Mitteilungsblatt des Berliner Schachverbandes - Berliner

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Mitteilungsblatt des Berliner Schachverbandes e.V. Heft 1 52. Jahrgang Mai 2002 Er kam mit einem „blauen Auge“ davon: der alte, neue Präsident Alfr...

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Mitteilungsblatt des Berliner Schachverbandes e.V. Heft 1

52. Jahrgang

Mai 2002

Er kam mit einem „blauen Auge“ davon: der alte, neue Präsident Alfred Seppelt Für eine letzte Legislaturperiode wurde unser bisheriger Präsident in seinem Amt bestätigt. Er setzte sich erst im zweiten Wahlgang gegen seinen Gegenkandidaten Gerd Borris durch. Wir gratulieren und wünschen ihm alles Gute!

Berlin’s neues Schach - Café In guter City - Lage präsentiert es sich. Kurzbericht auf Seite 8

Endlich wieder ein Mitteilungsblatt! „Der Neue“ auf Seite 10

Inhalt Bericht vom Verbandstag Information des Präsidiums Nachlese Turnierausschreibungen Der neue Redakteur Aus dem Spielausschuss Kurz notiert Jugendschach Turniervorschau Monats - u. Schnellturniere

Herr Seppelt beim Politikerturnier 2001

Der Verbandstag 2002 Turbulent ging es zu, aber „in der Luft zerrissen“ haben sich die Kontrahenten zum Glück nicht. Mehr auf den Seiten 2 - 4

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Bericht zum Verbandstag 2002 von Kai-Uwe Melchert ein solcher Kandidat bereit, vorausgesetzt, der Einarbeitungszeitraum sei überschaubar. Ein Jahr - dann wollte Herr Borris das Präsidentenamt antreten. Soweit sollte es jedoch nicht kommen. Missverständnisse, Irritationen und Empfindlichkeiten trennten das schmale Band zwischen Herrn Borris und Herrn Seppelt, sodass an diesem Abend beide für das Amt des Präsidenten zur Verfügung standen. Herr Seppelt warb mit der alten Mannschaft. Nur Herr Hamann hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er für das Amt des Vizepräsidenten nicht kandidiere, sollte sich ein Kandidat finden, der Herrn Seppelts Vorstellung einer Amtsübergabe (Einarbeitung als Vizepräsident) akzeptiert. Mit mir war diese Bedingung erfüllt. Herr Borris wollte gemeinsam mit Herrn Hartmann (Vorsitzender SV Friesen Lichtenberg) als Vizepräsident und Herrn Möller (SC Kreuzberg) im Amt des Landesspielleiters die Amtsgeschäfte übernehmen. Herr Hamann verneinte die Frage, ob er bei einer Präsidentschaft von Herrn Borris kandidieren würde und begründete es damit, dass er nicht gefragt worden sei. Der Zufall führte dazu, dass Herr Dr. Schneider (SK Zehlendorf) als Zweiter auf der Rednerliste bei der Wahl zum Präsidenten stand. Er beschwor die Versammelten, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, und schlug vor, den Verbandstag zu unterbrechen, um erneut für eine gemeinsame Basis der Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontrahenten zu ringen. Nach einer fast halbstündigen Unterbrechung, begleitet von zahlreichen Verhandlungen im kleinen Kreis und „Vier - Augen - Gesprächen“, wurde der Verbandstag fortgesetzt. Im geheimen Wahlgang erhielt Herr Seppelt 69 Stimmen und Herr Borris 64. Es gab vier Enthaltungen und fünf Nein Stimmen. Die Wahlordnung besagt: Es gewinnt im ersten Wahlgang, wer mehr als 50% der gültigen abgegebenen Stimmen

Als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten stand ich am Rande des Geschehens auf dem diesjährigen Verbandstag im Gemeinschaftshaus in Lichtenrade. Der diesjährige Verbandstag, der zugleich Ende und Anfang einer Legislatur war, stand ganz im Zeichen der Wahlen. Neben vier Satzungsanträgen (steuerliche Freistellung, Umstellung auf EURO, Frauen statt Damen, Vizepräsident muss kein Referat übernehmen) mussten noch sieben Anträge aus den Vereinen an diesem Abend besprochen werden. Irgendwo dazwischen würde die Aussprache zu den Berichten der Präsidiumsmitglieder und Referenten sowie die Bilanz des BSV und der Etatvoranschlag für das kommende Geschäftsjahr liegen. Zu Beginn der Veranstaltung wurden verschiedene Ehrungen vorgenommen. So erhielt Rudolf Teschner den Ehren Großmeister - Titel anlässlich seines 80. Geburtstages sowie weitere Berliner Schachfreunde einen FIDE-Titel oder die Ehrennadeln des BSV verliehen. Der Schwerpunkt in der Aussprache zu den Berichten lag in der Diskussion mit dem Präsidenten. Der Schatzmeister hatte seine Abwesenheit entschuldigt und kann die gewünschten Auskünfte erst nach dem Verbandstag erteilen. Weitere Details aus der Diskussion würden zu weit führen, denn Rede, Gegenrede und Zwischenrufe bestimmten den Verlauf der Diskussion bis gegen 21 Uhr. Dann waren die Berichte, die Bilanz und der Etatvoranschlag besprochen und das Präsidium entlastet. Seit Jahren gibt es das konkrete Bestreben einiger Vereine, Herrn Seppelt als Präsidenten abzulösen. Bisher gelang es jedoch nie, einen (geeigneten) Gegenkandidaten aufzustellen. Erschwerend kommt hinzu, dass Herr Seppelt das Ende seiner Amtszeit selbst bestimmen möchte und auf eine Einarbeitung seines Nachfolgers besteht. Mit Herrn Borris (Vorsitzender SC Weisse Dame) stand Anfang des Jahres

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zu erfassen. Abgelehnt wurde dagegen der Vorschlag, der Spielkommision aufzugeben, am letzten Sonntag im September (Berlin Marathon) keine Wettkämpfe anzusetzen. Der letzte abzustimmende Antrag kam von den Schachfreunden Neukölln und forderte das Präsidium auf, das Politikerturnier durchzuführen. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Der Verbandstag endete um 23:57 Uhr.

erhält; Enthaltungen werden nicht gezählt. Die Mehrheit lag also bei 70 Stimmen und ein zweiter geheimer Wahlgang war notwendig. Die Verteilung der Stimmen auf Herrn Borris, für Enthaltung und Nein Stimmen blieb unverändert. Herr Seppelt erhielt jedoch fünf Stimmen, die im ersten Wahlgang nicht abgestimmt hatten und wurde mit 74 Stimmen wieder zum Präsidenten des Berliner Schachverbandes gewählt. Für das Amt des Vizepräsidenten kandidierten Herr Borris und ich. Herr Hamann und Herr Hartmann lehnten eine Kandidatur ab. Im anschließenden Wahlgang entfielen 61 Stimmen auf Herrn Borris und 78 Stimmen auf mich. Herr Hamann hat das Leistungssport Referat übernommen und den Lehrwart an Verena Nagel (in Personalunion zusätzlich Referentin für Frauenschach) abgegeben.

IMPRESSUM Herausgeber: Berliner Schachverband e.V. Geschäftsstelle: Blumenweg 17 12105 Berlin Tel.: 030-7056606 Fax: 030-70781420

Alle weiteren Präsidiumsmitglieder und Referenten wurden in ihren Positionen bestätigt.

Redaktion: Stephan Hornemann Prenzlauer Allee 86a 10405 Berlin [email protected] Tel.: 030-4248772 (AB)

Mit Beginn der Wahlen und spätestens nach Abschluss der Wahlvorgänge ging eine Vielzahl von Vereinsvertretern. Inzwischen war es kurz vor Mitternacht und über die sieben Anträge der Vereine noch nicht abgestimmt. Der erste Antrag von Grün - Weiß Baumschulenweg, Anträge auf Verbandstagen mit Wahlen vor den Wahlen zu behandeln, wurde abgelehnt. Der zweite „Grün - Weiße“ Antrag, dass ein Präsidiumsmitglied eine besondere Verantwortung für die Informationsverbreitung an die Vereine trägt, wurde angenommen und dem Vizepräsidenten für die kommende Legislatur übertragen. Der dritte Antrag wurde zurückgezogen. Die folgenden drei Anträge hatte der SV Friesen Lichtenberg gestellt. Während einer zurückgezogen wurde, entschied sich der Verbandstag dafür, die Partien der Landesliga nicht mehr

Druck: Druckerei Paulick Saarbrücker Str. 22-24 10405 Berlin Tel.: 030-4413737 Erscheint Monatlich Redaktionsschluß: 20. eines Monats Auflage: 1500 Exemplare Mitarbeiter: Carsten Schmidt Dr. Joachim Fechner Kai-Uwe Melchert Nils Wötzel (ChessTour) Stephan Hornemann Hendrik Madeja (Berater) Sven Bernitt (Berater)

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Information des Präsidiums des Berliner Schachverbandes e. V. An dieser Stelle hatte der Redakteur des Mitteilungsblattes einen Beitrag von Wolfgang Hartmann, 1. Vorsitzender des SC Friesen Lichtenberg e. V., unter dem Titel „Berliner Schachverband - wohin gehst du?“ eingeordnet. Diese vorgesehene Veröffentlichung beschäftigte sich sehr einseitig mit dem Verlauf des Verbandstages 2002 und konnte eigentlich nur als „Rache eines Verlierers“ eingestuft werden. Die vom Autor vehement geforderten demokratischen Spielregeln wurden von ihm selbst in keiner Weise eingehalten. Wenn Funktionsträger mit der erforderlichen Mehrheit für zwei Jahre gewählt werden, kann man eigentlich erwarten, dass auch die ehemaligen Gegenkandidaten aufhören, dem Sieger das Leben schwer zu machen und eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit zum Wohle des gemeinsamen Verbandes unterstützen. Nach Auffassung des Präsidiums ist das Mitteilungsblatt des BSV, das ja auch Empfänger außerhalb der Berliner Vereine besitzt, nicht dazu da, persönliche Vorwürfe gegen gewählte Mandatsträger zu veröffentlichen, die in ihrer tendenziellen Darstellung das Erscheinungsbild des Berliner Schachverbandes in der Öffentlichkeit negativ beeinflussen könnten. Das Präsidium hat deshalb mit 3:1 Stimmen bei Stimmenthaltung des Präsidenten beschlossen, den genannten Artikel aus dem Entwurf des Mitteilungsblattes entfernen zu lassen. In Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Einflussnahme des Präsidiums auf die inhaltliche Gestaltung des Mitteilungsblattes als Zensur und Meinungsunterdrückung apostrophiert wurde, soll noch einmal darauf hingewiesen werden, dass das MB über Schachereignisse und -ergebnisse in Berlin oder mit Berliner Beteiligung berichten und nicht als Plattform der Auseinandersetzung rivalisierender Gruppierungen innerhalb des BSV fungieren soll. Wer sich selbst ein Bild vom Inhalt des gestrichenen Artikels und der Art seiner Formulierung machen will, wird gebeten, sich der Homepage des SC Friesen Lichtenberg zu bedienen; Herr Hartmann hat angekündigt, ihn dort in’s Internet zu stellen.

Dr. Fechner, Landesspielleiter 4

Nachlese: Bericht vom 3. Berliner Neujahrs - Open vom 03. - 06.01.02 von Nils Wötzel (Chesstour) Hermann nach Wertung den Turniersieg mit sechs Punkten vor Lukaszweski davontrug, gefolgt von IM Laszlo Hetey und Tobias Jugelt, der sich doch noch mit 5,5 Punkten rehabilitieren konnte. Glücklicher Fünfter (noch mit Preisgeld dotiert) wurde FM Rüdiger Seger. Der Euro brachte auch bei Chesstour eine Preiserhöhung, jedoch nicht im Sinne des zu Bezahlenden, sondern es wurden noch zusätzliche, nicht ausgeschriebene Ratingpreise ausgesetzt. Die Ratingpreise gingen an: Marcus Lammers (Bester Jugendlicher), Karsten Schlinkmeier (Bester ohne ELO), Frithjof Fehsenfeld (Bester U 2000), Dittmar Herde (Bester U 1800), Benjamin Schmidt (Bester U 1600), Horst Nietsch (Bester Senior), Igor Boss (Bester Schüler) und Dorothea Schuler (Beste Dame).

Zum dritten Mal fand nun das Open in Berlin direkt nach der Jahreswende statt. Die Rezession in der Wirtschaft führte jedoch nicht zu einer Rezession der Teilnehmerzahlen. Ebenso die heraufbeschworenen Probleme mit dem Euro führten zu keiner Angst, die Teilnehmer abschrecken sollten. Ganz im Gegenteil: Viel mehr Schachfreunde wollten am Turnier teilnehmen, die gar nicht in den Saal passten, der für etwa 120 Teilnehmer Platz hat. So konnten noch etwa zehn Leute, die sich zu ihrem Glück noch einen Tag zuvor telefonisch gemeldet haben, in das Feld aufgenommen werden. An dieser Stelle noch einmal der Appell, sich frühzeitig innerhalb der Anmeldefrist zu melden, um die Turnier - Organistoren zu unterstützen und nicht enttäuscht zu werden. Ein Feld mit knapp 50% ELO Trägern und über 10% ausländischen Spielern braucht keinen Vergleich zu scheuen und versprach, ein qualitativ hochwertiges Turnier mit internationalem Charakter zu werden. Sechs Titelträger und zwei Leute über 2400 zählten zum Favoritenkreis. Das Hotel Kolumbus im Stadtteil Hohenschönhausen ist gut zu erreichen und bietet zudem mit dem großen Saal sehr gute Bedingungen für ein Schachturnier mit diesem großen Teilnehmerfeld. Nach der vierten Runde kristallisierte sich jedoch auch schon der Favorit heraus, der mit vier Punkten alleine an der Spitze lag. Ulf von Herman, traditioneller Sieger von Chesstour Turnieren in Berlin, gewann in der sechsten Runde gegen den nominell stärksten Spieler, Tobias Jugelt aus Delmenhorst. Somit war vorzeitig der Turniersieg des Berliners von Herman gesichert. In der letzten Runde, Marcin Lukaszewski hatte sich ebenfalls mit 5,5 Punkten in die Spitze geschoben, machten Brett eins und zwei Remis, so dass Ulf von

Bernd Steinhagen (Rotation, 2250), 7. Platz

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Anmeldung bitte an: Thomas Neumann Lutherstr. 1 12623 Berlin Tel.: 56588501 Fax: 93663993 Email: [email protected] Startgeld: Das Startgeld beträgt inklusive eines Imbisses und einer kleinen Überraschung 5 Euro. Bei Gruppenanmeldungen ab 5 Teilnehmern bis 15. Mai und gleichzeitiger Startgeldüberweisung bis 18. Mai (Geldeingang) gewähren wir eine Startgeldermäßigung von 1 Euro pro Spieler. Konto-Nr.: 790047 BLZ: 10070024 Bank: Deutsche Bank 24 Empfänger: Borussia Friedrichsfelde Schach

Kurzausschreibung: Termin: Samstag 25. Mai 2002 Anmeldezeitraum: 8.00 Uhr bis 9.00 Uhr (Voranmeldungen müssen bis 9.00 Uhr bestätigt sein.)

In diesem Heft soll auch ein privater Kleinanzeigen - Markt für alle ordentlichen Mitglieder des Berliner Schachverbandes entstehen. Die Listenpreise folgen demnächst. Meinungsäußerungen werden veröffentlicht, vorausgesetzt, diese sind nicht strafbar oder beleidigend .

Spielort: Mosaik-Grundschule Torstr. 212 10178 Berlin (Mitte) Gruppen: A(88/89) B(90/91) C(92/93) D(94/jünger) Spielzeit: Gespielt werden 7 Runden Schweizer System bei 15 Minuten pro Person und Spiel. Anmeldung: Sollte erfolgen unter Angabe von Name, Vorname, genauem Geburtsdatum, Gruppe (jüngere Spieler dürfen auch in höheren Altersklassen spielen) und Rückrufmöglichkeit. Meldungen vor Ort sind nur bei freier Kapazität möglich.

Meinungen von Autoren müssen nicht mit der Auffassung der Redaktion oder des BSV übereinstimmen.

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Der SC Zitadelle Spandau 1977 e. V. präsentiert anlässlich seines 25-jährigen Bestehens den

Jubiläums-Havel-Cup 2002 Termin: Samstag/Sonntag, 08./09. Juni 2002 Beginn: Samstag 14:00 Uhr, Sonntag 10:00 Uhr Spielort: Bürgersaal im Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Str. 1, 13597 Berlin Verkehrsanbindung: S+U Rathaus Spandau (RE, S5, S75, U7, Busse) Änderung des Spielortes noch möglich! Bitte unbedingt Hinweise im Internet www.sczitadelle.de und im Mitteilungsblatt beachten! Modus: 9 Runden Schweizer System mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Partie/Spieler (Samstag 4, Sonntag 5 Runden) Startgeld: bei gleichzeitiger Überweisung auf das unten genannte Girokonto: bis 03.06.02: 13 Euro normal, 8 Euro für Jugendliche; nach dem 03.06.02: 15 Euro normal, 10 Euro für Jugendliche Überweisung: SC Zitadelle Spandau 1977 e. V., Kontonummer: 0850121710 bei der Berliner Sparkasse, BLZ: 10050000, Verwendungszweck: Havel-Cup 2002 Preise: Das Startgeld wird vollständig ausgeschüttet. Garantierter Preisfonds 750 Euro! Ferner gibt es Rating- und andere Sonderpreise sowie Sachpreise. Meldeschluss: Verbilligter Meldeschluss: Montag, 03.06.2002 Endgültiger Meldeschluss: Samstag, 09.06.02 um 13:30 Uhr im Spiellokal. Achtung: Dieser Meldeschluss wird strikt eingehalten! Anmeldung und Informationen (auch zum Spielort!): bei Oliver Hänsgen, Südekumzeile 35, Tel.: (030) 3 63 39 86, D1: (0175) 2 45 23 85, E-Mail: [email protected] Die Anmeldung muss folgende Informationen enthalten: Name des Spielers evtl. Verein des Spielers Geburtsdatum des Spielers (für Sonderwertungen) aktuelle DWZ-Zahl Verpflegung: Es wird ausreichend preiswerte Verpflegung angeboten. Im Turniersaal herrscht absolutes Rauchverbot! Die Dr. Kribben Finanzberatungs AG stiftet 50 Euro für jeden Spieler, der am Sonntag 5 aus 5 holt sowie kleine Sonderpreise für die Gewinner der geraden Runden. Dr. Kribben Finanzberatungs AG, Kurfürstendamm 152a, 10709 Berlin, Tel.: (030) 8 93 10 91

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SC Zugzwang 95 e.V.

Offenes Schachturnier

7. „Alle 18“ Datum: 21. - 23. Juni (Achtung: Änderung!) Beginn: Freitag 18.00 Uhr Spielort: Rudi - Arndt - Straße 18, 10407 Berlin, Aula oder Nebengebäude Modus: 5 Runden Schweizer System, 90 min/40 Züge + 30 min. Rest Preise: 150/100/50 Euro, Rating für DWZ < 1900: 100/50/25 Euro, Sonderpreise Der Preisfonds ist bei 50 Teilnehmern garantiert. Startgeld: 18 Euro, Jugend U14 10 Euro, 10 Euro Reuegeld Anmeldung: Hendrik Madeja, Danziger Straße 129, 10407 Berlin Tel.: 030-4416878 Fax: 030-42802960 Email: [email protected] www.zugzwang95.de Alle Jahre wieder: Sonderpreise durch Sponsoren Am 22.06. und 23.06. kostenloser Brunch für alle Teilnehmer, Kaffee und Mineralwasser gratis für die Teilnehmer.

Verweilen, nicht „Vorübergehn“! Hübsch geworden ist es, viel Licht strahlt durch die großen Fenster herein und als neues Spiellokal des SV Berolina Mitte in den hinteren Räumlichkeiten wird es einer Menge Veranstaltungen Platz bieten. Weitere Fotos eventuell auf der BSV - Homepage. Das „en passant“ in der Schönhauser Allee 58 am 19.04.02

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Unser 175-jähriges Vereinsjubiläum möchten wir mit euch feiern mit einem Schnellschachturnier am 1. Juni 2002 um 13.00 Uhr Kein Startgeld - Kein Preisgeld - Essen und Getränke frei. Spielmodus: 9 Runden Schweizer System. 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Es gelten die FIDE-Schnellschachregeln. Die besten 3 Spieler erhalten einen Pokal. Bei Punktgleichheit wird ausgeblitzt! Anmeldung: Bitte bei Enzo Rossi, Tel.: 3421154, Email: [email protected] oder www.fokus.fhg.de/usr/baier/private/eckbauer Anmeldeschluß 25. Mai 2002, maximal 64 Teilnehmer, Rückmeldung am Spieltag bis 12.45 Uhr unbedingt erforderlich, eventuelle freie Plätze werden anschließend vergeben. Spiellokal: Kasino vom Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, 14052 Berlin, Heerstraße 12-14, Ecke Bayernallee, Eingang über den Hof in der Bayernallee U-Bahn Theodor-Heuss-Platz Rauchverbot im Turniersaal!

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Ihr neuer Redakteur stellt sich vor

25 Jahre SC Zitadelle Spandau Offene Berliner Jahrgangsmeisterschaften Der SC Zitadelle Spandau 1977 e. V. veranstaltet anlässlich seines Jubiläums 50 Jahrgangsmeisterschaften für alle Jahrgänge von 1928 bis 1977. Die Turniere finden jeweils Dienstags um 19.30 Uhr statt. Jeder Schachspieler – natürlich auch Hobbyspieler! – hat damit die Möglichkeit, an einem einzigen Abend den Titel „Berliner Jahrgangsmeister 19..“ zu erringen. Die drei Erstplatzierten jedes Jahrgangs erhalten eine Urkunde. Jeder Spieler kann dementsprechend nur an dem Abend teilnehmen, an dem das Turnier seines Jahrgangs stattfindet (bitte Ausweis mitbringen). An jedem Abend werden parallel zwei Jahrgangsturniere ausgetragen.

Natürlich bin ich bis jetzt den meisten Berliner Schachfreunden unbekannt. Mein Name ist Stephan Hornemann, ich bin 32 Jahre alt, Single und spiele nun seit fünf Jahren wieder für die SG Weißensee 49. Dort arbeite ich im Vorstand mit (Öffentlichkeitsarbeit), pflege unsere Vereinshomepage, leite seit drei Jahren unsere neu aufgemachte dritte Mannschaft, die gerade aufgestiegen ist, und manchmal bringe ich auch Kindern, Jugendlichen oder anderen etwas Schach bei. Eigentlich müßte man mich noch als schachlichen Patzer bezeichnen, aber einige kleine Erfolge kann ich inzwischen auch vorweisen. Gelernt habe ich Elektromechaniker (Prüffeld), beruflich weiterentwickelt zum PC-Servicetechniker. Mein Ziel ist es, das Mitteilungsblatt trotz persönlicher Widrigkeiten wieder regelmäßig erscheinen zu lassen. Dabei geht es mir in erster Linie um ein friedliches Miteinander. Es wäre mir eine große Freude und Genugtuung, an der Belebung des Schachs in Berlin Anteil zu haben.

Modus: Schnellschachturniere; Bedenkzeit je nach Teilnehmerzahl Startgeld: Es wird kein Startgeld erhoben. Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Meldung erfolgt direkt am Spielabend, Beginn 19.30 Uhr. Spielort: Seniorenclub Hakenfelde, Wichernstr. 56a, 13587 Berlin Verkehrsanbindung: Bus 331 ab S+U Rathaus Spandau (RE, S5, S75 und U7 sowie diverse Busse) bis Wichernstraße Infos: Oliver Hänsgen, (0175) 2452385, [email protected] Matthias Kribben, (030) 8931091 oder (030) 8930626, [email protected] Termine: Spieltag 07.05.2002 28.05.2002 04.06.2002 18.06.2002

Jahrgänge 1942 und 1943 1944 und 1945 1946 und 1947 1948 und 1949

Ich rufe alle Berliner Schachfreunde und Vereine auf, sich an der Gestaltung dieses Blattes aktiv zu beteiligen!

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Der Schachclub Zitadelle Spandau 1977 e. V. veranstaltet den offenen

A bis Z Finanzservice Jubiläums - Schnellschach - Grand Prix 2002. Der Jubiläums-Grand-Prix 2002 besteht aus vier Schnellschachturnieren. Die Turniere finden in einer Gruppe statt, werden aber nach Kategorien (A: DWZ über 2000, B: DWZ 1800 bis 2000, C: DWZ bis 1800) ausgewertet. Die besten 6 Spieler jeder Kategorie erhalten Grand Prix Punkte in der Reihenfolge 10, 7, 5, 3, 2, 1. Im Anschluss an das letzte Turnier erfolgt die Preisverleihung nach Gesamtpunktzahl. Spielort: Seniorenclub Hakenfelde, Wichernstr. 56a, 13587 Berlin (Bus 331) Termin: 2. Grand Prix-Turnier: Freitag, 31.05.02 um 19.30 Uhr Modus: 15 Minuten pro Partie, 7 Runden Schweizer System Preisfond: Ausgeschüttet wird ein Preisfond von 500 EUR, der sich wie folgt aufschlüsselt: Kategorie A: 70 EUR, 50 EUR, 30 EUR, 25 EUR, 20 EUR, 15 EUR und 2 Sachpreise Kategorie B: 50 EUR, 30 EUR, 25 EUR, 20 EUR, 15 EUR und 3 Sachpreise Kategorie C: 30 EUR, 25 EUR, 20 EUR, 15 EUR und 4 Sachpreise Startgeld: Es wird kein Startgeld erhoben. Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt am Spielabend. Alle Schachfreunde, unabhängig von der Vereinszugehörigkeit, sind herzlich eingeladen. Informationen: bei Oliver Hänsgen, Tel. (030) 3 63 39 86 oder (0175) 2 45 23 85, [email protected] und unter www.sczitadelle.de. Sponsor: Das Preisgeld wird gestiftet von der Dr. Kribben Finanzberatungs AG Kurfürstendamm 152 a 10709 Berlin Tel.: (030) 893 10 91 Kleinanzeigen Biete: Hier könnte Ihr Gebot stehen! Suche: Na, das fehlt mir noch!

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Informationen aus der Arbeit des Spielausschusses von Landesspielleiter Dr. Joachim Fechner

Berufung von Beisitzern und Aufgabenabgrenzung In der Beratung des Spielauschusses am 18.04.02 wurden vom Landesspielleiter vier Beisitzer für den Spielausschuss berufen und nach ausführlicher Diskussion mit nachstehenden Aufgaben betraut: Herr Dauth: Berliner Mannschafts-Meisterschaft (BMM) Herr Haese: Qualifikationsturnier (QT), Klassenturniere A bis D (KT) Herr Kinder: Berliner Pokal-Einzelmeisterschaft (BPEM), Berliner Blitz-Einzelmeisterschaft (BBEM), Berliner Blitz-Mannschaftsmeisterschaft (BBMM) Herr Rollwitz: Berliner Schnellschach-Einzelmeisterschaft (BSEM), Berliner PokalMannschaftsmeisterschaft (BPMM) Herr Scholz erklärte, dass er seine Mitarbeit im Spielausschuss nach Abschluss der BMM 2001/02 beenden möchte und wird den Spielausschuss Ende Mai 2002 verlassen. Die M-Klasse wird vom Landesspielleiter, Herrn Dr. Fechner, organisatorisch betreut. Der Spielausschuss hat sich entschlossen, die Berufung eines fünften Beisitzers nach dem Ausscheiden von Herrn Scholz vorerst nicht vorzunehmen. Die Besetzung soll im Zusammenhang mit der geplanten Durchführung eines repräsentativen Hauptstadtturniers erfolgen, sobald die Grundzüge dieser „Internationalen Offenen Berliner Meisterschaft (Arbeitstitel)“ erarbeitet sind und die konkrete Vorbereitung und Durchführung in Angriff genommen werden kann.

Berliner Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2002 Die Organisation wurde für dieses Jahr vom Landesspielleiter wahrgenommen. Ort: Schachcafé „En passant“ in der Schönhauser Allee 58, Ecke Gneiststraße. Termine: Vorrunde: So. 26.05.2002, Achtel- und Viertel-Finale: 15./16.06.2002, Finale und Kampf um Platz 3: 29./30.06.2002, Beginn für alle Kämpfe ist 10.00 Uhr. 22 Vereine haben ihre Mannschaftsaufstellungen abgegeben; daraus ergab sich die Notwendigkeit einer Vorrunde mit sechs Paarungen, wobei gemäß TO überregional spielende Vereine nicht im Lostopf waren. Folgende Kämpfe wurden für die Vorrunde ausgelost: Nr. V1 V2 V3 V4 V5 V6

2. und 3. Brett Weiß SC Caissa / VfB Hermsdorf TSG RW Fredersdorf/Vogelsdorf SC Post Wedding 1. Nichtraucher SC Berlin SV Königsjäger Süd-West SC Zitadelle Spandau

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1. und 4. Brett Weiß Schachgruppe Siemens Schachclub Rochade SV Berolina Mitte SV Rot-Weiß Neuenhagen SK „Alexandar Matanovic“ SC Weiße Dame

Für das Achtelfinale wurden folgende Ansetzungen per Los ermittelt: Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8

2. und 3. Brett Weiß SC Kreuzberg TSG Oberschöneweide Sieger V1 Sieger V4 SG Grün-Weiß Baumschulenweg BSV 63 Chemie Weißensee BSC Rehberge 1945 Sieger V3

1. und 4. Brett Weiß Sieger V6 BSG 1827 Eckbauer SV Empor Berlin SV Humboldt Wedding SC Friesen Lichtenberg SSV Rotation Berlin Sieger V5 Sieger V2

Die weiteren Runden werden jeweils unmittelbar nach dem Ende des vorhergehenden Wettkampfes ausgelost.

BMM 2001/2002, 8. Runde Herr Scholz berichtete über einen Brief von Lasker Steglitz-Wilmersdorf, in dem gefordert wurde, die Sanktionen für die Nichtbesetzung von Brettern auszusetzen oder mindestens zu halbieren, weil der „Termin am Ende der Osterferien unzumutbar sei“. Der Spielausschuss hat mit fünf Stimmen bei einer Enthaltung entschieden, dass diesem Antrag nicht statt gegeben wird, weil sich bei den Engpässen in der Terminplanung für die BMM häufiger Gründe für ähnliche Anträge finden ließen und kein Präzedenzfall geschaffen werden sollte. Es liegt ein Protest des SC Friesen Lichtenberg gegen die Verhängung von Sanktionen wegen Nichteinsen-dung der Spielberichte vor; der Vorsitzende des Vereins versichert, die Karten persönlich am Montag, dem 8.04.2002, in den Briefkasten geworfen zu haben. Es wird noch einmal in der Geschäftsstelle des BSV geprüft, ob die Spielberichte eingetroffen sind und welchen Poststempel diese tragen. Sollten sich die Spielberichtskarten nicht anfinden, werden die Sanktionen aufrecht erhalten, weil von einer Schutzbehauptung ausgegangen wird.

Berliner Schnellschach-Einzelmeisterschaft 2002 Es wird noch einmal daran erinnert, dass die BSEM 2002 am 11. und 12.05.2002 im Spiellokal des SC Kreuzberg stattfinden wird. Meldeschluss ist der 6.05.2002.

Kurz notiert - Der Stammtisch der Vereinsvorsitzenden findet am 08.05. um 19 Uhr im „en passant“ (Schönhauser Allee 58) statt; sonst immer am ersten Mittwoch im Monat. - Der Betriebssportverband wurde 30 Jahre alt. Auch unser Präsident war anwesend. - Die Seniorenmeisterschaft 2002 gewann - wie im Vorjahr - FM Werner Reichenbach. - GM Sergej Kalinitschew vom SC Kreuzberg siegte in der M - Klasse als Berliner Meister. - Bei der Berliner Blitz-Einzel-Meisterschaft der Frauen setzte sich B. v. Herman durch (10 TN). - Das Qualifikationsturnier gewann Clemens Escher von der SV Königsjäger Süd - West (8/9).

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Berliner Jugendmeisterschaften von Carsten Schmidt Vom 23.03. bis 28.03. fanden die Berliner Jugendeinzelmeisterschaften an ganz besonderem Ort statt. Wir konnten diesmal im sehr gepflegten Rahmen im Coubertin-Saal des LSB spielen. Leider wird es auch das einzige Mal gewesen sein, da die Veranstaltung doch den Erwartungen des LSB nicht ganz gerecht wurde. Die Turniere wurden ohne Probleme geleitet von Uwe Stottut, Oliver Hänsgen und Carsten Schmidt. Gedankt sei hier aber auch vielen Teilnehmern und Helfern für die organisatorische Mithilfe, so z.B. Auf- und Abbau, Uhren stellen, Tischschilder sortieren etc. Neben den Berliner Meistertiteln ging es auch um die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Zu den einzelnen Turnieren:

U10 Hier erhielten Oliver Mihok und Thomas Schrödter aufgrund ihrer Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften im letzten Jahr für die diesjährigen Deutschen zwei Freiplätze, so dass fünf Berliner sich qualifizieren konnten. Das Turnier wurde souverän von Anfang bis Ende von Oliver Mihok angeführt, der am Ende mit 10,5/11 ein hervorragendes Resultat erreichte. Den zweiten Platz sicherte sich im Endspurt Georg Kashibadze, der zwar gegen den Dritten verlor, aber sonst keine Schwächen zeigte. Auf Rang drei folgte Thomas Schrödter, dem am Ende etwas die Kraft fehlte. Noch besser als auf Platz vier hätte sich Kalvin Yao platzieren können, wenn er nicht die ersten beiden Partien aus aussichtsreichen Stellungen verloren hätte. Als Fünfter qualifizierte sich noch Duc Son Le für die Deutsche Meisterschaft. Die Berliner Mädchenmeisterin Clarissa Buncke und Vize Wiktoria Grounkina haben sich nicht für die Endrunde qualifiziert, spielen aber auch bei der Deutschen mit. BJEM u10 BJEM u10w 1. Oliver Mihok (BSC Rehberge) 10,5/11 1. Clarissa Buncke (König Tegel) 4,0/5 2. Georg Kashibadze (Tus Makkabi) 9,0 2. Wiktoria Grounkina (Tus Makkabi) 3,5 3. Thomas Schrödter (SK Zehlendorf) 8,5 4. Kelvin Yao (SK Tempelhof) 7,5 5. Duc Son Le (Treptower SV) 7,0

U12 Nach der Vorrunde erwarteten viele Eduard Grünwald ganz vorne. Fragen wie „Wer sollte sonst gewinnen?“ gingen im Rund. Dann hatte er zwischendurch noch Geburtstag. Was sollte da noch schiefgehen? Bis zu der Niederlage gegen einen seiner Mitfavoriten Boris Gorodetski lief es noch ganz gut. Dann schieden sich die Wege. Eduard kämpfte mit seinen Nerven und landete am Ende auf Platz vier und muss nun auf einen Freiplatz bei der Deutschen hoffen. Boris punktete durch und wurde Berliner Meister. Seine einzige Niederlage setzte es gegen Oliver Rath, der u.a. dank dieses Erfolgs auf dem dritten Platz eine Fahrkarte nach Winterberg löste. Den zweiten Platz erreichte überraschend, aber dennoch sehr souverän, Thomas Hirsch. Die Berliner Mächenmeisterin Katja Nekrassova musste in den ersten Runden krankheitsbedingt unnötige Niederlagen einstecken. Zum Ende holte sie noch auf und wird bei der Deutschen sicher auch ein gutes Ergebnis bringen. Als Zweite der Berliner Mädchenmeisterschaften hat sich auch Laura König qualifiziert. BJEM u12 BJEM u12w 1. Boris Gorodetski (Tus Makkabi) 7,5/9 1. Katja Nekrassova (TuS Makkabi) 3,0/3 2. Thomas Hirsch (Treptower SV) 6,5 2. Laura König (König Tegel) 2,0 3. Oliver Rath (König Tegel) 5,5

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U14 Klarer Favorit war hier Ilya Sharenkov, der aber schon früh Partien remisierte und gegen Konstantin Bubolz in der vierten Runde deutlich verlor. Konstantin teilt sich z. Zt. etwas überraschend (hat er sich in den letzten Jahren doch im Jugendbereich eher rar gemacht) den ersten Platz mit Alexander Iljins, der im direkten Duell verlor, danach aber auch durchpunktete. Beide werden demnächst zwei Stichkampfpartien um den Meistertitel und die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft spielen. Wer auch gewinnt, es wird schwer, bei der Deutschen an die beiden Freiplatzqualifizierten Atila Figura, der zum Training die BJEM U18 spielte, und Ilja Brener heranzukommen. Die Berliner Mädchenmeisterin Uta Neldner gewann in der vorletzten Runde gegen Konstantin Bubolz und wäre fast auch bei den Jungs Berliner Meister geworden. Am Ende wurde es der dritte Platz. Das lässt für die Deutsche hoffen... BJEM u14 BJEM u14w 1./2. Konstantin Bubolz (König Tegel) 6,0/7 1. Uta Neldner (Bor. Friedrichsfelde) 3,0/4 1./2. Alexander Iljins (TuS Makkabi) 6,0 Den Stichkampf soll Alexander Iljins gewonnen haben (Anm. d. Red.).

U16 Der Vorjahresmeister U14, Christian Laßan, führte die Setzliste an und hat im Nachsitzen gegen Sergej Kolessov noch die Möglichkeit auf einen Start-Ziel-Sieg. Nach vier Runden führte überraschend Martin Schmidt die Tabelle an, der sich letztlich aber mit dem fünften Platz begnügen muss. Aussichtsreich startete auch Tomasz Stepniak, der trotz längerer Schachpause problemlos den dritten Platz erreichen konnte. Die Berliner Mädchenmeisterin U16, Johanna Buncke, die bei den Mädchen im U18-Turnier spielte, konnte einen vorderen Mittelplatz erkämpfen. Stefanie Schulz, Berliner Mädchenmeisterin U18, landete auf einem guten 7. Platz, war aber wohl nicht ganz zufrieden. Trotzdem ein gutes Härtetraining für die Deutsche. BJEM u16 1. Christian Laßan (SC Mosaik) 6,0/7 2. Sergej Kolessov (SC Kreuzberg) 6,0 Den Stichkampf soll Sergej Kolessov gewonnen haben (Anm. d. Red.).

U18 „The same procedure as last year!“ Wieder haben Dimitry Suchin und Marco Jenull sich den ersten Platz geteilt und müssen nun in die Verlängerung (=Stichkampf). Überraschend hätte Mathias Pohl wieder in den Titelkampf eingreifen können, er erreichte den Bronzerang. Wegen seines Freiplatzes bei der Deutschen u14 konnte Atila Figura seine Kräfte mit den Ältesten messen. Er verlor allerdings gegen die beiden Finalisten, obwohl er in der letzten Runde Marco Jenull am Rande einer Niederlage hatte, und landete auf Platz 5. Stefanie Schulz gewann als jüngste Teilnehmerin die BJEM u18w und wird nun bei der Deutschen viel Praxis gegen die starke deutsche Konkurrenz sammeln. BJEM u18 BJEM u18w 1. Marco Jenull (SK Zehlendorf) 6,0/7 1. Stefanie Schulz (König Tegel) 4,0/4 2. Dimitry Suchin (König Tegel) 6,0 4. Johanna Buncke (König Tegel) 1,5* Der Stichkampf soll wegen Krankheit verschoben worden sein (Anm. d. Red.). *Beste Spielerin (=Berliner Meisterin) U16

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Berliner Schnellschach - Einzelmeisterschaft (BSEM) 2002 Modus: Die BSEM wird in einer Gruppe ausgetragen. Es werden 11 Runden in zwei Tagen, nach Schweizer System gespielt. Jeder Spieler erhält 30 Minuten Bedenkzeit. Es besteht keine Schreibpflicht. Die Wertung erfolgt entsprechend der Turnierordnung des Berliner Schachverbandes (8.2). Der Sieger des Turniers erhält den Titel Berliner Schnellschach-Einzelmeister 2002. Termin: Sa., 11.05.02, 14.00 Uhr (1. - 5. Runde); So., 12.05.02, 10.00 Uhr (6. - 11. Runde) Ansprechpartner: Jürgen Rollwitz, Tel.: 030-9296531, Email: [email protected] Spielort: SC Kreuzberg, Gitschiner Str. 48, 10969 Berlin; Eing. Böckler Str. (Haus d. Sports) Preisgeld: 1. Preis 150 Euro, 2. Preis 100 Euro, 3. Preis 50 Euro Anmeldung: schriftlich durch die Schachvereine bis spätestens 06.05.2002 (Datum des Poststempels) an den Berliner Schachverband e.V., Blumenweg 17, 12105 Berlin, Tel.: 030-7056606, Fax: 030-70781420, Email: [email protected] Turnierleitung: Frank Koch, Tel. 030-6215733 Startberechtigung: Startberechtigt ist jedes Mitglied eines Berliner Schachvereins. Sonstiges: Speisen und Getränke werden preisgünstig im Spiellokal angeboten.

Berliner Pokal - Mannschaftsmeisterschaft (BPMM) 2002 Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt ist jeder dem BSV angeschlossene Verein mit einer Mannschaft. Vereine, die mit mind. einer Mannschaft in überregionalen Spielklassen des DSB vertreten sind, sollen nicht in die Qualifikationsrunde einbezogen werden. Spielort: Schachcafé Schönhauser Allee 58, U2 Eberswalder Str.; Tram 13, 20, 50, 53; S4 Schönhauser Allee Mannschaftsaufstellung: Jede Mannschaft besteht aus 4 Spielern. Jeder Verein kann bis zu 20 Spieler melden. Die Rangfolge wird mit der Meldung festgelegt und ist verbindlich. Wertung: Erzielt eine Mannschaft mehr Brettpunkte als die gegnerische, so hat sie den Wettkampf gewonnen. Endet der Wettkampf unentschieden, wird der Sieger folgendermaßen ermittelt: 1. Berliner Wertung (reziproke Wertung) 2. Bei Gleichstand der Berliner Wertung (5:5) wird ein Blitz-Wettkampf im Scheveninger System (4 Runden) ausgetragen. 3. Endet der Blitz-Wettkampf unentschieden, so wird die Mannschaft zum Sieger erklärt, die im Pokalkampf am 1. Brett gewonnen oder mit den schwarzen Steinen das Remiserzielt hat. Bedenkzeit: 2 Stunden für 40 Züge plus 30 Minuten für den Rest der Partie (Gesamtspieldauer 5 Stunden). Nach der 1. Zeitkontrolle gelten die FIDE-Regeln 10.2 zur Endspurtphase. Erreichbare Ziele: Der Sieger erhält den Titel „Berliner Pokal-Mannschaftsmeister 2002“. Die Finalisten erwerben die Berechtigung zur Teilnehme an der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2002.

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5.Schnellturnier der SF NEUKÖLLN 03 e.V. Daten: Sonntag, 26.05.02,11.00 Uhr Spielort: Seniorenfreizeitheim Böhmisches Dorf, Kirchgasse 62 (Ecke Richardstr.), U-Bhf. Karl-Marx-Str. (U7) oder S-Bhf. Neukölln (S4, S45, S48) Modus: 9 Runden Schweizer System, 15 min./Partie Preise: 175/125/100/75/50/25 Euro, Rating für DWZ < 1950: 75/50/25 Euro, Jugend U 18 25 Euro. Das Startgeld wird voll ausgeschüttet. Der Preisfond ist bei 60 Teilnehmern garantiert. Maximal können 90 Schachfreunde teilnehmen (im Vorjahr: 68 Spieler). Startgeld: 12 Euro, Jugend U 18: 6 Euro Anmeldung: bei Lars Thiede, Geßlerstr. 9, 10829 Berlin Tel.: 030-7822616, Fax: 030-78706773, Email: [email protected] Bei Anmeldung nach dem 19.05.02 erhöht sich das Startgeld um 3 Euro. Nennung: 28.05.02, 10.30 Uhr Im Spiellokal wird ein Imbiss angeboten.

Turniervorschau 04.05. Seniorenvergleich Berlin - Brandenburg 07.05. Jahrgangsmeisterschaft 1942/1943 08. - 12.05. Unicornopen (Chemie Weißensee) 09. - 12.05. Deutsche Schulschach - Meisterschaft der Mädchen 11./12.05. Berliner Schnellschach - Einzel - Meisterschaft 18. - 26.05. Deutsche Jugend - Meisterschaft 19.05. 1. Internationales Berliner Tandemschach Open (Bughouse) 25.05. 7. Abrafaxe - Kinderturnier (Borussia Friedrichsfelde) 26.05. 5. Schnellturnier (SF Neukölln) 26.05. Vorrunde Berliner Pokal - Mannschafts - Meisterschaft 28.05. Jahrgangsmeisterschaft 1944/1945 31.05. 2. Jubiläums - Schnellschach - Grand - Prix (Zitadelle Spandau) 01.06. Schnellschachturnier zum 175. Vereinsjubiläum (BSG Eckbauer) 02.06. Norddeutsche Blitz - Einzelmeisterschaft 02.06. „Festival des Sports“ 04.06. Jahrgangsmeisterschaft 1946/1947 08./09.06. Jubiläums - Havel - Cup (Zitadelle Spandau) 14. - 16.06. „Sportalia“ 15./16.06. Achtel - und Viertel - Finale Berliner Pokal - Mannschafts - Meisterschaft 18.06. Jahrgangsmeisterschaft 1948/1949 21. - 23.06. 7. „Alle 18“ (SC Zugzwang) 22./23.06. Mädchenschachwochenende U8

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1. Internationales Berliner Tandemschach Open Datum und Zeit Sonntag, 19.05.02 Registrierung der Teams: 10.00 - 10.30 Hauptturnier: 11.00 - 15.15 Finale: 15.30 - 17.30 Preisverleihung: 17.30 Ort A&O Backpackers Hostel Berlin, Boxhagener Str. 73 Berlin Friedrichshain 10245 Berlin, www.aobackpackers.com (3 Minuten vom S-Bahnhof Ostkreuz Straßenbahn 21, Bus 240) Turniermodus Hauptturnier 9 Runden Schweizer System (mit Computer-Auslosung), doppelrundig, Bedenkzeit 5 Minuten Die bestplazierten 8 Teams spielen dann ein Finale im K.O. - System, 4-rundig, Bedenkzeit 3 Minuten Technik Digitaluhren (werden von der Firma Schach Niggemann zur Verfügung gestellt). Reglement Die Teamzusammensetzung bleibt für das gesamte Turnier unverändert. Einsetzen mit Schach oder Matt erlaubt, Bauernumwandlung wie im Schach, durch Bauernumwandlung entstandene geschlagene Figuren werden als Bauern transferiert. Matt auf einem Brett beendet die Partie. Die detaillierten Regeln liegen am Turniertag aus. Im Turniersaal herrscht Rauchverbot. Preise im Finale: 1. Team: 440 Euro, 2. Team: 200 Euro, 3. Team: 100 Euro Spezialpreise für das beste Juniorenteam, das beste Berliner Team, das Team mit der weitesten Anreise. Startgeld 10 Euro pro Team Anmeldung unbedingt erforderlich beim Organisationsbüro mit Angabe von: Namen, Vornamen, Jahrgang, Mittagessen ja/nein. Organisationsbüro Susanne Cramer, Tel.: (030) 48492456, Email: [email protected] Anmeldung auch möglich mit Webformular auf www. bughouse.info Rahmenprogramm Dieses Internationale Berliner Tandemschach Open findet im Rahmen des 1. Berliner Tandemschachtreffens vom 17. bis 21.05. statt. Alle TandemSpieler sind eingeladen, an diesem Pfingstwochenende in zwanglosem Rahmen im A&O Backpackers Hostel Tandemschach zu spielen. Es gibt verschiedene Aktivitäten, auch nicht mit Tandemschach verbundene. Spitzenspieler aus den USA, Australien, Schweden und anderen Ländern haben bereits fest zugesagt. Viele Spieler nehmen teil, die sich oft nur vom Tandem - Spiel im Internet (www.freechess.org) kennen. Die meisten Teilnehmer übernachten im A&O Backpackers. Es empfiehlt sich also ggf. eine frühzeitige Buchung der Übernachtung(en). Weitere Infos D. Denes, Xantener Str. 24, 10707 Berlin, Tel.: (030) 88552418

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UNICORNOPEN Zahlung:

Modus: 7 Runden Schweizer System (FIDE Regeln) mit Computerauslosung. Das Turnier wird zur DWZ- und ELO Auswertung eingereicht.

Überweisung bitte an: Jan Kinder Kontonr.: 962403262, Deutsche Bank 24 BLZ: 10070024, Zahlungsgrund: UNICORNOPEN 2002 + Ihr Name.

Bedenkzeit: 2 Stunden für 40 Züge plus 1 Stunde zur Beendigung der Partie. An zwei Tagen sind Hängepartien möglich (siehe Zeitplan).

Information: Im Internet auf der Homepage der BSV 63 Chemie Weissensee e.V. Sektion Schach unter: www.informatik.hu-berlin.de/ ~kinder/Chemie.htm . Auch gut zu erreichen über die Seite des BSV: www.berlinerschachverband.de . Anfragen per Telefon an Jan Kinder: 030-53640103.

Zeitplan: Mittwoch, 08.05.2002 14.00 - 14.30: Meldebestätigung/ Nachmeldungen bei offener Kapazität 15.00 - 21.00: 1. Runde Donnerstag, 08.05.2002, Himmelfahrt 09.00 - 15.00: 2. Runde 16.00 - 20:00: 3. Runde mit Hängepartien Freitag, 10.05.02 09.00 - 11.00: Hängepartien zur 3. Runde 12.00 - 18.00: 4. Runde Samstag, 11.05.02 09.00 - 15.00: 5. Runde 16.00 - 20.00: 6. Runde mit Hängepartien Sonntag, 12.05.02 09.00 - 11:00: Hängepartien zur 6. Runde 12.00 - 18:00: 7. Runde ca. 18.30: Siegerehrung

Spielort: Gewerbepark Georg Knorr Zentrale Halle Georg - Knorr - Str. 4 12681 Berlin (5 Minuten vom S - Bahnhof Marzahn, S7)

Preise: 1. Preis: 400 Euro 2. Preis: 250 Euro 3. Preis: 150 Euro 4. Preis: 100 Euro 5. Preis: 50 Euro 6. Preis: Sachpreis Weitere Sachpreise werden verlost. Anmeldung: Schriftlich, an Jan Kinder Maratstr. 165, 12683 Berlin. Verwenden Sie das beiliegende Formular.

Ausblick auf das nächste Heft: die BMM, ihre Überflieger, die Aufsteiger und andere Rubriken

Teilnahmegebühr: 25 Euro; Elo>2150: 20 Euro; Elo>2300: 15 Euro; Elo>2400 oder Titelträger: frei.

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Monats- und Schnellturniere der Berliner Schachvereine SC Kreuzberg

SK Zehlendorf

SV Königsjäger SW

1. Di. im Monat Beginn: 19.00 Uhr Anmeldung bis 18.55 Uhr „Haus des Sports“ Gitschiner Str. 48 10969 Berlin

1. Do. im Monat Beginn: 20.00 Uhr Hans - Rosenthal - Haus Bolchener Str. 5 14167 Berlin

1. Fr. im Monat Beginn: 19.30 Uhr Seniorenfreizeitstätte Süd Teltower Damm 225 14167 Berlin

1. Nichtraucher SC

SK Tempelhof

BSV Chemie Weißensee

letzten Mo. im Monat Beginn: 19.30 Uhr Forststr. 43 12163 Berlin

2. Di. im Monat Beginn: 20.00 Uhr Sportanlage Götzstr. 34 12099 Berlin

1. Fr. im Monat Beginn: 20.00 Uhr Bürogebäude Hansastr. 190 13088 Berlin

Empor Berlin

SC Zitadelle Spandau

SG Lasker - Steglitz Wilmersdorf

1. Fr. im Monat Beginn: 20.00 Uhr Empor - Sportheim Cantian - Eck Cantianstr. 12

1. Di. im Monat Beginn: 20.00 Uhr Senioren - Club Hakenfelde Wichernstr. 56a 13587 Berlin

TSG Oberschöneweide

SC Friesen Lichtenberg

SC Zugzwang 95

2. Fr. im Monat Beginn: 19.00 Uhr Clubhaus Nixentr. 3 12459 Berlin

letzter Fr. im Monat Beginn: 19.00 Uhr Scheffelstr. 21 10367 Berlin

1. Fr. im Monat Beginn: 19.00 Uhr Rudi - Arndt - Str. 18 10407 Berlin

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letzter Fr. im Monat Beginn: 19.30 Uhr Im Bürgertreff/OG S - Bhf. Lichterf. - West Eingang über äußere Seitentreppe