Pfarrnachrichten Juli 2017 - Katholische Kirchengemeinde St. Matthias

Pfarrnachrichten Juli 2017 - Katholische Kirchengemeinde St. Matthias

K ATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. MAT THIAS Berlin-Schöneberg Pfarrkirche St. Matthias auf dem Winterfeldtplatz, Berlin-Schöneberg Filialkirche St. E...

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K ATHOLISCHE KIRCHENGEMEINDE ST. MAT THIAS Berlin-Schöneberg

Pfarrkirche St. Matthias auf dem Winterfeldtplatz, Berlin-Schöneberg Filialkirche St. Elisabeth Kolonnenstr. 38, 10829 Berlin Pfarramt: Goltzstraße 29, 10781 Berlin [email protected] Mo.–Fr. 9.00–13.00, Fr. 16.30–18.00 www.st-matthias-berlin.de Tel. 216 30 57 Fax 21 75 31 34 Pfarrer: Dr. Josef Wieneke, Goltzstr. 29 Tel. 216 30 57 Sprechstunde: Fr. 16.30–18.00 und n.V. [email protected] Pfarrer der slowenischen Gemeinde und Pfarrvikar: Izidor Pecovnik Kolonnenstr. 38, 10829 Berlin Tel. 0175-246 24 25 Kaplan: Johannes Rödiger, Goltzstr. 29 Tel. 216 30 57 [email protected] Pastoralreferent: Markus Bunzel Tel. 0177-268 27 71 [email protected] Pfarrsekretärin: Regina Kasper Tel. 216 30 57 Gemeindehelferin: Regina Belz Tel. 216 30 57 Organist und Chorleiter: Ulrich Gembaczka Tel. 469 96 019 Kindertagesstätte St. Elisabeth, Leiterin: Monika Popp Kolonnenstr. 40, 10829 Berlin Tel. 781 13 59 Sprechstunde nach Vereinbarung [email protected] Kindertagesstätte St. Matthias, Leiterin: Judith Stückler Hohenstaufenstr. 3, 10781 Berlin Tel. 215 12 12 Sprechstunde nach Vereinbarung [email protected] Pfarrgemeinderatsvorsitzender: [email protected] Klemens Radke oder über das Pfarrbüro Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes: Michael Jutkowiak [email protected] oder über das Pfarrbüro Friedhof St. Matthias und Friedhofskirche: Tel. 753 71 69 Fax 753 51 72 Röblingstr. 91, 12105 Berlin [email protected] Blumenladen des Friedhofs: Tel. 75 44 65 04 Seniorenwohnhaus Kardinal von Galen: Telefon 219 64 79-2 Goltzstr. 26, 10781 Berlin Konto: Kath. Kirchengemeinde St. Matthias Postbank Berlin IBAN: DE42 1001 0010 0059 6901 04 BIC: PBNKDEFF 2

Liebe Leser, die erste Jahreshälfte liegt hinter uns, und unsere Pfarrnachrichten wollen helfen, den einen oder anderen schönen Moment festzuhalten. Seien es Erstkommunion, Diakonweihe oder Firmung, Pfarrfest oder die Wallfahrt nach Kevelaer.

Dann folgen hoffentlich einige ruhigere Monate, bevor im Jahr 2018 etwas ganz Besonderes auf uns wartet: St.  Matthias wird 150 Jahre alt. Den ganzen Monat Juni lang wollen wir dies feiern. Der Festmonat soll mit einer großen Fronleichnamsprozession unseres ganzen Pastoralen Raumes zusammen mit dem Bischof von Münster, Felix Genn, am 3.  Juni beginnen und mit dem Pfarrfest, das wir mit unserem Erzbischof Heiner Koch begehen wollen, am 24. Juni enden. In der ersten Jahreshälfte 2018 wird außerdem anlässlich des Jubiläums eine Woche zur spirituellen Erneuerung der Gemeinde stattfinden, sowie auch Konzerte und Vorträge. Eine Festschrift ist in Vorbereitung. Bei alldem vertraue ich auf Ihre Mitwirkung.

Ein Dankeschön an die große Schar der Ehrenamtlichen, die dies alles ermöglicht, wird das Ehrenamtsfest auf unserem Grundstück in Lichtenrade im September sein.

Bald darauf wird die Kirche geschlossen – aber nur, um sie bis Weihnachten 2018 außen und innen zu erneuern. Die Messen werden überwiegend im Pfarrsaal, sowie einige in St. Elisabeth und St. Norbert stattfinden. Die genaue Aufteilung wird im Pfarrgemeinderat noch erörtert werden.

Am 8. Oktober werden wir das 125-jährige Bestehen des Friedhofs St.  Matthias begehen. Weihbischof Matthias Heinrich wird mit uns zu diesem Anlass ein Festhochamt um 10:00 Uhr in St.  Fidelis feiern. Anschließend findet zusammen mit der koreanischen Gemeinde ein „Tag der Offenen Tür“ auf dem Friedhof statt, zu dem wir jetzt schon herzlich einladen.

Die bauliche Erneuerung, die schon 2017 langsam beginnt, wird das gute Erscheinungsbild unserer Kirche St.  Matthias sicherlich noch verstärken. Wie ein Beitrag unseres Architekten Herr Bernrieder in diesen Pfarrnachrichten zeigt, konnten wir gegen Widerstände erreichen, dass die bereits vor Jahrzehnten beabsichtigte Wiedererrichtung der Dachbalustrade möglich wird. Dazu werden wir

Die Pfarrer Wieneke und Pecovnik in Kevelaer

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auch viel finanzielle Unterstützung brauchen. Zur Innengestaltung der Kirche werden wir Sie im Herbst zu einer Pfarrversammlung einladen. Im Rahmen des Prozesses: „Wo Glauben Raum gewinnt“ hat der Pastoralausschuss zum ersten Mal getagt. Er wird in den nächsten Jahren regelmäßig zusammenkommen, um das kirchliche Leben in unserem „Pastoralem Raum Schöneberg/Tiergarten Süd“ zu koordinieren und die Pfarreien St.  Norbert und St. Matthias miteinander zu verbinden. Dazu diente auch die erstmals gemeinsam unternommene Wallfahrt nach Kevelaer in diesem Juli. Einige Jugendliche aus beiden Gemeinden werden sich mit Kaplan Rödiger im Herbst nach Santiago de Compostela auf den Weg machen. Im kommenden Jahr besteht die Möglichkeit, zum Fest Christi Himmelfahrt gemeinsam zum Katholikentag nach Münster zu reisen. Gerade als „Münsteraner“ Gemeinde in Berlin sind Sie herzlich zur Teilnahme eingeladen. Für das Frühjahr 2019 planen wir etwas Besonderes: So Gott will, möchten wir eine Gemeindefahrt ins Heilige Land unternehmen. Wer jetzt beginnt, darauf zu sparen, dem ist bei geschätzten Kosten von 1600 € eine solche Fahrt hoffentlich möglich. Doch zurück in die Gegenwart: Wenn wir in diesen Tagen aus den Ferien 4

zurückkehren, sind wir als Christen aufgerufen, unserer Verantwortung für die Gesellschaft auch durch unsere Beteiligung an der Bundestagswahl gerecht zu werden. Nur alle vier Jahre haben wir dazu die Möglichkeit. Aus diesem Grund empfehle ich, die Rede von Papst Benedikt XVI., die er 2011 im Bundestag gehalten hat, erneut zu lesen. Sie hat seitdem durch die Entscheidungen des Bundestages an Aktualität zugenommen, Entscheidungen gegen die vom Papst so genannte „Ökologie des Menschen“. Papst Benedikt mahnte damals die Abgeordneten, dass ein Staat ohne Offenheit für Gott die Gerechtigkeit verfehle. Wir sind der „Diktatur des Relativismus“, vor der der Papst eindringlich warnte, inzwischen sicherlich noch näher gekommen. Der kluge und verantwortungsbewusste Wähler sollte auch im Blick haben, auf der Grundlage welchen Menschenbildes die zur Wahl stehenden Kandidaten die Gesellschaft gestalten wollen und wieweit man ihren Worten vertrauen kann. Zu diesem Anlass möge uns und den Politikern Kardinal von Galen ein guter Fürsprecher sein. Ich wünsche Ihnen einen guten Neuanfang nach den Ferien und freue mich, Ihnen in unserer großen Gemeinde zu begegnen. Gottes Segen wünscht dazu Ihr Pfarrer Josef Wieneke

1 2 5 J ahre F riedhof S t. M atthias Das besondere Jubiläum unseres Friedhofs bietet in der Rückschau auf das Vergangene Anlass und Chance, das spezifisch Katholische unserer heutigen Bestattungskultur als Wesensmerkmal unseres Friedhofs in den Blick zu nehmen. Historische Entwicklung Schon in der Gründungszeit der Gemeinde St. Matthias bestand der Wunsch, einen eigenen, katholisch geprägten Friedhof einzurichten. Aufgrund der Bevölkerungsexplosion, die besonders die damals noch eigenständigen Ortschaften westlich von Berlin betraf, stand in Schöneberg mit seiner dichten Neubebauung kein geeignetes Gebiet zur Verfügung. Daher erwarb Pfarrer Theodor Kappenberg (18481920) im Jahre 1891 in Mariendorf ein circa fünf Hektar großes Grundstück für die Anlage eines Friedhofs. Am 03.10.1892 fand die feierliche Einweihung durch den Fürstbischöf-

lichen Delegaten Dr. Joseph Jahnel (1834-1897) statt und am Tag darauf die erste Beerdigung.

Aufgrund der für Katholiken vorgeschriebenen Sargbestattung stieß der Friedhof bald an seine Kapazitätsgrenzen und wurde 1920 in seiner Fläche verdoppelt durch Pfarrer Clemens August Graf von Galen (1878-1946), dem späteren Bischof von Münster, der am 05.10.2005 in Rom selig gesprochen wurde. 1926 wurde mit dem Bau einer Friedhofskirche und einem angeschlossenen Kloster für die Hiltruper HerzJesu-Missionare begonnen, so dass Requien in der friedhofseigenen Kirche St. Fidelis stattfinden konnten. In den Jahren 1926 bis 1941 wurde durch Steinmetz Klesse ein Kreuzweg auf dem Friedhof errichtet, der bis heute u.a. bei der Gräbersegnung und in den Frühstunden eines jeden Karfreitags von der Gemeinde gegangen wird, um des Kreuzestodes Jesu Christi zu gedenken, durch dessen reinigendes Blut uns der Zugang in das Reich Gottes erkauft wurde. Im Jahre 1943 kam die Zerstörung, mit der die Nationalsozialisten Euro5

pa überzogen hatten, nach Berlin zurück und verwüstete auf dem Friedhof nicht nur viele kunstvoll errichtete Grabmale, sondern auch die Kirche St. Fidelis so stark, dass sie erst 1951 in der heutigen, veränderten Form wieder aufgebaut werden konnte.

Vielleicht liegt es an den vielfach unchristlichen Lebens- und Sterbeerfahrungen der Kriegs- und Nachkriegszeit, dass sich seit 1952 in der neu errichteten Friedhofskirche die bis heute bestehende Tradition des Monatsamtes für die Verstorbenen, die auf dem St. Matthias-Friedhof ruhen. Als Besonderheit des Friedhofs sei noch auf die Grablege von Ordensangehörigen (u.a. Katharinenschwestern, Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu, Arme Schulschwestern, Franziskanerinnen von Thuine) und von Bistumsgeistlichen in eigenen Abteilungen hingewiesen. Unter den bekannten Persönlichkeiten, die ebenfalls auf dem Friedhof beigesetzt wurden, sei Dr. Erich Klausener genannt, der am 30.06.1934, kurz nach einer systemkritischen Rede auf dem Märkischen Katholikentag als Vorsitzender der Katholischen Aktion 6

von den Nationalsozialisten ermordet worden war. Zur Vertuschung des Mordes an unserem Kirchenvorstandmitglied und zur Demütigung der Familie wurde der Leichnam verbrannt und auf dem St. Matthias Friedhof ohne Zulassung der Öffentlichkeit beigesetzt. Später wurde die Urne in die Krypta der Kirche Maria Regina Martyrium überführt, die 1963 als Gedächtniskirche der deutschen Katholiken zu Ehren der Blutzeugen für Glaubens- und Gewissensfreiheit in den Jahren 1933-1945 bewusst in der Nähe der Hinrichtungsstätte Plötzensee gebaut wurde. Das katholische Profil unseres Friedhofs In Zeiten einer veränderten Bestattungskultur, besonders in den Großstädten, findet man eine deutliche

Tendenz hin zur anonymen, preisgünstigen („billigen“) Urnen-Bestattung, was nicht nur finanzielle Gründe hat, sondern auch dem Umstand geschuldet ist, dass vielfach Angehörige bzw. Freunde, die eine Grabpflege übernehmen würden, fehlen. Vorbei sind die Zeiten der Totenwache, der Aufbahrung mit Abschiednahme und Totengebet. Mit der an-

onymen Urnenbeisetzung wird aber nicht nur der Tote, sondern auch der

Tod aus unserem Leben „entsorgt“. Das Sterben und der Tod spielen nur noch zweckmäßig aufbereitet in den Medien eine Rolle. Es gibt jedoch, bei aller Anonymität, auch Tendenzen zur Individualisierung der Bestattungszeremonie mit dem hilflosen Versuch einer letzten Selbstinszenierung ohne Hoffnung auf ewiges Leben. So wollen naturverbundene Menschen lieber eine Bestattung auf See oder in einem Friedwald. Wissenschaftsgläubige mit dem nötigen Kleingeld lassen sich einfrieren und Fußballfans haben, zumindest in Hamburg, die Möglichkeit, auf dem Friedhof des HSV beerdigt zu werden. Demgegenüber steht unser katholisch geprägter Friedhof, dessen Gemeinde in Christi Kreuz und Auferstehung den Tod überwunden weiß und somit auch Verantwortung für das Seelenheil über das irdische Leben hinaus übernimmt. Diese Verantwortung zeigt sich nicht nur in einer christlichen Beerdigung, sondern auch durch die Begleitung über den Tod hinaus im Besuch der

Gräber, in Gebet und regelmäßiger Eucharistiefeier, in der wir gemeinsam mit den Verstorbenen an der himmlischen Liturgie teilhaben. Wir sind von Gott mit Namen ins Leben gerufen worden und sind daher auch im Tod nicht namenlos, so dass es auf unserem Friedhof auch keine anonymen Bestattungen geben kann. Aber in einer Zeit zunehmender, anonymer Feuerbestattungen setzen auch die Kommunen bei Sozialhilfeempfängern auf diese preisgünstige „Entsorgung“, oftmals auf Friedhöfen – fast unerreichbar – außerhalb der Stadt. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist jedem Katholiken dringend geraten, den Wunsch nach einem christlichen Begräbnis auf dem St. Matthias-Friedhof in Schriftform zu hinterlegen. Arme-Seelen-Bruderschaft als Antwort auf eine sich verändernde Bestattungskultur Arme-Seelen-Bruderschaften gibt es schon seit dem Mittelalter. Sie fußen auf der alten und durch das Trienter Konzil (1545-1563) bestätigten Glaubensauffassung, dass die Seelen der Verstorbenen auch nach Bestehen des Gottesgerichtes vor ihrer Aufnahme in den Himmel einer Reinigung (Läuterung) bedürfen. Analog zur Läuterung in der Metallverarbeitung, in der Rein- und Edelmetalle nur durch die Hitze des Feuers gewonnen werden, entstand das Bild des Fegefeuers als Ort der Reinigung. Arm sind die Seelen der Verstorbenen, weil sie, das Ziel 7

vor Augen, noch nicht ganz bei Gott sind. Es ist Aufgabe der Bruderschaften, wie eines jeden Christen, neben der Bestattung – durch Gebet, Messopfer und gute Taten – die Leiden des Fegefeuers zu mindern und sich besonders um jene zu sorgen, an die niemand denkt. In der heutigen Zeit übernehmen immer seltener Familienangehörige oder Bekannte diesen Akt der Barmherzigkeit, Tote zu bestatten, entweder weil es keine Angehörigen mehr gibt oder diese mangels rechten Glaubens nicht dazu in der Lage sind. Zur Behebung dieses Notstandes auch in unserer Gemeinde entstand die Idee der Neugründung einer Arme-SeelenBruderschaft, deren Struktur und Organisation noch ausgearbeitet werden müssen. Und um Verstorbenen, deren Bestattung von der Kommune bezahlt wird, eine (würdige) katholische Sargbestattung auf unserem Friedhof zu ermöglichen, soll ein spendenfinanzierter Fonds eingerichtet werden. Am Ende bleibt die Frage, wie man alleinstehende Menschen – auch aus anderen Gemeinden – erreicht, die sich eine katholische Bestattung auf unserem Friedhof wünschen. Im Ide8

alfall hilft eine schriftliche Bestattungsvorsorge; ansonsten wird man auf Bekanntmachung und Hinweise von Gemeindemitgliedern angewiesen sein. Sobald das Konzept einer Arme-Seelen-Bruderschaft Konturen gewinnt, wird es in geeigneter Weise vorgestellt werden, um weitere Anregungen zu diskutieren und die Namensgebung festzulegen. Matthias Freiwald

Das Jubiläum feiern wir mit einer Bischofsmesse, einem Empfang und einem Tag der Offenen Tür am 8.10.2017 ab 10 Uhr in St. Fidelis, Röblingstr. 91, 12105 Berlin. Herzliche Einladung!

D as Wä rmecaf é v on S t. M atthias ein R ü ckblick

Am 29. März endete für das Wärmecafé unserer Gemeinde der zweite Winter seines Bestehens. Die Zahl unserer Gäste hat sich gegenüber dem ersten Jahr etwa verdreifacht, so dass der Pfarrsaal mit seinen kerzen- und blumengeschmückten Tischen gut gefüllt war. Die Menschen, die zu uns kamen, waren sehr unterschiedlich: Obdachlosigkeit, Drogensucht, Alkoholabhängigkeit, Krankheit, psychische Probleme, Armut und oft Einsamkeit prägen meist ihr Leben. Unsere Besucher äußerten öfter, dass sie besonders die freundliche und persönliche Atmosphäre im Wärmecafé von St. Matthias schätzten. Ein rundes Dutzend engagierter Helfer, die mit viel Freude und Fleiß dabei waren, haben diese Atmosphäre ermöglicht, unterstützt von dem sehr sympathischen Gemeindepraktikanten Marko und unserem Pastoralreferenten Markus Bunzel. Wir danken herzlich den vielen Spendern, die mit ihren Gaben das Wärmecafé gefördert haben, ganz besonders der besten Muffin- und Browniebäckerin diesseits des Atlantiks und ihrem Mann, der uns bei Wind und Wetter belieferte!

Wer nun Lust verspürt mitzumachen: Im Herbst findet wieder ein Vorbereitungstreffen statt, das rechtzeitig im gelben Blatt angekündigt wird. Wir freuen uns auf Verstärkung! Michael Vogel

Christus hat unser Tun gesegnet, das war oft zu spüren. Eine wunderbare Erfahrung!

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AU S D E M G E M E I N D E A R C H I V Unsere Häuser Hohenstaufenstraße 2 und 3. Oben ein Foto aus der Zeit unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg. Damals war die Nummer 2 (rechts) noch das „Pfarrhaus“, in dem sich die Wohnungen von Hw. Pfr. Coppenrath und seiner Kapläne befanden. Das untere Bild zeigt die heutige Situation. Es gibt wenige, aber entscheidende Unterschiede. Am auffälligsten ist vielleicht die veränderte Dachsituation beim Haus in der Mitte. Finden Sie weitere? Ls

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D i ö z esaner W eltjugendtag 2 017 “Denn der Mächtige hat Großes an mir getan” Unter diesem Motto kamen am Samstag vor Palmsonntag 500 Jugendliche aus dem Erzbistum Berlin in St. Matthias zusammen, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern. Es begann mit einer Heiligen Messe um 15:00 Uhr mit Erzbischof Dr. Heiner Koch und Erzbischof Jean-Claude Hollerich SJ aus Luxemburg. Mit dem Blick auf Maria, die Mutter Jesu, hat Erzbischof Hollerich in seiner Predigt die Jugendlichen dazu ermutigt, sich auf den Weg zu machen. Nicht zu Hause auf dem Sofa sitzen zu bleiben, sich nicht von Fernsehen und Computer leben zu lassen, sondern das Leben in die eigene Hand zu nehmen, es zu gestalten. Denn das Leben ist ein Geschenk. Ganz in diesem Sinne „Runter vom Sofa!“ startete dann die Kieztour „rund um St. Matthias“. An vielen Orten entdeckten die Jugendlichen Gott im Alltag und gaben Zeugnis von ihrem Christsein. Viele Menschen in St. Matthias haben durch ihren ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatz an den unterschiedlichsten

Stellen daran mitgewirkt, dass dieser Tag zum Erlebnis für so viele wurde. Ein ganz großes und sehr herzliches DANKESCHÖN dafür. Mit der Segnung der Palmzweige, die die Jugendlichen von den vielen besuchten Orten mitbrachten, startete dann um 18:00 Uhr die Prozession nach St. Bonifatius. Mit Gebeten, Gesang und Kerzen in den Händen ging es durch die Straßen Berlins und den Park am Gleisdreieck. Nach einem Verweilen beim Nightfever endete der Tag bei Getränken, Suppe und gegrillter Wurst, die von ehrenamtlichen Frauen und Männern in St. Bonifatius so freundlich ausgegeben wurden. DANKESCHÖN. Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass wir an diesen vertrauten Orten, bei inzwischen so vertrauten Menschen zu Gast sein dürfen. Gern kommen wir im nächsten Jahr wieder, wenn der Diözesane Weltjugendtag am 24. März 2018 unter dem Motto steht: “Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott.” Für das Vorbereitungsteam des Diözesanen Weltjugendtages 2017

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Zeltlager in L ichtenrade Zum Zelten sind wir mit dem Thema „Josef und seine Brüder“ an Christi Himmelfahrt auf unser Grundstück nach Lichtenrade gefahren. Begleitet wurde das Zeltlager von Kaplan Johannes Rödiger, Diakon Emanuele Cimbaro, Markus und Marlen Bunzel sowie Siny Thottakara. Es sind 35 Kinder mitgefahren. Leider mussten wir aus Platzgründen einigen absagen. Neben vielen Spielen im Freien, Lagerfeuer und der Nachtwanderung begleitete die Gestalt des alttestamentlichen Josef das Zeltlager. So wurden an verschiedenen Orten auf dem Grundstück zu diesem Thema Katechesen gehalten. Dabei hörten die Kinder von der Bevorzugung Josefs durch seinen Vater und von der Eifersucht seiner Brüder, von seinen Träumen und den Verheißungen Gottes, die ihn zum Berater des Pharao in Ägypten machten, und schließlich von dem Wiedersehen mit seiner Familie und der Versöhnung zwischen ihm und seinen Brüdern. Dieser lange Weg verdeutlicht, dass Gottes Wege oft nicht leicht zu verstehen sind und sich oft erst im Rückblick der Sinn dieser Wege erschließt. Die vier Tage waren von herrlichem Wetter geprägt. Viele Kinder kühlten sich bei Wasserschlachten ab. Am letzten Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows besuchte Pfarrer Wieneke das Zeltlager.

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Nach dem Abschlussgottesdienst am Sonntag, dem Abbau der Zelte und dem Pizzaessen fuhr die Gruppe mit Schienenersatzverkehr und S-Bahn zurück nach Schöneberg. Müde, aber erfüllt verabschiedeten sich Kinder und Begleiter dort. Markus Bunzel

Familientreffen in L ichtenrade Seit Herbst letzten Jahres treffen sich regelmäßig nach der Familienmesse am Sonntag Familien im Jugendheim. Die Kinder können basteln oder Fußball spielen – bei gutem Wetter auf dem Schulhof, bei schlechtem in der Turnhalle – die Eltern bei Kaffee und Gebäck miteinander ins Gespräch kommen. Es hat sich ein Kreis von häufig teilnehmenden Familien gebildet, jedoch kommen immer wieder auch sporadisch teilnehmende oder neue hinzu.

Das nächste Familientreffen in Lichtenrade wird im Herbst stattfinden, der Termin wird rechtzeitig im Gelben Blatt bekanntgegeben. Dazu, sowie zu den sonntäglichen Treffen im Jugendheim, die am 10. September wieder beginnen, laden wir herzlich ein. Alexandra Schweiger

Kürzlich knüpfte dieser Kreis an eine alte Tradition an, nach der Familien früher sogenannte „Ferientage“ auf dem Grundstück der Pfarrgemeinde in Lichtenrade verbracht haben. Am 2. Juli fuhren vier Familien mit dem Boni-Bus und mit Privatautos nach der Familienmesse auf das Grundstück und verbrachten dort entspannte Stunden im Freien. Nach einem gemeinsamen Essen, zu dem alle etwas beigetragen hatten, nutzten die zehn Kinder die Spielgeräte – Schaukeln, Wippen, Klettergerüst, Rutsche, Fußballtor und Kletterbaum – für ausgelassene Spiele. Nach den tagelangen heftigen Regenfällen tat es allen gut, an der frischen Luft zu sein. Den Abschluss der gemeinsamen Zeit bildete eine kurze Familienandacht mit Kaplan Rödiger.

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W ir lernen uns kennen Im neuen Pastoralen Raum An dieser Stelle möchten wir Ihnen Akteure und Informationen aus dem beginnenden „Pastoralen Prozess“ näher bringen. Das erste Treffen des Pastoralausschusses fand noch vor den Sommerferien statt. Im Pastoralausschuss vertreten sind Vertreter der „Orte kirchlichen Lebens“ im neuen „Pastoralen Raum“, zum Beispiel aus den Gemeinden St. Norbert und St. Matthias, der koreanischen und englischsprachigen Gemeinde, den Kitas, Schulen, des Franziskus-Krankenhauses, der geistlichen Gemeinschaft Neokatechumenaler Weg, des AfrikaCenters, der syrisch-orthodoxen Gemeinde, Krankenhausseelsorge etc. Frage an Markus Bunzel, Pastoralreferent in St. Norbert und St. Matthias Herr Bunzel, wie war Ihr erster Eindruck? Zu Beginn der Sitzung habe ich mich natürlich gefragt, wer für welche Gemeinde, oder sogenannten “Ort kirchlichen Lebens” mit am Tisch sitzt. Einen kleinen Eindruck von der Vielfalt in unserem Raum haben wir bei der Vorstellungsrunde gewonnen. Es ist beeindruckend, “wo” überall Katholische Kirche in Schöneberg und in Tiergarten ist: bei den muttersprachlichen Gemeinden, in den Kindergärten, in der Schule, in den Senio14

renhäusern, auf dem Friedhof und an den vielen Gottesdienststandorten. Es ist eine Frage des Standpunktes, wo das persönliche Zentrum ist. Frage an Vera Markert, Moderatorin für den pastoralen Prozess: Frau Markert, Sie begleiten viele Akteure in der Bildungsphase unseres neuen pastoralen Raums. Was bedeutet das? Wie verstehen Sie diese Aufgabe? Seit dem 16. März 2017 bin ich Moderatorin für Ihren pastoralen Raum. Meine Aufgabe ist vor allem, wie es der Name schon sagt, die gemeinsamen Sitzungen des pastoralen Raums zu moderieren, auf die Zeitabläufe zu achten, die Arbeitsweise abzuklären und die Ziele und Teilziele des dreijährigen Prozesses im Blick zu haben. Es ist also ein formales Arbeitsgebiet. In die inhaltliche Gestaltung habe ich mich nicht einzumischen. Ich begleite den Prozess also von einer Außenperspektive. Deswegen ist es auch wichtig, dass ich nicht zu einer der Gemeinden gehöre oder in diesem Bereich tätig bin. Wichtig für die Entwicklungsphase finde ich, dass die drei Jahre nicht nur für Strukturen und Umstrukturierungen genutzt werden, sondern dass es ein geistlicher Weg bleibt oder

wird. Darin liegt die Chance der Entwicklungsphase. Frage an Christa Berning, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats St. Norbert: Was erwartet die Gemeinde St. Norbert vom Pastoralen Raum? In der ersten Sitzung des Pastoralausschusses gab es eine Vorstellung der einzelnen Teilnehmer und dann haben wir alle unsere Erwartungen auf kleine Zettelchen geschrieben und miteinander geteilt. Wir in St. Norbert wünschen uns zum Beispiel, dass unsere Eigenständigkeit als Gemeinde erhalten bleibt, eine

gute Zusammenarbeit der einzelnen Gremien und eine gute Zusammenführung ohne Stress. Eines unserer Gemeindemitglieder wünschte sich Offenheit und Bereitschaft für Neues, ein anderer, dass bisherige Aktivitäten weiter geführt werden können. Unser Jugendvertreter, der sich auch in unserer Minikirche engagiert, wünscht sich einen Gottesdienst von und für Jugendliche, wenn möglich, mit einem Treffen hinterher. Ich persönlich hätte diese Vorstellungsrunde gern noch vertieft und auch weiter diskutiert, doch das war ja nur unser erstes Treffen. Nach den Ferien, im September machen wir weiter.

R eligi ö se J ugend W oche (R J W )

M i t e i n a n d e r zu m G e s c h e n k

In diesem Jahr bieten wir erstmals eine Religiöse Jugendwoche (RJW) an. Wir fahren gemeinsam vom 28. August bis zum 1. September 2017 nach Plötzensee. Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche der 7. bis 10. Klasse. Seit einiger Zeit wird hier in der Gemeinde die Religiöse Kinder Woche (RKW) angeboten. Das Interesse hat von Jahr zu Jahr zugenommen. Um denjenigen, die mittlerweile für die RKW zu alt geworden sind, weiterhin ein Angebot machen zu können, haben wir uns entschieden, erstmals eine RJW anzubieten. Auch Jugendliche, die noch nie an einer RKW teilgenommen haben, können natürlich mitfahren. Das diesjährige Motto lautet: „Miteinander zum Geschenk“. Was sich dahinter verbirgt, werden wir in diesen Tagen der RJW entdecken. Einen Bericht von der RJW finden Sie in den nächsten Pfarrnachrichten. Johannes Rödiger

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Gewaltopfer? Widerstandskämpfer? Zeuge! Über einen Vortrag zu Erich Klausener von Prälat Prof. Dr. Helmut Moll „War der preußische Ministerialdirektor Dr. Erich Klausener kein Widerständler der NS-Ideologie?“ – Unter diesem Titel stellte Prälat Professor Dr. Helmut Moll aus dem Erzbistum Köln am 31. Mai 2017, im Anschluss an den feierlichen Abschluss der Maiandachten in St. Matthias, vor einem Auditorium von etwa 40 Gemeindemitgliedern, Fachleuten und Interessierten im Pfarrsaal die Persönlichkeit und das Wirken von Erich Klausener (18851934) vor. Moll, der 1973 bei Josef Ratzinger in Regensburg promovierte und Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das Martyrologium des 20. Jahrhunderts ist, gilt als einer der wichtigsten Kenner der Geschichte der Verfolgung der Kirche in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Der geborene Düsseldorfer Klausener war in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre nach Berlin gekommen und in unserer Pfarrei St. Matthias heimisch geworden. Er hatte 1924 den Vorsitz 16

der „Katholischen Aktion“ im Bistum übernommen und war bis zu seinem gewaltsamen Ende Mitglied unseres Kirchenvorstands. Moll schilderte Klausener in prägnanten Zügen als „Mann der Tat“, als Juristen mit einem Begriff von „Gerechtigkeit“ und Beamten mit hohen ethischen Ansprüchen an sich selbst. Klausener war bereits ab 1926 als Chef der Polizeiabteilung im preußischen Innenministerium in Konflikt mit NSDAP und SA geraten. Aufgrund einer tiefen persönlichen Glaubensüberzeugung spitzte sich dieser Konflikt mit den ab 1933 regierenden Nationalsozialisten rasch dramatisch zu. Klausener, der, wie Moll anschaulich ausführte, den katholischen Laien in der Diasporasituation Berlins eine besondere Bedeutung zumaß, ergriff zum Abschluss des „Märkischen Katholikentags“ in Hoppegarten am 24. Juni 1934 vor etwa 60.000 Zuhörern spontan das Wort. Diese Ansprache, obgleich nicht im Wortlaut überliefert, beschwor die Treue der Katholiken zu Kirche und Papst und zog eine klare Trennlinie zur Rassenpolitik und zur nationalistischen Überheb-

lichkeit der neuen Machthaber. Mit „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ antwortete die große Menge der Gläubigen. Wenige Tage später, am 30. Juni 1934, wurde Klausener im Zuge des sog. Röhm-Putsches in seinem Büro im Verkehrsministerium von der SS erschossen. Den weiteren Verlauf der Ereignisse – die Verbreitung der Legende von einem Selbstmord Klauseners, die hastig angeordnete Einäscherung des Leichnams zum Zwecke der Vertuschung – schilderte der damalige Pfarrer von St. Matthias, Albert Coppenrath, bekanntlich ausführlich in seinen in erster Auflage 1946 erschienenen Erinnerungen. Coppenrath selbst war nach dem Mord an Klausener restlos von der brutalen Feindseligkeit der nationalsozialistischen Herrschaft überzeugt. Er widersprach furchtlos und in aller Öffentlichkeit der Selbstmordbehauptung. 1941 wurde er selbst nach zahlreichen Konflikten von den Nationalsozialisten aus Berlin ausgewiesen. Prälat Moll legte in seinen Ausführungen einen Schwerpunkt auf eine eingehendere Bewertung und Einschätzung des Handelns Klauseners und gab hierzu einen Überblick über den Stand der aktuellen kirchen- und zeithistorischen Forschung. Hier schloss auch die Diskussion im Plenum an. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob wir es in Klausener mit einem genuinen Widerstandskämpfer, einem partiellen Opponenten, oder gar

„nur“ mit einem Gewaltopfer des Nationalsozialismus zu tun haben. Moll machte überzeugend deutlich, dass es „historisch nicht logisch“ sei, Klausener mit unseren heutigen politischen und gesellschaftlichen Maßstäben messen zu wollen. Es sei erwiesen, dass Klausener aus einer festverwurzelten inneren Glaubensüberzeugung handelte, und zwar unter mutigem Einsatz seiner Beredtheit, seiner persönlichen Stellung, ja, wie sich zeigte, unter Einsatz seines Lebens. Noch wichtiger aber: Die Kategorien der historischen Forschung zum Widerstand seien nur teilweise auf den Bereich des Glaubens und der Kirche übertragbar. Der Christ müsse nicht zuerst politisch handeln, sondern „Zeuge“ sein. So ergab sich im Zuge der Diskussion weitgehende Einigkeit darüber, dass es sich in der geistlichen Perspektive beim gewaltsamen Ende Klauseners um ein Martyrium im Kampf gegen eine ebenso menschen- wie gottverachtende Ideologie handelte, welches den von verschiedener Seite zunehmenden Ruf nach einem Seligsprechungsprozess fraglos rechtfertigt. Dies sei umso unterstützenswerter, so schloss Prälat Moll, weil Klausener für das stehe, was die Kirche auch in der heutigen Zeit und den aktuellen Bedrängnissen brauche, nämlich das mutige Zeugnis aller, auch der gläubigen Laien, für Wahrheit und Freiheit der katholischen Lehre. Johannes Bronisch

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Wallfahrt nach Kevelaer im Sommer 2017

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Gemeindefest auf dem Pfarrhof

wiederherstellung der balustrade Auf der Pfarrversammlung im März war der Gemeinde berichtet worden, die Kunstkommission des Erzbistums habe Vorbehalte gegen die Wiedererrichtung der historischen Dachbalustrade. Seitdem ist einiges geschehen. Die Abstimmungen mit der Kunstkommission des EBO und der Denkmalschutzbehörde machten eine sehr fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema der Balustrade erforderlich. Eine einfache „Rekonstruktion“ wurde zunächst kritisch gesehen und nicht befürwortet. Die Anregung der Kunstkommission war, dass die Gemeinde St. Matthias die Gelegenheit nutzen solle, anstelle einer einfachen Nachbildung eine „moderne Interpretation“ der neugotischen Maßwerkbalustrade zu entwickeln. Zur Unterstützung dieser Idee wurde eine Studie bei Prof. Dr.-Ing. Daniel Lordick, Professor am Institut für Geometrie an der TU Dresden, in Auftrag gegeben. Prof. Lordick beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den geometrischen Gesetzmäßigkeiten des gotischen Maßwerks. Das Ergebnis seiner Untersuchung brachte für alle Beteiligten ein interessantes und überraschendes Ergebnis: 1. Baugeschichte Die Balustradenelemente der Südseite links und rechts des Turms wurden – entgegen der ursprünglichen Annahme – nicht nach historischem Vorbild gearbeitet. Es handelt sich zwar 20

um Maßwerkelemente in der für die Gotik bzw. Neugotik typischen Formensprache, aber die heutige Form an der Südfassade hat keinen Bezug zur bauzeitlichen Ausführung der Balustrade von St. Matthias. Weder die Anzahl der Elemente noch die Anordnung in Bezug auf die Fugen des darunter liegenden Gesims stimmen mit dem Original überein. 2. Rekonstruktion Anhand der Originalzeichnungen und historischer Fotos konnte Prof.

Lordick mit Hilfe eines Computerprogramms die Maßwerkelemente dreidimensional nachmodellieren. Dabei stellte er fest, dass auf den Längsseiten und im Apsisbereich zwei unterschiedliche Modulbreiten und Motive ausgeführt wurden. 3. Moderne Varianten Auf der Basis dieser Untersuchungen wurden durch Veränderung bestimmter geometrischer Parameter „moderne“ Varianten entwickelt. Alle basieren auf den gleichen mathema-

tisch-geometrischen Gesetzmäßigkeiten der Gotik, die auch bei St. Matthias zur Anwendung kamen. Bei der Sitzung der Kunstkommission am 1. Juni 2017 in St. Matthias konnte Prof. Lordick die Ergebnisse seines Gutachtens allen Beteiligten persönlich vorstellen. Es entwickelte sich eine angeregte und intensive Diskussion, an deren Ende ein überraschendes Ergebnis stand: Die Kunstkommission war sich einig, dass die modernen Varianten alle gestellten Anforderungen erfüllen. Da aber die bildhauerische und plastische Qualität der bauzeitlichen Balustrade im Gutachten so überzeugend dargestellt wurde, stellte die Kunstkommission der Gemeinde die letztendliche Entscheidung schließlich frei. Damit kann die Gemeinde nun doch ihrem ursprünglichen Wunsch folgen und die Balustrade nach historischem Vorbild – mit neuen technischen Mitteln – wieder aufbauen. Dieses Konzept wird von der Denkmalschutzbehörde ebenfalls mitgetragen. Spendenaktion Mit den Bauarbeiten für die Dachsanierung und der Erneuerung der Balustrade soll im Frühjahr 2018 begonnen werden. Aufgrund der hohen Baukosten kann die Umsetzung der Maßnahmen voraussichtlich nicht in einem Zuge erfolgen. Die Balustradenelemente müssen durch Spenden finanziert werden und ggf. in mehreren Bauabschnitten realisiert werden. Nach und nach werden wir also – nach Spendeneingang – die Balustrade in neuer Form wieder errichten

können. Die einzelnen Elemente werden dann in Gruppen zwischen den Filialen (den kleinen Türmchen) mithilfe eines Krans eingehängt werden. Ein kleines Modell der künftigen Gestalt der Kirche und/oder eine kleine

Computersimulation sollen im Winter die Vorfreude und die Spendenbereitschaft wecken. Wenn sich die Errichtung – abhängig vom Spendeneingang – über einige Jahre hinzieht, ist dies für eine so große und schöne Kirche wie St. Matthias kein Problem – auch die Fenster sind ja damals über mehrere Jahre hinweg eingefügt worden. Zur Innenrenovierung wird es im Herbst oder Winter eine Pfarrversammlung geben. Christian Bernrieder, Architekt

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K atholiken in der M ongolei z wischen T radition und W andel

stadt Ulan Bator, dem ökonomischen sowie kulturellen Zentrum des Staates und der kältesten Hauptstadt der Welt. Dies gilt jedoch nur klimatisch, denn Gastfreundschaft ist elementarer Bestandteil mongolischer Kultur.

Die Mongolei ist viereinhalbmal so groß wie Deutschland, hat aber nur gut drei Millionen Staatsbürger. Deutschland ist für die Mongolei ein wichtiger Handelspartner, hierzulande ist aber sehr wenig über das große Land bekannt. Der am dünnsten besiedelte Staat der Erde befindet sich im Wandel. Noch sind traditionelle Nomadenwirtschaft und Schamanen

in den Weiten des Landes zu finden, doch sie stehen immer mehr im Schatten der Hochhäuser der Haupt22

Der Buddhismus tibetischer Ausprägung mit schamanistischen Elementen missioniert in der Mogolei seit ca. dem 16. Jahrhundert und ist die größte Religionsgemeinschaft in der Mongolei. Der 14. Dalai Lama, ein mongolischer Titel, ist ein geistlicher Führer des Landes und Tibets, was immer wieder zu Schwierigkeiten mit dem großen Nachbarn Volksrepublik China führt. In China werden auch Katholiken bedrängt und Kirchen zerstört, u. a. in der Inneren Mongolei, einer Provinz Chinas. Auch zum zweiten Nachbarn, der Russischen Föderation, ist das Verhältnis nicht immer gut, denn auch dort leben mongolische Völker, bedroht auch durch Kulturverlust und staatlich geförderten Alkoholismus. Die Republik Korea, die EU, die USA und Japan, die „dritten Nachbarn“, treiben Handel mit der Mongolei – sie ist ein unverzichtbarer Rohstofflieferant –

und leisten strukturelle, medizinische, militärische und technologische Hilfe. Die Geschichte des Christentums unter den mongolischen Völkern ist sehr alt, liegt jedoch im Dunkeln der Geschichte. Es waren nestorianische Christen, die missionierten, dann aber verschwanden. Es gab vereinzelte Kontakte zur römischen Westkirche. Während der kommunistischen Zeit war Religion streng verboten. Zur Zeit sind es nach Schätzungen ungefähr 6-8% des Staatsvolkes, die verschiedenen christlichen Konfessionen angehören. 2017 feiert man 25 Jahre katholische Kirche in der Mongolei. Es gibt eine Apostolische Präfektur Ulan Bator mit der Kathedrale St. Peter und Paul. Die Kirche kam einst auf Einladung der postkommunistischen Regierung, ist aber heute nicht mehr so gern gesehen. Der Druck nimmt zu; man empfindet die Christen als etwas Fremdes und Unangenehmes, auch weil verschiedenste Evangelikale ihre Sicht des Christentums den Menschen aufdrängen. Viele Mongolen sind verunsichert durch neue Einflüsse und gesellschaftliche Veränderungen und haben Angst, ihre Kultur zu verlieren. Zugleich werden Menschen zu Chris-

ten, weil sie der Überzeugung sind, dass vor Gott alle Menschen gleich sind oder weil sie auf der Suche nach

Werten sind, andere aber auch mit Blick auf den wirtschaftlichen Erfolg in westlichen Ländern wie Deutschland oder auch in Korea. Es gibt eine sehr langsam anwachsende Zahl gläubiger Katholiken, die gegen viele Schwierigkeiten ankämpfen müssen: staatliche Beschränkungen, Verlust von Freunden, die Abkehr der eigenen Familie. Die Katholiken in der Mongolei brauchen Unterstützung – für Spenden (insbesondere in Form von Devotionalien und Andachtsgegenständen) wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro oder auch an Boris Zander, Tel. 0176 439 303 48. Boris Zander

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Freud und Leid in unserer Pfarrfamilie In der Taufe wurden Kinder Gottes und Glieder der Kirche Jkenna Onyekwena Una Kalu Julian Burgdorff Arianna Benincasa Marie Kassner Lian Pansch Adrian Fangerau Camacho Lima Petruo Helene Jantschek Lea Sternberg Sofia Lewicz Molina Tilda Hauß Tobias Trink Tin Teodor Martinovic Philippa Räfle Malte Kalunga Mwilima

Alexander Heinze Noé Lange Elenya Ghalayini Maximilian Schumacher Nina Noll Fidalgo Kyara Ortiz Camacho Giosuè Häußler August Overfeld Nela Cosic Philip Jankulovski Luisa Götze Lucia Dietrich Bruno Ljudevit Martinovic Erick Rovira Favore Helene Maria Schüffner

Das Sakrament der Ehe verband zur Lebensgemeinschaft in Christus Ella Morgan und Dorian Schmidt Christina Babic und Oliver Wüstling Patricia Ragosch und Till Kassbach Jana Bühl und Nicholas Olesen Katharina Uhrlandt und Johannes Bannert Monica Ann McAndrew und Kay Brand Nina Laudahn und Daniel Winkler Franziska Meyer und Marcel Klar

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Im Tode gingen uns voraus in die Ewigkeit Ruth Skirde, 81 Jahre Joachim Stojanowski, 85 Jahre Dr. Peter Stephan, 78 Jahre Gabriele Hinze, 59 Jahre Chang Cheng-Ken, 84 Jahre Jacques Ledoux, 91 Jahre Anna-Marie Langner, 91 Jahre Elzbieta Kalytta, 56 Jahre Jerzy Laubsch, 81 Jahre Charlotte Rivinius, 3 Tage Gerd Lehmann, 77 Jahre Moritz Schaudienst, 32 Jahre Luzie Tille, 95 Jahre Horst Schmidt, 55 Jahre Santo Frangipane, 75 Jahre

Ilona Nieveld, 80 Jahre Eva Kittke, 66 Jahre Gisela Rump, 85 Jahre Brigitta Roß, 79 Jahre Erwin Ledermann, 62 Jahre Agathe Zabel, 90 Jahre Oliver Nicolaus, 48 Jahre Gertrude Schirdewahn, 62 Jahre Gisela Link, 91 Jahre Manfred Pohl, 84 Jahre Justina Stefin, 75 Jahre Ingrid Raths, 78 Jahre Dieter Krüger, 80 Jahre Carmen Gonzalez Alvarez, 87 Jahre Anni Linke, 85 Jahre

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D ie Woche in S t. M atthias Sonntag und Feiertag 8.00 9.30 11.00 12.00 19.00 Montag

Heilige Messe Familienmesse; ca. 1 x monatlich zusätzliche Katechese für Kleinkinder (Minikirche) Hochamt (vierzehntägig lateinisch) Englische Messe in St. Elisabeth Abendmesse

8.00 Heilige Messe 15.30 Heilige Messe

1. Montag im Monat 10.15 Monatsamt für die Verstorbenen in der Friedhofskirche St. Fidelis Röblingstr. 91, 12105 Berlin Dienstag

7.40 Laudes 8.00 Heilige Messe 17.30 Hl. Messe in St. Elisabeth, anschl. Rosenkranzgebet

Mittwoch Donnerstag

10.00 18.00 19.00 8.00 18.00 19.00

Freitag

8.00 Heilige Messe 18.30 Rosenkranz (oder Kreuzweg bzw. Maiandacht) 19.00 Heilige Messe

Marktmesse Polnische Rosenkranzandacht Heilige Messe Heilige Messe Eucharistische Anbetung Heilige Messe

Herz-Jesu-Freitag 18.00 Betstunde mit eucharistischer Anbetung (1. Freitag im Monat) 19.00 Heilige Messe Samstag

8.00 16.30 18.00 18.00 20.30

Heilige Messe Deutsche Messe in St. Elisabeth Vorabendmesse Slowenische Messe in St. Elisabeth Vorabendmesse des Neokatechumenats EL

Beichtgelegenheit Samstags 17.00–17.50 in St. Matthias und 16.00–16.20 in St. Elisabeth und nach Vereinbarung. Sprechen Sie uns an! 26

Gottesdienste im pastoralen R aum St. Norbert Sonntag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

9.30 Hochamt (St. Konrad) 11.00 Hochamt (St. Norbert) 9.00 Heilige Messe (St. Norbert Taufkapelle) 7.00 Heilige Messe (St. Norbert Taufkapelle) 9.00 Heilige Messe (St. Konrad) 10.00 Heilige Messe (St. Norbert) 14.00 eucharistische Anbetung (St. Norbert) 15.00 Heilige Messe (St. Norbert) 17.30 Rosenkranzgebet (St. Norbert) 18.00 Heilige Messe (St. Norbert Taufkapelle)

Beichtgelegenheit in St. Norbert und St. Konrad: Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils 1/2 Stunde vor den Heiligen Messen und nach Vereinbarung. Unsere Taufkapelle in St. Norbert ist Montag bis Freitag von 09.00 bis 15.00 zum stillen Gebet geöffnet (April bis Oktober bis 17 Uhr).

Kapelle im Franziskus-Krankenhaus Gebet in Gemeinschaft mit den Franziskanerinnen vom Heiligen Martyrer Georg zu Thuine. Die Kapelle des Franziskus-Krankenhauses ist den ganzen Tag über zum Gebet geöffnet. Heilige Messen: Mo, Mi–Sa 6.30, Di 18.00 (anschl. Anbetung) und So 9.00. Sonntags auch Gebet der Vesper ab ca. 18.45 (anschl. Anbetung)

Schönstatt-Kapelle in St. Ludgerus, Potsdamer Straße 94 Jeden 1. Di des Monats 14.00 Rosenkranz 14.30 Heilige Messe Jeden 18. des Monats 14.00 Rosenkranz (außer Sa / So) 14.30 Heilige Messe mit Bündnisfeier

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T ermine VA: Vorabendmesse / HM: Heilige Messe / FM: Familienmesse; manchmal mit zusätzlicher Katechese für Kleinkinder (Minikirche) / LH: Lateinisches Hochamt / DH: Deutsches Hochamt / AM: Abendmesse EL: Heilige Messe in der St. Elisabeth-Kirche, Kolonnenstraße 38 Änderungen und Ergänzungen finden Sie im aktuellen Wochenblatt und auf www.st-matthias-berlin.de

16. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 22. 7. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 23. 7. 9.30 FM mit Mini-Kirche / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest des Heiligen Apostels Jakobus

Di 25. 7. 7.40 Laudes / 8.00 HM / 17.30 EL, anschl. Rosenkranzgebet

17. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 29. 7. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 30. 7. 9.30 FM / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest der Verklärung des Herrn

Sa 5. 8. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 6. 8. 9.30 FM / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest der Heiligen Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein)

Mi 9. 8. 10.00 HM / 18.00 Rosenkranz in polnischer Sprache / 19.00 HM Fest des Heiligen Laurentius

Do 10. 8. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM

19. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 12. 8. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 13. 8. 9.30 FM / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM

HOCHFEST DER AUFNAHME MARIÄ IN DEN HIMMEL Mo 14. 8. 19.00 VA Di 15. 8. 7.40 Laudes / 8.00 HM / 17.30 DH EL mit Kräutersegnung, anschließend Rosenkranzgebet / 19:00 DH mit Kräutersegnung

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20. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 19. 8. 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 20. 8. 9.30 FM / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Gelübdetag in St. Elisabeth 15.00 Betstunde 16.00 Hochamt mit Gelübdeerneuerung Fest des Heiligen Apostels Bartholomäus

Do 24. 8. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM

21. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 26. 8. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 27. 8. 9.30 FM / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM 28. 8. - 1. 9. Religiöse Jugendwoche (RJW)

22. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 2. 9. 16.30 EL / 18.00 VA Abschlussmesse der RJW / 18.00 slow. Messe EL So 3. 9. 9.30 FM mit Mini-Kirche / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest Mariä Geburt

Fr 8. 9. 8.00 HM / 18.30 Rosenkranzgebet / 19.00 AM

23. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 9. 9. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL 14.00 Ehrenamtsfest, Löwenbrucher Weg 49, 12307 Berlin-Lichtenrade So 10. 9. 8.00 HM / 9.30 FM mit Kinderchor und Segnung der Schulkinder / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Tag des offenen Denkmals in St. Matthias: 15.00 Kirchenführung / 16.00 Orgelführung / 17.00 Orgelspiel in St. Elisabeth: 14.00 Kirchenführung / 16.00 Orgelführung mit Orgelmusik Fest Kreuzerhöhung

Do 14. 9. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM

24. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 16. 9. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 17. 9. 8.00 HM / 9.30 FM mit Segnung der Erstkommunionkinder / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM mit Chorissomo 29

Fest des Heiligen Apostels und Evangelisten Matthäus

Do 21. 9. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM Sa 23. 9. 11.00 - 17.00 Ministrantentag in Alt-Buchhorst

25. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 23. 9. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 24. 9. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest der Heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael

Fr 29. 9. 8.00 HM / 18.30 Rosenkranzgebet / 19.00 AM

26. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 30. 9. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 1.10. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 18.00 Feierliche Eröffnung des Rosenkranzmonats / 19.00 AM Im Oktober halten wir Rosenkranzandachten: In der St. Matthias-Kirche: Montags, mittwochs und freitags um 18.30 Uhr, donnerstags um 18.00 Uhr mit eucharistischer Anbetung Schlesische Rosenkranzandachten sind an jedem Montag im Oktober In der St. Elisabeth-Kirche: Dienstags im Anschluss an die Heilige Messe um 17.30 Uhr Tag der Deutschen Einheit

Di 3.10. 7.40 Laudes / 8.00 HM / 17.30 EL, anschließend Rosenkranzgebet Sa 7.10. 10.00 - 15.00 Kennenlerntag der Erstkommunionkinder 2018 in St. Matthias

27. SONNTAG IM JAHRESKREIS Erntedankfest Sa 7.10. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 8.10. 8.00 HM / 9.30 FM mit der Kita St. Matthias / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM mit Chorissomo

125 Jahre Friedhof St. Matthias So 8.10. 10.00 Festgottesdienst in St. Fidelis mit Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, anschl. Empfang sowie Führungen, Ausstellung und Information

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Sa 14.10. 19.00 „Galenstein-Wies’n 2017“ im Pfarrsaal St. Matthias

28. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 14.10. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 15.10. 8.00 HM / 9.30 FM mit dem Kinderchor / 11.00 DH mit Gedenken an die Seligsprechung Clemens August von Galen / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM Fest der Heiligen Hedwig

Mo 16.10. 8.00 HM / 15.30 HM, anschließend Seniorengeburtstagsfeier / 18.30 schlesische Rosenkranzandacht Fest des Heiligen Evangelisten Lukas

Mi 18.10. 10.00 HM / 18.00 Rosenkranz in polnischer Sprache / 18.30 Rosenkranzandacht / 19.00 AM

29. SONNTAG IM JAHRESKREIS

K IRCHWEIHFEST IN ST. MATTHIAS – WELTMISSIONSSONNTAG Sa 21.10. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 22.10. 8.00 HM / 9.30 FM mit Mini-Kirche / 11.00 LH mit dem Kirchenchor / 12.00 engl. Messe EL / 18.30 Kirchweihvesper / 19.00 AM 23. - 29.10. Religiöse Kinderwoche (RKW) Fest der Heiligen Apostel Simon und Judas Thaddäus

Sa 28.10. 8.00 HM 28.10. - 05.11. Pilgerfahrt der Jugend nach Santiago de Compostela

30. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 28.10. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 29.10. 8.00 HM / 9.30 FM mit Abschluss der RKW / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM

HOCHFEST ALLERHEILIGEN

Di 31.10. 16.30 EL / 18.00 Feierlicher Abschluss des Rosenkranzmonats / 19.00 VA Mi 1.11. 10.00 HM / 19.00 DH

ALLERSEELEN Do 2.11. 8.30 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 Requiem mit Chorgesang

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31. SONNTAG IM JAHRESKREIS 4.11. 15.00 Gräbersegnung auf dem Zwölf-Apostel-Friedhof / 16.30 EL mit Allerseelenfürbitten / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 5.11. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 14.00 Gräbersegnung auf dem St. Matthias-Friedhof / 19.00 AM

Sa

Fest des Weihetages der Hedwigs-Kathedrale

Mo 6.11. 8.00 HM / 10.15 Monatsamt St. Fidelis / 15.30 HM Fest des Weihetages der Lateranbasilika

Do 9.11. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM Gedenktag des Heiligen Martin

Fr 10.11. 17.00 St. Martinsspiel in der St. Matthias-Kirche, anschließend Martinsumzug

32. SONNTAG IM JAHRESKREIS Sa 11.11. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 12.11. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM mit Chorissomo

33. SONNTAG IM JAHRESKREIS Patronats- und Kirchweihfest in St. Elisabeth Sa 18.11. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 19.11. 8.00 HM / 9.30 FM mit Minikirche / 11.00 LH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM

HOCHFEST CHRISTKÖNIG Sa 25.11. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 26.11. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 DH / 12.00 engl. Messe EL / 19.00 AM 25. und 26.11. Flohmarkt in St. Matthias Fest des Heiligen Apostels Andreas

Do 30.11. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 AM Sa 2.12. 5.00 Stadtjugend-Roratemesse in der St. Hedwigs-Kathedrale

1. ADVENTSSONNTAG Sa 2.12. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 3.12. 8.00 HM / 9.30 FM mit dem Kinderchor / 11.00 LH mit Chorgesang / 12.00 engl. Messe EL / 18.30 Adventsvesper / 19.00 AM 10.30 - 16.00 Bücherbasar im Pfarrsaal St. Matthias Mo 4.12. Adventsfeier der Senioren Do 7.12. 8.00 HM / 18.00 Eucharistische Anbetung / 19.00 VA 32

HOCHFEST MARIÄ EMPFÄNGNIS Fr 8.12. 8.30 HM / 19.00 DH

2. ADVENTSSONNTAG Sa 9.12. 16.30 EL / 18.00 VA / 18.00 slow. Messe EL So 10.12. 8.00 HM / 9.30 FM / 11.00 DH 12.00 engl. Messe EL / 17.00 Adventssingen der Chöre von St. Matthias / 19.00 AM

K irchenmusik und Kon z erte Do 27. 7. 20.30 Uhr Konzert der UdK Orgel-Examen Anastasia Sidorkina So 13. 8. 20.30 Uhr Oratorium „Brigitte“ Eine Komposition für Chor, Solisten und Klavier. Ein Loitzer Oratorium in sieben Szenen für eine konzertante oder halbszenische Aufführung von Nikolaus Schapfl. Das Libretto wurde erstellt von Nikolaus Schapfl in Zusammenarbeit mit Dr. Peter H. Irrgang. So 10. 9. 17.00 Uhr „Tag des offenen Denkmals“ Vorführung der Orgel von St. Matthias am Spieltisch So 17. 9. 19.00 Uhr Abendmesse mit Chorissomo So 8. 10. 19.00 Uhr Abendmesse mit Chorissomo So 22. 10. 11.00 Uhr Hochamt zum Kirchweihfest Kirchenchor St. Matthias

Do 2. 11. 19.00 Uhr Requiem an Allerseelen Kirchenchor St. Matthias So 12. 11. 19.00 Uhr Abendmesse mit Chorissomo Sa 18. 11. Ökumenisches Wandelkonzert 500 Jahre Reformation – 500 Jahre Musik 19.30 Uhr St. -Matthias-Kirche 20.30 Uhr Zwölf-Apostel-Kirche Zwölf-Apostel-Chor, Kirchenchor St. Matthias, Das Kammerorchester, Leitung: Christoph Hagemann, Ulrich Gembaczka und Lars Straehler-Pohl So 3. 12. 11.00 Uhr Lat. Hochamt zum 1. Advent Kirchenchor St. Matthias Die Choral-Schola singt in den Lateinischen Hochämtern: 30. 7., 13. 8., 27. 8., 10. 9., 24. 9., 8. 10., 22. 10., 5.11., 19. 11., 3. 12.

Änderungen und Ergänzungen finden Sie im Wochenblatt und unter www.st-matthias-berlin.de.

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Gruppen, Verbände und Treffs Kinderchor Fr 17.00–18.00 Uhr Nachwuchschor 18.00–19.30 Uhr Hauptchor Kontakt: Regina Belz, Tel. 78 95 51 30 Kirchenchor St. Matthias Do 20.00–22.00 Uhr Kontakt: Organist und Chorleiter Ulrich Gembaczka, Tel. 46 99 60 19 Chorissomo Di 19.45–21.30 Uhr Ulrich Gembaczka, Tel. 46 99 60 19 Choralschola Mo 20.00 Uhr Ulrich Gembaczka, Tel. 46 99 60 19 Lektoren Kontakt: Gerrit Pötter Tel. 0332-833 21 29 Kinderlektoren Do 17.00–18.00 Uhr Kaplan Johannes Rödiger Tel. 216 30 57 Ministranten / Kinder- und Jugendarbeit Kaplan Johannes Rödiger Tel. 216 30 57 Caritas-Gruppe / Wärmecafé Die Termine erfragen Sie bitte im Pfarrbüro Bibel und Katechismus Fr 19.45–21.00 Uhr in der Konferenzetage, Goltzstr. 29, I. Etage Tel. 216 30 57

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Bibelkreis in englischer Sprache Kontakt: Martina Berlin 0163 720 1553 Müttergebete Kontakt: Judith Herrmann über das Pfarrbüro Andachten in polnischer Sprache (Rosenkranz, Kreuzweg, Maiandacht) Mi 18.00 Uhr Ausnahmen erfragen im Pfarrbüro Kolpingsfamilie vierzehntägig, Di 19.30 Uhr in der Konferenzetage, Goltzstr. 29, I. Etage Gabriele Reichelt, Tel. 211 91 47 Frühschoppen / Brunch in St. Matthias Termine im Wochenblatt Senioren-Spielenachmittag Mo 16.00 Uhr in der Konferenzetage, Goltzstr. 29, I. Etage Seniorenkreis an jedem 1. und 3. Donnerstag des Monats um 16.00 Uhr Angebote für Senioren im Seniorenwohnhaus Kardinal von Galen erfragen unter Tel. 219 64 792 Hauskreis Di 20.00–21.30, monatliche Treffen im EG des Pfarrhauses, Goltzstr. 29 am 8. August, 12. September, 10. Oktober, 14. November Kontakt: Heidi von Rüden [email protected]

Kath. Öffentliche Bücherei KÖB So 10.30–13.00 Uhr Mi 15.00–17.00 Uhr in der Konferenzetage, Goltzstr. 29, I. Etage Kontakt: 216 30 57 AG Öffentlichkeitsarbeit Termine siehe Aushang Kontakt: [email protected] st-matthias-berlin.de oder über das Pfarrbüro Neokatechumenale Gemeinschaft in St. Matthias jeden 2. Mi und Sa 20.30 Uhr Kontakt: Tobias Schaan Tel. 0176-63 18 40 09

Afrika-Center Kultur- und Beratungszentrum der Afrikamissionare – Weiße Väter Hohenstaufenstr. 3, 10781 Berlin Kontakt: Pater Frank Roßmann, Tel. 216 91 70 E-Mail: [email protected] Caritas Allgemeine Soziale Beratung Pfalzburger Straße 18 10719 Berlin-Wilmersdorf Tel. 6 66 33-960 Fax 6 66 33-961

Pro Ecclesia St. Matthiae in Berlin-Schöneberg e.V. Kontakt: Gabriele Reichelt Tel. 211 91 47 Konto: Postbank Berlin IBAN DE04 1001 0010 0058 0671 05 BIC: PBNKDEFF Die AG Öffentlichkeitsarbeit sucht Mitstreiter – sporadisch oder regelmäßig. Haben Sie Lust, bei der Redaktion der Pfarrnachrichten mitzuarbeiten? Interessiert Sie die Pflege unserer Internetseite? Haben Sie manchmal Zeit zur Pflege des Schaukastens? Wir freuen uns auch über Artikel und suchen schöne Fotos in guter Qualität für Pfarrnachrichten, Internetseite und unsere Facebook-Seite. Melden Sie sich einfach über [email protected] oder über das Pfarrbüro. Impressum Herausgeber: Katholische Kirchengemeinde St. Matthias V.i.S.d.P.: Pfarrer Dr. Josef Wieneke Die Artikel geben möglicherweise nur bedingt die Meinung der Redaktion wieder. Artikelauswahl, Änderungen und Kürzungen behält sich die Redaktion vor. Eigene Beiträge oder Leserbriefe sind willkommen und können an das Pfarrbüro gesendet werden. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. November 2017. 35

Die Kommunionkinder legen den Blumenschmuck für die Fronleichnamsprozession