Postillion Sep 07

Postillion Sep 07

Der Postillion 27. Ausgabe: September 2007 Informationsblatt des VMV, Vo l k s m u s i k v e r e i n s V e r e i n f ü r b a i r i s c h e K u l t u r...

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Der Postillion 27. Ausgabe: September 2007 Informationsblatt des VMV, Vo l k s m u s i k v e r e i n s V e r e i n f ü r b a i r i s c h e K u l t u r e . V.

Der Bauernhof

Beim Hansbauern z'Böfekofa (Bild T.M.)

Seite 2 Der Bauernhof

Der Postillion September 2007

Hofgrößen Was dem adeligen Schlossbesitzer sein Ahnenschloss und seine Ahnenreihe, das soll dem Bauern sein Hof sein. Es ist etwas Ehrwürdiges um die vom Vater ererbte Scholle; sie zu erhalten, in treuer Bauernarbeit und festem Gottvertrauen auch in schweren Zeiten und den Nachkommen zu vererben, muss heiliges Anliegen sein. Wahrer Familienstolz und gläubiger Familiensinn sind eine reiche Quelle für Heimatliebe, Glaubenstreue, Staatserhaltung wie sie besonders den alteingesessenen Bauernstand von jeher ausgezeichnet haben. Zugrunde gelegt sind für die Häuserbeschreibungen die Steuerfassionen von 1808. Darin sind die Anwesen aufgeführt mit Bezeichnungen des Hoffußes. Die Güter wurden nämlich für die Zwecke der Steuererhebung und Scharwerksleistung eingeteilt nach dem Ertrag, der unterschiedlich war in den verschiedenen Landesteilen; so dass der Hoffuß von Anfang an nicht einheitlich eine bestimmte Anwesensgröße nach Flächenmaß bezeichnet. Zuletzt im Jahre 1788 galt als ein ganzer Hof ein Gut mit 6 oder mehr Pferden mit 60 Tagwerk Ackerland und 12 Schäffl Samgetreide, Wald und Wiesen nicht gerechnet. ½ Hof hieß Hube mit 4 Pferden; ¼ Hof Lehen mit 2 oder 3 Pferden; 1/8 Hof Sölde (Bausölde mit Feldbau) mit ein Paar Pferden oder Ochsen; 1/16 Hof halbe Sölde mit einem Ochsen; 1/32 Hof Leerhäusler (Ausbruchhäusler) mit einer Kuh. In

einer Pfarrausschreibung von 1850 waren betitelt der Söldner, Kleinbauer mit „achtbar, ehrbar“, der Halb- und ganze Bauer mit „ehrengeachtet“, der Großbauer (Hof mit Nebenbetrieben, Ziegelei, Branntweinbrennerei) mit Herr. (aus Huber, Unterneuhausen in der Holledau, 1930) Die größeren Besitzer bilden etwa ein Drittel der Grundeigentümer, die übrigen sind mittlere und Kleingütler. Nördlich hat ein großer Bauer 100 bis 140 Tagwerke, ein halber 70 bis 80. Südlich zählt ein größerer 70, ein halber 40, mit 6 Tagwerken gilt da einer als 1/16 Bauer. Im Nordostteil steht ein mittlerer Besitzer auf 30 bis 50 Tagwerke, bessere Söldner auf 10 bis 25, Kleinhäusler auf 3 bis 7, Leerhäusler haben nur gepachteten Grund, meist von großen Grundbesitzern. Durchschnittlich sind unter diesen Tagwerken 2/3 gute Äcker und Wiesen, das übrige schlechte Wiesen, Öden und Holz. Bei großen Höfen zerfallen sie in zwei Hälften und die eine wieder in Wald und schlechte Wiesen. Ein Mittelbauer hat 6 bis 7 Kühe, 1 Paar Pferde oder Ochsen. Söldner haben 1 bis 3 Kühe und fahren damit. Zur Bebauung eines Mittelgutes ist 1 Knecht und 1 Magd ständig notwendig. (aus zwischen Landshut und Moosburg, Bavaria, 1860) Nach der Größe des Grundbesitzes regelt sich auch die ländliche Rangordnung. Oben steht der Bauer, dem folgt der Söldner, diesem der Kleingütler, dem der Häusler, ganz unten stehen die Logierleut oder Inwohner. Der Bauer hat größeren Grundbesitz, Pfer-

September 2007 Der Postillion de sind das Hauptgespann, der Söldner mittleren Grundbesitz, Ochsen als Zugtiere, der Gütler kleineren Grundbesitz und Kühe, der Häusler ist ohne nennenswerten Grundbesitz (1-2 ha) und hält nur eine Milchkuh. Diese Rangordnung gilt bei den verschiedensten Anlässen. So darf z.B. der tiefer Stehende dem höher Stehenden auf der Straße nicht vorfahren, wie das Vorfahren überhaupt als Beleidigung aufgefasst wird. Ein Bauer mit etwa 100 ha braucht zur Bewirtschaftung seines Hofes 6 Wagenrosse, 4 Zugochsen und einen Waglgaul (Läufer, Schießer). Außerdem stehen in den Ställen 50 bis 60 Kühe und eine entsprechende Anzahl Jungrinder, 15 bis 18 Zuchtschweine und den Hofraum belebt Geflügel aller Art. An Dienstboten hat er Vier Knechte: einen Knecht, einen Anderknecht (auch Mitterknecht), einen Drittler und Viertler für die Feld- und Holzarbeit, zum Dreschen und dgl., zwei Bamer (=Baumann, also Roßknecht): einen Bamer und einen Anderbamer für das Pferdefuhrwerk und den Pferdestall, einen Stallbuben zum Herbeischaffen von Stroh, Streu, Heu und dgl., einen Ochserer für das Ochsenfuhrwerk und den Ochsenstall, zwei Schweizer: einen Schweizer und einen Anderschweizer für die Rindviehzucht, eine Köchin, drei Dirnen (oder Menscher): eine Dirn, eine Anderdirn und eine Drittlerin für die Arbeiten im Hause, wie Kehren, Holztragen, Schweinefüttern

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ein Hausdiandl als Mädchen für alles. Ein kleiner Bauer mit etwa 30 ha hat zwei Pferde, zwei Ochsen, zwei Knechte, zwei Dirnen; oder vier Pferde und keine Ochsen, einen Knecht, einen Bamer und zwei Dirnen. Dann einen Stallbuben und ein Hausdiandl. Der Söldner zwei bis vier Ochsen, oft auch ein Pferd, einen Knecht und eine Dirn. Der Gütler zwei Kühe, nicht selten auch noch einen Ochsen, aber keine Dienstboten.

Hofanlage Will man noch schöne, alte, charakteristische Bauernhäuser sehen, muss man mehr die abseits der Staatsstraßen liegenden Ortschaften aufsuchen. Dort hängt man noch mehr an dem Althergebrachten und schont noch mehr das von den Vätern Ererbte als in Ortschaften nahe der Stadt oder an verkehrsreichen Straßen, wo Handel und Wandel gar viele Neuerungen auch im Hausbau gebracht haben, die geradezu störend für das Landschaftsbild wirken. Nicht, als ob nicht auch da noch alte Bauernhäuser anzutreffen wären, aber ihre Tage dürften gezählt sein, und immer mehr machen sich stil- und geschmacklose Neubauten breit, die weder in ihre Umgebung noch anderswo hin passen. Charakteristisch für unsere Gegend ist der geschlossene Haufenhof: Wohnund Wirtschaftsgebäude gruppieren sich mit ihren Längsseiten um einen meist viereckigen Hofraum und schließen ihn, ein Einfahrtstor freilassend, ein. Reichen die Gebäulichkeiten zur vollständigen Einschließung nicht aus, so wird diese durch einen festen Zaun

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oder eine Mauer mit verschließbarem Hoftor vervollständigt. So ein alter größerer Bauernhof besteht aus dem Wohnhause und dem Rossstall, dem Kuh-, Sau- und Gänsestall, aus einem oder zwei Städeln mit Vierteln, Heu-, Stroh- und Getreideböden, aus zwei oder drei Schupfen für das Holz und die Fahrnisse wie Leiter- und Mistwagen, Bruck- und Samwägl, Chaise, Attn (Egge), Walze und aus einem Maschinenhaus hinter dem Stadel. Die Zugochsen sind im Rossstall, die Mastochsen im Kuhstall, die Schafe in einem gezimmerten Abteil des Stadels, die Hühner im Sau- oder Kuhstall untergebracht, sofern nicht ein eigener Hühnerstall neben dem Schweinestall angebaut ist. Sämtliche Gebäulichkeiten sind aus Holz, die hohen, weit vorstehenden Dächer mit Stroh, Schindeln oder Ziegeln gedeckt. Vorherrschend ist das steile Satteldach, die ältesten Gebäude haben ohne Ausnahme das Walmdach und als Deckungsmaterial Haken und Preißen (das sind halbzylindrische Lehmziegel, erstere mit Haken oder Nasen, letztere ohne), welche oft auf einer Unterlage von Stroh liegen (den Haken, eine Unterlage von Stroh, bzw. Strohbüscheln geben, heißt man Hakenschabern – Golding). Das Wohnhaus besteht meist aus zwei Geschossen und heißt dann zweigängig. Die Hauptfront ist die dem Hofraum zugekehrte Längsseite. Die Wände mit ihren kleinen Fenstern tragen bis zur halben Höhe nicht selten einen grauen Mörtelverputz, so dass sie aussehen, als wären sie gemauert. Das Erdgeschoss wird durch einen

breiten Gang von der vorderen Längsseite zur hinteren in zwei Hälften geschieden. Der Gang heißt Fletz und ist vorne durch die Haustür, im Hügellande oft auch noch durch ein Gatter, und hinten durch die in den Garten führende Gartentür verschließbar. Wo ein Gatter vorhanden ist, wird tagsüber nur das Gatter verschlossen. Die der Sonnenseite oder der Zufahrt zugekehrte Hälfte des Erdgeschosses enthält die Stube, Küche und Speis, die andere Hälfte eine vordere Kammer für den Bauern und die Bäuerin und eine hintere für die Knechte. Von dem Fletz steigt man auf Stufen in den Keller unter dem Hause und auf einer Stiege in das Obergeschoß. Dieses enthält die sog. Schöne Stube und verschiedene Kammern zum Schlafen und zum Aufbewahren von Mehl, Obst, Fleisch, Flachs u. dgl. Die eine Kammer, durch die der Rauchfang führt und darum mehr als die übrigen Räume erwärmt wird, heißt Rauchfangstübl und dient den Kindern als Schlafgemach. Die Räumlichkeiten des Obergeschosses sind durch einen über den Fletz liegenden Gang, den Fletzboden, in zwei Hälften getrennt. Der vorderen Längsseite und oft auch noch der Giebelseite des Obergeschosses entlang zieht eine Holzgalerie aus geschnitzten oder gedrehten Stäben, Stützen und Geländern, geschützt durch das weit vorspringende Dach. Diese Galerie heisst im Hügellande Laben, in der Isarebene Gang. Vor der Hauptfront des Wohnhauses ist die über den Hofraum erhöhte und mit Ziegeln gepflasterte oder mit Dielen belegte, oft mit einem Geländer

September 2007 Der Postillion versehene Gret (aus lat. gradus, Schritt, Stufe) mit der Hausbank. An das Wohnhaus ist der Roßstall angebaut, und es sind Wohnhaus und Stall unter einem Dache und durch einen Gang mit ihm verbunden. Der Hofraum enthält den Stolz des Bauern, den Misthaufen und die Odlgruabm mit der Odlpumpm, ausserdem auf hoher Säule das zierliche Taubenhaus (eigentlich Taubmschlag) und die Hütte des Hofhundes. Hinter dem Wohnhause oder auch hinter dem Stadel ist der Wurz- und Baumgarten mit dem Backofen und Waschhaus und dem Bienenhaus. Kleinere bäuerliche Gehöfte wie Söldneranwesen haben gewöhnlich nur eingängige Wohnhäuser, d.h. sie bestehen nur aus dem Erdgeschoß. Aber Holzbau, erhöhte Gret, Zweiteilung durch den Fletz, kleine Fenster, weit vorspringendes, hochgiebeliges Satteldach bzw. mit Haken oder Preißen gedecktes Walmdach und der Gang ist auch diesen eigen. Nur befindet sich der Gang oder die Laben dann an der Giebelseite. An das Wohnhaus ist wieder der Stall angebaut, der freilich nur den Ochsen oder Kühen dient, und an den Stall der Stadel, wenn er nicht rechtwinklig zu diesem zu stehen gekommen ist. Vor der Hauptfront, der Längsseite, ist wieder der Misthaufen. (aus Landshut und Umgebung, Pollinger, 1908)

„Sozialer“ Hausbau Das soziale Netz war auf die Familie beschränkt, dies galt in besonderem Maße für die Altersversorgung. Da sich in Niederbayern schon ab dem

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späten Mittelalter allmählich die Anerbenordnung durchsetzte, bei der der Besitz nur an einen einzigen Erben übergeben wurde, galt es, den Verbleib und auch die Versorgung der nicht erbenden Geschwister zu regeln. Austragshaus Bis ins kleinste Detail geregelt war seit alters her die Übergabe des Hofes an den Erben. An wen der Hof übergeben wurde, war nicht offiziell festgelegt, die Erbfolge zu bestimmen war Sache des Bauern. Oft erbte der jüngste Sohn, dann brauchte er noch nicht so früh in den Austrag zu gehen. Das Austragshaus war meist in den Hofverband eingebunden, oder es lag in seiner unmittelbaren Nähe. Häufig stellte es sich als kleiner landwirtschaftlicher Betrieb dar, mit einem kleinen Stall und Scheune. Neben einem bestimmten Geldbetrag waren es vor allem Naturalien, was der übernehmende Sohn den Eltern zu geben hatte, doch konnten die Austrägler auch noch eine gute Zeit selbstständig wirtschaften. Nicht immer wurden den Austräglern eigene Häuser zur Verfügung gestellt, je nach lokalem Brauch, der Größe des Hofes und seinen wirtschaftlichen Möglichkeiten gab es auch eine oder zwei Austragskammern im Haupthaus, meist mit eigener Kochgelegenheit. Leibtumhaus Wurde ein Hof an den Erben übergeben, dann mußte nicht nur für den Austrag der Eltern gesorgt werden, sondern auch für die Geschwister des neuen Bauern. Wenn sie wegzogen, bekamen sie ihr Erbteil ausgezahlt. Oder sie blieben und nahmen das

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Leibtum in Anspruch, d.h. das Recht, weiter auf dem Hof zu wohnen, mit Speis und Trank, Kleidung und einem gewissen Geldbetrag versorgt zu werden, eben je nach Größe und Möglichkeiten des Besitztums. Bei größeren Höfen gab es manchmal ein eigenes Leibtumshaus. Eine Heirat auf ein Leibtumshaus war in aller Regel nicht gestattet. Inhaus Bei den Inhäuslern handelt es sich um eine Art Hintersassen des Bauern, also gleichsam um ein Unterlehensverhältnis, das aber weder rechtlich festgeschrieben noch nach überall gleichen Verhältnissen und Bedingungen eingerichtet war. Der Bauer errichtete bei seinem Hof oder in unmittelbarer Nähe ein kleines Haus mit Wohnung, Stall und Scheune. Er stellte es einem Inwohner zusammen mit einem kleinen Acker und einigen Dezimalen Wiese zur Verfügung. Der Inwohner konnte in dem Haus wohnen, den wenigen geliehenen Grund bewirtschaften, einige kleine Stück Vieh halten. Als Gegenleistung erwartete der Bauer Arbeit auf Hof und Feld, zu jeder Zeit, manchmal auch einen bestimmten jährlichen Geldbetrag. Die Inwohner waren im Wald in manchen Gegenden so zahlreich, daß sich bei einem Drittel oder Viertel der vorhandenen Bauernhäuser Inhäuser befanden.

Zu manchen größeren Höfen gehörten zwei, sogar drei Inhäuser, doch hatten sogar verhältnismäßig kleine Bauernanwesen oft ein eigenes Inhaus. Die Vorteile für den Hof lagen auf der Hand. Inwohner standen je nach abgeschlossenen Vertrag für die Dauer eines bestimmten Zeitraumes als Arbeitskräfte zur Verfügung, je größer die Familie des Inhäusler, desto günstiger für den Bauern. Leerhaus Die sogenannten Leerhäuser gehörten auch häufig zu einem größeren Hof und wurden vom Bauern auf Mietbasis vergeben. Sie hatten aber in der Regel keine landwirtschaftliche Struktur, d.h. keinen Stall und Scheune und auch keinen zugehörigen Grund und Boden. Die Mieter standen auch in keiner Arbeitsverpflichtung zum Besitzer. Es waren meistens Taglöhner, Holzknechte, Viehhüter, Arbeiter in den Glashütten oder Handwerker wie z.B. Steinhauer, die solche Leerhäusl bewohnten. (aus: „Bauernhäuser in Bayern“, Band 5, Helmut Gebhard und Georg Baumgartner)

September 2007 Der Postillion Unsere Musikanten: Hausmusik Daxauer

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Die Hausmusik Daxauer besteht seit 1983. 1991 kam Maria Daxauer, geb. Fuchs, mit der Harfe zur Familie.

Spielgelegenheiten: Hoagärtn, Adventfeiern, Maiandachten, Geburtstage

Mitglieder: Ludwig Daxauer, Zither Markus Daxauer, Akkordeon Stefanie Daxauer, Hackbrett Oliver Daxauer, Baßgeige Maria Daxauer, Harfe

Kontakt: Ludwig Daxauer Altweg 4 84171 Baierbach 08742/91163

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aus: Lieder der Geschwister Schiefer, „drent und herent“, Bay. Landesverein für Heimatpflege

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In Pöllandl in der deutschen Sprachinsel Gottschee, südlich von Laibach/Jugoslawien hat Maria Kundegraber 2 Andreaslieder aufgefunden und sie mit Liedern aus anderen Gottscheer Gemeinden verglichen; In: „Jahrbuch des österreichischen Volksliedwerkes“, Band 13, Wien 1964

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Der Postillion September 2007

Schuxn 500g Weizenmehl 500g Roggenmehl Sauerteig Salz Milch nach Bedarf Ausbackfett Mehl vorwärmen, mit Sauerteig ein Dampfe (Vorteig) ansetzen, eine halbe Stunde gehen lassen, mit Mehl, Salz und Milch zu glattem Teig wie beim mittelfesten Hefeteig verarbeiten. Eine Stunde gehen lassen, dünn zu langrunden Flecken auswalgen, noch etwa eine halbe Stunde gehen lassen, in heißem Fett goldgelb backen. Schuxn müssen innen hohl sein. (aus „Was es früher so gab, vom Essen und Trinken und anderen Bräuchen“, aus der Erinnerung von Anneliese und Heinrich Winner, Landshut)

Berichte Der VMV auf dem Handwerkermarkt in Rottenburg Gleich in der Nähe des frisch eingeweihten neuen Handwerksmuseums, dem Binder-Pehr-Haus, hatten wir unseren Stand aufgebaut. Es gab eine Informationsauslage über den VMV mit einladenden Sitzgelegenheiten für Musikanten, die uns besuchen würden. Dieses Angebot wurde leider nur von einigen wenigen wahrgenommen. Zu erwähnen sind Albert Ecker, die Familie Gumplinger aus Donhof, Hans Zweck aus Mühldorf und das Ehepaar Linderer. Ansonsten wurde der musikalische Teil von der Vorstandschaft bestritten. Reißenden Absatz fanden

dagegen die alten „Postillione“. Von den CD wurde nur eine verkauft. Besser umstellt waren unsere Stickerinnnen, Inge Wachinger aus Schmelling, Christine Buchner aus Herrngiersdorf und Angelika Laukant aus Pfeffenhausen mit ihrer Gold und Schwarzstickerei. Viele alte Trachtenteile wie Mieder, Riegelhaube, Krandl, ja ganze Trachtengewänder auf Schneiderpuppen waren als Beispiele ausgestellt. Ein einigermaßen großer materieller und logistischer Aufwand zur Ausschmückung des Standes mit alten Möbeln und anderem Beiwerk war von uns durchgeführt worden. Für die Musikanten und Helfer gab es Kaffee und Kuchen, der teilweise von den Mitarbeitern gestiftet wurde. Maria Drexler hatte dazu Kiachen gebacken. Als Helfer waren Elisabeth Bröckl, Alexandra Simbürger, Karina Streule, Alois Retzer und Toni Meier im Einsatz. Insgesamt gesehen, durften wir diese Veranstaltung als Erfolg verbuchen. (T.M.)

Vorschau ARGE Volkstanz Tirol kommt zu Besuch Die ARGE Volkstanz Tirol kommt am Wochende vom 26. bis 28.10. zu Besuch und wird in dieser Zeit Landshut und Umgebung erkunden. Dabei darf auch Musik und Tanz nicht fehlen und so ist jeder eingeladen am Freitag ab 20:00 zum Volkstanz zum Ramplwirt in Hinterskirchen, dort werden die G’Steckenriebler und in der Pause die Hirschenwalder Alm-Musig spielen. Am Samstag ab 20:00 findet im Gast-

September 2007 Der Postillion haus Petermaier in Untersteppach ein gemeinsamer Hoagarten statt. Alle spielbereiten Musikanten, sowie Interessierte, sind dazu eingeladen. Wer spielen oder singen will, soll sich bitte bei Toni Meier (08707/8400) melden.

Vermischtes Woher das Bayerische kommt: Am 8. Tag erschuf Gott die Dialekte. Alle Völkchen waren glücklich. Der Berliner sagte: „Icke habe nen tollen Dialekt, wa?“ Der Hanseate sagte: „Mein Dialekt ist dufte!“ Der Kölner sagte: „Mit meinem Dialekt feiert man in Kölle Karneval!“ Nur für den Bayer war kein Dialekt übrig. Da wurde der Bayer traurig und Gott sagte zu ihm: „Ja mei, Bua, dann red hoid so wia i!“

Sonn- und Feiertags "gutbürgerlicher Mittagstisch". Hausgemachte Brotzeiten, hausgemachte Kuchen. Täglich warme Küche -- Buffets -- Produkte vom eigenen Bauernhof Donnerstag Ruhetag (ausser Feiertags) Gasthaus Betz - Oberglaim 15 - 84030 Ergolding - 10 km nördlich von Landshut

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Alte Spiele - Stöckeln oder Prackeln Allgemein: Auf ein Holzstöckel wird von den Mitspielern jeweils ein Geldstück gelegt und zwar mit der Ziffer nach oben. Alle Mitspieler werfen mit einer sog. Prackelscheibe nach dem Holzstöckel. Wer es umwirft erhält die Münzen, die verkehrt (also mit der Ziffer nach unten) auf den Boden gefallen sind. Der Beginnende (Nasch) kann sich diesen Titel und das Anfangsrecht erkaufen, wenn er mehr Geld einzahlt, oder er wird bestimmt. Die Nasch beginnt mit dem Wurf auf irgendein von ihm bestimmtes Ziel (z.B. ein Hauseck, Baum, Stein). Alle Spieler folgen mit ihren Würfen. Wessen Scheibe (Prackel) am nächsten am bestimmten Ziel landet, wird zur Nasch und darf beginnen. Die weitere Reihenfolge bestimmt sich aus der jeweiligen Entfernung zum Ziel. Beim darauffolgenden Stutzen (Werfen auf den Stock) darf jeder Spieler von der Stelle seines liegengebliebenen Prackels aus auf das Holzstöckel werfen. Dabei darf ein Fuß vorgestellt werden. Wenn beim ersten Wurf das Stöckel getroffen wird, beziehungsweise der Werfer vor dem Treffer oder Umfallen des Stöckels „Feuer“ schreit, darf nicht mehr weiter gestutzt werden. Das nicht gewonnene Geld bleibt für den nächsten Durchgang erhalten, wenn es von keinem weiteren Spieler getroffen wird. Wenn nur eine Münze übrigbleibt, wird gezippelt. Der nächste Spieler beginnt und wirft die Münze auf seine

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Scheibe. Fällt sie mit der Zahl nach oben, darf sie der Spieler behalten. Der Werfer mit dem größten Abstand zum Ziel (Nasch) hat auch Sonderrechte. Er darf die Münze als Einsatz für das nächste Spiel behalten, wenn diese nicht gezippelt wird. Der letzte des ersten Wurfes (die Nasch) misst die Abstände und kümmert sich um das Geld. Er bestimmt auch die Art des nächsten Wurfes. Langaus = normaler Wurf (wie beim Kegeln) Zwitschgert = von hinten durch einen erhobenen Fuß (daraus denk und recht zwitschgert, also durch den linken bzw. rechten erhobenen Fuß) G’hockt = von hinten durch die Beine (beide Beine am Boden) Ohrnbeulert = linke Hand fasst unter den rechten Arm das rechte Ohr, mit der rechten wird geworfen G’nasert = wie vor, nur wird die Nase gefasst G’schnupft = die Scheibe wird auf der Faust, auf Daumen und Zeigefinger aufliegend, geworfen Prackelscheibe: Vom Dorfschmied hergestellte Eisenscheibe, an der Unterseite nach außen gewölbt, mit einer Vertiefung für den Daumen. Sie kann rund, viereckig, sechseckig, auch viereckig mit aufgebogenen Ecken sein. Die Regeln variieren nach den Ortschaften und den Zeiten in denen gespielt wurde. Diese Variante wurde so gespielt in Postau in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Gewähr: Johann Warz, *1939. Einen Dorfbuben ohne Prackelscheibe hat es nicht gegeben. Die Schmiedin

hat immer gleich wieder eine neue Scheibe bei ihren Gesellen angeschafft, wenn eine verloren wurde. Es gab auch Prackelscheiben aus Blei für kurze Würfe. (T.M.)

CD der Bader Hausmusik

Die Bader Hausmusik bringt im September zum 20jährigen Bestehen ihre erste CD heraus. Auf der CD sind Stücke in unterschiedlicher Besetzung zu finden: 3 Zithern – Gitarre, 2 Zithern – Harfe – Gitarre, Zither – Harfe – Gitarre – Hackbrett, Steirische – Zither – Harfe – Gitarre. Der Preis für die CD beträgt 12,- € und kann telefonisch bei den Mitgliedern der Bader Hausmusik bestellt werden: Elke Wünsch, Tel.: 0871/ 45364 Stefan Tutsch, Tel.: 0871/ 630912 Monika Sagmeister, Tel.: 0871/ 1439866 Elisabeth Plötz, Tel. 0871/ 79336

September 2007 Der Postillion Schwarzes Brett

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Ausflug nach Schliersee Der Ausflug nach Schliersee am 16.9. musste abgesagt werden, da zu wenige Anmeldungen vorlagen.

Helfer gesucht Das Haus der bay. Trachtengeschichte, das zur Zeit in Holzhausen bei Geisenhausen von Mitgliedern des Bay. Trachtenverbandes hergerichtet wird, sucht freiwillige Helfer. Der VMV ist Mitglied im Förderverein. Meldungen an Gerhard Hofstetter unter 0871/92193.

Mitspieler gesucht für folgende Instumente: Harfe, Magdalena 15 Jahre B-Klarinette, Maximilian 14 Jahre Geige, Anna 11 Jahre Fam. Egenhofer 0871/6876371 Wann

Wo

28.9.07 (FR), 20:00

Klementsaal in Isen (ED)

28.9.07 (FR), 20:00 29.9.07 (SA), 20:00 29.9.07 (SA), 20:00 29.9.07 (SA), 20:00 30.9.07 (SO), 14:00 30.9.07 (SO), 10:00 2.10.07 (DI), 20:00

Was

Volkstanz mit der Oberlauser Tanzlmusi und Korbinian Kreißer als Vortänzer Genossenschaftssaal in Volkstanz mit den WellGeisenhausen (LA) buam Gasthaus Ettl in Rattis- 3. Kirtatanz mit der Blechzell (SR) soat’n Musi

Veranstalter Trachtenverein „Isentaler“ Isen

Markt Geisenhausen Oberpfälzer Volksmusikfreunde e.V. Gasthaus Grüner Hof Volkstanz mit den Aubinger Volkstanzkreis in Freising (FS) Spielleut FS Gasthof zur Post in Volkstanz mit den Trachtenverein Lalling (DEG) 7gscheiten Lalling Gasthaus Rampl in Nachwuchstreffen der Volksmusik und Hinterskirchen (LA) Volksmusikanten Brauchtumspfl. Kurhaus in Bad GögVolkstanz mit den Ochsenging (KEH) treibern Gasthaus Bauer in Nie- Volkstanz mit den Regens- D’Erlbachtaler dererlbach (LA) burger Wirtshausmusikane.V. und der ten. Tanzleitung Martin Sei- Wirt senberger

September 2007 Der Postillion Wann

Wo

Was

5.10.07 (FR), 19:30 6.10.07 (SA), 20:00

Bürgersaal in Ergolding Musikalischer Hoagarten

12.10.07 (FR), 20:00

Gasthaus Hopfensberger in Abensberg-Offenstetten (KEH) Landgasthof Pauli-Wirt in Erharting (MÜ)

13.10.07 (SA), 20:00 13.10.07 (SA), 20:00 13.10.07 (SA), 19:30 13.10.07 (SA), 20:00 13.10.07 (SA), 20:00

Gasthaus Münch in Pleiskirchen (AÖ) Gasthaus Luginger in Ergolding (LA) Gasthaus Sainer in Pfrombach (FS) Gasthaus Reiter in Wartenberg (ED) Stadthalle Cham (CHA)

19.10.07 (FR), 20:00

Pfarrsaal in Neuötting (AÖ)

19.10.07 (FR), 20:00

Volkstanz mit dem NiederGenossenschaftssaal Brauhausstuben in Gei- bayerischen Musikantenstammtisch senhausen (LA)

20.10.07 (SA), 20:00

Stadthotel Kolpingshaus in Deggendorf (DEG) Bürgersaal in Taufkirchen/Vils (ED) Brauerei-Gasthof Pöllinger in Pfeffenhausen (LA)

20.10.07 (SA), 19:00 20.10.07 (SA), 20:00

22.10.07 (MO), 20:00 26.10.07 (FR), 19:00 – 20:00

Weihbüchl Radiosendung „Am Abend in der Stubn“ (Live-Übertragung)

Seite 14 Veranstalter

Volkstanz mit den Ochsentreibern

Trachtenverein

Mühldorfer Sänger und Musikantenhoagart. Jeden 2. Freitag im Monat. Info unter 08631/7430 Herbstvolkstanzabend mit der Ampertaler Kirtamusi Volkstanz mit der Wolnzacher Tanzlmusi Bayerischer Abend mit den Buacha Saitnschinder Volkstanz mit der Oarkarrer-Musi Kirtatanz mit den G’Steckenriebler

Hans Zweck

Hoagartn

Volkstanz mit der Passauer Volkstanzmusi Kreisvolksmusiktag Volkstanz mit den Tanngrindler Musikanten

D’Holzlandler Pleiskirchen e.V. Volkstanzfreunde VHS

Wartenberger Trachtler Oberpfälzer Volksmusikfreunde e.V. Volksmusik und Brauchtumspflege AÖ Bund Naturschutz und Trachtenverein Geisenhausen Bayer. Waldverein Musikschule Erding Hallertauer Volkstrachtenverein Pfeffenhausen e.V. und die Wirtsleute VMV

Vereinskirta mit den Goaßlschnalzern Haarbacher MännerdreigsBR 1 ang und Geschwister Streule

September 2007 Der Postillion Wann

Wo

26.10.07 (FR) – 28.10.07

Jugendhaus Windberg (SR)

26.10.07 (FR), 20:00 27.10.07 (SA), 20:00 27.10.07 (SA), 20:00 27.10.07 (SA), 20:00 27.10.07 (SA), 19:30 28.10.07 (SO), 15:00 7.11.07 (MI), 20:00

10.11.07 (SA), 20:00 10.11.07 (SA), 20:00 16.11.07 (FR), 20:00 17.11.07 (SA), 20:00 18.11.07 (SO), 13:30

Was

34. Herbsttreffen niederbayerischer Sänger, Musikanten und Tänzer, Info und Ladschreiben unter Tel: 09428/948318 Gasthaus Rampl in Volkstanz mit der BlaskaHinterskirchen (LA) pelle G’Steckenriebler Gasthaus Petermaier in Die ARGE Volkstanz Tirol Untersteppach (LA) besucht Landshut und lädt zum Tanz und Hoagartn Pfarrheim in Nandlstadt Volkstanz mit der Wolnza(FS) cher Tanzlmusi Gasthaus Grainer in Volkstanz mit der BlechTann (PAN) soatnmusi Gasthof Wasner in Bad Zither-Jahreskonzert Birnbach (PAN) Stadthalle in DingolVolkstanz mit der Aichacher fing Bauernmusi Gasthaus Bayer in Nie- Wirtshausliedersingen dererlbach (LA)

Gasthof Tremml in Ayrhof (REG) Gasthaus Oberwirt in Moosinning (ED) Langenhettenbach (LA)

Volkstanz mit der Kapelle Josef Pfeffer Volkstanz mit der Klarinettenmusi Faltermaier Kreishoagarten

Seite 15 Veranstalter Bay. Landesverein für Heimatpflege e.V.

VMV Franz Stadler und VMV

Volkstanzfreunde Zitherspielkreis Rottal Volkstumsgruppe Trachtenverein d'Erlbachtaler und Volksmusikpflege

Volksmusik u. Brauchtumspfl. Pfarrsaal von St. Wolf- 30. Wolfganger Hoagarten KAB Volkstanzgang Landshut gruppe Gasthaus Hutzenthaler Musikantentreffen „10 Jahre Saitnschinder in Bruckbergerau (LA) Buacha Saitnschinder“. Mitwirkende: Tiefenbacher Stubenmusik, Pfettracher Soatnmusi, Echinger Stubenmusi und Dreigesang, u.a. 22.11.07 Obergangkofen Offenes Singen mit Kaspar Volksmusik und (DO), 20:00 Georg Brauchtumspfl. 24.11.07 Gasthaus Hörger in Ho- Volkstanz mit der Freisinger (SA), 20:00 henbercha (FS) Tanzlmusi 30.11.07 Gasthaus Eigenstetter Sänger und Musikantentref- Förderverein (FR), 20:00 in Rottenburg a.d. Laa- fen mit Ziachmusi Linderer, Heimat und Die lustigen Heuhupfer, Oa- Handwerksmuseber (LA)

Seite 16 Wann

1.12. (SA), 2.12. (SO), 8.12. (SA), 9.12. (SO) 2.12.07 (SO), 15:00 3.12.07 (MO), 20:00 8.12.07 (SA), 16:30 15.12. (SA), 22.12. (SA), 23.12. (SO) 20:00 5.1.08 (SA), 20:00 11.1.08 (FR), 20:00 12.1.08 (SA), 20:00 18.1.08 – 20.1.08 26.1.08 (SA), 20:00

Der Postillion September 2007 Wo

Was

Veranstalter um und VMV

Schule in Adlkofen (LA)

nöder Frauenzwoagsang, Schyren Dreigsang, Ergoldinger Weisenbläser Krippenaustellung des Trachtenvereins

Gasthaus Obermaier in Altfraunhofen (LA) Gasthaus Rampl in Hinterskirchen (LA) Gasthaus Forster am See in Eching (LA) Gasthaus Rampl in Hinterskirchen (LA)

Adventliche Musik mit den Buacha Saitnschinder Namenstagsfeier am Xaveritag, auf d’Nacht mit Musi Adventliche Musik mit den Buacha Saitnschinder Theater in Hinterskirchen

Gasthaus Lackermeier in Edenland (LA) Gasthaus Betz in Oberglaim Gasthaus Münch in Pleiskirchen (AÖ) Jugendhaus St. Anna in Thalhausen (FS) Oberglaim

Wienerwalzerabend mit Musikanti Bavaresi Francaise-Kurs (Pfeffenhausener Francaise) Maschkeravolkstanz Familien Volksmusik Singund Tanzwochenende Maschkeravolkstanz

Trachtenverein Adlkofen

Saitnschinder Xaver Rampl Saitnschinder Trachtenverein

Wienerwalzerfreunde VMV D’Holzlandler Pleiskirchen e.V. Brauchtumspflege und VMV VMV

Impressum Verantwortlich: Anton Meier Redaktion und Gestaltung: Richard Wimmer Mitarbeit: Karina Streule, Konrad Eberl, Xaver Rampl, Alexandra Simbürger, Ernst Ottenbacher, Elisabeth Bröckl Herausgeber: VMV, Volksmusikverein, Verein für bairische Kultur e.V., Wolfsteinerau 8a, 84036 Landshut, Tel. 08707/8400 Der Postillion erscheint jeweils Mitte Januar, Mai und September in einer Auflage von 500 Exemplaren. Das Infoblatt des VMV kann auch im Jahres-Abo bestellt werden (inkl. Porto: 7 € in Briefmarken) Kosten für Geschäfts-Anzeigen je Ausgabe belaufen sich auf: € 50,- bei 12,5 x 18 cm (ganze Seite) € 30,- bei 12,5 x 9 cm (halbe Seite) € 15,- bei 6 x 9 cm (viertel Seite)