Schulprogramm der Wald - Wald-Grundschule Berlin

Schulprogramm der Wald - Wald-Grundschule Berlin

FORTSCHREIBUNG DES SCHULPROGAMMS AUGUST 2011 Wald- Grundschule Waldschulallee 83-93 14055 Berlin Tel.: 030/9029-26900 Fax: 030/9029-26917 [email protected]

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Wald- Grundschule Waldschulallee 83-93 14055 Berlin Tel.: 030/9029-26900 Fax: 030/9029-26917 [email protected] www.wald-grundschule.de

Vorwort zur Fortschreibung des Schulprogramms/ August 2011

Sehr geehrte Eltern, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, liebe Schülerinnen und Schüler, das im September 2006 von den Gremien und der Schulaufsicht akzeptierte Schulprogramm der Wald- Grundschule hatte sich nicht nur bewährt, sondern wurde von allen am Schulleben Beteiligten getragen, akzeptiert und gelebt. Es galt nun, Schwerpunkte neu zu bedenken und auf Grund der gesammelten Erfahrungen bei Bedarf eine andere Gewichtung und Bedeutung herauszuheben. Die Steuergruppe der WaldGrundschule hat sich ab März 2011 intensiv mit der Fortschreibung beschäftigt. Für die Fortschreibung des Schulprogramms lässt sich das Folgende feststellen: 1. Die im „alten“ Schulprogramm aufgestellten spezifischen Besonderheiten und Bedingungen der Wald- Grundschule müssen z. Zt. aktualisiert werden. 2. Auf Grundlage der Evaluationsergebnisse vom März 2009, der vielen internen Evaluationen im Bereich der Unterrichtsentwicklung ergeben sich nun neue Vorhaben, bzw. die Weiterführung eines „alten“ Vorhabens (IT- Kompetenz der Lehrkräfte). 3. Die Steuergruppe der Wald- Grundschule hat sich entschieden, als Basis für die Fortschreibung des Schulprogramms eine neue Bestandsanalyse in Anlehnung an die „alte“ des Schulprogramms von 2006 durchzuführen. Die Ergebnisse fließen in die Fortschreibung des Schulprogramms mit ein. Alle Ergebnisse sind in der Anlage zum Schulprogramm einzusehen 4. Nach der Auffassung der Steuergruppe hat sich das Leitbild bewährt, es wird für die Fortschreibung beibehalten. Die neuen Vorhaben stehen in Passung zum Leitbild. Die Schülerinnen und Schüler besprechen das Leitbild mit den Lehrkräften im Unterricht. 5. Die Entwicklungsvorhaben des „alten“ Schulprogramms sind wie folgt umgesetzt worden:

-2-

Fortbildungskonzept: - Das Fortbildungskonzept mit seinen speziell auf die Wald- Grundschule ausgerichteten Inhalten ist seit 2009 akzeptiert und umgesetzt. Spezialisierungen von Lehrkräften sind erfolgt (s. Fortbildungskonzept).

IT-Technik - Das Entwicklungsziel ist noch nicht vollständig erreicht worden. Insbesondere die Entwicklung einer Kompetenz im Umgang mit den IT- Medien (Smartboard, Laptopklasse, Beamer) der Lehrkräfte kann optimiert werden. Das Entwicklungsziel IT-Technik hat für die Fortschreibung des Schulprogramms weitere Bedeutung. Erfolgreich dagegen absolviert wurde z.B. der PC Führerschein, bzw. das Internet- Seepferdchen. Insgesamt gesehen besteht hier aber weiterer Entwicklungsbedarf, auch unter Berücksichtigung des der Wald- Grundschule ausgegebenen Prädikats als E- Evaluation Masterplan Schule. - Die Methodenvielfallt der Lehrkräfte ist durch SchilF und Einzelfortbildungen vergrößert worden. Insbesondere die Lehrkräfte der Schulanfangsphase haben auch durch kollegiale Hospitationen dazu einen Beitrag geleistet. Schulgarten - Das Entwicklungsziel Schulgarten gilt als voll erreicht. Der Schulgarten ist in die unterrichtliche Arbeit eingebunden. Evaluationsergebnisse vom Jahr 2008/ 2009 belegen das. Der Schulgarten fließt als fester Bestandteil der Schule regelmäßig in die Unterrichtsarbeit ein.

-3-

Neue Entwicklungsvorhaben:

-

Die von der Steuergruppe jetzt neu definierten Entwicklungsvorhaben, die Einklang in die Fortschreibung finden und mit dem Leitbild abgestimmt sind, heißen: Verbesserung der Unterrichtsqualität in Mathematik durch Sinus Methodenkompetenz Präsentationsfähigkeit in Anlehnung an das schulinterne Curriculum Schülerparlament / Partizipation von Schülern und Schülerinnen Kooperationen mit Kitas und Oberschulen Hausaufgaben im offenen Ganztagsbetrieb

Die nun vorliegende Fortschreibung des Schulprogramms ist demzufolge eine Implementierung der als gelungenen bewerteten Vorhaben der vorangegangenen Jahre mit dem Besetzen neuer Felder auf Grund aktueller Evaluationsergebnisse, der Bestandsaufnahme vom September 2011 und schulischer Veränderungen.

Wolter Schulleiter

-4-

Fortschreibung des Schulprogramms der Wald-Grundschule Berlin Vorwort 1.

Schulspezifische Rahmenbedingungen

1.1.

Standort und Name

5

1.2.

Tradition / Geschichte

5

1.3.

Schuleinzugsbereich

5

1.4.

Die Schule in Zahlen

6

1.4.1.

Schülerinnen und Schüler

6

1.4.2.

Lehrkräfte und pädagogisches Personal

6

1.4.3.

Gelände und Räumlichkeiten

7

1.4.4.

Freundeskreis der Wald-Grundschule

7

1.4.5.

Unterrichtsausfallstatistik

8

1.5.

Teilnahme an Wettbewerben/ Kooperationen mit außerschulischen Institutionen

8

1.6.

Regelmäßige Veranstaltungen und Termine / Schülerzeitung Waldpost

9

1.7.

Arbeitsgemeinschaften (siehe Anlage)

9

1.8.

PC-Ausstattung

1.9.

Education Masterplan Schule

2.

Besonderheiten der Schule / Organisation des Unterrichts

11

2.1.

Früher Fremdsprachenbeginn ab Klasse 1

11

2.2.

Sportbetonung / Schwimmen ab Klasse 1

11

2.3.

Soziales Lernen/ Schülerparlament

2.4.

Schulgarten

11

2.5.

Schwerpunktbildung in den Klasse 5 und 6

12

10

-5-

2.6.

Äußere Differenzierung in den Klasse 5 und 6

12

2.7.

Förderkonzept

13

2.8.

Waldschulnachmittag / offener Ganztagsbereich

14

2.9.

Schülerfahrten (u.a. Skifahrten, Schüleraustausch mit Zielona Gora) 14

3.

Bestandsanalyse der Qualität der schulischen Prozesse

3.1.

Bestandsanalyse vom August 2011

3.1.1

Ergebnisse der Schülerbefragung

17

3.1.2.

Wie gut ist unsere Schule/ Elternbefragung

17

3.1.3.

Ergebnisse der Elternbefragung

18

3.1.4.

Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (Klasse 3) von 2011

18

3.2.

Ist- Zustand

16

3.2.1.

Unterrichtsentwicklung

18

3.2.2.

Organisationsentwicklung

18

3.2.3.

Personalentwicklung

19

3.2.4.

Erziehung und Schulleben

19

Pädagogische Leitidee der Wald-Grundschule

20

4.

5.

Entwicklungsvorhaben und Ziele

21

5.1.

Teil A Teil B Teil C Teil D Teil E

6.

Zeit- und Maßnahmenplan für die Realisierung der Entwicklungsvorhaben

22

7.

Pädagogische und organisatorische Schwerpunktsetzungen

22

-6-

8.

Interne und externe Evaluation

22

Anhang: -

Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2011/2012 Fragebögen zur internen Evaluation Kooperationsvereinbarungen Urkunde PLUS Urkunde „Trialog der Kulturen“

-7-

1.

Schulspezifische Rahmenbedingungen

1.1.

Standort und Name (wie 2006)

Die Wald-Grundschule liegt im westlichen Teil des Bezirkes CharlottenburgWilmersdorf in der Waldschulallee, am Rande des Grunewaldes. Sie ist Teil der Siedlungen Heerstraße und Eichkamp. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist die Schule gut zu erreichen. Sie befindet sich in der Nähe der S-Bahnhöfe Heerstraße und Eichkamp (Messe Süd). Die Wald-Grundschule ist auf sechs pavillonartige Schulgebäude verteilt. Zur Schule gehören eine große Sporthalle, ein Abenteuerspielplatz, ein Schulgarten mit Teich, zwei Bolz-, Fußballplätze, zwei Freiluftklassen, mehrere kleine Spielplätze und eine eigene Schulbibliothek. Die Schule umfasst eine Fläche von 33.000 m².

1.2.

Tradition und Geschichte (wie 2006)

Als erste dieser Art von Schulen in Deutschland wurde am 9. August 1904 auf einem ca. 1,5 ha großen Gelände in Neu-Westend für 95 schwächliche, ärztlich zu betreuende Kinder eine Waldschule eröffnet. Streng genommen war die Waldschule also eine Erholungsstätte für kranke Gemeindeschulkinder, für die der 4-5 stündige Unterricht in normalen Schulklassen zu anstrengend war, die aber nicht in dem Grad leidend waren, dass sie gänzlich vom Unterricht befreit werden mussten. In der Waldschule konnten sich die Kinder in der freien Natur erholen und durch Bewegung, gute Ernährung und Hygiene gesund werden. Der Lehrplan war identisch mit dem der öffentlichen Gemeindeschulen, allerdings gehörten Sport und Spiel, Ruhephasen im eigenen Liegestuhl und Theaterspiel zum Unterrichtsprogramm. Die reformpädagogischen Ansätze dieser Jahre wurden weitergeführt, als die Waldschule um 1910 ihren alten Standort verließ und auf das heutige Gelände übersiedelte. Aus der damaligen Waldschule, später Wald-Volksschule entstand im Jahre 1954 die Wald-Grundschule mit eigenem Einzugsgebiet. Mitte der siebziger Jahre begannen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen. Die WaldGrundschule bestand aus 5 Pavillons, einem Verwaltungsgebäude, einer neuen Turnhalle und dem einzigartigen 33.000 m² großen Waldgelände. Es begann die Zeit intensivster pädagogischer Arbeit und entsprechender Profilierungen.

1.3

Schuleinzugsbereich (Stand 2011)

Der Schuleinzugsbereich ist vom Schulamt Charlottenburg/ Wilmersdorf im Jahr 2008 wie folgt verändert worden: Verkehrsanbindungen: S 75 und S9/Heerstraße Bus M49 und X34 Einzugsbereich: (Markierung nach Straßen, Plätzen, u.a.)

-8-

Norden Osten Süden Westen

- Heerstraße/ Olympische Strasse/ Kaiserdamm - Reichsstrasse/ Spiegelweg/ Messedamm / Eichkamp - Neuer Schildhornweg - Am Postfenn/ Tapiauer Allee/ Kranzallee/ Mohrunger Allee/ Westendallee (siehe Grafik)

1.4

Die Schule in Zahlen (Stand 2011)

1.4.1.

Schülerinnen und Schüler

Im Schuljahr 2010/2011 besuchten 498 Schülerinnen und Schüler die WaldGrundschule (254 Mädchen und 244 Jungen). Die Durchschnittsfrequenz der Klassen lag bei 26,3 Schülerinnen und Schüler. Der Anteil von Kindern nichtdeutscher Herkunft betrug 6,8 %. Es gab im Schuljahr 2010/2011 keine Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die große Mehrheit der Kinder entstammt bildungsnahen Elternhäusern, die im Einzugsbereich der Schule in den Siedlungen Eichkamp und Heerstraße wohnen. Aber auch aus den Stadtteilen Westend und Grunewald sowie aus dem Gesamtbezirk Charlottenburg- Wilmersdorf besuchen Schülerinnen und Schüler die Wald-Grundschule. An der Schule sind 16 Schülerinnen und Schüler mit einer Lernmittelbefreiung. Im Schuljahr 2010/ 2011 konnten folgende Empfehlungen für den Übergang zur Oberschule ausgesprochen werden: Von 84 Sechst-Klässlern erhielten: -

61 eine Gymnasialempfehlung 23 eine Empfehlung für das Gymnasium oder die integrierte Sekundarschule.

Viele Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen wechseln ab der 7. Klasse zur benachbarten Wald-Oberschule (Gymnasium) oder in die umliegenden Gymnasien (Herder-Gymnasium und Heinz- Berggrün- Gymnasium).

1.4.2.

Die Lehrkräfte Schulleiter und Konrektor

-

27 13 3 2 1 1

Kolleginnen und Kollegen Erzieherinnen und Erzieher Religionslehrerinnen Referendare Schulsekretärin Schulhausmeister

Altersstruktur Alter L E

25-30 1

30-40 6 7

40-45 4 3

45-50 6 1

50-55 7 2

55-60 1

60 (+) 2

Altersdurchschnitt: 43,7

Fächerkombinationen D 9

Ma 3

1.4.3.

E 6

Nawi 4

Bk 4

Sp 9

G 2

Ek 2

Mus 2

IT 3

Frz. 1

Gelände und Räumlichkeiten

An der Wald-Grundschule befinden sich: -

27 Klassenräume 2 Lehrküchen 1 Speiseraum 1 Computerraum 1 BK Raum 1 Musikraum 1 TNU Raum 1 Englisch Clubroom 2 kleine Teilungsräume 1 kleiner Computerraum 1 Bibliothek

Das Gelände der Wald-Grundschule umfasst 33.000 m²: -

1 große Balancieranlage 1 Abenteuerspielplatz 2 kleine Spielplätze 2 Fußballplätze 1 Großschaukel 4 Tischtennisplatten 6 Basketballkörbe 1 Kletterwand 1 Weitsprunganlage Schulgarten mit Teich 1 Brunnen (Ruheoase) Freiluftklassen Sitzbänke Fahrradständer Schaukästen - 11 -

-

Wetterstation Papiersammelstelle großer Sandkasten für die Schulanfangsphase (seit 2011) große Kletterspinne (seit 2010)

1.4.4.

Freundeskreis

Der Freundeskreis der Wald-Grundschule wurde vor 45 Jahren von engagierten Eltern gegründet. Seitdem hat sich dieser Freundeskreis durch all die Jahre - mit wechselnder Besetzung - bis heute zu einer festen Institution in der WaldGrundschule entwickelt. Von Beginn an unterstützten die ausschließlich ehrenamtlichen Mitglieder tatkräftig und mit viel finanziellem und sozialem Engagement alle schulischen Aktivitäten. Die Beschaffung und die Bereitstellung finanzieller und sachlicher Mittel für die Ausstattung der Schulfeste und Schulaufführungen sind eines der Hauptziele gemeinsam mit der finanziellen “Aufpolsterung“ von Klassenfahrten. Weitere Schwerpunkte waren noch bis vor ca. 10 Jahren besonders die Bereiche Sport und Musik. Es konnten viele Anträge auf zusätzliche Sportgeräte, wie Fußballtore und Basketballkörbe sowie die Anschaffung von Musikinstrumenten bewilligt und realisiert werden. Heute, im Jahr 2011, erstrecken sich die Aktivitäten des Freundeskreises aufgrund der gegenwärtigen Haushaltslage unserer Stadt auch auf die Bereitstellung des Grundbedarfs an neuen Lehr- und Lernmitteln einerseits und auf die Erschließung von neuen Potentialen andererseits, um ein kluges Heranführen der Kinder - und uns selbst - an die sich gegenwärtig verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Nach wie vor ist der Freundeskreis der Wald-Grundschule bemüht, weitere Mitglieder und Sponsoren zu werben, damit dringend benötigte Anschaffungen gemacht werden können. Der Freundeskreis braucht viele engagierte Menschen.

1.4.5.

Unterrichtsausfallstatistik

Der Unterrichtsausfall im Schuljahr 2010/ 2011 lag bei 0,8%.

1.5

Die Teilnahme an Wettbewerben/ Kooperation mit außerschulischen Institutionen

Die Wald-Grundschule als sportbetonte Grundschule nimmt regelmäßig an den Sportwettkämpfen der Berliner Schulen teil. Aktuell im August 2011 gab es folgende Platzierungen: Bei den bezirklichen Staffelwettbewerben erreichte die Wald-Grundschule zweimal den 1.Platz, dreimal den 2.Platz und einmal den 3.Platz. Zusätzlich führt die Schule einmal im Jahr einen schulinternen Waldlauf und jahrgangsübergreifende Sportfeste für alle Jahrgänge durch. Der Vorlesewettbewerb, die Mathematikolympiade und die Teilnahme an künstlerischen Wettbewerben gehören zum festen Bestandteil der Schule.

- 12 -

Jährlich nimmt die Schule am Förderverein praktisches Lernen und Schule teil. In jedem Jahr war die Wald-Grundschule unter den Preisträgern. (1.Platz im August 2011) Beim Wettbewerb Trialog der Kulturen erreichte die Wald-Grundschule im Oktober 2010 innerhalb Deutschlands einen mit 8000 Euro dotierten 2.Platz. Bedingt durch das Englischprofil ab 1.Klasse findet die jährliche Teilnahme am Englischwettbewerb Big challenge statt. Im Schuljahr 2010/2011 eroberte ein Schüler der Wald-Grundschule den 7. Platz innerhalb Deutschlands. Die Schule hat sich in den letzten Jahren weiter nach außen geöffnet und kooperiert z. Zt. mit folgenden außerschulischen Institutionen: -

Die Computerbildung Berlin (CBB) bietet für Schülerinnen und Schüler in der Schule Computerlernkurse an und zeigt sich verantwortlich für die Pflege und Wartung des Computerraums.

-

Mit der benachbarten Wald-Oberschule (Gymnasium) erfolgt ein stetiger fachlicher Austausch. Die gute Kooperation zeigt sich auch in einer schriftlich fixierten Vereinbarungen (s. Anlage). Gemeinsam mit der Wald-Oberschule wurde im Wettbewerb „Trialog der Kulturen“ der Quandt-Stiftung bundesweit den 2. Platz belegt.

-

Die Kita Waldschulallee kooperiert mit der Wald- Grundschule hinsichtlich des Verfahrens der Einschulung und den Übergang von der Kita in die Schule.

-

Die Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf hat einen Kooperationsvertrag mit der Wald-Grundschule und bietet Musikunterricht nur für die Kinder der WaldGrundschule direkt in der Schule an.

-

Die Jugendbibliothek Charlottenburg-Wilmersdorf wird regelmäßig von allen Klassen der Schule genutzt.

-

Mathematik: regelmäßige Teilnahme am Känguru- Wettbewerb.

-

Die Gremien der Wald- Grundschule haben beschlossen, jährlich das Kinderheim Elisabethstift mit weihnachtlichen Geschenken und Kleiderspenden auszustatten.

-

Besonders ausgeprägt ist die außerschulische Kooperation mit Sportvereinen: o City Basket Berlin Basketball o Wasserfreunde Spandau 04: Schwimmen ab Klasse 1 o SC Charlottenburg:

Hockey AG Leichtathletik AG Tennis am Nachmittag und Konditionstraining

o Judo: o Hertha BSC: o Fechtclub Grunewald

Kayzen e.V. Fußball AG Fechten - 13 -

1.6

Regelmäßige Veranstaltungen und Termine/ Schülerzeitung Waldpost

Im Laufe eines Schuljahres haben sich folgende regelmäßige Veranstaltungen und Aktivitäten an der Wald-Grundschule etabliert: - Einschulungsfeier für die Schulanfänger im August - Herbst-Pflanzfest im September mit Gartenarbeit und Verschönerung des Geländes - Weihnachtssingen mit allen am Schulleben Beteiligten am letzten Schultag im Jahr - Projektwoche im Frühjahr vor den Osterferien - Musiknachmittag mit allen Schülerinnen und Schülern im Juni/ Musik im Sommer - Schüler- und Schülerinnendisco am letzten Wochenende vor den Sommerferien - Sommerparty des Freundeskreises für alle Erwachsenen - Sommer-Bundesjugendspiele im Mai/Juni - Verabschiedungsfeier der 6. Klassen am letzten Schultag vor den Sommerferien - Sport- und Spielfeste - Vorlesen der Lehrer - Tag der offenen Tür - Literaturfestival - Kooperation mit dem Elisabethstift zu Weihnachten - Medienkompetenz für Eltern direkt an der Schule - Sponsorenlauf Als besonderen Beitrag im Bereich soziales Lernen führt die Wald-Grundschule einen gemeinsamen Tanz mit allen am Schulleben Beteiligten auf. Im Schuljahr 2010/2011 tanzte dementsprechend die ganze Schule „Glow“ auf dem naheliegenden Teufelsberg. Seit Jahrzehnten existiert an der Wald-Grundschule die Schülerzeitung Waldpost, die von Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen für alle Kinder der Schule hergestellt wird. Die Waldpost erscheint 2x im Schuljahr mit aktuellen Schulthemen, Interviews, Nachrichten u.a.

- 14 -

1.7.

Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaften orientieren sich bewusst am Sportprofil der Schule mit den entsprechenden Kooperationen mit Sportvereinen. Arbeitsgemeinschaften/ Sportergänzung 2011/ 2012 Montag

12.55 – 14.30 15.00-15.45 14.30-18.00

Schulgarten Naturwissenschaften Judo (für Fortgeschrittene)

16.00-18.00

Hockey (nach den Herbstferien, 17.10.11)) Sport im Hort Tanz für Mädchen (Hipp Hopp, Jazz Dance, Cheerleading Sport im Hort Kunst- AG ab 7.9.2010

14.30-16.00 15.15-16.30

Dienstag

Mittwoch

14.30-16.00 13.45-15.00

Turnhalle W-GS Mehrzweckraum der Wald- GS

Herr Diekhof u.a. Frau Schmidt Tel.: 3123480

Turnhalle W-GS Haus V

Turnhalle W-OS

Turnhalle W-GS

Herr Leuenberg

Turnhalle W-Gs

S. Simonsohn Tel.: 0177-8349427

Turnhalle W-GS

15.00-16.30 ab 21.9.11 15.15-16.30

Zirkus

Ilka Rothenhäusler

Turnhalle W-GS

Basketball II Jungen 3./4. Klasse Basketball III Mädchen/ Jungen 5./6. Klasse Yoga Entdeckungsreise zu fremden Kulturen 4.- 6. Klasse Turnen Mädchen 2-4 Klasse Start 8.9.11 Leichtathletik

S. Simonsohn Tel.: 0177-8349427

Turnhalle W-GS

S. Simonsohn Tel.: 0177-8349427

Turnhalle W-GS

Frau Herrmann Frau Hoeltz

Musikraum Haus 1 , W- GS

Frau Hefer

Turnhalle W-GS

Frau Hanke 4.-6. Klasse Freu Hefer Herr Janke

Turnhalle W-GS

16.00–17.30

14.30-16.30 12.00-13.45 13.45 – 15.15

Samstag

Fr. Muderak 3/4/5/6 Klasse Frau Steinhaus

Haus V/ NaWi Raum

Konditionstraining in Kooperation mit dem SCC Basketball I Mädchen 3./4. Klasse

15.00-16.00 14.30-16.00

Freitag

Schulgarten

16.30-18.00 nach den Herbstferien/ 18.10.11 13.45-15.15

16.30-18.00

Donnerstag

Frau Gold-Sander Frau Kaiser Herr Berger (Kayzen e.V.) Tel.: 76213759 Herr Goldenbaum

14.30- 16.00 13.45- 15.00 14.30-15.30

Ball- AG/nur für JÜL Schulband 4. – 6. Klasse Sport im Hort Fußball für Mädchen Fußball AG

15.30-16.30

Fußball AG

11.00- 12.30

Fechten ab 22.10.11

Herr Deutscher Herr Lips 3.-4. Klasse Gerald Ritter 5.-6. Klasse Gerald Ritter 3.-6. Klasse Herr Jerebicnik

Wichtig: -Verantwortlich für die Aufnahme und regelmäßige Durchführung sind die AG- Leiter (bitte immer die AG- Leiter ansprechen). - Für einige Arbeitsgemeinschaften werden, gemäß Beschluss der Schulkonferenz, Eigenbeiträge der Eltern erhoben. - Es besteht keine Aufsichtspflicht der Schule in der Zeit zwischen Unter richtsschluss und Beginn der Arbeitsgemeinschaft

Turnhalle W-GS Mehrzweckraum der Wald-GS Turnhalle W- GS Turnhalle W- GS Turnhalle W- GS Turnhalle W-GS Turnhalle W-GS

1.8.

PC-Ausstattung

Die Ausstattung de Wald-Grundschule für den IT-Unterricht ist sehr gut. Es gibt einen Fachraum, in dem 16 PC über einen Internetanschluss verfügen. Die Arbeitsplätze sind miteinander vernetzt und mit Flachbildschirmen, Head-Sets und DVD-Laufwerken ausgestattet. In ca. der Hälfte aller Klassenräume befinden sich zudem je zwei PC’s, die mit Ausnahme der Computer für die Klassen 5 und 6 aber keinen Internetzugang haben. Im Jahre 2010 wurde im Haus V ein zusätzlicher PC- Raum mit 12 Arbeitsplätzen eingerichtet. IT-Ausstattung: - PC: Geräte insgesamt:

60

davon nach Standort: Fachraum 28

Klassenraum 32

mobiler Einsatz (Laptops): 18 - Beamer: 4 - Whiteboards/Smartboards: 3

1.9. Education Masterplan-Schule Die Wald- Grundschule erhielt als Masterplan- Schule 16 Notebooks und 2 Beamer. Die Schule nutzt die Notebooks zur Umsetzung des schulinternen Curriculums „Präsentationsfähigkeit“ als Arbeitsgrundlage für die Schülerinnen und Schüler. In der Schwerpunktbildung „Powerpoint“ sind sie ebenfalls unerlässlich für das Präsentieren der von den Schülern und Schülerinnen erarbeiteten Powerpointsequenzen. Weitere Verwendung finden die Notebooks im Fachunterricht (z.B. Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften, Sachkunde) und für E- Mail- Kontakte zur polnischen Partnerschule in Zielona Gora.

- 17 -

2.

Besonderheiten der Schule/ Organisation des Unterrichts/ Stand 2011

2.1.

Früher Fremdsprachenbeginn ab Klasse 1

Ein besonderes Profil der Wald-Grundschule ist der frühe Fremdsprachenbeginn im Fach Englisch. Schon im Jahr 1993 gelang es im Rahmen des Schulversuchs „Schule in erweiterter Verantwortung“ Englisch ab der 3. Klasse anzubieten. Dieses Angebot konnte im Jahr 1998 erweitert werden durch den Beginn des Englischunterrichts ab Klasse 1 für alle Schülerinnen und Schüler im Umfang von 1-2 Wochenstunden, die epochal in die wöchentlichen Unterrichtssequenzen eingebaut werden und von Fachlehrkräften erteilt werden. Das durch den frühen Fremdsprachenbeginn erforderliche schulinterne Curriculum im Fach Englisch liegt vor.

2.2.

Sportbetonung / Schwimmen ab Klasse 1

Die Wald-Grundschule ist seit dem Schuljahr 1989/1990 Grundschule mit sportbetonten Profil. Zusätzlich zum normalen Unterricht gemäß der Stundentafel der Grundschule erhalten alle Jahrgänge von 1-6 zusätzlichen freiwilligen Sportunterricht/Sportergänzungsunterricht. Das festgelegte Stundenkontingent der Senatsschulverwaltung für den zusätzlichen Sportunterricht beträgt insgesamt 13 Unterrichtsstunden und ist wie folgt auf die einzelnen Jahrgänge verteilt: -

Schulanfangsphase: 3 Stunden Klasse 3: 3 Stunden Klasse 4: 3 Stunden Klasse 5: 2 Stunden Klasse 6: 2 Stunden

Die Inhalte des Sportergänzungsunterrichts orientieren sich an den Vorgaben des Berliner Rahmenlehrplanes, können aber insbesondere entsprechend der Qualifikationen der unterrichtenden Lehrkräfte auch im Freizeitbereich liegen (z.B. Tennis, Fechten, Skifahren, Klettern, Baseball, Hockey, Basketball u.a.). 1. Seit dem Schuljahr 2003/2004 liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Erwerb von frühen Schwimmfertigkeiten. In Kooperation mit dem außerschulischen Partner „Wasserfreunde Spandau 04“ und mit Genehmigung der Senatsschulverwaltung findet der Schwimmunterricht an der Wald-Grundschule schon ab der 1. Klasse statt. Zusätzlich wird auch ab der 3. Klasse weiterhin Schwimmunterricht angeboten, so dass alle Schülerinnen und Schüler für eine Dauer von insgesamt 2 Jahren qualifizierten Schwimmunterricht erhalten. 2. Der zweite Schwerpunkt ist Basketball. Durch eine neu an die Schule gekommene Lehrkraft mit der B- Trainerlizens Basketball und der engen Kooperation mit dem Sportverein City- Basket findet im Sportergänzungsunterricht vermehrt Basketball statt. Zusätzlich stehen den Schüle-

- 18 -

rinnen und Schülern noch drei Basketball-Arbeitsgemeinschaften zur Verfügung (Kooperation mit City-Basket). 3. Die Sportart Hockey ist weiteres Schwerpunktfach an der WaldGrundschule. Auch hier besteht durch die Kooperation mit dem SC Charlottenburg die Nutzung einer Hockey-Arbeitsgemeinschaft in Verbindung mit Vereinstraining. Die Schule nimmt in der Sportart Hockey an allen Rundenspielen des Berliner Sportwettkampfkalenders teil. 4. In Kooperation mit dem SC Charlottenburg/Abteilung Tennis entstand das Projekt „Tennis in und nach der Schule“. Tennistrainer erteilen in der Schule Tennisunterricht und begleiten die Schülerinnen und Schüler dann in den Tennisverein, wo sie weiter Tennisunterricht erhalten und unter fachkundiger Aufsicht auch Schulhausaufgaben verrichten Können. 5. Fester Bestandteil der Sportbetonung ist die Durchführung einer SchulSkifahrt für alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen 5. Klassen, welche sich großer Beliebtheit erfreut und das breite Sportangebot der Schule ergänzt. 6. Die Sportbetonung beginnt schon in der Schulanfangsphase. Neben dem Schwimmen beginnt die Ball- Grundschule. Hier werden alle Voraussetzungen für die späteren großen Sportspiele geschaffen.

2.3.

Soziales Lernen/ Schülerparlament

Ab dem Schuljahr 2010/2011 ist das Schülerparlament Bestandteil der Schule. Einmal im Monat findet eine Sitzung mit allen Klassensprechern der WaldGrundschule (einschließlich ausgewählter Kinder aus der Schulanfangsphase) statt. Die Leitung des Schülerparlaments obliegt den Lehrkräften Regina Thiel und Petra Krempien. Die Tagesordnungspunkte werden von den Kindern selbstständig benannt und besprochen. Es gibt mehrheitliche Beschlüsse, die dann auch von der Schule umgesetzt werden. Es liegen z.B. Beschlüsse vor über - Regelungen für die Fußballplätze - Mülltrennung - Anschaffung einer Balancieranlage - Neueinrichtung von Arbeitsgemeinschaften - Einrichtung einer „Chillecke“ Nach jeder Sitzung des Schülerparlaments werden alle Schülerinnen und Schüler von den Mitgliedern des Schülerparlaments über die getroffenen Entscheidungen informiert. Die verantwortlichen Lehrkräfte setzen das Gesamtkollegium in Kenntnis. Der Bereich „soziales Lernen“ hat als verbindliches Unterrichtsangebot Platz in den 5. und 6. Klassen in der Schwerpunktbildung gefunden. Zusätzlich wird der „Klassenrat“ eingeführt (s. auch Entwicklungsschwerpunkt).

- 19 -

2.4.

Schulgarten (wie 2006)

Das weiträumige Gelände der Wald-Grundschule beinhaltet einen ca. 2.000 m² großen Schulgarten, der traditionell als Erfahrungs- und Lernort genutzt wird. Der Schulgarten leistet einen besonderen Beitrag zur Nutzung des Schulgeländes als naturnahen und erlebnisorientierten Raum zum Leben und Lernen, der für die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Erfahrungsräume für projektorientiertes und fächerübergreifendes Lernen bietet: -

Erhalt und Pflege des Schulgartens mit dem Erwerb von Handlungskompetenzen Einschätzung der Bedeutung des Schulgartens als „Ruheoase“ der WaldGrundschule Eigenverantwortliche Arbeit im Schulgarten für die Erhaltung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere Anpflanzen und Ernten, praktische Umsetzung der Rahmenlehrpläne Erwerb von sozialer Kompetenz

Die Schulgartenarbeit hat sich bewährt und ist bei allen am Schulleben Beteiligten akzeptiert. Der Schulgarten- Jahreskalender organisiert die jeweiligen Zeiten für die einzelnen Klassen. 2.5.

Schwerpunktbildung in den Klassen 5 und 6

Die Schwerpunktbildung gemäß Stundentafel der Grundschulverordnung orientiert sich am Leitbild der Wald-Grundschule, das dem sportlichen, sprachlichen und naturnahen Aspekt besondere Bedeutung beimisst. In Anlehnung an das schulinterne Curriculum sind für die Schülerinnen sind Schüler auch Möglichkeiten des Präsentierens in der Schwerpunktbildung geschaffen worden. Dementsprechend sind die zweistündigen wöchentlichen Schwerpunktstunden, die von den Schülerinnen und Schülern frei gewählt werden können (verpflichtend für 1 Jahr) wie folgt festgelegt:

a. Sprache:

Latein Englisch Französisch

b. Sport:

Basketball Rückschlagspiele

im Schuljahr 2010/11

c. Natur ITTechnik Theater

Naturwissenschaften im Schulgarten Powerpoint-Präsentationen Präsentieren eines Theaterstückes

Die Schüler- und Schülerinnenzahl liegt pro eingerichtetem Wahlpflichtkurs (Schwerpunktbildung) bei ca. 18 um einen effektiven und projektorientierten Unterricht zu ermöglichen. Die Zusammensetzung der Kurse kann jahrgangsübergreifend erfolgen. - 20 -

2.6.

Äußere Differenzierung in Klasse 5/6

Unter Berücksichtigung des besonderen Einzugsbereiches der Wald-Grundschule (Westend/Eichkamp) mit mehrheitlich bildungsnahen Elternhäusern findet in den Klassen 5 und 6 in Anlehnung an das Schulgesetz (§14) eine äußere Differenzierung im Fach Mathematik statt. (siehe auch Förderkonzept). In den jeweils einstündigen Differenzierungsstunden werden durch Auswahlentscheidungen in den Klassenkonferenzen die leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler im anspruchsvolleren Bereich der Rahmenlehrplanvorhaben des entsprechenden Faches gefordert. Die Differenzierungsstunden finden parallel zum Regelunterricht der Klassenverbände statt. Die Teilnahme an der äußeren Differenzierung hat keinen Einfluss auf die Grundschulempfehlungen zum Übergang zur Oberschule. Die Differenzierung orientiert sich auch an den „Sinus“-Inhalten.

2.7.

Förderkonzept

Die Fortbildung der Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen Förderdiagnostik, Lese-Rechtschreibschwäche, Hochbegabung und Förderbedarf in den Klassen 1-3 ist erfolgt. Daraus ergeben sich die folgenden Regelungen: Zuständigkeit: Lese- Rechtschreibschwäche - Fr. Boberg Hochbegabung - Fr. Schützsack / Frau Thiel Förderdiagnostik - Fr. Schützsack / Fr. Boberg/ Herr Kuhlbarz Aufgaben der Klassenkonferenzen: Verantwortung: Klassenlehrerin Ermittlung der Kinder mit Förderbedarf (alle benennen ihre Förderkinder am Beginn des Schuljahres und bei aktuellem Anlass). Anschaffung von Material: Hamburger Schreibprobe (liegt in mehrfacher Ausfertigung vor) Ort: Fach von Fr. Boberg

Beratung sonderpädagogischer Schwerpunkt Hier erfolgt die pädagogische und fachliche Unterstützung durch den Sonderpädagogen Boris Kuhlbarz, er berät die Lehrkräfte in der Schulanfangsphase in diesem Bereich und bespricht praktische Maßnahmen zur Umsetzung für das Kind in der Klasse.

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Organisatorische Maßnahmen / Einsatz Förderstunden Die Förderstunden für die Schulanfangsphase liegen parallel zum Regelunterricht. Nur in Einzelfällen werden sie nach Absprache mit den Lehrkräften auch am Ende des Unterrichtstages stattfinden. Alle zu fördernden Schülerinnen und Schüler der 3. – 6. Klasse nehmen am „Förderband“, jeweils dienstags, mittwochs oder donnerstags in den 6. und 7. Stunden teil. Ein weiteres „ Förderband“ ist ab Schuljahr 2011/ 2012 auch vor dem Unterricht in der zeit von 8.00 – 8.45 Uhr eingerichtet.

Folgende Grundsätze werden für Fördermaßnahmen im Unterricht empfohlen: spezielle Leistungsangebote Arbeit in leistungsdifferenzierten Kleingruppen Training von Arbeitstechniken und Lernmethoden Einbeziehen leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler um Leistungsschwächeren gezielt zu helfen - Kompetenzerweiterung durch praxisorientierte Unterrichtsformen und fächerübergreifendes Lernen - Förderunterricht nach Möglichkeit vom Klassen- oder Fachlehrer

-

Im Schuljahr 2011/ 2012 gibt es nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse. Sie werden z. Zt. im Regelunterricht der Schulanfangsphase gefördert. Sprachförderstunden sind der Wald- Grundschule nicht zubemessen worden. Zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler existiert ein Kurs zur „Hochbegabung“ (z.Zt. Philosophie, Leseclub, zweistündig) an der Wald- Grundschule.

Einsatz der Erzieherinnen und Erzieher Erzieherinnen und Erzieher können und sollen im Rahmen ihrer 10 Stunden in der Schulanfangsphase bei der Förderung der Lernschwachen- und Lernstarken unterstützend und auch eigenständig mitwirken. Die Koordination liegt bei der leitenden Erzieherin, Frau Noack. Der Waldschulnachmittag hat für die Verzahnung des Vor - und Nachmittagsbereichs ein eigenes Konzept erstellt. Es ist nach Absprache einzusehen. 2.8.

Waldschulnachmittag/ offener Ganztagsbereich

Die Wald-Grundschule gewährleistet eine verlässliche Öffnungszeit von 7.30 Uhr 13.30 Uhr (Verlässliche Halbtagsgrundschule, §25 GVOrd). Weiterhin bietet die Wald-Grundschule einen in über 45-jähriger Tradition gewachsenen „Waldschulnachmittag“ mit ergänzender Betreuung für Kinder berufstätiger Eltern an (Ganztagsgrundschule in offener Form, § 26, GVOrd). Die pädagogische Besonderheit des Waldschulnachmittags liegt in der ständigen Nutzung des Waldgeländes im Freizeitbereich mit gruppenoffenen Angeboten. (siehe auch Konzeption des Ganztagsbereichs)

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2.9. Schülerfahrten / Schüleraustausch Unter Berücksichtigung personeller und organisatorischer Bedingungen finden in den unterschiedlichsten Jahrgängen zur Stärkung der Klassengemeinschaft regelmäßige Schülerfahrten an der Wald-Grundschule statt. Im Besonderen hervorzuheben ist der seit über 15 Jahren bestehende Schüleraustausch mit der polnischen Schule in Zielona Gora und die Ski-Schülerfahrten nach Niederau in Österreich. Jeweils einmal im Schuljahr findet ein bewährter Schüleraustausch der 5. oder 6. Klassen mit polnischen Kindern statt. Schüler und Schülerinnen der WaldGrundschule wohnen eine Woche bei polnischen Gastfamilien, im folgenden Jahr sind die polnischen Kinder Gäste der Familien der Wald-Grundschule. Die traditionelle Sportbetonung spiegelt sich in der festen Einrichtung von SkiSchülerfahrten der Jahrgangsstufe 5 wieder. Die Skifahrt führt jedes Jahr nach Niederau (Österreich) und bietet den ca. 75 Schülerinnen und Schülern die außergewöhnliche Möglichkeit, Naturerlebnisse in den Bergen zu sammeln und klassenübergreifende Sozialkontakte zu bilden.

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3.

Bestandsanalyse der Qualität der schulischen Prozesse vom August 2011 3.1. Bestandsanalyse der Wald-Grundschule Im Rahmen der Schulprogrammfortschreibung wurden im August 2011 Eltern, Schülerinnen und Schüler befragt. Die Erhebungen zielten darauf ab, ein repräsentatives Meinungsbild aller am Schulleben Beteiligten zu erhalten, Stärken und Schwächen zu erkennen und daraus Ziele und Entwicklungsvorhaben für die Schule zu erarbeiten (Anlage). Wie gut ist unsere Schule? / Schülerinnen und Schüler Insgesamt konnten 361 Fragebögen von 465 möglichen Schülerinnen und Schülern ausgewertet werden. Die Differenz ergibt sich auf Grund der Tatsache, dass viele Kinder aus der Schulanfangsphase erst seit August 2011 an der Schule sind und sich auch den Text noch nicht erschließen konnten. Da die Umfrage anonym in der Schule selber durchgeführt wurde, verzichteten die Lehrkräfte auf ein Vorlesen des Fragebogens. Einige Schüler haben Fragen nur beantwortet, wenn sie sich ganz sicher waren. Die Umfrageergebnisse können wie folgt zusammengefasst werden: 1. Das Schulgelände mit dem Schulgarten, den Spielgeräten, der Sporthalle, den Klassenräumen, den Sportfesten, den Musikaufführungen, den Projekten und den Angeboten werden zu über 80% als besonders positiv empfunden. Nur der Toilettenbereich wird von 31 % der Kinder beanstandet. 67% der Schülerinnen und Schüler gehen sehr gerne zur Schule, nur 8 Schülerinnen und Schüler (2%) gehen nicht gerne zur Schule. Insgesamt ist festzustellen, dass die Zufriedenheit mit der Schule mit dem steigenden Alter der Schülerinnen und Schüler abnimmt. 2. Die Lehrkräfte und die Erziehrinnen und Erzieher werden zu ca. 75% als besonders hilfsbereit und freundlich empfunden. 60% der befragten Schülerinnen und Schüler sehen die Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher auch als gerecht an. 3. Auf die Einhaltung der Regeln achten 66% der Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher. 4. Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig vorbildlich im Unterricht (über 75%). Allerdings trifft das nicht auf die Hausaufgaben zu, hier waren 9 % (32 Schüler) der Meinung, dass Schüler sich untereinander zu wenig bei den Hausaufgaben helfen. 5. Im Unterricht sind über 70% der Meinung viel zu lernen. Nur 11 Kinder (3 %) sind der Auffassung, „nichts“ im Unterricht zu lernen. 6. Am liebsten lernen die Schülerinnen und Schüler mit einem Partner (63%). Aber auch Gruppen- und Einzelarbeit werden von den Schülern gerne ausgeführt.

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7. Eigene Ideen in den Unterricht einbringen können 50% der Befragten, 40% allerdings sehen das nur im Bereich „trifft teilweise zu“. Schlussfolgerung: Die Zufriedenheit mit der Wald-Grundschule bleibt bei den Schülerinnen und Schülern erfreulicherweise hoch (teilweise über 80% nur besonders positive Bewertungen). Nur der Toilettenbereich findet bei 112 Kindern Ablehnung. Obwohl auch 71% der Schülerinnen und Schüler der Meinung sind viel zu lernen, sehen das aber auch 16% nur als teilweise erfüllt an. Hier, aber auch im Bereich „Einbringen von Ideen im Unterricht“ gibt es Optimierungsmöglichkeiten. Ebenfalls wird in den Gremien besprochen, warum doch eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern der Meinung ist, sich nicht bei den Hausaufgaben zu helfen. Die Schule reagiert darauf durch das Entwicklungsziel „Hausaufgabenbetreuung im Waldschulnachmittag“. Die Schülerinnen und Schüler wollen sich nicht auf eine Sozialform festlegen. Ein Wechsel von Gruppen, Partner- und Einzelarbeit, aber auch das selbstständige Arbeiten im Unterricht ist wünschenswert.

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3.1.1.

Ergebnisse der Schülerbefragungen

Evaluation der Schülerbefragung im Schuljahr 2011/ 2012 „Wie gut ist unsere Schule?“ Wald- Grundschule

Insgesamt gaben 361 Schüler und Schülerinnen Rückmeldung

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3.1.2. Wie gut ist unsere Schule/Elternauswertung An der Bestandsanalyse 2011 beteiligten sich 219 Eltern von insgesamt 465 Schülerinnen und Schülern. Berücksichtigt man die Vielzahl an Geschwisterkindern und die Nichtteilnahme von 78 Eltern des 1. Jahrganges so gab es eine Beteiligung von repräsentativen 65 %. Als Schlussfolgerungen können festgestellt werden: 1. Die sehr große Mehrheit der teilnehmenden Eltern zeigt sich mit der Arbeit der Wald- Grundschule sehr zufrieden. Im Vergleich mit den Schülerinnen und Schülern geben die Eltern der Schule ein noch positiveres Feedback. 2. Der Bereich „ Erscheinungsbild der Schule“ ist uneingeschränkt positiv bewertet. Kein einziges Elternteil ist der Meinung, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht wohl fühlen. 3. Die Arbeitsbedingungen und der Unterricht liegen ebenfalls eindeutig im positiven Bereich. Alle Eltern spiegeln einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht wieder, bescheinigen den Lehrkräften Engagement in der Arbeit und nicht ein einziges Elternteil ist der Meinung, dass der Schulleiter den Unterrichtsausfall nicht niedrig hält. Auch das noch in der letzten Analyse von 2006 geforderte Angebot für leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler wird inzwischen mehrheitlich positiv bewertet. 4. Eine besondere Stärke der Wald- Grundschule sind ihre Aktivitäten. In diesem Bereich erhält die Schule die höchste Bewertung der Eltern. 5. Die Kommunikation an der Schule hat sich im Vergleich zum Jahr 2006 ebenfalls erheblich verbessert. Auch hier überwiegt der positive Bereich. Dennoch kann die Wald- Grundschule diesen Bereich noch optimieren, insbesondere hinsichtlich der Zuständigkeiten und der Elterninformation. 6. Die soziale Kompetenz nimmt einen positiven Stellenwert an der Wald- Grundschule ein. Insbesondere das Verhältnis zwischen den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern, ebenso der Umgang miteinander ist uneingeschränkt positiv. Die Schule will die soziale Kompetenz weiter ausbauen, in dem ab Klasse 5 soziales Lernen verpflichtend wird und auch das Schülerparlament fest im Schulprogramm verankert wird. 7. Insgesamt gehen nur 2 Kinder nicht gerne in die Schule, nur ein Eltern ist der Auffassung, nicht „froh“ zu sein, dass das eigene Kind in diese Schule geht. Daraus folgt weiterhin eine absolut hohe Zufriedenheit der Eltern mit der Schule. Die Ergebnisse bestätigen die Schule in ihrer täglichen Arbeit, sind aber zugleich auch Ansporn und Anreiz, weiterhin Schülern und Schülerinnen, aber auch den Eltern, eine erfolgreiche und zufriedene Schule zu bieten.

3.1.3.

Ergebnisse der Elternbefragung

Evaluation der Elternbefragung im Schuljahr 2011/ 2012 „Wie gut ist unsere Schule?“ Wald- Grundschule

Insgesamt gaben 219 Eltern Rückmeldung

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3.1.4.

Ergebnisse der Vergleichsarbeiten 2011

Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten aus den Jahren 2010 und 2011 liegen weit über dem Durchschnitt der Vergleichsschulen. Obwohl die sehr guten Ergebnisse auf eine hohe Qualität des Unterrichts an der Wald-Grundschule schließen lassen, hat sich die Schule dennoch entschieden, im Bereich Mathematik die Unterrichtsqualität noch zu verbessern. (s. Entwicklungsziel 5.1.) 3.2.

Ist- Zustand in den Bereichen

3.2.1.

Unterrichtsentwicklung

Die Bestandsanalyse vom August 2011 ergab im Bereich Arbeitsbedingungen und Unterricht gute Ergebnisse (s. 3.1.1. – 3.1.3.). Dennoch hat sich die Schule entschlossen, im Fach Mathematik eine Verbesserung des Unterrichts als Entwicklungsziel festzulegen. Der Einsatz neuer Medien unter der Nutzung der IT- Medien kann gemäß interner Evaluation zum schulinternen Curriculum (Präsentationsfähigkeit) regelmäßiger erfolgen. Die allgemeine Situation in den Unterrichtsfächern ist ohne Beanstandung. 3.2.2.

Organisationsentwicklung

Die Teamarbeit der Lehrkräfte hat sich auf 90% des Kollegiums ausgedehnt. Die Kommunikation aller am Schulleben Beteiligter hat sich nach Auffassung der Eltern verbessert. Auch die allgemeine Unterrichtsorganisation ist ohne Beanstandung. Auf Grund der sich verändernden Schulstrukturen möchte die Wald- Grundschule aber die Kooperationen mit Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen weiter verstärken, obwohl in diesem Bereich und auch insbesondere im Bereich Kooperationen mit außerschulischen Partnern wenig Entwicklungsbedarf besteht. 3.2.3.

Personalentwicklung

Im Bereich Personalentwicklung hat sich das schulinterne Fortbildungskonzept bewährt. Dennoch wird insbesondere die Verbesserung der Medienkompetenz aller Lehrkräfte angestrebt. Auch unter Berücksichtigung der neu angeschafften Smartboards, der 16 Laptops (E- Education) und dem schulinternen Curriculum mit dem Schwerpunkt „ Präsentationsfähigkeit“ wird die Personalentwicklung in den o.a. Bereichen weiter als Entwicklungsziel im Schulprogramm festgelegt (s. Teil B). Es gelang der Schule, unterstützt durch die Schulaufsicht, seit Beginn des Schuljahres 2008/ 2009, auf dem neuesten Stand ausgebildete Lehrkräfte einzustellen: - Viola Herrmann (E) - Volker Nink (Sp) - Lisa Müller (E) - Maike Overlack (D/ BK) - Simone Koeppe (E) 3.2.4. Erziehung und Schulleben In diesem Bereich besteht auf Grund der positiven Ergebnisse in der Bestandsanalyse z. Zt. kein Entwicklungsbedarf.

4.

Leitbild der Wald-Grundschule Berlin 1. Natur erleben

In unserer Schule findet das Lernen in der Natur, an der Natur und mit der Natur statt. Wir sind stolz auf unser einmaliges Waldgelände. Seine offene, großzügige Anlage fördert das friedliche, kooperative und faire Zusammenwirken aller am Schulleben Beteiligten. Die Pflege und Erhaltung unseres Geländes hat oberste Priorität und spiegelt sich in der traditionellen Schulgartenarbeit wider.

2. Werte erfahren Wir wollen Werte wie Toleranz und Respekt nicht nur abstrakt vermitteln, sondern im Schulalltag vorleben und erfahrbar machen. Hier sollen alle gern zur Schule gehen und sich wohl fühlen. Die Achtung von Regeln und die Wertschätzung aller am Schulleben Beteiligten sind eine Selbstverständlichkeit.

3. Teamgeist fördern Wir verstehen uns als ein starkes Team. Unser Erfolg hängt davon ab, dass alle Beteiligten – Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern – offen und respektvoll miteinander umgehen und zusammenarbeiten.

4. Tradition und bewährte Profile erhalten Für uns sind das Festhalten an Bewährtem und das Entwickeln von Neuem keine Gegensätze. Ständige pädagogische Innovation ist seit über 100 Jahren die Tradition unserer Schule. Besonderes Gewicht wird hier auf die Erhaltung der in vielen Jahrzehnten geprägten Profile in den Bereichen des Sports, des frühen Fremdsprachenlernens und des Waldnachmittags gelegt.

5. Kreativität anregen Unser Ziel ist, die Individualität und die Talente der Schülerinnen und Schüler nach allen Seiten zu fördern und zu stärken.

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6. Umfassende Bildung Wir haben den ganzen Menschen im Blick. Effektives Lernen bedeutet umfassende Bildung, den Erwerb von Wissen, aber auch die Aneignung methodischer und sozialer Kompetenzen.

7. Lernen lernen Wir wollen unsere Schüler für die Zukunft fit machen. Darum gilt es heute mehr denn je – für Lehrer und Lehrerinnen genauso wie für Schüler und Schülerinnen – das Lernen zu lernen.

8. Persönlichkeiten bilden Die Wald-Grundschule will ein ermutigender, ganztägiger Lebens-, Bewegungsund Lernraum sein. Sie öffnet sich ihrer Umwelt und ihren Anforderungen und bildet leistungswillige, selbstbewusste und kompetente Persönlichkeiten aus.

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5.

Entwicklungsvorhaben und Ziele

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bestandsanalyse, vom August 2011, der internen Evaluation aus dem Jahr 2009 werden folgende Entwicklungsziele festgelegt, die in den nächsten Gliederungspunkten nach SMART inhaltlich und tabellarisch aufgeführt sind und insbesondere im Teil B in Verbindung mit dem schulinternen Curriculum zu sehen sind.

A

Unterrichtsentwicklung (Verbesserung des Mathematikunterrichts)

B

Unterrichts- und Personalentwicklung (IT-Fortbildung, Einsatz neuer Medien, Präsentationskompetenzen in Bezug auf das schulinterne Curriculum)

C

Organisations- und Unterrichtsentwicklung (Hausaufgaben im Waldschulnachmittag

D

Organisationsentwicklung (Kooperation mit außerschulischen Institutionen)

E

Erziehung und Schulleben (soziales Lernen und Schülerparlament, Klassenrat)

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Entwicklungsziel: Unterrichtsentwicklung (Verbesserung des Mathematikunterrichts)

Teil A Ziel

Maßnahme

Standard/Rahmenlehrplan

Verbesserung des Mathematikunterrichts durch verstärkten Einsatz von offenen Aufgabenstellungen, die die Problemlösekompetenz, das logische Denken und Teamkompetenzen fördern. Sinus findet Anwendung im Mathematikunterricht. Lösungswege sollen präsentiert werden.

- Zusammenstellung von Mathematikaufgaben, die zur Problemlösekompetenz beitragen und zum logischen Denken anregen. - Anschaffung von entsprechenden Materialien (auch Sinus-Materialien für den Mathematikunterricht).

- Rahmenlehrplanbezug: Mathematik Klasse 1-6, (z.B. Aufgaben mit unterschiedlichen Lösungswegen) - schulinternes Curriclum (Präsentationsfähigkeit in Mathematik).

Indikator

Überprüfung/ Messinstrument

regelmäßiges wöchentliches Stellen von Mathematikaufgaben mit der Möglichkeit, unterschiedliche Lösungsansätze zu finden. - Anwenden der Sinusmaterialien

Evaluation und Abfrage in der Mathematikfachkonferenz -Schülerbefragung zur Problemlösekompetenz - 14 tägiges Treffen der Mathematikjahrgangsteams mit Erfahrungsaustausch.

Was wollen wir erreichen? Zur Verbesserung des Mathematikunterrichts ist es erforderlich, zu einer neuen Aufgabenkultur zu gelangen. Auch mit Hilfe von Sinus, aber auch durch Zusammenstellung der Lehrkräfte, sollen Mathematikaufgaben in den Unterricht eingebracht werden, die den Schülerinnen und Schülern verstärkt die Möglichkeit bieten, eigene Lösungen zu entwickeln, diese darzulegen und zu reflektieren.

Alle in Mathematik unterrichtenden Lehrkräfte.

Beginn 2010/ 2011, alle weiteren sofort.

Bis spätestens 2012/ 2013

Entwicklungsziel: PERSONALENTWICKLUNG (Personalentwicklung, IT- Fortbildung) und UNTERRICHTSENTWICKLUNG (Einsatz neuer Medien)

Teil B Ziel

Maßnahme

Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit Beamer, Laptop und Smartboard, Nutzung der Laptops in Klassenräumen, auch zu Präsentationszwecken gemäß schulinternem Curriculum

Standard/Rahmenlehrplan

 SchilF im Bereich IT-Technik  Fortschreibung des IT- Konzepts - weitere Anschaffung von Smartboards

Fortschreibung im Stundenplan ab Schulanfangsphase.1-2 Mal pro Woche - Rahmenlehrplanbezug: Methodenvielfalt/ Präsentationen

- ständiger Einsatz der Smartboards

Überprüfung/ Messinstrument

Indikator - Internet-Seepferdchen für alle Klassen - Präsentation gemäß schulinternen Curriculum auch am Smartboard - E-Mail Partnerschaften - Internetnutzung - Anlage einer Schülerhomepage

- Evaluation der Smartboards und Beamer/ Laptop Nutzung - Anzahl der Computerraum- und Smartboardbelegung - Abfrage und Berichte in den Fachkonferenzen und Gesamtkonferenzen

Was wollen wir erreichen? Was ist zu tun?

Wer macht es?

Wann?

…bis spätestens

Die Nutzung von IT-Technik ist in der heutigen Zeit für Schülerinnen und Schüler, insbesondere zum Präsentieren, unerlässlich (s. auch schulinternes Curriculum). Die WaldGrundschule hat durch Anschaffung von 15 Laptops (Laptopklasse), 3 Smartboards und 4 Beamern die Voraussetzung für den entsprechenden Umgang mit IT- Medien geschaffen. dazu gehört auch die Weiterentwicklung der Fachkompetenz der Lehrkräfte zur Verbesserung der unterrichtlichen Qualität.

Gesamtkollegium, einschließlich Erzieherinnen und Erzieher.

Ab Schuljahr 2011/ 2012

Schuljahr 2013/ 2014

Verantwortung: Erweiterte Schulleitung und Vorsitzende der Fachkonferenzen, Schulleitung - 43 -

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6.

Zeit- und Maßnahmenplan für die Realisierung der Entwicklungsvorhaben

Ein detaillierter Zeit- und Maßnahmenplan ist der tabellarischen Auflistung im Gliederungspunkt Entwicklungsvorhaben zu entnehmen. Allgemein kann zusammengefasst werden, dass für die Entwicklungsziele zwei Jahre veranschlagt werden.

7.

Pädagogische und organisatorische Schwerpunktsetzungen

Zusammenfassend liegen die wichtigsten pädagogischen und organisatorischen Schwerpunktsetzungen in dem Bereich Sportbetonung, früher Fremdsprachenbeginn ab Klasse 1, soziales Lernen und Schülerparlament, Nutzung des Geländes und Schulgartenarbeit. Die Schwerpunktsetzungen Sportbetonung und früher Fremdsprachenbeginn beinhalten teilweise eine Abweichung von der Stundentafel (vgl. §14 Abs. 4 Schulgesetz). Sportbetonung: Klasse 1-2, jeweils eine zusätzliche Sportstunde pro Jahrgang Klasse 3-6, jeweils drei zusätzliche Sportstunden pro Jahrgang Früher Fremdsprachenbeginn in Englisch ab Klasse 1: In die Unterrichtsstunden der normalen Stundentafel der Schulanfangsphase der Jahrgänge 1 und 2 werden pro Woche ein bis zwei Englischstunden integriert. Je nach Klassensituation wird der Englischunterricht entweder vom Klassen- oder Fachlehrer erteilt. Der Englischunterricht kann epochal, aber auch in einer gesamten Unterrichtsstunde stattfinden. Der Schulgarten mit seinen pädagogischen Zielen wird weiterhin organisatorisch und inhaltlich hauptsächlich in den Sachkunde- und Naturwissenschaftsunterricht integriert. Das Schülerparlament bleibt fester Bestandteil der Schule. Es findet regelmäßig einmal pro Monat statt. Realistische Beschlüsse der Schülerinnen und Schüler sollen nach Möglichkeit umgesetzt werden. Das soziale Lernen verbleibt in den Klassen 5 und 6 weiterhin in der Schwerpunktbildung unter Leitung von Frau Schopf.

8.

Interne und externe Evaluation

Die externe Evaluation (Schulinspektion) erfolgte im März 2006 durch freiwillige Meldung der Wald-Grundschule. Die Ergebnisse lagen überwiegend im nur positiven Bereich. Die zweite Runde der Schulinspektion für die Wald- Grundschule erfolgt im November 2011. Der Evaluationsbericht zur internen Evaluation wurde im März 2009 fertig gestellt. Er ist von den schulischen Gremien einstimmig beschlossen worden und kann nach Absprache eingesehen werden. Die aktuelle interne Evaluation befasst sich in Anlehnung an den Evaluationsbericht vom Jahr 2009 mit den folgenden zwei Schwerpunkten: 1. Präsentationsfähigkeit im schulinternen Curriculum 2011 2. Studientag zum sozialen Lernen im Juni 2011

Schlussfolgerungen der internen Evaluation „Präsentationsfähigkeit im schulinternen Curriculum“ der Wald- Grundschule vom August 2011 Die schulintern durchgeführte Evaluation hatte das Ziel zu erfragen, wie das seit dem Schuljahr 2010/ 2011 in Kraft getretene Curriculum im Unterricht umgesetzt wird. Dazu lässt sich das Folgende feststellen. 1. An der internen Evaluation haben sich nach Auskunft der Lehrkräfte alle beteiligt. 2. Das schulinterne Curriculum wird in allen Fächern und Jahrgangsstufen umgesetzt. Auf Grund der Altersgruppenzugehörigkeit finden in der SaPh noch keine computergestützten Präsentationen statt. Hier überwiegt die Darstellung und das Lernplakat. Am häufigsten Anwendung im Unterricht finden ab 3. Klasse die Präsentationsarten Experiment, Portfolio, Darstellung mit szenischem Spiel, Lernplakat und das Referat. Dabei sind das Lernplakat und Referate im Unterrichtsbereich der 5. und 6. Klassen vornehmlich zu finden. 3. Die computergestützte Präsentation bezieht sich eher auf die Klassenstufen 3/4 und 5/6, auch hier nachrangig zum Lernplakat, dem Portfolio und den Referaten. Als Schlussfolgerung und um der computergestützten Präsentation mehr Anwendung im Unterricht zu geben, ist der Einsatz computergesteuerter Medien als Entwicklungsziel im Schulprogramm festgeschrieben worden.

F. Janke/ F. Weber (Evaluationsberater)

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Evaluation des Studientages im Schuljahr 2011/ 2012 „Soziales Lernen durch Tanz in der Schule“ Wald- Grundschule

Insgesamt gaben 27 Lehrer/innen Erzieher/innen Rückmeldung.

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