Pfarrbrief St. Matthias Pfarrbrief St. Matthias - St. Matthias, Trier

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Pfarrbrief St. Matthias 2014 / II Mai – Sept. 2014 Titelfoto: Kanzelmosaik mit Darstellung der Ausgießung des Heiligen Geistes von Eugen Keller, En...

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Pfarrbrief St. Matthias 2014 / II

Mai – Sept. 2014

Titelfoto: Kanzelmosaik mit Darstellung der Ausgießung des Heiligen Geistes von Eugen Keller, Ende der 50er Jahre. Konstantinbasilika Trier

Inhalt Grußwort ................................................................................................. 3 Aus der Gemeinde - Rückblick ............................................................... 4 Pinnwand............................................................................................... 24 Aus der Gemeinde - Ausblick ............................................................... 26 Aus dem Bistum.................................................................................... 30 Blick in die Weltkirche ......................................................................... 36 Kalender ................................................................................................ 38 Verstorbene unserer Pfarrei ................................................................... 41 Sponsoren unseres Pfarrbriefes ............................................................. 42 Pfarrbüro – Öffnungszeiten................................................................... 43

Impressum Herausgegeben von der Pfarrei St. Matthias, Trier Auflage: 4.000 Verantwortlich ist das Redaktionsteam: Gundula Braun (Leitung), Marlies Lehnertz-Lütticken, Uschi Schmitz, Hans-Peter Ternes Layout: Wolfgang Raab Anschrift der Redaktion: Katholisches Pfarramt St. Matthias, Matthiasstr. 79, 54290 Trier, [email protected] Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktion. Wir behalten uns vor, die Beiträge ggf. aus redaktionellen Gründen zu kürzen. Der nächste Pfarrbrief erscheint am 5.10.2014 Redaktionsschluss: 12.9.2014 Bitte alle Beiträge und Bilder, die schon als Datei vorliegen, an: [email protected] Druck: RaabDruck GmbH, Trier 2

Grußwort

Marie-Luise Burg

LOB DES HEILIGEN GEISTES (Hl. Hildegard von Bingen) O du Feuergeist und Tröstergeist, Leben des Lebens von allen Geschöpfen, heilig bist du, der du lebendig machst die Gestalten. Du Heiliger, mit deiner Salbe rettest du die Verletzten. Heilig bist du, durch deine Reinigung heilst du die eitrigen Wunden. O du Hauch der Heiligkeit, o du Feuer der Liebe, du süßer Geschmack in der Brust, du hauchst in die Herzen den Wohlgeruch deiner Kräfte. O du lauterster Brunnen, in dem wir erkennen, wie Gott die Fremden versammelt und die Verlorenen sucht. O du Schutzwall des Lebens, du Hoffnung auf Vereinigung aller Glieder, du Gürtel der Ehrbarkeit, heile die Seligen. Beschütze alle, die vom Feind in die Kerker geworfen wurden, befreie, die in Banden liegen, mit göttlicher Kraft willst du sie ja retten. O du machtvoller Weg, der alles durchdringt, der in die Höhen, in die Erdtiefen, in die Abgründe verstößt, füge und führe alles zusammen. Durch dich ziehen die Wolken, fliegen die Lüfte, haben die Steine ihren Saft, treiben die Quellen das Wasser hervor, durch dich fördert die Erde die Grünkraft zutage. Du bringst auch immer wieder die Menschen zur Einsicht, beglückst sie durch den Anhauch der Weisheit. Deshalb sei dir Lob gesagt, du bist ja der Lobklang, du Freude des Lebens, du Hoffnung und mächtige Ehre, du Schenker des Lichts. 3

Die neue Gemeindereferentin stellt sich vor

Marie-Luise Burg

Wenn Sie diesen Pfarrbrief in Händen halten, bin ich schon seit zwei Monaten in der Pfarrei St. Matthias als Gemeindereferentin tätig. Einige Gruppen und Einrichtungen habe ich schon besucht, viele möchte ich noch kennen lernen. Was möchten Sie über mich erfahren? Vielleicht folgendes: Ich bin 1965 geboren und in Trassem außerhalb des Dorfes inmitten der Natur aufgewachsen. Von 12 Jahren an bis zu meiner Heirat engagierte ich mich ehrenamtlich in der Pfarrei, angefangen vom Rosenkranzgebet über Jugendarbeit bis hin zur Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats. Nach dem Abitur war ich insgesamt 12 Jahre im gehobenen, nichttechnischen Postdienst tätig, heiratete und bekam eine Tochter. 1998 begann ich mit dem Fernstudium Theologie, Religionspädagogik und Liturgie, woran sich die dreijährige praktische Ausbildung anschloss. 2005 beauftragte mich Bischof Reinhard Marx als Gemeindereferentin. Seither war ich eingesetzt in der heutigen Pfarrei Hl. Edith Stein und in der Pfarreiengemeinschaft Saar-Mosel. Seit 1. April 2014 arbeite ich nun hier in der Pfarrei St. Matthias. Meine Aufgaben: • Kleinkinderpastoral und Begleitung der Kindertagesstätten • Frauenpastoral und Begleitung der kfd-Gruppen • Hauskommunion • Begleitung der KommunionhelferInnen und LektorInnen • Projekte • Organisationsberatung im Bistum Trier (10 % der Arbeitszeit) Mit meiner Familie wohne ich in Irsch/Saar in einem Haus mit einem wunderschönen Garten, der mir das Material für meine vielfältigen Hobbies liefert. Das Pfarreileben von St. Matthias empfinde ich als bunt und lebendig, und ich freue mich auf die Begegnungen und die Arbeit mit Ihnen! 4

Informationen aus dem Pfarrgemeinderat

Elisabeth Wagner

Am Tag nach dem Fest des Hl. Matthias, am Dienstag, dem 25. Februar, kam Weihbischof Dr. Helmut Dieser zur Visitation in unsere Pfarrei. Der Weihbischof feierte mit der Gemeinde Gottesdienst in der Basilika. Nach einem Stehimbiss im Foyer des Pfarrzentrums trafen sich Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat zum Gespräch mit dem Weihbischof im Euchariussaal. Wie vom Weihbischof gewünscht, hatte der PGR im Vorfeld die Themenbereiche vereinbart, über die man mit dem Bischof ins Gespräch kommen wollte. Drei Leitfragen strukturierten den Bericht des PGR-Vorstandes zur Situation in der Gemeinde: (1) Welche Schwerpunkte unserer Gemeindearbeit sind besonders erwähnenswert? – Vorgestellt wurden die Bücherei und die RKW, Taufkatechese und Tauffeiern sowie die vielfältigen Gottesdienste und geistlichen Angebote von verschiedenen Gruppen und für unterschiedliche Adressaten. (2) Was macht das Mitwirken in der Gemeinde manchmal schwer? – Genannt wurden u.a. die Kürzung finanzieller und personeller Ressourcen sowie die Tatsache, dass die Belange von Abtei und Pfarrei, die vor Ort wechselseitig aufeinander verwiesen sind, nicht immer leicht in Einklang gebracht werden können. (3) Welche Perspektiven sehen wir für die Zukunft der Pfarrei? – Damit Kirche vor Ort eine Zukunft hat, wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, Kirche und Gemeinde für Kinder, Jugendliche und Familien attraktiv zu machen und für alle Interessierten und Suchenden eine einladende, offene Gemeinde zu sein, in der Begegnung möglich ist. Pfarr- und Pilgerseelsorge, Pfarrei und Abtei müssen dazu miteinander ihren je eigenen Beitrag leisten. Im Anschluss an den Bericht erfolgte eine Aussprache. Weihbischof Dieser beschloss den Abend mit einem Dank an die Anwesenden und an alle in der Pfarrei Engagierten und mit einem Gebet.

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In seiner Sitzung im April hat der PGR sich erneut damit befasst, welche Bedeutung das Wohngebiet Castelnau für unsere Gemeinde hat. Gewiss kann man sich viele und vielfältige Formen des Engagements in diesem Gebiet vorstellen. Wichtig aber ist, nicht nur Wunschvorstellungen zu formulieren, sondern sich darüber Rechenschaft abzulegen, was jede und jeder einzelne aus den Gremien, aber auch aus den Gruppen in der Gemeinde einbringen kann. Die PGR-Mitglieder tauschten sich über konkrete Vorhaben aus, von denen sie meinten, dass es möglich sei, diese auch tatsächlich zu verwirklichen. Der PGR wird sich weiter mit der „Herausforderung Castelnau“ befassen. Als neues PGR-Mitglied wurde in dieser Sitzung die Gemeindereferentin Frau Burg begrüßt. Das neue Pastoralteam stellte dem PGR vor, wie es die Aufgaben und Zuständigkeiten unter den Seelsorgern und der Seelsorgerin aufgeteilt hat. Neu im Kreis der PGR-Mitglieder ist auch Herr M. Schuster, der für Frau C. Eppert, die im Februar aus privaten Gründen aus dem PGR ausgeschieden ist, nachgerückt ist. In den zurückliegenden Wochen haben außerdem Frau I. Embach, Frau M. Grohé und Frau B. Schädler aus persönlichen Gründen ihre Mitarbeit im PGR beendet. Es ist bedauerlich, dass sie nicht mehr im PGR mitarbeiten können. Ihr Schritt ist aber zu respektieren, und für ihr Wirken im PGR gebührt ihnen ein herzliches Danke und Vergelt’s Gott. Mit dem Ausscheiden von Frau Schädler wurde das Amt der Vorsitzenden vakant. Um einer neuen Vorsitzenden bzw. einem neuen Vorsitzenden einen von bisherigen Prägungen und Aufgabenverteilungen unbeschwerten Anfang in der Vorstandsarbeit zu ermöglichen, haben auch Frau B. Hein und Frau E. Wagner ihre Ämter im Vorstand niedergelegt. Frau Hein und Frau Wagner nehmen kommissarisch die Pflichten des Vorstandes wahr, damit der PGR seine Aufgaben erfüllen kann, bis die Frage der Leitung des Rates geklärt ist. Der PGR hat in mehreren Sitzungen im April und Mai ausführlich über diese Veränderungen gesprochen. Er möchte bis zum Sommer eine Entscheidung über die künftige Leitung herbeiführen. 6

Erinnerung an Pastor Franz Moritz Watrinet

Franz Josef Degen

An Pastor Watrinet, Kaplan in Herz Jesu von 1956 bis 1959, „Erbauer“ des Jugendheims Herz Jesu (heute Pfarrheim), erinnern sich heute manche Menschen aus der früheren Pfarrei Herz Jesu noch gerne. In Koblenz am 20.02.1927 geboren, wurde er am 21.03.1953 in Trier von Bischof Wehr geweiht und als Kaplan nach Wemmetsweiler/Saar gesandt. Seine zweite Stelle als Kaplan bekam er 1956 in Trier Herz Jesu unter Pastor Simon. Sein Vorgänger, Kaplan Walter Schmitt, hatte mit der Jugendarbeit neu begonnen und einige Jugendgruppen gegründet. Da es keine Räume in der Pfarrei gab, wurden die Gruppenstunden in den Räumen der alten BarbaraSchule bzw. im Kellervorraum der neuen Barbara-Schule gehalten. Nach der offiziellen Begrüßung von Kaplan Watrinet durch die Pfarrei bat der „Neue“ uns Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter zu einem kurzen ersten Gespräch. Dabei erklärte er unter anderem, dass er nicht vorhabe, wie sein Vorgänger die Gruppentreffen größtenteils selbst zu leiten, sondern seine Aufgabe sei es, die Gruppenleiter/innen geistlich zu begleiten und für ihre Aufgaben weiterzubilden. Daraus ergaben sich zwei Problembereiche: 1. Es mussten alsbald neue GruppenleiterInnen gefunden werden. 2. Es mussten neue Räume für diese Arbeit her. Kaplan Watrinet hatte bald den Plan, ein Jugendheim neu zu bauen. Da lag eine Menge Arbeit vor uns, besonders aber für ihn selbst. Als alles soweit klar war, konnte bereits im Januar 1957 mit dem Bau begonnen werden und das Richtfest am 28.03.1957 im Keller der Schule im kleinen Kreis gefeiert werden. Der weitere Innenausbau wurde zu großen Teilen von uns Jugendlichen selbst ausgeführt – vor allem die Anstreicherarbeiten unter Anleitung von Malermeister Martin Graf und die gesamte Verglasung (mit dem von der Firma Binsfeld gespendeten Glas) unter Anleitung von Glasergeselle Felix Müller – einem aus unserer Jugend. 7

Am 04.05.1958 konnten wir die Einweihung des größtenteils fertigen Jugendheims feiern. Eine große Prozession zog von der Herz Jesu Kirche zum Jugendheim. Viele Pfarrangehörige waren anwesend und auch zahlreiche Gäste. Neben Pastor Simon waren dabei unser Kaplan Watrinet, sein Vorgänger Pastor Schmitt und der Jugendseelsorger der Stadt Trier Kaplan Friedhelm Hammes. März 1957 – Richtfest Jugendheim

Das Haus blieb noch längere Zeit eine Baustelle, aber wir hatten endlich eigene Räume für die Jugendarbeit, die wir auch dringend brauchten, da die Zahl der Mitglieder inzwischen auf über zweihundert gestiegen war. Aber nicht nur dieses Jugendheim ist auf die Initiative von Kaplan Watrinet entstanden, auch vieles andere mehr. Hier ist insbesondere noch das „KEKI“ – unser KE-ller-KI-no – zu nennen, mit dessen Einnahmen wir nicht nur unsere Jugendarbeit finanzieren konnten, sondern auch an die Pfarrgemeinde monatlich 50 DM zahlten – als unseren Beitrag zum Zins- und Tilgungsdienst. Nach seinen Pfarrstellen in Dudweiler, Gusenburg, Elkenroth und zuletzt in Blankenrath hatte Pastor Watrinet seinen letzten Wohnsitz in Hermeskeil. Dort starb er am 06.12.2013. Beerdigt wurde er in Blankenrath, seiner letzten Pfarrgemeinde. Wir waren über all diese Jahre in großer Freundschaft mit ihm verbunden und sind dankbar, dass wir ihn erleben durften. 8

Firmung in St. Matthias: Mit Jesus „face to face“

Thomas Lehnart

Bereits im November 2013 trafen sich 35 Jugendliche aus der Trierer Pfarrgemeinde St. Matthias erstmalig mit ihren acht Katecheten und begannen damit die Ära einer intensiven Vorbereitung zu ihrer Firmung. Monate später erlebten sie nun in einem Gottesdienst das abschließende Sakrament der Eingliederung in die katholische Kirche – gespendet durch den Trierer Weihbischof Dr. Helmut Dieser. Bis dahin setzten sich die Firmandinnen und Firmanden nicht nur in der Theorie mit ihrem eigenen Glauben auseinander. In vielfältigen Aktionen engagierten sie sich bei diversen Angeboten in der Gemeinde: So gestalteten sie die Spätschichten der Jugend in der Adventszeit mit, beteiligten sich an der Bolivienkleidersammlung und erlebten einen meditativen Nachmittag, verbunden mit einer individuellen Feier des Sakramentes der Versöhnung.

Weihbischof Dr. Dieser und Pfarrer Gregor Eschenbacher (rechts) beim Firmritus im Altarraum

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In seiner Ansprache orientierte sich der Weihbischof an der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen und suchte Parallelen zwischen Nutzung von OnlineDiensten im Social Network und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und damit mit Jesus Christus. „Wer sich im Netz bewegt und sich nur auf sich selbst verlässt – der ist blind“, rief der Bischof den Jugendlichen zu und erklärte, dass auch Fotos nur Schnappschüsse sind und nichts über eine Lebenshaltung aussagen können. „Auch die Pharisäer waren blind und haben Jesus nicht erkannt, da sie sich nur an Äußerlichkeiten orientierten, weil er den Sabbat nicht eingehalten hat. Regeln, die im richtigen Leben gelten, müssen also auch im Netz gelten.“ Ergänzend stellte er den Jugendlichen die Frage, ob man durchs Leben kommen kann, wenn man sich nur auf sich selbst verlässt. Mit „Beten“ bietet Dr. Dieser den Jugendlichen eine immer noch aktuelle Kommunikationsform an: „Klar – Beten muss gelernt sein.“ Auch er selbst müsse immer wieder das Beten lernen, um in eine „face to face“-Beziehung mit Gott zu gelangen. Aber ohne Glauben zu leben sei mindestens so gefährlich wie ohne Schutz im Netz zu surfen! „Bringt eure Dinge auch in der Buße vor Gott. Legt sie ihm dar, vertraut auf Jesus Christus und bittet ihn, die Anliegen gut zu machen, die ihr alleine nicht schafft!“ – so der Weihbischof abschließend. Im Anschluss an die Predigt erfolgte im Altarraum der vollbesetzten Basilika St. Matthias die Firmung der Jugendlichen durch Handauflegung und Salbung. Der Bischof sprach jedes Mädchen und jeden Jungen einzeln an, bevor die Salbung mit Chrisam auf die Stirn und der Friedensgruß erfolgten. Während des Ritus legte die Firmpatin oder der Firmpate die Hand auf die Schulter des Firmlings. Thomas Breyer, Mitglied des Verwaltungsrates und auch Katechet, gratulierte im Namen der Pfarrei den Jugendlichen zu ihrer Entscheidung. Er begrüßte sie als nun voll eingegliederte Mitglieder der Kirchengemein10

de und wies darauf hin, dass die Pfarrgemeinde St. Matthias weiterhin Raum für die Jugendlichen biete und offen für ihre Anliegen sei. Neben dem Weihbischof zelebrierten Diakon Johannes Schaffrath und Bruder Gregor Eschenbacher als Pfarrer den Gottesdienst mit. Musikalisch wurde die Feier mitgestaltet vom Chor ”SINGFLUT” unter der Leitung von Kirchenmusikerin Jutta Thommes sowie von Joachim Reidenbach (Orgel und Piano).

Weihbischof Dr. Dieser mit Firmanden und Katecheten in der Basilika St. Matthias

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Taufsegnungsfeier

Sylvia Schmitt

„Gib mir Liebe ins Herz, lass mich leuchten. Gib mir Liebe ins Herz, bete ich, Herr, du selbst bist das Licht, das erleuchtet. darum scheine du nun selbst durch mich …“ So klingt am Sonntag, den 11. Mai 2014 um 15:00 Uhr ein Lied aus der Krypta in St. Matthias. An diesem Nachmittag finden sich dort ca. 60 Personen ein, um die jährliche Taufsegnungsfeier zu begehen. Eingeladen sind alle Täuflinge des Vorjahres mit ihren Familien. Diakon Johannes Schaffrath, der diesen Wortgottesdienst vorbereitet hat, fordert gleich zu Beginn der Feier alle Anwesenden auf, ihre mitgebrachten Taufkerzen oder eine der bereitliegenden kleinen Kerzen an der Osterkerze zu entzünden. Eine ganz besondere, besinnliche Stimmung erfüllt nun den Raum. Die leuchtenden Augen der kleinen Kinder, die jetzt teilweise ihre Taufkerze schon selbst halten können, löst bei mir das Gefühl des oben genannten Liedes aus: „ Liebe im Herzen und Leuchten von innen heraus“. Es wird gesungen, gebetet und am Schluss der Feier wird jeder Einzelne von Diakon Schaffrath oder Bruder Markus Watrinet gesegnet. Im Anschluss sind alle zur Begegnung bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken in den Euchariussaal eingeladen. Der Raum ist bis zum letzten Platz besetzt. In einer schönen, lockeren Atmosphäre werden anregende Gespräche geführt und spielende Kinder laufen herum. Uns Tauflotsen und Katecheten, die diesen Nachmittag vorbereitet haben, zeigt die rege Beteiligung, dass sich unser Einsatz über das ganze Jahr gelohnt hat. In diesen schönen Momenten des Miteinanders wird für mich Glaube erlebbar und auch wirklich spürbar.

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Karfreitagsmeditation mit „ConSonus“

Ludwig Follmann

Eine Meditation am Abend des Karfreitags gehört zu den immer wieder gut besuchten jährlichen Karwochen-Veranstaltungen in der St. Matthias-Basilika. Auch in diesem Jahr wurden betrachtende Texte zu Kreuzweg-Bildern vorgetragen von Doreen Mauritz und Markus Faßhauer. Prof. Alfred Müller improvisierte dazu an der Orgel. Die weitere musikalische Gestaltung lag in den Händen des Vokalensembles „ConSonus“ unter der Leitung von Jutta Thommes. Das Ensemble trug lateinische und deutsche Motetten alter Meister wie Giovanni Croce, Melchior Franck, Tomás Luis deVictoria, Felice Anerio, Jacobus Gallus, Francesco Rosselli und Michael Haydn vor. Die Karfreitags-Meditation in der abgedunkelten Kirche endete mit einer Vokal-Improvisation des Liedes „Der am Kreuz ist meine Liebe“, die die 8 Sängerinnen und Sänger – verteilt an verschiedene Orte der Kirche – vortrugen.

ConSonus plant für den November ein Konzert mit einer Requiem-Vertonung.

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Ostererfahrungen auf dem Mosel-Camino

Hans-Peter Ternes

Am Ostermontag machten sich 16 Pilgerinnen und Pilger auf, um den Mosel-Camino von Koblenz nach Trier zu gehen – vorbereitet, organisiert und geführt von Gundula Braun. Der Weg ist fordernd, aber nicht überfordernd. Wir werden auf allen Wegestrecken geleitet vom dem Emmaus-Evangelium (Lukas 24,13-35); in Gedanken sind Jesus und die beiden Emmaus-Jünger unsere täglichen Begleiter. Tag 1 Wir fahren nach Koblenz-Stolzenfels und beginnen unseren Weg mit einer Statio an der St. Menas Kirche unterhalb von Schloss Stolzenfels. Wir genießen den Blick ins Rheintal, bevor es durch die zartgrünen Laubwälder des Koblenzer Stadtwaldes nach Waldesch geht. Vorbei an grünen Löwenzahnwiesen und leuchtend gelben Rapsfeldern erreichen wir die Wallfahrtskirche auf dem Bleidenberg. Ihr vorgelagert ist ein Pilgerstein mit dem Leitspruch der Matthiaspilger „Ihr meine Freunde“. Nach einem Wortgottesdienst in der Kirche geht es steil abwärts nach Alken und weiter zum Bahnhof in Löf. Auf dem kurzen Weg vom Bahnhof Treis-Karden zum Hotel „Am Stiftstor“ überrascht uns ein heftiger Regenschauer. Tag 2 beginnt mit einem kurzen Impuls in der St. Castor Kirche in Karden. Von Hatzenport geht es nach einem moderaten Anstieg weiter über Lasserg, bis sich ein atemberaubender Blick auf die märchenhafte Burg Eltz bietet. Nach einer kleinen Stärkung geht es nach steilem Anstieg auf das weite Moselplateau mit duftenden Rapsfeldern. Der Buchsbaumweg, mit einem mediterranen Duft von Buchsbaum, führt uns über schmale Felspfade nach Treis-Karden. Der Weg endet, wie er begonnen hat, mit einer Statio in der St. Castor Kirche. 14

Tag 3: Heute steht das längste Wegestück von Treis-Karden nach Bullay an, vorbei am Kloster Maria Engelport der „Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu“. Das Kloster ist ein beliebtes Wallfahrtsziel, an dem die Muttergottes und ihre Mutter Anna verehrt werden. Bei unserer Mittagsrast auf dem Klostergelände werden wir von Mirna Behr und Ursula Ternes mit einem „Santiago-Pilger-Imbiss“ überrascht. So gestärkt und mit dem Pilgersegen, den uns der Hausgeistliche im Kloster spendet, setzen wir unseren Weg fort. Kurz nach Engelport bringt uns der Camino über einen der ersten „Höhepunkte“ mit ca. 400 m über N.N. nach Beilstein. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei der Karmeliterkirche mit der „Schwarzen Madonna“ geht es die Treppe hinab in das mittelalterliche Dörfchen und weiter über die Moselhöhen nach Bullay. Wir übernachten im „Landhaus Bad Bertrich“ bei unseren Pilgerfreunden Marlies und Harald Burgard, die uns herzlich willkommen heißen und hervorragend bewirten. Tag 4: Das schwierigste und anstrengendste Wegestück mit drei An- und Abstiegen liegt heute vor uns; es sind jeweils ca. 300 Höhenmeter zu bewältigen. Es geht zunächst von Bullay zur Marienburg, mit einem fantastischen Blick über das Moseltal. In der Kapelle des ehemaligen Wallfahrtsorts und des heutigen Jugendbildungszentrums ist die Statio und der Impuls für den Tag. Bei Zell überqueren wir die Mosel und steigen wieder die Moselberge hinauf; wir genießen den wunderschönen Blick auf die Moselschleifen. Abwärts geht es nach Enkirch und erneut wieder aufwärts nach Starkenburg, entlang des Höhenrückens mit ständigen Blick auf die Mosel. Nach einer kurzen Rast in der evangelischen Kirche geht es zum letzten Abstieg nach Traben-Trarbach, dem Ziel des landschaftlich schönsten Wegabschnittes. Tag 5: Mit dem Taxi nach Bullay und der Bahn nach Traben-Trarbach machen wir uns von dort auf den Weg nach Klausen. Ein erster steiler Anstieg führt uns auf eine Höhe von ca. 400 m vorbei am Hochmoselübergang. Weiter geht es über Bernkastel-Kues vorbei am Geburtshaus des Nicolaus Cusanus. Nach einer Erholungspause in Lieser erreichen wir wieder schnell die Moselhöhen. Nach einer Statio bei Osann-Monzel geht es weiter nach Klausen; schon von Weitem haben wir die Wallfahrtskirche im Blick. Wir übernachten in der Pilgerherberge Eberhardsklause. 15

Tag 6: Bevor wir uns auf den Weg begeben, beginnen wir den letzten Wegeabschnitt mit einer Statio in der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung. Feld- und Wiesenwege bringen uns wieder auf die Moselhöhen vorbei an Klüsserath, mit Fernblick über das Moseltal bis in den Hunsrück. Der Weg hält weitere landschaftliche Höhepunkte bereit. Über einen Kreuzweg im Weinberg geht es vorbei an der Thörnischer Ritsch und nach einem letzten Anstieg zum Zitronenkrämerkreuz durch Wald und Weinberge nach Schweich. Wir fahren von dort mit der Bahn nach Trier. Unser Weg endet mit einem Gottesdienst in der voll besetzten Herz-Jesu-Kirche. Zu Beginn des Gottesdienstes werden wir von Pfarrer Ralf Schmitz begrüßt und am Ende des Gottesdienstes spendet sogar die ganze Gemeinde Applaus für die Jakobuspilger. Anschließend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abendessen bei Petra und Fritz in „Weilands-Garten“. Bis in den späten Abend lassen wir den Mosel-Camino, den wir in einer angenehmen, homogenen Gruppe erlebt haben, noch einmal Revue passieren. Ein besonderes Dankeschön wurde Gundula Braun für ihre hervorragende Leitung und spirituelle Begleitung durch schöne Texte und Günter Cillien für den Transport des Gepäcks ausgesprochen. In den nachfolgenden Worten von Gundula Braun kommen die Ostererfahrungen zum Ausdruck: „Aus Dunkel wird Licht aus Blindheit wird Erkenntnis aus Trauer wird Freude es geschieht auf dem gemeinsamen Weg in vertrauensvoller Nähe bei eindringlichem Gespräch durch überzeugendes Tun aus Dunkel wird Licht Ostererfahrungen Geschenk auf jedem Weg nach Emmaus 16

Unruheständler: Besuch im Kürfürstlichen Palais

Elisabeth Bonert

Unser erstes Treffen in diesem Jahr fand am Aschermittwoch im Kurfürstlichen Palais statt. – Frei nach dem saarländischen Spruch „Ich kenn eina, der eina kennt, der eina kennen tut” hatten wir die Möglichkeit durch einen Mitarbeiter der ADD, Herrn Müller, eine sehr profunde und detailreiche Führung zu erhalten. Mit 30 interessierten Teilnehmern begannen wir unseren Rundgang im Innenhof des Palais, welches nach Westen hin durch die Basilika eingegrenzt wird. Diese architektonische Merkwürdigkeit wurde ebenso wie die geschichtliche Besonderheit und deren Begründung aufgezeigt. Weiter ging es zur berühmten Balthasar-Neumann-Treppe, die trotz schwerer Beschädigungen der Kriegs- und Nachkriegszeit einen imposanten Eindruck bietet. Da in der Nachkriegszeit durch Witterungseinflüsse die ungeschützte offene Treppe durch Auswaschungen beschädigt wurde, sind teilweise Reliefs nur noch undeutlich zu erkennen, die uns Herr Müller jedoch erklärte.

Monika Gard-Hurth (Bilder)

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Über die Treppe ging es in den repräsentativen Rokokosaal, wo wir auch von den Balkonen ein Blick in den schönen Palastgarten werfen konnten. Oberhalb der Treppe befindet sich eine Galerie mit einer Reihe von Scheinfenstern, hinter denen sich direkt die Mauer der Basilika befindet. Die nächste Besonderheit sahen wir im Keller, wo ebenfalls die Grundmauer der Basilika freiliegend angrenzt. Durch das Archiv der ADD und an deren „geheimem” Weinkeller vorbei, der leider verschlossen war, kamen wir in ein großes Kellergewölbe, dessen Ursprung – wie viele Kellergewölbe in Trier – nicht restlos geklärt ist. Wir befanden uns nicht mehr unter dem Gelände der ADD, sondern unter dem Palastgarten, der jedoch schon städtisches Gebiet ist. Hier bemerkte Herr Müller augenzwinkernd, dass auch die Frage der Elektro-Kosten für die einzige Glühbirne in diesem Raum nicht abschließend geklärt ist. Beim obligatorischen Abschluss im Weinhaus Kesselstatt erläuterte Herr Siede (gebürtiger Trierer und ehemaliger Domführer) noch nähere und interessante Einzelheiten zur Baugeschichte, die er anhand von Kartenmaterial dokumentierte.

Ankündigung: Besichtigung des neu renovierten Dom-Kreuzgangs mit Herrn Siede am Mittwoch, 18.06.2014, um 15:30 Uhr. 18

Neues Licht fällt in die Krypta: Fenster eingebaut

Hilde Graichgauer

Am 29. Januar feiern Pfarrei und Abtei St. Matthias das Fest des Hl. Valerius, der als zweiter Bischof von Trier im 3. Jahrhundert auf Eucharius folgte. Beide Bischöfe sind in der Krypta von St. Matthias beigesetzt. Pünktlich zu diesem Fest konnten dort die beiden neuen Glasfenster im östlichen Teil der Krypta eingesetzt werden. Sie wurden von Günter Grohs aus Wernigerode entworfen und weisen in ihrer Gestaltung und Farbgebung auf die Auferstehung hin. Grohs, der auch die frühgotischen Fenster im Chorraum der Basilika 1994 ergänzt hat, gilt heute deutschlandweit als einer der gefragtesten Glasmaler der Gegenwart und gehört zu den Vertretern der Halleschen Schule. Finanziert wurden die beiden Werke über Spenden von Mitgliedern und Freunden aus der Pfarrei St. Matthias und den St. MatthiasBruderschaften, die jährlich zum Apostelgrab pilgern.

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Musikalisch und sportlich unterwegs mit der Singflut

Kathrin Knieps-Vogelgesang

Die Firmung am 29. März bildete den Auftakt einiger Messen in diesem Frühjahr, die durch den Chor „Singflut“ musikalisch begleitet wurden. Mitten im Geschehen, in Schwarz gekleidet und mit einem roten Accesoire, präsentierten die Sängerinnen und Sänger unter anderem die Stücke „All I want” und „Come and dine”, beide vom amerikanischen Komponisten David Haas. Die Lieder „Gottes Geist bricht über uns ein“ von Gregor Linssen, „Demos gracias al Senor“ und „Wir wollen jedem Antwort geben“ rundeten das Programm an diesem Tag ab.

Die Mitwirkung der „Singflut” bei den drei Kommuniongottesdiensten in St. Matthias ist mittlerweile schon ein fester Bestandteil des Chor-Jahreskalenders. Zu den Liedern, bei denen die Gemeinde durch den Chor unterstützt wurde, durften die Kommuniongäste in der Basilika St. Matthias bei der Gabenbereitung wieder den Klängen von David Haas lauschen: Von der Empore erschallte der Song “All I want”, begleitet durch Herrn Prof. Müller an der Orgel, Jutta Thommes hatte das Dirigat inne. Weitere Lieder, mit Gemeinde, 20

waren bekannte Titel wie etwa „Unser Leben sei ein Fest”, „Wenn das Brot das wir teilen” oder “Fest soll mein Taufbund immer stehen”. Fünf Songs des Komponisten David Haas, der ausschließlich zeitgemäße Stücke für die katholische Liturgie schreibt, wurden an einem Samstag im Februar von der „Singflut” eingeübt. Am Ende dieses Tages wurden alle Lieder in die Liturgie der Vorabendmesse in Herz-Jesu integriert, um so die Arbeit des Tages zu präsentieren. Die Stücke sind seitdem fester Bestandteil des Repertoires der Singflut und werden in Zukunft immer mal wieder zu hören sein. Weiterhin waren einige Sängerinnen und Sänger des Chors mal wieder getreu dem Motto „Das Wandern ist des Sängers Lust” unterwegs. Sofort nach der dritten Kommunionfeier wurden die festlichen Outfits gegen Wanderschuhe getauscht und schon konnte es los gehen. Die Gruppe hatte sich für einen Weg an der römischen Weinstraße entschieden: Die Route von etwa 8 Kilometern führte am sogenannten „Zitronenkrämerkreuz” vorbei. An dieser Stelle soll im Jahre 1687 der Händler (Zitronenkrämer) Ambros Carové von seinem Diener ermordet worden sein. Ihm zu Ehren wurde das Kreuz errichtet. Der Wanderweg führte durch herrliche Weinberge, schattige Wälder und über wunderschöne Felder. Der heilige Petrus war uns an diesem Tag hold und so konnten wir die Gegend um Mehring bei strahlendem Sonnenschein erkunden.

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Kinderchor – Weitere Sänger und Sängerinnen gesucht

Birgit Wahlen und Jutta Thommes

Der Kinderchor unserer Gemeinde übt regelmäßig geistliche Lieder und Musikstücke, die bei Gottesdiensten oder besonderen Veranstaltungen zur Aufführung kommen. Im Moment proben wir für das Musical Esther. Das Probenwochenende unseres Chores im Mai in der Jugendherberge Saarburg war ein schönes Erlebnis: Singen, spielen, Klavierunterricht, Eis essen und eine Fahrt mit dem Sessellift standen auf dem Programm. Unsere Übungsstunden sind donnerstags von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr. Oft wird der Besuch der Chorprobe noch genutzt, um vorher in der Bücherei ein wenig zu stöbern, die dann geöffnet ist. Treffpunkt ist der Chorprobenraum Eingang Nikolauskeller. Wir suchen noch weitere Sänger und Sängerinnen und freuen uns über Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die Spaß am Singen und Theaterspielen haben. Schaut doch einfach mal herein! Die Hochwassermarke?

Thomas Lehnart

Viele Menschen haben sie schon gesehen, doch kaum einer vermag die Bedeutung der kuriosen lateinischen Inschrift deuten, die an der Außenmauer des Freihofes vor der Basilika St. Matthias, zur Matthiasstraße hin gezeichnet ist. Ein Auszug aus einem Aufsatz von Anna Heintzen und Hermann Spoo zum Thema „Sechs Dörfer vor der Neuport“ beleuchtet Trierer Vorortbilder aus dem vorletztem Jahrhundert und nimmt auch Bezug auf eben diese Mattheiser Inschrift. Nachstehend einige Zeilen aus dem Aufsatz: Rechts neben dem Freihofstor steht das ehemalige „Gerichtshaus“ der Abtei, das einzige erhaltene Gebäude dieses Zwecks auf Trierer Stadtboden – eine Gerichtsstelle unter freiem Himmel freilich haben wir in Gestalt des abgesteinten Quadrats vor St. Paulin. An der Außenwand des Gerichtshauses wurde 1863 beim Abkippen schadhaften Mörtels eine mittelalterliche 22

Inschrift ,,neu entdeckt“. Dr. J. Ladner, Arzt und verdienter Altertumsfreund, veröffentlichte sie 1863 mit dem Vermerk, dass schon Brower und Masen sie im 17. Jahrhundert festgehalten haben (wenn auch etwas ungenau, fügen wir hinzu). Johann Leonardy (1829–77), Sohn eines Mattheiser Tagelöhners, Verfasser der 1870 erschienenen „des trierischen Landes und Volkes“ (1024 s., abgeschlossen 1848), gab der Inschrift einen Platz in seiner Auflage des v. Hauptschen „Panorama von Trier“. Die Schriftzeichen waren schon vor diesen 100 Jahren stark verwittert. Seitdem hat der graue Stein weiter gelitten, doch lässt sich der Text noch streckenweise verfolgen. Im Rahmen der weitgreifenden Außenrenovierung der Basilika St. Matthias und des Freihofes wurde auch die die Inschrift restauriert und ist seit dem wieder ausgezeichnet lesbar! (siehe Foto) Mitten in meinem Hause haben mich umringt meine Feinde, und mein Haus ging hinaus durch die Fenster, und ich ward gefangen inmitten eben der Benediktinerpatres. Lebet Wohl. (Die Buchstaben P BN nehmen wir mit Haller-Züscher als Abkürzung für Patrum Benedictorum, andere ergänzen „Pisces bene valete, ihr Fische lebet wohl!) Dies Rätsel, dessen Sprache an Psalmentexte gemahnt, hat eine humorbegabte Mönchsgeneration der Nachwelt hinterlassen, a1s beim Rückgang eines ungewöhnlichen Hochwassers ein sicher ganz kapitaler Flossenträger in einem Klosterraum da herum steckengeblieben war. Brower, Leonardy und Haller-Züscher setzen die Inschrift ins Jahr 1296, als die Mosel über die Stadtmauern am niedrigen Ufer stieg (Gesta Trevirorum) und, Brower zufolge, die Brücke überflutete. Eine derart frühe Ansetzung erlaubt auch der Schriftcharakter (Ladner). „Circumdederunt me“ lauten die ersten Wortes des Introitus „Psalm 17“ zum Sonntag Septuagesima. Vielleicht ist damit das Tagesdatum jenes Moselhöchststandes und „reichen Fischzuges“ festgehalten? Wo findet man eine so alte und so „originelle Hochwasser-Marke“? – Quelle: Trierisches Jahrbuch 1967 – Verein Trierisch 23

AS- ung T I R A C ssamml Hau atthias

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St. M findet in e Hausn e r h a J Seit r kein Sammle t. s l e g n a t m mehr sta hkeit einer g n u l m sam glic t die Mö o: h e t s e b Es ont auf das K 7 Spende 1 3101 0 k Trier 3 n 0 a 0 b s 3 k 0 l Vo 6 01 E 02 585 IBAN D VB DED1T O N E G BIC

Term Tauf ine der feste 2014 9. Jun i 28./2 9. J 13. Ju uni li 14. S ept 19. O ember ktobe r

Klausen-Wallfahrt

rt der Am 04.10.2014 soll wieder die Klausenwallfah Gemeinde stattfinden. Vorgesehen sind drei Möglichkeiten: rwegs, · Fußwallfahrt ab Nells Park mit Stationen unte e mit der · Weg für Einzelne und Familien, Alte und Jung Bahn bis Sehlem und von dort 8 km Fußweg, · Buswallfahrt Uhr. Die Pilgermesse in Klausen beginnt um 15:45 auf Genaue Informationen werden im Pfarrbrief und Handzetteln rechtzeitig veröffentlicht.

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wand Sonderkollekten für die Renovierung der Kirchen 14./15. Juni 19./20. Juli 16./17. August 27./28. September 18./19. Oktober 22./23. November 13./14. Dezember

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gotte am S sdienst am 27. S epte stag mbe r 201 4

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Gedenkgottesdien st für die Verstorbenen Am 26.09. gedenken wir bei der Euchari stiefeier um 15:30 Uhr in de r Matthiasbasilika de r Verstorbenen unserer G emeinde vom Augus t 2013 bis Juli 2014. Besonders eingelad en sind dazu die Ang ehörigen der Verstorbene n. Im Anschluss an de n Gottesdienst best eht die Möglichkeit zu Beg egnung und Gespräc h bei Kaffee und Kuchen im Matthiassaal. 25

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag in der evangelischen Basilika zum Erlöser „Der Gaben Vielfalt teilst du aus“ – das ist das Motto des schon zur Tradition gewordenen Pfingstmontagsgottesdienstes um 11:00 Uhr in der Konstantinbasilika, zu dem katholische und evangelische Christen der Stadt eingeladen sind. Durch Christus versöhnt und in ihm vereint feiern wir als Christen miteinander Gottesdienst und danken für die Gaben, die Charismen, die Gott uns in seinem Geist gegeben hat. Auch die unterschiedliche Ausprägung der anderen Konfession - so die ökumenische Vorbereitungsgruppe – kann uns zur Gabe werden, kann uns beschenken und bereichern. Das erleben wir Katholiken, wenn wir uns derzeit im Bistum Trier in synodale Strukturen einüben – das erleben unsere evangelischen Mitchristen, wenn sie sich neu auf Formen ganzheitlicher Liturgie besinnen. – Herzliche Einladung zu diesem Gottesdienst!

Jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier am Sonntag, 13. Juli 2014

Br. Johannes

Seit acht Jahren feiert die Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit jährlich eine Gemeinschaftsfeier. In der Regel findet die Gemeinschaftsfeier zum Abschluss der Woche der Brüderlichkeit statt. In diesem Jahr fiel dieser Termin (16. März) aber auf das jüdische Fest Purim. Für einen jüdisch-christlichen Gottesdienst erschien dies nicht als geeigneter Tag. So findet die Gemeinschaftsfeier in diesem Jahr am Sonntag, dem 13. Juli 2014, wie gewohnt um 17.00 Uhr in der Matthias-Basilika statt. Der Gottesdienst wird veranstaltet von der Trierer Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, gemeinsam mit der Jüdischen Kultusgemeinde Trier, der Evangelischen Kirchengemeinde Trier, dem Dekanat Trier und der Abtei St. Matthias. Das Thema lautet - der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit entsprechend: „Freiheit – Vielfalt – Europa“. Anschließend an die Gemeinschaftsfeier sind alle herzlich eingeladen zum Zusammensein im Pfarrzentrum St. Matthias. 26

Der Zauberer von Oz – ein Musical des Jugendchors

Leonie Merten

Der Jugendchor probt derzeit an einem Musical: Der Zauberer von Oz. In dem Stück geht es um Dorothy, die in das Land Oz kommt. Mit ihrem Bett erschlägt sie die böse Hexe – doch sie möchte lieber wieder nach Hause zu ihrem Onkel und der Tante. Doch da gibt es nur einen, der helfen kann: Der Zauberer von Oz. Auf dem Weg dorthin begegnet sie der Vogelscheuche, die ein wenig Verstand vom Zauberer bekommen möchte; der Blechmann möchte ein Herz und der Löwe Mut – so heißt es im Musical. Am Samstag, dem 19.07, um 18 Uhr ist es so weit – das Musical wird aufgeführt! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Besetzung: Onkel: Gregor Burgard Dorothy: Gianna Zauberer: Alexandra Vogelscheuche: Hannah Leitung: Jutta Thommes Kostüme: Birgit Lenz

Löwe: Leonie Böse Hexe: Jasmina Gute Hexe: Christina Blechmann: Patrick Technik: Thorsten Müller

Pfarrfest am Pfarrzentrum St. Valerius

Elsemarie Schiffhauer

Am 19. Juni 2014 findet nach dem Gottesdienst am Mattheiser Weiher und der anschließenden Prozession das Pfarrfest am Pfarrzentrum St. Valerius statt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Musikverein TrierFeyen spielt zum Frühschoppen auf. Zur Kaffeezeit wird der Theaterverein Trier-Feyen ein Theaterstück darbieten. Ab 14.00 Uhr bietet der Kindergarten Spiele, Schminken und Basteln für die kleinen Gäste an. Kuchenspenden werden gerne entgegengenommen und wer mithelfen möchte, kann sich gerne im Pfarrbüro melden. Wir sind dankbar für Ihre tatkräftige Unterstützung und freuen uns auf Ihren Besuch. 27

Vorbereitung auf die Erstkommunion 2015

Br. Markus

In unserer Gemeinde werden die Kinder, die das 3. Schuljahr besuchen, zur Vorbereitung auf die Feier der ersten heiligen Kommunion eingeladen. Dann dürfen sie am Mahl der Eucharistie teilnehmen. Das ist ein besonderes Fest für die Kinder und ihre Familien. Kommunion ist auch ein Fest der Gemeinde: eine Feier der Gemeinschaft im Glauben. Dazu versammelt sich die Gemeinde jeden Sonntag. Als Gemeinde möchten wir den Kindern helfen, dass sie besser verstehen, was die Gemeinschaft mit Jesus und die Feier der Eucharistie bedeuten. Kinder haben bei uns einen festen Platz in der Gemeinde, die sich sonntags zum Gottesdienst versammelt. Deshalb gibt es jeden Sonntag um 11:30 Uhr einen eigenen Kindergottesdienst in der Krypta in Verbindung mit dem Gemeindegottesdienst. Die Vorbereitung der Kinder ist nur möglich, wenn die Eltern mitwirken. Die Kinder brauchen das Vorbild und die Unterstützung der Eltern zuhause. Außerdem besteht die Vorbereitungszeit aus etwa monatlichen Großgruppentreffen und Treffen der Kommunionkinder in Kleingruppen mit einer bzw. zwei Katechetinnen. Dazu werden Eltern benötigt, die als Katechetin oder Katechet eine Gruppe leiten. Br. Markus wird sie für ihre Aufgabe vorbereiten und begleiten. Die Erfahrung zeigt, dass anfängliche Unsicherheit schnell vergeht und die Katechetinnen in ihre Rolle hineinwachsen und dabei für ihren eigenen Glauben profitieren. Kinder, die die Grundschulen in dem Gebiet unserer Pfarrei besuchen, erhalten die Einladung zur Erstkommunionvorbereitung in den Klassen ausgeteilt. Familien, deren Kind in eine andere Schule geht, sind gebeten, sich im Pfarrbüro zu melden. Bei einem ersten Elternabend am Mittwoch, dem 17.09.2014, um 20:15 Uhr im Pfarrzentrum St. Matthias werden die Eltern darüber informiert, wie in unserer Gemeinde die Erstkommunionvorbereitung durchgeführt wird. Im Oktober beginnen die wöchentlichen Treffen mit einem gemeinsamen Nachmittag der Kommunionkinder im Pfarrzentrum St. Matthias. Er ist für die Kinder, die die Grundschule Feyen besuchen, am Mittwoch, dem 08.10.2014, und für die Kinder, die die Barbara-Grundschule oder die Wal28

dorfschule besuchen, am Freitag, dem 10.10.2014, vorgesehen. Für die Kinder, die die Matthias-Grundschule besuchen, ist das erste Treffen am Samstagvormittag, den 11.10.2014. Für Kinder aus anderen Schulen, die in unserer Gemeinde an der Erstkommunionvorbereitung teilnehmen, wird eine Absprache mit Br. Markus getroffen. Die Erstkommuniongottesdienste feiern wir am 2. Ostersonntag, dem 12.04.2015, um 9:30 Uhr mit den Kindern der Matthias-Grundschule und um 11:30 Uhr mit den Kindern der Barbara-Grundschule und der weiteren Schulen und am 3. Ostersonntag, dem 17.04.2015, um 10:00 Uhr mit den Kindern der Grundschule Feyen. Die genaue Zuordnung erfolgt nach der Anmeldung.

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Eindrücke von der Synode im Bistum Trier

Br. Markus

Vor dem dritten Advent trat die Synode unseres Bistums zu ihrer ersten Vollversammlung zusammen. Bischof Stephan Ackermann hatte 279 amtliche, gewählte und berufene Synodale bestellt. Synodenaula war die ehemalige Kirche St. Maximin, in der wir tagten, beteten und aßen. Es stellte sich heraus, dass neun Synodale in unserer Gemeinde St. Matthias wohnen oder am Gemeindeleben aktiv teilnehmen. Nach dem ersten Kennenlernen und Einfinden in den gemeinsamen Prozess mit so vielen konstituierte Bischof Stephan die Synode im Rahmen eines Gottesdienstes. Als besonderes Zeichen überreichte er jedem und jeder Synodalen einen weißen Schal mit dem Logo. Für viele war das ein bewegender Moment: auf Augenhöhe mit ihrem Bischof wahrgenommen und ernstgenommen zu sein. Und auf einmal wurde sichtbar, dass alle den Schal tragen, die Unterschiede zurücktreten, weil sie gemeinsam Volk Gottes sind und über die Zukunft des Bistums beraten. Es ist schon etwas Besonderes, bei diesem seltenen Ereignis dabei sein zu dürfen. Thematisch standen prägende Entwicklungen unserer Zeit im Mittelpunkt. Viele der 460 Eingaben aus dem Bistum an die Synode hatten auf die gesellschaftliche Situation hingewiesen, die die Kirche aufmerksam wahrnehmen und darauf eine Antwort finden müsse. So war die Vorbereitungskommission zur Einschätzung gekommen, dass die Synode sich vor dem Einsetzen von Sachkommissionen ausführlich mit diesen Zeichen der Zeit auseinandersetzen soll. Denn es ist zu fragen, was die Ereignisse der Gegenwart uns Christen zu sagen haben. Sie müssen ja im Licht des Glaubens gedeutet werden. Dazu soll die Synode sich ausreichend Zeit nehmen und möglichst eine gemeinsame Einschätzung finden. Dieser Vorschlag wurde ausführlich diskutiert, zunächst in Tischgruppen, dann im Plenum, und fand eine überwältigende Mehrheit. Überhaupt war die Vollversammlung sehr gut organi30

siert, so dass alle Synodalen sich in die Beratungen einbringen können. So wird deutlich, dass die Partizipation aller gewollt und ihre Meinung gefragt ist. Ermutigend war auch, dass ein vorbereiteter Programmpunkt fallengelassen wurde, als sich aufgrund der Beratung deutlicher Änderungsbedarf herausstellte. Mit der Wahl der vier Moderatoren der Synode – Anja Peters, Schwester Edith-Maria Magar, Wolfgang Drehmann und Manfred Thesing – ist die Synode nun handlungsfähig. In seiner Ansprache hob Bischof Stephan hervor, dass in den nächsten beiden Jahren die Synode ihr Profil entwickeln und damit eine eigenständige Rolle in unserem Bistum bekommen werde. Inzwischen hat nun am 1. Februar ein Tag der Arbeitsgruppen der Synode stattgefunden. Er war dem Hinschauen auf die prägenden Entwicklungen unserer Zeit gewidmet. 17 Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit jeweils einem der acht großen Themen: Individualisierung und Pluralisierung, Demographischer Wandel, Medien- und Kommunikationsgesellschaft, Flexibilisierung, Bedrohtes Leben, Ökonomisierung, Wandel der Geschlechterrollen, Religiosität. Zunächst ging es darum auszutauschen, was sich in dieser Zeiterscheinung zeigt. Die Gruppen erarbeiteten einige charakteristische Kennzeichen. Dann richtete sich die Aufmerksamkeit des Gesprächs mehr auf die Wirkungen, die diese äußeren Ereignisse, denen wir ausgesetzt sind, in uns hervorrufen. Für einen geistlichen Prozess des Hinsehens ist nämlich auch wichtig, was uns dabei bewegt. Schließlich hielten wir ein Bibelgespräch zum Evangelium des Tages. Wir folgten dabei den Regeln, mit denen Gruppen etwa in Südafrika die Bibel lesen und dann fragen, was sie zu ihrer konkreten Situation sagt. Auch wir wollten dadurch aufmerksam werden, wie wir die Ereignisse unserer Gegenwart im Licht des Glaubens verstehen können und was sie von uns Christen verlangen. So war dieser Tag der Arbeitsgruppen eine Einübung in das genaue Hinsehen, damit wir im weiteren Verlauf der Synode zu konkreten Aussagen für das kirchliche Handeln im Bistum kommen. 31

„Mattheiser Synodale“

Br. Simeon

An der Synode unseres Bistums wirken in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt 278 Synodale mit. Der Kreis der Synodalen setzt sich aus den unterschiedlichsten Gruppierungen, Institutionen und Lebensbereichen unseres Bistums zusammen und verdeutlicht so die Vielfalt und das Engagement kirchlichen Lebens. Die Synodalen sind entweder ins Amt gewählt oder berufen worden oder sie gehören aufgrund ihres kirchlichen Amtes dazu. Unsere Pfarrei St. Matthias ist bei der Synode durch 9 Mitglieder vertreten. Das ist eine beachtliche Zahl – und eine Chance für unsere Pfarrei zugleich! Wir, die „Mattheiser Synodalen“, die entweder im Gebiet der Pfarrei St. Matthias leben oder sich unserer Gemeinde in besonderer Weise verbunden fühlen, sehen unsere Aufgabe als Synodale im Hinblick auf die Pfarrei darin, Botschafterinnen und Botschafter für den gesamten Synodenprozess zu sein. Zum einen möchten wir Ihnen, den Menschen in unserer Pfarrei, die Anliegen, Themen und Ereignisse der Synode gerne nahebringen (im weiteren Synodenverlauf auch durch Veranstaltungen in unserer Pfarrei) und Sie so mitnehmen auf den Weg der Synode – denn „Synode“ bedeutet ja „gemeinsamer Weg“. Zum anderen möchten wir die Anliegen und Themen unserer Pfarrei gerne in den Prozess der Synode einbringen. Dies können wir aufgrund unserer Zugehörigkeit zur Pfarrei und dem Wissen um deren aktuelle Fragestellungen tun. Aber wir sind dabei auch auf die Unterstützung von Ihnen als Gemeindemitglieder angewiesen. Deshalb laden wir Sie ein, uns „Mattheiser Synodale“ als Botschafterinnen und Botschafter der Synode in den Dienst zu nehmen. Sprechen Sie uns gerne persönlich an, wenn Sie aus erster Hand über die Synode informiert werden möchten. Zögern Sie auch nicht, uns Ihre Anliegen für die Synode anzuvertrauen. Wir sind bemüht, diese in Ihrem Sinne in den Synodenprozess einzubringen. Auf diese Weise hoffen wir, dass die Synode für uns als ganze Gemeinde erlebbar und fruchtbar werden kann.

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„Mattheiser Synodale“ (von links): Elke Kirsch, Karl Fuchs, Christine Imping-Schaffrath, Br. Markus Watrinet OSB, Werner Schmitz, Dr. Bernd Kettern, Dr. Hermann-Josef Groß, Bernhard W. Zaunseder, Br. Simeon Friedrich OSB

Kontaktmöglichkeiten zu den „Mattheiser Synodalen“: • Telefonisch über das Pfarrbüro (Tel. 32634) • Per Mail an Bruder Markus ([email protected]) oder Bruder Simeon ([email protected])

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Die 2. Vollversammlung der Synode

Br. Markus

Über den 1. Mai tagte die zweite Vollversammlung der Synode wieder in der ehemaligen Kirche St. Maximin. Am 8. März hatte ein weiterer Studientag mit den Arbeitsgruppen der Synode stattgefunden. Zu den prägenden Entwicklungen unserer Zeit waren die Ergebnisse des vorhergehenden Studientages in kurzen Texten zusammengefasst worden. Alle Synodalen hatten die Gelegenheit, dazu Stellung zu nehmen und die Aussagen zu bewerten. Wieder hatten Arbeitsgruppen darüber gesprochen. Diesmal wurden dabei konkrete Herausforderungen für unser Bistum formuliert. Auf diese Weise war eine Textvorlage entstanden, die als Antrag an die Vollversammlung der Synode vorlag.

Allerdings lehnten die Synodalen diesen Antrag ab, denn sie wollten das Ergebnispapier aus der Beschäftigung mit den „Zeichen der Zeit“ nicht zu einem offiziellen Dokument machen. Die Beschäftigung damit hat den Blick geschärft und wird bei den weiteren Beratungen zu den konkreten Fragen für die Zukunft des kirchlichen Lebens mitgehen. Für die zweite Vollversammlung hatte Bischof Ackermann neun Themen benannt, die aus seiner Sicht von der Synode bearbeitet werden sollen: Diakonisches Wirken – Missionarisch sein – Die Zukunft der Pfarrei – Katechese – Den Glauben an vielen Orten leben lernen – Der Sonntag und die 34

Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes – Persönliches und gemeinschaftliches Beten und die Vielgestaltigkeit gottesdienstlicher Feiern – Die Vielfalt der Charismen von Männern und Frauen entdecken und wertschätzen – Die Entwicklung der Rätestruktur. An die Vorstellung der Themen durch den Bischof schloss sich eine breite Aussprache der Synodalen mit einer Fülle unterschiedlichster Rückmeldungen und Anregungen an. Stichworte waren unter anderem: „Es gilt, nicht binnenkirchlich, sondern von den Menschen her zu denken“, „Die Weltkirche muss im Blick bleiben“, „Man muss von der Zukunft her denken“, „Die Ökumene muss im Auge behalten werden“, „Welches Kirchenbild haben wir?“, „Wie ist das Zusammenspiel von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen?“, „Auf welche Handlungsebenen schauen wir?“ Immer wieder wurde in der Debatte darauf hingewiesen, dass die Zeichen der Zeit in allen Sachkommissionen als „Querschnittsthemen“ vorkommen müssen. Zudem sollen die Sachkommissionen die Forderung nach sozialer Inklusion berücksichtigen, so dass jeder Mensch in seiner Eigenheit angenommen ist und teilhaben kann. Die Debatte um Themen und die Anträge wurde sehr engagiert geführt. Sie war für alle anstrengend und gelegentlich mühsam. Denn in so großer Zahl mit Rednerliste, Anträgen, Abstimmungen und Geschäftsordnungsanträgen zu diskutieren, verlangte von allen große Disziplin und Geduld. Am Ende waren alle neun Sachkommissionen, die der Geschäftsführende Ausschuss beantragt hatte, mit großer Mehrheit angenommen. Über den Vorschlag des Bischofs hinaus bildete die Synode eine zehnte Sachkommission „Familien in all ihrer Vielfalt in Kirche und Gesellschaft und der Wandel der Geschlechterrollen“. Nachdem sie sich am Ende der Vollversammlung zu einer ersten Sitzung getroffen und Vorsitzende gewählt haben, werden sie nun ihre Themen bearbeiten. Bei der nächsten Vollversammlung im Oktober sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. 35

„Mit meinem Gott überspringe ich Mauern – Gemeinsam für ein solidarisches Europa!“

Lydia Beck-Ludwig

so lautet das Motto der Renovabis-Pfingstaktion 2014. Renovabis erinnert an die grundlegenden Veränderungen in Europa vor 25 Jahren, den Zusammenbruch der kommunistischen Systeme und den Fall des Eisernen Vorhangs, der den Kontinent teilte. Vor allem aber richtet das Osteuropa-Hilfswerk den Blick darauf, was aus der damals gewonnenen Freiheit geworden ist und wie sich die mittel- und osteuropäische Länder seither entwickelt haben. Die Befreiung von den Zwängen des kommunistischen Systems, die die Menschen im Osten erkämpft haben, hat nicht immer zu mehr Freiheit oder mehr sozialer Gerechtigkeit geführt. Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine zeigen z.B., dass der Kampf um Freiheit noch lange nicht gewonnen ist. Viele Menschen, nicht zuletzt gesellschaftliche Randgruppen, stehen auf der Verliererseite des Transformationsprozesses, leiden unter Armut und Obdachlosigkeit, sind arbeitslos oder haben kaum eine Lebensperspektive. Systeme der Marktwirtschaft ohne soziale Abfederung haben sich etabliert. Es geht aber auch um die Überwindung noch vorhandener „Mauern in den Köpfen“, die das Zueinander und Miteinander von Menschen im Osten und Westen Europas behindern. Im Mittelpunkt der Pfingstaktion stehen der Appell zu weitergehender Solidarität zwischen West und Ost sowie zur Überwindung von Fremdheit und Vorurteilen in Europa. Das Spektrum der Hilfsprojekte, die durch Renovabis gefördert werden, ist breit: - Hilfen für Armenküchen oder Obdachlosen-, Waisen- und Behindertenheime; - Ausbildung von Priestern und Laien zum Dienst in den Gemeinden; - Lobbyarbeit, z.B. Mitgliedschaft im Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und im Aktionsbündnis gegen Aids; - Förderung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch die Einrichtung von Kindergärten und Schulen oder die Unterstützung internationaler Jugendbegegnungen wie das Programm GoEast in Kooperation mit dem 36

Bund der Deutschen Kath. Jugend (BDKJ) und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Dt. Bischofskonferenz (afj). Im März 1993 wurde Renovabis von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkommitees der deutschen Katholiken gegründet. – Die erste Geschäftsstelle wurde in St. Matthias eingerichtet. – Es unterstützt seine Partner vor Ort bei der pastoralen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung der ehemals kommunistischen Länder Mittel-, Ost- und Südeuropas. Renovabis half bisher in 29 Staaten bei der Verwirklichung von rund 19.500 Projekten mit einem Gesamtvolumen von gut 580 Millionen Euro.

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Kalender (bis 05.10.2014) Datum Juni 01 So 02 Mo 04 Mi 04 Mi 09 Mo

Veranstalter und Veranstaltung

10 10 11

Di Di Mi

Großer Pilgersonntag Wortgottesdienst u. Frauenrunde (kfd M) Wortgottesdienst (kfd HzJ) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Ökumenischer Gottesdienst (Pfarreien des Dekanates u. Evang. Kirchengem. Trier) Frauenmesse (kfd SV) Zusammensein Kolping SM Gesprächskreis Seniorenclub SV

11 12 12

Mi Do Do

Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Dekanatswallfahrt Handarbeitskreis Valerius

13

Fr

18

Mi

18 19 23 24 24

Mi Do Mo Di Di

25 26

Mi Do

Männertreff: Hl. Franziskus von Assisi (Vortrag / Diakon Joh. Schaffrath) Besichtigung des neu renovierten DomKreuzgangs (Unruheständler; Führung: Herr Siede) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Pfarrfest Valerius Zusammensein Kolping SM Frauenmesse (kfd SV) Halbtagesfahrt nach Driesch und Bad Bertrich (kfd) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Handarbeitskreis Valerius

26

Do

Kleiderannahme für Kleiderboutique

27

Fr

28 30

Sa Mo

Abschlussgottesdienst der Kitas Herz Jesu, Töpferstr., Schammat, Matthias Herz Jesu Fest Kleiderausgabe/Kleiderboutique

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Zeit

Ort

14:30 9:00 15:00 11:00

St. Matthias Herz Jesu Kolpingraum KonstantinBasilika St. Valerius Kolpingraum Pfarrzentrum St. Valerius Kolpingraum

8:30 19:15 15:00 15:00 14:0017:00 15:00 15:30 15:00

Pfarrheim St. Valerius Pfarrzentrum St. Valerius Domkreuzga ng

19:15 8:30

Kolpingraum St. Valerius Kolpingraum St. Valerius

15:00 14:0017:00 15:0017:00 14:30

Kolpingraum Pfarrheim St. Valerius Foyer St. Matthias St. Matthias

16:0017:00

Foyer St. Matthias

Datum Juli 02 Mi 02 Mi 07 Mo

Veranstalter und Veranstaltung

Zeit

Ort

9:00 15:00 14:30

Herz Jesu Kolpingraum St. Matthias

08 09 09 10

Di Mi Mi Do

Frauenmesse (kfd HzJ) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Wortgottesdienst und Frauenrunde (kfd StM) Frauenmesse (kfd SV) Dekanatsfahrt nach Bonn (kfd) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Handarbeitskreis Valerius

13 16 17

So Mi Do

Jüdisch-christliche Gemeinschaftsfeier Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Kleiderannahme für Kleiderboutique

19

Sa

20 21

So Mo

Der Zauberer von Oz (Musical des Jugendchors) Tag der Erstkommunionkinder Kleiderausgabe/Kleiderboutique

21 22 23 24

Mo Di Mi Do

Zusammensein Kolping SM Frauenmesse (kfd SV) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Handarbeitskreis Valerius

25

Fr

Anna-Feier: Eucharstiefeier und Barbelser Kaffeerunde (kfd HzJ) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden)

30 Mi August 04 Mo 05 Di 06 Mi 07 Do 13 16

Mi Sa

Abendspaziergang (Kolping SM) Frauenmesse (kfd SV) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Handarbeitskreis Valerius Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Kolping StM: Halbtagesausflug in den Saargau (Orscholz/Saarschleife -Villa Borg - Mettlach/Abtei-Brauerei; Rückkehr 20:00 Uhr in Trier)

8:30

St. Valerius

15:00 14:0017:00 17:00 15:00 15:0017:00 18:00

Kolpingraum Pfarrheim St. Valerius St. Matthias Kolpingraum Foyer St. Matthias St. Matthias

16:0017:00 19:15 8:30 15:00 14:0017:00 15:00

Foyer St. Matthias Kolpingraum St. Valerius Kolpingraum Pfarrheim St. Valerius Herz Jesu

15:00

Kolpingraum

8:30 15:00 14:0017:00 15:00

St. Valerius Kolpingraum Pfarrheim St. Valerius Kolpingraum

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Datum Veranstalter und Veranstaltung August (Fortsetzung) 18 Mo Abendspaziergang (Kolping SM) 19 Di Frauenmesse (kfd SV) 20 Mi Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) 21 Do Handarbeitskreis Valerius

Zeit

Ort St. Valerius Kolpingraum Pfarrheim St. Valerius Kolpingraum s. Pfarrbrief St. Valerius Herz Jesu Kolpingraum Kolpingraum Pfarrzentrum St. Valerius Kolpingraum Pfarrzentrum St. Valerius St. Matthias St. Matthias St. Valerius Kolpingraum Kolpingraum Herz Jesu Kolpingraum St. Matthias

27 Mi September 01 Mo 02 Di 03 Mi 03 Mi 08 Mo 10 Mi

Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden)

8:30 15:00 14:0017:00 15:00

Führung in Trier (kfd SM und Kolping) Frauenmesse (kfd St. Valerius) Mitarbeiterinnentreff (kfd HzJ) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Zusammensein Kolping SM Gesprächskreis Seniorenclub SV

15:00 8:30 9:00 15:00 19:15 15:00

10 12

Mi Fr

Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Männertreff

15:00 15:00

13 14 16 17 22 23 24 26 27 30 30

Sa So Di Mi Mo Di Mi Fr Sa Di Di

Pfarrfest St. Matthias Pfarrfest St. Matthias Frauenmesse (kfd SV) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Zusammensein Kolping SM Herbstfest (kfd HzJ) Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Gedenkgottesdienst für Verstorbene Festgottesdienst 60 Jahre St. Valerius Frauenmesse (kfd SV) Halbtagesausflug nach SchönstattVallendar (kfd)

Oktober 01 Mi 04 Sa

Handarbeitskreis St. Matthias (2 Stunden) Klausenwallfahrt (s. Kleiner Pfarrbrief)

8:30 15:00 19:15 15:00 15:00 8:30 12:00

St. Valerius

15:00

Kolpingraum

In diesem Kalender sind die Veranstaltungen/Termine unserer pfarrlichen Gruppierungen aufgeführt, die für Interessierte offen sind. Fettgedruckt sind die Veranstaltungen/Termine der Pfarrei, zu denen natürlich sowieso alle herzlich eingeladen sind. Grundsätzlich können nur Veranstaltungen aufgenommen werden, die bis Redaktionsschluss dem Pfarrbüro bekanntgegeben sind. 40

Verstorbene unserer Pfarrei St. Matthias In unserer Pfarrei sind von Februar 2014 bis April 2014 verstorben: +Hans Walter Hirschfeld, An der Härenwies +Brigitte Barthel, Medardstraße +Käthe Rick, Am Bildstock +Karl Heinz Jacquorie, Südallee +Karl-Heinz Lehnert, Im Schammat +Heinz Möller, Am Irscher Hof +Anna Schneider, Friedrich-Wilhelm-Straße +Leo Sudbrack, Gilbertstraße +Irene Göbes-Kronenburg, Zellstraße + Anna Hildegard Emanuel +Dorothea Lasthaus, früher Mathiasstraße +Maria Hamm, Lavenstraße +Katharina Elisabeth Vanvolxem, Saarstraße +Ruth Gertrud Velter, Friedrich-Wilhelm-Straße +Richard Matthias Ludig, Gilbertstraße +Franziska Becker, Pellinger Straße +Katharina Luzia Klupsch, Leostraße +Norbert Alfons Blasberg, Schubertplatz +Martha Haß, Im Schammat +Maria Katharina Ewerz, Am Kiewelsberg +Katharina Ruth Worst, Auf der Steinrausch +Annemarie Reibel, früher Gilbertstraße +Rosemarie Rinnenburger, früher Pacelliufer +Magdalena Knäbel, früher Gallstraße +Nikolaus Müller, Auf der Weismark 41

Sponsoren des Pfarrbriefs

Da Antonio

Pizzeria/Restaurante

31633

9930450

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Gruppenstunde Wenn ihr Lust und Interesse habt, euch mit anderen zu treffen, ist die Gruppenstunde ideal dafür! Wann: Jeden Freitag von 17:30-19:00 Uhr Wo: In den Jugendräumen von St. Matthias Wer: Alle von 9-11 Jahren Was wir dort machen: -Spielen -Filme schauen -Lasst euch überraschen… Wenn ihr selbst Ideen und Vorschläge zur Gestaltung habt, werden wir diese selbstverständlich berücksichtigen und wenn möglich umsetzen! Wir freuen uns auf euer Kommen! Euer Gruppenteam Florian · Gianna · Martin · Tristan · Julia · Theresa

Pfarrbüro Matthiasstr. 79 32634 Fax: 37414

Mo Di Mi Do Fr

10 – 12 Uhr 10 – 12 Uhr geschlossen 10 – 12 Uhr 10 – 12 Uhr

Bornewasserstr. 50 0176 32274195

Weitere wichtige Telefonnummern:

Abtei St. 16 – 18 Uhr Matthias 16 – 18 Uhr 17090 geschlossen 16 – 18 Uhr Notruftelefon 16 – 18 Uhr 0176 16 – 18 Uhr 31113109

Bankverbindung: Volksbank Trier eG / Kontonummer: 13 31514 / BLZ 585 601 03 Im Internet finden Sie uns unter www.st-matthias-trier.de E-Mail-Abo des kleinen Pfarrbrief bestellen: [email protected] 43

Erstkommunion 2014

Gruppe 1

Gruppe 2

Gruppe 3 44