Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758

Anno'i7S& Sonnabends den 24-Juiu Ho, 73. Berlin, vom 20 I u n i i . Es haben Se. Majestät, der König, bey dem Wernerischen Hussaren'Regiments dem Stab...

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Anno'i7S& Sonnabends den 24-Juiu Ho, 73. Berlin, vom 20 I u n i i . Es haben Se. Majestät, der König, bey dem Wernerischen Hussaren'Regiments dem Stabs-Rittmeister, Herm von Rosenkranz, eine erledigte Escadron allergnädigst ertheilt, Von Höchstdenenselben ist der Ingenieur, Hr. Grashof, zum Fähnrich bey dem Salberischen Infanterie Regiments, und derFreycorporal, Herr Annisius, zum Fätmrich bey dem Kalck^ reuterischm Regiments zu Fuß, erklärt worden. Verwichenen Sonnabend langte der Königl. G^oßbrlttannische Generalmajor, Herr von
sämmtlichen hiesigen Kirchen basam i2.bieft< Monats erfolgte hohe Absterben Sr. Königl. Hoheit, des in GOtt ruhenden Prinzen von Preussen, öffentlich bekannt gemacht Gestern begaben stch Se Königl. Hoheit, der Prinz und Marggraf Heinrich, von hier nach Freyenwalde, wohin auch Se. König! Hos heit, der Prinz und Marggraf von Schwebt abgegangen sind, Aus dem Haupt^ager S r : K i u i g l . Hoheit, des Prinzen Heinrichs zu Hof, ist unter den 15, Iu n ti folgende Nachricht eingelaufen: Gestern, des Abends, wurde man benacksich,

Armee, allhier an. Vorgestern, wurde in den tigt wie eine Patrouille ftindkch«r Hussaren,

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vok dem Oesierreichischen Regimentbon Sple- von Hülsen, dermit einemCorps zu Freyberg ni, aus dem Lager bcy Asche, detachirt wäre, stehen geblieben ist, hat nunmehro sem Lager um in husiger Gegend zu recognosciren; es zu Zschoppau genommen. Die FreyBatail« wurden also sogleich zoo Mann, unter Com- lons haben nicht allein die Feinde genöthimando des 3)?ajorsvon Roel ausgeschickt, um get, Marienberg zu verlassen, sondern auch dieselben zurück zu jagen. Der Major, welcher die Croaten aus 4 VerHacken vertrieben, und sich in verschleden-n Trupps vertheilt, und nur bis Paßberg verfolget, wobey von denen Feini^oMannbey sichdehalten hatte, kam gegen den 15 Mann getödtet, 1 Capitain, 1 LieutAnbruch des Tages a^f einen kleinen Vorpo- nant, 1 Fähndrich, n Croaten und 4 Hussasien, welchen er sogleich, nebst dem ganzen ren aber als Kriegsgefangene eingebracht rror, Detachement, eiligst in die Flucht jagte, bey den. dem Verfölgen aber auf 400 Mann FreywilDes Prinzen Ferdinands Durch!, haben sich lige, von der sogenannten Reichs-Almee, ohngeachtet desjenigen, was in einigen Zettunstieß, welche, um die Husaren zu souteniren, gen vorgegeben worden, so wenig retiriret, daß sich an einem Walde/ aber m d^r Plaine, po- Sie vielmehr von Udem aufEonsdeck und von stirt hatten. Der Herr von Roel, welcher jei, da gerade auf das feindliche Lager bey Rheinne übrige Trouppen erwartete, ließ ihnen so' berg fortgerücket. Es ist nichts unterlassen viel Zeit, ein Bataillon-quarre zu formirenj wsrden um die Französische Armee zu einer Ba¬ da aber wegen der beschwerlichen Umwege der Wille zu nöthigen, welche man auch um s) Succurs nicht zu rechter Zeit ankommen ton, mehr vermuthete/ da den l2ten nach Cölln der te, attaquirte er mit dem Cabel in der Faust, Befehl ergangen, 12 Wagens mit Meoicamen? und nach ausgehaltenem Bataillon-Feuer, ten nachzuschicken und in denen Nonnenzerstreuete er dieses Comm ndo, welches sich Klöstern eine grosse Quamitat Charpie und in der Eil nach dem Walde retirirte, dergestalt, Bandagen fertig zu machen; es hatsichaber daß wenigstens 100 davon niedergesäb^lt, die Alliitte Armee der Fcanzösischm nicht so i Major, a Capitains, :Voiontairund29Ge^ bald gezeign, als letztste der Gewohnheit meine davon zu Krieges Gefangenen gemacht, nach, dle Flucht ergriffen und sich jenseit welche denn des Morgens in derStadtHof Moemsrttinrtt hereingebracht worden. Unserer Seits haben Man hat dadon folgende Umstände durch die wir 3 Todte, y Bleßirtk und 12 Pferde ver, aus dem I c l d l a M des Prinzen Ferdinands lohren. Ein Thell von S r . König!, Hoheit Durch!, zu Elfter Camp, unterm l Zten dieses des Prinzen Heinrichs unterhabenten Armee eingelau^ns Erkfe erhalttn: den yttn disAs hat sich von Zwickau nach Plauen begeben, bends.rück^en 3020 Kranzost^ Infanterie und um das ln das Bambsrgische dttachirte Corps Cavallene gegen enle Anhöhe, so von unstrrz wiea.^ch bir Frey'Bataillons und Husaren T uppen m t 2 Grknadilrbataillonil, und 2 welche die sogenannte Reichsarmee m ihrem Canonen bssetzet war,vttmuthl;ch um auf den Marsch von Eger nach Luditz gesolget, zu Berg ^u dnng.n, und zu sehen,wie unsire Posi^ unterstützen. D:e Husaren h^ben ein M a tion sty,fic wurden aocr von unftrn Canonen gazin in den Vorstädten von Eger in Bra d wgrüfftt, und rückte oer G5neral Graf bon gestecket, und einige Gefangene eingebracht, Finkensiem, m:t dcm Hollstein und Jinkensteis worunter sich 4 Oestennchische Offlciers de- Nischen R igen Canonen und ins Lager bcy Issen. Gestern Nacht mußten

Gewehr bzmachtiget. Oer GeneriUMeutellallt alle Generals btp dem Herzoge von Braun-

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schweig kommen/ der denn die Disposition gab, ses in der Bay von Cancalles, 7 Französische den Feind anzugruffen. Der Fcind hatte sein Meilen von S t . Malo, glücklich debarquiret, Lager den rechten Flügel über Rheinberg nach und keinen andern Widerstand gefunden, als dem Closter Camp, am ersten Orte war das von dem Feuer zweyer Batterien, deren eine Hauptquartier, und letzterer Ort auch sehr vor- von 3. und die andere von 4 Kanonen gewe, thellhaft besetzt; sen, welche aber von einer Fregatte bald zu als Fronte, waren Anhöhen, Büsche und Mo- Grunde gerichtet uud von derselben erobert räste,und alle diese Debouchees mil Infanterie worden. Der Herzog von Marlborough hat und auch zum Theil mit CanoneN/besetzt. Die- gleich nach dem Debarquement alle nöthige sesalleswurdedurchdle Infanterie, besonders Maßregeln genommen, umsichdie Gemein, durch die Canonade gereinigt, und von uns de- schaft mit dem Meer zu versichern, und hiersetzt, und retinrten sich die detachirten Corps nächst die Stadt Ot. Maio anzugreiffen. von den Franzosen in der größten Unordnung, Auszug eines Schreibens aus Pirna, jedochsichcrin dem Übeln Terrain, da mau ihvom /ten I u n . nen nichts anhaben konnte, ausser ^Bataillons Als den 5ten dieses Wonaths frühe um so ihre Zelter und viele Bagage, im Stiche las- 4'Uhr unsere Thore geöffnet wurden, so lief sen mußten. Wir waren um 2 Uhr des Nach- die Nachricht ein, daß wir in der Nacht bis mittags, Meister von allen Anhöhen, und De- um 2 UHr von 4000 Oesterreichern waren bebouchees, ingleichen vom Clostec Camp, wor, rennt gewesen, und zwar auf der Landseite aussichder zu Halberstadt verewigte General, vom Schiffthor bis zum Eibethor. Die Marquis de Voyer, milder Besatzung jenscit Aussage der Deserteurs von dieser Unterneheines breiten Canals retirirt hatte. Ob man mung lautet folgendergesialt: Daß nemlich nun zwar bereits dcmFeind in der Ilanque,unt> am 28ten May von der combinirten Oesierrei? zum Theil im Rücken w a r ; so war man doch chischen und sogenannten Reichsarmee, so nicht der rechten Situation gesichelt,wegen der sich bey Satz in Böhmen befunden habe ,em Sträucher so vor dem Lager »aren,und da auch Corps von 5090 Mann, mit schwerer Bagadie Toppen schon fatiguirt genug waren, so ge, Zelten, 8 Feldstücken, 2 Haubißen, auch wollten des Herzogs Durchs in dieser Stel- 2 sechspsündigen Canonen, nach Bnx, in lung bis gegen den Morgen bleiben, und als- Böhmen, marschiret wäre, und allda 4 Tage denn das Hauptlager angreiffen Man sahe kampirt hatte. Es sey daselbst die Bagage zwar viele Aewegungsn unhrem Lager, konnte zurück geblieben, und der Marsch den z stzn aber vor denZtauv nicht u:tleciichelden,jwa^ sie dieses Monaths über Hux,Töplitz und Außig, bis R^senthal, einem 2 Meilen von hier sich gerade nach Moeurs rsliurten, und Hr La^ liegenden Dorffe, genommen worden. Um ger zwlfttzenMoeurs,uttdOcdingtN,ausschlug. 7 Uhr des Abends geschahe der Ausmarsch Unsece ganze Armce hat dey dieser Affane nur von da in aller Stille bis Ritfchwitz, eine 8 Bleßirte gehabt, d^r feindlich Verlust^ Siunde von hier. Um i l Uhr in der Nacht unbekannt. Von W.sel, und Geldern, sin) wurde der Angrif formirt. Die Panduren sie nun abgeschnilten, und jenseit dem Rhein und Croaten machten den rechten Flügel steht der Gmcral von Wangeuheim. aus, ulld marschirten^ ohne das geringste Ge? Durch einen von Lonocn angekonmtm Cous räujH?, ncbst ihren zweyen Petarden, dm rier hat man auch dic Nachricht erhalten, daß Berg bey Cunersdorf Ye; ab, um das Schiffs der Herzog von Marlbocough mit dimgan- thor zu überrumpeln, und zu sprengen, dahtnzen auf der grozsm Englischen Flotte befind gegen 2000 Mann hinter den Weinbergslich giwesenen Corph dm 5ttn m»d 6ten die^ Mauern bey hfm Gerichte der Festung gerade

Z ) 390 ( Hber Posio faßten Der linke Flügel bestand gni«n wurde aus denen Betten verjaget, naaus 8c>o Mann Cuiraßiers, Dragonern, und ckend und bloß, und «hle Kleider erbeutet. Hussaren, w«lche sich hinter der Donauer» M a n heißt seitdem dieses Regiment das Regi, Vorstadt gelagert hatten, unb,um einen Suc-- ment sans culottes. tursvon Dresden aus zu hindern, eine« ett«, Paris vom 5 I u n . bis auf den halben Weg nach Dresden, zu Aus den Anstalten, welche seit einigen T a , ziehen willens waren. Das Geschütz blieb, gen in dem Palla
Nachtrag 36 No, 73» Sonnabends den 24 Jun* Anno i758* London, vom 6 I u n . ganz nahe unter Englischer Flagge entdecket. Wie bereits gemeldet, ist unsere Flotteaus- welches durch einen Kanonenschuß das Zeiatseaelt D e n k t e n May giengder Admi. chen gab, daß es einen Piloten verlangte. Cs ra Anscn mit den Sch'ffen von der Linievon gieng einer ab. Er wurde aber am «oord K l / ^ d nack S t . Helens ; den 27«« folg- behalten, und sein Boot versenket. Cs wie» tt der Admira! Nawke mit den Fregatten, derholte das Signal für einen Piloten; allein, den 2«tcn die Transportschiffe. Den »sien niemand gieng aus Das Schiff nahm dar°wn. des Morgens, da alles versammlet war, auf seinen Weg nach der Gegend von S p i aiena die aanze Flotte mit einem günstigen thead unter Englischen Flaggen, und da es Winde unter Segel. Anson und Hawke se- 18 Canonen fuhrete, so salutirte es den Adaelten zuerst mit 21 Schiffen von der Linie miral von der Englischen Flagge. Unter W«, um 0 M r , der Commodore Howe aber folgte ges kam es dem Leostoffe in den Wurff, welum l i Uhr mit den Transportschiffen und den cher es zu Spithead aufbrachte. Anfänglich übriaen. Die ganze Flotte bestand nach ei- hielt der Franzosilche Kaper unser Schiff für ner völlia zuverlaßigen Liste aus 42 Kriegs- ein Kauffahldeysch'ff, und machte Jacht dar¬ schiffen, iQo Transportschiffen, 10 Cutters auf. Wie er aber den Irrthum blmerkte, und ,c> ProviantschGn. Den 2ten I u n i i warf er 16 Kanonm über Hord, um zu entpaßirte diese grosse Flotte Torbay, und muß kommen. Es gluckte ihm aber nicht. Der nun in der Gegend ihrer Bestimmung seyn: Admiral Holbourne ist zu Spithead mit 6 denn nach der Mittelländischen See gehetsieSch'ffen von der Linie gebsieben, und auf der gewiß nicht. Nun müssen wir den Ausgang Insel Wight versammletsichein neues Corps, erwarten. Das Auslauffen dieser mächtigen Ob wir einen baldigen Frieden mit Frankreich Flotte hätte leicht durch ein Unglück veryin- zu hoffen haben,stehetdahin. Hingegen redert werden können. Denn den 28tenMay, det man von einem nahen Frieden in Deutsch, des Abends, brach ein Feuer auf dem Kriegs- land aus sehr wahrscheinlichen Gründen, schiffe Essx von 70 Kanonen aus, welches Der Königlich-Schwedische Legations'Secre, der Commodore Howe führet. Es stiessm tair, welcher sich einlge Jahre allhier aufgesogleich von allen Seiten Boote zur Rettung halten hat den 2ten dieses den hiesigen Hof ab. Allein, der Commodore verbot, daß sich verlassen. keines nähern sollte, um aller Verwirrung Am Donnerstag Abend kam der Lord l?auvorzubeugen. Er hielt blos seine Leute zur don ausNord'America hieran, und befand Arbeit an, und das Feuer wurde bald ge- sich des folgenden Morgens beym Aufstehen dämpfet Der Schade ist so geringe gewesen, des Herzoges von Neucasile. Gestern nahmen daß das Schiff nicht gehindert worden, die Se. Konigl. Hohett der Prinz von Wallis Reih mit der Flotte fortzusetzen. wegen Dero Eintritt in das 2 ist« Jahr die An Spionen hat es nicht gefehlet, uud zu Gluckwunsche des Hofes an. M a n sagt daß Porlsmoutl) hat man eine verdächtige Person die Admiralität noch keine Nachricht von der e ngezgen; und 2 Tage vorher, ehe dieFlot- Ankunft bis Admiral Noscaven aufder Ho¬ le von E t . Helens abgesegelt, wnrde ein Schiff he von Lonisburg habe, obgleich einige P r i ,

6l (392) W vatbriefe solches berichten, und hinzufugen, rechnet noch über 14000 Mann regulalre daß er nur 2üMann von seiner Equipage auf Truppen, ohne einige loco, welche aus den der Reise verlohren habe. Die jüngsten Brie, Krieges- und Transportschiffen genommen fe aus N^ujort melden, daß die dasige Regie- werden sollen, um die Belagerung von Louisrung beschlossen habe, 2^80 Mann zu wer- bürg zu unternehmen. Von Philadelphia den, welche mit den Truppen der benachbart sind 3020 M a n n , von Boston zooo, und ten Provinzen, und den königl. Völkern gc- von Neujork 2000 mit allerhand Kriegesgemeinschaftlich agircn sollen. Der General räthschafft unter Seegel gegangen, um sich Abercrombie wird die Truppen commandiren, mit der Esquadre, welche von Hallifox nach welche TiconderaZo und das Fort la Courolu der Bay von Chaspereau auf Cap-Hreton ne angreisten sollen. Dieses Corpo soll über unter Commando des Ritter Hardy unterwe20OO0 Mann stark werden, wovon die meh- gens ist, zu vereinigen. Die Coloniezu Newtesten schon angeworben sind. Der Odersie haven hat beschlossen 5000Mann zumDisnForbcswlrd mit einem Corpo von 62OO Mann ste des Königes zu werben , und einen Be¬ tas Kort du Quesne attaquiren, und man schlag auf alle Schisse in ihren Haven geleget. meel, eins goldene Uhr aus der Stube vom Tische gestohlen worden. Selbige ist mit zwcy GeHäuser und einem goldenen Zifferblatt, das äußere Gehäuse, so von schwarzen Chagrin ist/ schließet nicht gut, indem forne das Haschen daran zerbrochen. Sollte nun diese Uhr et¬ wa bey denen Uhrmachern, Goldschmieden, Juden oder sonst wozum Verkauf gebracht und angeboten werden; S o ersuchet man selbige, bemeldte Uhr nebst dem Uebcrbringcr anzuhal, ten, und davon sofort dem Hauptmann von 3epelin,von des Prinz von Prcussm Regiment Infanterie auf der Albrechtsgasse im erwehnten Hause zum goldenen Cameel eine Stiege hoch Anzeige zu thun, dagegen aber eines guten Recowpenses gewärtig zu sepn. I n des privilegirten Verlegers dieser Zeitung, Johann I a c o b K o r n s Luchhandlung in ^ Breßlau, ist zu haben: Der tMlverttlehrte Preußische Wahrsager oder wundersame Prophezeyungen von den Regen¬ ten^ es Churfürst!, nebst verschiedenen die Europäischen Staaten, sonderlich aber Pohlen, Oesterreich, Frankreich, Schweden und M ostattbetreffenden raren PröZnosticis 1/58' 5 sgl. Beantwortung einger bisondttn Fragen welche den gegenwärtigen Ktieg zum Vorwurf ha, den und eine grosse Aufmerksamkeit und Nachsinnen verdienen, von l^rmano «ncerO? Erweis daß der Preußl. Monarch Friedrich ber Gröste, mit Alexander dem Grossen nicht kön, ne verglichen werden, ^58< 2 sgl. Vermischte Gedichte eines ^ranzoikn und deulsch^npreußische« Soldaten, ,75s 5 sgl. Vers fur la prise deSchweidnitz ; Pensées fur l'intiepidité : Bouquets galants : Quatfaifl fus la mort. Le Sixain du Papillon, a Berlin 1758- I ggV.*

Vortheilhafte und in der Erfahrung gegründete Vorschlage d^y hettlgen und geschwinden Feu¬ ersbrünsten Häuser Und Mobilien sicher zu retten. Nebst emer gründlichen Anweisung grosse und gefahrliche Feuersürünste zu verhüten, von Iol> Friedrich Glaser, 2te und ver^ Herr^Ioh. Christoph Go-tscheds, BeotachlullZen über dcn Glbrauch und Mißbrauch vieler deutschen Wötler und Redensarten, 1758' l z s A