MLK August 2010 - Gemeinde Barleben

MLK August 2010 - Gemeinde Barleben

MITTELLANDKURIER MONATLICHES MITTEILUNGSBLATT • AUSGABE AUGUST 2010 GESPENDET ANGEPEILT BEIGELEGT Die „Tour der Hoffnung“ zugunsten krebskranker ...

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MITTELLANDKURIER

MONATLICHES MITTEILUNGSBLATT • AUSGABE AUGUST 2010

GESPENDET

ANGEPEILT

BEIGELEGT

Die „Tour der Hoffnung“ zugunsten krebskranker Kinder findet in der Gemeinde großen Widerhall. Fast 4000 Euro wurden bis 26. Juli gespendet. Seite 4

Die Kicker des FSV Barleben wollen spätestens in zwei Jahren zurück in der Landesliga sein. Dazu ein Interview mit dem FSV-Vorsitzenden Ingolf Nitschke. Seite 15

Die Barleber ÖSA-Geschäftsstelle war am ersten Juli-Freitag Gastgeber des traditionellen Unternehmer-Frühstücks. Mehr auf vier Seiten „WiB“. Seiten I – IV

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Im Blickpunkt

Entwurf zur Änderung des B-Plans ausgelegt

Bild von links nach rechts: Sven Döhle, Projektleiter Ecole-Neubau, Sven Fricke, Leiter des Unternehmerbüros, Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, Carsten Stave von MDDSL und Andreas Riedel, Geschäftsführer MDDSL. Foto: mz

Anfang 2011 geht Barleben online Beratungsgespräch zum Breitbandausbau Anfang Juli trafen sich Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und der Leiter des Unternehmerbüros Sven Fricke mit den Vertretern der Firma MDDSL, Andreas Riedel und Carsten Stave sowie dem Projektleiter für den Ecole-Neubau Sven Döhle. Die Firma MDDSL ist derzeit mit mehreren Projekten in und um Magdeburg betraut. Jedoch genießt die Gemeinde Barleben die höchste Priorität beim Breitbandausbau. Ausgebaut werden alle unterversorgten Gebiete der drei Ortschaften der Gemeinde. Dazu zählen alle Bereiche, in denen zur Zeit eine technisch bedingte Breitbandgeschwindigkeit von weniger als 2.000Kb/s erreicht werden kann. Der Ausgangspunkt des Netzausbaus wird im Technologiepark Ostfalen liegen, da hier ein Hauptverteiler errichtet werden muss, von dem aus per Glasfaserkabel die drei Ortschaften mit dem World Wide Web verbunden werden. Die Planungs- und Genehmigungsverfahren sind bereits eingeleitet, so dass schnellstmöglich mit der Umsetzung begonnen werden kann. Ein

genauer Starttermin steht bisher noch nicht fest, jedoch wird laut Aussage von MDDSL-Geschäftsführer Andreas Riedel das 4.Quartal 2010 anvisiert. Die ersten Kunden können dann etwa drei Monate später mit einer Geschwindigkeit von bis zu 24.000Kb/s online gehen. Da das bereits bestehende Netz der Telekom teilweise überbaut wird, sind Erdarbeiten nur dort notwendig, wo der Hausanschluss per Glasfaserkabel realisiert ist. Hier wird zusätzlich ein Kupferkabel zur Übertragung benötigt und von der Firma MDDSL realisiert. Die Preise für Endkunden richten sich nach der bereitgestellten Geschwindigkeit und variieren zwischen 24,95 Euro für einen zwei Megabit- und 39,95 Euro für einen 24-Megabit-Anschluss. Interessenten sollten sich unter www.mddsl.eu unter dem Punkt Gebiete – Barleben vormerken lassen, damit ein bedarfsgerechter Ausbau der Verteiler geplant werden kann. Zu Preisen und Zusatzleistungen findet man dort ebenso weiterführende Informationen. ub

Der vom Gemeinderat der Gemeinde Barleben in seiner Sitzung am 24.06.2010 gebilligte und zur Auslegung bestimmte Entwurf zur 10. Änderung und Neufassung des Bebauungsplanes Nr. 15 mit örtlicher Bauvorschrift für den Bereich „Ortskern“ der Gemeinde Barleben / Ortschaft Barleben, nebst entsprechender Begründung, liegen in der Zeit vom 23.07.2010 bis 27.08.2010 im Bau- und Serviceamt der Gemeinde Barleben, Ernst-Thälmann-Straße 22 in 39179 Barleben, während der Dienstzeiten öffentlich aus. Die Planänderung wird im Sinne des § 13 a Baugesetzbuch (BauGB) erarbeitet (Anwendung § 13 BauGB - vereinfachtes Verfahren). Innerhalb dieser Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen und Hinweise schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bleiben bei der Beschlussfassung unberücksichtigt. Lagehinweis: Der räumliche Geltungsbereich der 10. Änderung und Neufassung umfasst das gesamte Plangebiet des Bebauungsplanes. Bau- und Serviceamt

IMPRESSUM HERAUSGEBER Gemeinde Barleben Ernst-Thälmann-Straße 22 - 39179 Barleben Tel. 039203.565-0 · Fax 039203.565-2801 Verantwortlich im Sinne des Presserechts Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff REDAKTION Peter Skubowius (psk) Akazienweg 8 · 39291 Lostau Tel. 039222.2104 · Fax 039222.96482 E-Mail [email protected] AUTOREN DIESER AUSGABE hh – Hennry Hass, skr – Steven Kraft mz – Mario Zierau, ub – Unternehmerbüro DRUCK Harzdruckerei Wernigerode

Zu unserem Foto auf S.1: Einen sooo langen Hals können Giraffen machen. Sie gehören zu jenen Bewohnern des Magdeburger Zoos, die seit kurzem im Africambo I, einer Anlage ohne große Zäune, zu Hause sind. Nun halten sie Ausschau nach ihren zahlreichen afrikanischen Artgenossen, mit denen sie nun nicht unter einem Dach aber in einer Anlage leben. Der Magdeburger Zoo wird im Rahmen einer gGmbH jährlich mit 300000 Euro durch die Gemeinde Barleben unterstützt. Foto: Zoo

Gemeinde Barleben

Max-Planck-Straße 12/14 · 38855 Wernigerode Tel. 03943.54240 · Fax 03943.542499 E-Mail [email protected] LAYOUT: Peter Wolf AUFLAGE: 4500

Im Blickpunkt

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Africambo I begeistert Magdeburgs Zoobesucher Dank des Oberbürgermeisters an seinen Amtskollegen aus Barleben Nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit wurde vor kurzem die neue Zoo-Attraktion „Africambo I“ feierlich eröffnet. 3,2 Millionen Euro hat der Zoo in der Landeshauptstadt in die rund 20 000 Quadratmeter große Anlage, die auch ein Schauhaus besitzt, investiert. Einen Teil davon steuerte die Gemeinde Barleben als Gesellschafter der Zoo gGmbH bei. Letzteres honorierte auch Magdeburgs OB Dr. Lutz Trümper bei seiner Ansprache und richtete diese Worte an Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff: „Ich danke meinem Kollegen aus der großen Stadt Barleben.“ Auch wenn das nun wieder etwas übertrieben war, doch für den Dank an die Gemeinde Barleben gab es spontan Beifall von den Eröffnungs-Gästen. Keine Frage, für Barlebens Bürgermeister ist die Unterstützung des Zoos ein sehr gutes Beispiel, wie auf freiwilliger BasisUmland-Gemeinden das Oberzentrum unterstützen können. Das Projekt Africambo I hat rund 3,2 Millionen Euro gekostet und ist ein bestimmendes Element der Modernisierung des Zoos, für den insgesmt 20 Millionen Euro ausgegeben werden. Bei Africambo I sind Käfige und enge Gatter verschwunden. Nashorn, Giraffen, Antilopen, Zebras, Wasseböcke können sich (fast) frei bewegen. Sogar miteinander, denn bis auf die Nashörner werden die Tiere „vergesellschaftet“. Zebra trifft auf Giraffe, Giraffe auf Wasserbock, Wasserbock auf Springbock und alle aufei-

Bei der Eröffnung des Zoo-Projektes Africambo I: Lydia Krüger, Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, Zoo-Direktor Dr. Kai Perret und Magdeburgs OB Dr. Lutz Trümper. Foto: psk nander. Und wenn sie zwischendurch die Nase voll voneinander haben, stehen für jede Gattung Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung.

Elefanten-Spende Nach der Eröffnung fanden der Zoodirektor sowie Bürgermeister Keindorff und Lydia Krüger, die für die Gemeinde Fragen der nationalen und internationalen Zusammenarbeit koordiniert, Zeit, um einige gemeinsa-

me Projekte zu besprechen. Dabei signierte Dr. Kai Perret ein von der Elefantendame Mwana gemaltes Bild, das inzwischen zugunsten krebskranker Kinder von der Gemeinde für 450 Euro versteigert wurde. Inzwischen haben auch zahlreiche Mitglieder des Barleber Gemeinderates die neue Anlage im Zoo inspiziert und sich davon überzeugt, dass das Geld der Gemeinde gut angelegt ist. psk

Warum nicht auch Deutsche Zwerghühner?

Hendrik Fries, Geschäftsführer Gewerbepark Mittelelbe GmbH in Magdeburg (2. von rechts) vor interessierten Gästen im Gespräch mit Zoodirektor Dr. Kai Perret Foto: psk Mittellandkurier • August

2010

Der Magdeburger Hendrik Fries, Züchter von Deutschen Zwerghühnern und 2. Vorsitzender des Sondervereins Deutsche Zwerghühner, nutzte die Übergabe von Africambo I im Zoo zu einem Vorschlag der besonderen Art. Warum – so Hendrik Fries – werden nicht auch Heimatrassen im Zoo vorgestellt. Wie beispielsweise die Deutschen Zwerghühner, die aus der Region kommen und seit

1917 in Magdeburg gezüchtet werden. Ein interssanter Vorschlag, fand Zoodirektor Dr. Kai Perret und will sich demnächst mit dem Magdeburger Züchter treffen. Bei seinem Zuchtfreund Franz-Ulrich Keindorff lief Fries mit seiner Idee ohnehin offene Türen ein. Der hatte ihm auch zum „zufälligen“ Treff mit dem Zoodirektor verholfen. psk

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Im Blickpunkt

Bis zum 26. Juli wurden 3845,00 Euro gespendet In diesem Jahr findet die „Tour der Hoffnung”, eine traditionelle Radtour durch Deutschland, die zugunsten leukämie- und krebskranker Kinder veranstaltet wird, am 12. August 2010 in der Landeshauptstadt Magdeburg ihren Abschluss. Die Tour, an der 185 Radfahrer und 140 Betreuer teilnehmen, wird mit Sponsorenmitteln finanziert. Ziel der Tour ist es, einen Spendenfonds anzusammeln, der der Kinderleukämieklinik Magdeburg, zu Gute kommt. Das Anliegen blieb bei den Barlebern nicht ungehört. Seit dem Auftakt der „Tour der Hoffnung“ gingen zahlreiche Spenden bei der Gemeinde ein. Denn die Gemeinde Barleben hat für diesen Zweck ein Spendenkonto eingerichtet. Bis zum 26. Juli wurden 3845,00 Euro gespendet. Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, der am 12. August selbst in den Sattel steigen wird. ermuntert weiterhin dazu, im Rahmen der Möglichkeiten möglichst bis

zum 9. August 2010 einen eigenen Beitrag zu leisten. Der so gesammelte Betrag der Gemeinde Barleben wird dann am Abend des 12. August 2010 vom Bürgermeister an Prof. Dr. Mittler, Vorsitzender der Stiftung Elternhaus am Universitätsklinikum Magdeburg, übergeben. Wichtig dabei, dass alle bis zu diesem Abend gesammelten Beträge durch EON Avacon verdoppelt werden und dem Elternhaus für krebskranke Kinder in Magdeburg zufließen. Deshalb noch einmal die Bankverbindung für Spenden Empfänger: Gemeinde Barleben Konto-Nummer: 3400027250 Bankleitzahl: 810 550 00 Kreditinstitut: Kreissparkasse Börde Als Verwendungszweck geben Sie bitte Ihren Namen an. Die Liste der Spender wird nach Ablauf der Tour unter www.barleben.de sowie wie jetzt schon mit dem ersten Teil im Mittellandkurier der Gemeinde Barleben veröffentlicht. psk

Bislang spendeten

Dr. A Niemeck 50,00 Euro Christel u. Wilfried Büchner 30,00 Manuela Schnelle 20,00 Peter Schreiber 50,00 Integral Systemtechnik GmbH 400,00 Renate und Wilfried Ohle 20,00 Regina Doil 20,00 Fritz Kobilke 25,00 Klaus und Bärbel Jassen 30,00 Mark Bergemann 100,00 Ralf Jassen 100,00 Europart Trading GmbH 100,00 Sattler Media Press GmbH 50,00 Dachziegelwerk Nelskamp 50,00 Planungsbüro Jens Kersten 100,00 Ulrich Korn 100,00 Frank Goldmann 100,00 Schubert GmbH 100,00 Gemeinde Barleben 200,00 Barleber Fleisch- und Wurstw. 400,00 Sven Ferchland 50,00 Baustellen-Verkehrs-Technik GmbH 200,00 Schugk Kopiersysteme GmbH 200,00 Schubert Motors GmbH 200,00 Schneider & Partner 50,00 Hoch- und Estrich Bau GmbH 50,00 Kroha GmbH 100,00 Dr. Ing Detlef Mlynek und Frau 100,00 Vakoma GmbH 50,00 Peter Skubowius 75,00 Maritta Winter 100,00 Reinhilde Simon 75,00 Bildungsverbund Haustechnik 100,00 Elbe Baumaschinen GmbH 150,00 Göma GbR 100,00 Spectrum Wirtschaftswerbung 100,00 Barl. Grundstücksentwicklungsu. Verwertungs GmbH 100,00

Barleber zum Bürgermarkt in Wittmund Mitte Juli besuchte eine Barleber Delegation um Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff den Bürgermarkt in der Partnerstadt Wittmund. Der Bürgermarkt feierte in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Zu diesem Anlass lud Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen die Vertreter der Partnergemeinde Barleben herzlich ein. Der Bürgermarkt wurde im Beisein vieler Gäste aus Politik und Wirtschaft eröffnet. Barlebens Bürgermeister Keindorff bedankte sich in einer Rede bei den Gastgebern für die Einladung und den freundlichen Empfang. Bei strahlendem Sonnenschein fand im Anschluss ein gemeinsamer Rundgang über den Markt statt, bei dem sich die Gäste über die Vielfalt und die Spezialitäten der ostfriesischen Region informierten. Gemeinde Barleben

Barlebens Abordnung mit Dieter Montag, Sven Fricke, Franz-Ulrich Keindorff, Annemarie Keindorff, Carmen Backhaus, Günter Hille, Erika Hille, Antje Möhring und Andreas Marx. Auf dem Foto links Bürgermeister Keindorff im Gespräch mit Wittmundern. Foto: privat

Im Blickpunkt

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Fortsetzung der Bürgerarbeit

Luisa, Marleen, Lilli und Antonia (von links) durften gemeinsam mit Bürgermeister FranzUlrich Keindorff, Karl-Heinz Keindorff von der Wirtschaftsagentur und Hans-Jürgen Knust von der Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft den Zugang zum Spielplatz am Ammensleber Weg I freigeben. Foto: privat

24 Grundstücke am Ammensleber Weg I und Spielplatz wie geplant übergeben Am ersten Juli-Freitag wurde der Schlussstrich unter das neue Wohngebiet Ammensleber Weg I gezogen. Von Januar 2009 bis zum Sommer 2010 wurde gebaut. Es entstanden 24 Eigenheime. Die Barleber Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft hatte die Erschließung dieses Wohngebietes übernommen, nachdem die Tochter der Gemeinde die Grundstücke ersteigert hatte. Vermarktet wurden die 24 Parzellen des Wohngebietes

durch die Wirtschaftsagentur. Die Bebauung des drei Hektar großen Areals nördlich der Bahnlinie und westlich des Breiteweges hatte sich viele Jahre verzögert. Eigentlich sollte das Wohngebiet Ammensleber Weg I vor dem Gebiet mit der Ziffer II erschlossen und bebaut werden. Doch das Wohngebiet Ammensleber Weg II ist seit vielen Jahren bereits fertig. Mit dem Bauende wurde zugleich die Einweihung eines Kinderspielplatzes gefeiert. psk

Workcamp 2010 in Barleben eröffnet Die Gemeinde Barleben hat als Kooperationspartner des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes auch in diesem Jahr wieder zu einem Workcamp eingeladen. 17

junge Leute aus zehn Ländern, die am Jersleber See arbeiten werden, wurden am 2. August von Barlebens stellvertretendem Bürgermeister Jörg Meseberg begrüßt. psk

Ehrung für Erfolg im Malwettbewerb Schüler der Sekundarschule und vom Ecole-Gymnasium beteiligten sich im Frühjahr an einem Malwettbewerb in Sachsen-Anhalt. Sekundarschüler Andy Glaser gewann einen Preis und erhielt Glückwünsche von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff. Foto: privat

Mittellandkurier • August

2010

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wurde auch die weitere modellhafte Erprobung der Bürgerarbeit verankert. Bis Ende Mai 2010 konnten die Jobcenter bundesweit ihr Interesse bekunden, am Projekt Bürgerarbeit teilzunehmen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich je 13 Jobcenter sowie fünf optierende Kommunen dafür beworben. Eingereicht wurden die Bewerbungen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Seit dem 9. Juli steht nun fest: Alle Bewerber erhalten den Zuschlag für das Bundesprogramm. Die Jobcenter in Sachsen-Anhalt und Thüringen können nun, beginnend ab Monat Juli 2010, über 18.000 bzw. 12.000 arbeitslose Menschen intensiv aktivieren mit dem Ziel, einen möglichst großen Teil von ihnen in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln oder auf Erwerbstätigkeit vorzubereiten. Erst am Ende dieser sehr intensiven Aktivierungsphase beginnt die Bürgerarbeit im engeren Sinne, die dem Personenkreis, der auch mittelfristig keine Chancen für den allgemeinen Arbeitsmarkt hat, eine gemeinnützige und zusätzliche Beschäftigung anbietet. Damit erhält jeder der vom Modellversuch erfassten Langzeitarbeitslosen ein Angebot, das seine Arbeitslosigkeit beenden soll. Diese Beschäftigung, die frühestens Mitte Januar 2011 beginnt, ist sozialversicherungspflichtig mit Ausnahme der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Die Palette der anzubietenden Tätigkeiten reicht von Helfertätigkeiten im sozialen Bereich bis hin zur Mitarbeit im Heimatverein. Alle Tätigkeitsfelder werden mit den regionalen Arbeitsmarktakteuren detailliert abgestimmt, um eine negative Einflussnahme auf den ersten Arbeitsmarkt auszuschließen. Der Monatsverdienst wird 900 Euro brutto für eine Beschäftigung mit 30 Wochenstunden betragen. Das im Jahr 2006 in Sachsen-Anhalt gestartete Modellprojekt Bürgerarbeit hat an insgesamt sechs Standorten zur Reduzierung der regionalen Arbeitslosigkeit beigetragen. Dabei war auch die Gemeinde Barleben, die auch bei der Fortsetzung der Bürgerarbeit ab Januar 2011 wieder mit im Spiel sein will. psk

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Im Blickpunkt

Barleben beim Gemeindefest in Nebelschütz Am zweiten Juli-Wochenende weilte auf Einladung des Krabat-Vereins Nebelschütz eine Abordnung des IDOL e.V. und des Barleber Heimatvereines in Nebelschütz, um mit zahlreichen internationalen Gästen das traditionelle Gemeindefest zu feiern. Die Delegation mit Bürgermeister FranzUlrich Keindorff nahm am traditionellen Umzug der Gemeinde Nebelschütz teil, der in diesem Jahr unter dem Motto „Trotz(t) der Krise“ stand. Die Barleber Abordnung nutzte die Gelegenheit, sich vor allem mit Bürgermeister Thomas Zschornak über die weitere Zusammenarbeit zu verständigen. Abgesprochen wurden weitere Möglichkeiten des Austauschen von Delegationen der Vereine und der Feuerwehr. Die Gäste nahmen auch an der Straßenweihe zu Ehren von Johann Hansky, einem in Nebelschütz geborenen und vor fünf Jahren verstorbenen Maler teil. Der Heimatverein und der Partnerschaftsverein IDOL e.V. stellten an einem gemeinsamen Stand die

Gemeinde Barleben vor. Insgesamt hatte Nebelschütz zu seinem diesjährigen Heimatfest Gäste aus Russland, Ungarn, Tschechien, Bulgarien, Polen, Dänemark, Frankreich und Rumänien. Die Gemeinde Nebelschütz liegt mit ihren fünf Ortsteilen in exponierter Lage direkt an der S 100, zwischen Kamenz (3 km) und Bautzen (20 km). Die Bundesautobahn A 4 (Dresden-Bautzen) ist mit den Anschlussstellen Uhyst und Burkau nach etwa 7 bzw. 10 km bequem und schnell erreichbar. Der im Bau befindliche Autobahnzubringer S 102 (Ruhland-Burkau) wird die Gemeinde Nebelschütz an die wichtige Nord-Süd-Autobahnachse A13 (DresdenBerlin) anbinden. In der Gemeinde Nebelschütz bemühen sich zahlreiche Institutionen, Vereine und Einzelpersonen um die Wahrung und Verbreitung sorbischen Kulturgutes. Einer der Höhepunkte ist, neben den zahlreichen kirchlichen Bräuchen, das Internationale Gemeindefest (Mjezynarodny gmejnski swjedêeƒ). psk

Bahnhofsvorplatz Meitzendorf Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die Umgestaltung des Meitzendorfer Bahnhofsvorplatzes vorangetrieben. Die Straßen- und Tierbauarbeiter haben das Ziel, die barrierefreie Schnittstelle für den öffentlichen Personennahverkehr bis zum 31. August fertig zu stellen. Bei dem von der NASA geförderte Projekt wurden zunächst das Bahnhofsgebäude sowie Nebengelass an der Ladestraße ab-

gerissen. Danach begann im Juni die eigentliche Umgestaltung des Vorplatzes. Die Straße hat künftig einen etwas veränderten Verlauf, bringt die Busse näher an die Bahn. In Schräg- und Längsaufstellung entstehen zahlreiche PKW-Stellplätze, wobei eine Einbahnstraßen-Regelung getroffen wird. Das gesamte Gelände wird barrierefrei angelegt, so dass auch Platz für Behindertenparkplätze vorgesehen ist. psk

Heike Hildebrandt und Erich Wehner überreichen ein Bild mit der legendären serbisch-kroatischen Sagengestalt „Krabat“ an den Nebelschützer Bürgermeister Thomas Zschornak. Foto: privat

Brückenbau Begonnen wurde im Juni der Bau einer Brücke über die Große Sülze am Buschweg. Die vor rund 90 Jahre errichtete Brücke musste aufgrund eines Gutachtens erneuert werden. Durch behördliche Festlegungen wurde ein Ersatzbau erforderlich, der die Kosten auf 200000 Euro treibt. Auch wenn 55 Prozent das ALF trägt, der Gemeinde wird eine unverhältnismäßige Ausgabe in Höhe von rund 95000 Euro aufgebürdet.

NP-Erweiterung Die Konsum Optimal-Kauf Haldensleben hat ihren NP-Markt in Ebendorf vergrößert. 223 Quadratmeter Verkaufsfläche stehen nun zusätzlich zur Verfügung, 1500 Artikel sind fortan mehr im Angebot. Gerda Wahl war übrigens erste Kundin nach der Neueröffnung.

Dalmantiner Eine vom Verband für das Deutsche Hundewesen gestützte Spezial-Rassehunde-Ausstellung für Dalmantiner fand Ende Juli im Ebendorfer Bördehof statt. Rund 50 Dalmantiner stellten psk sich dem Zuchtrichter.

Mitte Juli wurde am Meitzendorfer Bahnhofsvorplatz Asphalt aufgetragen.

Gemeinde Barleben

Foto: psk

Im Blickpunkt

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Neptunfest am Jersleber See Bevor die deutsche Fußball-Nationalmannschaft um Rang 3 bei der WM spielte, ging am Jersleber See eine Party der besonderen Art über die Strandbühne. Neptun hatte mit seinem Gefolge das Sagen. Camper und Badegäste feierten an diesem Tag das traditionelle Neptunfest. Zum 20. Mal schlüpfte Detlef Schulz in die Rolle des Herrschers der Meere, um vor allem die Landratten zünftig zu taufen. Das sah dann so aus: Nachdem Neptuns Häscher die Deliquenten eingefangen hatte, begann das Procedere mit einem Spritzer Schlagsahne ins Gesicht. Auf dem Fuß folgte die Rasur, ein Stempel auf dem Arm, eine Dusche aus der Gießkanne und ein Schluck aus einer Pulle mit einem ekelhaften Gesöff. Abschluss der Taufe bildete der obligatorische Wurf in die Fluten. Wer das alles über sich ergehen ließ, konnte von sich behaupten, dass er von Neptun getauft wurde und fortan ein völlig neues Verhältnis zum nassen Element hat. Ein Kinderfest rundete den Tag ab. psk

Und dann stieg Neptun alias Detlef Schulz aus den Fluten.

Foto: privat

Neues Semester der Volkshochschule

Anfang Juli wurde in Ebendorf wieder um den Linde-Cup gespielt. Im Finale setzten sich die Kicker vom FC Zukunft aus Magdeburg gegen die Kaufland Altstars im Neun-Meter-Schießen durch. Die Gastgeber von Eintracht Ebendorf, denen Ortsbürgermeister Manfred Behrens zur Eröffnung viel Erfolg wünschte, konnte sich diesmal nicht ganz vorn platzieren. Foto: Kriegler

Mittellandkurier • August 2010

Wenn sich Anfang August die Sommerferien langsam dem Ende zu neigen, beginnt an der Kreisvolkshochschule das neue Semester. Mit ca. 350 Kursen und Einzelveranstaltungen bietet die KVHS von August bis Dezember wieder ein umfangreiches Bildungs- und Freizeitangebot. Eine ausführliche und kommentierte Übersicht aller Veranstaltungen des zweiten Halbjahres bietet das neue Programmheft. Natürlich gibt es die kleinen blauen Broschüren auch direkt in der KVHS in Haldensleben, Warmsdorfer Str. 20 bzw. in Wolmirstedt, Schwimmbadstr. 2b sowie in der Außenstelle in Oebisfelde, Burgstr. 9 (Buchhandlung Hoffmann). Den Sprachenbereich dominieren nach wie vor die Englischkurse in den verschiedensten Niveaustufen. Neu ist hier ein Kurs speziell für Schichtarbeiter, der parallel zu zwei verschiedenen Tageszeiten (morgens und nachmittags) läuft. Ganz neu ins Programm genommen wurde auch ein Chinesisch-Kurs. Unter www.kvhs-boerde.de können sich die Teilnehmer jetzt ganz bequem von zu Hause aus direkt für einen Kurs anmelden. Mehr Infos gibt es unter Telefon (03904) 42271. psk

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Im Blickpunkt

„Silbernes“ Jubiläum in Krippe und Kindergarten Auf ihr 25-jähriges Jubiläum im Dienst der Barleber Krippe bzw. des Barleber Kindergartens können in diesen Tagen Cornelia Stieger und Cornelia Volmer zurückblicken. Dafür gab es von der Gemeinde Blumen und eine Erinnerungsurkunde. Cornelia Volmer von den Schlümpfen ist dabei noch im Vorteil, denn sie hatte bereits drei Jahre Arbeit als Erzieherin hinter sich, als sie 1985 von Magdeburg nach Barleben kam. Sie ist Barleberin, zog nach Magdeburg und kehrte 1992 nach Barleben zurück. Cornelia Stiegers Wurzeln liegen in Magdeburg, ehe sie 1981 der Liebe wegen nach Barleben kam. Ihr 30-jähriges Jubiläum als Krippenerzieherin in Barleben feierten am 1. August Elke Burke und Birgit Lehmann. Auch dafür ein dickes Kompliment. psk

Cornelia Stieger.

Foto: psk

Spielkiste für die „Gänseblümchen“ Am 30. Juli ging es bei den Ebendorfer „Gänseblümchen“ wieder einmal hoch her. Besuch war angesagt, der zudem nicht mir leeren Händen kam. AOK-Regionalleiterin Doris Mende überraschte die Knirpse mit einer prall gefüllten Spielkiste. Die Ebendorfer Kita hatte bei der Sommerfestaktion der Ortskrankenkasse, die die

AOK gemeinsam mit Radio SAW veranstaltete, mitgemacht und gewonnen. Vier Sommerfeste und 21 Spielkisten wurden unter den Bewerbern verlost. Für den ganz großen Gewinn hat es nicht gereicht, doch die Kita „Gänseblümchen“ konnte sich zumindest über eine der Spielkisten freuen. psk

Cornelia Volmer.

Foto: psk

Sommerfest der CDU-Ortsgruppe im Mühlenhof Mitte Juli feierte die CDU-Ortsgruppe im Ebendorfer Mühlenhof ihr Sommerfest. Gemeinsam mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Manfred Behrens und Bördekreis-Landrat Thomas Webel, Landesvorsitzender der CDU, diskutierten Besucher aus Ebendorf und der Region über aktuell interessierende Fragen. Vieles drehte sich dabei um die Radverbindung zwischen Ebendorf und Olvenstedt. psk

Wohn-Jubiläum für Sigrid Gerlach

Karin Baudisch, mehrere Jahre Mitglied im Gemeinde- und Ortschaftsrat, feierte im Juli ihren 70. Geburtstag. Dazu gratulierten Ebendorfs Ortsbürgermeister Manfred Behrens und sein Stellvertreter Michael Madjera. Foto: Kriegler

Gemeinde Barleben

Auf einen seltenen Rekord kann Sigrid Gerlach aus Ebendorf blicken. Die 73-Jährige ist seit 50 Jahren in der Magdeburger Straße 31 zuhause. Mit ihrer Familie bezog sie 1960 die Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. In der gleichen Wohnung hat sie es allerdings nicht auf 50 Jahre gebracht, denn als das Haus grundlegend saniert wurde, zog sie auf dem Flur in die gegenüberliegende Wohnung. psk

Im Blickpunkt

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Jubiläumsfest der Volksstimme im Druckzentrum Der Verlag der Volksstimme und die Mediengruppe Magdeburg führen auf ihrem Gelände des Druckzentrums in der Verlagstraße 1 in Barleben am 28. August 2010 von 10:00 – 18:00 Uhr das „Jubiläumsfest – 120 Jahre Volksstimme“ durch. Das Fest der Volksstimme bietet ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Show, Spaß und Information für die ganze Familie. Die Leser der Volksstimme können an diesem Tag ihre Heimatzeitung von einer anderen Seite kennen lernen und einen Blick hinter die Kulissen wagen. Die Gemeinde Barleben wird ebenfalls auf dem Fest vertreten sein. Das Bühnenprogramm*: 10.00 – 18.00 DJ und Moderator Jens Hönel (Stadionsprecher MDCC-Arena, 1. FCM) 10.00 – 10.45 Musikalischer Auftakt mit der Big Band der Polizei des Landes Sachsen-Anhalt 10.50 – 11.00 Begrüßung der Gäste durch Chefredakteur und Verlagsleiter 11.00 – 11.15 Buchlesung Bernd Kaufholz liest aus seinen Kriminalgeschichten (anschließender Verkauf und Signierung) 11.15 – 11.40 Die Redaktion trifft..... Interview mit Künstlern der Region 11.40 – 12.40 Live Gesang/ Musik John Simmens & Co. 12.40 – 13.00 Die Redaktion trifft..... Interviews mit Spitzensportlern der Region 13.00 –14.30 Kulturexpress OK-live-Ensemble 14.30 – 15.00 Animal Instinct Annemie (DSDS-Star Annemarie Eilfeld ) 15.00 – 15.10 Die Redaktion trifft..... Interview mit Annemie 15.10 – 15.30 Tanz/ Breakdance Movement Dance Academy 15.30 – 16.15 Jugendliebe Ute Freudenberg 16.15 – 16.25 Die Redaktion trifft..... Interview mit Ute Freudenberg 16.30 – 17.00 "Mohnblau" unplugged Mohnblau mit Jana Halbritter 17.00 – 17.10 Ziehung Gewinner Tagesgewinnspiel 17.10 – 17.45 Jazz-Musik Sax'n-Anhalt Orchester 17.45 – 17.50 Verabschiedung Verlagsleiter verabschiedet die Gäste 17.50 – 18.00 Musikalische Verabschiedung * Änderungen vorbehalten Im Umfeld: SchmaZ - Schüler machen Zeitung, Biber Post-Amt, Die Petrinos, Kindereisenbahn, Bungeetrampolin+große Hüpfburg, AES EventConsulting Kids World, Bewegungswerkstatt, AWO Kreisverband Magdeburg e.V., Spielmobil, DRK / Erste-Hilfe-Stand, Ballonteam Sachsen-Anhalt, Wanderbewegung Magdeburg

Belgische Familie auf der Suche nach dem Vater Am 8. Juli 2010 begrüßte Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff in der Gemeindeverwaltung die Familie Dhyne aus Braine le Comte in Belgien. Die Familie besuchte privat erstmals im Juli 2009 die Gemeinde Barleben. Sie war bereits seit Jahrzehnten auf der Suche nach dem Verbleib ihres geliebten Vaters René Dhyne. Er war als belgischer Kriegsgefangener im 2. Weltkrieg mehrere Jahre Insasse des KZ Buchenwald und anschließend im KZ Dora-Mittelbau und ist auf einem der tragischen Todesmärsche 1945 ermordet wurden. Die Familie war sich auf Grund von intensiven Recherchen letztendlich ziemlich sicher, dass ihr Vater einer der neun unbekannten Beigesetzten im Grabmal auf dem Alten Friedhof im Barleben ist. Daraufhin setzten sie sich mit der Gemeinde in Verbindung und äußerten den Wunsch, eine persönliche Gedenktafel aufstellen zu können. Auch die Verwaltung unternahm dementsprechend intensive Recherchen. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich bei dem Kriegsgrab um Opfer eines tragischen Vorfalls kurz vor Kriegsende in der Nacht vom 9. zum 10. April 1945. In dieser Nacht stand ein Güterzug mit Kriegsgefangenen Mittellandkurier • August 2010

wurden. Im Jahre 1946/47 fanden dann die Überreste der auf dem Acker begrabenen Häftlinge nach einer Umbettung auf dem Alten Friedhof in Barleben eine würdige Ruhestätte. 1997 erteilte dann die damalige Verwaltungsgemeinschaft Mittelland den Auftrag zur Fertigung einer Gedenkstätte und Aufstellung der Gedenktafel mit der Aufschrift Familie Dhyne (Mitte) mit Mitarbeitern der Verwaltung auf „Pierre Morin und 9 weitere dem Alten Barleber Friedhof. Foto: mz Unbekannte Opfer des Faschismus“,. Als Ergebnis der nachhaltigen Recherchen der Verwaltung der Geverschiedener Nationalitäten unter unmeinde konnten keine eindeutigen Beweise menschlichen Bedingungen auf dem Gütererbracht werden, jedoch auf Grund der sehr gleis in der Nähe des Barleber Bahnhofs, hohen Wahrscheinlichkeit durch die Ähndie vor den anrückenden Amerikanern und lichkeit der recherchierten Vorfälle der daEngländern an einen nicht bekannten Ort maligen Zeit wurde der Familie Dhyne letztgebracht werden sollten. Auf einem Fluchtendlich gestattet, eine persönliche Gedenkversuch aus dem Zug wurden mehrere platte auf dem Kriegsgrab im Rahmen einer Häftlinge erschossen, die anschließend unausschließlich privaten Gedenkfeier aufzuter Zwang der SS-Wachmannschaft von Barleber Bürgern auf einem in der Nähe des stellen, um endlich einen würdigen Ort zum trauern zu haben. Bahnhofs befindlichen Acker vergraben mz

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Im Blickpunkt

Französische Schüler besuchten Barleben Vom 13. bis 23. Juli 2010 besuchten 15 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus Barlebens französischer Partnergemeinde Notre Dame d’Oe die Gemeinde. Barlebens Ortsbürgermeister Horst Blume, der Sozialausschussvorsitzene Andreas Marx und die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins IDOL e.V, Petra Görs, empfingen die französischen Gäste, die ihre Partnergemeinde mit diesem Besuch kennen lernen wollten. Das Jugend- und Freizeitzentrum von Notre Dame d’Oe hatte auf Anregung der beiden Bürgermeister Jean-Luc Galliot und Franz-Ulrich Keindorff den Schüleraustausch auf den Weg gebracht. Die französischen Schüler, die am Jersleber See untergebracht waren, besuchten u.a. Berlin und Magdeburg, unternahmen einen Ausflug in den Harz und erkundeten zu Fuß die Gemeinde Barleben. Mit einer Abschlussparty am Jersleber See beendeten die Schüler aus Notre Dame d’Oe, die von Projektleiterin Nancy Goldmann (IDOL e.V.) bestens betreut wurden, den Aufenthalt in der Region. psk

Die Schüler aus Barlebens Partnergemeinde Notre Dame d’Oe zu Beginn ihres Besuches in Barleben.. Foto: psk

Neuer Vorstand bei Ok-live-Ensemble

Malheur bei der Barleber Feuerwehr. Am 14. Juli 2010 gegen 07.45 Uhr geriet kurz vor der Barleber Steinfeldstraße ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ebendorf von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Bordstein und kippte Höhe Steinfeldstraße um. Die beiden Insassen wurden verletzt und ins Krankenhaus nach Magdeburg Olvenstedt gebracht. Die beiden Feuerwehrkameraden konnten inzwischen das Krankenhaus wieder verlassen. Die Ursache für den Unfall ist noch ungeklärt. Ein Feuermelder in einem Unternehmen des Barleber Gewerbegebietes hatte einen Alarm ausgelöst, worauf das Tanklöschfahrzeug aus der Ortswehr in Ebendorf zum Einsatz gerufen wurde. Foto: privat

Gemeinde Barleben

Das Ok-Live-Ensemble und Jugendkunstschule Barleben-Wolmirstedt e.v. hat seit kurzem einen neuen Vorstand, da drei Mitglieder aus persönlichen Gründen nicht wieder kandidieren wollten. Für den ehrenamtlichen Vereinsvorsitzenden konnte kein Nachfolger gefunden werden. Deshalb wurde beschlossen, dass Geschäftsführerin Rebecca Schulz vorübergehend auch das Amt des Vorsitzenden übernimmt. So wie es einst beim jetzigen Ehrenvorsitzenden Kurt Prillof 15 Jahre lang der Fall war. Bei seinem Ausscheiden hatte der Vorstand allerdings gerade die Trennung von Haupt- und Ehrenamt an der Spitze des Vereins beschlossen. So wie es bei einem Verein dieser Größenordnung auch üblich ist. Manuela Brasch ist stellvertretende Vorsitzende, Stefanie Höfeker fungiert als Schriftführerin, Regina Malsch als Pressesprecherin. Die beiden Bundestagsabgeordneten Waltraud Wolff (SPD) und Manfred Behrens (CDU) sowie Maren Sieb bilden das BeisitzerTrio. psk

Im Blickpunkt

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Beim Fest der Generationen wurde nicht nur tüchtig gesungen (links). Auch sportlich ging es zu, wie die Nachwuchs-Hupfdohlen mit ihrem kurzfristig einstudierten Tanz unter Beweis stellten. Fotos: Steven Kraft

2. Tag der Generationen in Meitzendorf Die Jugendfeuerwehr Meitzendorf lud am 24. Juli 2010 zum zweiten „Tag der Generationen“ ein. Jugendwart und Organisator Bernd Heuer begrüßte die zahlreichen Gäste im neuen Feuerwehrhaus und stellte die Programmpunkte vor, denn vom Chor über die Hupfdohlen bis zur sportlichen Betätigung war alles zu finden. „Beim Tag der Generationen geht es vor allem darum, dass Jung und Alt zueinander finden und eventuell auch im Alltag mehr Kontakte in dieser Richtung pflegen“, so Jugendwart Heuer. Nach der gemütlichen Runde mit Kaffee und Kuchen sang der Frauenchor einige Lieder – passend zur Entwicklung der Sprache auch ein plattdeutsches Lied. Im Anschluss sprach Doktor Beulecke aus Hohenwarsleben einige Worte auf Plattdeutsch. Von seiner Schulzeit über das Studium bis hin zur

heutigen Zeit erzählte er kurze Geschichten aus seinem Leben, beispielsweise über den Weg zum gestandenen Pfarrer. Doch auf Grund einiger (vieler) sprachlichen Verwechslungen überdachte er dann doch nochmal seine Zukunftsplanung und studierte lieber Landwirtschaft. Vor gut 15 Jahren widmete er sich dann wieder der Plattdeutschen Sprache und trifft sich nun monatlich mit Gleichgesinnten, um auch eine Seite im Gemeindeblatt mit der Sprache von früher zu füllen. Nachwuchsprobleme gibt es in vielen Vereinen, doch gerade die Hupfdohlen konnten beim Tag der Generationen viele Kinder und Jugendliche zum Tanzen animieren. Gemeinsam mit vier Mitgliedern der Tanzgruppe, angesiedelt beim Meitzendorfer Kultur und Sportverein e.V., studierten die Heranwachsenden innerhalb von Minu-

Stabwechsel in Sachen Öffentlichkeitsarbeit Am 30. Juli räumte Hennry Hass seinen Stuhl in der Gemeindeverwaltung, wo er seit 2003 für Öffentlichkeitsarbeit und Statistik zuständig war. Der 63-Jährige geht in die zweite Phase der Altersteilzeit und macht Platz für Mario Zierau (Foto). Hennry Hass, Diplom-Ingenieur für chemischen Apparatebau, ist zahlreichen Barlebern aber auch durch seine ehrenamtliche Arbeit bekannt. Seit Jahren leitet er den Barleber Skatverein und richtete u.a. die Deutschen Meisterschaften in Barleben aus. Im Partnerschaftsverein Idol e.V. ist er stellvertretender Vorsitzender. Im Vorjahr wurde sein Engagement für die Gemeinde mit der silbernen Ehrenplakette anerkannt. psk Mittellandkurier • August 2010

ten eine kleine Choreographie ein, welche sie letztendlich zu einem bekannten WMSong vor dem Publikum im Feuerwehrhaus aufführten. Auch der Tischtennisverein Meitzendorf e.V. präsentierte sich und bot sportliche Betätigung für Jung und Alt an. Nach einer Vorstellung der Thai-Chi-Gruppe Meitzendorf sprach Wehrleiter Lars Bode über die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr. So gab es auch in Meitzendorf Feuerknechte, die mit Hilfe von Wassereimern bei Bränden helfen mussten. Nach so viel Abwechslung sorgte dann der Förderverein der Ortsfeuerwehr Meitzendorf e.V. mit Speis und Trank für die richtige Stärkung der Gäste. Der Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen wurde nach der Veranstaltung auf Chor und Jugendfeuerwehr aufgeteilt. skr

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Geburtstage

Die besten Wünsche zu ihrem 94. Geburtstag erhielt im Juli Getrud Oelze in der Barleber Birkenstraße von Ortsbürgermeister Horst Blume. Er wünschte im Namen der Gemeinde vor allem Gesundheit und Wohlergehen. Foto: psk

In der Meitzendorfer Straße der Ortschaft Barleben ist jetzt wieder Werner Schmidt zuhause. Zum 93. Geburtstag überbrachte Ortsbürgermeister Horst Blume die Geburtstagsgrüße der Gemeinde. Foto: psk

G L Ü C K W U N S C H D E N J U B I L A R E N I M M O N AT A U G U S T Ortschaft Ebendorf Gertrud Görsch Irmgard Herbst Otto Oelze Gertrud Kucharz Helga Ebert Christel Popke Marta Reimer Elisabeth Gaedecke Burkhard Hoffmeister Heinz Seeboth Walter Krull Marta Pompe Gerda Temme Udo Koppelmeier Heidemarie Müller Siegrid Lücke Gertrud Steffen Brigitte Feige Heinz Borchert Lieselotte Marks Erna Hoffmann Gitta Groß Erhard Schmidt Rita Ritter Otto Martens Hubert-Paul Schmidt Marianne Woidich

Ortschaft Barleben Helmut Leidenroth Robert Mädlow Dr. Frank Bombach Gemeinde Barleben

zum 85. zum 82. zum 75. zum 71. zum 71. zum 71. zum 98. zum 81. zum 75. zum 76. zum 90. zum 89. zum 71. zum 71. zum 70. zum 82. zum 84. zum 74. zum 72. zum 87. zum 91. zum 77. zum 76. zum 73. zum 74. zum 75. zum 76.

zum 75. zum 79. zum 80.

Christa Jordan Margrit Riechert Norbert Richter Marie Rind Ernst Schöntaube Helmar Barnbeck Rose Riechert Johanna Kleeblatt Henning Knabe Waltraud Richter Hans-Jürgen Brandis Gitta Neumann Margarete Spors Hildegard Wendland Lothar Czernioch Günter Heinrichs Helga Jakobs Ingeborg Bortz Ida Reitmann Dr. Ernst Hess Lena Lange Gerda Lück Kurt Exner Christa Ketzler Günther Deneke Dr. Ruth Wittig Annemarie Wolff Annelies Einax Lothar Eichelmann Brigitte Hadwich Otto Hennemann Helga Müller Christa Opitz Theresia Grass

zum 70. zum 71. zum 70. zum 90. zum 84. zum 71. zum 81. zum 85. zum 72. zum 72. zum 72. zum 73. zum 89. zum 80. zum 73. zum 70. zum 71. zum 72. zum 79. zum 87. zum 83. zum 75. zum 80. zum 75. zum 84. zum 74. zum 71. zum 75. zum 70. zum 72. zum 72. zum 72. zum 71. zum 89.

Heinz Armborst Gertrud Böhm Lisa Helmecke Wilibald Eckl Erika Helmchen Magdalene Rother Margit Seifert Horst Ferchland Helga George Ilse Schöntaube Dieter Reich Willy Bockel Ruth Wiswe Gudrun Hoppe Jürgen Gehrmann Siegbert Pihan Gudrun Goecke Ewald Matthies Lisa Gercke Ernst Ferchland Gisela Stieger Hella Voigt

zum 77. zum 90. zum 72. zum 80. zum 71. zum 93. zum 77. zum 71. zum 80. zum 82. zum 75. zum 84. zum 71. zum 70. zum 70. zum 71. zum 70. zum 81. zum 90. zum 75. zum 73. zum 74.

Ortschaft Meitzendorf Erika Herbst Robert Barg Hannelore Röhrig Hanni Konrad Selma König Lieselotte Eschweiler-Neubert Irma Riebeseel Heinz Marschalk Gerda Liesegang

zum 70. zum 82. zum 74. zum 81. zum 85. zum 70. zum 71. zum 76. zum 78.

Mix

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Marco Litfin holt Skat-Trophäe für Gastgeber Nach den erfolgreichen fünf Turnieren in den Jahren 2005 bis 2009 führte der 1. Barleber Skatsportverein e.V. am ersten Julisonntag dieses Skatturnier um den Pokal der Einheitsgemeinde Barleben zum sechsten Mal durch. Spielort war diesmal die Aula in der Sekundarschule Barleben. Wie in den Vorjahren kamen außer den Spielern aus dem Barleber Skatverein die Teilnehmer auch aus Brandenburg, Stendal, Burg sowie aus Halle und dem Niedersächsischen. Der Nachwuchs aus der Arbeitsgemeinschaft Skat an der Sekundarschule war ebenfalls vertreten. Nach den drei Spielserien konnten der Vorsitzende des Skatvereins, Hennry Hass und der Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Franz-Ulrich Keindorff, dem Sieger und den Platzierten gratulieren. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Damen des Heimatvereins, Annemarie Keindorff und Kerstin Dünnhaupt. Gesamtsieger des Turniers wurde Marco Litfin aus dem Barleber Skatverein mit 4720 Punkten vor Birgit Dreier mit 4116 Punkten und Christian Ernst mit 3710 Punkten. Den Pokal für den Besten der Einheitsgemeinde gewann nach einer sehr guten dritten Serie zum zweiten Mal nach 2007 Gustav Schulz aus Barleben. Bester Senior wurde Werner Wehrs mit 3561 Spielpunkten. Bei den Kids konnte Leon Jungmann den Pokal in Empfang nehmen. hh

Nach der Siegerehrung des Skatturniers: Annemarie Keindorff, Franz-Ulrich Keindorff, Gustav Schulz, Hennry Hass, Leon Jungmann, Marco Litfin, Christian Ernst, Birgit Dreier und Kerstin Dünnhaupt (von links). Foto: Verein

Spende für Opfer des Erdbebens in Chile In Verbundenheit zu ihrem chilenischen Übungsleiter Luis Moreno übergeben

Ihre Diamantene Hochzeit feierten am 29. Juli Irmgard und Richard Laaß in der Barleber Burgenser Straße. Zum 60. Ehe-Jubiläum gratulierten Barlebens stellvertretender Bürgermeister Jörg Meseberg und Ortsbürgermeister Horst Blume. Foto: psk

Mittellandkurier • August 2010

Vertreter der Abteilung Senioren-Konditionstraining der SG Motor Barleben e.V., aus Anlass eines Benefiz-Sporttages in Magdeburg eine Spende für die Erdbeben-Opfer in Chile. Juhl

Die besten Wünsche zu ihrer Goldenen Hochzeit erhielten Anfang Juli Gudrun und Wolfgang Hoppe von Ortsbürgermeister Horst Blume. Er gratulierte der ehemaligen Krankenschwester und dem Ex-Chef vom Neustädter See zum Ehe-Jubiläum. Foto: privat

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Mix

Teilnehmerfeld 4. Börde-Cup

47 Mannschaften bei der 4. Auflage des Börde-Cups Am 27. und 28. August 2010 wird in Barleben, Ebendorf und Magdeburg zum 4. Mal das internationale Jugend-Handball-Turnier um den Börde-Cup ausgetragen. 47 Mannschaften haben sich in diesem Jahr für die sechs Turniere der A- bis C-Jugend der Jungen und Mädchen angemeldet. Unter ihnen Teams aus Bosnien und Herzegowina sowie Serbien und mehreren Bundesländern. Bereits im November 2006 wurde die Idee geboren, ein Jugend-Handball-Turnier mit internationaler Beteiligung ins Leben zu rufen. Viele Gäste des ersten Turniers vom 31.08.2007 – 02.09.2007 sprachen sich dafür aus, dieses Turnier zu einer Tradition werden zu lassen und so kam es dazu, dass mit dem Verein BördeCup e.V. hierfür unter der Leitung von Michael Kobilke eine eigene Plattform geschaffen wurde. Neben dem sportlichen Aspekt steht der Kontakt der Jugendlichen untereinander, der Erfahrungsaustausch und das Ken-

nenlernen anderer Länder, Kulturen und Traditionen im Mittelpunkt. Dass der Börde-Cup e.V. hierbei auf dem richtigen Weg ist, zeigt die Tatsache, dass es in den vergangenen Jahren gelungen ist die Botschafter von Polen (2007), Bulgarien (2008) und Bosnien und Herzegowina (2009) als Schirmherren zu gewinnen. Das Jugend-Handball-Turnier wird traditionell am letzten August-Wochenende ausgetragen. Ziel ist es, weitere nationale und internationale Mannschaften für diesen Wettkampf zu gewinnen. Die Region soll auf diese Weise über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht werden. Um eine Veranstaltung dieser Art und Größe durchführen zu können, ist neben zahlreichen Helfern auch eine pulsierende Wirtschaft, die das Turnier unterstützt, notwendig. Die Vereine SG Motor Barleben, BSV 93 Magdeburg, HSC 2000 Magdeburg, die Stadt Magdeburg und die Gemeinde Barleben sind hierbei wichtige Partner. psk

33. Colbitzer Heidefest vom 10. – 12. September

Baby- und Kinderbörse am 3. September 2010

Am zweiten Septemberwochenende ist es wieder soweit, das Heidedorf Colbitz feiert sein traditionelles Heidefest und lädt Besucher aus nah und fern zum Bockbieranstich ein. 2010 jährt sich das Heidefest zum 33. Male und bringt eine positive Änderung mit sich. Es gibt keine Tageseintrittspreise mehr, um somit die Veranstaltung familienfreundlicher zu gestalten. Lediglich für das kulturelle Abendprogramm im Bierzelt und im Volkshausgarten wird ein einmaliger Unkostenbeitrag in Höhe von 4 Euro fällig. Mit dem Eventbändchen kann man alle drei Tage (10.-12.09.) Disko, Bands, wie die „Gebrüder Blattschuss“, Rock`n Roll Orchester Magdeburg, The Porthers sowie erotische Darbietungen im Festzelt und ein Konzert von Regina Thoss am Sonntagnachmittag genießen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Krönung der 15. Heidekönigin der Colbitz-Letzlinger Heide am 11. September um 13.30 Uhr. Müller

Die nächste Baby- und Kinderbörse wird am 3. September 2010 von 20.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Meitzendorf veranstaltet. Neben Kinderbekleidung in den Größen 50 – 164 werden auch Schuhe, Spielzeug und alles rund um das Baby verkauft. Wer auch etwas verkaufen möchte, kann sich bei Corinna Schreiber (0178/7043744), Sabrina Müller (0176/43040611) oder Karina Thoms (039202/59541) anmelden. 10 Prozent vom Gesamterlös sowie eine Verkaufsgebühr in Höhe von 2,50 Euro werden zur Kostendeckung erhoben. Annahme der Sachen erfolgt mit einer Bieternummer am 3. September 2010 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Im Jahr 2003 begründete Jacqueline Klatt diese Verkaufsmöglichkeit im FlohmarktStil. Nach dem Jahr 2005 legte sie erstmal eine kleine Pause ein. Ein jahr Später lebte dieser Handelsplatz wieder auf. skr

Gemeinde Barleben

Weibliche Jugend A SG Bandits MD/Barleben HSG Quelle Ummeln SV Werder Bremen Pro Sport Berlin 24 I Pro Sport Berlin 24 II Weibliche Jugend B HSG Delmenhorst SG Bandits MD/Barleben SV Werder Bremen TSG Calbe Pro Sport Berlin 24 HSG Nordhorn SG Seehausen Weibliche Jugend C Reinickendorfer Füchse SG Bandits MD/Barleben SV Werder Bremen HSV Haldensleben BSV 93 Magdeburg Männliche Jugend A BSV 93 Magdeburg SC Magdeburg Post SV Magdeburg Männliche Jugend B HSG Dachse Freiberg HSG Delmenhorst BSV 93 Magdeburg FK Hansa Wittstock ORK Omladinac Lukavac HSG Quelle Ummeln SG Bünde-Dünne RK Partizan Dunav Osiguranje TSG Calbe SC Magdeburg Post SV Magdeburg SV Irxleben MTV Braunschweig HSG Nordhorn VfB TM Mühlhausen SG Eintracht Glinde Männliche Jugend C SG Rot. Prenzlauer Berg Berlin BSV 93 Magdeburg TSG Calbe SC Magdeburg Post SV Magdeburg SV Irxleben HSG Delmenhorst TSG Nordhorn Berliner SV 1892 HSG Schwanewede/Neuenkirchen SG Eintracht Glindenberg

Sport

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FSV-Kicker wollen zurück in die Fußball-Landesliga Der FSV Barleben hat nur eine Saison in der Fußball-Landesliga geschafft. Nach dem euphorischen Aufstieg kam beizeiten die Einsicht, dass es für die höhere Liga einfach (noch) nicht reicht. Mittellandkurier sprach mit dem FSV-Vorsitzenden Ingolf Nitschke über die neue Saison: Mit welchen Vorstellungen geht der FSV in die neue Saison? Ingolf Nitschke: Nachdem wir innerhalb von 24 Monaten von der Kreisebene in die Landesebene aufgestiegen sind, war es klar, dass es eine mehr als schwere Saison wird. Ich betrachte diese Saison aber auch als positiv für unsere Entwicklung. Wenn es gut läuft, besteht selten Handlungsbedarf und einige Dinge verliert man aus den Augen. In der letzten Saison haben wir permanent schon ab Herbst begonnen, Fehler, die gemacht wurden, zu analysieren. Ich betrachte die zurückliegende Saison für uns alle nicht nur als Lehrjahr, sondern auch als Erfolg, weil wir der Zerreißprobe eines Abstiegs widerstehen konnten und sowohl der Vorstand als auch der Trainer und vor allem

die Mannschaft zusammenbleiben und motiviert sind für die neue Saison. Das gemeinsame Ziel von Vorstand, Trainer und Mannschaft ist es, in den kommenden zwei Jahren ein Team zu formen, das den Aufstieg in die Landesliga schafft. Welche personellen Veränderungen hat es gegeben? Ingolf Nitschke: Die vergangene Saison hat gezeigt, dass unsere Personaldecke einfach zu dünn war. Deshalb haben wir uns beizeiten nach Verstärkungen umgeschaut. Ein wichtiges Thema war das Torwartproblem, das mit den Neuzugängen Michael Küster (SV Kali WMS) und Marcel Henne (Loitsche/Zielitz) gelöst werden konnte. Mit Kevin Schulz (SSV Samswegen, vorher SV Kali WMS), Alexander Siering (SV Kali WMS) und Falk Raugust (Roter Stern Sudenburg) konnten wir Spieler für Abwehr, Mittelfeld und Angriff in Barleben begrüßen. Besonders gefreut haben uns die Wechsel von Thorsten Kühnast (MSV Preußen, vorher Halle), Rene Heckeroth (TSV Völpke, vorher Halberstadt) und Christian Prest (1. FCM). Als neuen Trainer konnten wir Dirk Ulrich gewinnen, weil wir ein Konzept haben, das sich mit seinen Vorstellungen deckt. Gemeinsam mit Tom Heitzmann, der die individuellen Fähigkeiten unserer Spieler kennt, und der Erfahrung von Dirk Ulrich sehe ich ein kompetentes Trainerteam, um unsere Mannschaft weiter zu entwickeln. Ich denke, dass wir mit diesen Neuzugän-

gen ein Signal an die Mannschaft, aber auch an das Barlebener Fußballpublikum gesendet haben. Wir wollen weiter an der Erfolgsgeschichte des FSV arbeiten und nehmen diese Aufgabe sehr ernst. Oliver Linke und Marco Wöhlert (viel Erfolg bei seinen zukünftigen Aufgaben und Danke für die geleistete Arbeit) verlassen die Mannschaft. Torhüter Aaron Vogel steht dem FSV aus zeitlichen Gründen nur noch in absoluten Notfällen zur Verfügung. In welcher Klasse werdet Ihr spielen und wer sind Eure härtesten Konkurrenten? Ingolf Nitschke: Wir werden in der Landesklasse 2 spielen, weil sowohl die Fahrwege als auch die Zuschauerresonanz attraktiver als in anderen Staffeln sind. Aus diesem Grund haben wir keinen Antrag für eine andere Staffel gestellt. Die Chancen wären aber gering gewesen, in eine andere Staffel zukommen. Als härteste Konkurrenten sehe ich Gommern und Irxleben an, aber auch Mannschaften wie Zerbst, Nienburg und Atzendorf sind im Vorfeld schwer auszurechnen. Wann geht es los und welches Auftaktprogramm gilt es zu bestreiten? Inhgolf Nitschke: Am 7. August geht es mit einem Auswärtsspiel in Seehausen in die neue Saison. Nach der anschließenden Pokalrunde in Rogätz (14.08.) folgen dann zwei sehr schwere Spiele zu Hause gegen Gommern (21.08.) und danach in Atzendorf (28.08.). psk

Schachverein „Freibauer Barleben“ e.V. gegründet Am 4. Juni fand beim Schachfreund Walter Gerloff in Barleben das alljährliche Grillfest zum Saisonausklang 2009/2010 statt, bei dem auch der neue Vereinsmeister der Barleber Schachsportler gekürt wurde. Nur eine Woche vorher ging mit der letzten Partie zwischen Jürgen Heise und Benjamin Stephany die Vereinsmeisterschaft zu Ende. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien konnte Jürgen Heise den Pokal vom Turnierleiter Maik Voigt entgegen nehmen (Foto). Die Saison 2009/2010 war für die Schachfreunde aus Barleben überaus erfolgreich. Die 1.Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Bezirksoberliga und die 3. Mannschaft wurde Staffelsieger in der Bezirksklasse-Mitte, womit sie gemein-

Mittellandkurier • August 2010

sam mit der 2. Mannschaft in der nächsten Saison in der Bezirksliga antreten wird. Auch die 4. Mannschaft konnte mit zwei schachbegeisterten Schulkindern an den letzten beiden Brettern, den einen oder anderen Punkt mitnehmen. Desweiteren wurde bekannt gegeben, dass die Gründung eines neuen Schachvereines vom Amtsgericht bestätigt wurde. Somit treten die Schachspieler aus Barleben in der nächsten Saison als Schachverein „Freibauer Barleben“ e.V. an. In diesem Zusammenhang sucht der Verein neue Schachspieler, sowohl für den Turnierbetrieb einschließlich der 1.Mannschaft, als auch Hobbyspieler, welche Spaß an den königlichen Spiel auf 64 Fel-

der haben. Kontakt und weitere Informationen findet man unter der Homepage www.schachbarleben.de. Maik Voigt

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Sport

Eingleisige 2. Bundesliga Ziel der Bandits Nach drei Wochen Pause hieß es für die Bundesligadamen des HSC 2000 Magdeburg-Barleben Mitte Juli wieder fleißig sein. Zum Trainingsauftakt der Barleber Bandits konnten Trainer Grzegorz Subocz sowie Team-Manager Karl-Heinz Tornow fast den kompletten Kader für die diesjährige Spielzeit begrüßen, mit dem am Ende die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga geschafft werden soll. Dies bedeutet im Klartext Platz sechs. Um dieses Ziel zu erreichen, hat man sich in der Sommerpause punktuell verstärkt, so dass der junge Kader aus dem Vorjahr nun über etwas mehr Breite und Erfahrung verfügt. Mit Andrea Klein (ein JahrPause), Victoria Göpel (HC Salzland 06) sowie Ina Seeger (Auslandssemester) kehren drei bekannte Gesichter in den Kader der Bandits zurück, die mit ihrer Erfahrung dem Team weiter helfen können. Hinzu kommen außerdem Carolin Ziegler vom TSV Niederndodeleben sowie die Nachwuchstalente Cindy Degen, Daniela Franke, Sabrina Sellaoui und Fabienne Kracht, die zumindest die Vorbereitung komplett in der ersten Mannschaft absolvieren werden. Inwieweit danach ein Einsatz bei den Bandits erfolgt, zeigt sich nach der Vorbereitung. Möglicherweise bekommen die Elbestädterinnen demnächst auch noch eine Verstärkung im Rückraum. Auch wenn sich Trainer Subocz über einen großen Kader freuen kann, plagen ihn derzeit noch zwei wichtige Personalsorgen. Zum einen musste sich Franziska Bartl einer Knie OP unterziehen lassen und steigt somit erst in ein paar Wochen voll ins Trai-

Zugänge bei den Barleber Bandits: hinten (v.l.n.r.): Andrea Klein, Daniela Franke, Victoria Göpel, Fabienne Kracht; vorn (v.l.n.r.): Cindy Degen, Carolin Ziegler und Sabrina Sellaoui. Foto: Krüger

ning ein. Zum anderen befindet sich Jugendnationalspielerin Anne Hubinger derzeit mit der Nationalmannschaft in unmittelbarer Wettkampfvorbereitung auf die U18-Weltmeisterschaften Anfang August in der Dominikanischen Republik. Zwar ist man auf Vereinsseite stolz auf „Hubis“ WM-Teilnahme, doch fällt der Zeitraum natürlich direkt in die heiße Vorbereitungsphase und ist daher denkbar ungünstig. Weitere Termine der Vorbereitung sind u.a. ein Trainingsspiel im Sportpark Glinde

Am 21. August 12. Heidewanderung Der Tourismusverband Colbitz-LetzlingerHeide e.V. und das Gefechtsübungszentrum Herr rufen auf zur „12. Heidewanderung“ am 21. August mit der amtierenden Heidekönigin Sandra II. Gestartet wird diesmal nördlich vom Truppenübungsplatz in Hottendorf, an der Schranke 10 (Ausschilderung ab der B 71) um 9.00 Uhr. Dort sind auch PKW-Parkmöglichkeiten vorhanden. Man kann zu Fuß wandern oder sportlich mit dem Rad sowie ganz bequem mit dem Kremser die rund 5 bzw. 10 Kilometer lange Strecke zurücklegen. Eine einfache Kremserfahrt kostet 3 Euro. Die Fußwanderer werden von der Bundeswehr mit Bussen in die Bauernheide gefahren, von wo aus die Wanderung beginnt, die RadGemeinde Barleben

wanderer und Kremser starten direkt von Hottendorf. Die Heidewanderung wird durch fachliche Begleitung der Bundesforst unterstützt. Für Speis und Trank am Zielort sorgt der Kantinenwirt der Bundeswehr Herr Schlack, mit deftiger Erbensuppe, Grillfleisch und gekühlten Getränken. Gegen ein Startgeld von 5 Euro erhalten die Wanderer 1 Button und 3 Marken à 1 Euro zum Verzehr. Aus organisatorischen Gründen werden Interessenten gebeten, sich bis zum 13.08. im Tourismusverband Colbitz-LetzlingerHeide e.V., Brauereistraße 1, 39326 Colbitz unter der Telefonnummer 039207 – 80691, Fax: 039207-80533 , E-Mail: [email protected] anzumelden. Müller

gegen den SV Werder Bremen sowie Turnierteilnahmen am 28. August beim Turnier des HC Salzland 06 und am 29. August beim Schache-Cup des TSV Niederndodeleben. Ernst wird es dann am 4. September ab 19.30 Uhr im DHB-Pokalspiel gegen den SV Garßen Celle in der heimischen Mittellandhalle Barleben. Bis dahin bleibt Trainer Subocz noch eine Menge Arbeit, um seinen Kader auf die schwierige Aufgabe in dieser Saison optimal vorzubereiten. Krüger

Trauer um Hagen Kausch Die Handballer der SG Motor Barleben trauern um Hagen Kausch. Tief bestürzt erhielten sie die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Mannschaftskameraden. Spieler und Trainer verlieren einen treuen und aufrichtigen Freund und Handballer. Hagen Kausch wird immer ein Teil der Mannschaft bleiben. Die Abteilungsleitung Handball, Spieler und Trainer sprechen auch der Familie ihre aufrichtige Anteilnahme aus. Abteilungsleitung Handball

Mix

BESTSELLER DER BARLEBER BIBLIOTHEK

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SENIORENCLUB BARLEBEN

Monat Juli Seniorenbegegnungsstätte Thälmannstr. 22 (Tel. 039203/5652181)

Belletristik

DVD

1. Canavan, Sonea 2. Patterson, die 7 Sünden 3. Fortier, Julia

1. Fifa Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 PS3 2. Raymon Raving Rabbids 2 Wii 3. Unter Bauern DVD

Sachliteratur 1. Havener, Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten 2. Lehmann, Der Wahnsinn liegt auf dem Platz 3. Heilmann, Kinderkacke: Das ehrliche Elternbuch

Kinderliteratur 1. Meyer, Biss zum ersten Sonnenstrahl 2. Pfeffer, die Welt wie wir sie kannten 3. Frieser, Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder

Montag:

Gesellschaftssp. Rommé Dienstag: Handarbeitsgruppe Mittwoch: Seniorentanzgruppe Chornachmittag Donnerstag:Frühgymnastik Freitag: Tanzgruppe 50+

13.00 14.00 13.00 10.00 14.30 8.30 16.00

19. August: Sommerfest (14.00) 26. August: Bingo (13.30)

Buchtipp Dobyns, Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover Agent bei den Hells Angels Wer Mitglied der Hells Angels werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Doch ein Geheimagent der US-Behörde ATF im amerikanischen Bundesstaat Arizona schaffte das Unmögliche: Dem korpulenten, am ganzen Körper tätowierten ehemaligen Footballspieler gelang es, einen Mord vorzutäuschen, um in die berüchtigte Motorradgang aufgenommen zu werden. Während er zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels ermittelte, wurde Jay Dobyns Zeuge unzähliger Verbrechen vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord.

Öffnungszeit: Mo 13.00 – 18.00, Die 10.00 – 17.00, Do 10.00 – 17.00, Fr 13.00 – 18.00 (Tel. 039203 565-2410) Die Märchen-Oma kommt in die Bibliothek Barleben! Nächster Termin: Donnerstag 19.08.2010 ab 15 Uhr Manja Selle, Bibliotheksleiterin

Der Himmel auf Erden war für uns der Tag unserer Hochzeit Auf diesem Wege bedanken wir uns bei allen, die uns diesen Tag mit soviel Liebe, Mühe und tollen Überraschungen unvergesslich machten. Vielen Dank für die zahlreichen Blumen, Glückwünsche und liebevoll ausgesuchten Geschenke. Besonderer Dank gilt unserer Familie, sowie dem Tischtennisverein, den Hupfdohlen, Fam. Niebuhr und der Feuerwehr. Dank Euch hatten wir einen traumhaften Tag!

Jana & Birk Matalla Mittellandkurier • August 2010

Veranstaltungen August

Jeder Bürger ist zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen

GOTTESDIENSTE KIRCHSPIEL August 14.08., 16.00 GD Meitzendorf 15.08., 09:30 GD mit Gastpfarrer 22.08., 09:30 GD mit Gastpfarrer 27.08., 16.00 GD Meitzendorf 29.08., 11.00 „Eine-Hand-Gottesdienst“ zum Schulbeginn mit anschließendem Brunch in Barleben

GEMEINDEVERB. KATHOL. NORDGEMEINDEN Gottesdienste sonntags Barleben 09.00 Uhr hl. Messe St. Agnes (MD) 09.00 Uhr Hochamt Rothensee 17.00 Uhr samstags Vorabendmesse St. Mechthild 10.30 Uhr Hochamt St. Josef 10.30 Uhr Hochamt Änderungen bzw. Aushang an der Kapelle beachten! Weitere Informationen im Internet unter: www.gv-magdeburg-nord.de

Termine der Märchenlesungen in der Barleber Bibliothek: Donnerstag 19. August 2010 von 15.00 16.00 Uhr Donnerstag 30. September 2010 von 15.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 28. Oktober 2010 von 15.00 16.00 Uhr Donnerstag 25. November 2010 von 15.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 16. Dezember von 15.00 16.00 Uhr Roswitha Kus

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Mix

LIBa e.V. soll die Arbeit des Modellprojektes fortsetzen 33 Gäste und Gründungsmitglieder waren am 21. Juni dabei, als der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. aus der Taufe gehoben wurde. Mit dem neuen Verein zur Förderung gesunder Lebensstile und eines gesundheitsfördernden Lebensumfeldes soll die erfolgreiche Arbeit des LIBa-Modellprojektes fortgeführt und in Barleben und der Region nachhaltig verankert werden. Das Modellprojekt Lokale Initiative Barleben „Besser essen. Mehr bewegen.“ neigt sich nun dem Ende entgegen. Hinter dem LIBa-Netzwerk liegen dreieinhalb Jahre konzeptioneller und methodischer Entwicklungsarbeit sowie Erprobung von Methoden und Maßnahmen in der Praxis in Kindereinrichtungen, Schulen, Familien und im Freizeitbereich. Insgesamt wurden sechs Leitprojekte mit 47 Maßnahmebündeln initiiert und umgesetzt. Nun gilt es, die Fortführung der bewährten LIBa-Angebote langfristig abzusichern. Als zukünftige tragende Säule der LIBa-Aktivitäten wurde ein eigenständiger Verein – der LIBa „Besser essen. Mehr bewegen.“ e.V. gegründet. Die Vereinsgründung verfolgten der Amtsarzt und Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Börde, Dr. Dieter Heese, sowie Barlebens stellvertretender Bürgermeisters Jörg Meseberg. Landkreis und Gemeinde sind Partner der LIBa und haben das Modellprojekt in der Vergangenheit mit gestaltet. Unterstützt wurde die Gründungsversammlung durch die „Plattform für Ernäh-

rung und Bewegung“ (peb e.V.) Berlin, die schon im letzten Jahr der LIBa bei der Durchführung einer Regionalkonferenz in Barleben zur Seite stand. Insgesamt 19 Gründungsmitglieder, darunter der Deutsche Familienverband, Landesverband Sachsen-Anhalt, Netzwerkpartner aus dem Modellprojekt, regionale Landwirte, junge Familien und Nutzer der LIBa-Angebote besiegelten die Satzung und damit die Vereinsgründung. Im Anschluss wurde der aus fünf Personen stehende Vorstand gewählt. „Mit dem LIBa e.V. sollen die Aktivitäten des LIBaNetzwerkes für die Entwicklung gesunder Ernährungs- und Bewegungsstile insbesondere bei Kindern nachhaltig fortgeführt und der Strategie unseres Bundeslandes folgend in der Region verankert werden,“ so die frisch gebackene Vorsitzende des LIBa e.V., Evelyn Brämer. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Helena Elvers, zum Schatzmeister Monika Gerloff und als Beisitzer Anja Danneberg und Friedlinde Hasenkrug gewählt. An den neuen Verein werden dann sukzessiv Maßnahmen aus dem Modellprojekt übertragen. U. a. sollen ab August die Familiensportgruppen unter dem Dach des LIBa e.V. weiter laufen. „Die heranwachsende Generation liegt uns besonders am Herzen. Der LIBa e.V. soll einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Kinder gesund aufwachsen können“, sagte Evelyn Brämer zum Abschluss der Gründungsversammlung. Evelyn Brämer

OFFENE LIBA-ANGEBOTE Offene Angebote im Familienzentrum der LIBa (Breiteweg 147) Wir haben geöffnet und freuen uns über spontane Besucher: montags 14.30 – 18.00 Uhr KIDS-Club (Spielen und Toben für Kinder) dienstags 09.30 – 12.00 Uhr Babytreff 15.00 – 18.00 Uhr KIDS-Club (Spielen und Toben für Kinder) 15.00 – 18.00 UhrFitnesstraining im Kraftraum (ab 17.08.2010) donnerstags 15.30 – 18.00 Uhr Kaffeeklatsch im Elterncafé 15.30 – 18.00 Uhr KIDS-Club (Spielen und Toben für Kinder)Weitere Angebote auf Anfrage: Kindergeburtstag mit der LIBa (im Familienzentrum oder als Wildnistour) „Leih-Oma“: Unterstützung für junge Familien in allen Lebenslagen (Kinderbetreuung, Unterstützung in den Familien, Begleitung bei Behördengängen u. Hilfe beim Ausfüllen von Formularen); Bitte rufen Sie uns an! Gemeinde Barleben

LIBA-SONDERVERA N S T A LT U N G E N „Kochen mit den Jahreszeiten – Die leichte Sommerküche“** Showkochen zum Mitmachen und Genießen Beitrag: 15,00 Euro / Erwachsene und 7,00 Euro / Kind 13.08.2010, ab 18.00 Uhr Familienradtour durch den Drömling mit Führung durch den Naturpark und Besichtigung des Naturparkhauses* Treffpunkt: Mittellandhof Gemeinsame Weiterfahrt zunächst mit dem Auto in den Drömling 15.08.2010, 10.00 – ca. 17.00 Uhr 3.Vereinsstammtisch für Barleber Vereine Vorbereitung von Veranstaltungen ab September (z.B. Erntefest) 20.08.2010, ab 18.00 Uhr Erntewochenende auf der Streuobstwiese für die ganze Familie* inkl. mobiler Mosterei auf der Streuobstwiese in Loitsche 18. und 19.09.2010 (** Teilnahme nur auf Voranmeldung, * Um Voranmeldung wird gebeten) Kurse im Familienzentrum der LIBa Breiteweg 147, Tel.: 039203-753910, Yoga und Meditation Der Kurs wird vom Yoga Vidya – Seminarzentrum angeboten. ab Montag, 16.08.2010, 18.00 Uhr „Jenseits von falsch und richtig“ Zweitägiges Seminar „Gewaltfreie Kommunikation“ mit Olaf Friedersdorf (Deutscher Familienverband LV Magdeburg) Teilnehmerbeitrag: 15,00 Euro 10. September 2010, 17.00 – 21.00 Uhr und 11.September 2010, 9.00 – 15.30 Uhr Geplante Kurse (Bitte voranmelden! Kurse starten bei ausreichend Teilnehmern.) Nichtrauchen mit Günter Der fünfstündige Kurs verhilft zur Raucherentwöhnung mit F. Cüppers (Diplom-Gesundheitswirtin). Kurs „Ayurveda für Kinder“ - Körperpflege, Ernährung, Gesundheit mit Physiotherapeutin Antje Lakomczyk Geschmacksschulung (einmalige Veranstaltung) - von Kräutern, Gewürzen u. natürlichen Geschmackserlebnissen Kurs „Abnehmen und Genießen“

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Anzeigenund Redaktionsschluss für Ausgabe September: 23. August 2010