Mehr Respekt! - DGB - Bundesvorstand

Mehr Respekt! - DGB - Bundesvorstand

Ablauf 10:00 Einführung und Begrüßung Ulrich Mäurer, Innensenator der Freien Hansestadt Bremen (angefragt) 10:15 Schwindender gesellschaftlicher ...

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Ablauf 10:00

Einführung und Begrüßung Ulrich Mäurer, Innensenator der Freien Hansestadt Bremen (angefragt)

10:15

Schwindender gesellschaftlicher Zusammenhalt: Unsere Demokratie in Gefahr



Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender

10:30 Gewalt gegen Beschäftigte: Was sagt die Wissenschaft?

Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Universität Bielefeld anschließend Fragen aus dem Publikum

11:10

Gewalt gegen Beschäftigte: Was sagt die P ­ olitik?



Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern anschließend Fragen aus dem Publikum



Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz anschließend Fragen aus dem Publikum



12:10 Mittagsimbiss 13:00

Impulse aus der Praxis Wie kann Gewalt begegnet w ­ erden? – Prävention und Reaktion.



• Best-practices durch Aus- und Fortbildung



• Best-practices durch Mitbestimmung



• Best-practices durch ausreichende Personal­ ausstattung



• Best-practices durch gesundheitsförderliche ­Arbeitsbedingungen und Entlastung

14:30

Resümee: Zeit für mehr Respekt!



Elke Hannack, stellv. DGB-Vorsitzende

15:00

Ende der Veranstaltung

Moderation: Christiane Poertgen

ANMELDUNG Die Anmeldung erfolgt online unter https://veranstaltungen.dgb.de/mehr-respekt Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter 030 24060-723. Anmeldungen werden nach der Reihenfolge der Eingänge ­berücksichtigt. Die Teilnahme ist kostenlos. Reisekosten können nicht übernommen werden.

VERANSTALTUNGSZEIT UND ORT Datum: Ort:

Freitag, den 16.06.2017, 10-15 Uhr Vertretung des Landes Bremen beim Bund Hiroshimastraße 24 10785 Berlin

ANFAHRT Die Landesvertretung liegt zentral im Botschaftsviertel am süd­lichen Rand des Tiergartens. Die Hiroshimastraße zweigt von der Tiergartenstraße und vom Reichpietschufer (Landwehrkanal) ab.

Mehr Respekt! Wie mit Gewalt ­ gegen Beschäftigte ­umgehen?

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln • Buslinie M 29 – Haltestelle Hiroshimasteg • Buslinien 100, 187 – Haltestelle Lützowplatz • Buslinie 200 – Haltestelle Tiergarten Vom Hauptbahnhof: Buslinie M 41 bis Potsdamer Platz, ­weiter mit Buslinie 200. Vom Flughafen Tegel: Buslinien 109 oder X9 bis Bahnhof Zoo, weiter mit Buslinie 100 oder 200. Parkplätze stehen leider nicht zur Verfügung.

Herausgeber DGB-Bundesvorstand Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik Henriette-Herz-Platz 2 · 10178 Berlin Vorstandsbereich 02 Verantwortlich: Elke Hannack www.dgb.de/beamte Gestaltung: Schirmwerk, Essen · Bilder: shutterstock.de/Piotr Marcinski | vecteezy.com/andra04

TAGUNG

Die Gewalt gegen Beschäftigte erfährt zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit. Diese Gewalt ist für PolizistInnen mit Zahlen dokumentiert. Die Bundesregierung reagiert darauf und will den tätlichen Angriff auf PolizistInnen, aber auch auf Beschäftigte der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste stärker unter Strafe stellen. Dies ist ein wichtiges Signal, besonders weil ­öffentlich dokumentiert wird, dass Gewalt gegen Beschäftigte nicht toleriert wird. Eine Androhung höherer bzw. effektiverer Strafen wird Gewalt nicht verhindern können und hilft Beschäftigten in akuten Situationen nicht. Es stellt sich also die Frage, wie ist mit Gewalt gegen Beschäftigte umzugehen? Gewalt betrifft nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch viele andere Beschäftigte mit Publikums­ verkehr, wie z.B. in JobCentern, Bürgerämtern, Ordnungsämtern, Schulen, in Finanzämtern, im Personennahverkehr, bei der Bahn und in vielen anderen Dienststellen. Diese stehen aber nicht so im Rampenlicht und sind z. T. auch weniger auf Gewalt vorbereitet. 

Mehr Respekt! Wie mit Gewalt ­ gegen Beschäftigte ­umgehen? Während gesamtgesellschaftlich Gewalt abnimmt, gibt es deutliche Hinweise dafür, dass die Gewalt gegen Beschäftigte zunimmt. Wir wollen im Rahmen unserer Konferenz über die Möglichkeiten des öffentlichen Dienstes sprechen, Transparenz zum Thema Gewalt gegen Beschäftigte herzustellen und Forschung anzuregen.

Aber auch der öffentliche Dienst als Arbeitgeber ist gefordert: Umgang mit Gewalt ist ein Thema für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im öffentlichen Dienst. Der DGB setzt sich daher für einen Anspruch auf Fort- und Weiterbildung ein. Umgang mit Gewalt ist ein Thema für eine wirksame Mitbestimmung im öffentlichen Dienst. Die Personalräte müssen sich in Zukunft effektiver für den Schutz der Beschäftigten und deren Qualifizierung einsetzen können. Umgang mit Gewalt ist ein Thema für eine gesündere Arbeitsgestaltung. Ein spezielles ­Budget für Gesundheitsmanagement ist einzuführen, um mit bedrohlichen Situationen umgehen zu können und präventiv tätig zu ­werden. Umgang mit Gewalt ist ein Thema für eine ­bedarfsgerechte Personalausstattung im öffent­ lichen Dienst. Personalstrukturanalysen und bindende Personalbedarfsplanungen können hier einen Beitrag zur Entlastung der ­Beschäftigten leisten.