Neugestalteter Kirchenvorplatz 40 Jahre Wohnpark:

Neugestalteter Kirchenvorplatz 40 Jahre Wohnpark:

H_WAZ_10_2016_H_WAZ_06_07_2016 29.09.16 15:16 Seite 1 Heft 10 • Oktober 2016 • 25. Jahrgang • € 2,20 : k r a p n h o W e r 40 Jah Neugestalteter Kir...

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Heft 10 • Oktober 2016 • 25. Jahrgang • € 2,20

: k r a p n h o W e r 40 Jah Neugestalteter Kirchenvorplatz

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WAZ

40 Jahre Wohnpark Alterlaa

© PID / Christian Jobst

1976 von den ersten BewohnerInnen bezogen, zeichnet sich die von Prof. Harry Glück geplante Wohnhausanlage auch heute noch durch höchste Wohnzufriedenheit und -qualität aus. Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des Wohnparks wurde auf Initiative des engagierten Mieterbeirats am 9. September ein Fest für die Bewohnerinnen und Bewohner auf dem neugestalteten Kirchenplatz ausgerichtet. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Gemeinderat Christian Deutsch, Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner und Architekt Prof. Harry Glück gratulierten. „Das Besondere am Wohnpark Alterlaa und seiner hervorragenden Planung durch Harry Glück ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Im geförderten Wohnbau Wiens ist das nach wie Architekt Harry Glück (li.) und Wohnvor der oberste Grundbaustadtrat Michael Ludwig (re.) satz. Wir realisieren nicht nur Wohnungen, sondern Gemeinschaften und Lebensumfelder für die Menschen“, betonte Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „Alt-Erlaa ist eines der Wahrzeichen des Bezirks, auf das wir stolz sind. Höchste Lebensqualität und Leistbarkeit des Wohnens sind hier bestens miteinander verknüpft“, unterstrich Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof. „Der Wohnpark Alterlaa zeichnet sich durch höchste Wohnzufriedenheit in Verbindung mit hervorragender Infrastruktur und einem sehr guten Miteinander aus, das sich auch in der Organisation von über 30 Vereinen wiederspiegelt,“ hielt Gemeinderat Christian Deutsch fest.

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Benefizkonzert beim Lichtenstöger Am 26. August spielten Eduard Giffinger und die „Roten Saiten“ beim Lichtenstöger in der Klostermanngasse auf. Für den Sozialfond der Bezirksvertretung konnten dabei insgesamt € 950.- gesammelt und der Vorsitzenden der Sozialund Sicherheitskommission der Bezirksvertretung Andrea Krischke-Bischof für bedürftige Kinder im Bezirk übergeben werden!

Eduard Giffinger (li.) und eine dankbare Bezirksrätin Andrea Krischke-Bischof (re.)

© E. Giffinger

Am 31. August wurde die Fritz Martinz-Retrospektive in der Kaufpark-Galerie eröffnet. Im Rahmen dieser Ausstellung sind etwa 60 Werke zusehen: großformatige Ölbilder, grafische Arbeiten, der außerordentlich beeindruckende Nibelungen-Zyklus, Akte, Portraits und Selbstportraits sowie einige Kleinplastiken. Unmittelbar nach der Ausstellung im Kaufpark Alterlaa ist eine Übersiedlung dieser nach Deutschland in Vorbereitung. Im Oktober kann die Ausstellung in der Kaufpark-Galerie noch nach Vereinbarung (0664 50 35 188 bzw. [email protected]) besichtigt werden.

Architekt Harry Glück sagte: „Wien war vor vierzig Jahren ein internationales Vorzeigebeispiel des kommunalen und geförderten Wohnbaus und ist es noch heute. Daran hat sich nichts verändert.“

Takt für Takt Vitalität und Lebensfreude Tanzen ab der Lebensmitte gibt es wieder jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr 30 im Wohnparktanzklub (Wohnpark B2/01, Schnupperstunde gratis). Die Tanzleiterin Else Hellinckx freut sich schon auf viele neue BesucherInnen.

Sogar der Tod hat Angst vor Ausschwitz Leider nur vier Tage war die Ausstellung der Werke von Ceija Stojka in der VHS Mauer zu sehen. Der Wohnpark Alt-Erlaa war bei der Eröffnung am 15. September unter anderem durch eine Gruppe von Mitgliedern der Wohnpark-SPÖ vertreten.

© Schedl/VHS Liesing

Vom Wohnpark nach Deutschland

„Schon 1974 startete die Aktion Mitbestimmung und hier gab es auch den ersten MieterInnen-Beirat. Alterlaa ist ein Vorzeigebeispiel des geförderten Wohnbaus Wien und die Zielsetzungen von damals haben nach wie vor ihre Gültigkeit“, so Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner. © Wilhelm L. Andeˇl

Dorothea Martinz und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig bei der Eröffnung

© PID/Christian Fürthner

Kurz & bündig

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WAZ

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser! ie uns Leser informierten nennt sich eine Facebook-Gruppe „Wir unterstützen Liesing“. So weit, so gut. Weniger gut ist, wenn man für unseren Kaufpark tätig sein sollte, dafür auch Geld kassiert und dann, am 26. August, in dieser Gruppe folgende Empfehlung abgibt: „Kommen Sie ins Riverside und erleben Sie das neue Gastro-Angebot! Mit großem Erfolg haben diese Woche unsere neuen Hotspots eröffnet: Röstfrische Aromen erwarten Sie beim Kaffee-Spezialisten Rauwolf, während das Davi’s Sie mit herzhaften Steaks und Burgern verwöhnt. Einfach vorbeischauen und genießen Riverside-Shopping“ Gibt es eine Kooperation, oder fühlt sich da jemand nicht ausgelastet, zu höherem berufen, fährt zweigleisig, oder bereitet gar seinen Absprung vor? Außerordentlich gut besuchte Veranstaltungen waren im September die „40 Jahre Feier“ und der Kindertag. Für das Fest zum 40er zeichnete unser Hausherr die Wohnpark Alterlaa AG/Gesiba in Zusammenarbeit mit dem Mieterbeirat verantwortlich, den Kindertag organisierten unser Jugendzentrum mit den Wohnparkklubs und der Kirche. Diese Veranstaltung war nur dank vieler freiwilliger Helfer möglich, denen auch an dieser Stelle noch einmal großes Lob gezollt werden soll. Für viel Aufregung sorgt unter einigen Bewohnern derzeit die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes. Offensichtlich besteht die Befürchtung, dass „auswärtige“ den Platz vereinnahmen könnten. Neue Lärmbelästigungen sind in den nächsten Monaten wohl kaum zu erwarten. Erst das nächste Jahr wird zeigen, ob und von wem die gelungene Neugestaltung überhaupt angenommen wird. A1 hat in den letzten Monaten im Wohnpark fleißig Kabel verlegt und versucht die UPC-Bastion Wohnpark zu stürmen, Ich kenne jemanden, der sich von UPC getrennt hat und im 3. Bezirk seit einigen Monaten A1 TV bezieht und damit nicht glücklich ist. Das Bild bleibt sehr oft stehen, ein A1- Techniker war schon dreimal im Haus, aber auch der Umstieg auf das angeblich schnelle Internet

Der neu gestaltet Kirchenvorplatz wird nicht von allen begrüßt. schaffte keine Verbesserung. Das Gegenteil berichtet meine Schwester aus dem südlichen Niederösterreich, ihr A1 TV funktioniert bestens. Wie gut A1 TV im Wohnpark oder Grätzel funktioniert, können wir noch nicht beurteilen. Wie viele Haushalte bekämen A1 TV wirklich direkt über Glasfaserkabel? Wir bitten daher jene Mieter die auf A1 TV ein- oder umgestiegen sind, uns ihre Erfahrungen mitzuteilen. Alexander W. Träger PS.: Die Wohnpark Pfarre ersucht um folgende Verlautbarung; Information zum neuen Kirchenvorplatz! Aus mehrfach gegebenem Anlass folgender Hinweis: Die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes war Angelegenheit der AEAG, der „Gemeinnützigen Wohnungsaktiengesellschaft Wohnpark Alt-Erlaa“ und hat weder baulich und schon gar nichts finanziell mit der Wohnpark Pfarre Alterlaa zu tun! Fragen zur Neugestaltung und auch zu deren Kosten richten Sie bitte an die GESIBA und nicht (mehr) an den Pfarrer oder Pfarrgemeinderat. Vielen Dank!

Inhaltsverzeichnis Ein vielfältiges Angebot Nachdem wir uns in der Ausgabe vor dem Sommer über die Kindergärten im Grätzel informiert haben, ist es an der Zeit die Volkschulen vorzustellen. Fünf öffentliche Volksschulen der Stadt Wien (MA 56) gibt es im Bereich Wohnpark Alterlaa, Wiesenstadt, und den Osram Gründen.

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Garteln und wohnen bei „Erlaaer Flur“ Mehr als 900 geförderte Wohnungen und vielfältige urbane Gärten entstehen bis Winter 2018.

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Das war das Fest „40 Jahre Wohnpark Alterlaa“ Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des Wohnparks wurde auf Initiative des Mieterbeirats am 9.9.2016 ein Fest für die Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Gemeinderat Christian Deutsch, Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner und Architekt Prof. Harry Glück gratulierten. Durch das Fest führte Martina Kaiser.

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Impressum: Medieninhaber und Verleger: porter press VerlagsgmbH, Herausgeber: E. J. Träger, Redaktion und Verwaltung: Heiligenstädter Lände 29/2.0G, 1190 Wien, Tel.: (01) 514 34 1340, Fax: (01) 514 34 1110, E-Mail: [email protected], Produktion und Druck: Donau Forum Druck; 1230 Wien, Walter-Jurmann-Gasse 9, Jahresabonnement: € 15,40 inkl. MWSt., bei Beziehern außerhalb des Wohnparks/Osramgründe/Wiesenstadt zzgl. € 10,– Versandkosten, Erscheinungsweise: 8x jährlich, periodisch, Erscheinungsort: Wien

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WAZ

Ganztagsschule

Ein vielfältiges Angebot Nachdem wir uns in der Ausgabe vor dem Sommer über die Kindergärten im Grätzel informiert haben, ist es an der Zeit die Volkschulen vorzustellen. Fünf öffentliche Volksschulen der Stadt Wien (MA 56) gibt es im Bereich Wohnpark Alterlaa, Wiesenstadt, und den Osram Gründen. olkschulen bereiten unsere Kinder auf ihren späteren Bildungsweg vor, doch bis auf die Tatsache, dass diese fünf Schulen für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren sind, unterscheiden sie sich durch ein spezifisches Angebot. Für diese Ausgabe hat sich Herr Dir. Claus Großkopf der Ganztagsschule Alt Erlaa die Zeit genommen und mit uns über das Programm und den Ablauf in seiner Schule gesprochen.

Die Ganztagsschule Alt Erlaa Die GTVS Alt Erlaa befindet direkt in der Kaufpark-Arena, wo auch die Wohnpark-Schule VS ll, - wird in der Novemberausgabe vorgestellt werden -, untergebracht ist. Letztes Schuljahr wurden 15 Klassen unterrichtet, bestehend aus einer Vorschulklasse mit maximal 20 Schülern, 4 ersten Klassen, 4 zweiten Klassen, 3 dritten Klassen und 4 vierten Klassen. Die Nachfrage ist konstant gut, das heißt, die GTVS im Kaufpark ist mit rund 345 Schülern völlig ausgelastet. Gesetzlich dürfen maximal 25 Schüler in einer Volkschulklasse sitzen. Derzeit werden auch all diese Plätze benötigt, wobei die Schulleitung Klassen mit nur 24 Schülern bevorzugt. So kann

wochen nach den Weihnachtsferien, jeweils von Montag bis Freitag statt. Kinder, die vor dem 1. September 2017 das 6. Lebensjahr vollenden, sind im Schuljahr 2017/2018 schulpflichtig und müssen von ihren Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten zum Schulbesuch angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt im Rahmen der Schülereinschreibung (inkl. Schulreifefeststellung). Aus organisatorischen Gründen gibt es keine Möglichkeit einer Voranmeldung oder Vormerkung für ein späteres Schuljahr abzugeben. Es wird gebeten ab November einen telefonischen Termin für die kommende Schuleinschreibung zu vereinbaren. Ohne rechtzeitige Terminvereinbarung ist nämlich keine Schuleinschreibung möglich. Sollten Sie voll berufstätige und aus der näheren Wohnumgebung stammende Eltern sein, dann können Sie ihr Kind in der Ganztagesschule Alt Erlaa anmelden. Sollte ihr Kind die Schulreifeprüfung erfolgreich bestehen, haben sie im Normalfall einen Platz garantiert. Bei der Reifeprüfung werden die Kinder in Kleingruppen von einem Lehrerinnenteam auf spielerische Weise betreut. Es wird festgestellt, ob ihr Kind schon „schulreif“ ist, oder ob es noch etwas Zeit benötigt, um erfolgreich in einer ersten Klasse der Volksschule beginnen zu können. Schulplätze an Kinder aus entfernteren Wohngebieten können nur bei ausreichend vorhandenen Plätzen vergeben werden. Leider werden Schulplätze an Kinder aus Nachbarbezirken wie Favoriten, Meidling oder auch Hietzing gar nicht vergeben. Ungefähr 30% der Schüler wohnen direkt im Wohnpark.

Was bedeutet eigentlich Ganztagsschule? Organisatorisch unterscheidet sich eine GTVS in keiner Weise von einer Halbtages Volkschule. Doch vor allem für Menschen die noch nie mit dieser Schulform zu tun hatten, wirkt diese Bezeichnung ziemlich abschreckend. Man stellt sich ein Tagesgefängnis für Kinder vor die nur zum Schlafen wieder nach Hause dürfen. Doch diese Angst ist völlig unbegründet. Unsere Redaktion hat sich die Zeit genommen um bei einem persönlichen Gespräch mit dem Direktor Claus Großkopf ein genaues Bild von dieser speziellen Unterrichtsart zu bekommen. Diese Information wollen wir an unsere Leser im Grätzel, die vielleicht gerade selbst eine passende Schule für ihr Kind suchen, weitergeben. Die GTVS ist speziell für berufstätige Eltern, die während der Arbeit keine Zeit für die Betreuung ihrer Kinder haben.

Ab 07:15 Uhr besteht die Möglichkeit sein Kind freiwillig und auch kostenfrei Direktor Claus Großkopf (li.) im WAZ-Gespräch über renovierungsbedürftige in der Schule abzugeben. Zu diesem Bereiche der Schule, wie z.B. die rostigen Blumentröge im Schulhof Zeitpunkt werden eigene Sammelgruppen geführt, bis der für alle Schüler verpflichtende Unterricht um 08:00 Uhr laut Herrn Dir. Großkopf am Besten auf Schüler die ein Jahr wiebeginnen kann. Der Unterrichtsbeginn und die jeweiligen Pausen derholen müssten reagiert werden, ohne Probleme mit der vorgewerden wie in allen anderen Schulen durch die Schulglocke eingeschriebenen Obergrenze zu bekommen. läutet. Das Läuten in einer Ganztages Volkschule dient aber nur als Richtlinie, da das Arbeiten und Lernen von der jeweiligen MotivaOrganisation tion bzw. Stimmung in den Klassen abhängt. Sollten die Schüler äußert konzentriert bei der Sache sein, wird dies sofort ausgenutzt Wie bei allen anderen Schulen in Wien findet die Schuleinschreiund die Stunde wird einfach überzogen. Im Gegenteil dazu wird bei bung für das nächste Schuljahr im Zeitraum der ersten zwei Schulauftretender Unruhe, wodurch es zu einem Aufmerksamkeitsdefi-

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WAZ

Ganztagsschule

zit kommt, eine vorzeitige Pause eingelegt, damit später wieder beswerden. Die Verrechnung erfolgt jeweils im Nachhinein für den ser mitgearbeitet werden kann. Der Pflichtunterricht dauert bis letzten Monat und wird von der Buchhaltungsabteilung der 15:30 und in diesem Zeitraum kann der Stoff über den ganzen Tag MA56/MA6 durchgeführt. sehr gut verteilt werden. Danach werden die Klassen wieder in speSomit haben wir die wichtigsten Informationen von der Anmeldung zielle Sammelgruppen für die Nachmittagsbetreuung zusammenbis hin zu den Kosten und der Bezahlung in der Ganztages Volkgelegt. Normalerweise kommen 8 Gruppen zu Stande, die wie in der Früh ebenfalls kostenfrei besucht werden können. Über das Mitteilungsheft haben die Eltern die Möglichkeit die zuständigen Lehrer über das Gehen oder Bleiben ihrer Kinder zu informieren. In der Nachmittagsbetreuung steht das Spielen für die Kinder im Vordergrund. Dabei kann aus einem großen Angebot von verschieden Schwerpunkten gewählt werden. Unter anderem stehen der Schulchor, Schach, Volleyball, Handball, Fußball, Theater, Englisch oder das Schlagzeug spielen zur Auswahl. Das Programm ist immer unterschiedlich und hängt allein von den Schülern und ihren Interessen an dem jeweiligen Tag ab. Die Schule benötigt auf Grund des breiten Angebots auch immer wieder neue Ausrüstungsgegenstände wie unter anderem Sportdressen, die mit aufgedruckten Schullogos bei Wettkämpfen und Turnieren die Schulen repräsenEingang der GTVS in der Arena tieren sollten. Finanziell ist dies nur schwer durch den Elternverein möglich, daher ist die Schulleitung über Spenden und Sponsorengelder jederzeit dankbar. Des Weiteren wird die Nachmittagszeit für die Erledigung der schule Alt Erlaa aufgeführt. Hoffentlich konnten Sie dadurch einen Hausübung genutzt und die Schüler haben die Möglichkeit ihre Debesseren Eindruck über den Ablauf in einer solchen Einrichtung gefizite aus dem Pflichtunterricht aufzuholen. winnen. Wir freuen uns schon darauf Ihnen die weiteren Schulen in Ihrer Umgebung in den nächsten Ausgaben vorzustellen.

Was kostet mir die Ganztages Volkschule?

Alexander W. Träger Anders wie bei Halbtags Schulen müssen sie auch die Kosten für die Nachmittagsverpflegung beachten. Die Kosten pro Kind für die Ganztages Volkschule betragen ungefähr € 11 pro Tag. Hierbei sind das Mittagessen mit ~ € 4,04, die Jause mit ~ € 1,49 und die Betreuung mit ~ € 5,60 inkludiert. Das Gute Preisleistungsverhältnis ist den Elternverein zu verdanken, der auch für die Auswahl des Essens verantwortlich ist. Seit einiger Zeit wird in der Mittagspause ein Buffet betrieben, welches immer aus 3 Gängen sowie mindestens einem vegetarischen Gericht besteht. Aus Platzgründen werden die Klassen gestaffelt zwischen 11:00-14:00 zum Essen geschickt, damit dieses reibungslos ablaufen kann. Für den Kostenbeitrag an die Gemeinde Wien kann um Ermäßigung angesucht

Wichtige Daten Schulname: Ganztagsvolkschule (GTVS) Alt Erlaa Adresse: Anton Baumgartnerstraße 44/1 Telefon: +43 0676 811 856 401 E-Mail: [email protected] Homepage: http://gtvs-alterlaa.schule.wien.at/ Schulleiter: Dir. Claus Großkopf Klassen: 14 Klassen + 1 Vorschulklasse

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Gesundheit

Das war ein Festwochenende! Der Wettergott meinte es sehr gut und wir erfreuten uns von Freitag - Sonntag (9.-11. September) prachtvollen Spätsommerwetters. Mehr Fotos von diesem Festwochenende finden Sie auf Seite 11. Den Auftakt machte am Freitag die 40-iger Feier. Hunderte Alterlaaer feierten mit Dr. Harry Glück, den Wohnparkarchitekten, Vertretern von Politik, dem Vorstand und den Mitarbeitern der AEAG den runden Geburtstag sowie die offizielle Eröffnung des neu gestalteten Kirchenplatzes.

WAZ Alle Programmpunkte fanden sehr guten Anklang bei den Besuchern, was uns sehr freut. Bei den künstlerischen Beiträgen wird es bei einen der nächsten Feste oder im WFC sicher ein Wiedersehen geben. Bei den von der AEAG, den Klubs, Schulen, Kindergärten, Bezirksmuseum Liesing und Mieterbeirat gestalteten Beiträge werden wir, sofern möglich, uns um eine adäquate Nachlese bzw. Wiederholung bemühen. Info folgt in den nächsten Newsletterausgaben des Mieterbeirates. Der Kindertag am 10. September war ebenfalls ausgezeichnet besucht. Ein Stand reihte sich an den anderen und überall Trauben von Kindern, Eltern, Omas und Opas... Die Tschu-Tschu-Bahn fuhr unermüdlich durch den Harry-GlückPark. Wir freuen uns auf den Kindertag 2017! Der Kirtag am 10. und 11. September, war, so wie jedes Jahr bestens organisiert und besucht. Das war ein „All-together-now“ der besonderen Art - so wie wir uns das vorgestellt haben. Wir danken allen Beteiligten und hoffen es hat ihnen so viel Spaß gemacht wie uns. Im Mieterbeirat geht’s jetzt mit „Business as usual“ weiter. Mit Sprechstunden, Jahresabrechnungskontrolle, ersten Gesprächen zu den Instandhaltungen/Erneuerung 2017.

Sind Bio-Lebensmittel wirklich besser? Bio-Produkte liegen voll im Trend. Eine Studie des Forschungsinstituts für biologischen Anbau und BIO AUSTRIA, gibt diesem Trend recht. Bio-Produkte enthalten ein Mehr an wertvollen Inhaltsstoffen. Außerdem wirken sich biologische Produkte im Anbau positiv auf Klima und Umwelt aus. Die biologische Lebensmittelproduktion fördert die Produktivität der Böden, ermöglicht Nutztieren ein artgerechtes Leben, steigert die Biodiversität des Saatgutes und begünstigt regionale Entwicklungen. Die Richtlinien sind gerade beim Biolandbau sehr streng und unterliegen genauen Kontrollen. Die Mitglieder von BIO AUSTRIA, das sind etwa 70 % aller Österreichischen Biobauern, verpflichten sich freiwillig nach den derzeitig strengsten geltenden Bio-Richtlinien zu arbeiten. Das betrifft die Produktionsbereiche Pflanzenbau und Tierhaltung genauso wie die Bereiche Verarbeitung, Handel und Import. Die Biobauern und Verarbeiter sind darüber hinaus auch kontrollpflichtig. Staatlich autorisierte, unabhängige Kontrollstellen überprüfen unangemeldet mindestens 1 mal jährlich die Einhaltung der Bio-Richtlinien. Weiters bestätigen Ergebnisse aus insgesamt 41 wissenschaftlichen Untersuchungen, dass Bio-Lebensmittel einen höheren Anteil an Vitamin C, Magnesium, Phosphor und Eisen enthalten als andere Produkte. Dass aber Bio-Produkte trotzdem nicht immer die bessere Wahl sind, hat jetzt eine vierjährige Langzeituntersuchung der Stiftung Warentest ergeben. Häufig sind Bio-Produkte geschmacklich nicht von ihren herkömmlich angebauten Konkurrenzprodukten zu unterscheiden. Apfelsäfte zählen zu einem der wenigen Produkte, die biologisch wesentlich mehr überzeugen konnten. Und nicht immer versteckt sich hinter Bio auch wirklich Bio. Nicht nur durch die

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steigenden Lebensmittelpreise schauen die Leute beim Einkauf genauer hin, viele Menschen können sich die biologische Ernährung schlicht und einfach nicht leisten. Vorsicht ist auch bei billigen Bio-Produkten aus dem Ausland geboten, da diese oft aus Ländern kommen, wo die biologische Qualität zu wünschen übrig lässt. Auch Täuschungen des Konsumenten sind unter den Lebensmittelproduzenten sehr beliebt. Werbegags wie „naturnahe“ oder „kontrollierter bzw. integrierter Anbau“, „umweltschonende Landwirtschaft“, „regionale Herkunft“ „unbehandeltes Produkt“, „naturrein/naturnah“ oder dergleichen sind ein Bio-Schmäh und sagen wenig aus! „Gentechnik-frei“ ist auch ein beliebtes Schlagwort, aber: Bio ist immer Gentechnik-frei, Gentechnik-frei ist aber nicht immer Bio. Diesem Etikettenschwindel versucht BIO AUSTRIA durch umfassende Aufklärung und Information entgegenzuwirken. Für den Konsumenten bedeutet es, dass genaues Hinschauen notwendig ist, um auch wirklich die Vorteile von Bio genießen zu können. Auf folgenden Seiten finden Sie umfassende Informationen zu biologische Lebensmitteln und Produkten, z.B. Bio-Märkte, Bio-Zusteller und Bio-Hotels usw.: www.biolebensmittel.at; www.bio-austria.at. Mag.a Alexandra Bautzmann [email protected]

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WAZ

Foto: Rodenstock

In einer der letzten WAZ-Ausgaben habe ich darüber berichtet, dass am 01.01.2016 eine Novelle zum Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) in Kraft getreten ist und dass sich insbesondere die Bestimmungen, die die Einhebung des Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrags regeln, wesentlich geändert haben. Diese neuen Bestimmungen, die übrigens erst am 01.07.2016 in Kraft getreten sind, sehen vor, dass in den ersten 5 Jahren nach Besiedelung einer Wohnhausanlage € 0,50 pro m2 Nutzfläche als EVB eingehoben werden dürfen. Ab dem 6. Jahr nach Bezug kann dieser Betrag jeweils um 12 % jährlich angehoben werden, sodass 30 Jahre nach Bezug der Wohnhausanlage der EVB die Höchstgrenze von € 2 pro m2 Nutzfläche erreicht. Wenn eine Wohnhausanlage ausfinanziert ist, d.h., wenn alle Darlehen zurückbezahlt sind - wie dies im Wohnpark Alt-Erlaa im Block A seit ca. 5 Jahren und im Block B seit kurzem der Fall ist - darf neben dem EVB von € 2 pro m2 eine Grundmiete von € 1,75 pro m2 eingehoben werden, wodurch sich ein „Gesamthauptmietzins“ von € 3,75 pro m2 ergibt. Jetzt sind gerade im Block A und im Block B in

letzter Zeit Anfragen von Mietern an uns herangetragen worden, warum nach der Ausfinanzierung einer Wohnhausanlage überhaupt noch ein „Hauptmietzins“ eingehoben wird, zumal ja die Grund- und Baukosten getilgt sind. Dazu muss man wissen, dass der gesamte Betrag von € 3,75 pro m2 (EVB + Grundmiete) in die Reparaturrückstellung fließt und für Reparaturen zur Verfügung steht. Im Block A und im Block B hatten wir die Sondersituation, dass aufgrund vorgezogener Großinstandsetzungsmaßnahmen zum Zeitpunkt der Ausfinanzierung riesige Vorgriffe in Millionenhöhe bestanden haben. Die zusätzlichen Einhebungen müssen daher dazu verwendet werden, diese Vorgriffe zu refinanzieren, was im Block A bereits gelungen ist. Der Instandhaltungskostenabrechnung 2015 können Sie entnehmen, dass im Block A der dortige Vorgriff bis zum 31.12.2016 in ein Guthaben von rd. € 650.000 „gedreht werden konnte“. Im Block B ist es ebenfalls schon gelungen, den Vorgriff deutlich zu reduzieren, der sich per 31.12.2015 noch auf rd. € 5,5 Mio. beläuft. Wir hoffen, dass es auch hier gelingen wird, den Vorgriff in den nächsten Jahren in ein Guthaben überzuführen. Im WGG ist weiters vorgesehen, dass die Grundmiete 5 Jahre lang nach der Ausfi-

WP-Manager Dr. Friedrich Maierhofer zum Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag und ausfinanzierte Wohnhausanlagen nanzierung in die Reparaturrückstellung fließt. Danach stehen diese Einhebungen dem Gemeinnützigen Wohnbauträger zur Verfügung, der aber verpflichtet ist, mit diesen Mitteln Grundstücke zu erwerben und darauf geförderte Wohnhausanlagen zu errichten und damit das Vermögen im Kreislauf der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft zu erhalten. Für notwendige Reparaturen und Refinanzierungen nach Ablauf dieser 5 Jahresfrist steht natürlich weiterhin der EVB (€ 2,-/m2) zur Verfügung.

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Kommunal

Halloweenparty in Alterlaa

© hubmayer - alle

Liesings größte Halloweenparty findet bereits zum 14mal in Alterlaa statt. Am Freitag den 21. Oktober 2016 um 14 Uhr geht es los. Auch heuer stehen wieder an die 600 Kürbisse zum Schnitzen und Verschönern zur Verfügung. Ein bunter Halloween-Bastelnachmittag ist wieder Bestandteil dieser Party. Dabei ist lustiger Gruselspaß für die Kids aber auch für Erwachsene angesagt. Waschechte Halloween-Fans kommen natürlich im Gruselkostüm zur Party. Auch Riesenseifenblasen sind heuer mit dabei.Veranstaltet wird dieser bunte Nachmittag von der SPÖ-Alterlaa und unterstützt von den Kaufleuten des Kaufpark Alt-Erlaa, der Wohnpark-Zeitung, den ‚Bezirkszeitungen „Dein Bezirk“ und „Wiener Blatt“ sowie dem Wiener Kulturservice. Sie sind herzlichst eingeladen!

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Fünf Bauprojekte sollen Urban Gardening und Wohnen beim Areal „In der Wiesen Ost“ vereinen.

Garteln und wohnen bei „Erlaaer Flur“ Mehr als 900 geförderte Wohnungen und vielfältige urbane Gärten entstehen bis Winter 2018. Auf rund 49.000 m2 bei „In der Wiesen Ost“ werden bis Ende 2018 mehrere Bauprojekte realisiert. Da es in der Umgebung viele Gartenbetriebe gibt, wurden die Projekte dem Schwerpunkt „Urban Gardening“ gewidmet. Dieses Wohnprojekt erfüllt damit den Wunsch direkt vor der Haustüre selbst Gemüse und Obst zu ziehen und frisch zu ernten. Tiefgaragen für jeden Bauplatz, ein privates Carsharing-Angebot sowie Fahrradabstellplätze sind Teil des Verkehrskonzeptes. Weiters sollen eine Arztpraxis, ein gefördertes Geschäftslokal und ein Kindergarten direkt bei den Wohnungen entstehen. Bei der Entwicklung dieses Projektes wurde großes Augenmerk auf eine harmonische Verbindung mit den bestehenden Wohnsiedlungen gelegt um den Stadtteil noch lebenswerter zu gestalten.

Sprechstunde der SPÖ Alterlaa im Cafe`Leonardo

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Bezirksrat Roman Zeller

Montag, 24. Oktober 2016 17:00-18:30 Uhr

Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen ! in den Jahren zuvor vorbereitet waren, mussten am Nachmittag weitere Tische und Bänke bis zum neugestalteten Kirchenvorplatz und auch in den Grünflächen aufgestellt werden.

© Klaus Pühringer

Samstag, 10. September: Unfassbar, arg, so was habe ich in 25 Jahren noch nicht erlebt, sensationell, wir sind am Ende (Anm.: Speisen und Getränke), mörderisch was sich heute hier abspielt...

Nicht nur dass schon (aufgrund der Wettervorhersage) mehr Tische und Bänke als

Bezirksrätin k ti Susanne Deutsch



Bezirksrätin Kira Hoefenstock

Kirtags Wochenende

Das waren nur einige Mitarbeiterkommentare zum Kirtag am Samstag, 10. September, angesichts des Besucheransturmes, der heuer wirklich alles Bisherige übertraf.

Alterlaa

Sonntag, 11. September: Auch der nach der sonntägigen Festmesse, die gemeinsam mit den Pfarren Neuerlaa und Siebenhirten gefeiert wurde, traditionelle Frühschoppen war sehr gut besucht. Außerdem war am 11. September der traditionelle „Dirndlgwandsonntag“, an dem, wie ersichtlich, auch schon unsere Kleinsten mitmachten.

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Jubiläum

Das war das Fest „40 Jahre Wohnpark Alterlaa“ Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des Wohnparks wurde auf Initiative des Mieterbeirats am 9.9.2016 ein Fest für die Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Gemeinderat Christian Deutsch, Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner und Architekt Prof. Harry Glück gratulierten. Durch das Fest führte Martina Kaiser. 1976 von den ersten BewohnerInnen bezogen, zeichnet sich die von Prof. Harry Glück geplante Wohnhausanlage auch heute noch durch höchste Wohnzufriedenheit und -qualität aus. Dies wurde auch von allen Festrednern zum Ausdruck gebracht.

„Das Besondere am Wohnpark Alterlaa und seiner hervorragenden Planung durch Harry Glück ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Im geförderten Wohnbau Wiens ist das nach wie vor der oberste Grundsatz. Wir realisieren nicht nur Wohnungen sondern Gemeinschaften und Lebensumfelder für die Menschen“, betonte Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. „Alterlaa ist eines der Wahrzeichen des Bezirks, auf das wir stolz sind. Höchste Lebensqualität und Leistbarkeit des Wohnens sind hier bestens miteinander verknüpft“, unterstrich Liesings Bezirksvorsteher Gerald Bischof.

© Franz Schuster

© Franz Schuster

„Der Wohnpark Alterlaa zeichnet sich durch höchste Wohnzufriedenheit in Verbindung mit hervorragender Infrastruktur und einem sehr guten Miteinander aus, das sich auch in der Organisation von

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WAZ über 30 Vereinen wiederspiegelt,“ hielt Gemeinderat Christian Deutsch fest. „Schon 1974 startete die Aktion Mitbestimmung und hier gab es auch den ersten MieterInnen-Beirats. Alterlaa ist ein Vorzeigebeispiel des geförderten Wohnbaus Wien und die Zielsetzungen von damals haben nach wie vor ihre Gültigkeit“, so Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner.

© Franz Schuster

Architekt Harry Glück sagte: „Wien war vor vierzig Jahren ein internationales Vorzeigebeispiel des kommunalen und geförderten Wohnbaus und ist es noch heute. Daran hat sich nichts verändert.“

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WAZ

Juzi / Lesermeinungen

Hier ein kleiner Ausblick auf kommende Aktivitäten im Jugendzentrum Alterlaa * Lajuna im Juzi23 - Summerstagekonzert und Volxkino Musik- und Filmfreunde aufgepasst: Am Freitag 16. Sept. steigt wienweit wieder die alljährliche Lajuna alias Langer Nacht der Jugend - das Juzi23 bietet heuer ein Open Air Konzert mit Auftritten jener Bands, die regelmäßig den Proberaum des Jugendzentrums nutzen, sowie einer Gastband aus dem Jugendzentrum Come In. Anschließend gibt´s dann bei spätsommerlichen Temperaturen noch Volxkino unter freiem Himmel. Gezeigt wird heuer der Film Almost Famous. Lajuna im Juzi23 - Summerstage und Volxkino; Fr. 16.9. ab 16h; Film ab ca. 19:30h; Sportplatz Alt Erlaa, Anton-Baumgartnerstraße 44; 1230 Wien, hinter Block C * Kidsmania - Teeniebetrieb im Juzi23 Ab Oktober widmen wir den Freitagnachmittag wieder exklusiv unseren jüngeren Besucher_innen zwischen 10 und 13 Jahren. Es wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel, Bewegung, Kreativ- und Kochaktionen. Kidsmania - Teeniebetrieb, ab Okt.; Fr. 15:3017:30h

spielen, gutes Essen zu kochen und eure eigenen Programmvorschläge einzubringen - jeden Mittwoch von 15:30-18:00h habt ihr die Möglichkeit dazu. Girls Only - Mädchennachmittag im Juzi23; Mi 15:30-18:00h * Proberaumtermine Nur zur Erinnerung - das Juzi 23 verfügt über einen Bandproberaum inklusive Schlagzeug, Verstärkern, Boxen und Mikros ‡ derzeit wäre der Samstagstermin zu vergeben!!! Vorrang haben Jungbands (bis 19 Jahre) Nähere Infos unter 01/6677114 oder [email protected] * Partyline Für alle die mal Party machen wollen und dafür keinen Alkohol brauchen, bietet das Juzi23 Freitagabend (17-20h) und Samstagnachmittag (15-18h) die Möglichkeit dazu. Ob Jugendliche zw. 1424 Jahren in Eigenregie oder Kindergeburtstagsparty - die Discoräumlichkeiten und bei Bedarf auch ein DJ stehen zur Verfügung! Anmeldungen und nähere Infos gibt´s im Juzi23 (01/6677114; [email protected]) Jugendzentrum Alt Erlaa; 23, Anton Baumgartner Str.44 Tel.: 0166 77 114 mailto: [email protected]

* Girls Only - Mädchennachmittag im Juzi23 Mädels aufgepasst: wenn ihr mal Lust habt, das Juzi für Euch alleine zu haben und mit den Betreuerinnen des Jugendzentrums interessante Themen zu besprechen, nette Sachen zu basteln, Spiele zu

Unser aktuelles Programm, die Öffnungszeiten sowie weitere Informationen sind auch auf www.facebook.com/jugendzentrum.alterlaa. zu finden.

Fahrradabstellraum

Diese wurde dann aufgrund mir unbekannter Aufschübe in meiner Sicht nach, sehr rudimentärer Form Ende August/ Anfang September 2016 durchgeführt. Nach Sichtung des Raumes in C7/01 richtete ich am 9.9.16 abermals eine Anfrage via Havis an Frau Herrmann mit auszugsweise folgendem Wortlaut:

Der erste kleine Babyschritt zur Sanierung der Fahrradabstellräume wurde gemacht. Große Reisen beginnen mit dem ersten Schritt und daher hier der Versuch, einem kleinen Schritt der Hausverwaltung einen großen Sprung für die RadfahrerInnen des Wohnparks folgen zu lassen - ein offener Brief an unsere CEOs des Wohnparks und des Mieterbeirates: „Sehr geehrter Herr Dr. Meierhofer, sehr geehrte Frau Sluzina, Ich rege seit etwa einem Jahr die Generalsanierung der Fahrradabstellräume des WP Alterlaa an. Dies geschieht bisher in Anfragen im HAVIS, Schreiben an den Mieterbeirat sowie Leserbriefe in der WAZ. Einleitend möchte ich Ihnen und allen anderen beteiligten MitarbeiterInnen als Mieter und Radfahrer meine Anerkennung dafür aussprechen, dass eine Sanierung in Form der Reinigung der Radabstellräume zumindest einmal in den Fokus genommen wurde. Jedoch möchte ich hiezu gerne Sir Winston Churchill zitieren: „This is not the end. This is not even the beginning of the end. But maybe, it is the end of the beginning.“ In diesem Sinne richte ich folgende Sachverhaltsdarstellungen aus Mietersicht sowie Fragen an Sie, sehr geehrter Herr Dr. Meierhofer in Ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied der AEAG sowie an Sie sehr geehrte Frau Sluzina, in Ihren Funktionen als Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzende des MBR. Im Juni 2016 wurde die Entrümpelung der Fahradabstellräume des WP angekündigt.

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„Nach Sichtigung des Abstellraumes in C7/01 stelle ich eine Bodenreinigung fest, sowie das Nicht-mehr-Vorhandensein eines Korbsessels, eines Supermarkteinkaufswagens, evtl. auch eines Kinderwagens. Augenscheinlich wurde aber kein einziges der a) nicht von Mietern zum Zwecke der Besitzanzeige markierten und b) unverschlossenen, dem Verfall preisgegebenen fahruntüchtigen Fahrräder entfernt. In diesem Zustand ist der Radabstellraum weiterhin für das Abstellen zusätzlicher Räder unbrauchbar. Somit ist der Erfolg der „Räumung“ nicht gegeben. Meine Frage: inwieweit gedenkt die HV, sich tiefergehend mit den wohl gegebenen gesetzlichen Bestimmungen zwecks effizienter Lösung des suboptimalen Zustands des Abstellraumes zu befassen? Nach §388 ABGB könnten durchaus die Behörden eingeschaltet werden, um diese vergessenen Altlasten vom Privatbesitz der AEAG zugunsten aktueller MieterInnen zu entfernen.“ Ich wurde darüber nicht explizit informiert, gehe aber davon aus, dass die „Entrümpelungen“ bisher striktest nach dem §388 des ABGB erfolgten, was praktisch bedeutet, dass auf den ersten Blick nichts aus dem Abstellraum entfernt werden darf ohne dabei die Eigentumsrechte jener zu verletzen, die ihren numehr zu Schrott gewordenen Besitz im Abstellraum „vergessen“ haben.

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Lesermeinungen Meine erste Frage: Ist es der § 388, der die HV leitet, auch den offensichtlich wertlosesten Abfall aus diesen Räumen nicht zu entfernen? Wenn ja, warum wendet die HV dann den §390 des ABGB nicht an? Warum ergeht keine Besitzstörungsklage? Wenn nein, meine 2. Frage: warum wurden die Mieter vor der Entrümpelung dazu aufgefordert, Räder die nicht entrümpelt werden sollen, zu kennzeichnen wenn das Ergebnis der Entrümpelung eigentlich keines ist? Wenn dennoch sämtlicher Metallschrott in Form unversperrter, fahruntüchtiger, verrosteter Ältest-Räder und Radteile im Abstellraum verblieb? Ich ersuche Sie also, meine beiden Fragen hinsichtlich der nur ansatzweisen Räumung der angesprochenen Räume zu beantworten und danke Ihnen im Vorhinein dafür. Zur generellen Lage der RadfahrerInnen im öffentlichen Verkehrsraum sowie im Wohnpark Alt Erlaa: Einleitend möchte ich hierzu als best-practice - Beispiel folgende Meldung über die GESIBA (Mutter der AEAG)Anlagen Nordbahnhof teilweise zitieren (aus https://www.gesiba.at/newsroom/cgi-bin/newsroom_articles.pl?br=4&se=1439):

1. Unverzügliche Klärung und Umsetzung der rechtlichen Möglichkeiten, jene unleidlichen „vergessenen“ Metallartefakte zu entsorgen die einer zeitgemäßen Nutzung der Räume im Wege stehen. 2. Einbau neuer Radständer die gewährleisten, dass jedes Rad so abgestellt werden kann, ohne andere dabei zu beschädigen oder am Transfer hinaus oder hinein zu behindern.

„Die erste Fahrrad-Wohnhausanlage Europas trifft auf Begeisterung: die Gesiba als Vorreiter Auf dem Gelände des ehemaligen Nordbahnhofs leben in Wiens erster Bike-City rund 300 Fahrräder samt ihren Besitzerinnen und Besitzern in friedlicher Koexistenz. Das Angebot ist spezifisch auf die Nutzer abgestimmt.“ „Unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeiten Die Bike-City ist ein Paradies für Radfahrer und ihre Gefährte. Die Planung umfasst unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeiten in tageslichthellen Fahrradräumen, Nischen in den Laubengängen und vor den Wohnungstüren, aber auch versperrbare Abstellboxen im Keller für besonders wertvolle Exemplare. Sogar die Lifte wurden übergroß ausgeführt, damit Rad und Fahrer mühelos darin Platz finden.“

Kirchenvorplatz

Weitere Beschreibungen sind im Link ersichtlich und Ihnen, Herr Dr. Meierhofer sicher ohnehin als Insider geläufig. Meine Fragen hinsichtlich der wirtschaftlich doch sehr engen Verknüpfung von Gesiba und AEAG: Warum hängt die „Fahrradphilosophie“ hinsichtlich Abstellplätze bildlich gesprochen jahrhunderteweit, hinter jener der Gesiba hinterher? Die Abstellräume des WP entprechen in dzt. Zustand, gleichgültig ob gereinigt oder nicht, solcher von Gemeindebauten der 70er Jahre. Sie fristen ein verdrängtes und vergessenes Dasein, gerade so, als müßten sie sich ob der Gefährte die sie behausen, schämen. Dies entspricht genau der Haltung zu Fahrrädern dieser Zeit: lästige Hindernisse der Vollmotorisierung die man am besten in einen verstaubten Keller sperrt um dort zu verrotten. Am Beispiel Gesiba, aber auch an vielen Aspekten der Wiener Verkehrspolitik ist zu sehen, dass diese Zeiten ein für allemal vorbei sind. Das Fahrrad und dessen BenützerInnen sind vollwertige und darüber hinaus klimaschonende VerkehrsteilnehmerInnen geworden. Wann möchte auch der WP Alterlaa seine ansonsten hohe Wohnqualität durch mehr Radfahrerfreundlichkeit ergänzen? So wie Gesiba? Abschliessend meine Grundidee zur völligen Sanierung aller Radabstellräume des WP:

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3. Wenn wirtschaftlich notwendig, durchaus Einhebung einer maßvollen Einstellgebühr, analog der Garagenplätze. Für gut gesicherte und moderne Abstellplätze sind Gebühren gerechtfertigt. Denkbar wäre hier eine programmierte Berechtigung auf dem Chip, o.Ä. Weitere Vorteile der Vergebührung: Vermeidung künftigen „Radschrotts“ sowie von Vandalismus und Diebstahl. Zusätzlich wäre ev. auch die Errichtung oder Zurverfügungstellung zusätzlichen Raumes (etwa ungenutzte Garagennebenräume) oder der Anbau von wetterfesten Radboxen (Radpark Alterlaa) auf WPLiegenschaften denkbar. Mit dem Ersuchen um Ihre geschätzten Stellungnahmen und Zukunftsperpektiven zur Angelegenheit PFC8

Als regelmäßiger Leser der WAZ fiel mir der Artikel Fahrradabstellraum auf. Diese Problematik verfolge ich schon seit längerem mit Verwunderung ob der seltsamen Vorgänge. Mitleidend mit den Benutzern des Abstellraumes, kopfschüttelnd über die Handlungen der HV. Aber der Grund warum ich Ihnen schreibe und um ein Erratum ersuche ist die Randbemerkung „... es ist schön und erbaulich, das für die KirchengängerInnen der Vorplatz zur Kirche modernst neu gestaltet wird, ...“. Dies entspricht nicht der Wahrheit: Der Vorplatz wurde im Zuge der 40 Jahrfeier neu gestaltet und soll nach dem Willen der HV als >Dorfplatz< für alle Alterlaa Bewohner verstanden werden. Peter Stroissnig e.a. Diakon der Wohnparkpfarre Alterlaa

Wohn“park“ Als Mieter einer Wohnung mit Loggia zahlt man das ganze Jahr fast den vollen Mietpreis für einen Bereich, der nur in der warmen Jahreszeit genossen werden kann. Leider wird einem dieses Vergnügen immer wieder verleidet. War vor einigen Jahren die Errichtung des - kaum genutzten - Wasserspielplatzes zwischen B- und C-Block der Grund dafür, so waren es im heurigen Sommer die Arbeiten am Kirchenvorplatz, die einem für viele Stunden den Aufenthalt im Freien vermiesten! Warum dieser sicher recht teure und - aus meiner Sicht - ohnehin unnötige Umbau genau in der schönsten Jahreszeit und nicht schon 2 Monate früher erfolgte ist mir unerklärlich. Ebenso wie die Tatsache, dass man die ebenfalls sehr geräuschvollen Ausbesserungen an den Wegen nicht gleichzeitig, sondern erst im Anschluss durchgeführt hat. Damit hätte man wenigstens die Gesamtzeit der Belästigung reduzieren können! Aber wahrscheinlich sind meine Anforderungen an die zuständigen Mitarbeiter bezüglich Empathie mit den Mietern und Interpretation des Begriffs Wohn“park“ doch zu hoch gegriffen. DI Friedrich Sklenar C 7

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WAZ

Kommentar / Vienna Dancing Kids

Umsteigen auf die Öffis Meine persönliche Sicht gleich vorne weg: Je mehr Menschen das Auto stehen lassen und sich in der Stadt und im nahen Umland mittels Öffis, Fahrrad oder zu Fuß bewegen, umso besser wird unsere Lebensqualität: Die Luft wird besser, der Lärm wird weniger und durch mehr Bewegung bleiben/werden wir gesünder. In der letzten Ausgabe der WAZ kritisierte ich, dass die U 6 als grenzenloses Allheilmittel für den immens steigenden Bedarf aufgrund des Zuzugs von tausenden Menschen in Erlaa betrachtet wird. Obwohl hinter vorgehaltener Hand auch die Experten zugeben, dass die Kapazitätsgrenzen der U 6 bald erreicht sein werden. Bei den Buslinien gibt es - auch in der letzten WAZ ausführlich an anderer Stelle berichtet - tatsächlich Verbesserungen. Davon werden zwar auch die Bewohner Alterlaas ein bisschen profitieren, der große Wurf für den Wohnpark ist es aber sicher nicht. Wie sollen also künftig Linienführungen aussehen, damit mehr Menschen aus dem Wohnpark auf die Öffis umsteigen? Was muss sich insgesamt am Öffi-Angebot ändern? Unlängst diskutierten wir in einer Freundesrunde dieses Thema. Dabei war die ganze Bandbreite vom eingefleischten Autofahrer bis zum leidenschaftlichen Radfahrer vertreten. Die zentrale Frage war: Wie motiviere ich jemand, auf das Auto zu verzichten? Und dabei stellten wir etwas Verblüffendes fest: Die Öffi-Nutzer wurden alle zumindest einmal schon befragt, wie sie mit dem Öffi-Angebot zufrieden sind. Dabei ging es aber hauptsächlich nur um Sauberkeit, Bequemlichkeit, Verhalten des Personals, Pünktlichkeit, etc... Und jetzt kommt es: Kein einziger Öffi-Verweigerer konnte sich erinnern, jemals gefragt worden zu sein, warum er denn die Öffis nicht nutzt! Und da liegt vielleicht der

Klein, aber oho! Tanzmäuse aus Liesing spenden 1000 Mäuse an Kontrakrebs Ein Rollstuhl für den 5jährigen Justin von den Vienna Dance Kids

Bezirksrat Ernst Paleta Liste PRO 23 [email protected] www.pro23.wien

spektakel von Ballett und rasanter Polka über HipHop, zu modernen Jazz bis coolem Showdance. Alle Darbietungen müssen an diesem Abend fehlerfrei gelingen, denn im vollem Haus möchten die Dancekids einen möglichst hohen Spendenerlös zusammenbekommen. Alle Solisten und die 5 Showensembles tanzten an diesem Abend für einen guten Zweck. Viele Wochen wurde die Show geprobt, leckere Kuchen für das Schlemmerbuffet gebacken und 250 Preise für die Tombola hübsch verpackt. Mit den Spendengeldern trugen die jungen Tänzer dazu bei einem krebskranken Burschen einen großen Herzenswunsch zu erfüllen: ein speziell auf die Bedürfnisse des kleinen Buben angepasster Rollstuhl. Der Verein Kontrakrebs dankte den Vienna Dance Kid stellvertretend für den kleinen Justin für den großartigen Galaabend und den Spendenbetrag über 1000 EUR. © W. Kainz

Die Sommergala der Tanzkinder im 23. Bez. am 25. Juni war eine reine Freude von A bis Z: Im Rahmen des vierstündigen Tanzprogramms präsentierten die Vienna Dance Kids eine brillante und lebensfrohe Bühnenshow. Für alle Tanzkinder ist die große Benefizgala jedes Jahr aufs Neue der Event, dem die jungen Tänzer und Tänzerinnen aufgeregt entgegenfiebern: An der Gala zeigt jedes Talent, was in ihm steckt. Showtänze mit atemraubender Akrobatik und Tanzkönnen vom Feinsten zählten zum unterhaltsamen Abend. Tanzmäuse im Alter von 4 bis 20 Jahren zeigten ein Tanz-

sprichwörtliche Hund begraben. Die Wiener Linien befragen zwar ihre bestehenden Kunden, nicht aber die große Zahl der potentiellen Kunden! Es wird also „unter dem falschen Baum gebellt“! Diesen Fehler haben auch schon andere gemacht: Die neuen Park & Ride-Garagen wurden seinerzeit zwar im Bezirk selbst heftig beworben, nicht aber im Umland! Die eigentliche Zielgruppe, also die Einpendler, wurde daher überhaupt nicht erreicht. Es wäre also an der Zeit, Marktforschung an der richtigen Adresse zu betreiben, um die Öffis für bisher Ferngebliebene zu attraktivieren zu können. Und da drängt sich der Wohnpark für einen Modellversuch geradezu auf! Nirgendwo in Wien leben so viele Menschen auf so engem Raum. Mit den richtigen Fragen sollte man schnell feststellen, wie das Öffi-Angebot aussehen muss, damit es wesentlich mehr Menschen aus dem Wohnpark nutzen. Davon profitieren wir dann alle, Stichwort „Lebensqualität“!

Die Tanzkinder machen Jahr für Jahr notleidenden Kids eine große Freude. Die Tanzgruppen zählen zu den besten Showteams Österreichs. Wenn Du Lust hast, bei den Teams mitzutanzen, dann komm nach den Sommerferien ins Training. Die neuen Kurse „Dance Explosion“ für Anfänger und Fortgeschrittene im Alter von 4 bis 20 Jahren starten ab sofort. Alle Teams, Location & Trainingszeiten findest Du unter www.viennadancekids.at

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y t r a P n e e w o ll

Liesing‘s größte

Ha

laa r e t l A k r a tner-Strasse 44 p f u a K r m i Baumga n o t n A n,

1230 Wie

Freitag, 21. Oktober 2016 ab 14 Uhr UM Z SE S I EN B Z R T KÜ CHNI 0 60 RS E B SEL

GEISTERSTUNDE - gruseln und schnitzen AIRBRUSH TATTOO - Milchgeister GESPENSTERJAGD MILCHGEISTERPRÜFUNG SPINNENNETZ HALLOWEEN - SPIELESHOW KÜRBISSCHNITZEN PRÄMIERUNG DES BESTEN KOSTÜMS PRÄMIERUNG DES SCHÖNSTEN KÜRBIS

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WAZ

W. Watcher ist ein scharfer Beobachter der Geschehnisse im Wohnpark. Meinungen bitte an [email protected] oder bei der Information hinterlegen.

günstigere Paket zu bekommen. Mittlerweile geht es schon einfacher. Sie entscheiden sich für einen günstigeren Tarif und je nach Bindungsfrist bekommen sie einen Nachlass. Das bewegt sich schon in die richtige Richtung, nämlich mehr Fairness gegenüber dem Kunden. Auf günstigere Angebote werden sie nicht hingewiesen. Da müssen sie selbst am Ball bleiben. Das könnte sich auch noch bessern. Ein Handyanbieter wirbt schon damit, wenn etwas billiger oder besser wird, dann für alle seine Kunden. Dieser Tipp war jetzt HoT.

A1 bedrängt UPC Ende der Sommerferien versuchte A1 auch im Wohnpark verstärkt Fuß zu fassen. Die Werbebotschaft war nicht gerade bescheiden. „Glasfaserschnelles Internet und digitales Kabel-TV sind demnächst im Wohnpark Alterlaa verfügbar!“ und ergänzt durch das Angebot „3 Monate gratis und unverbindlich testen!“. Für gute Stimmung sorgten Gratisgetränke, ein Glücksrad und ein A1-Frühschoppen. Der Wohnparkkabelbetreiber UPC versuchte parallel dazu auch Informationen zu geben und etwas Imagepflege zu betreiben. Das war aber dagegen eine flaue Hängepartie, A1 stellte sich sichtlich besser dar. Dafür ist UPC technisch eindeutig überlegen. Schon seit 2009 hat UPC sein Glasfasernetz mit einer Downloadgeschwindigkeit von 100 Mbit/s in Alterlaa, einer der größten Wohnanlagen Österreichs, angeboten. Neben London, Amsterdam und Madrid gehörte Wien damals zu den ersten Metropolen Europas, in denen diese Internetgeschwindigkeit möglich war. Nun ist das Surfen schon lange mit 250 Mbit/s möglich. Mit einem UPC Anschluss können sogar mehrere Fernseher in einer Wohnung angeschlossen werden. Paralleles Surfen ist natürlich ohne Qualitätseinbußen möglich. Das heißt, dass das eigene Hochleistungs-Glasfasernetz von UPC den Kunden in Alterlaa ermöglicht Internet, TV und Telefonie aus einer Hand zu beziehen und ohne Geschwindigkeitsverluste parallel zu nutzen. Warum? Weil das Fernsehsignal im Gegensatz zu anderen ortsansässigen Anbietern nicht IP-basierend ist. Dass das digitale Fernsehen von UPC zudem eine große Auswahl an Filmen und Serien nach Hause liefert ist selbstverständlich. Das kann A1 alles nicht. Bei der Internetgeschwindigkeit erreicht A1 nicht einmal die Hälfte und das digitale Kabel-TV von A1 ist mit dem UPC Kabel-TV qualitativ auch nicht vergleichbar. Technisch ist das einfach erklärt, UPC hat ein echtes Glasfaserkabel bis zur Wohnung. A1 dagegen geht mit dem Glasfaserkabel nur bis zu einem Stützpunkt im Wohnpark und dann über das klassische Telefon-Kupferkabel bis zum Teilnehmer. Es ist gut, dass es jetzt im Wohnpark ein Konkurrenzangebot zu UPC gibt. Wenn bisher jemand im Wohnpark mit UPC nicht zufrieden war dann war es schwierig. Beim TV war die Alternative nur die Satellitenschüssel, von denen es leider schon zu viele gibt. Für ein schnelles Internet gab es keine Alternative. Das hat sich mit LTE-Standard jetzt gebessert. Vielen war (und ist) UPC einfach zu teuer. Noch dazu werden die Bestandskunden schlechter behandelt als die Neukunden. Wenn sie sich bei UPC für ein bestimmtes Tarifpaket entschieden haben, dann sind sie mit dem Preis-Leistungsverhältnis momentan zufrieden. Zwei Jahre später gibt es für Neukunden ungefähr die gleiche Leistung zu einem weit niedrigeren Preis. Früher musste man mit Kündigung drohen um dann das

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Mit Wi-Free hat UPC für seine Kunden das zusätzliche Angebot, wo es UPC Modems gibt, WLAN kostenfrei zu nützen

Was die Preisentwicklung bei A1 betrifft können jetzt noch keine Prognosen gestellt werden. Derzeit gelten extrem niedrige Aktionspreise. Ob später bei einer unvermeidlichen Preisanpassung fair vorgegangen wird, bleibt offen. Der Handyanbieter BOB, ist eine Tochterfirma des A1-Telekom Konzerns. Wenn sie dort kündigen wollen, muss man dies schriftlich und per FAX erledigen. Diese FAX Nummer erfährt man über die kostenpflichtige Hotline. Weil kaum jemand noch ein Faxgerät hat, ist das schikanös und kostet auch noch etwas Geld. Aus vorgeblich rechtlichen Gründen müsste die Originalunterschrift der Kündigung gefaxt werden. Für andere Anbieter genügt da ein gemailter Scan. Man könnte meinen, BOB gibt es schon lange und dies wäre dort eben eine bürokratische Tradition. So ist es nicht, es ist eine gängige Vorgangsweise im A1 Konzern. Die neuesten Handytarifangebote des KURIER und der Kronenzeitung laufen über A1 und sehen auch die Kündigung per FAX vor. Es ginge auch per Post, nur mailen darf man nicht. W. Watcher

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Kommentar

Realitätssinn & Klartext Mit dem Einzug Christian Kerns ins Bundeskanzleramt hat sich in Österreichs Innenpolitik einiges geändert: ungewohnter Weise spricht ein Spitzenpolitiker über offensichtliche Probleme und Konflikte ohne diplomatische Schnörkel. Große Verwirrung, nicht nur bei politischen Freunden und Gegnern, sondern auch Österreichs TopJournalisten, stellte sich sofort ein. Kern, die Türkei & der EU-Beitritt Statt Scheinbeitrittsverhandlungen weiterzuführen, will der Kanzler bald über andere Formen der Zusammenarbeit reden. Man müsse einen „Weg der Kooperation in der Wirtschafts-, Sicherheitsund Migrationspolitik festlegen“, der von „Realitätssinn“ getragen sei, so Kern. Gerade in der Wirtschaftspolitik, ergänzte Kanzlersprecher Schwarz, würde sich eine solche Vereinbarung nicht stark von den entsprechenden Kapiteln bei den Beitrittsverhandlungen unterscheiden: „Die Türkei wird ein wichtiger Partner bleiben.“ Was machten Österreichs Journalisten daraus: „Kern will Abbruch der Beitrittsverhandlungen.“ Kerns Überlegungen für neue Wege mit der Türkei wird auf eine 5-Worte-Phrase reduziert. Es überrascht nicht, dass von der EU-Spitze ähnliches zu vernehmen war. Schließlich ist der Kommissionspräsident bisher mehr als erfolgreicher luxemburgischer Steuerjongleur in die Geschichte eingegan-

Lärm-Grenzen Lärm gehört zu den größeren Konfliktthemen zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Seiten ist es möglich eine für alle akzeptierte Lösung finden. Wenn viele Menschen auf engen Raum miteinander auskommen müssen, entsteht Stress und der führt oft zu Streitereien. Da die gesetzlichen Regelungen mehrdeutig sind, bleibt Lärm ein Problem, das viele beschäftigt. Es gibt z.B. keine gesetzliche Vorschrift, was man wann und wo wie laut machen darf. Nur in der Rechtsprechung finden sich Anhaltspunkte. Was ist Lärm? In der Fachsprache wird zwischen Geräusch und Lärm unterschieden. Beides breitet sich durch Schallwellen aus. Was noch als Geräusch gilt und was schon unter Lärm eingereiht wird, unterliegt einerseits dem subjektiven Empfinden, andererseits gibt es aber auch Richtlinien, ab wann die Schallwellen die zumutbare Dimension überschritten haben. Gemessen wird in Dezibel (dB). Ausgangspunkt sind 0 dB. Das Ticken einer Taschenuhr hat etwa 20 dB, ein normales Gespräch bereits 70dB, fährt ein Lastwagen an uns vorüber sind bereits 90dB erreicht und bei einem Presslufthammer werden es an die 120 dB. Die Schmerzgrenze liegt bei 140 dB. Wenn Nachbar eine Party feiern, dann stellt sich die Frage, ab wann wird der Richtwert unzumutbar. Für ländliche Wohngebiete sehen technische Normen objektive Werte in der Höhe von 25 dB tagsüber und 15 dB nachts vor. In der Stadt betragen die Zumutbarkeitsgrenzen tagsüber 30 dB und nachts 20dB. Soll nun die Lärmerregung des Nachbarn gemessen werden, muss zunächst der sogenannte „Grundgeräuschpegel“ erfasst werden. Das ist der geringste an einem Ort während einer bestimmten Zeit gemessene Schallpegel. Kommen nun die störenden Aktivitäten des Nachbarn dazu und überschreitet jetzt die Messung den Grundgeräuschpegel kann der „Beurteilungspegel“ gemessen werden. Bleibt die Steigerung unter

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gen. Politik für die Menschen in Europa und der Türkei sollte aber realistischer sein. Kern & die Wertschöpfungsabgabe Unbestritten unter den führenden Nationalökonomen ist, dass weltweit Änderungen der Besteuerungssysteme nötig sind. Der Kanzler befindet sich also in guter Gesellschaft. Finanzminister Schelling reagierte prompt: Kern sei ein „linker Ideologieträger“. Da ist Schelling schon mehr ein Mann der Praxis. Bekannt wurde er wegen eines Steuersparmodelles von XXXLutz über eine Firmenkonstruktion mit einer Tochterfirma in Malta. Diese stellte Lizenzzahlungen in Rechnung, Gewinne wurden dadurch von Ländern mit höheren Steuersätzen nach Malta verschoben, wo Gewinne theoretisch mit 35 Prozent Körperschaftsteuer besteuert wären, aufgrund von Rückerstattungen tatsächlich aber nur mit fünf Prozent. In Österreich betrug die Körperschaftsteuer bis zur Steuerreform 2004/2005 34 Prozent, danach 25 Prozent. Die Grünen stellten bereits 2014 eine parlamentarische Anfrage an Schelling zum Steuerentfall für Österreich durch diese Firmenkonstruktion. Der Minister gab dazu keine Auskunft und berief sich auf die abgabenrechtliche Geheimhaltungspflicht. Schelling war von 1992 bis 2005 Geschäftsführer der XXXLutz GmbH und von 2005 bis 2011 im Aufsichtsrat. Es kann nicht schaden, zu wissen, wer real für welche Politik steht. Kann hoffentlich in Zukunft wahlentscheidend sein. Wilhelm L. Andeˇl [email protected]

10 dB wird die Störung als zumutbar eingestuft, übersteigt sie diesen Wert, liegt ein Fall von Unzumutbarkeit vor. Derartige Messungen werden meist im Zuge eines Verwaltungsverfahrens von Amtssachverständigen durchgeführt. Wollen Sie als Mieter privat eine derartige Kontrolle durchführen, wird das für Sie nicht billig werden. Ansprechstelle sowohl für Amts- als auch Privatgutachten ist der Hauptverband der allgemeinen beeideten gerichtlichen Sachverständigen Österreichs (1010 Wien, Doblhoffgasse 3). Das bedeutet, dass Lärm sehr viel auch mit den ortsüblichen Verhältnissen zu tun hat. Erst wenn diese überschritten werden, wird der Lärm rechtlich relevant. Dann kann es zu den verwaltungspolizeilichen Anzeigen wegen ungebührlicherweise störender Lärmerregung kommen oder noch schlimmer sogar zum Wohnungsverlust. So geschah es, dass ein Hund durch Bellen und Winseln während jener Zeit, zu der er allein in der Wohnung eingesperrt war, das ganze Haus in Unruhe gebracht hatte. Als die Mieter den Hundhalter um Abhilfe baten, kam als einzige Reaktion eine wüste Schimpforgie zurück. Da sich die Hausgemeinschaft ein derartiges Verhalten nicht gefallen lassen wollte, wurde der Vermieter informiert. Dieser kam seiner Verpflichtung ein störungsfreies Wohnen zu garantieren dadurch nach, indem er den störrischen Hundebesitzer kurzerhand kündigte - und zwar gemäß § 30 Abs 1 Ziffer 3 Mietrechtsgesetz. Diese Bestimmung sieht unter anderem vor, dass jene Mieter, die durch ihr besonders störendes Verhalten den Hausfrieden aus dem Gleichgewicht bringen, dazu gezwungen werden können - in Form einer Kündigung - die „Hausgemeinschaft“ zu verlassen. Daneben gibt das Recht des gestörten Mieters auf Mietzinsminderung, wenn die Lärmerregung durch den Vermieter unterbunden werden könnte und dieser untätig bleibt Wer daher den Hausfrieden erhalten will, sollte mit seinen Nachbarn eine für beide Seiten annehmbare Vereinbarung zutreffen, wer wann wie laut sein darf! Mag. Nadja Shah

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Kommentar

Öffis in Liesing: Erste Teilerfolge

Das tut sich bei uns in der ÖVP:

Es tut sich was beim öffentlichen Verkehr in Liesing: Die 365 Euro Jahresnetzkarte geht ins fünfte Jahr, es gab Intervallverdichtungen bei der U6 und der Badner Bahn. Seit kurzem ist auch der 10-Minuten Takt für die S-Bahn Station Atzgersdorf und Hetzendorf vorerst in Spitzenzeiten - Realität. Unsere Initiative für bessere öffentliche Verkehrsmittel in Bezirk brachte damit einen ersten Teilerfolg im Bezirk. Wir sagen DANKE an alle UnterstützerInnen unserer Petition und werden uns auch künftig für attraktivere Öffis einsetzen!

Spielplatzbegehungen Im Spätsommer haben wir die Liesinger Spielplätze besichtigt und Verbesserungswünsche von der Liesinger Bevölkerung gesammelt. Insgesamt haben wir festgestellt, dass die Spielplätze grundsätzlich in einem guten Zustand sind. Bei einigen Plätzen wünschen sich die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem Trinkbrunnen und mehr Ruhemöglichkeiten im Schatten. Mit diesen Vorschlägen gehen wir in die kältere Jahreszeit und arbeiten daran, dass die Verbesserungsvorschläge bis zum nächsten Sommer umgesetzt werden. Sicherheitsoffensive im Oktober Im letzten Jahr hat sich in unserem Bezirk viel getan. Kurz vor der kälteren Jahreszeit, in der es draußen schnell dunkel wird, sind Beleuchtungen umso wichtiger. Wir sammeln dunkle, unsichere Orte im Bezirk, um diese mit Beleuchtungskörper auszustatten und somit ihre Sicherheit zu erhöhen. * Haben Sie einen Ort in der Nähe von Alterlaa, an dem Sie sich zusätzliche Beleuchtungen wünschen? * Fühlen Sie sich an bestimmten Orten unsicher? >> Dann schicken Sie uns Ihre Fotos an [email protected] oder geben uns Ihren Ort unter 0664 250 42 01 bekannt. Ihre Meinung ist gefragt Zahlreiche Beschwerden sind aufgrund der Fußballanlage nahe der Karl-Heinz-Straße 67 an uns herangetragen worden. Lärmbelästigungen bis in die Nacht, obwohl die offizielle Benützungszeit bereits von 22 Uhr auf 20 Uhr herabgesetzt wurde. Leider wird diese Benützungszeit nicht kontrolliert. >> Fühlen auch Sie sich durch die Lärmproblematik gestört? Dann schreiben Sie uns! Kontaktdaten: Dominik Bertagnol - Klubobmann der ÖVP Liesing Tel.: 0664 250 42 01 E-Mail: [email protected]

Denn Liesing braucht bessere Intervalle bei Bus, Bim und SBahn, eine zusätzliche Schnellbahnstation zwischen Atzgersdorf und Hetzendorf, den viergleisigen Ausbau der S-Bahn und neue Bus-Linien (Querverbindungen). Auch die Zubringerbusse zu den U- und S-Bahnstationen müssen dringend beschleunigt werden. Gerade der 66A ist ein bekannter Problemfall mit regelmäßigem im Stau stehen und in Konsequenz Verzögerungen und längeren Wartezeiten für die Fahrgäste. Abhilfe schaffen würde hier eine Intervallverdichtung durch kurzgeführte Busse von Alterlaa bis Liesing. Und längerfristig durch eigene Busspuren (wo dies realistisch umsetzbar scheint) und durch entsprechende Ampelregelungen, sodass der Bus auf einer gesonderten Ampel bereits einige Sekunden vor dem restlichen Verkehr „Grün“ bekommt. So etwas existiert heute bereits im Bezirk, z.B. bei der Linie 62A. Wir Grüne Liesing fordern schon seit langem die Ausweitung der 365 Euro-Jahreskarte auf das Wiener Umland. Außerdem drängen wir weiterhin auf die Umsetzung unseres Schnellbuskonzepts. Die Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsmittel war und ist zentrales Ziel Grüner Verkehrspolitik. Haben Sie Anregungen oder Wünsche zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Liesing oder anderen Themen? Kommen Sie zu meiner Sprechstunde mit meinem Kollegen Michael Beer jeden 3. Freitag im Monat (15 bis 16 Uhr, Cafe Wien) Renate Vodnek, stv. Klubvorsitzende der Grünen Liesing [email protected]

Die nächste

erscheint am 3. November 2016 – Redaktionsschluss ist am 15. Oktober 2016 18

40 Jahre Wohnpark Alterlaa - eine Gemeinschaft startet in’s nächste Jahrzehnt! Mitreden - Mitbestimmen - Mitgenießen, sind keine leeren Worte für die Mieter des Wohnpark AltErlaa! Das wurde uns bei der Eröffnung des neu gestalteten Kirchenvorplatzes im Wohnpark eindrucksvoll vor Augen geführt, der als ein Ergebnis aus der Mieterbefragung des Mieterbeirats Alt-Erlaa (MBR) resul-

Oktober 2016

H_WAZ_10_2016_H_WAZ_06_07_2016 29.09.16 15:20 Seite 19

WAZ

W. Watcher

R.k. Pfarrkalender Oktober bis Anfang November 2016 tiert. Im Wohnpark-Museum war die Geschichte der Vereine nachzulesen, bei der Führung durch den Harry-Glück-Park konnten wir Details zur Parkgestaltung erfahren, Live-Musik, Kabarett und Essen/Trinken genießen. Der Spirit der Gemeinschaft, des Mitgestaltens und der bunten Vielfalt der bereits in den 70igern, bei Baubeginn maßgeblich am Erfolg unseres Wohnkonzepts beteiligt war, ist nach wie vor vorhanden.

2. Oktober 10:00 3. Oktober 20:00 4. Oktober 16:00 8. Oktober 15:00 9. Oktober 10:00 10. Oktober 19:30 11. Oktober 19:30 14. Oktober 18:30 15. / 16. Oktober 15. / 16. Oktober 16. Oktober 10:00 19. Oktober 8:30 21. Oktober 16:00 23. Oktober 10:00 24. Oktober 20:00 2. November 19:00 5. November 8:30

6. November 10:00

Was gehört für Sie zum Gemeinschaftsgefühl? Ich freue mich darauf, Ihre Meinung zu diesem Thema zu erfahren. Gerne beim nächsten Open House Alterlaa am Mittwoch, 5.10.2016/17 Uhr auf B6/02, mittels eMail [email protected] oder HandyNr.: 0699/140 11 969. Bezirksrätin Renate Sagemeister ÖVP Alterlaa P.S. Lasst uns weiter bunt und vielfältig bleiben und angstfrei Mitbestimmung leben!

Oktober 2016

Allerseelenmesse Gemeinsame Bus-Wallfahrt mit Pfarre Neuerlaa und Siebenhirten nach Szombathely / Ungarn (Steinamanger) Ministranten-Ehrung und -Aufnahme KiKi (Kinderkirche) Wallfahrt der KMB (Katholische Männerbewegung) nach Klosterneuburg

Evang. Pfarrgemeinde Hetzendorf-Erlaa Pfarrgemeinde Hetzendorf: Biedermanngasse 13, 1120 Wien, Evang. Predigtstation (Wohnpark Alt-Erlaa): A.-Baumgartner-Str. 44/A8/03, 1230 Wien Bürozeiten (Biedermanngasse): Mo. und Fr. 9-11 Uhr, Mi. 14-16 Uhr Tel. 0699 188 777 66, Email: [email protected]

Gottesdienste &

16.10.

19.30 Uhr STILLE-OASE-GOTTESDIENST

Veranstaltungen

06.11.

19.30 Uhr STILLE-OASE-GOTTESDIENST

09.11.

11. 00 Uhr REFORMATIONSGOTTESDIENST Haus St. Barbara

23.10.

11.00 Uhr GOTTESDIENST DER GENERATIONEN, KONFIRMANDENVORSTELLUNG

Pfarrgemeinde

30.10.

09.30 Uhr REFORMATIONSGOTTESDIENST

Hetzendorf

06.11.

15.30 Uhr KRABBELGOTTESDIENST, MARTINSFEST

Evang. Predigtstation (Wohnpark Alt-Erlaa A8/03) Gottesdienste &

www.evang-hetzendorf.at

Dass wir Wohnpark’ler eine vielfältige Interessensgemeinschaft sind, war bei der Abschlussveranstaltung der 40-Jahres-Feierlichkeiten des Kultur- und Sportverbands Wohnpark Alt-Erlaa (KAE) sehr schön zu sehen. Der KAE als „Dach“ unserer Wohnpark-Vereine ehrte die Einzel- und Gesamtsieger jener Vereine, die während des Sommers am Alt-Erlaa Fünfkampf“ teilgenommen haben. Gemeinsam erfolgreich an einem „Strang“ zu ziehen sorgte genau so für strahlende Gesichter, wie die Kabarett-Einlage von Pepi Hopf!

www.evang-hetzendorf.at/erlaa

6. November 10:00 6. November 13:30

Erntedankfest Bibelrunde Tiersegnung TRE (Treffen Reifer Erwachsener): Lesung Helga Engin-Deniz Vorstellen der Firmkandidaten 2017 KMB (Katholische Männerbewegung)-Männertreff CANTO-Treff Marriage Encounter Firmwochenende in Oberleis Weltladen KiKi (Kinderkirche) Geburtstagsgottesdienst für die Oktober-Geborenen über 60 Jahre Kerzenbasteln der Erstkommunionkinder Begrüßen der Erstkommunionkinder 2017 Bibelrunde

Veranstaltungen Evang.

(Biedermanngasse 13)

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F Ü R D A S L E B E N I N D E R S TA D T

Gemeinnützige Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft, 1020 Wien, Marathonweg 22, www.gesiba.at