Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758

( '39) Anno 1758* Donnerstags dm 2, Mattius» No* 26* Berlin den 25 Februar. Se. Majestät zumStaabs-Mtmeister ernennt. Von G r . Majestät dem Könige ...

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Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758
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Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitung
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Schlesische privilegirte Zeitung. 1786 [Jg.45]
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Schlesische privilegirte Zeitung. 1791 [Jg.50]
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Schlesische privilegirte Zeitung. 1790 [Jg.49]
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Schlesische privilegirte Zeitung. 1785 [Jg.44]
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Schlesische privilegirte Zeitung. 1783 [Jg.42]
fthen Cavallers, Gebrüdere von Bibikoff, ßnd von Paris hier eingetroffen. Der Höft mar sichallH. vonÄschersleben, is

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Anno 1758* Donnerstags dm 2, Mattius» No* 26* Berlin den 25 Februar. Se. Majestät zumStaabs-Mtmeister ernennt. Von G r . Majestät dem Könige sind bey und ihn in solcher Qualität bey das Werneridem Baron von, Schönaichischen Cuiraßier, sche Hussaren-Regiment zu versetzen geruhet. Regiment« der Obrist Lieutenant, Herr von Vorgestern, als an dem erfreulichen Geburts, Franckenberg, zum Commandeur desselben, Tage Ihco König!. Hoheit, der Frau Glmahder Mittmeister, Herr von Gustädt,zumMa» lin d
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«ftd nach dessm Endigung- an verschiedenen dienz beym Könige gehabt hatten; allein, es aus das prächtigste servirten Tafeln grosses hGerichte wiede, Den Kranken in dem hiesigen Französ.scheN' rum angefangen. Hospital fehlet es an Aufwärterinnen, daher Heute früh ist der Starostę von Marsch au, mitlelstder öffentlichen Anzeigen bekannt ge, Herr Graf von Brühl, von hiernach Danzig macht worden ist, daß Frauenspersonen^wcli abgereiset, von bannen er weiter nach Peters- che>Belieben haben mögen, gegen eine billige bürg abgehen, hernach aber Schweden und, Belohnung dafür zu dienen,sichmelden kön, Dännemark besehen wird. nem. Neapolis den 3 Febr.. Rochelle den 1 Febr^. Seit einigen Tagen wütet das unterirrdische Hierentstehet so oft Brand, daß man es' Feuer des Veiuvs mit grosser Gewalt, und es- unmöglich derUnvorsichtigkeit und Unachtsam« ist des Nachts die ganze Stadt davon erleuch- kett zuschreiben kam Vielmehr wird geglautet; Da ''ey demselben auch gemeiniglich die bet, daßsicheinige verborgene Feinde hierauft See unruhig wird, so haben verschiedene Fahr» halten, welche unsercm Seewesen einen uner, zeuge das Unglückgehabt, unterzugehen.. Aus schlichen Schaden zuzufügen suchen. Das dem Haven von Gaetasindseit kurzem in zwey» Schiff l' Aigle, ein berühmter Caper von Txanspottm 3520 Matrosennach Barcellona Bayonne,,von 26 Canonen, und25oMann gegangen, um auf die Spanischen: Kriegs». Equipage, war nach einem gehabten sehrhef, Schiffe vertheilt zu werdln; ein jeder dieser tigen Gefechte mit den Feinden/ anhero ge¬ Matrosen hat von S r . Cathol. 3)lajestat 35. kommen, um sich auszubessern. Es blfand Spanische Patacons Hand-Geld empfangen, sich gestern in hiesigem Haven, da um zehn Uhr Vormittags in demselben Brand ent Bremen vom l6,Februar. stand,
nommm. Maa sagt.nicht, daßsie schon An- das Feuer zu löschen, dahero man, umsei,

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mn Zweck zu erreichen, genöthiget war, das Schiff zu senken. Wir haben die Präcaution! gebraucht,, starke. Ketten daran zu machen, mit welchen es in Ansehung seiner Position leicht seyn wird, es wieder aufzuheben, mithin sich des Corps des Schiffs, derCanonen und vieler andern Effecten zu nutz zu machen, Es ist ein grosses Glück daß das Feuer nicht bey der Nacht entstanden, sonsten alle Schiffe in dem Haven ohnfehlbar verbrannt seyn würdeni Wan welß noch nicht, wie das Feuer entstanden, und da noch, immer gemuthmasi stt wird/ daß wir feindliche Emissarim hier haben, so M r d die Aufmerksamkeit auf alles, was dem Haven und die.Magazine angehet, verdoppelt. Paris/ vom i l Febr. D«r Herzog von Bourgogne ist aus den Händen des Frauenzimmers genommen worden. Wie es heißt, hat der König den Hrn.. BischossvonLimoqes zu dessen Präceptor, und den Herzog von Nllsroi zu seinem Gouverneur ersehen. Da lezter Herr, Capitain einer. der 4 CompaMien Königl.LeibIarde ist, uud also diese Würde aufgeben müßte, so ertheilet solche das Publicum bereits dem Marschalls Grafen d'Etrees, InMewProvwzen des Königreichs wird Mittz^ngeworben so daßsie künftigen Monat ganz, vollständig seyn wird. Man istssehr begierig, wee der König, die Antwort der Sorbonne auf das versiegele «Schreiben) welches lhr die vormalige Vers sammlungen anbefohlen/aufgenommen haben wird, zumal da sie gedachtes Schreiben zw gleichwieder mit zurückgesendet hat; a u ^ möchte man gern wissem was die Herren des Parlaments wegenchM Erzbischöflichen Hirtenbriefts beschlossen^ habem Man erwartet m t ehesten deu MarschM Herzog von Richelleu,, nebst desseniSohn;Herrn von Fronsac und seinemHchwieger^Sohnden Grafen von Egmontallhierz jn demckurzen Zwischen^ räume seiner Abreise, und der Ankunft des Herrn Grafen von Climwnt,. ist das Cominando der Armee deMHerrn Grafm von Nllemur aufg.ettagfMWmden^ ,

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Münster dm ivFebn Nachdem der Marschall Herzog von Mcheilie.i zu Osnabrück das Nachtlager gehalten,, kam derselbe heute Mittags um i Uhr zwar ohne grosses Gefolge, jedoch unter einerBsdeckung von Oragonern, allhier an. Er stieg; in dem Hofe des Herrn Erb-Drosten von Darfeld ab, worinn auch der Marschall von Estrces zur Zeit des hiesigen Hauptquartiers wohnte. Die vornehmsten von Adel bewillkom ntten ihn> und er speisete ganz allein mit dem Französischen Gouverneur, Marquis von Gayon. Nach der Tafel machte er auch den Damen das Compliment, beurlaubtesichaber um z Uhr wiederum, indem er noch6 Stunden weiter, nemlich bis Dulmen, zu kommen gedenket, wo er in der Fürstl..Rentmeisterey absteigen wird. Bey seiner Ankunft sowol, als bky der Abreise, wurden 12 schwere Ca^ nonen abgefeuert, und die sämmtliche Beja« tzung paradirte. Vorgestern kam auch der Marqms von Ptrreuse, welcher sich tw dem; Schlöffe zu Harburg, so langem gehalten hat, mit seinem Gefolge allhier amFrankfurth, vom 17 Febl^. Gestern Abend gegen 8 Uhr kamen desWinzen von Soubise Darchl: in der Stille allhier' an, in ihrerGesellschast befandensichder Hr. Generalmajor, Marquis von Lugeac, nebst' dem Marquis van Calincourt und RitterDurchl dem Herrn ^and^rafen von Hessens Rothenburg einen kurzen Besuch abzulegen, und.nach einer eingenommenen Collation in^ dcm Rickterischen Garten,, sehten sie Dero' Rnse nach Paris fort, nachdemsievorher dem Herrn von Lorges Gehör gegeben/ dervonHa-' nau Hieher gekommenwar,wegen derUmstande dasiger Stadt dero Ordres^einzuholen. Esha^ den wirklich die zoHattaillons Französischcr Millz in dem Elsas den Anfang gemacht nach^ und nach in das deutj'che Gebiete zu defiliren.. Nürnbergchen «7 Febr. Vorgestern) als am i5ten dieses, ist der Ge^neralCongreß^allerassociirten Reich^CreyOe allhjer.

35 ( l 4 2 ) Prag ben 2a Febr. Nähe. Allhier wird ein neues Stabs I m Dem Vernehmen nach bleibt das Kayserl. fanterie-Regiment zu Allerhöchsten Kayserl. König!. Hauptquartier dermahlen noch zu K ö« Königl. Feld-Kriegs-Diensten errichtet, wel, »iggrätz, so auch alida bis zur Eröffnung ches dem Hauptqvartier, dessen Bedeckung der Csmvagm verbleiben dürffte; die Feld« und Wachten einzig gewiedmet ist, folgsam Artillerie aber befindet sich zu CHIumetz, und auch für beständig sich dabey lagern wird. die Pontons und Fuhrwesen ebenfalls in der Da den 2Zten nächst kommenden Monaths Martii, an welchem T?ge ohne biß Hieselbst der Roß-Markt gehalten zu werden pfleget, 9 Stück Pferde nehmlich: 1 Schimmligter Eng¬ l a n d s l Licht biauncr dito, 1 Fuchßigter dito, i Castanien brauner dito, 1 Fuchßigter dito 2Tieger zum Wagen, i Falbigter Reit-Klepper, 1 Schimmlichter dito. Desgleichen an ReitZeuge: 2 Weisse Schul Versorgungscommißion macht zu jedermanns Wissenschaft öffentlich bekandt, daß eine Quantität recht gutes Pä, ckelfieisch, desgleichen auch geräuchert Nind-Schöpsen- Schweinefleisch und Schinken, gerau, cherte Schweineköpfe, Zungen, auch eine Partie Hierse, Graupen, Heide, Erbsen, Weihen, und Gerstene« Malze, Hopffen, Butter, geschmolzen Rind-und Schwein-Fett, und zugleich biß hundert,Eymer Pohlnischer Brandwein dahier zu verkauffen ist. Wem nun mit diesen Victualien und Naturalien gedienet seyn möchte, kansichbey der Commißion schriftlich und mündlich melden, und versichert bleiben, daß alles in ter be¬ sten Quaite in einem leidentlichen Preyße zu bekommen seyn wird. Br»eg den 13. Febr. 1758. Auf der Herrschaft Buchelsdorff im Nambslauischen Crcyße eine Meile zwischen Reichthal und Nambslau befindetsicheine ansehnliche Summe von 2jährigen Fischsaamen und auch etwas Strich zu verlassen, die also dessen benöthiget, belieben sich m dem dasigen Wirtschaftsamtt anzumelden. ^ Heute werden dieSchuchischen Kinder auf der hiesigen König!. Preuß. generabprivilegir« ten Schaubühne einSingspie! in Versen aufführen, genannt: Der Herr von Habenichts, oder Armuth und Hoffarth, den Anfang macht ein Prolog von grossen Personen, unter dem Tltul, die Critic über regelmäßige und extemporirte Comödien; ein Epilog, eine Bourlesque, und ein Ballet werden zum Beschluß folgen. ^ ^ ^ ^ ^ . — » — » > » » ^ ^ > _ » ^ _ — — — » ^ I n des prwilegirten Verlegers dieser Zeitung, Ioh. Iac. Korns Buchhandlung in Breßlau, ist zu haben:. Der Christi. Patriot bey dem Eintritte des 1753. Jahres, gr. 8vo Berlin. 2 sgr. ^ Kffai sur THistoire Universelle depuis Charlemagne ; par Msr. de Vokaire. l o m e qua trieme Contenant le tems de Francois L Roi de France, & de TEmpereur Charles qiünt. Tome Citiquiemc Contenant le tems de Francois II. Charles IV* Henri IV«,