Konzeption - kita-fuchs-und-elster.de

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1 Konzeption der Kindertagesstätte „Fuchs & Elster“ Stoystr. 1 07743 Jena Ansprechpartnerinnen: Tel.: Fax.: E-Mail: Frau Gerlind Frank (Leiterin) ...

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Konzeption der Kindertagesstätte „Fuchs & Elster“

Stoystr. 1 07743 Jena Ansprechpartnerinnen:

Tel.: Fax.: E-Mail:

Frau Gerlind Frank (Leiterin) Frau Katrin Bohn (stellv. Leiterin) 03641/ 449344 03641/ 350283 [email protected]

Konzeption Kindertagesstätte „Fuchs und Elster“ Jena Arbeitsstand: Januar 2017

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Gliederung 1.

Auftrag unserer Kindertagesstätte

2.

Unser Bild vom Kind

3.

Pädagogischer Ansatz

4.

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

5. 5.1

Mitarbeiter Weiterbildung Fachpersonal/ Qualitätssicherung

6. 6.1 6.2. 6.3 6.4

Rahmenbedingungen Lage Öffnungszeiten und Schließtage Innenausstattung Außengelände

7. 7.1 7.2 7.3

Gruppenstruktur und Raumnutzung Unsere Jüngsten Ich wachse! Vorschule

8. 8.1 8.2

Gestaltung von Übergängen Aufnahme der Kinder in die Einrichtung Übergang in die Schule

9. 9.1 9.2 9.3 9.4

Hilfen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Frühförderstelle und Kinderfachdienst Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf zukünftiger Schulanfänger Eingliederungshilfen Hilfen bei Sprachauffälligkeiten

10.

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

11. 11.1 11.2

Zusätzliche Lernangebote Interne Angebote Lernangebote von Drittanbietern

12. 12.1 12.2 12.2.1 12.2.2 12.2.3

Elternarbeit Formen der Elternarbeit Der Elternbeirat stellt sich vor Wer wir sind und was wir möchten Was wir tun Wie wir organisiert sind

13.

Öffentlichkeitsarbeit

14.

Soziale Netzwerke

15.

Traditionen im Jahreskreis

Anlagen

Eingewöhnungskonzept Verpflegungskonzept Kooperationsvertrag mit der Westschule Jena Konzeption Kindertagesstätte „Fuchs und Elster“ Jena Arbeitsstand: Januar 2017

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1. Auftrag unserer Kindertagesstätte „Gesunde Kindertagesstätte – Erleben und Gestalten“ Dem Leitmotiv unseres Trägers folgend, vermitteln wir ganzheitlich eine gesundheitsbewusste Lebensweise. Unsere Einrichtung arbeitet familienergänzend auf der Grundlage des Thüringer Kindertageseinrichtungsgesetzes und des Thüringer Bildungsplanes. Unsere Einrichtung wurde 2012 mit dem Diplom „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet.

2. Unser Bild vom Kind „Fröhliche Entdecker erobern die Welt“ Jedes Kind erfahren wir als einzigartigen Menschen. Wir erziehen vorurteilsbewusst und die Kinder haben ein Recht darauf, sich auszuprobieren, zu experimentieren, neugierig zu sein, Fragen zu stellen, Fehler zu machen, nachdenklich, wütend, traurig und vor allem fröhlich zu sein. Trotzdem gilt es, im täglichen Leben Regeln und Normen zu lernen und zu achten, die für eine gesunde Entwicklung nötig sind. Unsere Kita versteht sich insofern als ein aktives Bewährungsfeld für die Entwicklung gegenseitiger Achtung, Akzeptanz und dem Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen und Kulturen. Wir sind darauf bedacht, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich zu einem schulbereiten Kind zu entwickeln, das immer selbstständiger und verantwortungsbewusster wird. Die Kinder sollen sich bei uns wohl und geborgen fühlen und lernen in erster Linie durch das Spiel.

3. Pädagogischer Ansatz In unserer Kindertagesstätte arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Wichtig ist, dass die pädagogischen Fachkräfte die Lernmotivationen der Kinder aufgreifen und Projektideen gemeinsam mit den Kindern ermitteln. Die Kinder haben bei der Planung und Gestaltung von Projekten ein Mitspracherecht. Durch Eigenaktivität soll sich das Kind selbstständig entwickeln können. Es soll lernen, eine eigene Meinung zu bilden und zu vertreten, aber auch auf andere Rücksicht zu nehmen. Die Arbeit in der Kindertagesstätte orientiert sich an den Anforderungen und Chancen der Gesellschaft, die durch verschiedene Kulturen und damit Sichtweisen geprägt ist. Kinder aus anderen Kulturkreisen, mit unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzungen oder Förderbedarf werden integriert. Die Ausgestaltung der Räume stimuliert das eigene, kreative Tun der Kinder. Die Erzieher sind Lehrende und Lernende zugleich. Eltern und Erzieher sind Partner in der Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder. Die Kindertagesstätte pflegt enge Beziehungen zum sozial - räumlichen Umfeld. Unsere Einrichtung ist eine lernende Organisation. Veränderungen werden als Chancen gesehen.

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4. Ziele unserer pädagogischen Arbeit Unsere pädagogische Arbeit verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Entsprechend unseres Leitmotivs entwickeln wir gemeinsam mit den Kindern und allen an der Erziehung Beteiligten eine gesundheits- und vorurteilsbewusste Lebensweise. Das Kind erlangt Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen, durch die es zur aktiven und im zunehmenden Maße selbständigen Gestaltung seines Lebens heute und in der Zukunft befähigt wird.

5. Mitarbeiter Das Team unserer Kindertagesstätte setzt sich zurzeit zusammen aus: Einer Diplom-Sozialpädagogin FH, einer Erziehungswissenschaftlerin M.A., drei Heilpädagoginnen, einer Heilerziehungspflegerin (im Erziehungsurlaub), einem Heilerziehungspfleger und sieben staatlich anerkannten Erzieherinnen. Weiterhin gehören zu unserem Team der Hausmeister „Onkel Dieter“ und eine bei der Firma „apetito“ angestellte Servicekraft. Letztere kümmert sich täglich liebevoll um das leibliche Wohl der Kinder und Mitarbeiter. Das Haus wird täglich von Mitarbeitern der Firma JOS gereinigt. 5.1 Weiterbildung Fachpersonal/ Qualitätssicherung Lebenslanges Lernen sehen wir entsprechend der Trägerkonzeption als Grundlage unserer Arbeit. Drei Schließtage werden im Kita – Jahr, in Absprache mit dem Gesamtelternbeirat, für interne Teamweiterbildungen festgelegt. Außerdem verpflichtet sich jede pädagogische Fachkraft, mindestens eine individuelle Weiterbildung, die der Verbesserung ihrer pädagogischen Arbeit dient, zu besuchen. Inhalte dieser individuellen Weiterbildungen werden in Teamsitzungen multipliziert. Teamsitzungen finden regelmäßig aller zwei Wochen außerhalb der Öffnungszeiten statt. Zur Planung, Durchführung, Evaluation und Qualitätssicherung unserer Arbeit schließt das Team mit der Geschäftsleitung jährlich eine Zielvereinbarung ab. Inhalte dieser Vereinbarung erarbeitet sich unser Team selbst und legt sie der Geschäftsleitung zur Prüfung und Auswertung vor. Die Kita – Leitung lädt zwei Mal im Jahr zu Mitarbeitergesprächen ein.

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6. Rahmenbedingungen 6.1 Lage Unsere Kindertagesstätte liegt zentrumsnah im Westviertel Jenas mit verkehrsgünstiger Anbindung durch eine Busverbindung (Linie 16).Vor dem Haus gibt es Kurzzeitparkplätze. Mit den Kindern nutzen wir öffentliche Spielplätze sowie die Wandermöglichkeiten entlang der Leutra und in die umliegenden Wälder. Wir besuchen Ausstellungen und Veranstaltungen im Zentrum der Stadt. 6.2 Öffnungszeiten und Schließtage Wir haben Montag bis Freitag von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Drei Schließtage nutzen wir zur Teamweiterbildung. Einen Nachmittag im Sommer schließt die Einrichtung 12.00 Uhr für eine gemeinsame Unternehmensveranstaltung aller Mitarbeiter. Betriebsruhe ist zwischen Weihnachten und Neujahr. An jährlich zwei bis drei Brückentagen schließt die Einrichtung ebenfalls. Alle Schließzeiten werden seitens der Geschäftsleitung mit dem Elternbeirat abgesprochen und den Eltern im Dezember zum Folgejahr bekannt gegeben. Für den Fall, dass die Betreuung eines Kindes in der Schließzeit nicht abzusichern ist, können sich Eltern bis spätestens vier Wochen vor der jeweiligen Schließzeit telefonisch oder schriftlich bei der Verwaltung des Trägers melden. Eine Betreuung in einer Bereitschaftskita des Trägers ist dann sichergestellt. 6.3 Innenausstattung Unsere Kinder erleben den Tag auf vier Etagen einer sanierten Jugendstilvilla. Unser wunderschönes Haus hat Bestandsschutz. Alle Gruppenräume im Haus verfügen über kleine Kuschelecken, altersgerechtes Mobiliar und präsentieren sich freundlich und hell. Jede Gruppe nutzt eigene Musikanlagen. Jede Etage verfügt über einen eigenen Sanitärbereich. Im Kellergeschoss befinden sich die Garderoben für Kinder und Personal, die Küche, der Kinderwagenraum, ein Raum für das Außenspielzeug und die Kinderfahrzeuge, sowie Heizungs- und Lagerräume. Unsere jüngsten Besucher sind in den drei Gruppenräumen der unteren Etage zu finden. Hier gibt es auch einen separaten Schlafraum mit modernen Bettchen. Im 1. Obergeschoss sind zwei Gruppen untergebracht. Jeder Gruppe stehen zwei Gruppenräume und jeweils eine Küche zur Verfügung. Eine große Veranda nutzen die Kinder für gemeinsame Mahlzeiten, zum Spiel, zur Züchtung von Pflanzen, für Beobachtungen am Insektenhotel oder an den Vogelhäuschen. Rückzugsmöglichkeit bieten Hochebenen in jedem Gruppenraum dieser Etage. Ein PC – Arbeitsplatz für Mitarbeiter wurde eingerichtet. Im Dachgeschoss lädt ein großer, für Vorschüler altersspezifisch eingerichteter Gruppenraum mit Küchenbereich zum Spielen ein. Fachwerkbalken unterteilen den Raum.

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6 Ein Sport- und Funktionsraum wird täglich für Sport, Spiel und Bewegung von allen Gruppen genutzt. Die Lern- und Forschungswerkstatt verfügt über einen großen Materialfundus, einen PC - Arbeitsplatz und eine kleine Bibliothek mit Kinder- und Fachliteratur. Hier finden auch Elterngespräche und Teamsitzungen statt. Auch das Büro der Kitaleitung befindet sich in dieser Etage. 6.4 Außengelände 830 Quadratmeter Außengelände bieten vielfältige Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Außenspielgeräte laden zum Balancieren, Klettern und Rutschen ein. Die Palette an Spielgeräten bedient alle Altersgruppen. Den Mittelpunkt bildet das Baumhaus um eine große Rotbuche. Sehr gern spielen die Kinder in der Bewegungsbaustelle und rund um das Kletterhaus. Eine Kletterwand, eine Wackelbrücke und ein Erlebnissandkasten ergänzen das Gesamtbild unserer bewegungsfreundlichen Kindertagesstätte. Für Kinder und Mitarbeiter gibt es einen Abstellplatz für Fahrräder und Fahrzeuge.

7. Gruppenstruktur und Raumnutzung Wir betreuen Kinder ab dem 13. Lebensmonat bis zum Schuleintritt. Morgens bis 9:00 Uhr und nachmittags ab 15:00 Uhr arbeiten wir gruppenübergreifend. Die Kernbetreuungszeit verbringen unsere Kinder in der Regel in altershomogenen Gruppen. Die Zusammenstellung der Gruppen ist in der Regel so organisiert, dass die Kinder zusammen in die Vorschule kommen. Die Gruppenleiter übernehmen die Kinder mit ca. zwei Jahren und begleiten sie bis zum Vorschulalter. Gruppenwechsel im Einzelfall, z.B. bedingt durch Entwicklungsbesonderheiten, sind in Absprache mit den Eltern möglich. Durch die recht altershomogene Gruppenmischung und die Leitung durch eine feste Gruppenerzieherin entstehen enge Bindungen der Kinder und Eltern zu einer konstanten Bezugsperson und umgekehrt. Trotzdem kennen unsere Kinder auch alle anderen Mitarbeiter durch gruppenübergreifende Projekte und die Früh- und Nachmittagsbetreuung. Für jedes Kind wird gemeinsam mit den Eltern ein Kindergartentagebuch (Portfolio) angelegt und geführt. Es ist den Kindern jederzeit zugänglich. Eine Woche vor dem Start des neuen Schuljahres wechseln unsere Gruppen gemeinsam mit der Erzieherin die Gruppenräume. In dieser Vorbereitungswoche werden Materialien gesichtet und sortiert, kleine Umbauten vorgenommen, Zweckmäßigkeiten geprüft, neue Beschriftungen vorgenommen usw. Natürlich werden Kinder und Eltern auf den Wechsel rechtzeitig vorbereitet. Unsere Kinder und Eltern helfen gern, bringen Gestaltungsideen ein und sind stolz auf ihren neuen Gruppenraum.

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7 7.1 Unsere Jüngsten Kinder zwischen dem 13. und 24. Lebensmonat werden in der „Hasen-“ bzw. „Mäusegruppe“ in der unteren Etage betreut. Für zwölf unserer jüngsten Besucher steht ein separater Schlafraum zu Verfügung. Bei Bedarf ist es möglich, die Kinder auch am Vormittag schlafen zu lassen. Drei Wickelkommoden, altersgerechte Bestuhlung, ein Töpfchenbereich im Bad und entsprechendes Spiel- und Beschäftigungsmaterial sind Voraussetzung für eine gute Unterbringung und Betreuung unserer jüngsten Besucher. Puppenküchen und Bücherregale sind altersentsprechend. In der unteren Etage befindet sich auch der Gruppenraum für die Kinder der Schmetterlingsgruppe. Sie sind im Alter von ca. drei Jahren und damit die Ältesten in der unteren Etage. Das Außengelände am oberen Haupteingang wird am Vormittag nur von den neuen Kindern der Hasengruppe genutzt. Es stehen dort ein separater Sandkasten, eine kleine Spielbrücke, Rutschen, ein Spielhaus und ein Spielzeugschuppen zur Verfügung. In der Hasen-, Schmetterlings- und Mäusegruppe arbeiten die Gruppenleiter gemeinsam mit einer zweiten pädagogischen Fachkraft. 7.2 Ich wachse! Im 1. Obergeschoss sind unsere „Maulwürfe“ und „Igel“ zu Hause. Diese Kinder werden von jeweils einer Fachkraft betreut wird. Die Kinder dieser Gruppen sind zwischen drei und fünf Jahren.

Puppenecken, Verkleidungskisten, Bücherregale, Spiele und Puzzle sind den Kindern frei zugänglich. Arbeitstische für Mal-, Schneide- und Klebearbeiten können individuell genutzt werden, ebenso Werkzeugbänke und das dazu gehörige Material und Werkzeug. 7.3 Vorschule Im Dachgeschoss befindet sich unser Vorschulbereich. Hier arbeitet eine Erzieherin, die sich in Weiterbildungen und in Zusammenarbeit mit der Westschule Jena explizit auf Entwicklungsbesonderheiten von Vorschülern eingearbeitet hat mit 16 Kindern. Der Gruppenraum verfügt über einen PC – Arbeitsplatz für Kinder mit einem angeschlossenen Mikroskop. Eine Leseecke, selbstkontrollierendes Material, Lük – Kästen, zahlreiche Lego - Bausteine und Spiele, eine Kuschelecke, eine Puppenecke und eine Werkzeugbank sind den Kindern frei zugänglich. Die Kinder nutzen die Lernwerkstatt im Tagesablauf. Auch unsere Vorschüler halten die mittägliche Ruhezeit ab 12:00 Uhr ein und bereiten sich, wie alle anderen Kindern, auf die Mittagsruhe vor. Sie dürfen nach dem Ausruhen gegen 13:00 Uhr aufstehen und leise spielen, bis die Mittagsruhe im Haus gegen 13:45 Uhr beendet ist.

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8. Gestaltung von Übergängen 8.1 Aufnahmen der Kinder in die Einrichtung Die Kita – Leitung führt mit interessierten Eltern Gespräche zur Aufnahme des Kindes. Voraussetzungen für diese Vorstellungsgespräche sind eine telefonische Terminvereinbarung und das Vorhandensein einer Kita – Karte für das Kind. In diesem Gespräch stellt die Leitung das pädagogische Konzept, unser Bild vom Kind und die Räumlichkeiten vor. Danach können die Eltern das Antragsformular ausfüllen. Im Mai lädt unsere Kindertagesstätte die Eltern, deren Kinder im Herbst in unsere Einrichtung aufgenommen werden, zu einem Elternabend ein. Zu diesem Elternabend sind Vertreter des Elternbeirates anwesend. Die Gruppenerzieher stellen sich vor. Die Eltern erhalten alle notwendigen Unterlagen. Unser Eingewöhnungskonzept (siehe Anlage Eingewöhnungskonzept) wird den Eltern in einer PowerPoint – Präsentation vorgestellt. Die Eltern erfahren den genauen Termin der Eingewöhnung, in welche Gruppe ihr Kind kommt, lernen andere Eltern kennen, können Fragen stellen oder über Wünsche und Ängste reden. In der Regel treten die Betreuungsverträge für das neue Kita – Jahr im Herbst in Kraft, nachdem die Vorschüler in die Grundschule gewechselt sind. Pro Gruppe werden aller zwei Wochen nicht mehr als zwei Kinder eingewöhnt, bis die Gruppen ausgelastet sind. Aufnahmen im laufenden Kita – Jahr sind selten, laufen aber nach dem gleichen Schema, nur dass die Eltern individuell eingewiesen werden. 8.2 Übergang in die Schule In Vorbereitung auf den Schuleintritt legen wir besonderes Augenmerk auf die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens, auf Selbständigkeit, soziale Kompetenzen und Stützfunktionen im Lernprozess wie Ausdauer, Konzentration, Neugier und Freude am Lernen und Ausprobieren. Die Kinder erfahren ein Hohes Maß an Partizipation in zahlreichen Projekten. Aus diesem Grund wurde ein Vorschulbereich im Dachgeschoss eingerichtet. (siehe Gruppenstruktur und Raumnutzung) Unsere Vorschuleltern werden in einem thematischen Elternabend im September auf das Vorschuljahr eingestimmt, mit wichtigen Vorhaben und Projekten vertraut gemacht und auf notwendige Materialien hingewiesen. Jedes Vorschulkind besitzt eine eigene Federmappe und einen Hefter für Arbeitsblätter. Im Juli 2013 wurde mit der Westschule Jena ein Kooperationsvertrag abgeschlossen (siehe Anlage Kooperationsvertrag Westschule) Vorschulprojekte sind unter anderem: Verkehrsschule, Ausbildung „Bus und Bahn“, Fahrradprojekt, Schnuppertage in der Westschule, Vorbereitungen auf die Vorschuluntersuchungen, ein Besuch im Kinderkanal Erfurt, der Schwimmkurs und die Teilnahme an der Kinderolympiade Jena. Eine Übernachtung in der JH „Froschmühle“ ist vom 15. Zum 16. Juni 2017 geplant. Diese Tradition bildet einen besonderen Höhepunkt im Leben der Kinder. Das Zuckertütenfest wird im Juni gemeinsam mit den Eltern vorbereitet. Zu diesem Fest bekommen die Vorschüler auch Ihre Zuckertüte von der Kita. Am letzten Tag in der Kindertagesstätte darf sich das Kind die Vormittagsgestaltung aussuchen. Das Kindergartentagebuch, das Geheimfach, Sport- und Wechselsachen nimmt das Kind mit nach Hause und verabschiedet sich von allen Mitarbeitern und Kindern

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9 Vordrucke zur Abmeldung der Kinder werden nach der zweiten Vorschuluntersuchung an die Eltern ausgehändigt.

9. Hilfen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf Unsere Kindertagesstätte ist eine Regeleinrichtung, keine integrative Einrichtung. Trotzdem bieten wir Möglichkeiten der Hilfe für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Oft stellt sich dieser Bedarf erst im Lauf der Entwicklung heraus. Über genaue Beobachtungen und die Dokumentation in Entwicklungsbögen für jedes Kind besteht die Möglichkeit zum fachlichen Austausch. Der Einleitung von Maßnahmen bei erhöhtem Förderbedarf geht immer ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern, der Gruppenleitung und der Kita – Leitung voraus. 9.1 Frühförderstelle und Kinderfachdienst Mit Einverständnis der Eltern nutzen wir bei Bedarf den Kinderfachdienst des QuerWege e.V. Jena zur fachlichen Beratung. Das Angebot richtet sich an Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten, vorübergehenden Verhaltensauffälligkeiten, Migrationshintergrund, Hochbegabungen oder an Kinder in familiären Belastungssituationen. Nach Befürwortung der Antragstellung kann die Frühförderung in unserer Einrichtung organisiert und durchgeführt werden. Wir verzeichnen mit der Frühförderung durch den QuerWege e.V. Jena sehr gute Erfahrungen. 9.2 Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf zukünftiger Schulanfänger Unsere Kindertagesstätte kann bei Bedarf Kontakt zu einem Mitarbeiter des Teams zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung aufnehmen. Diese Fachkraft wird gestellt durch den Fachdienst Jugend und Bildung der Stadtverwaltung Jena. Sie arbeitet unterstützend bei Entscheidungsfindungen. 9.3 Eingliederungshilfen Die Eingliederungshilfen sind ein wichtiges Instrument für Kinder mit drohender Behinderung. Bei Befürwortung des Antrages auf Eingliederungshilfe, des Antrages auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gemäß § 54 SGB oder des Antrages auf Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche gemäß § 35 SGB ist eine Weiterbetreuung der betroffenen Kinder in unserer Kindertagesstätte möglich. Entsprechende personelle und räumliche Gegebenheiten werden dann geprüft. 9.4 Hilfe bei Sprachauffälligkeiten Unsere Kindertagesstätte ist Praktikumeinrichtung der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales Jena. Angehende Logopäden, unter der Leitung ihrer Ausbilderin Frau Kristin Stetter, sind zusätzlich immer montags in der Einrichtung. Das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, können Sprachauffälligkeiten bei Kindern diagnostiziert und behandelt werden. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Kind, Eltern, Fachkräften und Therapeuten erreichen wir damit sehr gute Erfolge. Konzeption Kindertagesstätte „Fuchs und Elster“ Jena Arbeitsstand: Januar 2017

10 Ab September 2013 bieten angehende Logopäden wechselnd in allen Gruppen einmal wöchentlich ein Angebot zur Sprachförderung an.

10. Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung Bei drohender Kindeswohlgefährung orientiert sich die Einrichtung am Schutzauftrag nach § 8a und 7a SGB VIII, somit an den fachlichen Empfehlungen des Landes Thüringen. Mit allen pädagogischen Mitarbeitern wird ein Zusatzvertrag zum Arbeitsvertrag abgeschlossen. Die Unterlagen zur Vorgehensweise liegen der Einrichtung vor. Die notwendige Einbeziehung der „Insofern Erfahrenen Fachkraft“, Frau Gerlinde Wolf, ist gesichert. Die jährliche Belehrung der Mitarbeiter erfolgt durch die Geschäftsleitung.

11. Zusätzliche Lernangebote 11.1 Interne Angebote  Kochkurs mit Christina, jeweils 10 Einheiten für acht Kinder ab drei Jahren  „Kindertänze mit Schirin“, jeweils 10 Einheiten für 8 Kinder im Alter ab zwei Jahren 11.2 Lernangebote von Drittanbietern Basierend auf dem Bildungsverständnis des Thüringer Bildungsplanes halten wir mittels Fachkompetenz unserer eigenen pädagogischen Fachkräfte umfassende Angebote für alle Kinder im Tagesverlauf vor.

12. Elternarbeit Eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen unseren Mitarbeitern und den Eltern, gegenseitige Offenheit und ein freundliches Miteinander sind Grundlage dafür, dass sich auch unsere Kinder wohl fühlen und die Eltern ihr Kind bei „Fuchs und Elster“ gut betreut wissen. 12.1 Formen der Elternarbeit  mindestens zwei thematische Elternabende im Kita – Jahr  Elternabend zur Wahl der Elternvertretung im September des laufenden Jahres  mindestens zwei Angebote seitens der Gruppenleitung zu individuellen Entwicklungsgesprächen  Entwicklungsgespräche nach Bedarf  Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung von Festen, Feiern, Arbeitseinsätzen und besonderen Höhepunkte  tägliche Tür- und Angelgespräche  Regelmäßige Elternbefragungen im Mai des laufenden Kita – Jahres mit anschließender Auswertung durch die Geschäftsleitung, das Team und den Elternbeirat

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11 12.2 Der Elternbeirat stellt sich vor (Dieser Teil der Konzeption wurde vom Elternbeirat erstellt.) 12.2.1 Wer wir sind und was wir möchten Wir sind die gewählten Vertreter der Eltern in unserer Kindertagesstätte für ein Kita – Jahr und bilden eine Schnittstelle zwischen Elternschaft und Kita – Team. Indem wir Ideen und Vorschläge einbringen, konstruktive Kritik äußern und durch unsere eigenen Initiativen möchten wir das Kita – Leben aktiv mit gestalten und bereichern. Die Basis für unsere Arbeit sind das Miteinander und der Dialog. Dafür sind Offenheit, Respekt und gegenseitiges Vertrauen nötig. 12.2.2 Was wir tun Wir pflegen einen regelmäßigen Informationsaustausch mit der Kita – Leitung und dem Träger zu folgenden Themen:          

pädagogisches Konzept räumliche und sächliche Ausstattung personelle Besetzung Haushaltsplan Gruppenzusammensetzung Hausordnung und Öffnungszeiten Essenversorgung Tagesablauf Angebote der Kita externe Angebote, die in Zusammenhang mit der Kita stehen.

Wir beteiligen uns an der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Höhepunkten. Wir bringen uns bei Aktionen ein, die dem Wohl der Kita dienen. (z.B. Arbeitseinsätze) Wir sind Ansprechpartner für Wünsche, Ideen und Problemen und vermitteln zwischen Eltern und Einrichtung. Wir vertreten die Interessen der Kinder und Eltern nach innen und außen. Wir äußern uns zu Themen rund um die Kindertagesstätte und tragen zur Entscheidungsfindung bei. 12.2.3 Wie wir organisiert sind Jede Kita – Gruppe wird durch zwei Eltern vertreten. Die Wahl findet jährlich im September statt. Der Elternbeirat bestimmt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Wir treffen uns aller vier bis acht Wochen oder nach Bedarf. Die Treffen sind offen für alle interessierten Eltern der Einrichtung. Zu jeder Sitzung wird ein Protokoll angefertigt, das bis zum nächsten Treffen an der Pinnwand des Elternbeirates aushängt und anschließend bei der Leitung hinterlegt wird.

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13. Öffentlichkeitsarbeit  Aktueller, ansprechender und informativer Internetauftritt:  aktuelle Startseite  aktuelle Termine  Konzeption  Hausordnung  Fuchs- und Elster Kurier in PDF Datei  Bildergalerie  internes Fotoalbum, passwortgeschützt, mit Fotos in Originalgröße zum Herunterladen  Fotos vom Team  „Fuchs und Elster Kurier“, Zeitung der Einrichtung, Auflage aller zwei Monate:  Termine für die kommenden zwei Monate  Behandlung aktueller Themen  Kindermund  Malseite  Schaukasten am Haupteingang  Pinnwände im Haus  Aktuelle Auslagen

14. Soziale Netzwerke  Kooperationsvertrag mit dem USV Jena zwecks Nutzung der Jahnsporthalle für Kinder ab dem 5. Lebensjahr  Kooperationsvertrag mit der Zahnklinik der Universität Jena  Kooperationsvertrag Westschule Jena  Jahresmitgliedschaft in der Ernst – Abbe – Bücherei Jena  Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Berlin  Jenarbeit  Altenzentrum Luisenhaus Jena

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15. Traditionen im Jahreskreis September  Sommerfest und „Tag der offenen Tür“  Elternbeiratswahlen Oktober  Weintraubenfest  Erntedankfest November  Großer Martinsumzug zum Altenzentrum Luisenhaus Dezember  Weihnachtsmarkt  Märchenspiel des Elternbeirates  Bläserweihnacht Januar  Tag der kleinen Forscher Februar  Herr Fuchs und Frau Elster feiern Fasching! März  Frühlingsfest April  Arbeitseinsatz Mai  Elternabend für die Eltern der neuen Kinder, Vorstellung des Eingewöhnungskonzeptes  Sportfest auf dem Westsportplatz Juni  Abschlussfahrt der Vorschüler  Kirschenfest Juli/ August  Sommerferienprogramm  Vorbereitungswoche ___________________________________________________________________________ Anlagen: Verpflegungskonzept Eingewöhnungskonzept Kooperationsvertrag Westschule erstellt: Team nächste Überarbeitung:

Januar 2017 Kindertagesstätte „Fuchs und Elster“ Juli 2017

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