Potsdam 2015 - Die Onleihe

Potsdam 2015 - Die Onleihe

… Mit vielen Extratipps für: Citybummler … Kauflustige … Preisbewusste … Nachteulen … Genießer … Kunstfreunde … Stefan Krull City|Trip GRATIS-APP ...

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Mit vielen Extratipps für: Citybummler … Kauflustige … Preisbewusste … Nachteulen … Genießer … Kunstfreunde …

Stefan Krull

City|Trip

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Potsdam

EXTRATIPPS Z Barhocker und Waschmaschinen: Chillen in der beliebten Waschbar S. 26 Z Schlummern auf einem alten Lastkahn: himmlische Nächte in der Schiffspension Luise S. 129 Z Heiße Schokolade vom Feinsten: Gaumenfreuden im La Maison du Chocolat S. 24 Z Exquisite Weine und pfiffige Speisen: im exzellenten Lewy-Bistro S. 21 Z Schicke Boutiquen, kleine Läden, extravagante Galerien: im malerischen Shoppingparadies Holländisches Viertel S. 55 Z Park Sanssouci in strahlendem Gewand: Musik, Feuerwerk und Kleinkunst bei der Potsdamer Schlössernacht S. 13 Z Potsdam vom Wasser aus entdecken: mit Floß oder Kanu unterwegs S. 126 Z Auf Augenhöhe mit Stars und Sternchen: ein Besuch im Filmpark Babelsberg S. 104 Z Sydneys Opern-Skyline an der Havel: das architektonisch atemberaubende Hans Otto Theater S. 27 P Erlebnisvor-

schläge für ein langes Wochenende, Seite 8

mit großem

City-Faltplan

j Die Nikolaikirche mit ihrer gewaltigen Kuppel

thront über dem Alten Markt (S. 42)

P Viele weitere

Extratipps im Buch

1000 m 0 © R EISE KNOW -HOW 2015

Potsdam auf einen Blick Die nördlichen Vorstädte S. 78 Belvedere auf dem Pfingstberg â Alexandrowka á Neuer und Alexander- à äGarten Newski-Kirche Orangerie Ù Neues Palais und Communs

Ú

é

×

Schloss und Park Sanssouci

Sanssouci und der Westen S. 58

Im Ó Stadtzentrum S. 42 Südlich des Zentrums S. 109

Babelsberger Schloss und Park Holländisches Viertel

Babelsberg und Umgebung S. 96

Inhalt 7

Auf ins Vergnügen



Potsdam an einem langen Wochenende Das gibt es nur in Potsdam Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Potsdam für Citybummler Potsdam für Kauflustige Potsdam für Genießer Potsdam am Abend Potsdam für Kunst- und Museumsfreunde Potsdam zum Träumen und Entspannen

8 10 11 15 16 19 25 28 30

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Am Puls der Stadt



Das Antlitz der Stadt Von den Anfängen bis zur Gegenwart Regierungszeiten bedeutender Hohenzollern Leben in der Stadt Eine neue Herausforderung für Potsdam: der Brauhausberg

32 34 37 38 39

j Der „Gärtnerjunge“, eine von vielen Skulpturen der Freundschaftsinsel É, grüßt die Besucher der Parkanlage. Im Hintergrund sieht man die grüne Kuppel der Nikolaikirche (057pm Abb.: sk).

4 Inhalt

41

Potsdam entdecken

42

Im Stadtzentrum

42 42 44 45 47 47 48 50 52 52 53 54 55 56 57

É Freundschaftsinsel ** [E5] Ê Alter Markt ** [E5] Die Baumeister der Könige ËDas neue alte Stadtschloss * [E5] Ì Neuer Lustgarten * [E6] Í Marstall * [E5] Î Entlang der Breiten Straße * [D5] Der Tag von Potsdam Ï Neuer Markt ** [E5] Ð Platz der Einheit und Stadtkanal * [E5] Ñ Bassinplatz und Kirche St. Peter und Paul * [E5] Ò Französische Kirche * [E5] Ó Holländisches Viertel *** [E4] Ô Nauener Tor mit Friedrich-Ebert-Straße ** [E4] Õ Auf der Brandenburger Straße zum Luisenplatz ** [D5]

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Sanssouci und der Westen

58 58 61 62 66 67 70 72 74 75 76 77

Ö Friedenskirche und Marlygarten ** [C4] Die Wende 1989/90 × Schloss und Park Sanssouci *** [C4] Karte: Park Sanssouci Ø Park und Schloss Charlottenhof ** [B5] Friedrich II. Ù Orangerie *** [B4] Ú Neues Palais mit den Communs *** [A4] Û Ruinenberg ** [C3] Ü Krongut und Kirche in Bornstedt ** [B3] Ý Belvedere auf dem Klausberg ** [A4] Þ Schloss Lindstedt ** [A3]

78

Die nördlichen Vorstädte

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ß Volkspark ** [D2] à Russische Kolonie Alexandrowka *** [E3] á Alexander-Newski-Kirche ** [E2] â Belvedere auf dem Pfingstberg *** [E2] ã Villenviertel in der Nauener Vorstadt ** [E2] ä Neuer Garten *** [F3] Die Potsdamer Konferenz å Schwanenallee * [G2] æ Glienicker Brücke ** [H3] Kalter Krieg in Potsdam ç Kulturstandort Schiffbauergasse *** [F4]

Inhalt 5

96

Babelsberg und Umgebung

96 98 101 104 106 108 108

è Klein-Glienicke *** [I3] é Babelsberger Schloss und Park *** [H4] ê Villenkolonie am Griebnitzsee ** [J5] ë Medienstadt und Filmpark Babelsberg ** [J7] ì Weberviertel mit Friedrichskirche ** [H6] í Karl-Liebknecht-Straße * [H5] Sportturbinen made in Potsdam

109

Südlich des Zentrums

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î Brauhausberg * [E6] ï Einsteinturm auf dem Telegrafenberg * [E8] ð Halbinsel Hermannswerder * [B7]

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Entdeckungen außerhalb der Stadt

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ñ Sacrow ** [H1] ò Pfaueninsel *** [fi] Tour rund um den Schwielowsee

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Praktische Reisetipps

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Anhang

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An- und Rückreise Autofahren Barrierefreies Reisen Informationsquellen Meine Literaturtipps Internet und Internetcafés Medizinische Versorgung Potsdam preiswert Mit Kindern unterwegs Notfälle Öffnungszeiten Post Radfahren Schwule und Lesben Sport und Freizeit Stadttouren Unterkunft Verkehrsmittel Wetter und Reisezeit

134 137 137 137 139 139 140 143 144

Register Der Autor Impressum Schreiben Sie uns Potsdam mit PC, Smartphone & Co. Unsere App-Empfehlungen zu Potsdam Liste der Karteneinträge Zeichenerklärung Tagesliniennetz - Potsdam

Zeichenerklärung *** nicht verpassen ** besonders sehenswert * wichtig für speziell interessierte Besucher [A1] Planquadrat im Kartenmaterial. Orte ohne diese Angabe liegen außerhalb unserer Karten. Ihre Lage kann aber wie von allen O ­ rts­marken mit­hilfe der begleitenden Web-App ­angezeigt werden (s. S. 139).

Vorwahlen µ Tel. 0331 µ außerhalb von Deutschland: Tel. 0049 331

Updates nach Redaktionsschluss Unter www.reise-know-how.de werden aktuelle Ergänzungen und Änderungen der Autoren und Leser zum vorliegenden Buch bereitgestellt. Sie sind zugleich in der Web-App zum Buch abrufbar.

8 Auf ins Vergnügen Potsdam an einem langen Wochenende

Potsdam an einem langen Wochenende Potsdam in zwei bis drei Tagen? Ein Versuch lohnt sich durchaus, man darf allerdings nicht enttäuscht sein, wenn man in dieser Zeit nur einen Bruchteil dieser faszinierenden Stadt kennenlernen kann. Aber vielleicht hat man ja auch Lunte gerochen und der nächste Besuch in Potsdam ist schon so gut wie gebucht – und fällt dann natürlich länger aus!

1. Tag: Sanssouci und die Innenstadt Nach der morgendlichen Stärkung – am besten ganz stilvoll im Palmengarten des Restaurants „Zur historischen Mühle“ (s. S. 21) – steht der Vormittag ganz im Zeichen von Sans­ souci ×. Hier reiht sich Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit, sodass einem die Zeit davonzulaufen scheint. Problemlos könnte man hier den ganzen Tag und mehr verbringen, jeder sollte daher seine eigenen Schwerpunkte setzen. Aber das kann ja auch von Vorteil sein. Über Orangerie Ù und Historische Mühle geht es am Mittag zur Stärkung in das Krongut Bornstedt Ü. Auf dem anschließenden Weg in die Innenstadt darf man keinesfalls versäumen, aus der Ferne einen Blick auf den Ruinenberg Û zu werfen sowie die in der Renovierung befindlichen Weinbergterrassen und den Obelisken (s. S. 60) im Eingangsbereich zum Park Sanssouci zu bestaunen. Am Luisenplatz [D5] angekommen sollte man zunächst einmal von der Wasserfontäne aus den Blick auf die Potsdamer Ausgabe des Brandenbur­ ger Tores genießen, ehe es zum Flanieren über Potsdams Boulevard, die

Brandenburger Straße Õ inklusive Seitenstraßen, geht. Über die schon von Weitem sichtbare Kirche St. Pe­ ter und Paul Ñ am Bassinplatz landet man anschließend im ebenso unvergleichlichen wie charmanten Holländischen Viertel Ó. Die einzigartige Atmosphäre des Karrees und die einladenden Boutiquen laden zu einem nachmittäglichen Bummel ein. Wem der Sinn nach einer kleinen Kaffeepause steht, ist hier natürlich ebenfalls richtig aufgehoben. Zum Ende der Tagestour böte sich dann noch ein kleiner Abstecher zur Freundschaftsinsel É an. Auf dem Weg dorthin passiert man automatisch am anderen Ende des Bassinplatzes die von Knobelsdorff entworfene Französische Kirche Ò. Die vielen frisch gewonnenen Eindrücke sollte man bei einem schmackhaften Abendessen verarbeiten. Einen perfekten Abschluss findet dieser aufregende Tag in einem der vielen Lokale im Holländischen Viertel oder in einem anderen Restaurant der Innenstadt, z. B. im Juliette (s. S. 20) in der Jägerstraße oder im Pane e Vino (s. S. 21) in der FriedrichEbert-Straße nahe dem Nauener Tor.

j Vorseite: Die vielen und wunderschönen Potsdamer Biergärten gehören an sonnigen Tagen zum angenehmen Pflichtprogramm f Romantischer Sonnenuntergang an der Glienicker Brücke æ

008pm Abb.: sk

Auf ins Vergnügen 9 Potsdam an einem langen Wochenende

2. Tag: Potsdams Norden Der zweite Tag gehört den nordwestlichen Stadtvierteln mit ihren Sehenswürdigkeiten und Villen sowie den langen Uferpromenaden. Zunächst steht eine Reise ins „tiefste Russland“ auf dem Programm: Die großzügige russische Musterkolonie Ale­ xandrowka à mit ihren Holzhäusern und Obstgärten versetzt die Gäste in eine russische Idylle. Konsequenterweise geht es anschließend auf den Kapellenberg, wo die zauberhafte orthodoxe Alexander-Newski-Kirche á Besucher und Gläubige gleichermaßen anzieht. Mit jedem weiteren Schritt den Pfingstberg hinauf nähert man sich einem der absoluten Höhepunkte eines Potsdambesuches: dem dort oben thronenden Belvedere â. Erdacht wurde dieses Traumschloss auf der höchsten Erhebung der Stadt mit seinem unvergleichlichen Ausblick von König Friedrich Wilhelm IV., dem „Romantiker auf dem preußischen Thron“. Gleich nebenan liegt der Pomonatempel, das erste Bauwerk Schinkels.

Während des Abstiegs vom Pfingstberg hinab streift man zum ersten Mal den Neuen Garten ä. Ganz im Norden befindet sich Schloss Cecili­ enhof (s. S. 88), das jüngste Schloss der Hohenzollern, in dem im Sommer 1945 die legendäre Potsdamer Konferenz stattfand. Der perfekte Ort, um sich nun zu stärken und eine Pause einzulegen, ist die nahe gelegene Meierei (s. S. 25). Von der Terrasse aus kann man beim Essen den Blick über das Wasser schweifen lassen und in aller Ruhe dem Schiffsbetrieb auf der Havel zusehen. Hier eröffnen sich nun zwei Alternativen, den weiteren Weg fortzusetzen: Zum einen können Fußgänger auf eines der Ausflugsboote oder das Wassertaxi umsteigen, um auf dem Wasserweg beispielsweise bis zur Glienicker Brücke æ oder bis zur Freundschaftsinsel É Potsdam von der Wasserseite aus zu erkunden. Ausdauerndere Zeitgenossen haben zum anderen die Möglichkeit, über die Uferpromenade im Neuen Garten und die Schwanenallee å mit den herrschaftlichen Villen an der Matrosenstation Kongsnaes vorbei bis

10 Auf ins Vergnügen Potsdam an einem langen Wochenende zur berühmten Glienicker Brücke æ zu spazieren. Wenn man die Strecke bis hier hin mit dem Fahrrad zurückgelegt hat, kann die Tour über KleinGlie­nicke  è, die Villenkolonie am Griebnitzsee ê und durch Babelsberg zurück verlängert werden, um

letztendlich auch an der Langen Brücke beim Lustgarten Ì zu landen. Auch für die unermüdlichen Spaziergänger empfiehlt es sich, spätestens bei der Glienicker Brücke auf ein Boot umsteigen. Die Fahrt führt vorbei an Schloss und Park Babels­

Das gibt es nur in Potsdam

f In Potsdam scheint fast alles möglich, auch Aldi-Fähranleger

µ Man gönnt sich ja sonst nichts: Im Heiligen See badet man niveauvoll mit Blick auf das Marmorpalais (s. S. 87). Wer etwas weiter hinausschwimmt, hat sogar Schloss Cecilienhof im Visier. Da Schwimmen hier offiziell verboten ist – das Areal zählt zum Weltkulturerbe –, lautet die derzeitige Sprachregelung, dass das Baden nur „geduldet“ sei. µ Ein Traum für viele Freizeitkapi­ täne wird wahr: Einmal mit dem eigenen Boot zum Einkaufen aufbrechen. Der Aldi in der Berliner Vorstadt macht es möglich. Hier gibt es einen kleinen Bootsanleger exklusiv für Aldi-Kunden. Die logische Weiterentwicklung wäre dann noch der Ausbau zum Drive-in – pardon: „Sail-in“. 010pm Abb.: sk

µ Potsdam und Umgebung weisen mit den Schlössern Sanssouci, Cecilienhof, Babelsberg, Charlottenhof, Lindstedt, Stern, Glienicke und Klein-Glienicke, Sacrow, Caputh, Golm Marquardt, Petzow und dem wieder aufgebauten Stadtschloss Ë eine weltweit vermutlich einmalige Schlösserdichte auf. Und dabei sind die ungezählten Herrenhäuser, Villen, Palais, Belvederes, Orangerien und anderen schlossähnlichen Gebäude noch nicht einmal mit eingerechnet! µ Die Potsdamer Schlössernacht (s. S. 13) ist eines der Topevents der Stadt. Der festlich illuminierte Park Sanssouci × mit seinen märchenhaften Gebäuden präsentiert sich dann von seiner prächtigsten Seite. Musik, Kleinkunst, Menschen in fantasievollen Kostümen und ein grandioses Abschlussfeuerwerk verzaubern die oft sprachlosen Gäste. Wem das noch nicht reicht, kann schon beim Konzert am Vorabend erste Eindrücke sammeln.

Auf ins Vergnügen 11 Zur richtigen Zeit am richtigen Ort berg é, dem allein schon aufgrund seiner Architektur spektakulären Hans Otto Theater sowie der Freund­ schaftsinsel É und endet schließlich an der Langen Brücke. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zu Lustgarten Ì und Mar­ stall Í, wo das Filmmuseum untergebracht ist, sowie zum Alten Markt Ê. Hier konzentrieren sich mit Nikolai­ kirche, Fortunaportal und Altem Rat­ haus inklusive Potsdam-Museum zahlreiche Attraktionen. Den Höhepunkt bildet das erst 2014 fertiggestellte Stadtschloss Ë, in dem heute das Brandenburgische Landesparlament einquartiert ist und das sich zu einem echten Blickfang entwickelt hat. Damit ist man wieder im unmittelbaren Stadtzentrum angekommen und kann sich schon einmal Gedanken über die weitere Abendgestaltung machen. Ein Vorschlag wäre der Besuch einer Vorstellung im einmaligen Hans Otto Theater (s. S. 27) oder einer anderen der so zahlreichen Veranstaltungen am Kulturstandort Schiffbauergasse ç. Ein Besuch des Restaurantschiffs John Barnett (s. S. 22) oder des edleren Il Teatro (s. S. 20) würde diesen erlebnisreichen Tag stilgerecht abrunden.

3. Tag: Ausflug ins Umland Hoffentlich bleibt noch genügend Zeit für einen dritten Tag, denn sonst müsste man auf eine schöne Erfahrung verzichten. Dieser Tag ist einem Ausflug in die nähere Umgebung gewidmet und dazu bieten sich gleich mehrere interessante Varianten an, je nachdem ob man sich für eine Bootstour, eine Fahrradtour, einen ausgiebigen Spaziergang oder eine Kombination dieser Möglichkeiten entscheidet.

Zur Auswahl stehen die 7-SeenTour nach Wannsee und zurück oder eine Bootstour nach Werder (s. S. 131), eine Fahrradtour um den schönen Schwielowsee (s. S. 113) – wobei praktischerweise auch der Blütenstadt Werder ein Besuch abgestattet werden könnte – oder ein Ausflug nach Sacrow ñ und zur Pfauenin­ sel ò. Somit steht man vor der berühmten Qual der Wahl. Das ist aber kein Grund zur Sorge, denn eigentlich kann man sich nur richtig entscheiden und sich in jedem Fall auf einen schönen Tag freuen.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, das ist in Potsdam kein Problem: Am richtigen Ort ist man hier sowieso und bei dem prall gefüllten Veranstaltungskalender sollte auch die Wahl des richtigen Zeitpunkts keine Schwierigkeit darstellen.

Frühling µ Potsdamer Flottenparade: Im April startet am Lustgarten die Potsdamer Schifffahrt (s. S. 131) mit einer Flottenparade und dazugehöriger Begleitmusik in die neue Saison (www.schiffahrt-inpotsdam.de). µ Filmfestival Sehsüchte: Das mittlerweile größte internationale Studentenfilmfestival Europas sorgt im April/Mai für spannende Kinoerlebnisse (www.sehsuechte.de). µ RBB-Drittelmarathon: Ende April treffen sich Läufer in Potsdam, um die attraktive, ca. 14 km lange Strecke mit Start und Ziel an der Glienicker Brücke erfolgreich zu bestehen (www.rbb-lauf.de).

010pm Abb.: sk

12 Auf ins Vergnügen Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

µ Ritterfest im Volkspark: An einem Wochenende im Mai/Juni begibt man sich im Volkspark auf die Spuren von Rittern und Burgfräuleins – ein mittelalterliches Spektakel mit Markt, Musik und Gaukelei (www.volkspark-potsdam.de). µ Potsdamer Tanztage: Für fast zwei Wochen im Mai wird die „fabrik“ in der Schiffbauergasse zum Mekka der internationalen Tanzszene: Ein Muss für jeden großen und kleinen Tanzfan (www.fabrikpotsdam.de).

Sommer µ Internationaler Orgelsommer: Seit der Wende inszenieren internationale Künstler in den Sommermonaten vor allem in der Erlöserkirche und der Friedenskirche Konzerte für Orgelfans. µ Schlösser-Halbmarathon: Zum Anfang des Monats Juni treffen sich die Laufbegeisterten in Potsdam, um einen hinsichtlich der Streckenführung einzigartigen Halbmarathon zu meistern. Die grandiose Kulisse ist für alle ein Erlebnis, ob auf oder an der Strecke (www.potsdammarathon.de).

µ UNESCO-Welterbetag: Am ersten Wochenende im Juni beteiligt sich natürlich auch Potsdam an diesem besonderen Festtag. Den Schwerpunkt bildet dabei immer eine der zahlreichen Welterbestätten der Stadt (www.unesco.de/ welterbetag.html). µ Musikfestspiele Potsdam: Für zwei ­Wochen im Juni wird Potsdam eine Stadt der Musik. Zahlreiche (Open-Air-) Konzerte und Führungen musikalisch jeweils wechselnder Schwerpunkte, inspiriert durch die wundervollen Gebäude und Grünanlagen in und um S ­ anssouci, ­begeistern sowohl junge als auch ältere Zuhörer (www.musikfestspiele-­potsdam. de). µ Fête de la Musique: Der kleine Ableger des großen Berliner Straßenfests liefert im Juni auf den Straßen und in den Lokalen der Innenstadt live und kostenlos Musik für jedermann. Aufgrund unsicherer Finanzierung musste die Fête 2014 ausfallen – hoffentlich ein einmaliger Aussetzer (www.fete-potsdam.de). µ Stadtwerkefest: Beim Open-Air-Festival im Lustgarten ist für jeden etwas dabei. Weltstars von Klassik bis Rock und Pop