertori

Bilder:

Daniel Bahner, Frank Dissertori, Mark Heilig, Harald Pflüger, Helmut Pflüger sen., Rolf Schwarz, Michael Pflüger, Feuerwehr-Bildarchiv

E-Mail: [email protected]

Helmut Schirmer Michael Kloppisch Mark Heilig Andreas Rittberger Daniel Krohm Helmut Schirmer Helmut Schirmer

JAHRESBERICHT 2016 DES FEUERWEHRKOMMANDANTEN DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR WINNENDEN

Meine Damen und Herren, liebe Feuerwehrkameraden, hätte das vergangene Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Winnenden nicht einschneidende und zukunftsweisende Veränderungen gebracht, so wäre dies heute, Mitte Februar bereits Vergangenheit und schon fast in Vergessenheit geraten. Ich möchte die heutige Hauptversammlung nutzen, um die vielen Ereignisse, Veränderungen und Neuheiten die sich im Jahr 2016 zugetragen haben, anhand meines Jahresberichtes nochmal in Erinnerung zurück rufen und diese wie folgt Revue passieren lassen. Januar: Zum Jahresbeginn findet alljährlich neben den Abteilungshauptversammlungen in der ersten Woche eine Info-Reise für Feuerwehrangehörige statt. Diese führte zum Polizeipräsidium nach Stuttgart. In der letzten Hauptversammlung der Abteilung Stadt sowie Hanweiler, wurden diese aufgelöst. Im Anschluss erfolgten die Neugründungen der Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach. Hierbei standen die Neuwahlen in den neu gebildeten Abteilungen, wie Abteilungskommandant und Stellvertreter sowie Ausschussmitglieder, auf der Tagesordnung. Ende Januar waren alle an der Kinderfeuerwehr interessierten Grundschüler mit ihren Eltern, zu einem Informationsnachmittag, in das Feuerwehrhaus der Abteilung Stadtmitte eingeladen. Nach diesem Nachmittag stand aufgrund der großen Nachfrage, einer Gründung der Kinderfeuerwehr nichts mehr im Wege.

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Jahresbericht 2016

Februar: Bereits im Februar trafen sich 35 Kinder zum Kennenlernen im Feuerwehrhaus Stadtmitte. Dies war der Grundstein für die Kindergruppe. Seit Mitte Februar treffen sich alle 2 Wochen, am Mittwochnachmittag, über 30 Kinder zu einem fröhlichen Nachmittag im Feuerwehrhaus Stadtmitte. Die Kinder sind Feuer und Flamme und haben sich bei einer Wahl für den Namen „Feuerdrachen“ entschieden. Ende Februar fand im Saal des ZfP Winnenden die Gesamthauptversammlung mit Neuwahlen statt. Der seitherige stv. Kommandant Helmut Schirmer, wurde von den Anwesenden auf weitere 5 Jahre gewählt. Besonders erfreulich war die hohe Zahl an Neuzugängen. In die Einsatzabteilung gab es 23 und in der Jugendfeuerwehr 8 Neuaufnahmen. Alle wurden per Handschlag aufgenommen. Erstmals fand eine Grundausbildung „Gefahrstoffeinsatz“ Ende Februar bis Anfang März mit 18 Feuerwehrangehörigen aus den Abteilungen Buchenbach und Stadtmitte statt. März: Die Beteiligung an der jährlich stattfindenden Stadt-/Kreisputzete, durch die Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilungen, gehört zur Selbstverständlichkeit. April: Mein vorgesehener Nachfolger, Kai Feess, beginnt seine Ausbildung zum gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst mit der Grundausbildung bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart. Der Gesamt-Feuerwehr-Ausschuss beschließt am 06. April, 35 Kinder in die Kindergruppe (Feuerdrachen) aufzunehmen. Im April stand die Hauptübung, die im Rathaus durchgeführt wurde, im Mittelpunkt. Alle Abteilungen, sowie das DRK/MHD und Jugendfeuerwehr, nahmen mit insgesamt 170 Übungsteilnehmer und 17 Fahrzeugen teil. Anlässlich der Kreistagssitzung in Großerlach, wurde am 18. April 2016 unser neuer Kreisbrandmeister René Wauro gewählt. Das Feuerwehrmuseum beteiligt sich Ende April an einer großen Feuerwehrveranstaltung mit einem Ausstellungsstand auf der Münchner Theresienwiese, anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Feuerwehr München. Die Jugendfeuerwehr Winnenden führt eine große Übung gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren aus Berglen, Leutenbach und Schwaikheim bei der Firma Ernteband durch. Seit über 30 Jahren wird am Tag vor dem 1. Mai, traditionell am Winnender Marktplatz, der Maibaum aufgestellt. Trotz regnerischem Wetter, fand auch 2016 diese Veranstaltung großes Interesse bei der Bevölkerung. Mai: Zum 1. Mal wird das beliebte Maifest in den Hanweiler Weinbergen, unter der Regie der Abteilung Zipfelbach, mit tatkräftiger Unterstützung der ehemaligen Kameraden aus der Abteilung Hanweiler, erfolgreich durchgeführt. Das in der Ortsmitte von Birkmannsweiler, von der Abteilung Buchenbach, durchgeführte Himmelfahrtsfest wird regelrecht von den Besuchern überrannt. Die Veranstaltungen im Mai gingen Schlag auf Schlag. 2 Tage nach dem Himmelfahrtsfest beteiligten sich die Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach mit einem gemeinsamen Getränkestand sowie einem Sicherheitsdienst am Hauptfest des schwäbischen Albvereins.

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Jahresbericht 2016

Große Freude bereitete die Feuerwehr den Heimbewohner der Paulinenpflege Stadtmitte, durch die Beteiligung mit Feuerwehrfahrzeugen sowie verschiedenen Vorführungen beim Grillfest in der Ringstraße. Mit zwei historischen Fahrzeugen nahm das Feuerwehrmuseum an der „Weltgrößten Feuerwehrfahrzeugparade“ am 29. Mai in München teil. 52 Tausend Besucher säumten die Paradestrecke, die über die Ludwigstraße und Altstadtring führte. 186 glänzend aufpolierte Feuerwehr-Oldtimer waren ein besonderer Augenschmaus. Juni: Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich an der 1. Challenge der Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis auf dem Festplatz in Schwaikheim und belegt mit Anhieb von 29 teilnehmenden Gruppen den 3. und 13. Platz. Ein Höhepunkt in der Winnender Brandschutzgeschichte, war die Einweihung des Feuerwehrhauses der Abteilung Zipfelbach am 17. Juni. Viele hochrangige Besucher u.a. Innenminister Strobel und Landrat Dr. Sigel, waren zu diesem Anlass gekommen. Nach der offiziellen Feierlichkeit nutzte Oberbürgermeister Holzwarth und Landrat Sigel die Gelegenheit zur Unterzeichnung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Beschaffung eines Wechselladersystem mit Trägerfahrzeug und Abrollbehältern für den Gefahrstoffeinsatz und technische Hilfe. Am 22. Juni erfolgte die Abnahme des Fahrgestells für die Ersatzbeschaffung des Gerätewagens „Transport“ beim Hersteller in Stuttgart. Im Anschluss wurde dieses zum Aufbauhersteller überbracht. Der Einzug in das neue Feuerwehrhaus Zipfelbach musste wegen noch nicht fertiggestellter technischer Einrichtungen auf den 25. Juni verschoben werden. Nach einer kleinen gemeinsamen Abschiedsfeier im Feuerwehrhaus Stadtmitte, wurde die persönliche Ausrüstung zusammengepackt und die für den neuen Standort vorgesehenen Fahrzeuge überführt. In manchen Gesichtern waren wehmütige Blicke zu erkennen. Juli: Der Juli war der einsatzhäufigste Monat. 22 Einsätze gab es zu bewältigen. Eine gemischte Gruppe mit Feuerwehrangehörigen aus den Feuerwehren Backnang, Berglen, Leutenbach und Winnenden konnte in Spiegelberg das BW-FeuerwehrLeistungsabzeichen in Bronze erwerben. Zahlreiche Feuerwehrangehörige beteiligen sich an einer 3-tägigen Informationsreise nach Prag. Nach vielen Jahren Abstinenz, beteiligten sich die Abteilungen Stadtmitte gemeinsam mit der Abteilung Zipfelbach mit einem Getränkestand auf dem Marktplatz beim Citytreff. Unter dem Motto „Buchenbach feiert“, findet ein Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus der Abteilung Buchenbach statt. Neben zahlreichen Übungen und Vorführungen sowie einem ökumenischen Gottesdienst, wurde auch für Kinder eine Spielstraße geboten. August: In der Hauptferienzeit ist auch bei der Feuerwehr etwas Ruhe eingekehrt. Die Gesamtwehr, sowie ein Museumsfahrzeug nahm am Festzug anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten der Feuerwehr Welzheim teil.

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Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich mit einem unterhaltsamen Programm am Ferien Programm der Stadt Winnenden. Auch die Einsatzhäufigkeit hat sich der Urlaubszeit angepasst und ist auf ein erträgliches Maß von 12 Einsätzen zurückgegangen. September: Zum 6. Mal nahm die Feuerwehr Winnenden und Jugendfeuerwehr an der „WengertWetzede“ in den Hanweiler Weinbergen teil. Unser Team war mit 40 Läufern die größte Mannschaft und konnte somit die Mannschaftswertung gewinnen. Anlässlich des Museums-Event am 17. und 18. September, fand am Sonntag der 3. Winnender Sicherheitstag auf dem Omnibusbahnhof vor dem Feuerwehrmuseum statt. Neben einer Fahrzeugausstellung und Vorführungen, gab es an vielen Ständen Informationsmöglichkeit rund um die Sicherheit. Feuerwehren, Betriebsfeuerwehren, Polizei, technisches Hilfswerk, Sanitäts- und Rettungsdienstorganisationen, Hundestaffel, Wasserrettung und das Amt für öffentliche Ordnung präsentierten sich der Öffentlichkeit. Parallel konnte das Feuerwehrmuseum besichtigt werden. Eine besondere Attraktion bildet der Kistenstapelwettbewerb, anlässlich des alle 2 Jahre stattfindenden Paulinenhoffestes, zudem von uns die Drehleiter zur Verfügung gestellt wird. Die Mitglieder der Abteilung Stadtmitte, waren von der Abteilung Zipfelbach, zu einem Weißwurstfrühschoppen auf der Terrasse des Feuerwehrhauses Zipfelbach eingeladen. Oktober: 12 Winnender Teilnehmer, nehmen an einer Truppführer-Ausbildung teil. An der Abnahme des Leistungsabzeichens des Rems-Murr-Kreises, nehmen in Plüderhausen eine Gruppe „Bronze“ von der Abteilung Buchenbach und eine zweite gemischte Gruppe aus Mitglieder der Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach ebenfalls in „Bronze“ sowie eine Gruppe in „Gold“ mit Teilnehmer aus der Abteilung Stadtmitte und Zipfelbach teil. Alle Abteilungen beteiligten sich an einer Fahrzeug- und Geräteausstellung auf dem Santo Domingo de la Calzada Platz, anlässlich des Tag der offenen Tür im Rathaus Winnenden. Die Gästebewirtung sowie die Helferverpflegung übernahmen Mitglieder des Feuerwehrmuseumvereins. Der Präsident des THW, Albrecht Brömme besucht u.a. das Rems-Murr-Klinikum. Die Kommandanten des Rems-Murr-Kreises sind zu einem Stehempfang eingeladen. Im Mittelpunkt Stand der 1. Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus Zipfelbach. Erfreulicherweise konnte ein unerwartet hohes Besucherinteresse verzeichnet werden. Neben Übungen, Führungen durch das Feuerwehrhaus, sowie eine Fahrzeugausstellung und Spielstraße, wurde eine vorzügliche Bewirtung geboten. November: Seit vielen Jahren wird der Lampionumzug des ZfP Winnenden durch einen Brandsicherheitsdienst und die Beleuchtung mit Kerzen im Schloßpark unterstützt. Das Einschweben des Sandmännchens erfolgt über den Korb der Drehleiter. Glühwein und Leberkäswecken werden, von Feuerwehrmuseumsmitgliedern, den Besuchern angeboten. Am 11. und 12. des Monats, führt die Jugendfeuerwehr den bei den Jugendlichen sehr beliebten 24-Stunden-Tag durch.

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Die von den Abteilungen übernommene Weihnachtsbaumbeleuchtung, beginnt am Ende des Monats. An 10 Weihnachtsbäumen im gesamten Stadtgebiet werden die Lichterketten angebracht. Am Weihnachtsmarkt beteiligt sich das Feuerwehrmuseum mit einem weihnachtlich geschmückten Getränkestand. Dezember: Der Nikolaus stattet, wie seit vielen Jahren, den Kindern von Feuerwehrangehörigen am Nikolaustag im Feuerwehrhaus Stadtmitte einen Besuch ab und verteilt Geschenke. Traditionell wird von der Altersfeuerwehr das alljährlich stattfindende Treffen für ehemalige Feuerwehrmitglieder bzw. deren Angehörige im Feuerwehrhaus der Abteilung Buchenbach durchgeführt. Bis zum Jahresende konnte das Feuerwehrmuseum 5557 Besucher verzeichnen. In den einzelnen Abteilungen fanden zum Jahresabschluss Kameradschaftsabende bzw. Weihnachtsfeiern statt. Diese auszugsweisen Schilderungen zeigen, dass es uns im Berichtsjahr nicht langweilig wurde. Wir hatten ein arbeitsreiches, sehr zeitaufwendiges, aber leider zum Teil auch stressiges und nervenaufreibendes Jahr hinter uns. Ein besonderes Ereignis war die strukturelle Veränderung der Wehr. Seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden 1848, zählt das Jahr 2016 durch die Strukturveränderung zu den bedeutendsten Jahre in der Winnender Brandschutzentwicklung. Diese Veränderungen wurden 2005 mit der Erstellung des Brandschutzbedarfsplans durch Feuerwehrangehörige und die Zustimmung durch den Gemeinderat, auf den Weg gebracht. Eine Anpassung an aktuelle Veränderungen erfolgte durch Fortschreibungen in den vergangenen Jahren. Durch die Strukturveränderung war die Feuerwehr überaus stark gefordert. Die gesamte Alarm- und Ausrückordnung sowie der Aus- und Fortbildungsdienst und Übungsdienst, war neu zu organisieren. Die personellen Veränderungen und Neubesetzungen in den Führungsbereichen der Abteilung Stadtmitte und Zipfelbach wurde vollzogen. Die neue Festlegung der Ein- und Ausrückbereiche sowie die Neuordnung der Aufgabenbereiche war für alle gewöhnungsbedürftig. Nach einer nunmehr einjährigen Laufzeit ist festzustellen, dass alle Bereiche zufriedenstellend umgesetzt werden konnten. Keinerlei Probleme gab es bei der Bewältigung der 149 Einsätze im vergangenen Jahr. Das 3 Standortkonzept wurde 2016 mit der Inbetriebnahme des Feuerwehrhauses für die Abteilung Zipfelbach abgeschlossen. Somit besteht ein flächendeckender Sicherheitsstandard für alle Bereiche im gesamten Stadtgebiet. Eine Einhaltung der Hilfsfristen ist gewährleistet. Das Fahrzeugbeschaffungsprogramm 2025 muss weiterhin umgesetzt werden. Für mich persönlich und als Kommandant der Feuerwehr Winnenden waren die ersten 3 Monate im Jahr 2016, bedingt durch eine schwere Krankheit, überaus problematisch. Dank der Unterstützung durch meinen Stellvertreter Helmut Schirmer und den Abteilungskommandanten konnte der Einsatz- und praktische Dienst aufrechterhalten werden. Im Verwaltungsbereich galt es nach meiner Rückkehr Vieles aufzuarbeiten.

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Jahresbericht 2016

Wie bereits schon in den vergangenen Jahren berichtet, stoßen die jährlich zunehmenden Einsatzzahlen an die Grenze und Belastbarkeit der ehrenamtlichen Kräfte. Die Mehrzahl der Einsätze sind während der üblichen Arbeitszeiten zu leisten. Dies führt nicht immer zur Freude der Arbeitgeber bzw. Arbeitskollegen. Es ist wichtig, dass die Einsatzzahlen reduziert werden. Wir müssen uns auf die Kernaufgaben beschränken. Dies ist die „Menschenrettung und Brandbekämpfung“ Die Feuerwehr wurde in den letzten Jahren vermehrt „Zum Mädchen für alles“. Die große Zahl an Bagatelleinsätzen oder auch böswillige Fehlalarmierungen führten bei den Einsatzkräften zur Unverdrossenheit und Unverständnis. z.B.    

kleine Gras- Flächenbrände 1-2 m² Papierkorbbrände 1-2 cm Wasser im Keller kleine Oelflecken uvm.

Die Hilfeersuchenden bei derartigen Einsätzen sind sich nicht bewusst, welcher Aufwand hinter einer Alarmierung steht und wie viele Kameraden ihren Arbeitsplatz oder Familien verlassen und welchen Gefahren sich die Einsatzkräfte bei der Anfahrt aussetzen. Viele Mitbürger fühlen sich in einer Vollkaskomentalität ohne Eigeninitiative. Sie verlassen sich darauf, dass in allen Notlagen die Feuerwehr zur Hilfe kommt. Eigeninitiative ist hier gefordert. Der Feuerwehrdienst kann nur mit der richtigen Schutzausrüstung, erforderlichen Geräte und Fahrzeuge und vor allem mit gut ausgebildeten Kameraden geleistet werden. Alle Beschaffungen tragen zum Schutz und der Sicherheit aller Mitbürger bei. Die Zunahme von Gefahren darf nicht außer Acht gelassen werden. Den Einsatzkräften ist der größtmögliche Schutz durch die Beschaffung der geeigneten persönlichen Schutzausrüstung zu bieten. Der ehrenamtliche Dienst gehört zum höchsten Gut in einer Gemeinde. Alle Feuerwehrangehörige bringen sich für eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Gemeinde ein. Dies unterscheidet uns von allen anderen ehrenamtlich Tätigen. Wenn es diese Feuerwehrmitglieder nicht mehr gibt, müssen die von uns erbrachten Leistungen zur Sicherheit und zum Schutz der Mitbürger, von teuren hauptamtlichen Kräften erfüllt werden. Die Faszination der Feuerwehr muss an Jugendliche übermittelt werden und diese zur Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr/Kinderfeuerwehr animiert werden. Wir brauchen eine starke und lebendige Jugendfeuerwehr. Sie ist der Baustein zur Nachwuchsgewinnung unserer Wehr. Die Bildung von Kinderfeuerwehren ist ebenfalls ein wichtiger Schritt für die Nachwuchsgewinnung. Wir müssen die Feuerwehrbegeisterung von Kindern nützen und diese sehr früh für die Feuerwehr abholen und an die Hand nehmen. Die Feuerwehr ist das Fundament unserer Ortsgemeinschaft. Neben dem Einsatz- und Ausbildungsdienst bringen sich die Feuerwehrangehörige bei vielen geselligen Veranstaltungen in der Gemeinde ein, worüber ich bereits zu Beginn meiner Berichterstattung berichtet habe.

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Bei der Vielzahl der Tätigkeiten und beim Umgang mit den Ehrenamtlichen, dürfen nachfolgende Punkte nicht außer Acht gelassen werden: 

Man darf die Feuerwehrangehörigen belasten, aber nicht überlasten.



Die Fähigkeiten der Feuerwehrangehörigen können gefordert werden, man darf sie aber nicht überfordern.



Erfahrungen, Ausbildungen, Geschick und Kenntnisse der Feuerwehrangehörigen kann man nutzen, man darf sie aber nicht ausnutzen.

Wenn dies alles beachtet wird, kann der ehrenamtliche Dienst auch weiterhin gewährleistet werden. Zum Thema Mannschaft möchte ich noch anmerken. „Zum Löschen braucht man nach wie vor Menschen. Mit einem Mausklick kann noch kein Feuer gelöscht werden. Ebenso kann ein Feuer nicht ausdiskutiert werden.“ Auch durch selbsternannte Fachleute, die nach einem Einsatz oder nach einer Veranstaltung alles besser, schneller oder anders gemacht hätten, können die zukünftigen Aufgaben nicht erfüllt werden. „Wir brauchen möglichst viel Helfer, die uns mit Rat und Tat unterstützen.“

„Es gibt viel zu tun, packen wir’s an“

Winnenden, 17. Februar 2017

Harald Pflüger -Kommandant-

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Jahresbericht 2016

Inhaltsverzeichnis 1. ÜBUNGSDIENST DER GESAMTWEHR 1.1 Übungsübersicht der Gesamtwehr 1.2 Jahreshauptübung Winnenden 1.3 Sonderausbildung in der Rauchgasdurchzündungsanlage RDA 1.4 Gefahrgut-Zug 1.5 Ausbildung Führungsstab RM-Kreis Führungsgruppe Fw. Winnenden 1.6 Ausbildung Führungsgruppe 1.7 Dienstbesprechungen für Führungskräfte 1.8 Leistungsabzeichen, Feuerwehrwettkämpfe, Wettbewerbe

10 10 11 14 14 15 16 17 18

2. LEHRGÄNGE UND AUSBILDUNGEN 2.1 Ausbilder auf Standort- bzw. Kreisebene 2.2 Ausbildungen und Lehrgänge 2.3 Lehrgangsübersicht der Gesamtwehr

19 19 20 23

3. EINSÄTZE 3.1 Übersicht über Alarmierungen / Einsatzstunden / Fahrzeuge / Kosten 3.2 Einsatzauflistung

24 25 26

4.

32

SICHERHEITSWACHDIENST

5. MANNSCHAFTSSTÄRKE EINSATZABTEILUNG/ JUGENDFEUERWEHR 5.1 Einsatzabteilung 5.2 Austritte aus den Einsatzabteilungen 5.3 Angehörige der Jugendfeuerwehr 5.4 5.5 5.6 5.6

Austritte aus der Jugendfeuerwehr Austritte aus der Kinderfeuerwehr Angehörige der Altersabteilung Ehrenkommandanten / Ehrenmitglieder

32 33 33 33 33 34 34 34 34

6. NEUAUFNAHMEN IN DIE EINSATZABTEILUNG/ JUGENDFEUERWEHR 6.1 Neuaufnahmen in die Einsatzabteilungen 6.2 Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr 6.3 Neuaufnahmen in die Kinderfeuerwehr (Feuerdrachen)

35 35 36 36

7. ERNENNUNGEN, BEFÖRDERUNGEN, EHRUNGEN 7.1 Beförderungen 7.2 Ehrungen für langjährige Feuerwehrzugehörigkeit

37 37 38

8.

LEITUNG DER FEUERWEHR / JUGENDFEUERWEHR

38

9.

GESAMTFEUERWEHRAUSSCHUSS

39

8

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Jahresbericht 2016

10. AUSRÜSTUNGSSTAND KFZ / FUNK / ATEMSCHUTZ 10.1 Fahrzeuge und Anhänger 10.2 Funkausrüstung und Alarmeinrichtungen 10.3 Atemschutz

41 41 41 42

11. BESCHAFFUNGEN IM HAUSHALT 2016 11.1 Haushaltsmittelansätze der Stadtverwaltung 11.2 Beschaffungen durch die Stadt Winnenden 11.3 Fahrzeugbeschaffung 11.4 Beschaffungen durch den Landkreis für den GW-Gefahrgut

43 43 43 44 46

12.

UNFÄLLE, SCHADENS- UND VERLUSTMELDUNGEN

47

13.

TÄTIGKEIT DES KOMMANDANTEN

48

14.

BRANDSCHUTZBEDARFSPLAN

50

15.

WECHSELLADER BESCHAFFUNG

53

16.

ÜBERGABE FEUERWEHRHAUS ZIPFELBACH

54

17.

FEUERWEHRHOTEL ST. FLORIAN IN HINTERZARTEN

58

19.

GEMEINSAME VERANSTALTUNGEN DER GESAMTWEHR

59

20.

FEUERWEHRSPORT

64

21. PERSONALIEN 20.1 Runde Geburtstage 20.3 Todesfälle

66 66 66

22.

FEUERWEHRMUSEUM WINNENDEN FMW

67

23.

SCHLUSSWORT DES KOMMANDANTEN

69

JAHRESBERICHT DER ALTERSFEUERWEHR

70

JUGENDFEUERWEHR

71

SPIELMANNSZUG

84

ABTEILUNG BUCHENBACH

87

ABTEILUNG STADTMITTE

97

ABTEILUNG ZIPFELBACH

115 9

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1.

Jahresbericht 2016

ÜBUNGSDIENST DER GESAMTWEHR

Aufgrund der Umstrukturierung waren im vergangenen Jahr, zum Erlernen der Zusammenarbeit, zusätzliche Übungen notwendig. Durch die neu aufgeteilten Einsatzgebiete mussten sich die Einsatzkräfte auf veränderte Einsatzsituationen und Aufgaben vorbereiten. Auch die erforderliche Anpassung und Neuverteilung der Geräte und Fahrzeuge hatte eine Zunahme der Ausbildungstätigkeiten zu folge. Der Übungsdienst ist trotz der Auflösung der Abteilung Hanweiler, aus den erwähnten Gründen, auf dem selben Stand wie im Vorjahr. Insgesamt wurden 199 Übungen im Berichtsjahr absolviert. 1.1

Übungsübersicht der Gesamtwehr Abt.übung gesamt

Zug-/ Gruppenübung

Atemschutzübung

Buchenbach Stadtmitte

1 5

24 18

4 5

Zipfelbach

2

22

4

12

Gesamtwehr

8

64

13

20

Abteilung

Masch.- SchuÜbung lungsDLK u. abend Löschfz

2 6

Kurzzeichen: FüGr = Sonderausbildung Führungsgruppe Defi = Weiterbildung Frühdefibrillation M = Arbeitsdienst Feuerwehrmuseum DLK = Drehleiter-Intensivausbildung

Alarmübung

Arbeitsdienst

Dienst bespr. Führ.Kräfte

Sprechfunkerübung

0 1 TAL

4 6M 2

12 6

1 2

3

0

6

9

1

6M 8 26

24

2 4

GW Hi TAL

SonstigeÜbungen

Gesamt

1

51

10 GW 6 Hi 1 Defi 3 FüGr

75

2

8 DLK

73

5

29

199

= Gefahrgutzug = Hilfeleistungs-Sonderausbildungen = Transalpine Ölfernleitung

Bei gemeinsamen Übungen und Ausbildungen aller Abteilungen und Züge, sowie mit den Nachbarfeuerwehren Backnang, Berglen, Leutenbach, Schwaikheim und befreundeten Hilfsorganisationen, konnte die Zusammenarbeit, das gegenseitige Kennenlernen und das Erlangen von Ortskenntnissen gefördert werden.

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

Übungshäufigkeit der letzten Jahre Abteilung 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 51 Buchenbach 66 56 52 54 55 60 137* 116* 117* 75 Stadtmitte 105 98 90 106 111 122 96 111 121 73 Zipfelbach / Hanweiler 28* 24* 19* 28* 28* 25* 22* 28* 26* Übungen 199 199 178 161 188 194 207 255 255 264 1.2 Jahreshauptübung Winnenden Übungsplanung/Bericht: Helmut Schirmer Die Hauptübung 2016 wurde am Rathaus durchgeführt. Die Beschreibung des Objektes sowie die Lageannahme wird nachfolgend beschrieben. Ebenso wird die „Lage beim Eintreffen der Feuerwehr“ skizziert. Beschreibung des Objektes: Winnenden ist eine Stadt rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart in Baden-Württemberg. Sie ist die fünftgrößte Stadt des Rems-Murr-Kreises und ein Unterzentrum im Mittelbereich Waiblingen/Fellbach der Region Stuttgart. Das Stadtgebiet Winnendens besteht aus der Kernstadt, dem 1964 entstandenen Wohnbezirk Schelmenholz (kein eigenständiger Stadtteil), der im Jahr 2000 4.441 Einwohner zählte, und den Stadtteilen Baach, Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Bürg, Hanweiler, Hertmannsweiler und Höfen, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden. Fläche: 28,05 km² Bevölkerung: 31. Dezember 2015 28.014 Sitz der Stadtverwaltung Winnenden ist das Rathaus in der Torstraße 10, 71364 Winnenden Lageannahme: Zu einem Brand im Parkhaus beim Rathaus wurde die Freiwillige Feuerwehr Winnenden am Samstag den 16.04.2016 gerufen. Mehrere PKW`s brannten in der Tiefgarage. Gemeldet wurde der Freiwilligen Feuerwehr dass starke Rauchschwaden aus dem Parkhaus beim Rathaus heraus kommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass aus der Tiefgarage schwarzer schwerer Rauch heraus drückte. In der Tiefgarage brannten vier PKW in voller Ausdehnung. Der Brandrauch zog über die Treppenhäuser von der Tiefgarage ins Rathaus. Viele Mitarbeiter konnten ihrer Büros nicht mehr verlassen, weil der stechende Brandrauch sich rasch in den Fluren ausbreitete. Zwei Mitarbeiter befanden sich im Archiv im 4.OG. Beim Öffnen der Tür kam ihnen Brandrauch entgegen. Sie informierten ihre Kollegen über Mobiltelefon von ihrer Lage. Weitere Personen befinden sich in der Registratur, Poststelle und anderen Räumen. Ebenso werden zwei Personen, die Reparaturarbeiten im Versorgungskanal gemacht haben, vermisst. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich folgende Lage: Vollbrand von mehreren Personenwagen in der Tiefgarage.

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

Starker Rauchaustritt aus der Ein-/Ausfahrt Wagnerstr. zur Tiefgarage. Großflächige Verqualmung im Rathaus durch die geöffneten Türen im Treppenhaus zur Tiefgarage. Es werden mehrere Personen vermisst bzw. können ihre Büros nicht mehr verlassen. Zwei Personen befinden sich im 4.OG im Archiv. Zwei Monteure mit einer Rauchgasvergiftung liegen im Versorgungskanal und können sich nicht selbst retten. Lagebeurteilung durch den Einsatzleiter:  Autobrand und starke Verrauchung in der Tiefgarage, es befinden sich noch Personen in der TG.  Starke Verrauchung im Rathaus  Personen im Sitzungssaal  Personen in den Büros eingeschlossen  Personen im 4. OG  Monteure im Versorgungskanal  Führungsgruppe einsetzen Entschluss des Einsatzleiters:  ELW  HLF 20/16 (1/46)  StLF 10/6 (1/40)  RW 1 (1/51)  GW-G (1/54)  TLF 8/18 (2/21)  LF-KatS (3/45)

 DLA(K) (3/33)  LF 20/16 (3/44)

 LF 20/16 (2/44)

 HLF 10 (2/43)

 Aufbau einer Führungsgruppe  Brandbekämpfung über die Einfahrt zur Tiefgarage und Menschenrettung  Über Treppenhaus VOBA ins P1 zur Brandbekämpfung. Und Menschenrettung  Menschenrettung im Versorgungskanal mit Krankentrage  zusammen mit Besatzung RW zur Menschenrettung im Versorgungskanal.  zusammen mit RW & GW-G Menschenrettung aus dem Versorgungskanal  Über Torstraße zum Rathaus zur Menschenrettung aus dem gr. Sitzungssaal über 4teilige Steckleiter, Absuchen des Gebäudes und Brandbekämpfung.  Menschenrettung 4.OG mit Krankentrage über Drehleiter  Zur Menschenrettung über Schiebleiter an der Wagnerstr. Dachterrasse; Brandbekämpfung über die Treppe in die Tiefgarage.  Menschenrettung über 4teilige Steckleiter am Haupteingang des Rathauses; Brandbekämpfung in der Tiefgarage über innenliegendes Treppenhaus im Rathaus.  Menschenrettung über 4teilige Steckleiter aus OG (gegenüber Buchhandlung) anschließend absuchen der Räume.

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

Die Löschwasserversorgung für die Fahrzeuge: HLF 1/46

Marktstraße / Bengelstraße

StLF 1/40

 Marktstraße (Marktbrunnen)

HLF 10 2/43

 Wagnerstr.

LF 20 2/44

 Fußgängerzone Schlossstraße

LF-KatS 3/45

 Wallstraße / Schlossstraße

LF 20/16 3/44

 Wallstraße / Schlossstraße

Eingesetzte Fahrzeuge: Abt. Stadtmitte ELW 1/3/4 StLF 1/5/6 HLF 1/8/9 RW 1 1/2/3 GW-G 1/2/3

4 6 9 3

Abt. Buchenbach HLF 10 1/8/9 9 LF 20 1/8/9 9 TLF 8/18 1/2/3 3

3 25

Abt. Zipfelbach DLA(K) 1/2/3 LF 20/16 1/8/9 LF-KatS 1/8/9

21

3 9 9

21

Sonderfahrzeuge VRW 4 MTW 8 GW-T 3

15

Einsatzkräfte: 82 DRK Ortsgruppe Winnenden MHD Verletzte: Alle eingesetzte Kräfte:

ca. 15 Personen ca. 5 Personen ca. 15 Personen ca.117 Pesonen

Führungsgruppe: Die Führungsgruppe befindet sich im Einsatzleitwagen (ELW). Hier laufen alle Informationen und Lagemeldungen zusammen. Im ELW werden die einsatzrelevante Daten und das weitere Vorgehen zusammen mit dem Einsatzleiter besprochen.

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden 1.3

Jahresbericht 2016

Sonderausbildung in der Rauchgasdurchzündungsanlage RDA Bericht: Michael Kloppisch

2016 begann der Ausbildungsbetrieb in der RDA-Bürg erst Ende September. Durch die Neustrukturierung hatten wir alle Hände voll zu tun. Und auch die Wartung nahm 2016 wieder viel Zeit in Anspruch. Acht Jahre Betrieb hinterlassen ihre Spuren. Leider mussten wir der angemeldeten Feuerwehr absagen. Von 16 reservierten Plätzen waren nur 6 Kameraden gekommen. Dennoch wurde der Samstag-Termin von den Ausbildern zum eigenen Training genutzt. Am 20. und 22.10. waren dann die Feuerwehren von Sulzbach / Murr und Schwäbisch Hall zu Gast. Die Ausbildung war mit 15 Personen gut besucht und wurde zu einem tollen Erlebnis für Ausbilder und Teilnehmer. Der nächste Block folgte am 03. und 05.11. mit der 2. Abordnung aus Schwäbisch Hall und den Jungs aus Holzmaden. Seit Beginn der Heißausbildung in der Feuerwehr Winnenden hatten wir bis jetzt jedes Jahr eine Gruppe unter Leitung von Max Dopatka aus Holzmaden dabei. Zwei Kameraden aus Winnenden rundeten die Gruppe ab. Die letzte Ausbildung 2016 fand am 24. und 26.11. statt. Hier hatten wir eine starke Truppe aus Winnenden am Start. Insgesamt 12 Teilnehmer aus Buchenbach, Zipfelbach und Stadtmitte legten die Messlatte hoch. Unterstützt wurden wir von vier Mann der Feuerwehr Oberstenfeld. Doch nicht nur für 2016 war es die letzte Ausbildung in der RDA. Auch für mich ging mit diesem „Durchgang“ eine großartige Zeit zu Ende. Aufgrund meines Wohnungswechsels endete an diesem Tag mein Dienst in der RDA und zum 31.12.2016 der Dienst in der Feuerwehr Winnenden. Besonders möchte ich mich bei den Ausbildern der RDA-Bürg für die große Motivation und den zeitlichen Aufwand bedanken. Nur so können wir den Betrieb dieser Anlage aufrechterhalten!! Vielen Dank für tolle 21 Jahre in der Feuerwehr Winnenden!! 1.4

Gefahrgut-Zug Bericht: Mark Heilig Zugführer Gefahrstoff-Zug

Im Berichtsjahr 2016 waren zwölf zusätzliche Dienste für die Angehörigen des Gefahrstoffzuges Winnenden geplant und abgeleistet. Im Durchschnitt nahmen 15 bis 20 Feuerwehrangehörige am Übungsdienst teil. Die Übungen wurden von Mitgliedern des Gefahrstoffzuges in Eigenregie vorbereitet und durchgeführt. Die vollständige Integration der Mannschaft in die Übungsvorbereitung führte zu einer starken Identifikation der Gruppe zum Übungsdienst und zur Einsatzeinheit. Die intensive, zeitaufwändige Ausbildung war notwendig, da das Arbeiten unter Vollschutz mit stark

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Jahresbericht 2016

eingeschränktem Gesichtsfeld und begrenzter Bewegungsfreiheit gewöhnungsbedürftig ist. Das Ziel eine schlagkräftige Truppe für den technisch anspruchsvollen und vielseitigen Gefahrstoffeinsatz aufrechtzuerhalten wurde im Berichtsjahr erreicht. Das Ausbildungsjahr stand weiter unter dem Zeichen der inter- und intrakommunalen Zusammenarbeit der beteiligten Einheiten im Gefahrstoffeinsatz. Über die Zusammenarbeit mit dem ABC-Zug der Feuerwehr Backnang hinaus wurde in diesem Jahr erstmals die Abteilung Buchenbach mit zwei Übungen in die Gefahrstoffausbildung integriert. Erstmals fand im Berichtsjahr ein Grundlehrgang Gefahrgut auf Standortebene statt. Insgesamt 16 Kameradinnen und Kameraden wurden an 2 Samstagen die Grundtätigkeiten und das Basiswissen für den Gefahrguteinsatz vermittelt. Schwerpunkt war die praxisbezogene Ausbildung in verschiedenen Übungsszenarien. Nach der erfolgreichen Teilnahme werden die Feuerwehrangehörigen bei Einsätzen des Gefahrgutzugs mitalarmiert. Hierdurch wird in den Abteilungen mit Hilfeleistungsschwerpunkt Buchenbach und Stadtmitte vorausschauend Personal als Verstärkung des Gefahrstoffzugs qualifiziert. Mein Dank gilt allen Kameraden des Gefahrstoffzuges und insbesondere meinem Stellvertreter Florian Föll. Eure Kreativität bei Übungsvorbereitungen, eure Kameradschaft, Einsatzbereitschaft und Selbstdisziplin in den zusätzlichen Übungen motiviert zur weiteren intensiven Zusammenarbeit im Jahr 2017. 1.5

Grundausbildung Gefahrstoff-Einsatz

Ausbildung Führungsstab RM-Kreis Führungsgruppe Fw. Winnenden

Bei einem Großschadensereignis ist eine gute Koordination der Einsatzmaßnahmen überaus wichtig. Um den Feuerwehren im Falle großer Einsätze Unterstützung anbieten zu können, wurde ein gemeindeübergreifender Führungsstab auf Kreisebene gebildet. Dieser setzt sich aus ca. 34 Vertreter unterschiedlicher Feuerwehren zusammen. Bei 3 Sonderübungen wurden die Abläufe verschiedener Großeinsätze geübt. und weiter gefestigt. Einige Mitglieder waren einer im Oktober vom Regierungspräsidiums Stuttgart durchgeführten Alarmübung an der „Transalpinen Ölfernleitung“ beteiligt. Diese können im Einsatzfall in verschiedenen Sachgebieten, wie folgt eingesetzt werden: Stabsleitung Pflüger, Harald S1 Personal / Innerer Dienst Schirmer, Helmut S2 Lage Krohm, Daniel S3 Einsatz Pflüger, Michael S4 Versorgung Groß, Wolfgang Kloppisch, Michael S5 Presse- / Medien-Arbeit S6 IUK Rittberger, Andreas

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Organisation der IuK-Beauftragten im Rems-Murr-Kreis Bericht: Andreas Rittberger Im August 2012 wurde vom damaligen Kreisbrandmeister Andreas Schmidt die Gruppe der IuK Beauftragten für die Feuerwehren im Rems-Murr-Kreis eingerichtet. Entstanden ist sie aus der Gruppe der Gleichwellenbeauftragten Jürgen Mayer (FW Weinstadt), Horst Zwickel (FW Weissach im Tal) und Andreas Rittberger (FW Winnenden). Durch neu hinzukommende Aufgaben wurden vom KBM weitere Personen in die IuK Gruppe berufen. So kamen Andreas Adam (FW Waiblingen) und Sven Lülfing (FW Schorndorf) hinzu. Die Mitglieder haben alle den Lehrgang IuK Beauftragter (Fernmeldesachbearbeiter) an der Landesfeuerwehrschule besucht. Horst Zwickel und Andreas Rittberger sind auch Digitalfunk – Multiplikatoren und haben den Lehrgang Relaisstellenbau an der Bundesschule des THW abgelegt. Die Aufgaben sind: - Betreuung des Gleichwellenfunksystems, und des Leitkanales incl. Dokumentation - Sicherstellung eines Notbetriebs der Kommunikation im Landkreis - Organisation des Pilotprojekts „Digitalfunk“ - Einführung des Digitalfunk im Landkreis - Ausbilderfortbildung (Sprechfunk) - Kontakt zum ELW – Waiblingen - Pocsac-Alarmierung - Kontakt zur IL - EDV Unterstützung - Fernmeldezentrale im LRA - Kontakt zu IM und RP (nur in Sachen Kommunikation) und weitere Aufgaben. 1.6

Ausbildung Führungsgruppe Bericht: Daniel Krohm Leiter Führungsgruppe

Mit diesem Bericht gebe ich Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten der Führungsgruppe im vergangenen Jahr. Durch die Umstrukturierung der Feuerwehr Winnenden erfolgte auch eine Neuverteilung der Schwerpunktaufgaben der einzelnen Abteilungen. Die Führungsgruppe wurde dabei der Abt. Stadtmitte zugeordnet. Dies machte auch eine Umstrukturierung der Führungsgruppe notwendig. Grundsätzlich wurden in der Führungsgruppe zwei Einheiten gebildet: • Führungsgruppe o Kommt bei großen Einsatzlagen z.B. Unwetterlagen zum Einsatz und ar beitet i.d.R. aus dem Feuerwehrhaus Stadtmitte o Wird auf Anforderung des Einsatzleiter vom Dienst (EvD) alarmiert o Besteht aus Kräften der Gesamtwehr Winnenden • Führungsstaffel o Bildet die ELW Besatzung bei Einsätzen im gesamten Stadtgebiet und betreibt diesen autark o Wird stichwortgebunden anhand der AAO mitalarmiert, z.B. bei Stichworten Dachstuhlbrand, Tankwagen Straße/Schiene … o Besteht aus Kräften der Abteilung Stadtmitte

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Die Aufgabe beider Einheiten ist den EvD zu unterstützen, wobei dieser gesamtverantwortlich bleibt. Um auf der einen Seite eine Aufgabenverteilung in der Einsatzleitung zu ermöglichen, auf der anderen Seite eine gleichbleibende Leistung der Führungsgruppe zu gewährleisten wurde eine Standardeinsatzregel sowie unterschiedliche Vorlagen für den Einsatz entwickelt. Neben der strukturellen Überarbeitung wurden auch die Führungsmittel überarbeitet. Die Ausstattung des ELW umfasst damit unter anderem: • Funk o 2 x 2m-Band, fest verbaut o 2 x 4m-Band, fest verbaut o 4 x 2m-Band, mobil für Aufbau des Führungskanals • Telefon über Mobilfunk • Notebook mit einsatzrelevanter Software z.B. Gefahrgutregister • Whiteboards (z.B. zur Erstellung einer Lagekarte) • Feuerwehrpläne • Kennzeichnungswesten für EL, AL, GF Führungsgruppe • Stromerzeuger Im Berichtsjahr 2016 wurden durch die Mitglieder der Führungsgruppe zwei Übungsdienste geleistet. Der Schwerpunkt lag dabei in der Ausarbeitung der zuvor genannten strukturellen Veränderungen. Für 2017 gilt es in erster Linie die neu geschaffenen Abläufe zu verinnerlichen und ggf. zu optimieren. Dazu dienen zum einen Teil die regulären Führungsgruppenübungen, zum anderen Teil muss die Führungsgruppe aktiv in den Übungs- und Einsatzablauf – auch über Abteilungsgrenzen hinweg – eingebunden werden. Hierfür bedanke ich mich bei den Führungskräften der Gesamtwehr schon jetzt! 1.7

Dienstbesprechungen für Führungskräfte

Der Kommandant informierte die Führungskräfte der Feuerwehr Winnenden bei 3 Dienstbesprechungen über aktuelle Neuheiten, anstehende Probleme und Veränderungen wie:  Bekanntgabe von neuen Vorschriften  Anpassung der Alarm- und Ausrückordnung (AAO)  Informationen über neue Brandmeldeanlagen  Neuheiten aus dem Regierungspräsidium und Innenministerium  Unfallberichterstattung und Übungsbesprechungen  Bearbeitung von Einsatzberichte  Beschaffungen  Dienstplan- und Ausbildungsgestaltung  Überwachung Führerschein- und Atemschutzuntersuchungen  Beteiligung an Veranstaltungen  Vorstellung objektbezogener Feuerwehrpläne  Nachbetrachtung von Einsätzen  Begehung von neuen Einrichtungen bzw. besonders gefährdeten Bereichen  Besondere Bau- und Umbaumaßnahmen im Stadtgebiet u.v.m. Drei weitere Dienstbesprechungen fanden mit dem stv. Kommandanten gemeinsam mit den Abteilungskommandanten und deren Stellvertreter statt.

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Leistungsabzeichen, Feuerwehrwettkämpfe, Wettbewerbe Baden-Württembergisches Leistungsabzeichen

Bericht: Helmut Schirmer

Dass 2016 ein Truppführerlehrgang durchgeführt werden soll, war eigentlich selbstverständlich, nachdem 2014 eine Grundausbildung abgeschlossen wurde. In den zwei Jahren zwischen 2014 und 2016 sollte die Ausbildung zum Truppmann Teil 2 erfolgen. Bestandteil der Ausbildung ist das Erlangen des Leistungsabzeichen in Bronze. Ohne dieses Leistungsabzeichen kann man nicht zum Truppführerlehrgang angemeldet werden. Das veranlasste mich, im Mai 2016 alle Abteilungskommandanten anzuschreiben. Sie sollten allen Interessierten mitteilen, dass wir uns zu einer Terminabsprache im Feuerwehrhaus Stadtmitte treffen. Die Resonanz war so groß, dass wir auf Anhieb drei Gruppen zusammen bekamen. Abt. Buchenbach eine Gruppe Bronze Abt. Stadtmitte/Zipfelbach eine Gruppe Bronze Abt. Stadtmitte eine Gruppe Gold Nun blieben noch vier Feuerwehrmänner übrig, die auch das Leistungsabzeichen in Bronze machen wollten. Durch unsere gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Berglen, mussten wir, dass auch bei denen ein paar Feuerwehrleute das Leistungsabzeichen machen wollten. Doch selbst mit der FW Berglen waren es noch zu wenig Teilnehmer. So ging man auf die Suche nach weiteren Interessenten. Zum Schluss hatten wir eine „interkommunale Gruppe“ aus den Feuerwehren Berglen, Backnang, Winnenden und Leutenbach Diese gemischte Gruppe harmonierte hervorragend und konnte am 09.07.2016 in Spiegelberg ihr Leistungsabzeichen in Bronze entgegennehmen. Teilnehmer aus der Feuerwehr Winnenden: Driegert, David Schönle, Stephan Abt. Stadtmitte Traunecker, Peter Scheunemann, Stefan Abt. Zipfelbach Bronze Gruppe Abt. Stadtmitte/Zipfelbach Am 8.10.2016 hieß es auch für die Gruppen Bronze und für die Gruppe Gold: „Antreten für das Leistungsabzeichen“. Bei kühlem Wetter in Plüderhausen bestanden alle drei Gruppen ihren Löschangriff. Nachdem die „Bronzegruppen“ sich schon freuen konnten, mussten unsere „Goldjungs“ nochmals auf die Strecke. Außer einem Löschangriff muss man bei Silber und Gold noch eine Übung Technische Hilfeleistung absolvieren. Der schriftliche Leistungstest, der beim Abzeichen Gold auch verlangt wird, wurde schon durchgeführt. Die Übung Technische Hilfeleistung wurde von der Gruppe souverän gemeistert. Erschöpft aber glücklich nahmen alle Teilnehmer ihr Abzeichen vom Kreisbrandmeister entgegen. Hier möchte ich mich beiden Gruppenführern für ihr Engagement bedanken.

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Bronze Gruppe Abt. Buchenbach Gruppenführer: Kehl, Marc Maschinist: Schwind, Moritz Mannschaft: Fossler, Thorsten Hartmann, Julian Herzog, Steffen Hohlmayer, Marc Klein, Simon Müller, Andreas Pfister, Moritz Bronze Gruppe Abt. Stadtmitte/Zipfelbach Gruppenführer: Hinderer, Gerd Maschinist: Freimut, Jörg Mannschaft: Brunner, Michael Freimuth, Christina Gauger, Kevin Gross, Nils Krauter, Robin Schlund, Tessa Schill, David Staiger, Simon Sudyka, Kathrin

Ziba Stami Stami Stami Ziba Stami Stami Ziba Ziba Stami Stami

Gold Gruppe Abt. Stadtmitte/Zipfelbach Gruppenführer: Rudolph, Stefan Stami Maschinist: Schwarz, Thomas Stami Mannschaft: Dargies, Philipp Stami Ekert, Steffen Stami Epple, Sebastian Ziba Münch, Andreas Stami Pflumm, Dominik Stami Schmidt, Marc Stami Schrödter, Tobias Stami Weber, Ralf Stami (Stami = Abteilung Stadtmitte, Ziba = Abteilung Zipfelbach)

2. LEHRGÄNGE UND AUSBILDUNGEN 2.1

Ausbilder auf Standort- bzw. Kreisebene

Glücklicherweise steht uns eine große Zahl von ausbildungsberechtigten Feuerwehrangehörigen, die Lehrgänge und Schulungen auf Standortebene durchführen können, zur Verfügung. Durch diese Situation können Kosten reduziert werden, da die Lehrgänge außerhalb der üblichen Arbeitszeiten an Wochenenden und nach Feierabend stattfinden und dadurch keine Verdienstausfallansprüche entstehen. Ausbilder der Feuerwehr Winnenden auf Standortebene: Verkehrsunfälle (VRW)-Ausbilder: Hilt, Hermann Abt. Stadtmitte Technische Hilfe/Absturzsicherung: Schirmer, Olaf Abt. Stadtmitte

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Ausbilder in Rauchdurchzündungsanlagen Dargies, Philipp Abt. Stadtmitte Distler, Tobias Abt. Buchenbach Föll, Florian Abt. Stadtmitte Heilig, Marc Abt. Stadtmitte Kloppisch, Michael Abt. Stadtmitte Pflüger, Michael Abt. Stadtmitte Weber, Ralf Abt. Stadtmitte RDA Ausbilder in Ausbildung Schirmer, Olaf Abt. Stadtmitte Lorek, Siegfried Abt. Stadtmitte Häupl, Christian Abt. Stadtmitte

Dissertori Frank Feess, Kai Groß, Wolfgang Kamm, Andreas Knapp, Andreas Schirmer, Helmut

Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

Vögele, Philipp Faigle, Daniel

Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

Ausbilder der Feuerwehr Winnenden auf Kreisebene: Grundausbildung Truppmann/Truppführer-Ausbilder: Dissertori, Frank Abt. Stadtmitte Eichinger, Martin Abt. Stadtmitte Kamm, Andreas Abt. Stadtmitte Kloppisch, Michael Abt. Stadtmitte Pflüger, Harald Abt. Stadtmitte Pflüger, Michael Abt. Stadtmitte Schirmer, Helmut Abt. Stadtmitte Schirmer, Olaf Abt. Stadtmitte Atemschutz-Ausbilder: Leistungsabzeichen / Wettkämpfe: Groß, Wolfgang Abt. Stadtmitte Bruckner, Walter Abt. Stadtmitte Schirmer, Helmut Abt. Stadtmitte Hinderer, Gerd Abt. Stadtmitte Sprechfunker-Ausbilder: Löschfahrzeug-Masch.-Ausbilder: Rittberger, Andreas Abt. Stadtmitte Freimuth, Jörg Abt. Stadtmitte Kamm, Andreas Abt. Stadtmitte Etzel, Tobias Abt. Stadtmitte Alle Ausbilder sind auch bereit, bei Übungen in den Abteilungen und Zügen mitzuwirken. 2.2

Ausbildungen und Lehrgänge

Die nachfolgend aufgeführten Feuerwehrangehörigen besuchten im Berichtsjahr 2016 Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen: Ausbildungen auf Standort- bzw. Kreisebene: Seminar „Brandschutzerziehung“, 20.01., Feuerwehrhaus Weissach im Tal Blessing, Steffen Abt. Buchenbach Knapp, Andreas Abt. Stadtmitte Führungskräfte-Fortbildung „Ketten- und Rettungssägen“, 23.02., WN-Hegnach Knapp, Andreas Pflüger, Harald Grundausbildung „Gefahrstoff-Einsatz“, 27.02. & 05.03., Feuerwehrhaus Stadtmitte Fossler, Thorsten Hartmann, Felix Hartmann, Julian Hohlmayer, Marc Klein, Simon Gauger, Kevin Abt. Buchenbach Driegert, David Freimuth Christina Groß, Nils Krauter, Robin Ozan, Rahim Schönle, Stephan Staiger, Simon Sudyka, Kathrin Abt. Stadtmitte Eichinger, Valentin Etzel, Nick Schill, David Schlund, Tessa Abt. Buchenbach

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Maschinisten für Löschfahrzeuge, 12. – 30.04., Feuerwehrhaus Waiblingen Pflumm, Dominik Abt. Stadtmitte Frank, Martin Richter, Fabian Abt. Zipfelbach MP-Feuer Schulung, 25.06., Rathaus Winnenden Angerbauer, Christian Blessing, Steffen Distler, Tobias Rein, Tim Schlauch, Christian Schwarz, Rolf Etzel, Tobias Layer, Sandra Pflüger, Michael Schirmer, Olaf Richter, Fabian Rittberger, Andreas Widmann, Hartmut Layer, Sabine Knapp, Andreas Pflüger, Harald Zinßer, Claudia

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Fw. Verwaltung

Sommerexkursion für Kommandanten, 23. 08., Feuerwehrhaus Abt. Zipfelbach Von der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts wird jährlich eine Sommerexkursion organisiert. Diese fand im Feuerwehrhaus Zipfelbach statt. Neben den anwesenden Führungskräften der Feuerwehr Winnenden, nahmen 50 Führungskräfte aus dem RM-Kreis teil. Vom DLRG wurde über Einsatzoptionen bei Hochwassereinsätzen berichtet und im Feuerwehrhof die der DLRG zur Verfügung stehende Fahrzeuge ausgestellt. Im Anschluss an den Fachvortrag wurde von Kameraden der Abt. Zipfelbach ein Grillabend auf der Feuerwehrterrasse durchgeführt. Truppführer-Lehrgang, 13. – 29.10., Feuerwehr Winnenden Bericht: Helmut Schirmer Zwei Jahre nach der Ausbildung zum Truppmann Teil1 (Grundausbildung) können diese Teilnehmer den Truppführer-Lehrgang absolvieren. In diesen zwei Jahren durchlaufen sie die Truppmann Teil 2 Ausbildung. Ziel in dieser Zeit ist es, die Tätigkeiten die die Feuerwehrangehörigen in der Grundausbildung erlernt haben, in diesen 2 Jahren zu festigen und zu perfektionieren. Nach bestandenen Abschluss des Truppführerlehrganges dürfen die Teilnehmer einen Trupp führen. Hier kommen die ersten Führungsaufgaben auf die/den Feuerwehrfrau/mann zu. Der Truppführer muss z.B. entscheiden, wieviel Saugschläuche zum Entnehmen von Wasser aus einem offenen Gewässer, benötigt werden. Ebenso ist er/sie verantwortlich, dass die tragbaren Leitern an der angegebenen Stelle aufgestellt wird. Auch muss er/sie erkennen, dass die Leiter einen sicheren Stand hat. Beim Atemschutzeinsatz muss er/sie darauf achten, dass die Funkverbindung nach „draußen“ nicht abbricht. Ein Augenmerk muss er/sie auch auf die Druckkontrolle des Atemvolumens haben. Das ist ein kleiner Auszug über die Verantwortlichkeit der Funktion Truppführer/in. Diese Verantwortung übernahmen 14 Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Winnenden. Je zwei Teilnehmer kamen aus den Gemeinden: Allmersbach im Tal, Auenwald, Schwaikheim, Kirchberg an der Murr, Rudersberg, Burgstetten, Berglen (3), Waiblingen und Leutenbach. In 35 Unterrichtstunden wurden den Teilnehmer Ausbildungsinhalte wie Rechtsgrundlagen, Verhalten bei Gefahren, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde und vieles mehr vermittelt. Die Unterrichtseinheit „Rechtsgrundlagen“ das als „trockenes“ Thema gilt, konnte geschickt mit Gruppenarbeit und anschließender Erklärung und Diskussion aufgefrischt werden.

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Bei der Aufgabe „Ölsperre bzw. Rückhalten im fließenden Gewässer“ konnten die Teilnehmer/innen ihre Kreativität und ihr Improvisationstalent walten lassen. Die Aufgabe wurde von allen Gruppen hervorragend bewältigt. Mit dem Einfädeln eines B-Druckschlauches in eine Steckleiter wurde eine provisorische Sperre errichte, die sich auch im Praxistest bewährte.

Am Samstag, den 29.10.2016 mussten die Teilnehmer/innen 35 Fragen beantworten und ihr Wissen unter Beweis stellen. Nachdem jede Gruppe noch eine Übung durchgeführt hatte, ging es zur Ausgabe der Urkunden. Hier möchte ich mich nochmals bei der Gruppe für die harmonische Zusammenarbeiten bedanken. An alle Teilnehmer einen herzlichen Glückwunsch zum Truppführer/in. Ebenso richte ich meine Dank an die Ausbilder ohne die ein solcher Lehrgang nicht möglich wäre. Teilnehmer aus der Feuerwehr Winnenden: Fossler, Thorsten Hartmann, Julian Hohlmayer, Marc Schwind, Moritz Müller, Andreas Claß, Florian Abt. Buchenbach Freimuth, Christina Groß, Nils Schönle, Stephan Sudyka, Kathrin Abt. Stadtmitte Schill, David Traunecker, Peter Abt. Zipfelbach sowie 16 weitere Feuerwehrangehörige aus Allmersbach i.T., Auenwald, Berglen, Burgstetten, Leutenbach, Kirchberg/Murr, Rudersberg, Schwaikheim und Waiblingen Motorsägen-Lehrgang, 26. – 27.10, Forststützpunkt Urbach Schmidt, Marc Fortbildung Führungskräfte RM-Kreis, 29.10.2016, Aspach Blessing, Steffen Schwarz, Rolf Etzel, Tobias Pflüger, Harald Pflüger, Michael

Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte

Überörtliche Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen: Grundlehrgang für Berufsfeuerwehren, 01.04. – 30.09., Berufsfeuerwehr Stuttgart Feess, Kai-Benedikt Fw. Verwaltung

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Zugführer Lehrgang 27.06. – 08.07., Landesfeuerwehrschule Bruchsal Etzel, Tobias Abt. Stadtmitte Zugführer Lehrgang 11.07. – 22.07., Landesfeuerwehrschule Bruchsal Blessing, Steffen Abt. Buchenbach MP-Feuer Schulung, 15.10., Kronau Firma MP-Soft Lorey, Alois

Fw. Verwaltung

Gruppenführer-Lehrgang, 15. – 26.02., Landesfeuerwehrschule Bruchsal Krohm, Daniel Abt. Stadtmitte Seminar Jugendfeuerwehr Fortbildung, 11. – 12.11., Lfs. Bruchsal Hinderer, Gerd Abt. Zipfelbach Ausbildung „Sichere Einsatzfahrt mit Sondersignal“, 14.11., Plochingen Frank, Martin Müldner, Björn Abt. Zipfelbach Seminar „Praktische Führungskompetenz“, 16. – 17. 12., Lfs. Bruchsal Dissertori, Frank Abt. Zipfelbach 2.3

Lehrgangsübersicht der Gesamtwehr

Der Feuerwehr Winnenden steht die nachfolgend aufgeführte Anzahl an Feuerwehrangehörigen, aufgrund erfolgreich absolvierter Lehrgänge, in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung: Ausbildungen / Lehrgänge

Buchenbach

Stadtmitte

Zipfelbach

70 57 61 41 30

42 46 44 53 36 17 20 15 4 25 8 19 6 1 2 4 1 2

32 26 31 38 26 10 13 9

Grundausbildung, „Truppmann“ Truppführer Sprechfunker Atemschutzgeräteträger Maschinist Löschfahrzeuge Maschinist Drehleiterfahrzeuge Motorkettensägenführer Technische Hilfe Straße / Schiene Technische Hilfe Bauunfälle ABC - Einsatz Führen im ABC - Einsatz Gruppenführer Zugführer Führen über Zugstärke/Verbandsführer Einführung in die Stabsarbeit Ausbilder Grundausbildung Tm/Tf Übungsleiter Hilfeleistung Sprechfunkerausbilder Fernmeldesachbearbeiter Atemschutzausbilder Maschinistenausbilder Löschfahrzeuge Frühdefibrillator Rettungssanitäter Rettungsassistent Fahrer Führerschein Klasse B (III) Fahrer Führerschein Klasse C (II)

24

14 7

23

1

1 1 15 2

76 31

62 38

10 2 4 2 5 1 1 1 8 1 1 46 26

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

3.

Jahresbericht 2016

EINSÄTZE

Gegenüber dem Einsatzjahr 2015 ist die Einsatzzahl der Feuerwehr Winnenden um 9 Einsätze angestiegen. Im Berichtsjahr 2016 gab es 149 Einsätze zu bewältigen. Aufgrund der gegenseitigen Unterstützung der einzelnen Abteilungen, gab es insgesamt 199 Alarmierungen. Der Rückgang der Alarmierungen gegenüber dem Vorjahr um 25 Alarmierungen, ist auf die Neuordnung der Alarm- und Ausrückordnung zurückzuführen. Hier ist hinterlegt, dass an Werktagen, zwischen 06:00 - 18:00 Uhr, ab einer Löschzugalarmierung, die Abteilungen sich gegenseitig unterstützen. Die enorme Zunahme der Einsätze in den vergangen zwei Jahren, ist überwiegend durch Mehreinsätze im Bereich der Brandmeldealarme, bei böswilligen Alarme und blinde Alarme zurückzuführen. Allein im BMA Bereich ist die Alarmierung von 42 im Vorjahr auf 53 im Berichtsjahr angestiegen. In dieser Einsatzzahl sind 6 böswillige Alarme, die durch mutwilliges Auslösen von Handwarnmelder und Rauchmelder ausgelöst wurden enthalten. Im Hausrauchwarnmelderbereich HRWM kam es zu 7 Alarmierungen, die alle auf technische Defekte bzw. angebrannte Speisen zurückzuführen waren. Hier ist zukünftig mit einer weiteren Einsatzzunahme zu rechnen. Alarmierungen pro Abteilung: Abteilung 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 38 Buchenbach 65 56 46 58 41 10 91 Stadtmitte 131 100 97 119 125 86 106 70 Zipfelbach Gesamt 199 196 157 144 178 167 98 106

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden 3.1

Jahresbericht 2016

Übersicht über Alarmierungen / Einsatzstunden / Fahrzeuge / Kosten

Jahr

(Einsätze) Alarmierungen

Personal

Einsatzstunden

Personalkosten in €

2016 2015 2014 2013 2012

(149) 199 (140) 224 157 144 179

2.844 3.763 2.864 2.610 4.018

3.330 4.471 3.207 3.868 4.919

41.958,00 56.334,60 40.408,20 48.736,80 61.891,20

Fahrzeuge im Einsatz

Atemschutzträger

36 86 101

Fahrzeuge

Fahrzeugkosten

408 406 353 342 383

47.697,31 50.354,36

2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009

Abteilung Buchenbach Mannschaftstransportwagen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Löschgruppenfahrzeug Tanklöschfahrzeug Abteilung Stadtmitte Kommandowagen Einsatzleitwagen Mannschaftstransportwagen Staffellöschfahrzeug Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Rüstwagen Vorausrüstwagen Gerätewagen Gefahrgut Gerätewagen Transport Abteilung Zipfelbach Mannschaftstransportwagen Drehleiterfahrzeug Löschgruppenfahrzeuge Löschgruppenfahrzeug KatS

9 9 30 13

5 6 50

8 42

9 27 3

10 30 8

15 21 3

101 25 6 45 62 7 10 3 8

93 54

74 59

68 55

86 49

68 (neu) 64 71

85

5 79 7 4 4 9

16 51 4 3 3 6

16 51 8 6 4 14

35 53 13 9 7 10

13 (neu) 57 39 7 7 6 6 7 3 12 11

45 11 7 13 24

3 17 55 5

7 55 24 2

4 43 21 6

9 7 10 5 13 44 43 49 21 27 4 neu ab November 2013 14 3 neu ab Juli 2012

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

Einsatzübersicht Brandeinsätze Gebäude- Wohnungs- Zimmerbrände Kraftfahrzeugbrände Kellerbrände, Küchenbrände Abfalleimer- Containerbrand Flächen- Waldbrände Kleinstbrände und Rauchentwicklung

Technische Hilfeleistungen Tiere in Not 3x, Ölspurbeseitigungen 6x, Verkehrsunfälle 2x, Gefahrguteinsätze 5x, Sturmschadenbeseitigungen 4x, Wasserschaden Hagel, Schlamm im Gebäude 5x, Türöffnungen 14x

Personenrettung 29 Personen wurden gerettet, davon eingeklemmte Personen 3x Personenrettung über Drehleiter 5x Personen im Aufzug 9x Personenbergungen 2x Hilflose Personen in Wohnung 11x

Alarmierungen über Brandmeldeanlagen böswillige Alarme, Druckknopfmelderalarme BMA-Auslösung Rauch / techn. Defekt Hausrauchwarnmelderalarme

Überland-/Nachbarschaftshilfe Bei 11 Überlandhilfen war die Feuerwehr Winnenden zur Brandbekämpfung und zur technischen Hilfe im Einsatz. Die Nachbarschaftshilfen erfolgten in den Gemeinden Schwaikheim 6x, Leutenbach 3x, Berglen 1x, Weissach i.T. 1x, 3.2

Einsatzauflistung Datum

A-Zeit Einsatz-Ort

Kategorie Art

Erläuterung

1

09.01.

01:38

Linsenhalde

Fehlalarm

techn. Defekt

2

10.01.

13:08

Gerberstraße

Fehlalarm

3

16.01.

09:35

Schloßstraße

Brand

4

23.01.

10:42

Schloßstraße

böswillige Alarme

Feuermelderalarm

5

23.01.

15:39

Hohreuschstraße

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz

6

29.01.

17:40

Weidenstrasse

Brand Hilfeleistung Fehlalarm

blinder Alarm

vermutl. leere Batterie

7

30.01.

08:51

Burgeräcker

Fehlalarm

blinder Alarm

Wohnungstüre geöffnet

8

04.02.

19:35

Schloßstraße

Fehlalarm

Brandmeldealarm

9

08.02

10:26

Herzog-Philipp-Straße Fehlalarm

Brandmeldealarm

angebrannte Speisen Rauchmelder durch Staub ausgelöst

10

08.02.

20:10

Mörikeweg

11

09.02.

09:52

Friedrich-List-Straße

Hilfeleistung Fehlalarm

12

12.02.

09:36

Seestraße

Brand

13

12.02.

10:48

Müllersgasse

Brand

14

12.02.

13:54

Steinweg

15

14.02

19:08

Albertviller Staße

Hilfeleistung Brand

16

15.02.

02:30

Linsenhalde

17

23.02.

17:03

Am Jakobsweg

Nr.

18

04.03.

10:11

Obere Sackstraße

19

13.03.

06:35

Ringstraße

blinde Alarme Hausrauchwarnmelderalarm böswillige Alarme

Fehlalarmierung Feuermelderalarm

Sturmschaden

Baum abgesägt/entfernt

blinde Alarme

Rauchmelder ausgelöst

blinde Alarme Mittelbrand (2 bis 3 C-Rohre)

Rauchentwicklung Kellerbrand

angebranntes Essen

Rohrbruch, Keller ausgepumpt BMA zurückgesetzt

Fehlalarm

blinder Alarm

BMA zurückgesetzt

Brand

blinde Alarme

Rauchmelder ausgelöst

Techn. Hilfeleistung

Eingeschlossene Person

Techn. Hilfeleistung

Hochwassereinsatz

Hilfeleistung Hilfeleistung

26

Techn. Hilfeleistung

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016 Hilfeleistung Hilfeleistung

20

14.03.

07:49 Am Striebelsee

21

14.03.

12:28

22

17.03.

06:25 Linsenhalde

23

21.03.

09:55

Mühltorstrasse

24

21.03.

19:27

Birkmannsweilerstraße

Hilfeleistung Hilfeleistung

25

21.03.

22:17

Schiefersee

Brand

26

22.03.

20:41

Max-Eyth-Strasse

Brand

27

29.03.

12:22

Am Jakobsweg

Brand

28

29.03.

14:49

Leutenbacher Straße

Fehlalarm

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr) Rauch aus PWK Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr) Brandmeldealarm

29

30.03.

00:49

Steinhäusle

Brand

Kleinbrand

30

31.03.

00:06

Schiefersee

Brand

Kleinbrand

31

01.04.

06:43

Schwaikheim, Weilerstraße

32

01.04.

09:09

Seegartenstraße

33

03.04.

00:03

Linsenhalde

Hilfeleistung Hilfeleistung Brand

34

03.04.

00:05

Forststr.

35

03.04.

36

Im Kesselrain

Brand

Techn. Hilfeleistung

Personenrettung

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz

blinde Alarme

Rauchmelder ausgelöst

Techn. Hilfeleistung

Taube aus Netz befreit

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz Containerbrand vermutlich Motorbrand Fahrzeugbrand

Kleinbrand

techn. Defekt brennender Müllcontainer brennender Müllcontainer Überlandhilfe, eingeklemmte Person Eingeschlossene Person Papiercontainer

Brand

Kleinbrand a

Containerbrand

03:49 Linsenhalde

Fehlalarm

Einsatz abgebrochen

04.04.

09:15 Forststraße

Brand

blinder Alarm Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

37

05.04.

08:25 Alfred-Kärcher-Straße

Hilfeleistung

38

12.04.

22:53

39

13.04.

06:41

Schafweide/Theodor Brand Heuss Platz Max-Eyth-Straße Brand

40

13.04.

20:33

Schloßstraße

Brand

41

15.04.

14:44

Schloßstraße

42

26.04.

20:11

43

29.04.

44

Techn. Hilfeleistung Techn. Hilfeleistung

Wohnungs- Gebäudebrand

Techn. Hilfeleistung

Gefahrguteinsatz Gasalarm/Ammoniakaustritt

Kleinbrand

Papiercontainer Rauchmelder ausgelöst

Brand

blinde Alarme Großbrand (ab 4 C-Rohre) böswillige Alarme

Am Jakobsweg

Brand

Kleinbrand

05:58

B14 Ausfahrt Schwaikheim

Brand

Kleinbrand a

01.05.

17:55

Palmerstraße

45

04.05.

12:37

Schwalbenweg

46

06.05.

16:18

Ruländerstrasse

Brand

47

08.05.

17:11

Am Ehrenhain / Schwaikheim

48

10.05.

13:54

Max-Eyth-Straße

Hilfeleistung Hilfeleistung

49

11.05.

01:40

Linsenhalde

50

13.05.

12:38

51

13.05.

52

16.05.

Hilfeleistung Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung Techn. Hilfeleistung Kleinbrand

Wäschereibrand Feuermelderalarm Papierkorbbrand WC Klinikum Überlandhilfe Fahrzeugbrand Eingeschlossene Person Eingeschlossene Person kontrollierter Heckenbrand

Techn. Hilfeleistung

Kind klemmt Fuß ein

Techn. Hilfeleistung

Gasaustritt

Fehlalarm

Brandmeldealarm

Fehlalarmierung

Waiblinger Straße

Brand

Kleinbrand

Rauchentwicklung

18:23

Rieslingstraße

Brand

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Schuppenbrand

09:55

Waiblinger Straße

Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Wasserrohrbruch

27

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

53

16.05.

14:29

Seehalde

Brand

Kleinbrand a

Zimmerbrand

54 55

18.05. 29.05

14:05 22:20

Kastanienstraße Neuffenstraße

Fehlalarm Brand

techn. Defekt Nebelschwaden

56

30.05.

13:24

Ringstraße

Brand

57

01.06.

15:50

Schloßstraße

58

02.06.

16:57

Birkenrain

Personenrettung

Tragehilfe DRK

59

05.06.

17:59

Backnanger Straße

Fehlalarm Hilfeleistung Hilfeleistung

blinder Alarm blinder Alarm Hausrauchwarnmelder Brandmeldealarm

Techn. Hilfeleistung

Sturmschaden

60

08.06.

11:57

Bikepark Winnenden

Brand

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Containerbrand

61

08.06.

17:28

Hilfeleistung

Überlandhilfe

Gefahrguteinsatz

62

09.06.

19:55

Weissach i T., In der Au Gertrud-BäumerAllee

Rauchmelder ausgelöst durch Grillen

63

10.06.

19:29

Silcherstraße

Brand

Hausrauchwarnmelder Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

64

11.06.

13:50

Leutenbacher Straße

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz

65

12.06.

17:18

Bahnhof Winnenden

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz

66

13.06.

18:03

Alte B14, Höhe

67

13.06.

18:29

Forststraße

68

15.06.

21:15

Kastanienstraße

69

16.06.

18:00

Waldfriedhof Schelmenholz

Hilfeleistung Hilfeleistung Hilfeleistung Brand Hilfeleistung Insekteneinsatz

70

17.06.

06:50

Am Jakobsweg

Fehlalarm

blinder Alarm

71

17.06.

10:50

Kelterstraße

Fehlalarm

Brandmeldealarm

72

20.06.

02:43

Waiblinger Berg

Brand

Kleinbrände

73

21.06.

10:53

Birkenstraße

Fehlalarm

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

74

24.06.

11:45

Am Jakobsweg

Brandmeldealarm

Fehlalarm

75

25.06.

Techn. Hilfeleistung

Sturmschaden

76 77

27.06. 27.06.

blinde Alarme Kleinbrand a

Rauchmelder ausgelöst Heckenbrand

78

27.06.

Techn. Hilfeleistung

Kind aus Auto befreit

79

01.07.

Techn. Hilfeleistung

Überlandhilfe VU

80

04.07.

Brand Hilfeleis00:59 Stöckenhofer Straße tung 10:51 Am Jakobsweg Fehlalarm 13:29 Hauffstraße Brand Parkplatz Rems-Murr- Hilfeleis16:30 Klinikum tung Schwaikheim, Hilfeleis09:32 Lindenstraße tung Hilfeleis13:27 Bahnhof Winnenden tung

Techn. Hilfeleistung

Personen im Aufzug

81

05.07.

10:58

Höfen, Siemensstraße Brand

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Schornsteinbrand

82

08.07.

08:38

Obi Baumarkt Winnenden

Brand

Brandmeldealarm

Fehlalarm

83

09.07.

06:05 Obere Sackstraße

Fehlalarm

blinder Alarm

Rauchgeruch in Seniorenanlage gemeldet

84

09.07.

20:45

Eichendorffweg

Techn. Hilfeleistung

Personenrettung über DLK

85

10.07.

20:15

Jahnstraße

Techn. Hilfeleistung

Tier in Not

86

12.07.

06:52

Linsenhalde

Brandmeldeanlage

Auslösung durch Wasserdampf

Brand

Hilfeleistung Hilfeleistung Fehlalarm

28

Essen auf Herd böswilliges Auslösen

Rauchentwicklung

Brandmeldealarm

Straßensperrung wegen Starkregen techn. Defekt

Techn. Hilfeleistung

Türöffnung

Techn. Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Absperrung wg. EichenProzessionsspinner Alarm durch WasserDampf beim Duschen Alarm durch Räumungsübung ausgelöst Brand mehrerer gelber Tonnen

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016 Techn. Hilfeleistung

Eingeschlossene Personen

Techn. Hilfeleistung

Verkehrsunfall

Techn. Hilfeleistung

Gasgeruch Messeinsatz

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Zimmerbrand

Techn. Hilfeleistung

Eingeschlossene Person

Techn. Hilfeleistung

Personen im Aufzug

Brand

Kleinbrand a

Rauchentwicklung

Körnle

Brand

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Bürg

Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Sturmschaden

87

12.07.

10:31

Bahnhof Winnenden

88

12.07.

16:38

L 1140

89

13.07.

1:03

Haselsteinstraße

90

14.07.

05:03 Schloßstraße

91

16.07.

18:58

Scheffelstraße

92

19.07.

16:11

Adlerplatz

93

21.07.

22:50

Ob der Hecke

Hilfeleistung Hilfeleistung Hilfeleistung Brand Hilfeleistung Hilfeleistung

94

22.07.

23:13

95

23.07.

11:32

96

25.07.

15:13

Ringstraße

böswilliger Alarm

böswillige Alarme

Zimmerbrand / Fernseherbrand gemeldet

97

25.07.

18:46

Körnle/Lindenstraße/ Theodor-Heuss-Platz

Fehlalarm

blinde Alarme

Gasgeruch gemeldet

98

27.07.

13:15

Akazienweg

Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Tragehilfe DRK

99

29.07.

21:37

Kleinheppacher Weg / Brand Waldrand

brennender größerer Grashaufen

100 30.07.

16:28

Mädlesteinstraße

Brand

Mittelbrand (2 bis 3 C-Rohre) Verbrennung von Reisig

101 02.08.

09:39

Krebäckerstraße

Brand

Brandmeldeanlage

durch Abgase ausgelöst

102 02.08.

17:55

Schloßstraße

Brand

Kleinbrand a

brennendes Bett

103 03.08.

15:10

Leutenbacher Straße

Brandmeldealarm

104 03.08.

22:40

Ulrichstraße

Abbruch nach Meldung Eingeschlossene Person

105 04.08.

00:30

Mühltorstaße

Brand Hilfeleistung Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Verkehrsunfall

106 11.08.

04:57

Linkestrasse, Bergle

Brand

Brandmeldealarm

Überlandhilfe

107 12.08.

21:52

Ecke Bad-Bachstraße

Brand

blinde Alarme

Fehlalarmierung

108 19.08.

01:42

Schloßstraße

Fehlalarm

blinde Alarme

Auslöser unbekannt

109 19.08.

02:28

Linsenhalde

Brand

Brandmeldealarm

110 27.08.

23:34

Am Jakobsweg

Brand

böswillige Alarme

Fehlalarmierung Handmelder eingeschlagen

111 28.08.

19:28

Höfener Straße

Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

112 29.08.

14:46

Albertviller Straße

Brand

Brandmeldealarm

113 09.09.

11:30

Max-Eyth-Straße

114 09.09.

19:36

Waldspielplatz

Hilfeleistung Brand Hilfeleistung Brand

116 16.09.

Gewand Giesübel Walkmühlenstraße, 09:09 Leutenbach 01:30 Ringstraße

117 23.09.

16:26

Alfred-Kärcher-Straße Fehlalarm

118 25.09.

11:35

Hofäckerstraße

119 26.09.

20:28

Alfred Kärcher Straße

115 10.09.

Hilfeleistung Fehlalarm

29

Techn. Hilfeleistung

Verdächtiger Rauch

Türe öffnen

Kleinbrand a

Brand in Zwischendecke Eingeschlossene Person kontr. Flächenbrand

Überlandhilfe

Personenrettung DLK

Kleinbrand a

brennende Kartonagen Fehlalarmierung unbekannt

Techn. Hilfeleistung

Brandmeldealarm Techn. Hilfeleistung

Tier in Not

Brandmeldealarm

Fehlalarm

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

120 27.09.

07:20

Brückenstraße

121 03.10.

10:56

Schulstraße, Schwaikheim

Hilfeleistung Hilfeleistung

122 13.10.

19:49

Blumenstraße, Nellmersbach

123 18.10.

16:05

Palmerstraße

124 21.10.

14:21

125 25.10.

20:38

126 27.10.

18:57

127 31.10.

04:44

Gerberstraße

128 07.11.

14:25

Bahnhofstraße

129 11.11.

12:36

Am Jakobsweg

130 11.11.

17:34

Burgunderweg

131 16.11.

12:02

Schloßstraße

132 18.11.

14:10

Linsenhalde

133 19.11.

17:23

134 29.11.

12:37

135 01.12.

17:09

136 02.12.

16:31

137 04.12.

12:38

138 04.12.

16:47

139 06.12. 140 10.12.

21:30 Schloßstraße 12:40 Forststraße

Brand Brand

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr) Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr) Brandmeldealarm Kleinbrand a

141 12.12.

12:40

Am Jakobsweg

Brand

Brandmeldealarm

142 13.12.

08:04

Keplerstraße

Kleinbrand a

143 22.12.

06:48

Ringstraße

Techn. Hilfeleistung

Türe öffnen

144 22.12.

10:33

Ringstraße

Brand Hilfeleistung Hilfeleistung

Rauchmelder ausgelöst Essen auf Herd Rauchmelder durch Staub ausgelöst Zimmerbrand

Techn. Hilfeleistung

Türe öffnen

145 26.12.

14:02

Breslauer Straße

Brand

BrandmeldealarmHausrauchmelder

Rauchentwicklung

146 26.12.

21:03

Türöffnung

00:45

Hausrauchmelder

Essen auf Herd

148 29.12.

10:20

Körnle

Hilfeleistung Brand Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

147 29.12.

Elisabeth-SelbertStraße Eichendorffweg

Techn. Hilfeleistung

Türöffnung

149 30.12.

19:59

Nellmersbach, Bahnhofstraße

Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Überlandhilfe, Schornsteinbrand

Techn. Hilfeleistung

Wasser im Keller

Techn. Hilfeleistung

Personenrettung über Drehleiter

Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung

Personenrettung über Drehleiter

Sonstiges

Techn. Hilfeleistung

Ölspur/Öleinsatz

Alfred-Kärcher-Straße Sonstiges

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Schloßstraße Schwaikheimer Straße

Brandmeldealarm Kleinbrand b (bis 1 C-Rohr)

Rauchmelder ausgelöst

Techn. Hilfeleistung

Hochwassereinsatz

Brand Brand Hilfeleistung Hilfeleistung Fehlalarm Hilfeleistung Fehlalarm

Fehlalarm HilfeleisAdlerplatz tung Johannes-GiesserHilfeleisStraße tung Alfred-Kärcher-Straße Brand Karl-Georg-PfleidererFehlalarm Straße Schillerstraße Brand Schwaikheim Friedrich-List-Straße

Brand

Brand

30

Fahrzeugbrand

Brandmeldealarm

Eingeschlossene Person Rauchmelder ausgelöst

Techn. Hilfeleistung

Tragehilfe DRK

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Brandmeldealarm

Fehlalarmierung Eingeschlossene Person

Techn. Hilfeleistung

Techn. Hilfeleistung Techn. Hilfeleistung

Personenrettung

Brandmeldealarm

Kleinbrand

Kleinbrand a

blinder Alarm Überlandhilfe Zimmerbrand

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

Einsatzarten:

Einsatzarten

53 Brandmeldealarme

1 Großbrände (ab 4 C-Rohre)

13 Kleinbrände a

22 Kleinbrände b (bis 1 C-Rohr)

2 Mittelbrände (2 bis 3 C-Rohre)

57 Technische Hilfeleistungen

53

57

22

13 1

2

Einsatztage auf die Monate verteilt:

Einsätze auf Tage verteilt:

31

149 Gesamt

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

4. SICHERHEITSWACHDIENST Die Hermann-Schwab-Halle, Birkmannsweiler Halle, Buchenbachhalle, sowie die Gemeindehalle Höfen-Baach unterliegen der Versammlungsstätten-Verordnung. In den Hallen werden bei Veranstaltungen Sicherheitswachdienste von Feuerwehrangehörigen geleistet. Die anschließende Auflistung zeigt den zeitlichen und personellen Aufwand im Berichtsjahr. Abt. Stadtmitte/Zipfelbach Sicherheitsdienste Diensthabende Hermann-Schwab-Halle: 25 25 Abt. Buchenbach Birkmannsweiler- und Buchenbachhalle, Gemeindehalle Höfen-Baach: 18 20 Übersicht über die Entwicklung der Sicherheitswachdienste:

Stunden 93,50

102,00

2016 Gesamt 41 43 195,50 2015 Gesamt 35 39 173,00 2014 Gesamt 34 38 170,75 2013 Gesamt 38 42 192,75 2012 Gesamt: 33 38 171,25 2011 Gesamt: 56 61 296,75 2010 Gesamt: 60 67 385,75 2009 Gesamt: 64 61 351,00 Bei der Lichterkette anlässlich des Jahrestags des Amoklaufs an der Albertville Realschule wurde am 11. März ein Feuer-Sicherheitsdienst bereitgestellt. Anlässlich des Festumzugs beim Landesfest des Schwäbischen Alpvereins am 08. Mai, wurde von 20 Mitgliedern aus den Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach ein Sicherheitsdienst abgestellt. Vom 15. – 17. Juli wurde erstmals, anlässlich des Winnender City-Treff während der Hauptfestzeiten ein Brandsicherheitswachdienst mit jeweils 6 Einsatzkräften und einem Kleinlöschfahrzeug StLf bereitgestellt. Insgesamt 154 Stunden wurden von den Einsatzkräften erbracht. Von der Firma Kärcher wurde die Abteilung Stadtmitte gebeten, anlässlich der Kärcher Jahresfeier am 18.11., in der Zeit von 17:30 - 01:30 Uhr, einen Brandsicherheitswachdienst auf dem Werksgelände (ehem. Pfleiderer Areal) bereitzustellen. Von der Staffelbesatzung wurden hierfür 48 Stunden aufgebracht. Weitere kostenlose Feuersicherheitsdienste wurden bei Laternenumzügen und Sonnwendfeiern in Breuningsweiler, sowie in der Stadtmitte geleistet.

5. MANNSCHAFTSSTÄRKE EINSATZABTEILUNG/ JUGENDFEUERWEHR Der Personalstand in der Einsatzabteilung ist trotz eines schwierigen Jahres infolge der Strukturveränderungen, erfreulicher Weise gegenüber den Vorjahren, leicht angestiegen. Trotz einer großen Zahl an Übertritte von 17jährigen in die Einsatzabteilungen, ist die Mitgliederzahl in der Jugendfeuerwehr leicht zurückgegangen. Erfreulich ist es eine Verstärkung der Jugendfeuerwehr durch die neugegründete Kinderfeuergruppe.

32

Freiwillige Feuerwehr Winnenden 5.1

Jahresbericht 2016

Einsatzabteilung

Abteilung Buchenbach Stadtmitte Zipfelbach Hanweiler Gesamtstärke

2016 80 67 46 193

2015 76 104

2014 81 99

2013 80 88

2012 80 85

2011 83 89

2010 82 85

2009 101* 77

10 190

11 191

11 179

11 176

11 183

11 178

11 189

* Abteilungen Birkmannsweiler, Bürg, Hertmannsweiler, Höfen-Baach

5.2

Stand 31.12.2016

Austritte aus den Einsatzabteilungen

Abt. Buchenbach

Bauer, Björn Girnt, Alfred Wielsch, Karl-Heinz

Class, Thorsten Lukassek, Christian

Abt. Stadtmitte:

Eichinger, Martin AW Heymann, Rudi AW Kloppisch, Michael Wowe Rauleder, Bernd

Formaro, Vincenzo Klöpfer, Rudolf Max, Gerhard Ah Waldmann, Andreas

Abt. Zipfelbach:

Eichinger, Peter Ah Kamm, Andreas AW

Luckert, Werner Ah

(Wowe) = Wohnortwechsel (AW) = Abteilungswechsel

(Ah) = Altershalber

5.3

Angehörige der Jugendfeuerwehr

In der Jugendfeuerwehr waren am 31.12.2016 8 Mädchen und 30 Jungen tätig. Die Kindergruppe besteht aus 17 Mädchen und 15 Jungen. Buchenbach Stadtmitte Zipfelbach Breuningsweiler Hanweiler

2016 6 20 12 / /

Kindergruppe Gesamtstärke

32 70

2015 6 32

2014 4 30

2013 4 33

2012 7 32

2011 10 29

2010 11 30

2015 6 32

1 4

0 1

0 0

0 0

0 0

0 0

1 4

43

35

37

39

39

41

43

Stand 31.12.2016

33

Freiwillige Feuerwehr Winnenden 5.4

Austritte aus der Jugendfeuerwehr

Despina Karamanli Eleni Karamanli Mike Heymann Danijel Puljko 5.5

Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

zum zum zum zum

01.04.2016 01.04.2016 27.09.2016 01.08.2016

zum zum zum zum zum zum zum zum

21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 30.11.2016 30.11.2016 30.11.2016

Austritte aus der Kinderfeuerwehr

Fabian Cohan Henry Fichtel Elia Miraglia Julian Roff Ferdinand Stanzl Niklas Bihlmeyer Sarah Illing Tim Schäfer 5.6

Jahresbericht 2016

Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

Angehörige der Altersabteilung

Die Mitgliederzahl in der Altersabteilung ist im Berichtsjahr angestiegen. Der Wechsel von einer aktiven Abteilung in die Altersfeuerwehr kann ab dem 60. Lebensjahr erfolgen und bedarf einer ausdrücklichen Erklärung des Antragstellers. Die Altersabteilung setzt sich aus 49 ehemaligen Feuerwehrangehörigen, aus allen Abteilungen/ ehem. Abteilungen der Feuerwehr Winnenden, zusammen. Abt. Breuningsweiler: Bernet, Uwe Betsch, Rolf Goll, Rudi Greiner, Werner Kässer, Rolf Kugelmann, Rudi Nachtigall, Anton Nachtigall, Heinz Abt. Birkmannsweiler: Bauer, Paul Blessing, Manfred Dycha, Siegfried Frank, Rudolf Mang, Karl Schwarz, Richard Abt. Bürg: Fanti, Siegfried Heilig, Klaus Holler, Helmut Kull, Heinz Schäfer, Manfred Seitz, Ernst Abt. Hanweiler: Gleich, Werner Klein, Herbert Krug, Heinz Lämmle, Hans Schäfer, Walter Abt. Hertmannsweiler: Claß, Walter Häuser, Fritz Abt. Höfen-Baach: Bihlmaier, Erwin Buchmüller, Jakob Abt. Stadtmitte: Bäuerle, Gerhard Berger, Hans Blessing, Bernd Buck, Ewald Dissertori, Franz Föll, Gerhard Greiner, Rudolf Haag, Alfred Hilt, Heinrich Kohn, Fritz Küblböck, Joachim Max, Gerhard Pflüger, Helmut Rauleder, Alfred Schiele, Josef Schmidt, Joachim Schmidt, Karl-Peter Schurr, Hermann Stephan, Klaus Wittek, Helmut 5.6

Ehrenkommandanten / Ehrenmitglieder

Ehrenkommandanten Betsch, Rolf Claß, Walter Ehrenmitglieder Bauer, Paul Bernet Uwe

seit 2013 seit 1991

Fanti, Siegfried Pflüger, Helmut

seit 2005 seit 1988

seit 1989 seit 2010

Berger, Hans Dissertori, Franz

seit 2006 seit 2010

34

Freiwillige Feuerwehr Winnenden Frank, Rudolf Greiner, Rudolf Haag, Alfred Kässer, Rolf Lebherz, K.-H. Nachtigall, Heinz Schäfer, Ewald Schmidt, Karl Peter

Jahresbericht 2016

seit 1996 seit 1997 seit 2003 seit 2000 seit 1994 OB a.D. seit 2013 seit 1997 seit 2005

Fritz, Bernhard Greiner, Werner Hug, Paul Krug, Heinz Mang, Karl Rauleder, Alfred Schäfer, Walter Seitz, Ernst

seit 2010 OB a.D. seit 2012 seit 2003 BM a.D seit 2014 seit 1996 seit 1997 seit 2003 seit 2014

6. NEUAUFNAHMEN IN DIE EINSATZABTEILUNG/ JUGENDFEUERWEHR Erfreulicherweise konnten im Berichtsjahr viele Neuzugänge verzeichnet werden. 8 Jugendliche haben sich zur Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr entschlossen. Von der Jugendfeuerwehr wechselten nach Erreichen der Altersgrenze mit 17 Jahren, 14 Jugendliche in die Einsatzabteilungen. Die Jugendfeuerwehr hat am 31.12.2016 38 Mitglieder, davon 8 Mädchen und 30 Jungen. In der neu gegründete Kindergruppe 17 Mädchen und 15 Jungen. 11 weitere Interessenten am Feuerwehrdienst wurden in die Einsatzabteilungen übernommen. 2 Kameraden wechseln aufgrund einer Wohnortveränderung in eine andere Abteilung. Ein Aufnahmeantrag fand im Gesamtfeuerwehrausschuss keine Zustimmung. Der Gesamtfeuerwehrausschuss beschloss, in seinen Sitzungen die nachfolgend genannten Personen, aufgrund ihrer Antragstellung, in die Einsatzabteilunge, bzw. Jugendfeuerwehr aufzunehmen. Die offizielle Dienstverpflichtung erfolgt bei der Hauptversammlung, am 17. Februar 2017 im Kärcher Auditorium. 6.1

Neuaufnahmen in die Einsatzabteilungen

Die nachfolgend aufgeführten Neuzugänge wurden mit einjähriger Probezeit in die jeweilige Einsatzabteilung übernommen.

Name/Vorname Kutzke, Ronja Lampke, Patrick Mülder, Björn Neumann, Timm Eichinger, Martin AW Heymann, Rudi AW Nickels, Bianca Guaglianone, Marco Schillinger, Jens Peter Mutschler, Björn Friedrich, Martin Damm, Christoph Augustin, Jan Karthaus, Lea

Abteilung Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach

Eintrittsdatum 06.04.2016 06.04.2016 06.04.2016 06.04.2016 01.06.2016 01.06.2016 21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 30.11.2016 30.11.2016 30.11.2016 AW = Abteilungswechsel

Neuaufnahme Betreuer Kinderfeuerwehr Zur Betreuung der Kindergruppe haben sich, neben den Helfern aus der Einsatzabteilung, weitere Personen bereiterklärt in diesem Bereich mitzuarbeiten. Dies waren: Bader, Petra Ehring, Anette Kamm, Anke Mork, Anita Pflüger, Gabriela

35

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Jahresbericht 2016

Übernahmen aus der Kindergruppe in die Jugendgruppe Eran Murtaza Georgios Macherian

Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach

29.04.2016 25.10.2016

Übernahme aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen Nach der Änderung des BW-Feuerwehrgesetzes, bzw. unserer Satzung, können Jugendliche nach Vollendung des 17. Lebensjahres in die Einsatzabteilungen wechseln. Eine Teilnahme am Einsatzdienst ist erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres und abgeschlossener Grundausbildung möglich. Lampke, Patrick Katzer, Nico Herwarth, Florian Mpourgaslis, Nikolaos Reichardt, Lisa Käser, Daniel Roll, Michelle-Celine Lorenz, Benjamin Hohlmayer, Janet Fuchs, Torben Kremer, Samuel

6.2

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr

Foret, Vivienne Käser, Daniel Koch, Jana-Maria Puljko, Danijel Wendland, Maxin Elser, Lukas Klein, Linus Marasovic, Tin-Luca

6.3

23.02.2016 17.03.2016 03.04.2016 17.06.2016 12.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 14.10.2016 12.12.2016 20.12.2016 20.12.2016

Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach

06.04.2016 06.04.2016 06.04.2016 06.04.2016 06.04.2016 30.11.2016 30.11.2016 30.11.2016

Neuaufnahmen in die Kinderfeuerwehr (Feuerdrachen)

Aufnahme am 06.04.2016 Alfano, Clara Baur, Sofie Bihlmeyer, Niklas Cohan, Fabian Grandy, Paul Hofgräf, Nils Kölz, Johannes Krekeler, Josua Macherian, Georgios Miraglia, Elia Murtaza, Eren Murtaza, Yaren Roff, Julian Schäfer, Tim Schubert, Clara Stanzl, Ferdinand Uher, Marcel Weinbrenner, Lea

Becker, Len del Pino Fleck, Noelia Illing, Sarah Layer, Lilly Mork, Jasmin Ochsner, Emmie-Zoe Schirmer, Amelie Svoboda, Cira Yasar, Berkay

Bernardi, Gianluca Fichtel, Henry Kölz, Erick Lindenthal, Jana Mork, Tabea Pflüger, Eve Schirmer, Luisa Turok, Julian

Lindenthal, Alina

Schneider, Liam

Aufnahme am 21.09.2016 Weinbrenner Jonas

Roth, Josua

Aufnahme am 30.11.2016 Krekeler, David Riester, Sophie Jeutter, Lukas

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Jahresbericht 2016

7. ERNENNUNGEN, BEFÖRDERUNGEN, EHRUNGEN Anlässlich der Hauptversammlung am 26. Februar 2016 im ZFP Festsaal, konnten mehrere Feuerwehrangehörige Beförderungen und Ehrungen entgegennehmen. 7.1

Beförderungen

Auf Grundlage der Empfehlungen des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zur Beförderung von Feuerwehrangehörigen, nach Erfüllung der erforderlichen Dienstzeit bzw. Teilnahme an Lehrgängen, wurden die nachfolgend aufgeführten Feuerwehrangehörigen befördert: Feuerwehrfrau/mann in Probezeit Kronenbitter, Kevin Rietze, Niklas

Schulz, Friedrich

Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Feuerwehrfrau/mann Groß, Nils Schönle, Stefan

Freimuth, Christina Krauter, Robin Staiger, Simon Eichinger, Valentin Schill, David

Abt. Stadtmitte Gauger, Kevin Schlund, Tessa

Abt. Zipfelbach

Oberfeuerwehrfrau/mann Klein, Christian Mühlbach, Tobias Krammer, Nico Pflumm, Dominik Epple, Sebastian Richter, Fabian

Kull, Tobias Abt. Buchenbach Luckert, Stefan Schmidt, Marc Frank, Martin

Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Hauptfeuerwehrfrau/mann Bednorz, Michael Rein, Tim Schlauch, Christian Wieland, Steffen Schrödter, Tobias Feess, Kai

Geiger, Jochen Schäberle, Michael Schreiber, Mathias Vögele, Philipp

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Löschmeister/ in Wahl, Boris Bahner, Daniel

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte

Oberlöschmeister/ in Heilig, Mark Heilig, Christoph

Luckert, Hanspeter

Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Hauptlöschmeister/ in Öchsle, Rainer

Abt. Buchenbach

Brandmeister/ in Kloppisch, Michael Weith, Thomas

Schirmer, Olaf

Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Oberbrandmeister/ in Schmidt, Thomas

Abt. Zipfelbach

Hauptbrandmeister/ in Bruckner, Walter Eichinger, Peter

Pflüger, Michael

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Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

Freiwillige Feuerwehr Winnenden

7.2

Jahresbericht 2016

Ehrungen für langjährige Feuerwehrzugehörigkeit

Zum 25-jährigen Dienstjubiläum wurden die Feuerwehrangehörigen Bohn, Wolfram Mork, Thomas Kamm, Andreas Abt. Stadtmitte Heilig, Christoph Abt. Zipfelbach mit dem Feuerwehrehrenabzeichen in Silber des Landes Baden-Württemberg und der bronzenen Bürgermedaille der Stadt Winnenden ausgezeichnet. Zum 40-jährigen Dienstjubiläum wurde der Feuerwehrangehörige Fossler, Klaus Abt. Buchenbach mit der silbernen Bürgermedaille der Stadt Winnenden und dem Feuerwehrehrenabzeichen in Gold des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Als Dankeschön für ihren langjährigen, überaus aktiven Dienst, erhielten alle Geehrten kleine Präsente.

8. LEITUNG DER FEUERWEHR / JUGENDFEUERWEHR Feuerwehrkommandant Stellvertretender Kommandant

Harald Pflüger Helmut Schirmer

seit 1988 seit 2006

In der Hauptversammlung der Gesamtwehr am 26.02.2015, standen nach Ablauf der 1. Amtsperiode, die alle 5 Jahre vorgeschriebenen Wahlen des stellvertretenden Kommandanten auf der Tagesordnung. Von den 112 anwesenden Wahlberechtigten wurde Helmut Schirmer mit 77 Stimmen zum stellvertretenden Kommandanten wiedergewählt. Aufgrund der geplanten Umstrukturierung fand am 23.01.2016 die letzte Hauptversammlung der Abteilung Stadt im Feuerwehrhaus in der Wiesenstraße statt. Direkt im Anschluss wurde die Gründungsversammlung der neuen Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach durchgeführt. Nach der Neugründung musste jeweils der Abteilungskommandant sowie dessen Stellvertreter, die Abteilungs- und Gesamtausschussmitglieder sowie die Kassenprüfer gewählt werden. In der Abteilung Stadtmitte waren 48 stimmberechtigte Feuerwehrangehörige anwesenden. Michael Pflüger wurde mit 37 Stimmen zum Abteilungskommandant und Tobias Etzel mit 34 Stimmen zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Abteilung Stadtmitte gewählt.

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Jahresbericht 2016

In der Abteilung Zipfelbach waren 33 stimmberechtigte Feuerwehrangehörige anwesenden. Frank Dissertori wurde mit 32 Stimmen zum Abteilungskommandant und Harald Ehring mit ebenfalls 32 Stimmen zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Abteilung Zipfelbach gewählt. Abt.-Kommandanten: Buchenbach: Rolf Schwarz Stadtmitte: Michael Pflüger Zipfelbach

Frank Dissertori

seit 2010 seit 2016

Stellvertreter: Steffen Blessing Tobias Etzel

seit 2016 seit 2016

seit 2016

Harald Ehring

seit 2016

Kommandat Harald Pflüger

Stv. Kdt. Helmut Schirmer

Abt. Kdt. Buchenbach Rolf Schwarz

stv. Abt. Kdt. Steffen Blessing

Abt. Kdt. Stadtmitte

Abt. Kdt. Zipfelbach

Michael Pflüger

stv. Abt. Kdt.

Frank Dissertori

stv. Abt. Kdt.

Tobias Etzel

Harald Ehring

Weitere Führungskräfte:

1. Zug: Harald Mang 2. Zug: Thomas Hohlmayer 1. Zug: Olaf Schirmer 2. Zug: Jörg Freimuth

seit 2010 seit 2010 seit 2016 seit 2008

Zugführer Abt. Zipfelbach

1. Zug: Hermann Hilt 2. Zug: Thomas Weith

seit 2009 seit 2016

Leiter der Jugendfeuerwehr: Stellvertreter:

Daniel Bahner Thomas Reichardt

seit 2007 seit 1995

Leiter der Altersabteilung: Stellvertreter:

Bernd Blessing Karl-Peter Schmidt

seit 2003 seit 2003

Zugführer der Abt. Buchenbach: Zugführer der Abt. Stadtmitte:

9. GESAMTFEUERWEHRAUSSCHUSS Nach Änderung der Satzung der Feuerwehr Winnenden wurde auch die Besetzung des Gesamtfeuerwehrausschusses neu geregelt. Lt. Satzung vom 01.01.2016 setzt dieser sich wie folgt zusammen:

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Jahresbericht 2016

Der Feuerwehrausschuss besteht aus dem Feuerwehrkommandanten als Vorsitzenden und den aus den Abteilungsausschüssen gewählten Vertretern, die auf fünf Jahre bei den Abteilungshauptversammlungen von den Angehörigen der jeweiligen Einsatzabteilung gewählt wurden. Die Einsatzabteilungen sind im Feuerwehrausschuss mit jeweils einem Vertreter pro angefangenen 15 Abteilungsangehörigen vertreten. Dem Feuerwehrausschuss gehören aufgrund deren Funktionen, die nachfolgend aufgeführten als stimmberechtigte Mitglieder an.  der Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten  die Abteilungskommandanten  der Leiter der Jugendfeuerwehr  der Leiter der Altersabteilung Der Gesamtausschuss ist wie nachfolgend aufgeführt besetzt: Vorsitzender: Pflüger, Harald – Kommandant (kraft Amtes) Abt. Buchenbach: Rolf Schwarz – Abteilungskommandant (kraft Amtes) Angerbauer, Christian Blessing, Steffen Dittmar, Claß Distler, Tobias Fossler, Klaus Schwind, Moritz Abt. Stadtmitte: Pflüger, Michael – Abteilungskommandant (kraft Amtes) Pflumm, Dominik Freimuth, Jörg Münch, Andreas Reichardt Thomas Scheunemann Jürgen Abt. Zipfelbach: Dissertori, Frank – Abteilungskommandant (kraft Amtes) Frank, Martin Hinderer, Gerd Richter, Bernhard Wied, Dominik Weitere stimmberechtigte Mitglieder aufgrund ihrer Funktion: Helmut Schirmer stv. Kommandant Daniel Bahner Stadtjugendfeuerwehrwart Bernd Blessing Leiter Altersfeuerwehr Nicht stimmberechtigte beratende Mitglied: Kai Feess Andreas Knapp Gerätewart Klaus Wieland Gesamtkassier Von der Verwaltung: Oberbürgermeister Herr Holzwarth Dezernent Herrn Haas Amtsleiterin Frau Hertel Ordnungsamt Protokollführerin Ordnungsamt Der Gesamtfeuerwehrausschuss traf sich im Berichtsjahr zu drei Sitzungen. Auf der Tagesordnung standen Themen wie:  Beschaffungen im Haushalt 2016/17  Dienstplangestaltung / Terminplanung 2017  Neuaufnahmen in die Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr  Freiplatzvergabe Feuerwehrhotel St. Florian / Titisee  Beschaffung Gerätewagen Transport  Ehrungen und Beförderungen  Hauptübung  Festlegung Zuschüsse Kam. Kassen  Planung zukünftiger Feuerwehrveranstaltungen

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden          

Jahresbericht 2016

Beschaffung Wechsellader/Container Aufbau einer Kinderfeuerwehr Freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr Fortschreibung Alarm- und Ausrückordnung Anpassung Jugendordnung Änderung der Feuerwehrsatzung Umsatzsteuerpflicht Personalangelegenheiten Vorstellung Jugendwart „Umfrageergebnis Übernahme“ Gemeinsame Beteiligungen bei Veranstaltungen uvm.

10. AUSRÜSTUNGSSTAND KFZ / FUNK / ATEMSCHUTZ 10.1 Fahrzeuge und Anhänger Kommandowagen Abt. Buchenbach Tanklöschfahrzeug Löschgruppenfahrzeug Löschgruppenfahrzeug Mannschaftstransportwagen Schlauchanhänger Beleuchtungsanhänger Abt. Stadtmitte Kommandowagen (ehem. VRW) Rüstwagen Gerätewagen Transport Einsatzleitwagen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Staffellöschfahrzeug Mannschaftstransportwagen Abt. Zipfelbach Mannschaftstransportwagen Drehleiter Vario CS Löschgruppenfahrzeug Löschgruppenfahrzeug Schaum-Wasserwerfer-Anhänger Fahrzeug des Landkreises: Gerätewagen Gefahrgut

Kdow

(2011)

TLF 8 HLF 10/6 LF 20/16 MTW

(1990) (2005) (2006) (2015)

Kdow RW 1 GWT ELW 1 HLF StLf MTW

(1986) (1987) (1997) (2000) (2007) (2011) (2011)

MTW DLK 23/12 LF 20 KatS LF 20/16

(1996) (2001) (2012) (2013)

GW-G

(1984)

10.2 Funkausrüstung und Alarmeinrichtungen Aufgaben und Tätigkeiten der IuK Gruppe Bericht: Andreas Rittberger Das letzte Jahr stand auch im Bereich der Kommunikation ganz im Zeichen der Vollendung des Brandschutzkonzeptes der Feuerwehr Winnenden. Gleich im Januar wurde die Alarmierung an die neue AAO angepasst. Das bedeutet die gesamte AAO musste noch vom Personal der Integrierten Leitstelle (ILS) in Waiblingen in den dortigen Einsatzleitrechner eingegeben werden. Dabei waren Rückfragen und Anpassungen an die kreisweite AAO noch zu bearbeiten. Dem Sachbearbeiter der ILS stand Andreas Rittberger

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

über die Tage als Ansprechpartner für Rückfragen zur Verfügung. Durch die Krankheit von Harald Pflüger wurden einige Gespräche mit zwischen dem Kommandanten und Andreas Rittberger in der Klinik, in der Reha und oft telefonisch durchgeführt. Ziel war es die Daten in kurzer aber Intensiver Zeit in den Einsatzleitrechner einzugeben. Was gut funktionierte. Deshalb konnten bereits Ende Januar alle Funkmeldeempfänger (DME) der kompletten Mannschaft in 2 Tagen neu programmiert werden. Vorbereitet wurde diese Aktion von Tobias Etzel und Andreas Rittberger. Unterstützt wurden sie von Steffen Ekert, Andreas Münch, Dominik Wied und Timo Krug. In den nächsten Wochen wurden auch die FMS Kennungen an den Fahrzeugen durch Tobias Etzel und Daniel Bahner vorgenommen. Nach dem Um-/Einzug der Abteilung Zipfelbach in das neue Feuerwehrhaus (FWH) „Am Jakobsweg 11“ wurde die Leitstelle Rems-Murr noch mit den neuen Kontaktdaten der Abteilung Zipfelbach sowie über die einzelnen Abteilungsführungen schriftlich informiert. Am 18.09.2016 fand der Sicherheitstag statt. Dort wurde auch der von Landkreis und Stadt Waiblingen beschaffte Einsatzleitwagen ausgestellt. Andreas Rittberger hat zusammen mit Jochen Wolf und Michael Fuchs von der Feuerwehr Waiblingen die Präsentation des ELW im Vorfeld besprochen. Im Herbst wurde dann auch die IuK Gruppe in der Feuerwehr Winnenden offiziell vom Kommandant eingeführt. Sie besteht aus den Kameraden Tim Rein (Abteilung Buchenbach), Tobias Etzel (Abteilung Stadtmitte) und Andreas Rittberger (Abteilung Zipfelbach). Weiter fanden noch Arbeitsgespräche wegen dem Zugangskontrollsystem in den Feuerwehrhäusern statt. Teilnehmer waren hier: Herr Wolf und Herr Scherr von der Stadtverwaltung, Herr Feiling und Herr Reichert von der Firma T.E.D.com sowie Harald Pflüger, Tobias Etzel und Andreas Rittberger von der Feuerwehr. Die Ausfallalarmierung der Feuerwehr Winnenden wurde von Harald Pflüger und Andreas Rittberger wurde am 12.12.2016 fertiggestellt und konnte dem Kreisbrandmeister übergeben werden. Die jetzt auch im Einsatzleitrechner eingegeben ist. Über diese hier aufgeführten Tätigkeiten hinaus werden von der IuK Gruppe über das Jahr hinweg Funkmelder, Türzugangstransponder und FMS Hörer programmiert. Diese und noch weitere Arbeiten und Dienste werden von den drei Kammeraden völlig ehrenamtlich und komplett kostenfrei geleistet. Zum Schluss möchten wir uns für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bei den Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung, der Kreisbrandmeisterstelle, der Integrierten Leitstelle sowie allen Angehörigen der Feuerwehr Winnenden recht herzlich bedanken. Abteilung Buchenbach Stadtmitte Zipfelbach Lagerbestand Gesamtwehr B = Bundausstattung

Feststation

FahrzeugFunkgeräte

Bewegliche Geräte

Tragbare Geräte 2m

Tragbare Geräte 4m

Digitalmelder

1 2 1 / 4

4 9/2D 3 / 1B 1/1D 21

/ 2 / / 2

14 15 16 6 45

/ 2 / / 2

70 55 42 18 185

D = Digitalfunkgeräte

10.3 Atemschutz Die Ausstattung im Atemschutzbereich hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Alle Feuerwehrangehörigen sind nach wie vor aufgefordert, beim Umgang mit Atemschutzgeräten im Übungs- und Einsatzdienst, stets größte Sorgfalt walten zu lassen. Schlamperei, Unachtsamkeit und Gleichgültigkeit könnte zu Unfällen führen. Auf die vorgeschriebene regelmäßig durchzuführende G 26-3 Untersuchung und die Durchführung

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

der vorgeschriebenen Pflichtübungen ist zu achten. Jeder Atemschutzgeräteträger muss sich im Klaren sein, dass er sich im Einsatzfall im Gefahrenbereichen befindet, in dem jeder Fehler tödlich enden kann. Abteilung Buchenbach Stadtmitte Zipfelbach Lagerbestand Gesamtwehr

Atemschutzträger Ist

Atemschutzträger Soll

Atemschutzgeräte (Überdruck)

Atemschutzmasken

38 41 38 / 117

42 42 42 / 126

14 14 14 19 / 4 Lz 65

24 28 20 43 115

Lz = Langzeitatmer

B = Bundausstattung

11. BESCHAFFUNGEN IM HAUSHALT 2016 11.1 Haushaltsmittelansätze der Stadtverwaltung Ausgaben im Haushalt 2016 Verwaltungshaushalt Löschgeräte und Ausrüstungen Dienst- und Schutzkleidung Aus- und Fortbildung Fahrzeugunterhaltung Brandfälle und Einsätze Spezielle Zweckausgaben (Übungsgelder) Sonstige spez. Zweckausgaben (ärztliche Untersuchungen z.B. G26/3,Führerschein)

Vermögenshaushalt Feuerlöschgeräte, Maschinen

Budgetvorgabe Ausgaben

Ausgaben

(Stand 12.2015)

(Stand 12.2016)

9.096,94 € 31.306,49 € 17.087,99 € 41.853,41 € 40.315,80 € 19.405,08 € 7.331,39 €

3.365,91 € 32.392,87 € 24.658,60 € 31.723,71 € 53.248,20 € 16.898,60 € 4.260,20 €

8.100,00 € 8.100,00 € 21.420,00 € 23.400,00 € 31.950,00 € 20.160,00 € 4.050,00 €

Budgetvorgabe Ausgaben 13.770,00 € 24.386,79 €

Ausgaben 8.607,35 €

Diese Auflistung zeigt, dass wie in den Vorjahren, die Gesamtausgaben überwiegend über den in der um 10% gekürzten Budgetvorgabe zur Verfügung stehenden Mitteln liegen. Seit Jahren dringend notwendige Beschaffungen werden, von Jahr zu Jahr, weiter aufgeschoben. Nur das dringend Notwendigste wird beschafft. Die Mehrausgaben sind auf notwendige Ersatzbeschaffungen, Reparaturen sowie auf Preiserhöhungen zurückzuführen und sind nur durch aufgesparte Haushaltsreste aus den Vorjahren aufzufangen. Der Budgetüberschuss aus den vergangenen Jahren ist weitgehend aufgebraucht. Somit stehen zukünftig nur noch die im Haushalt angesetzten Mittel zur Verfügung. Ein Finanzengpass ist vorprogrammiert und wird in Kürze auftreten! Eine wiederholt geforderte Anpassung der seit 1998 bestehenden Mittelansätze im Budget ist dringend erforderlich. Die Sicherheit die durch die Feuerwehr rund um die Uhr gewährleistet wird, kostete im vergangenen Jahr im Tag, pro Mitbürger 0,05 €. 11.2 Beschaffungen durch die Stadt Winnenden Verwaltungshaushalt Löschgeräte und Ausrüstung 1 Spalthammer 1 CEE-Kabel mit Kupplung und Stecker

1 Baustellenstromverteiler 10 Schutzholster für Meldeempfänger

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Jahresbericht 2016

1 Drehstromverlängerungskabel 2 Auffanggurte 3 ADALIT Sicherheitsleuchten 40 Atemschutz-Lungenautomat

2 XXL Rauchverschlüsse 2 Fw. Äxte 1 BOS Melderprüfgerät 2 Auftau-Brenner

Dienst- und Schutzkleidung 7 Einsatzhosen schwer 26 Feuerwehrhelme mit Nackenschutz 22 Feuerwehr-Sicherheitshandschuhe 8 Uniformjacken BaWü 7 Diensthosen BaWü 37 Dienstgradabzeichen (Schulterklappen) 28 Schirmmütze BaWü

20 Einsatzüberjacke orange 22 Feuerwehr Arbeitshosen BaWü 29 Paar Arbeitshandschuhe 6 Diensthemden 100 Ärmelabzeichen 115 Klappvisiere 10 Feuerschutzhauben

Jugendfeuerwehr 4 Paar Jfw. Sicherheitsstiefel (Schaftstiefel) 6 Paar Jfw. Schutzhandschuhe 2 Jugendfeuerwehr Parka

10 Latzhosen 2 Jugendfeuerwehr Blouson 25 Jfw. Poloshirts

Kinderfeuerwehr/Feuerdrachen 36 Kids – Poloshirts

41 Mützen/ Capis

Vermögenshaushalt 1 Kurzzeit Pressluftatmer 1 Dampfstrahlreiniger 2 Höhensicherungsgeräte für Übungsturm

1 Di Cal –Tom Empfänger 1 Bodenreinigungsgerät 1 fahrbares Batterieladegerät

Geräte für den Katastrophenschutz 25 Feldbetten mit Decken, Kissen, Laken 11.3 Fahrzeugbeschaffung Ersatzbeschaffung Gerätewagen Transport (GW-T) Der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden stand in der Vergangenheit ein GerätewagenTransport der Marke Mercedes Benz Sprinter, Erstzulassung 1997, zur Verfügung. Das Fahrzeug wird bei allen Einsätzen als Ergänzungsfahrzeug zum Transport von Sondergeräten, bzw. zum Rücktransport von verschmutzten Gerätschaften eingesetzt. Bei kleineren Ölspuren bzw. bei der Wasserschadenbeseitigung, dient es meist als Ersteinsatzfahrzeug. Zusätzlich wird es vom Gerätewart als Transportmittel bei den täglichen Arbeiten im gesamten Stadtgebiet, aber auch zum Transport von Atemschutzflaschen zur Atemschutzwerkstatt, benötigt. Die Beschaffung des Fahrzeugs war im Brandschutzbedarfsplan im Jahr 2014 angedacht. Mit der Beschaffung dieses Fahrzeugs konnte ein weiterer Schritt im Beschaffungsprogramm vollzogen werden. Durch die Ersatzbeschaffung erfolgt lediglich ein Austausch gegen ein neues Fahrzeug mit aktueller, den derzeitigen Bedürfnissen angepasster Technik und Beladung. Das Fahrzeug soll wie in der Vergangenheit im Feuerwehrhaus der Abteilung Stadtmitte stationiert werden. Die Stadt Winnenden stellte am 12. Februar 2014 einen Zuschussantrag beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis. Der Zuwendungsbescheid in Höhe von € 15.500.- ist am

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden

Jahresbericht 2016

14.08.2015 eingegangen. Die Mittel werden als Sofortauszahlung bereitgestellt. Die Beschaffungskosten wurden im Vermögenshaushalt mit € 114.000.- € veranschlagt. Der Technische Ausschuss hat der Beschaffung des Gerätewagens-Transport am 15. September 2015 zugestimmt und die Verwaltung mit der Durchführung der Ausschreibung und Vorbereitung der Vergabe beauftragt. Daraufhin wurde ein Leistungsverzeichnis auf der Grundlage der DIN-EN 1846, E DIN 14502-2 und DIN 14502-3 sowie den Länderrichtlinien Baden-Württemberg von einer Arbeitsgruppe der Feuerwehr Winnenden erstellt. Am 07. Januar 2016 erfolgte eine beschränkte Ausschreibung nach VOL. Im Zuge der Angebotseinholung wurden 8 Fahrzeug- bzw. Auf- und Ausbauhersteller zur Angebotsabgabe unter Berücksichtigung eines vorgelegten Leistungsverzeichnisses aufgefordert. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 22. Februar 2016 waren 4 Angebote eingegangen. Die Bewertung der Angebote erfolgte durch die Feuerwehr nach dem Bestbieterprinzip. Bei der Auslotung des technisch und wirtschaftlich günstigsten Gebots erfolgte die Bewertung aller im Leistungsverzeichnis genannten Positionen. Die Bestbieterermittlung erfolgte nach einem Punktesystem „Score-Bord“. Vom Technischen Ausschuss des Gemeinderats wurde am 26.04.2016 die Beschaffung bzw. die Auftragsvergabe an nachfolgende Firmen, zum jeweiligen Angebotspreis, wie aufgeführt zugestimmt: Die Entscheidung fiel auf nachfolgend aufgeführte Anbieter: Los 1 Zweiachsiges Transporter Fahrgestell Firma Daimler AG Mercedes Benz NFZ Vertrieb Stuttgart Fahrzeugtyp:Mercedes Sprinter 519 CDI 4X2 Gesamtbetrag

€ 46.003,02

Los 2 Feuerwehrtechnischer Aufbau Firma Wilhelm Barth GmbH & Co.KG Fellbach

Gesamtbetrag

€ 38.258,50

Los 3 Feuerwehrtechnischer Ausbau Firma Wilhelm Barth GmbH & Co KG Fellbach

Gesamtbetrag

€ 15.940,05

Fahrzeugbeschaffung Brutto-Gesamtkosten

€ 100.201,57

Fahrzeugdaten: Mercedes Benz Sprinter 519 CDI

4X2 Dieselmotor mit 140 KW (190 PS)

EURO 6 Motor Klimaanlage

Automatik-Getriebe Fahrer und Beifahrer Airbag

Thorax-Sidebag Fahrer und Windowbags

ABS, ASR, und EBV Bremsanlage

BAS Bremsassistent Verstärktes Fahrgestell mit erhöhter Traglast

Spurhalte-Assistent Geschwindigkeitsbegrenzer 120 km/h

Alu-Kofferaufbau mit seitlicher Einstiegstüre Variables Ladungssicherungssystem Staukästen unter dem Aufbau 4m-Funk

Ladebordwand mit 1000kg Hublast Airline-Schiene für Rollcontainerfixierung Rückfahrkamera und Rückfahrwarner Digitalfunk

Sondersignalanlage Hella RTK 7 LED Frontblitzer LED

Lichtmodul mit integriertem Lautsprecher Fernmeldetechnische Ausstattung

Feuerwehrtechnische Beladung

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Jahresbericht 2016

Das Fahrzeug wurde anlässlich des Sicherheitstag am 18. September von Oberbürgermeister Holzwarth der Feuerwehr übergeben. Dieses wird im Feuerwehrhaus der Abteilung Stadtmitte stationiert. Es steht allen Abteilungen als Gerätezubringerfahrzeug bei Einsätzen und Übungen sowie als Transportfahrzeug für tägliche Arbeiten dem Gerätewart zur Verfügung. 11.4 Beschaffungen durch den Landkreis für den GW-Gefahrgut Bereits 2015 wurde vom damaligen Kreisbrandmeister Andreas Schmidt ein „Strategisch-technisches Konzept“ zur Vorhaltung und Beschaffung eines GerätewagenGefahrgut im RM-Kreis erstellt. Hier einige Auszüge aus dem Konzept: Das Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung zeigt, dass das Risiko eines Gefahrstoffunfalls im RM-Kreis als groß einzustufen ist. Die Gefahr eines möglicherweise schwerwiegenden Gefahrstoffunfalls sind jederzeit gegeben und unabhängig von bisherigen Fallzahlen immer als wahrscheinlich und möglich einzustufen ist. Die schwere der Folgen für Mensch und Umwelt können ein sehr großes Ausmaß annehmen. Entsprechende Vorhaltungen zur Gefahrenabwehr sind daher auf Landkreisebene unabdingbar, denn allein eine kommunale Risikobetrachtung würde jeweils zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit und damit zu keiner umfassenden Vorhaltungsnotwendigkeit über den Grundschutz hinaus führen. Der Rückgriff auf vorhandene Einsatzmittel in angrenzenden Bereichen, würde keine ausreichend schnelle flächendeckende Intervention sicherstellen und damit die Gefahr einer Vergrößerung des Schadens implizieren. Das Landratsamt hat im Jahr 1984 als zentrale Beschaffung für die Gefahrenabwehr im Rems-Murr-Kreis einen Gerätewagen-Gefahrgut beschafft, unterhält ihn seither und stellt die technische Einsatzfähigkeit und Anpassung an aktuelle Einsatzerfordernisse sicher. Das Fahrzeug ist bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Winnenden stationiert, die das Bedienpersonal für den Gefahrstoffeinsatz einsatzbereit hält und die Personen im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für diese spezielle Aufgaben, in besonderem Maße, aus- und fortbildet. Das Fahrzeug ist nunmehr über 30 Jahre alt und zeigt zunehmend altersbedingte Verschleißerscheinungen. Die Einsatzbereitschaft ist momentan nur noch mit einem erhöhten Wartungs- und Pflegeaufwand sicherzustellen. Die Ersatzteilbereitstellung wird zunehmend schwierig und die geltenden Abgasnormen hält das Fahrzeug bei Weitem nicht ein.

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Für die ausrückende Mannschaft stehen altersbedingt kaum aktive und passive Sicherheitssysteme zur Verfügung, die heute üblicherweise selbstverständlicher Bestandteil sind. Um die Einsatzfähigkeit dieses im Landkreis nur einmal vorgehaltenen Sonderfahrzeuges zur Sicherstellung und eine effektiven Gefahrenabwehr wieder langfristig gewährleisten zu können, ist daher im Ergebnis eine Ersatzbeschaffung dringend notwendig. Nur die Feuerwehr Winnenden verfügt über entsprechend ausgebildetes und einsatzerfahrenes Einsatzpersonal. Der Aufwand für die Ausbildung, für die sehr speziellen Aufgaben und Vorgehensweisen, im Gefahrstoffeinsatz ist sehr hoch. Insofern kommt aus fachlicher Sicht, als Partner einer interkommunalen Beschaffung, nur die Stadt Winnenden in Betracht. Angedacht ist, in einem ersten Schritt (2016), die Beschaffung eines Trägerfahrzeuges mit Seilwinde und einem Abrollcontainern „AB Gefahrgut/Rüst“ mit Beladung für den Gefahrguteinsatz. Der zweite Container „AB Material-Gebinde“ mit ergänzender Beladung für den Gefahrguteinsatz mit Materialien für die schwere technische Hilfeleistung und Auffangbehälter wird als Geräteergänzung zu den HLF beschafft. Damit das Konzept umfassend technisch und einsatztaktisch sinnvoll ist, muss in einem zügig folgenden zweiten Schritt die Beschaffung eines zweiten WLF und eines Abrollcontainers Brandbekämpfung vorgesehen werden. Diese Komponenten werden allein durch die Stadt Winnenden beschafft. Das zweite WLF ist schon für die umfassende Umsetzung des Gefahrstoffeinsatz-Konzeptes erforderlich, da die Spezialausrüstung auf zwei Abrollbehälter verteilt werden muss. Außerdem sind im Rahmen des Gesamtkonzeptes, Beschaffungen weitere Container notwendig, um die erwünschten und erforderlichen Synergien zu schaffen. Das zweite WLF-Trägerfahrzeug ist bspw. im Fall einer notwendigen Reparatur des ersten Fahrzeug eine Redundanz. Damit ist eine ständige Einsatzbereitschaft der Komponenten gegeben. Die detaillierten Bedingungen zu Beschaffung, Einsatz und Unterhaltung des Fahrzeuges wurden in einer öffentlich rechtlichen Vereinbarung zwischen dem Landratsamt und der Stadt Winnenden festgeschrieben. Die Vereinbarung wurde von Landrat und Oberbürgermeister am 17.06.2016 unterzeichnet und bildet somit die vertragliche Basis für die Umsetzung des Konzeptes.

12. UNFÄLLE, SCHADENS- UND VERLUSTMELDUNGEN Bei allen Einsätzen sind wir Gefahren ausgesetzt. Studien zeigen, dass Krebserkrankungen durch Rauchgase aber auch Faserverbundstoffe durch deren stäuben bei Feuerwehreinsatzkräften sehr stark zunehmen. Sehr wichtig ist, dass auf die Einsatzhygiene bei jedem Einsatz geachtet wird, wie z. B. kein Essen an Einsatzstellen, Kleiderwechsel, Waschen/Duschen. Eine Zunahme von kleinen Verletzungen und Beschädigungen ist zu verzeichnen. Immer häufiger werden Feuerwehrangehörige mit Rauchgasvergiftungen, Kreislaufproblemen und Schwächeanfällen behandelt. Im Berichtsjahr 2016 muss bedauerlicher Weise von einem negativen Unfallentwicklung berichtet werden. Noch nie musste eine so hohe Zahl an Verletzungen und Beschädigungen verzeichnet werden. Unfälle beim Übungs- und Ausbildungsdienst, Feuerwehrsport und Arbeitsdienst:  Ein Feuerwehrangehöriger wurde beim Feuerwehrsport von einem Ball getroffen. Hierbei kam es zu einem Nasenbeinbruch und zur Beschädigung seiner Brille.

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Bei einem Fahrradunfall kam es zu einer Fraktur am linken Arm. Im Feuerwehrsport kam es bei einem Zusammenstoß zu einer Platzwunde an der rechten Stirn. Durch nasse Schuhe kam es beim Begehen des Treppenhauses im Feuerwehrhaus zu einem Sturz. Ein Jugendfeuerwehrangehöriger zog sich eine Prellung an der rechten Hand zu. Während einer Rettungsschwimmer-Ausbildung sowie bei einer Sporteinheit kam es zu einer schmerzlichen Vorwölbung der Bandscheibe. Zu einer Außenbandruptur am rechten Fuß kam es beim Übungsdienst. Beim Abrutschen einer Glasscheibe kam es zu einer 3cm langen Schnittwunde am rechten Oberarm.

Unfälle beim Einsatzdienst: 

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Bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus blieb ein Feuerwehrangehöriger beim Ausparken aus einem PKW Stellplatz in einer Tiefgarage mit seinem Privat-PKW an einem Betonpfeiler hängen. Beim Anlegen der Einsatzkleidung im Umkleidebereich wurde das Display an einem iPhone beschädigt. Auf dem Weg zum Feuerwehrhaus stürzte ein Feuerwehrangehöriger mit seinem Motorroller. Hierbei kam es zu Schürfwunden am Knie sowie zu einem gebrochenen Schulterblatt Wäschetransportwagen mussten aus einem Brandbereich gebracht werden. Hierbei blieb eine Einsatzkraft mit einem Daumen hängen und zog sich hierbei eine Überdehnung zu.

Fahrzeugschäden:  

Ein MTW-Fahrer blieb beim Abbiegen von der Fahrzeughalle in die Wiesenstraße an einem Laternenmast hängen. Hierbei wurde die linke Fahrzeugseite stark beschädigt. Mit dem GW-T blieb ein Fahrer bei einer Besorgungsfahrt an einem Carport hängen. Hierbei kam es zu einer Beschädigung des Aufbaus sowie im Blaulichtbereich.

Ich appelliere an alle Feuerwehr- und Jugendfeuerwehrangehörige bei ihren Tätigkeiten auf größte Vorsicht und Sicherheit zu achten. Die Unfallverhütungvorschriften sind einzuhalten. Nur durch ein umsichtiges und sicherheitsbewusste Verhalten können unsere Unfallzahlen in der Zukunft minimiert werden. „Sicherheit geht vor Schnelligkeit“

13. TÄTIGKEIT DES KOMMANDANTEN Vom hauptamtlichen Kommandanten werden alle Aufgaben nach den einschlägigen Bestimmungen des Feuerwehrgesetzes von Baden-Württemberg und der Feuerwehrsatzung der Stadt Winnenden, die gesamte Feuerwehrverwaltung wie z.B. Bewirtschaftung der Haushaltsmittel, Neu- und Ersatzbeschaffung, Umsetzung Brandschutzbedarfsplan, Brandschutzerziehung und -aufklärung, Anhörungen und Begehungen im vorbeugenden Brandschutz und Aufgaben auf dem Gebiet des Zivil- und Katastrophenschutzes durchgeführt. Die für die Kommandantentätigkeit benötigte Zeitinanspruchnahme stößt seit langem an ihre Grenzen. Die üblichen Arbeitszeiten reichen bei weitem nicht aus, was sich im Überstundenkonto und an den Resturlaubstagen wiederspiegelt. Viele Arbeiten werden

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außerhalb der Arbeitszeit, in den Abend- und Nachtstunden, am Wochenende oder gar in der Urlaubszeit erledigt. Neben der täglichen Büroarbeit gibt es eine Vielzahl an Vorort-Termine zu absolvieren. Auszüge aus dem Tätigkeitsbereich: 91 Besprechungen bei der Stadtverwaltung z.B. Wochenbesprechungen mit der Amtsleiterin, Bespr. in städt. Ämter bzw. der Verwaltungsspitze, GW-T Beschaffung, Sicherheitsplanungen bei Großveranstaltungen wie City Treff, Albvereinsfest, Weintage, Weihnachtsmarkt uvm., Pressetermine, Planung Stromausfall, Organisationsuntersuchung, WLF Beschaffung, Verkehrsschau, Teilnahme an Gemeinderats- und Techn. Ausschusssitzungen, KBM Antrittsbesuch, Besichtigungen städt. Gebäuden uvm. 68 Tätigkeiten im Vorbeugenden Brandschutz z.B. Brandschutzschulungen, Gebäudebegehungen, Löschwasserversorgung, Abnahmerundgänge Großveranstaltungen, Ortstermine, Brandmeldeanlagen Abnahmen und Planungsgespräche, BMA-Schlüsseleinlagen, Prüfung Feuerwehrpläne, Stellungnahmen zu Bauanträge, Anhörungen zu Anleiterstellen, Prüfung Linienlaufkarten, Stellungnahme Bebauungspläne, Prüfung Feuerwehrzufahrten, Brandschutz beim Umbau der Marktstraße uvm. 15 Besuche im Feuerwehrhaus/Brandschutzerziehung 6 Kindergartengruppen, 6 Schulklassen, 3 Feuerlöscherschulungen 22 Veranstaltungsbesuche 18 Sitzungen/Besprechungen Kommandantendienst-, Kreisfeuerwehrverbands-, Landesfeuerwehrverbandsbesprechungen, Sitzungen im Innenministerium, im Landesfeuerwehrbeirat und mit den hauptamtlichen Kommandanten in BW 17 Besprechungen mit dem Kreisbrandmeister bzw. im Landratsamt 18 Besprechungen/Ausbildungen mit Führungskräfte, Ausbilder, IUK, Leitstelle, Führungsgruppe, Versammlungsbesuche u.v.v.m. Weitere Tätigkeiten des Kommandanten im ehrenamtlichen Bereich Im ehrenamtlichen Bereich werden außerhalb der Dienstzeit Tätigkeiten bei der Aus- und Fortbildung, sowie Übungsdiensten, erbracht. Die Tätigkeiten als stellvertretender Kreisbrandmeister, als Vorstands- und Präsidiumsmitglied im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg, als Mitglied im Landesfeuerwehrbeirat, sowie als Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen im süddeutschen Raum, gehören ebenfalls in den ehrenamtlichen Bereich und werden in der Freizeit getätigt. Mitarbeiter in der Feuerwehrverwaltung Zur Unterstützung im Verwaltungsbereich, sowie als Nachfolger nach dem absehbaren altersbedingten Ausscheiden von Kdt. Pflüger, wurde zum 13. Juli 2015 Kai Benedikt Feess bei der Stadt Winnenden eingestellt. Bis zu Beginn seiner 2jährigen Ausbildung in den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst, ab dem 01.04.2016, war er zur Unterstützung im Feuerwehrverwaltungsbereich tätig. In diesem Zeitraum absolvierte er einen 6wöchigen Abschnitt in der Technik-Abteilung der Berufsfeuerwehr Stuttgart.

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Weiteren geplante Abschnitte in seiner Ausbildung: 1. Abschnitt: April – Oktober 2016 Grundausbildung 2. Abschnitt: Oktober – Dezember 2016 Berufspraktische Ausbildung Teil 1 3. Abschnitt: Januar – Februar 2017 Führungslehrgang 1 4. Abschnitt: März – April 2017 Berufspraktische Ausbildung Teil 2 Einsatzabteilung/Verwaltung 5. Abschnitt: Mai – Juni 2017 Brandoberinspektoren-Lehrgang Teil 1 6. Abschnitt: Juli – Oktober 2017 Berufspr. Ausb. Vorbeugender Brandschutz Berufspraktische Ausbildung, Einsatz Zf. 7. Abschnitt: November – Dezember 2017 Brandoberinspektoren-Lehrgang Teil 2 8. Abschnitt: Januar – März 2018 Berufspraktische Ausbildung, Verwaltung Brandoberinspektoren-Lehrgang Teil 3

Branddirektion Stuttgart Branddirektion Stuttgart Lfs. Bruchsal

Branddirektion Stuttgart Lfs. Bruchsal Berufsfeuerwehr Reutlingen Feuerwehr Ulm Lfs. Bruchsal Stadtverwaltung Winnenden Lfs. Bruchsal

Nach der abgeschlossenen Laufbahnprüfung für den gehobenen Feuerwehrtechnischen Dienst ist der hauptamtliche Dienstbeginn in der Feuerwehr Winnenden vorgesehen. Zur weitere Unterstützung im Verwaltungsbereich wurde am 01.09.2016 ein Verwaltungsangestellte Herr Alois Lorey dem Feuerwehrbüro zugeordnet. Zum 1. Mal wurde ein Jugendlicher für ein freiwillig soziales Jahr (Fsj) bei der Feuerwehr aufgenommen. Kevin Emich unterstützt vom 01.09.2016 – 31.08 2017 die Tätigkeiten im Verwaltungs-, Hausmeister- und Technikbereich. Beide sind im neu eingerichteten Feuerwehrbüro im 2 OG des Feuerwehrhauses der Abteilung Stadtmitte tätig. Der Kommandant kann bei Fragen täglich zwischen 07.30 Uhr – 18.00 Uhr erreicht werden. Für die Erledigung der Schreibarbeiten steht Frau Layer halbtags zur Verfügung.

14. BRANDSCHUTZBEDARFSPLAN Die Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrhauses der Abteilung Zipfelbach und damit verbundene Strukturveränderung ist ein maßgeblicher Schritt bei der Umsetzung des Brandschutzkonzepts, durch das sich die Freiwillige Feuerwehr Winnenden in den letzten 10 Jahren zu einer modernen Drei-Standort-Feuerwehr weiterentwickelt hat. Sie ist für die Anforderungen der Zukunft gerüstet und kann innerhalb der Hilfsfrist von 10 Minuten alle Winnender Stadtteile erreichen.

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Neue Struktur ab 2016

Personalverteilung auf 3 Standorte

Fahrzeugzuteilung auf zukünftige Standorte

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Fahrzeugbeschaffungsprogramm bis zum Jahr 2025: Das mit dem Brandschutzkonzept 2005 beschlossene Fahrzeugbeschaffungsprogramm wurde nach Ablauf im Jahr 2015 bis 2025 fortgeschrieben. Grundlage für die Nutzungsdauer vorhandener Fahrzeuge ist die Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Zuwendungen (VwV-Z-Feu) für das Feuerwehrwesen. In der VwV-Z-Feu ist für  Fahrzeuge bis 3,5 t  10 Jahre  Fahrzeuge über 3,5 t  20 Jahre Nutzungsdauer vorgesehen. Die geplanten Beschaffungsjahre der einzelnen Fahrzeuge und Abrollcontainer sind von der jeweiligen Bezuschussung über die VwV-Z-Feu und der städtischen Haushaltslage abhängig. Dem Fahrzeugbeschaffungskonzept wurde vom Gemeinderat am 29.09.2015 zugestimmt. Fahrzeugbeschaffungsprogramm bis 2025 Beschaffungs- Fahrzeug / jahr Wechsellader 2013 MTW (HH 2017)

Kostenschätzung

Standort

80.000,00 Zipfelbach Gesamtkosten

2017

Wechsellader-Trägerfzg. 680.000.-€ Anteil Stadt Container RW/GW-G, Container Gebinde/Rüst 147.000,00 Stadtmitte 220.000,00 BuchenWechsellader- Träger(Beschaffung fahrzeug ohne Zuschuß) bach

2018

Brandbekämpfungs- / Entrauchungscontainer

200.000,00 Buchen(Beschaffung ohne Zuschuß) bach Buchen200.000,00 bach

2020

Hochwasser- Wasserförderungscontainer Aufenthalt / Einsatzleitungscontainer

2021

Drehleiterfahrzeug

700.000,00 Zipfelbach

2022

Kdow

2016

2019

2024

Sonderlöschmittel- / Tankcontainer Beleuchtung- / Notstromcontainer

2025

Löschgruppenfahrzeug HLF/10/6

2023

80.000,00 Zipfelbach

50.000,00

150.000,00 100.000,00 Buchen450.000,00 bach

Begründung Neubeschaffung Ersatz für RW 1 und VRW sowie GW-G RMKreis

Ersatzbeschaffung LF 16, Bj. 1982 Ersatzbeschaffung TLF 16/26, Bj. 1983 (Unfallfzg.2013) Neubeschaffung Ersatzbeschaffung DLK, Bj. 2001 Ersatzbeschaffung Kdow, Bj. 2011 Teilersatzbeschaffung TLF 8/18, Bj. 1990 Neubeschaffung Ersatzbeschaffung LF 10/6, Bj. 2005

In allen Stadtteilen ist nach der vollständigen Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans derselbe Sicherheitsstandard gewährleistet.

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15. WECHSELLADER BESCHAFFUNG Die Stadt Winnenden und der Rems-Murr-Kreis haben eine Vereinbarung über die Beschaffung eines Wechselladersystems mit einem Trägerfahrzeug und zwei Abrollbehältern, für den Gefahrstoffeinsatz und Technische Hilfeleistungen, geschlossen. Am 17. Juni 2016 wurde diese Vereinbarung von Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Landrat Dr. Richard Sigel unterzeichnet. Die Beschaffungskosten für den 1. Teil des Wechselladerkonzepts sind auf 682.000 Euro beziffert. Davon werden die Stadt Winnenden 147.000 € und der Rems-Murr-Kreis 294.000 € übernehmen. 241.000 € werden als Zuwendung vom Land getragen. Die Stadt Winnenden wird, lt. dem Fahrzeugbeschaffungsprogramm, außerdem ein weiteres Trägerfahrzeug und weitere Abrollbehälter auf eigene Kosten beschaffen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung, am 25.10.2016 der Ersatzbeschaffung des Gerätewagen Gefahrgut/Rüstwagen als Wechselladersystem, unter der Beteiligung des Rems-Murr-Kreis, nach Abschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Rems-Murr-Kreis, zugestimmt. Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderliche Ausschreibung durchzuführen und die Auftragsvergabe durch den Gemeinderat Winnenden vorzubereiten. Schon im Vorfeld erarbeitete ein Arbeitsgruppe, die sich aus Feuerwehrangehörigen zusammensetzte, in vielen Stunden ein komplettes Leistungsverzeichnis sowie eine Kostenkalkulation. Von der Feuerwehrverwaltung wurden die Ausschreibungsunterlagen für eine europaweite Ausschreibung vorbereitet. Die Ausschreibung wird im 1. Quartal 2017 erfolgen. Nach der Angebotsabgabe, Angebotsüberprüfung und Zustimmung durch den Gemeinderat erfolgt die Auftragsvergabe. Es ist mit einer Lieferzeit von ca. 1 Jahr zu rechnen. Mit diesem System wird zukünftig die Vorhaltung der erforderlichen Gefahrstoffausrüstung im Rems-Murr-Kreis gewährleistet sein.

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16. ÜBERGABE FEUERWEHRHAUS ZIPFELBACH

Ein besonders erfreuliches Ereignis war die offizielle Einweihung des Feuerwehrhauses der Abteilung Zipfelbach am 17. Juni. Von Oberbürgermeister Holzwarth konnten viele Gäste wie Innenminister Strobl, Landrat Dr. Sigel, die Landtagsabgeordneten Halder, Goll und Lorek, der neuen Kreisbrandmeister Renè Wauro und zahlreiche weitere Gäste begrüßt werden.

Bericht aus dem Amtsblatt der Stadt Winnenden „Blickpunkt“ Einweihung mit prominenten Gästen Am 17. Juni 2016 wurde das Feuerwehrhaus Zipfelbach offiziell eingeweiht. Rund 4 Millionen Euro hat die Stadt in den Neubau und damit in die Sicherheit der Winnender Bürgerinnen und Bürger investiert. Nach dem Umzug der Abteilung Zipfelbach in das neue Feuerwehrhaus am 25. Juni, können alle Winnender Stadtteile innerhalb der Hilfsfrist erreicht werden. Damit gelten für die gesamte Winnender Bevölkerung dieselben Sicherheitsstandards. Innenminister Strobl bei der Einweihung dabei Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth freute sich, bei der offiziellen Einweihung, neben zahlreichen weiteren Gästen den „brandneuen“ Landesinnenminister Thomas Strobl sowie Landrat Dr. Richard Siegel und die Landtagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Waiblingen Willi Halder, Prof. Dr. Ulrich Goll und Siegfried Lorek begrüßen zu können. In seiner Rede betonte er, dass das Brandschutzkonzept in Winnenden von der Feuerwehr 2005 selbst erarbeitet worden ist. „Mit der neuen Drei-Standort-Struktur der Feuerwehr wurde die historisch gewachsene Stadtteilstruktur abgelöst. Das war notwendig, um den aktuellen Herausforderungen gewachsen zu sein. Mit dem Bau von zwei neuen Feuerwehrstandorten hat die Stadt für die entsprechende Infrastruktur gesorgt. Nach dem Feuerwehrhaus Buchenbach bedeutet das Feuerwehrhaus Zipfelbach nun den Abschluss dieser Umstrukturierungsphase.“ Brandschutzkonzept stellt die Versorgung der Winnender Bevölkerung sicher Auch Feuerwehrkommandant Harald Pflüger erinnerte an die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr in den letzten Jahren: „Vor vier Jahren wurden mit dem Bau des Feuerwehrhauses Buchenbach die Abteilungen Birkmannsweiler, Bürg, Hertmannsweiler und Höfen-

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Baach zusammengeschlossen. Nun wurden im Zusammenhang mit dem dritten Standort die Abteilungen Breuningsweiler und Hanweiler sowie Teile der Kernstadtwehr zu der Abteilung Zipfelbach zusammengeführt.“ Er sei froh, dass nach einigen Diskussionen und der Überarbeitung des Brandschutzkonzepts im Jahr 2009, die Entscheidung für diesen dritten Standort gefallen sei: „Mit der Umsetzung des Drei-Standort-Konzepts können wir nun im gesamten Stadtgebiet alle Mitbürger vom Notruf an innerhalb von 10 Minuten erreichen. Ein derartiges Ereignis ist aber auch für unsere Feuerwehrangehörigen eine Anerkennung ihres Dienstes und trägt zur weiteren Motivation zum ehrenamtlichen Dienst bei.“ Innenminister Thomas Strobl, der direkt von der Bundesratsitzung aus Berlin nach Winnenden gekommen war, betonte in seiner Rede, wie sehr ihn der Einsatz der Feuerwehrkameraden in BadenWürttemberg nach den Unwettern Ende Mai beeindruckt habe. „Wenn wir erwarten, dass Menschen sich so für die Allgemeinheit einsetzen und sogar ihr Leben für diese riskieren, dann müssen wir dafür sorgen, dass ihnen die optimale Ausrüstung zur Verfügung steht, zu der auch ein Haus wie dieses gehört“ und freute sich, dass das Land den Bau mit 230.000 Euro gefördert habe. Funktionales und zugleich schönes Gebäude Architekt Prof. Kai Haag von dem verantwortlichen Architekturbüro „Drei Architekten“ aus Stuttgart stellte das Konzept des Neubaus, von dem aus in Zukunft die Versorgung von Teilen der Kernstadt, des Wohnquartiers Schelmenholz, der Stadtteile Hanweiler und Breuningsweiler sowie des unmittelbar benachbarten Rems-Murr-Klinikums sichergestellt wird, vor. Am Kreisverkehr der Südumgehung gelegen, habe das Feuerwehrhaus einen optimalen Standort für die zu versorgenden Bereiche und liege als sichtbarer Auftakt der Bebauung unmittelbar hinter der südlichen Ortseinfahrt. Das neue Feuerwehrhaus beherbergt im nördlichen Gebäudetrakt eine Fahrzeughalle für vier Einsatzfahrzeuge. Im südlichen Gebäudebereich sind auf zwei Ebenen alle Einzelräume untergebracht. Im Erdgeschoss liegen der Funkraum und zwischen Haupt- und Alarmzugang der Aufenthaltsraum. Im zentralen Bereich im Erdgeschoss sind außerdem die Sanitärräume und der Umkleidebereich untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich im Wesentlichen der große Schulungssaal sowie eine Küche und ein Büro mit zwei Arbeitsplätzen und Besprechungsmöglichkeit. Das Feuerwehrhaus Zipfelbach verfügt somit über alle notwendigen Sozial-, Schulungs- und Aufenthaltsräume für ca. 70 männliche und 10 weibliche Feuerwehrleute sowie einen 13,50 m hoher Feuerwehrturm, der neben seiner Funktion als Übungsturm auch noch als ein städtebauliches Merkzeichen dienen soll. Damit die Feuerwehrmänner und –frauen sich auch wohlfühlen in dem von ihnen entworfenen Gebäude, überreichten die verantwortlichen Architektinnen Sabine Mössner und Susanne Konsek noch einen Grill mit dem passenden Zubehör, bevor Harald Ehring, Stellvertretender Kommandant der Abteilung Zipfelbach, und Tobias Etzel, Stellvertretender Kommandant der Abteilung Stadtmitte, ihre Freude über das neue Feuerwehrhaus ausdrückten. Zum Abschluss der offiziellen Feier segnete die katholische Seelsorgerin Maria Lerke das neue Gebäude und Pfarrer Hartmut Greb von der evangelischen Kirche sprach ein Gebet. Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr.

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Rede von Stadtbrandmeister Harald Pflüger Mit dieser Einweihung und mit der Inbetriebnahme, ist ein maßgeblicher Bereich des im Jahr 2005 von der Feuerwehr erstellten Brandschutzbedarfsplans abgeschlossen. Im Brandschutzkonzepts, hat man sich nach umfangreichen Untersuchungen für eine Drei-Standort-Feuerwehr entschieden. Die Grundlage hierfür waren u.a. die gesetzlichen Vorschriften sowie die „Hinweise zur Leistungsfähigkeiten einer Gemeindefeuerwehr“ vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg. Vor 5 Jahren wurden, mit dem Bau des Feuerwehrhauses Buchenbach, die Abteilungen Birkmannsweiler, Bürg, Hertmannsweiler und Höfen-Baach zusammengeschlossen. Dieser Zusammenschluss hat sich überaus positiv entwickelt und war ein weiterer Schritt zu einer noch besseren Sicherheit. Bei der weiteren Planung zur Umsetzung des Brandschutzkonzepts wurden Zweifel eingebracht, ob der 3. Standort überhaupt noch benötigt würde. Das Konzept wurde 2011 erneut überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Die Ergebnisse haben verdeutlicht, daß das 3 Standortkonzept die beste Lösung ist. Durch die neuen Untersuchungen konnten anfängliche Bedenken und andere Überlegungen aus der Welt geschaffen werden. Der Gemeinderat hat im September 2011 der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans zugestimmt und an dem für die Zukunft geplanten 3 Standortkonzept festgehalten. Mit der Standortsuche wurde unverzüglich begonnen. Nach intensiver, nicht einfacher Standortsuche, hat man sich aus 11 Standortvorschlägen, nach vielen Beratungen, auf diesen, hier aus meiner Sicht, richtigen Standort entschieden. Nach dieser Entscheidung im Gemeinderat am 08. September 2012 wurde mit den weiteren Planung und dem Bau begonnen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Dies haben wir ins besonders unserem Stadtbauamtsleiter Hägele zu verdanken. Herzlichen Dank Diese Einweihung des 3. Standorts der Feuerwehr Winnenden sowie die in diesem Zusammenhang durchgeführten Strukturveränderungen mit der Zusammenführung der Abteilungen Breuningsweiler und Hanweiler sowie Teilung der Kernstadtwehr, ist eine der bedeutendsten Veränderungen seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden. Durch diese Veränderungen können nun alle geforderten Hilfsfristen erfüllt und ein im gesamten Stadtgebiet für alle Mitbürger gleichen Sicherheitsstandart gewährleistet werden. Gleichzeitig ist ein derartiges Ereignis, für unsere Feuerwehrangehörigen, eine Anerkennung ihres Dienstes und trägt zur weiteren Motivation zum ehrenamtlichen Dienst bei. Zur Aufrechterhaltung der ehrenamtlichen Feuerwehrtätigkeit sind wir aber auch weiterhin auf die Mitarbeit und Hilfe weiterer Mitbürger angewiesen und hoffen, dass ein derartiges ansprechendes neues Feuerwehrhaus auch hier den Einen oder Anderen zur Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr motiviert. Die jüngsten Hochwasserereignisse haben gezeigt, dass viel helfende Hände zur Schadensminimierung und für Aufräumungsarbeiten benötigt werden. Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit und wünsche den Mitgliedern der Abteilung Zipfelbach alles Gute und viel Freude in diesem neuen Haus, sowie eine gute Kamerad-

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schaft und gegenseitige Unterstützung und hoffe, dass wir immer von allen Einsätzen gesund und wohlbehalten zu unseren Familien zurückkehren können. Die Kameraden der Abteilung Zipfelbach werden nächsten Samstag hier einziehen und das Haus mit Leben füllen. Der im Eingangsbereich ausgestellte Tragkraftspritzenanhänger stand im Lager des Feuerwehrmuseums. Es war die erste Motorspritze in Hanweiler. Für die Kameraden aus der ehemaligen Abteilung Hanweiler ist dies ein Erinnerungsstück. Alles Gute der Abteilung Zipfelbach in ihrem neuen Haus. Rede von Abteilungskommandant Frank Dissertori „Die Rede wurde aus krankheitsbedingter Abwesenheit vom stv. Abteilungskommandanten Harald Ehring vorgetragen.“ Seit über 12 Jahren habe ich mich zusammen mit vielen Feuerwehrkameraden aktiv in die Gestaltung des Brandschutzkonzeptes der Feuerwehr Winnenden eingebracht. Deshalb freue ich mich sehr, dass durch die heutige Einweihung des Feuerwehrhauses Zipfelbach, der letzte große Meilenstein vom Brandschutzkonzept umgesetzt ist. Für die drei Standorte haben wir bei der Ausarbeitung des Brandschutzkonzeptes mehrere Ziele definiert. Auf drei möchte ich kurz eingehen und diese auf die Abteilung Zipfelbach reflektieren. Ein wichtiger Punkt ist die Sicherstellung der Hilfsfrist für alle Teilorte und somit einen gleichen Standard für alle Bürger. An diesem Standort sind nun die Feuerwehrangehörigen aus Breuningsweiler, Hanweiler, Schelmenholz und der südliche Teil der Kernstadt stationiert. Dieser neue Standort verspricht vor allem durch die kürzeren Anfahrtswege zum Feuerwehrhaus und vom Feuerwehrhaus zur Einsatzstelle den Bewohnern in den Teilorten Breuningsweiler, Hanweiler und Schelmenholz eine noch schnellere Hilfe bei Notfällen. Ganz besonders freut mich, dass der Zusammenschluss mit der Abteilung Hanweiler so problemlos funktioniert hat. Seit mehreren Monaten üben wir gemeinsam und in diesem Jahr hat die Abt. Zipfelbach das Maifest gemeinsam veranstaltet. Ein weiteres Ziel vom Brandschutzkonzept ist die Gründung von drei Schlagkräftigen Standorten, die für sich selbständig agieren können und bei Bedarf sich gegenseitig unterstützen. Stand heute leisten in der Abteilung Zipfelbach 2 Frauen und 47 Männer ihren Dienst. Bei dieser aktuellen Mannschaftsstärke haben wir eine theoretische Tagesverfügbarkeit von 22 Einsatzkräften. Natürlich können nicht immer alle 22 Einsatzkräfte ihren Arbeitsplatz verlassen und somit muss zur theoretischen Tagesverfügbarkeit auch immer die reale ermittelt werden. Mit der Gründung der Abteilung Zipfelbach am 23.01.2016 wurde bereits die Alarmierung auf die zukünftige Mannschaft umgestellt. Seither, das sind jetzt fast 5 Monate, wurden wir XX mal alarmiert. 3 kritische Einsätze mit dem Stichwort Wohnung- und Gebäudebrand fielen auf die Arbeitszeit. Bei diesen Einsätzen hatten wir eine reale Tagesverfügbarkeit von durchschnittlich 16 Einsatzkräften pro Einsatz. Laut Alarm- und Ausrückordnung werden 9 Einsatzkräfte, 6 für das Löschfahrzeug und 3 für die Drehleiter, benötigt. Somit kann ich mit Stolz behaupten, dass wir aktuell hier am Standort während und außerhalb der Arbeitszeit eine sehr schlagkräftige Truppe haben.

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Nun komme ich zum letzten Punkt den ich herausnehmen möchte. Alle drei Standorte sollen im Hinblick auf die Ausstattung mit Feuerwehrfahrzeugen und Gerätschaften sowie mit den zukünftigen Aufgaben- und Einsatzbereichen attraktiv für die Mannschaft sein. Nur so können die Feuerwehrangehörigen langfristig motiviert werden sowie weitere Mitglieder dazugewonnen werden. Mit diesem Neubau wird den Feuerwehrangehörigen der Abt. Zipfelbach ein sehr attraktives und durchdachtes Feuerwehrhaus auf dem neuesten Stand der Technik übergeben. Stationiert werden an diesem Standort ein Mannschaftstransportwagen, ein modernes Löschfahrzeug mit dem Schwerpunkt Brandbekämpfung, ein modernes Löschfahrzeug mit dem Schwerpunkt Wasserversorgung und die Drehleiter. Zu der Kernaufgabe Brandbekämpfung, die allen drei Standorten ausgeführt wird, übernimmt die Abt. Zipfelbach das Aufgabengebiet der Drehleiter. Mit dieser sehr interessanten und auch anspruchsvollen Aufgabe sind wir für ganz Winnenden und die angrenzenden Gemeinden zuständig. Kurz zusammengefasst, kann ich sagen,  wir haben eine sehr harmonische, schlagkräftige und gut ausgebildete Truppe  eine gute Tagesverfügbarkeit  ein tolles Feuerwehrhaus, das begeistert  einen Fuhrpark, bei dem das Üben Spaß macht  und ein Aufgabengebiet, welches langfristig begeistert Somit sind aus meiner Sicht alle Voraussetzungen für eine gut funktionierende Feuerwehrabteilung erfüllt! Jetzt wünschen wir nur noch dieses Feuerwehrhaus mit Leben füllen. Morgen in einer Woche, am 25.06.2016, werden wir hier einziehen. Ich freu mich drauf. Lass uns gemeinsam angehen!

17. FEUERWEHRHOTEL ST. FLORIAN IN HINTERZARTEN Das Feuerwehrhotel Sankt Florian ist wichtiger Teil des Sozialwerks der baden-württembergischen Feuerwehren. Es bieten allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden Erholung, Entspannung und Regeneration. Es verfügt über 68 Zimmer mit 126 Betten. Das Feuerwehrhotel Sankt Florian bietet zu allen Jahreszeiten optimale Voraussetzungen für sportlich ambitionierte Feuerwehrangehörige. Ein breites Angebot sportlicher Betätigung findet sich hier im Hotel am Titisee. Der Hochschwarzwald ist ein traumhaftes Wanderparadies. Nahezu unerschöpflich sind die Ziele. Fahrradbegeisterte kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Sei es auf den Trails der Umgebung oder auf den einladenden Straßen und Wegen im Hochschwarzwald. Hier kann man "Strecke machen" oder bei gemütlichen Touren die Landschaft sowie Land und Leute kennen lernen. Auch 2016 lädt das Feuerwehrhotel Sankt Florian zu einem Besuch im schönen Hochschwarzwald ein. Aufenthalte im Feuerwehrhotel SANKT FLORIAN können nach dem im

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Feuerwehrbüro vorliegenden Belegungsplan 2016 reserviert werden. Von allen Feuerwehrangehörigen der Feuerwehr Winnenden können jährlich, lt. Belegungsplan, vorgegebene 6 oder 12tägige Aufenthalte im Feuerwehrhotel Sankt Florian beantragt werden. Neben den Freiplätzen des Landes, der Kommunen oder der Feuerwehrverbände ist es jederzeit möglich, einen Urlaub als Selbstzahler zu buchen. Feuerwehrangehörige aus Baden-Württemberg erhalten einen günstigen Vorzugspreis. Interessenten an einem Freiplatz wird empfohlen, sich nach der Bekanntgabe der jährlichen Belegungspläne, möglichst rasch einen Antrag zu stellen. Bedauerlicher Weise wurde im vergangenen Jahr nur ein Freiplatz in Anspruch genommen. Freiplätze 2016 der Stadtverwaltung Winnenden bzw. Erholungsfürsorge: Freiplätze Erholungsfürsorge Im Berichtsjahr wurde kein Freiplatz beantragt. Freiplätze der Stadtverwaltung Winnenden Schirmer, Helmut

Abt. Zipfelbach

6 Tage

03. – 09.09. 2016

Im Berichtsjahr wurde kein Freiplatz beantragt. Erfreulich ist es, dass für das Jahr 2017 schon mehrere Anträge vorliegen. Mit einem Urlaub im Feuerwehrhotel SANKT FLORIAN wollen wir allen Feuerwehrkameraden ein Dankeschön für seine Hilfsbereitschaft gegenüber dem Nächsten aussprechen. Alle Aktionen und aktuelle Informationen bietet das Internet www.sanktflorian-titisee.de.

19. GEMEINSAME VERANSTALTUNGEN DER GESAMTWEHR Inforeise für Feuerwehrangehörig Besuch im Polizeimuseum – Lagezentrum – Brandursachenforschung Die alljährlich in den ersten Tagen im neuen Jahr stattfindende Info-Reise, findet immer größeres Interesse. Am Freitag, 05. Januar starteten 60 Teilnehmer um 08.00 Uhr zu einem erlebnisreichen Tag. Mit der Bahn geht es über Bad Cannstatt zum Pragsattel. Nach kurzem Fußweg erreichen wir das Polizeipräsidium Stuttgart. In zwei Gruppen konnte bei einer jeweils zweistündigen Führung das im März 2015 neu eröffnete Polizeimuseum sowie das Führungs- und Lagezentrum mit Polizeigewahrsam besichtigen werden. In der Kantine des Polizeipräsidiums wurde das Mittagessen eingenommen.

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Um 15:30 Uhr versammelten sich die Teilnehmer im großen Saal des Präsidiums zu einem Vortrag der Brandermittlung zum Thema „Zusammenhalt Feuerwehr – Polizei / Brandursachenforschung“. Mit der Bahn erfolgt im Anschluss die Rückreise. In Bad Cannstatt konnte die Gruppe in einer gutbürgerlichen Gaststätte den Tag ausklingen lassen. Hauptversammlung der Gesamtwehr Am Freitag, 26. Februar 2016, fand im Festsaal des Zentrum für Psychiatrie die Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr statt. Eine erfreulich große Zahl von Gästen, wie OB Holzwarth, den für die Feuerwehr zuständigen Dezernenten Herr Haas, Amtsleiterin Frau Hertel, 4 Vertreter des Gemeinderats, den stv. Leiter des Polizeireviers Winnenden Herr Schluchter, Georg Spinner Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden sowie Kommandant Weller, Leutenbach, konnten vom stv. Kommandanten Helmut Schirmer begrüßt werden. Von befreundeten Hilfsorganisationen nahmen vom DRK Ortsverein und zum ersten Mal Herr Hambach vom Malteser Hilfsdienst und Führungskräfte vom THW teil. Teilnehmerübersicht: 16 Gäste 9 Ehrenmitglieder – Kommandanten 37 Abteilung Buchenbach 30 Abteilung Zipfelbach 45 Abteilung Stadtmitte 7 Altersabteilung sowie Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Die Hauptversammlung wurde aufgrund des krankheitsbedingt verhinderten Kommandant Harald Pflüger vom seinem Stellvertreter Helmut Schirmer durchgeführt. Nachfolgende Tagesordnung war festgelegt: 1. Begrüßung 2. Jahresbericht des Kommandanten 3. Kassenbericht Gesamtkasse 4. Jahresbericht und Kassenbericht Jugendfeuerwehr 5. Neuaufnahmen in die Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr 6. Beförderungen und Ehrungen 7. Wahl des stellvertretenden Kommandanten 7. Grußworte Gäste 8. Verschiedene Feuerwehrangelegenheiten Auszug aus der Berichterstattung im Amtsblatt „Blickpunkt“ Freiwillige Feuerwehr Winnenden vor tiefgreifender Veränderung Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden wurde deutlich: Das Jahr 2016 bringt für die Einsatzkräfte viel Neues, denn der Einzug in das Feuerwehrhaus Zipfelbach steht im Juni an. Der stellvertretende Feuerwehrkommandant Helmut Schirmer nutzte die Versammlung um in die Zukunft, aber auch auf das abgelaufene Jahr zu blicken. 190 aktive Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Winnenden. Ab Juni, wenn das neue Feuerwehrhaus Zipfelbach unweit des Rems-Murr-Klinikums bezogen werden kann, werden dort 45 Kameraden ihren Dienst tun. Sie stammen aus den Abteilungen Stadt, Breuningsweiler und Hanweiler. Die Umstrukturierung der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden, welche 2006 auf den Weg gebracht wurde, ist damit abgeschlossen. Win-

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nenden verfügt dann über eine Drei-Standorte-Wehr mit den Abteilungen und entsprechenden Feuerwehrhäusern Stadtmitte, Buchenbach und Zipfelbach. Damit ist das Ziel erreicht, dass die gesamte Winnender Bevölkerung in gleichem Maße, rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, in jeder Notlage, schnelle und professionelle Hilfe von Seiten der Feuerwehr bekommen kann. Wie Helmut Schirmer berichtete, wurde bereits im Vorfeld der Probebetrieb im Hinblick auf die neue Struktur gestartet. „Denn mit Bezug des Feuerwehrhauses Zipfelbach müssen wir nahtlos weiterhin alle Aufgaben erfüllen können“. So wurden die Einsatzgebiete neu aufgeteilt, die Fahrzeugverteilung im Hinblick auf die drei Standorte festgelegt, ebenso Alarmierungspläne und Personalzuteilungen angepasst. Helmut Schirmer ist froh, dass diese Maßnahmen nahezu von allen Kameradinnen und Kameraden mitgetragen wurden. Auch wenn es selbstverständlich schmerzlich sei, alte Strukturen, Freundschaften und Kameradschaften aufzubrechen. Enormer Anstieg an Einsatzzahlen Allein 199 Übungen wurden innerhalb des Jahres 2015 durchgeführt – somit mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Einsätze ist gegenüber dem Vorjahr gravierend angestiegen. Im Berichtsjahr 2015 wurde die Feuerwehr zu 140 Einsätzen gerufen. Berücksichtigt man die gegenseitige Unterstützung der einzelnen Abteilungen, gab es insgesamt 224 Alarmierungen. Die Liste der unterschiedlichen Einsätze ist lang: Wohnungs-, Fahrzeug- und Flächenbrände, ausgelaufene Gefahrenstoffe und vieles mehr. Für zehn Personen, welche eingeklemmt waren oder über die Drehleiter gerettet werden konnten, war die Freiwillige Feuerwehr Retter in größter Not. Doch nicht nur in Winnenden, sondern auch in den Nachbarkommunen waren die Winnender Kameraden fünfzehn Mal zur Brandbekämpfung und technischen Hilfe im Einsatz. Die hohe Zahl an Einsätzen ist laut Helmut Schirmer überwiegend auf die zahlreichen Fehlalarmierungen zurückzuführen. Ursache für dieses bundesweite Problem seien automatische Brandmeldeanlagen. „Hier müssen Fachgremien tätig werden, um neue Einsatztaktiken zu erarbeiten.“ In Winnenden wurden 42 Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen und drei durch Hausrauchwarnmelder ausgelöst. Leider waren auch zehn böswillige Fehlalarme dabei. Ehrung für langjährige Feuerwehrmitglieder Bereits am Neujahrsempfang der Stadt Winnenden hätte Hauptbrandmeister Klaus Fossler für sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden geehrt werden sollen. Da er seinerzeit verhindert war, überreichte ihm Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth bei der Versammlung am vergangenen Freitag die Bürgermedaille in Silber der Stadt Winnenden für sein herausragendes Engagement. Vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands Rems-Murr e. V., Georg Spinner, wurde der Jubilar mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold des Landes Baden-Württemberg geehrt. 1976 trat Klaus Fossler in die damalige Abteilung Höfen-Baach ein. Dort arbeitete er sich zielgerichtet nach oben. Von 1986 bis 1994 übernahm er die Funktion des Abteilungskommandanten von Höfen-Baach. Klaus Fossler ist ein sportlicher Mensch mit guter Kondition, was seiner Tätigkeit bei der Feuerwehr sehr entgegen kommt. Bei verschiedensten bundesweiten Feuerwehrsportveranstaltungen geht er für Winnenden an den Start. So zuletzt in Ruhpolding im Rahmen der deutschen Skimeisterschaften im Februar 2015 und an den Radmeisterschaften in Hannover im Juni 2015.

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Die Bürgermedaille in Bronze verlieh Oberbürgermeister Holzwarth an vier Feuerwehrkameraden für ihren 25-jährigen Dienst. Geehrt wurden hiermit Oberlöschmeister Wolfram Bohn, Löschmeister Christoph Heilig und Hauptfeuerwehrmann Thomas Mork. Zugleich bekamen sie das silberne Feuerwehrehrenzeichen des Landes BadenWürttemberg verliehen. Hauptlöschmeister Andreas Kamm, der ebenfalls sein 25jähriges Dienstjubiläum feiern konnte, konnte leider nicht an der Hauptversammlung teilnehmen und daher die Bürgermedaille nicht persönlich entgegennehmen. Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth dankte den Geehrten und allen weiteren Mitgliedern der Feuerwehr Winnenden für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Winnender Bürgerschaft. Ihr besonderes ehrenamtliches Engagement, auch unter Einsatz ihres eigenen Lebens, verdiene allergrößte Anerkennung und könne nicht hoch genug geschätzt werden. (ch) Feuerwehr-Museums-Event in Verbindung mit dem 3. Winnender Sicherheitstag Am 17. und 18. September konnte erstmals das alle zwei Jahre stattfindende MuseumsEvent, in Verbindung mit dem 3. Winnender Sicherheitstag, in und um das Feuerwehrmuseum Winnenden durchgeführt werden. Neben Feuerwehroldtimer-Rundfahrten waren kostenlose Museumsführungen, einer Kinderspielstraße, Vorführung historischer Spritzen sowie musikalische Unterhaltung durch Spielmannszüge und der Stadtkapelle Winnenden, geboten. Am Sonntag fand im Rahmen einer Ausstellung mit Beteiligung fast aller Hilfs- und Rettungsdienstorganisationen, der 3. Winnender Sicherheitstag statt. Auf einer großen Ausstellungs- und Aktionsfläche wurde eine Fahrzeugausstellung mit modernen Sonderfahrzeugen, Vorführungen sowie Informationsmöglichkeiten rund um die Sicherheit geboten. Feuerwehren, Betriebsfeuerwehren, die Polizei, das Techn. Hilfswerk, Sanitäts- und Rettungsdienstorganisationen, Hundestaffel, Wasserrettung, das Amt für öffentliche Ordnung uvm. präsentierten sich der Öffentlichkeit. Die Verantwortlichen waren, trotz schlechtem Wetter, über die große Besucherzahl erfreut.

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„Tag der offenen Tür“ im Rathaus Winnenden, am 09. Oktober 2016 Die Freiwillige Feuerwehr Winnenden beteiligte sich als städtische Einrichtung mit einer Fahrzeuge und Geräteausstellung im Bereich des Santo Domingo de la Calzada Platz. Ein Löschgruppenfahrzeug, ein Staffellöschfahrzeug, das Drehleiterfahrzeug sowie ein Löschfahrzeug vom Katastrophenschutz wurden den Besuchern präsentiert. Neben der Ausstellung eines Sprungretters gab es Informationen über Hausrauchwarnmelder sowie über den Umgang mit Handfeuerlöscher. Im Rathausfoyer übernahm der Museumsverein die Bewirtung der Helfer und Besucher. Teilnahme „Wengert Wetzede“

Bericht: Daniel Bahner

Das Team "Feuerwehr Winnenden" hat die Wertung Mannschaft mit den meisten Läufern gewonnen. Bereits zum sechsten Mal hat die Feuerwehr Winnenden an der Winnender Wengert Wetzede teilgenommen. Dieses Jahr waren bei bestem Wetter insgesamt 40 Läufer der Feuerwehr auf der Strecke. Die Läufer waren von den Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach sowie der Jugendfeuerwehr. Gesponsert wurden unsere Mannschaften von Edeka Aktivmarkt Reinhardt und der Hertmannsweiler Firma Negele. Auf der 840m langen Strecke rund um die Hanweiler Kelter mussten rund 20 Höhenmeter bewältigt werden. Das Team Feuerwehr lief über 500 Runden durch die Weinberge und konnte so Geld für einen guten Zweck erlaufen.

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Der Veranstalter des Laufs ist der Lions Club Winnenden. Er fühlt sich insbesondere sozialen Aufgaben verpflichtet und hilft dort, wo staatliche Mittel oder andere Geldgeber nicht zur Verfügung stehen. Jeder erlaufene Euro geht zu 100% an die Winnender Schulen. Unterstützt werden mit den jeweiligen Schulleitungen abgestimmte Projekte. Organisation und Durchführung der Veranstaltung übernehmen die Mitglieder des Lions Club Winnenden ehrenamtlich. Danke an alle Läuferinnen und Läufer die dieses tolle Ergebnis erlaufen haben und an unsere beiden Sponsoren für die Unterstützung! Nikolausfeier der Gesamtwehr Die Nikolausfeier für Kinder von Feuerwehrangehörigen fand am 6. Dezember im weihnachtlich geschmückten Saal des Feuerwehrhauses Winnenden statt. Trotz seit Jahren rückläufiger Teilnehmerzahl ließ es sich der Nikolaus nicht nehmen, die anwesenden Kinder zu besuchen. Nach verschiedenen Vorträgen durch die Kinder und gemeinsam gesungenen Liedern, bekamen alle Kinder eine Geschenktüte mit Süßigkeiten persönlich vom Feuerwehr-Nikolaus überreicht. Ein Quartett der Stadtkapelle Winnenden übernahm erstmals die musikalische Umrahmung der Feier. Weihnachtsbaumaktion 2016 In der letzten Novemberwoche werden seit vielen Jahren in allen Stadtteilen von der Feuerwehr die Beleuchtungsketten, an die von der Stadtgärtnerei aufgestellten Tannenbäume, angebracht. Vermehrt wird diese Aktion von Kindergärten, Schulen und Gesangvereinen, bei einer kleinen Adventsfeier, mit Beiträgen umrahmt. Aufstellungsorte Baach Backhaus Breuningsweiler Ortsmitte Birkmannsweiler Ortsmitte Bürg Ortsmitte Hanweiler Ortsmitte Hertmannsweiler Brunnen Höfen Ortsmitte Kernstadt Marktplatz Kernstadt Kronenplatz Schelmenholz Theodor Heuss Platz

Abt. Buchenbach Abt. Hanweiler Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Hanweiler Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

20. FEUERWEHRSPORT Bericht: Peter Eichinger

Seit vielen Jahren findet am Freitagabend in der Stadionhalle der Feuerwehrsport statt. Es hat sich in all den Jahren nicht viel geändert. Daraus lässt sich schließen, die bewährte Sportstunde kommt gut an. Es wird ein sehr gutes Programm für alle Altersgruppen, von der Jugendfeuerwehr bis zu den Mitgliedern der “Alterswehr“, geboten. Inge Auchter, unsere Sportlehrerin, leitet den Sport perfekt. Durch die abwechslungsreiche und interessante Gestaltung der Übungen und Spiele deckt sie die Bedürfnisse der Teilnehmer, wie Fitness, Spiele und Spaß komplett ab. Die gute Stimmung in der Gruppe ist ihr Ver-

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dienst. Sie versteht es sehr gut durch ihre Ansprache und Motivation bei jedem einzelnen Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft zu wecken. Die zeigt sich auch bei den gymnastischen Übungen und bei den sportlichen Wettkämpfen sowieso. Inge Auchter bleibt unverzichtbar und ist aus dem Feuerwehrsport nicht wegzudenken. Als großen Dank für ihr Engagement erhielt Sie bei der Jahresabschlussfeier einen großen Blumenstrauß und die besten Wünsche zu Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr. Den Dank gab sie zurück und betonte dabei, das sie gerne die Sportstunde leitet und sich in unserer Gemeinschaft und in dem freundschaftlichen Verhältnis zur Feuerwehr sehr wohl fühlt. Im Juli fand, wie in den Jahren zuvor der 3-tägige Ausflug ins Allgäu nach Görisried (Hirsch) statt. Dort sind wir um diese Zeit mittlerweile gern gesehene Stammgäste. Die Radtour bei schönem Wetter von Winnenden nach Görisried wurde nach rund 220 km, kurz vor dem Ziel, zur Herausforderung. Eine Baustelle und ein größerer Umweg mit zwei steilen Anstiegen bis zu 16 % hat das Finale erheblich erschwert. Die obligatorische Wanderung am Samstag diente auch nicht zur Regenerierung. Vom Plansee um 9:00 Uhr der Start zu einer Rundwanderung. Die Wanderung war anstrengend. Auf der Karte sah die Tour eher mittelschwer aus. Der Weg war lang, anspruchsvoll und nicht einfach. Es waren steile An- und Abstiege dabei, die alle Aufmerksamkeit erforderten. Schön waren die letzten Kilometer in einem steilen Tal eines Gebirgsbaches. Es hat sich gelohnt, aber das sportliche Ziel war leicht überschritten. Beim Ausgangspunkt am Plansee angekommen, war die Erleichterung zu spüren. Am nächsten Tag die Rückfahrt mit dem Rad. Ein Teil der Gruppe fuhr bis Ulm, der Rest bis nach Winnenden. Die ersten 70 km ab Görisried wurde richtig Tempo gebolzt ( in der Radlersprache “Kette rechts und via via “). Bei leichtem Gefälle wurde alles gegeben und vorsichtig ausgedrückt, hatte es den Charakter eines Ausscheidungsrennens. Auf jeden Fall sind alle auf ihre Kosten gekommen. Dieser Ausflug war wie immer jedes Jahr ein tolles Ereignis. Feuerwehrkameraden sind sportlich auch national und international unterwegs. Es gibt viele Veranstaltungen wie: Radmeisterschaften, Skimeisterschaften, Triathlon usw. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen und Wettbewerben ist immer ein besonderes Erlebnis. Dabei ist der Gemeinschaftsgeist und das Zusammentreffen mit anderen Feuerwehrkameraden aus dem In- und Ausland im Vordergrund. Es werden dadurch auch viele Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Feuerwehrsport für alle Abteilungen Damit wir im Ernstfall fit sind, trainieren wir unter fachkundiger Anleitung jeden Freitag (außer in den Schulferien) ab 20.00 Uhr. Treffpunkt: 19.45 Uhr Stadionhalle im BZ 2.

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21. PERSONALIEN Allen Feuerwehrangehörigen, ehemaligen Mitgliedern und Freunden der Feuerwehr Winnenden, die im Jahr 2016 einen runden Geburtstag feiern konnten, wünsche ich für die Zukunft alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Glück. 20.1 Runde Geburtstage 80. Geburtstag

Claß, Walter Mang, Karl

Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach

70. Geburtstag

Häuser, Fritz

Abt. Buchenbach

60. Geburtstag 50. Geburtstag

Hohlmayer, Thomas Krug, Andreas

Kubitza, Oliver Traunecker, Peter

40. Geburtstag

Bohn, Wolfram Schurr, Jochen

Kamm, Andreas

Schlauch, Christian Schreiber, Mathias Dargies, Phillipp

Schmit, Jürgen

30. Geburtstag

20.2

Abt. Buchenbach Abt- Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte

Hochzeiten Ann-Kathrin und Marc Kehl Nicole und Jürgen Schmit Stefanie und Tobias Schrödter

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte

20.3 Todesfälle Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden trauern um langjährige Weggefährten und Freunde. Wir mussten Abschied nehmen von unserem Kameraden Oechsle, Erwin

Abt. Buchenbach

König, Hans Weber, Adolf

Abt. Stadt Abt. Stadt

Alle war stets zuverlässige und hilfsbereite Kameraden.

Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren.

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22. FEUERWEHRMUSEUM WINNENDEN FMW Bericht: Helmut Pflüger 1. Vorsitzender Bei meinem Rückblick auf das Museumsgeschehen 2016 kann ich dankenswerter Weise feststellen, dass die vielerlei anstehenden Aufgaben problemlos erledigt wurden. Dafür gilt gleich zu Beginn ein Dank an alle Helfer, unseren Mitglieder, aber auch der Feuerwehr. Es ist erfreulich, dass sich eine Gruppe gebildet hat, die sich jeden Samstag um die vielen verschiedensten anfallenden Arbeiten wie Archivierung, Restaurierung, Sauberkeit im und um das Museum kümmern. Einige dieser Helfer sind auch bereit, je nach Arbeitszeit in ihrem Beruf, außer Samstags, auch an anderen Werktagen Arbeiten im Museum durchzuführen. Die Helfer, überwiegend Mitglieder, kommen aus den verschiedenen Abteilungen der Feuerwehr Winnenden, aber auch aus Weinstadt Endersbach - und Strümpfelbach BK. Für besonders schwierige Arbeiten an den Fahrzeugen werden wir immer wieder von einem Kameraden der Werkfeuerwehr Daimler-Benz Sindelfingen unterstützt. Für die Ausstellung im Museum wurde ein TSA/8 und eine TS8 Baujahr um 1938 und ein Eigenbau eines kombinierten Hydranten / Schlauchwagen Baujahr um 1942 aus Weinstadt restauriert. Zu erwähnen ist auch, dass wir durch die wöchentliche Einteilung von zwei Feuerwehrkameraden, die Mitglied im Verein sind, zum Museumsdienst Sonntag vormittags eingeteilt werden. Diese Regelung hat sich bewährt und ist für uns eine weitere Hilfe. Gleich zu Beginn des Jahres 2016, kam durch den Zukauf von 248 Feuerwehrhelmen viel Arbeit auf uns zu, denn ein Teil der schweren Vitrinen mussten umgestellt und neu eingerichtet und beschriftet werden. Besonders erwähnenswert ist, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit über die größte Feuerwehrhelmsammlung Europas verfügen, welche von vielen unserer Besuchern staunend bewundert wird. Im Moment sind zwei Sonderausstellungen zu sehen und zwar 100 Bilder ab 1863 unter dem Motto „ Feuerwehr Winnenden damals und heute“. Der Besuch dieser Ausstellung wird ganz besonders den Winnender Feuerwehrkameraden empfohlen Die zweite Sonderausstellung zeigt eine große Privatsammlung von Harald Pflüger mit „ Feuerwehr Jubiläumsmedaillen, Ehren- und Festabzeichen.“ Eine sicherlich gute Werbung war die Teilnahme an der Großveranstaltung mit dem Pavillion der süddeutschen Feuerwehrmuseen bei der Ausstellung „ Firetage –Festival“ auf der Theresienwiese in München. An der Veranstaltung beteiligten sich auch das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren und Nürnberg. Der Höhepunkt war die Teilnahme des Feuerwehrmuseum Winnenden, aus Anlass des 150 jährigen Bestehen der freiwilligen Feuerwehr München, am größten Feuerwehr Oldtimertreffen der Welt unter dem Motto „Firetage –Parade“. Wir beteiligten uns mit unserem Kraftzugspritzenfahrzeug mit TSA Baujahr 1939 und unserem Löschfahrzeug Benz Gaggenau Baujahr 1924.

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Der Stadtbrandmeister Harald Pflüger berichtete nach der Veranstaltung, er hätte noch nie eine solche sehr gut organisierte Feuerwehr Großveranstaltung gesehen. Zur Aufbesserung unserer Museumskasse welche wir auch durch den Kauf der Helmsammlung dringend brauchen, beteiligten wir uns unter der Mithilfe von Feuerwehrkameraden aus Winnenden, Endersbach und Strümpfelbach an folgenden Veranstaltungen: Tag der offenen Tür bei der Stadtverwaltung Winnenden – Lampionumzug im ZfP – und einem Getränkestand beim Weihnachtsmarkt. Weiter führten wir das alle zwei Jahre stattfindende Museums Event in diesem Jahr, in Verbindung mit dem 3. Winnender Sicherheitstag 2016, durch. Bei dieser Veranstaltung wurde von verschiedenen Hilfsorganisationen für die Besucher ein reichhaltiges Programm geboten, welches von den Feuerwehren Neckarrems – Waiblingen -Fellbach dem DRK– Samariterbund- THWWerkfeuerwehr Daimler Benz – Hundestaffel - Jugendfeuerwehr und der Handdruckspritzengruppe der Feuerwehr Winnenden - bereichert wurde. Das Café auf der Galerie des Museums erhielt zahlreiche Kuchenspenden von Winnender Firmen und unserern Mitglieder. Leider war uns das Wetter nicht gut gesonnen, trotzdem war man mit dem Ergebnis zufrieden. Beteiligt haben sich einige Mitglieder bei den Sitzungen der AGFM (Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen) in der Vorarlberger Museumswelt und im Deutschen Feuerwehrmuseum Fulda. Einige Sorgen bereitet uns zur Zeit, dass wir den jahrelang als Lagerraum für wertvolle historische Feuerwehr Oldtimerfahrzeuge und Kleingeräte genutzten Raum in der Kastenschule räumen müssen, da die Stadt für die Kastenschule dort eine Mensa einbauen möchte. Besonders schmerzlich ist es, dass uns dadurch kein Raum mehr für die Restaurierung von Großgeräten zur Verfügung steht. Weiter mussten wir die Lagerräume im Farrenstall räumen da dort ein neues Wohngebiet entstehen soll. Die Stadt hat in einem Gespräch zugesagt, dass sie sich um geeignete Lageräume kümmern möchte. Leider mussten wir feststellen, dass unsere Mitgliederzahl deren Beiträge wir dringend brauchen, wieder gesunken ist. Ich bitte daher Alle, im Familien- Bekannten- und Freundeskreis zu versuchen, neue Mitglieder zu gewinnen. Zum Schluss meines Rückblicks möchte ich mich bei allen Mitgliedern aus der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit bedanken und ein ganz besonderer Dank gilt allen Helfern, die sich regelmäßig an den Arbeiten im Museum beteiligen Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Arbeit für das Feuerwehrmuseum. Besten Dank! Helmut Pflüger 1.Vorsitzender FMW

Bitte um Vormerkung folgender Termine: Freitag, 31. März um 19.00 Uhr Mitgliederversammlung im Feuerwehrmuseum

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23. SCHLUSSWORT DES KOMMANDANTEN Dies war mein 29. und vermutlich letzter Jahresbericht, in dem von mir Rechenschaft über alle erbrachten Leistungen der Feuerwehr Winnenden im vergangenen Jahr 2016 berichtet wird. Abschließend gilt es Danke zu sagen, an all diejenigen, die sich aktiv im Feuerwehrdienst aber auch für die Feuerwehrarbeit im Verwaltungsbereich und bei der Zusammenarbeit eingebracht haben. Stellvertretend für alle Mitarbeiter in der Stadtverwaltung die mit der Feuerwehrarbeit tangiert sind, bedanke ich mich bei Herrn Oberbürgermeister Holzwarth, unserem Dezernenten Herrn Haas sowie bei meiner Chefin der Ordnungsamt Leiterin Frau Hertel für die offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In diesen Dank möchte ich auch den Gemeinderat mit einbeziehen, der unsere Arbeit unterstützt und von dem die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Bei unserem neuen Kreisbrandmeister Renè Wauro und seinen Mitarbeitern in der Kreisbrandmeisterstelle und unserem Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Georg Spinner, sowie bei den Kollegen in der Leitstelle, bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit. Mein Dank gilt allen Firmen und Einrichtungen, Arbeitgeber von Feuerwehrangehörigen sowie Partner die uns in unserer Arbeit unterstützt haben. Ein großes Dankeschön gilt allen Helfer in den Hilfsorganisationen wie DRK, MHD, THW sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Polizeirevier Winnenden, mit denen wir sehr gerne zusammenarbeiten und uns freundschaftlich verbunden fühlen. Bei den verantwortlichen Führungskräften in den Feuerwehren der Nachbargemeinden bedanke ich mich für das jederzeit gute Miteinander und bei den Medienvertreter für ihre objektiven Berichterstattungen. Seit vielen Jahren genießen die Feuerwehrleute bei Medienumfragen das höchste Vertrauen der verschiedensten Gruppierungen. Bei der letzten Umfrage 2016 sprachen 96% der Befragten den Feuerwehrleuten und Sanitäter das höchste Vertrauen aus. Am Ende der Auflistung stehen die Politiker, denen nur 14% der Befragten vertrauen. Dieses Ergebnis darf uns nicht verleiten die Hände in den Schoß zu legen. Dieses Vertrauen kann man sich nicht erkaufen. Über jahrelanger erfolgreiche Tätigkeiten wurde dies erarbeitet. Nur durch die Unterstützung vieler Ehrenamtlicher können alle Anforderungen erfüllt und das Verteuern weiterhin aufrecht erhalten werden. Die Feuerwehr ist eine Gemeinschaft, die allen in Notgeratenen unabhängig von Herkunft, Religion , Geschlecht und Ansehen der Person, Hilfe leisten. In unsere Gemeinschaft ist der wichtigste Faktor der Mensch der das Fundament bildet auf dem sich die Feuerwehr aufbaut. Die zukünftigen Herausforderungen sind groß. Diese können nur in einer tatkräftigen Gemeinschaft, wo jeder jeden unterstützt, bewältigt werden. Deshalb appelliere ich an alle Mitbürger, das Fundament, durch eine Mitarbeit in der Feuerwehr weiter zu festigen. „Kommen Sie zu uns, damit auch wir in der Zukunft zu Ihnen Kommen können.“ Zum Schuß gebührt ein großer Dank meinem Stellvertreter Helmut Schirmer, den Abteilungskommandanten Frank Dissertori, Michael Pflüger und Rolf Schwarz sowie ihren Stellvertreter, Zug – und Gruppenführer, den Ausschussmitgliedern, dem Jugendfeuerwehrwart Daniel Bahner und Kindergruppenleiterin Sandra Layer mit ihren Helfern, allen Ausbildern, Kassierer und Schriftführer, Gerätewarte und Bereichsverantwortlichen im Sport, der Altersabteilung, Feuerwehrmuseum, Feuerwehrmusik, Arbeitsgruppenmitar-

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beiter und bei all denen, die im Stillen, Aufgaben übernehmen. Ihr seit eine super Mannschaft auf die man sich verlassen kann. Ein besonderer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden in der Jugendfeuerwehr, Einsatzabteilung und Altersabteilung. Von euch wurde Großes geleistet. Es ist mir eine Freude und Ehre, euer Kommandant zu sein. Ich bitte den Dank auch an eure Familien, Partnerinnen und Partner weiter zu geben. Nur durch ihr Verständnis und Verzicht an familiären Stunden können wir uns in der Feuerwehrarbeit einbringen. Ich hoffe auch weiter auf eure Unterstützung und freue mich auf eine offene und kollegiale Zusammenarbeit in den letzten Monaten meiner Kommandantentätigkeit. Die heutige Hauptversammlung will ich mit einem abgeänderten Zitat unseres neuen Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverband Hartmut Ziebs schließen „ Feuerwehr – wir machen das“

Harald Pflüger -Kommandant-

JAHRESBERICHT DER ALTERSFEUERWEHR Bericht: Bernd Blessing Leiter der Alterswehr Das Jahr 2016 begann für die Mitglieder der Altersabteilung wieder mit der jährlichen Inforeise, die wie immer von Harald Pflüger sehr gut organisiert war. Es folgten die monatlichen Treffen in den verschiedenen Feuerwehrhäusern, im Museum oder in Besenwirtschaften, wo es immer viel zu bereden gab. Für Essen und Trinken war immer etwas vorhanden. Zu einem besonderen Treffen wurde die Alterswehr von Karl-Peter Schmidt zur Besichtigung der PMW eingeladen. Zum Jahresabschluss trafen sich die ehemaligen Feuerwehrangehörige im Feuerwehrhaus Buchenbach, wo wieder ca. 60 Gäste begrüßt werden konnten. So waren Stadtbrandmeister a.D. Helmut Pflüger, Bürgermeister a. D. Paul Hug, Kreisalterswehrobmann Fritz Haag viele Ehrenkommandanten und Ehrenfeuerwehrmänner auch viel lang gediente Feuerwehrmänner mit ihren Frauen anwesend. Bei Kaffee und Kuchen und einem guten Nachtessen gab es wieder viel zu erzählen. Für die gute Betreuung an diesem Tag möchte ich mich bei Rolf Schwarz und seiner Mannschaft herzlich bedanken. Für die gute Zusammenarbeit im Jahre 2016 möchte ich mich beim Stadtbrandmeister Harald Pflüger, bei Frau Layer, bei meinem Stellvertreter Karl-Peter Schmidt, beim Kassier Klaus Wieland sowie bei allen Abteilungskommandanten, Zug- und Gruppenführer und allen Alterswehrmitgliedern bedanken. Leiter der Alterswehr Bernd Blessing

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Jugend

FREIWILLIGE FEUERWEHR WINNENDEN JUGENDFEUERWEHR JAHRESBERICHT 2016 Mit diesem Jahresbericht gebe ich Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Winnenden im vergangenen Jahr. Kurz nach Beginn des Jahres wurde eine Kindergruppe gegründet. Ziel ist es, bereits Kinder im Grundschulalter für den Dienst bei der Jugendfeuerwehr zu gewinnen und sie für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern. Mit 10 Jahren wechseln Sie dann in die Jugendgruppe. Die Kindergruppe trifft sich immer mittwochnachmittags und bietet den Kindern ein spannendes Programm. Unsere Kooperation mit den Winnender Grundschulen haben wir letztes Jahr fortgesetzt. So waren wir im vergangenen Jahr bei zwei Grundschulen und haben dort eine Übung gemacht, zu der die Schüler eingeladen waren. Die erste Übung war im April an der Grundschule in Höfen, die zweite Übung im November an der Hungerberg Grundschule. Nach der Übung durften die Kinder noch die Fahrzeuge besichtigen und mit einem Strahlrohr spritzen. Die Winnender Zeitung hat dieses Engagement in einem Bericht ausführlich gewürdigt. Damit die Jugendfeuerwehr das ganze Jahr in den Grundschulen präsent ist, haben wir jeder Grundschule einen unserer Kalender geschenkt. Auch bei Wettbewerben waren wir dieses Jahr wieder erfolgreich. So konnten sich unsere Mannschaften bei verschiedenen Wettbewerben mehrere Pokale sichern. Beim Christbaumweitwurf der Feuerwehr Schwaikheim und dem Orientierungsfahrmarsch in Welzheim belegten sie den 1. Platz. Bei allen Wettbewerben war neben Teamgeist auch Ehrgeiz und Geschick gefragt. Nach über 10 Jahren haben wir wieder an einer Abnahme der Leistungsspange teilgenommen. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Schwaikheim haben wir uns

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drei Monate auf die Abnahme vorbereitet und dann mit zwei Gruppen die Prüfung in Mannheim erfolgreich abgelegt. Das IHK-Projekt, welches wir vor drei Jahren mit Kärcher gestartet haben, ist bei unseren Jugendlichen sehr beliebt. Deshalb haben wir gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren Leutenbach und Schwaikheim das Projekt fortgesetzt. Sechs Jugendliche haben gemeinsam mit Kärcher Azubis ein Wasserspiel gebaut und konnten so einen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe bekommen. An dem Projekt haben sich noch weitere Jugendfeuerwehren im Kreis mit verschiedenen Firmen beteiligt, so wurde auch bereits Jugendlichen dadurch ein Ausbildungsplatz angeboten. Zum Abschluss unseres Projekts besuchten die Kärcher Azubis die Feuerwehr. Die Azubis bekamen eine Führung durch das Feuerwehrhaus Stadtmitte und durften selbst einmal verschiedene Geräte ausprobieren. Den Jugendfeuerwehrmitgliedern und den Azubis hat das Projekt großen Spaß gemacht. Als positiven Nebeneffekt haben wir nun ein neues Wasserspiel für die Nachwuchswerbung. Wir arbeiten bei verschiedenen Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt mit angrenzenden Jugendfeuerwehren zusammen (Berglen, Leutenbach und Schwaikheim). Diese Zusammenarbeit ermöglicht uns die Teilnahme und Durchführung manches Projekts, welches wir alleine nicht stemmen könnten. Sie bringt uns aber auch durch regelmäßigen Austausch den Vorteil, dass die beteiligten Jugendfeuerehren gegenseitig voneinander lernen und auch ihre Ideen weitergeben. Auch die Einsatzabteilungen profitieren bei der überörtlichen Zusammenarbeit davon, denn unsere Jugendlichen kennen bereits bei ihrem Übertritt manchen Kamerad einer benachbarten Feuerwehr. Nachdem im 2. Obergeschoss des Feuerwehrhauses Stadtmitte nun neue Büros eingerichtet wurden, konnten wir unseren „alten“ Jugendraum wieder beziehen. Auf Wunsch der Jugendlichen haben wir den Raum noch mit einer kleinen Musikanlage ausgestattet. In einem weiteren Raum daneben steht ein Tischkicker sowie Schränke in denen Unterlagen sowie Material der Kinder- und Jugendgruppe gelagert sind. Außerdem steht den Jugendlichen noch ein Billard Tisch, eine Dartscheibe sowie verschiedene Kartenspiele zur Verfügung. Mit diesem Raum geben wir unseren älteren Jugendlichen die Möglichkeit nach der Übung noch ein bisschen zusammen zu sitzen oder eine Runde Tischkicker zu spielen. Dies fördert die Kameradschaft und den Zusammenhalt in der Jugendgruppe. Dieses Jahr hatten wir insgesamt elf Übertritte in unsere drei Einsatzabteilungen. Dies waren überdurchschnittlich viele im Vergleich zu den Vorjahren. Es ist uns somit wieder gelungen, die Einsatzabteilungen mit neuen Feuerwehrleuten zu versorgen, jedoch wird die Nachwuchsgewinnung durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel den demografischen Wandel in den kommenden Jahren schwieriger werden. Wir werden uns aber wie auch in den vergangenen Jahren den neuen Herausforderungen stellen. Danke an alle, die uns im vergangenen Jahr unterstützt oder gespendet haben. Danke an meinen Stellvertreter, die Jugendleiter, die Leiterin der Kindergruppe und alle Mitarbeiter der Kindergruppe die mich immer tatkräftig unterstützt haben und offen für neue Ideen waren.

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Unfälle Im vergangenen Jahr war eine Verletzung zu beklagen:  Eine Jugendliche ist im Feuerwehrhaus auf der Treppe aufgrund von nassen Schuhen ausgerutscht und hat sich dabei an der Hand verletzt. Dienstplangestaltung und Übungsdienst Veranstaltungen und Übungen, die von Jugendfeuerwehrangehörigen mit durchgeführt bzw. besucht wurden:  Christbaumweitwurf Feuerwehr Schwaikheim (09.01.2016)  Exkursion zur Rettungswache Waiblingen (11.01.2016)  Jugendleiterstammtisch in Winnenden (28.01.2016)  Infonachmittag Kindergruppe (30.01.2016)  Jahreshauptversammlung Feuerwehr Winnenden (26.02.2016)  Kreisputzede (19.03.2016)  Jahreshauptübung (16.04.2016)  Übung mit den Jugendfeuerwehren Berglen und Schwaikheim (23.04.2016)  Maibaumaufstellen (30.04.2016)  Elternabend Jugendgruppe (02.05.2016)  Challenge der Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis (04.06.2016)  Ausflug (18. – 19.06.2016)  Abschlussveranstaltung Projekt JF und Kärcher (01.08.2016)  Fest Abt. Buchenbach (03.08.2016)  Festumzug Feuerwehr Welzheim (20.08.2016)  Sommerferienprogramm (15.08.2016)  Orientierungsfahrmarsch Jugendfeuerwehr Welzheim (21.08.2016)  Winnender Wengert Wetzede (03.09.2016)  Sommerfest mit Jugendfeuerwehr Schwaikheim (10.09.2016)  Museums Event (18.09.2016)  Streuobst Sammelaktion (15.10.2016)  Tag der offenen Tür Abt. Zipfelbach (16.10.2016)  24h Feuerwehrtag (11. – 12.11.2016)  Treffen Kindergruppenleiter (22.11.2016)  Jahreshauptversammlung Kreisjugendfeuerwehr Rems-Murr (24.11.2016)  Weihnachtsfeier (19.12.2016) Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung:  Aufgabenverteilung in der Löschgruppe / Löschstaffel  Wasserentnahme offenes Gewässer, Überflur- und Unterflurhydrant  Löschangriff  Umgang mit Hebekissen / Anheben von Lasten  Ausleuchten von Einsatzstellen Weitere Grundlagen aus folgenden Bereichen:  Unfallverhütung  Fahrzeugkunde  Gerätekunde  Erste Hilfe  Knoten  Funkausbildung  Absichern des Fahrzeugs und der Einsatzstelle

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Jahresbericht Kindergruppe (Sandra Layer) Ende 2015 gab es in Baden-Württemberg 167 Kindergruppen, im Februar 2016 kam in Winnenden eine dazu. Als wir Ende Januar alle interessierten Grundschüler mit ihren Eltern in die Feuerwache Stadtmitte einluden, waren wir mit Kaffee und Feuerwehrkeksen, Grußworten (auch durch den OB Holzwarth), einem kleinen Programm und einem 8-köpfigen motivierten Team vorbereitet. Wir freuten uns sehr über das unerwartet große Interesse und konnten im Februar mit 35 fröhlichen, quirligen Kindern starten. Alle 2 Wochen trafen wir uns mittwochs für 1.5 Stunden mit abwechslungsreichen Erlebnissen: Mal wurde die persönliche Schutzausrüstung vorgestellt, mal Funkgeräte ausprobiert. Mal Leinenbeutel entlang der Fahrzeughalle geworfen, ein andermal der Sprungretter bestaunt. Einmal haben wir die Garage verraucht und die Kinder krabbelten mit Taschenlampen ausgerüstet durch einen Kriechtunnel, dann wurde im Nebel getanzt, bevor der Lüfter wieder klare Sicht gab. Im Sommer verwandelte sich der Hof bei bestem Wetter 2 x in ein Freibad: man konnte den Hang runterrutschen, durch die Wasserwand des Hydroschildes rennen, Wasserspiele machen oder in den Pool springen. Im Herbst beteiligten wir uns an der Apfellese im Feuerwehrgarten, verdienten sogar Geld und krönten die Arbeit mit selbstgemachten Schokoäpfeln. Einen Ausflug machten wir zur Feuerwache Buchenbach, genossen dort eine Führung und Vesper und durften am Überflurhydranten Wasser spritzen. Das i-Tüpfelchen des tollen Tages war die Heimfahrt im Feuerwehrauto. Es gab immer wieder Brandschutzerziehung, indem die Zentrale erklärt wurde, wir ein Kerzenexperiment machten oder an einem Brand-Puppenhaus den Weg des Rauches zeigen konnten. Mal besuchte uns der Feuerdrache Grisu, ein andermal das JugendRotKreuz inkl. Krankenwagen. Im Besprechungsraum gab es mal ein Kinderkino und zur Weihnachtszeit schmückten wir den Baum, backten Plätzchen und bekamen Besuch vom Nikolaus. Anfangs bestand das Team aus 7 Damen und 1 Mann, aktuell wuppen wir die Nachmittage mit 4 Damen und 2 Männern.. Wir sind zu einem super Team zusammengewachsen und ich möchte mich bei jedem einzelnen ganz herzlich für das Engagement, den Einsatz, die Zuverlässigkeit und den Spaß bedanken!!! Auch die Hilfe, die Ideen und der Einsatz des Gerätewarts sind Gold wert – vielen Dank! Ein ganz besonderer Dank geht an den Gesamtkommandanten, ohne dessen Unterstützung und Rat alles nichts wäre. Natürlich ist er der Kindermagnet, wenn er bei uns reinschaut und von seinen Feuerwehrerlebnissen erzählt. Wir haben die Kinder längst in unsere Herzen geschlossen und freuen uns über so viel positives Feedback. Eine Mutter hat es treffend beschrieben: die Kinder sind Feuer & Flamme – und so soll es auch sein!

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Veranstaltungen, Kameradschaftspflege, Lehrgänge und Wettkämpfe Exkursion zur Rettungswache Waiblingen Bei unserer ersten Übung im Jahr machen wir eine Exkursion zu einer Firma bzw. Einrichtung. Dieses Jahr haben wir die Rettungswache des DRK in Waiblingen besucht. Bei einer Führung wurde den Jugendlichen die Geräte und Technik eines Rettungswagens und eines Notarzteinsatzfahrzeugs erklärt. Jugendleiterstammtisch in Winnenden Ende Januar hatten wir die Jugendleiter des Rems-Murr-Kreises zu einem Stammtisch nach Winnenden eingeladen. Markus Lauer hatte als Ort den Bürger Besen der Familie Ungar organisiert. Insgesamt 29 Jugendleiter waren der Einladung gefolgt. Es gab einen regen Erfahrungsaustausch in gemütlicher Atmosphäre, umrundet von mit einem kulinarischen Besenangebot das keine Wünsche offen gelassen hat. Christbaumweitwurf Feuerwehr Schwaikheim Eine Mannschaft der Jugendfeuerwehr Winnenden hat beim Christbaumweitwurf der Feuerwehr Schwaikheim in der Wertung Mannschaften Jugend den 1. Platz erreicht. Bei der bereits zum neunten Mal durchgeführten Veranstaltung der Schwaikheimer Feuerwehr hat jeder Werfer zwei Versuche, wobei der weiteste Versuch gewertet wird. Der Christbaum welcher geworfen wird muss mindestens der Größe des Werfers entsprechen. Die Jugendfeuerwehrmannschaft mit Jannik, Luca, Nico und Till konnte sich mit einer Gesamtweite von 19,5m den ersten Platz sichern und hat den begehrten Wanderpokal gewonnen. Beim besten Wurf der Gruppe wurde der Christbaum sechs Meter weit geworfen. Gemeinsame Übung mit den Jugendfeuerwehren Berglen und Schwaikheim Wir waren dieses Jahr Gastgeber unserer gemeinsamen Übung. Jürgen Scheunemann hat eine Übung auf dem Gelände der Firma Ernteband geplant. Für die Übung wurde folgendes Szenario angenommen: Im Keller des Produktionsgebäudes war im Bereich einer Reinigungsanlage ein Brand ausgebrochen. Demzufolge drang dichter Rauch aus dem Gebäude, welchen eine Nebelmaschine erzeugte. Nach dem Verlassen des betroffenen Gebäudes lief eine Person über den Hof und wurde unter Paletten eingeklemmt, welche ein Gabelstapler transportiert hatte. Eine weitere Person war beim Abladen einer Mulde darunter eingeklemmt worden. Mit insgesamt

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neun Fahrzeugen waren 51 Jugendliche zum Übungsobjekt ausgerückt. Schnell wurde von den ersten zwei Fahrzeugen ein Löschangriff aufgebaut und die Angriffstrupps gingen zur Menschenrettung ins Gebäude vor. Die anderen Trupps bauten eine Wasserversorgung auf und brachten zwei Lüfter zur Entrauchung des Gebäudes am Kellereingang in Stellung. Bereits nach kurzer Zeit waren mehrere Verletzte aus dem Gebäude gerettet worden. Nach der Übung gab es als Abschluss noch ein gemeinsames Vesper mit allen Übungsbeteiligten. Projekt Jugendfeuerwehr und Ausbildungsbetriebe Das im Jahr 2014 gestartete Projekt mit der Firma Kärcher wurde dieses Jahr gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren Leutenbach und Schwaikheim erneut fortgesetzt. Dieses Jahr haben wir ein weiteres Wasserspiel gebaut, welches Markus Lauer konstruiert hat. Sechs Jugendliche der beteiligten Jugendfeuerwehren waren an insgesamt zehn Nachmittagen bei Kärcher im Ausbildungszentrum zu Gast. Dort haben sie zuerst das Geschicklichkeitsspiel „Heißer Draht“ gebaut. Aufgrund der verschiedenen in dem Spiel enthaltenen Fertigungsschritte bekamen die Jugendlichen so einen Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungsberufe. An den letzten Terminen wurden dann die Teile für das Wasserspiel angefertigt und dieses montiert. Zur Übergabe hatten die Jugendfeuerwehren die Azubis zu einem Nachmittag bei der Feuerwehr Winnenden eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung der Feuerwehr gab es einen praktischen Teil. Hierbei konnten die Azubis den Umgang und die richtige Brandbekämpfung mit einem Feuerlöscher ausprobieren. Das neue Wasserspiel war bereits mehrmals im Einsatz und kam bei den Kindern sehr gut an. Das Projekt hat sich für beide Seiten gelohnt und es ist deshalb schon eine Fortsetzung nächstes Jahr geplant, bei der dann eine elektrische Steuerung für das Wasserspiel gebaut werden soll. 3. Platz bei der ersten Challenge der Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis Am 04. Juni 2016 fand um den Festplatz in Schwaikheim die erste Challenge der Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis statt. Die Mannschaft Winnenden 1 konnte sich den unter 29 teilnehmenden Gruppen den 3. Platz knapp hinter den Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus Waiblingen und Auenwald sichern. Die zweite Winnender Mannschaft belegte den 13. Platz. Pünktlich um 9.00 Uhr, zum geplanten Start der Challenge, setzte starker Regen ein, weswegen zunächst alle Gruppen ins Trockene gebracht wurden. Die Verantwortlichen

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waren sich einig, die Challenge nicht ausfallen zu lassen. Nach kurzem Warten und bei nachlassendem Regen, begrüßte der Schwaikheimer Bürgermeister gemeinsam mit dem Schwaikheimer Jugendwart Jan Mutschler die Gruppen. Die Gruppen mussten an den insgesamt 18 Stationen nicht nur ihr Geschick unter Beweis stellen, auch Teamarbeit und Teamgeist waren gefragt; beides Fähigkeiten, die bei der Feuerwehr sehr wichtig sind. So musste zum Beispiel ein Leinenbeutel so präzise wie möglich geworfen werden, ein Tragkraftspritzenfahrzeug schnellstmöglich geschoben werden oder Wasser mit Hilfe eines Gestells aus Helmen transportiert werden. Trotz einiger Regenschauer haben die Jugendlichen alle Stationen gemeistert. Die grundlegende Idee der Challenge ist, eine unterhaltsame und herausfordernde Veranstaltung für alle Jugendfeuerwehren des Rems-Murr-Kreises anzubieten. Dieses Ziel setzten sich die neue Führung und der neue Ausschuss der Kreisjugendfeuerwehr Rems-Murr nach ihrer Wahl im vergangenen Jahr. Dem Konzept der Challenge entsprach dabei, dass jede teilnehmende Jugendfeuerwehr ihre eigenen Ideen in Form einer Station mitbrachte und einen dazugehörenden Betreuer stellte. Für die Durchführung der ersten Challenge erklärte sich die Jugendfeuerwehr Schwaikheim bereit, einen Platz zur Verfügung zu stellen und die Bewirtung zu organisieren. Am Ende des Tages waren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Jugendleiter von der Veranstaltung begeistert. Die Jugendlichen hatten trotz des zeitweise schlechten Wetters an den Stationen sehr viel Spaß und konnten viele Aufgaben kreativ lösen. Auch die Organisatoren waren zufrieden, denn die neu konzipierte Veranstaltung übertraf die Erwartungen aller Beteiligten. Es wurde eine neue gemeinsame Veranstaltung geschaffen, welche die Jugendfeuerwehren zusammengebracht hat. Die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmer bestärken die Organisatoren die Veranstaltung nächstes Jahr fortzusetzen, hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern aus dem Kreis. Ausflug nach Heilbronn und Sinsheim Die erste Station unseres Ausflugs war die Experimenta in Heilbronn. Bei dieser interaktiven Ausstellung gab es auf mehreren Ebenen verschiedene Themenfelder, welche die Jugendlichen selbstständig erkunden konnten. Eines der Highlights war die Vorführung der „Kettenreaktionsmaschine“. Hier wurde gezeigt, wie mit verschiedenen Gegenständen eine Kettenreaktion ausgelöst werden kann. Nach einer Mittagspause in der Nähe des Experimenta Geländes sind wir mit den MTWs weiter nach Sinsheim gefahren. Dort haben wir im 3D Kino einen Film über das Hubble Teleskop angeschaut. Aufgrund von sehr starken Regenfällen in den beiden Wochen vor dem Ausflug haben wir uns dazu entschlossen nicht auf dem Gelände der Hasenzüchter

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zu übernachten. Nach einigen Spielen im Feuerwehrhof und dem Abendessen haben wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Am nächsten Morgen wurde nach einem gemeinsamen Frühstück noch das Feuerwehrhaus aufgeräumt. Wir blicken auf ein schönes Wochenende zurück, das den Jugendlichen und den Betreuern sehr viel Spaß gemacht hat. Tag der offenen Tür der Abteilung Buchenbach Beim Tag der offenen Tür der Abteilung Buchenbach hat sich die Jugendfeuerwehr mit einer Spielstraße beteiligt. Die Kinder konnten an sechs Stationen verschiedene Aufgaben rund um die Feuerwehr lösen. Highlight war das von Andreas Stephan aufgebaute Kinderhaus. Auch die Malteser haben sich mit einer Station an der Spielstraße beteiligt. Bevor ein Kind mit der ersten Station angefangen hatte, wurde ein Foto vor einem Feuerwehrhintergrund gemacht. Zum Abschluss bekam jedes Kind eine Urkunde mit dem zu Beginn erstellten Fotos überreicht. Zum ersten Mal hatten wir hier auch eine Bastelmöglichkeit. Es konnten Feuerwehrautos aus Pappe gebastelt werden und mit Buntstiften angemalt werden. 1. Platz beim Orientierungsfahrmarsch der Jugendfeuerwehr Welzheim Am 21. August 2016 fand rund um Welzheim ein Orientierungsfahrmarsch anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Welzheim statt. Die Mannschaft Winnenden 2 mit Nico, Jana, Lisa, Michelle, Jannik und Till konnte sich den Sieg sichern, die Mannschaft Winnenden 1 belegte den siebten Platz. Der Orientierungsfahrmarsch startete um 9.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Welzheim. Die Gruppen mussten dann mit ihrem Fahrzeug die verschiedenen Stationen anfahren. So musste zum Beispiel mit einem Tretboot ein Parcour abgefahren werden, Kisten gegen die Wand gestapelt und blind mit einer Schubkarre eine Person durch einen Parcour gelotst werden. Trotz eines kurzen Regenschauers haben beide Gruppen alle Stationen souverän gemeistert. Zum Abschluss musste jede Gruppe ein Quiz mit verschiedenen Fragen rund um die Feuerwehr beantworten. Zum Abschluss fand die Siegerehrung im Festzelt statt.

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Erfolgreiche Abnahme der Leistungsspange Am 01. Oktober haben zwei Gruppen mit insgesamt 14 Jugendlichen der Jugendfeuerwehren aus Winnenden und Schwaikheim erfolgreich die Prüfung zur Leistungsspange abgelegt. Die Leistungsspange ist für Mitglieder der Deutschen Jugendfeuerwehren die höchste Auszeichnung, die sie im Laufe ihrer Mitgliedszeit erreichen können. Die Gruppen sind zur Abnahme nach Mannheim gefahren. Dort mussten Sie in folgenden fünf Disziplinen ihr Wissen und Können unter Beweis stellen: Die Durchführung eines Löschangriffs, das aneinander Kuppeln einer 120m langen Schlauchleitung die ohne Windungen in mindestens 75 Sekunden ausgelegt werden musste, das Beantworten von feuerwehrtechnischen Fragen, ein Staffellauf über 1.500m und Kugelstoßen. Die Jugendlichen haben sich seit Juni auf die Abnahme vorbereitet und mindestens einmal pro Woche trainiert. Alle Disziplinen mussten von der Gruppe als Team bewältigt werden. Deshalb war es auch möglich, dass zwei Jugendliche mit einer Sportverletzung an der Abnahme teilgenommen haben und die anderen Mitglieder der Gruppe die sportliche Schwäche kompensierten. In einem feierlichen Rahmen wurde am Ende der Veranstaltung die Auszeichnung an alle Gruppen verliehen. Streuobst Sammelaktion Bei der Streuobstsammelaktion der Winnender Bürgerstiftung haben wir dieses Jahr an zwei Terminen mehr als zwei Tonnen Äpfel aufgelesen. Die Aktion wurde dieses Jahr gemeinsam von Herrn Reichert und Herrn Hilscher koordiniert. Aufgrund der Unterstützung durch die Firma Ernteband und die Bäckerei Maurer bekamen alle teilnehmenden Gruppen einen besseren Annahmepreis. Dank des Engagements und der guten Vorbereitung von Herrn Reichert und Herrn Hilscher hat auch dieses Jahr wieder alles bestens geklappt. Tag der offenen Tür der Abteilung Zipfelbach Nach der offiziellen Einweihung des Feuerwehrhauses Zipfelbach hatte die Abteilung zu einem Tag der offenen Tür geladen. An diesem hatte sich auch die Jugendfeuerwehr mit einer kleinen Spielstraße beteiligt. An insgesamt fünf Stationen kamen unter anderem unsere beiden mit Kärcher gebauten Wasserspiele zum Einsatz. Aufgrund der guten Resonanz beim Fest der Abteilung Bu-

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chenbach haben wir hier nochmals das Basteln von Feuerwehrautos angeboten. Bereits am frühen Nachmittag waren alle Bastelbögen aus, was sicherlich auch am großen Andrang des Fests lag. Außer der Spielstraße gab es noch eine Hüpfburg sowie eine Station an der die Kinder vom DRK Ortsverein Winnenden geschminkt wurden. 24h Feuerwehrtag Für die meisten Jugendlichen war das Highlight des Jahres wieder unser 24h Feuerwehrtag. Hier haben wir auch dieses Jahr wieder die Kooperation mit den Winnender Grundschulen fortgesetzt und eine Übung an der Hungerberg Grundschule gemacht. Hierzu waren trotz Regenwetters einige Schüler gekommen. Bei den weiteren Übungen mussten die Jugendlichen ihr feuerwehrtechnisches Geschick, aber auch den Teamgeist unter Beweis stellen. Am Freitagabend waren wir im Feuerwehrsport und haben unter der Anleitung von Inge Auchter ein tolles Sportprogramm genossen. Auch dieses Jahr konnten wir wieder auf die Fahrzeuge aller Abteilungen zurückgreifen. Allen Unterstützern herzlichen Dank. Jugendfeuerwehr Kalender Aufgrund der guten Resonanz auf unsere letzten Jugendfeuerwehr Kalender haben wir auch dieses Jahr wieder einen Kalender gestaltet. Dieses Jahr konnten wir den Profi Fotograf Benjamin Beytekin für eine Kooperation gewinnen, so dass er uns zwei Bilder zur Verfügung gestellt hat. Um Werbung für die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr zu machen wurde an jede Winnender Grundschule ein Kalender verschenkt. Der Kalender war gegen eine Spende von 5,00 € erhältlich. Jahresabschluss An der letzten Übung am 19.12.2016 haben wir das Jahr mit einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen. Nach dem Essen wurde kurz auf die Highlights des vergangenen Jugendfeuerwehr-Jahres zurück geblickt. Der Kantinenwirt der Abteilung Stadtmitte Andreas Schmidt hat für uns Spaghetti Bolognese gekocht. Für alle Jugendlichen gab es eine Trinkflasche als Weihnachtsgeschenk. Organisation und Verwaltung Zum Jahresende 2016 zählt die Jugendfeuerwehr Winnenden 70 Mitglieder, davon 25 Mädchen und 45 Jungen. Der Kindergruppe gehören insgesamt 32 Kinder an, 17 Mädchen und 15 Jungen. Der Jugendgruppe gehören insgesamt 38 Kinder an, 8 Mädchen und 30 Jungen. 11 Jugendliche sind 17 Jahre alt und in eine Einsatzabteilung aufgenommen.

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Freiwillige Feuerwehr Winnenden Neuaufnahmen Kindergruppe Clara Alfano Sofie Baur Len Becker Gianluca Bernardi Niklas Bihlmeyer Fabian Cohan Noelia del Pino Fleck Henry Fichtel Paul Grandy Nils Hofgräf Sarah Illing Erick Kölz Johannes Kölz Josua Krekeler Lilly Layer Jana Lindenthal Georgios Macherion Elia Miraglia Jasmin Mork Tabea Mork Eren Murtaza Yaren Murtaza Emmie-Zoe Ochsner Eve Pflüger Julian Roff Tim Schäfer Amelie Schirmer Luisa Schirmer Clara Schubert Ferdinand Stanzl Cira Svoboda Julian Turok Marcel Uher Lea Sophie Weinbrenner Berkay Yasar Josua Roth Jona Weinbrenner Lukas Jeutter David Krekeler Alina Lindenthal Sophie Riester Liam Schneider

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Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 21.09.2016 zum 21.09.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016

Übernahmen in die Jugendgruppe Georgios Macherian Abt. Buchenbach Eren Murtaza Abt. Stadtmitte

zum 25.10.2016 zum 29.04.2016

Ausgeschieden Kindergruppe Fabian Cohan Henry Fichtel

zum 21.09.2016 zum 21.09.2016

Abt. Buchenbach Abt. Buchenbach

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Jahresbericht 2016

Elia Miraglia Julian Roff Ferdinand Stanzl Niklas Bihlmeyer Sarah Illing Tim Schäfer

Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

zum zum zum zum zum zum

21.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 30.11.2016 30.11.2016 30.11.2016

Neuaufnahmen Jugendgruppe Vivienne Foret Daniel Käser Jana-Marie Koch Danijel Puljko Maxim Wendland Lukas Elser Luis Linus Klein Tin-Luka Marasovic

Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach

zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 06.04.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016 zum 30.11.2016

Ausgeschieden Jugendgruppe Despina Karamanli Eleni Karamanli Mike Heymann Danijel Puljko

Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte

zum zum zum zum

01.04.2016 01.04.2016 29.07.2016 01.08.2016

Übernahme in die aktive Wehr Patrick Lampke Nico Katzer Florian Herwarth Nikolaos Mpourgaslis Lisa Reichardt Daniel Käser Michelle Roll Benjamin Lorenz Janet Hohlmayer Torben Fuchs Samuel Kremer

Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Stadtmitte Abt. Buchenbach Abt. Zipfelbach Abt. Zipfelbach Abt. Buchenbach Abt. Stadtmitte Abt. Zipfelbach

zum zum zum zum zum zum zum zum zum zum zum

23.02.2016 17.03.2016 03.04.2016 17.06.2016 12.09.2016 21.09.2016 21.09.2016 14.10.2016 12.12.2016 20.12.2016 20.12.2016

Aufgrund einer Satzungsänderung können Jugendliche bereits mit 17 Jahren in die aktive Wehr wechseln. Eine Teilnahme am Einsatzdienst ist erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres und abgeschlossener Grundausbildung möglich. Der Stadtjugendfeuerwehrwart hat an folgenden Veranstaltungen teilgenommen  4 Dienstbesprechungen Feuerwehr Winnenden  3 Gesamtausschusssitzungen  4 Ausschusssitzungen Abt. Stadtmitte  3 Ausschusssitzungen Kreisjugendfeuerwehr  Neujahrsempfang Stadt Winnenden  Jahreshauptversammlung Kreisjugendfeuerwehr  Jahresfeier Malteser Winnenden

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Jahresbericht 2016

Kassenbericht

Anfangsbestand am 01.01.2016 Anfangsbestand am 01.01.2016 Anfangsbestand am 01.01.2016 Zuschuss Stadt Zuschuss Stadt 24h Feuerwehrtag Ausflug Durchlaufposten Festbesuche Jugendraum Kalender Kindergruppe Streuobst Sammelaktion Übungsdienst Spenden Jugendgruppe Kontoführungsgebühren Kontoführungsgebühren Zinsen Zinsen Endbestand am 31.12.2016 Endbestand am 31.12.2016 Endbestand am 31.12.2016

Kostenträger

Einnahmen

Gesamt Jugendgruppe Kindergruppe Jugendgruppe Kindergruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Kindergruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Jugendgruppe Kindergruppe Jugendgruppe Kindergruppe Gesamt Jugendgruppe Kindergruppe

5.505,04 € 5.505,04 € 0,00 € 1.191,40 € 777,00 € 240,00 € 370,00 € 130,00 € 418,00 € 32,50 € 500,00 € 431,73 € 276,96 € 0,25 € 0,25 €

Ausgaben

764,48 € 1.121,04 € 130,00 € 450,80 € 249,00 € 274,46 € 278,09 € 1.719,30 € 20,25 € 20,25 € 4.845,46 € 4.334,05 € 511,41 €

Abschließend möchte ich mich herzlich bei allen bedanken, die mich bei meiner Arbeit als Stadtjugendfeuerwehrwart unterstützt haben.

Winnenden, den 22.01.2017

Daniel Bahner Stadtjugendfeuerwehrwart

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Jahresbericht 2016

SPIELMANNSZUG der Freiwilligen Feuerwehren Leutenbach / Winnenden J A H R E S B E R I C H T 2016 Mit dem Jahr 2016 ist vor wenigen Tagen ein von politischen Unruhen und Attentaten geprägtes Jahr zu Ende gegangen. Für unseren Spielmannszug hielt es allerdings keine Überraschungen bereit. An 20 von insgesamt 41 Übungsabenden wurden wir von unserem Ausbilder Walter Fink engagiert und kompetent angeleitet. Dadurch ist es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen, unser Spiel auf einem guten Niveau zu halten. Die Zahl der Auftritte im Rahmen von Versammlungen und Feuerwehrfesten im Jahr 2016 ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Im Einzelnen haben wir unser musikalisches Können bei folgenden Veranstaltungen gezeigt:       

16.01. 26.02. 04.03. 26.05. 17.06. 31.07. 18.09.

Hauptversammlung Abteilung Leutenbach Hauptversammlung Gesamtwehr FFW Winnenden Hauptversammlung Gesamtwehr FFW Leutenbach in Leutenbach Hocketse Löwenplatz Musikverein Leutenbach Einweihung Gerätehaus Zipfelbach FFW Winnenden Hocketse Leutenbach Museumsfest und Fahrzeugübergabe Feuerwehrmuseum Winnenden

Im Jahr 2016 wurde der Kreisspielmannszug durch die Kameraden Alfred Schneider und Dittmar Claß durch Ihre Beteiligung unterstützt. Sowohl an mehreren Proben als auch bei folgenden Auftritten waren sie dabei:  

05.03. 10.09.

Hauptversammlung FFW Kernen 50. Geburtstag Harald Bubeck

Im vergangenen Jahr hat Dittmar Claß auf überregionaler Ebene an folgenden Veranstaltungen teilgenommen: 

30.03.



19.11.

42. Landesversammlung der Feuerwehrmusik im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg in Nürtingen 30. Bezirksversammlung der Feuerwehrmusik im Regierungsbezirk Stuttgart in Vaihingen/Enz

Neben Proben und Auftritten wurden auch die Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege der Einsatzabteilung durch Kameraden des Spielmannszuges unterstützt. Am Tagesausflug der Abteilung Leutenbach zum Baumwipfelpfad Bad Wildbad haben einzelne Kameraden teilgenommen. Anstatt unserer traditionellen Herbstwanderung hat Hermann Windinger mit Unterstützung von Otto Blessing in diesem Jahr erstmals einen Tagesausflug geplant und vorbereitet. Am 30.10. haben wir vormittags zunächst das Hutmuseum in Lindenberg im Allgäu besucht. Eine kompetente Führerin hat uns durch 300 Jahre Hutmode geführt. Dabei haben wir Vertrautes, Interessantes und Kurioses rund um das Thema Kopfbedeckungen gesehen. Nach dem Mittagessen in Wasserburg war das Dornier-Museum in Friedrichshafen unser nächstes Ziel. Im Rahmen einer Pilotenführung wurde uns die Luftfahrtgeschichte des 20. Jahrhunderts aus der Sicht eines ehemaligen

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Jahresbericht 2016

Starfighterpiloten am Beispiel Dornier erzählt und erlebbar gemacht. Die gewonnenen Eindrücke haben wir im „Alten Rathaus“ in Leutenbach bei einem gemeinsamen Abendessen nochmals Revue passieren lassen. Am 22.12. haben wir dort mit einer Weihnachtsfeier das Jahr abgeschlossen. Am Ende meines Berichtes möchte ich mich bei allen bedanken, die mich im Laufe des Jahres 2016 als Leiter des Spielmannszuges unterstützt haben, an der Spitze bei den Kameraden Hermann Windinger und Otto Blessing, die beide die Planung und Abwicklung unserer kameradschaftlichen Veranstaltungen koordiniert und übernommen haben. Ohne die Anwesenheit und tatkräftige Unterstützung aller, wäre einiges in diesem Jahr sicher nicht möglich gewesen. Ein besonderer Dank gilt dabei unserem Ausbilder Walter Fink, der mit uns intensiv gearbeitet hat. Dank aber auch an unseren Ehrenstabführer Siegfried Klink, alle Kameraden des Spielmannszuges sowie die Kameraden der Feuerwehren Leutenbach und Winnenden. Auch an die Gemeinde Leutenbach und die Stadt Winnenden geht ein Dank für deren Unterstützung im Jahr 2016. Ich würde mich freuen, wenn der Spielmannszug auch im Jahr 2017 eine umfangreiche Unterstützung erfahren darf. Winnenden, den 06.01.2016 Dittmar Claß Leiter Spielmannszug

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Jahresbericht 2016

JAHRESBERICHTE DER ABTEILUNGEN _________________________________________

Abteilung Buchenbach

Abteilung Stadtmitte

Abteilung Zipfelbach

Freundlicherweise stellten die Abteilungskommandanten ihre Jahresberichte zum Abdruck zur Verfügung. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich.

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Jahresbericht 2016

FREIWILLIGE FEUERWEHR WINNENDEN ABTEILUNG BUCHENBACH JAHRESBERICHT 2016 Meine Damen und Herren, liebe Feuerwehrkameradin und Feuerwehrkameraden,

Das Jahr 2016 war ein ereignisreiches Jahr! So oder ähnlich klingt die Einleitung zum Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr doch in jedem Jahr und sicherlich bei jeder Freiwilligen Feuerwehr! Denn nahezu jedes Einsatzereignis ist ein besonderes Ereignis. Besonders in seiner Eintrittswahrscheinlichkeit, besonders in der Lage und Wirkung auf die Einsatzkräfte und besonders in der Art und Weise wie „WIR“ mit dieser Situation umgehen. Im vergangenen Jahr wurde die Abteilung Buchenbach zu 38 Einsätzen alarmiert! Die Freiwillige Feuerwehr ist in unserer Gesellschaft nicht wegzudenken und gerade das macht es besonders. Wir sind kein Verein, wir sind eine Einrichtung in unserer Gesellschaft in der wir gebraucht werden! Die durch Medien regelmäßig gerne veröffentlichte Umfragen bestätigen, dass die Feuerwehr das höchste Vertrauen und Ansehen in der Gesellschaft geniest. Wir sind Helfer, die immer schnell zur Stelle sind, unabhängig von Tageszeit oder Aufgabe. Große Flächenereignisse wie die Hochwasser 2016 im Land zeigen dies sehr deutlich. Doch wie attraktiv ist unsere Feuerwehr? Attraktivität kommt von Anziehungskraft – es muss also erstrebenswert sein, sich bei der Feuerwehr zu engagieren. Dies hat auch mit Wertschätzung und Anerkennung zu tun. Im Juni wurde das Gerätehaus Abteilung Zipfelbach fertig gestellt und an die Feuerwehr übergeben! Mit der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes hat die Stadt als Träger der Feuerwehr die Rahmenbedingungen für eine moderne, und leistungsfähige Dreistandorte - Feuerwehr geschaffen. Ein modernes Erscheinungsbild und eine positive Außendarstellung machen den „Reiz“ der Feuerwehr aus. Die Organisation und Umgangsformen innerhalb der Feuerwehr legen hierfür den Grundstein. Für alle gilt es nun in unserer modernen, schnelllebigen Zeit, im Spagat zwischen Tradition und Moderne, die an uns gestellte neue Herausforderung zu meistern. Wir sollten nicht zu oft zurückblicken, sondern uns in die Zukunft orientieren – motiviert bei der Sache sein und Spaß an unserer Aufgabe haben!

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Jahresbericht 2016

Mit den genannten 38 Einsätzen in 2016 ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr mit 65 Einsätzen zu verzeichnen. Ein Grund hierfür ist auch die Anpassung der AAO auf das dreistandorte Konzept der Feuerwehr Winnenden Aufgeteilt sind diese in 14 Brandeinsätze, 8 Einsätze im Rahmen der technischen Hilfe, 14 Einsätze waren Brandmeldealarme und 2 böswillige Alarme. Für die Einsätze waren 628 Mann in 232 Stunden im Einsatz. Nachfolgender Überblick der einzelnen Einsätze: Einsatz Nr.

Datum

1

10.01.

N

2

16.01.

3

23.01.

4 5

Typ Art

Erläuterung

Ort

Brandmeldealarm

Fehlalarmierung

Gerberstraße

N

Brandmeldealarm

Fehlalarmierung

Schlossstraße

N

böswillige Alarme

Feuermelderalarm

Schlossstraße

08.02.

H

Brandmeldealarm

Rauchmelder aus gelöst

Herzog-Philipp-Straße

12.02.

H

Mittelbrand

Kellerbrand

Müllersgasse

6

21.03.

H

Techn. Hilfeleistung Ölspur/Öleinsatz

Birkmannsweilerstraße

7

29.03.

N

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Leutenbacher Straße

8

04.04.

N

Kleinbrand

Wohnungs- Gebäudebrand Schelmenholz Forststraße

9

05.04.

N

Techn. Hilfeleistung Gefahrguteinsatz

10

13.04.

N

Kleinbrand b

Wohnungs- Gebäudebrand Schlossstraße

11

15.04.

N

Brandmeldealarm

Feuermelderalarm

Schlossstraße

12

16.05.

N

Kleinbrand a

Zimmerbrand

Seehalde

13

29.05.

H

blinde Alarme

Fehlalarmierung

Neuffenstraße

14

30.05.

N

blinde Alarme

Rauchentwicklung

Ringstraße

15

01.06.

N

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Schlossstraße

16

05.06.

N

Techn. Hilfeleistung Sturmschaden

Backnanger Straße

17

10.06.

H

blinde Alarme

Rauchentwicklung

Silcherstraße

18

17.06.

N

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Kelterstraße

19

21.06.

H

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Birkenstraße

20

25.06.

H

Techn. Hilfeleistung Sturmschaden

Stöckenhofer Straße

21

10.07.

H

Techn. Hilfeleistung Tier in Not

Jahnstraße

22

12.07.

N

Techn. Hilfeleistung Verkehrsunfall

L 1140 Höhe Mülldeponie

23

21.07.

H

Kleinbrand a

Ob der Hecke

24

23.07.

H

Techn. Hilfeleistung Sturmschaden

Bürg Waldspielplatz

25

25.07.

N

böswillige Alarme

Zimmerbrand

Ringstrasse

26

30.07.

H

Kleinbrand a

Verdächtiger Rauch

Mädelsteinstrasse

27

02.08.

H

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Krebäckerstaße

28

02.08.

N

Brandmeldealarm

Feuermelderalarm

Schloßstraße

29

03.08.

N

blinde Alarme

Feuermelderalarm

Leutenbacher Straße

30

12.08.

N

blinde Alarme

Fehlalarmierung

Bach- Ecke Badstraße

31

09.09.

H

Mittelbrand

Flächenbrand

Gewand Giesübel

32

23.09.

N

Brandmeldealarm

Feuermelderalarm

Leutenbacher Straße

33

25.09.

H

Techn. Hilfeleistung Tier in Not

Hofäckerstraße

34

21.10.

N

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Leutenbacher Straße

35

16.11.

N

Brandmeldealarm

Rauchmelder ausgelöst

Schlossstraße

36

01.12.

N

Brandmeldealarm

Kleinbrand

Alfred-Kärcher-Straße

37 38

02.12. 13.12.

H H

Kleinbrand a Kleinbrand a

vermuteter Kabelbrand Zimmerbrand

Karl-Georg-Pfleiderer-Straße Keplerstraße

Rauchentwicklung

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Alfred-Kärcher-Straße

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Jahresbericht 2016

Einsatzzeiten 2016 1 9 15

13

00.00 Uhr 06:00 Uhr 06.00 Uhr 12:00 Uhr 12.00 Uhr 18:00 Uhr 18.00 Uhr 24:00 Uhr

Hinter jedem Einsatz und sei er auch noch so unkritisch, steckt auch immer einzeitlicher Aufwand, welcher durch die Aktiven der Abteilung Buchenbach aus ihrer Freizeit oder Arbeitszeit heraus für die Sicherheit aller Bürger in unserer Stadt Winnenden geleistet wird.

12.02.201 Hertmannsweiler Müllersgasse 16

12.07.2016 L 1140 Höhe Mülldeponie

Übungen: Im Jahr 2016 wurden von unserer Abteilung insgesamt 46 Übungseinheiten durchgeführt. Jeder Einzelne von Euch ist dabei wichtig, denn jeder Einzelne bringt Qualitäten mit, Qualitäten die wichtig sind, die wir brauchen um einen Feuerwehrbetrieb zum Funktionieren zu bringen und zu unterhalten. Es wird immer schwieriger, sich die Zeiten für Übungen freizuhalten. Ohne den dazu erforderlichen Rückhalt in der Familie wäre dieser Dienst am Mitbürger nicht möglich. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle, bei Euch und Euren Familien recht herzlich bedanken, dass sich jeder dennoch die Zeit nimmt um am Übungsbetrieb teilzunehmen! Nur so kann eine Leistungsstarke und schlagkräftige Feuerwehr erhalten werden. Die genannten Übungseinheiten setzen sich wie folgt zusammen: 1 Übung der Gesamtwehr 24 Zug- und Gruppenübungen 4 Atemschutzübungen 2 Maschinistenübungen 2 Schulungsabende 12 Dienstbesprechungen für Führungskräfte 1 Funkübung

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Jahresbericht 2016

Atemschutz: Ein Schwerpunkt der Sonderdienste ist unter anderem die Aus- und Fortbildung unserer Atemschutzgeräteträger. Diese Dienste nehmen nicht nur sehr viel Zeit in Anspruch, sondern an diese Kameradinnen und Kameraden werden auch die allerhöchsten Ansprüche gestellt. Sie sind die wichtigsten Einsatzkräfte an der Brandstelle. Bei dieser Aus- und Fortbildung sollen sich die Einsatzkräfte an die mit dem Tragen von Atemschutzgeräten verbundenen, erschwerten Einsatzbedingungen gewöhnen, sich sachgemäß den Einsatzgrundsätzen richtig zu verhalten und die Geräte fehlerfrei handhaben zu können. 38 Kameraden sind durch die gesetzlich vorgeschriebene G26 Untersuchung für den Atemschutzeinsatz tauglich. Ich weise wiederholt darauf hin, dass jeder Atemschutzgeräteträger einmal im Jahr die Übungsstrecke in Fellbach zu absolvieren hat. Zusätzlich muss mindestens einmal im Jahr ein Einsatz unter Atemschutz oder eine Einsatzübung und eine Unterweisung am Standort absolviert werden. Leistungsabzeichen Abnahme: Am 08.Oktober fand in Plüderhausen eine Abnahme der Leistungsabzeichen für die Feuerwehren des Rems-Murr-Kreises statt. Eine Gruppe der Abteilung Buchenbach unter der Leitung von Gruppenführer Marc Kehl hat die Leistungsprüfung in Bronze erfolgreich bestanden.

Teilnehmer waren: Hartmann Julian, Fossler Thorsten, Klein Simon, Herzog Steffen, Müller Andreas, Schwind Moritz, Pfister Moritz, Schmit Jürgen, Hohlmayer Marc, Jäger Felix.

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Sicherheitsdienste: In der Birkmannsweiler Halle und der Gemeindehalle Höfen/Baach wurden von 20 Feuerwehrmitgliedern insgesamt 18 Wachdienste in 102 Stunden geleistet. Teilnahme an Sitzungen, Versammlungen und Besprechungen: 3 Gesamtausschuss-Sitzungen 5 Sitzungen der Abteilung Buchenbach 1 Hauptversammlung der Gesamtwehr 1 Hauptversammlung der Abteilung Buchenbach 12 Besprechungen der Führungskräfte der Abt. Buchenbach Wahlen: Bei der Abteilungshauptversammlung am 13.02.2016 stand die Wahl des stellvertretenden Abteilungskommandanten auf der Tagesordnung. Mein seitheriger Stellvertreter Rainer Öchsle konnte aus beruflichen und persönlichen Gründen das Amt des stellvertretenden Abteilungskommandanten nicht mehr ausführen! Von den anwesenden 48 Wahlberechtigten der Versammlung wurde Steffen Blessing mit 43 Stimmen zum neuen Stellvertreter des Abteilungskommandanten gewählt. Mitgliederentwicklung: Zum 31.12.2015 hatten wir einen Mitgliederbestand von 77 aktiven Mitgliedern in der Einsatzabteilung. Im Laufe des Jahres wurden wir wieder durch acht Neuzugänge verstärkt. Drei davon konnten aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übernommen werden. Dagegen stehen leider aber auch 5 Austritte, so dass wir am 31.12.2016 einen Personalstand von 80 Mitglieder, sowie 4 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr haben. Austritte: Wielsch K-H, Class Thorsten, Bauer Björn, Lukassek Christian, Girnt Alfred Eintritte: Damm Christoph, Guaglianone Marco, Neumann Tim, Nickels Bianca, Schillinger Jens Hohlmayer Janet, Käser Daniel, Lampke Partick Todesfälle: Im Juli verstarb der ehemalige Feuerwehrkamerad Erwin Öchsle. Er war lange Jahre Mitglied in der Abteilung Höfen-Baach Runde Geburtstage: Runde Geburtstage feierten im vergangenen Jahr die Kameraden: Hohlmayer Thomas 50, Kubitza Oliver 50 Schlauch Christian 30, Schmit Jürgen 30, Schreiber Mathias 30 Hochzeiten: Für den zukünftigen gemeinSamen Lebensweg wünschen wir den Jungvermählten alles Gute, viel Glück und Gesundheit. Ankatrin und Marc Kehl Nicole und Jürgen Schmit

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Beförderung / Ernennung: Am 26.02.2016 anlässlich der Hauptversammlung der Gesamtfeuerwehr wurden im Festsaal des Zfp. folgende Kameraden befördert: Oberfeuerwehrmann: Klein Christian Kull Tobias Mühlbach Tobias

Hauptfeuerwehrmann: Bednorz Michael Schlauch Christian Schreiber Mathias Wieland Steffen Geiger Jochen Rein Tim Schäberle Michael

Löschmeister: Wahl Boris

Hauptlöschmeister: Öchsle Rainer

Ausbildung, Seminare und Lehrgänge: Die Ausbildung stellt einen erheblichen Schwerpunkt im Dienstalltag der Feuerwehr dar. Sie ist das Rückgrat der Schlagkräftigkeit einer Feuerwehr. Nur optimal ausgebildete Mitglieder können im Einsatzfalle die notwendigen Handgriffe blind erledigen und alle Gerätschaften sicher bedienen und so den Bürgerinnen und Bürgern bestmöglich helfen. Wie in jedem Jahr haben Kameraden an Lehrgängen die auf Stadt- oder Kreisebene, sowie an der Landesfeuerwehrschule angeboten wurden, teilgenommen. Truppführerausbildung 13.10. – 29.10.2016 Claß Florian Fossler Thorsten Hartmann Julian Müller Andreas Zugführer Lehrgang Landesfeuerwehrschule 11.07.-22.07.2016 Blessing Steffen Workshop Brandschutzerziehung 20.01.16 Blessing Steffen Fortbildung Führungskräfte 29.10.2016 Blessing Steffen Schwarz Rolf

Hohlmayer Marc

Unfälle im Feuerwehrdienst: Beim Übungs- und Einsatzdienst können den Feuerwehrangehörigen vielfältige Gefahren begegnen. Jedes Jahr erfährt der Feuerwehrmann eine Unterweisung in den Unfallverhütungsvorschriften, um Unfälle rechtzeitig durch umsichtiges Verhalten vorbeugen zu können. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Unfällen kommt. Für 2016 hatten wir keine Unfälle zu verzeichnen! Brandschutzerziehung Schule und Kindergarten: Die Brandschutzerziehung wurde auch in 2016 in den Kindergärten und Schulen fortgeführt. Behandelt wurden Themen je nach Alter, wie der Rauchmelder, Verhalten bei Feuer oder das Absetzen eines Notrufs. Die Kinder hatten auch wieder die Gelegenheit durch unser Feuerwehrgerätehaus geführt zu werden und sich die Aufgaben einer Feuerwehr erklären zu lassen. Natürlich durfte hier auch die Besichtigung der Feuerwehrfahrzeuge nicht fehlen. Für diese wichtige Arbeit im Rahmen der Brandschutzerziehung möchte ich mich bei den ausführenden Kameraden recht herzlich bedanken.

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Jahresbericht 2016

Teilnahme und Ausführung von Veranstaltungen, Sportveranstaltungen und Festbesuche: Neben den öffentlichen Aufgaben der Feuerwehr pflegen wir auch den Kontakt zu anderen Vereinen. Der Besuch bei anderen Feuerwehren der Region gehört ebenso dazu, wie die Beteiligung am öffentlichen Leben in unseren Stadtteilen, das Feiern in gemütlicher Runde oder die Teilnahme an verschiedenen Sportveranstaltungen. Festbesuch Feuerwehr Strümpfelbach „Schlachtfest“ Winterfest in Bürg 60 Jahre Feuerwehr Ehrenzeichen Baden-Württemberg FW Museum Stuttgart Himmelfahrtshocketse in Birkmannsweiler Hocketse bei der Feuerwehr Stgt.-Zazenhausen Jubiläum Feuerwehr Königsbronn (Teilnahme am Festzug mit Unimog) Tag der offenen Tür Feuerwehrabteilung Zipfelbach Festbesuch Feuerwehr Buhlbronn mit Teilnahme am Hydrantenkarrenrennen Naturparadies „Gießübel“ Veranstalter Kultur und Heimatverein Bmw. (Verpflegungsstand) VfR Elfmeterschießen der Vereine in Birkmannsweiler CVJM Sommerfest mit Teilnahme am Indiacaturnier 60 Jahre Fanfahrenzug und Jugendfeuerwehr Welzheim Ausflug 1. Zug Allgäu/Montafon Herbstfest Feuerwehr Leonberg Schalmeienzug Christbaumschmücketse in Baach Anbringen der Weihnachtsbaumbeleuchtung in den Ortsteilen der Abt. Buchenbach Optima Bike Challenge 02.04.16 Untermünkheim (MTB) Teamwettbewerb in der Feuerwehrwertung Mannschaft 1, Platz 1: Steffen Wieland Rainer Öchsle Klaus Fossler Mannschaft 2, Platz 2: Niko Katzer Hendrik Kehl Tobias Schwarz Deutsche Feuerwehrmeisterschaft im Einzelzeitfahren in Rosdorf am 12.06.16 (Rennrad) Steffen Wieland Platz 7 Jürgen Krauter Platz 4 Klaus Fossler Platz 2 Deutsche Feuerwehrmeisterschaft MTB Marathon in Einruhr am 26.06.16 (MTB) Einzelwertung: Steffen Wieland Platz 5 Rainer Öchsle Platz 6 Jan Martin Kramer DNF Klaus Fossler Platz 4 Mannschaftswertung: Rainer Öchsle Klaus Fossler Platz 3 Hessische Feuerwehrmeisterschaft im Triathlon (Short Track) in Bruchköbel 19.07.15 Klaus Fossler Platz 1 Deutsche Feuerwehrmeisterschaft im Straßenrennen in Hannover am 27.08.16 (Rennrad) Steffen Wieland Platz 6 Klaus Fossler Platz 3

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Ausflug Allgäu- Bodensee: 08.10.- 09.10.2016 Am Samstag 08.10. ging die Fahrt im Reisebus in Richtung Ulm ins Allgäu nach Scheidegg! Erster Halt war am Skywalk Allgäu mit einer Führung durch die Anlage. Nach einer Stärkung am Bus brachte uns dieser nach Heimenkirch zur Brauerei Mekatzer.

Nach einer Brauereiführung mit anschließender Bierverkostung und zünftigem Abendessen Brachte uns der Bus nach Friedrichshafen ins Hotel. Der Abend stand zur freien Verfügung und jeder konnte seinen individuellen Abend gestalten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es mit dem Katamaran über den Bodensee nach Konstanz. Durch unseren „Stadtführer Oli“ konnten wir einiges über die Geschichte von Konstanz erfahren. Wieder gesammelt am Hafen ging die Fahrt weiter mit dem Bus nach Rottweil. Dort angekommen wurden wir bei strömendem Regen von zwei Führern zur Baustellenführung am Thyssen-Krupp Testturm erwartet. Bei einem Vortrag wurde uns viel Interessantes über Bauweise und Daten des Turmes vermittelt.

Der Abschluß des Ausfluges endete mit einem Abendessen und frischgezapftem Fassbier in der Schönbuchbrauerei in Bölingen. Fortsetzung Tage der offenen Tür unter dem Motto „Buchenbach feiert“ Zahlreiche interessierte Gäste nutzten das schöne Wetter und besuchten wieder ihre Feuerwehr. Bei den, im zweijährigen Rhythmus stattfindenden, Tagen der offenen Tür vom 30.07.- 31.07.2016 konnten sich die Besucher über die Arbeit der Feuerwehr informieren. Mit Vorführungen am Brandcontainer wurde den Gästen die Wirkungsweise eines Rauchmelders und das Vorgehen der Feuerwehr bei einem Zimmerbrand näher gebracht.

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Jahresbericht 2016

Am Stand der Malteser gab es Informationen rund um Erste Hilfe und Rettungsdienst. Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Mittagstisch. Wie immer beliebt bei Kindern und Jugendlichenwar die Spielstraße, welche durch die Jugendfeuerwehr betreut wurde. An der Stelle möchte ich mich bei Daniel Bahner mit all seinen Helfern für die große Unterstützung ganz herzlich bedanken. Der Wettbewerb der Feuerwehren „Push the Kath´s fand wieder regen zu Spruch.

Kameradschaftsabend: 03.12.2016 Der alljährlich stattfindende Kameradschaftsabend fand auch dieses Jahr – wie auch die Jahre zuvor – im Gerätehaus statt. Neben einem leckeren Abendessen gab es auch einen kleinen, zum Teil recht amüsanten, Jahresrückblick. Der Abend fand wieder einen sehr guten Anklang und Beteiligung durch die Mitglieder und deren Angehörigen der Einsatzabteilung. Werte Kameraden, werte Gäste, ich glaube, dass die hier genannten Zahlen und Daten den hohen Ausbildungsstand, Zeitaufwand sowie die Einsatzbereitschaft der 80 Kameraden unserer Einsatzabteilung deutlich machen. Und nicht zuletzt die Tatsache, dass auch 2016 kein Kamerad bei Ausbildung und Einsatz verletzt wurde, zeigt das nötige Interesse und Disziplin bei ihrer ehrenamtlichen und wichtigen Tätigkeit für das Wohl und die Sicherheit unserer Bürger. Schlusswort: Dank an alle! Es ist mir ein ganz besonderes Bedürfnis, allen Personen und Einrichtungen zu danken, die uns das ganze Jahr über unterstützt haben. Ohne diese Hilfe, auf die wir schon seit vielen Jahren zählen dürfen, wäre unsere Arbeit nicht zu schultern. Hier sind an erster Stelle die Familien unserer Feuerwehrleute zu nennen, die zurückstecken mussten, wenn es um unsere zahlreichen Aktionen, Übungsdienste oder Einsätze ging. Ein großes Dankeschön richten wir an Herrn Oberbürgermeister Holzwarth, Herrn Dezernatsleiter Haas sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auch der Gemeinderat hat stets ein offenes Ohr für unsere Belange und gibt „grünes Licht“ für die notwendigen Investitionen in die Sicherheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür herzlichen Dank. Ganz herzlich Bedanken möchte ich mich bei meinen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden für Eure Mitarbeit, sei es durch Eure Teilnahme an den Übungen oder bei den zahlreichen Einsätzen, mitwirken am Tag der offenen Tür, oder was sonst noch so alles im ganzen Jahr angefallen ist. Eure ehrenamtliche Tätigkeit ist mit Geld nicht zu

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Jahresbericht 2016

bezahlen. Danke für Eure Einsatzbereitschaft und der damit verbundenen Bereitschaft, ehrenamtlich Verantwortung in der Stadt Winnenden zu übernehmen und mit zu tragen. Es geht in einer Feuerwehr unserer Größe nur noch wenn möglichst viele ihren Beitrag leisten und kräftig mit anpacken. An dieser Stelle möchte ich mich noch bedanken bei: meinem Stellvertreter Steffen Blessing, meinen Zug- und Gruppenführern mit ihren Stellvertretern und bei allen, die mit Sonderaufgaben betraut sind. Und natürlich bei allen anderen, die hier nicht extra namentlich genannt sind, die aber genauso wichtig sind, und die sich ebenfalls mit ihrer Kraft, Energie und vor allem ihrer Freizeit für die Sicherheit und das Wohl ihrer Mitbürger engagieren. Bedanken will ich mich natürlich auch bei unserm leitenden Hauptbrandmeister Harald Pflüger und dessen Stellvertreter Helmut Schirmer für eine immer offene und konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Ein weiterer Dank geht an: die Abteilungskommandanten Frank Dissertori und Michael Pflüger, unseren hauptamtlichen Gerätewart Andreas Knapp für eine jederzeit gute und harmonische Zusammenarbeit, zu guter letzt ein großer Dank an unseren Jugendfeuerwehrwart Daniel Bahner mit seinem Ausbilderteam für eine hervorragende Jugendarbeit. Ich bedanke mich für Ihr Kommen sowie Ihre Aufmerksamkeit und schließe meinen Jahresbericht mit den beiden Wahlsprüchen der Feuerwehr: „ Einer für alle - alle für einen“ „ Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr!“

Mit kameradschaftlichen Grüßen Rolf Schwarz Abteilungskommandant

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FREIWILLIGE FEUERWEHR WINNENDEN ABTEILUNG STADTMITTE JAHRESBERICHT 2016 Sehr geehrte Damen und Herren, die einen würden sagen, dass es ein vielleicht zu aufregendes Jahr war, das Jahr 2016 für die Feuerwehr Winnenden Abteilung Stadtmitte. Andere würden sagen, dass es ein schwieriges Jahr war. In meinem ersten Jahr als Abteilungskommandant dieser Abteilung behaupte ich, dass es schon eine große Herausforderung war das Jahr 2016. Es gab sehr viele Veränderungen, man musste und konnte aber auch viel gestalten. Auf jeden Fall war es ein sehr arbeitsreiches Jahr. Die Freiwillige Feuerwehr Winnenden im Allgemeinen, die Abteilung Stadtmitte im Speziellen hat wesentliche Veränderungen im vergangenen Jahr hinter sich. Alles, was wir bisher nur als Papier, Folien oder Besprechungspunkte kannten, wurde Realität. Wir sind mitten in der Körnerarbeit der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes und seinem wohl wesentlichen Schritt, - der Aufteilung der ehemaligen Abteilung Stadt in die neuen Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach. Und es geht eben nicht um eine Fusion, wie es in Buchenbach vor ein paar Jahren der Fall war – und das war schwierig genug. Es geht um eine Aufteilung und es sei auch gesagt, nicht um eine Spaltung und auch nicht um eine Scheidung! Das alles hat einen sehr guten Grund, es geht im Grunde nur darum, den Bürgern dieser Stadt ein einheitlich hohes Sicherheitsniveau zu bieten. Wir haben unsere Feuerwehr mit der Realisierung des Brandschutzbedarfsplans, der schon bis ins Jahr 2006 zurückgeht, für die Zukunft aufgestellt. Und wenn ich von Zukunft rede, dann meine ich nicht die Zukunft der nächsten 1 – 2 Jahre, die standen beim Brandschutzbedarfsplan nie besonders im Fokus. Nein, wenn wir über Zukunft reden, dann reden wir mit dem was wir gerade aufsetzen und bei dem wir noch ziemlich am Anfang stehen über die nächsten 50 Jahre, mindestens! Ich glaube wir können das, was wir gerade tun, vielleicht vergleichen mit den Herausforderungen Anfang der 70iger Jahre, als die Freiwillige Feuerwehr Winnenden durch die Eingemeindungen dieser Zeit und den Neubau des Feuerwehrhauses in 1973 ähnlich massive Veränderungen erfuhr. Damals war es eher eine Integration, mit einer zentralen und starken „Hauptfeuerwehr“. Man hat damals aber auch Dinge versäumt, die bis in die Gegenwart Auswirkungen hat. Man hätte vor 40 Jahren gegebenenfalls den Aufbau einer Abteilung Schelmenholz forcieren sollen. Dann hätten wir gegebenenfalls schon viel früher im südlichen Bereich

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Jahresbericht 2016

Winnendens eine schlagkräftige Abteilung gehabt. Hätte, hätte,… – hinterher ist man meist schlauer. Mehr als 40 Jahre später ist es notwendig, ernsthaft an eine Optimierung zu denken und aufgrund der Zielvorgaben und verändertem Umfeld, musste diese sehr gravierend sein. In diesen Veränderungen befinden wir uns im Moment. Wir sind mitten drin und natürlich haben solche Veränderungen auch Auswirkungen auf die Motivation und Zufriedenheit. Man braucht keine schriftliche Befragung um das zu sehen, man sieht das zum Beispiel an der Übungsbeteiligung oder hört das im einen oder anderen Gespräch. Ein Gefühl, dass bei der neuen Abteilung Stadtmitte aufgekommen ist, ist dass wir die sind, die zurück geblieben sind. Wir haben kein neues Feuerwehrhaus, keine neuen Kameraden, sondern sitzen hier in unserem bekannten Umfeld und haben einige gute Kameraden scheinbar verloren. So die gefühlte Situation vermutlich für viele. Um das ganze etwas objektiver zu machen, haben wir die Aktiven dieser Abteilung auch dazu schriftlich und anonym befragt und im Moment sagen 42% von Euch, also knapp die Hälfte, dass sie eher mäßig zufrieden bis unzufrieden sind. Und wenn man dann tiefer reinschaut in diese Befragung kommt zum Ausdruck, dass sich viele als Verlierer des Brandschutzkonzeptes sehen. Ich meine - die Abteilung Stadtmitte ist nicht der Verlierer dieser Veränderung. Wir sind die wesentliche Säule dieser Veränderung und wir werden in 2017 weiter gestärkt. Wir müssen jetzt unsere Frau und unseren Mann stehen. An unserer Einsatzstärke gesehen werden wir schlichtweg gebraucht. Und den ewigen Zweiflern sage ich, die Ecken und Kanten und kleineren Probleme, die es vielleicht noch gibt – wir werden sie lösen. Wir machen langfristig das Richtige, wir haben einen Auftrag zu erfüllen wir haben keinen Selbstzweck. Die Bürger der Stadt Winnenden vertrauen auf uns. Aus meiner Erfahrung mit Veränderungsprozessen muss ich dazu auch sagen - ich hätte mir es schlimmer vorgesellt, dieses Tal der Tränen. Immerhin sind mehr als die Hälfte der Aktiven zufrieden mit dem was wir tun und wo wir sind. Die allermeisten von Euch packen den roten Hahn beim Schopf und gehen die Zukunft mit uns an. Den anderen sage ich - es ist ganz normal für Veränderungsprozesse, dass man in den ersten Wochen und Monaten mit geringerer Motivation und geringerer Leistung als zuvor konfrontiert wird. Durch die Veränderung werden wir aber ein höheres Niveau an Motivation und Schlagkraft erhalten als zuvor. Das müssen wir jetzt gemeinsam gestalten, und da hilft auch der Besserwisser aus der zweiten Reihe nichts. Bis heute konnte keiner ein schlüssiges Konzept vorlegen, wie wir die definierte Leistungsfähigkeit der Feuerwehr auch in Bürg, Breuningsweiler, Teilen von Hanweiler erreichen können ohne den Schritt des 3Standort-Konzeptes zu gehen. Nicht einer hatte eine passenden Alternative parat. Deshalb denke ich wir machen das Richtige und wir haben diese wegweisende Entscheidung gemeinsam getroffen, viele von Euch waren beteiligt, jeder konnte sich beteiligen. Jetzt geht es darum die Dinge auch richtig zu machen. Hier der Appell an alle, macht Euch zu Besserwissern in der ersten Reihe, nicht hinten rum, mehr vorne rum. Gemeinsam gestalten wir unsere Zukunft, ganz nach unserem Motto: Gott zu Ehr dem nächsten zu Wehr, Einer für alle und Alle für Einen. Zu diesem Jahresbericht In diesem Jahresbericht wird vor allem, und darum geht es im Wesentlichen, auf die Einsatzfähigkeit der Abteilung Stadtmitte fokussiert. Da das Jahr 2016 das Gründungsjahr der Abteilung Stadtmitte war, werden die Aktivitäten hierzu kurz beschrieben sowie ein

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Jahresbericht 2016

allgemeiner Tätigkeitsbericht der Organe dieser Abteilung gegeben. Da die Freiwillige Feuerwehr auch einen wesentlichen internen und externen Kulturbeitrag leistet, und das auch zu ihren Aufgaben gehört, wird auch über diese Aktivitäten rückblickend berichtet. Um Doppelbeschreibungen zu vermeiden, werden Themen wie Ausbildungsstand, Beförderungen und Einsatzbeschreibungen hier nicht aufgeführt. Diese sind im Bericht des Kommandanten zu finden. Auf vergleichende Auswertungen zu Vorjahren wird im Gründungsjahr verzichtet, da keine Basis vorhanden ist. Gründung der Abteilung Stadtmitte Wie auch schon im Vorwort dieses Berichtes erwähnt war das Jahr 2016 vor allem geprägt vom Vollzug des entscheidenden Schrittes des Brandschutzbedarfsplans – der Gründung der neuen Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach und der Auflösung der ehemaligen Abteilung Stadt. Dies hatte zur Auswirkung, dass weitreichend Änderungen notwendig waren wie: Verteilung des Einsatzpersonals, Umsetzung neue Alarm- und Ausrückeordnung (AAO), Verteilung Fahrzeuge und Geräte, Aufteilung des monetären und physischen Kameradschaftsvermögens, usw. Schon im Jahr 2015 wurden diese Veränderungen eingeleitet. So wurde die Aufteilung des Personals sowie die AAO schon in einem Probebetrieb vorgenommen um nicht zu viel Veränderung in einem Zeitpunkt zu bündeln und eventuell die Einsatzbereitschaft zu schwächen. Der Probebetrieb war sehr hilfreich und hat sich dabei sehr bewährt. Ein wesentlicher Meilenstein der Veränderung war am 22.12.2015 der Beschluss des Gemeinderates zu der geänderten Feuerwehrsatzung und die darauffolgende Veröffentlichung. Darin heißt es in §1 (2) Name und Gliederung der Freiwilligen Feuerwehr: Die Freiwillige Feuerwehr Winnenden besteht aus den Einsatzabteilungen Stadtmitte, Buchenbach und Zipfelbach. Die Wahlen der Abteilungskommandantur und des Abteilungsausschusses standen bei der Hauptversammlung am 23.01.2016 im Mittelpunkt der Neugründungsaktivitäten. In separaten Versammlungen der Abteilung Stadtmitte und Zipfelbach wurde gleichzeitig gewählt. 48 stimmberechtige Mitglieder der Einsatzabteilung der Abteilung Stadtmitte haben mit - 37 Stimmen Michael Pflüger zum Abteilungskommandanten gewählt, und mit - 34 Stimmen Tobias Etzel zum stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt. Die Versammlung hat einer einmalig verkürzten Amtszeit des Ausschusses zugestimmt um eine abteilungseinheitliche Wahl des nächsten Gesamtausschusses zu gewährleisten. Auf 4 Jahre in den Abteilungsausschuss wurden gewählt: Jörg Freimuth, Andreas Münch, Dominik Pflumm, Thomas Reichardt, Jürgen Scheunemann (alle auch in den Gesamtausschuß gewählt) sowie Daniel Bahner und Andreas Schmidt. Mit 48 Teilnehmern der Einsatzabteilung war die Versammlung laut Satzung beschlussfähig und alle Gewählten nahmen die Wahl an. Die erste und konstituierende Ausschusssitzung fand am 10.02.2016 statt. Unter anderem wurde dort die Aufgabenverteilung zwischen dem Abteilungskommandanten und dem Stellvertreter vorgestellt sowie die eine oder andere personelle Besetzung zur Anhörung gebracht. Auch wurde der Kassier und Schriftführer gewählt. In beide Funktionen wurde Philipp Vögele gewählt, der diese Wahl auch annahm. In den Ausschuss wurden neben den gewählten Mitgliedern und dem Kassier und Schriftführer auch Olaf Schirmer als Zugführer 2. Zug und Andreas Knapp als Gesamt-Gerätewart als ständig beratende Mitglieder aufgenommen.

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Jahresbericht 2016

Der wohl emotionalste Abschnitt der Neustrukturierung war der Auszug der Kameraden der Abteilung Zipfelbach am 25.06.2016. Nachdem die Kameraden aus Zipfelbach Ihre Spinde und Fahrzeuge geräumt hatten, hat die Abteilung Stadtmitte einen außerordentlichen Arbeitsdienst abgehalten, die Spinde wurden gereinigt und neu vergeben. Abschließend gab es noch einen gemütlichen Ausklang des Tages bei Steak und Getränken. Einsatzfähigkeit der Abteilung Stadtmitte Der Personalstand der Abteilung Stadtmitte betrug zum Abschluss des Berichtsjahres 67 Feuerwehrangehörige, darunter waren 6 Feuerwehrfrauen. Die Anzahl der Mitglieder der Einsatzabteilung war im Berichtsjahr stabil, d.h. Zugänge waren gleich mit den Abgängen. Weiterhin wichtigste Quelle für Nachwuchs ist die Jugendfeuerwehr.

Die Abteilung Stadtmitte ist dabei eine recht junge Truppe, 2/3 der Einsatzabteilung ist unter 40 Jahre alt. Einsatzabteilung der Abteilung Stadtmitte Alter in Jahren 2 10 14

17-20 21-30 31-40

12 12

41-50 51-60 61-65

17

100

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Jahresbericht 2016

Mit der Neugründung der Abteilung Stadtmitte mussten fast 50% der Struktur neu besetzt werden. Neben den eingesetzten Zug- und Gruppenführern verfügen wir insgesamt über 7 ausgebildete Zugführer und 13 ausgebildete Gruppenführer die gemäß ihrer Qualifikation ebenfalls in die Übungs- und Einsatztätigkeit integriert werden.

Ausbildung

Die Einsatzabteilung der Abteilung Stadtmitte verteilt sich auf 2 Züge mit je zwei Gruppen. Die Verteilung der Einsatzkräfte über die Züge und Gruppen erscheint ausgewogen.

Züge und Gruppen

Funktionen

Mannschaftsliste Feuerwehr Winnenden Abteilung Stadtmitte

Abteilungskommandant Pflüger, Michael (A) Gerätewart Knapp, Andreas

Stv. Abteilungskommandant Etzel, Tobias (A)

1. Zug (32) : Freimuth, Jörg (A) Gruppe 1 (16) Bahner, Daniel (GF) (A) Ekert, Steffen (stv. GF) Amato, Sophia Bader, Peter Bohn, Wolfram Bruckner, Walter Dargies, Philipp (Abt. Gerätewart) Kamm, Andreas Krammer, Peter Layer, Sandra Luckert, Stefan Pflumm, Dominik (Abt. Gerätewart) (A) Reichardt, Lisa Schmidt, Andreas (Kantine) (A) Schurr, Albrecht Schurr, Jochen

Gruppe 2 (15) Scheunemann, Jürgen (GF) (A) Krohm, Daniel (stv. GF) Driegert, David Etzel, Nick Fuchs, Torben Groß, Wolfgang Krauter, Jürgen Küblböck, Dennis Mpourgaslis, Nikolaos Rehorn, Oliver Schmidt, Marc Schulz, Frieder Staiger, Andreas Staiger, Simon Tomaschewski, Angelo

2. Zug (32) : Schirmer, Olaf Gruppe 3 (16) Häupl, Christian (GF) Münch, Andreas (stv. GF) (A) Brunner, Michael Ekert, Albrecht Herwarth, Florian Jung, Stefanie Klöpfer, Rudolf Krammer, Nico Luckert, Manfred Mork, Thomas Ozan, Rahim Richter, Helmut Schmidt, Jürgen Schönle, Stephan Schwarz, Thomas Sudyka, Kathrin Mannschaftsstärke 67 A = Ausschussmitglied

101

Gruppe 4 (15) Reichardt, Thomas (GF) (A) Rudolph, Stefan (stv. GF) Föll, Florian Freimuth, Christina Groß, Nils Heilig, Mark Katzer, Nico Krauter, Robin Kronenbitter, Kevin Lorek, Siegfried Mutschler, Björn (Tagdienst) Rauleder, Uwe Schrödter, Tobias Vögele, Philipp (Kassier und Schriftführer) Weber, Ralf

Stand 01.01.2017

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Jahresbericht 2016

Im Berichtsjahr wurden von der Abteilung Stadtmitte 91 Einsätze bearbeitet. Dabei wurden etwa 800 Personalstunden aufgewendet. Jedes Mitglied der Einsatzabteilung war durchschnittlich bei 12 Einsätzen eingesetzt. Der durchschnittliche Einsatz war 50 Minuten lang. Im Durchschnitt war das erste Löschfahrzeug (LF) nach 6 Minuten und 44 Sekunden an der Einsatzstelle. Die Leistungsfähigkeit der Abteilung Stadtmitte bei Einsätzen ist dadurch klar belegt. Lediglich 6 Einsätze im Berichtsjahr waren hinsichtlich der Eintreffzeit des LF außerhalb der geforderten Hilfsfrist von 10 Minuten, keiner dieser Einsätze war kritisch im Sinne der Leistungsfähigkeiten von Gemeindefeuerwehren, oft lagen diese Einsätze außerhalb des Einsatzgebietes unserer Abteilung. Die technische Hilfeleistung ist weiterhin das größte Aufgabengebiet der Feuerwehren, im Berichtsjahr hatten wir einen Großbrand und zwei Mittelbrände zu bekämpfen. Der Rest der Brandeinsätze waren Kleinbrände bei denen ein Rohr im Einsatz war oder keine besonderen Maßnahmen der Feuerwehr notwendig waren. Verteilung der Einsatzarten

9

Arten von Brandeinsätzen

Kleinbrand Mittelbrand

9

Brand

21

31

Technische Hilfeleistung

Großbrand

1 2

Fehlalarm

39

Andere/keine Massnahmen

1/3 der Einsätze gehen auf Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen (BMA) zurück. Dabei ist die Fehlalarmquote mit rund 80% sehr hoch. Hier ist Feuerwehr, Verwaltung und Politik aufgefordert entsprechende Maßnahmen einzuleiten um nicht die generelle Motivation der Einsatzkräfte zu gefährden. In Winnenden wurde die AAO schon entsprechend angepasst. Gleichwohl geht es aber auch darum, abhängig von der Gefahrensituation im jeweiligen Objekt die automatische Alarmierung der Einsatzkräfte zu überdenken. Es müsste hier mehr Verantwortung in die Betriebe gegeben werden, eine schnelle Erkundung durchzuführen und die dann verzögerte Alarmierung der Feuerwehr gegebenenfalls bei bestätigtem Fehlalarm zu stoppen. Die grundlegende Idee einer BMA ist gut, hilft Sie doch Menschen zu warnen und größere Schäden zu verhindern – muss es aber in jedem Fall eine automatische Alarmierung der Feuerwehr sein? Zeitliche Verteilung der Einsätze 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0

18

19

19

10

10

7 5 3

00.00 02.59

03.00 05.59

06.00 08.59

09.00 11.59

102

12.00 14.59

15.00 17.59

18.00 20.59

21.00 23.59

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60% der Einsätze fanden in der herkömmlichen Arbeitszeit zwischen 09.00 und 18.00 Uhr statt. Alle Einsätze konnten in der vorgegebenen Hilfsfrist bewältigt werden, somit ist die Einsatzfähigkeit auch im Sinne der Tagesalarmsicherheit bewiesen. Dies wird nicht mit einer ausufernden Zahl an alarmierten Kameraden gewährleistet sondern es funktioniert eine fein abgestimmte AAO. Im Durchschnitt waren 14 Einsatzkräfte pro Einsatz anwesend von denen 2/3 tatsächlich im Einsatz waren und nur 1/3 in Bereitschaft. Die Abteilung Stadtmitte ist weiterhin im Feuerwehrhaus Stadtmitte, Baujahr 1973, untergebracht. Im Jahr 2017 sind einige Modernisierungsmaßnahmen geplant. Die Abteilung ist dazu in Abstimmung mit der Stadtverwaltung. Der Fahrzeugpark umfasst 7 Fahrzeuge. Durch die AAO konnte eine gleichmäßige Auslastung insbesondere der Löschfahrzeuge erreicht werden. Mit der in Kürze anstehenden Neubeschaffung des Wechselladerfahrzeuges für den Rüstwagen und den Gerätewagen-Gefahrgut sowie mit der Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens stehen bedeutende Ersatzbeschaffungen an, die aufgrund des betagten Alters der Fahrzeuge mehr als notwendig sind. Die Abteilung ist sehr aktiv in der Beschaffung beteiligt.

Der Übungs- und Ausbildungsdienst war sehr vielfältig im Jahr 2016 und umfasste 130 Dienste mit 333 Dienststunden und 3780 Personalstunden. 2016 dürfte damit ein in dieser Hinsicht herausragendes Jahr sein, was aber auch an der Vorbereitung zu insgesamt 3 Leistungsabzeichenabnahmen gelegen haben dürfte. Jedes Mitglied der Einsatzabteilung hat 56 h Dienst in Übung, Ausbildung oder per Arbeitsdienst erbracht, was einem Aufwand von durchschnittlich 4:42 Stunden im Monat entspricht. Der durchschnittliche Dienst war 2,5 h lang. Mit 77 Diensten hat Nils Groß den ersten Platz in der Dienst-Champions-League inne, gefolgt von Philipp Dargies, Steffen Ekert, Dominik Pflumm und Stefan Rudolph.

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Dienstarten

Praktische Übungen 11 Theoretische Übungen und Dienstbesprechungen

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Arbeitsdienste Leistungsabzeichen Gold Leistungsabzeichen Bronze

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Sonstiges

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Schwerpunkt der Übungstätigkeite stellte im Jahr 2016 die Ausbildung in der Brandbekämpfung, die durch die jeweiligen Gruppen- und Zugführer organisiert und durchgeführt wurden. Durch die Spezialaufgaben der Abteilung sind aber auch weitergehend Sonderausbildungen notwendig. Ausbildung Führungsgruppe (FüGr) – Bericht durch Daniel Krohm, Leiter FüGr Durch die Umstrukturierung der Feuerwehr Winnenden erfolgte auch eine Neuverteilung der Schwerpunktaufgaben der einzelnen Abteilungen. Die Führungsgruppe wurde dabei der Abt. Stadtmitte zugeordnet. Dies machte auch eine Umstrukturierung der Führungsgruppe notwendig. Grundsätzlich wurden in der Führungsgruppe zwei Einheiten gebildet:  Führungsgruppe o Kommt bei großen Einsatzlagen z.B. Unwetterlagen zum Einsatz und arbeitet i.d.R. aus dem Feuerwehrhaus Stadtmitte. o Wird auf Anforderung des Einsatzleiter vom Dienst (EvD) alarmiert o Besteht aus Kräften der Gesamtwehr Winnenden  Führungsstaffel o Bildet die ELW Besatzung bei Einsätzen im gesamten Stadtgebiet und betreibt diesen autark o Wird stichwortgebunden anhand der AAO mitalarmiert, z.B. bei Stichworten Dachstuhlbrand, Tankwagen Straße/Schiene … o Besteht aus Kräften der Abteilung Stadtmitte Die Aufgabe beider Einheiten ist den EvD zu unterstützen, wobei dieser gesamtverantwortlich bleibt. Um auf der einen Seite eine Aufgabenverteilung in der Einsatzleitung zu ermöglichen, auf der anderen Seite eine gleichbleibende Leistung der Führungsgruppe zu gewährleisten wurde eine Standardeinsatzregel sowie unterschiedliche Vorlagen für den Einsatz entwickelt.

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Neben der strukturellen Überarbeitung wurden auch die Führungsmittel überarbeitet. Die Ausstattung des ELW umfasst damit unter anderem:  Funk o 2 x 2m-Band, fest verbaut o 2 x 4m-Band, fest verbaut o 4 x 2m-Band, mobil für Aufbau des Führungskanals  Telefon über Mobilfunk  Notebook mit einsatzrelevanter Software z.B. Gefahrgutregister  Whiteboards (z.B. zur Erstellung einer Lagekarte)  Feuerwehrpläne  Kennzeichnungswesten für EL, AL, GF Führungsgruppe  Stromerzeuger Für 2017 gilt es in erster Linie die neu geschaffenen Abläufe zu verinnerlichen und ggf. zu optimieren. Dazu dienen zum einen Teil die regulären Führungsgruppenübungen, zum anderen Teil muss die Führungsgruppe aktiv in den Übungs- und Einsatzablauf – auch über Abteilungsgrenzen hinweg – eingebunden werden. Hierfür bedanke ich mich bei den Führungskräften der Gesamtwehr schon jetzt! Ausbildung Technische Hilfe (TH) – Bericht durch Olaf Schirmer – Ausbilder TH + VU Im Berichtsjahr 2016 wurden zwei Sonderausbildungen Technische Hilfeleistung und vier Sonderausbildungen Verkehrsunfall angeboten. Diese waren stets gut besucht. Ein großes Augenmerk wurde auf die Zusammenarbeit der Abteilung Stadtmitte und Buchenbach gelegt. Die Übungen mit dem Kameraden aus Buchenbach gestalteten sich immer als sehr lehrreich und interessant. Die gute Zusammenarbeit zeigte sich bereits bei der Übungsvorbereitung und hat sich bis zum Übungsende durchgezogen. Ich möchte hier Beispielhaft je eine Übung genauer betrachten. Sonderausbildung VU: 01.10.2016: Übungsort Mülldeponie Eichholz. Angenommene Lage, ein Landwirt hat auf der Gabel seines Schleppers mehrere Holzlatten ungesichert transportiert. Der Landwirt erkannte einen entgegenkommenden PKW zu spät und musste stark bremsen. Eine Holzlatte so wie eine Zinke der Gabel durchdrangen die Windschutzscheibe. Die Holzlatte durchbohrte den Brustkorb des Fahrers und blieb in der Rückenlehne des Fahrersitzes stecken. Als erstes wurde das Fahrzeug gesichert. Zur Erstversorgung des Patienten stieg ein Kamerad in das Fahrzeug ein. Nach dem die Person stabilisiert war wurde mit der Befreiung begonnen. Zuerst wurden die Türen auf der Beifahrerseite entfernt. Um den Patienten möglichst schonend aus dem Fahrzeug zu bekommen musste das Dach noch abgenommen werden. Da bei einer Pfählungsverletzung der Gegenstand nur von einem Arzt entfernt werden darf, musste die Holzlatte abgesägt werden. Da die diese auch in der Sitzlehne steckte entschied man sich dazu den Patienten mit samt der Lehne zu retten. Dazu wurden die Scharniere am Sitz getrennt und danach konnten Patient und Lehne auf einer Trage dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach der Übung gab es noch ein Vesper in der Wache Buchenbach.

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Sonderausbildung Technische Hilfe: Am 03.12.2016 führten wir auf dem Gelände der Fa. Schief eine Stationsausbildung durch. Themen waren unter anderem das Anheben und Bewegen von Lasten. Des Weiteren wurden die Werkzeuge für eine Türöffnung und Fensteröffnung gezeigt und geübt. Bei der ersten Station musste mittels Hebebaum, pneumatischen Hebekissen und Unterbaumaterial ein Container angehoben werden. Hier wurde das Hebelgesetz verdeutlicht und der Aufbau sowie die Einsatzgrenzen der Niederdruckhebekissen erläutert. Bei der zweiten Station stand ein voller Container auf einem Unterflurhydranten. Der Container musste mit Hilfe des Mehrzweckzuges weggezogen werden. Im weiteren Verlauf der Übung wurde der Aufbau, Funktionsweise und die Einsatzgrenzen des Mehrzweckzuges besprochen. Nachdem beide Stationen erfolgreich abgeschlossen waren widmeten wir uns dem Thema Tür & Fensteröffnung. Um dies möglichst anschaulich zeigen und auch üben zu können, hatten wir eine kleine Türe und ein Fenster als Model besorgt. An diesen konnten alle Kameraden den Umgang mit den Werkzeugen üben. Wie man am Beispiel dieser Übungen sieht bedarf es einige Zeit im Vorfeld so eine Übung vorzubereiten. Jedoch auch in der Nachbereitung muss noch einiges an Zeit aufgebracht werden. Hier geht mein Dank an die Kameraden, die mich hier unterstützen. Ausbildung Maschinisten – Bericht durch Jörg Freimuth – Maschinistenausbilder Auch im Jahr 2016 wurde wieder verstärkt die Handhabung der Feuerlöschkreiselpumpen in unseren Feuerwehrfahrzeugen geschult unter dem Motto: lasse es mich tun und ich werde es begreifen. Des Weiteren wurde auf die Fahrzeugkunde eingegangen mit dem Schwerpunkt Bedienung Lichtmast und Stromaggregat. Insgesamt wurden 4 Übungsnachmittage jeweils mit 3 Stunden geleistet. Die Organisation hatten wir uns mit der Abteilung Zipfelbach je zur Hälfte geteilt.

Sonderausbildung Sprechfunker – Bericht durch Tobia Etzel –Ausbilder Sprechfunker Eigentlich standen zwei Sonderausbildungen auf dem Dienstplan, wobei eine der Fußball- Europameisterschaft zum Opfer fiel. Die einzige Sonderausbildung Sprechfunker wurde im Feuerwehrhaus der Abt. Zipfelbach durchgeführt und wurde von Andreas Rittberger vorbereitet. Bei der Übung wurde wieder sehr großen Wert auf das Bedienen der Funkgeräte der Feuerwehr Winnenden gelegt. Das Wechseln auf die Abschnittskanäle, Gebäudefunk- und Tunnelfunkanlagen wurde ebenso geübt. Auch das obligatorische Spiel mit den Lego- Bausteinen gehörte schon dazu, obwohl die Ergebnisse manchmal sehr interessant waren. Sonderausbildung Großfahrzeuge – Bericht durch Thomas Schwarz –Ausbilder Großfahrzeuge Im Jahr 2016 fanden zwei Übungen mit dem Titel Sonderausbildung für Fahrer von Großfahrzeugen statt. Hierfür haben wir uns auch in diesem Jahr wieder ein paar kniffli-

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ge und anspruchsvolle Fahrübungen ausgedacht. Diese sollen dazu dienen, die Fahrer mit dem Umgang und Handling der Einsatzfahrzeuge vertraut zu machen und in schwierigen Situationen die Abmessungen des jeweiligen Fahrzeuges richtig einzuschätzen. Zu Beginn der Übung wurden die Maschinisten auf die Fahrzeuge verteilt, so dass jedes Fahrzeug mit zwei bis drei Mann besetzt war. Jede Fahrzeugbesatzung bekam einen Plan ausgehändigt wer sich wann an welcher Station einfinden soll und wann ein Fahrzeugtausch vorgenommen wird. So konnte jeder Teilnehmer alle Stationen durchlaufen. An diesen galt es dann, die vorbereiteten Parcours abzufahren. Die Übungen bestanden daraus, eine enge Durchfahrt zu passieren ohne den Randstein bzw. das Hütchen zu touchieren, das Anfahren am Berg ohne dass das Fahrzeug zurückrollt. Sowie das zentimetergenaue Heranfahren an ein Hindernis, das Rückwärtsfahren auf einer engen Spur nur mit Hilfe der Außenspiegel und das Wenden in drei Zügen auf engstem Raum. Zwischen den Stationen waren die Teilnehmer auf eigene Faust im Stadtgebiet unterwegs um Fahrpraxis zu sammeln. Für das kommende Jahr haben wir uns wieder neue Fahrübungen und Aufgaben ausgedacht und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme an den Sonderausbildungen für Fahrer von Großfahrzeugen. Organe, Kultur und Kameradschaft Die Organe der Abteilung Stadtmitte sind nach Satzung der Abteilungskommandant, der Abteilungsausschuss und die Abteilungsversammlung (Hauptversammlung). Im ersten Jahr in der neuen Abteilung waren eine Vielzahl von Aufgaben durch den Abteilungskommandanten und seinen Stellvertreter zu erbringen.

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Im Berichtsjahr 2016 wurden durch den neu gebildeten Abteilungsausschuss 5 Sitzungen abgehalten. Auch hier waren eine Vielzahl von Beschlüssen zu verzeichnen.

Sowohl in der Gesamtabteilung als auch in den Zügen wurden in 2016 viele Aktivitäten umgesetzt. Hierbei hat die Abteilung Stadtmitte einen wichtigen kulturellen Beitrag zum Gemeinwesen in Winnenden geleistet.

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Traditionell wurde auch im vergangenen Jahr 2016 der Winnender Maibaum auf dem Marktplatz durch die Abteilung Stadtmitte aufgestellt. Das schlechte Wetter ist leider eigentlich auch schon Tradition, wobei man sich diesmal auch wieder mit Pavillons und Schirmen ausgestattet hat. Der zwanzig Meter lange Maibaum wurde von rund 20 Kameradinnen und Kameraden der Abt. Stadtmitte mit bloßer Muskelkraft vom Bauhof, die Gerberstraße runter, ein Stück die B14 rauf, in die Marktstraße hinein und unter dem Schwaikheimer Torturm hindurch geschoben. Der Weg ist den meisten teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden schon gut bekannt. Die Jugendfeuerwehr hatte dann die verantwortungsvolle Aufgabe, den Marktplatz abzusichern. Pünktlich um 18 Uhr, nachdem der Maibaum in der Bodenhülse verankert wurde, ging es dann per Muskelkraft weiter. Stück für Stück wurde der Maibaum dann in die Senkrechte gedrückt. Das kunterbunt durcheinander gewürfelte Publikum beäugte die Aufgabe wohlwollend. Auch sie haben sich nicht vom regnerischen Wetter von einem Besuch abbringen lassen. Es ist jedes Jahr wieder eine Veranstaltung für Leute von jung bis alt und von nah und fern. Nach etwa 15 Minuten stand der Maibaum dann in seiner endgültigen Position und wurde dann mit stürmendem Applaus honoriert. Danach gab es neben den Würsten aus dem Sud, Maibock und Wein auch noch die musikalische Unterhaltung vom Jugendbläserensemble der Stadtjugendmusikschule. Ein Dank geht an die vielen helfenden Hände der Kameraden der Abt. Stadtmitte, ohne jeden Einzelnen von euch wäre so ein Fest nicht möglich. Auch in diesem Jahr 2017 werden wir den Maibaum wieder traditionell aufstellen – vielleicht ja auch einmal bei schönem Wetter… (Bericht Maibaum von Tobias Etzel). Danke an Tobias Etzel für die Gesamtorganisation des Events. Das Highlight im Festbereich stellte der City Treff dar. Nach mehr als 20 Jahren hat sich die Feuerwehr wieder am City Treff beteiligt. Das Fest wurde gemeinsam durch die Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach ausgerichtet. Der sehr gut postierte Stand am Marktplatz vor dem alten Rathaus fang viel Anklang. Dies lag mit Sicherheit aber auch an der sehr guten neuen Gesamtkonzeption des Festes. 104 Kameradinnen und Kameraden haben Dienst in 13 Schichten versehen. Unter anderem wurden mehr als 2000 l Bier ausgeschenkt. Des Weiteren hat die Abteilung Stadtmitte während des gesamten Festes den Sicherheitsdienst gestellt. Danke an Jörg Freimuth für die Gesamtorganisation des Events. Auch der kameradschaftliche Teil kam in der Abteilung in 2016 generell nicht zu kurz. Neben der Skiausfahrt nach Steibis, dem Aktivenausflug nach Prag und dem obligatorischen Volksfestbesuch war dort vor allem viel Aktivität in den Zügen zu verzeichnen.

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An der Skiausfahrt nach Steibis vom 19. – 21.02.2016 nahmen 24 Teilnehmer aus allen Abteilungen, darunter 8 Kinder, teil. Die Unterbringung war im urigen Allmersbacher Haus in Steibis. Der erste Abend startete zünftig beim Wintergrillen, nach dem selbstgemachten Frühstück ging es Samstags dann für die meisten auf die Piste in die Skiarena Steibis, ein paar gingen auch zum Wandern. Leider (oder auch nicht) setzte zum Nachmittag dann Regen ein – so dass der eine oder andere früher als geplant zum Apres Ski überging z.B. in der legendären Festhalle. Abends gingen viele wegen der Anstrengung früher als erwartet ins Bett. Am nächsten Tag hatten sich die Wetter und Schneeverhältnisse leider nicht wirklich verbessert – die meisten gingen deshalb doch lieber ins Spaßbad nach Oberstaufen um Schwimmen oder auch Wellness zu betreiben. Danke auch an Rudi Heymann, der die Skiausfahrt mitorganisiert hat. Der Aktivenausflug nach Prag fand vom 08. – 10.07.2016 für die Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach statt. Am Freitagmorgen ging es mit einer ziemlich munteren Truppe um 06.00 mit dem Bus los. Erste Station war die Berufsfeuerwehr Nürnberg und die dortige Hauptfeuerwache. Dort nahmen wir ein typisches Vesper mit original Nürnbergerle im Brötchen ein, die ein befreundeter Kamerad der BF Nürnberg für uns zubereitet hat. Nach einer Wachbesichtigung inklusiv ein paar Einsätzen ging es weiter. In Pilsen angekommen nahmen wir ein Mittagessen ein, zünftig mit Gulasch und Knödel und natürlich ein paar Bier, waren wir doch in der Brauereigaststätte von Pilsen. Die Weiterfahrt verlief dann für manche nicht mehr so munter, aber Prag war ja nah und die Lebensgeister kamen zurück. Wir bezogen unser gutes und zentral gelegenes Hotel Juris Inn. Der Abend stand zur freien Verfügung, jeder wusste was damit anzufangen. Am Samstagmorgen machten wir eine Stadtrundfahrt und Stadtrundgang. Sicherlich am interessantesten war der kleine Spaziergang von der Prager Burg über die Wenzelsbrücke zur Altstadt, wo wir ein gemeinsames Mittagessen hatten. Zum Ausspannen ging es auf einer Schiffsrundfahrt auf die Moldau und abends war ein sehr rustikaler Abend im böhmischen Stil in einem typischen Restaurant reserviert. Das war wahrlich kein Diätessen aber sehr gut und reichlich, so dass der Abend in der Partymetropole Prag wieder gebühren gefeiert werden konnte. Am Sonntagmorgen ging es nicht allzu früh wieder heim, über den eher entäuschenden Tschechenmarkt in Eger. Guter Ausklang des Ausfluges war der Abschluss im Blockhausbesen der Famile Seeger in Abstadt. Alles in allem ein toller Ausflug, 33 Teilnehmer waren dabei in einer sehr gemischten Truppe. Bericht aus dem 1. Zug durch Jörg Freimuth – Zugführer 1. Zug Auch dieses Jahr haben wir neben dem Übungsund Einsatzdienst unseren aktiven sowie ehemaligen Zugmitgliedern ein attraktives Programm angeboten. Unsere beiden Wanderungen waren die kameradschaftlichen Höhepunkte des Jahres. Unsere traditionelle Winterwanderung führte uns im Januar nach Buoch. Mit einem Sektemp-

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fang mit ein paar Häppchen im Feuerwehrhaus Stadtmitte haben wir gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unseren Feuerwehrfrauen welche diese mitgebracht haben. Wir sind anschließend nach Buoch gewandert. Jürgen Scheunemann hatte eine Wanderstrecke ausgearbeitet, diese führte uns durch die Stadt vorbei an der neuen Kelter direkt nach Breuningsweiler. Nach einer kurzen Pause am Ortseingang von Breuningsweiler sind wir noch die letzte Etappe nach Buoch weitergewandert. Dort haben wir den Abend nach einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen. Ein Shuttleservice mit dem MTW, den Gerhard Max übernommen hatte, brachte alle Kameraden wieder zurück nach Winnenden. Allerdings wollten nicht alle Kameraden zurück fahren, ein Teil ist auch wieder zurück gewandert. Am Sonntag 23. Oktober hatten wir zu einer Herbstwanderung eingeladen, welche Jürgen Scheunemann und Daniel Bahner ausgearbeitet hatten. Wir sind nach Welzheim gefahren und haben am Wanderparkplatz an der Laufenmühle unsere Fahrzeuge geparkt. Unsere Wanderstrecke führte uns auf dem Mühlenwanderweg um Welzheim herum. Die Strecke hatten Jürgen und Birgit zweimal abgelaufen und jedes Mal ein bisschen optimiert. Während der Wanderung wurden wir von Sandra Krauter mit ihrer Ortskenntnis unterstützt. Nach 1,5 Stunden Wanderung erreichten wir das Römerkastell in Welzheim. Dort gab es für alle ein Vesper und Getränke. Im Anschluss erläuterte uns ein als Römer verkleideter Hobby-Archäologe die Geschichte des Welzheimer Römerkastells und zeigte uns auch verschiedene Gegenstände wie zum Beispiel Schuhe, welche bei Grabungen gefunden wurden. Außerdem erklärte er die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände eines Römers. Justin Kamm durfte dann einen Teil der Ausrüstung anlegen. Nach der sehr interessanten Führung sind wir auf dem Mühlenwanderweg weiter zur Hagmühle gewandert.

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Nach einer kurzen Pause kamen wir nun zum schönsten Teil der Wanderstrecke welche uns über idyllische Waldwanderwege führte bei denen manches Hindernis überquert werden musste. Der Abschluss unseres Ausflugs war im Mathildenhof Besen. Hier waren auch einige Kameraden dazugekommen welche aus gesundheitlichen oder terminlichen Gründen nicht mitwandern konnten. Der Ausklang unseres tollen Ausflugtages ging bis in die späten Abendstunden. Herzlichen Dank an alle die uns dieses Jahr bei unseren Zugveranstaltungen unterstützt haben. Bericht aus dem 2. Zug durch Olaf Schirmer – Zugführer 2. Zug Ein von Änderungen geprägtes Jahr 2016 haben wir erlebt und mitgestaltet. Ganz entscheidend war die in diesem Jahr vollzogene räumliche Trennung der früheren Abteilung Stadt. Durch die neue Aufteilung hat sich auch personell etwas im 2. Zug geändert. Erstens sind die Gruppenführer neu besetzt worden. Für die Gruppe 3 wurde Christian Häupl als Gruppenführer und Andreas Münch als Stellvertreter eingesetzt. Die Gruppe 4 hat Thomas Reichardt als Gruppenführer und Stefan Rudolph als Stellvertreter bekommen. Die Funktion des Zugführers wurde ebenfalls neu besetzt. Hier ist seit Februar 2016 Olaf Schirmer als Zugführer eingesetzt. Die neue Zusammensetzung verlief weitestgehend problemlos und ist mittlerweile ein sehr gutes Team geworden. Am 29.05.2016 trafen wir uns mit Kind und Kegel zu einer „kleinen“ Wanderung. Gestartet sind wir von einem Gartenstück neben der Mülldeponie. Von dort ging es mit vollem Leiterwagen und hoch motivierten Kindern los. Unser Weg führte uns über das Zipfelbachtal nach Hanweiler am Korber Schützenhaus vorbei auf den Hörnelskopf und dann direkt zum Spiel und Grillplatz Beinsteiner Seele. Dort angekommen nahmen wir die Grillstelle in Betrieb und stärkten uns an den Roten Würsten. Manch einer konnte es sich nicht verkneifen auch aktiv den Spielplatz zu nutzen. Frisch gestärkt zogen wir weiter. An unserem Ausgangpunkt angekommen merkten alle die gelaufene Strecke in den Beinen. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab zum Abschluss noch einmal einen Grill anzuschmeißen und uns an frisch gegrilltem Fleisch und Gemüse zu stärken. Einzig und allein der einsetzende Regen hat uns gegen später wieder nach Hause getrieben. Ich möchte mich bei allen Kameraden für ihre Unterstützung bedanken. Besonderer Dank geht an die Gruppenführer und Stellvertreter für die Vorbereitung der Übungen, Arbeitsdienste und des Wandertages.

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Ausblick 2017 und Schlusswort Auch Im Jahr 2017 wird es uns nicht langweilig werden, weiterhin stehen viel Geschäft und viele Aktivitäten an, wie unten als Auszug ersichtlich ist.

Zum Schluss dieses Berichtes gilt es eigentlich nur noch Danke zu sagen. Zuallererst Danke ich Euch liebe Kameradinnen und Kameraden, für Euren Einsatz für Eurer Engagement in dieser Abteilung. Speziell danke ich all denen die auch noch eine Schippe drauflegen und mehr tun als andere. Ihr folgt nicht dem Motto Kameradschaft – ha ja das heißt „der Kamerad schafft“. Ihr seid gemeint Ihr Zugführer, Gruppenführer, Ausbilder, Ausschussmitglieder, Arbeitsgrupppenteilnehmer, Funktionsträger usw. Ich will aber auch unserer Führung danken. Allen voran meinem Stellvertreter Tobi Etzel. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich diesen Job nur dann machen kann, wenn mein Stellvertreter komplette Aufgabengebiete übernimmt. Und das hat Tobi gemacht, und das ist nicht selbstverständlich, er ist nicht nur ein Verhinderungsstellvertreter.

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Ich danke auch dem Kommandanten der Gesamtwehr Harald Pflüger und seine Bürocrew und seinem Stellvertreter Helmut Schirmer und den anderen Abteilungen für die gute Zusammenarbeit. Großer Dank gilt auch den Betreuern und Ausbildern der Jugendfeuerwehr und der Feuerdrachen, allen voran Sandra Layer und Daniel Bahner. Ihr macht eine unverzichtbare Aufgabe in dieser Feuerwehr – Ihr sorgt im wesentlichen dafür, dass wir eben keine Nachwuchssorgen haben müssen. Die Freiwillige Feuerwehr Winnenden hat einen Auftrag zu erbringen zum Wohle der Bürger dieser Stadt. Zu guter Letzt möchte ich mich deshalb auch bedanken bei der Verwaltung und den politischen Vertretern der Stadt Winnenden. Allen voran Danke an Herrn Oberbürgermeister Holzwarth und an den für uns zuständigen Dezernatsleiter Haas und an alle, die in Sachen Feuerwehr unterstützen. Danke auch an die politischen Vertreter der Stadt Winnenden, dem Winnender Gemeinderat. Zum Schluss Dank an alle die ich vergessen habe und denen Dank gebührt, so etwa unseren Familien, die oft ertragen müssen, dass Freund, Freundin, Mann, Frau, Papa, Mama in der Feuerwehr aktiv sind und da gefühlt immer zu viel und zu den unmöglichsten Zeiten. Liebe Kameraden abschließend wünsche ich ein erfolgreiches Jahr 2017 für uns alle, ich hoffe wir kommen alle ohne Schäden aus unserem Dienst zurück und hoffe, dass wir Anfang 2018 sagen können, was für ein tolles Feuerwehrjahr 2017. Haltet uns bei der Stange es soll auch Spaß machen. Wie die Kameraden in diesem Bild Spaß zu haben scheinen. Wir sollten nicht immer alles zu ernst nehmen. Ich schließe diesen Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Winnenden, Abteilung Stadtmitte mit unserem Leitspruch: Gott zu Ehr dem nächsten zu Wehr, einer für Alle und Alle für einen.

Michael Pflüger Abteilungskommandant Stadtmitte Im Januar 2017

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FREIWILLIGE FEUERWEHR WINNENDEN ABTEILUNG ZIPFELBACH JAHRESBERICHT 2016 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuerwehrangehörige, mit meinem ersten Jahresbericht als Abteilungskommandant der Abteilung Zipfelbach möchte ich Ihnen einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2016 geben. Nachfolgend werde ich nicht auf die Themen Einsätze, Ausbildungsstand, Beförderungen, Ehrungen und Mannschaftsstärke eingehen. Informationen zu diesen Themen erhalten Sie im Bericht der Gesamtwehr. Auf den folgenden Seiten möchte ich die Gelegenheit nutzen, um über besondere Ereignisse und kameradschaftliche Veranstaltungen zu berichten. Mein Amt als Abteilungskommandant hat am 23. Januar 2016 damit begonnen, dass mir bis auf eine Enthaltung viele Feuerwehrangehörige ihr Vertrauen geschenkt haben – dafür möchte ich mich herzlich bedanken! Gratulieren möchte ich auch meinem Stellvertreter Harald Ehring und den Ausschussmitgliedern Martin Frank, Gerd Hinderer, Helmut Schirmer, Bernhard Richter und Dominik Wied zu ihrer Wahl. Dieses Jahr hat schon gezeigt, dass wir gemeinsam sehr konstruktiv und vertrauensvoll miteinander arbeiten. Nach jahrelanger Vorbereitung stand natürlich in diesem Jahr die Fertigstellung des Feuerwehrhauses und der Einzug der Abteilung Zipfelbach im Vordergrund. Bevor es allerdings soweit war, mussten noch viele Punkte erarbeitet werden:       

Die Lagerplanung wurde im Feuerwehrhaus Zipfelbach festgelegt Die Kücheneinrichtung wurde definiert Die Zugangsregelung für das Feuerwehrhaus wurde festgelegt und die Schlüssel bzw. Transponder wurden ausgegeben Der Personenkreis bei Einbruchsalarm und Störmeldungen wurde definiert Die Einsatzabläufe im Feuerwehrhaus wurden definiert und in der Zentrale dokumentiert Die Ausstattung der Zentrale wie Telefonnummern, Übersichten der Funkrufnamen, die Alarm- und Ausrückeordnung und noch vieles mehr musste eingerichtet werden Die Führung und Gerätewarte wurden in die einzelnen Gewerke eingewiesen

Am 17. Juni 2016 war es dann soweit, das neue Feuerwehrhaus wurde offiziell in Anwesenheit von Landesinnenminister Thomas Strobl, der Stadtverwaltung, den Gemeinderäten, weiteren geladenen Gästen und den Feuerwehrangehörigen der Abteilung Zipfelbach und Stadtmitte mit Partnern eingeweiht. Durch diese Einweihung wurde der letzte Schritt vom Drei-Standortkonzept vollzogen. Mit diesem Neubau wurde den Feuerwehr-

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angehörigen der Abteilung Zipfelbach ein sehr attraktives und durchdachtes Feuerwehrhaus auf dem neuesten Stand der Technik übergeben. Es mussten noch ein paar kleinere Mängel behoben werden und so konnte dann der Umzug eine Woche später, am 25. Juni 2016, erfolgen. Nach einem gemütlichen Ständerling mit unseren Kameraden aus der Abteilung Stadtmitte erfolgte dann der Umzug. Die Fahrzeuge wurden in der Fahrzeughalle aufgestellt, die persönliche Schutzausrüstung in den Spinden verstaut und anschließend wurden alle Feuerwehrangehörige umfangreich in die Räume und Technik des Gebäudes eingewiesen. Von nun an wurde der Übungs- und Einsatzdienst vom neuen Standort aus geleistet. Bei den Übungen legten wir in den ersten Monaten den Fokus auf die Brandbekämpfung und vor allem auf die Drehleiter. Zu den planmäßigen Übungen wurde noch eine Intensivausbildung für die Drehleiter angeboten. Trotz der hohen Arbeitsbelastung durch den Übungs- und Arbeitsdienst ist es uns gelungen, wieder tolle kameradschaftliche Veranstaltungen durchzuführen. Hervorheben möchte ich das Maifest an der Hanweiler Kelter, den Kameradschaftsabend und den Tag der offenen Tür, bei dem wir der Bevölkerung einen Einblick in unser Feuerwehrhaus mit Übungsturm geben konnten. Jeder einzelne Feuerwehrangehörige der Abteilung Zipfelbach hat neben seinem Einsatz- und Übungsdienst dazu beigetragen. Der nachfolgende Jahresbericht gibt dazu einen Überblick. Gründungsversammlung der Abteilung Zipfelbach (Bericht Bernhard Richter) Am 23.01.2016 wurde die Gründungsversammlung wie folgt durchgeführt: Neuwahl des Abteilungskommandanten und Stellvertreter der Abteilung Zipfelbach Stimmberechtigt waren 33 Feuerwehrangehörige. Zur Wahl des Abteilungskommandanten stellte sich Frank Dissertori und zum stv. Abteilungskommandanten Harald Ehring. Beide wurden mit je einer Enthaltung gewählt. Neuwahl der Mitglieder des Abteilungs- und Gesamtausschusses der Abteilung Zipfelbach Für den Abteilungsausschuss waren 5 Mitglieder zu wählen. Folgende Kandidaten stellten sich zur Wahl: Sebastian Epple Alexander Hilt Helmut Schirmer

Sven Fischer Gerd Hinderer Dominik Wied

Martin Frank Bernhard Richter

Tobias Hackel Fabian Richter

Bernhard Richter

Helmut Schirmer

Gewählt für den Abteilungsausschuss wurden: Martin Frank Dominik Wied

Gerd Hinderer

Von diesen 5 Ausschussmitgliedern werden 4 in den Gesamtausschuss entsandt. Da Gerd Hinderer sich nicht zur Wahl des Gesamtausschusses stellte, werden in den Gesamtausschuss folgende Mitglieder entsandt: Martin Frank

Bernhard Richter

Helmut Schirmer

Dominik Wied

Zum Kassenprüfer wurden Christoph Heilig und Hartmut Wiedmann bestellt. Alle Gewählten nahmen ihr Amt an.

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Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde dann noch ein Gruppenbild im DRK Schulungsraum gemacht.

Grußwort In seinem Grußwort gratulierte OB H. Holzwarth allen Gewählten und bedankte sich für unser Engagement. Er sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadtverwaltung zu. Umzug der Abteilung Zipfelbach Nach langer Vorbereitungszeit war es am 25.06.2016 soweit. Die letzten Arbeiten am Feuerwehrhaus waren abgeschlossen und der Umzug der Abteilung Zipfelbach konnte stattfinden. Zu Beginn trafen wir uns alle im Feuerwehrhaus Zipfelbach und anschließend sind wir gemeinsam zum Feuerwehrhaus Stadtmitte gefahren. Dort begannen wir mit dem Ausräumen und Reinigen der Spinde. Ebenfalls wurden die persönlichen Akten, Übungsordner und Einsatzlisten verpackt. Gegen 15:30 Uhr kamen die Kameraden der Abteilung Stadtmitte dazu und es fand in der Fahrzeughalle ein Ständerling mit Getränken statt. Im Anschluss an die gemütliche Runde zogen wir gegen 17:00 Uhr mit unseren Fahrzeugen ins neue Feuerwehrhaus ein. Nachdem die Fahrzeuge in der Fahrzeughalle aufgestellt waren, wurden die Spinde bezogen. Hier galt nicht „wer zuerst kommt mahlt zuerst“, sondern die Spindvergabe wurde ausgelost. Nun konnte die Einweisung der Mannschaft ins neue Feuerwehrhaus erfolgen. Es wurden vier Gruppen gebildet und folgende Themen wurden behandelt: Zentrale (A. Rittberger) - Besetzung im Alarmfall. Durchsage durchführen. - Funkgerät 2m u. 4m, Telefon und Faxgerät - Einsatzbericht / Mannschaftsliste - Wachalarm und Reset nach Alarm durchführen Schwachstromanlage (M. Frank) - Türöffnung mit Chip, Türkontrollfeld am Ausgang, - Bedienung Einbruchsanlage - Medientechnik Schulungsraum Gebäude (H. Schirmer) - Besonderheit Tore, Ladeerhaltung Fahrzeuge - Absauganlage starten und Schlauch an Fahrzeug anbringen - PC-Arbeitsplatz Kleiderkammer - Mängelliste Fahrzeuge / Mängelliste Haus - Wer ist Gerätewart und wie ist die Aufgabenverteilung - Übungsordner und Postfächer im Bereitschaftsraum

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Kantine (G. Hinderer) - Wo ist was verstaut Getränke / Geschirr. Bedienung Kaffeemaschine - Bedienung der beiden Spülmaschinen Im Anschluss an die Einweisung gingen wir dann zum gemütlichen Teil über und ließen den Tag mit einem kleinen Grillfest auf der Sonnenterrasse ausklingen. Mannschaftsbild der Abteilung Zipfelbach Stand 20.12.2016

Organigramm der Abteilung Zipfelbach

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Leistungsabzeichen / Sonderausbildung / Übungen / IUK Abnahme Leistungsabzeichen in Bronze und Gold In diesem Jahr haben drei Gruppen mit Beteiligung von Feuerwehrangehörigen aus der Abteilung Zipfelbach und Abteilung Stadtmitte die Prüfung zum Leistungsabzeichen bestanden. Für das bronzene Abzeichen wurde ein Löscheinsatz, der die Rettung einer Person über eine tragbare Leiter einschließt, durchgeführt. Die einzelnen Positionen werden vor der Leistungsübung ausgelost. Für die Durchführung hatten die Gruppen lediglich 420 Sekunden Zeit. Auch für die Fahrzeuge gab es vor den Übungen eine Abnahme, bei der das Einsatzfahrzeug und die Ausrüstung auf Funktion und Pflegezustand überprüft wurden. Beim goldenen Leistungsabzeichen muss zusätzlich noch eine Übung zur technischen Hilfeleistung und eine schriftliche Prüfung durchgeführt werden. Alle Gruppen waren erleichtert, die Abnahme des Leistungsabzeichens in Bronze und Gold geschafft zu haben. Sie haben für die Abnahme mehrere Wochen trainiert. Folgende Personen aus der Abteilung Zipfelbach haben das Leistungsabzeichen bestanden. Bronze: Gerd Hinderer (GF), Peter Traunecker, Stefan Scheunemann, Kevin Gauger, David Schill und Tessa Schlund Gold: Sebastian Epple Sonderausbildung Drehleiter (Bericht Thomas Weith) Nachdem dieses Jahr die neue Abteilung Zipfelbach gegründet wurde und in das neue Feuerwehrhaus eingezogen ist, war eines der vorrangigen Ziele der Abteilungsführung, aus den ehemaligen Abteilungsmitgliedern Hanweiler, Breuningsweiler und auch Stadtmitte, aber auch aus ganz neuen Mitgliedern in der Feuerwehr eine neue gemeinsame und leistungsstarke Gruppe zu bilden. Aus Sicht von uns beiden Zugführern, Hermann Hilt und mir, lag der Focus in der Ausbildung in die vorhandenen Großfahrzeuge LF44 und LF KatS, als auch in das Sonderfahrzeug Drehleiter. Aufgrund der neuen AAO musste man lernen, dass man als Abteilung Zipfelbach ohne nachrückende Kräfte einen Einsatz auch mal „alleine“ absolvieren muss. Umso relevanter erschien uns die Notwendigkeit z.B. einer Fahrerschulung mit Großfahrzeugen, oder einer Maschinistenübung im kleinen Rahmen. Für die Aus-und Fortbildung an der Drehleiter zeichne ich mich zum Großteil verantwortlich und habe meinem Abteilungskommandanten den Vorschlag unterbreitet, eine Art Intensivausbildung mit 2 bis 3 Mann pro Übungseinheit auf die Beine zu stellen. Diese Übungseinheiten kamen also zusätzlich zum bereits bestehenden Dienstplan hinzu und wir waren uns alle nicht sicher, ob es Anklang in der Mannschaft findet oder nicht. Vor Allem, da ich diese Übungseinheiten begrenzt auf 2 Stunden, und auch mal an einem Samstagvormittag und auch an einem Sonntagvormittag durchführen wollte. Da die Übungen alle im Hof des neuen Feuerwehrhauses ZIBA stattfanden, wurden keine Bewohner gestört und so haben wir den Schritt gewagt, und die Liste ausgehängt. Und siehe da, so schnell, wie die Liste befüllt war mit Namen der Teilnehmer, so schnell konnten wir gar nicht schauen.

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Ich war zudem überrascht, wieviel Besucher und Spaziergänger an diesen Tagen an der Feuerwache vorbeigekommen sind und unsere Arbeit bewundert haben. Es kam also ganz nebenbei zu einer positiven Öffentlichkeitsarbeit für die Feuerwehr. Hier möchte ich mich ausdrücklich bei der Mannschaft für die rege und sehr interessierte Teilnahme bedanken. Euer Interesse war für mich als Ausbilder motivierend und ansteckend, kein Einziger von euch hat auf die Uhr geschaut, wann endlich Feierabend ist. So macht Ausbildung wirklich Spaß und bringt den erhofften Effekt einer Fortbildung. Eine Fortbildung für euch und letztendlich einer Fortbildung für die Bevölkerung, für die wir alle ehrenamtlich rund um die Uhr erreichbar sind. Ich möchte mich aber ausdrücklich an dieser Stelle bei der Abteilungsführung bedanken, dass sie mir die Chance gegeben haben, diese spontane Idee einer zusätzlichen Intensivausbildung auch umzusetzen. Wir sehen hier auf ein paar Bildern, was die Kameraden üben konnten. Augenmerk bei dieser Ausbildung war, alle drei Fahrbewegungen einer Drehleiter gleichzeitig durch zu führen. Hierzu galt es, die Dehnfugen am Schlauchturm in etwa 20cm Abstand entlang zu fahren. Beginnend am Boden komplett nach oben zum Schriftzug der „112“, dann waagrecht rüber zur anderen Seite und dann wieder absinkend nach unten. Schöner Nebeneffekt war, dass man die Ausmaße der Drehleiter mittels automatischem Not-Stopp in Erinnerung rufen konnte. Des Weiteren haben wir mit den Pylonen eine Acht auf dem Boden dargestellt, und einen Holzstab am Korb der Drehleiter gehängt. Alles in Allem eine wackelige Angelegenheit, war hier doch die Aufgabe, diesen Holzstab in das Loch der Pylonen von oben herab einzuführen. Eine Sache von Millimetern, es war Ruhe und Geschick notwendig, und der Ehrgeiz wurde doch bei allen enorm geweckt. Trotz teilweise heftigem Wind konnte auch diese Aufgabe gelöst werden. Als Abschlussübung war dann noch der einsatzmäßige Ablauf der Krankentrage im 3 Obergeschoss am Schlauchturm, was bei einer Übung dann zum Ernstfall wurde und die DLK zu einem Echteinsatz genau mit dieser Aufgabe alarmiert wurde. Alles in Allem nochmals meinen riesen Dank an die Abteilungsführung und bei euch, meinen Kameraden. Die Überlegungen für 2017 laufen bereits auf Hochtouren, ich suche bereits im Alltag einige Objekte aus, wo wir die Fahrübungen der DLK nochmals vertieft und verfeinert werden können. Sonderausbildung Großfahrzeuge Das Fahren eines Feuerwehrfahrzeuges unter Einsatzbedingungen stellt an die Fahrer hohe Anforderungen. Stress, Hektik, Aufregung, unkalkulierbares Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer, Verantwortung für Fahrzeug und Mannschaft, ungewohntes Fahrzeug bzw. wenig Fahrpraxis auf diesem Fahrzeug usw. sind nur einige Punkte mit denen der Fahrer eines Feuerwehrfahrzeugs bei der Einsatzfahrt umgehen können muss. Zusammen mit der Abt. Stadtmitte haben wir unseren Fahrern von Großfahrzeugen in diesem Jahr die Möglichkeit gegeben, bei einer speziellen Sonderausbildung unsere Fahrzeuge besser kennen zu lernen.

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Folgende Übungsinhalte wurde vermittelt:   

Einschätzen der Fahrzeugbreite und seitliches Versetzen Anfahren am Berg und rückwärtsfahren mit Einweiser Abfahren eines Parcours

Die Feuerwehr kann nur helfen, wenn sie selbst die Einsatzstelle sicher erreicht! Bericht über die Aufgaben und Tätigkeiten im Bereich Alarmtechnik und Kommunikation in der Abteilung Zipfelbach (Bericht Andreas Rittberger) Im vergangenen Dienstjahr waren einige Aufgaben schon vor dem Einzug in das neue Feuerwehrhaus „Zipfelbach“ notwendig. So fanden neben den Baubesprechungen mit den Architekten und dem betreuenden Planungsbüro auch zahlreiche Gespräche mit den ausführenden Fachfirmen statt. In der Regel fanden die Gespräche und Telefonate mit den Fachfirmen in deren Arbeitszeit statt. Bereits im Januar wurde die Alarmierung der gesamten Feuerwehr Winnenden umgestellt. Im März und April wurden noch weitere Treffen innerhalb der Abteilung zur Vorbereitung durchgeführt. Ende März waren wir bei der Firma Poloczek in Uhingen, dort wurde das Thema „Alarmmonitor“ durchgesprochen. Im Mai lief der Countdown auf vollen Touren. Schulungen und Einweisungen für die Abteilungsführung standen auf der Tagesordnung. Tage vor der dem Einzug war die komplette Telekommunikation unterbrochen. Die Telekom war schon mit Bagger angerückt, weil ihre „Messungen“ einen Kabelbruch im freien Feld ergaben. Eine Überprüfung durch uns ergab jedoch, dass die Leitungen durch die Telekomtechniker „nur“ falsch aufgelegt waren. Alles muss eben Funktionieren und nichts darf dem Zufall überlassen bleiben, denn beim Alarm müssen die Türen sicher öffnen und die Beleuchtung angehen. Vor dem Einzug wurde auch noch die Funkzentrale eingerichtet und die Telefonanlage angepasst. Nach dem Einzug am 25. Juni wurden noch die Zugangstransponder programmiert, und den Führungskräften sowie weiteren Verantwortlichen Personen übergeben. Die komplette Mannschaft wurde in mehreren Zusatzdiensten in die Alarmtechnik, Einsatzzentrale und Haustechnik eingewiesen. Am 7. Dezember fand noch eine Sonderausbildung Sprechfunk zusammen mit der Abteilung Stadtmitte im Feuerwehrhaus Zipfelbach statt. Ich möchte mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die Unterstützung und angenehme Zusammenarbeit recht herzlich bedanken. Veranstaltungen / Sonderdienste Lichterkette am 11.03.2016 zum Gedenken an die Verstorbenen vom Amoklauf Rund 800 Menschen gingen am 7. Jahrestag vom Marktplatz bis zur AlbertvilleRealschule. Am Mahnmal konnte man kurz innehalten, um der Verstorbenen zu gedenken. Die Lichterkette wurde vom Jugendgemeinderat organisiert und von der Abteilung Stadtmitte und Abteilung Zipfelbach mit zwei Fahrzeugen und elf Feuerwehrangehörigen unauffällig begleitet. Maifest an der Hanweiler Kelter 01.05.2016 (Bericht Harald Ehring) Im vergangenen Jahr durften wir, die Feuerwehr Winnenden Abteilung Zipfelbach, zum 1. Mal die vollständige Organisation und Durchführung des seit 40 Jahren bestehenden 1. Mai Festes in und um die Hanweiler Kelter durchführen. Aus diesem Grund boten wir allen Altersgruppen ein geselliges Miteinander in und um die Kelter mit herzhaftem Vesper, dem beliebten Holzbackofenbrot und leckerem Mittagstisch. Geöffnete Weinberghäuschen luden zum Wandern durch die Hanweiler Weinberge ein.

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Für die kleineren Gäste sorgte die Jugendfeuerwehr mit den beliebten Wasserspielen. Wir durften bei wunderbarem Wanderwetter zahlreiche Gastfeuerwehren aus den Nachbargemeinden begrüßen. Zur Festvorbereitung, dem Auf- und Abbau wurden drei Arbeitsdienste durchgeführt. Um einen reibungslosen Festablauf zu gewährleisten, hatten wir die tatkräftige Unterstützung von 51 Helfern, die in zwei Schichten eingeteilt waren, ohne die dieses Fest nicht stattgefunden hätte. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den Hanweiler Feuerwehr Frauen für das beliebte Holzbackofenbrot aus dem Hanweiler Backhäusle und den Herren der Hanweiler Alterswehr für ihren Rat und Tat während des gesamten Festes. Albvereinsfest vom 07. bis 08.05.2016 Der Austragungsort für das Albvereinsfest vom 07. bis 08.05.2016 war Winnenden. Bereits 2015 wurde die Winnender Feuerwehr vom Albverein gefragt, ob sie beim Albvereinsfest mit einem Getränkestand unterstützen könnte. Im Feuerwehrausschuss wurde dann beschlossen, dass die Abteilung Zipfelbach und Abteilung Stadtmitte gemeinsam einen Ausschankwagen betreibt. Die Organisation wurde von der Abteilung Zipfelbach durchgeführt. Beim großen Festumzug am Sonntag unterstützten die beiden Abteilungen die Absperrmaßnahmen mit 20 Personen. Sicherheitsdienst beim Sonnwendfeuer in Breuningsweiler 18.06.2016 Von acht Mitgliedern der Abteilung Zipfelbach wurde beim Sonnwendfeuer am 18.06.2016 mit dem Löschfahrzeug ein Sicherheitsdienst durchgeführt. Im Rahmen dieser Sonnwendfeier wurden auch der Aufstieg vom SVBreuningsweiler in die Bezirksliga gefeiert. Die Kinder vom SVB führten einen Tanz auf und zündeten anschließend das Sonnwendfeuer an. Kinderführung beim Ferienprogramm SV Winnenden Im Rahmen des Kinderferienprogramms hat der SV Winnenden angefragt, ob die Kinder am 30.08.2016 und 08.09.2016 unser neues Feuerwehrhaus besichtigen können. An den beiden Terminen konnten wir ca. 25 Kindern das Feuerwehrhaus und die Feuerwehrfahrzeuge zeigen. Beim Anprobieren der persönlichen Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes hatten die Kinder viel Spaß. Das Highlight war natürlich zum Abschluss die Vornahme eines Strahlrohres an unserem LF KatS. Bei dieser Veranstaltung haben wir hoffentlich das Interesse der Kinder an der Feuerwehr geweckt.

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Tag der offenen Tür Abteilung Zipfelbach 16.10.2016 Aufgrund der Häufung von vielen Feuerwehrereignissen im Juli und August, hat sich der Abteilungsausschuss bewusst dazu entschlossen, den Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus Zipfelbach am 16. Oktober 2016 durchzuführen. Mit dieser Entscheidung lag der Abteilungsausschuss goldrichtig. Es war ein Sonntag, der dem Begriff „goldener Oktober“ alle Ehre machte. Aus allen Richtungen strömten die Besucher und zeigten ihr Interesse an unserem neuen Feuerwehrhaus. Bei den stündlichen Führungen wurden ca. 400 Personen die Räumlichkeiten, die Struktur der Feuerwehr Winnenden und das Einsatzkonzept erklärt. Zum Abschluss der Führung bestand die Möglichkeit, den Übungsturm zu besichtigen. Die Aussicht auf das Festgelände und zur Rems-Murr-Klinik beeindruckte die Besucher sehr. Während dem Tag der offenen Tür wurde durch die Leistungsgruppe „Bronze“ und „Gold“ zwei Schauübungen durchgeführt. Auch hier musste die Feuerwehr ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen. Durch den großen Besucherandrang konnte die Schauübung nicht wie geplant auf dem Übungshof durchgeführt werden, sondern musste auf den Parkplatz mit angrenzendem Feldweg verlegt werden. Mit der Unterstützung der Jugendfeuerwehr konnte auch eine Spielstraße für die Kinder angeboten werden. Es gab zwei Wasserspiele, ein Hindernisparcours, eine Station zum Erfühlen von Feuerwehrgegenständen, eine Stiefelweitwurfstation und als Highlight die Brandbekämpfung mittels Kübelspritze an unserem Übungshaus. Zum Schluss erhielt jedes Kind eine Feuerwehrurkunde. Beim DRK konnten sich die Kinder noch ihre Gesichter schminken lassen. Es war eine tolle Veranstaltung. Für eure Hilfe möchte ich mich recht herzlich bedanken! Laternenumzug und Lichterfest im Schlosspark 04.11.2016 Die Musikkapelle des Klinikums Schloß Winnenden veranstaltete zusammen mit der Stadtkapelle am 04.11.2016 den traditionellen Laternenumzug mit Lichterfest. Der Laternenumzug wurde von der Abteilung Stadtmitte und Abt. Zipfelbach begleitet. Zusammen mit einigen Angehörigen der Alterswehr wurde der Weg zum See und der Schlosspark beleuchtet. Wie gewohnt schwebte das Sandmännchen mit unserer Drehleiter ein und verteilte nach einem kurzen Gedicht den begehrten Sand an die Kinder. Weihnachtsbaumbeleuchtung Die Weihnachtsbäume im Schelmenholz, Hanweiler und Breuningsweiler wurden in diesem Jahr von der Abteilung Zipfelbach mit Lichterketten geschmückt. Bei den Weihnachtsbäumen am Kronenplatz, Marktplatz, Höfen, Baach, Bürg und Birkmannsweiler unterstützen wir unsere Kameraden aus der Abt. Stadtmitte und Buchenbach. Durch diese Lichterkettenaktion läuten wir seit Jahren die Adventszeit ein.

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„Anzünden“ des Christbaumes in Hanweiler (Bericht Harald Ehring) Alle Jahre wieder fand am 1. Advent das traditionelle Christbaumanzünden in Hanweiler beim Rathaus statt. Bei Glühwein, Punsch und Saitenwurst der Feuerwehr Winnenden Abt. Zipfelbach mit Unterstützung des Hanweiler Fleckenvereins sorgte der Kindergarten mit einer funkelnden Sternenvorführung und der Männer-Gesang-Verein sowie der Posaunenchor Hanweiler mit Gesang- und Musikeinlagen für vorweihnachtliche Stimmung. Für die Kleinsten unter den Gästen sorgte der Nikolaus mit einem prallgefüllten Sack für eine Überraschung. Der Erlös von 2015 wurde zu Gunsten der Jugendarbeit an den Posaunenchor Hanweiler übergeben. Kameradschaftliche Unternehmungen der Abteilung Zipfelbach: Gemeinsame Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege und ein Dankeschön für den geleisteten Dienst bei der Feuerwehr und für die tatkräftige Unterstützung bei vielen Veranstaltungen durch unsere Frauen, Freundinnen, ehemalige Feuerwehrangehörige, deren Frauen sowie sonstigen Helfern. Und für das Verständnis, dass wir so viele Stunden unserer Freizeit in unsere Feuerwehr investieren können. (Hermann Hilt) Winterwanderung am 09.01.2016 (Bericht Hermann Hilt) Gleich zum Jahresbeginn starteten wir vom Theodor-Heuss-Platz im Schelmenholz, zu einem schönen Rundweg über den Waiblinger Berg zur Kelter nach Hanweiler. Dort wurden wir von Willi Klöpfer empfangen, der uns Interessantes über Hanweiler einst und heute berichten konnte. Nachdem wir uns mit Glühwein etwas aufwärmten ging es weiter ins Tal zum Backhäusle, welches extra für uns durch das „Frauenteam Backhäusle Hanweiler“ angefeuert wurde. Natürlich war auch etwas im Ofen. Es gab feinsten Salzkuchen nach streng geheimem Hanweiler-Rezept. Als sich der Salzkuchen gesetzt hatte, zauberte unser Sternekoch Gerd noch ein tolles Menü - verschiedene Braten mit Spätzle und Kartoffelsalat. Im Feuerwehrhaus Hanweiler feierten wir gemeinsam Abschied von diesem Standort wohl wissend, dass dieses Gebäude bald zum Verkauf ansteht und dies vermutlich die letzte Feuerwehrveranstaltung in diesen Räumen sein würde. Eine gelungene Veranstaltung mit nachhaltigen Erinnerungswerten im Rahmen des Projektes Integration der Abteilung Hanweiler in die gemeinsame Abteilung Zipfelbach. Kameradschaftsabend der Abt. Zipfelbach und Abt. Stadtmitte 05.03.2016 Am 05.03.2016 fand in der Gemeindehalle Höfen der gemeinschaftliche Kameradschaftsabend der Abteilung Zipfelbach und Abteilung Stadtmitte statt. Nach einem sehr guten Abendessen startete unser Abendprogramm. In diesem Jahr drehte sich alles um die „Flori-News“. Gleich zu Beginn berichtete der Moderator von Internationalen- und Regionalen Nachrichten zum Thema Feuerwehr. Dank modernster Technik konnte auch live zu einem

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Einsatz der Feuerwehr Winnenden dazu geschaltet werden. Ein Fußballfan konnte in letzter Sekunde mit einem Sprungretter gerettet werden. Der indische Schülerpraktikant Ranjit berichtete in einem kurzen Dokumentarfilm über den spannenden Alltag im Feuerwehrhaus. In seinem mehrwöchigen Praktikum konnte er viel für seine zukünftige Tätigkeit in einer indischen Feuerwehr lernen. Das immer größer werdende Verkehrsaufkommen in Winnenden macht den Einsatzkräften zu schaffen. Durch den Stau an den Hauptverkehrswegen, die große Anzahl von Baustellen und das chaotische Parken von rücksichtslosen Verkehrsteilnehmern ist es immer schwieriger, die Einsatzstellen innerhalb der Hilfsfrist zu erreichen. Hat die Feuerwehr dann den Einsatzort erreicht, fehlt es oft an Aufstellflächen für die Feuerwehrfahrzeuge. Ein innovativer und wegweisender Lösungsansatz wurde von der Feuerwehr Winnenden aufgezeigt. Die „Flori-News“ befassten sich auch mit einem sehr heiklen Thema. Reporter deckten skandalöse Sparmaßnahmen in der Altersresidenz Sankt Florian auf. Anhand von Zeugen, die nicht näher genannt werden wollten, wurden die Missstände auf der Bühne nachgestellt. Zum Schluss der Veranstaltung hatten die Organisatoren keine Kosten und Mühen gescheut und die Kultband „ABBA“ engagiert. Mit ihren unvergessenen Liedern heizte sie dem Publikum mächtig ein. Die gute Stimmung hielt bis spät in den Abend an. Ich möchte mich bei allen Beteiligten recht herzlich für diesen tollen Abend bedanken. Wanderung zur Himmelfahrts-Hocketse nach Birkmannsweiler 05.05.2016 Am 05.05.2016 wanderten 25 Personen aus der Abt. Stadtmitte und Abt. Zipfelbach zur Himmelfahrts-Hocketse nach Birkmannsweiler. Für die kinderwagengerechte Wanderstrecke war wie immer unser Jürgen Scheunemann verantwortlich. Die Route startete im Feuerwehrhaus Stadtmitte und führte uns entlang dem Buchenbach nach Höfen. Der weitere Weg ging entlang den Wiesen vom Gießübel vorbei am ehemaligen Feuerwehrhaus Birkmannsweiler zum Dorfplatz. Dort angekommen, erlebten wir gemeinsam ein paar schöne Stunden.

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LF Pushen beim Feuerwehrfest Abt. Buchenbach 30.07.2016 Beim „Push the KatS“ Wettbewerb der Abteilung Buchenbach am 30. Juli 2016 musste das LF-KatS 20 Meter ins Ziel geschoben werden. Für diesen Wettbewerb war extra eine Vorrichtung geschweißt worden die an unserem LF KatS angebracht war. Von der Abteilung Zipfelbach waren zwei Mannschaften am Start. Das Ergebnis war „ausbaufähig“ aber der olympische Gedanke „dabei sein ist alles“ zählt. Danke an alle Kameraden für die Teilnahme beim LF pushen und an die Abteilung Buchenbach für den tollen Wettbewerb. 7. Winnender Wengert Wetzede 03.09.2016 (Bericht Daniel Bahner) Bereits zum sechsten Mal hat die Feuerwehr Winnenden an der Winnender Wengert Wetzede teilgenommen. Dieses Jahr waren bei bestem Wetter insgesamt 40 Läufer der Feuerwehr auf der Strecke. Die Läufer waren von den Abteilungen Stadtmitte und Zipfelbach sowie der Jugendfeuerwehr. Gesponsert wurden unsere Mannschaften vom Edeka Aktivmarkt Reinhardt und der Hertmannsweiler Firma Negele. Auf der 840m langen Strecke rund um die Hanweiler Kelter mussten rund 20 Höhenmeter bewältigt werden. Das Team Feuerwehr lief über 500 Runden durch die Weinberge und konnte so Geld für einen guten Zweck erlaufen. Der Veranstalter des Laufs ist der Lions Club Winnenden. Er fühlt sich insbesondere sozialen Aufgaben verpflichtet und hilft dort, wo staatliche Mittel oder andere Geldgeber nicht zur Verfügung stehen. Jeder erlaufene Euro geht zu 100% an die Winnender Schulen. Unterstützt werden mit den jeweiligen Schulleitungen abgestimmte Projekte. Organisation und Durchführung der Veranstaltung übernehmen die Mitglieder des Lions Club Winnenden ehrenamtlich. Danke an alle Läuferinnen und Läufer die dieses tolle Ergebnis erlaufen haben und an unsere beiden Sponsoren für die Unterstützung! Weißwurstfrühstück am 25.09.2016 (Bericht Hermann Hilt) Bei herrlichem Spätsommerwetter trafen wir uns an einem Sonntag auf unserer an diesem Tag ohne Zweifel „Sommerterrasse“ zum Frühstück. Die Einladung galt als Dank für einen würdigen und harmonischen Verlauf beim Auszug nach Zipfelbach. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an das gelungene Einweihungsgeschenk. Die Glocke fand einen Platz in unserem Bereitschaftsraum. Wir wünschen uns für die Zukunft, weiterhin gute Zusammenarbeit und Kameradschaft. Gegen Mittag wurden die Sonnenstrahlen immer stärker, so dass viele einen Schattenplatz aufsuchten. Zum Abschluss konnten die Gäste noch eine Landung des Rettungshubschraubers auf dem Dach des RMK bestaunen.

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Besenabend am 05.11.2016 (Bericht Hermann Hilt) Der Besenabend lief unter dem Motto, Dank an die Helfer unserer in diesem Jahr überdurchschnittlich vielen Festveranstaltungen, welche wir bestritten oder bei denen wir mitgewirkt hatten. Zu Beginn starteten wir mit einer Baustellenbesichtigung beim neuen Sportpark vom SV Winnenden. Marion Hackel erklärte uns das Konzept und führte uns durch die Räumlichkeiten. Im Anschluss an die Führung gingen wir wieder zurück zum Feuerwehrhaus. Gerd zauberte ein Büffet bei dem es an Nichts fehlte. Man kann auch sagen „Essen bis zum Abwinken“. Wobei wir kein schlechtes Gewissen hatten. Wir waren schon etwas stolz auf das, was wir in diesem Jahr bewegt hatten. „Wer schafft darf auch essen“.

Schlusswort: Ein ereignisreiches Jahr geht nun zu Ende. Diese umfangreichen Aufgaben sind nur von einem gut arbeitenden Team zu bewältigen. Zuerst möchte ich mich beim Kommandanten Harald Pflüger für die gute Zusammenarbeit bedanken – trotz seiner Krankheit hatte er auch in diesem Jahr immer ein offenes Ohr und Stand mit Rat und Tat zur Seite. Mein Stellvertreter Harald Ehring hat in diesem Jahr viele Aufgaben selbständig übernommen und abgearbeitet. Durch seinen Arbeitseinsatz hat er mich sehr unterstützt und so manche kameradschaftliche Veranstaltung ermöglicht. Die Zugführer Hermann Hilt und Thomas Weith haben zusammen mit ihren Gruppenführern die sehr wichtige Aufgabe der Aus- und Fortbildung übernommen. Auch als beratende Mitglieder im Abteilungsausschuss tragen sie zu konstruktiven Lösungen und als Ideengeber zum guten Gelingen bei. Vielen Dank auch an die Gerätewarte Helmut Schirmer und Joachim Ehring. So ein neues Feuerwehrhaus bringt gerade zu Beginn sehr viel Arbeit mit. Die anstehenden Arbeiten werden zielstrebig und mit viel Ideenreichtum erledigt. Daniel Bahner sorgt zusammen mit seinem Ausbildungsteam für gut ausgebildeten Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr. In diesem Jahr konnten drei Jugendliche in die Abteilung Zipfelbach übernommen werden.

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Unser Webmaster Martin Frank hält zusammen mit den anderen Webmastern die ganze Welt auf dem Laufenden, was die Feuerwehr Winnenden alles leistet. Zusammen mit Fabian Richter sorgt er auch dafür, dass unsere Übungen im MP-Feuer eingetragen werden und somit eine Abrechnung erstellt werden kann. Die vielen Aufgaben zu Beginn einer Abteilung sowie die vielen kameradschaftlichen Veranstaltungen und auch der Tag der offenen Tür haben die Ausschussmitglieder und die beratenden Mitglieder gefordert – die Sitzungen gingen oft mehrere Stunden, damit noch alles besprochen werden konnte. Vielen Dank fürs Durchhalten und Mitgestalten. Sehr viele Stunden investierte Andreas Rittberger bei der Fertigstellung der Zentrale. Ohne seine Unterstützung hätten die Fremdfirmen sicherlich nicht den reibungslosen Start unserer Funkzentrale gewährleisten können- Danke dafür. „Ohne Mampf, kein Kampf“. Dank unserem Gerd Hinderer und seinem Team müssen wir uns bezüglich der Verpflegung keine Sorgen machen. Vielen Dank für die liebevoll zubereiteten Vesper oder Menüs bei unseren Veranstaltungen. Mein herzlicher Dank geht an alle aktiven Feuerwehrangehörige, die dieses tolle Jahr möglich gemacht haben. Dank Eurer Hilfe konnten wir sämtliche Aufgaben und Unternehmungen harmonisch und mit viel Freude stemmen. Zum guten Schluss bedanke ich mich noch herzlich bei allen Partnern und Familien von unseren Feuerwehrangehörigen für die Toleranz für dieses zeitaufwendige und oft auch unplanmäßige „Hobby“. Die Einsätze sind selten zu einem Zeitpunkt, der gerade in die Freizeitplanung passt. Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass diese tolle Mannschaft die zukünftigen Herausforderungen für die Abteilung Zipfelbach meistern kann. Lasst es uns gemeinsam angehen, ich freu mich darauf! Winnenden, den 14. Januar 2017

Frank Dissertori Abteilungskommandant

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Erstes Jahr Kindergruppe „F E U E R D R A C H E N“

Die Aufgaben der Feuerwehr >helfen, retten, bergen, löschen<