Schlesische Oberlausitz - CVJM Schlesische Oberlausitz eV

Schlesische Oberlausitz - CVJM Schlesische Oberlausitz eV

Nr. 2/16 CVJM MAGAZIN Schlesische Oberlausitz Einfach mal sagen Simone Kliemann Siegfried Menzel Danke Frau Meyer Befördert ins Ehrenamt Inha...

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Nr. 2/16

CVJM MAGAZIN Schlesische Oberlausitz Einfach mal

sagen Simone Kliemann

Siegfried Menzel

Danke Frau Meyer

Befördert ins Ehrenamt

Inhalt

Titelthema: Danke!

Impressum CVJM MAGAZIN Schlesische Oberlausitz ein Magazin für Mitglieder des CVJM Schlesische Oberlausitz e. V., 26. Jahrgang, erscheint viermal jährlich Herausgeber: Vorstand des CVJM Schlesische Oberlausitz e. V., Johannes-Wüsten-Str. 21, 02826 Görlitz, T. (0 35 81) 40 09 72, F (0 35 81) 40 09 34 Internet: www. cvjm-schlesien.de E-Mail: [email protected] Beteiligte Verbände: CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V., Im Druseltal 8, 34131 Kassel CVJM Norddeutschland e. V., Birkenstr. 34, 28195 Bremen CVJM-Ostwerk e. V., Sophienstr. 19, 10178 Berlin CVJM LV Sachsen e. V., Leipziger Str. 220, 01139 Dresden CVJM LV Sachsen-Anhalt e. V., St. Michael-Str. 46, 39112 Magdeburg CVJM LV Schlesische Oberlausitz e. V., Johannes-Wüsten-Str. 21, 02826 Görlitz CVJM Thüringen e. V., Gerberstr. 14a, 99089 Erfurt CVJM-Westbund e. V., Bundeshöhe 6, 42285 Wuppertal Mitglieder des Redaktionskreises (Thema): Carmen Behrens (Ostwerk), Hartmut Berger (Sachsen), Thomas Brendel (Schlesische Oberlausitz), Matthias Büchle (Westbund), Claus Hassing (Ostwerk), Lydia Hertel (Gesamtverband), Christiane Hildebrandt (Sachsen-Anhalt), Kerstin Kappler (Schlesische Oberlausitz), Cordula Lindörfer (Thüringen), Gottfried Muntschick (Sachsen-Anhalt), Thomas Richter (Sachsen), Maria Siegemund (Schlesische Oberlausitz), Birte Smieja (Westbund), Sarah Stiegler (Drei-W-Verlag), Nathanael Volke (Gesamtverband), Katrin Wilzius (Norddeutschland) Redaktion Thementeil: Birte Smieja Redaktion Gesamtverband: Lydia Hertel Redaktion Schlesische Oberlausitz: Kerstin Kappler, Maria Siegemund Bildnachweis: Archiv CVJM Schlesische Oberlausitz e. V. oder am Bild, S. 1 (Titel) ©istock. com/MarinaZakharova, S. 17 (Refugees): © thomasschwerdt - Fotolia.com, S. 20 (Pinnwand): ©A_Bruno - Fotolia.com, S. 31 (Kinder) ©vectorstock.com/hibrida13, S. 34/35 (Hintergrund) ©coquelicot - Fotolia.com, S. 37 (Hintergrund) ©123rf.com/Natalia Zakharova Bibelzitate: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart (www.bibelonline.de) Beiträge, die mit Namen gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Abdruck, auch auszugsweise, Wiedergabe von Textbeiträgen und Illustrationen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet. Bankverbindung: Volks- und Raiffeisenbank Niederschlesien e.G. (BLZ 855 910 00), Konto-Nr.: 40 310 468 02 IBAN: DE67 8559 1000 4031 0468 02 Layout und Herstellung/ Anzeigenverkauf u. -verwaltung: Drei-W-Verlag GmbH Landsberger Straße 101, 45219 Essen, T (0 20 54) 51 19, F (0 20 54) 37 40, www.drei-w-verlag.de Bezugspreis: 14,00 € im Jahr Redaktionsschluss Ausgabe 3/16: 16.05.2016

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Guido Dierbach

Sarah Vogel

Simone Kliemann

Marco Pfeffer

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Denis Heyne

Christin Berger

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Siegfried Menzel

Sören Schönherr

Ingrid Pampel

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Simone Kolb

CVJM Schlesische Oberlausitz

Samuel Schnarr

Nuria Sauermann

Seite

CVJM-Gesamtverband Seite

Veranstaltungen

20

CVJM gemeinschaftlich gestalten 16

Lausitz-Blick

22

Gemeinsam stark für Flüchtlinge 17

Landesverband –– Teamcamp 24

Refo-Projekt 18

CVJM Boxberg

25

Landesverband –– FußballCup 26 Peregrinus

27

»inAktion«

28

sozialer Möbeldienst 30 EVJU

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esta e. V.

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Gedicht

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CVJM Häuser

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Gebetsanliegen

37

Stellenausschreibungen

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allgemein

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angedacht

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Vor dem Start in den Traumberuf

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Geistliches Wort …

Liebe Freundinnen und Freunde,

Thomas Brendel Studienleiter AKD Berlin/ Leitender CVJM-Sekretär

nie werde ich die glücklichen Gesichter der Menschen mit Behinderungen im Martinshof Rothenburg vergessen, die mit uns Jugendlichen vom LandesArbeitsKreis zum Abendmahl gingen. Das beeindruckte mich als Jugendlicher tief und ich verstand, dass keinerlei Leistung am Anfang der Beziehung zu Gott steht, sondern Dankbarkeit und Liebe. Hieraus kommen dann fast automatisch Engagement und Weitersagen. Wenn in diesem Heft von vielen Menschen in Dankbarkeit die Rede ist, dann deshalb, weil sie uns letztlich wieder zum Dank gegenüber Gott einladen wollen. Ihm verdanken wir wirklich alles. Ich bin Jesus sehr dankbar für das, was in seinem Namen in unserem CVJM geschieht. Es ist wunderbar und oft unglaublich, was wir erleben dürfen. Einen intensiven Austausch muss es darum unter Christen geben. Mutlosigkeit kann nur eine vorübergehende Erscheinung unter den Christen sein. Dankbare Menschen sind belastbar, denn das Kreisen um sich selbst, das so viel Kraft kostet, hat aufgehört. Wir brauchen in unserer Arbeit mit Jugendlichen und Kindern dankbare Menschen, die ausstrahlen, durch wessen Kraft sie leben und dienen. – Jugendliche erleben sie und werden eingeladen, »Gott als Gott zu erkennen«, und ich füge hinzu: als ihren Gott. Mit ihm lernen sie leben und glauben und das Danken.

»Wo Gott als Gott erkannt wird, dort will er als erstes den Dank seiner Geschöpfe.« Dietrich Bonhoeffer

Danke für alle Unterstützung! Ihr/euer aus dem CVJM Schlesische Oberlausitz

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Danke!

Guido Dierbach CVJM Sachsen-Anhalt »Teambilder mit Ideen.« Guido wurde 1969 geboren und absolvierte eine Ausbildung als Gemeindereferent. Er ist seit 18 Jahren verheiratet und lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Haldensleben. Heute er leitet eine eigene Firma als Webdesigner und ist Honorarlehrer an zwei Schulen. Guido Dierbach ist seit 2002 das ehrenamtliche Herzstück der Kinderfreizeit auf Schloss Mansfeld. Er selbst erlebte Jugendarbeit schon seit 1984 unter der Prägung von Volker Schmidt. Als die Stelle des Jugendwarts (so hießen damals die Jugendreferenten) vakant war, hat Guido mit anderen das Heft für die Junge Gemeinde in die Hand genommen. Später entdeckte Klaus Rudolf diese Gruppe, aus der dann der CVJM Haldensleben hervorging. Klaus Rudolf war als Bildungsreferent im Jungmännerwerk (aus dem der CVJM-LV hervorging) angestellt und schulte die Jugendlichen. Hier bekam Guido seine geistliche Prägung und Motivation zur Kinder- und Jugendarbeit, die bis heute anhält. Mit der Übernahme der Verantwortung für die Kinderfreizeit war auch die Suche nach Mitarbeitern verbunden. Ein starkes Team bildete sich im Laufe der 14 Jahre, auf das bis heute Verlass ist. Die Begeisterung der Kinder ging so weit, dass sie sich nicht abwimmeln ließen, obwohl sie das Alter schon überschritten hatten. Da machte Guido einen Kunstgriff und entwickelte mit den anderen Freizeit-Mitarbeitern ein Schulungskonzept, das dazu führte, dass viele »Rausgewachsene« heute Mitarbeiter bei der Kinderfreizeit sind. Auch zwischen den Freizeiten bleiben die Jugendlichen über WhatsApp-Gruppen verbunden. Sie tauschen sich online als »Bibelhauskreis« aus. Wenn sie ähnlich geistlich geprägt und motiviert werden wie Guido, braucht einem um die Zukunft der Jugend nicht Bange sein. Guidos schönster Dank war das Zitat einer Mutter: »Wenn meine Mädels aus Mansfeld wiederkommen, dann erzählen sie ein halbes Jahr lang, was auf der Freizeit los war. Das andere halbe Jahr träumen sie davon, was auf der kommenden Freizeit passiert.« Gottfried Muntschick Referent für Männer- und Familienarbeit

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Danke!

Sarah Vogel CVJM Norddeutschland »Will Versöhnung erfahrbar machen.«

Sarah Vogel studierte Germanistik und Geschichte in Düsseldorf und arbeitete im Anschluss in der schulischen und außerschulischen Bildung. Seit Mai 2012 ist die 32-Jährige Jugendbildungsreferentin beim CVJM in Niedersachsen mit Schwerpunkten in der historischen und politischen Jugendbildung. Sie ist die pädagogische Leiterin der Freizeitund Jugendbildungsstätte Anne-Frank-Haus in Oldau. »Aus der Geschichte lernen – Verantwortung für die Zukunft übernehmen« Sarah arbeitet mit vielen Gastgruppen des Hauses und auf Anfrage auch vor Ort in Schulen, Kirchengemeinden und Jugendgruppen thematisch zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie entwickelt mit den Gruppen Strategien gegen Alltagsrassismus oder diskutiert in Workshops über die Umsetzung der Kinder- und Menschenrechte. Besonders häufig jedoch begleitet sie Gruppen »auf den Spuren von Anne Frank« über das Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Zudem verantwortet sie gemeinsam mit Ehrenamtlichen internationale Jugendbegegnungen. Das erste Camp fand 1992 als Friedenscamp unter Federführung des CVJM statt. Jugendliche aus unterschiedlichen europäischen Ländern sowie aus Israel und Südafrika treffen sich über Ostern und während der Sommerferien, um gemeinsam vor dem Hintergrund europäischer Geschichte auf dem Gelände des KZ Bergen-Belsen zu forschen, zu arbeiten und Versöhnung erfahrbar zu machen. Das »Internationale Jugendworkcamp« (»IWC«) in den Osterferien ist eine langjährige Kooperation der Verbände des niedersächsischen Landesjugendrings und der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sarah setzt sich jedes Jahr aufs Neue mit viel Herzblut dafür ein, dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, sich gemeinsam aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Außerdem ist sie jugendpolitisch aktiv in der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Niedersachsen und führt die Geschäfte des CVJM Friedensnetzes. Mir persönlich macht es immer viel Spaß, mit ihr zusammenzuarbeiten, zu unseren Projektpartnern nach Weißrussland zu reisen oder einfach nur auf dem Weg zum Landesjugendring durch Hannover zu radeln. Vielen Dank für dein großartiges Engagement! Katrin Wilzius Referentin für den CVJM Landesverband Hannover e.V.

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Danke!

Simone Kliemann CVJM Schlesische Oberlausitz

»Die Jungschar ist ihre Platzanweisung von Gott.« Simone Kliemann wohnt in Krauschwitz, im Nordosten des Freistaates Sachsen in der schlesischen Oberlausitz. Sie ist bereits seit langem Mitglied des CVJM Krauschwitz, der 1995 gegründet wurde. Simone ist 35 Jahre alt, ledig und arbeitet als Krankenschwester im Martin-Ulbrich-Krankenhaus in Rothenburg/Oberlausitz. Der neu gegründete CVJM Krauschwitz in der schlesischen Oberlausitz veranstaltet 1996 seine ersten Erlebnisferientage für Mädchen und Jungen. Mit dabei: Simone Kliemann als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Sie fängt Feuer, erkennt, dass auch CVJM sich für Kinder einsetzen müssen. Die Jungschar ist ihre Platzanweisung von Gott, und dies nun schon seit 20 Jahren. Und die Arbeit mit den Kindern blüht im CVJM und in der Kirchengemeinde. Nicht nur die Jungschar ist ein Ort des Zusammenkommens, sondern auch der Kindergottesdienst. Simone ist es wichtig, von Gott weiterzuerzählen, die Mädchen und Jungen mit Gott bekannt zu machen. Einmal in der Woche – am Montag – trifft sich die Jungschar in Krauschwitz. Nicht nur auf die gemeinsamen zwei Stunden bezieht sich die Gemeinschaft: Sie prägt das Leben der Kinder und Mitarbeiter nachhaltig, denn Ferien, Geburtstage, aber auch Leid und Krankheit sind wichtige Bezugspunkte eines gemeinsamen Weges. Danke Simone, du bist so wichtig für viele Mädchen und Jungen, die Jesus liebt und segnet! Thomas Brendel Leitender Sekretär

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Danke!

Marco Pfeffer CVJM Thüringen »Marcos Essen hebt die Laune gestresster Mitarbeiter.«

Marco Pfeffer ist 42, gelernter Industriemechaniker und nach Ausbildungen zum Meister, Betriebswirt und einem Masterstudium in einer renommierten Firma für die Instandhaltung zuständig. Er engagiert sich in der örtlichen Feuerwehr und als Notfallseelsorger. Seine fünf Kinder zu verköstigen, ist für ihn kein Problem. Denn in seiner Freizeit kocht Marco Peffer ehrenamtlich auf diversen Freizeiten und Veranstaltungen im CVJM Thüringen. Man nehme ein altes Teerfass aus DDR-Zeiten, schweiße ein wenig daran herum, entzünde ein schönes Feuer darin, stelle oben hinein einen Gulaschkessel – und fertig ist das wichtigste Küchenutensil für 70 hungrige Mitarbeiter. So kocht Marco Pfeffer nun schon seit fünf Jahren für das CVJM-Jugendteam der Zeltstadt in Thüringen. Und wer jetzt an sieben Tage Erbseneintopf denkt, der hat Marco noch nicht live erlebt: Currygeschnetzeltes, handgeschabte Spätzle und am Sonntag einen feinen Schweinebraten aus dem selbstgebauten Smoker – natürlich mit Thüringer Klößen. Wenn das nicht gute Gründe sind, um Mitarbeiter im Jugendzelt zu werden. Marcos Essen hebt die Laune gestresster Mitarbeiter. Er ist die gute Seele im Küchenzelt und hat auch nach einem Sack Zwiebel schälen noch einen lustigen Spruch auf den Lippen. Doch Marco ist nicht nur auf der Zeltstadt mit dem CVJM unterwegs. Die Konficamps profitieren von seinen Inputs sowie den kalorienreichen Tortenworkshops. Den Vorstand bereichert er durch sein Mitdenken und seinen Blick auf die Finanzen. Unzählige Give aways für den »New Life«-Gottesdienst hat er organisiert. Die Mischung, für den CVJM Verantwortung zu übernehmen, die Referenten freundschaftlich zu begleiten und sich praktisch in der Basisarbeit mit Jugendlichen zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Er ist für uns ein Geschenk Gottes. An dieser Stelle möchten wir DANKE sagen. Christian Fraaß Referent im CVJM Thüringen e. V.

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Danke!

Denis Heyne CVJM Sachsen

»Hat ein gutes Gehör und mischt damit so manches Konzert auf.«

Denis Heyne, 29 Jahre, Ehemann und Vater engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich. Angefangen hat er mit ersten Hilfsjobs im Kindergottesdienstteam seiner Heimatgemeinde, später hatte er die musikalische und zeitweise auch organisatorische Leitung der Jungen Gemeinde inne. Mittlerweile engagiert er sich bei TEN SING im CVJM Dresden. Durch ein gutes Gehör und fachliches Interesse hat sich Denis im Bereich der Tontechnik weitergebildet und mischt TEN SING-Konzerte ab. Sein Wissen und seine Fähigkeit zur jugendgemäßen Weitergabe von Informationen macht ihn seit vielen Jahren als Workshopleiter beim TEN SING Sachsenseminar unverzichtbar. Auch auf landesweiten Veranstaltungen wie der »TEN SING KonzertN8« stellt er sein Können unter Beweis. Beim letzten europäischen TEN SING Festival durfte er auf der Hauptbühne »mitmischen«. Durch TEN SING ist er mit dem CVJM in Dresden in Berührung gekommen. Dort hat er durch seine offene und herzliche Art schnell Kontakt gefunden und ist nun seit einiger Zeit ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins. Als ausgebildeter Pädagoge kann er seine Gaben hier voll einsetzen. Denis zeigt nicht nur für TEN SING und den CVJM großartigen Einsatz. Auch als Ehemann und Vater ist er gefordert und füllt diese Position mit Leidenschaft aus. Seine ehrenamtlichen Dienste helfen jungen Menschen auf ihrem Lebensweg und bieten bewusst die Perspektive auf ein Leben mit Jesus. Dafür wollen wir danke sagen. Denis, du bist toll! Sebastian »Hardl« Gerhardt Referent im CVJM Sachsen

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Danke!

Christin Berger CVJM-Ostwerk »Die gute Seele unseres Büros.«

Sie hat Humor, ihre Lieblingsfarbe ist Türkis und wenn sie nicht gerade mit einem ihrer Fahrräder unterwegs ist, verbringt sie gerne Zeit auf ihrem Balkon. Christin Berger – fröhlich, herzlich, zugewandt – ist seit drei Jahren Teamassistentin im CVJM-Ostwerk und managt mit großem Einsatz die Verwaltung des CVJM-Landesverbandes Berlin-Brandenburg. Rrrhhh...schhhh....pfff... Die Pad-Maschine signalisiert durch das entsprechende Geräusch, dass der Kaffee fertig ist. »Mal wieder typisch, Frau Behrens«, ertönt es auf einmal laut und Christin stellt mir den fertigen Kaffee auf den Schreibtisch. Durch einen Anruf abgelenkt, hatte ich die Maschine zwar in Gang gesetzt, die Tasse aber stehen lassen. Christin, die gute Seele unseres Büros, hat das bemerkt und mir den Kaffee gebracht. Schöner lässt sich kaum beschreiben, wie sie ihre Anstellung im CVJM-Ostwerk interpretiert. Die 28-Jährige, die als Mitarbeiterin in der Verwaltung für Buchhaltung, Projektabrechnungen, Terminplanung, Büroorganisation, Spenden-, Datenbank- und Hausverwaltung, Telefondienst und Post zuständig ist, hat ein großes Herz. Oft hören wir die Frage: »Wer ist denn die freundliche Stimme am Telefon?« Engagiert, vorausschauend, fürsorglich und manchmal auch streng geht sie mit uns, den Mitarbeitern des Landesverbandes, um. Auf Stunden guckt sie wenig, manchmal zu wenig. Während wir anderen durch Vereinsbesuche auch im »Außendienst« tätig sind, schiebt sie zuverlässig den »Innendienst«. Sie ist unsere Konstante in der Geschäftsstelle. Christin ist da – ein gutes Gefühl. Wir können uns auf sie verlassen. Danke, Christin! Carmen Behrens Öffentlichkeitsreferentin im CVJM-Ostwerk

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Danke!

Sören Schönherr CVJM-Westbund

»Baute mit am neuen Kreuz im CVJM-Camp in Michelstadt.« Sören Schönherr, 27, beschäftigt sich beruflich mit Elektrotechnik und sucht gerade eine Ausbildung im Bereich IT, da wirkt sein ehrenamtliches Engagement im CVJM Dhünn wie ein Gegenpol: Er ist Chorleiter des Chores »Joyful Noise«, Vorstandsmitglied, Jungbläserausbilder und Mitglied in der CVJM-Band »Way(ke) Up«. Außerdem ist Sören der Ehrenamtliche, der bisher am häufigsten (acht Mal!) beim Bau- und Bibelcamp (BBC) im CVJMWestbund mitgearbeitet hat. Beim BBC geht es darum, das CVJM-Camp in Michelstadt »durchzureparieren«. Jeden Sommer fährt eine Gruppe Ehrenamtlicher nach Michelstadt und bereitet das Camp-Gelände für die folgenden Teencamps vor. Dabei ist vor allem handwerkliches Geschick gefragt, aber nicht nur das: Zusammenarbeiten unter Gottes Wort, Ziele setzen, etwas miteinander schaffen und dies auch feiern – das ist Bau- und Bibelcamp. Neben Schule, Studium, Ausbildung engagiert Sören sich im CVJM seines Heimatortes. Er gibt anderen jungen Menschen etwas von dem mit, was er selbst im CVJM kennengelernt hat: den Glauben an Jesus Christus – vor allem mit seinen musikalischen Gaben. Darüber hinaus ist Sören im Landesverband aktiv. Er nennt es seine zweite Heimat: das CVJM-Camp in Michelstadt. Hochgerechnet hat er im Bau- und Bibelcamp in den letzten Jahren mindestens 320 Stunden gearbeitet. Und er will es weiter tun. Trotz der Arbeit stellt Sören die Zeit als Ruhepol dar, wo Arbeit und geistliches Auftanken in Gebetszeiten, Bibelgesprächen und Lobpreis miteinander verknüpft sind. Gemeinsam mit anderen hat Sören ein neues Kreuz gebaut, das den Campmittelpunkt markiert. Miteinander haben sie überlegt, wie das neue Kreuz aussehen soll (das alte war morsch geworden). Allen war klar, dass das Kreuz der Schlüssel bzw. die Tür in ein neues Leben mit Jesus Christus ist. Das sollten die Jugendlichen in den Camps erleben, ganz praktisch. Und so entstand die Idee, das Kreuz als Doppelbalken zu bauen, so dass man hindurchgehen kann. Die Fläche unter dem Kreuz wurde so gestaltet, dass Wege dorthin leiten. Für alle, die diese bewusst gehen, ein einschneidendes Erlebnis. Wir danken Sören für sein großes Engagement. Nur mit ihm und vielen anderen Ehrenamtlichen bleibt das Camp zukunftsfähig im Namen und Auftrag unseres Gottes. Vielen Dank Sören, dass du auch weiterhin dabei bist. Reiner Lux Bundessekretär im CVJM-Westbund

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Danke!

Ingrid Pampel CVJM Sachsen

Ingrid Pampel, 59 Jahre, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Sie wohnt im sächsischen Ortmannsdorf und ist von Beruf Damenschneidermeisterin. Ingrid engagiert sich seit 2001 ehrenamtlich im Verein »Domus Rumänienhilfe Deutschland« und betreibt eine wöchentliche Sammelstelle für Hilfsgüter. Bis heute wurden dort ca. 100 Tonnen abgegeben, die sie mit ihren vier bis fünf ehrenamtlichen Helfern sortiert und verpackt hat. Die Waren werden vor Ort in Rumänien im Secondhand-Shop verkauft. Mit dem Erlös wird ein Großteil der Arbeit mit Romakindern finanziert. Große Geschichten gibt es über die kleine Sammelstelle nicht zu berichten. Aber die Treue und der persönliche Einsatz von Ingrid Pampel sind schon einmalig. Deshalb kommen so viele Leute in das kleine Ortmannsdorf. Werbung war nie nötig! Es hat sich halt herumgesprochen. Selbst eine nach Frankreich ausgewanderte Deutsche kommt dreimal im Jahr mit ihren Sachen. Mit Reka hat Ingrid sogar ein Patenkind, um das sie sich persönlich kümmert. Mindestens einmal im Jahr ist Reka in Ortmannsdorf, wo sie schon viele kennen. Sie kam aus einem rumänischen Kinderheim und ist jetzt Leiterin des Secondhand-Shops. Reka ist ein Beispiel, dass Gott niemanden verloren gibt und es sich lohnt, an Einzelnen dranzubleiben, die ohne die Hilfe und Unterstützung engagierter Christen nie eine Chance hätten. Ingrid Pampel ist ein stiller, zurückhaltender Mensch und steht ungern in der Öffentlichkeit, aber das, was sie bewirkt, ist nicht bezahlbar! Danke Ingrid! Bernhard Schmerschneider stellv. Vorsitzender Domus Deutschland

»Hat 100 Tonnen Hilfsgüter mit angenommen und weiter verteilt.«

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Danke!

Siegfried Menzel CVJM Schlesische Oberlausitz

»Vom ehrenamtlichen Postboten zum ehrenamtlichen Geschäftsführer.« Siegfried Menzel ist verheiratet und hat vier Kinder. Viele Jahre war er Hauptbuchhalter beim VEB Kraftverkehr Görlitz. Mit mittlerweile 80 Jahren ist Siegfried Menzel von allen offiziellen Ämtern im CVJM Schlesische Oberlausitz zurück getreten, aber noch immer begleitet er den Landesverband in Gedanken, im Gespräch und im Gebet. Über 20 Jahre hatte er sich ehrenamtlich eingebracht und den Verein als Geschäftsführer stark geprägt. Die Zeit dafür hatte er: Mit 56 Jahren auf das Abstellgleis? – Das kam für Siegfried Menzel nicht in Frage, als er mit Altersübergangsgeld und einem warmen Händedruck kurz nach »der Wende« von seinem Unternehmen verabschiedet wurde. Er war für einen solchen Fall gut gerüstet, denn er brachte persönlichen Glauben, Heimat in einer Gemeinde und manche Erfahrungen im Evangelischen Jungmännerwerk des Görlitzer Kirchengebietes mit. So fiel die Frage des leitenden CVJMSekretärs des CVJM-Landesverbandes Johannes Ramm nach ehrenamtlicher Mitarbeit auf sehr fruchtbaren Boden. Es begann eine steile Karriere: Siegfried Menzel wurde in wenigen Monaten vom ehrenamtlichen Postboten zum ehrenamtlichen Geschäftsführer eines im Aufbau befindlichen Landesverbandes. Geduldig und einfühlsam nahm

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Siegfried Menzel nun die Geschäftstätigkeiten des kleinen Verbandes wahr und gestaltete bald aktiv mit. Vieles war so anders als in einem sozialistischen Betrieb, z. B. wurde nicht einfach »durchgestellt«, wenn es um Aufgaben ging. Da wirkte ein Vorstand, in dem die Ehrenamtlichen ganz klar an den Schalthebeln saßen. Siegfried Menzel rang mit um die großen Linien, war sich aber keineswegs zu schade, weiterhin auch als Postbote zu fungieren. Alles tat er treu, gewissenhaft und still vergnügt, wohl im Wissen, letztlich mit an der großen Sache der Verkündigung des Evangeliums zu arbeiten. Sein Gehör ließ nach, manches fiel ihm mit den Jahren schwerer, nicht aber die Abgabe des Postens »Geschäftsführer« an einen Hauptamtlichen. Er blieb uns verbunden an einigen Tagen der Woche als weiterhin ehrenamtlich Tätiger. Seit dies vor drei Jahren – als er 77 Jahre wurde – endete, »schickt« er seine Frau Marianne einmal wöchentlich zu uns ins Büro. Ich durfte fast 20 Jahre mit ihm zusammen arbeiten. Bewundernswert! Danke! Gott befohlen! Thomas Brendel Leitender Sekretär

Danke!

Simone Kolb CVJM-Westbund

Simone Kolb ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter. Sie arbeitet halbtags als Sparkassenfachwirtin und widmet den Rest ihrer Zeit der Familie und ihrem Ehrenamt. Simone ist Mitglied im Kirchenvorstand und im Vorstand des CVJM Erdbach. Sie spielt im CVJM Posaunenchor und ist dort für die Jungbläserausbildung zuständig. Außerdem übernimmt sie im Chor auch viele organisatorische Aufgaben. Darüber hinaus ist Simone noch Mitglied im Fachausschuss Bläserarbeit im CVJMWestbund und setzt sich auch dort für die Jungbläserarbeit ein. Deshalb dankt ihr an dieser Stelle auch der Projektsekretär für Jungbläserarbeit: Als hauptamtlicher Bundessekretär für Nachwuchsarbeit bin ich auf das ehrenamtliche Engagement der Menschen in den Ortsvereinen angewiesen. Schon kurz nach meinem Beginn im CVJM-Westbund hat Simone mich nach Erdbach zu ihrer Jungbläsergruppe eingeladen. Ein sympathischer und motivierter Bläserkreis aus Kindern und Erwachsenen, von denen heute einige im großen Posaunenchor mitspielen!

»Spielt im Posaunenchor und ist dort für die Jungbläserausbildung zuständig.«

Die Zusammenarbeit mit den Erdbachern hat viel Freude gemacht! Ich konnte gute Erfahrungen sammeln und auch von Simone Kolb einiges lernen. Mehr und mehr hat die Jungbläserausbilderin auch die Seminarangebote des CVJM-Westbundes in der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe in Anspruch genommen und ist nicht selten mit dem ganzen Tross in Wuppertal angereist. Inzwischen ist Simone willkommenes Mitglied im Fachausschuss für Posaunenarbeit und uns eine große Hilfe in Abläufen und Entscheidungen auf Westbundebene. Simone Kolb ist mir in allen Fragen meiner aus Spenden finanzierten Stelle eine wichtige Beraterin und bringt diese Initiative maßgeblich mit voran. Vielen Dank für dein großartiges Engagement! Andreas Form Projektsekretär für Jungbläser

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Danke!

Samuel Schnarr CVJM Thüringen

»Sein TechnikKnow-how ist ein Gottesgeschenk.«

Samuel ist 18, Pfarrerssohn, Freund der wundervollen Katha und leidenschaftlicher Jesusnachfolger. Außerdem ist er technik- und medienbegeistert und bringt das im CVJM ein. Egal ob es darum geht, einen Flyer zu gestalten, ein Video zu schneiden oder eine Band abzumischen: Samuel ist zur Stelle. »Das wird lustig!«, so der Kommentar Samuels, als wir für einen Jugendgottesdienst mit 200 Leuten in einer Turnhalle aufbauten und das zur Verfügung stehende Mischpult kaum größer als eine Stuhlfläche war. Typisch für Samuel – seine positive Ausstrahlung geht ihm eigentlich nie verloren. Er kann mit zu kleinen Mischpulten hantieren, sich aber genauso in die neuste Technik reinfuchsen. Er ist ausdauernd. »Ihr wollt zehn Minivideos für die Facebook-Seite? Ich schneid' sie euch zurecht.« Wie viele Stunden er damit verbracht hat, weiß nur er allein. Und er ist flexibel: Die Band reist mit drei Monitoren mehr an als geplant? Kein Problem, da werden schnell ein paar Kabel verlegt und am Ende sind alle glücklich. Sein Technik-Know-how ist ein Gottesgeschenk. Dass er es ganz zu Gottes Ehre einsetzt, macht es zum Segen. Wenn alles glatt läuft, dann ist der Techniker der am wenigsten beachtete Mensch einer Großveranstaltung. Es ist Hintergrundarbeit, die viel ermöglicht. Das passt zu Samuels hilfsbereiter Art. Er ist jemand, der mit anpackt, auch wenn es ans Aufräumen geht. Wir sind dankbar, dass er seine Gaben im CVJM Thüringen einbringt. Und ganz gespannt, was Gott noch mit seinem Leben vorhat. Cordula Lindörfer Jugendreferentin im CVJM Thüringen

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Danke!

Nuria Sauermann CVJM-Westbund

»Mit großer Leidenschaft für den CVJM-Hockeysport.«

Nuria Sauermann ist Diplomingenieurin (FH) und in einem Fachhandwerksbetrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik als technische Assistentin angestellt. Ehrenamtlich ist sie Sportmitarbeiterin der CVJM-Hockey-Gruppe (Sportart Floorball) vor Ort und erste Vorsitzende des CVJM Sinn. Darüber hinaus engagiert sich die 28-Jährige ehrenamtlich als Teammitglied im CVJM-HockeyStarterprojekt des CVJM-Westbundes und bei großen CVJM-Teenager-Freizeiten und Festivals. Nuria hat ein Herz für junge Menschen und möchte, dass sie in einer gut funktionierenden CVJM-Arbeit etwas von Jesus hören. Dabei setzt sie sich mutig dafür ein, auch Neues zu wagen. So gründete sie mit Freunden und Nachbarn am 29. Juni 2007 einen CVJM vor Ort, da das für sie Sinn machte. Dieser Gründermut bestimmt seitdem den CVJM Sinn (in dem immer wieder Neues probiert wird), aber auch ihr Engagement im innovativen CVJM-Hockey-Starterprojekt des CVJM-Westbundes. Seit einem Jahr ist sie mit 16 anderen Teamern im großen Landesverband unterwegs und gründet auf Einladung von CVJM-Vereinen neue Sportgruppen. Dabei vergeht kein Monat, in dem nicht ein oder zwei neue CVJM-Hockey-Gruppen starten. Da die Gegebenheiten vor Ort nicht immer gleich sind, erlebt man bei diesen CVJM-Starthilfeeinsätzen sehr Unterschiedliches. Bei einem Einsatz erwartete Nuria und einen anderer Teamer im letzten Herbst keine Dreifachsporthalle, sondern der Vorraum eines Gottesdienstraumes. Ca. 15 junge Erwachsene wollten die neue Hockey-Sportart auf einer Fläche von ca. 35 m2 kennenlernen (normalerweise benötigt man ein Spielfeld von 200 m2). Auch wenn dies mehr als nur eine Herausforderung darstellte, baute Nuria ohne mit den Wimpern zu zucken das Material auf und ab ging die Post. Kurz vor Mitternacht, lange nachdem schon alle Fensterscheiben von innen beschlagen waren, wurden dann erst die Schläger müde aber begeistert zur Seite gelegt. Andreas Götz Bundessekretär für Sport, Regionalbegleitung und Teenagerarbeit

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Gesamtverband

in Wittenberg der Abschluss des Jubiläumsjahres an, denn am 12. November 2016 wird TEN SING Deutschland 30 Jahre alt. Das soll ausgiebig gefeiert werden.

CVJM gemeinschaftlich gestalten Treffen der Arbeitskreise des CVJM

Gemeinsame Einstimmung auf den 30. Geburtstag von TEN SING beim Treffen der Arbeitskreise

Die Arbeitskreise (AK) des CVJM-Gesamtverbandes trafen sich in diesem Jahr im thüringischen Bad Blankenburg. Am Wochenende vom 29. bis 31. Januar besprachen 65 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter Projekte, planten, diskutierten und profitierten vom Austausch untereinander. Beim Treffen waren folgende Arbeitskreise vom Gesamtverband dabei: X Internationale Arbeit X Jungschar und Projekte für Kinder X Sport X Missionarische Jugendarbeit X TEN SING X Spurgruppe Kirche X Politik und Gesellschaft X Projektgruppe CVJM und Flüchtlinge Sie behandeln auf deutschlandweiter Ebene Themen, die für ihren Arbeitsbereich und für mehrere oder alle Mitgliedsverbände relevant sind. Ein Schwerpunktthema beim Treffen der AK war der Prozess »CVJM-Gesamtverband neu denken…«, der im

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Herbst dieses Jahres mit der Mitgliederversammlung abgeschlossen werden soll. Beleuchtet wurde das Modell der Arbeitskreise als Form für das gemeinschaftliche Arbeiten im CVJM-Gesamtverband. Am Samstagabend präsentierten die Mitwirkenden dem Plenum ihre Gedanken und Wünsche zu diesem Thema. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass den einzelnen Arbeitskreisen der Austausch und die Vernetzung sehr wichtig sind, ihren Mitgliedern aber teilweise die Rückbindung an die Mitgliedsverbände fehlt. Zudem besteht bei den meisten der Wunsch nach einer Referentenstelle im CVJM-Gesamtverband in Kassel, der ihre Arbeit unterstützt und vernetzt. Die vom Vorstand eingesetzte Projektgruppe »CVJM und Flüchtlinge« tagte in Bad Blankenburg zum ersten Mal. Vorgestellt wurde der »Hoffnungsfonds« für CVJMOrtsvereine (siehe nächste Seite). Für den 10. September lud die Projektgruppe zum Fachtag »Zuflucht:Gesellschaft« in Kassel ein: www.cvjm.de/fachtag2016

Mit großen Schritten geht es auf das Reformationsjubiläum 2017 zu. Projektreferent Johannes Nehlsen traf sich mit verschiedenen Arbeitskreisen, um gemeinsame Projekte während des Reformationsjubiläums in Wittenberg zu besprechen. Mit dem TEN SING Deutschland Festival steht für TEN SING nächstes Jahr

Auch Präses Karl-Heinz Stengel besuchte das Treffen der AK. Er nahm sich Zeit für jeden Arbeitskreis und drückte seine Dankbarkeit und Wertschätzung für das hohe Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter in den Arbeitskreisen aus. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst fand das produktive Wochenende seinen Abschluss. Dieter Braun, Jugendevangelist und Dozent für Jugendevangelisation ermutigte die Mitarbeiter im CVJM, weiterhin fröhlich die gute Nachricht von Jesus Christus zu säen (Lukas 8, 4-8). Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband

Präses Karl-Heinz Stengel besucht die einzelnen Arbeitskreise

Die Mitglieder des AK Sport notieren ihre Wünsche für die Sportarbeit des CVJM

Gemeinsam stark für Flüchtlinge Neuer CVJM-Hoffnungsfonds bezuschusst Flüchtlingsarbeit der CVJM-Ortsvereine Um die vielfältige Flüchtlingsarbeit, die seit einiger Zeit in den CVJM-Vereinen passiert, zu fördern, stellt der CVJM-Gesamtverband durch einen neu geschaffenen »Hoffnungsfonds« eine finanzielle Unterstützung für CVJM-Ortsvereine bereit. Vor allem werden ihre sozial-diakonischen Projekte im Bereich der Integration gefördert. Präses Karl-Heinz Stengel erklärt, warum sich der Vorstand zur Einrichtung des Hoffnungsfonds entschieden hat: »Ich bin sehr dankbar, dass sich an vielen Orten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter aus dem CVJM, dem EJW und dem CJD für Flüchtlinge einsetzen und konkrete Hilfen leisten. Diese Arbeit wollen wir mit dem Hoffnungsfonds unterstützen, die Mitarbeiter ermutigen und auch Projekte stärken und initiieren.« Bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2015 hatte der Vorstand des CVJMGesamtverbandes bereits die Projektgruppe »CVJM und Flüchtlinge« ins Leben gerufen, welche die Flüchtlingsarbeit der Mitgliedsverbände und Ortsvereine durch den Austausch von Informatio-

nen und Erfahrungen unterstützen soll. Der finanzielle Grundstock für den Hoffnungsfonds wurde durch das Kuratorium der Hermann-KupschStiftung mit der Ausschüttung von 10.000 € für 2015 und 15.000 € für 2016 gelegt. Pro Jahr können CVJMOrtsvereine einen Zuschuss von bis zu 1.000 € beantragen.

F Mit ei luchtursach ner Sp e ende n weltweit an Ak Inte tion H bekämpfen Mit ei gration in offnun : ner Sp D gszeic ende eutschland hen in den f Hoffnuördern: ngsfon per E-Mail: ds [email protected]

oder postalisch: CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. Karsten Hüttmann Im Druseltal 8 34131 Kassel Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband Anzeige

X Der Hoffnungsfonds schüttet zweimal im Jahr aus: Jeweils im Juli und Dezember eines Jahres erhalten ausgewählte Projekte eine Förderung

MEINE BERUFUNG:

Kinder- und Jugendarbeit

X Pro Jahr kann ein Antrag je Ortsverein genehmigt werden

Bewerbungsunterlagen: X Beschreibung der Arbeit (dauerhaft oder Projekt) X Ziele, Mittel, Maßnahmen, Zielgruppe, Meilensteine X Einsendeschluss ist jeweils der 31. März und der 30. September eines Jahres Bewerbungen bitte senden an Karsten Hüttmann, Leiter des Referats Missionarisch-Programmatische Arbeit:

BACHELOR:

AUSBILDUNG:

Religions- und Gemeindepädagogik/ Soziale Arbeit integrativ (B. A.)

Jugendreferent/-in und Erzieher/-in

www.cvjm-hochschule.de

www.cvjm-kolleg.de

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Gesamtverband

refo

Refo-Projekt

des CVJM deutschlandweit in den Startlöchern Das Reformationsjubiläum 2017 wirft seine Schatten voraus: Das Refo-Projekt des CVJM steht in den Startlöchern! Die vier Teilprojekte bieten vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für Ortsvereine, Jugendgruppen und Mitarbeiter im CVJM. Sie sollen dazu beitragen, die Basis unseres Glaubens, die in der Reformation neu stark gemacht wurde, 500 Jahre später erlebbar zu machen. Sie sollen uns als CVJMBewegung in Deutschland miteinander verbinden, Mitarbeiter entlasten und Ehrenamtliche neu motivieren. Und nicht zuletzt natürlich Spaß machen!

REFO.TOUR (Input und Abwechslung für den Ortsverein) Teil einer deutschlandweiten Besuchskette sein, sich innovativ mit den Basics der Reformation und der Zukunftsfähigkeit der eigenen Jugendarbeit beschäftigen, mit dem Y.Bot durch Deutschland reisen, neue Leute und unbekannte CVJM kennenlernen sowie einen exklusiven CVJMTisch als Andenken erhalten – all das bietet die Refo.Tour den Ortsvereinen, die mitmachen! Und das alles ohne eigene Kosten und ohne viel Aufwand. Anmeldung für Ortsvereine ab sofort!

REFO. BOX (Inspiration und Entlastung für Mitarbeiter) Glaube, Bibel, Gnade, Jesus – die »vier sola« sind die Kernbegriffe der Reformation. Die Refo.Box liefert einem Ortsverein viele

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praktische, einfach umzusetzende Ideen, wie diese vier Basics neu in der Arbeit vor Ort erlebbar werden. Weniger erfahrene Mitarbeiter können ganze Gruppenstunden übernehmen, alte Hasen erhalten Anregungen, die sie selbstständig ergänzen können. Die Refo. Box liefert außerdem neue Strategien, um junge Menschen zu erreichen, die bisher keinen Kontakt zur eigenen Arbeit hatten. Für kleines Geld ist sie eine Bereicherung für jeden Ortsverein – im Jahr 2017 und darüber hinaus! Ab Herbst 2016 erhältlich!

REFO.LIFE (Wachstum und Stärkung für junge Ehrenamtliche) 14 unvergessliche Tage in Gemeinschaft mit zehn anderen Volunteers erleben: Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg wird voll und bunt und bietet uns die Chance, junge Menschen für den Glauben zu begeistern – indem sie sehen, dass er im Leben anderer junger Menschen lebendig ist und Auswirkungen hat: Mit Hilfe eines erlebnisreichen, missionarischen Angebots inklusive Strandbar am CVJM Wittenberg sowie in der Stadt mit verschiedenen Einsätzen für die Menschen. Anmeldung als Volunteer ab sofort!

REFO.FESTIVAL by TEN SING (Action für TEN SINGer) Vom 8. bis 13. August 2017 steht ein komplettes Campgelände zur Verfügung, auf dem TEN SING Wittenberg

refo.tour refo.box refo.life refo.festival Dieser Ausgabe des CVJMMAGAZINs liegt der neue Flyer des Refo-Projektes bei.

rocken wird! Eine super Chance, neue Leute kennenzulernen, Reformation zu erfahren und eine Woche lang die TEN SING-Kultur Deutschland zu erleben! Workshops, Open Stage und das Entdecken der dortigen »Weltausstellung des Protestantismus« inklusive. Johannes Nehlsen Projektreferent Reformationsjubiläum 2017

Zusätzlich plant der CVJM Bayern ein »International Reformation Camp« vom 14. bis 20. August 2017 in Berlin und Wittenberg mit Geflüchteten und Partnern aus dem weltweiten CVJM. Kontakt hierfür: [email protected]

Kontakt: [email protected] Alle Infos sowie Möglichkeiten zur Anmeldung: refo.cvjm.de

Vor dem Start in den Traumberuf

Mit dem Studium Theologie berufsbegleitend in ein neues Leben

Die 29-jährige Katrin Meergans studiert derzeit neben ihrem Berufsalltag im 3. Semester »Theologie studienund berufsbegleitend« am CVJM-Kolleg in Kassel. Nun macht sie sich von ihrem Heimatort Singen am Hohentwiel auf in ein neues Leben:

Katrin, was hast du bisher beruflich gemacht? Nach dem Abschluss des Sozialpädagogikstudiums im Jahr 2010 habe ich unter anderem in der offenen und mobilen Jugendarbeit, in der Sozial- und Lebensberatung, in der Wiedereingliederungshilfe von chronisch psychisch Erkrankten und in der Fachberatung und Vermittlung für Kindertagespflege gearbeitet.

Das hört sich nach einem vielfältigen Aufgabengebiet an. Warum hast du dich dann trotzdem für das Studium »Theologie studien- und berufsbegleitend« am CVJMKolleg entschieden? Nach meinem Abitur habe ich als Voraussetzung für den damals am CVJM-Kolleg angebotenen integrativen Studiengang Sozialpädagogik & Theologie studienbegleitend ein einjähriges Orientierungspraktikum im CVJM-Landesverband Baden absolviert. Allerdings habe ich mich dann doch für ein reines Sozialpädagogikstudium entschieden, weil ich einen »soliden« Job erlernen wollte. Dass mich aber der Wunsch zur hauptamtlichen Arbeit in der christlichen Jugendarbeit all die

Jahre nicht in Ruhe lassen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. So habe ich entschieden, die theologische Qualifikation nachzuholen und bin als Quereinsteigerin recht spontan im März 2015 in den laufenden Kurs reingestolpert. Das Angebot am CVJM-Kolleg ist in der Form einzigartig und vor allem für Berufstätige gut kombinierbar.

Wie gefällt dir das Studium? Dazu fällt mir nur ein Satz ein: Es ist herrlich – ein Privileg und Segen! Besonders die Präsenzwochen bieten die Möglichkeit, aus dem Alltag herauszukommen und ganz tief in theologische Fragestellungen einzutauchen. Außerdem profitiere ich stark von den unterschiedlichen Charakteren in meinem Studiengang. Da-

rüber hinaus ist das Studium ein großer persönlicher Gewinn für das eigene Glaubensleben – wer also darüber nachdenkt, sich berufsbegleitend theologisch weiterzubilden, der sollte das Studium unbedingt machen!

Was verbindest du mit dem CVJM? Ich bin im CVJM groß geworden, mein Glaubensund Lebensweg ist eng mit dem CVJM verbunden. Ich liebe am CVJM die Offenheit und Pluralität und bin den Menschen sehr dankbar, die mich hier geprägt haben. Das will ich nun an die nächste Generation weitergeben.

Wie geht es bei dir jetzt weiter?

bildungsreferentin arbeiten. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Aufgaben und Menschen. Dieser Neustart in der christlichen Jugendarbeit im CVJM wäre ohne das Studium am CVJM-Kolleg niemals möglich gewesen. Ich bin den Dozenten am CVJM-Kolleg unglaublich dankbar für ihr Engagement und das Handwerkszeug, das sie uns mitgeben und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen. Der neue Kurs startet am 1. September 2016. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Mehr Informationen unter www.cvjm-kolleg.de Das Interview führte Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband

Ich werde ab dem 1. April im CVJM-Landesverband Sachsen-Anhalt als Jugend-

Katrin Meergans während einer Präsenzwoche am CVJM-Kolleg

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Veranstaltungen Posaunendie n

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29.06. - 03.0 7.2016 Bläse rlehrgang für Anfänger und Fortgesc hrittene Wo: CVJM Frei zeit- und Bild ungszentrum Kollm

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el Lausitz-Wimp lauf um den tz si u La 6 01 16.04.2 ende) (mit Wochen -Okrilla Wo: Ottendorf arbeite minar für Mit 02.04.2016 Se mit Kindern da Wo: Hoyerswer minar 09.04.2016 Se mit Kindern Wo: Kollm

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EvJu 29.04. - 03.0 5.2016 »Kaise r, Ritter, Mitar und ihr!!!« beite

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07.05.2016 »N ame sta(d)tt Land!« Wo: Kubitzbe rg und das Gel ände am Bibe heim »Engedi« lfreizeit, Schwarzkollm

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12. - 14.06.2 016 »ÜbErR A sCHUnG!« Wo: Schulland heim »Waldesr uh«, Schwarzk ollm

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ennest Reise ins Storch 17. - 22.05.2016 Wo: Radeberg udnitz Reise ins Haus Re 23. - 28.06.2016 Wo: Mohlsdorf

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Görlitz ilienfest in m a F 6 1 0 01.05.2 Porta öbelhaus M z t la p rk Wo: Pa stzeit Kletterrü 6 1 0 .2 6 .0 11. - 18 Schmilka chandau, Wo: Bad S

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Dienst (FeD)

rrüstzeit 016 Kinde .2 7 .0 2 0 26.06. elaune scheune M d n e g u J Wo: Ev.

esta e. V. z/ r/ Krauschwit e s s a w iß e W Region Schleife tenrüstzeit onfirman 6 Regionae K 14 - 17.04.201 lin) üdlich von Ber Wo: Gussow (s p 6 Paddelcam 10.-12.06.201 uschwitz e.V. des CVJM Kra d, Lübbenau Wo: Spreewal

Evangelische Arbeitsstelle / KK SOL 15. - 17.04.2016 Gitarrenworkshop Wo: CVJM Freizeit- und Bildungszentrum Kollm 22.04.2016 Liedermacher im Konzert Wo: Ev. Kirche, Jänkendorf 23.04.2016 Liedermacher im Konzert Wo: Ev. Freikirchliche Gemeinde, Bad Muskau, Oberweg 2 24.04.2016 Liedermacher im Konzert Wo: Ev. Kirche, Klitten

01. - 03.04.2016 TEN SING Probenwochenen de Wo: Jugendhaus »Wart burg« 06. - 08.05.2016 TEN SING Probenwochenen de Wo: Jugendhaus »Wart burg« 08. - 10.04.2016 Fami lienwochenende Wo: Haus Gertrud, Jo nsdorf 16.04.2016 Tag der off enen Tür Wo: Jugendhaus »Wart burg« und Dietrich-Heis eSchule 20. - 22.05.2016 Männ er-Wochenende Anmeldung bis 30.04.20 16 28.05.2016 TEN SING Premiere Wo: Jugendhaus »Wart burg« 03.06.2016 Kickstarte r –– der Jugendgottesd ienst mit Kick Wo: Gemeindehaus in Rauschwalde, Görlitz 10. - 12.06.2016 Kinde r-Zeltlager Wo: Versöhnungskirche ngemeinde, Weinhübel

Wo: Jugendhaus »Wartburg«

11.06.2016 Regionaler Kinder- und Jungschar tag Wo: Jugendhaus »Wart burg«

29. - 30.04.2016 Fahrt zum 26. Internationalen Spielmarkt

25. - 26.06.2016 Berz dorfer Seefest Wo: Rund um den Berzd orfer See

28.04.2016 Tanzworkshop

Wo: Potsdam 26.03.2016 Gesamtkonvent – Arbeit mit Kindern

24. - 30.07.2016 Teen y-Abenteuer-Camp Anmeldung bis 31.05.20 16

Wo: Martin-Luther-King-Haus, Hoyerswerda/ Neustadt

31.07. - 05.08.2016 Mä dchenfreizeit Anmeldung bis 31.05.20 16

CVJM Görlitz

01.05.2016 W andertag

des CVJM Gör litz e.V.

Kirchenkreis Bernstad t

29.04.2016 Konzert vo n Samuel Harfst mit Band Wo: Ev. Kirche, Bernstad t

31.07. - 05.08.2016 Ju ngenfreizeit Anmeldung bis 31.05.20 16

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CVJM Ru

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In Gedanken durch die Lausitz und weiter Bei zwei Workcamps in Kollm (CVJM Freizeit- und Bildungszentrum) und Ruhland (CVJM Ruhland und »Zollhaus«) erwarten wir rund 30 Jugendliche aus ganz Europa bei uns in der Lausitz. – Ich hoffe, dass wir gute Gastgeber sind und die Jugendlichen den Eindruck bekommen, an wirklich lohnenden Projekten mitwirken zu können. Lisa Kohn, Anna-Theresa Jatzke, Clemens Klante, Nele Schmidt und Friedemann Soldan sind auf jeden Fall schon gut vorbereitet.

Martin Dreyer, der »Erfinder« der Volxbibel kommt zum LandesArbeitsKreis über Ostern nach Laubusch. Er berichtet uns von diesem Projekt und von den Jesus Freaks unter dem Thema »Sehn-Sucht«. – In der christlichen Jugendarbeit sind wir – leider – nur selten in den Jugendkulturen zu finden, prägen kaum solche, geschweige denn erfinden wir sie. Die Jesus Freaks sind hier eine echte Ausnahme. Ganz ehrlich, »meine« Bibel ist die Volxbibel nicht, ich bin aber beeindruckt, welche Kraft und welche Liebe die Jesus Freaks entfalten. So bin ich gespannt, Martin Dreyer zu erleben. Workcamp Ruhland

Lasst uns beten um Berufungen in die Lausitz! – Keine Frage, wir haben prächtige Ehrenamtliche und Hauptamtliche in unserer Jugendarbeit. Allerdings: In diesem Jahr brauchen wir wieder einige neue Hauptamtliche, die sich bei uns einbringen wollen. – Lasst uns auch darum beten, dass sich junge Christen in Ausbildungen für die Jugendarbeit senden lassen!

Workcamp Kollm

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Ich freue mich über eine große Gruppe, die mit mir im Sommer nach Siebenbürgen kommen wird. Immer noch steht Rumänien in der Schmuddelecke der EU und kommt dort wohl auch nicht so schnell heraus. Für uns allerdings sind Land und Leute seit Jahrzehnten lohnende Ziele. So erwarte ich vom Camp in Ivo bei Udvarhely (Odorhellen) eine Vertiefung unserer Kontakte und die Gewinnung von neuen Freunden.

»Unsere« Flüchtlinge in Kodersdorf machen Arbeit und Freude. Eigentlich ist alles viel normaler verlaufen als erwartet und befürchtet. Wie Menschen sich auf der Flucht fühlen, welche Probleme sie haben und welche Fluchtgründe vorliegen können nur noch wenige deutsche Zeitzeugen von Flucht und Vertreibung vor 70 Jahren aus eigener Erfahrung berichten. Vielleicht haben wir Nachkommen der deutschen Flüchtlinge ihnen auch nicht genau zugehört; wie sonst könnten platteste Propaganda gegen Menschen auf der Flucht unter uns Platz greifen…

Thomas Brendel

»Leben im Denkmal« – das erleben viele Gruppen und Einzelreisende in unserer PEREGRINUS CVJM Herberge. Wir wollen in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf unser Haus in der Görlitzer Altstadt richten, um die Herberge weiter zu entwickeln und für noch mehr Gäste attraktiv zu machen. So wird auch unser diesjähriger Freundestag des Landesverbandes am 18.9. im PEREGRINUS stattfinden.

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Landesverband

Rückblick Rückblickend auf das letzte Teamcamp kann man heute sagen: Alle sind an Volleyball drangeblieben! Zehn der elf Teilnehmer von 2015 spielen heute in der 2. Herrenmannschaft des CVJM Görlitz, haben gerade ihre erste Saison in der Kreisklasse hinter sich gebracht, trainieren Woche für Woche und hören zu jedem Trainingsbeginn eine Andacht. Der Zusammenhalt, der im Teamcamp gewachsen ist, war Grundlage für das einzigartige Gemeinschaftsgefühl des Teams

während der gesamten Saison. Auch der 11. Teilnehmer ist nicht vergessen. Für ihn war es nicht das erste Teamcamp und hoffentlich auch nicht das letzte! Inzwischen spielt er in Dresden Volleyball und besucht die Görlitzer Volleyballgruppe, so oft er kann. Von 2012-2014 war er der jüngste Spieler der 1. Herrenmannschaft des CVJM Görlitz. Wir hoffen, auch in Zukunft viele Jugendliche für Volleyball und die damit verbundene Gemeinschaft im Team begeistern zu können. Zudem wollen wir den Jugendlichen durch Sport in Verbindung mit Glauben auch Halt und Orientierung geben. Auch dieses Jahr freuen wir uns auf eine Woche vom 17.

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bis 23. Juli 2016 voll Theorie- und Praxiseinheiten, voll Training und Wettkampf und vor allem auf eine tolle Gemeinschaft unter Gottes Wort mit jedem ab 12 Jahre, der Lust drauf hat. Anmelden könnt ihr euch gerne bei: [email protected] oder schriftlich an: CVJM Schlesische Oberlausitz e.V. Johannes-Wüsten-Str.21 02826 Görlitz

Mirko & Sarah Simmank

CVJM Boxberg

Befördert ins Ehrenamt Heinz Bittner

Zum Ende des letzten Jahres hat Heinz Bittner seinen Dienst als hauptamtlicher Mitarbeiter in Boxberg beendet. 13 Jahre war er als leitender Sekretär aktiv und schnell als verläßlicher Ansprechpartner und guter Freund für Jugendliche und Kinder in der Kommune bekannt. Von Anfang an war er ein allseitig geschätzter Vertreter der Interessen von Heranwachsenden. Mit Schuljugendarbeit betrat unser Verein vor Jahren Neuland. Heinz Bittner konzipierte und etablierte die Ganztagsangebote an Grund- und Mittelschule. Unter seiner Regide wurde die Kinderferienwoche am Schwarzen Schöps zu einem Highlight, welches weit in das Umfeld von Boxberg ausstrahlte. Konsequent verfolgte Heinz Bittner dabei die Ziele der Pariser Basis und setzte allerorten Zeichen unserer christlichen Hoffnung. Nun, nachdem Heinz Bittner sich persönlich für neue Perspektiven entschieden hat, fand an seiner Wirkungsstätte, dem Dorfgemeinschaftshaus eine Dankesveranstaltung statt. In diesem Rahmen wurde er auch für die neuen Herausforderungen unter den Segen des Höchsten gestellt. Neben einer Entlastung wurde ihm eine Beförderung zu einem Ehrenamtlichen in Diensten des CVJM zuteil. Auch weiterhin möchte Heinz Bittner seine Ideen und seine Kraft für Kinder und Jugendliche in Boxberg einsetzen. Er hat die Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden unseres Vereins angenommen und bringt sich weiter punktuell ehrenamtlich in die Arbeit ein. Und so wird er sicher auch zukünftig unser CVJM MAGAZIN mit seinen Beiträgen bereichern. Der Vorstand des CVJM Boxberg e.V.

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Landesverband

FußballCup

Erstes Nachtfußball-Turnier in Am 27. und 28. November letzten Jahres fand das erste Görlitz NachtfußballTurnier in der Sporthalle am Windmühlenweg statt. Eine Kooperation zwischen dem CVJM Landesverband Schlesische Oberlausitz e.V. und der stadtweiten mobilen Kinder- und Jugendarbeit des ASB Regionalverband Zittau/Görlitz e.V machte dies erst möglich. Das Turnier begann um 20:00 Uhr des 27. Novembers und endete gegen 2:00 Uhr morgens des darauf folgenden Tages. In zwei separaten Gruppen, die sich jeweils aus fünf Mannschaften zusammensetzten, wurden zuerst beim Spielsystem »Jeder gegen Jeden« die beiden erstplatzierten Mannschaften gesucht, die im Anschluss an die Gruppenphase in zwei Halbfinals auf die beiden bestplatzierten Mannschaften der anderen Gruppe trafen. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde unmittelbar vor dem Spielbetrieb direkt am Veranstaltungsort ausgelost. An unserem Nachtfußballturnier nahmen die Frei-

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zeitkickermannschaften Die Lipsticks, der 1. FC Bonzen, die Görlitzer Wölfe, Energie Boxberg, RB Görlitz, die Red Devils, Black `n` White, WB 21, Die Hardliner sowie die White Angels teil. In der Gruppenphase betrug die Zeitdauer eines Spiels jeweils zehn Minuten ohne zu vollziehenden Seitenwechsel. Ab den Halbfinals wurde eine Spieldauer von 12 Minuten angesetzt. Im ersten Halbfinale trafen die White Angels auf die Mannschaft RB Görlitz, wobei sich die White Angels am Ende mit 4:3 durchsetzen konnten. Im zweiten Halbfinale spielten die Red Devils gegen den 1. FC Bonzen. Hier konnte sich letztendlich der FC Bonzen nach einem 2:0-Sieg über den Einzug ins Finale freuen. Die beiden Verlierer aus den Halbfinalbegegnungen, RB Görlitz und die Red Devils, trafen dann direkt im Anschluss beim Spiel um den dritten Platz aufeinander. Zum Schluss setzten sich die Red Devils, mit einem äußerst spannenden Siebenmeterschießen mit 5:1, durch.

Görlitz Nicht weniger spannend gestaltete sich der Spielverlauf des abschließenden Finales zwischen den White Angels und dem 1. FC Bonzen. So musste auch die Entscheidung über den Turniersieg letztendlich vom Siebenmeterpunkt aus entschieden werden. Als verdienter Sieger des Nachfußball-Turniers 2015 stand am Ende der 1. FC Bonzen fest, der den von den Organisatoren gestifteten Pokal mit nach Hause nehmen durfte. Als bester und gleichzeitig fairster Spieler des Turniers wurde Jerome Scholz von den White Angels ausgezeichnet. Über die Auszeichnung als bester Tortwart konnte sich die Nummer 1 des 1. FC Bonzen freuen, der alle Anwesenden insbesondere damit verblüffte, dass er im gesamten Turnierverlauf nicht einen einzigen Gegentreffer kassierte. Direkt nach dem Finale kam es dann leider noch zu einer kleineren Auseinandersetzung zwischen ein-

zelnen Finalteilnehmern, die durch ein unmittelbares Eingreifen der Turnierleitung schnell beendet werden konnte. Hierdurch wurde der insgesamt sehr gelungene Turnierverlauf leider etwas getrübt. Wir danken allen Teilnehmern für die sehr positive Resonanz und die große Nachfrage nach weiteren Projekten dieser Art. Auch für das EM-Jahr 2016 planen die Organisatoren die Durchführung mehrerer Fußballturniere für Freizeitkickermannschaften aus der Region.

Danke Frau Meyer Als sich im Sommer 2009 die erste wirklich große Belegungsgruppe im Peregrinus ankündigte, wurde mir langsam mulmig… stand ich doch noch fast »allein auf weiter Flur«. Ich war völlig ratlos, wie ich die anstehende Arbeit organisieren und bewältigen sollte. Doch, wie seit dem immer wieder erlebt- Gott schickte Hilfe!

Jens Dziony Sozialarbeiter ASB Regionalverband Zittau/ Görlitz e.V. mobile Kinder- und Jugendarbeit

Und die Hilfe kam in Gestalt einer Fleischfachverkäuferin, die auf Grund gesundheitlicher Probleme eine neue berufliche Ausrichtung suchen musste. Was als 14- tägiges Praktikum angedacht war, wurde zu einer Anstellung für fast sieben Jahre. Frau Marianne Meyer kam ins Haus, sah die Arbeit und packte zu und hat seitdem das Gesicht des Hauses wirklich geprägt! Die Zimmer, die sie für Gäste vorbereitet glänzen vor Sauberkeit und sind in jeder Hinsicht einladend! Der Blumenschmuck im Haus und auf den Tischen ist frisch und originell arrangiert. Der Frühstückstisch ist liebevoll gedeckt und macht schon beim Ansehen Freude. Unsere Gäste schätzen ihre feine Art, zurückhaltende Fürsorge und Kompetenz in (fast) allen Dingen. (Computer sind wirklich nicht ihre Sache. ;-)) Aber nun wird Marianne Meyer zum 31.03.2016 leider den letzten Arbeitstag bei uns im Haus haben und danach gemeinsam mit ihrem Mann ihren Ruhestand genießen. Wir danken ihr an dieser Stelle von Herzen für ihre engagierte, fleißige Arbeit für unsere Gäste und ihren wohltuenden teilnehmenden Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen. Wir schätzen Frau Meyer und bedauern sehr, dass sie nun unser Team verlässt! Für ihren Ruhestand wünschen wir ihr viele gute Ideen und Lust sie auszuprobieren, eine gute Gesundheit und Freude mit ihrer Familie. Sie wird uns in der PEREGRINUS CVJM Herberge fehlen- auf jeden Fall. Friederike Salewski

Hausleiterin der CVJM Herberge PEREGRINUS

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»inAktion«

»inAKTION« - der Sommer 2016 Strandmission Im Frühjahr 2015 setzten wir einen Materialkasten auf einen Autohänger und steckten dort alles rein, was wir brauchten: Liegestühle, ein Sternenzelt, Sand- und Strandspiele, Tische, Literatur und eine transportable Volleyballanlage. Ich war begeistert über die tollen Mitarbeiter, die den Einzelnen in der Masse sahen und sich Zeit dafür nahmen. Das ist das Eigentliche, das die Leute mitnehmen: Jemand hatte Zeit und echtes Interesse. Und wir hatten immer einen Literaturtisch mit, von dem sich die Gäste Zeitschriften und Karten mitnahmen (s. Bild 1).

Ich sprach mit Doreen Kusebauch aus Görlitz über ihre Eindrücke im vorigen Jahr. Was war die Herausforderung für dich? Gab´s was Neues für dich? Es gab mehrere Herausforderungen, z. B. mich vor

fremde Leute zu setzen und einfach christliche Lieder am Strand zu singen und dabei auf Gott zu vertrauen, dass das o.k. ist. Ich wusste ja nicht, wie das bei den Leuten ankommt. Eine andere Herausforderung war für mich, als ich am Strand christliche Literatur verteilte, treu bei Jesus zu bleiben, da ich dabei auch Anfeindungen erlebte. Das war gar nicht so einfach. Und es hat mir auch gezeigt, dass Evangelisation harte Arbeit ist. Was ist geblieben? Welche »Früchte« siehst du? Geblieben sind die gute Erinnerungen an die gesegnete Gemeinschaft, das Kennenlernen einiger Flüchtlinge und das liebevolle Miteinander mit ihnen und den deutschen Mitarbeitern. Es sind Erinnerungen, die Gott mir schenkte, um im Glauben stärker zu werden z. B. durch die Bibelarbeit. Ich

hoffe, dass Menschen näher zu Gott gefunden haben. Doch das weiß ich nicht, denn ich habe die Menschen dann nicht mehr gesehen. Das wären natürlich die schönsten Früchte! Diese Strandprogramme finden auch in diesem Sommer wieder statt. Wir werden an den Wochenenden an unterschiedlichen Badestränden sein und dort neben den Strandaktionen verschiedene Abendprogramme veranstalten. Hier einige Ideen und Leckerbissen:

»candle-light-dinner« für Paare Das sind Abende mit himmlischem Abendwetter und Sonnenuntergang, toller Live-Musik und einem Thema zur Partnerschaft. Es gibt ein Drei-Gänge-Menü und eine freundliche Bedie-

nung. Diese Abende sind ideal, um Freunde, Nachbarn und Arbeitskollegen mitzubringen. Im letzten Jahr wurde uns bewusst, dass es nicht viele Angebote gibt, bei denen ein ansprechender offener Rahmen da ist und thematisch auch was läuft. Entweder gibt´s die Feste und Partys, wo inhaltlich nichts läuft oder es gibt Themenabende mit einem kargen Rahmen (s. Bild 2).

Konzerte Musik lockt an und schließt Herzen auf. Im Laufe der Jahre haben wir gute Kontakte zu Bands aus der Region gepflegt, die wir für solche Samstagabende gewinnen wollen. Zum Beispiel »symphony of nations« aus Herrnhut – eine interessante Band mit Musikern aus fünf Ländern sowie eine in-

Bild 3

Bild 1

28

Bild 2: »Das Be

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teressante Besetzung: Cello, Bassgitarre, Akkordeon, Schlagzeug, zwei Akustikgitarren und einem Sänger. Tolle Musiker, bei denen Jesus die Mitte ist. In diesem Jahr ist »iThemba« aus Südafrika wieder mit einem Konzert am See (18. Juni am Strand in Klitten). Am 30. Juli soll es als Abschluss der »beach-games« ein Mitmach-Familienkonzert am frühen Abend am Klittener Strand geben.

»Leben und Feiern« Dies sind Tage mit einer besonderen Atmosphäre: In einem Café-Zelt gibt´s tolles Essen, Getränke und eine freundliche Bedienung. Live-Musik ist ein Schwerpunkt, zwischendrin erwarten uns Interviews und Zeugnisse, am Schluss eine Kurzpredigt mit der Einladung zu Gesprächen, Seelsorge und Gebet. Das NachtCafé schließt die Abende ab. In diesem Jahr freuen wir uns auf ein Kinderprogramm am Nachmittag (s. Bild 3).

Persische Tage Es gibt unter den vielen Flüchtlingen in der Lausitz eine Menge Leute aus Afghanistan und dem Iran. Meistens sprechen diese Flüchtlinge Persisch (auch Farsi genannt). Mit ihnen und für sie wollen wir einmal im Monat einen »Persischen Tag« gestalten. Am 22. Mai und am 19. Juni finden diese Tage am Bärwalder See statt. Wir starten mit einem internationalen Gottesdienst in der Gemeinde vor Ort, persisches Essen, Zeit für Sport, Baden und Spiele am See erwarten uns (s. Bild 4).

die MitarbeiterGemeinschaft Seit letztem Jahr geht´s international zu: Deutsche und Asylbewerber als Mitarbeiterteam. Es ist genau das, was sich Jesus wünscht: Gemeinschaft über Kulturgrenzen hinweg. Und dass einige Flüchtlinge noch keine Christen sind, macht es noch interessanter. Sie sind offen und suchend.

nach einem festen Halt und der Wunsch nach Versöhnung. Viele erleben Christsein und Jesus das erste Mal hier bei uns. An einem Wochenende war ich mit fünf Asylbewerbern in Boxberg. Sie entdeckten das Gebet für sich. »Wir müssen mehr beten, für die Länder aus denen wir kommen, dort wo Krieg ist, aber wir kennen das nicht so: laut und in Gemeinschaft.« Und dann haben wir einfach klein angefangen. popcornmäßig. Das Gemeindehaus der Kirchengemeinde Boxberg ist für die Wochenenden unser Zuhause. Es ist ein tolles einfaches Haus mit Duschen, verschiedenen Räumen, guten Möglichkeiten zum Kochen, Essen und Übernachten (s. Bild 5).

Ausblick 2016 Die aktuellen und endgültigen Termine und Orte findet ihr unter www.inaktion-bs.de.

Hier schon mal die wichtigsten Termine: XX 4. Juni:

candle-light-dinner (Uhyst)

XX 18. Juni:

Konzert »iThemba« (Klitten)

XX 2.-3. Juli:

Programm Boxberg

XX 16.-17. Juli:

Programm Strand Uhyst

XX 30.-31. Juli:

Programm Strand Klitten (beach-games)

XX 9.-14. August:

»Leben und Feiern« (Boxberg)

Kommen und Mitmachen Ihr seid herzlich eingeladen, selber zu kommen und Freunde und Bekannte mitzubringen. Oder ihr macht mit, für einen Tag oder Nachmittag oder auch eine ganze Woche. Je nachdem, was euch möglich ist. Wenn ihr dafür Interesse habt, meldet euch bei Waldemar Buttler (T: (03 57 1) 6 09 43 74, [email protected])

Ein Mann aus dem Iran sagte: »Ich habe meine Familie im Iran zurückgelassen. Das hier ist meine neue Familie.« Viele Asylbewerber kommen mit ihren Nöten, Ängsten und Sünden. Dabei geht es nicht nur um die politischen und materiellen Nöte. Es ist die Suche

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Sozialer Möbeldienst

Sozialer Möbeldienst des CVJM SportOase Görlitz e.V. Seit Ende 2010 ist der Soziale Möbeldienst ein Arbeitsbereich des CVJM SportOase Görlitz e.V., der von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und geringfügig Beschäftigten getragen wird. Neben den Verwaltungsaufgaben sind Armin Holz und Jürgen Elsner für die Koordination dieses Arbeitsbereiches und die Schnittstelle zum Vorstand zuständig. Sie werden unterstützt durch mehrere junge Männer, die teils als Bundesfreiwillige, Ein-Euro-Jobber oder auch aus Eigenmitteln des Vereins auf 100€-Basis im CVJM angestellt sind. Nur durch das hohe persönliche Engagement dieser Mitarbeiter ist es möglich, die vielfältigen Aufgaben des Sozialen Möbeldienstes zu bewältigen. Deshalb möchten wir als Vorstand des CVJM SportOase Görlitz e.V. an dieser Stelle ein riesen DANKESCHÖN sagen!!!

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EVJU

Gott spielt mit Für mich ist es eine spannende Aufgabe, jeden Tag der Woche an einem anderen Ort eine Jungschargruppe zu betreuen. Dankbar erlebe ich, wie die Kinder meine Angebote annehmen, sich von und für Gott begeistern lassen

und wie sie sich vertrauensvoll öffnen. Da wurde mir schon manche Sternstunde geschenkt. Manchmal jedoch sind die Kinder so von ihrem Schulalltag in Anspruch genommen, dass am Nachmittag die Luft einfach raus ist.

Wenn Gott uns fröhlich sieht, ist er froh.

Dann spüre ich ihre Sehnsucht nach Ruhe und Entspannung, ihren Wunsch, sich nicht schon wieder geistig anstrengen zu müssen. An solchen Nachmittagen reden und spielen wir »bloß«. Und das tut gut – dem Einzelnen

und der Gemeinschaft. Einmal habe ich die Kinder nach so einer fröhlichen Stunde gefragt: Wenn wir »nur« miteinander spielen, was hat das dann mit Gott zu tun? Hier nun einige der Kinderantworten:

Wir danken Gott, dass wir am Leben sind, dass wir uns bewegen können und dass wir eine Gemeinschaft sind.

Gott hat uns geholfen, damit das Spiel schön ist und damit wir uns vertragen.

Gott gibt uns Kraft zum Rennen.

GOTT SPIELT MIT!

Man muss so schnell sein wie Gott.

Wir denken über Gott nach und lernen ihn und uns und unsere Gefühle besser kennen.

Wir dürfen fröhlich sein, lachen und einfach Spaß haben.

Wir spielen in der Natur, die Gott geschaffen hat. Gott hält seine Hand über uns, er hält uns zusammen.

Gott ist bei uns, er spielt mit uns und keiner wird ausgeschlossen. Wir sind Freunde.

Gott hat das Spielfeld im Blick, so dass sich keiner verletzt.

In solchen Momenten bin ich besonders dankbar für meine Aufgabe. Cornelia Scholtyssek Gruppen – und Projektbetreuerin, EVJU e.V.

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esta e.V. Sommerferien: 4. - 15.07.2016 Kinderstadt »nasze miasto –– unsere stadt«

Neues vom Ferienplanung 2016 Wer jetzt schon »Nägel mit Köpfen« macht und sich zu unseren Freizeiten anmeldet, sichert sich einen Platz – und vielleicht auch den für eine Freundin/ einen Freund…

31.07. – 5.08.2016 –– Mädchenfreizeit Für Mädchen, die gern in Gemeinschaft und sportlich aktiv sind, die Natur lieben und über Gott und die Welt nachdenken wollen, ist diese Freizeit genau das Richtige! Natürlich sind auch Angebote zum kreativen Gestalten vorbereitet! Für Mädchen von 8 – 12 Jahren in der Jugendscheune Melaune. Bitte anmelden! Kosten: 110,-€ Leitung: Verena Rohr, Petra Frenzel

31.07. – 5.08.2016 –– Jungen-Freizeit Wenn ihr gern mit anderen Jungs zusammen eine Ferienwoche verbringen möchtet, gern Fahrrad fahrt und schwimmt, gern Fußball spielt und aktiv seid - dann kommt in den Sommerferien mit nach Weigersdorf. Wir werden gemeinsam unterwegs sein und interessante Bibelstunden erleben. Für Jungen von 7 bis 12 Jahren in Weigersdorf. Kosten: 110,-€ Leitung: Wolfgang Wurl, Falko Schulz

23. - 25.09.2016 Vater-Kind– Wochenende Väter mit ihren Kindern, die am Lagerfeuer sitzen, gemeinsam spielen, kochen, reiten, unterwegs sind und einfach Zeit füreinander haben - das brauchen beide Seiten. In Ebersdorf bei Löbau; Kosten: Vater + Kind 75 €, je weiteres Kind ab 3 Jahren 12 €, je weiteres Kind ab 7 Jahren 20 €

Für Kinder von 7 bis 14 Jahren; Ort wird noch bekannt gegeben

20. - 22.05.2016 MännerWochenende Gemeinsam mit anderen Männern ein paar Tage in freier Natur verbringen. Wir werden Zeit haben, über Gott und die Welt zu diskutieren, gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen und zu kochen. Für Männer jeden Alters. Bitte anmelden! Kosten: 70 €

Frühling: 8. - 10.04.2016 Familienwochenende »Familie Gottes leben« – ob als Single oder in einer der verschiedenen Familien-Formen, ob jung oder junggeblieben – das ist die Chance dieses Wochenendes. Wir erhalten Impulse aus der Bibel für den Alltag, lernen für unsere Beziehungen und sind kreativ. Dazu bekommen Erwachsene Freiraum, weil ein gutes Programm für Kinder angeboten wird und sie genügend Bewegungsraum finden. Für Familien und Singles im CVJM Freizeit- und Bildungszentrum Kollm. Bitte anmelden! Kosten: Kinder 6 – 16 Jahre 35 € | Erwachsene 50 €

24. - 30.07.2016 Teeny-Abenteuer-Camp Eine Woche lang unterwegs auf der Elde - einem kleinen Fluss zwischen Parchim und Neustadt-Glewe im Mecklenburger Land. Wir werden Paddeln, Zelten oder unter freiem Himmel schlafen, Essen kochen am Lagerfeuer, Lieder trällern, über Gott und die Welt plaudern, die Gegend unsicher machen und uns mit jungen Leuten aus dem CVJM Brückenschlag Nord-Ost treffen. Lass Dich ein auf das Abenteuer und sei dabei! Für Jugendliche ab 13 Jahren. Bitte anmelden! Kosten: 165 € Leitung: Tillmann Schirrmeister, Volker Golm, Dietmar Kollei

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Gemeindearbeit in Ebersbach Jeden Dienstag und Mittwoch schließt der Annenclub (Schülerklub im Annengymnasium) schon früher als an den restlichen Tagen. So mancher Schüler würde gern noch länger bleiben, aber was sein muss, muss sein. Der Grund hierfür ist die Gemeinde Schöpstal. Hier arbeite ich, nunmehr seit dem dritten Jahr, als Leiter der Jungschar und der Jungen Gemeinde und seit neuestem auch in der Christenlehre, zusammen mit Evelin Knuth.

Aber erstmal der Reihe nach. Am Dienstag findet im Pfarrhaus in Ebersbach, immer von 16.00 - 17.30 Uhr die Jungschar statt. Zur Zeit sind es 11 Kinder, die sich regelmäßig zusammenfinden. Hier erleben sie zu Beginn eine interessante und spielerische Andacht. Nachher wird gemein-

sam gevespert und über verschiedene Themen gesprochen, die die Kinder momentan beschäftigen. Die restliche Zeit spielen wir oft draußen. Gerade ist »Verstecker« sehr angesagt, bei dem ich mich auch gern beteilige. Am Ende der Stunde verabschieden wir uns traditionell mit dem Jungschar-Gruß. Im Anschluss an die Jungschar findet die Junge Gemeinde statt. Hier treffen sich ebenfalls 11 Jugendliche, um von Jesus zu hören und Spaß zu haben. Das Alter der Jugendlichen liegt zwischen 15 und 20 Jahren. Sie alle sind sehr selbstständige und kreative Leute, mit denen es Spaß macht, zu arbeiten und die sich auch gern aktiv am Gemeindeleben beteiligen (z. B. Krippenspiel, Gottesdienst, Kindergartenfest).

leitet wurde. Da aber in diesem Schuljahr ein großer Zuwachs von Erstklässlern zu verzeichnen war, überlegten wir uns, ob es nicht besser wäre, die Gruppe zu teilen. 15.00 Uhr werden die Kinder aus der ersten Klasse unterrichtet und um 16.00 Uhr die zweite und dritte Klasse. Auch die räumlichen Kapazitäten waren bei etwa 16 Kindern am Limit. Durch die Teilung der Gruppe ist es nun für alle angenehmer und vor allem auch ruhiger.

Ich bin sehr dankbar für diese abwechslungsreiche Arbeit in Ebersbach und freue mich schon auf das nächste Mal.

Ihr/ Euer Falko Schulz

Am Mittwoch findet die Christenlehre statt, die zuvor von Frau Knuth allein ge-

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Andenken Pascal Schnabowitz Pascal war ein Wahrheitssucher, unruhig von Jugend auf, erst spät in seinem kurzen Leben hatte er die Wahrheit in Jesus gefunden. Dieser Wahrheit wollte er auf den Grund gehen. Wir hatten ihn mit seiner Frau Sabine leider nur für kurze Zeit in der Schuljugendarbeit des CVJM in Kodersdorf. Sabine arbeitet mittlerweile für unseren Landesverband und betreut als Schulleiterin die Salam Schule in Gaziantep (Türkei).

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Gedicht

Laufe rum wie in einem Käfig Ich hab sehr viel von einem Tier Menschlichkeit ist eine Zier zerfressen von Hass und Gier nichts hält mich auf wie ein Stier so viel Kraft wie Vier das ist meine kleine Ecke bis ich verrecke zieht die Mauer höher macht noch Stacheldraht obendrauf Wasser rein, dass ich ersauf nehmt mir die Luft zum Atmen ist sowieso ein Tod auf Raten Ratet mal, wer wird der nächste sein? Unter Schmerz und Pein das muss wohl mein Leben sein Ich bin schon tausend Tode gestorben wen wollt ihr noch ermorden? Lieber heute als morgen könnt ihr es mir besorgen!!! Pascal Schnabowitz

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CVJM Häuser

Im Gästebuch geblättert: Für die Monate Januar, Februar, März 2016: Wir freuen uns auf den Besuch von: 4. - 6. April Freizeit »Bibel intensiv Ü 50« mit Thomas Brendel, CVJM-LV 8. - 6. April Uli Warnatsch, Konfis

Im Gästebuch geblättert: Für die Monate April, Mai, Juni 2016: Wir freuen uns auf den Besuch von: einer Jungen Gemeinde aus Dresden-Weixdorf, einer Konfirmanden-Gruppe aus Rothenburg, einer Konfirmanden-Gruppe der Kreuzkirche in Dresden, einer Hochzeitsgesellschaft aus Görlitz,

15. - 17. April Gitarrenworkshop, Ludwig Hetzel, Ev. Arbeitsstelle

einer Klausurtagung,

18. - 21. April Klassenfahrt, Schule aus Löbau

Und schon jetzt angemeldeten Pilgergruppen.

25. April - 1. Mai Blaues Kreuz, Gesamtverband Sachsen

Wir haben noch ein paar freie Wochenenden für kurzentschlossene Chöre, JG`s, Konfi´s, Jugendmitarbeiter, Familien …!

der Schulklasse vom Gymnasium aus Tharandt

13. - 16. Mai Förderverein Berlin, Christliche Gemeinde

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25. - 27. Mai Klassenfahrt, Gutenbergschule Niesky 2. - 3. Juni Klassenfahrt, Grundschule Niesky 10. - 12. Juni Christliche Gemeinde, Strahwalde 16. - 17. Juni Klassenfahrt, Grundschule Niesky 17. - 19. Juni Familientreffen, Frau Marko,Steinölsa 29. Juni - 03. Juli Bläserfreizeit, Posaunenchorarbeit in der schles. OL

14,95 14,95 €€

Klaus Jürgen Diehl Klaus Jürgen Diehl

Zwischenmahlzeit Zwischenmahlzeit

Das neue Andachtsbuch Das neue Andachtsbuch für jeden Tag des Jahres bietet für jeden Tag des Jahres bietet als kleine geistliche Zwischenals kleine geistliche Zwischenmahlzeit lebenswichtige mahlzeit lebenswichtige Vitamine für die Seele. Vitamine für die Seele. Zu bestellen bei (Lieferung versandkostenfrei): Zu bestellen· bei versandkostenfrei): CVJM-Shop Tel.(Lieferung 0202 574232 · [email protected] · www.cvjm-shop.de CVJM-Shop Tel.06441 0202 574232 · [email protected] · www.cvjm-shop.de l idea e.V. · ·Tel. 915-0 · [email protected] l idea e.V. · Tel. 06441 915-0 · [email protected]

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Gebet

Gebetsanliegen »InAktion«/Evangelisationsdienst (ED)

Familien entlastender Dienst (FeD)

... für die missionarischen Aktionen am Bärwalder See. Mit unterschiedlichen Mitarbeitergruppen wollen wir an einigen Wochenenden mit und für die Gäste am See Programme durchführen: Strandaktionen, Konzerte, Gottesdienste, candle-lightdinner u. ä. Betet um Offenheit bei den Gästen und um eine gute Mitarbeitergemeinschaft. Die Termine der www.inaktion-bs.de

Aktionen

findet

ihr

unter:

Infos auch über Waldemar Buttler M (01 63) 8 64 08 72 Wenn ihr diese Zeilen lest, ist »ProChrist-live« in Görlitz schon vorbei. Bitte betet für die Nacharbeit. Betet für die Gemeinden und Gruppen, dass die neuen Christen gut Fuß fassen und für alle Glaubenskurse, damit sie den Interessierten Hilfe und Ermutigung sind. Das »Laubuscher Café« erreicht viele Außenstehende, die gern kommen und sich dort wohlfühlen. Bitte betet für alle Worte und Aktionen, dass sie in offene Herzen fallen und Menschen ein Leben mit Jesus anfangen.

Thomas Brendel (Leitender Referent) In diesen Monaten kommen viele Mitgliederversammlungen zusammen. Lasst uns Gott bitten um Mut machende und Weg weisende Zusammenkünfte unserer CVJM. Besonders bitten wir darum, dass junge Leute Verantwortung übernehmen wollen und ältere Menschen sie dabei begleiten.

Mitarbeiter dringend gesucht: wir sind sehr dankbar für die treuen ehrenamtlichen Mitarbeiter im Familien entlastenden Dienst, die unsere Arbeit prägen und überhaupt erst ermöglichen. Dringend suchen wir Verstärkung, d. h. Begleitpersonen für unsere Urlaubsfahrten und regelmäßigen Freizeitangebote oder in der Alltagsbegleitung.

Wir danken Jesus, dass er auch unsere CVJM beauftragt hat, sich um geflüchtete Menschen zu kümmern und sie sehr herzlich aufzunehmen. Bei unserer deutschen Vergangenheit staune ich darüber…

CVJM Ruhland Markus Hacker (Bildungsreferent) Betet um Gottes Führung bei der Weiterentwicklung und Erweiterung des Arbeitsbereiches von Markus Hacker, bisher Jugendbildung. Für einen gelungenen und auswirkungsreichen LandesArbeitsKreis (LAK).

Himmelfahrt 2016: Zum dritten Mal öffnet das Zollhaus seine Pforten für die Öffentlichkeit im Rahmen eines Familientages zu Himmelfahrt. In Zusammenarbeit mit dem Verein-t im Zollhaus e. V. ist der CVJM Ruhland e. V. am Start in den Vorbereitungen für ein buntes ganztägiges Programm für Jung und Alt. Wir bitten um Gebet in Bezug für die Vorbereitung, finanzielle Unterstützer, Mitarbeiter und vor allem einen gesegneten fröhlichen Festtag in unserem Haus.

Youth Challenge Day im Zollhaus: Am 28. Mai findet der jährliche Youth Challenge Day der regionalen Jugendarbeiten Senftenberg, Spremberg und Ruhland im Zollhaus in Ruhland statt. Jugendgruppen aus allen drei Regionen werden einen ganzen Tag bei sportlichen, kreativen und intellektuellen Aufgaben gemeinsam gegeneinander antreten und sich den Herausforderungen stellen. Im Anschluss findet der Jugendgottesdienst »Comeback« statt. Bitte betet mit, dass sich auch die Jugendlichen der Region Ruhland dazu einladen lassen, für einen tollen gemeinsamen Tag, gutes Wetter, Bewahrung und eine gute Gemeinschaft.

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Stellenanzeigen

Stellenausschreibung

Offene Stellen in unserer Region EvJu sozialpädagogische Fachkraft in Vollzeit Die Evangelische Jugendarbeit Regionen Hoyerswerda, Ruhland, Senftenberg und Spremberg - Evju e.V. sucht zur Einstellung ab dem 24. August 2015, bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine sozialpädagogische Fachkraft für eine neu konzipierte Stelle. Diese Stelle wird aus dem Europäischen Sozialfond im Freistaat Sachsen gefördert und ist befristet bis zum 24. Juni 2016. Folgefinanzierungen sind nicht ausgeschlossen. Der Beschäftigungsumfang beträgt 40 Wochenstunden (Vollzeit), die Vergütung erfolgt nach KAVO (Kirchliche Arbeitsvertragsordnung). Nähere Informationen gibt es bei Andreas Henßchen Vorstandsvorsitzender EVJU e.V. Email: [email protected] T (03 57 22) 3 23 88 Wir erwarten die aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Referenzen, möglichst per EMail!

CVJM Hoyerswerda e.V. – Regionaljugendwart – Vollzeit Der CVJM Hoyerswerda e.V. sucht ab sofort eine sozialpädagogische Fachkraft (CVJM-Sekretär/in) in Vollzeit (40 h). Das Aufgabengebiet umfasst vorrangig Leistungen der Mobilen Jugendarbeit im Regionalraum 1 des Landkreises Bautzen. Das Arbeitsfeld umfasst Bereiche der Aufsuchenden Arbeit im Team (Streetwork, Mobile Spielplatzarbeit), aber auch Projektarbeit, die Begleitung einer inklusiven Jugendgruppe, Durchführung von CVJM-Treffen und Einzelfallhilfe. Bewerbung und weitere Infos: CVJM Hoyerswerda e.V.| Irena Kerber K.-Kollwitz-Str. 3 | 02977 Hoyerswerda T (0 35 71) 40 15 52 | [email protected]

Evangelische Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg eine/n Jugendwart/in, Gemeindepädagogen/in, Sozialpädagogen/in, 100% Dienstumfang Diese Stelle ist neu zu besetzen ab dem 01.08.2016, mit der Option einer unbefristeten Anstellung. Der Einsatzbereich liegt in der Region Spremberg, es erfolgt eine Zusammenarbeit mit der Region Senftenberg. Zu den Aufgaben gehören: XX Leitung und Koordination der Jugendarbeit XX Planung, Organisation und Durchführung von regio-

nalen und überregionalen Aktionen, Projekten, Rüstzeiten, missionarischen Aktivitäten u.v.m. in der evangelischen Jugendarbeit

XX Begleitung der Konfirmandenarbeit XX Betreuung der regelmäßigen Gruppen (Junge Ge-

meinde/Sportgruppe/Hauskreise)

XX Gewinnung, Begleitung und Weiterbildung der ehren-

amtlichen Mitarbeiter

XX Monatliche Teilnahme und Mitarbeit im Pfarr- und

Mitarbeiterkonvent

XX Pflege u. Fortführung der guten ökumenischen Kontakte

Gesucht wird eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter, die ihre/ der seine Kraft aus einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus schöpft, eigene Impulse für die Jugend – und Gemeindearbeit setzt und diese als missionarische Chance für die Kirche erkennt sowie mit den Jugendlichen tragbare Beziehungen gestaltet und ihnen Orientierung gibt. Die Arbeitszeit ist flexibel gestaltbar. Die Jugendgruppen treffen sich in den Nachmittags- u. Abendstunden, Jugendgottesdienste und Freizeiten finden an Wochenenden statt. Wünschenswert wären bereits Erfahrungen in den oben genannten Bereichen und allgemein in der Arbeit mit Jugendlichen. Die Stelle bietet auch für Berufsanfänger eine gute Einstiegsmöglichkeit, da es viele laufende Veranstaltungen und ein großes Netzwerk von hauptamtlichen Jugendmitarbeitern in der Lausitz gibt. Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche oder Gliedkirche, sowie PKW und Führerschein sind Voraussetzung. Ausführliche schriftliche Bewerbungen werden erbeten an den Ev. Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, Superintendentur, Drebkauer Hauptstraße 27, 03116 Drebkau. Auskünfte erhalten Sie über die Superintendentur, T (03 56 02) 2 35 85 und die Jugendwartin Dorothee Schmuck T (0 35 63) 98 95 78 oder M (01 73) 9 07 86 59. Anfragen sind ebenso möglich über E-Mail: [email protected] oder [email protected] Informationen zum Kirchenkreis finden Sie unter http://ev-kirchenkreis-senftenbrg-spremberg.de und zur Jugendarbeit unter www.dejuss.de

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Mitwirkende Vereine in dieser Ausgabe: Nr. 2/15

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Spendenaufruf Wir danken unseren fleißigen Helfern, Autoren und Organisatoren für unser CVJM MAGAZIN. Das CVJM MAGAZIN erscheint viermal im Jahr und kostet 14 € inkl. Versand. Habt ihr Lust, die Arbeit mit zu unterstützen? Dann freuen wir uns über jede Spende an: CVJM Schlesische Oberlausitz IBAN: DE67 8559 1000 4031 0468 02

CVJM Schlesische Oberlausitz Johannes-Wüsten-Straße 21 02826 Görlitz T (0 35 81) 40 09 72 [email protected] CVJM Boxberg e.V. Alte Bautzener Straße 87 02943 Boxberg T (03 57 74) 5 55 15 [email protected] CVJM Herberge PEREGRINUS Langenstraße 37 02826 Görlitz T (0 35 81) 64 95 88 [email protected] inAktion Waldemar Buttler T (0 35 71) 6 09 43 74 [email protected]

Sozialer Möbeldienst Christoph-Lüders-Str. 46a 02826 Görlitz T (0 35 81) 89 32 11 [email protected] EVJU Dorfstraße 82 02977 Hoyerswerda T (03 57 22) 3 23 88 [email protected] esta e.V. Johannes-Wüsten-Str. 21 02826 Görlitz T (0 35 81) 31 61 50 [email protected] Jugendarbeit in der Region Weißwasser, Schleife, Krauschwitz Straße der Jugend 35 02943 Weißwasser T (03 57 71) 81 98 21 [email protected]

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angedacht

gefördert durch das

Liebe Leserin, lieber Leser, ich möchte dir eine ganz einfache Frage stellen: Bist du ein Kind Gottes? - Ich komme sehr gerne mit Menschen über Gott ins Gespräch, z. B. auch im Schulclub »Flitzpiepe« in Kodersdorf an der Theke. Da erlebe ich Teenies mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Manche haben keine Vorstellung von Gott, wie er sich uns in der Bibel offenbart. Hin und wieder komme ich aber auch mit Teenies ins Gespräch, die schon Einiges über Gott, z. B. durch den Konfirmationsunterricht wissen. Oft kam es vor, dass ich auf die Frage: »Bist du ein Kind Gottes?« kein »Ja« oder »Nein«, sondern ein verlegenes »Ich-weiß-nicht« als Antwort erhielt. Das sollte nicht so sein! - Es wäre doch auch sehr merkwürdig, wenn jemand eine meiner Töchter fragen würde: »Bist du die Tochter von Matthias?« - und sie dann mit »Ich weiß nicht« antworten würde, oder? Ich bin mir sicher, dass es Gottes Wille ist, dass wir über diesen Punkt große Gewissheit haben.

Doch wie gelangen wir zu dieser Gewissheit? – Lasst uns folgende Verse betrachten: »All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie wurden es weder aufgrund ihrer Abstammung noch durch menschliches Wollen, noch durch den Entschluss eines Mannes; sie sind aus Gott geboren.« (Johannes 1,1213 - Neue Genfer Übersetzung) Das heißt, wenn du Jesus Christus, den Sohn Gottes, der für dich und mich am Kreuz starb, damit wir von unserer Schuld frei sein können, aufnimmst und ihm vertraust, wirst du ein Kind Gottes. Dann bist du, wie es der nächste Vers sagt, von neuem geboren. Meine Kinder wurden durch die natürliche Geburt zu meinen Kindern. Um ein Kind Gottes zu werden, müssen wir durch den Geist Gottes in die Familie Gottes hineingeboren werden. In Johannes 3,6 heißt es: »Natürliches Leben bringt natürliches Leben hervor, geistliches Leben wird aus dem Geist geboren.« Dieses Wunder geschieht durch den Heiligen Geist. Der Heilige Geist ist es auch, der uns dann die Gewissheit der Gotteskindschaft schenkt: »Denn der Geist selbst bezeugt es uns in unserem Innersten, dass wir Gottes Kinder sind.« (Römer 8,16) Ich möchte dich einladen, wenn du dir nicht sicher bist, ein Kind Gottes zu sein lade doch Jesus Christus in dein Herz ein. Bitte IHN um Vergebung für deine Schuld und bitte ihn, dich mit seinem Geist zu füllen. Er wird dir die Gewissheit geben, den höchsten Rang und Titel zu haben, den ein Mensch je bekommen kann: »Kind Gottes«. Matthias Arnold, CVJM Kodersdorf