miteinander - St. Lorenz - St. Thomas

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miteinander Brief des Pfarrverbandes Sankt Thomas – Sankt Lorenz Nr. 15 Sommer 2017 Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Jahr gab es in unserem ...

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miteinander

Brief des Pfarrverbandes

Sankt Thomas – Sankt Lorenz

Nr. 15 Sommer 2017

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Jahr gab es in unserem Pfarrverband zum ersten Mal ein ökumenisches Osterfeuer. Statt einzeln vor der Vaterunserkirche und vor St. Thomas brannte in der Osternacht um 5 Uhr morgens ein gemeinsames Feuer am Kindergarten St. Thomas, von wo aus die evangelischen und katholischen Gläubigen dann in ihre jeweilige Kirche zogen. Ein schönes Zeichen gelebter Ökumene in der Nachbarschaft und ein guter Anlass, miteinander die Erlösung durch Jesus Christus zu bezeugen! Als Schwerpunktthema haben wir in diesem Pfarrbrief das „Christusjahr – 500-Jahrfeier zur Reformation" gewählt, das auf ökumenischer Ebene als gemeinsames Christusjahr gefeiert wird. Wer ist eigentlich Jesus Christus? Was bedeutet er für mich? Darüber haben sich Haupt- und Ehrenamtliche aus unseren Gemeinden Gedanken gemacht. Ich lade Sie ein, sich selbst einmal mit der Person Jesus Christus auseinanderzusetzen: Wer ist Jesus Christus für mich ganz persönlich? Welche Rolle spielt er in meinem Leben? Ist er eher eine Randfigur oder die Mitte meines Lebens, an der ich mich ausrichte? Ich denke, diese Frage ist entscheidend für jeden Christen – egal welcher Konfession. In unserem Pfarrverband gibt es schon viel ökumenisches Miteinander. Ich denke da z. B. an unseren ökumenischen Seniorentreff, der sich Woche für Woche abwechselnd in der Vaterunserkirche und in St. Thomas trifft. Die Termine mit den jeweiligen Themen finden Sie in diesem Pfarrbrief auf Seite 5 und in den Pfarrnachrichten. Alle Seniorinnen und Senioren sind dazu herzlich eingeladen! Die ökumenische Zusammenarbeit kommt auch zum Ausdruck in der gemeinsamen Organisation der „Münchner Tafel“ jeden Donnerstag vor der Vaterunserkirche, um noch ein weiteres Beispiel zu nennen. Seit den Tagen des II. Vatikanums ist ein lebendiges ökumenisches Miteinander gewachsen und auch das Bewusstsein, dass uns Christen aus den verschiedenen Kirchen viel mehr miteinander verbindet als uns voneinander trennt. Bitten wir unseren gemeinsamen Herrn Jesus Christus, dass er uns Kreativität und gute Ideen schenken möge, wie wir unser ökumenisches Miteinander ausbauen können, ohne unser je Eigenes aufgeben zu müssen. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Thomas und St. Lorenz wünsche ich Ihnen eine schöne und gesegnete Sommer- und Urlaubszeit! Ihre Claudia Schmeil Titelbild: Altarschmuck zur Firmung in St. Thomas am 21.05.2017 in St. Thomas durch Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg. Foto: Veronika Huber 2

Christusjahr – 500-Jahrfeier zur Reformation

Gemeinsam Jesus Christus bezeugen Karlsplatz (Stachus) 2. Juli 2016. Es regnet. Trotzdem sind 5000 Menschen versammelt unter dem Motto „Miteinander für Europa“ – 500 Jahre Trennung sind genug. Vorne auf der Bühne stehen Seite an Seite Reinhard Kardinal Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Sie laden ein, das Reformationsgedenken 2017 als gemeinsames Christusfest zu feiern. Miteinander ist es die Aufgabe aller Christen, die Erlösung durch Jesus Christus zu bezeugen. Diese Einmütigkeit ist nicht selbstverständlich. Können katholische und evangelische Christen miteinander 500 Jahre Reformation feiern? Im Jahr zuvor ist das Thema kontrovers diskutiert worden. Viel Positives hat die Reformation gebracht – auch für Katholiken: Die weite Verbreitung der Hl. Schrift auf Deutsch, viele Kirchenlieder, die wir heute in beiden Konfessionen singen, und nicht zuletzt wurde die Erneuerung durch das Konzil von Trient mit angestoßen. Auf der anderen Seite ist die Einheit der Kirche zerbrochen, eine bis heute schmerzende Wunde. Viel Leid ist durch diese Spaltung über Europa gekommen. Ist das ein Grund, gemeinsam zu feiern? Dann die Meldung: „Es ist ein Durchbruch und er kam durchaus überraschend: Auf höchster Ebene haben sich die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland auf ein gemeinsames Programm zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017 geeinigt.“ Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm hatten einen Schlüssel gefunden.

Das Reformationsjubiläum 2017 ist "im Kern ein Christusfest, das die Botschaft von der freien Gnade Gottes ausrichten will an alles Volk."

Reinhard Kardinal Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

Miteinander die Erlösung durch Jesus Christus bezeugen. Das liegt ganz in der Linie der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999. Damals wurde festgeschrieben: Der Glaube an die Erlösung, den Martin Luther ins Zentrum gerückt hat, trennt uns nicht. Was wir gegenseitig aneinander verurteilt und abgelehnt haben, trifft nicht den Kern dessen, was wir glauben. Miteinander können wir bezeugen: „Durch sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade.“ (Epheserbrief 1,7). Willi Huber, Pfarrer

Foto: ©Graf ;http://www.together4europe.org/de/monaco-live-day3/#jp-carousel-10288; 2. Juli 2016: Kundgebung von „Miteinander für Europa“ auf dem Stachus in München. 3

Christusjahr – 500-Jahrfeier zur Reformation

V. H.

Für mich ist Jesus Christus eine Hilfe Gottes, um verstehen zu können, wie wir in seinem Sinne handeln können. Gott zeigt sich uns ganz unmittelbar und auf Augenhöhe. Er begibt sich als Mensch unter uns und veranschaulicht so, wie wir im Rahmen unserer Möglichkeiten ein gutes Leben führen können. Jesus ist der erste Mensch, der ganz so ist, wie Gott den Menschen geschaffen hat. Er zeigt durchaus impulsives, auch zerstörerisches Verhalten – man denke hier beispielsweise an die Vertreibung der Händler aus dem Tempel (Mk 11,15-19 par) – grundsätzlich richtet er sein Leben und Handeln aber immer auf Gott aus. Auch und gerade im Leiden und Tod Jesu wird deutlich, dass sich Gott ganz auf die Stufe der Menschen stellt und nicht vor den unangenehmen Seiten eines Menschenlebens zurückschreckt – er durchlebt sie sogar selbst. Das Leid ist damit zwar unauslöschlicher Teil unseres irdischen Lebens, aber Gott begleitet jeden Menschen, der Not zu ertragen hat, ist ansprechbar, erreichbar und lässt niemanden allein. Durch Jesu Auferstehung haben wir schließlich die Gewissheit, dass es Gott gut mit uns meint und auch wir auf ewiges Leben hoffen dürfen. Damit ist Jesus für mich ein wertvolles Vorbild, ein Orientierungspunkt und Hoffnungsträger. Veronika Huber 4

K. Oe.

Was bedeutet Jesus für mich?

Nach meiner festen Überzeugung berichtet uns die gesamte Bibel von dem Einbruch eines grundsätzlich anderen Lebenskonzepts in unsere menschlichen Deutungsversuche und Handlungsanweisungen, das gleichzeitig neue und erfüllende Lebensmöglichkeiten eröffnet; die Bibel redet deshalb von einem Handeln und Reden Gottes. Nachdem dieses lebensverändernde Wirken des "ganz Anderen" schon im Alten Testament immer wieder deutlich wird, findet es seine Vollendung und Erfüllung im Leben und Sterben des Jesus von Nazareth, den seine Freunde und Jünger deshalb auch "Christus" und "Sohn Gottes" genannt haben. Und die Botschaft dieses Jesus endet nicht mit seinem Tod am Kreuz, sondern bewegt seit 2000 Jahren immer noch und immer wieder Menschen dazu, dass sie seinem Denken und Handeln nachfolgen und damit auch für sich selbst zu einem veränderten und erfüllten Leben kommen, so dass sie von einem "neuen Leben" sprechen (Römerbrief 6,4). Jesus ist damit auch heute noch der Anfänger und Erfüller eines Lebens, das aus der Verbindung mit Gott existiert. Karl Oesterle

Pfarrvikar Dr. Sylwester Walocha

Christusjahr – 500-Jahrfeier zur Reformation Die Vertreter der beiden Konfessionen in Deutschland haben sich 500 Jahre nach der Reformation geeinigt: durch Jesus sind wir alle erlöst. Wirklich ein Grund zum Feiern! Aber auch konkret zu fragen: was bedeutet Jesus für mich? Auf diese Frage habe ich mir einmal selber eine Antwort geben müssen und ich versuche, sie jeden Tag aufs Neue zu beantworten. Ist es nur eine historische Figur, Mythos, Legende oder der eingeborene Sohn Gottes, der gekreuzigt wurde und auferstanden ist und der lebt und herrscht in Ewigkeit? Der Glaube kann schließlich nicht leer sein. Wenn ich glaube, dann an einen "Jemand" in Person und nicht an "etwas". Der erste Satz aus der Hl. Schrift, den ich als Kind in der Schweiz während einer Freizeit mit evangelischen Kindern auswendig gelernt habe, lautet: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16) Damals wie heute verstehe ich auf meinem Glaubensweg vieles nicht. Aber im Inneren spüre ich: Es geht um die Welt, um uns Menschen in ihr. Gott liebt diese Welt. Christ ist, wer diese Liebe Gottes zur Welt glauben kann. Dadurch weiß ich mich geliebt, sehe die Welt und das Leben mit anderen Augen. Ich lebe mit guten Erwartungen und Hoffnungen, die auf der Person Jesu Christi gegründet sind. Es ist für mich ein Glück als Priester, in der Gemeinschaft mit anderen Menschen mit den Geheimnissen

Gottes in den Sakramenten in Berührung kommen zu dürfen. Was bedeutet also Jesus für mich? Mit "wissen" hat meine Antwort wenig zu tun. Ich hoffe und glaube, dass ich Ihm irgendwann persönlich sagen darf, was in meinem Primizspruch steht: „Wer bin ich, mein Herr und Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher geführt hast?" (2 Sam 7,18b). Dr. Sylwester Walocha, Pfarrvikar

Ökumenischer Seniorentreff Beginn ist jeweils um 14:30 Uhr Mo. 3.7.2017 Vaterunserkirche: Bunt gemischt - Sketche, Rätsel, Geschichten mit Frau Hartig und Frau Neugebauer. Di. 11.7.2017 St. Thomas, Raum TIKWA: "Patientenrechte - Ärztepflichten" Fachvortrag mit Fr. Schulte-Bocholt vom Gesundheitsladen München. Mo.17.7.2017 Vaterunserkirche: Spielenachmittag Di. 25.7.2017 St. Thomas, Pfarrsaal: Geburtstagsfeier- Sommerfest, musikalisch begleitet von Fr. Bauer. Sommerpause bis 11.9.2017 Mo. 18.9.17, neues Programm Zu den Nachmittagen sind alle Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen. Ebenso zum Gedächtnistraining jeden Donnerstag (außer in den Ferien) von 09:30 11:00 Uhr im Clubraum der Vaterunserkirche. 5

Was geht Katholiken das Reformationsgedenken an?

Pater Bernhard Grom

Nachlese zum Vortrag von Pater Grom Über die Frage, was Katholiken das Reformationsgedenken angeht, sprach am 4. April 2017 im Pfarrheim von St. Lorenz Pater Grom. Einen ersten Grund, sich als Katholik für die 500-Jahrfeier der Reformation zu interessieren, sah er darin, dass es ein Zeichen von Überheblichkeit wäre, wenn man für das, was 22,3 Millionen protestantische Mitbürger feiern, nur ein Achselzucken übrig hätte. Ein weiterer Grund: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hatte vor zehn Jahren erstmals vorgeschlagen, das „Reformationsjubiläum“ nicht mehr wie früher in Abgrenzung zu den Katholiken, sondern gemeinsam mit ihnen zu feiern. Dies hatte der katholischen Kirchenleitung einiges Kopfzerbrechen bereitet. „Was gibt es da zu feiern, wo sich die Kirche doch vor 500 Jahren gespalten hat?“ fragte man sich. Eine Lösung erarbeiteten im Jahr 2013 der Ökumene-Kardinal Kurt Koch und der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes Martin Junge. In einem Bericht mit dem Titel „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ stellten sie fest, dass ein gemeinsames Gedenken möglich ist, weil beide Seiten heute die Geschichte der Reformation gemeinsam erzählen können, da sie sich gegenseitig Schuld, die in der Reformationszeit, in den grausamen Konfes6

sionskriegen und danach begangen wurde, eingestehen können und es viel Gemeinsames hervorzuheben gibt. Die Katholische Kirche anerkenne das tief religiöse Anliegen Luthers, der sich zu Recht gegen den damaligen Ablasshandel gewandt und die Kirche ursprünglich nicht habe spalten, sondern vom Glauben an die bedingungslose Liebe Gottes her habe reformieren wollen. Die protestantische Wertschätzung der Heiligen Schrift und die Lehre vom Allgemeinen Priestertum aller Getauften seien auch vom letzten Konzil gewürdigt worden. Sinn und Inhalt eines gemeinsamen „Reformationsgedenkens“ (so die bevorzugte katholische Formulierung) sei es, zur „Heilung der Erinnerung“ die Fehler der Vergangenheit zu beklagen und als Frucht der Ökumene das Gemeinsame zu betonen. In diesem Sinn lud im Jahr 2015 Landesbischof Bedford-Strohm als Vorsitzender der EKD Reinhard Kardinal Marx, den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, ein, das Reformationsjubiläum als ökumenisches „Christusfest“ zu feiern, das in einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft missionarisch für den Glauben werben soll. Auf dieser Linie lag auch der viel beachtete Besuch von Papst Franziskus in der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Rom im November 2015. Ein gemeinsames Wort von EKD und Deutscher Bischofskonferenz unterstrich das Anliegen nochmals unter dem Titel „Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen.“ Medienwirksamer war sicher die gemeinsame Pilgerfahrt von evangelischen und katholischen Kirchenführern zu den Ursprüngen des christlichen Glaubens im Heiligen Land. Während der Eröffnung des Gedenkjahres im Oktober 2016 wurde Kardinal Lehmann die Martin-Luther-Medaille als Auszeich-

Was geht Katholiken das Reformationsgedenken an? nung für seinen jahrelangen Einsatz für die Ökumene überreicht. Einen Höhepunkt bildete der gemeinsame Gottesdienst, den Papst Franziskus und der Vorsitzende des Lutherischen Weltbundes, Bischof Munib Younan, im schwedischen Lund feierten und in dem sie ein gegenseitiges Schuldbekenntnis und ein gemeinsames Zeugnis für Christus ablegten. Der Tenor: „Es verbindet uns mehr, als uns trennt“.

Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung als Höhepunkt des Reformationsgedenkens im Dom zu Lund (Schweden) Munib Younan (Präsident des Lutherischen Weltbunds) und Papst Franziskus am 31. Oktober 2016.

Bei einer gemeinsamen Begegnung mit Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx am 6. Februar dieses Jahres würdigte Papst Franziskus Ersteren als „Mann mit Feuer im Herzen“. Beide Seiten zeigten sich darin einig, dass Protestanten und Katholiken durch die Taufe bereits ein Volk Gottes bilden, wenn auch getrennt. Man wolle von der Taufe aus Möglich-

keiten erkunden, ob ein gemeinsames Abendmahl möglich sei. In Einzelfällen ist dies bereits der Fall, und der Papst kann sich vorstellen, dass dies die deutschen Bischöfe, begrenzt auf die Christen der EKD, möglich machen. Die Zukunft der Ökumene sieht man nicht in einer Einheitskirche, sondern in einer „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“. Tatsächlich, so der Referent, bestehen trotz des gemeinsamen Glaubens an Gott und an Jesus Christus theologische Unterschiede im Verständnis von Kirche sowie Bischofs- und Priesteramt. Die Befugnis zu Taufe, Abendmahl und Gemeindeleitung wird in protestantischer Sicht nicht von einem Nachfolger der Apostel, sondern von der Gemeinde übertragen. Außerdem haben sich im Lauf der Geschichte Traditionen und Frömmigkeitsformen entwickelt, die engagierte Kirchenmitglieder nicht aufgeben wollen (z.B. Lutherbibel statt Einheitsübersetzung). Es gebe durchaus eine konfessionelle Identität, die viele nicht durch Verschmelzung aufgeben wollen. „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ kann aber heißen, dass man die noch bestehenden Unterschiede versteht und akzeptiert; dass man immer noch nachwirkende Vorurteile und gegenseitige Abwertungen überwindet und das Andere der Anderen besser kennen lernen möchte; dass man das Gemeinsame in den Vordergrund rückt und daraus Kraft bezieht zu gemeinsamen Aktionen für humanitäre Hilfe, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. PS: Nachzutragen sei, dass zu dieser Veranstaltung die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) von St. Lorenz / St. Thomas eingeladen hatte. Dafür möchte ich ihr recht herzlich danken. Uwe Marx

Foto: ©PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO / https://de.zenit.org/articles/gemeinsame-erklaerung-von-lund/ 7

Altarraumgestaltung

Mehr als Tisch und Pult Gegenwärtig finden erste Überlegungen für eine Neugestaltung der Altarräume in der Johanneskirche und in St. Lorenz statt. Vor nunmehr gut fünfzig Jahren hatten die Bischöfe auf dem II. Vatikanischen Konzil eine Neuordnung der gottesdienstlichen Feiern auf den Weg gebracht. Für gläubig-praktizierende Katholiken ist also längst vertraut, dass die Gebets- und Bibeltexte in den verschiedenen Gottesdiensten in deutscher Sprache vorgetragen werden oder Priester und Gottesdienstgemeinde um den Volksaltar versammelt sind. Auch die Verkündigung des Wortes Gottes (Lesung, Evangelium, Predigt) hat seitdem einen eigenen Platz erhalten: die biblischen Texte werden am Ambo vorgetragen. Der „Tisch des Wortes“ (Ambo) und der „Tisch des Brotes“ (Altar) haben also ihren eigenen Ort erhalten und werden von daher auch in ihrer jeweiligen Bedeutung herausgestellt. In den älteren, meist lange vor dem II. Vatikanischen Konzil gebauten Kirchen – wie die Johanneskirche und St. Lorenz – wurden erste Lösungen für Volksaltar und Ambo gefunden. Mitunter wurden dafür vorhandene Kunststile der Kirchen (wie z.B. Barock) in der Gestaltung eines Volksaltares oder eines Ambo nachgeahmt. Aber auch einfache provisorische Lösungen wurden geschaffen. Inzwischen konnten über einen nun langen Zeitraum Erfahrungen mit der neu geordneten Liturgie gesammelt werden. Darum ist es an der Zeit, sowohl dem Altarraum angemessene als auch vertretbare Gestaltungsmöglichkeiten durch Künstler der Gegenwart zu suchen. Es geht dabei aber um mehr als nur für die

jeweilige Funktion geeignete Gegenstände. Ein Altar ist eben mehr als nur ein Tisch und ein Ambo mehr als nur ein Vortragspult. Beide sollen bereits auf ihre Weise jedem, der den Kirchenraum betritt, signalisieren, was die Gläubigen in jeder Hl. Messe feiern: Jesus Christus, der gekreuzigt-auferstandene HERR, schenkt sich uns in Seinem Wort und ER schenkt sich uns in den Zeichen von Brot und Wein. ER ist leibhaftig da – auch wenn IHN nur diejenigen erkennen können, deren Herz und Sinne durch den Glauben geöffnet sind. In der Allgemeinen Einführung zum Messbuch heißt es darum ausdrücklich: „Die Gottesdiensträume und alles, was dazugehört, sollen in jeder Hinsicht würdig sein, Zeichen und Symbol überirdischer Wirklichkeit." Daher sucht die Kirche den Dienst der Kunst und gibt ihr bei allen Völkern und Ländern Raum. Wie sie bedacht ist, die Kunstschätze früherer Zeiten zu bewahren und, wenn nötig, den Erfordernissen der jeweiligen Zeit anzupassen, so geht

Papst Paul VI. inthronisiert das Evangelium am Beginn der vierten Sitzungsperiode des II. Vatikanums am 9.10.1965.

Foto: Aus Aufsatz Nr. 6 Bistum Magdeburg, 39104 Magdeburg, "Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht erkennen", 1965. 8

Neuzugang im Pfarrverband

Herbert Krist, Pfarrer

Neue Verwaltungsleiterin im Pfarrverband

Michaela Wolfshöfer

ihr besonderes Streben dahin, Neues als Ausdruck seiner Zeit zu fördern… Für gewöhnlich soll eine Kirche einen feststehenden, geweihten Altar haben, der frei steht, damit man ihn ohne Schwierigkeiten umschreiten und an ihm, der Gemeinde zugewandt, die Messe feiern kann. Er soll so aufgestellt sein, dass er wirklich den Mittelpunkt des Raumes bildet, dem sich die Aufmerksamkeit der ganzen Gemeinde von selbst zuwendet. Die Würde des Wortes Gottes erfordert für seine Verkündigung einen besonderen Ort in der Kirche, dem sich im Wortgottesdienst die Aufmerksamkeit der Gläubigen wie von selbst zuwendet. In der Regel soll dies ein feststehender Ambo, nicht ein einfaches tragbares Lesepult sein. Die Ausstattung der Kirche soll edel und einfach sein und nicht der Prachtentfaltung dienen. In der Auswahl des Materials für den Schmuck sei man auf Echtheit bedacht: alles soll zur Formung der Gläubigen und zur Würde des liturgischen Raumes beitragen. Es geht also jetzt darum, diese Vorgaben der Kirche für die gottesdienstlichen Feiern praktisch umzusetzen, wenn die Altarräume der beiden genannten Kirchen in unserem Pfarrverband neu gestaltet werden sollen. Die Verantwortlichen in der Seelsorge sowie die Mitglieder der pfarrlichen Gremien werden in den kommenden Monaten mit einigen Künstlern dazu erste Überlegungen anstellen. Beraten und unterstützt werden sie dabei durch den Leiter der Hauptabteilung Kunst im Erzbischöflichen Ordinariat München Dr. Norbert Jocher sowie durch den dortigen Fachreferenten für zeitgenössische Kunst und Kirche Dr. Alexander Heisig.

Liebe Mitglieder der Gemeinde von St. Thomas und St. Lorenz, schön, dass ich mich Ihnen vorstellen darf! Zum 1. Mai 2017 habe ich die neu geschaffene Stelle als Verwaltungsleiterin in den Pfarrverbänden St. Thomas und St. Lorenz sowie Bogenhausen Süd angetreten, um die beiden leitenden Pfarrer – Pfarrer Huber und Pfarrer Ebersberger – bei den vielfältigen Verwaltungstätigkeiten zu entlasten. Meine Stelle umfasst 31 Stunden in Teilzeit. Erreichbar bin ich über die Pfarrbüros. Zusammen mit meinem Mann und meinen zwei Töchtern wohne ich schon seit vielen Jahren in Oberföhring. In Ostwestfalen-Lippe geboren und aufgewachsen hat mich mein Weg vor nunmehr 26 Jahren nach München geführt. Ich habe zunächst viele Jahre im Finanz- und Personalbereich einer Münchner Bank gearbeitet und während dieser Zeit nebenberuflich mein Wirtschaftsstudium abgeschlossen. Bis vor kurzem war ich im Personalbereich eines Verlags beschäftigt. Privat verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie in der schönen Münchner Umgebung, bin begeisterte Vielleserin und koche gern. Der Schutz der Natur, die Gott uns gegeben hat, und das Leben im Einklang mit der Natur sind mir wichtige Anliegen. Ich freue mich auf viele schöne Begegnungen mit Ihnen. Ihre Michaela Wolfshöfer 9

St. Lorenz im Radio

St. Lorenz wird „Pfarrei der Woche“ auf Radio Horeb Rund 10.000 Pfarreien und sonstige Seelsorgeeinheiten gibt es derzeit in Deutschland. Eine davon wird wöchentlich als „Pfarrei der Woche“ auf Radio Horeb vorgestellt. Am 12. November 2017 ist der deutschlandweite Sender in unserer Gemeinde St. Lorenz zu Gast. Hörerzahlen im mittleren sechsstelligen Bereich hat der rein spendenfinanzierte private katholische Sender aus dem Allgäu. Wer sonntags nicht mehr in den Gottesdienst kann, freut sich vielfach, die heilige Messe live im Radio mit verfolgen zu können. Oft möchten die Hörer wissen, wo, mit welchem Zelebranten und mit welchen Mitchristen sie „ihre“ Messe zuhause im Wohnzimmer feiern. Radio Horeb stellt die Pfarrei und den Zelebranten donnerstags in einer 45-minütigen Interview-Sendung vor.

Wer Pfarrer Willi Huber am 9. November 2017 um 13 Uhr im Radio-Talk hören möchte, hat folgende Empfangsmöglichkeiten: Über ein Digitalradio-Gerät (DAB+), via Satellit (Astra), Kabel D analog (Frequenz: 89,6), Kabel digital, mit einer kostenlose Handy-App, über Phonecast oder im Internet auf der Homepage www.horeb.org . Dort finden Sie auch Fotos und einen Bericht über den Pfarrverband St. Thomas und St. Lorenz. Das Lokalprogramm von Radio Horeb aus München kann auf der UKW-Frequenz 92,4 Mhz empfangen werden Mo-Fr von 01:00-14:00 Uhr und So von 0:00-06:00 und von 09:0024:00 Uhr. Schwerpunkte im 24-Stunden-Programm von Radio Horeb sind Liturgie, Lebenshilfe, Spiritualität, Nachrichten und Musik. Programmdirektor Pfarrer Dr. Richard Kocher ist zugleich Ortspfarrer von Balderschwang, der höchstgelegenen Ortsgemeinde Deutschlands. Solveig Faustmann Radio Horeb

Zeitplan für den Besuch von Radio Horeb in unserem Pfarrverband Donnerstag, 9.11.2017, 13:00 Uhr Vorstellung von St. Lorenz auf Radio Horeb Interview mit Pfarrer Huber über Stadtteil, Pfarrverband, Kirche St. Lorenz sowie über seine Berufungsgeschichte. Samstag, 11.11.2017, 18:30 Uhr Vorabendmesse in St. Thomas Vorstellung von Radio Horeb vor Beginn der Messfeier Möglichkeit zu Gespräch und Information am Infotisch nach dem Gottesdienst. Sonntag, 12.11.2017, 10:00 Uhr Pfarrgottesdienst in St. Lorenz mit Live-Übertragung Live-Ausstrahlung der heiligen Messe auf Radio Horeb Möglichkeit zu Gespräch und Information am Infotisch nach dem Gottesdienst. ca. 11:30 Uhr Hörertreff im Pfarrheim St. Lorenz 10

Ikone: Logo Radio Horeb, Freigabe durch Solveig Faustmannn, Radio Horeb.

Warten auf ein neues PV-Logo

Das neue LOGO für den Pfarrverband Ein Jahr ist es her, dass an dieser Stelle Ideen für ein neues Logo unseres Pfarrverbandes gesucht wurden. Ein Logo, das ein Symbol • für den christlichen Glauben • für unsere drei Kirchen • für Gemeinschaft sein sollte. Gleichzeitig sollte es klar erkennbar, unverwechselbar und ansprechend sein. Gesucht war also fast so etwas wie die „eierlegende Wollmilchsau“.

Entwurf

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gehalten hatte: So gut wie alle Anforderungen zu erfüllen. Die Grafikerin Maria Naber, die dem Entwurf den letzten Schliff verliehen hat, drückte es so aus: „Diese Idee ist genial und die Lorbeeren für dieses Logo stehen keinesfalls mir zu.“

K. & T. B.

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Welches Geheimnis verbirgt sich wohl hinter dem Vorhang?

Aus der Gemeinde von St.Thomas kamen zwei durchdachte Ideen, dazu wurden zwei Grafikerinnen beauftragt, ein Logo zu entwerfen. Über mehrere Entscheidungsschritte kristallisierte sich der Entwurf von Karin und Thomas Bernst als Basisidee heraus – hatte dieser doch geschafft, was eigentlich niemand für möglich

Ja, aber wo ist es nun, das neue Logo? Um es ein bisschen spannend zu machen, wird das Logo nicht einfach hier abgedruckt, sondern bei den beiden Pfarrfesten unseres Pfarrverbandes (am 2.7 in St. Thomas, am 23.7.2017 in St. Lorenz – siehe auch die Seiten 28 u. 29) präsentiert. Dazu gibt es jeweils ein Gewinnspiel und evtl. sogar die ersten Produkte mit dem neuen Logo. Wir vom Pfarrgemeinderat sind jedenfalls gespannt, ob Sie alles entdecken, was in das neue Logo hineinkomponiert wurde. Und wir danken an dieser Stelle schon einmal Karin und Thomas Bernst für die Idee eines gemeinsamen Logos für unseren Pfarrverband. Christine Haas-Weidinger 11

Impressionen aus dem Pfarrverband

Firmlings-Aktion Fastenessen Zum mittlerweile dritten Mal gehörte der Besuch des Misereor-Sonntags zu den verpflichtenden Aktionen, die die Firmlinge unseres Pfarrverbands besuchen sollten. Der 5. Sonntag der Fastenzeit steht liturgisch im Zeichen des Hilfswerks Misereor. Dabei wird jedes Jahr der Blick auf eine Region bzw. ein Land gelegt, das unsere Unterstützung nötig hat. 2017 ist dieses Partnerland Burkina Faso in Westafrika. Der Eine-Welt-Kreis hatte bereits Vorarbeit geleistet und Bausteine für die Messfeier bereit gestellt. Dazu gehörte ein Plakat, auf dem die Gemeindemitglieder schon ab Aschermittwoch ihre Ideen für eine gerechtere Welt notieren konnten. Diese sollten nun durch die Firmlinge in den Gottesdienst mit eingebracht werden. Das diesjährige Misereor-Motto „Die Welt ist voller guter Ideen – lass sie wachsen!“ wurde auch in St. Thomas aufgegriffen.

Unser Diakon Marek Nawrocki rückte dabei in seiner Predigt ausgehend vom Evangelium der Auferweckung des Lazarus besonders die speziellen Projekte unseres Pfarrverbands in den Mittelpunkt. Auch ganz konkret bei uns im Hier und Jetzt gibt es gute Ideen, die mit der Zeit immer weiter gewachsen sind und jetzt Früchte tragen.

Firmlinge formulieren ihre Ideen zum Thema "Eine-gerechte-Welt", wofür sie sich einsetzen.

"Lass gute Ideen wachsen" – wie Pflanzen, die Früchte tragen. 12

Beruhend auf dem allgemeinen Begriff des Wunders, das neben der wörtlichen Verwunderung auch schnell Misstrauen und Widerstand hervorruft, wurde deutlich, dass auch in unserem Pfarrverband Wunder geschehen können. Sowohl die Nigeriahilfe in St. Lorenz als auch das Lima-Projekt aus St. Thomas bewirken wahre Wunder. Im ersten Fall konnte durch die stetige Unterstützung durch Spenden im Dezember 2016 ein Krankenhaus in Nigeria eröffnet werden. Im anderen Fall wird ermöglicht, dass junge Männer im Gefängnis von Lurigancho ihre Drogenabhängigkeit in den Griff bekommen und eine Möglichkeit zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft haben. Bei diesen Beispielen handelt es sich nicht um

Impressionen aus dem Pfarrverband eine Auferstehung im bildlichen Sinn, aber doch entsteht – wie auch bei der Auferweckung des Lazarus oder der Auferstehung Jesu – Hoffnung, die die Kraft verleiht, Probleme anzugehen und Großes zu schaffen. Als Versinnbildlichung der Ideen, die unsere Firmlinge beigetragen haben, wurde zur Gabenbereitung ein Blumenkasten mit grünen Setzlingen zum Altar getragen. Diese Pflänzchen konnten nun – wie die Firmlinge – bis zur Spendung der Firmung wachsen und waren dort noch einmal Teil des Gottesdienstes. An diesem bildlichen Vergleich wird gut deutlich, dass alle Dinge im Kleinen, nämlich als Samenkorn oder eben als eine erste Idee, beginnen, bevor sie dann durch entsprechende Zuwendung immer größer und schöner werden.

passes, dass während der Vorbereitungszeit mindestens fünf liturgische Angebote besucht werden – so war doch zu spüren, dass gerade die aktive Mitarbeit, als zum Beispiel die Ideen vorgetragen wurden, viel Mut erforderte. Was zudem immer besonders schwierig ist, ist die Herausforderung, sich nicht von den neben einem sitzenden Freunden ablenken zu lassen. Trotz des etwas höher als gewohnten Lautstärkepegels war es aber schön, eine Messfeier mit so vielen Jugendlichen zu feiern. Auch beim anschließenden Fastenessen, bei dem es verschiedenste Varianten von Kartoffelsuppe zu essen gab, waren noch einige der Firmlinge dabei, was alle Gemeindemitglieder, besonders das Vorbereitungsteam, sehr freute. So fand der Sonntagvormittag in einem gemütlichen Beieinandersein seinen Ausklang. Die Spenden, die beim Fastenessen in beiden Pfarreien gesammelt wurden, kommen den beiden genannten Projekten sowie dem Hilfswerk Misereor zugute. Veronika Huber

Fastenessen bei Kartoffelsuppe, nach dem Vortrag von Margot Rodriguez.

Auch wenn es für die Jugendlichen nicht der erste Gottesdienst nach der Feier der Erstkommunion war – es ist Teil des sogenannten Firm-

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den Eltern sowie Firmlingen des letzten Jahres bedanken, die durch ihre Hilfe und Beiträge zum Buffet zum Gelingen des Stehempfangs nach der Firmung am 21.05. beigetragen haben. Ein herzliches Vergelt’s Gott!

13

Jugendarbeit im Pfarrverband

T.S.

PGR-Klausurtag am 11. März 2017 Wir Jugendlichen von St. Thomas und St. Lorenz haben uns am 11.3.2017 mit Mitgliedern des Pfarrgemeinderats zu einem Klausurtag getroffen, um über die Jugendarbeit in unserer Pfarrei zu reden. Bei der Vorstellungsrunde durften wir uns ein Bild aussuchen, das wir mit uns und unserem Glauben verbinden. Der Vormittag wurde von drei Schwestern aus dem Kloster Wettenhausen gestaltet.

durften, haben wir eine Kerze in die Hand bekommen, die wir zusammen mit Fürbitten vorne an den Altar stellten. Wieder zurück im Pfarrsaal sprachen die Schwestern mit uns über unseren Glauben und berichteten von ihren Projekten im Bistum Augsburg.

Teilnehmer des PGR-Klausurtages in St. Thomas.

Präsentation des Jugendpflegers der Jugendstelle in St. Rita zusammen mit einigen Jugendlichen unseres Pfarrverbandes über die Aktivitäten unserer Pfarrjugend.

Schwerpunkt war die Wandlung von Saulus zum Paulus. Sein Blind-Werden konnten wir selber nachvollziehen, als uns die Augen verbunden und wir blind durch das Treppenhaus von St. Thomas bis zur Kapelle geführt wurden. Nachdem wir die Augenbinden dann abnehmen 14

Am Nachmittag ging es dann um die Jugendarbeit vor Ort: Wir sammelten zusammen mit Robert Dembinski, dem Jugendpfleger aus dem Dekanat Bogenhausen, erst einmal die wichtigsten Punkte der Jugendarbeit. Danach fasste Leonie Winkler als Dekanatssprecherin zusammen, welche Veranstaltungen bei uns, aber auch von der Jugendstelle aus angeboten werden. Abschließend wurde darüber diskutiert, wie man die Veranstaltungen in der Pfarrei für die Jugendlichen interessanter machen könnte und welche Unterstützung durch die Gremien sinnvoll und wünschenswert wären. Dabei kamen ein paar gute Vorschläge zustande. Uns Jugendlichen hat der Tag sehr gefallen und wir werden versuchen, viele der Ideen umzusetzen! Thomas Steinbeiß

Eine andere Art der Spiritualität in St. Thomas

Erste Nacht der Anbetung am 1. April Nach der Ankündigung einer Nacht der Anbetung von Pfr. Walocha war ich natürlich neugierig, wie er sich das vorstellte und durchführen wollte. Bei meiner Ankunft waren im Vorraum der Kirche Kerzen aufgestellt, die man mitnehmen konnte. Außerdem lagen Zettel mit Gebetstexten aus. Als ich die Tür öffnete, empfing mich eine dunkle Kirche, die in geheimnisvolles Rot getaucht war. Die Scheinwerfer strahlten die senkrechten Säulen an beiden Seiten an, was eine mystische Atmosphäre schuf. Die rote Farbe fand ich interessant – für mich steht sie für Leben, für Dynamik, vielleicht auch für Blut (immerhin hatten wir ja noch Fastenzeit). Im Hintergrund ertönte leise meditative Musik. „Wow!“ war mein erster Gedanke – „Genau das, was mich anspricht ...“

Pfr. Walocha schaltete dann die Musik aus und führte mit mehreren Gedanken in das Thema „Anbetung“ ein. Anschließend setzte er das Allerheiligste in der uns bekannten Monstranz aus. Diese wurde von einem weißen Scheinwerfer beleuchtet, der vor dem Altar angebracht war. Der Strahlengang des Lichts ging durch das Glasfenster der Monstranz und fiel genau auf das Kreuz hinter dem Altar – ein Sinnbild, zu dem man sich auch Gedanken machen kann. Dazu folgten im Wechsel Gebete und Gesänge, vorgetragen von verschiedenen Personen. Zwischendurch kamen immer wieder Leute in die Kirche, was ja auch angekündigt war: Man kann jederzeit kommen und gehen. Außerdem besteht während der ganzen Zeit die Möglichkeit zu einem persönlichen Seelsorgegespräch oder zur Beichte. Um 24.00 Uhr sollte die Anbetung mit einer Messe enden. Ich selber ging nach einer Stunde. Mein persönliches Fazit: Auch wenn mir eucharistische Anbetung eher weniger bedeutet, sollte man doch die eigenartige, schöne Stimmung in unserer Kirche und die andere Art der Spiritualität einmal erlebt haben. Es erwartet Sie eine bunte Mischung aus Licht, Klängen, Stille, Liedern und Gebeten. Klaudia Frank

Die Nacht der Anbetung in St. Thomas - jeden ersten Samstag im Monat Beginn 21:00 Uhr Illumination des Altars von St. Thomas. 15

Blick hinter die Kulissen

Im Kindergarten von St. Thomas Zu unserem Pfarrverband gehören neben den drei Kirchen auch drei Kindergärten, in denen die jüngsten Mitglieder unserer Pfarreien viele schöne Stunden verbringen. Die drei bunten Gebäude haben vermutlich schon viele einmal beim Spazierengehen gesehen – was sich aber hinter den Mauern abspielt, bleibt eher im Verborgenen. Hier soll nun am Beispiel der Kindertagesstätte St. Thomas ein kleiner Einblick in den Alltag dort gewährt werden. Als ich an einem ganz normalen Dienstag in der Früh um 8:00 Uhr (ja, als Kindergartenkind muss man durchaus früh aufstehen) die Kindertagesstätte am Fritz-Meyer-Weg betrete, ist es überraschend ruhig. Ich hatte damit gerechnet, dass schon mehr los ist, erfahre dann aber, dass sich die „Bring-Zeit“ bis 8:30 Uhr erstreckt und sich die Gruppenräume erst nach und nach füllen. Die ganze Kindertagesstätte ist in vier Einzelgruppen unterteilt. Darunter gibt es drei große Gruppen mit bis zu 25 Kindern und eine Krippengruppe mit 12 Kindern, die jeweils von zwei Erziehern/-innen bzw. Kinderpflegern/innen betreut werden. Die Gruppen haben die tollen Namen Didymos, Parthien, Kalamina und Edessa. Grundsätzlich sind die Kinder ihren Gruppen zugeordnet, wer aber einen Ausflug zu einem Freund oder einer Freundin in einer der anderen Gruppen machen möchte, kann das auch jederzeit tun. Während der Ankunftszeit beschäftigen sich die Kinder frei: Sie malen, basteln, erzählen, vergleichen ihre Körpergröße („Guck mal, ich bin so groß“ – „Ja und ich bin sooo groß“ – „Aber ich bin sooooo groß“ – mit Springen wächst man gleich nochmal ein paar Zentimeter) und 16

erwarten schon sehnsüchtig die Brotzeit um 8:30 Uhr. Die Erzieherinnen begrüßen jedes Kind, verschaffen sich einen Überblick, wer alles da ist, und besprechen bei Gelegenheit Kleinigkeiten untereinander oder mit den Eltern. Auch wenn der Abschied von der Mama mal schwer fällt, versuchen sie zu trösten und mit Taschentüchern und netten Worten den Aufenthalt doch schmackhaft zu machen.

Ein heller Raum für die Kleinsten im St.Thomas KIndergarten.

Als dann der große Zeiger endlich auf der 6 ist, darf die Essensglocke geläutet werden, die alle Kinder zur gemeinsamen Brotzeit versammelt. Dann werden Berge von Lebensmitteln ausgepackt: Es gibt viele Boxen voller Wurst- und Käsebrote, übriggebliebene Kuchenstücke vom Wochenende, Tüten vom Bäcker – besonders beliebt sind Brezen, aber auch Croissants konnte ich entdecken –, aufgeschnittene Äpfel und Gurken sowie Honigbrote für diejenigen, die mehr Hunger haben, als ihre Verpflegung hergibt. Während des Essens kehrt dann ein bisschen Ruhe ein. Es werden Socken verglichen (rosa mit Herzchen gegen rosa mit Glitzer – schwierig, zu entscheiden, was da besser ist!), von Übernachtungen erzählt und Apfelstücke zu Eis am Stiel umfunktioniert.

Blick hinter die Kulissen Nach der Brotzeit (und natürlich erst nachdem Teller und Becher zur Spüle gebracht wurden) folgt dann der Morgenkreis. Dazu wird ein Stuhlkreis gebildet und alle wichtigen Daten des Tages werden geklärt. Ein Kind zählt mit der Hilfe aller durch, wie viele da sind, dann wird überlegt, wer denn fehlt. An einer bunten Tafel wird das richtige Wetter eingestellt (heute leider Regen), der Wochentag angepasst (heute ist Dienstag, weil die Dienstags-Barbara da ist) und das Datum angepasst (nach dem 8. kommt der 9.). Es wird verkündet, wer heute noch an den Elterntagsgeschenken weitermachen muss, damit alles rechtzeitig fertig wird. Was es da gibt, wird hier noch nicht verraten, nicht dass die Überraschung nicht mehr gelingt – es wird sich aber sicher jede und jeder Beschenkte sehr darüber freuen. In einer anderen Gruppe, die ich dann besuche, wird gerade Geburtstag gefeiert und ich habe das Glück, etwas von zwei kunterbunten Kuchen abzubekommen. Dann geht es von dort zum Turnen in den großen Raum in den Keller. Die Kinder sind dabei in zwei Gruppen nach Alter aufgeteilt. Zuerst wird sich aufgewärmt: Beim Laufen im Kreis muss man immer wieder Schokolade von Bäumen holen und Bonbons vom Boden aufheben – das ist ganz schön anstrengend. Für die Kleineren gibt es dann mehrere Stationen, bei denen man von der Sprossenwand auf eine dicke Matte springen, Bobbycar fahren, rutschen oder durch einen Kriechtunnel krabbeln kann. Trotz kleinerer Diskussionen darum, wer denn jetzt zuerst springen darf und wer als nächstes das rosa Auto bekommt („Noch zwei Minuten dann tauschen wir, ok?“), sind alle glücklich und zum Schluss ziemlich ausgepowert. Bei den Größeren ist das Aufwärmprogramm mit Feuer-Wasser-Blitz

schon ein bisschen anspruchsvoller und auch das „Schwänzchenspiel“ (bei dem ein Fänger Tücher, die sich die anderen in die Hose gesteckt haben, fangen muss) ist so ermüdend, dass es nach der Bewegung eine kleine Entspannungseinheit mit einer gedanklichen Reise an den Strand inklusive Eisessens gibt.

Pädagogisch aufbereitetes Arbeitsmaterial in den Kindergärten.

In einer dritten Gruppe schließlich darf ich ein bisschen beim „freien Spiel“ dabei sein und setze meine Uno-Künste ein. Nebenbei werde ich mit Geschenken für mich, meine Mama und meinen Papa überhäuft (unter anderem bekomme ich ein Handy aus Papier – das wäre doch eine tolle Idee für eine nachhaltige Herstellung solcher Geräte – ein ebensolches Telefonbuch und eine gemalte Geburtstagstorte), werde über Hochzeiten sowie die passende Garderobe informiert („Ich hatte ein rosa Kleid an, eine Krone und ganz viele Blumen in der Hand“), muss aufpassen, dass meine Mitspieler nicht so schummeln, dass ich nur verliere, und werde dann freundlich aber bestimmt verabschiedet („Du wolltest doch gehen… Geh jetzt!“). Tatsächlich wäre ich gern noch ein bisschen länger als nur einen Vormittag geblieben bzw. 17

Blick hinter die Kulissen / Kinder malen eine Wasserschlange hätte ich Lust, mir das Programm an einem der anderen Tage – am Mittwoch für die Vorschulkinder, am Freitag eher kreativ-meditativ – anzuschauen. Da möchte man echt gerne wieder mal ein paar Tage im Kindergarten sein. Auf der anderen Seite bin ich dann doch froh, nach Hause gehen zu können, wo alles ruhig ist und man sich voll auf nur ein oder zwei Gesprächspartner konzentrieren kann. Da habe ich echt Hochachtung vor den Damen und Herren, die das täglich und mit unendlicher Geduld schaffen!

Kinder-Malaktion Wasserschlange

Liebe Kinder! Malaktion „Wasserschlange“ am Sommerfest (2.7.2017) Gartenansicht des Kindergartens von St. Lorenz.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass die Tatsache, dass es hier ausgerechnet um die Kindertagesstätte von St. Thomas geht, allein der Nähe zum Wohnort der faulen Autorin geschuldet ist. Natürlich ist es in den anderen Kindergärten mindestens genauso schön. An dieser Stelle daher ein großes Dankeschön an die Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie die Verantwortlichen aller drei Einrichtungen für ihre wichtige Arbeit, die Freundlichkeit und gute Laune, die sie verbreiten! P.S. Aus Gründen des Datenschutzes, wurden keine Fotos der Kinder gemacht – die Räume auf den hier abgedruckten Fotos muss man sich also noch entsprechend, voll, bunt und laut vorstellen. Veronika Huber 18

Nach dem Auftritt der „Singvögel“ könnt ihr (ca. 4-8 Jahre.) auf der Wiese mit mir eine „Wasserschlange“ malen. Ministranten werden helfen. Du malst ein Glied der Schlange mit einem „Wasserbild“, was Dir einfällt oder auch nach Vorschlägen. Ich zeige auch, wie es geht. Alle Bilder werden verbunden zu einer „Wasserschlange“.

Bitte Kittel oder Schürze mitbringen! Anfragen an Gisela Matt-Bruno, Telefon 967202. Gisela Matt-Bruno

Wasser: ©Winfried Kock; ÜberLebensMittel WASSER / Schlange: ©Michael Bogedain In Pfarrbriefservice.de

***TERMINE***TERMINE***

vielleicht seid Ihr in den letzten Monaten einmal meinen Kindern begegnet. Seit kurzem haben sie gelernt, sich in den Bäumen zurechtzufinden und ihr Futter zu finden. Jetzt sind sie schon groß und können bald selber wieder eine Familie gründen. Deshalb habe ich auch wieder Zeit, um ein bisschen in Euren Pfarreien zu spionieren . . . Na, habt Ihr schon gehört, dass dieses Jahr etwas ganz Besonderes gefeiert wird? Die evangelische Kirche feiert das 500-jährige Jubiläum der Veröffentlichung der Gedanken von Martin Luther. Wer das war, was er gesagt hat und was das für Folgen hatte, erfahrt Ihr auf der nächsten Seite. Wisst Ihr überhaupt, wo die evangelische Kirche ist? Na klar, im Fritz-Meyer-Weg. Sie heißt Vaterunserkirche. Dort ist auch die Bücherei, die Ihr vielleicht mit Euren Eltern schon besucht habt. Oder Ihr habt Euch das Theaterspiel beim Sommerfest angeschaut. An Weihnachten findet in der evangelischen Kirche auch ein Weihnachtsbasar statt, bei dem die Kinder Kerzen ziehen können. Wart Ihr schon dabei? Es macht großen Spaß, eine Kerze anzufertigen. Sie riecht gut, weil sie aus Bienenwachs ist. Und auf der vierten Seite gibt’s für Euch wieder was zu raten. Ganz liebe Grüße, Euer Kiki 25.06.2017

10:00 Uhr

St. Lorenz

02.07.2017 10:30 Uhr St. Thomas 16.07.2017 10:00 Uhr St. Lorenz 16.07.2017 10:30 Uhr St. Thomas 23.07.2017 10:00 Uhr St. Lorenz 17.09.2017 10:30 Uhr St. Thomas 08.10.2017 10:00 Uhr St. Lorenz 10:30 Uhr St. Thomas 22.10.2017 10:30 Uhr St. Thomas 12.11.2017 10:30 Uhr St. Thomas 19.11.2017 10:30 Uhr St. Thomas

Kindergottesdienst im großen Pfarrsaal mit dem KIndergarten Kindergottesdienst zum Patrozinium, anschließend Pfarrfest kein Familiengottesdienst Familiengottesdienst Kindergottesdienst im kleinen Pfarrsaal Kindergottesdienst Kindergottesdienst zum Erntedankfest Familiengottesdienst zum Erntedankfest Kindergottesdienst Kindergottesdienst Familiengottesdienst

Außerdem gibt es jeden Sonntag (außer in den Ferien) beim 10:00 Uhr Gottesdienst in St. Lorenz und beim 10:30 Uhr Gottesdienst in St. Thomas eine Kinderpredigt.

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+ + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + +

Liebe Kinder von St. Thomas und St. Lorenz,

+ + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + +

Wer war Martin Luther?

Martin Luther wurde am 10. November 1483 in Eisleben, einer kleinen Stadt in Sachsen-Anhalt, geboren. Eines Tages im Juli des Jahres 1505 wurde er auf einem Feldweg von einem ungewöhnlich schlimmen Unwetter überrascht. In Todesangst betete er zur Heiligen Anna, der Mutter der Gottesmutter Maria, und versprach, ins Kloster zu gehen und Mönch zu werden, wenn er dieses Unwetter überlebte. Er überlebte, hielt sein Versprechen und wurde Augustinermönch. Beim täglichen Lesen in der Bibel stolperte er immer über dieselbe Frage: Wie schaffe ich es, an einen gütigen und verzeihenden Gott zu glauben – und nicht an einen strafenden Gott. Nach vielen einsamen Jahren im Kloster hatte er plötzlich die Erleuchtung: Die Liebe Gottes ist ein Geschenk. Wer ehrlich an Gott glaubt, der wird es fühlen: Gott ist nicht böse oder strafend, Gott ist gut, Gott ist die Liebe. Er beschloss, diesen Gedanken dem ganzen Volk zu verkünden, die Menschen sollten keine Angst mehr vor Gott haben, sie sollten ihn lieben, so Martin Luther (10.11.1483 - 18.02.1546) wie Gott sie liebte. Damals, im 16. Jahrhundert, gab es in der christlichen Kirche den Ablasshandel. Ablass bedeutete, dass sich die Menschen von den Strafen für ihre Sünden freikaufen konnten. Dass so etwas unmöglich ist – der liebe Gott lässt sich schließlich nicht „kaufen“ – wussten die Menschen nicht. Einige Kirchenfürsten aber wollten viel Geld mit diesem Handel verdienen. Martin Luther hatte das erkannt und wollte es ändern. Also setzte er sich an seinen Schreibtisch und schrieb 95 Punkte auf – die berühmten 95 Thesen – in denen er den Menschen seine Gedanken erklärte. Am 31. Oktober des Jahres 1517 brachte er der Legende nach diese 95 Thesen an der Pforte der Schlosskirche in Wittenberg an. Danach kam es zu Unruhen, denn einigen mächtigen Männern gefiel seine Botschaft nicht. Luther musste sich vor seinen Feinden verstecken. Freunde brachten ihn auf die Wartburg, wo er einige Monate in Einsamkeit lebte. Während dieser Zeit übersetzte er die Bibel vom Lateinischen ins Deutsche. Noch heute spricht man von der Lutherbibel. Endlich konnten die Menschen die Bibel in ihrer Sprache verstehen. Luthers Thesen aber führten zu Glaubenskämpfen und schließlich zur Spaltung der Kirche in zwei Lager – die Katholiken und die Protestanten. Luther wollte gar keine Spaltung der Kirche, doch dafür war es nun zu spät. Das ist nun 500 Jahre her. Seit dieser Zeit hat sich viel getan. So nähern sich Katholiken und Protestanten – also die katholischen Christen und die evangelischen Christen – immer mehr einander an – und das ist gut so. Wir nennen das Ökumene.

II

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Bild: ©Lucas Cranach der Ältere /

gemeinfrei / Gemälde vom 1.1.1528 / Veste Coburg / Pfarrbriefservice.de

Das Wort Ökumene kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „die ganze bewohnte Welt betreffend“. Es hat mit dem Miteinander der verschiedenen christlichen Kirchen zu tun. Ihr könnt Euch das vielleicht vorstellen wie ein großes Haus, in dem ganz unterschiedliche Leute leben. Jeder ist ein bisschen anders, aber alle sollen friedlich und respektvoll miteinander leben. Derjenige, dem das Haus gehört, ist Jesus. Leider haben sich im Laufe der Jahrhunderte die Menschen in diesem Haus gezankt und zerstritten und sich auch verprügelt und sogar umgebracht. Gott sei Dank haben sie aber angefangen, sich wieder miteinander zu treffen und sich zu vertragen und zu überlegen, wie man gemeinsam friedlich leben kann. Zwischen unseren Pfarreien klappt die Zusammenarbeit schon ganz gut: Es gibt manche Gottesdienste, die wir gemeinsam feiern, so z.B. die Jahresschlussandacht in Sankt Thomas oder Sankt Lorenz. Am Buß- und Bettag feiert unser Pfarrer Willi Huber gemeinsam mit der evangelischen Pfarrerin Heike Lüttgens in der Vaterunserkirche den Bußgottesdienst. Ein anderes schönes Beispiel für gelebte Ökumene, um das schwierige Wor t noch einmal zu verwenden, ist die ökumenische Bücherei in der Vaterunserkirche. Die Leitung haben zwei Frauen, eine ist evangelisch (Fr. Meister), eine katholisch (Fr. Neugebauer). Noch viele andere Leute aus den Pfarreien helfen mit, damit Ihr Euch Bücher, CDs oder Spiele ausleihen könnt. Die Frauen gehen auch in die Kindergärten und lesen den Kleinen etwas vor. Oder vielleicht gehört auch Eure Schulklasse zu den Klassen, die regelmäßig in die Bücherei gehen, dort etwas vorgelesen bekommen und sich Bücher ausleihen können. Frau Neugebauer liest Kindern in der ökumenischen Bücherei Dieses Jahr feiert die Bücherei einen beson- der Vaterunserkirche vor. deren Geburtstag: sie ist 50 Jahre alt geworden! Wir gratulieren den Damen (meist sind es Frauen, die mitarbeiten) zu ihrer tollen Arbeit! Wenn Ihr noch nicht dort wart, schaut doch mal vorbei... Während der Schulzeit ist immer am Dienstag und Mittwoch von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, in den Schulferien nur am Mittwoch. Es gibt auch für Eure Eltern Bücher zum Ausleihen – bitte w e i t e r s a g e n ! 21 III

+ + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + +

Ökumene

Du kannst die passenden Begriffe jeweils in der passenden Farbe anmalen.

N TER S O

PST A P ERS T

KO MM UN ION

G ET TA B D - UN BUß

RE FO RM AT IO N

W EIH NA CH T

N IO T A M R I NF O K

R THE U L TIN MAR

GO TT FIR MU NG

IS KENNTN E B S N E GL AUB

HE SER N ILI U ER GE VAT NV ER EH RU NG

BIB EL ISTIE R A H EUC

ESD IEN S

EN

T

ZÖ LI BA T

ASSER WEIHW

TA UF E

AB EN DM AH L

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Pfarrverband St. Thomas – St. Lorenz. Redaktionsteam: Klaudia Frank, Christine Haas-Weidinger u. Gabriele Schumm

Was ist typisch katholisch, was typisch evangelisch und was haben beide Kirchen gemeinsam?

AUFÖSUNG: Evangelisch: Buß-und Bettag, Reformation, Martin Luther, Konfirmation, Abendmahl Katholisch: Zölibat, Erstkommunion, Firmung, Papst, Eucharistie, Weihwasser, Heiligenverehrung Gemeinsam: Ostern, Weihnachten, Bibel, Taufe, Vaterunser, Gottesdienst, Glaubensbekenntnis

+ + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + + Kinderpfarrbrief + + +

Katholisch - Evangelisch - Gemeinsam?

Jubiläum – Was aus einem Kuhstall alles werden kann

40 Jahre Pfarrheim St. Lorenz – Auszug aus der Pfarrchronik – 1961: Pfr. Mühlegger lässt den ehemaligen Kuhstall im Pfarrgarten in ein Pfarrheim umbauen mit Speicher für Jugendräume (den ehemaligen Hühnerstall der Pfarrei gibt es heute noch). 1971: „Erste Gedanken“ in einer PGR-Sitzung St. Lorenz: Das Pfarrheim ist zu klein. November 1973: Jährliche Pfarrversammlung mit Hauptthema „Bau eines neuen und Renovierung des alten Pfarrheims“. Die erzbischöfliche Baukommission stimmt den Plänen zu. Es sollen ein Saal für 90 Personen und Räume für Gruppen geschaffen werden. Für die Inneneinrichtung des neuen Pfarrheims muss die Pfarrgemeinde aufkommen, deshalb soll ein Bauverein gegründet werden. Dezember 1973: Bauverein wird gegründet, zum Vorsitzenden wird Herr Bernhard Schmidt gewählt. Er hat die undankbare Aufgabe, für die Inneneinrichtung des neuen Pfarrheims (Tische, Stühle, Vorhänge, Beleuchtungskörper usw.) einen Betrag von geschätzt 60.000 DM herbeischaffen. Erzbischof Julius Kardinal Döpfner unterzeichnet die „Errichtungsurkunde“. September 1975: Im Vorraum der Kirche wird ein Modell des neuen Pfarrheimes aufgestellt. Oktober 1975: Die erzbischöfl. Baukommission hat die Pläne für den Bau des neuen und die Renovierung des alten Pfarrheimes genehmigt. Ende Oktober wird mit der Reparatur des Daches vom alten Pfarrheim begonnen.

Februar 1976: Der Bauverein berichtet, dass Baubeginn des Pfarrheims voraussichtlich am 15. März ist. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant. März 1976 Es beginnen die Vorarbeiten für den Bau des neuen Pfarrheimes. Auch der alte Pfarrhofstadel muss abgerissen werden. April 1976: Die Baugrube ist ausgehoben. Mai 1976: Grundsteinlegung für das neue Pfarrheim in St. Lorenz mit Stellvertr. Generalvikar und Ordinariatsrat Monsignore Bernhard Egger und vielen Gästen aus Kirche, Politik und Oberföhringer Verbänden und Vereinen.

In diesen Grundstein wurden Urkunde, Tagesund Kirchenzeitungen sowie aktuelle Münzen in einer Kupferurne eingemauert.

August 1976: Richtfest des neuen Pfarrheims mit Pfarrer Nothaas unter Mitwirkung des Kirchenchors und eines Quartetts der Blaskapelle Ebner. Herr Alfons Raab trägt einen von ihm verfassten Richtspruch vor (siehe S. 25, wird auch beim Pfarrfest St. Lorenz am 23.7.2017 ausgehängt) . 23

Jubiläum – Was aus einem Kuhstall alles werden kann Die für Dezember 1976 geplante Einweihung muss wegen Nichteinhaltung der Leistungen und Termine verschoben werden. Nur durch das sehr große Engagement des damals im Pfarrhaus wohnenden Oberstudienrates, später Prälat Günther Lipok fand nach mehrmaligem Verschieben die Einweihung statt.

2. Juli 1977: Regionalbischof Ernst Tewes nimmt die kirchliche Weihe des neuen Pfarrheims vor. Der Einweihung ging ein „Triduum“ voraus. (Handgeschriebene Einladung zur Einweihung und Festwoche wird beim Pfarrfest St. Lorenz ausgehängt).

Die Oberföhringer Vereine im festlich geschmückten Saal.

August 1977: Die automatische Kegelbahn im neuen Pfarrheim wird eröffnet. Pfarrer Nothaas begrüßt die Gäste bei der Einweihung im neuen Pfarrheim.

Gerlinde Schneider und Ursula Jürgensonn PGR-Vorstand St. Lorenz:

Das 40-jährige Pfarrheim-Jubiläum feiern wir in St.Lorenz beim Pfarrfest am 23.7.2017. Das genaue Programm finden Sie rechtzeitig veröffentlicht in den Pfarrnachrichten und auf der Homepage.

Fotos: ©Prälat Günther Lipok 24

Jubiläum – Was aus einem Kuhstall alles werden kann

Aus dem Richtspruch A'm Pfarrer is a Raum abganga, wo er kunnt no mehr Schaf' ei'fanga mit Vorträg', Buidln und sogar a'm echten Glaubensseminar.

Und 71 in der Tat, da hat da Pfarrgemeinderat scho wieda Ausbaupläne g'habt, nur hat des damals net recht g'klappt.

"A g'scheiter Pfarrsaal muaß jetzt her", hat g'sagt der Pfarrer Mühlegger.

Ma hat si' umg'schaugt und hat g'fragt, was wohl a Fachmann dazua sagt, und hat vom Ordinariat glei kriagt an vui an bessa'n Rat: De ham empfohlen: "Seid's doch g'scheit, bevor eich hinterher was reit! Da geht's jetzt her und baut's daneb'n - weil's alte werd net lang mehr leb'n a neues Pfarrheim glei dazua, an Platz, den habt's ja no grad g'nua. De Kosten übernehma mir, de Einrichtung, de zahlt's dann ihr."

Er hat si' fast sei' Hirn zerschund'n und dann - hat er an Kuahstall g'fund'n, der wo ganz ohne Viecher war scho mindestens seit 20 Jahr. Und weil des Schwarzbau'n koana g'spannt, koa Polizei und aa koa Amt, hat er si' glei no weiter traut und hat an Speicher aa ausbaut. Doch seit der Zeit, da hat ma g'spürt, dass in der G'moa si' no mehr rührt: Denn de Vereine der Pfarrei, de zu St Lorenz g'halten treu und sich im Gasthaus troffa ham, de kumman jetzt im Pfarrsaal z'samm. Da is was los wia nia zuvor, des Pfarrheim is scho wieda z'kloa!

Zum Glück war da in uns'rer Mitt'n a Architekt ganz von Format, da Chef vom Pfarrgemeinderat: Da Herr Baron von Branca hoaßt er, in seinem Fach a echter Moaster. Und wia im 73er Jahr da Plan dann aa genehmigt war, da is da Kirch' 'as Geld ausganga, grad wia ma's Bau'n hätt' woll'n o'fanga. Richtspruch von Hrn. Alfons Raab, St. Lorenz 25

Bandenkriminalität in Bayern aktiv

„Falsche Polizeibeamte & Co.“ Bei der Rentnerin Frau Edeltraud Schmidhuber klingelt das Telefon. Auf dem Display liest sie die Nummer 089/110 ab. „Ist die ´110´ nicht die Notrufnummer der Polizei?" denkt sie sich noch und hebt den Hörer ab. Am Telefon ist eine männliche Stimme zu hören. Der Mann gibt an, dass er der Herr Kriminalhauptkommissar Kunz von der Polizei ist. Er müsse Frau Schmidhuber dringend warnen. Die Polizei hätte ein Mitglied einer Einbrecherbande festgenommen und von diesem erfahren, dass in den nächsten Tagen bei Frau Schmidhuber eingebrochen werden solle. Frau Schmidhuber ist entsetzt. Der angebliche Kriminalhauptkommissar fragt sie nun im Laufe des Gesprächs über ihre Vermögensverhältnisse aus. Frau Schmidhuber gibt an, dass sie neben mehreren tausend Euro und wertvollem Schmuck, den sie zu Hause aufbewahrt, auch noch 40.000 Euro auf einem Sparbuch angespart hat. Mit sehr ernster Stimme meint der angebliche Polizeibeamte Kunz, dass sie sofort all ihr Geld von der Bank abheben müsse, sonst wäre ihr gesamtes Vermögen für immer „verloren“. Er führt weiter aus, dass der festgenommene Einbrecher zu einem internationalen Verbrecherring gehöre, für den auch mehrere Angestellte der Bank arbeiten würden, bei der Frau Schmidhuber ihr Geld angelegt habe. Die Bankangestellten würden heimlich Gelder von Sparern ins Ausland an die Mafia transferieren. Herr Kunz klang erschrocken, wurde plötzlich hektisch und laut und meinte, dass Frau Schmidhuber sich beeilen solle. Sie müsse sofort zur Bank aufbrechen, alles Geld abheben und es zu Hause in Sicherheit bringen, sonst wäre es zu spät! Er würde in drei Stunden einen 26

verdeckten Ermittler zu ihr schicken, der alle Wertsachen von Frau Schmidhuber und das Geld in Sicherheit bringen würde. Der angebliche Polizeibeamte forderte sie zusätzlich auf, das Telefon auf keinen Fall aufzulegen. Sie solle sich sofort auf den Weg machen, mit niemandem sprechen und den „falschen“ Bankangestellten auf keinen Fall sagen, warum sie das Geld abheben wolle. Sie habe nur drei Stunden Zeit, ihr Vermögen bei dem Kollegen von Herrn Kunz in Sicherheit zu bringen. Danach müsse er seinen Ermittler wieder abziehen, da sie noch mehr Geld von anderen Leuten in Sicherheit bringen müssten… Frau Schmidhuber befolgte alle Anweisungen und übergab drei Stunden später all ihr Vermögen und das abgehobene Geld an den Mann, den der angebliche Kriminalhauptkommissar Kunz angekündigt hatte. Sie erhielt von dem Mann an der Haustür noch eine Quittung, dann verschwand er. Erst mehrere Stunden nach der Geldübergabe rief Frau Schmidhuber immer noch verängstigt bei der Polizei an und teilte mit, was geschehen war. Von den Beamten, die sie sofort aufsuchten, musste sie erfahren, dass der angebliche Polizeibeamte Herr Kunz zu einer international agierenden Betrüger-Bande gehört, deren Mitglieder sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Personen ausgeben würden, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Wie hier geschildert, täuschen die zumeist aus dem Ausland agierenden Täter (Telefonate zumeist aus der Türkei) Szenarien vor und versuchen so, an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Ihre Opfer suchen die Täter aus Telefonverzeichnissen aus, deren Telefonnummern auf Personen eingetragen sind, die „altdeutsche“ Vornamen haben. Um die Münchner Bürger

Ein Thema, das alle angeht über die Machenschaften dieser Betrüger aufzuklären und Handlungskompetenzen zu vermitteln, startet die Polizei die großangelegte Präventionskampagne „Falsche Polizeibeamte und Co.“ Die Kampagne wird vom Montag, den 26.06.2017 bis einschließlich Sonntag, 16.07.2017 durchgeführt, am 10.07.2017 auch im Forum Bogenhausen. Damit Sie nicht das nächste Opfer dieser Betrüger sind, empfiehlt die Münchner Polizei Folgendes: • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen zu einem Einbruch in der Nähe! • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen! • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück, sondern fragen Sie bei der Notruf-Nummer 110 nach! Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit! Im Zweifel wählen Sie den polizeilichen Notruf 110. Pressetext "falscher Polizeibeamter" Polizeiinspektion 22 - München Bogenhausen

Hinweise: Nähere Informationen können Sie über die Internetseite der Polizei www.polizei.bayern.de, unter der Rubrik "Schützen und Vorbeugen" erfahren, sowie über „facebook“ und „Twitter"-Seite der Münchner Polizei oder die polizeiliche Beratungstelefon-Nummer (089) 2910-4444.

Demenz (nicht nur) in unserem Pfarrverband

In Deutschland sind derzeit etwa 1,4 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt. Für das Jahr 2030 werden bereits etwa 2,2 Millionen Erkrankungen prognostiziert. Auf eine Pfarrei oder einen Pfarrverband umgerechnet kommen auf 8000 Personen 140, die an einer Demenz leiden. Wenn die mit betroffenen Angehörigen noch dazugezählt werden, sind es schnell 500 Menschen, die in einer Pfarrei vom Thema „Demenz“ betroffen sind. Wenn Sie jemanden kennen, der schon länger als sechs Monate unter Vergesslichkeit leidet, nicht mehr vorausplanen kann, sein Sozialverhalten verändert hat und/oder Schwierigkeiten bei der Wortfindung hat, dann sollte diese Person dringend einen Neurologen aufsuchen. Es könnte sich nämlich um eine Demenz handeln. Unser Caritas-Zentrum Bogenhausen (Daphnestr. 29, 81925 München, Tel.: 089-920046-0) hilft Ihnen bei pflegerischen und rechtlichen Fragen weiter. Dort können Sie sich auch eingehender über das Demenz-Syndrom informieren. Ferner erhalten Sie Angebote zu Hilfen und Entlastungsdiensten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Die Beratung ist für Sie kostenlos! Bitte denken Sie auch daran, dass Sie in unserer Pfarrei immer herzlich willkommen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie oder Ihr Angehöriger unter einer Demenz leiden. Bei unseren Veranstaltungen, zu unseren Gottesdiensten, zu einem Gespräch mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin stehen Ihnen stets die Türen offen. Scheuen Sie sich nicht zu kommen! Auch wenn sich Ihr demenziell veränderter Angehöriger womöglich unerwartet verhält, darf das so sein. Wir freuen uns auf Sie!

Hintergrundbild: ©https://pixabay.com/de/service/terms/ - Creative Commons CC0

Claudia Schmeil, Gemeindereferentin 27

Veranstaltungen

amam Sonntag, 2.Juli2017 2017 Sonntag, den den 2.Juli 10:30 UhrFestgottesdienst Festgottesdienst 10:30 Uhr Der St.-Thomas-Chor singt die

Der St.-Thomas-Chor singt die Missa Sancti Johannis de Deo von Joseph Haydn Missa Sancti Johannis de Deo von Joseph Haydn

anschließend *Grillspezialitäten *Steckerlfisch *Salatbuffet anschließend *Helles und Weißbier vom Fass *Kuchenbuffet *Grillspezialitäten *Steckerlfisch *Salatbuffet *Vorstellung des PV-Logos *Helles und*Verkauf Weißbier Fass *Kuchenbuffet fair vom gehandelter Waren *Auftritt Kinderchor Singvögel“ *Vorstellung des „die PV-Logos *Blasmusik St. Thomas-Bläsern *Verkauf fairmit gehandelter Waren

*Auftritt Kinderchor „die Singvögel“ *Blasmusik mit St. Thomas-Bläsern

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Veranstaltungen

St. Lorenz feiert sein

PFARRFEST

am Sonntag, den 23. Juli 2017 10:00

Festgottesdienst und Kindergottesdienst im Pfarrheim, anschl. Fahrzeugsegnung und Mittagessen Vorstellung des PV-Logos

ab 11:00 ab 13:00

Eine-Welt Basar und Überraschungsprogramm für Klein und Groß Kaffee und Kuchen

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„Laudato si“ in der Praxis

Pfarrfest schöpfungsfreundlich gestalten Wer im vergangenen Herbst an der Wanderung des Pfarrverbandes auf den Taubenberg teilgenommen hat, wird sich womöglich noch an die eine oder andere Station erinnern. Hier erhielten wir Impulse für einen befreienden Lebensstil, der sich – ausgehend von der Enzyklika „Laudato si“ – an der Sorge um die Zukunft unseres Planeten orientiert. Bei der abschließenden Bergmesse stellte Pfarrer Walocha damals in seiner Predigt auch die Frage, inwieweit wir als Gemeinde insgesamt einen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Schöpfung leisten können. Im Pfarrgemeinderat wurde diese Fragestellung nun wieder aufgegriffen und soll im Hinblick auf unsere Gemeinde weiter konkretisiert werden. Als Beispiel bietet sich dafür das jährliche Sommerfest zum Patrozinium an. Hier können wir als Gemeinde ganz unmittelbar unser Engagement für die Bewahrung der Schöpfung unter Beweis stellen. Unterstützung erhalten wir dazu auch aus dem Erzbischöflichen Ordinariat, das in diesem Frühjahr die Broschüre „Schöpfungsfreundlich (Pfarr-) Feste feiern“ herausbrachte. Dieser Broschüre können wir konkrete Empfehlungen zur Ausrichtung „schöpfungsfreundlicher und enkeltauglicher Feste“ entnehmen: Die Planung und Durchführung eines solchen Festes in der Pfarrgemeinde ist eine gute Möglichkeit, die eigene Praxis kritisch zu beleuchten, die Gemeinschaft zu fördern und Zeichen zu setzen. Dabei können wir uns z.B. bei der Auswahl der auf dem Fest angebotenen Lebensmittel an folgenden Kriterien orientieren:

• regional • saisonal • fair produziert • ökologisch • ressourcenschonend Die Verwendung von Mehrweggeschirr sowie eine konsequente Mülltrennung sind in diesem Zusammenhang natürlich selbstverständlich. Wir werden prüfen, inwieweit wir den gesetzten Kriterien heute schon gerecht werden.

Literaturmaterial der Erzdiözese München und Freising zum Thema Schöpfungsfreundliche (Pfarr-) Feste feiern.

Wo wir noch Verbesserungspotential erkennen, werden wir dies in Zukunft Schritt für Schritt angehen. Dass dies alles gar nicht so schwer ist, hat unsere Nachbarpfarrei St. Emmeram bewiesen, die im Jahr 2015 den ersten Preis im nachhaltigen Pfarrfestwettbewerb gewann. Dies sollte uns Ansporn genug sein! Bernhard Schumm

Quelle: https://www.erzbistum-muenchen.de/EMFInclude/Pages/search.aspx?q=Sch%C3%B6pfungsfreundlich%20(Pfarr-)Feste 30

Heute schon an morgen denken

Adventsbasar und Christkindlmarkt Sommer, Sonne, Feringasee, Biergarten – wer denkt da schon an Weihachten? Für die Verantwortlichen vom Basar zum Advent in St. Thomas und dem Christkindlmarkt in St. Lorenz gilt eigentlich die alte FußballerRegel: „Nach dem Basar ist vor dem Basar.“

die Adventsgestecke und -kränze oder den Verkaufsraum zu gestalten. Auch wer gerne bäckt, ist ebenfalls herzlich willkommen. Wir brauchen viele Plätzchensorten und Kuchen für die Basare. Wenn Sie gerne mithelfen wollen, dass der Basar und der Christkindlmarkt weiter bestehen, können Sie sich für St. Lorenz bei Marianne Perau (Tel: 95 62 97, E-Mail: [email protected] de) und für St. Thomas bei Sigrid Reiser (Tel: 93 53 30, E-Mail: [email protected]) melden.

Blick in die Bastelwerkstatt von St. Lorenz.

Und so überlegen, planen und arbeiten sie auch bei sommerlichen Temperaturen, um in der Adventszeit genügend Marmeladen, Liköre, Weihnachtsschmuck, Strickwaren und so manche Überraschung für den Verkauf bereit zu halten. Nur so kann der Erlös für die sozialen Projekte (Gefängnisseelsorge in Peru/ St. Thomas und Nigeriaprojekt/St. Lorenz) erwirtschaftet werden. Damit dies auch weiterhin gewährleistet ist, brauchen wir Ihre Mithilfe und Unterstützung. Es macht großen Spaß, sich kreativ einzubringen. Jede/Jeder hat Fähigkeiten, die gefragt sind, ob es Stricken, Nähen oder Basteln ist. Kreativität ist auch gefragt, wenn es daran geht,

Kulinarische Köstlichkeiten beim Adventsbasar in St. Thomas.

In St. Thomas findet zudem ein Vorbereitungstreffen am Mittwoch, den 5.7.2017 um 15:00 Uhr im Raum Tikwa statt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen. Wenn Sie die Basare mit Plätzchen oder Kuchen unterstützen wollen, können Sie sich jetzt schon mit Telefonnummer im Pfarrbüro melden oder eine E-Mail an [email protected] st-thomas-lorenz.de schicken. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung Christine Haas-Weidinger 31

Eine-Welt-Ausschuss informiert

Rundreise ins Land der Kontraste mit Besuch der Partnergemeinde in Lima Reisevortrag am Freitag, den 22.09.2017 um 19:30 Uhr in der Pfarrei St. Thomas, Raum Tikwa Bereits im August 2016 waren wir mit 14 Gemeindemitgliedern von St. Thomas 4000 km unterwegs durch Peru und wurden von vielfältigsten Eindrücken überwältigt. Das beeindruckende Vermächtnis der Inka im Süden, jahrhundertealte Pyramiden und filigranste Kunstarbeiten der Präinkakulturen im Norden, eine atemberaubende Natur zwischen Anden und Pazifik, lebendige Traditionen, eine der besten Küchen der Welt und unvergessliche Begegnungen in unserer Partnergemeinde in Lima erwarteten uns.

Im Sommer 2018 organisieren wir wieder eine Gruppenreise nach Peru und möchten mit Ihnen eines der vielseitigsten Länder dieser Erde entdecken. Wir zeigen Ihnen nicht nur die touristischen Höhepunkte, sondern lernen auch die Menschen und ihre lebendige Kultur kennen. Dazu laden wir Sie herzlich zu unserem Reisevortrag am Freitag, den 22.09.2017 um 19:30 Uhr ein und stellen Ihnen die geplante Reise vor. Entdecken Sie mit uns die Vielfalt Perus!

Eintritt frei! Kontakt: Margot Rodriguez, Eine-Welt-Ausschuss, E-Mail: [email protected] 32

Zeltlager / Café Miteinander

Herzliche Einladung zum 40. Zeltlager Jugendzeltlager: Die Jugend von St. Lorenz freut sich, Euch dieses Jahr zu unserem 40. Jugendzeltlager einladen zu können. Wir werden uns auch dieses Jahr eine Woche lang der Natur „aussetzen“, unseren Fahnenmasten verteidigen, Spaß und Freude haben und dabei alle großen und kleinen Abenteuer meistern, die auf uns zukommen. Für die Großen geht es am Samstag, dem 29. Juli 2017 los– wohin bleibt bis zum Vortreffen geheim. Die Rückkehr ist am Samstag, dem 5. August 2017. Am Sonntag räumen wir dann gemeinsam auf, deshalb ist dieser Tag für alle Teilnehmer noch Pflicht ;-)

Anmeldungen werden demnächst in den Kirchvorräumen ausliegen und können in beiden Pfarrbüros abgegeben werden. Den Termin für das Vortreffen entnehmt Ihr bitte der Anmeldung. Eure Zeltlagerleitung

Kinderzeltlager: Das Kinderzeltlager findet vom Sonntag, dem 30. Juli, bis Dienstag, den 1. August 2017 statt. Weitere Informationen werden Euch nach der Bestätigung des Platzes per E-Mail zugesandt.

Bei weitere Fragen wendet Euch an Louisa

[email protected] Wir freuen uns auf Euch!

Bildernachweis: ©https://pixabay.com/de CC0 1.0 Public Domain

Café Miteinander (Trauercafé) Für alle Hinterbliebenen möchte das Café Miteinander die Möglichkeit bieten, sich in entspannter Atmosphäre zu treffen und auszutauschen. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer ganz persönlichen Geschichte und Trauer nicht alleine zu sein. Das Café Miteinander ist sechsmal im Jahr geöffnet. Die Termine stehen in unseren Pfarrnachrichten bzw. sind auf einem Flyer im Schriftenstand unserer Kirchen zu finden. Treffpunkt ist jeweils um 14:30 Uhr in der Kapelle von St. Thomas zu einer Andacht. Anschließend besteht Gelegenheit zum Gespräch beim Kaffeetrinken im Raum TIKWA des Pfarrheims. Termine: Mi, 26. Juli 2017. Weitere Termine mit Frau Schmeil am Mi, 8. November, und Mi, 13. Dezember 2017 (Beginn in der Thomaskapelle). Weitere Informationen: http://www.st-thomas-lorenz.de/cms/glaube-im-leben/trauer-und-sterben/

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Ökumene / Feste Gottesdienstordnung / Geistliche Angebote

Feste Gottesdienstordnung

Reinhard Kardinal Marx (r.) im Gespräch mit Heinrich Bedford-Strohm.

Samstag Lorenz 17:00 Rosenkranz Thomas 18:30 Hl. Messe Sonntag Johannes 8:30 Hl. Messe Lorenz 10:00 Hl. Messe Thomas 10:30 Hl. Messe Lorenz 19:00 Hl. Messe Montag Lorenz 17:00 Rosenkranz Dienstag Lorenz 8:00 Hl. Messe Lorenz 17:00 Rosenkranz Johannes 18:30 Rosenkranz Johannes 19:00 Hl. Messe Mittwoch Thomas 18:00 Hl. Messe Donnerstag Thomas 8:30 Hl. Messe, anschl. Eucharist. Anbetung bis 22:00 Uhr Thomas 17:00 Rosenkranz Lorenz 18:25 Rosenkranz Lorenz 19:00 Hl. Messe Freitag Lorenz 8:00 Hl. Messe Mü-Stift 15:30 Gottesdienst Lorenz 17:00 Rosenkranz

Geistliche Angebote Montag Thomas 19:45 Gebetsgruppe Thomas 20:00 Gebetsgruppe Dienstag Lorenz 19:30 Gebetsgruppe Thomas 19:50 Gebetsgruppe Thomas Bibelkreis mit Pater Grom, monatlich, nach Aushang Mittwoch Lorenz 9:30 Glaubenstreff mit Kinderbetreuung Donnerstag Thomas 9:00-22:00 Eucharistische Anbetung Freitag Thomas 19:00 Taizé, monatlich, nach Aushang jeden 1. Samstag Thomas 21:00 Nacht der Anbetung

Veranstaltung am 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München. 34

Hinweise: Kinder- und Familiengottesdienste finden Sie auch im Kinderpfarrbrief in der Mitte dieses Heftes! Siehe grüne Randmarkierung. In den Kirchen finden Sie ein ausführliches Faltblatt mit allen Gruppierungen und regelmäßigen Angeboten.

Bild oben: ©Sankt Michaelsbund 13.12.2011, München. In: Pfarrbriefservice.de Bild unten: ©Dr. Paulus Decker 30.06.2010 München. In: Pfarrbriefservice.de

Gottesdienstordnung im Pfarrverband

Veranstaltungen und besondere Gottesdienste ˗ keine vollständige Liste Sonntag 18.06. Thomas 10:30 Montag 19.06. Vaterunser 14:30 Mittwoch 21.06. 08:00 Thomas 14:30 Samstag 24.06. Lorenz 08:45 Sonntag 25.06. Lorenz Lorenz 10:00 Johannes 08:30 Dienstag 27.06. Thomas 14:30 Mittwoch 28.06. Lorenz Samstag 01.07. Lorenz 10:00 Thomas 21:00 Thomas 24:00 Sonntag 02.07. Lorenz 10:00 Thomas 10:30 Thomas 10:30 Montag 03.07. Vaterunser 14:30 Donnerstag 06.07. Thomas 19:30 Dienstag 11.07. Thomas 14:30 Samstag 15.07. Lorenz 17:00 Montag 17.07. Vaterunser 14:30 Mittwoch 19.07. Lorenz 14:30 Freitag 21.07. Thomas 19:00 Sonntag 23.07. Lorenz 10:00 Lorenz 10:00 Lorenz Thomas 10:30 Thomas 10:30 Dienstag 25.07. Thomas 14:30 Mittwoch 26.07. Thomas 14:30 Samstag 29.07. Lorenz Dienstag 15.08. Johannes 08:30 Lorenz 10:00

nach dem Gottesdienst Verkauf "Fairer Handel" Ökum. Seniorentreff: - Geburtstagsfeier - Das Johanniter-Zentrum Lacrima stellt sich vor. Ökum. Seniorentreff: Tagesausflug nach Isny und nach Lindenberg ins Hutmuseum Cafe Miteinander (Trauer-Café) - Beginn in der Kapelle Ganztagesausflug der KAB nach Iffeldorf/Osterseen und Bad Tölz nach den Gottesdiensten Eine-Welt-Basar Kindergottesdienst im großen Pfarrsaal mit dem Kindergarten Festgottesdienst zum Patrozinium, anschl. Sektempfang Ökum. Seniorentreff: Heute ist Siebenschläfertag Ausflug der Frauen und Senioren zum Kloster Seeon Stadtführung mit Herrn Scheuerer: Schwabing,"ein Zustand" Gebetsnacht mit Pfarrer Sylwester Walocha - mit Gesprächs- und Beichtgelegenheit bis 24.00 Uhr Hl. Messe zum Abschluss der Gebetsnacht Hl. Messe Festgottesdienst zum Patrozinium, Pfarrverbandsgottesdienst, anschl. großes Pfarrfest für Jung und Alt, Einladung der Neuzugezogenen (siehe S. 28) nach dem Gottesdienst Verkauf "Fairer Handel" Ökum. Seniorentreff: Bunt gemischt: Sketche, Rätsel und Geschichten öffentliche Sitzung der Pfarrgemeinderäte St. Thomas und St. Lorenz Ökum. Seniorentreff: Frau Schulte-Bochold "Informiert und gestärkt zum Arzt und ins Krankenhaus: Patientenrechte - Ärztepflichten" Grillparty der KAB Ökum Seniorentreff: Mensch ärgere dich nicht, Spielenachmittag Sommerfest des Frauenbundes und der Senioren Taizé-Gebet in der Kapelle Festgottesdienst zum Patrozinium, Pfarrverbandsgottesdienst, anschl. Fahrzeugweihe und Pfarrfest mit Bücherflohmarkt und Überraschungen für Klein und Groß, Einladung der Neuzugezogenen (siehe S. 29) Kindergottesdienst im kleinen Pfarrsaal nach den Gottesdiensten Eine-Welt Basar Hl. Messe mit Gebärdensprachdolmetscher nach dem Gottesdienst Verkauf "Fairer Handel" Ökum. Seniorentreff: Geburtstagsfeier "Sommerfest" Cafe Miteinander (Trauer-Café) - Beginn in der Kapelle Jugendzeltlager St. Lorenz bis 5.8.17 (siehe S. 33) Hl. Messe mit Kräuterbuschenverkauf Hl. Messe mit Kräuterbuschenverkauf

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Gottesdienstordnung im Pfarrverband

Veranstaltungen und besondere Gottesdienste ˗ keine vollständige Liste Dienstag 15.08. Thomas 10:30 Hl. Messe mit Kräuterbuschenverkauf Lorenz 19:00 Hl. Messe Freitag 25.08. Thomas Familienkreis St. Thomas - Stadtführung Donnerstag 07.09. Lorenz 19:00 Dankmesse der KAB, anschl. gemütl. Beisammensein Sonntag 10.09. Lorenz 10:00 Hl. Messe, anschl. Dankgang nach St. Emmeram Dienstag 12.09. Lorenz 08:15 Ökum. Erstklässlersegnung der Oberföhringer Grundschule Thomas 08:15 Ökum. Erstklässlersegnung der Grundschule an der Regina-Ullmann-Straße Sonntag 17.09. Lorenz nach den Gottesdiensten Eine Welt Basar Mittwoch 20.09. Lorenz Frauenbund: Wallfahrt nach Maria Eich Sonntag 24.09. 11:00 Bergmesse des Pfarrverbandes in der Bergkapelle St. Leonhard am Sudelfeld (S. 28) Thomas 10:30 Hl. Messe mit Gebärdensprachdolmetscher Dienstag 26.09. Thomas 14:30 Ökum. Seniorentreff Donnerstag 28.09. Lorenz 19:30 öffentliche Sitzung der Pfarrgemeinderäte St. Thomas und St. Lorenz Montag 02.10. Lorenz 17:00 Erster feierlicher Oktoberrosenkranz Dienstag 03.10. Johannes 18:20 Erster feierlicher Oktoberrosenkranz Samstag 07.10. Thomas 19:30 Abendmusik in der Aula Frau Zeitler Sonntag 08.10. Lorenz 10:00 Hl. Messe zum Erntedank Thomas 10:30 Familiengottesdienst zum Erntedank Dienstag 10.10. Thomas 14:30 Ökum. Seniorentreff Freitag 13.10. Johannes 18:00 Geistliche Abendmusik und Gebet - 100 Jahre Fatima Samstag 14.10. Dekanatsministrantentag in Ismaning Mittwoch 18.10. Lorenz Wallfahrt nach Altötting Donnerstag 19.10. Thomas Kindersachenbasar bis 21.10.17 Sonntag 22.10. Thomas Limatag Lorenz Nigeriatag Lorenz nach den Gottesdiensten Eine-Welt-Basar Thomas 10:30 Hl. Messe mit Gebärdensprachdolmetscher Dienstag 24.10. Thomas 14:30 Ökum. Seniorentreff Lorenz 19:30 Nigeria - Besuch im Busch. Ref.: Marianne Perau Mittwoch 25.10. Lorenz 14:30 Frauenbund und Senioren: Nigeria - Besuch im Busch, Ref.: M.Perau Dienstag 31.10 Lorenz 17:00 Letzter feierlicher Oktoberrosenkranz Johannes 18:20 Letzter feierlicher Oktoberrosenkranz Mittwoch 01.11. Johannes 08:30 Hl. Messe zu Allerheiligen Lorenz 10:00 Festgottesdienst zu Allerheiligen Thomas 10:30 Festgottesdienst zu Allerheiligen Mittwoch 01.11. Lorenz 14:00 Gräbersegnung mit Gedenken der Verstorbenen des letzten Jahres Johannes 15:00 Gräbersegnung mit Gedenken der Verstorbenen des letzten Jahres Lorenz 19:00 Abendmesse 36

Gottesdienstordnung im Pfarrverband

Veranstaltungen und besondere Gottesdienste ˗ keine vollständige Liste Donnerstag 02.11. Lorenz 08:00 Johannes 19:00 Freitag 03.11. Mittwoch 08.11. Thomas 14:30 Sonntag 12.11. Lorenz 10:00 Thomas 10:30 Thomas 10:30 Dienstag 14.11. Thomas 14:30 Mittwoch 15.11. Lorenz 14:30 Thomas 19:30 Samstag 18.11. Thomas 19:30 Samstag 25.11. Lorenz 20:00

Requiem für alle Verstorbenen, anschließend Gräbergang Requiem für alle verstorbenen Pfarrangehörigen, besonders für die des letzten Jahres Glaubensseminar bis 5.11.2017 Cafe Miteinander (Trauer-Café) - Beginn in der Kapelle Hl. Messe mit Live-Übertragung auf Radio Horeb Kindergottesdienst in der Aula Hl. Messe Ökum. Seniorentreff Frauenbund und Senioren: "Unser Immunsystem", Ref.:I.Müller,Apothekerin öffentliche Sitzung der Pfarrgemeinderäte St. Thomas und St. Lorenz Familienkreis St. Thomas - Casinoabend (siehe S. 28) Kathreinstanz mit Band

Zusätzliche Termine des Jahres finden Sie auf unserer Homepage www.st-thomas-lorenz.de (siehe dort: Aktuelles / Terminübersicht)

Bergmesse am 24.9.2017 Das Ziel der Bergmesse im September ist die Kapelle St. Leonhard in Grafenherberg (Nähe oberes Sudelfeld).

St. Leonhard in Grafenherberg.

Für die Anfahrt wird wieder ein Reisebus eingesetzt. Man kann aber auch ab dem Tatzelwurm zu Fuß in 1,5 Std. aufsteigen. Nach dem Gottesdienst, der um ca. 11:00 Uhr beginnt, kehren wir in den nahegelegenen Almgasthof Grafenherberg ein. Informationen zur Bergmesse, auch über die Buchung der Busfahrt, liegen rechtzeitig in den Kirchen aus. Alles Wichtige finden Sie auch auf der Homepage www.st-thomas-lorenz.de . Foto: Pfarrverband Oberes Inntal Oberfeldweg 2, 83080 Oberaudorf / https://www.erzbistum-muenchen.de/PV-Oberes-Inntal/ Page064138.aspx 37

Kreise, Gruppierungen, Initiativen

Pfarrei:

St. Thomas Apostel

St. Lorenz

Familienkreis: Michael Ratzek Gerhard Wagner Eltern-Kind-Gruppen: Steffanie Rinck Regina Casci-Haas Tanja Wiesheu Hildegard Hoßmann Pfarrjugend: Veronika Huber Louisa Strauß Kindergottesdienst: Christine Haas-Weidinger Vladimir Sajdl Pastoral-Soz. Betreuung e.V.: Steffanie Rinck www.PSB-Thomas.de Monika Hesse-Horst Nachbarschaftshilfe: Agnes Moritz Soziales: Ursula Jürgensonn Information u. Öffentlichkeit: Uwe Marx Günther Lindinger Eine-Welt / Lima / Nigeria: Bernhard Schumm Marianne Perau Fairer Handel: Gundi Ratzek Ursula Jürgensonn Liturgie / Lektoren: Hermann Huber Thomas Jansen Umwelt: Christian Marx Daniela Zahn Ökum. Seniorenkreis: Ingrid Stigler Kath. Arbeitnehmer-Bew.: Peter Hartmann, Andrea Loichinger E. Hausner, M. Hagemann Kath. Frauenbund: Bastelkreis: Sigrid Reiser Marianne Perau Gymnastik der Frauen: Gertraud Dunz Gemeinschaft Neuer Weg: Pfarrer Willi Huber Rat und Hilfe in Notsituationen: CARITAS Soz. Beratung: CARITAS Sozialstation: Erziehungsberatung: Kath. Tel.-Seelsorge: Kinder- u. Jugendtelefon: Pastoral-Soziale Betreuung: St. Lorenz Nachbarschaftshilfe:

Daphnestr. 29, Tel.: (089) 92 00 46 - 0 Daphnestr. 29, Tel.: (089) 92 00 46 - 50 Unsöldstr. 15, Tel.: (089) 21 93 79 30 Tel.: 0800 - 111-0222 Tel.: 0800 - 111-0333 Tel. (089) 99 20 28-0 Tel. (089) 95 17 78

Themenvorschläge für kommenden Pfarrbrief bitte bis Ende September 2017.

Redaktionsteam: Christine Haas-Weidinger, Claudia Huber, Veronika Huber, Pfr. Willi Huber, Uwe Marx, Dr. Michael Rottmann, Manfred Schmid (Redaktionsleitung), Claudia Schmeil, Charlotte Schnitzler und Dr. Franz Tinnefeld. Kinderpfarrbrief: Christine Haas-Weidinger, Klaudia Frank u. Gabriele Schumm. Bildmaterial: Aus Privatbeständen. Urheberrechte geprüft bzw. Freigaben eingeholt. Ausgabe: 2017-06-07/16-www 38

Inhaltsverzeichnis Gemeinsam Jesus Christus bezeugen

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500 Jahre Christusjahr begehen

Was bedeutet Jesus für mich? Ökumenischer Seniorentreff Nachlese zum Vortrag von Pater Grom Mehr als Tisch und Pult Neue Verwaltungsleiterin im Pfarrverband St. Lorenz wird „Pfarrei der Woche“ auf Radio Horeb

St. Lorenz auf Radio Horeb

3

4 5 6 8 9 10

Jubiläum Pfarrheim von St. Lorenz

11 12 14 15 16

18 23

23

Aus dem Richtspruch „Falsche Polizeibeamte & Co.“ Demenz (nicht nur) in unserem Pfarrverband Pfarrfest schöpfungsfreundlich gestalten Adventsbasar und Christkindlmarkt Herzliche Einladung zum 40. Zeltlager

Jugend Zeltlager

10

Das neue LOGO für den Pfarrverband Firmlings-Aktion Fastenessen PGR-Klausurtag am 11. März 2017 Erste Nacht der Anbetung am 1. April Im Kindergarten von St. Thomas

Kinder-Malaktion Wasserschlange 40 Jahre Pfarrheim St. Lorenz

25 26 27 30 31 33

33

Chronik 34 Feste Gottesdienstordnung 34 Geistliche Angebote 34 Veranstaltungen und besondere Gottesdienste 35 Bergmesse am 24.9.2017 37 Kreise, Gruppierungen, Initiativen 38

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St. Thomas und St. Lorenz auf einen Blick Pfarramt:

St. Thomas Apostel

St. Lorenz

Cosimastraße 204 Muspillistraße 31 81927 München 81925 München Telefon: (089) 99 27 586 Fax: (089) 99 27 58 79 Öffnungszeiten Mo: 09:00 - 12:00 Uhr -- Di: 15:00 - 18:00 Uhr 08.30 - 12:00 Uhr Mi: --- 15:00 - 18:00 Uhr Do: 08:00 - 12:00 Uhr -- Fr: --- 08:30 - 12:00 Uhr Pfarrer: Willi Huber Pastorale Mitarbeiter: Pfarrvikar Dr. Sylwester Walocha Pfarrer Herbert Krist (Seelsorgsmithilfe) Prof. Dr. Bernhard Grom SJ (Seelsorgsmithilfe) Diakon Marek Nawrocki (Diakon) Claudia Schmeil (Gemeindereferentin) Kirchenmusiker: Dieter Stadlbauer Bernhard Birgmeier KiTa -Verwaltung: Rita Maidl (Verwaltungsleiterin), Andrea Paul (Buchhaltung) Kindergärten: Verena Bischlager (St. Thomas) Martina Weiss (St. Lorenz) Pauline Hirmer (St. Johannes) Pfarrgemeinderat: Christine Haas-Weidinger Dr. Gerlinde Schneider Kirchenpfleger: Dr. Michael Rottmann Ernst Meyer Verwaltungsleiterin: Michaela Wolfshöfer Pfarrsekretärinnen: Maria Groß Ingrid Leppert Alexandra Rosenhammer Mesner: Vasile Schradi Jozo Dilber Petra Ulmann (St. Joh.) Udo Görldt Heidemarie Lehmair

E-Mail Pfarrverband: E-Mail Pfarrbriefredaktion: Internet Pfarrverband:

[email protected] [email protected] www.st-thomas-lorenz.de

Kontoverbindung: Kirchenstiftung St.Thomas u. St. Lorenz: IBAN: DE 71 7509 0300 0002 1455 53 BIC: GENODEF1M05 40

Druck: EOS-Druck, Erzabtei St. Ottilien Auflage: 6.000 Exemplare; Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern; 4-Farbdruck mit biologischen Farben.