kammerreport - Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg

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KAMMERREPORT HANSEATISCHE RECHTSANWALTSKAMMER HAMBURG H A N S E A T I S C H E RECHTSANWALTSKAMMER H A M B U R G Ausgabe 3 / 24. Mai 2005 / erscheint...

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KAMMERREPORT HANSEATISCHE RECHTSANWALTSKAMMER HAMBURG

H A N S E A T I S C H E RECHTSANWALTSKAMMER H A M B U R G

Ausgabe 3 / 24. Mai 2005 / erscheint 1/4-jährlich www.rechtsanwaltskammerhamburg.de

AUSGABE

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03.SEPTEMBER 2007 Wo stehen wir?

I N H A LT Editorial

Aktuell

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RVG aktuell

Juventus

Termine

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mmer wieder werden wir in der Kammergeschäftsstelle insbesondere von jüngeren Kolleginnen und Kollegen vor allem im Hinblick auf die eigene Existenzgründung nach Alterszusammensetzung, Kanzleigrößen und ähnlichen Daten der Hamburger Anwaltschaft gefragt. Ich nehme deshalb an, dass ein Überblick über die Struktur der Hamburger Anwaltschaft generell von Interesse ist, so dass Sie nachstehend eine Übersicht über einige wichtige Zahlen finden. Sie beruht ausschließlich auf den Angaben, die Sie der Kammergeschäftsstelle mitgeteilt haben. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit können wir deshalb nicht übernehmen.

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Anwaltsdichte

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Von allen Bundesländern hat der Kammerbezirk Hamburg nach wie vor die höchste Anwaltsdichte: Auf einen Anwalt kamen in Hamburg 234 Einwohner, gefolgt von Berlin mit 332, Hessen mit 387 und Bremen mit 417 Einwohnern. Bezogen auf die sogenannten „Ballungszentren” ergibt sich allerdings schon ein ganz anderes Bild. Hier führt Frankfurt mit 97 Einwohnern pro Anwalt, gefolgt von Düsseldorf mit 117, München mit 124 und Stuttgart mit 233 Anwälten (Stand: 2005). Hamburg liegt also mit 234 Einwohnern insoweit im Mittelfeld. Eine vollständige statistische Übersicht finden Sie auf Seite 4. [email protected]

Mitglieder

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Altersstruktur Der älteste Hamburger Anwalt wird dieses Jahr 94, insgesamt 2 Anwältinnen werden 26 Jahre und sind damit unsere jüngsten Mitglieder. Insgesamt ist die Hamburger Anwaltschaft relativ jung: 6 Mitglieder werden im Jahr 2007 27 Jahre alt, gefolgt von den 28-jährigen mit 28 und den 29jährigen mit 74 Mitgliedern. IMPRESSUM Der Altersgruppe 30-39 KAMMERREPORT gehören insgesamt 3.214, der Altersgruppe erscheint vierteljährlich 40-49 2.317, der Altersgruppe 50-59 1.469, Herausgeber: der Altersgruppe 60-69 907, der Altersgruppe Hanseatische 70-79 279 und der AlRechtsanwaltskammer tersgruppe 80- 89 nur Der Präsident noch 53 Mitglieder an.

Bleichenbrücke 9 20354 Hamburg

Wachstum

Tel 040-35 74 41- 0

2006 wurden in Hamburg einschließlich des Fax 040 -35 74 41- 41 Kammerwechsels aus anderen Bezirken insgesamt 655 Anwälte neu zugelassen und 382 gelöscht, 1998 waren es noch 505 Neuzulassungen gegenüber 233 Löschungen. Die Mitgliederzahl hat sich in den letzten 20 Jahren (jeweils 31.12.) gut verdoppelt: 2006: 8.126 2002: 6.719 1997: 5.146

1992: 4.354 1987: 3.769

Kanzleistruktur Nach den uns von den Ihnen mitgeteilten Daten gibt es 4.075 Einzelanwälte. Inwieweit diese Kolleginnen und Kollegen in Einzelkanzlei oder in einer Bürogemeinschaft tätig sind, ergibt sich aus den uns bekannten Daten leider jedoch nicht mit hinreichender Zuverlässigkeit. In kleineren Sozietäten (2-7 Anwälte) arbeiten 1.554 Kolleginnen und Kollegen. Die größte Kanzlei hat insgesamt 87 Anwälte, gefolgt von 2 Kanzleien mit je 81 Mitgliedern und 4 weiteren großen Kanzleien mit 51-76 tätigen Rechtsanwälten. Der Kammergeschäftsstelle sind im übrigen 10 Anwaltsgesellschaften mit beschränkter Haftung mitgeteilt worden.

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Stadtteile Erwartungsgemäß sind die meisten Anwaltskolleginnen und Kollegen in der Innenstadt tätig: Im Bereich Neustadt insgesamt 1.402, im Bereich Altstadt 817. Es folgen die Bezirke Rotherbaum (711) und Winterhude (338). In drei Stadtteilen unterhält jeweils nur ein Anwalt seine Kanzlei. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf Seite 4.

Einkommen Über das Einkommen der Hamburgischen Rechtsanwälte haben wir keine präzisen Daten, da der Kammerbeitrag ein einkommensunabhängiger Festbetrag ist. Ein Anhaltspunkt ergibt sich lediglich aus § 6 der Beitragsordnung. Aus Härtegründen wird der Kammerbeitrag bei einem Einkommen von weniger als 20.000,00 Euro jährlich um die Hälfte ermäßigt, bei weniger als 10.000,00 Euro Einkommen jährlich erlassen. Hiernach hat der Kammervorstand im Jahre 2006 in 142 Fällen den Kammerbeitrag ermäßigt bzw. erlassen. Eine in den BRAK-Mitt. vom 15.04.2007 veröffentlichte Darstellung der Einkommensentwicklung der Anwaltschaft auf der Grundlage der STAR-Untersuchung finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Anwaltssuchdienst Dem Kammer-Anwaltsuchdienst haben derzeit insgesamt 2.637 Mitglieder Teilbereiche ihrer Berufstätigkeit mitgeteilt. Die meisten Eintragungen gibt es für das Arbeitsrecht (873), gefolgt von Familienrecht (754), Erbrecht (653), Mietrecht (633) und Versicherungsrecht (446). Insgesamt sind im Anwalt-Suchdienst 376 Tätigkeitsgebiete verzeichnet. Eine vollständige Übersicht der Eintragungen finden Sie auf unserer Internetseite, wenn Sie hier klicken.

Fremdsprachen Insgesamt 749 Mitglieder geben englische Fremdsprachenkenntnisse an, gefolgt von Französisch (233) und Spanisch (112). Immerhin 7 Mitglied teilen mit, sie können chinesisch und 1 Kollege hat als Fremdsprache „Latein” angegeben. Eine vollständige Übersicht finden Sie hier in der Online-Fassung des Kammerreportes.

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Ausländisches Recht Im Anwalt-Suchdienst ist außer den Kenntnissen in den Teilgebieten des deutschen Rechts sowie dem Beherrschen von Fremdsprachen auch verzeichnet, welche Kenntnisse in der Hamburger Anwaltschaft in ausländischen Rechtsordnungen vorhanden sind. Der Kammergeschäftsstelle haben 42 Kollegen Kenntnisse im Recht der USA genannt, gefolgt von Frankreich (34) und Großbritannien (31). Ansonsten gibt es eine sehr große Streuung sowohl innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika (z. B.: USA-Einwanderungsrecht), als auch bezogen auf kleinere Staaten, wie z. B. Belize oder Kapverdische Inseln Westafrika. Eine vollständige Übersicht finden Sie hier in der Online-Fassung des Kammerreportes.

Fachanwälte Am 31.07.2007 gab es in Hamburg insgesamt 1.110 Fachanwälte. Dies entspricht 13,32 % der Gesamtzahl. Der Trend zur Spezialisierung setzt sich also ungebrochen fort. Eine Übersicht über die Verteilung auf die einzelnen Rechtsgebiete finden Sie auf Seite 4. Mit den besten kollegialen Grüßen Ihr

Axel C. Filges Präsident

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Altersstruktur Alter/ Jahre

Anzahl der Anwälte

Alter/ Jahre

Anzahl der Anwälte

94 90 89 88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59

1 2 2 1 3 5 5 3 4 5 10 15 15 11 21 10 24 15 27 39 58 59 59 83 71 70 76 105 137 85 116 105 128

58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26

122 107 110 158 149 151 186 195 163 182 188 209 220 209 252 231 252 270 305 307 364 353 381 368 363 348 330 248 151 74 28 6 2

Stadtteile Stadtteil

Anzahl der Rechtsanwälte Neustadt 1402 Altstadt 817 Rotherbaum 711 Winterhude 338 Harvestehude 276 Eimsbüttel 273 Ottensen 227 Altona-Altstadt 215 Uhlenhorst 192 Eppendorf 188 Hamburg-Altstadt 172 St. Georg 152 Blankenese 132 St. Pauli 127 Barmbek-Süd 119 Harburg 115 Groß Flottbek 112 Bergedorf 104 Niendorf 104 Rahlstedt 100 Volksdorf 99 Bahrenfeld 97 Poppenbüttel 96 Othmarschen 89 Hohenfelde 88 Marienthal 87 Hoheluft-Ost 80 Hammerbrook 71 Barmbek-Nord 70 Wandsbek 70 Sasel 69 Altona-Nord 68

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K A M M E R R E P O R T Nienstedten 67 Hoheluft-West 61 Rissen 61 Eilbek 60 Osdorf 60 Alsterdorf 58 Wellingsbüttel 58 Bramfeld 50 Lokstedt 47 Stellingen 47 Hummelsbüttel 41 Langenhorn 37 Groß Borstel 35 Schnelsen 35 Farmsen-Berne 32 Fuhlsbüttel 32 Wilhelmsburg 32 Wohldorf-Ohlstedt 32 Billstedt 29 Klostertor 25 Sülldorf 25 Eidelstedt 24 Hamm-Nord 24 Lohbrügge 24 Neugr.-Fischbek 24 Iserbrook 23 Borgfelde 22 Ohlsdorf 20 Eißendorf 19 Lurup 18 Duvenstedt 17 Bergstedt 14 Heimfeld 14 Hausbruch 12 Marmstorf 12 Allermöhe 11 Finkenwerder 10 Horn 10 Tonndorf 10 Lemsahl-Mellingstedt 9 Jenfeld 8 Dulsberg 7 Neugraben-Fischbek 6 Rothenburgsort 6 Steilshoop 6 Kleiner Grasbrook 5 Langenbek 5 Curslack 4 Kirchwerder 4 Hamm-Mitte 3 Hamm-Süd 3 Rönneburg 3 Veddel 3 Gut Moor 2 Neuland 2 Wilstorf 2 Altengamme 1 Moorburg 1 Neuenfelde 1 Reitbrook 1

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Anwaltsdichte in den Bundesländern

Ballungsräumen

Baden731 Württemberg Bayern 563 Berlin 332 Brandenburg 1.232 Bremen 417 Hamburg 234 Hessen 387 Mecklenburg1.163 Vorpommern Niedersachsen 907 Nordrhein564 Westfalen Rheinland-Pfalz 963 Saarland 852 Sachsen 1.029 Sachsen-Anhalt 1.431 Schleswig-Holstein 870 Thüringen 1.284

Frankfurt Düsseldorf München Stuttgart Hamburg Hannover Berlin Nürnberg Bremen Leipzig Essen Dresden Köln Dortmund jeweils Einwohner pro Rechtsanwalt

Anzahl der Fachanwälte für Arbeitsrecht Bau- u.Architektenrecht Erbrecht Familienrecht Gewerblicher Rechtsschutz Handels- u. Gesellschaftsrecht Informationstechnologierecht Insolvenzrecht Medizinrecht Miet- u. Wohnungseigentumsrecht Sozialrecht Steuerrecht Strafrecht Transport- u. Speditionsrecht Urheber- u. Medienrecht Verkehrsrecht Versicherungsrecht Verwaltungsrecht

339 39 17 210 10 14 3 59 24 71 49 231 80 21 4 34 45 40

97 117 124 233 234 287 332 385 343 411 413 446 472 541

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Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

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m 30.06.2007 ist die Sitzungsperiode der 3. Satzungsversammlung ausgelaufen. Die Tätigkeit der Satzungsversammlung war in den letzten vier Jahren durch eine deutliche Ausweitung der zugelassenen Fachanwaltsbezeichnungen gekennzeichnet. Diese Entwicklung hat auf der letzten Sitzung der Satzungsversammlung am 11.06.2007 ihren Höhepunkt und Abschluss mit der Einführung der Fachanwaltsbezeichnung für das Fachgebiet Bank- und Kapitalmarktrecht gefunden. Wie bei den anderen Fachanwaltschaften auch, erfordert die Verleihung der Fachgebietsbezeichnung durch den Kammervorstand den Nachweis besonderer theoretischer Kenntnisse - gewöhnlich durch den Besuch eines entsprechenden Fachlehrgangs - sowie den Nachweis besonderer praktischer Erfahrungen. Im Fachgebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts sind dies 60 Fälle, davon mindestens 30 rechtsförmliche Verfahren. Die Fälle müssen sich in bestimmter Weise auf mindestens drei Teilbereiche des Rechtsgebietes erstrecken. Wenn Sie sich die Norm im Detail anschauen wollen, gehen Sie bitte auf die Internetseite der BRAK www.brak.de. Rechtzeitig vor dem voraussichtlichen In-Kraft-Treten der Norm am 01.01.2008 wird der Vorstand auch für dieses Fachgebiet einen Ausschuss gemäß § 43c BRAO bestellen.

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Nachspiel

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ie diesjährige Kammerversammlung vom 22. Mai 2007, auf der neun Mitglieder in den Vorstand gewählt wurden, hat ein juristisches Nachspiel. Die Wahlen wurden durch drei Rechtsanwälte beim Anwaltsgerichtshof angefochten. Die Antragsteller machen unter anderem geltend, Ladungsformalien seien verletzt und der in Hamburg seit über 50 Jahren praktizierte Wahlturnus widerspreche der Bestimmung des § 68 Abs. 2 BRAO; die Kammer wähle zu häufig. Vorstandswahlen dürften nicht jährlich, sondern nur alle zwei Jahre durchgeführt werden. Das Verfahren ist beim 2. Senat des Anwaltsgerichtshofs anhängig. Nach dessen erster, aber nur vorläufiger Einschätzung hält der Senat die vorgetragenen Bedenken für möglicherweise begründet. Der Kammervorstand und die betroffenen Vorstandsmitglieder verteidigen sich gegen die Anfechtung. Präsidium und Vorstand halten an ihren bisherigen Rechtsauffassungen fest und sind der Überzeugung, das Wahlverfahren frei von Rechtsfehlern gestaltet zu haben. Die Norm des § 68 Abs. 2 BRAO wird vom Vorstand beachtet, da jeweils innerhalb von zwei Jahren die Hälfte der Vorstandsmitglieder zur Wahl stehen. Der Prozessbevollmächtigte der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer hat dem Anwaltsgerichtshof diese Rechtserwägungen sorgfältig und vollständig vorgetragen und wird sie in der mündlichen Verhandlung vertreten. Es ist noch nicht terminiert. Wann eine mündliche Verhandlung stattfinden wird, ist derzeit noch unbestimmt. Alle neuen Vorstandsmitglieder, deren Wahl angefochten wurde, haben nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes das Recht und die unbedingte Pflicht, ihre Amtsgeschäfte so lange gewissenhaft fortzuführen, bis in der Sache rechtskräftig entschieden wurde. In Wahlanfechtungsverfahren entfalten gerichtliche Entscheidungen keine Rückwirkung. Präsidium und Vorstand der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer sind deshalb - gerade im Interesse der Kolleginnen und Kollegen und einer funktionstüchtigen Selbstverwaltung - weiterhin uneingeschränkt tätig.

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Inkasso USA

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ie Durchsetzung von Forderungen im Ausland bereitet häufig praktische Probleme. Beim Forderungseinzug in den USA gibt es allerdings eine besonders günstige Möglichkeit der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in Chicago, auf die wir mit der nachstehenden Pressemitteilung gerne hinweisen:

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Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer in Chicago (German American Chamber of Commerce of the Midwest, Inc.) hilft deutschen Unternehmen seit vielen Jahren erfolgreich beim Einzug fälliger Forderungen gegenüber säumigen Schuldnern in den USA. Leider kommt es nicht selten vor, dass ein amerikanischer Kunde oder Abnehmer deutscher Waren oder Dienstleistungen Rechnungen nicht bezahlt. Die Gründe sind vielfältig: In vielen Fällen sind Missverständnisse, wie z.B. falsche Ansprechpartner oder Sprachschwierigkeiten, der Grund. In anderen Fällen kommt es aber auch vor, dass die Distanz zu Deutschland eine Rolle spielt. Einige Schuldner meinen, dass der deutsche Gläubiger außer Reichweite ist und deshalb dem amerikanischen Schuldner nichts anhaben kann. Dass dem nicht so ist, konnten wir in den letzten Jahren erfolgreich unter Beweis stellen. Die Bemühungen unserer Handelskammer richten sich auf eine außergerichtliche Beilegung der Fälle, die für Firmen eine wesentlich kostengünstigere Lösung darstellt. Gerichtsverfahren verursachen in den USA aus verschiedenen Gründen sehr hohe Kosten, und diese sind selbst im Erfolgsfall in der Regel vom Kläger zu tragen. Erfahrungsgemäß lohnen sich Gerichtsverfahren in den USA erst aber einer Forderung in Höhe von USD 40.000 und mehr. Vor Annahme eines Inkassofalls begutachten wir den Sachverhalt und prüfen anhand der vorliegenden Informationen, ob eine außergerichtliche Lösung möglich erscheint. Bei der Fallbearbeitung nehmen wir mehrfach schriftlich und telefonisch mit dem Schuldner Kontakt auf und streben eine Zahlungsvereinbarung mit diesem an. In dieser Phase vertreten wir den Gläubiger in allen Korrespondenzen und Verhandlungen mit dem Schuldner.

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Inkasso Service der AHK Chicago: • Wir leisten eine professionelle und sachliche Vermittlung zwischen dem Gläubiger und dem Schuldner • Wir sind in den USA vor Ort präsent - das allein übt oft mehr Druck auf den Schuldner aus als Mahnschreiben und Einziehungsbemühungen aus Deutschland • Als Kammer nehmen wir eine objektive Betrachterposition beider Parteien ein, können so potenzielle Missverständnisse aufdecken und zwischen den beteiligten Parteien vermitteln • Unsere Mitarbeiter setzten dabei ihr Wissen über US-amerikanische und deutsche Geschäfts- und Verhandlungskultur ein • Neben einer geringen Grundgebühr fallen Provisionen nur im Erfolgsfall an Ihr Ansprechpartner bei der AHK Chicago: Jens-Olaf Milberg, Consultant , Tel.: 001 312 494 2168 Email: [email protected]

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Inkasso Europa

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m 01.08.2007 ist eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates in Kraft getreten, mit der ein europäisches Verfahren für geringfügige Forderungen eingeführt worden ist. Ziel des Verfahrens ist der erleichterte Zugang zur Justiz in grenzüberschreitenden Streitigkeiten in Zivil- und Handelssachen mit einem Streitwert bis zu 2.000 Euro. Hier stellt die Verordnung nunmehr ein weiteres Instrument zur einfachen, schnelleren und kostengünstigen Beitreibung von Forderungen zur Verfügung. Sofern das Gericht keine mündliche Verhandlung für erforderlich hält oder einem Antrag einer Partei nachgegeben wird, wird das Verfahren ausschließlich unter Verwendung von Formblättern schriftlich durchgeführt. Ein Anwaltszwang besteht nicht. Sie können sich die gesamte Verordnung sowie die der Verordnung beigefügten Anlagen im Internet anschauen, wenn Sie hier klicken.

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Pflichtversicherung

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urch die Reform des Versicherungsvertragsrechts ist eine in Insolvenzfällen wichtige Neuerung eingeführt worden: Sofern eine Pflichtversicherung besteht, hat der Geschädigte zukünftig einen Direktanspruch gegen den Versicherer, wenn über das Vermögen des Schädigers ein Insolvenzverfahren eröffnet, ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt oder wenn die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist oder wenn der Aufenthalt des Schädigers unbekannt ist. Dieser Sachverhalt ist auch bei der anwaltlichen Berufshaftpflichtversicherung von großer Bedeutung. Er verbessert die Rechtsposition geschädigter Mandanten über die Ergänzung des § 51 BRAO um einen Auskunftsanspruch des Mandanten gegenüber der Kammer hinaus deutlich, wenn auch nur in einer begrenzten Anzahl von Fallgestaltungen.

Werbe-Mails

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as Oberlandesgericht Düsseldorf hat sich in einem Urteil vom 24. Mai 2006 (I-15 U 45/06) mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen eine Anwaltskanzlei Werbe-E-Mails tolerieren bzw. die Unterlassung von deren Zusendung verlangen kann. Die Entscheidung betraf einen Sachverhalt, in dem ein Unternehmen einer Anwaltskanzlei etwa 2.000 Werbemails, bei denen jeweils der Empfänger erkennbar war, in den elektronischen Briefkasten gesandt hatte. Das Gericht spricht in den Urteilsgründen in diesem Zusammenhang von "zumüllen". Sie finden die Entscheidung auf der Internetseite www.Justiz.NRW.de im Abschnitt des OLG Düsseldorf, wenn Sie das Entscheidungsdatum und das Aktenzeichen eingeben.

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Preisgestaltung

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uf der Kammerversammlung am 24. April 2007 hat Herr Prof. Dr. Hommerich einen viel beachteten Vortrag zum Anwaltsmarketing und der Werbung mit Vertrauen gehalten. Herr Prof. Dr. Hommerich hat auch dargestellt, wie wichtig eine transparente Honorarabrechnung für die Bildung und für den Erhalt von Vertrauen ist. Wir geben deswegen nachstehend "10 Grundsätze zur Preisgestaltung in der Anwaltskanzlei" wieder, die wir mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Dr. Hommerich der Internetseite des "Soldan-Instituts für Anwaltsmanagement" entnommen haben:

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1. Die Bildung, Festigung und Vertiefung der Vertrauensbeziehung gegenüber den Mandanten ist die Messlatte der Preisgestaltung. 2. Die Preise einer Kanzlei müssen in ein strategisches Gesamtkonzept eingebettet sein (Ausrichtung der Kanzlei auf ein Zielsystem als Voraussetzung für Sicherheit in der Preisverhandlung). 3. Das "innere Team" muss aufgestellt sein: Der Anwalt/die Anwältin weiß, was er/sie will und wie er/sie seine/ihre legitimen Preisinteressen auf der Sacheebene durchsetzen kann. 4. Preisakzeptanz beim Mandanten setzt Qualitätsmanagement der Kanzlei voraus: Effektivität und Effizienz in der juristischen Bearbeitung; Betreuungsqualität durch alle Mitarbeiter der Kanzlei; angemessene Dienstleistungsatmosphäre. 5. Preisverhandlungen verlangen "Empathie": Die Fähigkeit, sich in einen Mandanten hinein zu versetzen, seine Argumente (Sorgen, Nöte, Befürchtungen, Nutzenerwartungen etc.) zu antizipieren und mit den eigenen Interessen zu verbinden. Beide Seiten müssen im Ergebnis profitieren. 6. Der erste Schritt in Sachen Preisverhandlungen schafft häufig taktische Vorteile. Pokern ist riskant! 7. Anwaltliche Leistung muss kalkulierbar werden. Kalkulationssicherheit entsteht durch ständige Übung und entsprechende Erfahrung. Fragmentierung der anwaltlichen Leistung ist ein Mittel, Kalkulationen sicherer zu machen.

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8. Zeitnahe Abrechnung ermöglicht den Mandanten eine nachvollziehbare Verbindung von Leistungsergebnis und Bemühung des Anwalts mit dem monetären Gegenwert dieser Leistung. Im Falle eines ungünstien Ausgangs für den Mandanten ist aktive Enttäuschungsverarbeitung Voraussetzung für spätere Preisakzeptanz. 9. Adäquate Dokumentation ist vertrauensbildend, keine oder überzogene Dokumentation ist misstrauensbildend. Maßstäbe für "Adäquanz" der Dokumentation müssen (teilweise gemeinsam mit Mandaten) sensibel und differenziert festgelegt werden. 10.Kleinkariertheit ist ein Inkompetenzsignal und wirkt misstrauensbildend.

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Preisklarheit

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u der vieldiskutierten Frage, welche Rechtsfolgen ein Verstoß gegen die Hinweispflicht aus § 49b Abs. 5 BRAO auf den Streitwert als Grundlage der gesetzlichen Gebührenberechnung hat, gibt es jetzt eine Grundsatzentscheidung des BGH. Mit Urteil vom 24.05.2007 (IX ZR 89/06) hat das Gericht befunden:

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Der Rechtsanwalt, der den Mandanten vor Übernahme des Auftrags schuldhaft nicht darauf hinweist, dass sich die für seine Tätigkeit zu erhebenden Gebühren nach dem Gegenstandswert richten, ist dem Mandanten zum Ersatz des hierdurch verursachten Schadens verpflichtet.

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Zugleich hat der BGH damit auch klargestellt, dass der Vergütungsanspruch des Anwalts durch einen Verstoß gegen diese Hinweispflicht nicht insgesamt entfällt. Der BGH hat sich damit der bis dahin schon herrschenden Meinung angeschlossen, dass ein Verstoß gegen § 49b Abs. 5 BRAO nicht nur berufsrechtliche Konsequenzen hat. Sie finden die Entscheidung im vollen Wortlaut auch auf der Internetseite des BGH, wenn Sie dort Aktenzeichen und Entscheidungsdatum eingeben.

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Ausbildertreffen/ Lernortkooperation

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ufgrund einer Ergänzung des Hamburgischen Schulgesetzes vom 17.05.2006 sind gemäß § 78a an staatlichen berufsbildenden Schulen berufsbezogene Lernortkooperationen (LOK) einzurichten.

Die zwischenzeitlich an der für die Ausbildung der Rechtsanwaltsfachangestellten zuständigen Berufsschule H 19 gebildete LOK ersetzt die bislang informellen Ausbildertreffen. Die LOK stärkt durch die ihr gesetzlich zugewiesenen, deutlich erweiterten Befugnisse vor allem die Mitspracherechte und damit auch -möglichkeiten der Ausbilder. Sinn und Zweck der Neuregelung ist die weitergehende Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Betrieben und den Schulen und die Weiterentwicklung der Qualität der Berufsausbildung durch entsprechende Absprachen. Dabei hat die LOK von Gesetzes wegen deutlich größeren Einfluss auf die schulische Ausbildung als die bisherigen Ausbildertreffen. Die Ausbildungsbüros sind nunmehr gefragt, diesen Einfluss auch wahrzunehmen. Dazu wäre es u.a. wünschenswert, dass sich zukünftig möglichst viele Kolleginnen und Kollegen an den voraussichtlich zwei Mal pro Jahr stattfindenden Treffen der LOK beteiligen. Zwischenzeitlich haben zwei Veranstaltungen der Lernortkooperation stattgefunden, nämlich am 27.09.2006 die Gründungsveranstaltung und am 05.07.2007 eine weitere Veranstaltung, auf der u.a. eine Geschäftsordnung beschlossen wurde. Diese sowie weitere Informationen zum Thema Lernortkooperation finden Sie auf unserer Homepage im Bereich Ausbildung, Unterbereich Lernortkooperation. Last but not least bitten wir Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit wir Sie zukünftig auf diesem Wege schnell und kostengünstig z.B. über anstehende Veranstaltungen informieren können.

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Abmahnkosten

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er BGH hat sich in einem Urteil vom 12. Dezember 2006 (VI ZR 175/05) grundlegend mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen die Erstattung von Anwaltskosten für einfache Abmahnungen verlangt werden kann. In dem entschiedenen Fall hatte ein Anwaltskollege in eigener Sache sich gegen unerwünschte und unaufgeforderte Telefonwerbung erfolgreich zur Wehr gesetzt. Die von ihm begehrte Kostenerstattung für die im eigenen Namen ausgesprochene Abmahnung versagte ihm der BGH jedoch. In einfach gelagerten Fällen, in denen ein Betroffener seine Rechte bei einer "Subjekt bezogenen Schadensbetrachtung" selbst wahrnehmen kann, ist die Einschaltung eines Anwaltes nicht erforderlich und zweckmäßig. Diese Grundsätze gelten nach dem BGH auch bei einer Selbst-Beauftragung. Wenn Sie sich das Urteil insgesamt anschauen wollen, gehen Sie bitte auf die Internetseite des BGH.

Ausstellung

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ie Ausstellung "Spuren" der Künstlerinnen Sabine Böök und Ricky Winter in der Geschäftsstelle der Rechtsanwaltskammer läuft noch bis 20. September 2007. Bis dahin sind die Bilder in den Räumen der Kammer montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr zu sehen und zu erwerben. Weitere Informationen finden Sie auf unsere Homepage unter www.Rechtsanwaltskammerhamburg.de /Service-Angebot/Vernissage.htm. Auskünfte erteilt Frau Rechtsanwältin Dr. Carolin Kenter, Telefon 357441-23.

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Nochmals: Umsatzsteuer auf „dlf.”

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m letzten Kammerreport hatten wir über das Thema der unberechtigten Umsatzsteuererhebung auf durchlaufende Gelder berichtet. Das Thema ist nach wie vor aktuell, hat sich aber nach unserer Kenntnis entschärft. Die Kammer und der Verein werden in naher Zukunft Gespräche mit der Gerichtskasse und der Gerichtsvollzieherverteilerstelle führen, um eine korrekte Adressierung von Kostenrechnungen sicherzustellen.

www.Justiz.de

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angsam aber sicher macht der elektronische Rechtsverkehr kleine Fortschritte. Nach wie vor ist das Kernproblem, dass es zu wenig Anwendungsmöglichkeiten gibt. Das vom Bundesjustizministerium und den Landesjustizverwaltungen eingerichtete Justizportal www.Justiz.de gibt einen vollständigen Überblick über alle Möglichkeiten des elektronischen Rechtsverkehrs. Neu und besonders spannend ist, dass dort auch die jetzt existierenden elektronischen Gerichtsbriefkästen der Gerichte verzeichnet sind. Erwähnenswert ist als Neuerung das "zentrale Schutzschriftenregister" (ZSR), in dem bundesweit alle bei den jeweils angeschlossenen Gerichten eingegangenen Schutzschriften erfasst werden. Auch das Landgericht Hamburg hat sich diesem zentralen Schutzschriftenregister angeschlossen. Wenn Sie sich über das ZSR ausführlich informieren wollen, gehen Sie bitte auf die Internetadresse www.schutzschriftenregister.de. Der Mit-Initiator des Schutzschriftenregisters, Herr Rechtsanwalt Rinkler, hat in MMR 2007, Heft 5, die Geschichte das Registers dargestellt. Dort finden Sie auch den Hinweis auf die notwendige Nutzerkennung für eine Testanmeldung.

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Noch einmal: Erfolgshonorar

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m letzten Kammerreport hatten wir auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12.12.2006 (1 BvR 2576/04) hingewiesen. Danach gilt zwar das grundsätzliche und umfassende Verbot von Erfolgshonoraren gemäß § 49b Abs. 2 BRAO weiterhin; der Gesetzgeber ist jedoch aufgefordert worden, bis zum 30.06.2008 eine Neuregelung zu treffen. Zwischenzeitlich haben sich diverse Gebühren- und Berufsrechtler zu der anstehenden Neuregelung geäußert. Die Spannbreite geht dabei von der Beibehaltung eines weitestgehenden Verbotes auf der einen Seite bis zur völligen Freigabe auf der anderen Seite. Bisherige Umfragen unterschiedlicher Institutionen innerhalb der Rechtsanwaltschaft haben auch dort kein einheitliches Bild ergeben. Um für den Hamburger Raum ein Meinungsbild zu erhalten, wiederholen wir hiermit unsere Bitte, uns Ihre Meinung zu der Frage, wie die gesetzliche Neuregelung aussehen könnte, unter folgender E-MailAdresse zukommen zu lassen: [email protected]

Geschäftsgebühr

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m Zusammenhang mit der Entscheidung des BGH vom 7. März 2007 (VIII ZR 86/06), wonach eine wegen desselben Gegenstands entstandene Geschäftsgebühr anteilig auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens anzurechnen ist, und sich nicht die bereits entstandene Geschäftsgebühr, sondern die in dem anschließenden gerichtlichen Verfahren anfallende Verfahrensgebühr vermindert, haben sich in der Praxis Fragen im Zusammenhang mit der Geltendmachung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr ergeben. Insoweit darf verwiesen werden auf die überaus konstruktiven Anmerkungen des Vorsitzenden Richters am Landgericht Hansen, veröffentlicht u.a. im RVGreport 2007, S. 241-252 (Heft 7) und 282-288 (Heft 8).

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Im Ergebnis weist Hansen zutreffend darauf hin, dass die Geschäftsgebühr zukünftig in vollem Umfange mit eingeklagt werden kann und nach Ansicht von Hansen auch eingeklagt werden sollte.

• Das OLG Celle hat mit Beschluss vom 06.02.2007 (Aktenzeichen: 14 W 76/06, veröffentlicht u.a. in RVGreport 2007, 157) festgestellt, dass die außergerichtliche Geschäftsgebühr gem. Nr. 2300 VV RVG, die nach Vorbemerkung 3 Abs. IV VV RVG zur Hälfte anzurechnen ist, eine Nebenforderung im Sinne von § 4 ZPO darstellt, die den Streitwert nicht erhöht, wenn sie mit eingeklagt wird. Ebenso hat der BGH mit seinem Beschluss vom 30.01.2007 (X ZB 7/06, veröffentlicht auf der Homepage des BGH) festgehalten, dass dies unabhängig davon gelten soll, ob die vorgerichtlichen Anwaltskosten der Hauptforderung hinzugerechnet werden oder neben der in der Klagforderung geltend gemachten Hauptforderung Gegenstand eines eigenen Antrages sind.

Terminsgebühr

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it Beschluss vom 24.01.2007 (IV ZB 21/06) hat der BGH festgestellt, dass die volle Terminsgebühr für den Klägervertreter auch dann entsteht, wenn der Beklagte im Verhandlungstermin nicht ordnungsgemäß vertreten ist, der Klägervertreter aber über den Antrag auf Erlass eines Versäumnisurteils hinaus mit dem Gericht die Zulässigkeit seines schriftsätzlich angekündigten Sachantrages erörtert oder mit dem persönlich anwesenden Beklagten Möglichkeiten einer einverständlichen Regelung bespricht. Den vollständigen Wortlaut der Entscheidung finden Sie u.a. auf der Homepage des BGH.

• Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 14.08.2006 (8 W 110/06) festgestellt, dass ein außergerichtliches Gespräch, in dem der Gegner zur Rücknahme des Widerspruchs gegen eine einstweilige Verfügung bewegt werden soll, die Terminsgebühr auslöst und diese auch erstattungsfähig ist (vgl. die im RVGreport, Heft 2, Seite 69 ff. veröffentlichte Entscheidung).

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Sonstige Entscheidungen

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eiter hat das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg mit Beschluss vom 07.06.2006 (8 W 16/06) festgestellt, dass die vorprozessuale Abwehr einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung durch den späteren Prozessbevollmächtigten des Antragsgegners eine Geschäftsgebühr nach Nr. 2400 VV RVG a.F. (nunmehr Nr. 2300 VV RVG) auslöst, die nach Durchführung der Gebührenanrechnung zur Hälfte im anschließenden Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung festgesetzt werden kann. Auch wenn diese vor der oben genannten BGH-Entscheidung ergangene Entscheidung des OLG Hamburg hinsichtlich der Festsetzung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr womöglich keinen Bestand mehr haben kann, ist die Entscheidung des OLG aber auch ansonsten praxisrelevant. Die vollständige Entscheidung können Sie auf unserer Homepage lesen, oder wenn Sie in der Online-Fassung hier klicken.

• Das LAG Hamburg hat mit Beschluss vom 29.06.2006 (5 TA 11/06, einzusehen auf der Urteilsdatenbank des LAG Hamburg http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/ justiz/urteilsdatenbank/start.html) festgestellt, dass im Vergütungsfestsetzungsverfahren nach § 11 RVG die dem Anwalt erwachsene Geschäftsgebühr in der Regel nicht festsetzbar ist, weil die Tätigkeiten des Anwalts außerhalb des Prozessgeschehens nicht in dem für eine Überprüfung erforderlichen Maße aus den Prozessakten ersichtlich sind. Diese Auffassung entspricht dem Wortlaut des §§ 11 RVG, da die Geschäftsgebühr nicht zu den Kosten des gerichtlichen Verfahrens gehört und damit nicht der Vergütungsfestsetzung nach § 11 RVG unterliegen kann.

• Das OLG München hat entschieden, dass die Festsetzung einer Einigungsgebühr im Verfahren gemäß § 11 RVG eine gerichtliche Protokollierung eines Vergleiches oder einer Feststellung gemäß § 278 Abs. VI Satz 2 ZPO voraussetzt (Beschluss vom 15.02.2007, Az: 11 W 676/07, veröffentlicht u.a. RVGreport 2007, 140).



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Demgegenüber hat der BGH mit Beschluss vom 13.04.2007 (II ZB 10/06, einzusehen auf der Homepage des BGH) festgestellt, dass es für die Festsetzbarkeit einer Einigungsgebühr ausreicht, dass glaubhaft gemacht wird, dass die Parteien eine Vereinbarung im Sinne von Nr. 1000 Abs. I S 1 VV RVG geschlossen haben. Die Formulierung eines als Vollstreckungstitel tauglichen Vergleichs nach § 794 Abs. I Nr. 1 ZPO ist danach nicht erforderlich. Da diese Entscheidung des 2. Zivilsenates von der bisherigen Auffassung des 8. Zivilsenates abweicht, hat dieser auf entsprechende Nachfrage ausdrücklich bestätigt, dass er an seiner bisherigen Auffassung nicht festhalten werde.

• Das OLG Köln hat mit Beschluss vom 19.05.2006 (4 WF 49+75/06, veröffentlicht u.a. RVGreport 2007, 66) festgestellt, dass den mitwirkenden Verfahrensbevollmächtigten die Einigungsgebühr nach Nr. 1000 VV RVG anfällt, wenn die Beteiligten eines Umgangsrechts-Regelungsverfahrens im Streit über den Umgang mit dem Kind in der Weise beilegen, dass sie es bei dem derzeitigen Zustand belassen.

• Bei dieser Gelegenheit wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Sie diese Entscheidung auf der auch ansonsten sehr empfehlenswerten Homepage des Justizministeriums in Nordrhein-Westfalen finden können. Dort sind unter der nachstehend aufgegebenen Internetadresse die Entscheidungen sämtlicher Gerichte aus Nordrhein-Westfalen weitestgehend erfasst und können dort kostenlos gesucht und ausgedruckt werden. http://www.justiz.nrw.de/RB/nrwe2/ index.php. Letztlich wird bei dieser Gelegenheit darauf hingewiesen, dass wir auf unserer Homepage die kostenrechtlichen Entscheidungen des Hanseatischen Oberlandesgerichtes ergänzt bzw. aktualisiert haben.

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Hamburger Kollegen

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n dieser Stelle geben wir regelmäßig Kollegen aus Hamburg die Möglichkeit, sich selbst im Interview vorzustellen. Die Auswahl ist willkürlich und soll einen Überblick bieten über die Vielfalt der in Hamburg arbeitenden Rechtsanwälte. Heute stellt sich Frau Kollegin Julia Grimme vor. Frau Grimme ist seit ziemlich genau zehn Jahren Rechtsanwältin in Hamburg und darf sich Fachanwältin für Sozialrecht und Fachanwältin für Arbeitsrecht nennen. Bis vor kurzem hatte sie ihr Büro in Cranz, einem der kleinsten Stadtteile Hamburgs. Im September letzten Jahres hat sie ihre neuen Räume in unmittelbarer Nachbarschaft des Hamburger Rathauses bezogen. ZUR PERSON: Name: Julia Grimme Alter: 39 Jahre Geburtsort: Hamburg Büroanschrift / Stadtteil: Rathausstr. 13 / Altstadt Als Rechtsanwalt zugelassen seit: 1997

Ungefähre Wochenarbeitszeit: 40 Stunden Sonstige berufliche Tätigkeit: Referentin Hobbys: Laufen, Tauchen, Reisen, Konzertbesuche Nebgen: Frau Grimme, stimmt es, dass Sie in Cranz über das kleinste Rechtsanwaltsbüro Hamburgs verfügten? Grimme: Das ist richtig. Nachdem die Post ihre Filiale in Cranz geschlossen hat, habe ich mich nach sechs Jahren in der Kanzlei Gaidies, Steen und Partner dort eingemietet und war gut drei Jahre lang im Alten Land tätig. Das gesamte Büro war nur 30 qm groß. Nebgen: Warum wollten Sie wieder weg? Zu viele Schafe? Grimme: Auf Dauer fehlte mir der direkte Austausch mit Kollegen- es war mir einfach zu einsam da draußen. Die Schafe waren weiter draußen auf dem Elbdeich. Außerdem werden das auch immer weniger. Offenbar baut die Stadt auch dort Stellen ab. Nebgen: Wie viele Rechtsanwälte gibt es in Cranz? Grimme: Jetzt keinen mehr.

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Nebgen: Im Vergleich: Wissen Sie, wie viele Ärzte es dort gibt? Grimme: Zwei Allgemeinmediziner praktizieren in Cranz. Nebgen: Ist es ein juristischer Kulturschock, wenn man vom Deich direkt in die Hamburger Innenstadt übersiedelt? Grimme: Warum sollte es? Die Probleme meiner Mandanten sind hier wie dort ähnlich gelagert. Nein, es war eher ein Konsumschock, auch wenn ich bereits vorher in der Innenstadt tätig war. Nebgen: Glauben Sie, dass Rechtsanwälte in ländlichen Gegenden wirtschaftlich einen "Standortvorteil" gegenüber ihren städtischen Kollegen haben? Grimme: Die Kosten sind erheblich niedriger… Nebgen: Sie nennen sich "Rechtsanwalt", sind aber eindeutig weiblich. Ist die verweiblichte Sprachform "-in" auf dem Rückzug? Grimme: Sie spielen vermutlich auf meine Internet-Seite an. Der tiefere Sinn in der Verwendung von "anwalt-grimme.de" besteht darin, dass für Domainnamen keine Umlaute verwendet werden können und ich die Schreibweise mit "ae" nicht ausstehen kann. Ansonsten bin ich eine Anhängerin der weiblichen Form. Wäre auch für die Überschrift zu dieser Kolumne zu überdenken. Nebgen: Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten zehn Jahren in der Anwaltschaft am meisten geändert? Grimme: Es sind mehr geworden. Nebgen: Würden Sie eher Denny Crane* (William Shatner) oder Alan Shore* (James Spader) mit Ihrer Vertretung in einem Rechtsstreit beauftragen? Grimme: Sie meinen entweder einen Anwalt mit BSE oder einen ohne Skrupel, sich an seine Mandantin ranzumachen? Das ist ja wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Kann ich nicht lieber Shirley Schmidt (Candice Bergen) bekommen? Oder wenigstens John Cage (Peter McNichols). * Charaktere aus der US-Anwaltsserie „Bosten Legal“ (jeden Mittwoch, 22:00 Uhr auf VOX) .

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Verkehrsrecht

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ie Verkehrsrechtstage in Goslar kennt jeder, der in diesem Fachgebiet tätig ist. Es gibt aber auch die "Europäischen Verkehrsrechtstage", die von der Europäischen Rechtsakademie in Trier ausgerichtet werden. Sie befassen sich naturgemäß mit grenzüberschreitenden Themen und sind deshalb für Verkehrsrechtler mindestens genauso interessant wie die Goslarer Veranstaltung. In diesem Jahr finden die Europäischen Verkehrsrechtstage vom

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amburg hat enge wirtschaftliche Beziehungen zu Toulouse, unsere Kammer pflegt Beziehungen zur Rechtsanwaltskammer in Toulouse. Dem Leitartikel des Kammerreportes konnten Sie entnehmen, dass die Sprachkompetenz in der französischen Sprache leider in der Hamburger Anwaltschaft noch nicht allzu ausgeprägt ist. Wir machen deshalb gerne auf ein Angebot des französischen Generalkonsulats für französische Sprachkurse aufmerksam. Vom

17. bis 19. Oktober 2007 10. September 2007 bis 18. Januar 2008 in der Europäischen Rechtsakademie in Trier statt. Die Tagungskosten betragen 600,-- Euro. Wenn Sie Näheres wissen wollen, gehen Sie bitte auf die Internetseite

finden im Institut Francais in der Heimhuderstraße Französischkurse statt. Bitte informieren Sie sich im Internet unter www.kultur-frankreich.de/Hamburg

www.ERA.int.

Konfliktmanagement

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onflikte frühzeitig zu managen, anstatt sie vor Gericht auszutragen, setzt sich als erfolgreiche Strategie mehr und mehr durch. Zu effektiven Strategien des Konfliktmanagements findet in der Bucerius Law School am 15. und 16. November 2007

eine 2-tägige Veranstaltung statt. Sie wird auch ausgerichtet von PriceWaterhouseCoopers, Lovells und Siemens. Sie befasst sich mit Konfliktmanagement in Unternehmen. Die Kosten betragen 390,-- Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Wenn Sie Näheres wissen wollen, gehen Sie bitte auf die Internetseite der Bucerius Law School in den Abschnitt „Bucerius Education”.

über die Details, die Termine und die Kosten.

UIA-Kongress

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ie Union internationale des Avocats veranstaltet vom

31. Oktober bis 4. November 2007 in Paris ihren 51. Jahreskongress. Hauptthemen des Kongresses sind das strafrechtliche Verfahren, Corporate Governance und die Rechte der Frau. Wenn die Näheres wissen wollen, gehen Sie bitte auf die Internetseite www.uianet.org. Sie finden dort das detaillierte Tagungsprogramm und auch zum Ausdrucken Anmeldeunterlagen.

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Inka AL-Kabbany

Inna Huttenlocher

Robert Peper

Thorsten Appel

Dr. Martin Illmer

Claudia Rapp

Katharina Arp

Katarina Ivanof

Lars Ritter

Bernd-Alfred Bartels

Stefan Jacobsen

Dr. Volker Römermann

Roger F. N. Beckamp

Jens Peter Janköster

Margret Becker

Matthias Jena

Dr. Tanja Becker-Wiedenmann

Eva Joerden

Jan Thomas Behnke

Till Johannsen

Dr. Heiko Bertelmann

Anton Ch. Josov

Dr. Rolf Bosse

Jan Kaeding

Matthias Brömmel

Dr. Herwig Kageler

Christine Buchhorn

Christian Kahle

Dr. Georg Schäfer

Dirk Buggenthin, LL.M.

Harald Karl

Johann Christoph Schaper

Jan Bünning

Baback Katani

Christine Scheel

Dr. Nicola Byok

Dr. Maxi Keller

Christian Scheffler

Sonja Maria Dahmen

Daniela Kerschbaumer

Marai Schlatermund

Alexandra Dantz

Matthias Kießwetter

Marcus Schmid

Carlotta Dany

Dr. Stefan Kilgus

Anna Katrin Schmidt

Dr. Christian Dorn

Jens Henning Kindt

Martin Schöning

Christian Dunker

Dr. Enno Kinski

Isabell Eichenseer

Diana Kipper

Nicole Angelique Engelhard

Philipp Carl Kleyser LL.M.

Peter Philipp Engelhoven Dr. Kai Erhardt Nicole Falkenberg Philipp Feiler Marcus Fickers Carolin Fischer Dr. Rainer Flügge Thilo Franke Brigitte Gallenkemper Sebastian Garbe

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Anke Klostermeier Dr. Rüdiger Klüber, LL.M.(Georgetown

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Catharina Lucia Ruhe Mikko Saarve Schadia Salem Karolin Sofie Sannwald, LL.M. Anne Schaeffer, LL.M. Dr. Marcus Schaeffer

Wibke Schöpper Thomas Schultze Jessica Schulz Clemens Schumacher Julia Alexandra Schütte

Jan Karl Köcher

Anna Seiwert-Skurewicz

Bettina König

Inken Simonsen

Katharina Koppe, LL.M. (Wellington)

Aleksandra Helena Sobisz

Arne Korth

Ulrike Spannuth

Kai-Holger Krüger

Anca Stan, LL.M.

Alexander Kruse, LL.M.Eur. Dr. Richard Landfermann Katrin Langner

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Dr. Enno Starke Eva Stöckel Maxi Stork

Dr. Felix Gaul

Udo Lenzing

Katharina Gebauer

Andrea Leuck-Baumanns

Dr. Alexander Geisler

Simone Lingens

Matthias Gerhardt, LL.M.

Birko Silvia Lischke

Angela Ingrid Thate

Ingmar Gerke

Dr. Kurt Luka

Dr. Dominic Thiele, LL.M.

Friedrich-Carl Frhr. v. Gersdorff

Leona Luncke

Dr. Matthias Vogt, LL.M.

Alexander Goette, LL.M.

Dr. Christina Lupprian

Anja Weber

Ingo Gottwald

Birgit Marten

Patrick Weinrich

Insa Graefe

Hans Peter Martiensen

Dr. Fang Weiß

Bianca Grewe

Dr. Gunnar Matschernus

Marlen Wendland

Ariane Großjohann-Becker

Andreas Meier

Ulrike Wendler

Andreas Grünewald

Tobias Meinen

Matthias Grünhagen

Andreas Melf

Nikolas Grünthal

Per Meyerdierks

Stefan Hackert

Ina Nadine Miksche

Dr. Daniela Haller

Dr. Ivo Boris Millarg

Maren Hartwig

Johannes Mirecki

Tobias-Alexander Hermann

Anke Nottelmann

Dr. Christian Hilmes

Prof. Dr. Paul Oberhammer

Susanne Wolbold

Sebastian Hofacker

Ulla Oehler, LL.M.Eur.

Thomas Wuttke, LL.M.

Michael Thomas Hoffmann

Sebastian Oelkers

Dr. David Andreas Zechmeister

Hendrik Höke

Falk Orywall

Lutz Strohmann Dr. Volker Subatzus

Dr. Annika Wernecke, LL.M. Jutta Westerburg Sigrid Wettwer, LL.M. Bastian Willers Barbara von Winterfeld Franz von Winterfeld

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Ausgeschiedene Mitglieder Damian van Ackeren

Sabine Mascow

Dr. Dieter Ahrens

Martina Meinke

Sofia Anastasyadis

Dr. Jürgen Mielke

Gert Baer

Charlotte Moll

Alexander Bartelt

Dr. Sascha Jan Morgenroth

Lydia Bittner

Theda Morgenstern

Etzel Bogena

Dr. Thomas Motz

Heiko Böger

Max Müller

Alexa von Bonin

Lena Müller-Esch

Hanna Breßler

Peter Nissen

Alexander Brolich

Sylke van Offern

Dr. Boris Bromm

Juliette Ossenberg

Mirja Brüggemann

Gerhild Paul

Dr. Michael Buch

Clemens Pfitzer

Florentine-Desiree Bucksch

Markus Prang

Ares Damassiotis Julia Damschen Sandra Dürschmid Sybilla von Einem Luise Glawatz Sven Helge Gold Dr. Steffen Görres Bastian Oliver Grimm, LL.M. Christian Gross Christine Hahn Thomas von Hake Christian Hamer Kai-Ulrich Hasskerl Karin Rose Häußler Micha Heilmann Günter Heisch Britta Helm Dr. K. F. Johannes Hewicker Clemens Hiller Andrea Hofedank-Thome

Stefanie Prestel Alexander J. Putz Günter Rathjen Dr. Antonia von Reiche Ludger Riedel Ulf Rietmann Kristin Röschmann Katia Julia Rostek Patrick Rüther Christiane Scheife Hendrik Schierloh Dr. Stefan Schilling Marina Schmidt Dr. Joachim Schmidt-Muth Dr. Simone Leona Schmüser Friederike Schwarzberg Christoph Seiffert Birgit von Selle, LL.M. Sabine Singer

Joachim Hofschroer

Kristine Sothmann

Dr. Lars Hombrecher

Christoph Sperling

Jan Kalde

Rouven Spruth

Dieter Kalt

Maxi Stork

Dr. Rolf Kiesewetter

Stephan Szillus

Dr. Sebastian Klausch

Georg Thun-Hohenstein

Martin Klingst

Stephanie Verbeet

Catrin Denise Knuth

Jybcke von Bornstädt

Dr. Steffen Kraus

Klaus Vorwerk

Anika Krüger

Dr. Othmar E. Weinreich

Thomas Krüger

Katharina Winter

Marcus Leverenz

Dr. Christopher Woitkewitsch

Gerhard Löke

Dr. Christian Wolff

Dr. Ulrich Lorenz-Meyer

Antje Zimmermann

Wolfgang Lüders

ZAHL DER MITGLIEDER STAND 31. 07. 2007:

Rechtsanwälte 8256 Rechtsbeistände 45 Ausländische Anwälte 4 Europäische Anwälte 15 Anwalts-GmbH 10 Mitglieder gem. § 60 Abs. 1 Satz 2 BRAO 1