LahrKultur - Kultur Stadt Lahr

LahrKultur - Kultur Stadt Lahr

Lahr Kulturamt StadtTheater Lahr Spielzeit-Magazin 16/17 Veranstaltungsprogramm Kunst in Sicht Forum Stadtkultur r u t l u K r h a L 7 1 | 6 1 5 ...

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Lahr Kulturamt

StadtTheater Lahr Spielzeit-Magazin 16/17

Veranstaltungsprogramm Kunst in Sicht Forum Stadtkultur

r u t l u K r h a L

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DANKE ...dass Sie auf über 100-jährige Erfahrung setzen.

KulTourBüro/Inhalt

Das KulTourBüro im Alten Rathaus Die erste Adresse für Veranstaltungstickets und Touristinformationen Kultur-Info

Tourist-Info

Sie möchten ins Theater gehen? Sie suchen ein anspruchsvolles Konzert? Sie lieben das Kabarett?

Sie sind neu in Lahr? Sie erwarten Gäste und möchten einmal etwas Besonderes bieten? Sie suchen eine schöne Unterkunft?

Wir beraten Sie ausführlich und halten für Sie bereit: • Eintrittskarten für Veranstaltungen aller Art in Lahr und in der Region • Abonnements für die Reihen StadtTheater, LahrBoulevard, SymphonieKonzerte • Wahl-Abonnements • Spezialabo «RampenFieber» für Jugendliche • Eintrittskarten für den Europa-Park



Gern können Sie auch vorab Plätze reservieren und Ihr Ticket im KulTourBüro bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung abholen. Einen Online-Veranstaltungskalender sowie OnlineTicketkauf finden Sie unter: www.PopuLahr.de oder unter www.OrtenauKultur.de

Hier eine kleine Auswahl unserer kostenlosen Info-Broschüren: • Bürgerinformation mit Stadtplan • Lahr-Stadtbroschüre auch engl. und franz. • Gastgeber-Verzeichnis • Freizeitangebote / Sehenswertes Größere Stadtpläne, Rad- und Wanderkarten für die Region sowie Regio-Karten mit Freizeittipps und Souvenirartikel gibt es zu kaufen. Nutzen Sie unseren zertifizierten Service, um eine geeignete Unterkunft vom Sterne-Hotel bis zur Ferienwohnung zu finden. Wir informieren Sie gern!

Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 – 16:30 Uhr Samstag von 10 – 13 Uhr Altes Rathaus, Kaiserstraße 1, 77933 Lahr Telefon: 07821 - 95 02 10 Fax: 07821 - 91 07 54 51 E-Mail: [email protected] www.kultur.lahr.de

Kathrin Wagenmann und Doris Hurst

Inhalt Impressum Veranstaltungsprogramm 2016/2017 Übersicht Veranstaltungs- und Abo-Reihen Kunst in Sicht – Ausstellungsvorschau Forum Stadtkultur Stadtplan Lahr

3 5 - 45 46 - 47 49 - 54 55 - 67 69

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Vorwort/Impressum

Liebe Lahrerinnen und Lahrer, liebe Gäste aus nah und fern!

Es waren Jahre gewesen, in denen es alles andere als ruhig zuging in Lahr. Katholiken und Protestanten befehdeten und beschimpften sich heftig. Auf dem Höhepunkt dieses «Kulturkampfes» 1889 wurde der katholische Dekan Albert Förderer von einem geistesgestörten antiklerikalen Mann ermordet. Zugleich bekämpften sich die politischen Parteien, bürgerliche und Arbeiterparteien, aufs Gröbste. «Suchet der Stadt Bestes» – das war damals wohl nur ein frommer Wunsch.

Und heute? Ist es heute auch nur ein frommer Wunsch? Religiös motivierte Hetze hat anscheinend wieder Konjunktur und die Herabwürdigung politischer Parteien, vor allem aber «der da oben», ebenso. Das politische Klima in der Stadt scheint rauer zu werden, nicht nur bei Demonstrationen auf dem Rathausplatz. Vielleicht sollten wir alle mal hingehen an diese Hausecke, die Tauben betrachten und nachdenken. Dass, was wir von hier aus auf dem Schlossplatz beobachten können – das friedliche Zusammenleben vieler verschiedener Menschen – ist weiterhin unser Ideal. Wir brauchen keinen neuen Kulturkampf, sondern wollen eine Kultur des Ausgleichs, des Gesprächs und – ja, warum nicht? – auch eine Streitkultur. Wir sind sicher weiter als 1909. Aber es gibt Zeichen: Der Anschlag auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Ermordung der englischen Abgeordneten Jo Cox – etwas verändert sich in Europa, in unseren Gesellschaften. Wenn wir nicht aufpassen, wird es uns überwältigen.

Aber Städte sind vor allem Friedensorte. Und das, was der Architekt hier anbringen ließ, waren zwei Friedenstauben, die an die größte Leistung von Städten in der Geschichte gemahnen sollten: daran, dass in ihnen eben nicht Mord- und Todschlag herrschte. Sondern dass hier sehr viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen und auf engstem Raum friedlich zusammenleben konnten.

Dr. Wolfgang G. Müller Oberbürgermeister der Stadt Lahr

Wer mit offenem Blick durch die Stadt läuft, hat sie vielleicht schon gesehen: An der Ecke des Hauses Marktstraße 32 (Bäckerei Heitzmann) hin zum Schlossplatz hatte der Architekt 1909 zwei Tauben aus Sandstein anbringen lassen. Der Grund ist nicht überliefert, bei den Stadtführungen sind sie Anlass zu lustigem Rätselraten. Doch wir können vermuten, was wenige Jahre vor dem ersten Weltkrieg das Motiv gewesen sein könnte, hier diese Vögel anzubringen.

VORWORT Impressum

Spielzeit-Magazin LahrKutur:

AGB- und Gewährleistungshinweis:

Herausgeber:

Stadt Lahr, Kulturamt

Konzeption, Programm:

Gottfried Berger

Redaktion: Redaktion Forum Stadtkultur:

Marina Pilgram Gottfried Berger, Thorsten Mietzner



öffentlich zur Einsichtnahme aus. Das Kulturamt Lahr bemüht sich stets um zuverlässige Programm- und Terminangaben. Eine Gewährleistung muss jedoch ausgeschlossen werden. Änderungen bleiben vorbehalten.

Marina Pilgram

Gestaltung/Layout/Satz:

www.frank-konsorten.de

Druck:

Kollin Medien GmbH

Anzeigen: Erscheinungsweise:

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Veranstaltungen des Kulturamts der Stadt Lahr. Diese liegen im KulTourBüro der Stadt Lahr

JV-Verlag 1 x jährlich, Anfang September

Auflage:

9.000

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Eine Anzeige in LahrKultur Abo-Programmheft oder Spielzeit-Magazin: Das attraktive Werbemedium für ein ganzes Jahr mit einer Auflage von insgesamt 14.000. Ihr Ansprechpartner für eine Anzeigenschaltung in LahrKultur: JV-Verlag, Georg-Vogel-Straße 4, 77933 Lahr Frau Vauderwange berät Sie gerne! Telefon: 07821 - 2 20 63

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser! Liebes Publikum!

Das Mitarbeiterteam des Kulturamts hat im zurückliegenden Jahr u. a. intensiv an Verbesserungen und sinnvollen Neuerungen für Sie gearbeitet. In diesem Jahr ganz besonders, insofern auch erwähnenswert und sicherlich interessant für Sie. Hier einige Beispiele. Auf vielfachen Wunsch haben wir mit einigem Aufwand Sitzplatznummerierungen für die Kabarett-Veranstaltungen im Schlachthof gesucht und schließlich auch beschaffen können und damit einen neuen Saalplan angelegt. Sie können ihn ab sofort online auf www. populahr.de anschauen und auch gleich Ihren Platz auswählen – zuhause oder im KulTourBüro. Auf diese Weise können Sie nun fürs Kabarett frühzeitig Ihren Lieblingsplatz für den Schlachthof buchen. Nach zwei unschönen Stürzen vor dem Eingang zum KulTourBüro, in einem Fall sogar mit anschließendem Krankenhausbesuch, finden Sie nun dort links und rechts zwei neue Geländer, die die Treppenstufen unter den Arkaden des Alten Rathauses etwas sicherer machen, weil man sich im Notfall abstützen kann. Auch solche Maßnahmen gehören zum Arbeitspensum des Kulturamts, eine Selbstverständlichkeit, wenn es um Ihre Sicherheit und Gesundheit geht. Der Lahrer Online-Veranstaltungskalender www.populahr.de bekam im Laufe der vergangenen Monate nicht nur ein moderneres Gesicht. Nein, vielmehr hatten wir uns einen vollständigen Relaunch vorgenommen. Ab Herbst 2016 finden Sie daher www.populahr.de in neuem Screen Design und vor allem – das war einigen unserer Besucher, die Smartphones oder Tablets nutzen, ein Anliegen – mit Responsive Design. Ob Smartphone, Tablet oder PC: Überall sehen Sie dasselbe, dem jeweiligen Format angepasste Bild. Ähnliches gilt auch für alle Angebote des Kulturamts, die Sie von www.lahr.de kennen. Diese haben nun, ebenfalls nach intensiver Vorarbeit, mit www.kultur.lahr.de eine eigene Internet-Adresse erhalten. Mit einigen neuen Funktionen und Rubriken können Sie dort, ebenfalls im Laufe des Herbstes 2016, eine vollständige, gut gegliederte Übersicht über unsere Arbeit und unser

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Veranstaltungs- und Abo-Programm finden. Also einfach ab Oktober 2016 immer mal wieder reinschauen, denn beides muss noch fertig programmiert werden. Nachdem mir in der Regel die für Tourneen angebotenen Festival- und Kombi-Veranstaltungen, die dann immer schon fertig zusammengestellt sind, bisher nicht zugesagt haben, wagen wir uns in der kommenden Spielzeit erstmals an eigene, selbst ausgewählte Zusammenstellungen von Künstlern für einen Abend. Das ist um ein Vielfaches aufwändiger, wird aber im Ergebnis sehr lohnend sein. Solche finden Sie in diesem Spielzeit-Magazin in der Kombination der beiden erstklassigen Solo-Kabarettisten Christian Ehring und Andreas Rebers, die an einem gemeinsamen Abend als «Kabarett-Doppel» in der Stadthalle auftreten werden. So auch die von uns selbst zusammengestellte «A cappella-Nacht» mit den drei wirklich tollen Ensembles vocaldente, medlz, und The London Quartett. Versäumen Sie diese Höhepunkte nicht! Im Juni 2017 veranstalten wir das erste Sommer Open Air im Stadtpark. Unter dem Titel «Simon & Garfunkel meets Classic» findet ein Tribute-Konzert mit dem viel beachteten Duo Graceland, mit Streicherquartett und Band (13 Musiker) statt. Wir freuen uns schon jetzt darauf – auf einen angenehmen und trockenen Sommerabend mit tollen Künstlern und einem tollen Publikum. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende, wundervolle Spielzeit 16/17. Uns allen wünsche ich weniger Egoismus und Wahnsinn in der Welt, stattdessen mehr Vernunft und Weitsicht. Nötig wärs ja in der Tat!

Gottfried Berger Kulturamtsleiter der Stadt Lahr

m m a r g o pr s g n u t l a Veranst

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Hinweis: Bei allen Schauspielaufführungen wird die auf der Bühne gesprochene Sprache für das Publikum leicht verstärkt und damit für alle Besucher besser verständlich, ohne dabei künstlich zu wirken. Darüber hinaus stehen Kopfhörer zur Verfügung, durch die sich die Lautstärke individuell regeln lässt. Diese können bei Bedarf kostenlos an der Garderobe ausgeliehen werden.

www.PopuLahr.de

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Einspruch! LahrKabarett Samstag

17.9.16

20 Uhr Stiftsschaffneikeller

Ingo Börchers – Ferien auf Sagrotan Solo-Kabarett Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer. Darum wäscht er sich täglich mehrmals die Hände. Wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. Nachdem der «kritische Kommentator des Google-Zeitalters» (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet er sich in seinem neuen Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will. Ferien auf Sagrotan. Witzig. Intelligent. Fundiert. Veranstalter: Kulturkreis Lahr e. V. «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

uchtet Börchers die llektuellem Anspruch durchle «Mit viel Wortwitz und inte xierten Zeitgenossen. … Respekt vor der intellektsfi Befindlichkeit des gesundhei Börchers den Themen stellt.» (Badische Zeitung) sich tuellen Redlichkeit, mit der

Lahrer Meisterkonzerte Sonntag

2.10.16

Lieder aus dem Exil

17 Uhr Städtische Musikschule Viola de Galgóczy, Mezzosopran; Ulrich Steurer, Oboe; Orchestersaal Andrej Melik, Violoncello; Uschi Gross, Klavier Seit 2010 gibt es die Lahrer Meisterkonzerte, bei denen sich ehemalige Schülerinnen und Schüler der städtischen Musikschule präsentieren, die die Musik zu ihrem Beruf gemacht haben. In diesem Konzert werden die «Lieder aus dem Exil» von Hanns Eisler zu hören sein. Die zu Herzen gehenden Texte Bertolt Brechts und Peter Altenbergs über Menschen im Exil mit all ihren Ängsten, Nöten und Gefühlslagen erfahren durch Eislers einfühlsame, stilistisch moderne Liedsätze künstlerische Vertiefung. Lieder von Claude Debussy (Chansons de Bilitis), Maurice Ravel (Chansons Madécasses), Leonard Bernstein (I hate music!) und dem weithin bekannten Lahrer Komponisten und Bigband-Leader Karl Otto Bäder (Psalmen) führen die Zuhörer mit spätromantischen, impressionistischen und modernen Klängen in musikgeschichtlich höchst spannende Zeiten des 20. Jahrhunderts. Die Künstler verzichten auf ihre Gage. Die Eintrittsgelder werden für musikalische Angebote für Flüchtlingskinder in Lahr verwendet. Veranstalter: Städtische Musikschule Lahr «Lahrer Meisterkonzerte» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr, Städtische Musikschule Lahr und Freundeskreis der Städtischen Musikschule Lahr

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Ingo Börchers Foto: Jan Merlin Friedrich

September/Oktober 2016

Oktober 2016 StadtTheater Lahr Mittwoch

5.10.16

20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Jugend ohne Gott

Nach dem Roman von Ödön von Horváth Für die Bühne bearbeitet von Peter Bause und Axel Schneider; mit Peter Bause Regie: Axel Schneider; Bühne: Axel Schneider/Sonja Zander; Hamburger Kammerspiele Erlebt hat Ödön von Horváth, dessen Roman «Jugend ohne Gott» nach seinem Erscheinen 1937 in acht Sprachen übersetzt und von der Gestapo in die «Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums» aufgenommen wurde, die Auswüchse des Dritten Reiches nicht mehr. Sein Werk setzt sich analytisch mit dem Faschismus auseinander, zeichnet das Bild einer entfremdeten Gesellschaft und wirft Fragen nach Verantwortung und Schuld auf. Die Theaterfassung stammt aus der Feder von Axel Schneider und Peter Bause, der für das Ein-Personen-Stück auch gleichzeitig die ideale Besetzung ist. Im Handlungsmittelpunkt steht ein Lehrer in den 1930er Jahren. Er versucht, seiner Klasse zu vermitteln, dass «Neger» auch Menschen sind, erntet dafür jedoch einen Verweis. Der Schuldirektor beauftragt ihn, die Klasse zur vormilitärischen Ausbildung in ein Zeltlager zu begleiten. Dort wird er Zeuge einer seelenlosen, gefühlsAnstelle einer Einführung hat Peter Bause diesen kalten Jugend, die aus einsehr persönlichen Brief an die Zuschauer verfasst. fachsten Gründen und ohne Scham- und Schuldgefühl einen Mord begeht. Peter Bause 2016 Liebe Theaterbesucher, am Anfang jeder Ausbildung ist man einfach dumm, besonders, wenn man den Schauspielerberuf erlernen möchte, abgesehen davon, dass man den erst richtig begreift, wenn es langsam aber sicher dem Ende entgegengeht. Dumm war ich, vornehmer würde man sagen naiv, als ich in ganz jungen Jahren in meinem Maxim-Gorki-Theater Magdeburg – heute Landesbühnen Magdeburg – ein Stück von Ödön von Horváth sah: «Die italienische Nacht». Nun muss man wissen, dass in den sechziger Jahren von Seiten der DDR besonders intensiv gegen die BRD, so nannte man den anderen deutschen Staat, gehetzt wurde. An einem Dr. Globke, Kommentator der Nürnberger Rassengesetze und der nachgewiesenen SA Mitgliedschaft von Innenminister Schröder, beide Mitglied der Adenauerregierung, wollte die DDR nachweisen, dass der Faschismus in der BRD wieder einen fruchtbaren Boden hatte und die DDR bedrohe. Kalter Krieg eben und man kann sich vorstellen, wie begeistert ich war über das Stück «Die italienische Nacht», weil es klar strukturiert aufzeichnete, was der Faschismus aus normalen Menschen machen kann. Besonders erfreute mich, dass ein Autor sich gefunden hatte, ein Stück in dieser Zeit zu schreiben, was so akutell war. Mein Nachfragen im Theater wurde beantwortet, wie es sich gehörte: Ödön von Horváth schrieb «Die italienische Nacht» 1931 und wurde 1937 in Paris von einem herabstürzenden Ast erschlagen und war neben Brecht und Zuckmayer einer der genauesten Betrachter seiner Zeit. Nach diesem grundlegenden Irrtum, dass es ein heutiger junger guter Autor sei, hat mich Horváth nie wieder losgelassen und als ich vor einigen Jahren wieder einmal «Jugend ohne Gott» las, da wusste ich, dass ich jetzt bereit bin, diese Erzählung spielbar für das Theater zu machen. Und es gab für mich nur eine Möglichkeit: es als ein Einpersonenstück zu spielen. Ich wusste, dass man alle Personen darstellen kann in ihren Beweggründen und Handlungen, aber nur im Kopf und in der Phantasie des Zuschauers. Nichts sollte ihn ablenken, er sollte mit mir eine Zeitreise unternehmen, um dann seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen. Und ich fand einen Partner für diese Angelegenheit, der bereit war, das mit mir zu wagen. Axel Schneider, Intendant und Regisseur der Kammerspiele Hamburg und des Altonaer Theaters, stieg mit Begeisterung und gesunder Skepsis ein und wir haben eine Fassung erarbeitet, die 2009 am Altonaer Theater aufgeführt wurde, dort noch läuft und es bisher auf über 75 Vorstellungen geschafft hat. Mit «Jugend ohne Gott» haben wir Horváth wieder zum Sprechen gebracht, der es mehr als verdient hat und vor dem man sich nur verbeugen kann: vor seiner Analyse und seiner Warnung vor einer wüsten Zeit, die wiederkommen wird, wenn wir nicht aufpassen, und Hass, Lüge und Verachtung wieder die Oberhand gewinnen.

Gern steht der Schauspieler nach der Vorstellung für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.

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«Eine in ihren aktuellen Bezügen nachdenklich stimmende Aufführung, die am Premierenabend, durch das furiose Spiel von Peter Bause, mit großem Applaus aufgenommen wurde.» (Hamburger Morgenpost)

Peter Bause Foto: Joachim Hiltmann

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Oktober 2016 Einspruch! LahrKabarett Freitag

7.10.16 20 Uhr Schlachthof

Robert Griess – Ich glaub’, es hackt! Solo-Kabarett Aktuell, aberwitzig und abgefahren präsentiert sich der Kölner Kabarettist Robert Griess in seinem Soloprogramm. Dass er dabei satirisch-frech politische und gesellschaftliche Schieflagen seziert, wissen die Lahrer nicht erst seit seinen alljährlichen Auftritten gemeinsam mit Kollegen unter der Überschrift «Schlachtplatte». Auch in kabarettistischen Fernsehsendungen wie dem «ARD-SatireGipfel» oder «Stratmanns» ist Griess regelmäßig zu Gast. Sein Programm «Ich glaub´, es hackt!» ist eine Abrechnung mit einer Welt, in der nicht mehr Solidarität und Empathie als noble Charaktereigenschaften gelten, sondern Egoismus und Gier – oder warum sonst sind ausgerechnet Reiche gegen Mindestlöhne und feiern trotzdem Charity-Bälle? Mit Genuss und sehr zur Freude des Publikums schlüpft Griess immer auch in verschiedene Bühnencharaktere. Ob als rebellischer «Herr Stapper auf Hartz IV», als «Queen Mutti, Robert Griess Foto: Jochen Manz Angie I.» oder als frustrierter Grüner: Griess trifft erfrischend und gnadenlos ins Schwarze. ekt, schwarzVeranstalter: Kulturamt Lahr «Griess ist zynisch, inkorr ellektuell, int , räg sch nt, que «Einspruch!» ist eine Kooperation von elo g, humori eiger Bonn) Anz al ner (Ge Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr kurz: brillant!»

Samstag

Weltklassik am Klavier!

8.10.16

Die ersten Popstars: Mozart, Liszt und Gershwin

17 Uhr Pflugsaal

Katie Mahan, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

Potzblitz! Kultur für Kids Mittwoch

12.10.16 Des Kaisers neue Kleider Theatermärchen nach Hans Christian Andersen; Regie: Margret Fehrer; theater mimikri Kaiser Klemens glaubt, nur durch prächtige Kleider sein Volk beeindrucken zu können. Doch das Land ist pleite und so sind Zeremonienmeisterin und Finanzminister verzweifelt. Da wagen Schneiderin Elsa und Weber Walter eine rettende List: Als Experten für magisch-modische Majestätsgewänder stellen sie sich dem Kaiser vor. Sie versprechen ihm besonders prächtige Kleider, die für Menschen, die dumm sind oder für ihr Amt nichts taugen, unsichtbar bleiben. Diese Kleider will der Kaiser sofort haben. Obwohl natürlich niemand die Gewänder sehen kann, behaupten alle, sie sähen prächtig aus. Schließlich will keiner als dumm dastehen oder sein gut bezahltes Amt verlieren. Nur die kleine Lisa rückt mit der Wahrheit heraus und dann wird es gefährlich für die Schneiderin und den Weber…. Geheimnisvoll, farbenfroh und mit viel Musik präsentiert das mehrfach ausgezeichnete «theater mimikri» die Märchenerzählung von Hans Christian Andersen über Schein und Sein, Lüge und Wahrheit. Foto: theater mimikri

14:30 Uhr Stadthalle ab 5 Jahren

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Oktober 2016

Ausstellungseröffnung Sonntag

16.10.16 Marion Eichmann – next step 11 Uhr Städtische Galerie Altes Rathaus

Ausstellung vom 16.10. – 20.11.16 Näheres siehe unter «Kunst in Sicht» in diesem Magazin

Montag

17.10.16 Interkulturelle Tage Lahr bis Freitag

9.12.16

Initiiert vom Interkulturellen Beirat der Stadt Lahr finden vom 17. Oktober bis 9. Dezember 2016 die «Interkulturellen Tage Lahr» statt. Unter Beteiligung von mehr als 35 Kooperationspartnern bietet das Programm 25 vielfältige Veranstaltungen: Ausstellungen, Vorträge, Kurse, Musikveranstaltungen, Angebote für Kinder und Jugendliche und vieles mehr. Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist das Internationale Lahrer Suppenfest, das am 19.11.2016 bereits zum 9. Mal ab 12 Uhr im Max-Planck-Gymnasium stattfindet. Auftakt bildet am 17. Oktober um 18 Uhr die Eröffnung der Wanderausstellung der FriedrichEbert-Stiftung «Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen. Baden-Württemberg für Toleranz und Menschlichkeit» in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums.

LahrBoulevard Freitag

21.10.16 Kerle im Herbst 20 Uhr Stadthalle B, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Komödie von Katrin Wiegand; mit Horst Janson, Hans-Jürgen Bäumler, Christian Wolff und Sarah Jane Janson; Regie: Thomas Pekny; Bühne: Horst Johanning; Komödie im Bayerischen Hof München Drei seit einigen Jahrzehnten unermüdlich präsente Theater- und Fernsehschauspieler sind die ideale Besetzung für Katrin Wiegands Komödie «Kerle im Herbst», geht es doch um drei befreundete, alt gewordene Männer, die den Herbst ihres Lebens gemeinsam auf Mallorca verbringen. Da ist zunächst der Bambi-Preisträger Horst Janson. Spätestens seit seiner Rolle als «Bastian» in der gleichnamigen Serie avancierte er zur TV-Ikone. Daneben spielt Hans-Jürgen Bäumler einen der «Kerle». Der vielseitige Sänger, Schauspieler und Moderator ist nicht zuletzt als mehrfacher Europa- und Weltmeister im Eiskunst-Paarlauf unvergessen. Der dritte im Bunde ist Christian Wolff, einem großen Fernsehpublikum vor allem bekannt aus der ZDF-Serie «Forsthaus Falkenau». Im Theaterstück spielen die Schauspielgrößen drei rüstige Rentner, deren Lieblingsbeschäftigung das Streiten ist. Manfred, Rolf und Wolfgang haben sich in Manfreds Villa auf Mallorca niedergelassen. Eines Tages flattert ein Brief von ihrer alten Schulfreundin Karin in die graumelierte WG, in dem diese ihren Besuch ankündigt. Die Aufregung im Männertrio wächst und alte Sünden kommen ans Tageslicht. Gefördert von:

Hans-Jürgen Bäumler Foto: Privat

Horst Janson Foto: Anne Huneck

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Christian Wolff Foto: Christian Hartmann

Oktober 2016

Christian Ehring Foto: Harald Hoffmann

Andreas Rebers Foto: Janine Guldener

Einspruch! LahrKabarett Samstag

Kabarett-Doppel: 29.10.16 Christian Ehring und Andreas Rebers 20 Uhr Stadthalle

Beide sind preisgekrönte Solo-Kabarettisten, die neben ihren jeweiligen Bühnenprogrammen auch immer wieder im Fernsehen ihre spezielle Sicht auf die Welt spitzzüngig zum Besten geben. Namhafte Kabarett-Spielstätten sind mit beiden verbunden: Christian Ehring ist nicht nur Ensemblemitglied im Düsseldorfer Kom(m)ödchen, sondern auch dessen künstlerischer Leiter. Andreas Rebers steht unter anderem bei der Münchener Lach- und Schießgesellschaft auf der Bühne. Weitere Gemeinsamkeiten: Beide arbeiten als Autoren verschiedener Kabarettproduktionen und sie sind ausgezeichnete Musiker. In Lahr bestreiten die beiden Profis nun einen genüsslich-tiefschürfenden Kabarettabend, den Christian Ehring mit «Keine weiteren Fragen» betitelt. Der Duisburger, den Eingeweihte als Moderator der NDR-Satiresendung «extra 3» und als Sidekick von Oliver Welke in der ZDF «heute-show» kennen, gibt einen aktuellen Lagebericht aus dem Komfortzonenrandgebiet Deutschland ab. Andreas Rebers will als «Reverend Rebers, Hausmeister des Herrn» im Schatten von Krisen und einer aus den Fugen geratenen Welt zwischen Pegida, Antipegida und dem alltäglichen Shopping für etwas Ordnung sorgen. «Rebers muss man mögen» heißt sein Programmauszug, bei dem er sich an Antworten versucht, wohl wissend, dass es doch die Fragen sind, die uns weiterbringen. Veranstalter: Kulturamt Lahr «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

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Oktober/November 2016

Songs ’n’ Singers Samstag

29.10.16 21 Uhr Schlachthof Präsentiert von:

Hitradio Ohr

Maria Solheim Singer/Songwriter aus Norwegen Aus dem tiefsten Norden Norwegens bringt Maria Solheim Lieder, die die dunklen Ecken unserer Seelen ausleuchten und den Samen der Hoffnung pflanzen. Ihre zarte Stimme entführt das Publikum in magische Welten und lassen einen zur selben Zeit lachen, weinen und nachdenken. Inzwischen hat Maria Solheim 5 Alben veröffentlicht. Über ihr aktuelles «Into deep» sagt Maria selbst: «Dieses Album hat viel Zeit, Tränen und Lachen benötigt. Ich bin unglaublich stolz auf das Ergebnis. Nun habe ich ein Album, zu dem ich tanzen kann.» Veranstalter: Lahrer Rockwerkstatt e. V. «Songs ’n’ Singers» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Lahrer Rockwerkstatt e. V.

Auftritt im März 2014: telPressestimmen zum letzten zuschauen, wie er in aller Ruhe mit seinem Pinsel pas of ei hth dab lac ten Sch nis im sio ng ndstimmu «Einem Impres tupft, so könnte man die Gru war. lige Farben auf eine Leinwand nd die Norwegerin Maria Solheim mit Band zu Gast m abe liku itag Pub Fre ihr r am ike wo beschreiben, en die drei Mus und die Melodien daher, mit den Harmonisch fließend kamen Ihre Rolle als Frontfrau bezieht sie aus ihrem Äußeren in . änn ten dsm ick Lan sch s er odu ihr in den Ruhem igkeit an die er Sanftheit und Geschmeid paar aus ihrer Stimme, die in ihr r auch wieder an die frühe Melanie Safka oder für ein abe n dan t, ner Maria Mena erin dische Zeitung) is Joplin denken lässt.» (Ba kurze Ausreißer gar an Jan

Foto: Sebastian Wehrle

Stadtkultur-Produktion Freitag

4.11.16 20 Uhr Stadthalle

hrung Urauffü in Lahr!

SZENE 2WEI inklusive tanzkompanie – TARUN Choreografie: William Sánchez H. Der erste Teil der KALA Trilogie, das zeitgenössische Tanzstück TARUN, beschäftigt sich mit Normalität – und stellt dabei, entsprechend dem Namen KALA (Sanskrit für «Zeit»), die Zeit in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. Normalität ist mit Gegensätzen verbunden. Sie kann bewahren und verletzen, ist Schutz und Richter, Ansporn und Hemmnis zugleich – und bleibt trotz ihrer scheinbaren Aktivität doch immer passiv: ein neutrales Abbild ihrer Zeit, von Menschen definiert und von äußeren Umständen abhängig. Um Normalität zu verstehen, muss man die Menschen verstehen. Und das Verständnis der Menschen ist untrennbar verbunden mit der Zeit, in der sie leben. Soziale Aspekte, Religionen, Brauchtum und Politik beeinflussen uns, unsere Einstellung zu uns selbst, unser Verständnis der Welt – und damit einhergehend unsere Vorstellung von Normalität. Die 2009 gegründete SZENE 2WEI inklusive tanzkompanie mit Sitz in Lahr besteht aus Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Behinderung. In TARUN hinterfragt sie Normalität unter Berücksichtigung inklusiver Aspekte und öffnet damit Türen zu einer Welt, in der es normal ist, verschieden zu sein. Eine Kooperation von SZENE 2WEI inklusive tanzkompanie und Kulturamt Lahr

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November 2016

Samstag

Weltklassik am Klavier!

5.11.16

Goldberg

17 Uhr Pflugsaal

Marie Rosa Günter, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

StadtTheater Lahr Mittwoch

9.11.16

20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Lucia di Lammermoor Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti Libretto: Salvatore Cammarano nach Sir Walter Scotts Roman «Die Braut von Lammermoor» Inszenierung: Caroline Stolz; Musikalische Leitung: Mino Marani; Theater Pforzheim Gaetano Donizettis Oper «Lucia di Lammermoor», uraufgeführt 1835 in Neapel, gilt als wegweisendes Meisterwerk. Die farbige Instrumentation und die wirkungsvoll gestalteten Solopartien, darunter die berühmte «Wahnsinnsarie» der Lucia, werden zum eindringlichen Spiegelbild der Seele. Die psychologisch spannende Handlung lässt die Protagonisten zwischen materieller Berechnung, Liebe, Hass und Eifersucht schwanken. Lord Ashton ist vom Unglück verfolgt und will den drohenden Ruin seiner Familie abwenden. Die Chance dazu sieht er in einer Verheiratung seiner Schwester Lucia mit dem mächtigen Lord Buklaw. Doch Lucia liebt Edgardo di Ravenswood, den Todfeind ihres Bruders, mit dem sie sich heimlich trifft. Als Ashton durch eine Intrige schließlich doch erreicht, Lucia von der Beziehung zu Edgardo abzubringen und sie widerstrebend in die Heirat mit Lord Buklaw einwilligt, werden die Machenschaften offenbar und das Hochzeitsfest endet in einem blutigen Fanal… Einführung: Ein Dramaturg des Theaters Pforzheim gibt eine Einführung zur Oper «Lucia di Lammermoor» am Tag der Aufführung: Mittwoch, 9.11.16, im oberen Stadthallenfoyer. Beginn ist 19 Uhr, Dauer ca. 20 Minuten. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.

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November 2016 Samstag

12.11.16 A cappella-Nacht

medlz

vocaldente

Mit vocaldente, medlz und The London Quartet Gleich drei international agierende, erfolgreiche A cappella-Ensembles präsentieren an diesem Abend Vokalkunst auf hohem Niveau und öffnen dabei den Blick für das breite Spektrum ihres Genres. Neben ausgezeichneten Stimmen spielen passende Outfits und interessante Choreografien eine ebenso wichtige Rolle wie eine unterhaltsame Moderation. Als erste «Vokalartisten» betreten die fünf jungen Männer von «vocaldente» die Bühne. Mit raffinierten eigenen Arrangements singen sie sich durch ein Repertoire, das die Unterhaltungsmusik der letzten 100 Jahre umfasst und somit den Charme der Zwanziger, den Drive der Sechziger und den aktuellen Radiosound widerspiegelt. 2004 aus der Hochschule für Musik und Theater und dem Knabenchor Hannover hervorgegangen, gehen inzwischen zahlreiche Preise großer nationaler wie internationaler A cappella-Wettbewerbe auf das Konto von «vocaldente». Ebenfalls musikalische Höchstleistungen und komplexe Klangbilder zeichnen die Vokalband «medlz» aus. Schon im Alter von sieben Jahren sangen die vier Damen gemeinsam im Philharmonischen Kinderchor Dresden. Ihre klassische Ausbildung blitzt nicht nur bei Mozart oder Spirituals durch. Auch bei ihrem Schwerpunkt «Pop- und Filmmusik» zeigt sich ihr beeindruckendes Können, für das die «medlz» unter anderem 2013 in Graz ein Goldenes Diplom erhielten.

The London Quartet

20 Uhr Stadthalle

Seit über drei Jahrzehnten schließlich gilt «The London Quartet» als Markenzeichen für klassischen Gesang, feine Manieren und den berühmten englischen Humor. Gegründet wurde das Ensemble Anfang der 80er Jahre in Cambridge, damals noch unter dem Namen «Cantabile». Der Bariton, zwei Tenöre und die Sopranistin präsentieren ein Programm «very British», bei dem von den Meistern der englischen Renaissance über die Beatles, von Phil Collins bis zu Adele viel Abwechslung zu erwarten ist.

15

November 2016

Da Sol Kim Foto: Vincent Dargent – Géza Anda Foundation

Dmitry Orlov

Moskauer Sinfonieorchester Foto: Alexandr Kirzhenkov

SymphonieKonzerte Dienstag

15.11.16 Moskauer Sinfonieorchester 20 Uhr Stadthalle C, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Dirigent: Dmitry Orlov; Solist: Da Sol Kim, Klavier; Programm: Maurice Ravel: La valse Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18 Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47 Einen mit 27 Jahren sehr jungen Pianisten und ein interessantes französisch-russisches Programm präsentieren die Musiker des Moskauer Sinfonieorchesters unter der Leitung ihres Gründers Dmitry Orlov bei ihrem Konzert in Lahr: Da Sol Kim gehört zu den vielbewunderten Begabungen der jungen Pianistengeneration. Er wurde 1989 in Pusan, Südkorea, geboren und brachte sich durch Abhören und Nachspielen die ersten Schritte am Klavier als Elfjähriger selbst bei. Später studierte er zunächst in Pusan und Seoul, dann in Leipzig und Hannover. Seit 2006 trat Da Sol Kim bei vielen internationalen Wettbewerben als Preisträger unter anderem in Brüssel, Genf und Nagoya hervor. Den Konzertauftakt macht eine Komposition von Maurice Ravel, «La Valse», die Elemente des Wiener Walzers enthält und diese mit besonderen Harmonien und Rhythmen versieht. Das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow schließt sich an, das bis heute zu den beliebtesten seiner Gattung zählt. Anlässlich des 110. Geburtstags von Dmitri Schostakowitsch wird schließlich seine fünfte Symphonie in d-Moll zu hören sein, ein Schlüsselwerk, mit dem es dem Komponisten gelang, sich gegen den vom Stalin-Regime erhobenen Vorwurf, er komponiere «Chaos statt Musik», zu befreien.

Potzblitz! Kultur für Kids Donnerstag

17.11.16 Fuchs, der Geiger 10 Uhr Schlachthof ab 4 Jahren

Ein musikalisches Stück nach dem Bilderbuch «Foxtrott» von Helme Heine; Regie: Adalbert Sedlmeier; Theater Patati Patata Tief unter der Erde in einer Höhle leben die Füchse. Dort ist es ganz still. Eines Tages erblickt ein kleines Füchslein das Licht der Welt, der ganze Stolz der Eltern. Aber der kleine Fuchs ist so anders mit seinen großen Ohren. Was der alles hört! Begeistert entdeckt er die Welt der Klänge: Sehr zum Leidwesen der Eltern, denn Füchse, die Krach machen, fangen nichts für den Kochtopf. Nach einem Überfall auf den Hühnerstall steht Familie Fuchs dem Oberjäger Franz gegenüber. In höchster Not wird das Füchslein zum Musiker. Mit seinen Klängen und Gesängen verzaubert es den Jäger und rettet die Füchse. Es legt sich einen Künstlernamen zu und wird über Nacht zum Star. Spielerisch bringt das Reutlinger Theater Patati Patata den kleinsten Zuschauern die Welt der Klänge, Töne und Musik näher. Dabei wechseln lustige, verwirrende und überraschende Klänge mit Pauken- und Trompetenlärm oder mit verzaubernden Melodien ab.

noch alles auf die Bühne passt und «Kaum zu glauben, was da che der Musiker den Gegenstänerstaunlicher, welche Geräus üsiert sich das junge Publikum am ndig den entlockt. … Köstlich ührte Stofftier Foxi, das stä gef ler Mül ka Son von über das en) cht utlinger Nachri auf neue Ideen kommt» (Re

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November 2016

Uraufführung

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LahrBoulevard Freitag

in Lahr!

18.11.16 Rosa Wolken

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Turbulente Weihnachtskomödie von Folke Braband rF Mit Johanna Liebeneiner, Markus Knüfken, Nick Wilder, Caroline Beil, oto n : Ch Christian David Gebert und Jakob Renger; Regie: Holger Berg ristian H art m an Bühne: Pascal Seibicke; Theatergastspiele Fürth Das neueste Stück des Berliner Autors Folke Braband ist in Lahr in einer Inszenierung der Theatergastspiele Fürth erstmals zu erleben, nach der «Deutschstunde» im Jahr 2014 eine weitere Uraufführung also. Mit dabei sind allesamt namhafte Schauspielerinnen und Schauspieler, deren Gesichter das Publikum aus zahlreichen Fernsehfilmen und –serien kennt, darunter Markus Knüfken, der schon in der vergangenen Saison in Lahr gastierte, oder «Traumschiff»-Arzt Nick Wilder. In der turbulenten Komödie gestalten sich die Weihnachtsvorbereitungen im Hause von Leo und Alex, einem eigentlich ganz normalen schwulen Paar, als äußerst schwierig: Der Weihnachtsbaum muss geschmückt, das Essen vorbereitet werden, und ihre gerade schwierige Beziehung verlangt nach wichtigen Entscheidungen. Als hätten die beiden nicht schon genug Probleme, stellt sich auch Leos Verwandtschaft ein und packt gleich noch Einiges hinzu: Leos Schwester Nicola, die sogar über schnurlose Telefone stolpern würde, präsentiert ihre Sorgen ebenso hemmungslos auf dem Gabentisch wie seine dominante Mutter Edda, die keinen Hehl daraus macht, dass sie für ihren geliebten Sohn lieber eine Schwiegertochter als einen Schwiegersohn hätte. Und auch Vater Günther, eigentlich ein eher ruhiger Zeitgenosse, hat zum Fest der Liebe nichts Besseres zu tun, als gerade jetzt eine gewaltige Bombe platzen zu lassen… ne

20 Uhr Stadthalle B, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

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Einspruch! LahrKabarett Freitag

Werner Koczwara – 25.11.16 Einer flog übers Ordnungsamt 20 Uhr Schlachthof

Solo-Kabarett Untertitel des neuen Bühnenprogramms: Wahn und Witz in der Justiz. Unermüdlich, bissig und hochkomisch deckt der Kabarettist Werner Koczwara seit 1988 juristische Kuriositäten auf und kommt darüber ins Philosophieren. Schon die Titel seiner vergangenen, überaus erfolgreichen Programme reizen die Lachmuskeln: «Wenn die Keuschheit im Bordell verpufft», «Als Opa Sondermüll wurde», «Der wüstenrote Neandertaler» oder zuletzt «Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt» sind nur einige Beispiele. Auf allen Kabarettbühnen Deutschlands ist der auch als Autor großer TV-Shows wie «Spott-light», «Verstehen Sie Spaß» oder die «Harald-Schmidt-Show» bekannt gewordene Justizsatiriker Werner Koczwara ein gern gesehener Gast. Aktuell stellt er die Frage nach Recht und Unrecht. Was ist gut, was ist böse? Die Entscheidung ist schwerer, als man denkt: Denn wer seine Großmutter mit einem Gewehr aus 500 Meter Entfernung erlegt, ist zwar ein guter Schütze, aber kein guter Enkel. Gut ist jedenfalls, dass wir eine Justiz haben, die hier weiterhilft und auch andere gesellschaftliche Fragen wie «Sind nackte Menschen in der Sauna ein Reisemangel?» klar beantwortet. Mit großem Humor, starken Pointen, kabarettistischem Tiefgang sowie einer Vielzahl an Schaubildern heizt Werner Koczwara seinem Publikum gehörig ein. Veranstalter: Kulturamt Lahr «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

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November 2016

Samstag, 14 - 18 Uhr

26.11.16 KunstVisite Lahr – Tage des offenen Ateliers und Sonntag, 11 - 18 Uhr

27.11.16

Lahrer Künstler/innen öffnen ihre Ateliers Näheres siehe unter «Kunst in Sicht» in diesem Magazin

Ateliers der beteiligten Künstler

Zum weltweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe Mittwoch

30.11.16 Cities for Life - Städte gegen die Todesstrafe 20 Uhr Stiftsschaffneikeller Konzert mit dem Antonin Quartett

Foto: fotoscheu

Solisten: Anke-Bettina Melik, Violine; Andrej Melik, Cello; Frank Schilli, Violine; Rolf Schilli, Viola Programm: Wolfgang Amadeus Mozart, Streichquartett G-Dur, K. V. 156 und Streichquartett C-Dur, K. V. 465; George Gershwin, «Lullaby» for String Quartet; Antonin Dvorˇák, Streichquartett F-Dur op. 96 «das Amerikanische» Wie alljährlich, seit dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahr 2011, nimmt die Stadt Lahr wieder mit besonderen Veranstaltungsangeboten am weltweiten Aktionstag «Cities for Life – Städte gegen die Todesstrafe» teil. In Kooperation mit dem Kulturamt organisiert der Kulturkreis Lahr e. V. ein Konzert des «Antonin Quartett» im Stiftsschaffneikeller. Anke-Bettina und Andrej Melik sowie Frank und Rolf Schilli sind international erfolgreiche Musiker und bereits aus dem «Korngold Quartett» oder dem «Offenburger Streichtrio» bekannt. Die ausgewählten Kompositionen sollen neben der erstklassigen musikalischen Unterhaltung auch Gelegenheit zur Reflexion geben. Sie dienen als Beispiele für die schöpferische Kraft des Menschen, die in starkem Kontrast steht zu seiner Fähigkeit, Leben zu zerstören. Die Veranstaltung wird begleitet von einem Stand von «Amnesty International». Der Eintritt ist frei, Spenden für «Amnesty International» sind willkommen. Des Weiteren läuten die Lahrer Gemeinderatsglocken wieder vor jeder vollen Stunde zwischen 8:55 Uhr und 20:55 Uhr als mahnende Erinnerung an die mancherorts immer noch praktizierte Todesstrafe. Die Mediathek begleitet das Thema ebenfalls erneut mit einem thematisch passenden Büchertisch im «Haus zum Pflug». Der Aktionstag ist eine Kooperation von Kulturkreis Lahr e. V., Mediathek und Kulturamt Lahr

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Dezember 2016 Samstag

Weltklassik für Cello und Klavier!

3.12.16

Beethoven Duo – Der Wegbereiter

17 Uhr Pflugsaal

Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

Einspruch! LahrKabarett Samstag

3.12.16

Andrea Bongers – Bis in die Puppen

20 Uhr Stiftsschaffneikeller Kabarett, Puppenspiel, Musik Kind weg, Mann weg, Hund tot – und jetzt? Geht’s ab – Bis in die Puppen! Andrea Bongers ist die Powerfrau aus dem Hamsterrad. Die Kabarettistin, Sängerin und Puppenspielerin aus Hamburg bringt jede Menge Erfahrung mit und kippt sie auf die Bühne: als erste Frau, zweite Frau, als Mutter, Musikerin, als Pädagogin und Puppenspielerin (Sesamstraße). Anni B. singt und spielt – mit und ohne Puppen über Be- und Erziehung. Sie bietet eine figurenstarke Show, prall gefüllt mit Musik, die berührt und mitreißt. Also: Runter vom Sofa und raus, «Bis in die Puppen!». Veranstalter: Kulturkreis Lahr e. V. «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

in harmlose «Das Thema könnte leicht aber Anden, rift abd er äss gew Comedy Bühnenfier ihr st rea Bongers verpas Psycho. se Pri e end eid sch ent gur die !› ist pen Pup die in s Das Programm ‹Bi icht in nzl Gla s rte swe ern und ein bew gers gelingt einem diffizilen Genre. Bon Songs, hinche iris sat k, tüc sts das Kun pencomePup e dig reißend-hintergrün kabarett uen Fra tes gen elli int dy und er zu and ein mit t äußerst durchdach zeiger) lan era Gen r nne (Bo .» den verbin

20

Dezember 2016

StadtTheater Lahr Dienstag

6.12.16

20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Die Päpstin Schauspiel nach dem Bestseller von Donna Woolfolk Cross Mit Anja Klawun, Petra-Lina Schulze, Sina Wilke, Daniel Pietzuch u. a. Bühnenfassung: Susanne Felicitas Wolf; Inszenierung: Thomas Luft; theaterlust München Ob Legende oder Wahrheit, darüber ist man sich bis heute nicht einig: Der Bestseller-Roman «Die Päpstin» von Donna W. Cross erzählt die Geschichte der Johanna von Ingelheim auf jeden Fall äußerst glaubwürdig. Die Autorin, Dramaturgin und Regisseurin Susanne Felicitas Wolf hat daraus ein spannendes Schauspiel gemacht, das mit Live-Musik, Bewegungschoreografie und Video-Projektionen seit 2014 die Theaterzuschauer begeistert und mit dem 1. Inthega-Preis ausgezeichnet wurde. Dank besonderer Begabungen, medizinischer Kenntnisse und Empathie schafft es die wissbegierige Johanna bis nach Rom, wird Leibarzt des Papstes und schließlich als Papst Johannes Anglicus selbst auf den Heiligen Stuhl gewählt. Im 9. Jahrhundert nach Christus gelten Frauen noch wenig mehr als Tiere und so besteht Johannas einzige Chance auf Bildung und Freiheit darin, in die Rolle eines Mannes zu schlüpfen. Doch ihr Preis dafür ist die Einsamkeit. Sie muss, immer der tödlichen Gefahr der Entdeckung ausgesetzt, ihrer großen Liebe entsagen. «Die Päpstin» ist ein fulminantes Historiendrama um eine mutige Frau, ihr Ringen um Selbstbestimmung und Liebe und um eine bessere Welt. Einführung: Thomas Luft von «theaterlust» München gibt eine Einführung zum Schauspiel «Die Päpstin» am Tag der Aufführung: Dienstag, 6.12.16, im oberen Stadthallenfoyer. Beginn ist 19 Uhr, Dauer ca. 20 Minuten. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.

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Anja Klawun Fotos: Hermann Posch

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Dezember 2016 Donnerstag

8.12.16 19 Uhr Stadthalle

Das Russische Nationalballett – Dornröschen Ballett nach der Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski Choreografie: L. Iwanow und M. Petipa Konzeption: Rimma Wachsmann Das klassische Ballett hat in Russland eine traditionsreiche Geschichte, dessen hohe Kunst bis heute zelebriert wird. Berühmt für seine vollendete Technik macht es den Körper zu einem Instrument großer Ausdruckskraft. Die Tänzerinnen und Tänzer des in Lahr bestens bekannten Russischen Nationalballetts führen diese Tradition fort und geben ein weiteres Mal ein beeindruckendes Bild ihres Könnens mit der Aufführung von Peter Tschaikowskis «Dornröschen» ab. Seit mehr als 120 Jahren gilt «Dornröschen» als das gelungenste aller Ballette aus der großen zaristischen Ära. Der Komponist Tschaikowski selbst hielt es für sein bestes Ballett. Die faszinierende Pracht von Bühnenbild und 300 Kostümen, die märchenhafte Handlung, die Musik und der anmutige Tanz vervollständigen das vitale Werk voller Romantik. Vor jeder Tanzszene schildert eine Erzählerin die bekannte Geschichte der jungen Prinzessin, die von einer bösen Fee verflucht und nach einem hundertjährigen Schlaf von einem Prinzen schließlich wieder erlöst wird. Mit Eleganz, Leichtigkeit und höchster Präzision entführen dann die Balletttänzerinnen und Tänzer das Publikum in eine zauberhafte Märchenwelt.

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Dezember 2016

Songs ’n’ Singers Samstag

Hannah & Max

Michelle Mahn

Katrin Göhringer

10.12.16 Hannah & Max, Michele Mahn, Katrin Göhringer 21 Uhr Schlachthof

Local Songs ’n’ Singers – «Junge Stimmen» Warum in die Ferne schweifen …, wenn die regionale Musikszene doch auch so viele Perlen bietet, die nur entdeckt werden müssen. Das Duo «Hannah & Max» ist ein Geheimtipp. Hannah Wilhelm überzeugt mit ihrer unvergleichlichen Stimme und Max Erb tritt als filigraner instrumentaler Partner auf. Zusammen erobern sie die musikalischen Herzen ihrer Zuhörer im Sturm. Robin Gerstle unterstützt das Duo an den Percussions und sorgt für den passenden Groove. Michele Mahn aus Achern ist gerade mal 16 Jahre alt und eine leidenschaftliche Sängerin, Schauspielerin und Komponistin. 2014 nahm sie erfolgreich bei «The Voice Kids» teil und hat beim 53. Bundeswettbewerb «Jugend musiziert» (2016) den 2. Preis gewonnen. Vielleicht das Schönste an Micheles Darbietung ist aber, dass sie mit ihren selbstkomponierten Liedern direkt ins Herz ihrer Zuhörer trifft. Katrin Göhringers Songs sind wie Tagebucheinträge. Momente und Gefühle eingefangen in Worte. Meist melancholisch, mit einer Prise Hoffnung und Kampfgeist, erzählt sie sie mit ihrer Gitarre und ihrer unverwechselbaren Stimme, völlig ungekünstelt. Veranstalter: Lahrer Rockwerkstatt e. V. «Songs ’n’ Singers» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Lahrer Rockwerkstatt e. V.

Präsentiert von:

Hitradio Ohr

Potzblitz! Kultur für Kids Sonntag

18.12.16 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel 18 Uhr Stadthalle ab 6 Jahren

Fotos: a.gon Theater München

Familienmusical; nach dem tschechisch-deutschen Märchenfilm von Václav Vorlícˇek und František Pavlícˇek; Musik: Thomas Zaufke; Buch: Katrin Lange; Gesangstexte: Edith Jeske Mit der original Filmmusik von Karel Svoboda; a.gon Theater München Aschenputtel, Aschenbrödel oder Cinderella ist eine im europäischen Kulturraum weit verbreitete Jahrtausende alte Märchenfigur, zu der es nicht weniger als 400 Varianten gibt. Grundlage für die Musicalinszenierung des a.gon Theaters München ist das Märchen «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel», das die tschechische Schriftstellerin Božena Němcová 1842 schrieb. Die Wesenszüge ihrer Titelheldin gingen in den gleichnamigen zum Kult gewordenen Märchenfilm ein, der seit 1973 alljährlich zur Weihnachtszeit von zahlreichen europäischen Fernsehsendern ausgestrahlt wird. Aschenbrödel lebt auf dem Gut ihres verstorbenen Vaters. Dort regiert die Stiefmutter, die Aschenbrödel das Leben schwer macht. Als der König einen Ball zur Brautschau für seinen Sohn veranstaltet, setzt die Stiefmutter alles daran, ihre leibliche Tochter an den Hof zu verheiraten. Auch Aschenbrödel möchte zum Ball, was die Stiefmutter jedoch zu verhindern sucht. Aber Aschenbrödel hat drei Zaubernüsse und die Hilfe befreundeter Tiere. Und: Sie ist nicht nur klug, warmherzig und selbstbewusst, sondern sie kann reiten, schießen, klettern und mit Tieren sprechen. Wird sie den Prinzen für sich gewinnen? Mit Livemusik und –gesang sowie einem zauberhaften Bühnenbild präsentiert das a.gon Theater München diese anrührende Geschichte, in dem, wie bei vielen Märchen, der unerschütterliche Glauben an das Gute und Gerechte im Vordergrund steht.

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Lahr

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Januar 2017 Samstag

Weltklassik am Klavier!

7.1.17

Mysterium und Ekstase

17 Uhr Pflugsaal

Alexander Plotkin, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

SymphonieKonzerte Donnerstag

Jonas Alber

20 Uhr Stadthalle C, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Nürnberger Symphoniker Dirigent: Jonas Alber; Solistin: Ragnhild Hemsing, Violine und Hardangerfiedel Programm: Arthur Sullivan, The Tempest, Suite op. 1; Jean Sibelius, Violinkonzert op. 47; Johan Halvorsen, Fossegrimen, Suite op. 21 (Auszüge); Edward Elgar, Enigma-Variationen op. 36 Ein Konzert mit skandinavischer Musik, umrahmt von britischen Klassikern, steht dieses Mal auf dem Programm der Nürnberger Symphoniker. Das in Lahr bestens bekannte Orchester bringt hierfür eine außergewöhnlich junge Solistin mit, die neben ihrer Violine die eher selten in der Klassik zu hörende Hardangerfiedel beherrscht: Ragnhild Hemsing, 1988 im Herzen der norwegischen Volksmusikregion Valdres geboren, debütierte bereits mit 13 Jahren beim Bergen Philharmonic und beim Trondheim Symhoniorkester. Seither führt sie das besondere Wesen der norwegischen Volksmusik und klassisches Violinrepertoire auf eine erfrischende Weise zusammen. Die Hardangerfiedel, ein altes norwegisches FolkloreInstrument, wird in Johan Halvorsens «Fossegrimen-Suite» zu hören sein. Daneben ist das Erstlingswerk des Operetten-Komponisten Arthur Sullivan, die Suite aus der Schauspielmusik zu Shakespeares «The Tempest», Bestandteil des Konzertprogramms sowie die «Enigma-Variationen», die den internationalen Durchbruch für Edward Elgar bedeuteten. Es dirigiert der aus Offenburg stammende ehemalige Stipendiat der Karajan-Stiftung und langjährige Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig Jonas Alber.

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Ragnhild Hemsing Foto: Cathrine Dokken

19.1.17

Januar 2017

Ausstellungseröffnung Sonntag

22.1.17

Günter H. Schüßler – Gedächtnisausstellung

11 Uhr Städtische Galerie Altes Rathaus

Ausstellung vom 22.1. – 19.2.17 Näheres siehe unter «Kunst in Sicht» in diesem Magazin

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StadtTheater Lahr Mittwoch 20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

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Das Boot

25.1.17



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Schauspiel nach dem Romanbestseller von Lothar-Günther Buchheim Mit Hardy Krüger jr., Marco Michel, Benedikt Zimmermann u. a. Bühnenfassung: Kjetil Bang-Hansen Inszenierung: Johannes Pfeifer Bühne: Pamela Schmidt; a.gon Theater München Furore machte der Kinofilm «Das Boot» aus dem Jahr 1981 und unvergessen ist die Besetzung unter anderem mit Herbert Grönemeyer, Jürgen Prochnow und Martin Semmelrogge. Ein bekannter Schauspieler steht auch zusammen mit dem Ensemble des a.gon Theaters München als Kapitän auf der Theaterbühne: Hardy Krüger junior. Das geschickte Bühnenbild und die verdichtende Beleuchtung unterstreichen das bedrohliche Geschehen im U-Boot «U 96», das Autor LotharGünther Buchheim in seinem autobiografischen Roman beschrieben hatte. Siebzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges vermittelt die Bühnenfassung die Geschichte dieser Besatzung, die dem ständigen Wechsel zwischen zermürbendem Warten und höchster Gefahr im Einsatz unterlag, auf eindringliche Weise. Nachdem die deutsche U-Boot-Flotte schon zahlreiche Verluste hinnehmen musste, sind erfahrene Matrosen Mangelware, so dass dem Kapitän von U 96 außer drei kriegserprobten Seeleuten nur eine Mannschaft von «verdammten Rotznasen» zur Verfügung steht. Deren verschiedene Stimmungslagen und Charaktere gilt es im Griff zu halten, wenn man den Krieg überleben will.

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Januar 2017

Fotos: Callis

Freitag

27.1.17 20 Uhr Stadthalle

Brodas Bros. – Concierto Concepto Musik- und Breakdance Show Konzertdirektion Landgraf «Concierto Concepto» ist eine nicht alltägliche Tanz- und Musikshow mit der Ästhetik, Technik und der positiven Energie der aus Katalonien stammenden Gruppe «Brodas Bros.». Hier verschmelzen Konzert und Tanz zu einem einmaligen Event, bei dem die Tänzerinnen und Tänzer – zwei Brüder, zwei Schwestern und zwei Breakdancer – zwar die Hauptrolle spielen, die Musiker und ihre Instrumente (Percussion, Saxophon, Flöte, Cajon, Vocoder, Beatboxing u. a.) aber immer wieder in die Choreografien mit einbezogen werden. Funk und Hip-Hop treffen auf elektronische und futuristische Musik, klassische Tanzelemente auf Breakdance und spanische Steppschritte auf atemberaubende Akrobatik. Hinzu kommen eine gute Portion Komik, Improvisationstalent und perfekte Synchronität. Dieses dynamische Zusammenspiel von Konzert und Breakdance spricht sowohl Tanz- als auch Musikfans, jüngeres ebenso wie älteres Publikum an.

pure Energie, « ‹Concierto Concepto› ist Komik. Ein und ik Mus us, thm Vibration, Rhy us von thm Rhy Konzert der Bewegung im Vanguardia, (La .» Hop Hip Funk, Soul und Barcelona)

ueller Poesie.» «Momente von großer vis (El Mundo, Barcelona)

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Januar 2017 Theaterwerkstatt Samstag

28.1.17

Workshop Schattentheater

und Sonntag

Das Spiel mit Licht und Schatten im Erzähltheater

29.1.17

jew. 14:00 - 18:00 Uhr Zweitägiger Erfahrungsworkshop für Fans von Tanz- und Pflugsaal Körpertheater, Stabpuppentheater und Papiertheater Für Schüler ab 9 Jahren und Leiter von Theatergruppen Mit Horst Kiss, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge am Theater BAAL novo An zwei Tagen wird unter professioneller Anleitung des Schauspielers, Regisseurs und Theaterpädagogen Horst Kiss mit viel Spielspaß die Kunst des Schattentheaters in vielfältigen Ausdrucksformen ausprobiert und vertieft. Auf einer Leinwand erscheinen geheimnisvolle Schattenbilder, die den Zuschauer verzaubern und für kurze Zeit in eine andere Welt entführen. Wir gehen den Geheimnissen der Welt von Licht und Schatten auf den Grund. Darum werden wir unsere eigenen Schatten erforschen und mit ihnen experimentieren. Aus dem Spiel mit unseren Schatten entwickeln wir Theaterszenen. Dazu brauchen wir gar nicht viel. Ein Stück Pappkarton, ein paar Stäbe, einige Alltagsgegenstände, Taschenlampen und einige gute Ideen. Schon entstehen einzigartige Schattenbilder, die kleine Geschichten erzählen und eindrucksvolle Schattenwelten, die unsere Fantasie beflügeln. Und die Zuschauer mitreißen in eine Welt voller Geheimnisse, Überraschungen und voller Spannung. Willkommen bei diesem Kurs ist jeder, der Lust hat, einmal mit anderen Mitteln Geschichten zu erzählen, sei es mit oder ohne Theatererfahrung. Bitte mitbringen: Schere, Stifte, Radiergummi, Kleber, Taschenlampe Anmeldung (ist erforderlich!) möglichst bis 22.01.17 Nähere Infos u. Anmeldung: KulTourBüro Lahr, Altes Rathaus, Kaiserstraße 1 Telefon: 07821 – 95 02 10 E-Mail: [email protected] Leitung: Horst Kiss, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge. Weitere Infos über den Workshop- leiter, das Theater BAAL novo und seine Theaterpädagogik »BABEL» siehe auf www.baalnovo.com Ort: Pflugsaal, Haus zum Pflug (VHS / Mediathek), Kaiserstraße 41 Zeiten: täglich 14 bis 18 Uhr Kleidung: Bitte Schuhe mit leisen Sohlen und einfarbige Kleidung mitbringen, gerne mehrere Varianten zum Ausprobieren: Mantel, Umhang, Weste, Hüte, Mützen, Handschuhe Teilnahmegebühr: Für Schüler 20,- Euro, für Pädagogen 35,- Euro für beide Tage (bei Anmeldung zu bezahlen) Veranstalter: Kulturamt Lahr

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Februar 2017 ALLEZ HOP! Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen Seit 2012 veranstaltet das grenzüberschreitende Theater BAAL novo jährlich «Allez hop!», das Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen. Rund um den Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar zieht das Ensemble gleich einer Theaterkarawane durch die Grenzregion (Lahr, Offenburg, Kehl, Oberkirch, Strasbourg, Vendenheim, Geispolsheim, Oberhausbergen). Dabei gibt es für kleinste, kleine aber auch für große Zuschauer über die Dauer von vier Wochen rund 25 Vorstellungen zu bestaunen. Den inhaltlichen Schwerpunkt des Festivals bilden mehrsprachige, thematisch interkulturell und interreligiös ausgerichtete Theaterstücke. Konzeptioneller Grundgedanke der Festivalarbeit ist es, die Vision einer transkulturellen europäischen Gesellschaft für die Zuschauer spielerisch erlebbar zu machen. Theaterpädagogische Zusatzangebote (Vor-/Nachbereitung) fördern und intensivieren den Austausch und die Zweisprachigkeit in der Region. Potzblitz! Kultur für Kids Mittwoch

1.2.17 10 Uhr Schlachthof ab 6 Jahren

Foto: BraxArt

Ein Schaf fürs Leben – Un mouton pour la vie In deutscher und französischer Sprache Theater BAAL novo im Rahmen von «Allez hop! – Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen» An einem kalten Winterabend stapft der Wolf mit knurrendem Magen durch den Schnee auf der Suche nach etwas Fressbarem. Er hat Glück und findet einen einsamen Hof, einen einsamen Stall, darin ein einsames Schaf. Hinterlistig bietet der Wolf dem Schaf an, eine Schlittenfahrt mit ihm zu unternehmen. Begeistert willigt das Schaf ein, das sich schon immer einen abenteuerlustigen Freund gewünscht hatte. Dem Wolf hingegen läuft bei dem Gedanken an einen leckeren Schafsbraten schon das Wasser im Mund zusammen. Doch der Ausflug nimmt eine überraschende Wende… Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Maritgen Matter und Anke Faust erzählt das Theater BAAL novo die Geschichte einer zu Herzen gehenden Freundschaft. «Ein Schaf fürs Leben» wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem deutschen Jugendliteraturpreis 2004. Auch ohne Fremdsprachenkenntnisse kann die Handlung problemlos verfolgt werden.

Potzblitz! Kultur für Kids Donnerstag

2.2.17

9:30 Uhr und 11 Uhr Schlachthof ab 3 Jahren

Foto: Tilmann Krieg

Honigherz Ein Zaubertheater von Cristina Gottfridsson Theater BAAL novo im Rahmen von «Allez hop! - Kinder- und Jugendtheaterfestival über Grenzen» Regie: Diana Zöller Knuddel lebt in einem Wigwam, einem Waldzelt. Für sein Alter ist er wirklich nicht auf den Mund gefallen. Schnute ist ganz anders. Sie spricht nie, dafür aber spielt sie jede Menge Instrumente: Rätschen und Ratschen, Klingeln, Klappern, sogar eine Ukulele. Eines Tages entdeckt Knuddel Schnute, wie sie vor seinem Wigwam genussvoll einen Apfel verputzt. Lecker! Da hat Knuddel eine Idee: Mit den Kernen könnte er ein Apfelbäumchen pflanzen! Das ist der Beginn einer Geschichte über Freundschaft, bei der einem manchmal die Worte fehlen. Mit clownesken und zauberhaften Elementen hat Diana Zöller das Theaterstück der schwedischen Autorin Cristina Gottfridsson inszeniert. So sehen auch die Allerkleinsten ein buntes, poetisches Stück, das ohne viele Worte auskommt, dafür aber mit viel Musik und Zeichensprache von der schönen Erfahrung erzählt, gemeinsam etwas geschafft zu haben. BAAL novo bietet Theater in einem innigen Rahmen, Theater, das nah an den Schauspielern ein besonderes Erlebnis für kleine und große Zuschauer verspricht.

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Februar 2017 Samstag

Weltklassik am Klavier!

4.2.17

…und ein englischer Komponist in Deutschland

17 Uhr Pflugsaal

Olivia Sham, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

Songs ’n’ Singers Samstag

4.2.17 21 Uhr Schlachthof Präsentiert von:

Hitradio Ohr

Attila Reißmann & Band und «Out of the Box» Local Songs ’n’ Singers Musik zum Zuhören, irgendwo zwischen Lagerfeuerromantik, Gesellschaftskritik und philosophischer Selbstdurchleuchtung. Der charismatische Lahrer Sänger und Songwriter Attila Reißmann besingt in alter Liedermacherkunst mit Elan und Ehrlichkeit Themen wie Selbstfindung, das Leben und Gefühle. Begleitet wird er dabei von seiner Band, die klassisch mit Bass (Michael Pretzsch), Keyboards (Patrick Lesser) und Drums (Bernd Schüssele) besetzt ist. Reißmann schafft es immer, diesseits der Kitschgrenze zu bleiben. Das liegt nicht zuletzt an seiner ungekünstelten Performance, seiner markant-deutlichen  Artikulation und der ausdrucksstarken Stimme. Eine Neuentdeckung sind «Out of the Box» aus Ettenheim. Sie spielen Songs aus dem Spannungsfeld von Folk, Americana und Bluegrass. Nur mit Stimmen und akustischen Instrumenten wie Gitarre, Mandoline, Geige und Kontrabass betritt das Quartett neue musikalische Wege und ist offen, Altes zu überdenken. Neben einigen Coverversionen aus verschiedenen Jahrzehnten der Musikgeschichte sind es vor allem die eigenen Lieder der Band, bei denen es sich lohnt, den Text unter die Lupe zu nehmen. «Out of the Box» sind: Patrick Berg (Gitarre, Dobro, Mandoline, Gesang), Thomas Broßmer (Gitarre, Gesang), Conni Schwab (Geige, Gesang) und Tobias Hölscher (Kontrabass, Gesang). Veranstalter: Lahrer Rockwerkstatt e. V. «Songs ’n’ Singers» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Lahrer Rockwerkstatt e. V.

Einspruch! LahrKabarett Sonntag

5.2.17 19 Uhr Schlachthof

Schlachtplatte – Die Jubiläums-Endabrechnung 2016 Ensemble-Kabarett; mit Robert Griess, Lioba Albus und Ape & Feuerstein Zehn Jahre gibt es sie nun schon: die Kabarettisten und Kabarettistinnen, die sich alljährlich zum «Schlachtplatte-Ensemble» formieren, um dann über das Vorjahr die Messer zu wetzen. Acht dieser Auftritte haben die Lahrer schon erlebt. Die für sie neunte «Jubiläums-Endabrechnung» bringt neben Urgestein Robert Griess gleich drei neue Wortakrobaten auf die Schlachthofbühne: Lioba Albus sowie das Musikkabarett-Duo «Ape & Feuerstein». Albus steht nach eigener Aussage für Kabarett zwischen «fein und gemein». Die virtuose Vollblut-Komödiantin aus dem Sauerland glänzt insbesondere in der Rolle der Hausfrau Mia Mittelkötter, die mit ihrer Wald- und Wiesenpsychologie auf alles eine Antwort hat. Fred Ape und Guntmar Feuerstein, alias «Ape & Feuerstein», befanden nach einer längeren Schaffenspause, dass die Welt sie spätestens seit 2012 wieder braucht, um den Lauf der Dinge erklärt zu bekommen und angesichts unfähiger Politiker, gieriger Banker, überforderter Energiekonzerne und schwafelndem Beratergesocks einen Ausweg aus der Krise aufzuzeigen. Robert Griess hat nicht nur laut Kölner Stadtanzeiger «die schnellste und frechste Klappe von Köln», sondern auch wieder die Fäden in der Hand. Zusammen mit seinen Kollegen serviert er das kabarettistische Schlachtfest mit amüsanten Sketcheinlagen, sozialkritischen Songs und Stand-up-Monologen. Veranstalter: Kulturamt Lahr «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

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07821-91670 Weingartenstr. 96 77933 Lahr - Sulz

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Februar 2017

Die Wunderübung

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to : Ja Komödie von Daniel Glattauer ni n e G uld e n er Mit Michaela May, Michael Roll und Ingo Naujoks Regie: Bernd Schadewald; Komödie im Bayerischen Hof München Einfühlend ironisch und mit viel Sympathie führt der Wiener Journalist und Autor Daniel Glattauer wieder einmal ins Labyrinth zwischenmenschlicher Beziehungen. In der vergangenen Spielzeit konnten die Zuschauer bei der Aufführung seines Bestsellers «Gut gegen Nordwind» to m :F ge bereits einen Eindruck von seinem augenzwinkernden Blick auf das Verami l y S ty l e M a n a hältnis von Mann und Frau gewinnen. Genüsslich bedient Glattauer in «Die Wunderübung», uraufgeführt in Wien 2015, die Klischees von Frauen, die nicht zuhören und ständig reden, von Männern, die nicht zu Wort kommen, von Seitensprüngen und der Reue darüber und schließlich von Therapeuten, die ihrer Klientel nicht gewachsen sind. Mit Übungen und Tricks versucht der von Joana und Valentin aufgesuchte Paartherapeut das Eis zu brechen, denn die beiden haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen. Seine Bemühungen zeigen jedoch keinerlei Erfolg. Erst als er selbst durch den Anruf seiner Gattin aus dem Gleichgewicht geworfen wird, wendet sich das Blatt. Mit den drei prominenten Fernseh- und Theaterschauspielern Michaela May, Michael Roll und Ingo Naujoks ist die Kömodie brillant besetzt. mal mehr, dass er «Glattauer beweist darin ein ntierte Dialoge Gefördert von: poi eingängige Geschichten in Zeitung) r zu kleiden vermag.» (Wiene o

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20 Uhr Stadthalle B, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

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10.2.17

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LahrBoulevard Freitag

Potzblitz! Kultur für Kids Samstag

11.2.17 14 Uhr Stadthalle ab 8 Jahren

Oliver Twist – Tu doch, was dein Herz dir sagt!

Fotos: G2 Baraniak

Familienmusical von Christian Berg; Nach dem Roman von Charles Dickens Musik: Konstantin Wecker Ausstattung: Ulrike Engelbrecht Choreografie: Ute Geske; Altonaer Theater Oliver Twist gehört zu den bekanntesten Geschichten von Charles Dickens und hat seinen Platz in der Weltliteratur. Christian Berg, Produzent und Regisseur so bekannt gewordener Familienmusicals wie «Jim Knopf», «Das Dschungelbuch» oder «Petersson und Findus» machte aus der anrührenden Dickens-Erzählung um einen kleinen Waisenjungen ein weiteres Erfolgsmusical. Für die Musik konnte Berg einmal mehr seinen langjährigen Freund Konstantin Wecker gewinnen. Der bekannte Münchener Liedermacher, Komponist, Autor und Schauspieler hatte auch schon für andere Musicalproduktionen wie «Pinocchio» oder «Peter Pan» die Musik geschrieben. Erzählt wird das Schicksal des kleinen Oliver Twist, der vor Hunger und aus Angst vor Prügeln aus einem Waisenhaus in die große Stadt London flieht. Dort will er sein Glück finden. Stattdessen fällt Oliver aber einer Bande in die Hände, die Jungen wie ihn zu Dieben ausbilden. Bei einem Raubzug wird er gefasst und trifft vor Gericht auf sein Opfer, das ihm verzeiht und bei sich aufnimmt. Endlich scheint Oliver ein Zuhause gefunden zu haben. Doch so schnell gibt die Diebesbande nicht auf...

t ht Familienmusical genann «Dieses Stück darf zu Rec t. Und es rockt.» (NDR) ühr werden. Es unterhält. Es ber

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Februar/März 2017 Einspruch! LahrKabarett Freitag

17.2.17

Volkmar Staub – Ein Mund voll Staub

20 Uhr Stiftsschaffneikeller Solo-Kabarett Volkmar Staub hat die Schnauze voll. Und so purzeln die Worte ins Freie, damit er wieder Luft holen kann. Staub weiß, wer den Mund nicht zu voll nehmen will, muss schauen, dass er ausspuckt, was auf der Zunge liegt. Das ist der Unterschied zum Tennis: Kabarett gewinnt man mit den Sätzen, die man verliert. Und dann die politische Rückhand durchzieht, bis man sie auf den Punkt bringt. Ob Finanzpack, Berliner Tagespolitik, Alltagsspinner, Spaßreligionen oder der ganz normale linke Spießer - Volkmar Staub zieht alles durch den Kakao, den er vorher selber abgeschmeckt hat. Mit hartem Stoff, Sahne, Pfeffer und Süßstoffen, so, dass der Zuschauer oft gar nicht merkt, dass er sich soeben daran verschluckt hat. Staubs Texte sind die Antwort auf die Bankenkrise: Lieber Lustschriften als Lastschriften. Und seine Figuren - von Winnetou bis Paranoia-Paul - sind immer wieder der vergnügliche Beweis: Charaktermasken sind lustiger als Fasnachtslarven oder die täglichen Fernsehfressen. «Ein Mund voll Staub» ist gleichzeitig eine vergnügliche Abrechnung mit seiner Generation. Für die 68er noch zu jung, für Punk schon wieder zu alt. So erweist sich das neue Polit-KabarettProgramm von Volkmar Staub als durchgegorene, süffige «68er Spätlese Staubtrocken»: Ambitioniert auf der Zunge, aggressiv im Abgang, und vor allem immer politisch aktuell. Veranstalter: Kulturkreis Lahr e. V. «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr StadtTheater Lahr Mittwoch

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Einführung: Ein Mitarbeiter des Euro-Studios Landgraf gibt eine Einführung zur Komödie «Kunst» am Tag der Aufführung: Mittwoch, 1.3.17, im oberen Stadthallenfoyer. Beginn ist 19 Uhr, Dauer ca. 20 Minuten. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.

Samstag

Weltklassik am Klavier!

4.3.17

Sans Orchestre

17 Uhr Pflugsaal

er geistreichen Komödie. «Geistreiche Aufführung ein Anzeigenblatt) er Durchdachte Regie.» (Allgäu

István Lajkó, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

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Komödie von Yasmina Reza; mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink und Luc Feit; Regie: Fred Berndt; Euro-Studio Landgraf te eg rF oto: Herbert B Die geistreichen Gesellschaftskomödien der französischen Schriftstellerin Yasmina Reza gehören zum weltweit Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. Für ihr Theaterstück »Kunst» von 1994 wurde sie mit dem «Prix Molière», dem «Laurence Olivier Award» sowie dem «Tony Award» ausgezeichnet. Es wurde in 40 Sprachen übersetzt. Mit faszinierendem Gespür für Timing und mit ebenso federleichten wie hintergründigen Dialogen hängt die Autorin das Geschehen an der vieldiskutierten Frage nach dem Wesen beziehungsweise nach dem Sinn und Zweck von Kunst auf. Als Serge ein teures, ganz in Weiß gehaltenes Ölgemälde kauft, ist sein Freund Marc entsetzt. Er zweifelt an Serges Verstand und sucht daher einen Verbündeten im gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan bezieht keine Stellung, da er es sich mit keinem der anderen verderben will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist. Das Gleichgewicht der Männerfreundschaft gerät gehörig ins Wanken. Die drei brillanten Fernseh- und Theaterschauspieler Leonard Lansink, Luc Feit und Heinrich Schafmeister machen das erfolgreiche Stück zu einem besonderen Erlebnis. ei

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20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

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1.3.17

März 2017 Samstag

4.3.17 20 Uhr Stadthalle

Foto: Anja Beutler

Sound of Cinema Tanz- und Musikshow Als einzige deutsche Showproduktion wurde «Sound of Cinema» 2016 zum «International Festival of Music and Dance» in Bangkok eingeladen, was als besondere Ehre und Auszeichnung zu werten ist. Das große Ensemble aus stimmgewaltigen Sängerinnen und Sängern, Tänzern und einer Live-Band zaubert bei dieser Show mit aufwändiger Wandlungsfähigkeit die verschiedenen Stimmungen bekannter Kinohits auf die Bühne. Die schönsten Kompositionen aus zum Teil Oscar-prämierten Filmen wie «Pretty Woman, Titanic, Mary Poppins, Sister Act oder Diamonds» werden präsentiert. Welthits wie «I will always love you», «My heart will go on» oder «I will follow him» erzeugen Gänsehaut-Feeling. Spannung und Action, die für die Filmmusik von «Fluch der Karibik» typisch sind, und akrobatische Tanzszenen zur Titelmusik von «Matrix» wechseln sich mit romantisch-gefühlvollen Titeln ab. Ein «James Bond Special» mit Titeln wie «Goldfinger» und «Skyfall» fließt als besonderes Highlight ein. Insgesamt gehören mehr als 25 Songs und Soundtracks in mehr als 150 authentischen Kostümen zum Showprogramm.

«Die wirklich großen Kinoer e hnt rze Jah ten letz folge der wurden lebendig, blitzten neu interpretiert wieder auf – hin t reißend gesungen, gekonn r che dis län uer (Sa vertanzt.» Beobachter) diesem Abend voller «Vermutlich konnten nach wenigsten Heimkehenergiegeladener Musik die zu viele Ohrwürmer n, renden sofort einschlafe tnis eingeschlichen.» hatten sich … ins Gedäch (infowilplus.ch)

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März 2017 LahrBoulevard Freitag

10.3.17

20 Uhr Stadthalle B, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Fotos: Bo Lahola

Sekretärinnen

Musical von Franz Wittenbrink Mit Tim Grobe, Karin Kiurina, Barbara Krabbe, Love Newkirk, Oliver Parchment, Zazie de Paris, Angela Roy und Tatja Seibt; Regie: Ulrike Arnold; Musikalische Leitung: Andreas Lenz von Ungern-Sternberg; Hamburger Kammerspiele Im Jahr 1995 widmete der Arrangeur, Komponist und Pianist Franz Wittenbrink dem Berufsstand der «Sekretärin» einen Liederabend, der im Deutschen Schauspielhaus Hamburg uraufgeführt wurde. 20 Jahre und viele erfolgreiche Aufführungen später ist aus der einstigen Sekretärin eine «Teamassistentin» oder «OfficeManagerin» geworden, die ihre Schreibmaschine gegen den Laptop getauscht hat. Entsprechend kehrt das kultige Musical nun in einer ganz neuen Inszenierung auf die Bühne zurück. Mit Evergreens und Schlagern von Donna Summer bis Zarah Leander, von Aretha Franklin bis Jacques Brel krempeln die gesangsstarken Schauspielerinnen und Schauspieler den Büroalltag um und machen bunt, was bunt gehört. Volkslieder und Popsongs präsentieren sie ebenso wie Schlager und Arien. Stets verwendet Franz Wittenbrink eine facettenreiche musikalische Mischung. Nach dem Motto: «Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man singen» geht es vergnüglich durch die emotionalen Höhen und Tiefen des Arbeitslebens.

emble «Zur Zugabe gönnt das Ens nkseinem Publikum Aretha Fra n ma lins ‹Respect›. Das kann Resdirekt mal zurückgeben: latt) pekt!» (Hamburger Abendb Gefördert von:

Samstag

11.3.17 bis Sonntag

26.3.17

PuppenParade Ortenau Figurentheater Festival 2017 Näheres unter www.puppenparade.de bzw. im Extra-Programmheft

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März 2017 Einspruch! LahrKabarett Samstag

Frauengold – War Beethoven eine Frau?

18.3.17

Kabarett-Duo Zeitnah zum Weltfrauentag gastiert das Kabarett-Duo «Frauengold» im Lahrer Stiftsschaffnei20 Uhr Stiftsschaffneikeller keller: Dr. Renate Geigenhals, Spätfeministin mit hohem Anspruch, ist auf der Suche nach dem weiblichen Musikschaffen. Akribisch geht sie der wissenschaftlichen Fragestellung nach, welcher der berühmten Komponisten aus musikalischer Sicht gar nicht männlich sein kann. Margot Finkbeiner, Spätzünderin mit hohem Einsatz, arbeitet an ihrer Karriere, an ihren Italienisch-Kenntnissen und konsumiert sehr gerne das beliebte Stärkungsmittel der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts - «Frauengold» - ein Elixier, das wahre kreative Höhenflüge bewirkt. Die beiden Künstlerinnen präsentieren eigene Lieder und Texte, spielen das Klavier auch mal vierhändig, inszenieren lustvoll und überraschend. Trotz unüberwindbarer Gegensätze der Charaktere beflügeln sie sich als Bühnenpaar, ganz nach dem Motto: «Frauengold schafft Wohlbehagen, wohlgemerkt – an allen Tagen». Veranstalter: Kulturkreis Lahr e. V. «Einspruch!» ist eine Kooperation von Kulturamt Lahr und Kulturkreis Lahr

igkeit parodieren schauspielerischer Kunstfert nicht nur von und r che alis sik mu er hst «Lustvoll und mit höc Künstlerinnen ernteten tliche Stilrichtungen. Die Applaus.» sich die Frauen durch säm den Männern begeisterten von h auc n der son l, Saa ten etz bes allen Frauen im voll (Schwarzwälder Bote) SymphonieKonzerte Mittwoch

22.3.17

East West Symphony – Last of Songs

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Bernd Ruf

20 Uhr Stadthalle Dirigent: Bernd Ruf C, D, Wahl 8/11, Solisten: Irit Dekel, Gesang und Eldad Zitrin, Saxophon, Akkordeon, Klavier RampenFieber und Orchester: Philharmonie Baden-Baden freier Verkauf 2015 feierten die Sängerin Irit Dekel und der Multiinstrumentalist und Arrangeur Eldad Zitrin aus Jerusalem ein sensationelles Debut auf Deutschlands Bühnen. Mit ihrer ersten CD «Last of Songs» präsentieren sie überraschende Interpretationen von Evergreens, einen musikalischen Brückenschlag von Ost und West. Pop, Jazz und Weltmusik verbinden sich in Songs wie «Get Happy», «Bye Bye Love» oder «The Rose» in einer einzigartigen Weise, wie sie wahrscheinlich nur im Schmelztiegel Jerusalem erdacht werden kann. Der aus Gengenbach stammende Musikprofessor und Crossover-Spezialist Bernd Ruf überrascht das Lahrer Konzertpublikum im zweijährigen Turnus immer wieder mit einem besonderen Weltmusik-Konzert. Ruf zählt zu den kreativsten Musikerpersönlichkeiten im Bereich «Classical Crossover» und hat seit 13 Jahren an der Musikhochschule Lübeck eine Professur für PopuIrit Dekel und Eldad Zitrin Foto: RoyEventov larmusik, Jazz und Weltmusik inne. Für die «East West Symphony – Last of Songs» hat er das israelische Duo Irit Dekel und Eldad Zitrin eingeladen. Mit dabei ist auch die Philharmonie Baden-Baden, das älteste kommunale Orchester Baden-Württembergs, das schon oftmals unter der Leitung von Bernd Ruf in Lahr zu hören war.

März 2017

Foto: Richard Kirk Smith

Foto: Eric Bandiero

Samstag

25.3.17 20 Uhr Stadthalle

Foto: Richard Termine

Rioult Dance Rioult Dance Company, New York Künstlerischer Leiter und Choreograf: Pascal Rioult Der Franzose Pascal Rioult, ehemaliger Tänzer bei der Martha Graham Dance Company und einer der wichtigsten Choreografen des New Modern-Stils, überrascht in seinen Choreografien mit klaren Linien, Dynamik und gekonnter Raumaufteilung. Seine 1994 gegründete Company setzt den fulminanten Mix aus Modern Dance und klassischer Musik mit perfektem Timing, Disziplin und höchstem tänzerischen Können um. 2012 konnte sich das Lahrer Publikum schon einmal ein Bild machen von der Faszination, die von Rioults Choreografien und seinen kreativen Tänzerinnen und Tänzern ausgeht. Die in New York angesiedelte Tanzcompagnie bietet neben einem auf New York selbst zugeschnittenen Spielplan viele internationale Tournee-Programme und ist ein gern gesehener Gast bei Tanzfestivals innerhalb der USA, sowie auch in Deutschland, Italien, Belgien, der Schweiz und natürlich in Rioults Heimatland Frankreich. Was die Arbeit von Pascal Rioult einzigartig macht, ist sein ganz eigenes Verhältnis zur Musik. Neben unzähligen Ausflügen ins Repertoire der klassischen Musik arbeitet er immer wieder mit jungen amerikanischen Komponisten zusammen und lässt sie Werke verfassen, die dann von ihm mit Bewegungen für seine Tänzerinnen und Tänzer ausgefüllt werden. Über 40 Choreografien hat Rioult schon geschaffen und er bringt jährlich mindestens eine Uraufführung heraus.

se aus Tanz, Musik, Licht, eine faszinierende Symbio «Ein einzigartiges Ereignis, dem großartigen Stimmungszauberer Pascal Rioult von Poesie….- immer getragen senen Ensemble.» (Nahe Zeitung) ses zbe tan , gen und seinem jun

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März/April 2017 StadtTheater Lahr Dienstag

28.3.17

20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Fotos: ContraKreisTheater

Achtung Deutsch! Eine Multi-Kulti-Komödie von Stefan Vögel Mit Patrick Dollmann, Ouadirh Ait Hamou, Clara Cüppers, Matthias Kofler, Nico Venjacob, René Toussaint und Steffen Laube Regie: Jochen Busse Komödie im Bayerischen Hof München Ein turbulentes Spiel mit Klischees, hochaktuell, witzig und hintergründig zugleich, verbirgt sich hinter der Komödie «Achtung Deutsch!» aus der Feder des Österreichers Stefan Vögel. Mehrere Auszeichnungen gehen auf das Konto dieser Aufführung, wie beispielsweise der Monica-Bleibtreu-Preis oder der «AZ-Stern» einer Münchener Tageszeitung. Das urkomische Karussell aus nationalen Fehleinschätzungen und Multi-Kulti-Stereotypen beginnt sich zu drehen, als Herr Reize vom Wohnungsamt seinen Besuch bei «Familie Schlüter» ankündigt. Diese gibt es nämlich eigentlich in der zu überprüfenden Sozialwohnung gar nicht. Dort lebt eine fünfköpfige Studentenwohngemeinschaft, die aus dem Syrer Tarik, der Französin Virginie, dem Italiener Enzo, dem Wiener Rudi und dem Oberhaupt der Chaotentruppe Henrik Schlüter besteht. Ein bürokratischer Irrtum hat die Bewohner als deutsche Familie mit zwei Kindern eingestuft. Um Tariks Einbürgerungsverfahren, diverse Sozialleistungen und die günstige Miete nicht zu gefährden, beschließt die WG, dem Prüfer die perfekte deutsche Familie zu präsentieren beziehungsweise das, was ihnen das Privatfernsehen als solche vorspielt. Unter der Regie von Jochen Busse, bekannt auch als Kabarettist und Moderator, begibt sich das spielfreudige Ensemble auf die augenzwinkernde Suche nach dem typisch Deutschen.

Samstag

Weltklassik am Klavier!

8.4.17

Lieder ohne Worte – Bilder einer Ausstellung

17 Uhr Pflugsaal

Mzia Jajanidze, Klavier Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

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April/Mai 2017 StadtTheater Lahr Mittwoch

26.4.17

20 Uhr Stadthalle A, D, Wahl 8/11, RampenFieber und freier Verkauf

Peter Kremer Fotos: a.gon Theater GmbH

Nathan der Weise Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing; mit Peter Kremer, Oliver Severin, Nicole Spiekermann, Georg Luibl, Michael Althauser u. a.; Inszenierung: Stefan Zimmermann; a.gon Theater München Gotthold Ephraim Lessings Schauspiel von 1783 ist angesichts der nach wie vor ungelösten religiösen Konflikte unserer Zeit das Stück der Stunde. Mit großer Weitsicht beschreibt Lessing nicht nur den sinnlosen Alleinvertretungsanspruch der drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, er bietet auch eine kluge, immer gültige Lösung an. Die Handlung spielt nicht zufällig in Jerusalem, jenem heiligen Ort, den schon damals jede der Religionen für sich reklamierte. Der muslimische Herrscher Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohlhabenden und edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die wahre halte. Nathan antwortet mit einem Märchen, der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in einer Familie, nach der ein Vater einen kostbaren, mit besonderer Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der echte. Saladin ist so beeindruckt, dass er dem Juden Nathan die Freundschaft anbietet. Einführung: Ein Mitarbeiter des a.gon Theaters München gibt eine Einführung zum Schauspiel «Nathan der Weise» am Tag der Aufführung: Mittwoch, 26.4.17, im oberen Stadthallenfoyer. Beginn ist 19 Uhr, Dauer ca. 20 Minuten. Anmeldung nicht erforderlich. Eintritt: 3,50 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.

Kraft der Aufklärung zum Frieden, zur «Nathan ist aktuell, denn die eschlossen. Theater war Lessings abg Vernunft ist – leider - nicht die unsere – mit seinen erhellenden h noc er imm h auc ist Es . zel Kan nn, a.gon Theater München) rma me Zim fan Gedanken!» (Ste Theaterwerkstatt Samstag

6.5.17

Theaterwerkstatt

und Sonntag

Besser schauspielern im Einklang mit Körper, Sprache und Gefühl

7.5.17

jew. 14:00 – 18:00 Uhr Zweitägige Theaterwerkstatt für junge Menschen ab 13 Jahren Aktienhof Mit Horst Kiss, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge am Theater BAAL novo Lahr-Dinglingen An zwei Tagen wird unter professioneller Anleitung des Schauspielers, Regisseurs und Theaterpädagogen Horst Kiss mit viel Spielspaß die Kunst des Theaterspiels in vielfältigen Ausdrucksformen ausprobiert und vertieft. Besonderes Augenmerk richtet sich diesmal auf den bewussten Einsatz von Stimme und Sprache im Einklang mit Mimik, Gestik und Körperlichkeit. Theater spielen heißt, den Körper sprechen lassen, ihn lenken und beherrschen. Impulse geben und annehmen, mit Gesten agieren, kommunizieren, provozieren. Eine Haltung einnehmen, einen Standpunkt vertreten, sich von jemandem ab- und einem anderen zuwenden, mal richtig aus der Haut fahren und dabei große Präsenz zeigen. Dazu gehört auch die Sprechgestaltung: sich mit Ach und Weh ausdrücken, den Gefühlen also ihren Lauf lassen, dabei die Stimme erheben und gekonnt führen, auch mal laut aufbrausen und sich dabei klar und unmissverständlich ausdrücken. Hier kann sich jeder mit oder ohne Theatererfahrung nach Herzenslust ausprobieren und mal mehr Raum einnehmen als im Alltag. Anmeldung (ist erforderlich!) möglichst bis 28.4.17 Nähere Infos u. Anmeldung: KulTourBüro Lahr, Altes Rathaus, Kaiserstraße 1 Telefon: 07821 – 95 02 10 E-Mail: [email protected] Leitung: Horst Kiss, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge. Weitere Infos über den Workshopleiter, das Theater BAAL novo und seine Theaterpädagogik «BABEL» siehe auf www.baalnovo.com Ort: Aktienhof, Lahr-Dinglingen, Aktienhof 1 (hinter Bäckerei Kappus) Zeiten: täglich 14 bis 18 Uhr Kleidung: Bitte lockere Kleidung mitbringen und drei Lieblingstexte Teilnahmegebühr: 20,- Euro für beide Tage (bei Anmeldung zu bezahlen) Veranstalter: Kulturamt Lahr

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13.05. – 10.09.2017

Stadtmarketing und Kulturamt

Lahr

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Mai/Juni 2017 Samstag

Weltklassik am Klavier!

6.5.17

Musikalische Auszeit für die Seele

17 Uhr Pflugsaal

Slawomir Saranok, Klavier und Júlia Pusker, Geige Nähere Infos unter www.PopuLahr.de Veranstalter: Kathrin Haarstick, KcH GmbH in Kooperation mit Kulturamt Lahr

Kunst in die Stadt! Ausstellungseröffnung Samstag

13.5.17

11 Uhr Städtische Galerie Altes Rathaus

Angelika Summa Skulpturen-Ausstellung im öffentlichen Raum der Lahrer Innenstadt Ausstellung vom 13.5. – 17.9.17 Klein-Skulpturen in der Städtischen Galerie, Altes Rathaus Ausstellung vom 13.5. – 11.6.17 Näheres siehe unter «Kunst in Sicht» in diesem Magazin

Samstag

20.5.17 bis Sonntag

4.6.17

Orte für Worte Lahrer Literaturtage Über einen Zeitraum von gut zwei Wochen können Interessierte wieder verschiedenste Veranstaltungen zum Thema «Literatur» besuchen. Einen besonderen Anreiz bieten neben den vorgestellten literarischen Werken immer auch die jeweils passenden Veranstaltungsorte. Beteiligt sind die Mediathek und ihr Förderkreis, die Volkshochschule und die Musikschule, das Kulturamt, der Schlachthof, die Buchhandlungen Schwab und Rombach, der Kulturkreis Lahr und das Theater BAAL novo. Detaillierte Informationen enthält ein rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn erscheinender Programmflyer.

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Juni 2017 Freitag

16.6.17

Simon & Garfunkel meets Classic

21 Uhr Open Air im Stadtpark Tribute-Konzert mit dem Duo Graceland, Streicherquartett und Band (13 Musiker) (bei Regen in der Zehn Grammys, mehrfache und Diamant-, Gold-, und Platinauszeichnungen ihrer Alben sowie die Stadthalle) Aufnahme in die «Rock ’n’ Roll Hall of Fame» gehen auf das Konto des legendären amerikanischen Folk-Rock-Duos Simon & Garfunkel. Zwischen ihrer Gründung 1957 und der Auflösung 2004, der nur noch wenige gemeinsame Auftritte folgten, entstanden so unvergessene Titel wie «Mrs. Robinson», «The Sound of Silence», «Bridge over Troubled Water» oder «The Boxer». Ganz nahe dem Original, mit dem nötigen Respekt vor den großen Kompositionen ihrer Idole und dem Anspruch an sich selbst, musikalisch hochwertige Interpretationen der Welthits von Simon & Garfunkel zu bieten, ist das deutsche Duo «Graceland», alias Thomas Wacker und Thorsten Gary, seit Jahren in Deutschland unterwegs. Schnell erkannten die beiden Gitarrenvirtuosen, dass die Musik von Simon & Garfunkel wie geschaffen dafür ist, die unzähligen Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt mit dem unverkennbaren Klang eines klassischen Streichensembles zu vereinen. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs zu einem ausdrucksstarken Musikerlebnis werden. Das Ambiente für dieses Tribute-Konzert ist darüber hinaus besonders geeignet, die stimmungsvollen Lieder zu präsentieren: Wenn das Wetter es zulässt, findet das «Simon & Garfunkel meets Classic»-Konzert im Lahrer Stadtpark statt.

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Juni 2017

Wer verbirgt sich heute hinter den Stimmen von Paul Simon und Art Garfunkel bzw. hinter «Graceland»? Was sagen die beiden Interpreten über sich selbst und wie erklären sie ihren Erfolg? Diesen Fragen ist Marina Pilgram vom Kulturamt Lahr nachgegangen. Da ist zunächst Thomas Wacker, der seit seinem siebten Lebensjahr Klavier- und Gitarrenunterricht erhielt. Berufen zur Musik, arbeitete er drei Jahrzehnte als Musikpädagoge, absolvierte ein Studium für Konzertgitarre und erhielt ein Stipendium für Flamenco-Gitarre. In verschiedenen Bands war Thomas Wacker europaweit unterwegs, bis er 2011 auf seinen Musikerkollegen Thorsten Gary stieß und mit diesem «Graceland» gründete. Als Stimme von Paul Simon beschreibt Wacker den besonderen Anreiz, das berühmte Duo zu covern, so: «Ich bin mit der Musik von Simon & Garfunkel aufgewachsen und sie hat mich mein Leben lang begleitet. Lieder wie «The Boxer» oder «Scarborough Fair» motivierten mich in meiner Jugend enorm, mich auf der Gitarre zu verbessern. Die Lieder wirken zwar, wenn man sie anfangs hört, recht einfach. Hinter der filigranen Schlichtheit verbirgt sich bei näherem Hinsehen dann doch unglaublich viel Musikalität, Einfallsreichtum und Komplexität. Auch die Texte berühren mich immer wieder. Ich stehe schon seit meiner Jugend auf der Bühne und hab unglaublichen Spaß daran, Menschen durch Musik zu erreichen und zu begeistern. Jetzt genau das mit der Musik von Simon & Garfunkel vor sehr großem Publikum machen zu dürfen, ist für mich etwas ganz Besonderes.» Der Krankenpfleger Thorsten Gary lernte seinen musikalischen Partner Thomas Wacker kennen, als er sich auf die Aufnahmeprüfung für ein Musiktherapiestudium vorbereitete. Eher zufällig nahmen die beiden eine Probe des Songs «Homeward Bound» auf und stellten dabei fest, dass sie dem Original sehr nahe gekommen waren. Schnell war damit die Idee für ein Tribute-Duo geboren und mit «Graceland», angelehnt an ein Solo-Album von Paul Simon, ein geeigneter Titel gefunden. «Als wir dann auf einigen Kleinkunstbühnen auftraten, brachen wir Besucherrekorde. Und in Leipzig wurden wir dann vom Konzertmeister der Philharmonie angesprochen und zu einem gemeinsamen Projekt ‹überredet›. Dass wir irgendwann so erfolgreich sein würden, da dachten wir am Anfang nicht im Traum daran.», beschreibt Gary die Karrierestory. Und auch das lässt Thorsten Gary, die Stimme von Art Garfunkel, die Zuschauer wissen: «Wenn man sich einmal intensiv und ernsthaft mit den Hits von Simon & Garfunkel beschäftigt und sich darauf einlässt, erkennt man sehr schnell, wie besonders und einzigartig diese sind. Lieder mit Geschichten, Lieder die von Herzen kommen, Lieder die etwas zu erzählen haben. Diesen besonderen Charakter zu bewahren und in jedem Konzert neu zu transportieren, ist eine äußerst spannende Herausforderung.»

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Veranstaltungsreihen

Kulturamt Lahr: Veranstaltungsreihen und Abos StadtTheater Lahr

SymphonieKonzerte

Mittwoch, 5.10.16, 20 Uhr, Stadthalle Jugend ohne Gott Schauspiel mit Peter Bause Mittwoch, 9.11.16, 20 Uhr, Stadthalle Lucia di Lammermoor Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti Dienstag, 6.12.16, 20 Uhr, Stadthalle Die Päpstin Schauspiel nach dem Bestseller von Donna Woolfolk Cross Mittwoch, 25.1.17, 20 Uhr, Stadthalle Das Boot Schauspiel mit Hardy Krüger jr. Mittwoch, 1.3.17, 20 Uhr, Stadthalle Kunst Komödie von Yasmina Reza Dienstag, 28.3.17, 20 Uhr, Stadthalle Achtung Deutsch! Eine Multi-Kulti-Komödie von Stefan Vögel Mittwoch, 26.4.17, 20 Uhr, Stadthalle Nathan der Weise Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing

Dienstag, 15.11.16, 20 Uhr, Stadthalle Moskauer Sinfonieorchester Dirigent: Dmitry Orlov Solist: Da Sol Kim, Klavier Donnerstag, 19.1.17, 20 Uhr, Stadthalle Nürnberger Symphoniker Dirigent: Jonas Alber Solistin: Ragnhild Hemsing, Violine und Hardangerfiedel Mittwoch, 22.3.17, 20 Uhr, Stadthalle East West Symphony – Last of Songs Dirigent: Bernd Ruf Solisten: Irit Dekel, Gesang und Eldad Zitrin, Saxophon, Akkordeon, Klavier Orchester: Philharmonie Baden-Baden

Lahrer Meisterkonzerte Sonntag, 2.10.16, 17 Uhr Städtische Musikschule, Orchestersaal Lieder aus dem Exil Viola de Galgóczy, Mezzosopran, Ulrich Steurer, Oboe, Andrej Melik, Violoncello, Uschi Gross, Klavier

LahrBoulevard Freitag, 21.10.16, 20 Uhr, Stadthalle Kerle im Herbst Komödie mit Horst Janson Freitag, 18.11.16, 20 Uhr, Stadthalle Rosa Wolken Uraufführung in Lahr Turbulente Weihnachtskomödie von Folke Braband Freitag, 10.2.17, 20 Uhr, Stadthalle Die Wunderübung Komödie von Daniel Glattauer mit Michaela May Freitag, 10.3.17, 20 Uhr, Stadthalle Sekretärinnen Musical von Franz Wittenbrink

Songs ’n’ Singers Samstag, 29.10.16, 21 Uhr, Schlachthof Maria Solheim Singer/Songwriter aus Norwegen Samstag, 10.12.16, 21 Uhr, Schlachthof Hannah & Max, Michele Mahn, Katrin Göhringer Local Songs ’n’ Singers – «Junge Stimmen» Samstag, 4.2.17, 21 Uhr, Schlachthof Attila Reißmann & Band mit Gästen Local Songs ’n’ Singers Weitere Songs ’n’ Singers-Konzerte finden Sie im Schlachthof-Programm und unter www.PopuLahr.de

Die Reihe LahrBoulevard wird gefördert von:

Foto: Marina Maisel – a.gon Theater München

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Foto: a.gon Theater München

Veranstaltungsreihen

Kulturamt Lahr: Veranstaltungsreihen Potzblitz! Kultur für Kids

Weitere Programm-Highlights

Mittwoch, 12.10.16, 14:30 Uhr, Stadthalle Des Kaisers neue Kleider Theatermärchen nach Hans Christian Andersen Donnerstag, 17.11.16, 10 Uhr, Schlachthof Fuchs, der Geiger Ein musikalisches Stück nach dem Bilderbuch «Foxtrott» von Helme Heine Sonntag, 18.12.16, 18 Uhr, Stadthalle Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Familienmusical Mittwoch, 1.2.17, 10 Uhr, Schlachthof Ein Schaf fürs Leben – Un mouton pour la vie Deutsch-französisches Kindertheaterstück Donnerstag, 2.2.17, 9:30 Uhr und 11 Uhr, Schlachthof Honigherz Ein Zaubertheater von Cristina Gottfridsson Samstag, 11.2.17, 14 Uhr, Stadthalle Oliver Twist – Tu doch, was dein Herz dir sagt! Familienmusical nach dem Roman von Charles Dickens

Einspruch! LahrKabarett Samstag, 17.9.16, 20 Uhr, Stiftsschaffneikeller Ingo Börchers – Ferien auf Sagrotan Solo-Kabarett Freitag, 7.10.16, 20 Uhr, Schlachthof Robert Griess – Ich glaub’, es hackt! Solo-Kabarett Samstag, 29.10.16, 20 Uhr, Stadthalle Kabarett-Doppel: Christian Ehring und Andreas Rebers Freitag, 25.11.16, 20 Uhr, Schlachthof Werner Koczwara – Einer flog übers Ordnungsamt Solo-Kabarett Samstag, 3.12.16, 20 Uhr, Stiftsschaffneikeller Andrea Bongers – Bis in die Puppen Kabarett, Puppenspiel, Musik Sonntag, 5.2.17, 19 Uhr, Schlachthof Schlachtplatte – Die Jubiläums-Endabrechnung 2016 Ensemble-Kabarett Freitag, 17.2.17, 20 Uhr, Stiftsschaffneikeller Volkmar Staub – Ein Mund voll Staub Solo-Kabarett Samstag, 18.3.17, 20 Uhr, Stiftsschaffneikeller Frauengold – War Beethoven eine Frau? Kabarett-Duo

PuppenParade Ortenau vom 11. – 26.3.2017 Figurentheater Festival 2017

vom 13.5. – 10.9.2017

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Freitag, 4.11.16, 20 Uhr, Stadthalle SZENE 2WEI inklusive tanzkompanie – TARUN Zeitgenössischer Tanz Samstag, 12.11.16, 20 Uhr, Stadthalle A cappella – Nacht Mit vocaldente, medlz und The London Quartet Mittwoch, 30.11.16, 20 Uhr, Stiftsschaffneikeller Cities for Life - Städte gegen die Todesstrafe Konzert mit dem Antonin Quartett Solisten: Anke-Bettina Melik, Violine; Andrej Melik, Cello; Frank Schilli, Violine; Rolf Schilli, Viola Donnerstag, 8.12.16, 19 Uhr, Stadthalle Das Russische Nationalballett – Dornröschen Ballett nach der Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski Freitag, 27.1.17, 20 Uhr, Stadthalle Brodas Bros. – Concierto Concepto Musik- und Breakdance Show Samstag, 4.3.17, 20 Uhr, Stadthalle Sound of Cinema Tanz- und Musikshow Samstag, 25.3.17, 20 Uhr, Stadthalle Rioult Dance Rioult Dance Company, New York Freitag, 16.6.17, 21 Uhr, Open Air im Stadtpark (bei Regen in der Stadthalle) Simon & Garfunkel meets Classic Tribute-Konzert mit dem Duo Graceland, Streicherquartett und Band

Weltklassik am Klavier! Diese Konzerte finden Sie im Veranstaltungsprogramm jeweils am Monatsanfang. Mehr Infos siehe unter www.PopuLahr.de Foto: Anja Beutler

Saalplan Stadthalle

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t h c i S n i t s n u u

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Ausst

Öffnungszeiten der Städtischen Galerie: Dienstag bis Sonntag 16 - 18 Uhr Zusätzlich: Mittwoch 10 - 12 Uhr, Samstag 10 - 13 Uhr und Sonntag 11 - 12:30 Uhr Montag geschlossen. Diese Zeiten gelten auch an Feiertagen. Sondertermine für Besuchergruppen sind nach frühzeitiger Voranmeldung möglich.

Kunst in Sicht Ausstellung Eröffnung: Sonntag, 16.10.16 11 Uhr 16.10. – 20.11.16 Städtische Galerie Altes Rathaus

Marion Eichmann – next step Seit ihrer Ausstellung 2010 in der Städtischen Galerie Lahr mit Rekordbesuch sind sechs Jahre vergangen. Marion Eichmann erregt durch ihre ständige Weiterentwicklung und außerordentliche Kreativität weiterhin international großes Aufsehen. Wurde bislang von ihr Gesehenes auf ein lineares Gerüst reduziert, so kommt nun durch mit der Schere geschnittene und collagierte Formen Dreidimensionalität ins Spiel. Stillleben und Innenräume zeigen Ausschnitte aus der direkten Umgebung der Künstlerin. Ateliersituationen, Bücherregale und Arbeitsutensilien geben Anstoß zur intensiven künstlerischen Beschäftigung. Und dies stets mit viel Liebe zum Detail. Fundstücke aus dem Alltag werden in dieser neuen Schaffensphase mit eingearbeitet. Mit Stift und Schere und ihrer Lust am Sehen und Aufspüren von Form- und Farbstrukturen erschafft die Berliner Künstlerin ihre eigene Bilderwelt auf höchst originelle Weise. 2014 wurde Marion Eichmann der «Franz-Joseph-Spiegler-Preis» verliehen, der mit einem mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt auf Schloß Mochental verbunden ist. Hier entstanden ihre ersten Papierschnitte. 2015 folgte dann eine Ausstellung im hessischen Landesmuseum Darmstadt mit einer gleichzeitigen Ausstellung in der Schader-Stiftung Darmstadt, wo sie ihre TOKYO MONO Installation zeigte, die 2004 bei einem Arbeitsaufenthalt in Japan entstand. Marion Eichmann ist mit ihren Collagewerken und Zeichnungen auf internationalen Kunstmessen und in zahlreichen Galerieausstellungen vertreten.

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Kunst in Sicht

Ausstellung Eröffnung: Sonntag, 22.1.17 11 Uhr 22.1. – 19.2. 17 Städtische Galerie Altes Rathaus

Günter H. Schüßler Gedächtnisausstellung Günter H. Schüßler wurde 1927 in der Kurpfalz geboren. Er studierte an der Universität Stuttgart Architektur und Kunstgeschichte. Als Direktor der Badischen Malerfachschule Lahr entwarf er Farbenleitpläne für Gemeinden in ganz Baden-Württemberg. Ein schwerer Verkehrsunfall beendete 1979 seine Arbeit als Schulleiter. Danach begann er eine kunsttherapeutische Arbeit als Holzbildhauer. Ebenso widmete er sich immer wieder mit Leidenschaft seinen Holzdrucken. In der Städtischen Galerie sind nun erstmals alle Holzdrucke zu sehen. Schüßlers Ausdruckssprache ist stark expressionistisch orientiert. Die spitzen und eckigen Formen entstanden ausnahmslos mit der Motorsäge. Das Thema «Mensch – Tier – Pflanze» stand bei Schüßler stets im Vordergrund und als Flötenspieler floss die Musik ebenfalls in seine Darstellungen mit ein. Günter H. Schüßler starb 2012. 2017 wäre er 90 Jahre alt geworden.

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Kunst in Sicht

Ausstellung Eröffnung: Samstag, 13.5.17 11 Uhr Städtische Galerie Altes Rathaus

Angelika Summa Skulpturen in der Lahrer Innenstadt 13.5. – 17.9.17 Klein-Skulpturen in der Städtischen Galerie 13.5. – 11.6.17 Eröffnung: Samstag, 13.5.17, 11 Uhr, Städtische Galerie Günter Wagner, Bildhauer und 1. Vorsitzender des Kunstvereins Bruchsal schreibt über die Skulpturen der Bildhauerin Angelika Summa: «Angelika Summas Material ist Draht in allen denkbaren Formen und Materialien. Das per se verformbare Material erhält durch ihre intuitive, spielerisch wirkende Bearbeitung, durch Wicklungen, Verknotungen, gelötete oder geschweißte Aussteifungen seine endgültige, fest gefügte, meist geometrische Form, ohne dass dabei der ungemein leicht wirkende, gestische Charakter verlorengeht. Ein eigenartiges Wechselspiel zwischen Statik und Dynamik, zwischen formbildender und formauflösender Wirkung charakterisiert nahezu alle ihre Arbeiten und schafft Spielräume für Assoziationen und Gedanken, die ihren ureigensten Ausdruck im Dialog von konstruktiver Geometrie und räumlicher Transparenz finden. Das Endprodukt wirkt mühelos und ist doch von einer solchen Konzentration, der man sich kaum entziehen kann. Neben diesem deutlich ablesbaren Entstehungsprozess spielt selbstverständlich auch der Dialog mit dem Raum, ein zentrales Thema moderner Plastik, eine wesentliche Rolle in Angelika Summas Arbeiten und Installationen. Die Künstlerin besetzt Räume, ohne sie zu verstellen, stellt Beziehungen her zwischen Objekt und Umraum, zwischen Wand- und Bodenfläche. Ihre Kunst ist ohne den architektonischen Kontext kaum vorstellbar. Der aufmerksame Betrachter wird den spannungsvollen Dialog zwischen Skulptur, Architektur und Umraum, den die Arbeiten von Angelika Summa bewusst hervorrufen, wahrnehmen können.»

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Kunst in Sicht

16. KunstVisite Lahr – Tage des offenen Ateliers Samstag 26. November, 14 – 18 Uhr und Sonntag, 27. November 2016, 11 – 18 Uhr Name Ina Breig-Köchling Bukurije Dalladaku Ulrich Dibbern

Atelieradresse Bei der Stiftskirche 8, 77933 Lahr Am Stadtpark 1, 77933 Lahr Heiligenzeller Hauptstr.14, 77948 Friesenheim- Heiligenzell www.atelier-dibbern.de.to Barbara Heer Friesenheimer Hauptstr. 110, 77948 Friesenheim www.barbara-heer.de Renate Henninger Bertholdstr. 20, 77933 Lahr • www.renatehenninger.de Bernd Himmelsbach Am Stadtpark 1, 77933 Lahr • www.bernd-himmelsbach.de Susanne Hofmann Burgstr. 11, 77933 Lahr-Reichenbach www.atelierimschopf.de Dorothea Jöster Emil-Gött-Str. 4, 77933 Lahr • www.schmuck-von-joester.de Laura Justus Oberdorfstr. 17, 77974 Meißenheim Prof. Dr. Heinz Kneile Am Stadtpark 1, 77933 Lahr • www.kunst-heinz-kneile.de Sibylle Krastel-Dibbern Heiligenzeller Hauptstr.14, 77948 Friesenheim- Heiligenzell www.atelier-dibbern.de.to Hans Laurösch Am Sonnenberg 13, 77933 Lahr-Sulz Susanne Lenz Lahrer Str. 42, 77933 Lahr-Sulz • www.sulemal.de Susanne Moussa An der Wolfsgurgel 11, 77933 Lahr-Mietersheim Dorothea Panhuyzen Bismarckstr. 4a, Ecke Rathausplatz bei «wachgeküsst», 77933 Lahr Cindi Ringwald Am Stadtpark 1, 77933 Lahr Roland Schäfer Emil-Gött-Str. 10, 77933 Lahr Sigrid Schäfer Emil-Gött-Str. 10, 77933 Lahr Susanne Scheurer Werderstr. 66, 77933 Lahr Andreas Schüttoff Am Stadtpark 1, 77933 Lahr Regine Staudenmeyer-Türck Schmieheimer Str. 112, 77971 Kippenheim www.l-art-pour-lahr.de Ellen Vetter Am Stadtpark 1, 77933 Lahr • www.Ellen-Vetter.de Alfons Weiss Oberweierer Hauptstr. 14, 77948 Friesenheim www.alfons-weiss.de Pirmin Wilhelm Am Sulzbach 4, 77933 Lahr-Sulz • www.pirmin-wilhelm.de Thomas Wilhelm Hans-Bauer-Str. 2/1, 77933 Lahr-Sulz www.maler-wilhelm.de Lothar Zierer Bertholdstr. 50, 77933 Lahr Rainer Zimmermann Oberdorfstr. 17, 77974 Meißenheim www.kunst-zimmermann.de

www.PopuLahr.de

Die inzwischen in Lahr zur Institution gewordene «KunstVisite – Tage des offenen Ateliers» fällt in diesem Jahr auf das erste Adventswochenende. Wieder sind zahlreiche Ateliers beteiligt, die den Besuchern unterschiedlichste Einblicke in das Schaffen der regionalen Künstler gewähren. Lassen Sie sich überraschen von der Vielfalt der Arbeitstechniken der Künstler und freuen Sie sich auf den Dialog mit ihnen. Beim Rundgang durch die Ateliers und so kurz vor Weihnachten lässt sich der eine oder andere Besucher vielleicht sogar für ein Weihnachtsgeschenk inspirieren. Ein Faltblatt mit den Anschriften der Ateliers liegt ab Oktober kostenlos im KulTourBüro im Alten Rathaus, in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und Cafés aus. Auf Wunsch wird es auch gerne zugesandt.

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Forum Stadtkultur

m u r Fo r u t l u k Stadt

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Forum Stadtkultur

Ein neues Museum für unsere Stadt

Ausblick auf das Innenleben

Im Foyer sollen ein Film zur Einführung und auch schon einige Objekte zu sehen sein Als im Juli 2013 der Gemeinderat beschloss, die ehemalige Tonofenfabrik in der Kreuzstraße zu erwerben und darin ein stadtgeschichtliches Museum einzurichten, zweifelten viele an dem Erfolg dieser Geschichte. Zu baufällig schien das Gebäude, zu aufwändig und teuer die Sanierung. Und dennoch konnte das renommierte Architekturbüro „heneghan peng architects“ mit Sitz in Dublin und Berlin für diese Aufgabe gewonnen werden. Inzwischen sind der Dachstuhl erneuert, Fenster, Fassade und der charakteristische Kamin restauriert, und der neue Treppenhausturm wächst heran. Doch nicht nur am Gebäude wird gewerkelt: mit den Büros „MuseoConsult“ aus Stuttgart und „Studio Kernland“ aus Maastricht, Niederlande, erarbeitet das Museumsteam eine spannende Dauerausstellung, die sich über drei Stockwerke erstrecken wird. Im Untergeschoss werden das Leben in einer römischen Zivilsiedlung gezeigt und Merowingerfunde aus Burgheim und dem Stadtgebiet präsentiert. In einem kleinen Archäologie-Labor werden die unterschiedlichen Forschungsmethoden dargestellt und können ausprobiert werden.

Mittelalterliches Bürgerbuch ist Highlight im Erdgeschoss Das Erdgeschoss zeigt die Entwicklung der städtischen Gesellschaft vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. An einem Stadtmodell und mit digitaler Unterstützung wird die Stadtentwicklung erzählt, aber auch die Geschichte einzelner Bauwerke. Ein Highlight der Ausstellung wird sicher das Bürgerbuch von 1356

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sein, das im Original zu sehen ist und daneben am Bildschirm „durchgeblättert“ werden kann. Ein Kubus in der Mitte des Raumes erläutert an seinen Außenwänden die Herrschaftsverhältnisse, die bürgerlichen Rechte und Pflichten und den Kampf um die bürgerliche Gleichberechtigung. Im Inneren dagegen ist mit Aufstieg und Ende des Nationalsozialismus die Zeit thematisiert, in der die mühsam erkämpften Rechte nicht mehr für alle Menschen galten.

Bekannte Lahrer Industriezweige Das erste Obergeschoss schließlich widmet sich den beiden großen Themen Industrialisierung und Garnison. Als „Werkbank der Ortenau“ wurde Lahr einmal bezeichnet und so werden die Industriezweige, die Lahr über die Grenzen hinweg bekannt machten, an einzelnen Werkbänken dargestellt: die Tabak- und Zichorienverarbeitung, das Druck- und Verlagswesen, die Kartonageindustrie, aber auch die Lederindustrie und die Stahlspäneverarbeitung. Ein Glasregal zeigt Produkte, die Lahrer

Forum Stadtkultur

Traditionsfirmen heute herstellen. Da Lahr nahezu 100 Jahre Garnisonsstadt war und damit in regelmäßigen Abständen eine große Anzahl fremder Menschen in die Stadt kam, wird hier nicht nur der militärische Aspekt beleuchtet, sondern auch die Wechselwirkung zwischen den Soldaten – und später den zivilen Zuwanderern – und den Lahrerinnen und Lahrern.

Platz für Wechselausstellungen und Museumspädagogik Im zweiten Obergeschoss der ehemaligen Tonofenfabrik stehen schließlich Räume für Wechselausstellungen und Veranstaltungen zur Verfügung, während im Dachgeschoss die Büros und ein großer Raum für museumspädagogische Angebote untergebracht sind. Erschlossen wird das Gebäude über ein Foyer im Erdgeschoss mit Informationszentrum, Kasse und kleinem Museumsshop. Hier kann man sich mit einem Einführungsfilm und einigen Ausstellungsobjekten einen ersten Eindruck vom Museum verschaffen und bei einem Getränk verweilen. Der neu errichtete Treppenturm führt die Besucher dann in einem Loop durch die Ausstellungsräume. Ein Aufzug sorgt für Barrierefreiheit, wie auch die gesamte Ausstellung darauf abzielt, möglichst für alle Menschen gleichermaßen zugänglich zu sein.

«Made in Lahr» präsentiert aktuelle Produktionen Lahrer Traditionsfirmen Fertiggestellt ist das Gebäude bis Ende 2016, im Herbst 2017 soll das Museum eröffnet werden. Gabriele Bohnert Unterstützt wird die Museumsarbeit vom «Förderverein Tonofenfabrik Stadtmuseum Lahr e. V.». Weitere Informationen dazu unter www.tonofenfabrik-foerdern.de

Die Theke ist erste Anlaufstelle und Infozentrum

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Forum Stadtkultur

Der Storchenturm wurde saniert

Ein schönes Geburtstagskind Er ist älter als alles, was die Stadt sonst kennt. Und er scheint unzerstörbar. Der Storchenturm ist der Rest jener Tiefburg, die fast drei Generationen vor der Gründung der Stadt Lahr gebaut wurde, und heute nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern auch – besonders zur Zeit der Chrysanthema – sein beliebtestes Fotoobjekt. Doch er war krank.

Bündel von Ursachen für Sanierungsbedarf Nähere Untersuchungen vor einigen Jahren brachten es ans Tageslicht. Breite Risse zogen sich über seine Wand, der Sandstein wurde weich und bröselig, die Gewölbe im Innern verloren an Tragkraft. Während die Fachleute über mögliche Lösungen nachdachten, brach in der Öffentlichkeit eine Diskussion über die Ursachen aus. Der zeitgleiche benachbarte Bau am Altenund Pflegeheim «Spital» wurde ebenso verantwortlich gemacht wie die Beseitigung des Gewerbekanals in den 60er Jahren. Der sinkende Grundwasserspiegel habe die

Der Storchenturm einmal anders: Christo lässt grüßen. Holzfundamente ausgetrocknet und spröde gemacht. Tatsächlich trat schließlich ein ganzes Bündel von Ursachen zutage. Schon der Abriss der Burg im 18. Jahrhundert hatte das statische Gefüge des Turmes verändert. Hinzu kamen zahlreiche Umbauten in den vergangenen 250 Jahren, Fugen wurden unsachgemäß verfüllt, Sandsteine mit Zement zugeschmiert. In vielen Steinen hatte sich Salz eingelagert, andere waren stark verschmutzt. Die Zwischendecken übten über ihre Gewölbe permanenten Druck auf die Außenwände aus, der diese nach außen schob. Nicht «die» Ursache wurde also gefunden, sondern die Resultate der Alterung eines Bauwerks.

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Aufwändige und erkennbare Maßnahmen Dementsprechend sah auch die «Therapie» aus. Um die Statik zu stabilisieren, wurden mit der Außenmauer verankerte Bodenplatten eingesetzt. Sie sollen den Turm zusammenhalten. Die zahlreichen Risse wurden gefüllt, verlorengegangener Mörtel ersetzt. Flächiger Zement wurde abgetragen, damit die Steine wieder «atmen» können. Länger dauerte es, die stark versalzten Steine zu neutralisieren. Einige Steine waren nicht zu retten, sie wurden ersetzt. Dem heutigen Vorgehen der Denkmalpflege entsprechend wurden jedoch keine «alt» aussehenden Bossenquader genommen, sondern moderne, flach behauene Sandsteine. Auch der Laie soll erkennen können, was tatsächlich noch echt ist am Turm und was eine Zutat späterer Zeit ist. Dies gilt auch für die verfüllten Risse, die erkennbar bleiben. Umsonst war dies natürlich nicht. Rund 800.000 Euro wurden aufgewandt, die Stadt trug mehr als die Hälfte davon selbst.

Auch im Innern wurde kräftig ausgebessert und stabilisiert. Im Sommer 2016 war die Restaurierung abgeschlossen. Im Innern sind jetzt wieder Informationen über die Tiefburg und die mittelalterliche Stadt in Form eines kleinen Museums verfügbar. Auch über die Neugestaltung des Turmvorplatzes und der Kreuzstraße wird das mittelalterliche Bauwerk aus der Stauferzeit nun enger an das benachbarte stadtgeschichtliche Museum angebunden. Und so steht er jetzt wieder da, im alten «neuen Glanz». In zwei Jahren wird er genau 800 Jahre alt. Ein hübsches Geburtstagskind … Thorsten Mietzner

Forum Stadtkultur

Seit diesem Jahr gibt es Inklusionsstadtführungen in Lahr

«Der Storchenturm ist ja rund!» Foto: Breithaupt

«So habe ich das Stoesser-Fischer-Haus noch nie gesehen», staunte sogar die Stadtführerin. Dabei ist es eine alte Erkenntnis: Man sieht, was man weiß. Und man weiß das, wofür man Worte kennt. Es ist der Grund, weshalb eine Kunsthistorikerin und ein Lokführer nicht dasselbe «sehen», wenn sie vor einer barocken Fassade stehen oder einer Weiche. Und es ist der Grund, weshalb inklusive Stadtführungen eben nicht nur ein Gewinn für sehbehinderte Menschen sind, sondern auch für «Normalsichtige» und auch für Stadtführer oder –führerinnen selbst. Inklusionsstadtführungen zwingen zur Beschreibung. Mit klaren Worten und eindeutigen Zuschreibungen. «Das ist eine klassizistische Fassade» ist eine Aussage, mit der nur die Kunsthistorikerin etwas anfangen kann. «Der Architekt verzichtet auf Verzierungen und Gesimse und gliedert die Fassade vor allem durch die Fensterreihen», ist etwas, was auch der Lokführer sieht – wenn er darauf hingewiesen wird.

Inklusionsführung: Mit Modellen, einer bildhaften und klaren Sprache und direkt am Objekt bringen die Lahrer Stadtführer und –führerinnen auch sehbehinderten Gästen jetzt die Schönheiten Lahrs näher. Gästeführer Karl Sauer machte den Anfang.

Modelle zum Abtasten liefern überraschende Erkenntnisse Manchmal überraschen einen sogar die Kleinigkeiten. «Der Storchenturm ist ja rund», sagte Lothar Baumann auf einer der Übungsführungen. Lothar Baumann ist blind – und alter Lahrer. Nie war bei den klassischen Führungen bei der Beschreibung des Turms die Form erwähnt worden. Erst jetzt und weil zusätzlich kleine Modelle zum Abtasten eingesetzt werden, können sehbehinderte und nichtbehinderte Menschen die Besonderheiten der städtischen Bauten differenziert und vertieft erfassen. Ein Gewinn – für alle.

Zwei Jahre Entwicklung und Erprobung Inklusionstadtführungen in Lahr anzubieten war eine Idee von Martina Mundinger vom Stadtmarketing in Lahr. Über zwei Jahre arbeitete sie mit Unterstützung des Stadtarchivs und von Michael Knebel, Geschäftsführer des südbadischen Blinden- und Sehbehindertenvereins, an dem Konzept. Zahlreiche Seminare zu Theorie und Praxis sowie Probeführungen mit Sehbehinderten und

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Sehenden wurden von den Lahrer Stadtführerinnen und Stadtführern absolviert. Der übliche Rundgang – das zeigte sich nach den ersten Erfahrungen – musste «abgespeckt» werden. Mehr erklären und beschreiben heißt eben auch, dass man mehr Zeit an den einzelnen Stationen braucht. Die Klassiker sind natürlich weiter dabei: der Storchenturm etwa oder das Alte Rathaus. Komplizierte, aber stadtgeschichtlich wichtige Gebäude haben eine Aufwertung erfahren. So das StoesserFischer-Haus, für das der Modellbauer Rolf Ilzhöfer ein handliches Modell schuf. Das gibt es jetzt auch für den Stadtgrundriss und den Mauerverlauf.

Gewinn auf beiden Seiten Es gibt nun also einiges an Gepäck, welches die Führerinnen und Führer mit sich herumtragen müssen, doch sind die ersten Erfahrungen in diesem Jahr sehr positiv. Und nicht nur die Geführten profitieren von dem neuen Konzept. Die präzisen Beschreibungen, die Konzentration auf das Wesentliche und die klaren Erzählstrukturen an jeder Station geben auch den Führern Sicherheit und einen Erkenntnisgewinn. So zeigen gewissermaßen die Blinden den Sehenden etwas, was diese vorher nicht gesehen haben. Thorsten Mietzner

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Die lebendige Städtepartnerschaft Alajuela-Lahr wird 10 Jahre alt

So fern und doch so nah Alajuela – Lahr, das sind etwa 9.300 Kilometer Entfernung, 16 Flugstunden – oder wenige Sekunden Zeitverzögerung beim Skypen. Die Städtepartnerschaft der Schwarzwald-Stadt Lahr mit der zweitgrößten Stadt Costa Ricas ist ungewöhnlich – nicht nur wegen der großen Entfernung. Der Anstoß zur transatlantischen Städtepartnerschaft kam von engagierten Lahrer Bürgern, die im Jahr 2004 einen Freundeskreis gegründet hatten. Im Mai 2006 waren Lahr und Alajuela die ersten beiden Städte, die eine deutsch-costa-ricanische Städtepartnerschaft gründeten. Anfängliche Bedenken, die große Entfernung zwischen den beiden Städten könnte dafür sorgen, dass die Städtepartnerschaft ihre bürgerschaftliche Verankerung verliert, haben sich nach zehn Jahren als völlig unbegründet herausgestellt. Es gibt auf verschiedenen Ebenen einen regen Austausch. Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums besuchte im April 2016 eine 34-köpfige Lahrer Delegation aus Gemeinderäten, Mitgliedern des Freundeskreises, interessierten Bürgern, Vertretern der Verwaltung und einem Medienvertreter Costa Rica und wurde von Mitgliedern des Freundeskreises in Alajuela, der Asociacion Ciudades Hermanas de Alajuela (ASOCHA) in Empfang genommen. Die beiden Freundeskreise organisieren immer wieder gegenseitige Besuche in den Partnerstädten. Im Herbst werden zur Chrysanthema wieder Gäste aus Alajuela in Lahr erwartet.

Engagement der jüngeren Generation Foto: Kramberg

Junge Menschen aus Lahr und Umgebung leisten im katholischen Kinderheim Hogar Manos Abiertas Freiwilligendienste. Bislang haben 21 junge Menschen an dem durch die evangelische Landeskirche organisierten Programm teilgenommen. Neu ist das sogenannte «Reverseprogramm» des Diakonischen Werks, mit dem im Herbst zwei costa-ricanische Erzieherinnen für ein Jahr nach Lahr kommen, hier in Familien leben und im Kindergarten arbeiten werden. Der Austausch wird durch das Bundesprogramm «Engagement global» gefördert. Nachdem sich der direkte Kontakt zwischen Schulen aus Lahr und Alajuela als schwierig erwiesen hatte – nur wenige Schüler lernen in Costa Rica Deutsch – werden im Jubiläumsjahr neue Ideen für den Schüleraustausch entwickelt. Lahr selbst hat zwar keine Studenten, doch durch die guten Kontakte zu Costa Rica konnten

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Studentenaustausch-Programme der Verwaltungshochschule Kehl und der Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg vermittelt werden.

Klimapartnerschaft Auf kommunaler Ebene arbeiten Lahr und Alajuela in einem vom Bundesumweltministerium aufgelegten Klimapartnerschaftsprogramm zusammen. Konkret geht es um Verbesserungen von mehreren kleinen Kläranlagen und Aufforstung von Quellgebieten und Umweltbildung, die zu einer Verbesserung der Trinkwasserqualität

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Roberto Thompson Bgm Alajuela: Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller überreicht dem Bürgermeister von Alajuela Roberto Thompson Bilder der Lahrer Künstlerin Renate Henninger.

Zehn Jahre später, im Sommer 2011, waren es sogar dreizehn namhafte Künstler aus Costa Rica, von denen fünf auf öffentlichen Plätzen in Lahr arbeiteten und auf vielfältige Weise mit den Bürgern der Stadt Kontakte knüpften. Diese überregional beachteten Kunstkontakte waren für die Stadt und den Freundeskreis Alajuela-Lahr Kraftakte, die sichtbare Spuren in Form von Kunstwerken und unsichtbare Spuren in Form von Freundschaften in der Stadt hinterlassen haben.

Zwei Konzerte 2014 gab die costa-ricanische Band SonSinPar zwei Konzerte in Lahr, bei denen sie unter anderem auf der Chrysanthema einheimische und auswärtige Zuhörer mit ihren lateinamerikanischen Rhythmen begeisterte – und sogar ein Partnerschaftslied komponierte. Das neueste Projekt der Städtepartnerschaft ist eine CD mit Kinderliedern aus Costa Rica und Deutschland, die in der städtischen Musikschule Lahr aufgenommen werden soll.

Freundeskreise beiderseits Die Städtepartnerschaft wird durch die beiden Freundeskreise in Lahr und Costa Rica lebendig gehalten. In Lahr leitet Marlies Llombart den Freundeskreis Alajuela-Lahr, der mit vielen Aktivitäten die Städtepartnerschaft unterstützt und Spenden für soziale Projekte in Alajuela sammelt. In Costa Rica ist Shirley Petersen Vorsitzende der ASOCHA, die die Städtepartnerschaften von Alajuela pflegt.

Diplomatische Vertretung

führen sollen. Dabei ist auch eine Kooperation mit der Ökologiestation auf dem Langenhard (Train the Trainer) geplant. Im Rahmen der Klimapartnerschaft findet auch ein Austausch von Mitarbeitern der beiden Stadtverwaltungen statt.

Sichtbare und unsichtbare Spuren Das Bildhauerforum 2001, angestoßen vom 2007 verstorbenen Lahrer Unternehmer Horst-Peter Mäntele, bei dem sieben costa-ricanische Künstler in Lahr ausstellten, war die Initialzündung für die Städtepartnerschaft gewesen.

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Seit 2014 ist der gebürtige Spanier Juan Llombart Honorarkonsul von Costa Rica. In sein Büro im Hermann-Waibel-Weg kommen Costa-Ricaner, um ihren Pass verlängern zu lassen oder Deutsche, die beabsichtigen, länger als drei Monate in Costa Rica zu bleiben, um ein Visum zu beantragen. Juliana Eiland-Jung

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Poetry Slam im Schlachthof

Der Weg in die Provinz war steinig r

Fot Sechs Jahre nach seiner Erstaufos: Ha lage im Herbst 2010 hat be re sich der Poetry Slam im Schlachthof fest etabliert. Zwei bis drei Mal im Jahr treten Teilnehmer aus ganz Deutschland zum Wettstreit der Poeten und Wortakrobaten an, das Bistro der BegegnungsstätErfolgreicher te platzt längst aus allen Nähten. Auftakt in Lahr Irgendwann in der Der Weg in die Provinz Mitte der 1990er Jahre Im war trotzdem steinig. schwappt der in den USA Schlachthof Das Team des Schlachtgeborene Wettstreit der ist volles hof in Lahr ist erst Dichter über den großen Teich. Haus, wenn die einmal skeptisch, als Das Format des Poetry Slam etabliert «alten Hasen» und der Nachim Sommer 2010 Sophie sich über Nacht auch in Deutschland, wo es vor wuchs wortgewaltig gegenPassmann an die Tür der allem ein junges, urbanes Publikum in den großen einander antreten. Begegnungsstätte klopft. Städten elektrifiziert. Es steht dem klassischen LiteDie 16-jährige Schülerin aus raturbetrieb reserviert gegenüber, kann der traditiMünchweier hat sich für die Endrunonellen Lesung mit Wasserglas und Tischlampe, dem de der ersten Landesmeisterschaft in Baden-Württemepischen Roman nur wenig abgewinnen. berg qualifiziert und in den Kopf gesetzt, in Lahr einen eigenen Poetry Slam auf die Beine zu stellen. Sophie Griffige Texte und Performance Passmann erhält grünes Licht, trommelt über das Intersind entscheidend net eine stattliche Anzahl an Teilnehmern zusammen. Ganz anders die Wirkung des Poetry Slam. Hier treten Der erste Poetry Slam, am 9. Oktozumeist junge Autoren und Dichter in einen Wettber 2010, wird ein voller Erfolg. streit um die Gunst des Publikums. Die vorgetragenen Der Schlachthof ist voll, Texte sind kurz und griffig, die Performance spielt als unter den elf Teilnehmern zusätzliches Stilmittel eine wichtige Rolle. Städte wie sind auch zwei einheiFrankfurt, Hamburg und Köln, Berlin, Düsseldorf oder mische, der 18-jährige München, fungieren als Vorreiter. 1997 wird die erste Sebastian Ruder und deutsche Meisterschaft ausgetragen, 1998 geht der Ferit Bektasli (13), erste Poetry Slam in Freiburg über die Bühne. das Küken unter den teilnehmenden Nachwuchsautoren. Für die Neulinge unter ihnen hat Sophie Passmann am Nachmittag einen kleinen Workshop abgehalten. In der Vorrunde lässt der Beitrag von Lukas Ein Lokalmatador: Thomann (18) aus Ruben Sträter Eschbronn aufhorchen. im März 2014 Seine Geschichte über einen Selbstmordattentäter,

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einen Terroristen wider Willen, sorgt für betroffenes Schweigen. Den Sieg trägt aber der 24-jährige Thomas Schilhauer aus Dessau bei Magdeburg davon. Sophie Passmann organisiert 2011 zwei weitere Auflagen des Poetry Slam im Schlachthof. Danach zieht sie die Reißleine, die junge Frau ist mittlerweile als Moderatorin beim Radio gelandet.

Neuauflage mit Profis und Lokalmatadoren Unter der Federführung von Tobias Gralke, einem «Profi» aus Freiburg, gelingt im März 2014 der Neueinstieg. Das Format ist nun professionell strukturiert. Es gibt kein Matratzenlager hinter der Bühne des Schlachthof mehr, zu den Teilnehmern zählen nun auch drei, vier ausgemachte Schwergewichte der Szene, die eigens nach Lahr eingeladen werden. Sie übernachten im Hotel, erhalten vom Veranstalter eine Aufwandsentschädigung, die ihre Reisekosten abdeckt. Im Rahmenprogramm treten junge Liedermacher auf. Als Lokalmatadoren werfen Ruben Sträter und David Schaller alias Ludwig Karlheinz ihren Hut in den Ring. Die beiden Lahrer sind auch bei den folgenden Auflagen des Poetry Slam fest gesetzt, obwohl ihnen die «Profis» mit schöner Regelmäßigkeit in der Publikumsgunst den Rang ablaufen. Sie sind einfach ausgebuffter, wisNicht lila, aber sen, was ankommt beim Publikum, cool: Wo die Kuh das noch immer als Jury funerscheint, fliegen giert und über die Intensität in Lahr die des Beifalls seine Wertung Wortfetzen. abgibt.

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Der Sieger von 2016: Ruben Franz aus Oberschopfheim.

Die Sieger des mittlerweile zwei- bis dreimal in Lahr stattfindenden Poetry Slam in Lahr kommen längst aus ganz Deutschland. Sie zählen zur absoluten Creme der Szene, sorgen mit verrückten Geschichten und rhythmisch pulsierenden Versen für Furore. Sie wissen, dass es ab und zu auch etwas schlüpfrig zugehen muss, dass die stetig wachsende Fangemeinde des Formats immer auch auf Beiträge mit aberwitzigen Blickwinkeln und schrägen Pointen einsteigt. Es gibt aber keine Regel ohne Ausnahme. Bei der siebten Auflage des Poetry Slam, im Juni 2015, räumt der aus Oberschopfheim stammende Newcomer Ruben Franz ganz groß ab und lässt in der Finalrunde auch die geladenen Profis hinter sich. Sein Sieg stellt aber bis heute die rühmliche Ausnahme dar. Jürgen Haberer

Forum Stadtkultur Mit der Hip-Hop-Formation «Manfred Groove» ist Sandro de Lorenzo auch in Lahr bekannt.

Sandro de Lorenzo

Sandro de Lorenzo führt Menschen gerne in die Irre

«Sprache ist im Internet wohl ein ideologisches Schlachtfeld» Sandro de Lorenzo ist in Lahr bekannt wie ein bunter Hund, seit er im quietschbunten 80er-Jahre Trainingsanzug zusammen mit seiner Band «Rockrainer» die Szene mit ironischem Hip-Hop rockte. Der in Friesenheim geborene 36-Jährige lebt mittlerweile in Berlin und betreibt dort sein eigenes Plattenlabel. Derzeit erheitern seine falschen Aussprachetipps für Fremdwörter auf Youtube die Nutzer. Darüber sprach Juliana Eiland-Jung mit ihm. Wer klickt eigentlich «Korrekte Aussprache» auf dem Youtube-Kanal «Luksan Wunder»? Wirklich Menschen, die nach der richtigen Aussprache für ein Fremdwort suchen, oder solche, die sich über die schrägen Aussprachevarianten freuen, weil sie ohnehin wissen, wie es richtig ist? Tendenziell eher die Zweiten - Wir haben inzwischen eine solide Menge an Abonnenten, die unseren «Bildungskanal» verfolgen und sich an der Absurdität der Aussprachevarianten erfreuen. Aber es kommt tatsächlich auch häufig vor, dass Leute die korrekte Aussprache eines Wortes suchen und dann mit einer falschen Aussprache und einem absurden Beispielsatz konfrontiert werden und diesen Umstand dann erstmal einordnen müssen. Das kippt dann entweder in Lachen oder in Empörung.

«Latte Matschatto» dabei. Wir haben uns dann gedacht, dass es doch witzig wäre, da eine falsche Referenzgröße ins Netz zu stellen für alle, die das bisher immer falsch ausgesprochen haben – und denen für Diskussionen Argumente zu liefern. Von dieser Grundidee ausgehend haben wir angefangen uns umzuschauen und sind dann auch über eine amerikanische Version gestolpert («Pronounciation Manual»), die das ähnlich macht, allerdings eher in Richtung Dada-Theater geht. Wir haben dann überlegt, dass wir gerne halbwegs realistisch bleiben wollten, sodass man, wenn man das Wort nicht kennt, zumindest theoretisch glauben könnte, dass man es so spricht. Und zusätzlich haben wir noch einen Beispielsatz eingeführt, der das Wort in seiner typischen Verwendung zeigt und der natürlich ebenfalls hochgradig absurd ist. Die Aussprachetipps im Internet gibt ein gewisser Luksan Wunder, als Rockrainer und Manfred Groove sind Sie in Lahr bekannt, obwohl sie weder Rainer noch Manfred hießen. Führen Sie die Menschen gerne in die Irre? Das kann ich uneingeschränkt mit Ja beantworten.

Wie sind Sie überhaupt auf diese Idee gekommen?

Sie haben Germanistik studiert, Volkshochschulvorträge zu literarischen Themen gegeben, verbietet es einem da nicht das Berufsethos, falsche Informationen zu streuen?

Es geisterte Anfang 2015 ein Beitrag durchs Netz, in dem darauf hingewiesen wurde, wie man einige Wörter, die sonst häufig falsch ausgesprochen werden, richtig ausspricht. Da war zum Beispiel «Latte Makkiato» anstatt

Nein, ganz im Gegenteil. Ich fühle mich meinem Berufsethos folgend eher verpflichtet, den Leuten zu vermitteln, dass das Internet ein Ort ist, in dem exakt das steht, was irgendwer da reinschreibt. Es ist eine

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Forum Stadtkultur elementare Kulturtechnik für uns geworden, eben nicht alles zu glauben, was im Netz steht. Das Internet hatte die Chance, sämtliches Wissen jederzeit abrufbar zu haben. Um an dieses Wissen zu gelangen, muss man allerdings in der Lage sein, Quellen zu bewerten und Falschinformationen auszusortieren. Unser «Bildungskanal» macht nicht nur bei der «Korrekten Aussprache» alles falsch, sondern gibt auch völlig dysfunktionale Küchentipps, zum Beispiel wie man mit einer Banane Erdnüsse knackt, oder liefert erfundene Zitate. Das alles spielt satirisch damit, dass man sich im Umgang mit dem Internet eine kritische Distanz bewahren sollte. Wie gehen Sie mit dem Vorwurf um, sich über Menschen lustig zu machen, die nicht so sprachgewandt sind wie Sie? Diesen Vorwurf höre ich tatsächlich so gut wie nie. Satire lebt ja davon, dass sie nicht als solche markiert wird. Wenn man sie als solche erkennt, ist sie lustig, wenn nicht, ist sie egal. Ich glaube nicht, dass wir uns mit dem Kanal über jemanden lustig machen, außer über Sprache und ihre Möglichkeiten - und vielleicht Xavier Naidoo. Die Videos beziehen für uns einen großen Teil ihrer Gags daraus, dass man ab einem gewissen Punkt anfängt, sich zu fragen, wie man das wohl falsch aussprechen könnte und in der Überraschung, wenn die Variante dann eine andere ist. Also im Endeffekt aus der Schere zwischen Schriftbild und Wortlaut. Ich finde es witzig, wenn es da Überraschungen gibt. Wie viele Leute nehmen Ihre Satire eigentlich ernst? Wie oft werden Ihre Tipps korrigiert? Das passiert tatsächlich recht häufig und manchmal auch mit überraschendem Nachdruck und im Brustton der überzeugten Empörung. Sprache scheint speziell im Internet ein ideologisches Schlachtfeld zu sein und viele Leute scheinen sich durch unsere Videos herausgefordert zu fühlen, der Welt ihre Ansicht über Sprache näher zu bringen. Dem Diskurs kann das natürlich nur nützen. Gibt es einen Hit bei den Tipps? Welcher hat die meisten Klicks – und weiß man, warum?

Die meisten Klicks haben die Worte Tzatziki (300.000), Synthesizer (230.000), Xavier Naidoo (210.000), Tourette-Syndrom (190.000) und Legastheniker (180.000). Insgesamt kommen wir auf 9 Millionen Klicks. Meine eigenen Favoriten sind: Hedgefonds, Tohuwabohu, Myrrhe, Midlife-Crisis und Vogel. Was ist an Vogel lustig? Wenn man zwanzig dieser Aussprachetipps guckt, dann überlegt man, wie das wohl ausgesprochen werden könnte, hat also bestimmt Erwartungen. Und dann kommt das wie so ein Flachwitz als «WOGEL» daher, als die einfachst mögliche, albernste Variante. Wir machen es ja meistens relativ elaboriert falsch, Theater-Falsch sozusagen, aber genau hier nun eben nicht. Wie hat man sich den Berufsalltag von Sandro de Lorenzo vorzustellen? Derzeit bin ich viel unterwegs mit meinen zwei Bands, dann haben wir das kleine Universum des Rummelplatz Musikverlags, bei dem vierzehn Bands veröffentlichen, und auch die Wundertütenfabrik, aus der die «Korrekte Aussprache» stammt, wirft Arbeit ab. Wir haben kleinere Kreativaufträge für ein Magazin und eine Radio-Comedy-Show bekommen von Leuten, die entdeckt haben, dass wir satirische Formate machen. Sehe ich das richtig: Die Grundrichtung der Korrekten Aussprache ist vor allem Medienkritik? Genau, das schwingt immer mit, bei der Musik übrigens auch. Ich habe das Gefühl, dass das Internet, die Digitalisierung und Globalisierung von Informationen der größte Umbruch ist, den man erleben kann, und das beschäftigt mich in allen Sachen, die ich mache, immer wieder. Es ist eine Auseinandersetzung mit der digitalen Welt, in der ich beruflich viel unterwegs bin, weil ich zum Beispiel Bands promote, die bei Rummpelplatzmusik veröffentlichen. Da bin ich dann gezwungen, alle digitalen Kanäle zu nutzen, wo man als Privatmensch stöhnt: Oh nee, nicht auch noch Snapchat und Instagram. Mir ist der Name Jan Böhmermann durch den Kopf geschossen, als ich mich länger bei Ihren Online-Aktivitäten umgeschaut habe. Sehen Sie da auch Parallelen? Böhmermann hat uns zu unserer großen Freude ja im Netz geteilt, war also mit ein Auslöser für diesen Hype mit der «Korrekten Aussprache». Das ist genau unser Publikum. Leute die Böhmermann mögen, mögen uns im Normalfall auch.

Stracciatella: O-Ton: «Eine Strakkakatella ist eine sehr wertvolle Geige.»

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Sandro de Lorenzo im Internet unter: http://www.rummelplatzmusik.com http://www.manfredgroove.de «Korrekte Aussprache» auf youtube: https://www. youtube.com/channel/UComxPJYEMb4kvJemFemYwfg

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Künstlerporträt

Barbara Heer Barbara Heer wurde 1948 in Ettenheim geboren. Schon in der Schule war bildhaftes Gestalten ihr Lieblingsfach. In den 1980er Jahren trat sie mit ihrem künstlerischen Schaffen an die Öffentlichkeit. Mit zahlreichen Ausstellungen, unter anderem in Frankreich und in der Schweiz, hat sie sich über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Barbara Heer ist eine vielseitige Künstlerin mit einem intensiven Blick auf Details. Während zu Beginn ihres künstlerischen Schaffens hauptsächlich die Natur als Quelle der Inspiration diente, hat sie heute darüber hinaus eine Affinität für klare Formen und Strukturen entwickelt. Sie arbeitet gerne mit verschiedenen Arten von Papieren. Aus einfachem Zeitungspapier entstehen Wandteppiche, Collagen oder auch dreidimensionale Kunstwerke. Mit filigranen Scherenschnitten und Seidenpapier kreiert sie transparente und luftige Unikate, die besonders im Zusammenhang mit Licht ihre volle Schönheit entfalten. Ihre Experimentierfreude ist groß. Mit textilem Material beispielsweise erzählt die Künstlerin regelrechte Bildergeschichten. In der Malerei arbeitet Barbara Heer gerne in Serien und bevorzugt dabei die monochrome informelle Bildsprache. Als besonderes gestalterisches Stilmittel nutzt sie Formlinien mit Schriftcharakter bzw. kalligrafische Elemente, die dem Betrachter viel Raum für eigene Auslegungen lassen.

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HERBST

POESIE 22.10. bis 13.11.2016 PROGRAMM

Dienstag, 1. November MAGIC ACOUSTIC GUITARS

14:00 – 17:00

Samstag, 22. Oktober ERÖFFNUNG CHRYSANTHEMA

14:00 – 17:00

Sonntag, 23. Oktober Verkaufsoffener Sonntag DIE GROSSE SCHLAGER-PARTY

Freitag, 4. und 11. November STÄDTISCHE MUSIKSCHULE LAHR 14:00 – 14:30 HERBSTSYMPHONIE - TV LAHR 14:45 – 15:15

13:00 – 18:00 14:00 – 17:00

Samstag, 5. November BAD. DREHORGEL ORCHESTER THE PUMPKINS

Montag, 24./31. Oktober und 7. November TAI CHI UND QI GONG (Urteilsplatz) 11:00 – 11:20 LEBENDIGES HANDWERK ab 14:00 Dienstag, 25. Oktober SCHEFFEL-BRASS

14:30 – 16:00

Mittwoch, 26. Oktober und 2./9. November präsentieren:

KREATIV KOCHEN MIT CHRYSANTHEMEN

14:00 – 15:30

Donnerstag, 27.Oktober und 3./10. November GARTEN & FLORISTIK 14:00 – 15:30 Freitag, 28. Oktober STÄDT. MUSIKSCHULE LAHR JUGEND-MUSIK-WERK

14:00 – 14:30 15:00 – 16:30

präsentiert:

CHRYSANTHEMA BEI NACHT

bis 22:00

präsentiert:

ÜBERRASCHUNGSBAND 17:00 – 18:30 HERBSTLICHER GAUMENSCHMAUS 18:30 – 18:45 FREDDY WONDER COMBO 19:00 – 22:00 LAGERFEUER UND LIVE-MUSIK AM FEUERZELT (Rathaus I / Innenhof)

18:00 – 22:00

Samstag, 29. Oktober HELMUT DOLDS INTERNATIONALE 14:00 – 17:00 DIXIEBAND Sonntag, 30. Oktober GROSSER TAG DER BLASMUSIK BÜRGERCHOR

12:00 – 17:00 15:15 – 15:30

Sonntag, 6. November Verkaufsoffener Sonntag GROSSE TANZALARM-SHOW FÜR KINDER

11:00 – 12:00 14:00 – 17:00 13:00 – 18:00 14:00 – 17:00

Kindertag im Rathauspark: 12:00 – 19:00 KINDERAKTIONEN AM FEUERZELT (Rathaus I / Innenhof)

Dienstag, 8. November BIG BAND KONZERT 14:30 – 16:00 CLARA SCHUMANN GYMNASIUM Samstag, 12. November SOULTRANSFORMER 14:00 – 15:30 THE TEDDYSHAKERS 16:00 – 18:00 | 18:30 – 19:30 MUSIKFEUERWERK & SEKTIVAL 18:00 Sonntag, 13. November BIG BAND MAX-PLANCKGYMNASIUM

14:00 – 16:00

Änderungen vorbehalten! Veranstaltungsort, sofern nichts anders angegeben: Marktplatz.

www.chrysanthema.de

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