Jahresbericht neu - Freiwillige Feuerwehr Marchtrenk

Jahresbericht neu - Freiwillige Feuerwehr Marchtrenk

FREIWILLIGE FEUERWEHR Totengedenken DER STADT MARCHTRENK Jugend: Ein spannendes Jahr 2013 Seite 5 - 9 Chronik: Marchtrenker Zugattentat 1934 Seite...

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FREIWILLIGE FEUERWEHR Totengedenken DER STADT MARCHTRENK

Jugend: Ein spannendes Jahr 2013

Seite 5 - 9

Chronik: Marchtrenker Zugattentat 1934

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Report: Zusammenarbeit mit Nachbarfeuerwehren

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DIE RÜCKBLENDE EINES SPANNENDEN JAHRES 2013

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Totengedenken Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

Josef Berger gelobte am 2. Februar 1961 im Alter von 42 Jahren dem damaligen Kommandanten Rathmoser den Dienst am Nächsten. In diesen Jahren befand sich die Feuerwehr Marchtrenk nach der Auflösung im Neuaufbau. Auch die Ausrüstung mit Henschel und Opel Blitz ist für uns heute nicht mehr vorstellbar. Josef war von Anfang an eine der treibenden Kräfte, er war nach Aussagen unserer Kameraden sehr zeitkritisch aber dennoch immer auf Fortschritt bedacht. Die Feuerwehr profitierte natürlich von seinen handwerklichen Fähigkeiten und auch seinen Möglichkeiten aus seiner Tätigkeit als Schulwart in der damaligen Volksschule in der Schnopfhagenstraße. Er wurde bereits im April 1964 vom neuen Kommandant Eschlböck zum Oberfeuerwehrmann befördert. Im Juli 1965 errang er mit der Bewerbsgruppe das Leistungsabzeichen in Enns. Seine letzte Beförderung gab es im Jahr 1983 zum Hauptlöschmeister. Weiters hat er im Jahr 2001 die 40-jährige Dienstmedaille des Landes Oberösterreich erhalten und wurde im März 2002 im Alter von 84 Jahren mit der Bezirksverdienstmedaille in Gold ausgezeichnet. Seinem Vorbild als Feuerwehrmann folgten in den Jahren die beiden Söhne Erich und Rudi. So weit es ihm gesundheitlich möglich war, besuchte er die Aktivitäten der Feuerwehr und beobachtete interessiert die Veränderungen. Leider ließ das seine angeschlagene Gesundheit in den letzten Jahren nicht mehr zu. Am 19. März 2013 verstarb Josef im Kreise seiner Familie.

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Vorwort des Kommandanten

Sehr geehrte Freunde der Feuerwehr, liebe Marchtrenkerinnen und Marchtrenker, geschätzte Kameraden

Sie halten wieder einen mit Informationen gefüllten Jahresbericht unserer Feuerwehr in Händen. Ein Jahr, das von Veränderungen geprägt war und in dem die Feuerwehr Marchtrenk von Einsätzen in den vielfältigster Art gefordert wurde. Eine wesentliche Veränderung war sicherlich die Neuwahl der Führungsriege im Frühjahr. Es macht mich stolz, dass ich nun dieser Einsatzorganisation als Kommandant vorstehe und mit einem tollen, durchwegs neu zusammengestelltem Team, die Zukunft dieser Feuerwehr mitgestalten werde. An dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an meinem Vorgänger Leo Taubner von dem ich eine bestens und schlagkräftig funktionierende Feuerwehr übernehmen durfte.

Was schon Jahrzehnte funktioniert hat, soll auch weiter bestehen, vielleicht in einigen Bereichen verbessert und auf Stand der Zeit gebracht werden. Was man aber nicht verändern braucht, ist der Geist der noch immer im System Feuerwehr lebt und Feuerwehrmänner zu ganz besonderen Menschen macht. Da ist so viel Energie zu spüren, so viel Engagement und Kameradschaft, dass so manchen Personaltrainer dies unerklärlich bleibt. Das versuche auch ich mit meinem Team zu leben und auch unseren Neueinsteigern zu vermitteln. So greift sich Feuerwehr an, das ist etwas ganz besonderes!

Arbeitsreich im wahrsten Sinne war auch das Einsatzjahr 2013: 297 Alarme zu den unterschiedlichsten Szenarien und Einsatzorten wurden bearbeitet. Hier zeigt sich wieder unser Alleskönnersystem um nur die Hochwassereinsätze in Alkoven, die Brände in der Birkenstraße, bei der Fa. Gratz und Weißkirchen oder die Fahrzeugbergungen im Schnee, die Eiszapfen an der Dachrinne oder die Menschenrettung aus verunfallten Fahrzeugen zu nennen. Wer in

unsrerer Gesellschaft kann das alles und wer kann das zu jeder Zeit bei jedem Wetter auf Knopfdruck ohne lange Wartezeit und Kostenvoranschlag? Wieder nur eine bestens ausgebildetet und ausgerüstete Feuerwehr im eigenen Ort.

Ausbildung ist wie bei jeder Feuerwehr auch in unserer ein Muss und auch hier wurde getüftelt, wie kann man verbessern, motivieren und Kameradschaft fördern kann. Hunderte wenn nicht tausende Stunden werden hier von den Kameraden aufgewendet um auf alles, so meint man, vorbereitet zu sein. Aber auch Arbeiten im Feuerwehrhaus, sei es Wartungen, Reparaturen, Dienstbesprechungen, Teilnahmen bei Gewerberechtsverhandlungen oder Feuerpolizeiprüfungen zerren an der eigentlich schon knappen Freizeit, die dann auch wiederum keine richtige mehr ist, da der am Gürtel hängende Piepser jederzeit zum „nächsten Termin“ ruft.

Wie gesagt, eigentlich haben auch die Tage eines Feuerwehrmannes nur 24 Stunden und da sind leider einige Kameraden am Ausreizen was diesen Punkt betrifft. Gespräche mit den verantwortlichen Politikern wurden bereits geführt und es wurde uns recht gegeben das in der zehntgrößten Stadt in Oberösterreich, dass System Feuerwehr nicht auf „gut Glück“ funktionieren kann und soll. Viele Gemeinden

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Vorwort des Kommandanten und Städte, die kleiner sind leisten sich schon diesen „Nicht Luxus“ eines Teilzeit oder Vollzeit Feuerwehrmannes. Dass so eine Personalentscheidung wohl durchdacht sein muss und auch nicht nächste Woche funktionieren wird ist mir klar, aber hier müssen wir unbedingt dranbleiben und eine gute und machbare Lösung finden.

Gute Lösungen wurden aber in anderen Bereichen gefunden, und zwar im Bereich Ausrüstung und beim Feuerwehrhaus. Nach längerer Entscheidungsfindung konnte nun endlich der Kaufvertrag für unser Großtanklöschfahrzeug unterzeichnet werden. Es wird im Frühjahr 2015 unser GTLF aus dem Jahre 1984 ersetzen und uns dann wertvolle Dienste leisten. Und Nein, es hat keine goldenen Griffe oder sonstigen Schnickschnack, es ist ein Werkzeug zum Abarbeiten der Einsätze, die in so einer großen Gemeinde anstehen. Meine Bitte an die Gemeindepolitik uns auch bei der Ersatzbeschaffung des LFB, welches mittlerweile 38 Jahre alt ist, so gut und so schnell es geht zu unterstützen. Hier sind, wie wir es im privaten schon lange kennen Sicherheitsgurte, Airbags oder ABS gar nicht vorhanden, aber hier fahren freiwillige Feuerwehrmänner und auch Jugendliche zu Einsätzen und Bewerben und da hab ich schon

Bauchweh ob das noch länger gut gehen wird.

Beim Feuerwehrhaus wurde nun nach fast zweieinhalb Jahren endlich der Grundsatzbeschluss zur Übergabe der alten Rot Kreuz Räumlichkeiten an die Feuerwehr gefasst. Auch hier sind wir nicht mehr zeitgemäß unterwegs und müssen uns noch immer in der Fahrzeughalle umziehen und auch die Abgase der vor den Männern stehenden Fahrzeuge einatmen, von den Heizkosten gar nicht zu sprechen. Hier laufen auch schon die Gespräche mit der Stadtgemeinde über eine schnelle und einsatzpraktische Lösung, wenn auch auf Etappen. Tja, so funktioniert die Feuerwehr in der aufstrebenden Stadtgemeinde Marchtrenk. Feuerwehrmänner mit wahnsinnig viel Energie, einer Führung die sich sehen lassen kann und auch Ausrüstung um die uns doch viele Nachbar- und Partnerfeuerwehren beneiden.

Abschließend mein Dank an die Gemeindepolitik, an der Spitze unser Bürgermeister Paul Mahr, an die direkten Ansprechpartner im Bauamt Thomas Berndorfer mit seinen Helfern, an alle Unterstützer und Firmen, unseren weiteren Einsatzorganisationen dem Roten Kreuz und der Polizei, den Nachbarfeuerwehren mit dem Versprechen im Hinterkopf für gegenseitige Unterstützung und natürlich meiner Mannschaft und den Führungskräften für unermüdliche Mitarbeit zum Weiterführen des „Systems Feuerwehr“ Wer auf keinen Fall vergessen werden darf, sind unsere Frauen und Partnerinnen welche immer wieder auf uns verzichten müssen, aber uns dabei auch so großartig unterstützen! Danke ABI Markus Ortmair Kommandant

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Jugendarbeit

Christoph Eigenstuhler

Fabian Peer

Robin Strasser

Marcel Mokszycki

Stefan Haas

Marcel Nömayr

Marco Nömayr

Dominik Kiemeswenger

Patrick Kühner

Kai Strasser

Fabian Rohrhuber

Stefan Gari

Daniel Himpsl

Lukas Heim

Kevin Ernecker

Nadine Lemmerer

Sarah Lachmayr

Christian Eichmair Julia Fraungruber Thomas Fraungruber Stipo Stipic Christoph Zimprich

Olivia Lachmayr

Sven Pirker

Matheo Pirker

Julia Ceckovic

Josephine Pirker

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Jugendarbeit

Worte des Jugendbetreuers

Wahnsinn wie die Zeit vergeht, nun bin ich bereits rund drei Jahre Jugendbetreuer der Feuerwehr Marchtrenk. Seit dem Jahre 1984 ist die Jugendarbeit ein wichtiger Bestandteil bei uns geworden.

Mein Betreuerteam und ich sind sehr engagiert die Stunden mit der Jugend interessant und wissenswert zu gestalten. Ich bemühe mich, die Jugendgruppe für den bevorstehenden Aktivdienst bestens vorzubereiten. Es ist nicht immer einfach ein aufregendes und abwechslungsreiches Übungsprogramm zu erstellen. Um den Fortbestand der Feuerwehr zu sichern und um neue Mitglieder zu rekrutieren, investieren wir viel Zeit und Arbeit in vielfältige Werbeaktionen.

Hiermit möchte ich mich natürlich auch bei meinen Jugendhelfer für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Ich hoffe auch weiterhin auf viel Spaß, Elan und Ehrgeiz.

Worte der Jugendhelfer

Im Jahr 2013 wurden seitens der Jugendhelfer viele Arbeitsstunden für ein attraktives Jahresprogramm geleistet. Ohne dieses Engagement wären etliche Aktionen nicht möglich gewesen. Der gute Teamgeist half allen Beteiligten Belastungsspitzen zu meistern. Enorm motivierend waren und sind die positiven

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Rückmeldungen unserer Jugendlichen und deren Eltern. Wir wollen uns auf unseren Lorbeeren aber nicht ausruhen und planen für 2014 wieder ein aufregendes Programm.

Besuche

Die Jungfeuerwehrmänner besuchten im April diePolizeidienstelle Marchtrenk. Chefinspektor Günter Breitwieser erklärte das Berufsfeld eines Polizisten und führte die Jugendlichen durch das Polizeigebäude. Geduldig wurden alle Fragen der Jugendli-

chen von Herrn Breitwieser beantwortet. Als krönenden Abschluss durfte jeder der Jugendlichen einen Fingerabdruck machen und diesen als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Beim Besuch des Flughafens hatte die Jugend mit unserem Kameraden Achim Kimeswenger einen sehr kompetenten Ansprechpartner vor Ort. Er erklärte den Kids sämtliche Abläufe in und um den Flughafen. Weiters hatten die Jugendlichen die einmalige Gelegenheit auch das Radar der Firma Austro-Control und die Flugsicherung am Tower zu besichtigen. Highlight war sicher die Fahrt mit dem Flughafenlöschfahrzeug "Panther" und die entsprechende Löschübungen auf dem Vorfeld.

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Vorwort des Jugendaktivitäten Kommandanten

Rodeln

JIM-Festival

Ende Jänner hieß es, bei strahlendem Sonnenschein, ab nach Hinterstoder. Endlich konnte die Rodelpartie starten. Nach der Abfahrt musste der Weg zum Start zu Fuß erklommen werden. So viel Bewegung im Freien kann natürlich auch etwas ermüdend wirken, weshalb es zum Abschluss noch in ein gemütliches Gasthaus ging. Bei einer Tasse Kakao ließ man diesen Nachmittag gemütlich ausklingen.

Die Feuerwehrjugend Marchtrenk war beim JIM-Festival (Jugend im Mittelpunkt) mit einem Infostand vertreten. Ziel dieser Veranstaltung war es, der Jugend in Marchtrenk die Organisationen näher zu bringen. Die Jugendfeuerwehrmitglieder erklärten mit Begeisterung, welche Tätigkeiten von der Feuerwehrjugend ausgeführt werden.

Umweltsäuberung

Osterübung

Traditionell wird von der Stadtgemeinde Marchtrenk in Zusammenarbeit mit sämtlichen Vereinen und Institutionen eine Umweltsäuberungs-Aktion organisiert. Durch die Feuerwehr Marchtrenk wird wie jedes Jahr der Bereich an der Traun gesäubert. In zwei Teams aufgeteilt durchkämmte die erste Gruppe den teilweise dicht bewachsenen Böschungsbereich des Traunflusses. Die zweite Gruppe war mit Unterstützung unserer Schiffsführer sowie dem Schlauchboot am Wasser unterwegs und säuberte die Bereiche, welche vom Land aus nicht erreichbar waren. Schlussendlich konnte sich die gesammelte Menge "Müll" auch sehen lassen.

Ein besonderes Highlight wartete auf die Jugendfeuerwehrmitglieder am Karfreitag. Die Jugendhelfer versteckten in der gesamten Fahrzeughalle sowie den angrenzenden Nebenräumen Osternesterl. Diese galt es von der Jugendmanschaft zu suchen und auch zu finden. Nach einem großen gemeinsamen Eierpecken wurde diese außergewöhnliche Übung beendet. Das größte Ostergeschenk hingegen machte ihnen Gerhard Hergetz von der Firma Sikla. Er spendete der Jugendgruppe einen tollen Tischfußballtisch für den Jugendraum um die Wartezeit auf die spannenden Jugendübungen zu verkürzen.

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Jugendaktivitäten

Jugendfischen

Nach einer kurzen Sommerpause startete die Jugend mit dem Fischen am „Müller-Teich“. 11 Jugendliche der Feuerwehr nahmen daran teil. Unterstützung bekamen die zukünftigen Feuerwehrmänner und frauen von Profifischern. Nach 5 Stunden und vielen gefangenen Fischen gewann Julia Ceckovic mit 22 kg Gesamtgewicht. Den schwersten Fisch mit 11 kg angelte Marcel Nömayr. Nach der Siegerehrung fand der Ausklang bei einer gemütlichen Grillerei statt.

Jugendlager

Anfang August verbrachten die Jugendgruppe und ihre Betreuer vier heiße Tage mit Spiel, Spaß und Sport beim Bezirksjugendlager in Leombach. Besondere Highlights waren: Miniplaybackshow, Quietschentenrennen, Besuch des Flughafens Hörsching, Führung in der Hessen Kaserne Wels, Lagerolympiade, kurze Abkühlung im Freibad Kremsmünster und vieles mehr.

Friedenslicht

Am Heiligen Abend um 6 Uhr früh holten die Jungfeuerwehrmänner das Friedenslicht von der Pfarre in Steinerkirchen an der Traun. Nach einer kleinen Stärkung in der Feuerwehr brachten die Florianijünger das Friedenslicht zu den Bewohnern Marchtrenks.

Neu in unserer Jugendgruppe

Sonstige Aktivitäten

In gewohnter Weise wurden auch im abgelaufenen Berichtsjahr in der sogenannten "Zwischenzeit", also zwischen der Wissenstest- und der Bewerbssaison einige weitere Aktivitäten abgehalten. Dazu zählte beispielsweise eine Straßen- und Gerätekunde um den eigenen Pflichtbereich ein wenig besser kennen zu lernen, sowie ein Spieleabend und ein Dart-Turnier im Feuerwehrhaus. Es wurde auch Eislaufen gegangen, bzw. zählte auch die Weihnachtsfeier zu diesen Aktivitäten.

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Stefan Haas

Fabian Peer

Dominik Kiemeswenger

Matheo Pirker

Patrick Kühner

Robin Strasser

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Vorbereitung für den Wissenstest

Leistungsabzeichen

Vorbereitung für den Leistungsbewerb

Die Vorbereitungen für die Erprobung starteten im Herbst. Rund um die Themen Dienstgrade, wasserführende Armaturen, etc. wurden die Jugendfeuerwehrmänner in den Kategorien Bronze, Silber und Gold ausgebildet. Bei der Erprobung am 28. Februar 2013 konnten die Jugendlichen tolle Ergebnisse erzielen und somit stand einer erfolgreichen Teilnahme am Wissenstest nichts mehr im Wege.

Im Frühling wird besonderes Augenmerk auf das Bewerbstraining für das Feuerwehrjugend-Leistungsabzeichen gelegt. Trainiert wird hier um am Abschnitts-, Bezirks- und Landesbewerb teilnehmen zu können. Den Wassergraben überqueren, fortbewegen durch den Kriechtunnel, Wasser pumpen sind nur ein paar Arbeiten, welche im richtigen Ablauf getätigt werden müssen.

Am 02. März 2013 fand in der Hauptschule Buchkirchen der Wissenstest des Bezirkes Wels-Land statt. Wie die hervorragenden Ergebnisse bei der Erprobung schon zeigten, wurde auch der Wissenstest vorzüglich von den Jugendfeuerwehrmännern gemeistert.

Das harte Training und die vorangegangenen Erfolge wurden beim Bezirksbewerb in Spieldorf bestätigt. Die Gruppe erwarb das Bronze FeuerwehrjugendLeistungsabzeichen. Beim Bewerbsabschluss wurden die Abzeichen von BI Thomas Sadleder und dem Jugendbetreuer Daniel Himpsl an die Jugendfeuerwehrmänner überreicht.

Wissenstest

Wissenstestabzeichen in Bronze JFM Christoph Eigenstuhler JFM Nadine Lemmerer JFM Marcel Mokszycki JFM Matheo Pirker JFM Fabian Rohrhuber

Feuerwehrjugend-Leistungsbewerb

Leistungsabzeichen in Bronze JFM Lukas Heim JFM Dominik Kiemeswenger JFM Christoph Stelzl

Wissenstestabzeichen in Silber JFM Kevin Ernecker JFM Stefan Gari JFM Marcel Nömayr JFM Marco Nömayr JFM Kai Strasser JFM Sven Pirker

Wissenstestabzeichen in Gold JFM Pascal Japek JFM Lukas Lindenbauer JFM Simon Paschinger

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Wahl 2013 Wie bei allen Freiwilligen Feuerwehren in Oberösterreich wurde auch bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Marchtrenk vergangenes Jahr das Kommando neu gewählt.

Mit Leo Taubner stand der amtierende Kommandant nach 10 jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wahl. Den Abschied sah er mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn in den vergangenen Jahren konnte er die Marchtrenker Wehr sehr positiv prägen und sie ist aktuell schlagkräftiger denn je zuvor.

Durch Markus Ortmair kandidierte der aktuell zweite Kommandant-Stellvertreter für den Posten an der Spitze. Dem 40-jährigen Berufsfeuerwehrmann wurde von der Mannschaft mit deutlicher Mehrheit das Vertrauen geschenkt. Somit wurde er vom damals amtsführenden Bürgermeister Paul Mahr zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Marchtrenk angelobt.

Die gewählten Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten sind Oliver Deutsch, welcher bis dato die Öffentlichkeitsarbeit über hatte und der in der Ausbildung tätige Gruppenkommandant Jan Ackermann.

Mit dem Schriftführer Christoph Zimprich und Kassier Christian Henning wurden zwei „alte“ Funktionsträger in ihrem Amt bestätigt, wonach sich deren Wirkungsperiode um weitere 5 Jahre verlängert. In weiterer Folge wurde bereits durch den neuen Kommandanten Markus Ortmair Christof Baumgartner zum Gerätewart ernannt. Das Feuerwehrkommando wird durch den ernannten Zugskommandanten Thomas Sadleder abgerundet.

Seit 2013 bekleiden das Amt der Gruppenkommandanten die Kameraden Thomas Fraungruber, Daniel Himpsl, Hannes Ruppnig und Daniel Zindl.

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Funktionsträger

Kommandant: ABI Markus Ortmair 1. Kommandant-Stv.: HBI Oliver Deutsch 2. Kommandant-Stv.: OBI Jan Ackermann

Gerätewart: AW Christof Baumgartner Gerätewart-Gehilfe: HBM Hannes Ruppnig Kassenführer: AW Christian Henning Schriftführer: AW Christoph Zimprich Schriftführer-Gehilfe: HBM Thomas Fraungruber

Zugskommandant: BI Thomas Sadleder LuN-Zugskommandant: HFM Stipo Stipic

FMD: HAW Gernot Hutsteiner FMD-Gehilfe: HBM Daniel Himpsl Jugendbetreuer: HBM Daniel Himpsl Jugendhelfer: OLM Christian Eichmair FM Julia Fraungruber HBM Thomas Fraungruber HFM Stipo Stipic AW Christoph Zimprich Tauchwart: HAW Andreas Müller Versorgung: FM Julia Fraungruber Atemschutzwart: OFM Steven Steiner Atemschutzwart-Gehilfe: HBM Daniel Zindl Akkuwart: OFM Alexander Koblmüller EDV-Beauftragter: BI Thomas Sadleder Bekleidungswart: HAW Gernot Hutsteiner Bekleidungswart-Gehilfe: OBM Peter Sadleder

Gruppenkommandanten: HBM Thomas Fraungruber, HBM Daniel Himpsl HBM Hannes Ruppnig, HBM Daniel Zindl

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Die Freiwillige Feuerwehr Marchtrenk weist per 31. Dezember 2013 einen Mitgliederstand von 100 Mitglieder auf, wovon 66 dem Aktivstand, 11 dem Reservestand und 23 der Jugendgruppe angehören. Neuzugänge (Aktiv)

Austritte (Aktiv)

Beförderung zum Feuerwehrmann

Beförderung zum Oberfeuerwehrmann

FM Rene Burgstaller HFM Markus Oberroithmair LM Gerhard Pfeiffer LM Dietmar Reisinger HFM Norbert Rothberger FM Markus Wöß

FM Christian Fischer FM Alexander Koblmüller

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann

Am 22. März 2013 fand die Vollversammlung im Pfarrsaal Marchtrenk statt. Dabei wurden folgende Mitglieder befördert und ausgezeichnet:

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JFM Christph Eigenstuhler JFM Nadine Lemmerer JFM Matheo Pirker JFM Fabian Rohrhuber PFM Lukas Petermaier PFM Niklas Prinz PFM Marcel Stögmüller PFM Simon Turner PFM Patrick Weiss

PFM Fabian Prinz PFM Kevin Ranninger LM Alfred Sostar

Vollversammlung 2013

Angelobung

Mannschaft

OFM Matthias Helm OFM Christian Schürrer

Beförderung zum Brandmeister HLM Ewald Haunschmied

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Neuvorstellungen

Neuvorstellungen (von links nach rechts)

PFM Pascal Japek, geboren am 10. Oktober 1997, Beruf: Maschinenbautechniker PFM Simon Paschinger, geboren am 30. Jänner 1998, Beruf: Elektriker PFM Fabian Prinz, geboren am 18. Apri 1995, Beruf: Chemischer Verfahrenstechniker PFM Kevin Ranninger, geboren am 23. Mai 1997, Beruf: Maurer Thematik Leasingfeuerwehrmänner

Wie in anderen Themenbereichen wird auch bei der Mannschaft die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren forciert. Feuerwehrmänner, welche in Marchtrenk arbeiten, aber in anderen Gemeinden wohnen und Mitglieder der örtlichen Feuerwehr sind, leisten einen wesentlichen Beitrag zur Tagesalarmbereitschaft. Die Feuerwehr Marchtrenk freut sich über eine steigende Zahl an Leasing Feuerwehrmännern, dies ist eine Frucht der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Marchtrenker Wirtschaft.

Derzeit gehören drei, sogenannte Einsatzberechtigte, zum Einsatzteam unserer Feuerwehr. Aber auch in die umgekehrte Richtung funktioniert dieses System und somit ist Kamerad Christopher Huber einsatzberechtigt bei der FF Neuhofen a.d. Krems.

Die Feuerwehr Marchtrenk möchte sich auch auf diesem Weg bei den Verantwortlichen aus der Wirtschaft bedanken und gleichzeitig den Wunsch an die Stadtpolitik aussprechen, die Feuerwehr beim Thema Tagesalarmbereitschaft weiter zu unterstützen.

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Ausbildung Dem Thema Aus- und Fortbildung wird bei der Feuerwehr Marchtrenk schon immer große Aufmerksamkeit geschenkt. Das Ziel ist es, die Qualität eines Feuerwehreinsatzes zu steigern und somit die bestmögliche Hilfe für den Betroffenen zu erreichen. Dazu hat man sich im vergangen Jahr nicht nur Gedanken über die Taktik im Einsatzdienst, sondern auch über neue Methoden in der Ausbildung gemacht.

Somit kommt ein Feuerwehrmann in Marchtrenk auf einen durchschnittlichen Zeitaufwand von drei Arbeitswochen pro Jahr im Bereich der Ausbildung.

Die Stadt Marchtrenk bietet durch Industrie, Verkehr und Wohnen eine große Zahl an Herausforderungen für ihre Feuerwehrmänner. Es gilt dabei nicht nur mit den eigenen Geräten und Fahrzeugen umgehen zu können, sondern auch komplexe Einsatzlagen zu beherrschen, seien es Unfälle mit Gefahrgut, Brände in Industrieanlagen oder schwere Unfälle auf der Autobahn. Um all diese wachsenden Anforderungen im Griff zu haben wurde als Basis ein neues Übungssystem eingeführt.

Nicht zu vergessen sind externe Ausbildungen an der Landesfeuerwehrschule in Linz oder bei privaten Unternehmen. Zu diesen Fortbildungen gehören zum Beispiel die Heißausbildung in Amstetten oder die Teilnahme an Seminaren zur Rettung bei Unfällen mit schweren Lasten (Heavy-Rescue).

Zu den 40 Wochenübungen (jeden Mittwoch) kommen noch ca. 30 Spezialschulungen, wie zum Beispiel regelmäßige Führungskräfteschulungen oder Ausbildungen für Sonderdienste (Taucher, Sonderkraftfahrer oder „Gefährliche-Stoffe“) hinzu.

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Auf die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren wird bei uns nicht nur im Einsatzdienst viel Wert gelegt. Auch in der Ausbildung werden Synergien genutzt wie zum Beispiel bei der gemeinsamen Grundoder der Maschinistengrundausbildung. Es gehört beinahe zum Feuerwehralltag in Marchtrenk, Übungen in anderen Pflichtbereichen abzuhalten und genau so werden auch regelmäßig Nachbarfeuerwehren nach Marchtrenk eingeladen um gemeinsam zu trainieren.

Ausbildung

Diese Forcierung der überörtlichen Zusammenarbeit hat sich im Einsatzfall schon des Öfteren bewährt und wird auch in Zukunft einen noch größeren Stellenwert erlangen. In den kommenden Jahren wird es immer wichtiger nicht nur bei der technischen Ausrüstung, sondern auch bei der Ausbildung am Stand der Technik zu sein.

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Brandeinsätze Im Vergleich zu den Vorjahren musste die FF Marchtrenk im Berichtsjahr wieder zu relativ vielen Brandeinsätzen ausrücken – in Summe 67. An Abwechslung fehlte es dabei nicht, denn mit Ausnahme von Luft- und Wasserfahrzeugen brannte 2013 so ziemlich alles im Einsatzbereich der Marchtrenker Feuerwehr.

Das Einsatzspektrum erstreckte sich von Kellerbränden über Hecken- und Flurbränden bis hin zu einer Serie von Containerbränden, welche im Frühjahr die Einsatzmannschaften auf Trab hielt.

Nach einigen Fehl- und Täuschungsalarmen wurden im Dezember dann noch einmal alle Mann- und Gerätschaften gefordert. An nur einem Wochenende galt es den größten Brand in der Geschichte des Feuerwehrbezirkes Wels-Land zu bekämpfen, beim Entsorgungsbetrieb Gratz in Lambach. Weiters wurde in der gleichen Nacht in Weißkirchen ein landwirtschaftliches Objekt ein Raub der Flammen, hier leistete die FF Marchtrenk ebenfalls mit einem Löschzug Assistenz.

Küchen und Wohnraumbrände galt es dann Mitte des Jahres zu bekämpfen.

Diese steigerten sich bis hin zu Geräteschuppen bzw. Garagenbränden, ehe dann im Juli mit dem Wohnhausbrand in der Birkenstraße der bis dahin größte Brand im Berichtsjahr seine Aufmerksamkeit forderte.

Die lange Trockenheit und große Hitze im Spätsommer sorgte ebenfalls für mehrere kleine bzw. einem großen Feldbrand in Wels.

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Bei den technischen Einsätzen war das Berichtsjahr 2013 zweigeteilt. Zum einen der "normale" Einsatzbetrieb, welcher mit einer Summe (nur technische Einsätze) von 227 Alarmierungen auf die letzten vier Jahre bezogen zwar eine kleines Maximum darstellt, aber im Langzeitvergleich zu den schweren Unwetterjahren 2006, 2007, 2008 eher im oberen Durchschnitt liegt.

Zu bewältigen gab es den üblichen Mix an Verkehrsunfällen, allgemeine technische Hilfeleistungen, Aufräumarbeiten, Ölspuren und Türöffnungen. Was jedoch statistisch etwas hervorsticht ist die Tatsache, dass 2013 die Anzahl an Personenrettungen bzw. Assistenzeinsätze für das Rote Kreuz anstieg. Dies führen wir auf eine gute Zusammenarbeit, intensive gegenseitige Schulungen wo jeweils die Leistungsfähigkeit der anderen Organisation analysiert wurde und zu guter Letzt der Tatsache, dass die Personen an immer unzugänglicheren Orten in Notlagen geraten, zurück.

Technische Einsätze

Der zweite angesprochene Bereich war das neuerliche Jahrhunderthochwasser. Bereits 2002 war die Feuerwehr Marchtrenk sowohl zu Land, wie auch zu Wasser sehr stark im Einsatz. Da auch 2013 der eigene Pflichtbereich im Grunde fast verschont blieb, wurden Spezialgeräte unserer Wehr von anderen Bezirke angefordert. So brachen beispielsweise unsere Schiffsführer mit dem Schlauchboot noch in den Nachtstunden in den Großraum Goldwörth auf, unsere KAT-Einheit war zusammen mit Kräften des Bezirkes im Großraum Eferding im Einsatz und das Großtanklöschfahrzeug unterstütze Aufräumarbeiten im Bezirk Urfahr-Umgebung.

Ein zweiter erfreulicher Punkt ist der Rückgang der besonders schweren Verkehrsunfälle. Bessere Assistenzsysteme, Verkehrsbeeinflussungsanlagen und verstärkte Kontrollen der Exekutive tragen hier zu einer Trendwende bei.

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Gerätewarte

Nach der Wahl im März 2013 wurde AW Christof Baumgartner vom Kommandant der Feuerwehr zum Gerätewart ernannt. Aufgrund des großen Umfanges des Aufgabengebietes steht ihm per Beschluss HBM Hannes Ruppnig als Hilfsorgan und Stellvertreter zur Seite.

Mit abgeschlossenen Meisterprüfungen der Handwerksberufe „Tischler“ und „Elektriker“ sind sie für diese Aufgabe hervorragend gerüstet.

In der heutigen Zeit leider unumgänglich ist auch ein entsprechender Verwaltungsaufwand beziehungsweise administrative Tätigkeiten.

An dieser Stelle muss ein besonderer Dank an jene Kameraden ausgesprochen werden, welche das ganze Jahr über tatkräftig bei sämtlichen Arbeiten mitwirken und die Gerätewarte somit perfekt unterstützen - WIR sind ein starkes TEAM!

AW Christof Baumgartner HBM Hannes Ruppnig Gerätewarte

Türöffnungsrucksack

Seit Ende 2013 verfügt die Feuerwehr Marchtrenk über einen sogenannten Türöffnungs-Rucksack. Also einen eigenen Rucksack welcher lediglich mit Ausrüstungsgegenständen und Spezialwerkzeug für die schnelle und professionelle Türöffnung aufgepackt ist.

Im Jahr 2013 wurden insgesamt 294 Einsätze geleistet. Durch diese hohe Anzahl und den dafür notwendigen Übungs- und Ausbildungsaufwand fallen natürlich viele Servicearbeiten an. Insgesamt wurden 24.956 km mit den 10 Feuerwehr-Fahrzeugen zurückgelegt. Nicht zu verachten noch unzählige Betriebsstunden an Aggregaten, Pumpen, Kräne und hydraulischen Anlagen.

Das umfangreiche Aufgabengebiet erstreckt sich von der laufenden Reinigung, Wartung, Instandhaltung und Umbauten der Fahrzeuge sowie Gerätschaften, bis hin zu diversen Sanierungen und Adaptierungen am Feuerwehrhaus.

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Es gab die Problematik, dass einerseits Türöffnungswerkzeuge im "Tank 2", sowie in der "Leiter" verstaut waren. Im Einsatzfall musste dann immer "umgeräumt" werden, was einerseits Zeit kostet (Thema Türöffnung mit Unfallverdacht) und andererseits die Gefahr mit sich bringt, dass Gerätschaften vergessen werden. Dies ist nun Geschichte, da der Rucksack im ersten Fahrzeug des technischen Zuges verstaut ist, dem Tank 2.

In diesem Rucksack sind unter anderem diverse Handwerkzeuge, eine Akku-Bohrmaschine sowie Spezialwerkzeuge enthalten. Der große Vorteil liegt im Wesentlichen darin, dass sämtliche Mittel für den Einsatz kompakt beisammen und perfekt verstaut sind.

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Umbau Tank 2

Umbau Tank 2, Höhensicherung

Das Thema Technik und Ausrüstung ist ein ständig aktuelles Thema bei der Feuerwehr. Um am Stand der Technik zu bleiben sind ständige Adaptionen der Fahrzeuge und Ankäufe neuer Geräte erforderlich. Aufgrund der derzeitigen Austauschpolitik des OÖLFV und der Landesregierung, sowie priorisierten Ersatzbeschaffungen, ist mit dem Austausch des Rüstlöschfahrzeugs in den nächsten Jahren nicht zu rechnen.

Aus diesem Grund stand heuer die Adaption eines unserer wichtigsten Fahrzeuge am Programm. Neben einer Grundüberholung des 24 Jahre alten Fahrgestells bei der Fa. Katzinger ging es an den Umbau. Ziel war es, das bereits in die Jahre gekommene Fahrzeug auf den Stand eines im Jahr 2013 gebauten Rüstlöschfahrzeugs zu bringen. Um die

Kosten so gering wie möglich zu halten, entschloss man sich dazu den gesamten Umbau in Eigenregie durchzuführen.

Im Geräteraum 1 und 2 wurde ein gänzlich neues Regalsystem eingebaut um neue Ausrüstungsgegenstände besser unterbringen zu können. Somit sind im Geräteraum 1 alle Gegenstände untergebracht die für einen Verkehrsunfall nötig sind, weiters findet man hier die Ausrüstung zur Absturzsicherung und das Türöffnungswerkzeug.

Neues Höhensicherungskonzept

Das Thema Absturz- und Höhensicherung ist ein sehr verantwortungsvolles und umfangreiches Themengebiet bei der Feuerwehr. Im Jahr 2013 wurde die Anforderung an die Absturz- und Höhensicherung bei der Feuerwehr Marchtrenk neu bewertet und ein dementsprechendes Konzept erarbeitet. Wichtig dabei war es, die klaren Grenzen zur Höhenrettung (kein aktives Abseilen, usw.) abzustecken, dass die Sicherung beim Arbeiten in der Tiefe und der Höhe leicht verständlich für die gesamte Mannschaft ist und dass die bestehende Ausrüstung wieder verwendet werden kann.

Um nicht mit den Kompetenzen der Höhenretterstützpunkte zu überschneiden wurden klare Ziele definiert, was in unserem Aufgabenbereich liegt und was nicht. Zum Aufgabenbereich gehört auf jeden Fall das Retten von Personen und Sachwerten mittels Drehleiter bzw. Rettungswinde aus Höhen und Tiefen, sowie das Sichern von Einsatzkräften in gefährlichen Bereichen (Dächer, Schächte, Böschung, usw.) und die Selbstrettung bei Zwischenfällen bei einem Atemschutzeinsatz. Hier eine Übersicht der Höhensicherungsausrichtung bei der Feuerwehr Marchtrenk. Basis-Ausrüstung (RLFA, SLFA, DLK, SRF) – Kletterhelm – 5 Punkt Sitzgurt – mind. 50 m Kernmantelseil – Karabiner + Bandschlingen (1-2 m) – Positionierungssystem 20 m (Petzl Grillon) Zusatzausrüstung (nicht in jedem Fahrzeug) – Rettungsdreieck – Schleifkorbtrage – Mitlaufsicherung (Petzl ASAP) – Rettungswinde (150 kg, 18 m) – Sicherungsgerät (GriGri), Achter, Seilklemmen, Riggingplatte

Der Geräteraum 2 dient zur Aufbewahrung von Materialen zur Verkehrswegabsicherung und zur Einsatzstellenbeleuchtung, sowie einer Tauchpumpe und weiters befindet sich dort die Ausrüstung für den Gefahrgutersteinsatz inkl. Schutzanzüge Stufe 2. Auch in den Geräteraumen 3 und 4 sowie im Pumpenraum wurden Änderungen vorgenommen, dort wurde unter anderem die Ausrüstung mit einer Eisbzw. Wasserrettungskiste ergänzt.

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Fahrzeuge und Ausrüstung Kommandofahrzeug - Ford Transit 350L (Baujahr 2001) Funkruf: Kommando 1 Marchtrenk

Motor: 120 PS (Diesel) Ausrüstung: diverse Einsatzliteratur, Mobiltelefon, Faxgerät, 2,5 kVA-Stromgenerator, großer Sanitätskasten, Absperrmaterial Verwendung: als Einsatzleitstelle und zum Mannschaftstransport Besatzung: 1:8

Kommandofahrzeug - Ford Transit 300S (Baujahr 2001) Funkruf: Kommando 2 Marchtrenk

Motor: 100 PS (Diesel) Verwendung: zum Mannschaftstransport und für Versorgungsfahrten Besatzung: 1:8

Öleinsatzfahrzeug - Ford Transit (Baujahr 1993) Funkruf: Öl Marchtrenk

Motor: 88 PS (Diesel) Ausrüstung: Hydr. Rettungsgerät, 8 kVA-Stromgenerator, Beleuchtungsgeräte, Hebekissen, Dichtkissen, Schanzwerkzeug, schwere Atemschutzgeräte, Verwendung: bei Verkehrsunfällen, Ölaustritten und Gefahrguteinsätzen Besatzung: 1:2

Transportfahrzeug - Mercedes Sprinter 4x4 (Baujahr 2005) Funkruf: Last Marchtrenk Motor: 156 PS (Diesel) Verwendung: für diverse Transporte (Ölbindemittel) Transportfahrzeug der Tauchergruppe Zugfahrzeug für das Schlauchboot Besatzung: 1:5

Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung - Mercedes L409 (1976!) Funkruf: Pumpe Marchtrenk

Motor: 90 PS (Benzin) Ausrüstung: Tragkraftspritze BMW-Fox, wasserführende Armaturen, 5 kVA-Stromgenerator, Beleuchtungsgerät, Schiebeleiter Verwendung: bei Großbränden, Sturmschäden und technischen Einsätzen Besatzung: 1:8

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Schweres Löschfahrzeug 2000/200 - MAN 18.280 (Bj. 2008) Funkruf: Tank 3 Marchtrenk

Motor: 280 PS (Diesel) Ausrüstung: 2.000 Liter Wasser, 200 Liter Schaummittel, Wärmebildkamera, Wasserwerfer, mobiler Rauchverschluss, schwere Atemschutzgeräte, 3-teil. Schiebeleiter Verwendung: vorwiegend Brandeinsätze Besatzung: 1:6

Rüstlöschfahrzeug-Allrad 2000 - Steyr 13S23 (Baujahr 1990) Funkruf: Tank 2 Marchtrenk

Motor: 230 PS (Diesel) Ausrüstung: 2.000 Liter Wasser, 80 Liter Schaummittel, 14 kVA-Stromgenerator, Lichtmast, hydr. Rettungsgerät, Seilwinde (5 t), Korbtrage, Hebekissen Verwendung: Erstangriff bei Einsätzen, Sturmschäden Besatzung: 1:6

Schweres Rüstfahrzeug - Steyr 18S28 (Baujahr 1999) Funkruf: Rüst Marchtrenk

Motor: 280 PS (Diesel) Ausrüstung: 30 kVA Stromgenerator, hydr. Rettungsgerät, Lichtmast, Einbauseilwinde (7 t), Rangierroller Verwendung: Technische Einsätze (Verkehrsunfälle, Sturmschäden,...) Besatzung: 1:2

Großtanklöschfahrzeug 10.000 - Steyr 991 (Baujahr 1984) Funkruf: Tank 1 Marchtrenk

Motor: 240 PS (Diesel) Ausrüstung: 10.000 Liter Wasser, 140 Liter Schaummittel, 50 m Hochdruck-Schnellangriff, diverses Schlauchmaterial, wasserführende Armaturen, schwere Atemschutzgeräte Verwendung: Löschwasserreserve für abgelegene Stadtteile Besatzung: 1:1

Drehleiter mit Korb (30 Meter) - Steyr 15S23 (Baujahr 1994) Funkruf: Leiter Marchtrenk

Motor: 230 PS (Diesel) Ausrüstung: Leiternpark mit 23 m Rettungshöhe, Krankentrage, Wenderohr, 8 kVA-Stromgenerator, Hochleistungslüfter, Türöffnungswerkzeug, schwere Atemschutzgeräte Verwendung: Personenrettung, diverse Arbeiten in großen Höhen Besatzung: 1:2

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Atem- und Körperschutz Im Jahr 2013 wurde bei insgesamt 12 Hilfeleistungen der Einsatz von Atemschutz notwendig. Aufgewendet wurden dabei 41 Pressluftatmer mit gesamt 1355 Minuten.

Einsätze im Rückblick Jänner: Februar: März: März: April: Mai: Juli: Juli: Juli: Juli: August: Dezember:

Kellerbrand, Linzer Straße KFZ-Brand, Goethestraße Containerbrand, Kindergartenstraße Containerbrand, Linzer Straße Küchenbrand, Hovalstraße Containerbrand, Kneippstraße KFZ-Brand, Lerchenstraße Brand Geräteschuppen, Ortlerweg Flurbrand, Auerhahnstraße Wohnhausbrand, Birkenstraße Dachstuhlbrand, Birkenstraße Brand landwirtschaftliches Objekt, Obersinnersdorf – Weißkirchen

Besonders wichtig waren die verschiedensten Einsatzübungen bei Marchtrenker Betrieben wie beispielsweise Trodat, B.M.T.I., Avanti und im neu errichteten Biomasse Heizkraftwerk. Hier ist das Kennenlernen der Örtlichkeiten ein wichtiger Grundstein für den Einsatzerfolg im Ernstfall. Eine weitere interessante Übung wurde auf dem Gelände der Fa. Kremsmüller in Steinhaus bei Wels durchgeführt. Dort wurde ein Schadstoffaustritt durchgespielt. Unsere Spezialisten im Bereich Gefahrgutzug Wels Land rückten laut Einteilung aus – das Lastfahrzeug mit Schutzanzügen und Gefahrgutausrüstung und die Drehleiter. Hier konnte wieder viel taktisches und technisches Fingerspitzengefühl gesammelt werden.

Übungsdienst

Um auf die vielfältigen Anforderungen vorbereitet zu sein, wurde im abgelaufenen Jahr bei 23 Übungen der Umgang mit Atemschutz beübt. Dabei wurden 86 Pressluftatmer mit einer Übungszeit von 2055 Minuten aufgewendet. Zu einer bemerkenswerten Ausbildung und einem Fixpunkt im Übungsplan, zählt sicherlich die Heißausbildung für Atemschutzträger in Amstetten. Einige Kameraden stellten sich der Herausforderung um wertvolle Erfahrung für den Ernstfall sammeln zu können. Im September wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Kappern, ein Übungszenario im Alten- und Pflegeheim bewältigt. Dort Stand eine Kombination von Menschenrettung, Rauchverschleppung und Atemschutzüberwachung am Programm.

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Atemschutzwerkstätte

Von den Atemschutzwarten wurden im Berichtsjahr 127 Pressluftatmer und 144 Masken gereinigt und geprüft. Unsere Füllstation verzeichnete im abgelaufenen Jahr 332 Flaschenfüllungen. Pflichtbereich Marchtrenk 173 Füllungen und Nachbarfeuerwehren 161 Füllungen. Zeitaufwand für diese Arbeiten 145 Stunden zusätzlich zum Einsatz- und Übungsdienst.

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OFM Steven Steiner Atemschutzwart

Im abgelaufenen Jahr wurde von den 5 Tauchern, Müller Alexander, Müller Andreas, Oberroithmair Ronald, Schmidt Robert und Hirschberg Klaus eine Tauchzeit von 2016 Minuten erbracht. Davon wurden 21 Übungen mit 1881 Minuten, 2 Einsätze mit 35 Minuten und 1 Arbeitsdienst mit 100 Minuten durchgeführt. Insgesamt wurde von den Tauchern und Tauchhelfern sowie den Bootsbesatzungen eine Zeit von 890 Stunden für das Tauchwesen erbracht.

Anfang des Jahres gab es auch eine Änderung an der Spitze des Tauchstützpunkt 5 von Oberösterreich. Seit 25. Februar 2013 hat die Feuerwehr Marchtrenk in Person von Müller Andreas die Führung des Tauchstützpunktes übernommen, die somit von der Stadt Wels in den Bezirk Wels-Land wechselt.

Einsätze

Ausbildung

Tauchdienst

Zusätzlich zu den Übungen in der Traun besucht die Tauchergruppe auch Seen im Salzkammergut um Tauchgänge in größeren Tiefen zu absolvieren und sich weiterzubilden. So auch am jährlichem LFK – Taucherlager welches am Attersee abgehalten wurde. Schwerpunkte im diesem Jahr waren das Nachttauchen sowie das Arbeiten mit schwerem Gerät. Unsere Tauchergruppe führte heuer wieder ein eigenes Taucherlager durch. Die Übungen dieses Ausbildungslagers, wie Unterwassernavigation, KfzBergung mittels Hebeballon und Notaufstiegsübungen, verlangten auch heuer wieder den Tauchern einiges ab. Um die bessere Zusammenarbeit zwischen Tauchern und Boot zu üben waren auch die Kameraden der FF Kappern mit ihrem A-Boot dabei.

Am 3. Juni 2013 wurde die Feuerwehr Marchtrenk samt Tauchergruppe zu einer KFZ-Bergung in die Bärenstraße gerufen. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich heraus, dass dieses Hochwasseropfer nur durch einen Taucher in ABC-Ausrüstung und der Kraft einer Seilwinde geborgen werden kann.

Weihnachtsschwimmen

Unser alljährliches Christbaumschwimmen fand am 21. Dezember 2013 statt. Die 22 Feuerwehr- und Gasttaucher wurden von zahlreichen Besuchern herzlich beim Ausstieg begrüßt. Durch die Polizei Marchtrenk wurde die Tauchergruppe am 6. August zu einem Einsatz gerufen, der den Einsatzkräften starke Nerven abverlangte. Ein Angler meldete eine leblose Person, die in Ufernähe mit der Strömung flussabwärts trieb. Nachdem der Körper lokalisiert werden konnte wurde dieser durch Taucher Andreas Müller gesichert und am weiteren Abtreiben oder Absinken gehindert. Gemeinsam mit der Besatzung vom A-Boot Kappern konnte die Person aus dem Wasser geborgen und zum Kraftwerk Marchtrenk gebracht werden wo durch einen Arzt offiziell der Tod bestätigt wurde. Nach Übergabe der Leiche an das hiesige Bestattungsunternehmen konnten die Einsatzkräfte den Einsatz abschließen.

HAW Andreas Müller Tauchgruppenleiter Leiter Tauchstützpunkt 5

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Leistungsabzeichen Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze FM Niklas Prinz FM Marcel Stögmüller FM Simon Turner

Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber PFM Alexander Mahr

Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold BI Thomas Sadleder

Strahlenmessabzeichen in Silber BI Thomas Sadleder

Funkleistungsabzeichen in Silber

Funkleistungsabzeichen in Gold

Atemschutzleistungsabzeichen in Bronze

Atemschutzleistungsabzeichen in Silber

FM Julia Fraungruber FM Lukas Petermaier

FM Julia Fraungruber BI Thomas Sadleder HBM Daniel Zindl

Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz: Stufe I OFM Rene Hinterreither OFM Alexander Koblmüller BM Jürgen Köhrer FM Lukas Petermaier

OFM Steven Steiner

HBM Hannes Ruppnig OFM Steven Steiner HFM Stipo Stipic

Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz: Stufe II HBM Thomas Fraungruber HBM Daniel Himpsl ABI Markus Ortmair HFM Christian Schürrer OFM Steven Steiner AW Christoph Zimprich HBM Daniel Zindl

Im Frühjahr 2013 stand die "Gruppe im technischen Einsatz" auf dem Programm. Bei der sehr praxisnahen Leistungsprüfung werden bereits die aktuellen taktischen Kenntnisse der Unfallrettung wie zum Beispiel "Unfallplane" oder "Innerer-Retter" in die Tat umgesetzt. Ähnlich wie bei uns wird auch großer Wert auf die Gerätekunde gelegt: Es gilt bei geschlossenem Rolladen die Position punktgenau zu bestimmen. Weiters sind auch der Verwendungszweck und die Schutzmaßnahmen zu nennen.

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Sehr viel Zeit und Urlaubsstunden werden auch mit dem Besuch eines Lehrganges an der Landesfeuerwehrschule beansprucht. Trotz der großen Fülle an Lehrgängen konnten auch letztes Jahr nicht alle für einen Lehrgang untergebracht werden.

Atemschutzlehrgang:

Lehrgänge

Jugendbetreuerlehrgang: HBM Daniel Himpsl

KAT-Seminar I:

HBI Oliver Deutsch OBM Achim Kimeswenger OLM Stefan Turner

FM Florian Bany PFM Alexander Mahr FM Lukas Petermaier HBM Daniel Zindl

KAT-Seminar II:

FM Lukas Petermaier

Kommandantenlehrgang:

OFM Steven Steiner

Kommandanten-Weiterbildungslehrgang:

LM Christopher Huber

Lehrgang für feuerpol. Überprüfungen:

LM Christopher Huber

Strahlenmess-Lehrgang I:

AW Christof Baumgartner

Strahlenmess-Lehrgang III:

OFM Alexander Koblmüller PFM Alexander Mahr FM Niklas Prinz FM Marcel Stögmüller FM Simon Turner

Taucherlager:

Atemluftfüllstationenlehrgang: Atemschutzwartelehrgang: Brandschutzbeauftragtenlehrgang: Brandschutzwarte-Lehrgang: Drehleitermaschinisten-Lehrgang: Funklehrgang:

Gefahrgutlenker-Weiterbildung: ABI Markus Ortmair

HBI Oliver Deutsch OBM Achim Kimeswenger ABI Markus Ortmair HBI Oliver Deutsch

E-ABI Leopold Taubner OBI Jan Ackermann

OFM Rene Hinterreither BI Thomas Sadleder

OLM Andreas Müller HLM Robert Schmidt

Technischer-Lehrgang I:

HBM Thomas Fraungruber OFM Rene Hinterreither AW Christoph Zimprich

Gefährliche Stoffe Lehrgang:

Technischer-Lehrgang II:

Gerätewartelehrgang:

TLF-Besatzungen Lehrgang:

Grundlehrgang:

Vollschutzanzugträger-Lehrgang:

OFM Rene Hinterreither LM Christopher Huber

AW Christof Baumgartner FM Niklas Prinz FM Marcel Stögmüller FM Simon Turner FM Patrick Weiss

Gruppenkommandantenlehrgang: PFM Alexander Mahr HFM Simon Reidinger

HBI Oliver Deutsch AW Christoph Zimprich AW Christoph Zimprich OFM Steven Steiner

Vorbeugender Brandschutz II: ABI Markus Ortmair

Zukgskommandanten-Lehrgang: HBM Thomas Fraungruber

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Öffentlichkeitsarbeit

Bereits in den letzten Jahren wurde durch den damaligen Kommandant viel Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit und das Auftreten der örtlichen Feuerwehr gelegt. Sehr bald schon gab es Aushänge in Schaukästen, regelmäßige Berichte in Tages- und Wochenzeitungen und auch der Webauftritt war im Bezirk relativ früh. Ebenfalls das Abstellen eines eigenen Sachbearbeiters geschah noch lange bevor es im neuen Verwaltungssystem die eigens geschaffene Bezeichnung "Medienbetreuer" gab.

Der amtierende Kommandant hat nun den Ball aufgegriffen und die bestehenden Systeme adaptiert, um sie primär für die Mitgliederwerbung zu nutzen. Auch wenn viele Wehren nach außen eine schleppende Bedarfszuweisung für die Anschaffung von Fahrzeug- und Gerätschaften beklagen, so sind wir der Meinung, dass der Knackpunkt im System eher beim Personal liegt.

Es ist nach wie vor ein großer Aufwand, welcher durch Einsatz, Übung und Ausbildung aufgewendet werden muss. Hierzu kommt noch der gesamte Wartungs- und Instandhaltungsdienst, sowie sämtliche Verwaltungstätigkeiten. Von einigen wenigen dann auch noch die Bereiche Vorbeugender Brandschutz, Ve r a n s t a l t u n g s sowie Behördenverhandlungen. Das alles wie ja überall plakativ tituliert FREIWILLIG. Umso wichtiger ist es diese Vielzahl von Aufgaben, welche über die 24 Stunden des Tages verteilt anfallen und sich selten nach der Freizeit oder der Laune der Feuerwehrleute richten, auf möglichst viele Personen mehr oder weniger gleichmäßig aufzuteilen. Demnach wird versucht bei jeder Gelegenheit die Bevölkerung von der Notwendigkeit an motiviertem Personal in Kenntnis zu setzen.

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Der Bereich Marketing beschreibt nicht nur eigene Studienrichtungen oder eigene, teilweise riesige, Abteilungen in Konzernen, sondern soll auch bei den Feuerwehren bestmöglichst aufgegriffen werden. Leider ist die Unterstützung der übergeordneten Verbände hierzu eher dürftig, weshalb jede Wehr ihren eigenen Weg gehen muss und nicht auf Vorlagen oder Leitfäden zurückgreifen kann - noch nicht, wir werden sehen was die Zukunft auch in diesem Bereich bringt, Vorzeichen zeigen bereits in die richtige Richtung,....

Die Marchtrenker Wehr fand mit dem Unternehmen Techquadrat Werbetechnik GmbH einen Partner, welcher uns in unseren vielfältigen Wünschen unterstützt.

So wurde 2013 beispielsweise versucht das Auftreten der Wehr durch ein einheitliches Logo und ein damit verbundenes "Corporate Design" zu vereinheitlichen und nach außen zu glätten. Dieses Design wurde in der ersten Phase auf sämtliche Schriftstücke sowie Publikationen und Präsentationen angewandt. Weiters wurden bestehende Imageplakate mit neuen Bildern und der aktuellen Einsatzbekleidung versehen. Auch diese wurden an das aktuelle Design angepasst. Diese Plakate sind auf A-Ständern angebracht, welche nach einem fixen Plan auf öffentliche Plätze bzw. stark frequentierte Bereiche abwechselnd aufgestellt werden.

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Ziel ist eindeutig die Mitgliederwerbung und das Kundtun, dass das System Feuerwehr nicht von selbst läuft, sondern der entscheidende Faktor das Mitglied selbst ist. Weiters wurden sogenannte Rollups angefertigt, welche bei diversen internen und externen Auftritten im Hintergrund aufgestellt werden können und ebenfalls das Ziel der Mitgliederwerbung verfolgen.

All diese Dinge sind zwar kein Garant für einen ungebremsten Zustrom an neuen Kameraden, jedoch ein Versuch und ein Aufzeigen, an die für Feuerwehrwesen per Gesetz verantwortlichen Behörden, dass unsererseits nichts unversucht gelassen wird und auch keine Kosten gescheut werden um das wachsende Aufgabengebiet und die steigenden Anforderungen auch zukünftig ideal abdecken zu können.

Da es sich hierbei um ein dynamisches Projekt handelt und sehr viele Personen und auch Faktoren daran beteiligt sind, darf an dieser Stelle nur erwähnt sein:

Zusammenarbeit

gemeinsam abgehalten worden, um einerseits die Gruppe der Auszubildenden auf ein vernünftiges Maß zu erhöhen und andererseits den Part der Ausbildung auf mehrere Personen von verschiedenen Wehren aufzuteilen. Positive Rückmeldungen und ein guter Lernerfolg lassen uns auch diesen Weg weiter gehen.

Beim Thema Ausbildung dürfen wir hier auch die überaus positive Beziehung zu der Feuerwehr Wels erwähnen. Hier gab es mehrere Unterstützungen in verschiedenen Bereichen, vom vorbeugenden Brandschutz angefangen bis hin zu Schulungen unserer Führungskräfte. Der Bereich der Leasing-Feuerwehrleute wird hier in einem separaten Bericht betrachtet, aber es sei erwähnt, dass mittlerweile auch das ver-leasen bzw. das an-leasen perfekt funktioniert und für uns eine unverzichtbare Stütze im Alltag darstellt.

"Seien Sie gespannt, auch für 2014 sind weitere Schritte geplant,.... "

Zusammenarbeit Nachbarfeuerwehren

"Netzwerken" und "Ressourcen ergänzen" sind nicht nur im modernen Marketingbereich nicht mehr weg zu denkende Schlagwörter. Gemäß der Vorgabe des Landesfeuerwehrkommandos "Gemeinsam.Sicher.Feuerwehr" hat schon unser letztes Kommando unter der Führung von Taubner Leo erkannt, dass unser System Feuerwehr nur durch eine enge und vor allem freundschaftliche Beziehung zu den unmittelbaren Nachbarwehren funktionieren kann. So wurde in den vergangenen Jahren vor allem die Nord-Südachse zwischen Holzhausen und Weißkirchen ausgebaut. Beginnend im Bereich der Ausbildung bis hin zu Assistenzleistungen im Einsatzfall haben hier zahlreiche Anlassfälle dieses Bestreben unterstrichen und aus jetziger Sicht auch positiv bestätigt.

Durch das neue Führungs-Team wurde versucht diese bereits bestehenden Verlinkungen zu vertiefen und teilweise auch neue Symbiosen zu schaffen. So gab es beispielsweise ein sogenanntes "Come Together" im Frühjahr, wo mit allen angrenzenden Pflichtbereichen ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch durchgeführt wurde. Truppmann- und Maschinistengrundausbildungen sind ebenfalls wieder

Neben den "einsatzvorbereitenden Maßnahmen" gab es aber auch im Berichtsjahr wieder einige Anlassfälle wo gemeinsam einem Einsatzziel nachgegangen wurde. War dies beispielsweise ein Garagenbrand im Juli oder nur kurze Zeit später der Wohnhausbrand in der Birkenstraße. Es gab aber auch den umgekehrten Fall und wir hatten demnach die Möglichkeit mit unserem Einsatzgerät und der dazugehörigen Mannschaft auch außerhalb unseres Pflichtbereiches unterstützend zu wirken. So waren dies beispielsweise Alarmierungen nach Schleißheim, Weißkirchen oder Pucking welche uns die Möglichkeiten zur Revanche einbrachten. Wir sind weiterhin der Meinung und haben das direkte Bestreben dies nachhaltig auszubauen, das in einer angespannten finanziellen und leider auch personellen Situation es unumgänglich ist, gemeinsam ein Ziel zu verfolgen und sich bestmöglich zu ergänzen. Einzelkämpfer und vermeintliche Monopolstrukturen sind hier nach wie vor mehr als fehl am Platz.

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Chronik Zugattentat 10. April 1934

Am 10. April 1934 hatte die Welser Wehr nach dem Attentat auf den D-Zug Paris-Wien in Mitterbachham, Gemeinde OFTERING, Nachbarschaftshilfe zu leisten. Durch einen Sprengstoffanschlag entgleisten die Dampflokomotive mit ihrem Tender, zwei Postwagen, der Paketwagen, der Mitropa-Schlafwagen und zwei Personenwagen. Der Heizer der Lok wurde

getötet, 15 Passagiere zum Teil schwer verletzt. Die beiden Attentäter, der Sattlergehilfe Alois SCHEINECKER und der Hilfsarbeiter Alois STRIGL, die ausgeforscht werden konnten, wurden nach Ablehnung ihrer Gnadengesuche am 8. Jänner 1937 „nach der dritten Gnadenstunde“ hingerichtet. Am 10. November 1933 hat die Regierung Engelbert DOLFUSS das Standrecht in ganz Österreich beschlossen, was die Wiedereinführung der Todesstrafe in ganz Österreich für Mord, Brandstiftung und boshafte Sachbeschädigung bedeutet hat. Am 1. Juli 1934 wurde sie auch im ordentlichen Verfahren für diese drei Verbrechen sowie für Totschlag und Sprengstoffdelikte wieder in Kraft gesetzt.

Kirchenbrand 28. Februar 1940

Am 28. Februar 1940 brach um 21:15 Uhr in der Empore der Kirche, vermutlich durch einen Heizstrahler, ein Brand aus, der sich von der Orgel zum Kirchturm ausbreitete. Der Kirchturm brannte aus und stürzte herunter. Die Glocken mussten umgegossen werden. Ein herzliches Dankeschön für Bild- und Textmaterial Dr. Alfred Zeilmayr und Alfred Brunschütz.

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Verschiedenes Geburtstagsfeier des Kommandanten

Geburtstage gehören gefeiert, speziell wenn es sich um einen „Runden“ handelt. Nachdem er 30 Jahre Zeit hatte Erfahrung bei der Feuerwehr zu sammeln war es heuer so weit, unser Kommandant musste sein umfangreiches Feuerwehrwissen und -können unter Beweis stellen.

Im Rahmen seiner 40er-Feier gestaltete die Mannschaft ihrem frisch gewählten Feuerwehrchef einen wahren Spießrutenlauf durch die Feuerwehrwelt. Neben kleineren Herausforderungen wie das Überwinden eines Wassergrabens gab es auch noch knifflige Fragen aus dem Alltag eines Kommandanten zu beantworten. Wie gewohnt hatte er für jedes noch so knifflige Problem eine passende Lösung. Die Kameraden möchten auf diesem Wege nochmals alles Gute zum 40. Geburtstag wünschen.

Dieser wurde auch 2013 wieder im Anschluss an die Florianimesse ausgetragen. Der feierliche Anlass wurden für einige Ehrungen genutzt und so erhielt zum Beispiel der scheidende Bürgermeister Fritz Kasper die Florianiplakette des OÖLFV.

Für eine gute Stimmung sorgte nicht nur die Blasmusikkapelle Marchtrenk, sondern auch ein großes Buffet.

Dämmerschoppen

Bereits Tradition ist der gemeinsame Dämmerschoppen der beiden Marchtrenker Feuerwehren und der Blasmusikkapelle des Musikvereins.

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Verschiedenes

Silvesterbereitschaft

Auch 2013 wurde am Silvesterabend eine freiwillige Bereitschaft mit 11 Mann gestellt. Diese wurde noch im gleichen Jahr zu einem technischen Einsatz durch einen defekten Lift gerufen und verhinderte im neuen Jahr das Übergreifen von Flammen eines brennenden Gartenschuppens auf das angrenzende Wohnhaus.

Radausflug

Bei strahlendem Sonnenschein fand der Radausflug Ende September statt. Unter dem Motto Kraftwerkreise, wurden die Kraftwerke Marchtrenk und Pukking besucht. Am Rückweg gab es noch eine Jause im Gasthaus Cagitz. Gestärkt ging es retour zum Feuerwehrhaus.

der Ehe. Unter der Anwesenheit von zahlreichen Familien- und Feuerwehrmitgliedern aus Kärnten schlossen Alex und Kathi in der Pfarrkirche von Pucking den Bund fürs Leben. Wir wünschen an dieser Stelle alles erdenklich Gute.

Mit BM Ewald Haunschmied "verloren" wir 2013 einen der begehrtesten Junggesellen in der Geschichte unserer Feuerwehr. Das weinende Auge (welches nach der Nachricht, dass er seinen Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlagert, noch trauriger wurde) wird jedoch durch die Freude verdrängt, dass er mit Esther endlich die Frau seiner Träume gefunden hat. Für uns ist es eine logische Schlussfolgerung, dass er sie ebenfalls im August in St. Anton am Arlberg ehelichte.

Eine Feuerwehr-Doppelhochzeit fand im Mai in Neuhofen an der Krems statt. Unser Kamerad LM Christopher Huber heiratete seine Kordula und macht somit den Hochzeits-Hattrick perfekt. Doppelhochzeit deshalb, weil er in eine sehr feuerwehr-affine Familie heiratete und dies auch der Grund für seine Leasingtätigkeit in Neuhofen darstellt. Christopher und Kordula, auch euch alles Liebe und viel Glück von den Kameraden aus Marchtrenk!

Hochzeiten

Auch im vorliegenden Berichtsjahr 2013 wurde der Trend von Feuerwehrhochzeiten in Marchtrenk fortgesetzt und so schipperte mit LM Alexander Müller der dritte der "Müller-Dynastie" in den sicheren Hafen

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Verschiedenes

Klausur

Erstmals wurde Mitte 2013 eine Klausur des gesamten erweiterten Kommandos der FF Marchtrenk abgehalten. Aufgrund der Neuzusammenstellung nach der Feuerwehrwahl zog sich das Führungsteam für eineinhalb Tage in den Landgasthof Schicklberg zurück. Gemeinsam wurden sämtliche innerbetriebliche Abläufe hinterfragt und versucht Optimierungspunkte zu finden. Feuerwehren in unserer Größe gleichen bekanntlich mittleren Unternehmen der Privatwirtschaft und haben demnach auch ähnliche Aufgabenstellungen und Herausforderungen zu meistern.

BFKDO Wels-Land

Bereits 1989 war im damaligen Abschnittsfeuerwehrkommando Wels mit E-BR Franz Rockenschaub ein Mitglied der Feuerwehr Marchtrenk an vorderster Spitze tätig.

Dies setzte sich auch die folgenden Jahre fort und so sind wir sehr stolz aktuell in Summe 5 Mitglieder in unseren Reihen zu haben, die dem jeweiligen Abschnitts- bzw. Bezirksfeuerwehrkommandanten als Hilfsorgan zu Seite stehen.

Durch diese Tätigkeiten werden auch feuerwehrübergreifend wichtige Synergien geschaffen und Personal für Ausbildung, Einsatz und den Katastrophenfall gestellt. HAW Gernot Hutsteiner Feuerwehr Medizinischer Dienst

HAW Oliver Deutsch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Trotz der komprimierten Form dieser Klausur, konnte eine Fülle von Neuerungen gemeinsam erarbeitet werden. Unabhängig davon wurden aber auch bestehende und langjährig gelebte Prozesse bestätigt und weiterhin für gut befunden. Es ist natürlich unmöglich an einem Wochenende die ganze Feuerwehr zu revolutionieren - ist in Marchtrenk auch nicht notwendig - aber eine Klausurform ist zur Erarbeitung von komplexeren Themen aus unserer Sicht ideal geeignet. Sehr toll sind auch abends die Kamingespräche oder das eine oder andere Brainstrorming in Sauna oder an der Bar. Es ist angedacht auch in den kommenden Jahren immer wieder (teils auch kleinere) Klausuren abzuhalten.

HAW Andreas Müller Tauch-Stützpunktleiter 5

OAW Daniel Himpsl Feuerwehr Medizinischer Dienst OAW Leo Taubner Hauptbewerter THL

Die Feuerwehr Marchtrenk ist stolz auf ihre Kameraden, welche sich neben dem Dienst bei der "eigenen" Feuerwehr auch für Aufgaben in den Abschnitts- und Bezirksfeuerwehrkommanden engagieren. Weiters bedanken wir uns an dieser Stelle auch bei OBR Johann Gasperlmair und BR Heinrich Burgstaller für das Vertrauen und die fortwährend hervorragende Zusammenarbeit.

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Rückblick 2013

Freiwillige, unbezahlte Arbeit

22.452 erfasste Arbeitsstunden wurden 2013 gezählt. Diese Leistungen sind freiwillige und unbezahlte Freizeitstunden unserer Mitglieder. Tage und oft auch Wochen, die so mancher Kamerad in der Feuerwehrschule oder im Feuerwehrhaus verbrachte, um sein Wissen zu erweitern oder im Dienst des Nächsten zu stehen, direkt oder indirekt.

Auch die Leistungen der “jungen Generation” unserer Feuerwehr sind zu loben. Das sichtlich starke Interesse am Feuerwehrwesen gibt perfekte Vorraussetzung für einen Erhalt der Schlagkraft in den nächsten Jahren.

Entlastung des Budgets

Das Budget der FF Marchtrenk für das Jahr 2013 wurde “nur” für die Erhaltung der Fahrzeuge, Ankauf von Geräten und Ausrüstungen, Instandsetzungen bei Fahrzeugen und am Gebäude, usw. verwendet. Dies stellt allgemein den geringeren Kostenfaktor dar. Wesentlich höher wären die Personalkosten, welche mit 22.452 Stunden eine hohe Geldsumme ausmachen würden. Das Gemeindebudget wird somit durch die freiwillige Arbeit der Mitglieder der FF Marchtrenk doch sehr wesentlich entlastet.

Vergleicht man die Gesamtstunden mit einer 40-Stunden-Woche eines Dienstnehmers, müssten ca. „10,8 Mann“ ein Jahr lang (52 Wochen) arbeiten, um diese Zeit zu erreichen - ohne Zeit für Krankheit, Urlaub oder sonstiges einzurechnen.

Zu Gunsten der einfacheren Lesbarkeit wird sowohl für die männliche wie die weibliche Form die männliche Form verwendet.

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LEISTUNGSAUFWAND 2013 67 Brandeinsätze und 227 technische Hilfeleistungen

Geleistete Einsatzstunden:

3.430

Stunden für die Jugendarbeit:

4.584

Dienststunden in der Bezirkswarnstelle Wels: Geleistete Schulungs- und Übungsstunden: Zeitaufwand für Verwaltung, Wartung, usw.

1.030 5.750 7.658

GESAMTAUFWAND: 22.452

Worte des Verfassers

Wie unschwer zu erkennen ist, wurde das Design des heurigen Jahresbrichtes großteils beibehalten. Wir, der Kommandant und sein Team rund um diesen Jahresbericht, hoffen dass Sie mit unseren Leistungen und unserem Jahresrückblick zufrieden sind. Verbesserungsvorschläge werden jederzeit gerne entgegengenommen.

Herausgeber:

Satz, Layout und Grafik:

Vervielfältigung:

Ohne die Mitarbeit mancher Personen hätte der Bericht wohl nicht in dieser Art und Weise erscheinen können. Dabei dankt die Redaktion den beteiligten Personen, die für die Entstehung dieses Berichts gearbeitet haben, recht herzlich. ABI Markus Ortmair AW Christoph Zimprich

IMPRESSUM

Redaktion:

Fotos:

Mitarbeiter im Hintergrund

FF Marchtrenk, Kdt. ABI Markus Ortmair

HBI Oliver Deutsch AW Christoph Zimprich HBM Daniel Zindl

ABI Markus Ortmair HBI Oliver Deutsch FM Julia Fraungruber HBM Thomas Fraungruber OFM Alexander Koblmüller BI Thomas Sadleder AW Christoph Zimprich HBM Daniel Zindl

Pressearchiv FF Marchtrenk www.laumat.at Foto-Design Minarik

mit freundlicher Unterstützung Markus Birner, Holzhausen

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