offizielle mitteilungen - DFB

offizielle mitteilungen - DFB

Nr. 10 OFFIZIELLE MITTEILUNGEN DFB-Präsidium Ehrungen Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes verlieh die DFB-Verdienstnadel an: Bayerischer Fußba...

270KB Sizes 0 Downloads 2 Views

Nr. 10

OFFIZIELLE MITTEILUNGEN DFB-Präsidium Ehrungen Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes verlieh die DFB-Verdienstnadel an: Bayerischer Fußball-Verband: Anton M a l z (Kempten), Erhard M o t h e s (Kempten), Georg S c h m i d (Deggendorf). Berliner Fußball-Verband: Jürgen B ö n n (Berlin), Manfred G o h l ke (Berlin), Jürgen H e r b s t (Berlin), Gerhard K l a h n (Berlin), Klaus K ö p ke (Berlin), Hendrik L i e b i n g (Berlin), Karl-Heinz L u b j u h n (Berlin), Gerhard L u g e (Berlin), Ingo M u h m e (Berlin), Ahmet Ya v s a n (Berlin), Norbert Zw i l l i n g (Berlin). Hessischer Fußball-Verband: Manfred K ä h l e r (Dieburg), Friedrich Ke l l e r (Rödermark), Uwe W i e s i n g e r (Babenhausen). Südwestdeutscher Fußballverband: Reinhard E i t e l m a n n (Neuleiningen). Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen: Michael B o r n e m a n n (Meschede-Calle), Werner B ra n d t (Bad Oeynhausen), Horst M ö l l e r s (Bad Oeynhausen), Jürgen S c h r ö d e r (Dortmund).

DFB-Zentralverwaltung Julius-Hirsch-Preis vergeben Der Deutsche Fußball-Bund verleiht den JuliusHirsch-Preis 2008 am 19. November in Berlin an drei Initiativen aus Düren, Leipzig und Bremen, die sich nachhaltig gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit eingesetzt haben. Diese Entscheidung fällte die Jury des Julius-Hirsch-Preises unter der Leitung von Bundesinnenminister a. D. Otto Schily auf einer Sitzung in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main. Erster Preisträger ist die Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ aus Düren. Das bereits 2001 initiierte Projekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Den zweiten Platz vergab die Jury an die in Leipzig beheimatete Faninitiative „Bunte Kurve“. Die Anti-Diskriminierungs-Kampagne von Werder Bremen, ein Kooperationsprojekt des Vereins mit

31. Oktober 2008

DEUTSCHER FUSSBALL-BUND

dem Bremer Fan-Projekt und dem Dachverband der Bremer Fan-Clubs, wurde auf den dritten Platz gewählt. Die Initiativen aus Leipzig und Bremen erhalten ein Preisgeld von 6.000 beziehungsweise 4.000 Euro für ihre antirassistische Arbeit. Aufgrund der hohen Qualität der Bewerbungen erkannte die Jury den Preis erstmals in abgestufter Platzierung gleich drei Bewerbern zu. Dieses Verfahren ist auch künftig so vorgesehen. Der Preis in Erinnerung an den in Auschwitz ermordeten jüdischen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch (1892 bis 1943) war vom DFB im Jahr 2005 als eine Konsequenz aus der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Rolle des Verbandes in der NSZeit gestiftet worden. Er zeichnet den Einsatz für Toleranz und Menschenwürde, gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aus. Der Jury gehören neben Otto Schily, DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Dr. Thomas Bach, dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), auch Charlotte Knobloch, die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Prof. Maria Böhmer, die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, sowie Vertreter der Kirchen und der Familie Hirsch an. Die Initiative „Fußballvereine gegen Rechts“ wurde 2001 von Jo Ecker, seinerzeit D-Junioren-Betreuer des FC Niederau 08, in Reaktion auf fremdenfeindliche Erfahrungen mit seiner Mannschaft ins Leben gerufen. Sofort wurde eine Internetseite installiert, auf der sich bislang mehr als 700 Vereine, Verbände und Fan-Clubs öffentlich gegen Rechts positioniert haben. 2006 war die Initiative an der Gründung des „Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt“ beteiligt. 2007 führte sie Benefizspiele und Turniere gegen Rechts durch. Aktuelles Projekt der Initiative ist die Aktion „Schild gegen Rassismus und Gewalt“. Bereits seit längerem engagiert sich auch die Leipziger Faninitiative „Bunte Kurve“ gegen Rassismus. Ausgangspunkt des Projekts war der Einsatz für den nigerianischen Spieler Adebowale Ogungbure vom FC Sachsen Leipzig, der sich 2006 fremdenfeindlichen Beschimpfungen ausgesetzt sah. Mittlerweile findet das Engagement seinen Ausdruck in kreativen und nachhaltigen Aktionen. Dazu gehörten 2006 ein integratives Fußballturnier unter dem Motto „Football Unites“ und 2008 ein internationa-

OFFIZIELLE MITTEILUNGEN

les Mädchenfußballcamp. Ein Trikotsponsoring der besonderen Art initiierte die Gruppe in der Saison 2007/2008 mit der zweiten Mannschaft des FC Sachsen Leipzig: Deren Trikot zierte das Motto „Für Fußball — gegen Rassismus und Diskriminierung“.

DFB-Journal 3/2008 Kürzlich ist die neuste Ausgabe des DFB-Journals mit zahlreichen Beiträgen zu interessanten Themen erschienen. So beschäftigt sich die Ausgabe Nummer 3/2008 mit der U 19-Junioren-Nationalmannschaft, die im Sommer in Tschechien die Europameisterschaft gewonnen hat. Erstmals seit 16 Jahren konnte ein DFB-Nachwuchsteam wieder einen Titelgewinn feiern.

Von beeindruckendem Umfang sind auch die Maßnahmen der Anti-Diskriminierungs-Kampagne, die Werder Bremen gemeinsam mit Fanprojekten und -initiativen durchführt. Mehr als 20 Einzelprojekte umfasst ein koordiniertes Maßnahmenpaket, das Schwerpunkte auf Wertevermittlung und Sensibilisierung, aber auch auf Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit setzt.

Natürlich steht auch die Frauen-Nationalmannschaft im Blickpunkt, die bei den Olympischen Spielen in China ihre beachtliche Erfolgsstory fortgeschrieben hat. Zum dritten Mal hintereinander gewann sie die Bronzemedaille und bestätigte als amtierender Welt- und Europameister, dass sie zu den internationalen Spitzenteams gehört, zumal sie seit 2000 bei allen bedeutenden Turnieren stets auf dem Siegertreppchen stand.

Rolf Hocke wiedergewählt Beim 26. ordentlichen Verbandstag des Süddeutschen Fußball-Verbandes, der am 10. Oktober 2008 in Bad Gögging im Bereich des Bayerischen FußballVerbandes stattgefunden hat, wurde das bisher amtierende Präsidium einstimmig im Amt bestätigt. Es setzt sich damit auch weiterhin wie folgt zusammen: Präsident:

Rolf H o c ke (Wabern)

Vizepräsident:

Dr. Rainer Ko c h (Poing)

Schatzmeister:

Peter B a r t h (Karlsruhe)

Vertreter der Mitgliedsverbände:

Rudi K r ä m e r (Titisee-Neustadt)

Ausführlich berichtet wird selbstverständlich auch über die Männer-Nationalmannschaft, für die nach den WM-Qualifikations-Begegnungen mit Liechtenstein, Finnland, Russland und Wales in diesem Jahr nur noch das Freundschaftsspiel gegen England am 19. November in Berlin auf dem Programm steht. Das DFB-Journal geht auch auf die U 21-Nationalmannschaft ein, die sich in zwei Playoff-Spielen gegen Frankreich für die EM-Endrunde 2009 in Schweden qualifiziert hat.

Dr. Wolfgang Z i e h e r (Ulm)

Ein weiteres Thema ist unter anderem auch die 3. Liga, die als höchste DFB-Spielklasse in ihre erste Saison gestartet ist.

Vorsitzender Lizenzspielerausschuss: Ulrich R u f (Stuttgart). Änderungen gab es lediglich an der Spitze des Jugendausschusses und des Sportgerichts, da die bisherigen Amtsinhaber Heinz-Herbert K re h und Heinz Wo l p e r t aus Altersgründen nicht mehr kandidierten. Nachfolger wurden Karl-Heinz W i l h e l m aus Höchberg (Jugendausschuss) und Torsten B e c ke r aus Hanau (Sportgericht). Alle anderen Ausschuss-Vorsitzenden sowie der Vorsitzende des Verbandsgerichts wurden ebenfalls wiedergewählt.

Das vierteljährlich erscheinende DFB-Magazin, das bereits seit 20 Jahren herausgegeben wird, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das schlägt sich auch in der permanent steigenden Auflage nieder.

Neue Telefon-Nummer

DFB-Vereinswettbewerb

Das Organisationskomitee FIFA Frauen-WM 2011 ist ab sofort unter der zentralen Telefon-Nummer

Eine solche Gewinnerquote wünscht sich jeder Lottospieler: Die über 500 Vereine, die es beim DFBVereinswettbewerb in den Gold- beziehungsweise in den Silvercup geschafft hatten, konnten sich über insgesamt 330 Preise freuen. Im Goldcup, den 230 Vereine erreichten, gab es sogar nur Gewinner: Jeder dieser Klubs erhält ein Ballnetz mit zehn adidasBällen.

Bestellt werden kann die DFB-Publikation über die Ruschke und Partner GmbH, DFB-Journal Leserservice, Postfach 2041, 61410 Oberursel. Der Abonnementspreis beträgt pro Jahr zwölf Euro, inklusive Zustellgebühr.

069 / 2011-0 zu erreichen.

Offizielle Mitteilungen jetzt auch online

Von den rund 1.200 Vereinen, die im ersten Wettbewerbsjahr dabei waren, hat somit etwa jeder vierte einen attraktiven Preis erhalten. Alle Gewinner wurden zudem mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Die Offiziellen Mitteilungen des Deutschen FußballBundes sind jetzt auch im Internet auf der DFBWebseite zu finden. Unter der Adresse http:/www. dfb.de/index.php?id=500230 sind alle Ausgaben der Offiziellen Mitteilungen seit der Ausgabe Nummer 1/2006 verzeichnet und als druckfähige pdfDatei abzurufen.

Neben Sachpreisen verloste „Glücksfee“ Steffi Jones attraktive Hauptpreise wie Trainingseinheiten mit DFB-Trainern und Länderspielreisen.

2

OFFIZIELLE MITTEILUNGEN

Es lohnt sich also, beim Vereinswettbewerb dabei zu sein. Die Anmeldung für das zweite Wettbewerbsjahr ist jederzeit möglich. Auch im Sommer 2009 werden Gold- und Silvercup wieder prall gefüllt sein.

„Die Sepp Herberger-Stiftung nutzte ihr dichtes Fußball-Netzwerk, und in kurzer Zeit wurde die außergewöhnliche Sportart zum Medienereignis“, begründete Juror Thomas Gauly, Partner und Vorstand bei CNC Communications & Network Consulting, die Nominierung. Nach Auswertung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) hat die Einführung der Blindenfußball-Bundesliga die bisher höchsten medialen Kontaktzahlen im deutschen Behindertensport generiert.

Anmeldung unter www.dfb.de Info-Telefon 018 05 - 34 34 68.

Sepp Herberger-Stiftung Sepp Herberger-Stiftung für Kommunikationspreis nominiert

„Dass wir gleich für zwei Kategorien nominiert worden sind, freut uns natürlich sehr“, sagt Manuel Neukirchner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sepp Herberger-Stiftung. „Die Nominierungen bestärken uns, unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter offensiv und transparent zu betreiben. Damit beherzigen wir auch die Grundsätze ‚Guter Stiftungspraxis´, die von den Mitgliedern des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen 2006 verabschiedet worden sind.“

Die Sepp Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes ist gleich in zwei Kategorien für den Kommunikationspreis KOMPASS nominiert worden. Der Preis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen wird für herausragende und richtungsweisende Stiftungskommunikation in drei Kategorien vergeben. Die Preisverleihung findet am 20. November 2008 im Glashof des Jüdischen Museums in Berlin statt.

Der Kommunikationspreis KOMPASS ist deutschlandweit der einzige Kommunikationspreis für Stiftungen und wird vom Bundesverband Deutscher Stiftungen in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Bisherige Preisträger waren unter anderem die Felix Burda Stiftung, die Deutsche Stiftung für Menschen mit Downsyndrom, die Deutsche AIDS-Stiftung, die Körber-Stiftung oder die Gemeinnützige Hertie-Stiftung.

Eine Jury von namhaften Journalisten, Stiftungsexperten und Kommunikationsfachleuten, darunter FOCUS-Chefredakteur Helmut Markwort und Professor Manfred Harnischfeger, Direktor Konzernkommunikation der Deutschen Post World Net, haben für die drei Preiskategorien „Gesamtauftritt“, „Strategische Projekt-PR“, „Einzelne Kommunikationsmaßnahme“ sowie für einen Sonderpreis zehn Stiftungen nominiert. Die Sepp Herberger-Stiftung ist zusammen mit dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds die einzige Stiftung, die in zwei Kategorien vertreten ist. In der Kategorie „Gesamtauftritt einer Stiftung“ würdigt die Jury die offensive und zielgerichtete Kommunikationsarbeit der ältesten Stiftung im deutschen Fußball im Zuge ihrer umfangreichen Restrukturierung: „So macht man es, wenn man die Stiftung und ihre Sache in der Öffentlichkeit verankern will“, äußert Jury-Mitglied Dr. Ursula Weidenfeld, Chefredakteurin des Unternehmermagazins Impulse. Die Sepp Herberger-Stiftung habe im Jahr des 30-jährigen Bestehens ihre Projekte wieder stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken können und dabei die ganze Palette der Öffentlichkeitsarbeit genutzt, um für den Fußball und seine verbindende Kraft zu werben.

Offizielle Mitteilungen Herausgeber: Deutscher Fußball-Bund e.V. Anschrift: Otto-Fleck-Schneise 6, 60528 Frankfurt/Main Telefon: 0 69/6 78 80 Telefax: 0 69/6 78 82 66 Internet: www.dfb.de www.fussball.de E-Mail: [email protected] Bankverbindung: Dresdner Bank Frankfurt/Main Kto.-Nr. 90 699 200, BLZ 500 800 00

Für die Kategorie „Strategisches Projekt-PR“ ist die Sepp Herberger-Stiftung mit ihrem Projekt „Einführung der Blindenfußball-Bundesliga“ nominiert worden. Der Anpfiff des Projekts erfolgte im März 2008, unterstützt vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin und von Stiftungskurator Uwe Seeler, der die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Verantwortlich: Klaus Koltzenburg Technische Gesamtherstellung: Druckerei Hassmüller Graphische Betriebe GmbH & Co. KG Frankfurt/Main

3