Neues aus dem Neues aus dem - Seniorenheim Wichernhaus

Neues aus dem Neues aus dem - Seniorenheim Wichernhaus

Seniorenheim Neues aus dem Wichernhaus Ausgabe 2/ April – Juni 2016 ei Re n st au ra Sp ar g — gst en Pfin Aus dem Inhalt: de reu F er d st e nd...

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Neues aus dem Wichernhaus Ausgabe 2/ April – Juni 2016

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Aus dem Inhalt:

de reu F er d st e nd F e ab t n t ei z el

Inhaltsangabe Seite Inhaltsangabe 2 Begrüßung 3 Zur Besinnung – Herr Pfarrer Meyer 4/5 April! April! 6 Der Heimbeirat 7 Aktueller Spaß und geschichtliche Brutalität 8/9 10/11 Wir gratulieren/Wir begrüßen In liebevoller Erinnerung/Nimm Dir Zeit 12 Da trug ich dich auf meinen Schultern 13 14/15 Wochenplan/Veranstaltungen April - Juni Interne Nachrichten 16/17 Spargelzeit 18 Kochgruppe19 Weißt du noch? 20 Wussten Sie das? 21 22 Harz Sagen Verzauberte Nummer eins 23 24/25 Pfingsten — ein Fest der Freude Gebet26 27 Wir nehmen Abschied Ausblick 28

Impressum Herausgeber: Redaktion: Auflage: Satz und Layout: Bildquelle:

Wichernhaus gGmbH Bad Harzburg Renate Heinemann 200 Exemplare hc media, Goslar Pixabay.com

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Die neue Ausgabe ist da! Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Leser der Zeitung „Neues aus dem Wichernhaus″, wir begrüßen Sie zur zweiten Ausgabe 2016! An erster Stelle möchte ich Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, ganz herzlich danken für die große Geduld und für das Verständnis für manche Unwägbarkeit im Zusammenhang mit den Umbaumaßnahmen in der Großküche und in den fünf Teeküchen in unserem Haus. Wir hoffen, dass wir das mit einem ansprechenden Speiseplan in der Spargel– und Erdbeerzeit belohnen dürfen. Traditionell bereiten wir derzeit zwei Veranstaltungshighlights für Sie vor: Im April wird Sie unser Küchenteam am Restaurantabend verwöhnen und nach dem Pfingstfest werden wir im Juni unser Sommerfest auf der „MS Wichernhaus” feiern. Wir leben in bewegten Zeiten und so ist es uns ein besonderes Anliegen, im Wichernhaus für Kontinuität und Verlässlichkeit zu sorgen. Es ist ein gutes Gefühl, hierbei von Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, durch ein vertrauensvolles Umgehen miteinander Unterstützung zu finden, wenn es darum geht, ein behagliches Zuhause für Sie zu schaffen. Ihre Anregungen sind unsere Schätze!

Mit den besten Wünschen Renate Heinemann

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Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor. 12, 9 Was für ein ungewöhnlicher Satz, könnten Sie denken. Vor allem muss er für die ungewöhnlich klingen, die selbst schwach sind. Wer alt geworden ist, seine frühere Stärke vermisst, dafür aber täglich aufs Neue seine Schwäche allzu deutlich vernehmen kann, wer krank ist und bettlägerig, der kann sich das wohl kaum vorstellen. Wem die eigenen Kräfte immer mehr schwinden, der braucht umso mehr Auftrieb. Der braucht das Gefühl, dass es trotz allem noch weiter geht. Und da kann eine sentimental klingende Vertröstung schon einmal richtig ärgerlich machen. Solcher unter Umständen gut gemeinte Trost hindert mich nämlich daran, meine Situation anzunehmen und zu ertragen. Und dennoch können Leid und Schwachheit zu einem Fundament meines Lebens werden. Wo man nämlich die Krankheit oder die Gebrechen nicht nur geduldig erträgt, sondern sich getragen weiß, da kann ich das erfahren. Versuchen wir einmal, uns das an einem Bild zu verdeutlichen. Das menschliche Leben wird ganz gern mal mit einem Schiff verglichen, das auf den Meeren unterwegs ist. Das Schiff steuert darauf seinen Kurs durch die Zeiten. Zwar gibt es immer wieder ruhige Zeigen, aber oft wird es getrieben durch starke Strömungen, manchmal hat es auch schwere Stürme zu überstehen. In solchen Extremsituationen ist eine ausreichende Stabilität lebensnotwendig, damit das Schiff seinen bisherigen Kurs halten kann und nicht aus dem Ruder gerät. Damit das so sein kann, besitzt ein Schiff Gewichte, die ganz unten am Kiel befestigt sind. Die bewahren das Schiff vor dem Kentern. Nur mit tiefen Gewichten kann es seinen Kurs halten. Dann kann ihm ein Sturm nicht so schnell etwas anhaben. Niemand käme auf den Gedanken, die Gewichte woanders zu befestigen, etwa am Mast. Bei der kleinsten Windböe wäre so ein Schiff nämlich rettungslos verloren.

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Auch Leid zieht den Menschen wie die Schiffsgewichte nach unten. Stabilität scheint es nicht zu verleihen, auf den ersten Blick jedenfalls. Vielleicht aber doch: Leiderfahrungen leiten dazu an, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Besitz z. B. kann sich bei der Prüfung als überflüssiger Ballast erweisen oder auch Einstellungen und Gewohnheiten, auf die man bisher nicht verzichten wollte, können sich so zeigen und sich mit einem Mal als große Hindernisse herausstellen. Lebenskrisen bieten die Chance, Überflüssiges einfach über Bord zu werfen, damit das Schiff des Lebens nicht zu schwer wird und so etwa Probleme beim Steuern zu verursachen droht. Die wirklichen Gewichte gehören wie bei einem Schiff nach unten, damit sie die nötige Stabilität verleihen. Schwachheit kann tatsächlich solch ein Gewicht sein, das den Blick für die Realität schärft. Lassen Sie uns deshalb nicht traurig über unsere Schwäche sein, sondern nehmen wir sie an als eine stabilisierende Grundlage für unser Leben. Denn schließlich ist Gottes Kraft in den Schwachen mächtig. Ihr Pfarrer Hans-Joachim Meyer

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April! April! April! April! Der weiß nicht, was er will. Bald lacht der Himmel klar und rein, Bald schau’n die Wolken düster drein, Bald Regen und bald Sonnenschein! Was sind mir das für Sachen, Mit Weinen und mit Lachen Ein solch’ Gesaus’ zu machen! April! April! Der weiß nicht, was er will. O weh! O weh! Nun kommt er gar mit Schnee! Und schneit mir in den Blütenbaum, In all den Frühlingswiegentraum! Ganz greulich ist’s, man glaubt es kaum: Heut’ Frost und gestern Hitze, Heut’ Reif und morgen Blitze; Das sind so seine Witze. O weh! O weh! Nun kommt er gar mit Schnee! Hurra! Hurra! Der Frühling ist doch da! Und kriegt der rauhe Wintersmann Auch seinen Freund, den Nordwind, an Und wehrt er sich, so gut er kann, Es soll ihm nicht gelingen; Denn alle Knospen springen, Und alle Vöglein singen. Hurra! Hurra! Der Frühling ist doch da! Heinrich Seidel (1842-1906)

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Liebe Mitbewohnerinnen, liebe Mitbewohner! Der Heimbeirat des Wichernhauses umfasst 7 Mitglieder (siehe Aushang gegenüber vom Speisesaal). Eine wichtige Aufgabe des Heimbeirats ist, die Eingliederung der „neuen” Bewohner zu fördern. In der Praxis wurden gute Erfahrungen mit bisherigen Bewohnern und Bewohnerinnen gemacht, die als „Paten” neue Bewohner(-innen) während der ersten Zeit im Heim begleiteten. Es gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Heimbeirates, Anregungen und Beschwerden entgegenzunehmen. Wenn Sie den Heimbeirat sprechen möchten, hinterlassen Sie bitte eine Notiz mit Ihrem Namen und Zimmernummer im Empfang. Wir kommen gerne zu Ihnen! Charlotte Vogler, WG 4, Zimmer 290 – 1. Vorsitzende –

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Aktueller Spaß und geschichtliche Brutalität Moderne Hexe und klassische Hexe Manche Phantasie wird angeheizt. Die Welt der Hexen, Magier und Teufel zieht viele Menschen an, trotz oder gerade wegen der aufgeklärten Wissensgesellschaft. Kühle Köpfe aus der Tourismusbranche, vor allem jedoch pochende Herzen der Besucher kennen diese Gefühlslage: Unsortierte Gedanken, die die Vernunft sprengen, und gemischte Gefühle, die Ideale verdrängen, stürmen in der Walpurgisnacht, der Nacht zum 1. Mai, auf den Blocksberg. Schließlich sollen sich auf dem Harzer Brocken um Mitternacht Hexen - auf Besenstielen, Ziegen oder Schweinen herbeigeritten - mit dem Teufel zum rauschenden Event, zur ausschweifenden Orgie treffen. Für Goethes „Faust”-Leser steht diese Nacht in Verbindung mit dem „Hexen-Einmaleins” aus der „Hexenküche” und dem Herrschaftsbereich des Satans, der allerdings unfruchtbar ist und sich Samen besorgen muss. Oder führt der Dämon etwas ganz anderes im Schilde und hat bereits die Recherche vernebelt? Historisch interessierte Zeitgenossen wissen, dass Aber- und Hexenglaube in der Geschichte der „klassischen Hexe” kein „normaler” literarischer Stoff oder nur ein touristischer Spaß war. Ein Beispiel ist der Hexenwahn und die Hexenverfolgung des 16. und 17.Jahrhunderts. Nährboden für Schuldzuweisungen und Verteufelungen, für Hexenjagd und Hexenbestrafung – offensichtlich vorrangig von der weltlichen Obrigkeit sowie vom Volk angefeuert -, waren Katastrophen wie Missernten, Hungersnöte, Epidemien und Kriege. Machtpolitik mit der Instrumentalisierung abergläubischer Gefühle, aber auch eine wütende Volkseele, die ein Ventil für ihre Ohnmacht und Ängste suchte, waren nicht selten die Triebfedern der Hexenjagd. Der wichtigste Vorwurf gegen Hexen, von dem männliche wie weibliche Hexen betroffen waren, war jedoch in der Geschichte der „Hexerei” der Schadenszauber, der andere „anhexte”. Umstritten bleibt, ob Hebammen, heilkundige und selbstbewusste Frauen Opfer christlicher Verfolgung in kirchlicher Alleinverantwortung waren. Die Anwendung der Folter wurde jedenfalls in Hexenpro-

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zessen immer praktiziert, an manchen Orten „dosiert”, an anderen Orten mit rechtswidriger Brutalität. Die Zahl der Personen, die in Europa als Hexen verbrannt wurden, wird auf fünfzig- bis sechszigtausend geschätzt. Vor den Toren Wolfenbüttels erinnert das Lechlumer Holz als Haupthinrichtungsstätte der Braunschweiger Herzöge an Hexenverfolgungen und Hexenverbrennungen – und gleichzeitig an die aktuelle und bleibende Aufgabe, für die bedingungslose Achtung der Würde aller Menschen, für die Menschenrechte sowie für den Rechtsstaat in Frieden und Freiheit zu kämpfen. Vielleicht ist das aktuelle Treiben der Hexen in der Walpurgisnacht mehr als ein touristisches Spektakel. Vielleicht kann es dazu beitragen, den Bosheiten des Alltags mit spielerischer Leichtigkeit ihre seelische Schwere zu nehmen. Und wird das Böse im Alltag, das nicht selten auch im Gewand des Gutmenschen erscheinen kann, nicht durch das festliche und zugleich freie Rollenspiel wenigstens einmal im Jahr lächerlich gemacht und gerade dadurch ein Stück gebändigt? Dr. Burkhard Budde

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Wir gratulieren April 02.04.

Heinz Kricke

86 Jahre

WG 3

03.04.

Rosemarie Olschewski

83 Jahre

WG 4

06.04.

Ilse Tafelski

83 Jahre

WG 3

10.04.

Ingrid Ebeling

87 Jahre

WG 4

17.04.

Ursula Welcker

90 Jahre

WG 2

17.04.

Carsten Ilsche

74 Jahre

WG 3

22.04.

Erika Barte

82 Jahre

WG 3

25.04.

Gerda Trümpelmann

92 Jahre

WG 1

27.04.

Dieter Schoeps

82 Jahre

WG 3

28.04.

Anneliese Krause

84 Jahre

WG 2

28.04.

Ilse Krön

96 Jahre

WG 5

30.04.

Hannelore Kerkau

90 Jahre

WG 5

06.05.

Alfred Reichpietsch

91 Jahre

WG 5

06.05.

Matilde Gundlach

95 Jahre

WG 4

12.05.

Edith Pape

97 Jahre

WG 3

14.05.

Ingelene Michel

85 Jahre

WG 4

25.05.

Wilma Freutel

92 Jahre

WG 5

Mai

Bewahre nichts für den besonderen Anlass auf; jeder Tag, den du lebst, ist ein besonderer Anlass. Sprichwort

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Juni 01.06.

Rosemarie Gärtner

83 Jahre

WG 4

06.06.

Thora Brandes

103 Jahre

WG 2

10.06.

Herta Müller

96 Jahre

WG 2

14.06.

Edith Böhm

80 Jahre

WG 1

14.06.

Günther Bindemann

91 Jahre

WG 5

16.06.

Gerda Klöppelt

78 Jahre

WG 4

16.06.

Charlotte Metsch

91 Jahre

WG 5

19.06.

Ursula Boehm

89 Jahre

WG 5

22.06.

Waltraud Adolph

78 Jahre

WG 5

23.06.

Erika Hasemann

89 Jahre

WG 1

25.06.

Kurt-Siegfried Marach

89 Jahre

WG 3

26.06.

Hildegard Reineke

90 Jahre

WG 4

29.06.

Elisabeth Heuzeroth

97 Jahre

WG 4

Wir begrüßen Helga Brenning Margarethe Wojtke Dieter Schoeps Herta Fuhrmann Ursula Kunze

WG WG WG WG WG

4 2 3 5 4

Hiltraud Schulz Irene Elter Gertrud Fenzl Kurt-Siegfried Marach

WG WG WG WG

5 4 1 3

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Liebe Bewohner des Wichernhauses, in liebevoller Erinnerung an meine „Mutter” Henrietta Köhler möchte ich mich herzlichst von Allen verabschieden. Danke für die Trauerbekundungen. Anbei noch schöne Geschichten über die Zeit und über den Glauben;

„Nimm Dir Zeit” Nimm dir Zeit zum Denken, dies ist die Quelle der Kraft! Nimm dir Zeit für die Arbeit, denn dies ist der Preis des Erfolges! Nimm dir Zeit für die Liebe, sie ist der wahre Reichtum des Lebens! Nimm dir Zeit, dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein! Nimm dir Zeit zum Spielen, dies ist die Freude der Jugend! Nimm dir Zeit, um mit Freunden zusammen zu sein und ihnen zu helfen, dies ist die Quelle des Glücks! Nimm dir Zeit zum Träumen, dies bringt dich den Sternen näher! Nimm dir Zeit zum Lachen, dies ist die Musik der Seele! Nimm dir Zeit zum Gebet, sie bringt dir Gott näher und wäscht den Staub der Erde von deinen Augen! Zeit ist das begrenzteste Mittel, das du zur Verfügung hast! Deshalb nimm dir Zeit, den Duft der Rose zu genießen!

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„Da trug ich dich auf meinen Schultern.“ Ich träumte eines Nachts, ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Und es entstand vor meinen Augen, Streiflichtern gleich, mein Leben. Für jeden Abschnitt, wie mir schien, entdeckte ich je zwei Paar Schritte im Sand; die einen gehörten mir, die anderen meinem Herrn. Als dann das letzte Bild an mir vorbeigeglitten war, da sah ich zurück und stellte fest, dass viele Male nur ein Paar Schritte in dem Sand zu sehen waren. Diese zeichneten die Phasen meines Lebens, die mir am schwersten geworden waren. Das machte mich verwirrt, und fragend wandte ich mich an den Herrn: „Als ich dir damals alles, was ich hatte, übergab, um dir zu folgen, da sagtest du, du würdest immer bei mir sein. Doch in den tiefsten Nöten meines Lebens sehe ich nur ein Paar Spuren hier im Sand. Warum verließest du mich denn gerade dann, als ich dich so verzweifelt brauchte?” Der Herr nahm meine Hand und sagte: „Nie ließ ich dich allein, schon gar nicht in den Zeiten, da du littest und angefochten warst. Wo du nur ein Paar Spuren hier im Sand erkennst, da trug ich dich auf meinen Schultern.” Nach Vorlage von: Margaret Fishback Powers

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Wöchentlich wiederkehrende Veranstaltungen Montag 09:30 Uhr Bastelkreis oder 10:00 Uhr Musikalische Gruppenstunde 15:30 Uhr Bingorunde

Dienstag 09:30 Uhr Gedächtnistraining I 10:30 Uhr Gedächtnistraining II

Mittwoch 09:30 Uhr Gruppen-Gymnastik WG 4+5 10:30 Uhr Gruppen-Gymnastik WG 1, 2+3

Donnerstag 10:00 Uhr Stadtfahrt 15:30 Uhr Singkreis im Feierraum

Freitag 09:30 Uhr Küchengruppe 10:00 Uhr Katholische Hausandacht, jeden 1. Freitag im Monat 14:00 Uhr Yoga

Sonntag 10:00 Uhr Gottesdienst

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Sonstige Veranstaltungen April Fr. 01.04. 10:00 Uhr Katholische Hausandacht Fr. 01.04. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes Mi. 13.04. 18:00 Uhr Restaurantabend Do. 14.04. 10:00 Uhr Fichtner Mode Do. 14.04. 17:00 Uhr Bibelstunde Sa. 16.04. 15:30 Uhr Konzert Kreismusikschule Mo. 18.04. 15:30 Uhr „Die vier Jahreszeiten”/Theatereffekte Fr. 22.04. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes Sa. 30.04. 16:00 Uhr Flauto Classico/Frühlingskonzert

Mai Fr. 06.05. 10:00 Uhr Katholische Hausandacht Fr. 13.05. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes Do. 19.05. 17:00 Uhr Bibelstunde Sa. 21.05. 15:30 Uhr Konzert Mandolinenorchester

Juni Mi. 01.06. 15:30 Uhr Tränklers Rollender Zoo Do. 02.06. 17:00 Uhr Bibelstunde Fr. 03.06. 10:00 Uhr Katholische Hausandacht Fr. 03.06. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes Do. 16.06. 17:00 Uhr Bibelstunde Fr. 17.06. 15:00 Uhr Sommerfest Fr. 24.06. 15:30 Uhr Literaturstunde mit Frau Halbes

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Interne Nachrichten Sehr verehrte Bewohnerinnen und Bewohner, Auch in diesem Jahr dürfen wir einige langjährig im Wichernhaus beschäftigte Mitarbeiter ehren: Frau Marlies Hartling hatte am 1. Februar 2016 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Frau Hartling ist als Mitarbeiterin in der Küche sehr engagiert daran beteiligt, für das leibliche Wohlergehen der Bewohner und Gäste im Wichernhaus zu sorgen.

Frau Christiane Milnickel wird am 1. Juni 2016 ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiern. Sie ist Ihnen allen gut bekannt – sorgt sie doch dafür, dass am Empfang die Fäden zusammenlaufen und alle Dokumente wohlgeordnet und auf einem aktuellen Stand sind. Bei Fragen an Behörden oder Krankenkassen steht sie Bewohnern und Angehörigen geduldig mit Rat und Tat zur Seite. Wird danken beiden Mitarbeiterinnen von Herzen für die geleistete Arbeit und wünschen Ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Tun.

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Es ist soweit... Nachdem wir nun über ein Vierteljahr hinweg unsere evangelischen Gottesdienste und katholischen Hausandachten im Feierraum begangen haben, steht nun die Fertigstellung des neuen Andachtsraumes kurz bevor. Am Samstag, den 14. Mai werden wir unseren Andachtsraum mit einem Gottesdienst zum Pfingstfest einweihen. Im Rahmen dieses Gottesdienstes werden wir neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Wichernhaus begrüßen und sie für Ihren Dienst einsegnen. Wir freuen uns, dass unser Andachtsraum „mitten im Leben” liegt – das bildet sich auch räumlich ab: Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, können diesen Raum für die innere Einkehr jederzeit aufsuchen. Er befindet sich neben dem großen Speisesaal und ist über unsere Aufzüge leicht zu erreichen. Sie müssen sich dabei nicht über eine Ihnen fremde Wohngruppe bemühen. Frau Pfarrerin Rau und Herr Pfarrer Meyer werden diesen besonderen Gottesdienst gestalten. Denn er (Gott), der überall ist, kann nicht nicht gefunden werden, wenn er nur recht gesucht wird. Nikolaus von Kues

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Spargelzeit Spargel ist als Gemüse und Heilpflanze seit langem bekannt. Die Ägypter verwendeten ihn schon vor 4.500 Jahren, Griechen und Römer kannten ihn bereits im 2. Jahrhundert vor Christus. Als Heilpflanze diente bevorzugt wild wachsender Spargel, der schon bei Hippokrates erwähnt wurde und nach Dioskurides harntreibend und abführend wirken sowie gegen Gelbsucht helfen sollte. Die Römer machten den Spargel auch nördlich der Alpen bekannt, er geriet aber wieder in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert ist der Anbau wieder belegt – Spargel galt damals als teure Delikatesse, vermutlich weil sein Nährwert gering und der Anbau aufwändig ist. Früher war die Wurzel amtlich als Heilmittel anerkannt (offiziell); die Samen wurden als Kaffeesurrogat verwertet. Aufgrund der enthaltenen Asparaginsäure und seines hohen Kalium-Gehalts wirkt er harntreibend. Klassisch wird Spargel mit gekochten jungen Kartoffeln, zerlassener Butter, Sauce Hollandaise oder Mayonnaise und Schinken serviert. In der Region um den Niederrhein wird Spargel auch mit zerlassener Butter und Rührei gegessen, in der Mark Brandenburg mit in Butter gerösteten Semmelbröseln. Als Variante wird zum Spargel auch ein gebratenes Kalbsschnitzel gereicht, seit etwa 20 Jahren gewinnt die Kombination von Spargel mit gebratenem oder gedünstetem Fisch an Bedeutung. In Baden serviert man Spargel mit Flädle oder Kratzete (Schmarrn) und gekochtem Schinken. Rund um Nürnberg wird der Spargel mit groben Bratwürsten gereicht. In Südtirol ist Bozener Sauce, eine Art Mayonnaise aus gekochten Eiern üblich. Früher wurde Spargel vornehmlich mit den Fingern verzehrt. Dies hatte den einfachen Grund, dass die Bestecke der damaligen Zeit aus Silber oder nicht rostfreiem Stahl bestanden und durch schwefelhaltige Verbindungen im Spargel anliefen. Das Essen von Spargel mit den Fingern stellte keine Restriktion oder Verletzung der Etikette dar. Heutzutage können selbst bei feinen Anlässen Messer und Gabel benutzt werden.

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Unsere Kochgruppe kocht demnächst: Spargelauflauf mit Westfälischem Schinken Zutaten für 6 Personen: • • • • • • • • • • •

1,5 kg weißer Spargel, Salz, Zucker 1 Bund glatte Petersilie 3 Scheiben Pumpernickel (a 50 g) 150 g mittelalter Gouda 40 g Butter, 40 g Mehl 500 ml Schlagsahne Pfeffer, Muskat 1 Teel. fein abgeriebene Bio Zitronenschale 2 Eßl. Zitronensaft 500 g westfälischer roher Schinken (in dünnen Scheiben) Butter für die Form

Zubereitung Den Spargel schälen und die Enden abschneiden. Anschließend in leicht gesalzenem und mit einer Prise Zucker versehenem Wasser aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. Den Spargel vorsichtig aus dem Wasser nehmen und abtropfen lassen. 700 ml Spargelwasser abmessen und zur Seite stellen. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen und fein schneiden. Den Käse grob raspeln und Pumpernickel fein zerkleinern. Die Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl einrühren. Nach und nach Spargelwasser und Sahne zugeben, einrühren und aufkochen. 15 Minuten bei ständigem Rühren einkochen lassen. Nun die Bechamelsoße mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronenschale und –saft und der Hälfte der Petersilie abschmecken. Eine Auflaufform (ca. 30x40 cm) leicht fetten, dann die Spargelstangen darin verteilen und mit der heißen Bechamelsoße übergießen. Pumpernickel und Käse darüber streuen. Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 10 bis 15 Minuten überbacken. Danach kurz ruhen lassen, mit der restlichen Petersilie bestreuen und mit dem Schinken servieren. Dazu passen neue Kartoffeln. Guten Appetit!

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Weißt du noch...? Fernsehen in den 50er Jahren... Der Schwiegervater von Frau Müller kaufte schon sehr früh ein Fernsehgerät, weil seine Frau krankheitsbedingt das Haus nicht verlassen konnte und sie so ein wenig Abwechslung hatte. Zu dieser Zeit gab es nur sieben Familien, die in Bündheim ein Fernsehgerät besaßen. Darauf war man auch ein wenig stolz. Abends ging Frau Müller mit ihrem Mann oft zu den Schwiegereltern hinüber um gemeinsam Fern zu sehen. Manchmal kamen auch Nachbarn und schauten mit. Die ersten Geräte waren mit Münzeinwurf versehen. Man musste also Münzen einwerfen, um das Programm sehen zu können. Familie Müller besaß aber schon ein neueres Gerät. Etwas später bekam die junge Familie Müller dann ein Fernsehgerät von Frau Müllers Vater geschenkt, somit brauchten sie nicht mehr zu den Schwiegereltern zu gehen, um etwas anzusehen. Sehr gern, so erzählt Frau Müller, schauten sie den „Blauen Bock” mit Heinz Schenk, eine Musik– und Unterhaltungssendung in welcher der „Bembel”, ein Tonkrug, an die Gäste verschenkt wurde. Herta Müller (Bewohnerin der WG 2)

Vielleicht möchten auch Sie mal etwas von „Damals″ berichten. Die Redaktion freut sich über Ihre Erzählungen!

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Wussten Sie das ? Wo steht die höchste Kirche der Welt? Das Ulmer Münster, 161,53 Meter hoch, in Baden Württemberg überragt die ganze Stadt und Umgebung. Steigt man die 768 Stufen des 1890 fertiggestellten Gotteshauses empor, hat man eine wunderschöne Aussicht. Wer war eigentlich Earl Grey? Die Teesorte Earl Grey wurde nach dem englischen Earl (Graf) und Händler Charles Grey (1764-1845) benannt. Bei einem Sturm geriet die Ladung des Schiffes durcheinander und Bergamotte-Öl floss auf die Teeballen. Earl Grey gab den Auftrag den Tee zu testen und weil dieser gut ankam wurde er in den Handel gebracht. So heißt es in der Legende. Weshalb werden die Haare im Alter grau? Weil der Körper im Alter nicht mehr so viel Melanin produziert, welcher für die Farbe der Haare verantwortlich ist, ergrauen die Haare. Winzige Luftbläschen ersetzen das Melanin. Wieso haben Frauen so oft kalte Füße? Frauen produzieren weniger Wärme und haben einen geringeren Energieverbrauch als Männer. Deshalb speichert der Körper Wärme im Kopf, und in der Brust und Bauchgegend, wo sie am meisten gebraucht wird. Extremitäten wie Hände und Füße kühlen deshalb schneller aus

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Harz Sagen Die Klus vor Goslar Als einmal ein Riese im Harz spazieren ging, kam er auch in die Gegend von Goslar. Spielerisch schwang er seinen Säbel durch die Luft. Dabei bemerkte er nicht, das die am Hosenbund befestigte Säbelscheide verloren ging. In der Nähe standen am Waldrand beim Bollrich einige Schneidergesellen auf der Wanderschaft und amüsierten sich über den dummen Riesenjungen. Der hörte das Kichern der Wanderburschen und drehte sich um. Den Schneidern rutschte das Herz in die Hose. Sie sahen kein besseres Versteck als die Säbelscheide, deren Öffnung ihnen entgegen lag. Schnell huschten sie hinein. Dabei werden die Spötter wohl umgekommen sein, denn man hat niemals wieder etwas von ihnen gehört. Als der Riese einige Schritte weitergegangen war, drückte ihn etwas im Schuh. Er setzte sich deshalb auf den Petersberg und zog seinen Schuh aus. Heraus fiel ein Kieselstein, der ihn gequält hatte. Er liegt noch heute dort am Bergeshang, und weil später ein frommer Mönch sich darin ein kleines Zimmer ausgehauen und als Klause eingerichtet hat, wird der Felsen Klus genannt. Den Petersberg hat der Riese als Sitzfläche eingedrückt und mit der Spitze seines Säbels den Klusteich ausgeformt. Beim Aufstehen schlitzte der Säbel noch die Kerbe zum Bollrich auf, durch die das Wasser der Lilienquelle fließt. Diese Riesen waren nicht böse, für uns Menschen aber schrecklich, weil sie so groß und stark waren. Einer der letzten aus dem Geschlecht der Hünen ist sogar von den Christen heilig gesprochen worden. Es war St. Christophorus. Auch er kam einmal über das Osterfeld gewandert und hat das Christkind durch den Klusteich getragen. Zur Erinnerung an diese Geschichte ist er in voller Größe an einer Wand im Goslarer Dom dargestellt worden. Er hatte versprochen, dass jeder der ihn andächtig betrachtet, an diesem Tage nicht sterben würde. Leider hat man den Dom 1820 abgebrochen, und deshalb kann man nicht mehr überprüfen, ob das Versprechen des Heiligen heute noch wirksam ist. Harz Sagen – Verleger Volker Schadach (www.verlagschadach.de)

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Verzauberte Nummer eins Eins und eins sind drei fertig ist die Hexerei. Fünf und eins sind sechs doch keiner ist verhext. Sieben und eins sind acht vieles wird einfach verlacht. Neun und eins sind zehn die bösen Hexen müssen gehen. Zwölf und eins sind dreizehn die Weisen haben ein Einsehen. Eins, fünf, sieben, neun und zwölf verzaubern die kleine eins zu großer Höh. Dr. Burkhard Budde

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Pfingsten – ein Fest der Freude Seit dem dritten Jahrhundert wird das Pfingstfest gefeiert. Immer am fünfzigsten Tag nach Ostern. Fünfzig heißt im Griechischen „pentecoste”, und von daher leitet sich der Name „Pfingsten” ab. Es ist ein frohes Fest, und es erinnert uns an den Heiligen Geist, der neues Leben schenkt. Fröhlich und besinnlich zugleich ist das Fest auch bis heute geblieben. In Deutschland ist Pfingsten ein „doppelter” Feiertag. Es gibt den Pfingstsonntag und den Pfingsmontag. An diesen Tagen finden oft Gottesdienste im Freien statt. Man triff sich in der Natur, denn der Sommer kommt immer näher. Im Gegensatz zu Weihnachten und Ostern gibt es zum Pfingstfest nur wenige Bräuche. Einige alte Bräuche und Sitten werden aber zum Teil heute noch in manchen Gegenden Deutschlands gepflegt. Kirchen werden mit jungem Birkengrün geschmückt. Es gibt die „Pfingstritte” mit Pferden, an denen meistens nur Männer teilnehmen. Umzüge im Freien, Spiele und Wallfahrten finden statt. Oft geht man auf Pfingstwanderungen, und in manchen Gegenden Deutschlands werden Pfingstfeuer entzündet. Im dörflichen Leben führte man zu Pfingsten erstmals das Vieh auf die Weide oder trieb es auf die Almen. Jener Hütejunge, der zuletzt auf dem Dorfplatz eintraf, handelte sich dabei den Spitznamen eines „Pfingstlümmels” ein. In manchen Gegenden wird ein „Pfingstlümmel” in grünes Buchenlaub eingewickelt, so dass er nichts mehr sieht und nicht selber gehen kann. So wird er dann durch das Dorf geführt.

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Auch der „Pfingstochse” war bekannt. So führten die Metzger einen fetten Ochsen durch das Dorf. Das Tier war mit Blumen und Girlanden geschmückt. Am nächsten Tag wurde er dann geschlachtet. Auch beim Almauftrieb gab es einen „Pfingstochsen”. Dies war ein bunt geschmückter Ochse, der die Rinderherde bergauf führte.

Manche alten Bräuche gibt es in der heutigen Zeit nicht mehr oder nur noch selten. Pfingsten aber ist ein bei allen beliebter Feiertag geblieben. Als Fest des Heiligen Geistes ist es auch ein Fest der Hoffnung und der Freude. Und beides können wir auch heute in unserer Welt sicher gebrauchen!

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Gebet Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl, Das macht die Seele still und friedevoll. Ist’s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh’, Dass ängstlich schlägt mein Herz, sei’ spät, sei’s früh. Du weißt den Weg ja doch, du weißt die Zeit; Dein Plan ist fertig schon und liegt bereit. Ich preise dich für deiner Liebe Macht, Ich rühm die Gnade, die mir Heil gebracht. Du weißt woher der Wind so stürmisch weht, Und du gebietest ihm, kommst nie zu spät. Drum wart ich still, dein Wort ist ohne Trug, Du weißt den Weg für mich — das ist genug! Evangelisches Gesangbuch 928

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Wir nehmen Abschied von

Otto Helmdach

99 Jahre

Anneliese Ende

97 Jahre 100 Jahre

Ilse Floreck Charlotte Grabow

88 Jahre

Otto Peters

95 Jahre

Reinhold Eli

84 Jahre

Hugo Weiher

89 Jahre

Klaus Schmidt

83 Jahre

Walter Zeidler

100 Jahre

Winfried Kabus

81 Jahre

Heinz Hobe

86 Jahre

Eva Winkler

81 Jahre

Ilse Hauke

82 Jahre

Edith Marach

85 Jahre

Meine Zeit steht in deinen Händen. Psalm, 31,16

Alle Blüten müssen vergehen, dass Früchte beglücken Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)