o Osterpfarrbrief 2016 - Kirchengemeinden

o Osterpfarrbrief 2016 - Kirchengemeinden

Pfarrbrief Kirchen am Stommelerbusch Ostern 2016 1 1 Inhalt Seite Vorwort Pfarrer  ratundtat   Flüchtlingsnetzwerk  Paul Kraemer Haus  Bauverein...

4MB Sizes 0 Downloads 8 Views

Recommend Documents

Osterpfarrbrief 2016
20.03.2016 - Melcher-Kleudgen, ++ Ehel. Heinrich u. Elisabeth Becker ..... Vorabendmesse JA + Josef Meier, JA + Franz. W

Osterpfarrbrief 2016 - Pfarrei Mintraching
15.03.2016 - Regensburg: Chrisam-Messe im Dom zu Regensburg mit Segnung .... dem gesamten Bistum zu einem feierlichen Da

Pfarreiengemeinschft Syrgenstein – Osterpfarrbrief 2016
19.03.2016 - Als ein neuer Bischof für Tours gesucht ... Tours unter ungeheurer Anteilnahme der ... digen Herrn Pfarrer

Osterpfarrbrief 2016 für Mariä Himmelfahrt Lorup
13.03.2016 - Messdiener: Niklas Düttmann, Lukas. Oldiges, Stefan ... Book; Kerzen: Fabian Kröger, Werner. Albers ... Tom

März 2016 - Kirchengemeinden
04.02.2016 - Johannes der Täufer im Jahre 2005 hatten das ... Freitag, 18. März, 18.30 Uhr, St. Johannes der Täufer /

o 2016 - BVS Bayern
22.08.2016 - Geschichte der Sommer-Paralympics . .... 2012+2008: 4. Platz bei ... Teilnehmer aus Bayern, die nicht für

SEP O 8 2016
Sep 8, 2016 - ROBERT BRITT, a/k/a "True". Crim. No. tli-40.3 (R,5)-ERK. 21 U.S.C. § 846. INDICTMENT. The Grand Jury in

Pfarrbrief - Kirchengemeinden
16.10.2010 - Auflage: 4.750 Stück; gedruckt bei: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß ... Gemeindemitgliedern floss da ...

Osterpfarrbrief 2015 - St. Michael Perlach
03.04.2015 - che für seine Brüder Balthasar und Gabriel. Barth ein ... der Kirche St. Leonhard und Anna in Pasenbach,. 1

Katholische Kirchengemeinden
12.08.2015 -Radegund, Johannes Arnolds, Karl Leisner-. Bad Karlshf. 18.00 Uhr Hl. Messe im Gemeinderaum. Donnerstag. 13.

Pfarrbrief Kirchen am Stommelerbusch Ostern 2016

1

1

Inhalt

Seite

Vorwort Pfarrer  ratundtat   Flüchtlingsnetzwerk  Paul Kraemer Haus  Bauverein  Aus den Gemeinden  Verkündungen  Bücherei u. Literatur 

03 06 13 15 17 21 25 37

Inhalt

Seite

DRITTE WELT KREIS  Kleiderstübchen  Seniorentreff Martinus  Familienzentrum  kfd  Taizé-Kreis-Stommeln  Schützen Sinnersdorf  Kinderseite 

43 44 44 45 47 52 55 57

Impressum Herausgeber des Pfarrbriefs ist der AK Öffentlichkeitsarbeit des Pfarrgemeinderats der Pfarreiengemeinschaft „Am Stommelerbusch“ Für alle Beiträge sagen wir ein herzliches „Dankeschön“. Ihre Meinung interessiert uns. Bitte  schreiben  Sie  uns!  Leserzuschriften  werden  auf  Wunsch  natürlich  veröffentlicht. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Redaktion: Rolf-Herbert Peters    Ansprechpartner St. Martinus Elmar Dambach  Ansprechpartner St. Hubertus Marguerite von Mylius  Ansprechpartnerin St. Bruno Norbert van Bonn, Maria Budelsky, Werner Falkenrath, Annette Guntermann,  Albert Kandels, Ferdi Schall Auflage: 4.800 Stück; gedruckt bei: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Sonntag, der 30. Okt. 2016 c/o  Pfarrbüro St. Martinus u. St. Bruno Bahnhofstr. 5a, 50259 Pulheim Tel. 02238/2142 [email protected] www.st-martinus-stommeln.de

Bürozeiten vormittags: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 09-12 Uhr nachmittags: Dienstag von15-18 Uhr und Donnerstag von 16-19 Uhr

Pfarrbüro St. Hubertus Stommelner Str. 102, 50259 Pulheim Tel. 02238/6313 [email protected] www.st.-hubertus-sinnersdorf.de

Bürozeiten vormittags: Montag, Dienstag und Freitag von 10-12 Uhr nachmittags: Donnerstag von 16-19 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser, das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ sollte auch Thema dieser Ausgabe werden. Da jedoch viele Beiträge einflossen, welche diese Thematik direkt oder auch indirekt trafen, haben wir von speziellen Auszügen der Bischofskonferenz oder anderen Quellen Abstand genommen. Das Anliegen von Franziskus sollte jedoch so ernst genommen werden, dass wir an dieser Stelle einige Quellen des Internets nennen, die hier gut weiter informieren. 2) https://www.erzbistum-koeln.de/thema/heiligesjahr 1)  http://www.dbk.de/heiliges-jahr 3) http://www.iubilaeummisericordiae.va/content/gdm/de.html 4) www.magnificat.de

2

Ihre Pfarrbriefredaktion

Vorwort

Liebe Gemeindemitglieder und Leserinnen und Leser dieses Briefes, es gibt Vieles, das unser Leben bedroht. Da ist die Gesundheit, die oft nicht so ist, wie wir sie gern hätten, - da gibt es Schicksalsschläge, die uns manchmal den Boden unter den Füßen wegziehen. Es gibt wirtschaftliche Bedrohungen, die unser ganzes Sicherheitsgefüge durcheinanderbringen. Ereignisse wie der Jahreswechsel in Köln bedrängen unser ganz persönliches Sicherheitsgefühl. Aber wie ist unsere christliche Einstellung zu solchen Bedrohungen unseres Lebens? Mir scheint dabei ein Blick hilfreich auf das, was wir „haben“, wo unsere Stärken liegen. Bezüglich unseres Landes sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Sommerpressekonferenz 2015: „Deutschland ist ein starkes Land! […] Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das. Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ Frau Merkel spricht nicht von Flüchtlingswellen und –strömen, denn es sind ja Menschen und keine Wassermassen, die da auf unsere Hilfe und Mitmenschlichkeit setzen. Demagogie liegt ihr fern und vielleicht oder hoffentlich uns allen auch. Wer Dämonen beschwört, muss sich ihnen dann auch irgendwann stellen und das ist eine schwierige Sache. Vielleicht liegt hier eine Parallele zu unserem jeweils ganz persönlichen Umgang mit Schwierigkeiten im Leben, die manchmal „wie Dämonen“ über uns kreisen. 3

Vorwort

Christen dürfen ja für sich sagen, dass sie Gott an ihrer Seite haben und dieser Gott verspricht, auch bei „Dämonen“ nicht zu weichen. Im konkreten Chaos heißt es, die Probleme richtig zu benennen, aber nicht, ihnen eine Größe und Macht zu geben, die sie gar nicht haben. In der Frage der Flüchtlinge sucht zum Beispiel das „Netzwerk Flüchtlingshilfe“ in Sinnersdorf oder „Rat und Tat“ in Stommeln nach der klaren Umschreibung des Problems. Und ich meine, dass wir alle in den vergangenen Monaten erlebt haben: dann kann es auch angefasst werden! Im Umgang mit ganz persönlichen Schicksalsschlägen, die der eine oder die andere im Leben zu bewältigen haben, ist es oft schwieriger. Hier fühle auch ich mich dann oft hilflos und überfordert. Viele Gedanken, oft auch Wut und Verzweiflung schlagen dann auch über mir zusammen. Wie sollen wir damit umgehen? Unser Papst hat ein Jahr der „Barmherzigkeit“ ausgerufen. Das soll keine weiche Watteschicht um die Probleme der Zeit legen, sondern einem jeden Menschen zeigen, das Barmherzigkeit gegen sich und den anderen eine wesentliche Kraft ist, die Welt zu verändern. Barmherzigkeit meint das „Erbarmen unserer Herzen“. Aus unserem Herzen soll der Mut für unser Handeln erwachsen und einen guten Umgang mit anderen Menschen und auch mit mir traut Gott uns Christen zu. Im ganz privaten, bei meinen eigenen Schicksalsschlägen bleibt mir die Gewissheit da ist einer an meiner Seite, der mich nicht fallen lässt und mich nicht beiseiteschiebt. Hier kann eine Kraft liegen, die uns neu atmen lässt. Kein Problem ist damit von unseren Schultern 4

Vorwort

genommen, wohl aber wird uns Gewissheit geschenkt, nicht ganz allein zu sein mit allem. In der Flüchtlingskrise wird nicht unsere Regierung oder die Stadt Pulheim die überall rettende Lösung bieten können; ein lösender Weg wäre aber, dass viele Menschen diese Krise zu „ihrer Krise“ machen und im WIR Problem für Problem beiseiteschieben und anfangen zu handeln. Dann wird der Weg gangbar. In Gemeinschaft. Als einzelner Mensch, der von einem Schicksalsschlag betroffen ist, suchen wir doch auch Gemeinschaft. Ursprünglich liegt die Kraft der christlichen Gemeinschaft in der Versammlung, im gemeinschaftlichen WIR. Im Austausch einer Hospizgruppe wird Trauer von mehreren in Gemeinschaft getragen. In der Nachbarschaft kann ein WIR entstehen, um Krisen mitzutragen und zu helfen. In der Gemeinde kann die Gemeinschaft helfen, Schicksale zu tragen und tragbar zu machen. Wegwischen werden wir die Probleme und Überforderungen nicht können. In Gemeinschaft sind wir Menschen aber stark: was einer alleine nicht tragen kann, können mehrere gemeinsam schon eher. Auf diese Kraft dürfen wir aber setzen: auf die unserer Mitmenschen und auch auf Gott. Das feiern wir am Osterfest und es verbindet uns mit allen Menschen guten Willens in Sinnersdorf, am Stommelerbusch und in Stommeln. Ihnen ein gesegnetes Osterfest, Jesus ist auferstanden für uns Menschen, Ihr Ch. Hittmeyer, Pfr. 5

ratundtat

Engagement für Flüchtlinge: Teil 1: ‚Ein bisschen wie in Lambarene…‘ Zwischen den Sofas des JuFo und hinter  der  Tischtennisplatte  als Sichtschutz  hat  Frau  Doktor  ihre Untersuchungsutensilien und einige Erstversorgungsmaterialien  ausgebreitet.  Martina  Standop    hat  als approbierte Ärztin mit viel Hartnäckigkeit die Erlaubnis erhalten, eine ärztliche Hilfe und Erstberatung für  die  hier  lebenden  Flüchtlinge anbieten zu können. Sie  macht  dies  ehrenamtlich  und vermittelt seit dem 16. Februar bei Bedarf  weiter  an  die  ortsansäs-

sigen Ärzte bzw. weist den Weg zu Fachärzten.  ‚Es  ist  ein  bisschen wie  in  Albert  Schweitzers  Lambarene‘,  kommentiert  sie  trocken, ‚sehr  einfach,  aber  dafür  nah  an den  Patient/innen,  die  dieses  Angebot ohne große Schwelle aufsuchen  können‘  .  Der  erste  Fall  war jahreszeitgemäß  eine  junge  Patientin mit einer dicken Erkältung… Jede gute Idee, die der Integration und der Hilfe für die ‚Neuen Nachbarn‘  dient,  zählt.  So  sind  neben Martina  Standop  weiterhin  viele

JuFo Stommeln: Frau Dr. Standop wartet auf Patient/innen aus allen Ländern.

6

ratundtat

Gute Stimmung beim ratundtat-Winterfest im Dezember in der Papst-Johannes-Gesamtschule

Ehrenamtliche  bei  ratundtat  tätig, dem Hilfsprojekt des Seelsorgebereichs  mit  Schwerpunkt  in  Stommeln.

Auch zu Karneval gab es verschiedene Aktivitäten und Ideen, dieses Kölner  ‚Naturereignis‘  den  neuen Nachbarn  nahezubringen.  In  den Sprachkursen  und  Unterkünften wurden  die  Broschüren  des  Festkomitees  Kölner  Karneval  in  verschiedenen  Sprachen  verteilt. Vielfach  sind  Einheimische  und Flüchtlinge  gemeinsam  zum  Karnevalsumzug  am  Sonntag  gegangen  und  haben  Kamelle  und andere Leckereien gesammelt.

Bei  einem  ratundtat-Plenum  Ende Januar blickten zuletzt ca. 35  Engagierte auf das vergangene Jahr zurück. Zu den vielen Aktivitäten, über die bereits im letzten Pfarrbrief berichtet wurde, kamen gegen Jahresende  viele  weitere  Angebote,  auch größere  Veranstaltungen  wie  ein sehr  erfolgreiches  Winterfest  und Daneben gibt es viele ganz alltagsein Sportevent für die in Stommeln praktische  Ideen  wie  z.B.  die  gelebenden Flüchtlinge. meinsame  Teilnahme  mit  einer 7

ratundtat

Gruppe von Bewohnern an einem Laufevent  in  Pulheim  oder  ein Fahrradworkshop  zusammen  mit den  Flüchtlingen,  um  die  gespendeten  Fahrräder  auch  fahrtüchtig zu erhalten und richtig einzustellen. Viele  der  mittlerweile  über  200  in Stommeln  untergebrachten  Menschen  nehmen  dankbar  an  den Angeboten teil und nutzen die Gelegenheit  zur  Begegnung  und  zur Aktivität.  Auch  die  Sprachförderung  als  ganz  zentrales  Element für  eine  gelingende  Integration boomt  derzeit,  mittlerweile  finden neun  unterschiedliche  Kurse  auf unterschiedlichen  Leistungsniveaus statt.

aber auch durch die sich stark verändernde  Diskussion  über  die Flüchtlingsthematik als wichtig herausgestellt haben: • Geplant ist die Einrichtung eines Cafés der Begegnung  als Treffpunkt  für  Flüchtlinge  und  Stommeler.  Gedacht  ist  an  einen Treffpunkt  einmal  die  Woche morgens. Derzeit  prüft eine kleine  Arbeitsgruppe  von  ratundtat die  räumlichen  Möglichkeiten  in Stommeln, es  sieht vielversprechend aus, dass der Treff künftig in der Caritas-Jugendeinrichtung in der Christinaschule stattfinden kann.

• Die  Ereignisse  der  Silvesternacht  in  Köln  lassen  viele  Diskussionen  und  Meinungen  in einem  neuen  Licht  erscheinen. Wir planen zur Orientierung eine Informationsveranstaltung  unter Beteiligung der Politik, um möglichst vielen Stommeler/innen die Gelegenheit zu geben, sich über die aktuelle Situation der Flüchtlinge in unserem Ort zu informieren  und  noch  mehr  über  das, was bereits getan wird und noch getan werden kann, zu erfahren. Am  Mittwoch,  dem  23.3.  um 19.30 Uhr sind alle Interessierten herzlich ins Martinushaus eingeladen,  teilnehmen  werden  auch die  Ortsvorsteherin  Maria Für  das  neue  Jahr  plant  ratundtat Schmitz  sowie  der  Sozialdezereinige  neue  Aktivitäten,  die  sich nent  der  Stadt  Pulheim,  Florian durch die Unterbringungssituation, Herpel. 8 Viele  der  Aktivitäten  werden  erst möglich durch die großzügige Unterstützung  vieler  Einzelspender (Sach-  und  Geldspenden),  aber auch  durch  die  großzügige  Unterstützung unterschiedlichster Organisationen  wie  der  evangelischen Kirchengemeinde, der Initiative der Mühlenritter  der Stommeler Buure, der Musikschule Piccolo oder auch des Kleiderstübchens, mit dem ratundtat  sowieso  im  Bereich  der Kleiderspenden  eng  zusammen arbeitet.  Allen  genannten,  ungenannten  und  ungenannt  bleiben wollenden  Spendern  noch  einmal ganz herzlichen Dank!

ratundtat

• Mehr informieren wollen wir auch rund  um  den  Sonntagsgottesdienst, z.B. durch einen Talk im Kirchenturm und andere Ideen.

Ideen der Hilfe für alle Stommeler im  Ort.    Auch  bisher  haben  wir schon  geholfen,  beispielsweise Fahrdienste  für  Senioren  zu  organisieren.

• Insbesondere in den großen Unterkünften wie der  Turnhalle ‚An • Ganz  neu  ist  die  Idee,  eine  Reder  Kopfbuche‘  leben  immer pair-Hilfe aufzubauen: (Klein)-genoch  zu  viele  Flüchtlinge  (Kopfräte, deren Reparatur nicht mögbuche 85 Bewohner) auf viel zu lich  erscheint  oder  im  Fachhankleinem  Raum  ohne  jede  Mögdel  abgelehnt  wird,  lassen  sich lichkeit,  einen  privaten  Raum möglicherweise doch in Eigenininutzen  zu  können.  Helfen  würtiative  wieder  fachgerecht  in den  uns  Pat/innen,  die  sich  geStand  setzen.  Ein  gutes  Stanzielt um einzelne Personen oder dardbeispiel  ist  die  defekte  BüFamilien kümmern, deren Erfahgeleisenschnur.  Helmut  Splettrungsbereich  etwas  erweitern stößer bietet an, sich diese Kanund  als  Patinnen  im  direkten didaten daraufhin einmal anzuseKontakt bleiben wollen. hen,  ob  eine  Reparatur  sinnvoll ist.  Kontakt  gerne  über  unsere • Zwischenzeitlich ist es uns gelunEmail-Adresse gen,  einzelnen  Flüchtlingen  bei der  Aufnahme  einer  Arbeit  oder [email protected] beim Einstieg in ein Praktikum zu Wenn  Sie  uns  (auch  mit  Spenhelfen. Auch haben ganz wenige den) unterstützen möchten, wenehemalige  Bewohner  der  Großden  Sie  sich  gerne    an  das unterkünfte zwischenzeitlich eine Pfarrbüro  in  Stommeln  oder eigene  Wohnunterkunft  gefunschreiben  Sie  uns  über  die  v.g. den.  Diese  unmittelbare  Hilfe Mailadresse. setzt  bei  den  Beteiligten  ein  hohes Maß an Kenntnis der VerfahMatthias Beiten ren  und  der  Ämterwege    aber Pfarrgemeinderat, auch  Hartnäckigkeit  voraus.  MitKoordination ratundtat telfristig  wird  dies  der  Hauptbereich  sein,  in  dem  wir  Hilfestellung  zur  Integration  leisten  können. • Neben dem Engagement für die bei uns lebenden Flüchtlinge gibt es aber immer wieder auch neue 9

ratundtat

Engagement für Flüchtlinge: Teil 2: Das Bild hat sich verändert Nach wie vor ist die Flüchtlingswelle aktueller denn je. Die Zuströme nach  Europa  reißen  seit  Sommer 2015 nicht ab. Tagtäglich berichten Medien  über  neue  Ereignisse. Über Menschen, die vor Krieg und Elend fliehen und sich auf die nicht unproblematische Reise nach Europa begeben.  Es gibt noch immer viel zu tun. Wir stehen  vor  unzähligen  Herausforderungen,  die  über  die  normale Aufgabe der erfolgreichen Integration  hinausgehen.  Trotzdessen scheint  es,  als  würde  uns  in  diesem  Gesamtchaos  doch  so  langsam  das  Gefühl  der  Gewohnheit erreichen.  Es  scheint,  als  würde die Situation an Normalität gewinnen. Neuste  Meldungen  verwundern nur  noch  selten.  Dabei  geschieht unbemerkt enorm viel. Entwicklungen, die im Gesamtkontext viel bewirken,  jedoch  oftmals  vor  der öffentlichen  Aufmerksamkeit  verborgen und unzugänglich bleiben. Im  Stillen  und  Heimlichen  bewegt sich was. Schritt für Schritt. Dabei kann keine weltbewegende Neuigkeit  von  jetzt  auf  gleich  erwartet werden. Vielmehr ist es ein schleichender Prozess, der uns lehrt. Es 10

sind die kleinen Erfolge, die uns, in Stommeln  und  Landesweit,  in  der Flüchtlingswelle  und  ihrer  ganzen Undurchsichtigkeit  voran  bringen. Erfahrungen  mit  Ämtern  und  Behörden.  Erfahrungen  im  Umgang mit  Flüchtlingen  und  ihrem  ganz persönlichen Lebensweg. Es  sind  die  stillen  und  heimlichen Helfer,  die  in  dieser  Situation  als tragende Stütze fungieren. Wir alle, die den Flüchtlingen täglich begegnen,  tragen  dazu  bei.  Sei  es ein stilles Lächeln oder die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz. Vorfälle,  wie  die  Silvesternacht  in Köln, führen dazu, dass einige Bürger  und  Bürgerinnen  verunsicherter  und  gänzlich  wahrnehmender werden.  Die  anfängliche  Blauäugigkeit  der  „Wir  schaffen  das“ Mentalität  neigt  dazu,  sich  in  Bedenken,  Zurückhaltung  und  teils auch Mutmaßung der Bevölkerung zu  wandeln.  Rechtspopulistischen Parteien ist es so möglich, mediale Aufmerksamkeit  zu  erhalten  und geschickt auf besorgte Bürger und Bürgerinnen einzureden. Dabei ist es um einiges erfreulicher und gewinnbringender, sich den positiven Ereignissen  und  Fortschritten  zu widmen.  Wenn  man  sich  wieder

ratundtat

Flüchtlinge der Christinabaracke: Ein gegenseitiges Gefühl der Solidarität und Verbundenheit"

darauf  besinnt,  was  schon  alles erreicht werden konnte. Sei es die erfolgreiche  Vermittlung  von Flüchtlingen  in  Praktika  und  Arbeitsstellen,  die  voranschreitende Überwindung  der  Sprachbarrieren oder  die  Tatsache,  dass  immer mehr  Plattformen  bewusst  auf Flüchtlinge eingehen. Integration ist ein hartes Stück Arbeit. Dem sollte man sich bewusst sein.  Fortschritte  erzielen  wir  dadurch, wenn wir uns nicht vor dem scheinbar  Fremden  verschließen und  uns  der  Situation  annehmen. Unsere  Möglichkeiten  bestehen darin, unser Wohlwollen auszudrücken und unsere Erfahrungen miteinander  zu  teilen.  Teilen  wie  es auch  einst  Jesus  zu  Ostern  mit

seinen Jüngern getan hat. Das Bild hat  sich  verändert.  Daran  gilt  es anzuknüpfen  und  sich  auf  die  Erfolge zu konzentrieren. Andreas Breuer, Bundesfreiwilligendienstler bei ratundtat http://gemeinden.erzbistum koeln.de/am-stommelerbusch/ gemeindeleben/rat_und_tat/

11

ratundtat

Spende für die Stommelner Flüchtlingshilfe

Der Erlös des Ersten Advents in der Kreuzkirche wurde am 10.12.2015 der Stommelner Flüchtlingsinitiative rat & tat übergeben Für  welchen  guten  Zweck  sammeln wir in diesem Jahr? Der  Erste  Advent  steht  in  der Kreuzkirche traditionell im Zeichen des  großen  Bazars,  der  im  Anschluss  an  den  Familiengottesdienst  stattfindet.  Für  viele  junge Familien ist dieser Tag der Start in die  vorweihnachtliche  Jahreszeit. Immer  schon  haben  KiTa  und Team  der  Kreuzkirche  an  diesem Tag  den  Erlös  für  einen  guten Zweck gespendet. In diesem Jahr stand es außer Frage, dass das Geld der Stommelner Flüchtlingshilfe  gegeben  werden 12

soll,  die  sich  in  der  Initiative  Rat und Tat organisiert hat. Neben  den  Einnahmen  aus  dem Verkauf der Speisen und Getränke und der Abgaben der Händler des Bazars  floss  in  diesem  Jahr  auch der  gesamte  Erlös  des  Verkaufs der  KiTa  Bastelartikel  in  das  Gesamtergebnis mit ein. So  kam  schlussendlich  die  stolze Summe von € 1.455,- zusammen, die  den  Mitarbeitern  der  Initiative Rat und Tat Bernhard Spantig und Werner  Falkenrath  übergeben wurden. Mit dem Geld kann kurzfristig und unbürokratisch geholfen werden. Quelle: http://www.kirchepulheim.de/ aktuelles.php?id=476&cat=2

Flüchtlingsnetzwerk

Flüchtlingsnetzwerk Sinnersdorf Vielleicht  verbinden  Sie  mit  diesem Begriff noch nichts. Initiiert  wurde  und  koordiniert  wird das  Netzwerk  Sinnersdorf  von  der Sinnersdorfer  Flüchtlingskoordinatorin  und  dem  Ortsvorsteher  Sinnersdorfs  sowie  von  Vertretern  der Horionschule,  der  katholischen  und evangelischen Kirche und der IG Sinnersdorf. Derzeit zählt das Netzwerk ca. 175 Mitglieder. Die  Ziele  des  Netzwerkes  sind  folgende: • die  Bevölkerung  über  die  Flüchtlingssituation  in  Sinnersdorf  und insbesondere  über  neue  Entwicklungen vor Ort zu informieren; • in sinnvoller Form bedarfsgerechte Unterstützung & Hilfe zu leisten und zwar  durch  Sach-,  Geld-  und  Zeitspenden; • statt  einem  Neben-  oder  gar  Gegeneinander  unser  Miteinander  zu fördern; Bei  unseren  „neuen  Nachbarn“  handelt es sich um ca. 100 Personen hier in Sinnersdorf. Es sind Familien und Einzelpersonen  aus  Afghanistan,  Albanien,  Algerien,  Ghana,  Guinea, Iran,  Irak,  Kosovo,  Libanon,  Nigeria, Marocco  und  aus  Syrien,  also  ein buntes  Nationalitätengemisch.  Eines verbindet sie jedoch miteinander. Sie haben alle ihre Heimat aus den unterschiedlichsten  Gründen  verlassen, um  hier  in  Deutschland  eine  neue Heimat  zu  finden.  Und  sie  darin  zu unterstützen,  hat  sich  das  Netzwerk auf die Fahne geschrieben. Sie sind

auf 3 Unterkünfte hier in Sinnersdorf aufgeteilt: 4 Häuschen an der Christophstr.  5,  die  Hausmeisterwohnung der  Grundschule  und  die  Turnhalle der Horionschule. Wie sieht unsere Unterstützung aus? Wir koordinieren und beschaffen Termine  bei  Ämtern  und  Ärzten  und  organisieren Fahrdienste und/oder Begleitungen  dorthin.  Viele  engagieren sich in der Vermittlung der deutschen Sprache, so dass jeder, der Deutsch lernen  möchte,  mindestens  2  mal  in der  Woche  an  einem  Deutschkurs hier  in  Sinnersdorf  teilnehmen  kann. Des  weiteren  leisten  wir  organisatorische  Unterstützung,  dass  unsere neuen  Nachbarn  auch  Freizeitaktivitäten, vor allem Sport betreiben können.  Auch  die  Kinder  lernen  spielerisch Deutsch oder können den Tierpark besuchen. Sehr  wichtig  ist  dem  Netzwerk  das Schaffen  von  Begegnungsmöglichkeiten zwischen den neuen Nachbarn und  den  Sinnersdorfer  Bürgern.  So fand am 27.02.2016 das erste Begegnungsfest  in  den  Räumen  des  kath. Pfarrheims  statt,  in  das  sich  unsere „neuen  Nachbarn“  wie  auch  Mitglieder  des  Netzwerkes  gleichermaßen einbrachten. Regelmäßig besteht mittwochs in der evangelischen  Friedenskirche  eine Begegnungsmöglichkeit.  Jeden  1. und 3. Mittwoch im Monat im Rahmen von  Café  Zeit  von  9.00  –  11.00  Uhr und die anderen Mittwoche von 16.00 bis  18.00  Uhr.  Dort  kann  dann  auch bei  Getränken  und  Essen,  in  gesel-

13

Flüchtlingsnetzwerk

liger Runde genäht, gebastelt  und  gespielt werden.  Kommen  Sie doch  einfach  mal  vorbei. Am Ende des Artikels  finden  Sie  die Termine im Überblick. Ansonsten  stehen  wir für  Anfragen  und  Probleme  unserer  „neuen Nachbarn“, die sehr unterschiedlich und individuell  sind,  zur  Verfügung  und  bemühen uns,  Hilfestellung  zu  geben.  Dafür benötigen  wir  auch  noch  Menschen, die sich als Paten zur Verfügung stellen, um bei Anfragen und Problemen diese  mitzulösen,  oder  an  die  entsprechenden  Stellen  und  Personen weiterzuleiten.  Die  vorrangigste  Aufgabe eines Paten ist jedoch, als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen, was jetzt manchmal noch etwas schwierig  ist,  aber  sich  zunehmend bessert. Und Übung macht den Meister,  Deutschkurse  allein  genügen nicht. An dieser Stelle möchten wir, die Koordinatoren  des  Netzwerkes,  allen Mitgliedern des Netzwerkes, die sich aktiv einbringen, herzlich danken. Das Flüchtlingsnetzwerk Sinnersdorf hat nun auch eine eigene Internetseite: https://www.netzwerk-sinnersdorf.de

Begegnungsfest im Pfarrheim am 27.02.16 Wir  laden  alle  herzlich  ein,  sich  auf dieser  Internetseite  zu  informieren und  die  Begegnungsmöglichkeiten wahr zu nehmen. Unsere  „neuen  Nachbarn“  sprechen zwar andere Sprachen, haben eventuell  eine  andere  Religion,  sind  aber Menschen wie du und ich, und benötigen unsere Unterstützung. Machen  Sie  sich  mit  ihnen  bekannt. Denn was man kennt, davor hat man keine  Angst.  Es  sind  liebenswürdige Menschen,  die  auf  unsere  Freundschaft warten. Termine des Begegnungscafés: Café Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr: 06.04., 20.04., 04.05., 18.05., 01.06., 15.06., 06.07. Café Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr: 23.03., 30.03., 13.04., 27.04., 11.05., 25.05., 08.06., 22.06., 29.06. Maria Budelsky

14

Paul Kraemer Haus

„Wir sind Stommeler Bürger“   Pressemitteilung der Das  Paul  Kraemer  Haus  der  GoldKraemer-Stiftung  auf  dem  Kattenberg 36 gehört schon heute fest zur Dorfgemeinschaft des Mühlenortes. Wer nach vielen Jahren sein Zuhause  verlässt,  um  woanders  neu  zu beginnen,  der  verlässt  auch  seine vertraute  Umgebung  und  viele  liebgewonnene  Menschen,  die  zu Freunden geworden sind. Hermann Hesse verspricht uns in seinem Gedicht  „Stufen“  aber,  dass  „in  allem Anfang  auch  ein  Zauber  inne  liegt, der  uns  beschützt  und  hilft“,  den Neuanfang zu wagen. Das  erlebten  auch  26  Bewohnerinnen  und  Bewohner  des  Paul Kraemer  Haus  Pulheim,  die  2013 dort  auszogen,  da  die  Gold-KraemerStiftung eine umfangreiche Modernisierung  ihrer  stationären  Wohnstätten geplant hatte. Das bedeutete für  das  Haus  die  Reduzierung  des Wohnangebotes  für  Menschen  mit geistiger  Behinderung  von  vormals 50 auf zukünftig noch 24 Plätze. Für 26  der  Bewohner  wurde  deshalb  in Stommeln  ein  neues  Haus  gebaut. Nach zweijähriger Übergangszeit in Fliesteden konnten sie im Mai 2015 endlich ihr neues Zuhause auf dem Kattenberg,  beziehen.  Und  spätestens bei der offiziellen Eröffnung im August  war  klar,  dass  sie  in  Stommeln  bereits  fest  zur  Dorfgemeinschaft gehören. Über 200 Gäste ka-

men  zum  Eröffnungstag.  Sie  waren mindestens  so  neugierig  und  gespannt, wie die Bewohnerinnen und Bewohner selber: Nachbarn, Vertreter  der  Vereinswelt,  der  Kirchen, Vertreter der Stadt Pulheim und natürlich  auch  viele  Familienangehörige. Sie alle feierten einen ganz besonderen  Tag,  an  dem  Stommeln ihre 26 Neu-Bürger mit offenem Herzen empfing. Nur  wenige  Monate  später  zog  der Stommeler Karnevalszug an Karnevalssonntag  durch  die  Straßen  und Gassen.  Mit  dabei  waren  auch  gut 100  Damen  und  Herren  der  GoldKraemer-Stiftung,  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewohnerinnen und  Bewohner  aus  den  insgesamt fünf Paul Kraemer Häusern in Stommeln, Pulheim und Frechen. Auf Einladung der Stommeler Buure gingen sie  unter  dem  Motto  „So  bunt  wie das  Leben“  und  beherrschten schnell den berühmten lokalen Karnevalsruf: „Dreimol vun Hätze Stommeler Buure Müll op“. Inzwischen  ist  auch  für  die  Menschen  auf  dem  Kattenberg  36  der Wohnalltag  eingekehrt.  Das  Leben in  ihren  Wohngruppen  von  jeweils vier  bis  sechs  Personen  gestalten sie gemeinsam. Einkaufen, Kochen, Waschen,  Gartenarbeiten  oder  der Besuch  der  Bäckerei  Flock  auf  der Venloer  Straße,  all  das  machen  sie

15

Paul Kraemer Haus

weitestgehend  selbstständig,  erhalten  aber  Hilfe  von  der  Mitarbeiterschaft im Hause, wo sie diese benötigen. An  den  Wochenenden  freuen sich einige der Bewohner besonders auf  den  Besuch  der  Messefeier, wechselweise  in  St.  Martinus  und der  evangelischen  Kreuzkirche  mit anschließendem Kirchenkaffee. Auch hier  erleben  sie  Gemeinschaft  und können  neue  Bekanntschaften schließen.  „Ich  bin  hier  einfach  nur glücklich“,  so  beschreiben  die  Bewohnerinnen und Bewohner ihr neu-

es Zuhause. Es ist so, wie Hermann Hesse sagt: „Es liegt ein Zauber inne,  der  uns  beschützt  und  der  uns hilft,  zu  leben“.  Der  `Zauber`  sind Menschen  in  Stommeln,  die  offen aufeinander zugehen und das Leben miteinander teilen. Peter Worms und Claudia Hüppe

Auf dieser Seite sehen Sie eine Fotomischung der Hausbewohner 16

Bauverein St. Martinus

„... der Verein bezweckt die Beschaffung der Geldmittel zur dringend notwendigen Instandsetzung der Pfarrkirche, sowie für den Bau oder die Instandsetzung sonstiger, der Kath. Kirchengemeinde dienender Einrichtungen.“ (Auszug aus der Satzung) Mit diesem Ziel wurde der Bauverein 1987 gegründet und wollte in den kommenden Jahren zunächst den nötigen Eigenanteil für die Instandsetzung der Pfarrkirche durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Aktionen aufbringen. Im Laufe der Jahre sind so erhebliche Mittel erwirtschaftet worden, die in diese Umbauarbeiten, aber auch z.B. die Orgelerweiterung, Restaurierung der Altäre und des Kreuzwegs sowie der Denkmäler Christian Klausmanns und der Sel. Christina auf dem Friedhof, in die Renovierung des Kath. Kindergartens, den Kauf und Umbau des Martinus-Hauses und den dortigen Einbau eines Aufzugs wie jetzt auch in die Umbauarbeiten an der Bücherei geflossen sind. Aber es stehen weitere wichtige Aufgaben an: • Instandhaltung der Alten Kirche und Pfarrkirche • Instandhaltung des Martinus-Hauses • Instandhaltung der Bücherei • Instandhaltung in der Kindertagesstätte / Familienzentrum Mariengarten • aktuell muss noch in diesem Jahr die Heizungsanlage in der Kindertagesstätte komplett ausgetauscht werden • Reparatur Kirchturmuhr (Zeiger) • Anbringen Taubenschutz Kirche • Schaffung Lagerraum für Tische, Bänke usw., die wir bei unseren Festen brauchen • usw. Finanziert wird dies alles u.a. durch Spenden, Verkaufsstände beim Gemeindefest, Erntedankfest und Weihnachtsmarkt und Kollekten – und viele ehrenamtliche Einsätze.

17

Bauverein St. Martinus Ein ganz wichtiges Standbein sind aber die Mitgliedsbeiträge unserer Mitglieder ! Und hier würden wir Sie auch gerne begrüßen ! Der jährliche Mindestbeitrag beträgt 20,-- Euro für juristische und natürliche Personen, 10,-Euro für Schüler und Studenten. Der Bauverein ist als gemeinnützig anerkannt. Es geht ganz einfach: füllen Sie die auf Seite20 abgedruckte Mitgliedserklärung aus und geben sie im Pfarrbüro ab ! Dann sind Sie dabei, unsere kirchlichen Bauten zu bewahren und zu erhalten Und was sind schon 20 € im Jahr für einen wirklich guten Zweck ! Oder schauen Sie sich zunächst auch einmal bei unseren Artikeln (siehe Seite 19) um – wir haben für (fast) alle Anlässe ein passendes Geschenk. Seit Weihnachten bieten wir auch hochwertige, handgravierte Schnapsgläser mit der Skyline Stommelns an – pro Stück 6,-- € - ab 5 Stück je 5,-- € Neu ins Programm kommen ab April Metall-Wanduhren mit Funkuhrwerk und der Skyline Stommelns (24,95 €) und Kfz-Kennzeichenhalter (4,50 €, mehrere pro Stk. 4,-- €) auch mit der Skyline. Und zum Herbst wird es dann auch Stommelner Tee geben … lassen Sie sich überraschen ! Das alles bekommen Sie im Pfarrbüro St. Martinus, der Öffentl. Bücherei, Hauptstr. 55 und bei Norbert van Bonn, Hauptstr. 38 oder in unserem Shop im Internet: http://bauverein.1a-shops.eu/.

18

Bauverein St. Martinus

19

Bauverein St. Martinus Beitrittserklärung Bauverein St. Martinus Pfarrbüro St. Martinus   Bahnhofstr. 5a  50259 Pulheim – Stommeln  Telefax 02238 / 2969 

oder       

Norbert van Bonn Hauptstr. 38 50259 Pulheim - Stommeln Telefax 02238 / 472860

  

Ich / Wir möchten Mitglied des Bauverein St. Martinus werden. Jahresbeitrag mindestens 20,-- € (jur./nat. Personen) / 10,-- € Schüler/Studenten.

  

Ich / Wir möchten den Bauverein St. Martinus mit einer Spende von __________ € unterstützen. Eine Spendenquittung senden wir Ihnen auf Wunsch zu. KontoNr. bei der Kreissparkasse Köln IBAN: DE90 3705 0299 0158 0045 18, BIC: COKSDE33XXX oder bei der Volksbank Erft eG IBAN: DE75 3706 9252 6203 5930 13, BIC: GENODED1ERE

  

Ich / Wir möchten den Bauverein St. Martinus regelmäßig unterstützen. Bitte buchen Sie vierteljährlich / halbjährlich / jährlich (Nichtzutreffendes bitte streichen) von meinem / unserem Konto den folgenden Betrag ab:

  

5,00 € 

  

20,00 €  (Mitgliedsbeitrag)

  

10,00 € 

  

50,00 €

  

100,00 € 

  

______ €

Name, Vorname Staße, Hausnummer

PLZ , Ort

E-Mail-Adresse Meine / Unsere Kontonummer IBAN

BLZ BIC

Datum / Unterschrif(ten)

Die  Einzugsermächtigung  kann  ich  /  können  wir  jederzeit  ohne  Angabe  von

20

Aus den Gemeinden

„Ein Glückstreffer“ Roswitha Spinrath betreut als Pfarrsekretärin die Sinnersdorfer Katholiken So  neu  ist  die  Neue  eigentlich  nicht mehr: Bereits im vergangenen Juni trat Roswitha Spinrath die Stelle als Pfarrsekretärin in Sinnersdorf an. Der Posten  wurde  frei,  weil  das  Büro  in Stommeln wegen einer Pensionierung vakant  wurde  und  ihre  Vorgängerin Christa  Mock  dorthin  wechselte.  Pfarrer  Christoph  Hittmeyer  fragte  Roswitha  Spinrath,  ob  sie  sich  vorstellen könne,  die  Aufgabe  in  Sinnersdorf  zu übernehmen. Sie konnte: „Ich habe ja zuvor  schon  Vertretungen  gemacht“. Und nun kümmert sie sich als Festangestellte um alles, was die Katholiken Erstkommunion  oder  Taufe  an,  „da kommen  gerade  sehr  viele“,  sagt  sie. im Ort auf dem Herzen haben. Und immer wieder muss sie auch SeelDie  24,5  Wochenstunden,  die  sie  besorgerin sein, etwa wenn eine Frau vor legt, passen gut in ihren Lebensrhythihr  sitzt,  deren  Mann  gerade  verstormus, „das ist ideal.“ Sie will sich auch ben ist: „Das Zuhören ist sehr wichtig.“ noch um die Familie kümmern, hat vier Kinder  zwischen  15  und  24  Jahren, Die  meisten  Besucher  kennen  Roseines  davon  ist  behindert.  Mit  dem witha Spinrath. Sie ist eine echte Sinneuen  Arbeitsplatz  kann  sie  ihren  All- nersdorferin, geborene Klütsch. Früher tag  planen.  „Das  war  ein  absoluter hat  sie  Jugendarbeit  geleistet,  heute Glückstreffer“, sagt Roswitha Spinrath. engagiert  sie  sich  in  der  Kfd  und  der Caritas.  Auch  ihr  Mann  stammt  aus Die  50-Jährige  hat  Bürokauffrau  beim dem  Ort.  Beide  wuchsen  als  Teil  der Sozialdienst  Katholischer  Männer  in Gemeinde  auf.  Er  leitete  früher  PfadKöln gelernt. Sie sagt: „Wir waren dafindergruppen. mals eine Art Bank für Obdachlose und Drogensüchtige.“  Sie  verwaltete  unter Freitags  hat  Roswitha  Spinrath  oft anderem  deren  Konten  und  zahlte noch  eine  Sonderaufgabe:  Dann Geld  aus.  Auch  heute  schätzt druckt  Kaplan  Temple  Davis  die  PreRoswitha Spinrath den Kontakt zu den digten  fürs  Wochenende  bei  ihr  aus. Menschen:  Immer  wieder  klopfen „Wir  machen  immer  mal  SprachüGläubige an ihre Bürotür in der Stom- bungen“, sagt sie, damit die Kirchgänmelner Straße, um Messen zu bestel- ger den Mann aus Nigeria noch besser len.  Paare  möchten  heiraten.  Und verstehen. junge Familien melden ihre Kinder zur Rolf-Herbert Peters

21

Aus den Gemeinden

In alten Pfarrbriefen geblättert und erstaunliches gefunden…….1.Fortsetzung Im Osterbrief 1982 wird gefragt; Was ist eine Tisch-Mutter?, die es in St. Martinus bereits seit 1978 gibt.

Volk aus nah und fern. Die 4köpfige Band  wurde  in  „Martinus-Spatzen“ getauft.

Am 10. Mai visitiert Kardinal Höffner  unsere Gemeinde .

Am 28.1.84  wird  nach  5  Jahren Dienst in Stommeln  Schwester Margarete  als Gemeindereferentin verabschiedet. Rainer Beusch wird als ihr  Nachfolger    am  1.7.  eingeführt. Dietmar  Fratz,  ein  junger  KirchenMusiker  übernimmt  von  F.  Schall den Jugendchor.

Am Dreifaltigkeitssonntag  verläst  jetzt  Pfarrer  Arenz  -  am  Palmsonntag  1973  eingeführt  -    Stommeln Am 13.11.82 wird Pater Ivan zum Pfarrer von Stommeln ernannt. Der Apostelzyklus  in  der  alten  Kirche von 1596 wird im Brief beschrieben. Die Sanierung von Alt-St-Martin wird mit  einem  Kostenaufwand  von 644500 Mark abgeschlossen. März 1983  J.  Wißkirchen    beschreibt  die  Christina-Kapelle  am Berlich.  Walter  Küppers  drehte  mit Laien – Darstellern einen Christinafilm  in  Alt-St.-Martin.  Die  evangelische  Kreuzkirche  wird  eingesegnet und  die  kath.  Pfarrei  schenkt  unseren evangelischen Mitchristen einen Kelch sowie einen gedrechselten Kerzenständer. Die im Turm deponierten  14  Kreuzwegstationen werden wieder im Kirchenschiff platziert. Erstmalig werden in Stommeln die  Sternsinger  ausgesandt.  Die Beiträge „neues von Herrn Hahn“ von  Christa  Wißkirchen  beflügeln unseren  Pfarrbrief  auch  für  unsere Kinder.  Im  July  findet  im  Internat unser Pfarrfest statt. Tanz und Theateraufführungen  unterhalten  das

22

Am 22.12.84 weiht Kardinal Höffner  die  neu  erbauten  Internatsgebäude  ein.  Im  Dez.1984  steht  die Frage,  warum  läutet  nur  eine  Glocke?  Der  Bericht  klärt  die  Ursache der Loslösung des Turms vom Schiff unserer 80 Jahre alten Kirche. März 85;  Die  Patres  des  italienischen  Ordens  „Pavonianer“  die seit 1970 im alten Krankenhaus eine Schule  betreiben  stellen  sich  vor. Sie  betreuen  und  schulen  italienische Gastarbeiterkinder zweisprachig,  und  helfen  auch  in  unsrer Gemeinde als Priester aus. 1986 gibt es heiße Diskussionen um den Bau eines Pfarrzentrums mit Kirchenneubau am Dorfanger. Am 26.11.1987  hatte  Pater  Ivan unsere Pfarrkirche wegen Einsturzgefahr geschlossen. 1987 beschreibt J. Wißkirchen die Schwierigkeiten in Stommeln um 1900 eine neue, größere  Kirche zu bauen. Die Pfarrei gründet den Bau-

Aus den Gemeinden

verein, um die beiden Kirchen- und Nebengebäude  finanziell  zu  unterstützen. Im Sommer 1988  verlässt  Pater Ivan  Stommeln.  Sein  Nachfolger Ernst Baak stellt sich am 1. Advent 1988  in  der  Kirche  Alt-  St.  Martin (die nun für über 4 Jahre unser Gotteshaus sein wird) vor. 1989  verlässt  Pfarrer  Paul  Koniecny  die  Pfarrei  St.  Bruno  Stommelerbusch  und  beginnt  seinen Ruhestand  in  der  Wahlheimat  Büdesheim, dort starb er 2015 im Alter von 97 Jahren. 12.4.1992; heute  am  Palmsonntag zieht die Pfarrgemeinde von AltSt.-Martin  in  feierlicher  Prozession in die neurenovierte Dorfkirche ein. Pater  Pietro  feiert  sein  silbernes Priesterjubiläum  in  diesem  Gottesdienst.  Am  3.10.93  wird  unsere  erweiterte  Orgel  in  der  Pfarrkirche eingeweiht. Für die Neubürger wird ein Begrüßungsbrief erstellt.  Im Oktober  wird  der  Chorleiter  Dr.  Adalbert  Groten  durch  M.  Rieger abgelöst. Am 27.2.1994 wird  Pfarrer  Baak 65  Jahre  alt  und  verlässt  am  5.6. unsere  Gemeinde.  Er  zieht  nach seinem  Heimatort  Troisdorf  in  den Ruhestand. Dort verstarb er 2007. Am 21.8.94 werden das Trio, Pfarrer  Walter  Schmickler,  Kaplan Peter Beyer, und Gem-Referent Karl Schwellenbach  feierlich  in  den  Gemeindeverband eingeführt. Organist und  Chorleiter  Martin  Rieger  wirbt

mit Ilse Clemens (seit 85 Vorsitzende) um Sänger. Am 24.11.1995 gründen  junge Frauen  und  Männer      den  Chor „Cantiamo“  (laßt  uns  singen)  Im Jahr 96  wird auf dem Dorfanger ein ökonomischer Gottesdienst mit den Höhner-Musikern  veranstaltet,  bei dem etwa 2000 Leute mit feierten. Am 23.6. findet im Hof Kamp ein Sängerfest  mit  allen  Chören  und Gruppen  aus  Stommeln  und  Sto Busch statt. Herr Rieger brachte die Idee aus Worringen mit. Am 15.5. 1998 wurde bei Finkenpütz  das  von  J.  Dünwald  errichtete sogenannte  Heimchesdal-Kreuz eingeweiht. Zu Pfingsten 98 wird mit unseren  evangelischen  Mitchristen erstmals ein gemeinsamer Pfarrbrief heraus gegeben. Drei neue elektronische  Orgeln  werden  im  Dez.  98 vorgestellt.  Ostern  99  wird  unser Diakon  Karl  Knott  (gelernter Bankier)zum  Priester  geweiht,  und Kaplan  Beyer  wird  nach  Leverk.Hitdorf als Pfarrer versetzt. Pfarrer Josef Rosche  wird  am 23.10.  in  Sinnersdorf  eingeführt. Das  Kleiderlädchen  zieht  von  der alten  Post  am  30.9.  ins  ehemalige Haus Matzerath, Berlich um. Am 7. Jan. 2000  beginnt  für unsere  Gemeinde  eine  neue Gebäude-Geschichte,  Denn  heute wurde  das  erworbene  Gasthaus, Haus Schauff  feierlich eröffnet. Fortsetzung folgt im nächsten Pfarrbrief. Albert Kandels

23

Aus den Gemeinden

Das Jahr der Barmherzigkeit Im  Alten  Testament  erfahren  wir, das Gott ein barmherziger Vater ist. Im Exodus hat er sich Moses offenbart mit den Worten: „Jahwe ist ein barmherziger    und  gnädiger  Gott, langmütig, reich an Huld und Treue." Barmherzig ist Gott. Er lässt sich von uns  greifen,  berühren, lieben. Er ist bereit alles zu  geben  auch  sich selbst.  Gott  ist  gnädig. Er gewährt Gnade, dass er Mitleid hat und sich in seiner  Größe  zu  dem herabbeugt,  der  arm und schwach ist, immer bereit,  anzunehmen  zu verstehen, zu vergeben. Gott  ist  langmütig,  das heißt wörtlich,  „dass er einen langen Atem hat“. Gott weiß zu  warten  und  zu  erdulden.  Und schließlich bezeichnet sich der Herr als „reich an Huld und Treue“. Wie schön  diese  Bezeichnung  Gottes ist!  Hier  ist  alles  enthalten.  Denn Gott  ist  groß  und  mächtig,  doch diese  Größe  und  Macht  entfaltet sich in der Liebe zu uns, die wir so klein  und  unvermögend  sind.  Das Wort „Huld“, das hier benutzt wird, bezeichnet  die  Liebe,  die  Gnade, die  Güte.  Es  ist  die  Liebe  die  den ersten Schritt tut, die nicht von den menschlichen  Verdiensten  abhängt, sondern von einem  unendlichen gnädigen Handeln. Es ist die

24

göttliche  Zuvorkommenheit,    die nichts aufhalten kann, nicht einmal die Sünde, weil sie über die Sünde hinauszugehen, das Böse zu besiegen und zu verzeihen vermag. Eine grenzenlose  „Treue“: hier  also  das  letzte Wort  aus  der  Offenbarung  Gottes  an Moses.  Die  Treue Gottes  lässt  niemals nach,  weil  der  Herr der Hüter ist, der, wie es  im  Psalm  heißt, nicht schläft, sondern ständig  über  uns wacht,  um  uns  zum Leben zu führen. Dieser  barmherzige  Gott ist  treu  in  seiner Barmherzigkeit. Das  Heilige  Jahr  der  Barmherzigkeit lädt uns ein, uns ganz der Güte des Herrn anzuvertrauen. Der gute Gott  wird  nie  müde,  uns  zu  vergeben.  Werden  auch  wir  nie  müde, uns dem barmherzigen Vater zuzuwenden,  insbesondere  im  Sakrament  der  Beichte  und  erfahren  wir die  Freude,  von  diesem  „barmherzigen  und  gnädigen  Gott,  langmütig, reich an Huld und Treue“ geliebt zu werden. (Auszug einer Katechese von Papst Franziskus am 13.1.2016) Ch. Garbe

Verkündungen

Unsere Kommunionkinder 2016 In St. Martinus – 03. April Francesca Argento, Annika Bieber, Josefine Brands, Jule Brüderer, Anna Censarek, Vincent Cieslar, Philip Czaputa, Lukas Dreschmann, Janis Hamm, Vincent Hannemüller,  Melina Herm, Maximilian Hinkel, Melina Horn, Finn Kann,  Chiara Kelz, Joline Kleine, Lukas Kuhlen, Sophie Lüpschen,  Emely Ollig, Kim Oppermann, Leonie Peters, Alina Pütter, Lea Resulbegovic, Paula Rudow, Maximilian  Schmiedgen,  Julia  Schröder,  Niklas  Schuchow,  Maj  Viktoria Schwarz, Niklas Spelleken, Pia Stauten, Leah Steinberg, Gloria Uhde, Dana Wanecek, Mauritz Wegener, Jana Weigant, Aurelia Wester, Tim Wingen

In St. Hubertus – 10. April Martina Adamczik, Sofie Anselm, Sarah Breidbach, Finn Buch, Sophie Bunk, Laura Di Carlo, Luna Di Lucia, Arne Friedrichs, Isabelle Henn, Emelie Jablonski, Lisa Marie Georgi, Finn Just, Lilly Kloth, Emiliy Könen, Linus Lüpschen, Nele Maulis, Niclas Maulis, Larissa Noe, Nils Oppelt, Angelia Pahlke, Simon Reek, Marc Schär, Jana Schuirmann, Tim Springer, Antonino Strano, Pablo Stute.

Katecheten berichten Als mich meine Frau im Herbst fragte, ob wir gemeinsam eine Kommunionsgruppe leiten mögen, dachte ich zunächst wieder an eine ihrer Sinneseinfälle, die (hoffentlich) schnell verfliegen würden. Sie verflogen nicht und somit war das Familienprojekt geboren. Wie wird es mit einem 6-köpfigen Mädchentross so sein? Wie bringen wir den Kindern die Nähe zu Gott bei? Wie können wir die Kinder von der Gemeinschaft der katholischen Kirche überzeugen? Nun ja, die schlimmsten Befürchtungen sind nicht eingetreten. Im Gegenteil: Wir genießen die Stunden mit den Kindern sehr und freuen uns auf jeden Sonntag, wenn wir nach unserer morgendlichen Gruppenstunde gemeinsam in die heilige Messe nach St. Martinus gehen. In den wöchentlichen Gruppenstunden wird gesungen, gebetet, gebastelt und es werden Rollenspiele gespielt, um die Kinder auf ihre erste heilige Kommunion vorzubereiten. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden haben wir gemeinsam an der Sternsingeraktion teilgenommen und begleiten die Kinder beim Empfang des Sakraments der Vergebung (der Beichte). Ein rundum gelungenes Familienprojekt, welches sehr schnelllebig war und zukünftig hoffentlich reichlich Nachahmer finden wird. David und Jessica Peters

25

Verkündungen

Seniorenbesuche zum Geburtstag in Sinnersdorf Es ist eine gute Tradition, dass unsere Pfarrgemeinde ihren älteren Mitgliedern zum Geburtstag gratuliert. Den Dienst, diesen Glückwunsch mit einem Besuch zu überbringen, übernimmt seit vielen Jahren der Caritaskreis. Dafür gebührt ihm ein ganz herzliches Dankeschön! Inzwischen sind die Mitglieder des Caritaskreises selbst immer älter geworden und somit hat sich der Kreis auch immer mehr verkleinert. Leider ist auch in den letzten  Jahren  kaum  jemand  neu  in  den  Caritaskreis  hinzugekommen.  Um wenigstens die Geburtstagsbesuche bei den ältesten Gemeindegliedern absichern zu können, haben wir beschlossen, ab Januar 2016 die Besuche bei den jüngeren Senioren einzuschränken. In Zukunft erhalten die 80-85jährigen jedes Jahr eine Grußkarte und ab dem 85. Geburtstag wird dann jedes Jahr  persönlich gratuliert. Wir  bitten  für  diese  Änderung  um  Verständnis.  Gleichzeitig  möchten  wir,  alle Interessierten  ganz  herzlich  einladen,  in  den  wichtigen  Dienst  der  Caritas  in unserer  Gemeinde  mit  einzusteigen.  Informationen  darüber  gibt  es  bei  Frau Budelsky (Telefon 58426) oder Frau Mock (Telefon 50793). Für den Caritaskreis Christa Mock

Seit Erscheinen des letzten Pfarrbriefes wurden in beerdigt: 

getauft:  beerdigt:  

getauft:   beerdigt: 

26

St. Bruno, - Stommelerbusch: Helmut Felix Pietsch, Sophia Josephine Hedwig Süßenguth. St.Hubertus, Sinnersdorf Jonah Berndt, Gabriel Kuhne, Mila Kamlage, Paul Josef Engels. Alexander Hagedorn, Hildegard Rembisz, Josef  Klütsch, Alfred Sackenheim, Maria Münnich, Albert Oebels, Egon Simon, Gerri Kurandt-Drees. St. Martinus, Stommeln Marie Weber, Jonas Florian Postberg, Leonard Epple, Pauline Luci Lehrbach, Joline Kleine, Til Marco Jacob. Annemie Dohmen, Hugo Feldhordt, Jac (Jakob Heinrich) Wego, Günter Wilhelm Raab, Eba Eilert, Heike Miebach, Barbara Worms, Heinz Schotten, Gertrud Viander, Maria Staßen, Horst Leusink, Sophie Krause, Willi Muhs, Sibylla Vogl, Markus Safarowsky.

Verkündungen

Krankensalbungsgottesdienst bei uns im Seelsorgebereich Über das Sakrament der Krankensalbung machen sich die wenigsten Menschen  Gedanken.  Krankheit  und  Tod  sind  oft  mit  einem  Tabu belegt. Umso schöner ist es, dass wir in Sinnersdorf und Stommeln am Krankentag  das  Sakrament  der  Krankensalbung  in  den  Mittelpunkt rücken. Jetzt  sind  nicht  alle  krank  und  die  „letzte  Ölung“  will  eigentlich  auch keiner haben, warum also dieses Sakrament? Es ist ein Sakrament der Stärkung,  es  wird  in  diesem  Sakrament  die  Nähe  und  der  Beistand Gottes  herbeigerufen.  Er  soll  nicht  nur  in  der  letzten  Stunde  oder  in Krankheit, sondern auch im Alter einen Platz im Leben der Menschen haben. Deshalb spendet die katholische Kirche die Krankensalbung. Alle  älteren  Menschen  sind  eingeladen  sowohl  in  Sinnersdorf  (im Pfarrheim), wie auch in Stommeln (NEU - im Martinushaus) die Messe mitzufeiern und dabei die Krankensalbung zu empfangen. Im Anschluss an  die  Messe  werden  wir  gemeinsam  bei  Kaffee  und  Kuchen  die Gelegenheit haben im Gespräch den Nachmittag ausklingen zu lassen. Die Termine: Sinnersdorf am 20.05.16 um 15 Uhr Stommeln am 10.06.16 um 15 Uhr Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro – Sinnersdorf 6313 / Stommeln 2142 – kurz an! Herzliche Grüße, Ihr Ch. Hittmeyer, Pfr.

Sinnersdorfer Konfirmanden Am Sonntag, den 24. April in der Friedenskirche Johanna Bock, Max Doschat, Antonia Fischer, Zoe Grote-Lingen, Franziska Hoffmann, Amelie Lukas, Maike Mäder, Lilian Meiners, Jannis Osthus, Mia Schoeffler, Jeremy Weißhorn, Milena Wostal. 27

Verkündungen

Die aktuelle allgemeine Gottesdienstordnung Samstag

18:00 Uhr B Heilige Messe

Sonntag

10:00 Uhr H Heilige Messe 11:15 Uhr M Heilige Messe

Dienstag

18:00 Uhr H Rosenkranzgebet 18:30 Uhr Heilige Messe

Mittwoch

18:00 Uhr B Rosenkranzgebet 18:30 Uhr Heilige Messe

Donnerstag 08:30 Uhr M Rosenkranzgebet 09:00 Uhr Heilige Messe bes. für die kfd 18:30 Uhr H Wortgottesfeier 1. Do im Monat: gesungene Komplet 2. Do im Monat: eucharistische Anbetung 3. Do im Monat: besonders für die kfd 4. Do im Monat: Stundengebet In den Schulferien fallen die Wortgottesfeiern aus

Freitag

08:00 Uhr H Schulgottesdienst 18:00 Uhr M Rosenkranzgebet 18:30 Uhr Heilige Messe B: St.Bruno, Stommelerbusch H: St. Hubertus, Sinnersdorf M: St. Martins, Stommeln

Hinweis auf Ihr Widerspruchsrecht gegen Veröffentlichungen in den „Wochenblättern“, den Gottesdienstübersichten, den Pfarrbriefen, der Kirchenzeitung, im Aushang und im Internet Nach  den  Ausführungsrichtlinien  zur  Anordnung  über  den  kirchlichen  Datenschutz  –  KDO  (AusfRL-KDO), veröffentlicht im Amtsblatt 2005, Nr. 261, können besondere Ereignisse (Alters- und Ehejubiläen, Geburten, Sterbefälle, Goldkommunionen, Ordens- und Priesterjubiläen) in kirchlichen Publikationsorganen (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name und Datum veröffentlicht werden, wenn der Betroffene der Veröffentlichung  nicht  rechtzeitig  schriftlich  oder  in  sonstiger  geeigneter  Form  bei  der  zuständigen Kirchengemeinde  widersprochen  hat.  Auf  das  dem  Betroffenen  zustehende  Widerspruchsrecht  ist  einmal jährlich in den Pfarrnachrichten, im Aushang oder in sonstiger geeigneter Weise hinzuweisen. Die besonderen Ereignisse sollen auch im Internet durch die Einstellung der Wochenblätter auf der Homepage der Kirchengemeinde bzw. des Seelsorgebereichs veröffentlicht werden. Außerdem werden die kirchlichen Amtshandlungen (z.B. Taufen, Erstkommunion, Firmung, Trauung, Weihen und  Exequien)  mit  Name  und  Datum  sowie  z.T.  die  Messdienerpläne  und  die  Kommunionhelfer-  und Lektorenpläne im Aushang und im Internet veröffentlicht. Gemeindemitglieder,  die  keine  Veröffentlichung  ihrer  entsprechenden  Daten  in  den  „Wochenblättern“,  den Gottesdienstübersichten, der Kirchenzeitung, den Pfarrbriefen, im Aushang und/oder im Internet wünschen, werden gebeten, dies dem zuständigen Pfarrbüro mitzuteilen. Der Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis bzw. der Veröffentlichung beim Pfarramt eingelegt werden.

28

Verkündungen

Gottesdienste in der Kar- und Osterwoche Versöhnungsfeier - Bußgottesdienste 15.03.16

H

16.03.16

B

18.03.16

M

18:30 Uhr Feier der Versöhnung, mit anschließender Beichtgelegenheit

Vorabend Palmsonntag, 19.03.16 18:00 Uhr B

Hl. Messe mit Palmweihe anschl. Solibrotverteilung

Palmsonntag, 20.03.16 09:45 Uhr H

Am  Pfarrheim  Palmweihe  (mit  Kommunionkindern), anschl. Prozession zur Kirche, dort um 10:00 Uhr H Hl. Messe (anschließend Verteilung Solibrote) 10:45 Uhr AM Alt Martinus Palmweihe (mit Kommunionkindern) anschl. Prozession zur Pfarrkirche; dort um Hl. Messe u. Kinderkirche 11:15 Uhr M (anschließend Verteilung Solibrote)

Gründonnerstag, 24.03.16 18:00 Uhr H 19:30 Uhr M

Abendmahlfeier besonders mit Kommunionkindern Abendmahlfeier, besonders mit Kommunionkindern

Karfreitag,

25.03.16

Familienkreuzweg Liturgie vom Leiden und Sterben Christi unter Mitgestaltung des Kirchenchors St. Hubertus 15:00 Uhr AM Liturgie vom Leiden und Sterben Christi mitgestaltet durch den Kirchenchor St. Martinus 18:00 Uhr M Kreuzweg durch den Ort - ab Pfarrkirche (ca. 1,15 Std) 11:00 Uhr M 15:00 Uhr H

Karsamstag, 26.03.16 19:00 Uhr H

21:30 Uhr M 21:45 Uhr

Osterfeuer an der Feuerstelle hinter der Kirche am Pfarrheim; danach Auferstehungsfeier in der Kirche mit Taufe, anschl. ökumenische Agape im Pfarrheim Beginn in der Synagoge Pfarrkirche, Auferstehungsfeier, mit Kirchenchor, anschließend Agape in der Pfarrkirche 29

Verkündungen

Gottesdienste in der Kar- und Osterwoche Ostersonntag, 27.03.16 Auferstehungsfeier 06:00 Uhr B unter Mitgestaltung des Kirchenchores anschl. Agape (Frühstück) im Jugendheim Hl. Messe 10:00 Uhr H 11.15 Uhr M Hl. Messe Ostermontag, 28.03.16 Hl. Messe, 10:00 Uhr H mitgestaltet durch den Kirchenchor St. Hubertus 10:00 Uhr CP Auferstehungsfeier Hl. Messe 11:15 Uhr M

Feier der Erstkommunion St. Martinus Mi. 30.03.16 Do. 31.03.16 Fr.  01.04.16

16:00 Uhr Probe der Kommunionkinder 16:00 Uhr Probe der Kommunionkinder 18:30 Uhr Hl.  Messe  mit  Tauferinnerungsfeier  der Kommunionkinder So. 03.04.16 10:00 Uhr Erstkommunionfeier mit dem Cantiamo-Chor Mo.04.04.16 10:00 Uhr Dankmesse der Kommunionkinder

St .Hubertus Do. 07.04.16 16:00 Uhr Probe der Kommunionkinder Fr.  08.04.16 16:00 Uhr Probe der Kommunionkinder, anschl. Tauferinnerungsfeier der Kommunionkinder 10:00 Uhr Erstkommunionfeier unter Begleitung von „Musica Vita“ Mo. 11.04.16 10:00 Uhr Dankmesse der Kommunionkinder So. 10.04.16

30

Verkündungen

Weitere besondere Gottesdienste Samstag,

02.04.16

17:00 Uhr M

Vorabendmesse, da sonntags Erstkommunion

Samstag,

09.04.16

17:00 Uhr H

Vorabendmesse da sonntags Erstkommunion

Sonntag,

10.04.16

11:15 Uhr M

Hl. Messe, Kinderkirche in der Werktagskapelle

Sonntag,

17.04.16

11:15 Uhr M

Hl. Messe, mit Einführung der neuen Messdiener

Sonntag,

24.04.16

11:15 Uhr M

Hl. Messe, mit der Maigesellschaft Stommeln „Birke 1947“

Sonntag,

01.05.16

17:00 Uhr H

Eröffnung der Maiandacht, für den Pfarrverband - an der Marienstatue hinter der Pfarrkirche St. Hubertus

Maiandachten St. Bruno 18:00 Uhr

Im Mai findet jeden Freitag, um 18:00 Uhr eine Maiandacht statt!

St .Hubertus 18:00 Uhr

Im Mai findet an jedem Dienstag, jeweils vor der Messe, um 18:00 Uhr eine Maiandacht statt!

St .Martinus 08:30 Uhr 18:00 Uhr

Im Mai findet donnerstags um 8:30 Uhr und freitags um 18 Uhr jeweils vor der Hl. Messe, eine Maiandacht statt!I 31

Verkündungen

Weitere besondere Gottesdienste Mittwoch,

04.05.16

18:30 Uhr B

Feldmesse – Hubertushof **

Donnerstag,

05.05.16

10:00 Uhr H 11:15 Uhr M

Hl. Messe an Christi Himmelfahrt Hl. Messe an Christi Himmelfahrt

Samstag,

07.05.16

18:00 Uhr H

Hl. Messe zum Schützenfest, mit Krönung der neuen Majestäten der St. Hubertus Schützenbruderschaft; unter Mitwirkung des Kirchenchors St. Hubertus

Sonntag,

08.05.16

11:15 Uhr H

Hl. Messe, Kinderkirche in der Werktagskapelle

Pfingstmontag, 16.05.16 10:00 Uhr H 11:15 Uhr M

Hl. Messe zu Pfingstmontag mit allen Firmanden Hl. Messe zu Pfingstmontag

Freitag,

20.05.16

15:00 Uhr H

Krankentag im Pfarrheim,  mit  Hl.  Messe  und Krankensalbung,  anschl.  Kaffeetrinken  und gemütliches Beisammensein Anmeldung: Pfarrbüro Tel. 6313

Samstag,

21.05.16

17:00 Uhr M

Vorabendmesse zum Dreifaltigkeitssonntag

Sonntag,

22.05.16

11:00 Uhr CP Ökumenischer Gottesdienst zum Dorffest

Mittwoch,

25.05.16

18:30 Uhr B

Vorabendmesse für den Pfarrverband zu Fronleichnam

32

Verkündungen

Donnerstag,

26.05.16

10:00 Uhr CP Christinapark – Fronleichnamsmesse mit den Kommunionkindern; anschl. Prozession zur Pfarrkirche

Freitag,

27.05.16

18:30 Uhr M

Hl. Messe für den Pfarrverband zum Abschluss der Maiandachten,

Sonntag,

29.05.16

10:00 Uhr H

11:15 Uhr M

Fronleichnamsmesse, auf dem Hof der Fam. Schulte (Peter-Wolff-Str. 6) unter Mitwirkung des Kirchenchores und den Kommunionkindern, anschl. Prozession Hl. Messe

Sonntag,

05.06.16

11:15 Uhr H

Hl. Messe, Kinderkirche in der Werktagskapelle

Freitag,

10.06.16

15:00 Uhr M

Krankentag im Martinussaal, mit  Hl.  Messe  und  Krankensalbung,  anschließend Kaffeetrinken und gemütliches Beisammensein Anmeldung: Pfarrbüro Tel. 2142

Samstag,

11.06.16

17:00 Uhr M

Firmung

Donnerstag,

16.06.16

19:15 Uhr B

Dankmesse der Firmanden, unter Begleitung von „Musica Vita“

Sonntag,

03.07.16

11:15 Uhr H

Hl. Messe, Kinderkirche in der Werktagskapelle

Samstag,

20.08.16

18:00 Uhr B

Kräutermesse, für den Pfarrverband, auf dem Hahnenhof

**Eventuelle Terminänderungen und genauere Angaben entnehmen Sie bitte zeitnah der Wocheninfo oder unseren Internetseiten.

33

Verkündungen

Weitere besondere Gottesdienste Sonntag,

11.09.16

11:15 Uhr M

Hl. Messe, mit der St. Hubertus Schützenbruderschaft Stommeln, anlässlich des Schützenfest

Begegnungen – Treffen – Veranstaltungen Di, 07.06. - Do, 09.06.16 Kinderbibelwoche in Stommeln

Sonntag,

12.06.16

10:00 Uhr KK Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche

Mittwoch, 17.08.16 St. Bruno, Hubertus und Martinus Kevelaerwallfahrt, Sonntag, 04.09.16 St. Bruno, Hubertus und Martinus Knechtstedenwallfahrt Sonntag, 25.09.16 10:00 Uhr B

ökumenischer Gottesdienst, anlässlich des Erntedankfestes

Sonntag,

02.10.16

11:15 Uhr M

Erntedankmesse mit anschl. Erntedankfest

Samstag,

15.10.16

18:00 Uhr M

Hl. Messe, anlässlich der Herbstkirmes

Eventuelle Terminänderungen und genauere Angaben entnehmen Sie bitte zeitnah der Wocheninfo oder unseren Internetseiten. B: St. Bruno; H: St. Hubertus; M: St. Martinus; AM: Alt Martinus; CP: Christina Park; F: Friedenskirche Sinnersdorf; KK : Kreuzkirche Stommeln

34

Verkündungen

35

Verkündungen

36

Bücherei und Literatur

Öffnungszeiten: Dienstag 14.30 Uhr - 19 Uhr, Mittwoch 14.30 Uhr – 18 Uhr, Donnerstag 9 Uhr – 13 Uhr + 14.30 Uhr – 18 Uhr, Freitag 10 Uhr - 13 Uhr. Osterferien: 21.03. - 2.04.16 Di und Do geöffnet!

Es gibt wieder Neues aus der Bücherei zu berichten: Der Förderverein sponsert der Bücherei viele brandaktuelle Medien Ende 2015 konnten viele Bestseller und Neuerscheinungen dank des Fördervereins gekauft werden. Die Meisten sind bereits im Umlauf. Ein  Foto  der  Bücher  und  18  Spiele  finden  Sie  auf  unserer Homepage/Reiter Medien 2016. Was nicht zu sehen ist, sind die Kinderhörbücher und die ca. 55 neuen DVDs. Weitere 500€ sind für Hörbücher für Erwachsene reserviert. Onleihe-Sprechstunde nach Absprache

nachmittags am Donnerstag Die Einen schaffen alles mühelos mit den Hilfestellungen auf unserer Homepage oder „eBooks – ein Ratgeber für Einsteiger“ (bei uns erhältlich). Die Anderen gruselt es, wenn sie kurze oder ausführliche Anleitungen lesen und in die Tat umsetzen  sollen.  Die  Pünktchen  beim Geburtsdatum/Passwort vergessen und nichts klappt mehr. Der neue eBookreader bleibt liegen! Muss aber nicht sein: Kommen Sie in die Onleihe-Sprechstunde donnerstags nachmittags in der Bücherei. Melden Sie sich einige Tage vorher an und Svenja Weith führt die Onleihe praktisch mit Ihnen und Ihrem Endgerät durch. 37

Bücherei und Literatur

Scheiben schmirgeln - noch Platz in der Transportkiste Wir schicken unsere defekten DVDs und CDs zum Schmirgeln. Dabei wird die oberste Schicht abgetragen. Gehen die Kratzer zu tief, dann kann für die Scheibe nichts mehr getan werden, aber das kostet dann auch nichts; ansonsten ist ca. 1€ pro CD/DVD gut investiert und alles läuft wieder prima. Solange der Platz reicht nehmen wir bis zum 14.04.2016 Ihre defekten gekauften Scheiben an. Bitte legen Sie Ihren Namen und Telefonnummer oder Emailadresse bei. Auf dem Sofa sitzen, in Büchern und Zeitschriften blättern und Kaffee trinken … diesen Traum können Sie sich nun bei uns erfüllen!!! Angebote für Flüchtlinge und Interessierte Durch „ratundtat“, dessen Arbeitskreis Sprache/Deutschkurse in Stommeln und durch Fördermittel aus dem Projekt „Neue Nachbarn“ des Erzbistums Köln ist es der Bücherei möglich, verstärkt Medien zur Unterstützung des Spracherwerbs anzubieten, sowohl für die Lehrenden als auch für die Lernenden. Spiele, Orientierungsfragen, Spracherwerb ... s.a. unsere Homepage Medien 2016 - Deutsch lernen – oder sprechen Sie uns an. Der Förderverein der Bücherei sponsert die Jahresgebühr der Büchereiausweise für Flüchtlinge, auf die jeweils zwei Medien entliehen werden können. Die Medien „Sprachkurse“ dürfen zwei Wochen die Bücherei verlassen. Die mit CDs sind nur für die Nutzung in der Bücherei. Dafür steht ein CD-Player zur Verfügung - MP3 und die Onlineangebote der Verlage und Institutionen können am Internet-PC genutzt werden. (hat noch jemand einen CD-Player mit MP3-Funktion für die Bücherei? Oder arabische oder französische Unterhaltungsliteratur?) Der Bücherei-Internet-PC ist für Flüchtlinge donnerstags von 15-17 Uhr reserviert und kann dann und wenn er frei ist kostenlos genutzt werden. Eine Auswahl an Internetlinks sind für die Ausgangssprachen Franz., Arab., Farsi ... hinterlegt. Auch das WLAN/Hotspot der Bücherei steht kostenlos zur Verfügung. Zum Einloggen erhalten Sie eine Nummer (user....) und ein Passwort.

38

Bücherei und Literatur

Veranstaltungen: Kurzfilmabend – Augenblicke Zuerst zeigte Anne Siebertz die Auswahl an Kurzfilmen zum Lachen, Nachdenken und Staunen im Martinushaus; im Jahr darauf zogen wir weiter in die Bücherei und dann in das Heimatmuseum. Unsere nächste Station in Stommeln ist am 21.04.2016 um 19.30 Uhr in dem Familienzentrum Mariengarten, Christian-Klausmann-Str. 12 – es ist der 7. Kurzfilme-im-Kino-Abend. Wir freuen uns über unser Stammpublikum und jeden weiteren, der einen abwechslungsreichen Abend erleben möchte. Sonst in großen Kinos, nun bei uns! Kostenbeitrag: 3,50€. Anmeldung in der Bücherei und im Familienzentrum Bibfit in Stommeln 10 Jahre - ca. 750 Kinder und Jugendliche kennen den Bibfiter - Rucksack und sich in der Stommelner Bücherei aus: Damit jedes Kind am 1. Bibfit-Tag Bücher ausleihen kann ist es sinnvoll den Büchereiausweis des Kindes mitzugeben oder schon einige Zeit vorher die Anmeldung  dafür  im  Kindergarten  oder  in  der Bücherei abzugeben, damit wir alles vorbereiten können. Der Förderverein der Bücherei sponsert wieder die Jahresgebühr. Beginn ist für die Vorschulkinder nach Ostern: 11./12./13.04. u. 18./19./20.04. u. 25./26./27.04. u. 2./3./4.05.2016, jeweils 9-10 Uhr oder 10.30 – 11.30 Uhr. montags: 9-10 Uhr Räuberhöhle (16); 10.30-11,30 Uhr Alte Mühle (8) dienstags: 9-10 Uhr Eulennest (9), 10.30 – 11.30 Uhr Regenbogen (12); mittwochs: 9-10 Uhr Buschpiraten (8) gemischt mit Mariengarten ( 18 Kinder) 10.30 – 11.30 Uhr in zwei Gruppen Bücher im Gespräch Termine s. gesonderte Ankündigung Trödelmarkt am 29.05.2016 39

Bücherei und Literatur

Ab  Pfingstdienstag  17.05.2016  nehmen  wir  dazu  wieder  Ihre  Medienspenden bis einschließlich 27.05.2016 um 13 Uhr an. (keine Videos und Kassetten). Rückschau Die Kölner Autorin Christina Bacher erzählte  und  las  am  Mittwoch,  den 27.01.2016 für alle Stommelner Viertklässler aus ihrem neuen Buch „Bolle und die Bolzplatzbande: Hai-AAlarm!“ aus der Reihe „Köln Krimi für Pänz“ und fesselte damit die Kinder. Sogar ein Hai war anwesend! Schöne Ostern!!! Das Team der Öffentlichen Bücherei St. Martinus Stommeln „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“  -Francis Picabia Und warum sind die Ostereier rund?

Rückblick LitStommeln Die LitStommeln fand vom 22 bis 28. 11.2015 an verschiedenen Orten in Stommeln statt. Initiiert vor 2 Jahren, konnten die Veranstalter in diesem Jahr wieder eine gute Mischung aus Literatur und Musik anbieten. Was man mit Worten alles ausdrücken kann und wie Menschen dabei berührt sind – die gut ausgebuchten Veranstaltungen sprachen für sich. Von einem märchenhaften bis schaurigen literarischen Spaziergang mit Astrid Rempel über weise Worte von Christine Westermann bis hin zu einem musikalischen Abend unter den Sternen der Alhambra mit Burkard Wolk mit leckeren Tapas im Bauch. Für jeden Geschmack und für jedes Ohr war etwas dabei. Die Kinder und Jugendlichen in der Papa Giovanni Schule  konnten  sich  in  Form  von  Rap  musikalisch  austoben,  die  Lesenacht „Märchenwald“ in der Bücherei, den Grundschulen und Kindergärten verzauberte Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wie schön, mal wieder am Lagerfeuer sitzen zu können und einfach den Geschichten zu lauschen – das Eulennest machte es möglich. Die Initiatoren der LitStommeln bedanken sich bei allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung und die damit wunderbar gelungene LitStommeln 2015 und freuen sich auf 2017!!!

Auf der folgenden Seite hierzu eine Fotoimpression 40

Bücherei und Literatur

41

Bücherei und Literatur

Bücher im Gespräch 1) Wie im letzten Pfarrbrief schon für die Monate April - Juni angesagt: Di 26. April   Mi 27. April   Mi 27. April   Di 31.  Mai  Mi 01. Juni   Mi 01. Juni  

2016   19.45 Uhr   2016   10.00 Uhr   2016   19.30 Uhr 2016   19.45 Uhr   2016  10.00 Uhr   2016   19.30 Uhr

L.P. Hartley „The Go-Between“ Vita Sackville - West „Unerwartete Landschaften"

2) Neue Termine: „Grüazi mitanand“  –  eine Entdeckungsreise durch die Literaturlandschaft der Schweiz Begegnungen mit aktuellen Autoren der deutschsprachigen Schweiz bilden den Schwerpunkt unserer Literaturgespräche im zweiten Halbjahr 2016. Wir lernen Schriftsteller dieser Literaturszene kennen und wollen unsere persönlichen  Leseerlebnisse austauschen. Dieser Austausch ist immer wieder eine bereichernde Erfahrung: gemeinsam gelesene Texte führen durch  persönliche Lesewahrnehmungen zu unterschiedlichen Erkenntnissen. Im  Miteinander  der  Diskussionen  entstehen  Gespräche,  in  denen  wir  bereichert und beschenkt werden. Zu diesen „ geteilten“Leseerlebnissen möchten wir Sie herzlich einladen. Textkenntnisse werden vorausgesetzt. Textkenntnisse vorausgesetzt Bücherliste und Termine: Di 30. Aug.  2016  19.45 Uhr   Martin Suter Mi 31. Aug.   2016   10.00 Uhr   „Ein perfekter Freund“ Mi 31  Aug.    2016  19.30 Uhr Di 18.  Okt.  2016   19.45 Uhr   Franz Hohler Mi 19    Okt.   2016    10.00 Uhr   „Gleis 4“ Mi 19   Okt.   2016    19.30 Uhr Di 22.  Nov  2016   19.45 Uhr   Thomas Hürlimann Mi 23.  Nov.   2016    10.00 Uhr   „Vierzig Rosen“ Mi 23.  Nov.   2016   19.30 Uhr Gesprächsmoderation: Kurt Tittelbach Kostenbeitrag: für die Gesamtreihe ( 3 Abende) 16.- € Einzeltermine möglich: pro Abend 8.- € Treffpunkt: Öffentliche Bücherei St. Martinus Stommeln Hauptstr. 55 Aus organisatorischen Gründen ist eine Voranmeldung erwünscht: Frau Göhler: 02238/ 13435 [email protected] Diese Gesprächsreihe ist ein Angebot der Öffentlichen Bücherei in Stommeln in Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk Rhein – Erft – Kreis

42

Dritte Welt Kreis

Mit großer Freude und Zufriedenheit können wir nun von unserem Basar berichten. Ende November 2015 war es wieder  soweit,  dass  wir  einen  Basar im Martinushaus ausrichten konnten.  Durch  unsere  persönliche Werbung,  Plakate  und  die  Empfehlung  unseres  Pfarrers  Herrn Hittmeyer,  sowie  von  Herrn  Ferdi Schall  vom  Kirchenvorstand,  besuchten viele Stommelner/– innen unseren  Basar  an  diesem  Wochenende.  Unsere  Marmeladen und Plätzchen waren schnell ausverkauft, das Cafe wieder sehr gut besucht.  Auch  unsere  Handarbeiten fanden viele Käufer. Für noch weitere handgestrickte Socken haben  wir  noch  Bestellungen  angenommen, die danach von unseren Mitarbeiterinnen nach Wunsch angefertigt wurden. Mit  den  Einnahmen  des  Basars haben  wir  ein  Projekt  der  Styler Mission in Kasane (Botswana) unterstützt.  Dort  werden  Kinder  im Vor-  und  Grundschulalter  betreut. Sie kommen aus schwierigen oder zerrütteten Familien. Aber auch für Waisen  und  HIV  infizierte  Kinder wird  gesorgt.  Neben  schulischer

In Botswana und  ärztlicher  Betreuung  gibt  es Angebote  in  Sport  und  kreativen Tätigkeiten. Diese Angebote der Styler Missionare  werden  sehr  gut  angenommen.  Damit  dieses  Projekt  weiter laufen kann, werden unsere Spenden dringend benötigt. Bei  allen  Unterstützern  unseres Kreises  bedanken  wir  uns  nochmals sehr herzlich. Falls  sie  gerne  handarbeiten  oder basteln,  sind sie herzlich eingeladen  in unserer Gruppe mitzuarbeiten. Dritte Welt Kreis Sankt Martinus Edeltraud Grebe (Tel.: 13585)

43

Kleiderstübchen / Seniorentreff

Neues vom Kleiderstübchen Am 24. Februar 2016 wählten die Mitglieder des Kleiderstübchens einen neuen Vorstand. Der aktuelle Vorstand: Erste Vorsitzende Frau Beate Schmitz Stellvertreterin Frau Gertrud Wolters Erste Kassiererin Frau Marie Sofie Schmitz Stellvertreterin Frau Petra Haymann Schriftführerin Frau Elisabeth Weißschnur Folgende Damen haben für Verstärkung gesorgt: Frau Vroni Reitz Frau Gabi Santos Frau Gisela Stoffels Zur  Information:  Unsere  Spendenliste  vom  Jahr  2015  hängt  zur Einsicht im Kleiderstübchen aus. Wir möchten uns bei Allen bedanken für  Ihre  Kleiderspenden,  somit  haben  Sie  einen  Beitrag  für  die Asylbewerber geleistet die wir kostenfrei einkleiden konnten. Das Kleiderstüchen Stommeln wünscht allen ein frohes Osterfest. Der Vorstand

Seniorentreff St. Martinus Am Dreikönigstag haben wir mit dem traditionellen Neujahrsessen das neue Jahr begonnen. Mit Gesang und Musik feierten wir Karneval und wurden von Albert Kandels am Akkordeon begleitet,es war richtig toll vielen Dank dafür ! Auch in diesem Jahr sind einige Nachmittagsfahrten geplant. Die  Termine sind 4. Mai 2016,  1.Juni 2016,  6. Juli 2016,  14. September 2016. vom 7. Juli bis zum 10. August machen wir Ferien. Unsere Treffen sind immer Mittwochs  von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Martinushaus. Senioren welche an einem geselligen Nachmittag interessiert sind , sind herzlich willkommen. Wir wünschen allen ein frohes Osterfest. die Betreuerinnen vom Seniorentreff 44

Familienzentum ChristianKlausmannStr. 12 50259 PulheimStommeln Tel.: 02238305451 oder 14926 [email protected] www.familienzentrum-mariengarten.de

Das Büro ist jeweils dienstags und mittwochs von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt.

Neues aus dem Familienzentrum Im  Januar  startete  eine  Eltern Kind-Gruppe  in  Anlehnung  an  die Pädagogik der ungarischen Kinderärztin Emmi Pickler. Mi-Ä Krücker leitet diesen Kurs für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr.  Die Gruppe  trifft  sich  immer  dienstags in der Zeit von 9.00 bis 10.30 Uhr. Für  Kinder im zweiten Lebensjahr bieten wir mit Carmen Monreal de  Durry  ebenfalls  eine  Eltern Kind-Gruppe  an,  dienstags  von 15.00 bis 16.30 Uhr. (Anmeldung  erforderlich  -  Kostenbeitrag) Das Elterncafe trifft sich jetzt immer jeden dritten Donnerstag im Monat zum  „Kaffeeklatsch“  in  Stommelerbusch  in  der  Kita  St.  Bruno. Claudia Bambach begleitet diesen Elterntreff  und  setzt  Impulse,  die vielleicht  zum Zuhören, Nachdenken  und  aktiven  Kommunizieren verführen. In  entspannter  Runde  wollen  wir interessierten  Eltern  die  Möglichkeit geben sich auszutauschen.

Schauen  Sie  doch  einfach  einmal vorbei. Termine : Jeden 3. Donnerstag im Monat,  15.00  Uhr  (17.3./  21.4./ 19.5./ 16.6.2016) Für eine Kinderbetreuung wird gesorgt – Anmeldung erwünscht. In Kooperation mit der öffentlichen Bücherei  St.  Martinus  Stommeln werden wir auch in diesem Jahr die Reihe  „Augenblicke – Kurzfilme im Kino“ anbieten. Anne Siebertz begleitet  mit  einer  Einführung  die Veranstaltung.  Veranstaltungsort ist  in  diesem,  Jahr  das  Familienzentrum, Termin: 21.4.16, Kostenbeitrag  3,50  €    Anmeldung  im Familienzentrum  oder  in  der  Bücherei (Tel.:13435; oder 305451) Am  23.4.16, 10.00 – 12.00 Uhr können  sich  Eltern  mit  ihren  Kindern  auf  eine  „moderne Schatzsuche“ begeben. Gemeindereferentin  Marion  Petry führt Sie durch diese Geo-caching Tour  zum  Schatz.  (Kostenbeitrag 3,-.€;  Anmeldung)  Treffpunkt:  FZ Mariengarten 45

Familienzentum

Am 12.5.16 findet im Familienzentrum  ein  Elternabend  zum  Thema Ernährung im Kleinkindalter statt. „Gute Esser –schlechte Esser? Jedes Kind is(s)t anders“ Referentin  Rita  Viertel  informiert an diesem Abend über • die Grundlagen der Ernährung von Kindern, • Auswahl  und  Zubereitung  von gesunden Mahlzeiten • Ernährungsphasen  und  Esskultur • Umgang mit unterschiedlichem Essverhalten der Kinder. Der Abend ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Termin: 12.05.16, 20.00 -21.30 Uhr Regelmäßig im Programm haben wir: Singkreis für Kinder  mittwochs, 15.15 Uhr bis 16.00 Uhr mit Astrid Rempel in der Kita St. Bruno (Kosten: 5,€ pro Monat) Yoga-Kurs für Erwachsene jeden Montag und jeden Freitag (jeweils 17.30 – 19.00h), Gitta Wawers, qual. Yogalehrerin, leitet den Kurs (Kostenbeitrag: 11,-€ pro Abend und Person) Kindertanzen, dienstags  16.45  17.30 Uhr für 3,5 bis 6 jährige Kinder und 17.30 –18.15 Uhr für 6 bis 10 jährige Kinder mit Bianca Breiter (Kostenbeitrag:15 € pro Monat)

46

Jazzdance für Teenies, dienstags 18.15.  bis  19.00  Uhr  mit  Bianca Breiter Dance & Faszientraining für Erwachsene,  dienstags  19.00  – 20.00 Uhr mit Bianca Breiter (Kostenbeitrag: 15€ pro Monat) Kinderturnen für Eltern mit Kindern ab 2 Jahren, donnerstags, 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr, mit Ursula Bonberg (Kostenbeitrag) Sollten  wir  Ihr  Interesse  geweckt haben,  melden  Sie  sich  bei  uns  für  Anregungen  und  neue  Ideen sind wir immer offen. Besuchen Sie uns live oder unter www.familienzentrum mariengarten.de

Sabine Jürgens und das Team vom Familienzentrum Mariengarten Kita Mariengarten: Christian-Klausmann-Str. 12 50259 Pulheim-Stommeln Tel.: 02238-305451 oder 14926 Kita St. Bruno Kapellenweg 1 50259 Pulheim-Stommelerbusch, Tel: 13444

kfd

Ortsverband St. Martinus Stommeln Vorstand: Eva Krämer, Karin Poschen, Anette Bettac, Nina Poschen c/o Eva Krämer, Cäilienstraße 4a, 50259 Pulheim www.kfd-stommeln.de

Karneval in St. Martinus kurze Session – langes Programm kfd – Karnevalssitzung „kfd  Müll  op!“  Auf  diesen  Moment hatten  viele  Stommelner  Frauen 700  Tage  lang  gewartet.  Am  25. 01.2016  um  14  Uhr  eröffnete  die Sitzungspräsidentin  Karin  Poschen,  assistiert  von  Eva  Krämer, die Karnevalssitzung der kfd in der ausverkauften  Christinahalle.  Bereits lange vor Beginn strömten die bunt  kostümierten  Frauen  in  die Halle,  um  sich  schon  mal  auf  die Sitzung einzustimmen. Dank einer großen  Zahl  von  „Hilfs-Köbessen“ wurde  ihnen  das  Warten  bei Kölsch  und  Wein,  belegten  Brötchen,  Würstchen  und  Kartoffelsalat  nicht  lange.  Auch  zahlreiche kfd-Frauen  aus  Pulheim,  Sinnersdorf  und  Geyen  hatten  den  Weg nach  Stommeln  gefunden.  Dann war  es  so  weit:  Angeführt  von Saalfräuchen  Nina  Poschen  zog der „Kleine Rat“ in herrlichen internationalen  Kostümen  ein.  Für  die Bühnendekoration  hatte  Michaela Steger  wieder  ein  traumhaftes Mottobild gemalt: „Wie soll dat nur wigger jonn – die kfd, die bliev bestonn!“

Gleich  zu  Beginn    stimmte  die Band  „Just  4  Fun“  ein  KarnevalsPotpourri  an  und  unterstützt  vom „Kleinen Rat“ sang und schunkelte die ganze Halle mit. Die  nun  folgenden    Beiträge  –  ob Wortbeitrag oder Gesang – ließen alle  Zwerchfelle  erbeben.  Bei  den Sketchen  über  den  Umgang  mit einem  Computer,  Höhner,  Wechseljahre, Brief in die Kur, Bankautomat,  Hexentanz,  Tuppes,  Röschen-  Schwimmen  lernen,  Altersheim,  Schulltanz,  sowie  bei  der Callas und dem Mädche vum Katteberch  blieb  kein  Auge  trocken. Viel  Spaß  hatte  auch  Pfarrer  Hittmeyer bei seinem Gruppenauftritt: Kölsch für Touristen. Kaum zu glauben, welches karnevalistische Potential in Stommelner Frauen steckt! Selbstverständlich waren auch die Zuckerknöllchen mit ihren fetzigen Tänzen dabei. Eine  ganz  besondere  Überraschung  war  der  Auftritt  der  Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ 47

kfd

Mit  ihren  schwindelerregenden, akrobatischen  Tanzeinlagen  ließen sie die Bühne beben  und den Saal toben.

Einzug  durch  die  Mitte  des  vollen Kirchenschiffs  alle  die  wieder  zu sehen,  die  die  herrliche    Karnevalssitzung mitgestaltet hatten.

Unterbrochen wurden die Beiträge durch Mitsing – und Schunkeleinlagen, auch der kfd-Rap donnerte immer  wieder  durch  die  Halle: „kfd    ist  stark,  man(n), das  macht  mich  total  an. Kfd    ist  toll,  frau, das weiß ich ganz genau.“

Wem  es  gelungen  war,  eine  Eintrittskarte  für  das  anschließende Wieverfröhstöck  zu  erstehen, machte  sich  auf  den  Weg  zum Martinussaal.  Seit  6  Uhr  morgens hatte  ein  Dutzend  fleißige  Frauen ein Buffet vom Feinsten aufgebaut. Als der Vorstand der kfd, Eva Krämer, Karin und Nina Poschen, alle 120 jecken Wiever mit einem Gläschen Sekt begrüßte, war die Stimmung    sofort  wieder  da.  Viele fleißige Helfer sorgten für eine reibungslose  Bedienung,  so  dass schon  bald  ein  zufriedenes  Stimmengewirr  und  Karnevalsmusik den Saal erfüllte. Durch ihre gelungenen  Beiträge  sorgten  Uschi Thom, Maria Schmitz, Claire Buntschock  und  Käthchen  Vesen  für stimmungsvolle  Höhepunkte  und manche  Polonaise  zog  durch  die Räume.  Als  dann  das  Dreigestirn um 12.30 Uhr einzog, wurde es mit Standing Ovations empfangen.

Auch  das  Dreigestirn  freute  sich über  die  Einladung  zur  kfd  –  Sitzung. Sie schafften es durch ihren temperamentvollen  Auftritt,  dass die  ganze  Halle    aus  300  Kehlen begeistert  mitsang  und  -klatschte. Doch  Jungfrau  Anna  zeigte  noch andere  Qualitäten:  Als  „Ersatz Saalfräuchen“  vertrat  sie  spontan und mit viel Charme für kurze Zeit unsere Nina. Nach 4 1/2 Stunden rief Karin Poschen  noch  einmal  alle  Aktiven zum Finale auf die Bühne. Mit gemeinsamen  Singen    und  Schunkeln  ging  eine  tolle  Sitzung  2016 zu Ende. Wir freuen uns schon auf 2018! Weiberfastnacht mit der kfd Die  kfd-Wiever  begannen  diesen Tag  wie  immer  mit  der  „Mess op Kölsch“.  Auch  wer  der  Mundart nicht  mächtig  ist,  wird  sich  in  die ungewohnte  Wortwahl  einfinden und das „Vater unser“ auf die eigene  Weise  mitbeten  dürfen.  Es  ist schon  etwas  Besonderes,  beim 48

 Die Frühstückszeit war lange vorbei,  als  die  ersten  jecken  Wiever nach  Hause  gingen.  Pfarrer  Hittmeyer  gehörte  mit  zu  den  letzten die den Saal verließen. Nach  einem  gemeinsamen  Resteessen  und  den  anschließenden Aufräumarbeiten  konnte  auch  das Organisations- und Helferteam um

kfd

16  Uhr  nach  Hause  gehen.  Toll, wie die das jedes Jahr hinkriegen. Beate Kirchhoff Gerta Wolters

„Kölsche Mess“ mit dem Cantiamo-Chor und der Band „Just 4 Fun“ Wie schon seid vielen Jahren wurde auch in diesem Jahr am Karnevalssamstag  in  St.  Martinus  eine „Kölsche  Mess“  gefeiert.  Pfarrer Hittmeyer  freute  sich  über  ein volles  Gotteshaus  und  begrüßte ganz  herzlich  unter  anderem  das Dreigestirn  und  die  Vertreter  der Vereine. Musikalisch gestaltet wurde  der  Gottesdienst  wie  immer vom Cantiamo-Chor unter der Leitung  von  Babette  Schwellenbach, begleitet von der Band „Just 4 Fun“. Mit  ihren  zahlreichen  alten  und neuen  Liedern  begeisterte  der Chor die Gemeinde und animierte sie schnell zum Mitsingen und Mitschunkeln.  Auch  das  Dreigestirn beteiligte  sich  mit  Wortbeiträgen am Gottesdienst. So entstand eine schöne Mischung aus christlichem Inhalt  und  karnevalistischer  Stimmung. Am Ende des Gottesdienstes  blieben  viele  Besucher  in  den Bänken  oder  kamen  nach  vorne, um  bei  den  zahlreichen  Zugaben kräftig  mitzusingen  und  zu  schunkeln. Diese  „Kölsche  Mess“  gehört  in Stommeln einfach zum Karneval!!

Im  Anschluss  daran  waren  alle Sänger, Musiker und Freunde des Cantiamo-Chores zur Nachfeier in die  Scheune  auf  dem  Hof    Poschen  eingeladen.  Nachdem  sich alle  an  einem  abwechslungsreichen Buffet gestärkt und die trockenen  Kehlen  mit  ein  paar Bierchen befeuchtet hatten, gab es Live-Musik. Die Band „Just 4 Fun“ spielte  in  mehreren  Blocks  altbekannte  Karnevalslieder.  Mittels eines  Beamers  wurden  die  Texte an  eine  Wand  projiziert,  sodass das  Publikum  nicht  nur  die  Refrains,  sondern  alle  Strophen  mitsingen  konnte.  Auf  diese  Weise war  die  Stimmung  einfach  grandios. Einhelliger Wunsch aller Gäste: Im nächsten  Jahr  unbedingt  wiederholen! Ökumenische Karnevalsgruppe zum 20. Mal im Karnevalszug in Stommeln Unser Herrgott muss ein Stommelner  sein.  Wieder  einmal  machte das  schlechte  Wetter  eine  Pause, als  in  Stommeln  am  Sonntag  der Karnevalszug  startete.  So  konnte sich  die  ökumenische  Gruppe  gut gelaunt als 14. Gruppe in den Zug einreihen.  Unter  dem  Motto  „Wir Fische alt  und jung – sind immer noch in Schwung!“ zogen 45 Teilnehmer zwischen drei und siebzig Jahren  –  darunter  auch  Pfarrer Hittmeyer –

49

kfd

mit  dem  Karnevalszug  durch  die Straßen von Stommeln. Das Ende unserer  Gruppe  bildete  der  große Motivwagen,  der,  wie  schon  seit mehreren Jahren, auf dem Großen Kreuzhof von vielen fleißigen Händen für den Zug hergerichtet wurde.

Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder  als  ökumenische  Gruppe mit  dem  Karnevalszug  mitgehen. Haben  Sie  Interesse?  Wir  freuen uns auf Sie! Gerne auch als Gäste beim  Biwak,  zu  dem  auch  wie  jedes Jahr unser Dreigestirn zu Besuch kommt. Wir sehen uns!

Nach  dem  Ende  des  Zugs  waren alle Gruppenteilnehmer und Freunde  auf  den  Poschen-Hof  zum  Biwak geladen.

Beate Kirchhoff

Fotos zu Karneval in Stommeln sehen Sie auf der letzten Umschlagseite!

Nachlese Weihnachtsmarkt: Wir,  die  kfd  Stommeln,  waren  das  1.  Mal  auf  dem  Stommelner  Weihnachtsmarkt  vertreten und das  mit Erfolg. Der Erlös unseres Weihnachtsmarkt-Standes sichert die Unterstützung unseres Patenkindes Nakubulwa Winnie in Uganda für gute zwei Jahre ab! Unsere selbst gestalteten Arbeiten aus Stoff,  Holz, Serviettentechnik,  Muscheln und Flaschendekorationen wurden nicht nur gelobt und bewundert, sondern sind wie man am Erlös sieht - auch gut verkauft worden.  Das haben wir Ihrem/Eurem Einsatz zu verdanken!!!  Ein HERZLICHES DANKESCHÖN! an all diejenigen, die dazu beigetragen haben, allen kreativen Bastlerinnen und vielen fleißigen Händen beim Verkauf . Es wäre sehr schön, wenn wir als kfd wieder auf dem Weihnachtsmarkt  2016 in Stommeln dabei sein könnten .  Wir hoffen und zählen auf Euch, Euren Elan, Einsatz, Ideen und Unterstützung. Vielen Dank!!

50

kfd

St. Hubertus Sinnersdorf

Wie immer starteten wir Anfang Januar mit einem Kegelabend. Wir waren wieder in Hürth und konnten uns auf den Bahnen herrlich vergnügen. Bei 39 Frauen brauchten wir in diesem  Jahr  gleich  alle  vier  Bahnen. Mittlerweile sind wir mit der Technik gut vertraut. Weiter  gab  es  dann  erst  mal  nur KARNEVAL.  Eine  Clowngruppe startete  Richtung  Stommeln  und nahm dort an der kfd-Sitzung teil. Sie kehrten ganz begeistert zurück. Aber auch bei uns in der kfd Sinnersdorf wurde ausgiebig gefeiert. Unsere kfd-Sitzung war sehr gut besucht, das  Pfarrheim  fast  zu  klein.  In  diesem  Jahr  war  unser  Motto:  „kfd:  45 Johr  –  immer  noch  do“.  Das  Programm,  gestaltet  von  den  Frauen unserer  Gruppe,  konnte  sich  sehen lassen.  Jede  Altersgruppe  machte mit.  Doris  Schunk  und  Gerda  Volkmann  führten,  wie  immer,  mit  ganz viel  Witz  und  Einlagen  gekonnt durch den Abend. Wieder  einmal  feierten  wir  Weiberfastnacht  im  Pfarrheim.  Es  wurde geschunkelt,  gesungen  und  auch getanzt. Anlässlich  unseres  45jährigen  Jubiläums  in  diesem  Jahr  nahmen  wir, nach langer Zeit, wieder am Sinnersdorfer  Rosenmontagszug  teil.  Wochen  vorher  wurde  geplant,  genäht

und  gebastelt.  Das  Ergebnis,  unser Kostüm, begeisterte die Sinnersdorfer Zuschauer. Wir waren eine Gruppe  von  28  Personen.  Auch  Pfarrer Hittmeyer begleitete uns in unserem Kostüm. Am  Aschermittwoch  kehrte  endlich wieder  Ruhe  ein.  Es  gab  morgens nach  der  Messe  das  Fisch /Käsefrühstück im Pfarrheim. Im März findet, wie immer, der Weltgebetstag  statt,  den  wir  mit  der evangelischen  Friedenskirche  gestalten.  Das  Thema  in  diesem  Jahr lautet:  “Nehmt  Kinder  auf  und  ihr nehmt mich auf“. Unmittelbar vor der Karwoche haben wir am 17. März nach unserem Wortgottesdienst einen Theologen, Herrn Dr. Daniel Weisser, eingeladen. Das Thema „Kar- und Ostertage: Welche Bedeutung haben diese Tage in der heutigen Zeit?“ Im April werden wir uns bei unserem Treffen  einen  Film  anschauen.  Gemeinsam  einen  Film  zu  sehen, macht uns viel Freude. Noch  ein  Vortrag  ist  geplant.  Eine Imkerin, Frau Ingeborg Büttgen, wird uns am 19. Mai von der Honigbiene berichten. Ein Höhepunkt ist sicherlich die Öffnung eines Bienenstocks (selbstverständlich  ohne  lebende Bienen)  und  die  Verkostung  verschiedener Honigsorten.

51

Taizé Kreis Stommeln

Eine Fahrradtour und auch ein Jahresausflug stehen auf unserem Programm. Schön ist es, dass wir zu Beginn des Jahres  wieder  einmal  neue  Mitglieder gewinnen konnten. Wer sich von  unserem  Programm  angesprochen  fühlt,  kann  gerne  in  unseren Kreis  aufgenommen  werden.  Unser

Programm  hängt  im  Eingang  vom Pfarrheim  aus.  Zu  den  Vorträgen sind Gasthörer herzlich eingeladen. Die  kfd  St.  Hubertus  Sinnersdorf wünscht allen ein frohes Osterfest. Doris Schunk Rita Hausmann (Tel. 56356)   (Tel. 58449) Gerda Volkmann (Tel. 840200)

Fotos zu Karneval in Sinnersdorf sehen Sie auf der vorletzten Umschlagseite!

Taizé Kreis 25 Jahre Taizé in Stommeln ein Rückblick Wie  in  der  Symbol-Leiste  angedeutet begann alles 1978 mit dem Original  -IC-  Sonderzug  1.  Klasse von  Stommeln  nach  Heidelberg  dem Anfang von Martinus-Reisen. Dieser  „Juckreiz“    gefüttert  durch ein Schnuppern in Taizé (Burgund) erfasste uns und wirkt bis heute. Taizé  ist  ein  kleines  Dorf  bei Cluny/Macon.  Hier  gründete  der Calvinist  Roger  Schutz  1940  eine Communauté  (Gemeinschaft)  für gleichgesinnte  Brüder  im  christlichen  Glauben.  Sie  zeigte  sich  offen und zog schnell Tausende von Jugendlichen an, die dort Jahr für Jahr    für  eine  Woche  zu  Gebet  , Gesang , Gespräch und Meditation 52

Stommeln eintauchen  bei  einfacher  Unterkunft und Nahrung. Wir infizierten Freunde/-innen und fuhren mit ihnen erstmals 1991 als Gruppe. Einmal Taizé- immer Taizé! Taizé hält jung und dynamisch – auch im Glauben. Entsprechend stellen wir uns auf : von konfessionslos  bis  zu  Benedikt.  In  dieser Offenheit  fuhren  wir  jedes  Jahr auf’s Neue mit immer mehr Interessierten  (zuletzt  mit  54  Personen) stets über Christi Himmelfahrt: Taizé  erleben  –  Burgund  genießen.  Zugegeben: die Akzente haben  sich  mit  den  Jahren  nach hinten  verschoben.  Singen,  wandern, picknicken auf schönen Plätzen,  eigene  Gottesdienste  in kleinen  Dorfkirchen,  Kontakte  zu

Taizé Kreis Stommeln

unseren  französischen  Schwestern und Brüdern, ja, auch zu den Wirten der Region und zum Hotelier. Natürlich  –  immer  dabei  Baguettes,  fromage  et  du  vin.  Bis heute    -  ebenso  bei  unseren  monatlichen  Abendgebeten  im  Martinus-Haus.  Inzwischen  steuern  wir auch Ziele in Deutschland an: „Wo wir sind, ist auch Taizé!“ Das stabile „Strickmuster“  ist das, was uns zusammen  hält,  aber  wir  waren und bleiben immer offen – auch für Dich! Der See(h)frosch kommentierte 17 Jahre  das  Geschehen  innerhalb und außerhalb von St. Martinus. 25 Jahre Taizé in Stommeln – ein idealer  Zeitpunkt  zur  „Stab“-Übergabe.  Wir  sind  froh  und  dankbar, dass  unsere  Maria  (Rach)  diese begeistert  aber  unterschiedlich Glaubenden  weiter  führen  wird  – im Geiste von Taizé! Winfried Preuschoff

Heute – morgen – und eine herzliche Einladung Was  aber  ist  der  „Geist  von  Taizé“?  Was  fasziniert  uns,  was  hält uns zusammen? Es  ist    sicher  die  unverbrüchliche Hoffnung  auf  die  wiederzuerlangende  „Einheit“  der  Kirche(n)  als lebendige Gemeinschaft, die nach Wegen  sucht,    in  der  Nachfolge Jesu  glaub-würdig zu leben.

Taizé verbindet Menschen aus aller  Welt,  mit  verschiedenen  kulturellen  Hintergünden,  verschiedenen  Konfessionen,  vielfältigen Glaubenserfahrungen,  Suchende, Zweifelnde  und  solche,  die  schon ein Stück des Glaubensweges gegangen sind und von ihrer Gottessuche  sprechen  können  und  wollen. Taizé ist aber nicht eklektisch, vordergründig,  naiv:  Die  Idee  von Frère  Roger    ist  es,    der  aufrichtigen  Suche  nach  einem  Leben aus dem Glauben einen Raum zu geben, in dem kleinen Dorf in Südburgund,  aber  vor  allem  auch  in unseren  Herzen:  Eher  radikal,  als beschönigend,  eher    konsequent und „belastend“, denn  als schöngeistige  Unverbindlichkeit,  schon gar  nicht    versteckt  in  zur  Schau getragender  „  Frömmigkeit“.  So habe ich Taizé immer wieder erlebt. Bescheidenheit,  Einfachheit,  Verantwortlichkeit, Solidarität, Versöhnung  und  Verzeihen  ohne  Bitterkeit  als  Kirche  der  Armen,  Entäußerung  aller  Macht,  Besinnung, aber  auch  Fröhlichkeit,  herzerfrischende  Verbundenheit  –  dass sind  die  gelebten  Grundwerte  der Communauté,  spürbar  an  jedem Tag  des  Aufenthaltes  dort.  Nicht Missionierung  ist  das  Ziel  der Frères, sondern Erfahrung möglich zu machen, die in das eigene Leben integriert werden kann. Und dann sind da die Gottesdienste:  3000  junge  Menschen,  vereint 53

Taizé Kreis Stommeln

in meditativer Stille und begeistertem Singen. Wir versuchen, dem Geist von Taizé zu folgen: Dabei  wird  die  Vielfalt  eben  nicht aufgehoben,  Diversität  bleibt,  sie muss      -   er-tragen,  ge-tragen, manchmal  auch  erlitten  werden, kann aber  auch genossen werden, denn  sie  schafft  immer  wieder neue Impulse und „Anstöße“,  über die  Botschaft  Jesu  nachzudenken und  ihr  nachzuspüren.  Das  Band ist  die  gelebte    Nächstenliebe  in der kleinen privaten Gemeinschaft, der Ortsgemeinschaft, der Pfarrgemeinschaft,  der  Kommune,  des Landes, der Welt. Wir,  die  Taizé-Gemeinschaft  in Stommeln,  versuchen,  im  Sinne dieser  Idee  unsere  Treffen  zu  gestalten: Wir sind eine „bunte“ Gruppe,  vielfältig  in  den  Glaubenswegen,  oft  auch  im  Widerspruch  zueinander. Wir  beten  miteinander  in  Gottesdiensten,  die  von  den  Mitgliedern der Gruppe vorbereitet werden, wir singen  miteinander  und  wir  feiern gerne  und  genüsslich,  aber  „franziskanisch“  einfach,  nicht  mit  üppigen  Speisen,  sondern  mit gehaltvollen Gesprächen. Wir sorgen füreinander, wenn jemand Hilfe  braucht,  wir  gestalten  unsere Fahrten so, dass ein jeder Teilnehmer mithalten kann. Das soll so bleiben. Wir sind getragen  von  der  Hoffnung,  dass  sich 54

durch die kleinen Schritte und Zeichen  mehr  bewegen  lässt,  als durch große Worte und Taten. Dennoch  wollen  wir  Zeichen  setzen  und  Mahner  sein:  Wir  wollen Verkrustungen in unseren Kirchen ankratzen, offenes Bekenntnis ablegen  für  die  jesuanische  Botschaft,  wir  wollen  freies  Denken und  „einfaches  Glauben“    gegen jede Form machtbessener Dogmatik  verteidigen, „kämpferisch“ sind wir,  ja,  aber  mit  den  Mitteln  der Nächstenliebe:  offene,  klare  Worte, unbequeme Ansichten, aber in Liebe und mit Verständnis und Respekt  für  die  persönliche  Glaubensentscheidung  eines  jeden Einzelnen. Aus:  Die  Quellen  von  Taizé,  von Frère Roger: „Mach dir keine Sorgen, wenn du kaum etwas zu teilen hast: ganz geringen Glauben, nur wenig Besitz. Teilst du dieses Wenige, schenkt Gott dir eine Überfülle des Herzens, die nie versiegt.“ Wir sind offen: Kein „closed shop“, wir freuen uns auf neue Mitsuchende an jedem ersten Donnerstag im Monat,  19.30h,  in  der  Regel  im Martinushaus. Kontakt: Maria Rach, [email protected] Maria Rach http://gemeinden.erzbistumkoeln.de/amstommelerbusch/gemeindeleben/grup pe_vereine_kreise/taizx-kreis/

Schützen Sinnersdorf

Schützen St. Hubertus Die Schützen sind immer dabei Ein  aktuelles Thema in aller Welt und auch in  Sinnersdorf ist die Zuwanderung  der Flüchtlinge. Wir  müssen uns  an  die  fremden  Gesichter  im Ort erst gewöhnen und bekommen hin und wieder Informationen über die  neuen  Mitbürger,  die  in  der Turnhalle  der  Horionschule  untergebracht sind. Ein Flüchtlingsnetzwerk  ist  entstanden,  in  dem  sich die Vereine Sinnersdorfs engagieren.  Das  Vereinsleben  im  Ort  ist sehr  vielseitig.  Zusammen  plant, organisiert  und  führt  man  durch diverse Feste und Veranstaltungen wie  der  1.  Gemeinsame  Martinszug,  das  IG-Seniorenfest  oder das Straßenfest am Randkanal um nur  einige  zu  nennen.  In  diesem Jahr haben die Vereine das Brunnenfest am 11. Juni zu stemmen – ohne die fleißigen Helfer aus den Vereinen käme ein derartiges Fest gar  nicht  zustande.  Die  Schützen sind immer dabei – egal um was es geht.

Schüler  lernen  während  ihrer  Betreuungszeit in unserem Schützenheim die Geschichte und die Traditionen der Bruderschaften und das Training  am  Infrarotgewehr  kennen. Natürlich wird hier nicht scharf geschossen.  Genauigkeit,  Konzentration und Disziplin sollen gelernt werden. Für diese Kooperation  erhielt  unsere  Schützenjugend im letzten Jahr auf dem Diözesanjungschützentag  den  Förderpreis „Der kleine Sebastian“ des Bundes der St. Sebastianus Schützenjugend im Diözesanverband Köln.

Ein besonderes Augenmerk liegt in der  Bruderschaft  seit  einem  Jahr auf  der  Kooperation  mit  der  Offenen  Ganztagsschule  der  Horionschule. Einige Schülerinnen und 55

Schützen Sinnersdorf

Überhaupt  können  wir  stolz  sein auf unsere Jugendabteilung: In der Adventszeit boten diese wieder eine  adventliche  Kaffeetafel  für  die Seniorinnen und Senioren der Bruderschaft an und Karneval nahmen die Jungschützen als Zootiere am Rosenmontagszug im Ort teil. Traditionell laden sie die Bürgerinnen und  Bürger  Sinnersdorfs  am  Karsamstag, dem 26. März zum Ostereierschießen ein. Diese Veranstaltung  ist  der  Renner  seit  mehr als drei Jahrzehnten. Beim  ersten  gemeinsamen  Martinszug waren wir Schützen in unserem Element. Wir beschützten in Warnwesten  die  Schulkinder,  indem  wir  rechts  und  links  entlang des Zugweges die Kinder flankierten.  Dies  tun  wir  auch  –  diesmal aber in Schützentracht – wenn die Kommunionskinder vom Pfarrheim zur  Pfarrkirche  zur  Erstkommunionsfeier  gehen.  Marschieren  liegt uns  quasi  im  Blut,  denn  wir  nehmen  in  den  Sommermonaten  an den  Festumzügen  der  Schützenbruderschaften des Bezirkes KölnNord teil. In  diesem  Jahr  feiern  wir  unser Schützenfest am 7. + 8. Mai 2016.  Am  Ende  einer  Veranstaltungswoche  mit  Maibaumaufstellen  und  Vatertagsparty  freuen auch wir uns auf zahlreiche Besucher  unseres  Brauchtumsfestes. Unsere  designierten  Majestäten werden  am  Samstag,  7.  Mai,  gekrönt. Danach findet der Krönungs56

ball in der Festhalle SportLife statt. Natürlich laden wir am Sonntag, 8. Mai,  wieder  zum  Großen  Zapfenstreich mit Parade in der Ortsmitte ein. Besuchen Sie uns hiernach in der  Festhalle:  unsere  Cafeteria lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Die Siegerehrung  des  Hubertus-Ortsturnieres  und  die  große  Tombola mit attraktiven Preisen sind weitere Punkte  im  Tagesprogramm  des Festes am Sonntag. Unser junges und  aktives  Schützenkönigspaar Stefan und Tanja Deinert kommt aus einer Schützenfamilie, die bereits zahlreiche Könige gestellt hat. Sie haben es verdient im Ort gefeiert zu werden. Persönlich freue ich mich sehr, dass beide mich in diesem  Amt  ablösen  und  wir  wieder mit  Stolz  ein  neues  Schützenkönigspaar präsentieren dürfen. Regina Reiz http://www.schuetzen-sinnersdorf.de/

Kinderseite

Kinderseite 1

Wer hilft beim Suchen? Nanu? Fünf Eier hatte der Hase eben noch im Körbchen. Beim Herumtollen  auf  der  Frühlingswiese  hat  er  sie  verloren.  Nun  findet  er  sie selbst nicht mehr! Hilfst du ihm dabei, die Eier zu suchen? Christian Badel, www.kikifax.com, In: Pfarrbriefservice.de Auflösung

Christian Badel, www.kikifax.com, In: Pfarrbriefservice.de 57

Kinderseite

Kinderseite 2

Die kleine Maria fährt mit ihrer Familie in den Sommerurlaub. Wohin? Das  findet  Ihr  heraus,  wenn  Ihr  mit  Maria  überlegt, welche  Dinge  sie  NICHT  mitnehmen  muss.  Die Buchstaben  an  den  Gegenständen,  die  sie  nicht mitnehmen soll, ergeben das Urlaubsziel.

Lösungswort: SPANIEN

58

Quelle: Daria Broda, www.knollmaennchen.de, in: Pfarrbriefservice.de

Clowngruppe der kfd St. Hubertus besuchte auch Sitzung der kfd Martinus

kfd St. Hubertus feiert Karneval (Seite 51) kfd nahm zum 45jährigen Jubiläum am Sinnersdorfer Rosenmontagzug teil

59

Fotomischung Karneval in Stommeln  kfd Sitzung und kfd-Weiberfastnacht  Kölsche Mess mit Nachfeier Cantiamo-Chor  Ökumenische Karnevalsgruppe zum 20. Mal Siehe auch S. 47

60