Nr. 54 - Sommer 2013 - Evangelische Friedens-Kirchengemeinde in

Nr. 54 - Sommer 2013 - Evangelische Friedens-Kirchengemeinde in

der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln Appelhülsen Darup Schapdetten Nr. 54 - Sommer 2013 .................. Aus dem Inhalt: Wussten S...

3MB Sizes 0 Downloads 4 Views

Recommend Documents

Ewiges Leben - Evangelische Friedenskirchengemeinde Bonn
29.09.2017 - Foto: M. Quester, Gut Capellen, Dünstekoven. Am Ende ein Gehen ins Licht. Menschen, die bedingt durch schwe

4-2013 - Evangelische Kirchengemeinde Steinhagen
01.12.2013 - ... gemeinsam mit den Kindern und ihren Familien, der Familie Hörmann, .... Ekkehard Kern, Voßheide 8, 72 J

Nr. 43 Sommer 2016
Nr. 43. Sommer 2016 ... Sommer, Sonne, Spurensuche ist angesagt. ..... Juni Margarete Rössel, Alfred-Grimminger Str. 6,

Gemeindebrief sommer 210 - Evangelische Pfarrgemeinde
Christine Eder, Margarete Gilly, Gerhard Lederer,. Elfriede Naumann, Lucia Ponert,. Ferdinand Ziffer-Wandl ... lingt. Se

Gemeindebrief Sommer 2012 - Evangelische Kirchengemeinde
„Adolf-Hitler-Glocke“ Deutschlands aufgehängt, hatte sie deutlich weniger als 1000 Jahre zu läuten. Nach dem Krieg

2013 (PDF, 0,68 MB) - Evangelische Oster
21.01.2013 - In Ankershagen, ca. 25 km west- lich von Waren an der Müritz gelegen, ist Heinrich Schliemann auf dem. Pfa

Sommer 2013 - Bochum (Innenstadt)
18.08.2013 - Dorothy L. Sayers (1893-1957). „Der Triumph von Ostern“ (The Triumph of Easter, London 1938). Dorothy L

Infoblatt Nr 9-10 Juni-Juli 2013 - Evangelische Kirche Heidelberg
01.06.2013 - Wir heißen Herrn Dancker herzlich willkommen und wünschen viel ... Schmitthennerhaus, Vortrag von Dr. Mar

Vorbereitungsplan Sommer 2013
Datum. Tag. Uhrzeit. Betreff. Wo. 08.07.2013. Montag. 19.00 Uhr. Training. Rüppurr. 10.07.2013. Mittwoch. 19.30 Uhr. Tra

der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde

Nottuln Appelhülsen Darup Schapdetten

Nr. 54 - Sommer 2013

..................

Aus dem Inhalt: Wussten Sie schon, dass … Aus der Pfarrgemeinde St. Martin Zur Pfarrstellensituation in Nottuln Das Friedenshaus als Radwegekirche Konfirmation 2013 Weltgebetstag der Frauen Hauskreis gemeinsam an der Tankstelle Der „heiße Draht“

• Wir sind eine innerlich zusammenwachsende Gemeinde. • Wir gehen auf der Grundlage der Liebe zu Gott und den Nächsten als aktive und geforderte Gemeinschaft auf die Menschen zu. • Wir wollen Menschen von Jung bis Alt in ihrer Verschiedenheit in der Gemeinde Raum und Halt geben. • Wir wollen darauf achten, dass die Mitwirkung in der Gemeinde in einem Klima gegenseitiger Wertschätzung stattfindet. • Wir wollen, dass alle die gute Nachricht als Kraftquelle erleben. - Leitsatz unserer Kirchengemeinde I n h a lt Angedacht

3

Aus der kath. Pfarrgemeinde St. Martin

4–5

Wussten Sie schon

6

Zur Pfarrstellensituation in Nottuln 5 Fragen an Vikar Christian Plate

7 8–9

Ursula Boldt-Hübner – Erinnerung und Dank Brief an Anne

10 11

Konfirmation 2013

Treffpunkt Kirchenmusik Ev. Frauenhilfe Nottuln Das Friedenshaus als Radwegekirche

21 22 – 23 24 – 25

Thema Demenz

26

Kirche - Kunst - Kultur Hauskreis gemeinsam an der Tankstelle

27 28 – 29 30 – 31

12 – 15

Weltgebetstag der Frauen Die Ev. öffentlichen Büchereien

Wir trauern um Marianna Jäger

16

Kurzandacht von Wilhelm Busch

33

Ökumenische Abende im Herbst 2013

17

34 – 37

Veränderungen im Presbyterium

18 – 19

Happy Birthday Gottesdienstregelung in den Sommerferien

38

Kirche am Abend

20

Der „heiße Draht“

39 – 40

32

Impressum Der „Gemeindebrief“ wird von der Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln herausgegeben. Bankverbindung:

Konto-Nr.: 187107 BLZ 401 643 52 (Volksbank Nottuln) Konto-Nr.: 37748084 BLZ 40154530 (Stadtsparkasse Westmünsterland) jeweils Stichwort: Diakoniesammlung

Redaktion: Ursula Boldt-Hübner (+), Klaus Bratengeyer (verantw. und DTP), Esther Kluth, Christian Plate, Karl-Heinz Prigge, Christina Saatkamp, Ingrid Stübecke, Manfred Stübecke Der Gemeindebrief erscheint zweimal im Jahr, wird mit der Diakoniesammlung verteilt und ist kostenlos. Redaktionsschluss dieser Ausgabe: Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe:

27. April 2013 15. Oktober 2013

Für Anzeigenveröffentlichungen wenden Sie sich bitte an Klaus Bratengeyer Tel: (02502) 7474 oder E-Mail: [email protected] Anschrift von Herausgeber und Redaktion: Pfarramt der Ev. Friedens-Kirchengemeinde, Dülmener St. 24, 48301 Nottuln Bitte schicken Sie bei Nachdruck ein Belegexemplar an die Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos, Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung. Beiträge können von uns gekürzt werden. Textbeiträge und Bilder müssen bei Übernahme mit Namen und Signum des Verfassers gekennzeichnet werden. Leserbriefe können von der Redaktion gekürzt werden. Die Auswahl der Texte verschiedener Autoren erfolgte i. d. R. durch Klaus Bratengeyer. Allen Genannten und Ungenannten, die an der Herstellung und der Verteilung dieser Ausgabe des Gemeindebriefes mitgeholfen haben, danken wir herzlich.

2

Angedacht ... „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Heiligen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth“ (Sach. 4, 6) Liebe Leserinnen und Leser, der Frühling ist eine Zeit der Veränderungen – das macht schon ein kleiner Blick in unseren Bibelgarten deutlich, das erste Anzeichen des nun hoffentlich bald einkehrenden Sommers zeigt. Ich finde es dabei jedes Jahr wieder faszinierend, wie die Veränderungen in der Natur ablaufen: Erst ganz langsam, scheinbar von Zauberhand lässt sich von Woche zu Woche, ja von Tag zu Tag beobachten, wie das Grün mit einem geheimnisvollen Schimmer in die Vegetation zurückkehrt, wie sich erste Knospen bilden, wie erste kleine Blätter von innen heraus zu leuchten beginnen, wie vereinzelt wieder das Summen von Insekten zu hören ist. Und dann geht alles plötzlich ganz schnell: Bäume schlagen aus und scheinen mit dem Farbenmeer ihrer Blütenpracht dem Betrachter geradezu zurufen zu wollen: „Hab nur Geduld, es dauert nicht mehr lang, bald ist der Sommer da!“ In diesem Jahr gehen die Veränderungen in der Natur wohl so manchem von uns nicht schnell genug. Mich erinnert diese jährlich wiederkehrende Zeit der langsamen und plötzlichen Veränderungen an ein Wort des Propheten Sacharja, das uns in der Pfingstwoche begleiten will: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Heiligen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth“ (Sach 4,6). Sacharja wartete auch auf Veränderungen, vor allem darauf, dass sich in seiner von Krieg und Vertreibung zerstörten Heimat etwas tut, dass Gott eingereift und die Verhältnisse ändert. Doch Gott hatte eine überraschende Botschaft für Sacharja und seine Zeitgenossen: Nicht durch Heer oder Kraft, nicht durch äußerliche Gewalt also möchte Gott, der als Herr Zebaoth, als Herr der Heerscharen, doch alle Gewalt besitzt, Veränderungen anstoßen, sondern durch seinen Heiligen Geist, d. h. durch eine Veränderung des Menschen von innen heraus, durch eine Veränderung seiner Sichtweise auf die Welt,

seiner Einstellung gegenüber seinen Mitmenschen und sich selbst und nicht zuletzt durch eine Veränderung seines Gottesbildes. Ähnlich wie im Frühling also, wo sich das neue Leben in den Pflanzen von innen heraus Bahn bricht und die ganze Natur verändert, möchte Gott Welt und Mensch verändern. An Pfingsten feiern wir diesen Veränderungswillen Gottes durch seinen Heiligen Geist, und da lohnt es sich, einmal etwas genauer hinzuschauen: Wo hat sich in meinem Leben durch die Begegnung mit Gott etwas grundlegend verändert? Wo habe ich etwas von dem Wirken seines Geistes gespürt? Wo haben sich mir vielleicht neue Sichtweisen auf mein Leben und auf Gott eröffnet? Oder aber: Wo warte ich noch sehnsüchtig auf Veränderungen? Wo möchte ich Gott um Veränderung bitten? Wo glaube ich, ist ein Umdenken nötig? Vielleicht kann die vor uns liegende Ferien- und Urlaubszeit Gelegenheit dazu bieten, einmal auszuspannen, zu verschnaufen und durch eine Reise oder die freie Zeit zu Hause eine völlig andere Sichtweise auf den Alltag und das Leben zu gewinnen. Vielleicht kann dies bedeuten, Zeit für das Gebet zu finden, mit anderen Menschen über den eigenen Glauben zu sprechen, oder aber alte, längst in Vergessenheit geratene Geschichten aus der Bibel neu zu entdecken. Und vielleicht geschieht dabei etwas mit uns: ganz langsam, scheinbar unmerklich wie das Grün im Frühling in die Pflanzenwelt zurückkehrt oder aber plötzlich wie die Blütenpracht der Bäume. Ich wünsche uns allen in diesem Sinne eine vom Pfingstfest inspirierte, frohe und veränderungsreiche Frühlings- und Sommerzeit und grüße Sie herzlich.

3

Aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin …Andere Lieder wollen wir singen… In der katholischen Kirche gibt es ab dem 1. Advent dieses Jahres ein neues Gebet-und Gesangbuch Seit elf Jahren hat eine Kommission an der Neugestaltung gearbeitet. Und nun ist es endlich soweit: Fast 40 Jahre nach dem ersten gemeinsamen Gebet- und Gesangbuch für alle deutschen Bistümer von 1975 werden am 1. Dezember 2013 die 1.300 Seiten dicken neuen Gotteslobe in den katholischen Kirchen bereitliegen. Das neue Gotteslob trägt den Veränderungen in Kirche und Gesellschaft Rechnung. So werden etwa neben der Heiligen Messe auch andere Gottesdienstformen stärker in den Blick genommen. Wichtig war den Herausgebern, dass sich im neuen Gotteslob auch wirklich die Musik finde, die heute in den Gemeinden gesungen werde. “Die Menschen wollen ihre Lieder singen”, sagt der KirchenmusikReferent Ulrich Grimpe aus Münster und spricht schmunzelnd von “Gassenhauern”. Auch Kinderlieder, die besonders im Umfeld der Erstkommunion gesungen werden, gibt es im neuen Gotteslob. Im neuen Gotteslob wird es wie bisher einen Stammteil und einen Eigenteil des Bistums Münster geben. Im Eigenteil werden Traditionen des Bistums und regionale Besonderheiten aufgegriffen. Dazu gehören die alten und beliebten Melodien besonders 4

zum Advent, zu Weihnachten und Ostern, aber auch Lieder und Gesänge der Gegenwart. Im Textteil des Eigenteils gibt es etwa eine Übersicht über die Heiligen und Seligen des Bistums mit geistlichen Impulsen dieser Glaubenszeugen; auch Wallfahrtsorte mit Pilgergebeten sind enthalten. Einige Lieder unseres neuen Gotteslobes sind übrigens im Evangelischen Gesangbuch bereits enthalten, sodass das neue Buch einen guten Schritt in Richtung kirchenmusikalischer Ökumene und gemeinsames Liedgut geht. Mit einem sogenannten „LDM“ (Lied des Monats) werden wir uns in unserer Pfarrei in St. Martin Nottuln auf das neue Gesangbuch vorbereiten. So wird in einem ca. vierwöchentlichen Abstand eines der neuen Lieder aus dem Gesangbuch eingeübt und dazu durch einen der Kirchenmusiker anstelle der Predigt zum Evangelium eine Liedkatechese gehalten. Das Projekt startet nach den Sommerferien. Alle, die Lust haben neue Liedtexte kennenzulernen und vielleicht auch zu hinterfragen oder die Melodien der neuen Lieder auszuprobieren, sind dazu in allen katholischen Kirchen unseres Ortes immer herzlich willkommen! Die Termine für die Liedkatechesen können Sie dann immer unserer Hompage www.st-martin-nottuln.de entnehmen. Martin Riegelmeyer

„St. Martin feiert - Appelhülsen lädt ein“ …auf ein Pfarrfest mit diesem Motto, am Sonntag, den 14.07.2013 darf sich die Pfarrgemeinde St. Martin freuen. Inzwischen ist es gute Tradition, dass einmal jährlich ein Gemeinschaftsgottesdienst für die gesamte Pfarrgemeinde St. Martin mit ihren Ortsteilen Appelhülsen, Darup, Nottuln und Schapdetten gefeiert wird. 2010 begann diese Tradition in Schapdetten bei sehr schönem Wetter, 2011 nahm man das Martinusfestival zum Anlass in Nottuln zu feiern und 2012 traf man sich aus Anlass des Schützenfestes in Darup im Festzelt. Im diesem Jahr 2013 nun wird der Gemeinschaftsgottesdienst am Sonntag, den 14.07.2013 um 10:00 Uhr vor der Kirche St. Mariä Himmelfahrt Appelhülsen gefeiert. Dies soll Anlass sein, gemeinsam mit allen Gästen aus allen Ortsteilen und Konfessionen ein Pfarrfest in Appelhülsen zu feiern. Das Organisationsteam wird gebildet aus dem Pfarrgemeinderat St. Martin und dem Förderverein St. Mariä Himmelfahrt Appelhülsen e.V. Doch ohne die zahlreichen Vereine, Verbände und Gruppierungen in Appelhülsen ist es schwer, ein solches Pfarrfest zu realisieren. Erfreulich groß war die Zahl der Vertreterinnen und Vertreter beim ersten Infoabend am Donnerstag, den 15.11.2012. Das Motto fand breite Zustimmung auch die weiteren bereits entwickelten Ideen stießen auf offene Ohren. Ein „biblisches Pfarrfest“ soll es werden – biblische Geschichten und Inhalte als Leitmotive für Spiel, Aktionen und vieles mehr. Herzliche Einladung auch an Sie, liebe Leser, zum Besuch des Pfarrfestes! Zum Abschlussgottesdienst beim 34. Ev. Kirchentag in Hamburg waren 130.000 Menschen gekommen. (Foto: Klaus Bratengeyer) Die Predigt hielt der anglikanische Bischof Nicholas Baines über die Textstelle des Propheten Micha vom Weistock und dem Feigenbaum. Der Prophet Micha hat den Menschen Bescheidenheit verkündet. „Euch reicht ein Baum, sodass ihr den Baum des anderen nicht braucht, schließlich kann man nur unter einem Baum sitzen.“ Anzeige

5

Wussten Sie schon, dass ... • Christian Plate mit dem 1. April seinen Dienst als Vikar in unserer Gemeinde begonnen hat? Er setzt bei uns seine Ausbildung zum Pastor in der Evangelischen Kirche von Westfalen fort, wobei er für die nächsten 1 1/2 Jahre von seinem Mentor Pastor Manfred Stübecke begleitet wird. Vikar Plate ist verheiratet. Beruflich war er vorher als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Theologischen Fakultät tätig. Wir wünschen ihm viele gute Erfahrungen und Begegnungen bei uns, vor allem Gottes Segen für seinen Vorbereitungsdienst! • die Zahl der Pfarrstellen ab dem 1. Mai 2013 auf eine Stelle für unsere Kirchengemeinde reduziert wurde? Näheres dazu in diesem Brief! • unsere Bibelgarten-Erweiterung in Nottuln an der Kirche „Unter dem Kreuz“ große Fortschritte macht? Genaueres dazu lesen Sie in diesem Gemeindebrief. • am 1. Juni 2013 die Radwege-Kirche im Friedenshaus in Appelhülsen wieder geöffnet wird? • im Themenjahr 2013 zum Reformationsjubiläum „Reformation und Toleranz“ die nächste Lutherfahrt vom 14. bis zum 18. Oktober nach Worms und Speyer führt? Rückfragen und Anmeldungen dazu sind an das Gemeindebüro bzw. direkt an das Pastorenehepaar Stübecke zu richten, das die Reiseleitung übernimmt. • die nächsten ökumenischen Bibel- und Gesprächsabende für den Herbst wieder geplant sind? Unser mit dem Bereich Ökumene beauftragter Presbyter Dr. Ekkehard Geßner stellt die Themen und die Termine in diesem Gemeindebrief vor. • unser Gemeindefest in Verbindung mit dem 60. Geburtstag unserer Frauenhilfe am 22. September stattfindet?

6

• Markus Harmel mit dem 1. Mai 2013 seinen Arbeitsvertrag als Hausmeister (mit einer halben Stelle) in unserer Kirchengemeinde bekommen hat? Wir wünschen ihm für diese Aufgabe gutes Gelingen und viel Freude! • künftig immer am 1. Mittwoch im Monat zu unserer Seniorenbegegnung von 15 bis 17 Uhr ins Johanneshaus eingeladen wird? Alle sind herzlich eingeladen, „die älter geworden sind oder sich auf das Älterwerden vorbereiten“ ... • am Ewigkeitssonntag 2012 unsere langjährige engagierte Presbyterin Ursula Boldt-Hübner nach längerer schwerer Erkrankung verstorben ist? Einen Nachruf lesen Sie in diesem Brief • die „Bibelgarten-Mitinitiatorin“ und tatkräftige ehrenamtliche Mitarbeiterin in unserer Schülerhilfe und im Besuchsdienstkreis Marianna Jäger am 19. Februar nach langer schwerer Krankheit verstarb? Wir gedenken ihrer auch in diesem Gemeindebrief. • unsere Freundin Trude Levi am 5. Dezember 2012 im Alter von 88 Jahren gestorben ist? Die KZ-Überlebende kam jahrelang immer wieder nach Nottuln, um „ihre Geschichte zu erzählen“. Damit brachte sie nicht nur jungen Menschen nahe, was Jüdinnen und Juden im Nazi-Reich erlitten haben. Bei unzähligen Schulund Gemeindeveranstaltungen gelang es ihr, Nachdenklichkeit, Betroffenheit und Trauer über das Geschehene hervorzurufen. Wir danken ihr herzlich für den Mut und die Kraft, mit der sie das alles so in ihre Worte kleiden konnte. Wir sind ihr dankbar dafür, dass sie uns Anteil an ihrem Leben – und damit an dem Leid Millionen anderer Menschen – gegeben hat. Wir sind traurig über ihren Tod und freuen uns zugleich über die Freundschaft mit ihr durch so viele Jahre hindurch! Manfred Stübecke

Zur Pfarrstellensituation in Nottuln

beibehalten werden. Ein Predigerteam, zu dem wir gehören, außerdem Vikar Christian Plate, die Liebe Gemeindeglieder, ehrenamtlichen Prediger Martin Büchler und Uwe Richert sowie Ruhestandspfarrerinnen und -pfarrer aus Seit dem 1. Mai hat sich einiges verändert – für Sie als der Nachbarschaft, wird mit Ihnen die Gottesdienste Kirchengemeinde und für uns, als Ihrem Pastorenehe- feiern. paar. Auch der Katechumenen- und Konfirmandenunterricht soll weiterhin in beiden Orten stattfinden. Dazu sind konzeptionelle Neuüberlegungen nötig. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass sich der Alltag der Schüler in den letzten Jahren verändert hat. Immer mehr Schulen haben den gebundenen Ganztag. Die Damit haben sich die Strukturen verändert, die Gemein- zeitlichen Freiräume der Jugendlichen werden damit deteile müssen weiter zusammenwachsen, aber das hat- erheblich weniger. ten wir eigentlich schon in unseren vor etlichen Jahren entworfenen Leitlinien formuliert. „Wir sind eine inner- Das sind zwei wichtige Bereiche im Gemeindeleben. lich zusammenwachsende Gemeinde“ heißt es da. Auch an anderen Stellen wird es zu Veränderungen Dieses Ziel haben wir seitdem verfolgt. Zum Beispiel kommen. Lassen Sie uns eine Gemeinde bleiben, die tagen die beiden Gemeindebeiräte Nottuln und das Mitwirken all ihrer Engagierten schätzt – auch die Appelhülsen häufig miteinander, informieren sich vielen kleinen Schritte, die gegangen, und die kleinen gegenseitig, ergänzen sich und planen gemeinsame Beiträge, die geleistet werden. Projekte. Die Ev. Friedens-Kirchengemeinde hat nur noch eine volle Pfarrstelle. Sie musste aus Finanzgründen und wegen sinkender Gemeindegliederzahlen um eine halbe Stelle reduziert werden.

Als Pastorenehepaar sind wir nun für Sie tätig als ein Gemeindepfarrer mit einer vollen Stelle und als freischaffende Pastorin im Vorruhestand mit einer Vorliebe für Projekte. Damit wird in der Ausübung des Pfarrdienstes einiges anders. Er muss so organisiert sein, dass er durch eine Person geleistet werden kann. Der Gottesdienst ist die Mitte des Gemeindelebens. Darum sollen die beiden Gottesdienstzeiten um 10 Uhr am Sonntag in Nottuln und Appelhülsen zunächst

Wir vertrauen in allem auf das Wort Jesu, das im Balken des Friedenshauses eingeritzt ist: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28,20) Mit geschwisterlichen Grüßen Ihr Pastorenehepaar

Anzeige

Herbert Eschhaus Malerwerkstätten-Farbenfachgeschäft

Anstrich Anbringen von Zierprofilen Tapezierung moderner Wandbeläge Reparaturverglasungen Verlegung von Bodenbelägen Einsatz und Vermietung von Hubsteigern

NEU!

Hoch hinaus mit Eschhaus Gelenkhubarbeitsbühne 15 m Arbeitshöhe 8,50 m Reichweite 200 kg Korblast

Arbeitsbühnenverleih Eschhaus GbR

Tel. (0 25 02) 9257 Fax 97 48 Auf der Heide 19 48301 Nottuln E-Mail: [email protected] www.eschhaus.de

7

5 Fragen an ...

… Vikar Christian Plate Seit wann hast du etwas mit Kirche zu tun? Was hast du da gemacht und wie hat das angefangen?

in Berührung gekommen, die mich fortan nicht mehr losgelassen haben. Ich glaube, es war vor allem der Reiz einer praktischen wie theoretischen Beschäftigung mit zentralen Themen unseres Glaubens sowie der Wunsch, auf diesem für mein Leben zentralen Gebiet auch beruflich tätig zu sein, der den Entschluss in mir reifen ließ, den Pfarrberuf zu ergreifen.

Mein Kontakt mit der ev. Kirche reicht bis in meine frühe Kindheit zurück. Durch meine Eltern und meine Großmutter habe ich das Beten und den Besuch von Gottesdiensten kennen gelernt, als Kind Erinnerst du dich gerne an deine Konfi-Zeit? habe ich am Programm der Ev. Jugend teilgenommen Ich erinnere mich lebendig an meine und nach meiner Konfirmation selbst als Mitarbeiter Konfirmandenzeit, vor allem an die Persönlichkeit im Kinder- und Abendgottesdienst sowie auf meines Konfirmators. Trotz eines aus heutiger Sicht Jugendfreizeiten mitgewirkt. sehr traditionellen Konfirmandenunterrichts mit einem hohen Maß an auswendig zu lernendem Stoff Was hat dich bewogen, dich für den Pfarrerberuf zu ist es meinem Konfirmator gelungen, durch seine entscheiden? Persönlichkeit Interesse für den Bereich des Glaubens Neben meiner Mitarbeit in meiner Heimatgemeinde zu wecken und eine gewisse Sprachfähigkeit auf bin ich in der Oberstufe in einer Weise mit diesem Gebiet zu vermitteln. philosophischen und theologischen Fragestellungen

Anzeigen

4kids-secondhand Daniel Lange

Münsterstraße 19 48301 Nottuln Tel.: 02509 - 2 05 33 90 Fax: 02509 - 2 05 33 92 second hand - outlet - restposten E-Mail: [email protected] Shop: http://www.4kids-secondhand.de

Wellness für den gesamten Körper

48301 Nottuln Stiftstraße 29 Tel.:02502-2254090

Christiane Ruttert Massagetherapeutin

8

Pizzeria „La Grotta“ Oststraße 2 - 4 48301 Nottuln 02502-531

Gibt es etwas, was du in der Ev. Kirche verändern würdest?

Was treibt deiner Meinung nach die Menschen in unserer Zeit um, und was haben sie nötig?

Ich habe vor allem Anfragen im Blick auf eine Verengung des theologischen Denkens in der Kirche auf ethische und politische Fragestellungen. Aus meiner Sicht sollten nicht Ethik und Politik im Zentrum unsers Denkens und Glaubens stehen, sondern eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, die natürlich unweigerlich auch ethische und politische Konsequenzen nach sich zieht. Ich wünsche mir in diesem Sinne eine Veränderung der Prioritätensetzung in der Kirche hin zu einer stärkeren Wahrnehmung der geistlichen Dimension unseres Lebens.

Das Leben von uns Menschen in der Postmoderne ist aus meiner Sicht vor allem durch ein Lebensthema charakterisiert: das der Entscheidung. Dies hängt mit einem sich rasant entwickelnden Fortschritt an Gestaltungsund Entfaltungsmöglichkeiten zusammen. Waren beispielsweise bestimmte Lebensformen oder Verhaltensweisen noch vor Jahrzehnten aufgrund gesellschaftlicher oder religiöser Konventionen sowie aufgrund mangelnder Technik undenkbar, muss der Mensch nun in immer stärkerem Maße selbst definieren, wer er ist, wie und wo er leben, welchen Beruf er ergreifen und woran er glauben möchte. Der Vorteil dieser Freiheit liegt auf der Hand, täuscht aber allzu schnell über den Nachteil hinweg: Menschen fühlen sich zunehmend in Entscheidungsprozessen alleingelassen und werden erschöpft durch die Notwendigkeit der ständigen Selbstdefinition. Menschen auf diesem Gebiet zu begleiten, ihnen die geistliche Dimension ihres Lebens als Kraftquelle aufzuschließen und Grenzen aus der Sicht eines christlichen Welt,- Menschen- und Gottesbildes aufzuzeigen, halte ich für eine der wesentlichen Aufgaben der Ev. Kirche in der Postmoderne. Das Interview mit Vikar Christian Plate führte Klaus Bratengeyer Anzeige

Vikar Christian Plate und seine Ehefrau Kathrin. Das Bild wurde nach seiner Vorstellung in unserer Gemeinde am Ostermontag in der Kirche „Unter dem Kreuz“ aufgenommen. Quelle: Marita Strothe

Brockhoff Änderungsschneiderei

Pakenstraße 14 48301 Nottuln Tel.: 0 25 02 / 68 91

Bahnhofstraße 13 a 48301 Nottuln-Appelhülsen Tel.: 0 25 09 / 9 58 98 83

9

Ursula Boldt-Hübner – Erinnerung und Dank -

Problem- und Fragestellungen aufgegriffen wurden, um darüber Information und die Möglichkeit zur Diskussion zu schaffen, was denn Christinnen und In den Mittagsstunden des Ewigkeitssonntages 2012, Christen als Lösungen und damit als Hilfe für am 25. November, ist sie nach längerer, schwerer Benachteiligte beitragen könnten. Erkrankung im Alter von 68 Jahren verstorben, unsere langjährige Appelhülsener Ortspresbyterin Ursula Auch als Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin war Frau Boldt-Hübner bekannt. Dabei haben wir sie Boldt-Hübner. Viele Jahre hat sie im Presbyterium unserer immer wieder als „Hoffnungsträgerin“ erlebt, die es vermochte, anderen Mut und Zuversicht, auch durch Kirchengemeinde mitgewirkt, mit „Kopf, Herz und ihr eigenes Gottvertrauen, zu vermitteln. So sprach sie, als sie selbst schon sehr krank war, bei der Schulentlassung 2011 den Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Schule zu:

Ursula Boldt-Hübner (links) und Pastorin Ingrid Stübecke bei der Sommersynode 2009 Foto: Klaus Bratengeyer Hand“ hat sie Gemeinde mitgestaltet. Das Gemeindeleben war ihr ein Herzensanliegen, den Menschen war sie in allen Bereichen nahe. Ihre reichen pädagogischen Erfahrungen als Lehrerin brachte sie als Jugendpresbyterin in unsere Konfirmandenarbeit ein, engagierte sich im Vorstand des kreiskirchlichen Trägerverbundes der Kindertagesstätten, dem wir mit unserem Magdalenen- und unserem Marienkindergarten angehören, setzte sich mit ganzer Kraft für unser Friedenshaus ein, in dem sie dieses kirchliche Zentrum mit kulturellen Angeboten füllte.

Nicht, dass es keine Wolken gibt, nicht, dass jeden Tag die Sonne scheint, nicht, dass dir niemals etwas wehtut, nicht, dass du niemals traurig bistnein, das alles wünsche ich dir nicht. Doch dass du die Erinnerung bewahrst an jeden schönen Tag; dass du mutig bist, wenn Schwierigkeiten kommen, dass du nie aufgibst, wenn du mal keinen Ausweg siehst; dass du Freundinnen und Freunde hast, denen du vertrauen kannst; dass du immer Menschen findest, die dir helfen, wenn du Hilfe brauchst; dass jede Gabe, die Gott dir geschenkt hat, in dir weiter wächst, und dass du immer Kraft hast, andere froh zu machen. Und dass zu jeder Zeit, ob du froh bist oder traurig, Gott mit dir ist und du in Gottes Nähe bleibst.

Das wünschen wir nun der Verstorbenen, ihrer Familie und uns allen, die wir ihr nahe standen: Gott sei mit Soziale Fragen ging sie an, indem sie in unserer ihr, er bleibe bei uns, durch die Zeiten hindurch. Kirchengemeinde für die Einrichtung eines „Sozialseminars“ sorgte, in dem unterschiedliche Manfred und Ingrid Stübecke

10

Als Redaktionsmitglied unseres Gemeindebriefes hat Ursula Boldt-Hübner mehrere Briefe an ihre christliche Freundin „Anne“ geschrieben. Einen davon drucken wir hier noch einmal ab, geht aus ihm doch hervor, was „Briefschreiberin Ursula“ denkt hinsichtlich unserer Gemeinde, welche Hoffnungen und Wünsche sie für uns bewegten, von welchem Vertrauen sie sich leiten ließ: Liebe Anne, nun bist Du schon einige Zeit in Deiner neuen Gemeinde, sicherlich eine Riesenumstellung. Du hast geschrieben, es gehören 15 kleine Dörfer zu Eurem Pfarrbezirk mit 2 Pfarrern. Ich bin gespannt auf Deine nächsten Berichte, denn ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie das gehen soll. Ganz bestimmt gibt es viele ehrenamtliche Mitarbeiter, die das Gemeindeleben aufrechterhalten – aber ob das auf Dauer gut gehen kann? Im Grunde müssen wir uns – bei der demographischen Entwicklung und finanziellen Situation in unserer Westfälischen Landeskirche auf ähnliche Entwicklungen einstellen –möglicherweise nicht so krass – aber … Wir hier in unserer Gemeinde werden uns in den nächsten Monaten mit dieser Situation und den notwendigen Konsequenzen im Presbyterium, in den Gemeindebeiräten und in den Gemeindegruppen auseinandersetzen. Bisher sieht es bei uns ja noch ganz gut aus, obwohl die Pfarrstellen auch hier schon gekürzt worden sind. Es gibt ganz viel Positives aus unserem Gemeindeleben zu berichten: das Mittagsgebet mit Mittagstisch am 3. Donnerstag im Monat, die wunderbaren Konzerte unserer Chöre und Musikgruppen, die kulturellen Veranstaltungen im Friedenshaus, die ökumenischen Vortragsreihen, die Arbeit mit den Kleinsten aus der Gemeinde, die Katechumenen- und Konfirmandenarbeit, besondere Gottesdienste, die Schalomzeiten in der Passions- und Adventszeit, der Andere Advent, und, und, und…

Und dennoch wünschte ich mir, dass die Sonntagsgottesdienste besser besucht würden. Ich empfinde sie so bereichernd. Es ist egal, ob ich entspannt, gut gelaunt, traurig, manchmal zornig oder gestresst dorthin gehe: Ich finde in dieser Stunde meine innere Ruhe. Wie Vieles klärt sich hier! Welch eine Freude, einmal in der Woche zu singen, getragen zu werden von der Orgel oder anderen Instrumenten – auch wenn ich gar nicht singen kann. Hier kann ich meine Traurigkeit, meine Sorgen, meinen Frust abgeben. Mich stärkt die Predigt immer aufs Neue. Sie zeigt mir: Du kannst etwas bewirken; Du bist ein wichtiger Baustein; Geh optimistisch in den Tag, in die neue Woche; Du kannst durch Worte, Taten oder auch einfach Zuhören ein klein wenig Deine Umgebung zum Positiven verändern. Ich wünschte mir, dass das viel mehr Menschen erfahren würden. Es ist so einfach, denn jeden Sonntag wird zu Gottesdiensten eingeladen. Die Türen sind offen und die Schwellen sind niedrig, denn dort sind Menschen versammelt, die sich auf neue Gottesdienstbesucher freuen. Liebe Anne, schreib Du mir doch einmal über Deine Gottesdiensterfahrungen in Deiner neuen Gemeinde. Ich bin schon ganz gespannt. Ich könnte Dir jetzt noch ausführlich über das Ehrenamt in unserer Gemeinde schreiben, aber ich brauche ja auch noch Interessantes für meinen nächsten Brief. Für heute grüße ich Dich herzlich und wünsche Dir alles Gute. Deine Ursula Anzeige

11

Glückwünsche zur Konfirmation Fledermäuse lieben Kirchen. Sie können hoch hinaus fliegen und sich bequem an die Decke hängen … und bis auf ein paar Gottesdienste sind sie ungestört. Aber die Pfarrer sind nicht begeistert. Die Fledermäuse lenken ab und dann hört gar keiner mehr bei der Predigt zu. Sie müssen weg. Hundegebell über Lautsprecher, unangenehme Duftstoffe, die Kirche nachts mit Scheinwerfern ausleuchten … Nichts half. Ein befreundeter Amtskollege hatte den todsicheren Tipp: Der Pfarrer müsse alle Fledermäuse konfirmieren, dann würden sie nie wieder kommen!!! Liebe Konfirmierte, was bin ich froh, dass ihr keine Fledermäuse seid. Konfirmation und dann nie wieder kommen, das geht doch wohl gar nicht. Wir brauchen euch hier in unserer Gemeinde, ihr seid unsere Zukunft. Auch wir, das Presbyterium, welches ich heute hier vertrete, braucht frischen Wind, braucht junge Menschen mit frischen Ideen. Aber auch die Menschen aus unserer Gemeinde, die euch auf dem Weg zum heutigen Tag begleitet haben, werden auch weiterhin für euch da sein. Ganz besonders danken möchte ich unserem Pastorenehepaar Frau und Herrn Stübecke und meinem Sohn Rene. Ich wünsche euch, liebe Konfirmierte, einen weiteren wunderschönen Tag mit euren Familien, Paten und Freunden.... und nicht vergessen, ihr seid keine Fledermäuse !!! Evelin Volmer-Bamberg

Konfirmation am 13. April 2013 in Nottuln

Lea Döcker, Hannah Johann, Lina Schmissas, Katharina Schneider, Sabrina Skapski, Alexander Thur, Lukas Warnke, Franziska Wiesemann,

12

(Quelle: Westfälische Nachrichten)

(Quelle: Westfälische Nachrichten)

Konfirmation am 14. April 2013 in Nottuln

Julia Akkermann, Marleen Fiegenbaum, Christine Greve, Nadine Hasenkrug, Luisa Thies, Josephine Weinhausen

(Quelle: Westfälische Nachrichten)

Konfirmation am 20. April 2013 in Nottuln

Felipe Beyer, Kevin Franzmann, Melina Frigge, Jonas Fritsch, Marvin Huwe, Linda Kremer Hardy Leineweber, Brian Nickel, Hugo Schmidt

13

Konfirmation am 20. April 2013 in Appelhülsen

Agnes Fink Marc Funcke Nick Krecker Julian Radschuweit Egor Udovic

(Quelle: Westfälische Nachrichten)

Konfirmation am 21. April 2013 in Appelhülsen

Pauline Adam, Tim Halinde, Michael Spuling, Jost Quante, Jan-Ole van Wüllen

14

(Quelle: Westfälische Nachrichten)

Liebe Konfirmierte, es hat mich schon sehr erfreut, wie viele von Euch bei dem Konfirmandengespräch engagiert mitgearbeitet haben, und wie Ihr Euch eine ganze Menge Wissen angeeignet habt. Ich hoffe, dass Ihr auch noch nach Eurer Konfirmation dem christlichen Glauben treu bleibt, in guten und in schweren Zeiten. Denkt immer daran, Gott ist stets bei Euch. Er gibt Euch die Kraft und Zuversicht, die Ihr braucht, wenn Ihr auf ihn vertraut. Das Vertrauen auf Gott macht in uns ungeahnte Kräfte frei. Lasst Euch nicht verwirren durch Menschen, die sagen, dass dazu kein Gott nötig sei, denn das könne man wissenschaftlich erklären, die behaupten, dass der Glaube an Gott wissenschaftlich erklärbar sei, ohne ihn hätte sich die Menschheit nicht auf ihren heutigen Stand entwickelt. Diese Menschen haben zwar recht, aber das ist kein Beweis gegen Gott, denn wieso sollte Gott nicht seine eigenen Naturgesetze nutzen? Gerade unter den Wissenschaftlern, die ganz tief in das Wesen unserer Welt eindringen, gibt es viele, die erkannt haben, dass wir Menschen in unseren Erkenntnismöglichkeiten begrenzt sind. Das macht bescheiden und ehrfürchtig vor der Schöpfung.

Wenn man sich Gott öffnet, wird man immer wieder einmal die Nähe und die Liebe Gottes spüren, das haben schon viele Menschen erfahren, manchmal ganz plötzlich und unerwartet. Ich wünsche Euch, dass Ihr stets ein solches Vertrauen in Gott habt und immer wieder seine große Liebe und Güte erfahrt. Ich wünsche Euch nicht, dass Ihr in Eurem Leben das „dicke Geld“ verdient, aber ich wünsche Euch, dass Ihr in Eurem Leben das bekommt, was ihr braucht. Ich wünsche Euch nicht, dass Ihr nur sonnige Seiten in Eurem Leben erfahrt, aber ich wünsche Euch, dass Ihr in schweren Lebenslagen von Gott die Kraft und Zuversicht geschenkt bekommt, die Ihr braucht. Ich wünsche Euch, dass Ihr ein zufriedenes Leben führt und dass Ihr die Liebe, die Euch Gott schenkt, an andere Menschen weiterreichen könnt. Dr. Ekkehard Geßner

Anzeigen

Maltes Imbiss

Mo.-Fr. wechselnder Mittagstisch

Unsere Aktionstage: Montag Burgertag

Jeder große Burger mit Pommes 5,50 €

Mittwoch Fingerfoodtag

9er Fingerfood

(Nuggets Chicken-Mozzarellasticks)

inkl. Dip + Pommes 5,00 €

nach Wahl Samstag Schnitzeltag: Schnitzel mit Pommes 6,50 €

48301 Nottuln, Otto-Hahn-Straße 106 Tel: 0 25 02/ 2 25 32 29 (Gewerbegebiet)

sz

t ei

g un

11

21

r

Uh

ffn

Ö

sonn- und feiertags geschlossen !

15

Die Kirchengemeinde trauert um Marianna Jäger Das hat sie selbst und viele Menschen in der Gemeinde sehr traurig gemacht. Im Bibelgarten wächst eine Palme – ein Geschenk von Marianna Jäger.

Sie starb am 19. Februar im Alter von 66 Jahren. Die Trauerfeier stand unter dem Wort „Der Gerechte wird blühen wie eine Palme, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.“ (Psalm 92, 13) Marianna Jäger war aktiv in der Schülerhilfe. Sie hat es geliebt, mit den Kindern zusammen zu sein. Es hat ihr Freude gemacht, Ideen zu entwickeln und sich dafür einzusetzen, dass Kinder gestärkt und gefördert werden, damit sie wachsen und aufrecht stehen können wie Palmen. Marianna Jäger war aktiv im Besuchsdienstkreis. Sie hat ältere Menschen zum Geburtstag besucht und ihnen die Segenswünsche der Kirchengemeinde gebracht. Marianna Jäger war Bibelgärtnerin. Es ist ihr und anderen zu verdanken, dass es den Bibelgarten an der Kirche gibt. Die Ideen zur Erweiterung stammen von ihr. Sobald sie in ihrer schweren Krankheit etwas Kraft verspürte, hat sie diese eingesetzt. Häufig war man erstaunt, wenn man sie trotz ihrer Erschöpfung im Garten buddeln sah. Sie wusste, dass sie die Fertigstellung der Erweiterung nicht erleben würde.

Ihr Wunsch war es, dass sich Bibelgartenfreunde finden, die sich weiter um den Bibelgarten kümmern durch ganz unterschiedliche Aktivitäten: Übernahme von Patenschaften für bestimmte Pflanzen oder Bereiche, finanzielle Unterstützung, Durchführung von Führungen oder die Entwicklung von pädagogischen Konzepten, um Kindern den Bibelgarten nahe zu bringen. Über die Pflanzen der Bibel bekommt man einen ganz neuen und anderen Zugang zur Bibel. Sie haben uns viel zu erzählen. Ein Vortrag für eine Führung durch den Bibelgarten steht unter dem Thema „Die sieben Früchte des gelobten Landes – und was sie uns zu erzählen haben“. Gerne dürfen sich Gruppen dazu anmelden im Gemeindebüro (02502/8607). Geplant ist für den Sommer auch eine Andacht im Rahmen der „Kirche am Abend“ - mitten im Bibelgarten mit Brunnengeschichten aus der Bibel, denn ein Brunnen wird demnächst auch dazu gehören. Und vom 15. bis 18. August wird es eine Ferienspaßaktion für Kinder unter dem Motto „Reise in den Paradiesgarten“ geben. Auf der Seite www.bibelgarten.info sind die Bibelgärten Deutschlands zu finden – natürlich ist Nottuln dabei. Ingrid und Manfred Stübecke

16

Die Ökumenischen Abende beginnen mit einer allgemeinen Einführung zum Thema aus biblischer Sicht. Herr Uwe Richert, Prädikant (ehrenamtlicher Prediger) der evangelischen Kirche wird diesen Abend Ökumenische Abende im Herbst 2013 am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 gestalten. Die Die Ökumenischen Abende 2012 standen unter dem Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Pfarrheim in Motto: „Glaube im Alltag“. In den Diskussionen, die Darup. sich bei den einzelnen Abenden entwickelten, zeigte sich, dass die Frage, wie wir mit unserer Welt umgehen, Für Mittwoch, den 6. Novenber ist Herr Boniface viele Menschen bewegt. Was wir damals nur kurz Mabanza von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches anreißen konnten, wollen wir in diesem Jahr einmal Afrika (Heidelberg) eingeladen worden. Er gilt als kompetenter Kenner der intensiver bearbeiten. Produktions- und HandelsDaher hat der Arbeitskreis wege in der Dritten Welt. Als Ökumene das Thema Ort der Veranstaltung ist das „Machet Euch die Erde Pfarrheim in Nottuln vorgeseuntertan - Wie gehen wir hen. Beginn ist wieder um mit der Schöpfung um?“ 20.00 Uhr. ausgewählt. An vier

„Machet euch die Erde untertan“ Wie gehen wir mit der Schöpfung um?

voneinander unabhängigen Abenden wollen wir uns näher mit diesem Themenkreis beschäftigen.

Der dritte Abend beschäftigt sich mit der Landwirtschaft. Frau Dr. Ruland, die ständige Vertreterin des Kammerdirektors der LandwirtGott hat uns mit dem schaftskammer NRW, konnte Spruch „Machet Euch die als Referentin gewonnen Erde untertan“ (1. Mose werden. Dieser Abend wird 1,28) eine große Verantwortung übertragen. Ist das für uns eine große Bürde, in die Reihe der regelmäßigen Ökumenischen Gesprächs-abende in Appelhülsen integriert und findet oder ist das eine Chance? am Dienstag, den 12. November im dortigen Pfarrheim Angesichts vieler, für den Einzelnen schwer über- statt. schaubarer Zusammenhänge, stellt sich die Frage, wie wir unsere Erde auch für unsere Nachkommen lebens- „Den Abschluss bildet ein Diskussionsabend am Bußund liebenswert erhalten können. Schnell sind Schuldige und Bettag (Mittwoch, den 20.11.) um 20.00 Uhr im gefunden, die wir gerne an den Pranger stellen würden, Johanneshaus (neben der evangelischen Kirche in weil wir sie als Zerstörer von Umwelt und Lebensraum Nottuln) zum Thema „Maß halten“ unter Beteiligung sehen. Aber wie verhalten wir uns als Christen, was von Herrn Franz Roger Reinhard (Havixbeck). Vorher können wir dazu beitragen, die Schöpfung zu erhalten? wird in der evangelischen Kirche um 19.00 Uhr ein Sind es nur die „bösen anderen Menschen“, oder tragen ökumenischer Gottesdienst gefeiert.“ wir nicht gar selber erheblich dazu bei, die Erde über Gebühr auszubeuten, zum Schaden nachfolgender Generationen?

Dr. Ekkehard Geßner

17

Und:

Wussten Sie dies auch schon? --> Veränderungen im Presbyterium ...

Am 10. März wurden in einem Festgottesdienst im Friedenshaus in Appelhülsen unsere beiden ehrenamtlichen Prediger durch das Pastorenehepaar Stübecke als Presbyter eingeführt: Herr Martin Büchler war in das Appelhülsener Presbyteramt für die verstorbene Ursula Boldt-Hübner, Herr Uwe Richert in das Amt des Schapdetteners Presbyters für die ausgeschiedenelangjährige Presbyterin Renate Brülle-Buchenau vom Presbyterium berufen worden. Wir danken beiden herzlich für ihre Bereitschaft, Kraft, Zeit und Engagement auch in die Aufgabe der Leitung der Kirchengemeinde einzubringen, leiten Presbyterinnen und Presbyter doch gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern eine Gemeinde. Den „Neuen“ wünschen wir einen gesegneten Presbyterdienst! An dieser Stelle richten wir auch unseren besonderen Dank an Frau Brülle-Buchenau für viele Jahre engagiertes Mitarbeiten in der Gemeindeleitung! Wir freuen uns, dass sie weiterhin u.a. bei unserem „ökumenischen Frühstück“ als unsere gemeindliche Ansprechpartnerin mit dabei sein wird. Unseren „Nachruf“ auf Frau Boldt-Hübner finden Sie an anderer Stelle (Seite 10) in diesem Gemeindebrief. gez. Pfarrer Manfred Stübecke, Vorsitzender des Presbyteriums

Anzeigen

Tel. (0 25 02) 22 50 19 18

Martin Büchler Ich bin Schulamtsdirektor (vielleicht leichter zu verstehen: Schulrat) im Ruhestand, 58 Jahre alt, geboren dort, wo der Ruhrpott ehemals so schwarz war, wie es dunkler nicht sein konnte, in WanneEickel. Nach mehreren Wohnsitzen in Münster wohne ich seit 1976 in Appelhülsen. Meine Frau und ich haben zwei Söhne. Unsere Schwiegertochter, die zwei Enkel und die Freundin unseres jüngsten Sohnes vervollständigen unsere Familie. In unserer Kirchengemeinde hatte ich bereits von 1992 bis 2008 das Presbyteramt inne. Als Vorsitzender des Bauausschusses war ich damals besonders in die Erweiterung des Friedenshauses und den Bau des Jugendhauses in Appelhülsen eingebunden, habe aber auch neben vielem anderen die Auflösung der Kirchengemeinde Billerbeck-Nottuln und die Gründung der Evangelischen FriedensKirchengemeinde Nottuln begleitet. Darüber hinaus war ich Mitglied der Kreissynode, acht Jahre lang

Mitglied der Landessynode und seit 2001 arbeite ich in der Notfallseelsorge im Kreis Coesfeld mit. Viele von Ihnen werden mich als ehrenamtlichen Prediger kennen. Dieses Amt übe ich seit nunmehr fast 17 Jahren aus. Ich halte Gottesdienste, vertrete unser Pastorenehepaar auch bei Beerdigungen und Hochzeiten und empfinde es als den schönsten Dienst, wenn ich wieder einmal einen Menschen, ob klein oder groß, taufen darf. Nach dem Tod von Ursula Boldt-Hübner habe ich mich bereit erklärt, mich noch einmal als Ortspresbyter für Appelhülsen in das Presbyteramt berufen zu lassen. Zwei Schwerpunkte sehe ich dabei für meine Arbeit als Presbyter. Zum einen möchte ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass unsere Kirchengemeinde weiter die Heimat für die evangelischen Christenmenschen in allen vier Ortsteilen von Nottuln bleibt und dass wir Menschen ein offenes Angebot machen können, ihren Glauben zu leben oder zum Glauben zu finden. Zum anderen ist es mir wichtig, Menschen - besonders auch aus Appelhülsen – für zukünftige Aufgaben in der Gemeindeleitung zu gewinnen. Martin Büchler Anzeigen

Jetzt NEU! Hotel

Gasthof

KRUSE

Frühstück / Buffet / Brunch Westfälisches Abendessen Einzel-/Doppel-/Dreibettzimmer Behindertengerechtes Doppelzimmer Gesellschaftsräume jetzt auch Ferienwohnungen!!!

und im Ausschank

Das Haus für den Naturfreund am Fuße der Baumberge 48301 Nottuln Hagenstraße 50 Telefon (02502) 7377 www.hotel-kruse.de

19

„Kirche am Abend“ oder „Normalfall Sonntagsgottesdienst?“ Wir feiern unsere Gottesdienste jeden Sonntag um 10 Uhr in der Kirche „Unter dem Keuz“ in Nottuln und im Friedenshaus in Appelhülsen. Das ist der Normalfall und für viele Gottesdienstbesucher die beliebteste Zeit.

Aber es gibt auch die, die sagen: „Den Sonntagmorgen möchte ich gerne anders verbringen. Kann es nicht andere Gottesdienstzeiten geben?“ Es wird in der nächsten Zeit in unserer Kirchengemeinde in unregelmäßigen Abständen die „Kirche am Abend“ geben. Damit soll nicht nur eine andere Zeit ausprobiert werden, sondern auch Gottesdienste in anderer Form. Geplant sind zum Beispiel Film- und Literaturgottesdienste, Politisches Nachtgebet oder Brunnengeschichten im Bibelgarten. Zwei Gottesdienste dieser Art hat es in der jüngsten Vergangenheit bereits gegeben: Einen Krimigottesdienst und einen Gottesdienst mit der Theatergruppe „Törchen“ aus Havixbeck. Beide wurden mitgestaltet vom Büchereiteam unserer Kirchengemeinde. Ingrid und Manfred Stübecke

Anja Höing (links) als Mr. Sänger und Angelika Uhde als Mrs. Mörpel beim Krimigottesdienst im Januar. Quelle: Westfälische Nachrichten. Anzeigen

Sie auch?

Kuh-R

Kunden sind mobil....

.com

ein Produkt von:

Toksik Media Marketing Otto-Hahnstr. 8, Nottuln Tel. 0 25 02 / 22 88 98-0

20

Treffpunkt Kirchenmusik Kirchenmusikalische Gruppen in unserer Gemeinde Angklunggruppe „Selamat Datang“ Probentermin jeweils am 1. Montag im Monat um 19:00 Uhr im Friedenshaus Appelhülsen. Instrumental- und Singkreis (ISi) „Wo gesungen wird, da lass Dich ruhig nieder ...”

Chormitglieder freuen. Kommen Sie doch einfach mal an einem Dienstag abend um 19.30 Uhr ins Johanneshaus und schauen sich eine Chorprobe an. Ansprechpersonen:  Erika Schäfer Tel.: 02502/227775 Gabriele Nickler Tel.: 02502/2214182, E-mail: [email protected] Esther Kluth (Chorleitung) Tel.: 02502/4479872, E-Mail: esther.kluth(@)web.de

Posaunenchor Wir laden alle Musikbegeisterten ein, uns, den Instrumental- und Singkreis, kurz „Isi“ genannt, zu Probe des Posaunenchores am Freitag um 18;00 Uhr in der Kirche „Unter dem Kreuz“. unterstützen. Wir treffen uns jeweils 14-täglich freitags in der Zeit Ansprechperson:  Josef Gebker von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr im Ev. Johanneshaus. Tel.: 02502/25433 In entspannter Atmosphäre und ohne Leistungsdruck werden moderne Lieder auch für die Gottesdienst­ Die Ansprechpersonen für unsere kirchenmusikalischen gestaltung eingeübt. Gruppen und Chöre finden Sie in der Rubrik „Der heiße Ob mit Flöte, Gitarre, Keyboard, einem anderen Draht“ auf der vorletzten Seite unseres Gemeindebriefes. Instrument oder auch als Sänger oder Sängerin ist jede Frau/jeder Mann, jedes Mädchen/jeder Junge herzlich Kirchenmusikalische Projekte in unserer Gemeinde im „Isi“ willkommen. Projektchöre Ansprechpersonen: Klaus Bratengeyer Tel.: 02502/7474, E-mail: [email protected]

In der Passionszeit 2013 traf sich ein Projektchor unter der Leitung von Maria Stanko, um Taizé Lieder für den Gottesdienst am Gründonnerstag einzuüben.

Elke Prigge Tel.: 02502/8175, E-mail: [email protected]

Die Konfirmation am14.04.2013 in Nottuln wurde von einem Elternprojektchor mit fetzigen Gospelsongs unter der Leitung von Andreas Gers musikalisch gestaltet.

Kirchenchor Probentermin jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Johanneshaus. Der Kirchenchor tritt häufig zu besonderen Fest- und Feiertagen auf, so zum Beispiel im Advent, zu Heiligabend, Karfreitag, Ostern oder Konfirmation. Entsprechend abwechslungsreich ist das Repertoire. Aber es wird nicht nur gesungen: so findet mindestens 2 x jährlich ein gemütlicher Abend statt. Bei uns ist jeder willkommen, und über „Zuwachs“ in allen Stimmen würden sich die rund 25

Neues Liederheft Das neue Liederheft für unsere Gemeinde wurde im Reformationsgottesdienst am 31.10.2012 eingeführt. In diesem Liederheft sind viele moderne Kirchenlieder, die Gemeindeglieder, z. B. von Kirchen­tagen, Synoden, oder anderen überregionalen Veranstaltungen mitgebracht haben. Etwa 50 neue geistliche Lieder wurden schon in das neue Liederheft aufgenommen.

21

Frauenhilfe Nottuln

Frauenhilfe Deutschland

Zur Entstehung der Frauenhilfe in Nottuln gibt es folgenden Text, von dem aber weder Autor noch Zeitschrift bekannt sind:

Der Verband wurde am 1. Januar 1899 unter der Schirmherrschaft von Kaiserin Auguste Viktoria gegründet. Er geht zurück auf die 1890 von Probst Hermann von der Goltz gegründete „Frauenhülfe“ im Rahmen des Berliner Ortsvereins des „Evangelischkirchlichen Hülfsvereins (EKH). Die Frauenhilfe firmierte ab 1916 unabhängig vom EKH, wenn auch mit gleichem Vorsitzenden, als „Evangelische Frauenhilfe-Gesamtverein e.V.“ und erhielt ein Verwaltungsgebäude in Postdam, Mirbachstraße 1, das 1978 fertiggestellt wurde. Ab 1926 war mit Gertrud Steinhoff (1878 – 1958) erstmals eine Frau Vorsitzende. 1933 wurde die Frauenhilfe gleichgeschaltet und in „Reichsfrauenhilfe“ umbenannt.

„Die älteste Gruppe in unserer Gemeinde ist wohl die Frauenhilfe. Sie kann aus ihrer Geschichte folgendes berichten: im August 1946 mussten wir unsere Heimat verlassen. Wir fanden Unterkunft in Schapdetten und Umgebung. Pfarrer Stümke war unser erster Pfarrer. 1948 kam Diakon Hoffmann zu uns. Alle 14 Tage hatten wir Gottesdienst in Schapdetten in der Schule. 1953 bekamen viele Menschen Wohnung in Nottuln. Diakon Hoffmann gründete die Frauenhilfe. Wir trafen uns in Familie Hoffmanns Wohnung, später bekamen wir einen Raum von der Gemeinde. Unsere Frauenhilfe lud die Gemeindeglieder, die 65 Jahre und älter waren, zur Adventsfeier ein. Wer nicht kommen konnte, wurde von anderen besucht, ebenso die Kranken. Leider starben Frau Hoffmann und Pastor Hoffmann recht früh. Am Sarg von Pastor Hoffmann haben wir Mitglieder gelobt, immer zusammen zu halten.“ Die Frauenhilfe ist ein eigener Verein mit einem eigenen Vorstand. Die Vorsitzende ist Eva-Marie Virks. Die Frauenhilfe gestaltet aktiv das Gemeindeleben mit. Sie trifft sich am dritten Mittwoch im Monat um 15 Uhr. Nach einer Andacht und einem gemütlichen Kaffeetrinken widmen sich die Frauen einem Thema. Häufig laden sie dazu Referenten sein. Die Frauenhilfe feiert Geburtstage, macht Besucher, organisiert Ausflüge und nimmt teil am Jahrestag der Frauenhilfe des Verbandes Bocholt-Coesfeld. Ziel der Frauenhilfe ist es, auf der Grundlage des Evangeliums als Gemeinschaft miteinander in der Gemeinde zu leben. Eva-Marie Virks

22

1945 beschlagnahmte die Sowjetische Militäradministration in Deutschland das Dienstgebäude des Verbandes in Postdam. Es befand sich nun im sowjetischen „Sternenstädtchen No. 7“ neben dem früheren Internat der Kaiserin, nunmehr KGB-Zentrale Deutschland und diente als KGBGefängnis. Der Verein selbst wurde 1949 in „Evangelische Frauenhilfe in Deutschland“ umbenannt, teilte sich in Ost und West und wurde erst 1992 wieder als EFhiD zusammengeführt. 1994 erhielt der Verein sein Potsdamer Verwaltungsgebäude zurück, das derzeit ein Museum ist. 2005 bis 2008 war die Frauenhilfe in einem Dachverband zusammen mit der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland e.V. (EFD) organisiert. 12.000 Frauengruppen in 12 evangelischen Landeskirchen wurden von ihm betreut. Seit März 2008 sind die Frauenverbände, die Frauenarbeit und 40 weitere evangelische Frauenverbände in dem neuen Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland (EfiD) zusammengeschlossen.

Am Mittwoch (16.01.2013) fand die Hauptversammlung der Ev. Frauenhilfe Nottuln im Johanneshaus statt. Dabei wurden Nora Dietrich und Ulla Brackelmann in die Frauenhilfe aufgenommen. Die Vorsitzende EvaMarie Virks und die Kassiererin Magdalene Runge überreichten den beiden Mitgliedern das Mitgliedsbuch der Frauenhilfe und eine Blume.. Auf dem Bild von links nach rechts: Magdalene Runge, Ulla Brackelmann, Nora Dietrich und Eva-Marie Virks. Foto: Klaus Bratengeyer

Anzeigen

23

Kirche geöffnet

gefangen von der Atmosphäre, der Ruhe und der Aus- Das Friedenshaus als Radwegekirche strahlung die das Friedenshaus Erneut nimmt das Friedenshaus am Projekt der mit seiner Umgebung Radwegekirche teil und öffnet seine Tore. verbreitet. Zum dritten Mal geht das Friedenshaus mit seinem Im zurückliegenden Jahr Projekt der Radwegekirche an den Start. begleitete die Radwegekirche ein Kunstprojekt von Angelika Schlüter: die Installation „Mönche im Meer“. Die für Radfahrer geöffnete Kirche stand so auch für Besucher des Kunstprojektes offen. Eine positive Erfahrung, die in dieses Jahr übertragen wurde: es werden während der dreimonatigen Öffnungszeit der Radwegekirche gleich zwei Ausstellungen angeboten. Beide Ausstellungen sind Projekte des Kreises „Kirche, Kunst und Kultur“, welcher auch diese Ausstellungen vorbereitet. Eröffnet wird die Radwegekirche am 1. Juni. Unterschiedliche Aktivitäten im und um das Zur Vorbereitung traf sich das Radwegekirchen Team Friedenshaus herum sind für diesen Tag vorgesehen: im Februar und verabredete das diesjährige Programm. Auftakt ist eine Sternfahrt für Fahrradfahrer aus den Dabei galt es Erfahrungen der beiden ersten Jahre umliegenden Gemeinden. Nach deren Ankunft und umzusetzen und neue Ideen zu entwickeln, um verstärkt kurzem Verweilen wird im Rahmen einer Andacht die auf das Projekt aufmerksam zu machen und letztlich all Radwege Kirchen Saison für dieses Jahr offiziell eröffnet. Im Anschluss beginnt die Präsentation der das in praktikablen Lösungen umzusetzen. Zugegeben, es waren nicht gerade allzu viele, die unter Bilderausstellung von Elise Reul. Die belgische den Fahrradfahrern im Münsterland den Weg ins Künstlerin zeigt einige ihrer Werke und wird im Friedenshaus in den vergangenen beiden Jahren Anschluss während des Nachmittags für Fragen und gefunden haben. Doch die, die kamen, waren alle samt Gespräche zur Verfügung stehen.

24

Für das leibliche Wohl in Form von Kaffee und Kuchen wird ebenfalls gesorgt sein. So werden an diesem Nachmittag Körper, Seele und Geist auf ihre Kosten kommen. Freuen wir uns auf einen besinnlichen und zugleich fröhlichen Nachmittag im Friedenshaus, Appelhülsen, zur Eröffnung der Radwege Kirchen Saison 2013. Die Radwegekirche wird in diesem Jahr weitere Vorhaben unterstützen und begleiten: Am 15. Juni besucht der ADFC Billerbeck im Rahmen einer Nachmittagstour das Friedenshaus und wird sich über seine Geschichte informieren. Gleich einen Tag später am 16. Juni ist die Teilnahme

an dem vom Senioren Beirat Nottuln geplanten „Running Dinner“ vorgesehen. Herr Eberhard Wenzel wird unterschiedliche, seniorengerechte Fahrräder zeigen und erklären. Weiterhin wird im Verlauf der Radwegekirchen Saison ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Kreis „Kirche, Kunst und Kultur“ eine Ausstellung von Ulli Messing zu sehen sein: Gezeigt werden Skulpturen aus Glas und Stein. Die Ausstellung wird im Zeitraum 3. bis 25. August stattfinden. Beendet wird die Radwegekirchen Saison am 1. September 2013. Text und Bilder: Dirk Randhahn

25

Die politische Gemeinde Nottuln und die Alzheimer Gesellschaft Coesfeld haben mit einer Auftaktveranstaltung am 15. März das Projekt „Achtsame Kommune – Nottuln orientiert sich“ eröffnet. Durch eine generationsübergreifende Aufklärungsarbeit zum Thema „Demenz“ sollen ein angstfreier, Und Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren wertschätzender Umgang und ein neues soziales Synagogen und predigte das Evangelium von dem Miteinander erreicht werden. Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. - Matthäus 4, 23 Es wird in der nächsten Zeit kulturelle Veranstaltungen geben. Vorträge, Schulungen und ein ökumenischer Jesus heilte Blinde, Lahme und Stumme und viele Gottesdienst sind vorgesehen. Wünsche und Anfragen nimmt die Alzheimer Gesellschaft gerne entgegen: andere. Eine Krankheit unserer Zeit ist Demenz. Aktuell sind in Deutschland 1, 4 Millionen Menschen 02594/9201; [email protected] davon betroffen, und ihre Zahl wird in den kommenden Jahren ansteigen. Als Christen sollten wir uns diesem Thema zuwenden, denn auch Jesus wandte sich den Kranken seiner Zeit Trotz dieser Prognose und den damit verbundenen zu. gesamtgesellschaftlichen Folgen ist Demenz häufig immer noch ein Tabu-Thema. Partnerschaften, Familien, Ingrid Stübecke Nachbarschaften, Freundeskreise, Vereine und Verbände machen diese Erfahrung.

Anzeige

Wir machen den Weg frei.

Volksbank Nottuln eG Nottuln -

26

Buldern - Appelhülsen - Schapdetten

Kirche - Kunst - Kultur im Evangelischen Friedenshaus Appelhülsen

Samstag, 3. bis 25. August 2013 Objekte aus Glas und Stein - Ausstellung Ulli Messing Der in Dülmen geborene Künstler ist mit seinen Arbeiten bereits einem breiten Publikum bekannt. Sein Anliegen ist es seine „Arbeiten auf den Betrachter ohne Vorgabe wirken zu lassen.“ Ulli Messing widmet seine Ausstellung Ursula Boldt-Hübner, mit der er zusammen vor einem Jahr diese Ausstellung geplant hat.

Freitag, 11. Oktober 2013 - Biblische Weinprobe -

Ausgewählte Bibeltexte und Weine

Das Friedenshaus ist kirchliches Zentrum für die evangelischen Christen in Appelhülsen. Gleichzeitig öffnet es seine Türen für musikalische, literarische und künstlerische Veranstaltungen ohne dabei seinen ursprünglichen Charakter als Kirche zu verlassen. Der Gemeindebeirat Samstag, 1. Juni bis 30. Juni 2013 - Malerei Bilderausstellung von Elise Reul Farben, kraftvolle Gegenüberstellung von Formen und ein Hauch von Poesie, vereinen die Bilder der Belgierin Elise Reul. Die in ihrer belgischen Heimat, dem Maas Tal zwischen Lüttich und Maastricht, bekannte Künstlerin zeigt erstmalig ihre Bilder einem ausländischen Publikum. Tauchen Sie ein in das Spiel von Farben und Formen.

In vino veritas, im Wein liegt Wahrheit. Der Wein ist von alters her das Getränk von Armen wie Reichen, zu feierlichen Gelegenheiten, wie auch als Begleiter zu unseren täglichen Mahlzeiten. Erleben Sie, dass der Wein auch in der Bibel seinen Platz hat.

Sonntag, 1. Dezember 2013 -Feierliches Adventskonzert Angklung Gruppe „Selamat Datang“ „Wenn Zahlen zu Tönen werden“, ließe sich diese Art zu musizieren bezeichnen. Die Zahlen einer Melodie sind auf eine große Tafel gemalt. Die Dirigentin des Angklung-Orchesters, Tomke Weymann, zeigt auf die betreffenden Zahlen und so weiß jedes Mitglied des Orchesters, wann die betreffende Angklung geschüttelt werden muss. Das Spielen in einem Angklung-Orchester erfordert hohe Konzentration, sicheres Taktgefühl und ein gutes Gehör. Der Eintritt für unsere Veranstaltungen ist abgesehen von besonderen Ausnahmen frei. Der Erhalt unseres Friedenshauses ist allen Mitarbeitern eine Herzensangelegenheit und geschieht ausschließlich ehrenamtlich. Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere Arbeit.

27

Hauskreis gemeinsam an der Kraftquellen für den Glauben im

Tankstelle Alltag

Die Mitglieder sind seit der Gründung des Hauskreises im Februar 2008 immer wieder überrascht, dass in den alten Bibeltexten vor über 2000 Jahren schon Antworten auf viele Lebenssituationen und Geschehnisse für die Gegenwart gegeben wurden. Uns allen bringt das Beschäftigen mit der Bibel und unserer Welt, viel neues Verstehen und Einsichten, um unseren Glauben auch im Alltag zu leben. Themen, Aktionen und Impulse der Netzwerke von „Willow Creek Deutschland“ und „Kirche mit Vision“ aus den vergangenen Jahren, wie zum Beispiel „Jahr der Stille, „Glaube am Montag“ sind immer wieder in die Hauskreisabende eingeflossen. Für die ersten Monate 2013 haben wir uns mit der neuen Kampagne „ 40 Tage Kraft tanken “ – überLeben - Kraftquellen für den Glauben im Alltag beschäftigt. An dieser Stelle möchten wir dieses Thema nun kurz vorstellen, denn auch hier stellten wir sofort fest, dass der Bezug zum alltäglichen Leben, die überaus lebensnahe Darstellung und ansprechende Hinführung zur Thematik, sehr hilfreich und eine echte Lebenshilfe sein kann. Das Begleitheft zur Kampagne ist extra für Kleingruppen (Hauskreise) in einem Andachtsbuch „ÜberLeben“ auf 6 Themen zusammengeschrumpft, um in einem überschaubaren Zeitraum das Ziel „Kraftquellen“ zu gewinnen. In übersichtlich gestalteten Einheiten mit verschiedenen Bau-steinen können wir gemeinsam entdecken, wie man im Alltag „überleben“ kann.

Die Themen im Überblick: 1 . Entdecke die Kraft, die in dir steckt 2 . Entdecke die wahre Quelle der Kraft 3 . Entdecke die Kraft in Bedrängnis

4 . Entdecke die Kraft des Vertrauens 5 . Entdecke die Kraft der Beziehung zu Gott 6 . Entdecke die Kraft, die dich ans Ziel kommen lässt

Weitere Infos zur Kampagne „Kraft tanken“ findet man u.a. auch hier: http://www.kirchemitvision.de/ Zum Inhalt: ÜberLeben – Kraftquellen für den Glauben im Alltag – Zwar haben wir als Christen Gott, die Kraftquelle schlechthin, immer mit uns, dennoch scheint der Weg zu ihm manchmal unendlich weit: Kraftlosigkeit, Burnout und Gefühle von Mattigkeit oder Überforderung gibt es bei Christen nicht weniger häufig als bei Nichtchristen. Und doch könnte es anders sein. Ein ganz wesentliches Element auf der Suche nach Kraftquellen im Alltag, können neben der Lektüre von Mirjam Puppe und Anke Wiedekind Buch auch Hauskreise und Kleingruppen sein. Sie sind der Schlüssel, um sich überhaupt auf das Thema einzulassen, durchzuhalten und langfristig dranzubleiben. „Es ist so wertvoll“, sagen die Menschen und meinen damit, dass sie durch ihren Hauskreis einen entscheidenden Fortschritt erzielt haben. Passend zum Thema des Krafttankens wurde für die Hauskreis-Treffen das Bild der Tankstelle gewählt und die Treffen in drei Abschnitte unterteilt:

Ankommen - Auftanken - Weiterfahren 28

1. Ankommen Die meisten kommen aus ihrem – vielleicht hektischen – Alltag in den Hauskreis. Die erste Phase dient dazu, in das Thema einzusteigen. Dabei helfen Fragen, in denen die Teilnehmenden ihre Alltagserfahrungen in Zusammenhang mit dem Thema des Abends benennen können und die zugleich ermöglichen, eine noch unbekannte Seite des anderen zu entdecken, um die Gemeinschaft zu vertiefen. Dem persönlichen Ankommen folgt ein geistlicher Einstieg in das Thema mit Rückblick auf die Erfahrungen der vergangenen Woche und Anregungen zum Gebet. So schön es ist, über Gott zu sprechen, am schönsten ist es, mit ihm zu reden. Und so glauben wir, dass das Gebet schon per se eine Kraftquelle darstellt und nicht zu kurz ausfallen sollte.

2. Auftanken Das ist der inhaltliche Teil des Treffens. Die gemeinsame Reflexion über die Themen des Buches ÜberLeben und der damit verbundene Austausch sollen uns den Kraftquellen näherbringen. Während im Buch ÜberLeben die Themen in erster Linie entlang der Geschichte von Mose und dem Volk Israel entfaltet werden, wurde im Kleingruppenmaterial bewusst versucht, eine weitere Perspektive und andere biblische Texte als Grundlage einzubringen. Auf diese Weise wird deutlich, dass sich die einzelnen Themen durch die ganze Bibel ziehen.

3. Weiterfahren Die am Abend erkannten Kraftquellen sind für alle Teilnehmenden nur dann hilfreich, wenn sie im Alltag ihr Versprechen halten und Kraft geben. Darum ist der vielleicht kürzeste Teil des Abends eigentlich der wichtigste. Er enthält Aufgaben, die helfen, sich die Kraftquellen im Alltag tatsächlich zu erschließen und für sich gewinnbringend einzusetzen. Die Hypothese lautet: Je mehr Zeit du in diesen Teil investierst und im Alltag experimentierst und etwas Neues wagst, desto mehr wird die Aktion dein Leben nachhaltig verändern und dir dauerhaft Kraft geben. Lassen sie liebe(-r) Leser sich ruhig anstecken und kommen einfach mal vorbei. Wir treffen uns 14-täglich am Donnerstag um 20 Uhr im Johanneshaus und sind offen für unsere Mitmenschen. Bei uns werden keine theologischen Fachreferate gehalten, sondern alle Teilnehmer können sich mit ihren Gaben, Erfahrungen und Stärken einbringen und uns alle im Glauben weiterbringen. Unser Motto lautet: „Wir gebrauchen nicht nur unseren Kopf, sondern vor allem auch unser Herz“. Kontakt: Evangelische Friedens-Kirchengemeinde Nottuln – c/o Familie Prigge Tel: 02502/8175 - [email protected]

29

„Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ Weltgebetstag der Frauen

Französisches Flair wehte durch das Friedenshaus: Mit einem herzlichen „Bienvenue“ empfingen die Frauen des Frauenkreises Appelhülsen ihre zahlreichen Gäste. Der Weltgebetstag der Frauen hatte in diesem Jahr Frankreich als Partnerland. Eine Gruppe von französischen Frauen erarbeitete im Vorfeld einen Gottesdienstverlauf mit Liedern und Gebeten unter dem Thema „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“. Anzeige

30

Nach dieser Liturgie fanden sich, verteilt über die ganze Welt in über 170 Ländern, so auch im Friedenshaus, Frauen zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen. „Die Wurzeln dieser großen internationalen Basisbewegung reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. In Deutschland stellt die Weltgebetsbewegung heute die wichtigste ökumenische Kraft dar“ (zitiert aus der Publikation zum WGT). Der Frauenkreis der Friedens-Kirchengemeinde Appelhülsen hatte diesen feierlichen Nachmittag vorbereitet. Einmal mehr wurden schon in den Wochen vor dem Weltgebetstag Rezepte aus dem Gastland ausprobiert, um die Gäste auch kulinarisch nach Landesart begrüßen zu können. Festlich geschmückt – selbstverständlich in den französischen Landesfarben – wurde der Saal schon am Vortage. Blaue, weiße und rote Primeln zierten die Tische, die mit viel Liebe und Ideen gedeckt wurden. Eingerahmt wurde das Ganze durch

die Ausstrahlung und den Charme des Friedenshauses. In dieser „Wohlfühlatmosphäre“ trafen sich dann am 1. März zirka 60 Frauen zum Gottesdienst. Dabei war der Zulauf so groß, dass die Stühle nicht ausreichten. Das störte jedoch wenig, rasch wurden noch einige nachgerückt. Zum ersten Mal hatte man den Beginn auf den späten Nachmittag gelegt, was offenkundig gut angenommen wurde. Gut angenommen wurden auch die von dem französischen Vorbereitungsteam ausgewählten Lieder. Allerdings bedurfte es einer kurzen Vorübung mit Orgelbegleitung bevor manche ungewohnte Melodie oder Textzeile flüssig über die Lippen kamen. Eingebettet in den Gesang gab es Lesungen, die von den Erfahrungen und Erlebnissen von Zugezogenen in fremden Ländern berichteten. So wurde das Thema, ergänzt durch eine Meditation, für alle Teilnehmerinnen greifbar.

Wenn Frankreich den Rahmen für eine Feierlichkeit bildet, darf natürlich nicht ein Ausflug in die französische Küche fehlen. Der Frauenkreis hatte eine feine Mischung aus allerlei Köstlichkeiten bereitet. So ist es nicht verwunderlich, wenn alsbald über Rezepte gefachsimpelt wurde. Dazu gab es das eine oder andere Gläschen „Vin rouge“ bevor es ans Aufräumen ging. Am Ende des Abends dankten die Besucherinnen für einen gelungenen Gottesdienst und das fröhliche Beisammensein in einer entspannten und harmonischen Atmosphäre. Der Abendkreis der Frauen konnte auf „seine“ Durchführung des Weltgebetstages stolz sein. Text und Bilder: Dirk Randhahn

Das Vorbereitungsteam: (von links) Gaby Gers, Dr. Nani Osada, Ingrid Winkler, Renate Mertl, Birgit Randhahn 31

Ev. Gemeindebüchereien: Appelhülsen: Kinder und Jugendbücherei „Kuddelmuddel“ geöffnet jeden Montag von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Nottuln: Gemeindebücherei „Lesespaß für Alle“ geöffnet jeden Sonntag von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr Anzeige

32

Kurzandacht von Wilhelm Busch

Und als Jesus zurückkehrte zum Vater, da ließ er nach seiner Himmelfahrt die Türe hinter sich offen. Spricht Jesus zu ihr: „Ich fahre auf zu meinem Vater Darum spricht Paulus von dem „offenen Zugang zu dieser Gnade, darin wir stehen.“ Und der Hebräerund zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Brief sagt: „So wir nun haben die Freudigkeit zum Gott.“ Johannes 20, 17 Eingang in das Heilige durch das Blut Jesu, so lasset Man muss darauf achten, dass der Auferstandene nicht uns hinzugehen. Christen sind Leute, die eine offene Tür zum Himmel sagt: „Ich fahre auf zu meinem Vater.“ Mit großem haben. Sie wandeln im „Morgenglanz der Ewigkeit“, Nachdruck sagt er: „Ich fahre auf zu meinem Vater der aus der offenen Tür bricht. Und sie wissen, dass sie und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem selbst einmal hindurchgehen werden. Gott.“ Hiermit sagt Jesus etwas Wunderbares: dass seine Drum sei Gott Lob, der Weg ist gmacht, Jünger zum lebendigen Gott dasselbe Verhältnis haben Uns steht der Himmel offen. dürfen wie er selbst. Wir dürfen zu Gott stehen wie Christus schließt auf mit großer Pracht, Jesus! Das ist die Frucht des Todes, wo er unsere Sünde Vorhin war alls verschlossen. weggetragen und uns versöhnt hat. Wer’s glaubt, des Herz ist freudenvoll, Um das recht zu verstehen, müssen wir zurückdenken Dabei er sich doch rüsten soll, an die Anfänge: Nach dem Sündenfall trieb Gott die Dem Herren nachzufolgen. Halleluja. Menschen aus dem Garten Eden. Das Tor zu Gott ward verschlossen. Als aber Jesus in die Welt kam, da tat sich das Tor auf. Zur Verfügung gestellt von Wilhelm Achterberg Wir singen an Weihnachten: „Heut schleußt er wieder auf die Tür / zum schönen Paradeis …“ Anzeigen

Allround-Service Michael Kroos

Rohr- und Gebäudereinigung Glasreinigung mit Rahmen Seniorenhilfe Wohnungsreinigung Gartenarbeiten Umzugshelferservice Hauswartservice Facility-Management Entrümpelung Bahnhofstraße 42 48301 Nottuln 0172-3511809 oder 02509-8438

E-Mail: [email protected] Internet: http:\\www.allround-service-kroos.de

BM Bauelemente Michel Thorsten Michel Nachtigallengrund 33 48301 Nottuln Telefon: Mobil:

Partner der Hörmann-Gruppe

· Beratung und Verkauf von Toren und Türen · Einbau von Industrie- und Garagentoren · Montage von Türen · Installation und Reparaturen von Antrieben

02502-44 79 904 0172-56 35 290

E-Mail: [email protected] Internet: http://www.bauelemente-michel.de

33

Und...:

Dies wussten Sie bestimmt noch nicht!! --> Gottesdienstregelung in den Sommerferien

In der jüngeren Vergangenheit hat es sich bewährt, während der Sommerferien die Uhrzeiten für die Gottesdienste beizubehalten (nämlich 10 Uhr!), an beiden Orten jedoch nicht wöchentlich, sondern alle 14 Tage zum Gottesdienst einzuladen. Damit ist in unserer Gemeinde der Kirchgang an jedem Sonntag möglich! Dies sind nun die Zeiten für dieses Jahr, und zwar in der Kirche „Unter dem Kreuz“ in Nottuln: im Friedenshaus in Appelhülsen: 21. Juli 28. Juli 4. August 11. August 18. August 25. August 1. September Wir bitten Sie, diese Zeiten zu beachten und – es wäre ja schade, wenn jemand vor einer stünde...

Anzeigen

34

möglichst auch weiterzusagen verschlossenen Kirchentür M. u. I. Stübecke

Der heiße Draht: Gruppenleiterinnen, Gruppenleiter und Ansprechpersonen in Nottuln Abendkreis der Frauen Altenkreis Besuchsdienst Bibelgarten Bücherei “Lesespaß für alle“ Flüchtlingsinitiative

Dagmar Opretzka Katharina Stegemann Ingrid Stübecke Birgit Braunsteiner Klaus Bratengeyer Edda Schäfer Ingrid Winkler Frauenhilfe Eva-Marie Virks Anneliese Seidel Fundraising-Beauftragter Ulrich Wirostek Gemeindebrief Klaus Bratengeyer Hauskreis Karl-Heinz und Elke Prigge Instrumental- und Singkreis (Isi) Klaus Bratengeyer Elke Prigge Kinderkirche Marianne Barkam Kerstin Schöppner Kirchenchor Erika Schäfer Gaby Nickler musikalische Leitung: Esther Kluth Kleiderstube Edda Schäfer Ingrid Winkler Lektorenkreis Christina Saatkamp Ökumen. Frühstück Schapdetten Renate Brülle-Buchenau Internet (Arbeitsgruppe) Dr. Michael Osada Internet (Webseite) Klaus Bratengeyer Meditativer Tanz Evelin Volmer-Bamberg Organistin Esther Kluth Posaunenchor Josef Gebker Schülerhilfe Birgit Braunsteiner Seniorenbegegnung Evelin Volmer-Bamberg Stuhlgymnastik Eva-Marie Virks Gruppenleiterinnen, Gruppenleiter und Ansprechpersonen in Appelhülsen Abendkreis der Frauen Appelhülsen Angklunggruppe „Selamat Datang“ musikalische Leitung: Büchereiteam Appelhülsen Jugendarbeit Kinderkirche Kirche – Kunst – Kultur Ökumenischer Gesprächskreis Organist Radwegekirche

Claudia Essmann Dr. Nani Osada Tomke Weymann Nicole Giering Rosi Gaffrey Rosi Gaffrey Rosi Gaffrey Claudia Essmann Otto-Victor zu Bentheim Johannes Huck Birgit und Dirk Randhahn

(02502) 7333 6515 225410 25739 7474 435 (02509) 593 222245 7455 6733 7474 8175 7474 8175 1729 221644 227775 2214182 4479872 435 (02509) 593 7495 (02509) 8514 (02509) 8526 7474 25650 4479872 25433 25739 25650 222245 (02509) 1266 8526 (02502) 224827 993967 8776 8776 8776 1266 993101 (0251) 53952871 9935932

Der heiße Draht zur: Evangelischen Friedens-Kirchengemeinde Nottuln Johanneshaus mit Gemeindebüro und Pfarramt: Dülmener Str. 24, 48301 Nottuln Öffnungszeiten Gemeindebüro: Dienstag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und Mittwoch von 15 bis 17 Uhr Telefon: (02502) 8607, Telefax: (02502) 3649 Email: [email protected] Webseite: www.unter-dem-kreuz.de Friedenshaus Appelhülsen: Prozessionsweg, Nottuln-Appelhülsen Telefon: (02509) 1219 Pastorin Ingrid Stübecke und Pastor Manfred Stübecke, Telefon (02502) 225410 Vikar Christian Plate, Mobil: 0170 2338442

Presbyterium Otto-Victor zu Bentheim

Adresse

Funktion

Hellerstr. 49

Martin Büchler

Steverstr. 9

Klaus Bratengeyer

Flurstr. 7

Uwe Richert Dr. Ekkehard Geßner Christina Saatkamp Helmut Unterberg Evelin Volmer Bamberg Gemeindebeirat Nottuln Eva-Marie Virks Marianne Barkam Gemeindebeirat Appelhülsen Gaby Gers Claudia Essmann Ev. Kindergärten Magdalenenkindergarten Marienkindergarten Mitarbeiter Ehrenamtlicher Prediger in der Gemeinde

Pfarrer-Wesselinck-Str. 8a Am Bagno 5 Carl-Diem-Ring 55 Im Nott 27 Lerchenhain 14

Ortspresbyter App./Ökumene App./ Sicherheitsbeauftragter Ortspresbyter App./Jugend/Soziales/ Kindergärten Kirchenmusik/Bücherei/ Gemeindebeirat/ Datenschutzbeauftragter Ortspresbyter Schapdetten Ökumene Öffentlichkeitsarbeit/ Gemeindebeirat Ortspresbyter Darup/ Kirchmeister Jugendarbeit/ Seniorenarbeit

Martinistr. 2 Wibbeltstr. 37

Vorsitzende Stellv. Vorsitzende

222245 1729

Veilchenweg 29 Schulze-Frenkings-Hof 35

Vorsitzende Stellv. Vorsitzende

(02509) 1532 (02509) 1266

St. Amant-Montrond-Str. 3 St. Amant-Montrond-Str. 5

Leiterin: Jutta Marx Leiterin: Gisela Heymanns

Ehrenamtlicher Küsterdienst in Nottuln Ehrenamtlicher Küsterdienst in Appelhülsen Gemeindebüro FSJ‘ler Kreiskirchliche Mitarbeiter Sieglinde Stein Ralf Kernbach Margret Liers

36

Martin Büchler Uwe Richert Jürgen Saget Edeltraut Below Klaus Bratengeyer Evelin Volmer-Bamberg Gemeindebüro Nottuln Renate Mertl Christa Wirostek Renate Mertl, Günter Stuhm, Nils Möller Schuldnerberatung (jeden 1. Montag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr) Jugendarbeit Sozialberatung

Telefon (02509) 993101 (02509) 448 7474 (02509) 9955-25 8887 7495 24218 25650

6725 8540 (02509) 448 (02509) 995525 225677 226986 7474 25650 8607 (02509) 8509 8607 8607 (02541) 922-809 (02594) 9135-15 (02594) 9135-12