Kultur ltur - Die Onleihe

Kultur ltur - Die Onleihe

US KS Tansania 2012:2010 14.02.2012 17:03 Seite 1 15 mm 312 Seiten ¤ 14,90 [ D ] ISBN 978-3-8317-1928-0 REISE KNOW-HOW Verlag, Bielefeld Warum...

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US KS Tansania 2012:2010

14.02.2012

17:03

Seite 1

15 mm

312 Seiten

¤ 14,90 [ D ]

ISBN 978-3-8317-1928-0 REISE KNOW-HOW Verlag, Bielefeld

Warum fühlen wir uns trotzdem oft so hilflos, wenn wir ein solcherart „vertrautes“ Land besuchen, wenn wir mit seinen Menschen beruflich zu tun haben, Bekanntschaften machen oder Freundschaften schließen? Warum sind wir so oft hin- und hergerissen zwischen Begeisterung, Verstimmung und Ablehnung? Weil wir den sogenannten Kulturschock erleben, jenen unvermeidlichen Prozess, den wir alle durchlaufen, wenn wir mit einer fremden Kultur in Berührung kommen. Denn plötzlich stellen wir fest, dass in der fremden Kultur andere „Regeln“ die Daseinsgestaltung bestimmen, ein völlig andersartiges Wertesystem gilt.

Ku lStcuhro c k Welche Position hat der Einzelne in der Gesellschaft? Wie stehen Frauen und Männer zueinander? Wie sieht Bildung aus und welche Bedeutung hat sie? Welche Hierarchien gibt es? Wie verhalten sich die Menschen in der Öffentlichkeit und wie im privaten Umfeld? Welche Rolle spielt die Religion? Wann sind die Menschen abergläubisch? Worüber freuen sie sich und was bedrückt sie? Oder: Wie wohnen und arbeiten die Menschen? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Warum ist die Bedienung so ruppig? Und auch: Wie begegnet man dem Fremden, was erwartet man von ihm? Wie sollte der ausländische Gast sich verhalten? Welches Mitbringsel erfreut den Gastgeber?

Offenbar ist uns die fremde Kultur doch nicht so vertraut, wie wir dachten. Die Bücher der Reihe KulturSchock skizzieren Hintergründe und Entwicklungen, um heutige Denk- und Lebensweisen zu erklären und eine Orientierungshilfe im fremden Alltag zu sein. Sie möchten dazu beitragen, dass wir die Gesetzmäßigkeiten des Kulturschocks begreifen, ihn ein wenig vorwegnehmen können und Vorurteile abbauen. Je mehr wir voneinander wissen, desto besser werden wir einander verstehen.

Daniela Eiletz-Kaube

Daniela Eiletz-Kaube

„Trotz Globalisierung und Internet sind uns fremde Kulturen häufig wenig vertraut. Die Reihe KulturSchock aus dem REISE KNOW-HOW Verlag leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der meistbereisten Länder, gibt Einblick in Politik, Religion und Gesellschaft, in Denk- und Lebensweisen. Die Reihe erklärt dabei wichtige kulturelle Details, die die meisten Reiseführer nicht oder nur zu kurz ansprechen.“ Die Jury der ITB Berlin 2010

TANSANIA

anches fremde Land erscheint uns doch eigentlich recht bekannt. Aus historischen Darstellungen wissen wir etwas von seiner Entwicklung, durch Bildbände kennen wir seine Landschaften, Städte und Kulturdenkmäler, in der Belletristik lesen wir von seinen Menschen, aus den Medien erfahren wir von aktuellen Ereignissen.

Kultur S c h o c k

M

ANDERE LÄNDER – ANDERE SITTEN: Alltagskultur … Tradition … Verhaltensregeln … Religion … Tabus … Mann und Frau … Stadt- und Landleben … usw.

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Inhalt

Vorwort

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Die geschichtlichen Wurzeln

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Die Wiege der Menschheit Die Jahrhunderte der Fremdherrschaft (1502–1919) Die jüngere Geschichte (1919–2010)

13 16 32

Der kulturelle Rahmen

41

Kiswahili – der kleinste gemeinsame Nenner Ein Potpourri aus Ethnien und Sprachen Religion Hexen, Geister, Ahnen und der alltägliche Zauber Strenge Hierarchien Reden ist Silber: Palavern Die Feste feiern, wie sie fallen Familienfeierlichkeiten

41 49 66 71 81 85 91 97

Politik, Wirtschaft und Gesellschaft

103

Der steinige Weg in die Demokratie Korruption und Schattenwirtschaft Meinungsfreiheit „light“: die Rolle der Medien Hoffnungsträger Tourismus Entwicklungshilfe – Segen oder Fluch? AIDS – eine Bedrohung für das soziale Gefüge Von Armut und Wohlstand Die Suche nach dem großen Glück: vom Dorf in die Stadt Die „Expats“ und Zuwanderer: überschätzte Eliten und treibende Wirtschaftskraft

103 107 111 116 123 130 137 142

Geschlechter und Familie

155

Die Wirtschaftseinheit Großfamilie im Umbruch Die Rollen der Geschlechter Kinder und Kinderlosigkeit

155 160 177

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Der Alltag in Tansania

185

Das Arbeitsleben Arbeitslosigkeit Alkohol, Drogen und Zigaretten Einkaufen Ess- und Trinkkultur Freizeit und Urlaub Gesundheit Mode und Schönheit Natur- und Umweltschutz Im Rhythmus der Sonne Kommunikation: Telefon, Internet und Post

185 190 192 197 199 204 206 214 221 227 231

Als Fremder in Tansania

237

Das Bild der Tansanier vom „weißen“ Touristen Afrikabilder in unseren Köpfen Kontakte, Gespräche und Einladungen Vom Geben und Nehmen: Geschenke, Bettler und Langfinger Auf Reisen in Tansania Was tun, was nicht?

237 245 250

Anhang Glossar Literaturtipps Informatives aus dem Internet Register Übersichtskarte Tansania Die Autorin

261 270 282

289 290 292 295 305 310 312

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Exkurse zwischendurch

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Große Namen mit schalem Nachgeschmack . . . . . . . . . . . . . . . . . .26 Die Chronologie des Widerstands (1888–1907) . . . . . . . . . . . . . . .28 Hakuna Matata . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 Ethnie oder doch Stamm? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .49 Albinos: geschmäht als Menschen, begehrt für Zaubertränke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72 Die Legende von den Schwestern Kibo und Mawenzi . . . . . . . . . .89 Gestorben wird immer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .100 Dar es Salaam – ein Mikrokosmos der Kontraste . . . . . . . . . . . . . .145 Familienbande – alles was Rang und Namen hat . . . . . . . . . . . . . .157 Matriarchate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .160 Vom Mädchen zur Frau – brutales Erwachsenwerden . . . . . . . . . .166 Gedemütigt, verachtet und chancenlos – „single mothers“ . . . . .173 Arabisches Schönheitsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .220 Öko-Kollaps am Viktoriasee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .224 Die Swahili-Zeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .230 Missgeschicke oder ein Unglück anzusprechen, ist kein Tabu . . .253 So viel Zeit muss immer sein – das Begrüßungsritual . . . . . . . . . .255 Das leidige Thema Trinkgeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .266 Historische Bahnlinien – noch heute in Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . .274

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DIE GESCHICHTLICHEN WURZELN

Die Wiege der Menschheit „Yaliyopita, yamepita, yaliyobaki, tuyatupe.“ Wörtlich: „Was vergangen ist, ist vergangen; das, was von heute übrig ist, lass uns wegwerfen.“ (Sprichwort aus Tansania) Viele Reisende legen auf halbem Weg zwischen Arusha und der Serengeti in der trockenen und staubigen Savanne bei der Oldupai Gorge (üblicherweise auch als Olduvai Gorge bezeichnet) eine mehr als willkommene Rast ein – aber nicht wegen der geschichtlichen Bedeutung der Schlucht, sondern vielmehr um sich nach der langen Autofahrt die Beine zu vertreten und das arg strapazierte Sitzfleisch zu entlasten. So kommt dieser landschaftlich wenig liebliche Landstrich dennoch zu beeindruckenden Besucherzahlen.

Oft sind es die Frauen, die ihre Kinder ernähren und für den Lebensunterhalt sorgen müssen: Frauen unterwegs zum Markt in Mbeya, um Feldfrüchte zu verkaufen

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Nichts an der Oldupai Gorge, die versteckt mitten im wunderbaren Great Rift Valley liegt, ist wirklich spektakulär – weder die Schlucht noch die goldbraune Savanne noch das kleine Museum. Nur seine historische Tragweite beschert dem unscheinbaren Ort internationale Anerkennung, nämlich dass vermutlich von diesem Landstrich ausgehend der Homo erectus seinen weltweiten Siegeszug angetreten hat. Das sogenannte Great Rift Valley, der Große Afrikanische Grabenbruch, erstreckt sich über eine Distanz von mehr als 6000 km von Syrien bis nach Mosambik. Er entstand durch tektonische Aktivitäten der Erdkruste. Während die Bruchkante von wenigen Hundert bis zu einigen Tausend Metern vom Talboden aufragt und somit ein lohnenswertes Fotomotiv darstellt, hat das Gebiet des Grabenbruchs als Fundort zahlreicher anthropologischer Funde Bedeutung erlangt. Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass hier Frühformen des modernen Menschen lebten. In der Oldupai Gorge beispielsweise fand das Wissenschaftlerehepaar Mary und Louis Leakey hominide Spuren, die über 3,7 Mio. Jahre alt sein dürften. Ähnliche Fossilien, die gar als älter gelten, wurden unweit davon entdeckt, in Westkenia oder Äthiopien. All diese Funde gelten als Indikatoren für die heute kaum mehr umstrittene Out-of-Africa-Theorie, der zufolge sich sowohl der Homo erectus als auch der Homo sapiens von Afrika aus in der Welt verbreitet hat. Deshalb wird insbesondere der ostafrikanische Raum gern als „Die Wiege der Menschheit“ bezeichnet.

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Sensationsfunde wurden nicht nur aus dem Great Rift Valley gemeldet, sondern auch aus anderen Landesteilen. So entdeckte man bei Isimila (nähe Iringa) Steingerätschaften, die vermuten lassen, dass dort bereits vor 200.000 Jahren Hominide lebten. Während halb Europa noch unter einer Eisdecke schlummerte, produzierten die damaligen Bewohner im heutigen Siedlungsgebiet der Hehe bereits äußerst effektive Steinwaffen. Seit Ende der 1960er-Jahre wurden hier Tausende von Objekten freigelegt, hauptsächlich Steinkeile und -äxte. Hinzu kommen Fossilien längst ausgestorbener Tiergattungen, z. B. eines archaischen Flusspferdes oder einer Giraffe mit kurzem Hals. Damit zählt Isimila zu den bedeutendsten Steinzeitfundorten Afrikas und die Fundstücke gehören zu den ältesten aus dieser Periode der Menschheitsgeschichte. Auch die Felsmalereien von Kondoa Irangi (Zentraltansania) deuten darauf hin, dass die heutige Menschenspezies vor etwa 10.000 Jahren schon existiert haben muss. Die wenig erforschten und selten besuchten Kolo Rock Paintings südlich von Babati, die 2006 in die Liste des UNESCOWeltkulturerbes aufgenommen wurden, befinden sich in einigen Hundert Höhlen und an Felswänden an den westlichen Hängen des Great Rift Val-

Der Große Ostafrikanische Grabenbruch gilt gemeinhin als Wiege der Menschheit

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ley. Der Großteil der kartierten Felsmalereien zeigt Menschen (als Strichmännchen stilisiert) auf der Jagd und Wildtiere, darunter Elenantilopen, Riedböcke, Kudus oder Elefanten. Ebenso häufig kommen Abbildungen der für die Gegend typischen Wolfsmilchgewächse vor. Über das Alter der Malereien herrscht Uneinigkeit. Die Schätzungen reichen von 1500 bis sogar 6.000–10.000 Jahren, gesicherte Beweise gibt es jedoch keine. Die Höhlen spielen heute noch eine bedeutende Rolle in den Ritualen der Hadza und der Sandawe (siehe dazu auch das Kapitel „Die letzten Buschmänner: die Hadza“).

Die Jahrhunderte der Fremdherrschaft (1502–1919) „Mtaka nyingi nasaba, hupata mingi misiba.“ „Wer mit seiner Abstammung prahlt, wird selbst viele Probleme bekommen.“ (Sprichwort aus Tansania) Schon früh hatte sich im heutigen Bundesgebiet von Tansania ein buntes Vielvölkergemisch gebildet, das hauptsächlich von zwei großen Gruppen beherrscht wurde: den muslimisch dominierten Swahili an der Küste und auf den Inseln und den diversen Bantu-Völkern aus Nigeria und Kamerun im Hinterland. (Siehe dazu auch die Kapitel „Kiswahili – der kleinste gemeinsame Nenner“ und „Ein Potpourri aus Ethnien und Sprachen“.)

Die portugiesische Schreckensherrschaft (1502–1698) Erst mit dem Aufschwung in der kommerziellen Schifffahrt im 15. Jh. gelangte Afrika in das Bewusstsein der europäischen Wirtschaftstreibenden und Politiker. Von jeher war den Europäern der Seeweg nach Indien durch die arabisch-islamische Präsenz im Indischen Ozean abgeschnitten. Möglichkeiten, diese wirtschaftliche und religiöse Dominanz zu unterbrechen, mussten gefunden werden. Afrika von der westlichen Seite zu umschiffen, um über Südafrika und das Kap der Guten Hoffnung nach Ostafrika und schließlich nach Indien zu segeln, war eine davon. 1487/88 gelang dies dem portugiesischen Seefahrer Bartholomäo Diaz. Aber erst 1498 steuerte der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama als erster Europäer die kenianischen Häfen Mombasa und Malindi an. Die überwältigende Gastfreundschaft der Einheimischen ließ die Seefahrer schwer beladen mit Geschenken und exotischen Waren zurück nach Europa segeln, 16

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wo sie für einige Furore sorgten. Es dauerte nicht lange, bis die Seemacht Portugal die Herrschaft in Ostafrika gierig an sich zu reißen begann. Als der umtriebige Vasco da Gama 1502 seinen Fuß auf die florierende Stadt Kilwa im Süden Tansanias setzte, hatte der Ort bereits über 500 Jahre Handel und Wohlstand erlebt. Schon im Jahr 1331 hatte sich der marokkanische Gelehrte Ibn Battuta in seinem Reisebericht von der Schönheit, der Macht und vom Prunk der Stadt außerordentlich angetan gezeigt. Wie überwältigend muss da erst der Anblick all des Reichtums für die nach einer monatelangen entbehrungsreichen Überfahrt ausgezehrten Seemänner gewesen sein! Bei den Stadtbewohnern sorgten die fremden, hellhäutigen Menschen für Verwunderung, zumal der Zweck ihrer langen Reise offensichtlich nicht der Handel war. Die Seeleute wurden in den kühlen Steinhäusern mit ihren dicken Mauern willkommen geheißen, man kredenzte ihnen auf feinstem chinesischen Porzellan würzige Speisen und gab ihnen kühlende Seide für die schwüle Hitze der Nacht. Den überheblichen Portugiesen, der Seemacht par excellence, war so viel Reichtum fast schon zuwider – vor allem weil es nicht der eigene war. Die Wirtschaft Portugals war bereits seit dem 13. Jh. importorientiert gewesen, das Land konnte sich praktisch nicht selbst ernähren. Wirtschaftliche Überlegungen – marode Staatsfinanzen und eine verarmte Bevölkerung – veranlassten die Portugiesen dazu, sich neue Handelspartner und Hoheitsgebiete zu sichern. Der anfängliche Versuch, Handel mit den afrikanischen Küstenstädten zu treiben, scheiterte kläglich, denn die portugiesischen Waren standen hier nicht hoch im Kurs. Also verlegten sich die Portugiesen auf kriegerische Invasionen, bei denen sie nicht gerade zimperlich vorgingen. Wenn sie eine Stadt enterten, dann wurde geplündert, gemordet und gebrandschatzt. Die militärische Überlegenheit durch Feuerwaffen machte sie praktisch unbesiegbar und die Küstenstädte waren alsbald unter ihrer Kontrolle. Überdies führten die Portugiesen ein Steuersystem ein, das die wirtschaftliche Kraft der ostafrikanischen Städte noch zusätzlich schmälerte. Wegen der militanten Portugiesen verlegten die einheimischen Händler ihre Handelsrouten ins Landesinnere, woraufhin der Küstenhandel fast vollständig zusammenbrach. Die hohen Zölle und der Rückgang des Handels führte zur Verarmung der Küstenstädte; die Ausbeute der Portugiesen sank zusehends. Genau 200 Jahre sollte die Oberhoheit der Portugiesen an den ostafrikanischen Gestaden andauern. Sie endete in einem ökonomischen Supergau für die einst größte Seefahrernation der Welt. Da war es ein Leichtes für die arabischen Omani, in den verarmten Küstenstädten Verbündete zu finden und die Orte nach und nach einzunehmen. Nach mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen fiel 1698 17

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Register A Abhängigkeit 158 Abholzungen 226 Afrikabilder 245 Aggressivität 118 Ahnen 64, 71, 210 AIDS 78, 130, 158, 176, 194 Al Qaida 70 Albinos 74 Alkohol 163, 194 Alleinsein 259 Almosen 263 Alter 167, 244 Altersarmut 159 Altershierarchie 82 Altersklassensystem der Maasai 54 Altersvorsorge 177 Altkleider 219 Amerikaner 149 Analphabetenquote 182 Anrede 157, 252 Araber 17, 18, 42 Arbeit 162 Arbeitsethik 150 Arbeitsleben 185 Arbeitslosigkeit 191 Arbeitsteilung 174 Arbeitsuchende 118 Architektur 48 Armut 58, 116, 137, 169, 196 Ärzte 128 Aufklärung 136 Ausländer 84, 256, 284 Auswanderung 191 Autoritätshörigkeit 113

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B Bahnfahren 273 Bahnlinien, histor. 274 Bantu-Sprache 44 Baumwolltuch 214 Beachboys 278, 281 Beamte 110 Begrüßungsritual 255 Behandlungskosten 208 Behinderte 213 Behörden 276 Bereicherungen 120 Beruf 188 Beschneidung 54, 166, 178 Besitz 141 Bestechung 276 Besucher 144 Betreuungspflichten 156 Bettler 263 Bevölkerungswachstum 118 Bevormundung, staatliche 59 Bewässerung 62 Bier 195 Bildung 62, 106, 168, 171, 187 Bongo Flava 92 Braindrain 187 Brautpreis 98, 101 Briten 23, 32, 67 Buschmänner 59 Bushiri-Krieg 28 Busse, öffentliche 271 C Campingplätze, bewachte 287 Chagga 61, 138

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Chinesen 151 Christentum 22, 66 D Daladalas 271 Dar es Salaam 145 Demokratie 38, 103 Deutsch-Ostafrika 23, 31 Diebstahl 264 Dienstleistungssektor 187 Diskriminierung 72 Diskriminierung der Hadza 61 Distanz 177 Dorfgemeinschaft 36, 144 Dorfleben 142 Drogen 192 E Egoismus 244 Ehe 98, 176 Eid al-Fitr 94 Einkaufen 197 Einkaufszentren 145 Einkommen 117, 140, 189 Einkommensverteilung 79 Einladungen 259 Eisenbahn 31 Elfenbein 20 Elite, indoafrikanische 148 Emanzipation 171 Energieformen 226 Englisch 51 Entwicklungshilfe 123, 149, 248 305

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Eroberungszüge 24 Esskultur 199 Ethnien 49 Eunoto-Zeremonie 55 Europäer 149, 237 Expats 84, 147, 238 F Familie 125, 155 Familienfeste 97 Familienoberhaupt 161 Feiertage 93 Feilschen 282 Felsmalereien 15 Fernsehen 114, 238 Feste 91 Festtagsmahl 200 Feuerholz 203 Fluch 77 Flugzeug 275 Flycatcher 280 Fortschritt 127 Fotografieren 283 Frauen 77, 131, 135, 164, 190, 203, 259 Frauen, berufstätige 169 Frauen, westliche 244 Freiwilligendienste 150 Freizeit 204 Fremde 237 Fremdenführer 279 Fremdherrschaft 16 Freundschaften 85 Frieden, interrelig. 69 Frühstück 201 Fundamentalisten 68 Fußball 205 G Gama, Vasco da 16 Gäste 203, 257 306

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Gastfreundschaft 259 Geburtstage 97 Gefühlsregungen 174 Gehaltszahlungen 109 Geister 71, 210 Geisteraustreiber 75 Geld 126, 137 Geldmacherei 77 Genitalverstümmelung 166 Gerichtsbarkeit 86 Geschäftssinn 138 Geschenke 261 Gesellschaft, patriarchalische 157, 161 Gespräch 250 Gesprächskultur 86 Gesundheit 206 Gesundheitsversorgung 37, 39 Getränke 202 Gewalt gegen Kinder 182 Gewalt, häusliche 163 Götter 71 Griechen 149 Großbritannien 32 Großer Afrikanischer Grabenbruch 14 Großfamilie 125, 155, 186 Großprojekte 152 Grundnahrungsmittel 200 Guides 269, 279 H Hadza 59 Handel 17, 64 Handelskontakte, afro-arabische 42

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Handelsreisende 197 Händeschütteln 253 Handy 232 Hausangestellte 169 Hausarbeit 203 Hautfarbe 240 Hehe-Aufstand 30 Heiler 74 Heiler, traditionelle 213 Heirat 98, 166 Hennabemalungen 100, 220 Hexen 71, 75 Hierarchieebene 157 Hierarchien 79, 81 Hierarchieprinzip 113 Hierarchievorstellungen, traditionelle 37 Hip-Hop 92 HIV-Infektion 58, 130 Hochpreisniveau 120 Hochzeit, trad. 97 Hochzeiten, interreligiöse 70 Homo erectus 14 Homosexualität 163 Hüttensteuer 30 Hygiene 218 I Ideologien 250 Imperialismus 24 Inder 148 Individualreisende 271, 285 Informeller Sektor 188 Infrastruktur 30, 36, 39, 119, 208 Initiationsriten 178 Internet 233 Islam 42, 66

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J Jugend 64 Jugendkriminalität 183 Jugendliche 194 K Kaffee 63, 202 Kaguru 161 Kanga 214 Karawanenrouten 43 Kenianer 245 Kikwete, Jakaya Mrisho 39 Kikwete, Salma 168 Kilwa 17, 119 Kinder 165, 177, 193 Kinder, bettelnde 263 Kinderheirat 168 Kindermädchen 169 Kiswahili 41, 51, 65, 93, 251 Kitenge 217 Kleidung 214, 217, 258 Kleinkriminalität 264 Klerus 131 Klischees 238 Kochen 203 Kolonialbeamte 148 Kolonialisierung 23, 67 Kolonialismus 26 Kolonialzeit 146 Kommunikation 231 Kommunikationsmittel 215 Kommunikationsstrukturen 106 Kompetenz 119 Kondome 131 Konferenzen 91 Konfliktlösung 86 Kongokonferenz 23

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Königskult 64 Konsensfindung 87 Konsulat 269 Konsumdruck, fehlender 199 Konsummöglichkeiten 111 Kontaktfreude 250 Konvent, christlicher 172 Korruption 107, 109, 276 Korruptionsaffären 37 Krankenhäuser 68 Krankenversicherungen 209 Krankheiten 206 Krapf, Ludwig 22 Kreditsysteme, private 171 Kriminalität 119 Kritik 254 Küche 199 Küche Sansibars 201 Kulturtourismusprogramme 60 Kunsthandwerkstradition 48 L Lake Victoria 63, 224 Landflucht 146 Landleben 144 Landnutzungsrecht 226 Landwirtschaft 187 Leben, gesellschaftliches 258 Lebenserwartung 207 Legenden 90 Legenden der Chagga 63

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Leistung 187 Lettow-Vorbeck, Paul von 26 Luftverschmutzung 222 Luguru 161 M Maasai 51 Maasai-Lebensweise 57 Maji-Maji-Krieg 31, 71 Malaria 211 Mandatsgebiet 32 Mangelernährung 135 Männer 161 Manneskraft 163 Markttage 197 Matriarchate 160 Medien 111, 248 Mehrfachbelastung 172 Mehrparteiensystem 104 Meinungsfreiheit 111 Mentalität, afrikanische 246 Mercury, Freddie 164 Metaphern 88 Mikrokredite 172 Militär 278 Missionare 22, 112,149 Missionierung 66, 68 Mitfahrgelegenheit 287 Mitgefühl 141 Mittagessen 202 Mittelschicht 140 Mkapa, Benjamin 38 Mobilität 133 Mobiltelefon 231 Mode 214 Modernisierung 169 Modetrends 217 307

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Monatsgehälter 189 Mugabe, Robert 106 Müll 221 Musik 91 Mutter, allein erziehende 173 Mwaka Kogwa 96 Mwinyi, Ali Hassan 37 Mythen 88, 131 N/O Nahrungsmitteltabus 53 Nationalparks 205 Naturgeister 64 Naturräume, afrikanische 249 Naturreligionen 77 Naturschutz 221 Neujahrsfeier 96 Ngorongo Crater 119 Nonnen 172 Normen, gesellschaftliche 186 Nyerere, Julius 34, 50, 68, 92 Ökologie 221 Oldupai Gorge 13 Oralkultur 88, 90 P/Q Palaver 85 Parteien 38, 104 Pemba 76, 96 Personenkult 106 Peters, Dr. Carl 23 Pilau 93 Plantagenwirtschaft 19 Politik 103, 131 Polizei 270, 276 Polygamie 175 Portugiesen 16, 85 308

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Postwesen 234 Pressefreiheit 112 Prestigeobjekt 216 Propaganda 112 Prostituierte 170 Prostitution 132, 179 Prostitution, männliche 163 Pünktlichkeit 229 Qualität 198 R Radio 114 Ramadan 94 Rang, gesellschaftl. 82 Rassismus 240 Rauchen 196 Rebmann, Johannes 22 Reformen 35 Regenmacher 74 Regenzeit 143 Reiche 83, 140, 261 Reichtum 239 Reisen 205, 270 Religion 66 Reproduktionsfähigkeit 165 Ressourcen 140 Restaurants 204 Rinder 53 Rituale 97 Rollenteilung, traditionelle 162 Rückständigkeit, afrikanische 84 S Safaris 281 Sansibar 19, 34, 199 Schattenwirtschaft 107 Scheidung 176

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Schenken 261 Schicksalsergebenheit 210 Schönheit 221 Schulbildung 39 Schule 180 Schulen 68 Schulmedizin 212 Schulpflicht 168 Secondhand 219 Selbstbestimmung 32 Selbstfahrer 285 Selbstverständnis, männliches 161 Selbstverständnis, weibliches 165 Selous Game Reserve 119 Senioritätsprinzips 81 Serengeti Highway 119 Sesshaftigkeit 59 Sexualerziehung 136 Sexualität 101, 163, 167, 175 Sexualpraktiken 134 Sicherheitslage 264, 284 Sinnsprüche 88, 215 Skandale 113 Sklavenhandel 64 Sklaverei 18, 67 Solarenergie 227 Solidarität 158, 174 Sozialeinrichtungen, muslimische 69 Sozialstruktur, Zerfall der 160 Sparkonto 216 Sprache 41, 44 Sprichwörter 88, 215 Staatsgründung 31 Stadtleben 144

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Stamm 49 Statussymbole 140, 199, 232 Steuern 240 Stierkämpfe 18, 96 Stone Town 20, 48, 268 Straftaten 270 Strandverkäufer 282 Straßenverkehr 275, 286 Struktur, soziale 136 Subsistenzwirtschaft 36, 142 Suchtkranke 196 Sukuma 63 Sultan Sayyid 20 Supermärkte 197 Swahili-Kultur 42, 46 Swahili-Küste 99 Swahili-Zeit 230 T Taarab-Musik 92 Tabuthemen 131, 215, 254 Tanganyika 49, 68 Tanganyika Groundnut Scheme 33 Tanz 91 Taxi 276 Telefon 231 Textilgewerbe 220 Tischmanieren 204 Tourismus 38, 58, 116, 150 Touristen 239 Traditionen 52, 149 Transportmittel 270 Trinkgeld 266 Trinkkultur 199 Trommeln 91

14.02.2012

U Übergriffe, sexuelle 179 Überlandbusse 272 Überlebenskampf 139 Überlegenheit 242 Überweidung 226 Umweltschutz 221 Unabhängigkeit 32 Ungeduld 229 Ungerechtigkeit 141 Unrechtsempfinden 110 Unterkünfte, bewachte 287 Untreue, eheliche 176 Urbanisierung 146 Urlaub 204, 239 V Verabschiedungen 252 Vereinigte Republik Tansania 34 Vergewaltigungen 163, 168, 182 Verhandlungsgeschick 283 Verkehr 270 Verkehrskontrollen 277 Vermarktung 117 Verpflichtungen, familiäre 156 Versorgung, medizinische 207 Versorgungssystem 155 Verwaltung, deutsche 25 Vetternwirtschaft 108 Vielvölkerstaat 49 Viktoriasee 224 Vorurteile 238

16:23

Seite 309

W Wahlen 103 Waisenkinder 136 Wasser 222 Wasserhyazinthe 225 Weiße 256 Weltbild Weltkrieg, Erster 32, 67 Werte, westliche 247 Werteverfall 111 Wertsachen 265 Westler 84, 237 Widerstand 28 Wirtschaft 107, 116, 137 Wirtschaftskrise 37 Wissmann, Hermann von 27 Wohlfahrt 127 Wohlstand 140 Wohnbezirke 146 Z Zanzibar Town 37 Zauber 71, 76 Zeit 282 Zeitungen 111 Zeitverständnis 227 Zoll 277 Zug 273 Zukunft 223 Zuwanderer 147 Zwangsumsiedlung 36 Zwangsverheiratungen 168 Zwei-KlassenGesellschaft 168

309

NP des Virunga

A 109

t l Rif Centra

B 381

y Valle

Mahale Mountains

Mpanda

Ugalla River

Kaliua

Kisigo

Nansio

Mwanza

B6

Ipole

Shinyanga

Maswa

B 141

Itigi

Seronera

B3

2878 m

D. L e ng

Kondoa

3417 m

Kilimatinde

A 104

Arusha

Machakos

B 129

Kitwei Plain

Savanne

A 23

B1

Saadani

Zanzibar Town

SANSIBAR

Pangani

PEMBA

Mombasa Kisite Marine

Tanga

A 14

Bagamoyo

A 14

Korogwe

Watumu Marine

Malindi

Ungama Bay



Kipini

Witu

Takaungu

Lunga Lunga

Shimba Hills

Galana

East

Tsavo

Arawale

40°

Miombo-Wald

National ParkGrenze

National Park / Game Reserve

Piste

Erdstraße saisonal befahrbar

Erdstraße

Asphaltstraße

LEGENDE

100 km

Lushoto

Mkomazi

Same

Voi

Kitui



Rahole

North Kitui

Meru

Tsavo West

Handeni

Moshi

A 23

anja 5895 m Mt. Kilimanjaro

i li m

Oldoinyo

Embu

5199 m

Maasai

Tarangire

Makuyuni

A 104

DODOMA

Bahi

A 104

t . Ke n y

Mount Kenya

Boni

K E N I A

Losai

© R EISE KNOW -HOW 2011

Namanga Amboseli

Karatu Arusha

Babati . H a nan

Manyoni

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Nairobi

Magadi Lake Natron

Manyara

Mbulu

Lake Eyasi

NAIROBI

Thika

Nyeri

Aberdare

Nakuru

Lake Bogoria

Lake Baringo

Longonot

Narok

Ngorongoro

Serengeti

Maswa

Malongwe

Maasai Mara

Ikoma

Singida

Nzega Igunga

Tabora

B6

Tinde

Malya

lf

Grumeti

Tarime

Bunda Ikorongo

B6

Migori

Sotik

Kisumu

Eldoret

Kitale

Kisii

Mount Elgon

t. E lg o

Kakamega

M

T A N S A N I A

Urambo

Kahama

B3

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B6

e Spek

Kisorya

Old Runzewe Shinyanga

Bwanga

Geita

Rubondo Island

UWEREWE I.

UKARA I.

Musoma

Victoria - See

BUMBIRE I.

KAMPALA

Jinja

Mbale

Marsabit

36°

ro

Mugambo

Lake Sagara

Lake Nyagamoma

Kasulu

Uvinza

Kigoma

Moyowosi

Lake Kyoga

Nasalot

Tansania und Ostafrika

g

Ujiji

Gombe Stream

B8

Kibondo

Nyakanazi

Atura

16:23

Kalemie



NP de la

Biharamulo

Nyamirembe

l’Akagera Kamachumu Plateau

Bujumbura Ruvubu

Ngozi

BURUNDI

NP de la Kibira

B8

32°

UGANDA

Hoima

Kabalega Falls

Bukoba

Kagera

Mutukula

Mbarara

Byumba NP de

RUANDA

Kibuye

Kigali

Lake Albert

Mubende

Kasese

Queen Elizabeth

Kabale

Lake Edward

Bakavu

Lac Kivu

Goma



Beni

Irumu

Djugu

ai

M

M

Tansania U2

O.

a

14.02.2012

Malagarazi R.

n Tana

K

288-312_KS Tansania_Anhang 2012:2010 Seite 310

Ta

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Moba

Mpika

32°

Lundazi

North Luangwa

Tunduma

Isoka

Lake Nyasa

MALAWI

Island

Nkhata BayLikoma

Mzuzu

Nyika

Chilumba

Karonga

Itungi Port

Kitulo

A 104

Iringa

Maniamba

36°

Mikumi

Kilosa

Ruvu

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A 19

Ma

B2

12°

Mucojo

Mocímboa da Praia

Mtwara

40° KNOW -H OW 2012 © R EISE

Macomia

Mueda



MsangamkuuMnazi Marine

Mjinja

Newala

Ndanda

B5

Masunguru

Masasi

B2

Kilwa Masoko

OZEAN

Mafia Marine

MAFIA

LATHAN

Dar es Salaam

INDISCHER

Zanzibar Town

Lindi

Nangurukuru

Liwale

tandu

Reserve

Game

Selous

B2

PEMBA

SANSIBAR

Pangani

Kibiti

Utete

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Ruf

MOSAMBIK

Mbesa

Tunduru

A 19

Namtumbo

Mahenge

Ifakara

Morogoro

Chalinze

Saadani

Kisite Marine

Tanga

A 14

Bagamoyo

A 14

Korogwe

Mombasa

Lunga Lunga

Shimba Hills

Lushoto

Mkomazi B1

Handeni

Mikumi

B 127

Mpwapwa

B 129

Kitwei Plain

Udzungwa

Songea

Mbamba Bay

Peramiho

Manda

B4

A7

A 104

Dabaga

ha

ua

.R Gt

A 104

Maasai Savanne

DODOMA

Bahi

Njombe

Mafinga Makumbako

Ruaha

Chunya

Tukuyu

A 104

Mbeya

Luika

B6

Kondoa

3417 m

Luwegu

South Luangwa

Kilimatinde

Kisigo

Rungwa

M

Manyoni

t

Tarangire

16:23

12°

Chinsah

B 141

Itigi

Malongwe

Singida

B3

Babati . H a nan

14.02.2012

Tansania

Lake Bengweulu

Mtai

Kasama

SAMBIA

Mporokoso Rosa

Lake Rukwa

Kitunda

Sumbawanga

Mbala

Kalambo Fälle

Kasanga

Mpulungu

A FR IK A

Luwingu

Kawambwa

Lake Mweru Mweru

Chiengi

Pweto



Kipili

B8

Ipole

Tabora

B6

Nzega Igunga

T A N S A N I A

Urambo

Inyonga

Rukwa

Mpanda

Ugalla River

Kaliua

Katavi Plains

Lake Sagara

Karema

Mahale Mountains

Mugambo

KONGO

Kapona

Kalemie

Ujiji

Lake Nyagamoma

Kasulu

Uvinza

B 381

Kigoma

Malagarazi R.

Moyowosi

Kisigo

ro

Gombe Stream

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g Lugen

288-312_KS Tansania_Anhang 2012:2010 Seite 311