SAC Gotthard

SAC Gotthard

DER G O T T H A R D C L U B N AC H R I C H T E N S AC S E K T I O N G O T T H A R D AC isse ero zer Schweizer Alpen-Club SAC Club Alpin Suisse ...

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Schweizer Alpen-Club SAC Club Alpin Suisse Club Alpino Svizzero Club Alpin Svizzer

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4 / 2 015

Wir berücksichtigen unsere Inserenten und Gönner

Der Gotthard Nr. 4/2015 Impressum Der Gotthard erscheint sechsmal jährlich und wird allen Sektionsmitgliedern zugestellt. Auflage: 1650 Exemplare Redaktion: Renate Matthews Dorf 19 6475 Bristen Tel. P: 079 628 78 60 E-Mail: [email protected] Homepage: www.sac-gotthard.ch Inserate: Sepp Herger-Müller Schwändelistrasse 4 6464 Spiringen Tel. G: 041 874 00 96 E-Mail: [email protected] Druck: Druckerei Gasser AG Gotthardstrasse 112 6472 Erstfeld Tel. 041 880 10 30 Fax 041 880 27 22 E-Mail: [email protected]

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Den Gotthard-Basistunnel im Gelände erleben Klettertour Osogna Skitour auf die Lötschenlücke Frauengruppe: Wanderung Twannbachschlucht Pfingstwanderung OG Zürich Frühlingsskitour auf das Schärhorn Wanderung Orchideenweg auf den Gnipen am Rossberg Abschluss-Skitour Sustenhorn, Gwächtenhorn Tourenvorschau August und September Neumitglieder Durchgeführte Sektionstouren JO/KiBe rund um die Bergseehütte Ausstellung Willi Mayer Hüttennews Kröntenhütte Neu in unserer Bibliothek GV-Bericht der Ortsgruppe Flüelen Erneuerung Internetseite SAC Gotthard Gönnerinnen-/Gönnerliste 2015

Mitgliederwesen, Adressänderungen: Margreth Dittli Linden 3 6472 Erstfeld E-Mail: [email protected] Kröntenhütte: Hüttenwarte Markus und Irene Wyrsch Talweg 32 6472 Erstfeld Tel. 041 880 01 72 Fax 041 880 01 73 Hütte Tel. 041 880 01 22 www.kroentenhuette.ch Die nächste Ausgabe Nr. 5/2015 erscheint im September. Redaktionsschluss ist der 12. August 2015

Titelbild von Hugo Bossert Türkenbund

Den Gotthard-Basistunnel im Gelände erleben Thomas Ziegler

Im Juni 2016 wird der neue Gotthard-Basistunnel von Erstfeld (UR) nach Pollegio (TI) eröffnet. Der Tunnelverlauf – ausnahmsweise über dem Berg – wird am 10./11. September 2015 erlebbar gemacht. Profi-Sportler wie Bergsteiger Dani Arnold und Mountainbiker Lukas Stöckli werden dem Verlauf des 57 km langen Basistunnels möglichst exakt per Bike und zu Fuss folgen. Gleichzeitig wird eine zweitägige Wanderung unter der Leitung der Sektionen Gotthard und Bellinzona e Valli des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) auf bestehenden Wanderwegen mit Übernachtung in SAC-Hütten angeboten. Die zweitägige Wanderung Nord startet in Bristen und führt über das Etzlital zur Etzlihütte. Übernachtung in der Etzlihütte. Am nächsten Tag geht die Wanderung über den Chrüzlipass – Alp Strem nach Sedrun. Die zweitägige Wanderung Süd startet

Liebe Gotthärdlerinnen und Gotthärdler Zwischen den letzten Dessert-Skitouren und den ersten Sommerbergtouren bietet sich Zeit, Neues auszuhecken. Diese Clubnachrichten beweisen einmal mehr, dass sich in unserer Sektion während der Zwischensaison niemand auf den Alpenrosen ausruht: Unsere Dokumentation in der Kantonsbibliothek bietet neue Lektüren für die Tourenplanung, eine Neatwanderung steht im September auf dem Programm, die Neugestaltung der Internetseite lädt Sie ein zum Einloggen und eine Kunstausstellung hat unser Patronat verdient. Lassen Sie sich inspirieren, geniessen Sie den Rückblick in den Schnee und den Ausblick auf sommerliche Erlebnisse bergauf und bergab. Ich wünsche Ihnen eine angeregte Sommerpause Thomas Ziegler, Präsiden SAG Sektion Gotthard

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vom Lukmanierpass und führt über das Val Cadlimo zur Cadlimohütte. Übernachtung in der Cadlimohütte. Am nächsten Tag geht die Wanderung über das Val Nalps nach Sedrun. Am Freitag kommen alle in den Genuss der Bündner Gastfreundschaft: Bei einem Abschlussfest in Sedrun lassen die Teilnehmenden der Wanderung und der Direttissima den Tag ausklingen. Alle Organisatorinnen und Organisatoren freuen sich auf eine rege Teilnahme. Das Organisationskomitee: «Gottardo 2016» (SBB AG, Alptransit Gotthard AG, Bundesamt für Verkehr) SAC Sektion Gotthard SAC Sektion Bellinzona e Valli Gemeinde Tujetsch Unser Tipp: Siehe auch Inserat Übernachten Sie am Freitagabend in Sedrun auf Seite 23 und nehmen Sie am Samstag in der Region Disentis/Sedrun am Nationalen Wandertag teil. Anmeldung

Zweitägige Wanderung vom Portal des Gotthard-Basistunnels nach Sedrun Datum: Kosten:

Donnerstag / Freitag, 10. / 11. September 2015 Pauschal CHF 114.– Jugendliche unter 18 Jahren CHF 100.– Kinder unter 6 Jahre CHF 71.–



inklusiv folgende Leistungen: • Extra-Postauto Erstfeld – Bristen bzw. Biasca – Lukmanierpass • Begleitung durch ausgebildete Wanderleiter • SAC-Hütte: 3-Gang-Abendessen (exkl. Getränke), Übernachtung, Frühstück • Sandwich und Marschtee für Freitag • Verpflegungsgutschein für das Fest in Sedrun • Extrazug Sedrun – Göschenen

Informationen/Anmeldung: www.sac-gotthard.ch Anmeldeschluss: 3. August 2015 Verantwortlich für den Teil Nord: Thomas Ziegler, Präsident SAC Sektion Gotthard Verantwortlich für den Teil Süd: Moreno Moreni, Präsident SAC Sektion Bellinzona e Valli 3

Klettertour vom 18. April 2015:

Osogna – oder wenn der

Name Sonnenstube den Nagel auf den Kopf trifft Text: Verena Gisler, Fotos: Bruno Müller

Der Wecker klingelte verdammt früh: Es war Zeit zum Aufstehen. Durch das geöffnete Fenster hörte ich, wie es draussen immer noch regnete und spürte, dass es relativ kühl war. Ich blinzelte aus meinen müden Augen und sah, wie der Tag bereits schon erwachte. Draussen war es grau und nass. «Ach, wie schön wäre es jetzt, mich auf die Seite zu drehen, die Bettdecke hoch zu ziehen und weiterzuschlafen». Diesen Gedanken hatten heute Morgen wohl viele! Es war Samstag, der 18. April 2015, 4

und auf dem Programm stand die Klettertour mit der SAC Stammsektion unter der Führung von Bruno Müller. Die Tour führte uns in die Sonnenstube der Schweiz. Der Wetterbericht prophezeite einen sonnigen Tag mit Temperaturen bis 20°, dank tatkräftiger Unterstützung des Nordföhns. Um Punkt 7 Uhr versammelten sich sechs der sieben Teilnehmenden auf dem Parkplatz der Kantonalen Verwaltung. Bruno Müller machte ein kurzes Briefing und los ging die Fahrt Richtung Oberland. In Göschenen stiess

dann noch Franz Gehrig zur Gruppe. Der Name Sonnenstube traf an diesem Tag tatsächlich den Nagel auf den Kopf. In Airolo war es bereits schöner und wärmer als zu Hause. Nach einer knapp einstündigen Autofahrt mit zwei Fahrzeugen nahmen wir in ­Biasca die Ausfahrt und fuhren weiter ins Dorf Osogna. Osogna liegt südlich von ­Biasca, am linken Flussufer des Ticino. Der höchste Berggipfel ist der Torrone d’Orza (2952 m). Die Felsen der Region sind meist aus Gneis und Granit. Die Vegetation besteht bis 900 m aus Laubbäumen (Buche, Kastanie) und oberhalb Nadelholz (Fichte, Lärche). Der Fluss Nala teilt das Dorf in zwei Teile. Vom Parkplatz aus marschierten wir gemütlich auf einer Waldstrasse ins Klettergebiet. Auf dem Weg passierten wir eine kleine Lagune, die wohl nach dem Klettertag zu einem kühlen Bad einladen würde. Das eigentliche Klettergebiet entpuppte sich als wahres Juwel – besser gesagt als ein Paradies für den Start in die Klettersaison! Mitten im Wald liegen die einzelnen Sektoren verstreut. Die schwarzen, sehr griffigen Platten mit ihrer vorzüglichen Absicherung bieten ein breites Spektrum an Routen in verschieden Schwierigkeitsgraden. Bruno führte uns zum Sektor «Ricame della sottana», wo vor allem Plattenkletterei vorherrscht. Die vier Seilschaften: Bruno Müller/ Franz Gehrig, Josef Arnold/Isabella Büchli, Gabi Püntener/Benedikt Püntener und Eliane Jauch/Verena Gisler fanden schnell die Einstiege zu den

auserkorenen Kletterlinien. Es wurden diverse Mehrseillängen-Routen geklettert. Die Sonne verwöhnte uns mit ihren warmen Strahlen, und alle hatten Spass an der genussvollen Kletterei, dem Wetter und der Aussicht. Teils wurde hart am eigenen Limit geklettert und auch ein paar harmlose Stürze oder zumindest Rutscher ins Seil gehörten dazu. So spulten wir Länge um Länge ab, bis die nachmittägliche Sonne die schwarzen Platten derart aufgeheizt hatte, dass der Durst sich meldete und die ge5

schwollenen Füsse nach einer Pause lechzten. So trudelten nach und nach alle Seilschaften beim Basislager ein und leerten die Trinkflaschen. Unseren heiss gelaufenen Füssen gönnten wir ein wohltuendes, kühles Bad in der eingangs erwähnten Lagune. Zurück in Osogna erwartete uns in einem traumhaft gelegenen Grotto ein leckeres Bierchen und die eine oder andere Prise Schnupftabak durfte dabei natürlich nicht fehlen. In den Augen der Teilnehmenden war grosse Zufriedenheit zu lesen und es kamen fast ein bisschen Ferienstimmung und «Italianità» auf. Trotz dem frühmorgendlichen, zähen Aufstehen lohnte sich dieser Ausflug in die Sonnenstube. In Begleitung einer gut gelaunten und fröhlichen Gruppe durften wir wunderschöne Klettermeter geniessen und warme Tessiner Sonne tanken. Besten Dank für die Organisation und fachkundige Leitung an den Tourenleiter Bruno Müller. Es hat Spass gemacht und die Fortsetzung folgt – hoffentlich mit dem Segen von Petrus – am 27. September im Gotthardgebiet! ■

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Skitour vom 22. April 2015:

Im Wetter-Eldorado auf die Lötschenlücke und dank einheimischer Gunst ohne Blasen nach Blatten Text und Fotos: Christiane Germaud Die Voraussetzung für diese Tour war klar: Es muss das absolute Wettereldorado sein. Wir hatten das entsprechende Glück und trafen uns daher hoch motiviert aber noch verschlafen um 4.30 Uhr, um die lange Reise bis zum Jungfraujoch im Angriff zu nehmen. Wir fuhren zuerst bis Interlaken Ost, wo wir die Autos parkierten. Am Bahnhof waren neben den vielen Tourenfahrern schon die ersten asiatischen Touristen da. Alle waren nervös und wollten den Zug nicht verpassen. Es gab ein wenig Hektik, aber schliesslich konnten wir auf unsere reservierten Plätze sitzen, und es ging los. Zuerst nach Lauterbrunnen, dann mit der Jungfraubahn hoch zum Jungfraujoch auf 3454 m. Schon diese Reise war ein Erlebnis pur. Die Bahn fuhr durch den Eiger und den Mönch, und bei den Zwischenstationen Eigerwand und Eismeer konnten wir die wunderbare Aussicht geniessen. Eine einmalige Strecke auch für uns Schweizer. Nach einer kurzen Kaffeepause und einer Orientierung über die Tour marschierten wir durch den Sphinx-Stollen bis zum Startplatz. Während an7

Am Start zur Hochtour Jungfraujoch – Lötschenlücke

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dere Tourengänger mit Gstältli «bewaffnet» den Aufstieg zum Louwitor ansteuerten, fuhren wir gemütlich hinunter zum Konkordiaplatz. Die grandiose hochalpine Landschaft zwang uns, dazwischen immer wieder Fotopausen einzuschalten. Nach einem kurzen Drinkhalt am Konkordiaplatz montierten wir die Felle und stiegen gemächlich unserem Ziel entgegen. Die Lücke schien nicht weit weg, aber wir mussten trotzdem mit ca. 2 Stunden rechnen. Um den Anstieg kurzweiliger zu gestalten, unterhielten wir uns gegenseitig mit Erzählungen und Schilderungen über vergangene Erlebnisse. Wir liefen bis auf ca. 3000 m, bei perfektem Wetter mit leichtem, kühlem Wind. Auf der lin-

ken Seite konnten wir die imposante Aletsch­horn-Nordwand sehen. Wir erreichten schliesslich um 12.45 Uhr die Lötschenlücke auf 3173 m. Die Hollandiahütte befand sich oberhalb. Es war Zeit für die Verpflegung und eine spezielle Verstärkung aus dem Flachmann, welchen Matthias mit dabei hatte. Die Alpendohlen begleiteten uns natürlich beim Essen. Wir durften uns allerdings nicht zu lange aufhalten, da die Temperaturen sehr schnell anstiegen. Edi hatte genau die richtige Zeit bestimmt, um die besten Schneeverhältnisse zu geniessen. Im Firnschnee hinterliessen wir schöne Spuren. Nach einer gewissen Zeit wurde das Gelände schwieriger (buckliger) und Edi warnte und erklärte uns,

Ist die Lücke in Sicht ...

wie wir über die Spalten fahren mussten. «Quer darüber fahren, gar nicht längsfahren». Nach dieser Instruktion wurde jeder vorsichtiger. Die riesige Geröll-Schnee-Lawine links von unserem Weg zeigte uns an, dass wir eine weitere gemütliche Pause vermeiden sollten, und so fuhren wir zügig weiter. Auf der rechten Talseite zeigte sich die bekannte Anenhütte. Die Umgebung veränderte sich allmählich, und wir bewegten uns fahrend, aber auch stöckelnd, zwischen den wunderbaren Lerchen bis zum Parkplatz Falferalp. Überraschend erfuhren wir dort, dass kein Shuttle uns abholen würde. Das bedeutete eine zusätzliche Stunde Marschzeit mit Skischuhen. Unser Glück des Tages: ein privater Fahrer

nahm uns die Ski und Rücksäcke bis zum Dorf Blatten mit. Unterwegs bot ein sympathischer Einheimischer uns seine Hilfe an und chauffierte uns bis ins Dorf. Es ging nicht lange, bis wir die gemütliche Garten-Terrasse fanden, um auf die fantastische Tour anzustossen. Edi studierte schon den Busfahrplan. Nach einer halben Stunde ging es wieder los. Via Goppenstein und Spiez erreichten wir wieder den Bahnhof Interlaken Ost und verabschiedeten uns. Ein grosser Dank gehört Edi für diesen grossartigen und unvergesslichen Tag, aber auch der lustigen und angenehmen Begleitung von Astrid, Dorothea, ­Samuel, Toni, Ruedi, Reto, Sepp und Matthias. ■

oben: Abfahrt über Jungfraufirn unten: Blick über Aletschgletscher

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Frauengruppe, Wanderung vom 21. Mai 2015:

Schön, wenn das GenuaTief die Twannbachschlucht nicht findet! Text und Fotos: Trudy Gisler Nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass wir für den heutigen Tag die Sonnenbrille brauchen, ausser dass Frau Sandra Boner am Vorabend im Meteo prognosziert: Das GenuaTief liegt über der ganzen Schweiz, nur über dem 3-Seen-Land können sich vereinzelte Aufhellungen zeigen. Also optimistisch sein, sagt sich unsere Wanderleiterin Lydia. So fahren Ida, Lydia, Sepp, Gisela, Otti, Erna, Vreni, Marianne und Trudy erwartungsvoll Richtung Olten-Biel. Und siehe da: erste blaue Flecken am Himmel begeistern die Gruppe. In Biel

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besteigen wir die Magglinger-Bahn. Wir bewundern die vielen Soldanellen neben dem Geleise. Im Sport­hotel der Eidgenössischen Sportschule in Magglingen stärken wir uns mit einem schmackhaften Mittagessen für die heutige Wanderung. Auf einem sehr schönen Pfad durch lichten Wald und neben Getreidefeldern gelangen wir nach zirka 2 Stunden zum Restaurant in Twannberg. Nach einem Kaffee, mit oder ohne Güx !?!, und der Besichtigung der wunderschönen, filigranen Kunstwerke der Glasbläserei Zünd steigen wir in die spektakuläre Schlucht ein. Der Weg schlängelt sich sehr eindrücklich zwischen hohen Felswänden durch, begleitet vom munteren Geplätscher des Baches und Wasserfällen,� über Holzstege und unter tief unterhöhlten Felsen hinunter. In Twann angekommen, geniessen wir die Fahrt mit dem Schiff nach Biel. Nach einem weltmeisterlichen Spurt zum Bahnhof fahren wir sehr beeindruckt von der heutigen Wanderung und höchst zufrieden mit der Wetterentwicklung dem Urnerland zu. Lydia, wir danken Dir für die tolle Idee und die perfekte Organisation. ■

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Ortsgruppe Zürich, Wanderung vom 23. Mai 2015:

Herrliche Pfingstwanderung dank einem Abkommen mit Petrus: Massaweg – Massaschlucht – Ried – Mörel Text: Olga Beständig Foto: Herbert Roseng Trotz schlechter Wetterprognose über Pfingsten beschloss unser Tourenleiter Ruedi Rohrer, die geplante Massa­ wanderung durchzuführen. Um 6.30 Uhr besammelten sich, trotz einigen Absagen, 7 Gotthärdler/innen bei der grossen Uhr im HB Zürich. Gemeinsam ging die Fahrt mit dem IC nach Brig, anschliessend mit dem Postbus Blatten – Naters. Hier war der Himmel nur leicht bewölkt. Der heisse Draht zu Petrus hat auch diesmal funktioniert

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(ich glaube, Ruedi hat ein Abkommen mit Petrus, denn wenn immer er mit den Gotthärdler/innen unterwegs ist, zeigt sich die Sonne). Nach dem obligaten Startkaffee begann der kleine Aufstieg Richtung Staumauer, über die hohe Brücke, auf die Nordseite der Schlucht und hinab zur Alp Gragg. Ab hier wird der Weg immer romantischer, steile Felswände und imposante Tiefblicke zur Massa. Trotz der Regentage führte die Massa sehr wenig

Wasser dieses Jahr. Weiter ging’s an alten Suonen vorbei, auf einem teils mit Ketten gesicherten Weg� zu einem märchenhaften Tunnel. Hier wurden einige Fotos geschossen. Mariette meinte, wenn du an dieser Stelle ausrutschen solltest, hast du nichts mehr zu melden. Durch den Tunnel und über einige Brücken erreichten wir den bekannten Massarastplatz. Hier zeigte sich ein herrlicher Rundblick in die Alpen und auf Brig. Nach ausgiebiger, gut gestärkter Mittagsrast ging’s weiter an einem wunderschönen Wiesen und Blumenhang vorbei. Bemerkenswert waren die tiefblauen, wilden Irisfelder. Über Sommerseeli und an weiteren, herrlichen Blumenfeldern vorbei, erreichten wir Ried – Mörel. Hier im Restaurant Alpenblick wurde der grosse Durst gelöscht.

Es war eine superschöne Schluchtwanderung, allen Bergwanderern nur zu empfehlen. Vielen Dank Ruedi für die gelungene, einmalige Super-Tour! Teilnehmende: Ruedi Rohrer Tourenleiter, Astrid Rohrer, Mariette Bitterli, Ruth Gsell, Herbert Roseng und Olga Beständig ■

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Skitour, 31. Mai 2015:

Frühlingsskitour auf das Schärhorn oder

«Wenn die Frauen plötzlich losziehen» Text: Armin Walker, Fotos: Jürgen Strauss Im nahen Gebüsch zwitschern aufgeregt Vögel, die Sonne zeigt sich gerade über den Glarner Bergspitzen, so trotten wir los in Richtung Chammli. Dass wir heute an einem milden Frühlingstag unterwegs sind, beweist uns bald ein schwarzer Alpensalamander auf seinem Morgenspaziergang im Schnee. «Der hat doch sicher noch ganz ‹gschtabige› Glieder und hat Mühe sich zu bewegen», geht mir durch den Kopf, ich werde mich am Nachmittag an ihn erinnern. Auf der Chammlilücke empfängt uns der Wind. Er fegt hier die Wolken weg, aber unser Gipfelziel, das Schärhorn, hüllt er regelmässig mit solchen ein. Von der Lücke steigen wir direkt hoch auf den Ostgrat und von dort ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Gipfel. Je weiter wir hochkommen, umso vermummter sehen meine «Gspänli» aus. Dem aktuellen Modetrend der Windjacken ist es zu verdanken, dass wir trotz grauer Bergkulisse ein Gipfelfoto mit den buntesten Farben schiessen können. Szenenwechsel! Unten auf dem Hüfi­ firn am Südsporn des Chammlibergs rasten wir. Es ist windstill, die Sonne 14

wärmt kräftig, das Blut konzentriert sich nach zwei Salamibroten im Magen. Ich wäre gerade nicht abgeneigt ein wenig zu dösen, als uns Jürgen bittet, uns für den Aufstieg zum Chammli­ joch bereit zu machen. Er schreitet mit angenehmen Tempo voraus. Bald kommt ihm die Idee, uns in der Weite des Hüfigletschers digital festzuhalten. Dazu muss er die Spitze verlassen und ein wenig beiseitetreten. Dies

nutzten prompt einige Frauen, um loszuziehen. Sie verschärfen das Tempo, andere folgen, ich dagegen orientiere mich eher an der gemütlicheren Gruppenhälfte. Mahnend kommt mir der Salamander in den Sinn: «Wenn ich jetzt vorne mithalten will, wird es mir morgen früh wie ihm ergehen!» Die Abfahrt vom Joch bis auf den Klausenpass ist feinste Sülze. Der Schnee wird unten ein wenig «matschig», aber das bin ich schliesslich auch. Jürgen, du hast uns sicher auf das Schärhorn und um den Chammliberg geführt. Wir alle genossen mit dir einen schönen Tag, hatten Spass miteinander und bekamen die Gelegenheit, uns sportlich zu messen. Sibylle, Sylvia, Christa, Barbara, Matthias, Rainer, Franz, Sepp, Markus sagen «Danke» und hoffen, wieder einmal mit dir auf Tour zu sein. ■

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Wanderung vom 3. Juni 2015:

30 Orchideenarten zwischen April und August:

Impressionen vom Orchideenweg auf den Gnipen am Rossberg Text: Edi Mengelt, Fotos: Ruedi Gisler und Hugo Bossert

Prächtige Gruppe Frauenschuh mit ein-, zwei- und dreiblütigen Einzelpflanzen

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Unser Tourenleiter Hugo Bossert sammelt die kleine Gruppe ein und fährt mit uns, Ruth Eller, Ruedi Gisler (Huri) und mir, nach Goldau auf den Parkplatz. Dort erwartet uns Roland Marty, der uns begleitet und vor allem viel über den Bergsturz von 1806 und die Flora und Fauna am Absturzgebiet erzählt. Wir steigen um in sein Auto und fahren via Steinerberg zum Restaurant Gribsch. Roland, 74 jährig, vor einem halben Jahr mit neuem Hüftge-

lenk operiert, gibt uns an, sich etwas zu schonen und somit den «Zähniweg» hinauf bis zum Gribsch auszulassen. Wir haben nichts dagegen und ersparen uns eine Stunde Aufstieg. Am Anfang vom Zähniweg steht eine Halle der Armee mit der Nummer 10 und davon erhielt der Weg seinen Namen. Wir genehmigen uns im Gribsch noch einen Kaffee, und Roland beginnt mit einem kurzen Referat. Er erklärt uns das Bergpanorama, welches für uns nicht ganz fremd ist. Nun schultern wir den Rucksack und los geht es auf einem breiten Weg über den Bergabsturz von 2005 hinüber in den leichten Föhrenwald. Roland ist in Goldau aufgewachsen und kennt das Absturzgebiet wie seinen Hosensack. Wir wandern nicht auf dem offiziellen Wanderweg, sondern auf schmalen Weglein durch den Föhrenwald zu den wunderschönen Orchideen. Viele Frauenschuhe, in prächtigen Gruppen vereint, sind zu bewundern. Mehr als 30 Orchideenarten sind hier heimisch und blühen je nach Witterung und Sorte zwischen April und August. Wir entdecken Frauenschuh, Weisses Waldvögelein, Fliegenorchi-

deen, Zweiblatt, Nestwurz, gemeiner Sumpfwurz und Knabenkraut. Es ist eine wahre Pracht, durch den lichten Föhrenwald aufzusteigen und von der schönen Blumenpracht begleitet zu werden. Nun verlassen wir auch den kleinen Weg, und Roland führt uns über Felsplatten, die durch Rutschungen und Wasser freigelegt wurden. Er erklärt uns wie Mergel, Sandstein und Nagelfluh entstanden sind und wie sich diese Gesteinsschichten auch wieder zersetzen. Viel Spannendes und Selbsterlebtes erzählt er uns bei kurzen Pausen wie die Geschichte «Der Kolkrabe». Mit einer Schulklasse war er auf demselben Weg unterwegs auf den Felsplatten, als plötzlich ein grosser Kolkrabe etwas oberhalb auf einem Stein landete und mit gespreizten Flügeln krähend vor sich her schimpfte. Ein Schüler rannte auf ihn zu und wollte ihn fangen. Doch die Krähe setzte sich einfach auf den nächst höheren Stein mit derselben Gestik. Die Krähe begleitete die Gruppe in diesem Stil etwa 100 Höhenmeter hinauf, danach flog sie in einem Bogen wieder die Hälfte hinunter. Sie verteidigte wohl ihr Nest mit den Jungen. Nach den 150 Höhenmetern zeigt uns Roland ein grosses Rutschgebiet, das sich langsam Richtung Goldau bewegt. Ein riesengrosser Riss im Erdreich tut sich auf, wir queren nun den Hang und kommen auf den offiziellen Zähniweg. Nun geht es fast in gerader Linie, oft über hohe Stufen steil hinauf zum Gnipen. Roland ist gut in Form und legt ein Tempo vor, dem ich nicht mehr folgen kann. Doch alle erreichen den

Gipfel 1567 m, und wir geniessen die tolle Aussicht in die Urner Berge und ins Flachland. Roland beendet seinen Auftrag, verabschiedet sich und steigt direkt hinunter zu seinem Auto. Wir setzen uns ins Grüne und machen ausgiebig Mittagspause. Anschliessend machen wir Fotos beim Gipfelkreuz und nehmen die 1050 m Abstieg nach Goldau in Angriff. Um den stei-

len Aufstiegsweg mit den vielen hohen Stufen zu umgehen, wählen wir den nördlichen Abstieg. Der Weg führt uns über die Spitzibüelalp via Ochsenboden zum unteren Spitzibüel. Da wir immer auf einem Grat absteigen geniessen wir eine tolle Aussicht. Weiter absteigend durch den Härzigwald schätzen wir den kühlen Schatten der Bäume. Nach der Heuledi erreichen wir Goldau beim Betriebsgelände der Seilbahnfabrik Garaventa AG.

Roland zeigt auf, dass das Gebiet noch immer in Bewegung ist.

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Unten: Es dauert 10 Jahre, bis der Frauenschuh zum ersten Mal blüht.

Oben: Die Gleitschicht Mergel, auf der die Nagelfluhschichten in Bewegung gerieten, ist klar zu erkennen.

Edi, Ruth, Hugo und Ruedi

Der Abstieg ist abwechslungsreich, aber fährt uns ganz schön in die Oberschenkel. Auf dem Asphalt geht’s nun ins Dorfzentrum. �Hugo holt das Auto, wir suchen direkt das Café Confiserie Pfenniger auf und lassen uns mit Trank und Eis verwöhnen.

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Eine lehrreiche Wanderung geht damit zu Ende, und wir fahren zurück ins Urnerland. Dem Tourenleiter Hugo Bossert danken wir herzlich für das einmalige Erlebnis und die Übernahme der Leiterkosten von Roland Marty. ■

Abschluss-Skitour vom 4. Juni 2015:

Sustenhorn, Gwächtenhorn oder – was darf ’s zum Dessert sein? Text: Sibylle Henny Fotos: Sibylle Henny, Patrick Tresch und Jürgen Strauss Leidenschaftliche Skitourengänger/ innen lassen es sich nicht nehmen, auch im meteorologischen Sommer noch die Berge unsicher zu machen… So macht sich an Fronleichnam, zu unchristlich früher Zeit, ein Sechserteam auf den Weg Richtung Sustenpass – Steingletscher.

Auf der Autobahn rumpelt und lottert es furchterregend an meinem Auto – klar, es ist ja frisch aus dem Service! So ist nicht mal ganz sicher, ob wir nur schon den Anfangspunkt der Tour überhaupt je erreichen. Endlich schaffen wir es aber doch zum Parkplatz oberhalb des Steingletschers,

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wo der Himmel in der Morgendämmerung seine schönsten Farben präsentiert. Schnell ist der Auto-Ärger vergessen, und wir laufen los. Nach kurzer Einlaufzeit wagen wir uns an die Schlüsselstelle. Mehr oder weniger elegant überwinden alle ein schmales Schneeband, welches von rauem Fels umgeben ist. Unsere Tourenleiterin Sophie läuft nun flotten Schrittes weiter und so zieht sich das Feld in die Länge. Zu berücksichtigen ist, dass Sophie a) noch im WM-Temporausch ist und b) ihre Renn-Skis etwa so schwer sind, wie unsere Felle. Mehr Ausreden fallen mir jedoch für den nun stets vorhandenen Rückstand aufs Feld nicht ein…. Die Zeit vergeht wie im Flug, und wir geniessen die herrliche Aussicht zur Tierbergli-Hütte, den Gletscher und immer mehr Berggipfel rundherum. Wir sind uns einig, es ist einfach eine traumhaft schöne Gegend und die Verhältnisse 1A. Nach 4½ Stunden sind wir alle beim Gipfelkreuz des Sustenhorns ange20

kommen und lächeln glücklich für das Gipfelfoto in die Kamera. Irgendwie hab ich den Anfang der Konversation nicht ganz mitbekommen, aber plötzlich reden einige von Dessert. Nichts ahnend kommen mir Leckereien wie «Coupe Dänemark» etc. in den Sinn. Aber weit gefehlt – hier geht’s um einen weiteren Gipfel als Dessert! Natürlich soll man den jungen Wilden nicht im Weg stehen (zu welchen übrigens auch Jürgen und Christa gehören) und so sausen wir ohne grosse Rast schon wieder runter zur Sustenlimi. Ich mache es mir gemütlich und verzichte aufs Dessert, welches die anderen sogleich in Angriff nehmen. In Rekordzeit rasen sie rauf aufs Gwächtenhorn und sind schliesslich nach lediglich 60 Minuten schon wieder zurück. Wirklich eine beeindruckende Vorstellung! Nun folgt für alle die Abfahrt zurück zum Steingletscher. Positiv überrascht von den Schneeverhältnissen wagen wir uns sogar ans Formationsfahren vor imposanter Gletscherkulisse. Was man doch nicht alles macht für spektakuläre Fotos! Zurück beim Auto sind wir uns einig, es war ein perfekter Abschluss der Skitourensaison! Apropos Auto, auch auf der Rückfahrt rumpelt es bedrohlich weiter. Gut gab es in Wassen einen versierten Helfer in der Not, welcher die Radschrauben angezogen hat. Vielen Dank an Sophie für die tolle Tourenleitung und an alle anderen SACler, ich hoffe, ihr habt dann noch ein süsses Dessert genossen! ■

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August und September 2015 Mario Cathomen, Tourenchef

T3 ÖØ bis 7½ Std. bis 1250 Hm

3. – 7. August: Auf Walserwegen von Klosters bis Triesenberg 1. Tag: Klosters – Rätschenjoch – St. Antönien, 6 Std. Mit der Bahn fahren wir nach Klosters, weiter mit dem Taxi nach Schlappin (1658 m). Nach Café und Gipfeli wandern wir via Obersäss, Chüacalanda zum Rätschenjoch (2602 m). Nun wandern wir durch das Gafiatal hinunter nach St. Antönien. Mit dem Taxi lassen wir uns nach Partnun transportieren, wo wir unser Nachtlager beziehen. 2. Tag: Partnun (1807 m) – Schweizer Tor – Brand im Brandnertal, 7 Std. Die Wanderung führt uns zur Carschinahütte (2236 m) und weiter zum Schweizer Tor 2139 m. Da schliessen wir die Walserwege in Graubünden ab und wandern durch Vorarlberg. Wir steigen hinunter zum Lünersee und weiter nach Brand (1037 m). Mit einer Seilbahn können wir den Abstieg verkürzen. Im Walliserhof (Wellnesshotel) lassen wir uns verwöhnen. 3. Tag: Brand – Bürserberg, 6 Std. Von Brand steigen wir auf den Niggenkopf und weiter auf die Klamperaalpe (1634 m). Nun steigen wir ab über Alpweiden und dem imposanten Schesatobel entlang hinunter auf den Bürserberg (871 m). Im Restaurant Schäfli erholen wir uns für den nächsten Tag. 4. Tag: Bürserberg – Nenzinger Himmel, 6 Std. Vom Bürserberg steigen wir auf

Neumitglieder April/Mai/Juni 2015 Roman Felber, Brunnenhöfli 8, 6012 Obernau Andreas Stadler, Jacob Burckhardt Strasse 20, 4052 Basel Koni Baumann, Wilbrunnenstrasse 21, 6314 Unterägeri Daniela Baumann, Wilbrunnenstrasse 21, 6314 Unterägeri Marco Planzer, Wilerstrasse 3, 6472 Erstfeld Remo Indergand, Flülerstrasse 12a, 6460 Altdorf UR Nina Winet, Hurdstrasse 14, 8335 Hittnau 24

die Furklaalpe (1619 m). Nun geht es hinunter in das Gamperdonatal. Ein Taxi bringt uns auf die Gamperdonaalp in den Nenzinger Himmel. 5. Tag: Nenzinger Himmel – Triesenberg, 6 Std. Start auf (1339 m), Aufstieg zum Sareisejoch (2000 m). Wir sind in Lichtenstein und wandern hinunter via Malbun nach Steg (1276 m) im Saminatal. Mit dem letzten Aufstieg auf Kulm (1450 m) und hinunter nach Triesenberg schliessen wir die Wanderung ab und fahren mit der Post und Eisenbahn ins Urnerland zurück. • Leitung: Mengelt Edi, Anmeldung online oder Tel. 079 742 09 46, Anmeldeschluss: 20.7.15, max. 11 Personen. 8./9. August: Piz Morteratsch Tour 50+ Wir fahren mit dem PW nach Pontresina und mit dem Zug nach Morteratsch. Aufstieg zur Bovalhütte, 3 Std. Am zweiten Tag über wunderschöne Kletterstellen im zweiten Grad zur Fuorcla da Boval und über den Gletscher zum Piz Morteratsch. Gemäss Literatur schönste Aussicht des ganzen Bernina-Massivs. Abstieg via Tschiervahütte ins Rosegtal und nach Pontresina. • Leitung: Truttmann Werner, Anmeldung online oder Tel. 041 820 03 57, Anmeldeschluss: 25.7.15, max. 6 Personen.

WS+ Ö 4½ Std. 1250 Hm Ø 4 Std. 1750 Hm

8./9. August: Bristen Der Bristen ist wohl einer der meist beäugten Urner Berge, denn er steht sehr prominent oberhalb Amsteg in der südlichen Flucht des Reusstals. Vom Ende des Urnersees bis nach Amsteg erscheint er für die Betrachter zudem wie eine Pyramide und wird deswegen zuweilen auch K2 der Schweiz genannt. Start in Bristen (Steinmatt) mit der Seilbahn auf die Breitlaui danach zu Fuss zum Übernachtungsort Blacki. Am nächsten Tag geht es zum Bristengipfel via Nordost Grat, Rot Bristen. Abstiegsroute wird individuell festgelegt. Alpine Erfahrungen, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit wird vorausgesetzt. • Leitung: Gisler Rolf, Anmeldung online oder Tel. 079 233 27 47, Anmeldeschluss: 1.8.15, max. 4 Personen.

T6 Ö bis 8 Std. 1200 Hm Ø 5 Std. 2000 Hm

12. August: Tälligrat – Bidmer Es handelt sich um eine einfache Genusstour im Furkagebiet. Ausgangs- und Rückkehrpunkt ist der Furkapass (2400 m). Über den Fahrweg gelangen wir ins Tal des Muttgletschers und steigen den Schotterweg zur Tellilücke (2721 m) auf, Über einen schmalen Bergweg gelangen wir zum höchsten Punkt «Tällistock» (2800 m). Das Rhonetal und die imposanten VS- und BE-Berge sind nun unsere weiteren «Panorama-Begleiter». Der sanfte Abstieg über den Tälligrat bringt uns zum Punkt «Gale» (2500 m). Fast horizontal erreichen wir später «Bidmer», wo speziell der Rhonegletscher auf uns Eindruck macht. Nach ca. 1 Std. erreichen wir wieder den Furkapass. • Leitung: Püntener Roberto, Anmeldung online oder Tel. 041 870 25 29.

T3 ÖØ 5 Std.

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T4 Ö 3 Std. 1300 Hm Ø 2½ Std.

15. August: Tour für Neumitglieder und Gäste: Hoch Geissberg Zu dieser Tour sind unsere Neumitglieder der SAC Sektion Gotthard und Interessierte herzlich eingeladen. Die ersten Höhenmeter überwinden wir mit der Luftseilbahn von Attinghausen aufs Brüsti. Bevor es richtig losgeht, steigen wir ca. 150 Hm zum Waldnachtersee ab. Auf weiss-blau markiertem Weg geht es nun relativ steil zum Geissberggrätli. Die Legföhren lassen wir hinter uns, und es wird zunehmend steiniger in Richtung Gipfelgrat. An einigen Stellen benötigen wir die Hände zum Weiterkommen. Nach einer Rast mit hoffentlich herrlichem Weitblick zum Gross Spannort, Krönten, Ruchen, Jakobiger und vielen weiteren Gipfeln, machen wir uns auf den Abstieg. Auf dem Brüsti offeriert die Sektion eine kleine Stärkung, und unser Präsident wird den Verein kurz vorstellen. Mit der Luftseilbahn fahren wir anschliessend wieder zurück nach Attinghausen. • Leitung: Cathomen Mario, Anmeldung online oder Tel. 078 769 92 73.

T3 ÖØ 7½ Std.

22./23. August: Sidelhorn und Neunseeweg Die zweitägige anspruchsvolle Bergwanderung beginnt spätvormittags auf dem Grimselpass (2164 m). Der erste Tag beinhaltet eine einfache Bergtour auf das Sidelhorn (2764 m) mit Ausblicken auf die karge und grandiose Naturlandschaft des Grimselgebietes sowie die prachtvolle Fernsicht auf die Eismassen des Rhone- und des Oberaargletschers und die x-4000er der Walliser- und Berneralpen. Der Abstieg erfolgt auf der SW-Seite über den Blockhang bis zum Punkt 2689, und von dort via Triebtenseewli und Bäregg zum Berghaus Oberaar (2338 m). Dauer: 3½ Std. Trittsicherheit gefordert. Am frühen Morgen des zweiten Tages, nehmen wir Abschied von der eindrücklichen Lage des Berghauses und steigen hoch zur Triebtenseelücke (2639 m). Nun beginnt die eigentliche «Neunseenweg»-Wanderung mit Auf und Ab vom Jostsee (2419 m) – Rundsee – Üelisee – Obersts Seewji – Trützisee und dazwischen mit namenlosen kleineren Seelein. Der höchste Übergang (2740 m) befindet sich kurz vor dem Trützisee (2579 m). Abschnittsweise wandern wir auf Wegen, gut begehbarem, weglosem Terrain und Pfaden. Der Abstieg vom Trützisee erfolgt hinab durch das Trützital nach Ulrichen. Für die zweite Etappe benötigen wir ca. 7½ Std. • Leitung: Püntener Roberto, Anmeldung online oder Tel. 041 870 25 29, Anmeldeschluss: 17.8.15, max. 10 Personen.

T4 Ö 4 Std. Ø 2 Std.

26. August: Sittliser – Blinzi – Spitzen Die ersten Höhenmeter dieser Tour überwinden wir mit der Seilbahn zur Sittlis­ alp. Von dort geht es südwärts über die Leiterenplangg zum Butzli und weiter zur Schlossteifi. Über Gras- und Schutthänge und einen kurzen Grat erreichen wir dann den flachen Gipfel des Sittliser. Nach einem kurzen Abstieg in die Lücke

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zwischen Blinzi und Sittliser folgt ein ebenso kurzer, aber steiler Aufstieg zum Blinzi. Auf dem gleichen Weg geht es wieder zurück zur Lücke und von dort zum blau-weiss markierten Weg, der uns unter den Hängen des Blinzi, das Blau Höreli umgehend, zur Spitzen führt. Über Seestelli gelangen wir dann im Abstieg zurück zur Bergstation der Seilbahn. • Leitung: Arnold-Brand Josef, Anmeldung online oder Tel. 041 870 34 41, max. 11 Personen. 28. – 30. August: Grat-Trekking Monte Brè – San Jorio – Carena Vom Monte Brè erklimmen wir durch Kastanien- und Buchenwälder die Colma Regia. Der atemberaubende Tiefblick auf den Luganersee begleitet uns weiter über den Grat zum Monte Boglia, wo sich die Sicht auch noch nach Lugano und bis zum Monte Rosa öffnet. Nach den Felstürmen der Denti della Vecchia gibt’s in der Capanna Pairolo Kaffee und Kuchen. Über den Aussichtsgrat des Cima di Fojorina ziehen wir weiter bis zur Capanna San Lucio (7 Std.). Am zweiten Tag steigen wir sanft hinauf zum Gazzirola, und dann wandern wir auf einem schmalen Grenzweglein immer dem Grat entlang, über den Monte Stabiello bis zur Bocchetta di Sommafiume. Auf einem breiteren Weg erreichen wir das Rifugio San Jorio (7 Std.). Am dritten Trekkingtag geniessen wir die Morgenstimmung und einen unglaublichen Rundblick von der Marmontana (2316 m), folgen dem Grat zum Cima di Cugn und besteigen via Alp D’Albion den Corno di Gesero mit Blick auf Bellinzona. Vorbei an der Capanna Gesero steigen wir hinunter ins Valle Morobbia nach Carena an ein Bier im Ristorante della Posta und sind mit dem ÖV in 2½ Std. zurück in Erstfeld (6 Std.). • Leitung: Keller Max, Anmeldung online oder Tel. 077 407 81 62, Anmeldeschluss: 10.8.15, max. 9 Personen.

T3 ÖØ bis 7 Std. bis 1800 Hm

29. August: Uri Rotstock ab Musenalp Der Uri-Rotstock (2928 m) ist sicherlich eines der Wahrzeichen des Kantons Uri und wird daher auch gerne besucht. Vom Parkplatz im Chlital nehmen wir für die ersten 300 Hm die Seilbahn bis zur Musenalp (1486 m). Von dort geht es anfangs über luftige Wegspuren und später über blockiges Gelände und einige Felsstufen, mit etwas Handeinsatz, gegen den Chlitalerfirn und den Rotstocksattel. Hier treffen wir auf den Normalweg von der Biwaldalp. Der Weg ist jetzt einfach und es geht nicht mehr weit bis zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route. Bei schlechten Verhältnissen nehmen wir den etwas längeren, aber einfacheren Weg zurück über die Biwaldalp und den Sassigrat. Die Route erfordert gute Trittsicherheit und eine sehr gute Kondition. • Leitung: Strauss Jürgen, Anmeldung online oder Tel. 041 870 50 79, max. 8 Personen.

T4 Ö 4½ Std. 1500 Hm Ø 2½ Std.

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K4 Ö 5½ Std. 600 Hm Ø 2 Std.

2. September: Klettersteig Fruttstägä, Biel Im 2014 wurde der Klettersteig «Fruttstägä» eröffnet. Toni und Mario Fullin von der Work & Climb GmbH aus Flüelen, haben mit Mitgliedern der IG in vielen schweisstreibenden Stunden einen interessanten Steig in den Fels gebohrt. Zwei Seilbrücken und eine Bank in luftiger Höhe sorgen für einen besonderen Adrenalinkick. Der Zustieg von der Bergstation Biel beträgt rund eine Stunde. Für den 150 Höhenmeter langen Steig benötigen wir ebenfalls eine weitere Stunde. • Leitung: Bossert Hugo, Anmeldung online oder Tel. 041 870 66 74, max. 7 Personen.

T4+ ÖØ bis 6 Std. bis 1400 Hm

3. – 6. September: Auf steilen Alpwegen vom Val Bavona über das Val Lavizarra ins Val Ver Vom Val Bavona über das Val Lavizarra ins Val Verzasca. Steil hinauf und steil wieder hinunter. Dazwischen besteigen wir den Monte Zucchero. Übernachten werden wir in Selbstversorgerhütten. 1. Tag: Von Fontana im Val Bavona über den «Treppenweg» auf das Rifugio Fiorasca, ca. 5. Std. Aufstieg. 2. Tag: Vom Rifugio Firosaca via Bocchetta di Fiorasca nach Broglio absteigen, ca. 3 Std., um danach in 3 Std. zum Rifugio Tomeo aufzusteigen. 3. Tag: Über den Monte Zucchero (2735 m) bis zum Rifugio Sambuco oder Osola, ca. 5 Std. Am letzten Tag wandern wir durch das Osolatal bis nach Brione im Verzascatal. Von dort geht es mit dem ÖV wieder zurück ins Urnerland. • Leitung: Zgraggen Pius, Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder Telefon 041 880 04 09, Anmeldeschluss: 3.7.15, max. 6 Personen.

T4 Ö bis 4 Std. 1000 Hm Ø bis 3 Std. 1500 Hm

5./6. September: Urner Bergkranz (Gitschenen – Ober- und Niederbauen – Rütli) Eine ganze Reihe von Berggipfeln, eine Gratwanderung auf der Grenze Uri / Nidwalden und Aussichten nach Luzern, Zürich bis Graubünden. Dies der Inhalt der letzten Etappen vom Projekt Urner Bergkranz Tellsplatte bis Rütli. Die Etappe 20 und 21 brauchen für die Durchführung eine stabile Wetterlage von zwei Tagen, das heisst SA/SO allenfalls SO/MO. Die Berg- und Alpinrouten werden mit T3 bis T4 eingestuft, es hat teilweise weglose Wegabschnitte. Die Etappen verlangen ein sicheres Gehen im weglosen und steilen Gelände, gute Kondition sowie Alpinerfahrung und eine geeignete Bergausrüstung. 1. Tag: Die angebotenen Verkehrsmittel bringen uns vom Urner Unterland bis Gitschenen Bergstation. Die Bergroute (T3) bringt uns ab Gitschenen (1538 m) zum Brisen (2404 m), Risetenstock (2290 m), Schwalmis (2250 m) bis Vorder Jochli (2002 m). Die Alpinroute (T4) eher steiler, ausgesetzt mit weglosen Abschnitten zum Gandispitz (1996 m), Zingel (1901 m), Oberbauenstock (2116 m) und runter zum Fulberg (1760 m). Der Schlussabschnitt nach Niderbauenalp und

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Durchgeführte Sektionstouren 1. April bis 31. Mai 2015 Datum

Tour

Leitung

TN

10.4.

Klettern 50+ Klettergarten Isleten oder Seelital

Arnold-Frei Josef

11

10. – 12.4. Skitouren ab Mittlenbärghütte (Hohsandhorn, Grosses Schinhorn)

Herger Heinz

9

11.4.

Schacherseppli Trail – Sakramentskappelle – Kaiserstuhl (Senioren-Gruppe)

Rohrer Ruedi

11

12.4.

Skitour Chüebodenhorn

Strauss Juergen

18.4.

Klettern in Osogna, Tessin

Müller Bruno

8

22.4.

Lötschenlücke

Mengelt Edi

10

30.4.

Kapellenweg Silenen – Bristen – Ried (Frauengruppe)

Bachmann Margreth

8.5.

Klettern 50+ Klettergarten Beretli in Meiringen

Arnold-Frei Josef

9.5.

Klein Melchaatobel Brunnenmad Rick – Bärfallen – Giswil (Senioren-Gruppe)

Rohrer Ruedi

8

21.5.

Twannschlucht (Frauengruppe)

Leutenegger Lydia

9

23.5.

Massaschlucht Massaweg ab Blatten Naters (Senioren-Gruppe)

Rohrer Ruedi

7

30.5.

Frühlingszusammenkunft auf dem Haldi

Gerig Ida

23

31.5.

Skitour Gross Schärhorn

Strauss Jürgen

11

6

5 12

Berg­station Niderbauen (1570 m) ist T3/T2. Im Berggasthaus Niderbauen wird in Mehrbettzimmern übernachtet – mit Halbpension. 2. Tag: Die Bergroute (T3) ab Berggasthaus Niderbauen bringt uns über Tritthütte (1605 m) zur Niderbauen-Chulm (1925 m). Danach nehmen wir die Alpinroute (T4) zum Lauerli (1525 m), steigen (T3) über Weid (1288 m) bis Beroldingen (865 m) ab. Anschliessend nehmen wir die Wanderoute (T2) nach Wandweidli (830 m) bis Oberdorf (840 m). Der Schluss nach Rütli (480 m) ist T3. Zum Abschluss des Tages und des Projektes Urner Bergkranz in 21 Etappen nehmen wir das Schiff nach Flüelen. Bei Anzeige «die Tour ist ausgebucht» bitte mit TL sofort Kontakt aufnehmen. • Leitung: Schuler Thommy. Anmeldung online oder Tel. 079 604 16 55, Anmeldeschluss: 29.8.15, max. 6 Personen. 5. September: Klettersteig Fürenwand Wir fahren mit dem PW zur Fürenalp-Seilbahn in Engelberg. Der Klettersteig Fürenwand ist geprägt von einem kurzen Zustieg, rassigen Steigpassagen und Quergängen sowie Strickleitern am Wandende. Nach einem zünftigen Trunk im Fürenalp-Bergrestaurant fahren wir wieder mit der Seilbahn knieschonend zu Tal. • Leitung: Truttmann Werner, Anmeldung online oder Tel. 041 820 03 57

K4 – 5 Ö 3 Std.

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T4+ Ö 4 Std. 1300 Hm Ø 3 Std.

12. September: Gitschen Der Gitschen ist ein herrlicher Aussichtsberg, der vor allem von der Axenstrasse her mit seiner 2000 m hohen E-Flanke imponiert. Für den Aufstieg wählen wir die interessante, landschaftlich hervorragende Route vom Chlital her. Sie ist teilweise ausgesetzt und erfordert daher trittsichere und schwindelfreie Berggängerinnen und Berggänger. Für den Abstieg wählen wir je nach Verhältnissen die Route zur Musenalp oder folgen der Aufstiegsroute zurück. • Leitung: Tresch Franz, Anmeldung online oder Tel. 041 872 01 11, max. 6 Personen.

T4+ Ö 3 Std. Ø 2½ Std.

16. September: Märcherstöckli – Glatten – Läckistock Vom Klausenpass steigen wir bis an den Fuss des Märcherstöcklis, queren den Gipfelturm um ein horizontales Band zur Erst Chälen und gelangen so zum ersten Ziel unserer Tour. Weglos geht es in einem eindrücklichen Karstgebiet über Karrenfelsen weiter zum Glatten und auf gleichem Untergrund absteigend zum Firner Loch. Von dort folgt ein kurzer Aufstieg zum Läckistock, wo wir mit einem eindrücklichen Tiefblick belohnt werden. Im Abstieg gehen wir auf gleicher Route zurück zum Firner Loch und auf markierten Wegspuren über Firnen und Hüfi auf den Urnerboden. Die Tour kann nur bei nebelfreiem Wetter durchgeführt werden. • Leitung: Arnold-Brand Josef, Anmeldung online oder Tel. 041 870 34 41, max. 11 Personen.

T3 ÖØ bis 7½ Std. bis 1250 Hm

17./18. September: Klettern 50+ Sewenhütte Das Angebot «Klettern 50+» richtet sich vor allem an SAC-Mitglieder im ­Senioren­alter. Voraussetzung für eine Teilnahme sind Grundkenntnisse in der Seilhandhabung (anseilen, sichern, abseilen) und etwas Klettererfahrung. Mit Übernachtung in der Sewenhütte. • Leitung: Arnold-Frei Josef, Anmeldung online oder Tel. 041 871 24 65.

T4 Ö 3½ Std. Ø 3 Std.

19. September: Chaiserstock Mit dem Auto zum Chäppeliberg. Mit Seilbahn ins Lidernengebiet. Via Lidernen­ hütte, Schnüerstöckli wandern wir zur Lücke. Nach kurzer Kletterei an Fix­seilen geht es über den Grat zum Gipfel. Abstieg über dieselbe Route. • Leitung: ­Mengelt Edi, Anmeldung online oder Tel. 079 742 09 46.

ab 5b – 7a

27. September: Klettern am Pizzo Valletta, Gotthardpass, diverse Granitklettereien Westlich vom Gotthardpass, im lieblichen Tal der Valletta, lockt der Granitklotz des Pizzo Valletta mit genussreichen Routen. Anfangs der neunziger Jahre entdeckten Bruno und Kurt Müller dieses Kleinod und richteten in den folgenden zwei Jahren acht neue Routen ein, die aber nur teilweise Einzug in die Führer­ literatur fanden. In den letzten drei Jahren wurden diese alten, knapp ausgerüsteten Routen komplett saniert und bieten nun genussvolle, gut abgesicherte

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Klettereien in einer landschaftlich sehr reizvollen Region. Die Schwierigkeiten bewegen sich zwischen 5c und 7a, wobei die meisten Routen im Bereich 6a/b liegen und maximal 4 Seillängen messen. Um diesen Klettertag ohne Stress geniessen zu können, sollte das Kletterniveau im Nachstieg zumindest bei 5c/6a liegen (weitere Infos zum Klettergebiet am Pizzo Valletta finden sich unter www.rauchquarz.ch). • Leitung: Müller Bruno, Anmeldung online oder Tel. 079 828 19 10. 29./30. September: Falknis und Klettersteig Sulzfluh, St. Antönien Ab Malans fahren wir mit der Älplibahn auf die Älplialp. Die Wanderung führt uns durch das Fläschertal zum Fläscher Fürggli und weiter auf den Gipfel. Abstieg auf derselben Route. Fahrt mit Auto nach Partnun. Klettersteig Sulzfluh: Aufstieg 4½ Std. Abstieg 3½ Std. Zustieg 1½ Std. Klettersteig 3 Std. Abstieg via Gemstobel nach Partnun. Variante für Bergsteiger: Aufstieg auf die Sulzfluh via Gemstobel T3. Abstieg gemeinsam. • Leitung: Mengelt Edi, Anmeldung online oder Tel. 079 742 09 46, Anmeldeschluss: 14.9.15, max. 8 Personen.

T4 K4 Ö bis 4½ Std. Ø bis 3½ Std.

Seniorengruppe 8. August: Lucendro ab Gotthardpass Mit OG Zürich • Leitung: Rohrer Ruedi, Anmeldung Tel. 079 687 52 27

T5 ÖØ 5½ Std.

13. August Wanderung Ruogig – Ratzi Leitung: Gehrig Ida, Anmeldung Tel. 041 871 18 42

T1 ÖØ 2½ Std.

16. September: Unbekanntes Zürich Mit OG Zürich • Leitung: Rohrer Ruedi, Anmeldung Tel. 079 687 52 27

T2 ÖØ 2½ Std.

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Jo / KiBe, Klettertour vom 30./31. Mai 2015:

Unsicheres Wetter rund um die Bergseehütte, aber wir machen wie immer was draus Text und Fotos: Roman Betschart Programm am Samstag: Klettern im Klettergarten unter der Hütte. Wetter gut bis sehr gut. Klettereien super. Niveau sehr gut. Samstagabend: Toller Hüttenabend mit feinem Essen und Trinken, Jassen, Meiern etc. Sonntag: Bergseeschijen S-Grat. Tolles Wetter, keine anderen Seilschaften unterwegs. Abseilen über den Grat. Fazit: Ein super Weekend und so alleine, das ist selten.

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Generalagentur Uri, Marco Zanolari [email protected], www.mobiuri.ch

Ride on! WWW.MONTANA-INTERNATIONAL.COM

Youtube.com/montanaskinsEN

MONTANA SPORT INTERNATIONAL AG Mühlebachstrasse 3 • CH-6370 Stans P. +41 41 619 16 62 • M. [email protected]

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Willi Mayer (1904 – 1974)

Begeisterter Alpinist und stiller Künstler des 20. Jahrhunderts Willi Mayer – geboren am 3. Oktober 1904 in Schaffhausen – hinterliess eine Vielzahl von Aquarellzeichnungen mit Urner Bergen. Daneben beeindruckten ihn auch Land und Leute von Uri wie die Urner Älpler und Holzer. Mit eigenen Drucktechniken entstanden kleine und grosse Gemälde und Drucke. Daneben schnitzte er Holzmasken, erschuf Kasperlifiguren und Marionetten, zu denen er auch gleich die Theaterstücke schrieb und die dazu passenden Kulissen herstellte. Eine Gedenkausstellung des künstlerischen Werkes des beinah vergessenen Malers, Schnitzers, Druckers, Dichters möchte das reichhaltige Werk nochmals einer breiten Öffentlichkeit zeigen. Die SAC-Sektion Gotthard wurde eingeladen, dafür das Patronat zu übernehmen. ■

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1904 — 1974 ein Urner Kunst-Schaffender im Schatten seiner Zeit

Die Ausstellung im Foyer des theater(uri) dauert vom 9. Juli – 7. August 2015. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Samstag 10.00 – 17.00 Uhr. Die Vernissage findet am Mittwoch, 8. Juli 2015, um 17.00 Uhr im Foyer des theater(uri) statt. 35

Tolle Neuigkeiten aus dem SAC-Regionalzentrum Sportklettern Zentralschweiz:

Internationale Wettkampf­luft und Schweizer Meistertitel für

Lukas Zgraggen Fotos: Guido Hügin Die Wettkampfsaison im Sportklettern ist in vollem Gange. Am Bächli Swiss Climbing Cup (BSCC) in Pratteln boulderten die Kategorien U18 und Elite um eine Medaille. Einige Wochen später stand dann für diese Kategorien bereits die Boulder Schweizermeisterschaft in Zürich auf dem Programm. Im Rahmen des Mammut Youth Climbing Cup (MYCC) der Kategorien U12, U14 und U16 fand Anfang Mai der erste nationale Boulderwettkampf in Echandens/Lausanne statt. Bereits hier konnte sich Lukas Zgraggen aus Altdorf bestens platzieren: 1. Rang von Hannah Hermann in der Kategorie Damen U16 am MYCC in Echandens 3. Rang von Soraya Gisiger in der Kategorie Damen U12 am MYCC in Echandens 3. Rang von Lukas Zgraggen in der Kategorie Herren U12 am MYCC in Echandens 4. Rang von Moritz Waldleben in der Kategorie Elite am BSCC in Pratteln Am Youth Color Climbing Festival in Imst waren Lotta Waldleben und Lea Hermann aus der RSZ Ju­niorengruppe 36

und Soraya Gisiger, Lukas Zgrag­gen, Matilda Fellmann und Mia Hügen aus dem Kader dabei. Sie alle konnten an diesem internationalen Wettkampf wertvolle Erfahrung sammeln und zeigten tolle Leistun­gen. Lukas Zgraggen kletterte am ersten Wettkampftag hervorragend und befand sich

nach sieben Routen auf dem vierten Zwischenrang. Leider konnte er am zweiten Tag nicht mehr ganz an diese Leistung anknüpfen und beendete den Wettkampf schliesslich auf Rang 18, doch bleibt ihm die tolle Erfahrung und die Erkennt­nis, dass er ganz vorne mithalten kann.

Lukas Zgraggen zeigt gute Leistungen.

Am 29. Juni standen dann alle Zeichen auf Sieg: An der SAC-Lead Schweizermeisterschaft in Lenzburg kletterten gleich drei Athletinnen und Athleten des «SAC Regionalzentrums Sportklettern Zentralschweiz» aufs Podest: Lukas Zgraggen (U 12 Herren) wurde souverän Schweizermeister vor Levin Socher und Luis Guignard. Die Kletterer mussten sich in jeweils zwei Qualifikationsrouten für den Final qualifizieren. Lukas Zgraggen kletterte beide Routen im Schwierigkeitsgrad 6c/6c+ top und qualifizierte sich trotz spürbarer Nervosität makellos für den Final der besten sechs. Er zeigte dann eindrücklich, dass er momentan schwer zu schlagen ist, wenn alles passt. Keiner der folgenden Konkurrenten konnte ihm in der technisch anspruchsvollen und steilen Route folgen. Mit zwei weiteren Goldmedaillen in den Kategorien U14 und U16 verlief der Wettkampf fürs Zentralschweizer Kletterkader hervorragend. ■

Und dann souverän Schweizer Meister!

Wir gratulieren Lukas Zgraggen ganz herzlich!

Gutes Wetter in Imst.

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Hüttennews Irene Wyrsch

Wetterprognosen – Schneeverhältnisse und Schoggi­ eier

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Das Timing zwischen tollen Schneeverhältnissen, guten Wetterprognosen und vielen angemeldeten Gästen hat diesen Frühling einfach nicht so richtig zusammen gepasst. Wir konnten tolle Skitouren machen in unserem Gebiet, aber zu diesem Zeitpunkt waren keine Gäste da. Eine schöne Anzahl von Skitourengängern wollte über Ostern unsere neue, schöne, warme Hütte besuchen, jedoch die Verhältnisse haben es nicht zugelassen. Ihr ahnt es sicher alle schon, ich bin jetzt noch am Rezepte ausprobieren, in welchen ich all die Schokolade-Ostereier verarbeiten kann. Der Juni hat für unsere Verhältnisse eher ruhig angefangen, und das Wetter der Wochenenden war etwa so, wie es im letzten Sommer mehrheitlich war. Nach diversen Versorgungsflügen sind unsere Keller, Kühlzellen und Gefrier­truhen jetzt voll. 800 kg Mehl warten darauf in der Hüttenbackstube zu Brot, Zopf und Kuchen umgewandelt zu werden. Rivella, Bier, Wein und Kaffee warten auf durstige Berggänger, und alle anderen «gluschtigen» Sachen finden bestimmt auch schon bald wieder den Weg aus dem Keller über die Küche auf den Tisch. Wir sind optimistisch, dass der Sommer und das Wetter besser werden, und wir freuen uns auf gute Begegnungen.

Anfang Juni fand die bereits zur Tradition gewordene Putzwoche auf der Kröntenhütte statt. Früher waren es unsere Eltern mit Freundinnen, die jedes Jahr zum Wolldecken schütteln und Matratzen sonnen auf die Hütte kamen. Seit einigen Jahren können wir auf die Mitglieder der Ortsgruppen Schattdorf und Erstfeld zählen, die uns helfen, die Hütte für den Sommer startklar zu machen. Alle der diesjährigen Crew waren auch das letzte Jahr bei der Endreinigung des Umbaus dabei und es schien mir fast, dass die Eine oder der Andere den Staub vom letzten Jahr beinahe etwas vermisst hat. In drei Tagen wurde der Gästebereich blitz-blank geputzt, eine fehlende Tür für den Getränkekeller montiert, Filze an die Hocker befestigt und die Slakeline versetzt, gespannt, und Steine für den Absprung gelegt. Der Teppich im Eingangsbereich wurde sogar zwei, drei, vier Mal gereinigt, da die «Handwerker» sich nicht mit den «Mr. Propern» abgesprochen hatten. Herzlichen Dank Sepp, Franz, Margret, Ruth, Leo und Käthy für euren unermüdlichen Einsatz.

Frühlingsputz – Wetterglück – vermisster Staub und handwerk­ liches Geschick

In der Saison 2015 unterstützt uns unsere Familie – Corinne, Dominik und Tanja mit Freunden und Freundinnen an den Wochenenden. Im Juli schnuppert Manuela aus Schwyz für 3 – 4 Wochen Hüttenluft und im Juli und August gehört auch Gian aus Zürich zum diesjährigen Hüttenteam. Wir freuen uns, mit den beiden unseren Hüttenalltag zu teilen und sind gespannt auf die neue Dynamik in der Hütte. Die zahlreichen Helfer, die spontan an Wochenenden mit anpacken oder uns unterstützen bei den Wegarbeiten, beim Einrichten von Kletterrouten oder beim Einkauf und der Abfallentsorgung im Tal, kann ich hier nicht alle aufzählen, da die Liste bestimmt nicht vollständig wäre. Ohne all diese Freunde und Bekannte wäre unser Hüttenbetrieb undenkbar. Da gibt es zum Beispiel den Ueli, der immer wieder einmal auftaucht und mithilft, wo gerade eine Hand benötigt wird. Stephan, der gerade diese Woche mitgeholfen hat, die Fugen der alten Bruchsteinmauer an der Hauptfront auszubessern. Röbi, der uns schon seit Jahrzehnten beim ausmähen hilft, und seit er nicht mehr selber mähen kann, doch immer seine Maschine zur Verfügung stellt, damit wir mit zwei Equipen arbeiten können. Sepp, der immer zur Stelle

Team, Helfer, Engel und Kobolde

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ist, wenn wir einen Handwerker brauchen, ebenso Franz, der sogar manchmal Heinzelmännchen spielt (Bänkli bei der Hutzi­tanne), Tino, Priska, Urs, Philipp, Ursi, Hans, Agnes, undundund ... Falls jemand aus der Sektion einmal Lust hätte, Hüttenluft zu schnuppern und den Betrieb von der anderen Seite der Theke kennenlernen möchte, kann sich bei uns melden. Wir sind immer wieder froh um Unterstützung. Hüttenmungg – Seitenwechsel – oder mal was anderes

Seit dem Saisonstart beobachtet ein grosser, dicker Mungg das Geschehen auf dem Hüttenplatz. Um einmal den Kopf auszulüften und meine Hände für anderes zu gebrauchen als zum Zöpfe flechten und Suppengemüse zu schneiden, habe ich mich aufgemacht, das Schnitzen mit der Motorsäge zu lernen. Eine schöne Erfahrung wieder einmal als Teilnehmerin ein Angebot zu geniessen. Auch wenn wir im Hotel logierten, konnte ich doch das Eine oder Andere mit-

125 Jahre Kröntenhütte

Gutschein

Für einen Jubiläumsdrink im Sommer 2015

Gutschein auf der Hütte einlösen 40

Was läuft so im Juli und August auf der Hütte Für alle Lager und Veranstaltungen haben wir noch freie Plätze, falls jemand kurzentschlossen mitmachen möchte. 5. bis 11. Juli

Work und Climb Lager

12. bis 18. Juli

Kinder- und Jugendbergsteigerlager

27. Juli bis 1. August

Familienbergsteigen

9. bis 15. August

Kinder- und Jugendbergsteigerlager

19. bis 21. August

Gletschertrekking von Erstfeld nach Engelberg

nehmen und empfinden, wie es jemandem geht, der von der Materie keine Ahnung hat. Manchmal fühlte ich mich wie auf einer Bergtour, vor einer steilen Felspartie, wenn ich nicht mehr erkennen konnte, wo und was ich als nächstes absägen soll. Genau so schnell wie beim Bergsteigen, kann auch beim Motorsägen etwas schief gehen. Wie froh man in solchen Situationen ist, wenn der Fachmann zur Stelle ist, und ruhig und kompetent wieder in die richtige Richtung führt, habe ich wirklich hautnah erlebt. Das Ergebnis der Woche waren ein Schuh, zwei Murmeltiere, tausend Erfahrungen und eine zufriedene Hüttenwartin. Vielleicht bekommt der Mungg auf der Hütte einmal Gesellschaft von einem Frosch, einem Adler oder einem Kletterer. ■ 41

Unsere Bibliothek ist integriert in die Kantonsbibliothek Uri in Altdorf SAC-Mitglieder können die Bücher und Karten gratis ausleihen. Für Tipps, Neuanschaffungen und andere Anregungen hat Carmen Kleiner aus dem Vorstand ein offenes Ohr.

Neu in unserer Bibliothek Uri excellence Alpine Sportkletterrouten im Kanton Uri Toni Fullin / Andy Banholzer 2015 320 Seiten, farbig, mit vielen Topos Beschreibung Die vielfältigen Klettermöglichkeiten im Kalk und Granit auf so engem Gebiet sind wohl einmalig im ganzen Alpenraum. Die vorgestellten Routen reichen von den dolomitenartigen Kalkzinnen im Urner Boden über das Schächental und Maderanertal bis zum Titlis. Die Granitgebiete Göscheneralp, Urseren und Meiental runden das Angebot ab. Das Buch stellt 360 alpine Sport und Freiklettereien im mittleren und oberen Genussbereich vor. Einige Routen sprengen allerdings diesen Rahmen. Alle Routen werden mit Topo und Bild detailliert vorgestellt

Die klassischen Skitouren des Schweizer Alpen-Club SAC Georges Sanga 2015 720 Seiten, über 400 Gipfelziele, mit Routenfotos Beschreibung Der Führer präsentiert die Routen zu rund 450 Hütten und Gipfeln zwischen Dent de Lys und Rosswis, Gridone und Glatten. Natürlich sind die grossen Klassiker ebenso beschrieben: Finsteraarhorn und Monte Rosa, Dammastock und Tödi, Piz Bernina und Rheinwaldhorn. Vorschläge für mehrtägige Rundtouren und Tourenwochen runden die Kapitel ab. Ergänzt werden die Beschreibungen durch 113 Fotos mit eingezeichneten Routen sowie Piktogrammen für Snowboard-Touren. Routenbeschreibungen • Walliser Alpen • Berner Alpen und angrenzende Gebiete • Tessiner Alpen • Zentralschweizer Alpen • Bündner Alpen • Garner-/St. Galler Alpen 42

Zentralschweizer Voralpen Nordost Wägital / Mythengebiet / Morschach-Muotatal / Bisistal / Rigi / Pilatus Urs Lötscher 2014 368 Seiten, 375 Farbfotos, 183 Routenfotos, 79 Kärtchen, 2. Auflage, basierend auf der 1. Auflage von 1995, auf Naturverträglichkeit geprüft Beschreibung Von den lieblichen Klettergärten am Vierwaldstättersee bis zu den traditionsreichen voralpinen Kletterwänden im Bockmattli: Die Palette an Klettermöglichkeiten in den nordöstlichen Zentralschweizer Voralpen ist breit. Mit dem Kletterführer Zentralschweizer Voralpen Nordost gibt Autor Urs Lötscher einen Überblick über das vielfältige Gebiet. Eingehend vorgestellt werden das Wägital und das Mythengebiet, die Regionen Morschach-Muotatal und Bisistal sowie die Felsen an Rigi und Pilatus. Insgesamt präsentiert der Band 1299 Sportkletterouten. Die Mehrzahl der 68 Klettergebiete sind Klettergärten, wo man selbst im Winter oft angenehme Bedingungen erwarten kann. Längere Klettereien findet man an den Mythen und im auch international bekannten Bockmattli. Der Führer wurde auf Naturverträglichkeit geprüft. Saisonale Einschränkungen werden in den Topos angegeben.

Alpinführer Glarner Alpen Walensee bis Tödi Hansueli Rhyner, Ruedi Jenny, Samuel Leuzinger 2013 584 Seiten, 45 Farbfotos, 6 Fotos schwarz-weiss, 11 Übersichtskarten, 2 Kartenausschnitte, 111 Routenfotos, 17x10.5cm, Hardcover, 11. Auflage Beschreibung Grandiose Routen weitab vom Tourismusstrom: Dieser Alpinführer umfasst fast 1000 Routenbeschreibungen im Gebiet zwischen der Linthebene über den Tödi bis ins Vorderrheintal (Surselva). Die Glarner Alpen spielten in der Bergsteigergeschichte von Anfang an eine wichtige Rolle (z.B. erstes Exkursionsgebiet des SAC im neunzehnten Jahrhundert) und sie haben von ihrer Ursprünglichkeit und Wildheit bis heute nichts eingebüsst. Die Autoren konzentrierten sich vor allem auf die alpinen Routen, die für jeden Geschmack etwas bieten. Erstmals werden in jedem der elf Teilgebiete zwei bis drei Highlights beschrieben, als spezielle Tipps der Autoren. Die Region bietet grandiose Landschaften und jede Menge ■ Routen weitab vom Touristenstrom. 43

42. Generalversammlung SAC Gotthard Ortsgruppe Flüelen 2015:

Die SAC-Ortsgruppe Flüelen auf gutem Kurs Text und Fotos: Georg Epp

Die SAC-Gotthard-Ortsgruppe Flüelen traf sich traditionell auf dem Ober­ axen. Alois Hänsli wird neuer Kassier und Nino Vanoli neuer Revisor. Am Samstag, 2. Mai, füllten nach und nach 32 OG-Mitglieder und Gäste die Terrasse des Bergrestaurants Oberaxen hoch über Flüelen. Die sportlichsten von ihnen testeten ihre Fitness mit dem Anmarsch über den Franzenstock, andere genossen die Seilbahnfahrt mit weniger Schweisstropfen. Noch vor der offiziellen Begrüssung durch den Obmann Heinz Gisler erfreute Fredy Feser die Mitglieder musikalisch mit dem neu benannten Stück «Kupferschmid Anneli». Im Jahresbericht des Obmanns wurden die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres in Erinnerung gerufen. Höhepunkte bildete dabei einerseits das 3-tägige Skiweekend in Bivio und andererseits die Ortsgruppenwanderung Führen­alp – Blackenalp. Bei mehr oder weniger gutem Wetter konnten auch die Präsident Heinz Gisler gratuliert SAC-Jubilaren und Mitgliedern mit runden Geburtstagszahlen. Im Bild von links Joe Christen, Jost Ziegler, Heinz Gisler, Theo Aschwanden, Peter Wollscheid, Sepp Baumann und Karl Walker.

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Frühjahrswanderung Isenthal – Furggelen, die Wanderung zur Druesberghütte oder die Herbstwanderung «Wildheuerpfad» mit guter Beteiligung in Angriff genommen werden. Die Versammlung ist traditionell mit sehr viel Humor gespickt, richtig ernst wird es immer wieder bei der Bekanntgabe der finanziellen Lage. Trotz dem Beitrag von 1’160 Franken an die Strukturverbesserung Kröntenhütte musste Finanzchef Franz-Ferdy Infanger einen Rückschlag von lediglich 295 Franken bekannt geben, allgemein befürchtete man schlimmeres, das kleine Vermögen sank auf 1’059 Franken. Gemäss Obmann Heinz Gisler verursachte der sparsame Kassier nicht nur für ein Loch in der Kasse, sondern mit seinem Rücktritt auch für ein grosses Loch im kleinen Vorstand der OG Flüelen. Mit kleinem Geschenk bedankte sich die Versammlung beim abtretenden Kassier, er war 8 Jahre zuverlässiger Finanzchef der OG Flüelen. Mit Nachfolger Alois Hänsli hofft der Vorstand, einen ausgewiesenen Finanzfachmann für die nächsten 20 oder 30 Jahre gefunden zu haben. Für weitere 2 Jahre gewählt wurden Obmann Heinz Gisler und Sekretär Hanspeter Amrhein und Nino Vanoli ersetzt Ruedi Bricker als Revisor. Allgemein war man erleichtert, dass man im letzten Moment Kampfwahlen verhindern konnte. Der Rücktritt von Franz-Xaver Bunschi, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitmachen kann, konnte mit zwei jungen Bergkameraden, nämlich mit Urs Gisler, Erstfeld, und Bruno Arnold, Flüelen («Ritiger»), mehr als kompensiert werden. Die OG Flüelen zählt aktuell 66 Mitglieder. In einer Konsultativabstimmung entschied die Versammlung, dass künftig die OG-Mitglieder nicht zwingend auch Mitglieder der Stammsektion SAC Gotthard sein müssen. In anderen Ortsgruppen wird dies bereits seit längerer Zeit so gehandhabt. Auf die nächste GV hin wird ein Antrag diesbezüglich offiziell formuliert.

Wahlen

Sie sorgten für Veränderungen im Vorstand und im Mitgliederbestand. Im Bild von Links Nino Vanoli (neu Revisor), Franz-Ferdy Infanger, Hanspeter Amrhein, Urs Gisler, Obmann Heinz Gisler, Bruno Arnold und der neue Kassier Alois Hänsli.

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Ehrungen und Grussworte

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Mit einer geöffneten Flasche Wein gratulierte man Jost Ziegler zu 60 und Theo Aschwanden zu 40 Jahren SAC-Mitgliedschaft. In Abwesenheit gratulierte man auch Martin Schilter zu 65, Franz Steinegger zu 50 und Carlo Furger zu 40 Jahren SAC-Treue. Erwähnung fanden auch die runden Geburtstage der Vereinsmitglieder, die ältesten davon sind Hermann Sigrist (90 Jahre), Hermann Herger (85), Sepp Baumann (80), Hans Arnold (75) sowie Max Bricker und Anton Regli je 70 Jahre. Je 65 Jahre feiern dieses Jahr Vik Gisler, Fredy Herger, Martin Walker, Peter Wollscheid und 60 Lenze feiert Joe Christen. Mit kleinem Geschenk bedankte man sich beim langjährigen Tourenleiter Edi Mengelt. Die vorgesehenen Wandertouren fanden unisono Zustimmung, erneut sind nahezu 10 Veranstaltungen vorgesehen. Im Mittelpunkt steht die Sommerwanderung zur Kröntenhütte am 18. Juli 2015 mit anschliessendem Grillabend. Die Grüsse des SAC Gotthard überbrachte Präsident Thomas Ziegler persönlich. Er bedankte sich nochmals für die grosszügige Solidarität zur Hütte des SAC Gotthard. Den Dank der Ortsgruppen Luzern und Schattdorf übermittelten Jost Ziegler und Ruedi Gisler. Mit der Hoffnung, tolle Bergerlebnisse, guten Beteiligungszahlen und gewohnt gute Kameradschaft zu geniessen, schloss die speditiv verlaufene GV. Auch im 42. Vereinsjahr blieb das Menü unverändert, das Team von Claudia und Daniel Luthiger servierte traditionell feine Polenta und Braten, fast traditionell sponserte «Bumi» Bissig trotz Abwesenheit ein feines Dessert. Im Talboden angekommen, genoss ■ man den Ausklang bis tief in die Nacht hinein.

Erneuerung der Internetseite SAC Gotthard:

Bitte alle Kontaktdaten anpassen! Im Herbst 2015 wird es soweit sein, und die Internetseite der Sektion www.sac-gotthard.ch soll in einem neuen Gewand und mit einem überarbeiteten Inhalt erscheinen. Hinter den Kulissen sind wir schon fleissig an der Arbeit, um unter anderem ein neues Touren-Administrationssystem einzuführen. Die Anmeldung fürs neue Touren-Administrationssystem geschieht mit Hilfe der SAC-Mitgliedsnummer. Zudem wird für die Online-Anmeldung eine ­E-Mail-Adresse benötigt. Für gewisse Funktionen wird auch ein Passwort verlangt, dieses besteht standartmässig aus dem zehnstelligen Geburtsdatum (z.B. 23.03.1982). Leider ist in der Datenbank das Geburtsdatum von einigen Mitgliedern nicht vollständig gespeichert. Auch die E-Mail-Adresse ist von vielen Mitgliedern noch nicht vorhanden oder nicht mehr aktuell. Darum bitten wir die Mitglieder, die sich künftig online auf unserer Website zu Anlässen anmelden möchten, vorgängig ihre Angaben zu überprüfen bzw. zu ergänzen. Dies kann wie folgt gemacht werden: Internetseite des SAC öffnen www.sac-cas.ch Über die Login-Funktion anmelden (s. Abbildung unten). Sollte das Login funktionieren, sind Ihre Daten richtig in der Datenbank gespeichert. Sollte das Login mit den erwähnten Hinweisen nicht klappen, könnte das Geburtsdatum falsch gespeichert sein. Um das richtige Geburtsdatum zu speichern, steht eine «Hilfe»-Funktion direkt zur Verfügung. Aus Erfahrung kann es einige Arbeitstage dauern, bis solche Änderungen in allen Datensätzen angepasst sind. Wenn das Login dann funktioniert, können anschliessend im Bereich «Mein Konto» allfällige Ergänzungen und Änderungen (zum Beispiel E-Mail Adresse) vorgenommen werden. Selbstverständlich wird es auch in Zukunft noch möglich sein, sich z.B. per Telefon beim Tourenleiter anzumelden. Eine Online-Anmeldung verringert jedoch den administrativen Aufwand. Vielen Dank für Ihren Beitrag zu einem hoffentlich möglichst reibungslosen Start mit der neuen Website. Tourenchef Mario Cathomen

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Gönnerinnen-/ Gönnerliste 2015 Wir danken allen Gönnerinnen und Gönnern, die unsere SAC-Sektion Gotthard mit ihrem Beitrag regelmässig unterstützen.

Telefon Alpina Sport AG, Andermatt

041 887 17 88

Bäckerei-Konditorei Schillig

041 870 16 48

Bernhard Ziegler und Söhne AG, Baumaterialhandel, Flüelen

041 874 30 80

BIDO AG, Papeterie und Buchhandlung, Altdorf

041 870 08 08

Druckerei Gasser AG, Erstfeld

041 880 10 30

Floristikart, Rita Herger, Dorfstrasse 6, Flüelen

041 871 04 54

Geo-Uri GmbH, Peter Amacher, im Chäli, Amsteg

041 883 19 45

Hotel Höfli, Familie Schuler-Schuppisser, Altdorf

041 875 02 75

HUBROL AG, Heizöl & Tankstellen, Altdorf

041 874 20 10

Implenia AG, Bauunternehmung, Altdorf

041 874 90 90

Meyer's Sporthaus AG, Andermatt

041 887 12 32

Monitron AG (CSD Ingenieure AG) Altdorf Monsieur K Herrenmode, Walter Senn, Altdorf

041 870 12 72

MUOSER, Gotthardstrasse 85, Schattdorf

041 874 74 74

Rest. Grüner Wald, H. Muoser-Hochreiter, Schattdorf

041 870 11 39

Rest. Krone, Theres und Kurt Loosli, Erstfeld

041 880 13 02

Rest. Schächengrund und Café Hauger, Stefan Hauger, Altdorf

041 870 14 63

Zentrum-Markt, Altdorf

041 870 11 91

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6472 Erstfeld • Telefon: 041 880 13 22 • Telefax: 041 880 14 55 E-Mail: [email protected] • Internet: www.beeler-schreinerei.ch

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Wir berücksichtigen unsere Inserenten und Gönner

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Uri lebt. Mit dem Engagement der Urner Kantonalbank.

www.urkb.ch