Schlesische privilegirte Zeitung. 1783 [Jg.42]

Schlesische privilegirte Zeitung. 1783 [Jg.42]

Schiefische privilegirte Anno 1783. Zeitung. Sonnabends den 22 Mvember. No. 138. Berlin, den 18. Nov. Hrn. Ioh. Wllh. Bohl, zum Iustizcommift Se. K...

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Berlin, vom i^.Dec. Bey dem Stutterheimschen Infanteriere¬ giment ist der Fähnrich Herr von Dölitz, zum. Seconbclieutena

Schiefische privilegirte Anno 1783.

Zeitung.

Sonnabends den 22 Mvember. No. 138.

Berlin, den 18. Nov. Hrn. Ioh. Wllh. Bohl, zum Iustizcommift Se. Königl. Majest. habenlnGnadenge sario und Notario ia dem Departement der ruhet, bey dem vacanten Anhaltschen Füsis pommerschen Regiernng, allergnadlgst zu llerreglmente den Fähnrich, Herrn von Ja- bestellen. blocky, zum Secondelieutenant; und den Seine Excellenz, der Ctatsminister und gefreyten Corpo. al, Herrn^von Blankenburg, Oberstallmeister, Herr Graf vvn Schwe¬ zum Fähnrich; rin, find von Neustadt an der Dosse zurück Bey dem Posadowskyschen Dragonerre^ gekommen; und Se. Excellenz der General¬ gimenle den Fähnrich, Herrn Grafen von lieutenant, Herr Graf von Hordt, find Posadowsky zum Oecondelleutenant; und wach Wusterhausen abgereist. den Fahnjunker, Herrn von Hahnenfeld, Von der Weichsel, den 27. Ott. zum Fähnrich; Es ist heut nun der eilfte Tag, daß die Bey dem Wulhenowenschen Husarenre- Stadt Danzig immer enger eingeschlossen/ gimente den Cornet, Herrn von Broncky, und ihr die Zufuhr der Lebensmittel ganzlich zum Secondelleutenant; und dm Junker, abgeschnitten ist, ohne daß dadurch bis ltzt Herrn von Calbe, zum Cornet; auch «ur diegerlngste Veränderung in ihrem Auch bey dem Ingenieurkorps den Fähn¬ Betragen hervorgebracht worden, ob sie rich vom Natalischen^ Regiment, Herrn gleich die große Theurung, welche in kur¬ Kaufmann, zum Lieutenant zu bestellen. zem noch ausserordentlich zunehmen muß, Allerhöchstdieselben haben auch den expe- schon merklich empfindet. Dieser große birenden Secretarlum und Archivarium der Mangel kann um so weniger ausbleiben, da pommerschen Generallandschaftsdirectlon, die Danziger Bürger fich mit ihrer gewöhn-

tichen Wlnterprovlfio» noch nicht versorgt

haben, indem der kandmann seine Produkte erst im ltzigen Monat zu Markt bringt. Das Pfund Butter, welches sonst 3 Groschen to¬ stet, gilt schon 6 Groschen und darüber. Gartenfrüchte find unglaublich theuer und fär Geld beynahe nicht mehr zu haben, weil wenige oder gar keine vorhanden find. M i t lebendigen Vieh ist die Stadt zwar ziemlich gut versehen, aber das Futter dazu fängt an zu fehlen und ein Fuder Heu, welches sonst fur 2 Thaler gekauft wurde, kostet nun 15 thaler; und ist dabey kaum zu haben. Der Preis des Strohes ist nach eben dem Ver¬ hältniß gestiegen, und beyde Artikel werden in kurzem ganz fehlen. Das blinde Volk nährtsichzum Theil noch mit der gänz grund¬ losen Hvfnung einer ausländischenUnterstüz» zung, und nur erst mit dieser Hosnungwlrd die bisherige Dentungsart desselben aufhö¬ ren. Der Courier, den der Grsf von Un¬ ruh nach Warschau geschickt halte, ist wie¬ der zurück, man hat aber noch nicht entdeckt, daß sein Mitbringen die Danzlger aofandere Gedanken gebracht hätte. Aus Westpreußen den 7. Nov. BieDanziger wollen noch nicht nachgeben, sondern suchen vielmehr durch Litt und mit der größten Gefahr einige Lebensmittel in die Stadt zu bringen. So bungen Bauern un, ter dem Vorwand: Waaren aus der Stadt zu hchlen, mit fetten Ochsen bespanteWagen hinein, und kommen leer zurück. I n der Nacht vom 3 November schlugensichDanziger Schlächter mit Gewalt durch die Vor¬ posten, und schwammen mit 30 großen fetten Ochsen durch die Weichsel. I n der Nacht aufden/ten kamen 2 Fahrzeuge mit Fischen bey Hellem Mondschein mit günstigem Winde jn vollem Seg
Wien den 2y. Oct. Gleich nach der vor anderthalb Jahren ge¬ schehenen Absetzung des Wallachischen Für¬ sten Z)psilandl wurde dessen gewesener Privatsecretär, Namens Raicewich, ein Ragusaner, zum Kaiser!. Consul in der Wallachey ernannt, und refidirte seitdem in Bucharest. Der K K. Hof, um seinen Einfluß auf die an der Donau gelegene Provinzen znvermeh« ren, erhob gedachten Raicewich vor einigen Monaten zu der Würde eines K. K. GeneralConsuls und Agentens auch für die Moldan, und machte dieses der Pforte bekannt, damit fie ihn in dieser neuen Würde anerkennen möchte. Dtese wollte lange nicht daran,und machte viele Schwierigkeiten. Endlich ver¬ nimmt man aus den am Sonntage angekom¬ menen Confiantlnopolitaner Briefen vom 9tenOct.daß diese Anerkennung, aufzure¬ dendes Französischen Gesandten, geschehen ist, wobey aber durch besondere Briefe der Wallachey und der Moldau eingebunden worden, bey schwerer Strafesichmit diesem K. K. General-Consul in kein Verständniß, noch einige Verbindung einzulassen. Sonst melden gedachte Briefe noch, daß derEngll, sehe Gesandte, Ritter Ainslin, seit einiger Zelt mit den Ministern der beiden Kaiser!. Höfe einmüthig zu Werke gehe, und unlängst dem Reis>Effendi die Erklärung gethan ha¬ be, daß der König, sein Herr, gerne sähe, daß der Großherr einmal mit Ernst daran ge¬ denke,sichmit deu zwey Kaiserlichen Höfen zu vergleichen, und daß bey längerm Verzug dlesfalls ein allgemeiner Krieg zu befürchten sey. Prag den 9. Nov. Aus besondern Nachrichten von Bucharest, welche bis zumuten Oct. reichen, wis¬ sen wir, daß in der Wallachey schon alles mit froher Erwartung dem glücklichen Augens blick entgegen sieht, in welchem Josephs Ge¬ bot das diesem kaude aufliegende unerträg-' liche Joch der Osmannen zerbrechen wird. D i ' am yten October dort bekannt gewordene Nachricht, daß der Hecr von Ra
mirtę, W b bey bieftr Gelegenheit fich des werden wir im kuuftsgett F r M t t g e vle! Monarchen besondere Gnade erwarb) von Neues erfahren. dem Kaiser!. König!. Hofe als Agettt in der Algler soll durch das Bombardement dtt Moldau und Wallachey ernennt worden ist, Spanier völlig zu Grunde gerichtet seyn. setzte bey allen Wallachen nunmehr es ausser Tunis den 15. October. allen Zweifel, daß derselbe der gewisse Vor, I n dem Laufe des Monats Sept. isiel» böthe der größten Begebenheiten seyn wird. Officier von der Pforte, incognito von Algier Auch sollYpsilandi selbst in demFürstenthu- kommend, zu Tunis angelangt. Er halbem ms der Wallachey seinem Nachfolger, Mau- Bey von Seiten des Grosvezler, und des rokordato, bald wieder nachfolgen, von wek Capudan-Pascha Briefe überbracht, in Wels chem letztern man der nahen Absetzung mit chen ihm im Namen des Grossultan, in Fol«voller Gewlßhelt entgegen sieht, da derselbe ge der mit dem Römischen Kaiser geschlossen sowohl von allen Kaiser!. Köntgl. Gränzbe¬ nen Convention, zur Sicherstellung der K. fehlshabern, als auch von seinen Untertha¬ K. Flagge auferlegt wird, ohne Widerspruch nen selbst, denen er alle Habe abzupressen be¬ auf das genaueste wie ehemals die Freund¬ flissen ist, die wichtigsten Klagen gegen sichschaft mit diesem Monarchen zu pflegen, und erreget hat. S k . M a j . Flagge durch die Corsaren seines Venedig den 25. Ott. Staates in Ehren halten zu lassen. Der Bey Der K. K. Herr Botschafter, Grafvon hat schriftlich geantwortet und versprochen, Durazzo, und der Französische Bothschaf- den Befehlen S r . Hoheit nachzuleben, und ter, Marquis de VergenneS, find vor wenig sie durch seine Coesaren befolgen zu lassen. Tagen, der erstere von Genua, letzterer von Indessen wurde hievon nlcktS bekannt geParis, Hieher zurückgekommen. Einige machte indem der Bey erst abwarten wollte, Zeit vorher ist auch der Generallieutnant wie sich die Tripolitanische Regierung erklcks Graf Stmeon vdn Woronzoff, als bevoll¬ ren würde, an welche obbemeldter Offizier mächtigter Minister der Kaiserin von Ru߬ am 20. Sept. mit den nämlichen Aufträgen land, bey hiesiger Republtck, allhier einge¬ abreiste. Bevor er nach Tunis kam, ist er troffen. damit bereits zu Algler gewesen, und hak Neapel den 29. Ott. auch allda eine dem Verlangen des GrossulDie Königin, welche am 2z. Ott. mit eis tans gemäße Antwort erhalten. nem leichten Fieber befallen worden, ist den Asiatische Türkey den 16 Ott. neuesten Briefen aus Neapel zu Folge, wie.< Die Währungen welche in allen Staates der vollkommen hergestellt. des Türkischen Reichs, sejt langer Zeit bey Der K. K. Herr G e n i a l , Fürst Carl von den Statthalterschaften, und bey dem Volke Lichtenstein, ist am 22. Octoberzu Neapel an¬ bemerkt wurden, sind in Natolien bereits itt gekommen. Am 24. begabfichderselbe nach fürchterliche Thätigkeiten ausgebrochen. Caserta, wo er von I I . M M . auf das beste hat nämlich ein Theil der Georgianer, Es in empfangen wurde. Verbindung mit andern Völkerschaften, bep Aus Italien den 5. Nov. Mann start, mitEinverständnlß des Man hat bereits seit einiger Zeit in den 50,020 Pascha von Althafike, eines Schwiegersohns Staaten des Könlges vonSardinienverschie¬ des Georgianischen Fürsten von Imirette, dene kriegerische Rüstungen bemerket; allein des Prinzen Salomo, Einfall in das stlt kurzem werden selbige ernstlicher. Alle Türkische Gebiet gethan,einen eln Corps Tür¬ Deserteurs und Banditen, welcheficheinstel> ken geschlagen, und die Stadt Harsdereinge¬ len und Dienste nehmen, haben Vergebung nommen. Eine Osmannische Armee, die erhalten; die Militz wird aufgeschrieben, und man 100,000 Mann stark angiebt, unter überall werden Magaine angeleat, welches

besonders zuGenua geschieht. Vermuthlich Cemmando deS Yenikll Aly-Pascha, lstge-

Hen diese neuen Feinde gerückt, diesieohne Zweifel zu Paaren treiben wird. Constantinopel, den 6. Ott. Der Großsultan hat sich, ans dringendes Zureden des alten Capitain-Bacha, ent¬ schlossen, im Fall eines Krieges von der Ar¬ mee gan; entfernt zu bleiben, und das Se¬ rail nicht zu verlassen. Die bey Oczakof kämpfenden Tärklsschen Trnppen find nach Bessarabten in die Win¬ terquartiere befehligt worden, wozu sie nur durch süße Versprechungen aller Bequem¬ lichkeiten haben bewogen werden können. Der gewesene Chan der Crimm, Sahin Gheray, soll sich im Augustmonat noch im Hauptquartier des Fürsten Potemkin in der Crimm befunden haben, welches nachher nach der Hauptstadt-Bachiseray verlegt wor¬ den, so wie die zu Azofund Balaclava be¬ findlich gewesene Rußische Seemacht nach Cassa gegangen ist. Die Pest läßt in unserer Hauptstadt nun augenscheinlich nach. WaS unsere politi¬ schen Angelegenheiten aber fur einen Aus¬ gang nehmen werden, ist und bleibt noch ein Räthsel. Haag, den i . Nov. Die Bürger verschiedener Städte haben sogenannte freywillige Compagnien errichtet, um im Fall der Noth ihren Heerd, Familie und Vermögen gegen feindliche Anfälle zu vertheidigen. Da dieses nun öftere Zusam¬ menkünfte und Gastmahle verursachet, wel¬ ches ohne Unkosten ntchtvorübergehen kann, so haben viele Weiber zu Dordrecht dem Magistrat eine Bittschrift übergeben, in welcher sie bitten, ihren Männern in ihrem Eifer für des Vaterlandes Wohlfahrt Ein¬ halt zu thun, indem sie durch das übertrie¬ bene Zusammenlaufen ihre Berufsarbeit versäumten, ihr Geld verzehrten, sich an ein müßiges Leben gewöhnten, und dadurch ihre Frauen und Kinder in Mangel setzten. M a n weiß noch nicht, was für eine Antwort diese gute Hauswirthinnen von dem Magi¬ strat erhalten haden. London, den 28. Ott.

ln den abgewichenen Tagen zwischen den M l -

nistern und den vornehmsten Kaufleuten verfchiedene Conferenzen über das bisherige Sinken unserer öffentlichen Fonds gehalten worden. Die Vorschläge, welche hierbey von den Kaufleuten zur Aufrechthaltung des öffentlichen Credits geschehen find, werden nun in einem besondern Cabinetsrath in Er¬ wägung genommen werden. Als gewiss weiß man, daß seit kurzem ansehnliche Sum¬ men in unsern Fonds aufgekauft worden sind, welches über bis jetzt noch nicht ge¬ fruchtet hat. Unter den vielen Ursachen, die man von diesem Sinken angiebt, können folgende zwey als zuverlaßig angesehen wer? den: i ) Die Gewißheit, daß die gegenwältigen Einkünfte des Königreichs, we¬ nigstens in den ersten Jahren des Friedens, zu Abtragung der Zinsen der Nationalschuld nicht hinreichend seyn werden, man folglich noch neue Anleihen wird machen müssen. 2) Weil die HollandischenSpeculationenin unsern Fonds seit z Jahren größtentheils aufgehört haben, welche Speculationen zwar oft nur in eingebildeten Ankaufen bestanden, aber doch wenigstens ein erkünsteltes Mittel waren, den Preis der Fonds in die Höhe zu halten. Der Bankschrelber, welcher durch die viel« fachen und sehr künstlichen neuen Verfäl¬ schungen der Banknoten betrogen worden, ist in Gesellschaft eines König!. Staatsbothen und eines geschickten Pollzeybeamten nach Frankreich abgereiset. Er kennt die Person und das Gesicht des wohlgekletdeten Mannes, dem er für die falschen Noten gutes Geld gegeben hat. Er hat den Auf¬ trag, ihn zu arretiren, wo er ihn findet, und ihn der Französischen Policey zu überliefern. Man sagt, Frankreich werde diesen Mann ausliefern, weil es zwischen beyden Höfen durch neuere Speculationen festgesetzt sey, Betrügereyen solcher Art, welche die WurZ zel und das Herz des öffentlichen Credits an¬ greifen, keinesweges mehr zu schützen. Aus¬ ser der Bank zählt man 20 hiesige Kaufleute,

welche sich durch diesen Vetfalscher betrogen Nachtrag Auf ausdrücklichen König!. Befehl sind sehen.

Machtrag 2äNo.i38. Sonnabends den22November. 5783. I n der privilegirren Schleichen Zeitungs, Expedition?/ WUHslm Vorrlieb Rorns Buckkandluna, iit ^u babezr: IVlsäicine 6c>melll'que ou Uralte oompler 6s5 ^Io^en8 äe conserver la 5ante c^e ^uerir et prevenir I « ^lalaäie5 par Ie re^ime et Ie8 Iieme6e5 llmple« ^ ouvraZs urile 2ux ?cr> lonnes cle tour k)tar par Luckan, H I'omes, ^r 8. ?2ri5, 78g IO lltk!. Des Freyh.Ger.von Swieten, Commentarien über die Boerhavlschen Aphorismen, von H Tabor, gr F. Franks. 783 25sgr. M . E. Vlochs, ökonomische Naturgeschichte der Fische Teutschlands, 4!es bis6tes Stück, mitZ7Kupfern, gr8. Berlin, 78? 2Rchl. i^sgr. Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen, zter und 4ter Theil, gr8. Berl. 78? 2RthlDie erste Zulassung zum Genuß des heil. Abendmahlch nebst einigen dazu erforderlichen Vor¬ stellungen, 8. Halle, 783 ? sFr. F.E.v.Rochow, Handbuch m katechetischer Form für Lehrer die aufklären wollen und dür¬ fen, 8< Halle, 783 4sgr< F. O. A. kobethan, über das akademische Studieren und deßen Zusammenhang mit dem wirklicken Leben, 8. Halle, 783 g sgr^ (verkaufein^rNuancitäcStabholz.) Nachdem die König!. Glogau.Krieges¬ und Domainenkammer resolvirt hat, 21 z Rinke« Eichen Stabholz, sosichim Amte Herrns stadt gearbeitet befinde«, durch l^ictt2ti0nzuHerkaufen,undd^ 5 Decem¬ ber c.a. vor der König! lc.Cawmer anberaumet worden; so wird solches dem Publlko hier> durch bekannt gemacht, und l o Uhr bey der Königl.n/Cammer entweder in Pet^on, oderdurch genugsam Bevollmächtigte elnz^ finden, ihr Gebot zu thun und zu gewärtigen, werde zugeschlagen werden. Das Holz kann vorher in besagtem Amte besehen werden. I n was für Sorten es besteht, und wie vtel darunter an Pracke befindlich, wird denen Giranten in i'es-mino UcltHriomz getreulich bekannt gemacht werden, und soll das Gebot aufdas sämt¬ liche Stabholz der 2 t? Rinken mit Inbegrifber Pracke erfolgen. Zum Angelds ist nach ge¬ schehener ^äjuäicanol» ^ desI^ioir2N0N8.(Iu2ntj. ^ nach erfolgter ohnentgeldllchen Abführe bis kübchen ander Oder, unddaslezte^ bevordasHolz zu Lübchen eingeladen wird, beyErtheilung des l^xp0rt2ti()N5 Paßes, zu bezahlen, und zwar^ in Friedr.d'or a 5 Rthl. gerechnet, und 4 in Courant, wie denn auch vle Verschiffung dieses Holzes von Lübchen aus, vor Aus¬ gang des Martii 2. f. geschehen muß. Gignat. Glogau dm 27 Oct. 178?. (1^8./ König!.Preuß.Glogau.Krieges^undDo
Nürgerl. Destillateurs Christian Gottlieb Iättnig gehörige Effekten, als Prettosa, Gold,

Silber, Ann, Kupfer, Meßing, Leinenzeug, werk, Armaturen und verschiedene Seltenheiten, Blech, Eisen, Meubles und Hausgeräthe, auch Bücher, Theilungs halber in der Behausung des Iättnig, und zwar in dem aufber Engelsburg sub No. 287. gelegenen Hause, auf den 8 December a. c. und folgenden Tagen, pu^. d1ic2 2u5iom8l3^e versteigert werden. Dem Publico und besonders Kauflustigen wird sol¬ ches dahero hiermit bekannt gemacht, und nimmt die Auctlon Früh um 9 Uhr ihren Anfang, wie denn auch die gedruckten Verzeichniße in der Stadtgerichts-Canzley gratis zu haben sind. Breslau den i8 Sept. 1783. . , (verkaufeiniges Fuhrwerks.) Die Breslauischen Stadtgerichte machen hiermit bekannt, daß ein neuer Termin zur Versteigerung dsr in dem Sonnabendschen Curatel-Hause auf der WurssgassestehendenWagens, bestehend in einer Klappchaise, einem viersitzigen Wagen und Schütten, nebst Wagen-Bäumen, auf den 4 December 2. c. Vormittags um iO Uhr anberaumet worden. WornachsichKauflustige zu achten. Breslau den 7 Nov. 1783. ^ ^.. ' ^. ^ ^ ^ ^ ^ (Hauß-Verkauf.) Dohm Breslau den 17 Nov. 1783. Vor das hiesige DohmCapitular-Vogteyamt werden sowohl Kauflustige zur ^icmgnon um das auf8oFl.gewördigte GierthlHe Auenhauß inDreißighuben bey Reichenbach, als aLe diejenige, so an den Vastlbst emwichenen Joseph Girth einige Forderung haben, so wie den Joseph Girth selbst auf den 28 Januar 1734. erstere zurl^iquiäarionund^lttiiicnion lub paena prZeclull etperPerm Mentij, lezterer aber, um über seinen boshaften Austritt Red und Antwort zu geben, vorgeladen. (Allzeige verbrannter Pfandbriefe.) Da, nach einer, der Glogau-Saganschen Landschaft, dato zugekommenen Anzeige, beydem dorf entstandenen Brande, in welchem das daselbst sich aufgehaltene Fräulein Eleonora v.Lm5, ihr Leben mit verlohren, folgende diesem Fräulein angeblich zugehörte Pfandbriefe mit verbrannt seyn sollen, und zwar aufdie Güther Rietschütz Glogauschen Creißes No. 14. ä looo Rthlr. -

I ^ . a IOOO 16. a IOOO

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Kreldelwitz -" — - 83^ 2 lOOO — Ober - Alt ^ Gabel Freystadtschell Cr. 8. 2 100 — Nehrschütz Guhrau. Cr. s ^- ^ «- 70. 2 50 — zusammen über - - - 4150 Rthlr. so wird solches hierdurch dem Publiko bekannt gemacht, und auf den unzuvermuthenden Fall, daß ein oder der andere dieser Pfandbriefe aufandere Art ab Handen gekommen, derjenige, der solche gefunden, ersucht, selbige an die hiesige Landschafts^Casse, zur Beförderung an die rechtmäßigen Erben benannten Frauleins abzugeben. Glogau den 8 Nov. 1783* Giogau-Sagan. Landschafts-Direktorium. _^_„ v. Haugwitz. Iauer den 25 Nov. 1783. Dem Publiko wird hierdurch bekannt gemacht, daß bey der Schweidnitz-Iauerschen Fürstenthums-Landschaft die halbjährlichen Pfandbrlefs^Interessen pro Termino Weynachten c. vom lyten bis inclusive den 26 December ausgezahlet werden, den27len eju8ä. aber dle Casse abgefchloßen werden wird.

kandes-Director der Schweidnitz Iauerschen-Fürstenthums-Landschaft. Carl Freyherr v.Richthofen. (Landschaft!. Inreressen E i n - und Auszahlung.) Frankenstein, den 1 Nov. 1783. Von Selten des MünsterbergMatzschen Landes-Qirectorlt wird dem Publiko hier-

mit bekannt gemacht/daß zu berInteressenEinzahlung der 19. und 20 December, zu dererselben Auszahlung aber der 21. und 22 December 2. c. anberaumt worden, und baß nach Verlauf dieser Zeit die Interessen-Casse geschloßen werden wird. „____^____^___ E.C. G. v. Gaffton. Bey Wenyel und Schildbach, in der goldnen Krone^am Ringe,sinddie neuen großen italienischen Maronen angekommen. Neue Sprotten, Bücklinge, Cervelatwürste, margonirten Lachs und Brücken, auch frische Austern, die alle Posttage unausgesetzt ankommen. ^ Z u r i4tenBerliner Classenlotterie lsterClasse, dle fich durch ihre solide und Vortheil hafte Einrichtung vorzüglich auszeichnet,sindganzeLoose a 1 Rthl. 4z sgr. halbe a 17 sg. z d'. und Viertellose a 8lgr.8d'. in Courant mit beliebigen Devisen bis zum 1 December, und nachher bis zum ZiehunMags den 15 Dec. ohne Devifen bey mir zu haben. Auch können zur Berliner ^ahlenlotlerie jederzeit alle beliebige Satze bey mir gemacht werden. Von auswär¬ tigen Interessenten werden Briefe und Gelder franco erwartet. Prompte und accurate Be¬ dienung kansichjedermann gewiß versprechen. Breslau den 5 Dec. 1783. I . D. Wenhel, in der goldnen Krone am Ringe. "Verschiedelle Gattungen leine Tüchel mit modern gedruckten Randformen, fein^Dames Schürzen mit Randformen, feine Mleinwandten und Garnirungs-Bänder, Tischzeug und Schneidezeug,sindwiederum frisch zu haben in der Carlsstrasse im gelben Hunde bey

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(Pferde zu verkaufen.) Dem Publiko wird hierdurch bekannt gemacht, daß den 4ten kommenden Monath Decembris des in Laskowitz verstorbenen Herrn Commandeurs Freyherrn von Sauerma nachgebliebene Pferde, welche bestehen in 6 Stück schwarz braunen Kutschen- 4 Stück dergleichen Postillon^Pferden, 1 zweyjahrigen braunen Hengste!, und einem Reil-Fuchs, publica gu^ioni^le^e auf dem Dohm zu Breslau in dem Blschsss. Rettstalle verkauft werden sollen. Denett Kauflustigen wird solches hiermit wissend gemacht, und nimmt die Auction Früh um 9 Uhr ihren Anfang. " B e y einfallender guten Witterung gehet eine schöne Gelegenheit von hier nach Berlins auch weiter; solltesichReisegesellschaft finden, so ist nähere Nachricht bey Herrn Wilhelm GotlliebKorn zu vernehmen. Breslau den2l Nov. 1783. ^^ (Galamerie-IVaaren.) Chaudoir 65 Michel, von Berlin, empfehlenfichmit einem schönen Assortiment Damesputz und Galanterie-Waaren nachher neuesten Mode, bestehend in Kopszeugen, Dormeustn Patatinen, Mantillen, Manchetten, verfertigten Besatzungen auf Dameskleider, Flohr und fiohrnen Tüchern, neumodischen seidenen Bandern, feinen Blumen, gestückten Dames Mouffs, feinen Steine und silbernen Schnallen, Ohrgehenke7 Tabaksdosen, feinen Uhrbändern, Geldbeuteln, Manns Manchetten, wohlriechende Pomade und wohlriechend Wasser, nebst dergleichen mehr, um einen billigen Preiß. Logiren bey Hrn. Eberding im Rautenkranz aufderOhlauischen Gaße. Gestern am 20. dieses ist auf der Pfnorrgasse aus einem Schlafzimmer eine Tombackne vergoldete Taschenuhr mit ? Gehäusen, wovon das innere ganz glatt, das zweyte graolrt, und das dritte von Schildkrot ist, und an welchem letztere, dem Schildkrotenen Gehäuse oberwarts am Rande des Uhrglases ein Stückgen Schildkröte ausgebrochen, ent¬ wendet worden, es befinden sich an derselben 2 Pettschafte wovon eines von weißen Chrystall dreyeckig! geschliffen mit einemsilbernenHenkel, und das andere aus einem Carniol besteht, auch mit einem verzogenen Nahmen I.C.N. gestochen sind. Wer solches aussind big m a ^ ^ k a n gttvartigt einen guten Recompens für Bemilhung. Breslau den 2l< Nov. Es wird von einer Herrschaft eln Bedienter verlangt der mit guten Attestaten versehen frisiren und raßiren kan und katholischer Religion ist. Nähere Nachricht giebt der Buchhandler Wilhelm Gottlieb Korn. . ^

(Fur Nachricht.) Der bisherige König!. Condltor Stelnecker, von Potsdam, wacht Glnem hochgeehrten Publiko hierdurch geziemend bekannt, daß ersichdermalen allhieretablio M t habe, und mit d m Herzoglich Oelsischen Hof-Conditor Hrn. Schneider allhier in Com¬ pagnie getreten sey Er machl die feinste Wachsfiguren nach der Berliner Porcellain-Fa^on um die billigsten P'eiße, wie er denn auch Gefrornes nach italienischen Gousto verfertiget. Er offeriret demnach hiermit seine Diensie und belieben sich Liebhaber an den Herrn HofConditor Schneider zu wenden, welcher die Bestellungen annehmen wird. Breslau den 2 o N o v . i/8?<

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) Es ist aus^inem Silbe^Schranken verschiedenes Silberwerk diebischerweize entwendet worden, wovon zwey Stücke sehr kennbar find. D a s erste tfieinEyelschälgen, wovon der eine Theil oval, und der andre rund, und inwendig ver¬ goldet. Das zweite Stück ist eine Putzscheer^ wovon der eine Grljfabgebrochen. Es werden dabero sämtliche Herren Goldarbeiter, als auch die löbl.Iudenschaft ersucht, falls von dem gestohlnen Silberzeuge was zum Verkauf gebracht, oder noch gebracht werden sollte, solches im Königl. Adreß-und Intelligenz Comptoir, gegen Erstattung der doppelten Bezahlung, abzuliefern. ^^^_^_<«_«^ ^ Etnem hochgeehrten und Musikliebenden Publiko mache ergebenst bekannt, baß das gewohnliche Concert im Finkschen Gatten den Winter und zwar alle Sonntage wird conti^ nmretw^^^^ ^ ^ Finke. Einem hohen und geehrten Publiko wird ergebenst bekannt gemacht, daß bey^dem^off^ tter Drude, in des Kaufmann Sturtzes Hause, Sonntags als den 2z November, Concert ge¬ halten, und damit Donnerstags und Sonntags contlnuiret werden wird. Der Anfang ist Hsffstadk Einem hochgeehrten resp. Publiko wird hiermit wissend gemacht, daß der von, Sr^ Königl. Majestät von Preußen Special privilegirte und examinirte Augenarzt und Opera¬ teur C. L. Seiffert, aus Grünberg, allhier in Breslau angelanget. Wer also seines Raths in Augen-Krankheiten und Operationen benöchiget ist, beliebesichin seinem Logie aufdem Oalzringe im weissm Löwen bey Hr. Freybenberg einzufinden. (Schoben zu verkaufen.) Auf dem Königl. Schulen-Amte Nimkau, Neumarktschen Cretßes, ist eine beträchtliche Anzahl von circa 6oO dis 700Schock sehr schöner Schoben um sehr billige Preiße zu verkauffen, und beliebensichLiebhaberaufdem Amtshofe zu N l m kau bey dem dastqen Amtssecretair 3c. Feisser zu melden. Mmkau den 18N0V. 1783. ^^I^r-u^Bz^dnv^ Das eine Meile von Bres'lau^ats der Oder gelegene Bier> und Brandtwein-Urbar in Groß und Klein-Masselwißstehetzu Anfang des i784sten Jahres zu verpachten, wozu Cautionsfahige Pachtlustige aufden 20 December a.c. zur^icit2tis)n hiermit eingeladen werden. Masselniß den 4Nov. 178;. ^ ^^^ ^^^ ( B r a u - u n d Z r a n d r w e i n - U r v a r s - v e r k a u f . ) Hennerwitz den 24Sept. 178?. ^ ä instamiam der Iag^rndorfer BrauCommunität soll die derselben, auf das ehemalige Hospital-Guth Hennerwitz Leobschützer Creißes zusiehende Bier- und Brandtwein-Verlags, Gerechtigkeit, an den Meistbiethenden voluntarie gegen baare Zahlung vertauft werden. Besitzfahtge Kauflustige habensichalso m I'ermino peremrorw licicanoniz den 4 Decemb. c.s« im Orte Hennerwitz einzufinden, und das Weitere zugewärtigen, so wiesichdieselben mehre¬ rer Nachrichten halber von dem Ertrage dieser Gerechtigkeit bey demIägerndorfer StadtSnndico :c. Peßoldt m melden haben. Dtete Zettungen werden wöchentlich dreymal, Mondtags, Mittwochs und Oonnaoenos, zu Breslau in Wilhelm Gottlieb Korns Buchhandlung am Ringe ausgegeben,

und sind auch auf allen Känlgl. Postämtern zu haben.