Schlesische privilegirte Zeitungen. 1769 [Jg.28]

Schlesische privilegirte Zeitungen. 1769 [Jg.28]

Schleßfihe privüeprte Zeitungen* Anno 1769. Mittwochs den 24 May. no. 6O. Berlin, vom 20 May« tags bey S r Ksnigl. Hoheit, dem Prinz« Bey dem Anhaltbe...

1MB Sizes 0 Downloads 10 Views

Recommend Documents

Schlesische privilegirte Zeitungen. 1769 [Jg.28]
lez abfrl'l«cic,nsc!it!ci!t'!l)U5 qehaUen, auch evenwaüiel- mic derl^uiämion ..... Sprache verstehet, lm Rechnen und

Schlesische privilegirte Zeitungen. 1769 [Jg.28]
Richtern zu 23 Rthl ' 8 Gr., bey Blanc, Conrad, Hartnng, Mendel und Kist, P. H We«- ... Sachs, Samuel, Sasse, I . A Sch

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758
Feuer des Veiuvs mit grosser Gewalt, und es- unmöglich derUnvorsichtigkeit und ... von Gaeta sind seit kurzem in zwey» S

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitungen. 1758
Hussaren, w«lche sich hinter der Donauer» Man heißt seitdem dieses Regiment das Regi,. Vorstadt gelagert hatten, unb,

Schlesische Privilegirte Staats- Kriegs- und Friedens-Zeitung
Vor 3 Tagen ist der Cambron angelanget, von bannen sie mor- ... wie viel Pferde das Ober- Ertz -Stifft zum li-Kan, aufs

Schlesische privilegirte Zeitung. 1786 [Jg.45]
ben durchs Niederlhor in die Stadt. Vor ..... Schneider in Rawitz, Hr.SteuereinnehmerFabischke inMl- ... Bey Johann Benj

Schlesische privilegirte Zeitung. 1791 [Jg.50]
Schmitz und Getiübniß, so verbitte die schriftliche Beileidsbezeugungen. Krieg, den l9.Inni!7i^. Willhelmtue Elisabeth

Schlesische privilegirte Zeitung. 1789 [Jg.48]
Paul Pott ffock eln Fleischer L c M. Kania als Studkfns. 25. Agnes Kanin. 26. Michael Richlig ein Leinweber. 27. Simon L

Schlesische privilegirte Zeitung. 1790 [Jg.49]
Proviant,Magazin, die noch vorräthigen Vlctuallen, an Graupe Heydeqrütze, gebacken. Mahrisch Obst, ingleichen Pohlnisc

Schlesische privilegirte Zeitung. 1785 [Jg.44]
mllian von Fälst und Kupferberg, zei'he igen Besitzers der Güther ... gen, welche an den verstorbenen von Fürst undKupfe

Schleßfihe privüeprte Zeitungen* Anno 1769. Mittwochs den 24 May. no. 6O. Berlin, vom 20 May« tags bey S r Ksnigl. Hoheit, dem Prinz« Bey dem Anhaltbernburgschen Infanterie¬ Heinrichs nebst gedachten Prinzen Königl.Ho« regimente halber Stabskapitain, Herr von heilen^ speistten. Des Abends find HöchstBrenn, eine vacante Compagme erhalten; dieselben in Charlottenbnrg eingetroffen^ An der Seoondslieueenant, Herr von Manstein, eben dem Tage ruckten hier die 4 Bataillons ist zum Premierlieutenant, der Fähnrich/ Herr des Puttkammerschen Garnisosregiments von Heyden,zum Secondclieut^nant, und der em, um wahrend der grvßen Revue die Was Frsycorporal, Herr von Fengler, zumFähns chen in hiesiger Residenz zu besetzen. rtch avancirt. Der am hiesigen Köntgl. Hofe befindliche Gesin n, des Vormittags/ sind Se. Maje¬ Römischkayserl. Gesandte, d r Genecalmajor stät, der König, und Ce. König!. Hoheit, der von der Infanterie, Herr von NugeM, ist nach Prinz von Preussen, mit Höchstdero Gefolge Epaa abgereiset. Dagegen lst der Könlgl. zu Spandau von Potsdam eingetroffen, wo Legatiottsrath und Resident zu Danzig,Herr Se. Majestät sowol über das daselbst w Besa¬ von Jungk, aus dieser Stadt hier angetemtzungstchendeInfanterieregiment des Prin¬ Wen. zen Heinrich Köutgl. Hoheit, als auch über Leipzig, vom l i Mayo das aus Ruppin eingerückte Infanterieregi¬ Zu Freyberg machtsichnun alles zur mors ment Sr. Könlgl. Hoheit, des Prinzen Ferdi- genden Huldigung fettig. An die8ocx)Bergs «ants, die Specialrevue hielten, und des Mit¬ leute, aus dem ganzen ErzgebuM, werden ass»

da zusammen kommmen und einen Aufzug setzt undsichsolche bezahlen lassen. Seit dem halten. hatsichdieser Operateur aus dem Stäube ge¬ Maynstrom, vom i z May. macht, und man hat nichts mehr von ihm ge¬ Zu Paris unterhalt mansichmit folgender hört Ietzo ist ein Proceß wegen dieser Zähne Begebenheit: Ein unterbedienter der Iustitz unter den Kranken entstanden, und ein jeder in einer kleinen Französischen Stadt, hatte ein Willsichdieselben zueig nen. sehr schönes Weib> über welche er sehr eifer¬ Von der Curlandischen Gränze, süchtig war. Der Crimmallieutenant in be¬ vom 29 April. sagter Stadt, der nach der Schönen seufzte, Weil der krankliche Zustand des Herzogs und mit ihr schon bekannt war, erhielt alles von Curland ein Hinderniß gewesen ist, wes¬ von ihr, was er verlangte. Er suchte daher wegen die kandsbeschwerdctl, auf deren Ab¬ alle Gelegenheit, den argwöhnschen Mann machung die Curlandische Ritterschüft bestcht, von ihr zu entfernen, und schickte ihn bald da auf dem letzten Landtage nicht haben gehobetf bald dorthin, seine Amrsgeschäfte auszurich¬ werden können, so wünschet man Sr. Durchl. ten. Eines Tages, als der Eifersüchtige ein Leben und Gesundheit, und hoffet, daß als¬ Iustitzurtheil in der Ferne verriäMe, und den dann auf dem nachstkünftigen Landtage alles andern Morgen erst wiederkommen wollte, zu beyderselliger Zufriedenheit werde reguliverdoppelte er seine Reise, und kam noch des ret werden. Der letzte Landtag ist jedoch, ob¬ Abends wieder. Er traf, wie er befürchtete, gleich bey denselben viele Kirchspiele ausge¬ den Criln nallieutenant bey seiner Frau an. blieben waren,nicht allerdings fruchtlos gewc« Er stellte sich, als wenn er nichts wüste, leg« sen: denn ausserdem, daß man auf demselben sin gewisses Elsen, mit welchem man Leute, die Commiffarien ernannt hat, welche mit den für denen mansichHuten soll, zeichneten das Pohlnischen Commissaricn die GräuzscheiFeuer, gieng in seines Weibes Stube, und düng zwischen Curland und Samayten berich¬ brannte es dem galanten Herrn aufdie Schul¬ tigen sollen, so findet man tn dem Landtagster. Er ist darüber ins Gefängniß gesetzet Schlüsse, dergleichen Schlüsse, wie alle andere und sein Verfahren beym Gericht anhängig allgemeine Sachen in Curlanb, im Namen gsmacht worden. des Herzogs ausgefertiget werden, gleich An¬ I n England sind bey einem öffentlichen fangs folgenden merkwürdigen Artlckel: Verkauf zu Newmarket 2 Füllen von einem "Nachdem Unsre liebe Ritter- und LantJahre, deren Vater König Herodes gehelssen, sichaft aus schuldigster Ehrerbietung gegen ßur 174O Thaler verkauft worden. Zu Lon¬ Uns, sich dermassen Unterthanigst erkläret/ don hat neulich ein herumreisender Zahnarzt und Mgewllliget hat, daß alle Verhandlun¬ einem dasigenHerrnkänstlicheZähne gemacht, gen und Schriften, die den Gesehen und wohlwelche dem Kranken sehr gut gepassct und an¬ hergebrachten Gebrauchen des Vaterlandes gestanden haben. Er hat dafür zo Thaler im geringsten widersprechend warn!, und un¬ erhalten. Ein paar Tage nachher ist derOpe- serer Fürstlichen Hoheit, Würde, pel sönlichen rateur zuchmgekommen, und hat vorgegeben, Ehre, Regalien und Rechten auf einige Weise wie ein anderer Herr auch solche Art Fahne zu nahe treten, zufolge der letzten Pohlnischm nöthig hatte, und einige von seiner Arbelt zu Reichsconstitution, (als welcher wegen W i r sehen verlangte; er bäte ihn daher, ob er ihm für Uns und Unsere Hochfürstl. Succcssores die Eingesehen Zahne nicht geben wollte, er gnadigst declarirtt haben, wie Wir aus allen wolle sie in einer halben Stunde wiederbrin¬ dem, was selbige in sich enthalt und dtspOntgen. Der gute Mann hat es gethan. Der ret, niemals die geringsten Folgernngen ma¬ Zahnarzt ist sodann zu dem andern Kranken chen, noch zulassen wollen, welche den Grunds zegangen, hat ihm die Zahne gezeigt,sieewg«? gesetzen zuwider wären) durch diesen Landtä^

llchen? Schluß gänzlich aufgehoben und der mit 221 Stimmen gegen 152 verwerft», fi» ewigenVergessenhett übergeben werden möch¬ daß Lutterell mit 96 Stimmen mehr für rieh« ten, Wir Uns auch solches gnadigst gefallen ttg erwählt erkläre worden. Das Haus war lassen: Als annulliren und heben Wir hiermit sehr voll von Gliedern, und viele Glieder des alle obgedachte S t i f t e n , welche den Gesetzen Oberhauses waren gegenwärtig, die Debatte« und wohlhergebrachten Gebräuchen des Lan¬ anzuhören. An beyden Seiten wa:d nach¬ des widersprechen, und Unserer Fürsil. Ho¬ drücklich geredet l an der einen für das Recht heit, Würde, persönlichen Ehre, Regalten und einer freyen Wahl, an der andern gegen dle Reckten auf einige Weise zu nahe treten, also Ungültigkeit einer Wahl, daferne ein Mann und dermassen, daß selbiger weder jemals die erwählet wird, den das Unterhaus ftlr m tüch¬ geringste Erwähnung geschehen, noch solche zu tig und unwürdig erkläret hat Das Unter¬ «nserm Nachtheil angeführet, noch einige Be¬ haus war beysammen bis diesen Morgen um 3 Uhr. ziehung darauf gemacht werden könne." Indessen ist doch die Relation von dem in Heute machte der König dieser Seßion ein Warschau 176z Verhandelten, welche der Ende, durch eine Rede, worinn das wesent¬ Landcs-Delegirte, Herr Kammerherr von lichste folgendes ist. Hoven eingeschickt hatte, angenommen geblie¬ Se. Majestät bezeugen darin Höchstders ben^ und dem Durbenschen Kirchspiel ist auf¬ Zufriedenheit über das Betragen beyder Häu¬ gegeben worden, laut des Warschauer Trak¬ ser, und derselben Zuneigung zu Er- Majestat, tats von 1768, die Evangelischen Klrchm zu¬ und Dero hohen Familie, wie auch über Ihre rück-zubringen Aufmerksamkeit auf diejenigen Gegenstände/ welche Höchstdieselben ihnen bey Erösnung Rom, den 28 April. Sostrengeauch der Eingang zum Conclave der gegenwärtigen Scßion empfohlen. Sie bewacht w i d , so hat doch eine gewisse Prin¬ billigen die Entschließungen des Pckrlements, zeßin Miti^i gefunden, die Schweizerwache zu ln Absicht auf die Osiindischen Angelegenhetbetrügen, und bis in einem Hofplatz zu kom¬ ten, da das Parlemcnt dadurch gezeigt hat, men, wosiemit ihrem Om le, einem Cardinal, daß es eben so sehr für die wirklichen und jetzi¬ reden konnte. Eine gewisse Herzogin, welche gen Einkünfte der Krone, als für de künftigen tinen änlichen Versuch machen wollte, um fich Vortheile der Handlung, und Aufmumcrung Mit ihrem Bruder zu unterreden, ward aber der Fabriquen sorge. Da ferner Sr. Maje¬ von den Schweizern abgewiesen Der Cardi¬ stät Maasregeln, in Ansehung der Unruhen in nal drang darauf, dle Schweizer zu bestrafen; Nord Amerika, gebilligt worden; so bezeu¬ allein die Mehrheit der Stimmen war wider gen Se. Majestät Dero Vertrauen, daß das ihn. ^ Das heiltge Collegium dilligte ihre Auf¬ Parlemenl Sie auch künftig in dieser Absicht führung, und gedot ihnen, gegen diejenigen, unterstützen, und alles anwenden werde, um welche es l u f t i g versuchen wurden, ins Con¬ die Maasrcgeln übi gesinnter Unterthanen zu clave einzudringen, wenn es nöthig wäre, Ge¬ vereiteln Se Majestät bezeugen qlsdenn/ walt zu gebrauchen; zugleich ward allen Per¬ wie leid es Höchstdenenselben wäre, daß tS sonen des schönen Geschlechts Verboten, fich zwischen Rußland und derMorte zum Bruch gekommen, versprechen, Dero guten Dienste dem Conclave zu nähern. zu Wiederherstellung des Friedens anzuwen¬ London, den 9 May. Der gestrige Tag war angesetzt, die Bitt¬ den, und glauben, versichern zu können, daß schrift im Unterhaust in Ueberlegung zu neh- das Elend des Krieges sich nicht auf andere men,welche bieGrafschaftMiddlesex überreicht Gegenden Europens erstrecken werde. Ee. halte. Die Sache ist aber wiederum unglück¬ Majestät danken dem Unterhause für dessen lich für Herrn Wllks ausgefallen; er ward Bereitwilligkeit, die nöthigen Gelder zum

Dlensse Dlesis Jahrs/ nndzn Bezahlung der

ben «ach Dero bestem Vermögen behilflich ztt Schulden wegen der Civillifie herzugeben^ und werden versprechen. wünschen übrlgens^daß a8enUnlnhen,die bis^ Hierauf ward nach S r . Majestät Befehl her in England geweftn^ auf das kräftigste das Parlement bis zum 14 I u n i l von dcm vorgebeugt werdm möge, worzuHöchsidiest^ ksrd Kanzler prorogirt. Indes privikgwtsn Verlegers dieser Zeitung, WtlheimGottlleo Korns Buchhandlung ist zu haben: Aussichten in die ewigen Wohnungen, von Danneis, 8^ Hamburg 769 5/gr. Nnpartheyisihe Geschichte der Jesuiten von ihrer Entstehung an,bis zu ihrer erstenVertretbung, a.h. Franz« vonG R. W. 8. Franks, undkeipz. 769 1 Rthl. Die Reformirle,knne fremde ReUgton, eme Schutzschnft, besonders wieder die Lehre des heR Abendmahls, 8. Frif urdLkipz. 769 8sgr. Der Ar
2Rts>l2Osar

©ronoko ou le Prince, negre Imitation f Londres^ 969 Ijlgiv _ „ 8 Ä D^ auf den Gruad des unte m 26 Jan. q.c. über den denmillgen Ertrag der Freyy^ von Seher ThoßWen uufi 11286 M h l . 16 sgr.6bVlaM unV Puschinühle gerlchllich aufgenommenen bey den Konigl.Oberamtsregislnngen zu Breslau und Glogau und denen Magittcaftn zu Schweibnitz und C nch einDsehenden Anschlages itzt benannte Gulyer, davon Donmnze und HotzenpVseritz im Schweidnttzisthen, VusOmühle hlngegsn imNeumärkschen Creiß und dessen Canthschen Districte gelegen, an den Mkistbkthenbsn gerichtlich verpachtet werden sollen, und hlerzu der 1 z Juni c. 3. pro ^eimino comlrzi8lwni8^ä Ucicsnckuin anberaumet worden^soebensichPachtlustigsgedachtenTagssNachmittagsum 3 Uhr vor der hierzu angeordneten KM Ober Etanowitz, davon das erste nach Abzug der .daraufhaftenden Lasten auf 6QZ72 Rthl. 25 sqr. 4 d'. das zweyte auf27953 Rtbl. 21 sgr. ge^ würdiget worden, vom 2 Jan. a.t. hinnen 9 Mcnaten, und zwar in tsrminoM^noH perem. wno den l8Sepl. des tnsiebetUrl? I/69sten Jahres beyder hiesigen Kön^glOberanttsregieM l a öffemlickwttden subbattirel und fetlaeboten werden. Es wlfben demnach alle uildiedk

welche biesi Göther zu besstzen Fähigkeit unb Mittel haben, hierdurch citirek unß vorgelaben, iR schon erwähntem peremtorischen Termlno den i ^Sept. des mfiehenden i769sten Jahres früh um 9 Uhr an gewöhnlick)kr OberamtssteLe in Person, öder durch genugsam bevollmächtigte und unterrichtete Anwaldesicheinzufinden, ihr Gebot und zwar ans jedes dieser ln gar keiner co7lnexwnstehendenGüther besonders zu thun, und darauf ;u gewärtigen, daßoberwähme Güther dem Meistbiethegden werden zugeschlagen werden^ ^res^au,den9.T)3c.i 763. " XcliM^riam^sM^ Baretn wird dessen abwesender Bruder Gotttteb Baretn zur ^uttisscauun des von besagtem I o h . Gottfr. Varetn, aufdie in dem Oberamtl. Dspositorio zu Breslau befindlichen, in circa aufy56Rthl. fich belaufenden Gelder wider ihn ausgebrach¬ ten Arrestes a dato binnen 12 Wochen, und zwar in'lei-mino peremwrw den 26 May dieses l ö s t e n Jahres vor E Hochlöbl. Ksnigl. Oberamtsregierung allhier ju Breslyu citiret unb vorgeladenen ermeldetem Tags inPerfon und Aßiffenz eines der hleftgenOberanttsreglsrungsAdvocaten, oder durch einen dergleichen specialtter instrulrt und legiti Morgens um y Uhr zu erschensn,ihrerechtliche Nothdurft geziemend zu beobachten, und ln Entstehung der Güte rechtlichen Bescheid lüpei-MHcanone ^riCKi zu gewärtigen. I m jFall seines Ausble bens aber wird der al^gelesste Arrest pro juttilicIw geachtet, und das ln Depostto befindliche G^ld dem Lxrr^Kenten ausgezahlet werdsn. Wornachsichderselbe also zu achten h a t . ^ Breslau den 2O Feb. 1768^ K. Pr. Bresl. Oberamtsregierung. ^^ Vor Eme Konigl. Oberamtsregn'rung alihler zu Breslau wtrb auf mttanx des NieberAdelsbücher Schmidts George Friedrich Hofmann, dessen von Stein^Kunzendorfgebürtlges böslich von ihm entwichenes Eheweib Anna Rosma geb< Ientschin, hierdurch citiree und vor¬ geladen, vom 21stenhujus aN/ binnen 9Wochen,nemllch den 12 May, benoten und in'leiMjno ulnwo Hperemtlilno den a z I u n i i dieses I769sien Jahressichin Person zu gestellen, daselbst von ihrer Entweihung Red und Antwort zugeben, darüber mit dem Klager rechtlich zu ver¬ fahren, w dessen Entstehung aber zu gewärtigen, daß das Band der Ehe zwischen ihm und ihr m conrumaci3m wird gktrknnet, und dkmstiben fich anderweitig zu verheyrathen vergönnet werden. Wornachsichdieselbe also zu achten hat Breslau, den 3 April 1769. K< Preuß. Bresl< L)beramtsregkrung4 ^ Dem Vublleo wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Kahllschen BeWlsdorftr G w Her, davon bas ritterlicl^e Lehngulh Bmhelsdorf, nebst Bober-Ullcrsdorfim Hirsch bergischen, die Güther Riemendorf, Nelzmühle und Tschischdorf aber im-Lowenbergischen Creiß? belegen^ welche nach Abzug der darauf Hafteaden Lasten, 0^73255 M . 22 sgr. in 3umma gowürdiget worden, vom 3o April (.binnen 9Monaten, und zwar in i^imiuo ulnmo ^peiemroiio den s Jan. des 377ostcn Jahres bey der hiesigen Konigl Oberamtsreglerung öffentlich werden sub^ hastiret und feii geboten werden. Es werden demnach alle und jede, welche diese bekannte Gckther zu befitzen FählZkett und Mittel haben, hierdurci citiret und vorgeladen, in schon erwähn¬ tem peremtorischen Termino den 6 Ian.des 1 ?7Osien Jahres vor die hierzu angeordneteKsnigl OberamtsCommißlon an gewöhnlicher Oberamtsstelle in Person, ober durch genugsam bevoUmachtigts und unterrichtete AnwaldeficheinzuM ihr Gebot zuthun,und hieraufzu ge¬ wärtigen, daß obklwähnte Gilther dem Meistbietenden werden zugeschlagen werden. Bres^ Km? den 1 o Martii 1769. Konigl. Prcuß.Bresl Obcramtsregicrwlg. Dem Publico wird hierdurch betanntgsmacht,daßbaslmSchwl'bn Rllterguth OberDammsdorferstenAntheils,welches noch Abzug der daraufhcflcttden Wsten, aufi 51 ^yRthl. 29 sgr. iO d'. gewürdigt worden, den 6Fcbr. c. a. an, bim er 9 Monaten und zwar in lermiuo

ultlmo
sfientllch »lrb fudl,all:ret und f?!lssebotenwerden. Es werben demnach alle und lebe, welche dieses Gut zu besitzen FHizkett und Mittel haben, hierdurch citiret und vorgeladen, in erwehntenperemtonschen Termins den i6Oct dieses Jahres vor die hierzu angeordnete Komgl. Oberamts Commlßion an gewöhnlicher Oberantts SleLe in Person, oder durch genugsam devollm^ Zeigte und unterrichttte Anwalde slch einzufinden, ihr Gebot zu thun, und hieraufzu ge¬ wärtigen, daß oberwehntes G^t dem MeObietesden werde zugeschlagen werden. Breslau den HO Jan. 1769. Kömql. P^'nß. 7>rca< Oder^ .^tv-Reqieruna. Vor eine zum Carl Siglsmund Frhrn. von Glaudltz-Cosler LiquidationsMerfahren an^ geordnete alihter zu Breslau werden alle und jede, welche an des aufCosei nachgebliebenes Vermögen ex (luocul^ue cIsire einige rechtsgölilge Ansprüche zu haben vermey^en, vom 27^ Uprilc.an, binnen9Wochen, und zwaraä 1<3lminumpcic«nwnum den 19IUN. diesesIahres, Nachmittags um z Uhr an gewöhn icyer Oberamtvstelle aä ll^ul6lln6um H)ustit7cgncjum plXrensa 5ub pNna pr^clnll ö. ^ci^eruiiilentii hierdurch couyockkt und vergeladen. Breslau, ben^izMarttt 1769. K.Pc.Bresl ^deca^^regierung.^^^ ^ Nachdem26mltanriamdervcrwittwetenCharlottaSophlavonWaldau^geb^von kaNB genau, als Kaufferln und dermaligen Besitzerin des im Bnegschm Färstenthmne Gelegenen Antbeil-Guthes m Stoberau,sothanr»es AnthelKGut vj)uä a c< nunmchro ge^ richtlich aufgeboten, und zu dem Ende.bon der König! Oderömtsre^ierung hteselbst per publica kioclamara alle diejenigen, so an nur erwahntcs Amheil-Guth in Stoberau ein Recht uud Ans spruch zu haben vermeinen, pelemwrie cltiret und befehliget worden, in einer Zeit von 12 Wo« chen, solche aä ^Äa anzuzeigen, auch indem letzten Termmoden 14.Iul.dlesssleztlaufenden l76yten Jahres aufdem Oberamte hieselbj! vor emer zu dem Ende nieoergesctzten Commlßiott persönlich oder durch hierzu gehörig Bevollmächtigte Nachmittags um 3 Uhr zu ersHeinen,ihre vermeintliche Rechte und Ansprüche 26 ?lowcoi!um anzumelden, deren ^ulUticanonez durch Original-lnNlumemg, oder aufandere rechtsgültige Wetse beyzudringkn; und zwar unter An¬ drohung der l'rXclulwli, auferlegüng eines ewtgen Stillschweigens und von Amt6weger, zu vers fügende Löschung der daraufctwa vermerkten Ci nsens-Pojten in den Grundbüchern: als wird dieses denjenigen, denen daran gelegen ist bierne c öffentlich bekannt gemacht. Breslau den i d Zlpril 1769. König!. Pr.Breßi. Oberamts>Regierung. ^ ^ Oem Publtco wird hiermit dekaunt gemacht, daß dle Baron Oswald WtM von Tschamwerschen, im Bresl. FZrfienthum und dessen Neumarkschen Creiße gelegenen Güther Borne und Grünthal, welche nach Abzug der darauf haftenden Lasten auf 43 75b Rthl. iZsgr. und «sp. auf8862Rthl. 2) sgr. 9 hl. gewürdiget worden, a dato binnen 12 Wochen, und zwar in terminoultimo^peremmiio den lyIuniides m!tGott bevorstehenden I769sten Jahres bey der hiesigen Ksmgl. Hochlöbl. Oberamtsregierung öffsnttich werden snbhastlret und ft ten werden. Es werden demnach alle und jede welche diese oberwahnttn Baron von Tschummerschen Güther zu befitzen Fähigfeit und Mittel haben, hierdurch citlret und vorgeladen, i» schon erwähntem peremtorischen Termins den l 9 I u n i i des künftigen Jahres vor die hierzu angeordnete Köntgl Oberamts-Eommißion an gewöhnlicher Oberamlsj^elle in Person oder burchgenugsame bevollmächtigte und unterrichtete Anwalde ihr Gebo^zu thun, und hieraufzu gewärtigen, daß die oberwähnten Guther Borne und Grünthal dem Meistbiethenden werden zugeschlagen werden. Breslau, den 22 Merz 1769 K.Pr. Bresl. Dem Publtco wird^ierdurch bekannt gemacht, daß das dem Carl Joseph von Hubendorf zugehörige Gut Schöneiche, wie auch Vorwerk Hubenborf und Antheil im Bruch im Neu-

märkschen Creiße, welches nach Abzug der daraufhaftenden Lasten auf^oz 17 Rthl. 2 ; sg. 9 hl.

..wördlaet worden, a dato binnen 9 MolNten, und zwar mt«mm»uwmoKp«remtorlob<, 3 , Ana d X ^ ^ erwartenden . 7 6 9 ^ Jahres bey der hiesigen KSnlgl. Hochlöblichm Obera?ntsregierung öffentlich wird subhastirt und feilgeboten werben. Es»erdendemna« ?lle und ede, welche sclhanes Guth und d.ssen Perünentlen zu besitzen Fähigkeit und Mittel ha¬ u n hierdurch citiretund vorgeladen, in schon erwähntem peremtc^schen Termin» den 21 Aug. «meldeut' Jahres vor die hierzu angeordnete Ksnigl. Oberamts.Commißion an gewöhnlich« "b^rän tZ!selle in!Person, oder durch genußsam bevollmächtigte und unterrichtete Anwalde sich 3 n M " m n ihr Geboth Mch demMe slb ethe^dmwirdiuaeschlaaen werden. Brcsiau. den4Nov. ,763. 'DttnUudüco w r d hierdurch zu wissm g«süges, daß auflieclullllicx, emcr Hochlöbl. Kön. l^^-'ck es Oberamtsreglerung ein Mannering mit Brillanten allhier vor dem Rathstische mr aewöhnlichea Schlons e't, tn denen hierzu den 29Map, 2 6 I n n i i und vornemlich m 1-«. mmu uk'm« lickatwm« den 24Julii c. publica le^eauilloni« lubk^anet undverkauffetWerde» sollen. Brestal«> den 28 Avrl.^7:9^ ,_ ^ F^'sdHHönV. OdeljWes.Oderamls, egiernug wcrden 2a ml>2nti2m des Gräfiv.Burg« kau«ensben ^-ied'ander c'on« ^lÄurix Hofrath Raupach, alle diejenigen, so die dem in cnäam !-sfa" nm Ntcolaus Wilhelm Grafen von Burgdausen gehörige, im Oppel- und resp.Falken« beraschen Creiß belegczle u«d auf i?25?3^thl.3Gr, 8«ttbt!ich gewürdigte Herrschaft Friedlantz-u erstehen belieben und zu b.sitzenFatzigke.t haben, «ä lerm, den 14 Aug. 13 No. a c. und veiemwne den 12 Febr. 1770 vorgeladen, um ihr Gebot zuthun, und oieZuschiaguuganden ? r'ea, de - 28 W " ! ,769. ^ ^ — V ö r ^ n Könisl. Od«rfchles. Oberamtsregierung werden »ä inttantlam derer inieltgc-Er^ ben der verstorbenen Anna Barbara, verehlicht gewesenen von Poremsty, geb. von Fragsteln aufSchonowiß, alle diejenigen, so an diese V^rlassenschaft ex quocuuque capiie einen Anspruch lu haben vermeynen, aafdm 5 Sept. »c. z«. emwne vo^eiaben, um hre Forderungen zu Uqui. öken und zu ZulMciren, w'drigenfa!s aber srXclul:on«m und die Auterlegung eines ewigen StiMw2'aens zn gewärtigen, ^.ira^den i ^ A p r i l ^ T ö Z ^ >^«^^ ' Die Stadtgen'chtt der Kän^ql Haupt- und Residenzstadt Breslau, machen betannt; daß zui'ernlinlz Ncuarioiüz auf den volunrallü zu lublwttü enden Gottlieb Benjamin V.BermUthlsHin zur F'chtschulc genannten prlvtleßirten pohlnlschen Gasthof, und resp. Pupillar-Fundum, wilcker auf^hiestger Carlsgasse sub N0.72Y gekgenen, und nebstZugehör aufzztzZ? Rthlr« « G r schwer Currant. gerichtlich abgeschätzet «st, der 14Mart.6Iun.und5 Sept. 1769 anbe¬ raumet worden, an welchenfichKaufiustige Vormittags u m , 0 Uhr, bey ordentlicherStadtGerichts-Schion zu melden, ihre Gębo« in Courrant äe Anno 1764 abzulegen, und in i'eiminV uit. nach Beschaffenheit der Umstände, wegen der/.äiuäicatiun das nähere zu gewärtigen ha¬ ben. Breslau d e n ^ M v ^ l M ^ ^ _^___^»>_ ^ Die^Bresl. Stadtgerichte mache.: ülerdurch bekannt, daß «6 inttHNliam des tlt. Carl An¬ dreas Bauer, Qv.Xlerc. das auf der Schmiedebrücke sub No ,927. gelegene, dem bärgerl. Handelsmann Carl Ferdinand Kühn, zugehörig? und auf 5600 Rthl. schwer Courant gerichtl. a-wäcdiat? Haus in denen hierzu anberaumten I-iclcglwlizi-clMlniz, den 4 April, 30 May und25
ehemaliger Husar unter dem Hvchlöbl. «o« Möhrlngschen Regimen«, hierdurch «ll^gUterm^

I«lewtoil« Utlre», bilßhaukr HeinrichEhbischnachgelas¬ sene, auf ber Wahzergasse fud No. l 59 F. bckgene n«u«rbaute und auf l 500 Rthl schwer Cour. gewürdigte Haus subhastiret werden so2, und pra t^l»>. ücirar. der 30May, - Z I u l l und29 Sept.anberailmttworden. Wor»mchsickKcnfinschz^uacht«^.^^^aubm^Feb. 1769. Von dem Äm?L d ^ F M l " I u " ; U r ^ Claram zu'PrMälswerden 3rl8 üt. ^äv. Schiller die IyüN M^ffaniisch" Ered'tsres auf dm 9 I u m l laufenden Jahres aci ü^uläcinäul!, H juKiÄcan^um percmwne, H lul)pce«g piHcIlM vorgeiabe», auch zugleich nach Vorschrift c^äici« Ke^ ü aüe, so von des Gemewschuitmers Ver¬ möge» etwas in Händen, oder gewabrsam habtn, angewiesen, solches binnen 4 Wochen bey Verlust jyres Rechtes bey hiesigem.1 u ä i c i o ^ n z u i e ^ n ^ B r ^ ^ u ^ ^ C ^ G^W^,'^m24ÄplÜ'i7^9. Ommachall«hö«yst Se.Ksnigl.MajHät"unserallergnadlgster Herr dem lelbw eine Lotterie von denen aLhier pelfeetigtLN Fubriq>:en.Wa ren, bestehend m gezogenen Tafelz^uZ, SchachMtz, weisKatNlchten und se?dengesire'ften Leinwandten, Schurzen, Tüchel, Coffeksermetten n «ablirenksnne,und sonach diese Lsttecie dergestalt reguurt worden, daß gegen Emsstz von i Flo¬ re» Courant nunmehro Lovßs zur D ^ l b M o n paratsind, so wird solches dem Pubttco httrdurch öffentlich bekannt gm,acht. Es bestehkt diese Lotterie in 10200Looßen und im vlerttsi em^wbchen, aufIohHNni ober auch bald zu beziehn, und ßck buserweg« bey dem HetrnC«lmnerclenrath Kuntze alff der Carlsgasse zu melden, wie auch in seinem auf der CarlSgasse neben denen Pal. Capuciuem gelegenen Hause zwey Wohnungen zu vermiethen s. yud.

(Hierbey oie Gelehrten Nachrichten.)

^ach,

stachtrag as w . 60. Wittwochs den 24 M G . Ao. 1769. Da dle fünfte Class d« König!. Preuß. zweyten Classenlotierie zu Berlin, welche Ge¬ winnst« von iQoc?o, 5Qoc?,4000,2000,1502, lovoRlhl.u.s.w. darbietet/ den 19.Iun. a. e. gezogen werden wird, und annoch einige Kausioose a i v Rthl. i o Gr.zu haben sind; so wird solches dem Publ?co,und hiernächst den auswärtigen Herren Commißionairs und Einneh¬ mern zugleich bekannt geutacht, daß nach der lm Plan §.6. getroffenen Einrichtung, die De¬ signation der ernemttn koose aufs spateste gegen den 13. Iunlus a. e. bey dem König!. Gen«rallotterkeamte zu Berlin erwartet werde. Berlin den 22 May 1769. König!. Preuß. kotterieHlrcctton. Denen Iuttttssenttn der Ksnigl. Preuß. zweyten Ciassenlotterie zu Merlin, weiche bey den CoLettcurs zu Creutzburg, Pitschen, und Gottesberg bisher ihre Loose empfangen haben, «nd solche für dle fünfte Classe zu RMoviren wünschen, wird hiermit nachrichlttch angezeiget, baßsieihreRenovaliottsloose bey dem Herrn GeneraUotterielnspectsrKor n, zu Breslau, ge¬ gen francs dahin übel machte Reästzaewnsgelder erhalten können. Berlin den 23 May 1763» König!. P?. Lotterie - Direction. Da dse Reuovations-BMets zur 5ten Clssss der Kömgl. Berliner Claffen^otterle ankoms « « sind, so werden die resp. InterM-tte« ersucht selbige bis den 10 Juni niit 3 Rthl. 3 Gr. zu emmern, liis dahin auch Kauflooßs a iO Rthl. i o Gr. zu haben find. B i s den 3 Iunit siub auch noch einige Kaufiooße zur 2tLn Classe der extraorb. Ha»növerschen Lotterie a i und 1 halbe M o l e zu haben. Breslau ben 23 May 176Y. I . Fr. Korn der ältere, K.PG.k.Insp. Es »erden a«fder MneleegHffe^ naße an der hilbrechtssirass« ln No. 1 zvllnachfolgende Etage» vacant, und können aufkommende Iohanni, «uch unter der Fett, oderallerlä7.gstens Michaeli e. bezogen werben, als: I n der ersten Etage find 3 Zimmer, dazugehören Z Stübel aufglstchsr Erde, nebst gewölbten grossen Küchel, Kuchelkammer, WaaZenplatz nnd Stallung auf 5 Pferde, Hsu> unb Slrvhbsden, ein bis« KeLer, auch so viel Kammern; desgleichen in der dritten Etage find 2 Stuben, eine Neöen-Ksmmer, eine Knchel, Kammer und Keller, und werden eine oder beyde Etagen znsam»m in nur möglichst wohlfeile»» Preis verlaffeu werben, entweder vor eine HerrsiHaft zum AbfteigeGartier, ober wenn es von andern Privatpersonen beliebig, iß iu AustenstheiV zu nchnm,, nähere Auskunft lsi von dem Eigenthümer ebigerwehnten Hauses zu elführen^ ^__________ , " E s ist cine Wohnung ;ü vermiethen, welche aus einer großen Stube fsrne heraus, nBst daranstoßenden Kammer, und einer großen lichte« Küchel, auch einer Kammer aufdemBoden nebst nöthigen Holzplatz bestehet; nähere Nachrlchi davon Ziehet Herr Ioh.Frieör.Ccholß lm blauen Bar aufder Gchweidnitzischen Gasse. Es ist den 17 May aufder Schweibn. Gasse ein goldner Frauenzunmerrlng mit R«uten verlohren gegangen. Wer selchen gefunden oder sonst Nachricht daoon zu geben weiß, kan sich auf der RiemerM? bey dem Herrn Iubelier Krebs desfalls melden/ und davor einen R«tompence vondrey Dncaten zu erhalten hat< " " W r D!rect3r>V!ceMrellvr,Btirgerlneister und Rathtnanne derKönigl.GtadtSchweidnltz verfsaen hiermit ün aNe diejenigen, so an den hkfigen bürgerl. Kaufmann Herrn Friedrich August Wähner, etwas an Gelde zu zahlen oder a» Waaren zu liefern schuldig find, wie au<4»

D«l ewton« citir«», büß er den 5 May, 2 I u n l , und beftnbers in tsl mino ulumo K heremtorjo den 4 Juli c.baftlbst ganz owfehlbar in Person erscheinen, von seinerEntwelchungRedundAnt« wort geben, widrigenfalS aber gewärtigen soll, daß das zwischen ihn und Klägerin bisher obgewaltete BaubberEhe inconwmaciam getrennt, und derselbensichanderweitig lnunverbodete» Grad 'zu verbeyratben verstatte: werden wird. Breslau, den 21 Jan. 1769. Die HrH"Stadtgerichte machen hierdurch dem Pudi'cü bekannt, daß aä inlwnnam des St2bti0llamts-und Dej)vslilil'Rcndantens Gottlkb Fr. Harsches die Conrad Fr. Wilklngsche am grossen Rings der goldnsn Krone gegen üdesubNo. 124 gei3gen?Pa«^cämfrdaudsnach von oemAben verfüblten Pfands-Prvccheöffeallich vertauft werdensoll, und hierzu der l 8 Juli, l ^ Sept U'.d 17 Noo. 2. c< pro I'erminiz l.icic,ricim'z anberaumet worden. Womach sia) Kauflustige Ächten können. P disl^u, den 5 May 1769 ^ Allf^en i9ttn Aug'^sii c ist Terminus zum Verkauf des ln zwey zinsbaren Hufen beste¬ henden Lanbschen Dauerguthes in GroßzölliNZ, welches auf6oz Rthl. l sgr. zd'. ta^iselwor¬ den,ftstgesttzt,wer Bctteden hat, solches a» ück zu bringen, kannsichbey ^ em FtnMschäfi. Hsfirlchieraiute ftüf'um^Mrme^dm^B^^u^^^ ^^»»____^ Die Brest. Stadtgerichte mucken oekanM^ büß ucl iuNlluugln der Dorothea verw. Ehbts schen, das von ihremverstcrbsuen^grkodm: bürgen. BilöhsUkr Heinrich Ehbisch nachgelasstne,aufberWah!ergassefubNo. t?yH< Gelegene muerdautc und auf 1502 Rthl schwer Cour. gewl'iroißte Haus subhastnet werden O2, und pro t^rl„. licirgr. der?o May, - Z I u l l und29 Sept. anberau-.net worden. 5 ^ ! 5 : _ ' ^ ^ " _ b f n _ - 4 3eb' '^769. Von demÄm?e d^FMl'IungfräuHloslergest^^^^ St, Ciaram zu BrWmiweroen H^inswnnZW des c«i«MälÄmIz«r.^äv. Schiüer die I s a n Maffülizische Cred'isres auf den 9 I u n i i laufenden Jahres »ä liqulägnäum öl juttiiicanäum percmwrie, H lud pcenapl-HciuK vorgelade», auch zugleich nach Vorschrift c^uäiciz üegü alle, so von des Gemewschuidners Ver¬ mögen etwas in Händen, oder gewahrsam habm, allgewiesen, solches binnen 4 Wochen bey Verlustj^res A^chtes bey hiesigem.juckcjn anzu:e»gen. V r c s ^ u ^ ^ C l a r den 6 März 769. G ^ a ^ T d e r T ^ A ^ l ^ d ^ T ^ w w m c h a l w t M . j i Se. Ksnigl.MajeMilnser allergnadlgstcr Herr de« Furj^.Snft G ößau zu bewilligen geruhet, baß ielbi^e eine Lotte«e von denen aLhiervelfertlglKnFubriq>ien.Wa. ren, besiehend m gezogene» Tafelz?ug, SchachtMtz, weisgaeHichten undstldengesiresstenLeinwandten, Schurzen, Tüchel, Coffelservietten Ic etabliren ksnne,und wnach diese Lotterte dergestalt regulirt worden, daß gegen Emsotz von i Flo¬ re» Courant nunmchro Lovße zur TBribAion paratsind, so wird solckcs den, Publlcohlerdurch öffenUtch bekannt gemacht. Es bestehet diese sten vo«i9°Rch!.bls aufi v ertel Nthl. in Mttquen Waaren, welche dem Gewinner ohne Abzug ausgehändigt wirden. tiooße und Plans werdenaüsg?Keben zu Breslau sey Herm DeutschNMlM und Compagnie, Herrn Hofmann undDuhenety, Herrn ^alfsta Scanagatta, in Hlrschberg bey Herrn Dominkö Primaoesi, wie av ^ anderer Orten auf denen Königl.Postämtem. Vor die Sicherheit der E «lag« und M w ^ m ^ ß a l ^ n ü r t t ^ a s M M Snst. ^ H s ' M ^ ^ m ' ^ Ü e ^ M r t t ^ zum Wide« uno Mohren^enanM, zwey Gewölber, baran seyenden Schreibstube!, Kuchcl, einer Stube und Alwve, ersten GtoH elmWohnung, im zweittn eine, im dritten wiederum e?ne,und im vierten e m ^ u b chen, aufIohHNni oder auch bald zu bezieh, und ßck bieserwege^ bey dem HerrnCowmerclenrach Kuntze allf der Carlsgasse zu melden, wie auch in seinem auf der Carlsgasse neben denen Pal. Capucinem gelegenen Hause zwey Wohnungen zu vermuthen s« nnd.

(Hierbey oie Gelehrten Nachrichten.)

^acy,

Machtrag »ä «o. 60. Mittwochs den 24 M G . no. 1769 Da die fünfte Clsss d « König!. Preuß. zweyten Classenlolierie zu Berlin, welche Ge«flnnfievonioaoo, 5200,4002,2020,1522, looaRlhl.u. s.w. darbietet, denl9-Iun. a. t.

«ezogenwerden wird, undannoch ewige Kaufioosta i v Rthl.ioGr.zuhaben sind; sowird solches dem Publsco,und hiernächst den auswärtigen Herren Comnnßlvliairs und Einnrhmernzugleich bekannt gemacht, daß nach der lm Plan §.6. getroffenen Einrichtung, die De¬ signatjon der erneurttn koost aufs spateste gegen dm l z. Iunlus a. e. bey dem König!. Genelallotterieamte zu Berlin erwartet werde. Berlin den 22 May 1769.

Denen Zumessen«!, der König!. Preuß. zweyten Ciassenlotterie iu3herlin, weiche bey den Co8?cteurs zu Creutzburg, Pitschen, und Gottesberg bisher ihre Loose empfangen haben, «nd solche für die fünfte Ciassk zu R^oviren wsnschen, wird hiermit nachrichlttch angezeiget, baßsieihre Renovallonsloose bey den, Herrn GenerallotterieinspectsrKor n, zu Breslau, ge¬ gen franco dahin übe» machte Reustzationsgelder erhalten können. Berlin den 23 Mayi769< Königl. Pr. Lotterie-Direction. ' ^ T ^ d l M e ^ ö ^ a ^ n ^ B M e t s i ' u r ^ten blasse der Kön'gl. BerlinerClassen^Lstterle ankomwen sind, so werben die resp. Iltte?kss3-,te«l ersucht selbige bis den l o I u m m l t z R t b l . zGr. zu emmern, tzls dahin auch Kauflooße a tc> Rthl. 10 Gr. zu haben find. B i s den 3 I u n i l siutz a»ch noch einige Kaufiooße zur 2tsn Classe der ?ftraord.Ha»növerschen Lotterie a l und 1 halbe Pzstcle zu habsn. Breslau ben 2 3 Map 1769. ^ I . Fr. Korn der ältere, K.PG.k.Insp. ES »erden a«fder Mntleegaffeź nahe an der Albrechtssirässe ln No. 130^nachfolgende Etaae»tzacant,un> können aufkommende Iohanni, «uch unter der Feit, oderallerlängstens Michaeli e. bezogen werden, als. I n der ersten Etagesindz Zimmer, dazu gehölen Z Stübel aufZl«ich«r Erde, nebst gewölbten grosssu Küchel, Kuchelkammer, WaaZenplatz nnb Stauung auf 6 Pferds, Hsu- und Slrohbsden, ein bis 2 Keller, auch so viel Kammern; desgleichen in der dritten Etagesind2 Stuben, eine Nsben-Kammer, elne Knchei, Kammer und Keller, und werden e^ne oder beyd« Etagen zusammen in nur möglichst wohlfeile« Preis verlassen werden/ entweder vor eins Herrschaft zum MMgeaZartter, ober wenn es von andern Privatpersonen beliebig ist in AusienDew zu nchnwn, nähere Auskunft ___________ ^ . - ^ - M M ezne Wohnung zu vermietlM, welche aus einer großen Stube fsrne heraus, n«»st taranstoßenden Kammer, und einer großen lichten Küchel, auch einer Kammer aufdemBoden nebst nöthigen Holzplatz bestehet; nähere Nachricht davon Ziehet Herr Ioh. Friede. Scholtz im blauen Bär Gaff?. —«—>»^ Es ist den 17 May aufder Schweidn. Gasse ein goldner Zrauenzimmerrlng mit R«uten verlohren gegangen. Wer solchen gesunden oder sonst Nachricht davon zu geben weiß, kan sich auf der Riemerzeik bey dem Herrn Jubilier Krebs desfalls melden, und davor einen R«tompence von drey Ducaten zu erhalten hat» "WrVrttsor/VceH^ und RathMannt der Könlgl.Gtadt Gchweidnltz verfsgen hiermit an alle diejenigen', so cm den hksigen bürgerl. Kaufmann Herrn Friedrich August Wähner, etwas an Gelde zu zahlen oder a» Waaren zv liefern schuldig find, wi« auch von dcmftlben an Geld, Prctiosts oder Effecten, es habe Namen wie es wolle, etwas in ihre» Händen oder Gewahrsam lnd Verwaltung haben, ohnerachtet einiger Kompensation oder kr», tenlion, daßsiebey Verlust ihres Rechtes, und bey Strafe daßsielm Entdlckungsfall alles ohnentgeltlich herausgeben mufien, binnen dato und 4 Wochen solches bey uns >em Magistrat««« treulich ««zeigen, und ohne unser Vsewissen an niemanden etwas davon verabfolgen lasse»

sollen. M r n a Hsichalso z« achten. Stzn, Echwelbnltz de« 5 Map 176 3«

A«yUnehM0benwz 5mno 9 May 1742. ihre Forderungen sehr unvollkommen liquidim und theils nicht justificlret baben; und deswegen der z 1 May c. ju anberweiiee NHch-l.iquiä2rian, ^ulU6cation und Ver« fahren mit Ontrückttme und ntl ÄäiÄarlbu5 anberaumet worden: als habensichbesagte <:l*äi«rez, und zwar unter «ndern besonders ein gewisser Franz Nertert,KralitzlijcHe Erben« Stallmeister Herr Thomas Weis, und Wittib Linckin, ersagten 31 May Vormittags aNhier in curi« «oram cGlnmullone ohnfchlbar tu !> peena prZccwü gehörig zu melden, und ihre rechtliche NotbdurN;?:behackten

^rieg, den»l April 1769.

^

— Hlllchvrrg, den 29 M a tti 1759. Bey dem Magistrat zu Hirschberg ist d« Schulden^ halber ausgetretene Schumacher und LederhHndlerChrist.Golllieb Püschel «äiÄ»>«ei emre^ daßerbtnneni2W»chen, und pe^emwi, eden 10 Juli 1769.sichin Persmgefiellen, und von «lnem Austritt sowol als von ftinem boshaften Gebahren mit fremdem Goth, aufblegegen ihn angebrachte Klage Rechenschaft geben; auffenbleibendenfalls aber gewärtigen solle, daß er für einen boshaften Banqueroutier und »vn Zelt seines Austritts an für infam erkläret, sein Mame an den Galgen geschlagen, auch gegen ihn als einen offenbaren Dieb veefahrm, und die erkannte Strafe allenfals an seinem Bildniße vollzogen, und wie solches geschehen, öffentlich bekannt gemacht werden wird "Großglogau^ den i May 1769- 3« Verkaufuna des Gottfr. B o M h e n Hauses, wel¬ ches im dritten Vitttel No. 37. gelegen, und incl. des darauf haftenden halben Brauurbars jedoch nach Abzug der One» um, auf 1853 Rthl ioGr. 4 d'. gerichtlich taxiret worden, termmn« tcitanoniz aufden 14 Juli, 8 Sept. und 3 Nov. e anberaumet sind, an welchensicheleKauftue Klgen desVormittags um 9 Uhr zuRathhause melden und der Aojudication gewärtigen können. Glsgau, den l ^ M«rttl i7t>9« Der bereits Anno 1767 von hier mit Hinterlassung ver¬ schiedener Schulden entwichene bürgerl. Kaufmann Abraham Gottlob Rothe, wird auf den 30 Juni c.eäia«liter und dahin citiret, sich desselben Tages allhier zu Rathhaust einzufinden, ßowohl wegen seiner gemachten Schulden, als böslichen Austrelung Red und Antwort zu ge¬ ben, aulstnbleibendenfals aber zu gewärtigen hat, daß wider ih.:, als einen muthwilllgen Ban«ueromler, nack Vorschrift der Gesetze werde verfahren »erden. " " Bürglehn Groß-Ptterwttz den 29 Aprtl 1769. Zu gerlchtl, Verkaufdes Hanns Christi Kickischm 2 hubigen und gerichtl. aufi8oThl. schl. gewürdigten Bauerguthcs zu Groß-Peterwitzsindder 24 Juli, 17 Ott. und i 7 I » n . des künftigen i77ostm Jahres angesetzt worden, «n welchen Kauflustige ihr Gebot ablegen, und in letzten Termine die ächnäication zu gewärti¬ gen haben, wie denn auch sämtl. Hanns Christoph Nicktsche creäito,« aä liyuläanäum HiuA
lMO3«Mnaen werden Wöchentlich dreymal, Mondtags, Mittwochs und Sonnabends, tu VttSlau ln WUH.GoW
iind auch auf «Len zlönisl. Postämtern zu habn».