schulwerk der - Bistum Augsburg

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JAHRESBERICHT 2014/2015 Impressum JAHRESBERICHT 2014/2015 Berichtszeitraum: 01.08.2014 bis 31.07.2015 Herausgeber: Schulwerk der Diözese Augsburg ...

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JAHRESBERICHT 2014/2015

Impressum

JAHRESBERICHT 2014/2015 Berichtszeitraum: 01.08.2014 bis 31.07.2015

Herausgeber: Schulwerk der Diözese Augsburg Geschäftsstelle: Hoher Weg 14 86152 Augsburg Tel.: 0821-3166 55 01 Fax: 0821-3166 55 09 E-Mail: [email protected] Postanschrift: Postfach 11 05 80 86030 Augsburg

Vorwort

Hochwürdigster Herr Bischof, sehr geehrte Mitglieder der Stiftungsgremien, der vorliegende Bericht dient der Überblicksinformation der Gremienmitglieder. Er ist in den Details vertraulich zu behandeln; in gekürzter Fassung wird er auch auf unsere Homepage gestellt. Das Schulwerk der Diözese Augsburg besteht seit nunmehr 40 Jahren. Eine solche Stiftung zu errichten, war eine weitsichtige Entscheidung, die andernorts erst mit erheblicher Verzögerung oder auch gar nicht erreicht werden konnte. Sie war ohne Zweifel finanziell wagemutig, wenngleich zumindest anfänglich die Vorstellung herrschte, eine Schulübernahme bedeute einen interimistischen Auftrag, die Orden würden nach einer personellen Erholungsphase ihr Werk selbst wieder fortführen können und wollen. Dies war aus bekannten Gründen nicht der Fall. So ist das Schulwerk auf 38 eigene Schulen angewachsen; zwei diözesane Einrichtungen betreut es nebenzu. Einige wenige Schulen mussten zwischenzeitlich auch geschlossen werden. Da bis auf das Ringeisen-Gymnasium Ursberg alle Ordensschulen im Bistumsbereich dem Schulwerk übertragen worden sind, ist sein Ausbau abgeschlossen, es sei denn, es wollte durch Neugründungen von Schulen oder die Übernahme von vorschulischen Einrichtungen expandieren. Die Stiftungssatzung ließe das zu. In dem mir überblickbaren Zeitraum hätten die finanziellen Bedingungen solche Bestrebungen aber vereitelt. Die Herausforderungen waren groß und werden groß bleiben, in baulicher, struktureller, finanzieller und pädagogischer Hinsicht. Aus der Vergangenheit erwähne ich nur: Einführung der sechsstufigen Realschule, Schülerberg, Mangel an Räumen, Personal und Geld, Einführung des achtjährigen Gymnasiums und trotzdem kaum Einsparungsmöglichkeiten, Ausbau der allgemeinen Mittags- und Nachmittagsangebote, zu-

nehmender Wettbewerb mit öffentlichen Schulen, z. T. mit Neugründungen, demographischer Wandel usf. Formal betrachtet, sind die Ordensschulen durch den Trägerwechsel zu diözesanen Schulen geworden, inhaltlich sind sie mehr oder weniger erkennbar der früheren Ordensspiritualität verbunden geblieben. Mit dem Auszug der Ordensleute aus der Schule ist die Frage nach Formen einer „Laien-Spiritualität“ laut geworden. Es ist erfreulich zu sehen, welche Resonanz die betreffenden Angebote finden. Die inhaltliche Arbeit der Schulen wird neben den jeweiligen Lehrplänen von Maßgaben bestimmt, wie sie den „Qualitätskriterien“ der deutschen Bischöfe zu entnehmen sind. Die Orientierung an diesen Kriterien hält die katholischen Schulen „auf Kurs“. Allerdings ist gleich zu sagen, dass die „Qualitätskriterien“ wie selbstverständlich davon ausgehen, dass die Schule ein pädagogisches Programm hat, ein „projet éducatif“. Dabei geht es nicht um etwas mehr Unterrichtsstunden, etwas mehr Gottesdienste, etwas mehr moderne Technik, etwas mehr „Wohlfühlklima“, sondern darum, die unterrichtliche Arbeit und das gesamte schulische Leben konsequent vom christlichen Menschenbild her zu entwerfen. Ein solches Modell sehen wir beispielsweise und auch beispielhaft im Marchtaler Plan. Der Religionspädagoge Prof. Mendl aus Passau hat kürzlich in einem Vortrag u. a. folgende Thesen ausgeführt: „‘Bildung für alle‘ zu ermöglichen und ein umfassend angelegtes Bildungswesen anzubieten, ist die originäre Aufgabe des Staates. In einer humanistisch geprägten Gesellschaft erscheinen kirchliche Schulen als prinzipiell obsolet – es sei denn, sie be-

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gründen einen spezifischen innovativen Bildungswert, der über das Normalschulwesen hinausgeht. Der Marchtaler Plan ist seit seiner Entstehungszeit ein zukunftweisendes Modell in der Bildungslandschaft. Mit ihm gelang es, auf der Basis des christlichen Menschenbildes ein Modell schulischer Bildung zu konturieren, das systemisch und didaktisch überzeugt. Im Kern handelt es sich um eine Pädagogik und Didaktik der Ermöglichung und um ein Angebot-NutzungsModell: Dem lernenden Subjekt wird zugetraut, dem eigenen Leben und Lernen eine je eigene Gestalt zu geben.“ Soweit Prof. Dr. Hans Mendl. Rund zehn Schulen, darunter auch ein Gymnasium, arbeiten bereits mit Elementen des Marchtaler Plans, in Einzelfällen sogar sehr konsequent auf seine volle Umsetzung bedacht. Man kann eine katholische Schule sicher auch von anderen Grundsätzen und pädagogischen Formen her entwickeln und rechtfertigen, doch in jedem Fall kommt es darauf an, eine dem kirchlichen Glauben verpflichtete, wertegebundene und unterscheidbare Alternative zum öffentlichen Schulwesen zu bieten. Nach staatlicher Maßgabe soll das private Schulwesen das öffentliche „bereichern“ und „vervollständigen“, aber nicht kopieren. In einer sich verschärfenden Wettbewerbssituation kann die Unterscheidbarkeit zum existenziellen Kriterium werden. Es gäbe heute wohl keine Waldorf- und Montessorischulen mehr, wenn sie das staatliche Schulwesen nur ein bisschen variieren hätten wollen, es ein bisschen anders oder ein bisschen besser hätten machen wollen. Es ist hier nicht der Ort, um solchen Gedanken weiter nachzugehen. Ich möchte sie abschließen in der Überzeugung, dass die gegenwärtige demographische Situation, die wir hinsichtlich der Schülerzahlen als Krise empfinden mögen, auch als Kairos zu verstehen ist: Jetzt ist die Zeit des Wandels. Veränderung ist eine definitive, sachlich gebotene Notwendigkeit und die schulischen Rahmenbedingungen dafür – kleinere 4

Klassen, hinreichende Räumlichkeiten, ausreichendes Lehrpersonal, Ganztagsmöglichkeiten - sind günstig wie lange nicht. Dann ist es ermutigend zu sehen, dass sich Schulkollegien auf den Weg machen, indem sie sich grundsätzlichen Fragen stellen und ihre Vision einer kinder- und jugendfreundlichen Schule entwickeln, ohne die Aspekte von Leistung und Qualität zu vernachlässigen. Im Bereich der Ganztagsangebote sind gute Fortschritte erzielt worden, sowohl in organisatorischer wie in pädagogischer Hinsicht. Die Vorarbeiten für ein Papier zur pädagogischen Profilierung dieser zahlreichen Einrichtungen sind weit gediehen; der Vorstand ist bereits damit befasst. Insbesondere gilt es ein Dilemma zu mildern: Zwei jeweils berechtigte Interessen stehen einander gegenüber, nämlich die schulische Förderung mit Zusatzunterricht und Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag und eine kindgemäße Freizeitgestaltung mit musischen, sportlichen, gemeinschaftsfördernden Aktivitäten. Selbst wenn Eltern eine „Verschulung“ des Nachmittags im Blick auf eventuell bessere Noten schätzen mögen, sollten wir die Kinder nicht um ihre Freizeit bringen. Auch deshalb sind konstruktive Kontakte zum diözesanen Jugendamt und zum BdkJ hergestellt worden; Formen der kirchlichen Jugendarbeit sollen Eingang in die schulische Nachmittagsbetreuung finden. Schulisch wird im Übrigen viel getan: Schülerinnen und Schüler werden gefördert; es gibt neben zahlreichen Angeboten für lernschwächere Kinder und Jugendliche nun vermehrt Kurse, AGs u. ä. für besonders Begabte. Es werden Auszeichnungen, Preise und Siege in allen möglichen Sach- und Fachgebieten errungen, was das besondere Engagement und das beeindruckende Können bzw. Wissen unserer Schülerinnen und Schüler zeigt, aber auch untermauert, dass unsere Lehrkräfte oftmals weit über das „normale“ Stundenmaß hinaus zum Wohle der Kinder und Jugendlichen im Einsatz sind.

Bericht zur vertraulichen Information der Gremienmitglieder

Schulpastorale Angebote, die über den allgemein „normalen“ Rahmen hinausgehen, wie zum Beispiel das an vielen Schulen praktizierte Compassion-Projekt, der Einsatz von Schulsanitätern, Tutoren und Streitschlichtern oder auch Übungen und Projekte zur gewaltfreien Kommunikation prägen unsere Schülerinnen und Schüler nachhaltig, indem die soziale Wirklichkeit an unseren Einrichtungen tatsächlich erfahrund studierbar ist.

Aus dem Aufgabenbereich des Schulwerks werden im Folgenden einige Entwicklungen des Berichtsjahrs dargestellt; auf die Entwicklung der Schülerzahlen und des Personalstands wird ausführlicher eingegangen. Nicht erwähnt werden spezielle Ereignisse und Entwicklungen an den Trägerschulen; hierzu geben die jeweiligen schulischen Jahresberichte Auskunft.

1. Allgemeine Situation Nicht ohne Grund entscheiden sich nicht wenige unserer Absolventinnen und Absolventen nach Erwerb des angestrebten Schulabschlusses für soziale Berufe. Allerdings kommen aus „Schulwerksreihen“ selbstverständlich u. a. auch Persönlichkeiten des Wirtschaftsund Politikressorts. Was man jedoch immer wieder hört, ist die erfreuliche Feststellung, dass Menschen, die ihre Schulzeit an einer unserer Einrichtungen verbracht haben, tatsächlich auch „menschlich“ sind. Abschließend danke ich allen Schulleitungen, Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schulwerks der Diözese für ihr erfreuliches Engagement. In meinen Dank beziehe ich die Stiftungsgremien ein, die Ordensgemeinschaften, die Bischöfliche Finanzkammer, die uns unterstützenden kommunalen Gebietskörperschaften, den Freistaat, die staatliche Schulaufsicht sowie das Katholische Schulwerk in Bayern. Allen Förderern und Freunden unserer Stiftung sage ich ein aufrichtiges Vergelt´s Gott. Nach 34 Jahren im diözesanen Dienst und nach über 21 Jahren in der Leitung des Schulwerks übergebe ich mein Amt zum Jahreswechsel an Herrn Peter Kosak. Ihm wünsche ich eine gute Hand, ein weites Herz, stabile Nerven und Gottes Segen für diese Aufgabe, die eines der wichtigsten Angebote der Kirche an die Gesellschaft zum Inhalt hat: die katholische Schule. Ulrich Haaf, Direktor Der Bericht über das Schuljahr 2014/15 entspricht dem Auftrag der Stiftungssatzung (§ 25 Abs. 1).

In Bayern gab es im Schuljahr 2014/15 laut Statischem Landesamt 1.329 private (allgemeinbildende) Schulen, was einem Anteil von 22,3% entspricht. Die Anzahl der Schüler dieser privaten Schulen beläuft sich auf 206.334 entsprechend 14,4% (staatliche Schulen 80,3%, kommunale 5,3%). Die Bemühungen um Revisionsgespräche bezüglich des Bayerischen Schulfinanzierungsgesetzes kommen voran. Sie werden vom Ev. Landeskirchenamt moderiert; beteiligt sind alle größeren freien Schulträger und Trägerverbände. Die demographische Entwicklung, auch das für staatliche Schulen in bestimmten Bereichen erhöhte Personalbudget u. a. entsprechen nicht mehr der Ausgangssituation des geltenden Gesetzes. In diesem Zusammenhang sind auch die zusätzlichen Kosten wegen zunehmender Inklusionsbemühungen der Schulen zu nennen. Es gibt für diesen Bereich keine staatliche Zuleistung. Wenn der private Träger die betreffenden Belastungen dauerhaft in vollem Umfang tragen müsste, könnte er sich den gestiegenen Erwartungen nach „Inklusion“ der Schüler/innen mit Behinderung nicht genügend öffnen. Da der private Träger bei Ganztagsangeboten zwar den staatlichen Zuschussanteil pro Gruppe bekommt, nicht aber den kommunalen (€ 5500), hat er einen deutlichen Wettbewerbsnachteil; er muss die Elternschaft um erhöhte Beiträge bitten. 5

Eine qualifizierte Ganztagsbetreuung ist ohne hinreichendes Fachpersonal (Erzieher/innen, Sozialpädagogen) nicht zu erreichen. 2. Angelegenheiten des Schulwerks Erwähnenswert sind wiederum die Veranstaltungen für neue Lehrkräfte. Sie sollen die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Regel den kirchlichen Schulbereich nicht genauer kennen, in ihre künftige Aufgabe einführen. Die weitere Begleitung der Lehrkräfte – theologische Fortbildung, spirituelle Angebote, pastorale Hilfen – bleibt jedoch notwendig. Solche Veranstaltungen führt das Schulwerk in St. Ottilien durch. Zur Verfügung stehen auch Angebote des Kath. Schulwerks in Bayern, die vornehmlich in Benediktbeuern stattfinden. Die vor zwei Jahren begonnene Zusammenarbeit mit der Stiftung „Christliche Privatschule“ (Bonn) konnte fortgesetzt werden. Die Stiftung unterstützt interessierte Schulen darin, sowohl ihr Profil als kirchliche Schule wie auch ihre Organisation am je eigenen Bedarf orientiert zu entwickeln. Neben der konzeptionellen Arbeit an den Schulen wird in Einzelfällen ein individuelles Schulleiter-Coaching durchgeführt. Die bisherigen Rückmeldungen der beteiligten Schulen veranlassen den Wunsch nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit. Wünschenswert wäre zudem, jeder neuen Schulleiterin und jedem neuen Schulleiter eine individuelle Begleitung zu Beginn der Leitungstätigkeit anzubieten. Rollenunsicherheit könnte begegnet und Führungsverhalten gefördert werden. Eine gute Lehrkraft wird mit dem Einzug ins Direktorat nicht automatisch zur Führungspersönlichkeit. Hinzu kommt, dass es immer schwieriger wird, an Führungsaufgaben Interessierte und in fachlicher wie kirchlicher Hinsicht Geeignete zu finden. Im Schuljahr 2014/15 waren alle Leitungsstellen besetzt; im laufenden Schuljahr sind drei Stellen vakant und müssen nun erneut ausgeschrieben bzw. anderweitig versorgt 6

werden. Der finanzielle Anreiz zur Übernahme einer Schulleitung ist gering, die Verantwortungslast dagegen groß. Umso mehr kommt es darauf an, den Weg zu ebnen, die Einarbeitung zu fördern und das so wichtige erste Jahr durch individuelle, möglichst externe Begleitung bestehen zu helfen. Die Mitwirkung der Jugendsozialarbeiter/innen an einigen Schulen erlaubt zwar noch keine umfassende Wertung, die Rückmeldungen zeugen aber von sehr positiver Resonanz. Es ist davon auszugehen, dass speziell Realschulen hohe Erwartungen in die professionelle sozialpädagogische Mitarbeit setzen und ihren Ausbau wünschen. Ähnlich verhält es sich mit dem schulpsychologischen Dienst. Unsere gegenwärtig 13 Schulpsycholog(inn)en haben sich in ihre Aufgabe hervorragend eingearbeitet bzw. seit Jahren bewährt. Eine bemerkenswerte Entwicklung zeigt sich im Bereich der Fachakademien für Sozialpädagogik. Dort wird ein Schulversuch eröffnet, der eine verkürzte, duale Ausbildungsform (für Abiturienten oder Fachabiturienten) erproben soll. Aus heutiger Sicht wird eine unserer Akademien am Versuch teilnehmen. Sr. Clara, die langjährige Personalleiterin des Schulwerks, wird zum Jahresende als Provinzvikarin ganz in den Dienst ihrer Gemeinschaft zurückkehren. Die Lösung der Nachfolgefrage ist erst jetzt möglich geworden: Ein junger Jurist wird Mitte November ins Schulwerk wechseln. Die seit Jahren beschränkte räumliche Situation der Geschäftsstelle wird sich durch einen Umzug im Dezember verbessern und die Möglichkeit zur Personalaufstockung bieten. Ausgelagerte Dienstleistungen, wie die baulich-technische Betreuung der Schulhäuser, können dann in die Geschäftsstelle hereingeholt werden. Hier ist auch Platz für eine zentrale Betreuung der schulischen Verwaltungsnetze auf der Grundlage einer einheitlich gestalteten Hard- und

Bericht zur vertraulichen Information der Gremienmitglieder

Software-Situation in den schulischen Verwaltungsbereichen. Personaldatenfähige, einigermaßen schnelle Leitungen wären dazu notwendig; die Suche nach einem geeigneten Angebot ist bereits in Auftrag gegeben. Bei all den technischen und organisatorischen Optimierungsvorhaben darf der (religions-)pädagogische Bereich nicht zurückstehen. In den letzten Jahren hat sich eine Art Aufgabenteilung mit dem Kath. Schulwerk in Bayern ergeben, das ja einen Fortbildungsauftrag für die katholischen Schulen des gesamten bayerischen Bereichs hat. Spezielle, auf die Diözese, den Träger oder eine bestimmte Schule bezogene Veranstaltungen führen wir selbst durch, typischerweise etwa die Präventionsfortbildungen. Weitere pädagogische Mitarbeiter/innen in der Geschäftsstelle wären wünschenswert, auch um die zahlreichen Schulentwicklungsprozesse trägerseitig zu unterstützen oder die wichtige Elternarbeit zu begleiten. Alle Bemühungen der Geschäftsstelle gelten letzten Endes den Schulen, ihren Schülerinnen und Schülern. Mit den Ersatz- und Aushilfseinstellungen zum Schuljahreswechsel konnte die Unterrichtsversorgung auf gleich hohem Niveau wie in den Vorjahren sichergestellt werden. Schwierig gestalten sich auch in Zukunft die Fälle der unterjährigen Lehrerversorgung bei Ausfällen durch Krankheit, Mutterschutz bzw. Elternzeit. Mangelfächer sind nach wie vor Physik, Kunst, Musik und Mathematik (GY). Abschließend sei eine unerwartete, wenngleich erfreuliche Personalentwicklung erwähnt, nämlich der Neuzugang von Ordensangehörigen: Sr. Mechthild Steiner OP unterrichtet Mathematik in Wettenhausen, Fr. Florian Moscher OP Religion in Augsburg, Maria Stern. Die Leitung des Buxheimer Gymnasiums wurde einem Ordenspriester übertragen: P. Erhard Staufer SDB, bisher dort Lehrer für Religion und Geschichte.

Aktuelles zum Marchtaler Plan

Das Maria-Ward-Gymnasium Günzburg setzt sich seit längerer Zeit intensiv mit dem Marchtaler Plan auseinander. Drei Lehrkräfte haben sich bereits im Schuljahr 2012/13 dazu bereit erklärt, sich im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung in die Grundlagen des Marchtaler Plans und seine Strukturelemente zu vertiefen, mit dem Ziel, die pädagogischen Strukturierungsprozesse am MariaWard-Gymnasium Günzburg umzusetzen. Im Sommer 2014 überreichte Dr. Berthold Suchan die Abschlusszertifikate innerhalb einer feierlichen Zeremonie in der Fortbildungsakademie Obermarchtal. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten zwei Mitglieder der Schulband des Maria-Ward-Gymnasiums Günzburg. Von Seiten des Kath. Schulwerks in Bayern betreute Frau Susanne Kofend den Kurs. In Günzburg sind nun also schon seit über einem Jahr Christian Lehner, Astrid Barnert und Sabrina Weber als "zertifizierte Beauftragte" engagiert, effektiv und innovativ in Sachen Marchtaler Plan im Einsatz.

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3. Unterrichtssituation 3.1 Entwicklung der Schülerzahlen Wenig überrascht der Umstand, dass sich der Trend rückläufiger Schülerzahlen fortsetzt. Eine anhaltend niedrige Geburtenrate bewirkt dies wesentlich. Die Gesamtschülerzahl aller 38 Schulen in der Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg, zuzüglich der diözesaneigenen Franz-von-AssisiSchule, zeigt eine eindeutige Tendenz.

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Die Reduzierung der Schülerzahlen lässt sich im Rückblick in drei Phasen einteilen: In den ersten vier Jahren nach 2006 ein gemäßigter Rückgang um 394 Schüler, im Jahre 2011, zum Großteil bedingt durch den Wegfall der K13 (Verabschiedung vom G9), ein einmaliger Aderlass um 930 Schüler und in den letzten vier Jahren ein verstärkter Schülerrückgang um 1366. Insgesamt ist damit seit 2006 die Gesamtschülerzahl um 2690 (12,2%) gesunken, wovon 27,1% dieses Rückgangs allein der Schulreform zuzuschreiben sind.

Bericht

Gymnasien

Die zehn Gymnasien des Schulwerks verloren in den letzten vier Jahren 651 Schüler, in den ersten vier Jahren waren es nur 231 Schüler. Zusammen mit der Reduzierung um 730 Schüler im Jahre 2011 (G9  G8) ist in dieser Schulart ein überproportionaler Rückgang um 1612 Schüler (21,9%) zu verzeichnen. Im Eingangsbereich werden über alle Gymnasien hinweg kontinuierlich weniger Schüler aufgenommen. Damit rückt die Verteilung der Schüler auf die einzelnen Jahrgangsstufen in den Blick. Normalerweise hat

ein Gymnasium im Eingangsbereich die meisten Schüler; in den höheren Jahrgangsstufen wird die Schülerzahl geringer. Für die zehn Gymnasien des Schulwerks gilt dieser Aufbau nicht. Der Rückgang der Gesamtschülerzahl an den zehn Gymnasien in den letzten zehn Jahren um 1612 hat aber auch den pädagogisch erfreulichen Aspekt der kontinuierlich rückläufigen Klassendurchschnittsgröße. Im gerade begonnenen Schuljahr besuchen statistisch gesehen nur noch 26,3 Schüler eine Klasse.

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Bericht

Realschulen wa der Größenordnung einer dreizügigen Realschule. Diese Entwicklung wird über mehrere Jahre andauern. Im Vergleich zu den anderen allgemeinbildenden Schularten ist die Klassendurchschnittsgröße an den Realschulen in Bayern und auch bei den Realschulen des Schulwerks immer noch am höchsten. Sie liegt derzeit bei 28,5. Es gibt nach wie vor eine größere Zahl von Klassen mit mehr als 30 Kindern.

Auch an den zwanzig Realschulen des Schulwerks ist der Rückgang der Schülerzahlen signifikant. Mit 1479 Schülern besuchen 11,8% Schüler weniger die zwanzig Realschulen des Schulwerks (im Vergleich zu 2006/07). Diese Schulart scheint sich aber nur auf den ersten Blick günstiger darzustellen als die zehn Gymnasien. Das Prinzip der sich nach oben verschlankenden Jahrgangsstufen wird nämlich im Realschulbereich noch stärker als an den Gymnasien umgekehrt. Bei einer angenommenen Aufnahme von ca. 1550 Fünftklässlern im September 2016 verlieren die zwanzig Realschulen automatisch rund 500 Schüler, da im Sommer 2016 nach heutigem Stand 2061 Absolventen diese Schulart verlassen werden. Das entspricht in et-

An der Maria-Ward-Schule Kempten - Außenstelle Lenzfried - wurden im Vorjahr erstmals keine Schülerinnen mehr in die 5. Jahrgangsstufe aufgenommen. Auch 2015/16 werden alle Neuen im Kemptener Haupthaus beschult. Außerdem konnte den Schülerinnen der neuen 7. Jahrgangsstufe mit Beginn der Wahlpflichtfächerphase ein „Schulwechsel“ angeboten werden; sie sind daraufhin ins Haupthaus umgezogen. Damit gibt es derzeit in Lenzfried nur noch eine Klasse der 8. Jahrgangsstufe und jeweils zwei Klassen der 9. und 10. Jahrgangsstufe mit insgesamt 139 Schülerinnen. Bedingt durch den Schülerrückgang an allen zwanzig Realschulen im Umfang von 328 verringerte sich auch die Gesamtklassenzahl um neun.

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Bericht

Berufliche Schulen Die sieben Beruflichen Schulen des Schulwerks der Diözese Augsburg, insbesondere die fünf Fachakademien für Sozialpädagogik, spiegeln die nach wie vor angespannte Situation des enormen Bedarfs an Erzieherinnen auf dem Arbeitsmarkt wider. Die prognostizierte hohe Anstellungsquote nach einer Erzieherausbildung beschert den Ausbildungsstätten des Schulwerks derzeit hohe Schüler- und Studierendenzahlen. Seit 2013 bietet deshalb die Fachakademie für Sozialpädagogik in Augsburg zusätzlich eine Teilzeitausbildung an, die gut angenommen wird. Bei dieser Form wird der in Vollzeit durchgeführte zweijährige Ausbildungsabschnitt in einer auf drei Jahre gestreckten Teilzeitform angeboten. Das ermöglicht vielen eine berufsbegleitende Höherqualifizierung. Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg hat bereits das zweite Jahr hintereinander mit jeweils 31 Schülerinnen volle Klassen, die Berufsfachschule für Kinderpflege Marienheim Lindau bleibt mit ihren zwei Klassen und einer Gesamtschülerzahl von 48 die kleinste Schule des Schulwerks. Grund- und Mittelschulbereich Die St.-Michael-Schule, Kath. Freie Grundschule NeuUlm des Schulwerks der Diözese Augsburg, wird im laufenden Schuljahr von 175 Schülerinnen und Schülern in acht Klassen besucht, 44 ABC-Schützen konnten im September an der Schule begrüßt werden. Die diözesaneigene Franz-von-Assisi-Schule, Katholische Freie Grundschule Augsburg, ist im Unterschied zur zweizügigen Schule in Neu-Ulm dreizügig. 72 Erstklässler, bei insgesamt 287 Schülerinnen und Schülern

in zwölf Klassen ( 23,9), stellen eine stabile Situation dar. Nach wie vor muss einer Anzahl von Interessenten eine Absage erteilt werden, da die Kapazitäten ausgeschöpft sind. An der zweizügigen Franzvon-Assisi-Schule, Katholische Freie Mittelschule Augsburg, werden in den Jahrgangsstufe fünf bis neun 244 Kinder und Jugendliche in zehn Klassen unterrichtet. Derzeit streben dort zusätzlich 18 Schülerinnen und Schüler in einer 10. Klasse den mittleren Schulabschluss an. 13

Zusammenfassung Abschließend folgt nun eine Übersicht, der die einzelnen Schularten mit ihren jeweiligen Schülerzahlen zu entnehmen sind.

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Bericht In absoluten Zahlen stellt sich die Situation wie folgt dar:

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3.2 Lehrpersonalversorgung Welche Lehrersituation finden wir bei den Schulen in der Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg vor?

Das Ende eines heißen Sommers – Der Beginn eines „heißen“ neuen Schuljahres? Mit dieser Überschrift beginnt der diesjährige Bericht des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv). Der Artikel bedauert die schlechte Einstellungssituation für Studienreferendare beim Freistaat Bayern zum Herbsttermin 2015. Lediglich 3% der Bewerber wurden in den Staatsdienst übernommen. Angesichts der bestehenden Herausforderungen wie Flüchtlingswelle, Digitalisierung, Ganztagsbetreuung und, und, und … eine sehr schwer zu verstehende und bedauerliche Situation.

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Bei rückläufigen Schülerzahlen muss sich zwangsläufig auch die Anzahl der Lehrkräfte reduzieren, wobei die angeführte Zahl der Lehrkräfte sich auf „Lehrerköpfe“ bezieht, ohne Berücksichtigung des Umstands, ob eine Lehrkraft in Vollzeit, Teilzeit oder auch nur wenige Stunden unterrichtet. Die Quote der unbefristet beim Schulwerk beschäftigten Angestellten ist seit Jahren relativ konstant. Mit 78,5% verfügen unsere Schulen über eine große Zahl an „Stammlehrkräften“, die mittel- und langfristig das Bild unserer Schulen prägen. Bei weniger Schülern werden auch weniger neue Kräfte benötigt. So wird an manchen Schulen das Kollegium gemeinsam älter. Altersbedingt ausscheidende Lehrkräfte werden häufig nicht mehr oder nur noch mit Teildeputaten ersetzt. Im Ergebnis mangelt es in manchen Kollegien an ausreichender „Blutauffrischung“ durch Junglehrer. Bei der eingangs erwähnten bayernweiten Situation auf dem Lehrermarkt war es daher 2015 möglich, eine große Anzahl an frisch ausgebildeten Studienreferendaren gewinnen zu können, die im Vergleich zu früher in deutlich größerem Umfang über hervorragende Abschlüsse verfügen.

Bericht

Im Sommer verließen 146 Lehrkräfte die 39 Schulen (inkl. Franz-von-Assisi). 42 von ihnen beendeten ihre von vornherein zeitlich befristete Aushilfstätigkeit. 62 verabschiedeten sich aus dem aktiven Dienst. Sie gingen in den (Vor-) Ruhestand, scheiden mit einer Sabbatjahr- oder Altersteilzeitregelung aus oder nehmen einen dauerhaften Rentenabschlag in Kauf. Die vermeintlich letzte Chance auf eine Staatsstelle wahrnehmen zu dürfen - dies gilt vornehmlich für den Grundschulbereich - wurde von sechs Lehrkräften gewünscht. Weitere sechs beendeten ihre bisherige Beurlaubung vom Freistaat zur Dienstleistung beim Schulwerk und stellten den Antrag auf Wiederverwendung im Staatsdienst. 17 Lehrkräfte äußerten von sich aus den Wunsch, sich zu verändern. Rückkehr in einen früheren Beruf, Umzug oder fehlende Perspektive bezüglich einer mittel- oder langfristigen Beschäftigung beim Schulwerk wurden als Gründe genannt. Bei acht Lehrkräften musste die befristete Beschäftigung beendet werden, obwohl dies seitens der jeweiligen Schulleitung stark bedauert wurde. Der Abbau war aber dem Schülerrückgang geschuldet. Leider ergab sich in diesen Fällen auch keine Weiterbeschäftigung an einer anderen Schulwerksschule. Bei fünf Lehrkräften wurde die befristete Beschäftigung wegen Mangelleistung beendet.

Neues Lehrpersonal zum Schuljahr 2015/16 146 Lehrkräfte gingen im Sommer, 101 begannen im September ihre Unterrichtstätigkeit beim Schulwerk. Bei beiden Zahlen handelt es sich, nochmals betont, um „Personen“, die nicht eins zu eins gegen Vollzeitdeputate gerechnet werden können. In beiden Fällen sind auch Teilzeitdeputate enthalten. Im Gymnasialbereich kam es zu 33 Ersatzeinstellungen, im Realschulbereich begannen 47 Lehrkräfte im September ihren Dienst. Die Beruflichen Schulen bzw. die Grund- / Mittelschule benötigte 12 bzw. 9 neue Lehrkräfte. Unter den 101 Neuen sind 88 röm.-kath. und 13 evangelisch.

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Aktuell: Einführungsveranstaltung für neue Lehrkräfte

Wie in den letzten Jahren waren auch im laufenden Schuljahr fast 90 neue Lehrkräfte des Schulwerks der Diözese Augsburg zu Beginn ihrer Tätigkeit ins Haus St. Ulrich zu einer Einführungsveranstaltung eingeladen. Domdekan Dr. Bertram Meier drückte in seiner Begrüßungsansprache seine Freude darüber aus, dass die neuen Lehrkräfte im Rahmen der Einführungsveranstaltung die Möglichkeit haben, den „Stallgeruch der Diözese Augsburg“ einatmen zu können. Lesung, Fürbitten und musikalische Umrahmung des Willkommensgottesdienstes übernahmen einige der Fortbildungsteilnehmer. Innerhalb seiner Predigt bezeichnete der Domdekan Jesus Christus als den „schönsten Liebesbrief der Weltgeschichte“, auf den es schon viele Antworten gegeben habe. Die neuen Lehrkräfte bat er darum, nun ihre Antworten auch in den Schulwerksschulen zu geben, etwas von Gottes „Liebesbrief“ an die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen weiterzugeben – und das in allen Fächern, nicht einzig und allein im Religionsunterricht. Dr. Peter Nothaft, Schulreferent der Diözese Eichstätt, stellte das christliche Menschenbild als Grundlage der pädagogischen Arbeit katholischer Schulen vor. Von den biblischen Kernaussagen ausgehend, erläuterte er Konsequenzen für die schulische Gemeinschaft und den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen. Weiterhin legte Nothaft den neuen Lehrkräften ans Herz, unbedingt und zu jeder Zeit ein „offenes, angstfreies Klima“ zu gewährleisten. Werner Rechten, beim Schulwerk für den Lehrpersonaleinsatz verantwortlich und somit fast allen Fortbildungsteilnehmern bekannt, begann seine Ausführungen mit Erläuterungen zum Schulwerk und seinen Schulen. Rechten berichtete außerdem, dass der 18

Schuljahresbeginn „relativ reibungslos“ verlaufen sei und ging darauf ein, wie es nun für die neuen Lehrkräften weitergehen werde bzw. könne. Weihbischof Florian Wörner berichtete, dass er ebenfalls neu in der Funktion des Schulreferenten sei. Er selber war Schüler im Benediktinergymnasium Ettal und hat auch bereits in seiner Funktion als Jugendseelsorger an einer katholischen Schule unterrichtet. Besondere Betonung legte der Weihbischof auf die „von Wertschätzung, Achtung und Respekt geprägte Kultur des Miteinanders“. Den neuen Lehrkräften wünschte er unter anderem Freude bei ihrer beruflichen Entfaltung, viel Motivation und Kraft und versprach ihnen, für sie zu beten, dass alles gut gehe. Abschließend ermutigte Direktor Ulrich Haaf die neuen Lehrkräfte, Offenheit gegenüber konstruktiver kollegialer Beratung zu beweisen. Sich selbst sinnvoll und regelmäßig zu reflektieren, legte der erfahrene Schulmann den Fortbildungsteilnehmern ebenso nahe wie die Notwendigkeit, eine fundierte Vertrauensbasis mit allen Schülerinnen und Schülern zu schaffen. Jedoch warnte der Direktor auch: „Man kann nicht alles von heute auf morgen leisten, aber Schritt für Schritt!“ Abschließend wies auch der Schulwerksdirektor auf eine religiös orientierte Vorgehensweise in sämtlichen Fächern und die Mitwirkung am pastoralen Aufrag der Schule hin.

Petrus-Canisius-Preis 2015

Bereits zum vierten Mal verlieh das Schulwerk der Diözese Augsburg innerhalb des Schulwerkstages den PetrusCanisius-Preis an Schülerinnen und Schüler, die sich in besonderer Weise für soziale Belange einsetzen. Einer der drei ausgelobten Preise ging an das P-Seminar „Inklusion im Sport“ des St.-Bonaventura–Gymnasiums Dillingen, dessen Ziel es war, einen Inklusionslauf zu organisieren, an dem beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Menschen zusammen, miteinander und nebeneinander, teilnehmen. Zu diesem Zweck kontaktierten die Bonaventura-Schüler einige Behinderten-Einrichtungen in der Region. Zur sportlichen Vorbereitung führte man dann über mehrere Monate wöchentliche Trainingseinheiten mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dieser Einrichtungen durch. Der Inklusionslauf fand schließlich am 19. Oktober 2014 statt und wurde zu einem richtigen Stadtfest in Dillingen. Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger übernahm die Segnung und absolvierte selbst auch eine Teilstrecke. Die Marien-Realschule und das Marien-Gymnasium Kaufbeuren erhielten miteinander den Petrus-Canisius-Preis. Alle zwei Jahre steht das Schuljahr an den Marienschulen nämlich unter dem Zeichen der Fastenaktion des Internats St. Maria und des Crescentiaklosters. Zu Schuljahresbeginn werden bereits erste Aktionen wie Spendenläufe, Konzerte oder eine Sportgala veranstaltet. Zielgerichtet führt man dann im weiteren Schuljahresverlauf Bastelarbeiten zum Verkauf am Aktionstag oder Spendensammlungen für die große Tombola durch. Am Wochenende vor Palmsonntag steht schließlich der Höhepunkt der Aktivitäten auf dem Programm: Mit Präsentationen und Verkaufsständen in der Fußgängerzone machen die Schülerinnen die Bevölkerung auf die Fastenaktion aufmerksam. Ein weiterer Petrus-Canisius-Preis wurde der Schulfamilie der MariaWard-Realschule Schrobenhausen verliehen. Dieser hatte der damalige Stadtkaplan Serge Sezendi bereits im Januar 2012 ein von ihm betreutes Projekt aus der Demokratischen Republik Kongo vorgestellt. Er suchte eine Möglichkeit, den Bau einer Schule zu finanzieren, damit auch in der Regenzeit ein Schulbesuch machbar werden sollte. In Absprache mit den Klassensprecherinnen, dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat beschloss die Schulleitung, in den nächsten fünf Jahren alle Schulaktionen genau diesem Ziel zu widmen. Vergangenen August konnte Kaplan Senzedi die drei fertigen Klassenzimmer nun vor Ort einweihen. Mit dem Bau der nächsten drei Klassenzimmer wurde bereits begonnen.

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Schulwerkstag 2015

Etwa 400 Schülerinnen und Schüler aus elf der 38 Schulwerksschulen haben den Schulwerkstag am 9. Juli 2015 zu einem ganz besonderen Ereignis gemacht. Der Gottesdienst und das anschließende bunte Programm waren ebenso würdevoll und festlich wie niveauvoll und abwechslungsreich. Weihbischof Losinger freute sich über die vielen jungen Gäste. Ulrich Haaf, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, dankte allen an der Gestaltung des Schulwerkstags beteiligten Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften.

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Personalstand

4. Besoldungsfälle/Stand: 01.10.2015

Trägereigene Einrichtungen

Zusätzl. betreute klösterliche Einrichtungen

1.589 15

13 0

weltliche Sekretärinnen klösterliche Verwaltungskräfte

92 5

5 0

weltliche Hausmeister klösterliche Hausmeister

43 0

7 0

121 0

43 0

sonstiges Personal/weltlich sonstiges Personal/klösterlich

95 1

71 0

Geschäftsstelle/weltlich Geschäftsstelle/klösterlich

21 1

weltliche Lehrkräfte klösterliche Lehrkräfte

weltliche Reinigungskräfte klösterliche Reinigungskräfte

1.983

Besoldungsfälle insgesamt

139

2.122

Zur Dienstleistung beim Schulwerk der Diözese Augsburg beurlaubte Staatsbeamte (Gymn., RS, Berufl. Schulen)

19

Zur Dienstleistung an der Franz-von-AssisiSchule - Kath. Freie Grundschule Augsburg, Kath. Freie Mittelschule Augsburg - zugeordnete Staatsbeamte

22

21

Finanzen

5. Jahresrechnung 2014 5.1 Gewinn- und Verlust-Rechnung 2014 Leistungen der öffentlichen Hand

114.443 T€

80,21%

Leistungen der Diözese Augsburg

8.904 T€

6,24%

900 T€

0,63%

4.950 T€

3,47%

13.261 T€

9,29%

Summe Erträge

142.458 T€

99,84%

Summe Personalaufwand

112.411 T€

78,78%

4.580 T€

3,21%

17.176 T€

12,03%

221 T€

0,16%

8.512 T€

5,98%

Leistungen der Ordensgemeinschaften Leistungen der Elternschaft Sonstige Erträge

Abschreibungen auf das Anlagevermögen Summe sonstige betriebliche Aufwendungen Finanzergebnis Rücklagen zur Sicherstellung zukünftiger Verpflichtungen

5.2 Bilanz zum 31.12.2014 AKTIVA

PASSIVA

Anlagevermögen

92.537 T€

Eigenkapital der Stiftung

46.377 T€

Umlaufvermögen

65.674 T€

Sonderposten für Investitionszuschüsse

88.151 T€

Rückstellungen

15.269 T€

Rechnungsabgrenzungsposten

80 T€

Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten

Summe

22

158.291 T€

Summe

8.364 T€ 130 T€

158.291 T€

Organe der Stiftung zum 31.07.2015 Stiftungsrat

Stiftungskuratorium

Vorsitzender des Stiftungsrates: Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa

Bischöfl. Referent f. Schule und Bildung, Vorsitzender d. Kuratoriums: Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger

Bischöflicher Referent für Schule und Bildung: Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger Bischöflicher Ordensreferent: Hauptabteilungsleiter Pfarrer Dr. Ulrich Lindl Bischöflicher Referent für wirtschaftliche Angelegenheiten, Recht- und Bauwesen: Finanzdirektor Dr. Klaus Donaubauer Mitglied einer mit dem Schulwerk kooperierenden weiblichen Ordensgemeinschaft: Priorin Sr. Dr. M. Benedikta Hintersberger OP Mitglied einer mit dem Schulwerk kooperierenden männlichen Ordensgemeinschaft: Pater Anton Karg MSC

Direktor des Schulwerks: OStD i. K. Ulrich Haaf Delegierte ihrer Ordensgemeinschaften: Congregatio Jesu - in Vertretung der Provinzoberin: Sr. M. Christiane Eschenlohr CJ Franziskanerinnen des Crescentiaklosters Kaufbeuren: Generaloberin Sr. M. Regina Winter Schwestern der Christlichen Jugendhilfe Kempten: Generaloberin Sr. M. Johanna Schedl Dominikanerinnenkloster zur Hl. Rosenkranzkönigin (Mitgliedschaft ruht zur Zeit): Priorin Sr. Amanda Baur OP Franziskanerinnen von Maria Stern Augsburg: Provinzoberin Sr. Dr. M. Beda Rauch OSF Oberstudiendirektorin i. K. i. R. Dominikanerinnenkloster St. Ursula Donauwörth: Priorin Sr. M. Teresa Westermeier OP Dillinger Franziskanerinnen: Provinzoberin Sr. M. Edith Krupp OSF Dominikanerinnenkloster St. Ursula Augsburg: Priorin Sr. Dr. M. Benedikta Hintersberger OP

Fränkische Provinz der Dominikanerinnen der heiligen Katharina von Siena von Oakford/Natal: Provinzoberin Sr. Christiane Sartorius OP Provinzialat der Armen Schulschwestern v. U. L. Fr. München (Mitgliedschaft ruht zur Zeit): Provinzoberin Sr. Charlotte Oerthel Missions-Benediktinerinnen von Tutzing: Priorin Sr. M. Ruth Schönenberger OSB Benediktiner-Erzabtei: Erzabt Wolfgang Öxler OSB Herz Jesu Missionare: Pater Anton Karg MSC Institut der Maristenbrüder FMS Frater Michael Schmalzl Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos: Provinzial Pater Josef Grünner SDB Vertreter kirchlicher Einrichtungen: Caritasverband: Diözesan-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Andreas Magg Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V.: Direktor Markus Mayer

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Persönlichkeiten aus dem Bereich des öffentlichen Bildungswesens: Ministerialrat a. D. Dr. Alfons Städele Ministerialbeauftragter Leitender Oberstudiendirektor Hubert Lepperdinger Leiter einer vom Schulwerk getragenen Schule: Studiendirektor i. K. Siegfried Fuchs Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg

Mitglied einer mit dem Schulwerk kooperierenden weiblichen Ordensgemeinschaft: Provinzoberin Sr. Dr. M. Beda Rauch Oberstudiendirektorin i. K. i. R. Franziskanerinnen von Maria Stern Augsburg Leiterin einer vom Schulwerk getragenen Schule: Doris Mayer Realschuldirektorin i. K. Mädchenrealschule St. Ursula Augsburg des Schulwerks der Diözese Augsburg

Vertreterin der Elternbeiratsvorsitzenden innerhalb des Schulwerks: Sabine Asum Vertreter der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretungen innerhalb des Schulwerks: Studiendirektor i. K. Markus Ott Stiftungsvorstand Direktor des Schulwerks, Vorsitzender des Vorstands: Ulrich Haaf Bischöflicher Referent für Schule und Bildung: Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger Mitglied einer mit dem Schulwerk kooperierenden männlichen Ordensgemeinschaft: Bruder Josef Götz Studiendirektor i. K.

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Hubert Lepperdinger, bis Juli dieses Jahres Ministerialbeauftragter für die Gymnasien in Schwaben und seit mehreren Jahren Mitglied im Stiftungskuratorium des Schulwerks, erhielt das päpstliche Ehrenkreuz "Pro Ecclesia et Pontifice" aus der Hand von Bischof Dr. Konrad Zdarsa. Bild: Nicolas Schnall

Schulen und Einrichtungen Schulen der Stiftung Grundschulen St.-Michael-Schule Kath. Freie Grundschule Neu-Ulm d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Offenhauser Str. 20 89231 Neu-Ulm Tel.: (07 31) 9 70 78 8-0 Gymnasien Maria-Ward-Gymnasium Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Frauentorstr. 26 86152 Augsburg Tel.: (08 21) 5 09 18-0 Gymnasium Maria Stern Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Gögginger Str. 132 86199 Augsburg Tel.: (08 21) 90 66 6-1 31

Marianum Buxheim Gymnasium d. Schulwerks d. Diözese Augsburg An der Kartause 3 87740 Buxheim Tel.: (0 83 31) 60 04-1

Marien-Gymnasium Kaufbeuren d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Kemnater Str. 19 87600 Kaufbeuren Tel.: (0 83 41) 23 41

St.-Bonaventura-Gymnasium Dillingen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Konviktstr. 11 a 89407 Dillingen a. d. Donau Tel.: (0 90 71) 79 02-10

Maristenkolleg Mindelheim Gymnasium d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Champagnatplatz 1 87719 Mindelheim Tel.: (0 82 61) 76 72-10

Maria-Ward-Gymnasium Günzburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Frauenplatz 1 89312 Günzburg Tel.: (0 82 21) 3 69 84-0

Rhabanus-Maurus-Gymnasium St. Ottilien d. Schulwerks d. Diözese Augsburg 86941 St. Ottilien Tel.: (0 81 93) 71 50-0

Kolleg der Schulbrüder Illertissen Gymnasium d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Dietenheimer Str. 70 89257 Illertissen Tel.: (0 73 03) 9 60 30

St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg St.-Thomas-Weg 2 89358 Kammeltal Tel.: (0 82 23) 96 10-0 Realschulen Mädchenrealschule St. Ursula Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Bei St. Ursula 2 86150 Augsburg Tel.: (08 21) 3 30 57 Maria-Ward-Realschule Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Frauentorstr. 26 86152 Augsburg Tel.: (08 21) 34 32 06-0

In den Pfingstferien sind 41 Schülerinnen und Schüler des St.-ThomasGymnasiums Wettenhausen und einige ihrer Lehrkräfte in Verona mit dem Chor des Liceo „Montanari“ zum gemeinsamen Singen und Musizieren zusammengekommen. Höhepunkt des Treffens war die feierliche Mitgestaltung des Fronleichnamsgottesdienstes in den Vatikanischen Gärten in Rom.

Realschule Maria Stern Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Gögginger Str. 132 86199 Augsburg Tel.: (08 21) 90 66 6-1 33

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Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Starpianist Lang Lang haben 2.300 Schüler zu Tschaikowskys Klavierkonzert Nr.1 b-moll eingeladen. Schüler der BenedictusRealschule Tutzing durften die Anmoderation übernehmen und Lang Lang auch einige persönliche Fragen stellen. Liebfrauenschule Dießen Mädchenrealschule d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Klosterhof 4 86911 Dießen Tel.: (0 88 07) 10 28 u. 92 43 30

Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Bei Maria Stern 1 87509 Immenstadt Tel.: (0 83 23) 9 89 95-0

St.-Bonaventura-Realschule Dillingen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Konviktstr. 11 a 89407 Dillingen Tel.: (0 90 71) 79 02-16

Marien-Realschule Kaufbeuren d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Kemnater Str. 15 87600 Kaufbeuren Tel.: (0 83 41) 79 20

Mädchenrealschule St. Ursula Donauwörth d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Klostergasse 1 86609 Donauwörth Tel.: (09 06) 2 83 37 Knabenrealschule Heilig Kreuz Donauwörth d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Neudegger Allee 11 86609 Donauwörth Tel.: (09 06) 50 60 Maria-Ward-Realschule Günzburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Schützenstr. 13 89312 Günzburg Tel.: (0 82 21) 9 16 67-0 26

Maria-Ward-Schule Kempten Mädchenrealschule d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Hoffeldweg 12 87439 Kempten Tel.: (08 31) 70 49 67-0 mit Außenstelle in Lenzfried Gerhardingerweg 4 87437 Kempten Tel.: (08 31) 7 24-87 Maria-Ward-Schule Lindau Mädchenrealschule d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Ludwigstr. 3 88131 Lindau Tel.: (0 83 82) 51 51

Maria-Ward-Realschule Mindelheim d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Luxenhoferstr. 3 87719 Mindelheim Tel.: (0 82 61) 76 67-0 Maristenkolleg Mindelheim Realschule d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Champagnatplatz 1 87719 Mindelheim Tel.: (0 82 61) 76 72-30 Maria-Ward-Schule Neuburg a.d.D. Mädchenrealschule d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Amalienstr. 11 86633 Neuburg a. d. D. Tel.: (0 84 31) 67 12-0 Realschule Maria Stern Nördlingen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Hüttengasse 2 86720 Nördlingen Tel.: (0 90 81) 8 70 78-0 Maria-Ward-Realschule Schrobenhausen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Lenbachstr. 32 86529 Schrobenhausen Tel.: (0 82 52) 88 17-0 Benedictus-Realschule Tutzing d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Hauptstraße 12 – 14 82327 Tutzing Tel.: (0 81 58) 93 19-0 Maria-Ward-Realschule Wallerstein d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Herrenstr. 15 86757 Wallerstein Tel.: (0 90 81) 80 50 93-0 Johannes-von-La Salle-Realschule lllertissen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Dietenheimer Str. 68 89257 Illertissen Te.: (0 73 03) 20 08

Schulen und Einrichtungen Fachakademien und Berufsfachschulen

Betreuung hinsichtlich der Personalbesoldung

Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Inneres Pfaffengässchen 3 86152 Augsburg Tel.: (08 21) 22 81 97-10

Tagesheim Maristenkolleg Champagnatplatz 1 87719 Mindelheim Crescentiakloster Obstmarkt 5 87600 Kaufbeuren

Fachakademie für Sozialpädagogik Dillingen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Konviktstr. 11 89407 Dillingen Tel.: (0 90 71) 79 02-80 Fachakademie für Sozialpädagogik der Christlichen Jugendhilfe Kempten d. Schulwerks d. Diözese A. Auf der Halde 29 87439 Kempten Tel.: (08 31) 5 12 40-3 Fachakademie für Sozialpädagogik Marienheim Lindau d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Europaplatz 1 88131 Lindau Tel.: (0 83 82) 93 06-11 Fachakademie für Sozialpädagogik Maria Stern Nördlingen d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Hüttengasse 2 86720 Nördlingen Tel.: (0 90 81) 8 70 76-0 Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Inneres Pfaffengässchen 3 86152 Augsburg Tel.: (08 21) 22 81 97-20 Berufsfachschule für Kinderpflege Marienheim Lindau d. Schulwerks d. Diözese Augsburg Europaplatz 1 88131 Lindau am Bodensee Tel.: (0 83 82) 93 06-11

Claretinerkolleg Claretinerstr. 3 89264 Weißenhorn Spätberufenenschule St. Josef Fockenfeld 95692 Konnersreuth Raffaela Wolfert, Schülerin der Abschlussklasse der BFS für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg, hat beim Bundesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft den hervorragenden vierten Platz belegt.

Kindertagesstätte/ Lehrkindergarten der Christlichen Jugendhilfe Auf der Halde 29 87439 Kempten

Nicht in Trägerschaft der Stiftung stehende, aber von ihr verwaltungsmäßig betreute Einrichtungen

Herz-Jesu-Missionare Internat Hl.-Kreuz-Str. 19 86609 Donauwörth

Betreuung hinsichtlich der wesentlichen Trägeraufgaben (Geschäftsbesorgungsauftrag durch die Diözese)

Bildungshaus d. Herz-JesuMissionare Oase Steinerskirchen 86558 Hohenwart

Franz-von-Assisi-Schule – Kath. Freie Grundschule Augsburg Kath. Freie Mittelschule Augsburg Brahmsstr. 35 86179 Augsburg Tel.: (08 21) 8 08 40-0

Kloster St. Josef Dießen Klosterhof 7 86911 Dießen

Kloster St. Ursula Klostergasse 86609 Donauwörth

Augsburger Domsingknaben Hoher Weg 30 86152 Augsburg Tel.: (0821) 51 00 88 27

Termine (Auszug) September 2014 10.09.2014 19.09.2014

02.10.2014 07.10.2014 09.10.2014 10.10.2014 11.10.2014 13.10.2014 15.10.2014 16.10.2014 18.10.2014

Dezember 2014

Gespräch mit Vertretern der Stiftung Christliche Privatschulen, Augsburg Einführungsveranstaltung für die neuen Lehrkräfte der Schulwerksschulen – Teil I, Haus St. Ulrich Augsburg

01.12.2014

Oktober 2014

03.12.2014

125-Jahrfeier der Knabenrealschule Heilig Kreuz Donauwörth Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Bayern, Augsburg Einweihung der neuen Räumlichkeiten des Internats St. Maria, Kaufbeuren Einweihung der Schulsternwarte des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien 100 Jahre Maristenbrüder in Deutschland, Furth/Landshut; Vortrag Pastoraltag für unbefristet eingestellte Lehrkräfte, Exerzitienhaus St. Ottilien Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Richtfest des Neubaus der Liebfrauenschule Dießen Tag der offenen Tür der St.-MichaelSchule Neu-Ulm

02.12.2014

04.12.2014 08.12.2014 09.12.2014 11.12.2014 15.12.2014

Beiratssitzung der Beruflichen Schulen beim Landes-Caritasverband Bayern e. V, München Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern, München Sitzung des Arbeitskreises katholischer Schulen der Deutschen Bischofskonferenz, Köln Gespräch mit den Schulleitungen der Fachakademien für Sozialpädagogik des Schulwerks der Diözese Augsburg Gespräch mit Vertretern der Stiftung Christliche Privatschulen, Augsburg Fortbildung „Schülergewinnung“ der Stiftung Christliche Privatschulen, Augsburg Runder Tisch zum Thema Inklusion mit Fr. Dr. Roth, Augsburg Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg

November 2014 05.11.2014 06.11.2014 10.11.2014 14.11.2014 17.11.2014 19.11.2014 28.11.2014

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Schulleiterkonferenz, Kloster Holzen Vollversammlung des Kath. Schulwerks in Bayern, Benediktbeuern 175-Jahrfeier Mädchenrealschule St. Ursula Donauwörth EVO-Jahresversammlung, Augsburg Dienstbesprechung mit den Vorsitzenden der Mitarbeitervertretungen, Haus St.-Petrus-Canisius Augsburg Einführungsveranstaltung für die neuen Lehrkräfte der Schulwerksschulen – Teil II, Haus St. Ulrich Augsburg Konferenz der Elternbeiratsvorsitzenden des Schulwerks der Diözese Augsburg

Die Gymnasiasten des Kollegs der Schulbrüder Illertissen sammelten 10.728 Unterschriften zur Unterstützung der verfolgten Christen. Sie überreichten diese Liste in Kopie auch dem Heiligen Vater.

Januar 2015 14.01.2015 16.01.2015

19.01.2015 20.01.2015 23.01.2015 26.01.2015

Hospitation an den Nymphenburger Schulen, München Vertragsunterzeichnung einer Schulpartnerschaftsurkunde zwischen dem Augsburger Maria-Ward-Gymnasium und der Fa. Kuka Fortbildung „Mitarbeitervertretung“ für Schulleiter(innen), Augsburg Sitzung d. Landesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Bayern, München Fortbildung für Mitarbeiter(innen) in der Ganztagsschule, Augsburg Fortbildung „Mitarbeitervertretung“ für Schulleitungen, Augsburg Februar 2015

02.02.2015 04.02.2015 09.02.2015

24.02.2015

Vorstandssitzung des Katholischen Schulwerks in Bayern, München Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern, München Fortbildung „Vergaberecht“ für die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Schulwerks der Diözese Augsburg

Der Paralympics-Sieger und mehrfache Weltmeister im Weitsprung und Europameister im 100-Meter-Lauf Markus Rehm besuchte im Februar die Realschule Maria Stern in Nördlingen. März 2015 02.03.2015 04.03.2015

12.03.2015

18.03.2015

19.03.2015

Dass Musik im wahrsten Sinne des Wortes verbindet, bewiesen das Kammerorchester Maria Stern Augsburg, Solisten von den Augsburger Philharmonikern, Kirchenchor und Männergesangsverein Fischach sowie die „Staudenperlen“ der örtlichen Musikschule innerhalb eines mitreißenden Gemeinschaftskonzerts.

20.03.2015 23. u. 24.03.2015 31.03.2015

Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Vertragsunterzeichnung einer Schulpartnerschaftsurkunde zwischen der Knabenrealschule Heilig Kreuz Donauwörth und der Raiffeisenbank Donauwörth Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft der Katholische Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern, Eichstätt Zertifikatsübergabe des Kurses „Spielen mit der Stimme“ an die Teilnehmer(innen) der Fachakademien für Sozialpädagogik des Schulwerks der Diözese Augsburg, Marktoberdorf Beiratssitzung der Beruflichen Schulen beim Landes-Caritasverband Bayern e. V, München Konferenz d. Elternbeiratsvorsitzenden des Schulwerks der Diözese Augsburg Gesamtkonferenz der Schulleiter der Schulwerksschulen der Diözese Augsburg, Kloster Irsee Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg 29

Als einzige Realschule im Allgäu ist die Marien-Realschule Kaufbeuren von der Initiative "MINT Zukunft schaffen" für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissenschaftlich-technologischen Bildung ausgezeichnet worden. Stellvertretend für alle technikbegeisterten Mädchen nahmen Lucie Gerstmann und Regina Schuster zusammen mit ihrer Lehrerin Gertraud Deniffel die Auszeichnung in Empfang.

13.04.2015 16.04.2015 20.04.2015 28.04.2015 29.04.2015

06.05.2015 19.05.2015

April 2015

09.06.2015

Gremiensitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Bayern, München Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Fachgruppentagung der Schulpsycholog(inn)en des Schulwerks der Diözese Augsburg Sitzung des Arbeitskreises katholischer Schulen der Deutschen Bischofskonferenz; Frankfurt a. Main

13.06.2015

Mai 2015

16.07.2015

Mitgliederversammlung ARGE Katholische Berufsfachschulen, BFS für Hauswirtschaft Maria Stern Augsburg Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Juni 2015

03.06.2015 08.06.2015

30

Besprechung mit Vertretern der Stiftung Christl. Privatschulen, Augsburg Fachgruppentagung der Schulpsycholog(inn)en des Schulwerks der Diözese Augsburg

15.06.2015 23.06.2015

Arbeitsgruppe für das Jahr der Barmherzigkeit, Augsburg 25 Jahre Franz-von-Assisi-Schule Augsburg Vorstandssitzung des Katholischen Schulwerks in Bayern, München Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Juli 2015

09.07.2015 15.07.2015

21.07.2015 23.07.2015 27.07.2015 29.07.2015 29.07.2015

„Schulwerkstag“ der Schulwerksschulen, Augsburg Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Bayern, München Katholisches Schulwerk in Bayern Aussprache für Schulträger von Gymnasien und Realschulen, Augsburg Arbeitsgruppe für das Jahr der Barmherzigkeit, Augsburg Verabschiedung von Schulleiter Michael Heinrich, OStD i. K. am Marianum Buxheim Verabschiedung von Schulleiter Franz Kroner, RSD i. K. am Maristenkolleg Mindelheim, Realschule Vorstandssitzung des Schulwerks der Diözese Augsburg Verabschiedung des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Schwaben, Hubert Lepperdinger, Ltd. OStD

Eigene Veranstaltungen (Auszug) (Fortbildungs-)Veranstaltungen des Schulwerks

12.09.2014

09.00 – 16.30

Einführungsveranstaltung für neue Lehrkräfte

Haus St. Ulrich Augsburg

22.09.2014

14.00 – 17.00

Dienstbesprechung der Schulleitungen der Fachakademien

Geschäftsstelle des Schulwerks

13.10.2014

09.00 – 16.30

Pastoraltag für Lehrkräfte mit Erzabt Wolfgang Öxler

Exerzitienhaus St. Ottilien

05.11.2014

09.00 – 16.30

19.11.2014

09.00 – 16.30

04.12.2014

15.30 – 17.30

Konferenz der Schulleitungen der Fachakademien und Berufsfachschulen

Geschäftsstelle des Schulwerks

09.12.2014

08.30 – 17.00

Schulleiter-Fortbildung zum Thema „Gewinnung von Schülern“

Haus St. Ulrich Augsburg

14.01.2015

ab 14.00

Besuch der Nymphenburger Schulen mit interessierten Schulleitungen

Nymphenburger Schulen, München

19.01.2015

09.00 – 16.30

Schulleiter-Fortbildung zum Thema „MAV“

Haus St. Ulrich Augsburg

23.01.2015

09.00 – 16.00

Fortbildung für Mitarbeiter(innen) in der Ganztagsbetreuung

Geschäftsstelle des Schulwerks

26.01.2015

09.00 – 16.30

Schulleiter-Fortbildung zum Thema „MAV“

Haus St. Ulrich Augsburg

20.03.2015

14.00 – 16.00

Versammlung der Elternbeiratsvorsitzenden aller Schulen

Maria-Ward-Gymnasium Augsburg

23. und 24.03.2015

09.00 – 16.00

Schulleiterkonferenz

16.06.2015

09.00 – 16.00

Netzwerktreffen mit der Stiftung Christlicher Schulen

Haus St. Ulrich Augsburg

06.07.2015

14.00 – 17.00

Dienstbesprechung der Schulleitungen der Fachakademien und Berufsfachschulen mit Gastreferentin Frau Dr. Roth zum Thema „Inklusion“

Geschäftsstelle des Schulwerks

09.07.2015

10.00 15.30

„Schulwerkstag“

Basilika St. Ulrich und Afra, Haus St. Ulrich

Schulleiterkonferenz (ohne berufliche Schulen) u. a. zum Thema „Übertritt von der Realschule ans Gymnasium“ Fortbildung für neue Lehrkräfte unter anderem zum Thema „Prävention von Missbrauch“

⇨ Alle Schulen

Kloster Holzen Haus St. Ulrich Augsburg

Kloster Irsee

Umschlag (Bilder): Schulwerkstag 2015● Gestaltung/Layout: Andrea Linder ● Druck: REAL Satz + Druck GmbH, Günzburg © Texte und Bilder: Schulwerk der Diözese Augsburg; verschiedene Schulwerksschulen; Foto S. 24: Nicolas Schnall