Schlesische privilegirte Zeitung. 1791 [Jg.50]

Schlesische privilegirte Zeitung. 1791 [Jg.50]

Schleßsche no privilegirte Zeitung. 73. Mittwochs den 22. Iuny 1791. Berlin, den l 6 . Iunius. Vorgestern gabenSe. König!. Hoheit der Rronprinz ei...

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Schleßsche no

privilegirte

Zeitung.

73. Mittwochs den 22. Iuny 1791.

Berlin, den l 6 . Iunius. Vorgestern gabenSe. König!. Hoheit der Rronprinz ein großes Diner, wobei des Herrn Herzoge vonZork K. H^., Prinzen, Generale und Minister zugegen waren. DesselbenTa^es, Abends, beehrtenIhro tNaji-stät die regierclIde ^ o n l g i n / nebst verschiednenPrinzcn und Prinzessinnen, das Natlonalthe.ner nlit Ihrer Gegenwart. Gestern gaben der regierenden R ö n i gin Majestät in Monbilou ein großes Di¬ ner, Knngl> Hauses, des Herrn Herzogs von Aork 5k. H., die Herren Generale und StaatSlttinister und viele hoheStandesper dladc, aus Stockholm, uud der He'zygl. Mcckleub^rgiiche Geftnidte. Herr Baron v o n ^ ü y o w / ist aus Mecklenburg hier eingetroffen.

Wien, den 15. Juni. Der Fürstbischof von Brlxen, Iosevh, aus dem grafl Hause Spaur, ist am 26. v. M . in einem hohen Alter verstorben, nach¬ dem er ehemahls das Bisthum von Seckau, und seit dem I . 1779 das Bnxensche ver¬ stau hat. Nach Berichten aus Triest hat man da¬ selbst erfahren, dazwischen zwey Russischen Kriegsschiffen, unter Kommando des Obers sien Guglielmi Lorenzo und des Kapttains Grafen Vainovich, und 6 Türkischen Hans delskaravellen, die von Ale^andria nach Konstäntinopel unter Wegs waren, am 29. April, bey Rhodis, ein heftiges Gefecht vorgefaNen scy. Die Türki chen Schiffe wurdenstarkbeschädiget, wehrten sich aber doch so lange, bis es lhnen g'uckte, unter die Kanonen von Rhodis zu gelangen: sie zogen sich dann an d'e Festung bis auf eine, die nicht folgen kannte, und von den Russen im AnqeNchte und unter oeln Kanonenfeucr der Festung el beutet wurde Die übrigen Ruft slscben Schiffe, unterKommando des Odcrsienkorenzi, lazen damals bey Soria, wo sie fast täglich cinige Beuteneinbrachten.

Ofen, d e n n . I u n y . ster« unb heute öfters K a r , lenschüsse hier EinevonWientommendeNachrichtgiebt hört, se scheint es fast, als wenn es zu lauten denFrieden mit den Türken schon für gewiß Protestationen gekommen wäre." und ganz ausgemacht an. Ein Schreiben Paris den 26. May. ckusTemeswar vom 7. Iumus meldet: es Der Päbstl. Nuntius ist von hier abge¬ sey eine Stafette ans Belgrad von dem Hrn. reiset, ohne bey Hofe Abschied genommen Feldmarschall, Grafen v.Wallis, mit dem zu haben; der Auditor desselben aber ist noch Befehl angelangt, daß das Regiment Bel- zurückgeblieben. — MnabeaR'sGrab wird giojoso u einbetächtlicherArtlllerletrans- noch taglich von einer Menge Menschen de? port sogleich nach der Gränze aufbrechen sucht, die ihn als einen Heiligen verehren. sollte. — Dieß scheint keinen ausgemachten — An verschiedenen Orten hat man gedroht, alle Adeliche und Geistliche zu massacriren, Frieden anzuzeigen! Aus der Walachey wird folgende vou wenn nur irgend ein Angriffvon den GegenSzistow unterm 2«.MaygeschriebeneNack>> revolutionisten geschieht. richtmitgetheilt: „?,m 12. May Vormit¬ Bekanntlich sind dem König jährlich 25 tag ist endlich der schon seit 2 Monaten hier Millionen zu seinem und seines Hofes Un¬ erwartete kais königl. Kurier mit der Ant¬ terhalt angewiesen w o r d ^ Am 2<5sten wort aufjene Depesche, welche noch unterm dieses wurde decretirt, daß die Zahlung der¬ IQ Februar von hiernach Wien abging, an- selben in 12 Terminen, nemlich jeden Mo¬ gekommen. DieReisedieses Kuriers istsv nat geschehen, und unter keinem Vorwand beschleuniget worden, daß er der schlechten etwas voraus oder zu spat bezahlt werde» ÄZitte ung ungeachtet binnen 6mal 24 soll. Ole Nation bezahlt keme Schuld, Stundendem Weg von Wien bis hieher zu¬ die der König machen würde, dagegen aber rücklegte. Am l?. May wurde nun seit zahlt auch derselbe mchtö von den Schul¬ H Monaten die erste Konferenz gehalten, wo¬ den, die seine Vorfahren gemacht haben. r i n blos die Erklärung Sr. M a j deS Kai- Ueber die zur Krcne gehörige Esf klcn soll sers abgelesen und sonst nichts vol genom- ein Inventarmln gemalt, und einstweilen wen wurde; daher war auch diese Konfe¬ die AlUtken in das Medailieucabmet ges renzschon in 2 Stunden geendiget. Am 26. bracht werden. DrrWitwengehaltderKö¬ M a y daraufließ de Reis Effndi den Kon¬ nigin soll in 4 M Ulomtt juhrllch bestehen; greß zusammenrufen, um auf die unterm l / . man wollte hinzufügen, daßsiedleseSumihm vorgelegen Punkte zu antworten. me nur so lang erhalten sollte, alssiesich Diese Konferenz dauerte 6 Stunden, nam> in Frankreich aufhalten würde, allein diese lich von F s Uhr Vormittag bis 5 Uhr Nach- Einschlanlung wurde verworfen. Paris vom 3. I u n y . -mittag. Was aber darin abgehandelt wor¬ Man wird sich noch erinnern, daß das den, weiß außer den Eingeweihten nie« lnandh denn man beobachtet auch über die Volk in der Vorstadt St. Germam, aufAngermgfügigsteSache das tiefste Stillschwei¬ reizung des Pfarrers des neuen Kirchspiels gen. — Der K K. Minister, Freyherr von von S t . Thomas von Aoquin, am !7ten Herbert, hat an den kommandirenden Gene? April Ausschweifungen gegen die Kirche ral F. Z. M., Grafen v. Mitrovsky, am23. der Theatiner begieng, in welcher Priester, M a y in der Nacht einen Kurier mit der die den Eyd mcht geschworen hatten, den Nachricht abgefertiget, baß die Türken bev Gottesdienst verrichteten. Nestern, am Silistria eine Schiffbrücke schon zur Hältte Himmelfahrtstage, ist eben diese Voltswuth

fertig hatten, und 6oo Spahi daselbst zur von neuem ausgebrochen. Man las Messe Bedeckung stilnden. Und »eil « a n seit ge¬ in dieser Kirche; eine Menge Vvlk? .begab

sich hinein, und zerschlug »ach der Messe

Nachricht, daß der Hofrath Schiller in Je¬ den Altar, die Bänke, die Stühle, und stieß na gestorben sey, hat sich nicht bestätigt. Drohungen gegen die Personen weiblichen Sie rührte von einergefahrlichen Krankheit Geschlechts aus, die der Messe beygewohnt her,,durch welche dieser berühmte Schrifts hatten. Die Wache eilte herzu, und die steller sich in großer Lebensgefahr befand. Kirche ward verschlossen. Manstatteteder Straßburg, den 4. I u n . N . V . von dieser Gewaltthätigkeit..Bericht Die Schwagerin des Herrn von Dietrich ab, welche die Untersuchung und Herstellung ist nichtm Kehl gewesen, und alsoauch nicht des Schadens an das Directorium und an daselbst arretirtworden. Kehlgehsrtnicht die Municipalität verwieß. dem Kardinal von Rohan, und der Herr Zu Dijon hat man am 17^« May um Markgraf von Baden hat sich nicht zum u z Uhr in der Nacht zween Stöße eines Rächer desselben aufgeworfen. Zu Habs¬ Erdbebens verspüret. Beyde hielten nur heim ist eln Spion des Kardinals in Bett« einen Augenblick an, und waren ziemlich lerskleidern angehalten worden. Ertheil¬ stark. Der zweite war merklicher als der te heimlich aufrührerische Schriften aus. erste. Die Decken und Fenster in den Hau¬ Man hat den Pfarrer vsn Kembs und den sern wurden stark erschüttert, und die Ein¬ von Habsheim arretirt, weil sie im Vers wohner verliessen erschrocken ihre Häuser, dacht eines Briefwechsels mit unsern Fein? und begaben sich mitten auf die Gassen. den stehen. Schaden istdadurchnichtangerichtet. Die Straffburg, vom 5 - I u n . Luftwarvom Morgen «n dunkel. Bey dem Der Lärm in Hilningen war nichts als em Erdbeben ließsichein dumpfesGetsfe hören. Steinhagel, der auf die Schildwache auf Kölln, v o m z . I u n y . dem Walle regnete, die daher um Hülfe rief. Der Kurfürst vonTrier und diePrinzessi» I n weniger als einerStunde war dieGarniKuunigunde find hier angekommen. — Der son, und die Nationalwache aufdem Platze, Graf von Arrois hat dem Kurfürsten ge¬ bereitsichüberall, wohmes die Noth erfor¬ schrieben, daß er ihn nächstens in Koblenz derte, hinzubegeben. Man sagt, die Wer¬ besuchen werde. — Künftigen Sonntag rei¬ bungen in dem Hörnel gehen noch immer sen die Gouverneurs der Oesterreichischen fort, und werdenstarkbetrieben. Die Lands Niederlande nach Brüssel ab, wohin ihnen straffen wimmeln von Ausreissern, Vagader Kaiser!. Minister, Gr.v.Metternich, in bonden und unbekannten Leuten. «4 Tagen folgen will. Antoni Eckart von hier, fuhr von Mainz Frankfurt, den i o . I u n . nach Straßburg. Zwischen Mannheim Aus Manheim wird unter dem /ten d. M . und Speyer begegneten ihm anfdew Rhein geschrieben: Der Gcaf von Artois wird fünffranzösische Officiere, einer in Husarenkünftigen Freitag zu Heidelberg ankommen, kleidung, die 4 andern in weißer Uniform. von da über Darmstadt nach Frankfurt ge¬ Dasiedie Nationalflagge auf dem Schiffe hen, bann einige Tage an dem Hofe des Kur¬ wehen sahen, so fuhrensieans Land, hielten fürsten von Mainz zubringen, und hernach dle Pferde, welche das Schiff zogen, an, seine Reise nach Trier fortsetzen, wo er auf zwangen die Schiffer zu landen, stiegen in dem Kurfürst!. Schlosse logiren w i r d . — das Schiff, in welchem sechs Mann waren, Am 6ten ist der Prinz von Eonds auf seiner und zwangen sie mit Degen und Pistolen, Rückreise von Ulm nach Worms durch Man¬ daß sie ihnen die Nationalflagge abgeben heim gegangen. — Einer Kuhrpfalz Baie- mußten, welches geschahe. Die Osficiere rischen Verordnung zufolge, sollen nunmehr nahmen sie mit sich im Triumph nach M a n bedauert, daß 2lnto»i in den sämtlichen Kurfürst!. Landen Meilen« Worms.

und Wegzeiger aufgerichtet werde«. — Dle Eckartsichhat seine Flagge nehmen lassen.

Der Canton Zürich soll als erster Canton Befehlshaber von Indien bestätigt. Hatalle übrige Orte aufgefordert haben, den 14. te dieses geschehen fonncn, wcnll mein VcrI u l . au die Nationalversammlung eiu halten strafbar gewesen wac? Gewisse Glückw^nschungsschreiben wegen der vol- Maßregeln wu^'di'll durch dieN^lhwc'ndigs lelldeten Consiitution zu erlassen, undöiefts kett bcstnumt." ^ r wendete sich hmauf soll dc«n al6 Antwort auf den bekannten an da^ Unterhaus u:ld seine Ankläger, und bcschw^'i tesichüber dle lhur zugefügte Ungcs BriefdesMiniziersMontlnorin galten. rechtigkeit. ,,'AIs der Wohlthäter meines London, den 3 I u n . I n beiden Paricmentshaliftrn ward da^ Vaterlandes, sagte er, habe ich die Krän¬ rauf anfragen daß dcrKönig ersucht wer- kung gehabt, in alle: Weit als ein Mann von den »lochte, d:e irtzige Parlcü'^'lNssltzung dcm schwärzesten Herzen gc'draud'.narkt zu niä)t eher aufzuheben, als dlS das Vcryör werden,"«, s. w> — Gestern dorHerrGrey über Herrn Hasti'igs geendet sey. Allein im Uutelhknsc nochmals alle stlne Bereddie Miulstcrral Parthei nannte eine solche samteil auf, um den Vorschlag durchzufttzcn^ daß der Kö:üg in einer Adrkii'c gebeten Adresse einen ne, Nl^d es wl'd daher nichts daraus. Doch werden sollte, das Parlement lncht clnr zn hat Hecr Hastings in dem gestrigen Verhör pl orogircn, als biö die Sache mir Rußland re seine Vertheidigung angcftn^en, ulldnun entschieden wäre. Allein seine Vemühunwird ohne Zweifel im Anfange der nächstcn gcnwarell fruchtlos; und Herr Pitt siegte, Parlementssitzung seln ilrrhetl gesprochen wiegewöhlllich, durchdie bloße Aeußerung: werden. Dies gestrige Verhör war ausser¬ es würde, wcnnKriig entstehen sollte, noch ordentlich-feierllch; es hatten sich dadel die immer Zeit genug seyn, den ganzen Verlauf meisten Mitglieder beider Häuser, wk'auch der jetzigen Negotiationen vorzulegen. — einige Tausend Damen und andere Zuschau, Es ist nun wohl außer allem Zweifel, daß er, eingefunden Herr Hastings las eine das Parlementspatstens in vierzehn Tagen I m Uutcrhause lange Rede ab, und beantwortete zuerst über^ prorogirt werden wird. Haupt dieAnklagen, die wldcr ihn angebracht hatdieOppositiougeäußert: es sey ausge¬ worden waren. „Unter nur, sagte er, sind macht, daß die Flotte unter dem Admiral die Einkünfte der Regierung von z bis 5 Mil¬ Hood Besehlhabe, in der künftigen Woche lionen Pf. Sterling vermehrt, und dasLa^ld unter Segel zu gehen. ist gleichfalls immer blühender gewordca. Da am «6. huj. Abends um 7 Uhr Gott Die eingebornen Prinzen habensichnie übcr Untreue und Ungerechtigkeit beschwert, und l>:eiaen Ehegatten, den Major des von haben bis dlestn Tag Hochachtung für mich Penzckowschen Infanterie - Regiments, und meine ha¬ Heinrich Ernst von Mauderode im 4Osten be Indien, welches we M l M e r selbst die Dienste und ^6sten Lebensjahre aus diesem schönste Perle in der Brittischen Krone ge> in ein beßer Leben ubgerusen hat, und mich nannt haben, zu einer Zeit erhalten, da Ame¬ und meine acht unmündige KlNder ill eine rika verloyen gieng. Ich habe, sagten' g-oße Betrübniß ve
mich dreimal in meinem Posten als obersten

wjttwttev. Mauderode.

Sonntag früh ^ auf 4Uhr als den lyttn dieses, verstarb allhier an einen; hitzigen Ellf^üudungb>^icder, lncine innigst geleite Ehegattin, Maria Elifabcth Scholz, gcd« Rudolph, alt >O Jahr 4 Monat lo Tage.

Ich inache dieftn fur mich im er schlichen V.'^ust allcn meinen Verwandten und Freunden hierdurch dckannt. Ucbcizeu^t von deren wah^cii 5hcilnchmuttg, ve? biere ich alle Beyleids Bc'cugunZcn, umaneincu Schmelz dadurch nicht mehr zu erneurc«. Johann Friedlich Scholtz. 'Kaufmann.

1 Lonisdo'r. - - VonHerrn M'^llenborf, ein versieqeltev Päckchen — Von dcm Flirfil. Ctifdo^.zusk zu Ol üssau 50 Rchlr. — Von Hrn.'priin.vo^si tn^andshi^t i^Rthlr. — V^n dem Löbl. Pcjan'.cntlr^Mllcel allhier, l4Rtl)!r. — Gco. v )'. vor dl».' armen M gebrannten a:^f deln Sande versiegelt 2 Äthlr. — Hr. F 2 Rthlr. 12 sgr. — Für die armen Abg^dlannten anfdem EaNde, C D . S . lRrdlr. — Von Hr. Kaibel ^ Bölln^e in Berlin l Frdo'r. — Ein Päckchen vor die Al)gel>tannten auf dem Sande von A. M- versiegelt. — Von Hrtt. Ol
A m 19. 2O u^d 2: ten dieses sind fo!^ gn:deBeyträge cingegaügcn: Von Hr. C. aus Gros^Zcrbst zur Er¬ quickung der ärmsten Abgebrannten, aus gutem Herzen, l Fried! ichsdo'r. — Von ^Rthlr. -^ Von der Bürgerschaft zu Neu¬

falz durch Hr.E. 4Rchl!'. —

3 Ggr. — Von der Fr. W . O. A. M . M . in Breslau, den 22. I n n l 3791. Wilhelm Gottlieb Korn. B l . l Friedrichsdo'r. — Von Hr. I . F. I n her P r i v i l e g i e n Schlesischen ZellungsEp^eolcion/ W i l h e l m (ZortUev R o r n s ^llchhazzdlung zst zu haben: Eberhard, ^oh.Aua. PhilosophischesMaqazin, 4N? ds ls u. 2s Ot. 8. Halle 791 2z sgr. Beyträge zm KelNltniß vorzüglicher desInnelN von England u. sein Brieftn eines Freundes gezogen von dem Herausgeber, l s St.gr3.Leipz.7yl i2sgr. Wcsipha!, Dr.E'Chv. Darstellung der Rechte von Vermachtnißcn und Fideicommitzen, 2'Bande, gr8-das 791 ?Rthl. 2^sgr. ()3li^n8 unä5'n^ä8 Lieber, 4 Läni^ 4. ^Vlcl-l 7yl l i lvlkl. 8^zr. Pdilosopdifche Trämncreien, weisen und glättn Menschen qewldmet, 8. 7yt 7^ fqr. ^ ^ 2 l v e ^ f e m l n n . ) Der hiesige Buchhändler Herr Wilhelm GottUeb Korn, ist in einem anonymischen Billet aufgefordert worden anzuzeigen: in welchcrArt d'^ Vertheilung dergesammleten nulden Beytrage unter die armen Adgebrandten erfolgen werde? mit dem Beysatz daß diese Anzeige einen für die Adgebrandten wohl¬ thätigen Emfiuß auf das Publicum haben dürfte. Da von en!em geehrten Publico nicht anders zu vermuthen, als daß es seine Wohlthaten denen durch den Brand wirtlich.Ver«s unqlückten chne Ansehen ihres Standes, Religion, und Nuftnthalts-Orts nach den all^ aemeinen Grundsätzen der Billigkeit zufiteßcn laßcn wolle; so wird hievon Niemand als diejenigen, welchesichdes Brandes ohnerachtet noch in einem solchen Glücksstande des finden, daß sie den erlittenen Schaden aus eignen Mitteln leicht zu ersetzen vermögend sind, ansgescklvßen werden, und diese werden sich aus Liede zu ihren dürftigen Nebenmenschen hoffentlich solches gern gefallen laßen. Da auch der von den Verunglückten ange¬ gebene Schade u Verlust < n M o b ilc> Handwer^geäthschaft weit überzc>,OOORtI.

beträgt, und es aljo nicht möglich lst/ diesen Schaden durch die von dem Herrn Buchhäntz?

ler Wilhelm Gottlieb Korn, und dem Kaufmann Herrn Carl Friedrich Jung gütigst gesammleten Gelder, welche zusammen 465z Nthl 5 sgr. betragen, und den alleinigenGegenstand der Vertheilung ausmachen, gänzlich herzustellen; so ist zuvörderst dieser Schade soviel es nach Lage der Sache möglich war, ausgemlttelt, und auf ein Quantum von 30848 Rthl. 20 sgr. bestimmt worden. Nach Verhältnis dieses Schadens werden tünftlAen Sonnabend als den 25ten b . M . Vormitags von 8 Uhr anzufangen die milden Beytrage von dem Gerichtsamte auf dem Sande Hieselbst, unter dem Vorsitz des Herrn Prälaten Hochwärden, und in Beyseyn einiger Herrn Armen-Vorsteher öffentlich vers theilt werden, so znyar, daß nach obgedachtem' Verhältnis für die Abgebrandten 15 pro Cent ausfallen, oder auf den Reichsthaler Vier Sllbergroschen Sechs Denar kommen. Der specielle Ausweiß mit Benennung der Empfanger wird ebenfalls nächstens öffent? lich bekandt gemacht werden, so wie auch der verbleibende kleine Rest nebst den etwa annoch anjuhoffenden Beyträgen künftig vertheilt werden sollen. Breslau den 19.IUNY l79i. Homuch* (Avertissemem.) Nachdem der zu Glatz /^0179Z auf Königl. Rechnung geführ¬ te Fortlficanons-Bau zu Anfertigung des Avant Fossees nunmehr beendiget, und die dlesfalltge Rechnungen geschloßen worden; so werden nach Vorschrift der allerhöchsten König!. Cabinets-Ordre vom ZO.März 1779 alle diejenigen, welche vorgedachtem Baues wegen noch etwas z u fordern haben, es ses wegen gelieferten Bau-Materialien, Handwerks- und Arbeits-Lohil, Fuhren, oder was es sonst wolle hlemlt vorgeladen, sich deshalb aufiden ^oten dieses Monats oder den4.Iuly a.c. auf der Königl. Krieges- und Domalnen-Cammer persönlich oder schriftlich zu melden, den i 8 . I » l y , a.c. aber, als dem zten und letzten Termine, auf dem Steueramte zu GlaZ vor dem Herrn Krieges- undDomalnen auch Landrath von Relbnitz, als dem hierzu ernannten Commissario zu erscheinen, ihre Forderung« a// /Votoco//ttm zu geben und zu justificiren, oder zu gewaltigen, daßsienach Abtauf dieser ? Termine nicht weiter gehört, sondern mit ihren Forderungen werden abgewiesen werden. Signalum Breslau den 4. Iuny 1791. ( I . 5.) Köntgl. Preuß. Bresl. Krieaes-nnd Domainen-C^Rtmer. (Warnigungs-Anzeige rv^gen des zu Ziegenl^als aus dem Gefängnis ent¬ wichenen Vagebond Haase.) Ein zu Zlegenhals, aufgegriffener Vagabond, Gottlieb Haase genannt, hat Mittel gefund.cn, aus dafigem Gefängtuße zu entweichen. Es ist der¬ selbe gegen 4—5 Zoll groß, vonstarker,etwas dicker Leibes-Constllution, sehr fetten Geßchts, von schwarzen Bart und Haare, hat an der rechten Seite am Schlafe eine kleine Verwundung, trägt einen violetten sehr verschoßenen C^putRock, kleines grün zeugnes Westchen, mit zwey Reihen hoher gelber gemusterter Husaren-Knöpfe, schwarz lederne Beinkleider, weiße zwirne Strümpfe und kalblederne Etieseln, welche von unten auf ln lauter kleine Falten gelegt find, um den Hals trägt er ein altes braun und welß gestreiftes seidenes Tuch, mit weit überschlagen^ sehr loosen Halslragm, führt eine noch neue weiß mit orange gestreifte seidene Gold-Börse, nebst elner^rothledernen Brieftasche, in welcher ein Gebet-Buch liegt, bey sich. Da dieser Vagaboub ein gefährlicher Mensch zu seyn scheinet: so wird das Publicum vor selbigem hlemit gewarnct. Slan. Breslau den 16. May 1791« (/..5.) König!. Preuß. Bresl. Krieges und Zcmai»en-Cawmer. Nachricht« Da jemand w einem bequemen zugedeckten Reisewagen seineRückrelse nach England antritt, so wünscht derselbe einen Reisegesellschafterzu hahen l nähere A»<^

lunft öavongiebt der Ral
(Averrissement.) Da der König!. Krieges- und Domalnen-Cammer ble A»zela« geschehen, daß eine Bande Judensichauf dem platten Lande herulmrelben, welche unter «llerhant» Vorspiegelungen denen Leuten Gelber «bborgen, undsichalsdsn« heimlich davon machen; So wird das Publikum, besonders aber die Bewohner des platte« Landes, vor desgleichen Betrüger gewarniget, und sind solche im Belretungs-Faliesoglelch zu arreliren, und unter sicherer Begleitung nach der nächst belegenen Etabt ju lranspvrtllen, und a« den Magistrat ubzulttfern. SigaatumBreslau den zi»May »791. (/., ^ ) König!» Preuß. Bresl. Krieges' und Don»ar.

lAvertissement.) Durch «ach Fr«ntiöci treffende Jahr, und Vieh Markt zuNamslau auf den 7ten October ange» setzt worden. Da nun selbiger, wie gewöhnlich den 4ten Octvber d. I gehalten werde» wird i so wird solches dem handelnden. Puvlico hiermit bekannt gemacht. Signatur» Breslaxden lZ.Aprll »7yl. ^ (I.. H.) König! Prenß. Bresl. Krieges- und Domainen-Cammer. Avertlssemel't. Die unbelanule» Eigenthümer der 0t„ ^ttNMärz d.I.zuNüßdorff bey Fnediand in Beschlag genommenen yEimer zoQuart Ungarlfchennnd 7 Quart Oefterrelchischen Wein, und alle, die an dksen Wein sonst einen Anspruch haben, werden borgeladen, den i l . August dieses Jahrs vor dem Kömgi. Provinz««! Regie-Gerichte l » Breslau zuerscheincn, und ihr Eigenthum oder sonstiges Recht anzuzeigen unbdieBeweise batüber beyzubringen, widrigen Falls die aus dem Welne gelöselen 26l Rthl. l 9 G r . conßftirt werden sollen, mit Vorbehalt der gesetzmäßigen Strafen wieder die Einbringet des Weins und Mitschuldige der Desraudalion, wennfi«in oer Folqe entdeckt würden. Bres¬

laus 2^^p^^7Y^^^^^^^M^i^^ (Citatiö.) Die Königt. Provinctal-Alclse und ZoÄ-Oileclton zu Neiß ablltir^de» sich nicht gemeldeten Denunclanten, welcher den Kaufmann Wewer zu Bauelwih wegen Wein Elnschwarzung unmittelbar angezeigt, binnen b Woch n, und zwar spätestens bis zum 27. I u l y c. entweder auf der Directions-Canzley ju Neiß oder beim Accise^Amt Bau«rwih zu erscheinen,sichals solcher zu legitimiren, und oas auf ihn mit 44Rlhl. 9 G . 2 d ' ausgefallene Denuncianten Antheil in Empfang zu nehmen. I m NichleischelnungS-Fall hat er zu gewärtigen, daß er deßen für verlustig erklärt, mit seinen Ansprüchen hieran ab¬ gewiesen, und über diesen Slraf-Antheil anderweitig werde disponllt werden. Neiß den 28. May 1791. König!. Pleuß. Obersch'es. Provincia^A^ttse^md?oll.^is<>sff.)n. (Gestohlene Pferde.) Da in der Nacht zwischen dem lö.und »7ten ^ m U c . a' von dem Dominio Bergei bey Ohlau von der Weide aus dem sogenannten Roßgarthen »Pferde nebst einem einjährigen Fohlen, welche mit breilen Halftern und Ketten verse¬ hen, und zwar: 1. EinFuchs Wallach von nmler Größe, 4)ahr alt, aus der Etirne eine Blaße und weißen Hinter-Fuß. 2. E i n : Äpfel-Cchimmel Etutte, welche Tragend « Jahr alt, und um den Kopf etwas weislich, und z. ein einjähriges braunes Hengstfoh¬ len von gutem Wuchs, und dem Alter gcmäß ziemllch groß, gestohlen worden; als wirb solches nicht nur hierdurch bekannt gemacht, sondern auch jedennam-iglich angelegent¬ lichst ersuchst, faU5 diese Pfei de ügendwo zum Vorschein kommen sollten, solche ae er, Erstattung der Futterungs und sonstigen Kosten anzuhalten, und hievon entweder auf gedachtem Dominio« Bergel selbst, oder aber in Breslau auf der Gandaasse beydem Harfenist Herrn Schmidt gefällige Anzeige zu machen. Berge! den 22. I u n y , 7 9 , . Nachricht. Bey mir in meiner kederhandlunK sind alle«? orten Berliner Kraus

und Rolltoback Centnerweise, als auch Rauch und Schnupftabacke in Baquets, in Gan¬ zen als Pfundweise, zu billigen Preisen zu bekommen. Johann Gottlieb Heino

(Citätio.) Von Seiten der Bresl/i?^/'i?^ der ei) lnaligenTuch.nätlcri l 'Anna RcNiia Kranstn grb. (dumpclll, herdu^ch al^e d!Aßlstenten Könuch und Neyen/?^o M<ö/> ^ t l / T ' / ^ vorgeschlagen. Zugleich werden diejenigen welche dem Crioario Caspa- Heinlsch etwas an Gcldc oder für gelleftrte Arbelt schuldig sind, oder aber Pfandstücke von ihm hinter sich y.den hierdurch angewiesen ihre Zahlung in das hiesige Magistralnalische Des positnül zu leisten und auch dahin d'.e Pfandstückc bey Verlnst ihres daran habenden Rechts binnen 4Wochen adnnieftrn Ooveln den 9 M a y l ^ p i ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ . ^ a y 17^ l . Von dem hiesigen I^ftitzamte wlld der seit 2oI(Unen d^ sHol^ne Cl)si?nall Splttet, oder deßinetwaunige Leides^Erden hiermit vor^ geladen a dalo rinnen y Monaten, peremtorie aber den i'en ) C^ istclneleqttemcWohnung parterre i n N o . 6 5 7 . aufderAns tonien^aße, bc ehend in 2Etnben 1 Etul'ett'5tammer, Küche, nebjiBoden undK^Uer-

Kauilmr zu vermiethen, und balde zu beziehn.

Nachtrag

Nachtrag Ȋ No. 73

Mittwochs de« 22. I u n y 1791.

(Auctions.-Anzeige.) Mittwochs den 29. Iuny a. c. ftnh um y Uhr sollen in dem Schumacher Prädelschen Hause im sogenannten Seilen Beutel verlchiedene Verleg fenschafts-Effeccen ve^auclioiUrt werde«, weiches Kauflustigen hiermit bekannt gemacht lvirb. Breslau den l8. I n n y , 7 9 ^ . Koschnl)? schen Hause auf der Reiffer-Gasse, eine vlersitzlgc Chaise mit aschgraue» Tuch ausge¬ schlagen, halben Thüren, Stahlfedern und Schwcmhal'en, begleichen eine grün angefirichene ausgetäfelte Gegttter-Calcsche auf elu Pferd verauctlonirt werden sollen, alS Wird solches dem Publico bekannt gemacht. Breslau bcu l6< I u n y 1791. Äncltons Attzetge. DemPubllcu wird httrdurch bekannt gemacht, haßten l i^en Julius a.c. Vormtllags um 9Udr, in dlm Herrschaft! Schloße hieselbst verschiedene Ef¬ fecten, bestehend in Kupfer, Meßwg, Por.ellain Glas Frauenzimme^KlkiVer, Bett und kelnenzeug, MsublesundHausgerälhe, uabWaaen, wcvon dosVerzclchnisln der hiesigen Rentamts Eanzelley nachgesehen" werden fan, LlMca a,MoM5 /e^e an den Meiftbletenden' vertauft werden sollen, daher Kauflustige zur Tl ellnahme att diesen Verkauf hierdurch aujgeforbert werden, Koschentin den 4. Iuniu^ 179«. (2lttctions^A«ljcigeI)^^i?twoä)s den 22. I u n y cl c. früh um 9 Uhr wlrden auf dem hiesigen rathhanßlichen Fütsien-Eaale berschiedene Vcrlasseuschafts-Effecten verKuctionirt werden, welches Kauflustigen hiermit bekannt gemacht wird. Breslau he» Z4« I u n y l7yr. ^ ^ (Hekandrmachnng) Nachdem ich viele und besonders die letzten sechfichalb Jahre als Compagnon in der Handlung bey dcm Herrn Ardreas Krischke gewesen, jetzo aber meine eigne Handlung etabliret habe, sennche solches hiermit einem hohen Publico bekandt, mit der Antttge, daß eben dergleichen Waare, als Sensen, Slrohmeßer Feilen, Bohre, Beyle, Stem Eisen, Sägen, Hubel-Elsen, ^chlsßer, Tische und andre Meßer, blechm Löffel, Stsiegeln, C^ssee Mühlen^ Drath, Nagel, R i merScknallen, Spor-Waare, Stück- und Tafel Meßing, Stnff- und Wachs-Leinwan^ und andre Waa?e bcy mir zu haben ist, mit der Vel si^erung, daß meine qüttige Abnehmer ble ptomtefieBedlenllngn^dbllllgftcVreiße haben sollen, mein Gewölbe ist aufdcm Riljgeln der goldnen Cro^e, womitsichbestens recommandiret Johann Gottlieb Aoget. ^ilÄa/ c?it<75/^/j G l tz den 24. May lyy?! Maglstralus cktiret aNe und ftde, welche arr die Vermögens Massa des hlcstgen keder^Fabftcanten Joseph key, ad Inssantlam desselben Schwieger-Vattr drs hiesigen Kauf und Handelsmanns Franz Tschöcke, einen An- und Zusp uck zu haben vermeinen, auf den 6 I n y a. c. früh um 9 Uhr ^ i / ^ , ^ n ^ w

auch von PackttTaback, besondersSvicenteinCommißronss kaager habe, avcrttre hiermit meinen aucwä'tigen Freunden; versichre in bittigen Prei? ftn, achte Waare^ Breslau den 2 l. I u n y 1791. Carl Gottsried Penj. Scholz, auf der Nicolai Gaffe nahe am Ringe 35 179.

für l fgr. u^ l Groschen bey Ioh. David Geistlbncht Bürger !«,d Hiringer inBreslan-,

( N a c h r i t t . ) Es wkbdcm hohen Adel und geneigten Publlcum bekannt gemacht, baß In unsrer neu erbauten Reitmankge auf dem Schweldnltzer Anger alle Tage jetzt g^spie^ let werden wird und mit vieler Veränderung aufgewartet werden, wenn es gut Wetter bleibt. »____««_ kioll^ Nachricht. I n der Schmidt, seel. Sohn und BeuNiorschen Handlung sind glatte und gemusterte Schleier, sowohl in ganzen Weben, wie auch in Stücke»! von verschie¬ dener Lanqe, inglcichcn Batiste und andre Leinwand um billige Preise zu haben. Auch befindet sich daselbst ein vollständiges Sortiment von allen Arten Pfropfen und Spun¬ den. Breslau deir iF. I u n y i ? y l . ^ ^ '^(Bekanntmachung.) Neurode den 9.April 1791. Det Magistrat machet biemit bekannt, daß die auf hiesiger Schumachcrgaße belegenen, d^rch Bau mit einünder verbun¬ denen Brauberecdtiqten^irComnter^en^Rarh Hieielfchen Concurs Masse gehörenden zw^y Häufte sub No. 164 ^ 165. welche nach Ausweis der auf drm Köni^l Oberanus! a^ft zu Breslau, und hier Orts aushängenden Taxen auf 17;^ Rthl. 16 sgr. und resp. ,75? Rthl. 21 sgr. zusammen auf 349z Nthl. 7 sgr. gesichtlich gewürdiget sind, zu Folge Oec, 5?i einer König!. Hochpreißl. Oberamts-Reglerung ti.^. Breslau den 25. Jan. ^79! in TerMinis den l 5 . I u n y l . August und peremtorle l5.October 1791 auf dem hiesigen Rath¬ hause früh um y Uhr öffentlich an den WeW.etenden verkauft, und taufiustlge hkzu etn^ geladen werden^ ' / ^achllchr. Von ditzjährigsr Muv^Cchöpftmg, sind ganz ftiM^^sowmm^fosgendeWcsser, als Egerfchen Sauerbrunn, Eaidschützer Bittkrwasser,Ealßer Sauelbslnm, auch Ecudover Brunn nebst den dazu gehörigen Caltzen, Pirmonter und <3paabrunn wird nächstens erwartet, desgleichen find ganz frischmarg. BrnctenIngekommen und zuhaben auf de? R u^chen Gaffe, im blauen Stern bey Friedrich K M c r . UTiachrlckr. ES wild allen Liebhabern bekannt gemacht daß allhier im großen Re^ douttn-Saa^ eine fthr lülistliche Mechanische Singe und Spiel Uhr nebst einer re und kau vvn Morgens bis Abends gesehn werden. ^ ^ ^^^ (Nachricht.) Endc^unter^elchveter macht hiermit ergebend bekannt daß er die seit vielen Jahren unter den Namen Ernst Hcmr.Wtnüer rühmlichst brannte 3abak-ssabrique und Handlung unterm loten Iuny 179; käuflich übernommen hat, und solche von heute an unter sincm N n m n fortsetzet dmch vorzüglichstnteWaagenund vie billigsten Preiße Wltd solche zu empfehlen suchen. Leipzig den io. I u n y 1791. Johann Samuel Tbiele. (3u verkaufel^I) Breslau ö?p ' 8. Jury i''9^I Esstehtall ier ln den foa "an^ten öreylThürm^n auf der Reufchen Kasse, l . ein aan; neuer Vlersitziger Staats Wa.^n in Federn hängend zum Vetkauf, an diesem Stück ist weder an Fleiß, noch an Acc^afess-' et^ was vergeßen Worden, ,eder der ihnsiehtwird das ^ e r f fpibl? l^bm. 2. Vtchetauch ^och eine schon gebrauchte, a^er aufs neue ansmundirte Klapp-Chaise von sehr guten Facon um billigen Preiß nun Verkauf parat. KauftuNiqe belieben sick bey dem daftlbst wodnenden Glellmacherm'ister Johann G e o r g ^ K e ^ l ^ melden, l^d dve Preiß^davon zu hören. Diese Zeitungen werden wöckentl. zmal Mondtag, Mittwock) u. Sonnabends zuMesl. in

W< G.KsrnsBuchhandl. amRinze ausgegeb. u.smd auch anfaNtnK.Postamtern zu haben.