Konferenzbericht - Europa-Berufsschule Weiden

Konferenzbericht - Europa-Berufsschule Weiden

KONFERENZBERICHT ,,Deutsch-serbische Schulpartnerschaften’’ 4. November 2014. - Hotel Metropol, Belgrad Ziel der Konferenz und grundsätzliche Informa...

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KONFERENZBERICHT ,,Deutsch-serbische Schulpartnerschaften’’ 4. November 2014. - Hotel Metropol, Belgrad

Ziel der Konferenz und grundsätzliche Informationen In den Räumlichkeiten des Belgrader Hotels Metropol wurde am 4.11.2014 die vom GIZ- Projekt zur Reform der Berufsbildung (GIZ steht für Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) organisierte Konferenz „Schulpartnerschaften“ abgehalten. Die Konferenz, die der Beleuchtung des Erfolgs und der Erkenntnisse aus dem Vorgängerprojekt „Partnerschaft @ Work“ gewidmet war und die dem Austausch von Erfahrungen zwischen serbischen und deutschen kaufmännischen, rechtlichen - und Verwaltungsschulen sowie zur Vernetzung, Information und Einbeziehung von Stakeholdern in die Zusammenarbeit bei der Einleitung des neuen Projekts „Schulpartnerschaften“ dienen sollte, brachte zahlreiche Teilnehmer aus der Republik Serbien und aus der Bundesrepublik Deutschland zusammen. Die Konferenz wurde von Herrn Aleksandar Bulajić, Assistent am Abschnitt für Erwachsenenbildung an der Philosophischen Fakultät der Universität Belgrad moderiert. Neben den angegebenen Zielen stellte die Konferenz auch den Anfang der Konzipierung einer künftigen Zusammenarbeit zwischen deutschen und serbischen gewerblich-technischen Berufsschulen in den Mittelpunkt. Die grundlegende Idee des Projekts „Schulpartnerschaften“ bestand darin, die positiven Effekte des Projekts „Partnerschaft @ Work“ aufzugreifen, welches einen Austausch und Studienbesuche von Schülern aus serbischen und deutschen kaufmännischen, sowie rechtlichen - und Berufsschulen für Verwaltung umfasste, wobei eine sinngemäße Erfahrung auf die Einrichtung einer Zusammenarbeit zwischen serbischen und deutschen gewerblich-technischen Berufsschulen erweitert werden sollte. Im Laufe der Konferenz hatten die Teilnehmer unter dem Themenkomplex „Ein Blick in die Vergangenheit“ Gelegenheit, mehr über verschiedene Aspekte der Zusammenarbeit zwischen den Schulen im vorangegangenen Projekt zu hören. Diese bewegten sich in einer Spannbreite von der Vermittlung persönlicher Eindrücke und Feststellungen seitens von Projektteilnehmern und Projektträgern, Erfahrungen und Ratschläge über die Veranstaltung von Schulaustauschen, Vorteile, die sich für die einbezogenen Schulen aus den Studienbesuchen ergeben haben bis hin zu Fragen der Finanzierung von Austauschen und Auswahl von Personal, welches an der Planung und Umsetzung von Schulaustauschen beteiligt war. Aufgrund der vorgetragenen Präsentationen und Diskussionen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich in organisierten Arbeitsgruppen im Rahmen des Themengebiets „Ein Blick in die Zukunft“ aktiv an der Erörterung eines Konzepts und einer strategischen Planung der ersten Schritte zur Umsetzung des bevorstehenden Projekts der „Schulpartnerschaften“ zu beteiligen. Das allgemeine Ziel dabei war die Einrichtung von Zusammenarbeit und Austausch zwischen serbischen und deutschen gewerblich-technischen Berufsschulen. Bezüglich der Ziele haben die Teilnehmer vor allem den interkulturellen Aspekt der Besuche mit Nachdruck betont, sowie auch die Notwendigkeit, die Bildungsstandards und fachlichen Kompetenzen angesichts der wachsenden Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftssystemen der beiden Länder und der wachsenden Mobilität der menschlichen Ressourcen anzugleichen. Durch die Debatte über die Ziele wurde vor allem die Notwendigkeit hervorgehoben, das System der beruflichen Bildung in Serbien enger 1

mit der Wirtschaft zu verbinden sowie Elemente des deutschen dualen Systems zu übernehmen, um sowohl das Niveau als auch die Qualifikationen in dem jeweiligen Bereich erheblich anzunähern.

PROJEKTZIEL:        

Entwicklung von Interkulturalität bei Schülern und Lehrern. Aneignung von Wissen über das duale System /das System der beruflichen Bildung in Serbien und in Deutschland. Weiterentwicklung der Schulen. Fortbildung der Lehrer. Angleichung von Standards bei der Abschlussprüfung. Anpassung und Angleichung von Kompetenzen aufgrund der Nachfrage nach ausländischen Arbeitskräften. Organisieren von Mini-Bildungsmodulen, damit die Schüler die Bildungs-Methoden und -Inhalte in Deutschland, bzw. in Serbien kennen lernen. Organisieren von extracurricularen Unterhaltungsaktivitäten, um die Schüler zusätzlich zu motivieren und die Interkulturalität weiter zu entwickeln.

A. Pecher, Europa-BS und Dr. W. Eckstein, BSZ Wiesau

Dr. Theo Niephaus, Berater im GIZ und OStD M.Czychi, Koord. der Tagung

An der Konferenz beteiligten sich ehemalige und aktuelle Schulleiter beruflicher Schulen aus 10 Städten der Bundesrepublik Deutschland sowie aus 12 Städten aus der Republik Serbien. Dr. Wolfgang Eckstein und Alois Pecher waren die einzigen Vertreter aus Bayern. Städte der Schulen aus der BRD und RS, deren Vertreter an der Konferenz mitwirkten.

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Am Tag nach der Konferenz im Hotel „Metropol Palace“ ging es bereits an die Umsetzung der neu initiierten Partnerschaften. Zusammen mit den jeweiligen Vertretern der serbischen Partnerschulen verlgte man das Geschehen direkt an den Ort der Partnerschule. Während Dr. Eckstein, der Vertreter des BSZ Wiesau, nach Pozega abgeholt wurde, ging es für den Vertreter der Europa-Berufsschule Weiden, Alois Pecher, zusammen mit dem Berater des GIZ und ehemaligen Ministerialdirigenten Dr. Niephaus nach dem von Belgrad fast 200km südwestliche gelegenen Kraljevo. Dort wurden sie von einer Delegation der dortigen Partnerschule „Masinska skola 14. Oktobar“ unter Leitung von Schulleiter Zoran Adrijanic empfangen. Nach einem Rundgang durch die Schule sowie Absprachen zur künftigen Zusammenarbeit eilte man zu einem sehr pressefreudigen Empfang im Rathaus. Danach standen noch 2 Besuche von technischen Firmen auf dem Programm. Selbstverständlich wurde die neue Partnerschaft am Abend mit einer traditionellen serbischen Feier besiegelt. Ein erster Besuch aus Kraljevo ist für Oktober 2015 vorgesehen. Vor Ort, am Beruflichen Schulzentrum Europa-Berufsschule Weiden, sollen die Möglichkeiten für einen Austausch von Schülern und Lehrern ausgelotet und noch im gleichen Schuljahr umgesetzt werden.

Die Delegierten der Partnerschulen aus Kraljevo und Weiden am Eingang des Klosters Kraljevo: 3.v.r. Schulleiter Zoran Adrijanic

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