magazin - Caritas Krankenhaus St. Josef

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Das tägliche Freizeit- und Veranstaltungsangebot auf einer Seite – von A wie Ausstellungen bis Z wie Zirkus ●



















































































































































































































































































MITTWOCH, 17. FEBRUAR 2016























































































Dienstag: Ratgeber

































































































































































































































































































































































































































































Mittwoch: Gesundheit

















































































































































MUSIK Kendrick

Lamar ist der Star der Grammy Awards. ➤ SEITE 18 ●







































































































































































MAG_RS

WWW.MITTELBAYERISCHE.DE

Montag: Wissenschaft





MAGAZIN

WAS WANN WO





Donnerstag: Freizeit

Freitag: Wintersport

SEITE 17 Samstag: Multimedia



MENSCH DES TAGES

RÜDIGER ABRAMCZIK Ex-Bundesligafußballer

I

Flankengott aus dem Pott

n den 70er Jahren war er so etwas wie Leroy Sané heute beim FC Schalke 04. Rüdiger Abramczik, von allen nur „Abi“ gerufen, feierte mit 17 sein Debüt in der FußballBundesliga. Mit Torjäger Klaus Fischer bildete der „Flankengott aus dem Kohlenpott“ einst ein kongeniales Sturmduo. Morgen feiert Abramczik seinen 60. Geburtstag. „Flanke Abramczik, Tor Fischer“ hieß es oft in der Frühphase der Bundesliga. In einer hoffnungsvollen Schalker Elf ließ dieses Duo die Fans von der Meisterschaft träumen. Bis sich das später als „FC Meineid“ beschimpfte Team 1971 in den Bundesligaskandal verstrickte. Abramczik war als Jugendspieler aber nicht involviert. Mit zehn Jahren wechselte er von Erle 08 zum großen Nachbarn. Sein Vater war wie viele im Ruhrgebiet „auf Zeche“ tätig. Er wollte seinem talentierten Sohn eine Zukunft unter Tage ersparen, führte ihn aber mit harter Hand: „Er hat mich nach schlechten Spielen schon mal stehen lassen. Da musste ich nach Hause laufen oder mir 50 Pfennig für die Straßenbahn leihen.“ Der Sohn setzte sich durch, wurde erst Herausforderer, dann Nachfolger von Schalke-Idol Reinhard „Stan“ Libuda. Mit 316 Bundesligaspielen (77 Tore) zwischen 1973 bis 1988 gelang ihm eine beeindruckende Karriere. Im Spätherbst seines aktiven Fußballerlebens versuchte er sich im Ausland, spielte ein Jahr lang für Galatasaray Istanbul. Noch immer hat Abi viele Freunde am Bosporus. Als Trainer wurde er mit Engagements in der Türkei, in Bulgarien und Lettland fast zum Weltenbummler. Noch immer erreichen Abramczik ab und zu Anfragen aus aller Welt, doch China und Aserbaidschan reizen ihn nicht. Da bleibt er lieber in Gelsenkirchen, wo er nach wie vor sein Geschäft „Abis Sport-Shop“ betreibt. (dpa)

















































































































Fliegen in der Schwangerschaft ist möglich – allerdings bis maximal vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.

Für Schwangere geht Sicherheit vor FLUGREISEN Mit Babybauch in

den Flieger? Das geht – mit Einschränkungen. Viele Airlines verlangen ein Attest. Werdende Mamas sollten sich vorab gut informieren. ●

































































































































































































































Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit und muss deshalb einer Flugreise nicht im Weg stehen. Dennoch gibt es einiges, was Schwangere beachten müssen. Die Fluggesellschaften haben unterschiedliche Regelungen: „Manche nehmen Schwangere bis zur 30. Woche mit, andere bis zur 36. Woche“, sagt Doris Scharrel vom Berufsverband der Frauenärzte. Lufthansa befördert Frauen bis zum Ende der 36. Schwangerschaftswoche oder vier Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin. Einschränkungen gibt es bei Mehrlingsschwangerschaften: Hier erlaubt etwa die Lufthansa Schwangeren das Fliegen grundsätzlich nur bis zum Ende der 28. Schwangerschaftswoche. Manche Airlines erbitten außer-

BERLIN.

dem ein ärztliches Attest, andere verlangen ab der 28. Schwangerschaftswoche eine Bescheinigung darüber, dass aus ärztlicher Sicht keine Bedenken gegen eine Flugreise bestehen. Lufthansa etwa empfiehlt Schwangeren, so ein Attest ab der 28. Woche mitzunehmen, sagt Sprecher Michael Lamberty. Vor dem Start gut informieren

Darin sollte aufgeführt sein: die Bestätigung, dass die Schwangerschaft unkompliziert verläuft, der erwartete Geburtstermin sowie die ausdrückliche Erwähnung, dass die Schwangerschaft die Patientin nicht an Flugreisen hindert. „Eine Schwangere, die fliegen will, sollte sich immer bei der Fluggesellschaft erkundigen“, rät Scharrel. Und grundsätzlich gilt natürlich: Nur weil eine Fluggesellschaft ihr Einverständnis gibt, heißt das nicht, dass man ins Urlaubsland einreisen darf. Die einzelnen Staaten können abweichende Bestimmungen haben. Die Grenzbehörde der USA etwa gibt an, dass Schwangere nachweisen müssen, dass sie während ihrer Reise ausreichend krankenversichert sind

und vorhaben, in ihr Heimatland zurückzukehren. „Wenn eine Frau unter Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen leidet, kann das Fliegen sehr unangenehm werden“, sagt Scharrel. Sie rät in diesen Fällen zu Akupressurbändern. Im Ausnahmefall können ärztlich empfohlene Medikamente sinnvoll sein. Die mit Fruchtwasser gefüllte Gebärmutter bekommt beim Starten und Landen eine Eigendynamik, ähnlich wie der gefüllte Magen im Fahrstuhl, erklärt Scharrel. „Das ist manchmal unangenehm, aber harmlos.“ Der ●













BEWEGUNG IST WICHTIG





































































































➤ Bei langen Flügen ist die Gefahr für Thrombosen erhöht. Deshalb sollten Schwangere unbedingt Kompressionsstrümpfe und leichte, nicht einengende Kleidung tragen. ➤ Wichtig ist außerdem, viel zu trinken und Anti-Thrombose-Übungen machen. ➤ Werdende Mütter sollten immer wieder aufstehen und den Gang auf und ab laufen, rät die Hebamme Ursula JahnZöhrens. Am besten besprechen Schwangere die Thrombose-Prophylaxe vorab mit dem Arzt.

Druck in einer Flugkabine entspreche einer Höhe von etwa 2000 bis 2500 Metern. „Dabei kommt es nicht zu dem häufig befürchteten Sauerstoffmangel für Mutter und Kind und damit auch nicht zu kritischen Druckveränderungen.“ Die Strahlung in der Luft höher ist als am Boden, gibt Hebamme Ursula Jahn-Zöhrens zu bedenken. Scharrel beruhigt aber: Die Gefahr durch Strahlung sei bei gelegentlichen Langstreckenflügen zu vernachlässigen. Im Zweifel einen Arzt konsultieren

In manchen Fällen ist das Fliegen nicht ratsam. Dazu gehören etwa Wehentätigkeit, Thrombose, starke Übelkeit und Kreislaufprobleme, sagt Jahn-Zöhrens. Auch bei Risikoschwangerschaften mit erhöhtem Blutdruck oder bei einer Öffnung des Muttermunds, wird aus dem Boarding erst einmal nichts. Bei manchen Mehrlingsschwangerschaften, vorherigen Früh- und Fehlgeburten, Blutungen oder einer Fehllage der Plazenta ist es ebenfalls ratsam, von einer Flugreise Abstand zu nehmen, sagt Frauenärztin Scharrel. Im Zweifel gilt: Immer mit dem Arzt sprechen.

Operation kann Diabetes-Patienten helfen ●



EREIGNISSE 2001: An der Küste Südfrankreichs strandet ein Frachter mit 908 kurdischen Flüchtlingen aus dem Irak. 1962: In der Nacht zum 17. Februar verursacht Sturmtief „Vincinette“ im norddeutschen Küstenraum und im Hamburger Elbegebiet die bis dahin schwerste Sturmflut des Jahrhunderts. 347 Menschen sterben. 1673: Der Dichter und Schauspieler Molière bricht während einer Aufführung seines Stückes „Der eingebildete Kranke“ in Paris auf offener Bühne zusammen und stirbt im Theater. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

GEBURTSTAGE

Paris Hilton (35), amerikanische Schauspielerin Schnuckenack Reinhardt, dt. Jazzmusiker und Komponist (1921- 2006) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Heinrich Heine, deutscher Schriftsteller („Reisebilder“) (1797-1856)



VON VERENA WOLFF, DPA

17. FEBRUAR

TODESTAG

Foto: Christin Klose

STUDIE Bei starkem Überge-

wicht ist eine OP oft wirksamer als Medikamente. ●













































































VON LOUISA KNOBLOCH, MZ ●





















































































































































Diabetes gehört zu den großen Volkskrankheiten: Dem Bericht „Gesundheit in Deutschland“ zufolge haben rund 6,7 Millionen hierzulande einen bekannten oder unerkannten Diabetes mellitus, Tendenz steigend. In der Folge kommt es häufig zu schweren Schäden an Nervenbahnen und Blutgefäßen. Um die erhöhten Blutzuckerwerte zu senken, werden viele Diabetiker mit Insulin behandelt. Studien zeigen aber, dass übergewichtige Typ-2-Diabetiker von operativen Maßnahmen aus der Adipositas-Chirurgie profitieren können. Eine Heilung bringt die OP zwar nicht – in vielen Fällen aber eine Remission, also ein Nachlassen der Symptome. Dass man Diabetes operativ behandeln kann, wurde eher

REGENSBURG.

Übergewichtigen Diabetes-Patienten kann eine Operation, etwa ein Magenbypass, helfen. Foto: dpa

zufällig entdeckt: Bei adipösen Patienten, die zur Behandlung ihres Übergewichts etwa einen Magenbypass bekamen, stellten Ärzte fest, dass nach der OP der Diabetes verschwand. Welche Mechanismen im Körper dazu führen und ob die Remission dauerhaft anhält, war aber zunächst unklar. In einer Langzeitstudie hatten Prof. Geltrude Mingrone und ihre Kollegen von der Katholischen Uni-

versität Rom 60 Patienten mit einem BMI von 35 oder mehr, die seit mindestens fünf Jahren an Diabetes erkrankt waren, untersucht. Eine Gruppe erhielt dabei die medikamentöse Standard-Diabetestherapie, die andere wurde operativ mit einem Magenbypass oder einer sogenannten biliopankreatischen Teilung (BPD) behandelt. Den Forschern zufolge waren nach zwei Jahren 95 Prozent der Patienten mit BPD und 75 Prozent der Patienten mit Magenbypass in Remission, nach fünf Jahren waren es noch 63 Prozent aus der BPD-Gruppe und 37 Prozent aus der Bypass-Gruppe. Von den rein medikamentös behandelten Patienten erreichte demnach keiner der Patienten eine Remission. Auf lange Sicht sei eine Operation für adipöse Patienten mit Typ-2-Diabetes effektiver als eine medikamentöse Behandlung, so das Fazit der Forscher. Allerdings seien regelmäßige Kontrollen des Blutzuckers erforderlich. Denn von den Patienten, die zwei Jahre nach der Operation noch

in Remission gewesen waren, wurde bei 53 Prozent aus der Bypass-Gruppe und 37 Prozent aus der BPD-Gruppe nach fünf Jahren wieder Überzucker (Hyperglykämie) festgestellt, das Hauptsymptom von Diabetes. Eine lebenslange Nachsorge hält auch Dr. Corinna Attenberger, die das Adipositaszentrum am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg leitet, für unerlässlich. Manche Patienten würden ein paar Jahre nach einer Adipositas-Operation wieder zehn bis 15 Prozent an Gewicht zunehmen. „Dadurch verschlechtert sich auch die diabetologische Stoffwechselsituation.“ In solchen Fällen müsse man mit Ernährungstherapie gegensteuern. Die ärztlichen Leitlinien empfehlen eine Adipositas-Operation erst ab einem BMI von 35. Es gebe aber zunehmend Hinweise darauf, dass auch Patienten mit einem BMI zwischen 30 und 35 mit schwerem Diabetes von einer Operation profitieren könnten, so Attenberger. Dadurch sinke zugleich das Risiko für Folgeerkrankungen.