RK-Kapelle 2.Teil - Dompfarre St. Pölten

RK-Kapelle 2.Teil - Dompfarre St. Pölten

Epitaph an der Südwand links des Ausgangs zum Domplatz: HIER LIGET DER HOCH- UND WOHLGEBOHRENE HERR ARSENIUS FRANCISCUS FREYHERR VON WELLENSTEIN RITT...

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Epitaph an der Südwand links des Ausgangs zum Domplatz:

HIER LIGET DER HOCH- UND WOHLGEBOHRENE HERR ARSENIUS FRANCISCUS FREYHERR VON WELLENSTEIN RITTER DES HEILIGEN GRABS ZU JERUSALEM UND EINER LÖBLICHEN N:Ö: LANDTSCHAFT ERKHÜSSTER AUSSCHUSS . SEINES ALTERS 71 JAHR. GESTORBEN DEN 16. APRILIS ANNO 1713

Epitaph für Arsenius Franciscus von Wellenstein.

Arsenius Franciscus Wellenstein war der Sohn der Isabella Wellenstein, (Grabstein an der Nordwand). 1680 wurde er in die alten NÖ Ritterstandsgeschlechter aufgenommen. Er war kaiserlicher Truchsess und als eines von weiteren Ämter war er auch Landschaftsverordneter für NÖ. (Quelle Diözesanarchiv)

Epitaphien an der Nordwand: Links der Tür zum Prebyterium HIC QUIESCIT [IL]LUSTRISS DÑA ISABELLA [R]ENATA DE WELLENSTEIN NATA WALTERA DE WALPERS= X……. IN X::DEFV 26 AUGISTI 1693 Isabella von Wellenstein war eine Tochter des Walther von Waltersweil und verheiratet mit Johann Valentin Schmidt von Wellenstein. Sterbeeintrag im Sterbebuch der Domkirche St. Pölten. Hier wird verzeichnet, dass Isabella in der Bruderschaftskapelle begraben wurde.

(Quelle: Diözesanarchiv)

Rechts der Tür (Zum Teil nicht leserlich) Alhier ligen begraben des Wol Edlgebohrnen Herrn Herrn Ferdinand von Ruessenstein zu Hopfenbach auf Absdorf G….res: und unser wo… Vogtherrn zue Kilb, und Johanna Franzisca einer gebornen Zinerin seiner…… Ehegemalin Eheleibliche Kinder Namens Ca..in Renata ihres alters Jahr 25 Wochen 3tag. Gestorben den 20.April166.. [Max-]imilianus seines alters 28 Wochen Gestorben den …August […] 1663 Maria Theresia ihres alters 7 Jahr …tag Gestorben den 30. August Anno 1666 Lasset die Kleine Kinder zu mir kommen Denn ihr ist das reich der Himmel. Anno 1…. Es handelt sich hierbei um die Grabplatte von 3 Kindern von Ferdinand Russ Freiherrn von Russenstein zu Hopfenbach auf Unter Wölbling, Vogtherrn auf Kilb. Er starb am 17. September 1687 in Absdorf. Verheiratet war er mit Johanna Franziska Zinner auf Absdorf. Sie verstarb auf Grünbichl am 31. März 1663. Ferdiand Russ war höchstwahrscheinlich Mitglied der Rosenkranzbruderschaft und es wäre somit naheliegend, dass er seine Kinder deswegen hier bestatten hat lassen. (Quelle: Diözesanarchiv)

Über der Bank

Hir ligen begraben der wohlgeborene Herr Herr OTTO HELFRID Freyherr von Kaijserstain Herr auf Innerstain und Kemblach.Weiland löbl. Kayser= stainschen Regiments Haubtmanns: welcher in Wienn zu Zeith türkischer Belagerung tötlich getroffen sein ritterlich Bluth und Mueth Gott und dem lieben Vatterlandt zum Opfer hinterlassen. Anno 1683 Wie auch Die hochwohlgeborene Frau Frau CATHARINA MARIA JOHANNA vermälte Freyin von Kaijserstain Geborene Gräffin von Concin-ze: welch in den Jahr ihrer Vermählung an Geburtsschmerzen sambt der Frucht fruehzeitigen Todts verschieden. Anno 1682 Siccine separat amara Mors: Reg. i. Cap. 15 Scheidet dann also der bitter Todt.

Otto Helfried von Kaiserstein. Er besaß die Güter Innerstein und Kemmelbach und war der Sohn von Johann Georg v. K. der in den OÖ Ritterstand aufgenommen wurde. Otto Helfrieds Frau Catharina Maria Johanna (auch Eva Catharina im Sterbeeintrag genannt) von Kaiserstein, eine geborene Concin wurde ebenfalls hier in der Bruderschaftskapelle begraben. (Quelle: Diözesanarchiv)

Anhang: Rosenkranzgebet Theologischer Gehalt Als „marianische Leben-Jesu-Meditation“ verbindet der Rosenkranz Marienverehrung und Christusfrömmigkeit, die den irdischen Jesus in seiner Entäußerung in seinem Leiden betrachtet. Der thematische Bogen der christologischen Meditationspunkte reicht von der Verkündigung an Maria über Geburt, Wirken und Passion Jesu bis zu seiner Auferstehung und der Geistsendung an Pfingsten. Geschichte Das Wort Rosenkranz stammt vom lateinischen Wort rosarium, das mit ‚Rosengarten‘ übersetzt wird. Rosengewächse symbolisieren in der christlichen Ikonographie Maria, die Mutter Jesu. Das Motiv der Madonna im Rosenhag als Beispiel für einen Hortus conclusus steht für die Jungfräulichkeit Mariens. Auch ein Kranz aus Rosen auf dem Kopf ist ein Symbol der Jungfräulichkeit. In der Lauretanischen Litanei wird Maria als Rosa mystica (geheimnisvolle Rose) angerufen.

„Madonna im Rosenhag“ (Stefan Lochner, 1450; Dominikanerkirche Colmar)

Mittelalter Das katholische Rosenkranzgebet entwickelte sich aus frühmittelalterlichen Gebeten, bei denen zunächst das Vater unser (Paternosterschnur) und ab dem 11. Jahrhundert zunehmend das Ave Maria einhundertfünfzigmal in Zehnergruppen gegliedert wiederholt und mit Glaubensgeheimnissen und biblischen Texten über das Leben und Heilswerk Jesu Christi verbunden wurde. Die älteste schriftliche Erwähnung einer Schnur mit aufgezogenen Steinen als Zählkette für wiederholt gesprochene Gebete in der Lateinischen Kirche schreibt diese Gebetsschnur der angelsächsischen Adligen Lady Godiva († um 1085) zu. Im 11. Jahrhundert schuf Petrus Damiani (um 1006–1072) die Form des „Ave Maria“, wobei der Engelsgruß aus dem Lukasevangelium im Wortlaut verwendet wurde: „Ave Maria, gratia plena. Dominus tecum. Benedicta tu in mulieribus.“ (LK 1,28) Im 12. Jahrhundert kam der Brauch auf, dass in Klöstern die Konversen, die meist nicht lesen bzw. kein Latein konnten, statt der lateinischen Psalmen des Stundengebets andere Gebete verrichteten. Neben dem Vaterunser tritt auch das Ave Maria als Ersatzgebet für die Psalmen auf, letzteres insbesondere bei den Zisterziensern und Kartäusern. Für eine Reihe von 150 Ave Maria kam in Anlehnung an die 150 Psalmen der Bibel der Name Marienpsalter auf. Das Alte Passional, eine mittelhochdeutsche Legendensammlung ohne Angabe des Verfassers, vergleicht das Ave Maria mit einer himmlischen Rose. Hierin gründet wohl die Bezeichnung Rosenkranz für die Zählkette und eine Ave-Maria-Gebetsreihe. Eine der Legenden handelt von einem Marienverehrer, der eine Marienstatue mit einem geflochtenen Kranz aus Rosen zu schmücken pflegte. In einer Erscheinung soll er eines Tages die Botschaft bekommen haben, dass sich Maria über einen anderen Rosenkranz mehr freue, nämlich über 50 gebetete Ave Maria. Diese würden in ihren Händen zu Rosen, aus denen sie den schönsten Kranz flechten könne. Der Zisterzienserabt Stephan von Sallay († 1252) formulierte eine Vorform der fünfzehn Rosenkranzgeheimnisse. Durch den Kartäuser Heinrich von Kalkar (1328–1408) kam die Gewohnheit auf, fünfmal zehn „Ave Maria“ zu beten und jeden Zehnerblock mit einem Vaterunser zu beginnen und mit der Doxologie (=Lobpreis der Herrlichkeit Gottes) zu beenden. Noch im späten Mittelalter gab es den Beruf des Paternostermachers, der aus Knochen und anderen Materialien Perlen für Rosenkränze fertigte. Rosenkränze aus dieser Zeit trugen oft statt eines Kreuzes eine farbige Quaste.

Renaissance Die heute gebräuchliche Form des Rosenkranzes entstand im Advent 1409. Der Trierer Kartäuser Dominikus von Preußen († 1460) fasste die Ereignisse des Lebens Jesu in fünfzig Schlusssätzen (clausulae) zusammen, die sich an den (damals allein üblichen) ersten Teil des Ave Maria anschlossen. Adolf von Essen, ebenfalls aus dieser Kartause, verkürzte die Clausulae auf fünfzehn. Weit verbreitet ist die von Alanus de Rupe um 1468 zuerst verbreitete Legende, dass der heilige Dominikus, Gründer des Dominikanerordens, die heutige Form des Rosenkranzes 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und sie in seinem Orden eingeführt haben soll. Die Legende erzählt auch, dass Maria den Rosenkranz dem hl. Dominikus als Waffe im Kampf gegen die Albigenser geschenkt habe. In seiner Bulle Ea quae vom 9. Mai 1479 empfiehlt Papst Sixtus IV. das tägliche Beten des Rosenkranzes. 1508 wurde dem „Ave Maria“ die Bitte „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder“ hinzugefügt. In seinem Breve Consueverunt vom 17. September 1569 legte Papst Pius V. den Text des Ave Marias endgültig fest und regelte die Form des Rosenkranzgebets für die ganze Kirche. Am 7. Oktober 1571 besiegte die katholische Seestreitmacht unter Juan de Austria die türkische Mittelmeerflotte in der Seeschlacht von Lepanto vernichtend. Der Sieg wurde dem „Gebetssturm“ zugerechnet, bei dem in ganz Europa im Vorfeld der Seeschlacht das Rosenkranzgebet gebetet wurde. In der Folge stiftete Papst Gregor XIII. 1573 das Rosenkranzfest als Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Sieg und fügte es in den liturgischen Kalender ein. Nach dem Sieg über die Türken bei Peterwardein am 5. August 1716 erhob Papst Klemens XI. das Fest zu einem Fest der ganzen Kirche, das am ersten Sonntag im Oktober gefeiert wurde.

19. Jahrhundert (Papst Leo XIII.) 1884 führte Papst Leo XIII. den Oktober als Rosenkranzmonat ein. Leo XIII. war ein großer Verehrer des Rosenkranzgebetes, dem er zahlreiche Enzykliken und apostolische Schreiben widmete. • • •

Enzyklika Supremi apostolatus officio: Der Rosenkranz in Geschichte und Gegenwart (1. September 1883) apostolisches Schreiben Salutaris ille: Es wird die Bitte Regina sacratissimi Rosarii – ora pro nobis (Du Königin des Heiligen Rosenkranzes, bitte für uns) in die Lauretanische Litanei eingefügt. (24. Dezember 1883) Enzyklika Superiore anno: Formalien bezüglich des Rosenkranzgebetes (30. August 1884)

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Enzyklika Octobri mense: Rosenkranzmonat (22. September 1891) Enzyklika Magnae Dei matris: Der Rosenkranz und das christliche Leben (8. September 1892) Enzyklika Laetitiae sanctae: Der Rosenkranz und die rechte Ordnung der menschlichen Sozialgemeinschaft (8. September 1893) Enzyklika Iucunda semper expectatione: Der Rosenkranz als Betrachtung und als Gebet (8. September 1894) Enzyklika Fidentem piumque animum: Das Gebet zur Vermittlerin der Gnaden (20. September 1896) Enzyklika Vi è ben noto: Über den Rosenkranz und das öffentliche Leben (nur für Italien 20. September 1887) Enzyklika Augustissimae virginis mariae: Die Rosenkranzbruderschaft und die Engel des Himmels (12. September 1897) Enzyklika Diuturni temporis Der Rosenkranz (5. September 1898) apostolisches Schreiben Parta humano generi: Zur Weihung der Rosenkranzbasilika in Lourdes und der Rosenkranz als Schutz gegen Häresien (8. September 1901)

20. und 21. Jahrhundert Papst Pius X. (Pontifikat 1903 – 1914) führte den Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Sieg mit dem Gedenktag der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz (Beatae Mariae Virginis a Rosario) zusammen und legte ihn auf den 7. Oktober fest. (Das Fest wird seit 1960 als Fest unserer Lieben Frau vom Rosenkranz begangen.) • • • • • • • •

Papst Pius XI.: Enzyklika Ingravescentibus malis: Das Gebet des Rosenkranzes als Zuflucht der Kirche (29. September 1937) Papst Pius XII.: Enzyklika Ingruentium malorum: Das Rosenkranzgebet in der Not der Zeit (15. September 1951) Papst Johannes XXIII.: Enzyklika Grata recordatio: Der Rosenkranzmonat Oktober als Vorbereitung auf das Zweite Vatikanische Konzil (26. September 1959) Papst Johannes XXIII: apostolisches Schreiben Il religioso convegno auch als „Marialis Rosarii“ bekannt: Der Rosenkranz als Gebet für den Frieden (29. September 1961) Papst Paul VI.: Enzyklika Christi matri rosarii: Aufruf zum Rosenkranz als Friedensgebet (15. September 1966) Papst Paul VI.: apostolisches Schreiben Recurrens mensis october: Der Oktober als Rosenkranzmonat (7. Oktober 1969) Papst Paul VI.: apostolisches Schreiben Marialis cultus (Nr. 42–55): Hinweis auf den biblischen Charakter der Gebetsworte und Betrachtungsmotive (2. Februar 1974) Papst Johannes Paul II.: apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae: Einführung der „lichtreichen Geheimnisse“ und Ausrufung des Jahres vom Oktober 2002 bis Oktober 2003 zum „Jahr des Rosenkranzes“ (16. Oktober 2002).

Rosenkranzgeheimnisse Traditionell gibt es 15 Geheimnisse, die beim Rosenkranzgebet betrachtet werden. Alle Geheimnisse haben einen biblischen Bezug. Die Freudenreichen Geheimnisse betrachten die Menschwerdung Gottes und das verborgene Leben Jesu. Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast (Lk 1,35) Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast (Lk 1,39–56 ) Jesus, den du, o Jungfrau, zu Betlehem geboren hast. (Lk 2,1–20 ) Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast (Lk 2,22–24 ) Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast (Lk 2,41–52 ) Die Schmerzhaften Geheimnisse betrachten die Passion Jesu Christi. Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat (Lk 22,44 ) Jesus, der für uns gegeißelt worden ist (Joh 19,1) Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist (Joh 19,2 ) Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat (Joh 19,17 ) Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist (Joh 19,18 ) Die Glorreichen Geheimnisse betrachten die Auferstehung Christi. Jesus, der von den Toten auferstanden ist (Lk 24,6 ) Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist (Apg 1,9–11 ) Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat (Apg 2,1–13 ) Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat. (1 Kor 15,22–23 ) Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat. (Offb 12,1 )

Den traditionellen fünfzehn Geheimnissen hat Papst Johannes Paul II. im Oktober 2002 anlässlich des 24. Jahrestages seiner Wahl zum Papst eine vierte Fünfergruppe hinzugefügt. Die Lichtreichen Geheimnisse betrachten einige besonders bedeutende Momente des öffentlichen Lebens und Wirkens Jesu. Jesus, der von Johannes getauft worden ist (Lk 3,21–22 ) Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat (Joh 2,1–12 ) Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat (Mk 1,14 ) Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist. (Lk 9,28–36 ) Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat (Mk 14,17–25 ) Außerdem ist es möglich, eigene Rosenkranzgeheimnisse zu formulieren. (Trostreiche Geheimnisse: z. B.: GL 4,8; Friedensgeheimnisse,…)

Gesundheitliche Aspekte Das British Medical Journal berichtete im Jahr 2001 von einer Studie der Universität Pavia, bei der herausgefunden wurde, dass Rosenkranzgebete und Mantras, bei denen sechs Mal pro Minute geatmet wird, positive psychologische und möglicherweise physiologische Effekte hervorrufen. Unter psychologischen Gesichtspunkten ist das Rosenkranzgebet als repetitives Meditationstraining einzuordnen, obwohl dieser Begriff erst in jüngster Zeit entstanden ist. Die von dem Musikpädagogen Hermann Rauhe und dem Präventivmediziner Gerd Schnack entwickelte Entspannungsmethode des repetitiven Meditationstrainings ist quasi die säkularisierte Form sowohl des Rosenkranzgebets als auch des Jesusgebets, weil sie auf demselben Prinzip beruht, nämlich der rhythmischen Wiederholung einer Formel, die sich nach und nach an der Atmung orientiert und bei regelmäßiger Übung sehr positiv auf den Parasympathicus wirkt. (Quelle: Wikipedia, bearbeitet)