Lebendiges Evangelium - Mai 2010

Lebendiges Evangelium - Mai 2010

Lebendiges Evangelium - Mai 2010 5. Sonntag der Osterzeit – Lesejahr C Lesung: Offb 21,1 - 5a Text: 1 Ich, Johannes, sah einen neuen Himmel und eine n...

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Lebendiges Evangelium - Mai 2010 5. Sonntag der Osterzeit – Lesejahr C Lesung: Offb 21,1 - 5a Text: 1 Ich, Johannes, sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herab kommen von Gott; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. 3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht das Zelt Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein. 4 Er wird jede Träne aus ihren Augen wischen; der Tod wird nicht mehr sein, nicht Trauer noch Klage, noch Mühsal. Denn die alte Welt ist vergangen. 5a Er, der auf dem Thron saß, sprach: Neu mache ich alles. Zugänge zum Text: Die Offenbarung des Johannes ist entstanden gegen Ende des ersten Jahrhunderts, also in einer Zeit, in der die Kirche unter harten Verfolgungen litt. Es ist ein Trostbuch für die christlichen Gemeinden. Sie werden nach aller Drangsal in Gottes Herrlichkeit geführt, in seine himmlische Stadt Jerusalem, die auch ein positives Gegenbild zum gottfeindlichen Babylon ist (Babylon: Sprachverwirrung – Jerusalem: Die Menschen hören Petrus an Pfingsten in vielen Sprachen reden). Die Offenbarung spricht von der Neuschaffung aller Dinge durch Gott. Am Ende vergeht die alte Welt und Gott schafft eine neue Welt, die nicht mehr von Bosheit, Gewalt, Leid, Not, Tod und Tränen geprägt ist, sondern von Gottes Herrlichkeit erfüllt ist. Das neue Jerusalem, die Gemeinde der Erlösten, ist wie eine Braut, die in strahlender Klarheit und Freude und in heiliger Sammlung ihrem Herrn entgegen geht. Dieser Text kann uns Mut machen, zum neu - Werden der Welt bereit zu sein und unseren Beitrag dazu zu leisten. Ein Zelt Gottes unter den Menschen ist für uns auch die Kirche mit dem Tabernakel (= kleines Zelt). Wenn wir Gottes Volk sind und er mit uns ist, dann gibt uns das Zuversicht und Gelassenheit in unserem Einsatz für diese kommende neue Welt (das Reich Gottes). Zelt Gottes unter den Menschen ist aber auch die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden. Fragen: 1. Wo erleben wir die Kirche (die KAB, uns selbst) schon als ein wenig neues Jerusalem, in dem Frieden ist, in dem Gott mit den Menschen ist, in dem Neues wachsen kann, in dem alte Gegensätze z.B. zwischen den Konfessionen, Religionen, Rassen und Sprachen überwunden werden? 2. Ist unsere KAB – Gruppe, ist jeder/jede einzelne von uns offen für das Neue, das Gott unter uns und mit uns wirken will? 3. Wo haben wir schon helfen können, Tränen zu trocknen und Leid zu überwinden?

4. Spüren wir auch unsere Grenzen? Wir können den neuen Himmel und die neue Erde nicht machen! Wir können nur Gott darum bitten, dass er diese neue Welt herbeiführt und wir können offen dafür werden. Diese Überzeugung können wir vielleicht in ein freies Gebet einmünden lassen bzw. in eines der folgenden Lieder. Ein neuer Himmel... Refrain: Ein neuer Himmel, eine neue Erde, Wolf und Lamm werden Freunde, weiden in einer Herde. 1. Wo Blumen des Asphalt aufbrechen, da weht ein neuer Geist. Der deutet an, dass kommen wird, was uns Gott verheißt. 2. Wo Feinde ihren Streit begraben, da weht ein... 3. Wo alle satt zu essen haben, da weht ein... 4. Wo alle Kinder Zukunft haben, da weht ein... 5. Wo Menschen in den Kirchen tanzen, da weht ein... T: Eugen Eckert

M: Winfried Heurich

Lahn-Verlag: Limburg

Eine große Stadt ersteht... (GL 642) 1. Eine große Stadt ersteht, die vom Himmel niedergeht in die Erdenzeit. Mond und Sonne braucht sie nicht; Jesus Christus ist ihr Licht, ihre Herrlichkeit. 2. Lass uns durch dein Tor herein und in dir geboren sein, dass uns Gott erkennt. Lass herein, die draußen sind, Gott heißt jeden von uns Kind, der dich Mutter nennt. 3. Dank dem Vater, der uns zieht durch den Geist der in dir glüht. Dank sei Jesus Christ, der durch seines Kreuzes Kraft uns zum Gottesvolk erschafft, das unsterblich ist. T: Silja Walter M:Josef Anton Saladin