Programm - Katholische Akademie Freiburg

Programm - Katholische Akademie Freiburg

Programm Januar - Juli 2011 KATHOLISCHE AKADEMIE DER ERZDIÖZESE FREIBURG Verehrte Besucherinnen und Besucher der Katholischen Akademie, liebe Gäst...

500KB Sizes 0 Downloads 2 Views

Recommend Documents

Programm - Katholische Akademie Freiburg
18.01.2015 - Seminare buchen können? Wir stehen Ihnen gerne zur ... Joachim Nebel (Heimschule St. Landolin, Ettenheim) ·

Programm - Katholische Akademie Schwerte
wohnte danach nie wieder im Schloss von Blois. Die Anlage von. Chenonceau am Cher geht auf Thomas Bohier zurück, einen

Programm - Katholische Akademie Schwerte
von Schloss Tintagel, die subtropischen Scilly-Inseln oder das berühmte ehemalige Benediktiner-Priorat St. Michels Moun

Aktuell & Medienecho - Katholische Akademie Freiburg
16.07.2013 - Schwerpunktthema im kommenden Halbjahr: Tabu mehr . ... 18.07.2013, 19.30 Uhr -Warum wir eine gerechte Vert

Aus erster Hand - Katholische Akademie Freiburg
11.06.2013 - Zukunft braucht Erinnerung. Seit 2001 sind. »Zeit-Zeugen« der ersten und der zweiten Generation eingelade

Eva Rosenstiel: Galerie - Katholische Akademie Freiburg
Die Künstlerin beschäftigt sich mit den philosophisch- lite rarischen Texten von Walter Benjamin, Franz Hessel und. Ch

Katholische Fachhochschule Freiburg - Organisationsentwicklung
politische Einflussnahme. - provokative Techniken (Sitin, Goins, Boykott, ziviler Ungeh.) - disruptive Techniken (Demons

Sprachen - Katholische Hochschule Freiburg
10.08.2016 - "Evangelische Hochschule "(Université protestante en Travail social ) et de la ... Ort: Evangelische Hochs

Seelenlandschaften - Katholische Akademie Stapelfeld
haus. Nicht inbegriffen sind Eintrittsgelder und die. Kosten für eine geplante Exkursion in der Umgebung ... des „lei

Programm

Januar - Juli 2011

KATHOLISCHE AKADEMIE DER ERZDIÖZESE FREIBURG

Verehrte Besucherinnen und Besucher der Katholischen Akademie, liebe Gäste, »Heimat« ist ein Begriff, der besser als viele andere geeignet ist, den Wandel zu beschreiben, in dem sich unsere Gesellschaft befindet. Weil wir uns diesem Phänomen nicht entziehen wollen, haben wir »Heimat« als Fokusthema für dieses Halbjahr gewählt. Das ist keine ganz leichte Aufgabe. Denn für viele Menschen klingt »Heimat« nach wie vor hauptsächlich nach Erinnerungen der Jugendzeit, nach der eigenen Herkunft, nach Landschaft und kulturellem Leben einer Region, nach kirchlichen Wurzeln … Aber mit der Pluralisierung und Differenzierung unserer Gesellschaft erscheint auch der Begriff der Heimat schillernd: Welche Heimat bieten wir Menschen, die aus anderen Kulturen kommen, ihre Religionen und Lebensgewohnheiten mitbringen und dennoch eine neue Heimat suchen und diese auch finden sollen? Und wie darf und muss sich unser Begriff von Heimat dadurch verändern? »Heimat« ist zur Frage danach geworden, welche Einflüsse, welche Werte, welche ethischen und rechtlichen Standards in Zukunft identitätsstiftend und -erhaltend wirken werden und welche nicht. Neben den Veranstaltungen zum Fokus »Heimat« können Sie viele weitere Themen in diesem Halbjahresprogramm entdecken, die hoffentlich Ihr Interesse finden. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen! Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Thomas Herkert Akademiedirektor

Unsere Themen in systematischer Übersicht

Seite 7

Heimat Kirche? Identität – Beziehung – Bindung Heimatsuche im Film. Vom falschen Pathos zum Versuch der Identitätsstiftung: - Alfons Stummer: Der Förster vom Silberwald (1954)

8

- Josef Vilsmaier: Herbstmilch (1989)

13

- Marcus Rosenmüller: Wer früher stirbt, ist länger tot (2006)

15

Menschen und Werte: Regina Ammicht Quinn

9 9

Ein.ver.leibt. Zum Verhältnis von Körper und Identität »Zwischenhimmel« Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch

10

»Wird heute ein guter Tag sein?« Erzählungen aus dem Pflegeheim

12

Heimat = Kultur. Jüdisch-geistiges und kulturelles Schaffen in Israel und in der Diaspora

17

Migration – Integration. Heimat? Zur aktuellen Situation von Migranten in Deutschland

19

Menschen und Werte: Cem Özdemir

21

Theologie – Philosophie – Ethik Heimat Kirche? Identität – Beziehung – Bindung Christlicher Glaube für Fragende

7 7, 11, 14, 17, 18, 23

Ein.ver.leibt. Zum Verhältnis von Körper und Identität

9

Tiere und Pflanzen unter Verschluss. Ethische Aspekte der Biopatentierung

11

»Wird heute ein guter Tag sein?« Erzählungen aus dem Pflegeheim

12

Gottes Welt – MenschenWelten. Anspruch und Herausforderung der Schöpfungstheologie

13

Johann Sebastian Bachs Johannespassion. Musik und Theologie im Dialog

14

Kinderwunsch und Reproduktionsmedizin. Ethische Herausforderungen der technisierten Fortpflanzung

14

»Wer bin ich?« Philosophieren mit Kindern

15

Brauchen wir Re-Visionen? Perspektiven heutiger Theologie

16

Was ist Zeit? Transdisziplinäre Annäherungen

17

»Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben« Bach-Kantate zum Mitsingen

19

Forum Ethik – Diskussionsforum

20

12. Süddeutsche Hospiztage

23

Kirche – Ökumene – Religionen Heimat Kirche? Identität – Beziehung – Bindung

Seite 7

Zeichen auf dem Weg. Impulse für eine spirituelle Lebenskunst

12

Kinderwunsch und Reproduktionsmedizin. Ethische Herausforderungen der technisierten Fortpflanzung

14

Das Ziel ist der Weg. Die Erfahrung des Pilgerns in den Alltag integrieren

16

Heimat = Kultur. Jüdisch-geistiges und kulturelles Schaffen in Israel und in der Diaspora

17

Kirche und Hochschule

18

Was ist »Spiritualität«? Innere Wege der Weltreligionen

20

Juntos como hermanos – Gemeinsam wie Geschwister. 25 Jahre Peru-Partnerschaft vor den Herausforderungen der Zukunft

22

Zeit zur Aussaat. Kindertageseinrichtungen als pastorale Chance und Herausforderung

22

Politik – Nachhaltigkeit – Soziales – Psychologie Menschen und Werte: Regina Ammicht Quinn

9

Ein.ver.leibt. Zum Verhältnis von Körper und Identität

9

Tiere und Pflanzen unter Verschluss. Ethische Aspekte der Biopatentierung

11

»Wird heute ein guter Tag sein?« Erzählungen aus dem Pflegeheim

12

Migration – Integration. Heimat? Zur aktuellen Situation von Migranten in Deutschland

19

Menschen und Werte: Cem Özdemir

21

12. Süddeutsche Hospiztage

23

Kunst – Literatur – Musik – Geschichte Reinhard Klessinger: wieder-wider. Wandobjekte und Arbeiten auf Papier – Ausstellung

Seite 7

Literarisches am Sonntagnachmittag: - Anna Maria Jokl

7

- Mira Magén

11

- Ilse Weber

18

- Elieser Steinbarg – ein jüdischer Fabeldichter 13 - Karl Kraus – Schriftsteller

20

- »Es war wie ein Glas zwischen uns« Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky

22

»Mein Leben ist ein schönes Märchen« Eine poetisch-heitere Reise in Hans Christian Andersens Lebens- und Märchenwelt – Erzähltheaterabend

8

Heimatsuche im Film. Vom falschen Pathos zum Versuch der Identitätsstiftung: - Alfons Stummer: Der Förster vom Silberwald (1954)

8

- Josef Vilsmaier: Herbstmilch (1989)

13

- Marcus Rosenmüller: Wer früher stirbt, ist länger tot (2006)

15

»Zwischenhimmel«. Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch

10

Margot Wicki-Schwarzschild. »Aus erster Hand« – Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933–1945

10

»Wird heute ein guter Tag sein?« Erzählungen aus dem Pflegeheim

12

Johann Sebastian Bachs Johannespassion. Musik und Theologie im Dialog

14

Wolfram Scheffel: Häuser und Landschaften. Bilder und Grafik – Ausstellung

15

»Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben« Bach-Kantate zum Mitsingen

19

Kinder und Jugendliche in friedloser Zeit »Aus erster Hand« – Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933–1945

21

Unsere Veranstaltungen stehen in der Regel allen Interessierten offen.

Veranstaltungen 101

Reinhard Klessinger: wieder-wider

Wandobjekte und Arbeiten auf Papier



Ausstellung



Der als Zeichner und Bildhauer bekannte Künstler zeigt Arbeiten, die sich im Grenzbereich von Zeichnung, Malerei und Objekt bewegen. In den Objekten bilden sich häufig Bildelemente in einem Spiegel auf einer zweiten, tiefer gelegenen Bildebene ab. So kommen Bild und Abbild in einem Objekt zusammen. Je nach Standpunkt des Betrachters fügt sich auch sein Konterfei mit in das Bild ein. Dies kann durchaus als Verweis auf den Anteil des Betrachters an der »Bildwerdung« verstanden werden. Einführung: Christiane Grathwohl-Scheffel (Kunstgeschichte, Freiburg)



Eröffnung: Mittwoch, 12. Januar 2011, 20.00 Uhr Dauer: 13. Januar - 23. März 2011

102

Anna Maria Jokl



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 16. Januar 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr



Weitere Veranstaltungen der Reihe am 13. Februar, 13. März, 3. April, 15. Mai, 5. Juni, 10. Juli 2011

103

Heimat Kirche?



Offener Gesprächskreis Christlicher Glaube für Fragende

(geb. 23. Januar 1911 in Wien, gest. 21. Oktober 2001 in Jerusalem) vorgestellt von Nikola Herweg (Marbach)

Identität – Beziehung – Bindung

Für viele Menschen waren die skandalösen Geschehnisse um den Missbrauchsskandal Anlass, aus ihrer Kirche auszutreten. Aber auch für diejenigen, die einen solchen Schritt (noch) nicht in Erwägung ziehen, zeigt sich die katholische Kirche als schwierige Heimat.

Thomas Herkert (Theologie, Freiburg)



Sonntag, 23. Januar 2011 Weitere Veranstaltungen der Reihe am 20. Februar, 20. März, 17. April, 22. Mai, 17. Juli 2011

7

104

»Mein Leben ist ein schönes Märchen«



Erzähltheaterabend



Wer kennt nicht »Die Prinzessin auf der Erbse«, »Des Kaisers neue Kleider«, »Die kleine Meerjungfrau«? Aber wie steht es mit »Die Teekanne«, »Die Liebesleute«, »Der Floh und der Professor«? Von den mehr als 150 Andersenmärchen ist der größere Teil nicht für Kinder geschrieben. Es sind doppelbödige Geschichten, die alle­samt autobiographische Bezüge aufweisen und menschliche Abgründe enthüllen.



Rosa Müller-Gantert (Theater Karawane, Freiburg)



(Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnahme nur mit Anmeldung)



Dienstag, 25. Januar 2011, 19.00 Uhr

Eine poetisch-heitere Reise in Hans Christian Andersens Lebens- und Märchenwelt

105 A Heimatsuche im Film Vom falschen Pathos zum Versuch der Identitätsstiftung

Filmpräsentation und Seminar in Zusammenarbeit mit der Mediathek für Pastoral und Religionspädagogik Freiburg



Die deutschen Heimatfilme der fünfziger und frühen sechziger Jahre sind noch im engen Kontext mit dem Nationalsozialismus und der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zu sehen. In einer Zeit, in der nichts ungewisser als die Zukunft war, zeigen sie eine verlorene heile Welt: Die Filme geben, bewusst oder unbewusst, Orientierung und Handlungsanweisung für eine zutiefst verun­ sicherte Gesellschaft. In dieser Funktion haben die Heimatfilme dieser Zeit durchaus Anteil an der politischen Entwicklung West­ deutschlands. Es sind Filme des Erinnerns und Sich-Vergewisserns: Heimatfilme als Spurensuche deutscher Geschichte.



Alfons Stummer: Der Förster vom Silberwald (1954) Der Prototyp des deutschsprachigen Heimatfilms der fünfziger Jahre (geschätzte Zuschauer: 28 Millionen) etabliert die klassi­ schen Themen-Klischees dieses Genres wie Stadt – Land und Fortschritt – Tradition. Ursprünglich als Dokumentarfilm geplant, spielen Natur- und Landschaftsaufnahmen eine dominante Rolle – und natürlich siegt die »reine« Liebe der Frau aus der Stadt zu dem Mann, der in dieser imponierenden Naturkulisse lebt und arbeitet ... Prof. Dr. Heiner Behring (Medienethik und Medienästhetik, Offenburg)



Mittwoch, 26. Januar 2011, 19.00 Uhr



Weitere Veranstaltungen der Reihe am 24. Februar und 22. März 2011

8

106

Menschen und Werte: Regina Ammicht Quinn



Abend in der Akademie Die Frage nach Werten ist immer auch die Frage nach gelebten Werten: in Staaten und Gesellschaften, in Institutionen und Religionen, in Politik und Wirtschaft und zuallererst im alltäglichen Miteinander. Dies zeigt sich nicht zuletzt, wenn Vertrautes unsicher wird – längst ist die Frage nach Heimat und den damit verbundenen Werten nicht mehr nur das Problem der Zuwanderer und ihrer Familien, sondern der Gesellschaft insgesamt. »Menschen und Werte« ins Gespräch bringen – das ist das Anliegen der gleichnamigen Reihe im aktuellen Fokus »Heimat«.



Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn (Staatsrätin, Tübingen)



Donnerstag, 27. Januar 2011, 19.00 Uhr

107

Ein.ver.leibt

Zum Verhältnis von Körper und Identität Studientag in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich Fundamentaltheologie der Theologischen Fakultät der AlbertLudwigs-Universität Freiburg »Identität« und »Körper« sind Grundbegriffe im Nachdenken des Menschen über sich selbst. In welchem Verhältnis jedoch steht unsere Identität zu unserer körperlichen Beschaffenheit? Was macht unsere Identität aus? Anliegen des Studientags ist es, das Verhältnis von Körper und Identität unter den Bedingungen der Moderne zu reflektieren und verschiedene Zugangsweisen zu­ sammenzubringen. Dabei sollen soziale, kulturell geformte Körperbilder und die Bedeutung gesellschaftlicher Prägungen ebenso zur Sprache kommen wie die Frage nach dem Umgang mit Sexualität und die vielfältigen körperlichen sowie psychischen Bedingtheiten, die ebenfalls wesentlich für unsere Identitätsausbildung sind. Prof. Dr. Paula-Irene Villa (Soziologie/Gender-Studies, München) Stefan Silies (Medienkünstler/Filmemacher, Köln) Prof. Dr. Magnus Striet (Fundamentaltheologie, Freiburg) Andrea Zimmermann (Gender-Studies, Basel) Prof. Dr. Maria Borcsa (Psychologie/Klinische Psychologie, Nordhausen) PD Dr. Florian Steger (Medizinethik/Medizingeschichte, Erlangen) Dr. Stefan Orth (Theologie/Herder Korrespondenz, Freiburg)



Samstag, 29. Januar 2011

9

108

»Zwischenhimmel«



Lesung



»In Mittelitalien sah ich von weitem auf einem Weinberghügel eine riesige Plakatwand. Mit großen, blauen Buchstaben auf weißem Grund las ich: La Toscana, il Markgräflerland d’Italia. Jetzt war ich endlich ganz bei mir zu Hause angekommen.« ... »Noch gibt es im Markgräflerland oder in der Ortenau keine chinesischen Winzergenossenschaften.« ... »Auf dem Weg zur Burg Rötteln lese ich auf einem Info-Plakat die Ankündigung eines ‚Snow-Board Bazars’. Hier also haben sich Okzident und Orient schon vereinigt.«



Stefan Pflaum (Autor, Schallstadt)



Mittwoch, 2. Februar 2011, 20.00 Uhr

109

Margot Wicki-Schwarzschild



»Aus erster Hand« – Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933–1945



Oberrheinisches Tage- und Nächtebuch

Margot Wicki-Schwarzschild, geb. 1931 in Kaiserslautern, wurde mit ihrer Familie nach Gurs deportiert. Im Herbst 1942 gelang es der schweizer Krankenschwester Friedel Bohny-Reiter, die Mutter und die Töchter Schwarzschild vor der Deportation in den Osten zu retten. Der Vater wurde vermutlich 1943 in Auschwitz ermordet.



Margot Wicki-Schwarzschild im Gespräch mit Prof. Dr. Erhard Roy Wiehn (Konstanz)



Dienstag, 8. Februar 2011, 20.00 Uhr



Die Akademie: Ihr Tagungshaus! Wussten Sie, dass Sie die Räumlichkeiten der Akademie für Ihre Tagungen und Seminare buchen können? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung – mit einem Team, das aus Erfahrung weiß, was zu einer gelungenen Tagung beiträgt. Oder verbinden Sie Ihre Veranstaltung bei uns mit einem Kurzurlaub im Herzen Freiburgs – unser Tagungshaus bietet auch dafür viele Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Kontaktdaten für Information & Buchung finden Sie auf Seite 26.

Katholische Akademie der erzdiözese Freiburg

10

110

Tiere und Pflanzen unter Verschluss



Tagung in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landvolkbewegung der Erzdiözese Freiburg



Laut EU-Gesetzgebung ist eine Patentierung von Pflanzensorten und Tierrassen verboten. Multinationalen Konzernen gelingt es allerdings, dieses Gesetz auszuhebeln, indem sie nach EU-Richt­ linien vorgehen, die die Patentierung von Gensequenzen zu­lassen. Durch die Hintertür wird so eine Patentierung ganzer Pflanzen und Tiere erreicht. Neben der Tatsache, dass Land­wirte dadurch in Abhängigkeit zu Konzernen geraten, steht vor allem auch die ethische Frage im Vordergrund: Ist Gottes Schöpfung und deren Vielfalt patentierbar?





Rudolph Bühler (Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall) Christian Hiß (»Stiftung Kaiserstühler Garten«, Eichstetten) Bettina Locklair (Katholisches Büro Berlin) Prof. Dr. Rudolf Preisinger (Geschäftsführer Lohmann Tierzucht GmbH, Cuxhaven) Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Moraltheologie, Freiburg)



Samstag, 12. Februar 2011

111

Mira Magén



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 13. Februar 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

112

Christlicher Glaube für Fragende



Offener Gesprächskreis



Ethische Aspekte der Biopatentierung

(lebt in Jerusalem) vorgestellt von Dr. Ursula Hellerich (Freiburg)

Fragen auch aus dem Kreis der Teilnehmer/innen werden auf der Grundlage von kurzen Einführungen in die Problematik erörtert, um eine eigene Urteilsbildung zu ermöglichen.

Sonntag, 20. Februar 2011

11

113

Zeichen auf dem Weg

Impulse für eine spirituelle Lebenskunst Vortrag im Rahmen der Reihe »spektrum spirituell« in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, dem c-punkt – Münsterforum und dem Verlag Herder, Freiburg »spektrum spirituell« lädt dazu ein, Vor- und Querdenker/innen unserer religiösen Landschaft persönlich zu begegnen und ins Gespräch mit ihnen einzutreten. Zu Wort kommen Autorinnen und Autoren der Spektrum-Reihe des Freiburger Herder-Verlags. Abt Dr. Odilo Lechner OSB (München/Andechs) (Karten: Vorverkauf über »Ticket«, Badische Zeitung, Bertoldstr. 7, Freiburg, Tel.: 01805 556656, c-punkt, Herrenstr. 30, Freiburg, Tel.: 0761 2085963, und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr) Montag, 21. Februar 2011, 20.00 Uhr Weitere Veranstaltungen der Reihe finden Sie unter www.spektrum-spirituell.de

114

»Wird heute ein guter Tag sein?« Erzählungen aus dem Pflegeheim

Forum Ethik in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg und dem Zentrum für Geriatrie und Gerontologie des Universitätsklinikums Freiburg Eigentlich sind es ganz einfache Geschichten über die verwirrende Komplexität des Älter- und Pflegebedürftigwerdens, die uns Christoph Held erzählt. Was ihm aber gelingt, sind fast poetisch anmutende Schilderungen von durcheinander gewirbelten Erfahrungen von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die er aus der kunstvollen Distanz eines empathischen Beobachters präsentiert. Der Schauspieler Jodoc Seidel wird aus dem neu erschienenen Buch von Christoph Held lesen. Der Autor steht für Gespräch, Diskussion und Fragen zur Verfügung. Dr. Christoph Held (Geriatrie, Zürich) Jodoc Seidel (Schauspieler, Zürich)

12

Dienstag, 22. Februar 2011, 19.00 Uhr

105 B Heimatsuche im Film Vom falschen Pathos zum Versuch der Identitätsstiftung

Filmpräsentation und Seminar



Josef Vilsmaier: Herbstmilch (1989) Die detailgenaue, unprätentiöse Verfilmung der Lebenserinne­ rungen der Bäuerin Anna Wimschneider aus Niederbayern prä­ sentiert den »modernen« Heimatfilm, in dem nicht eine heile Welt dargestellt wird, sondern der raue und harte Alltag eines bäuer­ lichen Lebens im 20. Jahrhundert.



Prof. Dr. Heiner Behring (Medienethik und Medienästhetik, Offenburg)



Donnerstag, 24. Februar 2011, 19.00 Uhr

128

Elieser Steinbarg - ein jüdischer Fabeldichter



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 13. März 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

116

Gottes Welt – MenschenWelten

(geb. 1880 in Lipkany, gest. 1932 in Czernowitz) vorgestellt von Ruben Frankenstein (Freiburg) Anette Andrée / Sigrid Beisel / Petra Leonards (Rezitation) Jonas Karp (musikalische Umrahmung)

Anspruch und Herausforderung der Schöpfungstheologie Theologischer Studientag in Zusammenarbeit mit der Theolo­ gischen Fakultät Freiburg und dem Institut für Pastorale Bildung, Freiburg Naturwissenschaftler – wie zuletzt Stephen Hawking – brauchen die Hypothese »Gott« für Erklärungsmodelle zur Entstehung des Universums nicht mehr. Selbsternannte Kirchenkritiker beleben uralte Stereotypen eines angeblich christlichen Schöpfungsver­ ständnisses, um sie dann vehement zu kritisieren. Wie kann heute theologisch verantwortlich von Gottes Schöpfung gesprochen werden, und welche Klangfarbe hat der Begriff »Schöpfung« für einen Naturwissenschaftler?



Prof. Dr. Hubert Irsigler (Alttestamentliche Literatur und Exegese, Freiburg) Prof. Dr. Christoph Peters (Molekularmedizin, Freiburg) Prof. Dr. Gregor Predel (Dogmatik, Freiburg) Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Moraltheologie, Freiburg)



(Einzelprogramm auf Anfrage)



Mittwoch, 16. März 2011

13

117

Johann Sebastian Bachs Johannespassion Musik und Theologie im Dialog

Der Komponist Robert Schumann nannte sie »kühner, gewaltiger und poetischer« als das Schwesterwerk nach Matthäus. Bachs Johannespassion, die am 7. April des Jahres 1724 in der Leipziger Nikolaikirche erstmals erklang, ist Musik vom Leiden Jesu, voller Leidenschaft und Dramatik. Zugleich ist Bach mit diesem Werk nie wirklich fertig geworden. Es liegt in nicht weniger als vier diver­ gierenden Fassungen vor und ermöglicht deshalb interessante Einblicke in Bachs kompositorische Werkstatt. Die Fragen nach der Einheit von Theologie und Musik in der Johannespassion werden ergänzt durch einen Probenbesuch beim Freiburger Bachchor.

Prof. Dr. Hans Michael Beuerle (Dirigent, Freiburg) Prof. Dr. Martin Petzoldt (Theologie/Bachforschung, Leipzig) Dr. Meinrad Walter (Musikwissenschaft/Kirchenmusik, Freiburg)



Freitag/Samstag, 18./19. März 2011

118

Christlicher Glaube für Fragende



Offener Gesprächskreis



Sonntag, 20. März 2011

119

Kinderwunsch und Reproduktionsmedizin

Ethische Herausforderungen der technisierten Fortpflanzung Klausurwoche in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung Die beständig wachsenden Möglichkeiten der Reproduktions­ medizin, ungewollt kinderlosen Menschen zu eigenen Kindern zu verhelfen, finden in den vergangenen Jahren zunehmend gesell­ schaftliches Interesse und Akzeptanz. Dabei stoßen innovative Techniken der Kinderwunschbehandlung aber auch an die Grenzen vertrauter Normen und führen die Unabdingbarkeit ethischer Reflexion vor Augen. Vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch das Bundesministerium erhalten junge Nachwuchswissenschaftler die Chance, sich in interdisziplinärer Perspektive eine Woche mit der Thematik auseinanderzusetzen. (Geschlossene Veranstaltung)



14

Sonntag, 20. – Sonntag, 27. März 2011

105 C Heimatsuche im Film Vom falschen Pathos zum Versuch der Identitätsstiftung

Filmpräsentation und Seminar



Marcus Rosenmüller: Wer früher stirbt, ist länger tot (2006) Heimatfilm als schwarze Komödie – die Gespräche am Stammtisch in diesem Film haben eher anarchistischen Charakter, und der Humor kann schon einmal in bitterböse Satire kippen. Ein Film über das Erwachsenwerden im ländlichen Oberbayern mit nach­ denkenswerten, immer unangestrengten Reflexionen über Leben und Tod.



Prof. Dr. Heiner Behring (Medienethik und Medienästhetik, Offenburg)



Dienstag, 22. März 2011, 19.00 Uhr

120

»Wer bin ich?«

Philosophieren mit Kindern Seminar für Kinder von 9 bis 12 Jahren mit ihren Eltern, Großeltern, Paten … Kinder stellen Fragen, die oft schwer zu beantworten sind. Nicht immer gibt es einfache Antworten auf einfache Fragen. Umso in­ teressanter ist es, sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche danach zu begeben. Dabei bekommen auch Erwachsene neue Denkan­ stöße, denn Kinder können kluge Philosophen sein. Das gemein­ same Philosophieren kann die Neugierde der Kinder stärken und sie zu eigenständigem Nachdenken anleiten. Julia Justl (Akademie Kinder philosophieren, Freising) Katharina Zeitler (Akademie Kinder philosophieren, Freising)



Samstag, 26. März 2011

121

Wolfram Scheffel: Häuser und Landschaften



Ausstellung





Die Malerei beeindruckt durch ihre Klarheit, ihre reine Form und durch die Assoziationen, die sie auslöst. Die Verflechtungen und Verwerfungen der Welt machen diese immer unübersichtlicher. Der Wunsch nach dem Durchschaubaren, Nachvollziehbaren wächst. Die scheinbare Einfachheit und Klarheit der Malerei strukturiert die Welt und kommt dem Betrachter entgegen. Allerdings beunruhigt die Malerei uns gleichzeitig, denn wir finden uns in ihr wieder und kommen doch nicht in ihr vor.



Einführung: Stefan Tolksdorf (Kulturjournalist, Au)



Eröffnung: Montag, 28. März 2011, 20.00 Uhr Dauer: 29. März 2011 - 13. Juli 2011

Bilder und Grafik

15

122

Literarisches am Sonntagnachmittag



Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Sonntag, 3. April 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

123

Das Ziel ist der Weg

Die Erfahrung des Pilgerns in den Alltag integrieren Vortrag im Rahmen der Reihe »spektrum spirituell« in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, dem c-punkt – Münsterforum und dem Verlag Herder, Freiburg Dr. Ulrich Hagenmeyer (Autor, Stuttgart)

(Karten: Vorverkauf über »Ticket«, Badische Zeitung, Bertoldstr. 7, Freiburg, Tel.: 01805 556656, c-punkt, Herrenstr. 30, Freiburg, Tel.: 0761 2085963, und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr) Montag, 4. April 2011, 20.00 Uhr

124

Brauchen wir Re-Visionen? Perspektiven heutiger Theologie

Tagung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg Dass Theologie sich immer neu zur Sprache bringen muss, um für die Menschen verständlich zu sein, gehört zu ihren zentralen Aufgaben. Am Beispiel des Verständnisses der Hingabe Jesu als Sühnopfer stellt sich die Tagung dieser Herausforderung im interkonfessionellen Gespräch. Prof. Dr. Klaus-Peter Jörns (Evangelische Theologie/Soziologie, Berg am Starnberger See) Dr. Friedrich Schorlemmer (Evangelische Theologie, Lutherstadt Wittenberg) Prof. Dr. Magnus Striet (Katholische Theologie, Freiburg) Prof. Dr. Saskia Wendel (Katholische Theologie/ Religionsphilosophie, Köln)

16

Samstag, 9. April 2011

125

Christlicher Glaube für Fragende



Offener Gesprächskreis



Sonntag, 17. April 2011

126



Heimat = Kultur

Jüdisch-geistiges und kulturelles Schaffen in Israel und in der Diaspora Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Was Heimat bedeutet, erfährt besonders der in der Fremde Lebende. Nicht nur konkrete Orte, eine Gegend oder Landschaft, ein Dorf, eine Stadt, ein Land, auch Sprache oder Religion können Heimat sein oder dazu werden. Schon in der Bibel wird von Verbannung, Vertreibung und dem Leben in der »Zerstreuung« (Diaspora) erzählt und davon, wie Menschen in der Fremde ihre Traditionen, ihre Kultur pflegen. Wie stehen jüdische Tradition und über tausendjährige Diaspora-Kultur heute zueinander? Was prägt die Kultur in Israel heute?



Prof. Dr. Anat Feinberg (Heidelberg) Sonntag, 17. April 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

127

Was ist Zeit?

Transdisziplinäre Annäherungen Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit dem Husserl-Archiv der Universität Freiburg und der Abteilung für Quantenoptik und -statistik des Physikalischen Instituts der Universität Freiburg Vertreter verschiedener Disziplinen (Theologie, Biologie, Philo­ sophie, Wissenschaftsgeschichte, Psychologie, Medizin u. a.) werden ihre Perspektiven auf den Themenkomplex Zeit darstellen, um einen Überblick über Differenzen und Gemeinsamkeiten der Annäherungen an dieses spannende und unergründliche Phäno­ men zu gewähren. Die Reihe bildet den Abschluss des mit dem Innovationspreis ausgezeichneten Projektes »Zeit in Philosophie und Physik«.



Donnerstag, 12. Mai 2011, 20.15 Uhr Ort: Universität Freiburg, HS 1199



Weitere Termine der Reihe: 19. Mai, 26. Mai, 9. Juni, 30. Juni, 7. Juli, 14. Juli, 21. Juli, 28. Juli, 4. August 2011

17

115

Ilse Weber - Schriftstellerin



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 15. Mai 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

129

Kirche und Hochschule

(geb. 11. Januar 1903 in Wittkowitz bei Mährisch Ostrau ermordet im Oktober 1944) vorgestellt von Ulrike Migdal (Bochum) Nadia Migdal (Tübingen)

Gespräch des Erzbischofs von Freiburg mit Professorinnen und Professoren der Freiburger Hochschulen

Donnerstag, 19. Mai 2011

130

Christlicher Glaube für Fragende



Offener Gesprächskreis



Sonntag, 22. Mai 2011

Sie haben die Wahl … Gerne informieren wir Sie über unsere Arbeit – in der Form, die Sie bevorzugen!

auf dem Postweg themenspezifisch als PDF • als E-Mail-Newsletter • •

Haben Sie Interesse? Nutzen Sie den Rückmeldebogen auf www.katholische-akademie-freiburg.de



18

… wie unsere Programme Sie erreichen!

131

Migration – Integration. Heimat?



Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle Peru e. V.





Viele Millionen Menschen weltweit leben fern von ihrer Heimat, viele auch in Deutschland. Die Zahl der Migranten wächst. In Deutschland besteht neben der Frage der aktuellen Zuwanderung nach wie vor auch – und vielleicht mehr denn je – die Herausforderung der Integration jener Zuwanderer und ihrer Familien, die bereits vor Jahren und Jahrzehnten kamen und mittlerweile schon in der dritten Generation in hier leben. Wie geht es Migranten und ihren Nachkommen in Deutschland? Welche Hilfen bietet die Gesellschaft ihnen, sich zu integrieren? Welche Integrationsleistungen dürfen beiderseitig erwartet werden? Und wie sehen Migranten selbst ihre Situation?



Roberto Alborino (Deutscher Caritasverband, Freiburg) Sebastian Ennigkeit M. A. (Politikwissenschaft/ArnoldBergstraesser-Institut, Freiburg) Virginia Gamarra de Lang (Büro für Migration und Integration, Freiburg) Birgit Rappenecker (Südwind Freiburg e. V., Freiburg) Prof. Dr. Haci Halil Uslucan (Integrationsforschung, Duisburg/ Essen) Emma Feist (Migrantinnen- und Migrantenbeirat, Freiburg)



Donnerstag, 26. Mai 2011, 18.00 Uhr

132

Bach-Kantate zum Mitsingen



Proben, Reflexion, Aufführung



Zur aktuellen Situation von Migranten in Deutschland

»Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben«

Bachs Kantate über das Doppelgebot der Gottes- und Nächsten­ liebe entstand im August des Jahres 1723 in Leipzig. Berühmt wurde der Eingangschor, weil hier eine Trompete zehn Mal Choralzeilen des Liedes »Dies sind die heilgen zehn Gebot« zu spielen hat: Jesu Liebesgebot und die zehn Gebote stehen in einem engen Zusammenhang. Wie in jedem Jahr wird die Kantate musikalisch und theologisch erarbeitet, wobei wir insbesondere nach Bachs komponierter Bibelauslegung fragen. Als »Predigt in Tönen« erklingt das Werk mit Solisten, Tagungschor, Vokalen­ semble und Orchester dann in der sonntäglichen Eucharistiefeier der Barockkirche St. Peter.

Johannes Götz (Bezirkskantor, St. Peter/Schwarzwald) Dr. Meinrad Walter (Musikwissenschaft/Theologie, Freiburg)



Freitag, 27. - Sonntag, 29. Mai 2011

19

133

Karl Kraus – Schriftsteller



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 5. Juni 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

134

Was ist »Spiritualität«?

(geb. 28. April 1874 in Jitschin, gest. 12. Juni 1936 in Wien) vorgestellt von Dr. Wilhelm Hindemith (Ulm)

Innere Wege der Weltreligionen Vortrag im Rahmen der Reihe »spektrum spirituell« in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, dem c-punkt – Münsterforum und dem Verlag Herder, Freiburg Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde (Religionswissenschaft, Freiburg) (Karten: Vorverkauf über »Ticket«, Badische Zeitung, Bertoldstr. 7, Freiburg, Tel.: 01805 556656, c-punkt, Herrenstr. 30, Freiburg, Tel.: 0761 2085963, und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr) Montag, 6. Juni 2011, 20.00 Uhr

135

Forum Ethik



Diskussionsforum Die gegenwärtig in ungeahnter Komplexität auftretenden ethischen Probleme verlangen eine interdisziplinäre Diskussion von Fachleuten, politisch Verantwortlichen und mündigen Zeitgenossen. Das Thema des Abends wird kurzfristig bekannt gegeben.



20

Dienstag, 7. Juni 2011, 19.30 Uhr

136

Kinder und Jugendliche in friedloser Zeit



»Aus erster Hand« – Erlebtes und Erforschtes aus der Zeit 1933–1945 Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die zwischen 1930 und 1945 Geborenen, zu denen auch die Referenten gehören. Wie sah der Alltag jener jungen Menschen aus? Welche Bedeutung hatten Familie, Schule und Freizeit, »Dienste« in der Staatsjugend, Bombenangriffe, Kinderlandverschickung und Evakuierung, Verlust von Angehörigen und Gesundheit, von Wohnung und Heimat? Wie kamen sie zurecht mit der Niederlage und, nach dem Krieg, mit Mängeln, dem Leben unter Besatzung und Anfängen einer Normalisierung?



Dr. Annemarie Ohler (Theologie, Freiburg) Dr. Norbert Ohler (Geschichte, Freiburg)



Dienstag, 28. Juni 2011, 20.00 Uhr

137

Menschen und Werte: Cem Özdemir



Abend in der Akademie Die Frage nach Werten ist immer auch die Frage nach gelebten Werten: in Staaten und Gesellschaften, in Institutionen und Religionen, in Politik und Wirtschaft und zuallererst im alltäglichen Miteinander. Dies zeigt sich nicht zuletzt, wenn Vertrautes unsicher wird – längst ist die Frage nach Heimat und den damit verbundenen Werten nicht mehr nur das Problem der Zuwanderer und ihrer Familien, sondern der Gesellschaft insgesamt. »Menschen und Werte« ins Gespräch bringen – das ist das Anliegen der gleichnamigen Reihe im aktuellen Fokus »Heimat«.



Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen, Berlin)



Mittwoch, 29. Juni 2011, 19.00 Uhr

21

138

Juntos como hermanos – Gemeinsam wie Geschwister

25 Jahre Peru-Partnerschaft vor den Herausforderungen der Zukunft Fachtagung in Zusammenarbeit mit dem Referat Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat Das Jubiläum der Partnerschaft zwischen dem Erzbistum Freiburg und der Kirche von Peru gibt Anlass, dankbar zurückzublicken, aber auch kritisch zu analysieren: Was ist gelungen, wo liegen Herausforderungen? Wie weit entspricht der Begriff »Partner­ schaft« der Realität? Wie sehen die Perspektiven für ein gemein­ sames geschwisterliches Lernen aus?



Freitag/Samstag, 1./2. Juli 2011

139

»Es war wie ein Glas zwischen uns«



Literarisches am Sonntagnachmittag Vortragsreihe gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit



Sonntag, 10. Juli 2011, 17.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

140

Zeit zur Aussaat



Die Geschichte von Mary und Kurt Tucholsky vorgestellt von Klaus Bellin (Berlin)

Kindertageseinrichtungen als pastorale Chance und Herausforderung Studientag zur Vorbereitung der Herbstkonferenzen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pastorale Bildung und dem Erzbischöflichen Ordinariat (Nähere Informationen auf Anfrage)



22

Mittwoch, 13. Juli 2011

141

12. Süddeutsche Hospiztage Tagung in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg, dem Diakonischen Werk Baden, der Evangelischen Akademie Baden und der Landesarbeits­ gemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg Die Hospizidee verfolgt ein umfassendes Konzept menschen­ würdiger Sterbebegleitung. Bereits zum zwölften Mal finden in Baden-Württemberg Hospiztage statt und laden dazu ein, fach­ lichen wie kollegialen Austausch zu pflegen. (Einzelprogramm auf Anfrage)



Mittwoch, 13. - Freitag, 15. Juli 2011 Ort: Bildungshaus Sankt Bernhard, An der Ludwigsfeste 50, 76437 Rastatt

142

Christlicher Glaube für Fragende



Offener Gesprächskreis



Sonntag, 17. Juli 2011

23

Hinweis auf andere Veranstalter

Akademie der älteren generation Informationen zu den einzelnen Vorträgen und das vollständige Programm erhalten Sie über die Leiter.

Freiburg: Leitung: Martin Schmeisser und Herrenstr. 28 A 79232 March Tel.: 07665 2328

Karlsruhe: Leitung: Dr. Erwin Vetter Erbprinzenstr. 14 76133 Karlsruhe Tel.: 0721 9127431 Fax: 0721 9127435 E-Mail: [email protected] Internet: www.kath-karlsruhe.de/akademie

Offenburg und Achern: Leitung: Gottfried Wiedemer Lortzingweg 8 77654 Offenburg Tel.: 0781 32527

24

Prälat Gerd Schmoll Burgunderstr. 3 79104 Freiburg Tel.: 0761 2023290

Veröffentlichungen Thomas Herkert / Karsten Kreutzer (Hg.)

Welcher Mensch ist das Maß? Kultureller Streitfall Menschenbild Mit Beiträgen von Siegfried Broß, Johann Hahlen, Hans-Otto Mühleisen, Saskia Wendel 2009, 108 S., ISBN 978-3-928698-34-4, 9,50 € Daniel Schäfer / Andreas Frewer / Eberhard Schockenhoff / Verena Wetzstein (Hg.)

Gesundheitskonzepte im Wandel. Geschichte, Ethik und Gesellschaft Beiträge der internationalen Tagung »Gesundheit im Wandel« 13.-15. Oktober 2006 2008, Franz Steiner Verlag Stuttgart, 308 S., ISBN 978-3-515-09-76-6, 49,00 € Thomas Herkert / Michael Albus (Hg.)

Macht und Gewissen. Christentum und Menschenrechte in Europa

Dokumentation der Tagung vom 4./5. April 2008 aus Anlass des 50. Todestages Reinhold Schneiders Mit Beiträgen von Hans Josef Kuschel, Hans Maier, Christa Nickels, Wolfgang Schäuble, Bernhard Vogel 2008, 104 S., ISBN 978-3-928698-33-7, 9,80 €

Vorschau Kathrin Gallegos-Sánchez / Barbara Henze / Thomas Herkert / Michael Quisinsky (Hg.)

Aggiornamento im Erzbistum Freiburg. Das II. Vatikanische Konzil in Erinnerung und Dialog 54 Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Konzils Mit Beiträgen von Josef Dewald, Kathrin Gallegos-Sánchez, Barbara Henze, Thomas Herkert, Miriam Münch, Klaus Nientiedt, Manfred Plate (†), C. Isabella Sachs, Michael Quisinsky, Meinrad Walter, Paul Wehrle u. a. Bestellung direkt bei: Katholische Akademie Postfach 9 47 79009 Freiburg Telefon 0761 31918-0 Telefax 0761 31918-111

[email protected] www.katholische-akademie-freiburg.de

Bei Bestellung ab € 10,- Porto/Versand frei. Bitte fordern Sie unser Schriftenverzeichnis an. Eine vollständige Liste der verfügbaren Titel finden Sie auch auf unserer Homepage – verbunden mit der Möglichkeit der Buchbestellung »online«.

25

Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg Korrespondenzanschrift: Besucheradresse: Konto:

Postfach 947, 79009 Freiburg Wintererstraße 1, 79104 Freiburg Telefon 0761 31918-0 Telefax 0761 31918-111 E-Mail: [email protected] Internet: www.katholische-akademie-freiburg.de GLS Gemeinschaftsbank eG Frankfurt, 8020594500, BLZ 430 609 67

Direktor:

Thomas Herkert

Studienleiter/innen:

Hanna Lehmann Monika Rappenecker Norbert Schwab (Stellv. Direktor) Dr. Verena Wetzstein

Sekretariate:

Elke Blumenschein Leonie Bührle Hilde Siegl Christiane Wenner (Direktion)

Empfangssekretariat:

Elke Blumenschein Christine Devic

Geschäftsführung:

Karoline Koch

Buchhaltung:

Gerlinde Moiszi

Hausverwaltung:

Andrea Bold-Reichenbach (Hauswirtschaftliche Betriebsleitung)

Anreise: Fußweg vom Bahnhof zur Akademie ca. 20 Min., Taxi ca. € 7,50. Straßenbahn von der Stadtbahnbrücke aus bis zur Haltestelle Siegesdenkmal, von dort Fußweg (ca. 7 Min.) über den Leopoldring und durch den Stadtgarten; Parkplatz hinter dem Haus, Zufahrt über Wintererstraße, dann Ludwigstraße nach rechts. Hinweise und Geschäftsbedingungen Die Tagungen der Katholischen Akademie sind ‑ wenn nicht anders vermerkt ‑ allen Interessierten zugänglich. Zu den Tagungen erscheinen Einzelprogramme, die nähere Auskunft über Inhalt und Ablauf geben. Soweit Sie unsere Einzelprogramme nicht regelmäßig beziehen, können Sie diese anfordern. Anmeldungen Für alle Veranstaltungen wird eine verbindliche Anmeldung erbeten. Wir verschicken keine schriftlichen Zusagen. Ihre Teilnahme ist verbindlich gebucht, wenn Sie keine schriftliche Absage erhalten. Kartenreservierung Wir reservieren Ihre vorbestellten Karten bis 10 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung. Rücktritt von Anmeldungen Rücktritt von der Teilnahme ist bis eine Woche vor der Veranstaltung kostenfrei. Danach müssen wir den vollen Betrag für die bestellten Leistungen in Rechnung stellen, es sei denn, Sie finden einen Ersatzteilnehmer. Ermäßigungen Gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises erhalten Schüler/innen, Studierende, Auszubildende, Zivil- oder Wehrdienstleistende, Arbeitslose, Schwerbehinderte, Empfänger/innen von Sozialhilfe sowie Inhaber/innen des FreiburgPasses die angegebene Ermäßigung.

26

Die Katholische Akademie ist begutachtet nach dem EU-Öko-Audit-System. Dieses Programm wurde auf Recycling-Papier aus 100 % Altpapieranteilen gedruckt (chlorfrei-gebleicht, ohne optische Aufheller).