Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl - Katholische

Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl - Katholische

ASPEKTE November 2012 Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl Foto: R. Schneeweiß Liebe Leserinnen und Leser, liebe Neuzugezogene in Hochdah...

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vor 7 Tagen - Freitag. 03.11. Bad Zwischenahn 8. – 10. Uhr Schulgottesdienst, Christophorus-Schule Rostrup. 11.00 Uhr.

ASPEKTE November 2012

Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl

Foto: R. Schneeweiß

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Neuzugezogene in Hochdahl, liebe Gemeindemitglieder Friedhöfe sind Orte der Trauer, Ruhe und Würde – gleich ob ein Mensch traditionell im Sarg, in einer Urne oder anonym unter einem Stück Rasen beerdigt wurde. Die ASPEKTE-Redaktion hat sich ­Gedanken über unsere Bestattungskultur gemacht. Sie hat den Auswirkungen der Begräbnisriten bei Juden und Moslems auf die christliche Praxis nachgespürt und das Pro und Contra der Feuerbestattung diskutiert. Wie gehe ich mit dem Tod um? Diese Frage wird in sehr persönlichen Zeugnissen reflektiert. Und letzten Endes gibt es in Bilderbüchern Anregung für Eltern, die mit ihren Kindern über die Unbegreiflichkeit des Todes sprechen möchten, wenn Oma oder Opa stirbt. Vielleicht erinnern Sie sich an der ein oder anderen Stelle an eigene Erfahrungen. „Gott wird abwischen alle Tränen“ - in allem Schmerz mag das JohannesWort aus der Offenbarung uns allen Trost sein und der bevorstehende Advent zu einer hoffnungsfrohen Zeit werden.

Requiem – Somnum: lat. Ruhe - Schlaf: „Sie mögen ruhen in Frieden.”

Eingangstor Trillser Friedhof

Monika Spanier Mitglied der ASPEKTE-Redaktion

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Schwerpunkt-Thema

Die Trauer ist die Kehrseite der Dankbarkeit Eine Schulklasse besuchte eine Benediktinerabtei. Die Mädchen und Jungen stellten ihre Fragen zum Leben der Mönche, das ihnen so fremd war. Plötzlich fragte jemand: „Was tun Sie, wenn bei Ihnen einer stirbt?” Der Abt antwortete: „Dann feiern wir ein Fest, weil einer von uns bei Gott ist!“

Unsere Toten sind im Glück. Sie sind heim-gekehrt. Wir fühlen uns beraubt um all die, die wir liebten. Für eine Zeit des Lebens gehörten sie zu uns, sie waren uns Wegbegleiter. Wir sind dankbar für alles Gelungene und die geglückten Stunden. Wir sind dankbar für alles, womit sie uns beschenkt haben. Wir sind auch dankbar für das Schwere, das wir mit ihnen durchgestanden haben. Wir sind die eigentlich Beschenkten, und alle Tränen der Trauer sind zugleich aus Freude geweint. Weil es gut mit ihnen war, tut der Verlust so weh. Wäre es nicht gut gewesen, dann entbehrten wir sie nicht. Die Trauer ist die Kehrseite der Dankbarkeit. Wir konnten sie nicht halten. Hundertfältig ist ihnen im Himmel erstattet, was sie auf Erden nicht fanden oder versäumten.

Aus irdischem Material sind wir geformt, sind sterblich und vergänglich, wie alles Leben auf Erden. Wir sind nicht dazu fähig, uns den „Himmel auf Erden“ zu machen oder zu geben. Erst in Gott haben wir Fülle und Heimat. Auf einem Grabstein des Trillser Friedhofes ist zu lesen: „Er ist heimgekehrt – wir sind noch in der Fremde.“ Es ist kein leichter Gedanke, aber für Gottsucher oder Gläubige einer, in den sie sich einüben: Wer wollte unsere lieben Verstorbenen nicht beneiden wegen ihres Glücks in der ewigen Heimat? cb

Ja, wenn Gott uns heimholt, das wird ein Fest sein, ein Gelage mit köstlichen Weinen und Speisen, ein einziges Verkosten, wie gut der Herr ist. Wir werden nicht nur zu einem Gericht der Gerechtigkeit vorgeladen, sondern eingeladen zu einem ewigen Gastmahl. Die Bibel beschreibt es mit großen Bildern der Vollendung.

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Weil wir Menschen in Raum und Zeit leben, sehen wir nur den Toten, den Sarg, das offene Grab. Wir reden vom „Ende“ anstatt von „Vollendung“ eines Lebens. Wir kleiden uns in Schwarz, der Farbe der Trauer, und wissen nicht mehr, dass es die Farbe des Festefeierns ist.

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Schwerpunkt-Thema

Mein Glaube Für Erkrath, Haan, Hilden sind 22 Pfarrer als Notfallseelsorger aus den katholischen, evangelischen und freikirchlichen Gemeinden an 365 Tagen im Einsatz, auch Pfarrer Biskupek. Für die Rettungskräfte gibt es neben den Notfallseelsorgern auch Hilfestellung durch das OPEN-Team (Organisierte Personalbetreuung bei Extremeinsätzen und Nachsorge). rs

Wussten Sie schon? ...dass Verstorbene zunächst zu Hause aufgebahrt werden können und erst binnen 36 Stunden nach dem Tode in eine Leichenhalle überführt werden müssen (§ 11 des Bestattungsgesetzes NRW)? Eine längere Aufbahrung bedarf der Genehmigung der örtlichen Ordnungsbehörde. luc Redet miteinander! Ärzte, Seelsorger, Familien, Freunde, Kollegen – auch über den Tod, damit ihr nicht ganz so ratlos seid, wenn er kommt und ihr, die ihr noch in dieser Welt lebt, euch helfen könnt. bm

Foto: R. Schneeweiß

Christen und der Tod – was kann anders sein? Ich darf • Angst haben • mit Gott hadern • mit Gott feilschen • mich und Gott fragen, warum dieser oder jene jetzt... • loslassen • hoffen, dass Jesus Christus da steht und sagt: Da bist Du ja endlich.

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Setzen Sie diese Liste ruhig für sich persönlich fort…

Ich muss nicht • mich fürchten • alles hier und jetzt erleben • alles in dieser Welt zu Ende bringen • mein Leben danach verdienen • alle Sorgen alleine tragen • meinen Gott in der Ferne suchen

bm

Respekt vor dem Tod „Wenn wir zu einem Einsatz ausrücken, hat der Herrgott bereits über das Schicksal der Betroffenen entschieden.” Das sagt Guido Vogt (45 Jahre), Leiter der Feuerwehr Erkrath. Er hat durch seinen Beruf einige Erfahrungen im Umgang mit dem Tod gemacht. Seit 1984 arbeitet er bei der Feuerwehr und in dieser Zeit hat er schon viele tragische Fälle erlebt, welche ihm bis heute in Erinnerung geblieben sind. Daher sei es umso wichtiger, sich an der Einsatzstelle auf seine Arbeit zu konzentrieren und den Rest auszublenden. Persönlichen Kontakt zu Verstorbenen und deren Angehörigen suche er nicht. „Der Einsatz ist in der Regel mit dem Schreiben des Berichtes abgeschlossen.“ Eine wichtige Rolle zur Bewältigung solcher Ereignisse spiele die Hilfe der Notfallseelsorger, nicht nur für die Angehörigen, sondern auch für die Einsatzkräfte, damit man das Erlebte nicht mit nach Hause nehme. Angst vor dem Tod hat Vogt nicht. Aber Respekt hätte er im

Laufe seiner Karriere bekommen, so dass er vermehrt auf „Rauchmelder im Haus, Fahrradhelme, Fluchtwege in Hotels und Sicherheitsgurte im Auto“ bei seiner eigenen Familie achte. Daher empfinde er auch „höchstens Unverständnis“ gegenüber Unfallverursachern, jedoch keine Wut. „Es stimmt schon nachdenklich, wenn insbesondere Menschen gleichen Alters sterben.“ Guido Vogt beschreibt seine Seele selber als eine „Art Eimer“, die nur bis zu einem gewissen Punkt mit schmerzlichen Erinnerungen gefüllt werden kann. Er hoffe, dass sein eigener Eimer für sein Leben und die erlebten Einsätze mit der Feuerwehr groß genug sei. So bleibt das Arbeiten bei der Feuerwehr „mehr als ein Beruf, es ist eine Berufung“.

Rolf Schneeweiß sprach mit Guido Vogt

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Mein Glaube

Mein Glaube Foto: D. Astor

Helfende Gespräche Als mein Großonkel gestorben ist, der mir sehr wichtig war, habe ich zusammen mit meiner Mutter und meinen Schwestern die Bestattung und den Gottesdienst vorbereitet und ein Gespräch mit dem Geistlichen geführt. Gespräche untereinander in der Familie haben uns geholfen. Nadine Hill, 28

Wie gehe ich mit dem Tod um? Ich liebe den Parkfriedhof am Höhenweg. Zu jeder Jahreszeit durchquere ich ihn auf meinen Spaziergängen, auch bei Regen und Wind.

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Im Frühling, wenn die Bäume grün und die Gräber bunt werden, spüre ich besonders intensiv die Verbundenheit zu Menschen, die dort ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die aufbrechende Natur wirkt wie ein Katalysator. Sie wird zum Bild für meine Hoffnung, dass all die beweinten und betrauerten Toten eine neue Lebenswirklichkeit bei Gott gefunden haben. Ich will daran glauben, dass die Vergänglichkeit nicht Vergeblichkeit und Absturz ins Nichts bedeutet. In der konkreten Situation eines endgültigen Abschieds steht diese Vorstellung allerdings auf sehr wakkeligen Füßen. Ich hänge meinen Gedanken nach.

An manchem Sterbebett habe ich schmerzlich erlebt, wie uns nur ein Atemzug vom Tod trennt. Das ist kaum auszuhalten. Und trotzdem bin ich dankbar, dass ich an der Würde des Sterbens teilhaben darf. Weil die Leere angesichts des Todes so übermächtig ist, klammere ich mich an christliche Rituale. Wie tröstlich ist es, eine Kerze anzuzünden, das Kreuzzeichen zu machen und zu hoffen, dass nach dem jähen Ende der Himmel wartet?! Ich brauche die Klage, das Singen und Beten in der Gemeinschaft mit Menschen, die gleichfalls auf Gott vertrauen wollen. Das hat für mich eine Dimension über alle irdische Endlichkeit hinaus. Das

ist anders, als wenn ich bei einer Trauerfeier nur schöne Popsongs höre, die ein Verstorbener gemocht hat, aber kein befreiendes Trost-Wort gesprochen wird, das meine Fragen und Sehnsüchte aufgreift und mir hilft, nicht zu verzweifeln oder unterzugehen. Und in dem Bewusstsein, dass wir uns auf der Suche nach Gottes Spuren in Hochdahl begegnet sind, besuche ich gerne Gräber von Verstorbenen aus unserer Gemeinde. Auch sie gehören zu meiner Familie. Monika Spanier

Seit einem Jahr begleiten immer öfter Mitglieder von St. Franziskus Verstorbene und ihre Angehörigen am Begräbnistag mit Kreuz, Weihwasser und Weihrauch auf die Friedhöfe: Zeichen der Verbundenheit mit dem Tod und der Auferstehung Jesu Christi, Zeichen der Verbundenheit mit der Gemeinde.

Foto: R. Schneeweiß

Fassungslos Dieses winzige Häuflein Asche ohne Gestalt soll der Mensch gewesen sein, den ich fast ein Leben lang kannte? Mit dem ich vor ein paar Tagen noch hellwach telefoniert und dem ich auf dem Sterbebett die warme Stirn gestreichelt habe? Fassungslos und schluchzend stehe ich vor der Urne in der Friedhofskapelle. Wo ist meine Freundin jetzt? Wohin ist sie nur entschwunden? msp

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Glaubensinformation

Glaubensinformation Begräbniskultur bei Juden und Moslems

Die deutschen Bischöfe sagen in ihrer Broschüre „Der Herr vollende an Dir, was er in der Taufe begonnen hat”: • „Das geltende Gesetzbuch der römisch-katholischen Kirche… empfiehlt nachdrücklich eine Erdbestattung des Leichnams. • Auch der tote Körper ist Symbol des Menschen und seiner von Gott über den Tod hinaus zugesagten Würde. Deshalb sind die Begräbnisstätten oder ausgemauerten Grüfte, in denen der Leib eines verstorbenen Menschen ruht, als Ort der Erinnerung und des Gebetes für viele eine große Hilfe im Trauerprozess. • Durch die Kremation (Verbrennung) wird der Leib, das unverwechselbare Symbol eines Menschen, schnell und endgültig vernichtet. • Bei aller kirchlichen Wertschätzung der Bestattung darf dies nicht zu einer pastoralen und liturgischen Abwertung der Feuerbestattung führen. Dabei empfiehlt die Kirche allerdings mit Nachdruck, die Eucharistie und Verabschiedung nach Möglichkeit vor der Kremation und in Anwesenheit des Leichnams zu feiern.”

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Was können Christen lernen? Das Christentum ist aus dem Judentum hervorgegangen, d. h. aus der Gottesbeziehung Israels, wie sie Abraham, Isaak und Jakob, Noah, Mose und die Propheten erlebt haben. In Israel wurden und werden die Toten, so wie sie verstorben sind, in Tücher gehüllt und in Erd- oder Steingräbern bestattet. Dort, so glauben die Juden, erwarten sie den Tag des Messias und des Jüngsten Gerichtes. Daher werden bei Juden auch keine Gräber eingeebnet, sondern sie bleiben unangetastet. Unangetastet bleiben auch die Leichname und werden nicht etwa verbrannt, was dem Körper unnötig Gewalt antut. Der Islam ist nach dem Christentum ab dem Jahre 632 nach Christus die dritte monotheistische Weltreligion, die weitgehend auf der Thora Israels und dem Alten Testament beruht, aber auch Elemente des Christlichen enthält. Der Islam hat die Beerdigungspraxis des Judentums übernommen: Am Tag nach dem Tod eines Menschen, spätestens aber zwei Tage danach, wird der Leichnam in Tücher gehüllt in einem Erd- oder Steingrab beigesetzt.

Wenn wir als Christen die eigene Begräbniskultur verstehen und angemessen entwickeln wollen, gilt es, auf die Ursprünge unserer Religion zu blicken.

Wie im Judentum ist eine Verbrennung des Leichnams nicht zulässig. Auch das Verstreuen von Asche ist beiden Religionen fremd, gilt es doch als ein Zeichen der Vernichtung der Persönlichkeit. Hier soll zunächst die Geschichte christlicher Bestattungsformen festgehalten werden. Die Christen haben die Bestattungspraxis der Juden übernommen, die auch bei Jesus von Nazaret, bei Christus angewandt wurde. Einem Verstorbenen soll keine zusätzliche Gewalt angetan werden und er soll einen festen Begräbnisplatz auf einem für die Toten vorgesehenen Platz haben, ausgerichtet mit dem Kopf nach Osten in Richtung der aufgehenden Sonne, woher am jüngsten Tage der Messias wiederkehrt. Dies nach dem Beispiel der begrabenen Juden, deren Kopf nach Jerusalem ausgerichtet ist, weil das der Ort des Erscheinens des Messias sein wird. Für Christen kann es nach dieser Tradition eigentlich keine Totenverbrennung geben, um dann lediglich die Asche namentlich oder anonym zu

bestatten, oder gar in Friedwäldern oder ins Wasser zu verstreuen. Freilich akzeptieren die evangelische Kirche schon seit über 250 Jahren und die katholische Kirche seit 50 Jahren die Feuerbestattung. Die Ehrfurcht vor dem Leben beinhaltete auch immer die Ehrfurcht vor den Verstorbenen, die sich natürlich auch in verschiedenen Kulturen ausdrücken kann und darf. Der ewige Kreislauf der Natur, der hinter den neuen kreativen Bestattungsformen steht, kann allerdings auch als quasi religiöser Ersatzglaube verstanden werden, der die persönliche Auferweckung von den Toten durch Gott nicht mehr zu glauben vermag. Dass alle Menschen nur Sternenstaub sind, ist wohl eine materielle Wahrheit. Dass wir Menschen aber persönliche Geschöpfe eines persönlichen Schöpfergottes sind, mag nicht mehr so gerne nachvollzogen werden. Die Erdbestattung, die den Leichnam lässt, wie er zum Zeitpunkt des Todes war, ist Ausdruck solchen Glaubens. cb

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Porträt

Porträt

Andreas Feller Vorsitzender des Franziskus-Hospiz-Vereins Hochdahl Für die Hingabe, mit der seine 77-jährige Mutter im Franziskus-Hospiz Hochdahl beim Sterben begleitet wurde, ist Andreas Feller zutiefst dankbar. Dass er drei Jahre später im April 2012 zum neuen Vorsitzenden des Franziskus-Hospiz Vereins Hochdahl gewählt wurde, ist daher eine sehr persönliche Geschichte. Mit seinen beiden Brüdern erlebte er im Franziskus-Hospiz, dass Achtung vor dem Menschsein angesichts des Sterbens nicht selbstverständlich ist. „Die Menschen hier haben einen Blick für andere. Sie arbeiten mit intensiver Kraft, leise und überzeugend.” Der Vater eines erwachsenen Sohnes hat diese Haltung auf beglückende Weise erfahren.

Der Kripobeamte ist im Leitungsstab der Kreispolizei Mettmann in die Aufgaben Strategie, Behördenleitung und Controlling eingebunden. Sein beruflicher Werdegang ist seit über 30 Jahren mit

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kriminologischer Foto: J. Masa

Arbeit verknüpft.

Auf der Suche nach einem geeigneten Hintergrund für ein Foto schauen wir im Hospiz-Café vorbei. Es hat immer donnerstags geöffnet. Gisela Hassel, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin im stationären Bereich, sieht den Gast, erinnert sich blitzschnell an die Frau aus Solingen, die 2009 in einem der acht Zimmer wohnte und schon ist Andreas Feller mittendrin im Erzählen über jene ebenso schmerzhafte wie bereichernde Zeit, als seine Mutter HospizBewohnerin war. Es waren Wochen, in denen er Momente der Schönheit und Güte des Lebens kennenlernen durfte. „Das Haus gab uns Stille und Kraft und ermöglichte, schon zu Lebzeiten Abschied zu nehmen”; sagt Andreas Feller (51). Damals reifte der Gedanke: „Das Haus sieht mich wieder.”

In der Zwischenzeit absolvierte der in Mettmann lebende Kripobeamte Seminare zur Sterbebe­ gleitung, und auch Partnerin Cornelia Kramp engagiert sich heute ehrenamtlich im Hospiz. Die ersten 100 Tage als Vorsitzender eines Vereins, der knapp 850 Mitglieder zählt, liegen hinter Feller. Er äußert großen Respekt vor der Tradition des 1995 eröffneten Hauses und möchte sich vorerst weiter hineinfühlen in das Zusammenwirken von Mitar­ beitern, die sich hauptamtlich und ehrenamtlich, medizinisch wie menschlich darum kümmern, dass Sterbende und ihre Angehörigen die ihnen gemeinsam verbleibende Zeit in Würde erleben können. „Mir ist klar, welches Engagement erforderlich ist, um sich der Begrenztheit des eigenen Lebens bewusst zu werden“, sagt er. Seine prägende Erkenntnis: „Was hier geschieht, ist das Leben.” Das Hochdahler Hospiz ist „professionell aufgestellt” betont Feller. Da es nur begrenzt nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden könne, sei es weiterhin nachhaltig auf Spenden angewiesen. „Wir sind dankbar für jede Unterstützung.” Sie sei außergewöhnlich und unverzichtbar und habe nichts mit Klingelbeutel-Mentalität zu tun. Ebenso unverzichtbar sei die Hilfe der 114 ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer. Nach der Hospiz-Aufbauphase werde es jetzt nötig sein, die nächste Generation auf diese Arbeit vorzubereiten. Feller will dabei behutsam helfen.

Und wer ist Andreas Feller ganz privat? Ein leidenschaftlicher Rad-Fahrer. Regelmäßig ist er mit dem Rennrad und dem Mountainbike unterwegs. Ein Hobby, das er mit seiner Partnerin ebenso wie das Wandern und Genießen der Natur teilt. msp

Wussten Sie schon, …dass in der Hospizarbeit in Hochdahl Geistliche aller Konfessionen, Sterbeforscher und Wissenschaftler, Betreuerinnen, Pfleger und Ärzte in einem guten Gespräch über das Sterben und den Tod sind und dass das für die Patienten und Angehörigen von großer Bedeutung ist?

www.franziskus-hospiz-hochdahl.de Zur finanziellen Unterstützung des FranziskusHospiz Hochdahl hat der Verein folgende Spendenkonten eingerichtet: Raiffeisenbank Erkrath, BLZ 370 695 21, Konto 505 900 014 Kreissparkasse Düsseldorf, BLZ 301 502 00, Konto 000 310 5608

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Pro

Feuerbestattung

Feuerbestattung

Contra

Abschied nehmen

Der Wunsch der Großmutter Nach dem Tod meines Großvaters genügte der niederländischen Familie zur Trauer die Erinnerung an ihn. Selten besucht jemand das Grab. Für sich selbst wünschte meine Großmutter (eine gläubige Katholikin!) daher eine Feuerbestattung und Ausstreuung ihrer Asche. In den Niederlanden sind die betreffenden Reglungen etwas anders als hierzulande. Als meine Großmutter in ihrer Wohnung im Seniorenheim im Sterben lag, kamen alle Kinder, Enkel und Urenkel zum Abschied. Nie zuvor habe ich einen Menschen so furchtbar vermisst, als sie starb. Eine Woche später fand eine schöne Messe und Trauerfeier mit vielen persönlichen Momenten statt. Die sehr große Trauergesellschaft aus Freunden und Verwandten folgte dem Sarg zum Krematorium, wo zusammen mit dem Priester die Segnung und letzte Verabschiedung stattfand. Zum Schluss blieb nur noch der engere Familienkreis und der Sarg wurde abgesenkt. Einige Wochen später holte mein Onkel die Urne mit der Asche ab. Ein Jahr lang wurde sie im Wohnzimmer meiner Tante aufbewahrt, bis wir soweit waren, uns endgültig zu verabschieden.

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Ein Jahr später im Herbst, als die Trauer nicht mehr ganz so schneidend war, trafen wir uns mit allen Kindern, Enkeln und Urenkeln zur letzten Verabschiedung in einem Waldstück an einer Stelle, die wir wieder finden können. Meine Mutter als älteste Tochter las aus der Bibel, und wir streuten die Asche meiner Großmutter auf den Boden, in den ich vorher Blumenzwiebeln eingegraben hatte. Anschließend kamen wir in einem Ausflugslokal zusammen, in dem wir schon einige Male den Geburtstag meiner Großmutter gefeiert hatten. Dies war ihre letzte Einladung an ihre ganze Familie. Im folgenden Frühjahr war die Asche nicht mehr sichtbar, aber es blühten die Blumen. Die Entscheidung meiner Großmutter hat es unserer Familie ermöglicht, uns in mehreren „Stufen” und auf vielfältige Weise von ihr zu verabschieden. Das ist fast zehn Jahre her. Wenn ich verschiedene Verwandte besuche, sehe ich bei ihnen das gleiche Foto meiner Großmutter, das ich auch habe. Im Frühling kommen immer noch kleine Narzissenblüten aus dem Boden. Manchmal sieht einer von uns nach. Désirée Astor

„Was wir tun können, tun wir für die Lebenden, die Toten sind schon in Gott geborgen“ steht auf einem von vielen Zetteln, die in einer völlig zerlesenen Bibel liegen, die ein Freund mir hinterließ. Natürlich wollen wir den Verstorbenen Achtung erweisen, vor allem aber den Lebenden helfen, ihren eigenen Weg zu ge-

hen. Dazu gehört das schmerzvolle, aber notwendige Abschiednehmen von lieben Menschen, die uns verlassen haben. Das kann ich nicht, wenn irgendwo ohne mein Beisein ein Leichnam verbrannt wird und ich hinter einer Urne über den Friedhof gehe. Ja, wenn ein Sarg in die Erde gesenkt wird, wird mir sehr be-

wusst, dass ich von einem Menschen Abschied nehmen muss. Das ist schlimm und es zerreißt mich fast. Aber nur so kann ich mir klarmachen, dass es anders weitergeht, ohne dieses große Rätsel unseres Lebens einfach von mir weg zu schieben. bm

Ratlosigkeit Kürzlich ist der Vater eines Kollegen im Alter von 85 Jahren plötzlich verstorben. Zurück bleiben verstörte, überraschte (weil der Tod immer überraschend ist, egal welches Alter), trauernde und überforderte Menschen (Ehefrau, Kinder und Enkelkinder). Der Vater hatte seine Beerdigung bis ins Detail geplant und im Testament festgehalten. Einäscherung (weil es günstiger ist), kleine Trauerfeier (damit nicht so viele weinen müssen), Beisetzung in einem Begräbnisfeld (wegen des geringeren Pflegeaufwandes, den er keinem der Hinterbliebenen aufbürden wollte). Dies alles hatte er lange vor seinem Tod festgelegt und auch mit seiner Frau und seinen Kindern besprochen. Als es dann soweit war, fühl-

ten sich alle unwohl, aber der Wille des Verstorbenen sollte auf jeden Fall berücksichtigt werden. Das Unwohlsein verstärkte sich noch, als schon wenige Tage nach dem Tod des Vaters die Urne mit der Asche des Verstorbenen auf dem Tisch stand. Zweifel regten sich, ob diese Art der „Feuerbestattung” noch menschenwürdig ist oder ob es doch eher eine einfache Entsorgung eines Menschen ist. Auch die Beisetzung in einem kleinen Urnengräberfeld hat einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen, weil den Angehörigen erst zu diesem Zeitpunkt klar geworden ist, dass sie keinen individuell zu gestaltenden Trauerort haben. rs

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Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben

Wenn Sie Begleitung in Sterben und Trauer wünschen, sprechen Sie bitte die Seelsorger an. Krankensalbung und Krankenkommunion werden allen gespendet, die das möchten. Telefonnummern und Kontakte hierzu finden Sie auf Seite 37 dieser Ausgabe oder auf der Webseite www.st-franziskus-hochdahl.de Ab dem 01.8.2012 ist die neue Ordnung des katholischen Friedhofes in Trills in Kraft. In der Gebührenordnung werden Erd- und Feuerbestattungen gleich behandelt. Sie ist im Pfarrbüro einzusehen. Verwaltet wird der Friedhof von: Willi Kleinsorge, Tel.: 0 21 04 / 3 13 07 und Ute Thomas, Tel.: 0 21 04 / 3 36 73. E-mail: [email protected]

„...ich kann es noch nicht fassen...” ist ein Angebot für Trauernde Alle, die in der letzten Zeit einen Angehörigen verloren haben, sind zu diesem Gespräch herzlich eingeladen, miteinander über die Erfahrung des Todes zu sprechen. Trauer und Schmerz mitein­ander zu teilen, kann zwar die Fakten nicht verändern, kann aber eine Hilfe sein auf dem Weg und eine Stütze für die Hoffnung. Die katholische und evangelische Kirche und das Franziskus Hospiz bieten diese Trauerabende an. Die Trauerabende finden viermal im Jahr statt. Ort: Hochdahler Markt Haus der Kirchen unterm Dach Tag: Mittwoch Zeit: 19.30 bis 21.30 Uhr

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Die Termine werden durch persönliche Einladungen beider Kirchen, durch Plakate, Handzettel und die Zeitung veröffentlicht.

Foto: Klaus Keil

Zweite Trier-Wallfahrt

unserer Gemeinde

Eine bereichernde Zeit erlebten die Pilger unserer Gemeinde, die sich im September zur zweiten ­Trier-Wallfahrt auf den Weg zum Grab des Apostels Matthias machten. Per Bus ging es mit zwölf Teilnehmern zunächst in die Nähe von Adenau, wo dann unterhalb der „Hohen Acht“ die 150-km-Fuß-Wallfahrt nach Trier startete. Nach vier erfüllten ­Tagen in der Eifel mit Wandern, Beten, Singen, Schweigen, Gesprächen, Essen, Lachen und freundlichen Begegnungen ging

es am 3. Oktober gemeinsam mit den 62 „BusTages-Pilgern“ auf die letzten zehn Kilometer. Nach feierlichem Empfang an der Abteikirche St. Matthias versammelte sich die Gruppe um das Grab des Apostels und feierte eine heilige Messe. In den Gesprächen beim abschließenden Abendessen wurde deutlich, dass sich schon viele auf eine Wiederholung im nächsten Jahr (29.9. bis 04.10.2013) freuen! Klaus Keil

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Aus dem Gemeindeleben

Jörg Zink stärkt Mut Der Projektchor der Franziskusgemeinde Hochdahl führte im Rahmen der Feierlichkeiten „40 Jahre Heilig Geist Kirche Hochdahl” am 29. April ein zweites Mal sein selbst erarbeitetes Musikspiel „Wagt euch zu den Ufern – sechs Schritte in die Freiheit” nach Texten des in Stuttgart lebenden evangelischen Theologen Jörg Zink auf. Mit großer Freude und Dankbarkeit veröffentlicht der Chor den Inhalt des Briefes, den der Publizist, der im November 90 Jahre alt wird, geschickt hat: Sie hatten die Güte, mir die verschiedenen Unterlagen zu Ihrem Musikspiel zuzusenden. Dafür danke ich Ihnen herzlich. Dazu gratuliere ich Ihnen aber ebenso. Es ist ein großes Geschenk, das Ihnen anvertraut ist und das Sie so eindrucksvoll gestalten.

Aus dem Gemeindeleben Zwei Minuten

Katholikentag 2012

Es sind wirklich nur zwei Minuten, die seit einiger Zeit den Gottesdienst am Wochenende mit prägen: zwei Minuten Ruhe. Kein Lied, keine Orgel, kein gemeinsames Gebet, keine Verrichtungen am Altar, kaum ein Geräusch. Zwei Minuten Ruhe. Es ist Erholung pur. Aber nicht das gibt dieser kurzen Zeitspanne ihr Gewicht. Eine ganz dichte Atmosphäre füllt diese zwei Minuten. Alle vereint vor Gott mit den Wünschen, Anliegen, Sorgen, im Lobpreis oder einfach im Dasein mit den anderen. Es ist auch ohne gemeinsames Tun ein ganz intensives Gemeindeerlebnis, wie es in all den gewohnten Abläufen des Gottesdienstes oft nur schwer zu spüren ist: Wir sind mit all unserer Individualität auf dem einen gleichen Weg. luc

Wussten Sie schon, dass Aufbrüche zum Leben gehören? Sicher! Gott ist schon längst zu jeder und jedem von uns aufgebrochen. Warum also sollten wir zögern? Beginnen wir bei unserer Sehnsucht und wagen wir den Aufbruch. „Einen neuen Aufbruch wagen“ unter diesem Thema machte sich eine Kleingruppe von sechs „Wagemutigen“ im Mai 2012 zum Katholikentag nach Mannheim auf. Zurückgekehrt sind sie alle ­—­ mit ganz unterschiedlichen Sehnsüchten und Gedanken für ihren weiteren Lebensweg. Es lohnt sich aufzubrechen und Neues zu erkunden! Heidi Bauer

Ich möchte Ihnen heute den Mut stärken, an diesem Projekt und vielleicht an vielen weiteren zu bleiben, um so auszudrücken, was Sie als freie Glieder Ihrer Kirche tun können, um das Evangelium von Jesus Christus den Menschen Ihrer Heimat näher bringen zu können. Ich grüße Sie dankbar und herzlich und wünsche Ihnen viel gute neue Ideen an diesem umfassenden Stoff, um viele Menschen weiterhin zu beglücken und zu segnen. Ihr Ihnen verbundener

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Jörg Zink

Der Pfarrgemeinderat hat das Geschenk des Künstlers Jan Masa angenommen und seine Kreuzweg-Kunstinstallation zum 40jährigen Bestehen der Heilig Geist Kirche dort entsprechend gerahmt endgültig angebracht. Die Gemeinde dankt ihm sehr herzlich.

Foto: J. Masa

Adventskalender In Hochdahl wird der Adventskalender wieder leben­­dig! Ab dem 1. Dezember wandert ein Licht durch unsere beiden Kirchengemeinden und lädt dazu ein, in der Vorweihnachtszeit kurz innezu­ halten und sich auf die Bedeutung von Advent und Weihnachten zu besinnen. Menschen laden dieses Licht und andere Menschen um 18 Uhr für eine halbe Stunde vor ihre Haustüre ein: zu einer kurzen Geschichte, einem Adventslied, einer Meditation oder einem Gedicht. Eine Tasse alkoholfreien Punschs gibt es des öfteren auch dazu. Lassen Sie sich einladen oder sind Sie selbst Einladende. Nähere Infos bei Frau Bischof Tel. 0 21 04 / 4 29 86. Heidi Bauer

Der Kirchenvorstand hat erfolgreich die Sanierung der Antoniuskapelle vorangetrieben: Das Kölner Generalvikariat hat erhebliche Zuschüsse aus Kirchensteuermitteln genehmigt. Die Bauarbeiten sind gerade abgeschlossen worden. Der Kirchenvorstand als Träger dreier Kindertagesstätten hat die Umbauten für weitere U3Plätze organisiert: Die Arbeiten in der Kita Trills und in der Kita Roncalli laufen noch. Die Generalsanierung der Kita Sandheide wird gerade in Angriff genommen und etwa ein Jahr dauern. Die Kinder werden in der Zeit im Pfarrheim untergebracht sein. Der Pfarrgemeinderat hat sich ausführlich mit den karitativen Angeboten in unserer Stadt beschäftigt. Eine neue Gesamt­­übersicht ist der Homepage St. Franziskus zu entnehmen. Angebote der Caritas, des SKFM und der Gemeinde wirken hier zusammen. www.st-franziskus-hochdahl.de

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Mittelseite

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herab kommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Offb. 21,1-4

Im Anfang schuf Gott - Adam 

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Marc Chagall, Klaus Mayer: „Ich stelle meinen Bogen in die Wolken” Die Chagall-Fenster zu St. Stephan in Mainz, Band 2 Die flankierenden Mittelfenster, Echter Verlag Fotograf: Jacques Babinot, Reims

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Junge Aspekte

Junge Aspekte

Wenn Spülen zur Schaumparty wird JuKatuS-Leiterrunde

Spaß muss sein

Jung katholisch und Spaß dabei

Foto: Florian Janich

Fast jedes Gemeindemitglied kennt inzwischen JuKatuS. Doch was genau diese merkwürdige

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Abkürzung bedeutet, ist für einige noch immer ein Rätsel.

„Jung katholisch und Spaß dabei“ nennt sich die Jugend-Leiterrunde mit vollem Namen. Die bunt gemischte Truppe trifft sich etwa alle zwei Monate, um Aktionen zu planen und um die Ideen und Vorhaben der einzelnen Untergruppen zu besprechen.

SAW-Team

Da gibt es zum einen das SAWTeam. SAW steht für „Spaß am Wochenende”. Diesen gibt's bei einer Wochenendfahrt für 12-16Jährige in eines der wechselnden Selbstversorgerhäuser. Jedes Wochenende steht unter einem bestimmten Motto. Neben Fragen „Wer ist eigentlich Franz?” und „Was ist schon normal?” wurden Themen wie „Wunder” oder „Wir sind Helden” in kreativen Einheiten, Gesprächsrunden und Meditationen behandelt. Der Spaß kommt dabei nicht zu kurz. Nach dem Essen, das die Jugendlichen gemeinsam zubereiten, kann Spülen durchaus in eine riesige Schaumparty ausarten und auch bei lustigen Gemeinschaftsspielen wird viel gelacht. 2013 soll sowohl in den Osterals auch in den Herbstferien ein SAW stattfinden.

Neben SAW gibt es vor allem für Jüngere die „Aktionstage-Spaß muss sein”. Diese dürften aus früheren Zeiten noch unter der Abkürzung „SMS-Tag” bekannt sein und wenden sich an die 8-16-jährigen Gemeindemitglieder. Neben Besuchen im Zoo, Mr. X-Spielen durch ganz Hochdahl oder Bastelnachmittagen finden Film- und Spiele-Nächte statt. Das Schöne an diesen Aktionstagen ist, dass die Kinder und Jugendlichen meist spontan und ohne Anmeldung vorbeikommen und jede Menge Spaß haben können.

JuKatuSAufruf

Armut ist nicht sichtbar

Im Advent steht wieder ein adventlicher Nachmittag auf dem Programm. Vielleicht läuft dem ein oder anderen schon das Wasser im Mund zusammen. Im Dezember stehen die JuKatuSLeiter wieder einen ganzen Samstag in der Backstube, um leckere Plätzchen zu backen. Diese werden am Wochenende 15./16. Dezember nach jedem Gottesdienst für kleines Geld verkauft. Wer eine Tüte mitnimmt, tut nicht nur sich und seinen Lieben etwas Gutes, sondern unterstützt

an alle Jugendlichen ab 16 Jahren Dir gefällt, was wir bisher gemacht und für die Zukunft vorhaben? Dann schau doch einfach mal bei uns vorbei. Nur keine Scheu, wir beißen nicht und heißen jeden herzlich willkommen. Auf www.kjhochdahl.de/jukatus/Termine.htm findest Du die Termine unserer nächsten Leiterrunde. Oder in der „Neuen Stadt” oder in den Schaukästen der Gemeindehäuser.

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Junge Aspekte

Junge Aspekte

außerdem das Projekt „Armut ist nicht sichtbar”, das JuKatuS 2008 ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, nicht nur die finanzielle Armut vor der Haustür ein wenig zu lindern. Die Jugendlichen wollen nämlich nicht nur Schecks überreichen, sondern tatkräftig anpacken. So wie bei der „72-Stunden-Aktion”, als JuKatuS bei der KiD in Düsseldorf, einer Einrichtung für misshandelte Kinder, eine „Chill-Oase” eingerichtet oder bei der Wohnungsrenovierung einer Hochdahler Familie geholfen hat. Mit einem Dankeschön für viel finanzielle Unterstützung verbinden die Jugendlichen die Bitte, sie für weitere Hilfsprojekte anzusprechen und mit Ideen zu versorgen.

Heidi Bauer

Plätzchen-Contest

Ansprechpartner für Eltern, die sich über die JuKatuSArbeit informieren möchten, ist Christoph Hill unter Tel.: 0 21 04 / 20 00 05.

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Per E-Mail ist JuKatuS erreichbar unter: [email protected] Homepage: www.kjhochdahl.de

Nach einem Jahr Arbeit ruhen sich die JuKatuS-Jugendlichen bei einem Tässchen Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen in ihrem Jugendraum, dem „Fegefeuer” im Pfarrzentrum Sandheide, aus. Dort wird die ganze Nacht vom 23. auf den 24. Dezember auf das Christkind gewartet.

Foto: Florian Janich Seit 2010 wird in dieser Nacht auch der Gewinner des „Plätzchen-Contestes” gekürt, dessen Sieger-Plätzchen im folgenden Jahr in den Tüten der Backaktion landen. Alle Jugendlichen ab 16 Jahren sind eingeladen, mit JuKatuS zu warten und am PlätzchenContest teilzunehmen. Juliane Killing

Vertrauen schaffen Die Jugendlichen mit Wertschätzung zu begleiten – darin sieht Gemeindereferentin Heidi Bauer eine wichtige Aufgabe. Ihr liegt viel daran, die Grundlagen für Vertrauen zu schaffen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie möchte den jungen Leuten Mut machen, über ihr Leben und ihren Glauben nachzudenken und Zeugnis davon zu geben. „Wir sprechen über das, was in der Gemeinde passiert und hinterfragen Dinge, die uns beschäfti-

gen”, sagt sie. Heidi Bauer hat die Pfadinder in diesem Jahr auf ihrer Sommerfahrt nach Noer begleitet und wird den Jugendlichen auch bei der Romfahrt im Herbst 2013 als Ansprechpartnerin zur Seite stehen. Außerdem soll überlegt werden, ob sich die Hochdahler Jugendlichen an der nächsten 72-Stunden-Aktion des BdKJ (Bund der deutschen katholischen Jungend) im Juni 2013 beteiligen. msp

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Interview

Interview

Der neue Kaplan

„Priester sein, das finde ich klasse!” Kaplan Wolfgang Biedaßek gehört seit September zum Leitungsteam unserer St. Franziskus-Gemeinde. Er wohnt an der Brechtstraße 3, gleich neben der Heilig Geist Kirche. Thomas Barton von der ASPEKTERedaktion sprach mit ihm.

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Foto: D. Astor

Herr Biedaßek, erzählen Sie etwas von Ihrer Ausbildung. Nach dem Abitur 1985 in ­Gelsenkirchen-Buer und dem anschließenden Zivildienst habe ich an der dortigen Fachhoch­ schule Ingenieur-Wissenschaf­ ten studiert. Trotz einiger Schwierigkeiten auf dem ­Arbeitsmarkt habe ich 1991 eine Stelle als Ingenieur bei den Düsseldorfer Stadtwerken bekommen und zehn Jahre dort gearbeitet. Nach Feierabend habe ich mich in der Gemeindearbeit enga­ giert. Dann stellte sich für mich die Frage: Was mache ich jetzt konkret? Denn der bisherige Weg war für mich auf Dauer nicht erfüllend.

War denn der Wunsch, eine Familie zu gründen damals auch eine Perspektive? Ja natürlich! Aber es gab auch die Frage, ob Gott vielleicht doch etwas anderes von mir will. Das Amt des Diakons hätte doch in dieser Situation ganz gut gepasst? Wenn man dann rechtzeitig noch eine Frau findet. Das war aber nicht der Fall. Ich denke, der Grundgedanke Priester zu werden, stand einfach im Vor­ dergrund. Im Jahr 2000 nahm ich Kontakt zum TheologenKonvikt Collegium Albertinum auf. Rainer Maria Woelki, der dama­lige Direktor und heutige

Berliner Kardinal, kam auf die Idee, ich könnte zum Seminar in St. Lambert gehen. Ich selbst hatte auch das Gefühl, alters­ mäßig nicht zu den jungen Leuten in Bonn zu passen. Was macht das Seminar in St. Lambert so besonders? Das Seminar für Spätberufene in der Nähe von Bad NeuenahrAhrweiler richtet sich speziell an Priesteramtskandidaten, die zuvor einen Beruf ausgeübt und in der Regel kein Abitur haben. Dort hat es mir nach den ersten Gesprächen und von der Atmo­ sphäre her so gut gefallen, dass ich im September 2001 dort begonnen habe. Wie haben Ihre Arbeitskollegen auf diese Entscheidung reagiert? Als mein Abteilungsleiter mich enttäuscht fragte, warum ich

denn kündigen will und ich ihm sagte, dass ich Priester werden möchte, meinte er: „Priester, das find' ich klasse!” Was haben Sie bisher in Hochdahl kennengelernt? Was mich sehr beeindruckt hat, war die wunderschöne Einfüh­ rung. Ich wurde von jedem, den ich getroffen habe, sehr liebe­ voll begrüßt und aufgenommen. Das Haus der Kirchen an seiner sehr zentralen Stelle finde ich auch sehr gelungen. Welche Aufgaben werden Sie in der Gemeinde übernehmen? Gerade habe ich mit der Firm­ vorbereitung begonnen und schon an Taufgesprächen teilge­ nommen. Viele neue Aufgaben werden sich mit der Zeit erge­ ben, noch fehlt mir der Gesamt­ überblick. Ein Anliegen wäre so etwas wie Männerpastoral.

Was verstehen Sie konkret darunter? Mir geht es um bestimmte spiri­ tuelle Angebote für Männer, etwa Gesprächskreise oder auch die Möglichkeit, einmal ein Wochenende gemeinsam weg­ zufahren. Haben Sie einen besonderen Wunsch an die Hochdahler Gemeinde? Ich denke, das Wichtigste ist, dass wir zusammen den Glau­ ben gut miteinander leben!

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Aus dem Gemeindeleben Im katholischen

Beratung in Rechtsfragen: jeden 3. Do. im Monat ab 16.30 Uhr Seniorenberatung: jeden 1. Mi. im Monat ab 10 Uhr Hilfe in Rentenfragen: jeden 2. Mo. im Monat ab 10 Uhr Finanzielle Hilfen für Eltern: jeden 4. Mi. im Monat ab 10 Uhr Beratung von Migranten: jeden 1. und 3. Di. im Monat von 15-16:30 Uhr Hilfe bei schulischen Problemen in der Grundschule: jeden 2. Do. im Monat ab 10 Uhr Hilfe beim Umgang mit Formularen und Behördenbriefen: Di. 17-18 Uhr oder Do. 10-11 Uhr

Familienbüro auch Gelder aus dem Teilhabe-Paket beantragen

Seit Februar hat das katholische Familienbüro im Haus der Kirchen am Hochdahler Markt 9 eine neue Leiterin. Katja Roesgen koordiniert viele Angebote

Weitere Termine, Angebote und Infos unter www.kath-familienzentrum-hochdahl.de

und Gruppen, bietet Beratung für Familien, Senioren, Migranten und Hilfsbedürftige.

Das Familienbüro ist ein wesentlicher Bestandteil des katholischen Familienzentrums, das aus einem Verbund von vier Einrichtungen besteht. „Im Familienbüro sind wir für alle Menschen in Hochdahl da, das ist vielen nicht bewusst”, wirbt sie für das Angebot, das mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern Beratung, Unterstützung und Hilfe für fast alle Lebenslagen anbietet.

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Die offene Sprechstunde, in der zugehört, sich Zeit genommen und Hilfe vermittelt wird, findet diens-

Termine

Termine Familienbüro

Katja Roesgen (37), lebt seit sechs Jahren mit ihrem Mann und drei Kindern in Kempen. Sie ist von Beruf Grundschullehrerin und freut sich über ihre neue Herausforderung im Familienbüro.

Foto: Dirk Thomé

tags von 17-18 Uhr sowie donnerstags von 10-11 Uhr statt. Darüber hinaus gibt es im Familienbüro Hilfe in Rentenfragen, eine Seniorenberatung, Hilfe bei Problemen in der Grundschule, eine BabysitterVermittlung sowie eine Beratung von Migranten und Hilfe beim Umgang mit Formularen und Behördenbriefen. Neu ist, dass hier, in Zusammenarbeit mit der Stadt Erkrath, auch Gelder aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket einmal im Monat beantragt werden können.

Das regelmäßig erscheinende „Info-Aktuell” informiert über die einzelnen Termine der Fachbera­ tungen, aber auch über Spielgruppen, Eltern-Cafés, Feierlichkeiten oder Infoabende/-nachmittage zu interessanten Themen, z.B. „Einführung in die homöopathische Hausapotheke” oder „Vom schwierigen Umgang mit Regeln und Regelmäßigkeiten in der Erziehung” aber auch über ein Angebot wie ein „Thematischer Spielnachmittag zum Thema Integration behinderter Kinder”. Katja Roesgen

Jeden�1.�Mittwoch�im�Monat�um�19.30�Uhr

Filme im Roncalli 2.�Januar�2013 6.�Februar�2013 6.�März�2013 3.�April�2013

The�Mission Ziemlich�beste�Freunde Die�Mühle�und�das�Kreuz Almanya�-�Willkommen�in�Deutschland Sonderprogramm:

17.�April�2013 1.�Mai�2013 5.�Juni�2013 3.�Juli�2013 7.�August�2013 4.�September�2013 2.�Oktober�2013 6.�November�2013 4.�Dezember�2013

Geschichte�einer�Stadt�-�Hochdahl Der�Tango�der�Rashevskis Vincent�will�meer Dreiviertelmond Die�Thomaner Oskar�und�die�Dame�in�Rosa Die�Wohnung Halt�auf�halber�Strecke Le�Havre

Offen�für�alle. Im�Anschluss�Möglichkeit�zum�Gespräch�—�bei�Wasser�und�Wein. Eintritt�frei�—�Spende�für�den�Roncalli-Verein. Roncalli-Haus,�Tannenstraße�10�in�Hochdahl-Millrath

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Aus dem Gemeindeleben

Aus dem Gemeindeleben

Hab Mut! Unter diesem Zuspruch hat Ende Oktober in unserer Gemeinde die Vorbereitung auf die Firmung am 3. Mai 2013 begonnen.

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In den nächsten Monaten werden 63 Jugendliche mit ihren zwölf BegleiterInnen (darunter sechs Jugendliche) in vier Gruppen herausfinden, was der Glaube für ihr Leben bedeutet. „Sich in klarer Entscheidung firmen zu lassen bedeutet, ich gehöre zu Jesus und seiner Kirche dazu”, sagt Kaplan Wolfgang Biedaßek. Im Kernteam wird er von Sigrid Kenc und Ute Dick unterstützt. In der Hintergrundarbeit besteht die Aufgabe des Teams darin, den Begleitern, die sich wöchentlich mit den jungen Leuten treffen, den Rücken zu stärken. Alle vier Wochen finden Treffen der BegleiterInnen statt. Diese dienen dem Austausch über den eigenen Glauben und der Vermittlung von Methoden für die Gruppenarbeit. An zwei Wochenenden in Waldbreitbach lernen sich die Firmgruppen-Teilnehmer untereinander kennen. Nach Ostern sind zur

Klärung der Firmentscheidung für die Jugendlichen eine Fahrt zur Brudergemeinschaft von Taizé in Burgund oder eine Fußwallfahrt zum Grab des Apostels Matthias in Trier verbindlich. „Lauft ihr nach Trier oder fahrt ihr nach Taizé?” Paul, ein jugendlicher Firmbegleiter, nimmt selbst­bewusst das Mikrofon in die Hand. Vor der vom Taizé-Kreis vorbereiteten Jugendmesse sind zum Auftakt der Firmvorbereitung 2012/13 in der Heilig-GeistKirche zwei Leinwände aufgebaut. Dias lassen in einer Endlosschleife die Atmosphäre vergangener Fahrten lebendig werden. Paul erzählt vom einfachen Leben im Kloster ohne Handy und Computer. „Über 4000 Jugendliche sitzen in der Kirche von Taizé auf dem Fußboden und singen.” Er habe in der Woche ganz viel mit anderen Leuten gequatscht und

noch immer Kontakt zu einem Kumpel aus Wiesbaden. Pfarrer Christoph Biskupek, auf den Bildern in kurzen Hosen abgelichtet, ist erfüllt von der jüngsten Trier-Wallfahrt. Mit Jugendlichen möchte er nach Ostern 150 Kilometer durch die Eifel an die Mosel pilgern. „Eine sportliche Übung für Geist und Körper, eine spannende Herausforderung.” Was erwartet Ortun Pohl (48, Mutter von drei Kindern) als Firm­begleiterin? Sie hat diese Aufgabe erstmals übernommen. „Ich denke, es ist inspirierend und schön, Gruppenstunde mit den Jugendlichen zu machen. Man muss sich selbst hinterfragen und mit Themen aus dem kirchlichen Raum befassen.” Die Gymnasiastin Isabelle Hüser (17) wurde in diesem Jahr gefirmt und gehört jetzt als jugendliche Begleiterin zum Team. „Ich habe Freunde kennengelernt, die ich sonst nie getroffen hätte.” Sie habe im Miteinander viel gelernt und nennt ihre eigene Firmgruppenzeit eine „genial, schöne Erfahrung”, trotz der anstrengen-

Foto: D. Astor Natalie (15, Realschule Hochdahl): Ich habe keine besonderen ­Erwartungen. Ich möchte gerne etwas über Gott erfahren, Leute kennenlernen und dass wir eine Gemeinschaft bilden. Von meiner Freundin habe ich gehört, dass es hier cool sei. Britta (16, Bundesfreiwilligendienst in einem Haaner Kindergarten): Ich erwarte eine schöne Zeit und möchte neue Leute kennenlernen. Vielleicht kann ich nach der Erstkommunion zum Glauben zu­ rückkehren und Gott wieder näherkommen. Man verliert das aus den Augen. Phillipp (16, Gymnasium Hochdahl): Ich habe mich aus eigener Entscheidung angemeldet. Mein Bruder und meine Schwester waren auch in der Firmgruppe. Ich möchte meinen Glauben mehr vertiefen und dass wir als Gruppe und Gemeinschaft zu­ sammenwachsen. Robin (16, Gymnasium Hochdahl): Ich gehe davon aus, dass wir mehr über Gott reden als im Freundeskreis. Meinen Glauben zu stärken und zu vertiefen ist der Hauptgrund für meine Anmeldung.

den wöchentlichen Treffen. Jetzt möchte sie gute Laune verbreiten und mit aller Kraft verhindern, dass es den Jugendlichen langweilig wird. Dritter in diesem Team ist Reinhard Wischneswki (51), Vater von zwei Kindern und nicht zum ersten Mal Firmbegleiter. Er möchte seinen Erfahrungsschatz als Anstoß und Impuls zum Weiterdenken einbringen und hofft, dass die Ju­gend­lichen, die sich ja freiwillig zur Firmgruppenarbeit gemeldet haben, interessante Fragen stellen. Seine schlimmste Befürchtung ist, dass die jungen Leute die Dinge nicht ernst nehmen. Hab Mut! Ein Sprung ins kalte Wasser, wie auf dem Handzettel für die Jugendmessen angedeutet? Ein Abenteuer? In den Gruppen ist der Ort, an dem die Jugendlichen in der Gemeinschaft bei vielfältigen Aktivitäten ein Stück von dem Vertrauen ent­ wickeln und erfahren können, das sie selbst als Mitglieder der Kirche auf ihrem Weg zu Gott brauchen. msp

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Ökumene

Ökumene

Das Ökumenische

Winterhalbjahr 2012/2013

Bildungs­werk Hochdahl

Veranstaltungsprogramm

freut sich, Ihnen das Veranstaltungsprogramm für das Winterhalbjahr 2012/2013 vorstellen zu können. Alle Veranstaltungen finden statt im Evangelischen Gemeindehaus Sandheide, Hans-Sachs-Weg 1, 40699 Erkrath-Hochdahl. Wer nach der Veranstaltung eine Mitfahrgelegenheit braucht, dem werden wir helfen. Christoph Biskupek Elke Nußbaum Dr. Hartmut Buyken Lutz Martini Jürgen Kahl Elfriede Seidel Dr. Wolfgang Lehnert

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Weitere Informationen unter: www.EvangelischeKircheHochdahl.de www.st-franziskus-hochdahl.de

Das Programm wurde von Ver­ tretern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde erarbeitet. Das Angebot richtet sich aber an alle Interessierte in unserer Stadt. Wir hoffen, dass die Referenten und die Themen der Veranstaltungen Ihr Interesse finden und laden Sie herzlich zu den Vor­ trägen mit anschließender Diskussion ein. Do., 29. November 2012, 20 Uhr Alles nur Hassprediger? Deutsche Imame – wer sie sind und was sie wirklich wollen Prof. Ceylan wird sich mit zwei aktuellen Themen beschäftigen: Dem Generationswechsel in den Moscheegemeinden und den veränderten Erwartungen, die sich durch die jüngeren und besser integrierten Gemeindemitglieder stellen. Prof. Rauf Ceylan, Osnabrück

Do., 24. Januar 2013, 20 Uhr Lacht kaputt, was euch kaputt macht – Nummernkabarett der LutherRatten Ratten verlassen das sinkende Schiff, Luther-Ratten aber suchen den Witz im Untergang. Am 24. Januar trippeln die possierlichen Tierchen von Düsseldorf nach Erkrath, um mit flotten Kabarettliedern protestantischen Frohsinn zu zelebrieren. LutherRatten: Jürgen Weller, Dipl.-Sozialpädagoge, Andreas Beaugrand, Migrant u. bezahlter Diener des Herrn, Raphael Nigbur, Studium der Ev. Kirchenmusik, Daniel Höfer, Elektromechaniker Eintritt: 5 €, Vorverkauf ab 1. Advent: Buchhandlung Weber

Do., 21. Februar 2013, 20 Uhr Wofür spenden wir? Ein Blick in die Praxis der kirch­ lichen Entwicklungsarbeit am Beispiel MISEREOR Andreas Lohmann wird die Frage aus verschiedenen Perspektiven beantworten: Anhand von Projektbeispielen und im Blick auf die Herausforderungen, die sich für den Kampf gegen Hunger und Armut durch den Klimawandel und den ungezügelten Finanzkapitalismus (Nahrungsmittelspekulation) stellen. Andreas Lohmann, Aachen !!! Mi., 20. März 2013, 20 Uhr Du oder es? Abschied vom personalen Gott Gott ist Person – dieses seit nahezu 4000 Jahren festgehaltene Gottesbild der Bibel ist für viele Menschen heute kaum noch zu glauben. Der Vortrag will zeigen, wie die Rede von der Personalität Gottes gemeint ist und welches geistreiche Versprechen diese Rede beinhaltet. Prof. Dr. Franz-Josef Nocke

Freitag,��16.��November��2012,��19:00��Uhr Ben-David��Ungermann,��Orgel Freitag,��21.��Dezember��2012,��19:00��Uhr Gabriele��Janich,��Alt������Felicitas��Wewer,��Querflöte Freitag,��18.��Januar��2013,��19:00��Uhr Projektchor��der��St.��Franziskusgemeinde��Hochdahl Leitung:��Simon��Görtz Freitag,��15.��Februar��2013,��19:00��Uhr Steffanie��Patzke,��Sopran Christiane��Morys,��Orgel/Klavier Freitag,��15.��März��2013,��19:00��Uhr Höseler��Knabenchor������Leitung:��Toralf��Hildebrandt Freitag,��19.��April��2013,��19:00��Uhr Carmen��Pflug,��Querflöte������Felicitas Wewer,��Querflöte

enemukÖ Ökumene

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Buch und Film

Buch und Film

Die besten Beerdigungen der Welt

Leb wohl, lieber Dachs „Leb wohl, lieber Dachs” von Susan Varley erzählt in schönen, einfühlsamen Bildern, die Platz für die eigene Fantasie lassen, vom Sterben und „Weiterleben” (Auferstehen) des alten Dachses. Der Tod wird dabei als angenehm, erlösend und folgerichtig gezeigt - als Teil des Lebens, wie das Einschlafen am Abend zum Tag davor gehört. Das Buch erzählt aber auch in passender Form davon, wie die Übriggebliebenen mit dem „Weggang” fertig werden - müssen und auch können. Bleiben ihnen doch beson-

ders wertvolle Erbstücke erhalten: die Erinnerungen an schöne Zeiten, die richtungsweisenden, kleinen Begebenheiten, die den Rest des eigenen Lebens prägen. Ich habe dieses Buch meinen kleinen Kindern nach dem Tod meines Vaters vorgelesen und dabei festgestellt, wie sehr es doch auch mir half mit der Situation umzugehen und meine Trauer zuzulassen. Ein tröstliches Buch, nicht nur für Kinder! rs

Leb wohl, lieber Dachs Kinderbuch von Susan Varley, Annette Betz Verlag, 12,95 € ISBN 3 219 10283 2

An einem traurigen Sommertag gründen Ester, ihr kleiner Bruder Putte und ein Freund vor lauter Langeweile die Beerdigungen AG. In einem großen Koffer sammeln sie alles, was man für eine Bestattung so braucht – Holz für Kreuze, Schachteln für Särge, hübsche Grabsteine, Hammer, Nägel und Samen, aus denen Blumen werden sollen. Das Trio hat nämlich beschlossen, nach der Bestattung einer Hummel auch anderen toten Tieren die letzte Ehre zu erweisen. So entsteht auf der Lichtung ein Friedhof nicht nur für Hamster oder

Spitzmaus, die mit Herz und Schmerz verabschiedet werden. „Die besten Beerdigungen der Welt” heißt das Bilderbuch von Ulf Nilsson (Text) und Eva Eriksson (Illustrationen). Die anschaulich bebilderte Geschichte orientiert sich an den Vollzügen der Erwachsenen. So wird die Erfahrungswelt des Spiels eine Hilfe für Eltern, die Fragen ihrer Kinder aufzugreifen, wenn sich in der Familie ein Todesfall ereignet. Ein ebenso ernsthaftes wie witziges Buch für Kinder ab 5 Jahre. msp

Die besten Beerdigungen der Welt, Kinderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson Moritz Verlag, 13,95 € ISBN 3 89565 174 5

Nokan – die Kunst des Ausklangs

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Nokan – die Kunst des Ausklangs, Film von Yojiro Takita, Der Film ist als DVD im Handel erhältlich.

„Nokan – die Kunst des Ausklangs” ist ein ungewöhnlicher Film aus Japan. In großer Ruhe kreist er um die Frage: Was ist wirklich wichtig im Leben? Und wie gehen wir mit einem Menschen um, der gestorben ist? Mich hat dieser Film stark bewegt und gefangen genommen. Untermalt von ruhiger Cellomusik zeigt er, wie Japaner ehrfürchtig, achtsam, zeremoniell, ohne

Worte mit dem Toten umgehen, im Beisein der Angehörigen. Spürbar wird die Hoffnung, der Tod möge das Tor zu einer anderen Daseinsform sein, über Religions- und Kulturgrenzen hinweg. Der „Christ in der Gegenwart” schrieb 2009: „Solch ein eindrucksvolles MEMENTO MORI sieht man selten auf der Leinwand.” Gerd Verhoeven

Thema Tod im Fernsehen Wie gehen wir mit dem Tod um? Welchen Raum geben wir ihm in unseren Gedanken? Unter der Patenschaft der evangelischen Theologin Margot Käßmann, des Komikers Dieter Nuhr und des Moderators Reinhold Beckmann gestalten die ARD vom 17. bis zum 23. Novemebr 2012 eine Themenwoche zum Thema Tod. So unterschiedlich die Paten sind, so vielfältig ist die Auseinandersetzung mit dem Thema. Vom ernsten Gespräch, über eher

zum Schmunzeln anregende Details bis hin zum „Tatort”, der in das Thema einbezogen wird. Wenn Sie dies lesen, nachdem die Sendungen gezeigt wurden und Sie interessiert sind: Alle Sendungen sind noch mehrere Tage im „lifestream” im Internet zusehen. Bei www.ard.de einfach unter der Frage „Sendung verpasst?” die entsprechende Sendung eingeben. bm

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Zu guter Letzt

Termine kurzgefasst Gottesdienste Dezember 2012

Ende in Sicht?

Heilig Abend, Montag, 24.12.12 15:30 Uhr, „Offene Kirche”, in Heilig-Geist Einstimmung auf das Weihnachtsfest Christmetten 18:00 Uhr in Heilig-Geist, Familien-Christmette 18:00 Uhr in St. Franziskus 22:00 Uhr in St. Franziskus 23:00 Uhr in Heilig-Geist mit der Capella Nova

Auch diesmal haben wir gewaltig Glück gehabt. Der 30. Mai ist verstrichen ohne Weltuntergang. Die Karnevalisten sind aber auch noch nicht widerlegt: „Denn keiner weiß, in welchem Jahr”. Aber erstmal Entwarnung! kommt, der unserem Planeten den Garaus macht. Bislang ohne greifbare Ergebnisse, aber die Astronomen sind auch nicht mehr das, was sie früher waren, und außerdem ist ja alles so riesig und weit…

Foto: Hermann Lucas

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Aber schon droht neues Unheil. Und diesmal scheint es ernst zu werden. Der Weltuntergang findet endgültig am 21. Dezember statt. Es scheint sich um einen big bang zu handeln, denn für ein langsames Dahinsiechen der Erde bleibt keine Zeit. Die Astronomen suchen bereits seit Monaten die Nachbarschaft ab, ob und woher der riesige Himmelskörper

Die Informationen scheinen unbezweifelbar, zumal sie von jenseits des Meeres kommen. Das uralte Kulturvolk der Maya soll es wissen. Sie leben von Mais und Bohnen und sind jeder Schädigung der Lebensgrundlagen abhold. Da muss man nicht unbedingt ein Grüner sein, um ihnen eine gewisse Autorität zuzubilligen, was das Schicksal der Erde angeht. Vor allem aber haben – hatten – sie astronomische Kenntnisse, die uns wissenschaftlich gebildete Mitteleuropäer ganz mickerig aussehen lassen. So sollte uns die Vorhersage des Weltuntergangs nicht ganz gleichgültig sein. Denken Sie zumindest mal über Rettungsstrategien nach! Ich bin nach Guatemala zu den Mayas gereist, um mir die Sache mal aus der Nähe anzuschauen. Ich habe Auskünfte eingeholt und bin den Spuren der Mayas nachgegangen. Eine alte Stele schien mich der Antwort auf meine existentiellen Fragen näher

zu bringen. Da spricht ein Gott mit dem geheimnisvollen Urwaldvogel, dem Quetzal, wie man sieht. Sicherlich über den Weltuntergang, worüber sonst? Aber was? Wie und wann? Das hat man davon, wenn man dabei nicht selbst zuhören kann. Auch der Gesichtsausdruck und die Gestik verraten nichts. Die Unsicherheit bleibt also. Aber zwei Auskunftspersonen hat man schon mal. Da waren die persönlichen Befragungen lebender Mayanachkommen schon ertragreicher. Kann es uns beruhigen, wenn sie das Ganze nicht so ernst genommen haben wollen? Jaja, der 21.Dezember wäre schon so ein Datum. Aber da müsse ja nicht gleich die Welt untergehen. Es komme nur ein neues Zeitalter, weil der alte Kalender eben abgelaufen sei. Und jetzt hoffe ich, dass das so ist wie bei uns, wo wir uns am 21. Dezember vom Herbst in den Winter schleichen, in diesem Jahr allerdings mit kalten Füßen. Man weiß ja schließlich weder den Tag noch die Stunde, wie in der Bibel steht. Und vielleicht passiert eben doch mehr. luc

1. Weihnachstfeiertag, Dienstag, 25.12.12 2. Weihnachstfeiertag, Mittwoch, 26.12.12 Am 1. und 2. Weihnachtstag sind die Messen wie sonntags: 9:00 Uhr in Heilig-Geist, 10:00 Uhr in St. Franziskus, 11:15 Uhr in HeiligGeist, 18:00 Uhr in St. Franziskus Mi., 26.12.12, 10 Uhr, St. Franziskus, Kinderund Familienmesse, parallel Kleinkindergottesdienst im Franziskushaus Jahresabschlussmesse, Montag, 31.12.12 18:00 Uhr in Heilig Geist Feier der Versöhnung Mi., 12.12.12, 17:00 Uhr im Rosenhof Mo., 17.12.12, 20:00 Uhr in St. Franziskus Di., 18.12.12, 15:00 Uhr in Heilig-Geist, 20:00 Uhr in Heilig-Geist Beichtgelegenheiten, Montag, 24.12.12 10 - 11 Uhr in St. Franziskus 10 - 11 Uhr in Heilig-Geist Jeden Samstag 17:30 Uhr in Heilig-Geist. Während und nach den Feiern der Versöhnung.

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Termine kurzgefasst Kinder- und Familiengottesdienste

Seniorenmessen

Dezember 2012 - Januar 2013

Heilig Geist, Sandheide mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Pfarrsaal

So., 02.12.12, 10:00 Uhr, St. Franziskus Kirche 1. Advent Mo., 24.12.12, 15:30 Uhr, Heilig Geist Kirche Offene Kirche Mo., 24.12.12, 18:00 Uhr, Heilig Geist Kirche Kinderchristmette Mi., 26.12.12, 10:00 Uhr, St. Franziskus Kirche 2. Weihnachtstag So., 06.01.13, 11:15 Uhr, Heilig Geist Kirche Sternsinger Im Anschluss an die Kinder- und Familienmessen sind Sie eingeladen, bei einer Tasse Kaffee/Saft im Gespräch noch zu verweilen. Während des Wortgottesdienstes der Kinderund Familienmessen findet parallel ein Kleinkindergottesdienst statt: St. Franziskus: im Franziskushaus Heilig Geist: im Pfarrsaal

Jugendmessen Dezember 2012 - März 2013 Sa., 08.12.2012, 18 Uhr, Heilig Geist Kirche So., 20.01.2013, 18 Uhr, St. Franziskus-Kirche So., 24.02.2013, 18 Uhr, St. Franziskus-Kirche Sa., 16.03.2013, 18 Uhr, Heilig Geist Kirche

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Adressen

Di., 04. Dezember, 15:00 Uhr, Eucharistiefeier Di., 18. Dezember, 15:00 Uhr, Feier d. Versöhnung Gehbehinderte Pfarrangehörige können zu den Gemeinschaftsmessen auf Wunsch abgeholt ­werden, bitte melden Sie sich im Pfarrbüro, Tel.: 0 21 04 / 4 04 38. Die Seniorenmessen finden in der Regel an jedem ersten Dienstag im Monat statt.

kath. Gottesdienste im Rosenhof Do., 15. November, 17 Uhr, Eucharistiefeier Do., 29. November, 17 Uhr, Eucharistiefeier Mi., 12. Dezember, 17 Uhr, Feier der Versöhnung Do., 20. Dezember, 17 Uhr, ök. Adventsgottesdienst Do., 27. Dezember, 17 Uhr, Eucharistiefeier Wenn Sie die Hl. Eucharistie (Kommunion) in Ihrer Wohnung empfangen möchten (weil Sie krank oder behindert sind), wenden Sie sich bitte an Birgit Teichmann, Tel. 0 21 04 / 4 71 38, oder an Diakon Willi Brähler, Tel. 0 21 04 / 4 17 46, oder hinterlassen Sie eine Nachricht im Postfach 248 im Haus C. Für ein seelsorgliches Gespräch stehen Ihnen die Seelsorger der Gemeinde zur Verfügung.

Pfarrgemeinde St. Franziskus Pfarrbüro Haus der Kirchen, 2. Etage, Hochdahler Markt 9, 40699 Erkrath Frau Grunendahl und Frau Jurzitza Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr Montag bis Donnerstag 15 bis 18 Uhr Telefon: 0 21 04 / 4 04 38, Fax: 0 21 04 / 4 47 39 E-Mail: [email protected] Internet: www.st-franziskus-hochdahl.de

Seelsorger Pfarrer Christoph Biskupek Tel.: 0 21 04 / 4 04 38 dienstlich, Tel.: 0 21 04 / 4 13 80 privat Fax.: 0 21 04 / 4 47 39 E-Mail: [email protected] Kaplan Wolfgang Biedaßek Tel.: 0 21 04 / 94 63 71, E-Mail: [email protected]

Herausgeber Pfarrgemeinderat der Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus, Hochdahl Haus der Kirchen, Hochdahler Markt 9, 40699 Erkrath Telefon: 0 21 04 / 4 04 38, Fax: 0 21 04 / 4 47 39 E-Mail: [email protected] Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Redaktion Christoph Biskupek cb, Michael Hayden mh, Hermann Lucas luc, Bernhard Meyer bm, Rolf Schneeweiß rs, Monika Spanier msp, Heinz Stracke hst, Thomas Barton tb Grafik: Désirée Astor, www.astor-design.de

Möchten Sie zu dieser Ausgabe der Aspekte eine Rückmeldung geben? Helfen Sie uns noch besser zu werden und senden Ihre Meinung per E-Mail an: [email protected]

Gemeindereferentin Heidi Bauer Tel.: 0 21 04 / 1 72 30 67, E-Mail: [email protected] Diakon i.S. Willi Brähler Tel.: 0 21 04 / 4 17 46, E-Mail: [email protected] Pfarrer i.R. Werner Heß, Tel.: 0 21 04 / 17 25 02

Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl

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Adresse Foto: R. Schneeweiß

Requiem – Somnum: lat. Ruhe - Schlaf: „Sie mögen ruhen in Frieden.” Eingangstor Trillser Friedhof