Schlesische privilegirte Zeitung. 1781 [Jg.40]

Schlesische privilegirte Zeitung. 1781 [Jg.40]

Schleßsche privüeiirte Zeitung. ANN0I78I. Sonnabends den 22 Deecmber. N0.151. Berlin, vom i^.Dec. Bey dem Stutterheimschen Infanteriere¬ giment ist ...

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Schleßsche privüeiirte

Zeitung.

ANN0I78I. Sonnabends den 22 Deecmber. N0.151. Berlin, vom i^.Dec. Bey dem Stutterheimschen Infanteriere¬ giment ist der Fähnrich Herr von Dölitz, zum Seconbclieutenant; und der gefreyte Corpo^ ral Herr von Brü iow, zum Fähnrich; auch Bey dem Buddenbrockschen Infanteriere¬ giment der Fähnrich Herr von Lietzen, zum Oecondelieutenant; und der gefreyte Corpo¬ ra! Herr von Kempfsn, zum Fähnrich avans (irt. Se König! Majestät haben aus besondern Gnaden den Negscianten zu Amsterdam, Herrn Chomel, m Dero Consul und Com^ wercienrath daselbst allergnädlgstzu bestellen geruhet. Gestern früh um 4 Uhr verstarb allhier der Hochwurdige und Hochwohlgebohrne Herr, Herr Johann Friedrich Adolph von derMar,

witz..?e. König!. Majestät in Preussen wohl¬ bestallter Generalmajor von der Cavallerie des St.IohanlUter- und pourle^ericeOr¬ dens-Ritter, Erbherrauf Friede sdorff, im Zysten Jahre'Seines ruhmvollen Alters cm

ewer Brust Wassersucht.

Berlin, vom 18. December. Bey dem Lengeftldschen Regiment ist der Staadscapitaln Hers von Wins, zur Com¬ pagnie; der Premleclieutenant Herr von Krajewsky, zum GtaabscaMUn; der Ses cond'elisutenatt Herr von Willch, zumPremierllcuknant; der Fähnrich Herr von Oos diensky, ;um Sccondelteutenant; und der gef eyle Corpora! H e r r e n Lindenfels, zum Fähnrich avancirt. Sonntags war bey I h r o Majestät der Königin Cour und Sovpee.

fin von Norden, dem Herrn Grasen, unb Otenbal, vom 7. December. Seit einiger Ze^t sind bey verschiedenen der F' au Gräfin von Groningen, und Dero Regimentern unserer Armee für die Solda^ Fülmüe, dann einigen von Deren hohen tea Kinder gute Schulen angüegt worden, Gefolg?, in den K. K. prächtigen Botanischen worunter das Regiment von Knobeledorf, Garten am Rennwege zu fahren, selben in so allhier in Besatzung liege, vorzügllchmit höchsten Augenschein zu nehmen, und von zu zahlen ist. Allein durch die menschen¬ dl m in diestm Fache angestellten K.K. wil kl. freundlichen Gesinnungen unseres Gencrals Bergrathe, auch der Chemie und Botanik sind nun auch hier für die jungen H^'llmte Professor, Herrn NiklasIoseph vonIacquitt, und Officiers des RcgimencS 'Anstalten ge¬ Sich oie nöthige Erläuterung über die besonn wacht worden, welche die Nachwelt vnch< dere allda vorsi^dige Erzeugnisse aus dem so ren wird. Es ist bekannt, wie früh der l,ie- ausgebreiteten Pflanzenreiche, ertheilen zu fige Adel tnKncgesdienste tritt. Unsere jui- lassen, und Deren bewund^cendes Vergnäs gen Edelleute wachsen, so zu sagen in ten gezz hierüber, in gnadigstm Ausdrücken an Waffen auf, und werden schon m der fM)- Tag zu legen. Von da erhoben Sich die fien Jugend zu allen Bezchwerden des ^rie^ a^crhöchst- und höchste Herrschaften in das ges adgchärlct. So nöthig, nützlich und nächst dabey liegende Salchaner Frauenllos als das weise diese Einrichtung lst, so schr psilgcn ster, hödere Ke nl5»lsie der Knegeskunst, unl die daransiosse de herrliche Gebäude, so weil. übriaen Wtssenschaften dadcy zu verlieen, Ihre Majestät die Kaiserin Amalia,höchstsel. wnl dleIugentz keitnGklegenheit hat, Kemt- Andenkens besaß; fuhren beymSeudenthore niffe foltj isißen, die eine gute Erziehmg herein in die akademische Kirche, besahen dieihnen vielleicht früh rcrschafte. DerKcnlg selbe, unter Aufwartung des (Tit.) Herrn hat dieserhalb in allen gr^>n Ctadt n!ln? Amandus, Abtens des Kalscrl. Stiftes von stallen getroffen, wodurch die gefreyten C r- Montserrat, Benediktiner Ordens, und porals und jungen 5)fsiciers zu Generals dessm unterhabenden Geistlichkeit: von da vorbereitet wcrde^ können; allein, da dies Sie Sich nach der K.K Reitschule begaben, in allen einzclen Garni^ons nicht möglich ist; und dann zu der Mittagstafel zurückkch'-tkn. so hat unser Herr Genera! einen ga:<^ be¬ De Herr Grofvon Norden ader erftob S ch sonders geschicklcnOfficier, denAtj.tanl^^ diesen Vormittag kalis5eLustlpiez, derRauchfanglch."er, aufOfsicisr G seltsvaft, dle zu Unterha tungen g fjhst wurde; alsdann beehrten höchstbiei Hber Gegenstände der Knegs Kunst g w fi 4 von Gionmgcn, Und Dero hohen Familie/

Mit elnlgen Dtto beiderseitigen Gefolges, in dahin berufenen seopolbstabter^chüufplel^ die K. K. geheime HofkriegSkanzley am Hvfe, gefellschc4'taufsseführtem Lustspiele bey; wo¬ wurden allda von des K.K.Herrn Feldmar¬ rauf dann auch die hier befindlichen franzsschalls und Hoftriegspräftdentcns (Ttt ) sijchen Schauspieler, so gklchfallsdahtu beGrafeus von Haddlk Excel!« :c. und dem gan> fohlenworden, ein komische' St.ick vorste!> zen K. K. HofkrlegSfanzleypersonale ge¬ ten. und karten Abends wieder NülH der bührend empfangen, und durch dieses a?l> Stadt zurück. sehn!cheGedaudeZeführt, und alles in Hochs Frankfurt, vomZ.Dec. sten Augenschein gcnommLN worden; von Privatbrlefe aus Par s b lagen dle Nachda fahren die allerhöchste und höchste Herr¬ richr, daß die Flotte d.s Geafen von G-asse schaften in dasK. K. Zeughaus an der ho¬ ihren Lauf nach der Insei St. Cyristoph ge¬ hen Brücke, besahen daselbst die in herrlich¬ nommen, und diese wichtige Englijche Bes ster Pracht dastehendeRüstkammern, durch¬ fitzung wirklich erobert habe; auch soll Sto gingen selbe, erkundigten Sich um die so Kittöln Gefahr stehen, gleiches Schicksal zu vielfältige allda aufbewahrt werdende merk¬ erfahren. Noch andere Briefe melden daß würdige Gegcnstande auf das genaueste, und Grafvon Grasic von eiaem Schlagfiajsi soll nachdem Sie Sich eine geraume A i t daselbst berührt worden seyn, und >er Herr von verweilet, konnten Selbe Deren ausnehmen¬ Barras indessen an seiner Stelle du Flotte des Vergnügen über dieses, sowohl iu der kommandire, von welchem allen man die Kunst ihc er inneren Einrichtung, als in der nähere Bestättigung erwa< ttt. großm Menge der vsrfindigen KriegsgeratPetersburg, v densg^^äft Glacis, besichtigten auch die allda befindli¬ zwischenEagelland unbHoüand ieh^ beftyleuchen Kanonenmagazins, und^chrten darauf nigt, und Ihre Kaistrl. Majestat Hai dess zur Mittagstafel zurück. Abends wurde ^ halb den Herrn von Ma kow als l>z. üre dem Nationüttheater, in Dero höchsten Ge¬ ^chomt nach dem Haag gesimdt, um ^.i'me!us genwart die Oper Alcests, zum zweytenmale schaftlich mit dem Prinzen von Gaülym da^ angeführt. Nach derer: Endigung stattete selbstandiesemheiisamenW^rke zu ardeittn. der Herr Graf, und die F au Gräfin von Cassel, vom 29. Nov. Noroen, bey dem K, K. Höft und StaatsWell unser Abgang an Mannschaft itt kal>zler, (Tit.) Herrn Festen von Kauniß« Amerika dieses Jahr ein wenigstarkgewesen, Rietderg tc. mw der Herr Graf, und die und die Errichtung der zwey Ha u ömrt chen Frau Gräfin von Gröamgsn, bey dem Kais, neuen Regimenter viele Leute aus de? Na Hgeheimen Reichshofv!cekanzler (Tit.) Herrn barschast weggenommen hat, so sind^Offi^ Fürsten von CoÜorcdo:c. einen Besach ab. cier von der zweyten Garde und den LnbFreytags den 14. erhoben Sich Seine Ma¬ Dragoner-undSchlo th^mischczzD' agonerjestät der Kaiser, mit Dero höchst- und hohen Regimentern aufWerbung ausgesaugt wor^ fremden Gasten, dann einigen von Deren den. Der die Heßischen Truppen in Americ Gefolge, nach Laxenburg, nahmen die dasige ka commandirende General, Baron von Gegend, und sonderlich jene, allwo dle Knipphausen, kömmthi herzuruck; er hat Reigerpeizen pfieqen vorgenommen zu wer^ das Unglück gehabt, nn Auge zu verii-ren. den, in höchsten Augenschein, speizien W t - Gsn^ral'iteutenant von Losberg erhalt dage¬ taas in daselbstlgem Kaiserl.Königl.Schlosse, gen das Commando. wohkttn nach berTafel einem von der eigendß

I i der

Wilhelm Gottlleb Korns

Bucddal'.dlilng, ist zu haben: Historische Litteratur für das Jahr i / 8 l , herausgegeben von Meusel, totes Stück, 8. 5!^r. BaldingerH Magazin für Aertte, ^len Bandes 6tes Stuck, 781 losgr. Wöchentliche Beyträge zur Beförderung der achten Gottseligkeit, 4tes Bandchen, 8. Lelpz. 780 8sgr.

Ne^e Misc'll^^ien historischen, politischen, moralischen, auch sonst verschiedenen Inhalts,

iztesstnck. 8 Leip;<78l 8sgr. Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften und freyen Künste, 2<5len Bandes 2tes Stuck, gr8. Leipz 782 izsgr. Die neue Bokiade, 2tes Stuck, von dem Hrn. Crantz, 8. Berlin. losgr. Gedicke. Fr. Maglstratus der Königl< Haupt- und Residenzstadt Breslau machet hierdurch b kannt, daß mtt Allerhöchster ^ppl'obatwn die auf dem ehemaligen Ballhause gehaftete, und gemei¬ ner Stadt zugehörige C>ambaudkl-Gerechttgkeit, permoäumlickauonl^ öffentlich ftiiqebo^ ten werden soft, und hierzu pro 1>rn,mi3 licicHnoini; der 7 o Januar, 7 Februar, urzd 7 Mc. .ii 1782. anberaumet worden, an welchem dielcnw-ll, welche diese Crambäudel Gerechtigkeit zu kauffen willenssindsichzu gewöhnlicher Zeit anfdem Rathhause melden, ihr Gebot darauf ablcgen/nnd gewärtigen können, daß denen Meistbiethenden sothane Väudel^Gerechtigkeit bis auf Allerhöchste ^pprokatioli zugeschlagen und überlassen werden soll. Breslau den 7 Nov. 178^ . ^ DohmBreslau den i Z I u l i i 178:. Zum öffentlichen Verkauf des Ernst Christian Seidelschen Bauerguthes in Bischwiß am Berge, i Meile von Canth und 2 Meilen von Bres¬ lau gelegen, welches auf 5842Thl.schl.22sg?. 12 H l . Gerichtlich abgeschätzet worden, sind Termini !ickaN0Nl3 auf den 2z Octob. c. 3. und den 24Ianuari 1782. pereintolie aber auf den 25 April cjuzä. ai^. Früh um IO Uhr bey dem DohtN'Capitular-Vogteyamte anberaumet, wozu Ka 'siustige hie! mit vorgeladen werdenBey dem Buchhändler Haupt.Ccttalogi und des französischem C
Die Musik nimmt ihren Anfang nach 6 Uhr. Der Chapeau zahkl bey dem Einlaß l6 Ggr.

die Dame 8 Ggr. Wenn aber auf alle io Redouten pränumerlret wird, so zahlet der Chapea i 5 Rlhl. die Dame 2 Rchl. 12 Gr. E'frischunqen und Essen werden um billige Preiße zu haben scyn. Aufder Gallerle rechter Hand wird 8 Ggr. und linker Hand4 Ggr. gezahlet. Außer den bestimmten Redoutentagen in der Woche können auch gegen einen billigen Preiß Hochzeiten, Ptqueniques und Kränze! daselbst gehalten werden. Ich werde alles mögliche thun, um dem Publiko gefällig zu seyn, und verspreche mir einen gütigen Zuspruch. ^ Schmidt, Bürger und Musikus. Etnem hochgenelgtett Publiko hat man hierdurch Nachricht zu ertheilen nicht ermangeln wollen, daß in dem Königl.Tabacs-Entrepot zu Breßlau ganz neuer Cichorien Caffee, dersichvon dem seit einige Jahren allhier ausgegebenen Caffee sowohl in Ansehung seiner innerlichen Güte, als auch des gemilderten PreißeS, vorzüglich auszeichnet, jederzeit in dem billigsten Pretße zu bekommen ist. Liebhaber davon beliebensichdesfals an oben benannten Orte bey dem Controlleur Hrn. Bergmann, oder Caßlrer Bartsch, zu melden, wobey man zum voraus die Verfichernni giebt, daßsiezuallerzeit auf das beste, besonders bey der Ab¬ nahme von 25, 50 bis loo Pfund, damit bedienet werden sollen. Der hiesige tole. lrte Handlungs^de I o M ) Bczale! ha^in Erfahrung gebracht,"daß sich von ihm allhier der Ruf verbreitet als ob er mlolvenöo oder mit seinen Gläubigern zu accordiren genöch^get sey. Da er nun dieser Verleumdung auf alle Weise begegnen will, so provociret er auch alle diejenigen welche eine gefällige Forderung an ihn haben, zum prom-l plenundbaaren Empfana tbrer ganzen Forderung. Breslau deniZ Dec. 1781. Jacob Knobel ttt wegen Unbequemlichkeit aus dem Riembergshen Hof gezogen, und hat ansetzt sein Gewölbe neben Freyers Ecke in Herrn BenzicnellesstwemHause, recc mmandiret seine fuhrenden Waaren, als nehmlich seidne und bamnwollne Tücher, Strümpfe und Mützm, Floret Handschuh, Damens^ und Manns-Strümpfe, Spanische Röhre und Ban^ der nie auch weis undgränen Schweigr^K'ase. , die er alte gegen einen festgesetzten Prelßa 4 Ggr. überlässet. Sein Logis ist in der goldnen Gans, und ist ohnfthlbar a?e Morgen von y bis l2Uhr, und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr zu Hause. Umabsr auch Gesellschaften und einzelnen Personen in ihren Wohnungen, wennsiees vel langen, ihre Schaltenriße abzunehmen, so ist er dazu Abends aufVorbestcllung allemal bereit/ ^ Bey dem Coffeticr Unger vor dem Nlkojauhor tm Walififch, ist das schon ein paar Jahr zum Verkauf bekannt gemachte Krippe!, mit vielen Veränderungen verbessert und verneuert. Essiehitselbigeseinem jeden f ey in Augenschein zunehmen. Von Herrschaften, welchen beliebig, bittet mansichhoftichst wöchentlichen Zuspruch aus, und recommandiretsicheinem hochgeehrten Publiko. __«__„ Unger. Da I^as Publlcunl zum Theil in den Gedankenstehet,als wenn meine Heuraths-Ausstcner GeseNschaft und des Herrn Wenzels, einerley sey; sofindegewißer Ursachen halber für nöthig, hierdurch zu jedermanns Wissenschaft zu bringen, daß meine Einrichtung mitge-

büchten Herrn Wenzels Aussteuer Gesellschaft nicht die mindeste Csttllexlon habe, und 'melüe besonders daran kennbar, daß, um die Dauer des Instituts zu erhalten dazu keine andere Expectanten als mit einer Gefahrzeit von i Jahr und 6 Wochen angenommen werden, sol¬ chergestalt, daß wennsiesichvor Ablauf derselben .verheurathe^, dav Anrecht an das Planmäßige Beneficium sogleich verlustig gehen, ohne aus der Casse wegen ihres geleisteten Bey¬ trages einen Reg! eß zu erhallen. Breslaudeni6Äcc. 1781. Von Abministrations wegen. Pfundhelfer. Dmniach Hcr^PftindheUer mil Endes Unterschriebenen i iOci Rthl. sage Ein tausend u^dEin bindert Reichsthaler, alseinderVerheurachungs Aussteuer und Gterbeversiches rungs Gescllsck a ten zugehöriges Cap'ral in Pfandbriefen durch die Cassen Rendanten übers lleftl-n lassen, mit dem Ersuchen Etcuet'Amts Cassebls auf weitere allerhöchste Verfugung aufzubehalten; so habe dessen Ansuchen zu willfahren kein Bedenken getragen, und den benothigten Empfang^chein von mir gestcäet. Breslau den io. Dec. 1781. ^ ^ _ P'ätolius, Steuer Ein'^bmer, Wannsich^ausden eingesandten Listen ergiebct, daß die Bücher zur 2Ml C ^uplctirung der großen Sterbe Versicherunqs'GcscUschast mit Ende und bis dahin nur noch sehr wenige Intersss nten angenommen werden kennen; so wird sol¬ ches hiedurch nachrichllich bckannk gemacht, und dabey angezeiget, daß mit den Auszahlun¬ gen für diejenigen welche nach dem istenFebruar a. f. versterben, der Anfang gemacht wird. Wersichdemnach bey dieser vortheilhaften Einrichtung noch zu irttereßiren gesonnen, beliebe sichfordersamstbey derAdministralionaufderBrustgasse in der sogcnandtengoldnenWage zu melden. Breslau den ic>.Dec. 178 l . Von Administration wegen. Pfundheller, Dlrector. Nencke, iterRcndant. Piere, 2terRcndant. Iosepy Wancke, Lederfabritant in Glatz, zetßct hllrnut an, daß Herr Haller, Kauf-und Handelsmann in Breslau, statt der sonst eingeführten fremden Taffentkeder, in Zukunft meine Waaren nach jenen Preisten, wie ich selbe hier aus meiner Fabrike verhandle, verkaufen wird, dieweil diese die ausländischen an Dauer und Schönheit über¬ treffen und die Preiße billiger seyn; überdiessindmelneLeder von hohen Obrigkeiten unter¬ sucht und untadelhaft befunden worden. Wer nach eigener Wahl gemahlte Leder verlangt, der beliebe seine Vorschrift schon genannten Herrn Haller in Breslau, oder mir selbst zu erthei¬ len, und der besten Bedienung versichert zu seyn. Dieses wird hinreichend seyn mich jenen zu empfehlen, die von meiner Arbeit noch nichts bey hohen Herrschaften an verschiedenen Orten gesehen haben. ^ B.y Joseph Anton Haller, Kaufmann aWsr, sind fein gemablte Leder^Waa en nach allen Farben, auch lederne Westen und SHudzätter von der neuesten Art, in billigen Preißen zu haben. Die Vorzüge dieser Ledersindnicht mehr Neuigkeiten, demnach ist es überfiüßig Wortreiche Empfehlungen beyzufügen. Der sehr berühmte Melster Wanke in Glatz, dessen Mitarbeiter wohlgeüble Ausländer sind, verfertiget selbe. Kenner seiner ftinen und dauer¬ haften Arbeit schätzen lbn und bewundern seine Waaren. _____^ "" Dem Publ'ko wird hiermit bekannt gemacht, daß verschiedene Effekten, als einige Ringe, Münzen, M^ubles, keinenzeug,Betten Hausrcub Kleidungsstücke lc. dm28Januar ». f. aufder Herrschaftlichen Wohnung
Franz kanerd, ein zünftiger Zimmergeselle in Breslau, thut dem Hochlsbl.PübllÜ? hierdurch gehorsamste wissen, daß schönerungen und viel bewegenden Figuren, auch alle Wochen mit neuen Veränderungen wird gezeiget werden erwartet vielen Zuspruch, und ist noch wohnhaft bey dem Posamentler Hrn. Rcichmann bey Christophs« Kirchhof in No. 1092. ist auch willens, wenn ein Llcbha, hersichfindet,es zu verkaufen. Den 28teisIalmar 1782. sollen auf mcinem GutheNleder'LeyserSdorfbey Haynau^ 2OO zu Slabholz und besonders zu Schifsplanken tüchtige Eichen, an den Meistbiethenden gegen billige Bedingungen verkauft werden. Kaufimllge belkbensichdemnach an diesem Tage bey mir zu melden, und ihr Gebot zu thun. Nieder Leysnsdorfden 17 Dec. 178 l . . von Mamch vitz. Ole tm Breslaulschrn Fü stenchum uro^Creiße g^UMnen Würher Heiniendorf unb Schönbrunn, wie auch das in dem Leobschützer Creiße liegende Guth Schre bersdmf, stehen entweder zu vcrkauffen, oder auf9 Jahr zu verpachten. Kauft oder Pachnusttge können bisfals ihre Briefe an den König!. Cammerherrn Grafen vVti Echiabre dot f, als Ei^entyümer dieser Guther, nach Stoltz bey Frankenstein adreßlrea, undderoerlangetidenwellern^uSF kunstsichverfthen. Da die Herrschaft Saabor Grünberger Creißes verpachtet werden soll so k ö ^ ^ Pachtlusiigesichbey deren Besitzer dem König!. Calmnerhernj Grafen orn Schlabrendorf meiden, und ihre Briefe nach Scoltz bey Frankenstetn adreßlren. Es'sind'ganz^eträchtige und mlt a ^ n Regalien versehene Rilcsl güchel^Blcslauischeu Fäcstenthume, tünftigenIohattnis 1782. zu vel pachten, undzzwa.nach den n Königs. Cammer^Principiis, wozu aber niemand anders als der einezCaunon von i5oc)Rthlr.baHr präjiiren kau, admittiret wird. Nähere Auskunst giebt in Breslau der Herr Canzler Wachse mann in S t . Catharlnen-Kloster. Breslau den i^Dec.1781. Es ist ein Adeliches Guth im Wohlaulfcyen Fürstenthum aus freyer Hand zu verkauffen^ welches nicht nur ein schönes maßtoesWohnhauß, sondern aucheimraglicheRubriquen, bes sonders ^ortresii he Vlehzucht und Flachsbau hat, in gutem Stande undangenehlngelegen ist Liebhaber können nähere Auskunft bey dem Herrn Olrector.Bohm und Herrn Hofrath Über in Breslau erhalten« ^____^__ ^T^^^Ua^ttiooWenCrelßes'Iet732 Nov. 378«.. DasFrcyyelrz. rotz Elchendorfische Wtrthfchaftsame macht dem Publiko hierdurch bekannt, daß mit Allerhöchster Eonceßion Einer Könjgl4Hochpreißl. Breslau^ Krieges- undDomainenCammer govo Stück an der Oder gelegene Eichen zu Slabholz auf hiesiger Canzeley öffentlichftilgedotyenwnden sollen und daß'lesminus ljciratlomz aufden 7 Januar 1782. anberaumet worden^

Es sind allhier 50 Eymec Land-Wein von demIahre 178c) und200Eymerdlto von dicsjahrtgem^uwachs entweder im Ganzen oder Porthienwelse zu reckauffen. Kauflustige beliebensichdahero hier bey dem GrafllH v. Reichenbach Neujchloßer Remamt zu melden, und der billigsten conäi« tionez gewätttg
allen und Mittel Franzweln, schmeichelt ftch einer gnädigen und gütigen Abnahme, ftwob!

im Ganzen als Quarlweise. Wte nicht weniger ist er gesonnet!, sowol das Haus sub No. 42. als auch sub No. 134 freywillig Jahren her verschollener Bruder Casper Katzner, gebürtig vonSetttendorf, oder dessen von ihm etwa zurückgelassenen unbekannte Eheleibliche Erben und Erbnehmen, hlemit inner¬ halb 9 Monathen, mit der ernstlichen Warniqung eälÄalirer ciciret,sichvor oder langsens in delnaufden28April i782.angesetztenprXcIuüv^schen^ertt M9 s^ hier zu melden widrigenfalls aber ohnfehlbar zu gewärtigen habe, daß ersterer der allerhöch¬ sten König!. Verordnungen zufolge für todt, letztere hingegen im Aussenbleibungsfalle pr» plXcIull8 pee-Zenrentiäm geachtet, und das hinterlassene Vermögen äe^uKis expenl^cIulgns seinen obensichangegebenen 2 leiblichen Geschwistern werdeaäjuäicirer und 5b5yue caucwne verabfolget werden. diese Zettungen werden wöchentlich dreymal^Wondtags, Mittwochs und Sonnabends zu Breslau ln Wilhelm Gottlieb Korns Buchhandlung am Ringe ausgegeben, und sind auch auf allen Könlgl. Postämtern zu haben.