Newsletter April 2017 - Krefelder EV

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Newsletter 04/17 Liebe KEV-Mitglieder, Die Saison 2016/17 ist nun auch schon wieder beendet und wir starten mit der Vorbereitung für die kommende Spielzeit. Das Sommertraining begann bereits in der letzten Aprilwoche und alle Teams sind bereit, im Sommer hart zu arbeiten, damit wir auch in der nächsten Saison wieder angreifen können. Die Abstimmung der DEB Mitglieder vom 08. April ergab, dass nicht in der kommenden, aber in der darauffolgenden Saison eingefroren wird und die Altersklassenumstrukturierung kommen wird. So können wir endlich planen und unsere Mannschaften zusammenstellen. Leider gibt es auch suboptimale Neuigkeiten: So ist die Machbarkeitsstudie der Stadt fertig, wir haben aber immer noch Ungewissheit bezüglich der Hallensituation. Daher ruhen zunächst die Arbeiten im Kraftraum, was nicht optimal gelaufen ist, da schon alles vorbereitet war: Ein neuer Boden war vorbestellt, Maler, Verputzer und andere Helfer waren akquiriert. Nun hoffen wir auf eine schnelle Lösung und bleiben dran.

Aufgrund des Saisonendes ist ein wenig Ruhe eingekehrt in der Krefelder Geschäftsstelle, weshalb wir nun hart daran arbeiten, auch für die kommende Saison wieder mit einem starken Sponsorenpool aufwarten zu können. Dazu vermarkten wir aktuell die Bande in der Rheinlandhalle und sind natürlich über Tipps und Hilfe unserer Mitglieder immer dankbar. Nun wünsche ich aber uns allen zunächst einen ruhigen Sommer und eine gute Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Sportliche Grüße, Robin Beckers

Kleinschüler-Turnier Dresden Nach einem anstrengenden, aber guten Turnier verlieren die Kleinschüler mit 2:1 n.P. im Finale gegen Kaufbeuren. In der Vorrunde hatte man noch ein Unentschieden und eine hohe Niederlage einstecken müssen. Doch in der K.O.-Runde war das Team von Hans-Willy Mühlenhaus dann endgültig im Turnier und schaffte es bis ins Finale. Eine lange Saison geht so erfolgreich für die U12 aus Krefeld zu Ende. Trainer Mühlenhaus war vor allem nach dem letzten Turniertag überwältigt von der tollen Leistung seiner Jungs, auch wenn das Team etwas geknickt war. Am ersten Turniertag musste man bereits um 7.30 Uhr gegen den späteren Turniersieger Kaufbeuren ran. In einem engen Spiel trennte man sich Unentschieden. Spiel zwei gegen Weißwasser gewann man relativ ungefährdet 5:1 Sieg. In der letzten Vorrundenpartie musste man gegen den tschechischen Erstligisten HC Slovan Ústi ran. In einer engen ersten Halbzeit spielten die Krefelder stark mit und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten: So stand es nach zweimaliger Führung der Tschechen in der ersten Hälfte 2:2. Doch in der zweiten Halbzeit wurden die Krefelder dann überrannt. Innerhalb von sechs Minuten stand es 6:2 für den HC und Willy Mühlenhaus zog seine Auszeit. Doch auch das sollte nichts mehr nutzen. Schlussendlich verlor man mit 9:2 und schloss die Gruppe B auf dem dritten Platz ab. „Insgesamt waren die Gruppen etwas schlecht eingeteilt. Unsere Vorrundengegner waren bärenstark. Dies zeigte sich auch darin, dass alle Teilnehmer der Gruppe B ins Halbfinale einzogen!“, so Willy Mühlenhaus. Im Viertelfinale traf der KEV am Samstagabend auf die Schweizer ZSC Lions. Nach einer engen ersten Halbzeit setzte man sich am Ende verdient mit 5:2 durch. Am Sonntag wurde es dann spannend, denn man traf im Halbfinale mit Ústi erneut auf den stärksten Gegner der Vorrunde. Das Spiel war geprägt von Kampf und dem unbedingten Willen zu Siegen. Und die Krefelder spielten aufopferungsvoll um den Sieg. Und das mit Erfolg. Am Ende hieß es nach einer 1:0 Führung für die Tschechen 3:1 für Krefeld, was den Gegner dann doch zur Freude der Seidenstädter reichlich überraschte. „In dieser Partie ging unser Kämpferherz über sämtliche Technik und Taktik. Wir haben die Tschechen niedergekämpft, anders kann man es nicht sagen!“, freute sich der Kleinschülercoach. Im Finale ging es dann erneut gegen Kaufbeuren. In einem unglaublich intensiven Spiel machten beide Teams einen riesen Job, spielten auf Augenhöhe und gaben Alles für den Sieg. Vier Minuten vor Schluss der Partie traf der KEV zur Führung und führte fortan eine absolute Abwehrschlacht. Doch aller Kampf sollte nicht reichen: Drei Sekunden (!) vor Schluss markierte der ESV den Ausgleich und behielt im anschließenden Penaltyschießen die Nerven. So verlor man das Finale mit 2:1 n.P. unglücklich. Dennoch war der Kleinschülertrainer sehr zufrieden: „Das Turnier war insgesamt der Hammer. Eigentlich hatte es zwei Gewinner, denn das Finale war unglaublich stark von beiden Mannschaften. Selbst die Schiedsrichter sagten mir nach der Partie, sie hätten noch Stunden weiterpfeifen können. Es machte großen Spaß diesen beiden Teams zuzuschauen! Am Ende hatte der ESV ein wenig mehr Glück. Großes Lob auch an die Organisatoren des Turniers. Sportlich war es eines der besten, die ich erleben durfte und auch unglaublich gut besetzt!“

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Girl s, l et´s Go! Jetzt sind mal die Mädel s dran... KEV-Torhüterin Tatjana Pfeifer berichtet über ihre Erfahrungen als "Henne im Korb" beim KEV 1981 und als Mädchen im Eishockey: Ich spiele jetzt bereits seit 12 Jahren Eishockey. Zuerst habe ich in Moers als Spielerin angefangen, aber ich merkte schnell, dass das Tor mein „Zuhause“ ist. Das war mit Abstand die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe, denn so konnte ich als erstes Mädchen zum KEV 1981 wechseln. Durch Peter Kaczmarek wurde es möglich, als Mädchen alleine unter Jungen zu spielen. Klar war es anfangs sehr schwer akzeptiert zu werden, aber im Nachhinein war es eine extrem schöne Zeit, mit einem außergewöhnlichen Team. Als Bambinis von 64 Spielen, 63 zu gewinnen und nur eins mit einem Unentschieden zu beenden ist schon sehr aussagekräftig. Diese Saison wird niemals vergessen werden! Ein Jahr lang war ich alleine unter Jungen, bis Lisa Brux ebenfalls zum KEV 81 wechselte. Wir spielen nun seit ungefähr neun Jahren zusammen. Sie ist im Gegensatz zu mir vom Jahrgang 2000, aber Mädchen durften schon immer eine Altersklasse tiefer aufgestellt werden. Somit war es möglich, dass wir in einem Team spielen konnten. Es war trotzdem hart, sich gegen Jungen durchzusetzen, auch wenn wir zu zweit waren. Ich für meinen Teil kann sagen, dass sich der Kampf gelohnt hat. Bis zu den Knaben war es überhaupt kein Thema, dass wir Mädchen sind, doch jetzt legen die Jungs körperlich immer mehr zu, was es für uns erschwert auf dem gleichen Stand zu bleiben! Wir müssen doppelt so viel trainieren, um genauso viel zu erreichen. Ich glaube auch, dass Jungen einfach schon einen Vorteil haben, alleine weil sie Jungen sind, denn sehr schnell heißt es: „Du bist nur ein Mädchen und später erreichst du doch eh nichts. Außerdem kannst du mit dem Sport auch nichts verdienen!“. Zudem müssen wir uns damit abfinden, nicht die gleichen Voraussetzungen und Möglichkeiten, wie Jungen zu haben, was kaum beachtet wird. Mit all dem muss man umgehen können! Für Mädchen müssen mehr Perspektiven geschaffen und sie müssen mehr gefördert werden. Ich kann nur sagen, dass es sich bisher immer gelohnt hat zu kämpfen. Bereits drei Mal habe ich fast meine Eishockeylaufbahn beendet, doch durch die Hilfe bestimmter Personen habe ich immer wieder weitergemacht. Für die Unterstützung und den Zuspruch bin ich sehr dankbar! Denn ich habe mich gegen andere deutsche Torhüterinnen durchgesetzt und somit mit der U15, U16 und U18 Nationalmannschaft Länderspiele bestreiten können. Demnächst steht noch eine Europameisterschaft (in Ungarn) mit der U16 an. Den Adler auf der Brust tragen zu dürfen, ist unbeschreiblich und somit immer wieder ein Höhepunkt meiner gesamten Eishockeylaufbahn. Die Europameisterschaft wird noch einmal eine ganz besondere Erfahrung! Meine Ziele für die nächste Saison stehen schon fest: Viel mehr Spielpraxis, die U18 Weltmeisterschaft und zeigen, dass Mädchen besser sein können als Jungen. Ehrgeiz und Kampf stehen an erster Stelle!

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Tatjana Pfeifer #33 Nicht nur Jungs werden in Krefeld ausgebildet, sondern auch Mädchen spielen erfolgreich beim KEV 198. Mit Tatjana Pfeifer hat man eine der besten deutschen Torhüterinnen

4) Wo siehst Du dich in den kommenden Jahren?

Deutschlands in den eignen Reihen. Die U16

beim KEV 81 zu bekommen. Ein großes Ziel ist

und U18 Nationalspielerin bestritt in der letzten Saison Spiele mit der Krefelder U16 und holte in der Vorsaison die deutsche Meisterschaft mit den Knaben. Regelmäßig wird die 16-Jährige zu Auswahlmaßnahmen der Nationalmannschaft eingeladen und war unter anderem schon in Russland mit dem Bundeskader unterwegs. 1) Tatjana, wann und warum hast Du mit dem Eissport angefangen? In die Laufschule bin ich gekommen, als ich 3 Jahre alt war. Kurze Zeit darauf hatte ich auch schon mein erstes Spiel in Düsseldorf, wo ich mit meinen beiden älteren Brüdern in einer Reihe gespielt habe. Zum Eishockey gekommen bin ich durch meine Eltern und älteren Brüdern, welche selbst schon gespielt haben. 2) Was macht dir hier in Krefeld am meisten Spaß, was schätzt Du am Verein? Es macht besonders viel Spaß, mit seinen Freunden in einem Team zu spielen! Immerhin habe ich mit manchen jetzt bereits 10 Jahre zusammen gespielt. Am meisten schätze ich am Verein, dass ich als erstes Mädchen überhaupt hier spielen durfte. 3) Was machst Du, wenn Du mal nicht auf dem Eis stehst? Ich spiele nebenbei immer noch Fußball, aber dafür bleibt eigentlich gar keine Zeit. Man genießt gerne auch mal einen freien Tag mit der Familie im Garten. Da wird dann gegrillt und ein bisschen Fußball gespielt. (2 gegen 2)

Hoffentlich schaffe ich es, viel Spielpraxis hier natürlich auch die U18 WM, bei welcher ich dieses Jahr fast dabei gewesen wäre. Also muss es in der nächsten Saison klappen!

5)

Du hast nebenbei auch Fußball gespielt.

Warum hast Du dich schließlich doch für den Eissport entschieden? Wie schon gesagt stand ich schon mit drei Jahren auf dem Eis. Der Sport ist somit zum Alltag geworden und man möchte immer mehr erreichen. Zudem besteht fast der ganze Freundeskreis aus dem Team. Ohne Eishockey würde etwas fehlen und das merkt man schon, wenn man Mal zwei, drei Tage nicht auf dem Eis steht. 6) Du bist viel mit der Nationalmannschaft unterwegs. Was ist hier besonders, was ist anders als in der deutschen Bundesliga? Vor allem auch von der Spielweise der Teams her? Immer wieder vor den Spielen die Hymne singen zu können und dabei den Adler auf der Brust zu tragen, ist unbeschreiblich. Anders ist vor allem das Mannschaftsgefühl und die Spielweise. Mädchen dürfen nicht auf den Körper spielen und das Spiel ist nicht so schnell, wie bei den Jungen. Man merkt schon einen erheblichen Unterschied von der U15 zur U16, aber die U18 ist wieder etwas ganz anderes. In der U18 fühle ich mich besonders wohl, weil die Mädels da etwas schneller spielen und alle richtig mit dem Herzen dabei sind.

Neue Al terskl asseneinteil ung beim DEB ab 2018/19 Am 8. April entschieden die Mitglieder des deutschen Eishockeybundes über die Zukunft des deutschen Nachwuchseishockeys. Zur Debatte stand das Einfrieren zur kommenden Saison schon nicht mehr. Hier hatte man sich schon aufgrund einer Menge Gegenwind im Vorlauf entschieden, dies nicht mit der Brechstange durchzusetzen. Der Deutsche Eishockey Bund e.V. beschloss mit einer großen Mehrheit eine Neustrukturierung der Altersklassen. Die Reform hat das Ziel, den Sprung vom Junioren- in den Seniorenbereich zu erleichtern. So wird es ab der Saison 2018/19 dann komplett neue Jahrgänge geben und auch die Bezeichnungen der Teams werden sich dann am jeweiligen Alter der Spieler orientieren. So soll es eine U7, U9, U11, U13, U15, U17 und eine U20 geben. Diese gliedert sich - so der Plan - in verschiedene Divisionen. Demnach wird es beim KEV dann auch in der kommenden Saison ein Team mehr geben, als es bisher der Fall war. Die Vereine haben jetzt ein Jahr Vorlaufzeit, um sich auf die Umstrukturierung einzustellen. Vor allem im Alter U13 und U15 ist die Umstrukturierung sinnvoll, da hier die Pubertät besonders großen Einfluss auf die Jungs und Mädels hat. Zwischen Knaben und Schüler war der Schritt für viele Spieler ein ziemlich großer, da sich Körpergröße und -gewicht doch teilweise verheerend unterschied. Da ab der U16 das Körperspiel erlaubt ist, haben so viele Kinder Probleme gehabt. Dies soll nun möglichst nicht mehr der Fall sein und der Übergang von U13 zu U15 und zur U17 dann für die Spieler etwas erleichtert werden.

Sportabend 2017 – Erfolgreicher und inforamtiver Vortrag vor rund 100 Zuhörern KEV-Jugendkoordinator Robin Beckers eröffnete den Abend pünktlich um 18.00 Uhr mit einem kurzen Intro und ein paar Infos zum Referenten M.Sc. Oliver Jan Quitmann. Dieser stellte sich anschließend auch selbst noch einmal kurz vor und startete mit seinem in vier Teilbereiche gegliederten Vortrag. Anhand von Videomaterial und vielen Grafiken und Illustrationen leitete der Master of Science flüssig durch die Veranstaltung. Zunächst erfuhren die Zuhörer allgemeine Informationen zum Thema Faszien. Hierbei handelt es sich um das Bindegewebe, welches den gesamten Körper durchzieht und unter anderem auch die "Hülle" der Muskulatur bildet. Damit die Muskeln optimal arbeiten, muss auch das Faszien- oder Bindegewebe "trainiert" werden. Hierzu gab Oliver Quittmann Ratschläge, erklärte den Verlauf der hauptfaszialen Schlingen im Körper und bezog dies auf den Eishockeysport. Am Ende mussten auch einige der Zuhörer ran und und wurden in ein Training integriert. Marlon kam plötzlich mit den Händen auf den Boden, Kilian machte ein Training im Schnelldurchlauf mit und Pascal zeigte, wie man sich auf der Blackroll sachgemäß bewegt. Nach Ende des Vortrages nutzten noch einige Zuhörer das Angebot, mit dem Dozenten direkt zu sprechen. Ein gelungener und inforamtiver 2. Sportabend nahm gegen 19.15 Uhr ein Ende.

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