Schlesisches Pastoralblatt 1903 Jg. 24

Schlesisches Pastoralblatt 1903 Jg. 24

ct1lesisctscgjllasiara Verautwortlicher Redakteur:Dr. E. se-ktmann in Breslan. Verlagvonils.ji. .Ficlerk1o·kz .i3acksimm1kuag in Breslan. Preis2 Ma...

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JG SUMMIT. HOLDINGS, INC. 43,d FLOOR ROBINSONS EQUITABLETOWER ADB AVE.COR. POvEDA RD. ORTIGASCENTER,PASIGCITY. TEL.NO.

ct1lesisctscgjllasiara

Verautwortlicher Redakteur:Dr. E. se-ktmann in Breslan.

Verlagvonils.ji. .Ficlerk1o·kz .i3acksimm1kuag in Breslan.

Preis2 Markfür dasHalbjahr; Erscheint mouatlich zweimal. Jnserate werden mit 20 Pf. für dieeinspaltige Petitzeile berechnet.

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Breslan,denl. Dezember 1903..

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-» . Jn Karl Otto.EinLeben-sbild von l)i-.Joseph Jungnitz.JstAugust der Starke, Kurfürst« von Sachsen, wirklich inT)«eutsch-·. Piekar zumkatholischen Glauben übergetreten? Einehistorische Skizze vonB. Drzez»g a. Überreligiöse Verhältnisse in Rumänien. (FortE. setzung·) -«Literarisches. Personal-Nachrichten. " MildeGaben.

iB«estellmcge»n auf daserste iHalbjahr«j904 wollemanbaldbeiderK. PostoderbeidenBukhhandlnngcn mit 2 Mark machen. Reduktion undVerlag des,,Schlefcfcyen soastoratvlatteg"«. H Karl Otto. bei fich behielt und ihm alles zeigte,wassvon der alten Ein Lebensbild von1)1-. JosephJnngnitz. Stiftsherrlichkeit übrig geblieben «w»a»r. «»» Ganz« neu»»und. 1. Herknnftnnd Studien. tief waren die Eindrücke,welcheOtto damals-bei einem (Fortsetznng.), anderenBesuche empfing.In der Nähezdeszs» zweiMeilen Nachder Rückkehraus den Weihnachtsferien gab das von Neiße entferntenLan1sdorfhatten»Franziskaner»·v»o»n Freundes-Kleeblatt die Wohnnugsgemeinschaft auf, indem der strengen Observanzdes«hl. Petrus-von Alkantarafiel) HerdeeineHanslehrerstelle in einerhochangesehenen Bres- ein Klösterchen gebaut;die Neugier,einmalMönche zu laner Kaufmannsfamilieübernahm,.Otto aber in das in sehen, veranlaßte Otto»undseinen FreundSchneider nebst Kommilitonen,«eine Fußtourdorthin-zumachen. seinenerstenAnfängenstehende theologische Konvikt auf zweianderen der SternstraßeAufnahmefand. Er widmetefich immer Sie brachenfrühzeitig von»Neiße CU»1f«mitder Absicht ernsterdenStudien; für burschikoses Studentenleben hatte abendszurückzukehren. Im Klostertrafen sie«den noch er keinenSinn. Eine besondere Vorliebe hatte er für jetzt in Quarachibei Florenzlebenden· gelehrtenHeraus-« die Geschichtswissenschaft; schonin den letztenGymnasial- geberder Werkedes hl. BonaventuraP.».JgnatiusJeiler jahren hatte er dnrch große Sparsamkeit· es ermöglicht, als jungenMissionäran, der fich ihnen mit der größten fich die Schlossersche Weltgeschichte zu kaufen,die er uner- Freundlichkeit widmete,ihnenüber die Strengheitenihres; müdlichlas, aber auchan denAbschnitten, die der Kirche Ordenslebens in »beredtenWorten Aufschlußgab und auch nichtgerechtwurden, strengeKritik iibte. Auf der Uni- an der armen Klostertaselsie freigebigbewirtete. »Auf versität»setzteer« unter der system«atis»chen Leitung des einemSpaziergange im Walde wußteer sie so zu fesseln,

zur Heimkehr vergaßen und das Professors Reinkens seine historischen Studienmiterhöhtemdaß«sie·»die..·Stunde Eifer fort. Auchmit denorientalischen Sprachen beschäftig·teAnerbieten,im Klosterzu nächtigen,annahmen.Mit einem«

er fich-.von Professor Movers angeregt,eingehender, gewissen heiligenSchauergingensie den ihnen angenackten kleinenZellenzur Ruhe, bis sieum Der Pla»n,:« fich dem theol·ogischen Lehramtezu wi·dn1en,wiesenen erhieltimmerfestereGestalt-«: da seinean Ängstlichkeit Mitternacht dnrch das Chorgei)szet»»der Patres und«ein streifendezarte Gewissenhaftigkeit sich für die praktische eigentümliches, von der-»Dis-ziplin herrührenden Geräusch Seelso·rge nicht berufenglaubte. geweckt wurden. Bisherunbekannte, die Phantasie auf· So konnteer schonauf das ersteUniversität.sjahr als regendeGedankenund Vorstellungenwehrten weiterem auf eine m-itgewohntem musterhaften Fleißebenü«tzte Zeit Schlafe. Morgens gab es vielerleiFragen nnd die Vor-

zurückschanen. In dengroßenFerienverkehrte er viel urteileundschiefen Anschauungen vomKlosterleb»en iv11rden mit Forstmeister Sternitzkiund machteAusflüge in die berichti«gt und in beruhigen»deEinsichten» uinge»wandel;t». Umgegend. In- Heinrichaubesuchte er dengeistsprühenden AuchdieEinladung,nocheinenTag zu bleiben, «"sznm die-« Pfarrer»Schneeweiß, seinenfrüherenReligionslehrer,der klösterliche Tagesordnung näherkennen zu lernen,-«»wurde seinen Lieblingmit großerGüteaufnahm,einigeTage beidergehobenen Stimmung, in »welcher die·N·eu«lin»ge»

222 sichbefanden,bereitwilligstangenommen.Währendder In OttowardiePriesterweihe einem wahrhaft würdigen freien Zeit wußte P. Jgnatius die Heilswahrheitenauf Diener der Kircheerteiltworden,der zu denschönsten einefür seineZuhörerneueWeise,nachArt derExerzitien- Hoffnungen berechtigte. Er war ganzdurchdrungen von Vorträge, höchstfesselnd darzulegen.Nachtsdurften die der Erhabenheit undHeiligkeitder priesterlichen Würde jungen Gäste am Chorgebeteteilnehmen. Am nächsten und Pflicht und dies gab sichungesucht in seinemganzen Morgen traten sie nachherzlichemDankeden Heimweg WesenundVerhaltenkund. Ein Gymnasiast, derdamals, an und tauschten unterwegsihre Eindrücke undMeinungen als Otto nachder PriesterweiheeinigeZeit im Elternaus; alle waren befriedigt und bewunderten,was sie hauseverweilte,daselbstals Pensionärwohnte,gedachte gesehen hatten, aber keinerfühlte sichstark genug, ein noch viele Jahre nachher,als er längst Ordensmann Gleicheszu tun. Otto spracham wenigsten;auf ihn geworden war, desEindruckes, denderjungeNeopresbyter hatteallesdentiefstenEindruckgemacht und auf die Frage, auf ihn gemachthatte. ,,Nochimmerdenkeich daran,« was er darüberdenke,gab er mit einergewissen Wehmut sagteer gelegentlich, ,,welch hoheAchtungwir Gymnasiastcn und Verzagtheitdie Antwort: »Ach! wer das auf sich vor demjungenpriesterlichen Hausgenossen hatten, wenn nehmenund aushaltenkönnte! das ist für unser einen wir aus unsererStube durchsFensterseinesStübchens aber unmöglich.«Und dochwar er es, der währendder blickend, ihn mit sogroßerAndachtknieend dasBrevierbeten zweitenHälfte seinesLebensnoch unsäglichSchwereres sahen;das machteimmereinengroßenEindruckauf uns.« zu ertragenhatte. Von denvier Studenten,die in Lunis2. sl«aplan.Repetcnt.Priifckt. dorf gewesen,sind drei später in verschiedene Orden Am l7. August1855 erhieltOtto seineAnstellungals eingetreten,Otto aber war ein langesleidensvollesEindie ihm schonwährend siedlerleben in der Welt beschieden. Freilichahntedamals Kaplan in Brieg. Die Bedenken, SeelsorgeaufkeinerseineZukunft; fröhlichtrafen sie in Neißeein, wo der Studienzeitbezüglichder praktischen gestiegen waren,fandseine zurÄngstlichkeit neigende Seele ihr langesAusbleibenschonBesorgniserregt hatte. Das zweite Jahr studierteOtto in Breslau ohne nun allerdingszum Teil bestätigt;indesarbeiteteer sich seinen FreundSchneider, der,von seinem KommilitoSockel, unter LeitungseinesPfarrers, den er hochverehrte,bald dem späterenKanonikus,bewogen,auf zwei Semester in die neueTätigkeitein und erfüllte erfolg- und segensnachBonn ging. Als Kandidat wohnteer in demneu reichalle ihm obliegenden Pflichten. Bei seinerVorliebe desReligionseingerichteten Konviktean der Kreuzkirche, und je näher für dasLehranitwar ihmdieÜbertragung Schülerdes Gymnasiums er seinemZiele kam,destoeifriger betrieber seineStudien lehreramtsfür die katholischen willko1nmen. und destoernsterwurde sein Sinn. Gern verkehrteer besonders mit demgleichgesinnten KonvertitenEdmund von BraunZwei Jahre war er in Brieg tätig, dann erhielt er schweig,der ebenfallsauf das Priestertumsichvorbereitete. eineStellung, welcheihn der VerwirklichungseinesLieblingsgedankens, eine Lehrkanzelzu besteigen, näher zu Das Freundschaftsverhältnis, welchesdamals geschlossen Konvikt ein wurde,hat fortbestanden, auchnachdem beiderLebenswegebringen schien. Nachdemam theologischen weit auseinandergegangen und schwereHeimsuchungeuErweiterungsbauausgeführtwar, wurdeer an die neuüber beide hereingebrocheu waren. Eine besondere An- organisierte Anstalt im Herbst1857 als Repetentberufen unterAufsichtdesPräfekten ziehungskrafthatte für ihn das Alumnat; dort fühlte er undihm,laut Anstellungsdekret, desKonviktskuratoriums, die wissenschaftsichwohl und mit Vorliebebesuchte er ältereKommilitonen, undOberaufsicht die sichbereitsdort befanden.Das gut bestandene Konkurs- licheLeitung des Studiums und die Repetitionen,soweit Examenim Sommer1854öffneteanchihm die geheiligten solcheder Präfekt nicht selbstabhielt, sowiedie StellverPforten. Im Septemberdurchschritter sie, um mit dem tretung des letzterenim Verhinderungsfalle übertragen. mit neuemEifer den ihm eigenen ErnstundEifer die unmittelbareVorbereitung Er mußtesichnun von berufswegen auf die heiligenWeihenzu beginnen. Die Tonsur und Studien widmen,was ganzseinenNeigungenentsprach; niederenWeihen empfing er vom WeihbischofLatussek,dabeiunterließer es aber nicht,einennichtgeringenTeil die höheren vom FürstbischofHeinrich Förfter. Am seinerKraft und Zeit auchfernerhinder praktischen Seelindem er den Religionsunterrichtin 30. Juni 1855 stander nachEmpfangder Priesterweihe sorge zuzuwenden, am heiß ersehnten Ziele. Die Primiz feierteer im Kloster einer Elementarschule erteilte,oft predigteund im Beichtder barmherzigen Brüder zu Breslau. stuhleAushilfe leistete.

223

Mit der Übertragung desRepetentenamtes war ihm Gesandteam polnischenHofe, der Abbe Polignac den hatte in der Person des Franz zugleichnahegelegtworden, darauf Bedachtzu nehmen, Wählern vorgeschlagen einentheologischen Grad zu erlangen.Er beganndeshalb Ludwig von Bourbon, Prinzen von Conti, eines Anfang1858die AusarbeitungeinerDifsertationde cause. Vettersdesdamaligenfranzösischen KönigsLndw ig XIV. R0tha.(1i epis(-opiSnessionensis undbehandelte in derselben Jn der Tat erklärtesichbald einebedeutende Majorität denStreit desBifchofsRothadnsvonSoissonsmit feinem des Adels auf den Landtagenfür ihn. Ebensoauchder Metropoliten Hincmar von Rheims. GegenEnde des Primas von Polen. Währendnun die polnischen Wähler Jahres war die in elegantem Latein geschriebene Arbeit hin und her berieteu,ob man den PrinzenConti wirklich fertig und solltederBreslauertheologischen Fakultät vor- "wählensollte,- da man ihnen auchandereVorschläge gelegt werden, als das Promotionsrechtderselbenauf gemachthatte, z. B. den Kurfürstenvon Bayern als desverstorbenen Sobieski,danndenPrinzen Grund unerquicklicher Vorgängevom apoftolischen Stuhle Schwiegersohn in Zweifel gezogenund sistiert wurde. Otto gab nun Karl von Neuburg,den HerzogLeopoldvon Lothringen, denGedanken an die Promotionauf, weil ihm die Mittel denPrinzen Ludwig von Baden «- tauchteplötzlichnoch fehlten, fich an eine auswärtigeUniversitätzu wenden, einKandidatund dann nocheinerauf, die ziemlichgroße und weil er, von feiner Unzulänglichkeit überzeugt,den Chancenzu habenschieneu.Der deutsche Kaiserempfahl Glaubenan feinenBeruf zum akademischen Lehramtever- nämlichden Don Livio Odescalchi, einenNeffendes lorenhatte. SeineVorgesetzten dachten andersundim PapstesJnnoeenzXI. (1676-89). Der Papst nämlich Herbste186l forderteihn F-ürstbischof Heinrichgeradezu hatte fich dem deutschen Kaiser öfters gefällig erwiesen. auf, fichum denDoktorgradin der Theologiezu bewerben. Aus Dankbarkeitwollte somitder KaiserdemNeffendes Mit neuemEifer verlegteer fich daherauf die Studien, Papsteszur Erlangung der Königskronebehilflichfein. wolltenichtwenigerals 30 Millionen um den Anforderungendes Doktorexamens zu genügen, Don Livio Odescalchi und legtedie gedruckte, 71 Oktavseiten umfafsende Differ- Skudi für diesenZweckopfern. Zu gleicherZeit meldete tation der theologischen Fakultät in Würzburgvor. Diese fich auchder Kurfürst AugustIl. von Sachsen,genannt approbiertedie Arbeit, in der Pfingstwochefand das der Starke. Derselbehatte bereitsin den letztenZeiten Summa cum la.ude bestandene Examenstatt und am Sobieskisein Augeauf Polengeworfen.Als nun August, 9. August 1862 wurde unter HettingersRektoratedas der bis dahin als kaiferlicherFeldherrgegendie Türken hatte,überWien nachSachsen zurückDiplom ausgefertigt. (FpkksktzUkkg sorge) in Ungarn gekämpft kehrte,wurdeer in Wien festgehalten undihm anempfohlen, fich dochum die polnifcheKronezu bewerben.Er könne Jst August der Starke, Kurfürst von Sachsen,wirklich von seitendesWienerHofes jederUnterstützung undBeiin Deutsch-Piekarzum katholischenGlauben über- hilfe ficher fein. Man war fich in Wien dessen wohl getreten? bewußt,daßL")sterreich, wennder Prinz Conti wirklich Einehistorifche Skizze vonV. Drzezga. König von Polen würde, stets einenmächtigenFeind im (Fortsetzung.) Rückenhabenwürde. Der ehrgeizigeKurfürst ließ sich Aus verschiedenen Gründen, von denen einer der das nicht zweimalsagen). Er schickte vor allenDingen, wichtigsten der war, nochzu warten,wer von den Kronunddeneigenartigen Charakter dieses bewerbernder mächtigsteund zugleichder meistbietende I) UmdieHandlungsweise richtigwürdigen zukönnen, erscheint es paffend, denselben sein würde, wurde der Reichstagmehreremal,zuletzt Mannes kurzzu skizzieren. Friedrich August war am 12. Mai l670 bis auf den 15. Mai des folgendenJahres, verschoben.hier geboren, als 2. Sohndessächsischen Kurfürsten JohannGeorgIll. Von der Antwartschaftdes Prinzen Jakob Sobieski, DenThronbestieg er bestieg er l694nachdemTodeseines kinderlosen des ältestenSohnes des verstorbenen Königs Sobieski, Bruders, desKursürsten Johann Georg1V. Er besaß IUittclmäßkgM schwarze Haare,ein freiesund huldvollblickendes Antlitz. sah man bald ab, da man die Königswürdeim Hause Wuchs, er sichdurcheineganzaußergewöhnliche Körperkraft Sobieski nicht erblich machenwollte. Dazu kamennoch Dabeizeichnete aus,dieihmdenBeinahmcn »derStarke« eintrug.ZweiLeidenschaften die Jntriguen der Königin-Mutter Maria Kasimira indessen, dieWollust unddieTrunkfucht, entstellten seinen Charakter, dArquieu, welchelieber ihren jüngerenSohn auf dem sofern er als Mensch in Betracht kommt, undtatenseinem Ansehen Thronesehen wollte. Viel fympatischer erschien denPolen vorderWelt,vor der er als Herrscher zweier Reiche erscheint, nich ein anderer Vewerber, den inzwischender sranzösischewenig Eintrag.Seinepolitischen Ansichten hingegen erregen vorallem

224 um die nötigen Jntriguen«in«Warschauzu leiten,den Obersten.Jakob Heinrich von Flemmingdahin, der sein -besonderer Günstlingwar. Daß er geradediesePersönl"ichkeitzu dieserschwierigen Mission ausersah,hatteseine wichtigenGründe. Ein Schwager diesesFlemming«), nämlichJohann Przebendowski2), war in damaliger Zeit Mitglied des

polnischen Senats, besaß« also im polnischen Reicheeine überauseinflußreiche Stellung. Außerdem war er Kastellan von Kulnt. DieserMann, welchersichin den damaligen Wahlintrignenwie in seinemElementefühlte, kam nach längeremDoppelspielund Hin- und Herschwanken auf den Gedanken,seine Beziehungenzu Flemming, dein Günstlingdes sächsischen Knrfürsten,zu Geldezu machen, indem er Friedrich AugustII. zum polnischenThrone unsere Aufmerksamkeit. Wennmaneinwahrheitsgetreues Bild desselben verhalf. Für den Fall, daß dieserPlan gut gelang, entwerfen will, mußmanbetonen, daßer sichLndwigX1V. zum konntesein Urheber der Dankesbezeigungen seitensdes Vorbildgenonmmen hatte,dener sogarnochzu überholen trachtete. ging dahereigenWährend nämlich die anderndeutschen Fürsten beiihremWetteifer,Sachsenganzsichersein. Przebendowski esdemfranzösischen Hofegleichzutun, sich aufFeuerwerke undMaitresfenmächtigans Werk und fragte bei Fletnmingbrieflichan, beschränkten, strebte August darnach, auchan politischer Machtden ob der Kurfiirstnichtgeneigtsei,seineDiensteanzunehmen. französischen Königen ebenbürtig zuwerden.Ludwig X1V.imWesten,Die Antwort fiel ganz im Sinne des Knlmer Kastellans Friedrich August im Osten, daswardaslockende Ziel,demderKur- aus undletztererbegabsichim Februar1697nachDresden. fürstvon Sachsen während seines ganzenLebens nachjagte. Das Hier wurde er mit einer Zuvorkonnnenheit empfangen, kleine Sachsen botihmnunnichtdieMöglichkeit, solche Herrschergelüste zu befriedigen. Als daher WiendenKnrfürften auf dieErwerbungwie er sie in seinemVaterlandenicht gewöhntwar. Bei denUnterredungen, welcheer mit demKnrfiirstenhatte, der polnischen Kronehinwiesundihm auchvon einempolnischen Senator(Przebendowski) ein ebendahinzielender Vorschlag gen1acht stellteer diesemvor, daß von allen Thronbewerbern ihm wurde, griff er mit beiden Händen zu. Latr:-es in(-ditesdu rot nur Conti gefährlichwerdenkönnte;allein Frankreichsei CIta1·les X1I. Paris1853. von Polen weit entfernt,dazuseienPolignacsGeldmittel . I) Flemming warin derTatauch wegen feiner individuellen Eigenschaften ganzderpafsende Mann. von Pollnit,;, la sincega1aute.nicht übermäßigreichlich. Drei Dinge natnentlichseien zur Erwerbungder polnischen Königskroneunutngänglich 1734A1nste1-d. gibt überihn folgende merkwürdige Charakteristik: notwendig,nämlichderWechsel derReligion,welchletztere ,,Seine Manieren waren grobundfchicklicher füreinen Dragonerkapitän als"für einenMinister.Er affektierte einegewisse Freimütigkeit in aber bei großenUnternehmungen nicht hinderndim Wege seinen Reden, welche seinen Handlungen widersprachen. SeinEhrgeiz stehendürfte, außerdemGeld zu einer ergebenen Kronkannte keineGrenzen.SeinePrahlerei erstreckte sichbis auf seine armeeund hinreichende Wählerzahlnnd letz·t-lich persönliche Laster. .»Vetrligerei nndTreulosigkeit hattenkeineSchrecken für ihn, Anwesenheit in Polen. alleMittelnndWege, sobald sienur zu seinem Zweck führten, schienen Augustsagtendie Ratschlägeund Gedanken Przebenihmgut. Bei allendiesen Fehlern besaß er Eigenschaften, die ihn dengrößten Männern gleichstellten. SeineTapferkeit hieltjede Probe dowskisvollständigzu. Ein Glanbenswechsel konntebei ans.«Beider Arbeitwarer unermildet, und diewichtigsten Sachen ihm auf keineGewissensbedenken stoßen)und noch im warenihmeinSpiel. Oft gingervonderArbeitzuAnsschweifungen und von»diesen wiederzurArbeit,ohnedaßdieGeschäfte darunter sichnichtrühmen.NochzurZeitSobieskis warerKatholik litten. Mittag sagtS. 24: »Undweil manhierzusowohleinen Tapferkeit umsichdadurch dieMöglichkeit zu verschaffen, einenSitz staatsklngen nndsehrverfchlagenen als auchzur Vermeidung aller geworden, omb1-age einenzurZeitnicht« allzubekannten und-in allenChargenim Senatezu erhalten.Jn derTat wurdeer baldnachseinem Glaubenswechsel Kastellan vonKnltn. SeineStellungnahme in den stehenden Mannbedurfte, sobefand manzudieser wichtigen Kommission Wahlintrignen nachdemTodeJohannes llI. zeugtam besten von keinen mehrgeschickt, als dendamaligen Obristen und GeneralfeldGesinnung. Von JakobSobieskimit Geld marschall und Grafenvon Flemming, einenHerrn,der nichtnur seinerniederträchtigen trat er als dessen eifrigster Anhänger auf. Dochdashindert perfekt Lateinredete (wasunbedingt nötig war, da namentlich in e«rkauft, PolendieSprache derGebildeten undderPolitiker dielateinifche war,l ihnnicht,gleichzeitig dieRolleeines Spions»des franzöfischen Gesandten und diesen letzteren von jedemneuen Unternehmen des sondern überdieses auch mit denen Pollacken als ein halberLands- zu spielen jungen Sobieski in Kenntnis zu sehen. Diese erbärmliche Rolle spielte mannumzugehen wußte. er unter den Augen des französifchen«Gesandten bis Anfang Juni 1697; S)Przebendowski ist einerder merkwürdigsten und wichtigsten, Unterdessen hatteer schon wieder einen neuen Kandidaten für dieKrone aber auch verächtlichften Eharaktere in derdamaligen polnischen Geschichte. Er stammte ausKgl.Preußen undwarunterSobieski zumKalvinismusPolensim Kopfe. übergetreten. Er wareinvonGrundauf ehrlofer undgewiffenloser I) v. Loen,Hofkavalier und Zeitgenofse Augusts, betont,daß Gesinnung nnmöglich vonReligionsMensch, derbeständig nur auf seinen eigenen Vorteilbedacht blieb. einFürstvonsocharalterloser beunruhigt werden konnte.August seivonjeher einFreigeift Dnrchtrieben undgewandt in der PolitikhinterdenKnlisfen konnte Skrupeln gewesen, der,als er zur katholischen Kirche überging,·eigentli"ch noch Stdersonst bei denPolen"ftarkvertretenen TugendderpersönlicheU

225 ausnahmslos aus dem MönchsFebruar 1697 entsandte der Kurfürsteinengewissen Baron müssen,werdensozusagen in welchen allerdingsverwitwetePriester -vonRosenachRom mit demAuftrage,danachzu forschen, standegenommen, eintretenkönnen,welche Carrierezu machen wie der Papst JnnoeenzXII. sichzu seinerBeiverbuiig mit Leichtigkeit Die Mönchetragen beim Gottesdienste über um den Thron Polens nach vorausgegangener Rückkehr beabsichtigen. Schleier, in den Schoßder katholischen Kircheivohl stelleiiwiirde. denPoteapeinenüberdie Schulternherabfallenden wird. In Rom angelangt,hatteRose,abgesehen voii seinen welcheTracht auch von den Bischöfeneingehalten eifrigeuBemühungenam päpstlicheii Hofe,") aiich einige Wenn die BischöfekeineAmtsfunktionenvornehmen,so sie sich in der Kleidung von den andern Konfereiizenmit dem dortigen französischen Gesandten,unterscheiden KardinalJanton, Bischofvon Marseille,welche denZweck Kterikernnicht; sie tragendann wederRing, nochKreuz Die Bischöfemüssen hatten,demPrinzeu Coiiti in Polen möglichstdenBoden nochdie iiblicheMuttergottes-Medaille. Elternabstamnien, dürfennichteingewandert, zu entziehen.Der Baron heiicheltegeflissentlich einen von runiiiiiischen mtissen im Landegeborenseinund das 40. AltersheftigenGrimm gegenden deiitschen Kaiser,1ii1iso, wenn sondern möglich,Liidwig XIV. für seinenHerrn zu gewinnen. saht vollendethaben. Jii neuesterZeit wird noch von verlangt.daß er denGrad einesDoktors Am SchlußdieserBesprechungen gab er eiidlichoffender Bischofskandidaten Bitte an den französischen König Ausdruck,man möge oder einesLtzentiatender Theologieaiif einer"orthodoxen habe. Augustbei dessen Bemühungenum denpoliiischeiiThron Fakultätsicherworben kein Hi1idernisin den Weg legen. (Fortsetzmig folgt) JedemMetropolitenund jedemDiözesanbischos ist ein Archiereus beigegeben. DieseArchierei9 besitzen bischöftiche über :-eiigiiiseVerhiiituissctu Rumiiuieu. Weiheund dürftenmit unseren Weih- und Titularbischöfen (Fortset«ziiiig.) gleichbedeutend sein. JederArchiereus hat den Titel einer DasGehalteinesMetropoliten beträgtetwaszu 3000Fr. rumiinischen Stadt, welche seineui Taufnamennachgesetzt wird; inonatlichund jenes einesBischofesetwas zu 1500 Fr. sogibt es einenPlojester,einenPitester,einenCraiovaner Die Metropolitenund Bischöfe,welcheunverheiratetsein u. s. w. Von diesenkirchlichen Würdenträgern werdenim die gleichen Eigenschaften verlangt,wie von den keine Religiongehabt hatte;alsohabeer dieseinige nichtverändert,allgemeinen Diözesanbischöfen; sie werdenaber nur von der heiligen sondern nur zmnSchein eineangenommen. »Wieeifriger sichaberdarinnen erzeigt, lehrtunterandern das Shnodeim Einverständnis mit der Regierunggewählt. Exempel mit seinem großen Hunde, demer, als seinBeichtvater ihn Die heilige Synode ist die höchstekirchlicheBeeinstermahnte, in dieMesse zu kommen, denRosenkranz umden.Hals hörde,welche über die Einheit und Reinheitder christlichen hing.«Jst es deiniiach falsch, ivasFlemming in demMaiiifest für diePolenspäter drucken ließ,daßGottdenKiirsürsten durcheine Lehrein Glaubenund Sitte, sowieüberdieVerwaltunguiid desrumänischen Staateszu ganzwunderbare Erleuchtung 1indkeineswegs aus Begierde zur Disziplinder Kircheim Bereiche hat und die zugleich denhöchsten kirchlichen Gerichtspolnischen Königskrone derkatholischen Kirche zugeführt, so ist doch wachen auchhierfestzustellen, daßGottesRatschläge iiiierforschlich siiidund hof bildet. Zu Mitgliedernzählt die heiligeSynode die er auchdieverwerflichsten Handlungen derMeuscheii zumguten Ende beidenMetropoliten,die Diözesanbischöfe und die Archiereis; führt. Jetztwenigstens istdassächsische Köuigshans in jeder Beziehung ihr Präsident ist der Metropo1it von Bukarest, der zugleich musterhaft in Erfüllungseiner kirchlichen Pflichten. · «I)Es ist aiiffallend, daßdieQuelleusostillschweigend darüberdenTitel einesPrimas von Rnmänienführt. Der gegenhinweggehen, wie sichdennderPäpstliche HofdenPropositionen des wärtigeMetropolitprimas heißtJosif Gheorghian,ein ehrBaronsgegenüber geäußert hat. DieErwägungen, dieFörster dem würdigerPriestergreis, welchermit bedeutendem Wisseneine päpstlichen Kabinet unterschiebt demProtestantismus in Deutschland außerordentliche Milde, Freundlichkeit und Bescheidenheit verdadurch zu schaden, daßman ihm die Nachkommen jenesFürsten bindet,weshalber anchallgemeindie größteAchtungiind abspenstig mache, welcher einstderHortiinddieHaiiptstütze desWerkes Luthers gewesen war sindebennur von Förster.Wir können Verehrunggenießt.Den Sitzungender Synodewohntanch der Kultusminister bei, welcheraber nur beratende bestimmt annehmen, daßder päpstliche Hof gemäß seiner sonstigen Praxisanchdiesem Proselyten gegenüber, dessen unedle Motiveso Stimme hat. Einberufenwird die St)nodejährlichzweimal diirchsichtig waren, sichsehrkühlundablehnend wirdverhalten haben. im Frühjahrund Herbstdurcheinenköniglichen Erlaß, Nein,nichtdenInteressen derrömischen Kartediente derÜbertritt der vom Cultusminister verlesei·i wird, bevorder MetropolitdesKurfiirsten, sondern denen desösterreichischen Hofes.Die Reise Besitzergreiftund die Sitzung desBaronsRose nachRomhattealsonur denZweck, denÜbertritt primasvom Prästdentenstuhl Versammlung eineGeschästsdes«Kurfürsten überall, besonders in Rom,bekannt zu machen. Dies eröffnet.Im übrigenhat diese konnte fürihn beiderWahlvongroßer Bedeutung sein. ordnungwie ein Parlament; es sind anchKommissionen

226 zum Studium schwieriger Fragenzuläßig; selbstverständlich Herausgabe der offiziellen Kircheiibücher. Sie behat dieShnodeihr eigenes Biireau, das aus einemDirektor, sitzthierfür in Bukaresteine eigene,vorziiglicheingerichtete vier Kopisten und zweiSteiiographen besteht.Die durchdie Druckerei;diesestehtunter einemDirektor,welchervon der Synode erlassenen Gesetze und Verordnungen bedürfender Synodeim Einverständnis mit demKultusministergewählt bestätigt seinmuß. Der gegenwärtige Sanktionierungdurchdiekönigl.Regierung;siewerden und vom Landesherrn im Staatsanzeiger oderim Kircheiiblatt offiziellveröffentlicht.DirektoristDr. Chirieescu, welcher zugleich dieStelleeinesProfessors undDekans dertheologischen Fakultät in Bukarest bekleidet. 4. Kir(hcnbtieher nnd thcologifehe Schriften. Schon im Jahre l87-Z ließ die rumänifche Kircheein Die Neuausgabe der Kirchenbiicher wird durcheine aiisKirchenblatt herausgegeben und 1874arbeitete die Synode führliche,durchdie Synode ausgearbeitete Verordnunggeeine detaillierteVerordnungfür dasselbe aus, durchwelche regelt. Dieselbeläßt erkennen, daß die runiänische Kirche unter anderemauchalle in Pfarreienangestellten Priester durchaiis an denalten Überlieferungen festhalten und undDiakonen,alleKlosterobern, alleRektoren undProfessoreniiberallmöglichst jeneOrigiiialien studiertund berüeksichiigt der Seminarien,sowiealle Kirchenpfleger verpflichtet werden, wissenivill, aus welchen die bis anhin besteheiideii Liturgieen dasKirchenblatt zii lesen. Die Redaktion undAdministration und kirchlichen Ofsizienübersetzt wurden. Beim Gottesdienste bestehtaus einemKomiteevon drei Mitgliedern, welche darf nämlichnur die Landes-sprache gebraucht werden. Die von der Synodeernanntwerdenund dieseram Schlusse des altenrumänischen Kirchenbücher, welchen man heutenochin kann, wurdenzum größtenTeil iiii Geschäftsjahres Rechenschaft ablegenmüssen.DasKirchenblattallen Kirchenbegegnen und zwar in chitidientnichtnur zur Veröffentlichung deramtlichen Erlasseder KlosterNeamtzin der Moldau gedruckt der Synodeläßt aber beinahe Synodeund Bischöfe, sondern hat zugleich denCharakter einer lischerSchrift: die Druckerei nur mit lateinischen Typendrucken. wissenschaftlichenZeitschrift, in welcher Artikelausdem ausnahmslos Sobald die Synodedie Revisionund Neuauflage eines Gesamtgebiete derTheologie Aufnahmefinden;es sollin jeder Weisebelehrend,anregendund förderndauf das Geistes- Kirchenbuches beschlossen hat, bestelltsiezugleich eineKomund Seelenleben des Priesterswirkenund besonders dem mission von fünf und mehrMitgliedern,welche siemit der gehören seiteiner Pfarrgeistlichen dessen sittlicheund religiösePslichtengegen Ausführungbetraiit. DiesenKommissionen Bischof Althanasie vonRimnicdie Gefellfchaft ins Gedächtnis rufen und ihm Mittel und ReihevonJahrender gelehrte Wegean die Hand geben,wie die Jugendund das Volk Valeeaund der nichtmindertiichtigeBischofGherasiinvon an. Von diesenRevisorenwird verlangt,daß sie durchKatechese und Predigtam bestenunterrichtetwerden Argesch theologischen Wisseneine volle Kenntnis können. Jm K«irchenblatt werdendeshalbmit VorzugEr- mit gründlichem klärungen der Apostelbriefe und der heiligenEvangelien,der der rumänischen Sprache und Literatur sowie ein Meßliturgieund andererCereinonien aufgenommen, dann großes Wisseii in Griechisch, Slavonisch undHebräisch (Lateinisch wird nicht erwähnt)verbinden,in welcheiiSprachendie muntertdie synodale Verordnungauchauf zu Überfetzungen nützllcher, zeitgemäßer Stellen aus denSchriftender großen Originaliengewöhnlich geschrieben seien. GroßerWert wird graminatimorgenländifchen Kirchenväter, wieüberhaupt auchdasStudium nicht nur darauf gelegt, daß die Übersetzungen logisch uiid theologifch vollkommen richtigseien,sondern der Kirchengeschichte sehrempfohlen wird. Endlichdientdies kalisch, sindundin allenjenenFällen Blatt, wieesbereitsdurchdieVerordnungen vorhergesehen ist, daßsieauchwirklichrumänisch vermeiden,in welchenein rumänifches Wort zur Abwehrder Angriffeauf die orthodoxe Kircheund ihre Fremdwörter des Originals wiederzugeben vermag. Als Einrichtungeii.Nacheiner kürzlichgemachten Erfahrungzu den Gedanken die von der rumänischen Akadeinie schließeii, müßtemanaberannehmen, daßsichdiePolemiknicht Orthographie ist einzig» zulässig. Durchliestman alle dieseVerimmerin jenenGrenzendes Anständigen zu bewegen weiß, angenommene die einemofsiziellen Blatte anstehen. ordnungen undBestimmungen, nachwelchen dieKirchenbiicher so bekommtman unwillkürlichden Nebstder Erziehungdes jungen Klerus ließ fich die revidiertwerdenmüssen, Eindeuck, daßbei gewissenhafter Befolgungderselben alle Synodebesonders den Unterrichtin den Priesterseminarien, sind,daßdiealteTraditiongewahrt bleibt welcheim Vorjahreaus Svarrücksichten durchdie Kammer Garantieengegeben muß, auf zweiherabgeseßt wurden,angelegt-n sein. Zur Beschaffungund daß man mit Vorsichtjene Anklageaufnehmen Fälschungen in den Kirchenbiichern (namentlich guterReligionsbücher bestanden seinerzeit in Bukarest und in nachwelchen was die Lehrevom heiligenGeistund vomPrimate Petri Jafsi je einevon der Synodegewählte Kommission. Eine großeSorgfalt verwendetdie Synode auf die betrifft)vorgenommen seinsollen. (Fortsetzung folgt.)

227 derSchweiz undvonLuxemburg, nebstdenösterr. Kirchenprovinzen Literarisches. Beweisfür seine HerdersKonverfatidns-Lexikon. Dritte Auflage- Neid) Wien,Salzburg,Prag undOlmiitz.Derbeste undBeliebtheit ist«dieTatsache, daßderKalender jetzt illustriert durch Textabbildungeu, TafelnundKarten.160Heftezu Bewährtheit erscheint. je 50 Pf. oder8 Bändegeb.in Halbfranz zuje 12,50Mk. Monat- im 26.Jahrgang Alte und NeueWelt. Verlagsanstalt Benziger Z: Co.A. G. licherscheinen zweibis dreiHefte. Freiburg, Herdersche Verlagshandlung.Soeben isterschienen: Heft4l und42. Kaumhatder Jllttstriertes Familienblatt zur Unterhaltung undBelehrung.Ein vollendete zweite Banddesgroßangelegten Werkes diePresse ver- Unterhaltungs-Blatt I. Ranges vonbleibendem Werth! Monatlich lassen, als auchschon mit demvorliegenden Heft4l daserste Heft 2 Hefte!PreisdesHeftes:35 Pfg- Zu beziehen durchjedeBuchdesdrittenBandes in dieOsfentlichkeit tritt, einBeweis, daßmit handlung undjedes Postamt. allenKräftendaraufhingearbeitet wird, durcheinetnöglcchst rasche Handlmch derkath.Doamatik.VonDr.Scheeben. 4.Band. Aufeinanderfolge dereinzelnen Lieferungen dieBt«auchbarkeit nochzu 3. (Schluß-sAbteilung. Von l)-·. Atzberger. Freiburgi. B., steigern. Das neueste Heftbietetu. a. eineErklärung desWesens.Herdersche Verlagsh., 1903. Preis4 Mk. Dieses monumentale derElektrizität, ihrerAnwendung sowie derwichtigsten Apparate,Werktvirdhiermitnochmals vonunsbestens empfohlen. allesnachdemneuesten Stande derTechnik. DieElektrizität istvielen Das Werk der hl. KindheitJefu. Von D«-.Meunier. immernochein,,Buch mit sieben Siegeln«, obschon sieTagfür Tag, Kölna. Rh.,VerlagvonBaehem. Preis2 Mk. 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Striegau.An StelledesGeistlichen und Elsaß-LothringenfindetderLeser neben einereingehenden derwegen seines hohen Altersauf Schilderung dergeschichtlichen Vergangenheit derReichslande genaueRatesSchreyerin Krzanowitz, geographifche undstatistische Angaben sowieallesWissenswerte über dasAmt einesFürstbischöflichen Kommissarius verzichtet hat,istder dieganze Entwicklung desLandes seit1870.In dem42.Hefteistder Ehrendomherr undGeistliche RatRudolf Banner in Walzen zum ArtikelEnzhklopädiesehrwillkommen. Werstch mitErbschafts- Fürstbischöflichen Kotnmissarius für denRatiborerDistricternannt ausAnlaß fachenzu beschäftigen hat,findeteinezuverlässige Rechtsbelehrung in worden. PfarrerJohannesFröhlich in Költschen deneinschlägigen Artikeln.AuchderArtikelErblichkeitenthält des seines Übertritts zumEhren-Erzpriester. Angestcllt wurden:Pfarrer Julius Seidel in Großenbohrau als solcher in Schönau a. K., allgemein Wissenswerten mancherlei. Einevortrefflich undzuverlässtg orientierende Übersicht überdieenglische undimZusammenhang mit Archipr. Hirschberg. KaplanPaul Lexin Kochlowit,z als Lokalihr dienordamerikanische Literatur isteinwürdiges Seitenstück kaplanmit demTitelKuratusin Halemba, Archipr. Beuthen O.-S. zu demArtikel,,Deutsche Literatur« desil. Bandes.Daßhierbei die Kaplan JosephSchneiderin Lindewiese als solcher in Ohlau. katholischen Vertreterbesonders berticksichtigt wurden,ist bei dem Pfarradministrator Josph Bahr in Hennersdorf als solcher in Charakter unseres Lexikons selbstverständlich. DieSchilderung unseresNaselwitz, Archipr. Bohrau.Kaplan RichardS chuster in Sprottau Planeten, derErde, wirddurch einereich attsgestattete Beilage tvesent-ist die Erlaubniszur Übernahme der StelleeinesSchloßkaplans lichunterstützt. So zeigen auchdiese neuen Hefte,wieaufallenGe- in Recsewit; erteilt.- KaplanAlphons Hausein Zobten a. B bieten ntenschliehen Wissens Herders Konversations-Lexikon sichals zu- alssolcher in Liebenau N.-M. Kaplan EugenFlassigin Frankensteinals Kreisvikar in Wohlau. - KaplanAdolf Henschelin verlässiger Führererweist. als solcher beiSt. Matthiasin Breslau. Kaplan August Gliitksrad-Kalender für Zeit und Ewigkeit. 24. Jahr- Liebenau Heidenreieh in Breslau als Kreisvikar in Frankenstein. Kreisgang1904.Preis50 Pfennig.Verlagshandlung St. Norbertus in vikar Karl Janitzek in Frankfurt a. O. als llI. Kaplan beiSt. Wien.Auch dieses Jahr,wiealljährlich, nimmtderGlücksrad-Kalender einenEhrenplatz in dergesamten Kalenderliteratur wieder ein,und Pius in Berlin. KaplanMax RocoubeiSt. Pius in Berlin in Frankfurt a.O. Pfarradministrator Paul Jesch dasmit Recht, dennsowohl in Wort als auchim Bild bieteter in alsKreisvikar in Kreuzendorf als solcher in Kaulwitz, Archipr. Reiehthal. -- Pfarrsorgfältigster Auswahl Gediegenes. TheodorSabischin Oppauals solcher in Kotzerke, Tasehenkaleuder für dett katl)olischeu Klaus. 26. Jahr- administrator Archipr. Zirkwitz. Kaplan JosephRennoch in Köpenik als Kugangl904. Redigiert von D:-.C. A. Geiger,kgl.Lycealprofessor. ratusin Ober-Schönweide, Archipr. Charlottenburg. - Kaplan BernPreis l Mk., inkl. Porto1,10Mk. Regensburg (Verlagsanstalt in Charlottenburg als solcher beiSt. Michael in vorm.G.J· Manz). Der diesjährige Jahrgang zeichnet stchdurch hard Lichtenberg JosephDörfler in Berlinals solcher in Chareinenüberaus reichen Inhalt«aus. Wir nennen nur: Kalender der Berlin.- Kaplan lottenburg. Kreisvikar Paul Horoba in Gleiwitzals PfarraltenRömer. Perpetuierlicher Julianischer und Gregorianischer in Salesche, Archipr. Ujest. «- Pfarradministrator Joseph Kalender. - Kirchliche Verordnungen, Entscheidungen, Aktenstücke. administrator alssolcher Klntschau, Archipr. Ujest. Kaplan Paul ÜberdenEucharistischen VereinderPriester derAnbetung.Der Wotzkain Ujest Spyra in Berlinals solcher in Charlottenburg. KaplanEmil deutsche Reichstag.DieArbeiten desReichstags in derverflossenen alssolcher beiSt. Sebastian in Berlin. l0. Legislaturperiode. Dieneuesten Katholikengeset«ze in BraunschweigBernatzkyin Charlottenburg Johannes Kuderain Bielschowitz als lll. Kaplanbei nndMecklenbut-g. Spezielle StatistikderDiözesen Deutschlands, Kaplan

228 St. Michael in Berlin. KaplanBruno Münzbergin Breslau -FerdinandPiontek aus« Leobschiitz als Kaplanin Weißensee. als PräfektdesKnaben-Konvikts in Gleiwitz. PräfektAdolf Weltpriester Friedrich KaufmannausMünster als Schloßlaplan Knittel in Gleiwitz als provisorischer ReligionsundOberlehrer an in Mefsersdorf, Archipr. Liebenthal. - Weltpriester Max Neumann derRealschule in Gle1vitz.KaplanRobert Severin in Oftrog ausOppeln alsKaplan in Bielschowitz. Weltpriefter Karl Schittko als ll. Kaplanin Myslowitz. KaplanEmil Münzer in Alt- ansBelmsdorf als Kaplan in Ujest.Weltpriester Karl Gadeaus wasser alsPfarradnlinistrator in Neustädtel undgleichzeitig in Großen· Tarnowitz als Kaplanin Biskupitz. Weltpriefter Franz Nase bohrau,Archipr. Fret)ftadt.KaplanKarl Gröbner in Ratibor ausLeuber als Kaplan in Altwasser.Weltpriester Osk»ar.Haukc als Pfarrerin Oppau, Archipr. Landeshut.PfarrerPaul Weiß ausGleiwisz als Kaplan in Michalkowitz. -- Weltpriester Johannes in Freyhanals solcher in Lange1viese, Archipr.Ols. Kaplan B ergu1annausPitschen alsKaplan in Schweinii,3, Archipr. Griinberg. JnnocenzOblonczekin Biskupitz alssolcher in Ost·rog. - Kaplan GcstorlIcu: · » Anton Smylalla in Rybnikals Lokalkaplan mit demTitelKuMissionspriefter Herr P. Hermann Wotzka, s2-Z. November im ratus in Finsterwalde.Pfarradministrator Ernst Stehl«ikin Misfionshause Heiligkreuz b. Neiße. Kauffung, Archipr. Bollenhain, alsPfarrerdaselbst.Pfarrer Paul Brandys in Dziergowitz gleichzeitig als Administrator in Natiborhammer, Archipr. Pogrzebin.KaplauJosephKandler in MysMilde Gaben. lowisz als l. Kaplanin Ratibor. KaplanEdmundGröbnerin Vom1-Z.November bis :35.November 1903inkl. Rosenberg als I. Kaplanin Myslowitz. - KaplanF-elixWerner in Michalkowitz als I. Kaplanin Rosenberg.KaplanMax Werkder hl. Kindheit- Taruowitz durch H.Kapl.Jendrzejczyk durchH. Pf. Thiel20 Mk.,QuilitzdurchH. Neumannin Bielschowil; als solcher nachMechnitz.PfarrerLeo 125Mk.,Klein-Tinz Pf. Tschepe v. JungfrauA. Pr. 100Mk., Klein-Röhrsdorf durch Steinhauf in Groß-Streuz als solcher in F-alkenberg Pfarramt 1:)1-() utrisque24,23Mk.,Breslandurch d. Bistu1nshauptKaplanKarl Hampelbei St. Michael in Berlinals solcher bei lasse 99 Mk.,Girlachsdorf durchH. Pf. Jaitner26 Mk., Wischnitz St. Sebastian daselbst.KaplanAnton Winkler in Cosel als durch H. Erzpr.Lebek 40 Mk, Weidenhof durch H. Pf. Gerlach pro (;0Mk, Bladendurch H.Koop. Riedel inkl.zurLoskaufung solcher in Leschnitz. KaplanRichard Mager in Breslanals utkis(1ue eines Heidenkindes Walter Georg zu taufen 145,60 Mk., Breslau v. Pfarradmiuistrator in Groß-Strenz, Archipr. Traehenberg. Kaplan A. L. durchH. Prälatl)1·.Speil12Mk.,Herrmannsdorf durch «H. Karl Stawinoga in Leschnitz als solcher in Cosel. WeltpriefterGeistl.Rat Hühnerinkl.zur Loskaufung einesHeidenkindes Julius 4,1()Mk., Breslan Alfred SchubertansSchlawa als 1l. KaplanbeiSt. Michael zu taufen35 Mk» Breslauv. Frl. Tschirner durch Kapl.Dumsch 55Mk»Schlaupitz durch Pfarrann in Breslau, Weltpriester Alexandervon Wittich ansWansen als (St. Michael) 10 Mk» Breslau (St. Heinrich) durch H. Pf. Dr. Berge!70 Mk., Kaplanin Zobten a. Berge. - Weltpriester JosephMüller aus Neißedurch H. Hausgeistl. Hegemann zurLoskausung einesHeidenKalinowitz als Kaplanin Domb.»Weltpriester Paul Pos«piech kindes Philomena zu taufen21,30Mk.,Danchn)itz durchH. Adm. 26 Mk. ausKokoschütz alsKaplan in Proskau.Weltpriester Emil Franiel Scholz A. Sambale. aus Deutsch-Piekar als Kaplanin Greifswald. Weltpriester Gottbezahlsl -

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