Sakramente - Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Düsseldorf

Sakramente - Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Düsseldorf

bon-i-d das Gemeindemagazin Heft 1|2016 Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Düsseldorf Sakramente Weihbischof Dr. Schwaderlapp über die Beich...

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bon-i-d das Gemeindemagazin Heft 1|2016

Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Düsseldorf

Sakramente Weihbischof Dr. Schwaderlapp über die Beichte

Im Porträt

Kreuzweg

Krankenhauspfarrer Andreas Paling

Kinder basteln die Kreuze

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bon-i-d

Liebe Gemeindemitglieder! Zu Beginn eine Frage: Wie ist das eigentlich mit Ihnen? Können Sie mit Ungewissheiten, mit Wahrscheinlichkeiten, mit Vermutungen leben? Ich kann es nicht! Angenommen, ich wäre verheiratet – ich vermute: Meine Frau ist mir treu. Oder ich vermute: Mein Geschwür ist nicht bösartig. Oder ich vermute: Mein Vertragspartner ist zuverlässig. Jede Ungewissheit kostet Nerven. Was wir brauchen, sind Tatsachen. Man kann nur leben, wenn man weiß, wie und wo man dran ist. Bei Ostern weiß ich es! Das möchte ich Ihnen jetzt im Einzelnen darlegen. Und ich möchte es in vier Schritten tun.

1. Ostern ist eine Tatsache, ein Faktum. Die Auferstehung ist wirklich passiert. Sie ist ein geschichtliches Ereignis, kein »Interpretament«, also keine erfundene Geschichte, um klarzumachen, dass es mit der »Sache Jesu« weitergeht. Im Gegenteil: Nach seinem Tod ging es erst »richtig los«! Diese Tatsache lässt sich mit den Mitteln der Forschung nicht beweisen, weil es für die Auferstehung weder Augen- noch Ohrenzeugen gibt. Manche bringt das fast um. Sie sagen: Ich glaube nur, was ich sehe. Entschuldigen Sie: Dümmer geht’s nicht mehr. Wenn ich nur das glaube, was ich sehe, dann glaube ich vielleicht ein Millionstel von dem, was wirklich ist.

2. Die Auferstehung Jesu ist kein ­privates ­Ereignis, das nur Jesus von Nazaret angeht. Ostern ist ein Ereignis, das die ganze Welt angeht; eine Tatsache, die unter die Haut geht, wie die Frage zum Beispiel, ob ich mich einer Herzoperation unterziehen soll. Warum ist das so? – Weil Jesus Jesus ist! Er ist Grundstein, Eckstein, Schlussstein, Weinstock, Weg, Wahrheit, Leben, Licht, Haupt. Wer sich von diesem Haupt trennt, ent-hauptet sich. Mit einem Ent-haupteten macht man keine Wiederbelebungsversuche.

Titelbild von Peter Esser – Sakramente am Baum des Lebens.

3. Ich bekenne weiter: Die Auferstehung ist nicht nur wichtig für den Menschen; sie ist wichtig für die gesamte Schöpfung. Die Kräfte der Auferstehung werden in den ganzen sichtbaren Kosmos eingesenkt. Die Auferstehung macht den neuen Himmel und die neue Erde möglich! Der Auferstandene ist der »Sauerteig«, der »schafft«, bis der ganze Teig durchsäuert ist. Das alles ist unaufhaltsam. Das bedeutet praktisch: Der Teufel – ich glaube an ihn – hat ein für allemal verspielt. Was er fertigbringt, sind letztlich Rückzugsgefechte eines geschlagenen Gegners. Die Christen des Mittelalters wussten das und brachten es auch zum Ausdruck: Sie klatschten in die Hände bei der Predigt und gerieten in den »risus paschalis« – ins Österliche Lachen!

4. Endlich ist Ostern für mich eine grandiose Aussage über die absolute Zuverlässigkeit des Vaters: In einer letzten Ausweglosigkeit hat er wirksam eingegriffen: am »dritten Tag«! Deswegen machen wir weiter: Weil ­Christus, der Auferstandene, nicht Lichtjahre von uns entfernt ist, sondern weil wir »in Christus drinnen« sind, sind wir die »Kommenden«. Die praktische Konsequenz nun muss ein neuer Lebensstil sein, gekennzeichnet durch ein hoffnungsvolles »Dennoch des Glaubens«, durch ein »Hoffen wider alle Hoffnung«! Die Hoffnung auf den Gott, der seinen Sohn Jesus Christus und die Toten lebendig macht, der einmal alles neu schaffen wird, diese große Hoffnung kann (und muss!) in unseren kleinen alltäglichen Hoffnungen aufscheinen und sich bewähren:  in der Geduld, die wir miteinander haben,  in der Bereitschaft, wohlwollend aufeinander zu hören,  im dem Versuch, Gräben zuzuschütten, Frieden zu schließen,  in der Bereitschaft, jeden Tag neu anzufangen miteinander. In einer Strophe aus einer alten Ostersequenz des Hofkaplans Wipo von Burgund heißt es: »Tod und Leben, die kämpften unbegreiflichen Zweikampf; des Lebens Fürst, der starb, herrscht nun lebend. Das Lamm erlöst die Schafe, Christus, der ohne Schuld war, versöhnt die Sünder mit dem Vater.« Ja, liebe Gemeindemitglieder, der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Du Sieger, König, Herr, hab’ Erbarmen. Pfr. Paul L. Spies

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bonne idée bedeutet der Hefttitel auch

Sakramente

Ausgesprochen wie die französische Formulierung

Kolumnen

Das Gemeindemagazin von St. Bonifatius in Düsseldorf

Wer nicht fragt, bleibt dumm!............................................. 15 Im Porträt: Interview mit Krankenhauspfarrer Andreas Paling.... 16 Blick durch die (heilige) Pforte............................................ 18 Freiwillige vorgestellt: Eddi Hofmeister – Lebensmittelausgabe....................... 19

Gemeindeleben

bon-i-d

Grußwort ......................................................................................2 Weihbischof Dr. Schwaderlapp: Das vergessene Geschenk – die Beichte...........................4 Die Sakramente – ein Überblick.............................................6 Spurensuche – meine Taufe.....................................................7 Die Taufe – Leben, Glauben, Beten........................................8 Die Krankenkommunion............................................................9 Wie war das damals – wie ist es heute? Firmkatecheten...................................................................... 10 Der zweigeteilte Weg zum Sakrament – die Ehe........... 12 Der Weg zur Priesterweihe.................................................... 13 Das Sakrament der Krankensalbung ................................. 14

Karwoche für Kinder – seit 1985........................................ 20 Kreuze – Ausstellung in St. Suitbertus.............................. 21 Junge Leute in altem Kirchenchor...................................... 22 Kurzvorstellung unseres neuen Seelsorgebereichsmusikers Stefan Buschkamp........... 23 Hostien einlegen....................................................................... 24 Sie vermissen den städtischen Bücherbus? ..................... 25 Abschied von Karl Asselborn................................................. 26 Goldkommunion 2016 in St. Blasius, Hamm................... 26 Bittprozessionen 2016............................................................ 27 Kleinkindergottesdienst in St. Suitbertus......................... 28 Die Ankunft der Heiligen Drei Könige............................... 28

Termine

Inhalt:

Interessantes in nächster Zeit............................................... 32 Erstkommunion......................................................................... 34 Ostergottesdienste .................................................................. 35 Termine: Bitte vormerken!..................................................... 36 Internationale Seelsorge........................................................ 37 Kirchliches Standesamt.......................................................... 38 Regelgottesdienste................................................................... 39

gute Idee

www.bonifatiuskirche.de

Archiv bon-i-d Mit Ihrem Smartphone ­können Sie direkt über die oben abgebildeten QR-Codes auf ­ die Website der Pfarrgemeinde St. Bonifatius oder das Archiv von bon-i-d gehen. QR-Code-Reader finden Sie in den entsprechenden AppStores.

Kinderseite.................................................................................. 29 Redaktionsschluss ................................................................... 30 Verteiler gesucht ..................................................................... 30 Dank ............................................................................................ 31 Impressum ................................................................................. 32 Ansprechpartner / Seelsorger .............................................. 40

Titelthema

Sakramente Das vergessene Geschenk – die Beichte Wenn wir eine Kirche betreten, finden wir dort auch immer – so sollte es wenigstens sein – ein Mobiliar, das dem Unkundigen zunächst fremd und rätselhaft, vielleicht auch etwas beängstigend erscheint. Ich rede von einem Beichtstuhl. In manchen Kirchen wirkt dieser Ort leider verlassen und vergessen, ebenso wie das Sakrament der Buße und Versöhnung, das dort gespendet wird. Keine Frage, unter den Sakramenten der Kirche ist das Bußsakrament mit Sicherheit das Unbeliebteste. Gelegentlich werden schlechte Erfahrungen ins Feld geführt. Unabhängig davon bin ich der Überzeugung, wir sollten uns diesbezüglich eine neue Erfahrung gönnen, denn die Beichte ist nichts anderes als ein Ort, in dem Gottes Güte und Barmherzigkeit hörbar erfahren werden kann. Es ist ein Ort der Gnade, der Zuwendung Gottes, der Ermutigung und der Auferbauung. Als Jesus seinen Jüngern nach der Auferstehung begegnete, tat er dies mit den Worten:

»Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.« (Joh 20,22 f) Sünden vergeben kann Gott allein, denn Sünde bedeutet eine Absonderung von Gott, eine Abwendung von ihm, ein sich Verweigern des Menschen gegenüber seiner Liebe und seinen Weisungen. Sündenvergebung ist daher das Geschenk göttlicher Barmherzigkeit schlechthin. Und dieses Geschenk legt Christus in die Hände seiner Apostel. Paulus spricht hier vom »Dienst der Versöhnung«, der ihnen aufge­tragen ist. Das, was Christus nach seiner Aufer­stehung auf den Weg gebracht hat, wird im Bußsakrament erlebbare Gegenwart in einer Weise, die ganz unserem Menschsein entspricht. Wir sind Menschen mit Leib und ­Seele. Wir wollen uns nicht nur denken können, dass uns ein Mensch gern hat, wir wollen es von ihm auch hören, und wenn möglich auch in Gesten erfahren. Das gilt auch für den Bereich der Versöhnung. Wenn wir uns bei einem Mitmenschen entschuldigen, ist es für uns entscheidend, in irgendeiner Weise zu hören: »Es ist alles wieder gut. Es ist vergeben und vergessen.« Im Bußsakrament kommt uns Christus in dieser unser menschlichen Verfasstheit entgegen. Er passt sich unseren Bedürfnissen an. In einem geschützten Raum – würde ein Priester das Beichtgeheimnis verletzen, würde er sofort exkommuniziert – kann ich mir all das buchstäblich von der S­ eele reden, was nicht gut war – ohne Umschweife, ohne Angst, kann ich es buchstäblich herauslassen. Der Priester hört sich das nicht nur an und versucht, nach seinen Möglichkeiten ein gutes Wort mit auf den Weg zu geben. Er tut das Entscheidende, er leiht Christus die Stimme, und Christus ist es, der dann durch den Priester die Worte spricht:

»Ich spreche dich los von ­deinen Sünden.«

Hörbar wird mir Sünde und Schuld vergeben. Es wird nicht nur der Mantel des Schweigens darüber gedeckt, ich kann wirklich neu anfangen, die Last ist mir von den Schultern genommen. Dafür ist Christus in die Welt gekommen, dafür ist er gekreuzigt worden und von den Toten auferstanden, um uns mit sich zu versöhnen. Ihm haben ein für alle Mal alle Sünden aller Menschen aller Zeiten buchstäblich »leid« getan. Er hat sie auf sich genommen, »weggelitten«. Diese Befreiungstat Christi wird mir im Bußsakrament zugewendet. Sie wird in diesem Augenblick für mich lebendige Gegenwart und Wirklichkeit. Wie es genau mit der Beichte geht, finden Sie im Gotteslob (Nr. 594). Ebenso finden Sie auch dort Hilfen zur Gewissenserforschung (Nr. 599–601).

Was macht es nur so u ­ nbeliebt, dieses großartige Sakrament der B ­ armherzigkeit Gottes? Selbstverständlich kostet es zunächst einmal Selbstüberwindung, gerade die unangenehmen Dinge, die einem peinlich sind und am besten nicht gewesen wären, auch noch einmal zu formulieren. Und doch gerade dieses Aussprechen bewahrt mich davor, die unangenehmen Dinge zu verdrängen oder mir für alles meine eigene Entschuldigung zurechtzulegen und anderen die Verantwortung zuzuschieben. Die Erfahrung zeigt, wer regelmäßiger zu diesem Sakrament geht, dem fällt es umso leichter, sich zu überwinden. Was wird gegen das Sakrament eingewendet?

»Ich tue doch nichts Böses.« Gemeint ist damit in der Regel, ich bringe doch keinen um und stehle nicht. Wir wissen aus dem Evangelium, dass Christsein mehr ist, als keine Kapitalverbrechen zu begehen. Es geht um die konkret gelebte praktische Liebe zu Gott und den Nächsten in jedem Augenblick meines Daseins. Und es geht darum, auch feinfühlig in diesen Fragen zu werden. Wie gehe ich mit meinen Allernächsten um? Bin ich zum Beispiel ein sogenannter »Morgenmuffel«? Lasse ich das die spüren, die mir nach dem Aufstehen als Erste begegnen? Ob Ehefrau, Ehemann oder Kinder? Oder wie sieht es aus mit den soge-

Titelthema Sakramente

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nannten »Notlügen«, was nichts anderes bedeutet, als sich mit Hilfe von Lügen, auch wenn sie scheinbar klein sind, aus der Affäre zu ziehen. Vergessen wir nicht: »Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.«

»Muss ich überhaupt beichten gehen?« Diese Frage führt bereits im Ansatz in die Irre. Warum? Nehmen wir an, Sie sind verheiratet. Sie gehen an Ihre Ehe mit der Frage: »Was muss ich gerade noch tun, damit unsere Beziehung nicht zerbricht?« Ist damit nicht schon der Sterbe­ prozess Ihrer Beziehung eingeleitet? Daher schlage ich vor, diese Frage beiseitezulassen und posi­tiv an die Sache heranzugehen: Ich sage Ja zur Freundschaft mit Christus. Dieser Christus ist jemand, der mir alles vergibt, egal wie oft ich sündige und immer wieder in dieselben Fallen tappe, wenn ich nur die ehrliche Absicht habe, es zukünftig sein zu lassen. Er hat unendliche Geduld mit mir. Er hat ein eigenes Sakrament gestiftet, um uns diese Barmherzigkeit und Geduld erlebbar zuzuwenden. Wie oft ist vor diesem Hintergrund die Beichte sinnvoll? Die Antwort darauf kann ich pauschal nicht geben. Bewährte Praxis der Kirche war es immer, in überschaubaren Abständen das Bußsakrament zu empfangen, beispielsweise alle vier bis sechs Wochen. Je häufiger man das Bußsakrament empfängt, desto feinfühliger wird mein Gewissen und desto mehr wird die Barmherzigkeit Gottes zur alltäglichen Quelle der Freude. Papst Franziskus berichtete übrigens von seiner Praxis, alle zwei Wochen das Bußsakrament zu empfangen.

»Was denkt der Priester von mir?« Auf diese Frage kann ich gut antworten, da ich das Buß­ sakrament sozusagen von beiden Seiten kenne: als jemand, der beichten geht, und jemand, der Beichte hört. Und ich will hier gerne ein Wort der Beruhigung sagen: Das ehrliche Bekenntnis ermuntert mich, meine eigene Praxis zu intensivieren. Denn Sünder sind wir alle. Die einen übergehen dies, die anderen stehen dazu und fangen neu an. Letzteren gehört meine ganze Sympathie. Das Bußsakrament, das vergessene Geschenk. Es wird Zeit, dass wir es wieder entdecken. Dr. Dominikus Schwaderlapp Der Artikel stammt aus dem Buch mit dem Titel »Die Herzen zum Himmel« von Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp aus der Reihe »3x7 Zusagen des Glaubens«.

Die Herzen zum Himmel Das Buch »Die Herzen zum Himmel« von Weih­bischof Dr. Schwaderlapp k­ önnen Sie in unseren ­Pfarr­büchereien ausleihen und auch bestellen.

Weitere I­ nformationen auf Seite 25

Foto: Pia Modanese http://bilder.erzbistum-koeln.de

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Die Sakramente: Feiern der Nähe Gottes »Der kleine Prinz vergaß nie eine Frage, wenn er sie einmal gestellt hatte«, heißt es in dem liebenswerten Buch von Antoine de Saint-Exupéry, das in viele Sprachen übersetzt worden ist. Die wichtigste Frage ist die nach dem Sinn des Lebens. Vorgänge von besonderer Bedeutung – Geburt, Eintritt in die bewusste Auseinandersetzung mit Umwelt und Gesellschaft im Jugendalter, Eheschließung, Schuld, schwere Krankheit und Tod – lassen den Menschen fragen, woher sein Leben kommt, wohin es führt und was hinter allem Geschehen steht. Der gläubige Mensch weiß, dass Gott immer und überall da ist. Gerade in den entscheidenden Situationen seines Lebens hofft und glaubt er, dass dies wirklich so ist. Diese Gewissheit feiert die Kirche in den Sakramenten  beim Lebensbeginn: in der Taufe  beim Eintritt ins Erwachsenenalter, dem Verlassen der Schule und dem Beginn der Berufsausbildung: in der Firmung  bei Heirat und Familiengründung: im Ehesakrament  wenn der Mensch sich bewusst wird, dass er mehr zum Leben braucht als Nahrung und Kleidung, nämlich Gemeinschaft mit Gott und den Menschen: in der Eucharistie  bei der Bewältigung von Schuld und Sünde: im Bußsakrament  bei Krankheit und Todesgefahr: in der Krankensalbung  beim Entschluss, sein Leben zum Heil und zur Versöhnung seiner Mitmenschen Gott zu weihen: in der Priesterweihe Dass Gott uns liebt, dass er da ist und errettet – dafür steht Jesus Christus. Nicht nur seine Worte, sondern ­seine ganze Gestalt, sein Schicksal. »Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.« (Kol 1,15) Wer Gott ist und wie Gott ist, erfährt man durch Jesus (Joh 14,9; 1,14). Deshalb nennt man Jesus auch das »Ur-Sakrament«. Der Begriff »Sakrament« ist der profan-römische Fachausdruck für »Fahneneid«. Gemeint ist ein feierlicher Ritus, der eine starke Selbstverpflichtung zum Inhalt hat. In der Menschwerdung hat Gott sich an den Menschen gebunden. Die Kirche trägt diese unwiderrufliche Zusage Gottes an die Menschheit, die Gott mit Jesus identifiziert und verbunden hat, weiter. Sie vermittelt sie in die grundlegenden Lebenssitua­tionen der einzelnen Gläubigen und der gläubigen Gemeinschaft. So ist »die Kirche in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die

innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit« (II. Vatikanisches Konzil) Für einen Ungläubigen müssen Sakramente wie religiösbürgerliche Folklore erscheinen, für einen Skeptiker wie hilf­ lose magische Beschwörungen. Nach katholischer Überzeugung haben aber die Riten selbst, die Zeichen und Worte, für sich genommen keinerlei Kraft. Gott kann zu nichts gezwungen werden. Nicht Empfänger noch Spender bewirken die Gnade des Sakramentes. Aber Gott hat uns zugesagt, in diesen Zeichen uns seine Nähe und Gnade mitzuteilen. Und das wird in ihnen gefeiert … Pfr. Volkhard Stormberg

Titelthema Sakramente

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Spurensuche – meine Taufe Ich wurde von der Redaktion gefragt, ob ich nicht über eines der sieben Sakra­ mente der Kirche einen Artikel für die bon-i-d schreiben könnte. Nach kurzem Zögern habe ich mich für das Sakra­ment der Taufe entschieden, weil ich es spannend finde, nach Spuren ­meiner eigenen Taufe zu suchen. Es wurde immer erzählt, meine Taufe habe 1954 zwei Tage nach meiner Geburt stattgefunden, und zwar in ­einer Kapelle eines Essener Krankenhauses. Das kann man in der Taufurkunde nachprüfen. Ich besitze einen Dokumenten­ ordner, in dem ich alle Arbeitsver­träge, Schwimmzeugnisse, Impfausweise, Schul- und Hochschul-Zeugnisse, Urkunden, das Stammbuch und vieles mehr aufbewahre. Leider wurde ich da nicht fündig. Aber als Seelsorger weiß ich natürlich, dass man seine Taufurkunde in dem Pfarramt erhalten kann, das für die Krankenhauskapelle zuständig ist. Die Ausstellung der Urkunde geschieht auch sehr schnell – nur müsste ich wissen, welches Pfarramt denn jetzt dafür zuständig ist. Jetzt ist es aber zu spät, das herauszufinden, da der Redaktionsschluss naht. Aber ich bin mir sicher, dass ich getauft worden bin, denn in der Vergangenheit habe ich schon mehrmals ein Taufzeugnis bei­bringen müssen – zur Firmung, zum S­ tudium an der katholischen Hochschule, bei ­meiner Hochzeit und nicht zuletzt bei meiner Anstellung beim Erzbistum Köln als Gemeindereferent. Ich habe mich dann auf die Suche nach Zeugen meiner Taufe gemacht. Da Eltern und Taufpaten nicht mehr leben, befragte ich meinen fast neun Jahre älteren Bruder. Er konnte sich aber nicht erinnern. Wir beide fanden das schon sonderbar. Meine Geburt und meine Taufe müssen eigentlich für ihn schon ein besonderes Ereignis gewesen sein, da ich ja der Nächstgeborene bin. Mein Bruder war sich sicher, wenn er bei der Taufe dabei gewesen wäre, wüsste er das. Leider hilft mir diese Quelle nicht weiter.

Zum Glück gibt es aber noch Erzählungen, die sich rund um meine Geburt und Taufe ranken. In meinem Elternhaus wurde viel erzählt und von uns Kindern wissbegierig aufgesogen und immer mussten die alten Geschichten wiederholt werden. So zeugten lange Zeit Brandflecken auf dem Sofatisch von meiner Geburt. Mein Vater, selbst ein erfahrener Geburtshelfer als Arzt, durfte bei meiner Geburt nicht dabei sein. Das war damals so üblich. Und so wartete er sehr unruhig zu Hause und muss wohl eine Zigarette nach der anderen gepafft haben und in seiner Nervosität eine Zigarette auf dem Couchtisch ausgedrückt haben. Erst zehn Jahre später hat dann ein befreundeter Schreiner den Tisch ausgebessert. Weiterhin wurde von meiner Taufe immer erzählt, meine Mutter sei gar nicht dabei gewesen. Es mutet schon eigenartig an. Sie war von Beruf Lehrerin, unter anderem mit der Fakultas für katholische Reli­gion. Schon daher war ihr meine Taufe sicherlich wichtig. Ich vermute, sie war noch zu schwach, um an der Feier in der Kapelle teilzunehmen. Der Gedanke von der »Heilsnot­ wendig­keit«, der sich unter anderem auf das Wort Jesu an Nikodemus, »Amen, Amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen« (Joh 3,5), beruft, war in dieser Zeit noch sehr bestimmend. Daher wurden damals alle Kinder möglichst schnell nach der Geburt getauft. Mein Vater hat oft mit einem Augenzwinkern erzählt, dass er in seiner Zeit als Assistenzarzt in einem katholischen Krankenhaus Anfang der fünfziger Jahre auf Drängen der Ordensschwestern viele Kinder notgetauft hatte, obwohl aus seiner Sicht in den allermeisten Fällen der Grund eines nahenden Todes nicht bestand.

So haben meine Eltern sich in den Duktus dieser Zeit eingefügt und mich rasch taufen lassen, aber wohl glaubend, wie sie mir später erzählten, dass Menschen, die nicht getauft sind, sich auch in der Gnade Gottes befinden. Heutzutage wäre das Fotoalbum eine gute Quelle für meine Spurensuche. ­Meine Mutter hat für jedes ihrer Kinder ein Album mit den Fotos der Kindheit und Jugend angelegt. Aber auch hier Fehlanzeige. Es gibt kein Foto vom Taufgottesdienst oder einer Nachfeier. Ein Beweis auch, dass mein Onkel, der in dieser Zeit mit seiner wertvollen Kamera Chronist für unsere Familie war, bei der Taufe ebenfalls nicht dabei war. Aber ein Andenken an meine Taufe gibt es dann doch. Und darauf bin ich ziemlich stolz. Trotz vieler Umzüge ist meine Taufkerze nicht »unter die Räder gekommen«. Bei meiner Erst­kommunion wurde sie bei der Familienfeier auf dem Festtagstisch angezündet und bei ­meiner Hochzeitsfeier war sie auch dabei. Und ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch bei meiner Beerdigung eine Rolle spielt. Einst wurde meine Taufkerze an der Osterkerze, dem Symbol des auferstandenen und gegenwärtigen Christus, entzündet. Im heutigen Ritus der Taufe betet der Zelebrant diese Worte:

»Christus, das Licht der Welt, hat Ihr Kind ­erleuchtet. Es soll als Kind des Lichtes ­leben, sich im Glauben ­bewähren und dem Herrn und ­allen Heiligen entgegen­ gehen, wenn er kommt in Herrlichkeit.« Jörn von Sivers (Gemeindereferent)

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Die Taufe – Leben, Glauben, Beten Grundlage Der Zusammenhang zwischen Beten und Glauben wird seit den Zeiten der Kirchen­väter folgendermaßen wiedergegeben: Unser Glaube zeigt sich in unseren Gebeten und unser Gebet wird durch den Glauben bestimmt. Die Kirche fasst diesen Grundsatz in der Formel »Lex credendi, lex orandi« zusammen. Er wird dem Kirchenvater Prosper von ­ Aquitanien zugeschrieben, der im fünften Jahrhundert n. Chr. lebte und gegen die Anhänger des Semi­ pelagianismus erklärte, dass die »Notwendigkeit des fürbittenden Gebetes die Pflicht beweist, an die Notwendigkeit der Gnade Gottes zu glauben.« In der Taufe stirbt der alte Mensch und wird der neue Mensch geboren, wendet sich der Täufling vom irdischen Leben ab und dem ewigen Leben zu, damals symbolisch untermauert durch vollständiges Untertauchen des Täuflings im Taufbecken und das Wenden von West nach Ost, vom »Ich widersage« zum »Ich glaube«.

Pelagianismus und Semipelagianismus Der Semipelagianismus ist eine theologische Lehrrichtung, die dem Pelagianismus nahestand, sich allerdings in ihren Aussagen gegen dessen Positionen abgrenzte, die auf dem Konzil von ­Ephesos verurteilt worden waren. Die Lehr­meinung der Pelagianer geht davon aus, dass die menschliche N ­ atur nicht durch die Erbsünde verdorben sei, da dies dem Wesen der Schöpfung ­Gottes, die als gut befunden worden sei, wider­spreche. Sie basierte vornehmlich auf den ­Lehren Pelagius, der der Lehr­ meinung ihren Namen gab. Einer ihrer berühmtesten Gegner war Augustinus.

durften an der Eucharistiefeier nicht teilnehmen. Entschied sich ein Katechumene dazu, die Taufe zu empfangen, so wurde er zum Kompetenten. Er bereitete sich dann 40 Tage vor der Osternacht durch Buße und Fasten auf den Empfang des Sakramentes vor und wurde nach der Taufe in den Baptisterien (Tauf­kapellen), bei der er in fließendem Wasser untergetaucht und gesalbt wurde, in die Kirche geführt, empfing dort das Glaubens­ bekenntnis (Symbolum), das er mündlich wiederholen musste, und wurde in das Myste­ rium von Brot und Wein eingeführt.

Empfang der Glaubensgrundsätze Er empfing auf diese Weise die Glaubens­ grundsätze, über die Augustinus in einer Predigt an die Getauften ausführte: »Das Symbolum des Heiligen Geheimnisses (…) sind die Worte, auf die der ­Glaube der Mutter Kirche fest gegründet ist, über dem sicheren Fundament, das Christus, der Herr, ist. Ihr habt es also empfangen und wiedergegeben, aber im Geist müsst ihr es immer gegenwärtig halten, ihr müsst es im Bett wiederholen, auf den Plätzen darüber nachdenken

und es während der Mahlzeiten nicht vergessen; und selbst wenn euer Leib schläft, muss euer Herz in ihm wachen.« Benedikt XVI. folgerte daraus, dass das Glaubensbekenntnis »ihnen als tägliches Gebet [diente], um die mit der T­aufe übernommene Verpflichtung nicht zu vergessen« (Porta fidei – Pforte des Glaubens).

Leitlinie des Lebens Der Katechismus fasst dies darin zusammen, dass der Glaube der Kirche dem des Einzelnen (KKK 1142) vorausgeht und von ihm als Leitlinie seines weiteren ­Lebens angenommen wird. Eine ­passende Antwort auf die Frage, »Was erbitten Sie von der Kirche Gottes für N.?«, ist somit und in erster Linie: »Den Glauben.« Im neuen Gotteslob sind mögliche Antworten auf die Frage angegeben.

Taufe und Ostern Die Taufe ist an die Osternacht und das Ostergeheimnis gebunden. Im Auferstehungs­amt und in den heiligen Messen der Osteroktav wird es besonders dadurch deutlich, wenn für die Neugetauften gebetet wird. In unserer Zeit ist der Initialisierungsritus in Taufe, Kommunion und Firmung aufgeteilt und seine Reihenfolge grundlegend verschoben worden. Dr. Olaf Meuther

Die Taufe zur Zeit der Kirchenväter Als Anhänger der katholischen Kirche brauchte man nicht unbedingt getauft zu sein. Diese nicht getauften Anhänger wurden Katechumenen genannt und

Wie ein Brunnen in der Wüste: Taufbecken im Negev (7. Jhdt.) Foto: Acer11 aus Wikipedia

Titelthema Sakramente

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Die Krankenkommunion Gebannt lauschten wir Ministranten damals den Erzählungen unseres Kaplans. Er führte uns in die Welt des Römi­schen Reiches zur Zeit des Kaisers Nero, etwa um 255 nach Chr. Die Christen wurden als Minderheit verfolgt. Zu dieser Zeit lebte ein etwa 13-jähriger Junge namens Tarcisius. Er war glühender Anhänger des Christentums. Zu seinen Aufgaben gehörte es, Kranken die Kommunion nach Hause zu bringen. Eines Tages war er wieder mit geweihten Hostien unterwegs. Heidnische Jugend­liche hielten ihn an und forderten ihn auf, zu zeigen, was er unter seinem Gewand bei sich trug. Er weigerte sich und hielt das Gefäß mit der heiligen Kommunion unter seiner Kleidung fest in seinen Händen. Die Horde fiel über ihn her und wollte ihn zwingen, das ­Gefäß herauszugeben. Er aber wehrte sich mit allen Kräften. Schließlich schlugen sie ihn am Ende tot. ­ Tarcisius wird als Märtyrer verehrt. Er gilt als der Schutzpatron der ­Ministranten und Kommunionhelfer.

Von Jesus lesen wir in der Heiligen Schrift, dass er die Kranken segnete und heilte. Er will den Kranken und Schwachen nahe sein, sie trösten und stärken. Diesem Beispiel folgen seine Jünger. So erfüllen die christlichen Gemeinden seit den ersten Tagen der Kirche den Liebesdienst an den Kranken und Schwachen. Die Pfarrgemeinde setzt ein besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wenn der Priester, der Diakon, die Gemeindereferenten/-referentinnen oder ein vom Bischof beauftragter Kommunionhelfer die Krankenkommunion bringt. Ein Kranker, der zu Hause die heilige Kommunion empfängt, soll spüren, dass er zur Gemeinschaft der Glaubenden gehört und an ihrer festlichen Feier in der heiligen Eucharistie Anteil hat. Deshalb wird der Tisch mit einem wei-

Tarcisiusstatue von Bernhard Lang in Echternach, Foto: Wikipedia

ßen Tuch gedeckt und mit Kerze, Kreuz und evtl. Blumen geschmückt. Schön ist es, wenn Angehörige und Mitbewohner an der Feier teilnehmen und vielleicht auch, nach vorheriger Ankündigung, die heilige Kommunion empfangen. Bei dieser Kommunionfeier wird das Schuldbekenntnis gesprochen und danach die Bitte um Sündenvergebung. Es erfolgt eine Schrift­ lesung und es wird gemeinsam das Vater­ unser gebetet. Danach wird die

heilige Kommunion gereicht und das Schlussgebet gesprochen. Die Kommunionfeier endet mit dem Segen. Wenn Sie krank und nicht in der Lage sind, am Gottesdienst in der Kirche teilzunehmen, sind Sie herzlich aufgerufen, sich an eines der Pastoralbüros zu wenden. Gerne wird die von Ihnen gewünschte Person Sie besuchen und Ihnen den Leib des Herrn reichen: Denn gerade als Kranker sollen Sie die Gemeinschaft der Pfarrgemeinde erfahren. Diakon Herbert Erdt

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Wie war das damals – wie ist es heute? Firmkatecheten Junge Menschen, die sich zum Empfang des Firmsakramentes entschließen, werden von Laien, den Firmkatecheten, darauf vorbereitet. Haben diese Laien überhaupt das Wissen und die Befähigung dafür? Schließlich sind sie Menschen aus normalen, bürgerlichen Berufen und haben nicht Theologie studiert. Das Sakrament der Firmung wird den jungen Gläubigen in einer Lebensphase gespendet, die richtungs­weisend für die Zukunft ist. Die Entscheidung für oder gegen die Firmung ist die erste wichtige, eigenständige Entscheidung in Bezug auf den Glauben. Bisher haben die Jugendlichen den Glauben erlebt, wie ihn das Elternhaus vorgelebt hat. Im Religions- und im Kommunion­unterricht sind es Theologen, also »Berufschristen«, die sie in das Wissen um den Glauben eingeführt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Glauben ein vertrauensvolles Nachahmen, aber das reicht nicht für ein ganzes Leben. Der Glaube muss sich als tragfähig erweisen und er muss lebbar sein. Hier kommt die wichtige Rolle des Firmkatecheten ins Spiel. Zu allen Zeiten zogen die Menschen gern Vergleiche zwischen »der guten alten Zeit« und dem Hier und Heute. Peter Esser als aktiver Firmkatechet und Edeltraud Weigel als ehemalige Firm­ katechetin haben für unterschiedliche Zeiträume Erfahrungen auf dem Gebiet der Firmvorbereitung. ­Die beiden diskutieren: Wie war das damals – wie ist es heute?

Warum wird Mann (Frau) Firm­­katechet? Ist er besonders fromm, extrem religiös gebildet oder was treibt ihn an? Edeltraud Weigel: In meiner Kindheit waren die Lebensregeln streng von der katholischen Kirche geprägt. Du darfst dieses, jenes ist verboten. Die Firmung machte auf mich, ich war damals acht Jahre alt, keinen bleibenden Eindruck. Die vierte Klasse wurde in ihrer Gesamtheit gefirmt. Firmpatin war die Klassenlehrerin. Eine Vorbereitung der ­Kinder fand erfahrbar nicht statt. Ebenso wenig eine Entscheidung für oder gegen den Glauben. Dafür waren wir auch noch viel zu jung. Erst im Erwachsenenalter fand ich Zugang zum Wirken des Hei­ligen Geistes und der Bedeutung der Firmung. Als in der Gemeinde Sankt Blasius die Möglichkeit eröffnet wurde, an der Vorbereitung aktiv mitzuwirken, sah ich darin eine wirkliche Chance, gelebten Glauben an Jugendliche, das Firmalter lag damals zwischen zwölf und 14 Jahren, weiterzugeben.

Gelebten Glauben an Jugendliche weitergeben Peter Esser: Ich denke, es ist gut, wenn jemand, der sich mit den Jugendlichen gemeinsam auf den Weg zur Firmung macht, in Hinsicht auf den Glauben »sprachfähig« ist. Das ist eine Frage der Annahme der eigenen Taufe und der eigenen Firmung; daher versuchen wir, auch jugendliche Neugefirmte für die Mitarbeit zu gewinnen. Wenn Frömmigkeit bedeutet, aus der Freundschaft Jesu zu leben und ihm in aller persönlichen Unzulänglichkeit zu folgen, dann ist »Frömmigkeit« eine Voraussetzung für den Katecheten. Katecheten sind keine religiösen Hochseil­ artisten, sondern ganz normale Menschen aus der Gemeinde. Die unabdingbare Herausforderung für einen Katecheten ist es, dass er in der Lage ist, selber auf die Jugendlichen zu hören.

Ich bin angesprochen worden, dass ­einige Katecheten Neuen Geist­lichen Gemeinschaften angehören. Aber ich denke, das liegt in der Natur neuer Glaubensbiografien. Viele Erwachsene haben heute schon den Glauben nicht in einer klassischen Familienbiografie übernommen, sondern erst später gefunden. Dieses Neufinden ist eine starke Motivation, aber nicht das Entschei­dende in den Gesprächen mit den Jugendlichen. Vor allem aber denke ich, dass Respekt vor den Entscheidungen der Firmbewerber und Firmbewerberinnen eine ganz wesentliche Voraussetzung ist.

Werden die Katecheten für diese Aufgabe geschult? Macht ein jeder, was ihm einfällt, oder gibt es Vorgaben? E.W.: Zu meiner Zeit fand alle anderthalb bis zwei Jahre eine Firmung in unserer Kirche statt. Die Vorbereitung begann ein halbes Jahr zuvor und wurde von Laien in kleinen Gruppen zwischen sechs und zehn Firmlingen privat im Haus des Katecheten durchgeführt. Als Themen­grundlage diente ein Heft über die Firmung. Im Abstand von zwei Wochen trafen sich die Katecheten mit Pfarrer Faber. Bei dieser Gelegenheit wurde das aktuelle Thema besprochen. Im Pfarrhaus fanden immer sehr lebhafte Gespräche statt und die Katecheten konnten sowohl vom Pfarrer als auch von den Kollegen Rat, Hilfe und Zuspruch erfahren.

Katecheten sind keine r­ eligiösen Hochseilartisten P.E.: Die Katecheten haben alle bereits eine gute Schulung durchlaufen – entweder selber als Eltern oder Lehrer oder in der Jugend- und Erwachsenenarbeit. Neue Katecheten assistieren erst einmal in der Gruppenbegleitung bei einem erfahrenen Firmkatecheten.

Titelthema Sakramente

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Wie gut waren und sind die religiösen Grundlagen der Jugendlichen für den Empfang der Firmung? E.W.: Ich machte die Erfahrung, dass es genau wie bei mir selbst war. Die wenigsten Firmanden haben diesem Sakrament viel Bedeutung beigemessen. Im Unterschied zu meiner Zeit sollten meine Schützlinge, gemäß dem 2. Vatikanischen Konzil, eine eigen­ständige Entscheidung treffen. Wenn ich meine Lieben fragte: »Warum wollt ihr euch denn firmen lassen?«, erntete ich erstaunte Blicke und die häufigsten Antworten lauteten: »Das wünschen meine Eltern« und »Alle meine Freunde lassen sich doch firmen.« Die Aufgabe des Katecheten war es also unter anderem, den Jugendlichen den Wert der Firmung bewusst zu machen. Ein keineswegs leichtes Vorhaben. Im Erfahrungsaustausch mit den anderen Katecheten holte ich mir immer wieder neue Ideen, wie ich diesem Ziel näher kommen konnte. Wenn ich heute einem »meiner Firmlinge« begegne, durchströmt mich immer wieder ein Gefühl der Verbundenheit.

Wer seinen Glauben kaum kennt, hat den vielen Stimmen, die die Kirche lächerlich ­machen, nur wenig entgegenzusetzen P.E.: Ich denke, wir lernen heute, dass nichts früher besser war. Aber anders. Eine große Herausforderung für die Jugend­lichen sind die heimlichen »Miterzieher« in Medien und Peer Groups. Natürlich spielt auch die unterschied­liche persönliche Entwicklung im Firm­alter (ca. 15 Jahre) eine gewaltige Rolle. Wenn man das berücksichtigt, kann es zu sehr guten Gruppenstunden kommen. Als Christ glaube ich ja, dass Jugendliche nicht bei H&M geschneidert, sondern von Gott erschaffen werden. Wieso sollte die Sehnsucht nach Gott und einem Sinn im Leben bei ihnen geringer sein als zu irgendeiner anderen Zeit?

Papst Benedikt schrieb im Vorwort zum YOUCAT: »Ja, ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die ­Generation eurer Eltern (…).« Denn wer als junger Mensch heute seinen Glauben nur halb oder kaum kennt, hat den vielen Stimmen, die die Kirche lächerlich machen wollen, nur wenig entgegenzusetzen.

Wie geht ein Katechet an diese Auf­gabe heran? Hat er sich ein Ziel gesetzt, dass er erreichen will? E.W.: Wenn ich zu Beginn meiner Arbeit als Katechet ein Ziel gehabt habe, so hat mich die Realität schnell auf den Boden der Tat­sachen zurückgeholt. Glaube ist nicht erlernbar! Mit zunehmender Erfahrung sah ich meine Aufgabe darin, den Glauben in das Bewusstsein der jungen Menschen zu bringen. Es gilt, eine Tür im Herzen der Menschen zu öffnen, und das gelingt nicht durch das Auswendiglernen von Regeln und Gesetzen. Katholisch sein beschränkt sich nicht darauf, sonntags in die Kirche zu gehen. Ich verbuchte es stets als großen Erfolg, wenn

Dem Lieben Gott nicht allzu sehr im Weg zu stehen aus den Reihen meiner jungen Gäste Fragen gestellt wurden. Ein Beweis dafür, dass etwas verinnerlicht worden war. P.E.: Erstens: Sich nie entmutigen lassen. Zweitens: Auf die Jugendlichen hören und innerlich auf Gott hören. Drittens: Für die Jugendlichen beten. (Ich nutze immer die Gelegenheit beim Kaffee­mahlen.) Viertens: Ich bin gemeinsam mit den Jugendlichen auf einem Weg, der in der Firmfeier dazu führt, dass auch ich mein Firmversprechen erneuern kann. Mein Ziel: Dem Lieben Gott nicht allzu sehr im Weg zu stehen.

Heutige Firmvorbereitung in der Praxis Auf Anregung von Weihbischof Dr. Schwaderlapp haben wir in diesem Jahr die Firmvorbereitung anders und kompakt organisiert. Die Jugendlichen schauen am Sonntagnachmittag im großen Plenum einen Film oder hören eine Katechese, die auswärtige Referenten zu Themen des Glaubens halten. Danach findet ein einstündiger Austausch statt, der in den klassischen Kleingruppen gehalten wird. Schließlich besuchen Katecheten und Firmlinge miteinander die Abendmesse in St. Dionysius. Für alle Beteiligten ist das eine große Herausforderung – nicht zuletzt auch für die Gemeinde, die die hl. Messe vollgepackt mit quirligen Jugendlichen vorfindet. In regelmäßigen monatlichen Katecheten­treffen erarbeiten wir so etwas wie einen »Werkzeugkoffer« für die Zeiten der Kleingruppen. Wie die Impulsfragen und -aufgaben zum Einsatz kommen, hängt jedoch auch von der Tagesform der Gruppe ab. Peter Esser

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Der zweigeteilte Weg zum Sakrament – die Ehe Valentinstag 2016. Da sitzen wir nun in unserer frisch bezogenen neuen Wohnung in Langenfeld zwischen halb ausgepackten Umzugskartons (wie romantisch!) und müssen uns nicht nur an die neue Adresse gewöhnen, sondern auch daran, dass wir seit wenigen Tagen verheiratet sind. (Laura denkt sogar meistens daran, sich mit ihrem neuen Nachnamen zu melden ...) Aber Moment: verheiratet? Hatten wir nicht direkt nach der Verlobung erst einmal den Termin für die kirchliche Hochzeit (im Juni) festgelegt? War uns nicht immer klar, dass unser Hochzeitstag aus diesen Gründen auch der Termin im Juni sein würde? Das Standesamt würden wir eher nebenher aufsuchen und haben daher aus pragmatischen Erwägungen einen Termin nahe am Umzugsdatum gewählt. Aber die Ummeldebescheinigung lügt nicht. Wir sind verheiratet. Jedenfalls aus Sicht des Staates. Und ist es nicht so, vor unseren neuen Nachbarn von »meiner Frau« oder »meinem Mann« zu reden? Was auch sonst? Einen besseren Begriff für den Menschen, mit dem man zwar zivil, aber nicht kirchlich verheiratet ist, gibt es nicht. Damit werden wir jetzt vier ­Monate leben müssen. Na gut. Wir sind also offenbar schon verheiratet. Und damit stellt sich die ketzerische Frage nach dem Stellenwert der kirchlichen Trauung, die nun noch dazukommt. Einiges liegt ja auf der Hand: Der Tag ist von vorneherein größer und mit

mehr Gästen und Freunden geplant. Wir haben deutlich mehr Möglichkeiten, den Tag individuell zu gestalten, zumal wir den Pfarrer, der unsere Brautmesse zelebrieren wird, gut kennen (anders als die Standesbeamtin, die wir knapp zehn Minuten vor der Trauung das erste Mal gesehen haben). Und natürlich liegt es für zwei Menschen wie uns auf der Hand, dass wir uns auch am Beginn unseres gemeinsamen Lebens unter Gottes Segen stellen wollen. Schließlich sind wir unser ganzes Leben in der Kirche aktiv, und unsere Beziehung hat wenige Meter vom Petersdom entfernt auf einer Wallfahrt begonnen. Aber was eigentlich der entscheidende Unterschied ist: Die kirchliche Trauung ist unauflösbar. Uns beiden ist es wichtig, zu bestätigen, dass Gott uns verbunden hat und dass die Verbindung für immer und ewig halten soll. Natürlich: Der rechtliche Teil ist auch wichtig. Und das Versprechen, das wir uns im Juni am Traualtar geben werden, gilt unausge­ sprochen auch schon jetzt – alles andere wäre ja auch merkwürdig. Wir wollen uns lieben und ­ehren, bis dass der Tod uns scheidet – und wir freuen uns, das im Juni vor Gott, dem Priester und der ganzen Gemeinde aussprechen zu dürfen. Laura und Stefan Egbers

Titelthema Sakramente

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Der Weg zur Priesterweihe Vor einigen Tagen wurde ich gefragt, ob ich als Theologiestudent einen ­Artikel über die Berufung zum Priester ­schreiben könnte. Dass die Thematik von Interesse ist, beweisen die meist gleichen Fragen, die immer wieder aufkommen:  Wie wird man Priester?  Was muss gelernt werden, um Priester zu werden?  Wie spürt man, dass man berufen ist? Schauen wir uns diese Fragen an.

Wie wird man Priester? Wenn jemand das Gefühl hat, zum Priester­tum berufen zu sein, meldet er sich bei seinem Bischof, der ihm helfen wird, diese Berufung zu klären. Wenn der Bischof die Berufung zum Priester zu erkennen glaubt, nimmt er ihn in den Kreis seiner Priesterkandidaten auf. Die Priesterkandidaten studieren katholische Theologie, wohnen gemeinsam in einem Haus, feiern dort täglich die ­heilige ­Messe und die Tages­ zeiten­l iturgie und werden von einem Team von P ­ ries­tern darin unterstützt, zu ergründen, ob wirklich eine Berufung zu den heiligen Weihen vorhanden ist. Nach mindestens fünf Jahren ­Stu­dium der katholischen Theologie erfolgt die Entsendung als Praktikant in eine ganz normale Pfarrei. In unserer Gemeinde kennen wir das von unserem Praktikanten Tobias Schwaderlapp. In dieser Zeit ist der Priesterkandidat teilweise im Semi­nar und teilweise in der Pfarrei tätig. Während des Praktikums ist man noch nicht geweiht, arbeitet aber »normal« in der Gemeinde mit. Der Seminarist soll erkennen, ob dieser Beruf ihm Freude machen würde und ob er auch außerhalb einer Gemeinschaft wie der des Priesterseminars allein ­leben kann. Frühestens nach einem Jahr Praktikum erfolgt die Weihe zum Diakon. Auch wenn das eigentliche Ziel die Priesterweihe ist, ist die Diakonenweihe für die

meisten Kandidaten die größere innere Hürde, denn schon bei dieser Weihe verspricht man seinem Bischof Ehe­losigkeit, Armut und Gehorsam. Danach gibt es kein Zurück. Wie die Taufe oder die Firmung hinterlässt das Sakrament der Weihe eine unauslösch­liche Prägung. Und mit der Diakonenweihe endet zumindest die Zeit, in der man noch unschlüssig ist, ob man vielleicht doch eine Familie gründen sollte. Nach frühestens sieben Jahren wird man durch Gebet und Handauflegung des Bischofs dann zum Priester geweiht.

Was muss gelernt werden, um Priester zu werden? Um für die Aufgaben in der Pastoral ge­wappnet zu sein, muss ein Priester mehr können, als nur die Messe zu ­lesen. Man lernt Latein, Altgriechisch und Althebräisch, um die Bibel und die Kirchenväter im Original studieren zu können, übt Singen und Predigen, lernt Philosophie, beschäftigt sich mit 2000 Jahren Kirchengeschichte, studiert das Kirchenrecht und wird vorbereitet, möglicherweise ein Krankenhaus oder eine Schule zu leiten. Das Studium und die Ausbildung sind sehr vielseitig und abwechslungsreich, sodass jeder einen Teilbereich findet, der ihm besonders viel Freude macht.

schlechteren Berufungen. Wer bereit ist, dem Ruf Gottes zu folgen, lebt heilig­ mäßig. Eine Berufung ist die Rolle, die Gott uns in seinem Heilsplan zugeordnet hat. Sich berufen zu f­ühlen, bedeutet, dass man eine Sehnsucht nach einer konkreten Auf­gabe hat. Die Berufung zum Priester kann sich in ganz unterschiedlichen Formen konkreti­sieren. Als Schul- oder Krankenhausseelsorger, als Pfarrer in der Seelsorge oder in der Verwaltung des Bistums oder als Welt- oder Ordenspriester. In der Zeit des Studiums und der Ausbildung ergründet man diese Berufung. Ungefähr 2/3 der Priesterkandidaten erkennen in dieser Zeit, dass sie doch nicht zum Priester berufen sind. Das ist kein Scheitern, sondern ein besseres Erkennen der eigenen Rolle im Heilsplan Gottes. Und dennoch nehmen zu wenige junge Männer ihre Berufung zum Priestertum an. Beten wir um mehr Berufungen, denn wir brauchen gute Priester. Tobias Knell

Wie spürt man, dass man ­berufen ist? Zuerst einmal ist festzustellen, dass jeder Christ eine individuelle Berufung hat. Dies kann eine Berufung zum ­Priester oder etwas ganz anderes sein, zum Beispiel als Familienvater oder ehelos als Laie zu leben. Es gibt keine besseren oder

Tobias Knell aus Düsseldorf-Hamm ist 26 Jahre alt und hat in Bonn, Rom und Fribourg (Schweiz) Theologie studiert.

Weiterführende Informationen Diözesanstelle Berufungspastoral Kardinal-Frings-Straße 12, 50668 Köln Telefon: 0221/16427501, Fax:  0221/1642 7505 E-Mail: [email protected] Es werden auch Informations-und Besinnungswochenenden angeboten. Informieren Sie sich im Internet unter: https://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/erzbistum_als_arbeitgeber/ berufe-der-kirche/veranstaltungen/

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Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus. (Benedikt von Nursia)

Das Sakrament der Krankensalbung Für wen ist das Sakrament der Krankensalbung? Das Sakrament der Krankensalbung kann jeder Gläubige empfangen, der sich in einer gesundheitlich kritischen Situation befindet.

Jesus hörte es und s­ agte zu ­ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die ­Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. (Markus 2,17)

Warum zeigte Jesus so viel Interesse an den Kranken? Gerade die Kranken suchten die Nähe Jesu; sie v­ ersuchten, »ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle ­heilte«. (Lukas 6,19) Jesus kam, Gottes Liebe zu zeigen. Oft hat er es dort getan, wo wir uns besonders bedroht fühlen: in der Schwächung unseres Lebens durch Krankheit. Gott will, dass wir an Leib und Seele gesund werden, dass wir darüber gläubig werden und das kommende Reich Gottes erkennen. Der rechte Augenblick für den Empfang der Krankensalbung ist sicher schon gegeben, wenn der Gläubige beginnt, wegen Krankheit oder Altersschwäche in Lebensgefahr zu geraten. Das Stichwort »beginnende Lebensgefahr« zeigt an, dass es auf jeden Fall um Schwerkranke oder um ältere Menschen geht, »deren Kräftezustand sehr geschwächt ist«, wie die Deutsche Bischofskonferenz erklärt. Die Krankensalbung kann man in seinem Leben auch öfter empfangen. So ist es sinnvoll, dass auch junge Menschen um dieses Sakrament bitten, wenn sie sich etwa einer schweren Operation unterziehen. Viele Christen verbinden in solchen Momenten die Krankensalbung mit einer (Lebens-)Beichte; sie wollen im

Fall eines Falles Gott mit reinem Gewissen gegenübertreten. Viele Kranke haben Angst vor diesem Sakrament und schieben es bis zuletzt hinaus, weil sie meinen, es sei eine Art Todesurteil. Das Gegenteil ist richtig: Die Krankensalbung ist eine Art Lebensversicherung. Wer als Christ einen Kranken begleitet, sollte ihm jede falsche Angst nehmen. Die meisten schwer Gefährdeten ahnen in­­tuitiv, dass für sie im Moment nichts wichtiger ist, als sich sofort und unbedingt an den anzuschmiegen, in dem der Tod überwunden wurde und der das Leben selbst ist: Jesus, den Retter.

Wie wirkt die Krankensalbung? Durch diese heilige Salbung ­helfe Dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe Dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes ... Der Herr, der Dich von Sünden befreit, rette Dich, in seiner Gnade richte er Dich auf. (Aus dem Ritus der Krankensalbung) Die Krankensalbung schenkt Trost, Frieden und Kraft und verbindet den Kranken in seiner prekären Situation und seinen Leiden auf eine tiefe Weise mit Christus. Denn der Herr hat unsere Ängste durchgemacht und unsere Schmerzen an seinem Leib getragen. Bei manchen bewirkt die Kranken­ salbung körperliche Heilung. Sollte Gott aber jemand zu sich heimrufen wollen, so schenkt er ihm in der Krankensalbung die Kraft für alle körperlichen und seelischen Kämpfe auf seinem letzten Weg. Zu den Wirkungen des Sakraments der Krankensalbung zählt auch die Vergebung der Sünden, falls der Kranke

sie nicht im Bußsakrament erlangen konnte.

Wie wird die Kranken­ salbung gespendet? Die Spendung der Krankensalbung ist Bischöfen und Priestern vorbehalten. ­ Christus handelt Kraft ­ihrer Weihe durch sie. Der wesentliche ­Ritus bei der Spendung des Sakra­ mentes der Kranken­salbung besteht in einer von Gebeten begleiteten Salbung der Stirn und der Hände mit heiligem Öl. Die Feier soll in einer Atmosphäre der Ruhe und des Gebetes geschehen. Auch die Angehörigen und Nachbarn können eingeladen werden, an der Feier teilzunehmen. In den Gemeinden kann die Krankensalbung von Zeit zu Zeit im Rahmen eines Gottesdienstes gespendet werden. Dabei gilt für alle Empfänger der Salbung, dass sie namentlich angemeldet und in einem eigenen Gespräch auf das Sakrament vorbereitet sein müssen. Im Rahmen dieser Vorbereitung sollte jeder, der die Krankensalbung empfangen will, zur sakramentalen Beichte eingeladen werden. Kaplan Dr. Michael Schmitz

Weitere Informationen Wenn Sie oder ein Angehöriger oder Nachbar die Krankensalbung empfangen möchte, wenden Sie sich bitte an eines unserer Pfarrbüros oder rufen Sie einen unserer Geistlichen persönlich an. Die Telefonnummern finden Sie auf der Rückseite der bon-i-d, im Internet und in den wöchentlichen Pfarrnachrichten.

Kolumnen

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Wer nicht fragt, bleibt dumm! Antworten auf Fragen rund um die Sakramente Ich bin als Baby getauft worden und habe folglich davon nichts mitbekommen. Darf ich mich jetzt als Erwachsener noch einmal bewusst taufen lassen? Die Taufe verleiht ein »untilgbares Prägemal« (lat. charakter indelebilis). Auch wer den Glauben preisgegeben hat, bleibt ein Getaufter (2 Tim 2,13). Sie kann also nicht wiederholt werden. Dasselbe gilt für die Firmung: Sie vollendet die Taufe und kann also auch nicht noch einmal gespendet werden. Warum wird man als Baby getauft und nicht erst, wenn man so alt ist, dass man versteht, was dort geschieht? Die Kindertaufe kann man unter verschiedenen Aspekten betrachten: Die Zuwendung Gottes, seine Vergebung, die Verheißung unserer Rettung durch das ewige Leben ist seine freie, uns unverdient geschenkte Liebe. Diese für alle Sakramente grundlegende Aussage kommt bei der Kindertaufe besonders deutlich zum Vorschein. Glaube ist grundsätzlich auf die Gemeinschaft der Gläubigen angewiesen. Die Kindertaufe weist klar auf dieses Einbezogensein in die tragende Gemeinschaft hin, ohne die ein Kind nicht lebens­fähig ist. Die Taufe ist der Anfang eines Weges und Glaube kein punktuelles Geschehen, sondern ein lebenslanger Wachstumsprozess. Das gilt übrigens auch bei der Taufe von Jugendlichen oder Erwachsenen. Gerade die Kindertaufe macht darauf aufmerksam, dass wir füreinander verantwortlich sind: sowohl für das Glaubenwollen als auch für das Glaubenkönnen der Anderen. In der Liturgie wird immer wieder an die Taufe erinnert: durch den Brauch des Weihwassernehmens, das Tauf­gedächtnis zu Beginn der Sonntagsmesse anstelle des Bußakts, die Erneuerung des Taufgelöbnisses in der Osternacht oder auch durch spezielle Taufgedächtnisgottesdienste, die auch gemeinsam mit evangelischen Christen gefeiert werden.

Wer kann Taufpate werden? »Bei der Kindertaufe soll ein Pate dabei sein, gleichsam zur geistlichen Ausweitung der Familie des Täuflings und als Darstellung der Mutter Kirche. Gegebenenfalls soll er den Eltern beistehen, damit das Kind seinen Glauben bekennen und im Leben verwirklichen kann« (Ritusbuch zur Taufe). Er muss folgende Eigenschaften haben: 1. Er muss von den Eltern des Kindes, vom Pfarrer oder Taufspender dazu bestimmt sein. Er muss geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten. 2. Er muss die seiner Aufgabe entsprechende Reife haben (z. B. mindestens 16 Jahre alt sein). 3. Er muss selbst durch Taufe, Firmung und Eucharistie in die Kirche eingegliedert sein und ein Leben führen, das dem Glauben und seiner Aufgabe entspricht. 4. Er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. 5. Er muss der katholischen Kirche angehören und darf durch kein Rechtshindernis (z.B. nach Kirchenaustritt) von der Patenschaft ausgeschlossen sein. Ein Getaufter, der zu einer nichtkatholischen Gemeinschaft gehört, kann zusammen mit einem Paten als Taufzeuge zugelassen werden. Warum können ausgetretene Katholiken nicht Taufpaten sein? Das wird einsichtig, wenn es in der Tauffeier heißt: »Lieber Pate / liebe Patin … Sie sollen Ihr Patenkind auf dem Lebensweg begleiten, es im Glauben mittragen und es hinführen zu einem Leben in der Gemeinschaft der Kirche.« und wenn die Paten unmittelbar vor der Taufe mit den Eltern im Glaubens­ bekenntnis sprechen: »Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben …« Wer öffentlich vor dem Amtsgericht seinen Kirchenaustritt erklärt hat, hat

sich bewusst von der Gemeinschaft der Kirche distanziert, und eine solche Entscheidung ist ernst zu nehmen.

Müssen Trauzeugen katholisch sein? Es entspricht gutem Brauch, Trauzeugen zu wählen, die sich selbst zum katholischen bzw. christlichen Glauben bekennen. Rechtlich notwendig ist ein christliches Bekenntnis nicht. Es können daher auch Nichtkatholiken oder ausgetretene Katho­liken Trauzeugen sein. Unverzichtbar ist jedoch, dass sie den Trauvorgang erfassen können. Mein Mann (evangelisch) und ich (katho­lisch) haben damals evangelisch geheiratet. Können wir nachträglich noch katholisch heiraten? Katholiken sind an die katholische Eheschließungsform (vor einem Priester/Diakon und zwei Zeugen) gebunden. Sonst ist die Eheschließung ungültig, wenn nicht zuvor eine Dispens eingeholt worden ist. Wenn der Wille andauert, eine Ehe nach dem Glauben und der Lehre der (katholischen) Kirche zu schließen, kann nachträglich die kirchliche Anerkennung der nichtkatholischen Trauung beantragt werden (sog. sanatio in radice). Aber natürlich ist auch eine katholische Trauung möglich. Kann ein Paar sich noch einmal das Ehesakrament spenden, zum Beispiel zur Goldhochzeit? Das Ja-Wort bei der Eheschließung nutzt sich nicht ab im Laufe der Jahre, sondern bleibt gültig, »bis der Tod uns scheidet«. Das Ehejubiläum feiern Katholiken nicht nur im Restaurant, sondern in einem Dankgottesdienst im Rahmen einer Messfeier oder eines Wortgottes­ dienstes in der Kirche oder zu ­Hause. Dafür gibt es besondere Mess­texte und Schriftlesungen und einen speziellen ­Segen, bei dem der Priester/Diakon die ineinandergelegten Hände des Jubelpaars mit der Stola umwindet. Das Jubelpaar sagt nichts - außer »Amen«. Pfr. Volkhard Stormberg hat die Fragen von Petra Heubach-Erdmann beant­wortet.

Kolumnen

Im Porträt »Ich lege die Hände auf« Andreas Paling, Krankenhauspfarrer der Uniklinik Das Universitätsklinikum im Süden unserer Gemeinde ist eine kleine Stadt für sich - und in dieser ruht in ihrer Mitte die Heilig-Geist-Kapelle. Sie bietet Kranken und ihren Angehörigen sowie Ärzten und dem Pflegepersonal einen Rückzugsort. Wer mag und braucht, findet hier Ruhe und einen Raum der Besinnung und des Gebets. Andreas Paling ist Seelsorger an der Uniklinik. Er und sein Team feiern hier Gottesdienste. Und nicht nur das. Sie besuchen auch Kranke auf ihren Zimmern und feiern mit ihnen die Sakramente. Dazu gehören die Krankenkommunion, die Krankensalbung, das Sakrament der Versöhnung (Beichte) sowie die Taufe.

salbe ihn mit dem heiligen Öl, dem Chrisam, auf der Stirn und den Handflächen. So sollen der Wille und das Handeln gestärkt werden.

Die Krankensalbung ist also nicht zu verwechseln mit der sogenannten »Letzten Ölung«!? Pfr. Paling: Die »Letzte Ölung« ist ­keine Bezeichnung für das Sakrament der Krankensalbung mehr. Und auch von der Zielsetzung der Krankensalbung ist sie im Sterben nicht mehr angemessen. Ich kann sinnvollerweise einem Sterbenden die Beichte abnehmen und mit ihm auch noch einmal die Kommunion, die »Wegzehrung« feiern. Eine Ölung beziehungsweise Salbung findet aber nicht statt, sie soll als Zeichen für Besserung oder Heilung eines Kranken gespendet werden. Die Bezeichnung »Letzte Ölung« für die Krankensalbung wurde meines Wissens nur gebräuchlich, weil die Kranken­ salbung wegen ihrer sündenvergebenden Wirkung von vielen Betroffenen und ihren Angehörigen früher häufig bis kurz vor den Tod hinausgezögert wurde, sodass diese einer letzten Ölung gleichkam. Um diesem Missverständnis in der Praxis entgegenzuwirken, wurde die Bedeutung der Krankensalbung als Sakrament für Kranke mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in den 1960er Jahren wieder hervorgehoben und darauf gedrungen, sie nicht unmittelbar vor dem Tod zu spenden.

Pfarrer Paling, Sie sind der Leitende Pfarrer der Katholischen Seelsorge hier am Universitätsklinikum Düsseldorf. Sie spenden unter anderem das Sakra­ment der Kranken­salbung. Wie läuft eine solche Krankensalbung ab? Pfr. Paling: Die Krankensalbung wird mit Anweisungen aus dem 5. Kapitel des Jakobusbriefes begründet. Sie soll einen kranken Menschen in spiritueller Hinsicht stärken. Das ist ihr Ziel. Ich feiere dazu mit dem Kranken und seinen Angehörigen einen Gottesdienst. Dabei lege ich ihm die Hände auf und

Wie häufig spenden Sie dieses Sakrament? Pfr. Paling: Fast jeden Tag. In einem Klinikum wie dem ­Düsseldorfer, das jedes Jahr rund 60.000 Patienten hat, von denen knapp die Hälfte Katholiken sind, ist das viel und wenig zugleich. Wie läuft eine Krankensalbung ab? Pfr. Paling: Ein Kranker oder seine Angehörigen melden sich bei unserem Seelsorgeteam hier im Klinikum. Nach einem Vorgespräch feiere ich dann die Krankensalbung in einem kleinen Gottesdienst mit Handauflegung, Salbung, Gebet und Fürbitten. Eine Krankensalbung kann aber natürlich auch von dem Pfarrer der eigenen Gemeinde vorgenommen werden.

Kolumnen

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Wer erbittet dieses Sakrament? Sind es meist Todkranke, die nur noch diese Hoffnung haben? Pfr. Paling: Nein, nicht unbedingt. Ich werde auch etwa von Menschen gerufen, die vor einer Operation stehen und sich vor diesem Eingriff noch spirituell stärken möchten. Die Krankensalbung kann zudem auch mehrfach empfangen werden, etwa wenn sich der Gesundheitszustand eines ­Patienten verschlechtert. Sie sind seit vielen Jahren in der Krankenhausseelsorge tätig, erst in ­Wuppertal und nun in Düsseldorf. Was ­fasziniert Sie an diesem besonderen Seelsorgebereich? Pfr. Paling: Es ist eine intensive Seelsorge. Ich treffe Menschen im Ausnahmezustand. Sie sind verletzt an Leib und häufig eben auch an der Seele. Eine schwere Krankheit macht einen Menschen unselbstständig und hilfsbedürftig. Entsprechend dankbar und aufgeschlossen sind viele Kranke dem Glauben und mir als Glaubensvertreter gegenüber.

Haben sich die Gespräche mit den Menschen hier im ­Krankenhaus in den vergangenen Jahren verändert? Pfr. Paling: Ja. Die Gespräche sind sehr intensiv und persönlich geworden. Ich treffe häufig sehr verzweifelte Menschen. Woran liegt das? Pfr. Paling: Für viele Menschen ist der Tod etwas Unge­ heuerliches. Er gehört heute nicht mehr so selbstverständlich zum Leben wie früher. Das liegt meines Erachtens zum einen daran, dass die moderne Medizin für den Mythos steht, jede Krankheit besiegen zu können, und zum anderen daran, dass das Sterben in Krankenhäuser und Altenheime ausgelagert ist und häufig nicht mehr zu Hause stattfindet. Welche Frage wird Ihnen immer wieder gestellt? Pr. Paling: Warum ich? Warum bin gerade ich schwer ­erkrankt? Warum muss ausgerechnet ich bald sterben? Ich habe doch immer gesund und gottesfürchtig gelebt ...

Wie gehen Sie auf die Menschen in diesem Ausnahmezustand zu? Pfr. Paling: Ich frage zum Beispiel nicht: »Wie geht es Ihnen?« Das ist so eine Floskel, die sich an einem Krankenbett meines Erachtens verbietet. Ich frage stattdessen: »Wie kommen Sie hier zurecht?« Mit »hier« meine ich natürlich das Krankenhaus. Diese Frage ist direkt und offen.

Und was antworten Sie auf diese Frage? Pfr. Paling: Das weiß ich auch nicht. Auf diese Frage kann ich keine Antwort geben. Die Frage nach dem Grund bringt uns aber auch nicht weiter. Es sollte vielmehr darum gehen, wie wir mit der Krankheit oder dem nahen Tod fertig werden. Ich bin dann eine Art Geburtshelfer dabei, mit der Begrenztheit des Lebens aus dem Glauben fertig zu werden.

Und was antworten die Menschen? Pfr. Paling: Die Antworten reichen von »Mir schmeckt das Essen nicht!« bis »Ich will nicht mehr leben!«

Pfarrer Paling, vielen Dank für das Gespräch und Gottes Segen für Ihre Arbeit Tanja Rullkötter

Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. (Jakobus 5,14-15)

Der Seelsorger und sein Team Andreas Paling wurde am 30.3.1950 in Anröchte, Kreis Lippstadt, in der Diözese Paderborn geboren. Dorthin war­­seine ­Familie nach den Bombenangriffen auf Wuppertal-Barmen evakuiert worden. Aufgewachsen ist er dann später in ­Wuppertal. Nach der Schulzeit entschied er sich für ein Studium der katholischen Theologie in Bonn und Freiburg/Breisgau. Als Seelsorger war er zunächst als Kaplan in Kaarst, Bonn und Köln aktiv, später dann Hochschulpfarrer an der Universität Bonn. Im Anschluss war er das erste Mal Klinikseelsorger an den Sana-Kliniken in Wuppertal, danach Pfarrer und Dechant im Kölner Norden (Esch, Pesch, Weiler). Seit dem Jahr 2009 ist er nun leitender Pfarrer an der Universitätsklinik in Düsseldorf. Zu seinem Team gehören der Pastoralreferent Thomas Zalfen sowie die Gemeindereferenten Birgitta SwemersHeßling und Christoph Dörpinghaus. In seiner Freizeit liest Pfarrer Paling gerne, spielt Querflöte und übt sich in der polnischen Sprache.

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Das Heilige Jahr 2016 Blick durch die (Heilige) Pforte Wenn die Rede davon ist, dass ­Tante Frieda nur »alle Jubeljahre einmal« vor­ bei­ schaut, kann Erleichterung oder Bedauern mitschwingen. Jedenfalls ist gemeint, dass die Besuche sich nur sehr, sehr selten ereignen. Aber was bedeutet es, wenn die Katholische Kirche ein »­Jubel­jahr« feiert? Im Alten Testament wird alle fünfzig Jahre ein Jahr des allgemeinen Schul­ den­­erlasses, der Entlassung aus Schuld­ versklavung, der Neuordnung von Grund und Boden ausgerufen. Das »Schofar« (Widderhorn) ertönt: Und ­Israel drückt sozusagen die humanitäre und geistliche »Reset-Taste«. Auch die Kirche kennt das Jubeljahr und beruft sich dabei auf Jesus Christus selbst: »Damit ich die Gefangenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.« Seit dem späten Mittelalter kehrt das Jubeljahr alle 25 Jahre wieder – sodass jede Generation mindestens einmal ein solches Jahr begehen kann. Für dieses Jahr hat Papst Franziskus ein »Jubiläum der Barmherzigkeit« ausgerufen. Ein Heiliges Jahr außerhalb des Rhythmus der 25 Jahre. NIcht nur in Rom, sondern überall in der Welt werden in großen Kirchen Heilige Pforten geöffnet und von Gläubigen durchschritten.

Das Angesicht der Barmherzigkeit Es lohnt sich, das Ankündigungs­schreiben »Misericordiæ vultus« (Das Angesicht der Barmherzigkeit) von Papst Franziskus zu lesen. Im Titel kommt bereits zum Aus­ druck: Barmherzigkeit ist mehr als nur irgend­eine Eigenschaft Gottes. Sie ist sein Gesicht, sein Wesen. Barmherzigkeit ist eine völlig unverdiente, liebende Zuwendung. Nach den Worten Jesu empfangen Gefangene und Hilflose die Liebe Gottes. Dennoch klingt das Wort heute altbacken und gönner­ haft. Wer einem Armen achtlos ein paar Euromünzen in seinen Plastikbecher wirft, übt damit noch kein Erbarmen aus. Barmherzigkeit beugt sich nicht aus der ­eigenen, bürger­lichen Höhe herab, sondern sie versucht, »den anderen zu

lernen«, sich in ihn hinein­zuversetzen. Sie macht sich das Wort zu eigen, nach dem »­Freude und Hoffnung, ­Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der ­Armen und Bedrängten aller Art, (…) auch Freude und Hoffnung, ­Trauer und Angst der Jünger Christi« sind. Und so stelle ich mir auch Jesus selber vor, der die Kranken angeschaut, sie ernst genommen und aufgerichtet hat.

»Ich bin die Tür« Im Johannesevangelium bezeichnet sich Jesus als die Tür: »Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden.« Wer eine Kirche in unserem Bistum besucht, die eine »Pforte der Barmherzigkeit« eingerichtet hat, der vollzieht die Begegnung mit Jesus symbolisch nach. »Downton Abbey«-Fans wissen es: Ob jemand den Adelssitz durch den herrschaftlichen Eingang, den Dienstboteneingang oder gar über den Wirtschaftshof betritt, sagt viel über die gesellschaftliche Stellung des Eintretenden aus. Die kleine ­Pforte der Barmherzigkeit zu benutzen, ist bereits ein Signal an Gott: »Ich will zu Dir kommen wie der verlorene Sohn. Ich poche nicht auf eigenes Verdienst. Ich bin auf Dich angewiesen.« Daher betont der Papst die Beichte. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran. Das Foto vom knienden Papst im Beichtstuhl hat weite Verbreitung gefunden. Gerade junge Menschen finden wieder zur sakramentalen Versöhnung mit Christus zurück und erleben den Frieden des Neuanfangs.

Der Ablass Der Papst hat ausdrücklich auf den Ablass verwiesen, der bei der Pilgerfahrt und dem Durchschreiten der Heiligen Pforte zu gewinnen ist. Einen Ablass gewinnen bedeutet: In Anspruch nehmen, was andere für mich gebetet und erlitten haben. Durch den Ablass werden Sünden nicht vergeben. Das ist bereits vollständig (durch Tod und Auferstehung Jesu) in der Beichte geschehen. Was mir aber durch mein schlechtes Tun an nicht eingelösten Konsequenzen bleibt – sozusagen der Sachwert der zerschlagenen Fensterscheibe –, kann ich vertrauend in diese große Solidarität der Kirche und ihrer Heiligen geben. Das ist ein Stück gelebter Barmherzigkeit. Auch wenn ich ihn stellvertretend für andere empfange. Und eigenes Leid ist nicht vergebens. Ich kann es mit Christus tragen! Peter Esser

Weiterführende Informationen Das Erzbistum Köln hat Informationen zum Heiligen Jahr zusammengestellt. www.erzbistum-koeln.de/thema/heiligesjahr/ Das Schreiben des Papstes kann hier bestellt oder heruntergeladen werden: www.dbk-shop.de Heilige Pforten befinden sich u.a. im Kölner Dom und in Kevelaer. Eine Karte aller Heiligen Pforten in Deutschland finden Sie unter: http://www.dbk.de/heiliges-jahr/das-heilige-jahr-in-den-bistuemern/ heilige-pforten/

Kolumne

Vorgestellt: Freiwillige Eddi Hofmeister – die gute Seele der Lebensmittelausgabe

Es sind die Herzlichkeit und die Dankbarkeit der Bedürftigen und das gute Miteinander im Helferkreis, die Eddi Hofmeister in seinem Tun bestärken. Seit August 2008 betreibt er die Lebensmittelausgabe in unserer Gemeinde. Einmal im Monat erhalten Inhaber des Düsselpasses, das heißt Menschen mit einem Jahresbruttohaushalts­einkommen von weniger als 10.000 € und Personen, die von der Arbeitsagentur Grundsicherungsleistungen erhalten, und die im Pfarrgebiet wohnen, an der Kirche St. Suitbertus in Bilk mindestens sechs Lebensmittel. Dabei handelt es sich nicht nur um Grundnahrungsmittel wie Mehl, Kartoffeln und Zucker, sondern auch um höherwertige Lebensmittel wie Leberwurst, Schoko-Brotaufstrich, Fisch oder Bratöl.

Bis zu 140 Menschen kommen an diesem Donnerstag Ende Januar zu der Lebensmittelausgabe. Schon drei Stunden vor Öffnung der Türen um 16 Uhr stehen die ersten an. Damit es später kein Gedränge oder Streit gibt, werden von den Helfern Wartenummern ausgegeben. Jeder Bedürftige zahlt zudem 50 Cent. Der Wert der Waren, die er dafür erhält, beträgt rund zehn bis 15 Euro. Die Wartezeit verkürzen sich viele »Gäste«, wie Eddi Hofmeister die Bedürftigen nennt, mit einer Tasse Kaffee und Gebäck im Gemeindecafé. Zu Weihnachten erhalten die Gäste kleine Geschenke, die von Kindern und vier Damen eines Schützenvereins gebastelt werden. Und die Grundschule in Düsseldorf-Hamm stellt zusätzlich Lebensmittel zur Verfügung, die bei den Eltern erbeten werden. Eddi Hofmeister ist seit seiner Jugend in der Gemeinde St. Suitbertus aktiv. Schon als kleiner Junge wurde er zu Mildtätigkeit und Nächstenliebe erzogen. So wurde der heute 65-Jährige einst von seinen Eltern dazu angehalten, von seinen 60 Pfennig Taschengeld in der Woche fünf Pfennig in den Opferstock der Kirche für die Armen zu stecken. »Das hat mich geprägt. Ein

Viele fleißige Helfer unterstützen die Lebensmittelausgabe in St. Suitbertus

guter Christ sollte nicht nur gut reden, sondern auch Gutes tun!«, sagt er. Die Lebensmittelausgabe ist aber nicht sein alleiniges Werk. Rund 35 Helfer unterstützen sie. Dazu gehören Gerd Schiffer, Horst Mühlmann, Maria Herzner und Karin Klaus. Seit der ersten Lebensmittelausgabe sind rund 520 Menschen und Fami­lien registriert worden. Das Geld für die Einkäufe in Höhe von insgesamt rund 120.000 Euro stammt aus Mitteln der Gemeinde, Pfarrcaritas und Spenden. Rund die Hälfte der Gäste sind Deutsche, die nächstgrößere Gruppe sind die ­Ukrainer und Russen. Staatsangehörig-

keit und Religionen spielen keine Rolle. Der älteste Gast ist 104, der jüngste 27 Jahre. Und nach acht Jahren gibt es auch die ersten Erfolgsgeschichten. So berichtet Eddi Hofmeister von einer Frau mittleren Alters, die eines Donnerstags nicht mehr als Gast, sondern als Spenderin vor ihm stand. »Sie drückte mir 20 Euro in die Hand und bedankte sich. Sie habe inzwischen Arbeit gefunden und brauche die Lebensmittelausgabe nicht mehr.« Wer sich für die Lebensmittelaus­gabe in unserer Gemeinde interessiert, sei es als Spender, Helfer oder Gast, melde sich unter 0211/3367829 bei Eddi ­Hofmeister. Die nächsten Lebensmittelausgaben sind am 28. April und am  2. Juni jeweils um 16 Uhr an der Kirche St. Suitbertus in Bilk. Tanja Rullkötter

Spendenkonto

Ein reichhaltiges Lebensmittelsortiment aus Spenden erwartet die Bedürftigen.

Kath. Kirchengemeinde St. Bonifatius StKath. KiGm St. Bonifatius, D IBAN DE47 3005 0110 0021 0435 18 BIC DUSSDEDDXXX Stichwort: Lebensmittelausgabe

Gemeindeleben Karwoche für Kinder – seit 1985 Wie können wir unseren Kindern – vor allem unseren Kommunionkindern – nahebringen, was vor fast 2000 Jahren in Jerusalem geschehen ist? Am besten, indem wir es mit ihnen spielen, denn so erobern sich Kinder nun mal ihre Welt – und ihren Glauben. Das war und ist der Grundgedanke der »Karwoche für Kinder« in St. Suitbertus. Jedes Jahr machen um die 40 Kinder mit, manche bleiben über mehrere Jahre dabei.

Samstag vor Palmsonntag: Palmsteckenbasteln im Jugendheim Bunte Bänder werden zwischen Palmzweige gebunden. So können die Kinder mit den bunten Stecken an der Palmprozession am Palmsonntag teilnehmen.

Gründonnerstag: Wir feiern die Einsetzung der Eucha­ristie beim ­letzten Abendmahl Am Anfang steht die Erzählung vom ersten Passah­ mahl beim Auszug aus Ägypten und dem Auftrag an das Volk Israel, dieses Fest jedes Jahr zu feiern – so hat es Jesus als Jude mit seinen Jüngern auch gemacht –, und so soll es auch mit den Kindern gefeiert werden. Dieses Fest wird in Gruppen vorbereitet: Die größte Gruppe stellt Brotteig für ungesäuerte Brote her, eine andere Gruppe bereitet den Gottesdienst vor, sucht passende Lieder und Fürbitten und übt vielleicht ein kleines Anspiel ein, wieder andere gestalten das Kreuz für den Familienkreuzweg am Karfreitag.

Anschließend – während das Brot gebacken wird – schmücken alle eine eigene Osterkerze und lernen dabei, was die Ostersymbole bedeuten. Zum Wortgottesdienst versammeln wir uns im Altarraum von St. Suitbertus unter dem großen Kreuz. Im gemeinsamen Fest verstehen die Kinder vielleicht ein bisschen mehr, was das Geheimnis unseres Glaubens ist. Bei der abschließenden Agape wird dann zusammen mit den Eltern das frisch gebackene Brot gegessen.

Karfreitag: Familienkreuzweg Alle treffen sich an der St.-­Bonifatius-Kirche und gehen durch die Straßen der Gemeinde. Die Kinder tragen dabei das selbst gebastelte Kreuz von Kreuzwegstation zu Kreuzwegstation, die jeweils nach fünf bis zehn Minuten Gehweg mit einem kurzen Meditationstext zu den Elementen des Kreuzes eingeleitet wird. Oft gehen über 100 Teilnehmer mit, vom Kind im Kinderwagen bis hin zu den ältesten aus der Urgroßeltern-Generation, und ernten erstaunte Blicke der Passanten. Der Kreuzweg endet unter dem großen Kreuz im Chorraum von St. Suitbertus, das ja schon den auferstandenen ­Christus zeigt. Den ungezählten Kindern und Jugend­lichen, den Eltern und Katecheten, ­Kaplänen und Gemeindereferenten, die diese F­ eiern über all die Jahre miterlebt und mitgestaltet haben, gehört der Dank und ein »Vergelt’s Gott«. Maria und Hubert Herzner

Die Kinder beim Erstellen eines Kreuzes

Gebunden

2007 Die feinen Fäden und die dicken Taue, die jeden binden, die Jesus fest­halten in dem Gewirr der Politik, aus dem er nicht entkommt, nicht ent­kommen will. Die heilende Binde, vielleicht auch schon die Binden des Grabes. Das rote Geschenkband, Jesus, Geschenk Gottes an uns Menschen

Gemeindeleben

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Kreuze Ausstellung in St. Suitbertus Düsseldorf-Bilk Das Zeichen der Christen ist das Kreuz – ein eigentlich absurdes Zeichen, stellt es doch den Tod auf grau­samste Weise dar. Aber es ist für uns zum Zeichen der Auferste­ hung geworden, denn unser Mensch gewor­dener Gott hat für uns gelitten, und dieses Leiden ist nicht das Ende. Es geht weiter mit der Auferstehung und dem ewigen Leben. Wie 2012 in St. Bonifatius findet in diesem Jahr während der Fasten- und Osterzeit eine Aus­stellung von Kreu­zen, diesmal in St. Suitbertus, statt. Diese Kreuze haben einen ganz eigenen Ursprung und besondere Künstler: Alle Kreuze sind entstanden im Rahmen der »Karwoche für Kinder«, die seit 30 Jahren Kinder, darunter viele Kommunionkinder, einlädt, die Feste der Karwoche, Palmsonntag, Grün­donnerstag, Karfreitag und Ostern mitzufeiern und durch gemeinsames Handeln auch zu einem besseren Verständnis dieses Dreh- und Angelpunkts unseres Glaubens vorzudringen. Die Künstler sind die Kinder selbst, die mit eigenen Ideen am Gründonnerstag das Kreuz gestalten, das am Karfreitag morgens um 11 Uhr durch die Straßen unserer Gemeinde getragen wird, ein Kreuzweg von einer Kirche zur anderen, in diesem Jahr von St. Bonifatius nach St. Suitbertus. Im Laufe der Zeit sind so fast 20 Kreuze entstanden, nicht alle sind erhalten, aber jedes ist ein Unikat, gestaltet mit den unterschiedlichsten Materialien, selbst von der Straße aufgelesener Abfall war schon dabei. Zu jedem dieser Kreuze gibt es einen Kreuzweg mit mehreren Stationen, meist sechs, die eine Auswahl aus den klassischen 14 Stationen darstellen und gleich­zeitig die Besonderheiten des Mate­rials, der Symbole und der

Bilder aufgreifen, mit denen die Kinder das Kreuz gestaltet haben. Wie weit die Spanne der Gestaltung reicht, wird schon an den Titeln deutlich, die zum Teil das Material wie »Steine«, »Scherben«, »Nägel«, »Draht«, »Wasser« beschreiben. Der letzte Titel ist aber nicht nur dem Material g­ eschul­det, sondern auch einem konkreten Ereignis, das die Kinder 2005 bewegt hat, nämlich der schon fast wieder aus unserem Bewusstsein ver­schwun­dene Tsunami in Südasien am 26.12.2004, der Hunderttausende das Leben ­gekostet hat. So fanden auch die Bankenkrise in »Habgier« und der Atomunfall von Fukushima in »Machbarkeit« Widerhall in den Kreuzen. In diesem Jahr wird »Flucht« der beherrschende Gedanke sein. Material, das sich im Kreuz von 2016 wiederfinden wird, ist auch schon Teil der Ausstellung. Wenn Sie zu diesem Kreuz beitragen wollen, legen Sie etwas dazu, eine Schwimmweste, ein Bild aus der Zeitung .... Vielleicht taucht es im Kreuz 2016 wieder auf. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich auf die Bilder ein, und machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken. Die K ­ reuze sind in der Kirche St. Suitbertus am Suitbertusplatz verteilt, jedes mit einem kurzen erklärenden Text. Maria und Hubert Herzner

Öffnungszeiten Während der Fasten- und Osterzeit 2016 immer sonntags vor und nach der Messe um 11.15 Uhr dienstags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr oder nach Rücksprache mit Familie Herzner, Telefon 0211/313806, auch erreichbar unter [email protected] Kirche St. Suitbertus, Suitbertusplatz 1

Die Aussagen der Kreuze in den Texten auf der vorigen und auf dieser Seite: Wasser ist 2005, im Jahr des Tsunamis, in Indonesien ent­ standen und rückt die zerstörende und heilende Kraft des Wassers in den Mittelpunkt. Das Blut der Geißelung und der Dornenkrone, die Tränen der Frauen, der Schweiß im Tuch der ­Veronika, der Essig gegen den Durst und das Blut und Wasser als Zeichen des Todes finden sich auf dem Kreuz.

Müll, 2003 gefunden auf der Straße, weggeworfen, überflüssig, nichts mehr wert, muss nur noch entsorgt werden, stört nur, ist doch nur Dreck. Und daraus ein Corpus Christi?

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bon-i-d | 1|2016

Junge Leute in altem Kirchenchor Wer behauptet denn, dass ein Kirchenchor nichts für junge Leute ist? Im Hammer Chor sind drei junge Menschen der Beweis für das Gegenteil. Christian und Barbara Grätz sowie Christina Kreuels sind gerade mal etwas über 30 und mit Liebe und Feuereifer bei der Sache. Als drittältester Kirchenchor Düsseldorfs haben wir die Planung zur Feier unseres 150-jährigen Bestehens gerade gestartet und unsere Junioren sind dabei sehr aktiv. Christina ist nicht nur eine wichtige Stimme im Alt. Sie wurde bereits kurz nach ihrem Eintritt in unser Leitungs­team gewählt. Sie unterstützt unsere Notenwartin Regina Waerder und ist für die Kommunikation zu den Mitgliedern zuständig. So ist unser Chor auch in der medialen Welt bestens vernetzt. Ich habe die drei mal ein bisschen über das Mitmachen in unserem Chor ausgefragt.

Was führt junge Leute in einen Kirchenchor? Christina Kreuels: Ich hatte während meiner Schulzeit acht Jahre gesungen und suchte 2007 einen Chor in meiner neuen Heimat Kappes-Hamm. Christian Grätz: Ich mochte schon immer gerne singen. Vor dem Beitritt in den Kirchenchor habe ich mich jedoch ein ­wenig gesträubt. Man weiß ja nie genau, was einen erwartet. Einige Chormitglieder hatten mich mehrere Male gefragt, doch mal probeweise zu kommen. Schlussendlich konnte ich mich dazu durchringen und bis ­heute habe ich sehr viel Spaß am Kirchenchor. Barbara Grätz: Ich bin ja zugegebenermaßen familiär vorbelastet. Da meine E­ltern beide im Chor singen bzw. gesungen haben und ­ ich seit Kindertagen in Kinder- und Schulchor mitgesungen ­ habe, war es für mich logisch, irgendwann im Kirchenchor mitzusingen. Mir macht Kirchenmusik und das Singen im Chor Spaß und da Kirchenchöre in der Regel ortsansässig sind, spricht also alles dafür. Habt Ihr schon immer gesungen? Barbara: Ich glaube, ich habe doch schon sprechen können vor dem Singen, aber wie schon erwähnt, begann meine »Chorkarriere« sehr früh. Christina: Als Kind habe ich, wie es bei uns Brauch war, Blockflöte gespielt. Und unsere Mutter hat auch immer mit uns Kindern gesungen. Als ich auf eine Wal-

dorfschule wechselte, war das wöchentliche Singen sogar Pflicht. Daher habe ich bis zu meinen 18. Lebensjahr regelmäßig gesungen und auch zum Beispiel die Zauberflöte auf die Bühne gebracht. Christian: Ich habe vorher nie in einem Kirchenchor gesungen, hatte jedoch viel Spaß am Singen der Gottesdienstlieder.

Christian und Barbara mit Lotta und Christina mit Erich und Anton

Spielten bei Euch zu Hause Kirche und Musik eine Rolle? Christian: Bei uns zu Hause gingen wir jeden Sonntag in den Gottesdienst und sangen dort mit großem Einsatz. Mein Vater und seine Brüder waren selbst im Chor und teilweise bis ins hohe Erwachsenenalter aktiv, was jedoch für mich kein Grund war, selbst mitzusingen. Christina: Kirchenmusik spielte zu Hause jetzt nicht so eine Rolle, aber Musik wurde immer gefördert. Barbara: Beides spielte immer eine Rolle, wir sind oft gemeinsam in die Kirche gegangen. Und wenn beide Eltern im

Chor singen, ist man als Kind einfach automatisch oft mit dabei. Zudem gab es wohl keine längere Autofahrt, bei der nicht gesungen wurde. Liederbücher waren immer vorhanden.

Ihr seid Eltern von Kleinkindern. Gibt es da nicht Wichtigeres zu tun? Christina: Ich liebe es, meinen Montagabend zu den Proben zu gehen. Das ist mein Abend, wo ich Zeit für mich und die Musik habe. Klar bin ich auch manchmal einfach nur müde, wenn die zwei Racker mich Tage und Nächte auf Trab gehalten haben, aber ich würde eh sonst nur ins Bett gehen und so habe ich meine Abwechslung und höre und sehe mal was anderes oder kann beim Singen einfach nur abschalten. Was auch schön ist, dass man da alle Altersschichten hat. Manche könnten meine Mama, Tante oder Oma vom Alter her sein, aber das ist ja das Schöne: Wir verstehen uns alle einfach gut. Mein Mann macht Männerabend mit den zwei Jungs, wenn ich montags abends Probe habe. Und auch wenn wir in der Kirche singen, passt er auf sie auf. Christian und Barbara: Wenn gerade kein Babysitter da ist, wechseln wir uns zur Probe wöchentlich ab. Da wir beide relativ schnell in die Stücke hineinfinden, reicht uns die abwechselnde Probe. Ist Kirchenmusik nicht uncool? Christina: Uncool?!? Das hat mich noch nie interessiert, ob man das macht oder nicht. Ich werde von meinen Freunden schon belächelt, dass ich im Kirchenchor bin, aber ich weiß, mir würde das fehlen in meinem Leben. Und das ist mein Leben und da ist egal, was andere denken. Christian: Uncool würde ich nicht sagen. Es ist halt eine andere Art von Musik als Pop, Rock etc. Und das ist auch das

Gemeindeleben

Schöne daran. Am Anfang hatte ich große Bedenken wegen der lateinischen Gesänge, da ich in der Schule nie Latein hatte. Diese Bedenken haben sich jedoch schnell in Luft aufgelöst, da die Wörter quasi so vom Blatt abgelesen werden können, wie sie dort stehen. Die Bedeutungen lernt man mit der Zeit und einiges kannte man aus dem Gottesdienst. Barbara: Natürlich sind Geschmäcker verschieden und für den ein oder anderen mag Kirchenmusik uncool sein. Die Kirchenmusik hat aber eine Menge Facetten und auch unser Kirchenchor singt nicht nur 1000 Jahre alte Choräle.

Was gefällt Euch am Chor-Repertoire? Christina: Ich hatte zwölf Jahre in keinem Chor gesungen und bin nach meiner Hochzeit in den Chor eingetreten. Daher waren mir die meisten Lieder unbekannt

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oder wenn doch, dann war mir nur die einstimmige Variante bekannt. Barbara und Christian: Das Repertoire ist sehr abwechslungsreich. Mal singen wir etwas Moderneres und mal etwas Altbewährtes. Die Mischung stimmt somit.

Mit welchen Argumenten würdet Ihr neue, junge Mitglieder für den Chor werben? Barbara und Christian: Wenn ihr Spaß am Singen generell - ob innerhalb der Kirche oder auch privat zu Hause - habt, kommt zur Kirchenchorprobe und guckt euch das Ganze mal an. Wir singen nicht nur, sondern es werden im Jahr auch einige Feiern gefeiert, bei denen wir viel Spaß haben. Es kommen mehrere Generationen zusammen und das Miteinander ist uns wichtig.

In erster Linie geht Spaß vor Leistungs­ druck im Kirchenchor. Christina: Vor ein paar Wochen kam das Thema mit zwei jungen Müttern auf. Die eine war begeistert davon, wie wir singen, traute sich aber nicht, zu uns zu kommen ... Aber wir brauchen Nachwuchs, und wenn man jetzt sagt, »Ich kenne die Lieder nicht«, kann ich nur sagen: Ich kannte die ganzen Lieder auch nicht, als ich in den Chor eintrat, und kann – glaube ich – behaupten, jetzt eine wichtige Stimme im Alt zu sein. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr junge Leute sich trauen, zu kommen, denn es ist einfach schön, in ­einer Gemeinschaft zu singen. Traut Euch einfach. Edeltraud Weigel

Kurzvorstellung unseres neuen Seelsorgebereichsmusikers Stefan Buschkamp Mein Name ist Stefan Buschkamp, ich wurde 1978 im münsterländischen Metelen geboren, bin verheiratet und habe eine elfjährige Tochter. Meinen ersten ­Orgel- und Klavierunterricht erhielt ich mit neun Jahren. Zunächst erlernte ich den Beruf des Orgelbauers bei der Firma Romanus Seifert und Sohn in Kevelaer. Neben dieser Ausbildung erwarb ich das kirchenmusikalische C-Examen. Nach einjähriger Gesellen­zeit als Orgelbauer bei der Firma Schumacher in Belgien und dem Zivildienst studierte ich Kirchenmusik an der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. ­Gregorius in Aachen. Meine Professoren waren Prof. Steffen Schreyer in Chor- und Orchesterleitung, Prof. Michael Hoppe in Liturgischem Orgelspiel/Improvisation sowie Prof. Hans Schnieders in Orgelliteratur. Diesen Studiengang schloss ich im Februar 2007 mit dem Diplom ab. Neben dem Studium arbeitete ich als Kirchenmusiker in der Katholischen Kirchengemeinde Herz-Jesu in Stolberg-Münsterbusch. Vom 1. Oktober 2006 bis zum 31. Januar 2016 arbeitete ich als hauptamtlicher Kirchenmusiker im katholischen Kirchengemeindeverband Solingen-West, in dem ich elf kirchenmusikalische Gruppen, angefangen bei den Kleinsten der Gemeinden bis zu den Senioren, leitete. Zahlreiche gemeinsame Projekte mit den ortsansässigen Grund- und weiterführenden Schulen, Orgel- und Chorkonzerte sowie die Anschaffung einer wertvollen Peter-Conacher-Orgel von 1890 in St.-Mariä-Empfängnis in Solingen-Merscheid zählten zu meinem Schaffen. Ein besonderer Höhepunkt war am 9. Dezember 2012 die Uraufführung und Live-Übertragung durch das Domradio meiner Missa solemnis in c-moll »Wie schön leuchtet der Morgenstern« für Soli, Chor, Orchester und Orgel. Seit dem 1. Februar 2016 bin ich Seelsorgebereichsmusiker in St. Bonifatius in Düsseldorf und freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Stefan Buschkamp

Unser neuer Musiker an der Orgel in St. Dionysius

Kolumnen

Aus

den

A u ss c h ü ss e n Der Sachausschuss Liturgie

Der Sachausschuss Liturgie ist ein Organ des Pfarrgemeinderates. Der PGR braucht diesen Sachausschuss, damit alle, die für den Gottesdienst einer Gemeinde Mitverantwortung tragen, sich einbringen und sich miteinander abstimmen können. Nach dem Liturgiebegriff des II. Vatikanischen Konzils ist ja nicht der zelebrierende Priester allein Träger der Liturgie, sondern die ganze feiernde Gemeinde. Im Gottesdienst übernehmen die einzelnen Gemeindemitglieder haupt-, nebenoder ehrenamtliche Dienste oder beteiligen sich in der Form einfacher Mitfeier. Der Sachausschuss Liturgie beobachtet das gesamte gottesdienstliche Leben in der Gemeinde. Er berät den PGR in liturgischen Fragen und bereitet entsprechende Empfehlungen vor. Er plant langfristig, wann in der Gemeinde welche Gottesdienste stattfinden und wer im Einzelnen für welche gottesdienstlichen Aufgaben verantwortlich ist. Er koordiniert die Tätigkeit der für den Gottesdienst Verantwortlichen und begleitet ihr Tun helfend und kritisch. Der Sachausschuss Liturgie trifft sich in regelmäßigem Abstand von ein bis zwei Monaten. In der Vergangenheit hat er bereits verschiedene Sondergottesdienste und Initiativen angestoßen und durchgeführt. Wer mitarbeiten möchte, möge sich bei mir (Tel. 0211/59818447) melden. Pfr. Volkhard Stormberg

Hostien einlegen Wenn der Priester dann noch eine einzige, wirklich große In vielen Gemeinden steht vor jeder Eucharistiefeier im EinHostie verwendet, die bei der Brotbrechung mehrfach geteilt gangsbereich der Kirche ein Tischchen mit einer Hostienschale wird, dann kann auch den Messdienern und jenen, die das und einem Holzteller (oder einem Körbchen) mit Hostien. Wer in die Kirche kommt und später kommunizieren will, kann Einlegen vergessen oder übersehen haben, die Kommunion gemit einer kleinen Zange reicht werden, ohne den Tabernakel zu öffnen. oder einem Schäufelchen eine Hostie in die HostiAußer seiner praktischen Bedeutung bieenschale legen. Das ist zunächst ein rein techtet das Hostien­einlegen nischer Vorgang. noch einen geistlichen Impuls. Am Ende der In der »Allgemeinen ­Gabenbereitung ­betet Einführung in das Messder Priester leise zu buch«, Nr. 56 h, heißt es dazu: Gott: »Nimm uns an und »Es ist wünschenswert, gib, dass unser Opfer dir dass für die Kommunion gefalle.« Mit dem Ein­ der Gläu­bigen die Hoslegen der Hostie treten tien möglichst in jeder die Gläubigen in die Messe konsekriert werFeier des Opfers Christi den ... Dadurch wird die ein. Sie ­legen sich selbst Teilnahme am Opfer, das und was sie in der letzten gefeiert wird, auch im Bild: Peter Weidemann In: Pfarrbriefservice.de Woche aus Liebe zu Gott Zeichen besser sichtbar.« und den Menschen getan Es sollen also grundsätzlich nicht Hostien »auf Vorrat« ­haben, in die Schale, die dem Priester überreicht wird und die er dann mit Begleitgebeten auf den Altar stellt. So lassen sich konsekriert werden. Im Idealfall bestimmen also die Gottesdiese ­beiden Gesten – Selbst-Darbringung und Essen von dem dienstteilnehmer die Anzahl der zu konsekrierenden Hostien einen Brot – gut miteinander verbinden und entfalten ihre durch das Einlegen vor Beginn der Messe selbst, sodass nicht geistliche Ausdruckskraft. oder kaum auf die Reserve im Tabernakel zurückgegriffen werden muss. Pfr. Volkhard Stormberg

Gemeindeleben

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Sie vermissen den städtischen Bücherbus? Die Alternative ist längst da – Kommen Sie zu uns!

Im vergangenen Jahr stellte die Stadt den Service der Büchereibusse ein. Da gab es so manche Enttäuschung bei vielen, die das Angebot der »rollenden Stadtbibliothek« genutzt hatten! Für uns als Pfarrgemeinde St. Bonifatius ist dies eine gute Gelegenheit, auf unsere drei Pfarrbüchereien vor Ort aufmerksam zu machen. In Flehe, Hamm und Bilk finden Jung und Alt ein breites und aktuelles Angebot an vielfältigen Medien vor: Bücher, Hörbücher und CDs, DVDs für alle Altersstufen, Bilderbücher, ­Kinderbücher, historische Romane, Krimis und Liebesgeschichten, Sachbücher, Zeitschriften, Gedichte, Biografien ... Unsere freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen und Ihren Kindern gern bei der Auswahl. Wenn Ihr Kind allein zum Bücherbus hat gehen dürfen, können Sie es unbesorgt auch allein in eine unserer Pfarrbüchereien gehen lassen. Alle Pfarrbüchereien sind öffentliche Büchereien. Das Angebot ist kostenlos und steht selbstverständlich auch Nichtkatholiken offen. Schauen Sie sich um! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Margrit Schmitz

Bücherei St. Blasius

Bücherei St. Bonifatius

Bücherei Schmerzreiche Mutter / St. Dionysius

Hammer Dorfstraße 121 40221 Düsseldorf So.: 10.00 – 12.00 Uhr Mi.: 16.00 – 18.00 Uhr

Sternwartstraße 67 40223 Düsseldorf So.: 10.30 – 12.30 Uhr Mi.: 16.00 – 19.00 Uhr Fr.: 16.00 – 18.00 Uhr

In der Hött 26 40223 Düsseldorf So.: 10.30 – 12.30 Uhr Mi.: 16.00 – 18.00 Uhr

Bücher bestellen

Aktionen in den Büchereien

In unseren katholischen öffentlichen Büchereien können Sie Bücher bestellen. Die bestellten Bücher liegen in der Regel innerhalb einer Woche zur Abholung bereit. Für Sie ist es dabei sehr bequem, dass unsere Büchereien in Ihrer Nähe sind und auch sonntags geöffnet haben. Auch Schul­bücher können bestellt werden, auf Wunsch sogar mit Schutz­umschlag. Von dem Geld, das die Pfarrbüchereien an den verkauften Büchern verdienen, werden neue, aktuelle Bücher für die Ausleihe angeschafft.

Unsere katholischen öffentlichen Büchereien dienen nicht nur der Buchausleihe. Im Laufe des Jahres finden in ihnen auch viele Aktionen statt. So gibt es Lesungen für Erwachsene und für Kinder und Büchertrödeltische, bei denen preiswert Bücher erworben werden können. Vorschulkinder können den Büchereiführerschein machen und sind dann »bibfit«. Achten Sie auf Ankündigungen und Berichte in der bon-i-d, auf unserer Website www.bonifatiuskirche.de, auf entsprechenden Plakaten oder in den wöchent­ lichen Pfarrnachrichten.

Bitte fragen Sie in den Büchereien nach.

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Abschied von Karl Asselborn

»Wie ein gut verbrachter Tag einen glücklichen Schlaf beschert, so beschert ein gut verbrachtes Leben einen glücklichen Tod.«

Diese Zeilen von Leonardo da Vinci sind sehr zutreffend für Karl Asselborn, der am 30. Novem­ ber 2015 im gesegneten Alter von 90 Jahren verstarb. Für die Gemeinde Sankt Blasius in Düsseldorf-Hamm war Karl Asselborn seit 1968 mehr als 30 Jahre lang eine zuverlässige Konstante im Gemeindeleben. Anfangs stand er dem Kirchenchor immer wieder vertretungsweise zur Verfügung, wenn wegen Krankheit oder sonstiger widriger Umstände die Sänger keinen Chorleiter hatten. Nachdem Karl Asselborn im Jahr 1975 ganz offiziell die Leitung übernahm, begann für den Chor eine harmonische und spannungsfreie Zeit, denn er begegnete jedem mit menschlicher Wärme und war wegen seiner Güte und Geduld bei den Chormitgliedern sehr beliebt. Er verstand es durch seinen sowohl leidenschaftlichen als auch liebevollen Einsatz, die Leistung des Chores zu steigern. Als er die Chorleitung nach 20 Jahren 1995 in die Hände seines Nachfolgers legte, war es ihm gelungen, die Mitgliederzahl von 30 auf 50 Personen zu erhöhen. Darüber hinaus bewies er, dass Musiker auch ein sehr gutes Verhältnis zu Zahlen haben. So stellte er sich unserer Gemeinde als Rendant zur Verfügung und hielt ihr in Erfüllung dieser Aufgabe bis nach dem Tod unseres lieben Pfarrers Nikolaus Faber die Treue. Die Nachricht von seinem Tod hat die Chormitglieder an diese schöne Zeit erinnert. Wir sprechen seiner Frau und seiner Tochter unsere Anteilnahme aus und sagen nochmals »Danke!« Für den Kirchenchor Cäcilia Düsseldorf Hamm als Sprecherin des Leitungsteams Edeltraud Weigel

Goldkommunion 2016 in St. Blasius, Hamm Am 17. April 1966 gingen 19 Knaben und 23 Mädchen in der Pfarre St. Blasius, Düsseldorf-Hamm zur Ersten Heiligen Kommunion. Nach 50 Jahren werden sie von der Gemeinde herzlich eingeladen, den Tag des Goldjubiläums zu feiern. Das Fest der Goldenen Kommunion soll als Erstkommunionjubiläum am 24. April 2016 stattfinden. Die Jubilare treffen sich um 9.15 Uhr im Pfarrheim und werden von dort zur Kirche geleitet. Um 9.30 Uhr ist die Feier der heiligen Messe. Anschließend sind alle Jubilare und ihre Partner herzlich eingeladen, ins Pfarrheim zum Frühstück zu kommen. Bestätigen Sie bitte bis zum 18. April 2016 Ihre Teilnahme und nennen Sie die Personenzahl (Anruf genügt: 0211/9388918 - Meissner). Irene Meissner, Gemeindereferentin

Auszug aus dem Erstkommunionbuch der Pfarre 17. April 1966 – Pfarrer Otto Berger 19 Knaben Andree, Heinz Theodor; Andree, Hermann Josef; Breuer, Wilhelm; Busch, Joachim; Busch, Jürgen; Christochowitz, Peter; Drenkard, Thomas; Fastabend, Jürgen; Geist, Thomas; Knell, Heinz Gerd; Koßmann, Heinz Peter; Küpper, Frank Josef; Kutschki, Günther; Leuchten, Willi; Reich, Ralf; Schmitz, Siegfried; Schnitzler, Werner; Windhövel, Harald; ­­­­­ Zornhangen, Gerhard. 23 Mädchen Büttgen, Angelika; Czapp, Angela; Dübbers, Anna; Eßer, Claudia; Eßer, Gertrud; Franken, Marita; Groß, Angelika; Hecker, Elisabeth; Käsgen, Marita; Knell, Helma; Konen, Irmgard; Leusch, Monika; Marré, Beatrice; Plenkers, ­Hildegard; Reingen, Helga; Röckrath, Margarethe; Schmitz, Petra; Schwiertz, Christa; Tappertzhofen, Gerda; Verleger, Christiane; Wienands, Magdalene; Windhövel, Ingrid; Zündorf, Ingrid.

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Bittprozessionen 2016 Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt werden liturgisch als »Bitt-Tage« begangen. Es geht in den Andachten und Prozessionen um gedeihliches Wetter für eine gute Ernte. Diese Tradition wird heute noch in den ländlich geprägten Bezirken unserer Pfarrgemeinde – Flehe, Hamm und Volmerswerth – gepflegt. Die Menschen beten, dass Gott seine segnende Hand schützend über Wald und Flur halte, damit die Bauern und Gärtner im Herbst die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Bittgänge in der österlichen Zeit gab es schon im christlichen Altertum. Die älteste Bittpro­ ­ zession wurde wahrscheinlich im 4. Jahrhundert in der römischen Kirche eingeführt, um eine heidnische Flurprozession zu Ehren des Gottes Robigus (oder der Göttin Robigo) zu verdrängen bzw. zu verchristlichen. Die jüngeren Bittprozessionen stammen offenbar aus Gallien, wo sie Mamertus, Bischof von Vienne, um 470 einführte. Das geschah im Anschluss an Erdbeben und Feuersbrünste, die Vienne weithin verwüstet hatten. Der Brauch wurde bald von anderen Kirchen übernommen. Schon 511 wurden die Bittgänge für ganz Gallien vorgeschrieben und um 800 auch in Rom eingeführt. Früher waren die Menschen zutiefst davon überzeugt, dass der Hände A ­ rbeit allein noch keine gute Ernte garan­ tieren kann. Man erbat auch den Segen ­Gottes, um vor Naturkatastrophen wie Gewitter- und Hagelschäden, Erdbeben, ­Seuchen und auch Krieg geschützt zu

sein. Heute sieht man Naturkatastrophen nicht mehr als unmittelbare ­Strafe für menschliche Schuld an. Trotzdem ist es den Menschen im ländlichen Raum, gerade in der Jahreszeit, in der die neue Saat aufgehen soll und die jungen Pflänzchen von Unwetter und Schädlingen bedroht sind, ein Anliegen, den Herrn der Schöpfung um seinen Segen zu bitten. Durch die Veränderung der Lebensumstände haben leider immer weniger Gemeindemitglieder die Möglichkeit, am Morgen, vor den Verpflichtungen durch Beruf und Familie, an den Prozes­sio­nen teilzunehmen. Daher plant der PGR-Ortsausschuss Flehe, in diesem Jahr an einem der

Bitttage eine Bittprozession am Abend anzubieten. Dann könnten ­Berufstätige und auch Familien mit ihren Kindern gemeinsam den Weg durch die Felder nehmen und sich dabei bewusst machen, dass nicht nur der Einsatz der Menschen ein gedeihliches Wachstum möglich macht, sondern zu allem Gottes Segen notwendig ist.

Herzlich laden wir Sie alle schon jetzt zu den Prozessionen ein. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte den Pfarrnachrichten. Wir freuen uns auf Sie alle. Hildegard Janßen

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Kleinkindergottesdienst in St. Suitbertus »Klatscht alle in die Hände ...« So beginnen wir in der letzten Zeit den Kleinkinder­gottesdienst in St. Suitbertus. Die Strophe geht dann so weiter: »... wenn wir zusammen sind. Klatscht alle in die Hände: Der Gottesdienst beginnt.« Kinder, die schon häufig mitgefeiert haben, wissen, wir singen Lieder mit Bewegungen. Es sind auch fast immer die gleichen Lieder und die Kinder freuen sich, mitzumachen. Im Mittelpunkt steht eine Schatz­kiste, in der sich jedes Mal etwas anderes befindet. Auf die Aufforderung, die Kiste zu öffnen, strömen die erfahrenen Kinder sofort herbei, um den Schatz zu bergen. Natürlich hat der gefundene Gegenstand dann auch mit dem Thema des Gottesdienstes zu tun. Die halbe Stunde des Gottesdienstes mit Gebet und ­Aktion ist schnell vorbei und anschließend geht, wer mag, bei gutem Wetter auf

den Spielplatz der Kindertagesstätte St. Suitbertus oder in das Pfarrheim. Die Kinder spielen und die Erwachsenen trinken eine Tasse Kaffee und tauschen sich aus. In der Regel feiern wir den Gottesdienst um 15:30 Uhr an jedem ersten Samstag im Monat in St. Suitbertus in Bilk. Wer Interesse hat, darf sich gerne per E-Mail an mich ([email protected]) wenden. Sie werden dann in einen E-Mail-Verteiler aufgenommen. So werden Sie zeitig an den Kleinkindergottesdienst erinnert und erfahren mögliche Terminveränderungen. Übrigens, wer Lust hat, den Gottesdienst mit vorzubereiten, ist herzlich eingeladen und melde sich bitte per Mail. Jörn von Sivers (Gemeindereferent)

Die Ankunft der Heiligen Drei Könige Am 6. Januar 2016 war die Blasiuskirche in Hamm gut gefüllt. Der Zelebrant des Gottesdienstes, Pfarrer Paul Ludwig Spies, hatte bereits auf dem Priesterstuhl neben dem Altar Platz genommen, als in der Kirche Unruhe aufkam. Ein erst leises, dann immer lauteres Getuschel ging von Bank zu Bank. Eine Gottesdienstbesucherin verließ ihren Platz und näherte sich der Krippe. Sie lüftete den Vorhang unterhalb der Krippenlandschaft und ließ ihn enttäuscht wieder sinken. Nun begab sie sich in die Sakristei und entfachte dort reges Leben. Aufgeregte Laute waren in der Kirche zu vernehmen. Vier Messdiener und unser Sakristan, gefolgt von der zuvor erwähnten Dame, stürzten heraus und durchquerten den Altarraum. Sie verschwanden in einem Nebenzimmer. Von dort erklangen bald darauf rumpelnde Geräusche. Die Spannung der Zuschauer wuchs. Nun erschienen dieselben Personen wieder im Kirchenraum. Diesmal schwer bepackt. Ein Messdiener trug eine kleinere Figur, zwei Messdienerinnen hatten eine große Holzfigur an Kopf und Füßen gepackt und schleppten sie die Treppen hinab. Es folgte noch ein weiterer Messdiener mit einer dritten Figur. Gefolgt von den Erwachsenen bewegte sich die Gruppe in Richtung Krippe. Etwas ratlos nahmen die Akteure Aufstellung. Dann schleppte der Sakristan einen Schemel herbei und erklomm diesen. Nun wurden ihm die Figuren angereicht und vor dem Jesuskind in der Krippe arrangiert. Endlich kehrte Ruhe ein und die Messe konnte beginnen. Pastor Spies stellte wieder einmal unter Beweis, dass auch in der katholischen Kirche Humor nicht verboten ist. Er versäumte es nicht, die so spät angekommenen Heiligen Drei Könige herzlich zum Beginn den Gottesdienst zu begrüßen. Er bemerkte, dass sie zwar spät, aber dennoch rechtzeitig gekommen seien. Edeltraud Weigel

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Kinderseite Paula hat aus Fäden ein Labyrinth geknotet. Mit welchem Faden kommt sie zum Osterei? Findest du den Weg?

Auf der bunten Osterwiese: Der Osterhase ist fleißig und verteilt Ostereier auf der Wiese. Zähle alle Eier, die er schon abgelegt hat. Wie viele sind es? Im großen Korb des Osterhasen waren noch 7 rote, 4 blaue und 5 gelbe Eier, bevor er Familie ­Weber besuchte. Dort bekam Tim 2 gelbe Eier und 1 blaues Ei sowie Lena 1 rotes und 1 gelbes. Wie viele Eier von jeder Farbe sind jetzt noch übrig? Auf der Osterwiese hat sich jemand versteckt, der gar nicht in die Jahreszeit passt. Findest du ihn? Lösungen: Es befinden sich 31 Eier auf der Wiese. Es sind noch 6 rote, 3 blaue und 2 gelbe Eier übrig. Der Weihnachtsmann rechts oben

Finde die acht Fehler!

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Die nächste Ausgabe der bon-i-d erscheint vor den Sommerferien. Redaktionsschluss für die bon-i-d 2/2016 ist am 17.5.2016. Das Thema der Ausgabe lautet »Auszeit«. An dieser Stelle eine herzliche Bitte an alle, die einen Beitrag für die bon-i-d haben:  Reichen Sie Ihren Beitrag bitte per E-Mail an [email protected] ein. Wer kein Internet hat, kann seinen Beitrag auch gern in einem unserer Pfarrbüros abgeben oder über die Pfarrbüros telefonischen Kontakt zu uns aufnehmen.  Artikel sollten in der Regel nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.  Bitte überlegen Sie sich eine Überschrift und möglichst auch Zwischenüberschriften.  Reichen Sie Textbeiträge als Word- oder RTF-Datei ein und geben Sie der Datei einen eindeutigen Namen (also z. B. »Radausflug_Senioren« oder »KiTa_Mittagessen«).  Fügen Sie bitte auch Bilder bei. Wir benötigen die Bilder in der größtmöglichen Auflösung und als separate Dateien. Bitte benennen Sie die Bilder passend zur Textdatei (also z. B. »KiTa_Mittagessen_Bild_Küche«). Sind die Bilder zu groß, um per E-Mail versandt zu werden, teilen Sie uns das in der E-Mail mit. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.  Vergessen Sie nicht, Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer für evtl. Rückfragen anzugeben. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Artikel nicht zu veröffentlichen oder sprachlich/redaktionell zu überarbeiten. Darüber werden Sie selbstverständlich unterrichtet. Das Redaktionsteam der bon-i-d

Verteiler für die bon-i-d gesucht Die bon-i-d soll nach Möglichkeit an alle katholischen Haushalte in unserem Gemeindegebiet verteilt werden. Für einige Straßen werden allerdings noch Verteiler gesucht. Nachstehend haben wir einige der Straßen aufgeführt, die offen sind oder offen werden. Eine Liste aller vakanten Verteilergebiete finden Sie auf unserer Internetseite www.bonifatiuskirche.de/bon-i-d.html. Die Menge der H ­ efte passt jeweils in eine große Einkaufstasche. Clemensstraße / Erasmusstraße / Feuerbachstraße 1-22 / Heresbachstraße / Keldachstraße / Mecumstraße / Obere Himmelgeister Straße: südlich Prof.-Dessauer-Weg und am Lärmschutzwall zur Münchener Straße / Sternwartstraße Wenn Sie I­nteresse haben, dreimal im Jahr die bon-i-d in einer der Straßen zu verteilen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an [email protected] oder rufen Sie in unseren Pfarrbüros an.

Danke! Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht an die vielen Verteilerinnen und Verteiler, die bei Wind und Wetter, Sonnenschein und Regen dafür sorgen, dass die bon-i-d nahezu allen katholischen Haushalten in unserem Gemeindegebiet zugestellt wird

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Wir danken herzlich folgenden Sponsoren, die die Öffentlichkeitsarbeit unserer Gemeinde unterstützen:

Blasius-Apotheke

Inh.: Regina Waerder e.K.

Hammer Dorfstraße 124 40221 Düsseldorf

Tel.: 0211 30 64 75 Fax.: 0211 917 92 85 [email protected] www.blasiusapotheke.de

Wenn auch Sie die Arbeit unserer Kirchen­gemeinde St. Bonifatius finanziell unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an Gregor Janßen, Tel.: 0211/155490 oder E-Mail: [email protected]

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bon-i-d

Benefiz-Konzert des Fördervereins »Gemeinsam in Bilk e.V.« in der Reihe

»Kammermusik im Kirchenraum« Samstag, 4. Juni 2016, 19.00 Uhr in der Kapelle der KHG / St. Ludger, Merowingerstr. 170 Programm Friedrich Smetana Klaviertrio g-Moll, op. 15

Trio g-Moll für Violine, Violoncello und Klavier, op. 15 1. Moderato assai 2. Allegro, ma non agitato – Alternativo I. Andante – Alternativo II. Maestoso 3. Finale. Presto

Edvard Grieg Violin Sonata No. 3 in c-moll, Op. 45 (1887) 1. 2. 3.

Allegro molto ed appassionato Allegretto espressivo alla Romanza Allegro animato

Lieder für Mezzosopran und Klavier Ausführende: Anne Hessling - Mezzosopran, Werner Voigt - Violine, Andric Engel - Cello, Horst Lemoine - Klavier

Nach dem Konzert laden wir zu Imbiss und Umtrunk. Impressum

Impressum: bon-i-d: Das Gemeindemagazin der Katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius, Düsseldorf Herausgeber: Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius, In der Hött 26, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/153614 oder 0211/335795, Fax: 0211/155147 oder 0211/334264 E-Mail: [email protected] Redaktion: Stefan Egbers, Peter Esser, Marie-Luise Eßer-Petersen, Urban Hessling, Petra Heubach-­Erdmann, Gregor Janßen, Tanja Rullkötter, Matthias Schmitz, Pfr. Volkhard Stormberg, Edeltraud Weigel V.i.S.d.P.: Dechant Karl-Heinz Virnich E-Mail: [email protected] Fotos: IMAGE, Pfarrbriefservice, privat Grafiken: Titelseite und Vignetten, Seite 6 und Seite 27: Peter Esser, Illustration, www.peteresser.de Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen, Tel.: 05838/990899, Fax: 05838/990809 Auflage: 8.770

Zu Ihrem und zu unserem Schutz vor einer unbeabsichtigten Verletzung fremder Rechte gilt: Die Zeitschrift bon-i-d ist einschließlich aller ihrer, auch grafischen oder foto­grafischen Teile und Texte urheberrechtlich geschützt. Kein Teil darf außer­halb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ohne vorherige schrift­l­iche Geneh­ migung des Herausgebers in irgendeiner Form, etwa durch Foto­kopie oder Ein­speicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, repro­duziert oder ver­wertet oder verbreitet werden. Wenn Sie Interesse an abgedruckten Bildern haben, setzen Sie sich bitte mit dem Redaktionsteam in Verbindung. Wir stellen unsere privaten Bilder auf Anfrage gern zur Verfügung.

Termine

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Erstkommunion 2016 St. Dionysius Best, Henri Hübethal, Florian Scholz, Tim Marvin Zeis, Felina St. Blasius Altunlu, Elias Eyckeler, Victoria Hasse, Sophie Herrmann, Fabian Hörnke, Nico Kionke, Janika Manno, Mia Sophie Meurer, Lilly Josephine Nowak, Mathilda Neisen, Max Ottensmann, Alexandra Palm, Hannah Plaßmann, Clara Plaßmann, Emilia Carolina Raths, Angelina Schäfer, Fabian Schiffers, Ben Schriefers, Siena Marie Schulze Althoff, Jakob Sommer, Rosa Antonia Stoffels, Greta Tiepel, Maximilian Weiß, Till Oke Fink, Emmylou

St. Bonifatus / St. Ludger / St. Suitbertus Achouri, Sarah Bellos, Mia Brix, Lara Carreon, Halley Carreon, Holly Di Lucia, Leandro Drexler, Ida Dyllong, Marie-Joline Eller, Benedikt Gebauer, Xenia Geisler, Hannah Greb, Marie Franziska Hauger, Emely Heinen, Tjebbe Holtkamp, Fabian Hrsto, Lena Jäcker, Nika Kempkes, Lara Koldehoff, Silia Kortüm, Fiona Krekora, Natan Leone, Paola Marotta, Allessandro Enrico Meyer, Antonia Maria Müller, Amelie Niehörster, Jakob Emmanuel Niejodek, Mila Nordheider, Jamie Josef Padilla Sanchez, Noelia Mira Peters, Flora Sophie Petitti, Laura Patrizia Prenkolnikaj, Daviel

Reinkemeier, Felix Rieden, Leo Ringe, Tobias Robic, Phil Martin Roenz, Julia Marie Siebrasse, Diego Simone, Giulia Szylak, David Szylak, Patryk Schneider, Kilian van Bree, Paula Voß, Carla Walotek, Jakob Wellenberg, Elias Windhof, Alicia Mel Zielinski, Emilia Schmerzreiche Mutter Baum, Benedikt Bliß, Bèla Busch, Sebastian Derendorf, Ben Dierkes, Lena Dietz, Mira Katharina Gerber, Nika Grochocki, David Maximilian Henninghaus, Markus Kaster, Klaus-Wilhelm Korfmacher, Henri Luchten, Lisa Mehr, Lennart Marc Platz, Marie Stefen, Anna Steinigk Vera, Felix Antonio Warneck, Niilo Zawidzki, Nico

Erstkommuniongottesdienste: St. Dionysius:

Dankandacht Sonntag, 3. April, 18.00 Uhr Dankmesse Montag, 4. April, 9.30 Uhr

St. Blasius:

Sonntag, 3. April, 10.15 Uhr unter Mitwirkung des Kirchenchores

Sonntag, 10. April, 10.30 Uhr unter Mitwirkung des Kirchenchores

Dankandacht Sonntag, 10. April, 17.30 Uhr Dankmesse Montag, 11. April, 9.30 Uhr

St. Bonifatius:

Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr und 11.30 Uhr unter Mitwirkung des »Cantica Nova«-Chores



Dankandacht Sonntag, 10. April, 18.00 Uhr in St. Suitbertus Dankmesse Montag, 11. April, 10.00 Uhr in St. Ludger

Schmerzreiche Mutter: Sonntag, 17. April, 10.30 Uhr unter Mitwirkung des Kirchenchores

Dankandacht Sonntag, 17. April, 17.30 Uhr Dankmesse Montag, 18. April, 9.30 Uhr

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Die Feier der Heiligen Woche Palmsonntag, 20.3. Vorabendmessen St. Bonifatius, 17.00 Uhr St. Dionysius, 18.00 Uhr St. Ludger, 18.15 Uhr

Sonntagsgottesdienste St. Blasius 9.30 Uhr Palmweihe mit Prozession und anschließend Kindermesse St. Bonifatius 10.00 Uhr Palmweihe mit Prozes­ sion und anschließend Kindermesse St. Dionysius 8.45 Uhr Palmweihe mit Prozession und anschließend ­Kindermesse 10.30 Uhr hl. Messe im traditionellen römischen Ritus 18.00 Uhr Bußwortgottesdienst Schmerzreiche Mutter 10.45 Uhr Palmweihe mit Prozes sion und ­anschließend Kindermesse St. Suitbertus 11.15 Uhr Palmweihe mit Prozession und anschließend Kindermesse

Gründonnerstag, 24.3. St. Blasius 18.30 Uhr Abendmahls­messe, danach stille Anbetung ­ St. Bonifatius 19.30 Uhr Abendmahlsmesse, mitgestaltet durch den CanticaNova-Chor St. Dionysius 18.30 Uhr Abendmahlsmesse 20.15 Uhr Abendmahlsmesse im traditionellen römischen Ritus, anschließend stille Anbetung St. Suitbertus 16.00 Uhr Andacht der Kinder, insbesondere für die Erstkommunionkinder Kath. Hochschulgemeinde in St. Ludger 19.00 Uhr Abendmahlsmesse, anschließend Agape

Karfreitag, 25.3.

Ostersonntag 27.3.

St. Blasius 11.00 Uhr Kreuzwegandacht

St. Blasius 9.30 Uhr Hochamt

St. Bonifatius 11.00 Uhr Familienkreuzweg, Beginn in St. Bonifatius, Ende in St. Suitbertus 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie, die ­Kirchenchorgemeinschaft singt Passionsgesänge

St. Bonifatius 10.00 Uhr Hochamt St. Dionysius 8.45 Uhr Hochamt 10.30 Uhr hl. Messe im traditionellen römischen Ritus

St. Dionysius 10.00 Uhr Kreuzwegandacht

St. Ludger 9.30 Uhr Hochamt

Schmerzreiche Mutter 11.00 Uhr Kreuzwegandacht 15.00 Uhr Karfreitagsliturgie mitgestaltet von den Kirchenchören von Hamm und Flehe

Schmerzreiche Mutter 10.45 Uhr Hochamt, die Chöre von Hamm und Flehe singen die »Messe brève« von Charles Gounod

St. Suitbertus 11.00 Uhr Familienkreuzweg Kath. Hochschulgemeinde in St. Ludger 15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Christi

Osternacht, 26.3. St. Blasius 20.15 Uhr Osternacht­liturgie St. Bonifatius 20.15 Uhr Osternachtliturgie St. Dionysius 20.15 Uhr Osternacht­liturgie Schmerzreiche Mutter 20.15 Uhr O ­ sternachtliturgie Kath. Hochschulgemeinde in St. Ludger 21.00 Uhr Osternacht­liturgie

Herzliche Einladung nach den ­Oster­nachtfeiern zur anschließenden Agape in den jeweiligen Pfarrheimen.

Osternacht, 27.3. St. Suitbertus 6.30 Uhr Auferstehungsfeier Herzliche Einladung nach der Feier zur anschließenden Agape im Pfarrheim

St. Suitbertus 11.15 Uhr Hochamt St. Ludger 9.30 Uhr hl. Messe

Ostermontag, 28.3 St. Blasius 9.30 Uhr Hochamt, die Chöre von Hamm und Flehe singen die »Messe brève« von Charles Gounod St. Bonifatius 10.00 Uhr Hochamt, die Chorgemeinschaft singt Ostermotetten St. Dionysius 8.45 Uhr Hochamt, der Chor singt die »Windhaager« Messe in C von Anton Bruckner 10.30 Uhr hl. Messe im traditionellen römischen Ritus Schmerzreiche Mutter 10.45 Uhr Hochamt St. Suitbertus 11.15 Uhr Hochamt Kath. Hochschulgemeinde in St. Ludger 19.00 Uhr Eucharistiefeier zu Ostermontag

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Termine: Bitte vormerken! März DI 15.3.

SO 1.5. 15.00 Uhr Kreuzwegandacht der KFD St. Bonifatius, Kirche St. Bonifatius

DO 17.3. 16.00 Uhr Kreuzweg der Kommunionkinder in St. Blasius

18.00 Uhr Eröffnung der Maiandacht, Kirche St. Dionysius

MO 2.5-MI. 4.5. Bittprozessionen s. S. 27 DO 5.5.

Christi Himmelfahrt

SO 8.5.

10.45 Uhr nach der hl. Messe in Schmerzreiche Mutter Türsammlung für das Müttergenesungswerk

FR 18.3.

16.00 Uhr Kreuzwegandacht der Frauen St. ­Ludger, Kirche St. Ludger

SO 20.3.

Palmsonntag

DI 10.5.

MI 23.3.

14.30 Uhr Kreis Aktive Senioren: »Ein Mann und sein Fahrrad – von Flensburg bis Düsseldorf« Vortrag von Wolfgang Horney, Pfarrheim Flehe

18.00 Uhr Maiandacht der Frauengemein­ schaften Flehe, Volmerswerth und Hamm, Kirche St. ­Dionysius

MI 11.5.

13.45 Uhr Kreis Aktive Senioren: Besuch der Fa. Teekanne in Heerdt, mit U 72 ab Aachener Platz. Beginn der Führung 15.00 Uhr

April SO 3.4.

Erstkommunion in St. Dionysius

MI 6.4.

13.26 Uhr Kreis Aktive Senioren: Wir besuchen das Hakle Museum in Reisholz – Toilettenpapier­ geschichte aus 9 Jahrhunderten, Treffpunkt: Aachener Platz, Linie 723, bitte anmelden!

MI 6.4.

8.15 Uhr Frauengemeinschaftsmesse in Schmerzreiche Mutter, anschließend festliches Oster­ frühstück im Pfarrheim

SO 10.4.

10.00 Uhr Erstkommunionfeier für Bilk, Kirche St. ­Bonifatius

SO 10.4. MI 13.4.

DO 12.5. 18.00 Uhr Firmung, Kirche St. Bonifatius FR 13.-17.5. Pfingstfahrt der Messdiener St. Bonifatius nach Waldbröl SA/SO 14./15.5. Reitersportfest, Hintergelände an der Fleher Straße, Ausrichter: Reiterverein »Gut Glück«, Flehe SO 15.5.

Pfingstsonntag

DI 17.5.

15.00 Uhr Maiandacht der KFD St. Bonifatius, Kirche St. Bonifatius, anschließend gemütliches Beisammensein

Erstkommunion in St. Blasius

MI 18.5.

8.30 Uhr Maiwallfahrt der Frauen aus Hamm

13.26 Uhr Kreis Aktive Senioren: mit Bus 723 ab Apotheke 1½- bis 2-stdg. Führung durch Benrath mit Herrn Sauer, bitte anmelden!

MI 18.5.

14.30 Uhr Klassischer Lesetreff, zentrum plus Bilk, Suitbertusplatz 1a, s.S. 32

FR 20.5.

16.00 Uhr Maiandacht der Frauen St. Ludger, ­Kirche St. Ludger, anschließend gemütliches ­Beisammensein

SO 17.4.

Erstkommunion in Schmerzreiche Mutter

MI 20.4.

14.30 Uhr Klassischer Lesetreff, zentrum plus Bilk, Suitbertusplatz 1a, s.S. 32

SO 22.5.

SA 23.4.

16.00 Uhr Opernhausführung mit der GKF Flehe, Opernhaus

9.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Pfarrprozession, Kirche St. Blasius

SO 22.5.

SO 24.4.

9.30 Uhr hl. Messe zur Goldkommunion in St. Blasius. s.S. 26

10.45 Uhr Hl. Messe in Schmerzreiche Mutter, ­Flehe. Anschließend Fleher Heimatfest, Schützenplatz, s. S. 33

SO 24.4.

17.00 Uhr Chorkonzert des Vokalensembles Laetamus, u.a. »Gloria« in D-Dur von A. Vivaldi, Kirche St. Suitbertus, Eintritt im Vorverkauf: 10 €, reduziert 5 €- s.S. 33

MI 25.5.

14.30 Uhr Kreis Aktive Senioren: Pfarrzentrum Flehe, Vortrag »Technik, die das Leben leichter macht« durch die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung, anschließend Kaffeetrinken.

MI 27.4.

14.30 Uhr Kreis Aktive Senioren: »Wieder g ­ esund schlafen – ein Traum«, Vortrag von Schlaf­ mediziner Dr. med. Hartmut Grüger, Pfarrheim Flehe. Anschließend Kaffeetrinken.

SA 30.4.

Juni SA 4.6.

17.00 Uhr Frühjahrsfest der Messdiener St. Bonifatius, Beginn mit der Jugendmesse, ­Kirche und Pfarrsaal St. Bonifatius

19.00 Uhr GiB-Konzert mit Werken von S­ metana und Grieg in der Kapelle der KHG/St. Ludger, ­Merowingerplatz. s.S. 33

SO 5.6.

Pfarrpatrozinium 10.00 Uhr in St. Bonifatius

MI 8.6.

9.00 Uhr Hl. Messe zur Kreuzauffindungs­ prozession, Kirche St. Blasius, anschließend ­Prozession

Kreis Aktive Senioren: Fahrt ab Fleher Schule nach »De Tuinen van Appeltern«. Näheres entnehmen Sie bitte den Pfarrnachrichten.

MI 15.6.

14.30 Uhr Klassischer Lesetreff, zentrum plus Bilk, Suitbertusplatz 1a, s.S. 32

Mai SO 1.5.

DO 26.5. Fronleichnam

1|2015 MI 15.6.

37 ca 15 Uhr Halbtagesausflug der Fleher Frauengemeinschaft. Bootsfahrt auf dem Rhein. Näheres entnehmen Sie bitte den Pfarrnachrichten.

MI 22.6.

14.30 Uhr Kreis Aktive Senioren: Pfarrzentrum Flehe, »Alt St. Martin« über die älteste Kirche ­Düsseldorfs referiert Dr. Olaf Meuther

MI 29.6.

8.00 Uhr Sommerausflug der Hammer Frauen

Juli SO 3.7.

10.00 Uhr Hl. Messe zum 40-jährigen Jubiläum des Pfadfinderinnenstamms Hamm. s. S. 33

MI 6.7.

17.00 Uhr Jahreshauptversammlung der GKF Flehe, Beginn mit der hl. Messe, Kirche und Pfarrheim Flehe

9.7.-23.7. Sommerlager Flehe/Hamm/Volmerswerth nach Saalbach/Österreich

Wegen näherer Einzelheiten, Terminänderungen und -ergänzungen weisen wir auf die weiteren Veröffentlichungen der Pfarrgemeinde hin wie die wöchentlichen Pfarrnachrichten, die Aushänge in den Schaukästen und die Website www.bonifatiuskirche.de (dort: Aktuelles und Termine).

Internationale Seelsorge

Auch für Katholiken, die eine andere Sprache sprechen, gibt es in Düsseldorf Seelsorger und Gottesdienste. Wenn Sie jemanden kennen, der gerne einen Gottesdienst in seiner Muttersprache besuchen möchte, weisen Sie ihn doch bitte auf diese Seite hin. La Communauté Catholique Francophone de Düsseldorf

Seelsorgestelle für den Raum Düsseldorf/Wuppertal Ludwig-Wolker-Str. 10, 40477 Düsseldorf Telefon: 0211/44079-36 E-Mail: [email protected] Internet: www.ccfdd.de Horaires Messes Eglise Heilig Geist Carl-Mosterts-Platz, 40477 Düsseldorf-Derendorf Messes Dimanche à 11h00 et Vendredi à 8h30 (sauf vacances scolaires)

Hrvatska Katolička misija Düsseldorf Kath. Kroatische Mission in Düsseldorf Van-Douven-Str. 6–8 40227 Düsseldorf Tel.: 0211/78 44 53 Internet: http://www.hkm-duesseldorf.de Sveta misa St. Apollinaris Apollinarisstr.36, 40227 Düsseldorf-Derendorf nedjeljom u 11:00 sati

Missione Cattolica Italiana Düsseldorf Katholisches Pfarramt für Italiener Ludwig-Wolker-Str. 10, 40477 Düsseldorf Telefon: 0211/443077 E-Mail: [email protected] Internet: http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/ heilige-dreifaltigkeit/international/Italienische_Mission/ Sante messe Kirche Heilige Dreifaltigkeit Jülicher Str. 50, 40477 Düsseldorf-Derendorf Domenica 16.30

Polska Misja Katolicka Düsseldorf Kath. Polnische Mission in Düsseldorf Dechenweg 40 40591 Düsseldorf Telefon: 0211/757280 E-Mail: [email protected] Internet: www.pmk-duesseldorf.de Msze święte 40591 Düsseldorf Wersten: St. Maria in den Benden, Dechenweg 40, w niedzielę i święta 11.15 St. Maria Rosenkranz, Burscheiderstr. 20 w piątki 17.30 Franz von Sales, Siegburgerstr. 165 w sobotę 18.00 oraz Liturgie Wielkiego Tygodnia

Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite der Katholischen Kirche Düsseldorf http://www.katholischesduesseldorf.de/internationale-seelsorge.html.

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Kirchliches Standesamt

Stand 17.02.2016

»Die Namen und die sonstigen Daten zu den jeweiligen Ereignissen finden Sie zur Wahrung der Persönlichkeitrechte der Betroffenen nur in der gedruckten Ausgabe von bon-i-d«

Hinweis zum Datenschutz: »...... Sonderereignisse (Alters- und Ehejubiläen, Geburten und Sterbefälle, Ordens- und Priesterjubiläen usw.) ­können mit Namen und Anschrift der Betroffenen sowie mit Tag und Art des Ereignisses in den Pfarrnachrichten und im Aushang veröffentlicht werden, wenn der Veröffentlichung nicht schriftlich oder in sonst geeigneter Form widersprochen wird. Dieser Widerspruch muss rechtzeitig vor dem Ereignis beim Pfarramt eingelegt werden.« Das Erzbischöfliche Generalvikariat

Das Familienzentrum Flehe in der kath. Kirchengemeinde St. Bonifatius, Düsseldorf & Kath. Kindertagesstätte Mater Dolorosa – Flehe sucht ab dem 1.7.2016 oder später eine/n kath. Erzieher/in in Vollzeit als Mutterschutz-/Elternzeitvertretung ab 01.07.2016, spätestens 01.09.2016 (voraussichtlich anschließende Elternzeit von ein bis drei Jahren)

Stellenausschreibung unter: www.bonifatiuskirche.de und www.schmerzreiche-mutter-flehe.de

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Regelgottesdienste

St. Blasius Hammer Dorfstr. 121

St. Bonifatius Max-Brandts-Str. 1

St. Dionysius Volmarweg 3

Samstag, 18.00 Uhr, 1. des Monats Sonntag, 9.30 Uhr Montag, 8.00 Uhr Dienstag, 9.00 Uhr Frauengemeinschaftsmesse, 2. des Monats Mittwoch, 14.30 Uhr Seniorenmesse, außer am letzten des Monats Donnerstag, 18.30 Uhr Freitag, 8.15 Uhr Schulgottesdienst

Samstag, 17.00 Uhr Sonntag, 10.00 Uhr, am 3. des Monats Familienmesse Dienstag, 8.30 Uhr Frauengemeinschaftsmesse, 4. des Monats Donnerstag, 8.10 Uhr Schulgottesdienst

Samstag, 18.00 Uhr Sonntag, 18.00 Uhr Montag, 15.00 Uhr Seniorenmesse, 1. des Monats Montag, 18.30 Uhr außer 1. und letzter des Monats Donnerstag, 8.00 Uhr

Schmerzreiche Mutter In der Hött 26

St. Suitbertus Suitbertusplatz 1

St. Ludger Merowingerstr. 170

Sonntag, 10.45 Uhr, am 4. des Monats Familienmesse Montag, 18.30 Uhr, 4. des Monats Dienstag, 8.15 Uhr Schulgottesdienst Mittwoch, 8.15 Uhr Frauengemeinschaftsmesse Freitag, 18.30 Uhr Hl. Messe für die Verstorbenen der letzten 10 Jahre, am 1. des Monats mit Aussetzung und sakramentalem Segen

Samstag, 15.30 Uhr Kleinkinder­ gottesdienst, 1. des Monats Sonntag, 11.15 Uhr Dienstag, 18.30 Uhr Mittwoch, 9.00 Uhr Frauengemein­schaftsmesse, letzter des Monats

Samstag, 18.15 Uhr außer vor dem 1. Sonntag des Monats Sonntag, 9.30 Uhr mit anschl. Gemeindekaffee, 1. des Monats Dienstag, 8.30 Uhr Frauengemeinschaftsmesse, 1., 3. und 5. des Monats

Alt St. Martin Martinstr. 72

Stoffeler Kapelle Christophstr. 2 a

Mittwoch, 18.30 Uhr

Freitag, 8.30 Uhr

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Ansprechpartner Seelsorger

Dechant Karl-Heinz Virnich, ltd. Pfr. Abteihofstr. 25, 40221 Düsseldorf Tel.: 0211/155663 [email protected] erzbistum-koeln.de Pfarrvikar Hans Volkhard Stormberg In der Hött 26, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/59818447 [email protected] erzbistum-koeln.de Kaplan Dr. Michael Schmitz Hammer Dorfstr. 121 40221 Düsseldorf Tel.: 0211/3020724 [email protected] Diakon Herbert Erdt Nievenheimer Str. 44 40221 Düsseldorf Tel.: 0211/152266 [email protected] Gemeindereferent Christof Engel Ludgerusstr. 2a, 40225 Düsseldorf Tel.: 0211/41726114 [email protected] Gemeindereferentin Irene Meissner Merkurstr. 33, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/9388918 [email protected] Gemeindereferent Jörn von Sivers Ludgerusstr. 2, 40225 Düsseldorf Tel.: 0211/3107343 [email protected] Subsidiar Pfr. Paul Ludwig Spies Benzenbergstr. 18, 40219 Düsseldorf Tel.: 0211/15799828

Verwaltungsleitung Manuela Holl Büro: Max-Brandts-Str. 3 40223 Düsseldorf Tel.: folgt [email protected]

bon-i-d

Küster Wilhelm Schlenkhoff Sternwartstr. 67, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/392610 [email protected] Christian Deters Urdenbacher Dorfstraße 1 c, 40593 Düsseldorf 0170/7386799 [email protected]

Pastoralbüros Schmerzreiche Mutter, für die Gesamtgemeinde In der Hött 26, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/153614, Fax: 0211/155147 [email protected] Mo. bis Fr.: 10.00 — 12.00 Uhr Mi.: 15.00 — 17.00 Uhr Do.: 14.00 — 15.30 Uhr Kontaktbüro St. Suitbertus Suitbertusplatz 2, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/335795, Fax: 0211/334264 [email protected] Mo.: 10.00 — 12.00 Uhr Mi.: 15.00 — 17.00 Uhr Fr.: 9.00 — 11.00 Uhr Kontaktbüro St. Blasius Florensstr. 5, 40221 Düsseldorf Mi.: 15.00 — 17.00 Uhr außer letzter Mittwoch im Monat Kontaktbüro St. Dionysius Abteihofstr. 25, 40221 Düsseldorf Mo.: 10.00 — 11.30 Uhr Homepage: www.bonifatiuskirche.de

OT St. Bonifatius Sternwartstr. 67, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/305758 [email protected]

KiTa St. Bonifatius: Ltg. Margret Laps-Bartnik Sternwartstr. 65, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/391300 [email protected] KiTa Flehe / Volmerswerth: Ltg. Ursula Gosse In der Hött 12, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/153615 [email protected] KiTa Hamm: Ltg. Agnes Wiesner Florensstr. 28, 40221 Düsseldorf Tel.: 0211/305534 [email protected] KiTa St. Ludger: Ltg. Petra Klouten Merowingerstr. 172, 40225 Düsseldorf Tel.: 0211/343929 [email protected] KiTa St. Suitbertus: Ltg. Stefanie Teeuwen Fruchtstr. 3, 40223 Düsseldorf Tel.: 0211/331567 [email protected]

Pfarrbüchereien Bücherei St. Blasius Hammer Dorfstr. 121, 40221 Düsseldorf So.: 10.00 — 12.00 Uhr Mi.: 16.00 — 18.00 Uhr Bücherei St. Bonifatius Sternwartstr. 67, 40223 Düsseldorf So.: 10.30 — 12.30 Uhr Mi.: 16.00 — 19.00 Uhr Fr.: 16.00 — 18.00 Uhr Bücherei Schmerzreiche Mutter/ St. Dionysius In der Hött 26, 40223 Düsseldorf So.: 10.30 — 12.30 Uhr Mi.: 16.00 — 18.00 Uhr

bon-i-d

Kirchenmusiker Stefan Buschkamp Seelsorgebereichsmusiker Suitbertusplatz 2 40223 Düsseldorf Tel.: folgt [email protected] Bernd Müller, Kantor Lichtenbroicher Weg 184, 40472 Düsseldorf Tel.: 0179/4623731 [email protected]

Kindertagesstätten

Für Notfälle, Kranke und Sterbende ist ein Notruftelefon eingerichtet. Unter dieser Nummer erreichen Sie Tag und Nacht einen Geistlichen:  0175 2641449

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